Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

GBS Software AG Annual Report 2007

May 9, 2008

5399_10-k_2008-05-09_eb6880ca-76b2-4dc3-930a-62b59070e673.pdf

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

GESCHÄFTSBERICHT 2007

VORWORT DES VORSTANDES

Sehr geehrte Aktionäre, verehrte Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter,

2007 war das bisher erfolgreichste Jahr für die Group Technologies AG. Was bereits in 2006 begann, wurde in diesem Geschäftsjahr nicht nur erfolgreich fortgesetzt, sondern – mit einem Konzernumsatz von rund 20,7 Millionen Euro, das entspricht einem Plus von knapp 20% zum Vorjahr, einem EBIT von 2,3 Millionen Euro (2006: 1,5 Mio. Euro, ein Plus von 55%) – noch weiter gesteigert. Der Gesellschaft ist es gelungen, das Ergebnis vor Steuern (EBT) von 1,0 Mio. Euro (2006) auf 2,0 Mio. Euro (2007) zu verdoppeln, womit die Gesellschaft ihre Leistungsfähigkeit erneut eindeutig demonstriert hat. Das Konzernergebnis liegt trotz wesentlicher Veränderungen im Rahmen der Steuerermittlung (2007: 0,8 Mio. Euro; 2006: 0,02 Mio. Euro) mit 1,2 Millionen Euro immer noch rund 23% über dem Ergebnis des Vorjahres.

Die Group Technologies AG hat ihre Position als der weltgrößte Anbieter für Software-Applikationen auf Basis IBM Lotus Notes/Domino weiter ausgebaut. Durch Übernahme von knapp 61% der Anteile an der im amerikanischen Markt etablierten Relavis Corp. mit Sitz in New York, USA, haben wir einen wesentlichen Schritt in dem für Softwareunternehmen wichtigen amerikanischen Markt erfolgreich getätigt.

Der aktuelle Börsenkurs spiegelt derzeit nicht den tatsächlichen Wert unserer Gesellschaft wieder. Das auch durch externe Einschätzungen realistische Ziel einen Börsenkurs von dauerhaft über 1,00 Euro je Aktie zu erzielen, wurde somit – trotz ausgezeichneter Performance und guter Ergebnisse – noch nicht erreicht. Das Management der Gesellschaft sieht aufgrund der aktuellen Entwicklungen dieses Ziel weiterhin in greifbarer Nähe.

Fakten 2007

Mit Überschreiten einer für den Finanzmarkt wichtigen kritischen Umsatzmarke von 20 Millionen Euro wurde das Konzernumsatzziel erreicht. Die Umsätze aus Lizenzverkäufen nahmen um rund 25%, die Umsätze aus Dienstleistungen um rund 8% und aus Wartungserlösen um rund 13% zu. Die Ergebnismarge vor Steuern lag im Geschäftsjahr 2007 im Konzern bei knapp 10% und wurde damit gegenüber dem gesamten Jahr 2006 (5,7%) beachtlich gesteigert. Die operative Umsatzmarge vor Abschreibungen betrug wiederum rund 20%.

Damit haben wir unser Versprechen gegenüber unseren Aktionären erneut eingehalten und das in uns gesetzte Vertrauen gerechtfertigt.

Group Technologies AG (Konzern und Einzelgesellschaft) zum 31.12.2007

Neben der Einführung innovativer Produkte und Funktionen wurden in allen Produktlinien abermals wesentliche Anforderungen unserer Kunden an Funktionen und Eigenschaften unserer Software berücksichtigt und umgesetzt. Daher bestätigen wir die Erwartungshaltung unserer Kunden an unsere Produkte und in die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Nicht zuletzt aufgrund der im Markt bekannten Professionalität unserer Servicemitarbeiter und des Qualitätsimages unserer Produkte wurden 2007 wichtige Neukunden aus dem Segment der Top 500 Firmen in Europa gewonnen.

In allen Geschäftsbereichen haben wir unsere Marktposition in Europa weiter ausgebaut und mit der Übernahme der Kontrolle an der Relavis Corp. auf den amerikanischen Markt ausgedehnt. Die Gesellschaft hat im Verlauf des Geschäftsjahres zunehmend Großprojekte akquiriert.

Geschäftsbericht Ende des Geschäftsjahres erreichte uns dann noch die sehr erfreuliche Nachricht, dass die umfassende CRM-Lösung der Gesellschaft "GEDYS IntraWare 7" von IBM als weltweit beste Lotus Software-Lösung mit dem "IBM Lotus Award 2008 – Best TOTAL Lotus Software Solution" ausgezeichnet worden ist. Dies ist bisher noch keinem deutschen Unternehmen in Amerika gelungen. In der Begründung wird angeführt: "Die GEDYS-Lösung ermöglicht es, Wissen und Fähigkeiten von Menschen über verschiedene Organisationsformen hinweg in alle Geschäftsprozesse integriert bereitzustellen". Zusätzlich erhielt die Gesellschaft für ihre E-Mail-Lösung die Auszeichnung Finalist des IBM Beacon Award. Wir sprechen hiermit unseren Mitarbeitern unseren Respekt und unseren Dank für diese Leistung aus. Wir sind auf diese Leistung sehr stolz.

Nicht zuletzt sind diese Auszeichnungen für die Vermarktung der Produkte und Lösungen unserer Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung. Durch diese Auszeichnungen – in Verbindung mit der Präsenz in den USA – ist die Gesellschaft verstärkt in die Wahrnehmung des Managements der IBM gelangt. Wir wurden erstmalig von IBM zur Leadership Konferenz eingeladen, um zusammen mit IBM die Strategien für Produkte, Kooperationen und eine gemeinsame Vermarktung zu diskutieren.

Strategie und Wachstumschancen

Kernbausteine unserer Strategie bleiben zunächst in den kommenden Jahren:

  • die Fortsetzung der Konsolidierungsstrategie im Markt für Applikationen unter IBM Lotus Notes/Domino
  • die Erweiterung der Produktpalette insbesondere für den Bereich Mobiler Lösungen
  • die Konzentration auf die Weiterentwicklung unserer Produkte nach den Forderungen des Marktes.

Weiterhin werden wir unsere Produkte und Lizenzmodelle in Bezug auf die neuen Anforderungen der Content-Awareness (firmeneigene Sicherheitsrichtlinien) und der Collaboration Ability (vernetzte Zusammenarbeit) weiter ausbauen, um in diesem lukrativen Marktumfeld mit der zur Verfügung stehenden Marktstellung unter IBM Lotus Notes/Domino eine führende Rolle einzunehmen und an den zu erwartenden Erträgen zu partizipieren.

Dank

Abschließend bedanken wir uns bei allen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden, die es Group Technologies ermöglicht haben, nachhaltige Werte für unsere Aktionäre zu schaffen.

Jörg Ott Markus Ernst

Vorstand Vorstand

Bericht des Aufsichtsrates

über das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

Im Geschäftsjahr 2007 wurde der Wachstumskurs der Gesellschaft unvermindert fortgesetzt und die Marktposition gerade im internationalen Geschäft ausgebaut.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2007 die ihm nach Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beratend unterstützt, die Geschäftsführung regelmäßig überwacht und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat hat die Führung der Geschäfte des Vorstands in Erfüllung seiner gesetzlichen Beratungs- und Aufsichtsfunktion intensiv begleitet. Die Überwachung der Geschäftsführung erfolgte durch Einsichtnahme in die wesentlichen Geschäftsunterlagen, die dem Aufsichtsrat jeweils rechtzeitig vor den Sitzungen übersandt wurden. Die jeweils aktuellen betriebswirtschaftlichen Auswertungen wurden dem Aufsichtsrat regelmäßig umgehend nach deren Erstellung zur Verfügung gestellt. Die Aktualität der Unterlagen und deren Korrektheit wurden durch den Aufsichtsrat durch persönliche Einsichtnahme in die Planungs- und Buchführungsunterlagen der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. Die Einsichtnahme erfolgte auch während den Sitzungen, da die Unterlagen aufgrund der elektronischen Datenerfassung und Buchführung der Gesellschaft jederzeit auch ortsunabhängig eingesehen werden können. Dem Aufsichtsrat wurden sämtliche wesentlichen Unterlagen, insbesondere Quartalsauswertungen, der Halbjahresbericht und der 9-Monatsbericht zur eigenständigen Prüfung überlassen.

Der Aufsichtsrat hat seine Prüfungsaufgabe neben der Prüfung der Geschäftsunterlagen auch durch intensive Diskussionen mit den bestellten Wirtschaftsprüfern, über deren Meinung und Ansichten zum Status der Gesellschaft sowie zur aktuellen Darstellung der Situation und die aus eigenständigen Prüfungen resultierenden Fragen, wahrgenommen. Dabei umfassten die Diskussionen auch Fragen zur Auslegung der jeweiligen Rechnungslegungsvorschriften, der Qualität und Vollständigkeit der Buchhaltung, der Anwendung des internen Kontroll- sowie des Risikomanagementsystems der Gesellschaft.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat während und außerhalb der Aufsichtsratssitzungen regelmäßig ausführlich durch schriftliche sowie auch mündliche Berichte, Bezug nehmend auf die Gesellschaft und ihre wesentlichen Beteiligungsgesellschaften. Im Rahmen dieser Informationen wurden alle Fragestellungen des Aufsichtsrates zur Unternehmensplanung, Finanz- und Investitionsplanung sowie Personalentwicklung, zur Geschäftspolitik, Rentabilität und dem Geschäftsverlauf, der Lage und der strategischen Entwicklung sowie allen Vorgängen von erheblicher Bedeutung umfassend beantwortet. Schwerpunkte waren der Erwerb aller stimmberechtigten Aktien der Relavis Corporation, New York, USA, die Öffentlichkeitsarbeit der Gesellschaft aber auch des Konzerns und der Jahresabschluss, der Halbjahres- sowie der 9-Monatsbericht.

Sofern sich berichtswürdige Ereignisse außerhalb des Informationszeitraums ereignet haben, wurde der Aufsichtsrat umgehend durch den Vorstand informiert.

In den fünf Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr 2007 wurden alle Informationen und Berichte ausführlich erörtert und diskutiert. Es wurde gemeinsam mit dem Vorstand eingehend über die Lage der Gesellschaft und über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik beraten. Zur Bewertung der vom Vorstand vorgetragenen Strategie der Geschäftsplanung und der Geschäftspolitik hat der Aufsichtsrat aktuelle Marktstudien herangezogen, anhand derer überprüft werden konnte, dass die vom Vorstand vorgeschlagene Strategie plausibel ist und der richtige Weg eingeschlagen wurde. Über die Entwicklung der Bilanzpositionen und der Ergebnisse wurde der Aufsichtsrat umfassend in Kenntnis gesetzt. Die sich aus der Geschäftstätigkeit ergebenden strategischen Chancen und Risiken der weiteren Unternehmensorientierung sowie über das Risikomanagement hat der Aufsichtsrat intensiv mit dem Vorstand diskutiert und die entsprechenden Maßnahmen und Entscheidungen mit begleitet.

Auch zwischen den Sitzungen wurde der Aufsichtsrat über Themen, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung oder dringend waren, umfassend informiert und hat, sofern dies erforderlich war, darüber im schriftlichen Verfahren beschlossen.

Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und wurde über aktuelle Entwicklungen und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert.

Beratungsschwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrates

Regelmäßiger Bestandteil der Beratungen waren die Umsatz-, Ergebnis- und die Beschäftigungsentwicklung des Konzerns und seiner Beteiligungen sowie die Finanzlage. Beraten wurden darüber hinaus strategische Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Konzerns. Mehrfach wurde die Übernahme der Relavis Corp., USA, und weitere Möglichkeiten zum Ausbau der Marktpräsenz des Unternehmens auf nationaler und internationaler Ebene sowie Vorstandspersonalien erörtert.

Dazu hat der Vorstand über den Sachstand sowie die Maßnahmen der Übernahme der Relavis Corporation, USA, detailliert informiert. Der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung erfolgte dann im Wege der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage. Dieser hat der Aufsichtsrat dann im Juli 2007 nach Abschluss der Verhandlungen auf der Grundlage umfangreicher Unterlagen im schriftlichen Verfahren zugestimmt. Im Nachgang wurde dann schwerpunktmäßig über die strategische Integration der Relavis Corporation in den Konzern beraten.

Ein anderer Themenschwerpunkt in den Sitzungen des Aufsichtsrates waren die Spruchverfahren sowie die Maßnahmen, die der Vorstand in diesem Zusammenhang ergriffen hat. In diesem Zusammenhang wurden eingehend die Möglichkeiten der Fassung eines Ermächtigungsbeschlusses durch die Hauptversammlung erörtert. Der Beschluss ermächtigt den Vorstand im Rahmen der Bedingungen einen Vergleichsabschluss in dem Rechtsstreit gegen frühere Organmitglieder der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte herbeizuführen.

Weitere Schwerpunktthemen waren unter anderen die Corporate Governance, die Vorschriften zum Insiderrecht sowie weitere rechtliche Verpflichtungen für deutsche börsennotierte Aktiengesellschaften.

In den Sitzungen vom 15. März 2007 und vom 24. April 2007 hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit dem Jahresund dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 sowie der Überprüfung der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2007 auf Basis der vorläufigen Ergebnisse des ersten Quartals 2007 befasst. Vor dem Hintergrund etwaiger Investitionen wurden insbesondere die zur Verfügung stehenden Finanzierungsspielräume diskutiert.

In Abwesenheit des Vorstands befasste sich der Aufsichtsrat mit der Effizienzprüfung des Aufsichtsrats. Hierbei lag der Schwerpunkt insbesondere auf der Prüfung der Organisation des Aufsichtsrats, des Informationsflusses zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sowie der personellen Zusammensetzung. In Bezug auf die personelle Zusammensetzung und in Vorbereitung der Hauptversammlung im Juni 2007 wurde ausführlich, insbesondere unter Bezugnahme auf die Größe der Gesellschaft, die Reduzierung der Mitgliedsanzahl im Aufsichtsrat der Gesellschaft erörtert. Eine solche Reduzierung wurde der Hauptversammlung dann auch vorgeschlagen und im Folgenden umgesetzt, so dass der Aufsichtsrat der Gesellschaft nunmehr aus drei Personen besteht.

Die Sitzung am 29. Juni 2007 wurde vor allem zur Nachbereitung der Hauptversammlung genutzt.

Auf der Tagesordnung der Aufsichtsratssitzung am 12. November 2007 standen neben dem Bericht des Vorstandes zur Relavis Corp., und dem Stand der Spruchverfahren weitere Maßnahmen zur Vereinfachung der Konzernstruktur auf der Tagesordnung. Darüber hinaus wurde dem Aufsichtsrat die Planung für 2008 vorgelegt und von diesem genehmigt. Der vorläufige Terminplan für die Prüfung des Jahresabschlusses 2007 wurde abgestimmt.

In der Sitzung vom 19. Dezember 2007 wurde mit dem Vorstand die Innen- und Außenkommunikation der Gesellschaft erörtert. Der Bereich Kommunikation soll erweitert und vereinheitlicht werden.

Der Vorstand besprach sich des Weiteren mit dem Aufsichtsrat hinsichtlich der Verlegung des Sitzes der Geschäftsleitung nach Frankfurt am Main.

Thema der Sitzung war zudem die Verschlankung der Konzernstrukturen auch in den USA durch Verschmelzung. Auch wurde die Geschäftsplanung 2008 ausführlich erörtert.

Ausschüsse/Beirat

Im Berichtszeitraum wurden keine Ausschüsse gebildet; ein Beirat besteht nicht.

Sitzungen und Teilnahme

Der Aufsichtsrat tagte im Geschäftsjahr 2007 in fünf regelmäßigen Sitzungen. Berichtspflichtige Vorgänge in Bezug auf die Häufigkeit der Sitzungsteilnahme von Mitgliedern des Aufsichtsrats liegen nicht vor.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

Die Group Technologies AG orientiert sich an den Richtlinien des Deutschen Corporate Governance Kodex. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ist für die Organe der Gesellschaft selbstverständlich. Im Dezember 2002 erfolgte die erste Entsprechenserklärung; weitere folgten am 17. März 2003, am 3. Mai 2004, am 07. Juni 2005, am 04. Juli 2006 und am 23. April 2007.

Am 17. April 2008 haben Vorstand und Aufsichtsrat die siebte jährliche Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben. Die Entsprechenserklärungen sind den Aktionären auf der Website der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Der Wortlaut der Entsprechenserklärung ist auch am Ende dieses Geschäftsberichtes abgedruckt.

Veränderungen im Aufsichtsrat

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2007 gehörten dem Aufsichtsrat die Mitglieder Praschinger, Dr. Anhäusser und Malsch, Kohde, Tilmann und Dr. Berz an

Die Herren Praschinger, Dr. Anhäusser und Malsch waren im Dezember 2005 für eine neue regelmäßige Amtsperiode gewählt worden. Die Amtsperiode der Herren Kohde, Tilmann und Dr. Berz lief mit Beendigung der Hauptversammlung am 29.06.2007 ab.

Zudem legte Herr Dr. Anhäusser sein Mandat am 16.05.2007 zum Ende der Hauptversammlung 2007 nieder.

Für das ausgeschiedene Aufsichtsratsmitglied Dr. Anhäusser wurde bis zur Beendigung dessen Amtszeit, Herr Dr. jur. Stefan Berz, von der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat gewählt. Aufgrund der Reduzierung des Aufsichtsrats von sechs auf drei Mitglieder gem. Satzungsänderung durch die Hauptversammlung vom 29. Juni 2007, beschloss die Hauptversammlung zudem bis zur Eintragung dieser Satzungsänderung Frau Manuela Labitzke, Herrn Patrik Jungen und Herrn Matthias Erfurth in den Aufsichtsrat zu wählen.

Diese drei Mitglieder schieden mit Eintragung der Satzungsänderung am 16.08.2007 wieder aus dem Aufsichtsrat aus.

In der Aufsichtsratssitzung, die im Nachgang zur Hauptversammlung stattgefunden hat, wurde Herr Johann Praschinger zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern für ihre Tätigkeit im Interesse des Unternehmens.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung 2007

Allen Aufsichtsratsmitgliedern haben der vom Vorstand nach HGB aufgestellte Jahresabschluss der AG zum 31. Dezember 2007, der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 nach den Richtlinien der IFRS und der zusammengefasste Lagebericht des Konzerns und der AG für das Geschäftsjahr 2007 sowie die entsprechenden Prüfungsberichte des Wirtschaftsprüfers vorgelegen. Die Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat geprüft.

Der mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Juni 2007 zum Abschlussprüfer der Gesellschaft bestimmte Wirtschaftsprüfer Dr. Winfried Heide, Comeniusstraße 32, 01307 Dresden, hat den Jahresabschluss der Group Technologies AG, den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht für die Muttergesellschaft und den Konzern für das Geschäftsjahr 2007 unter Einbeziehung der Buchführung entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Hierzu berichtete der Wirtschaftsprüfer auch persönlich in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 17. April 2008. Diese Sitzung vom 17.04.2008 wurde telefonisch am 24.04.2008 gleichfalls unter Teilnahme des Wirtschaftsprüfers fortgesetzt.

Die Ergebnisse der Prüfungen hat der Aufsichtsrat in diesen beiden Sitzung zur Kenntnis genommen und keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat gemäß § 171 Aktiengesetz den Jahresabschluss von Muttergesellschaft und Konzern, den zusammengefassten Lagebericht der Group Technologies AG und des

Konzerns sowie den Risikobericht geprüft und den Jahresabschluss der Muttergesellschaft und den Konzernabschluss am 24.04.2008 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern für die im Berichtszeitraum geleistete Arbeit seinen Dank aus und wünscht allen Beteiligten viel Erfolg für die Geschäftsaktivitäten im aktuellen Geschäftsjahr.

Eisenach/Karlsruhe, im April 2008

Der Aufsichtsrat

Johann Praschinger

Vorsitzender

Zusammengefasster Lagebericht der Group Technologies AG und des Konzerns zum 31.12.2007

1. Einleitung

Nach der EU-Verordnung 1606/2002 vom 19. Juli 2002 (sog. IAS-Verordnung) haben kapitalmarktorientierte Unternehmen ab 2005 ihre Konzernabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu erstellen. Durch das im Dezember 2004 verabschiedete Bilanzrechtsreformgesetz – BilReG – wurde u. a. diese IAS-Verordnung in nationales Recht umgesetzt. Der Konzernabschluss erfolgt damit nach den Rechnungslegungsvorschriften des International Financial Reporting Standards.

Gemäß § 315 Abs. 3 sowie § 289 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 3 HGB handelt es sich um einen zusammengefassten Lagebericht. Die Ausführungen im Lagebericht gelten, sofern nicht explizit eingeschränkt, sowohl für den Konzern als auch für die Group Technologies AG. Sofern hiervon abweichende Aussagen gemacht werden, sind diese entsprechend gekennzeichnet.

2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2.1. Konzern- und Organisationsstruktur

2.1.1. Organisation und Kontrolle

Die Group Technologies AG, Eisenach, (im Nachfolgenden auch GROUP oder Gesellschaft genannt) ist die Konzernobergesellschaft des GROUP-Konzerns. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Aktien der Gesellschaft werden an der Börse in Frankfurt (Main) gehandelt.

Wesentliche der Gesellschaft bekannte Aktionäre sind Herr Joerg Ott mit 10,84%* der Stimmrechte an der Group Technologies AG – davon sind ihm 10,55%* der Stimmrechte der vbv Vitamin-B Venture GmbH nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen, die TJ GROUP plc. mit 7,92%* und der LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster AG mit 5,62%*. Die Zusammensetzung des Grundkapitals, das Genehmigte und das Bedingte Kapital sind im Abschnitt 7 des Lageberichtes erläutert.

* Diese Angaben wurden durch die Gesellschaft nach Erhöhung des Grundkapitals auf 25.232.000,00 Euro, eingeteilt in 25.232.000 nennwertlose Inhaber-Stammaktien entsprechend der vorliegenden Meldungen berechnet.

Die Führungs- und Kontrollstrukturen sowie das Vergütungssystem für Vorstand und Aufsichtsrat folgen den gesetzlichen Bestimmungen. Sie orientieren sich am langfristigen Erfolg des GROUP-Konzerns und folgen insbesondere den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex.

Die Geschäftsverteilung des Vorstands sieht zwei Vorstandsbereiche vor. In die zentralen Führungsbereiche des Vorstandsvorsitzenden fallen die Ressorts Forschung und Entwicklung, Marketing und Kommunikation, Vertrieb und Service, strategische Investor Relations und Recht. Die des Vorstands Finanzen umfassen die Ressorts Finanzwesen, Controlling, Personalmanagement, Organisation und operative Investor Relations. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft überwacht die Geschäftsführung des Vorstands und berät ihn. Er setzt sich gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom Juni 2007 aus drei Mitgliedern zusammen. Seit dem Geschäftsjahr 2007 besteht eine Geschäftsordnung gleichfalls für den Aufsichtsrat.

Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt auf Grundlage der §§ 84, 85 AktG. Satzungsänderungen richten sich nach den §§ 179, 133 AktG, wobei der Aufsichtsrat gemäß § 14 der Satzung auch befugt ist, die Satzung ohne Beschluss der Hauptversammlung zu ändern, soweit diese nur deren Fassung betreffen. Gemäß § 5 der Satzung ist der Aufsichtsrat darüber hinaus ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus dem Bedingten Kapital zu ändern.

2.1.2. Geschäftstätigkeit und Märkte

Die Group Technologies AG entwickelt, vertreibt und installiert E-Mail Management Systeme. Dabei fokussiert die GROUP ihre Aktivitäten auf internationale Großunternehmen und Kunden des Mittelstandes. GROUP berät ihre Kunden bei der Gestaltung, der Umsetzung und der Einbindung ihrer E-Mail-Kommunikation in deren Geschäftsprozesse. Dadurch garantiert GROUP ihren Kunden die sichere, effiziente und zentral verwaltete Verwendung von E-Mail in Übereinstimmung mit den aktuellen gesetzlichen Anforderungen und den betrieblichen Vorgaben.

Die Lösungen für E-Mail-Sicherheit [mail.secure] und E-Mail-Archivierung [mail.archive] ermöglichen das Verarbeiten, Speichern und Verwalten von E-Mails – von deren Entstehung bis zur Löschung. Dazu zählen Virenund Spamschutz, Daten- und Inhaltskontrolle, Verschlüsselung, Klassifizierung, automatisierte Archivierung und intelligentes Auffinden von E-Mails und deren Anlagen. GROUP garantiert so den höchsten Sicherheitsstandard für Unternehmensdaten.

Zu den Kunden der Gesellschaft zählen neben mehr als drei Viertel der Sparkassen und Volksbanken in Deutschland zahlreiche internationale Unternehmen wie ABN AMRO, Allianz, Deutsche Bank, Ernst & Young, Honda, Heineken oder Miele.

Die GEDYS IntraWare GmbH, eine 100%-ige mittelbare Beteiligung der Group Technologies AG, entwickelt, vertreibt und installiert Lösungen für das Management von Kundenbeziehungen (CRM) auf Basis Lotus Notes Domino und der IBM Portal-Technologie.

Die Produktlinie GEDYS IntraWare 7 umfasst eine vollständige Suite für die Pflege von Kundenbeziehungen und beinhaltet leistungsfähige Werkzeuge für Vertrieb, Marketing und Service. Mit diesen flexiblen Modulen nutzen Unternehmen professionelle Lösungen von der Adresspflege über die elektronische Kundenakte, Workflow-Automatisierung und das Kampagnenmanagement bis hin zur Vertriebssteuerung mit konfigurierbaren Verkaufsmethoden. Weiterhin umfasst das Portfolio eine komplette Java/J2EE Lösung für das Office- und Kontaktmanagement auf der neuen innovativen IBM Portal-Technologie sowie innovative Produkte ausgewählter Hersteller, die sich sinnvoll in die GEDYS IntraWare 7 Lösung integrieren.

Die ebVOKUS Software GmbH, eine 100%ige Beteiligung der Group Technologies AG, entwickelt, vertreibt und installiert auf Lotus Notes basierende und auf den zentralen Geldprozess konzentrierte Speziallösungen für Geldinstitute (mehr als 108 Banken, überwiegend Sparkassen) sowie Projektdienstleistungen für Lotus-basierte DMS und Workflowlösungen bei Anwendern wie der Stadt Dresden, der Ärztekammer Berlin sowie dem Energieversorger ENSO.

Die ebVOKUS Produktreihe umfasst Banking-Anwendungen aus den Kernbereichen des Bankgeschäftes, die ein strukturiertes, effizientes Bearbeiten von banktypischen Lösungen wie Electronic Banking, Pfändung, Wertpapierberatung, Leasing, Revision sowie Institutsorganisation mit direkter Anbindung in die Banken-IT gewährleisten. Hierdurch werden Mehrfacherfassungen überflüssig, die Datenqualität wird erheblich erhöht und Haftungsrisiken vermieden.

eb.VOKUS – Das Kernprodukt für den Fachbereich Electronic Banking (inkl. Online-Kopplung), welches die komplette Kundenhistorie (vom Vertrag über die Kundenkommunikation bis zur Supportunterstützung) des "Elektronik Banking – Bankkunden" revisionssicher abbildet sowie die ganze Vorgangssteuerung (Online Banking, ELKO, DTA, eCASH) und deren Massengeschäftsabwicklung beschleunigend verarbeitet und steuert. Analysen verschiedenster Prozesse (Zeitaufwand, Abrechnung, Auftragsvolumen, Software, Personaleinsatz, etc.) werden per Knopfdruck dargestellt.

