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Gerresheimer AG — Interim / Quarterly Report 2017
Oct 11, 2017
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Interim / Quarterly Report
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Gerresheimer AG
Düsseldorf
Quartalsfinanzbericht 3. Quartal
Unser drittes Quartal
Dezember 2016 - August 2017
KONZERN-KENNZAHLEN
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| Geschäftsjahr zum 30.11. | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in %7) | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung in %7) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ertragslage im Berichtszeitraum in Mio. EUR | ||||||
| Umsatzerlöse | 331,5 | 350,4 | -5,4 | 973,8 | 1.017,8 | -4,3 |
| Adjusted EBITDA1) | 77,6 | 81,2 | -4,4 | 213,2 | 225,3 | -5,4 |
| in % der Umsatzerlöse | 23,4 | 23,2 | - | 21,9 | 22,1 | - |
| Adjusted EBITA2) | 55,2 | 59,5 | -7,3 | 145,4 | 161,0 | -9,7 |
| in % der Umsatzerlöse | 16,6 | 17,0 | - | 14,9 | 15,8 | - |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 46,3 | 50,7 | -8,6 | 118,5 | 132,5 | -10,6 |
| Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft | 26,3 | 31,3 | -16,1 | 64,6 | 76,4 | -15,4 |
| Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen3) | 31,3 | 36,3 | -13,7 | 80,4 | 93,3 | -13,8 |
| Vermögenslage zum Stichtag in Mio. EUR | ||||||
| Bilanzsumme | 2.255,9 | 2.398,9 | -6,0 | 2.255,9 | 2.398,9 | -6,0 |
| Eigenkapital | 750,7 | 725,1 | 3,5 | 750,7 | 725,1 | 3,5 |
| Eigenkapitalquote in % | 33,3 | 30,2 | - | 33,3 | 30,2 | - |
| Net Working Capital | 223,9 | 243,7 | -8,2 | 223,9 | 243,7 | -8,2 |
| in % der Umsatzerlöse der letzten zwölf Monate | 16,8 | 17,8 | - | 16,8 | 17,8 | - |
| Investitionen | 28,9 | 32,4 | -10,9 | 64,3 | 67,4 | -4,7 |
| Nettofinanzschulden | 765,8 | 871,2 | -12,1 | 765,8 | 871,2 | -12,1 |
| Adjusted EBITDA Leverage4) | 2,6 | 2,8 | - | 2,6 | 2,8 | - |
| Finanz- und Liquiditätslage im Berichtszeitraum in Mio. EUR | ||||||
| Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 69,7 | 61,3 | 13,6 | 103,0 | 92,4 | 11,4 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -28,3 | -27,2 | 3,9 | -60,3 | -63,2 | -4,7 |
| davon Auszahlungen für Investitionen | -28,9 | -27,4 | 5,4 | -64,3 | -62,4 | 3,0 |
| Freier Cash Flow vor Finanzierung | 41,4 | 34,1 | 21,4 | 42,7 | 29,2 | 46,3 |
| Mitarbeiter | ||||||
| Mitarbeiter zum Stichtag (gesamt) | 9.808 | 10.752 | -8,8 | 9.808 | 10.752 | -8,8 |
| Aktie | ||||||
| Anzahl der Aktien zum Stichtag in Mio. Stück | 31,4 | 31,4 | - | 31,4 | 31,4 | - |
| Aktienkurs5) zum Stichtag in EUR | 66,08 | 74,45 | -11,2 | 66,08 | 74,45 | -11,2 |
| Marktkapitalisierung zum Stichtag in Mio. EUR | 2.074,9 | 2.337,7 | -11,2 | 2.074,9 | 2.337,7 | -11,2 |
| Höchstkurs5) im Berichtszeitraum in EUR | 78,01 | 76,77 | - | 78,01 | 76,77 | - |
| Tiefstkurs5) im Berichtszeitraum in EUR | 65,82 | 65,35 | - | 65,82 | 57,10 | - |
| Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie in EUR nach nicht beherrschenden Anteilen6) | 1,00 | 1,17 | -14,5 | 2,56 | 2,97 | -13,8 |
1) Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen.
2) Adjusted EBITA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen.
3) Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen: Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen vor den zahlungsunwirksamen Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und Sondereffekten aus Restrukturierungsaufwendungen, Portfoliobereinigungen sowie dem Saldo aus einmaligen Erträgen und Aufwendungen (einschließlich wesentlicher zahlungsunwirksamer Aufwendungen) und darauf entfallende Steuereffekte.
4) Adjusted EBITDA Leverage: Beschreibt das Verhältnis der Nettofinanzschulden zum Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate, gemäß der gültigen Rahmenkreditvereinbarung.
5) Xetra-Tagesschlusskurs.
6) Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen, bezogen auf 31,4 Mio. Aktien.
7) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.
GESCHÄFTSBEREICHE
Plastics & Devices
Das Produktportfolio des Geschäftsbereiches Plastics & Devices umfasst komplexe kundenspezifische Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten wie Insulin-Pens, Inhalatoren und vorfüllbare Spritzen. Außerdem Produkte für die Diagnostik und Medizintechnik wie Stechhilfen und Testsysteme sowie pharmazeutische Kunststoffbehälter für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen.
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| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in %3) | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung in %3) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse1) | 184,1 | 195,2 | -5,7 | 534,5 | 566,0 | -5,6 |
| Adjusted EBITDA2) | 52,8 | 54,4 | -2,9 | 143,3 | 148,7 | -3,6 |
| in % der Umsatzerlöse | 28,7 | 27,9 | - | 26,8 | 26,3 | - |
| Investitionen | 22,1 | 8,2 | >100,0 | 42,8 | 22,9 | 86,8 |
Primary Packaging Glass
Der Geschäftsbereich Primary Packaging Glass produziert Primärverpackungen aus Glas für Medikamente und Kosmetik wie zum Beispiel Pharmagläser, Ampullen, Injektionsfläschchen, Karpulen oder auch Parfümflakons und Cremetiegel sowie spezielle Gläser für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.
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| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in %3) | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung in %3) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse1) | 147,8 | 155,2 | -4,7 | 440,1 | 452,3 | -2,7 |
| Adjusted EBITDA2) | 29,8 | 32,0 | -6,8 | 85,5 | 93,1 | -8,2 |
| in % der Umsatzerlöse | 20,1 | 20,6 | - | 19,4 | 20,6 | - |
| Investitionen | 6,8 | 23,3 | -70,6 | 19,0 | 42,5 | -55,4 |
Life Science Research (verkauft zum 31.Oktober 2016)
Der Geschäftsbereich Life Science Research produziert für Forschung, Entwicklung und Analytik wiederverwendbare Laborglasprodukte wie Bechergläser, Erlenmeyerkolben, Messzylinder sowie Laboreinwegartikel wie Reagenzgläser, Pipetten, Chromatografiefläschchen und weitere Speziallaborgläser. Zur weiteren Darstellung verweisen wir auf Angabe (2) des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2016.
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| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in %3) | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung in %3) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse1) | - | - | - | - | - | - |
| Adjusted EBITDA2) | - | - | - | - | - | - |
| in % der Umsatzerlöse | - | - | - | - | - | - |
| Investitionen | - | 0,4 | -100,0 | - | 1,0 | -100,0 |
1) Die Umsatzerlöse der Geschäftsbereiche enthalten Konzerninnenumsatzerlöse.
2) Adjusted EBITDA: Konzernergebnis vor Ertragsteuern, Finanzergebnis, Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen, planmäßigen Abschreibungen, Wertminderungen, Restrukturierungsaufwand sowie einmaligen Aufwendungen und Erträgen.
3) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.
KEY FACTS
3. QUARTAL 2017
| ― | Die Umsatzerlöse sanken von EUR 350,4 Mio. im 3. Quartal 2016 um 5,4% auf EUR 331,5 Mio. im 3. Quartal 2017. Organisch sanken die Umsatzerlöse im 3. Quartal 2017 um 4,3 % |
| ― | Eine strenge Kostenkontrolle und kontinuierliche Fokussierung auf betriebliche Effizienz führte trotz deutlichem Umsatzrückgang zu einer leichten Verbesserung der Adjusted EBITDA-Marge auf 23,4 % (3. Quartal 2016: 23,2 %) |
| ― | EBITDA Leverage mit 2,6x wieder auf dem Niveau wie zum 30. November 2016 und damit deutlich besser als erwartet |
| ― | Prognose: Wir erwarten ein gutes 4. Quartal 2017. Dennoch zeichnen sich Umsatzrisiken in einer Größenordnung von EUR 30 Mio., bezogen auf unsere letzte Erwartung für das Geschäftsjahr 2017 von EUR 1,4 Mrd., ab. Sollte dieses Umsatzrisiko von EUR 30 Mio. eintreten, kann das negative Auswirkungen von rund EUR 10 Mio. auf das Adjusted EBITDA bzw. rund EUR 0,17 auf das bereinigte Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen haben. |
| ― | Emission eines Schuldscheindarlehens in Höhe von EUR 250,0 Mio. am 27. September erfolgreich abgeschlossen mit positiven Ergebnissen auf das Finanzergebnis ab Mai 2018 in Nachfolge der Ablösung der Schuldverschreibung |
GERRESHEIMER AM KAPITALMARKT
KONSOLIDIERUNGSPHASE UNSERER AKTIE
An den Aktienmärkten setzte im Sommer die von Experten bereits seit längerer Zeit erwartete Konsolidierung ein und führte bei den europäischen Aktienindizes zu Kursrückgängen. Hauptverantwortlich dafür war die Aufwertung des Euros und die im Juni 2017 von den Märkten überwiegend erwartete weitere Leitzinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve.
Bis Anfang Juni 2017 konnte die Gerresheimer Aktie ihren zu Jahresanfang begonnenen Aufwärtstrend fortsetzen. So verzeichnete die Aktie am 2. Juni 2017 mit einem Höchstkurs von EUR 78,01 einen Kursgewinn von 14,83 % seit dem 1. Dezember 2016, unter Berücksichtigung der gezahlten Dividende in Höhe von EUR 1,05. Nach Ablauf der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 schloss unsere Aktie, unter Berücksichtigung der Dividendenzahlung, mit einem Kursverlust von 2,50 % bei EUR 66,08 am 31. August 2017. Neben der allgemeinen Konsolidierung der Aktienindizes war dies auch auf jüngste Ausblicke von Pharmaunternehmen zurückzuführen. Diese deuten auf moderates Umsatzwachstum und verzögerte Produkteinführungen hin und beeinflussen somit unmittelbar unsere Geschäftsentwicklung als Lieferant u. a. der zehn größten Pharmaunternehmen der Welt. Seit dem Anfang September 2017 erreichten Tiefpunkt von EUR 61,03 hat sich die Aktie deutlich erholt und zeigte einen Kursanstieg, der oberhalb der Marktentwicklung lag. Zum Redaktionsschluss am 25. September 2017 notierte die Aktie bei EUR 64,53.
KAUF- UND HALTEEMPFEHLUNGEN SIND FÜHRENDE ANALYSTENEINSCHÄTZUNGEN
Von den 15 Bankanalysten, die bis zum Redaktionsschluss 25. September 2017 über die Gerresheimer Aktie berichteten, sprechen sechs Analysten eine Kauf- und acht Analysten eine Halteempfehlung aus. Zum Verkauf riet nach wie vor nur ein Analyst. Das durchschnittliche Kursziel betrug zum Redaktionsschluss EUR 74,19.
Kennzahlen zur Aktie
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| Q3 | Q3 | Q1-Q3 | Q1-Q3 | |
|---|---|---|---|---|
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl der Aktien zum Stichtag in Mio. Stück | 31,4 | 31,4 | 31,4 | 31,4 |
| Aktienkurs1) zum Stichtag in EUR | 66,08 | 74,45 | 66,08 | 74,45 |
| Marktkapitalisierung zum Stichtag in Mio. EUR | 2.074,9 | 2.337,7 | 2.074,9 | 2.337,7 |
| Höchstkurs1) im Berichtszeitraum in EUR | 78,01 | 76,77 | 78,01 | 76,77 |
| Tiefstkurs1) im Berichtszeitraum in EUR | 65,82 | 65,35 | 65,82 | 57,10 |
| Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie in EUR nach nicht beherrschenden Anteilen2) | 1,00 | 1,17 | 2,56 | 2,97 |
1) Xetra-Tagesschlusskurs.
2) Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach Ergebnisanteilen von nicht beherrschenden Anteilen, bezogen auf 31,4 Mio. Aktien.
