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GBS Software AG — Interim / Quarterly Report 2008
Aug 27, 2008
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Interim / Quarterly Report
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Halbjahresfinanzbericht der GROUP Technologies AG
Konzern 01.01.2008 bis 30.06.2008 Zwischenlagebericht (zum 30.06.2008) GROUP Technologies AG Konzern gemäß IFRS
1. Einleitung
Nach der EU-Verordnung 1606/2002 vom 19. Juli 2002 (sog. IAS-Verordnung) haben kapitalmarktorientierte Unternehmen ab 2005 ihre Konzernabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu erstellen. Durch das im Dezember 2004 verabschiedete Bilanzrechtsreformgesetz – BilReG – wurde u. a. diese IAS-Verordnung in nationales Recht umgesetzt. Der Konzernabschluss erfolgt damit nach den Rechnungslegungsvorschriften des International Financial Reporting Standards.
2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
2.1. Konzern- und Organisationsstruktur
2.1.1. Organisation und Kontrolle
Die Group Technologies AG, Eisenach, (im Nachfolgenden auch Group oder Gesellschaft genannt) ist die Konzernobergesellschaft des Group-Konzerns. Der Halbjahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.
Die Aktien der Gesellschaft werden an der Börse in Frankfurt (Main) gehandelt.
Wesentliche der Gesellschaft bekannte Aktionäre sind zum 30.06.2008 Herr Joerg Ott mit 10,84 % der Stimmrechte an der Group Technologies AG – davon sind ihm 10,55 % der Stimmrechte der vbv Vitamin-B Venture GmbH nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen –, die Westend ICT Oyj (vormals TJ Group Oyj) mit 7,92 % und der LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster AG mit 8,0 %.
Die Führungs- und Kontrollstrukturen sowie das Vergütungssystem für Vorstand und Aufsichtsrat folgen den gesetzlichen Bestimmungen. Sie orientieren sich am langfristigen Erfolg des Group-Konzerns und folgen insbesondere den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex.
Der Vorstand besteht aus Joerg Ott als Chief Executive Officer (CEO), verantwortlich für Strategy, Business Development, Sales und Investor Relations und Markus Ernst, der als Chief Operating Officer (COO) die Bereiche Finance, Technology und Operations verantwortet.
2.1.2. Geschäftstätigkeit und Märkte
Die Group Technologies AG entwickelt, vertreibt und installiert E-Mail-Management-Systeme. Dabei fokussiert die Group ihre Aktivitäten auf internationale Großunternehmen und Kunden des Mittelstandes. Group berät ihre Kunden bei der Gestaltung, der Umsetzung und der Einbindung ihrer E-Mail-Kommunikation in deren Geschäftsprozesse. Dadurch sichert Group ihren Kunden die sichere, effiziente und zentral verwaltete Verwendung von E-Mail in Übereinstimmung mit den aktuellen gesetzlichen Anforderungen und den betrieblichen Vorgaben.
Die Lösungen für E-Mail-Sicherheit und E-Mail-Archivierung ermöglichen das Verarbeiten, Speichern und Verwalten von E-Mails – von deren Entstehung bis zur Löschung. Dazu zählen Viren- und Spamschutz, Daten- und Inhaltskontrolle, Verschlüsselung, Klassifizierung, automatisierte Archivierung und intelligentes Auffinden von E-Mails und deren Anlagen. Group garantiert so den höchsten Sicherheitsstandard für Unternehmensdaten.
Die GEDYS IntraWare GmbH, eine 100 %ige mittelbare Beteiligung der Group Technologies AG, entwickelt, vertreibt und installiert Lösungen für das Management von Kundenbeziehungen (CRM) auf der Basis Lotus Notes Domino und der IBM Portal-Technologie.
Die CRM-Produktlinie umfasst eine vollständige Suite für die Pflege von Kundenbeziehungen und beinhaltet leistungsfähige Werkzeuge für Vertrieb, Marketing und Service. Mit diesen flexiblen Modulen nutzen Unternehmen professionelle Lösungen von der Adresspflege über die elektronische Kundenakte, Workflow-Automatisierung und das Kampagnenmanagement bis hin zur Vertriebssteuerung mit konfigurierbaren Verkaufsmethoden. Weiterhin umfasst das Portfolio eine komplette Java/J2EE Lösung für das Office- und Kontaktmanagement auf der neuen innovativen IBM Portal-Technologie sowie innovative Produkte ausgewählter Hersteller, die sich sinnvoll in die CRM-Lösung integrieren.
Die ebVOKUS Software GmbH, eine 100 %ige Beteiligung der Group Technologies AG, entwickelt, vertreibt und installiert auf Lotus Notes basierende und auf den zentralen Geldprozess konzentrierte Speziallösungen für Geldinstitute sowie Projektdienstleistungen für Lotus-basierte DMS und Workflowlösungen.
Der Group-Konzern ist an zahlreichen Standorten in Deutschland, England, Finnland, Niederlande, Bulgarien und den USA vertreten und vertreibt seine Lösungen über Vertriebs- und Integrationspartner weltweit. Damit sichert die Group ihren Kunden überregional eine sehr hohe Dienstleistungs- und Servicequalität. In Deutschland umfassen die Standorte Eisenach, Frankfurt, Karlsruhe, Fulda, Braunschweig, Stuttgart und Dresden.
Rund 3.000 Kunden mit mehr als drei Millionen Anwendern setzen die Lösungen des Group-Konzerns bereits ein.
Zum Stichtag 30.06.2008 umfasst der Konsolidierungskreis der Group Technologies AG, die ebVOKUS Software GmbH, Dresden, die arcaTRUST Software GmbH (Karlsruhe), die GEDYS Internet Products N.V. (Niederlande), die GEDYS (SALES) UK LIMITED (England), die GEDYS Software Holding Oy (Finnland), die GEDYS IntraWare GmbH, Petersberg, die GT US Inc. d/b/a Group Technologies (USA), die Relavis Inc. (USA, 85,03 %) sowie die Beteiligungen zu mindestens 50 % an der B.E.R.S. AN (Bulgarien) und zu 100 % an der SPEECHSPHERE LLC (USA).
2.1.3 Unternehmenssteuerung, Ziele und Strategie
Positionierung
Der Konzern ist der weltweit größte Anbieter für Softwarelösungen (Applikationen) auf der Plattform IBM Lotus Notes Domino. Diese Plattform ist weltweit in Unternehmen jeglicher Größe im Einsatz. Wegen der extrem hohen Fähigkeit dieser Plattform Kommunikationssysteme sicher zu gestalten und IT-gestützte Zusammenarbeit zu ermöglichen, wird diese Lösung insbesondere bei Großunternehmen und im Mittelstand verstärkt verwendet. Dabei sind die Märkte in den USA und Westeuropa am stärksten mit dieser Plattform durchdrungen, während die Märkte in Osteuropa, Russland, Brasilien sowie generell in Asien weiterhin das größte Wachstum für diese Plattform aufweisen.
Kernbereiche: E-Mail & CRM
E-Mail-Management (E-Mail) und Kundenbeziehungsmanagement (CRM) sind die Kernbereiche des Group-Konzerns, die den wesentlichen Anteil am Umsatz generieren.
In ihren Kernbereichen verfolgt die Gesellschaft weiterhin ihre bisherige erfolgreiche Strategie, während im E-Mail-Segment durch die Kombination der zur Verfügung stehenden Technologien und Produkte die Weiterentwicklung vom E-Mail-Security-Anbieter hin zum E-Mail-Management-Lösungsanbieter im Vordergrund steht, konzentriert sich die Strategie im CRM-Segment auf die Weiterentwicklung zum CRM-Lösungsspezialisten für operatives CRM auf der Basis Lotus Notes. Die Anforderung an beide unternehmenskritischen Applikationen – sowohl von Seiten der Unternehmen und Organisationen als auch regulatorischer und rechtlicher Natur – sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dies auch in der Zukunft so bleiben wird.
Wachstumsbereich Mobility
In den USA bleibt die Tendenz zu mobilen Lösungen trotz schwacher Märkte ungebrochen. Der Konzern ist hier mit der Plattformlösung zur Mobilisierung bestehender Lotus Notes Anwendungen im Unternehmen gut platziert. Damit werden die Risiken für Unternehmen massiv in den mobilen Bereich verlagert. Die Gesellschaft hat mit ihren Sicherheits- und Kommunikationslösungen und dem bestehenden Mobilitäts-Know-how die ideale Voraussetzung sich insbesondere in diesem Markt erfolgreich zu etablieren.
Wachstum durch Zukauf
Die Gesellschaft verfolgt weiterhin ihre Marktkonsolidierungsstrategie für Lotus Notes Anwendungen. Der derzeitige Fokus liegt weiterhin auf Zukäufen für Marktanteile und Know-how in den USA.
Unternehmenssteuerung
Trotz derzeit extrem schwacher Finanzmärkte, insbesondere für Small Caps, bleibt der Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung der Group die effektive Steigerung des Unternehmenswertes und somit die langfristige Wertsteigerung im Interesse unserer Investoren. Auch zum Halbjahr präsentiert die Gesellschaft erneut ein positives Zahlenwerk, unterstützt durch ein weiterhin stabiles operatives Wachstum. Alle Konzernbereiche genießen ein positives Image bei ihren Kunden. Aufgrund der mangelnden Investitionsbereitschaft in den Small-Cap-Märkten lässt, sich dieser Erfolg nicht im Aktienkurs ablesen. Das Management führt intensive Gespräche mit potenziellen Ankerinvestoren, die Interesse haben, als langfristige Investoren das Unternehmen zu begleiten. Sichtbare Ergebnisse sind auf Grund der Marktlage jedoch nicht kurzfristig zu erwarten. Mit einer Änderung der globalen Finanzmarktsituation erwartet das Management, dass insbesondere die Group aufgrund ihrer operativen Leistungsfähigkeit wieder die Aufmerksamkeit von Investoren gewinnen wird.