Weitere Produkte sind el.TRAS - zur Kostenreduktion eingesetzter Server zur Steuerung aller Transaktionen zu den Rechenzentren (speziell Sparkassen), el.PFAND – Tool zur chronologisch und fristengerechten Verfolgung von Pfändungsvorgängen, el.BEBO – Wertpapierberatungsbogen, Tool zur revisionssicheren Dokumentation der Beratung des Kunden im Wertpapierhandel. Ergänzend dazu: Die Produkte "Leasingbearbeitung", "Laufzettelanwendung" (Personal) sowie die "Erbschaftsverwaltung".

Allen gemein sind die Vorgangssteuerung (z.B. Fristen, Termine aller Art) sowie die lückenlose Korrespondenz und der Online-Zugriff auf die Rechenzentren, womit Mehrfachanlagen und Streuungen von Kundenakten verhindert werden.

Im April 2008 werden die Anwendungen "Auftragsmanagement" – welche Aufträge jeglicher Form (egal welcher Inhalt, welche Abteilung oder intern/extern betreffend) zentralisiert und Mailboxen unabhängig archiviert, steuert und koordiniert sowie das Produkt zur Unterstützung der Revision "Revisionsakte" - eine Anwendung zur lückenlosen Dokumentation von Revisionen inklusive der dazugehörigen Berichtserstellung, eingeführt.

Der GROUP-Konzern ist an zahlreichen Standorten in Deutschland, England, Finnland, Niederlande, Bulgarien und den USA vertreten und vertreibt seine Lösungen über Vertriebs- und Integrationspartner weltweit. Damit sichert die GROUP ihren Kunden überregional eine sehr hohe Dienstleistungs- und Servicequalität. In Deutschland umfassen die Standorte Eisenach, Frankfurt, Karlsruhe, Fulda, Braunschweig, Stuttgart und Dresden.

Rund 3.000 Kunden mit mehr als drei Millionen Anwendern setzen die Lösungen des Group-Konzerns bereits ein.

Zum Stichtag 31. Dezember 2007 umfasst der Konsolidierungskreis der Group Technologies AG, die ebVokus Software GmbH, Dresden, die arcaTRUST Software GmbH, Karlsruhe, die GEDYS Internet Products N.V. (Niederlande), die GEDYS (SALES) UK LIMITED, die GEDYS Software Holding Oy (Finnland), die GEDYS IntraWare GmbH, Petersberg, die GT US Inc. d/b/a Group Technologies sowie die Beteiligungen zu mindestens 50% an der SPEECHSPHERE LLC. (USA, 50%), der B.E.R.S AN (Bulgarien, 50%), der Relavis Inc. (USA, 60,78%) und die Minderheitsbeteiligung in Höhe von 2,5% an der NET2VOICE Inc. (USA). Da die Geschäfte in den nordischen Ländern zukünftig direkt oder über Vertriebspartner durchgeführt werden entfällt die Notwendigkeit einer Zwischengesellschaft. Damit erhöhen sich die Margen und die Konzernstrukturen werden vereinfacht. Der Beschluss zur Liquidation der GEDYS Symfoni Nordic AS (Norwegen) wurde daher mit Datum vom 21. Dezember 2007 gefasst.

2.1.3 Unternehmenssteuerung, Ziele und Strategie

Positionierung

Der Konzern ist der weltweit größte Anbieter für Softwarelösungen (Applikationen) auf der Plattform IBM Lotus Notes Domino. Diese Plattform ist weltweit in Unternehmen jeglicher Größe im Einsatz. Wegen der extrem hohen Fähigkeit dieser Plattform Kommunikationssysteme sicher zu gestalten und IT-gestützte Zusammenarbeit zu ermöglichen, wird diese Lösungen insbesondere bei Großunternehmen und im Mittelstand verstärkt verwendet. Dabei sind die Märkte in den USA und Westeuropa am stärksten mit dieser Plattform durchdrungen, während die Märkte in Asien und Südamerika das größte Wachstum für diese Plattform aufweisen.

Kernbereiche: E-Mail & CRM

Der GROUP-Konzern hat zwei Kernbereiche, die den wesentlichen Anteil am Umsatz generieren: Das E-Mail-Management (E-Mail) und das Kundenbeziehungsmanagement (CRM). Der Bereich Sprachtechnologie (HLT) wurde technologisch integriert.

Im Segment E-Mail verfolgt die Gesellschaft durch die Kombination der zur Verfügung stehenden Technologien und Produkte die Weiterentwicklung vom E-Mail-Security-Anbieter hin zum E-Mail-Management-Lösungsanbieter. Die Anforderung an die Kommunikation per E-Mail – sowohl von Seiten der Unternehmen und Organisation als auch rechtlicher Natur – sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dies auch in der Zukunft so bleiben wird. Als wesentlichen Erfolgsfaktor sieht die Gesellschaft in diesem Bereich die erfolgreiche Einführung der E-Mail-Archivierungslösungen als Ergänzung zum bestehenden Produktportfolio. Im Segment CRM hat sich die Einführung der neuen Produktreihe GEDYS IntraWare 7 im Markt bewährt. Diese – durch die Konsolidierungsmaßnahmen der Gesellschaft im Bereich CRM für IBM Lotus Notes/Domino entstandene – komplette Lösung für die Handhabung der Geschäftsbeziehung zu Kunden und Lieferanten setzt sich sowohl in der Leistungsfähigkeit, als auch im zugehörigen Entwicklungs- und Service-Know-how deutlich vom Markt ab. Die Gesellschaft wird insbesondere in diesem Bereich ihre Konsolidierungsstrategie fortsetzen.

Alleinstellungsmerkmal: HLT

Die Anforderungen an moderne Software-Systeme sind stark von der Abarbeitung automatisierter Prozesse geprägt. Für die automatisierte Verarbeitung sind neben dem entsprechenden Know-how der Mitarbeiter in Entwicklung und Service insbesondere "intelligente" Systeme notwendig. Diese Intelligenz wird durch die Fähigkeit der Software definiert, menschliche Prozesse und Sprache/Texte zu analysieren, zu interpretieren und zu verarbeiten.

Die Gesellschaft vertritt die Auffassung, dass in naher Zukunft die vollständige Integration analyse- und interpretationsfähiger Technologien in bestehende Software-Systeme markt- und damit existenzentscheidend sein wird.

Aufgrund der bestehenden Urheberrechte an verschiedenen HLT-Technologien sieht sich die Gesellschaft hier bestens gerüstet.

Wachstum durch Zukauf

Die Gesellschaft hat ihre Strategie bei der Konsolidierung des Marktes für CRM-Produkte im IBM Lotus Notes/Domino-Umfeld weiter fortgesetzt. Durch den Erwerb aller stimmberechtigten und weiterer Aktien (zum 31.12.2007 60,78% des Grundkapitals) an der Relavis Corporation, New York (USA), hat die Gesellschaft ihre Präsenz im US-amerikanischen Markt massiv verstärkt. Durch den Erwerb sämtlicher Stimmrechte, ohne dabei zunächst einen vollständigen Erwerb aller Geschäftsanteile durchführen zu müssen, ist es gelungen, die vollständige Kontrolle zu übernehmen, wesentliche Risiken auszuschließen und die Transaktion insgesamt liquiditätsneutral in Form der Sacheinlage umzusetzen.

Durch die Akquisition erreicht der Konzern eine bessere Wahrnehmung im US-Markt. Dadurch erwartet die Gesellschaft in einem höheren Maße vom Markt für internationale Projekte profitieren zu können.

Ein zusätzlicher Aspekt der Akquisition ist die Erweiterung des Lösungsangebotes der Gesellschaft durch die Produkte der Relavis Corp. auf dem Gebiet des mobilen- und des internetbasierten CRM. Diese Bereiche des Customer Relationship Management, die im amerikanischen Markt bereits heute stark nachgefragt sind, werden aufgrund ihres hohen Kundennutzens in Zukunft auch im europäischen Markt zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Die Gesellschaft konzentriert sich hier auf die Anbindung/Verbindung der IBM Lotus Notes/Domino-Technologie – auch außerhalb der Kernbereiche CRM und E-Mail mit mobilen Lösungen für Blackberry und mobile Weblösungen. Die Wachstumsraten in diesem Marktsegment werden von anerkannten Studien (Gartner und IDC) mit hohen zweistelligen Prozentsätzen angegeben.

Diese direkte Präsenz im amerikanischen Markt – über die bei Kunden und innerhalb der IBM Organisation gleichermaßen starke Marke "Relavis" – versetzt die Group Technologies sofort in die Lage wesentliche Teile ihres Produktspektrums im US-amerikanischen Markt zu vertreiben und den geforderten Support über mehrere Zeitzonen sicher zu stellen.

Für den Fall, dass sich Akquisitionen für Produkt- und/oder Marktergänzungen für die Umsetzung der Strategie als sinnvoll und einträchtig erweisen, plant die Gesellschaft auch in Zukunft durch Zukäufe zu wachsen. Der Fokus der Gesellschaft liegt hier insbesondere auf der Gewinnung von Marktanteilen, Reduzierung des Wettbewerbs durch Konsolidierungen und auf neuen Technologien.

Die Gesellschaft wird dabei auf ihre eigenen Kompetenzen und Erfahrungen zurückgreifen können und mit der notwendigen Voraussicht an entsprechende Projekte herangehen.

Unternehmenssteuerung

Die effektive Steigerung des Unternehmenswertes und somit die langfristige Wertsteigerung im Interesse unserer Investoren stehen im Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung der GROUP. Dabei spielt insbesondere die mittelund langfristige Ausrichtung der Gruppe eine wesentliche Rolle. Damit verankern wir unser Ziel der mittel- und langfristigen Wertsteigerung in den Managementprozessen des Konzerns. Der Wertbeitrag ergibt sich aus der Rendite der einzelnen Unternehmensbereiche auf das eingesetzte Vermögen.

Dafür ist neben der zielorientierten Steuerung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, dem effektiven Ressourceneinsatz von Eigen- und Fremdkapital auch ein effektives Management von Investitionen erfolgsentscheidend. Der Wertbeitrag ist neben weiteren, individuell vereinbarten Zielen auch Maßstab für die leistungsorientierte Entlohnung unserer Führungskräfte und der meisten Mitarbeiter. Die Group Technologies AG ist neben ihrer Position als Anbieter von E-Mail-Lösungen gleichzeitig Management-Holding des GROUP-Konzerns und nimmt als solche zentrale Leitungsfunktionen wie z.B. Konzernentwicklung / Mergers & Acquisitions, Finanzen, Controlling, Personalwesen und Kommunikation wahr.

2.1.4 Forschung und Entwicklung

E-Mail-Management

Im Geschäftsfeld E-Mail-Management konzentriert sich die Gesellschaft auf die Weiterentwicklung und den Ausbau der Produkte zur E-Mail-Archivierung. Die Archivierung wurde zum Teil in Kooperation mit Partnern um die Unterstützung weiterer Archivanbindungen erweitert. Im Bereich der Archivierung auf Lotus Domino wurden neben der Unterstützung zweier neuer Sprachen im Benutzerfrontend (Französisch und Italienisch) Vorbereitungen zur Einführung einer Applikationsarchivierung getroffen. Daneben bildete die Verbesserung der Produktarchitektur einen Schwerpunkt in der Entwicklungsarbeit.

Die serverbasierte Verschlüsselung von E-Mails an Personen ohne Verschlüsselungstechnologie war im Jahr 2007 wichtiger Bestandteil der Entwicklungsaktivitäten. Die Entwicklung der unter der Produktbezeichnung WebCrypt vertriebenen Erweiterung der Verschlüsselungsfunktionalität wurde zum Jahresende abgeschlossen. Das Produkt kann nun im Jahr 2008 für die Plattformen Lotus Domino und Microsoft Exchange der starken Nachfrage gerecht werden und der iQ.Suite zu einem wichtigen Schub im Markt verhelfen. Ein weiterer wichtiger Schritt in diesem Jahr ist die Unterstützung der aktuellen Serverplattformen von Lotus und Microsoft – ab Release 11 steht die Unterstützung für Lotus Domino 8 zur Verfügung, ab Release 7.1 die Unterstützung für Microsoft Exchange 2007.

Customer Relationship Management (CRM)

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Lotusphere Ende Januar 2008 in Orlando USA, der größten internationalen Veranstaltung zum Thema Lotus Notes und Websphere Technologien, wurde die GEDYS IntraWare CRM Lösung mit dem Award "Best Total Lotus Software Solution" ausgezeichnet. Der Award bewertet neben der technischen Umsetzung der Lösung die beste Integration der vorhandenen Lotus Technologien in einer Anwendung.

Neben dem neuen Modul Business Mail, das die Integration von E-Mail in die GEDYS IntraWare CRM Anwendung erlaubt, werden auch in diesem Jahr auf der CeBIT 2008 die neuesten Versionen, Erweiterungen und Trends präsentiert. Dabei spielen mobile Unterstützung, Web-Fähigkeiten und die Integration neuer Lotus Produkte eine große Rolle.

Mit der Auslieferung der neuen CRM Version 7.15 im November 2007 wurde auch der GEDYS IntraWare Scheduler (Gruppenterminkalender) in einer neuen Variante dem Markt präsentiert. Innerhalb von nur 2 Monaten haben über 200 Kunden das Produkt für den Einsatz lizenziert. Auch mit dem neuen Service Modul konnten seit Erscheinen schon die ersten, großen Projekte gewonnen werden. Somit wurden die im letzten Jahr beschlossenen Entwicklungsstrategien in kurzer Zeit eindrucksvoll von Kunden bestätigt.

Im Lotus Notes 8 Umfeld wurde durch die intensive Zusammenarbeit mit der IBM auf der Lotusphere 2008 erstmalig auch ein Vortrag zu Business Mail unter Lotus Notes 8 vor internationalem Publikum durch GEDYS IntraWare gehalten. Dabei kam die seit Anfang 2005 in GEDYS IntraWare 7 konsequent umgesetzte Internationalisierung des CRM Produktes zur Geltung. Der Forderung der vielen, internationalen CRM Projekte folgend, steht ab April 2008 das CRM Produkt dann auch in den weiteren Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch zur Verfügung.

Die nächste Notes 8 Version wurde von IBM für das erste Quartal 2008 mit vielen Erweiterungen angekündigt. Die GEDYS IntraWare CRM Module sind seit der letzten Version 7.15 schon unter Notes 8 getestet und freigegeben. Neben dem internen Einsatz kommt Notes 8 jetzt auch in ersten Kundenprojekten zum Einsatz.

Die Schwerpunkte der Entwicklung für das nächste Release der GEDYS IntraWare-Produktline liegen im Ausbau der so genannten Usability und einer verstärkten Konzentration auf den SMB Sektor mit seinen speziellen Anforderungen. Neben der Integration weiterer Lotus Produkte wird auch der Ausbau der Web Strategie und eine verbesserte, mobile Unterstützung ein Fokus sein.

2.2 Geschäftsverlauf

2.2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2007 erreichte Deutschland ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 2,5%. Damit hat Deutschland das vierte Wachstumsjahr in Folge beendet. Eine gute Auftragslage und hohe Auftragsbestände waren branchenübergreifend festzustellen. Aktuelle Umfrageindikatoren zeigen auch für das Jahr 2008 eine Stabilisierung auf hohem Niveau. Für das aktuelle Jahr sieht die Bundesregierung ein Wirtschaftswachstum von 1,7%. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten, die auch noch weit im ersten Quartal 2008 spürbar waren, ließen weder die Zinsen noch die Devisenkurse unberührt. Gerade diese Unsicherheiten haben sich abschwächend auf den Dollarkurs ausgewirkt. Zwar werden derzeit die meisten Geschäfte in Euro getätigt, dennoch wirkt sich dieser Effekt auf das Konzernergebnis margenreduzierend aus.

Die konjunkturellen Risiken nehmen nach Expertenmeinung 2008 zu. Diese Sorge gilt vor allem der wirtschaftlichen Entwicklung, getrieben durch die Finanzkrise in den USA. In welcher Form Europa und insbesondere Deutschland von einer negativen konjunkturellen Entwicklung in den USA betroffen wären, ist gegenwärtig nur unzureichend einzuschätzen.

Aber gerade die deutsche Hightech Industrie blickt optimistisch in das Jahr 2008. 78% der vom Branchenverband BITKOM befragten Unternehmen sehen im laufenden Jahr steigende Umsätze, 16% erwarten ein stabiles und nur 6% ein sinkendes Geschäftsvolumen.

Ob diese Entwicklung in Deutschland auch in 2009 anhalten wird, sehen die Experten im ersten Halbjahr 2008 sehr unterschiedlich. Die OECD sieht für 2008 ein Wachstum des BIP von 1,8% und für 2009 1,6%. Der IWF geht von 1,0% für 2009 aus. Die Ökonomen der Allianz-Gruppe sehen hingegen einen glimpflichen Ausgang der Finanzkrise für Deutschland und erwarten 2009 ein Wachstum des BIP von über 2%. Aufgrund dieses ungewöhnlichen Auseinanderdriftens der Expertenmeinungen muss die tatsächliche Entwicklung kritisch und genau beobachtet werden.

2.2.2. Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Entwicklung der Branche für E-Mail-Applikationen

Die Herausforderung der Zukunft liegt für alle Branchen in der gesetzeskonformen Betrachtung des E-Mail Prozesses und zwar nicht in seinen Teilschritten sondern als Ganzes.

Ein compliance gerechtes E-Mail Handling, also der gesetzes- und regelgerechte Umgang mit elektronischer Post, vom E-Mail Eingang bis zur finalen E-Mail Ablage, ist eine neue Aufgabenstellung des Marktes. Genau hierbei sichern wir unsere Kunden schon seit vielen Jahren ab. Die prognostizierten Wachstumsraten für den E-Mail-Kommunikationsmarkt sind laut führenden Marktforschungsinstituten in den kommenden Jahren stabil zweistellig. E-Mail Security und E-Mail Archivierung sind dabei die wesentlichen Bestandteile eines durchgängigen und unternehmenskritischen E-Mail Geschäftsprozesses.

Die revisions- und manipulationssichere Ablage und das revisions- und manipulationssichere Aufbewahren sind die wesentlichen Kriterien eines gesetzeskonformen E-Mail Geschäftsprozesses und werden in der Zukunft noch durch die Themen effizientes und intelligentes "Suchen und Finden" von archivierten Dokumenten und E-Mails notwendigerweise ergänzt. Im Bereich der E-Mail Security haben sich die Schwerpunkte ebenfalls seit dem letzten Lagebericht nicht verändert. Industriespionage, Spy-Attacken, Spamflut, Phishing Mails, Viren oder gesetzliche Pflichtfeldangaben.

Für die Unternehmensleitung von Betrieben und Unternehmen ist die Frage nach einem durchgängigen E-Mail Handling eine zentrale Frage zu den Themen Haftungsausschluss und Unternehmensdatenintegrität geworden.

Die Philosophie der Group:

"Integrierte Gesamtlösung anstatt einer Ansammlung von Einzellösungen"

ist gerade in einer globalisierten Konzernwelt mit verschiedenen Geschäftsstandorten in unterschiedlichen Ländern und Kontinenten passgenau.

E-Mail Eingang, E-Mail Ablage, E-Mail Wiederfinden und E-Mail Verschlüsselung. Die Group hat ihre Standardlösungen seit mehr als 10 Jahren bei mittlerweile über 2.100 Kunden im Einsatz und die Group Technologies AG wird in den nächsten Jahren auch weiterhin Standards auf dem weltweiten E-Mail Markt setzen.

Entwicklung der Branche für Customer Relationship Management (CRM) Applikationen

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Lotusphere Ende Januar 2008 in Orlando, USA, sowie innerhalb weiterer bedeutender Veranstaltungen in Europa, gab IBM einen Ausblick auf die Zukunftspläne und demonstrierte den aktuellen Stand der Entwicklungen. Die dargestellten Entwicklungspläne der IBM zeigen einen stärkeren Focus auf das SMB Segment mit unter 500 Arbeitsplätzen. Verschiedene Produkte wie Lotus Foundations wurden dafür angekündigt. GEDYS IntraWare ist mit seinem standardisierten Produktportfolio optimal für diesen Bereich aufgestellt. Für die Großkunden der GEDYS IntraWare ist die gemeinsame Ankündigung der Kooperation zwischen IBM und SAP für die Erstellung von besseren Schnittstellen zwischen Notes und SAP Software wichtig.

Schon heute verlangt ein Großteil unserer SAP Kunden entsprechende Schnittstellen im Rahmen Ihrer CRM Projekte. Diese neuen IBM Technologien werden mehr Kunden überzeugen, Notes CRM und SAP ERP Software strategisch zu nutzen und eng zu integrieren.

Das Jahr 2007 war durch ein signifikantes Wachstum von großen CRM Projekten geprägt. So wurden Kunden wie der VDMA und Olympus Europa mit Projekten im siebenstelligen Bereich gewonnen. Die notwendigen Service Kapazitäten wurden parallel aufgebaut.

Im letzten Jahr haben wir stark in den weiteren Ausbau des internationalen Geschäftes investiert. Wir konzentrieren uns zunächst auf den englischen Markt, die Märkte in Benelux und die nordischen Regionen in Europa. In England wurde ein eigenes Vertriebsteam aufgebaut und die Anzahl der Service Mitarbeiter verstärkt. Die ersten Projekte wurden gewonnen, lokale CRM Referenzen und eine angemessene Auslastung erreicht. In Benelux und den sog. Nordics wurden erste neue Partner gewonnen. Weitere Partner sollen in 2008 aufgebaut werden.

Die GEDYS IntraWare GmbH hat im zweiten Halbjahr das europäische Geschäft der Relavis Corporation übernommen. Neue Vertriebs- und Service Mitarbeiter wurden eingestellt und im ersten Schritt die Betreuung der großen Anzahl Bestandskunden sichergestellt und ausgebaut. Erste sich optimal ergänzende Produkte der GEDYS IntraWare wie die Module "Workflow" und "Schedule" wurden in Aktionen den Kunden gemeinsam angeboten und haben bei Relavis Kunden positive Wirkung gezeigt. Wartungskunden haben ihre Verträge verlängert und weitere Neulizenzierungen sind erfolgt.

Produktseitig wurden zwei große Module in 2007 veröffentlicht. Das Modul "Marketing" im ersten Halbjahr und das Modul "Service" im zweiten Halbjahr 2007. Damit ist die CRM Produktpalette vollständig und abgerundet. Die Investitionen in Produktentwicklung wurden weiter verstärkt und rechtfertigen sich in einem um nahezu 20% gestiegenen Kernumsatz.

In Sachen Marketing wurde auf verschiedenen Messen wie CeBIT und CRM Expo ausgestellt. Die erfolgreichen Seminarreihen wurden wieder von über 1.200 Kunden besucht. Interessentengenerierung über das Internet war einer der Schwerpunkte des Marketings in 2007 und hat den gewünschten Erfolg gebracht. Die Internetseite www.gedys-intraware.de existiert inzwischen in 5 Sprachen und hat bei der führenden Suchmaschine "Google", mit den für unser Geschäft relevanten Suchbegriffen beste Trefferraten.

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk erreichte die GEDYS IntraWare GmbH zum Jahresende. Die umfassende CRM-Suite "GEDYS IntraWare 7" ist von IBM als weltweit "Beste Lotus Software-Lösung" mit dem "IBM Lotus Award 2008 – Best TOTAL Lotus Software Solution" ausgezeichnet worden. Vor allem die führende Rolle von "GEDYS IntraWare 7" im Bereich der kollaborativen Funktionen, die Mitarbeiter in vorher nicht bekannter, innovativer Art und Weise enger und produktiver zusammenarbeiten lässt, gab den entscheidenden Ausschlag. Darüber hinaus wurde die optimale Integration der Lösung in Lotus Notes hervorgehoben. Ferner hieß es in der Begründung: "Die GEDYS-Lösung ermöglicht es, Wissen und Fähigkeiten von Menschen über verschiedene Organisationsformen hinweg in alle Geschäftsprozesse integriert bereitzustellen."

2.2.3. Wesentliche, für den Geschäftsverlauf ursächliche Ereignisse

Die Group Technologies AG weist für das Geschäftsjahr 2007 einen handelsrechtlichen Jahresüberschuss in Höhe von rund 1,3 Mio. Euro aus. Dieser erhöhte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Mio. Euro. Die Geschäftsentwicklung wurde wie bereits im Vorjahr von unterschiedlichen Effekten geprägt, die sich sowohl originär aus dem operativen Geschäft der Gesellschaft als auch aus außerordentlichen Effekten (2007: 0,7 Mio. Euro, 2006: 0,7 Mio. Euro) begründen.

Das Konzernergebnis erhöhte sich von 1,0 Mio. Euro auf 1,2 Mio. Euro.

E-Mail-Management

Die Group Technologies AG konnte im Geschäftsbereich E-Mail-Management im 2. Halbjahr 2007 ihren Marktanteil bei den TOP 100 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter ausbauen. Die Group Technologies AG strebt an, ihren Marktanteil in diesem Segment bis Ende 2008 von etwa einem Drittel auf 50 Prozent zu steigern.

Die Basis für diese Ziele bilden die steigenden gesetzlichen Anforderungen im Rahmen des E-Mail-Handlings, die Marktposition der Gesellschaft, der Ausbau des Key Account Managements und die verstärkten Aktivitäten in den Bereichen Marketing und PR.

Mit ihrem Lösungsportfolio im Bereich E-Mail-Management, das in die zwei Themenschwerpunkte "E-Mail-Sicherheit" (Antivirus, Antispam, Verschlüsselung, Pflichtfelderangabe) und "E-Mail Archivierung" (Compliance Connector, Archivierung, Wiederfinden) unterteilt ist, sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt.

Customer Relationship Management (CRM)

Der Trend zu Projekten in einer Größenordnung hat in 2007 bei der im Geschäftsbereich CRM agierenden Beteiligung GEDYS IntraWare GmbH angehalten. Einen Großteil dieser Projekte machen weltweite Installationen aus. Nicht selten werden die Installationen für Kunden heute in einer Vielzahl von Ländern auf allen Kontinenten durchgeführt. Vor diesem Hintergrund wurde das internationale Team verstärkt, bestehende internationale Partner stärker unterstützt, neue Partner akquiriert und die Beziehungen zu IBM international vertieft.