KURS DER GERRESHEIMER ANLEIHE
Die Gerresheimer Anleihe, mit Endfälligkeit zum 19. Mai 2018, notierte zum Redaktionsschluss am 25. September 2017 bei 103,2 % und erzielte eine Effektivverzinsung von rund 0,3 % p. a. Die im Berichtszeitraum nahezu unverändert niedrige Effektivverzinsung zeigt, dass die Investoren die Sicherheit eines Investments in die Gerresheimer Anleihe als weiterhin hoch beurteilen. Die Ratingagenturen Moody's und Standard & Poor's sehen Gerresheimer mit einer Bewertung von Baa3 bzw. BBB- unverändert im Investmentgrade. Die Anleihe kann in Frankfurt im Parketthandel sowie an den deutschen Regionalbörsen gehandelt werden.
Stammdaten der Anleihe
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| ISIN | XS0626028566 |
| WKN | A1H3VP |
| Emittent | Gerresheimer AG |
| Volumen | EUR 300 Mio. |
| Kupon/Zinstermin | 5 % p.a./19.05. |
| Fälligkeit | 19.05.2018 |
| Anleihekurs1) zum Stichtag | 103,4 % |
| Effektivverzinsung2) zum Stichtag | 0,5 % p. a. |
| Anleiherating zum Stichtag | Standard & Poor's: BBB-, Ausblick stabil Moody's: Baa3, Ausblick negativ |
| Unternehmensrating zum Stichtag | Standard & Poor's: BBB-, Ausblick stabil Moody's: Baa3, Ausblick negativ |
| Kleinste handelbare Einheit | EUR 1.000,00 Nominalwert |
| Börsenplätze | Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Parkett), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart |
1) Tagesschlusskurs an der Börse Stuttgart.
2) Bezogen auf den Tagesschlusskurs an der Börse Stuttgart.
KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT DEZEMBER 2016 - AUGUST 2017
KONJUNKTUR- UND MARKTUMFELD
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für 2017 unverändert mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,5 %.1) Dies vergleicht sich mit einem Wachstum von 3,2 %, das nach aktuellen Schätzungen im Jahr 2016 erzielt wurde. Während diese globale Prognose jener aus dem April entspricht, haben sich einzelne Länderprognosen leicht verändert. So wurden unter anderem die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum der USA aufgrund der Annahme einer im Vergleich zu den jüngsten Prognosen weniger expansiven Fiskalpolitik reduziert, während jene für China und die Eurozone aufgrund einer starken Entwicklung im ersten Quartal erhöht wurden. Nach wie vor betont der IWF, dass bezüglich der Prognose insgesamt nach wie vor Abwärtsrisiken überwiegen. So bergen die derzeit hohen Marktbewertungen und die geringere Volatilität in einem Umfeld hoher politischer Unsicherheit das Risiko einer Marktkorrektur, die Wachstum und Vertrauen dämpfen könnte. Außerdem könnte eine Normalisierung der Geldpolitik bestimmter Industriestaaten, insbesondere der USA, zu einer Verschärfung der globalen Finanzkonditionen führen. Im Gegensatz dazu erwähnt der IWF, dass die konjunkturelle Erholung in Europa, wo das politische Risiko nun geringer sei, stärker und nachhaltiger ausfallen könne.
Die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum im Euroraum erhöht der IWF gegenüber der jüngsten Prognose von 1,7 % auf 1,9 %. Neben Deutschland sei dies insbesondere auf jüngste Entwicklungen in Frankreich, Italien und Spanien zurückzuführen, wo das Wachstum im ersten Quartal 2017 über den Erwartungen lag. In Verbindung mit positiven Wachstumsrevisionen für das vierte Quartal 2016 sei dies ein Indikator für ein stärkeres Momentum der Binnennachfrage als zuletzt angenommen.
Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) setzte die deutsche Wirtschaft ihren beschleunigten Aufschwung im zweiten Quartal fort.2) Dies bestätigten verschiedene Umfrageindikatoren, die im Juni neue lokale Höchststände erreicht haben. Auf Basis dieser Entwicklung erhöht der IWF seine Prognose für das Wachstum der deutschen Wirtschaft in 2017 erneut um 0,2 Prozentpunkte auf nunmehr 1,8 %.
Wie erwähnt wurden die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum der USA für 2017 im Rahmen der jüngsten IWF-Prognose reduziert. Sie betragen nun 2,1 % gegenüber 2,3 %, die im April erwartet wurden. Neben einem schwächeren Wachstum im ersten Quartal sei dies auf eine erwartete, weniger expansive Fiskalpolitik zurückzuführen, die der IWF in der Unklarheit über Zeitpunkt und Umfang etwaiger Änderungen der US-Fiskalpolitik begründet sieht.
Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wurde die Wachstumsprognose für 2017 um 0,1 Prozentpunkte auf 4,6 % erhöht. Für die Volksrepublik China prognostiziert der IWF Wachstum auf Vorjahresniveau in Höhe von 6,7 %. Auch diese Erwartung wurde gegenüber der Aprilprognose um 0,1 Prozentpunkte erhöht. Diese Erhöhung reflektiere das starke Wachstum des ersten Quartals, welches oberhalb der Erwartungen lag und durch geldpolitische Lockerungen sowie durch angebotsseitige Reformen getrieben wurde. Für Indien wird unverändert ein Anstieg des Wachstums in 2017 auf 7,2 % erwartet. Obwohl sich die wirtschaftliche Aktivität aufgrund der Bargeldreform etwas verlangsamte, fiel das Wachstum zuletzt stärker aus als erwartet. Dies sei auf erhöhte Staatsausgaben sowie Datenkorrekturen, die ein stärkeres Momentum im ersten Quartal zeigen, zurückzuführen. Für Brasilien wurde die Wachstumsprognose für 2017 nach einem starken ersten Quartal auf 0,3 % nach zuvor 0,2 % leicht erhöht. Der IWF betont allerdings, dass andauernde Schwächen der Binnennachfrage und eine sich verschärfende politische Unsicherheit eine langsamere Erholung zur Folge haben, weshalb die Wachstumsprognose für 2018 reduziert wurde.
Für den Welt-Pharmamarkt sieht das Forschungsunternehmen Quintiles IMS Institute die mittel- bis langfristigen Wachstumstrends nach wie vor intakt und geht für 2016 bis 2021 von einem jährlichen durchschnittlichen Ausgabenzuwachs von 3 % bis 6 % auf rund USD 1,4 Billionen in 2021 aus.3) Dabei prognostiziert Quintiles IMS in den USA, nach wie vor der weltgrößte Pharmamarkt, ein jährliches durchschnittliches Ausgabenwachstum von 4 % bis 8 % für die kommenden Jahre bis 2021, während in den europäischen Ländern Wachstumsraten im niedrigeren einstelligen Prozentbereich zu erwarten seien. In den Schwellenländern sei dagegen weiterhin von jährlichen durchschnittlichen Wachstumsraten in Höhe von 6 % bis 9 % für die kommenden fünf Jahre auszugehen. Das Volumenwachstum wird dem Bericht zufolge durch die weitere Zunahme an Generika getrieben sowie durch einen im Vergleich zu den Vorjahren etwas moderateren Anstieg der medizinischen Versorgung in den Schwellenländern. Wie im Zeitraum 2011 bis 2016 geht Quintiles IMS für 2016 bis 2021 von einem durchschnittlichen jährlichen globalen Volumenwachstum in Höhe von 3 % aus, das vor allem durch die Schwellenländer getrieben wird.
WÄHRUNGSEINFLÜSSE
Durch unsere starke Präsenz im Ausland haben externe Faktoren wie Währungsschwankungen Einfluss auf die Ertragslage des Gerresheimer Konzerns. Aus diesem Grund geben wir im Lagebericht das Umsatzwachstum auch währungsbereinigt an. Im Geschäftsjahr 2017 haben wir für den US-Dollar folgenden Plankurs zugrunde gelegt: 1 Euro entspricht 1,10 US-Dollar. Wertschwankungen des US-Dollars gegenüber dem Euro haben aufgrund der Produktionsstandorte in den USA und Finanzschulden in US-Dollar keinen wesentlichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung des Konzerns, sondern führen im Wesentlichen lediglich zu Translationseffekten. Wie bereits in den Vorjahren hatten im Berichtszeitraum externe Faktoren wie die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise wenig Einfluss auf die Ertragslage des Gerresheimer Konzerns. Preisschwankungen in den Beschaffungsmärkten für Rohstoffe und Energie werden im Wesentlichen durch vertragliche Preisgleitklauseln, Sicherungsgeschäfte, Produktivitätssteigerungen und Preisanpassungen ausgeglichen.
UMSATZENTWICKLUNG
Im 3. Quartal 2017 hat der Gerresheimer Konzern Umsatzerlöse in Höhe von EUR 331,5 Mio. erzielt und lag damit um 5,4 % unter dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 350,4 Mio. Organisch, d. h. bereinigt um Währungseffekte und um Akquisitionen und Desinvestitionen, sanken die Umsatzerlöse im 3. Quartal 2017 um 4,3 %. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 sanken die Umsatzerlöse auf EUR 973,8 Mio. bzw. um 4,3 % im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode. Organisch gingen die Umsatzerlöse in diesem Zeitraum um 4,7 % zurück.
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| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in %1) | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung in %1) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | ||||||
| Plastics & Devices | 184,1 | 195,2 | -5,7 | 534,5 | 566,0 | -5,6 |
| Primary Packaging Glass | 147,8 | 155,2 | -4,7 | 440,1 | 452,3 | -2,7 |
| Zwischensumme | 331,9 | 350,4 | -5,3 | 974,6 | 1.018,3 | -4,3 |
| Innenumsatzerlöse | -0,4 | - | -100,0 | -0,8 | -0,5 | 60,0 |
| Summe Umsatzerlöse | 331,5 | 350,4 | -5,4 | 973,8 | 1.017,8 | -4,3 |
1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.
Im Geschäftsbereich Plastics & Devices gingen die Umsatzerlöse im 3. Quartal 2017 um 5,7 % bzw. EUR 11,1 Mio. auf EUR 184,1 Mio. zurück. Organisch gingen die Umsatzerlöse im 3. Quartal 2017 um 4,9 % zurück. Der Hauptgrund für diesen Rückgang liegt im Geschäft mit Medizinischen Kunststoffsystemen. Einerseits gab es bei einigen Pharmakunden, bei denen wir Alleinlieferant sind, eine geringere Nachfrage, die wir bereits zu Beginn des Geschäftsjahres angekündigt hatten und die sich noch im 3. Quartal 2017 fortgesetzt hat. Zusätzlich verstärkt wurde dieser Effekt durch einen Nachfragerückgang im Inhalatorgeschäft, welcher durch unser neues Inhalatorprojekt in Peachtree im 4. Quartal 2017 nur teilweise kompensiert werden sollte. Andererseits sind die Umsatzerlöse im Engineering- und Werkzeuggeschäft im 3. Quartal 2017 wie erwartet geringer als im 3. Quartal 2016. Temporäre Schwankungen im Jahresverlauf des Engineering- und Werkzeuggeschäftes sind üblich und im Wesentlichen durch die Abrechnungen von größeren Kundenprojekten bedingt. Hier erwarten wir weiterhin im 4. Quartal 2017 eine deutliche Steigerung. Das Geschäft mit Kunststoffverpackungen für feste und flüssige Medikamente lag im 3. Quartal 2017 leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals. Damit erzielte der Geschäftsbereich Plastics & Devices in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 534,5 Mio. nach EUR 566,0 Mio. Organisch gingen die Umsatzerlöse in diesem Zeitraum um 6,5 % zurück. Die Hauptgründe für den Umsatzrückgang in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 im Geschäftsbereich Plastics & Devices liegen insbesondere im Geschäft mit Medizinischen Kunststoffsystemen sowie in einer temporär anderen Verteilung der Umsatzerlöse im Engineering- und Kunststoffgeschäft.
Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass betrugen im 3. Quartal 2017 EUR 147,8 Mio. und lagen damit um 4,7 % unter dem Niveau des Vorjahresquartals von EUR 155,2 Mio. Organisch gingen die Umsatzerlöse im 3. Quartal 2017 um 3,2 % zurück. Der Hauptgrund für die geringeren Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal liegt insbesondere in den rückläufigen Umsatzerlösen im Primary Packaging Glass Geschäft in der Region Nordamerika. Hier haben die geringeren Bestellungen verbunden mit teilweisem Lagerbestandsabbau unserer US-Pharmakunden, die bereits im 1. Halbjahr 2017 zu einer hohen Zurückhaltung geführt haben, im 3. Quartal 2017 weiter angehalten. Außerhalb der Region Nordamerika lagen die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass nahezu auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Somit erzielte der Geschäftsbereich Primary Packaging Glass in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 440,1 Mio. nach EUR 452,3 Mio. in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016. Dies entspricht einem Rückgang von EUR 12,2 Mio. bzw. 2,7 %. Organisch gingen die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 um 2,3 % zurück. Dieser Umsatzrückgang im Zeitraum 1. Dezember 2016 bis zum 31. August 2017 hat seinen Ursprung insbesondere im Pharmabereich in der Region Nordamerika.
