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GoingPublic Media AG — Audit Report / Information 2020
Mar 29, 2021
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Audit Report / Information
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Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
Going Public Media Aktiengesellschaft München


Inhaltsverzeichnis
| Bilanz zum 31. Dezember 2020 | Anlage 1 |
|---|---|
| Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 |
Anlage 2 |
| Anhang für das Geschäftsjahr 2020 | Anlage 3 |
| Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020 | Anlage 4 |
| Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers | Anlage 5 |
Bilanz der Going Public Media Aktiengesellschaft, München,
zum 31. Dezember 2020
| A k t i v a | Stand am 31.12.2020 |
Stand am 31.12.2019 |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
69.093,82 | 82.266,82 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 1,00 | 1,00 |
| 69.094,82 | 82.267,82 | |
| II. Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung |
29.835,00 | 45.686,00 |
| III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen |
41.000,00 | 38.000,00 |
| 2. Beteiligungen | 25.000,00 | 25.000,00 |
| 66.000,00 | 63.000,00 | |
| B. Umlaufvermögen I. Vorräte |
||
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 37.796,94 | 45.008,97 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 188.752,51 | 195.442,76 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3. Forderungen gegen Unternehmen, |
117.710,58 | 125.086,91 |
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 12.901,42 | 20.182,11 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 43.864,31 | 94.919,05 |
| 363.228,82 | 435.630,83 | |
| III. Wertpapiere Sonstige Wertpapiere |
49.466,50 | 49.466,50 |
| IV. Flüssige Mittel | 644.355,36 | 1.140.121,77 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 46.129,93 | 20.069,65 |
| 1.305.907,37 | 1.881.251,54 |
| P a s s i v a | Stand am 31.12.2020 |
Stand am 31.12.2019 |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital Bedingtes Kapital EUR 402.000,00 |
900.000,00 | 900.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 130.000,00 | 130.000,00 |
| III. Bilanzgewinn | 111.950,46 1.141.950,46 |
556.093,80 1.586.093,80 |
| B. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen |
63.743,15 | 97.825,00 |
| C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen |
||
| und Leistungen 2. Sonstige Verbindlichkeiten |
49.367,56 35.365,56 |
101.360,32 71.903,26 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 84.733,12 15.480,64 |
173.263,58 24.069,16 |
1.305.907,37 1.881.251,54
Gewinn- und Verlustrechnung
der Going Public Media Aktiengesellschaft, München,
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020
| 2 0 2 0 | 2 0 1 9 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse 2. Verminderung des Bestands an |
1.967.952,15 | 2.403.373,33 |
| fertigen Erzeugnissen | -7.212,03 | -4.550,13 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 57.172,24 | 703.186,49 |
| 2.017.912,36 | 3.102.009,69 | |
| 4. Materialaufwand | ||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen 5. Personalaufwand |
317.004,31 | 495.836,15 |
| a) Löhne und Gehälter |
842.398,57 | 1.031.480,81 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für | ||
| Altersversorgung und Unterstützung | 178.551,76 | 185.553,89 |
| 1.020.950,33 | 1.217.034,70 | |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens gegenstände des Anlagevermögens und |
||
| Sachanlagen | 39.205,09 | 52.002,86 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 726.877,71 | 912.552,47 |
| -86.125,08 | 424.583,51 | |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.822,08 | 2.316,18 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 50,00 | 230,40 |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | ||
| und vom Ertrag | 322,97 | 0,00 |
| 2.449,11 | 2.085,78 | |
| 11. Ergebnis nach Steuern | -83.675,97 | 426.669,29 |
| 12. Sonstige Steuern | 467,37 | 289,44 |
| 13. Jahresfehlbetrag (i. V. Jahresüberschuss) | -84.143,34 | 426.379,85 |
| 14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 196.093,80 | 129.713,95 |
| 15. Einstellung in Gewinnrücklagen | 66.379,85 | 0,00 |
| 16. Entnahmen aus Gewinnrücklagen | 66.379,85 | 0,00 |
| 17. Bilanzgewinn | 111.950,46 | 556.093,80 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2020
der
GoingPublic Media Aktiengesellschaft, München
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Die GoingPublic Media Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in München und ist unter der Nummer HRB 119293 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 HGB. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden jedoch auf freiwilliger Basis nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs- und Ausweisvorschriften des HGB aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinnund Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren linear abgeschrieben.
2. Sachanlagen
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 – 13 Jahre
Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.
3. Finanzanlagen
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.
4. Vorräte
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.
Angemessene Teile der Gemeinkosten wurden im Rahmen von Zuschlagsätzen berücksichtigt.
Auf Altbestände und auf Waren mit verminderter Verwertbarkeit wurden entsprechende Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.
5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.
6. Wertpapiere des Umlaufvermögens
Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.
7. Liquide Mittel
Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.
8. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
9. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.
10. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
11. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
12. Fremdwährungsumrechnung
Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.
III. ANGABEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist als integraler Bestandteil des Anhangs dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 117.710,58, Vorjahr: TEUR 125) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 5.000,00 (Vorjahr: TEUR 10) enthalten.
In den Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (EUR 12.901,42, Vorjahr: TEUR 20) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 12.901,42 (Vorjahr: TEUR 20) enthalten.
Alle Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
3. Eigenkapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 900.000,00 und ist eingeteilt in 900.000 Stück auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18.08.2006 um bis zu EUR 402.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2006/I). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Aktien an Inhaber bzw. Gläubiger von Wandeloder Optionsschuldverschreibungen.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 30.05.2016 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 29.05.2021 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 225.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2016).
Die Entwicklung der Gewinnrücklagen stellt sich folgendermaßen dar:
| EUR | |
|---|---|
| Stand 31.12.2019 | |
| Einstellung in Gewinnrücklage entsprechend Beschluss der | |
| Hauptversammlung vom 24. September 2020 | 66.379,85 |
| Entnahme aus den Gewinnrücklagen zum 31. Dezember 2020 | |
| entsprechend des Beschlusses des Aufsichtsrats vom |
|
| 19. März 2021 | -66.379,85 |
| Stand 31.12.2020 | 0,00 |
Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 196.093,80 (Vorjahr: TEUR 130).
4. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten (EUR 84.733,12) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr (TEUR 173).
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 35.365,56 (Vorjahr: TEUR 72) setzen sich wie folgt zusammen:
| Verbindlichkeiten aus Steuern | EUR 15.942,08 (Vorjahr: TEUR 23) |
|---|---|
| Verbindlichkeiten im Rahmen | |
| der sozialen Sicherheit | EUR 1.732,06 (Vorjahr: TEUR 0) |
| übrige sonstige Verbindlichkeiten | EUR 17.691,42 (Vorjahr: TEUR 49) |
5. Aktive latente Steuern
Vom Wahlrecht des Ausweises von latenten Steuern gemäß § 274 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.
IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
1. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung
Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 10.856,70 (Vorjahr: TEUR 10)
2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
In den sonstigen Zinsen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten.
V. SONSTIGE ANGABEN
1. Anzahl der Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2020 durchschnittlich 21 Mitarbeiter.
2. Gesellschaftsorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Diplom-Kaufmann Markus Rieger (Verleger), Wolfratshausen.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Dr. Bernd Jäger, Gauting – Vorsitzender (seit 16.09.2019) ausgeübter Beruf: Stiftungsvorstand Ingo Weber, Stuttgart - stv. Vorsitzender ausgeübter Beruf: Unternehmensberater Dr. David Hoeflmayr, München (seit 16.09.2019) ausgeübter Beruf: Unternehmensberater
3. Anteilsbesitz
Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20% beteiligt:
| Name | Beteiligungs- quote in % |
Währung | Eigen- kapital |
Jahres ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| China Investment Media GmbH, München |
70,00 | TEUR | 55 | ./. 50 |
| BondGuide Media GmbH, Frankfurt am Main |
25,00 | TEUR | 2019: 133 | 2019: 47 |
München, den 24. März 2021
GoingPublic Media Aktiengesellschaft - Vorstand -
Markus Rieger
___________________
Entwicklung des Anlagevermögens der Going Public Media Aktiengesellschaft, München, im Geschäftsjahr 2020
Anschaffungs-/Herstellungskosten
| Stand am 1.1.2020 |
Zugänge | Stand am 31.12.2020 |
|
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und |
|||
| Werte | 403.281,82 | 5.147,16 | 408.428,98 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 64.858,18 | 0,00 | 64.858,18 |
| 468.140,00 | 5.147,16 | 473.287,16 | |
| II. Sachanlagen Betriebs- und Geschäfts ausstattung |
452.947,10 | 5.033,93 | 457.981,03 |
| III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen |
38.000,00 25.000,00 |
3.000,00 0,00 |
41.000,00 25.000,00 |
| 63.000,00 | 3.000,00 | 66.000,00 | |
| 984.087,10 | 13.181,09 | 997.268,19 |
Anlage 4
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand am Zugänge Stand am Stand am Stand am 1.1.2020 31.12.2020 31.12.2020 31.12.2019 EUR EUR EUR EUR EUR 321.015,00 18.320,16 339.335,16 69.093,82 82.266,82 64.857,18 0,00 64.857,18 1,00 1,00 385.872,18 18.320,16 404.192,34 69.094,82 82.267,82 407.261,10 20.884,93 428.146,03 29.835,00 45.686,00 0,00 0,00 0,00 41.000,00 38.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00 25.000,00 0,00 0,00 0,00 66.000,00 63.000,00 793.133,28 39.205,09 832.338,37 164.929,82 190.953,82
Anlage 5 / 1
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Going Public Media Aktiengesellschaft, München
Prüfungsurteil
Wir haben den Jahresabschluss der Going Public Media Aktiengesellschaft, München, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 24. März 2021
Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Anlage 5 / 5