Der Fokus im Rahmen der Marketingaktivitäten lag auf der Generierung potenzieller Kunden über das Internet. Seit 2006 werden durch die Optimierung des Internetauftrittes und Maßnahmen zur Erhöhung des Rankings in Suchmaschinen sowie durch attraktive Angebote für Interessenten hochwertige Kontakte über das Internet generiert. Dieses Konzept wird durch die neue Vertriebsstruktur optimal unterstützt.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr

Das Geschäftsjahr 2007 war für die Group Technologies AG im operativen Geschäft in hohem Maße geprägt von einem rasanten technologischen Wandel, der Integration der Relavis Corporation und dem Ausbau der Marktpositionen. Dabei wurden die Umsätze konzernweit um deutliche 18% gesteigert. Das Ergebnis des Jahres 2006 beinhaltete ergebnisverbessernde Sondereffekte von rund 0,7 Mio. Euro. Durch die Zahlung aus der Insolvenzmasse ist ein solcher Sondereffekt auch im Ergebnis des Jahres 2007 enthalten. Bereinigt um diesen Sachverhalt wurde das Ergebnis vor Steuern und Minderheiten (EBT) im Jahr 2007 nicht nur verdoppelt sondern sogar verdreifacht. Aufgrund der im Vorjahr geänderten Bewertungssystematik wurde in 2006 der latente Steueraufwand durch strukturelle Effekte nahezu kompensiert. Aus diesem Grund liegen die Steuern mit rund 0,8 Mio. Euro weit über dem Vorjahreswert. Vor diesem Hintergrund liegt das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheiten mit rund 1,2 Mio. Euro knapp 23% über dem Vorjahreswert. Damit zeigt die Group Technologies einen stabilen Zukunftskurs.

3.2. Ertragslage

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Group Technologies AG

Die Gesellschaft hat im Jahr 2007 ihren Umsatz um rund 16,6% auf über 11 Mio. Euro (2006: 9,5 Mio. Euro) gesteigert. Neben der Zunahme im Bereich Handelsware, insbesondere durch eine im Verkauf so genannter 3rd Party Sicherheitslösungen, erfolgten gerade in den margenstarken Umsatzkomponenten erhebliche Steigerungen. So nahmen die Lizenzverkäufe um über 23%, die Dienstleistungen um über 47% und die Wartungserlöse um fast 9% zu.

Die Steigerung im Bereich der 3rd Party Komponenten zeigte sich analog bei den Materialaufwendungen in einer Zunahme um insgesamt rund 0,7 Mio. Euro auf ca. 1,5 Mio. Euro (2006: 0,8 Mio. Euro).

Gegenüber dem Jahr 2006 (1,3 Mio. Euro) nahmen die sonstigen betrieblichen Erträge deutlich ab. Sie ergaben sich im Geschäftsjahr 2007 zu rund 0,5 Mio. Euro. Davon entfielen insgesamt rund 0,3 Mio. Euro auf die Auflösung von Rückstellungen und periodenfremde Erträge.

Für das Jahr 2007 ergaben sich die Personalaufwendungen zu rund 4,5 Mio. Euro (2006: 4,2 Mio. Euro). Die Abschreibungen lagen mit rund 1,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit rund 3,3 Mio. Euro 9,5% unter dem Vorjahreswert (2006: 3,7 Mio. Euro) und beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen in Höhe von 0,2 Mio. Euro (2006: 0,3 Mio. Euro), Marketingaufwendungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro (2006: 0,8 Mio. Euro) und insbesondere Beratungs- und Abschlusskosten 0,4 Mio. Euro (2006: 0,6 Mio. Euro) und sonstige Dienstleistungen in Höhe von 0,6 Mio. Euro (2006: 0,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) betrug trotz der um 0,7 Mio. Euro geringeren sonstigen betrieblichen Erträge fast 2,3 Mio. Euro und lag damit knapp 12% über dem Wert des Vorjahres (2006: 2,0 Mio. Euro).

Das Finanzergebnis wurde um knapp 0,3 Mio. Euro verbessert und lag mit minus 0,3 Mio. Euro über dem Vorjahrsniveau von minus 0,6 Mio. Euro. Damit ergab sich ein Ergebnis vor Steuern von 0,7 Mio. Euro (2006: 0,2 Mio. Euro).

Nach Berücksichtigung der Sonderzahlung aus der Forderung gegen die sich in Insolvenz befindlichen Ceyoniq AG von rund 0,7 Mio. Euro und der Steuern ergibt sich der Jahresüberschuss zu 1,3 Mio. Euro. Dieser liegt damit erheblich über dem Wert des Vorjahres von 0,1 Mio. Euro.

GROUP-Konzern

Im Konzern wurde in den ersten 6 Monaten des Jahres 2007 ein Umsatz von 8,4 Mio. Euro erzielt. Erwartungsgemäß wurde dieser Umsatz im zweiten Halbjahr deutlich und planmäßig um über 35% gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum gesteigert. Im gesamten Jahr 2007 hat die Gesellschaft Ihre Umsatzleistung um 18,4% gesteigert. Darin nahmen die Umsätze aus Lizenzverkäufen um rund 25%, die Umsätze aus Dienstleistungen um rund 8% und aus Wartungserlösen um rund 13% zu. Die Wareneinsatzquote stieg dabei im gesamten 12-Monats Betrachtungszeitraum von 17,6% in 2006 auf 20,8% in 2007. Ursächlich hierfür war die Zunahme im Bereich Handelsware um rund 0,9 Mio. Euro gegenüber dem Jahr 2006.

Zusammen mit den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe des Vorjahres von rund 1,3 Mio. Euro und den aktivierten Entwicklungsleistungen von 0,7 Mio. Euro (2006: 0,6 Mio. Euro) ergab sich die Gesamtleistung zu rund 22,7 Mio. Euro (2006: 19,5 Mio. Euro).

Die Personalaufwendungen stiegen mit 18,6% entsprechend den Umsätzen (18,4%). Für das Jahr 2007 ergaben sich die Personalaufwendungen zu rund 9,1 Mio. Euro (2006: 7,6 Mio. Euro). Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen lag mit nur 2,6% deutlich unter der Zunahme der Personalaufwendungen und der Umsätze. Sie betrugen 5,3 Mio. Euro (2006: 5,2 Mio. Euro) und beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen in Höhe von 0,5 Mio. Euro (2006: 0,5 Mio. Euro), Marketingaufwendungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro (2006: 1,0 Mio. Euro), externe Dienstleistungen und Abschlusskosten in Höhe von rund 1,4 Mio. Euro (2006: 1,6 Mio. Euro) und Reise- und Kfz-Kosten von rund 1 Mio. Euro (2006: 0,8 Mio. Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) beläuft sich auf über 4 Mio. Euro und wurde damit im Vergleich zum Vorjahr (knapp 3,6 Mio. Euro) mit 14% deutlich verbessert. Die planmäßigen Abschreibungen sind um rund 0,3 Mio. Euro reduziert und betrugen im Jahr 2007 1,7 Mio. Euro.

Das Finanzergebnis des Konzerns wurde gegenüber dem Vorjahr (minus 0,5 Mio. Euro) um über 25% auf nunmehr rund 0,4 Mio. Euro verbessert. Darin nehmen die Abschreibungen auf Finanzanlagen mit rund 250 TEuro (2006: 400 TEuro) den größten Anteil ein.

Das Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen) lag mit rund 2,0 Mio. Euro (2006: 1,0 Mio. Euro) signifikant über dem Ergebnis des Vorjahres.

Nach Abzug von Minderheitenanteilen und knapp 0,8 Mio. Euro im Wesentlichen aus der Auflösung latenter Steuern (2006: 0,02 Mio. Euro) resultiert ein Konzernergebnis von 1,2 Mio. Euro (2006: 1,0 Mio. Euro). Damit lag das Ergebnis des Konzerns mit 23% deutlich über dem Wert des Vorjahres.

Die Ergebnismarge vor Steuern lag im Geschäftsjahr 2007 im Konzern bei knapp 10% und wurde damit gegenüber dem gesamten Jahr 2006 (5,7%) beachtlich gesteigert.

3.3. Finanzlage

Group Technologies AG

Der Zahlungsmittelbestand der Gesellschaft betrug knapp 0,8 Mio. Euro zum 31. Dezember 2007 (31.12.2006: 0,7 Mio. Euro).

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug rund 2,7 Mio. Euro gegenüber einem Mittelabfluss in 2006 von 1,1 Mio. Euro. Für die Investitionstätigkeit der Gesellschaft wurden rund 1,3 Mio. Euro (2006: 0,6 Mio. Euro), für Finanzierungszwecke - im Wesentlichen zu Kredittilgung - insgesamt rund 1,3 Mio. Euro (2006: 2,5 Mio. Euro) verwendet.

GROUP-Konzern

Das Bankguthaben betrug 1,5 Mio. Euro zum 31.12.2007 (31.12. 2006: 1,5 Mio. Euro).

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit spiegelt die hervorragende Leistung der Gesellschaft im letzten Geschäftsjahr wieder. Dieser betrug über 5,1 Mio. Euro (Gesamt 2006: Mittelabfluss 2,4 Mio. Euro). Diese Mittel konnten für Investitions- und Tilgungsleistungen eingesetzt werden. Für Investitionstätigkeit wurden rund 3,7 Mio. Euro (Gesamt 2006: Mittelabfluss 1,4 Mio. Euro), für Finanzierungszwecke rund 1,6 Mio. Euro (Gesamt 2006: 0,1 Mio. Euro) verwendet.

3.4. Vermögenslage

Group Technologies AG

Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2007 rund 34,2 Mio. Euro (31.12.2006: 30,9 Mio. Euro). Darin nahm das Anlagevermögen mit 79% (2006: 81%) den größten Anteil ein. Größte Einzelpositionen darin mit 12,8 Mio. Euro die Anteile an verbundenen Unternehmen und mit 11,5 Mio. Euro die immateriellen Vermögenswerte.

Das Umlaufvermögen ergab sich zu 6,1 Mio. Euro (2006: 5,9 Mio. Euro). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten lag bei 1,2 Mio. Euro und beinhaltet neben abgegrenzten Zinsanteilen aus der begebenen Wandelschuldverschreibung zukünftige Aufwendungen in Zusammenhang mit dem Erwerb der Rechte an der Archivlösung in Höhe von 1,0 Mio. Euro.

Bei einem Gezeichneten Kapital in Höhe von 25.232.000,00 Euro ergab sich das Eigenkapital der Gesellschaft zu 25,3 Mio. Euro und lag damit um 3,8 Mio. Euro über dem Wert des Jahres 2006 (21,5 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2007 74% und lag damit deutlich über dem Wert zum 31.12.2006 (69%). Verantwortlich hierfür ist neben der durchgeführten Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage aus dem Erwerb aller Stimmrechte an der Relavis Corp., New York das positive Geschäftsergebnis des Jahres 2007 in Höhe von 1,3 Mio. Euro. Mit Beschluss der Hauptversammlung ist das Grundkapital um bis zu 2.500.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 2.500.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 19. November 2002 ermächtigt wurde. Zum Bilanzstichtag waren 533.563 Wandelanleihen gezeichnet.

Mit einem Betrag von 2,2 Mio. Euro liegen die Rückstellungen rund 0,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten die im Vorjahr noch in Höhe von über 1,8 Mio. Euro bestanden wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr vollständig getilgt.

Group-Konzern

Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2007 im Konzern rund 40,0 Mio. Euro (31.12.2006: 34,7 Mio. Euro). Darin nahm das Anlagevermögen mit 71% (2006: 73%) den größten Anteil ein. Größte Einzelpositionen darin waren mit 26,3 Mio. Euro (2006: 22,0 Mio. Euro) die immateriellen Vermögenswerte. Die Finanzanlagen wurden deutlich reduziert und betrugen zum Jahresende nur noch 1,3 Mio. Euro (2006: 3,0 Mio. Euro). Auch die aktiven latenten Steuern wurden im Wesentlichen in Folge des gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigerten Konzernergebnisses von 4,2 Mio. Euro auf nunmehr unter 3,3 Mio. Euro reduziert.

Das Umlaufvermögen ergab sich zu 7,3 Mio. Euro (2006: 5,0 Mio. Euro). Die Zunahme erfolgte im Wesentlichen in der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2,3 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro zum Jahresende.

Ausgehend von dem der Einzelgesellschaft entsprechenden Gezeichneten Kapital in Höhe von 25.232.000,00 Euro ergab sich das Eigenkapital im Konzern zu 27,9 Mio. Euro und lag damit rund 3,8 Mio. Euro über dem Wert des Jahres 2006 (24,2 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote betrug im Konzern zum 31.12.2007 70% und lag damit auf Vorjahresniveau.

Die Rückstellungen wurden um rund 27% erhöht und betrugen zum Bilanzstichtag 3,2 Mio. Euro (2006: 2,5 Mio. Euro).

Die Bankverbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr 2007 nahezu vollständig getilgt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten stieg vor dem Hintergrund der Zunahme an abgerechneten Wartungsverträgen zum Ende des Geschäftsjahres auf rund 4,2 Mio. Euro (31.12.2006: 3,5 Mio. Euro).

3.5. Mitarbeiter

Group Technologies AG

Zum 31.12.2007 wurden in der Gesellschaft 68 (2006: 65) Mitarbeiter beschäftigt. Mit einem Anteil von 44% liegt der Schwerpunkt im Bereich Vertrieb. Mehr als 30% entfällt auf den Bereich Forschung & Entwicklung und auf den Bereich Administration – die administrative Unterstützung der Tochtergesellschaften des Group-Konzerns mit eingeschlossen –- entfallen rund 23%. Die Ausbildungsquote der Gesellschaft beträgt 12%.

Die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2007 betrugen 4,5 Mio. Euro (2006: 4,2 Mio. Euro).

Group-Konzern

Zum 31.12.2007 wurden im Konzern 152 Mitarbeiter beschäftigt (2006: 127). Auf der Ebene des Konzerns liegt, vor Berücksichtigung der Ausbildungsquote von 9%, der Anteil an Mitarbeitern mit vertriebs- und servicebezogenen Aufgaben bei rund 58%. Die Produktentwicklung umfasst rund 29% und etwa 13% der Mitarbeiter beschäftigen sich mit administrativen Tätigkeiten.

Die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2007 betrugen rund 9,1 Mio. Euro und liegen vor allem aufgrund der Übernahme der Relavis und Personalneueinstellungen überwiegend im kundennahen Bereich über dem Vorjahresniveau (2006: 7,6 Mio. Euro).

4. Nachtragsbericht

Die Gesellschaft hat bereits im 2. Halbjahr 2007 begonnen, weitere Aktien an der Relavis Corporation zu erwerben. In diesem Zusammenhang wurde auch der Anteil an der N2V reduziert. Zum 07. März 2008 verfügt die Group Technologies AG nach dem Erwerb einer dritten Tranche über einen Anteil von 73,23% an der Relavis Corporation. Noch im ersten Quartal 2008 hat sich die Gesellschaft vollständig von Ihrer Minderheitsbeteiligung an der N2V Corporation gelöst.

Vor dem Hintergrund der steuerlichen Nutzbarkeit von Verlustvorträgen beabsichtigt die Gesellschaft den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zur Darstellung der steuerlichen Organschaft mit der GEDYS IntraWare GmbH. Dieser wird der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2008 zum Beschluss vorgelegt werden.

5. Chancen und Risikobericht

5.1 Allgemeines

Potenzielle Anleger sollen vor der Entscheidung über den Verkauf oder Kauf von Aktien der Gesellschaft die nachfolgenden Risikofaktoren sorgfältig lesen und berücksichtigen. Die Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken kann die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen und unter Umständen nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Der Börsenkurs der Aktien könnte aufgrund jedes Risikos erheblich fallen und Anleger könnten ihr eingesetztes Kapital ganz oder teilweise verlieren. Weitere, hier nicht dargestellte Risiken und Unsicherheiten, die der Gesellschaft gegenwärtig nicht bekannt sind, können ebenfalls den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft beeinträchtigen und erhebliche nachteilige Wirkungen auf das Geschäft, die Geschäftsaussichten, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft entfalten. Die Reihenfolge, in der die nachfolgenden Risiken aufgeführt werden, stellt keine Aussage über deren Eintrittswahrscheinlichkeit noch über die Schwere bzw. die Bedeutung der einzelnen Risiken dar.

Der Eintritt dieser Risiken bei den Beteiligungen entfaltet unmittelbare Auswirkung auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft oder ihrer Beteiligungen.

Unabhängig von den nachfolgend benannten Risiken verfügt die Group Technologies AG über ein funktionsfähiges Risikomanagementsystem, um insbesondere die den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Entwicklungen oder Risiken so frühzeitig wie möglich zu erkennen, zu kommunizieren und damit durch die rechtzeitige Einleitung geeigneter Maßnahmen die Auswirkungen akuter Risiken zu minimieren oder teilweise sogar zu vermeiden. Risiken werden elektronisch katalogisiert, strukturiert erfasst, bewertet, automatisiert weitergeleitet und unterliegen einem detaillierten Maßnahmencontrolling.

Die risikopolitischen Grundsätze werden vom Vorstand und dem Management vorgegeben und sind der Ausgangspunkt für die Ausgestaltung der Risikomanagement-Organisation der Group Technologies AG. Es handelt sich hierbei um Verhaltensregeln, die das Management der Group Technologies AG zu einem vernünftigen Umgang mit Risiken anleitet.

Es gelten die folgenden Grundsätze:

  • Erkennung und Erfassung aller wesentlichen bzw. bestandsgefährdenden Risiken,
  • Regelmäßige und systematische Informationserhebung,
  • Zeitnahe, zuverlässige und aussagekräftige Informationsweiterleitung,
  • Umfassende Betrachtungen der jeweiligen Risikosituation,
  • Auswahl und permanente Kontrolle geeigneter Maßnahmen,
  • Offene Kommunikation von Risiken,
  • Schaffung der Balance zwischen Wertschöpfungszielen und Sicherheitsinteressen.

Unabhängig von diesem Risikomanagementsystem bestehen generell nachfolgende benannte latente Risiken.

5.2. Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit

Diskontinuität und Vertrauensrisiko

Die Gesellschaft hat in den zurückliegenden Jahren grundlegend ihr Geschäftsmodell verändert. Zunächst war die Gesellschaft hauptsächlich operativ als Softwareanbieter tätig. Mit Übernahme der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte gemäß WpÜG änderte sich das Geschäftsfeld der Gesellschaft und der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit lag für etwa zwei Jahre im Bereich Mergers & Acquisitions. Das operative Geschäft lag in den Tochtergesellschaften und Beteiligungen, insbesondere im GAP-Konzern. Mit Verschmelzung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der Group Technologies AG auf die Gesellschaft sowie der Innenverschmelzung der global words AG, einer bisher 100%igen Tochtergesellschaft der Gesellschaft, auf die Gesellschaft ist die Group Technologies AG neben ihrer Holdingfunktion nunmehr wieder direkt als Softwareanbieter und -hersteller tätig. Aufgrund dieser Veränderungen in Bezug auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft gilt es nun, das Vertrauen am Markt sowohl in Bezug auf Kunden als auch auf Partner und potentielle Kunden weiterhin zurück zu gewinnen. Entsprechendes gilt für den Finanzmarkt. Falls es nicht gelingt, dieses Vertrauen wieder zu gewinnen, wird dies möglicherweise negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Investitionsrisiken/Risiken in Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft investiert in den kommenden Jahren überwiegend in Kombi- und Bündelprodukte aus bestehenden Software-Lösungen. Dabei konzentriert sich der Investitionsaufwand in Kosten für Personal und Marktbewertung, Markteintritt und Marktdurchdringungen.

Im Zusammenhang mit diesen Investitionen besteht das Risiko, dass etwaige Kosten nicht oder nicht vollumfänglich im Markt amortisiert werden können und somit keine Sicherheit zur Rückführung der Investitionen gegeben ist. Gleiches Risiko gilt, wenn die Entwicklung neuer Produkte die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden nicht oder nicht ausreichend widerspiegelt oder der wirtschaftliche Erfolg aus einem anderen Grund ausbleibt. Dies gilt insbesondere für die Entscheidung einer Entwicklung nur für bestimmte Technologien unter Ausschluss anderer Technologien.

Die Gesellschaft koordiniert in enger Zusammenarbeit zwischen Vertriebsleitungen, Produktmanagement und den verantwortlichen Führungskräften der Produktentwicklung in definierten Gremien eine marktadäquate Produktentwicklung. Sowohl hinsichtlich der kurz- als auch der mittelfristigen Produktplanungen.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Die Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen der Gesellschaften des GROUP-Konzerns beinhalten und/oder basieren auf Annahmen. Diese Planungen basieren auf bestimmten, in die Zukunft gerichtete Aussagen.

Diese Aussagen enthalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft, des Konzerns oder der relevanten Branchen wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.

Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten können unter Umständen derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen nicht zutreffen.

Keine Gewähr zukünftiger Profitabilität

Die Profitabilität ist auch von Faktoren abhängig, auf die die Gesellschaft keinen Einfluss nehmen kann. Hierunter fallen insbesondere die Entwicklung des Marktumfeldes (Wettbewerbsstrategien) sowie die gesamtwirtschaftliche (nationale und internationale Konjunkturlage, Branchentrends) Entwicklung. Hierfür kann die Gesellschaft keine Garantie übernehmen.

Liquiditätsrisiko

Sollten insbesondere im Bereich der Liquiditätsrisiken mehrere Risikopositionen wie z. B. Forderungsausfall, Projektverzögerungen oder Zahlungsansprüche aus Klagen unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig auftreten und sollten die eingeleiteten Maßnahmen wie z. B. Darlehensaufnahme oder Desinvestitionen einen Nettofinanzmittelverbrauch nicht stoppen oder ausgleichen und die Finanzierung aus Mittelrückflüssen aus dem Umsatzprozess (Selbstfinanzierung) oder Beteiligungserträgen nicht erfolgen oder sollten weitere für den Fortbestand der Gesellschaft entscheidende Kapitalmaßnahmen und/oder Konsolidierungen nicht erreicht werden können, kann sich daraus eine Liquiditätssituation ergeben, die den Unternehmensfortbestand der Gesellschaft oder wesentlicher Beteiligungen gefährdet. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft einschließlich eines entsprechenden Beteiligungscontrollings dient dazu solche Risiken transparent zu machen, geeignete Maßnahmen einzuleiten und die Kontrolle dieser Maßnahmen sicherzustellen. Dieses System wurde rund um die elektronische Erfassung latenter (Risikoinventur) und akuter Risiken strukturiert. Dabei wird zur Erfassung und Informationsweiterleitung eine Vielzahl der eigenen Produkte eingesetzt. Das Liquiditätscontrolling der Gesellschaft sichert die frühzeitige Erfassung zahlungsrelevanter Abweichungsindikatoren.

Abhängigkeit von qualifizierten Mitarbeitern

Der Erfolg der Gesellschaft hängt im wesentlichen Umfang von seinen Führungskräften und Mitarbeitern ab. Der Verlust von Mitarbeitern und Führungspersonen, insbesondere in Schlüsselpositionen, könnte die Marktstellung und die Kompetenz der Gesellschaft erheblich beeinträchtigen. Durch den Verlust könnte dem Unternehmen Know-how verloren gehen oder an Wettbewerber gelangen und damit einen negativen Einfluss auf die weitere Unternehmensentwicklung entfalten. Die etablierten leistungsbezogenen Gehaltskomponenten, die gebotenen Entwicklungsperspektiven und die kompetenzübertragende Unternehmenskultur sollen diesen Risiken entgegenwirken.

Risiken in bestehenden Beteiligungen

Auch nach der Verschmelzung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der GROUP Technologies AG auf die Gesellschaft werden Teile des operativen Geschäfts durch Beteiligungen wahrgenommen. Es handelt sich insoweit in der Regel um Gesellschaften mit beschränkter Haftung, deren alleinige Gesellschafterin (mit Ausnahme der SPEECHSPHERE LLC., USA, der B.E.R.S. Bulgarien und der NET2VOICE Inc.) mittelbar oder unmittelbar die Gesellschaft ist. Das Beteiligungsmanagement des Konzerns ist insofern integraler Bestandteil der gesamten Berichts- und Informationsstrukturen der Gruppe.

Entwicklungsrisiken

Auch in Beteiligungen der Gesellschaft werden Softwareprodukte entwickelt. Die Entwicklung von Softwareprodukten ist grundsätzlich abhängig von der Entwicklung der damit in Zusammenhang stehenden Plattformen und Funktionsanforderungen und -erwartungen. Ändern sich diese, sind umfassende Anpassungen oder sogar Neuentwicklungen der bestehenden Produkte der Beteiligungen zwingend notwendig. Dies kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nachteilig beeinflussen.

Grundsätzlich ist im Softwaremarkt auch die Neuentwicklung von Verfahren, Algorithmen etc. denkbar, die zu signifikant besseren Ergebnissen führen als sie der Gesellschaft heute zur Verfügung stehen. Ein vollständiges oder teilweises Ausscheiden aus dem Markt durch Konkurrenzprodukte ist somit möglich. Dies kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nachteilig beeinflussen.

Gewährleistungsrisiko

Die Gesellschaft vertreibt Software-Lizenzen – einschließlich Updates und Wartung – an ihren Produkten direkt oder über den Vertriebskanal der Beteiligungen und Vertriebspartner. Für den Fall, dass es hier zu Lizenzstreitigkeiten kommt, besteht dennoch die Möglichkeit, dass es zu Rückabwicklungen oder Preisreduzierungen oder sonstigen Vergleichen zwischen dem Erwerber und der Gesellschaft kommen kann. Sollte die Gesellschaft aus der Veräußerung von Lizenzrechten aus den oben genannten oder anderen Gründen einen Mindererlös erzielen, kann dies unmittelbar Folgen auf die Umsatz-, Liquiditäts- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Risiken im Zusammenhang mit dem Bestand der IBM Lotus Notes/Domino-Plattformen/ Microsoft Exchange

Es besteht eine Abhängigkeit vom Bestand der Plattformen IBM Lotus Notes/Domino und von Microsoft Exchange, da die Lösungen der Gesellschaft auf diesen Plattformen aufsetzen. Sollten IBM und/oder Microsoft ihren Geschäftsbetrieb in wesentlichem Umfange verringern oder einstellen, so wird sich dies negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken, da die Lösungen der Gesellschaft auf diesen Plattformen aufsetzen.

Zudem besteht das Risiko eines Eintritts von IBM, Microsoft oder einer vergleichbaren Unternehmenseinheit – deren Ressourcen die der Gesellschaft erheblich übersteigen – in die Geschäftsbereiche der Gesellschaft.

Schwankungen der Umsätze/Volatilität der Erträge

Im Laufe eines Geschäftsjahres sowie zwischen den einzelnen Geschäftsjahren kann es aufgrund sich ständig verändernder Marktbedingungen und zeitlicher Verzögerungen zwischen dem Abschluss eines Vertrages und seiner Umsetzung zu Schwankungen der Umsatzerlöse und Erträge kommen.

Group Technologies AG (Konzern und Einzelgesellschaft) zum 31.12.2007

Schwankungen der Geschäftsergebnisse im Jahresverlauf und zwischen den verschiedenen Geschäftsjahren werden insbesondere verursacht durch den Umfang und Zeitpunkt der Projekte, deren Umsetzung und deren Abschluss. Es ist zu erwarten, dass solche zeitlichen Umsatzschwankungen auch zukünftig aufgrund einer Reihe von nicht zu beeinflussenden Faktoren für die Ertragslage der Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen werden.

Geschäftsbericht Trotz der Schwierigkeit der Prognose muss die Gesellschaft Vertriebs- und Marketing- sowie ihre sonstigen betrieblichen Aktivitäten planen und hat nur einen geringen Einfluss auf die Höhe der Betriebsaufwendungen, die ihrer Art nach im Wesentlichen Fixkosten sind und folglich den kurzfristigen Schwankungen der Geschäftstätigkeit nicht schnell angepasst werden können. Infolgedessen kann sich ein im Verlauf eines Geschäftsjahres oder zwischen den Geschäftsjahren abzeichnender Rückgang der Umsatzerlöse nachteilig auf die Geschäftsergebnisse der Gesellschaft auswirken und unter Umständen zu kurz-, mittel- oder langfristigen Liquiditätsengpässen führen. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Ergebnisse der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft unter den Erwartungen liegen.

