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GoingPublic Media AG Audit Report / Information 2009

Jan 29, 2010

5401_10-k_2010-01-29_730360cb-7ea2-47c5-b548-4047ebe5a4f2.pdf

Audit Report / Information

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Jahresabschluss

für das Geschäftsjahr 2009

Going Public Media Aktiengesellschaft

München

Bilanz der Going Public Media Aktiengesellschaft, München,

zum 31. Dezember 2009

A k t i v a
A. Anlagevermögen
Stand am
31.12.2009
EUR
Stand am
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte
2. Geschäfts- oder Firmenwert
68.898,89
15.115,00
84.013,89
78.295,87
19.442,00
97.737,87
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
111.129,00 136.746,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
372.150,00 365.650,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse
2. Fertige Erzeugnisse und Waren
7.250,00
35.079,00
42.329,00
5.000,00
31.383,00
36.383,00
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Sonstige Vermögensgegenstände
165.288,98
60.123,91
53.939,33
279.352,22
143.686,17
12.754,66
67.711,74
224.152,57
III. Flüssige Mittel 683.661,86 751.243,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.549,85 22.661,04
1.589.185,82 1.634.573,48
P a s s i v a
A. Eigenkapital
Stand am
31.12.2009
EUR
Stand am
31.12.2008
EUR
I. Gezeichnetes Kapital 900.000,00 900.000,00
II. Kapitalrücklage 130.000,00 130.000,00
III. Bilanzgewinn 325.708,77
1.355.708,77
320.437,71
1.350.437,71
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 68.237,00 75.529,48
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
72.077,84 100.396,97
und Leistungen 55.349,00 70.433,77
3. Sonstige Verbindlichkeiten 37.424,07 37.775,55
164.850,91 208.606,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 389,14 0,00

1.589.185,82 1.634.573,48

Gewinn- und Verlustrechnung

der Going Public Media Aktiengesellschaft, München,

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009

2 0 0 9 2 0 0 8
EUR
2.283.860,18 2.464.827,31
10.015,00
30.419,65
2.324.021,43 2.505.261,96
329.215,14
231.961,15
561.176,29
728.342,35 740.022,03
116.432,69
850.795,49 856.454,72
60.342,30 56.728,62
711.138,33 741.137,83
160.873,50 289.764,50
25.310,96 35.812,01
96,90 465,41
25.214,06 35.346,60
186.087,56 325.111,10
816,50 669,50
185.271,06 324.441,60
140.437,71 -4.003,89
320.437,71
1. Umsatzerlöse
2. Erhöhung des Bestands
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
3. Sonstige betriebliche Erträge
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs
stoffe und für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
5. Personalaufwand
Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens
gegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
10. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
11. Sonstige Steuern
12. Jahresüberschuss
13. Gewinnvortrag (i. V. Verlustvortrag)
aus dem Vorjahr
14. Bilanzgewinn
EUR
5.946,00
34.215,25
305.872,98
234.998,83
540.871,81
122.453,14
325.708,77

Seite 1

Anhang der Going Public Media Aktiengesellschaft, München,

für das Geschäftsjahr 2009

A. Rechnungslegungsgrundsätze

I. Vorbemerkung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft finden hinsichtlich der Bilanzierung und der Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) Anwendung.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft und macht von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB teilweise Gebrauch.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierte immaterielle Vermögensgegenstände werden analog § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG planmäßig auf eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, der Nutzung entsprechende Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Im Berichtsjahr wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 analog § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von zwei Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Auf Altbestände und auf Waren mit verminderter Verwertbarkeit wurden entsprechende Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechung

I. Bilanz

1. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist die Mietkaution in Höhe von EUR 22.997,06 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

3. Eigenkapital

Das Grundkapital in Höhe von EUR 900.000,00 ist eingeteilt in 900.000 auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. August 2006 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 18. August 2011 gegen Barund/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 402.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2006/I).

Seite 2

Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. August 2006 um bis zu EUR 402.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2006/I). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Aktien an Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen.

Die Kapitalrücklage beträgt EUR 130.000,00.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 11.833,13 25.317,87
Verbindlichkeiten im Rahmen der
sozialen Sicherheit
4.492,29 599,40
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 21.098,65 11.858,28
37.424,07 37.775,55

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Verbundene Unternehmen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 4.970,01 (i. V. EUR 1.512,50) verbundene Unternehmen.

Seite 3

Seite 4

C. Sonstige Pflichtangaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:

Name Beteiligungs-
quote
%
Wäh-
rung
Eigen-
kapital
Jahres
ergebnis
Smart Investor Media GmbH,
München
57,73 TEUR 75 1
"Die Stiftung" Media GmbH,
München
100,00 TEUR - 36 - 119

2. Organe der Gesellschaft

Vorstand:

Diplomkaufmann Markus Rieger (Verleger), Wolfratshausen

Durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 30. Juni 1998 wurde Herr Markus Rieger zum Vorstand bestellt. Er vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Am 27. Juni 2008 wurde Herr Markus Rieger in seinem Amt bestätigt und für die Zeit bis 30. Juni 2011 zum Vorstand bestellt.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Dr. Thomas Zwissler (Rechtsanwalt), München (Vorsitzender) Falk F. Strascheg (Venture Capitalist), Berg (stellvertretender Vorsitzender) Klaus Rainer Kirchhoff (Rechtsanwalt), Ahrensburg

Die mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung fälligen Bezüge des Aufsichtsrats, die von der Hauptversammlung zu beschließen sind, wurden in angemessener Höhe als Rückstellung erfasst.

3. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Angestellten beträgt 28, davon 10 Aushilfskräfte.

Seite 5

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft übt ihre Tätigkeit in gemieteten Räumen aus. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf TEUR 301. Daneben besteht noch ein Kfz-Leasingvertrag, aus dem finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3 resultieren.

München, im März 2010

Going Public Media Aktiengesellschaft Vorstand

Markus Rieger

An die Going Public Media Aktiengesellschaft, München:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Going Public Media Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

München, 23. März 2010

Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Bernhard Steffan Matthias Walber Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer