Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

GBS Software AG Annual Report 2015

Jun 30, 2016

5399_10-k_2016-06-30_8df5f0bf-3268-4087-acc5-007d4cab0759.pdf

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Geschäftsbericht

zum 31. Dezember 2015

GBS Software AG Einzelgesellschaft gemäß HGB

Bericht des Aufsichtsrates 3
Lagebericht 7
1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 9
2. Organisation der GBS Software AG 11
3. Ziele und Strategie 12
4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 13
5. Nachtragsbericht 14
6. Risikobericht 14
7. Prognosebericht/Ausblick 19
8. Schlusserklärung des Berichts des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 20
Jahresabschluss21
Anhang 25
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 26
II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 28
III. Sonstige Angaben 36
Bestätigungsvermerkt des Abschlussprüfers 39

Bericht des Aufsichtsrates

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Aufsichtsrat erstattet hiermit Bericht über die Wahrnehmung seiner Aufgaben im Geschäftsjahr 2015. Wir blicken erneut auf ein anspruchsvolles Geschäftsjahr 2015 zurück, das uns vor dem Hintergrund der in 2015 erfolgten Ausgliederung des operativen Geschäftes der GBS Software AG auf unsere 100%-ige Tochtergesellschaft der GROUP Business Software Europa GmbH vor neue Herausforderungen stellte und damit intensive Beratungen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat erforderte, um die beschlossene Strukturänderung erfolgreich umzusetzen.

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend, sowohl schriftlich als auch mündlich, über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Unternehmens. Auf der Grundlage der Berichterstattung des Vorstands haben wir die Geschäftsentwicklung sowie für das Unternehmen wichtige Entscheidungen und Vorgänge ausführlich erörtert. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und im Aufsichtsrat intensiv behandelt. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit uns ab.

Im Berichtsjahr fanden elf ordentliche Sitzungen des Aufsichtsrates statt. In diesen Sitzungen informierte der Vorstand den Aufsichtsrat umfassend über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens sowie über die Finanz- und Investitionsplanung als auch die Kosten- und Umsatzentwicklung und die Liquiditätslage. Außerdem informierte der Vorstand über Vorgänge von besonderer Bedeutung auch außerhalb von Sitzungen auf schriftlichem und mündlichem Wege.

Die Schwerpunkte der Erörterungen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat 2015 lagen im Bereich der Finanzierungsstruktur der Gesellschaft, der Unternehmensstrategie, des Jahresabschlusses und der im Rahmen der Hauptversammlung am 18.12.2014 beschlossenen Strukturmaßnahmen.

Sofern sich berichtswürdige Ereignisse außerhalb des Informationszeitraums ereignet haben, wurde der Aufsichtsrat umgehend durch den Vorstand informiert. Die relevanten Themen wurden zwischen Vorstand und Aufsichtsrat eingehend erörtert.

Wir, der Aufsichtsrat, waren in alle Entscheidungen, die für die GBS Software AG von grundlegender Bedeutung waren, unmittelbar eingebunden.

Über die Entwicklung der Bilanzpositionen wurde der Aufsichtsrat umfassend in Kenntnis gesetzt. Die sich aus der Geschäftstätigkeit ergebenden strategischen Chancen und Risiken der weiteren Unternehmensorientierung sowie über das Risikomanagement hat der Aufsichtsrat intensiv mit dem Vorstand diskutiert und die entsprechenden Maßnahmen und Entscheidungen mit begleitet. Das Risikomanagement der Gesellschaft unterzog der Aufsichtsrat im Rahmen der Budgetdiskussion am 06.03.2015 nach der Prüfung des Jahresabschlusses 2014 erneut einer gesonderten und intensiven Prüfung.

Strategische Fragen

Der Vorstand und das Management berichteten ausführlich und regelmäßig über den operativen Geschäftsverlauf, die Geschäftsergebnisse und strategisch relevante Entwicklungen. Insbesondere die Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und Optionen rund um mögliche strategisches Kooperationen wurden in mehreren Sitzungen intensiv diskutiert.

In den Sitzungen vom 06.03.2015 und vom 12.03.2015 erörterte der Aufsichtsrat die Rahmenbedingungen in einem sich verändernden Markt und die daraus resultierenden Änderungen in der Marktbearbeitungsstrategie und der Unternehmensstruktur.

Zustimmungspflichtige Geschäfte

Nach der Geschäftsordnung des Vorstands und des Aufsichtsrats bedürfen bestimmte Geschäfte und Maßnahmen, insbesondere die Finanz- und Investitionsplanung der Zustimmung des Aufsichtsrats.

In Rahmen dieser Zustimmungsvorbehalte erörterte und verabschiedete der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 12.03.2015 die Finanz- und Budgetplanung für das Geschäftsjahr 2015.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat in seinen Sitzungen vom 06.03.2015, 20.08.2015, 21.08.2015, 21.09.2015, 20.11.2015 und 26.11.2015 über laufende Maßnahmen der Refinanzierung der Gesellschaft, mögliche alternative Finanzierungspartner, die Gesprächsverläufe und die Konditionen einer Refinanzierung mit dem Vorstand beraten.

Die Sitzungen vom 21.09.2015, 12.10.2015 und 19.10.2015 umfassten auch die der Hauptversammlung vorzulegenden Beschlussvorschläge zur Vorlage des Abschlusses für das Geschäftsjahr 2014, zu den Entlastungsvorschlägen für Vorstand und Aufsichtsrat, zur Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2015, zu den Neuwahlen des Aufsichtsrates, zu der Aufhebung des bisherigen und Schaffung eines neuen Genehmigten und Bedingten Kapitals sowie zum Erwerb eigener Aktien.

Ausschüsse/Beirat

Seit dem 18.12.2014 besteht bei der Gesellschaft ein Beirat. Auf Vorschlag des Vorstandes gemäß § 15 Abs.2 der Satzung der GBS Software AG berief der Aufsichtsrat einen Beirat und bestellte die Herren Norbert Kind, Ransbach-Baumbach, und Dr. Jens Neiser, Warngau, zu Beiratsmitgliedern. Die erste, konstituierende Sitzung des neuen Beirats fand am 11.02.2015 statt. Der Beirat soll den Vorstand in allen ihm vorgelegten Angelegenheiten und der Anbahnung und dem Abschluss zustimmungspflichtiger Geschäfte beraten.

Sitzungen und Teilnahme

Der Aufsichtsrat tagte im Geschäftsjahr 2015 in elf regelmäßigen Sitzungen. Berichtspflichtige Vorgänge in Bezug auf die Häufigkeit der Sitzungsteilnahme von Mitgliedern des Aufsichtsrats liegen nicht vor.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

Die GBS Software AG orientiert sich an den Richtlinien des Deutschen Corporate Governance Kodex. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ist für die Organe der Gesellschaft selbstverständlich. Im Dezember 2002 erfolgte die erste Entsprechenserklärung; weitere folgten am 17. März 2003, am 3. Mai 2004, am 07. Juni 2005, am 04. Juli 2006, am 23. April 2007, am 17. April 2008, am 20.04.2009 sowie am 19. April 2010.

Wie in den Jahren 2011 bis 2014 haben Vorstand und Aufsichtsrat auch in 2015 beschlossen von der Erstellung der Entsprechenserklärung, dessen Abgabe aufgrund der Notierung im Entry Standard nicht vorgeschrieben ist, abzusehen.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2015 gehörten dem Aufsichtsrat die Mitglieder Praschinger, Malsch und Dr. Berz an. Es gab im Laufe des Geschäftsjahres keine Veränderungen.

Jahresabschlussprüfung 2015

Der von der Hauptversammlung am 26.11.2015 gewählte Abschlussprüfer Dr. Winfried Heide, Comeniusstr. 32, 01307 Dresden hat den nach HGB aufgestellten Jahresabschluss der GBS Software AG zum 31. Dezember 2015 sowie den Lagebericht geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen. In die Prüfung wurden auch die Buchführung und das interne Kontrollsystem einbezogen. Zusätzlich hat Dr. Winfried Heide, Comeniusstr. 32, 01307 Dresden, den Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG ("Abhängigkeitsbericht") geprüft.

Zum Abhängigkeitsbericht hat Dr. Winfried Heide, Comeniusstr. 32, 01307 Dresden, folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk nach § 313 Abs. 3 AktG erteilt:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

  • die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
  • bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind,
  • bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."

Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Abhängigkeitsbericht als auch die Prüfberichte vollständig und rechtzeitig vorgelegt. In der Sitzung des Aufsichtsrates vom 29.06.2016 wurden die Abschlussunterlagen in Gegenwart des Abschlussprüfers ausführlich behandelt und vom Aufsichtsrat mit Blick auf die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit geprüft.

Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Abschluss, den Lagebericht, den Abhängigkeitsbericht und die Prüfung durch den Abschlussprüfer.

Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Abschlussprüfung am 29.06.2015 seine Zustimmung erteilt und den Jahresabschluss und den Lagebericht gemäß § 171 Aktiengesetz gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz und ihre Leistungen im Geschäftsjahr.

Eisenach/Karlsruhe, im Juni 2016

Der Aufsichtsrat

Johann Praschinger, Vorsitzender

Lagebericht zum 31. Dezember 2015

GBS Software AG (vormals GROUP Business Software AG), Eisenach

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 9
2. Organisation der GBS Software AG 11
3. Ziele und Strategie 12
4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 13
5. Nachtragsbericht 134
6. Risikobericht 14
7. Prognosebericht/Ausblick 19
8. Schlusserklärung des Berichts des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 20

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Ausgangssituation/wirtschaftliche Rahmenbedingungen für 2015

Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2015 weiter abgeschwächt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sah im Oktober 2015 nur noch ein Plus von 3,1 %, wie aus seiner aktualisierten Vorhersage hervorgeht. Noch im Juli 2015 hatte der IWF das globale Wachstum für 2015 bei 3,3 % gesehen. 2015 lag dieser Wert tatsächlich bei 3,1 %.

Die Wirtschaft Deutschlands und auch der Eurozone wird gemäß vorläufigem Ergebnis für 2015 um 1,5 % und nach den Prognosen für das laufende Jahr 2016 um 1,6 % wachsen. In den USA soll die Konjunktur 2015 dagegen noch stärker angezogen haben, als bislang angenommen, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird um 2,5 % wachsen. Für 2016 korrigierten die Experten die Prognose leicht nach unten auf nunmehr 2,8 %.

Die Lage in den Schwellenländern wird als schwierig angesehen. China steht laut IWF-Prognose mit einem Wachstum von 6,8% in 2015 beziehungsweise 6,3 % in 2016 das geringste Wachstum seit Jahrzehnten bevor. Russland und Brasilien droht sogar eine längere Rezession. Als ein wesentlicher Grund wird der starke Verfall des Ölpreises angeführt.

Damit ist nach der Prognose das Ziel eines kräftigen und gleichlaufenden globalen Wachstums nur schwer bis gar nicht erreichbar.

Die Wachstumsrisiken sollen größer sein, als noch vor wenigen Monaten erwartet. Dies wird im Wesentlichen auf drei Faktoren zurückgeführt: den wirtschaftlichen Wandel Chinas mit all seinen Herausforderungen, den starken Fall der Rohstoffpreise sowie die sich abzeichnende Zinswende in den USA. Im Jahr 2016 soll die Weltwirtschaft erstmals mit 3,6 % wieder stärker wachsen als 2015.

Viele Ökonomen sehen Deutschland trotz der Abkühlung der Weltkonjunktur auch im laufenden Jahr 2016 auf einem robusten Wachstumspfad. Die Bundesregierung und der Internationale Währungsfonds gehen von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 1,7 % aus. Pessimistischer ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der mit 1,3 % rechnet. Wir halten dies gerade vor dem Hintergrund einer Vielzahl an globalen Herausforderungen für angebracht und sehen die Weltwirtschaft im Jahr 2016 auf einem "holprigen Weg".

Strategie und Geschäftsverlauf

Im Zuge der Ausgliederung des operativen Geschäftes im Jahr 2015 auf unsere 100%-ige Tochtergesellschaft GROUP Business Software Europa GmbH stellt sich die GBS Software AG erstmals als reine Beteiligungsgesellschaft dar.

In Folge des Beschlusses der Hauptversammlung vom 18.12.2014 erfolgte im Geschäftsjahr 2015 die Herabsetzung des Grundkapitals der Gesellschaft in vereinfachter Form gem. §§229 ff. AktG auf nunmehr € 6.000.000,00 eingeteilt in 6.000.000 Stückaktien zum rechnerischen Nennwert von €1,00 je Stückaktie.

Die Aktien der GBS Software AG sind im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

Die GBS Software AG war im vergangenen Geschäftsjahr in Form einer typischen Holdingstruktur organisiert und leistete im Wesentlichen administrative und beratende Dienstleistungen für ihre Beteiligungen, was auch für die Zukunft beibehalten werden soll. Das für den Berichtszeitraum 2015 geplante Ziel der Differenzierung dieser Beteiligungen konnte weiter vorangetrieben werden. Im Jahr 2016 konzentrieren wir uns in erster Linie auf die Steigerung der Ertragskraft. Eine Veränderung unseres Beteiligungsportfolios ist dabei nicht ausgeschlossen.

Die Investitionsstrategie der GBS Software AG fokussiert sich vorrangig auf Kapitalgesellschaften und Projekte der Softwarebranche. Im Heimatsegment der GBS Gruppe bieten sich häufig günstige Konstellationen, deren Identifizierung und gewinnbringende Umsetzung im Fokus stehen.

Beteiligungen

Folgende aktive Beteiligungen hält die GBS Software AG zum 31.12.2015:

GROUP Business Software Europa GmbH, Eisenach, Deutschland

Die GROUP Business Software Europa GmbH ist führender Anbieter von Lösungen und Services in den Bereichen Messaging, Security und Workflow für die IBM und Microsoft Collaboration Plattformen. Weltweit vertrauen mehr als 5.000 Kunden und 4 Millionen Anwender auf die Expertise der Gesellschaft. Das Unternehmen ist in Europa, Nordamerika sowie Asien direkt oder indirekt über Vertriebspartnerschaften tätig. In 2016 hat die Gesellschaft beim zuständigen Registergericht die Sitzverlegung von Eisenach nach Karlsruhe eingereicht. Zum Veröffentlichungszeitpunkt stand die entsprechende Verfügung des Registergerichtes noch aus.

Die Beteiligung an ihrer 100%-igen Tochtergesellschaft GROUP Business Software Europa GmbH stellt für die GBS Software AG den wesentlichen Vermögensgegenstand dar.

Vor diesem Hintergrund verweist die Gesellschaft ausdrücklich auf den zeitgleich veröffentlichen Geschäftsbericht der GROUP Business Software Europa GmbH für das Geschäftsjahr 2015 und die darin gemachten Angaben. Dieser Geschäftsbericht steht ebenfalls auf der Internetseite unserer Gesellschaft zur Einsicht zur Verfügung und ist Gegenstand des vorliegenden Geschäftsberichtes der GBS Software AG.

GROUP Business Software Corp., USA, (GBS Corp. USA)

Die GROUP Business Software Corporation, USA, (GBS Corp. USA) agierte im Geschäftsjahr 2015 als Vertriebsarm der GROUP Business Software Europa GmbH und bediente wesentliche Kunden im Nordamerikanischen Raum. Im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Leistungsfähigkeit der US-amerikanischen Beteiligung neu bewertet, und zwar vor dem Hintergrund des Verkaufs des Permessa Kundenstammes an die GROUP Business Software Europa GmbH mit Wirkung zum 01.01.2016 sowie darüber hinaus aufgrund der von der GBS Corp. (USA) eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen und letztlich dem mit Datum vom 01.07.2015 abgeschlossenen Outsourcing-Vertrag. Aus der Neubewertung resultieren wesentliche Abschreibungen der Muttergesellschaft GBS Software AG auf den buchmäßigen Beteiligungsansatz (AfA 1.500 TEUR) und auf bestehende Forderungen (AfA 3.524 TEUR – Teilverzicht).

GBS Software Ltd., Manchester, Vereinigtes Königreich

Die GBS Software Ltd. mit Sitz in Manchester agiert als Vertriebsarm der GROUP Business Software Europa GmbH und bedient wesentliche Kunden im britischen Raum.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 erzielte die GBS Software Ltd. eine vorl. Gesamtleistung von ca. € 0,7 Mio. bei einem vorl. Rohergebnis von ca. € 0,6 Mio. In Verbindung mit dem sich aus Forderungsverzichten ergebenden vorl. positiven Finanzergebnis ergibt sich ein vorl. Jahresgewinn von ca. € 0.8 Mio.

2. Organisation der GBS Software AG

Vorstand

Der Vorstand der GBS Software AG bestand im Berichtsjahr überwiegend aus einem Alleinvorstand, in Person des Vorstandsmitgliedes Herrn Jörg Ott. Mit Beschluss des Aufsichtsrates der Gesellschaft vom 03.11.2015 wurde mit Herrn Markus Ernst ein zweiter Vorstand für die Gesellschaft bestellt.

  • Hiernach setzt sich der Vorstand im Geschäftsjahr 2015 wie folgt zusammen:
  • Herr Jörg Ott (für das Geschäftsjahr 2015 im Zeitraum vom 01.01.2015 31.12.2015)
  • Herr Markus Ernst (für das Geschäftsjahr 2015 im Zeitraum vom 03.11.2015 31.12.2015)

Die Vorstände sind ab dem 03.11.2015 gesamtvertretungsberechtigt. Herrn Otts Bestellung zum Vorstand der Gesellschaft endet vertragsgemäß mit dem Ablauf des 30.06.2016. Mit Wirkung vom gleichen Tage scheidet Herr Ott aus der Gesellschaft als Vorstand aus.

Die Gesamtbezüge des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2015 betrugen nach Abzug externer Verrechnungen bzw. Umlagen 153 TEUR (i.Vj. 131 TEUR).

Aufsichtsrat

Im Berichtszeitraum setzte sich der Aufsichtsrat der GBS Software AG wie folgt zusammen:

  • Herr Johann Praschinger,Vorsitzender,Rechtsanwalt, Senior Consultant, NCR Corporation
  • Herr Dr. jur. Stefan Berz, stellvertretender Vorsitzender, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater bei LKC Kemper Czarske v. Gronau Berz (GbR), Grünwald b. München
  • Herr Arnold Malsch, selbständiger Steuerberater, Karlsruhe.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2015 betrugen unverändert 32 TEUR (2014: 32 TEUR).

Beirat

Im Berichtszeitraum bestand ein Beirat, der sich aus den folgenden Personen zusammensetzte.

  • Herr Dr. Jens Neiser,
  • Herr Norbert Kind,

Der Beirat hat bislang keinerlei Bezüge für seine Tätigkeiten erhalten.

Mitarbeiter

Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter – ohne Vorstand – betrug zum Stichtag 1 Mitarbeiter (2014: 72 Mitarbeiter vor Ausgliederung).

3. Ziele und Strategie

Ziele

Die GBS Software AG hat mit dem Konzernumbau das geplante strukturelle Ziel für das Geschäftsjahr 2015 erreicht und die Voraussetzungen geschaffen, die Ertragskraft der Gesellschaft und ihrer Beteiligungen zu steigern und dadurch ihre Entschuldung weiter voranzutreiben. Für das Jahr 2016 beabsichtigt die GBS Software AG ihre Bilanzstruktur weiter zu optimieren. Vor diesem Hintergrund wird das Beteiligungsportfolio ständig überprüft und auch eine ganz oder teilweise Veräußerung von einzelnen Beteiligungsgesellschaften in Betracht gezogen.

Unternehmensstrategie

In Abhängigkeit zur Umsetzung der vorgenannten Ziele ist beabsichtigt, den Fokus im Beteiligungsgeschäft weiterhin vor allem auf den Technologiebereich zu legen. Hierzu wurden auch im Berichtsjahr 2015 weitere Kooperationen und Partnerschaften initiiert. Über derartige Verbindungen soll das Know-how in der gesamten Wertschöpfungskette des Beteiligungsbereiches weiter ausgebaut werden.

4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die wesentlichen Veränderungen der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage - im Vergleich der Geschäftsjahre 2015 und 2014 - ergeben sich insbesondere vor dem Hintergrund der im Geschäftsjahr 2015 erfolgten Ausgliederung des operativen Geschäftes auf die 100%-ige Tochtergesellschaft GROUP Business Software Europa GmbH. So liegen die gesamten Erträge in 2015 bei 1,564 TEUR (2014: 14.998 TEUR). Das Rohergebnis der Gesellschaft stellt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 auf 1.564TEUR (2014: 10.199 TEUR). Unter Berücksichtigung der Personalaufwendungen von 65 TEUR (2014: 4.751 TEUR), der Abschreibungen von 630 TEUR (2014: 2.541 TEUR) sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 1.421 TEUR (2014: 3.492 TEUR) ergibt sich ein Betriebsergebnis in Höhe von minus 553 TEUR für das Geschäftsjahr 2015 (2014: minus 586 TEUR).

Zusammen mit dem Finanzergebnis sowie dem außerordentlichen Ergebnis und unter Berücksichtigung der aus dem zwischen der GBS Software AG und der GROUP Business Software Europa GmbH bestehenden Unternehmensvertrag zufließenden Gewinnabführung für das Jahr 2015 in Höhe von 1.445 TEUR (wobei ein weiterer Betrag von ca. 540 TEUR in Folge der gesetzlich geregelten Ausschüttungssperre zunächst in der GROUP Business Software Europa GmbH verblieben ist) und zunächst ohne Berücksichtigung der nachfolgend beschriebenen Wertanpassungen im Hinblick auf die GBS Corp. (USA) ergibt sich ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der GBS Software AG in Höhe von 708 TEUR (2014: minus 910 TEUR) sowie darüber hinaus ein außerordentliches Ergebnis von 106 TEUR, zusammen somit ein vorläufiges Ergebnis von +841 TEUR.

Im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde die Leistungsfähigkeit der US-amerikanischen Beteiligung (GBS Corp. USA) vor dem Hintergrund des Verkaufs des Permessa Kundenstammes an die GROUP Business Software Europa GmbH mit Wirkung zum 01.01.2016 sowie aufgrund der von der GBS Corp. (USA) eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen und letztlich dem mit Datum vom 01.07.2015 abgeschlossenen Outsourcing-Vertrag für wesentliche Geschäftsbereiche der GBS Corp. (USA) neu bewertet.

Als Ergebnis dieser Neubewertung wurde die Forderung der GBS Software AG an die GBS Corp. (USA) in Höhe von 3.774 TEUR außerordentlich um einen Betrag von 3.524 TEUR auf einen Betrag von 250 TEUR einzelwertberichtigt. Gleichzeitig wurde der Beteiligungsansatz von 2.000 TEUR um 1.500 TEUR auf nunmehr 500 TEUR korrigiert. Diese einmalige Ergebnisbelastung in Höhe von zusammen 5.024 TEUR führt vor dem Hintergrund des o.a. vorläufigen Ergebnisses von +814 TEUR zu einem Jahresfehlbetrag von 4.210 TEUR und zu einem Absinken des ausgewiesenen Eigenkapitals. Hieraus folgt ein Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals im Sinne des § 92 Abs. 1 AktG.

Das Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres 2015 auf 1.955 TEUR (2014: 6.165 TEUR). Die Bilanzsumme beträgt zum Geschäftsjahresende 2015 und nach vollzogener Ausgliederung 12.575 TEUR (2014: 22.084 TEUR vor Ausgliederung).

Eine liquiditätsmäßige Belastung ist mit den oben genannten Wertanpassungen ebensowenig verbunden wie eine Belastung der Ertragsfähigkeit der Gesellschaft im operativen Geschäft. Letztere sehen wir vor dem Hintergrund der durchgeführten Strukturmaßnahmen weiterhin in einem positiven Trend.

Die Liquidität der Gesellschaft ohne das operative Geschäft aus der Ausgliederung beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres 2015 auf 46 TEUR (2014: 582 TEUR). Mit der oben beschriebenen Ausgliederung des operativen

Geschäftes bildet sich der operativ entstehende Liquiditätsstrom zunächst in der GROUP Business Software Europa GmbH ab und wird im Wesentlichen erst im Rahmen der Gewinnabführung aufgrund des bestehenden Unternehmensvertrages an die GBS Software AG weitergeleitet.

Auf eine ausgewogene Liquiditätssituation wird auch im Jahr 2016 ein deutlicher Fokus gelegt, so dass derzeit davon ausgegangen wird, dass die vorhandenen liquiden Mittel ausreichen werden, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu gewährleisten.

5. Nachtragsbericht

Vom Zeitpunkt des Bilanzstichtages am 31.12.2015 bis heute haben sich nach unserer Auffassung mit Ausnahme der im Folgenden aufgeführten Geschäftsvorfälle keine weiteren nennenswerten Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung ergeben.

Wie bereits weiter oben zur Beteiligung der GBS Corp. (USA) sowie unter der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Einzelnen ausgeführt, ergab sich im Rahmen der Abschlussprüfung die Notwendigkeit zu ganz erheblichen Wertanpassungen beim Beteiligungsansatz und bei den Forderungen gegenüber der 100%-igen Tochtergesellschaft GBS Corp. (USA), die schließlich zu buchmäßigen Anpassungen in einer Größenordnung von 5.024 TEUR und zu einem Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals (§ 92 Abs. 1 AktG) führten. Auf die oben genannten Ausführungen wird hier Bezug genommen.

Aufgrund der positiven Geschäftsverläufe ihrer wesentlichen operativen Beteiligungen und nach derzeitiger Einschätzung geht die Gesellschaft davon aus, dass die Eigenkapitalstruktur bis zum Ende des Geschäftsjahres 2016 wieder erheblich verbessert sein wird.

6. Risikobericht

Das Risikomanagement hat in seiner Gesamtheit sicherzustellen, bestehende Risiken zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten. Die Risiken werden vom Management der Gesellschaft und dem Management der Beteiligungsgesellschaften laufend im Einzelnen bestimmt, umfänglich bewertet und soweit möglich und unternehmerisch sinnvoll minimiert oder auf Dritte verlagert.

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass in der Zukunft Risiken übersehen oder fehlerhaft bewertet werden und sich diese Risiken zum Nachteil der Gesellschaft realisieren.

Ein besonderes Risiko liegt darin begründet, dass das Management die Marktsituation und damit zusammenhängende zukünftige Entwicklungen falsch einschätzen könnte.

Risiko- und Chancenmanagementsystem

Die GBS Software AG ist in ihrem unternehmerischen Handeln unterschiedlichen Chancen und Risiken ausgesetzt. Diese ergeben sich durch externe Ereignisse, wie Markt- oder Gesetzesänderungen, aber auch interne Ereignisse bzw. Veränderungen. Jeder Geschäftsvorfall birgt Chancen und Risiken. Mithilfe des unternehmensinternen Risikomanagementsystems sollen Gefahren frühzeitig identifiziert und abgewehrt werden. Der Vorstand sowie der Aufsichtsrat werden regelmäßig über die aktuelle Risikolage des Unternehmens und der einzelnen Unternehmensbereiche informiert.

Das Risikomanagement der GBS Software AG verstehen wir als Instrument, das unserem chancenorientierten Unternehmen dient. Die Transparenz der Risiken schafft eine verbesserte Entscheidungsgrundlage im Tagesgeschäft aber auch für Investitionsentscheidungen, die sich wiederum in einer erhöhten Sicherheit bei der Erreichung der Unternehmensziele auswirkt.

Art und Größe der GBS Software AG als mittelständisches, aber über seinen Beteiligungsbereich auch international tätiges, börsennotiertes Unternehmen sowie Umfang, Komplexität und Risikogehalt der Geschäfte beeinflussen die Ausgestaltung des Risikomanagements.

Ziel des Risikomanagements ist es, den aktuellen und zukünftigen Unternehmenserfolg zu sichern und mögliche Risikokosten zu minimieren. Letztere setzen sich aus den Versicherungsprämien, den Kosten für die Schadenverhütung und für die Verwaltung von Risiken zusammen.

Die Aufgaben unseres Risikomanagements sind als Zyklus zu interpretieren. Risiken werden zuerst identifiziert – unter Einbeziehung aller operativen Unternehmensbereiche und des Managements – und dann bewertet. Mit der Bewertung sind Maßnahmen zur Kontrolle, zur Reduktion oder Verlagerung des Risikos zu definieren.

Darüber hinaus beobachten wir systematisch die Risiken aus dem laufenden Geschäft. Dazu zählen beispielsweise die unter Einbindung der Führungskräfte erfolgende Kosten- und Umsatzplanung, die ständige Beobachtung der Umsatz- und Kostenentwicklung, die Abfrage der Kundenanforderungen, aber auch das Management von Währungsrisiken.

Jedes unternehmerische Handeln birgt neben Chancen auch Risiken. Ziel der GBS Software AG ist es, Chancen erfolgsorientiert zu nutzen und möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die daraus resultierenden Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können.

Dazu stellt das Controlling der GBS Software AG bzw. von deren Beteiligungsgesellschaften in einem regelmäßigen Reporting und in Prognoserechnungen sowie in darüberhinaus gehenden Analysen ein umfassendes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der zukünftigen Entwicklung bereit.

Die Weiterentwicklung und kontinuierliche Nutzung des Managementinformationssystems als maßgebliches Steuerungsinstrument innerhalb der GBS Software Gruppe gewährleisten eine vollständige und zeitnahe Information.

Risiken von Beteiligungen

Da die GBS Software AG ihre Beteiligungen in Deutschland, im europäischen Raum und in den USA hält, ist sie verschiedenen regulatorischen Umfeldern unterworfen. Dies spielt insbesondere bei der Beurteilung des Beteiligungsrisikos eine bedeutende Rolle.

Zur Sicherstellung der Werthaltigkeit der Beteiligungen werden diese einer kontinuierlichen Kontrolle unterzogen. Dadurch sollen auftretende Probleme oder unerwartete Ereignisse in den Gesellschaften rechtzeitig erkannt werden, um so die finanzielle Auswirkung auf die betroffenen Gesellschaften frühzeitig abschätzen zu können.

Um das Risiko eines vollständigen oder teilweisen Ausfalls von Beteiligungswerten zu minimieren, findet eine angemessene dauerhafte Überwachung auf der Ebene der Einzelgesellschaften statt. Das Management der Einzelgesellschaften obliegt dem dortigen Management. Insofern besteht ein grundsätzliches Risiko von Fehleinschätzungen und/ oder Fehlentscheidungen mit der Möglichkeit von direkten negativen Auswirkungen auf die Konzernobergesellschaft. Dies kann grundsätzlich den Fortbestand der Einzelgesellschaft und je nach Tragweite auch den Fortbestand der Konzernobergesellschaft gefährden.

Zusätzlich werden die bestehenden Beteiligungen zu jedem Jahresabschluss anhand eines DCF‐Bewertungsmodells auf mögliche Wertminderungen hin überprüft. Die Entscheidung über das Eingehen oder Auflösen von Beteiligungspositionen treffen die Vorstände der GBS Software AG in Abstimmung mit den zuständigen Gremien.

Kostenrisiken

Kostenrisiken sowie die Beeinträchtigung der Ertragskraft unseres Unternehmens sollen durch regelmäßige Plan-Ist-Vergleiche sämtlicher Kosten eingeschränkt werden. Darüber hinaus soll durch die Erstellung regelmäßiger Zwischen- und Planberichte sichergestellt werden, dass gegebenenfalls frühzeitig steuernde Maßnahmen eingeleitet werden können. Die Gesellschaft versucht alles Erforderliche umzusetzen, um keine unnötigen Kostenrisiken einzugehen und diese frühzeitig zu erkennen und sodann gegenzusteuern. Dennoch besteht aufgrund der dezentralen Managementstrukturen ein Risiko insbesondere in diesem Bereich.

Personalrisiko

Auf Grund der geringen Personaldecke besteht aktuell in den nur einfach besetzten Positionen, insbesondere in der Position der Geschäftsführung ein entsprechendes hohes Risiko. Ein zentraler Erfolgsfaktor der GBS Software AG – insbesondere bei ihren aktuellen Beteiligungsgesellschaften - sind engagierte und kompetente Mitarbeiter und Führungskräfte. Das Personalrisiko soll durch regelmäßige Personalgespräche, Zielvereinbarungen mit unseren aktuellen sowie zukünftigen Mitarbeitern, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie der Aufrechterhaltung eines positiven Betriebsklimas reduziert werden.

