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GRAMMER AG Interim / Quarterly Report 2023

Apr 27, 2023

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 32328973

GRAMMER Aktiengesellschaft

Ursensollen

GRAMMER AG: Quartalsmitteilung Januar bis März 2023

Quartalsmitteilung Januar bis März 2023

SOLUTIONS FOR A WORLD ON THE MOVE

Umsatz

589,1 Mio. EUR

Operatives EBIT

13,9 Mio. EUR

Operative EBIT-Rendite

2,4 %

EK-Quote

21,1 %

Ergebnis nach Steuern

2,9 Mio. EUR

Free Cashflow

8,7 Mio. EUR

EBIT

11,7 Mio. EUR

Investitionen

14,4 Mio. EUR

Unternehmensprofil

Die GRAMMER AG mit Sitz in Ursensollen ist in zwei Geschäftsfeldern aktiv: Für die globale Automobilindustrie entwickelt und produziert GRAMMER hochwertige Interieur- und Bediensysteme sowie innovative thermoplastische Komponenten. Für Lkw, Bahnen, Busse und Offroad-Fahrzeuge ist GRAMMER Full-Service-Anbieter von Fahrer- und Passagiersitzen. Aktuell beschäftigt die GRAMMER AG rund 14.500 Mitarbeiterinnen in 19 Ländern weltweit, der Umsatz lag im Jahr 2022 bei rund 2,2 Milliarden Euro. Die GRAMMER Aktie ist im Prime Standard notiert und wird an den Börsen München und Frankfurt sowie über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt.

Mitarbeiterinnen nach Regionen 1

Anzahl Jahresdurchschnitt

1 Im Durchschnitt waren im Bereich Central Services 407 Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Umsatz nach Regionen 2

in Mio. EUR

2 Der Konsolidierungseffekt des Umsatzes zwischen den Regionen beträgt 16,3 Mio. EUR.

Umsatz nach Quartalen

in Mio. EUR

Operatives EBIT der Regionen

AMERICAS -9,3 Mio. EUR

EMEA 17,1 Mio. EUR

APAC 11,6 Mio. EUR

Überblick über die Geschäftsentwicklung

scrollen

Die GRAMMER AG hat im ersten Quartal 2023 eine deutlich über dem Vorjahresniveau liegende Ergebnisentwicklung verzeichnet, zu der alle Regionen beigetragen haben
Dementsprechend verbesserte sich das EBIT in den ersten drei Monaten 2023 deutlich auf 11,7 Mio. EUR (Q1 2022: -1,2 Mio. EUR); das operative EBIT stieg ebenfalls signifikant auf 13,9 Mio. EUR (Q1 2022: -2,5 Mio. EUR), was einer operativen EBIT-Rendite von 2,4 % (Q1 2022: -0,5 %) entspricht
Der Umsatz der GRAMMER Gruppe stieg im ersten Quartal 2023 um 14,4 % auf 589,1 Mio. EUR (Q1 2022: 515,0 Mio. EUR); sowohl die Division Automotive als auch die Division Commercial Vehicles verzeichneten mit 14,7 % respektive 13,8 % zweistellige Umsatzanstiege
Mit Blick auf die Regionen haben sich insbesondere in APAC die Ergebnisse stabilisiert, nachdem die Region im Vorjahr noch stark von COVID-19-bedingten Lockdowns in China, hohen Frachtkosten in Japan und Anlaufkosten für neue Werke belastet gewesen war; der Umsatz nahm im Berichtszeitraum um 31,8 % auf 117,4 Mio. EUR (Q1 2022: 89,1 Mio. EUR) und das operative EBIT um 75,8 % auf 11,6 Mio. EUR (Q1 2022: 6,6 Mio. EUR) zu
In der Region AMERICAS machten sich weitere Fortschritte im Rahmen der eingeleiteten Maßnahmen des Restrukturierungsprojekts P2P bemerkbar; der Umsatz erhöhte sich leicht auf 159,5 Mio. EUR (Q1 2022: 154,1 Mio. EUR), das operative EBIT verbesserte sich auf -9,3 Mio. EUR (Q1 2022: -16,9 Mio. EUR]
Die Region EMEA entwickelte sich ebenfalls positiv und verzeichnete im ersten Quartal 2023 einen Umsatzanstieg von 13,4 % auf 328,5 Mio. EUR (Q1 2022: 289,7 Mio. EUR); das operative EBIT verbesserte sich um 40,2 % auf 17,1 Mio. EUR (Q1 2022: 12,2 Mio. EUR)
Grundsätzlich geht die GRAMMER AG allerdings weiterhin davon aus, dass nach dem enorm herausfordernden Geschäftsjahr 2022 auch im laufenden Gesamtjahr 2023 mit Belastungen im Zusammenhang mit den andauernd schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu rechnen ist, insbesondere im Hinblick auf die stark gestiegenen Material-, Energie- und Lohnkosten sowie die voraussichtlich schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Brasilien
Ausblick 2023 bestätigt: Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die GRAMMER Gruppe aufgrund der weiter bestehenden gesamtwirtschaftlichen und branchen-seitigen Unsicherheiten einen Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 2,2 Mrd. EUR; im Hinblick auf das operative EBIT rechnet GRAMMER mit einer Verdopplung auf rund 70 Mio. EUR
Wie im Vorjahr werden sich die positiven Effekte voraussichtlich erst sukzessive im Jahresverlauf entfalten, entsprechend wird wieder mit einer deutlich stärkeren zweiten Jahreshälfte gerechnet

A I Quartalsmitteilung Januar bis März 2023

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Weltwirtschaft

Die Entwicklung der Weltwirtschaft war im Jahr 2022 vor allem vom Krieg in der Ukraine geprägt. Die Folgen der russischen Invasion waren allgemein drastische Kostensteigerungen, insbesondere für Energie und Rohstoffe, sowie Material- und Lieferengpässe. Hinzu kamen der Fachkräftemangel und strikte, pandemiebedingte Lockdowns in China. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom April 2023 ist die globale Wirtschaftsleistung um 3,4 % im Gesamtjahr 2022 gewachsen. Auf den Energiemärkten wurden zum Ende des Jahres 2022 erste Entspannungstendenzen sichtbar, die im ersten Quartal 2023 anhielten. Trotz eines leichten Rückgangs der Inflation blieb der Preisdruck insgesamt jedoch hoch. Darüber hinaus hatte China Infektionswellen mit hohen Krankenständen zu verzeichnen, nachdem die strengen COVID-19-bedingten Restriktionen Ende 2022 aufgehoben worden waren. Außerdem traten zu Beginn des laufenden Jahres Turbulenzen im Bankensektor infolge der stark gestiegenen Zinsen auf. Für das Jahr 2023 geht der IWF daher von einem globalen Wachstum von 2,8 % aus, eine leichte Reduzierung um 0,1 Prozentpunkte gegenüber der Prognose aus dem Januar 2023.

