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Gerresheimer AG Interim / Quarterly Report 2018

Apr 12, 2018

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Interim / Quarterly Report

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Gerresheimer AG

Düsseldorf

Quartalsfinanzbericht 1. Quartal

UNSER ERSTES QUARTAL

DEZEMBER 2017 - FEBRUAR 2018

KONZERN-KENNZAHLEN

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Geschäftsjahr zum 30.11. Q1 2018 Q1 2017 Veränderung in %9)
Ertragslage im Berichtszeitraum in Mio. EUR
Währungsbereinigte Umsatzerlöse1) 299,2 298,0 0,4
Umsatzerlöse 290,4 302,8 -4,1
Währungsbereinigtes Adjusted EBITDA2) 54,9 59,0 -7,0
Adjusted EBITDA3) 52,6 59,9 -12,1
in % der Umsatzerlöse 18,1 19,8 -
Adjusted EBITA4) 29,4 37,2 -21,0
in % der Umsatzerlöse 10,1 12,3 -
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 17,3 28,2 -38,7
Bereinigtes Konzernergebnis (Adjusted Net Income)5) 58,8 19,2 > 100,0
Vermögenslage zum Stichtag in Mio. EUR
Bilanzsumme 2.388,5 2.373,7 0,6
Eigenkapital 823,9 789,9 4,3
Eigenkapitalquote in % 34,5 33,3 -
Net Working Capital 224,0 222,1 0,8
in % der Umsatzerlöse der letzten zwölf Monate 16,8 16,4 -
Investitionen 10,8 15,1 -28,2
Nettofinanzschulden 726,9 789,8 -8,0
Adjusted EBITDA Leverage6) 2,4 2,6 -
Finanz- und Liquiditätslage im Berichtszeitraum in Mio. EUR
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -2,3 10,4 > -100,0
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -10,7 -13,3 -19,9
davon Auszahlungen für Investitionen -10,8 -15,1 -28,2
Freier Cash Flow vor Finanzierung -13,0 -2,9 > -100,0
Beschäftigte
Beschäftigte zum Stichtag (gesamt) 9.773 9.807 -0,3
Aktie
Anzahl der Aktien zum Stichtag in Mio. Stück 31,4 31,4 -
Aktienkurs7) zum Stichtag in EUR 63,10 74,01 -14,7
Marktkapitalisierung zum Stichtag in Mio. EUR 1.981,3 2.323,9 -14,7
Höchstkurs7) im Berichtszeitraum in EUR 73,25 76,56 -
Tiefstkurs7) im Berichtszeitraum in EUR 60,90 67,14 -
Ergebnis je Aktie in EUR 1,55 0,41 > 100,0
Bereinigtes Ergebnis je Aktie8) in EUR 1,85 0,60 > 100,0

1) Die währungsbereinigten Umsatzerlöse des 1. Quartals 2017 wurden, zur besseren Vergleichbarkeit, mit den Budgetkursen des Jahres 2018, welche den Ist-Durchschnittskursen des Geschäftsjahres 2017 entsprechen und Angabe (1) des Konzern-Zwischenabschlusses entnommen werden können, umgerechnet.

2) Währungsbereinigtes Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen. Das währungsbereinigte Adjusted EBITDA des 1. Quartals 2017 wurde, zur besseren Vergleichbarkeit, mit den Budgetkursen des Jahres 2018, welche den Ist-Durchschnittskursen des Geschäftsjahres 2017 entsprechen und Angabe (1) des Konzern-Zwischenabschlusses entnommen werden können, umgerechnet.

3) Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen.

4) Adjusted EBITA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen.

5) Bereinigtes Konzernergebnis (Adjusted Net Income): Konzernergebnis vor den zahlungsunwirksamen Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und den Sondereffekten aus Restrukturierungsaufwand, Wertminderungen sowie dem Saldo aus einmaligen Erträgen und Aufwendungen (einschließlich wesentlicher zahlungsunwirksamer Aufwendungen) und darauf entfallende Steuereffekte.

6) Adjusted EBITDA Leverage: Beschreibt das Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate, gemäß der gültigen Rahmenkreditvereinbarung.

7) Xetra-Tagesschlusskurs.

8) Bereinigtes Ergebnis nach Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen, bezogen auf 31,4 Mio. Aktien.

9) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

GESCHÄFTSBEREICHE

> Plastics & Devices

Das Produktportfolio des Geschäftsbereiches Plastics & Devices umfasst komplexe kundenspezifische Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten wie Insulin-Pens, Inhalatoren und vorfüllbare Spritzen. Außerdem Produkte für die Diagnostik und Medizintechnik wie Stechhilfen und Testsysteme sowie pharmazeutische Kunststoffbehälter für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen.

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in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017 Veränderung in %5)
Währungsbereinigte Umsatzerlöse1) 162,7 161,9 0,5
Umsatzerlöse2) 157,3 164,6 -4,5
Währungsbereinigtes Adjusted EBITDA3) 39,6 39,5 0,2
Adjusted EBITDA4) 37,6 40,3 -6,6
in % der Umsatzerlöse 23,9 24,5 -
Investitionen 5,9 6,7 -11,8

> Primary Packaging Glass

Der Geschäftsbereich Primary Packaging Glass produziert Primärverpackungen aus Glas für Medikamente und Kosmetik wie zum Beispiel Pharmagläser, Ampullen, Injektionsfläschchen, Karpulen oder auch Parfümflakons und Cremetiegel.

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in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017 Veränderung in %5)
Währungsbereinigte Umsatzerlöse1) 136,5 136,5 -
Umsatzerlöse2) 133,1 138,6 -3,9
Währungsbereinigtes Adjusted EBITDA3) 20,6 24,2 -14,9
Adjusted EBITDA4) 20,3 24,3 -16,3
in % der Umsatzerlöse 15,3 17,5 -
Investitionen 4,2 5,9 -28,0

1) Die währungsbereinigten Umsatzerlöse der Geschäftsbereiche enthalten Konzerninnenumsatzerlöse und wurden im 1. Quartal 2017, zur besseren Vergleichbarkeit, mit den Budgetkursen des Jahres 2018, welche den Ist-Durchschnittskursen des Geschäftsjahres 2017 entsprechen und Angabe (1) des Konzern-Zwischenabschlusses entnommen werden können, umgerechnet.

2) Die Umsatzerlöse der Geschäftsbereiche enthalten Konzerninnenumsatzerlöse.

3) Währungsbereinigtes Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen. Das währungsbereinigte Adjusted EBITDA des 1. Quartals 2017 wurde, zur besseren Vergleichbarkeit, mit den Budgetkursen des Jahres 2018, welche den Ist-Durchschnittskursen des Geschäftsjahres 2017 entsprechen und Angabe (1) des Konzern-Zwischenabschlusses entnommen werden können, umgerechnet.

4) Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen.

5) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

KEY FACTS 1. QUARTAL 2018

Währungsbereinigte Umsatzerlöse mit EUR 299,2 Mio. im ersten Quartal 2018 erwartungsgemäß stabil gegenüber Vorjahr. Das organische Wachstum beträgt 0,4 %
Das währungsbereinigte Adjusted EBITDA beträgt EUR 54,9 Mio. und liegt damit wie geplant unter dem Vorjahresquartal von EUR 59,0 Mio.
Die Entwicklung des US-Dollars, der sich im Durchschnitt von USD 1,06 im Vorjahresquartal auf USD 1,21 im ersten Quartal 2018 im Verhältnis zum Euro abschwächte, führte folglich rein währungsbedingt zu einer Verringerung der Umsatzerlöse von 4,1 % auf EUR 290,4 Mio. sowie des Adjusted EBITDA auf EUR 52,6 Mio.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie steigt auf EUR 1,85 nach EUR 0,60 im Vorjahresquartal, maßgeblich bedingt durch die Auswirkungen der US-Steuerreform
Bestätigung des Ausblicks für das Geschäftsjahr 2018
Am 9. April 2018 hat Gerresheimer die Kaufoption (Call-Option) auf den Erwerb der verbleibenden 25 % der Anteile an der Triveni Polymers Private Ltd., Neu-Delhi (Indien) ausgeübt

GERRESHEIMER AM KAPITALMARKT

GERRESHEIMER AKTIE

Die weltweiten Aktienmärkte sind mit einer positiven Entwicklung in das neue Jahr gestartet. Gestützt wurde dies von einer guten globalen Konjunkturentwicklung und der im Dezember 2017 verabschiedeten Steuerreform in den USA. Anfang Februar 2018 kam es zu deutlichen Korrekturen an den internationalen Aktienmärkten. Als Grund dafür galt die Sorge, dass die US-Notenbank die bereits vor längerer Zeit angekündigten Zinserhöhungen schneller als bislang erwartet vornehmen würde.

Die Aktie der Gerresheimer AG, wie auch ihr Vergleichsindex MDAX, folgten dieser Entwicklung. Bis Mitte Februar 2018 lag die Performance unserer Aktie dabei deutlich über der des MDAX. Per 23. Januar 2018 markierte die Gerresheimer Aktie mit einem Kurs von EUR 73,25 den Höchststand im 1. Quartal 2018 und verzeichnete bis dahin einen Zugewinn von 9,2 % seit Beginn unseres Geschäftsjahres 2018.

Mit Veröffentlichung des Konzernergebnisses unseres Geschäftsjahres 2017 am 22. Februar 2018 gab die Aktie der Gerresheimer AG kurzfristig nach und notierte am 23. Februar 2018 bei EUR 60,90, dem Tiefstkurs im 1. Quartal 2018. Seit dem 26. Februar 2018 befindet sich unsere Aktie wieder auf Erholungskurs und konnte das 1. Quartal am 28. Februar 2018 mit einem Kurs von EUR 63,10 abschließen.

Im Vergleich zum MDAX lag die Aktie der Gerresheimer AG im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis zum 28. Februar 2018 um 3,1 % unter der Performance des MDAX.

Bis zum 9. März 2018 konnte sich unsere Aktie weiter erholen und mit einer Entwicklung von -0,1 % seit dem 1. Dezember 2017 abschließen, während sich der MDAX mit einem Minus von 3,3 % weiter abgeschwächt hat.

DIVIDENDENVORSCHLAG VON EUR 1,10 JE AKTIE

Der Hauptversammlung am 25. April 2018 werden Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2017 die Anhebung der Dividende auf EUR 1,10 je Aktie (Vorjahr: EUR 1,05 je Aktie) vorschlagen. Dies entspricht einem Dividendenbetrag von EUR 34,5 Mio. und einer Steigerung gegenüber der Vorjahresdividende um 4,8 % und wäre die siebte Dividendenerhöhung in Folge. Die Ausschüttungsquote beträgt 27,1 % des bereinigten Konzernergebnisses nach nicht beherrschenden Anteilen. Diese Ausschüttung bewegt sich im Rahmen unserer Dividendenpolitik, in Abhängigkeit vom operativen Unternehmenserfolg zwischen 20 % bis 30 % des bereinigten Konzernergebnisses nach nicht beherrschenden Anteilen an unsere Aktionäre auszuschütten.

POSITIVE ANALYSTENEMPFEHLUNGEN ÜBERWIEGEN WEITERHIN DEUTLICH

16 Bankanalysten berichteten zum Ende des 1. Quartals 2018 über die Gerresheimer Aktie. Mit sieben Kauf- und sieben Halteempfehlungen sowie zwei Verkaufsempfehlungen überwogen die positiven Bewertungen weiterhin deutlich. Das durchschnittliche Kursziel per 28. Februar 2018 betrug EUR 71,15.

Kennzahlen zur Aktie

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Q1 2018 Q1 2017 GJ 2017
Anzahl der Aktien zum Stichtag in Mio. Stück 31,4 31,4 31,4
Aktienkurs1) zum Stichtag in EUR 63,10 74,01 67,06
Marktkapitalisierung zum Stichtag in Mio. EUR 1.981,3 2.323,9 2.105,7
Höchstkurs1) im Berichtszeitraum in EUR 73,25 76,56 78,01
Tiefstkurs1) im Berichtszeitraum in EUR 60,90 67,14 61,03
Ergebnis je Aktie in EUR 1,55 0,41 3,21
Dividende je Aktie in EUR - - 1,102)

1) Xetra-Tagesschlusskurs.

2) Gewinnverwendungsvorschlag.

Die Aktie der Gerresheimer AG im indexierten Vergleich zum MDAX

Index 30. November 2017 = 100 %

GERRESHEIMER SCHULDVERSCHREIBUNG

Der Kurs der Gerresheimer Schuldverschreibung (ISIN: XS0626028566) verlief weiterhin auf hohem Niveau. Zum 28. Februar 2018 schloss die Schuldverschreibung mit einem Kurs von 101,0 %. Hintergrund für die Entwicklung des Kurses ist die Rückzahlung der Schuldverschreibung am 19. Mai 2018. Aus diesem Grund beläuft sich die Effektivverzinsung zum 28. Februar 2018 auf 0,1 %. Die Ratingagenturen Moody's und Standard & Poor's sehen Gerresheimer mit einer Bewertung von Baa3 bzw. BBB- unverändert im Investmentgrade. Die Anleihe kann in Frankfurt im Parketthandel sowie an den deutschen Regionalbörsen gehandelt werden.

Stammdaten der Schuldverschreibung

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ISIN XS0626028566
WKN A1H3VP
Emittent Gerresheimer AG
Volumen EUR 300,0 Mio.
Kupon/Zinstermin 5 % p.a./19.05.
Fälligkeit 19.05.2018
Kurs der Schuldverschreibung1) zum Stichtag 101,0 %
Effektivverzinsung2) zum Stichtag 0,1 % p.a.
Rating der Schuldverschreibung zum Stichtag Standard & Poor's: BBB-, Ausblick stabil Moody's: Baa3, Ausblick negativ
Unternehmensrating zum Stichtag Standard & Poor's: BBB-, Ausblick stabil Moody's: Baa3, Ausblick negativ
Kleinste handelbare Einheit EUR 1.000,00 Nominalwert
Börsenplätze Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Parkett), Hamburg,
Hannover, München, Stuttgart

1) Tagesschlusskurs an der Börse Stuttgart.

2) Bezogen auf den Tagesschlusskurs an der Börse Stuttgart.

Kursentwicklung der Schuldverschreibung der Gerresheimer AG

Kurs 30. November 2017 = 102,2 %

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT DEZEMBER 2017 - FEBRUAR 2018

KONJUNKTUR- UND MARKTUMFELD

Der Internationale Währungsfonds (IWF)1) erhöht in seinem im Januar 2018 veröffentlichten Prognosebericht die Erwartung an das globale Wirtschaftswachstum für 2018 um 0,2 Prozentpunkte auf 3,9 %. Als Begründung werden ein grundsätzlich verbessertes Momentum des globalen Wachstums sowie die erwarteten Auswirkungen der US-Steuerreform genannt. Grundsätzlich betont der IWF jedoch nach wie vor, dass bezüglich der Prognose mittelfristig insgesamt Abwärtsrisiken überwiegen. Als mögliche Gefahren nennt er unter anderem eine beträchtliche Verschärfung des globalen finanzwirtschaftlichen Umfelds aufgrund einer stärker als erwarteten Normalisierung der Geldpolitik, die zu ansteigenden Zinsen führen könnte. Außerdem erwähnt er Finanzmarktturbulenzen in den Schwellenländern, wo sich beispielsweise in China der Wandel hin zu Konsum und Dienstleistungen derzeit verlangsamt und in Verbindung mit der hohen Verschuldung zu einer scharfen Verlangsamung des Wachstums führen könnte.

Für die USA erwartet der IWF ein Wachstum von 2,7 % für 2018. Die Oktoberprognose wurde somit um 0,4 Prozentpunkte erhöht. Neben der stärker als erwarteten wirtschaftlichen Aktivität in Verbindung mit einem Anstieg der externen Nachfrage sei dies insbesondere auf die erwarteten makroökonomischen Effekte der US-Steuerreform zurückzuführen.

Für die Euro-Zone gehen die Schätzungen für das Jahr 2018 von einer leichten Abnahme des Wirtschaftswachstums auf etwa 2,2 % aus - nach dem Plus von etwa 2,4 % im Jahr 2017. Als Gründe hierfür nennt der IWF eine schwächere Produktivität, den demografischen Wandel in einigen Ländern sowie einen öffentlichen und privaten Schuldenüberhang.

Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) befindet sich die deutsche Wirtschaft in einem kräftigen Aufschwung. Neben den Auftragseingängen der Industrie, die im Dezember neue Rekordwerte erzielt habe, bleibe auch die Anschaffungsneigung der Konsumenten und die Stimmung im Handel weiterhin positiv.2) Dennoch prognostiziert der IWF für Deutschland einen leichten Rückgang des Wirtschaftswachstums auf 2,3 % in 2018 nach 2,5 % in 2017.

Die vom IWF für die Schwellenländer im Jahr 2018 prognostizierte Wachstumsrate liegt mit 4,9 % leicht über dem Wert des Vorjahres in Höhe von 4,7 %. Die Zuwachsrate ist damit deutlich höher als die der Industrienationen. Im Einzelnen geht der IWF für China von einem Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Höhe von 6,6 % (2017: 6,8 %) aus, für Indien wird ein Wachstumsplus von 7,4 % (2017: 6,7 %) vorausgesagt und in Brasilien soll das BIP auf 1,9 % ansteigen (2017: 1,1 %).

Das Wachstum des Welt-Pharmamarktes hat sich im Jahr 2017 deutlich abgeschwächt. Neben einem preismäßigen Rückgang, der von verschiedenen Pharmaunternehmen berichtet wurde, zeigt sich dies auch im für uns relevanten Volumenwachstum, welches laut IQVIA3) im Jahr 2017 bei lediglich 0,1 % lag. Auf dieser Basis errechnet IQVIA eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate für die Jahre 2012 bis 2017 von 2,1 %, wobei das Wachstum im Zeitraum 2011 bis 2016 bei 3 % bzw. im Zeitraum 2006 bis 2011 bei 6 % lag. Während die Pharmerging Markets4) in den Jahren 2012 bis 2017 mit 3,9 % ein durchschnittliches Volumenwachstum vorweisen konnten, war die entsprechende Entwicklung in den übrigen Märkten deutlich negativer. Hier ergab sich auf Sicht der letzten fünf Jahre gar ein Volumenrückgang von durchschnittlich 0,2 % pro Jahr.

Im Subsegment der Generika, bei denen insbesondere im nordamerikanischen Markt ein sehr starker Preisdruck herrscht, wurde auf globaler Ebene im Jahr 2017 ein Volumenwachstum von 1,0 % erzielt. Hier betrug die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate in den Jahren 2012 bis 2017 3,1 %. Im regionalen Vergleich lagen die Pharmerging Markets in den letzten fünf Jahren bei durchschnittlich 3,9 % Wachstum pro Jahr, während das durchschnittliche jährliche Volumenwachstum der übrigen Märkte bei nur 0,8 % lag.

Auf Basis dieser Entwicklung prognostiziert IQVIA für den globalen Pharmamarkt für die Jahre 2017 bis 2022 ein durchschnittliches jährliches Volumenwachstum von 2,0 %, während im Vorjahr noch 3,0 % für die Jahre 2016 bis 2021 erwartet wurden. Für die Pharmerging Markets liegt die Erwartung bei durchschnittlich 3,0 % pro Jahr in den nächsten fünf Jahren, während für die übrigen Märkte ein Volumenwachstum von durchschnittlich 1,7 % pro Jahr prognostiziert wird. Diese Erwartung unterstreicht die Ansicht von IQVIA, dass die derzeitige Schwäche in den übrigen Pharmamärkten eher von temporärer Natur sein sollte. Für den Teilbereich der Generika erwartet IQVIA für die nächsten fünf Jahre ein Volumenwachstum von durchschnittlich 2,7 %, wobei die Erwartung für die Pharmerging Markets bei 3,1 % und jene für die übrigen Märkte bei 1,7 % liegt.

1) Internationaler Währungsfonds: World Economic Outlook Update, Januar 2018.

2) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Monatsbericht März 2018.

3) IQVIA (vormals Quintiles IMS), 10.01.2018.

4) Zur Definition der Pharmerging Markets (sog. Schwellenländer) verweisen wir auf Angabe (8) im Konzern-Anhang des Geschäftsberichts 2017.

WÄHRUNGSEINFLÜSSE

Durch unsere starke Präsenz im Ausland haben externe Faktoren wie Währungsschwankungen Einfluss auf die Umsatzentwicklung und die Ertragslage des Gerresheimer Konzerns. Aus diesem Grund geben wir im Lagebericht die Umsatzerlöse, das Umsatzwachstum und das Adjusted EBITDA auch währungsbereinigt an. Die Berechnung erfolgt dabei auf Basis der Ist-Durchschnittskurse des Geschäftsjahres 2017. Dabei haben wir für den US-Dollar, der mit einem Umsatzanteil von rund einem Drittel an den geplanten Konzernumsatzerlösen für das Geschäftsjahr 2018 bzw. ca. 40 % des Adjusted EBITDA den größten Währungseinfluss auf die Konzernwährung haben dürfte, eine Wechselkursannahme von rund USD 1,12 je EUR 1,00 zugrunde gelegt. Weiterhin gilt hierbei, dass eine Steigerung bzw. eine Verringerung des US-Dollars im Verhältnis zum Euro von rund 1 Cent ca. EUR 4 Mio. Umsatzerlös- bzw. EUR 1 Mio. Adjusted EBITDA-Einfluss hat. Wertschwankungen des US-Dollars gegenüber dem Euro haben aufgrund der Produktionsstandorte in den USA und Finanzschulden in US-Dollar keinen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung des Konzerns, sondern führen im Wesentlichen lediglich zu Translationseffekten. Wie bereits in den Vorjahren hatten im Berichtszeitraum externe Faktoren wie die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise wenig Einfluss auf die Ertragslage des Gerresheimer Konzerns. Preisschwankungen in den Beschaffungsmärkten für Rohstoffe und Energie werden im Wesentlichen durch vertragliche Preisgleitklauseln, Sicherungsgeschäfte, Produktivitätssteigerungen und Preisanpassungen ausgeglichen.

UMSATZENTWICKLUNG

Im 1. Quartal 2018 konnte der Gerresheimer Konzern die währungsbereinigten Umsatzerlöse von EUR 298,0 Mio. im Vorjahresquartal auf EUR 299,2 Mio. steigern. Damit sind die Umsatzerlöse organisch, d.h. bereinigt um Währungseffekte und um Akquisitionen und Desinvestitionen, um 0,4 % gegenüber dem Vorjahresquartal angestiegen. Im Wesentlichen bedingt durch die Entwicklung des USD-Kurses, der sich im Durchschnitt von USD 1,06 je EUR 1,00 im 1. Quartal 2017 auf USD 1,21 je EUR 1,00 in der Berichtsperiode abschwächte, sind die Umsatzerlöse im gleichen Zeitraum von EUR 302,8 Mio. auf EUR 290,4 Mio. gesunken.

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wie berichtet währungsbereinigt
in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017 Veränderung in %1) Q1 2018 Q1 2017 Veränderung in %1)
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Umsatzerlöse
Plastics & Devices 157,3 164,6 -4,5 162,7 161,9 0,5
Primary Packaging Glass 133,1 138,6 -3,9 136,5 136,5 -
Zwischensumme 290,4 303,2 -4,2 299,2 298,4 0,2
Innenumsatzerlöse - -0,4 -98,9 - -0,4 -98,9
Summe Umsatzerlöse 290,4 302,8 -4,1 299,2 298,0 0,4

1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

Im Geschäftsbereich Plastics & Devices sind die währungsbereinigten Umsatzerlöse im 1. Quartal 2017 in Höhe von EUR 161,9 Mio. um 0,5 % auf EUR 162,7 Mio. im 1. Quartal 2018 angestiegen. Dabei verzeichneten wir deutlich rückläufige Umsatzerlöse im Engineering- und Werkzeuggeschäft. Temporäre Schwankungen im Jahresverlauf sind hier jedoch üblich und im Wesentlichen durch die Abrechnungen von größeren Kundenprojekten bedingt. Das Teilegeschäft im Bereich Medical Plastic Systems entwickelte sich positiv. Hierbei konnte insbesondere die gute Entwicklung unseres Inhalatorprojekts in Peachtree City (Georgia/USA) eine weiterhin geringere Nachfrage von Kunden, bei denen wir Alleinlieferant sind, überkompensieren. Im Geschäftsfeld Plastic Packaging zog das Wachstum in den Schwellenländern Brasilien und Indien deutlich an. Zudem war die Nachfrage nach Kunststofffläschchen für verschreibungspflichtige Medikamente in den USA, u. a. aufgrund der stark ausgeprägten Grippesaison, recht hoch. Im Wesentlichen bedingt durch die Entwicklung des USD-Kurses, der sich in der aktuellen Berichtsperiode im Durchschnitt deutlich abschwächte, sind die berichteten Umsatzerlöse hingegen von EUR 164,6 Mio. im 1. Quartal 2017 um 4,5 % auf EUR 157,3 Mio. in der Berichtsperiode gesunken.

Die währungsbereinigten Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass lagen im 1. Quartal 2018 unverändert zum Vorjahresquartal bei EUR 136,5 Mio. Die Umsatzerlöse in der Region Nordamerika sind weiterhin rückläufig. Hierbei ist insbesondere die relativ hohe Zurückhaltung unserer Pharma-Großkunden bei der Platzierung von Bestellungen zu erwähnen, die bereits seit dem Beginn des Geschäftsjahres 2017 anhält und sich aus unserer Sicht auch nur langsam verbessert. Diesen Rückgang konnten wir allerdings durch eine positive Umsatzentwicklung in allen anderen Regionen vollständig kompensieren. Starkes Wachstum in China sowie im Kosmetikgeschäft waren hier die wesentlichen Treiber. Die berichteten Umsatzerlöse inklusive der Wechselkursveränderung verringerten sich im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass um 3,9 % von EUR 138,6 Mio. im 1. Quartal 2017 auf nunmehr EUR 133,1 Mio. in der Berichtsperiode.

ERTRAGSLAGE

Das währungsbereinigte Adjusted EBITDA ist von EUR 59,0 Mio. im Vorjahresquartal auf nunmehr EUR 54,9 Mio. im 1. Quartal 2018 erwartungsgemäß gesunken. Das Adjusted EBITDA inklusive Währungseffekten betrug EUR 52,6 Mio. nach EUR 59,9 Mio. im 1. Quartal 2017. Die Adjusted EBITDA-Marge beträgt somit 18,1 % und liegt damit ebenfalls unter dem Niveau des Vorjahresquartals von 19,8 %.

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wie berichtet währungsbereinigt
Marge in %
--- --- --- --- --- --- ---
in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017 Veränderung in %1) Q1 2018 Q1 2017 Q1 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Adjusted EBITDA
Plastics & Devices 37,6 40,3 -6,6 23,9 24,5 39,6
Primary Packaging Glass 20,3 24,3 -16,3 15,3 17,5 20,6
Zwischensumme 57,9 64,6 -10,3 - - 60,2
Zentralstellen/Konsolidierung -5,3 -4,7 12,7 - - -5,3
Summe Adjusted EBITDA 52,6 59,9 -12,1 18,1 19,8 54,9

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währungsbereinigt
in Mio. EUR Q1 2017
--- ---
Adjusted EBITDA
Plastics & Devices 39,5
Primary Packaging Glass 24,2
Zwischensumme 63,7
Zentralstellen/Konsolidierung -4,7
Summe Adjusted EBITDA 59,0

1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

Im Geschäftsbereich Plastics & Devices erzielten wir ein währungsbereinigtes Adjusted EBITDA von EUR 39,6 Mio. im 1. Quartal 2018 nach EUR 39,5 Mio. im Vorjahresquartal. Hierbei hat sich die Umsatzentwicklung im Engineering- und Werkzeuggeschäft geringfügig negativ auf das Adjusted EBITDA ausgewirkt. Des Weiteren haben höhere Kosten für Plastikgranulate, die wir nur mit Zeitverzögerung von einigen Monaten an unsere Kunden weitergeben können, das Adjusted EBITDA negativ beeinflusst. Dabei ist das Adjusted EBITDA im Bereich Medical Plastic Systems durch die geringere Nachfrage von Kunden, bei denen wir Alleinlieferant sind und die damit verbundene geringere Auslastung in unseren Werken, wie geplant, negativ beeinflusst. Des Weiteren ist die Marge bei unserem Inhalatorprojekt in Peachtree City (Georgia/USA) aufgrund der Aufbauphase des Werkes noch nicht optimal. Ohne die Währungsbereinigung ist das Adjusted EBITDA im Geschäftsbereich Plastics & Devices von EUR 40,3 Mio. im 1. Quartal 2017 auf nunmehr EUR 37,6 Mio. in der Berichtsperiode zurückgegangen. Die Adjusted EBITDA-Marge lag damit mit 23,9 % unter dem Niveau des Vorjahresquartals von 24,5 %.

Das währungsbereinigte Adjusted EBITDA im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass ist von EUR 24,2 Mio. im Vorjahresquartal auf EUR 20,6 Mio. im 1. Quartal 2018 gesunken. Geringere Umsatzerlöse in der Region Nordamerika mit einer damit einhergehenden geringeren Auslastung der installierten Kapazitäten waren eine wesentliche Ursache für diese Entwicklung. Um jederzeit auf den erwarteten Anstieg der Nachfrage vorbereitet zu sein, haben wir - anders als noch im Vorjahresquartal - auf die kostenoptimale Variante der Auslastungsanpassung durch Werksferien im 1. Quartal 2018 weitgehend verzichtet. Ferner haben wir, wie auch im Vorjahresquartal, eine geplante Ofenreparatur durchgeführt. Ohne die Währungsbereinigung ist das Adjusted EBITDA im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass von EUR 24,3 Mio. auf EUR 20,3 Mio. im 1. Quartal 2018 gesunken. Somit lag die Adjusted EBITDA-Marge bei 15,3 % nach 17,5 % im 1. Quartal 2017.

Zusätzlich hatten wir im 1. Quartal 2018 höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit unserer neuen, auf die junge Biotechnologie-Branche ausgerichtete Einheit Gx Solutions.

Die Aufwendungen der Zentralstellen bzw. die Konsolidierungseffekte liegen mit EUR 5,3 Mio. um EUR 0,6 Mio. über dem Niveau des Vorjahresquartals. Diese sind insbesondere auf höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Vorstand der Gerresheimer AG sowie auf turnusmäßige Gehaltsanpassungen zurückzuführen.

Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Adjusted EBITDA zum Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit:

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in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017 Veränderung
Adjusted EBITDA 52,6 59,9 -7,3
Planmäßige Abschreibungen -23,2 -22,7 -0,5
Adjusted EBITA 29,4 37,2 -7,8
Portfoliooptimierungen -0,1 - -0,1
Einmalige Aufwendungen und Erträge1) -4,3 -0,1 -4,2
Einmaleffekte gesamt -4,4 -0,1 -4,3
Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen2) -7,7 -8,9 1,2
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 17,3 28,2 -10,9

1) Die Position "Einmalige Aufwendungen und Erträge" umfasst außergewöhnliche Vorgänge, die nicht als Indikator für die fortlaufende Geschäftstätigkeit herangezogen werden können. Hierunter fallen unter anderem diverse Reorganisations- und Umstrukturierungsmaßnahmen, die nach IFRS nicht als "Restrukturierungsaufwendungen" auszuweisen sind.

2) Die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen beziehen sich auf die identifizierten Vermögenswerte zu Zeitwerten im Zusammenhang mit den Akquisitionen der Gerresheimer Regensburg im Januar 2007, der Pharma-Glassparte der US-amerikanischen Comar Inc. im März 2007, den Akquisitionen der Gerresheimer Zaragoza und der Gerresheimer Sao Paulo im Januar 2008, der Akquisition von Vedat im März 2011, der Akquisition von Neutral Glass im April 2012, der Akquisition von Triveni im Dezember 2012 sowie der Akquisition von Centor im September 2015. Bei den Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen handelt es sich um Abschreibungen auf identifizierte immaterielle Vermögenswerte.

Ausgehend vom Adjusted EBITDA in Höhe von EUR 52,6 Mio. im 1. Quartal 2018 (Vorjahresquartal: EUR 59,9 Mio.) führen die leicht gestiegenen planmäßigen Abschreibungen in Höhe von EUR 23,2 Mio. (1. Quartal 2017: EUR 22,7 Mio.) zu einem Adjusted EBITA von EUR 29,4 Mio. im 1. Quartal 2018 (Vorjahresquartal: EUR 37,2 Mio.). Einmaleffekte mit einem Gesamtwert von EUR 4,4 Mio. in der Berichtsperiode (Vorjahresquartal: EUR 0,1 Mio.) im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem unerwarteten Ausscheiden des seit dem 1. September 2017 bestellten neuen Vorstandsvorsitzenden aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand der Gerresheimer AG sowie planmäßige Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen in Höhe von EUR 7,7 Mio. (1. Quartal 2017: EUR 8,9 Mio.), die zu einem Großteil aus der Akquisition von Centor im Geschäftsjahr 2015 resultieren, leiten auf das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von EUR 17,3 Mio. im 1. Quartal 2018, nach einem Wert in der vergleichbaren Vorjahresperiode von EUR 28,2 Mio., über.