Operative Risiken

Der Verkauf von Software-Lizenzen und deren Maintenance als auch die erbrachten Beratungs- und Installationsservices unserer Beteiligungsgesellschaften bergen Haftungs- und Schutzrechte-Risiken, auch wenn sich hier bisher keine Rechtsstreitigkeiten oder kaum Rückabwicklungen realisierten. Um diese zu reduzieren, verfügen wir über die entsprechenden AGB's, Lizenz- und Nutzungsrechtevereinbarungen und Bedingungen für Maintenance und Support.

Die Profitabilität der Gesellschaft und der jeweiligen Beteiligungsgesellschaften ist auch von Faktoren abhängig, auf die die Gesellschaft oder die jeweiligen Beteiligungsgesellschaften keinen Einfluss nehmen können. Hierunter fallen insbesondere die Entwicklung des Marktumfeldes sowie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die Unsicherheiten über die zukünftige weltwirtschaftliche Entwicklung können daher für die geschäftlichen Aktivitäten der GBS Software AG und ihrer Beteiligungsgesellschaften ein Risiko darstellen.

Im Zusammenhang mit Investitionsentscheidungen der Gesellschaft und ihrer Beteiligungsgesellschaften besteht das Risiko, dass diese Investitionen nicht oder nicht vollumfänglich im Markt wie geplant amortisiert werden können und somit keine Sicherheit zur Rückführung der Investitionen innerhalb des geplanten Zeitrahmens oder überhaupt gegeben ist.

Produktrisiken begegnen die Beteiligungsgesellschaften der GBS Software AG durch die Beobachtung der Umsatzentwicklung ihrer Produkte, ihrer Kunden-/Partnerfeedbacks und der Supportanfragen zu ihren Produkten.

Technische Risiken

Technische Risiken, insbesondere im Bereich der Informationstechnologie, begrenzen wir durch im Aufbau befindliche Sicherungs- und Notfallkonzepte, mit deren Hilfe wir im Notfall den Ausfall unserer EDV Systeme schnell überbrücken können.

Alle wesentlichen Geschäftsvorfälle werden von der Geschäftsleitung überwacht und dabei das Vier-Augen-Prinzip soweit möglich und praktikabel angewendet. Ein entsprechender Abgleich innerhalb der Führungsebene - auch bei den Beteiligungen - findet regelmäßig statt.

Liquiditätsrisiken

Im Hinblick auf die vorhandenen liquiden Mittel und aufgrund der geplanten Investitions- und Entschuldungsmaßnahmen wird das Liquiditätsrisiko aus Sicht der Gesellschaft aktuell als ambinioniert eingeschätzt. Die Gesellschaft legt Wert darauf, ein ausbalanciertes Liquiditätsmanagement zu etablieren und eine kosteneffiziente Fremdfinanzierung herzustellen. Hierzu sind im laufenden Geschäftsjahr 2016 geeignete Refinanzierungsmaßnahmen geplant.

Rechtliche Risiken

Um mögliche Risiken aus etwaigen Verstößen gegen die vielfältigen steuer- und wettbewerbsrechtlichen sowie sonstigen Regelungen und Gesetze zu begegnen, achten wir auf deren Einhaltung und überprüfen diese soweit möglich und erforderlich.

Wir lassen uns von ausgewiesenen externen Fachleuten beraten. Rechtliche Risiken sollen im Wesentlichen durch die Standardisierung von Prozeßabläufen und Verträgen sowie durch externe Rechts- und Steuerberatung begrenzt werden. Bedeutsame Rechtsrisiken sind für uns aktuell nicht erkennbar. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass – entgegen sämtlichen bisherigen Erfahrungen und rechtlichen Einschätzungen – etwaige Rechtsverfahren insbesondere aufgrund von veräußerten Beteiligungen nicht ausgeschlossen werden können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der geringen Beteiligungsdiversifizierung der GBS Software AG besteht ein entsprechendes Verbundrisiko. Dies wird sich auch kurz- und mittelfristig nicht signifikant reduzieren können, da eine starke kurzfristige Diversifizierung in eine signifikant höhere Beteiligungsanzahl und zusätzlich noch in verschiedene Marktsegmente derzeit nicht umsetzbar ist. Bereits jetzt ist allerdings ein positiver Trend in eine entsprechende mittelfristige Diversifizierung durch die Ausweitung der geschäftlichen Aktivitäten erkennbar.

Währungs- und Länderrisiko

Ein Währungsrisiko können wir im operativen Geschäft nahezu ausschließen, da alle wesentlichen Vertragsverhältnisse mit dem Euro als für die Kalkulation und Zahlung maßgeblicher Währung abschlossen wurden. In diesem Zusammenhang und auch aufgrund des aktuell geringen Fremdwährungsanteils kann das Länderrisiko ebenfalls als gering angesehen werden.

Im Bereich der Finanzierungen bestehen die wesentlichen Kreditvereinbarungen der Gesellschaft ebenfalls in Euro.

Gesamtaussage zur Risikosituation

Die Risiken der GBS Software AG sind begrenzt und überschaubar und mit dem vorhandenen Instrumentarium eines mittelständischen Unternehmens angemessen gesteuert. Wir haben vielfältige Maßnahmen zu deren Begrenzung, Vermeidung oder Verlagerung umgesetzt.

Sollten sich genannte oder neu auftretende Risiken realisieren, so kann sich dies nachteilig auf die Geschäftstätigkeit der GBS Software AG auswirken. Derzeit sind aber keine derartigen Risiken bekannt oder absehbar, die den Fortbestand des Unternehmens heute oder zukünftig gefährden könnten.

7. Prognosebericht/Ausblick

Wirtschaftliche Prognose

Viele Ökonomen sehen Deutschland trotz der Abkühlung der Weltkonjunktur auch in diesem Jahr auf einem robusten Wachstumspfad. Die Bundesregierung und der Internationale Währungsfonds gehen von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 1,7 % aus. Pessimistischer ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der mit 1,3 % rechnet.

Nach wie vor dauern geopolitischen Spannungen in verschiedenen Krisenherden weiterhin an, so dass deren Auswirkungen ebenfalls negative Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft haben können. Dies wiederum würde negative Auswirkungen, sowohl in den operativen Geschäften der GBS Software AG, als auch ihrer Beteiligungsgesellschaften sowie auch im Bereich der Anteilsveräußerungen von Beteiligungsgesellschaften, zur Folge haben.

Der Vorstand der GBS Software AG rechnet weiterhin mit einer konstanten Fortentwicklung der wirtschaftlichen Verhältnisse bei deutlich verbesserten Finanzierungsstrukturen der Gesellschaft. Es wird erwartet, dass die im Rahmen des bestehenden Unternehmensvertrages durch die GROUP Business Software GmbH für das Geschäftsjahr 2016 durchzuführende Ergebnisabführung - auf Basis eines Gesamtjahres - auf dem Niveau der Ergebnisabführung des Jahres 2015 liegt. Wir rechnen daher für das laufende Jahr mit einem ähnlichen, um Einmaleffekte bereinigten positiven Ergebnis.

8. Schlusserklärung des Berichts des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand der GBS Software AG hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015, den nach § 312 AktG vorgeschriebenen Bericht an den Aufsichtsrat erstattet. In diesem Bericht wurden die Beziehungen der GBS Software AG zur GBS Enterprises Inc., GA, USA, den mit ihr verbundenen Unternehmen und gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen und Personen erfasst.

Der Vorstand hat folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Die GBS Software AG hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."

GBS Software AG

Der Vorstand

Eisenach, im Juni 2016

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015

GBS Software AG Einzelgesellschaft gemäß HGB

Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung GBS Software AG GBS Software AG
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Euro
2014
Euro
1. Umsatzerlöse 0,00 13.173.108,44
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 767.047.34
3. Sonstige betriebliche Erträge
- Erträge aus der Währungsumrechnung 279.956,33 197.787,41
- übrige 1.283.752,85 860.007,09
1.563.709,18
1.563.709.18
1.057.794,50
14.997.950,28
14. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren 4.795.962,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.798,56
0.00 4.798.761,39
1.563.709,18 10.199.188,89
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 52.558,08 4.077.358,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung
12.904,33 673.814,39
- davon für Altersversorgung EUR 2.490,00 (i. Vj. EUR 43.474,40)
65.462,41 4.751.173,32
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für
die Erweiterung des Geschäftsbetriebs 629.875,00 2.541.276,53
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 166.036,61 48.813,44
- übrige 1.255.344,30 3.443.587,19
1.421.380,91 3.492.400,63
Betriebsergebnis $-553.009, 14$ -585.661,59
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.445.365,59 0,00
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
0,00 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 512.797.98 378.097,22
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des
Umlaufvermögens 0,00 11.458,78
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- Aufwendungen aus der Abzinsung 0,00 0.00
- übrige 696.815,50 691.458,58
696.815,50 691.458,58
708.338,93
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
14. Außerordentliche Erträge
105.670,44 $-910.481,73$
0,00
15. Außerordentliche Aufwendungen 5.023.699,01 0,00
16. Außerordentliches Ergebnis -4.918.028,57 0,00
17. Steuern vom Einkommen und Ertrag
- tatsächliche Ertragsteuern 0,00 0,00
- übrige 0,00 0,00
0,00 0,00
18. sonstige Steuern 0,00 $-265,80$
19. Jahresfehlbetrag (i. Vj. Jahresüberschuss) -4.209.689,64 -910.215,93
20. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -435.405,80 $-21.275.640,17$
21. Kapitalmaßnahmen 0,00 21.750.450,30
22. Bilanzverlust $-4.645.095, 44$ $-435.405,80$

Bilanz Aktiva

Aktiva
Bilanz Bilanz Bilanz
GBS Software AG GBS Software AG GBS Software AG
01.01.2015 nach
31.12.2015
Euro
Ausgliederung
Euro
31.12.2014
Euro
A. Aufwendungen für Erweiterung des Geschäftsbetriebs 0,00 0,00 0,00
B. Anlagevermögen
l. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 0.00 12.365,50 1.430.172.30
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 243.223,70 737.396,31 4.016.568,13
3. Geschäfts- und Firmenwert 2.534.392,48 3.107.092,48 3.107.092,48
II. Sachanlagen 2.777.616,18 3.856.854,29 8.553.832,91
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.635,85 17.770,85 77.268,33
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.805.227,02 7.305.227,02 2.225.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 85.372,71 145.013,71 145.013,71
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0.00 0.00 2.735.416.67
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0.00
6. Genossenschaftsanteile 0.00 0,00 900,00
7. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 17.394,00 16.802,53 16.802,53
5.907.993,73 7.467.043,26 5.123.132,91
8.700.245,76 11.341.668.40 13.754.234,15
C. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertigerzeugnisse und Waren 0,00 0,00 309.061,98
II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
518.110.26 47.273,81 2.630.654,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 255.795,31 3.154.425,66 3.154.425,66
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.078.395,93 960.831,00 973.622,70
3. Sonstige Vermögensgegenstände 197.066,22 36.442,35 41.758,91
3.049.367,72 4.198.972,82 6.800.461,88
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 0,00 0.00 0,00
IV. Kassenbestand; Guthaben bei Kreditinstituten 46.292,23 51.514,22 582.057,65
3.095.659,95 4.250.487,04 7.691.581,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 132.288.69 180.010,13 223.028.91
E. Aktive latente Steuern 646.500,00 415.000,00 415.000,00
Aktiva, gesamt 12.574.694,40 16.187.165,57 22.083.844,57

Bilanz Passiva

Passiva
Bilanz Bilanz Bilanz
GBS Software AG GBS Software AG GBS Software AG
01.01.2015 nach
31.12.2015
Euro
Ausgliederung
Euro
31.12.2014
Euro
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000.000,00 6.000.000,00
II. Kapitalrücklage 600.000.00 600.000,00 600.000,00
III Bilanzverlust -4.645.095.44 -435.405,80 -435.405.80
1.954.904.56 6.164.594.20 6.164.594.20
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 138.805.00 111.547,53 111.547,53
2. Steuerrückstellungen 59.300,00 59.300,00 59.300,00
3. Sonstige Rückstellungen 222.800.00 307.462,50 1.247.600,00
420.905,00 478.310,03 1.418.447,53
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 0.00 0.00 0.00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0.00 0.00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 154.274.31 117.967.19 1.309.268.29
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.424.557,10 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 4.389.375.00 3.944.487.86 4.030.716.98
6. Sonstige Verbindlichkeiten 3.584.178.43 5.066.806,29 5.172.934,75
9.552.384.84 9.129.261,34 10.512.920,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0.00 3.572.882,82
E. Passive latente Steuern 646.500,00 415.000,00 415.000,00
Passiva, gesamt 12.574.694,40 16.187.165,57 22.083.844,57

Anhang zum 31. Dezember 2015

GBS Software AG (vormals GROUP Business Software AG), Eisenach

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeines

Der Jahresabschluss der GBS Software AG, Eisenach wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wurde hinsichtlich der Vorstandsbezüge sowie § 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich des Abschlussprüferhonorars entsprechend Gebrauch gemacht.

Mit Ausgliederungsvertrag vom 28.08.2015 hat die GBS Software AG ihren operativen Geschäftsbereich in Form von Entwicklung, Erwerb und Vermarktung von Softwareprodukten und Dienstleistungen im Geschäftssegment Informations- und Datenverarbeitung auf ihre 100%-ige Tochtergesellschaft GROUP Business Software Europa GmbH übertragen (Ausgliederung zur Aufnahme nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 Umwandlungsgesetz).

Die Ausgliederung der Aktiva und Passiva erfolgte zu Buchwerten. Als Gegenleistung erhielt GBS Software AG 39 weitere Geschäftsanteile. Die Ausgliederung wurde mit der Eintragung im Handelsregister der GBS Software AG am 29.09.2015 rückwirkend zum 01.01.2015 umgesetzt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden aktiviert und planmäßig wie im Vorjahr über 15 Jahre abgeschrieben. Die Annahme einer betrieblichen Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts von mehr als fünf Jahren ist durch den Lebenszyklus des erworbenen Geschäftsbereichs sowie Kundenund Mitarbeiterbindung gerechtfertigt.

Andere entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit einer Lizenz ergibt. Als Nutzungsdauer für entgeltlich erworbene Urheberrechte wurde zum Teil eine Nutzungsdauer von 15 Jahren gewählt, da es sich hierbei um Basistechnologien handelt, die einen wesentlich längeren Lebenszyklus haben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten d. h. mit den bei ihrer Entwicklung angefallenen Aufwendungen als Aktivposten in die Bilanz aufgenommen und nach Fertigstellung planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14 Jahre.

Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelungen des § 6 Abs. 2a EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150 und bis zu EUR 1.000 wird pro Jahr ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der fünf Jahre unterstellt wird.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % (i.Vj. 1,0 %) Rechnung getragen.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bewertet.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für eine sich gegebenenfalls insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern unsaldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 30,2 % (i.V. 30,2 %).

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um Software sowie um Geschäfts- und Firmenwerte. Bei den Sachanlagen handelt es sich um Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

Wesentliche Änderungen ergaben sich durch die Ausgliederung. Insofern wird auf den vorliegenden Geschäftsbericht unserer 100%-igen Tochtergesellschaft der GROUP Business Software Europa GmbH verwiesen

Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte:

  • Verkauf der Produktrechte und der Kerntechnologie FewClix (Restbuchwert) TEUR 440
  • Verkauf selbst erstellter Software FewClix 2.1 (Restbuchwert) TEUR 12

Ausleihungen an verbundene Unternehmen:

Augrund der Ausgliederung ergaben sich Änderungen sowohl in der Struktur als auch in der Höhe der Ausleihungen.

So reduzierten sich die Ausleihungen ausschließlich auf das Verbundunternehmen GBS Ltd (UK). TEUR 85

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2015 Anteile von mindestens 20% an den folgenden Unternehmen:

Name Sitz Anteil am
gezeichneten
Kapital
In %
Eigenkapital
zum
31.12.2015
TEUR
a.o. Ergebnis
aus
Ford. Verz.
TEUR
Ergebnis
des
Geschäfts
jahres
einschl. a.o.
Ergebnis
TEUR
unmittelbare Beteiligungen
GROUP Business Software
(UK) Ltd.
Manchester 100,0% 102 1.020 858
GROUP Business Software
Corp.
Woodstock 100,0% -1.607 7.628 8.481
GROUP Business Software
Europa GmbH
Eisenach 100,0% 1000 1.986
mittelbare Beteiligungen
Permessa Waltham 100,0% 8 0
Relavis Corporation New York 100,0% -609 0

Im Rahmen der Ausgliederung wurde das gezeichnete Kapital der GROUP Business Software Europa GmbH von 25 TEUR auf 1.000 TEUR angehoben. Durch den Überhang von Vermögen zu Schulden, welche im Rahmen der Ausgliederung eingebracht wurden erhöhte sich innerhalb der GBS Software AG der Beteiligungsbuchwert von 25 TEUR auf 5.105 TEUR.

