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GFT Technologies SE Interim / Quarterly Report 2006

May 11, 2006

182_10-q_2006-05-11_485bdbdf-ca9e-40b6-a112-6fb3312ab4ac.pdf

Interim / Quarterly Report

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31. März 2006 Q1/2006

Zwischenbericht zum

Der GFT Konzern im Überblick

Kennzahlen nach IFRS in Te 01.01.–31.03.2006 01.01.–31.03.2005
Umsatz 37.940 28.255
Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) 1.087 274
Abschreibungen insgesamt 267 327
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 821 -53
Ergebnis vor Steuern (EBT) 915 161
Quartalsüberschuss 343 113
Ergebnis/Aktie nach IAS 33 in c 0,01 0,00
Anlagevermögen 23.256 18.331
Flüssige Mittel und Wertpapiere 14.453 20.803
Restliches Umlaufvermögen 41.307 26.848
Eigenkapitalquote 53 % 60 %
Anzahl Mitarbeiter, absolut zum 31. März 1.005 1.019

Inhaltsverzeichnis

  • Bericht des Vorstands
  • Konzernbilanz zum 31. März 2006
  • Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. März 2006
  • Konzern-Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis 31. März 2006
  • Entwicklung des Eigenkapitals des GFT Konzerns zum 31. März 2006
  • Anhang zum Quartalsabschluss des GFT Konzerns
  • Termine und Kontakt

Geschäftsverlauf

Mit einer deutlichen Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahresquartal ist GFT ein solider Start in das neue Geschäftsjahr gelungen. Im traditionell schwachen ersten Quartal konnte das Ergebnis vor Steuern von 161 Tc im Vorjahresquartal auf 915 Tc zum 31. März 2006 gesteigert werden. Damit wurde auch die eigene Ergebniserwartung übertroffen.

Die erfreuliche Ergebnisentwicklung ist im Wesentlichen auf die Geschäftsbereiche Services und Resourcing zurückzuführen. Im Bereich Services leisteten die spanischen Tochtergesellschaften aufgrund der guten Auftragslage bei nationalen und europäischen Kreditinstituten sowie durch die erfolgreiche Umsetzung des Großprojekts in Brasilien den größten Ergebnisbeitrag.

Trotz Integrationsaufwendungen durch die Übernahme des Geschäftsbereichs Resourcing Solutions der Parity Group in Deutschland und Frankreich (im folgenden Parity-Gesellschaften genannt) trug das Segment Resourcing stärker als erwartet mit 246 Tc zum Ergebnis bei. Hier zeigt sich, dass die Akquisition zum 31. Januar 2006 eine sehr gute Ergänzung unserer Aktivitäten im Bereich Resourcing ist und erhebliches Wachstumspotenzial bietet.

Der Umsatz der GFT Gruppe erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 28,3 Mio. c auf 37,9 Mio. c zum 31. März 2006 und lag damit im Rahmen unserer Erwartungen. Hierin ist der Umsatz der Parity-Gesellschaften für die Monate Februar und März mit 8,2 Mio. c enthalten. Gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhte sich der Umsatz um rund 34 %. Zu diesem Umsatzanstieg trug neben den Parity-Gesellschaften im Wesentlichen der Geschäftsbereich Services bei.

Nach dem erfolgreichen ersten Quartal 2006 bestätigen wir unsere bisherige Prognose und rechnen für das Gesamtjahr 2006 weiterhin mit einem Umsatz in Höhe von 170 Mio. c bei einer Marge vor Steuern von mehr als 3 %.

Umsatzverteilung nach Segmenten

Die Segmentberichterstattung für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres weist erstmals das zum 31. Januar 2006 in den Konzernabschluss einbezogene operative Geschäft der Parity-Gesellschaften aus. Dadurch kommt es zu deutlichen Verschiebungen in der Umsatzverteilung nach Segmenten, Branchen und Ländern im Vergleich zum Vorjahr.

Die Umsatzverteilung auf die einzelnen Segmente stellt sich zum 31. März 2006 wie folgt dar:

Der Umsatzanteil des Segments Resourcing, das wir bis zum dritten Quartal 2005 unter der Bezeichnung Business Process Outsourcing geführt haben, belief sich auf 17,5 Mio. c (Vorjahr: 9,0 Mio. c) oder rund 46 % (Vorjahr: 32 %). Das

entspricht einem Anstieg von 8,5 Mio. c im Vergleich zum 31. März 2005. Die Parity-Gesellschaften trugen mit einem Umsatz von 8,2 Mio. c in den beiden Monaten Februar und März wesentlich zum Umsatzwachstum bei. Die Umsätze der Parity-Gesellschaften werden vollständig im Segment Resourcing ausgewiesen. Dadurch konnte GFT eine führende Position im Bereich Beschaffung und Management von externen IT-Personalressourcen erreichen, die zügig weiter ausgebaut wird.

Der Geschäftsbereich Services erwirtschaftete einen Umsatzanteil in Höhe von 18,8 Mio. c (Vorjahr: 17,5 Mio. c), was einem Umsatzanteil von rund 50 % entspricht. Im Vergleich zur Vorjahresperiode ist der Umsatzanteil dieses Geschäftsbereiches relativ um 12 % gesunken. Der absolute Anstieg um 1,3 Mio. c spiegelt jedoch die anziehende Auftragslage auch im Bereich Services wider.

Der Umsatzanteil im Segment Software belief sich auf 1,5 Mio. c (Vorjahr: 1,7 Mio. c) oder 4 % und ist damit verglichen mit dem ersten Quartal 2005 um 2 % gesunken. Die anhaltenden Investitionen in die Produktentwicklung dieses Geschäftsbereiches lassen uns von zunehmenden Umsätzen in der zweiten Jahreshälfte ausgehen.

Umsatzverteilung nach Branchen

Auch in der Umsatzverteilung nach Branchen wirkt sich die Akquisition der Parity-Gesellschaften signifikant aus. Grundsätzlich sinkt durch deren Erstkonsolidierung die Abhängigkeit von Kunden des Finanzdienstleistungssektors, während der Umsatzanteil mit industriellen Kunden ansteigt. Aufgrund der relativ ähnlichen Umsatzanteile von Post- und Logistikdienstleistern am Gesamtumsatz der alten GFT Gruppe sowie der Parity-Gesellschaften bleibt deren Umsatzanteil nahezu konstant.