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in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017 Veränderung
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 17,3 28,2 -10,9
Finanzergebnis -9,4 -8,5 -0,9
Ertragsteuern 41,3 -6,4 47,7
Konzernergebnis 49,2 13,3 35,9

Das Finanzergebnis im 1. Quartal 2018 resultiert in einem Aufwand von EUR 9,4 Mio. und liegt damit um EUR 0,9 Mio. über dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 8,5 Mio. Zinserträgen in Höhe von EUR 0,6 Mio. (1. Quartal 2017: EUR 0,8 Mio.) stehen Zinsaufwendungen von EUR 8,6 Mio. (1. Quartal 2017: EUR 8,0 Mio.) entgegen. Das sonstige Finanzergebnis lag mit EUR -1,4 Mio. leicht über dem Wert des Vorjahresquartals von EUR -1,3 Mio.

Der Ertragsteueraufwand in der Berichtsperiode resultiert in einem Steuerertrag in Höhe von EUR 41,3 Mio. Dieser Ertrag resultiert maßgeblich aus der Neubewertung der bilanzierten latenten Steuern unserer in den Konzernabschluss einbezogenen US-Tochtergesellschaften aufgrund der am 22. Dezember 2017 unterzeichneten US-Steuerreform. Ohne diesen einmaligen positiven Effekt in Höhe von USD 52,9 Mio., welcher bei derzeitigen Wechselkursen EUR 43,6 Mio. entspricht, hätte sich ein Ertragsteueraufwand von EUR 2,3 Mio. ergeben. Zum 28. Februar 2018 würde die Steuerquote damit 28,7 % betragen und läge damit, im Wesentlichen bedingt durch einen niedrigeren Steuersatz in den USA aufgrund der ab Beginn dieses Kalenderjahres in Kraft getretenen Steuerreform, unter der Steuerquote des Vorjahresquartals von 32,6 %.

Im Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis 28. Februar 2018 wies der Gerresheimer Konzern ein Konzernergebnis in Höhe von EUR 49,2 Mio. aus. Dieser Wert lag um EUR 35,9 Mio. über dem vergleichbaren Vorjahresquartalswert von EUR 13,3 Mio., im Wesentlichen bedingt durch den positiven Effekt aus der Neubewertung der bilanzierten latenten Steuern im Zusammenhang mit der US-Steuerreform.

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in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017 Veränderung
Konzernergebnis 49,2 13,3 35,9
Portfoliooptimierungen -0,1 - -0,1
darauf entfallender Steuereffekt - - -
Einmalige Aufwendungen und Erträge -4,3 -0,1 -4,2
darauf entfallender Steuereffekt 1,2 - 1,2
Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen -7,7 -8,9 1,2
darauf entfallender Steuereffekt 1,9 3,1 -1,2
Einmaleffekte im Finanzergebnis -0,8 - -0,8
darauf entfallender Steuereffekt 0,2 - 0,2
Bereinigtes Konzernergebnis (Adjusted Net Income) 58,8 19,2 39,6
Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen 0,6 0,4 0,2
Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen -0,1 -0,2 0,1
darauf entfallender Steuereffekt - 0,1 -0,1
Bereinigte Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen 0,7 0,5 0,2
Bereinigtes Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen 58,1 18,7 39,4
Bereinigtes Ergebnis je Aktie in EUR nach nicht beherrschenden Anteilen 1,85 0,60 1,25

Das bereinigte Konzernergebnis (definiert als: Konzernergebnis vor den zahlungsunwirksamen Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und den Sondereffekten aus Restrukturierungsaufwand, Wertminderungen sowie dem Saldo aus einmaligen Erträgen und Aufwendungen (einschließlich wesentlicher zahlungsunwirksamer Aufwendungen) und darauf entfallende Steuereffekte) betrug im 1. Quartal 2018 EUR 58,8 Mio. nach EUR 19,2 Mio. im Vorjahresquartal. Das bereinigte Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen betrug EUR 58,1 Mio. (Vorjahresquartal: EUR 18,7 Mio.) und erhöhte sich damit um EUR 39,4 Mio. Als Konsequenz ergibt sich damit das bereinigte Ergebnis je Aktie nach Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen von EUR 1,85 im 1. Quartal 2018 (Vorjahresquartal: EUR 0,60).

Bei den Einmaleffekten im Finanzergebnis in Höhe von EUR 0,8 Mio. handelt es sich um Aufwendungen aufgrund der frühzeitigen Refinanzierung der im Mai 2018 fälligen Schuldverschreibung.

VERMÖGENSLAGE

VERMÖGENSDARSTELLUNG

Die Vermögenslage des Gerresheimer Konzerns hat sich im 1. Quartal 2018 wie folgt entwickelt:

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Aktiva in Mio. EUR 28.02.2018 30.11.2017 Veränderung in %1)
Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1.662,0 1.709,5 -2,8
Anteile an at equity bewerteten Unternehmen 0,3 0,3 -
Sonstige langfristige Vermögenswerte 17,9 19,1 -6,1
Langfristige Aktiva 1.680,2 1.728,9 -2,8
Vorräte 168,0 148,4 13,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 221,3 242,7 -8,8
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 319,0 324,1 -1,6
Kurzfristige Aktiva 708,3 715,2 -1,0
Bilanzsumme 2.388,5 2.444,1 -2,3

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Passiva in Mio. EUR 28.02.2018 30.11.2017 Veränderung in %1)
Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile 823,9 789,5 4,4
Langfristige Rückstellungen 150,8 155,3 -2,9
Finanzverbindlichkeiten 681,1 681,3 -
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 96,2 144,6 -33,5
Langfristige Schulden 928,1 981,2 -5,4
Finanzverbindlichkeiten 347,5 337,7 2,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 130,6 176,3 -25,9
Sonstige kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 158,4 159,4 -0,6
Kurzfristige Schulden 636,5 673,4 -5,5
Bilanzsumme 2.388,5 2.444,1 -2,3

1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

Zum 28. Februar 2018 sank die Bilanzsumme des Gerresheimer Konzerns im Vergleich zum 30. November 2017 um EUR 55,6 Mio. auf EUR 2.388,5 Mio. Innerhalb der Bilanzstruktur ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen.

Die langfristigen Aktiva lagen mit EUR 1.680,2 Mio. um EUR 48,7 Mio. unter dem Niveau des 30. Novembers 2017. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der immateriellen Vermögenswerte sowie der Sachanlagen. Die immateriellen Vermögenswerte haben sich um EUR 27,1 Mio. gegenüber dem Wert zum 30. November 2017 verringert. Dies resultiert zum einen aus einer Reduzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes aufgrund von Währungsveränderungen von EUR 8,0 Mio. sowie einer Reduzierung der Kundenbeziehungen um EUR 19,6 Mio., wovon EUR 7,7 Mio. auf Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und EUR 11,9 Mio. auf Währungsveränderungen zurückzuführen sind. Die Sachanlagen sind um EUR 20,2 Mio., im Wesentlichen bedingt durch planmäßige Abschreibungen und Währungseffekte, zurückgegangen. Zum 28. Februar 2018 betrugen die langfristigen Aktiva 70,3 % und zum 30. November 2017 insgesamt 70,7 % der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Aktiva lagen mit EUR 708,3 Mio. um EUR 6,9 Mio. leicht unter dem Niveau vom 30. November 2017.

Das Konzerneigenkapital des Gerresheimer Konzerns einschließlich der nicht beherrschenden Anteile ist zum 28. Februar 2018 im Vergleich zum 30. November 2017 von EUR 789,5 Mio. auf EUR 823,9 Mio. deutlich angestiegen. Diese Erhöhung resultiert aus dem positiven Konzernergebnis der Berichtsperiode in Höhe von EUR 49,2 Mio. und gegenläufig aus der Entwicklung der Fremdwährungen, welche einen negativen Effekt auf das Eigenkapital hatte. Die Eigenkapitalquote stieg von 32,3 % zum 30. November 2017 auf 34,5 % zum 28. Februar 2018.

Die langfristigen Schulden haben sich mit EUR 928,1 Mio. per Ende Februar 2018 um EUR 53,1 Mio. im Vergleich zu EUR 981,2 Mio. per Ende November 2017 deutlich reduziert. Der wesentlichste Effekt resultiert hierbei aus der Neubewertung der passiven latenten Steuern aufgrund der Ende Dezember 2017 unterzeichneten US-Steuerreform.

Die kurzfristigen Schulden sind um EUR 36,9 Mio. auf EUR 636,5 Mio. gesunken. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die deutliche Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

NET WORKING CAPITAL

Das Net Working Capital des Gerresheimer Konzerns lag zum 28. Februar 2018 mit EUR 224,0 Mio. um EUR 38,3 Mio. über dem Wert zum 30. November 2017.

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in Mio. EUR 28.02.2018 30.11.2017 28.02.2017
Vorräte 168,0 148,4 171,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 221,3 242,7 215,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 130,6 176,3 128,0
Erhaltene Anzahlungen 34,7 29,1 36,6
Net Working Capital 224,0 185,7 222,1

Unser 1. Quartal ist typischerweise durch einen Anstieg der Vorräte und einen Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt. Nach den starken Umsatzerlösen im 4. Quartal 2017 in Verbindung mit einer deutlichen Reduzierung der Vorräte, ist die Kundennachfrage zu Beginn des nächsten Geschäftsjahres, u. a. aufgrund von Werksferien um Weihnachten und Neujahr, grundsätzlich eher verhalten, mit der Folge geringerer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im 1. Quartal. Gleichzeitig bauen wir die Vorratsbestände zwecks Sicherstellung der Lieferfähigkeit in den Folgequartalen im 1. Quartal auf. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind insbesondere aufgrund der Zahlung der fälligen Verbindlichkeiten zurückgegangen. Bereinigt um Währungseffekte betrug der Anstieg des Net Working Capitals im 1. Quartal 2018 EUR 39,5 Mio. nach EUR 20,1 Mio. im 1. Quartal 2017.

Bezogen auf die Umsatzerlöse der letzten zwölf Monate ist das durchschnittliche Net Working Capital im Vergleich zum Vorjahresquartal von 16,1 % auf nunmehr 16,7 % im 1. Quartal 2018 leicht angestiegen. Ursächlich für diesen Anstieg waren im Wesentlichen prozentual leicht höhere Vorräte sowie geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

FINANZVERBINDLICHKEITEN UND KREDITLINIEN

Die Nettofinanzschulden des Gerresheimer Konzerns haben sich wie folgt entwickelt:

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in Mio. EUR 28.02.2018 30.11.2017 28.02.2017
Finanzschulden
Konsortialkredite
Revolvierendes Darlehen (ab 15.06.2015)1) - - 165,2
Summe Konsortialkredite - - 165,2
Schuldverschreibung -Euro Bond 300,0 300,0 300,0
Schuldscheindarlehen -November 2015 425,0 425,0 425,0
Schuldscheindarlehen -September 2017 250,0 250,0 -
Lokale Kreditlinien inkl. Kontokorrentverbindlichkeiten1) 19,6 16,7 15,0
Finanzierungsleasing 7,8 8,0 7,2
Summe Finanzschulden 1.002,4 999,7 912,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 275,5 287,0 122,6
Nettofinanzschulden 726,9 712,7 789,8

1) Bei der Umrechnung von in US-Dollar aufgenommenen Krediten in Euro wurden die folgenden Wechselkurse verwendet: zum 28. Februar 2018: EUR 1,00/USD 1,2214, zum 30. November 2017: EUR 1,00/USD 1,1849, zum 28. Februar 2017: EUR 1,00/USD 1,0597.