In der Region EMEA erwarten die Expertinnen des IWF ein deutlich schwächeres Wachstum von 0,8 % für den Euroraum. In Deutschland soll das BIP nach der aktuellen Prognose leicht um -0,1 % zurückgehen, nachdem der IWF im Januar 2023 noch von einem leichten Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,1 % ausgegangen war.

In der Region AMERICAS wird erwartet, dass die Wirtschaftsleistung in den USA um 1,6 % und in Mexiko um 1,8 % steigt. Gerade in den USA hat sich der Arbeitsmarkt laut IWF als stabil erwiesen. Eine geringere Nachfrage nach Waren sei durch die Nachfrage nach Dienstleistungen weitgehend ausgeglichen worden.

Für China, den größten Markt der Region APAC, wird ein Wachstum von 5,2 % prognostiziert. Nach dem Kurswechsel der chinesischen Regierung hinsichtlich der Null-COVID-Politik wird wieder mit einer deutlichen Zunahme der wirtschaftlichen Aktivitäten gerechnet, die einen positiven Beitrag zum globalen Wachstum leisten könnte.

Rahmenbedingungen Automobilbranche

Im ersten Quartal 2023 wurden laut der von S&P Global Mobility veröffentlichten Marktdaten weltweit 2,7 % mehr Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum produziert. Absolut betrug das globale Wachstum in den ersten drei Monaten 2023 insgesamt 0,5 Mio. produzierte Einheiten. Davon entfiel mit 0,4 Mio. Einheiten der Großteil auf die Region EMEA, was einem Wachstum von 8,7 % gegenüber dem ersten Quartal 2022 entspricht. In EMEA haben sich vor allem die Unterbrechungen der Lieferketten zu Beginn des laufenden Jahres abgeschwächt. Außerdem blieben die aufgrund der Energiekrise befürchteten Produktionsstörungen aus. Insbesondere die Halbleiterknappheit bleibt jedoch weiterhin ein Unsicherheitsfaktor für die Prognose von S&P Global Mobility.

Die Region APAC verzeichnete in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 einen Rückgang der Produktion um -1,3 %. Der Rückgang war vor allem auf die Marktsituation in China zurückzuführen. Dort kam es nach der Aufhebung der strikten Restriktionen während der COVID-19-Pandemie zu Infektionswellen und in der Folge zu Produktionsstopps im ersten Quartal 2023. Der Rückgang der Produktion belief sich in China insgesamt auf -9,7 % bzw. 0,6 Mio. Einheiten. In der restlichen Region ohne China wurde dagegen ein Plus von 8,9 % verzeichnet (+0,5 Mio. Einheiten).

Für die Region AMERICAS zeigen die Daten von S&P Global Mobility im ersten Quartal 2023 ein Wachstum von 7,1 % bzw. 0,3 Mio. Einheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz der langsamen Erholung belasten Lieferketten- und Logistikprobleme sowie der Arbeitskräftemangel weiterhin die Produktion der Region.

Rahmenbedingungen Commercial Vehicles

Im Bereich der Nutzfahrzeuge rechnet S&P Global Mobility in der aktuellen Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2023 mit einem Rückgang des weltweiten Produktionsvolumens. Im ersten Quartal ist der Lkw-Markt demnach weltweit gegenüber dem ersten Quartal 2022 bereits um -5,3 % gesunken. Auch hier ist das im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Produktionsvolumen insbesondere auf den chinesischen Markt zurückzuführen.

In der gesamten Region APAC belief sich der Rückgang im ersten Quartal des Jahres 2023 auf -11,6 %. Damit gingen die produzierten Einheiten um rund 0,06 Mio. zurück. Allein in China lag das Minus bei -18,6 %, was insbesondere noch auf die Aufhebung der Null-COVID-Politik zurückzuführen ist. Ohne China betrug der Rückgang lediglich -1,6 %. S&P Global Mobility erwartet jedoch, dass sich die Produktionszahlen im weiteren Jahresverlauf nach dem Ende der Infektionswellen und aufgrund staatlicher Anreize wieder deutlich erholen werden.

Die Region AMERICAS verzeichnete im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Steigerung der Produktion um 6,5 % bzw. 0,01 Mio. Einheiten. Auf Jahressicht rechnen die Analysten von S&P Global Mobility jedoch damit, dass die Produktion im Jahr 2023 insgesamt heruntergefahren wird. Die Versorgungsengpässe lassen in AMERICAS nur allmählich nach.

Für die Region EMEA vermeldete S&P Global Mobility in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 einen leichten Anstieg der Produktionszahlen von 1,9 %. Im Zuge der geopolitischen Krisen sind die Aussichten für einen künftigen Aufschwung in EMEA unsicher. Zusätzlich belasten hohe Betriebskosten und ein Fahrermangel die Nutzfahrzeug-Produktion in der Region.

2. Die wichtigsten Kennzahlen der GRAMMER Gruppe

Die wichtigsten Kennzahlen nach IFRS Grammer Gruppe

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in Mio. EUR 01-03 2023 01-03 2022 01-12 2022
Konzernumsatz 589,1 515,0 2.158,8
Umsatz EMEA 328,5 289,7 1.131,4
Umsatz AMERICAS 159,5 154,1 672,5
Umsatz APAC 117,4 89,1 426,7
Gewinn- und Verlustrechnung
EBITDA 32,1 20,3 117,4
EBITDA-Rendite (in %) 5,4 3,9 5,4
EBIT 11,7 -1,2 -45,0
EBIT-Rendite (in %) 2,0 -0,2 -2,1
Operatives EBIT 13,9 -2,5 35,5
Operative EBIT-Rendite (in %) 2,4 -0,5 1,6
Ergebnis vor Steuern 3,9 -2,2 -62,8
Ergebnis nach Steuern 2,9 -8,0 -78,6

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in Mio. EUR 31.03.2023 31.03.2022 31.12.2022
Bilanz
Bilanzsumme 1.428,9 1.518,9 1.444,6
Eigenkapital 301,3 355,8 301,1
Eigenkapitalquote (in %) 21,1 23,4 20,8
Nettoverschuldung 427,1 436,8 429,3
Gearing (in %) 141,8 122,8 142,6

