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Gerresheimer AG Interim / Quarterly Report 2017

Jul 13, 2017

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Interim / Quarterly Report

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Gerresheimer AG

Düsseldorf

Quartalsfinanzbericht 2. Quartal

Unser zweites Quartal

Dezember 2016 - Mai 2017

KONZERN-KENNZAHLEN

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Geschäftsjahr zum 30.11. Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in %7) Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016 Veränderung in %7)
Ertragslage im Berichtszeitraum in Mio. EUR
Umsatzerlöse 339,5 347,3 -2,2 642,3 667,5 -3,8
Adjusted EBITDA1) 75,8 80,7 -6,1 135,6 144,2 -5,8
in % der Umsatzerlöse 22,3 23,2 - 21,1 21,6 -
Adjusted EBITA2) 53,0 59,3 -10,7 90,2 101,6 -11,2
in % der Umsatzerlöse 15,6 17,1 - 14,0 15,2 -
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 43,9 50,3 -12,5 72,2 81,9 -11,8
Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 25,1 28,9 -13,3 38,4 45,1 -15,0
Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen3) 30,4 34,2 -11,4 49,0 56,9 -13,9
Vermögenslage zum Stichtag in Mio. EUR
Bilanzsumme 2.289,3 2.359,4 -3,0 2.289,3 2.359,4 -3,0
Eigenkapital 752,0 687,8 9,3 752,0 687,8 9,3
Eigenkapitalquote in % 32,9 29,2 - 32,9 29,2 -
Net Working Capital 230,4 230,7 -0,2 230,4 230,7 -0,2
in % der Umsatzerlöse der letzten zwölf Monate 17,1 17,2 - 17,1 17,2 -
Investitionen 35,4 35,0 1,1 35,4 35,0 1,1
Nettofinanzschulden 812,6 900,0 -9,7 812,6 900,0 -9,7
Adjusted EBITDA Leverage4) 2,7 2,9 - 2,7 2,9 -
Finanz- und Liquiditätslage im Berichtszeitraum in Mio. EUR
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 22,9 37,3 -38,7 33,3 31,1 7,1
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -18,6 -21,2 12,2 -31,9 -36,0 11,2
davon: Auszahlungen für Investitionen -20,3 -21,3 5,0 -35,4 -35,0 -1,1
Freier Cash Flow vor Finanzierung 4,2 16,1 -73,6 1,4 -4,9 >100,0
Mitarbeiter
Mitarbeiter zum Stichtag (gesamt) 9.792 10.689 -8,4 9.792 10.689 -8,4
Aktie
Anzahl der Aktien zum Stichtag in Mio. Stück 31,4 31,4 - 31,4 31,4 -
Aktienkurs5) zum Stichtag in EUR 76,24 71,61 6,5 76,24 71,61 6,5
Marktkapitalisierung zum Stichtag in Mio. EUR 2.393,9 2.248,6 6,5 2.393,9 2.248,6 6,5
Höchstkurs5) im Berichtszeitraum in EUR 76,24 75,02 - 76,56 75,02 -
Tiefstkurs5) im Berichtszeitraum in EUR 70,75 57,10 - 67,14 57,10 -
Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie in EUR nach nicht beherrschenden Anteilen6) 0,97 1,08 -10,2 1,56 1,80 -13,3

1) Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen.

2) Adjusted EBITA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen.

3) Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen: Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen vor den zahlungsunwirksamen Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und Sondereffekten aus Restrukturierungsaufwendungen, Portfoliobereinigungen sowie dem Saldo aus einmaligen Erträgen und Aufwendungen (einschließlich wesentlicher zahlungsunwirksamer Aufwendungen) und darauf entfallende Steuereffekte.

4) Adjusted EBITDA Leverage: Beschreibt das Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate, gemäß der gültigen Rahmenkreditvereinbarung.

5) Xetra-Tagesschlusskurs.

6) Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen, bezogen auf 31,4 Mio. Aktien.

7) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

GESCHÄFTSBEREICHE

Plastics & Devices

Das Produktportfolio des Geschäftsbereiches Plastics & Devices umfasst komplexe kundenspezifische Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten wie Insulin-Pens, Inhalatoren und vorfüllbare Spritzen. Außerdem Produkte für die Diagnostik und Medizintechnik wie Stechhilfen und Testsysteme sowie pharmazeutische Kunststoffbehälter für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen.

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Q2 Q2 Veränderung Q1-Q2 Q1-Q2 Veränderung
in Mio. EUR 2017 2016 in %3) 2017 2016 in %3)
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse1) 185,8 193,2 -3,8 350,4 370,8 -5,5
Adjusted EBITDA2) 50,2 52,2 -3,7 90,5 94,3 -4,0
in % der Umsatzerlöse 27,0 27,0 - 25,8 25,4 -
Investitionen 14,0 6,0 >100,0 20,7 14,7 40,9

Life Science Research (verkauft zum 31.Oktober 2016)

Der Geschäftsbereich Life Science Research produziert für Forschung, Entwicklung und Analytik wiederverwendbare Laborglasprodukte wie Bechergläser, Erlenmeyerkolben, Messzylinder sowie Laboreinwegartikel wie Reagenzgläser, Pipetten, Chromatografiefläschchen und weitere Speziallaborgläser. Zur weiteren Darstellung verweisen wir auf Angabe (2) des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2016.

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Q2 Q2 Veränderung Q1-Q2 Q1-Q2 Veränderung
in Mio. EUR 2017 2016 in %3) 2017 2016 in %3)
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse1) - - - - - -
Adjusted EBITDA2) - - - - - -
in % der Umsatzerlöse - - - - - -
Investitionen - 0,4 -100,0 - 0,6 -100,0

Primary Packaging Glass

Der Geschäftsbereich Primary Packaging Glass produziert Primärverpackungen aus Glas für Medikamente und Kosmetik wie zum Beispiel Pharmagläser, Ampullen, Injektionsfläschchen, Karpulen oder auch Parfümflakons und Cremetiegel sowie spezielle Gläser für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.

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Q2 Q2 Veränderung Q1-Q2 Q1-Q2 Veränderung
in Mio. EUR 2017 2016 in %3) 2017 2016 in %3)
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Umsatz-erlöse1) 153,7 154,3 -0,4 292,3 297,0 -1,6
Adjusted EBITDA2) 31,4 35,0 -10,3 55,7 61,2 -8,9
in % der Umsatzerlöse 20,4 22,7 - 19,1 20,6 -
Investitionen 6,2 14,5 -57,0 12,1 19,2 -37,0

1) Die Umsatzerlöse der Geschäftsbereiche enthalten Konzerninnenumsatzerlöse.

2) Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen.

3) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

KEY FACTS 2. QUARTAL 2017

Umsatzrückgang von 2,2 % auf EUR 339,5 Mio. (währungsbereinigt EUR 339,2 Mio.) zeigt die erwartete Verbesserung des negativen Trends gegenüber dem ersten Quartal 2017
Adjusted EBITDA-Marge liegt bei 22,3 % im 2. Quartal 2017 gegenüber 23,2 % im Vorjahresquartal, was im Wesentlichen auf eine geringere Auslastung im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass zurückzuführen ist. Im Geschäftsbereich Plastics & Devices bleibt die Adjusted EBITDA-Marge unverändert auf einem hohen Niveau
Das bereinigte Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen beläuft sich auf EUR 30,4 Mio. (Q2 2016: EUR 34,2 Mio.)
Das bereinigte Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen beträgt EUR 0,97 nach EUR 1,08 im Vorjahresquartal
Leichter Anstieg des EBITDA-Leverage auf 2,7x nach 2,6x zum 30. November 2016 aufgrund der Zahlung der Dividende und der Zinsen der Schuldverschreibung
Ausblick für das Geschäftsjahr 2017 konkretisiert. Unsere Umsatzerwartung liegt jetzt währungsbereinigt bei rund EUR 1,4 Mrd. Für das Adjusted EBITDA gehen wir von einem Wert von circa EUR 320 Mio. aus. Des Weiteren konkretisieren wir unsere Erwartung für das bereinigte Ergebnis je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen auf einen Wert von rund 4,25 EUR.

GERRESHEIMER AM KAPITALMARKT

DEUTLICHER KURSGEWINN FÜR UNSERE AKTIE IM 1. HALBJAHR

Seit Beginn des 1. Halbjahres 2017 (1. Dezember 2016 bis 31. Mai 2017) standen die internationalen Aktienmärkte im Spannungsfeld zwischen anhaltenden globalen politischen Unsicherheiten und einer grundsätzlich gefestigten Weltkonjunktur. Im Vorfeld der französischen Präsidentschaftswahlen verzeichneten die Aktienmärkte zwischenzeitlich spürbare Kurseinbußen. Nach Bekanntwerden der Ergebnisse des ersten Wahlgangs am 23. April 2017 zogen die Aktienkurse jedoch wieder deutlich an.

Zwar verzeichnete die Gerresheimer Aktie im Verlauf des Berichtszeitraums, wie auch der MDAX, zeitweilig Kursrückgänge, jedoch konnte sie ihren zu Jahresanfang begonnenen Aufwärtstrend letztendlich fortsetzen. So schloss die Aktie das 1. Halbjahr 2017 zum Stichtag 31. Mai 2017 bei EUR 76,24. Unter Berücksichtigung der gezahlten Dividende in Höhe von EUR 1,05 erzielte unsere Aktie damit einen deutlichen Kursgewinn von 12,3 % seit dem 1. Dezember 2016. Dies vergleicht sich mit einer Entwicklung des MDAX von 20,4 % im Vergleichszeitraum.

HAUPTVERSAMMLUNG 2017 BESCHLIESST MIT DIVIDENDE VON EUR 1,05 JE AKTIE DIE SECHSTE ERHÖHUNG IN FOLGE

Mit 77,7 % konnte auf der Hauptversammlung am 26. April 2017 erneut das hohe Niveau der Präsenz des Grundkapitals gehalten werden. Im Jahr zuvor lag die Präsenz bei 78,8 %. Es wurde eine Dividende in Höhe von EUR 1,05 je Aktie beschlossen und am 2. Mai 2017 ausgezahlt. Die Dividende wurde somit zum sechsten Mal in Folge erhöht. Im Vorjahr wurde eine Dividende von EUR 0,85 je Aktie an die Aktionäre ausgeschüttet. Sämtlichen Beschlussvorlagen stimmten die Aktionäre mit großer Mehrheit zu.

UNVERÄNDERT MEHRHEITLICHE KAUFEMPFEHLUNG DER ANALYSTEN

Nach wie vor spricht die Mehrheit der 16 Bankanalysten, die bis zum Stichtag über die Gerresheimer Aktie berichteten, eine Kaufempfehlung aus. Zum Verkauf riet nur ein Analyst. Das durchschnittliche Kursziel betrug per 31. Mai 2017 EUR 79,93.

Kennzahlen zur Aktie

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Q2 2017 Q2 2016 Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
Anzahl der Aktien zum Stichtag in Mio. Stück 31,4 31,4 31,4 31,4
Aktienkurs1) zum Stichtag in EUR 76,24 71,61 76,24 71,61
Marktkapitalisierung zum Stichtag in Mio. EUR 2.393,9 2.248,6 2.393,9 2.248,6
Höchstkurs1) im Berichtszeitraum in EUR 76,24 75,02 76,56 75,02
Tiefstkurs1) im Berichtszeitraum in EUR 70,75 57,10 67,14 57,10
Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie in EUR nach nicht beherrschenden Anteilen2) 0,97 1,08 1,56 1,80

1) Xetra-Tagesschlusskurs.

2) Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen, bezogen auf 31,4 Mio. Aktien.

KURS DER GERRESHEIMER ANLEIHE

Nach wie vor verläuft das Kursniveau der Gerresheimer Anleihestabil auf hohem Niveau. Zum Stichtag 31. Mai 2017 notierte die Anleihe bei 104,6 % und erzielte eine Effektivverzinsung von rund 0,4 % p. a. Die durchgängig sehr niedrige Effektivverzinsung zeigt, dass die Investoren die Sicherheit eines Investments in die Gerresheimer Anleihe als weiterhin hoch beurteilen. Die Ratingagenturen Moody's und Standard & Poor's sehen Gerresheimer mit einer Bewertung von Baa3 bzw. BBB- weiterhin im Investmentgrade, diese Einschätzung wurde erneut im Laufe des 2. Quartals 2017 von beiden Ratingagenturen bestätigt. Die Anleihe kann in Frankfurt im Parketthandel sowie an den deutschen Regionalbörsen gehandelt werden.

Stammdaten der Anleihe

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ISIN XS0626028566
WKN A1H3VP
Emittent Gerresheimer AG
Volumen EUR 300 Mio
Kupon/Zinstermin 5 % pa/1905
Fälligkeit 19 05 2018
Anleihekurs1) zum Stichtag 104,6 %
Effektivverzinsung2) zum Stichtag 0,4 % p.a.
Anleiherating zum Stichtag Standard & Poor's: BBB-, Ausblick stabil Moody's: Baa3, Ausblick negativ
Unternehmensrating zum Stichtag Standard & Poor's: BBB-, Ausblick stabil Moody's Baa3, Ausblick negativ
Kleinste handelbare Einheit EUR 1.000,00 Nominalwert
Börsenplätze Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Parkett), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart

1) Tagesschlusskurs an der Börse Stuttgart.

2) Bezogen auf den Tagesschlusskurs an der Börse Stuttgart.

KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT DEZEMBER 2016 - MAI 2017

KONJUNKTUR- UND MARKTUMFELD

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für 2017 derzeit mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,5 %1) . Dies entspricht einer leichten Erhöhung um 0,1 Prozentpunkte gegenüber der Januarprognose und vergleicht sich mit einem Wachstum von 3,1 %, das im Jahr 2016 erzielt wurde. Während die Schätzung für Schwellen- und Entwicklungsländer konstant verblieb, wurde die Erwartung für die Industrieländer, getrieben von einer besser als erwarteten Entwicklung in Japan und den entwickelten europäischen Ländern, um weitere 0,1 Prozentpunkte gegenüber Januar erhöht. Allerdings betont der IWF nach wie vor, dass insbesondere die Prognose für die Industriestaaten aufgrund potenzieller Veränderungen des politischen Kurses der US-Regierung derzeit als unsicher zu werten ist.

Die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum im Euroraum erhöht der IWF gegenüber der jüngsten Prognose ebenfalls leicht von 1,6 % auf 1,7 %, was dem in 2016 erzielten Wachstum entspricht. Diese sich fortsetzende Erholung sei auf eine weitere milde fiskalische Expansion, verbunden mit einem schwächeren Euro und Effekten aus erwarteten Stimulierungspaketen in den USA zurückzuführen. In seinem im April veröffentlichten Bericht weist der IWF allerdings auf Unsicherheiten aufgrund diverser bevorstehender Wahlen und der Unklarheit über die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien hin.

Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist die deutsche Wirtschaft gut in das Jahr 2017 gestartet.2) Neben dem Baugewerbe und dem Industriesektor hätten hierzu erneut nahezu alle Dienstleistungsbereiche beigetragen. So erwartet das BMWi, dass der Aufschwung sich mit einem soliden Tempo fortsetzen wird. Dies spiegelt sich in der IWF-Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft in 2017 wider, die im April erneut um 0,1 Prozentpunkte auf nunmehr 1,6 % erhöht wurde.

Die Erwartung der IWF-Experten an die USA verbleibt, nach einer Erhöhung um 0,1 Prozentpunkte im Januar, derzeit konstant bei 2,3 % gegenüber 1,6 %, die in 2016 erzielt wurden. Dieser starke Kurzfristtrend reflektiere das Momentum der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres, welches unter anderem von einem soliden Konsumwachstum und der Erwartung einer fiskalischen Stimulierung getrieben wurde. Diese habe zuletzt die Finanzmärkte unterstützt und das Geschäftsklima gestärkt. Auf längere Sicht, so der IWF, sei die Prognose für die USA allerdings gedämpfter.

In den Schwellen- und Entwicklungsländern zeigten sich nach wie vor gemischte Tendenzen. So konnte China zuletzt erneut stark wachsen, während sich die wirtschaftliche Aktivität in Indien aufgrund der Bargeldreform abgeschwächt habe und sich Brasilien zuletzt in einer tiefen Rezession befand. Die Prognose für China wurde nach einer Erhöhung um 0,3 Prozentpunkte im Januar um weitere 0,1 Prozentpunkte auf 6,6 % angehoben. Dieses prognostizierte starke Kurzfristwachstum basiert auf der Annahme einer weiterhin unterstützenden Politik in Form eines starken Kreditwachstums und öffentlicher Investitionen. Für Indien wurde die Prognose von 7,2 % für 2017 nach einer Reduktion von 0,4 Prozentpunkten im Januar aufrechterhalten. Diese war auf den jüngsten Konsumschock aufgrund der Geldknappheit zurückzuführen, die durch die Bargeldreform verursacht wurde. Mittelfristig wird hier allerdings ein Wachstum von rund 8 % erwartet. Auch für Brasilien wurde die im Januar von -0,1 % auf 0,2 % erhöhte Prognose für 2017 bestätigt, während jene für 2018 um weitere 0,2 Prozentpunkte auf 1,7 % erhöht wurde. Getrieben sei diese graduelle Erholung von einer reduzierten politischen Unsicherheit, einer sich lockernden Geldpolitik und weiteren Fortschritten bei der Reformagenda.

Für den Welt-Pharmamarkt geht das Forschungsunternehmen Quintiles IMS Institute3) für 2016 bis 2021 von einem jährlichen durchschnittlichen Ausgabenzuwachs von 3 % bis 6 % auf rund USD 1,4 Billionen in 2021 aus. Dabei prognostiziert Quintiles IMS in den USA, nach wie vor der weltgrößte Pharmamarkt, ein jährliches durchschnittliches Ausgabenwachstum von 4 % bis 8 % für die kommenden Jahre bis 2021, während in den europäischen Ländern Wachstumsraten im niedrigeren einstelligen Prozentbereich zu erwarten seien. In den Schwellenländern sei dagegen weiterhin von jährlichen durchschnittlichen Wachstumsraten in Höhe von 6 % bis 9 % für die kommenden fünf Jahre auszugehen. Das Volumenwachstum wird dem Bericht zufolge durch die weitere Zunahme an Generika getrieben sowie durch einen im Vergleich zu den Vorjahren etwas moderateren Anstieg der medizinischen Versorgung in den Schwellenländern. Wie im Zeitraum 2011 bis 2016 geht Quintiles IMS für 2016 bis 2021 von einem durchschnittlichen jährlichen globalen Volumenwachstum in Höhe von 3 % aus, das vor allem durch die Schwellenländer getrieben wird.

1) Internationaler Währungsfonds: World Economic Outlook, April 2017.

2) Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Monatsbericht Juni 2017.

3) Quintiles IMS Institute: IMS Market Prognosis Q1 2017.

WÄHRUNGSEINFLÜSSE

Durch unsere starke Präsenz im Ausland haben externe Faktoren wie Währungsschwankungen Einfluss auf die Ertragslage des Gerresheimer Konzerns. Aus diesem Grund geben wir im Lagebericht das Umsatzwachstum auch währungsbereinigt an. Im Geschäftsjahr 2017 haben wir für den US-Dollar folgenden Plankurs zugrunde gelegt: 1 Euro entspricht 1,10 US-Dollar. Wertschwankungen des US-Dollars gegenüber dem Euro haben aufgrund der Produktionsstandorte in den USA und Finanzschulden in US-Dollar keinen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung des Konzerns, sondern führen im Wesentlichen lediglich zu Translationseffekten. Wie bereits in den Vorjahren hatten im Berichtszeitraum externe Faktoren wie die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise wenig Einfluss auf die Ertragslage des Gerresheimer Konzerns. Preisschwankungen in den Beschaffungsmärkten für Rohstoffe und Energie werden im Wesentlichen durch vertragliche Preisgleitklauseln, Sicherungsgeschäfte, Produktivitätssteigerungen und Preisanpassungen ausgeglichen.

UMSATZENTWICKLUNG

Im 2. Quartal 2017 hat der Gerresheimer Konzern Umsatzerlöse von EUR 339,5 Mio. erzielt und lag damit um 2,2 % unter dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 347,3 Mio. Organisch, d. h. bereinigt um Währungseffekte und um Akquisitionen und Desinvestitionen, sanken die Umsatzerlöse im 2. Quartal 2017 um 3,7 %. Im 1. Halbjahr 2017 sanken die Umsatzerlöse auf EUR 642,3 Mio. bzw. um 3,8 % im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode. Organisch gingen die Umsatzerlöse im 1. Halbjahr 2017 um 4,9 % zurück.

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in Mio. EUR Q2 2017 Q2 2016 Veränderung in %1) Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016 Veränderung in %1)
Umsatzerlöse
Plastics & Devices 185,8 193,2 -3,8 350,4 370,8 -5,5
Primary

Packaging Glass
153,7 154,3 -0,4 292,3 297,0 -1,6
Zwischensumme 339,5 347,5 -2,3 642,7 667,8 -3,8
Innenumsatzerlöse -0,2 >100,0 -0,4 -0,3 -1,3
Summe Umsatzerlöse 339,5 347,3 -2,2 642,3 667,5 -3,8

1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

Im Geschäftsbereich Plastics & Devices gingen die Umsatzerlöse im 2. Quartal 2017 um 3,8 % bzw. EUR 7,4 Mio. auf EUR 185,8 Mio. zurück. Organisch gingen die Umsatzerlöse im 2. Quartal 2017 um 5,9 % zurück. Der Hauptgrund für diesen Rückgang liegt im Geschäft mit Medizinischen Kunststoffsystemen. Einerseits gab es bei einigen Pharmakunden, bei denen wir Alleinlieferant sind, eine geringere Nachfrage, die wir bereits zu Beginn des Geschäftsjahres angekündigt hatten. Zusätzlich verstärkt wurde dieser Effekt durch einige Verschiebungen von Kundenaufträgen im Inhalatorgeschäft vom ersten in das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2017. Andererseits sind die Umsatzerlöse im Engineering- und Werkzeuggeschäft im 2. Quartal 2017 geringer als im 2. Quartal 2016. Temporäre Schwankungen im Jahresverlauf des Engineering- und Werkzeuggeschäftes sind üblich und im Wesentlichen durch die Abrechnungen von größeren Kundenprojekten bedingt. Das Geschäft mit Kunststoffverpackungen für feste und flüssige Medikamente hat sich im 2. Quartal 2017 hingegen positiv entwickelt. Damit erzielte der Geschäftsbereich Plastics & Devices im 1. Halbjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 350,4 Mio. nach EUR 370,8 Mio. Organisch gingen die Umsatzerlöse im 1. Halbjahr 2017 um 7,4 % zurück.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass betrugen im 2. Quartal 2017 EUR 153,7 Mio. und lagen damit annähernd auf dem Niveau des Vorjahresquartals von EUR 154,3 Mio. Organisch gingen die Umsatzerlöse im 2. Quartal 2017 um 1,1 % zurück. Der Hauptgrund für die geringeren Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal liegt insbesondere in den rückläufigen Umsatzerlösen in der Region Nordamerika. Hier hat die erhöhte Unsicherheit im Zusammenhang mit der neuen US-Regierung eine relativ hohe Zurückhaltung unserer Pharma-Großkunden bei der Platzierung von Bestellungen ausgelöst. Außerhalb der Region Nordamerika stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal an. Somit erzielte der Geschäftsbereich Primary Packaging Glass in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 292,3 Mio. nach EUR 297,0 Mio. im 1. Halbjahr 2016. Dies entspricht einem Rückgang von EUR 4,7 Mio. bzw. 1,6 %. Organisch gingen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 um 1,8 % zurück.

