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GBS Software AG — Annual Report 2006
Apr 27, 2007
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Annual Report
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GESCHÄFTSBERICHT 2006
VORWORT DES VORSTANDES
Sehr geehrte Aktionäre, verehrte Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter,
2006 war das bisher bedeutsamste Jahr für die Group Technologies AG. Wir haben eine Reihe wichtiger Meilensteine im Hinblick auf unsere langfristige Wachstumsstrategie erreicht. Group Technologies ist heute der weltgrößte Anbieter für Software-Applikationen unter IBM Lotus Notes/Domino. Mit der Erweiterung unseres Produktportfolios und der Zusammenführung unterschiedlicher Basissysteme haben wir unsere Integrations- und Innovationskompetenz unter Beweis gestellt. Ein Konzernumsatz von rund 17,5 Millionen Euro und ein Konzernergebnis von knapp einer Millionen Euro demonstrieren, dass Group Technologies weiter auf Wachstumskurs steuert und gute Ergebnisse erzielt.
Für 2006 haben wir uns ehrgeizige Ziele gesteckt, die wir fast alle umgesetzt haben. Die Verschmelzung wurde bereits im ersten Quartal des Geschäftsjahres im Handelsregister eingetragen und die mit der Verschmelzung verbundenen Synergien in bemerkenswert kurzer Zeit realisiert; die neuen Aktien sind vor Ablauf des dritten Quartals bereits handelfähig. Leider wurde die Wandelanleihe nicht wie geplant platziert.
2007 setzen wir – neben einem nennenswerten organischen Umsatzwachstum, das auf unserer eigenen Innovationskraft und der Verfügbarkeit einer OEM-Plattform beruht – wieder auf zusätzliches anorganisches Wachstum durch die Fortsetzung unserer Konsolidierungsstrategie im IBM Lotus Notes/Domino-Umfeld. Es zeichnet sich deutlich ab, dass wir unseren Wettbewerbsvorsprung bei den Themen Fachwissen und innovative, individuelle Lösungen auf Basis von Standardsoftware, sowohl im E-Mail- als auch im CRM-Segment, am besten durch die konsequente Umsetzung der Kombination aus organischem und anorganischen Wachstum behaupten können.
Wir arbeiten weiter an der erfolgreichen Umsetzung des Integrationsfahrplanes der uns zur Verfügung stehenden Technologien und werden nach Abschluss der Entwicklungsarbeiten dadurch eine neue, unabhängige Plattform-Lösung einführen, die im Hinblick auf die Kommunikation über elektronische Datennetze neue Maßstäbe setzen wird.
Fakten 2006
Das Konzernumsatzziel wurde wie geplant erreicht. Die Softwarelizenzumsätze, die Serviceumsätze und die Wartungserlöse lagen über den Erwartungen. Die Umsatzrentabilität lag damit, trotz der umfangreichen einmaligen Aufwendungen in Höhe von rund 0,7 Mio. Euro in Zusammenhang mit den Verschmelzungen, bei 5,6 %, bei einer operativen Marge vor Abschreibungen von 20,3 %.
Damit haben wir unser Versprechen gegenüber unseren Aktionären eingehalten und das in uns gesetzte Vertrauen gerechtfertigt.
Group Technologies AG zum 31.12.2006
In beiden Produktlinien wurden die wesentlichen Anforderungen unserer Kunden an Funktionen und Eigenschaften unserer Software umgesetzt. Damit haben wir die Erwartungshaltung unserer Kunden erfüllt und das Vertrauen in unsere Produkte und in die Gesellschaft weiter gestärkt. Insbesondere die Leistungsfähigkeit hat auch Kunden im Enterprise-Umfeld von uns überzeugt.
Geschäftsbericht Im E-Mail-Bereich treffen wir mit unserer in den Produkten vorhandenen "Compliance"-Fähigkeit den Nerv des Kunden und ermöglichen damit die Erfüllung der steigenden gesetzlichen Anforderungen an die Kommunikation per E-Mail in vollem Umfang. Mit der Einbindung der E-Mail-Archivierung sowie der Inhaltsanalyse von Dokumenten in die iQ.Suite-Produktreihe haben wir das Fachwissen unserer Entwicklungsabteilung und deren Innovationsfähigkeit erfolgsorientiert eingesetzt.
Im CRM-Segment profitieren unsere Kunden von der Zusammenführung der drei Ausgangssysteme IntraWare, GEDYS und TJ, deren jeweilige Stärken in der neuen Version GEDYS IntraWare 7 unter einem Codestream vereint wurden. Gleichzeitig haben wir mit der Markteinführung der Version 7 unser Integrations-Fachwissen in beeindruckender Weise präsentiert.
Strategie und Wachstumschancen
Kernbausteine unserer Strategie in den kommenden Jahren sind:
- die globale Einführung der ersten unabhängigen E-Mail-Geschäftsprozess-Plattform mit der Fähigkeit, Inhalte elektronischer Dokumente zu erkennen und zu verarbeiten
- die Fortsetzung der Konsolidierungsstrategie im Markt für Applikationen unter IBM Lotus Notes/Domino
- die Erweiterung der Produktpalette unter Microsoft-Technologien, sowie der Auf- bzw. Ausbau der Marktposition in diesem Umfeld in beiden Bereichen.
Weiterhin werden wir unsere Produkte und Lizenzmodelle auf die neuen Anforderungen des On-Demand-Business und der Mobilitätsfähigkeit weiter ausbauen, um in diesem lukrativen Marktumfeld mit der zur Verfügung stehenden Marktstellung unter IBM Lotus Notes/Domino eine führende Rolle einzunehmen und an den zu erwartenden Erträgen zu partizipieren.
Dank
Abschließend bedanken wir uns bei allen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden, die es Group Technologies ermöglicht haben, nachhaltige Werte für unsere Aktionäre zu schaffen.
Vorstand Vorstand
Joerg Ott Markus Ernst
Bericht des Aufsichtsrates
über das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
Das Geschäftsjahr 2006 war geprägt durch die Verschmelzungen der GROUP Technologies AG, Karlsruhe sowie der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte auf die GlobalWare AG, Eisenach und die damit verbundene Neuausrichtung der Gesellschaft. Die Verschmelzungen wurden am 31. März 2006 durch Eintragung im Handelsregister vollzogen. Im Juni 2006 erfolgte die Umbenennung der GlobalWare AG in Group Technologies AG.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2006 die ihm nach Gesetz und Satzung vorgeschriebenen Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beratend unterstützt, die Geschäftsführung regelmäßig überwacht und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat hat die Führung der Geschäfte des Vorstands in Erfüllung seiner gesetzlichen Beratungs- und Aufsichtsfunktion intensiv begleitet. Die Überwachung der Geschäftsführung erfolgte durch Einsichtnahme in die wesentlichen Geschäftsunterlagen, die dem Aufsichtsrat jeweils rechtzeitig vor den Sitzungen übersandt wurden. Die jeweils aktuellen betriebswirtschaftlichen Auswertungen wurden dem Aufsichtsrat regelmäßig umgehend nach deren Erstellung zur Verfügung gestellt. Die Aktualität der Unterlagen und deren Korrektheit wurden durch den Aufsichtsrat durch persönliche Einsichtnahme in die Planungs- und Buchführungsunterlagen der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. Die Einsichtnahme erfolgte auch während den Sitzungen, da die Unterlagen aufgrund der elektronischen Datenerfassung und Buchführung der Gesellschaft jederzeit auch ortsunabhängig eingesehen werden können. Dem Aufsichtsrat wurden des Weiteren Unterlagen wie Quartalsauswertungen, der Halbjahresbericht und der 9-Monatsbericht zur eigenständigen Prüfung überlassen.
Der Aufsichtsrat hat seine Prüfungsaufgabe neben der Prüfung der Geschäftsunterlagen auch durch intensive Diskussionen mit den bestellten Wirtschaftsprüfern, über deren Meinung und Ansichten zum Status der Gesellschaft sowie zur aktuellen Darstellung der Situation und die aus eigenständigen Prüfungen resultierenden Fragen, wahrgenommen. Dabei umfassten die Diskussionen auch Fragen zur Auslegung der jeweiligen Rechnungslegungsvorschriften, der Qualität und Vollständigkeit der Buchhaltung, der Anwendung des internen Kontroll- sowie des Risikomanagementsystems der Gesellschaft.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat während und außerhalb der Aufsichtsratssitzungen regelmäßig ausführlich durch schriftliche sowie auch mündliche Berichte, Bezug nehmend auf die Gesellschaft und ihre wesentlichen Beteiligungsgesellschaften. Im Rahmen dieser Informationen wurden
alle Fragestellungen des Aufsichtsrates zur Unternehmensplanung, Finanz- und Investitionsplanung sowie Personalentwicklung, zur Geschäftspolitik, Rentabilität und dem Geschäftsverlauf, der Lage und der strategischen Entwicklung sowie allen Vorgängen von erheblicher Bedeutung umfassend beantwortet. Schwerpunkte waren die Fortführung der Integration im Nachgang zur Verschmelzung sowie die damit verbundenen Strukturthemen, der Jahresabschluss, der Halbjahres- sowie der 9- Monatsbericht, die Kapitalerhöhung, die Geschäftsordnung des Vorstands sowie die Zulassung von 18.618.568 Inhaberstammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) zum Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse. Sofern sich berichtswürdige Ereignisse außerhalb des Informationszeitraums ereignet haben, wurde der Aufsichtsrat umgehend durch den Vorstand informiert.
In den 6 Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr 2006 wurden diese Berichte ausführlich erörtert und diskutiert. Es wurde gemeinsam mit dem Vorstand eingehend über die Lage der Gesellschaft und über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik beraten. Zur Bewertung der vom Vorstand vorgetragenen Strategie der Geschäftsplanung und der Geschäftspolitik hat der Aufsichtsrat aktuelle Marktstudien herangezogen, anhand derer überprüft werden konnte, dass die vom Vorstand vorgeschlagene Strategie plausibel ist und der richtige Weg eingeschlagen wurde. Über die Entwicklung der Bilanzpositionen und der Ergebnisse wurde der Aufsichtsrat umfassend in Kenntnis gesetzt. Die sich aus der Geschäftstätigkeit ergebenden strategischen Chancen und Risiken der weiteren Unternehmensorientierung sowie über das Risikomanagement hat der Aufsichtsrat intensiv mit dem Vorstand diskutiert und die entsprechenden Maßnahmen und Entscheidungen mit begleitet.
Auch zwischen den Sitzungen wurde der Aufsichtsrat über Themen, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung oder dringend waren, umfassend informiert und hat, sofern dies erforderlich war, darüber im schriftlichen Verfahren beschlossen.
Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und wurde über aktuelle Entwicklungen und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert.
Beratungsschwerpunkte in den AR-Sitzungen
Wesentliche Inhalte der Aufsichtsratssitzungen waren die strategische und wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft, insbesondere die Umsetzung der Verschmelzungen der GROUP Technologies AG, Karlsruhe sowie der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte auf die GlobalWare AG, die im Juni 2006 in Group Technologies AG umfirmierte, und die Fortführung der Integration im Nachgang zur Verschmelzung sowie die damit verbundenen Strukturthemen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand auch in Zusammenhang mit der Integration der verschmolzenen Gesellschaften beraten. In diesem Rahmen wurden auch Personalentscheidungen und Personalplanungsfragen diskutiert. Weitere
Schwerpunktthemen waren unter anderen die Corporate Governance, die Vorschriften zum Insiderrecht sowie weitere rechtliche Neuerungen für deutsche börsennotierte Aktiengesellschaften. Beratungsschwerpunkte in den Aufsichtsratssitzungen waren weiterhin die Kapitalerhöhung, die Geschäftsordnung des Vorstands sowie die Zulassung von 18.618.568 Inhaberstammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) zum Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse, die Geschäftsordnung des Vorstands sowie die Abschlüsse der Gesellschaft und des Konzerns.
Ausschüsse
Im Berichtszeitraum wurden keine Ausschüsse gebildet.
Sitzungen und Teilnahme
Der Aufsichtsrat tagte im Geschäftsjahr 2006 in 6 regelmäßigen Sitzungen. Herr Tuomo Tilman, Mitglied des Aufsichtsrats hat an weniger als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats teilgenommen. Weitere berichtspflichtige Vorgänge in Bezug auf die Häufigkeit der Sitzungsteilnahme von Mitgliedern des Aufsichtsrats liegen nicht vor.
Corporate Governance und Entsprechenserklärung
Die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) orientiert sich an den Richtlinien des Deutschen Corporate Governance Kodex. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ist für die Organe der Gesellschaft selbstverständlich. Im Dezember 2002 erfolgte die erste Entsprechenserklärung; weitere folgten am 17. März 2003, am 3. Mai 2004, am 07. Juni 2005 und am 04. Juli 2006. Am 23. April 2007 haben Vorstand und Aufsichtsrat die sechste jährliche Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben. Die Entsprechenserklärungen sind den Aktionären auf der Website der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Der Wortlaut der Entsprechenserklärung ist auch am Ende dieses Geschäftsberichtes abgedruckt.
Veränderungen im Aufsichtsrat
Zum 28.02.2006 schied Herr Norbert Kind aus dem Aufsichtsrat der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) aus. Durch Beschlussfassung der ordentlichen Hauptversammlung vom 06. Dezember 2006 wurde in der Ergänzungswahl zum Aufsichtsrat Herr Uwe Kohde, München, Vermögensverwalter, Geschäftsführender Gesellschafter der HKR Vermögensverwaltungs GmbH, München, gewählt.
In der Aufsichtsratssitzung, die im Nachgang zur Hauptversammlung stattgefunden hat, wurde Herr Johann Praschinger zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.
Der Aufsichtsrat dankt Herrn Kind für seine Tätigkeit im Interesse des Unternehmens.
Jahres- und Konzernabschlussprüfung 2006
Allen Aufsichtsratsmitgliedern haben der vom Vorstand nach HGB aufgestellte Jahresabschluss der AG zum 31. Dezember 2006, der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 nach IAS und der zusammengefasste Lagebericht des Konzerns und der AG für das Geschäftsjahr 2006 sowie die entsprechenden Prüfungsberichte des Wirtschaftsprüfers vorgelegen. Die Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat geprüft.