Im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurde demgemäß die Leistungsfähigkeit der US-amerikanischen Beteiligung GROUP Business Software Corporation, USA, ("GBS Corp.") neu bewertet und zwar vor dem Hintergrund des Verkaufs des Permessa Kundenstammes an die GROUP Business Software Europa GmbH mit Wirkung zum 01.01.2016 sowie darüberhinaus aufgrund der von der GBS Corp. eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen und letztendlich im Hinblick auf den mit Datum vom 01.07.2015 abgeschlossenen Outsourcing-Vertrag für wesentliche Geschäftsbereiche.

Als Ergebnis dieser Neubewertung wurde auch die Forderung der GBS Software AG an die GBS Corp. in Höhe von 3.774 TEUR außerordentlich um einen Betrag von 3.524 TEUR auf einen Betrag von 250 TEUR einzelwertberichtigt. Gleichzeitig wurde der Beteiligungsansatz von 2.000 TEUR um 1.500 TEUR auf nunmehr 500 TEUR korrigiert.

Vorräte

Die Vorräte sind im Wege der Ausgliederung auf die GROUP Business Software Europa GmbH übergegangen und betragen TEUR 0 (i.Vj. TEUR 309).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Ausgliederung führte ebenfalls in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zu größeren Veränderungen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestanden in Höhe von TEUR 518. (i.Vj. TEUR 2.630), die sich im Wesentlichen aus dem Verkauf der FewClix Software an The World of Apps LLC im laufenden Geschäftsjahr begründen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen mit einem Beteilgungsverhältnis weisen Beträge von TEUR 256 (i.Vj. TEUR 3.154) sowie von TEUR 2.078 (i.Vj. TEUR 974) aus.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 197 (i.Vj. TEUR 42) setzen sich aus den Umsatzsteuerforderungen für November und Dezember sowie aus einer Mietkaution zusammen .

Forderungen und Gesamt Laufzeit Laufzeit
sonst. Vermögensgegenstände Betrag bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre
31.12.2015 TEUR TEUR TEUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 518 48 470
i. Vj. nach Ausgliederung 47 47 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 256 256 0
i. Vj. nach Ausgliederung 3.154 3.154 0
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
i. Vj. nach Ausgliederung
2.078
961
2.078
961
0
0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 197 197 0
i. Vj. nach Ausgliederung 36 36 0
i. Vj. nach Ausgliederung 3.049 2.579 470
4.199 4.199 0

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum 31. Dezember 2015 ein Finanzierungsagio in Höhe von TEUR 100 sowie Finanzierungsgebühren in Höhe von TEUR 30.

Eigenkapital

Nach der auf der Hauptversammlung in 2014 beschlossenen Aktienzusammenlegung reduzierten sich die Stückaktien auf 6.000.000 Stück.

Die nennbetragslosen Aktien mit einem rechnerischen Nennwert von jeweils EUR 1,00 lauten auf den Inhaber und gewähren sämtlich gleiche Rechte. Nach Durchführung dieser Kapitalmaßnahme beträgt das Grundkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 EUR 6.000.000,00 (i.Vj. EUR 6.000.000,00). Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 11. Februar 2015.

Im Geschäftsjahr 2015 ergaben sich keine Veränderungen des Grundkapitals.

Veränderungen der Geschäftsjahre 2014 und 2015 ergeben sich im Überblick wie folgt:

Gezeichnetes Kapital-
Bilanzverlust
Summe
Kapital rücklage
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 31.12.2012 27.000 1.350 -21.276 7.075
Kapitalherabsetzung -21.000 21.000 0
Entnahme Kapitalrücklage -750 750 0
Jahresfehlbetrag 2014 -910 -910
Stand 31.12.2014 6.000 600 -435 6.165
Jahresfehlbetrag 2015 -4.210 -4.210
Stand 31.12.2015 6.000 600 -4.645 1.955

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Die Beträge aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Zuge der Ausgliederung vollständig auf die GROUP Business Software Europa GmbH übertragen.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 31.12.2015
TEUR
31.12.2014
TEUR
Beträge aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 8 HGB)
0 1.430
0 1.430

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrundegelegt:

31.12.2015 31.12.2014
Zinssatz (gemäß Vereinfachungsregel § 253 Abs. 2 S. 2 HGB) 3,89% 4,53%
Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,50% 2,50%
Erwartete Rentensteigerungen 1,00% 1,00%
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck 2005 G Heubeck 2005 G

Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:

31.12.2015 31.12.2014
TEUR TEUR
Pensionsverpflichtungen zum Erfüllungsbetrag 266 234
Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert -127 -123
Bilanzausweis Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 139 112

Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen wurden wie folgt verrechnet:

Aufwendungen und Erträge 31.12.2015
TEUR
31.12.2014
TEUR
Erträge 5 5
Aufwendungen -26 -20
Ausweis in der GuV (unter Zinsen und ähnlich Aufwendungen) -21 -15

Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde mit dem Aktivwert bewertet, der aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital, mindestens jedoch aus dem garantierten Rückkaufswert, sofern ein solcher vereinbart ist, bzw. aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital abgeleitet ist.

Sonstige Rückstellungen

2015
TEUR
2014
TEUR
Sonstige Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang
Ausstehende Eingangsrechnungen 55 397
Provisionen 1 421
Urlaubsverpflichtungen 1 109
57 928
Sonstige Rückstellungen mit unerheblichem Umfang 166 320
223 1.248

Verbindlichkeiten

Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde mit dem Aktivwert bewertet, der aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital, mindestens jedoch aus dem garantierten Rückkaufswert, sofern ein solcher vereinbart ist, bzw. aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital abgeleitet ist.

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Verbindlichkeiten
31.12.2015
Gesamt
Betrag
Laufzeit
bis 1 Jahr
Laufzeit
1 bis 5
Jahre
davon
durch
Pfand
rechte und
ähnliche
Rechte ge
sichert
Art- und Form
der Sicherheit
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditin
stituten
0 0 0 0
VJ. 0 0 0 0
II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
154 154 Übliche Eigentums
vorbehalte
VJ. 1.309 1.309 -
III. Verbindlichkeiten ggü. verb. Unter
nehmen
1.425 1.425 0 -
VJ. 0 0 0 -
IV. Verbindlichkeiten ggü. bet. Unter
nehmen
VJ.
4.389
4.031
0
308
4.389
3.723
-
-
V. Sonstige Verbindlichkeiten
VJ.
3.584
5.173
267
2.824
3.317
2.349
3.317
3.534
Globalzession der Forde
rungen aus Lieferung und
Leistung GBS AG, GBS
(UK) Ltd., GBS Corp.;
Nachrang- und Belas
sungserklärung Schuld
scheindarlehen GBS
Enterprises Inc.
- davon aus Steuern 0 0
VJ. 456 456
- davon im Rahmen der sozialen
Sicherheit
VJ.
0
0
0
0
9.552 1.846 7.706 3.317
VJ. 10.513 4.441 6.072 3.534

Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten im Geschäftsjahr 2015 wie im Vorjahresvergleichszeitraum keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Periodenfremde Erträge / Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 872 (i.Vj. TEUR 310) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind; sie resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 64 (i.Vj. TEUR 205), sowie aus periodenfremden Erträgen i.H.v. TEUR 808 (i.Vj. TEUR 105).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 26 (i.Vj. TEUR 17); sie betreffen diverse Aufwendungen für Vorjahre.

Außerordentliches Ergebnis

Unter den außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt 5.024 TEUR (i.Vj. TEUR 0) sind die Abschreibungen auf die Beteiligung an der GROUP Business Software Corp. in Höhe von 1.500 TEUR sowie die erfolgte Einzelwertberichtigung der Forderung an die GROUP Business Software Corp. in Höhe von 3.524 TEUR ausgewiesen. Ferner kam es im Geschäftsjahr 2015 zu außerordentlichen Erträgen in Höhe von TEUR 106 (i.Vj. TEUR 0), die voll umfänglich aus der Auflösung von Alt-Verbindlichkeiten resultieren.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Mit der Übernahme des operativen Geschäftes durch die GROUP Business Software Europa GmbH ist auch der Forschungs- und Entwicklungszweig übergegangen. Im Geschäftsjahr 2015 betrugen somit die Forschungs- und Entwicklungskosten TEUR 0 (i.Vj. TEUR 1.714).

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 49 (i.Vj. TEUR 50).

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen wird auf den Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2015 verwiesen.

Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Die GBS Enterprises Inc., USA hat mit Meldung vom 10. Juni 2014 ihre Mehrheitsbeteiligung in eine reine Finanzbeteiligung überführt und hält zum 30. Juni 2014 weniger als 50%, jedoch mehr als 25% der Aktienanteile an der GBS Software AG. Weitere Angaben lagen uns im Geschäftsjahr 2015 nicht vor.

Organe der Gesellschaft

Vorstand (01.01. - 31.12.2015)

Herr Jörg Ott, Eisenach, Dipl.-Kaufmann Einzelvertretungsberechtigt bis 02.11.2015 Gesamtvertretungsberechtigt ab 03.11.2015

Vorstand (03.11. - 31.12.2015)

Herr Markus Ernst, Gießen, Dipl.-Wirtschaftsingenieur Gesamtvertretungsberechtigt

Aufsichtsrat

  • Herr Johann Praschinger, Vorsitzender, Rechtsanwalt, Head of Payment Solutions Wincor Nixdorf International GmbH, Paderborn (bis 06/2014), Senior Consultant, NCR Corporation
  • Herr Dr. jur. Stefan Berz, stellvertretender Vorsitzender, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater bei LKC Kemper Czarske v. Gronau Berz (GbR), Grünwald b. München
  • Herr Arnold Malsch, selbständiger Steuerberater, Karlsruhe

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2015 betrugen TEUR 32 (i.Vj. TEUR 32).

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2015 wurden im Durchschnitt 3 (i.Vj. 67) Angestellte beschäftigt (ohne Auszubildende).

Konzernabschluss, Mutterunternehmen

Die GBS Software AG, Eisenach, ist nach § 293 HGB von der Erstellung eines Konzernabschlusses befreit. Hinsichtlich der Beziehungen zu verbundenen Unternehmen verweisen wir auf den Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG zum 31. Dezember 2015.

Eisenach, 30. Juni 2016 GBS Software AG, Eisenach

Jörg Ott Markus Ernst

Vorstand Vorstand

Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung 2015
TEuro
2014
TEuro
1. $+/-$ Jahresergebnis $-4.209,7$ $-910,2$
2. $+/-$ Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände
des Anlagevermögens (einschließlich
außerplanmäßige Abschreibungen)
2.129,9 2.541,3
3. $+/-$ Zunahme / Abnahme der Rückstellungen $-57,4$ 465,3
4. $+/-$ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen /
Erträge
9,7 $-715,2$
5. $+/-$ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen
des Anlagevermögens
452,5 $-65,4$
6. $+/-$ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva
956,1 $-1.165,4$
7. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva
871,5 36,3
8. Ξ Mittelzufluss/Abfluss aus Laufender
Geschäftstätigkeit (Summe aus 1-7)
152,6 186,6
9. $\ddot{}$ Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens 59,6 46,3
10. Auszahlungen für Investitionen in das
Anlagevermögen
$-0,6$ $-27,9$
11. Ξ Cashflow aus der Investitions Tätigkeit (Summe
aus 9 und 10)
59,0 18,4
12. $\ddot{}$ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen
(Kapitalerhöhungen)
0,0 0,0
13. $\ddot{}$ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0,0 3.533,7
14. Auszahlung aus der Tilgung von Krediten $-216,8$ $-3.400,8$
15. Ξ Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe
aus 12,13 und 14)
-216,8 132,9
16. Liquiditätsveränderung gesamt (Summe aus Zf. 8,
11, 15)
$-5,2$ 337,9
17. $\ddot{}$ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 51,5 244,2
18. $\equiv$ Finanzmittelfonds am Ende der Periode 46,3 582,1
19. Zahlungswirksame Veränderungen des
Finanzmittelfonds
-5,2 337,9

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GBS Software AG, Eisenach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss GBS Software AG, Eisenach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Dresden, 30. Juni 2016

gez. Dr. Winfried Heide Wirtschaftsprüfer

Impressum

Herausgeber

GBS Software AG Hospitalstraße 6 99817 Eisenach

Zukunftsorientierte Aussagen

Dieser Geschäftsbericht enthält bestimmte, in die Zukunft gerichtete Aussagen, einschließlich Angaben unter der Verwendung der Worte "glaubt", "geht davon aus", "erwartet" oder Formulierungen ähnlicher Bedeutung. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen enthalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft, des Konzerns oder der relevanten Branchen wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten können unter Umständen derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen nicht zutreffen. Die Gesellschaft übernimmt nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen die Verpflichtung, derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen in Zukunft nachzuhalten und an zukünftige Ergebnisse oder Entwicklungen anzupassen. Für Druckfehler und sonstige offensichtliche Unrichtigkeiten wird nicht Gewähr geleistet.

Kontakt

GBS Software AG Hospitalstraße 6 99817 Eisenach

Tel. +49 3691 7353-0 www.gbs.com [email protected]

Bildnachweis

Bild #38670928, © Sashkin – Fotolia.com

GESCHÄFTSBERICHT 2015

GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH Inhalt INHALT »

GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG 26
BILANZ AKTIVA 28
BILANZ PASSIVA 29

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRES-ABSCHLUSS UND ZU BILANZIERUNGS-UND BEWERTUNGSMETHODEN.............. 32

ANGABEN ZUR BILANZ UND GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG....................... 34

SONSTIGE ANGABEN .............................. 38

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS ................................ 44

GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE
DER GESELLSCHAFT 6
FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN 16
PROGNOSEBERICHT 17
NACHTRAGSBERICHT 18
CHANCEN UND RISIKEN 19

LAGEBERICHT »

GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE DER GESELLSCHAFT FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN PROGNOSEBERICHT NACHTRAGSBERICHT CHANCEN UND RISIKEN

GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE DER GESELLSCHAFT

2015 blieb die deutsche Wirtschaft auf Expansionskurs, auch wenn sich die weltwirtschaftliche Entwicklung als nicht so stark zeigte. Die Experten des RWI, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, prognostizieren derzeit für 2015 ein Wirtschaftswachstum um 1,7 Prozent.

Wesentlich für die binnenwirtschaftliche Entwicklung war dabei nach wie vor die anhaltend positive Lage des Arbeitsmarktes mit einer hohen und weiter steigenden Beschäftigung und einer guten Einkommensentwicklung. Weitere Stützen der Konjunktur blieben der niedrige Ölpreis und der für die Exportwirtschaft günstige Wechselkurs des Euro. Zusätzliche wirtschaftliche Impulse, wenn auch in begrenztem Umfang, gingen von der zusätzlichen Nachfrage durch die Flüchtlingsmigration aus. Die stärker binnenwirtschaftlich ausgerichteten Dienstleistungsbereiche waren weiter im Aufwärtstrend.

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 01 LAGEBERICHT »

Die Entwicklung der Weltwirtschaft verlief in 2015 schwächer als erwartet. Insbesondere die Nachfrage aus den Schwellen- bzw. den ölexportierenden Ländern zeigte sich weniger dynamisch. Im Eurogebiet setzte sich die moderate konjunkturelle Erholung fort.

Nach wie vor war der private Konsum die tragende Wachstumssäule. Weiter steigende Erwerbstätigenzahlen und reale Einkommenszuwächse führten zu einer merklichen Zunahme der privaten Konsumausgaben. Die Konsumlaune und das Geschäftsklima bewegten sich weiter auf einem hohen Niveau. Die Aussichten für den privaten Konsum sind angesichts einer moderaten Preisniveausteigerung, eines hohen Beschäftigungsstands und einer guten Einkommensentwicklung auch für 2016 durchweg positiv.

Der Aufschwung in Deutschland wird dem Forschungsinstitut RWI zufolge auf Jahre hinaus anhalten. Nach 2015 mit 1,7 Prozent erwartetem Wirtschaftswachstum rechnen Experten im laufenden Jahr 2016 mit 1,8 Prozent Wachstum, 2017 erneut mit 1,7 Prozent.