ERTRAGSLAGE

Das Adjusted EBITDA ist von EUR 80,7 Mio. im 2. Quartal 2016 auf EUR 75,8 Mio. hingegen nur leicht gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf den zuvor beschriebenen Umsatzrückgang zurückzuführen. Währungsbereinigt betrug das Adjusted EBITDA ebenfalls EUR 75,8 Mio. Die Adjusted EBITDA-Marge im 2. Quartal 2017 liegt mit 22,3 % unter der Marge der vergleichbaren Vorjahresperiode von 23,2 %, und zwar im Wesentlichen aufgrund der geringeren Auslastung der aufgebauten Kapazitäten des Geschäftsbereiches Primary Packaging Glass. Im 1. Halbjahr 2017 wurde ein Adjusted EBITDA von EUR 135,6 Mio. erzielt. Dies ist ein Rückgang von EUR 8,6 Mio. bzw. 5,8 %. Trotz des Umsatzrückgangs um 3,8 % haben wir in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 eine Adjusted EBITDA-Marge von 21,1 % erzielt.

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Marge in %
in Mio. EUR Q2 2017 Q2 2016 Q2 2017 Q2 2016 Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Adjusted EBITDA
Plastics & Devices 50,2 52,2 27,0 27,0 90,5 94,3
Primary Packaging Glass 31,4 35,0 20,4 22,7 55,7 61,2
Zwischensumme 81,6 87,2 - - 146,2 155,5
Zentralstellen/ Konsolidierung -5,8 -6,5 - - -10,6 -11,3
Summe Adjusted EBITDA 75,8 80,7 22,3 23,2 135,6 144,2

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Marge in %
in Mio. EUR Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
--- --- ---
Adjusted EBITDA
Plastics & Devices 25,8 25,4
Primary Packaging Glass 19,1 20,6
Zwischensumme - -
Zentralstellen/ Konsolidierung - -
Summe Adjusted EBITDA 21,1 21,6

Der Geschäftsbereich Plastics & Devices erzielte im 2. Quartal 2017 ein Adjusted EBITDA in Höhe von EUR 50,2 Mio. nach EUR 52,2 Mio. im Vorjahresquartal. Die Adjusted EBITDA-Marge betrug im 2. Quartal 2017 gute 27,0 % und war damit auf dem Niveau des Vorjahresquartals, und zwar trotz eines Umsatzrückgangs von 3,8 %. Zur Stabilität der Adjusted EBITDA-Marge haben, trotz des Umsatzrückgangs, das positiv verlaufende Geschäft mit Kunststoffverpackungen für feste und flüssige Medikamente, der geringe Anteil der niedrigmargigen Engineering- und Werkzeugumsatzerlöse wie auch Preisanpassungsklauseln in den Device-Verträgen aufgrund des geringen Volumens beigetragen. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 lag das Adjusted EBITDA des Geschäftsbereiches Plastics & Devices bei EUR 90,5 Mio. nach EUR 94,3 Mio. in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016. Im 1. Halbjahr 2017 konnten wir die Adjusted EBITDA-Marge sogar auf 25,8 % (1. Halbjahr 2016: 25,4 %) leicht steigern. Diese positive Margenentwicklung im 1. Halbjahr 2017 verglichen mit dem 1. Halbjahr 2016 resultiert hauptsächlich aus dem reduzierten Anteil der niedrigmargigeren Engineering- und Werkzeugumsatzerlöse in den ersten sechs Monaten. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Umsatzerlöse in diesem Geschäft im Gesamtjahr auf Vorjahresniveau sein werden.

Das Adjusted EBITDA des Geschäftsbereiches Primary Packaging Glass betrug im 2. Quartal 2017 EUR 31,4 Mio. und lag damit um EUR 3,6 Mio. unter dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 35,0 Mio. Dabei lag die Adjusted EBITDA-Marge im 2. Quartal 2017 mit 20,4 % um 2,3 Prozentpunkte unter dem hohen Niveau des Vorjahresquartals von 22,7 %, was im 2. Quartal 2016 durch einen anderen Umsatzmix begründet war. Der Hauptgrund für diesen Rückgang sind insbesondere die geringeren Umsatzerlöse in der Region Nordamerika. Davon ausgehend, dass wir in der zweiten Jahreshälfte und hier insbesondere im vierten Quartal aus dieser Region wieder höhere Umsatzerlöse erwarten, haben wir die Kapazitäten in einigen Werken angepasst, aber nicht grundsätzlich reduziert. Folglich ist die Margenverschlechterung neben dem unterschiedlichen Produktmix in der geringeren Werksauslastung begründet. Im 1. Halbjahr 2017 erzielte der Geschäftsbereich Primary Packaging Glass ein Adjusted EBITDA von EUR 55,7 Mio. nach EUR 61,2 Mio. im 1. Halbjahr 2016. Die Adjusted EBITDA-Marge in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 betrug 19,1 % nach 20,6 % in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016.

Die Kosten der Zentralstelle bzw. die Konsolidierungseffekte liegen mit EUR 5,8 Mio. im 2. Quartal 2017 um EUR 0,7 Mio. unter dem Wert der vergleichbaren Vorjahresperiode. Der Hauptgrund für diesen Rückgang liegt in einem hohen Pensionsaufwand im 2. Quartal 2016, aufgrund des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwandes in Bezug auf die Pensionszusage eines Vorstandsmitglieds. Damit ergeben sich Kosten der Zentralstelle bzw. Konsolidierungseffekte im 1. Halbjahr 2017 in Höhe von EUR 10,6 Mio. (1. Halbjahr 2016: EUR 11,3 Mio.).

Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Adjusted EBITDA zum Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit:

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in Mio. EUR Q2 2017 Q2 2016 Veränderung Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016 Veränderung
Adjusted EBITDA 75,8 80,7 -4,9 135,6 144,2 -8,6
Planmäßige Abschreibungen -22,8 -21,4 -1,4 -45,4 -42,6 -2,8
Adjusted EBITA 53,0 59,3 -6,3 90,2 101,6 -11,4
Verkauf Röhrenglasgeschäft - - - - 0,3 -0,3
Portfoliooptimierungen - - - - -1,2 1,2
Einmalige Aufwendungen und Erträge1) -0,5 -0,1 -0,4 -0,6 -0,2 -0,4
Einmaleffekte gesamt -0,5 -0,1 -0,4 -0,6 -1,1 0,5
Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen2) -8,6 -8,9 0,3 -17,4 -18,6 1,2
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 43,9 50,3 -6,4 72,2 81,9 -9,7

1) Die Position "Einmalige Aufwendungen und Erträge" umfasst außergewöhnliche Vorgänge, die nicht als Indikator für die fortlaufende Geschäftstätigkeit herangezogen werden können. Hierunter fallen unter anderem diverse Reorganisations- und Umstrukturierungsmaßnahmen, die nach IFRS nicht als "Restrukturierungsaufwendungen" auszuweisen sind.

2) Die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen beziehen sich auf die identifizierten Vermögenswerte zu Zeitwerten im Zusammenhang mit den Akquisitionen der Gerresheimer Regensburg im Januar 2007, der Pharma-Glassparte der US-amerikanischen Comar Inc. im März 2007, den Akquisitionen der Gerresheimer Zaragoza und der Gerresheimer Sao Paulo im Januar 2008, der Akquisition von Vedat im März 2011, der Akquisition von Neutral Glass im April 2012, der Akquisition von Triveni im Dezember 2012 sowie der Akquisition von Centor im September 2015. Bei den Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen handelt es sich um Abschreibungen auf identifizierte immaterielle Vermögenswerte.

Ausgehend vom Adjusted EBITDA in Höhe von EUR 75,8 Mio. im 2. Quartal 2017 (Vorjahresquartal: EUR 80,7 Mio.) führen die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von EUR 22,8 Mio. (2. Quartal 2016: EUR 21,4 Mio.) zu einem Adjusted EBITA von EUR 53,0 Mio. im 2. Quartal 2017 (Vorjahresquartal: EUR 59,3 Mio.). Einmaleffekte mit einem Gesamtwert von EUR 0,5 Mio. in der Berichtsperiode (Vorjahresquartal: EUR 0,1 Mio.) sowie planmäßige Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen in Höhe von EUR 8,6 Mio. (2. Quartal 2016: EUR 8,9 Mio.) leiten auf das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von EUR 43,9 Mio. im 2. Quartal 2017 über, nach einem Wert in der vergleichbaren Vorjahresperiode von EUR 50,3 Mio. Die Einmaleffekte im 2. Quartal 2017 sowie im 1. Halbjahr 2017 standen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Analyse zu einem Akquisitionsprojekt, das aufgrund nicht kongruenter Preisvorstellungen mit dem Verkäufer nicht realisiert werden konnte.

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in Mio. EUR Q2 2017 Q2 2016 Veränderung Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016 Veränderung
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 43,9 50,3 -6,4 72,2 81,9 -9,7
Finanzergebnis -8,6 -8,8 0,2 -17,1 -17,2 0,1
Ertragsteuern -10,2 -12,6 2,4 -16,7 -19,6 2,9
Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 25,1 28,9 -3,8 38,4 45,1 -6,7

Das Finanzergebnis im 2. Quartal 2017 resultiert in einem Aufwand von EUR 8,6 Mio. und liegt damit leicht unter dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 8,8 Mio. Einem leichten Rückgang der Zinsaufwendungen und identischen Zinserträgen im Vergleich zum Vorjahresquartal steht dabei ein höherer Aufwand im sonstigen Finanzergebnis gegenüber, der im Wesentlichen aus höheren Währungsaufwendungen resultiert. Im 1. Halbjahr 2017 resultiert das Finanzergebnis in einem Aufwand von EUR 17,1 Mio. und liegt damit auf demselben Niveau wie das Finanzergebnis des 1. Halbjahres 2016. Dabei lagen die Zinsaufwendungen mit EUR 16,3 Mio. um EUR 0,4 Mio. unter den Zinsaufwendungen der vergleichbaren Vorjahresperiode. Die Zinserträge lagen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 mit EUR 1,6 Mio. auf gleichem Niveau wie im 1. Halbjahr 2016. Im Wesentlichen bedingt durch höhere Währungsaufwendungen lag das sonstige Finanzergebnis mit EUR 2,4 Mio. um EUR 0,4 Mio. unter dem Wert des 1. Halbjahres 2016.

Der Ertragsteueraufwand im 2. Quartal 2017 betrug EUR 10,2 Mio. nach EUR 12,6 Mio. im 2. Quartal 2016. Im 1. Halbjahr 2017 betrug der Steueraufwand EUR 16,7 Mio. nach EUR 19,6 Mio. in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016. Die Steuerquote im 2. Quartal 2017 lag mit 29,0 % leicht unter dem Vorjahresquartal von 30,3 %. Im 1. Halbjahr 2017 betrug die Steuerquote 30,3 % und war damit auf dem gleichen Niveau wie im 1. Halbjahr 2016.

Im Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. Mai 2017 wies der Gerresheimer Konzern ein Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft in Höhe von EUR 38,4 Mio. aus. Dieser Wert lag um EUR 6,7 Mio. unter dem vergleichbaren Vorjahresquartalswert von EUR 45,1 Mio.

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in Mio. EUR Q2 2017 Q2 2016 Veränderung Q1 -Q2 2017 Q1-Q2 2016 Veränderung
Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 25,1 28,9 -3,8 38,4 45,1 -6,7
Einmalige Aufwendungen und Erträge -0,5 -0,1 -0,4 -0,6 -1,1 0,5
darauf entfallender Steuereffekt 0,2 - 0,2 0,2 0,4 -0,2
Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen -8,6 -8,9 0,3 -17,4 -18,6 1,2
darauf entfallender Steuereffekt 3,0 3,2 -0,2 6,1 6,4 -0,3
Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 31,0 34,7 -3,7 50,1 58,0 -7,9
Ergebnisanteile aus fortzuführendem Geschäft von nicht beherrschenden Anteilen 0,5 0,4 0,1 0,9 0,9 -
Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen -0,1 -0,2 0,1 -0,3 -0,3 -
darauf entfallender Steuereffekt 0,1 -0,1 0,1 0,1 -
Bereinigte Ergebnisanteile aus fortzuführendem Geschäft von nicht beherrschenden Anteilen 0,6 0,5 0,1 1,1 1,1 -
Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen 30,4 34,2 -3,8 49,0 56,9 -7,9
Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie in EUR nach nicht beherrschenden Anteilen 0,97 1,08 -0,11 1,56 1,80 -0,24

Das bereinigte Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft (definiert als: Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft inklusive der Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen vor den zahlungsunwirksamen Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und den gesamten Einmaleffekten und der darauf entfallenden Steuereffekte) betrug im 2. Quartal 2017 EUR 31,0 Mio. nach EUR 34,7 Mio. im Vorjahresquartal. Das bereinigte Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen betrug EUR 30,4 Mio. (Vorjahresquartal: EUR 34,2 Mio.) und verringerte sich damit um EUR 3,8 Mio. Als Konsequenz ergibt sich damit das bereinigte Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen von EUR 0,97 im 2. Quartal 2017 (Vorjahresquartal: EUR 1,08).

Im 1. Halbjahr 2017 erzielten wir ein bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft von EUR 50,1 Mio. nach EUR 58,0 Mio. in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Das bereinigte Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen lag bei EUR 49,0 Mio. um EUR 7,9 Mio. unter dem Wert des 1. Halbjahres 2016. Somit erzielten wir in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 ein bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen von EUR 1,56 (1. Halbjahr 2016: EUR 1,80).

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in Mio. EUR Q2 2017 Q2 2016 Veränderung Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016 Veränderung
Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 25,1 28,9 -3,8 38,4 45,1 -6,7
Konzernergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft - 2,2 -2,2 - 3,5 -3,5
Konzernergebnis 25,1 31,1 -6,0 38,4 48,6 -10,2

Das Konzernergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft im 2. Quartal 2016 in Höhe von EUR 2,2 Mio. bzw. im 1. Halbjahr 2016 von EUR 3,5 Mio. resultiert aus dem laufenden Nach-Steuer-Ergebnis des am 31. Oktober 2016 verkauften Geschäftsbereiches Life Science Research.

VERMÖGENSLAGE

VERMÖGENSDARSTELLUNG

Die Vermögenslage des Gerresheimer Konzerns hat sich im 1. Halbjahr 2017 wie folgt entwickelt:

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Aktiva in Mio. EUR 31.05.2017 30.11.2016 Veränderung in %1)
Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1.741,4 1.809,8 -3,8
Anteile an at equity bewerteten Unternehmen 0,2 0,3 -29,8
Sonstige langfristige Vermögenswerte 20,6 21,5 -4,0
Langfristige Aktiva 1.762,2 1.831,6 -3,8
Vorräte 172,5 155,4 11,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 222,9 232,1 -3,9
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 131,7 155,2 -15,1
Kurzfristige Aktiva 527,1 542,7 -2,9
Bilanzsumme 2.289,3 2.374,3 -3,6

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Passiva in Mio. EUR 31.05.2017 30.11.2016 Veränderung in %1)
Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile 752,0 763,3 -1,5
Langfristige Rückstellungen 166,3 167,5 -0,7
Finanzverbindlichkeiten 446,0 744,6 -40,1
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 153,9 157,8 -2,5
Langfristige Schulden 766,2 1.069,9 -28,4
Finanzverbindlichkeiten 474,4 185,4 155,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 126,7 157,0 -19,3
Sonstige kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 170,0 198,7 -14,5
Kurzfristige Schulden 771,1 541,1 42,5
Bilanzsumme 2.289,3 2.374,3 -3,6

1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

Zum 31. Mai 2017 sank die Bilanzsumme des Gerresheimer Konzerns im Vergleich zum 30. November 2016 um EUR 85,0 Mio. auf EUR 2.289,3 Mio. Im Vergleich zum 30. November 2016 haben sich die langfristigen Finanzverbindlichkeiten deutlich reduziert und die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten deutlich erhöht. Hierbei handelt es sich um den Ausweis der am 19. Mai 2018 fälligen Schuldverschreibung, die als kurzfristig zu klassifizieren ist. Neben diesem Sachverhalt ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen innerhalb der Bilanzstruktur.

Die langfristigen Aktiva lagen mit EUR 1.762,2 Mio. um EUR 69,4 Mio. unter dem Niveau per 30. November 2016. Die immateriellen Vermögenswerte haben sich um EUR 49,8 Mio. gegenüber dem Wert zum 30. November 2016 reduziert. Dies resultiert zum einen aus einer Reduzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes aufgrund von Währungsveränderungen von EUR 13,7 Mio. sowie einer Reduzierung der Kundenbeziehungen um EUR 39,3 Mio., wovon EUR 17,3 Mio. auf Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und EUR 22,0 Mio. auf die Währungsveränderung zurückzuführen sind. Weiterhin wurde eine erworbene Lizenz im Zusammenhang mit der Entwicklung des neuen Produktportfolios vorfüllbarer, steriler Injektionsfläschchen Gx RTF® Vials in Höhe von EUR 2,3 Mio. aktiviert. Der Wert der Sachanlagen ist um EUR 18,6 Mio. zurückgegangen. Zum 31. Mai 2017 betrugen die langfristigen Aktiva 77,0 % und zum 30. November 2016 insgesamt 77,1 % der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Aktiva lagen mit EUR 527,1 Mio. um EUR 15,6 Mio. unter dem Wert zum 30. November 2016. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf niedrigere Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente aufgrund der Zahlung der Dividende sowie der Zinsen der Schuldverschreibung sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegenläufig einem Anstieg der Vorräte zurückzuführen.

Das Konzerneigenkapital des Gerresheimer Konzerns einschließlich der nicht beherrschenden Anteile ist zum 31. Mai 2017 im Vergleich zum 30. November 2016 von EUR 763,3 Mio. auf EUR 752,0 Mio. gesunken. Diese Reduzierung resultiert einerseits aus der gezahlten Dividende in Höhe von EUR 33,0 Mio. und aus der Entwicklung der Fremdwährungen, welche ebenfalls einen negativen Effekt auf das Eigenkapital hatte. Gegenläufig erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund des positiven Konzernergebnisses der Berichtsperiode. Die Eigenkapitalquote stieg von 32,1 % zum 30. November 2016 auf 32,9 % zum 31. Mai 2017.

Die langfristigen Schulden haben sich von EUR 1.069,9 Mio. per 30. November 2016 um EUR 303,7 Mio. auf EUR 766,2 Mio. per 31. Mai 2017 reduziert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Änderung des Ausweises der Schuldverschreibung, welche erstmalig zum 31. Mai 2017 als kurzfristig zu klassifizieren ist, da die Fälligkeit der Schuldverschreibung auf unter zwölf Monate gesunken ist.

Gegenläufig haben sich die kurzfristigen Schulden um EUR 230,0 Mio. auf EUR 771,1 Mio., inbesondere durch den Ausweis der Schuldverschreibung als kurzfristige Verbindlichkeit, erhöht. Gegenläufig haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Ertragsteuerverbindlichkeiten entwickelt.

NET WORKING CAPITAL

Das Net Working Capital des Gerresheimer Konzerns lag zum 31. Mai 2017 mit EUR 230,4 Mio. um EUR 30,1 Mio. über dem Wert zum 30. November 2016.

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in Mio. EUR 31.05.2017 30.11.2016 31.05.2016
Vorräte 172,5 155,4 190,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 222,9 232,1 229,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 126,7 157,0 148,6
Erhaltene Anzahlungen 38,3 30,2 40,7
Net Working Capital 230,4 200,3 230,7

Der Anstieg des Net Working Capitals im Vergleich zum 30. November 2016 resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie dem Anstieg der Vorräte. Gegenläufig wirkte sich der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen aus. Bereinigt um Währungseffekte betrug der Anstieg des Net Working Capitals im 1. Halbjahr 2017 EUR 31,6 Mio. nach EUR 21,7 Mio. im 1. Halbjahr 2016.

Bezogen auf den Umsatz der letzten zwölf Monate ist das durchschnittliche Net Working Capital im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr von 16,1 %1) auf 16,4 % leicht angestiegen, bewegt sich aber weiterhin auf der Zielgröße zum Ende des Geschäftsjahres 2018 von rund 16 %.

1) Ohne Berücksichtigung des Geschäftsbereiches Life Science Research.

FINANZVERBINDLICHKEITEN UND KREDITLINIEN

Die Nettofinanzschulden des Gerresheimer Konzerns haben sich wie folgt entwickelt:

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in Mio. EUR 31.05.2017 30.11.2016 31.05.2016
Finanzschulden
Konsortialkredite
Revolvierendes Darlehen (ab 15.06.201 5)1) 156,0 162,7 264,5
Summe Konsortialkredite 156,0 162,7 264,5
Schuldverschreibung -Euro Bond 300,0 300,0 300,0
Schuldscheindarlehen 425,0 425,0 425,0
Lokale Kreditlinien inkl. Kontokorrentverbindlichkeiten1) 16,0 11,7 11,1
Finanzierungsleasing 6,8 7,2 4,8
Summe Finanzschulden 903,8 906,6 1.005,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 91,2 118,4 105,4
Nettofinanzschulden 812,6 788,2 900,0

1) Bei der Umrechnung von in US-Dollar aufgenommenen Krediten in Euro wurden die folgenden Wechselkurse verwendet:zum 31. Mai 2017: EUR 1,00/USD 1,1221, zum 30. November 2016: EUR 1,00/USD 1,0635, zum 31. Mai 2016: EUR 1,00/USD 1,1154.