Der, mit Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Dezember 2006, zum Abschlussprüfer der Gesellschaft bestimmte Wirtschaftsprüfer Dr. Winfried Heide, Comeniusstraße 32, 01307 Dresden, hat den Jahresabschluss der Group Technologies AG, den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht für die Muttergesellschaft und den Konzern für das Geschäftsjahr 2006 unter Einbeziehung der Buchführung entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Hierzu berichtete der Wirtschaftsprüfer auch persönlich in der Sitzung des Aufsichtsrats am 23. April 2007.
Die Ergebnisse der Prüfungen hat der Aufsichtsrat in der gleichen Sitzung zur Kenntnis genommen und keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat gemäß § 171 Aktiengesetz den Jahresabschluss von Muttergesellschaft und Konzern, den zusammengefassten Lagebericht der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) und des Konzerns sowie den Risikobericht geprüft und den Jahresabschluss der Muttergesellschaft und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern für die im Berichtszeitraum geleistete Arbeit seinen Dank aus und wünscht allen Beteiligten viel Erfolg für die Geschäftsaktivitäten im aktuellen Geschäftsjahr.
Eisenach/Karlsruhe, im April 2007 Der Aufsichtsrat
Johann Praschinger Vorsitzender
Lagebericht für das Geschäftsjahr Vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006
I. Einleitung
Nach der EU-Verordnung 1606/2002 vom 19. Juli 2002 (sog. IAS-Verordnung) haben kapitalmarktorientierte Unternehmen ab 2005 ihre Konzernabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu erstellen. Durch das im Dezember 2004 verabschiedete Bilanzrechtsreformgesetz – BilReG – wurde u.a. diese IAS-Verordnung in nationales Recht umgesetzt. Der Konzernabschluss erfolgt damit nach den Rechnungslegungsvorschriften des International Financial Reporting Standards.
Gemäß § 315 Abs. 3 sowie § 289 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 3 HGB handelt es sich um einen zusammengefassten Lagebericht. Die Ausführungen im Lagebericht gelten, sofern nicht explizit eingeschränkt, sowohl für den Konzern als auch für die Group Technologies AG. Sofern hiervon abweichende Aussagen gemacht werden, sind diese entsprechend gekennzeichnet.
II. Inhalt und Struktur des Konzernabschlusses
Im Geschäftsjahr 2005 beschlossen die Gesellschaft (damals firmierend als GlobalWare AG), die GAP AG für GSM Applikationen und Produkte sowie die GROUP Technologies AG ihre Geschäftstätigkeit zusammenzuführen und ihren Hauptversammlungen die Verschmelzungen der GROUP Technologies AG auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) vorzuschlagen und somit die drei Unternehmen zu einem einzigen Unternehmen zusammenzuführen. Diese Verschmelzungen wurden in zwei voneinander unabhängigen Verschmelzungsvorgängen umgesetzt, d.h. die Gesellschaft schloss mit der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte jeweils einen eigenständigen und von der Wirksamkeit der jeweils anderen Verschmelzung völlig unabhängigen Verschmelzungsvertrag. Die Hauptversammlungen der GROUP Technologies AG und der Gesellschaft stimmten dem Entwurf des Verschmelzungsvertrages am 19. Dezember 2005 bzw. am 21. Dezember 2005, die Hauptversammlungen der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der Gesellschaft stimmten dem Entwurf des Verschmelzungsvertrages am 20. Dezember 2005, bzw. am 21. Dezember 2005 zu. Die Eintragung der Verschmelzungen auf die Gesellschaft in das Handelsregister der Gesellschaft erfolgte am 31. März 2006. Die Gesellschaft unterhält unselbständige Zweigniederlassungen in Karlsruhe und Petersberg.
Zum Stichtag 31.12.2006 umfasste der Konsolidierungskreis der Group Technologies AG, die ebVOKUS GmbH, die arcaTRUST GmbH, die GEDYS Internet Products N.V. die GEDYS (SALES) LIMITED, die GEDYS Software Holding OY, die GEDYS IntraWare GmbH, die GT US, Inc. sowie die Beteiligungen zu 50 % an der GEDYS Symfoni AS, der SPEECHSPHERE LLC., der B.E.R.S Aktiengesellschaft und die Minderheitsbeteiligung in Höhe von 10 % an der Net2Voice Inc.
Die Group Technologies AG ist der Lösungsanbieter für prozessorientiertes, sicheres und gesetzeskonformes E-Mail-Management. Unabhängig von ihrer Größe, sind Unternehmen damit in der Lage, ihre E-Mail-Kommunikation in Übereinstimmung mit den aktuellen gesetzlichen Anforderungen und betrieblichen Vorgaben zentral in die Geschäftsprozesse einzubinden.
Die Kernlösungen für E-Mail-Sicherheit und E-Mail-Archivierung ermöglichen das Verarbeiten, Speichern und Verwalten von E-Mails – von deren Entstehung bis zur Löschung. Dazu zählen Virenund Spamschutz, Daten- und Inhaltskontrolle, Verschlüsselung, Klassifizierung, automatisierte Archivierung und intelligentes Auffinden von E-Mails und deren Anlagen. Dadurch wird nicht nur der höchstmöglichste Sicherheitsstandard für Unternehmensdaten erzielt, sondern zugleich auch die Effizienz der gesamten Organisation gesteigert. Zusätzlich werden Unternehmen und ihre Entscheidungsträger vor Bußgeldern bewahrt, die bei Verstößen, unter anderem gegen datenschutzrechtliche Vorschriften oder Kennzeichnungspflichten, drohen.
Zu den Kunden der Gesellschaft zählen neben mehr als drei Viertel der Sparkassen und Volksbanken in Deutschland zahlreiche internationale Unternehmen wie ABN AMRO, Allianz, Deutsche Bank, Ernst & Young, Honda, Heineken und Miele.
Group-Konzern
Neben Lösungen für E-Mail-Management bietet der Group-Konzern eine e-banking Software für den Einsatz in Banken sowie Lösungen für das Management von Kundenbeziehungen (CRM) auf der Basis von Lotus Notes Domino und IBM Workplace. Die Produktlinie GEDYS IntraWare 7 umfasst eine vollständige Suite für die Pflege von Kundenbeziehungen und beinhaltet leistungsfähige Werkzeuge für Vertrieb, Marketing und Service. Mit diesen flexiblen Modulen nutzen Unternehmen professionelle Lösungen von der Adresspflege über die elektronische Kundenakte, Workflow-Automatisierung und das Kampagnenmanagement bis hin zur Vertriebssteuerung mit konfigurierbaren Verkaufsmethoden. Weiterhin umfasst das Portfolio eine komplette Java/J2EE Lösung für das Office- und Kontaktmanagement auf der neuen innovativen IBM Workplace Technologie sowie innovative Produkte ausgewählter Hersteller, die sich sinnvoll in die GEDYS IntraWare 7 Lösung integrieren.
Rund 3.000 Kunden mit mehr als drei Millionen Anwendern setzen die Lösungen des Group-Konzerns bereits ein. Der Konzern verfügt über Niederlassungen in Deutschland, den Niederlanden, England,
Schweden, Finnland und USA. In Deutschland ist der Konzern an Standorten in Eisenach, Karlsruhe, Fulda, Braunschweig, Stuttgart und Dresden tätig. Der Vertrieb der Lösungen erfolgt international sowohl direkt als auch über das regionale Partnernetzwerk. Damit sichert Group Technologies seinen Kunden überregional eine sehr hohe Dienstleistungs- und Servicequalität.
Zum Bilanzstichtag 31.12.2006 und bis zum heutigen Zeitpunkt hält die vbv Vitamin-B Venture GmbH 11,7 % der Stimmrechte an der Group Techologies AG.
Die gesetzlichen Vorschriften zur Berufung und Abberufung von Vorständen der Group Technologies AG und die gesetzlichen Vorschriften zu Satzungsänderungen sind in den §§ 84, 85 AktG und den §§ 133, 139 AktG sowie in der Satzung der Gesellschaft §§ 7, 8 geregelt.
Auf der Ebene der Einzelgesellschaft erfolgte die Zusammenführung der Gesellschaften zum 01.07.2005. Auf der Ebene des Konzern zum 31.12.2005. Aufgrund der vorgenannten erheblichen strukturellen Veränderungen ist daher die direkte Vergleichbarkeit mit dem Geschäftsjahr 2005 nur eingeschränkt möglich.
III. Wirtschaftsbericht
Branchenübergreifend hat der Markt die positiven Signale aus dem Jahr 2005 in 2006 umgesetzt. Nach der Studie "eBusiness-Barometer 2006/2007" der Wegweiser GmbH in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), dem Bundesverband Informationswirtschaft, dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) wird in 2006 im Saldo mehr investiert als in den Vorjahren. Von den Investitionen im Bereich Software entfallen demnach 37 % auf Customer Relationship Management Lösungen gefolgt von 32 % für IT-Sicherheitslösungen. Danach soll sich der insgesamt positive Trend bei IT-Investitionen nicht nur fortsetzen, sondern sich in vielen Bereichen verstärken.
Die an der vorgenannten Studie teilnehmenden 364 Unternehmen wurden auch nach eBusiness-Trends befragt. Deren Antworten decken sich weitgehend mit den Aussagen zu Investitionsplanungen und den Planungen zum zukünftigen Einsatz von eBusiness-Anwendungen. Customer Relationship Management, Business Intelligence, Wissensmanagement, Dokumenten- und Workflowmanagement, eCommerce und elektronischer Vertrieb, eProcurement, mobile Dienste und mCommerce, Portale und IT-Sicherheit sind demnach die bedeutendsten Zukunftsthemen für die Unternehmen. Diese Felder werden heute in hohem Maße durch das Leistungsangebot der Unternehmen der Group Technologies abgedeckt. Dies decken sich auch mit der Einschätzung des US Magazins CIO, wonach Themen wie Storage- und Security-Lösungen ganz vorne gesehen werden.
Das IT-Stimmungsbarometer 2007 eine Studie der Wiener PR-Consulter Temmel, Seywald & Partner geht für die Kernmärkte der Group Technologies in den Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz auch für das Jahr 2007 von einer erheblichen Investitionsbereitschaft aus. Dennoch gibt es auch andere Einschätzungen. Gartner hat seine Wachstumsprognosen für IT-Investitionen auf 2,8 % für 2007 reduziert. Befragt wurden hier allerdings ausschließlich Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 1 Mrd. Dollar.
Entwicklung der Branche für E-Mail-Applikationen
Die Herausforderung der Zukunft liegt in intelligenten Applikationen für E-Mail-Sicherheit und E-Mail-Archivierung.
Der Kommunikationsmarkt soll auch in den nächsten beiden Jahren laut einiger der führenden Marktforschungsinstitute zweistellig wachsen.
Damit ist die E-Mail längst zu einer geschäftskritischen Anwendung geworden, deren Beitrag zur Unternehmens-Produktivität bzw. Unternehmens-Effektivität nicht hoch genug bewertet werden kann. Nicht zuletzt deshalb ist die Ausrichtung von Geschäftsprozessen im Zusammenhang mit E-Mails immer häufiger an die Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen sowie Unternehmensrichtlinien gebunden. So müssen Unternehmen beispielsweise geschäftsrelevante E-Mails je nach Inhalt über bestimmte Zeiträume revisions- und manipulationssicher aufbewahren. Auch das Wiederherstellen und Löschen von E-Mails muss gesetzlichen Vorschriften entsprechen und wird immer mehr zu einem unternehmenskritischen Prozess.
Ein weiterer Punkt wird bereits heute von vielen Unternehmen mit allergrößter Sorge beobachtet – Industriespionage, Sicherheitsverletzungen und Spy-Attacken.
Hinzu kommt die Trennung von E-Mail und E-Müll mit Spam, Phishing-Mails oder Viren. Eine Verdreifachung des gesamten E-Mailverkehrs innerhalb eines Jahres von 2005 auf 2006 hat parallel auch zu einer Verdreifachung der auftretenden Malware in diesem Zeitraum geführt.
Vorstände und Geschäftsführer, nicht nur internationaler Konzerne sondern auch mittelständischer Unternehmen, müssen sich bereits heute intensiv mit Themen wie Rechtssicherheit und Schutz der E-Mail-Kommunikation auseinander setzen, um sowohl Haftungsrisiken als auch einen Verlust geschäftskritischer Daten auszuschließen.
Genau diesen Lösungsbedarf erfüllt die Group Technologies AG nunmehr bereits seit vielen Jahren mit intelligenten und anpassungsfähigen Lösungen, die unternehmensspezifische E-Mail-Geschäftsprozesse berücksichtigen. Die E-Mail-Kommunikation wird dabei eng an die Geschäftsprozesse gekoppelt und so organisiert, dass ein- und ausgehende E-Mails samt ihrer Anhänge auf das Einhalten gesetzlicher und betrieblicher Vorgaben geprüft werden. Geprüfte Nachrichten lassen sich dann unterschiedlich weiterverarbeiten, zum Beispiel automatisiert zustellen, archivieren oder aber in Quarantäne stellen.
Die Lösung für E-Mail-Sicherheit sorgt dabei für den Schutz von E-Mails und IT-Infrastruktur (Anti-Virus, Anti-Spam, Verschlüsselung). Die Lösung für E-Mail-Archivierung die strukturierte Archivierung von E-Mails unter Berücksichtigung gesetzlicher und betrieblicher Vorgaben, sprich der compliancegerechten Ablage und des compliancegerechten Wiederfindens von durch ein Regelwerk klassifizierten E-Mails, und befördert die diese in die gängigen Ablagesysteme der zum Beispiel von IBM, EMC oder HP. Die Optimierung der unternehmensweiten und -übergreifenden E-Mail-Geschäftsproduktivität als Fortführung der Diskussion über die Optimierung des E-Mail-Geschäftsprozesses ist die Kernausrichtung der Group Technologies AG. Unser Wissen über die zunehmende Bedeutung von "Compliance" als Rahmenbedingung und als Rahmenrichtlinie befähigt uns bereits heute Lösungen von morgen nicht nur auf dem Papier zu entwerfen sondern sie auch erprobt in der Praxis unserer Kunden einzusetzen.