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01-03 2023 01-03 2022 01-12 2022
Kapitalflussrechnung
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 14,4 14,3 91,0
Abschreibungen 20,4 21,5 162,4
Free Cashflow 8,7 -12,0 31,3
Mitarbeiter:innen (Anzahl, Durchschnitt) 14.393 14.009 14.044

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31.03.2023 31.03.2022 31.12.2022
Aktienkennzahlen
Kurs (Xetra-Schlusskurs in EUR) 14,40 16,70 10,55
Marktkapitalisierung (in Mio. EUR) 219,4 254,5 160,8
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,19 -0,53 -5,26

3. Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2023

Der Umsatz der GRAMMER Gruppe lag in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2023 bei 589,1 Mio. EUR (Q1 2022: 515,0 Mio. EUR) und damit 14,4 % bzw. 74,1 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Diese positive Entwicklung resultierte insbesondere aus dem Umsatzwachstum in der Region APAC von 31,8 % auf 117,4 Mio. EUR (Q1 2022: 89,1 Mio. EUR). Im Vorjahr war der Umsatz in der Region noch deutlich von COVID-19-bedingten Lockdowns betroffen. Die Region EMEA erzielte einen Umsatz von 328,5 Mio. EUR (Q1 2022: 289,7 Mio. EUR), was einem Zuwachs von 13,4 % entspricht. In der Region AMERICAS belief sich der Umsatz in den ersten drei Monaten 2023 auf 159,5 Mio. EUR (Q1 2022: 154,1 Mio. EUR), ein leichter Zuwachs um 3,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der GRAMMER Gruppe erhöhte sich von Januar bis März 2023 deutlich auf 11,7 Mio. EUR (Q1 2022: -1,2 Mio. EUR). Das operative EBIT der GRAMMER Gruppe stieg ebenfalls signifikant auf 13,9 Mio. EUR (Q1 2022: -2,5 Mio. EUR), was einer operativen EBIT-Rendite von 2,4 % (Q1 2022: -0,5 %) entspricht. Hauptursachen für den Ergebnisanstieg im Quartalsvergleich waren neben einem stabileren Geschäftsverlauf in der Region APAC auch die Fortschritte im Rahmen der eingeleiteten Turnaround-Maßnahmen in der Region AMERICAS. Die Region EMEA entwickelte sich wie erwartet ebenfalls positiv. Das operative EBIT wurde um Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in der Region AMERICAS in Höhe von 0,9 Mio. EUR sowie um negative Wechselkurseffekte von 1,3 Mio. EUR bereinigt.

Zudem wirkte sich in den ersten drei Monaten 2023 auch die Weitergabe der erheblichen, inflationsbedingten Kostensteigerungen (Material-, Energie-, Transport- und Lohnkosten), die bereits 2022 vereinbart worden war, positiv auf das Ergebnis aus. Auch für die folgenden Quartale sind Verhandlungen mit weiteren OEMs geplant, um Kompensationen zu erreichen. Darüber hinaus will das Unternehmen den nachhaltigen Turnaround in AMERICAS, dem heute zweitgrößten Markt, bis 2024 schaffen.

Im Hinblick auf das Turnaround-Projekt "P2P - Path to Profitability" in dieser Region gelang es GRAMMER, mit der Restrukturierung des TMD-Geschäfts einen wichtigen Baustein im ersten Quartal des Jahres 2023 zum Abschluss zu bringen. Die hier erzielten Einigungen mit Kunden über signifikante Preisanpassungen spiegeln sich ebenfalls in den Ergebnissen des ersten Quartals 2023 wider. Zudem wurde ein Werk früher als ursprünglich geplant geschlossen, was bereits im ersten Quartal 2023 zu einer zusätzlichen Ergebnisbelastung geführt hat. Die gestarteten Maßnahmen zur Stabilisierung und Verbesserung der operativen Performance gilt es über die kommenden Monate konsequent voranzutreiben und damit die Ergebnisse der Region weiter zu verbessern.

Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf rechnet die GRAMMER Gruppe weiterhin mit einer positiven Entwicklung, wobei - wie im Vorjahr - auch 2023 wieder mit einer deutlich stärkeren zweiten Jahreshälfte gerechnet wird.

4. Ertragslage der GRAMMER Gruppe

Umsatz der GRAMMER Gruppe

Im ersten Quartal 2023 stieg der Konzernumsatz der GRAMMER AG auf 589,1 Mio. EUR (Q1 2022: 515,0 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg um 14,4 % im Vergleich zum Vorjahreswert. Sowohl die Division Automotive als auch die Division Commercial Vehicles verzeichneten ein Umsatzwachstum. So erhöhten sich die Umsätze der Division Automotive um 14,7 % auf 371,9 Mio. EUR und die Erlöse der Division Commercial Vehicles um 13,8 % auf 217,2 Mio. EUR.

In der Division Commercial Vehicles waren insbesondere die Regionen EMEA und APAC Treiber der positiven Entwicklung des Umsatzes, auch die Region AMERICAS konnte einen leichten Zuwachs verzeichnen. In der Division Automotive ergab sich im ersten Quartal 2023 ein ähnliches Bild. Auch hier trugen vor allem die Regionen APAC und EMEA zur positiven Umsatzentwicklung bei. Der Umsatz in der Region AMERICAS stieg ebenfalls leicht, dies ist aber vor allem auf Währungseffekte zurückzuführen.

Umsatzentwicklung nach Regionen und Divisionen

in Mio. EUR

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GRAMMER Gruppe EMEA
01-03 2023 01-03 2022 Veränderung 01-03 2023 01-03 2022 Veränderung
--- --- --- --- --- --- ---
Automotive 371,9 324,2 14,7 % 169,3 146,3 15,7 %
Commercial Vehicles 217,2 190,8 13,8 % 159,2 143,4 11,0 %
Umsatzerlöse 589,1 515,0 14,4 % 328,5 289,7 13,4 %

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AMERICAS APAC
01-03 2023 01-03 2022 Veränderung 01-03 2023 01-03 2022 Veränderung
--- --- --- --- --- --- ---
Automotive 128,1 124,3 3,1 % 78,4 57,2 37,1 %
Commercial Vehicles 31,4 29,8 5,4 % 39,0 31,9 22,3 %
Umsatzerlöse 159,5 154,1 3,5 % 117,4 89,1 31,8 %

Der Konsolidierungseffekt des Umsatzes, der konzernintern zwischen den Regionen generiert wurde, betrug im Berichtszeitraum 16,3 Mio. EUR (Q1 2022: 17,9 Mio. EUR).