Die Nettofinanzschulden sind zum 31. Mai 2017 um EUR 24,4 Mio. auf EUR 812,6 Mio. gestiegen (30. November 2016: EUR 788,2 Mio.). Der Anstieg der Nettofinanzschulden zum 31. Mai 2017 resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente und dem Anstieg der lokalen Kreditlinien sowie gegenläufig aus einer niedrigeren Inanspruchnahme des revolvierenden Darlehens. Der Adjusted EBITDA Leverage, berechnet als Verhältnis von Nettofinanzschulden zum Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate, gemäß der gültigen Rahmenkreditvereinbarung, lag bei 2,7x und damit leicht über dem Wert per 30. November 2016 von 2,6x. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus der Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Gerresheimer AG in Höhe von EUR 33,0 Mio. und der Zahlung von EUR 15,0 Mio. für die Zinsen der Schuldverschreibung. Das bestehende revolvierende Darlehen in Höhe von EUR 450 Mio. wurde zum 31. Mai 2017 mit EUR 156,0 Mio. in Anspruch genommen.

INVESTITIONEN

Im 1. Halbjahr 2017 tätigte Gerresheimer folgende Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte:

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Q2 Q2 Veränderung Q1-Q2 Q1-Q2 Veränderung
in Mio. EUR 2017 2016 in %1) 2017 2016 in %1)
--- --- --- --- --- --- ---
Plastics & Devices 14,0 6,0 >100,0 20,7 14,7 40,9
Primary Packaging Glass 6,2 14,5 -57,0 12,1 19,2 -37,0
Life Science Research 0,4 -100,0 - 0,6 -100,0
Zentralstellen 0,1 0,4 -70,0 2,6 0,5 >100,0
Summe Investitionen 20,3 21,3 -5,0 35,4 35,0 1,1

1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.

Wir investieren weiterhin unverändert stark in die guten Wachstumsperspektiven unseres Unternehmens sowie in unsere Initiativen zur Qualitäts- und Produktivitätssteigerung. Die Investitionen betrugen im 1. Halbjahr 2017 EUR 35,4 Mio. (1. Halbjahr 2016: EUR 35,0 Mio.). Der größte Teil der Investitionen entfiel auf den Geschäftsbereich Plastics & Devices. Den Schwerpunkt bildete hier die Schaffung von zusätzlichen Produktionskapazitäten in den USA. Im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass investierten wir im Wesentlichen in die Ofenreparatur an unserem Standort in Belgien sowie - im Rahmen der weltweiten Standardisierung im Geschäftsfeld Tubular Glass Converting - in Fläschchen- und Karpulenmaschinen. Zudem erfolgten, wie in den Vorjahren, Investitionen für Formen, Werkzeuge und Modernisierungsmaßnahmen.

OPERATING CASH FLOW

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in Mio. EUR Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
Adjusted EBITDA 135,6 150,71)
Veränderung des Net Working Capitals -31,6 -21,7
Investitionen -35,4 -35,0
Operating Cash Flow 68,6 94,0
davon: Operating Cash Flow ohne den Geschäftsbereich Life Science Research 68,6 87,0
Gezahlte Zinsen (netto) -17,1 -17,1
Gezahlte Steuern (netto) -30,5 -66,1
Pensionszahlungen -6,0 -6,0
Sonstiges -15,0 -8,4
Freier Cash Flow vor Akquisitionen/ Desinvestitionen 0,0 -3,6
davon: Freier Cash Flow vor Akquisitionen/ Desinvestitionen ohne den Geschäftsbereich Life Science Research 0,0 -6,4
Akquisitionen/Desinvestitionen 1,4 -1,3
Finanzierungstätigkeit -29,4 16,1
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -28,0 11,2

1) Die Darstellung des Adjusted EBITDA im Zusammenhang mit der Berechnung des Operating Cash Flows beinhaltet auch das Adjusted EBITDA des aufgegebenen Geschäftsbereiches Life Science Research.

Im 1. Halbjahr 2017 haben wir einen Operating Cash Flow in Höhe von EUR 68,6 Mio. erzielt. Dieser liegt um EUR 25,4 Mio. unter dem Wert in der vergleichbaren Vorjahresperiode von EUR 94,0 Mio. Dies liegt im Wesentlichen am geringeren Adjusted EBITDA sowie an einer höheren Veränderung des Net Working Capitals im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016. Beide Geschäftsbereiche weisen positive Operating Cash Flows aus. Weitere Details sind der Übersicht zu den Segmentdaten nach Geschäftsbereichen im Anhang zu diesem Quartalsfinanzbericht zu entnehmen.

KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in Mio. EUR Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit 33,3 31,1
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -31,9 -36,0
Mittelab-/-zufluss aus der Finanzierungstätigkeit -29,4 16,1
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -28,0 11,2
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes -1,6 -2,3
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 107,7 87,1
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 78,1 96,0

Im 1. Halbjahr 2017 haben wir einen Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von EUR 33,3 Mio. erzielt (1. Halbjahr 2016: Mittelzufluss EUR 31,1 Mio.). Der wesentliche Treiber des gestiegenen Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit sind geringere Steuerzahlungen im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Der Mittelabfluss im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit von saldiert EUR 31,9 Mio. war um EUR 4,1 Mio. niedriger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Der Mittelabfluss beinhaltet in beiden Berichtsperioden Ausgaben für Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte sowie in der aktuellen Berichtsperiode eine Einzahlung in Höhe von EUR 1,4 Mio. im Zusammenhang mit der Kaufpreisanpassung aus dem Verkauf des Geschäftsbereiches Life Science Research. Des Weiteren betrugen die Einzahlungen aus Anlagenverkäufen im 1. Halbjahr 2017 EUR 2,1 Mio. nach EUR 0,3 Mio. in der vergleichbaren Vorjahresperiode.

Der Mittelabfluss im Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im 1. Halbjahr 2017 EUR 29,4 Mio. (1. Halbjahr 2016: Mittelzufluss EUR 16,1 Mio.). Der Finanzmittelbestand betrug somit EUR 78,1 Mio. nach EUR 96,0 Mio. zum Ende des 1. Halbjahres 2016.

MITARBEITER

Zum 31. Mai 2017 beschäftigte der Gerresheimer Konzern 9.792 Mitarbeiter (30. November 2016: 9.904).

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31.05.2017 30.11.2016
Schwellenländer 3.548 3.599
Deutschland 3.327 3.375
Europa (ohne Deutschland) 1.862 1.885
Amerika 1.055 1.045
Summe 9.792 9.904

Zum Bilanzstichtag beschäftigte der Gerresheimer Konzern 36 % der Mitarbeiter in den Schwellenländern, 34 % der Mitarbeiter in Deutschland, 19 % der Mitarbeiter in Europa (ohne Deutschland) sowie 11 % der Mitarbeiter in Amerika.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Gerresheimer setzt auch im Geschäftsjahr 2017 auf Wachstum in den pharmazeutischen Primärverpackungen und Drug-Delivery-Devices. Konjunkturelle Entwicklungen der Weltwirtschaft, Wechselkurseinflüsse, steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie Unwägbarkeiten hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der staatlichen Gesundheitssysteme und des Bestellverhaltens der Kunden sind Risiken, die den Geschäftsverlauf nachhaltig beeinflussen können. Wir sind uns dieser Risiken bewusst und beobachten sorgfältig deren Auswirkungen auf unser Geschäft.

Existenzgefährdende Risiken sind für den Gerresheimer Konzern derzeit nicht erkennbar. Gegenüber den im Kapitel "Chancen- und Risikobericht" unseres Geschäftsberichts 2016 gemachten Aussagen ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.

PROGNOSEBERICHT

Die nachfolgenden Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf des Gerresheimer Konzerns sowie der Gerresheimer AG und zu den dafür als wesentlich beurteilten Annahmen über die wirtschaftliche Entwicklung von Markt und Branche basieren auf unseren Einschätzungen, die wir nach den uns vorliegenden Informationen zurzeit als realistisch ansehen. Diese sind jedoch mit Unsicherheit behaftet und bergen das unvermeidbare Risiko, dass die prognostizierten Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch ihrem Ausmaß nach tatsächlich eintreten.

ENTWICKLUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN

Entwicklung der Weltwirtschaft/Entwicklung in den einzelnen Regionen

Die Einschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich verglichen mit unseren Ausführungen im Rahmen unseres Geschäftsberichts grundsätzlich nicht verändert. Daher verweisen wir hierzu auf das Kapitel "Prognosebericht" in unserem Geschäftsbericht 2016. Die Experten des IWF haben ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft marginal von 3,4 % auf 3,5 % in 2017 erhöht, wobei die bisherigen Trends nach wie vor gelten. Dennoch betonen sie auch in ihrem jüngst veröffentlichten Bericht, dass insbesondere die Prognose für die Industriestaaten aufgrund potenzieller Veränderungen des politischen Kurses der US-Regierung derzeit als unsicher zu werten ist.

MARKT- UND GESCHÄFTSCHANCEN FÜR DEN GERRESHEIMER KONZERN

Die Perspektiven für das Geschäftsjahr 2017

Die Einschätzung der Perspektiven für das Geschäftsjahr 2017 hat sich verglichen mit unseren Ausführungen im Rahmen unseres Geschäftsberichts grundsätzlich nicht verändert. Daher verweisen wir hierzu auf das Kapitel "Prognosebericht" in unserem Geschäftsbericht 2016.

Gesamtkonzern

Der Gerresheimer Konzern verfolgt eine klare und erfolgreiche Strategie, die auf nachhaltiges und profitables Wachstum ausgerichtet ist. Für das Geschäftsjahr 2017 gehen wir von folgenden Erwartungen aus, gemessen jeweils zu konstanten Wechselkursen sowie ohne Akquisitionen oder Desinvestitionen. Dabei haben wir für den US-Dollar, der mit einem Umsatzanteil von rund einem Drittel am Konzernumsatz in 2017 den größten Währungseinfluss auf die Konzernwährung haben dürfte, eine Wechselkursannahme von rund USD 1,10 je EUR 1,00 zugrunde gelegt.

Auf Basis unserer aktuellen Visibilität sowie der nachfrageseitigen Indikation unserer Kunden erwarten wir, wie bereits kommuniziert, das untere Ende der Umsatzbandbreite (Bandbreite: EUR 1,405 Mrd. bis EUR 1,455 Mrd.). Wir präzisieren folglich unsere Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2017 auf rund EUR 1,4 Mrd. nach Umsatzerlösen von EUR 1.375,5 Mio. im Geschäftsjahr 2016. Für das Adjusted EBITDA bestätigen wir unsere bisherige Erwartung eines Anstiegs auf rund EUR 320 Mio. nach EUR 308 Mio. in 2016 (bisher: EUR 320 Mio. plus/minus EUR 10 Mio.). Hier können wir durch die in den Vorjahren vorgenommenen Veränderungen in unseren Kostenstrukturen auf temporär verändertes Verhalten unserer Kunden reagieren. Des Weiteren konkretisieren wir unsere Erwartung für das bereinigte Ergebnis je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen auf einen Wert in Höhe von rund EUR 4,25 (bisher: Bandbreite von EUR 4,20 je Aktie bis EUR 4,55 je Aktie) nach einem um den aufgegebenen Geschäftsbereich Life Science Research bereinigten Vorjahreswert von EUR 4,07 je Aktie.