Wechselkursschwankungen

Es bestehen insbesondere auch Geschäftsbeziehungen in die USA. Fakturiert wird dort zumeist in USD. Bei der Gesellschaft erfolgt die Rechnungslegung in Euro. Schwankungen des USD zum Euro können deshalb zu Wechselkursverlusten führen. Naturgemäß sind auch Wechselkursgewinne denkbar.

Auch in Zukunft werden Geschäfte der Gesellschaft oder ihrer Beteiligungen in ausländischen Währungen abgewickelt. Da die Zahlungsströme zeitlich und betragsmäßig meist nicht aufeinander abgestimmt werden können, können sich bei ungünstigen Entwicklungen der Wechselkurse zueinander negative Einflüsse auf die Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Derzeit hat dieses Risiko noch nicht den Grad der Wesentlichkeit erreicht. Gleichwohl ist es latent vorhanden und nimmt mit zunehmender Internationalisierung der Gruppe eine immer höhere Bedeutung ein.

Risiken in bestehenden Forderungen

Grundsätzlich besteht bei allen Forderungen der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften und Beteiligungen ein Ausfallrisiko. Dieses Risiko besteht sowohl direkt zum Endkunden im Rahmen des direkten Vertriebes als auch indirekt zum Endkunden im Rahmen des Vertriebes über so genannte Vertriebspartner. Dies gilt insbesondere aber nicht ausschließlich für Forderungen aus dem nicht deutschsprachigen Markt und/oder für Kunden und/oder Partner, deren Unternehmen über keine ausgewogene Finanzstruktur verfügen. Für den Fall, dass die Aktivitäten zur Beitreibung der offenen Forderungen nicht oder nur bedingt ausreichen, muss mit einer über dem Planansatz liegenden Ergebnis- und Liquiditätsbelastung gerechnet werden.

Sollte ein sich dadurch ergebender Liquiditätsengpass nicht anderweitig ausgleichen lassen, wäre die Gesellschaft darauf angewiesen, ihren Finanzbedarf überwiegend aus Fremdmitteln zu decken oder gegebenenfalls in Form von zusätzlichem Fremd- oder Eigenkapital über den Kapitalmarkt aufzunehmen.

Steuerliche Risiken

Steuerliche Risiken der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften und Beteiligungen bestehen, da nicht sichergestellt werden kann, dass die in den an der Verschmelzung beteiligten drei Gesellschaften (die Gesellschaft, die Group Technologies AG und die GAP AG für GSM Applikationen und Produkte) ihre vorhandenen körperschaftssteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge vollständig oder in Teilen nutzen können. Diese steuerlichen Verlustvorträge unterliegen sämtlich der Prüfung durch die zuständige Finanzverwaltung, so dass deren Bestand und Höhe nicht gesichert ist.

In den Vorjahren kam es zu einer Reihe von Umstrukturierungen.

Durch die Verschmelzungen der global words AG, der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der Group Technologies AG jeweils auf die GlobalWare AG (jetzt Group Technologies AG) gehen grundsätzlich zwar auch auf Ebene der übertragenden Gesellschaften bestehende etwaige Verlustvorträge auf die übernehmende Gesellschaft über (§ 12 Abs. 3 Satz 2 UmwStG), jedoch nur falls der Betrieb oder der Betriebsteil, der den Verlust verursacht hat, über den Verschmelzungsstichtag hinaus in einem nach dem Gesamtbild der wirtschaftlichen Verhältnisse vergleichbaren Umfang in den folgenden fünf Jahren fortgeführt wird. Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann zurzeit nicht abschließend beurteilt werden, so dass das Risiko besteht, dass die Gesellschaft die entsprechenden körperschaftssteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge ganz oder teilweise verliert. Es besteht in diesem Rahmen zudem das Risiko, dass auch die auf Ebene der Gesellschaft bestehenden körperschaftssteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge untergehen.

Der (ganze oder teilweise) Verlust der Verlustvorträge kann dazu führen, dass die Gesellschaft unmittelbar mit Steuern belastet ist und sich nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.

Es besteht die Möglichkeit, dass die Unterstützungsleistungen der Gesellschaft gegenüber den Tochtergesellschaften/Beteiligungsgesellschaften von den Finanzbehörden im Rahmen einer Überprüfung bezüglich der Angemessenheit bemängelt werden und/oder in Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Lizenzerwerben unterschiedliche Auffassungen der Finanzbehörden zur steuerlichen Behandlung bestehen und daraus gegebenenfalls Steuernachforderungen resultieren können.

Risiken aus außerplanmäßigen Abschreibungsbedarf

Wesentliche Vermögenswerte der Gesellschaft befinden sich insbesondere in den immateriellen Vermögensgegenständen, den Finanzanlagen sowie den Forderungen und dort insbesondere gegen verbundene oder assoziierte Unternehmen. Hieraus können im Korrekturfall erhebliche Abschreibungspositionen resultieren. Diese können ihrer Höhe nach erheblichen negativen Einfluss auf die Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Prozessrisiken, rechtliche Risiken, Verwaltungsverfahren

Es sind die üblichen Rechtsstreitigkeiten aus dem operativen Geschäftsgang anhängig. Diese Rechtsstreitigkeiten können ihrer Höhe nach negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Im Rahmen der Verschmelzung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte auf die Gesellschaft und im Rahmen der Verschmelzung der Group Technologies AG auf die Gesellschaft wurden mehrere Anträge auf Einleitung von Spruchverfahren zur gerichtlichen Überprüfung des jeweiligen Umtauschverhältnisses gestellt. Dies kann negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Risiken im Zusammenhang mit Versicherungsschutz

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft für bestimmte Risiken über keinen ausreichenden Versicherungsschutz verfügt. Es besteht daher das Risiko, dass gegen die Gesellschaft Ansprüche erhoben oder durchgesetzt werden, die nicht durch Versicherungen abgedeckt sind. Dies kann negative Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft haben.

Konjunkturrisiken/Branchenspezifische Risiken

Eine deutliche Abschwächung der Konjunktur hätte unmittelbare Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklungen der Gesellschaft und des Konzerns. Sollte sich die allgemeine Marktlage, insbesondere in Deutschland und vor dem Hintergrund zukünftiger Investitionsentscheidungen mit IT-Relevanz, deutlich verschlechtern und sich diese Verschlechterung vor allem im Segment von Investitionen in professionellen Unternehmensapplikationen zeigen, kann dies negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Geschäftsverlaufes nehmen.

Die Gesellschaft verspricht sich Erfolge insbesondere durch die Verknüpfung ihrer Technologie mit bestehenden Softwareanwendungen. Damit ist die Gesellschaft in einem Geschäftsfeld tätig, das auf Grund der Neuartigkeit der Technologien und deren noch nicht absehbaren Akzeptanz bei potentiellen Kunden mit hohen Risiken behaftet ist. Der Fokus der Gesellschaft liegt dabei auf der Automatisierung von Prozessen innerhalb der zur Anwendung kommenden Software, so dass der Erfolg der Gesellschaft wesentlich von der Integrationsfähigkeit, der Kundenakzeptanz sowie der Bereitschaft anderer Hersteller zur Anbindung der Technologie abhängig sein wird.

Im Markt herrscht aktuell Aufklärungsbedarf über automatisierte Management-Software-Lösungen und somit über die Technologie der Gesellschaft und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Die Gesellschaft hat jedoch nur begrenzt Einfluss darauf, ob ihre Technologie im Markt verwendet wird und sich im Markt durchsetzen kann. Maximaler Nutzen kann aus der Technologie der Gesellschaft allerdings nur dann gezogen werden, wenn sie in die bestehende Infrastruktur integriert wird.

Der Erfolg der Gesellschaft sowie des GROUP-Konzerns ist weiter davon abhängig, dass sich im E-Mail-Sektor ein Markt für automatisierte Systeme bildet. Nur wenn Kunden und Partner von dem Nutzen der Technologie überzeugt werden, kann überhaupt ein Markt entstehen. Insbesondere müssen die potentiellen Kunden und Partner bereit sein, für diese Technologie möglicherweise ein höheres Entgelt zu zahlen, was sich als Wettbewerbsnachteil herausstellen kann.

Die Gesellschaft ist abhängig von der Lizenzierung ihrer Technologie bzw. dem Verkauf ihrer Produkte. Sollte kein oder ein unzureichend ausgeprägter Markt für diese Technologie entstehen, kann dies erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Die Softwareindustrie ist durch sich rasant verändernde Märkte und Technologien, immer wieder neu entstehende Normen und Vorschriften, regulatorische Beschränkungen und die häufige Einführung neuer Produkte gekennzeichnet. Auf Grund der Einführung neuer Produkte und der damit verbundenen neuen Technologien, sowie der häufigen Entstehung neuer Normen und regulatorischer Beschränkungen besteht die Gefahr, dass die Produkte der Gesellschaft schnell veralten bzw. weniger wettbewerbsfähig oder marktgängig werden. Das Entwicklungsverfahren für die Technologie der Gesellschaft ist extrem komplex und bedarf einer umfangreichen und kontinuierlichen Entwicklungstätigkeit. Der Erfolg der Gesellschaft sowie des Konzerns hängt auch von der Fähigkeit zur rechtzeitigen, kosteneffizienten und kontinuierlichen Verbesserung ihrer bestehenden Technologien, der Entwicklung neuer, auf die zunehmende Komplexität und Wandlung der Marktanforderungen abgestimmter Technologien sowie der Berücksichtigung des allgemeinen technologischen Fortschritts und der immer wieder neu entstehenden Normen ab. Es besteht die Möglichkeit, dass es der Gesellschaft nicht gelingt, neue Technologien zu entwickeln, die allgemeine Akzeptanz finden.

Es gibt keine Gewähr dafür, dass es der Gesellschaft künftig gelingen wird, innovative neue Produkte zu entwickeln. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bereits entwickelte Technologien veralten. Möglicherweise wird die Gesellschaft künftig nicht in der Lage sein, den sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen des Marktes Rechnung zu tragen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Wettbewerber Produkte gleicher oder höherer Qualität und Funktionalität zu günstigeren Preisen anbieten, oder dass die Gesellschaft aus technischen, rechtlichen, finanziellen oder sonstigen Gründen nicht imstande sein sollte, sich rechtzeitig auf Veränderungen der Marktbedingungen oder der Kunden- oder Endverbrauchernachfrage einzustellen.

Der Eintritt der vorgenannten Risiken kann erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Risiken aus künftigen Akquisitionen

Die Gesellschaft beabsichtigt, zukünftig sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch im Ausland organisch und auch durch Akquisitionen und Zusammenschlüsse weiter zu wachsen. Konkrete Planungen hierzu bestehen aber derzeit nicht.

Der Erfolg künftiger Unternehmenskäufe, Beteiligungen, Zusammenschlüsse oder anderen Beteiligungen ist grundsätzlich nicht gewährleistet. Trotz sorgfältiger Überprüfung könnten etwaige Fehleinschätzungen von Risiken sowie sonstige Misserfolge im Zusammenhang mit Akquisitionen, Beteiligungen und Joint Ventures erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

5.3. Chancen des Unternehmens

Zusammengefasst stellen sich wesentliche Chancen für die Gesellschaft und den Konzern wie folgt dar:

Das Produktset des Konzerns bietet aufgrund der hohen Anforderungen an professionelle und sichere Kommunikation den Kunden aus dem Großunternehmensumfeld und dem Mittelstand intelligente Lösungen zur effizienten und gesetzeskonformen Abbildung wesentlicher Unternehmensprozesse wie E-Mail Kommunikation, Customer Relationship Management und Archivierung. Der Servicebereich wurde und wird weiter ausgebaut, um der zunehmenden Nachfrage nach Dienstleistungen gerecht zu werden. Gerade die Zunahme an gesetzlichen Regelungen im nationalen und internationalen Umfeld und die Zunahme an elektronischen Informationen insgesamt fordert die entsprechende Reaktion von Unternehmen in Bezug auf die Ausrichtung ihrer Kommunikationsstrukturen. Hier liegt das Potenzial.

Dabei sind die Märkte in den USA und Westeuropa am stärksten mit dieser Plattform durchdrungen, während die Märkte in Asien und Südamerika das größte Wachstum für diese Plattform aufweisen.

6. Prognosebericht

Zuletzt hat die Kommission der Europäischen Union ihre Wachstumsprognosen für die Eurozone auf 1,8% abgesenkt. Gleichzeitig erwartet die Kommission einen weiteren Anstieg der Verbraucherpreise.

Die US-Notenbank hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr wegen der Folgen der Finanzmarktkrise erneut deutlich gesenkt. Die Experten erwarten nunmehr wegen der Verschärfung der Korrektur auf dem Immobilienmarkt, der geringeren Verfügbarkeit von Krediten und höherer Ölpreise ein reales Wirtschaftswachstum von 1,3 bis 2,0% für 2008.

Laut einer Umfrage im Dezember 2007 des Branchenverbandes BITKOM blickt die deutsche Hightech-Industrie gleichwohl mit großer Zuversicht in das Jahr 2008. 78% der befragten Unternehmen erwarten im kommenden Jahr steigende Umsätze. 16% rechnen mit einem stabilen Geschäft und nur 6% gehen von sinkenden Umsätzen aus.

Zentrale Themenbereiche im E-Mail-Management, wie Sicherheit, Compliance und Archivierung und Lösungen, die eine 360-Grad Sicht auf den Kunden ermöglichen, stehen dabei neben den üblichen infrastrukturellen Themen weiterhin ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen.

Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen Ihre Chancen, Risiken und Ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Branchen sind von großer Bedeutung für die Unternehmen des GROUP-Konzerns, da sich deren Geschäftsbeziehungen ausschließlich auf den so genannten Business-to-Business (B2B) Bereich konzentrieren.

Die Risiken, die einem weiteren Wachstum der Weltwirtschaft entgegenstehen könnten, sind beträchtlich. Neben den steigenden Preisen für Energie und Rohstoffe, die die hohe Nachfrage aus den sich entwickelnden Ländern in Asien nach sich zieht, stellen die Auswirkungen der Krise auf dem US-Immobilienmarkt eine große Gefahr dar. Zwar gelang es den internationalen Notenbanken, das weltweite Finanzsystem mit einer massiven Liquiditätsversorgung und zahlreichen Zinssenkungen zu stabilisieren, doch könnten der Preisverfall von Immobilien in den USA, ein zurückgehender Konsum der privaten Haushalte, verteilte Kreditrisiken und sinkende Unternehmensgewinne einhergehend mit sinkenden Investitionen die Konjunktur in den USA und – in Folge dessen – anderer Volkswirtschaften beeinträchtigen.

Gleichwohl gibt es auch gute Gründe dafür, dass die Risiken nur solche bleiben und die Weltkonjunktur insgesamt anzieht. Beispielsweise begünstigt der derzeit schwache US-Dollar für europäische Unternehmen die aktuell hohen Rohstoffpreise, die zumeist in Dollar abgerechnet werden.

Es bleibt abzuwarten, in wie weit die herrschende Dynamik der deutschen Wirtschaft durch die internationalen Entwicklungen geprägt sein wird. Erste, jedoch vorsichtig zu bewertenden Ergebnisse liegen vor. So hat die OECD ihre Wachstumsprognose für Deutschland leicht erhöht. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum werde die Wirtschaft in Deutschland im ersten Quartal 2008 voraussichtlich um 0,6% wachsen.

GROUP ist mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr 2008 und auch für 2009 zuversichtlich, die Umsatz- und Ergebnissteigerungen des abgelaufenen Geschäftsjahres erneut zu wiederholen und auch weiter zu steigern. Neben der Zunahme im Bereich der Großprojekte sollte auch die Strategie der weiteren Marktkonsolidierung und der Ausbau des internationalen Geschäftes hierzu beitragen können.

7. Vergütungsbericht

Das Vergütungssystem der Group Technologies AG sieht unterschiedliche Vergütungskomponenten für die Vorstands-mitglieder und Aufsichtsratsmitglieder vor. Die Vergütungskomponenten unterscheiden sich dabei hinsichtlich ihrer Höhe und ihrer Struktur.

Die Gesamtstruktur der Vorstandsvergütung wird vom Aufsichtsrat festgelegt. Dem Vorstand wird eine leistungsorientierte (bezogen auf die Tantieme) Vergütung gewährt. Die Vergütung besteht aus dem Fixum, das erfolgsunabhängig ist und der Tantieme die leistungsbezogen ist. Darüber hinaus erhalten die Vorstandsmitglieder Zuschüsse zur Altersvorsorge.

In der Satzung der Gesellschaft ist die Möglichkeit zur Ausgabe von Aktienoptionen als langfristige Anreizwirkung vorgesehen. In der Vergangenheit wurden allerdings nur vereinzelnd Optionsrechte gewährt, sodass das aktuelle Vergütungssystem diese Form der Vergütung nicht mehr vorsieht.

Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung des Vorstands bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die Leistung des Vorstands insgesamt, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftschancen des Unternehmens unter Berücksichtigung des Vergleichsfeldes.

Eine Zusage von Leistungen für den Fall einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit infolge eines Kontrollwechsels ist in den Vorstandsverträgen zurzeit nicht geregelt.

Die variable Vergütung ist abhängig von dem Erfolg des Konzerns. Dabei finden die im Unternehmen verwendeten Steuerungskennzahlen Anwendung.

Der Vorstand hat für seine Tätigkeiten in den Tochtergesellschaften keine Vergütungen erhalten.

Dem Vorstand wurden seitens der Gesellschaft keine Kredite gewährt.

Die Aufsichtsratvergütung wird von der Hauptversammlung bestimmt und ist in § 12 der Satzung festgelegt. Im Hinblick auf die sachneutrale Arbeit des Aufsichtsrats und losgelöst vom operativen Geschäft erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats keine erfolgsabhängige Vergütung.

8. Berichterstattung der Group Technologies AG gemäß § 289 Abs. 4 HGB bzw. § 315 Abs. 4

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Group Technologies AG ist geregelt in § 4 der Satzung und stellt rechtlich gesehen eine satzungsgemäß festgelegte Bilanzziffer dar. Es dient vorrangig der Sicherung von Gläubigern der Gesellschaft und beträgt 25.232.000,00 Euro, eingeteilt in 25.232.000 nennwertlose Inhaber-Stammaktien zum rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie, wobei jede Stückaktie eine Stimme gewährt.

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen

Solche Beschränkungen bestehen nach Kenntnis des Vorstands nicht.

Beteiligung von über 10 Prozent am Kapital

Herr Joerg Ott hielt zum Bilanzstichtag 31.12.2007 10,84% der Stimmrechte an der Group Technologies AG, davon waren ihm 10,55% der Stimmrechte der vbv Vitamin-B Venture GmbH nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen

Aktien mit Sonderrechten wurden nicht ausgegeben.

Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben

Die Arbeitnehmer, die Aktien der Group Technologies AG halten, üben ihre Kontrollrechte wie andere Aktionäre unmittelbar nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und der Satzung aus.

Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern

Die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern ist im Aktiengesetz geregelt. Die Vorschrift des § 84 AktG regelt die Einzelheiten der Bestellung und Abberufung der Vorstandsmitglieder. Diese Regelung verlagert die alleinige Personalkompetenz den Vorstand betreffend auf den Aufsichtsrat. Vorstandsmitglieder dürfen für höchstens fünf Jahre bestellt werden. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig.

Bestimmungen über Änderungen der Satzung

Jede Änderung der Satzung bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung (§ 179 AktG). Die Befugnis zu Änderungen, die nur die Fassung betreffen, ist in der Satzung der Group Technologies AG dem Aufsichtsrat übertragen worden (§ 14). Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit die Satzung nicht im Einzelfall etwas anderes anordnet oder zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Satzungsänderungen werden mit der Eintragung in das Handelsregister wirksam (§ 181 Absatz 3 AktG).

Befugnisse des Vorstands, insbesondere zur Ausgabe oder dem Rückkauf von Aktien

Der Gesellschaft stehen verschiedene Möglichkeiten offen, durch eine Erhöhung des Grundkapitals neues Kapital zuzufügen. Das genehmigte Kapital (geregelt in den §§ 202 bis 206 AktG) bezweckt die Erleichterung der Kapitalbeschaffung. Die Hauptversammlung kann den Vorstand daher ermächtigen, das Grundkapital bis zu einem bestimmten Nennbetrag zu erhöhen. Diese Ermächtigung kann für die Zeitdauer von maximal fünf Jahren und höchstens für einen Nennbetrag von 50 Prozent des Grundkapitals erteilt werden. Bei der Gesellschaft besteht im Geschäftsjahr 2007 genehmigtes Kapital als Genehmigtes Kapital I, Genehmigtes Kapital II und Genehmigtes Kapital III (§ 5 Absätze 1 bis 4 der Satzung). Das Genehmigte Kapital I und das Genehmigtes Kapital II sind zum Ablauf des 31.10.2007 erloschen, so dass zum 31.12.2007 bei der Gesellschaft satzungsgemäß noch ein genehmigtes Kapital III von 2.514.738,00 Euro vorhanden ist. Hier läuft die Fünfjahresfrist zum 31.10.2011 ab.

Mit Beschluss der Hauptversammlung ist das Grundkapital um bis zu 2.500.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 2.500.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital IV). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 19. November 2002 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endete mit Ablauf des 31. Oktober 2007.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, wurden nicht getroffen.

Eisenach, 31. März 2008

Jörg Ott Markus Ernst

Vorstand Vorstand

Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2007 (zum 31.12.2007) Group Technologies AG Konzern gemäß IFRS

Aktiva Bilanz Bilanz
Group Technologies Group Technologies
Konzern Konzern
31.12.2006 31.12.2007
EUR EUR
LANGFRISTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Firmenwerte 18.859.796,51 21.713.733,65
sonstige immaterielle Vermögenswerte 3.177.839,32 4.580.799,81
Sachanlagen 383.283,36 589.069,43
Finanzanlagen 3.022.943.05 1.309.026,11
25.443.862,24 28.192.629,00
aktive latente Steuern 4.207.041,50 3.295.848,55
KURZFRISTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Vorräte 69.403,60 0,00
3.020.391,30 5.301.823,39
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen- 402.643,21 524.040,84
sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel 1.483.227,15 1.432.993,28
4.975.665,26 7.258.857.51
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 95.477,87 1.213.532,37
SUMME VERMÖGENSWERTE 34.722.046,87 39.960.867,43
Passiva Bilanz Bilanz
Group Technologies Group Technologies
Konzern Konzern
31.12.2006 31.12.2007
EUR EUR
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 22.746.738,00 25.232.000,00
Kapitalrücklage 3.190.716,13 3.269.507,16
Rücklage für Währungsumrechnung $-2.554,51$ 35.074,38
Ergebnisvortrag -2.605.807,62 -1.616.609,97
Konzernergebnis 989.197,65 1.212.599,43
Minderheitenanteile 7.111,01 -199.296,43
eigene Anteile -160.000,00 0,00
24.165.400,66 27.933.274,57
LANGFRISTIGE SCHULDEN
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. 116.267,00 118.267,00
sonstige langfristige Rückstellungen 403.000,00 167.500,00
langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 0.00 0,00
langfristige sonstige Verbindlichkeiten 255.057,20 982.439,96
774.324,20 1.268.206,96
KURZFRISTIGE SCHULDEN
Verbindlichkeiten aus Lieferungen + Leistungen. 1.336.492.03 1.997.970,34
Sonstige Verbindlichkeiten 1.030.381,28 1.427.325,07
übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.899.125.50 164.247.23
sonstige kurzfristige Rückstellungen. 2.028.004.38 2.953.181,87
6.294.003.19 6.542.724,51
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 3.488.318,82 4.216.661,39
SUMME EIGENKAPITAL UND SCHULDEN 34.722.046,87 39.960.867,43
Group Technologies Group Technologies
Gewinn- und Verlustrechnung Konzern Konzern
01.01.-31.12.2006 01.01.-31.12.2007
EUR EUR
Umsatzerlösel 17.509.094,81 20.732.411.32
Erträge aus aktivierten Eigenleistungen 631.674,53 718.228,37
Sonstige betriebliche Erträge 1.314.729,38 1.274.525,86
Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen 3.083.286,89 4.314.367,54
Rohertrag 16.372.211,83 18.410.798,01
Personalaufwand 7.637.335,77 9.054.992,79
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.170.816,29 5.305.806,26
Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit vor
Abschreibungen (EBIT DA) 3.564.059,77 4.049.998,96
Abschreibungen 2.050.659,22 1.702.766,36
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 1.513.400,55 2.347.232,60
Zinserträge/-aufwendungen -120.339,37 -118.875,07
anteiliger Gewinn aus assoziierten Unternehmen. 13.548,37 28.035,61
Abschreibung auf Finanzanlagen 400.000,00 250.000,00
Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen) 1.006.609,55 2.006.393,14
Steuern $-15.811,78$ -758.411,31
Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag vor
Minderheitenanteilen 990.797,77 1.247.981,83
Ergebnisanteile von Minderheiten $-1.600, 12$ $-35.382,40$
Konzernergebnis 989.197.65 1.212.599,43
Cash flow statement zum 31.12.2007 (IFRS) 2007 2006
TEUR TEUR
Laufende Geschäftstätigkeit
Konzernergebnis zum 31. Dezember vor Steuern 2.006 1.266
Berichtigungen für
1. Abschreibungen/Zuschreibungen 1.953 2.051
2. Unrealisierte Währungsgewinne/-verluste, netto
3. Zinserträge
4. Zinsaufwendungen
5.a. (-) Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
5.b. (+) Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
Betriebliches Ergebnis vor Änderungen im Nettoumlaufvermögen 3.959 3.316
6. (-/+) Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus LuL und sonstigen Aktiva
Vorräte 69 252
Forderungen $-1.855$ 1.422
Lieferantenverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten. 2.880 $-7.341$
7. (-/+) Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 5.053 $-2.350$
8. Zinszahlungen
9. Zahlungen für Ertragsteuern 0
Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus fortgeführter laufender Geschäftstätigkeit 5.053 $-2.350$
Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus nicht fortgeführter laufender Geschäftstätigkeit
Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus laufender Geschäftstätigkeit 5.053 $-2.350$
TEUR TEUR
Investitionstätigkeit
Ein- und Auszahlungen für:
1. Erwerb von immateriellem Anlagevermögen. $-3.324$ $-1.096$
2. Erwerb von Sachanlagevermögen $-356$ $-94$
3. Erlöse aus dem Abgang für Sachanlagevermögen. 0 0
4.a Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen. $-34$ $-175$
4.b abzüglich erhaltener Zahlungsmittel 0 0
5.a. Veräußerung von konsolidierten Unternehmen
Cash flow statement zum 31.12.2007 (IFRS) 2007 2006
Finanzierungstätigkeit TEUR TEUR
Ein- und Auszahlungen für:
Zu-/Abnahme der langfristigen Finanzverbindlichkeiten 727
Eigenkapitalerhöhungen $-163$ -23
Sonstige Finanzverbindlichkeiten $-126$
Zu-/Abnahme der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten $-2.147$
Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus der Finanzierungstätigkeit $-1.582$ -103
ÄNDERUNG DES FINANZMITTELFONDS 2007 2006
TEUR TEUR
Zahlungsmittelbestand zum 1.1. 1.501 5.321
Veränderung des Zahlungsmittelbestandes
Mittelfluß aus laufender Geschäftstätigkeit
Mittelfluß aus Investitionstätigkeit
Mittelfluß aus Finanzierungstätigkeit
Währungsausgleich
5.053
$-3.715$
$-1.582$
38.
$-2.350$
$-1.365$
$-103$
-3.
Zahlungsmittelbestand zum 31.12. 1.295 1.501

Anhang zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2007 (zum 31.12.2007) Group Technologies AG Konzern gemäß IFRS

Allgemeine Angaben

Die Group Technologies AG (nachfolgend kurz als "Group" bezeichnet) mit ihrem Sitz in Eisenach, Hospitalstrasse 6 (Deutschland), ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 405713 eingetragen. Sie ist das Mutterunternehmen des Group-Konzerns. Die Group ist am geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Hinsichtlich der Art der Geschäftstätigkeit und der Hauptaktivitäten verweisen wir auf den Lagebericht und die Segmentberichterstattung unter Abschnitt VII.

Der Vorstand wird den Konzernabschluss voraussichtlich am 24. April 2008 zur Veröffentlichung freigeben.

Der Aufsichtsrat billigte den Konzernabschluss in seiner Sitzung am 24. April 2008. Der zum 31. Dezember 2007 aufgestellte Konzernabschluss und der Lagebericht wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers gemäß § 325 HGB bekannt gemacht.

Der Konzernabschluss der Group ist in Anwendung von § 315 a HGB nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der EU anerkannten Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London / Großbritannien sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden.

Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz des historischen Anschaffungs- und Herstellungskostenprinzips mit Ausnahme gewisser Positionen, wie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, die mit ihrem Zeitwert ausgewiesen werden. Den Jahresabschlüssen, der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Wertansätze, die auf steuerlichen Vorschriften beruhen, werden nicht in den Konzernabschluss übernommen. Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses (31. Dezember 2007).

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEuro) angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

In der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz werden einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst; sie werden im Anhang erläutert.

Neben der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz beinhaltet der IFRS-Konzernabschluss als weitere Komponenten die Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen, die Kapitalflussrechnung und den Anhang. Der separate Bericht über die Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht gemäß § 315 Abs. 1 HGB) ist im Lagebericht enthalten.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach der Fristigkeit. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres fällig sind. Entsprechend werden Vermögenswerte und Schulden als langfristig klassifiziert, wenn sie länger als ein Jahr im Konzern verbleiben. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte werden grundsätzlich als kurzfristige Posten ausgewiesen. Latente Steueransprüche bzw. -verbindlichkeiten werden grundsätzlich als langfristig dargestellt.

Minderheitsanteile konzernfremder Gesellschafter sind als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen.

Die der Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS zugrunde gelegten Schätzungen und Annahmen wirken sich auf die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden, die Angabe von Eventualforderungen und – verbindlichkeiten zu den jeweiligen Stichtagen sowie die Höhe von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperiode aus. Obwohl diese Annahmen und Schätzungen nach bestem Wissen der Unternehmensleitung auf Basis der laufenden Ereignisse und Maßnahmen beruhen, können die tatsächlichen Ergebnisse letztendlich von diesen Einschätzungen abweichen.

Im Geschäftsjahr 2007 fanden die von der EU verabschiedeten Rechnungslegungsstandards und Interpretationen, soweit sie auf den Group - Konzern anwendbar waren, Anwendung.

Keine der neuen Rechnungslegungsvorschriften hatte jedoch einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der laufenden Berichtsperiode. Im August 2005 hat das IASB den neuen Standard IFRS 7 (Financial Instruments: Disclosures) veröffentlicht, welcher für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2007 beginnen, anzuwenden ist. Durch den neuen Standard werden die ab dem Geschäftsjahr 2007 notwendigen Anhangsangaben zu Finanzinstrumenten vorgegeben.

IFRS 7 postuliert, dass Finanzinstrumente in Klassen ähnlicher Instrumente einzuteilen sind und bestimmten Angabepflichten auf Ebene der Einzelklassen nachzukommen ist. IFRS 7 fordert einerseits, Informationen über die Bedeutung der Finanzinstrumente für die Finanzlage und Ertragskraft des Unternehmens und andererseits Informationen über Art und Ausmaß der mit den Finanzinstrumenten verbundenen Risiken sowie die Art und Weise der Handhabung dieser Risiken offen zu legen.

Als Ergänzung zu IFRS 7 hat das IASB weitere Änderungen in IAS 1 Presentation of Financial Statements veröffentlicht, woraus geänderte Angabepflichten zum Kapital resultieren.

Die folgenden Interpretationen bzw. Regelungen der IASB treffen für die Geschäftstätigkeit der Group nicht zu bzw. werden aufgrund des gegebenen Wahlrechts erst in den folgenden Konzernabschlüssen der Group berücksichtigt:

IFRIC 8, IFRIC 9, IFRIC 10, IFRIC 11, IFRIC 12, IFRIC 13, IFRIC 14 und IFRS 8.

I. Abgrenzung des Konsolidierungskreises

1. Konzern- und Beteiligungsunternehmen

1.1 Einbezogene Tochterunternehmen

In den Konzernabschluss der Group Technologies AG sind die folgend aufgeführten Tochterunternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen worden; im Vorjahr waren dies acht Tochterunternehmen.

Verbundenes
Unternehmen
Sitz Eigenkapital
zum
31.12.2007
Anteil am gez.
Kapital
Ergebnis des
Geschäftsjahre
s
Zeitpunkt
der.
Erstkonso-
lidierung
EURO EURO EURO
ebVOKUS Software GmbH Dresden 55.851.73 40.000,00 100% 36,776,66 1.11.2005
arcaTRUST Software GmbH Dresden $\sim$ 52.367.13 25,000,00 100% 19.520,61 1.10.2005
GEDYS Software Holding OY Helsinki 1.155.639.32 64.000,00 100% 82.275,83 31.12.2005
GEDYS Internet Products N.V. DenHaag $-1.508.255,04$ 100,000,00 100% - 418.195.86 31.12.2005
GEDYS Symfoni Nordic AS Oslo. 16.911.92 12.523,48 50% 2.694.25 31.12.2005*
GT US Inc. d/b/a GROUP
Technologies Milford $\sim$ 129.863,39 847,67 100% - 205.369,60 31.12.2005
GEDYS IntraWare GmbH Eisenach 753.471.56 50,000,00 100% 101.021,23 31.12.2005
GEDYS (SALES) UK LIMITED Warrington $\overline{\phantom{a}}$ 438.457.35 21.951,85 100% - 226.570,52 31.12.2005
Relavis Corporation New York $\sim$ 514.200,54 619,32 60,78% 86.790,76 1.8.2007

Bei den Unternehmen GEDYS IntraWare GmbH und GEDYS (Sales) UK Limited handelt es sich um Enkelgesellschaften, deren Anteile von der GEDYS Software Holding Oy bzw. der GEDYS Internet Products N.V. jeweils vollständig gehalten werden.

Im Geschäftsjahr 2007 erwarb die Group Technologies AG 50,65 % der Anteile an der Relavis Corporation, New York, U.S.A. durch Ausgabe neuer Aktien (Kapitalerhöhung in Höhe von 2.485 TEuro). Hierbei wurden alle stimmrechtsberechtigten Aktien durch die Gesellschaft erworben. Die Eintragung der Sacheinlage in das Handelsregister erfolgte am 04. September 2007. Des Weiteren erwarb die Gesellschaft am 11. Dezember 2007 weitere 10,13 % der Anteile an der Relavis Corporation zu einem Kaufpreis von 500 TEuro durch Hingabe von 7,5 % der N2V-Anteile und besitzt somit zum Bilanzstichtag 60,78 %.

Die Akquisition wirkt sich wie folgt auf Vermögen und Schulden des Konzerns aus:

TEuro
Goodwill 2.854,9
Immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation 784.2
Sachanlagen 260.4
Umlaufvermögen 563.3
Rückstellung und Verbindlichkeiten $-1.427.3$
Passive latente Steuern -313.7
Erworbenes Reinvermögen 2.721,8

Der Geschäftswert setzt sich aus nicht selbstständig aktivierbaren Vermögenswerten zusammen.

1.2 Assoziierte Unternehmen

Aufgrund der fehlenden Beherrschung bzw. Kontrolle wurden die SPEECHSPHERE LLC., Delaware (USA) und die B.E.R.S AN, Warna als assoziierte Unternehmen im Konzernabschluss erfasst. Die Beteiligung der Group Technologies AG an der SPEECHSPHERE LLC., mit Anschaffungskosten in Höhe von 315.000,00 Euro, beträgt 50 %. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der 1. Juli 2005. Im Geschäftsjahr weist diese Gesellschaft ein Jahresergebnis von 37.710,62 Euro aus. Die Beteiligung der Group Technologies AG an der B.E.R.S AN, mit Anschaffungskosten in Höhe von 265.000,00 Euro, beträgt 50 %. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der 31. Dezember 2006. Im abgelaufenen Geschäftsjahr weist diese Gesellschaft ein Jahresergebnis in Höhe von 20.963,29 Euro aus. Im Geschäftsjahr 2007 wurden 28.035,61 Euro als Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss ausgewiesen.

Zusammengefasste Finanzinformationen
Assoziiertes
Unternehmen
Gesamtwert
Vermögens-
werte
Schulden Umsatzerlöse Jahres-
ergebnis
2007
EURO EURO EURO EURO
B.E.R.S. AN
SPEECHSPHERE LLC
261.785,46
345.108,63
41.926,58
286.891,07
150.833,42
131.872,92
20.963,29
37.710,62

II. Konsolidierungsgrundsätze

1. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte enthalten überwiegend Geschäfts- oder Firmenwerte, erworbene Software sowie aktivierte Softwareentwicklungsleistungen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit die Entwicklungskosten nach IAS 38 aktivierungsfähig sind, werden diese mit den zurechenbaren Personal- sowie Gemeinkosten angesetzt.

Selbst erstellte Software kann zum Vertrieb an Dritte bestimmt sein oder vom Unternehmen selbst genutzt werden. Sofern die Voraussetzungen für eine Aktivierung nicht gegeben sind, werden die Aufwendungen im Jahr ihrer Entstehung ergebniswirksam erfasst.

Die Group schreibt in Übereinstimmung mit den IFRS-Regelungen immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer auf den geschätzten Restbuchwert ab. Darüber hinaus wird bei Vorliegen besonderer Umstände im Sinne von IAS 36 ein Werthaltigkeitstest vorgenommen und gegebenenfalls werden außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Die Nutzungsdauer für erworbene Software beträgt zwischen drei bis fünf Jahren, für selbst erstellte Software drei Jahre.

Die im Rahmen einer Akquisition erworbenen immateriellen Vermögenswerte, die nicht die Kriterien einer separaten Erfassung erfüllen, werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und einmal jährlich hinsichtlich ihrer Werthaltigkeit in Form eines Impairmenttests überprüft. Sofern die Werthaltigkeit nicht mehr gegeben sein sollte, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Geschäfts- oder Firmenwerten und immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer wird im Group-Konzern grundsätzlich der Nutzungswert herangezogen. Basis hierfür ist die vom Management erstellte aktuelle Planung. Die Planungsprämissen werden jeweils an den aktuellen Erkenntnisstand angepasst. Dabei werden angemessene Annahmen zu makroökonomischen Trends sowie historische Entwicklungen berücksichtigt. Für die Ermittlung der Cashflows werden grundsätzlich die erwarteten Wachstumsraten der betreffenden Märkte zugrunde gelegt.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige und, sofern erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wird linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen hauptsächlich Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren zugrunde.

Sofern Sachanlagen verkauft, stillgelegt oder verschrottet werden, wird der Gewinn bzw. Verlust aus der Differenz zwischen dem Nettoverkaufserlös und dem Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen erfasst.

Finanzinstrumente

Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei einem Unternehmen zur Entstehung eines finanziellen Vermögenswertes und bei einem anderen Unternehmen zur Entstehung einer finanziellen Verbindlichkeit oder eines Eigenkapitalinstruments führt. Finanzielle Vermögenswerte umfassen insbesondere Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige ausgereichte Kredite und Forderungen. Finanzielle Verbindlichkeiten begründen regelmäßig einen Rückgabeanspruch in Zahlungsmitteln oder einen anderen finanziellen Vermögenswert. Darunter fallen insbesondere Anleihen und sonstige verbriefte Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Derivative Finanzinstrumente im Sinne IAS 32 werden zum Bilanzstichtag nicht gehalten. Finanzinstrumente werden grundsätzlich angesetzt, sobald ein Unternehmen des Group-Konzerns Vertragspartei der Regelungen des Finanzinstruments wird. Bei marktüblichen Käufen oder Verkäufen (Käufe oder Verkäufe im Rahmen eines Vertrags, dessen Bedingungen die Leistung des Vermögenswertes innerhalb eines Zeitraums vorsehen, der üblicherweise durch Vorschriften oder Konventionen des jeweiligen Marktes festgelegt wird) ist für die erstmalige bilanzielle Erfassung sowie den bilanziellen Abgang allerdings der Erfüllungstag relevant, d. h. der Tag, an dem der Vermögenswert an oder durch den Group-Konzern geliefert wird. Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten werden unsaldiert ausgewiesen.

Finanzielle Vermögenswerte werden bei ihrem erstmaligen Ansatz mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Dabei sind bei allen finanziellen Vermögenswerten, die in der Folge nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, die dem Erwerb direkt zurechenbaren Transaktionskosten zu berücksichtigen.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, welche Geldkonten und kurzfristige Geldanlagen bei Kreditinstituten einschließen, haben beim Zugang eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten und sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere kurzfristige Forderungen werden – ggf. unter Anwendung der Effektivzinsmethode – mit dem Erstbuchwert abzüglich Wertminderungen bewertet. Die Wertminderungen, welche in Form von Einzelwertberichtigungen sowie pauschalierten Einzelwertberichtigungen vorgenommen werden, tragen den erwarteten Ausfallrisiken hinreichend Rechnung; konkrete Ausfälle führen zur Ausbuchung der betreffenden Forderungen. Im Rahmen von Einzelwertberichtigungen werden finanzielle

Vermögenswerte, für welche ein potenzieller Abwertungsbedarf besteht, anhand gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften gruppiert und gemeinsam auf Wertminderungen untersucht sowie ggf. wertberichtigt.

Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Verwendung von Wertberichtigungskonten vorgenommen. Von der Möglichkeit, finanzielle Vermögenswerte bei ihrem erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewertende finanzielle Vermögenswerte zu qualifizieren, hat die Group bislang keinen Gebrauch gemacht.

Eigene Aktien

Eigene Aktien werden in Höhe der Anschaffungskosten offen als Kürzung des Eigenkapitals ausgewiesen.

Latente Steuern

Latente Steuern gemäß IAS 12 werden für sämtliche temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden der Steuerbilanz und der IFRS-Bilanz gebildet (Temporary-Konzept). Daneben sind latente Steuern aus Verlustvorträgen zu erfassen, sofern damit zu rechnen ist, dass sie genutzt werden können. Der Berechnung liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen.

Steuerverbindlichkeiten

Die Steuerverbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen aus laufenden Ertragsteuern. Latente Steuern werden in gesonderten Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Andere Rückstellungen

Gemäß IAS 37 werden Rückstellungen gebildet, soweit gegenüber Dritten eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und deren Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Rückstellungen, die nicht schon im Folgejahr zu einem Ressourcenabfluss führen, werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Abzinsung liegen Marktzinssätze zugrunde. Der Erfüllungsbetrag umfasst auch die erwarteten Kostensteigerungen. Rückstellungen werden nicht mit Rückgriffsansprüchen verrechnet. Resultiert aus der geänderten Einschätzung eine Reduzierung des Verpflichtungsumfangs, wird die Rückstellung anteilig aufgelöst und der Ertrag in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten werden bei ihrem erstmaligen Ansatz mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die dem Erwerb direkt zurechenbaren Transaktionskosten werden bei allen finanziellen Verbindlichkeiten, die in der Folge nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, ebenfalls angesetzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten werden grundsätzlich unter Anwendung der Effektivzinsmethode mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsätze – nach Abzug von Steuern und Erlösschmälerungen – werden zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs bzw. der Leistungserbringung und bei Vorliegen einer hinreichenden Wahrscheinlichkeit, dass der aus der Transaktion entstehende ökonomische Nutzung zufließen wird, realisiert.

Die Realisierung von Wartungserlösen erfolgt nach IAS 18 anteilig über den vertraglichen Leistungszeitraum. Beratungs- und Schulungsleistungen werden mit Leistungserbringung realisiert. Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt abzüglich Preisnachlässen, Kundenboni und Rabatten.

Schätzungen

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfordert, dass für die Bewertung bestimmter Bilanzposten und für den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen, die Überprüfung der Werthaltigkeit der aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte sowie die Realisierbarkeit von zukünftigen Steuerentlastungen zu nennen. Solche Abweichungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt. Die Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als zutreffend erachtet werden. Als bedeutend sind solche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu betrachten, die die Darstellung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage sowie die Cashflows des Group-Konzerns maßgeblich beeinflussen sowie eine schwierige, subjektive und komplexe Beurteilung von Sachverhalten erfordern, die häufig von Natur aus ungewiss sind und sich in nachfolgenden Berichtsperioden ändern können und somit deren Folgen schwer abzuschätzen sind.

Im Jahresabschluss zum 31.12.2007 ergaben sich Unterschiede zu den deutschen Rechnungslegungsvorschriften (HGB, AktG), insbesondere durch:

  • Aktivierung von Entwicklungskosten (IAS 38)
  • Die Bewertung von Pensionsrückstellungen (IAS 19)
  • Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag (IAS 21)
  • Die Bewertung von zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten

(financial assets held for trading) zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag (IAS 39)

  • Den Ansatz latenter Steuern aufgrund temporärer Differenzen und eines noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvortrages (IAS 12)
  • Die Bewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes (IAS 22) und
  • Die abweichende bilanzielle Darstellung der eigenen Anteile.

2. Währungsumrechnung

Konzerneinheitlich werden Fremdwährungsforderungen gem. IAS 21 § 11 grundsätzlich mit dem Geldkurs am Buchungstag bewertet.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Briefkurs am Buchungstag bewertet.

Im Konzernabschluss erfolgt die Währungsumrechnung der Bilanzpositionen der ausländischen Unternehmen grundsätzlich mit dem Stichtagskurs zum 31. Dezember 2007.

Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Jahresdurchschnittskurs (Mittelkurs des abgelaufenen Geschäftsjahrs) bewertet. Wesentliche Änderungen gegenüber der gemäß IAS 21 § 30 dargestellten Methode der Währungsumrechnung – Umrechnung zu Kursen am Tag des Geschäftsvorfalls ergeben sich nicht. Sicherungsgeschäfte werden nicht vorgenommen.

3. Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach IAS 27 (Consolidated and Separate Financial Statements) in Verbindung mit IFRS 3 (Business combinations) durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs. Dabei werden Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten mit ihren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Verbleibende Unterschiedsbeträge werden als Firmenwerte bilanziert. Die aufgedeckten stillen Reserven und Lasten werden im Rahmen der Folgekonsolidierung entsprechend den korrespondierenden Vermögenswerten und Schulden fortgeführt.

Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Die gruppeninternen Lieferungen und Leistungen erfolgen sowohl auf der Basis von Marktpreisen als auch von Verrechnungspreisen. Bei den Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht.

4. Finanzierungsrechnung

Die Finanzierungsrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente des Group-Konzerns im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Die Auswirkungen von Akquisitionen, Desinvestitionen und sonstigen Veränderungen des Konsolidierungskreises sind dabei eliminiert. In Übereinstimmung mit IAS 7 (Cashflow Statements) wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer und investiver Tätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die in der Finanzierungsrechnung ausgewiesene Liquidität umfasst Kassenbestände und Guthaben sowie kurzfristig fällige Überbrückungsgelder bei Kreditinstituten abzüglich kurzfristiger Bankenverbindlichkeiten. Die Finanzierungsrechnung stellt die Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zwischen zwei Stichtagen dar. In diesen Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sind zum 31. Dezember 2007 Zuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit enthalten.

Grundsätzlich muss daher die Finanzierungsrechnung die Gesamtheit aller Mittelzu- und -abflüsse beinhalten. Die zum Cashflow aus operativer Tätigkeit (Netto-Cashflow) korrespondierenden Größen werden in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung für das fortzuführende Geschäft detailliert ausgewiesen. Das operative Ergebnis, das den Aufsatzpunkt für die Finanzierungsrechnung darstellt, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung für das fortzuführende Geschäft ausgewiesen.

5. Kaufpreisallokation und Werthaltigkeitsprüfungen

Geschäfts- oder Firmenwerte, auch solche aus der Kapitalkonsolidierung, werden seit dem 1. Januar 2005 nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Gemäß IFRS 3 (Business Combinations) und dem in diesem Zusammenhang überarbeiteten Standard IAS 36 (Impairment of Assets) werden Geschäfts- oder Firmenwerte jährlich auf eine mögliche Wertminderung geprüft. Falls sich Ereignisse oder veränderte Umstände ergeben, die auf eine mögliche Wertminderung hindeuten, ist die Werthaltigkeitsprüfung gegebenenfalls häufiger durchzuführen. Die Group hat die erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte mit einem Buchwert von insgesamt 21.714 TEuro für Zwecke des Impairment Tests auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten (Cash Generating Units) verteilt. Als Cash Generating Units wurden dabei die voll konsolidierten Tochtergesellschaften und die Muttergesellschaft des Konzerns definiert. Sofern deren operativer Geschäftsbetrieb zusammengefasst von der Group geplant, budgetiert und kontrolliert wird, erfolgt eine entsprechende Zusammenfassung.

Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein infolge des Erwerbs der Relavis Corporation ein Firmenwert in Höhe von 2.855TEuro gebildet. Aufgrund der in 2005 vollzogenen Verschmelzungen wurden die Firmenwerte der ehemaligen global words AG sowie der GAP AG der GROUP Technologies AG zugeordnet und betragen zum Stichtag 7.810 TEuro.

Wertberichtigungen waren zum 31. Dezember 2007 nicht vorzunehmen.

III. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzernerfolgsrechnung

III. a Erläuterungen zur Konzernbilanz

VERMÖGENSWERTE

A. Kurzfristige Vermögenswerte

1. Liquide Mittel

Der Zahlungsmittelbestand beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 1.436 TEuro (Vj. 1.483 TEuro) und umfasst Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände. Die Bewertung erfolgt zum Nennbetrag.

In der Kapitalflussrechnung umfasst der Finanzmittelfonds neben den in dieser Position aufgeführten Zahlungsmitteln auch die Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 26 TEuro (Vj. 19 TEuro) als liquiditätsnahes Vermögen.

2. Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die wahrscheinlichen Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kann dem nachfolgenden Forderungsspiegel entnommen werden.

Euro Euro Euro
Forderungen
Stand 01.01.07
3.020.391,30
+ Zugang/
- Abgang
2.455.253,12
EMB
Stand 01.01.07
496.769,87
Zuführung/
+ Inanspruch-
nahme
EVVB 2007
EMB
Stand 31.12.07
101.370,79 -598.140,66 101.370,79
PV/B
Stand 01.01.07
66.008,58
- Zuführung/
+ Auflösung PWB
2007
72.450,24 72.450,24
PVVB
Stand 31.12.07
-138.458,82
Forderungen
Stand 31.12.07
5.301.823,39

Eine Altersanalyse der Forderungen, welche zum Abschlussstichtag überfällig waren, jedoch nicht wertgemindert wurden, können der nachfolgende Übersicht entnommen werden.

IUberfälligkeit in Tagen von 41 bis 80 von 81 bis 98 von 99 IGesamtergebnis
jüberfällige Forderungen 335.039.48 65,860,66 381.097.01 781.997.15

Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen sind im Geschäftsjahr 2007 mit 33 TEuro entstanden.

Die Restlaufzeit der Forderungen liegt mit Ausnahme der unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesenen Kautionen unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögenswerte umfassen Steuererstattungsansprüche (162 TEuro), sonstige gewährte Darlehen (148 TEuro) sowie Mietkautionen (116 TEuro).

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungen in Höhe von 1.214 TEuro betreffen Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen. Dies betrifft auch den Zinsaufwand in Höhe von 87 TEuro (Vj. 22 TEuro) aus der im Vorjahr aufgelegten und noch im Geschäftsjahr gezeichneten Wandelanleihe. Daneben umfassen die Rechnungsabgrenzungsposten eine Anzahlung auf einen Umsatzanteil für eine Basistechnologie in Höhe von 1.000 TEuro, die aufgrund zukünftiger Umsätze bis zum Geschäftsjahr 2012 abgeführt werden wird.

4. Vorräte

Der zum Vorjahresstichtag bestehende Warenbestand an Handelswaren in Höhe von 69 TEuro besteht zum 31. Dezember 2007 nicht mehr. Neben der Veräußerung der Handelswaren wurde im Geschäftsjahr 2007 eine Abwertung der Vorräte von 8 TEuro vorgenommen.

B. Langfristige Vermögenswerte

1. Sachanlagevermögen

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die jeweilige Nutzungsdauer wurde konzerneinheitlich an den bei dem Mutterunternehmen verwendeten ausgerichtet.

Abschreibungen der in der Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgeführten Computer-Hardware werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren verteilt. Die Abschreibungsdauer sonstiger Büroeinrichtungsgegenstände beläuft sich auf drei bis zehn Jahre. Büromöbel werden über einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren abgeschrieben.

Die Entwicklung des Sachanlagevermögens kann dem Konzernanlagespiegel entnommen werden.

2. Immaterielle Vermögenswerte

2.1 Geschäfts- oder Firmenwert

Der sich aus der Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode ergebende Geschäfts- oder Firmenwert wird nach "IFRS 3 "Business Combinations" nicht planmäßig abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte wurden im Rahmen eines Niederstwerttests (Impairment Test) auf ihre Werthaltigkeit untersucht. Zum Zugang zu den Firmenwerten aus dem Erwerb der Anteile an der Relavis Corporation verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt II.5.

Zeitpunkt
der
Erstkonsoli-
dierung
GoF per
31.12.2006
GoF per
31.12.2007
global words AG 01.10.02 3.722.813 3.722.813
GROUP Technologies AG 01.09.05 2.891.588 2.891.588
GT US Inc. d/b/a GROUP
Technologies 31.12.05 652.926 652.926
GEDYS Internet Products N.V. 31.12.05 967.551 967.551
GEDYS Software Holding OY 31.12.05 7.084.365 7.084.365
GEDYS Symfoni Nordic AS 31.12.05 937 ×
GEDYS (SALES) UK LIMITED 31.12.05 2.020.286 2.020.286
ebVOKUS Software GmbH 01.10.05 324.091 324.091
GAP AG für GSM
Applikationen und Produkte 31.12.05 1.195.240 1.195.240
Relavis Corporation 01.08.07 2.854.874
18.859.797 21.713.734

2.2 Entwicklungskosten

Die Kosten der Entwicklung neuer Softwareprodukte und die Weiterentwicklung bereits vermarkteter Produkte der Group Technologies AG werden in der Periode, in der sie anfallen, grundsätzlich als Aufwand erfasst. Soweit sie die Aktivierungsvoraussetzungen des IAS 38 § 45 erfüllen, werden sie aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten können den abgegrenzten Produkten zugeordnet werden. Die technische Realisierbarkeit des Produktes ist ebenso wie ein Absatzmarkt für diese Produkte gegeben.

Die im Berichtszeitraum angefallenen Entwicklungskosten resultieren aus dem der Entwicklungstätigkeit zuzurechnenden Personalkosten sowie Gemeinkosten, soweit diese mit der Entwicklungstätigkeit im Zusammenhang stehen und keine allgemeinen Verwaltungskosten darstellen. Die zurechenbaren Gemeinkosten werden direkt erfasst. Sie betrugen für den Bereich Entwicklung im Geschäftsjahr 2.246 TEuro (Vj. 1.677 TEuro). Der Zugang zu den aktivierten Entwicklungsleistungen betrug im Berichtsjahr 718 TEuro.

Die aktivierten Entwicklungskosten werden ab dem Stadium der Marktfähigkeit der neuen Produkte bzw. der wesentlichen Weiterentwicklungen (major releases) grundsätzlich über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen auf die aktivierten Entwicklungskosten (636 TEuro) werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Abschreibungen" ausgewiesen.

2.3 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen

Die unter dieser Position bilanzierten immateriellen Vermögenswerte sind entgeltlich erworbene Lizenzen. In 2007 betrug der Zugang 2.930 TEuro.

Diese Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Die jeweilige Nutzungsdauer wurde konzerneinheitlich an den bei dem Mutterunternehmen verwendeten ausgerichtet. Die planmäßigen Abschreibungen werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren vorgenommen.

Die Abschreibungen auf die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten (TEuro 1.527) werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Abschreibungen" ausgewiesen.

Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte im Zeitablauf kann gleichfalls dem Konzernanlagespiegel entnommen werden.

Zum Zugang in dieser Position aus dem Erwerb der Anteile an der Relavis Corporation verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt I.1.1. und II.5.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen beinhalten den Wert der 50 %-igen Beteiligungen an dem assoziierten Unternehmen B.E.R.S. AN mit einem Buchwert von 275 TEuro und der SPEECHSPHERE LLC. mit einem Buchwert von 389 TEuro sowie eine Ausleihung in Höhe von 125 TEuro an diese.

Ebenso beinhalten die Finanzanlagen nach der Entkonsolidierung der GEDYS Symfoni Nordic AS den Wert der 50 %-igen Beteiligung in Höhe von 6 TEuro.

Die Finanzanlagen beinhalten in Höhe von 500 TEuro (Vj. 2.250 TEuro) Wertpapiere des Anlagevermögens. Diese Wertpapiere des Anlagevermögens stellen zum 31.12.2007 eine 2,5 %-ige Beteiligung an der Net2Voice Inc., Delaware, dar. Durch die Bestrebungen der Gesellschaft die Anteile als Zahlungs-mittel zu verwenden, mussten Abschreibungen auf diese Finanzanlage in Höhe von 250 TEuro gebildet werden. Im Gegenzug dazu konnten im Geschäftjahr 2007 bereits 7,5 % der Anteile als Zahlungsmittel verwandt werden.

Die Genossenschaftsanteile wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (Rückdeckung der Pensionsverpflichtungen) erfolgte mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital. Dem Wertansatz liegen entsprechende Mitteilungen der Versicherungsgesellschaften zugrunde. Erträge aus der Verzinsung der Finanzanlagen wurden – entsprechend dem Aufwand für die Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen – im Altersversorgungsaufwand ausgewiesen.

4. Aktive latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden nach IAS 12 für zu erwartende Steuerminderungen und für zu erwartende Steuermehrbelastungen nachfolgender Geschäftsjahre angesetzt, sofern sie aus unterschiedlichen Wertansätzen einzelner Bilanzposten resultieren. Die Nutzung dieses latenten Steueranspruchs setzt voraus, dass positive Zukunftsergebnisse erwirtschaftet werden. Aufgrund der geänderten Geschäftsplanung der Group Technologies AG wurde der Steuervorteil aus den steuerlich nutzbaren Verlustvorträgen im Zeitraum der nächsten 5 Jahre ermittelt und eine Wertaufholung der aktiven latenten Steuern von rund 298 TEuro vorgenommen. Grundsätzlich können sich diese Bewertungsunterschiede zwischen der nationalen Steuerbilanz und der nationalen Handelsbilanz, der konzerneinheitlich bewerteten Bilanz und der nationalen Handelsbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen und so genannten "Tax Credits" ergeben. Latente Steuern basieren auf den nach der Steuerreform ab 2008 geänderten Steuersätzen. Buchungen latenter Steuern auf Konzernebene erfolgen grundsätzlich unter Ansatz des Konzernsteuersatzes von 30,2 % (Vorjahr 39 %).

Die latenten Steueransprüche und –schulden werden saldiert unter den aktiven latenten Steuern ausgewiesen. Nachfolgende Übersicht erläutert die Zusammensetzung der aktiven latenten Steuern.

31.12.2007
TEUR
31.12.2006
TEUR
Latente Steueransprüche 3.295,8 4.207,0
Latente Steueransprüche 4.051,4 4.753,4
Verlustvorträge
GROUP Technologies AG 3.070,4 3.527,7
GROUP Technologies Inc. 38,1 3.108,5 25,4 3.553,1
Temporäre Differenzen aus:
Unterschiedlicher Abschreibungsdauer LOGOS-Lize 767,4 1.108,6
unterschiedlicher Bewertung von Finanzanlagen 17,0 22,8
unterschiedlicher Bewertung der Drohverlustrückste. 105,1
aus Ergänzungsbilanzen. 53,3 942,8 68,9 1.200,3
Latente Steuerschulden 755,5 546,3
Temporäre Differenzen aus:
Aktivierung von Entwicklungskosten als
Immaterielle Vermögenswerte 441,8 546,3
Kaufpreisallokation Relavis 313,7

EIGENKAPITAL UND SCHULDEN

A. Schulden

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert und setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2006 31.12.2007
TEUR TEUR
Darlehen 1.898 0
Kontokorrentkredite 164
1.899 164

Hierbei handelt es sich vollumfänglich um kurzfristige Verbindlichkeiten. Die im Vorjahr bestandenen Darlehen sind im Geschäftsjahr 2007 getilgt worden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zählen nach IAS 39 § 8 i.V.m. IAS 32 zu den Finanzinstrumenten. Ein Zinsänderungsrisiko besteht bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hinsichtlich der Verpflichtungen aus Kontokorrentkrediten, die einen variablen Zinssatz beinhalten. Aufgrund der geringen Kredithöhe ist dies allerdings zu vernachlässigen.

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 1.997 TEuro (Vj. 1.336 TEuro).

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen und haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Steuerrückstellungen

Zum Bilanzstichtag wurden Steuerrückstellungen in Höhe von 230 TEuro für Ertragsteuern gebildet (Vj. 93 TEuro).

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden jeweils in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Bilanzstichtag erforderlich ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten der Gesellschaft abzudecken. Dabei wird gemäß IAS 37 jeweils der Betrag angesetzt, der sich bei sorgfältiger Prüfung des Sachverhaltes als der wahrscheinlichste ergibt.

Stand Stand
Bezeichnung 31.12.2006 31.12.2007
EUR
Personalrückstellungen
Gehalt 469.055,29 781.674,52
Urlaub 210.190,75 190.609,79
Berufsgenossenschaft 23.355,00 23.760,00
Schwerbehindertenabgabe 6.000,00 10.000,00
sonstige Rückstellungen
Ausstehende Rechnungen 262.400,00 609.400,00
Sonstige Rückstellungen 286.999,17 396.912,62
Drohende Verluste 618.000,00 348.200,00
Jahresabschluss-/Prüfungskosten 157.213,36 197.075,81
Prozesskostenrückstellungen 116,000,00 134.300,00
Kulanz 100,000,00 100.000,00
Gewährleistungen 72.000,00 82.000,00
Beratungskosten 16.790,81 16.349,13
SUMME 2.338.004,38 2.890.281,87

Die Rückstellung für Gehälter umfassen die gebildeten Rückstellungen für die variablen Gehälter der Vertriebsmitarbeiter für die erreichten Umsatzziele 2007 sowie Tantiemen der an die Vorstandsmitglieder ausbedungenen vertraglich fixierten Garantietantiemen für das Geschäftsjahr 2007.

Die Urlaubsrückstellungen erfassen die Verpflichtungen der Konzernunternehmen gegenüber ihren Arbeitnehmern aus verbleibenden Urlaubsansprüchen des Berichtszeitraums. Der Rückstellungsbetrag ermittelt sich auf Basis des Bruttolohns des einzelnen Arbeitnehmers zuzüglich des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung und der offenen Urlaubstage zum Bilanzstichtag.

Für noch nicht abgerechnete Verbindlichkeiten wurde eine Rückstellung in Höhe von insgesamt 609 TEuro (Vj. 262 TEuro) gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen sind in der Muttergesellschaft geprägt durch die Rückstellung für zu zahlende Zinsen aus den ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen sowie Rückstellungen für zu zahlende Entgeltkomponenten an Mitarbeiter und Aufsichtsratsvergütung.

Bereits in der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte wurde in 2004 die Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Diese dient zur Abdeckung des zukünftigen Risikos aus einem eventuellen Leerstand der Mieträume am Bajuwarenring in Oberhaching. Die Höhe der gesamten Rückstellung ergibt sich auf der Basis des Mietaufwandes abzüglich des Ertrages aus der Untervermietung bis zur Restlaufzeit November 2009 in Höhe von 357 TEuro abgezinst mit 3 %.

Von den Rückstellungen für drohende Verluste werden 168 TEuro (Vj. 403 TEuro) unter den langfristigen Schulden ausgewiesen.

Aufwendungen für die Erstellung der Jahresabschlüsse und des Konzernabschlusses, für die Prüfung des Einzelund Konzernabschlusses wurden mit 197 TEuro (Vj. 157 TEuro) abgegrenzt.

Die Rückstellung für Prozesskosten in Höhe von 134 TEuro (Vj. 116 TEuro) wurde vor dem Hintergrund der gegen die Gesellschaft erhobenen Aktionärsklagen in Höhe der erwarteten Verfahrenskosten, sowie für Mitarbeiterklagen aus der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte gebildet.

Von den Rückstellungen zum 31. Dezember 2006 wurden 1.394 TEuro in 2007 verbraucht und 225 TEuro aufgelöst. Im Berichtsjahr wurden den Rückstellungen 2.332 TEuro ergebniswirksam zugeführt. Zusammen mit einer Währungsdifferenz aus den Auslandstochtergesellschaften in Höhe von 8 TEuro ergeben sich die Rückstellungen zum 31.12.2007 zu 2.890 TEuro.

5. Pensionsrückstellungen

Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2007 auf 118 TEuro (Vj. 116 TEuro).

Der Berechnung der Rückstellungsverpflichtung für Pensionen lagen versicherungsmathematische Annahmen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens mit einem Zinssatz von 4,5 % p. a. und einer Rentensteigerung von 1,0 % p. a. zugrunde.

6. Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2007 auf 1.427 TEuro (Vj. 1.030 TEuro).

Die sonstigen Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres 2007 umfassen im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Steuern sowie kurzfristige Darlehen aus früheren Unternehmenserwerben.

B. Eigenkapital

1.1 Gezeichnetes Kapital

Das Eigenkapital wird nach IAS 1 "Presentation of Financial Statements" und in Anwendung von IAS 32 "Financial Instruments: Disclosure and Presentation" in Verbindung mit IAS 39 "Financial Instruments: Recognition and Measurement" als eigenständiger Bestandteil des Jahresabschlusses dargestellt. Die Eigenkapitalveränderung beinhaltet neben dem sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergebenden Jahresüberschuss auch die erfolgsneutral erfassten Wertveränderungen der Vermögens- und Schuldposten.

Das Eigenkapital (Grundkapital der Group Technologies AG) beträgt 25.232.000 Euro (Vj. 22.746.738 Euro) und ist in 25.232.000 stimm- und dividendenberechtigte, auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien zum rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie eingeteilt. Die Aktien sind voll eingezahlt. Die Erhöhung des gezeichneten Kapitals resultierte aus den für den Erwerb der Beteiligung an der Relavis Corporation hingegebenen Aktien. Die Eintragung der Sachkapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 04. September 2007.

Fremdanteile basieren auf den Anteilen Konzernfremder am Eigenkapital der Tochtergesellschaften.

Vor Verschmelzung hielt die Group Technologies AG 500.000 Aktien zu Anschaffungskosten von 400.000,00 Euro an der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG). Diese wurden im Rahmen der Verschmelzung zu eigenen Anteilen und werden vom Eigenkapital offen abgesetzt. Zum 31.12.2007 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien mehr. Die zum 31.12.2006 noch gehaltenen Anteile wurden im Berichtsjahr als Zahlungsmittel verwandt.

im Umlauf
befindliche
Gesamtaktien eigene Aktien Aktien
$01.01. - 29.06.2007$ 22.746.738 200,000 22.546.738
30.06. - 03.09.2007 22.746.738 0 22.746.738
04.09. - 31.12.2007 25.232.000 25.232.000

Hinsichtlich wesentlicher Aktionäre verweisen wir auf unsere Erläuterungen im Lagebericht, im Free Float befanden sich zum Jahresende 19.153.611 Aktien.

Die Veränderung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2007 ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen.

Grund-
kapital
Kapital-
rücklage
eigene
Anteile
Kumuliertes
Ergebnis
Vährungs-
ausgleichs-
posten
Ausgleichs-
posten für
Anteile
anderer
Gesell-
schafter
Gesamt
TEUB TEUR TEUR TEUB TEUB TEUR TEUR
Bilanz zum 01.01.2006 21.234 33.092 $-260$ $-32.606$ $\bf{0}$ 6 21,467
Sachkapitalerhöhung 1.512 76 1.588
Zuzahlungen aus
Wandelschuldverschreibungen
23 23
Konzernergebnis 1.1. - 31.12.2006 989 2 991
Veräußerungen eigene Anteile 100 100
Entnahme zur Verrechnung der
aufgelaufenen Verluste
$-30.000$ 30,000 0
Veränderung
Währungsausgleichsposten
-3 -3
Bilanz zum 31.12.2006 22.747 3.191 $-160$ $-1.617$ $-3$ 7 24.165
Sachkapitalerhöhung 2.485 2.485
Zuzahlungen aus
Wandelschuldverschreibungen
79 79
Veräußerungen eigene Anteile 160 160
Konzernergebnis 1.1. - 31.12.2007 1.213 $-206$ 1.006
Veränderung
Währungsausgleichsposten
38 38
Bilanz zum 31.12.2007 25.232 3.270 0 $-404$ 35 $-199$ 27.933

1.2 Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Oktober 2011 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 5.000.000,00 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 5.000.000 neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien im rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie gegen Bar- und/oder Sacheinlage (Genehmigtes Kapital III) zu erhöhen.

Die neuen Aktien können den Aktionären im Wege des unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug angeboten werden. Bei Einräumung eines mittelbaren Bezugsrechts werden die neuen Aktien von einem Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.

Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.

Der Vorstand ist weiter ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen und/oder Beteiligungen an Unternehmen erfolgt.

Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen.

1.3 Bedingtes Kapital

Mit Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 06. Dezember 2006 ist das Grundkapital um bis zu 5.000.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 5.000.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital I – 2006/2011). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 06. Dezember 2006 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endet mit Ablauf des 31. Oktober 2011.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 19. November 2002 ist das Grundkapital um bis zu 2.500.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 2.500.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital IV). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 19. November 2002 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endete mit Ablauf des 31. Oktober 2007.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Emissionen, insbesondere den Zinssatz, den Ausgabekurs, die Laufzeit, die Stückelung, den Wandelpreis, dessen Anpassung bei besonderen Ereignissen und den Wandlungszeitraum, festzusetzen.

Der Vorstand ist des Weiteren ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Teilschuldverschreibungen mit Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG – soweit erforderlich – auszuschließen, um Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem gesetzlichen Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.

Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, sofern der Ausgabepreis den nach anerkannten finanzmathematischen Methoden ermittelten theoretischen Marktwert der Schuldverschreibungen nicht wesentlich unterschreitet. Dies gilt jedoch nur für Schuldverschreibungen mit Rechten auf Aktien, auf die ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von insgesamt nicht mehr als 10 % des Grundkapitals entfällt, und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diesen Betrag ist der anteilige Betrag des Grundkapitals anzurechnen, der auf Aktien entfällt, die unter Bezugsrechtsausschluss in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert wurden.

Ferner ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, für die vorgenannte Emission das gesetzliche Bezugsrecht auch auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um den Inhabern von zum Zeitpunkt der Neuemission bereits begebenen Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG ein Bezugsrecht in dem Umfang gewähren zu können, wie es ihnen nach Ausübung der Wandelrechte zustehen würde.

Des Weiteren ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das gesetzliche Bezugsrecht auszuschließen, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Dies hat der Vorstand im Rahmen seines unternehmerischen Ermessens zu prüfen.

Zum Bilanzstichtag wurden 1.067.126 Wandelanleihen gezeichnet.

2. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 3.270 TEuro und hat sich von 3.191 TEuro um 79 TEuro erhöht. Diese Erhöhung begründet sich aus der Eigenkapitalkomponente aus den gezeichneten Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 79 TEuro.

3. Bilanzgewinn

Der Konzerngewinn des Geschäftsjahres 2007 beläuft sich auf 1.213 TEuro. Ausgehend von einem Verlustvortrag in Höhe von 1.617 TEuro ergibt sich ein Bilanzverlust zum 31.12.2007 in Höhe von 404 TEuro.

3.1 Erläuterungen zum Ergebnis je Aktie

Zum 31.12.2007 hat die Group Technologies AG 25.232.000 Stückaktien (Stammaktien) ausgegeben, die einem nominalen Wert von 25.232.000 Euro entsprechen.

Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie

Maßgeblich für die Berechnung der Anzahl der Aktien (unverwässert) ist gemäß IAS 33 die durchschnittlich gewichtete Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien. Da die Wandelanleihen nicht unter dem Marktwert ausgegeben wurden, stellt das unverwässerte Ergebnis je Aktie und das verwässerte Ergebnis je Aktie den gleichen Wert dar.

2007
Konzernjahresergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 1.212.599,43 Euro
Anzahl der Aktien (unverwässert) 23.455.004 Stück
Gesamtaktien
22.746.73
22.746.73
25.232.00

Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,05 Euro

Das Periodenergebnis, welches der Muttergesellschaft zuzuschreiben ist, beträgt demnach 1.252 TEuro.

4. Währungsausgleichsposten

Die bilanziellen Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet. Zum Bilanzstichtag ermittelt sich eine aktivische Umrechnungsdifferenz in Höhe von 35 TEuro (Vj. 2 TEuro).

III. b Erläuterungen zur Konzernerfolgsrechnung

1. Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse umfassen die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen an Konzernfremde.

Die Umsatzrealisierung aus Lieferungen erfolgt unter Beachtung von IAS 18 § 14 mit dem Übergang der mit dem Eigentum der verkauften Produkte verbundenen Risiken und Chancen auf den Käufer.

Erlöse aus Dienstleistungen werden als Umsatzerlöse erfasst, wenn unter Beachtung von IAS 18 § 20 das Ergebnis eines Dienstleistungsgeschäfts verlässlich geschätzt werden kann. Die Dienstleistungen umfassen insbesondere Service, Support, Schulung und Consulting für die Produkte der Konzernunternehmen.

Die Geschäftstätigkeit der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen splittet sich in zwei Hauptbereiche ELM (E-Mail-Management) und CRM (Customer Relationship Management) auf. Erläuternd hierzu wird auf die Segmentberichterstattung verwiesen.

2007 2006
Lizenzen 5.696.336,31 4.557.398,76
Maintenance 7.710.348,40 6.809.792,24
Partner Contribution 106.480.20 93.005,69
Service 4.175.958.50 3.869.887,95
Fremdprodukte 1.775.086,63 851.324.63
Fremdprodukte LND 982.324.76 988.626,96
Sonstige 285.876,53 339.058,58
Umsatzerlöse 20.732.411,33 17.509.094,81

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.274 TEuro (Vj. 1.315 TEuro) begründen sich insbesondere auf Erträge aus der Vorabausschüttung des Insolvenzverwalters der Ceyonic AG aus einem gewährten Darlehen der ehemaligen GROUP Technologies AG (692 TEuro), Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (226 TEuro), aus periodenfremden und neutralen Erträgen (145 TEuro), Erlöse aus verrechneten Sachbezügen an Mitarbeiter (102 TEuro) und Erträgen aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen zu Forderungen (55 TEuro).

3. Materialaufwand

2007 2006
TEUR TEUR
Bezogene Waren 3.030,3 2.001,0
Bezogene Leistungen 1.284.1 1.082.3
4.314.4 3.083.3

Im Materialaufwand sind die Aufwendungen aus der Abwertung der Vorräte in Höhe von 8 TEuro enthalten.

4. Personalaufwand

2007 2006
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 7.819.2 6.648.4
Soziale Abgaben 1.235,8 988.9
9.055.0 7.637.3

In den Personalaufwendungen sind 2 TEuro an Anpassung für Pensionsrückstellung enthalten.

5. Abschreibungen

Die Abschreibungen betreffen die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (1.552 TEuro) und Sachanlagen (150 TEuro).

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf 5.306 TEuro (Vj. 5.171 TEuro) und beinhalten insbesondere Raumkosten (484 TEuro), Kommunikationskosten (213 TEuro), Vertriebs- und Werbekosten (1.650 TEuro), Fahrzeugkosten (428 TEuro), periodenfremde und neutrale Aufwendungen (154 TEuro), Versicherungsbeiträge (161 TEuro), Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen (190 TEuro), Forderungsverluste (33 TEuro), sowie Prüfungs- und Beratungskosten (1.443 TEuro). Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 32 TEuro an Währungsdifferenzen abgesetzt worden.

7. Finanzergebnis

Den Zinsaufwendungen in Höhe von 165 TEuro stehen Zinserträge in Höhe von 46 TEuro entgegen. Unter weiterer Berücksichtigung der Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 250 TEuro ermittelt sich ein Finanzergebnis in Höhe von –369 TEuro (Vj. –520 TEuro).

8. Beteiligungsergebnis

Das Ergebnis aus Beteiligungen begründet sich in dem anteiligen Ergebnis der SPEECHSPHERE LLC. (18 TEuro) und dem anteiligen Ergebnis der B.E.R.S. A.N. (10 TEuro) auf insgesamt 28 TEuro.

9. Steuern

Für das Geschäftsjahr 2007 war nach deutschem Recht ein Körperschaftsteuersatz von 25 % (Vorjahr 25 %) zuzüglich eines darauf entfallenden Solidaritätszuschlages von 5,5 % (Vorjahr 5,5 %) anzuwenden. Die durchschnittliche Gewerbesteuerbelastung betrug 17 % (abzugsfähig von der Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer, Vorjahr 17 %), so dass sich ein durchschnittlicher Steuersatz von 39 % ergab. Durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 haben sich die Steuersätze geändert. Basierend auf einem Körperschaftsteuersatz von nunmehr 15 %, einem Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer von 5,5 % und einem Gewerbesteuersatz von 14,4 % ermittelt sich ein durchschnittlicher Steuersatz ab 2008 in Höhe von 30,2 %.

Aus der inländischen Steuersatzänderung resultiert ein latenter Steueraufwand in Höhe von 349,4 TEuro.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung der Group Technologies AG darüber hinaus enthaltenen latenten Steueraufwendungen ergeben sich aus dem Verbrauch und der Neubewertung der steuerlichen Verlustvorträge in 2007 (282 TEuro) sowie aus dem unterschiedlichen Wertansatz einzelner Bilanzposten (TEuro 34). Hierzu verweisen wir auf die Erläuterungen unter Punkt 4. aktive latente Steuern.

Im Berichtsjahr sind neben den latenten Steuern 164 TEuro Ertragsteuern und 1 TEuro sonstige Steuern angefallen. Ohne die Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge wären für die deutschen Gesellschaften bei einem durchschnittlichen Steuersatz von 39 % (Vorjahr 39 %) rund 866 TEuro (Vorjahr 193 TEuro an Ertragsteuern angefallen.

10. Minderheitsgesellschaftern zustehende Gewinne

Der Gewinnanteil außenstehender Gesellschaftern beträgt 35 TEuro und betrifft mit 34 TEuro die Relavis Corporation und mit 1 TEuro die Gedys Symfoni AS.

IV. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen im GROUP-Konzern keine derartigen Verpflichtungen.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den bilanzierten Schulden und Haftungsverhältnissen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen.

1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre Gesamt
Verpflichtungen aus Mietverträgen 573.231,17 € 631.532,98 € - € 1.204.764,15 €
Verpflichtungen aus KFz Leasingverträgen 110.923,02 € 206.779.57 € - € 317.702,58 €
Verpflichtungen aus sonstigen Leasingverträgen 75.517.28 € 164.721.94 € - € 240.239,22 €
Verpflichtungen aus Abnahmeverpflichtungen $ \epsilon$ 200,000,00 € 200.000,00 €
Gesamt 759.671.47 € 1.203.034.48 € पा€⊾ 1.962.705.96 €

VI. Beziehungen zu nahe stehenden Personen

Als nahe stehende Personen kommen gemäß IAS 24 grundsätzlich der Vorstand, Aufsichtsrat, Anteilseigner sowie assoziierte und verbundene Unternehmen in Betracht. Geschäftsvorfälle zwischen der Gesellschaft und ihren Tochterunternehmen, die gleichfalls als nahe stehende Unternehmen anzusehen sind, sind durch die Konsolidierung eliminiert worden und werden in diesem Anhang nicht erläutert.

Das Aufsichtsratsmitglied Arnold Malsch ist für die Gesellschaft neben seiner Aufsichtsratstätigkeit als Steuerberater tätig. Hier rechnet er seine Leistungen für die Erstellung der Steuererklärungen im Rahmen der Steuerberatergebührenverordnung ab.

Die gemäß IAS 24 angabepflichtigen Vergütungen des Managements in den Schlüsselpositionen des Konzerns umfassen die Vergütung des Vorstandes und Aufsichtsrates. Hinsichtlich deren Vergütungen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt VIII.

Darüber hinaus bestanden im Geschäftsjahr nachfolgende Geschäftsvorgänge:

nahestehende Höhe in
Gesellschaft Person Geschäftsvorgang TEUR Bemerkung
Mietvertrag als:
Vermieter und
Eigentümer der
Group Technologies Hospitalstraße 6, 99817
AG Joerg Ott Eisenach 34,8 Mietaufwand 2007
46,0 Mietaufwand 2006
52,2 Miete Restlaufzeit

VII. Konzern-Segmentberichterstattung

Die Geschäftstätigkeit der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen splittet sich in die Bereiche ELM (E-Mail-Management) und CRM (Customer Relationship Management) auf.

TEUR CRM ELM GESAMT
2007 2006 2007 2006 2007 2006
1. Umsatzerlöse 9.936,1 8.770,6 10.796.3 8.738,5 20.732,4 17.509,1
[2. Sonstige betriebliche Erträge] 166,6 120,6 1.107.9 1.059,3 1.274,5 1.180,0
3. aktivierte Entwicklungsleistungen. 0,0 0,0 718,2 631,7 718,2 631,7
Gesamtleistung 10.102,7 8.891,2 12.622,5 10.429,5 22.725,2 19.320,7
4. Materialaufwand 2.639,8 2.327,8 1.674,6 755,5 4.314,4 3.083,3
l5. Personalaufwand. 4.223,6 3.226,3 4.831,3 4.411,0 9.055,0 7.637,3
16. Abschreibungen. 404,1 457,1 1.298.6 1.593,6 1.702,8 2.050,7
[7. Sonstige betriebliche Aufwendungen] 1.687,7 1.290,9 3.618,1 3.878,5 5.305,8 5.169,4
18. Beteiligungserträgel 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Segmentbetriebsergebnis 1.147,4 1.589,2 1.199,8 $-209.2$ 2.347,2 1.380,0
Segmentvermögen 16.976,7 12.779,2 22.984,1 21.942,9 39.960,9 34.722,1
Segmentschulden 3.357,5 1.469,0 8.670,1 9.087,6 12.027,6 10.556,6

Die Sekundärsegmente stellen sich wie folgt dar:

TEUR Deutschland Niederlande Großbritannien Finnland Norwegen USA Gesamt
2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006
. Umsatzerlösel 17.903.6 15.325.5 484,9 141,7 694,7 .091,4 144,9 257
',5
79.1 83,9 .425.2 609.1 20.732.4 17.509.1
I2. Sonstige betriebliche.
IErträge
.269,3 1.175,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 4,7 0,0 0,5 4,7 .274,5 1.180,0
l3. aktivierte
Entwicklungsleistungen
718.2 631,7 $_{0,0}$ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 $_{0,0}$ 0.0 0,0 718,2 631,7
Gesamtleistung 19.891,1 17.132,4 484,9 141,7 694,7 1.091,4 145,0 257,5 83,8 83,9 1.425,7 613,9 22.725,2 19.320,7
Seamentvermöaen 24.345,6 22.454.0 1.419.4 1.051.6 2.234.3 2.365,9 7.481.9 7.881,0 33,7 52,3 4.446.0 917.3 39,960.9 34.722,1
Investitionen 5.890.9 1.347.1 0,0 0,0 $-39.9$ 12,9 0,0 3,0 6,4 0,0 889,4 1,3 6.746.8 1.364,2

VIII. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Zum 31.12.2007 beschäftigte der GROUP-Konzern rund 138 Mitarbeiter (Vj. 114 Mitarbeiter). Die Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl ist begründet durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises. Die durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen enthalten weder Auszubildende noch Vorstände.

Die Aufsplittung in die einzelnen Bereiche kann der nachfolgenden Übersicht entnommen werden:

Funktion Teilfunktion Personal Personal
31.12.2007 31.12.2006 Ø 2007 Ø 2006
IKundennaher Bereich. Service 35,5 30.3 32,4 29,7
Sales 39,8 25,5 34,4 24,6
Marketing 5,0 3,0 3,6 3,9
Total Kundennaher Bereich 80,3 58,8 70,4 58,3
[Forschung und Entwicklung] 40,5 38,0 38,1 36,5
Management Verwaltung 17,6 16,8 16,7 16,8
Total Konzern 138,4 113,5 125,1 111,6

2. Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Mitglieder des Vorstandes der Group Technologies AG

Im Vorstandsbereich waren gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen zu verzeichnen. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:

Die Vorstandsmitglieder sind alleinvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit; ausgenommen die Fälle, in denen sie Handlungen für sich persönlich und in ihrer Eigenschaft als Vorstand wahrnehmen.

Die Bezüge des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf insgesamt 608 TEuro. Hiervon entfielen auf Markus Ernst fixe Gesamtbezüge in Höhe von 140 TEuro und Tantiemeansprüche in Höhe von 120 TEuro sowie auf Joerg Ott fixe Gesamtbezüge in Höhe von 187 TEuro und Tantiemeansprüche in Höhe von 160 TEuro. Pensionszusagen und Aktienoptionen wurden an den Vorstand nicht gegeben. Pensionszusagen an ausgeschiedene Vorstände wurden nicht gemacht. Leistungen nach Beendigung der Tätigkeiten sind gleichfalls nicht zugesagt worden.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Johann Praschinger (Vorsitzender), Friedrichsdorf,
Rechtsanwalt, Mitglied des Vorstands der eps Electronic Payment Systems AG, Sulzbach-
Gewählt durch die Hauptversammlung vom 11.06.2001, wieder gewählt durch die
12.2005. Hauptversammlung vom 21.12.2005
Weitere Mandate:
keine
Dr. Volker Anhäusser (Stellvertreter), Karlsbad-Spielberg,
Rechtsanwalt in der Kanzlei Anhäusser, Unger & Bergien, Karlsruhel
Gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005; Amtsniederlegung zum Ablauf der
Hauptversammlung 29.06.2007
Weitere Mandate:
Vorsitzender des Aufsichtsrats der W 2 O Medizintechnik AG, Philippsburg.
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Agivera AG, Karlsruhel
Mitglied des Board of Directors von CANON STAAR Inc., Tokyo, Japan, bis 31.05.2006
Mitglied des Advisory Board der HBN Inc. High-Tech Broadcasting Network, Eugene, USA
Mitglied des Voyant International Corp., Los Angeles, USA
Vorsitzender des Aufsichtsrats der GROUP Technologies AG, Karlsruhe, bis zur
Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals GlobaM/are AG),
Eisenach, in 2006
Mitglied des Board of Directors von STAAR Surgical Inc., Monrovia, USA, bis 31.05.2006

Im Aufwand der Group Technologies AG sind im Geschäftsjahr 2007 41 TEuro für Bezüge an den Aufsichtsrat erhalten. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten jeweils eine jährliche feste Vergütung von 3.000,00 Euro; der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Doppelte der festen Vergütung. Darüber hinaus erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats für jede Sitzung des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse an der sie teilnehmen, ein Sitzungsgeld pro Sitzungstag in Höhe von 1.000,00 Euro, der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält 1.500,00 Euro. Telefonische Sitzungen werden pauschal mit 200,00 Euro vergütet; der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält 300,00 Euro. Im Berichtsjahr fanden insgesamt 5 Aufsichtsratssitzungen, davon 1 telefonisch statt.

3. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die als wesentlich zu bezeichnenden Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind im Lagebericht dargestellt. Insoweit wird an dieser Stelle auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Die Freigabe zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses soll durch den Aufsichtsrat am 24. April 2008 erfolgen.

4. Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zum Corporate Governance Kodex wurde durch Vorstand und Aufsichtrat für 2007 mit Datum vom 23. April 2007 abgegeben und entsprechend den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.

5. Veröffentlichungen gemäß § 26 Abs.1 und § 26a WpHG

Veröffentlichungen gemäß § 26 Abs. 1 und § 26a WpHG waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

6. Honorare Wirtschaftsprüfer

In den Aufwendungen der Gesellschaft des Geschäftsjahres 2007 sind Honorare für die Prüfung des Einzel- und Konzernabschlusses in Höhe von 114 TEuro enthalten. Darüber hinaus wurden an den Wirtschaftsprüfer Honorare für sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen in Höhe von 25 TEuro sowie für (sonstige) Beratungsleistungen im Zusammenhang mit einer Verschmelzung in Höhe von 6 TEuro gezahlt.

Eisenach, 31. März 2008

Jörg Ott Markus Ernst Vorstand Vorstand

Konzernanlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungskosten Entwicklung der kumulierten Abschreibungen Nettobuch- Nettobuch-
1.1.2007
Stand
Zugänge Abgänge 31.12.2007
Stand
1.1.2007
Stand
Zugänge Abgänge 31.12.2007
Stand
31.12.2007
werte
31.12.2006
werte
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, Lizenzen 13,563 2.955 0 16.519 10.386 1.552 ۰ 11,938 4.581 3.178
2. Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 18.860 2.855 21.714 0 0 $\circ$ 0 21.714 18.860
3. Geleistete Anzahlungen $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$
32,423 810
чó
38,233 10.386 S 0 88
÷,
26,295 22.038
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung
2. Geleistete Anzahlungen
2.986
$\circ$
$\circ$
344
8
$\circ$
3.300
$\circ$
2.603
$\circ$
\$
0
đ,
$\circ$
$\circ$
2.711
38
0
$\circ$
38
86
N
344 8 3.300 8 8 ą 2.711 88 엻!
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 92 ω 0 $\frac{8}{4}$ 492 0 $\circ$ 92 ω 0
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen g 8 $\circ$ δĨ 0 ۰ δ1
25
587
3. Anzahlung auf Beteiligungserwerb $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ P 0 $\circ$ $\circ$ $\circ$ P
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.650 $\circ$ 88, 83 ĝ 8 488 gg ន្ល 2.250
5. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 $\circ$ 0 $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$
6. Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 125 $\circ$ 0 125 $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ 125 125
7. Rückdeckungsansprüche δ $\sim$ $\circ$ 8 0 $\circ$ $\circ$ $\circ$ 8 6
8. Genossenschaftsanteile $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$ $\circ$
3.90)
------------------------------------
8 1,988 $\frac{350}{1.350}$ 878 웞! 유:
우:
541 $\frac{30}{1}$ 3.023
Gesamt 39.310 6.190 2.018 43.482 13.867 1.953 529 15.290 28.192 25.444

Group Technologies AG Eisenach

Bilanzeid für das Geschäftsjahr 2007

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."

Eisenach, 31. März 2008

Vorstand Vorstand

Jörg Ott Markus Ernst

Group Technologies-Konzern

Bestätigungsvermerk

für den Zeitraum des Geschäftsjahres 2007 (1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007)

Der Konzernabschluss wurde durch den Abschlussprüfer Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer, Dresden, am 17. April 2008 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Bestätigungsvermerk wird im Folgenden wiedergegeben:

Ich habe den von der Group Technologies AG, Eisenach, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs.1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Ich habe meine Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Dresden, 17. April 2008

Dr. Winfried Heide

Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2007 (zum 31.12.2007) Group Technologies AG Einzelgesellschaft gemäß HGB

Aktiva Bilanz Bilanz
GROUP Technologies
AG
GROUP Technologies
AG
31.12.2006
EUR
31.12.2007
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. 3.576.827,25 4.089.385,57
Geschäfts- und Firmenwert 7.649.765,15 7.380.527,15
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 268.077,58 203.426,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.854.263,93 12.839.525,93
2. Beteiligungen 580.000,00 580.000,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 501.802,08 1.081.802,08
4. Ausleihungen mit Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 125.000,00 125.000,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.250.000,00 500.000,00
6. Sonstige Ausleihungen (geleistete Anz.) 0,00 0,00
7. Genossenschaftsanteile 900,00 900,00
8. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 105.244,00 106.844,00
A. ANLAGEVERMÖGEN GESAMT 24.911.879,99 26.907.410,88
B. UMLAUFVERMÖGEN
II. Vorräte
lWaren. 7.803,60 0,00
II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.279.596,60 1.873.879,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.547.762,00 3.144.978,97
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht 0,00 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 276.429,02 219.245,07
III. Wertpapiere
1. Sonstige Wertpapiere 18.653,75 25.265,29
2. eigene Aktien 92.000,00 0,00
IV. Kassenbestand; Guthaben bei Kreditinstituten 723.170,79 812.756,92
B. UMLAUFVERMÖGEN GESAMT 5.945.415,76 6.076.125,69
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 80.297,97 1.173.734,78
Aktiva, gesamt 30.937.593,72 34.157.271,35
Passiva Bilanz Bilanz
GROUP Technologies GROUP Technologies
AG AG
31.12.2006 31.12.2007
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 22.746.738,00 25.232.000,00
II. Sonderposten zu Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung
lgeleistete Einlagen 0.00 0.00
III. Kapitalrücklage 3.098.716,13 3.269.507,16
IV. Gewinnrücklage 0,00 0,00
V. Rücklage für eigene Anteile 92.000,00 0,00
IV. Bilanzverlust -4.601.320.64 -4.452.956,46
IV. Jahresfehlbetrag-/überschuss 148.364,18 1.252.043,20
A. EIGENKAPITAL GESAMT 21.484.497,67 25.300.593,90
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 104.386,00 106.386,00
2. Steuerrückstellungen 85.000,00 215.400,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.818.950,00 1.904.150,00
B. RÜCKSTELLUNGEN GESAMT 2.008.336,00 2.225.936,00
C. VERBINDLICHKEITEN
l1. Anleihen. 277.126,00 1.067.126,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.874.432,45 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen + Leistungen 722.851,34 537.749,56
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 501.985,25 830.295,89
5. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis.
lbesteht 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00
7. Sonstige Verbindlichkeiten 905.603,39 950.500,78
C. VERBINDLICHKEITEN GESAMT 4.281.998,43 3.385.672,23
D. PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.162.761,62 3.245.069,22
Passiva, gesamt 30.937.593,72 34.157.271,35
GROUP GROUP
Gewinn- und Verlustrechnung Technologies AG Technologies AG
2006 2007
EUR EUR
Umsatzerlöse 9.476.110,58 11.048.026,65
Sonstige betriebliche Erträge 1.292.246,50 549.890,61
10.768.357,08 11.597.917,26
Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen 828.097,47 1.525.346,44
Personalaufwand 4.220.355.58 4.468.926.78
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände 1.206.385.42 1.243.463,27
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens
0.00 0.00
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.699.587,96 3.346.669,15
Betriebsergebnis 813.930,65 1.013.511,62
Zinserträge/-aufwendungen -165.424,09 -68.901,05
Abschreibung auf Finanzanlagen 411.989.90 250.000,00
Ergebnis vor Steuern 236.516,66 694.610,57
Steuern vom Einkommen und Ertrag 55.077,17 130.400,00
sonstige Steuern 33.075,31 4.503,65
Außerordentliche Erträge / Aufwendungen 0,00 692.336,28
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 148.364,18 1.252.043,20
Kapitalflussrechnung zum 31.12.2007 der GROUP Technologies AG 2006 2007
TEUR TEUR
Laufende Geschäftstätigkeit
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 148 1.252
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen 1.606 1.493
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen. $-816$ 218
- sonstige zahlungsunwirksame Erträge -4 $-150$
- Ertrag aus der Auflösung von Einzelwertberichtigung Verbundforderungen. 0 0
+ sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen. 377 174
-/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -1 1
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen sowie anderer Aktival
(sofern nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) $-228$ $-945$
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva
(sofern nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) $-2.168$ 660
= Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit $-1.085$ 2.703
Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus Abgängen von Anlagevermögen
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen (RBW netto)
1
639
0
1.333
= Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit -638 $-1.333$
Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 1.611 79
- Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 0 $\Omega$
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 277 790
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Krediten $-4.261$ $-2.123$
- Auszahlungen aus der Begebung von Krediten $-100$ $-20$
+ Einzahlungen aus der Tilgung von begebenen Krediten. 0 $\Omega$
= Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit $-2.473$ $-1.274$
Liquiditätsveränderung gesamt 4.196 96
Finanzmittelbestand zu Beginn der Periode 4.938 742
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 742 838
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 4.196 96

Anhang zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2007 (zum 31.12.2007) Group Technologies AG Einzelgesellschaft gemäß HGB

Allgemeine Angaben

Die Group Technologies AG hat ihren Sitz in Eisenach und ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Jena unter der Nummer 405713 eingetragen.

Der Jahresabschluss 2007 der Gesellschaft ist vom Vorstand nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des Aktiengesetzes erstellt. Die Bewertung erfolgt nach den Grundsätzen der Unternehmensfortführung.

Die Group Technologies AG gilt nach § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB als eine große Kapitalgesellschaft, da sie an einem organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 5 Wertpapierhandelsgesetz mit von ihr ausgegebenen Wertpapieren teilnimmt. Die Aktien der Gesellschaft (ISIN DE0005104509) werden an der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard) sowie im Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München und Stuttgart gehandelt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die tabellarischen Darstellungen zu Postenaufgliederungen im Anhang werden in Tausend Euro (TEuro) angegeben. Bei geringfügigen Abweichungen oder scheinbaren Additionsfehlern handelt es sich um Rundungsdifferenzen.

Alle notwendigen Angaben, die gemäß Gesetz wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen können, werden im Anhang ausgewiesen.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden - unverändert gegenüber dem Vorjahr - folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Neben den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen hat die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, den durch die Verschmelzung im Geschäftsjahr 2005 entstandenen Firmenwert nach Aufdeckung der stillen Reserven zu aktivieren. Dieser wird über eine Nutzungsdauer von 30 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer wurde an den Bewertungszeitraum zur Ermittlung der Unternehmenswerte im Rahmen der Berechnung des Umtauschverhältnisses angelehnt. Die im Rahmen der Aufdeckung der stillen Reserven entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden über drei Jahre abgeschrieben.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich linear entsprechend den steuerlichen Höchstsätzen vorgenommen. Zugänge bei den Sachanlagen werden pro rata temporis im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel vereinfachend als Abgang dargestellt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zu ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Für voraussichtlich dauernde Wertminderung werden angemessene außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die wahrscheinlichen Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen und angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungen werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem jeweiligen Zeitablauf.

Rückstellungen werden grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewerteten Wert angesetzt, um die künftigen Zahlungsverpflichtungen, drohende Verluste, erkennbare Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten zu erfassen. Der Berechnung der gebildeten Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde, die Bewertung erfolgte zum Teilwert gem. § 6a EStG.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Anschaffungskurs oder zum höheren Stichtagskurs angesetzt.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungen werden Ertragsabgrenzungen für zukünftige Perioden ausgewiesen, welche zu Umsatzrealisierung nach dem Bilanzstichtag führen. Die Auflösung erfolgt entsprechend der jeweiligen Leistungserbringung.

2. Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.

Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bei dem Guthaben eines Kreditinstitutes in Fremdwährung erfolgt die Umrechnung, soweit es das Niederstwertprinzip erfordert, zum Geld- bzw. Briefkurs des Stichtages.

I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 kann dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel entnommen werden.

1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

a) Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte

Die unter dieser Position bilanzierten immateriellen Vermögensgegenstände ergeben sich aus entgeltlich erworbenen Lizenzen sowie aus der handelsrechtlichen Aufdeckung der stillen Reserven im Rahmen der Verschmelzung der GROUP Technologies AG auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG). Die Erhöhung der immateriellen Vermögensgegenstände im Berichtsjahr begründet sich durch den Erwerb von Urheberrechten an einer Software.

b) Geschäfts- und Firmenwert

Der aus den Verschmelzungen mit der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte entstandene Firmenwert wurde nach der Prüfung und Aufdeckung vorhandener stiller Reserven (vgl. a)) der beiden aufgenommenen Gesellschaften aktiviert. Dieser wird über eine Nutzungsdauer von 30 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer wurde an den Bewertungszeitraum zur Ermittlung der Unternehmenswerte im Rahmen der Berechnung des Umtauschverhältnisses angelehnt.

1.2 Sachanlagevermögen

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Abschreibungen der in der Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgeführten Computer-Hardware werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren verteilt.

Die Abschreibungsdauer sonstiger Büroeinrichtungsgegenstände beläuft sich auf drei bis zehn Jahre. Büromöbel werden über einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren abgeschrieben.

Die Entwicklung des Sachanlagevermögens kann gleichfalls dem Anlagespiegel entnommen werden.

1.3 Finanzanlagen

1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen/Beteiligungen

Unter den Finanzanlagen werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen - soweit es sich um die 50 % igen Beteiligungen handelt - als Beteiligungen ausgewiesen:

Verbundenes Unternehmen Sitz Eigenkapital
zum 31.12.2007
Anteil am gez. Kapital Ergebnis
des
Anteile Verb. Beteiligung
UN
en
TEURO TEURO % TEURO TEURO TEURO
SPEECHSPHERE LLC. Delaware ٠ ٠ 50,00 ٠ ٠ 315,0
ebVOKUS Software GmbH Dresden 55,9 40,0 100,00 36,8 325,0 $\overline{\phantom{a}}$
arcaTRUST Software GmbH Dresden ٠ 52,4 25,0 100,00 19,5 25,0 ٠
GEDYS Software Holding OY Helsinki 1.155,6 64,0 100,00 82.3 8.589,4 ٠
GEDYS IntraWare GmbH Petersberg 753,5 50,0 100,00 101,0 ٠ $\overline{\phantom{a}}$
GEDYS Internet Products N.V. DenHaad ۰ 2.008.6 100,0 100,00 435,2
×.
350,0 $\overline{\phantom{a}}$
GEDYS (SALES) UK LIMITED Warrington ۰ 438,2 22,0 100,00 204,9
÷.
٠ ۰
GEDYS Symfoni Nordic AS Oslo 16,9 12,5 50,00 1,6 6,4 ٠
GT US Inc.
d/b/a GROUP Technologies Milford ٠ 145,2 0.7 100,00 247,5
×.
558,5 $\overline{\phantom{a}}$
B.E.R.S.AG Varna 219.9 191,7 50,00 21,0 ۰ 265,0
Relavis Corporation New York ٠ 514,2 1,0 60,78 229,2 2.985,3 ۰
12.839,5 580,0

Bei der GEDYS IntraWare GmbH und der GEDYS (SALES) UK LIMITED handelt es sich um mittelbare 100 %-ige Beteiligungen.

Im Geschäftsjahr 2007 erwarb die Group Technologies AG 50,65 % der Anteile an der Relavis Corporation, New York, U.S.A. durch Ausgabe neuer Aktien. Hierbei wurden alle stimmrechtsberechtigten Aktien durch die Gesellschaft erworben. Die Eintragung der Sacheinlage in das Handelsregister erfolgte am 04. September 2007. Des Weiteren erwarb die Gesellschaft am 11. Dezember 2007 weitere 10,13 % der Anteile an der Relavis Corporation und besitzt somit zum Bilanzstichtag 60,78 %.

1.3.2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Die unter dieser Position ausgewiesenen langfristigen Darlehen an verbundene Unternehmen wurden zum Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Dabei wurde die Fähigkeit der Unternehmen, die finanziellen Mittel auf Grund der Planung bis 2012 zurückzuführen, berücksichtigt. Die Erhöhung dieser Position im Geschäftsjahr 2007 resultierte aus der Wandlung von kurzfristigen Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen in langfristige Ausleihungen durch eine zum Abschlussstichtag ausgesprochene Stundung.

1.3.3 Wertpapiere des Anlagevermögens

Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens ist nunmehr nur noch eine 2,5 %-ige Beteiligung an der Net2Voice Inc. Delaware (USA) ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2007 wurden 7,5 % der Anteile als Zahlungsmittel verwandt. Des Weiteren wurden die Anteile im Geschäftsjahr 2007 um 250 TEuro außerplanmäßig abgeschrieben. Der Buchwert der Anteile zum 31. Dezember 2007 beträgt demnach 500 TEuro.

1.3.4 Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen

Die Bewertung der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (Rückdeckung der Pensionsverpflichtungen) erfolgte in Übereinstimmung mit R 41 Abs. 24 der Einkommensteuerrichtlinie mit dem geschäftsmäßigen Deckungskapital. Dem Wertansatz liegen entsprechende Mitteilungen der Versicherungsgesellschaften zugrunde.

2. Umlaufvermögen

2.1 Vorräte

Der zum Vorjahresstichtag bestehende Warenbestand wurde zum 31. Dezember 2007 vollständig um 8 TEuro abgeschrieben, da es sich um Vorräte handelt, welche durch die Verschmelzung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte auf die Group Technologies AG übergegangen sind.

2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die wahrscheinlichen Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen und angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.874 TEuro (Vj. 1.280 TEuro). Daneben bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3.145 TEuro (Vj. 3.548 TEuro), welche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.016 (Vj. 1.457 TEuro) enthalten.

Die Restlaufzeit der Forderungen liegt unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von 157 TEuro sowie Mietkautionen in Höhe von 34 TEuro. Darin enthalten ist eine Kaution von 17 TEuro mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens

Unter den sonstigen Wertpapieren werden Aktien und Investmentfondanteile ausgewiesen, die der vorübergehenden Anlage liquider Mittel dienen.

Die von der Gesellschaft zum Vorjahr gehaltenen eigenen Aktien wurden im Geschäftsjahr 2007 vollständig als Zahlungsmittel in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2007 hält die Gesellschaft keine eigenen Aktien mehr.

2.4 Zahlungsmittel

Der Zahlungsmittelbestand beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 813 TEuro (Vj. 723 TEuro) und umfasst Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände. Die Bewertung erfolgt zum Nennbetrag.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungen in Höhe von 1.174 TEuro (Vj 80 TEuro) betreffen Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen. Dies betrifft zum einen den Zinsaufwand in Höhe von 87 TEuro (Vj. 22 TEuro) aus der im Vorjahr aufgelegten und noch im Geschäftsjahr gezeichneten Wandelanleihe. Daneben umfasst der Rechnungsabgrenzungsposten eine Anzahlung auf einen Umsatzanteil für eine Basistechnologie in Höhe von 1.000 TEuro, die aufgrund zukünftiger Umsätze bis zum Geschäftsjahr 2012 abgeführt werden wird.

4. Eigenkapital

4.1 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Group Technologies AG beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 25.232.000,00 Euro (Vj. 22.746.738,00 Euro) und ist in 25.232.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien im rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie aufgeteilt.

Die Erhöhung des gezeichneten Kapitals resultierte aus den für den Erwerb der Beteiligung an der Relavis Corporation, New York, hingegebenen Aktien. Die Eintragung der Sachkapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 04. September 2007.

4.2 Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Oktober 2011 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 5.000.000,00 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 5.000.000 neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien im rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie gegen Bar- und/oder Sacheinlage (Genehmigtes Kapital III) zu erhöhen.

Die neuen Aktien können den Aktionären im Wege des unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug angeboten werden. Bei Einräumung eines mittelbaren Bezugsrechts werden die neuen Aktien von einem Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.

Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.

Der Vorstand ist weiter ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen und/oder Beteiligungen an Unternehmen erfolgt.

Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen.

4.3 Bedingtes Kapital

Mit Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 06. Dezember 2006 ist das Grundkapital um bis zu 5.000.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 5.000.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital I – 2006/2011). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 06. Dezember 2006 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endet mit Ablauf des 31. Oktober 2011.

Mit Beschluss der Hauptversammlung ist das Grundkapital um bis zu 2.500.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 2.500.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital IV). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 19. November 2002 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endete mit Ablauf des 31. Oktober 2007.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Emissionen, insbesondere den Zinssatz, den Ausgabekurs, die Laufzeit, die Stückelung, den Wandelpreis, dessen Anpassung bei besonderen Ereignissen und den Wandlungszeitraum, festzusetzen.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Teilschuldverschreibungen mit Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG – soweit erforderlich – auszuschließen, um Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem gesetzlichen Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.

Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, sofern der Ausgabepreis den nach anerkannten finanzmathematischen Methoden ermittelten theoretischen Marktwert der Schuldverschreibungen nicht wesentlich unterschreitet. Dies gilt jedoch nur für Schuldverschreibungen mit Rechten auf Aktien, auf die ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von insgesamt nicht mehr als 10 % des Grundkapitals entfällt, und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diesen Betrag ist der anteilige Betrag des Grundkapitals anzurechnen, der auf Aktien entfällt, die unter Bezugsrechtsausschluss in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert wurden.

Ferner ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, für die vorgenannte Emission das gesetzliche Bezugsrecht auch auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um den Inhabern von zum Zeitpunkt der Neuemission bereits begebenen Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG ein Bezugsrecht in dem Umfang gewähren zu können, wie es ihnen nach Ausübung der Wandelrechte zustehen würde.

Des Weiteren ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das gesetzliche Bezugsrecht auszuschließen, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Dies hat der Vorstand im Rahmen seines unternehmerischen Ermessens zu prüfen.

Zum Bilanzstichtag wurden 1.067.126 Wandelanleihen gezeichnet.

4.4 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 3.270 TEuro und hat sich von 3.099 TEuro um 171 TEuro erhöht. Diese Erhöhung begründet sich durch die Auflösung der Rücklage für eigene Anteile in Höhe von 92 TEuro und aus der Eigenkapitalkomponente der gezeichneten Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 79 TEuro.

4.5 Gesetzliche Rücklage/ Rücklage für eigene Anteile

Die Bildung einer gesetzlichen Rücklage kann auf Grund des noch vorhandenen Verlustvortrages unterbleiben. Zum Bilanzstichtag besteht keine Rücklage für eigene Anteile mehr, da die Gesellschaft keine Aktien mehr hält.

4.6 Verlustvortrag

Der Verlustvortrag berücksichtigt die in Vorjahren erzielten Ergebnisse und beläuft sich nach der teilweisen Verrechnung mit der Kapitalrücklage auf 4.453 TEuro.

4.7 Jahresüberschuss/ Bilanzverlust

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2007 der Group Technologies AG beläuft sich auf 1.252.043,20 Euro. Die Gesellschaft weist unter Berücksichtigung des bestehenden Verlustvortrages in Höhe von 4.453 TEuro zum 31. Dezember 2007 einen Bilanzverlust in Höhe von 3.201 TEuro aus.

5. Rückstellungen

5.1 Steuerrückstellungen

Neben der für Ertragssteuerrisiken der Vorjahre zum 31. Dezember 2006 gebildeten Steuerrückstellung (85 TEuro) wurde im Geschäftsjahr 2007 für den erwirtschafteten Gewinn, unter der teilweisen Berücksichtigung des bestehenden steuerlichen Verlustvortrages, eine Ertragssteuerrückstellung in Höhe von 130 TEuro gebildet.

5.2 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden für Verbindlichkeiten, die zum Bilanzstichtag bezüglich der Höhe oder ihrer Fälligkeit nach ungewiss sind sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, gebildet.

Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewerteten Wert angesetzt, um die künftigen Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten zu erfassen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Euro Stand Verbrauch Auflösung Zuführung Stand
1.1.2007 2007 2007 2007 31.12.2007
drohende Verluste 618,000 284.297 14.497 348.200
lKreditoren. 77.000 74.415 2.585 336,900 336,900
Tantiemen 260.500 249.500 11.000 280.000 280.000
Provisionen 146.400 136,968 9.432 226.500 226.500
Jahresabschlusskosten 145.000 145.000 158,000 158,000
Prozesskostenrückstellung 116.000 1.295 25.405 45.000 134.300
Gewährleistung und Kulanz 125.000 125.000
sonstige Rückstellungen. 103.300 3.121 99.179 120.700 121.700
Urlaubsrückstellung 105.000 105,000 98,500 98.500
Aufsichtsratsvergütungen 88.250 85.112 288 35.200 38.050
Rückstellungen f. sonstige Beratung. 15.500 15.500
Berufsgenossenschaft 13.000 11.615 1.385 11.500 11.500
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 6.000 4.320 1.680 10.000 10.000
GESAMT 1.818.950 1.100.643 150.954 1.336.797 1.904.150

Bereits in der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte wurde in 2004 eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Diese dient zur Abdeckung des durch die Untervermietung in den Geschäftsräumen am Bajuwarenring in Oberhaching entstehenden Mietdifferenzbetrages im nächsten Jahr sowie zur Absicherung des zukünftigen Risikos aus einer eventuellen nicht mehr möglichen weiteren Untervermietung. Die Höhe der gesamten Rückstellung ergibt sich auf Basis des derzeitigen Verhandlungsstandes zu dieser Mietsache abzüglich der durch eine Untervermietung realisierten Verlustminderung.

Für noch nicht abgerechnete Verbindlichkeiten wurde eine Rückstellung in Höhe von insgesamt 337 TEuro gebildet. Diese stellen im Berichtsjahr eingegangene Verpflichtungen dar, die im folgenden Geschäftsjahr eingelöst werden und umfassen insbesondere die Rückstellung für die Durchführung der Hauptversammlung, Vermittlungsprovisionen, Versicherungen, Lizenzgebühren und sonstige Beratungskosten.

Die Rückstellung für Tantiemen bildet die an die Vorstandsmitglieder ausbedungenen vertraglich fixierten Garantietantiemen aus dem aktuellen Geschäftsjahr ab.

Rückstellungen für variable Gehaltsbestandteile der Mitarbeiter welche zum 31. Dezember 2007 noch nicht ausgezahlt wurden, sind unter den Provisionen zusammengefasst.

Aufwendungen für die Prüfung des Einzel- und Konzernabschlusses sowie für die Erstellung der Steuererklärungen wurden mit 158 TEuro abgegrenzt.

Für Prozesskosten wurden Rückstellungen in Höhe von insgesamt 134 TEuro gebildet. Diese beinhalten Rückstellungen für eine Prospekthaftungsklage bereits aus vorherigen Geschäftsjahren, Mitarbeiterklagen im Rahmen der Ausgliederung des GSM-Geschäftsbereiches sowie für laufende Spruchstellenverfahren.

Für etwaige Gewährleistungsansprüche und Kulanzen wurde eine pauschale Rückstellung in zum Vorjahr unveränderter Höhe gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen begründen sich im Wesentlichen in der Rückstellung für zu zahlende Zinsen aus den ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen sowie für noch zu zahlende Entgeltkomponenten von Mitarbeitern.

Die Urlaubsrückstellungen erfassen die Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber ihren Arbeitnehmern aus verbleibenden Urlaubsansprüchen des Berichtsjahres. Der Rückstellungsbetrag ermittelt sich auf Basis des Bruttolohns des einzelnen Arbeitnehmers zuzüglich des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung und der offenen Urlaubstage zum Bilanzstichtag.

Die Rückstellung für Aufsichtsratsvergütungen umfassen im Wesentlichen die für das Geschäftsjahr 2007 gebildeten Ansprüche für die Aufsichtsratsvergütung.

6. Verbindlichkeiten

GESAMT Gesamt-
Betrag
EURO
Laufzeit bis
1 Jahr
EURO
Laufzeit
1 bis $5$
Jahre
EURO
Laufzeit
über 5
Jahre
EURO
I Anleihen 1.067.126 0. 1.067.126
II Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
III Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 537.750 537.750 0 0
IV Verbindlichkeiten ggü, verb. Unternehmen 830.296 830.296 0 0
V Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen mit bet. Verhältnis 0 0 0 0
VI Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0
VII Sonstige Verbindlichkeiten 950.501 950.501 0 0
3.385.672 2.318.546 1.067.126 0

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind allgemein durch Eigentumsvorbehalt gesichert.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 414 TEuro und Darlehensverbindlichkeiten aus dem Erwerb von Beteiligungen in Höhe von 515 TEuro summiert.

II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich – aufgegliedert nach Produktgruppen – wie folgt zusammen:

2007 2006 Veränderung Veränderung
[TEuro]
Lizenzen 3.355,4 2.716,5 638,9 24%
Dienstleistung 643,1 437,1 205,9 47%
Wartung 4.768,1 4.389,0 379,2 9%
Handelsware 1.039,4 297,2 742,2 250%
Sonstige 1.242,0 1.636,3 $-394,3$ $-24%$
Total 11.048,0 9.476,1 1.571,9 17%

Die Lizenzen sind maßgeblich durch die Verkäufe der eigenen Produkte im Bereich E-Mail-Management (ELM) geprägt. Die Dienstleistungen umfassen den Service, Support, Schulung und Consulting im Bereich E-Mail-Management (ELM). Die Wartungsumsätze sowie die Umsätze aus Handelswaren sind im Wesentlichen begründet durch die Wartungserlöse der Group Technologies AG. Unter den sonstigen Umsätzen summieren sich die Beträge, die die Group Technologies AG an ihre Tochtergesellschaften für administrative Leistungen weiterberechnet hat.

Die geographische Umsatzverteilung ergibt sich wie folgt:

2007 2006
[TEuro]
IDeutschland 8.474,8 6.639,3
IEU 1.733,8 2.302,6
Rest of world 839,4 534,2
Total 11.048,0 9.476,1

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich insbesondere in Erträge aus der Auflösung und Inanspruchnahme von Rückstellungen (151 TEuro), in periodenfremde Erträge (141 TEuro), Weiterberechnungen von Kosten an die Tochtergesellschaften (91 TEuro), in Erlöse ausgewiesener Sachbezüge an Mitarbeiter (68 TEuro), Erträge aus Wertpapieren (68 TEuro) und sonstige Erträge (30 TEuro). Die periodenfremden Erträge umfassen insbesondere die Ausbuchung von Verbindlichkeiten.

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand beläuft sich im Berichtsjahr auf 1.525 TEuro und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (828 TEuro) um 697 TEuro. Diese Erhöhung steht in unmittelbaren Zusammenhang mit der Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr.

4. Personalaufwand

Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr (4.220 TEuro) um 249 TEuro auf 4.469 TEuro. Dies begründet sich insbesondere durch Veränderungen in der Gehaltsstruktur.

5. Abschreibungen

Die Abschreibungen betreffen die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (859 TEuro) und Sachanlagen (115 TEuro), welche sich in 2007 zusammen mit der Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von 269 TEuro auf 1.243 TEuro aufsummieren.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Rechts- und Beratungskosten/ Dienstleistungen 1.084 TEuro (Vj. 1.279 TEuro), Marketingaufwendungen 747 TEuro (Vj. 767 TEuro), Kraftfahrzeugkosten 282 TEuro (Vj. 282 TEuro), Reisekosten 242 TEuro (Vj. 157 TEuro), Raumkosten 184 TEuro (Vj. 267 TEuro), Versicherungsbeiträge 137 TEuro (Vj. 93 TEuro), Kommunikationsaufwand 95 TEuro (Vj. 109 TEuro), Betriebsbedarf 79 TEuro (90 TEuro), Leasingaufwendungen 51 TEuro (Vj. 49 TEuro), Kosten des Geldverkehrs 39 TEuro (Vj. 69 TEuro) ) sowie Ausgangsfrachten 12 TEuro (Vj. 17 TEuro) und übrige Aufwendungen 582 TEuro (Vj. 519 TEuro).

Unter dieser Position summieren sich periodenfremde Aufwendungen 121 TEuro (Vj. 7 TEuro), Aufwendungen aus der Einstellung in die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen 120 TEuro (Vj. 105 TEuro), weiterberechnete Kosten an Tochtergesellschaften 81 TEuro (Vj. 90 TEuro), Forderungsverluste 20 TEuro (Vj. 302 TEuro) sowie andere Aufwendungen 52 TEuro (Vj. 16 TEuro). Die periodenfremden Aufwendungen umfassen vor allem die Vergleichszahlung an den Insolvenzverwalter der GEDYS Sales AB 27 TEuro und Nachzahlungen an Krankenkassen infolge einer Betriebsprüfung in Höhe von 62 TEuro.

7. Finanzergebnis

Den Zinserträgen in Höhe von 91 TEuro (Vj. 118 TEuro) stehen Zinsaufwendungen in Höhe von 158 TEuro (Vj. 283 TEuro) entgegen. Zusammen mit den Verlusten aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 1 TEuro (Vj. 12 TEuro) und den Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 250 TEuro (Vj. 400 TEuro) ermittelt sich ein Finanzergebnis in Höhe von minus 319 TEuro (Vj. 577 TEuro).

Von den Zinserträgen entfallen 75 TEuro (Vj. 74 TEuro) auf verbundene Unternehmen. Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 0,3 TEuro (Vj. 0 TEuro).

8. außerordentliches Ergebnis

Im Berichtsjahr weist die Group Technologies AG ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von 692 TEuro aus (Vj. 0 TEuro). Dieser außerordentliche Ertrag resultiert aus der Vorabausschüttung des Insolvenzverwalters der Ceyonic AG aus einem gewährten Darlehen der ehemaligen GROUP Technologies AG.

9. Steuern vom Einkommen und Ertrag und sonstige Steuern

Im Geschäftsjahr 2007 sind Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 130,4 TEuro (Vj. 55,1 TEuro) und sonstige Steuern in Höhe von 4,5 TEuro (Vj. 33,1 TEuro) angefallen.

III. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den bilanzierten Schulden bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen.

EUR 1 Jahr - über 1 Jahr über 5 Jahre Gesamt
Verpflichtungen aus Mietverträgen 432.470 490.772 923.242
Verpflichtungen aus KFZ Leasingverträgen 65.191 122.938 188 129
Verpflichtungen aus sonstigen Leasingverträgen 21.638 25.122 46.760
Verpflichtungen aus Abnahmeverpflichtungen. U 200.000 200,000
Gesamt 519.300 838.832 0 1.358.131

3. Organe

Mitglieder des Vorstandes der Group Technologies AG

Die Vorstandsmitglieder sind alleinvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit; ausgenommen die Fälle, in denen sie Handlungen für sich persönlich und in ihrer Eigenschaft als Vorstand wahrnehmen.

Die Bezüge des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf insgesamt 608 TEuro. Hiervon entfielen auf Markus Ernst fixe Gesamtbezüge in Höhe von 140 TEuro und Tantiemeansprüche in Höhe von 120 TEuro sowie auf Joerg Ott fixe Gesamtbezüge in Höhe von 187 TEuro und Tantiemeansprüche in Höhe von 160 TEuro. Pensionszusagen und Aktienoptionen wurden an den Vorstand nicht gegeben. Diese Angaben stellen Pflichtangaben nach §285 Satz 1 Nr. 9a HGB bzw. §314 Abs. 1 Nr. 6a HGB dar. Pensionszusagen an ausgeschiedene Vorstände wurden nicht gemacht. Leistungen nach Beendigung der Tätigkeiten sind nicht zugesagt worden.

Mitglieder des Aufsichtsrats

Johann Praschinger (Vorsitzender), Friedrichsdorf,
Rechtsanwalt, Mitglied des Vorstands der eps Electronic Payment Systems AG, Sulzbach-
Gewählt durch die Hauptversammlung vom 11.06.2001, wieder gewählt durch die
12.2005. Hauptversammlung vom 21.12.2005
Weitere Mandate:
keine
Dr. Volker Anhäusser (Stellvertreter), Karlsbad-Spielberg,
Rechtsanwalt in der Kanzlei Anhäusser, Unger & Bergien, Karlsruhe
Gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005; Amtsniederlegung zum Ablauf der
Hauptversammlung 29.06.2007
Weitere Mandate:
Vorsitzender des Aufsichtsrats der W 2 O Medizintechnik AG, Philippsburg
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Agivera AG, Karlsruhe
Mitglied des Board of Directors von CANON STAAR Inc., Tokyo, Japan, bis 31.05.2006
Mitglied des Advisory Board der HBN Inc. High-Tech Broadcasting Network, Eugene, USA
Mitglied des BOD Zeros & Ones Inc., Los Angeles, USA
Vorsitzender des Aufsichtsrats der GROUP Technologies AG, Karlsruhe, bis zur
Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals GlobalWare AG),
Eisenach, in 2006
Mitglied des Board of Directors von STAAR Surgical Inc., Monrovia, USA, bis 31.05.2006

Im Aufwand der Group Technologies AG sind im Geschäftsjahr 2007 41 TEuro für Bezüge an den Aufsichtsrat erhalten. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten jeweils eine jährliche feste Vergütung von 3.000,00 Euro; der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Doppelte der festen Vergütung. Darüber hinaus erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats für jede Sitzung des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse an der sie teilnehmen, ein Sitzungsgeld pro Sitzungstag in Höhe von 1.000,00 Euro, der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält 1.500,00 Euro. Telefonische Sitzungen werden pauschal mit 200,00 Euro vergütet; der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält 300,00 Euro. Im Berichtsjahr fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen, davon eine telefonisch statt.

4. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 60 Mitarbeiter (Vj. 59 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die Aufsplittung in die einzelnen Bereiche kann der nachfolgenden Übersicht entnommen werden, wobei die Auszubildenden und die Vorstände nicht berücksichtigt sind.

Funktion Teilfunktion Personal Personal
31.12.2007 31.12.2006 Ø 2007 Ø 2006
Kundennaher Bereich Service 8,8 9,5 8,4 9,2
Sales 16,0 12,5 15,9 12,2
Marketing 1,0 1,0 1,0 1,9
Total Kundennaher Bereich 25,8 23,0 25,3 23,3
Forschung und Entwicklung 21,0 23,0 21,0 22,0
Management Verwaltung 13,6 13,0 13,2 13,2
Total 60,4 59,0 59,5 58,5

5. Beziehungen zu nahe stehenden Personen

Im Geschäftsjahr 2007 sind nachfolgende Geschäftsvorgänge entstanden:

Gesellschaft nahestehende
Person
Geschäftsvorgang Höhe in
TEUR
Bemerkung
Group Technologies Mietvertrag als
Vermieter und
Eigentümer der
Hospitalstraße 6, 99817
IAG. Joerg Ott lEisenach. 34,8 Mietaufwand 2007
46,0 Mietaufwand 2006
52,2 Miete Restlaufzeit

6. Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zum Corporate Governance Kodex wurde durch Vorstand und Aufsichtrat für 2007 mit Datum vom 23. April 2007 abgegeben und entsprechend den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.

7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand der Group Technologies AG schlägt der Hauptversammlung vor, den verbleibenden Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Veröffentlichungen gemäß § 26 Abs.1 und § 26a WpHG

Veröffentlichungen gemäß § 26 Abs. 1 und § 26a WpHG waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

9. Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist Muttergesellschaft in dem zu erstellenden Konzernabschluss der Group Technologies AG, Eisenach.

10. Honorare Wirtschaftsprüfer

In den Aufwendungen der Gesellschaft des Geschäftsjahres 2007 sind Honorare für die Prüfung des Einzel- und Konzernabschlusses in Höhe von 114 TEuro enthalten. Darüber hinaus wurden an den Wirtschaftsprüfer Honorare für sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen in Höhe von 25 TEuro sowie für (sonstige) Beratungsleistungen im Zusammenhang mit einer Verschmelzung in Höhe von 6 TEuro gezahlt.

Eisenach, 31. März 2008

Jörg Ott Markus Ernst
Vorstand Vorstand-
NTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 01.01.07 - 31.12.07
iroup Technologies AG, Eisenach
Anschaffungs-/
Herstellungs-
Stand kosten
Zugang
Abgang Stand Stand Abschreibungen
Zugang
Abgang Stand Buchwert Buchwert
1.1.2007 31.12.2007 1.1.2007 31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006
TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
Immaterielle Vermögensgegenstände
solchen Rechten und Werten 9.372,0 1.371,9 s. 10.743,9 5.795,2 859,3 S 6.654,5 4.089,4 3.576,8
Firmenwert 8.066,0 8 e. 8,066,0 416,2 269,2 S 685,5 7,380,5 7.649,8
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 17.438,0 1.371,9 o,o 18.809,9 6.211,4 1.128,5 o, 7.340,0 11.469,9 11.226,6
Sachanlagen
g
andere Anlagen, Betriebs-
Geschäftsausstattung
2.235,7 51,4 28,1 2.259,1 1,967,6 114,9 26,9 2.055,7 203,4 268,1
Summe Sachanlagen 2.235,7 51,4 28,1 2.259,1 1.967,6 114,9 26,9 2.055,7 203,4 268,1
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.659,3 2.985,3 S 13.644,5 805,0 S S 805,0 12.839,5 9,854,3
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 501,8 580,0 8 1,081,8 S 8 8 8 1,081,8 507,8
Beteiligungen $580,0$ S 8 580,0 S S S 8 580,0 580,0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht 125,0 S S 125,0 S 8 8 S 125,0 125,0
Wertpapiere des Anlagevernögens 2.650,0 8 1,987,5 662,5 400,0 250,0 487,5 162,5 500,0 2.250,0
Genossenschaftsanteile ို S 8 ို S S 8 S ို
aus Lebensversicherungen
Rückdeckungsansprüche
105,2 $\frac{6}{1}$ S 106,8 8 8 8 S. 106,8 105,2
Summe Finanzanlagen 14.622,2 3.566,9 1.987,5 16.201,6 1.205,0 250,0 487,5 967,5 15.234,1 13.417,2
E
Summe Anlagevermö
34296.0 4.990.2 2.016.6 372706 0.384.1 1.4935 514.4 10.363.2 26.907.4 24.911.9

Group Technologies AG Eisenach

Bilanzeid für das Geschäftsjahr 2007

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss der Group Technologies AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."

Eisenach, 31. März 2008

Vorstand Vorstand

Jörg Ott Markus Ernst

Bestätigungsvermerk

für den Zeitraum des Geschäftsjahres 2007 (1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007)

Der Jahresabschluss wurde durch den Abschlussprüfer Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer, Dresden, am 17. April 2008 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Bestätigungsvermerk wird im Folgenden wiedergegeben:

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Group Technologies AG, Eisenach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Dresden, 17. April 2008

Dr. Winfried Heide

Wirtschaftsprüfer

Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats

der Group Technologies AG

zu den Empfehlungen der

"Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex"

gem. § 161 AktG

Die Group Technologies AG entsprach und entspricht den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 14. Juli 2007 mit folgenden Ausnahmen:

Kodex Ziff. 3.4: Festlegung Informations- und Berichtspflichten des Vorstands

Eine nähere Festlegung ist bislang nicht erfolgt. Angesichts der Größe der Gesellschaft und der Nähe des Vorstands zum Aufsichtsrat, und umgekehrt, ist es auch für die Zukunft nicht geplant, generelle Festlegungen für die Informations- und Berichtspflichten zu treffen.

Kodex Ziff. 3.10: Corporate Governance Bericht

Im Geschäftsbericht wurde und wird der Verweis auf die Internetseite bezüglich der aktuellen Fassung der Entsprechenserklärung im Zeitpunkt der Feststellung des Jahresabschlusses abgedruckt.

Kodex Ziff. 4.2.5: Vergütungsbericht als Teil des Corporate Governance Berichtes

Die Offenlegung der Gesamtvergütung und etwaiger Nebenleistungen jedes Vorstandsmitglieds wird im Anhang des Jahresabschlusses erläutert.

Kodex Ziff. 5.1.2: Langfristige Nachfolgeplanung und Altersgrenze

Angesichts der aktuellen Zusammensetzung des Vorstands besteht derzeit und absehbar keine Notwendigkeit für eine langfristige Nachfolgeplanung.

Eine generelle Altersgrenze ist derzeit nicht vorgesehen, da die Laufzeit der Vorstandsverträge jeweils individuell und an den Bedürfnissen der Gesellschaft orientiert vom Aufsichtsrat festgelegt wird. Eine grundsätzliche Altersbegrenzung ist für die Firmengröße, Struktur und aktuelle Zusammensetzung des Vorstands nicht erforderlich oder sachgerecht.

Kodex Ziff. 5.3: Ausschüsse des Aufsichtsrates

Aufgrund der Größe der Gesellschaft wurden keine Ausschüsse gebildet.

Kodex Ziff. 5.3: Nominierungsausschuss

Ein Nominierungsausschuss wurde nicht gebildet. Die Amtsperiode der derzeitigen Mitglieder des Aufsichtsrats endet erst in 2010.

Kodex Ziff. 5.4.1: Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder

Eine Altersgrenze ist nicht festgelegt, da die Gesellschaft den Fokus auf Kompetenz und entsprechendes Fachwissen legt.

Kodex Ziff. 5.4.3: Bekanntgabe von Kandidatenvorschlägen für den Aufsichtsratsvorsitz an die Aktionäre

Die Gesellschaft folgt insoweit der im Aktiengesetz festgelegten Kompetenzverteilung, wonach die Wahl des Aufsichtsratsvorsitzenden allein dem Aufsichtsrat obliegt.

Kodex Ziff. 5.4.6: Unterschiedliche Amtszeiten des Aufsichtsrats

Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben die gleichen Amtszeiten.

Kodex Ziff. 5.4.7: Aufsichtsratsbezüge

Ein erfolgsorientierter Vergütungsbestandteil ist in den derzeitigen Aufsichtsratsbezügen nicht enthalten. Eine erfolgsorientierte Vergütungskomponente sieht die Satzung der Gesellschaft zurzeit nicht vor. Die Vergütung des Aufsichtsrates ist jedoch zumindest teilweise an die Sitzungsteilnahme geknüpft. Entsprechende Satzungsänderungen sind derzeit nicht geplant.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats wurden bislang und werden zukünftig im Anhang des Konzernabschlusses aufgeführt. Eine weitere Differenzierung bzw. eine Darstellung der Bezüge in einem Corporate Governance Bericht sind darüber hinaus nicht vorgesehen.

Herr Arnold Malsch ist für die Gesellschaft in steuerberatender Funktion zu den üblichen Sätzen tätig.

Kodex Ziff. 6.6: Mitteilung von Stimmrechtsanteilen

Die Gesellschaft erfüllt in Bezug auf meldepflichtige Stimmrechtsanteile die Anforderungen des Wertpapierhandelsgesetzes. Eine weitere gesonderte Aufnahme von Informationen zu Stimmrechtsanteilen von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt nicht.

Bislang hat das Unternehmen davon abgesehen, über die gesetzlichen Vorgaben für den Anhang des Jahresabschlusses hinaus, einen eigenen Corporate Governance Bericht im Geschäftsbericht aufzunehmen. Auch für die Zukunft ist ein solcher Bericht nicht geplant.

Kodex Ziff. 7.1.2: Veröffentlichung von Konzernabschlüssen und Zwischenberichten

Die Veröffentlichung der Konzernabschlüsse und Zwischenberichte ist aus organisatorischen Gründen nicht innerhalb der durch den Corporate Governance Kodex geforderten Zeiträume möglich.

Kodex Ziff. 7.1.3: Aktienoptionsprogramme

Im Zeitpunkt der Erstellung des Corporate Governance Berichtes bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme der Gesellschaft.

Eisenach, 17.04.2008
Group Technologies AG
Für den Aufsichtsrat Für den Vorstand
Johann Praschinger Joerg Ott
Aufsichtsratsvorsitzender Vorstandsvorsitzender

Herausgeber Group Technologies AG Hospitalstraße 6 99817 Eisenach

Zukunftsorientierte Aussagen

Dieser Geschäftsbericht enthält bestimmte, in die Zukunft gerichtete Aussagen, einschließlich Angaben unter der Verwendung der Worte "glaubt", "geht davon aus", "erwartet" oder Formulierungen ähnlicher Bedeutung. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen enthalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft, des Konzerns oder der relevanten Branchen wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten können unter Umständen derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen nicht zutreffen. Die Gesellschaft übernimmt nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen die Verpflichtung, derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen in Zukunft nachzuhalten und an zukünftige Ergebnisse oder Entwicklungen anzupassen. Für Druckfehler und sonstige offensichtliche Unrichtigkeiten wird nicht Gewähr geleistet.

Kontakt Group Technologies AG Hospitalstraße 6 99817 Eisenach Tel. +49 3691 7353-0 Fax +49 3691 7353-99 www.group.de www.group-technologies.com [email protected]