Umsatzentwicklung GRAMMER Gruppe (inkl. Währungsbereinigung)

in Mio. EUR

Ergebnis der GRAMMER Gruppe

Das EBIT der GRAMMER Gruppe belief sich in den ersten drei Monaten 2023 auf 11,7 Mio. EUR (Q1 2022: -1,2 Mio. EUR). Dabei verzeichnete GRAMMER in allen drei Regionen Ergebnisverbesserungen: In der Region APAC belief sich das EBIT im ersten Quartal auf 11,4 Mio. EUR (Q1 2022: 6,3 Mio. EUR), in EMEA auf 17,4 Mio. EUR (Q1 2022: 12,3 Mio. EUR). In AMERICAS lag das EBIT bei -11,2 Mio. EUR nach -16,4 Mio. EUR im ersten Quartal 2022.

Das operative EBIT der Gruppe lag mit 13,9 Mio. EUR und 2,4 % operativer EBIT-Rendite (Q1 2022: -2,5 Mio. EUR und -0,5 %) ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau und wurde um Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in der Region AMERICAS in Höhe von 0,9 Mio. EUR sowie negative Wechselkurseffekte von 1,3 Mio. EUR bereinigt.

Kurz-Gewinn- und Verlustrechnung GRAMMER Gruppe

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in TEUR 01-03 2023 01-03 2022 Veränderung
Umsatzerlöse 589.101 514.998 74.103
Kosten der Umsatzerlöse -531.729 -477.880 -53.849
Bruttoergebnis vom Umsatz 57.372 37.118 20.254
Vertriebskosten -7.811 -6.923 -888
Verwaltungskosten -43.482 -39.541 -3.941
Sonstig betriebliche Erträge 5.596 8.129 -2.533
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 11.675 -1.217 12.892
Finanzergebnis -7.812 -935 -6.877
Ergebnis vor Steuern 3.863 -2.152 6.015
Ertragsteuern -941 -5.880 4.939
Ergebnis nach Steuern 2.922 -8.032 10.954

Herleitung Operatives EBIT

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in Mio. EUR 01-03 2023 01-03 2022 Veränderung
EBIT 11,7 -1,2 12,9
Währungseffekte 1,3 -1,8 3,1
Kosten für Corona-Schutz- und Handlungsmaßnahmen 0,0 0,5 -0,5
Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen 0,9 0,0 0,9
Operatives EBIT 13,9 -2,5 16,4

5. Entwicklung der Regionen

EMEA

In der Region EMEA verzeichnete GRAMMER in den ersten drei Monaten 2023 einen Umsatz von 328,5 Mio. EUR (Q1 2022: 289,7 Mio. EUR) - ein Anstieg von 13,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz im Geschäftsbereich Commercial Vehicles trug hierzu mit einem Wachstum von 15,8 Mio. EUR auf 159,2 Mio. EUR bei, was einer Steigerung von 11,0 % entspricht. Der Bereich Automotive wuchs im gleichen Zeitraum um 23,0 Mio. EUR oder 15,7 % . Damit entwickelte sich die Region, in der sich die konzernweit umsatzstärksten Gesellschaften befinden, positiv gegenüber dem Vergleichszeitraum.

Das EBIT in der Region EMEA erhöhte sich im ersten Quartal 2023 um knapp 42 % auf 17,4 Mio. EUR (Q1 2022: 12,3 Mio. EUR). Neben der verbesserten operativen Performance im ersten Quartal trugen auch die erzielten Vereinbarungen mit Kunden zur Weitergabe von inflationsbedingten Kostensteigerungen zu diesem Ergebnis bei. Die EBIT-Rendite lag bei 5,3 % (Q1 2022: 4,2 %), eine Steigerung um mehr als einen Prozentpunkt.

Das operative EBIT erhöhte sich ebenfalls auf 17,1 Mio. EUR (Q1 2022: 12,2 Mio. EUR). Die operative EBIT-Rendite stieg entsprechend auf 5,2 % (Q1 2022: 4,2 %). Das operative EBIT wurde um positive Währungseffekte in Höhe von 0,3 Mio. EUR bereinigt.

Kennzahlen EMEA

in Mio. EUR

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01-03 2023 01-03 2022 Veränderung
Umsatz 328,5 289,7 38,8
EBIT 17,4 12,3 5,1
EBIT-Rendite (in %) 5,3 4,2 1,1 %-Punkte
Operatives EBIT 17,1 12,2 4,9
Operative EBIT-Rendite (in %) 5,2 4,2 1,0 %-Punkte
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 5,2 4,6 0,6
Mitarbeiter:innen (Anzahl, Durchschnitt) 7.676 7.348 328

Umsatzentwicklung EMEA (inkl. Währungsbereinigung)

in Mio. EUR

AMERICAS

Der Umsatz in der Region AMERICAS stieg in den ersten drei Monaten 2023 um 3,5 % auf 159,5 Mio. EUR (Q1 2022: 154,1 Mio. EUR). Währungsbereinigt lag der Umsatz allerdings in etwa auf Vorjahresniveau. Die positive Entwicklung war damit im Wesentlichen auf Währungseffekte zurückzuführen. Der Umsatz in der Division Automotive erhöhte sich um 3,1 % auf 128,1 Mio. EUR (Q1 2022: 124,3 Mio. EUR). Währungsbereinigt hatte die Region allerdings einen Rückgang um 1,0 % zu verzeichnen. Im Vorjahr waren hier Nachholeffekte aufgrund der Halbleiterknappheit im Jahr 2021 zu verbuchen. In der Division Commercial Vehicles stieg der Umsatz um 5,4 % auf 31,4 Mio. EUR (Q1 2022: 29,8 Mio. EUR), währungsbereinigt um 4,0 %, was auch auf inflationsbedingte Preissteigerungen zurückzuführen ist.

Unter anderem aufgrund der hohen Inflation, der weiterhin stark gestiegenen Personalkosten und Schwächen in der operativen Performance blieb das EBIT in der Region AMERICAS in den ersten drei Monaten mit -11,2 Mio. EUR negativ (Q1 2022: -16,4 Mio. EUR). Der Vorjahreszeitraum war belastet durch einmalige Aufwendungen in Höhe von rund 4 Mio. EUR, insbesondere für Sonderfrachten in einem Werk in Mexiko. Die EBIT-Marge verbesserte sich mit -7,0 % gegenüber dem Vorjahreswert (Q1 2022: -10,6 %).