ERTRAGSLAGE
Das Adjusted EBITDA ist von EUR 81,2 Mio. im 3. Quartal 2016 auf EUR 77,6 Mio. gesunken. Währungsbereinigt betrug das Adjusted EBITDA im 3. Quartal 2017 EUR 79,0 Mio. Die Adjusted EBITDA-Marge im 3. Quartal 2017 konnte aufgrund einer strengen Kostenkontrolle sowie kontinuierlicher Fokussierung auf betriebliche Effizienz auf 23,4 % leicht verbessert werden (Vorjahresquartal: 23,2 %). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 wurde ein Adjusted EBITDA von EUR 213,2 Mio. erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von EUR 12,1 Mio. bzw. 5,4 %. Trotz des Umsatzrückganges um 4,3 % haben wir in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 eine unter diesen Umständen gute Adjusted EBITDA-Marge von 21,9 % erzielt.
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| Marge in % | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Q3 2017 | Q3 2016 | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Adjusted EBITDA | ||||||
| Plastics & Devices | 52,8 | 54,4 | 28,7 | 27,9 | 143,3 | 148,7 |
| Primary Packaging Glass | 29,8 | 32,0 | 20,1 | 20,6 | 85,5 | 93,1 |
| Zwischensumme | 82,6 | 86,4 | - | - | 228,8 | 241,8 |
| Zentralstellen/ Konsolidierung | -5,0 | -5,2 | - | - | -15,6 | -16,5 |
| Summe Adjusted EBITDA | 77,6 | 81,2 | 23,4 | 23,2 | 213,2 | 225,3 |
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| Marge in % | ||
|---|---|---|
| in Mio. EUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
| --- | --- | --- |
| Adjusted EBITDA | ||
| Plastics & Devices | 26,8 | 26,3 |
| Primary Packaging Glass | 19,4 | 20,6 |
| Zwischensumme | - | - |
| Zentralstellen/ Konsolidierung | - | - |
| Summe Adjusted EBITDA | 21,9 | 22,1 |
Der Geschäftsbereich Plastics & Devices erzielte im 3. Quartal 2017 ein Adjusted EBITDA in Höhe von EUR 52,8 Mio. nach EUR 54,4 Mio. im Vorjahresquartal. Die Adjusted EBITDA-Marge betrug im 3. Quartal 2017 sehr gute 28,7 % und lag damit, trotz des Umsatzrückgangs von 5,7 %, deutlich über dem Niveau des Vorjahresquartals. Zur Stabilität der Adjusted EBITDA-Marge haben das positiv verlaufende Geschäft mit Kunststoffverpackungen für feste und flüssige Medikamente, der geringe Anteil der niedrigmargigen Engineering- und Werkzeugumsatzerlöse wie auch Preisanpassungsklauseln in den Device-Verträgen aufgrund des geringen Volumens beigetragen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 lag das Adjusted EBITDA des Geschäftsbereiches Plastics & Devices bei EUR 143,3 Mio. nach EUR 148,7 Mio. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In der Zeit vom 1. Dezember 2016 bis zum 31. August 2017 konnten wir die Adjusted EBITDA-Marge auf 26,8 % (1. Dezember 2015 bis 31. August 2016: 26,3 %) steigern. Diese positive Margenentwicklung verglichen mit der entsprechenden Periode des Vorjahres resultiert hauptsächlich aus einer temporär anderen Verteilung der niedrigmargigen Engineering- und Werkzeugumsatzerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017.
Das Adjusted EBITDA des Geschäftsbereiches Primary Packaging Glass betrug im 3. Quartal 2017 EUR 29,8 Mio. und lag damit um EUR 2,2 Mio. unter dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 32,0 Mio. Dabei lag die Adjusted EBITDA-Marge im 3. Quartal 2017 mit 20,1 % um 0,5 Prozentpunkte leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals von 20,6 %. Der Hauptgrund für diesen Rückgang sind insbesondere die geringeren Umsatzerlöse in der Region Nordamerika. Die Margenverschlechterung ist im Wesentlichen in der geringeren Werksauslastung begründet. Im Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis zum 31. August 2017 erzielte der Geschäftsbereich Primary Packaging Glass ein Adjusted EBITDA von EUR 85,5 Mio. nach EUR 93,1 Mio. in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Die Adjusted EBITDA-Marge in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 betrug 19,4 % nach 20,6 % in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016. Der Rückgang der Adjusted EBITDA-Marge in diesem Zeitraum ist ebenfalls auf die Region Nordamerika zurückzuführen.
Die Kosten der Zentralstelle bzw. die Konsolidierungseffekte liegen mit EUR 5,0 Mio. im 3. Quartal 2017 um EUR 0,2 Mio. leicht unter dem Wert der vergleichbaren Vorjahresperiode. Damit ergeben sich Kosten der Zentralstelle bzw. Konsolidierungseffekte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von EUR 15,6 Mio. (1. Dezember 2015 bis 31. August 2016: EUR 16,5 Mio.).
Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Adjusted EBITDA zum Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit:
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| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Adjusted EBITDA | 77,6 | 81,2 | -3,6 | 213,2 | 225,3 | -12,1 |
| Planmäßige Abschreibungen | -22,4 | -21,7 | -0,7 | -67,8 | -64,3 | -3,5 |
| Adjusted EBITA | 55,2 | 59,5 | -4,3 | 145,4 | 161,0 | -15,6 |
| Verkauf Röhrenglasgeschäft | - | - | - | - | 0,3 | -0,3 |
| Portfoliooptimierungen | - | 0,4 | -0,4 | - | -0,8 | 0,8 |
| Einmalige Aufwendungen und Erträge1) | -0,8 | -0,3 | -0,5 | -1,3 | -0,5 | -0,8 |
| Einmaleffekte gesamt | -0,8 | 0,1 | -0,9 | -1,3 | -1,0 | -0,3 |
| Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen2) | -8,1 | -8,9 | 0,8 | -25,6 | -27,5 | 1,9 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 46,3 | 50,7 | -4,4 | 118,5 | 132,5 | -14,0 |
1) Die Position "Einmalige Aufwendungen und Erträge" umfasst außergewöhnliche Vorgänge, die nicht als Indikator für die fortlaufende Geschäftstätigkeit herangezogen werden können. Hierunter fallen unter anderem diverse Reorganisations- und Umstrukturierungsmaßnahmen, die nach IFRS nicht als "Restrukturierungsaufwendungen" auszuweisen sind.
2) Die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen beziehen sich auf die identifizierten Vermögenswerte zu Zeitwerten im Zusammenhang mit den Akquisitionen der Gerresheimer Regensburg im Januar 2007, der Pharma-Glassparte der US-amerikanischen Comar Inc. im März 2007, den Akquisitionen der Gerresheimer Zaragoza und der Gerresheimer Sao Paulo im Januar 2008, der Akquisition von Vedat im März 2011, der Akquisition von Neutral Glass im April 2012, der Akquisition von Triveni im Dezember 2012 sowie der Akquisition von Centor im September 2015. Bei den Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen handelt es sich um Abschreibungen auf identifizierte immaterielle Vermögenswerte.
Ausgehend vom Adjusted EBITDA in Höhe von EUR 77,6 Mio. im 3. Quartal 2017 (Vorjahresquartal: EUR 81,2 Mio.) führen die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von EUR 22,4 Mio. (3. Quartal 2016: EUR 21,7 Mio.) zu einem Adjusted EBITA von EUR 55,2 Mio. im 3. Quartal 2017 (Vorjahresquartal: EUR 59,5 Mio.). Einmaleffekte mit einem Gesamtwert von EUR 0,8 Mio. in der Berichtsperiode (Vorjahresquartal: EUR -0,1 Mio.) sowie planmäßige Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen in Höhe von EUR 8,1 Mio. (3. Quartal 2016: EUR 8,9 Mio.) leiten auf das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von EUR 46,3 Mio. im 3. Quartal 2017 über, nach einem Wert in der vergleichbaren Vorjahresperiode von EUR 50,7 Mio. Die Einmaleffekte im 3. Quartal 2017 sowie in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 standen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Analyse zu einem Akquisitionsprojekt in Italien, das aufgrund nicht kongruenter Preisvorstellungen mit dem Verkäufer nicht realisiert werden konnte.
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| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 46,3 | 50,7 | -4,4 | 118,5 | 132,5 | -14,0 |
| Finanzergebnis | -8,7 | -8,8 | 0,1 | -25,9 | -25,9 | - |
| Ertragsteuern | -11,3 | -10,6 | -0,7 | -28,0 | -30,2 | 2,2 |
| Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft | 26,3 | 31,3 | -5,0 | 64,6 | 76,4 | -11,8 |
Das Finanzergebnis im 3. Quartal 2017 resultiert in einem Aufwand von EUR 8,7 Mio. und liegt damit leicht unter dem Wert des Vorjahresquartals von EUR 8,8 Mio. Einem leichten Rückgang der Zinsaufwendungen und Zinserträge im Vergleich zum Vorjahresquartal steht dabei ein geringfügig höherer Aufwand im sonstigen Finanzergebnis gegenüber, der im Wesentlichen aus höheren Währungsaufwendungen resultiert. Im Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis zum 31. August 2017 resultiert das Finanzergebnis in einem Aufwand von EUR 25,9 Mio. und liegt damit auf demselben Niveau wie das Finanzergebnis im selben Zeitraum des Vorjahres. Dabei lagen die Zinsaufwendungen mit EUR 24,5 Mio. um EUR 0,9 Mio. unter den Zinsaufwendungen der vergleichbaren Vorjahresperiode. Die Zinserträge lagen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 mit EUR 2,2 Mio. leicht unter dem Wert der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016.
Im Wesentlichen bedingt durch höhere Währungsaufwendungen lag das sonstige Finanzergebnis mit EUR 3,6 Mio. um EUR 0,5 Mio. unter dem Wert der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016.
Der Ertragsteueraufwand im 3. Quartal 2017 betrug EUR 11,3 Mio. nach EUR 10,6 Mio. im 3. Quartal 2016. Im Zeitraum 1. Dezember 2016 bis zum 31. August 2017 betrug der Steueraufwand EUR 28,0 Mio. nach EUR 30,2 Mio. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Steuerquote in diesem Zeitraum betrug 30,2 % nach 28,3 % in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Dies liegt im Wesentlichen an einer zeitlichen Verschiebung von steuerfrei hinzurechenbaren Erträgen bzw. steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen.
Im Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. August 2017 wies der Gerresheimer Konzern ein Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft in Höhe von EUR 64,6 Mio. aus. Dieser Wert lag um EUR 11,8 Mio. unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von EUR 76,4 Mio.
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| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung | Q1 -Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft | 26,3 | 31,3 | -5,0 | 64,6 | 76,4 | -11,8 |
| Einmalige Aufwendungen und Erträge | -0,8 | 0,1 | -0,9 | -1,3 | -1,0 | -0,3 |
| darauf entfallender Steuereffekt | 0,3 | - | 0,3 | 0,4 | 0,4 | - |
| Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen | -8,1 | -8,9 | 0,8 | -25,6 | -27,5 | 1,9 |
| darauf entfallender Steuereffekt | 2,8 | 3,1 | -0,3 | 8,9 | 9,4 | -0,5 |
| Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft | 32,1 | 37,0 | -4,9 | 82,2 | 95,1 | -12,9 |
| Ergebnisanteile aus fortzuführendem Geschäft von nicht beherrschenden Anteilen | 0,7 | 0,6 | 0,1 | 1,6 | 1,5 | 0,1 |
| Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen | -0,1 | -0,1 | - | -0,4 | -0,4 | - |
| darauf entfallender Steuereffekt | - | - | - | 0,2 | 0,1 | 0,1 |
| Bereinigte Ergebnisanteile aus fortzuführendem Geschäft von nicht beherrschenden Anteilen | 0,8 | 0,7 | 0,1 | 1,8 | 1,8 | - |
| Bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen | 31,3 | 36,3 | -5,0 | 80,4 | 93,3 | -12,9 |
| Bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie in EUR nach nicht beherrschenden Anteilen | 1,00 | 1,17 | -0,17 | 2,56 | 2,97 | -0,41 |
Das bereinigte Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft (definiert als: Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft inklusive der Ergebnis Anteile von nicht beherrschenden Anteilen vor den zahlungsunwirksamen Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und den gesamten Einmaleffekten und der darauf entfallenden Steuereffekte) betrug im 3. Quartal 2017 EUR 32,1 Mio. nach EUR 37,0 Mio. im Vorjahresquartal. Das bereinigte Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen betrug EUR 31,3 Mio. (Vorjahresquartal: EUR 36,3 Mio.) und verringerte sich damit um EUR 5,0 Mio. Als Konsequenz ergibt sich damit das bereinigte Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen von EUR 1,00 im 3. Quartal 2017 (Vorjahresquartal: EUR 1,17).
