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GRAMMER AG Interim / Quarterly Report 2021

Apr 28, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 28188289

GRAMMER Aktiengesellschaft

Ursensollen

GRAMMER AG: Quartalsmitteilung Januar bis März 2021

ONE GRAMMER

Quartalsmitteilung Januar bis März 2021

Umsatz

503,7 Mio. EUR

EBIT-Rendite

4,5 %

Operative EBIT-Rendite

4,2 %

Eigenkapitalquote

23,0 %

Ergebnis nach Steuern

13,3 Mio. EUR

Free Cashflow

-12,9 Mio. EUR

EBIT

22,6 Mio. EUR

Investitionen

9,0 Mio. EUR

Unternehmensprofil

Die GRAMMER AG ist ein weltweit tätiger börsennotierter Hersteller von Sitzsystemen und Automobilinterieur. Im Geschäftsbereich Commercial Vehicles entwickelt und fertigt das Unternehmen technologisch anspruchsvolle Sitzsysteme für Nutz- und Offroad-Fahrzeuge sowie für Bahnen und Busse. Im Bereich Automotive entwickelt und produziert GRAMMER hochwertige Kopfstützen, Mittelkonsolen, Armlehnen und Interieur-Komponenten sowie innovative thermoplastische Komponenten für Pkw-Hersteller und deren Zulieferer. Mit rund 14.000 Mitarbeitern in 20 Ländern ist GRAMMER weltweit für seine Kunden tätig.

Mitarbeiter nach Regionen 1

Jahresdurchschnitt

1 Im Durchschnitt waren im Bereich Central Services 446 Mitarbeiter beschäftigt.

Umsatz nach Regionen 2

in Mio. EUR

2 Der Konsolidierungseffekt des Umsatzes zwischen den Regionen beträgt 22,4 Mio. EUR.

Umsatz nach Quartalen

in Mio. EUR

Operatives EBIT der Regionen

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AMERICAS EMEA APAC
-8,5 Mio. EUR 18,8 Mio. EUR 15,6 Mio. EUR

Überblick über die Geschäftsentwicklung

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Deutliche Erholung der Geschäftsentwicklung setzte sich im ersten Quartal 2021 fort, nach Beeinträchtigungen durch die COVID-19-Pandemie im Vorjahresquartal
Umsatz- und Ergebnisentwicklung profitieren im ersten Quartal von der Konjunkturerholung in EMEA und APAC sowie von der hohen Nachfrage bei Commercial Vehicles
In der GRAMMER Gruppe stieg der Umsatz im ersten Quartal 2021 um 10,7 % auf 503,7 Mio. EUR (Q1 2020: 454,9 Mio. EUR). Während sich die Erholung in Automotive auf 4,9 % belief, wuchs der Umsatz in Commercial Vehicles um 24,6 %
APAC verzeichnete im ersten Quartal 2021 einen Umsatz von 103,2 Mio. EUR und ein Wachstum von 84,9 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q1 2020: 55,8 Mio. EUR)
Die Region EMEA erreichte im ersten Quartal 2021 einen Umsatz in Höhe von 291,7 Mio. EUR, was einem Zuwachs von 4,8 % gegenüber dem Vorjahreswert (Q1 2020: 278,3 Mio. EUR) entspricht
AMERICAS erzielte im ersten Quartal 2021 einen Umsatz in Höhe von 131,2 Mio. EUR (Q1 2020: 138,4 Mio. EUR). Dies entspricht einem Rückgang von 5,2 % im Vergleich zum Vorjahresquartal
Das operative EBIT belief sich im ersten Quartal 2021 auf 21,0 Mio. EUR (Q1 2020: 0,4 Mio. EUR), was einer operativen EBIT-Rendite von 4,2 % (Q1 2020: 0,1 %) entspricht
Das EBIT der GRAMMER Gruppe betrug von Januar bis März 2021 22,6 Mio. EUR (Q1 2020: -2,1 Mio. EUR)
Neue Berichtsstruktur seit 1. Januar 2021: Die im Jahr 2020 begonnene Neuausrichtung der Organisationsstruktur wird nun im externen Berichtswesen abgebildet. Die Regionen EMEA, AMERICAS und APAC rücken zu führenden berichtspflichtigen Geschäftssegmenten auf
Ausblick 2021 bestätigt: Für das Gesamtjahr rechnet die GRAMMER Gruppe mit einem Umsatz in Höhe von rund 1,8 Mrd. EUR (Vj. 1,7 Mrd. EUR) und einem operativen EBIT von rund 65 Mio. EUR (Vj. -11,7 Mio. EUR)

A | Quartalsmitteilung Januar bis März 2021

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Weltwirtschaft und Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie hat die Weltwirtschaft im Jahr 2020 in eine tiefe Rezession gestürzt. Nachdem die wirtschaftliche Aktivität im ersten Halbjahr stark eingebrochen war, konnte ein Teil der entstandenen Produktionsrückgänge in der zweiten Jahreshälfte 2020 wieder aufgeholt werden. Auch im zweiten Jahr der COVID-19-Pandemie entwickelt sich die Weltwirtschaft in den Sektoren und Regionen sehr unterschiedlich. Laut IWF-Prognose vom April 2021 wird die globale Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr um 6,0 % zunehmen, nachdem sie im letzten Jahr einen Rückgang von 3,3 % verzeichnet hatte. Während sich die Industrieproduktion und der Welthandel bereits fast vollständig erholt haben, befindet sich der Dienstleistungssektor in vielen Ländern der Welt weiterhin im Krisenmodus.