Entwicklung der Branche für Customer Relationship Management (CRM) Applikationen
Im Rahmen der jährlich stattfindenden Lotusphere Ende Januar 2007 in Orlando USA, der größten internationalen Veranstaltung zum Thema Lotus Notes Technologien, gab IBM einen Ausblick auf die Zukunftspläne und weitere Entwicklungen und demonstrierte den aktuellen Stand der Entwicklungen. Die dargestellten Entwicklungspläne der IBM bestätigen die schon im letzten Jahr eingeschlagene Doppelstrategie in Richtung Java basierender Produkte und Lotus Notes. Für das gerade abgelaufene Jahr 2006 hat IBM in diesem Marktsegment ein eigenes Wachstum von über 30 % bekannt gegeben.
Mit dem Mitte 2005 in Hannover angekündigten nächsten Notes Release (Codename: Hannover) wird der Notes Client auf die allgemeine IBM Java Plattform portiert. Diese basiert auf Eclipse, einer Open Source Software auf deren Grundlage die IBM seit einigen Jahren viele neue Tools und Produkte entwickelt.
Die in diesem Umfeld tätige Beteiligung, die GEDYS IntraWare GmbH, hat sich bereits auf diese IBM-Strategie ausgerichtet und entwickelt zusätzlich zum bestehenden Produktangebot insbesondere im CRM-Umfeld neue Produkte auf der aktuellen Basis.
Das CRM-Barometer 2006 der für diesen Bereich anerkannten Capgemini Consulting ermittelt den Status des Customer Relationship Management (CRM) in deutschen, österreichischen und schweizerischen Unternehmen. In 2007 steht laut Capgemini das Thema CRM on Demand im Mittelpunkt, also die Anmietung von CRM-Software. GEDYS IntraWare hat sich diesem Thema bereits in 2006 durch ein Angebot von Mietmodellen für die Software sowie durch eine webbasierte Anwendung auf der aktuellsten IBM Portaltechnologie angenommen. Dieser Weg wird aufgrund der äußerst positiven Studien in 2007 konsequent fortgesetzt.
Die Ergebnisse des allgemeinen Teils der Capgemini Studie zeigt, dass die Bedeutung des CRM wie in den letzten Jahren weiter zunimmt. Die organisatorische Verankerung des Kundenbeziehungsmanagements hat sich etabliert: Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen beschäftigt mindestens einen Mitarbeiter, der sich ausschließlich um CRM-relevante Themen kümmert. Die Relevanz von CRM-Themen lässt sich ebenfalls in der Budgetverteilung feststellen. Wurde bereits im vergangenen Jahr ein höherer Etat bereitgestellt, so ist in diesem Jahr bei knapp jedem fünften Unternehmen erneut eine Budgetzunahme zu verzeichnen berichtet Capgemini.
Wie die weiterführende Untersuchung innerhalb der Studie zeigt, ist davon auszugehen, dass Teile der Budgets genutzt werden, um vorhandene Umsetzungsprobleme bei CRM-Aktivitäten zu beseitigen. Zu den dringendsten Fragestellungen gehört hierzu nach wie vor die zu hohe Anzahl gleichzeitig durchgeführter Projekte und deren fehlende Priorisierung.
Als weiterer Punkt ist die unzureichende Kommunikation zwischen Prozess- und IT-Seite zu benennen, die sich im Vergleich zum vergangenen Jahr in den Unternehmen noch einmal verschlechtert hat. Dieses erschießt weitere Potentiale für wettbewerbsfähige Produkte wie GEDYS IntraWare 7.
GEDYS IntraWare konnte in 2006 in etwa eine Verdoppelung der Anzahl an Projekten größer 100.000 Euro erzielen. Dieses ist der in 2005 erfolgten Neuorganisation im Vertrieb zu verdanken. Nunmehr ist der Vertrieb in zwei Teams aufgestellt. Eines für die breite Anzahl kleinerer und mittlerer CRM-Projekte und eines für die anspruchvolleren großen Projekte. Insbesondere das letzte Quartal konnte mit dem größten Auftragseingang der Geschichte sehr positiv abschließen. Die Lizenzeinnahmen konnten überproportional gesteigert werden.
Im Bereich Marketing wurde in 2006, wie auch schon in 2005 auf eine umgangreiche Anzahl von über 60 regionalen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit IBM gesetzt. Mit insgesamt über 1.200 Teilnehmern konnte die Teilnehmerzahl aus 2005 noch einmal übertroffen werden. Alle, zumeist eintägigen und teilweise kostenpflichtigen Veranstaltungen, werden neben dem fachlichen Dozenten vertrieblich unterstützt und ergaben im Jahr 2006 viele Ansatzpunkte für neuen Projekte mit Kunden.
In der zweiten Jahreshälfte 2006 wurde die Pressearbeit intensiviert. Diese wird auch in 2007 so weitergeführt. Bei der immer wichtiger werdenden Suchmaschinen-Optimierung, wie zum Beispiel Google, wurden in 2006 umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Die positiven Ergebnisse haben sich schon nach kurzer Zeit eingestellt. So ist GEDYS IntraWare bei für das Unternehmen wichtigen Begriffen wie CRM, Lotus und Notes häufig auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu finden. Auch durch die parallel stattfindenden kostenpflichtigen Anzeigen bei Google wurden Vertriebskontakte sog. "Leads" generiert. Eine umfangreiche, nach neuesten Kriterien überarbeitete Internetseite, hat dabei unterstützt.
Als Messen wurden neben der weiterhin führenden CeBIT auch die eher lokalen Messen DMS Expo in Köln und CRM Expo in Nürnberg ausgestellt. Auf weiteren Messen wie der Systems in München war GEDYS IntraWare über Partner vertreten.
Im Bereich des Produktportfolios wurden neue Funktionen mit den üblichen Wartungsversionen der Anwendungen freigegeben. Als Meilenstein für das Unternehmen wurde erstmalig ein neues Modul "GEDYS IntraWare 7 – Modul Marketing" herausgebracht. Laut der Capgemini Studie 2005 zählt der Bereich "Marketing Automation" zu den am stärksten wachsenden Bereichen im Umfeld von CRM. Durch Partnertraining, Veranstaltungsreihen für Kunden und Pressearbeit konnte das Produkt erfolgreich im Markt eingeführt werden. Noch im ersten Monat nach der Einführung konnten aufgrund der überzeugenden Funktionalität die ersten Kundenabschlüsse verzeichnet werden. Nur wenige der Mitbewerber bieten heute schon entsprechende unterstützende Marketingfunktionen an.
Die Anzahl, aber auch der Umfang der verschafften Vertriebsopportunitäten ist auch im ersten Quartal 2007 unverändert hoch.
Die breitere Internationalisierung wurde weiter vorangetrieben. Heute stehen alle wichtigen Marketingmaterialen, inkl. der Internetseite in Englisch zur Verfügung. Die Ausbildung und Akquise von internationalen Partnern wurde weiter vorangetrieben. In 2007 wird erwartet, dass diese Maßnahmen in steigenden Lizenzeinahmen aus dem Ausland münden.
Umsatz- und Auftragsentwicklung
Group Technologies AG
Der Umsatz des Geschäftsjahres ergab sich zu rund 9,5 Mio. Euro und lag aufgrund der strukturellen Effekte aus der Verschmelzung und der erstmaligen Abbildung für einen 12-Monatszeitraum mit knapp 84 % deutlich über dem Wert des Vorjahres 2005. Mit einem Anteil von mehr als 45 % am Gesamtumsatz nahmen die Wartungserlöse gefolgt von den Lizenzumsätzen mit knapp 30 % den größten Anteil ein.
Group-Konzern
Im Konzern wurde ein Umsatz von 17,5 Mio. Euro erzielt. Dieser lag rund 0,4 Mio. Euro über den eigenen Prognosen für das Geschäftsjahr 2006. Mit jeweils rund 50 % der Umsätze für den Geschäftsbereich E-Mail und für den Geschäftsbereich Customer Relationship Management nehmen beide Bereiche ungefähr jeweils die Hälfte der Geschäftsaktivitäten aller Konzerngesellschaften ein.
Personal- und Sozialbereich
Group Technologies AG
Zum 31.12.2006 wurden in der Gesellschaft 65 (2005: 64) Mitarbeiter beschäftigt. Mit einem Anteil von 55 % liegt der Schwerpunkt im Bereich Vertrieb. Mehr als 30 % entfällt auf den Bereich Forschung & Entwicklung und auf den Bereich Administration – die administrative Unterstützung der Tochtergesellschaften des Group-Konzerns mit eingeschlossen –- entfallen rund 14 %. Die Ausbildungsquote der Gesellschaft beträgt 9 %.
Die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2006 betrugen 4,2 Mio. Euro und liegen aufgrund der erstmaligen vollständigen Berücksichtigung für einen 12-Monatszeitraum rund 52 % über dem Vorjahreswert.
Group-Konzern
Zum 31.12.2006 wurden im Konzern 127 Mitarbeiter beschäftigt (2005: 125). Auch auf der Ebene des Konzerns liegt, vor Berücksichtigung der Ausbildungsquote von 10 %, der Anteil an Mitarbeitern mit vertriebs- und servicebezogenen Aufgaben bei rund 52 %. Die Produktentwicklung umfasst rund ein Drittel und etwa 15 % der Mitarbeiter beschäftigen sich mit administrativen Tätigkeiten.
Die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2006 betrugen rund 7,6 Mio. Euro und liegen aufgrund der strukturellen Effekte aus dem Sachverhalt der Erstkonsolidierungszeiträume deutlich über dem Vorjahresniveau (2005: 0,6 Mio. Euro).
Darstellung der Lage
Vermögenslage
Group Technologies AG
Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum 31.12.2006 rund 31 Mio. Euro (2005: 36,6 Mio. Euro). Darin nahm das Anlagevermögen mit 81 % (2005: 70 %) den größten Anteil ein. Größte Einzelpositionen darin waren mit 9,9 Mio. Euro (2005: 9,9 Mio. Euro) die Anteile an verbundenen Unternehmen und mit 7,6 Mio. Euro (2005: 7,5 Mio. Euro) der Geschäfts- und Firmenwert. Das Umlaufvermögen ergab sich zu 5,9 Mio. Euro (2005: 10,8 Mio. Euro). Die Reduktion um rund 5 Mio. Euro erfolgt im Wesentlichen vor dem Hintergrund der geplanten und umgesetzten Tilgung von Verbindlichkeiten im Umfang von über 5,8 Mio. Euro.
Ausgehend von einem Gezeichneten Kapital in Höhe von 22.746.738 Euro, eingeteilt in 22.746.738 Stückaktien zum rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie, wobei jede Stückaktie eine Stimme gewährt, ergab sich das Eigenkapital der Gesellschaft zu 21,5 Mio. Euro und lag damit um knapp 1,8 Mio. Euro über dem Wert des Jahres 2005 (19,7 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft betrug zum 31.12.2006 69 % und lag damit, aufgrund deutlich verbesserter Bilanzstrukturen, erheblich über dem Vorjahreswert von 54 %.
Mit einem Betrag von 2,0 Mio. Euro liegen die Rückstellungen rund 0,8 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Neben der deutlichen Steigerung im Unternehmensergebnis und damit der Wirkung innerhalb des Eigenkapitals führte die Tilgung von Verbindlichkeiten im Umfang von über 5,8 Mio. Euro zu einer spürbaren Verbesserung der Bilanzstrukturen. Der Anlagendeckungsgrad wurde von 77 % aus dem Jahr 2005 auf 86 % zum 31.12.2006 verbessert.
Die Gesellschaft hat am 20.09.2006 eine Wandelschuldverschreibung von bis zu 2,5 Mio. Euro, eingeteilt in 2,5 Mio. auf den Inhaber lautender Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 1,00 Euro begeben. Das gesamte Emissionsvolumen beträgt 5,0 Mio. Euro. Innerhalb der Zeichnungsfrist wurden Optionen mit einem abgezinsten Emissionswert von rund 0,3 Mio. Euro gezeichnet. Diese berechtigen innerhalb von 5 Jahren, bei Ausübung des Wandlungsrechtes zum Bezug von rund 140 tausend Aktien an der Gesellschaft. Eine Platzierung des verbleibenden Volumens hängt
eng mit der Kursentwicklung der Gesellschaft zusammen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass bei einer deutlichen Kurszunahme ein Großteil der bislang nicht gezeichneten Wandlungsoptionen platziert werden kann. Neben der eigenen Kursentwicklung spielen hierbei aber auch andere, nicht von der Gesellschaft zu beeinflussende Marktfaktoren eine wichtige Rolle. Insofern bleibt abzuwarten, wann und in welchem Umfang weitere Zeichnungen vorgenommen werden.
Ausführliche Erläuterungen zu den Vorstandsermächtigungen in Bezug auf das genehmigte und bedingte Kapital finden sich im Anhang zum Abschluss der Group Technologies AG per 31.12.2006.
Group-Konzern
Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2006 im Konzern rund 34,7 Mio. Euro (2005: 41,6 Mio. Euro). Darin nahm das Anlagevermögen mit 73 % (2005: 63 %) den größten Anteil ein. Größte Einzelpositionen darin waren mit 22,0 Mio. Euro (2005: 22,8 Mio. Euro) die immateriellen Vermögenswerte und mit 4,2 Mio. Euro bzw. 3,0 Mio. Euro die Aktiven latenten Steuern und die Finanzanlagen.
Das Umlaufvermögen ergab sich zu 5,0 Mio. Euro (2005: 11,1 Mio. Euro). Die Reduktion um rund 6,2 Mio. Euro erfolgte auch aus Konzernsicht im Wesentlichen vor dem Hintergrund der geplanten und umgesetzten Tilgung von Verbindlichkeiten im Umfang von rund 8,0 Mio. Euro.