In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte GFT erneut die höchsten Umsätze mit Kunden aus der Finanzdienstleistungsbranche. Der Anteil betrug 63 %, er verringerte sich um 13 % im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Demgegenüber ist der Umsatzanteil mit Industriekunden im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres von 8 % auf 20 % gestiegen. Auch hier zeigen die Umsatzanteile der hinzugekauften Parity-Gesellschaften in Deutschland und Frankreich deutliche Einflüsse.

Der Anteil des Sektors Post und Logistik ist mit 9 % für die ersten drei Monate 2006 um einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorjahresperiode gestiegen. Der Umsatzanteil unter Sonstige, der auch die Branchen Öffentlicher Sektor und Konsumgüter beinhaltet, blieb im Vergleich zum ersten Quartal 2005 mit acht Prozentpunkten konstant.

Umsatzverteilung nach Ländern

Nach Deutschland sind nun die spanischen und französischen Absatzmärkte die wichtigsten für die GFT Gruppe. Neu zu den wesentlichen Absatzmärkten hinzugekommen ist Brasilien, wobei die brasilianischen Umsätze mittlerweile leicht über denjenigen von Großbritannien liegen. Die Umsätze der erworbenen Parity-Gesellschaften teilen sich etwa im Verhältnis 70 % zu 30 % zwischen Deutschland und Frankreich auf.

Mit rund 23,5 Mio. c (Vorjahr: 18,4 Mio. c) erzielte der GFT Konzern zum 31. März 2006 rund 62 % des Gesamtumsatzes in Deutschland. Damit ist der Anteil im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3 % gesunken. Entsprechend belief sich der Umsatzanteil, den der GFT Konzern mit Kunden außerhalb Deutschlands erzielte, auf rund 14,5 Mio. c (Vorjahr: 10,0 Mio. c) oder 38 %.

Der Umsatzanteil mit Kunden aus Spanien ist mit 3,3 Mio. c (Vorjahr: 3,1 Mio. c) oder 9 % im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2005 um zwei Prozentpunkte gesunken. Erstmals haben wir die Umsätze mit französischen Kunden, die sich auf 2,9 Mio. c nach 47 Tc im Vergleichsquartal des Vorjahres beliefen, getrennt ausgewiesen. Der durch die Übernahme der Parity-Gesellschaften deutlich gestiegene Umsatzanteil betrug 7 %. Ebenfalls erstmals

getrennt ausgewiesen wurde der Umsatzanteil mit Kunden aus Brasilien, der 2,5 Mio. c oder 7 % betrug. Im Vergleich zur Vorjahresperiode ist der Umsatzanteil mit Kunden aus Großbritannien mit 2,5 Mio. c oder 7 % (Vorjahr: 2,3 Mio. c) um einen Prozentpunkt gesunken. Der Umsatzanteil mit Kunden aus der Schweiz betrug 0,8 Mio. c (Vorjahr: 1,0 Mio. c) oder 2 % und ist damit ebenfalls um zwei Prozentpunkte gesunken. Mit 2,4 Mio. c (Vorjahr: 3,4 Mio. c) trugen Kunden aus anderen Ländern, darunter Italien, Österreich, Ungarn sowie die USA zum Gesamtumsatz bei.

Nachfrage und Kapazitätsauslastung

Die Nachfrage sowie die Kapazitätsauslastung unserer produktiven Mitarbeiter lagen im ersten Quartal traditionell unter dem Jahresdurchschnitt und waren durch saisonale Faktoren beeinflusst. Zu Beginn des Jahres werden bei unseren Großkunden Budgets für das Gesamtjahr neu aufgesetzt, geordnet und priorisiert. Dies führt insbesondere am Jahresanfang regelmäßig zu Verzögerungen bei den Beauftragungen, die ab dem zweiten Quartal erfahrungsgemäß ansteigen. Die zur Verfügung stehende Kapazität verwenden wir zunehmend für vertriebsunterstützende Maßnahmen. Insgesamt lag die Kapazitätsauslastung im Segment Services über dem ersten Quartal des Vorjahres, was sich auch durch einen um 1,3 Mio. c höheren Segmentumsatz bei vergleichbarer Mitarbeiteranzahl ausdrückt.

Bezüglich der Nachfrage beobachten wir, dass die durchschnittliche Größe der ausgeschriebenen Projekte im Vergleich zum Vorjahr ansteigt. Gleichzeitig stellen wir im Segment Services eine Verschiebung von großen Festpreisprojekten hin zu gesteigerter Nachfrage nach lang laufenden Wartungsprojekten bestehender Anwendungen oder Application Management fest. Die mit diesen Aufträgen verbundenen reduzierten Projektrisiken bewerten wir für die weitere Geschäftsentwicklung positiv.

Ergebnis

Das Ergebnis der ersten drei Monate lag über unseren Erwartungen. Zum 31. März 2006 belief sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) auf 915 Tc. In der Vergleichsperiode des Vorjahres betrug diese Kennzahl 161 Tc. Das Ergebnis des Vorjahresquartals wurde durch den außerordentlichen Ertrag des Verkaufs des Bereichs Hauptversammlungsservice in Höhe von 380 Tc positiv beeinflusst, während es im ersten Quartal 2006 keine vergleichbaren Erträge gab. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres wirkte sich das Nettoergebnis aus dem Verkaufserlös einer Finanzanlage sowie die Stichtagsbewertungen unserer Wertpapiere des Umlaufvermögens mit 384 Tc positiv aus, im Vorjahresquartal betrug der Vergleichswert noch -120 Tc. Das operative Ergebnis wurde im ersten Quartal durch unsere Aktivitäten in Spanien und Brasilien sowie durch die Parity-Gesellschaften in Deutschland und Frankreich positiv beeinflusst. Hingegen belasteten unsere Gesellschaften in Österreich und Ungarn sowie das Segment Software das Ergebnis.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im ersten Quartal 2006 auf 821 Tc, nach noch -53 Tc im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Zum 31. März 2006 ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) auf 1.087 Tc angestiegen, nachdem es in den ersten drei Monaten 2005 bei 274 Tc lag.

Nach Abzug aller Aufwendungen verzeichnete der GFT Konzern zum 31. März 2006 einen Quartalsüberschuss von 343 Tc gegenüber 113 Tc in der vergleichbaren Vorjahresperiode.

Das Ergebnis pro Aktie nach IAS 33 betrug 0,01 c. Diese Angaben beziehen sich auf durchschnittlich 26.325.946 im Umlauf befindliche Aktien. Eine Zwischendividende wird nicht gezahlt.

Entwicklung von Kosten und Preisen

Die operativen Kosten des GFT Konzerns beliefen sich zum 31. März 2006 auf 38,1 Mio. c nach 29,5 Mio. c im Vorjahreszeitraum. Während der Umsatz im Vergleichszeitraum um 34 % gestiegen ist, nahmen die operativen Kosten lediglich um 29 % zu. Von der gesamten Kostensteigerung in Höhe von 8,6 Mio. c ist ein Großteil auf die Parity-Gesellschaften zurückzuführen und zwar 7,9 Mio. c.

Der Materialaufwand, der sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für bezogene Leistungen von freien Mitarbeitern zusammensetzt, betrug in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 17,9 Mio. c nach 10,7 Mio. c im Vorjahreszeitraum und stieg somit um 7,2 Mio. c. Der Materialaufwand der Parity-Gesellschaften betrug 6,9 Mio. c.

Der Personalaufwand belief sich zum 31. März 2006 auf 15,4 Mio. c und ist damit im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,2 Mio. c angestiegen (31. März 2005: 14,2 Mio. c). Der Personalaufwand der Parity-Gesellschaften belief sich in der Berichtsperiode auf 0,7 Mio. c. Der Zuwachs der Personalaufwendungen bei gesunkener Mitarbeiterzahl resultiert, wie in den Vorquartalen, aus den ansteigenden Qualifikationsanforderungen an unsere heutige Belegschaft sowie aus anziehenden durchschnittlichen Personalkosten in unseren Nearshore-Produktionszentren.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände bezifferten sich im ersten Quartal auf 0,3 Mio. c und lagen damit auf vergleichbarer Höhe des Vorjahresquartals.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im ersten Quartal 4,5 Mio. c und lagen damit um 0,3 Mio. c über dem Vorjahreswert. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Parity-Gesellschaften zurückzuführen. Insbesondere bei dieser Kostenposition versprechen wir uns im Rahmen der Integration der Parity-Gesellschaften zukünftig

die Realisierung von Synergieeffekten durch die Zusammenlegung von Mietflächen und die gemeinsame Nutzung zentraler Ressourcen.

Liquidität

Der Bestand an frei verfügbaren Mitteln, definiert als liquide Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens abzüglich der Nettoverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, betrug zum 31. März 2006 14,5 Mio. c nach 20,8 Mio. c zum 31. März 2005 sowie 28,6 Mio. c zum 31. Dezember 2005. Der Nettomittelbestand reduzierte sich im Berichtsquartal einerseits wie in den Vorjahren saisonal bedingt durch die Tatsache, dass die Kunden von GFT zum Jahresende regelmäßig hohe Zahlungen leisten. Der Abfluss von liquiden Mitteln aus betrieblicher Tätigkeit konnte jedoch im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden: Während er im ersten Quartal 2005 noch bei -11,1 Mio. c lag, betrug er im ersten Quartal 2006 -7,6 Mio. c. Andererseits wirkte sich der Kauf der Parity-Gesellschaften auf die Liquidität aus: Der in bar bezahlte Kaufpreis betrug 6,8 Mio. c, abzüglich erworbener liquider Mittel und sonstiger Anschaffungskosten wie Due Diligence, Rechts- und Beratungskosten flossen netto 6,0 Mio. c ab. Schließlich wurden im Berichtsquartal Darlehen in Höhe von netto 0,4 Mio. c getilgt, im Vorjahresquartal wurden Darlehen in Höhe von 1,4 Mio. c aufgenommen.

Investitionen

Die Investitionen im GFT Konzern betrugen in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres rund 264 Tc nach 193 Tc in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Die Investitionen in langfristige immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bezifferten sich auf 97 Tc, die Investitionen in das Sachanlagevermögen auf 167 Tc. Bei den immateriellen Vermögenswerten wurden erstmals Entwicklungsleistungen für selbst erstellte Software in Höhe von 86 Tc aktiviert und als Investitionen ausgewiesen. Es handelt sich dabei um Entwicklungsleistungen unserer indischen Tochtergesellschaft für die Produktfamilie der GFT Solutions GmbH. Gemäß IAS 38 in

Verbindung mit IAS 65ff wurden die Aufwände zu Herstellungskosten aktiviert und werden über drei Jahre abgeschrieben.

Mitarbeiter

Zum Stichtag 31. März 2006 beschäftigte der GFT Konzern einschließlich anteilig einbezogener Teilzeitkräfte insgesamt 1.005 Mitarbeiter – damit ist die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum 31. Dezember 2005 um 24 gestiegen, während sie im Vergleich zur Vorjahresperiode um 14 Mitarbeiter gesunken ist. Ausschlaggebend ist hierbei die Akquisition der Parity-Gesellschaften.

In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres waren durchschnittlich 999 Mitarbeiter beschäftigt, gegenüber 1.028 im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der Anteil der Mitarbeiter im Ausland lag im ersten Quartal 2006 bei 71 %, das entspricht 710 Mitarbeitern. Demgegenüber arbeiteten 295 Mitarbeiter oder 29 % unserer Belegschaft in Deutschland. Zum 31. März 2005 waren 302 Mitarbeiter oder 30 % der Belegschaft in Deutschland beschäftigt.

Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im GFT Konzern, die vorwiegend aus Personalkosten bestehen, beliefen sich in den ersten drei Monaten des Berichtszeitraums auf rund 1,3 Mio. c. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrugen die Aufwendungen 1,5 Mio. c.

Auch im ersten Quartal 2006 lag der Schwerpunkt unserer Investitionen in Forschung und Entwicklung auf CMMI (Capability Maturity Model Integration), einem international anerkannten Vorgehensmodell für die Software- und Systementwicklung. Nachdem die Produktionseinheiten in Deutschland, Großbritannien und Spanien den anspruchsvollen CMMI Level 2 erfüllen, wurde die Einführung von CMMI auch in den übrigen Produktionseinheiten kontinuierlich weiter vorangetrieben. Des Weiteren bereiten wir die Erreichung des CMMI Level 3 in Deutschland, Spanien und Großbritannien Ende des kommenden Jahres vor. Aber auch in die Weiterentwicklung interner Anwendungen wie z. B. einer E-Learning-Plattform wurde im Berichtszeitraum investiert.