Bei der Inflationsrate erwarten die Forscher im laufenden Jahr einen Anstieg von 0,3 auf 1,1 Prozent. Grund sei, dass der dämpfende Effekt der stark gefallenen Energiepreise nachlasse.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach zwei Jahren mit Umsatzrückgang und minimalem Wachstum legte in Europa das Geschäft mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie und Telekommunikation in 2015 wieder zu. Die ITK-Umsätze in den EU-Staaten stiegen voraussichtlich um 0,9 Prozent auf 651 Milliarden Euro (Quelle: Digitalverband Bitkom auf Grundlage einer aktuellen Studie des EITO European Information Technology Observatory). Während das Geschäft mit IT-Hardware und -Dienstleistungen sowie Software um 2,1 Prozent auf 364 Milliarden Euro stieg, sanken die TK-Umsätze um 0,6 Prozent auf 287 Milliarden Euro. Das leichte Wachstum wurde vor allem getragen durch zunehmende Investitionen in Software rund um die Mobilisierung der Mitarbeiter und die Digitalisierung der Prozesse vieler Unternehmen.

Die weltweiten ITK-Umsätze stiegen gemäß der EITO--Prognose um 3,1 Prozent auf 2,8 Billionen Euro. Wachstumstreiber war dabei der Telekommunikationsbereich mit 3,4 Prozent auf 1,6 Billionen Euro. Das Plus bei der Informationstechnologie fiel dagegen mit 2,8 Prozent auf 1,2 Billionen Euro etwas ab.

Wenn auch die steigenden IT-Ausgaben der deutschen Firmen und Organisationen 2015 im Lichte der digitalen Transformationen standen, befindet sich die Mehrzahl der deutschen Unternehmen noch am Anfang dieser Reise und muss aufpassen, den Anschluss nicht zu verpassen. So sind sich die meisten Unternehmen noch nicht sicher, wie sie Informationstechnologie am besten einsetzen und nutzen sollen, um ihre Geschäftsprozesse tatsächlich umfassend zu verändern. Sie zögern oftmals aufgrund der Annahme, mit noch einer weiteren nicht integrierten IT-Lösung arbeiten zu müssen, ohne dass ein fühlbarer Effekt im Sinne von Veränderung zum Tragen kommt. Im Ergebnis heißt das vor allem, dass die Zusammenarbeit von Fachbereichen und IT im Zuge der digitalen Transformation deutlich zunehmen muss. Unternehmen, die sich dieser Tatsache nicht bewusst sind, könnten in naher Zukunft sogar den Anschluss an den Transformationsprozess verpassen.

Markttreiber in Deutschland ist neben der Mobilisierung und Digitalisierung die mit diesen beiden Themen einhergehende Anforderung, die IT-Sicherheit deutlich zu stärken. Die zunehmende Anzahl prominenter Cyberattacken – so wurde 2015 über Wochen der Deutsche Bundestag lahmgelegt – führt zu einer intensiveren Auseinandersetzung der Unternehmen mit Fragen der IT-Sicherheit, auch wenn viele angedachte Investitionen hierzu erst in den Jahren 2016 bis 2018 erfolgen werden.

Die Sicherheit von Unternehmen und den Schutz der Bürger im Internet zu verbessern war Kernziel des im Juni 2015 verabschiedeten IT-Sicherheitsgesetze. Dieses verpflichtet die Betreiber kritischer Infrastrukturen zur Einführung technischer und organisatorischer Mindestmaßnahmen zur IT-Sicherheit und zur Meldung von Angriffen auf ihre IT-Systeme an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Auch wenn die Standards und deren Kontrolle noch nicht definiert sind, so führt dies bei den ca. 2.000 betroffenen Unternehmen aus den Bereichen Energie, Informationstechnik, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung sowie Finanz- und Versicherungswesen zur Neukonzeption ihrer IT-Sicherheit – und einer erhöhten Investitionsbereitschaft bei den betroffenen Unternehmen und deren Lieferanten.

Daraus entwickelt sich zusätzlicher Bedarf an Beratung und Unterstützung bei der Einführung eines Systems zum Informationsmanagement.

Verschlüsselung, Data Leakage Prevention, Schutz vor Verschlüsselungstrojanern und E-Mail/Messaging/ Collaboration-Lösungen – Kernmodule der iQ.Suite – gewinnen für die betroffenen Unternehmen und ihre Lieferanten an Bedeutung.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Mit der Ausgliederung des operativen Geschäftsbetriebs der GBS Software AG auf die GROUP Business Software Europa GmbH mit Wirkung zum 01.01.2015 nahm unsere im Dezember 2013 gegründete Gesellschaft ihren operativen Geschäftsbetrieb erstmalig auf.

Die Darstellung der Umsatzentwicklung der GROUP Business Software Europa GmbH in 2015 im Abgleich mit dem Vorjahr 2014 ist daher nur eingeschränkt möglich.

Zur Schaffung eines Jahresvergleiches haben wir hier die Umsätze des ausgegliederten Geschäftsbereichs der GBS Software AG 2014 den Umsätzen der GROUP Business Software Europa GmbH gegenübergestellt.

Im Lizenzgeschäft beobachten wir seit 2014 eine Verschiebung der Umsätze vom Lizenzkauf zur Lizenzmiete. Der von Seiten der Kunden forcierte Wandel in der Nutzung von Lizenzen – weg vom Kauf, hin zum Mietmodell (Software-as-a-Service) – wirkte sich auch 2015 auf die Lizenzumsätze aus, wobei durch die anteilige Verlagerung von 2014 in die Folgejahre die Lizenzumsätze in 2015 leicht anstiegen (2015 2,558 Mio. EUR; 2014 2,488 Mio. EUR).

Der Fachkräftemangel und die damit verbundenen Verzögerungen in der Rekrutierung neuer IT-Spezialisten führten in Verbindung mit zusätzlichen Trainingsaufwänden und Langzeiterkrankungen zweier Leistungsträger zu verringerten Kapazitäten im Servicebereich, die wir nur teilweise durch die Einbindung externer Partner ausgleichen konnten. Unsere Serviceumsätze entwickelten sich daher in einem leicht wachsenden

Absatzentwicklung

Umsätze GROUP Business
Software Europa GmbH 2015
VJ 2014
(im Umsatz GBS Software AG enthalten)
TEUR TEUR
Lizenzen 2.558 2.488
Wartung 5.540 5.758
3rd-Party 3.589 3.829
Services 896 947
Summe 12.584 13.023
Veränderung zu VJ -3,37%

Markt rückläufig (2015 0,896 Mio. EUR; 2014 0,947 Mio. EUR).

Die Entwicklung des 3rd-Party-Geschäfts mit IBM--Lizenzen (IBM Passportgeschäft) zeigte sich im Verhältnis zum Vorjahr als deutlich rückläufig, da die Zahl der Notes-nutzenden Unternehmen deutlich sank und gleichzeitig IBM das verbleibende Geschäft stärker auf große Partner, wozu die GROUP nicht zählt, bündelt (Umsatz 2015 1,011 Mio. EUR, Umsatz 2014 GBS Software AG 1,298 Mio. EUR, Gross Profit 2015 42.626 EUR, Gross Profit 2014 GBS Software AG 109.687 EUR).

Unser Umsatz mit 3rd-Party-Produkten der OEM-Partner lag leicht über Vorjahresniveau (Umsatz 2015 2,578 Mio. EUR, Umsatz 2014 GBS Software AG 2,532 Mio. EUR).

Insgesamt lagen die fakturierten Umsätze 2015 knapp unter dem Vorjahresniveau der relevanten Umsätze des von der GBS Software AG ausgegliederten operativen

Geschäftsbetriebs (Umsatz 2015 12,725 Mio. EUR, Umsatz 2014 GBS Software AG 13,629 Mio. EUR).

01 GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH LAGEBERICHT »

Der Vergleich der Ergebnisse 2015 mit den Ergebnissen 2014 stellt die Werte der GROUP Business Software Europa GmbH 2015 denen des operativen Geschäftsbetriebs der GBS Software AG 2014 gegenüber, wobei die Vergleichbarkeit eingeschränkt ist, da nicht alle Umsätze und Aufwendungen in der GBS Software AG ausschließlich dem operativen Geschäftsbetrieb zugeordnet werden können.

Die Umsätze der GROUP Business Software Europa GmbH, wie unter 1.3 bereits dargestellt, lagen 2015 bei 12,584 Mio. EUR. Unsere aktivierten Eigenleistungen für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände beliefen sich auf 0,85 Mio. EUR (2014 in der GBS Software AG 0,7 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit ca. 1,04 Mio. EUR über Vorjahresniveau (2014 in der GBS Software AG 0,87 Mio. EUR); hier schlugen sich insbesondere die um 0,13 Mio. EUR gestiegenen Umlagen von verbundenen Unternehmen nieder.

Die Materialaufwendungen lagen mit ca. 4,2 Mio. EUR (2014 in der GBS Software AG 4,8 Mio. EUR) deutlich unter Vorjahresniveau. Die Veränderung bei den Materialaufwendungen resultierte aus deren Aufsplittung zwischen der GBS Software AG und der GROUP Business Software Europa GmbH im Rahmen der Ausgliederung. Für 2015 ergaben sich leicht erhöhte Personalaufwendungen i.H.v.4,74 Mio. EUR (2014 in der GBS Software AG 4,7 Mio. EUR). Die GROUP Business Software Europa GmbH verfügte am 31.12.2015 ohne Auszubildende über 64 Mitarbeiter (2014 waren in den operativen Geschäftsbereichen der GBS Software AG 62 Mitarbeiter tätig).

Die Abschreibungen der GROUP Business Software Europa GmbH lagen bei 1,4 Mio. EUR (2014 in der GBS Software AG 1,8 Mio. EUR). Die Veränderung basierte im Wesentlichen darauf, dass sich der Wert der Softwareprodukte über den Zeitverlauf reduzierte.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der GROUP Business Software Europa GmbH lagen mit 2,22 Mio. EUR leicht unter dem Wert des Vorjahres (2014 in der GBS Software AG 2,23 Mio. EUR). Sie beinhalteten insbesondere Beratungskosten für die GROUP Business Software Europa GmbH in Höhe von 0,6 Mio. EUR (2014 in der GBS Software AG 0,4 Mio. EUR), Marketingaufwendungen von 0,3 Mio. EUR (2014 in der GBS Software AG 0,3 Mio. EUR), die Raumkosten lagen mit 0,16 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Die Reisekosten mit 0,1 Mio. EUR lagen unter Vorjahresniveau (2014 in der GBS Software AG 0,2 Mio. EUR), die Versicherungsbeiträge mit 0,1 Mio. EUR lagen auf Vorjahresniveau.

Das Finanzergebnis unserer Gesellschaft lag 2015 bei 82.000 EUR und damit weitgehend auf Vorjahresniveau (2014 GBS Software AG: 93.000 EUR).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der GROUP Business Software Europa GmbH lag im Geschäftsjahr 2015 bei 1,99 Mio. EUR (2014 GBS Software AG: 1,24 Mio. EUR) und damit deutlich über Vorjahr.

Ergebnis

Zum 31. Dezember 2015 finanzierte sich unsere Gesellschaft in Höhe von 5,6 Mio. EUR aus Eigenkapital. Das Stammkapital von 1.000.000 EUR basierte – neben der Gründungseinlage von 25.000 EUR zur Gründung am 16.12.2013 – auf der mit Wirksamkeit der Ausgliederung von der GBS Software AG auf die GROUP Business Software Europa GmbH durchgeführten Kapitalerhöhung um 975.000 EUR am 29.09.2015. Daneben werden als Eigenkapital Rücklagen von 4.105.277 EUR und ein Gewinnvortrag von 540.077 EUR ausgewiesen.

Bankverbindlichkeiten bestanden zum 31. Dezember 2015 keine.

Der Zahlungsmittelbestand der GROUP Business Software Europa GmbH zum 31. Dezember 2015 betrug 0,7 Mio. EUR (i.Vj. nach Ausgliederung 0,6 Mio. EUR).

Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Kapitalzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 3,0 Mio. EUR erzielt, der einem Kapitalabfluss aus der Investitionstätigkeit von -0,044 Mio. EUR gegenüber stand.

Da die Gesellschaft bis zum 01.01.2015 noch nicht operativ tätig war, wurde auf den Vorjahresvergleich zum Kapitalzu- bzw. -abfluss verzichtet.

Das Unternehmen verfügte zum 31. Dezember 2015 über freie Liquidität in Höhe von ca. 0,7 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr 2015 war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Das Umlaufvermögen betrug 4,4 Mio. EUR, der aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 Mio. EUR.

Die Rückstellungen von 1,0 Mio. Euro betrafen im Wesentlichen variable Gehaltsbestandteile (0,4 Mio. EUR), ausstehende Lieferantenrechnungen (0,3 Mio. EUR) sowie Urlaubsrückstellungen und Abgaben (0,3 Mio. EUR).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 0,7 Mio. EUR zusammen mit den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 0,5 Mio. EUR summierten sich auf Verbindlichkeiten von insgesamt 1,2 Mio. EUR.

Finanzwesen

Die Investitionen unseres Hauses konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung der bestehenden Produkte, im Wesentlichen auf die Modernisierung der iQ.Suite ("iQ.Suite Next Generation") als Cash Cow und die Weiterentwicklung des AppDesigners als Zukunftsprodukt des Unternehmens.

iQ.Suite – Weiterentwicklung der Cash Cow

2015 war das Jahr zunehmender Cyberattacken. Vor diesem Hintergrund wurden die Sicherheitsfunktionalitäten der iQ.Suite weiter ausgebaut. Ein Schwerpunkt war dabei das Thema E-Mail-Verschlüsselung. Das neu entwickelte iQ.Suite PDFCrypt überzeugt hier durch eine einfache und zugleich wirtschaftliche Vorgehensweise, indem es auf den PDF-Standard setzt. Parallel wurden der Schutz vor Viren und Trojanern, insbesondere vor Verschlüsselungstrojanern, sowie die Vermeidung von Datendiebstahl weiter vorangetrieben.

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 01 LAGEBERICHT »

Diese gesamte Entwicklung wurde auch durch die Analysten der Experton Group honoriert, welche die GROUP Business Software Europa GmbH als Rising Star im Security Vendor Benchmark 2015 positionierten und damit das Zukunftspotential und die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens im Bereich E-Mail, Messaging und Collaboration anerkennt. In 2016 werden wir unsere technologischen Anstrengungen in diesen Bereichen fortsetzen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf dem Ausbau der F&E-Aktivitäten im Bereich Data Leakage Prevention liegen. Hier laufen aktuell erhebliche technologische Vorhaben, welche die Lösung iQ.Suite DLP um fortschrittliche Technologien zur Vermeidung von Datendiebstahl erweitern werden.

AppDesigner- das Zukunftsprodukt der GROUP Business Software Europa GmbH

Unter Sicherung der Rechte auf das Produkt stellte die Gesellschaft der GBS PAVONE Groupware GmbH eine Finanzierung in 2015 in Höhe von 0,8 Mio. EUR zur Weiterentwicklung des AppDesigners bereit.

Nachdem der GBS AppDesigner zu Beginn seiner Entwicklung auf die Plattform IBM Domino fokussiert war, wurde in 2015 die Produktbasis erweitert. Basis dafür war die Java EE-Technologie, welche dem AppDesigner eine umfassende Plattformunabhängigkeit und die Möglichkeit sichert, Workflows on premise oder aus der Cloud anbieten zu können. Im Fokus stand dabei Microsoft Azure, welches eine breite Marktakzeptanz besitzt. Kunden steht nun seit 2015 die Möglichkeit offen, eigene Web-Anwendungen einfach in der Cloud zu entwickeln, zu nutzen und diese mit Inhouse-Applikationen zu verbinden. Mit dem parallelen Ausbau der mobilen Technologien können unsere Kunden die erstellten Anwendungen nun auch sofort mobil nutzen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Produktentwicklung war die Integration von Collaboration Technologien. An erster Stelle ist hier Microsoft SharePoint zu nennen. In 2015 wurde eine erste Integration des GBS App-Designers mit Microsoft SharePoint realisiert. Die Analysten der Experton Group haben diese strategische Entscheidung honoriert und den GBS AppDesigner in 2015 bereits zum zweiten Mal im Leader Quadranten des Social Business Vendor Benchmark positioniert. Die GROUP Business Software Europa GmbH sieht diese Auszeichnung als Bestätigung der eingeschlagenen Strategie und wird daher in 2016 die Integration von Microsoft SharePoint weiter vorantreiben. Ein Schwerpunkt wird dabei auf dem Ausbau der Workflow-Funktionalität liegen.