Das operative EBIT belief sich in den ersten drei Monaten 2023 auf -9,3 Mio. EUR (Q1 2022: -16,9 Mio. EUR). Die operative EBIT-Marge belief sich dementsprechend auf -5,8 % und verbesserte sich damit deutlich um 5,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1 2022: -11,0 %). Das operative EBIT wurde um Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen von 0,9 Mio. EUR sowie negative Wechselkurseffekte von 1,0 Mio. EUR bereinigt.

Kennzahlen AMERICAS

in Mio. EUR

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01-03 2023 01-03 2022 Veränderung
Umsatz 159,5 154,1 5,4
EBIT -11,2 -16,4 5,2
EBIT-Rendite (in %) -7,0 -10,6 3,6 %-Punkte
Operatives EBIT -9,3 -16,9 7,6
Operative EBIT-Rendite (in %) -5,8 -11,0 5,2 %-Punkte
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 3,1 2,9 0,2
Mitarbeiter:innen (Anzahl, Durchschnitt) 4.857 4.778 79

Umsatzentwicklung AMERICAS (inkl. Währungsbereinigung)

in Mio. EUR

APAC

Der Umsatz in der Region APAC stieg im ersten Quartal 2023 um 31,8 % auf 117,4 Mio. EUR (Q1 2022: 89,1 Mio. EUR). Der Anstieg ist vor allem auf den geringeren Umsatz im ersten Quartal 2022 zurückzuführen, in dem es infolge der COVID-19-Lockdowns in China sowie des globalen Lieferengpasses bei Halbleitern zu deutlich geringeren Kundenabrufen kam. In der Division Automotive stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 37,1 % auf 78,4 Mio. EUR (Q1 2022: 57,2 Mio. EUR). Auch in der Division Commercial Verhicles legte der Umsatz um 22,3 % auf 39,0 Mio. EUR zu (Q1 2022: 31,9 Mio. EUR). Dies ist vor allem auf die Einführung einer strengeren Abgasnorm zurückzuführen, die im ersten Quartal 2022 zu einem Einbruch bei den Lkw-Neubestellungen geführt hat.

Das EBIT in der Region APAC stieg um knapp 81 % auf 11,4 Mio. EUR (Q1 2022: 6,3 Mio. EUR). Die positive Entwicklung ist vor allem auf die Effekte des Vorjahres zurückzuführen, namentlich insbesondere das niedrigere Umsatzniveau auf dem chinesischen Markt infolge der COVID-19-Lockdowns, hohe Frachtkosten in Japan, Anlaufkosten für die neuen Werke in China und den Hochlauf neuer Produkte. Die EBIT-Marge stieg um 2,6 Prozentpunkte auf 9,7 % (Q1 2022: 7,1 %).

Das operative EBIT erhöhte sich ebenfalls auf 11,6 Mio. EUR (Q1 2022: 6,6 Mio. EUR), wobei die operative EBIT-Marge im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte auf 9,9 0/​o (Q1 2022: 7,4 %) anstieg. Das operative EBIT wurde um negative Währungsumrechnungseffekte in Höhe von 0,2 Mio. EUR bereinigt.

Kennzahlen APAC

in Mio. EUR

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01-03 2023 01-03 2022 Veränderung
Umsatz 117,4 89,1 28,3
EBIT 11,4 6,3 5,1
EBIT-Rendite (in %) 9,7 7,1 2,6 %-Punkte
Operatives EBIT 11,6 6,6 5,0
Operative EBIT-Rendite (in %) 9,9 7,4 2,5 %-Punkte
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 3,3 3,7 -0,4
Mitarbeiterinnen (Anzahl, Durchschnitt) 1.453 1.477 -24

Umsatzentwicklung APAC (inkl. Währungsbereinigung)

in Mio. EUR

6. Vermögens- und Finanzlage

Kurz-Bilanz GRAMMER Konzern

in TEUR

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31.03.2023 31.12.2022 Veränderung
Langfristige Vermögenswerte 764.446 768.076 -3.630
Kurzfristige Vermögenswerte 664.483 676.518 -12.035
Aktiva 1.428.929 1.444.594 -15.665
Eigenkapital 301.338 301.108 230
Langfristige Schulden 383.971 366.408 17.563
Kurzfristige Schulden 743.620 777.078 -33.458
Passiva 1.428.929 1.444.594 -15.665

Die Bilanzsumme der GRAMMER Gruppe zum 31. März 2023 sank leicht um 1,1 % bzw. 15,7 Mio. EUR auf 1.428,9 Mio. EUR (31.12.2022: 1.444,6 Mio. EUR).

Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich ebenfalls leicht um 0,5 % bzw. 3,7 Mio. EUR auf 764,4 Mio. EUR (31.12.2022: 768,1 Mio. EUR). Insbesondere verringerten sich die Sachanlagen aufgrund planmäßiger Abschreibungen um 2,4 °/​o auf 465,7 Mio. EUR (31.12.2022: 477,3 Mio. EUR). Demgegenüber erhöhten sich die immateriellen Vermögenswerte um 1,2 % auf 148,1 Mio. EUR (31.12.2022: 146,3 Mio. EUR), die Vermögenswerte aus Kundenverträgen um 11,3 % auf 64,8 Mio. EUR (31.12.2022: 58,2 Mio. EUR) sowie die latenten Steueransprüche um 3,3 % auf 43,2 Mio. EUR (31.12.2022: 41,8 Mio. EUR).

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten verzeichnete GRAMMER einen Rückgang von 1,8 % bzw. 12,0 Mio. EUR auf 664,5 Mio. EUR (31.12.2022: 676,5 Mio. EUR). Diese Entwicklung beinhaltete einerseits die umsatzbedingte Erhöhung der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 16,4 % auf 298,8 Mio. EUR (31.12.2022: 256,7 Mio. EUR). Andererseits verringerten sich insbesondere die Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen zum 31. März 2023 um 46,0 % auf 58,6 Mio. EUR (31.12.2022: 108,6 Mio. EUR) durch die Rückzahlung von kurzfristigen Finanzschulden. Die Vorräte gingen ebenfalls um 3,3 % auf 190,9 Mio. EUR zurück (31.12.2022: 197,4 Mio. EUR).