Im Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis zum 31. August 2017 erzielten wir ein bereinigtes Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft von EUR 82,2 Mio. nach EUR 95,1 Mio. in der vergleichbaren Vorjahres periode. Das bereinigte Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft nach nicht beherrschenden Anteilen lag bei EUR 80,4 Mio. und damit EUR 12,9 Mio.
unter dem Wert der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016. Somit erzielten wir in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 ein bereinigtes Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen von EUR 2,56 (1. Dezember 2015 bis 31. August 2016: EUR 2,97).
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| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft | 26,3 | 31,3 | -5,0 | 64,6 | 76,4 | -11,8 |
| Konzernergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft | - | 0,7 | -0,7 | - | 4,2 | -4,2 |
| Konzernergebnis | 26,3 | 32,0 | -5,7 | 64,6 | 80,6 | -16,0 |
Das Konzernergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft im 3. Quartal 2016 in Höhe von EUR 0,7 Mio. bzw. im Zeitraum 1. Dezember 2015 bis 31. August 2016 von EUR 4,2 Mio. resultiert aus dem laufenden Nach-Steuer-Ergebnis des am 31. Oktober 2016 verkauften Geschäftsbereiches Life Science Research.
VERMÖGENSLAGE
VERMÖGENSDARSTELLUNG
Die Vermögenslage des Gerresheimer Konzerns hat sich zum 31. August 2017 wie folgt entwickelt:
Aktiva
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| in Mio. EUR | 31.08.2017 | 30.11.2016 | Veränderung in %1) |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 1.691,6 | 1.809,8 | -6,5 |
| Anteile an at equity bewerteten Unternehmen | 0,2 | 0,3 | -29,8 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 20,1 | 21,5 | -6,5 |
| Langfristige Aktiva | 1.711,9 | 1.831,6 | -6,5 |
| Vorräte | 163,5 | 155,4 | 5,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 221,6 | 232,1 | -4,5 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 158,9 | 155,2 | 2,4 |
| Kurzfristige Aktiva | 544,0 | 542,7 | 0,2 |
| Bilanzsumme | 2.255,9 | 2.374,3 | -5,0 |
Passiva
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| Passiva in Mio. EUR | 31.08.2017 | 30.11.2016 | Veränderung in %1) |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile | 750,7 | 763,3 | -1,7 |
| Langfristige Rückstellungen | 161,7 | 167,5 | -3,5 |
| Finanzverbindlichkeiten | 445,3 | 744,6 | -40,2 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 146,7 | 157,8 | -7,1 |
| Langfristige Schulden | 753,7 | 1.069,9 | -29,6 |
| Finanzverbindlichkeiten | 462,8 | 185,4 | >100,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 119,1 | 157,0 | -24,1 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 169,6 | 198,7 | -14,6 |
| Kurzfristige Schulden | 751,5 | 541,1 | 38,9 |
| Bilanzsumme | 2.255,9 | 2.374,3 | -5,0 |
1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.
Zum 31. August 2017 sank die Bilanzsumme des Gerresheimer Konzerns im Vergleich zum 30. November 2016 um EUR 118,4 Mio. auf EUR 2.255,9 Mio. Im Vergleich zum 30. November 2016 haben sich die langfristigen Finanzverbindlichkeiten deutlich reduziert und die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten deutlich erhöht. Hierbei handelt es sich um den Ausweis der am 19. Mai 2018 fälligen Schuldverschreibung, die als kurzfristig zu klassifizieren ist. Neben diesem Sachverhalt ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen innerhalb der Bilanzstruktur.
Die langfristigen Aktiva lagen mit EUR 1.711,9 Mio. um EUR 119,7 Mio. unter dem Niveau per 30. November 2016. Die immateriellen Vermögenswerte haben sich um EUR 86,0 Mio. gegenüber dem Wert zum 30. November 2016 reduziert. Dies resultiert zum einen aus einer Reduzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes aufgrund von Währungsveränderungen von EUR 29,5 Mio. sowie einer Reduzierung der Kundenbeziehungen um EUR 68,8 Mio., wovon EUR 25,3 Mio. auf Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen und EUR 43,5 Mio. auf die Währungsveränderung zurückzuführen sind. Weiterhin wurden erworbene Lizenzen, u. a. im Zusammenhang mit der Entwicklung des neuen Produktportfolios vorfüll-barer, steriler Injektionsfläschchen Gx RTF® Vials sowie eines integrierten passiven Spritzensicherheitssystems, aktiviert. Der Wert der Sachanlagen ist um EUR 32,2 Mio. zurückgegangen. Zum 31. August 2017 betrugen die langfristigen Aktiva 75,9 % und zum 30. November 2016 insgesamt 77,1 % der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Aktiva lagen mit EUR 544,0 Mio. um EUR 1,3 Mio. über dem Wert zum 30. November 2016. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf höhere Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zurückzuführen. Die Erhöhung der Vorräte und der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen heben sich annähernd auf.
Das Konzerneigenkapital des Gerresheimer Konzerns einschließlich der nicht beherrschenden Anteile ist zum 31. August 2017 im Vergleich zum 30. November 2016 von EUR 763,3 Mio. auf EUR 750,7 Mio. gesunken. Diese Reduzierung resultiert einerseits aus der gezahlten Dividende in Höhe von EUR 33,0 Mio. und aus der Entwicklung der Fremdwährungen, welche ebenfalls einen negativen Effekt auf das Eigenkapital hatte. Gegenläufig erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund des positiven Konzernergebnisses der Berichtsperiode. Die Eigenkapitalquote stieg von 32,1 % zum 30. November 2016 auf 33,3 % zum 31. August 2017.
Die langfristigen Schulden haben sich von EUR 1.069,9 Mio. per 30. November 2016 um EUR 316,2 Mio. auf EUR 753,7 Mio. per 31. August 2017 reduziert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Änderung des Ausweises der Schuldverschreibung, welche zum 31. August 2017 als kurzfristig zu klassifizieren ist, da die Fälligkeit der Schuldverschreibung auf unter zwölf Monate gesunken ist.
Gegenläufig haben sich die kurzfristigen Schulden um EUR 210,4 Mio. auf EUR 751,5 Mio., insbesondere durch den Ausweis der Schuldverschreibung als kurzfristige Verbindlichkeit, erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Ertragsteuerverbindlichkeiten sind im Vergleich zum 30. November 2016 hingegen rückläufig.
NET WORKING CAPITAL
Das Net Working Capital des Gerresheimer Konzerns lag zum 31. August 2017 mit EUR 223,9 Mio. um EUR 23,6 Mio. über dem Wert zum 30. November 2016.
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| in Mio. EUR | 31.08.2017 | 30.11.2016 | 31.08.2016 |
|---|---|---|---|
| Vorräte | 163,5 | 155,4 | 188,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 221,6 | 232,1 | 238,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 119,1 | 157,0 | 136,3 |
| Erhaltene Anzahlungen | 42,1 | 30,2 | 46,4 |
| Net Working Capital | 223,9 | 200,3 | 243,7 |
Der Anstieg des Net Working Capitals im Vergleich zum 30. November 2016 resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie dem Anstieg der Vorräte. Gegenläufig wirkte sich der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Anstieg der erhaltenen Anzahlungen aus. Bereinigt um Währungseffekte betrug der Anstieg des Net Working Capitals in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 EUR 27,7 Mio. nach EUR 33,2 Mio. in der vergleichbaren Vorjahresperiode.
Bezogen auf die Umsatzerlöse der letzten zwölf Monate ist das durchschnittliche Net Working Capital im Vergleich zum Vorjahr von 15,7 %4) auf 16,7 % leicht angestiegen, was im Wesentlichen mit der Erwartung einer verstärkten Vertriebsleistung im letzten Quartal 2017 einhergeht.
FINANZVERBINDLICHKEITEN UND KREDITLINIEN
Die Nettofinanzschulden des Gerresheimer Konzerns haben sich wie folgt entwickelt:
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| in Mio. EUR | 31.08.2017 | 30.11.2016 | 31.08.2016 |
|---|---|---|---|
| Finanzschulden | |||
| Konsortialkredite | |||
| Revolvierendes Darlehen (ab 15.06.2015)1) | 137,0 | 162,7 | 250,6 |
| Summe Konsortialkredite | 137,0 | 162,7 | 250,6 |
| Schuldverschreibung - Euro Bond | 300,0 | 300,0 | 300,0 |
| Schuldscheindarlehen | 425,0 | 425,0 | 425,0 |
| Lokale Kreditlinien inkl. Konto-korrentverbindlichkeiten1) | 17,4 | 11,7 | 10,9 |
| Finanzierungsleasing | 6,3 | 7,2 | 9,8 |
| Summe Finanzschulden | 885,7 | 906,6 | 996,3 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 119,9 | 118,4 | 125,1 |
| Nettofinanzschulden | 765,8 | 788,2 | 871,2 |
1) Bei der Umrechnung von in US-Dollar aufgenommenen Krediten in Euro wurden die folgenden Wechselkurse verwendet: zum 31. August 2017: EUR 1,00/USD 1,1825, zum 30. November 2016: EUR 1,00/USD 1,0635, zum 31. August 2016: EUR 1,00/USD 1,1132.
Die Nettofinanzschulden sind zum 31. August 2017 um EUR 22,4 Mio. auf EUR 765,8 Mio. gesunken (30. November 2016: EUR 788,2 Mio.). Der Rückgang der Nettofinanzschulden zum 31. August 2017 resultiert im Wesentlichen aus einer geringeren Inanspruchnahme des revolvierenden Darlehens sowie einem positiven Effekt aus dem zugrunde liegenden Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro. Gegenläufig haben sich die lokalen Kreditlinien inkl. der Kontokorrentverbindlichkeiten erhöht. Der Adjusted EBITDA Leverage, berechnet als Verhältnis von Nettofinanzschulden zum Adjusted EBITDA der letzten zwölf Monate, gemäß der gültigen Rahmenkreditvereinbarung, lag bei 2,6x und damit wieder auf demselben Niveau wie zum Ende des letzten Geschäftsjahres per 30. November 2016. Das bestehende revolvierende Darlehen in Höhe von EUR 450 Mio. wurde zum 31. August 2017 mit EUR 137,0 Mio. in Anspruch genommen.
Am 27. September 2017 haben wir ein Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 250,0 Mio. erfolgreich am Markt platziert. Damit ist die Finanzierung der am 19. Mai 2018 auslaufenden Schuldverschreibung in Höhe von EUR 300,0 Mio. bereits jetzt sichergestellt. Bei einem gegebenen Startvolumen für das Schuldscheindarlehen von EUR 150,0 Mio. haben wir das avisierte Emissionsvolumen in Höhe von EUR 250,0 Mio. erreicht. Dieses Emissionsvolumen wurde sogar um weitere EUR 100,5 Mio. überzeichnet. Die durch die vorzeitige Refinanzierung entstehende Liquidität wird im Wesentlichen dazu verwendet, die aktuelle Ziehung des revolvierenden Darlehens temporär, bis zur Rückzahlung der Schuldverschreibung, zurückzuführen.
Die Konditionen für das neue Schuldscheindarlehen sind wie folgt:
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| Fälligkeit | in Mio. EUR | Verzinsung | ||
|---|---|---|---|---|
| 5-jährige Laufzeit | fix | 90,0 | 0,82 % | |
| 27.09.2022 | variabel | 5,5 | 6m Euribor +0,60 % | |
| 7-jährige Laufzeit | fix | 104,5 | 1,25 % | |
| 27.09.2024 | variabel | 4,5 | 6m Euribor +0,75 % | |
| 10-jährige Laufzeit | 27.09.2027 | fix | 45,5 | 1,72 % |
| 250,0 |
INVESTITIONEN
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 tätigte Gerresheimer folgende Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte:
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| in Mio. EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Veränderung in %1) | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Veränderung in %1) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Plastics & Devices | 22,1 | 8,2 | >100,0 | 42,8 | 22,9 | 86,8 |
| Primary Packaging Glass | 6,8 | 23,3 | -70,6 | 19,0 | 42,5 | -55,4 |
| Life Science Research | - | 0,4 | -100,0 | - | 1,0 | -100,0 |
| Zentralstellen | - | 0,5 | -100,0 | 2,5 | 1,0 | >100,0 |
| Summe Investitionen | 28,9 | 32,4 | -10,9 | 64,3 | 67,4 | -4,7 |
1) Die Veränderung wurde auf Basis von T EUR berechnet.