Unverändert erwarten wir, dass das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2017 im Wesentlichen aufgrund unserer guten Wachstumsperspektiven sowie infolge unserer Initiativen zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung voraussichtlich rund 8% des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen betragen wird.

Darüber hinaus haben wir folgende Erwartungen bis Ende 2018:

Wir streben eine durchschnittliche organische Wachstumsrate des Umsatzes in Höhe von 4 % bis 5 % an.
Für die Adjusted EBITDA-Marge streben wir einen Zielwert von rund 23 % für das Geschäftsjahr 2018 an und erhöhen damit unsere bisherige Erwartung von über 22 % für diese Kennzahl.
Um diese Ziele zu erreichen, werden wir höchstwahrscheinlich ein jährliches Investitionsvolumen in der Größenordnung von rund 8 % des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen benötigen.
Neben den operativen Maßnahmen hat sich unser Net Working Capital-Profil u. a. auch durch den Verkauf des Röhrenglasgeschäftes und des Geschäftsbereiches Life Science Research sowie durch die Akquisition von Centor deutlich verbessert. So erwarten wir künftig ein durchschnittliches Net Working Capital im Verhältnis zum Umsatz von rund 16 % (vormals rund 17 %).
Wir erwarten weiterhin eine Operating Cash Flow-Marge von ca. 13 %.

Als langfristige Zielvorgabe streben wir weiterhin an:

Unverändert einen ROCE von mindestens 12 % zu erreichen.
Wir halten ein Verhältnis Nettofinanzschulden zu Adjusted EBITDA von rund 2,5x für Gerresheimer für richtig, welches temporär darunter bzw. darüber liegen darf, da sinnvolle M&A-Aktivitäten nicht genau planbar sind.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS DEZEMBER 2016 - MAI 2017

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. Mai 2017

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in T EUR Anhang Q2 2017 Q2 2016 Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
Umsatzerlöse 339.532 347.324 642.345 667.477
Umsatzkosten -235.510 -234.639 -449.880 -460.911
Bruttoergebnis vom Umsatz 104.022 112.685 192.465 206.566
Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten -65.804 -64.716 -128.177 -127.855
Sonstige betriebliche Erträge (4) 7.092 3.389 11.032 6.389
Restrukturierungsaufwendungen - -10 -9 -10
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.366 -1.100 -3.131 -3.242
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 43.944 50.248 72.180 81.848
Zinserträge 798 768 1.556 1.573
Zinsaufwendungen -8.244 -8.566 -16.251 -16.659
Sonstiges Finanzergebnis -1.183 -954 -2.447 -2.049
Finanzergebnis -8.629 -8.752 -17.142 -17.135
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 35.315 41.496 55.038 64.713
Ertragsteuern (6) -10.241 -12.573 -16.678 -19.596
Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 25.074 28.923 38.360 45.117
Konzernergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft - 2.145 - 3.513
Konzernergebnis 25.074 31.068 38.360 48.630
Ergebnisanteile der Anteilseigner des Mutternehmens 24.534 29.376 37.454 45.621
Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen 540 1.692 906 3.009
Ergebnis je Aktie (in EUR)1) 0,78 0,94 1,19 1,45

1) Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stimmt mangels potentiell verwässernden Aktien mit dem verwässerten Ergebnis überein.

Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. Mai 2017

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in T EUR Q2 2017 Q2 2016 Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
Konzernergebnis 25.074 31.068 38.360 48.630
Veränderung des beizulegenden Zeitwertes von zu

Sicherungszwecken eingesetzten Derivaten sowie

zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
- - - -4
In die Gewinn- und Verlustrechnung umgebuchter Betrag 51 - 51 -
Ertragsteuern -15 - -15 1
Sonstiges Ergebnis aus Finanzinstrumenten 36 - 36 -3
Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung

ausländischer Tochtergesellschaften
-30.005 -4.300 -16.693 -31.961
Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung -30.005 -4.300 -16.693 -31.961
Sonstiges Ergebnis, das unter bestimmten Bedingungen in den

Gewinn oder Verlust umgegliedert wird
-29.969 -4.300 -16.657 -31.964
Sonstiges Ergebnis -29.969 -4.300 -16.657 -31.964
Gesamtergebnis -4.895 26.768 21.703 16.666
Ergebnisanteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens -4.256 26.253 20.621 15.662
Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen -639 515 1.082 1.004

Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-BILANZ

zum 31. Mai 2017

AKTIVA

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in T EUR Anhang 31.05.2017 30.11.2016 31.05.2016
Langfristige Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte 1.144.089 1.193.902 1.187.936
Sachanlagen 591.583 610.169 581.062
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 5.732 5.732 5.761
Anteile an at equity bewerteten Unternehmen 184 262 237
Ertragsteuerforderungen 1.294 1.173 545
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 5.180 5.262 5.339
Sonstige Forderungen 1.584 1.481 3.981
Aktive latente Steuern 12.561 13.570 9.316
1.762.207 1.831.551 1.794.177
Kurzfristige Aktiva
Vorräte (8) 172.456 155.433 190.364
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 222.889 232.051 229.595
Ertragsteuerforderungen 6.218 7.118 3.920
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 11.082 10.555 6.883
Sonstige Forderungen 23.171 19.157 29.000
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 91.240 118.391 105.408
527.056 542.705 565.170
Summe Aktiva 2.289.263 2.374.256 2.359.347

PASSIVA

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in T EUR Anhang 31.05.2017 30.11.2016 31.05.2016
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 31.400 31.400 31.400
Kapitalrücklage 513.827 513.827 513.827
IAS-39-Rücklage -5 -41 -39
Rücklage aus Währungsumrechnung -43.311 -26.442 -61.894
Angesammelte Ergebnisse 211.897 207.413 132.083
Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital 713.808 726.157 615.377
Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital 38.220 37.138 72.445
752.028 763.295 687.822
Langfristige Schulden
Passive latente Steuern 153.666 157.633 139.006
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 156.941 159.590 158.109
Sonstige Rückstellungen 9.373 7.928 6.873
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 446.015 744.551 740.820
Sonstige Verbindlichkeiten 142 198 8
766.137 1.069.900 1.044.816
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 11.803 13.621 15.943
Sonstige Rückstellungen 45.619 53.446 56.643
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 126.734 156.996 148.646
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 474.438 185.428 279.688
Ertragsteuerverbindlichkeiten 6.345 25.001 10.100
Sonstige Verbindlichkeiten 106.159 106.569 115.689
771.098 541.061 626.709
1.537.235 1.610.961 1.671.525
Summe Passiva 2.289.263 2.374.256 2.359.347

Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. Mai 2017

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Sonstiges Ergebnis
in T EUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage IAS 39-Rücklage Rücklage aus Währungsumrechnung Angesammelte Ergebnisse Anteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens
--- --- --- --- --- --- ---
Zum 30. November/ 1. Dezember 2015 31.400 513.827 -36 -31.938 113.152 626.405
Konzernergebnis - - - - 45.621 45.621
Sonstiges Ergebnis - - -3 -29.956 - -29.959
Gesamtergebnis - - -3 -29.956 45.621 15.662
Ausschüttung - - - - -26.690 -26.690
Zum 31. Mai 2016 31.400 513.827 -39 -61.894 132.083 615.377
Zum 30. November/ 1. Dezember 2016 31.400 513.827 -41 -26.442 207.413 726.157
Konzernergebnis - - - - 37.454 37.454
Sonstiges Ergebnis - - 36 -16.869 - -16.833
Gesamtergebnis - - 36 -16.869 37.454 20.621
Ausschüttung - - - - -32.970 -32.970
Zum 31. Mai 2017 31.400 513.827 -5 -43.311 211.897 713.808

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in T EUR Nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital
--- --- ---
Zum 30. November/ 1. Dezember 2015 71.726 698.131
Konzernergebnis 3.009 48.630
Sonstiges Ergebnis -2.005 -31.964
Gesamtergebnis 1.004 16.666
Ausschüttung -285 -26.975
Zum 31. Mai 2016 72.445 687.822
Zum 30. November/ 1. Dezember 2016 37.138 763.295
Konzernergebnis 906 38.360
Sonstiges Ergebnis 176 -16.657
Gesamtergebnis 1.082 21.703
Ausschüttung - -32.970
Zum 31. Mai 2017 38.220 752.028

Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. Mai 2017

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in T EUR Anhang Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
Konzernergebnis 38.360 48.630
Ertragsteuern (6) 16.678 20.471
Abschreibungen auf Sachanlagevermögen 44.347 41.885
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 18.539 21.026
Portfoliobereinigungen - 68
Veränderung der sonstigen Rückstellungen -5.705 -4.536
Veränderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen -4.331 -3.278
Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten/Schulden -1.371 -46
Finanzergebnis 17.142 17.149
Gezahlte Zinsen -18.010 -17.818
Erhaltene Zinsen 957 714
Gezahlte Ertragsteuern -32.647 -66.706
Erhaltene Ertragsteuern 2.128 635
Veränderung der Vorräte -18.452 -7.831
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Aktiva -858 -16.332
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Passiva -32.191 -12.707
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 8.702 9.767
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 33.288 31.091
Einzahlungen aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte 2.105 332
Auszahlungen für Investitionen
in Sachanlagen -30.828 -33.765
in immaterielle Vermögenswerte -4.562 -1.257
Einzahlungen aus Desinvestitionen abzüglich abgegebener Zahlungsmittel (2) 1.356 -2.275
Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel (2) - 1.013
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -31.929 -35.952
Ausschüttungen an Dritte -32.970 -27.029
Ausschüttungen von Dritten 78 -
Aufnahme von Finanzkrediten 26.936 73.524
Rückzahlung von Finanzkrediten -23.158 -29.580
Auszahlungen für Finanzierungsleasing -315 -825
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -29.429 16.090
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -28.070 11.229
Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelbestandes -1.612 -2.345
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 107.742 87.090
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 78.060 95.974
Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 91.240 105.408
Kontokorrentverbindlichkeiten -13.180 -9.434
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 78.060 95.974

Die Anhangsangaben (1) bis (14) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.

KONZERN-ANHANG

der Gerresheimer AG zum Konzern-Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. Mai 2017

(1) Grundlagen der Berichterstattung

Der Gerresheimer Konzern mit Sitz in Düsseldorf umfasst die Gerresheimer AG sowie die von ihr direkt und indirekt gehaltenen Beteiligungen.

Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde nach den gültigen Vorschriften der von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), den zusätzlich nach § 315a HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Demzufolge enthält dieser Konzern-Zwischenabschluss nicht sämtliche Informationen und Anhangsangaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind und sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 30. November 2016 gelesen werden. Eine prüferische Durchsicht durch den Abschlussprüfer hat nicht stattgefunden.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt und um eine Konzern-Gesamtergebnisrechnung ergänzt. Es gelten grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie für den Konzernabschluss 2016.