2.1.4 Forschung und Entwicklung
E-Mail-Management
Im ersten Halbjahr 2008 wurde die Version 11 der iQ.Suite für Lotus Domino sowie die Version 7 der iQ.Suite für Microsoft Exchange veröffentlicht. Damit werden auch die aktuellen Plattformversionen der Anbieter unterstützt. Die Infrastruktur der Group-Basisprodukte wurde weiterhin optimiert. Dies bleibt auch für die kommenden Quartale strategisches Ziel der Gesellschaft.
Das neue Modul iQ.Suite WebCrypt wurde im Markt eingeführt und ist, wie erwartet, auf großes Interesse im Kundenumfeld gestoßen. WebCrypt ist eine webbasierte E-Mail-Verschlüsselungslösung, die den Austausch verschlüsselter E-Mails von Unternehmen mit Geschäftspartnern und Kunden ermöglicht, die selbst über keine eigene Verschlüsselungslösung verfügen.
Die iQ.Suite wurde im Zuge der starken Tendenz zur Mobilität – weg vom unhandlichen Notebook hin zu leichten mobilen Endgeräten – weiter entwickelt und bietet dem Anwender die Möglichkeit, mit mobilen Endgeräten direkt auf Anwender-Quarantäne-Datenbanken und out-of-office-Management-Anwendungen zuzugreifen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Entwicklung bleibt die Weiterentwicklung der Produkte zur E-Mail-Archivierung. Die Archivlösungen der Group – iQ.Suite Store und iQ.Suite Bridge – werden derzeit für die Sparkassen Finanzgruppe einem Zertifizierungsprozess unterzogen. Im Fokus stehen dabei Entwicklungsprozess, Dokumentation und Qualitätssicherung sowie Schnittstellen.
In den kommenden Quartalen ist eine Modernisierung aller Benutzeroberflächen geplant. Ziel ist die Verbesserung und Vereinfachung der Konfiguration des Systems. Erreicht werden soll dies durch die Verwendung neuer Technologien, die zu einer besseren Visualisierung der Oberflächen führen. Ein Fokus liegt dabei auf der plattformübergreifend einheitlichen Gestaltung der Oberfläche, um damit Kosten für Support und Wartung nachhaltig zu senken und Group als den führenden Anbieter plattformübergreifender E-Mail-Systeme zu positionieren.
Customer Relationship Management (CRM)
Relavis Corporation Produkt: Relavis CRM
Version: 8.0 for IBM® Lotus® Domino® 7/8
Die Produktentwicklung für die Produktreihe Relavis wurde auf das neue Master Release Version 8.0 konzentriert. Die Markteinführung ist für Ende Oktober 2008 geplant. Alle Funktionen und Neuerungen der Version 8.0 befinden sich derzeit in der Testphase.
Die wesentliche Erweiterung der Version 8.0 ist die Einführung der "extensible data dictionary". Diese Datenregister enthalten alle Informationen für das Design eines Templates oder eines Formblattes. Sie erlauben es dem Kunden "eigene" Felder zu definieren und diese in Unterformblättern zu verwenden. Gleichzeitig können diese Felder auch in Officeanwendungen exportiert und in automatisierten Verarbeitungszahlen erfasst werden, ohne dass der Kunde dafür spezielle Kundenservices (customizations) benötigt.
Mail & Kalender Integration
Die integrierte Notes Mail & Calendaring Funktion wurde mit neuen Leistungsmerkmalen wesentlich verbessert. So können nunmehr mehrere Mitarbeiter an einer E-Mail arbeiten bevor diese versendet wird und können aus ihrer Gruppe einen Adressaten bestimmen, der als Sender und Empfänger der E-Mail gegenüber dem Kunden auftritt. Dadurch wird der interne Mailverkehr wesentlich entlastet und das Risiko der Versendung einer ungeprüften E-Mail stark reduziert.
GEDYS-IntraWare
Produkt: GI7 Version: 7.16
Im ersten Halbjahr wurde die Version 7.16 für IBM® Lotus® Domino® 7/8 im Markt eingeführt.
Die Performance Optimierungen zur Verarbeitung großer Datenmengen und/oder großvolumiger Distributionen unter IBM Lotus war der Kernbestandteil der Entwicklungsaufwendungen. Die zunehmende Anzahl von eben diesen Großprojekten machte diesen Schritt absolut notwendig und hat die Kunden überaus zufrieden gestellt.
Die Verbesserung des User Interface (UI) und Usability hat verstärkt zur Vereinfachung der Verwendung des Systems durchweg für alle Anwender beigetragen. Hier wurde insbesondere das Feedback der Kunden und Vertriebspartner berücksichtigt. Neben den Anwendern wurde ebenfalls die Anwenderfreundlichkeit für Administratoren verbessert.
Für das zweite Halbjahr wird die durchgehende Anpassung der Module an die neuen UI, die weitere Optimierung dieser UI sowie zusätzliche Leistungsmerkmale erwartet, die den Einsatz der CRM-Suite in Großprojekten weiter fördern werden.
eb.VOKUS
ebVOKUS Software GmbH – Produktentwicklung des Spezialisten für Prozesse im bankeninternen Arbeitsablauf
Das Kernprodukt eb.VOKUS wird zum 01.09.2008 eine neue Version, eb.VOKUS V 5.1, gemäß der Auswertung der Kundenwünsche aus dem Kunden-Forum und den Up-Date-Veranstaltungen bereitstellen. Zusätzlich sind rechenzentrumsspezifische Neuerungen enthalten: smsTAN und chipTAN (Security Broker) und die eb.VOKUS SI (Rechenzentrum Sparkassen Informatik) – Kommunikation wird nunmehr komplett über die dynamische Schnittstelle realisiert.
el.TASK dient der Erfassung, der Bearbeitung und der Prozessdokumentation von Aufträgen jeder Art. Sie kann wahlweise als zentrale Anwendung für das Gesamtinstitut oder mehrfach in verschiedenen Organisationseinheiten des Bankeninstitutes eingesetzt werden. Mit der Einstellung eines Mitarbeiters in eine Bank werden gleich mehrere Prozesse in Gang gesetzt: z.B. Zuordnung der Personalnummer, Raum- und Büromöbelbedarf, IT- sowie Softwarebedarf und die damit einhergehenden Freigaben durch die Fachabteilungen. Hier werden mehrere Prozesse eines Unternehmens "in Bewegung" gesetzt. Um diese Prozesse zeitlich aufeinander abzustimmen und zu koordinieren, wurde in Zusammenarbeit mit der Fachabteilung Personal und Organisation eines unserer Großkunden der elektronische Laufzettel el.ZETT entwickelt. Markteinführung wird der 01.10.2008.
2.2 Geschäftsverlauf
2.2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Im 1. Halbjahr 2008 hat die Weltwirtschaft mit voraussichtlich rund + 3,2 bis + 3,4 Prozent an Wachstumstempo geringfügig gegenüber dem Vorjahr (+ 3,8 Prozent) eingebüßt. Die konjunkturellen Risiken nehmen nach Expertenmeinung 2008 zu. Diese Sorge gilt vor allem der wirtschaftlichen Entwicklung, getrieben durch die Finanzkrise und die diskutierte Rezession in den USA. Aufgrund der vielfältigen Implikationen ist nach wie vor nicht absehbar, in welcher Form Europa und insbesondere Deutschland von einer negativen konjunkturellen Entwicklung in den USA betroffen ist. Zudem wirkte der extrem hohe Ölpreis weiterhin wachstumsdämpfend.
Für das zweite Halbjahr 2008 sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) eine signifikante Abnahme des weltwirtschaftlichen Wachstums, ehe es sich dann im kommenden Jahr allmählich fangen werde.
In den USA rechnet der IWF inzwischen für dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent. Das sind 0,8 Punkte mehr als noch im April geschätzt. Und auch für 2009 ist der IWF mit nunmehr 0,8 Prozent geringfügig um 0,2 Prozentpunkte zuversichtlicher als im Frühjahr. Seine Wachstumsprognose für Deutschland setzte der IWF mit 2,0 Prozent in 2008 ebenfalls kräftig um 0,6 Prozentpunkte herauf. Dennoch liegen diese Wachstumsraten spürbar hinter denen des Vorjahres.
2.2.2. Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Entwicklung der Branche für E-Mail-Applikationen
Im Umfeld der E-Mail-Kommunikation nimmt die Einhaltung gesetzlicher und betrieblicher Richtlinien einen zunehmend größeren Stellenwert ein. Diese Entwicklung hat sich im ersten Halbjahr 2008 fortgesetzt und wird auch zukünftig einen maßgeblichen Einfluss auf Investitionsentscheidungen von Unternehmen haben. Untermauert wird die positive Entwicklung in der E-Mail-Branche durch die unverändert hohe Anzahl an Bedrohungen durch Viren und Spam. Im Zuge der zunehmenden Globalisierung gilt es zusätzlich, Knowhow-Abfluss und Industriespionage vorzubeugen. Das hat zur Folge, dass nicht nur die Steuerung der eingehenden Kommunikation relevant ist, sondern vielmehr auch die Kontrolle und Regelung der ausgehenden Kommunikation immens an Bedeutung gewinnt. Diese Themen verschmelzen als Ganzes zu komplexen Anforderungen an Lösungen für das E-Mail-Management. Ein Fakt, der den Einsatz einer ganzheitlichen und durchgängigen E-Mail-Management-Lösung für das strategische Risikomanagement von Unternehmungen unverzichtbar macht. Dabei rücken Themen wie verschlüsselte E-Mail-Kommunikation ebenso in den Vordergrund, wie das manipulationssichere Aufbewahren und effiziente Auffinden von E-Mails und deren Anlagen.