Die Nettofinanzschulden sind zum 28. Februar 2018 um EUR 14,2 Mio. auf EUR 726,9 Mio. leicht gestiegen (30. November 2017: EUR 712,7 Mio.). Der Anstieg der Nettofinanzschulden zum 28. Februar 2018 ist im Wesentlichen auf geringere Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, die sich insbesondere aufgrund der Zahlung von Lieferantenverbindlichkeiten verringert haben, zurückzuführen. Der Adjusted EBITDA Leverage, berechnet als Verhältnis von Nettofinanzschulden zum Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate, gemäß der gültigen Rahmenkreditvereinbarung, lag bei 2,4x und damit unter der mittelfristigen Zielvorgabe von 2,5x.

Die Nutzung des revolvierenden Darlehens (Rahmenhöhe EUR 450,0 Mio.) betrug zum 28. Februar 2018, wie bereits zum 30. November 2017, unverändert EUR 0,0 Mio. Das revolvierende Darlehen stand uns somit zum 28. Februar 2018 in voller Höhe von EUR 450,0 Mio. für Investitionen, Akquisitionen sowie für weitere betriebliche Zwecke zur Verfügung.

Aufgrund des günstigen Marktumfeldes erfolgte bereits am 27. September 2017 die frühzeitige Refinanzierung der im Mai 2018 auslaufenden Schuldverschreibung durch Emission von Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 250,0 Mio.

INVESTITIONEN

Im 1. Quartal 2018 tätigte Gerresheimer folgende Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte:

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in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017 Veränderung in %1)
Plastics & Devices 5,9 6,7 -11,8
Primary Packaging Glass 4,2 5,9 -28,0
Zentralstellen 0,7 2,5 -73,1
Summe Investitionen 10,8 15,1 -28,2

1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

Wir investieren weiterhin unverändert stark in die guten Wachstumsperspektiven unseres Unternehmens sowie in unsere Initiativen zur Qualitäts- und Produktivitätssteigerung. Die Investitionen betrugen im 1. Quartal 2018 EUR 10,8 Mio. (Vorjahresquartal: EUR 15,1 Mio.). Der größte Teil der Investitionen entfiel auf den Geschäftsbereich Plastics & Devices und hierbei insbesondere auf das Geschäft mit Medizinischen Kunststoffsystemen, u. a. auf den Ausbau unserer Inhalatorproduktion in den USA und den Ausbau des Produktportfolios. Im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass entfielen die Investitionen im Wesentlichen auf die geplante Ofenreparatur in den USA sowie, wie in den Vorjahren, auf Formen, Werkzeuge und Modernisierungsmaßnahmen.

OPERATING CASH FLOW

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in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017
Adjusted EBITDA 52,6 59,9
Veränderung des Net Working Capitals -39,5 -20,1
Investitionen -10,8 -15,1
Operating Cash Flow 2,3 24,7
Gezahlte Zinsen (netto) -0,4 -0,9
Gezahlte Steuern (netto) -5,0 -16,6
Pensionszahlungen -2,9 -2,9
Sonstiges -7,0 -8,5
Freier Cash Flow vor Akquisitionen/ Desinvestitionen -13,0 -4,2
Akquisitionen/Desinvestitionen - 1,4
Finanzierungstätigkeit 0,8 2,5
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -12,2 -0,3

Im 1. Quartal 2018 haben wir einen Operating Cash Flow in Höhe von EUR 2,3 Mio. erzielt. Dieser liegt um EUR 22,4 Mio. unter dem Wert in der vergleichbaren Vorjahresperiode von EUR 24,7 Mio. Dies liegt im Wesentlichen an einem stärkeren Anstieg des Net Working Capitals im Vergleich zum 1. Quartal 2017. Beide Geschäftsbereiche weisen positive Operating Cash Flows aus.

KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. EUR Q1 2018 Q1 2017
Mittelab-/-zufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit -2,3 10,4
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -10,7 -13,3
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 0,8 2,6
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -12,2 -0,3
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes -1,4 1,9
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 271,6 107,7
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 258,0 109,3

Im 1. Quartal 2018 beläuft sich der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit auf EUR 2,3 Mio. (1. Quartal 2017: Mittelzufluss EUR 10,4 Mio.). Der Hauptgrund für diesen Rückgang liegt im Wesentlichen in dem erzielten Ergebnis der Periode und den hierauf entfallenden Ertragsteuern. Die deutlich geringeren Ertragsteuerzahlungen wurden allerdings durch den Anstieg des Net Working Capitals überkompensiert.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von saldiert EUR 10,7 Mio. war um EUR 2,6 Mio. geringfügig niedriger als im Vorjahresquartal. Der Mittelabfluss beinhaltet in beiden berichteten Quartalen Ausgaben für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sowie im Vorjahresquartal eine Einzahlung in Höhe von EUR 1,4 Mio. im Zusammenhang mit der Kaufpreisanpassung aus dem Verkauf des Geschäftsbereiches Life Science Research. Einzahlungen aus Anlagenverkäufen hatten in den jeweiligen Quartalen eine untergeordnete Bedeutung.

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug im 1. Quartal 2018 EUR 0,8 Mio. nach EUR 2,6 Mio. im 1. Quartal 2017. Der Finanzmittelbestand betrug somit EUR 258,0 Mio. nach EUR 109,3 Mio. zum Ende des 1. Quartals 2017.

BESCHÄFTIGTE

Die Belegschaft des Gerresheimer Konzerns betrug zum 28. Februar 2018 9.773 Beschäftigte (30. November 2017: 9.749 Beschäftigte).

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28.02.2018 30.11.2017
Schwellenländer 3.501 3.482
Deutschland 3.382 3.385
Europa 1.834 1.858
Amerika 1.056 1.024
Summe 9.773 9.749

Zum Abschlussstichtag waren 36 % der Belegschaft in den Schwellenländern, 34 % der Belegschaft in Deutschland, 19 % der Belegschaft in Europa sowie 11 % der Belegschaft in Amerika beschäftigt.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Gerresheimer setzt auch im Geschäftsjahr 2018 auf Wachstum in den pharmazeutischen Primärverpackungen und Drug-Delivery-Devices. Konjunkturelle Entwicklungen der Weltwirtschaft, Wechselkurseinflüsse, steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie Unwägbarkeiten hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der staatlichen Gesundheitssysteme und des Bestellverhaltens der Kunden sind Risiken, die den Geschäftsverlauf nachhaltig beeinflussen können. Wir sind uns dieser Risiken bewusst und beobachten sorgfältig deren Auswirkungen auf unser Geschäft.

Existenzgefährdende Risiken sind für den Gerresheimer Konzern derzeit nicht erkennbar. Gegenüber den im Kapitel "Chancen- und Risikobericht" unseres Geschäftsberichts 2017 gemachten Aussagen ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.

PROGNOSEBERICHT

Die nachfolgenden Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf des Gerresheimer Konzerns und zu den dafür als wesentlich beurteilten Annahmen über die wirtschaftliche Entwicklung von Markt und Branche basieren auf unseren Einschätzungen, die wir nach den uns vorliegenden Informationen zurzeit als realistisch ansehen. Diese sind jedoch mit Unsicherheit behaftet und bergen das unvermeidbare Risiko, dass die prognostizierten Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch ihrem Ausmaß nach tatsächlich eintreten.

ENTWICKLUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN

Entwicklung der Weltwirtschaft/Entwicklung in den einzelnen Regionen

Die Einschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich verglichen mit unseren Ausführungen im Rahmen unseres Geschäftsberichts nicht wesentlich verändert. Daher verweisen wir hierzu auf das Kapitel "Prognosebericht" in unserem Geschäftsbericht 2017.

MARKT- UND GESCHÄFTSCHANCEN FÜR DEN GERRESHEIMER KONZERN

Die Perspektiven für das Geschäftsjahr 2018

Die Einschätzung der Perspektiven für das Geschäftsjahr 2018 hat sich verglichen mit unseren Ausführungen im Rahmen unseres Geschäftsberichts grundsätzlich nicht verändert. Daher verweisen wir hierzu auf das Kapitel "Prognosebericht" in unserem Geschäftsbericht 2017.

Gesamtkonzern

Der Gerresheimer Konzern verfolgt eine klare und erfolgreiche Strategie, die auf nachhaltiges und profitables Wachstum ausgerichtet ist. Für das Geschäftsjahr 2018 gehen wir unverändert von folgenden Erwartungen aus, gemessen jeweils zu konstanten Wechselkursen sowie ohne Akquisitionen oder Desinvestitionen. Dabei haben wir für den US-Dollar, der mit einem Umsatzanteil von rund einem Drittel am Konzernumsatz in 2018 bzw. ca. 40 % des Adjusted EBITDA den größten Währungseinfluss auf die Konzernwährung haben dürfte, eine Wechselkursannahme von rund USD 1,12 je EUR 1,00 zugrunde gelegt. Weiterhin gilt hierbei, dass eine Stärkung oder Schwächung des US-Dollar im Verhältnis zum EUR von rund 1 Cent ca. EUR 4 Mio. Umsatzerlös- bzw. EUR 1 Mio. Adjusted EBITDA-Einfluss hat.

Hierbei stellt in Bezug auf die Umsatzerlöse der erreichte Ist-Wert des Geschäftsjahres 2017 die untere Grenze unserer Erwartung für das Geschäftsjahr 2018 dar. Am oberen Ende erwarten wir währungsbereinigte Konzernumsatzerlöse von bis zu rund EUR 1,4 Mrd. Für das währungsbereinigte Adjusted EBITDA rechnen wir im Geschäftsjahr 2018 mit einer Bandbreite von EUR 305 Mio. bis EUR 315 Mio. nach einem Adjusted EBITDA von EUR 307,2 Mio.5) im Geschäftsjahr 2017. Weitere positive Effekte unterhalb des Adjusted EBITDA ergeben sich einerseits aus der Ablösung der Schuldverschreibung im Mai 2018 in Höhe von EUR 300,0 Mio. durch die bereits vollständig abgeschlossene Refinanzierung mit Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 250,0 Mio. Allein hieraus erwarten wir eine Verbesserung des Finanzergebnisses verglichen mit dem Geschäftsjahr 2017 von währungs-bereinigt rund EUR 5,5 Mio. Andererseits haben wir als Unternehmen, das den US-Markt größtenteils mit US-Produktionen bedient, auch wesentliche Vorteile aus der US-Steuerreform von einmalig USD 52,9 Mio. durch die Neubewertung der latenten Steuern, die im abgelaufenen 1. Quartal 2018 verbucht wurden. Hätten die Auswirkungen der US-Steuerreform bereits für das Geschäftsjahr 2017 Anwendung gefunden, hätten sich daraus positive Effekte auf die tatsächlichen Ertragsteuern und damit ebenfalls auf unser Konzernergebnis 2017 im niedrigen einstelligen EUR Millionenbereich ergeben.

Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2018 wird im Wesentlichen aufgrund unserer guten Wachstumsperspektiven sowie infolge unserer Initiativen zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung voraussichtlich rund 8 % der Umsatzerlöse zu konstanten Wechselkursen betragen.