Das Eigenkapital stieg leicht zum 31. März 2023 um 0,2 Mio. EUR bzw. 0,1 % auf 301,3 Mio. EUR (31.12.2022: 301,1 Mio. EUR). Grund hierfür war das positive Ergebnis nach Steuern von 2,9 Mio. EUR (Q1 2022: -8,0 Mio. EUR), auch wenn das negative sonstige Ergebnis in Höhe von -2,7 Mio. EUR (Q1 2022: 18,3 Mio. EUR) das Eigenkapital belastete. Das sonstige Ergebnis umfasst im Wesentlichen Effekte aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen in Höhe von -2,5 Mio. EUR (Q1 2022: 7,3 Mio. EUR) sowie Effekte aus der Währungsumrechnung von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe unter Berücksichtigung der tatsächlichen Steuern in Höhe von -0,6 Mio. EUR (Q1 2022: 1,7 Mio. EUR). Wesentliche versicherungsmathematische Effekte aus der zinsbedingten Anpassung von Pensionsrückstellungen unter Berücksichtigung der latenten Steuern sind im ersten Quartal 2023 nicht angefallen, da der Diskontierungszinssatz unverändert auf dem Niveau von Dezember 2022 lag (Q1 2022: 9,2 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich entsprechend um 0,3 Prozentpunkte auf 21,1 % (31.12.2022: 20,8 %).

Die langfristigen Schulden erhöhten sich um 17,6 Mio. EUR bzw. 4,8 % auf 384,0 Mio. EUR (31.12.2022: 366,4 Mio. EUR). Grund hierfür war insbesondere die Erhöhung der langfristigen Finanzschulden um 19,4 Mio. EUR bzw. 12,3 % auf 177,2 Mio. EUR (31.12.2022: 157,8 Mio. EUR) aufgrund der Inanspruchnahme der Tranche D des Konsortialkreditvertrages mit Laufzeit bis 2025.

Die kurzfristigen Schulden verringerten sich um 33,5 Mio. EUR bzw. 4,3 % auf 743,6 Mio. EUR (31.12.2022: 777,1 Mio. EUR). Diese Entwicklung resultiert hauptsächlich aus der Abnahme der kurzfristigen Finanzschulden um 67,1 Mio. EUR bzw. 22,5 % auf 231,1 Mio. EUR (31.12.2022: 298,2 Mio. EUR) aufgrund der Tilgung kurzfristiger Finanzschulden und der langfristigen Refinanzierung planmäßig getilgter kurzfristiger Finanzschulden. Gegenläufig erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens um 7,9 % auf 330,3 Mio. EUR (31.12.2022: 306,1 Mio. EUR) sowie die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um 18,1 Mio. EUR bzw. 16,7 % auf 126,3 Mio. EUR (31.12.2022: 108,2 Mio. EUR). Von dem Anstieg der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten entfallen 10,5 Mio. EUR auf Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeiterinnen aufgrund des Aufbaus der Abgrenzungen für Bonuszahlungen, Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Abgrenzungen für nicht genommenen Urlaub und Überstunden.

7. Investitionen

In den ersten drei Monaten 2023 lagen die Investitionen der GRAMMER Gruppe mit 14,4 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (Q1 2022: 14,3 Mio. EUR).

In der Region EMEA beliefen sich die Investitionen auf 5,2 Mio. EUR und lagen somit um 13,0 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums von 4,6 Mio. EUR. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Produktneuanläufe im Automotive-Bereich und Ersatzinvestitionen im Geschäftsfeld Commercial Vehicles.

Die Investitionen in der Region AMERICAS stiegen um 6,9 % auf 3,1 Mio. EUR (Q1 2022: 2,9 Mio. EUR) und entfielen vor allem auf eine neue Sitz- und Schaumstofflinie in einem US-Werk für die Erweiterung der Kapazitäten in der Division Commercial Vehicles.

In der Region APAC sind die Investitionen im ersten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 % auf 3,3 Mio. EUR (Q1 2022: 3,7 Mio. EUR) gesunken. Es handelte sich hierbei insbesondere um Investitionen für das Werk in Hefei.

Die Investitionen im Bereich Central Services reduzierten sich leicht um 0,3 Mio. EUR auf 2,8 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q1 2022: 3,1 Mio. EUR). Davon entfielen 0,2 Mio. EUR (Q1 2022: 0,7 Mio. EUR) auf die Fortführung des Digitalisierungsprojekts "Management der Produktlebenszyklen" und 1,5 Mio. EUR (Q1 2022: 1,8 Mio. EUR) auf aktivierte Entwicklungsleistungen. Im Wesentlichen handelte es sich, wie im Vorjahr, um die Entwicklung von neuen Sitzgenerationen für den Bereich Commercial Vehicles.

Investitionen

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in Mio. EUR 01-03 2023 01-03 2022 Veränderung
EMEA 5,2 4,6 0,6
AMERICAS 3,1 2,9 0,2
APAC 3,3 3,7 -0,4
Central Services 2,8 3,1 -0,3
GRAMMER Gruppe 14,4 14,3 0,1

8. Cashflow

Im ersten Quartal 2023 verbesserte sich der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit merklich um 17,7 Mio. Euro auf 18,0 Mio. EUR (Q1 2022: 0,3 Mio. EUR). Vor allem das gestiegene Ergebnis vor Steuern und die deutlich geringeren Zahlungsmittelabflüsse aus dem Working Capital im Vergleich zum Vorjahreszeitraum trugen zur Verbesserung bei. Im Working Capital wurde die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerte durch den Abbau des Vorratsvermögens und die Zunahme der Verbindlichkeiten und sonstigen Passiva deutlich überkompensiert. Der Zahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit reduzierte sich in den ersten drei Monaten 2023 um 3,0 Mio. EUR auf -9,3 Mio. EUR (Q1 2022: -12,3 Mio. EUR) und konnte vollständig aus dem Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit gedeckt werden. Im ersten Quartal 2023 sind Investitionen in Leasinggegenstände gemäß IFRS 16 in Höhe von 2,3 Mio. EUR (Q1 2022: 0,7 Mio. EUR) enthalten, die nicht zahlungswirksam sind.

Der Free Cashflow belief sich somit im ersten Quartal 2023 auf 8,7 Mio. EUR (Q1 2022: -12,0 Mio. EUR) und lag damit deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag bei -39,6 Mio. EUR (Q1 2022: 13,0 Mio. EUR) und spiegelt die Rückzahlung der Finanzschulden wider.

9. Mitarbeiterinnen

In den ersten drei Monaten 2023 waren bei GRAMMER weltweit durchschnittlich 14.393 (Q1 2022: 14.009) Mitarbeiterinnen beschäftigt. Dies entspricht einem Anstieg von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Davon waren in der Region APAC durchschnittlich 1.453 Beschäftigte (Q1 2022: 1.477), in der Region EMEA durchschnittlich 7.676 Beschäftigte (Q1 2022: 7.348) und in der Region AMERICAS durchschnittlich 4.857 Beschäftigte (Q1 2022: 4.778) tätig.