Wir investieren weiterhin unverändert in die guten Wachstumsperspektiven unseres Unternehmens sowie in unsere Initiativen zur Qualitäts- und Produktivitätssteigerung. Die Investitionen betrugen im 3. Quartal 2017 EUR 28,9 Mio. (3. Quartal 2016: EUR 32,4 Mio.). Der größte Teil der Investitionen entfiel auf den Geschäftsbereich Plastics & Devices. Den Schwerpunkt bildete hier insbesondere der Erwerb einer exklusiven Lizenz für ein integriertes, passives Spritzensicherheitssystem sowie die Schaffung von zusätzlichen Produktionskapazitäten in den USA. Im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass investierten wir im Wesentlichen in Formen, Werkzeuge und Modernisierungsmaßnahmen. Der Rückgang der Investitionen in diesem Geschäftsbereich lag im Wesentlichen an der planmäßigen Erweiterung der Schmelzwanne in Tettau im 3. Quartal 2016. Die Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen betrugen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 rund EUR 15 Mio.
OPERATING CASH FLOW
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| in Mio. EUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Adjusted EBITDA | 213,2 | 235,11) |
| Veränderung des Net Working Capitals | -27,7 | -33,2 |
| Investitionen | -64,3 | -62,4 |
| Operating Cash Flow | 121,2 | 139,5 |
| davon: Operating Cash Flow ohne den Geschäftsbereich Life Science Research | 121,2 | 131,5 |
| Gezahlte Zinsen (netto) | -18,1 | -18,3 |
| Gezahlte Steuern (netto) | -41,4 | -79,5 |
| Pensionszahlungen | -8,9 | -9,3 |
| Sonstiges | -11,4 | -1,9 |
| Freier Cash Flow vor Akquisitionen/ Desinvestitionen | 41,4 | 30,5 |
| davon: Freier Cash Flow vor Akquisitionen/ Desinvestitionen ohne den Geschäftsbereich Life Science Research | 41,4 | 26,0 |
| Akquisitionen/Desinvestitionen | 1,3 | -1,3 |
| Finanzierungstätigkeit | -43,2 | 0,9 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -0,5 | 30,1 |
1) Die Darstellung des Adjusted EBITDA im Zusammenhang mit der Berechnung des Operating Cash Flows beinhaltet auch das Adjusted EBITDA des aufgegebenen Geschäftsbereiches Life Science Research.
Im Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis zum 31. August 2017 haben wir einen Operating Cash Flow in Höhe von EUR 121,2 Mio. erzielt. Dieser liegt um EUR 18,3 Mio. unter dem Wert in der vergleichbaren Vorjahresperiode von EUR 139,5 Mio. Dies liegt im Wesentlichen am geringeren Adjusted EBITDA sowie gegenläufig an einer niedrigeren Veränderung des Net Working Capitals im Vergleich zum Zeitraum vom 1. Dezember 2015 bis zum 31. August 2016. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass im Vorjahr der verkaufte Geschäftsbereich Life Science Research noch mit rund EUR 8 Mio. enthalten ist. Beide verbleibende Geschäftsbereiche Plastics & Devices als auch Primary Packaging Glass weisen positive Operating Cash Flows aus. Weitere Details sind der Übersicht zu den Segmentdaten nach Geschäftsbereichen im Anhang zu diesem Quartalsfinanzbericht zu entnehmen.
Kapitalflussrechnung
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| in Mio. EUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 103,0 | 92,4 |
| Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit | -60,3 | -63,2 |
| Mittelab-/-zufluss aus der Finanzierungstätigkeit | -43,2 | 0,9 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -0,5 | 30,1 |
| Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelbestandes | -3,2 | -1,7 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 107,7 | 87,1 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 104,0 | 115,5 |
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 haben wir einen Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von EUR 103,0 Mio. erzielt (1. Dezember 2015 bis 31. August 2016: Mittelzufluss EUR 92,4 Mio.). Der wesentliche Treiber des gestiegenen Mittelzuflusses aus der laufenden Geschäftstätigkeit sind geringere Steuerzahlungen im Vergleich zur Vorjahresperiode.
Der Mittelabfluss im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit von saldiert EUR 60,3 Mio. war um EUR 2,9 Mio. niedriger als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Der Mittelabfluss beinhaltet in beiden Berichtsperioden Ausgaben für Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte sowie in der aktuellen Berichtsperiode eine Einzahlung in Höhe von EUR 1,4 Mio. im Zusammenhang mit der Kaufpreisanpassung aus dem Verkauf des Geschäftsbereiches Life Science Research. Des Weiteren betrugen die Einzahlungen aus Anlagenverkäufen im Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis zum 31. August 2017 EUR 2,7 Mio. nach EUR 0,5 Mio. in der vergleichbaren Vorjahresperiode.
Der Mittelabfluss im Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 EUR 43,2 Mio. (1. Dezember 2015 bis 31. August 2016: Mittelzufluss EUR 0,9 Mio.). Der Finanzmittelbestand betrug somit EUR 104,0 Mio. nach EUR 115,5 Mio. zum 31. August 2016.
MITARBEITER
Zum 31. August 2017 beschäftigte der Gerresheimer Konzern 9.808 Mitarbeiter (30. November 2016: 9.904).
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| 31.08.2017 | 30.11.2016 | |
|---|---|---|
| Schwellenländer | 3.509 | 3.599 |
| Deutschland | 3.392 | 3.375 |
| Europa (ohne Deutschland) | 3 | 1.885 |
| Amerika | 1.024 | 1.045 |
| Summe | 9.808 | 9.904 |
Zum Bilanzstichtag beschäftigte der Gerresheimer Konzern 36 % der Mitarbeiter in den Schwellenländern, 35 % der Mitarbeiter in Deutschland, 19 % der Mitarbeiter in Europa (ohne Deutschland) sowie 10 % der Mitarbeiter in Amerika.
CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
Gerresheimer setzt auch im Geschäftsjahr 2017 auf Wachstum in den pharmazeutischen Primärverpackungen und Drug-Delivery-Devices. Konjunkturelle Entwicklungen der Weltwirtschaft, Wechselkurseinflüsse, steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie Unwägbarkeiten hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der staatlichen Gesundheitssysteme und des Bestellverhaltens der Kunden sind Risiken, die den Geschäftsverlauf nachhaltig beeinflussen können. Wir sind uns dieser Risiken bewusst und beobachten sorgfältig deren Auswirkungen auf unser Geschäft.
Existenzgefährdende Risiken sind für den Gerresheimer Konzern derzeit nicht erkennbar. Gegenüber den im Kapitel "Chancen- und Risikobericht" unseres Geschäftsberichts 2016 gemachten Aussagen ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.
PROGNOSEBERICHT
Die nachfolgenden Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf des Gerresheimer Konzerns sowie der Gerresheimer AG und zu den dafür als wesentlich beurteilten Annahmen über die wirtschaftliche Entwicklung von Markt und Branche basieren auf unseren Einschätzungen, die wir nach den uns vorliegenden Informationen zurzeit als realistisch ansehen. Diese sind jedoch mit Unsicherheit behaftet und bergen das unvermeidbare Risiko, dass die prognostizierten Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch ihrem Ausmaß nach tatsächlich eintreten.
ENTWICKLUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN
Entwicklung der Weltwirtschaft/Entwicklung in den einzelnen Regionen
Die Einschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich verglichen mit unseren Ausführungen im Rahmen unseres Geschäftsberichts grundsätzlich nicht wesentlich verändert. Daher verweisen wir hierzu auf das Kapitel "Prognosebericht" in unserem Geschäftsbericht 2016. Die Experten des IWF haben ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft im April marginal von 3,4 % auf 3,5 % in 2017 erhöht, wobei die bisherigen Trends nach wie vor gelten. Dennoch betonen sie auch in ihrem jüngst veröffentlichten Bericht, dass bezüglich der Prognose nach wie vor Abwärtsrisiken überwiegen.
MARKT- UND GESCHÄFTSCHANCEN FÜR DEN GERRESHEIMER KONZERN
Die Perspektiven für das Geschäftsjahr 2017
Die Einschätzung der Perspektiven für das Geschäftsjahr 2017 hat sich verglichen mit unseren Ausführungen im Rahmen unseres Geschäftsberichts grundsätzlich nicht verändert. Daher verweisen wir hierzu auf das Kapitel "Prognosebericht" in unserem Geschäftsbericht 2016.
Gesamtkonzern
Der Gerresheimer Konzern verfolgt eine klare und erfolgreiche Strategie, die auf nachhaltiges und profitables Wachstum ausgerichtet ist. Für das Geschäftsjahr 2017 gehen wir von folgenden Erwartungen aus, gemessen jeweils zu konstanten Wechselkursen sowie ohne Akquisitionen oder Desinvestitionen. Dabei haben wir für den US-Dollar, der mit einem Umsatzanteil von rund einem Drittel am Konzernumsatz in 2017 den größten Währungseinfluss auf die Konzernwährung haben dürfte, eine Wechselkursannahme von rund USD 1,10 je EUR 1,00 zugrunde gelegt.
Wir erwarten ein gutes 4. Quartal 2017. Dennoch ist unser Ausblick beim währungsbereinigten Konzernumsatz von rund EUR 1,4 Mrd. im Geschäftsjahr 2017 aus derzeitiger Sicht eher schwer zu realisieren. Interne Schätzungen gehen von einem Risiko von rund EUR 30 Mio. aus. Sollte sich das Risiko in den Umsatzerlösen in Höhe von EUR 30 Mio. materialisieren, wovon derzeit tendenziell auszugehen ist, kann das Adjusted EBITDA des Konzerns gegenüber unserer Erwartung von rund EUR 320 Mio. etwa EUR 10 Mio. niedriger ausfallen. Damit könnte das bereinigte Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen um rund EUR 0,17, bezogen auf unsere Erwartung von rund EUR 4,25, geringer sein. Dies auch vor dem Hintergrund, dass wir kumuliert bis zum Ende des 3. Quartals 2017 bereits einen währungsbereinigten Rückstand von rund EUR 48 Mio. gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet haben. Insgesamt stellt die Auslieferung aller für das 4. Quartal 2017 eingegangenen Aufträge schon heute eine große Herausforderung dar. Verstärkt wird dieser Effekt u. a. durch externe Faktoren wie die Gesamtdynamik der Pharma-Kunden in Summe und insbesondere in Bezug auf den US-Markt oder Supply Chain Unterbrechungen, die die beschriebenen Risiken in der Umsatzrealisierung ggf. verstärken könnten. Unverändert erwarten wir, dass das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2017 rund 8 % des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen betragen wird.
An unserer Prognose für 2018 halten wir vom Grundsatz her fest. Basierend auf den Umsatzerlösen zum Jahresende 2017 sehen wir derzeit folgende Ziele für 2018:
| ― | Wir streben eine organische Wachstumsrate des Umsatzes in Höhe von 4 % bis 5 % an. |
| ― | Für die Adjusted EBITDA-Marge streben wir einen Zielwert von rund 23 % für das Geschäftsjahr 2018 an. |
| ― | Um diese Ziele zu erreichen, werden wir höchstwahrscheinlich ein jährliches Investitionsvolumen in der Größenordnung von rund 8 % des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen benötigen. |
| ― | Wir erwarten ein durchschnittliches Net Working Capital im Verhältnis zum Umsatz von rund 16 %. |
| ― | Wir erwarten weiterhin eine Operating Cash Flow-Marge von ca. 13 %. |
Als langfristige Zielvorgabe streben wir an:
| ― | Unverändert einen ROCE von mindestens 12 % zu erreichen. |
| ― | Wir halten ein Verhältnis Nettofinanzschulden zu Adjusted EBITDA von rund 2,5x für Gerresheimer für richtig, welches temporär darunter bzw. darüber liegen darf, da sinnvolle M&A-Aktivitäten nicht genau planbar sind. |
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS DEZEMBER 2016 - AUGUST 2017
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. August 2017
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| in T EUR | Anhang | Q3 2017 | Q3 2016 | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 331.473 | 350.366 | 973.818 | 1.017.843 | |
| Umsatzkosten | -232.446 | -237.764 | -682.326 | -698.675 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 99.027 | 112.602 | 291.492 | 319.168 | |
| Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten | -61.370 | -62.957 | -189.547 | -190.812 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (5) | 10.482 | 2.791 | 21.514 | 9.180 |
| Restrukturierungsaufwendungen | - | - | -9 | -10 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.849 | -1.779 | -4.980 | -5.021 | |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 46.290 | 50.657 | 118.470 | 132.505 | |
| Zinserträge | 653 | 917 | 2.209 | 2.490 | |
| Zinsaufwendungen | -8.257 | -8.707 | -24.508 | -25.366 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | -1.153 | -1.011 | -3.600 | -3.060 | |
| Finanzergebnis | -8.757 | -8.801 | -25.899 | -25.936 | |
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 37.533 | 41.856 | 92.571 | 106.569 | |
| Ertragsteuern | (7) | -11.271 | -10.573 | -27.949 | -30.168 |
| Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft | 26.262 | 31.283 | 64.622 | 76.401 | |
| Konzernergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäft | - | 697 | - | 4.210 | |
| Konzernergebnis | 26.262 | 31.980 | 64.622 | 80.611 | |
| Ergebnisanteile der Anteilseigner des Mutternehmens | 25.600 | 30.939 | 63.054 | 76.560 | |
| Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen | 662 | 1.041 | 1.568 | 4.051 | |
| Ergebnis je Aktie (in EUR)1) | 0,82 | 0,99 | 2,01 | 2,44 |
1) Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stimmt mangels potentiell verwässernden Aktien mit dem verwässerten Ergebnis überein.
