Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

GFT Technologies SE Management Reports 2009

Mar 4, 2009

182_rns_2009-03-04_f0ee3620-a5a0-4fd2-aaf2-0aaf3e611b27.html

Management Reports

Open in viewer

Opens in your device viewer

News Details

Corporate | 4 March 2009 11:00

GFT: Intelligente IT-Lösungen weisen den Weg aus der Krise

GFT Technologies AG / Sonstiges

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Finanzkrise zwingt Banken in die Knie - Experten fordern effizienteres
Risikomanagement

Die wenigsten Banken haben ihre Kreditrisiken unter Kontrolle, Marktrisiken
im Griff oder beugen operationellen Risiken vor. Inzwischen fordern nicht
nur die Sachverständigen der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), sondern auch die Banken selbst ein
schärferes Risikomanagement. Voraussetzung dafür ist eine schlagkräftige
IT. Im CeBIT-Pressegespräch mit Bankenexperte Professor Hans-Peter Burghof
und dem GFT Vorstandsvorsitzenden (CEO) Ulrich Dietz wurde deutlich:
Banken, die als Gewinner aus der Krise hervorgehen, setzen auf einen
gesunden Mix aus Standard-Software und maßgeschneiderten IT-Lösungen.

Stuttgart/Hannover, 04.03.09 - Ohne qualifizierte Datenbasis ist ein
effizientes Risk Management nicht möglich, doch die wenigsten Banken
verfügen über diese Informationsgrundlage. Sie haben zwar Zugriff auf
viele Daten, doch offenbar nicht immer auf die richtigen. 'Die Finanzkrise
ist nicht durch ein zu viel an quantitativem Risikomanagement verursacht',
stellt Bankenexperte Professor Hans-Peter Burghof, Inhaber des Lehrstuhls
für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim,
fest.

Qualität statt Quantität

'Optimierungsbedarf besteht vor allem hinsichtlich der Qualität der Daten.
Sie müssen aktuell sein und die Geschäftsprozesse vollständig reflektieren,
um als solide Grundlage für die Berechnung des Operational Value at Risk
dienen zu können', sagt Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender des
internationalen IT-Unternehmens GFT Technologies AG.

'Das allein genügt jedoch noch nicht. Auch die Qualifikation der
Bankmanager, die diese Daten auswerten, steht auf dem Prüfstand', so
Professor Hans-Peter Burghof. 'Sie müssen sich der Möglichkeiten eines
modernen quantitativen Risikomanagements, aber auch seiner Grenzen bewusst
sein. Ein sklavischer Glaube an die Zahlen ist in diesem Kontext genauso
gefährlich wie Ignoranz gegenüber messbaren Risiken.'

Effiziente IT-Lösungen hebeln Risiken aus

Die Symbiose beider Anforderungen liegt in einer schlagkräftigen IT. Auch
der beste Banker, der seine Erfahrung, Kompetenz und seinen siebten Sinn
bei der Vorwegnahme von Risiken in die Waagschale wirft, braucht eine
zuverlässige IT-Infrastruktur, die ihn in seiner Arbeit effektiv
unterstützt.

Hier kommt es auf einen gesunden Mix von Standard-Software und
Individuallösungen an, wie ihn die GFT anbietet. Je individueller das
Problem - und jede Bank hat ihre ganz speziellen Risiken - desto besser
sind Individuallösungen für die Steuerung der Prozesse geeignet. Viele
Banken setzen bei der IT-Unterstützung daher auf eigene Entwicklungen.

Gute Risikomanagementsysteme arbeiten auf mehreren Ebenen vorbeugend

'Klassische Frühwarnsysteme können nur Krisen erkennen, die in den
verfügbaren Daten angelegt sind', gibt Professor Burghof zu bedenken. 'Wer
jedoch für die Risiken der Zukunft gerüstet sein will, muss vorausschauen.'

Innovative IT-Lösungen sind klassischen Frühwarnsystemen in vielen Punkten
überlegen. 'Entscheidend für ein effizientes Risikomanagement ist, dass das
Risikomanagement vorbeugend wirkt', betont Ulrich Dietz, CEO von GFT. 'Das
bedeutet, dass nicht nur die Tools für Risikoanalyse und Risikodefinition
verlässlich funktionieren müssen, sondern auch die Risikosteuerung.' Gerade
letztere lässt sich mit Standardsystemen nur schwer in der erforderlichen
Komplexität umsetzen.