Ausgehend von dem der Einzelgesellschaft entsprechenden Gezeichneten Kapital in Höhe von 22.746.738 Euro ergab sich das Eigenkapital im Konzern zu über 24,2 Mio. Euro und lag damit um 2,8 Mio. Euro über dem Wert des Jahres 2005 (21,4 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote betrug im Konzern zum 31.12.2006 70 % und lag damit, aufgrund deutlich verbesserter Konzernbilanzstrukturen, erheblich über dem Vorjahreswert von 52 %.
Mit einem Betrag von 2,5 Mio. Euro liegen die Rückstellungen rund 0,9 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Neben der deutlichen Steigerung im Unternehmensergebnis und damit der Wirkung innerhalb des Eigenkapitals führte die Tilgung von Verbindlichkeiten im Umfang von knapp 8,0 Mio. Euro zu dieser spürbaren Verbesserung der Konzernbilanzstrukturen. Der Anlagendeckungsgrad wurde von 82 % aus dem Jahr 2005 auf 95 % zum 31.12.2006 verbessert.
Finanzlage
Group Technologies AG
Der Zahlungsmittelbestand in der Group Technologies AG betrug rund 0,7 Mio. Euro zum 31.12.2006 (2005: 4,9 Mio. Euro).
Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,1 Mio. Euro (2005: Mittelzufluss 6,7 Mio. Euro) ist im Wesentlichen geprägt durch die Abnahme der Verbindlichkeiten um 2,2 Mio. Euro. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von rund 0,6 Mio. Euro (2005: Mittelabfluss 16,3 Mio. Euro) resultiert weitgehend aus Beteiligungserwerben. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von insgesamt rund 2,5 Mio. Euro (2005: Mittelzufluss 14,5 Mio. Euro) aus der Tilgung kurzfristiger Kredite.
Group-Konzern
Der Zahlungsmittelbestand im Konzern betrug rund 1,5 Mio. Euro zum 31.12.2006 (2005: 5,3 Mio. Euro). Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,5 Mio. Euro (2005: Mittelzufluss 11,2 Mio. Euro) ist im Wesentlichen geprägt durch die Abnahme der Lieferantenverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 7,3 Mio. Euro. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von rund 1,3 Mio. Euro (2005: Mittelabfluss 19,1 Mio. Euro) resultiert weitgehend aus dem Erwerb von Software. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von insgesamt rund 0,1 Mio. Euro (2005: Mittelzufluss 13,2 Mio. Euro) ist geprägt durch die Tilgung von sonstigen Finanzverbindlichkeiten.
Ertragslage
Group Technologies AG
Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 betrug knapp 9,5 Mio. Euro und lag aufgrund der strukturellen Effekte aus der Verschmelzung und der erstmaligen Abbildung für einen 12- Monatszeitraum, die sich durch alle Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung zieht, mit knapp 84 % deutlich über dem Wert des Vorjahres 2005.
Zusammen mit den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 1,3 Mio. Euro (2005: 1,1 Mio. Euro) ergab sich die Gesamtleistung zu rund 10,8 Mio. Euro (2005: 6,2 Mio. Euro). Nach Abzug der Wareneinsätze in Höhe von 0,8 Mio. Euro (2005: 0,6 Mio. Euro) ergab sich das Rohergebnis zu 9,9 Mio. Euro (2005: 5,6 Mio. Euro). Die Rohergebnismarge, bezogen auf die Gesamtleistung, wurde weiter auf nunmehr über 92 % (2005: 90 %) gesteigert.
Für den 12-Monatszeitraum des Jahres 2006 ergaben sich die Personalaufwendungen zu rund 4,2 Mio. Euro (2005: 2,8 Mio. Euro). Darin enthalten sind Aufwendungen für Vorstandsbezüge in Höhe von 0,6 Mio. Euro aufgeteilt in fixe Bezüge zu 0,3 Mio. Euro und in variable Bezüge zu 0,3 Mio. Euro. Aktienoptionen und Pensionszusagen bestehen für den aktuellen Vorstand nicht. Die Abschreibungen betrugen rund 1,2 Mio. Euro (2005: 1,0 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen welche sich zu insgesamt 3,7 Mio. Euro (2005: 3,4 Mio. Euro) ergeben, beinhalten im Wesentlichen
Mietaufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro (2005: 0,3 Mio. Euro), Marketingaufwendungen Höhe von 0,8 Mio. Euro (2005: 0,5 Mio. Euro) und insbesondere in Zusammenhang mit der Verschmelzung und der Zulassung der neuen Aktien die Rechts- und Beratungskosten und Dienstleistungen in Höhe von 1,3 Mio. Euro (2005: 1,7 Mio. Euro). Allein die darin enthalten einmaligen Aufwendungen aus der Verschmelzung ergaben sich zu mehr als 0,7 Mio. Euro. Daraus resultierte das Betriebsergebnis zu 0,8 Mio. Euro, das trotz der vorgenannten einmaligen Aufwendungen, erheblich über dem Fehlbetrag des Jahres 2005 in Höhe von rund minus 1,6 Mio. Euro lag.
Das Finanzergebnis betrug minus 0,6 Mio. Euro und führte zu einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 0,2 Mio. Euro (2005: minus 1,6 Mio. Euro)
Der Jahresüberschuss lag nach Umsetzung der erwarteten Synergien trotz der erheblichen einmaligen Aufwendungen aus der Verschmelzung mit rund 0,15 Mio. Euro deutlich über dem Wert des Jahres 2005 (minus 1,7 Mio. Euro).
Group-Konzern
Der Konzernumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 betrug rund 17,5 Mio. Euro und lag aufgrund der strukturellen Effekte aus der Verschmelzung (Erstkonsolidierungszeitpunkt nach IFRS 31.12.2005) und der erstmaligen Abbildung der Konzerngesellschaften für einen 12-Monatszeitraum in der Gewinnund Verlustrechnung, naturgemäß erheblich über dem Niveau des Jahres 2005 (0,5 Mio. Euro).
Zusammen mit den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 1,3 Mio. Euro (2005: 1,0 Mio. Euro) und den aktivierten Entwicklungsleistungen in Höhe von 0,6 Mio. Euro (2005: keine) ergab sich die Gesamtleistung zu rund 19,5 Mio. Euro (2005: 1,6 Mio. Euro). Nach Abzug der Wareneinsätze in Höhe von 3,1 Mio. Euro (2005: 0,1 Mio. Euro) ergab sich das Rohergebnis zu 16,4 Mio. Euro (2005: 1,5 Mio. Euro). Die Wareneinsatzquote im betrug im Konzern 18 %.
Für den 12-Monatszeitraum des Jahres 2006 ergaben sich die Personalaufwendungen zu rund 7,6 Mio. Euro (2005: 0,6 Mio. Euro). Die Abschreibungen betrugen rund 2,1 Mio. Euro (2005: 1,3 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich zu insgesamt 5,2 Mio. Euro (2005: 1,4 Mio. Euro) und beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen in Höhe von 0,5 Mio. Euro (2005: 0,05 Mio. Euro), Marketingaufwendungen in Höhe von 1,0 Mio. Euro (2005: 0,1 Mio. Euro) und insbesondere in Zusammenhang mit der Zulassung der neuen Aktien die Rechts- und Beratungskosten und Dienstleistungen Höhe von 1,6 Mio. Euro (2005: 1,0 Mio. Euro). Allein die darin enthaltenen direkten einmaligen Aufwendungen aus der Umsetzung der Verschmelzungen und der damit zusammenhängenden Aktienzulassung lagen bei über 13 %. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBIT DA) betrug über 3,6 Mio. Euro (2005: minus 0,5 Mio. Euro). Damit ist deutlich
gezeigt, dass die erwarteten positiven Effekte aus der Zusammenführung der Geschäftsaktivitäten nochmals deutlich übertroffen werden konnten.
Das Finanzergebnis des Konzerns betrug rund minus 0,5 Mio. Euro (2005: minus 0,15 Mio. Euro). Neben dem Zinsergebnis (2006: 0,1 Mio. Euro) ergab sich ein zahlungsneutraler Aufwand aus Abschreibungen auf Beteiligungen in Höhe von rund 0,4 Mio. Euro. Damit ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von rund 1,0 Mio. Euro (2005: minus 2,0 Mio. Euro).
Nach Minderheitenanteilen ergibt sich damit ein Konzernergebnis von 1,0 Mio. Euro (2005: minus 1,6 Mio. Euro).
Die Ergebnismarge vor Steuern lag trotz erheblicher Einmalaufwendungen aus der Umsetzung der Verschmelzungen zum Ende des Jahres 2006 im Konzern bei 5,6 %.
IV. Risikobericht
Allgemein
Potenzielle Anleger sollen vor der Entscheidung über den Verkauf oder Kauf von Aktien der Gesellschaft die nachfolgenden Risikofaktoren sorgfältig lesen und berücksichtigen. Die Realisierung eines oder mehrerer dieser Risiken kann die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen und unter Umständen nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Der Börsenkurs der Aktien könnte aufgrund jedes Risikos erheblich fallen und Anleger könnten ihr eingesetztes Kapital ganz oder teilweise verlieren. Weitere, hier nicht dargestellte Risiken und Unsicherheiten, die der Gesellschaft gegenwärtig nicht bekannt sind, können ebenfalls den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft beeinträchtigen und erhebliche nachteilige Wirkungen auf das Geschäft, die Geschäftsaussichten, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft entfalten. Die Reihenfolge, in der die nachfolgenden Risiken aufgeführt werden, stellt keine Aussage über deren Eintrittswahrscheinlichkeit noch über die Schwere bzw. die Bedeutung der einzelnen Risiken dar. Der Eintritt dieser Risiken bei den Beteiligungen entfaltet unmittelbare Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft oder ihrer Beteiligungen.
Unabhängig von den nachfolgend benannten Risiken verfügt die Group Technologies AG über ein Risikomanagementsystem, um insbesondere die den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Einwicklungen oder Risiken so frühzeitig wie möglich zu erkennen, zu kommunizieren und damit durch die rechtzeitige Einleitung geeigneter Maßnahmen die Auswirkungen akuter Risiken zu minimieren oder
teilweise sogar zu vermeiden. Risiken werden elektronisch katalogisiert, strukturiert erfasst, bewertet, automatisiert weitergeleitet und unterliegen einem detaillierten Maßnahmencontrolling. Die risikopolitischen Grundsätze werden vom Vorstand und dem Management vorgegeben und sind der Ausgangspunkt für die Ausgestaltung der Risikomanagement-Organisation der Group Technologies AG. Es handelt sich hierbei um Verhaltensregeln, die das Management der Group Technologies AG zu einem vernünftigen Umgang mit Risiken anleitet.
Es gelten die folgenden Grundsätze:
- Erkennung und Erfassung aller wesentlichen bzw. bestandsgefährdenden Risiken
- Regelmäßige und systematische Informationserhebung
- Zeitnahe, zuverlässige und aussagekräftige Informationsweiterleitung
- Umfassende Betrachtungen der jeweiligen Risikosituation
- Auswahl und permanente Kontrolle geeigneter Maßnahmen
- Offene Kommunikation von Risiken
- Schaffung der Balance zwischen Wertschöpfungszielen und Sicherheitsinteressen
Unabhängig von diesem Risikomanagementsystem bestehen generell nachfolgende benannte latente Risiken.
Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit
Verschmelzungsrisiko
Die Gesellschaft in ihrer heutigen Form entstand aus der Verschmelzung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der GROUP Technologies AG auf die Gesellschaft, die am 31. März 2006 im Handelsregister der Gesellschaft eingetragen wurden.
Die rechtliche Umsetzung dieser Verschmelzungen liegt somit in der jüngsten Vergangenheit und birgt damit grundsätzlich das Risiko, dass Synergieeffekte, insbesondere eine Kostenreduktion durch Effizienzsteigerung (sowohl in Bezug auf das operative Geschäft als auch die Integration der Technologien oder die Entwicklung neuer Produkte) nicht oder nur teilweise erreicht werden können. Die Nichterreichung dieser Synergieeffekte ist geeignet, die angestrebten Ziele der Verschmelzung, namentlich die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Verbesserung der Ertragssituation, die Stärkung der Marktposition und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades nachhaltig zu beeinträchtigen oder gar zu vereiteln. Ebenso kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Integration von z. B. Unternehmen oder
Unternehmensteilen, Abteilungen, dem Mitarbeiter- oder Kundenstamm sowie beteiligter Partner nicht oder nur langsam zu erreichen ist.
Diskontinuität und Vertrauensrisiko
Die Gesellschaft hat in den zurückliegenden Jahren darüber hinaus mehrfach ihr Geschäftsmodell verändert. Zunächst war die Gesellschaft hauptsächlich operativ als Softwareanbieter tätig. Mit Übernahme der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte gemäß WpÜG änderte sich das Geschäftsfeld der Gesellschaft und der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit lag für etwa zwei Jahre im Bereich Mergers & Acquisitions. Das operative Geschäft lag in den Tochtergesellschaften und Beteiligungen, insbesondere im GAP-Konzern. Mit Verschmelzung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der GROUP Technologies AG auf die Gesellschaft sowie der Innenverschmelzung der global words AG, einer 100 % Tochtergesellschaft der Gesellschaft, auf die Gesellschaft ist die Gesellschaft nunmehr wieder direkt als Softwareanbieter und -hersteller tätig. Aufgrund dieser Veränderungen in Bezug auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft gilt es nun, das Vertrauen am Markt sowohl in Bezug auf Kunden als auch auf Partner und potenzielle Kunden zurück zu gewinnen. Entsprechendes gilt für den Finanzmarkt. Falls es nicht gelingen wird dieses Vertrauen wieder zu gewinnen, wird dies negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Investitionsrisiken/Risiken in Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft investiert in den kommenden Jahren überwiegend in Kombi- und Bündelprodukte aus bestehenden Software-Lösungen. Dabei konzentriert sich der Investitionsaufwand in Kosten für Personal und Marktbewertung, Markteintritt und Marktdurchdringungen.