So wuchs die US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020 zwar signifikant, erholte sich jedoch nicht vollständig von dem Einbruch der Konjunktur infolge des Ausbruchs des Coronavirus im Frühjahr 2020. Für das Gesamtjahr 2021 prognostiziert der IWF für die USA ein Wachstum von 6,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Die wirtschaftlichen Aktivitäten zeigen insbesondere in China und den anderen asiatischen Ländern einen positiven Trend. Für China, den größten Markt in APAC, geht der IWF davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 um 8,4 % zunehmen wird.

Die derzeit erneut steigenden COVID-19-Infektionszahlen in vielen Ländern der Welt sowie die deutlich verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der dritten Infektionswelle könnten die wirtschaftliche Aktivität im ersten Quartal 2021 vor allem im Euroraum beeinträchtigen und eine Erholung daher verzögern bzw. verlangsamen. Ein Einbruch der Konjunktur im Vergleich zum Frühjahr 2020 ist jedoch nicht zu erwarten. Zudem stellen Kapazitätsengpässe hinsichtlich bestimmter Rohmaterialien und Vorleistungsgüter, z. B. Halbleiter, einige Bereiche des verarbeitenden Gewerbes vor Herausforderungen. Insgesamt erwartet der IWF für den Euroraum einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 4,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Als Teil des Euroraums wird auch die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland vom weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie und der damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen beeinflusst. Der IWF rechnet damit, dass sich die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Gesamtjahr 2021 um 3,6 % erhöhen wird.

Rahmenbedingungen Automobilbranche und Commercial Vehicles

Aufgrund der starken wirtschaftlichen Entwicklung der Region APAC wurden laut der im April vom IHS veröffentlichten Marktdaten im ersten Quartal 2021 weltweit 10,6 % mehr Fahrzeuge als im Vorjahr produziert. So erreichte die Region APAC einen Produktionszuwachs von 27,4 %, wobei das Wachstum maßgeblich aus der positiven Entwicklung in China resultiert. Dort stiegen die Produktionszahlen im ersten Quartal 2021 um 70,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal, das stark durch COVID-19-bedingte Werksschließungen belastet war.

In EMEA und AMERICAS sind die Automobilwirtschaft und ihre Zulieferer weiterhin von der andauernden COVID-19-Pandemie und den weltweiten Versorgungsengpässen mit Halbleitern beeinträchtigt. So verzeichnete die Region EMEA in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 einen Rückgang der Produktion von 3,5 %, während die IHS-Daten vom April für die Region AMERICAS eine Verringerung von 4,3 % gegenüber dem Vorjahr indizieren.

Für das Gesamtjahr 2021 wird in den meisten Teilen der Welt eine wirtschaftliche Erholung erwartet. So ist der Lkw-Markt im ersten Quartal laut LMC weltweit um 40,3 % im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Diese Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal war hauptsächlich von der Region APAC getrieben, die mit 69,3 % am stärksten zulegte. Für China vermeldete der LMC ein Plus der Produktionszahlen von 92,0 %, wobei die Vorjahreszahlen aufgrund der COVID-19-bedingten Werksschließungen enorm schwach ausfielen.

Die Region AMERICAS konnte im ersten Quartal 2021 eine leichte Steigerung von 0,7 % verzeichnen, während die Region EMEA laut LMC einen Rückgang der Produktionszahlen von 6,8 % vermeldete.

2. Die wichtigsten Kennzahlen der GRAMMER Gruppe

Die wichtigsten Kennzahlen nach IFRS GRAMMER Gruppe

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In Mio. EUR 01-03 2021 01-03 2020 2020
Konzernumsatz 503,7 454,9 1.710,7
Umsatz EMEA 291,7 278,3 965,8
Umsatz AMERICAS 131,2 138,4 476,6
Umsatz APAC 103,2 55,8 339,2
Gewinn- und Verlustrechnung
EBITDA 43,2 19,5 41,7
EBITDA-Rendite (in %) 8,6 4,3 2,4
EBIT 22,6 -2,1 -46,1
EBIT-Rendite (in %) 4,5 -0,5 -2,7
Operatives EBIT 21,0 0,4 -11,7
Operative EBIT-Rendite (in %) 4,2 0,1 -0,7
Ergebnis vor Steuern 17,4 -14,1 -70,7
Ergebnis nach Steuern 13,3 -9,8 -64,7
Bilanz
Bilanzssumme 1.427,0 1.423,1 1.376,4
Eigenkapital 328,2 363,4 302,2
Eigenkapitalquote (in %) 23,0 25,5 22,0
Nettofinanzverbindlichkeiten 311,3 332,0 287,1
Gearing (in %) 94,9 91,3 95,0
Kapitalflussrechnung
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 9,0 19,5 83,8
Abschreibungen 20,6 21,6 87,8
Free Cashflow -12,9 -53,4 -36,3
Mitarbeiter (Anzahl, Durchschnitt) 14.204 14.709 14.192

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In Mio. EUR 31.03.2021 31.03.2020 31.12.2020
Aktienkennzahlen
Kurs (Xetra-Schlusskurs in EUR) 25,50 19,20 19,90
Marktkapitalisierung (in Mio. EUR) 388,6 242,1 303,2
Ergebnis je Aktie 0,88 -0,80 -5,10