Unser Net Working Capital-Profil hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Auch weiterhin erwarten wir ein Net Working Capital im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von rund 16 % zum Jahresende 2018. Abhängig von der Umsatzentwicklung kann sich dabei das durchschnittliche Net Working Capital im Jahresverlauf auch leicht oberhalb von 16 % bewegen, da für einige Kunden ggf. auch vorproduziert werden muss, um der ggf. höheren Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte 2018 oder auch für das Geschäftsjahr 2019 Rechnung zu tragen.

Als langfristige Zielvorgabe streben wir weiterhin an:

Unsere Gx ROCE-Prognose soll rund 15 % (vormals mindestens 12 %) betragen und zwar nicht zuletzt wegen der vielfältigen neuen Produkte und Dienstleistungen sowie weiteren Optimierungsmaßnahmen im Rahmen der üblichen Produktivitätsverbesserungen in unseren Werken, die wir derzeit im Begriff sind aufzubauen und mit unseren Kunden sowie Kooperationspartnern weiterzuentwickeln.
Wir halten ein Verhältnis von Nettofinanzschulden zu Adjusted EBITDA von rund 2,5x weiterhin für Gerresheimer für richtig, was temporär darunter bzw. darüber liegen darf, da M&A-Aktivitäten nicht genau planbar sind.
Somit bleibt uns ein großer Spielraum, insbesondere für Akquisitionen, bis zum Erreichen des 3,5-fachen Verhältnisses von Nettofinanzschulden zu Adjusted EBITDA. Dieses wurde insbesondere durch das konsequente Cash Flow Management gepaart mit Produktivitätsverbesserungen erreicht, ohne dass wir unsere Finanzierungsstrukturen anpassen mussten. Damit sollten wir jederzeit in der Lage sein, die sich uns bietenden Chancen in den für uns relevanten Märkten primär durch Fremdfinanzierungen zu nutzen.

5) Ohne Berücksichtigung der Effekte aus der Fair Value-Bewertung der Triveni Put-Option.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis 28. Februar 2018

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in T EUR Anhang Q1 2018 Q1 2017
Umsatzerlöse 290.366 302.813
Umsatzkosten -209.250 -214.370
Bruttoergebnis vom Umsatz 81.116 88.443
Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten -62.070 -62.373
Sonstige betriebliche Erträge (4) 4.940 3.940
Restrukturierungsaufwendungen -63 -9
Sonstige betriebliche Aufwendungen (5) -6.612 -1.765
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 17.311 28.236
Zinserträge 551 758
Zinsaufwendungen -8.598 -8.007
Sonstiges Finanzergebnis -1.359 -1.264
Finanzergebnis -9.406 -8.513
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 7.905 19.723
Ertragsteuern (6) 41.307 -6.437
Konzernergebnis 49.212 13.286
Ergebnisanteile der Anteilseigner des Mutternehmens 48.658 12.920
Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen 554 366
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,55 0,41

Die Anhangangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis 28. Februar 2018

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in T EUR Q1 2018 Q1 2017
Konzernergebnis 49.212 13.286
Ertragsteuern aus der Neubewertung leistungsorientierter Pensionspläne -571) -
Sonstiges Ergebnis, das nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert wird -57 -
Veränderung des beizulegenden Zeitwertes von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten -1 -
Sonstiges Ergebnis aus Finanzinstrumenten -1 -
Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaften -14.760 13.312
Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung -14.760 13.312
Sonstiges Ergebnis, das unter bestimmten Bedingungen in den Gewinn oder Verlust umgegliedert wird -14.761 13.312
Sonstiges Ergebnis -14.818 13.312
Gesamtergebnis 34.394 26.598
Ergebnisanteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens 34.148 24.877
Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen 246 1.721

1) Effekt aus der Neubewertung der aktiven latenten Steuern auf Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen aus der am 22. Dezember 2017 unterzeichneten US-Steuerreform.

Die Anhangangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-BILANZ

zum 28. Februar 2018

AKTIVA

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in T EUR Anhang 28.02.2018 30.11.2017 28.02.2017
Langfristige Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte 1.074.138 1.101.229 1.194.941
Sachanlagen 582.345 602.577 606.164
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 5.565 5.732 5.732
Anteile an at equity bewerteten Unternehmen 252 252 184
Ertragsteuerforderungen 1.647 1.394 1.293
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 5.077 5.077 5.276
Sonstige Forderungen 1.660 1.594 1.438
Aktive latente Steuern 9.550 11.030 13.803
1.680.234 1.728.885 1.828.831
Kurzfristige Aktiva
Vorräte (8) 168.014 148.362 171.135
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 221.275 242.684 215.604
Ertragsteuerforderungen 4.220 2.522 1.987
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 17.779 17.020 8.859
Sonstige Forderungen 21.465 17.588 24.666
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 275.495 287.036 122.624
708.248 715.212 544.875
Summe Aktiva 2.388.482 2.444.097 2.373.706

PASSIVA

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in T EUR Anhang 28.02.2018 30.11.2017 28.02.2017
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 31.400 31.400 31.400
Kapitalrücklage 513.827 513.827 513.827
IAS 39-Rücklage -6 -5 -41
Rücklage aus Währungsumrechnung -85.473 -71.021 -14.485
Angesammelte Ergebnisse 327.463 278.862 220.333
Anteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens 787.211 753.063 751.034
Nicht beherrschende Anteile 36.708 36.462 38.859
823.919 789.525 789.893
Langfristige Schulden
Passive latente Steuern 95.186 143.539 157.980
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 140.293 145.104 158.772
Sonstige Rückstellungen 10.516 10.190 8.846
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (9)+ (10) 681.051 681.304 745.510
Sonstige Verbindlichkeiten 1.039 1.092 203
928.085 981.229 1.071.311
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 13.437 13.580 13.348
Sonstige Rückstellungen 31.781 35.214 52.576
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 130.607 176.303 127.962
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (9) + (10) 347.474 337.667 194.828
Ertragsteuerverbindlichkeiten 7.246 9.387 11.336
Sonstige Verbindlichkeiten 105.933 101.192 112.452
636.478 673.343 512.502
1.564.563 1.654.572 1.583.813
Summe Passiva 2.388.482 2.444.097 2.373.706

Die Anhangangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis 28. Februar 2018

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Sonstiges Ergebnis
in T EUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage IAS 39-Rücklage Rücklage aus Währungsumrechnung Angesammelte Ergebnisse Anteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens
--- --- --- --- --- --- ---
Zum 30. November/1. Dezember 2016 31.400 513.827 -41 -26.442 207.413 726.157
Konzernergebnis - - - - 12.920 12.920
Sonstiges Ergebnis - - - 11.957 - 11.957
Gesamtergebnis - - - 11.957 12.920 24.877
Zum 28. Februar 2017 31.400 513.827 -41 -14.485 220.333 751.034
Zum 30. November/1. Dezember 2017 31.400 513.827 -5 -71.021 278.862 753.063
Konzernergebnis - - - - 48.658 48.658
Sonstiges Ergebnis - - -1 -14.452 -57 -14.510
Gesamtergebnis - - -1 -14.452 48.601 34.148
Zum 28. Februar 2018 31.400 513.827 -6 -85.473 327.463 787.211

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in T EUR Nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital
Zum 30. November/1. Dezember 2016 37.138 763.295
Konzernergebnis 366 13.286
Sonstiges Ergebnis 1.355 13.312
Gesamtergebnis 1.721 26.598
Zum 28. Februar 2017 38.859 789.893
Zum 30. November/1. Dezember 2017 36.462 789.525
Konzernergebnis 554 49.212
Sonstiges Ergebnis -308 -14.818
Gesamtergebnis 246 34.394
Zum 28. Februar 2018 36.708 823.919

Die Anhangangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis 28. Februar 2018

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in T EUR Anhang Q1 2018 Q1 2017
Konzernergebnis 49.212 13.286
Ertragsteuern (6) -41.307 6.437
Abschreibungen/Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte 8.475 9.383
Abschreibungen/Wertminderungen auf Sachanlagen 22.463 22.132
Veränderung der sonstigen Rückstellungen -2.604 -318
Veränderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen -4.877 -2.054
Gewinn (-)/Verlust ( + ) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten/Schulden 45 -21
Finanzergebnis 9.406 8.513
Gezahlte Zinsen -714 -1.355
Erhaltene Zinsen 269 459
Gezahlte Ertragsteuern -7.212 -18.678
Erhaltene Ertragsteuern 2.243 2.119
Veränderung der Vorräte -20.868 -14.502
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Vermögenswerte 13.217 13.405
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Schulden -39.710 -27.123
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 9.640 -1.255
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -2.322 10.428
Einzahlungen aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte 170 416
Auszahlungen für Investitionen
in immaterielle Vermögenswerte -1.659 -3.110
in Sachanlagen -9.175 -11.979
Einzahlungen aus Desinvestitionen abzüglich abgegebener Zahlungsmittel (2) - 1.356
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -10.664 -13.317
Ausschüttungen von Dritten - 78
Aufnahme von Finanzkrediten 6.323 16.699
Rückzahlung von Finanzkrediten -5.386 -14.075
Auszahlungen für Finanzierungsleasing -167 -161
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 770 2.541
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -12.216 -348
Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelbestandes -1.356 1.906
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 271.596 107.742
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 258.024 109.300
Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 275.495 122.624
Kontokorrentverbindlichkeiten -17.471 -13.324
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 258.024 109.300

Die Anhangangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-ANHANG

der Gerresheimer AG zum Konzern-Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Dezember 2017 bis 28. Februar 2018

(1) Grundlagen der Berichterstattung

Der Gerresheimer Konzern mit Sitz in Düsseldorf umfasst die Gerresheimer AG sowie die von ihr direkt und indirekt gehaltenen Beteiligungen.

Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde nach den gültigen Vorschriften der von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), den zusätzlich nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Demzufolge enthält dieser Konzern-Zwischenabschluss nicht sämtliche Informationen und Anhangangaben, die gemäß IFRS für einen Konzern-Abschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind und sollte im Zusammenhang mit dem Konzern-Abschluss zum 30. November 2017 gelesen werden. Eine prüferische Durchsicht durch den Abschlussprüfer hat nicht stattgefunden.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt und um eine Konzern-Gesamtergebnisrechnung ergänzt. Es gelten grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie für den Konzern-Abschluss 2017.

Darüber hinaus waren folgende überarbeitete Standards erstmals anzuwenden:

Änderungen zu IAS 7: Angabeninitiative
Änderungen an IAS 12: Ansatz latenter Steueransprüche für nicht realisierte Verluste
Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2014 - 2016

Die erstmals zu beachtenden Vorschriften haben sich auf den Konzern-Zwischenabschluss nur unwesentlich ausgewirkt.

Die Aufstellung des Konzern-Zwischenabschlusses erfordert Schätzungen, Annahmen und Ermessensentscheidungen, die sich auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden, die Höhe der erfassten Erträge und Aufwendungen sowie auf die Angabe von Eventualverbindlichkeiten und -forderungen auswirken. Obwohl die Schätzungen fortlaufend überprüft werden und auf dem besten Wissen des Managements bezüglich der laufenden Ereignisse und Handlungen basieren, können die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse von den Schätzungen abweichen.