Im Zusammenhang mit diesen Investitionen besteht das Risiko, dass etwaige Kosten nicht oder nicht vollumfänglich im Markt amortisiert werden können und somit keine Sicherheit zur Rückführung der Investitionen gegeben ist. Gleiches Risiko gilt, wenn die Entwicklung neuer Produkte die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden nicht oder nicht ausreichend widerspiegelt oder der wirtschaftliche Erfolg aus einem anderen Grund ausbleibt. Dies gilt insbesondere für die Entscheidung einer Entwicklung nur für bestimmte Technologien unter Ausschluss anderer Technologien.
Die Gesellschaft koordiniert in enger Zusammenarbeit zwischen Vertriebsleitungen, Produktmanagement und den verantwortlichen Führungskräften der Produktentwicklung in definierten Gremien eine marktadäquate Produktentwicklung. Sowohl hinsichtlich der kurz- als auch der mittelfristigen Produktplanungen.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Die Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen der Gesellschaften des Group-Konzerns beinhalten und/oder basieren auf Annahmen. Diese Planungen basieren auf bestimmten, in die Zukunft gerichteten Aussagen.
Diese Aussagen enthalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft, des Konzerns oder der relevanten Branchen wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.
Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten können unter Umständen derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen nicht zutreffen.
Keine Gewähr zukünftiger Profitabilität
Neben der Notwendigkeit die Verschmelzungssynergien im Bereich der Produktpaletten, Entwicklung, Administration usw. umfänglich zu nutzen, ist die Profitabilität auch von Faktoren abhängig, auf die die Gesellschaft keinen Einfluss nehmen kann. Hierunter fallen insbesondere die Entwicklung des Marktumfeldes (Wettbewerbsstrategien) sowie die gesamtwirtschaftliche (nationale und internationale Konjunkturlage, Branchentrends) Entwicklung. Hierfür kann die Gesellschaft keine Garantie übernehmen.
Liquiditätsrisiko
Sollten insbesondere im Bereich der Liquiditätsrisiken mehrere Risikopositionen wie z. B. Forderungsausfall, Projektverzögerungen oder Zahlungsansprüche aus Klagen unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig auftreten und sollten die eingeleiteten Maßnahmen wie z. B. Darlehensaufnahme oder Desinvestitionen einen Nettofinanzmittelverbrauch nicht stoppen oder ausgleichen und die Finanzierung aus Mittelrückflüssen aus dem Umsatzprozess (Selbstfinanzierung) oder Beteiligungserträgen nicht erfolgen oder sollten weitere für den Fortbestand der Gesellschaft entscheidende Kapitalmaßnahmen und/oder Konsolidierungen nicht erreicht werden können oder sollte, wie beabsichtigt, eine Tilgung des zur Sicherung der Rechte an der LOGOS-Technologie in Anspruch genommenen Darlehens nicht erfolgen, kann sich daraus eine Liquiditätssituation ergeben, die den Unternehmensfortbestand der Gesellschaft oder wesentlicher Beteiligungen gefährdet. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft dient dazu solche Risiken transparent zu machen, geeignete Maßnahmen einzuleiten und die Kontrolle dieser Maßnahmen sicherzustellen. Dieses System wurde rund um die elektronische Erfassung latenter (Risikoinventur) und akuter Risiken strukturiert. Dabei wird zur Erfassung und Informationsweiterleitung eine Vielzahl der eigenen Produkte eingesetzt.
Subventionsrisiko
Die Gesellschaft erhält Projektfördermittel (Subventionen) der Europäischen Union für das Projekt Euromatrix. Sollten sich die öffentlichen Subventionen gerade im Bereich HLT verschlechtern, versagt oder zurückgefordert werden, können auch die sich derzeit in Planung befindlichen Projekte verzögert oder im Umfang erheblich reduziert werden.
Abhängigkeit von qualifizierten Mitarbeitern
Der Erfolg der Gesellschaft hängt im wesentlichen Umfang von seinen Führungskräften und Mitarbeitern ab. Der Verlust von Mitarbeitern und Führungspersonen, insbesondere in Schlüsselpositionen könnte die Marktstellung und die Kompetenz der Gesellschaft erheblich beeinträchtigen. Durch den Verlust könnte dem Unternehmen Know-how verloren gehen oder an Wettbewerber gelangen und damit einen negativen Einfluss auf die weitere Unternehmensentwicklung entfalten.
Risiken in bestehenden Beteiligungen
Auch nach der Verschmelzung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der GROUP Technologies AG auf die Gesellschaft werden Teile des operativen Geschäfts durch Beteiligungen wahrgenommen. Es handelt sich insoweit in der Regel um Gesellschaften mit beschränkter Haftung, deren alleinige Gesellschafterin (mit Ausnahme der GEDYS Symfoni Nordic AS, Norwegen, der SPEECHSPHERE LLC., USA, der B.E.R.S. Bulgarien und der Net2Voice Inc.) mittelbar oder unmittelbar die Gesellschaft ist.
Entwicklungsrisiken
Auch in Beteiligungen der Gesellschaft werden Softwareprodukte entwickelt. Die Entwicklung von Softwareprodukten ist grundsätzlich abhängig von der Entwicklung der damit in Zusammenhang stehenden Plattformen und Funktionsanforderungen und -erwartungen. Ändern sich diese, sind umfassende Anpassungen oder sogar Neuentwicklungen der bestehenden Produkte der Beteiligungen zwingend notwendig. Dies kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nachteilig beeinflussen.
Grundsätzlich ist im Softwaremarkt auch die Neuentwicklung von Verfahren, Algorithmen etc. denkbar, die zu signifikant besseren Ergebnissen führen als sie der Gesellschaft heute zur Verfügung stehen. Ein vollständiges oder teilweises Ausscheiden aus dem Markt durch Konkurrenzprodukte ist somit möglich. Dies kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nachteilig beeinflussen.
Gewährleistungsrisiko
Die Gesellschaft vertreibt Software-Lizenzen – einschließlich Updates und Wartung – an ihren Produkten direkt oder über den Vertriebskanal der Beteiligungen und Vertriebspartner. Für den Fall,
dass es hier zu Lizenzstreitigkeiten kommt, besteht dennoch die Möglichkeit, dass es zu Rückabwicklungen oder Preisreduzierungen oder sonstigen Vergleichen zwischen dem Erwerber und der Gesellschaft kommt. Sollte die Gesellschaft aus der Veräußerung von Lizenzrechten aus den oben genannten oder anderen Gründen einen Mindererlös erzielen, kann dies unmittelbar Folgen auf die Umsatz-, Liquiditäts- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Risiken im Zusammenhang mit dem Bestand der IBM Lotus Notes/Domino-Plattformen/Microsoft Exchange
Es besteht eine Abhängigkeit vom Bestand der Plattformen IBM Lotus Notes/Domino und von Microsoft Exchange, da die Lösungen der Gesellschaft auf diesen Plattformen aufsetzen. Sollten IBM und/oder Microsoft ihren Geschäftsbetrieb in wesentlichem Umfange verringern oder einstellen, so wird sich dies negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken, da die Lösungen der Gesellschaft auf diesen Plattformen aufsetzen.
Zudem besteht das Risiko eines Eintritts von IBM, Microsoft oder einer vergleichbaren Unternehmenseinheit – deren Ressourcen die der Gesellschaft erheblich übersteigen – in die Geschäftsbereiche der Gesellschaft.
Schwankungen der Umsätze/Volatilität der Erträge
Im Laufe eines Geschäftsjahres sowie zwischen den einzelnen Geschäftsjahren kann es aufgrund sich ständig verändernder Marktbedingungen und zeitlicher Verzögerungen zwischen dem Abschluss eines Vertrages und seiner Umsetzung zu Schwankungen der Umsatzerlöse und Erträge kommen. Schwankungen der Geschäftsergebnisse im Jahresverlauf und zwischen den verschiedenen Geschäftsjahren werden insbesondere verursacht durch den Umfang und Zeitpunkt der Projekte, deren Umsetzung und deren Abschluss. Es ist zu erwarten, dass solche zeitlichen Umsatzschwankungen auch zukünftig aufgrund einer Reihe von nicht zu beeinflussenden Faktoren für die Ertragslage der Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen werden.
Trotz der Schwierigkeit der Prognose muss die Gesellschaft Vertriebs- und Marketing- sowie ihre sonstigen betrieblichen Aktivitäten planen und hat nur einen geringen Einfluss auf die Höhe der Betriebsaufwendungen, die ihrer Art nach im Wesentlichen Fixkosten sind und folglich den kurzfristigen Schwankungen der Geschäftstätigkeit nicht schnell angepasst werden können. Infolgedessen kann sich ein im Verlauf eines Geschäftsjahres oder zwischen den Geschäftsjahren abzeichnender Rückgang der Umsatzerlöse nachteilig auf die Geschäftsergebnisse der Gesellschaft auswirken und unter Umständen zu kurz-, mittel- oder langfristigen Liquiditätsengpässen führen. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Ergebnisse der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft unter den Erwartungen liegen.
Wechselkursschwankungen
Es bestehen Geschäftsbeziehungen in die USA. Fakturiert wird dort zumeist in USD. Bei der Gesellschaft erfolgt die Rechnungslegung in Euro. Schwankungen des USD zum Euro können deshalb zu Wechselkursverlusten führen. Entsprechendes gilt für die Beteiligung in Norwegen, da Norwegen nicht zum Euroraum gehört und die Fakturierung demgemäß in Norwegischen Kronen erfolgt. Naturgemäß sind auch Wechselkursgewinne denkbar.
Auch in Zukunft werden Geschäfte der Gesellschaft oder ihrer Beteiligungen in ausländischen Währungen abgewickelt. Da die Zahlungsströme zeitlich und betragsmäßig meist nicht aufeinander abgestimmt werden können, können sich bei ungünstigen Entwicklungen der Wechselkurse zueinander negative Einflüsse auf die Ertragslage der Gesellschaft ergeben.
Risiken in bestehenden Forderungen
Grundsätzlich besteht bei allen Forderungen der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften und Beteiligungen ein Ausfallrisiko. Dieses Risiko besteht sowohl direkt zum Endkunden im Rahmen des direkten Vertriebs als auch indirekt zum Endkunden im Rahmen des Vertriebs über so genannte Vertriebspartner. Dies gilt insbesondere aber nicht ausschließlich für Forderungen aus dem nicht deutschsprachigen Markt und/oder für Kunden und/oder Partner, deren Unternehmen über keine ausgewogene Finanzstruktur verfügen. Für den Fall, dass die Aktivitäten zur Beitreibung der offenen Forderungen nicht oder nur bedingt ausreichen, muss mit einer über dem Planansatz liegenden Ergebnis- und Liquiditätsbelastung gerechnet werden.
Sollte sich ein sich dadurch ergebender Liquiditätsengpass nicht anderweitig ausgleichen lassen, wäre die Gesellschaft darauf angewiesen, ihren Finanzbedarf überwiegend aus Fremdmitteln zu decken oder gegebenenfalls in Form von zusätzlichem Fremd- oder Eigenkapital über den Kapitalmarkt aufzunehmen.
Steuerliche Risiken
Steuerliche Risiken der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften und Beteiligungen bestehen, da nicht sichergestellt werden kann, dass die an der Verschmelzung beteiligten drei Gesellschaften (die Gesellschaft, die GROUP Technologies AG und die GAP AG für GSM Applikationen und Produkte) ihre vorhandenen körperschaftssteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge vollständig oder in Teilen nutzen können. Diese steuerlichen Verlustvorträge unterliegen sämtlich der Prüfung durch die zuständige Finanzverwaltung, so dass deren Bestand und Höhe nicht gesichert ist.
Die GAP AG für GSM Applikationen und Produkte hat Vorsteuern aus Aufwendungen im Zusammenhang mit ihrem Börsengang im Jahr 2000 in Höhe von 149.559,64 Euro geltend gemacht.
Die zuständige Finanzbehörde hat einen Bescheid zur Rückzahlung dieses Betrages erlassen. Die Gesellschaft tritt nach Verschmelzung in die Rechtsstellung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte hinsichtlich der steuerlich offenen Sachverhalte ein. Aufgrund des Einspruchs der Gesellschaft wurde der Aussetzung der Vollziehung dieses Bescheides stattgegeben. Ein abschließender Bescheid steht derzeit aus. Es besteht das Risiko, dass die Gesellschaft diesen Betrag zurückzahlen muss.
In den Vorjahren kam es zu einer Reihe von Umstrukturierungen. Durch die Verschmelzungen der global words AG, der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der GROUP Technologies AG jeweils auf die Gesellschaft gehen grundsätzlich zwar auch auf Ebene der übertragenden Gesellschaften bestehende etwaige Verlustvorträge auf die übernehmende Gesellschaft über (§ 12 Abs. 3 Satz 2 UmwStG), jedoch nur falls der Betrieb oder der Betriebsteil, der den Verlust verursacht hat, über den Verschmelzungsstichtag hinaus in einem nach dem Gesamtbild der wirtschaftlichen Verhältnisse vergleichbaren Umfang in den folgenden fünf Jahren fortgeführt wird. Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann zurzeit nicht abschließend beurteilt werden, so dass das Risiko besteht, dass die Gesellschaft die entsprechenden körperschaftssteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge ganz oder teilweise verliert. Es besteht in diesem Rahmen zudem das Risiko, dass auch die auf Ebene der Gesellschaft bestehenden körperschaftssteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge untergehen.
Der (ganze oder teilweise) Verlust der Verlustvorträge kann dazu führen, dass die Gesellschaft unmittelbar mit Steuern belastet ist und sich nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.
Es besteht die Möglichkeit, dass die Unterstützungsleistungen der Gesellschaft gegenüber den Tochtergesellschaften/Beteiligungsgesellschaften von den Finanzbehörden im Rahmen einer Überprüfung bezüglich der Angemessenheit bemängelt werden und dass daraus gegebenenfalls Steuernachforderungen resultieren können.