Forschung und Entwicklung im Allgemeinen

Insgesamt beschäftigte die GROUP Business Software Europa GmbH am 31.12.2015 20 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung der iQ.Suite und des App-Designers.

Dabei beliefen sich unsere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf 1,9 Mio. EUR, die sich aus 0,8 Mio. EUR an Personalaufwendungen für die Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung und 1,1 Mio. EUR an extern eingekauften Entwicklungsleistungen zusammensetzen.

Wesentliche Investitionen

weiter. Die meisten Bereiche der GROUP Business Software Europa GmbH arbeiten heute schon zweisprachig, so dass die Integration englischsprechender Kolleginnen und Kollegen kein Problem darstellt.

Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte die GROUP Business Software Europa GmbH 71 Mitarbeiter. Rund 28% der Mitarbeiter waren im Bereich Forschung und Entwicklung, ca. 41% waren im Bereich Vertrieb und Service tätig und ca. 10% der Mitarbeiter befanden sich noch in der Ausbildung.

Die Administration unserer Gesellschaft, darin enthalten Management, Finanzbuchhaltung sowie Marketing, beschäftigte ca. 21% der Mitarbeiter. Sowohl Management, Finance wie auch Marketing nehmen administrative Tätigkeiten für die Muttergesellschaft auf Basis entsprechender Geschäftsbesorgungsverträge wahr.

71 MITARBEITER

Die GROUP Business Software Europa GmbH hat keine Tochtergesellschaft und hält keine Beteiligungen an anderen Unternehmen im In- oder Ausland.

Neben dem Hauptsitz in Eisenach unterhalten wir folgende Niederlassungen:

Karlsruhe

Hier werden die iQ.Suite-Produkte entwickelt und supportet und hier sitzt der Vertrieb für Süddeutschland sowie ein Teil der Verwaltung und das interne IT-Management.

Fulda und Frankfurt

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 01 LAGEBERICHT »

In Fulda und Frankfurt sitzen das Finanzressort, die Leitung des operativen Geschäftsbereichs, das Controlling und die Business Organisation.

Niederlassungen, Tochtergesellschaften und Beteiligungen

Wir verstehen unsere Mitarbeiter als wesentlichen Faktor für den Erfolg der GROUP Business Software Europa GmbH.

Leistungsstarke, kompetente und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden ist daher eine Kernanforderung an das Management, die insbesondere unter Berücksichtigung des Fachkräftemangels nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Da wir als mittelständisches Unternehmen unseren Mitarbeitern nicht das Spektrum an Möglichkeiten und Vergünstigungen eines internationalen Großkonzerns bieten können, müssen wir unseren Mitarbeitern mehr Flexibilität, mehr inhaltliche Breite, mehr fachliche Entwicklungsmöglichkeiten und eine persönlichere Arbeitsatmosphäre anbieten.

So können unsere Mitarbeiter in vielen Bereichen auch teilweise vom Home Office aus arbeiten, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Flexible Arbeitszeiten und Teilzeitarbeit zählen zu unseren Standards.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, setzen wir heute bereits verstärkt auf Mitarbeiter mit Migrationshintergrund und bilden zudem Fachkräfte aus und

Personalwesen

01LAGEBERICHT »

Die Jahre 2013 bis 2015 waren für den Kernmarkt der GROUP Business Software Europa GmbH (bzw. 2013 und 2014 für den operativen Geschäftsbetrieb der GBS Software AG) von großen und doch schleichenden Veränderungen geprägt.

Neben dem massiv sich verändernden Kommunikationsverhalten und dem technologischen Umbruch dieser Zeit sowie den Strategieänderungen der IBM verlor die Plattform Lotus Notes zunehmend an Bedeutung. Investitionen der Unternehmensgruppe zu Beginn der 2010er Jahre führten nicht zum angestrebten Erfolg und die Entwicklung der angestammten Produkte wurde zeitweise vernachlässigt, so dass sich bei den Cash Cows, insbesondere bei der iQ.Suite-Produktgruppe, Umsatzrückgänge bei der Neukundengewinnung zeigten. Die Wartungsumsätze blieben in diesen Jahren stabil, da der Wechsel der E-Mailmanagementsoftware aufwendig ist und wir den Kunden beim Wechsel des E-Mailclients durch die Verfügbarkeit der iQ.Suite auch für Outlook eine Alternative bieten konnten.

Die Umsätze in diesen Jahren stabil zu halten war bei schrumpfendem Markt eine gute Leistung, die den besonderen Einsatz der Mitarbeiter aufzeigt. Auch 2015 zeigten sich die Wartungsumsätze weitgehend stabil.

Seit 2013 ergänzte die Gesellschaft ihre reine Notes Ausrichtung und erweiterte diese durch eine neue plattform-unabhängige Strategie. Die heutige GROUP Business Software Europa GmbH investiert wieder in die iQ.Suite-Produkte bzw. deren Modernisierung. Schwerpunkte dabei sind die Plattformunabhängigkeit und die Koexistenz, um Unternehmen bei der Modernisierung zu unterstützen und die Investitionsaufwände schonend über mehrere Jahre verteilen zu können.

Im Herbst 2015 starteten wir mit der Kampagne "Ich bin ein Cyber Defender" eine fokussiertere Vermarktung für die iQ.Suite und stellten dabei einige Produktverbesserungen wie z.B. den Schutz vor Verschlüsselungstrojanern in den Vordergrund.

  • Eine wesentliche Anforderung für die Modernisierung der Kommunikationsplattform in Unternehmen ist aber auch die Notwendigkeit, Anwendungen zu mobilisieren und/oder in Stufen neu zu entwickeln.
  • Nur so können Unternehmen den Investitionsstau der letzten Jahre auflösen. Die GROUP Business Software Europa GmbH investiert hier seit 2013 in die Entwicklung des AppDesigners und seiner Connectoren. Diese Produktfamilie unterstützt Firmen in der einfachen Entwicklung neuer Anwendungen und in deren Betrieb mobil, in der Cloud und über verschiedene Plattformen hinweg.
  • Die iQ.Suite als Cash Cow und die AppDesigner--Produktfamilie als Zukunftsprodukte begründen heute zusammen mit leistungsstarken Teams in allen Unternehmensbereichen eine positive Aussicht auf eine stetige Stabilisierung der Umsätze und des Ergebnisses mit einem leichten Wachstumstrend. Dies unterstützt die Positionierung der GROUP Business Software Europa GmbH als führenden Anbieter von Lösungen und Services in den Bereichen Messaging Security und Workflow für die IBM und Microsoft Collaboration Plattformen.
  • In 2016 erwarten wir einen um 3% steigenden Umsatz. Gleichzeitig weist unsere Planung für das kommende Jahr etwas stärker steigende Kosten aus, die auf zusätzlichen Personal- und Sachaufwendungen in die Vertriebs- und Serviceteams basieren, die zur Vorbereitung auf das zu erwartende Geschäftsvolumen aus den AppDesigner-Aktivitäten verstärkt werden müssen, wobei die Umsatzeffekte hieraus aufgrund des besonderen Geschäftsmodells in größerem Umfang erst im Geschäftsjahr 2017 zu erwarten sind.

Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftslage

Mit dem Beschluss der Hauptversammlung der GBS Software AG am 18.12.2014 zur Ausgliederung des operativen Geschäftsbereichs auf deren 100%-ige Tochtergesellschaft, die GROUP Business Software Europa GmbH und dem Gesellschafterbeschluss der Gesellschafter der GROUP Business Software Europa GmbH am gleichen Tag zur Aufnahme des ausgegliederten Geschäftsbereichs zum 01.01.2015 nahm unsere Gesellschaft den operativen Geschäftsbetrieb auf. Gleichzeitig wurde beschlossen, zwischen den beiden Gesellschaften einen Gewinnabführungsvertrag abzuschließen, der am 02.01.2015 ins Handelsregister eingetragen wurde.

Durch Eintragung im Handelsregister am 29.09.2015 wurde die Ausgliederung rückwirkend zum 01.01.2015 wirksam. Mit Wirksamkeit der Ausgliederung am 29.09.2015 erhöhte sich das Grundkapital unserer Gesellschaft um EUR 975.000 durch Ausgabe von weiteren 39 Geschäftsanteilen an die GBS Software AG als übertragende Gesellschaft als Gegenleistung für den übertragenen Geschäftsbetrieb.

Besondere Ereignisse

An erster Stelle steht hier die IT-Sicherheit, eine Entwicklung, die durch die zunehmende Cyberkriminalität als auch die IT-Sicherheitsgesetze vorangetrieben wird.

Die GROUP Business Software Europa GmbH zählt mit ihren iQ.Suite-Modulen für das Sicherheitsmanagement der E-Mailkommunikation zu einem der zentralen Anbieter von Sicherheit rund um die immer noch wachsende E-Mailkommunikation. In 2016 setzen wir unsere technologischen Anstrengungen in diesen Bereichen fort. Ein Schwerpunkt wird dabei auf dem Ausbau im Bereich Data Leakage Prevention (DLP) liegen. Hier laufen aktuell verschiedene Entwicklungsprojekte, welche die Lösung iQ.Suite DLP um fortschrittliche Technologien zur Vermeidung von Datendiebstahl erweitern oder Schadsoftware wie Verschlüsselungstrojaner noch besser abwehren.

Mit der Vermarkung im Rahmen der Kampagne "Cyber Defense" treffen wir zudem einen Nerv und erzeugen deutlich wachsendes Interesse am Markt.

Im zweitstärksten Investitionsbereich des Marktes sind wir ebenfalls gut aufgestellt, bieten wir doch iQ.Suite--

Module und andere Anwendungen des Produktportfolios als Cloud-basierte Lösungen an. Da der AppDesigner in der Cloud zudem die Entwicklung und den Betrieb moderner Anwendungen ermöglicht, unterstützen wir damit Unternehmen in der vereinfachten Verlagerung neuer und geeigneter Anwendungen in die Cloud, was auch die Umsetzung neuer Mobilitätskonzepte wesentlich vereinfacht. Die GROUP Business Software Europa GmbH wird in 2016 die Integration von Microsoft Share-Point in den AppDesigner über Connectoren weiter verbessern. Ein Schwerpunkt wird dabei auf dem Ausbau der Workflow-Funktionalität liegen.

Die weiteren Investitionsfelder Industrie 4.0, Mobile Computing und Social Media und insbesondere BPM basieren auf Workflowsystemen und erfordern heute Plattformunabhängigkeit und die Einbindung der E-Mail und ermöglichen uns hiermit eine Teilhabe an der Entwicklung dieser Marktsegmente.

Die GROUP Business Software Europa GmbH ist somit gut aufgestellt, um am Marktwachstum 2016 leicht überdurchschnittlich zu partizipieren.

Die finanziellen Leistungsindikatoren der GROUP Business Software Europa GmbH in 2015 ergeben sich im Überblick wie folgt:

Das Geschäftsjahr 2016 der ITK-Branche wird laut Bitkom von den folgenden Themen geprägt:

Das im Verhältnis zum Vorjahr unter Vergleich mit dem Ergebnis der GBS Software AG 2014 in Höhe von 1,15 Mio. EUR deutlich verbesserte Betriebsergebnis zeigt die Leistungsstärke des in die GROUP Business Software Europa GmbH ausgegliederten operativen Geschäftsbereichs.

FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN PROGNOSEBERICHT

01 LAGEBERICHT »

2015
TEUR
Umsatzerlöse 12.586
Betriebsergebnis 1.907
EBITDA 3.332
– darin Entwicklungsleistungen in Höhe von 849
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 1.986
Jahresüberschuss nach Gewinnabführung 540
Umsatzrentabilität 14,8%
Eigenkapitalrentabilität 35,2%
Gesamtkapitalrentabilität 16,1%

Das Risikomanagement unseres Unternehmens schafft Transparenz zu den Risiken und damit eine verbesserte Entscheidungsgrundlage im Tagesgeschäft, aber auch für Investitionsentscheidungen, die sich wiederum in einer erhöhten Sicherheit bei der Erreichung der Unternehmensziele auswirkt.

Ziel des Risikomanagements ist es, den aktuellen und zukünftigen Unternehmenserfolg zu sichern und mögliche Risikokosten zu minimieren. Letztere setzen sich aus den Versicherungsprämien, den Kosten für die Schadenverhütung und Verwaltung von Risiken zusammen.

Die Aufgaben unseres Risikomanagements sind als Zyklus zu interpretieren. Risiken werden unter Einbeziehung aller operativen Unternehmensbereiche und des Managements identifiziert und danach bewertet. Mit der Bewertung sind Maßnahmen zur Kontrolle, zur Reduktion oder Verlagerung des Risikos zu definieren.

Darüber hinaus beobachten wir systematisch die Risiken aus dem laufenden Geschäft. Dazu zählen beispielsweise die unter Einbindung der Führungskräfte erfolgende Kosten- und Umsatzplanung, die ständige Beobachtung der Umsatz- und Kostenentwicklung, die Abfrage der Kundenanforderungen, aber auch das Management von Währungsrisiken.

Die organisatorische Eingliederung des Risikomanagements als Frühwarnsystem realisieren wir in einer mehrstufigen Vorgehensweise. Auf operativer Ebene werden monatlich Chancen und Risiken abgefragt und gemeldet. Deren ebenfalls monatlich erfolgende Bewertung und die Festlegung von Maßnahmen zur Eingrenzung der Risiken, ihrer Kontrolle bzw. der breiteren

  • Nutzung von Chancen erfolgt durch das Riskteam auf Basis und unter Einbindung der operativ verantwortlichen Bereiche.
  • Unser Risikomanagementsystem identifiziert Risiken und Chancen frühzeitig, begrenzt und bewertet diese und beobachtet diese kontinuierlich. Dabei werden operative, finanzwirtschaftliche, konjunkturelle, rechtliche und marktbedingte Risiken und Chancen gleichermaßen einbezogen.
  • Die Risiken und die entsprechenden Maßnahmen zu deren Eingrenzung werden in einer zentralen Datenbank erfasst.
  • Im Rahmen des operativen Geschäftes sind die Prozesse, deren Verantwortlichkeiten und deren Regelwerke als auch die daraus resultierenden Kontrollen und Genehmigungsverfahren (4-Augen-Prinzip) umfassend definiert. Zusätzliche Kontrollen der Einhaltung dieser Regelwerke wurden installiert. Der Finanzbereich überwacht zusätzlich den Rechnungslegungsprozess und trifft alle abschlussrelevanten Bilanzierungsentscheidungen. Dadurch wird auch die Einhaltung aller Rechnungslegungsvorschriften sichergestellt.
  • Auf der Ebene der Fachbereiche wird in einer vollständigen Form das Budget des jeweiligen Geschäftsjahres geführt und monatlich durch einen "Ist- vs. Plan--Vergleich" überprüft und abgeglichen.

Risikomanagementsystem

Zu Beginn des Jahres 2016 hat die GROUP Business Software Europa GmbH den Vertriebsbereich und die Kundenservices einschließlich 10 Mitarbeitern von der GBS PAVONE Groupware GmbH, Paderborn, übernommen und integriert diese Bereiche in das eigene Unternehmen. Dies vereinfacht die gemeinsame Marktbearbeitung und schafft durch größere Teams zusätzliche Synergieeffekte.

In diesem Zusammenhang eröffnen wir zum Jahresbeginn eine Niederlassung in Paderborn, an der dann der Vertrieb und das Consulting für Norddeutschland konzentriert werden. Im Gegenzug wird die Niederlassung in Frankfurt nach Fulda verlagert und der dortige Standort vergrößert.

Die GROUP Business Software Europa GmbH ist in ihrem unternehmerischen Handeln unterschiedlichen Chancen und Risiken ausgesetzt. Diese ergeben sich durch externe Ereignisse, wie Markt- oder Gesetzesänderungen, aber auch interne Ereignisse bzw. Veränderungen. Jeder Geschäftsvorfall birgt Chancen und Risiken. Mithilfe des unternehmensinternen Risikomanagementsystems sollen Gefahren frühzeitig identifiziert und abgewehrt werden.