Folgende Standards und Interpretationen wurden erstmalig verpflichtend angewendet:

IFRS 10, IFRS 12, IAS 28, Investmentgesellschaften - Anwendung der Konsolidierungsausnahme
IFRS 11, Gemeinsame Vereinbarungen - Erwerb von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit
IAS 1, Darstellung des Abschlusses - Angabeninitiative
IAS 16, Sachanlagen und IAS 38, Immaterielle Vermögenswerte: Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden
IAS 16, Sachanlagen und IAS 41, Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen
IAS 27, Separate Abschlüsse - Anwendung der Equity-Methode in Einzelabschlüssen
Änderungen der IFRS

Im September 2014 hat das IASB den siebten Sammelstandard mit insgesamt fünf Änderungen an vier verschiedenen Standards veröffentlicht. Die Änderungen sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.

Aus der verpflichtenden Anwendung dieser Standards und Interpretationen ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf diesen Konzern-Zwischenabschluss.

Bei der Erstellung des Konzern-Zwischenabschlusses in Übereinstimmung mit angewandten Rechnungslegungsprinzipien werden Schätzungen vorgenommen, Annahmen und Ermessensentscheidungen getroffen, die Einfluss auf den Ansatz und die Bewertung von Aktiva und Passiva haben sowie sich auf die Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten und -forderungen zum Bilanzstichtag und auf die Höhe von Erträgen und Aufwendungen im Berichtszeitraum auswirken. Obwohl die Schätzungen auf dem besten Wissen des Managements bezüglich der laufenden Ereignisse und Handlungen basieren, können die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse von den Schätzungen abweichen.

Der Konzern-Zwischenabschluss ist in Euro, der funktionalen Währung der Muttergesellschaft, aufgestellt. Sowohl Einzel- als auch Summenwerte stellen den Wert mit der kleinsten Rundungsdifferenz dar. Bei Additionen der dargestellten Einzelwerte können deshalb geringfügige Differenzen zu den ausgewiesenen Summen auftreten. Für die Umrechnung der wesentlichen Währungen im Konzern in die Berichtswährung werden die folgenden Wechselkurse zugrunde gelegt:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
1 EUR 31.05.2017 31.05.2016 Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
--- --- --- --- --- ---
Argentinien ARS 18,1596 15,5647 16,9042 14,9960
Brasilien BRL 3,6485 3,9850 3,4539 4,1678
Schweiz CHF 1,0896 1,1044 1,0754 1,0962
China CNY 7,6449 7,3363 7,4088 7,1797
Tschechische Republik CZK 26,4220 27,0220 26,9281 27,0362
Dänemark DKK 7,4398 7,4376 7,4373 7,4541
Indien INR 72,3340 74,9510 71,4106 73,9469
Mexiko MXN 21,0559 20,5185 21,2626 19,4165
Polen PLN 4,1712 4,3865 4,3025 4,3353
Vereinigte Staaten von Amerika USD 1,1221 1,1154 1,0767 1,1036

Der Konzernabschluss der Gerresheimer AG zum 30. November 2016 ist im Bundesanzeiger in deutscher Sprache und im Internet unter der Adresse www.gerresheimer.com veröffentlicht.

(2) Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Finanzmittelbestand des Gerresheimer Konzerns im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert hat. Die aus der Erstkonsolidierung resultierenden Auswirkungen von Akquisitionen, Effekte aus Desinvestitionen und sonstigen Änderungen des Konsolidierungskreises sind gesondert ausgewiesen. Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand beinhaltet Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, bestehend aus Kassenbeständen, Schecks, Wechseln und Guthaben bei Kreditinstituten sowie gegenläufigen Kontokorrentverbindlichkeiten. Der Posten "Einzahlungen aus Desinvestitionen abzüglich abgegebener Zahlungsmittel" in der Berichtsperiode steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbereiches Life Science Research und beinhaltet Einzahlungen für im Vorjahr bilanzierte Forderungen aus Kaufpreisanpassungen. Im Vorjahr resultierte diese Position aus Auszahlungen für bilanzierte Verbindlichkeiten aus der Kaufpreisanpassung im Zusammenhang mit der Veräußerung des Röhrenglasgeschäftes. Der Posten "Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel" beinhaltet im Vorjahresvergleichszeitraum den Erhalt einer Kaufpreisanpassung für den Erwerb der US-amerikanischen Centor.

(3) Saisonale Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit

Das Geschäft unterliegt saisonalen Einflüssen, so dass die Umsätze und der Cash Flow während der Ferienzeiten im Dezember/Januar und während der Sommermonate in Europa und Nordamerika üblicherweise am niedrigsten ausfallen.

ERLÄUTERUNGEN ZUM VERKÜRZTEN KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

(4) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus sonstigen Erstattungsansprüchen gegen Dritte in Höhe von T EUR 1.456 (Vorjahreshalbjahr: T EUR 877) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit einem Betrag von T EUR 4.111 (Vorjahreshalbjahr: T EUR 1.558) enthalten. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus nicht mehr benötigten, in der Vergangenheit gebildeten, Rückstellungen für Gewährleistungen.

(5) Abschreibung auf Fair Value-Anpassungen

Die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen betreffen die Akquisitionen der Gerresheimer Regensburg Gruppe Anfang Januar 2007, der Pharma-Glassparte der US-amerikanischen Comar Inc. im März 2007, der Gerresheimer Zaragoza und Gerresheimer Plasticos Sao Paulo im Januar 2008, der Vedat Tampas Hermeticas (verschmolzen auf Gerresheimer Plasticos Sao Paulo) im März 2011, der Neutral Glass im April 2012, der Triveni im Dezember 2012 sowie der Centor im September 2015. Bei den Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen handelt es sich um Abschreibungen auf identifizierte immaterielle Vermögenswerte.

Die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen sind vollständig im Funktionsbereich Vertriebskosten ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr sind keine Wertminderungen in den Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen enthalten (Vorjahreshalbjahr: Wertminderungen auf Kundenbeziehungen in Höhe von T EUR 277 im Geschäftsbereich Plastics & Devices).

(6) Ertragsteuern

Der Ertragsteueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:

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in T EUR Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
Tatsächliche Ertragsteuern 12.978 21.653
Latente Ertragsteuern 3.700 -2.057
Ertragsteuern 16.678 19.596

Die aktuelle Steuerquote des Konzerns beträgt 30,3 % (Vorjahreshalbjahr: 30,3 %).

(7) Ausschüttungen an Dritte

Neben der Dividende in Höhe von T EUR 32.970 an die Anteilseigner der Gerrersheimer AG haben im 1. Halbjahr 2017 keine Ausschüttungen an nicht beherrschende Anteile stattgefunden.

Im Vorjahreshalbjahr wurde eine Dividende an die Anteilseigner der Gerresheimer AG von T EUR 26.690 sowie an nicht beherrschende Anteile der Triveni Polymers Ltd., Indien, in Höhe von T EUR 339 beschlossen und gezahlt.

(8) Vorräte

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

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in T EUR 31.05.2017 30.11.2016
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 50.980 49.968
Unfertige Erzeugnisse/ Leistungen 20.124 18.429
Fertige Erzeugnisse und Waren 98.894 83.983
Geleistete Anzahlungen 2.458 3.053
Vorräte 172.456 155.433

Der Aufwand aus der Wertberichtigung von Vorräten beträgt in der Berichtsperiode T EUR 2.598 (Vorjahreshalbjahr: T EUR 2.654). Bei Wegfall der Gründe, welche zu einer Abwertung geführt haben, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Wertaufholungen betragen in der Berichtsperiode T EUR 326 (Vorjahreshalbjahr: T EUR 272).

(9) Finanzielle Verbindlichkeiten

Im Rahmen der Refinanzierung der bisherigen Konsortialkredite wurde am 9. Juni 2015 ein neues revolvierendes Darlehen mit fünfjähriger Laufzeit in Höhe von T EUR 450.000 unterzeichnet. Der in 2016 regulär ausgelaufene Bankkredit in Höhe von ursprünglich T EUR 400.000 wurde damit am 15. Juni 2015 abgelöst. Zum Stichtag war das revolvierende Darlehen in Höhe von T EUR 155.966 in Anspruch genommen.

Die Anleihe in Höhe von T EUR 300.000 ist unverändert im Bestand. Diese wurde am 19. Mai 2011 zu einem Ausgabekurs von 99,4 % und einem Zinskupon von 5,0 % p. a. begeben, der mit einer Endfälligkeit im Mai 2018 ausgestattet ist.

Zum 10. November 2015 wurden zudem Schuldscheindarlehen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren in Höhe von insgesamt T EUR 425.000 begeben.

(10) Berichterstattung zu Finanzinstrumenten

Die Ziele des Konzerns im Hinblick auf das Kapitalmanagement liegen im Wesentlichen in der Aufrechterhaltung und Sicherstellung einer optimalen Kapitalstruktur zur Reduzierung der Kapitalkosten, in der Sicherstellung ausreichender liquider Mittel und in dem aktiven Management des Nettoumlaufvermögens. Die Nettofinanzschulden betragen zum 31. Mai 2017 T EUR 812.581 (30. November 2016: T EUR 788.188), und das Net Working Capital beläuft sich auf T EUR 230.338 (30. November 2016: T EUR 200.300).

Das Risikomanagementsystem des Gerresheimer Konzerns für das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko und einzelne Marktrisiken, insbesondere Zinsrisiken, Währungsrisiken und Preisrisiken, wird einschließlich seiner Ziele, Methoden, Prozesse und dessen Maßnahme zur Überwachung der einzuhaltenden Covenants im Chancen- und Risikobericht des Lageberichts im Konzernabschluss zum 30. November 2016 dargestellt.

Information zu den Finanzinstrumenten nach Kategorien und Klassen

Nach Art der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten sind drei Hierarchiestufen zu unterscheiden. Die Zuordnung der beizulegenden Zeitwerte zu den einzelnen Hierarchiestufen überprüft Gerresheimer jeweils zum Ende einer Berichtsperiode.

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Stufe 1: Die beizulegenden Zeitwerte werden anhand von öffentlich notierten Marktpreisen an aktiven Märkten bestimmt.
Stufe 2: Besteht kein aktiver Markt für einen finanziellen Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit, basiert die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte auf Bewertungsmodellen. Die der Stufe 2 zuzurechnenden beizulegenden Zeitwerte wurden anhand von Preisen in jüngsten Geschäftsvorfällen mit vertragswilligen und unabhängigen Vertragspartnern oder unter Verwendung von Preisen bei beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen für ähnliche Vermögenswerte oder Schulden bestimmt.
Stufe 3: Die Bewertungen der beizulegenden Zeitwerte beruhen auf Modellen, in die am Markt nicht beobachtbare Inputfaktoren eingehen und das Bewertungsergebnis signifikant beeinflussen.

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31.05.2017 30.11.2016
in T EUR Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Total Stufe 1 Stufe 2
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie

"zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte"
Wertpapiere 75 - - 75 646 -
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Derivative finanzielle Vermögenswerte - 3.384 - 3.384 - 77
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet 75 3.384 - 3.459 646 77
Finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten - 78 - 78 - 2.990
Put-Optionen - - 15.539 15.539 - -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet - 78 15.539 15.617 - 2.990

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30.11.2016
in T EUR Stufe 3 Total
--- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie

"zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte"
Wertpapiere - 646
Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Derivative finanzielle Vermögenswerte - 77
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet - 723
Finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten - 2.990
Put-Optionen 14.706 14.706
Zum beizulegenden Zeitwert bewertet 14.706 17.696

Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede einzelne Kategorie von Finanzinstrumenten dar und leitet sie auf die entsprechenden Bilanzpositionen über:

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31.05.2017
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Zum beizulegenden Zeitwert bewertet
--- --- --- --- ---
in T EUR Buchwert Nachrichtlich: beizulegender Zeitwert Buchwert Buchwert laut Bilanz
--- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 190.578 190.578 - 190.5781)
Kredite und Forderungen 190.578 190.578 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 12.803 12.571 3.459 16.262
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 2322) - 75
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet - - 3.384
Kredite und Forderungen 12.571 12.571 -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 91.240 91.240 - 91.240
Finanzielle Vermögenswerte 294.621 294.389 3.459 298.080
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 904.836 919.335 15.617 920.453
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 904.836 919.335 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet - - 15.617
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 126.734 126.734 - 126.734
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 126.734 126.734 -
Finanzielle Verbindlichkeiten 1.031.570 1.046.069 15.617 1.047.187

1) Zusätzlich werden in der Bilanz T EUR 32.311 Forderungen aus Fertigungsaufträgen ausgewiesen.