Risiken aus Abschreibungen
Wesentliche Vermögenswerte der Gesellschaft befinden sich insbesondere in den immateriellen Vermögensgegenständen, den Finanzanlagen sowie den Forderungen und dort insbesondere gegen verbundene oder assoziierte Unternehmen. Hieraus können im Korrekturfall erhebliche Abschreibungspositionen resultieren. Diese können ihrer Höhe nach erheblichen negativen Einfluss auf die Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Prozessrisiken, rechtliche Risiken, Verwaltungsverfahren
Neben den üblichen Rechtsstreitigkeiten aus dem operativen Geschäftsgang ist nach wie vor eine Prospekthaftungsklage (Klage eines Aktionärs aus dem Börsengang 2000), welche in erster und zweiter Instanz gewonnen wurde anhängig. Diese Rechtsstreitigkeiten können ihrer Höhe nach negativen Einfluss auf die Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Im Rahmen der Verschmelzung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte auf die Gesellschaft und im Rahmen der Verschmelzung der GROUP Technologies AG auf die Gesellschaft wurden mehrere Anträge auf Einleitung von Spruchverfahren zur gerichtlichen Überprüfung des jeweiligen Umtauschverhältnisses gestellt. Dies kann negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Risiken im Zusammenhang mit Versicherungsschutz
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft für bestimmte Risiken über keinen ausreichenden Versicherungsschutz verfügt. Es besteht daher das Risiko, dass gegen die Gesellschaft Ansprüche erhoben oder durchgesetzt werden, die nicht durch Versicherungen abgedeckt sind. Dies kann negative Auswirkungen auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft haben.
Konjunkturrisiken/Branchenspezifische Risiken
Eine deutliche Abschwächung der Konjunktur hätte unmittelbare Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Sollte sich die allgemeine Marktlage, insbesondere in Deutschland und insbesondere vor dem Hintergrund zukünftiger Investitionsentscheidungen mit IT-Relevanz deutlich verschlechtern und sich diese Verschlechterung insbesondere im Segment von Investitionen in professionellen Unternehmensapplikationen zeigen, kann dies negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Geschäftsverlaufes nehmen.
Die Gesellschaft verspricht sich Erfolge insbesondere durch die Verknüpfung ihrer Technologie mit bestehenden Softwareanwendungen. Damit ist die Gesellschaft in einem Geschäftsfeld tätig, das auf Grund der Neuartigkeit der Technologien und deren noch nicht absehbaren Akzeptanz bei potentiellen Kunden mit hohen Risiken behaftet ist. Der Fokus der Gesellschaft liegt dabei auf der Automatisierung von Prozessen innerhalb der zur Anwendung kommenden Software, so dass der Erfolg der Gesellschaft wesentlich von der Integrationsfähigkeit, der Kundenakzeptanz sowie der Bereitschaft anderer Hersteller zur Anbindung der Technologie abhängig sein wird.
Im Markt herrscht aktuell Aufklärungsbedarf über automatisierte Management-Software-Lösungen und somit über die Technologie der Gesellschaft und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Die Gesellschaft hat jedoch nur begrenzt Einfluss darauf, ob ihre Technologie im Markt verwendet wird und sich im Markt
durchsetzen kann. Maximaler Nutzen kann aus der Technologie der Gesellschaft allerdings nur dann gezogen werden, wenn sie in die bestehende Infrastruktur integriert wird.
Der Erfolg der Gesellschaft ist weiter davon abhängig, dass sich im E-Mail-Sektor ein Markt für automatisierte Systeme bildet. Nur wenn Kunden und Partner von dem Nutzen der Technologie überzeugt werden, kann überhaupt ein Markt entstehen. Insbesondere müssen die potentiellen Kunden und Partner bereit sein, für diese Technologie möglicherweise ein höheres Entgelt zu zahlen, was sich als Wettbewerbsnachteil herausstellen kann.
Die Gesellschaft ist abhängig von der Lizenzierung ihrer Technologie bzw. dem Verkauf ihrer Produkte. Sollte kein Markt für die Technologie entstehen, kann dies erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Die Softwareindustrie ist durch sich rasant verändernde Märkte und Technologien, immer wieder neu entstehende Normen und Vorschriften, regulatorische Beschränkungen und die häufige Einführung neuer Produkte gekennzeichnet. Auf Grund der Einführung neuer Produkte und der damit verbundenen neuen Technologien, sowie der häufigen Entstehung neuer Normen und regulatorischer Beschränkungen besteht die Gefahr, dass die Produkte der Gesellschaft schnell veralten bzw. weniger wettbewerbsfähig oder marktgängig werden. Das Entwicklungsverfahren für die Technologie der Gesellschaft ist extrem komplex und bedarf einer umfangreichen und kontinuierlichen Entwicklungstätigkeit. Der Erfolg der Gesellschaft hängt auch von der Fähigkeit zur rechtzeitigen, kosteneffizienten und kontinuierlichen Verbesserung ihrer bestehenden Technologien, der Entwicklung neuer, auf die zunehmende Komplexität und Wandlung der Marktanforderungen abgestimmter Technologien sowie der Berücksichtigung des allgemeinen technologischen Fortschritts und der immer wieder neu entstehenden Normen ab. Es besteht die Möglichkeit, dass es der Gesellschaft nicht gelingt, neue Technologien zu entwickeln, die allgemeine Akzeptanz finden.
Es gibt keine Gewähr dafür, dass es der Gesellschaft künftig gelingen wird, innovative neue Produkte zu entwickeln. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bereits entwickelte Technologien veralten. Möglicherweise wird die Gesellschaft künftig nicht in der Lage sein, den sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen des Marktes Rechnung zu tragen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Wettbewerber Produkte gleicher oder höherer Qualität und Funktionalität zu günstigeren Preisen anbieten, oder dass die Gesellschaft aus technischen, rechtlichen, finanziellen oder sonstigen Gründen nicht imstande sein sollte, sich rechtzeitig auf Veränderungen der Marktbedingungen oder der Kunden- oder Endverbrauchernachfrage einzustellen.
Der Eintritt der vorgenannten Risiken kann erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Risiken aus künftigen Akquisitionen
Die Gesellschaft beabsichtigt, zukünftig sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch im Ausland organisch und auch durch Akquisitionen und Zusammenschlüsse weiter zu wachsen. Der Erfolg künftiger Unternehmenskäufe, Beteiligungen, Zusammenschlüsse oder anderer Beteiligungen ist grundsätzlich nicht gewährleistet. Trotz sorgfältiger Überprüfung könnten etwaige Fehleinschätzungen von Risiken sowie sonstige Misserfolge im Zusammenhang mit Akquisitionen, Beteiligungen und Joint Ventures erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
V. Ausblick und Strategie
Kernbereiche: E-Mail & CRM
Die Gesellschaft hat derzeit zwei Kernbereiche, die den wesentlichen Anteil am Umsatz generieren: das E-Mail-Management (E-Mail) und das Kundenbeziehungsmanagement (CRM). Der Bereich Sprachtechnologien (HLT) wurde technologisch in die ersten Bereiche integriert. In allen Segmenten ist eine deutliche Zunahme an Aufträgen zu verzeichnen. Nach der doch sehr langen Phase der Investitionszurückhaltung insbesondere bei den deutschen Unternehmen, führen sowohl die Anforderungen der Marktkonformität im Umfeld Kundenbeziehungsmanagement als auch die gesetzlichen Vorgaben für die Nutzung elektronischer Kommunikation zu eben dieser steigenden Nachfrage. Die Gesellschaft sieht sich mit ihren Produkten und Lösungen hier gut positioniert.
Im Segment CRM hat sich die Einführung der neuen Produktreihe GEDYS IntraWare 7 im Markt bewährt. Diese durch die Konsolidierungsmaßnahmen der Gesellschaft im CRM für IBM Lotus Notes/Domino entstandene komplette Lösung für die Handhabung der Geschäftsbeziehung zu Kunden und Lieferanten setzt sich sowohl in der Leistungsfähigkeit als auch im zugehörigen Entwicklungs- und Service Know-how deutlich vom Markt ab. Die Gesellschaft wird ihre Konsolidierungsstrategie insbesondere in diesem Bereich fortsetzen.
Im Segment E-Mail verfolgt die Gesellschaft durch die Kombination der zur Verfügung stehenden Technologien und Produkte die Weiterentwicklung vom E-Mail-Security-Anbieter hin zum E-Mail-Management-Lösungsanbieter. Die Anforderung an die Kommunikation per E-Mail – sowohl von Seiten
der Unternehmen und Organisationen als auch rechtlicher Natur – sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass dies auch in der Zukunft so bleiben wird. Als wesentlichen Erfolgsfaktor sieht die Gesellschaft in diesem Bereich die erfolgreiche Einführung der E-Mail-Archivierungslösungen als Ergänzung zum bestehenden Produktportfolio.
Die Gesellschaft verfügt insbesondere im E-Mail-Umfeld über eine umfangreiche Produkt- und Technologien-Vielfalt, die ihr für die derzeitige Anforderung am Markt einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Dies gilt insbesondere, weil diese Vielfalt nahtlos ineinander übergreifen und so – nach Meinung der Gesellschaft – die einzige vollständige E-Mail-Management-Lösung darstellt. Bisher ist es ihr jedoch nicht gelungen diesen Vorteil am Markt auch zu platzieren.
Aus diesem Grund hat die Gesellschaft den bisherigen modularen Produktansatz im Vertrieb zugunsten einer umfassenden Zweiphasen-Lösung aufgegeben. Damit erfüllt die Gesellschaft die massiv wachsende Nachfrage nach Komplettlösungen für E-Mail-Management in Verbindung mit dem entsprechenden Know-how. Dies wurde nur möglich, weil aufgrund der Verschmelzung eben gerade die notwendigen Produkte und Technologien zusammen geführt wurden.
Die Gesellschaft wird sich mit dem E-Mail-Bereich unter dem Label "GROUP" als die E-Mail Compliance Company im Markt etablieren und so langfristig das Wachstum und die Existenz des Unternehmens sichern.
Alleinstellungsmerkmal: HLT
Die Anforderungen an moderne Software-Systeme sind stark geprägt durch die Möglichkeit der Software, automatisiert Prozesse und/oder Daten zu verarbeiten. Für die automatisierte Verarbeitung sind – neben dem entsprechenden Know-how der Mitarbeiter in Entwicklung und Service – insbesondere "intelligente" Systeme notwendig. Diese Intelligenz wird durch die Fähigkeit der Software definiert, menschliche Prozesse und Sprache/Texte zu verarbeiten, zu analysieren und zu interpretieren.
Dazu braucht eine intelligente Software Komponenten, die genau diese Fähigkeit zur Verfügung stellen. Das ist die Aufgabe der sprach-/textverarbeitenden Technologie-Komponenten, also der HLT. Über diese Technologien verfügt die Gesellschaft durch die Verschmelzung und hat diese bereits in erste Prototypen der neuen Generation des E-Mail Compliance Management integriert. Da erfahrungsgemäß Entwicklungen im Bereich HLT aufwendig und somit teuer sind, wird die Gesellschaft den eingeschlagenen Weg der Kooperation mit Know-how Trägern auf diesem Gebiet fortsetzen und intensivieren.
Die Gesellschaft vertritt die Auffassung, dass in naher Zukunft, die vollständige Integration analyse- und interpretationsfähiger Technologien in bestehende Software-Systeme markt- und damit existenzentscheidend sein werden.
Aufgrund der bestehenden Urheberrechte an verschiedenen HLT-Technologien sieht sich die Gesellschaft hier bestens gerüstet.
Wachstum durch Zukauf
Die Gesellschaft wird ihre Strategie bei der Konsolidierung des Marktes für CRM-Produkte im IBM Lotus Notes/Domino-Umfeld weiter fortsetzen. Insbesondere plant die Gesellschaft durch Erwerb von Marktanteilen weitere Märkte zu gewinnen. Geplant ist insbesondere der Ausbau der Geschäftsaktivitäten in den USA. Hier sind aufgrund der sich ständig verändernden Produkt- und Marktstrategien für Software der Plattform IBM Lotus Notes/Domino verschiedene Opportunitäten im Fokus der Gesellschaft.
Im Bereich E-Mail wird die Gesellschaft Zukäufe tätigen, für den Fall, dass sich Akquisition für Produktund/oder Marktergänzungen für die Umsetzung der Strategie zum Komplettanbieter für umfassendes E-Mail-Management – von der Entstehung, über die Verarbeitung bis hin zur gesetzes-konformen Ablage der elektronischen Kommunikationsdaten – als sinnvoll und einträchtig erweisen. Der Fokus der Gesellschaft liegt hier insbesondere auf neuen Technologien, wie z. B. "Instant Messaging". Die Gesellschaft wird damit auf ihre eigenen Kompetenzen und Erfahrungen zurückgreifen können und mit der notwendigen Voraussicht an entsprechende Projekte herangehen.
VI. Prognosebericht und Ausblick
Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung
Zuletzt hat die Kommission der Europäischen Union ihre Wachstumsprognosen für Deutschland spürbar von real 1,2 % auf 1,8 % (bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt, BIP) angehoben. Für den gesamten Euro-Raum erwartet die Kommission einen Zuwachs von 2,4 %.
Für die USA sehen Experten ein reales Wachstum des BIP für 2007 von 2,5 %. Dies wird u. a. durch die gute Auftragslage US-amerikanischer Unternehmen gestützt. Die Aufträge an die Kapitalgüterindustrie legen derzeit zweistellig zu.
Group Technologies AG zum 31.12.2006
Für den IT-Markt in Deutschland gehen nach einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom aus dem Dezember 2006 die Mehrheit (70,5 %) der deutschen IT-Unternehmen von steigenden Umsatzerwartungen aus. Bezogen auf den Bereich Software sind dies sogar knapp 85 %. Auch die für Dienstleistungen sehen über 73 % der befragten Unternehmen Umsatzzuwächse.