Entwicklung der Branche für Customer Relationship Management (CRM) Applikationen
Führende Marktforschungsinstitute wie Gardner, IDC etc. erwarten ein ungebrochenes Wachstum im Segment CRM, wobei der Trend inzwischen zu spezifizierten Individuallösungen auf Basis von Standardsoftwareprodukten zeigt. So wird im gehobenen Mittelstand (Installationsgrößen um 500 bis 5000 Seats und darunter) mit einer Zunahme gerechnet, während im Bereich oberhalb dessen mit einer Abnahme der Nachfrage gerechnet wird. Die auf der Lotusphere 2008 dargestellten Entwicklungspläne der IBM folgen diesem Trend und zeigen einen stärkeren Fokus auf dieses Segment mit 500 bis 1000 Arbeitsplätzen. Die CRM-Sparte des Konzerns (GEDYS IntraWare, Relavis, ebVOKUS) ist mit ihrem standardisierten Produktportfolio optimal für diesen Bereich aufgestellt. Für die Großkunden der GEDYS IntraWare ist die gemeinsame Ankündigung der Kooperation zwischen IBM und SAP für die Erstellung von besseren Schnittstellen zwischen Notes- und SAP-Software wichtig. Schon heute verlangt ein Großteil unserer SAP-Kunden entsprechende Schnittstellen im Rahmen ihrer CRM-Projekte. Diese neuen IBM-Technologien werden mehr Kunden überzeugen, Notes CRM- und SAP ERP-Software strategisch zu nutzen und eng zu integrieren.
Das erste Halbjahr 2008 war weiter durch ein signifikantes Wachstum von großen CRM-Projekten geprägt. Die notwendigen Service-Kapazitäten wurden parallel aufgebaut.
2.2.3. Wesentliche, für den Geschäftsverlauf ursächliche Ereignisse
E-Mail-Management
Die Tendenz der Zunahme der gesetzlichen Regulierungen des elektronischen Daten- und Kommunikationstransfers (E-Mail, Messaging, Data Storage etc.) ist international ungebrochen und wird in den Medien ausführlich diskutiert. Die Vorgaben aus den USA als auch die Zunahme der Aufgaben innerhalb der EU werden diesen Trend eher verstärken. Gleichzeitig nehmen die Risiken in der Verwendung elektronischer Kommunikationsmittel ungebremst zu; so führen SPAM, Viren, Trojaner etc. im internen, als auch die Überwachung der Versendung kritischer Daten über diesen Kommunikationsweg wie Industrie-Spionage, rechtliche Wirkung einer elektronischen Nachricht etc. im externen Umfeld ständig zu.
Der wesentliche Anteil der Marketingaktivitäten für den E-Mail-Bereich des Konzerns richtet sich an diesem Marktbedarf aus und platziert die E-Mail-Produkte strategisch im Entscheiderkreis für sicherheitsrelevante Themen in Unternehmen. Dabei stellt das Unternehmen seine Kernkompetenz "E-Mail-Management" in das Zentrum seiner Marktkommunikationsstrategie. Die Zunahme an Verkäufen der übergreifenden Produktelemente bestätigt die Going-to-market-Strategie des Konzerns. Die Maßnahmen umfassen auch die Darstellung des Unternehmens im Internet. Auch hier ist die Tendenz eindeutig, dass die Annahme von Anfragen, Bestellungen und der gesamten Kommunikation über diesen Vertriebskanal stetig zunimmt.
Customer Relationship Management (CRM)
Der Trend zu Projekten im Mittelstand für 500 bis 5000 Seats hat auch im 1. Halbjahr 2008 im Geschäftsbereich CRM angehalten. Einen Großteil dieser Projekte machen weltweite Installationen aus. Nicht selten werden die Installationen für Kunden heute in einer Vielzahl von Ländern auf allen Kontinenten durchgeführt. Vor diesem Hintergrund hat die Übernahme der Relavis das internationale Team verstärkt, bestehende internationale Partner stärker unterstützt, neue Partner akquiriert und die Beziehungen zu IBM international vertieft.
Der Fokus im Rahmen der Marketingaktivitäten lag auf der Generierung potenzieller Kunden über das Internet. Seit nunmehr mehr als 3 Jahren werden durch die Optimierung des Internetauftrittes und Maßnahmen zur Erhöhung des Rankings in Suchmaschinen sowie durch attraktive Angebote für Interessenten hochwertige Kontakte über das Internet generiert. Dieses Konzept wird durch die neue Vertriebsstruktur optimal unterstützt.
3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
3.1. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr
Die Umsätze stiegen im Zeitraum 01.01.2008 bis 30.06.2008 um 27 %. Mit deutlich über 30 % verzeichnen die Serviceleistungen, gefolgt von den Wartungserlösen mit über 20 %, den größten Zuwachs. Die Lizenzumsätze stiegen um knapp 4 %. Die Group Technologies AG weist für das 1. Halbjahr 2008 ein Konzernergebnis vor Steuern und Minderheiten in Höhe von rund 0,6 Mio. Euro aus. Im Konzernergebnis vor Steuern und Minderheiten des Vorjahreszeitraumes (1,0 Mio. Euro) waren einmalige Erträge in Höhe von rund 0,7 Mio. Euro enthalten. Bereinigt um diesen einmaligen nicht operativen positiven Effekt stieg das Konzernergebnis vor Steuern und Minderheiten demnach um 68 % auf 0,6 Mio. Euro.
Im Vorjahr wurden rund 40 % des gesamten Umsatzes des Geschäftsjahres 2007 im 1. Halbjahr erzielt. Setzt sich dieser Trend fort, wird die Prognose für das Geschäftsjahr 2008 erreicht und damit die Umsatzsteigerung (2007: 18,4 %) und Ergebnissteigerung vor Steuern (2007: 30,8 % operativ, also bereinigt um den vorgenannten Sondereffekt in 2007) des Vorjahres nochmals übertroffen werden.
3.2. Ertragslage
Umsatz- und Auftragsentwicklung
Group-Konzern
Im Konzern wurde in den ersten 6 Monaten des Jahres 2008 ein Umsatz von 10,7 Mio. Euro erzielt. Dieser liegt mit knapp 2,3 Mio. Euro oder rund 27 % deutlich über dem Umsatz des Vorjahresvergleichszeitraumes. Sowohl die Wartungserlöse mit + 21 %, als auch die Serviceumsätze mit + 33 % lagen dabei deutlich über den Vorjahreswerten. Hohe Auslastungsgrade und volle Auftragsbücher kennzeichnen das derzeitige Dienstleistungsumfeld der beiden größten Konzerngesellschaften Group Technologies AG und GEDYS IntraWare GmbH. Mit einer Steigerung von knapp 4 % nahmen die Lizenzeinnahmen in gleichem Maße wie im Vorjahr zu.
Die Wareneinsatzquote lag mit rund 20 % auf dem Niveau des gesamten Geschäftsjahres 2007. Ursächlich hierfür war die Zunahme im Bereich Handelsware und sonstiger Umsätze um rund 0,9 Mio. Euro gegenüber dem 1. Halbjahr 2007.
Zusammen mit den sonstigen betrieblichen Erträgen und den aktivierten Entwicklungsleistungen von insgesamt 0,9 Mio. Euro (1. HJ 2007: 1,4 Mio. Euro) ergab sich die Gesamtleistung zu rund 11,6 Mio. Euro (1. HJ 2007: 9,8 Mio. Euro).
Für die ersten sechs Monate des Jahres 2008 ergaben sich die Personalaufwendungen zu rund 5,1 Mio. Euro (1. HJ 2007: 4,2 Mio. Euro). Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um insgesamt 0,4 Mio. Euro resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Marketingaufwendungen und zusätzlichen Aufwendungen für Reisekosten. Sie betrugen 2,9 Mio. Euro (1. HJ 2007: 2,5 Mio. Euro) und beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro (1. HJ 2007: 0,3 Mio. Euro), Marketingaufwendungen in Höhe von 0,8 Mio. Euro (1. HJ 2007: 0,6 Mio. Euro), externe Dienstleistungen in Höhe von rund 0,5 Mio. Euro (1. HJ 2007: 0,5 Mio. Euro) und Reise- und Kfz-Kosten von rund 0,6 Mio. Euro (1. HJ 2007: 0,5 Mio. Euro).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) beläuft sich auf 1,5 Mio. Euro und liegt damit rund 0,3 Mio. unter dem Wert des Vorjahres. Dieser wurde jedoch einmalig durch eine Vorabausschüttung auf eine bestehende, aber abgeschriebene Forderung, in Höhe von rund 0,7 Mio. Euro positiv beeinflusst. Bereinigt um diesen einmaligen positiven Effekt lag die Leistung des Konzerns mit mehr als 30 % deutlich über dem Vorjahreswert.
Das Finanzergebnis des Konzerns ist nahezu ausgeglichen.
Das Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen) lag mit rund 0,6 Mio. Euro über unseren Planerwartungen für das 1. Halbjahr 2008, aufgrund der vorgenannten nicht operativen Sondereffekte in 2007 (1. HJ 2007: 1,0 Mio. Euro), aber noch unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes. Ohne die vorbezeichneten Einmaleffekte läge dieser Vorjahreswert bei rund 0,3 Mio. Euro. Damit konnte im, wie auch in der Vergangenheit schwächeren, 1. Halbjahr das operative (bereinigte) Ergebnis vor Steuern und Minderheiten nahezu verdoppelt werden.
Die Steuern und Minderheitenanteile verändern das Ergebnis nur unwesentlich, sodass das Konzernergebnis des ersten Halbjahres 2008 bei 0,5 Mio. Euro lag.
3.3. Vermögenslage
Group-Konzern
Die Bilanzsumme betrug zum 30.06.2008 im Konzern rund 40,6 Mio. Euro (31.12.2007: 40,0 Mio. Euro). Darin nahm das Anlagevermögen mit 72 % (31.12.2007: 71 %) den größten Anteil ein. Größte Einzelpositionen darin waren mit 27,5 Mio. Euro (31.12.2007: 26,3 Mio. Euro) die immateriellen Vermögenswerte. Die Finanzanlagen lagen mit 1,3 Mio. Euro auf dem Niveau zum 31.12.2007. Die aktiven latenten Steuern betrugen 3,2 Mio. Euro (31.12.2007: 3,3 Mio. Euro).
Das Umlaufvermögen ergab sich zu 6,7 Mio. Euro (31.12.2007: 7,3 Mio. Euro). Die Abnahme erfolgte im Wesentlichen in der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,3 Mio. Euro auf 4,0 Mio. Euro zum Jahresende.