Der Konzern-Zwischenabschluss ist in Euro, der funktionalen Währung des Mutterunternehmens, aufgestellt. Sowohl Einzel- als auch Summenwerte stellen den Wert mit der kleinsten Rundungsdifferenz dar. Bei Additionen der dargestellten Einzelwerte können deshalb geringfügige Differenzen zu den ausgewiesenen Summen auftreten. Für die Umrechnung der wesentlichen Währungen im Konzern in die Berichtswährung kamen die folgenden Wechselkurse zur Anwendung:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
1 EUR 28.02. 2018 30.11. 2017 28.02. 2017 Q1 2018 GJ 2017
--- --- --- --- --- --- ---
Argentinien ARS 24,5780 20,6670 16,3973 23,0905 18,5051
Brasilien BRL 3,9615 3,8668 3,2810 3,9345 3,5972
Schweiz CHF 1,1520 1,1699 1,0648 1,1638 1,1060
China CNY 7,7285 7,8377 7,2780 7,8012 7,5925
Tschechische Republik CZK 25,4180 25,4910 27,0210 25,4290 26,4608
Dänemark DKK 7,4465 7,4417 7,4332 7,4438 7,4383
Indien INR 79,6230 76,3875 70,6290 77,9490 73,3309
Mexiko MXN 22,9437 22,0035 21,0800 22,9587 21,3084
Polen PLN 4,1781 4,1955 4,3148 4,1752 4,2764
Singapur SGD 1,6162 1,5986 - 1,6115 1,5518
Vereinigte Staaten von Amerika USD 1,2214 1,1849 1,0597 1,2128 1,1200

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Durchschnittskurs
1 EUR Q1 2017
--- ---
Argentinien 16,7283
Brasilien 3,4192
Schweiz 1,0715
China 7,3289
Tschechische Republik 27,0308
Dänemark 7,4363
Indien 71,9705
Mexiko 21,7537
Polen 4,3743
Singapur -
Vereinigte Staaten von Amerika 1,0632

Der Konzern-Abschluss der Gerresheimer AG zum 30. November 2017 ist im Bundesanzeiger in deutscher Sprache und im Internet unter der Adresse www.gerresheimer.com veröffentlicht.

(2) Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Finanzmittelbestand des Gerresheimer Konzerns im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittel-zu- und -abflüsse verändert hat. Die Auswirkungen von Akquisitionen und Desinvestitionen sind gesondert ausgewiesen. Der Posten "Einzahlungen aus Desinvestitionen abzüglich abgegebener Zahlungsmittel" in der Vorjahresperiode steht im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbereiches Life Science Research und beinhaltet Einzahlungen für zuvor bilanzierte Forderungen aus Kaufpreisanpassungen. Der in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand beinhaltet Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, bestehend aus Kassenbeständen, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten sowie gegenläufig Kontokorrentverbindlichkeiten.

(3) Saisonale Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit

Das Geschäft unterliegt saisonalen Einflüssen, so dass die Umsatzerlöse und der Cash Flow während der Ferienzeiten im Dezember/Januar und während der Sommermonate in Europa und Nordamerika üblicherweise am niedrigsten ausfallen.

ERLÄUTERUNGEN ZUM VERKÜRZTEN KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

(4) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit einem Betrag von T EUR 1.975 (Vorjahresquartal: T EUR 774) und Erträge aus sonstigen Erstattungsansprüchen gegen Dritte in Höhe von T EUR 144 (Vorjahresquartal: T EUR 1.234) enthalten. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus nicht benötigten, in der Vergangenheit gebildeten, Rückstellungen für Gewährleistungen.

(5) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T EUR 6.612 (Vorjahresquartal: T EUR 1.765) stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem unerwarteten Ausscheiden des seit dem 1. September 2017 bestellten neuen Vorstandsvorsitzenden aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand der Gerresheimer AG.

(6) Ertragsteuern

Die Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:

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in T EUR Q1 2018 Q1 2017
Tatsächliche Ertragsteuern -1.951 -7.996
Latente Ertragsteuern 43.258 1.559
Ertragsteuern 41.307 -6.437

Der Ertragsteuerertrag in Höhe von T EUR 41.307 ist in der Berichtsperiode maßgeblich durch die Neubewertung der bilanzierten latenten Steuern unserer in den Konzernabschluss einbezogenen US-Tochtergesellschaften aufgrund der am 22. Dezember 2017 unterzeichneten US-Steuerreform beeinflusst. Ohne diesen sich hieraus ergebenden einmaligen positiven Effekt in Höhe von T USD 52.851, welcher bei derzeitigen Wechselkursen T EUR 43.577 entspricht, hätte sich ein Ertragsteueraufwand von T EUR 2.270 ergeben. Zum 28. Februar 2018 würde die Steuerquote damit 28,7 % (Vorjahresquartal: 32,6 %) betragen.

(7) Ausschüttungen an Dritte

Im 1. Quartal 2018 haben, wie im 1. Quartal 2017, keine Ausschüttungen an Dritte stattgefunden.

(8) Vorräte

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

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in T EUR 28.02.2018 30.11.2017
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 54.167 49.921
Unfertige Erzeugnisse/ Leistungen 16.597 14.993
Fertige Erzeugnisse und Waren 94.544 81.381
Geleistete Anzahlungen 2.706 2.067
Vorräte 168.014 148.362

Der Aufwand aus der Wertberichtigung von Vorräten beträgt in der Berichtsperiode T EUR 2.372 (Vorjahresquartal: T EUR 1.684). Bei Wegfall der Gründe, die zu einer Abwertung geführt haben, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Wertaufholungen betragen in der Berichtsperiode T EUR 52 (Vorjahresquartal: T EUR 96). Zur weiteren Erläuterung zu der Entwicklung der Vorräte verweisen wir auf den Abschnitt "Net Working Capital" im Konzern-Zwischenlagebericht.

(9) Finanzielle Verbindlichkeiten

Im Rahmen der Refinanzierung der Konsortialkredite wurde am 9. Juni 2015 ein neues revolvierendes Darlehen mit fünfjähriger Laufzeit in Höhe von T EUR 450.000 unterzeichnet. Zum Stichtag, wie bereits zum 30. November 2017, war das revolvierende Darlehen in Höhe von T EUR 0 in Anspruch genommen.

Die Schuldverschreibung mit einem Nennbetrag von T EUR 300.000 ist unverändert im Bestand. Diese wurde am 19. Mai 2011 zu einem Ausgabekurs von 99,4 % und mit einem Zinskupon von 5,0 % p. a. begeben. Sie wird am 19. Mai 2018 fällig.

Zum 10. November 2015 wurden zudem Schuldscheindarlehen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren in Höhe von insgesamt T EUR 425.000 begeben. Weiterhin wurden im Zusammenhang mit der Refinanzierung der im Mai 2018 auslaufenden Schuldverschreibung am 27. September 2017 Schuldscheindarlehen mit Laufzeiten von ebenfalls fünf, sieben und zehn Jahren mit einem Gesamtvolumen von T EUR 250.000 begeben.

(10) Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Die Ziele des Konzerns im Hinblick auf das Kapitalmanagement liegen im Wesentlichen in der Aufrechterhaltung und Sicherstellung einer optimalen Kapitalstruktur zur Reduzierung der Kapitalkosten, in der Sicherstellung ausreichender liquider Mittel und in dem aktiven Management des Nettoumlaufvermögens. Die Nettofinanzschulden betragen zum 28. Februar 2018 T EUR 726.863 (30. November 2017: T EUR 712.660), und das Net Working Capital beläuft sich auf T EUR 223.950 (30. November 2017: T EUR 185.715).

Das Risikomanagementsystem des Gerresheimer Konzerns für das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko und einzelne Marktrisiken, insbesondere Zinsrisiken, Währungsrisiken und sonstige Preisrisiken, wird einschließlich seiner Ziele, Methoden, Prozesse und dessen Maßnahmen zur Überwachung der einzuhaltenden Covenants im Chancen- und Risikobericht des Konzern-Lageberichts im Konzern-Abschluss zum 30. November 2017 dargestellt.

Information zu den Finanzinstrumenten nach Kategorien und Klassen

Nach Art der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten sind drei Hierarchiestufen zu unterscheiden. Die Zuordnung der beizulegenden Zeitwerte zu den einzelnen Hierarchiestufen überprüft Gerresheimer jeweils zum Ende einer Berichtsperiode.

Stufe 1: Die beizulegenden Zeitwerte werden anhand von öffentlich notierten Marktpreisen an aktiven Märkten bestimmt.

Stufe 2: Besteht kein aktiver Markt für einen finanziellen Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit, basiert die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte auf Bewertungsmodellen. Die der Stufe 2 zuzurechnenden beizulegenden Zeitwerte wurden anhand von Preisen in jüngsten Geschäftsvorfällen mit vertragswilligen und unabhängigen Vertragspartnern oder unter Verwendung von Bewertungsmodellen bestimmt, die ausschließlich unmittelbar oder mittelbar beobachtbare Inputfaktoren berücksichtigen.

Stufe 3: Die Bewertungen der beizulegenden Zeitwerte beruhen auf Modellen, in die am Markt nicht beobachtbare Inputfaktoren eingehen, die das Bewertungsergebnis signifikant beeinflussen.

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28.02.2018 30.11.2017
in T EUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Total Stufe 1 Stufe 2
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte"
Wertpapiere 74 - - 74 75 -
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Derivative finanzielle Vermögenswerte - 4.201 - 4.201 - 1.037
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet 74 4.201 - 4.275 75 1.037
Finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten - 1.493 - 1.493 - 372
Put-Optionen - - 11.676 11.676 - -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet - 1.493 11.676 13.169 - 372

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30.11.2017
in T EUR Stufe 3 Total
--- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte"
Wertpapiere - 75
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Derivative finanzielle Vermögenswerte - 1.037
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet - 1.112
Finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten - 372
Put-Optionen 11.897 11.897
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet 11.897 12.269

Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten für jede Kategorie von Finanzinstrumenten dar und leitet sie auf die entsprechenden Bilanzpositionen über:

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28.02.2018
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Zum beizulegenden Zeitwert bewertet
--- --- --- --- ---
in T EUR Buchwert Nachrichtlich: beizulegender Zeitwert Buchwert Buchwert laut Bilanz
--- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 196.711 196.711 - 196.7111)
Kredite und Forderungen 196.711 196.711 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 18.581 18.355 4.275 22.856
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 2262) - 74
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet - - 4.201
Kredite und Forderungen 18.355 18.355 -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 275.495 275.495 - 275.495
Finanzielle Vermögenswerte 490.787 490.561 4.275 495.062
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.015.356 1.018.591 13.169 1.028.525
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 1.015.356 1.018.591 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet - - 13.169
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 130.607 130.607 - 130.607
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 130.607 130.607 -
Finanzielle Verbindlichkeiten 1.145.963 1.149.198 13.169 1.159.132

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30.11.2017
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Zum beizulegenden Zeitwert bewertet
--- --- --- --- ---
in T EUR Buchwert Nachrichtlich: beizulegender Zeitwert Buchwert Buchwert laut Bilanz
--- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 217.841 217.841 - 217.8411)
Kredite und Forderungen 217.841 217.841 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 20.985 20.757 1.112 22.097
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 2282) - 75
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet - - 1.037
Kredite und Forderungen 20.757 20.757 -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 287.036 287.036 - 287.036
Finanzielle Vermögenswerte 525.862 525.634 1.112 526.974
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.006.702 1.013.615 12.269 1.018.971
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 1.006.702 1.013.615 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet - - 12.269
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 176.303 176.303 - 176.303
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 176.303 176.303 -
Finanzielle Verbindlichkeiten 1.183.005 1.189.918 12.269 1.195.274

1) Zusätzlich werden in der Konzern-Bilanz T EUR 24.564 (30. November 2017: T EUR 24.843) Forderungen aus Fertigungsaufträgen ausgewiesen.