Wesentliche Ereignisse während des ersten Quartals 2006

Konsequent setzte GFT den Ausbau seiner Kernkompetenzen auch im ersten Quartal 2006 fort. Zum 31. Januar 2006 erwarb GFT die Parity Beteiligungsgesellschaft GmbH mit ihren Töchtern Parity Eurosoft GmbH und Parity Selection GmbH sowie Parity Eurosoft SARL, Frankreich, die an sechs Standorten in Deutschland und Frankreich vertreten ist. Im Geschäftsjahr 2005 erzielten die übernommenen Gesellschaften einen Umsatz in Höhe von 43 Mio. c und beschäftigten 40 Mitarbeiter, davon 30 in Deutschland und 10 in Frankreich. Parity verfügt auf dem Gebiet des Managements von IT-Dienstleistern über langjährige Erfahrung und hat einen soliden Kundenstamm mit namhaften Kunden der Branchen Post & Logistik, Banken & Versicherungen sowie IT-Dienstleistungen.

Ein weiteres wesentliches Ereignis im ersten Quartal 2006 war die Änderung in der Aktionärsstruktur. Die Deutsche Bank reduzierte im Februar 2006 ihre Anteile an GFT auf unter 5 %. Im Zuge einer Umplatzierung hat die KST Beteiligungs AG (KST) Anteile von der Deutschen Bank übernommen und hält nun 7,06 %. Weitere Anteile wurden von internationalen institutionellen Investoren erworben.

Im ersten Quartal 2006 kam es auch zu einer Veränderung in der Besetzung des Aufsichtsrats. Dr. Markus Kerber hat sein Amt als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender mit Wirkung zum 31. Dezember 2005 niedergelegt. Er trat zu Jahresbeginn 2006 eine neue berufliche Herausforderung im Bundesministerium des Innern an und ist daher gemäß den Erfordernissen des öffentlichen Dienstrechts aus dem Aufsichtsrat der GFT Technologies AG ausgeschieden. Bis zur Wahl eines Nachfolgers auf der bevorstehenden Hauptversammlung hat das zuständige Amtsgericht Villingen-Schwenningen auf Antrag des Vorstands Rechtsanwalt Dr. Peter Opitz zur Ergänzung des Aufsichtsrats bestellt.

Ausblick für das laufende Geschäftsjahr

Das erfolgreiche erste Quartal hat erneut bestätigt, dass wir mit unserer Strategie der Konzentration auf die Segmente Services, Software und Resourcing eine stabile Basis für weiteres Wachstum gelegt haben. Wir gehen davon aus, dass wir das freundliche Konjunkturumfeld nutzen und unsere dynamische Entwicklung im Geschäftsjahr 2006 fortsetzen können.

Daher bestätigen wir unsere Prognose aus dem Lagebericht unseres Geschäftsberichts 2005 für das laufende Geschäftsjahr. Wir erwarten ein organisches Wachstum von 10 % im Segment Services und von jeweils 20 % in den Segmenten Software und Resourcing. Für das Gesamtjahr 2006 rechnen wir für die GFT Gruppe mit einem Umsatz von rund 170 Mio. c und einer Marge von mindestens 3 % vor Steuern.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement und allen Kunden, Investoren und Geschäftspartnern für ihr Vertrauen und ihre Treue.

St. Georgen, 5. Mai 2006

Der Vorstand

Ulrich Dietz Marika Lulay Dr. Jochen Ruetz

GFT Technologies Aktiengesellschaft, St. Georgen Konzernbilanz (IFRS)

zum 31. März 2006

Quartalsbericht Abschluss
Aktivseite 31.03.2006
e
31.12.2005
e
Kurzfristige Vermögensgegenstände
Liquide Mittel 8.896.575,64 20.652.062,51
Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.555.904,68 7.996.004,68
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 36.530.787,48 22.647.276,19
Forderungen im Verbundbereich 0,00 0,00
Vorräte 145.688,26 135.587,26
Latente Steuern 0,00 0,00
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige
kurzfristige Vermögensgegenstände 4.240.324,57 2.817.388,44
Übrige 0,00 0,00
Kurzfristige Vermögensgegenstände, gesamt 55.369.280,63 54.248.319,08
Langfristige Vermögensgegenstände
Sachanlagevermögen 2.467.224,10 2.478.672,05
Immaterielle Vermögensgegenstände 426.624,54 382.077,51
Geschäfts- oder Firmenwert 20.361.932,29 15.347.712,05
Finanzanlagen 0,00 0,00
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 0,00 0,00
Ausleihungen 0,00 0,00
Latente Steuern 5.797.764,52 5.655.394,92
Sonstige Vermögensgegenstände 390.048,89 246.274,66
Übrige 0,00 0,00
Langfristige Vermögensgegenstände, gesamt 29.443.594,34 24.110.131,19
Aktiva, gesamt 84.812.874,97 78.358.450,27
Quartalsbericht
31.03.2006
Abschluss
31.12.2005
Passivseite e e
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Kurzfristiger Anteil der Finanzleasingverbindlichkeiten 0,00 0,00
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 173.547,56 10.332,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.591.603,03 10.261.121,35
Verbindlichkeiten im Verbundbereich 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen 3.232.478,35 2.251.188,84
Rückstellungen 12.743.945,09 9.476.765,40
Umsatzabgrenzungsposten 2.850.931,29 2.569.166,77
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 1.228.308,99 640.323,49
Latente Steuern 0,00 0,00
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 5.120.333,82 4.607.658,03
Übrige 0,00 0,00
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 35.941.148,13 29.816.555,88
Langfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Darlehen 129.472,00 132.918,00
Langfristige Finanzleasingverpflichtungen 0,00 0,00
Umsatzabgrenzungsposten 0,00 0,00
Latente Steuern 591.954,44 499.675,24
Pensionsrückstellungen 820.394,00 820.394,00
Übrige 2.478.102,21 2.631.810,99
Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt 4.019.922,65 4.084.798,23
Minderheitenanteile 0,00 0,00
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 26.325.946,00 26.325.946,00
Kapitalrücklage 67.346.563,99 67.346.563,99
Eigene Anteile 0,00 0,00
Gesetzliche Rücklage 1.387,65 1.387,65
Andere Gewinnrücklagen 2.343.349,97 2.343.349,97
Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung 75.908,17 87.641,94
Marktbewertung Wertpapiere 245.000,00 181.250,00
Konzernbilanzverlust -51.486.351,59 -51.829.043,39
Eigenkapital, gesamt 44.851.804,19 44.457.096,16
Passiva, gesamt 84.812.874,97 78.358.450,27