2) In Ermangelung eines verlässlich schätzbaren Marktwertes wird auf die Angabe des beizulegenden Zeitwertes für die mit T EUR 232 bilanzierten Beteiligungen verzichtet.

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30.11.2016
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Zum beizulegenden Zeitwert bewertet
--- --- --- --- ---
in T EUR Buchwert Nachrichtlich: beizulegender Zeitwert Buchwert Buchwert laut Bilanz
--- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 211.265 211.265 - 211.2653)
Kredite und Forderungen 211.265 211.265 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 15.094 14.859 723 15.817
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 2354) - 646
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet - - 77
Kredite und Forderungen 14.859 14.859 -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 118.391 118.391 - 118.391
Finanzielle Vermögenswerte 344.750 344.515 723 345.473
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 912.283 933.982 17.696 929.979
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 912.283 933.982 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet - - 17.696
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 156.996 156.996 - 156.996
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 156.996 156.996 -
Finanzielle Verbindlichkeiten 1.069.279 1.090.978 17.696 1.086.975

3) Zusätzlich werden in der Bilanz T EUR 20.786 Forderungen aus Fertigungsaufträgen ausgewiesen.

4) In Ermangelung eines verlässlich schätzbaren Marktwertes wird auf die Angabe des beizulegenden Zeitwertes für die mit T EUR 235 bilanzierten Beteiligungen verzichtet.

In den Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten sind Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing enthalten, bei denen die Konzerngesellschaften Leasingnehmer sind. Zum 31. Mai 2017 belaufen sich diese Verbindlichkeiten auf T EUR 6.766 (30. November 2016: T EUR 7.245).

Der beizulegende Zeitwert von Forderungen, Krediten oder Verbindlichkeiten wird als Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse oder -abflüsse ermittelt. Die Abzinsung erfolgt mit einem Zinssatz, der der jeweiligen Fälligkeit des Aktivpostens bzw. der Restlaufzeit der Verbindlichkeiten und der Bonität des Schuldners am Abschlussstichtag Rechnung trägt.

Aufgrund der überwiegend kurzfristigen Laufzeiten weichen die beizulegenden Zeitwerte für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente nicht signifikant von den Buchwerten ab.

(11) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

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in T EUR 31.05.2017 30.11.2016
Verpflichtungen aus Miet- und Operating Leasing-Verträgen 40.616 44.172
Bestellobligo aus Investitionen 10.695 11.391
Andere finanzielle Verpflichtungen 5.902 7.564
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 57.213 63.127

Die Verpflichtungen aus Miet- und Operating Leasing-Verträgen betreffen im Wesentlichen technische Anlagen sowie betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude.

(12) Segmentberichterstattung

Nach dem Management Approach orientiert sich die Segmentberichterstattung am internen Berichtswesen.

Die Ressourcenallokation und die Bewertung der Ertragskraft der Geschäftssegmente werden im Gerresheimer Konzern durch den Vorstand der Gerresheimer AG als Hauptentscheidungsträger wahrgenommen. Die Abgrenzung der Segmente und der Regionen sowie die aufgeführten Kennzahlen stimmen mit dem internen Steuerungs- und Berichtswesen überein.

Der Gerresheimer Konzern wird über strategische Geschäftseinheiten in Form von Geschäftsbereichen gesteuert. Diese werden nach ihren spezifischen Herstellungstechnologien und Materialien, die wir für unsere Produkte verwenden, zu berichtspflichtigen Segmenten zusammengefasst. Unser Geschäftsmodell ist seit dem Verkauf des Geschäftsbereiches Life Science Research zum 31. Oktober 2016 in die zwei berichtspflichtigen operativen Geschäftsbereiche Plastics & Devices und Primary Packaging Glass gegliedert.

Unser Produktportfolio im Geschäftsbereich Plastics & Devices umfasst komplexe kundenspezifische Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten. Dazu zählen beispielsweise Insulin-Pens, Inhalatoren oder vorfüllbare Spritzen. Darüber hinaus gehören zu diesem Bereich Produkte für die Diagnostik und Medizintechnik wie Stechhilfen und Testsysteme sowie pharmazeutische Kunststoffbehälter für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen.

Im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass produzieren wir Primärverpackungen aus Glas für Medikamente und Kosmetik. Dazu zählen zum Beispiel Pharmagläser, Ampullen, Injektionsfläschchen, Karpulen, Parfümflakons und Cremetiegel sowie spezielle Gläser für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.

Die Auswirkungen von Dienstleistungen der Gerresheimer AG, Konsolidierungsmaßnahmen und Überleitungen zwischen den Segmenten werden in der Segmentberichterstattung als "Zentralstellen/Konsolidierung" dargestellt. Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung liegen die im Konzernabschluss verwendeten IFRS zugrunde.

Im Folgenden werden die von der Gerresheimer AG zur Beurteilung der Leistung der Segmente herangezogenen Steuerungsgrößen dargestellt:

Segmentdaten nach Geschäftsbereichen

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in T EUR Plastics & Devices Primary Packaging Glass Life Science Research2)
Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016 Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016 Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz des Segmentes 350.413 370.813 292.304 297.041 - -
Innenumsätze -204 -305 -168 -72 - -
Umsatz mit Dritten 350.209 370.508 292.136 296.969 - -
Adjusted EBITDA 90.508 94.279 55.717 61.169 - -
Planmäßige Abschreibungen -22.732 -21.040 -22.251 -21.394 - -
Adjusted EBITA 67.776 73.239 33.466 39.775 - -
Net Working Capital 118.128 109.703 115.093 99.236 - 24.263
Operating Cash Flow1) 56.969 69.706 24.642 30.583 - 7.008
Investitionen 20.702 14.690 12.099 19.204 - 623
Mitarbeiter (Durchschnitt) 4.534 4.676 5.169 5.180 - 747

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in T EUR Zentralstellen/ Konsolidierung Konzern
Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016 Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
--- --- --- --- ---
Umsatz des Segmentes - - 642.717 667.854
Innenumsätze - - -372 -377
Umsatz mit Dritten - - 642.345 667.477
Adjusted EBITDA -10.617 -11.287 135.608 144.161
Planmäßige Abschreibungen -452 -202 -45.435 -42.636
Adjusted EBITA -11.069 -11.489 90.173 101.525
Net Working Capital -2.883 -2.465 230.338 230.737
Operating Cash Flow1) -12.997 -13.252 68.614 94.045
Investitionen 2.589 505 35.390 35.022
Mitarbeiter (Durchschnitt) 97 96 9.800 10.699

1) Operating Cash Flow: Adjusted EBITDA zuzüglich bzw. abzüglich Veränderung Net Working Capital abzüglich Investitionen.

2) Die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung sind aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbereiches Life Science Research im Vorjahr angepasst worden. In den Vorjahreszahlen der Bilanz, in der Kapitalflussrechnung für das Vorjahr sowie in den Mitarbeiterzahlen ist der Geschäftsbereich Life Science Research dagegen weiterhin vollständig enthalten.

Die Überleitungsrechnung vom Adjusted EBITA der Segmente zum Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft ergibt sich aus der folgenden Aufstellung:

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in T EUR Q1-Q2 2017 Q1-Q2 2016
Adjusted EBITA der Segmente 101.242 113.014
Zentralstellen/Konsolidierung -11.069 -11.489
Adjusted EBITA Konzern 90.173 101.525
Verkauf Röhrenglasgeschäft - 322
Portfoliooptimierungen -21 -1.221
Einmalige Aufwendungen und Erträge -521 -228
Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen -17.451 -18.550
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 72.180 81.848
Finanzergebnis -17.142 -17.135
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 55.038 64.713
Ertragsteuern -16.678 -19.596
Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 38.360 45.117

Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten werden anhand marktüblicher Konditionen wie unter fremden Dritten ermittelt.

SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN

(13) Angaben über die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen unseres operativen Geschäftes unterhalten wir Geschäftsbeziehungen zu juristischen oder natürlichen Personen, die auf die Gerresheimer AG oder deren Tochterunternehmen Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Gerresheimer AG oder ihre Tochterunternehmen ausgesetzt sind.

Zu den nahestehenden Unternehmen und Personen gehören Unternehmen, die mit Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung stehen, nicht konsolidierte Gesellschaften und assoziierte Unternehmen sowie die Organmitglieder der Gerresheimer AG.

Die folgende Tabelle stellt das Lieferungs- und Leistungsvolumen mit nahestehenden Unternehmen und Personen dar:

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Q1-Q2 2017 31.05.017 Q1-Q2 2016
in T EUR Erbrachte Lieferungen und Leistungen Empfangene Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Erbrachte Lieferungen und Leistungen Empfangene Lieferungen und Leistungen
--- --- --- --- --- --- ---
Unternehmen, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht 1.303 - 308 - 1.232 -
Assoziierte Unternehmen 41 1.509 - 251 - 1.289
1.344 1.509 308 251 1.232 1.289

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31.05.016
in T EUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
--- --- ---
Unternehmen, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht 213 -
Assoziierte Unternehmen - 66
213 66

Die getätigten Geschäfte betreffen das Unternehmen Vetter Pharma-Fertigungs GmbH & Co. KG, Ravensburg, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht.

Sämtliche getätigten Geschäfte wurden zu marktüblichen Preisen und Konditionen wie zwischen fremden Dritten durchgeführt.

(14) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem 31. Mai 2017 sind keine für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Gerresheimer Konzerns wesentlichen Ereignisse eingetreten.

Der Vorstand hat den Konzern-Zwischenabschluss nach Erörterung mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats am 12. Juli 2017 freigegeben.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDS

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Düsseldorf, 12. Juli 2017

Der Vorstand

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Uwe Röhrhoff Rainer Beaujean Andreas Schütte

FINANZKALENDER

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11.10.2017 Quartalsfinanzbericht 3. Quartal 2017

IMPRESSUM

Herausgeber

Gerresheimer AG

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Konzept und Gestaltung

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Text

Gerresheimer AG, Düsseldorf

Hinweis zum Quartalsfinanzbericht

Der Quartalsfinanzbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen gilt die deutsche Fassung.

Rundungshinweis

Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen auftreten.

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Quartalsfinanzbericht enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie "glaubt", "schätzt", "geht davon aus", "erwartet", "nimmt an", "prognostiziert", "beabsichtigt", "könnte", "wird" oder "sollte" oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität des Gerresheimer Konzerns sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse des Gerresheimer Konzerns, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Quartalsfinanzbericht übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.

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