Die Anhangsangaben (1) bis (15) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. August 2017
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| in T EUR | Q3 2017 | Q3 2016 | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 26.262 | 31.980 | 64.622 | 80.611 |
| Veränderung des beizulegenden Zeitwertes von zu Sicherungszwecken eingesetzten Derivaten sowie zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | - | -2 | - | -6 |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung umgebuchter Betrag | - | - | 51 | - |
| Ertragsteuern | - | - | -15 | 1 |
| Sonstiges Ergebnis aus Finanzinstrumenten | - | -2 | 36 | -5 |
| Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaften | -25.632 | 7.557 | -42.325 | -24.404 |
| Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung | -25.632 | 7.557 | -42.325 | -24.404 |
| Sonstiges Ergebnis, das unter bestimmten Bedingungen in den Gewinn oder Verlust umgegliedert wird | -25.632 | 7.555 | -42.289 | -24.409 |
| Sonstiges Ergebnis | -25.632 | 7.555 | -42.289 | -24.409 |
| Gesamtergebnis | 630 | 39.535 | 22.333 | 56.202 |
| Ergebnisanteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens | 832 | 38.174 | 21.453 | 53.837 |
| Ergebnisanteile von nicht beherrschenden Anteilen | -202 | 1.361 | 880 | 2.365 |
Die Anhangsangaben (1) bis (15) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
KONZERN-BILANZ
zum 31. August 2017
AKTIVA
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| in T EUR | Anhang | 31.08.2017 | 30.11.2016 | 31.08.2016 |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Aktiva | ||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.107.878 | 1.193.902 | 1.183.463 | |
| Sachanlagen | 577.989 | 610.169 | 592.202 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 5.732 | 5.732 | 5.756 | |
| Anteile an at equity bewerteten Unternehmen | 184 | 262 | 237 | |
| Ertragsteuerforderungen | 1.345 | 1.173 | 681 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 5.114 | 5.262 | 5.344 | |
| Sonstige Forderungen | 1.551 | 1.481 | 2.924 | |
| Aktive latente Steuern | 12.069 | 13.570 | 11.500 | |
| 1.711.862 | 1.831.551 | 1.802.107 | ||
| Kurzfristige Aktiva | ||||
| Vorräte | (9) | 163.453 | 155.433 | 188.028 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 221.552 | 232.051 | 238.384 | |
| Ertragsteuerforderungen | 5.379 | 7.118 | 11.232 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 10.907 | 10.555 | 8.681 | |
| Sonstige Forderungen | 22.863 | 19.157 | 25.307 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 119.864 | 118.391 | 125.111 | |
| 544.018 | 542.705 | 596.743 | ||
| Summe Aktiva | 2.255.880 | 2.374.256 | 2.398.850 |
PASSIVA
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| in T EUR | Anhang | 31.08.2017 | 30.11.2016 | 31.08.2016 |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | ||||
| Gezeichnetes Kapital | 31.400 | 31.400 | 31.400 | |
| Kapitalrücklage | 513.827 | 513.827 | 513.827 | |
| IAS-39-Rücklage | -5 | -41 | -40 | |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | -68.079 | -26.442 | -54.657 | |
| Angesammelte Ergebnisse | 237.497 | 207.413 | 163.022 | |
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | 714.640 | 726.157 | 653.552 | |
| Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital | 36.030 | 37.138 | 71.507 | |
| 750.670 | 763.295 | 725.059 | ||
| Langfristige Schulden | ||||
| Passive latente Steuern | 146.228 | 157.633 | 146.137 | |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 153.961 | 159.590 | 156.822 | |
| Sonstige Rückstellungen | 7.715 | 7.928 | 7.018 | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 445.296 | 744.551 | 746.199 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 444 | 198 | 7 | |
| 753.644 | 1.069.900 | 1.056.183 | ||
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 11.766 | 13.621 | 15.738 | |
| Sonstige Rückstellungen | 38.338 | 53.446 | 57.453 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 119.107 | 156.996 | 136.250 | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 462.825 | 185.428 | 269.840 | |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 5.876 | 25.001 | 10.675 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 113.654 | 106.569 | 127.652 | |
| 751.566 | 541.061 | 617.608 | ||
| 1.505.210 | 1.610.961 | 1.673.791 | ||
| Summe Passiva | 2.255.880 | 2.374.256 | 2.398.850 |
Die Anhangsangaben (1) bis (15) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. August 2017
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| Sonstiges Ergebnis | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in T EUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | IAS-39-Rücklage | Rücklage aus Währungsumrechnung | Angesammelte Ergebnisse |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zum 30. November/ 1. Dezember 2015 |
31.400 | 513.827 | -36 | -31.938 | 113.152 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 76.560 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | -4 | -22.719 | - |
| Gesamtergebnis | - | - | -4 | -22.719 | 76.560 |
| Ausschüttung | - | - | - | - | -26.690 |
| Zum 31. August 2016 | 31.400 | 513.827 | -40 | -54.657 | 163.022 |
| Zum 30. November/ 1. Dezember 2016 |
31.400 | 513.827 | -41 | -26.442 | 207.413 |
| Konzernergebnis | - | - | - | - | 63.054 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | 36 | -41.637 | - |
| Gesamtergebnis | - | - | 36 | -41.637 | 63.054 |
| Ausschüttung | - | - | - | - | -32.970 |
| Zum 31. August 2017 | 31.400 | 513.827 | -5 | -68.079 | 237.497 |
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| in T EUR | Anteile der Anteilseigner des Mutterunternehmens | Nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital |
| --- | --- | --- | --- |
| Zum 30. November/1. Dezember 2015 | 626.405 | 71.726 | 698.131 |
| Konzernergebnis | 76.560 | 4.051 | 80.611 |
| Sonstiges Ergebnis | -22.723 | -1.686 | -24.409 |
| Gesamtergebnis | 53.837 | 2.365 | 56.202 |
| Ausschüttung | -26.690 | -2.584 | -29.274 |
| Zum 31. August 2016 | 653.552 | 71.507 | 725.059 |
| Zum 30. November/1. Dezember 2016 | 726.157 | 37.138 | 763.295 |
| Konzernergebnis | 63.054 | 1.568 | 64.622 |
| Sonstiges Ergebnis | -41.601 | -688 | -42.289 |
| Gesamtergebnis | 21.453 | 880 | 22.333 |
| Ausschüttung | -32.970 | -1.988 | -34.958 |
| Zum 31. August 2017 | 714.640 | 36.030 | 750.670 |
Die Anhangsangaben (1) bis (15) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. August 2017
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| in T EUR | Anhang | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 64.622 | 80.611 | |
| Ertragsteuern | (7) | 27.949 | 31.730 |
| Abschreibungen auf Sachanlagevermögen | 66.210 | 63.182 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 27.173 | 31.257 | |
| Portfoliobereinigungen | - | 629 | |
| Veränderung der sonstigen Rückstellungen | -13.890 | -3.580 | |
| Veränderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | -6.294 | -5.788 | |
| Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten/Schulden | -1.335 | -31 | |
| Finanzergebnis | 25.899 | 25.951 | |
| Gezahlte Zinsen | -19.473 | -19.445 | |
| Erhaltene Zinsen | 1.327 | 1.193 | |
| Gezahlte Ertragsteuern | -43.536 | -80.225 | |
| Erhaltene Ertragsteuern | 2.131 | 740 | |
| Veränderung der Vorräte | -11.523 | -5.329 | |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Aktiva | -3.441 | -21.618 | |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Passiva | -29.847 | -18.169 | |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 16.983 | 11.286 | |
| Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 102.955 | 92.394 | |
| Einzahlungen aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte | 2.675 | 477 | |
| Auszahlungen für Investitionen | |||
| in Sachanlagen | -49.435 | -60.060 | |
| in immaterielle Vermögenswerte | -14.833 | -2.352 | |
| Einzahlungen aus Desinvestitionen abzüglich abgegebener Zahlungsmittel | (2) | 1.356 | -2.275 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel | (2) | - | 1.013 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -60.237 | -63.197 | |
| Ausschüttungen an Dritte | -33.482 | -27.510 | |
| Ausschüttungen von Dritten | 78 | - | |
| Aufnahme von Finanzkrediten | 31.945 | 73.624 | |
| Rückzahlung von Finanzkrediten | -41.315 | -44.277 | |
| Auszahlungen für Finanzierungsleasing | -459 | -884 | |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -43.233 | 953 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -515 | 30.150 | |
| Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelbestandes | -3.193 | -1.716 | |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 107.742 | 87.090 | |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 104.034 | 115.524 | |
| Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 119.864 | 125.111 | |
| Kontokorrentverbindlichkeiten | -15.830 | -9.587 | |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 104.034 | 115.524 |
Die Anhangsangaben (1) bis (15) sind ein integraler Bestandteil des Konzern-Zwischenabschlusses.
KONZERN-ANHANG
der Gerresheimer AG zum Konzern-Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Dezember 2016 bis 31. August 2017
(1) Grundlagen der Berichterstattung
Der Gerresheimer Konzern mit Sitz in Düsseldorf umfasst die Gerresheimer AG sowie die von ihr direkt und indirekt gehaltenen Beteiligungen.
Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde nach den gültigen Vorschriften der von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), den zusätzlich nach § 315a HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Demzufolge enthält dieser Konzern-Zwischenabschluss nicht sämtliche Informationen und Anhangsangaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind und sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 30. November 2016 gelesen werden. Eine prüferische Durchsicht durch den Abschlussprüfer hat nicht stattgefunden.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt und um eine Konzern-Gesamtergebnisrechnung ergänzt. Es gelten grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie für den Konzernabschluss 2016.
Folgende Standards und Interpretationen wurden erstmalig verpflichtend angewendet:
| ― | IFRS 10, IFRS 12, IAS 28, Investmentgesellschaften - Anwendung der Konsolidierungsausnahme |
| ― | IFRS 11, Gemeinsame Vereinbarungen - Erwerb von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit |
| ― | IAS 1, Darstellung des Abschlusses - Angabeninitiative |
| ― | IAS 16, Sachanlagen und IAS 38, Immaterielle Vermögenswerte: Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden |
| ― | IAS 16, Sachanlagen und IAS 41, Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen |
| ― | IAS 27, Separate Abschlüsse - Anwendung der Equity-Methode in Einzelabschlüssen |
| ― | Änderungen der IFRS |
Im September 2014 hat das IASB den siebten Sammelstandard mit insgesamt fünf Änderungen an vier verschiedenen Standards veröffentlicht. Die Änderungen sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen.
Aus der verpflichtenden Anwendung dieser Standards und Interpretationen ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf diesen Konzern-Zwischenabschluss.
Bei der Erstellung des Konzern-Zwischenabschlusses in Übereinstimmung mit angewandten Rechnungslegungsprinzipien werden Schätzungen vorgenommen, Annahmen und Ermessensentscheidungen getroffen, die Einfluss auf den Ansatz und die Bewertung von Aktiva und Passiva haben sowie sich auf die Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten und -forderungen zum Bilanzstichtag und auf die Höhe von Erträgen und Aufwendungen im Berichtszeitraum auswirken. Obwohl die Schätzungen auf dem besten Wissen des Managements bezüglich der laufenden Ereignisse und Handlungen basieren, können die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse von den Schätzungen abweichen.