Mitarbeiterinnen im Durchschnitt

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01-03 2023 01-03 2022 Veränderung
EMEA 7.676 7.348 328
AMERICAS 4.857 4.778 79
APAC 1.453 1.477 -24
Central Services 407 406 1
GRAMMER Gruppe 14.393 14.009 384

10. Chancen /​ Risiken

Die Chancen und Risiken, auf die im Lagebericht des Geschäftsberichts zum 31. Dezember 2022 hingewiesen wurde und die dort umfassend beschrieben wurden, bestehen aus heutiger Sicht weiter.

Die Lage am Markt sowie die der Kunden und Lieferanten wird kontinuierlich analysiert und dem Management werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, sobald Handlungsbedarf besteht. Zudem beobachtet GRAMMER die Entwicklung der (Roh-)Materialpreise und der Energiepreise sowie die globale Liefersituation, insbesondere von Halbleitern, um frühzeitig auf sich ändernde Bedingungen reagieren zu können.

11. Ausblick

Am 13. Februar 2023 hat GRAMMER die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 veröffentlicht. Diese Prognose wurde mit der Veröffentlichung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 am 30. März 2023 bestätigt und gilt weiterhin.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung der Quartalsmitteilung Januar bis März 2023 geht die GRAMMER AG weiterhin davon aus, dass nach dem enorm herausfordernden Geschäftsjahr 2022 auch im laufenden Gesamtjahr 2023 mit Belastungen im Zusammenhang mit den andauernd schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu rechnen ist. Insbesondere wird erwartet, dass die stark gestiegenen Material-, Energie- und Lohnkosten, das geringe Wirtschaftswachstum - speziell in Deutschland und Brasilien - sowie die weitere Entwicklung hinsichtlich der Versorgungsengpässe mit Halbleitern auch 2023 Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens haben könnten. Hingegen haben sich die Risiken im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr reduziert.

Für das laufende Geschäftsjahr 2023 erwartet die GRAMMER Gruppe aufgrund der weiter bestehenden gesamtwirtschaftlichen und branchenseitigen Unsicherheiten einen Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 2,2 Mrd. EUR. Im Hinblick auf das operative EBIT rechnet GRAMMER mit einer Verdopplung auf rund 70 Mio. EUR. Mit der deutlich angehobenen Ergebnisprognose berücksichtigt das Unternehmen die Fortschritte im Rahmen der eingeleiteten Maßnahmen des Restrukturierungsprojekts P2P in der Region AMERICAS sowie weiterer Effizienz- und Kostensenkungsmaßnahmen, die in den kommenden Monaten konsequent weiterverfolgt werden. Wie im Vorjahr entfalten sich die positiven Effekte voraussichtlich erst sukzessive im Jahresverlauf, entsprechend wird wieder mit einer deutlich stärkeren zweiten Jahreshälfte gerechnet. Allerdings wird die Gesamtjahresprognose weiterhin maßgeblich davon abhängen, in welchem Umfang GRAMMER erneut Einigungen mit seinen Kunden über die Weitergabe der Kostensteigerungen erzielen kann. Mit der avisierten Margensteigerung befindet sich GRAMMER im Plan des im April 2022 vorgestellten Mittelfristausblicks, bis 2025 eine operative EBIT-Marge größer 5 % zu erreichen.

12. Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Annahmen und Einschätzungen des GRAMMER Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beziehen sich auf Zeiträume in der Zukunft oder sind durch Begriffe wie "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit" oder ähnliche Begriffe gekennzeichnet. Derartige Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die GRAMMER weder kontrollieren noch präzise einschätzen kann, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer:innen, die erfolgreiche Integration von Neuerwerben und die Realisierung der erwarteten Synergieeffekte sowie Maßnahmen staatlicher Stellen. Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von GRAMMER weder beabsichtigt, noch übernimmt GRAMMER eine gesonderte Verpflichtung, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse nach Veröffentlichung dieses Dokuments anzupassen.

B I Finanzinformationen Januar bis März 2023

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar - 31. März des jeweiligen Geschäftsjahres

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TEUR 01-03 2023 01-03 2022
Umsatzerlöse 589.101 514.998
Kosten der Umsatzerlöse -531.729 -477.880
Bruttoergebnis vom Umsatz 57.372 37.118
Vertriebskosten -7.811 -6.923
Verwaltungskosten -43.482 -39.541
Sonstige betriebliche Erträge 5.596 8.129
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 11.675 -1.217
Finanzerträge 1.000 612
Finanzaufwendungen -10.183 -6.443
Sonstiges Finanzergebnis 1.371 4.896
Ergebnis vor Steuern 3.863 -2.152
Ertragsteuern -941 -5.880
Ergebnis nach Steuern 2.922 -8.032
Davon entfallen auf:
Anteilseigner:innen des Mutterunternehmens 2.778 -7.842
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 4 -356
Vergütungsansprüche des Hybriddarlehensgebers 140 166
Ergebnis nach Steuern 2.922 -8.032
Ergebnis je Aktie
Unverwässertes /​ verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR 0,19 -0,53

Konzern-Gesamtergebnisrechnung 1. Januar - 31. März des jeweiligen Geschäftsjahres

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TEUR 01-03 2023 01-03 2022
Ergebnis nach Steuern 2.922 -8.032
Beträge, die nicht in zukünftigen Perioden in die GuV umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne /​ Verluste (-) aus leistungsorientierten Plänen
In der laufenden Periode entstandene Gewinne /​ Verluste (-) 8 12.962
Steueraufwand (-) /​ Steuerertrag -2 -3.747
Versicherungsmathematische Gewinne /​ Verluste (-) aus leistungsorientierten Plänen (nach Steuern) 6 9.215
Summe der Beträge, die nicht in zukünftigen Perioden in die GuV umgegliedert werden 6 9.215
Beträge, die unter bestimmten Bedingungen in zukünftigen Perioden in die GuV umgegliedert werden
Gewinne /​ Verluste (-) aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen
In der laufenden Periode entstandene Gewinne /​ Verluste (-) -2.492 7.313
Gewinne /​ Verluste (-) aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen (nach Steuern) -2.492 7.313
Gewinne /​ Verluste (-) aus der Absicherung von Cashflow Hedges
In der laufenden Periode entstandene Gewinne /​ Verluste (-) 1.983 1.560
Zuzüglich /​ abzüglich (-) ergebniswirksamer Umbuchungen in die Gewinn- und Verlustrechnung -1.523 -583
Steueraufwand (-) /​ Steuerertrag -109 -882
Gewinne /​ Verluste (-) aus der Absicherung von Cashflow Hedges (nach Steuern) 351 95
Gewinne /​ Verluste (-) aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe
In der laufenden Periode entstandene Gewinne /​ Verluste (-) -676 1.778
Steueraufwand (-) /​ Steuerertrag 119 -123
Gewinne /​ Verluste (-) aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe (nach Steuern) -557 1.655
Summe der Beträge, die unter bestimmten Bedingungen in zukünftigen Perioden in die GuV umgegliedert werden -2.698 9.063
Sonstiges Ergebnis -2.692 18.278
Gesamtergebnis nach Steuern 230 10.246
Davon entfallen auf:
Anteilseigner:innen des Mutterunternehmens 112 10.388
Anteile ohne beherrschenden Einfluss -22 -308
Vergütungsansprüche des Hybriddarlehensgebers 140 166