Neue Berichtsstruktur seit dem 1. Januar 2021

Die im Jahr 2020 begonnene Neuausrichtung der Organisationsstruktur wird nun im externen Berichtswesen abgebildet. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 hat die GRAMMER AG eine grundlegende Änderung ihrer Steuerung und Ressourcenverteilung vorgenommen. So wurden die Regionen AMERICAS, APAC und EMEA zu den führenden internen Berichtsstrukturen und stellen seitdem die berichtspflichtigen Geschäftssegmente dar. Die bisherigen berichtenden Segmente Automotive und Commercial Vehicles wurden zu zwei Divisionen und fokussieren sich auf die Erstellung und Umsetzung der weltweiten Markt-, Kunden- und Produktstrategien. Die globalen Funktionen, d. h. die Konzernbereiche, unterstützen die drei Regionen und beiden Divisionen weiterhin durch die Bereitstellung von Systemen, Standards und Richtlinien sowie definierten Dienstleistungen z. B. im Bereich der Forschung und Entwicklung. Der im Geschäftsjahr 2020 veröffentlichte Umsatz nach Region ist nicht mit den Vergleichsinformationen für 2020 gemäß dieser Quartalsmitteilung vergleichbar, da dieser aufgrund der geänderten Segmentberichterstattung auch Umsatzerlöse zu den anderen berichtspflichtigen Segmenten enthält.

3. Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2021

Der Umsatz der GRAMMER Gruppe lag im ersten Quartal 2021 bei 503,7 Mio. EUR (Q1 2020: 454,9 Mio. EUR) und somit 10,7 % über dem Vorjahreswert. Damit setzte sich die deutliche Erholung der Geschäftsentwicklung aus dem zweiten Halbjahr 2020 im ersten Quartal 2021 fort, nachdem das erste Halbjahr 2020 von den Folgen der COVID-19-Pandemie beeinträchtigt war.

Die positive Umsatzentwicklung der GRAMMER Gruppe im ersten Quartal resultierte insbesondere aus der signifikanten Umsatzsteigerung in den Regionen APAC und EMEA. Im Vergleich zum Vorjahresquartal, das durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie belastet war, erhöhte sich der Umsatz in der Region APAC um 84,9 % auf 103,2 Mio. EUR (Q1 2020: 55,8 Mio. EUR). In der Region EMEA stieg der Umsatz um 4,8 % auf 291,7 Mio. EUR (Q1 2020: 278,3 Mio. EUR). Die Region AMERICAS verzeichnete im ersten Quartal einen Rückgang von -5,2 %, sodass der Umsatz bei 131,2 Mio. EUR (Q1 2020: 138,4 Mio. EUR) lag.

Die im Geschäftsjahr 2020 begonnene Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen wurde im ersten Quartal 2021 wie geplant fortgeführt. Die Maßnahmen umfassen unter anderem die Konsolidierung von Werksstandorten in Europa und Nordamerika sowie einen Abbau von insgesamt rund 300 Stellen im indirekten Bereich, der bis Mitte des Jahres 2021 erfolgen wird. Mithilfe des zugrundeliegenden Freiwilligenprogramms ist es GRAMMER bereits jetzt gelungen, das für 2021 angestrebte Ziel einer nachhaltigen Strukturkostenreduktion sozialverträglich umzusetzen. Zudem haben wir auch die im vergangenen Jahr ergriffenen Maßnahmen zum strikten Kostenmanagement im ersten Quartal 2021 weiterhin konsequent umgesetzt.

Sowohl die positive Umsatzentwicklung als auch der vorteilhafte Produktmix führten in Kombination mit der kontinuierlichen und effektiven Umsetzung der Kosten- und Prozessoptimierungsmaßnahmen zu einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses. Das operative EBIT der GRAMMER Gruppe stieg im ersten Quartal 2021 deutlich auf 21,0 Mio. EUR (Q1 2020: 0,4 Mio. EUR), was einer operativen EBIT-Rendite von 4,2 % (Q1 2020: 0,1 %) entspricht. Es wurde neben positiven Wechselkurseffekten in Höhe von 2,2 Mio. EUR um direkt zurechenbare Kosten für Corona-Schutz- und Handlungsmaßnahmen in Höhe von 0,6 Mio. EUR bereinigt.

4. Ertragslage

Umsatz der GRAMMER Gruppe

Im ersten Quartal 2021 steigerte die GRAMMER AG ihren Konzernumsatz auf 503,7 Mio. EUR (Q1 2020: 454,9 Mio. EUR), was einer Erhöhung von 10,7 % im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht. Sowohl die Division Automotive als auch die Division Commercial Vehicles verzeichnete einen Umsatzanstieg. So erhöhten sich die Umsätze der Division Automotive um 4,9 % auf 336,2 Mio. EUR und die Erlöse der Division Commercial Vehicles stiegen überproportional um 24,6 % auf 167,5 Mio. EUR.

Die positive Entwicklung des Umsatzes resultiert insbesondere aus den Zuwächsen in den Regionen APAC und EMEA.