Zentrale Themenbereiche im E-Mail-Management wie Sicherheit, Compliance, Archivierung und Lösungen die eine 360-Grad Sicht auf den Kunden ermöglichen stehen dabei neben den üblichen infrastrukturellen Themen ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen.
Voraussichtliche Entwicklung der Unternehmensbereiche
Für das Geschäftsjahr 2007 sehen wir ein Umsatzziel von über 21 Mio. Euro, wenn die geschlossenen und sich in der Anbahnung befindlichen so genannten OEM-Verträge in ihrer Leistungsfähigkeit die Impulse entfallen, die ihnen von beiden Vertragspartnern zugesprochen werden.
Geschäftsbericht Aus der erwarteten Umsatzzunahme von rund 4 Mio. Euro, planen wir konzernweit einen Ergebniseffekt nach Bereinigung um die Einmalaufwände von rund 0,5 Mio. Euro. Dies ist eine wesentliche Folge der angemessenen Berücksichtigung von Vertriebsaufwendungen in Zusammenhang mit dem Ausbau des OEM-Vertriebs und dem Angebot einfacher Lösungen von der Stange für den kleineren und mittleren Mittelstand, die seit 2007 auch in Form von attraktiven Mietmodellen angeboten werden. Dieses Angebot ist umso wichtiger als Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zusammen nur einen Investitionsanteil von rund 50 % des gesamten verfügbaren Marktvolumens haben.
Für das Jahr 2007 sehen wir ein operatives Konzernergebnis vor Steuern von rund 1,5 Mio. Euro und ein EBIT DA von rund 3,5 Mio. Euro.
Wenn in gleichem Maße die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in unseren Märkten fortbestehen und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen den Marktprognosen folgt oder diese übersteigt, dann sollten für das Jahr 2008 weitere Umsatz und Ertragssteigerungen im Bereich des Möglichen liegen.
Die derzeitigen Planungen gehen von einem denkbaren Umsatzwachstum zwischen der Planung für das Jahr 2007 und der Planung für das Jahr 2008 von 20 % aus. Dies ließe dann ein Konzernergebnis von über 2,5 Mio. Euro zu.
VII. Forschungs- und Entwicklungsbericht
E-Mail-Management
Im Bereich ELM konzentriert sich die Gesellschaft auf die Entwicklung hybrider semantischer Systeme, die regelbasierende mit statistischen Systemen verbindet. Der Fokus wurde erstmalig auf die semantische Analyse von Dokumenten gelegt, die für Knowledge Management Systeme zwingend notwendig sind. Die Verwendung von Analysesystemen ermöglicht die maschinelle Unterstützung für die Verarbeitung von Informationen und somit eine Automatisierung von Vorgängen.
Die Integration der bereits im Portfolio befindlichen Technologien wurde und wird vorangetrieben. Besonderer Schwerpunkt liegt hierbei in der Integration und Erweiterung des E-Mail-Managements (ELM) um multilinguale und inhaltsbezogene Human Language Technologien (HLT). Hiermit erfährt das E-Mail-Management, von der Sicherheitsprüfung (Anti-Virus, Anti-Spam, Verschlüsselung) über die Prüfung der Einhaltung von Unternehmensvorschriften bis hin zur Archivierung, den nächsten Evolutionsschub zum E-Mail zentrischen Business Process Management.
Customer Relationship Management
Im Rahmen der jährlich stattfindenden Lotusphere Ende Januar 2007 in Orlando USA, der größten internationalen Veranstaltung zum Thema Lotus Notes und WebSphere Technologien gab IBM einen Ausblick auf die Zukunftspläne und weiteren Entwicklungen und demonstrierte den aktuellen Stand der Entwicklungen. Die dargestellten Entwicklungspläne der IBM bestätigen die schon im letzten Jahr eingeschlagene Doppelstrategie in Richtung Java basierender Produkte und Lotus Notes. Allein im letzten Jahr konnte die IBM in diesem Marktsegment einen signifikanten Umsatzanstieg verzeichnen. Gemäß den Ankündigungen im letzten Jahr wird in 2007 die erste Version des Java basierenden Notes Client (Codename Hannover) ausgeliefert werden.
Der neue Notes Client Standard basiert auf Eclipse, einer Open Source Software auf deren Grundlage die IBM seit einigen Jahren viele neue Tools und Produkte entwickelt. Durch diese Strategie bieten sich Kunden Synergieeffekte zwischen den verschiedenen Produktlinien und Technologien, die sie früher nicht nutzen konnten. Da z. B. auch IBM WebSphere Produkte auf dieser Grundlage entwickelt werden, können Kunden in Zukunft auch im Notes-Umfeld auf Produkte aus dem WebSphere-Produktportfolio zugreifen. Durch die Integration der IBM Produktivitätswerkzeuge, einer an Open Office angelehnten Produktsuite, sind in Zukunft auch operative Office-Anwendungen als Alternative zu den Microsoft Anwendungen im Auslieferungszustand des neuen Notes Client enthalten.
Neue CRM-Generation GEDYS IntraWare 7
Die ersten Versionen der neuen CRM-Produktlinie GEDYS-IntraWare 7 auf Basis Lotus Notes, die sich aus der Verschmelzung der bestehenden Produkte ergeben hat, ist im Markt und von unseren Bestandskunden sehr gut angenommen worden. Neben den klassischen CRM-Themen wie Adress-, Office und Opportunitymanagement werden erstmals auch Themen wie Kampagnenmanagement (Marketing) und Verkaufsprozesse angeboten. Zudem erleichtert die eingebaute Mehrsprachigkeit den Einsatz der Software in internationalen Unternehmen. Der Ausbau der Modulpalette wird in 2007 mit einem Modul für das Service-Thema fortgeführt. Damit wird zukünftig statt drei parallelen Produkten nur noch ein zentrales Produkt gepflegt und weiterentwickelt. Gemäß der IBM Portal-Strategie bietet das neue CRM-Produkt ein Web-Modul basierend auf Java und einsetzbar mit vielen aktuellen Portallösungen namhafter Hersteller.
Durch die Dualität der neuen Client Plattform (Hannover) ist die Möglichkeit gegeben, die Entwicklungen der letzten beiden Jahre für die Workplace-Technologie in das Notes-Produkt mit einzubinden. Entsprechende Portierungen und Entwicklungen sind für 2007 in der Planung.
Eisenach/ Karlsruhe, 19.04.2007
Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2006 (zum 31.12.2006) Group Technologies AG Konzern gemäß IFRS
| Aktiva | Bilanz Group Technologies Konzern 31.12.2005 |
Bilanz Group Technologies Konzern 31.12.2006 |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| Firmenwerte | 18.464.796,51 | 18.859.796,51 |
| sonstige immaterielle Vermögenswerte | 4.351.146,42 | 3.177.839,32 |
| Sachanlagen | 465.453,37 | 383.283,36 |
| Finanzanlagen | 3.245.020,64 | 3.022.943,05 |
| 26.526.416,94 | 25.443.862,24 | |
| aktive latente Steuern | 4.084.836,68 | 4.207.041,50 |
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| Vorräte | 321.792,90 | 69.403,60 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.811.725,73 | 3.020.391,30 |
| sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 1.499.213,48 | 402.643,21 |
| Zahlungsmittel | 5.252.077,36 | 1.483.227,15 |
| 10.884.809,47 | 4.975.665,26 | |
| Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten | 135.608,94 | 95.477,87 |
| SUMME VERMÖGENSWERTE | 41.631.672,03 | 34.722.046,87 |
| Passiva | Bilanz | Bilanz |
|---|---|---|
| Group Technologies | Group Technologies | |
| Konzern | Konzern | |
| 31.12.2005 | 31.12.2006 | |
| EUR | EUR | |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 9.071.747,00 | 22.746.738,00 |
| Sonderposten zu Durchführung der beschlossenen | ||
| Kapitalerhöhung geleistete Einlagen | 12.162.568,00 | 0,00 |
| Kapitalrücklage | 33.092.253,27 | 3.190.716,13 |
| Rücklage für Währungsumrechnung | 438,77 | -2.554,51 |
| Ergebnisvortrag | -31.041.812,63 | -2.605.807,62 |
| Konzernergebnis | -1.563.994,99 | 989.197,65 |
| Minderheitenanteile | 5.510,89 | 7.111,01 |
| eigene Anteile | -260.000,00 | -160.000,00 |
| 21.466.710,31 | 24.165.400,66 | |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 112.148,00 | 116.267,00 |
| sonstige langfristige Rückstellungen | 784.800,00 | 403.000,00 |
| langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.700.000,00 | 0,00 |
| langfristige sonstige Verbindlichkeiten | 472.229,16 | 255.057,20 |
| 3.069.177,16 | 774.324,20 | |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen + Leistungen | 3.274.983,39 | 1.336.492,03 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 6.219.131,72 | 1.030.381,28 |
| übrige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 852.101,31 | 1.899.125,50 |
| sonstige kurzfristige Rückstellungen | 2.557.759,31 | 2.028.004,38 |
| 12.903.975,73 | 6.294.003,19 | |
| Passiver Rechnungsabgrenzungsposten | 4.191.808,83 | 3.488.318,82 |
| SUMME EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | 41.631.672,03 | 34.722.046,87 |
| Group Technologies | Group Technologies | |
|---|---|---|
| Gewinn- und Verlustrechnung | Konzern | Konzern |
| 2005 | 2006 | |
| EUR | EUR | |
| Umsatzerlöse | 534.462,53 | 17.509.094,81 |
| Erträge aus aktivierten Eigenleistungen | 0,00 | 631.674,53 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.046.092,93 | 1.314.729,38 |
| Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen | 75.395,98 | 3.083.286,89 |
| Rohertrag | 1.505.159,48 | 16.372.211,83 |
| Personalaufwand | 572.389,37 | 7.637.335,77 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.438.323,74 | 5.170.816,29 |
| Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit vor Abschreibungen (EBIT DA) |
-505.553,63 | 3.564.059,77 |
| Abschreibungen | 1.300.614,07 | 2.050.659,22 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -1.806.167,70 | 1.513.400,55 |
| Zinserträge/-aufwendungen | -2.824,97 | -120.339,37 |
| anteiliger Gewinn aus assoziierten Unternehmen | -7.201,32 | 13.548,37 |
| Abschreibung auf Finanzanlagen | 140.000,00 | 400.000,00 |
| Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen) | -1.956.193,99 | 1.006.609,55 |
| Steuern | 392.199,00 | -15.811,78 |
| Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag vor | ||
| Minderheitenanteilen | -1.563.994,99 | 990.797,77 |
| Ergebnisanteile von Minderheiten | 0,00 | -1.600,12 |
| Konzernergebnis | -1.563.994,99 | 989.197,65 |
| Cash flow statement zum 31.12.2006 (IFRS) | 2005 | 2006 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis zum 31. Dezember 2006 vor Steuern | -1.956 | 1.266 |
| Berichtigungen für 1. Abschreibungen/Zuschreibungen |
1.301 | 2.051 |
| 2. Unrealisierte Währungsgewinne/-verluste, netto | ||
| 3. Zinserträge | ||
| 4. Zinsaufwendungen | ||
| 5.a. (-) Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -191 | 0 |
| 5.b. (+) Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 0 |
| Betriebliches Ergebnis vor Änderungen im Nettoumlaufvermögen | -846 | 3.316 |
| 6. (-/+) Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus LuL und sonstigen Aktiva | ||
| Vorräte | -322 | 252 |
| Forderungen | 957 | 1.422 |
| Lieferantenverbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten | 11.429 | -7.341 |
| 7. (-/+) Ein- und Auszahlungen aus außerordentlichen Posten | 0 | 0 |
| Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | 11.217 | -2.350 |
| 8. Zinszahlungen | ||
| 9. Zahlungen für Ertragsteuern Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus fortgeführter laufender Geschäftstätigkeit |
11.217 | -2.350 |
| Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus nicht fortgeführter laufender Geschäftstätigkeit | ||
| Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus laufender Geschäftstätigkeit | 11.217 | -2.350 |
| TEUR | TEUR | |
| Investitionstätigkeit | ||
| Ein- und Auszahlungen für: | ||
| 1. Erwerb von immateriellem Anlagevermögen | -18.724 | -1.096 |
| 2. Erwerb von Sachanlagevermögen | -429 | -94 |
| 3. Erlöse aus dem Abgang für Sachanlagevermögen | 0 | 0 |
| 4.a Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen | -147 | -175 |
| 4.b abzüglich erhaltener Zahlungsmittel | 0 | 0 |
| 5.a. Veräußerung von konsolidierten Unternehmen | ||
| 5.b abzüglich abgehender Zahlungsmittel | 0 | 0 |
| 6. Abgang/Zugang von kurzfristigen Finanzanlagen | 191 | 0 |
| 7. Zugang von Finanzanlagen und sonstigen langfristigen Vermögensgegenständen 8. Erhaltene Zinsen |
||
| Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus der Investitionstätigkeit | -19.109 | -1.365 |
| Cash flow statement zum 31.12.2006 (IFRS) | 2005 | 2006 |
|---|---|---|
| Finanzierungstätigkeit | TEUR | TEUR |
| Ein- und Auszahlungen für: | ||
| Zu-/Abnahme der langfristigen Finanzverbindlichkeiten Eigenkapitalerhöhungen Sonstige Finanzverbindlichkeiten Zu-/Abnahme der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten |
13.549 -355 |
23 -126 |
| Mittelzufluß (+) / Mittelabfluß (-) aus der Finanzierungstätigkeit | 13.194 | -103 |
| ÄNDERUNG DES FINANZMITTELFONDS | TEUR | TEUR |
| Zahlungsmittelbestand zum 1.1. | 25 | 5.321 |
| Veränderung des Zahlungsmittelbestandes Mittelfluß aus laufender Geschäftstätigkeit Mittelfluß aus Investitionstätigkeit Mittelfluß aus Finanzierungstätigkeit Währungsausgleich |
11.217 -19.109 13.194 -6 |
-2.350 -1.365 -103 -3 |
| Zahlungsmittelbestand zum 31.12. | 5.321 | 1.501 |
Anhang zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2006 (zum 31.12.2006) Group Technologies AG Konzern gemäß IFRS
Darstellung des Group-Konzerns
Mit Eintragung ins Handelsregister vom 01.06.2006 wurde die GlobalWare AG in Group Technologies AG umbenannt. Die Group Technologies AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 405713 eingetragen.