Ausgehend von dem der Einzelgesellschaft entsprechenden Gezeichneten Kapital in Höhe von 25.232.000,00 Euro ergab sich das Eigenkapital im Konzern zu 28,6 Mio. Euro und lag damit rund 0,7 Mio. Euro über dem Wert des Jahres 2007 (27,9 Mio. Euro).
Die Eigenkapitalquote betrug im Konzern zum 30.06.2008 70,5 % (31.12.2007: 69,9 %).
Die Rückstellungen wurden um rund 24 % oder 0,8 Mio. Euro reduziert und betrugen zum Bilanzstichtag 2,4 Mio. Euro (31.12.2007: 3,2 Mio. Euro).
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten stieg vor dem Hintergrund der Zunahme an abgerechneten Wartungsverträgen zum Stichtag auf 5,5 Mio. Euro (31.12.2007: 4,2 Mio. Euro).
3.4. Mitarbeiter
Group-Konzern
Zum 30.06.2008 wurden im Konzern 151 Mitarbeiter beschäftigt (30.06.2007: 132). Auf der Ebene des Konzerns liegt, vor Berücksichtigung der Ausbildungsquote von 9 %, der Anteil an Mitarbeitern mit Vertriebsund Servicebezogenen Aufgaben bei rund 58 %. Die Produktentwicklung umfasst rund 30 % und etwa 12 % der Mitarbeiter führen administrative Tätigkeiten aus.
4. Chancen und Risikobericht
Die wesentlichen Risiken für unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Ausgestaltung unseres Risikomanagementsystems haben wir im Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2007 dargestellt.
Die Risikolage der Group Technologies AG und ihre Chancen haben sich gegenüber dieser Darstellung nicht wesentlich verändert.
Wir verweisen ebenfalls auf die Darstellung im Prognosebericht sowie die Hinweise zu den zukunftsgerichteten Aussagen am Ende dieses Zwischenberichtes.
5. Prognosebericht
Die europäische Zentralbank (EZB) sieht für die 2. Hälfte des Jahres 2008 ein deutlich schwächeres Wirtschaftswachstum. Trotz einer Rekordinflation hat sie zuletzt im August 2008 ihren Leitzins bei 4,25 Prozent belassen.
Die US-Wirtschaft wuchs im 2. Quartal 2008 um 1,9 Prozent auf Jahressicht. Erwartet worden war zuletzt ein Anstieg von 2,3 Prozent. Hohe Energiepreise, Druck auf den Arbeitsmarkt und eine allgemeine pessimistische Grundhaltung der US-Verbraucher lassen viele Experten erwarten, dass die US-Wirtschaft weiter an Fahrt verliert.
Laut einer Umfrage des Branchenverbandes BITKOM im Juni 2008 sehen dennoch 62 % der befragten deutschen Unternehmen im laufenden Jahr steigende Umsätze, 15 % erwarten ein sinkendes Geschäftsvolumen. Aber auch hier ist ein Rückgang der positiven Einschätzung zu verzeichnen. Der ifo Geschäftsklima Index ist im Juli 2008 gegenüber dem Vormonat ebenfalls leicht gefallen. 47 % der befragten Unternehmen erachten die aktuelle Lage als gut, 6 % äußerten sich negativ. Damit ergibt sich der Index im Mittel zu 41 %. Im IT Dienstleitungsumfeld gibt es hingegen positive Trends. Der ifo Index lag hier im Juli bei 42 %. Die Mehrheit der befragten IT-Dienstleitungs-Unternehmen erwartet im 2. Halbjahr 2008 gute Geschäfte.
Ein hoher Anteil an der weltweiten Wachstumsdynamik im Segment von Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) kommt vor allem aus dem Ausland und auch hier liegen die USA deutlich vorn. Umso bedeutender ist damit das Engagement von Group in diesem für uns wichtigen Markt.
Zentrale Themenbereiche im E-Mail-Management, wie Sicherheit, Compliance, Archivierung und Lösungen, die eine 360-Grad Sicht auf den Kunden ermöglichen, stehen dabei neben den üblichen infrastrukturellen Themen auch im 2. Halbjahr 2008 ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen.
Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen, ihre Chancen, Risiken und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Branchen sind von großer Bedeutung für alle Unternehmen des Group-Konzerns, da sich deren Geschäftsbeziehungen ausschließlich auf den so genannten Business-to-Business (B2B) Bereich konzentrieren.
Die Risiken, die einem weiteren Wachstum der Weltwirtschaft entgegenstehen könnten, sind immer noch beträchtlich.
Neben den weiterhin steigenden Preisen für Energie und Rohstoffe, die auch die hohe Nachfrage aus den sich entwickelnden Ländern in Asien nach sich zieht, stellen die Auswirkungen der Subprimekrise eine große Gefahr dar. Zwar gelang es den internationalen Notenbanken, das weltweite Finanzsystem mit einer massiven Liquiditätsversorgung und zahlreichen Zinssenkungen zu stabilisieren. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Maßnahmen ausreichend sind. So könnte der Preisverfall von Immobilien in den USA, ein zurückgehender Konsum der privaten Haushalte, verteilte Kreditrisiken und sinkende Unternehmensgewinne einhergehend mit sinkenden Investitionen die Konjunktur in den USA und – in Folge dessen – anderer Volkswirtschaften beeinträchtigen.
Gleichwohl gibt es auch gute Gründe dafür, dass die Risiken nur solche bleiben und die Weltkonjunktur insgesamt anzieht. Beispielsweise begünstigt der nach wie vor schwache US-Dollar für europäische Unternehmen die aktuell hohen Rohstoffpreise, die zumeist in Dollar abgerechnet werden.
Es bleibt abzuwarten, in wie weit die herrschende Dynamik der deutschen Wirtschaft durch die internationalen Entwicklungen in den nächsten Monaten geprägt sein wird. Die Deutsche Bundesbank begründet in ihrem Monatsbericht Juni 2008 ein weiteres Wirtschaftswachstum in Deutschland in den kommenden Monaten und im Jahr 2009 damit, dass die deutsche Wirtschaft von einem zum Jahresende hin günstigen globalen Umfeld profitieren wird, nachdem sie zur Jahresmitte an Schwung verloren hatte. Nach ihrer Ansicht wird die Teuerungsrate nachlassen und das gesamtwirtschaftliche Wachstum in diesem Jahr 2,25 % (kalenderbereinigt 2 %) und 2009 (kalenderbereinigt ebenso wie in Ursprungswerten) 1,5 % betragen. Damit bliebe die Wirtschaft bei einem ausgeglichenen Risikoprofil deutlich im Bereich ihrer Normalauslastung.
Auch die Bundesregierung hat in ihrer Anfang August getätigten Konjunkturprognose für das Jahr 2008 diese Angaben bestätigt. Der Bundeswirtschaftsminister senkte seine Prognose für dieses Jahr leicht um 0,4 % auf immer noch gewichtige 2 %, wohingegen er für 2009 weiterhin von einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 2,4 % ausgeht. Zwar schwächt die US-Immobilienkrise sowie der steigende Ölpreis die weltwirtschaftliche Dynamik etwas ab, aber diese Ereignisse können nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein weiteres Wachstum zu erwarten sei.
Einschlägige Wirtschaftsforschungsinstitute hatten Anfang August in ihrem Herbstgutachten ein Wirtschaftswachstum von 2,2 % für das kommende Jahr vorausgesagt. Für das laufende Jahr gaben sie hingegen sogar ein Wachstum von 2,6 % an. So bezifferte auch das Münchener ifo-Wirtschaftsinstitut, dass der andauernde Aufschwung weitergehe, wenn auch weniger dynamisch.
Group ist mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr 2008 und auch für 2009 zuversichtlich, die Umsatz- und Ergebnissteigerungen des abgelaufenen Geschäftsjahres wie geplant erneut zu wiederholen oder auch weiter zu steigern. Neben der Zunahme im Bereich der Großprojekte sollte auch die Strategie der weiteren Marktkonsolidierung und der Ausbau des internationalen Geschäftes hierzu beitragen können.