Umsatzentwicklung nach Regionen und Divisionen

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in Mio. EUR GRAMMER Gruppe EMEA
01-03 2021 01-03 2020 Veränderung 01-03 2021 01-03 2020 Veränderung
--- --- --- --- --- --- ---
Automotive 336,2 320,5 4,9% 164,6 168,7 -2,4%
Commerical Vehicles 167,5 134,4 24,6% 127,1 109,6 16,0%
Gesamt 503,7 454,9 10,7% 291,7 278,3 4,8%

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in Mio. EUR AMERICAS APAC
01-03 2021 01-03 2020 Veränderung 01-03 2021 01-03 2020 Veränderung
--- --- --- --- --- --- ---
Automotive 112,5 119,6 -5,9% 64,2 37,1 73,0%
Commerical Vehicles 18,7 18,8 -0,5% 39,0 18,7 108,6%
Gesamt 131,2 138,4 -5,2% 103,2 55,8 84,9%

Ergebnis der GRAMMER Gruppe

Kurz-Gewinn- und Verlustrechnung GRAMMER Gruppe

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in TEUR 01-03 2021 01-03 2020 Veränderung
Umsatzerlöse 503.717 454.949 48.768
Kosten der Umsatzerlöse -441.694 -413.828 -27.866
Bruttoergebnis vom Umsatz 62.023 41.121 20.902
Vertriebskosten -6.254 -9.301 3.047
Verwaltungskosten -36.073 -37.369 1.296
Sonstige betriebliche Erträge 2.924 3.435 -511
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 22.620 -2.114 24.734
Finanzergebnis -5.241 -12.034 6.793
Ergebnis vor Steuern 17.379 -14.148 31.527
Ertragsteuern -4.049 4.315 -8.364
Ergebnis nach Steuern 13.330 -9.833 23.163

Herleitung operatives EBIT

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in Mio. EUR 01-03 2021 01-03 2020 Veränderung
EBIT 22,6 -2,1 24,7
Währungseffekte -2,2 2,5 -4,7
Kosten für Corona-Schutz und Handlungsmaßnahmen 0,6 0,0 0,6
Operatives EBIT 21,0 0,4 20,6

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im ersten Quartal 2021 auf 22,6 Mio. EUR (Q1 2020: -2,1 Mio. EUR). Die Regionen EMEA (20,4 Mio. EUR) und APAC (15,6 Mio. EUR) leisteten positive Ergebnisbeiträge, während die Region AMERICAS ein negatives EBIT in Höhe von -8,6 Mio. EUR verzeichnete.

Das operative EBIT lag mit 21,0 Mio. EUR und 4,2 % operativer EBIT-Rendite (Q1 2020: 0,4 Mio. EUR und 0,1 % operative EBIT-Rendite) deutlich über dem Vorjahresniveau. Neben positiven Währungseffekten in Höhe von 2,2 Mio. EUR wurden direkt zurechenbare Kosten für Corona-Schutz- und Handlungsmaßnahmen von 0,6 Mio. EUR bereinigt.

5. Entwicklung der Regionen

EMEA

Wesentliche Kennzahlen Region EMEA

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in Mio. EUR 01-03 2021 01-03 2020 Veränderung
Umsatz 291,7 278,3 13,4
EBIT 20,4 3,6 16,8
EBIT-Rendite (in %) 7,0 1,3 5,7 %-Punkte
Operatives EBIT 18,8 5,8 13,0
Operative EBIT-Rendite (in %) 6,4 2,1 4,3 %-Punkte
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 4,9 6,4 -1,5
Mitarbeiter (Anzahl, Durchschnitt) 7.690 8.022 -332

Die Region EMEA verzeichnete im ersten Quartal 2021 einen Umsatz von 291,7 Mio. EUR (Q1 2020: 278,3 Mio. EUR), was einem Zuwachs von 4,8 % entspricht. Dies resultierte insbesondere aus der positiven Entwicklung in der Division Commercial Vehicles, die einen Umsatzzuwachs von 16,0 % auf 127,1 Mio. EUR (Q1 2020: 109,6 Mio. EUR) erzielte. Damit setzte die Region, in der sich die konzernweit umsatzstärksten Gesellschaften befinden, den positiven Trend aus dem zweiten Halbjahr 2020 fort.

Das EBIT in EMEA stieg im ersten Quartal 2021 deutlich auf 20,4 Mio. EUR (Q1 2020: 3,6 Mio. EUR). Dies ist insbesondere auf die eingeleiteten Maßnahmen zur Strukturkostensenkung sowie den guten Produktmix zurückzuführen. Die EBIT-Rendite erhöhte sich um 5,7 Prozentpunkte auf 7,0 % (Q1 2020: 1,3 %).

Das operative EBIT erhöhte sich signifikant auf 18,8 Mio. EUR (Q1 2020: 5,8 Mio. EUR). Die operative EBIT-Rendite stieg entsprechend um 4,3 Prozentpunkte auf 6,4 % (Q1 2020: 2,1 %).

AMERCIAS

Wesentliche Kennzahlen Region AMERICAS

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in Mio. EUR 01-03 2021 01-03 2020 Veränderung
Umsatz 131,2 138,4 -7,2
EBIT -8,6 -7,2 -1,4
EBIT-Rendite (in %) -6,6 -5,2 -1,4 %-Punkte
Operatives EBIT -8,5 -6,8 -1,7
Operative EBIT-Rendite (in %) -6,5 -4,9 -1,6 %-Punkte
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 2,7 6,0 -3,3
Mitarbeiter (Anzahl, Durchschnitt) 4.758 4.742 16

Die Region AMERICAS vermeldete für das erste Quartal 2021 einen einstelligen prozentualen Umsatzrückgang von 5,2 % auf 131,2 Mio. EUR (Q1 2020: 138,4 Mio. EUR). Ursächlich für diese Entwicklung war die geringere Anzahl an Abrufen der OEMs aufgrund des globalen Lieferengpasses bei Halbleitern. So sank der Umsatz in der Division Automotive um 5,9 % auf 112,5 Mio. EUR (Q1 2020: 119,6 Mio. EUR), während er in der Division Commercial Vehicles mit 18,7 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahresquartals blieb.