Aus Kostengründen wird zudem der Hauptsitz der GROUP Business Software Europa GmbH von Eisenach nach Karlsruhe verlegt werden.

Die Gesellschafterversammlung vom 11. März 2016 hat die Gründung einer US-Amerikanischen-Gesellschaft unter dem Namen "GBS Solutions North America LLC" mit einer Niederlassung in Kanada beschlossen. In diese Gesellschaft sollen nach erfolgter Gründung die Permessa-Rechte (Produktrechte und Kundenstamm) eingelegt werden, da diese Gesellschaft der Know-how-Träger in diesem Bereich sein wird.

NACHTRAGSBERICHT CHANCEN UND RISIKEN

01 LAGEBERICHT »

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 01LAGEBERICHT »

Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit

erfolgt nur nach Vorkasse. Des Weiteren haben wir die Prozesse und Verantwortlichkeiten im Forderungsmanagement deutlich optimiert, um das Risiko von Forderungsausfällen noch weiter zu begrenzen und den Zeitraum zwischen Rechnungsstellung und Zahlungseingang zu verkürzen.

Unser wichtigstes Kapital als Hersteller von Software und Dienstleister sind unsere Mitarbeiter. Die Verfügbarkeit qualifizierter und motivierter Mitarbeiter insbesondere in den strategisch relevanten Positionen kann das Unternehmensergebnis beeinflussen. Verstärkt wird dieses Risiko durch gezielte Abwerbungsversuche ganzer Teams durch Mitbewerber. Wir investieren daher in die Ausbildung und Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter. Zusätzlich bieten wir allen Mitarbeitern eine marktgerechte und leistungsorientierte Vergütung. Ergänzend kombinieren wir Standorte mit hohen und mit niedrigen Kosten, um die Verfügbarkeit von Fachkräften und die daraus resultierende Kostenentwicklung besser steuern zu können und Kumulrisiken durch die Abwerbung ganzer Teams durch Mitbewerber zu reduzieren.

Sowohl der Verkauf von Software-Lizenzen und deren Maintenance als auch die erbrachten Beratungs- und Installationsservices bergen Haftungs- und Schutzrechte-Risiken, auch wenn sich hier bisher keine Rechts-

Wesentliche Risiken für unser Unternehmen ergeben sich aus dem Markt- und Wettbewerbsumfeld. Um diesen Risiken zu begegnen, gilt es, eine marktorientierte Strategie zu entwickeln und diese regelmäßig zu überprüfen und auf deren Basis stetig in die Weiterentwicklung der Produkte und Leistungen zu investieren.

Die Strategie der GROUP Business Software Europa GmbH zum Aufbau eines plattformunabhängigen Leistungs-portfolios unter Einbindung externer Partner und deren Produkte mit Know-how zu anderen Plattformtechnologien birgt neue Risiken aus der Zusammenarbeit heraus, die wir durch die Vertragsgestaltung minimieren. So sind feste Leistungsparameter in den Verträgen definiert und Vertragsstrafen festgelegt, wenn Partner die entsprechende Leistung nicht erbringen.

Produktrisiken begegnen wir durch die Beobachtung der Umsatzentwicklung der Produkte, des Kunden-/ Partnerfeedbacks und der Supportanfragen zu den Produkten.

In Vermarktung befindliche Produkte werden ständig hinsichtlich ihrer Vermarktungsfähigkeit überprüft und optimiert und das Produkt- und Leistungsportfolio so auf die Marktentwicklung hin angepasst. Vor Auslieferung neuer Produkte oder neuer Produktversionen erfolgen intensive Qualitätstests und im Vorfeld der Vermarktung werden zudem zusammen mit Kunden Pilotprojekte zur Absicherung der Produktqualität und der Produktvermarktung aufgesetzt.

Wir vermarkten branchenunabhängig. Damit besteht ein geringeres Risiko, durch negative Entwicklungen einzelner Branchen in größerem Umfang betroffen zu sein. Insbesondere Security-Themen der iQ.Suite sind konjunkturellen Einflüssen eher weniger unterworfen. Damit ist insbesondere der Umsatzstrom aus Maintenance als Cash Cow des Unternehmens stabil.

Den Risiken, die sich aus der sich abschwächenden Verbreitung der IBM Lotus Notes-Plattform ergeben, wird bereits durch den zeitnah erfolgten Ausbau der

streitigkeiten oder kaum Rückabwicklungen realisierten. Um diese zu reduzieren, verfügen wir über die entsprechenden AGB's, Lizenz- und Nutzungsrechtevereinbarungen und Bedingungen für Maintenance und Support. Das Risiko ist zudem durch eine entsprechende Vermögensschadenshaftpflichtversicherung abgedeckt.

Zusammenfassende Risikobeurteilung

Die Risiken der GROUP Business Software Europa GmbH sind begrenzt und überschaubar und mit dem vorhandenen Instrumentarium eines mittelständischen Unternehmens angemessen gesteuert. Wir haben vielfältige Maßnahmen zu deren Begrenzung, Vermeidung oder Verlagerung umgesetzt.

Sollten sich genannte oder neu auftretende Risiken realisieren, so kann sich dies nachteilig auf die Geschäftstätigkeit der GROUP Business Software Europa GmbH auswirken. Derzeit sind aber keine Risiken bekannt oder absehbar, die den Fortbestand des Unternehmens heute oder zukünftig gefährden.

Produkte und Kompetenzen zu anderen Plattformen und der Modernisierungstechnologie erfolgreich gegengesteuert.

Bedingt durch die Restrukturierungsmaßnahmen bei der Schwestergesellschaft GBS Corp. sowie Marktveränderungen in Nordamerika, waren die immateriellen Vermögenswerte rund um Permessa vorübergehenden Belastungen ausgesetzt, die durch entsprechende Gegenmaßnahmen jedoch stabilisiert werden konnten. Wie im Nachtragsbericht erwähnt, soll die Überführung dieser Vermögenswerte in eine direkte Tochter unserer Gesellschaft erfolgen. Damit gehen wir davon aus, dass durch die Fokussierung und enge Anbindung an das Know-how der Kernprodukte und der damit verbundenen Erweiterung des Produktportfolios die langfristige Stabilität dieses Geschäftsbereiches sichergestellt ist.

Aufgrund der Geschäftstätigkeit auch außerhalb des Euroraumes und insbesondere in Nordamerika und teilweise auch in Großbritannien ist die GROUP Business Software Europa GmbH Währungsrisiken ausgesetzt. Den Umsätzen in Fremdwährung stehen jedoch auch Aufwendungen in gleicher Währung gegenüber, die diese Risiken absichern.

Wir gehen davon aus, dass die von uns abgegebenen Steuer- und Sozialversicherungserklärungen vollständig und korrekt sind. Gleichwohl kann es im Rahmen von Betriebsprüfungen aufgrund unterschiedlicher Beurteilung von Sachverhalten zu Nachforderungen kommen.

Finanzielle Risiken ergeben sich auch aus Forderungsausfällen. Aufgrund der diversifizierten Markt- und Kundenstruktur ergeben sich hier keine Klumpenrisiken. Insbesondere die Kundenschwerpunkte Volksbanken, Sparkassen, die öffentliche Hand und diverse Großkonzerne reduzieren dieses Risiko erheblich.

Die Bonität neuer Kunden und bestehender Kunden, die erfahrungsgemäß verzögert zahlen, wird über unsere Mitgliedschaft bei "Creditreform" geprüft und je nach Ergebnis werden Kreditlimits gesetzt oder die Lieferung

Die GROUP Business Software Europa GmbH erwartet für das Jahr 2016 einen Umsatz leicht über Vorjahresniveau und ein weiterhin deutlich positives operatives Ergebnis mit einem Betriebsergebnis in Höhe von nachhaltig ca. 1,6 Mio. EUR – und das bei gleichzeitig steigenden Aufwendungen für neue Produkte und deren Markteinführung.

Aufgrund der positiven Marktentwicklung auf Basis des Geschäftsklimas und der IT-Sicherheitsgesetze realisieren wir neue Chancen aus der Marktplatzierung der AppDesigner-Produktfamilie.

Eisenach, 9. Mai 2016

GROUP Business Software Europa GmbH, Eisenach

gez. Marion Betz gez. Constanze Zarth

Geschäftsführer Geschäftsführer

Zusammenfassende Chancenbeurteilung

Gesamtwirtschaftliche Chancen

Ein positives und von Wachstum geprägtes Geschäftsklima unterstützt die Investitionsbereitschaft der Unternehmen und damit vieler Kunden, auch wenn die technologischen Entwicklungen und die Veränderungen der kommunikativen Arbeitsstrukturen zu Verunsicherungen der Entscheider führen. Verstärkt werden die Chancen aus der Wirtschaftsentwicklung durch das wachsende IT-Sicherheitsbedürfnis von Unternehmen.

Die zunehmende Cyberkriminalität und das auf den Weg gebrachte IT-Sicherheitsgesetz werden auch in 2016 die Investitionsbereitschaft in IT-Sicherheit fördern.

Die Plattformunabhängigkeit des Cash Cow-Produktes iQ.Suite ermöglicht Begleitung der Kunden bei der Modernisierung ihres Collaboration-Umfeldes auch im Sinne einer ressourcenschonenden Koexistenz verschiedener Plattformen.

Gleichzeitig bieten wir dem Kunden mit dem App-Designer, dessen Connectoren und dem AppDesigner-Service-in-the-Cloud alle Flexibilität und Mobilität zur

Modernisierung der bestehenden Anwendungen unter Einbindung verschiedener Plattformen. So sichern wir Maintenanceumsätze und erschließen uns gleichzeitig neue Services.

Die zunehmende, marktbedingte Verlagerung von Umsätzen aus dem Verkauf von Lizenzen hin zu Miet- und Software-as-a-Servicemodellen verschiebt Lizenzumsatzströme zeitweise in die Zukunft, da der Lizenzpreis eben nicht mit dem Geschäftsabschluss in voller Höhe in Rechnung gestellt wird, aber der Kunde jährlich eine entsprechend über der bisherigen Maintenance liegende Lizenzmiete oder Lizenznutzungsgebühr entrichten muss. Dies führt seit 2014 zu einem leichten Rückgang der Lizenzumsätze, sichert aber wachsende Lizenzmietumsätze für 2016 und die Folgejahre.

Chancen im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit

01 LAGEBERICHT »

ABSCHLUSS »

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG BILANZ AKTIVA

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 02 ABSCHLUSS »

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

GROUP GROUP
Gewinn- und Verlustrechnung Business Software
Europa GmbH
GBS Software AG Business Software
Europa GmbH
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Euro
2014
Euro
operativ
2014
Euro
1. Umsatzerlöse 12.585.788,51 13.020.922,58 0,00
2. Andere aktivierte Eigenleistungen
3. Sonstige betriebliche Erträge
849.365,00 742.505,34 0,00
­ Erträge aus der Währungsumrechnung 24.413,92 18.015,64 0,00
­ übrige 1.019.363,92 848.007,09 0,00
1.043.777,84 866.022,73 0,00
14.478.931,35 14.629.450,65 0,00
4. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh­, Hilfs­ und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren 2.984.400,04 2.875.962,83 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.205.194,30 1.922.798,56 0,00
4.189.594,34 4.798.761,39 0,00
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für
4.077.317,69 4.006.105,75 0,00
Unterstützung 663.444,70 672.089,83 0,00
­ davon für Altersversorgung EUR 43.575,64 (i. Vj. EUR 43.474,40) 4.740.762,39 4.678.195,58 0,00
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen 1.424.582,75 1.770.437,53 0,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
­ Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 27.957,52 48.813,44 0,00
­ übrige 2.188.548,44 2.184.671,61 195,80
2.216.505,96 2.233.485,05 195,80
Betriebsergebnis 1.907.485,91 1.148.571,10 ­195,80
Gewinn- und Verlustrechnung GROUP
Business Software
Europa GmbH
GBS Software AG GROUP
Business Software
Europa GmbH
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Euro
2014
Euro
operativ
2014
Euro
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 0,00 0,00
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
­ davon aus verbundenen Unternehmen
0,00
82.089,03
0,00
93.153,18
0,00
0,00
EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des
Umlaufvermögens 0,00 0,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
­ davon an verbundene Unternehmen
EUR 0,00 (i.Vj. EUR 0,00)
­ Aufwendungen aus der Abzinsung 0,00 0,00 0,00
­ übrige 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.989.574,94 1.241.724,28 ­195,80
13. Außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00
14. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00
15. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00
16. Steuern vom Einkommen und Ertrag
­ tatsächliche Ertragsteuern 0,00 0,00 0,00
­ übrige 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
17. sonstige Steuern
18. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne
3.932,00
1.445.365,59
3.702,00
0,00
0,00
0,00
19. Jahresüberschuss/­fehlbetrag 540.277,35 1.238.022,28 ­195,80
20. Gewinn­/Verlustvortrag aus dem Vorjahr ­200,35 ­4,55
21. Bilanzgewinn/-verlust 540.077,00 1.238.022,28 -200,35

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 02 ABSCHLUSS »

BILANZ AKTIVA BILANZ PASSIVA

Aktiva
Bilanz Bilanz Bilanz
GROUP Business GROUP Business GROUP Business
Software Europa GmbH Software Europa GmbH Software Europa GmbH
31.12.2015
Euro
01.01.2015
Euro
31.12.2014
Euro
nach Ausgliederung
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte
771.577,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.592.861,97 4.696.978,62 0,00
5.364.438,97 4.696.978,62 0,00
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 34.136,30 41.060,40 0,00
Andere Anlagen, Betriebs­ und Geschäftsausstattung 26.879,16 18.437,08 0,00
61.015,46 59.497,48 0,00
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 2.270.736,53 2.735.416,67 0,00
2. Genossenschaftsanteile 900,00 900,00 0,00
2.271.636,53 2.736.316,67 0,00
7.697.090,96 7.492.792,77 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertigerzeugnisse und Waren 309.061,98 309.061,98 0,00
II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.776.983,71 2.596.172,50 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.631.402,33 0,00 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 33.405,63
3.441.791,67
5.327,97
2.601.500,47
11,41
11,41
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 0,00 0,00 0,00
IV. Kassenbestand; Guthaben bei Kreditinstituten 683.207,88 555.331,67 24.788,24
4.434.061,53 3.465.894,12 24.799,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 204.754,47 43.018,78 0,00
Aktiva, gesamt 12.335.906,96 11.001.705,67 24.799,65
Bilanz
GROUP Business
Software Europa GmbH
31.12.2015
Euro
Bilanz
GROUP Business
Software Europa GmbH
01.01.2015
Euro
nach Ausgliederung
Bilanz
GROUP Business
Software Europa GmbH
31.12.2014
Euro
5.645.304,02 5.105.026,67 24.799,65
1.008.300,00 940.137,50 0,00
1.236.719,36 1.383.658,68 0,00
Passiva Bilanz
GROUP Business
Software Europa GmbH
31.12.2015
Euro
Bilanz
GROUP Business
Software Europa GmbH
01.01.2015
Euro
Bilanz
GROUP Business
Software Europa GmbH
31.12.2014
Euro
nach Ausgliederung
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.105.227,02 5.080.227,02 0,00
III. Bilanzgewinn/­verlust 540.077,00 ­200,35 ­200,35
5.645.304,02 5.105.026,67 24.799,65
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 1.008.300,00 940.137,50 0,00
1.008.300,00 940.137,50 0,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 683.775,75 1.277.530,22 0,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten 552.943,61 106.128,46 0,00
1.236.719,36 1.383.658,68 0,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.445.583,58 3.572.882,82 0,00
Passiva, gesamt 12.335.906,96 11.001.705,67 24.799,65

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

ANGABEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

SONSTIGE ANGABEN

Bilanzierungs- & Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrundegelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit einer Lizenz ergibt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten, d. h. mit den bei ihrer Entwicklung angefallenen Aufwendungen, als Aktivposten in die Bilanz aufgenommen und nach Fertigstellung planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre.

Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelungen des § 6 Abs. 2a EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150 und bis zu EUR 1.000 wird pro Jahr ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der fünf Jahre unterstellt wird.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 03 ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

Der Jahresabschluss der GROUP Business Software Europa GmbH, Eisenach ("Gesellschaft" oder "GBS Europa GmbH") wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wurde hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge sowie § 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich des Abschlussprüferhonorars entsprechend Gebrauch gemacht.