Halbjahresabschluss des Geschäftsjahres 2008 (zum 30.06.2008) Group Technologies AG Konzern gemäß IFRS
| Aktiva | Bilanz Group-Konzern 31.12.2007 |
Bilanz Group-Konzern 30.06.2008 |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| Firmenwerte | 21.713.733,65 | 22.837.654,81 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 4.580.799,81 | 4.680.601,57 |
| Sachanlagen | 589.069,43 | 559.110,35 |
| Finanzanlagen | 1.309.026,11 | 1.328.523,76 |
| 28.192.629,00 | 29.405.890,49 | |
| Aktive latente Steuern | 3.295.848,55 | 3.147.772,11 |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| Vorräte | 0,00 | 0,00 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.301.823,39 | 4.014.744,66 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 524.040,84 | 782.115,45 |
| Zahlungsmittel | 1.432.993,28 | 1.913.843,62 |
| 7.258.857,51 | 6.710.703,73 | |
| Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 1.213.532,37 | 1.342.966,06 |
| SUMME VERMÖGENSWERTE | 39.960.867,43 | 40.607.332,39 |
| Passiva | Bilanz | Bilanz |
|---|---|---|
| Group-Konzern 31.12.2007 |
Group-Konzern 30.06.2008 |
|
| EUR | EUR | |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 25.232.000,00 | 25.232.000,00 |
| Kapitalrücklage | 3.269.507,16 | 3.269.507,16 |
| Rücklage für Währungsumrechnung | 35.074,38 | -2.437,57 |
| Ergebnisvortrag | -1.616.609,97 | -404.010,54 |
| Konzernergebnis | 1.212.599,43 | 518.979,59 |
| Minderheitenanteile | -199.296,43 | 17.536,32 |
| Eigene Anteile | 0,00 | 0,00 |
| 27.933.274,57 | 28.631.574,96 | |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
118.267,00 | 121.267,00 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 167.500,00 | 120.000,00 |
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 0,00 | 0,00 |
| Langfristige sonstige Verbindlichkeiten | 982.439,96 | 982.439,96 |
| 1.268.206,96 | 1.223.706,96 | |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen + Leistungen | 1.997.970,34 | 1.938.230,55 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.427.325,07 | 869.960,33 |
| Übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 164.247,23 | 206.102,51 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 2.953.181,87 | 2.208.545,94 |
| 6.542.724,51 | 5.222.839,33 | |
| Passiver Rechnungsabgrenzungsposten | 4.216.661,39 | 5.529.211,14 |
| SUMME EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | 39.960.867,43 | 40.607.332,39 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | Group-Konzern 1. HJ 2007 |
Group-Konzern 1. HJ 2008 |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Umsatzerlöse | 8.443.568,23 | 10.726.617,61 |
| Erträge aus aktivierten Eigenleistungen | 293.346,72 | 626.607,10 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.106.447,34 | 296.356,94 |
| Materialaufwand/Aufwand für bezogene Leistungen | 1.423.677,29 | 2.140.046,75 |
| Rohertrag | 8.419.685,00 | 9.509.534,90 |
| Personalaufwand | 4.153.182,41 | 5.109.944,91 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.451.149,36 | 2.894.909,82 |
| Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit vor Abschreibungen (EBIT DA) |
1.815.353,23 | 1.504.680,17 |
| Abschreibungen | 729.809,33 | 929.749,59 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 1.085.543,90 | 574.930,58 |
| Zinserträge/-aufwendungen | -71.126,03 | -35.084,29 |
| Anteiliger Gewinn aus assoziierten Unternehmen | 6.135,59 | 16.897,65 |
| Abschreibung auf Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 |
| Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen) | 1.020.553,46 | 556.743,94 |
| Steuern | -190.493,13 | -40.483,34 |
| Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag vor Minderheitenanteilen |
830.060,33 | 516.260,60 |
| Ergebnisanteile von Minderheiten | -18.287,62 | 2.718,99 |
| Konzernergebnis | 811.772,71 | 518.979,59 |
| Cashflow statement Group-Konzern zum 30.06.2008 (IFRS) | GJ 2007 TEUR |
1. HJ 2008 TEUR |
|---|---|---|
| Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis vor Steuern | 2.006 | 557 |
| Berichtigungen für: | ||
| 1. Abschreibungen/Zuschreibungen | 1.953 | 930 |
| 2. Unrealisierte Währungsgewinne/-verluste, netto | ||
| 3. Zinserträge | ||
| 4. Zinsaufwendungen | ||
| 5.a.(-) Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 0 |
| 5.b.(+) Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 0 |
| Betriebliches Ergebnis vor Änderungen im Nettoumlaufvermögen | 3.959 | 1.486 |
| 6. (-/+) Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus LuL und sonstigen Aktiva | ||
| Vorräte | 69 | 0 |
| Forderungen | -1.855 | 871 |
| Lieferantenverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten | 2.880 | -29 |
| 7. (-/+) Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten | 0 | 0 |
| Mittelzufluss (+ /Mittelabfluss (-) aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | 5.053 | 2.328 |
| 8. Zinszahlungen | ||
| 9. Zahlungen für Ertragsteuern | 0 | 0 |
| Mittelzufluss (+)/Mittelabfluss (-) aus fortgeführter laufender Geschäftstätigkeit | 5.053 | 2.328 |
| Mittelzufluss (+)/Mittelabfluss (-) aus nicht fortgeführter laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Mittelzufluss (+)/Mittelabfluss (-) aus laufender Geschäftstätigkeit | 5.053 | 2.328 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Ein- und Auszahlungen für: | ||
| 1. Erwerb von immateriellem Anlagevermögen | -3.324 | -915 |
| 2. Erwerb von Sachanlagevermögen | -356 | -50 |
| 3. Erlöse aus dem Abgang für Sachanlagevermögen | 0 | 0 |
| 4.a Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen | -34 | -1.175 |
| 4.b abzüglich erhaltener Zahlungsmittel | 0 | 0 |
| 5.a. Veräußerung von konsolidierten Unternehmen | ||
| 5.b abzüglich abgehender Zahlungsmittel | 0 | 0 |
| 6. Abgang/Zugang von kurzfristigen Finanzanlagen | 0 | 0 |
| 7. Zugang von Finanzanlagen und sonstigen langfristigen Vermögensgegenständen | ||
| 8. Erhaltene Zinsen | ||
| Mittelzufluss (+)/Mittelabfluss (-) aus der Investitionstätigkeit | -3.715 | -2.140 |
| Cashflow statement Group-Konzern zum 30.06.2008 (IFRS) | GJ 2007 TEUR |
1. HJ 2008 TEUR |
|---|---|---|
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Ein- und Auszahlungen für: | ||
| Zu-/Abnahme der langfristigen Finanzverbindlichkeiten | 727 | 0 |
| Eigenkapitalerhöhungen | -163 | 220 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 0 | 0 |
| Zu-/Abnahme der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten | -2.147 | 43 |
| Mittelzufluss (+)/Mittelabfluss (-) aus der Finanzierungstätigkeit | -1.582 | 263 |
| ÄNDERUNG DES FINANZMITTELFONDS | GJ 2007 TEUR |
1. HJ 2008 TEUR |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum 01.01. | 1.501 | 1.295 |
| Veränderung des Zahlungsmittelbestandes | ||
| Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 5.053 | 2.328 |
| Mittelfluss aus Investitionstätigkeit | -3.715 | -2.140 |
| Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit | -1.582 | 263 |
| Währungsausgleich | 38 | -38 |
| Zahlungsmittelbestand zum 31.12.2007/30.06.2008 | 1.295 | 1.708 |
Anhang zum Halbjahresabschluss des Geschäftsjahres 2008 (zum 30.06.2008) GROUP Technologies AG Konzern gemäß IFRS
Allgemeine Angaben
Die Group Technologies AG (nachfolgend kurz als "Group" bezeichnet) mit ihrem Sitz in Eisenach, Hospitalstraße 6 (Deutschland), ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 405713 eingetragen. Sie ist das Mutterunternehmen des Group-Konzerns. Die Group ist am geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Hinsichtlich der Art der Geschäftstätigkeit und der Hauptaktivitäten verweisen wir auf den Lagebericht.
Der Konzernabschluss der Group ist in Anwendung von § 315a HGB nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der EU anerkannten Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London/Großbritannien sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden.
Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz des historischen Anschaffungs- und Herstellungskostenprinzips mit Ausnahme gewisser Positionen, wie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, die mit ihrem Zeitwert ausgewiesen werden. Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Wertansätze, die auf steuerlichen Vorschriften beruhen, werden nicht in den Konzernabschluss übernommen. Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.
In der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz werden einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst, diese werden im Anhang erläutert.
Neben der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz beinhaltet der IFRS-Konzernabschluss als weitere Komponenten die Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen, die Kapitalflussrechnung und den Anhang. Der separate Bericht über die Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht gemäß § 315 Abs. 1 HGB) ist im Lagebericht enthalten.
Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach der Fristigkeit. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres fällig sind. Entsprechend werden Vermögenswerte und Schulden als langfristig klassifiziert, wenn sie länger als ein Jahr im Konzern verbleiben. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte werden grundsätzlich als kurz-fristige Posten ausgewiesen. Latente Steueransprüche bzw. -verbindlichkeiten werden grundsätzlich als langfristig dargestellt.
Minderheitsanteile konzernfremder Gesellschafter sind als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen.
Die der Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS zugrunde gelegten Schätzungen und Annahmen wirken sich auf die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden, die Angabe von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten zu den jeweiligen Stichtagen sowie die Höhe von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperiode aus. Obwohl diese Annahmen und Schätzungen nach bestem Wissen der Unternehmensleitung auf Basis der laufenden Ereignisse und Maßnahmen beruhen, können die tatsächlichen Ergebnisse letztendlich von diesen Einschätzungen abweichen.
Im ersten Halbjahr 2008 fanden die von der EU verabschiedeten Rechnungslegungsstandards und Interpretationen, soweit sie auf den Group-Konzern anwendbar waren, Anwendung.
Keine der neuen Rechnungslegungsvorschriften hatte jedoch einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der laufenden Berichtsperiode. Im August 2005 hat das IASB den neuen Standard IFRS 7 (Financial Instruments: Disclosures) veröffentlicht, welcher für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen, anzuwenden ist. Durch den neuen Standard werden die ab dem Geschäftsjahr 2007 notwendigen Anhangsangaben zu Finanzinstrumenten vorgegeben.
IFRS 7 postuliert, dass Finanzinstrumente in Klassen ähnlicher Instrumente einzuteilen sind und bestimmten Angabepflichten auf Ebene der Einzelklassen nachzukommen ist. IFRS 7 fordert einerseits, Informationen über die Bedeutung der Finanzinstrumente für die Finanzlage und Ertragskraft des Unternehmens und andererseits Informationen über Art und Ausmaß der mit den Finanzinstrumenten verbundenen Risiken sowie die Art und Weise der Handhabung dieser Risiken offen zu legen.
Als Ergänzung zu IFRS 7 hat das IASB weitere Änderungen in IAS 1 Presentation of Financial Statements veröffentlicht, woraus geänderte Angabepflichten zum Kapital resultieren.
Die folgenden Interpretationen bzw. Regelungen der IASB treffen für die Geschäftstätigkeit der Group nicht zu bzw. werden aufgrund des gegebenen Wahlrechts erst in den folgenden Konzernabschlüssen der Group berücksichtigt:
IFRIC 8, IFRIC 9, IFRIC 10, IFRIC 11, IFRIC 12, IFRIC 13, IFRIC 14 und IFRS 8.