Der Konzern-Zwischenabschluss ist in Euro, der funktionalen Währung der Muttergesellschaft, aufgestellt. Sowohl Einzel- als auch Summenwerte stellen den Wert mit der kleinsten Rundungsdifferenz dar. Bei Additionen der dargestellten Einzelwerte können deshalb geringfügige Differenzen zu den ausgewiesenen Summen auftreten. Für die Umrechnung der wesentlichen Währungen im Konzern in die Berichtswährung werden die folgenden Wechselkurse zugrunde gelegt:
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| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 EUR | 31.08.2017 | 31.08.2016 | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Argentinien | ARS | 20,6052 | 16,6117 | 17,8651 | 15,4979 |
| Brasilien | BRL | 3,7410 | 3,6016 | 3,5355 | 4,0014 |
| Schweiz | CHF | 1,1446 | 1,0957 | 1,0902 | 1,0939 |
| China | CNY | 7,8059 | 7,4311 | 7,5296 | 7,2455 |
| Tschechische Republik | CZK | 26,1010 | 27,0260 | 26,6874 | 27,0441 |
| Dänemark | DKK | 7,4384 | 7,4432 | 7,4373 | 7,4499 |
| Indien | INR | 75,5995 | 74,5562 | 72,4489 | 74,1552 |
| Mexiko | MXN | 21,0843 | 20,9424 | 21,1369 | 19,8521 |
| Polen | PLN | 4,2582 | 4,3533 | 4,2851 | 4,3499 |
| Singapur | SGD | 1,6094 | - | 1,5388 | - |
| Vereinigte Staaten von Amerika | USD | 1,1825 | 1,1132 | 1,1033 | 1,1060 |
Der Konzernabschluss der Gerresheimer AG zum 30. November 2016 ist im Bundesanzeiger in deutscher Sprache und im Internet unter der Adresse www.gerresheimer.com veröffentlicht.
(2) Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Finanzmittelbestand des Gerresheimer Konzerns im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert hat. Die aus der Erstkonsolidierung resultierenden Auswirkungen von Akquisitionen, Effekte aus Desinvestitionen und sonstigen Änderungen des Konsolidierungskreises sind gesondert ausgewiesen. Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand beinhaltet Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, bestehend aus Kassenbeständen, Schecks, Wechseln und Guthaben bei Kreditinstituten sowie gegenläufigen Kontokorrentverbindlichkeiten. Der Posten "Einzahlungen aus Desinvestitionen abzüglich abgegebener Zahlungsmittel" in der Berichtsperiode steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Veräußerung des Geschäftsbereiches Life Science Research und beinhaltet Einzahlungen für im Vorjahr bilanzierte Forderungen aus Kaufpreisanpassungen. Im Vorjahr resultierte diese Position aus Auszahlungen für bilanzierte Verbindlichkeiten aus der Kaufpreisanpassung im Zusammenhang mit der Veräußerung des Röhrenglasgeschäftes. Der Posten "Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel" beinhaltet im Vorjahresvergleichszeitraum den Erhalt einer Kaufpreisanpassung für den Erwerb der US-amerikanischen Centor.
(3) Saisonale Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit
Das Geschäft unterliegt saisonalen Einflüssen, so dass die Umsatzerlöse und der Cash Flow während der Ferienzeiten im Dezember/Januar und während der Sommermonate in Europa und Nordamerika üblicherweise am niedrigsten ausfallen.
(4) Veränderung des Konsolidierungskreises
Mit Wirkung zum 14. Juni 2017 ist die Gesellschaft Gerresheimer Singapore Pte. Ltd., Singapur, neu gegründet worden. Diese Neugründung hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beziehungsweise die Kapitalflussrechnung des Gerresheimer Konzerns.
ERLÄUTERUNGEN ZUM VERKÜRZTEN KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS
(5) Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus sonstigen Erstattungsansprüchen gegen Dritte in Höhe von T EUR 3.381 (Vorjahr: T EUR 1.250) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit einem Betrag von T EUR 7.660 (Vorjahr: T EUR 2.044) enthalten. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus nicht benötigten, in der Vergangenheit gebildeten, Rückstellungen für Gewährleistungen.
(6) Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen
Die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen betreffen die Akquisitionen der Gerresheimer Regensburg Gruppe Anfang Januar 2007, der Pharma-Glassparte der US-amerikanischen Comar Inc. im März 2007, der Gerresheimer Zaragoza und Gerresheimer Plasticos Sao Paulo im Januar 2008, der Vedat Tampas Hermeticas (verschmolzen auf Gerresheimer Plasticos Sao Paulo) im März 2011, der Neutral Glass im April 2012, der Triveni im Dezember 2012 sowie der Centor im September 2015. Bei den Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen handelt es sich um Abschreibungen auf identifizierte immaterielle Vermögenswerte.
Die Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen sind im Wesentlichen im Funktionsbereich Vertriebskosten ausgewiesen.
Im Geschäftsjahr sind keine Wertminderungen in den Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen enthalten (Vorjahr: Wertminderungen auf Kundenbeziehungen in Höhe von T EUR 277 im Geschäftsbereich Plastics & Devices).
(7) Ertragsteuern
Der Ertragsteueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
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| in T EUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Tatsächliche Ertragsteuern | 24.414 | 29.354 |
| Latente Ertragsteuern | 3.535 | 814 |
| Ertragsteuern | 27.949 | 30.168 |
Die aktuelle Steuerquote des Konzerns beträgt 30,2 % (Vorjahr: 28,3 %).
(8) Ausschüttungen an Dritte
Neben der Dividende in Höhe von T EUR 32.970 (Vorjahr: T EUR 26.690) an die Anteilseigner der Gerresheimer AG wurden Ausschüttungen in Höhe von T EUR 1.367 (Vorjahr: T EUR 1.277) an die nicht beherrschenden Anteile der Gerresheimer Shuangfeng Pharmaceutical Packaging (Zhen-jiang) Co. Ltd., China, beschlossen. Zum 31. August 2017 waren davon T EUR 512 (Vorjahr: T EUR 538) an die nicht beherrschenden Anteile der Gerresheimer Shuangfeng Pharmaceutical Packaging (Zhenjiang) Co. Ltd., China, entrichtet. Ferner wurden T EUR 550 (Vorjahr: T EUR 965) an die nicht beherrschenden Anteile der Gerresheimer Shuangfeng Pharmaceutical Glass (Danyang) Co. Ltd., China, beschlossen, die zum Berichtsstichtag noch nicht entrichtet waren. Für die noch nicht geflossenen Beträge wurde eine Verbindlichkeit gebildet.
Weiterhin wurde in der Vorjahresperiode eine Dividende in Höhe von T EUR 282 an nicht beherrschende Anteile der Triveni Polymers Private Ltd., Indien, beschlossen und gezahlt.
(9) Vorräte
Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
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| in T EUR | 31.08.2017 | 30.11.2016 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 51.455 | 49.968 |
| Unfertige Erzeugnisse/ Leistungen | 20.456 | 18.429 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 86.435 | 83.983 |
| Geleistete Anzahlungen | 5.107 | 3.053 |
| Vorräte | 163.453 | 155.433 |
Der Aufwand aus der Wertberichtigung von Vorräten beträgt in der Berichtsperiode T EUR 3.893 (Vorjahr: T EUR 5.312). Bei Wegfall der Gründe, welche zu einer Abwertung geführt haben, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Wertaufholungen betragen in der Berichtsperiode T EUR 1.145 (Vorjahr: T EUR 621).
(10) Finanzielle Verbindlichkeiten
Im Rahmen der Refinanzierung der Konsortialkredite wurde am 9. Juni 2015 ein neues revolvierendes Darlehen mit fünfjähriger Laufzeit in Höhe von T EUR 450.000 unterzeichnet. Der in 2016 regulär ausgelaufene Bankkredit in Höhe von ursprünglich T EUR 400.000 wurde damit am 15. Juni 2015 abgelöst. Zum Stichtag war das revolvierende Darlehen in Höhe von T EUR 137.006 in Anspruch genommen.
Die Anleihe in Höhe von T EUR 300.000 ist unverändert im Bestand. Diese wurde am 19. Mai 2011 zu einem Ausgabekurs von 99,4 % und einem Zinskupon von 5,0 % p. a. begeben, der mit einer Endfälligkeit im Mai 2018 ausgestattet ist.
Zum 10. November 2015 wurden zudem Schuldscheindarlehen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren in Höhe von insgesamt T EUR 425.000 begeben.
(11) Berichterstattung zu Finanzinstrumenten
Die Ziele des Konzerns im Hinblick auf das Kapitalmanagement liegen im Wesentlichen in der Aufrechterhaltung und Sicherstellung einer optimalen Kapitalstruktur zur Reduzierung der Kapitalkosten, in der Sicherstellung ausreichender liquider Mittel und in dem aktiven Management des Nettoumlaufvermögens. Die Nettofinanzschulden betragen zum 31. August 2017 T EUR 765.811 (30. November 2016: T EUR 788.188), und das Net Working Capital beläuft sich auf T EUR 223.851 (30. November 2016: T EUR 200.300).
Das Risikomanagementsystem des Gerresheimer Konzerns für das Kreditrisiko, das Liquiditätsrisiko und einzelne Marktrisiken, insbesondere Zinsrisiken, Währungsrisiken und Preisrisiken, wird einschließlich seiner Ziele, Methoden, Prozesse und dessen Maßnahme zur Überwachung der einzuhaltenden Covenants im Chancen- und Risikobericht des Konzernlageberichts im Konzernabschluss zum 30. November 2016 dargestellt.
Information zu den Finanzinstrumenten nach Kategorien und Klassen
Nach Art der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten sind drei Hierarchiestufen zu unterscheiden. Die Zuordnung der beizulegenden Zeitwerte zu den einzelnen Hierarchiestufen überprüft Gerresheimer jeweils zum Ende einer Berichtsperiode.
Stufe 1: Die beizulegenden Zeitwerte werden anhand von öffentlich notierten Marktpreisen an aktiven Märkten bestimmt.
Stufe 2: Besteht kein aktiver Markt für einen finanziellen Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit, basiert die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte auf Bewertungsmodellen. Die der Stufe 2 zuzurechnenden beizulegenden Zeitwerte wurden anhand von Preisen in jüngsten Geschäftsvorfällen mit vertragswilligen und unabhängigen Vertragspartnern oder unter Verwendung von Preisen bei beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen für ähnliche Vermögenswerte oder Schulden bestimmt.
Stufe 3: Die Bewertungen der beizulegenden Zeitwerte beruhen auf Modellen, in die am Markt nicht beobachtbare Inputfaktoren eingehen und das Bewertungsergebnis signifikant beeinflussen.
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| 31.08.2017 | 30.11.2016 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Total | Stufe 1 | Stufe 2 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | ||||||
| Wertpapiere | 75 | - | - | 75 | 646 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||||||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | - | 1.801 | - | 1.801 | - | 77 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 75 | 1.801 | - | 1.876 | 646 | 77 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | - | 813 | - | 813 | - | 2.990 |
| Put-Optionen | - | - | 15.215 | 15.215 | - | - |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 813 | 15.215 | 16.028 | - | 2.990 |
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| 30.11.2016 | ||
|---|---|---|
| in T EUR | Stufe 3 | Total |
| --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | ||
| Wertpapiere | - | 646 |
| Finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | - | 77 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | 723 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | - | 2.990 |
| Put-Optionen | 14.706 | 14.706 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 14.706 | 17.696 |
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte der einzelnen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für jede einzelne Kategorie von Finanzinstrumenten dar und leitet sie auf die entsprechenden Bilanzpositionen über:
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| 31.08.2017 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in T EUR | Buchwert | Nachrichtlich: beizulegender Zeitwert | Buchwert | Buchwert laut Bilanz |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 188.771 | 188.771 | - | 188.7711) |
| Kredite und Forderungen | 188.771 | 188.771 | - | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 14 145 | 13.917 | 1 876 | 16.021 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 228 | - | 75 | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | 1 801 | |
| Kredite und Forderungen | 13 917 | 13.917 | - | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 119 864 | 119.864 | - | 119.864 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 322.780 | 322.552 | 1.876 | 324.656 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 892 093 | 902.744 | 16.028 | 908.121 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 892 093 | 902.744 | - | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | 16.028 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 119 107 | 119.107 | - | 119.107 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 119.107 | 119.107 | - | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 1.011.200 | 1.021.851 | 16.028 | 1.027.228 |
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| 30.11.2016 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in T EUR | Buchwert | Nachrichtlich: beizulegender Zeitwert | Buchwert | Buchwert laut Bilanz |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 211.265 | 211.265 | - | 21 1.2653) |
| Kredite und Forderungen | 211 265 | 211.265 | - | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 15 094 | 14.859 | 723 | 15 817 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 235 4) | - | 646 | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | 77 | |
| Kredite und Forderungen | 14 859 | 14.859 | - | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 118 391 | 118.391 | - | 118 391 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 344.750 | 344.515 | 723 | 345.473 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 912.283 | 933.982 | 17.696 | 929.979 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 912.283 | 933.982 | - | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | - | - | 17.696 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 156 996 | 156.996 | - | 156.996 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 156 996 | 156.996 | - | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 1.069.279 | 1.090.978 | 17.696 | 1.086.975 |
1) Zusätzlich werden in der Bilanz T EUR 32.781 Forderungen aus Fertigungsaufträgen ausgewiesen.