Das EBIT in AMERICAS belief sich auf -8,6 Mio. EUR (Q1 2020: -7,2 Mio. EUR). Die EBIT-Rendite verringerte sich entsprechend um 1,4 Prozentpunkte auf -6,6 % (Q1 2020: -5,2 %).

Das operative EBIT lag im ersten Quartal 2021 bei -8,5 Mio. EUR (Q1 2020: -6,8 Mio. EUR). Die operative EBIT-Rendite belief sich entsprechend auf -6,5 % (Q1 2020: -4,9 %) und reduzierte sich damit um 1,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresquartal.

APAC

Wesentliche Kennzahlen Region APAC

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in Mio. EUR 01-03 2021 01-03 2020 Veränderung
Umsatz 103,2 55,8 47,4
EBIT 15,6 3,4 12,2
EBIT-Rendite (in %) 15,1 6,1 9,0 %-Punkte
Operatives EBIT 15,6 3,4 12,2
Operative EBIT-Rendite (in %) 15,1 6,1 9,0 %-Punkte
Investitionen (ohne Finanzanlagen) 1,0 0,9 0,1
Mitarbeiter (Anzahl, Durchschnitt) 1.310 1.294 16

In APAC stiegen die Umsätze im ersten Quartal um 84,9 % auf 103,2 Mio. EUR (Q1 2020: 55,8 Mio. EUR). Die signifikante Erhöhung zeigt sich in beiden Divisionen und resultiert einerseits aus den erhöhten Produktionsabrufen im ersten Quartal 2021 und andererseits aus den vergleichsweise sehr niedrigen Absatzzahlen im Vorjahresquartal, die sich aus den COVID-19-bedingten Produktionsstopps ergeben hatten. Die Umsatzsteigerung ist auf die positiven Entwicklungen in beiden Divisionen zurückzuführen. So erzielte die Division Automotive einen Zuwachs von 73,0 % auf 64,2 Mio. EUR (Q1 2020: 37,1 Mio. EUR) im Vergleich zum Vorjahresquartal, während sich die Umsätze in der Division Commercial Vehicles mit einem Anstieg von 108,6 % auf 39,0 Mio. EUR (Q1 2020: 18,7 Mio. EUR) mehr als verdoppelten.

Das EBIT in der Region APAC erhöhte sich auf 15,6 Mio. EUR (Q1 2020: 3,4 Mio. EUR); die EBIT-Rendite nahm um 9,0 Prozentpunkte auf 15,1 % (Q1 2020: 6,1 %) zu.

Das operative EBIT stieg ebenfalls deutlich auf 15,6 Mio. EUR (Q1 2020: 3,4 Mio. EUR), wobei die operative EBIT-Rendite im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,0 Prozentpunkte auf 15,1 % (Q1 2020: 6,1 %) zunahm.

6. Vermögens- und Finanzlage

Bilanz

Kurz-Bilanz GRAMMER Gruppe

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in TEUR 31.03.2021 31.12.2020 Veränderung
Langfristige Vermögenswerte 800.904 799.583 1.321
Kurzfristige Vermögenswerte 626.059 576.841 49.218
Aktiva 1.426.963 1.376.424 50.539
Eigenkapital 328.167 302.210 25.957
Langfristige Schulden 509.598 524.189 -14.591
Kurzfristige Schulden 589.198 550.025 39.173
Passiva 1.426.963 1.376.424 50.539

Die Bilanzsumme der GRAMMER Gruppe stieg leicht um 50,6 Mio. EUR auf 1.427,0 Mio. EUR (31.12.2020: 1.376,4 Mio. EUR).

Die langfristigen Vermögenswerte blieben stabil bei 800,9 Mio. EUR (31.12.2020: 799,6 Mio. EUR). Während die Immateriellen Vermögenswerte um 1,6 % auf 183,9 Mio. EUR (31.12.2020: 180,9 Mio. EUR) stiegen, reduzierten sich die Sachanlagen leicht auf 444,8 Mio. EUR (31.12.2020: 446,7 Mio. EUR).

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 8,5 % auf 626,1 Mio. EUR (31.12.2020: 576,8 Mio. EUR), insbesondere durch Erhöhungen der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 21,3 % auf 289,8 Mio. EUR (31.12.2020: 238,9 Mio. EUR), der Vorräte um 12,8 % auf 174,4 Mio. EUR (31.12.2020: 154,6 Mio. EUR) sowie der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte um 19,4 % auf 33,9 Mio. EUR (31.12.2020: 27,3 Mio. EUR). Im Gegenzug verringerten sich die Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen zum 31. März 2021 um 34,0 % auf 59,3 Mio. EUR (31.12.2020: 89,8 Mio. EUR). Grund hierfür ist im Wesentlichen der gestiegene Kapitalbedarf aufgrund des hohen Auftragsvolumens.

Das Eigenkapital stieg im ersten Quartal 2021 um rund 26,0 Mio. EUR bzw. 8,6 % auf 328,2 Mio. EUR (31.12.2020: 302,2 Mio. EUR), aufgrund des Ergebnisses nach Steuern von 13,3 Mio. EUR sowie des sonstigen Ergebnisses von 12,7 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich entsprechend um 1,0 Prozentpunkte auf 23,0 % (31.12.2020: 22,0 %).

Die langfristigen Schulden verringerten sich um 14,6 Mio. EUR bzw. 2,8 % auf 509,6 Mio. EUR (31.12.2020: 524,2 Mio. EUR). Grund hierfür war insbesondere die Reduzierung der langfristigen Finanzschulden um 5,0 % auf 240,7 Mio. EUR (31.12.2020: 253,3 Mio. EUR).