I. Abgrenzung des Konsolidierungskreises
1. Konzern- und Beteiligungsunternehmen
1.1 Einbezogene Tochterunternehmen
In den Konzernabschluss der Group Technologies AG sind ebenso wie im Vorjahr die folgend aufgeführten Tochterunternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen worden.
| Verbundenes Unternehmen | Sitz | Anteil am Kapital |
|---|---|---|
| ebVOKUS Software GmbH | Dresden | 100 % |
| arcaTRUST Software GmbH | Dresden | 100 % |
| GEDYS Software Holding Oy | Helsinki | 100% |
| GEDYS Internet Products N.V. | DenHaag | 100 % |
| GT US Inc. d/b/a GROUP Technologies |
New York | 100% |
| GEDYS IntraWare GmbH | Petersberg | 100% |
| GEDYS (SALES) UK LIMITED | Warrington | 100% |
| Relavis Corporation | New York | 85% |
Bei den Unternehmen GEDYS IntraWare GmbH und GEDYS (Sales) UK Limited handelt es sich um Enkelgesellschaften, deren Anteile von der GEDYS Software Holding Oy bzw. der GEDYS Internet Products N.V. jeweils vollständig gehalten werden.
Im ersten Halbjahr 2008 erwarb die Group Technologies AG weitere Anteile an der Relavis Corporation, New York (USA). Dies waren am 07.03.2008 zu einem Kaufpreis von 585 TEuro 12,4 % und weitere 11,8 % der Anteile am 27.06.2008 zu einem Kaufpreis von 590 TEuro. Somit besitzt die Gesellschaft zum Zwischenabschlussstichtag 85 % an der Relavis Corporation.
1.2 Assoziierte Unternehmen
Aufgrund der fehlenden Beherrschung bzw. Kontrolle wurden die SPEECHSPHERE LLC., Delaware (USA) und die B.E.R.S AN, Warna als assoziierte Unternehmen im Konzernabschluss erfasst. Die Beteiligung der Group Technologies AG an der SPEECHSPHERE LLC., wurde mit 2,5% der Anteile an der Net2Voice im ersten Halbjahr 2008 um die fehlenden 50% erweitert. Die Anschaffungskosten betrugen für 100% insgesamt 815.000,00 Euro. Die Beteiligung der Group Technologies AG an der B.E.R.S AN, mit Anschaffungskosten in Höhe von 265.000,00 Euro, beträgt unverändert 50 %.
II. Konsolidierungsgrundsätze
1. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der IFRS-Konzernhalbjahresabschluss der Group Technologies AG, Eisenach, wurde nach § 315a HGB auf der Grundlage der geltenden Rechnungslegungsvorschriften des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt. Es ergaben sich zum Jahresabschluss zum 31.12.2007 keine Veränderungen bei den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
Die Berichtswährung ist Euro, da der Hauptteil der Konzerntransaktionen in dieser Währung realisiert wird.
Der Konzernhalbjahresabschluss wurde auf den 30.06.2008 aufgestellt. Die Berichterstattungsperiode umfasst den Zeitraum vom 01.01.2008 bis zum 30.06.2008.
2. Währungsumrechnung
Konzerneinheitlich werden Fremdwährungsforderungen gemäß IAS 21 § 11 grundsätzlich mit dem Geldkurs am Buchungstag bewertet.
Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Briefkurs am Buchungstag bewertet.
Im Konzernabschluss erfolgt die Währungsumrechnung der Bilanzpositionen der ausländischen Unternehmen grundsätzlich mit dem Stichtagskurs zum 30.06.2008.
Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Jahresdurchschnittskurs (Mittelkurs des abgelaufenen Geschäftsjahrs) bewertet. Wesentliche Änderungen gegenüber der gemäß IAS 21 § 30 dargestellten Methode der Währungsumrechnung – Umrechnung zu Kursen am Tag des Geschäftsvorfalls ergeben sich nicht. Sicherungsgeschäfte werden nicht vorgenommen.
3. Kapitalkonsolidierung
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach IAS 27 (Consolidated and Separate Financial Statements) in Verbindung mit IFRS 3 (Business combinations) durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs. Dabei werden Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten mit ihren beizulegenden Zeitwerten angesetzt.
Verbleibende Unterschiedsbeträge werden als Firmenwerte bilanziert. Die aufgedeckten stillen Reserven und Lasten werden im Rahmen der Folgekonsolidierung entsprechend den korrespondierenden Vermögenswerten und Schulden fortgeführt.
Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Die gruppeninternen Lieferungen und Leistungen erfolgen sowohl auf der Basis von Marktpreisen als auch von Verrechnungspreisen. Bei den Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht.
4. Finanzinstrumente
Finanzinstrumente, die in der Bilanz ausgewiesen werden, beinhalten Kassenbestände und Bankguthaben, sonstige Wertpapiere, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Anleihen.
Derivative Finanzinstrumente im Sinne des IAS 32 werden zum Bilanzstichtag nicht gehalten.
III. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzernerfolgsrechnung
III. a Erläuterungen zur Konzernbilanz
VERMÖGENSWERTE
A. Kurzfristige Vermögenswerte
1. Liquide Mittel
Der Zahlungsmittelbestand beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 1.914 TEuro (31.12.2007: 1.433 TEuro) und umfasst Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände. Die Bewertung erfolgt zum Nennbetrag.
In der Kapitalflussrechnung umfasst der Finanzmittelfonds neben den in dieser Position aufgeführten Zahlungsmitteln auch die Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 26 TEuro (Vj. 26 TEuro) als liquiditätsnahes Vermögen und wird vermindert um die kurzfristigen Kontokorrentschulen in Höhe von 206 TEuro (Vj. 164 TEuro).
2. Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die wahrscheinlichen Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Die Restlaufzeit der Forderungen liegt mit Ausnahme der unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesenen Kautionen unter einem Jahr.
Die sonstigen Vermögenswerte umfassen insbesondere Steuererstattungsansprüche.
3. Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungen in Höhe von 1.343 TEuro (31.12.2007: 1.214 TEuro) betreffen Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen.
B. Langfristige Vermögenswerte
1. Sachanlagevermögen
Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die jeweilige Nutzungsdauer wurde konzerneinheitlich an den bei dem Mutterunternehmen verwendeten ausgerichtet.
Abschreibungen der in der Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgeführten Computer-Hardware werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren verteilt. Die Abschreibungsdauer sonstiger Büroeinrichtungsgegenstände beläuft sich auf drei bis zehn Jahre. Büromöbel werden über einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren abgeschrieben.
2. Immaterielle Vermögenswerte
2.1 Geschäfts- oder Firmenwert
Der sich aus der Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode ergebende Geschäfts- oder Firmenwert wird nach IFRS 3 "Business Combinations" nicht planmäßig abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte wurden im Rahmen eines Niederstwerttests (Impairment Test) auf ihre Werthaltigkeit untersucht. Der Zugang zu den Firmenwerten hat sich aus dem Erwerb der Anteile an der Relavis Corporation ergeben.
Geschäfts- oder Firmenwerte
| Zeitpunkt der Erst konsoli dierung |
GoF per 31.12.2007 |
GoF per 30.06.2008 |
|
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | |
| global words AG | 01.10.2002 | 3.722.813 | 3.722.813 |
| Group Technologies AG | 01.09.2005 | 2.891.588 | 2.891.588 |
| GT US Inc. d/b/a GROUP Technologies |
31.12.2005 | 652.926 | 652.926 |
| GEDYS Internet Products N.V. | 31.12.2005 | 967.551 | 967.551 |
| GEDYS Software Holding OY | 31.12.2005 | 7.084.365 | 7.084.365 |
| GEDYS (SALES) UK LIMITED | 31.12.2005 | 2.020.286 | 2.020.286 |
| ebVokus Software GmbH | 01.10.2005 | 324.091 | 324.091 |
| GAP AG für GSM Applikationen und Produkte |
31.12.2005 | 1.195.240 | 1.195.240 |
| Relavis Corporation | 01.08.2007 | 2.854.874 | 3.978.795 |
| 21.713.734 | 22.837.655 |
2.2 Entwicklungskosten
Die Kosten der Entwicklung neuer Softwareprodukte und die Weiterentwicklung bereits vermarkteter Produkte der Group Technologies AG werden in der Periode, in der sie anfallen, grundsätzlich als Aufwand erfasst. Soweit sie die Aktivierungsvoraussetzungen des IAS 38 § 45 erfüllen, werden sie aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten können den abgegrenzten Produkten zugeordnet werden. Die technische Realisierbarkeit des Produktes ist ebenso wie ein Absatzmarkt für diese Produkte gegeben.
Die im Berichtszeitraum angefallenen Entwicklungskosten resultieren aus den der Entwicklungstätigkeit zuzurechnenden Personalkosten sowie Gemeinkosten, soweit diese mit der Entwicklungstätigkeit im Zusammenhang stehen und keine allgemeinen Verwaltungskosten darstellen. Die zurechenbaren Gemeinkosten werden direkt erfasst.
Die aktivierten Entwicklungskosten werden ab dem Stadium der Marktfähigkeit der neuen Produkte bzw. der wesentlichen Weiterentwicklungen (major releases) grundsätzlich über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben.
Die planmäßigen Abschreibungen auf die aktivierten Entwicklungskosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Abschreibungen" ausgewiesen.
2.3 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen
Die unter dieser Position bilanzierten immateriellen Vermögenswerte sind entgeltlich erworbene Lizenzen.
Diese Vermögenswerte umfassen zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.
Die jeweilige Nutzungsdauer wurde konzerneinheitlich an den bei dem Mutterunternehmen verwendeten ausgerichtet. Die planmäßigen Abschreibungen werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren vorgenommen.
Die Abschreibungen auf die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Abschreibungen" ausgewiesen.
3. Finanzanlagen
Die Finanzanlagen beinhalten den Wert der 50 %igen Beteiligungen an dem assoziierten Unternehmen B.E.R.S. AN mit einem Buchwert von 291 TEuro und der 100 %igen Beteiligung an der SPEECHSPHERE LLC. mit einem Buchwert von 839 TEuro sowie eine Aus-leihung in Höhe von 125 TEuro an diese.
Ebenso beinhalten die Finanzanlagen nach der Entkonsolidierung der GEDYS Symfoni Nordic AS den Wert der 50 %igen Beteiligung in Höhe von 6 TEuro.