GFT Technologies Aktiengesellschaft, St. Georgen

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung (IFRS)

für die Zeit vom 1. Januar 2006 bis 31. März 2006

Quartalsbericht Kumulierter Zeitraum
01.01.2006–
31.03.2006
e
01.01.2005–
31.03.2005
e
01.01.2006–
31.03.2006
e
01.01.2005–
31.03.2005
e
Umsatzerlöse 37.940.443,44 28.255.140,39 37.940.443,44 28.255.140,39
Sonstige betriebliche Erträge 952.599,67 1.383.357,45 952.599,67 1.383.357,45
Bestandsveränderungen an unfertigen
Leistungen
0,00 0,00 0,00 0,00
Andere aktivierte Eigenleistungen 85.338,25 0,00 85.338,25 0,00
Materialaufwand/Aufwand
für bezogene Leistungen
-17.908.153,90 -10.729.129,84 -17.908.153,90 -10.729.129,84
Personalaufwand -15.449.254,84 -14.246.238,51 -15.449.254,84 -14.246.238,51
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände
-266.602,01 -326.912,32 -266.602,01 -326.912,32
Abschreibungen auf den Geschäfts- oder
Firmenwert
0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.512.121,79 -4.234.941,62 -4.512.121,79 -4.234.941,62
Übrige 0,00 0,00 0,00 0,00
Betriebsergebnis 842.248,82 101.275,55 842.248,82 101.275,55
Zinserträge/-aufwendungen 94.074,77 213.641,33 94.074,77 213.641,33
Beteiligungserträge 0,00 0,00 0,00 0,00
Erträge/Aufwendungen aus nach der
Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen
0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsgewinne/-verluste -2.589,71 -34.529,30 -2.589,71 -34.529,30
Sonstige Erlöse/Aufwendungen -19.100,00 -119.717,92 -19.100,00 -119.717,92
Ergebnis vor Steuern
(und Minderheitenanteilen) 914.633,88 160.669,66 914.633,88 160.669,66
Steuern vom Einkommen und Ertrag -571.942,08 -47.380,51 -571.942,08 -47.380,51
Außerordentliche Erträge/Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis vor Minderheitenanteilen 342.691,80 113.289,15 342.691,80 113.289,15
Minderheitenanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Überschuss/Fehlbetrag 342.691,80 113.289,15 342.691,80 113.289,15
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,01 0,00 0,01 0,00
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,01 0,00 0,01 0,00
Durchschnittlich im Umlauf befindliche
Aktien (unverwässert)
26.325.946 26.325.946 26.325.946 26.325.946
Durchschnittlich im Umlauf befindliche
Aktien (verwässert)
26.325.946 26.325.946 26.325.946 26.325.946

GFT Technologies Aktiengesellschaft, St. Georgen Konzern-Kapitalflussrechnung

für die Zeit vom 1. Januar 2006 bis 31. März 2006

Kumulierter Zeitraum
01.01.2006–
31.03.2006
e
01.01.2005–
31.03.2005
e
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit:
Ergebnis des Berichtszeitraums 342.691,80 113.289,15
Anpassungen für:
Minderheitenanteile 0,00 0,00
Abschreibungen 266.602,01 326.912,32
Abnahme der Rückstellungen und Wertberichtigungen -1.309.910,09 -2.903.352,26
Verlust/Gewinn aus dem Abgang von Anlagevermögen 778,73 -9.135,61
Fremdwährungsgewinne/-verluste -2.589,71 -34.529,30
Sonstige -33.900,00 119.717,92
Veränderung des Nettoumlaufvermögens -6.889.545,93 -8.678.630,86
Aus betrieblicher Tätigkeit eingesetzte Zahlungsmittel -7.625.873,19 -11.065.728,64
Cashflow aus der Investitionstätigkeit:
Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erworbener liquider Mittel -6.022.087,75 0,00
Erlöse aus dem Verkauf von Tochterunternehmen,
abzüglich übertragener liquider Mittel
0,00 0,00
Erwerb von Anlagevermögen -263.734,19 -193.172,21
Erlöse aus dem Verkauf von Anlagevermögen 416,00 82.150,00
Sonstige 2.576.000,00 -877.455,55
Für Investitionen eingesetzte Zahlungsmittel -3.709.405,94 -988.477,76
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit:
Erlöse aus Eigenkapitalzuführungen 0,00 0,00
Einzahlungen aus der Aufnahme von kurz- oder langfristigen Darlehen 156.547,50 1.437.060,55
Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen -526.771,47 0,00
Auszahlungen für Finanzierungsleasing 0,00 0,00
Sonstige -49.983,77 24.705,13
Aus der Finanzierungstätigkeit eingesetzte/erzielte Zahlungsmittel -420.207,74 1.461.765,68
Wechselkursbedingte Veränderungen der liquiden Mittel 0,00 0,00
Verminderung der liquiden Mittel -11.755.486,87 -10.592.440,72
Liquide Mittel zu Beginn der Periode 20.652.062,51 20.472.430,62
Liquide Mittel am Ende der Periode 8.896.575,64 9.879.989,90