Mit Ausgliederungsvertrag vom 28.08.2015 hat die GBS Software AG ihren operativen Geschäftsbereich in Form von Entwicklung, Erwerb und Vermarktung von Softwareprodukten und Dienstleistungen im Geschäftssegment Informations- und Datenverarbeitung auf ihre 100%-ige Tochtergesellschaft GROUP Business Software Europa GmbH übertragen (Ausgliederung zur Aufnahme nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 Umwandlungsgesetz).

Die Einbringung der Aktiva und Passiva erfolgte zu Buchwerten. Als Gegenleistung erhielt GBS Software AG 39 weitere Geschäftsanteile. Die Ausgliederung wurde mit der Eintragung im Handelsregister der GBS Software AG am 29.09.2015 rückwirkend zum 01.01.2015 umgesetzt.

Die GROUP Business Software Europa GmbH konnte ihren operativen Geschäftsbetrieb somit zum Ausgliederungsstichtag 01.01.2015 erstmals aufnehmen. Ein Vergleich mit dem Vorjahr ist deshalb nur eingeschränkt möglich. Um den Anforderungen von § 265 Abs. 2 HGB gerecht zu werden, ist in der Anlage zum Anhang eine Bilanz beigefügt, in der zusätzlich zum 31.12.2014 vor Ausgliederung auch die Zahlen zum 01.01.2015 nach Ausgliederung ausgewiesen werden. In der als Anlage zum Anhang dargestellten Gewinnund Verlustrechnung sowie in den jeweiligen Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang dienen die operativen Werte der GBS Software AG 2014 als Vorjahresvergleichswerte.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden weitgehend von GBS Software AG übernommen.

Allgemeines

Eigenkapital

Zur Durchführung der Ausgliederung erhöhte die Gesellschaft am 29.09.2015 ihr Stammkapital i.H.v. 25 TEUR um TEUR 975 auf insgesamt TEUR 1.000. Es entstanden 39 weitere Geschäftsanteile im Nennbetrag von je TEUR 25, welche der GBS Software AG als Gegenleistung für die Übertragung des operativen Geschäftsbetriebs gewährt wurden.

Der den gewährten Nennbetrag von TEUR 975 übersteigende Buchwert des eingebrachten Nettovermögens aus übergegangen Vermögenswerten der Aktivseite und Verpflichtungen der Passivseite wurde als Agio in die Kapitalrücklage eingestellt.

Die Veränderung des Eigenkapitals während der Geschäftsjahre 2015 und 2014 ergibt sich im Überblick wie folgt:

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Zum 01.01.2015 sind die im Rahmen der Ausgliederung übernommenen Anlagen ausgewiesen. Die Gesellschaft verfügte zum 31.12.2014 über kein Anlagevermögen.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um gewerbliche Schutzrechte und Software, bei den Sachanlagen um Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Die Sonstigen Ausleihungen bestehen aus Darlehen an GBS PAVONE Groupware GmbH.

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 03 ANGABEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. BILANZ

Die wesentlichen Änderungen sind im Folgenden kurz dargestellt:

Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte:

Erwerb des Kundenstamms der GBS PAVONE Groupware GmbH TEUR 1.195

Sonstige Ausleihungen:

Verrechnung des Kaufs der Unternehmensteile Vertrieb und Service inkl. Kundenstamm von GBS PAVONE Groupware GmbH (TEUR 1.200) mit den Ausleihungen an die Gesellschaft

Die Vorräte i.H.v. TEUR 309 (i.Vj. nach Ausgliederung TEUR 309) setzen sich aus von GBS Software AG übertragenen Lizenzen zum Einsatz in Projekten zusammen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 1.631 (i.Vj. nach Ausgliederung TEUR 0) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 228 und Forderungen gegenüber der GBS Software AG aus gegenseitiger Verrechnung, insbesondere aus einer überzogenenen Inanspruchnahme im Vorgriff auf eine zu erwartende Gewinnabführung, was zu einem verbleibenden Forderungssaldo i.H.v. TEUR 1.338 führte. Insgesamt betragen die hier ausgewiesenen Forderungen gegen die Muttergesellschaft TEUR 1.425.

Die Restlaufzeit der Forderungen beträgt bis zu einem Jahr.

Anlagevermögen

Vorräte

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gezeichnetes
Kapital
TEUR
Kapitalrück
lage
TEUR
Verlust
vortrag
TEUR
Jahres
ergebnis
TEUR
Summe
TEUR
Stand 31.12.2014
(vor Ausgliederung)
25 0 0 0 25
Ausgliederung 5.080 0 0 5.080
Stand 01.01.2015
(nach Ausgliederung)
25 5.080 0 0 5.105
Kapitalerhöhung 975 -975 0 0 0
Jahresüberschuss 2015 540 540
Stand 31.12.2015 1.000 4.105 0 540 5.645

Der Gesamtbetrag der der Ausschüttungssperre unterliegenden Beträge setzt sich wie folgt zusammen: Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich zum 31.12.2015 wie i.Vj. nach Ausgliederung auf TEUR 0. Zum 31.12.2014 vor Ausgliederung bestanden keine Verbindlichkeiten.

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 03 ANHANG »

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Der Ausschüttungssperre unterliegende Beträge

Sonstige Rückstellungen

Verbindlichkeiten

Ausschüttungssperre 31.12.2015
TEUR
31.12.2014
TEUR
Beträge aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 8 HGB)
772 0
Stand 31.12.2015 772 0
31.12.2015
TEUR
01.01.2015
TEUR
31.12.2014
TEUR
Sonstige Rückstellungen mit nicht
unerheblichem Umfang
Ausstehende Eingangsrechnungen 273 337 0
Variable Gehaltsbestandteile 405 421 0
-davon Management 217 210
-davon Mitarbeiter 188 211
Urlaubsverpflichtungen 245 108 0
Zwischensumme 923 866 0
Sonstige Rückstellungen mit unerheblichem Umfang 85 74 0
SUMME 1.008 940 0
Verbindlichkeiten
31.12.2015
Gesamt
Betrag
Laufzeit
bis 1 Jahr
Laufzeit
1 bis 5 Jahre
davon durch
Pfandrechte
und
ähnliche
Rechte
gesichert
Art- und Form
der Sicherheit
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegen
über Kreditinstituten
i.Vj. nach Ausgliederung
0
0
0
0
0
0
0
0
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
i.Vj. nach Ausgliederung
684
1.278
684
1.278
Übliche
Eigentums
vorbehalte
Verbindlichkeiten ggü. verb.
Unternehmen
i.Vj. nach Ausgliederung
0
0
0
0
0
0
Verbindlichkeiten ggü. bet.
Unternehmen
i.Vj. nach Ausgliederung
0
0
0
0
0
0
Sonstige Verbindlichkeiten
i.Vj. nach Ausgliederung
553
106
553
106
0
0
- davon aus Steuern
i.Vj. nach Ausgliederung
536
70
536
70
- davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
i.Vj. nach Ausgliederung
0
0
0
0
i.Vj. nach Ausgliederung 1.237
1.384
1.237
1.384
0
0
0
0

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten im Geschäftsjahr 2015 wie im Vorjahresvergleichszeitraum keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, i.H. v. TEUR 310 (i.Vj. TEUR 342).

Für die Beurteilung der Finanzlage wesentliche, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen lagen im Geschäftsjahr 2015 nicht vor.

Frau Marion Betz, Geschäftsbereich Finanzen, Bilanzbuchhalter/Controller (gem. Handelsregistereintrag bis 17.09.2015 und ab 23.11.2015)

Frau Constanze Zarth, Geschäftsbereich Operations, Dipl.-Kauffrau (gem. Handelregistereintrag bis 17.09.2015 und ab 23.11.2015)

Herr Jörg Ott, Dipl.-Kaufmann (gem. Handelsregistereintrag vom 17.09.2015 bis 23.11.2015)

Im Geschäftsjahr 2015 wurden im Durchschnitt 64 (i.Vj. nach Ausgliederung 62) Angestellte beschäftigt (ohne Auszubildende)

Die GROUP Business Software Europa GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der GBS Software AG, Eisenach. Gemäß § 293 HGB besteht für GBS Software AG keine Verpflichtung zur Erstellung eines Konzernabschlusses.

Zwischen der GBS Software AG als beherrschende Gesellschaft und GROUP Business Software Europa GmbH als beherrschte Gesellschaft besteht ein Gewinnabführungsvertrag nach § 291 Abs. 1 AktG. Der Gewinnabführungsvertrag wurde mit Eintragung ins Handelsregister der GROUP Business Software Europa GmbH am 02.01.2015 für das Geschäftsjahr 2015 wirksam.

GESCHÄFTSBERICHT 2015 GROUP BUSINESS SOFTWARE EUROPA GMBH 03 ANGABEN ZUR BILANZ UND GEWINN- & VERLUSTRECHNUNG 2. GEWINN- & VERLUSTRECHNUNG

Aufgrund der bestehenden Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB wurde der Jahresüberschuss nicht vollständig, sondern nur ein Betrag in Höhe von TEUR 1.445 an die GBS Software AG abgeführt. Die Ermittlung des abgeführten Betrages wurde unter Berücksichtigung der entstehenden passiven latenten Steuern (Nettomethode) vorgenommen.

Der verbleibende Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 540 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Eisenach, 9. Mai 2016

GROUP Business Software Europa GmbH, Eisenach

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 70 (i.Vj. TEUR 298) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind; sie resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 66 (i.Vj. TEUR 193), sowie aus periodenfremden Erträgen TEUR 4 (i.Vj. TEUR 105).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 32 (i.Vj. TEUR 13); sie betreffen diverse Aufwendungen für Vorjahre.

Außerordentliche Aufwendungen und Erträge sind in diesem Jahr wie im Vorjahresvergleichszeitraum nicht angefallen.

Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten TEUR 1.895 (i.Vj. TEUR 1.714); davon entfielen auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens TEUR 849 (i.Vj. TEUR 743).

Abschreibungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Mitglieder der Geschäftsführung

Mitarbeiter

Konzernzugehörigkeit

Gewinnverwendung

Periodenfremde Erträge / Aufwendungen

Außerordentliches Ergebnis

Forschungs- und Entwicklungskosten

SONSTIGE ANGABEN

03ANHANG »

Stand
Stand
Zugang
Stand
Abgang
Stand
Stand
Zugang
Abgang
Stand
Stand
Zugang
Abgang
Stand
Stand
Zugang
Buchwert
Abgang
Buchwert
Stand
Buchwert
Buchwert
Buchwert
01.01.2015
01.01.2015
01.01.2015
01.01.2015
31.12.2015
31.12.2015
01.01.2015
01.01.2015
31.12.2015
31.12.2015
31.12.2014
31.12.2015
01.01.2015
31.12.2015
31.12.2014
vor Ausgliederung nach Ausgliederung
vor Ausgliederung nach Ausgliederung
nach Ausgliederung























Immaterielle Vermögensgegenstände
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
1.
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte
ähnliche Rechte und Werte
0,00
0,00
849.965,00
0,00
0,00
849.965,00
0,00
849.965,00
0,00
849.965,00
0,00
78.388,00
0,00
78.388,00
0,00
78.388,00
771.577,00
0,00
0,00
78.388,00
0,00
771.577,00
0,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
2.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
Rechten und Werten
0,00
4.696.978,62 1.203.908,00
0,00
0,00 5.900.886,62
4.696.978,62 1.203.908,00
0,00 5.900.886,62
0,00 1.308.024,65
0,00 1.308.024,65 4.592.861,97
0,00 1.308.024,65
0,00 1.308.024,65 4.592.861,97
0,00
4.696.978,62
0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
4.696.978,62 2.053.873,00
0,00
0,00 6.750.851,62
4.696.978,62 2.053.873,00
0,00 6.750.851,62
0,00 1.386.412,65
0,00 1.386.412,65 5.364.438,97
0,00 1.386.412,65
0,00 1.386.412,65 5.364.438,97
0,00
4.696.978,62
0,00
Sachanlagen
II.
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen
1.
Technische Anlagen und Maschinen
0,00
41.060,40
18.575,32
0,00
0,00
41.060,40
59.635,72
18.575,32
0,00
59.635,72
0,00
25.499,42
0,00
25.499,42
0,00
25.499,42
34.136,30
0,00
0,00
25.499,42
41.060,40
34.136,30
0,00
andere Anlagen, Betriebs­ und
2.
andere Anlagen, Betriebs­ und
Geschäftsausstattung
Geschäftsausstattung
0,00
18.437,08
21.112,76
0,00
0,00
18.437,08
39.549,84
21.112,76
0,00
39.549,84
0,00
12.670,68
0,00
12.670,68
0,00
12.670,68
26.879,16
0,00
0,00
12.670,68
18.437,08
26.879,16
0,00
Summe Sachanlagen
Summe Sachanlagen
0,00
59.497,48
39.688,08
0,00
0,00
59.497,48
99.185,56
39.688,08
0,00
99.185,56
0,00
38.170,10
0,00
38.170,10
0,00
38.170,10
61.015,46
0,00
0,00
38.170,10
59.497,48
61.015,46
0,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen
1.
Sonstige Ausleihungen
0,00
2.735.416,67
735.319,86 1.200.000,00 2.270.736,53
0,00
2.735.416,67
735.319,86 1.200.000,00 2.270.736,53
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00 2.270.736,53
0,00
0,00
0,00
0,00 2.270.736,53
2.735.416,67
0,00
Genossenschaftsanteile
2.
Genossenschaftsanteile
0,00
900,00
0,00
0,00
0,00
900,00
900,00
0,00
0,00
900,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
900,00
0,00
0,00
0,00
900,00
900,00
0,00
0,00
2.736.316,67
735.319,86 1.200.000,00 2.271.636,53
0,00
2.736.316,67
735.319,86 1.200.000,00 2.271.636,53
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00 2.271.636,53
0,00
0,00
0,00
0,00 2.271.636,53
2.736.316,67
0,00
Summe Finanzanlagen
Summe Finanzanlagen
Summe Anlagevermögen
Summe Anlagevermögen
0,00
7.492.792,77 2.828.880,94 1.200.000,00 9.121.673,71
0,00
7.492.792,77 2.828.880,94 1.200.000,00 9.121.673,71
0,00 1.424.582,75
0,00 1.424.582,75 7.697.090,96
0,00 1.424.582,75
0,00 1.424.582,75 7.697.090,96
0,00
7.492.792,77
0,00

Buchwert
01.01.2015
nach Ausgliederung
0,00
4.696.978,62
4.696.978,62
41.060,40
18.437,08
59.497,48
2.735.416,67
900,00
2.736.316,67
7.492.792,77
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 01.01.15 - 31.12.15 ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 01.01.15 - 31.12.15 ANSCHAFFUNGS- & HERSTELLUNGSKOSTEN
I.
1.
2.
II.
1.
2.
III. Finanzanlagen
1.
2.

GBS Europa GmbH, Eisenach ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 01.01.15 – 31.12.15

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

BESTÄTIGUNG »

sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der GROUP Business Software Europa GmbH, Eisenach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Ich habe den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GROUP Business Software Europa GmbH, Eisenach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

04BESTÄTIGUNG »

Dresden, 9. Mai 2016

Dr. Winfried Heide Wirtschaftsprüfer

Bild #91498223, © boreala – Adobe Stock Bild #91498589, © boreala – Adobe Stock

Dieser Geschäftsbericht enthält bestimmte, in die Zukunft gerichtete Aussagen, einschließlich Angaben unter der Verwendung der Worte "glaubt", "geht davon aus", "erwartet" oder Formulierungen ähnlicher Bedeutung. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen enthalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft, des Konzerns oder der relevanten Branchen wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten können unter Umständen derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen nicht zutreffen. Die Gesellschaft übernimmt nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen die Verpflichtung, derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen in Zukunft nachzuhalten und an zukünftige Ergebnisse oder Entwicklungen anzupassen. Für Druckfehler und sonstige offensichtliche Unrichtigkeiten wird nicht Gewähr geleistet.

GBS IMPRESSUM »

GROUP Business Software Europa GmbH Hospitalstraße 6 99817 Eisenach

GROUP Business Software Europa GmbH Ottostraße 4 76227 Karlsruhe Tel. +49 721 4901-0 Fax +49 721 4901-199 www.gbs.com

BILDNACHWEISE

ZUKUNFTSORIENTIERTE AUSSAGEN

HERAUSGEBER

KONTAKT