Konzernbilanz zum 31. März 2023 und 31. Dezember 2022

Aktiva

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TEUR 31.03.2023 31.12.2022
Sachanlagen 465.725 477.327
Immaterielle Vermögenswerte 148.148 146.285
At Equity bewertete Beteiligungen 1.197 1.158
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4.904 5.711
Latente Steueransprüche 43.167 41.805
Sonstige Vermögenswerte 36.505 37.554
Vermögenswerte aus Kundenverträgen 64.800 58.236
Langfristige Vermögenswerte 764.446 768.076
Vorräte 190.938 197.386
Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 298.791 256.712
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 7.254 6.731
Kurzfristige Ertragsteuerforderungen 1.653 2.143
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 58.582 108.587
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 51.720 48.842
Kurzfristige Vermögenswerte aus Kundenverträgen 55.545 56.117
Kurzfristige Vermögenswerte 664.483 676.518
Bilanzsumme 1.428.929 1.444.594

Passiva

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TEUR 31.03.2023 31.12.2022
Gezeichnetes Kapital 39.009 39.009
Kapitalrücklage 162.947 162.947
Eigene Anteile -7.441 -7.441
Gewinnrücklagen 125.054 122.276
Kumuliertes sonstiges Ergebnis -39.653 -36.987
Auf die Anteilseigner:innen des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital 279.916 279.804
Hybriddarlehen 19.750 19.610
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 1.672 1.694
Eigenkapital 301.338 301.108
Langfristige Finanzschulden 177.191 157.807
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.953 1.801
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 60.953 63.211
Sonstige Verbindlichkeiten 408 408
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 118.164 117.165
Passive latente Steuern 23.265 23.491
Verbindlichkeiten aus Kundenverträgen 2.037 2.525
Langfristige Schulden 383.971 366.408
Kurzfristige Finanzschulden 231.124 298.160
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 330.299 306.087
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 16.369 18.671
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 126.273 108.207
Kurzfristige Ertragsteuerverbindlichkeiten 5.908 8.950
Rückstellungen 30.538 32.071
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Kundenverträgen 3.109 4.932
Kurzfristige Schulden 743.620 777.078
Gesamtsumme Schulden 1.127.591 1.143.486
Bilanzsumme 1.428.929 1.444.594

Konzern-Kapitalflussrechnung 1. Januar - 31. März des jeweiligen Geschäftsjahres

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TEUR 01-03 2023 01-03 2022
1. Cashflow aus der Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Steuern 3.863 -2.152
Überleitung zwischen Ergebnis vor Steuern und Cashflow aus der Geschäftstätigkeit
Abschreibungen und Wertminderungen auf /​ von Sachanlagen 17.969 18.053
Abschreibungen und Wertminderungen auf /​ von Immaterielle(n) Vermögenswerte(n) 2.443 3.420
Gewinn (-) /​ Verlust aus Anlageabgängen 1.008 463
Sonstige zahlungsunwirksame Veränderungen 68 7.092
Finanzergebnis 7.812 935
Erhaltene Dividenden von at Equity bewerteten Beteiligungen 0 359
Veränderung betrieblicher Aktiva und Passiva
Abnahme /​ Zunahme (-) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerten -49.962 -35.784
Abnahme /​ Zunahme (-) der Vorräte 6.448 -13.867
Abnahme (-) /​ Zunahme der Rückstellungen und Pensionsrückstellungen -4.340 -6.256
Abnahme (-) /​ Zunahme der Verbindlichkeiten und sonstigen Passiva 38.405 31.932
Gezahlte Ertragsteuern -5.683 -3.905
Cashflow aus der Geschäftstätigkeit 18.031 290
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Erwerb
Erwerb von Sachanlagen -10.514 -11.672
Erwerb von Immateriellen Vermögenswerten -1.569 -1.922
Abgänge
Abgänge von Sachanlagen 1.055 236
Abgänge von Immateriellen Vermögenswerten 0 133
Abgänge von Finanzanlagen 697 348
Erhaltene Zinsen 1.000 612
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -9.331 -12.265
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden 116.368 50.649
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden -142.316 -27.102
Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -5.488 -5.245
Gezahlte Zinsen -8.186 -5.295
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -39.622 13.007
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1 - 3) -30.922 1.032
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 2.620 2.185
Finanzmittelfonds zum 1. Januar 35.549 44.357
Finanzmittelfonds zum 31. März 7.247 47.574
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 58.582 104.811
Kontokorrentkredite (inkl. kurzfr. Verb. aus Factoringverträgen) gegenüber Kreditinstituten -51.335 -57.237
Finanzmittelfonds zum 31. März 7.247 47.574

Finanzkalender 2023 1

Wichtige Termine für Aktionäre und Analysten

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27. April Veröffentlichung Quartalsmitteilung 1. Quartal 2023 14 August Veröffentlichung Zwischenbericht 1. Halbjahr 2023
10 Mai Ordentliche Hauptversammlung 2023 30 Oktober Veröffentlichung Quartalsmitteilung 3. Quartal 2023

Kontakt

GRAMMER AG

Grammer-Allee 2

92289 Ursensollen

Postfach 14 54

92204 Amberg

Telefon 0 96 21 66 0

Telefax 0 96 21 66 31000

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Telefon 0 96 21 66 2113

Telefax 0 96 21 66 32113

E-Mail [email protected]

Impressum

Herausgeber

GRAMMER AG

Grammer-Allee 2

92289 Ursensollen

Erscheinungsdatum

27. April 2023

Konzeption, Umsetzung

IR.on AG, Köln https:/​/​ir-on.com