GFT Technologies Aktiengesellschaft, St. Georgen

Eigenkapitalveränderungsrechnung des GFT Konzerns zum 31. März 2006

Gewinnrücklagen
Gezeichnetes
Kapital
e
Kapital
rücklage
e
Gesetzliche
Rücklage
e
Andere
Gewinn
rücklagen
e
Stand 31.12.2004
Ausbuchung negativer Geschäfts- oder Firmenwert 1.1.2005 (IFRS 3.81)
26.325.946,00 67.346.563,99 1.387,65 2.343.349,97
Stand 1.1.2005 angepasst 26.325.946,00 67.346.563,99 1.387,65 2.343.349,97
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere):
- im Eigenkapital erfasste Änderung
des beizulegenden Zeitwertes 1.1.–31.03.2005
- in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 1.1.–31.03.2005
Differenzen aus der Währungsumrechnung
ausländischer Tochterunternehmen 1.1.–31.03.2005
Latente Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital
verrechnete Wertänderungen 1.1.–31.03.2005
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 1.1.–31.03.2005
Überschuss 1.1.–31.03.2005
Gesamte Erträge und Aufwendungen 1.1.–31.03.2005
Stand 31.03.2005 26.325.946,00 67.346.563,99 1.387,65 2.343.349,97
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere):
- im Eigenkapital erfasste Änderung
des beizulegenden Zeitwertes 1.1.–31.12.2005
- in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 1.1.–31.12.2005
Differenzen aus der Währungsumrechnung
ausländischer Tochterunternehmen 1.1.–31.12.2005
Latente Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital
verrechnete Wertänderungen 1.1.–31.12.2005
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 1.1.–31.12.2005
Jahresüberschuss 1.1.–31.12.2005
Gesamte Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres 2005
Stand 31.12.2005 26.325.946,00 67.346.563,99 1.387,65 2.343.349,97
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere):
- im Eigenkapital erfasste Änderung
des beizulegenden Zeitwertes 1.1.–31.03.2006
- in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 1.1.–31.03.2006
Differenzen aus der Währungsumrechnung
ausländischer Tochterunternehmen 1.1.-31.03.2006
Latente Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital
verrechnete Wertänderungen 1.1.–31.03.2006
Direkt im Eigenkapital erfasste Aufwendungen 1.1.–31.03.2006
Überschuss 1.1.–31.03.2006
Gesamte Erträge und Aufwendungen 1.1.–31.03.2006
Stand 31.03.2006 26.325.946,00 67.346.563,99 1.387,65 2.343.349,97
Summe
Eigenkapital
e
Minderheits
anteile
e
Den Gesellschaf
tern des Mut
terunternehmens
zurechenbarer
Anteil am
Eigenkapital
e
Konzern
bilanzverlust
e
Markt
bewertung
Wertpapiere
e
Erfolgsneutrale
Eigenkapitalveränderungen
Ausgleichsposten
aus Währungs
umrechnung
e
43.111.645,01
65.046,44
0,00 43.111.645,01
65.046,44
-52.958.512,85
65.046,44
0,00 52.910,25
43.176.691,45 0,00 43.176.691,45 -52.893.466,41 0,00 52.910,25
0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
24.705,13 24.705,13 24.705,13
0,00 0,00 0,00
24.705,13 0,00 24.705,13 0,00 0,00 24.705,13
113.289,15 0,00 113.289,15 113.289,15
137.994,28 0,00 137.994,28 113.289,15 0,00 24.705,13
43.314.685,73 0,00 43.314.685,73 -52.780.177,26 0,00 77.615,38
290.000,00 290.000,00 290.000,00
0,00 0,00 0,00
34.731,69 34.731,69 34.731,69
-108.750,00 -108.750,00 -108.750,00
215.981,69 0,00 215.981,69 0,00 181.250,00 34.731,69
1.064.423,02 0,00 1.064.423,02 1.064.423,02
1.280.404,71 0,00 1.280.404,71 1.064.423,02 181.250,00 34.731,69
44.457.096,16 0,00 44.457.096,16 -51.829.043,39 181.250,00 87.641,94
276.000,00 276.000,00 276.000,00
-174.000,00 -174.000,00 -174.000,00
-11.733,77 -11.733,77 -11.733,77
-38.250,00 -38.250,00 -38.250,00
52.016,23 0,00 52.016,23 0,00 63.750,00 -11.733,77
342.691,80 0,00 342.691,80 342.691,80
394.708,03 0,00 394.708,03 342.691,80 63.750,00 -11.733,77
44.851.804,19 0,00 44.851.804,19 -51.486.351,59 245.000,00 75.908,17

GFT Technologies Aktiengesellschaft, St. Georgen Konzernanhang zum 31. März 2006

1. Grundlagen für den Quartalsabschluss des GFT Konzerns

Der nicht geprüfte Quartalsabschluss des Konzerns der GFT Technologies Aktiengesellschaft ("GFT AG") ist im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss der GFT AG zum Ende des vorigen Geschäftsjahres (31. Dezember 2005) zu lesen. Er wurde nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen in Euro aufgestellt und entspricht den Vorschriften von IAS 34 sowie der Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse.

Im vorliegenden Quartalsabschluss wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden befolgt wie im letzten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2005. Es handelt sich dabei um die am Abschlussstichtag anzuwendenden International Financial Reporting Standards ("IFRS") des International Accounting Standards Board (IASB).

2. Änderung des Konsolidierungskreises

Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2005 haben sich folgende Änderungen des Konsolidierungskreises ergeben.

Mit Wirkung zum 31. Januar 2006 hat die GFT AG sämtliche Geschäftsanteile an den folgenden Gesellschaften erworben:

    1. PARITY EUROSOFT S.A.R.L. , Paris, Frankreich
    1. GFT Resource Management GmbH (bis 15. März 2006 PARITY BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT GMBH), Frankfurt am Main einschließlich deren Tochtergesellschaften
    2. Parity Selection GmbH, München,
    3. Parity Eurosoft GmbH, Frankfurt am Main und
    4. Parity Business Solutions GmbH, Frankfurt am Main
  • alle fünf Gesellschaften zusammen "Parity-Gesellschaften" genannt.

Die vorgenannten Gesellschaften wurden zum 31. Januar 2006 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Ihr Beitrag zu den Umsatzerlösen im ersten Quartal 2006 betrug 8,2 Mio. c mit einem Ergebnisbeitrag von 0,1 Mio. c. Durch den erstmaligen Einbezug der vorgenannten Unternehmen ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns beeinflusst und die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen insoweit beeinträchtigt.

Am 10. Februar 2006 erwarb die GFT AG 100 % der Anteile an der GFT Business Development GmbH, Eschborn, die zu diesem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen wurde. Da die Gesellschaft vom Erwerbszeitpunkt bis 31. März 2006 noch keine operative Tätigkeit ausübte, hatte der erstmalige Einbezug keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns; ebenso ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen nicht beeinflusst.

Gegenüber dem Quartalsabschluss zum 31. März 2005 änderte sich der Konsolidierungskreis zusätzlich wie folgt:

Die im November 2005 erworbene Tochtergesellschaft GFT Brasil Consultoria Informática Ltda., São Paulo, Brasilien, wurde zum Erwerbszeitpunkt erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Da diese Gesellschaft vom Erwerbszeitpunkt bis 31. März 2006 noch keine operativen Tätigkeiten entfaltete, hatte der erstmalige Einbezug keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns; ebenso ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen nicht beeinflusst.