Die zum 31.12.2007 bestehenden Wertpapiere des Anlagevermögens wurden im Berichtszeitraum vollständig als Zahlungsmittel verwendet und zum Erwerb der ausstehenden Anteile an der oben genannten SPEECHSPHERE LLC. hingegeben.
Die Genossenschaftsanteile wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.
Die Bewertung der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (Rückdeckung der Pensions-verpflichtungen) erfolgte mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital. Dem Wertansatz liegen entsprechende Mitteilungen der Versicherungsgesellschaften zugrunde. Erträge aus der Verzinsung der Finanzanlagen wurden – entsprechend dem Aufwand für die Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen – im Altersversorgungsaufwand ausgewiesen.
4. Aktive latente Steuern
Aktive und passive latente Steuern werden nach IAS 12 für zu erwartende Steuerminderungen und für zu erwartende Steuermehrbelastungen nachfolgender Geschäftsjahre angesetzt, sofern sie aus unterschiedlichen Wertansätzen einzelner Bilanzposten resultieren.
Die Nutzung dieses latenten Steueranspruchs setzt voraus, dass positive Zukunftsergebnisse erwirtschaftet werden. Grundsätzlich können sich diese Bewertungsunterschiede zwischen der nationalen Steuerbilanz und der nationalen Handelsbilanz, der konzerneinheitlich bewerteten Bilanz und der nationalen Handelsbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen und so genannten "Tax Credits" ergeben. Latente Steuern basieren auf den nach der Steuerreform ab 2008 geänderten Steuersätzen. Buchungen latenter Steuern auf Konzernebene erfolgen grundsätzlich unter Ansatz des Konzernsteuersatzes von 30,2 %.
Die latenten Steueransprüche und -schulden werden saldiert unter den aktiven latenten Steuern ausgewiesen. Die nachfolgende Übersicht erläutert die Zusammensetzung der aktiven latenten Steuern.
| 31.12.2007 TEUR |
30.06.2008 TEUR |
|||
|---|---|---|---|---|
| GESAMT aktive latente Steuern | 3.295,9 | 3.147,8 | ||
| Latente Steueransprüche | 4.051,4 | 3.950,1 | ||
| Verlustvorträge: | ||||
| GROUP Technologies AG | 3.070,4 | 3.041,3 | ||
| GT US Inc. d/b/a GROUP Technologies | 38,1 | 3.108,5 | 38,1 | 3.079,4 |
| Temporäre Differenzen aus: | ||||
| unterschiedlicher Abschreibungsdauer LOGOS-Lizenz | 767,4 | 722,2 | ||
| unterschiedlicher Bewertung von Finanzanlagen | 17,0 | 17,0 | ||
| unterschiedlicher Bewertung der Drohverlustrückstellung | 105,1 | 78,1 | ||
| aus Ergänzungsbilanzen | 53,3 | 942,8 | 53,3 | 870,7 |
| Latente Steuerschulden | 755,5 | 802,3 | ||
| Temporäre Differenzen aus: | ||||
| Aktivierung von Entwicklungskosten als Immaterielle Vermögenswerte |
441,8 | 457,5 | ||
| Kaufpreisallokation Relavis | 313,7 | 344,9 |
EIGENKAPITAL UND SCHULDEN
A. Schulden
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 30.06.2008 in Höhe von 206.102 Euro (31.12.2007: 164.247 Euro) werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Hierbei handelt es sich vollumfänglich um kurzfristige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zählen nach IAS 39 § 8 i.V.m. IAS 32 zu den Finanzinstrumenten. Ein Zinsänderungsrisiko besteht bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hinsichtlich der Verpflichtungen aus Kontokorrentkrediten, die einen variablen Zinssatz beinhalten. Aufgrund der geringen Kredithöhe ist dies allerdings zu vernachlässigen.
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Abschlussstichtag 30.06.2008 in Höhe von 1.938.230 Euro (31.12.2007: 1.997.970 Euro).
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen und haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
3. Steuerrückstellungen
Zum Abschlussstichtag 30.06.2008 bestehen unverändert Steuerrückstellungen in Höhe von 230.400 Euro.
4. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden jeweils in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Abschlussstichtag erforderlich ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten der Gesellschaft abzudecken. Dabei wird gemäß IAS 37 jeweils der Betrag angesetzt, der sich bei sorgfältiger Prüfung des Sachverhaltes als der wahrscheinlichste ergibt.
| Bezeichnung | Stand 31.12.2007 |
Stand 30.06.2008 |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Personalrückstellungen | ||
| Gehalt | 781.674,52 | 492.389,82 |
| Urlaub | 190.609,79 | 244.629,15 |
| Berufsgenossenschaft | 23.760,00 | 14.102,68 |
| Schwerbehindertenabgabe | 10.000,00 | 4.940,00 |
| Sonstige Rückstellungen | ||
| Ausstehende Rechnungen | 609.400,00 | 330.000,00 |
| Sonstige Rückstellungen | 396.912,62 | 305.254,12 |
| Drohende Verluste | 348.200,00 | 258.736,82 |
| Jahresabschluss-/Prüfungs kosten |
197.075,81 | 131.001,60 |
| Prozesskostenrückstellungen | 134.300,00 | 134.300,00 |
| Kulanz | 100.000,00 | 100.000,00 |
| Gewährleistungen | 82.000,00 | 82.000,00 |
| Beratungskosten | 16.349,13 | 791,75 |
| SUMME | 2.890.281,87 | 2.098.145,94 |
Von den Rückstellungen werden zum 30.06.2008 120.000 Euro (31.12.2007: 167.500 Euro) unter den langfristigen Schulden ausgewiesen.
5. Pensionsrückstellungen
Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 30.06.2008 auf 121.267 Euro (31.12.2007: 118.267 Euro).
6. Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich zum 30.06.2008 auf 869.960,33 Euro (31.12.2007: 1.427.325,07 Euro).
Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit und Lohnsteuer sowie kurzfristige Darlehen aus Unternehmenserwerben.
B. Eigenkapital
1. Eigenkapital
1.1 Gezeichnetes Kapital
Das Eigenkapital wird nach IAS 1 "Presentation of Financial Statements" und in Anwendung von IAS 32 "Financial Instruments: Disclosure and Presentation" in Verbindung mit IAS 39 "Financial Instruments: Recognition and Measurement" als eigenständiger Bestandteil des Jahresabschlusses dargestellt. Die Eigenkapitalveränderung beinhaltet neben dem sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergebenden Jahresüberschuss auch die erfolgsneutral erfassten Wertveränderungen der Vermögens- und Schuldposten.
Das Eigenkapital (Grundkapital der Group Technologies AG) zum 30.06.2008 beträgt unverändert 25.232.00 Euro (31.12.2007: 25.232.000 Euro) und ist in 25.232.000 stimm- und dividendenberechtigte, auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien zum rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie eingeteilt. Die Aktien sind voll eingezahlt. Fremdanteile basieren auf den Anteilen Konzernfremder am Eigenkapital der Tochtergesellschaften.
Die Veränderung des Eigenkapitals im ersten Halbjahr 2008 ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen.
| Grundkapital | Kapital rücklage |
eigene Anteile |
Kumuliertes Ergebnis |
Währungs ausgleichs posten |
Ausgleichs posten für Anteile anderer Gesellschafter |
Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Bilanz zum 01.01.2007 | 22.747 | 3.191 | -160 | -1.617 | -3 | 7 | 24.165 |
| Sachkapitalerhöhung | 2.485 | 2.485 | |||||
| Zuzahlungen aus Wandel schuldverschreibungen |
79 | 79 | |||||
| Veräußerungen eigene Anteile |
160 | 160 | |||||
| Konzernergebnis 01.01. - 31.12.2007 |
1.213 | -206 | 1.006 | ||||
| Veränderung Währungs ausgleichsposten |
38 | 38 | |||||
| Bilanz zum 31.12.2007 | 25.232 | 3.270 | 0 | -404 | 35 | -199 | 27.933 |
| Konzernergebnis 01.01. - 30.06.2008 |
519 | 217 | 736 | ||||
| Veränderung Währungs ausgleichsposten |
-37 | -37 | |||||
| Bilanz zum 30.06.2008 | 25.232 | 3.270 | 0 | 115 | -2 | 18 | 28.632 |
1.2 Genehmigtes Kapital
Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31.10.2011 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 5.000.000,00 Euro durch einoder mehrmalige Ausgabe von bis zu 5.000.000 neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien im rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie gegen Bar- und/oder Sacheinlage (Genehmigtes Kapital III) zu erhöhen.
Die neuen Aktien können den Aktionären im Wege des unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug angeboten werden. Bei Einräumung eines mittelbaren Bezugsrechts werden die neuen Aktien von einem Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen und/oder Beteiligungen an Unternehmen erfolgt.
Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen.
1.3 Bedingtes Kapital
Mit Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 06.12.2006 ist das Grundkapital um bis zu 5.000.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 5.000.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital I – 2006/2011). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 06.12.2006 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen.
Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endet mit Ablauf des 31.10. 2011.
Der Vorstand ist ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Emissionen, insbesondere den Zinssatz, den Ausgabekurs, die Laufzeit, die Stückelung, den Wandelpreis, dessen Anpassung bei besonderen Ereignissen und den Wandlungszeitraum festzusetzen.
Der Vorstand ist des Weiteren ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Teilschuldverschreibungen mit Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG – soweit erforderlich – auszuschließen, um Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem gesetzlichen Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, sofern der Ausgabepreis den nach anerkannten finanzmathematischen Methoden ermittelten theoretischen Marktwert der Schuldverschreibungen nicht wesentlich unterschreitet. Dies gilt jedoch nur für Schuldverschreibungen mit Rechten auf Aktien, auf die ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von insgesamt nicht mehr als 10 % des Grundkapitals entfällt, und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diesen Betrag ist der anteilige Betrag des Grundkapitals anzurechnen, der auf Aktien entfällt, die unter Bezugsrechtsausschluss in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert wurden.