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 39,2 Mio. EUR bzw. 7,1 % auf 589,2 Mio. EUR (31.12.2020: 550,0 Mio. EUR). Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus der Zunahme der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um 25,4 % auf 117,3 Mio. EUR (31.12.2020: 93,6 Mio. EUR), der kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 3,4 % auf 259,3 Mio. EUR (31.12.2020: 250,9 Mio. EUR) und der gestiegenen kurzfristigen Finanzschulden um 5,1 % auf 129,9 Mio. EUR (31.12.2020: 123,6 Mio. EUR).

7. Investitionen

Um die Finanzkraft unseres Unternehmens zu sichern, haben wir im ersten Quartal 2021 ausschließlich projektbedingte Investitionen getätigt. Dies führte zu einer deutlichen Reduzierung der Investitionsumme auf 9,0 Mio. EUR (Q1 2020: 19,5 Mio. EUR).

In der Region EMEA wurden im ersten Quartal 4,9 Mio. EUR (Q1 2020: 6,4 Mio. EUR) im Wesentlichen in neue Produktionsanlagen für Produktneuanläufe sowie in Entwicklungsleistungen investiert.

In der Region AMERICAS handelt es sich hauptsächlich um Investitionen in neue Produktionsanlagen für Produktneuanläufe. Die Höhe der Investitionen in dieser Region betrug in den ersten drei Monaten 2,7 Mio. EUR (Q1 2020: 6,0 Mio. EUR).

Von Januar bis März wurden in der Region APAC 1,0 Mio. EUR (Q1 2020: 0,9 Mio. EUR) primär in Ersatzinvestitionen getätigt.

Die Reduktion im Bereich Central Services zum Vorjahresquartal ergibt sich hauptsächlich aus den verminderten Investitionen in die Fertigstellung und in Innenausstattung des GRAMMER Campus in Ursensollen bei Amberg. Im September 2020 waren alle Gebäudeteile fertig gestellt und der Umzug der Mitarbeiter in ihre neuen Büros wurde erfolgreich abgeschlossen.

Investitionen

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in Mio. EUR 01-03 2021 01-03 2020 Veränderung
EMEA 4,9 6,4 -1,5
AMERICAS 2,7 6,0 -3,3
APAC 1,0 0,9 0,1
Central Services 0,4 6,2 -5,8
GRAMMER Gruppe 9,0 19,5 -10,5

8. Mitarbeiter

Zum 31. März 2021 waren bei GRAMMER weltweit durchschnittlich 14.204 (Q1 2020: 14.709) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einer Reduzierung von 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Davon waren in der Region APAC durchschnittlich 1.310 Beschäftigte (Q1 2020: 1.294), in der Region EMEA durchschnittlich 7.690 Beschäftigte (Q1 2020: 8.022 ) und in der Region AMERICAS durchschnittlich 4.758 Beschäftigte (Q1 2020: 4.742) tätig.

Mitarbeiter im Durchschnitt

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01-03 2021 01-03 2020 Veränderung
EMEA 7.690 8.022 -332
AMERICAS 4.758 4.742 16
APAC 1.310 1.294 16
Central Services 446 651 -205
GRAMMER Gruppe 14.204 14.709 -505

9. Nachtragsbericht

Am 13. April 2021 hat die GRAMMER AG die Vereinbarung zur Gründung eines weiteren Joint Ventures mit der FAW Group unterzeichnet. Gemeinsam mit einem Tochterunternehmen des größten chinesischen Nutzfahrzeugherstellers werden wir hochwertige Lkw-Sitze produzieren, die in zahlreichen Lkw-Modellplattformen des FAW-Konzerns Verwendung finden. Beide Unternehmen profitieren so von dem anhaltenden Trend zu modernen, ergonomischen Lkw-Fahrersitzen in China, die am weltweit größten Nutzfahrzeugmarkt ein wichtiges Differenzierungsmerkmal für die OEMs darstellen. Die GRAMMER AG wird an dem Joint-Venture-Unternehmen eine Mehrheit von 60 % halten und dieses vollständig in den Konzernabschluss einbeziehen.

10. Chancen/​Risiken

Die Chancen und Risiken, auf die wir im Lagebericht des Geschäftsberichts zum 31. Dezember 2020 hingewiesen und dort umfassend beschrieben haben, bestehen aus heutiger Sicht weiter.

So beobachten wir die Entwicklungen und gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sehr aufmerksam, da sie mit wesentlichen und derzeit sehr schwer abschätzbaren Risiken verbunden sind. Speziell eingerichtete Krisenmanagement-Teams analysieren die Lage am Markt sowie die unserer Kunden und Lieferanten kontinuierlich und schlagen dem Management konkrete Maßnahmen vor, sobald Handlungsbedarf besteht. Zudem beobachten wir auch die Entwicklung des Stahlpreises sowie die globale Liefersituation von Halbleitern, um frühzeitig auf sich ändernde Bedingungen reagieren zu können.

11. Ausblick

Am 31. März 2021 hat GRAMMER die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 veröffentlicht. Diese Prognose gilt weiterhin.