3. Unternehmenszusammenschlüsse in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 2006

Am 10. Februar 2006 erwarb die GFT AG 100 % der Anteile an der GFT Business Development GmbH, Eschborn. Es handelte sich um eine Vorratsgesellschaft, die zur Ausweitung der Geschäftstätigkeit in Süd- und Osteuropa einschließlich der GUS-Staaten erworben wurde, jedoch seither noch keine operative Tätigkeit ausübte. Die Anschaffungskosten betrugen 28 Tc und wurden in Geld beglichen. Das erworbene Unternehmen hatte als Vermögenswerte lediglich ein Bankguthaben in Höhe von 13 Tc und ausstehende Einlagen von 12 Tc. Durch den Unternehmenszusammenschluss entstand ein Geschäfts- oder Firmenwert von 3 Tc. Der Verlust der erworbenen GFT Business Development GmbH vom Erwerbszeitpunkt bis 31. März 2006, der im Periodenergebnis des GFT Konzerns enthalten ist, beträgt -6 Tc.

Mit Kaufvertrag vom 26. Januar 2006 – im Folgenden "Kaufvertrag" genannt – hat die GFT AG mit Wirkung zum 31. Januar 2006 sämtliche Geschäftsanteile an den fünf Parity-Gesellschaften erworben (siehe oben unter Punkt 2). Mit diesem Erwerb hat die GFT AG den Geschäftsbereich Resourcing Solutions von Parity in Deutschland und Frankreich erworben. Der Geschäftsbereich umfasst das Management von externen IT-Dienstleistern von der Expertensuche über die Verwaltung der Dienstleister und das Vertragsmanagement bis zur Abrechnung und Berichterstattung. Mit dem Erwerb soll das bestehende GFT Segment Resourcing ausgebaut und der Aufbau des Geschäftes in Frankreich beschleunigt werden.

Der Kaufpreis für sämtliche Geschäftsanteile der Parity-Gesellschaften beträgt nach derzeitigem Kenntnisstand 6.826 Tc und verteilt sich laut Kaufvertrag wie folgt auf die erworbenen Gesellschaften:

Te
PARITY EUROSOFT S.A.R.L. 1.000
GFT Resource Management GmbH 5.826

GFT Technologies Aktiengesellschaft, St. Georgen Konzernanhang zum 31. März 2006

Der Kaufvertrag beinhaltet Anpassungsmechanismen, die in Abhängigkeit von heute noch nicht bekannten Daten zu einer Änderung des Kaufpreises führen können. Die gesamten Anschaffungskosten setzen sich aus heutiger Sicht vor Berücksichtigung der gegebenenfalls noch eintretenden Kaufpreisanpassungen wie folgt zusammen:

Te
Kaufpreis 6.826
Due Diligence, Rechts- und Beratungskosten und Notargebühren 207
Gesamte Anschaffungskosten 7.033

Die Anschaffungskosten wurden in Geld beglichen.

Die für jede Klasse von Vermögenswerten und Schulden der erworbenen Unternehmen zum Erwerbszeitpunkt angesetzten Beträge ergeben sich derzeit wie folgt:

Buchwert
= beizulegender Zeitwert
Te
Vermögenswerte
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 37
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 11.030
Bankguthaben und Kassenbestand 1.015
12.045
12.082
Schulden
Kurzfristige Schulden
Steuerrückstellungen
Sonstige Rückstellungen 4.446
Verbindlichkeiten 4.954
10.060
Erworbenes Reinvermögen 2.022
Geschäfts- oder Firmenwert 5.011
Anschaffungskosten 7.033

Die Faktoren, die zu den Anschaffungskosten beitrugen, die zum Ansatz des Geschäfts- oder Firmenwertes führten, sind wie folgt:

a. Qualifikation und Tätigkeit der Mitarbeiter der Parity-Gesellschaften

  • b. Positionierung der Parity-Gesellschaften bei den Kunden einschließlich bestehender Rahmenverträge
  • c. Aktuelle und umfangreich gepflegte Datenbank über verfügbare IT-Dienstleister
  • d. Prozess-Know-how zur kostengünstigen Abwicklung der Freelancer-Vermittlung

e. Erwartetes Synergiepotenzial mit dem Kundenportfolio der GFT Gruppe.

Die Identifizierung eines gesondert vom Geschäfts- oder Firmenwert anzusetzenden immateriellen Vermögenswertes ist nicht möglich.

Der Gewinn der erworbenen Parity-Gesellschaften vom Erwerbszeitpunkt bis 31. März 2006, der im Periodenergebnis des GFT Konzerns enthalten ist, beträgt 103 Tc.

Die Umsätze des GFT Konzerns für die Berichtsperiode vom 1. Januar bis 31. März 2006 hätten unter der Annahme, dass der Erwerbszeitpunkt für alle Unternehmenszusammenschlüsse innerhalb dieser Periode am Anfang der Berichtsperiode gelegen hätte, 41,8 Mio. c betragen.

Der Gewinn des GFT Konzerns für die Berichtsperiode vom 1. Januar bis 31. März 2006 hätte unter der Annahme, dass der Erwerbszeitpunkt für alle Unternehmenszusammenschlüsse innerhalb dieser Periode am Anfang der Berichtsperiode gelegen hätte, 0,2 Mio. c betragen.

4. Veränderungen des Eigenkapitals

Zur Entwicklung des Eigenkapitals vom 1. Januar 2006 bis 31. März 2006 verweisen wir auf die gesondert dargestellte Eigenkapitalveränderungsrechnung auf den Seiten 14 und 15.

Zum 31. März 2006 besteht das Grundkapital in Höhe von 26.325.946,00 c aus 26.325.946 nennbetragslosen Stückaktien (unverändert zum 31. Dezember 2005). Die Aktien lauten auf den Inhaber und gewähren sämtlich gleiche Rechte. Der Konzernbilanzverlust zum 31. März 2006 enthält einen Vortrag aus dem Vorjahr in Höhe von -51.829 Tc (i.Vj. -52.893 Tc).

Beim genehmigten Kapital und beim bedingten Kapital ergaben sich vom 1. Januar bis 31. März 2006 keine Änderungen gegenüber 31. Dezember 2005. Dividenden wurden im Geschäftsjahr 2006 weder vorgeschlagen noch gezahlt.

5. Segmentberichterstattung

Die Segmentberichterstattung für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2006 wurde für dieselben Geschäftssegmente wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2005 vorgenommen. Das Segment Resourcing enthält seit 31. Januar 2006 auch die erstmals in den Konzernabschluss einbezogenen Parity-Gesellschaften (siehe oben unter Punkt 2).