'Für die vollständige Beurteilung der Risiken einer Bank ist eine
ganzheitliche Bewertung unerlässlich', betont Ulrich Dietz. 'Ziel jeder
Bank sollte es daher sein, ein integratives Risikomanagement zu etablieren,
das verschiedene Teilsysteme für das Management unterschiedlicher Risiken
konsolidiert - also finanzielle Risiken, Prozessrisiken, Marktrisiken oder
geopolitische Risiken. Idealerweise verfügen Banken über ein
Risiko-Dashboard in Echtzeit, um jederzeit intervenieren zu können. Deshalb
ist es besonders wichtig, dass die Prozesse für die Risikoanalyse,
-definition und -steuerung in das Tagesgeschäft integriert sind und leicht
an sich verändernde Gegebenheiten angepasst werden können.'

Kostenersparnis muss trotzdem sein

'Die regulatorischen Anforderungen steigen, Risikomanagement-Systeme müssen
erheblich verbessert werden, und trotz dieser so notwendigen Investitionen
müssen die ohnehin schon bestehenden Kosten insgesamt noch gesenkt werden.
Das sind die Herausforderungen, denen sich IT-Manager heute stellen
müssen', sagt Ulrich Dietz, CEO von GFT.

'Es hört sich fast wie eine Herkules-Aufgabe an: Wie kann ein IT-Budget auf
50 % reduziert werden, wenn 70 % der Kosten für den Betrieb der bestehenden
Systeme bereits verbraucht werden?' Als international tätiger Unternehmer
verfolgt Ulrich Dietz vor allem zwei Ansätze, um IT-Manager darin zu
unterstützen, wie sie Budgets für strategische Projekte freilegen können:
die Verringerung von Wartungskosten durch Outsourcing und die Verringerung
von Entwicklungskosten durch Near- und Offshore-Projekte.

'Trotz aller Vorteile durch unterschiedliche Gehaltsniveaus in den
einzelnen Ländern muss die Arbeit dabei praktikabel bleiben', erklärt GFT
CEO Ulrich Dietz. 'Je größer die lokale Distanz zu unserer Niederlassung
ist, beispielsweise in Brasilien, desto höher sollte der Anteil an
Standard-Software sein, die wir im Projekt einsetzen. Sobald jedoch
Projekte eng abgestimmt werden müssen und eine intensive Betreuung
erfordern, desto mehr empfehlen sich regionale und mentale Nähe, wie es bei
unseren europäischen Niederlassungen der Fall ist.'

GFT hat als IT-Unternehmen mit dem Fokus auf Kunden aus dem
Finanzdienstleistungssektor die Anpassung interner Rating-Verfahren an
Basel II in zahlreichen Projekten erfolgreich begleitet und realisiert. Das
Unternehmen unterstützt seine Kunden beim Managen von Kreditrisiken,
entwickelt maßgeschneiderte Lösungen zur Steuerung von Marktrisiken und
hilft, operative Risiken aktiv zu kontrollieren.

Professor Dr. Hans-Peter Burghof ist Inhaber des Lehrstuhls für
Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim und
dort Prorektor für Internationalisierung und Wirtschaftskontakte. Im
Oktober 2008 initiierte er gemeinsam mit weiteren Hohenheimer Professoren
den Aufruf zur Finanzkrise 'Keine Wirtschaftskrise herbeireden'.

Elke Möbius
Corporate Communications
GFT Technologies AG
Filderhauptstraße 142
70599 Stuttgart
T +49 711 62042-200
F +49 711 62042-301
M +49 173 708 58 98
[email protected]
www.gft.com

04.03.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP

Sprache: Deutsch
Emittent: GFT Technologies AG
Filderhauptstr. 142
70599 Stuttgart
Deutschland
Telefon: +49 (0)711/62042-0
Fax: +49 (0)711/62042-301
E-Mail: [email protected]
Internet: www.gft.com
ISIN: DE0005800601
WKN: 580060
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin, Stuttgart, München, Hamburg, Düsseldorf

Ende der Mitteilung DGAP News-Service