Demnach erwarten wir, dass die herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere in den für die GRAMMER Gruppe relevanten Märkten, im Geschäftsjahr 2021 anhalten werden. Der weitere Verlauf der COVID-19-Pandemie in den einzelnen Ländern sowie die Entwicklung der globalen Engpässe in der Halbleiterindustrie werden außerdem einen maßgeblichen Einfluss auf die prognostizierte wirtschaftliche Erholung haben. Insgesamt rechnen wir für das Geschäftsjahr 2021 jedoch mit einer Erholung des Umsatzes auf rund 1,8 Mrd. EUR (Vj. 1,7 Mrd. EUR). Auf Basis der Planung der drei für die Geschäftsentwicklung maßgeblichen Regionen erwarten wir für das Jahr 2021 ein operatives EBIT von rund 65 Mio. EUR (Vj. -11,7 Mio. EUR). Das operative EBIT im Jahr 2021 wird vor allem durch die sich erholende Konjunktur und die Ergebnisse aus den umgesetzten Effizienz- und Kostensenkungsmaßnahmen verbessert. Im Geschäftsjahr 2020 war das operative EBIT sehr stark durch die Auswirkungen der weltweiten COVID-19-Pandemie sowie durch Kosten aus verschiedenen Einzelsachverhalten belastet.

12. Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Annahmen und Einschätzungen des GRAMMER Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beziehen sich auf Zeiträume in der Zukunft oder sind durch Begriffe wie "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "rechnen mit" oder ähnliche Begriffe gekennzeichnet. Derartige Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, die GRAMMER weder kontrollieren noch präzise einschätzen kann, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, die erfolgreiche Integration von Neuerwerben und die Realisierung der erwarteten Synergieeffekte sowie Maßnahmen staatlicher Stellen. Sollten einer dieser oder andere Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von GRAMMER weder beabsichtigt, noch übernimmt GRAMMER eine gesonderte Verpflichtung, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse nach Veröffentlichung dieses Dokuments anzupassen.

B | Finanzinformationen Januar bis März 2021

13. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Januar - 31. März des jeweiligen Geschäftsjahres

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TEUR 01-03 2021 01-03 2020
Umsatzerlöse 503.717 454.949
Kosten der Umsatzerlöse -441.694 -413.828
Bruttoergebnis vom Umsatz 62.023 41.121
Vertriebskosten -6.254 -9.301
Verwaltungskosten -36.073 -37.369
Sonstige betriebliche Erträge 2.924 3.435
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 22.620 -2.114
Finanzerträge 352 358
Finanzaufwendungen -5.337 -4.530
Sonstiges Finanzergebnis -256 -7.862
Ergebnis vor Steuern 17.379 -14.148
Ertragsteuern -4.049 4.315
Ergebnis nach Steuern 13.330 -9.833
Davon entfallen auf:
Anteilseigner des Mutterunternehmens 1 13.237 -9.770
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 93 -63
Ergebnis nach Steuern 13.330 -9.833
Ergebnis je Aktie
Unverwässertes/​verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR 0,88 -0,80

1 Davon entfallen im Geschäftsjahr 2021 155 TEUR auf Vergütungsansprüche des Hybriddarlehensgebers.

14. Konzern-Gesamtergebnisrechnung

1. Januar - 31. März des jeweiligen Geschäftsjahres

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TEUR 01-03 2021 01-03 2020
Ergebnis nach Steuern 13.330 -9.833
Beträge, die nicht in zukünftigen Perioden in die GuV umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne/​Verluste (-) aus leistungsorientierten Plänen
In der laufenden Periode entstandene Gewinne/​Verluste (-) 0 21.772
Steueraufwand (-)/​Steuerertrag 0 -6.358
Versicherungsmathematische Gewinne/​Verluste (-) aus leistungsorientierten Plänen (nach Steuern) 0 15.414
Summe der Beträge, die nicht in zukünftigen Perioden in die GuV umgegliedert werden 0 15.414
Beträge, die unter bestimmten Bedingungen in zukünftigen Perioden in die GuV umgegliedert werden
Gewinne/​Verluste (-) aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen
In der laufenden Periode entstandene Gewinne/​Verluste (-) 12.517 12.199
Gewinne/​Verluste (-) aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen (nach Steuern) 12.517 12.199
Gewinne/​Verluste (-) aus der Absicherung von Cashflow Hedges
In der laufenden Periode entstandene Gewinne/​Verluste (-) -1.317 -3.627
Zuzüglich/​abzüglich (-) ergebniswirksamer Umbuchungen in die Gewinn- und Verlustrechnung -149 -347
Steueraufwand (-)/​Steuerertrag 342 1.087
Gewinne/​Verluste (-) aus der Absicherung von Cashflow Hedges (nach Steuern) -1.124 -2.887
Gewinne/​Verluste (-) aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe
In der laufenden Periode entstandene Gewinne/​Verluste (-) 1.511 -18.494
Steueraufwand (-)/​Steuerertrag -277 5.640
Gewinne/​Verluste (-) aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe (nach Steuern) 1.234 -12.854
Summe der Beträge, die unter bestimmten Bedingungen in zukünftigen Perioden in die GuV umgegliedert werden 12.627 -3.542
Sonstiges Ergebnis 12.627 11.872
Gesamtergebnis nach Steuern 25.957 2.039
Davon entfallen auf:
Anteilseigner des Mutterunternehmens 1 25.907 2.105
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 50 -66

1 Davon entfallen im Geschäftsjahr 2021 155 TEUR auf Vergütungsansprüche des Hybriddarlehensgebers.

15. Konzernbilanz

zum 31. März 2021 und 31. Dezember 2020

Aktiva

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TEUR 31.03.2021 31.12.2020
Sachanlagen 444.778 446.737
Immaterielle Vermögenswerte 183.955 180.959
At Equity bewertete Beteiligung 970 859
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 6.844 6.871
Latente Steueransprüche 64.191 64.217
Sonstige Vermögenswerte 36.411 36.702
Vermögenswerte aus Kundenverträgen 63.755 63.238
Langfristige Vermögenswerte 800.904 799.583
Vorräte 174.424 154.620
Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 289.772 238.884
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 3.437 4.027
Kurzfristige Ertragsteuerforderungen 6.103 5.349
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 59.255 89.838
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 33.855 27.284
Kurzfristige Vermögenswerte aus Kundenverträgen 59.213 56.839
Kurzfristige Vermögenswerte 626.059 576.841
Bilanzsumme 1.426.963 1.376.424

Passiva

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TEUR 31.03.2021 31.12.2020
Gezeichnetes Kapital 39.009 39.009
Kapitalrücklage 163.033 163.033
Eigene Anteile -7.441 -7.441
Gewinnrücklagen 212.176 199.094
Kumuliertes sonstiges Ergebnis -97.572 -110.242
Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital 309.205 283.453
Hybriddarlehen 19.734 19.579
Anteile ohne beherrschenden Einfluss -772 -822
Eigenkapital 328.167 302.210
Langfristige Finanzschulden 240.657 253.255
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 388 543
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 53.662 54.443
Sonstige Verbindlichkeiten 1.260 1.260
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 164.924 164.456
Passive latente Steuern 46.350 46.859
Verbindlichkeiten aus Kundenverträgen 2.357 3.373
Langfristige Schulden 509.598 524.189
Kurzfristige Finanzschulden 129.880 123.628
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 259.289 250.861
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 16.041 16.520
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 117.286 93.550
Kurzfristige Ertragsteuerverbindlichkeiten 5.794 6.448
Rückstellungen 59.342 57.858
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Kundenverträgen 1.566 1.160
Kurzfristige Schulden 589.198 550.025
Gesamtsumme Schulden 1.098.796 1.074.214
Bilanzsumme 1.426.963 1.376.424

16. Konzern-Kapitalflussrechnung

1. Januar - 31. März des jeweiligen Geschäftsjahres

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TEUR 01-03 2021 01-03 2020
1. Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Steuern 17.379 -14.148
Überleitung zwischen Ergebnis vor Steuern und Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit
Abschreibungen und Wertminderungen auf/​von Sachanlagen 16.786 17.338
Abschreibungen und Wertminderungen auf/​von Immaterielle(n) Vermögenswerte(n) 3.779 4.271
Gewinn [-)/​Verlust aus Anlageabgängen -62 191
Sonstige zahlungsunwirksame Veränderungen 18.644 3.235
Finanzergebnis 5.241 12.035
Veränderung betrieblicher Aktiva und Passiva
Abnahme/​Zunahme (-) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerten -59.658 16.936
Abnahme/​Zunahme (-) der Vorräte -19.805 -4.924
Abnahme (-)/​Zunahme der Rückstellungen und Pensionsrückstellungen -12.707 -735
Abnahme (-)/​Zunahme der Verbindlichkeiten und sonstigen Passiva 30.274 -63.349
Gezahlte Ertragsteuern -5.910 -7.787
Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit -6.039 -36.937
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Erwerb
Erwerb von Sachanlagen -6.828 -16.575
Erwerb von Immateriellen Vermögenswerten -1.123 -776
Abgänge
Abgänge von Sachanlagen 388 246
Abgänge von Immateriellen Vermögenswerten 12 22
Abgänge von Finanzanlagen 344 268
Erhaltene Zinsen 352 358
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -6.855 -16.457
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Zufluss aus der Aufnahme von Hybriddarlehen 0 19.148
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden 20.993 102.274
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden -33.731 -94.444
Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -4.600 -5.612
Gezahlte Zinsen -4.595 -3.606
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -21.933 17.760
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1- 3) -34.827 -35.634
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -2.148 -3.458
Finanzmittelfonds zum 1. Januar 55.372 123.654
Finanzmittelfonds zum 31. März 18.397 84.562
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 59.255 110.203
Kontokorrentkredite (inkl. kurzfr. Verb. aus Factoringverträgen) ggü. Kreditinstituten -40.858 -25.641
Finanzmittelfonds zum 31. März 18.397 84.562

Finanzkalender 2021 1

Wichtige Termine für Aktionäre und Analysten

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31 März Analysten- und Bilanzpressekonferenz 23 Juni Hauptversammlung
31 März Geschäftsbericht 12 August Halbjahresbericht
28 April Q1 Mitteilung 27 Oktober Q3 Mitteilung

1 Alle Termine sind vorläufige Angaben. Änderungen vorbehalten.

Kontakt

GRAMMER AG

Grammer-Allee 2

92289 Ursensollen

Postfach 14 54

92204 Amberg

Telefon 0 96 21 66 0

Telefax 0 96 21 66 31000

www.grammer.com

Investor Relations

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Telefon 0 96 21 66 2113

Telefax 0 96 21 66 32113

E-Mail [email protected]

Impressum

Herausgeber

GRAMMER AG

Postfach 14 54

92204 Amberg

Erscheinungsdatum

28. April 2021

Konzeption, Umsetzung

Kirchhoff Consult AG

22765 Hamburg

Die im Rahmen der Erstellung der diesjährigen Quartalsmitteilung produzierten Fotoaufnahmen entstanden unter strenger Befolgung der Hygienevorschriften, die zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie erlassen wurden. Einige andere Bilder sind vor Beginn der Pandemie entstanden.

Aus dem Grund der besseren Lesbarkeit wird in der GRAMMER Quartalsmitteilung bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern in den meisten Fällen die männliche Form verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen und personenbezogene Hauptwörter gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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