GFT Technologies Aktiengesellschaft, St. Georgen

Konzernanhang – Segmentberichterstattung

zum 31. März 2006

Services Software Resourcing
31.03.2006
Te
31.03.2005
Te
31.03.2006
Te
31.03.2005
Te
31.03.2006
Te
31.03.2005
Te
Erträge
Externe Verkäufe 18.868 17.524 1.549 1.747 17.523 8.984
Verkäufe zwischen den Segmenten 11
Gesamte Erträge 18.868 17.524 1.549 1.747 17.523 8.995
Ergebnis
Segmentergebnis 1.402 91 -398 114 246 305
Nicht zugeordnete Aufwendungen und Erträge
Betriebsergebnis
Zinsaufwendungen
Zinserträge
Anteiliges Periodenergebnis assoziierter Unternehmen
Ergebnis vor Steuern
Ertragsteuern
Periodenergebnis
Andere Informationen
Segmentvermögen 41.287 40.108 1.232 2.323 30.850 12.978
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten
assoziierten Unternehmen
Nicht zugeordnete gemeinschaftliche Vermögenswerte
Konsolidierte Vermögenswerte
Segmentschulden 21.338 18.391 2.137 2.273 1
14.096
5.770
Nicht zugeordnete Schulden
Konsolidierte Schulden
Investitionen 132 159 99 26 30 8
Abschreibungen 219 282 30 34 12 11
Nicht zahlungswirksame Aufwendungen außer
Abschreibungen
Summe Überleitung Konsolidiert
31.12.2006
Te
31.03.2005
Te
31.03.2006
Te
31.03.2005
Te
31.03.2006
Te
31.03.2005
Te
37.940 28.255
11 -11
37.940 28.266 0 -11 37.940 28.255
1.250 510 1.250 510
-429 -563
821 -53
-56 -15
150 229
915 161
-572 -48
343 113
73.369 55.409 73.369 55.409
11.444 17.229 11.444 17.229
84.813 72.638
37.571 26.434 37.571 26.434
2.390 2.890 2.390 2.890
39.961 29.324
261 193 3 264 193
261 327 6 267 327
19 120 19 120

GFT Technologies Aktiengesellschaft, St. Georgen Konzernanhang

zum 31. März 2006

Zusätzlich zu den an der Unternehmensstruktur ausgerichteten Segmentdaten nach Geschäftssegmenten beinhaltet die folgende Tabelle die regionalen Daten gemäß IAS 14 (sekundäre Segmentinformationen).

Außenumsatz* Buchwert des
Segmentvermögens
Investitionen in Sach
anlagen und immaterielle
Vermögenswerte
01.01.–
31.03.2006
in Te
01.01.–
31.03.2005
in Te
31.03.2006
in Te
31.03.2005
in Te
01.01.–
31.03.2006
in Te
01.01.–
31.03.2005
in Te
Deutschland 23.490 18.385 60.119 58.750 155 133
Spanien 3.364 3.109 11.467 6.601 93 11
Großbritannien 2.516 2.328 5.681 4.216 8 19
Schweiz 817 1.010 1.444 1.864 6 19
Brasilien 2.537 728 39 0 0 0
Frankreich 2.304 52 5.099 105 0 0
Übriges Ausland 2.912 2.643 964 1.102 2 11
Summe 37.940 28.255 84.813 72.638 264 193

* Nach Sitz der Kunden

6. Änderungen bei den Eventualschulden

Zum 31. März 2006 ergaben sich keine wesentlichen Änderungen der Haftungsverhältnisse und der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Angaben im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2005.

7. Investitionen

In der Zeit vom 1. Januar 2006 bis 31. März 2006 investierte der GFT Konzern in langfristige immaterielle Vermögenswerte 97 Tc (1. Januar bis 31. März 2005 63 Tc) und in Sachanlagen 167 Tc (1. Januar bis 31. März 2005 130 Tc).

8. Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Gegenüber den Angaben im Konzernanhang zum 31. Dezember 2005 ergaben sich keine Änderungen in der Zusammensetzung der nahe stehenden Unternehmen und Personen und in den Beziehungen zu diesen.

9. Erläuterungen zu eigenen Aktien und zu Bezugsrechten von Organmitgliedern und Arbeitnehmern

Die GFT AG hat zum 31. März 2006 keine eigenen Aktien im Bestand; ebenso wenig wurden im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2006 eigene Aktien erworben oder veräußert (§ 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG).

Die Erläuterungen zu den Bezugsrechten von Organmitgliedern und Arbeitnehmern gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 5 AktG betreffen die Aktienoptionsprogramme (Bezugsrechte gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG):

Die außerordentliche Hauptversammlung vom 4./24. Juni 1999 beschloss die bedingte Erhöhung des Grundkapitals durch Ausgabe von bis zu 260.000 Stückaktien (entspricht nach Aktiensplit 1:3 vom 16. Mai 2000 780.000 Stückaktien, Bedingtes Kapital I/1999) zur ausschließlichen Gewährung von Bezugsrechten im Rahmen von Aktienoptionsprogrammen sowie die Grundzüge der durch den Vorstand aufzulegenden Aktienoptionsprogramme. Die bedingte Kapitalerhöhung ist nur insoweit durchzuführen, wie die Inhaber der ausgegebenen Bezugsrechte von ihrem Bezugsrecht gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG Gebrauch machen. Bezugsberechtigte sind ausschließlich Mitglieder des Vorstands und Mitarbeiter der GFT Technologies AG sowie von 100%igen Tochtergesellschaften, denen Bezugsrechte gewährt worden sind. Die Bezugsrechte aus den vom Vorstand aufgelegten Aktienoptionsprogrammen "1999/2004" und "2000/2005" sind am 6. Juli 2004 bzw. am 1. Juli 2005 ohne Ausübung verfallen. Somit bestehen seit 1. Juli 2005 keine Bezugsrechte gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG mehr.

Kontakt

GFT Technologies AG

Investor Relations Andrea Wlcek Leopoldstraße 1 78112 St. Georgen, Germany T +49 7724 9411-440 F +49 7724 9411-883 [email protected]

Termine

Zwischenbericht zum 31. März 2006 11. Mai 2006
Hauptversammlung 23. Mai 2006
Zwischenbericht zum 30. Juni 2006 10. August 2006
Zwischenbericht zum 30. September 2006 9. November 2006

GFT Technologies AG

Leopoldstraße 1 78112 St. Georgen, Germany T +49 7724 9411-0 F +49 7724 9411-94 [email protected] www.gft.com

GFT Technologies AG Leopoldstraße 1 78112 St. Georgen

T +49 7724 9411-0 F +49 7724 9411-94

[email protected] www.gft.com