2) In Ermangelung eines verlässlich schätzbaren Marktwertes wird auf die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert für die mit T EUR 226 (30. November 2017: T EUR 228) bilanzierten Beteiligungen verzichtet. Den Bewertungsmaßstab bilden die Anschaffungskosten.

In den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing enthalten, bei denen die Konzernunternehmen Leasingnehmer sind. Zum 28. Februar 2018 belaufen sich diese Verbindlichkeiten auf T EUR 7.776 (30. November 2017: T EUR 8.004).

Der beizulegende Zeitwert von Forderungen, Krediten und Verbindlichkeiten wird als Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse oder -abflüsse ermittelt. Die Abzinsung erfolgt mit einem Zinssatz, der der jeweiligen Restlaufzeit des Postens und der Bonität des Schuldners am Abschlussstichtag Rechnung trägt.

Aufgrund der überwiegend kurzfristigen Laufzeiten weichen die beizulegenden Zeitwerte für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente nicht signifikant von den Buchwerten ab.

(11) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

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in T EUR 28.02.2018 30.11.2017
Verpflichtungen aus Miet- und Operating Leasing-Verträgen 40.534 39.810
Bestellobligo aus Investitionen 12.952 9.822
Andere finanzielle Verpflichtungen 7.816 7.516
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 61.302 57.148

Die Verpflichtungen aus Miet- und Operating-Leasingverhältnissen betreffen im Wesentlichen technische Anlagen sowie betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude.

(12) Segmentberichterstattung

Nach dem Management Approach orientiert sich die Segmentberichterstattung am internen Berichtswesen.

Die Ressourcenallokation und die Bewertung der Ertragskraft der Geschäftssegmente werden im Gerresheimer Konzern durch den Vorstand der Gerresheimer AG als Hauptentscheidungsträger wahrgenommen. Die Abgrenzung der Segmente und der Regionen sowie die aufgeführten Kennzahlen stimmen mit dem internen Steuerungs- und Berichtswesen überein.

Der Gerresheimer Konzern wird über die strategischen Geschäftseinheiten in Form von Geschäftsbereichen gesteuert. Diese werden nach ihren spezifischen Herstellungstechnologien und Materialien, die wir für unsere Produkte verwenden, zu berichtspflichtigen Segmenten zusammengefasst.

Bereits mit Beginn des Geschäftsjahres 2014 hatte Gerresheimer seine vormals drei Geschäftsbereiche neu geordnet. Die Organisation wurde stärker an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet, und ähnliche Technologiebereiche wurden zusammengefasst. Nachdem die zuständigen Kartellbehörden ihre Genehmigungen erteilt hatten, wurde die Veräußerung des Geschäftsbereiches Life Science Research an die Duran Gruppe am 31. Oktober 2016 abgeschlossen. Seither untergliedert sich der Gerresheimer Konzern in die zwei Geschäftsbereiche Plastics & Devices und Primary Packaging Glass.

Unser Produktportfolio im Geschäftsbereich Plastics & Devices umfasst komplexe kundenspezifische Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten. Dazu zählen beispielsweise Insulin-Pens, Inhalatoren oder vorfüllbare Spritzen. Darüber hinaus gehören zu diesem Bereich Produkte für die Diagnostik und Medizintechnik wie Stechhilfen und Testsysteme sowie pharmazeutische Kunststoffbehälter für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen.

Im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass produzieren wir Primärverpackungen aus Glas für Medikamente und Kosmetik. Dazu zählen Pharmagläser, Ampullen, Injektionsfläschchen, Karpulen, Parfümflakons und Cremetiegel sowie spezielle Gläser für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.

Die Auswirkungen von Dienstleistungen der Gerresheimer AG, Konsolidierungsmaßnahmen und Überleitungen zwischen den Segmenten werden in der Segmentberichterstattung in der Spalte "Zentralstellen/Konsolidierung" dargestellt. Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung liegen die im Konzern-Abschluss verwendeten IFRS zugrunde.

Im Folgenden werden die von der Gerresheimer AG zur Beurteilung der Leistung der Segmente herangezogenen Steuerungsgrößen dargestellt:

Segmentdaten nach Geschäftsbereichen

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in T EUR Plastics & Devices Primary Packaging Glass Zentralstellen/ Konsolidierung
Q1 2018 Q1 2017 Q1 2018 Q1 2017 Q1 2018 Q1 2017
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Währungsbereinigte Umsatzerlöse des Segmentes1) 162.672 161.936 136.469 136.482 - -
Währungseffekte -5.435 2.649 -3.336 2.121 - -
Umsatzerlöse des Segmentes 157.237 164.585 133.133 138.603 - -
Innenumsatzerlöse -4 -203 - -172 - -
Umsatzerlöse mit Dritten 157.233 164.382 133.133 138.431 - -
Währungsbereinigtes Adjusted EBITDA2) 39.602 39.535 20.612 24.232 -5.350 -4.749
Währungseffekte -1.969 761 -265 77 - -
Adjusted EBITDA 37.633 40.296 20.347 24.309 -5.350 -4.749
Planmäßige Abschreibungen -10.822 -11.333 -11.914 -11.124 -485 -184
Adjusted EBITA 26.811 28.963 8.433 13.185 -5.835 -4.933
Net Working Capital 115.893 116.032 111.013 108.393 -2.956 -2.341
Operating Cash Flow3) 5.901 24.195 3.567 7.982 -7.143 -7.523
Investitionen 5.934 6.730 4.234 5.881 666 2.478
Beschäftigte (Durchschnitt) 4.463 4.540 5.197 5.172 113 95

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in T EUR Konzern
Q1 2018 Q1 2017
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Währungsbereinigte Umsatzerlöse des Segmentes1) 299.141 298.418
Währungseffekte -8.771 4.770
Umsatzerlöse des Segmentes 290.370 303.188
Innenumsatzerlöse -4 -375
Umsatzerlöse mit Dritten 290.366 302.813
Währungsbereinigtes Adjusted EBITDA2) 54.864 59.018
Währungseffekte -2.234 838
Adjusted EBITDA 52.630 59.856
Planmäßige Abschreibungen -23.221 -22.641
Adjusted EBITA 29.409 37.215
Net Working Capital 223.950 222.084
Operating Cash Flow3) 2.325 24.654
Investitionen 10.834 15.089
Beschäftigte (Durchschnitt) 9.773 9.807

1) Die währungsbereinigten Umsatzerlöse des 1. Quartals 2017 wurden, zur besseren Vergleichbarkeit, mit den Budgetkursen des Jahres 2018, welche den Ist-Durchschnittskursen des Geschäftsjahres 2017 entsprechen und Angabe (1) des Konzern-Zwischenabschlusses entnommen werden können, umgerechnet.

2) Währungsbereinigtes Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen. Das währungsbereinigte Adjusted EBITDA des 1. Quartals 2017 wurde, zur besseren Vergleichbarkeit, mit den Budgetkursen des Jahres 2018, welche den Ist-Durchschnittskursen des Geschäftsjahres 2017 entsprechen und Angabe (1) des Konzern-Zwischenabschlusses entnommen werden können, umgerechnet.

3) Operating Cash Flow: Adjusted EBITDA zuzüglich bzw. abzüglich Veränderung Net Working Capital abzüglich Investitionen.

Die Überleitungsrechnung vom Adjusted EBITA der Segmente zum Konzernergebnis vor Ertragsteuern ergibt sich aus der folgenden Aufstellung:

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in T EUR Q1 2018 Q1 2017
Adjusted EBITA der Segmente 35.244 42.148
Zentralstellen/Konsolidierung -5.835 -4.933
Adjusted EBITA Konzern 29.409 37.215
Portfoliooptimierungen -93 -21
Einmalige Aufwendungen und Erträge -4.288 -84
Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen -7.717 -8.874
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 17.311 28.236
Finanzergebnis -9.406 -8.513
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 7.905 19.723

Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten werden anhand marktüblicher Konditionen wie unter fremden Dritten ermittelt.

SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN

(13) Angaben über die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen unseres operativen Geschäftes unterhalten wir Geschäftsbeziehungen zu juristischen oder natürlichen Personen, die auf die Gerresheimer AG oder deren Tochterunternehmen Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Gerresheimer AG oder ihre Tochterunternehmen ausgesetzt sind.

Zu den nahestehenden Unternehmen und Personen gehören Unternehmen, die mit Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung stehen, nicht konsolidierte Gesellschaften und assoziierte Unternehmen sowie die Organmitglieder der Gerresheimer AG.

Die folgende Tabelle stellt das Lieferungs- und Leistungsvolumen mit nahestehenden Unternehmen und Personen dar:

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Q1 2018 28.02.2018 Q1 2017
in T EUR Erbrachte Lieferungen und Leistungen Empfangene Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Erbrachte Lieferungen und Leistungen Empfangene Lieferungen und Leistungen
--- --- --- --- --- --- ---
Unternehmen, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht 623 - 339 - 562 -
Assoziierte Unternehmen 3 486 - 6 - 746
626 486 339 6 562 746

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28.02.2017
in T EUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
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Unternehmen, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht 355 -
Assoziierte Unternehmen - 78
355 78

Die getätigten Geschäfte betreffen das Unternehmen Vetter Pharma-Fertigungs GmbH & Co. KG, Ravensburg, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht.

Sämtliche getätigten Geschäfte wurden zu marktüblichen Preisen und Konditionen wie zwischen fremden Dritten durchgeführt.

(14) Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Am 9. April 2018 hat Gerresheimer die Kaufoption (Call-Option) auf den Erwerb der verbleibenden 25 % der Anteile an der Triveni Polymers Private Ltd., Neu-Delhi (Indien) ausgeübt. Der Kaufpreis für diesen Anteil wird voraussichtlich im niedrigen zweistelligen EUR Millionenbereich liegen.

Darüber hinaus sind nach dem 28. Februar 2018 keine weiteren Ereignisse eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanzoder Ertragslage des Gerresheimer Konzerns zu erwarten ist.

Der Vorstand hat den Konzern-Zwischenabschluss nach Erörterung mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats am 11. April 2018 freigegeben.

FINANZKALENDER

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25.04.2018 Hauptversammlung 2018
12.07.2018 Quartalsfinanzbericht 2 Quartal 2018
11.10.2018 Quartalsfinanzbericht 3 Quartal 2018

IMPRESSUM

Herausgeber

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Konzept und Gestaltung

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Text

Gerresheimer AG, Düsseldorf

Hinweis zum Quartalsfinanzbericht

Der Quartalsfinanzbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen gilt die deutsche Fassung.

Rundungshinweis

Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen auftreten.

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Quartalsfinanzbericht enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie "glaubt", "schätzt", "geht davon aus", "erwartet", "nimmt an", "prognostiziert", "beabsichtigt", "könnte", "wird" oder "sollte" oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität des Gerresheimer Konzerns sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse des Gerresheimer Konzerns, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Quartalsfinanzbericht übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.

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