2) In Ermangelung eines verlässlich schätzbaren Marktwertes wird auf die Angabe des beizulegenden Zeitwertes für die mit T EUR 228 bilanzierten Beteiligungen verzichtet.
3) Zusätzlich werden in der Bilanz T EUR 20.786 Forderungen aus Fertigungsaufträgen ausgewiesen.
4) In Ermangelung eines verlässlich schätzbaren Marktwertes wird auf die Angabe des beizulegenden Zeitwertes für die mit T EUR 235 bilanzierten Beteiligungen verzichtet.
In den Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten sind Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing enthalten, bei denen die Konzerngesellschaften Leasingnehmer sind. Zum 31. August 2017 belaufen sich diese Verbindlichkeiten auf T EUR 6.301 (30. November 2016: T EUR 7.245).
Der beizulegende Zeitwert von Forderungen, Krediten oder Verbindlichkeiten wird als Barwert der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse oder -abflüsse ermittelt. Die Abzinsung erfolgt mit einem Zinssatz, der der jeweiligen Fälligkeit des Aktivpostens bzw. der Restlaufzeit der Verbindlichkeiten und der Bonität des Schuldners am Abschlussstichtag Rechnung trägt.
Aufgrund der überwiegend kurzfristigen Laufzeiten weichen die beizulegenden Zeitwerte für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente nicht signifikant von den Buchwerten ab.
(12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
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| in T EUR | 31.08.2017 | 30.11.2016 |
|---|---|---|
| Verpflichtungen aus Miet- und Operating Leasing-Verträgen | 42.747 | 44.172 |
| Bestellobligo aus Investitionen | 14.108 | 11.391 |
| Andere finanzielle Verpflichtungen | 6.609 | 7.564 |
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | 63.464 | 63.127 |
Die Verpflichtungen aus Miet- und Operating Leasing-Verträgen betreffen im Wesentlichen technische Anlagen sowie betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude.
(13) Segmentberichterstattung
Nach dem Management Approach orientiert sich die Segmentberichterstattung am internen Berichtswesen.
Die Ressourcenallokation und die Bewertung der Ertragskraft der Geschäftssegmente werden im Gerresheimer Konzern durch den Vorstand der Gerresheimer AG als Hauptentscheidungsträger wahrgenommen. Die Abgrenzung der Segmente und der Regionen sowie die aufgeführten Kennzahlen stimmen mit dem internen Steuerungs- und Berichtswesen überein.
Der Gerresheimer Konzern wird über strategische Geschäftseinheiten in Form von Geschäftsbereichen gesteuert. Diese werden nach ihren spezifischen Herstellungstechnologien und Materialien, die wir für unsere Produkte verwenden, zu berichtspflichtigen Segmenten zusammengefasst. Unser Geschäftsmodell ist seit dem Verkauf des Geschäftsbereiches Life Science Research zum 31. Oktober 2016 in die zwei berichtspflichtigen operativen Geschäftsbereiche Plastics & Devices und Primary Packaging Glass gegliedert.
Unser Produktportfolio im Geschäftsbereich Plastics & Devices umfasst komplexe kundenspezifische Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten. Dazu zählen beispielsweise Insulin-Pens, Inhalatoren oder vorfüllbare Spritzen. Darüber hinaus gehören zu diesem Bereich Produkte für die Diagnostik und Medizintechnik wie Stechhilfen und Testsysteme sowie pharmazeutische Kunststoffbehälter für flüssige und feste Medikamente mit Verschluss- und Sicherheitssystemen.
Im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass produzieren wir Primärverpackungen aus Glas für Medikamente und Kosmetik. Dazu zählen zum Beispiel Pharmagläser, Ampullen, Injektionsfläschchen, Karpulen, Parfümflakons und Cremetiegel sowie spezielle Gläser für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.
Die Auswirkungen von Dienstleistungen der Gerresheimer AG, Konsolidierungsmaßnahmen und Überleitungen zwischen den Segmenten werden in der Segmentberichterstattung als "Zentralstellen/Konsolidierung" dargestellt. Den Bewertungsgrundsätzen für die Segmentberichterstattung liegen die im Konzernabschluss verwendeten IFRS zugrunde.
Im Folgenden werden die von der Gerresheimer AG zur Beurteilung der Leistung der Segmente herangezogenen Steuerungsgrößen dargestellt:
Segmentdaten nach Geschäftsbereichen
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| in T EUR | Plastics & Devices | Primary Packaging Glass | Life Science Research3) | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segmentes | 534.490 | 565.962 | 440.147 | 452.254 | - | - |
| Innenumsatzerlöse | -284 | -306 | -535 | -67 | - | - |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 534.206 | 565.656 | 439.612 | 452.187 | - | - |
| Adjusted EBITDA | 143.334 | 148.676 | 85.502 | 93.141 | - | - |
| Planmäßige Abschreibungen | -33.972 | -31.678 | -33.174 | -32.248 | - | - |
| Adjusted EBITA | 109.362 | 116.998 | 52.328 | 60.893 | - | - |
| Net Working Capital | 114.300 | 115.447 | 111.913 | 104.797 | - | 26.175 |
| Operating Cash Flow1) | 90.428 | 110.712 | 49.200 | 38.714 | - | 8.048 |
| Investitionen2) | 42.824 | 22.922 | 18.956 | 42.513 | - | 978 |
| Mitarbeiter (Durchschnitt) | 4.531 | 4.675 | 5.171 | 5.200 | - | 745 |
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| in T EUR | Zentralstellen/ Konsolidierung | Konzern | ||
|---|---|---|---|---|
| Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segmentes | - | - | 974.637 | 1.018.216 |
| Innenumsatzerlöse | - | - | -819 | -373 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | - | - | 973.818 | 1.017.843 |
| Adjusted EBITDA | -15.654 | -16.473 | 213.182 | 225.344 |
| Planmäßige Abschreibungen | -701 | -412 | -67.847 | -64.338 |
| Adjusted EBITA | -16.355 | -16.885 | 145.335 | 161.006 |
| Net Working Capital | -2.362 | -2.671 | 223.851 | 243.748 |
| Operating Cash Flow1) | -18.415 | -17.935 | 121.213 | 139.539 |
| Investitionen2) | 2.488 | 1.021 | 64.268 | 67.434 |
| Mitarbeiter (Durchschnitt) | 103 | 96 | 9.805 | 10.716 |
1) Operating Cash Flow: Adjusted EBITDA zuzüglich bzw. abzüglich Veränderung Net Working Capital abzüglich Investitionen.
2) In den Investitionen des Vorjahres sind Zugänge aus Finanzierungsleasing in Höhe von T EUR 5.022 enthalten, welche in Q1-Q3 2016 nicht zahlungswirksam gewesen sind.
3) Die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung sind aufgrund der Veräußerung des Geschäftsbereiches Life Science Research im Vorjahr angepasst worden. In den Vorjahreszahlen der Bilanz, in der Kapitalflussrechnung sowie in den Mitarbeiterzahlen für das Vorjahr ist der Geschäftsbereich Life Science Research dagegen weiterhin vollständig enthalten.
Die Überleitungsrechnung vom Adjusted EBITA der Segmente zum Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft ergibt sich aus der folgenden Aufstellung:
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| in T EUR | Q1-Q3 2017 | Q1-Q3 2016 |
|---|---|---|
| Adjusted EBITA der Segmente | 161.690 | 177.891 |
| Zentralstellen/Konsolidierung | -16.355 | -16.885 |
| Adjusted EBITA Konzern | 145.335 | 161.006 |
| Verkauf Röhrenglasgeschäft | - | 322 |
| Portfoliooptimierungen | -21 | -821 |
| Einmalige Aufwendungen und Erträge | -1.306 | -473 |
| Abschreibungen auf Fair Value-Anpassungen | -25.538 | -27.529 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 118.470 | 132.505 |
| Finanzergebnis | -25.899 | -25.936 |
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 92.571 | 106.569 |
| Ertragsteuern | -27.949 | -30.168 |
| Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft | 64.622 | 76.401 |
Die Verrechnungspreise zwischen den Segmenten werden anhand marktüblicher Konditionen wie unter fremden Dritten ermittelt.
SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN
(14) Angaben über die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Im Rahmen unseres operativen Geschäftes unterhalten wir Geschäftsbeziehungen zu juristischen oder natürlichen Personen, die auf die Gerresheimer AG oder deren Tochterunternehmen Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die Gerresheimer AG oder ihre Tochterunternehmen ausgesetzt sind.
Zu den nahestehenden Unternehmen und Personen gehören Unternehmen, die mit Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung stehen, nicht konsolidierte Gesellschaften und assoziierte Unternehmen sowie die Organmitglieder der Gerresheimer AG.
Die folgende Tabelle stellt das Lieferungs- und Leistungsvolumen mit nahestehenden Unternehmen und Personen dar:
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| Q1-Q3 2017 31.08.2017 | Q1-Q3 2016 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T EUR | Erbrachte Lieferungen und Leistungen | Empfangene Lieferungen und Leistungen | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | Erbrachte Lieferungen und Leistungen | Empfangene Lieferungen und Leistungen |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Unternehmen, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht | 2.190 | - | 302 | - | 1.676 | - |
| Assoziierte Unternehmen | 60 | 1.997 | - | 61 | - | 1.909 |
| 2.250 | 1.997 | 302 | 61 | 1.676 | 1.909 |
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| 31.08.2016 | ||
|---|---|---|
| in T EUR | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
| --- | --- | --- |
| Unternehmen, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht | 280 | - |
| Assoziierte Unternehmen | - | 42 |
| 280 | 42 |
Die getätigten Geschäfte betreffen das Unternehmen Vetter Pharma-Fertigungs GmbH & Co. KG, Ravensburg, das mit einem Mitglied des Aufsichtsrats der Gerresheimer AG in Beziehung steht.
Sämtliche getätigten Geschäfte wurden zu marktüblichen Preisen und Konditionen wie zwischen fremden Dritten durchgeführt.
(15) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Am 27. September 2017 hat die Gerresheimer AG ein Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 250,0 Mio. erfolgreich am Markt platziert. Damit ist die Finanzierung der am 19. Mai 2018 auslaufenden Schuldverschreibung in Höhe von EUR 300,0 Mio. bereits jetzt sichergestellt. Weitergehende Informationen zum Schuldscheindarlehen sind der Vermögenslage im Konzern-Zwischenlagebericht zu entnehmen.
Darüber hinaus sind nach dem 31. August 2017 keine weiteren für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Gerresheimer Konzerns wesentlichen Ereignisse eingetreten.
Der Vorstand hat den Konzern-Zwischenabschluss nach Erörterung mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats am 10. Oktober 2017 freigegeben.
FINANZKALENDER
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| 22.02.2018 | Geschäftsbericht 2017 |
| 12.04.2018 | Quartalsfinanzbericht 1 Quartal 2018 |
| 25.04.2018 | Hauptversammlung 2018 |
| 12.07.2018 | Quartalsfinanzbericht 2 Quartal 2018 |
| 11.10.2018 | Quartalsfinanzbericht 3. Quartal 2018 |
IMPRESSUM
Herausgeber
Gerresheimer AG
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Konzept und Gestaltung
Kirchhoff Consult AG, Hamburg
Text
Gerresheimer AG, Düsseldorf
Hinweis zum Quartalsfinanzbericht
Der Quartalsfinanzbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen gilt die deutsche Fassung.
Rundungshinweis
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen auftreten.
Zukunftsbezogene Aussagen
Dieser Quartalsfinanzbericht enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie "glaubt", "schätzt", "geht davon aus", "erwartet", "nimmt an", "prognostiziert", "beabsichtigt", "könnte", "wird" oder "sollte" oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität des Gerresheimer Konzerns sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse des Gerresheimer Konzerns, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Quartalsfinanzbericht übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.