Ferner ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, für die vorgenannte Emission das gesetzliche Bezugsrecht auch auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um den Inhabern von zum Zeitpunkt der Neuemission bereits begebenen Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG ein Bezugsrecht in dem Umfang gewähren zu können, wie es ihnen nach Ausübung der Wandelrechte zustehen würde.
Des Weiteren ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das gesetzliche Bezugsrecht auszuschließen, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Dies hat der Vorstand im Rahmen seines unternehmerischen Ermessens zu prüfen.
Zum Abschlussstichtag 30.06.2008 wurden unverändert zum Vorjahresbilanzstichtag 533.563 Wandelanleihen gezeichnet.
2. Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beläuft sich zum Abschlussstichtag 30.06.2008 auf 3.270 TEuro (31.12.2007: 3.270 TEuro).
3. Bilanzgewinn
Der Konzerngewinn des ersten Halbjahres 2008 beläuft sich auf 518.979,59 Euro (Geschäftsjahr 2007: 1.212.599,43 Euro). Ausgehend von einem Verlustvortrag in Höhe von 404.010,54 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn zum 30.06.2008 in Höhe von 114.969,05 Euro.
4. Währungsausgleichsposten
Die bilanziellen Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet. Zum Abschlussstichtag 30.06.2008 ermittelt sich eine aktivische Umrechnungsdifferenz in Höhe von 2.437,57 Euro (31.12.2007: -35.074,38 Euro).
III. b Erläuterungen zur Konzernerfolgsrechnung
Die vorliegende Konzernerfolgsrechnung des ersten Halbjahres 2008 umfasst den Zeitraum 01.01.2008 bis 30.06.2008. Die angegebenen Vorjahresvergleichszahlen umfassen den Zeitraum 01.01.2007 bis 30.06.2008.
1. Umsatzerlöse
Die ausgewiesenen Umsatzerlöse umfassen die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen an Konzernfremde.
Die Umsatzrealisierung aus Lieferungen erfolgt unter Beachtung von IAS 18 § 14 mit dem Übergang der mit dem Eigentum der verkauften Produkte verbundenen Risiken und Chancen auf den Käufer.
Erlöse aus Dienstleistungen werden als Umsatzerlöse erfasst, wenn unter Beachtung von IAS 18 § 20 das Ergebnis eines Dienstleistungsgeschäfts verlässlich geschätzt werden kann. Die Dienstleistungen umfassen insbesondere Service, Support, Schulung und Consulting für die Produkte der Konzernunternehmen.
Die Geschäftstätigkeit der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen splittet sich in die Bereiche E-Mail-Management und CRM (Customer Relationship Management) auf.
| 30.06.2007 | 30.06.2008 | |
|---|---|---|
| Lizenzen | 2.156.102,51 | 2.237.626,28 |
| Maintenance | 3.425.809,01 | 4.135.839,96 |
| Partner Contribution | 52.865,10 | 54.604,51 |
| Service | 1.878.964,08 | 2.497.470,09 |
| Fremdprodukte | 509.154,37 | 623.399,82 |
| Fremdprodukte LND | 251.344,63 | 748.293,82 |
| Sonstige | 169.328,53 | 429.383,14 |
| Umsatzerlöse | 8.443.568,23 | 10.726.617,61 |
2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge des ersten Halbjahres 2008 in Höhe von 296 TEuro (Vj. 1.106 TEuro) sind maßgeblich geprägt durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, periodenfremde und neutrale Erträge, Erlöse aus verrechneten Sachbezügen an Mitarbeiter und Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen zu Forderungen.
3. Materialaufwand
| 1. HJ 2007 | 1. HJ 2008 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Bezogene Waren | 831,2 | 1.418,4 |
| Bezogene Leistungen |
592,4 | 658,7 |
| 1.423,7 | 2.140,1 |
4. Personalaufwand
| 1. HJ 2007 | 1. HJ 2008 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Löhne und Gehälter | 3.646,7 | 4.581,1 |
| Soziale Abgaben | 506,4 | 528,8 |
| 4.153,2 | 5.109,9 |
5. Abschreibungen
Die Abschreibungen betreffen die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2008 auf 2.894.909,82 Euro (Vj. 2.451.149,36 Euro) und beinhalten insbesondere Raumkosten (309 TEuro), Kommunikationskosten (134 TEuro), Vertriebs- und Werbekosten (1.200 TEuro), Fahrzeugkosten (192 TEuro), periodenfremde und neutrale Aufwendungen (27 TEuro), Versicherungsbeiträge (81 TEuro) sowie Prüfungs- und Beratungskosten (594 TEuro). Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 47 TEuro an Währungsdifferenzen abgesetzt worden.
7. Finanzergebnis
Den Zinsaufwendungen in Höhe von 49.577,33 Euro stehen Zinserträge in Höhe von 14.493,04 Euro entgegen. Hieraus ermittelt sich für das erste Halbjahr 2008 ein Finanzergebnis in Höhe von -35.084,29 Euro (Vj. -71.126,03 Euro).
8. Beteiligungsergebnis
Das Ergebnis aus Beteiligungen begründet sich in dem anteiligen Ergebnis des ersten Halbjahres 2008 der B.E.R.S. AG in Höhe von 17 TEuro.
9. Steuern
Durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 haben sich die Steuersätze geändert.
Basierend auf einem Körperschaftsteuersatz von nunmehr 15 %, einem Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer von 5,5 % und einem Gewerbesteuersatz von 14,4 % ermittelt sich ein durchschnittlicher Steuersatz ab 2008 in Höhe von 30,2 %.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung des Group-Konzerns enthaltenen latenten Steueraufwendungen ergeben sich aus dem Verbrauch und der Neubewertung der steuerlichen Verlustvorträge in 2007 sowie aus dem unterschiedlichen Wertansatz einzelner Bilanzposten und belaufen sich auf insgesamt 30.276,07 Euro.
Hierzu verweisen wir auf die Erläuterungen unter Punkt III.a.B.4 aktive latente Steuern.
Im Berichtszeitraum sind neben den latenten Steuern 10.207,27 Euro Ertragsteuern und sonstige Steuern angefallen.
IV. Haftungsverhältnisse
Zum Abschlussstichtag bestehen im Group-Konzern keine derartigen Verpflichtungen.
V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den bilanzierten Schulden und Haftungsverhältnissen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen. Diese bestanden unverändert zum Abschlussstichtag.
VI. Beziehungen zu nahe stehenden Personen
Als nahe stehende Personen kommen gemäß IAS 24 grundsätzlich der Vorstand, Aufsichtsrat, Anteilseigner sowie assoziierte und verbundene Unternehmen in Betracht. Geschäftsvorfälle zwischen der Gesellschaft und ihren Tochterunternehmen, die gleichfalls als nahe stehende Unternehmen anzusehen sind, sind durch die Konsolidierung eliminiert worden und werden in diesem Anhang nicht erläutert.
Das Aufsichtsratsmitglied Arnold Malsch ist für die Gesellschaft neben seiner Aufsichtsratstätigkeit als Steuerberater tätig. Hier rechnet er seine Leistungen für die Erstellung der Steuererklärungen im Rahmen der Steuerberatergebührenverordnung ab. Darüber hinaus bestanden im Geschäftsjahr nachfolgende Geschäftsvorgänge:
| Gesell schaft |
nahe stehende Person |
Geschäfts vorgang |
Höhe in TEUR |
Bemerk ung |
|---|---|---|---|---|
| Group Technologies AG |
Joerg Ott | Mietvertrag als Vermieter und Eigen tümer der Hospital straße 6, 99817 Eisenach |
34,8 | Miet aufwand 2008 |
| 17,4 | Miete Rest laufzeit |
VII. Sonstige Angaben
1. Mitarbeiter
Zum 30.06.2008 beschäftigte der GROUP-Konzern rund 138 Mitarbeiter (30.06.2007 119 Mitarbeiter). Die Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl ist begründet durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises. Die durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen enthalten weder Auszubildende noch Vorstände.
Die Aufteilung in die einzelnen Bereiche kann der nachfolgenden Übersicht entnommen werden.
| Funktion | Teilfunktion | Personal | Personal | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 30.6.2007 | 30.6.2008 | Ø 1. HJ 2007 | Ø 1. HJ 2008 | ||
| Kundennaher Bereich | Service | 30,3 | 37,5 | 29,6 | 36,9 |
| Sales | 33,0 | 37,9 | 31,3 | 39,6 | |
| Marketing | 3,0 | 7,0 | 3,0 | 7,0 | |
| Total Kundennaher Bereich | 66,3 | 82,4 | 63,9 | 83,5 | |
| Forschung und Entwicklung | 36,0 | 40,5 | 35,7 | 40,5 | |
| Management Verwaltung | 16,8 | 14,8 | 16,2 | 14,7 | |
| Total Konzern | 119,1 | 137,7 | 115,8 | 138,7 |
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Konzernzwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Wir haben die Konzernobergesellschaft und die geschäftsstärkste Tochtergesellschaft GEDYS IntraWare GmbH einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterziehen lassen. Für beide Gesellschaften wurde festgestellt, dass auf der Grundlage der prüferischen Durchsicht keine Sachverhalte bekannt geworden sind, die zur Annahme veranlassen, dass der Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 01.01.2008 bis zum 30.06.2008 in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt worden ist oder ein unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt.
Eisenach, 27. August 2008
Der Vorstand
Joerg Ott Markus Ernst
Herausgeber
Group Technologies AG Hospitalstraße 6 99817 Eisenach
IBM, Lotus und Domino sind Markennamen der International Business Machines Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. Microsoft und Excel sind Markennamen der Microsoft Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.
Zukunftsorientierte Aussagen
Dieser Bericht enthält bestimmte, in die Zukunft gerichtete Aussagen, einschließlich Angaben unter der Verwendung der Worte "glaubt", "geht davon aus", "erwartet" oder Formulierungen ähnlicher Bedeutung. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen enthalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft, des Konzerns oder der relevanten Branchen wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten können unter Umständen derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen nicht zutreffen. Die Gesellschaft übernimmt nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen die Verpflichtung, derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen in Zukunft nach zuhalten und an zukünftige Ergebnisse oder Entwicklungen anzupassen.
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