Die Group Technologies AG mit ihrem Sitz in Eisenach, Hospitalstraße 6 in ihrer heutigen Form, entstand aus der Innenverschmelzung mit der global words AG, welche rückwirkend zum 01.01.2005 wirksam und am 16.12.2005 in das Handelsregister eingetragen wurde, sowie aus den Verschmelzungen mit der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der GROUP Technologies AG die am 31.03.2006 in das Handelsregister eingetragen wurden.
Der Verschmelzung der global words AG auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) wurde die Schlussbilanz der global words AG zum 31.12.2004 zu Grunde gelegt. Ab dem 01.01.2005 (Verschmelzungsstichtag) gelten Handlungen und Geschäfte der global words AG als für Rechnung der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) vorgenommen. Gleiches gilt für die Verschmelzungen der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, welchen die Schlussbilanz der jeweiligen Gesellschaft zum 30. Juni 2005 zu Grunde gelegt wurde. Hier gelten alle Handlungen und Geschäfte der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte ab dem 01. Juli 2005 (Verschmelzungsstichtag) als für Rechnung der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) vorgenommen.
Durch die Verschmelzung der global words AG auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) gingen die Vermögensgegenstände und Schulden der global words AG mit den in der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2004 angesetzten Werten in die Bilanz der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) zum 01. Januar 2005 ein. Die vor der Verschmelzung bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen der global words AG und der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) wurden verrechnet. Da die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) als übernehmende Gesellschaft 100 % der Anteile an der global words AG innehatte, erfolgte keine Kapitalerhöhung.
Im Gegensatz zu der nach den Rechnungslegungsgrundsätzen des HGB erforderlichen Darstellung, bei der durch die Verschmelzung der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) die Vermögensgegenstände und Schulden der beiden Gesellschaften mit den, in deren Schlussbilanzen zum 30. Juni 2005, angesetzten Werten in die Bilanz der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) zum 01. Juli 2005 eingingen, erfolgte nach den Rechnungslegungsgrundsätzen des IFRS die Vollkonsolidierung der beiden Gesellschaften erst zum 31.12.2005, da hier der Zeitpunkt der Hauptversammlungen Ende Dezember 2005 maßgeblich war. Daher sind die im Einzelabschluss der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) nach HGB dargestellten Vorjahresvergleichszahlen nicht vergleichbar mit
denen des Konzernabschlusses nach IFRS, da die Verschmelzung im Gegensatz zum Einzelabschluss nicht bereits zum 01.07.2005, sondern erst zum 31.12.2005 buchhalterisch umgesetzt werden konnte.
Hinsichtlich der Art der Geschäftstätigkeit und der Hauptaktivitäten verweisen wir auf den Lagebericht und die Segmentberichterstattung unter Abschnitt VII.
I. Abgrenzung des Konsolidierungskreises
1. Konzern- und Beteiligungsunternehmen
1.1 Einbezogene Tochterunternehmen
In den Konzernabschluss der Group Technologies AG sind die folgend aufgeführten Tochterunternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen worden; im Vorjahr waren dies acht Tochterunternehmen.
| Verbundenes Unternehmen | Sitz | Eigenkapital zum Ergebnis des 31.12.2006 Geschäftsjahres |
Anteil am gez. Kapital | Zeitpunkt der Erstkonso lidierung |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| EURO | EURO | % | EURO | |||
| ebVOKUS Software GmbH | Dresden | 19.075,07 | 40.000,00 | 100% | 12.439,33 | 1.11.2005 |
| arcaTRUST Software GmbH | Dresden | - 71.887,74 |
25.000,00 | 100% - | 97.014,68 | 1.10.2005 |
| GEDYS Software Holding OY | Helsinki | 1.073.363,49 | 64.000,00 | 100% - | 87.349,96 | 31.12.2005 |
| GEDYS Internet Products N.V. | DenHaag | - 1.099.833,42 |
100.000,00 | 100% - | 482.282,32 | 31.12.2005 |
| GEDYS Symfoni Nordic AS GT US Inc. d/b/a GROUP |
Oslo | 13.809,41 | 12.523,48 | 50% | 3.200,24 | 31.12.2005 |
| Technologies | Milford | 68.555,17 | 847,67 | 100% | 160.665,93 | 31.12.2005 |
| GEDYS IntraWare GmbH | Eisenach | 652.450,33 | 50.000,00 | 100% | 276.079,05 | 31.12.2005 |
| GEDYS (SALES) UK LIMITED | Warrington | - 269.699,96 |
21.951,85 | 100% - | 94.475,07 | 31.12.2005 |
Bei den Unternehmen GEDYS IntraWare GmbH und GEDYS (Sales) UK Limited handelt es sich um Enkelgesellschaften, deren Anteile von der GEDYS Software Holding Oy bzw. der GEDYS Internet Products N.V. jeweils vollständig gehalten werden.
1.2 Assoziierte Unternehmen
Aufgrund der fehlenden Beherrschung bzw. Kontrolle wurden die SPEECHSPHERE LLC., Delaware (USA) und die B.E.R.S AN, Warna als assoziierte Unternehmen im Konzernabschluss erfasst. Die Beteiligung der Group Technologies AG an der SPEECHSPHERE LLC., mit Anschaffungskosten in Höhe von 315.000,00 Euro, beträgt 50 %. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der 1. Juli 2005. Im Geschäftsjahr weist diese Gesellschaft ein Jahresergebnis von 27.096,73 Euro aus. Die Beteiligung der Group Technologies AG an der B.E.R.S AN, mit Anschaffungskosten in Höhe von 265.000,00 Euro, beträgt 50 %. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der 31. Dezember 2006. Im abgelaufenen Geschäftsjahr weist diese Gesellschaft ein Jahresergebnis in Höhe von 5.660,38 Euro aus. Im Geschäftsjahr 2006 wurden 13.548,37 Euro als Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss ausgewiesen.
| Zusammengefasste Finanzinformationen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Assoziiertes Unternehmen |
Gesamtwert Vermögens werte |
Schulden | Umsatzerlöse | |||
| EURO | EURO | EURO | ||||
| B.E.R.S. AN | 38.347,48 | 5.624,30 | 49.169,76 | |||
| SPEECHSPHERE LLC | 263.378,60 | 237.545,13 | 58.498,76 |
II. Konsolidierungsgrundsätze
1. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der IFRS/IAS-Konzernjahresabschluss der Group Technologies AG, Eisenach, wurde nach § 315a HGB auf der Grundlage der geltenden Rechnungslegungsvorschriften des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt. Der Begriff International Financial Reporting Standard (IFRS) wird seit dem Jahr 2002 für die Gesamtheit der Rechnungslegungsstandards verwendet, die durch das IASB, London erstellt wurden. Dem Konzernabschluss liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Die Beachtung des Einklangs des Konzernabschlusses mit der 7. EU-Richtlinie wurde auf der Grundlage der Auslegung der Richtlinie entsprechend dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 1 (DRS 1) vorgenommen.
Im Jahresabschluss zum 31.12.2006 ergaben sich Unterschiede zu den deutschen Rechnungslegungsvorschriften (HGB, AktG), insbesondere durch:
- Aktivierung von Entwicklungskosten (IAS 38)
- Die Bewertung von Pensionsrückstellungen (IAS 19)
- Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag (IAS 21)
- Die Bewertung von zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten (financial assets held for trading) zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag (IAS 39)
- Den Ansatz latenter Steuern aufgrund temporärer Differenzen und eines noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvortrages (IAS 12)
- Die Bewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes (IAS 22) und
- Die abweichende bilanzielle Darstellung der eigenen Anteile.
Die Berichtswährung ist Euro, da der Hauptteil der Konzerntransaktionen in dieser Währung realisiert wird.
Der Konzernabschluss wird auf den 31.12.2006, den Abschlussstichtag des bilanzierungspflichtigen Mutterunternehmens Group Technologies AG aufgestellt. Die Berichterstattungsperiode umfasst den Zeitraum vom 01.01.2006 bis zum 31.12.2006.
Die Aufstellung erfolgte gemäß der für das Mutterunternehmen geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden erfolgte nach IAS 27 § 21 bei konzerngleichen Sachverhalten einheitlich.
Langfristige Vermögenswerte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Voraussichtlich dauernde Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen und denen durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung zu tragen ist, wurden berücksichtigt.
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Abwertungen zum niedrigeren Marktpreis.
Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die wahrscheinlichen Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.
Die kurzfristigen Finanzanlagen sind bewertet zu den Anschaffungskosten bzw. den fortgeführten Anschaffungskosten gem. IAS 39 und gehören zu der Kategorie held-to-maturity.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungen werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt entsprechend dem Aufwandsanfall.
Latente Steuern werden auf der Grundlage der bilanzorientierten Liability-Methode berechnet (IAS 12). Demnach werden Steuerabgrenzungsposten grundsätzlich für sämtliche Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede zwischen den Wertansätzen nach IAS und den steuerlichen Wertansätzen gebildet. Aktive latente Steuern wurden jedoch nur berücksichtigt, soweit mit einer Realisierung auch im Hinblick auf die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen gerechnet werden kann.
Rückstellungen werden gemäß IAS 37 angesetzt, wenn aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht, der Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung dieser Verpflichtung wahrscheinlich ist und eine zuverlässige Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. In den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Verpflichtungen berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des wahrscheinlichen Betrags.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Der Buchwert der langfristigen Schulden entspricht dem fair value, da diese einer marktgerechten Verzinsung unterliegen.
Für Einnahmen, die erst nach dem Bilanzstichtag zur Umsatzrealisierung führen, wird ein Passiver Rechnungsabgrenzungsposten angesetzt.
Die Umsatzrealisierung folgt dem Abschluss von Kaufverträgen mit Auslieferung der Ware, beim Abschluss von Werkverträgen mit Abnahme des Bestellers. Umsatzerlöse werden abzüglich Umsatzsteuer und Erlösschmälerungen sowie Gutschriften ausgewiesen.
Zu versteuernde temporäre Unterschiede werden als latente Steueransprüche bzw. latente Steuerschulden bilanziell erfasst.
2. Währungsumrechnung
Konzerneinheitlich werden Fremdwährungsforderungen gem. IAS 21 § 11 grundsätzlich mit dem Geldkurs am Buchungstag bewertet.
Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Briefkurs am Buchungstag bewertet.
Im Konzernabschluss erfolgt die Währungsumrechnung der Bilanzpositionen der ausländischen Unternehmen grundsätzlich mit dem Stichtagskurs zum 31. Dezember 2006.
Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Jahresdurchschnittskurs (Mittelkurs des abgelaufenen Geschäftsjahrs) bewertet. Wesentliche Änderungen gegenüber der gemäß IAS 21 § 30
dargestellten Methode der Währungsumrechnung – Umrechnung zu Kursen am Tag des Geschäftsvorfalls ergeben sich nicht. Sicherungsgeschäfte werden nicht vorgenommen.
3.1 Kapitalkonsolidierung
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der zur Benchmark-Methode alternativ zulässigen Methode gemäß IAS 22 § 34. Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden sind dabei mit den beizulegenden Werten zum Tag des Unternehmenserwerbs bewertet.
Die sich aus der Konsolidierung ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge werden vollständig als Firmenwert aktiviert.
3.2 Forderungen- und Schuldenkonsolidierung
Forderungen und Verbindlichkeiten der Group Technologies AG und der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften gegenüber anderen konsolidierten Gesellschaften der Gruppe wurden im Rahmen der Forderungs- und Schuldenkonsolidierung eliminiert.
3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung
Innenumsätze des Konzerns sowie Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Gesellschaften wurden bereinigt.
4. Finanzinstrumente
Finanzinstrumente, die in der Bilanz ausgewiesen werden, beinhalten Kasse und Bankguthaben, sonstige Wertpapiere, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Anleihen.
Derivative Finanzinstrumente im Sinne IAS 32 werden zum Bilanzstichtag nicht gehalten.
III. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzernerfolgsrechnung
III. a Erläuterungen zur Konzernbilanz
VERMÖGENSWERTE
A. Kurzfristige Vermögenswerte
1. Liquide Mittel
Der Zahlungsmittelbestand beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 1.483.227,15 Euro (Vj.: 5.252.077,36 Euro) und umfasst Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände. Die Bewertung erfolgt zum Nennbetrag.
In der Kapitalflussrechnung umfasst der Finanzmittelfonds neben den in dieser Position aufgeführten Zahlungsmitteln auch die Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 18.653,75 Euro (Vj. 621.323,65 Euro) als liquiditätsnahes Vermögen.
2. Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die wahrscheinlichen Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2006 betragen die Einzelwertberichtigungen 521.769,87 Euro und die Pauschalwertberichtigungen 82.289,96 Euro Die Zuführungen zu den Einzelwertberichtigungen betrugen im Geschäftsjahr 2006 146.534,11 Euro, die Herabsetzungen 5.989,94 Euro.
| 31.12.2005 EURO |
31.12.2006 EURO |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||
| 3.811.725,73 | 3.020.391,30 | |
| Finanzielle Vermögenswerte ggü. assoziierten | ||
| Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| Sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände | 1.894.822,42 | 383.989,46 |
| Gesamt | 5.706.548,15 | 3.404.380,76 |
Die Restlaufzeit der Forderungen liegt mit Ausnahme der unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesenen Kautionen unter einem Jahr.
Die sonstigen Vermögenswerte umfassen insbesondere Steuererstattungsansprüche.
3. Vorräte
Die Vorräte umfassen ausschließlich Handelswaren in Höhe von 69.403,60 Euro (Vj. 321.792,90 Euro). Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Im Geschäftsjahr wurde eine Abwertung der Vorräte von 57 TEuro vorgenommen.
B. Langfristige Vermögenswerte
1. Sachanlagevermögen
Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern wurden konzerneinheitlich an den bei dem Mutterunternehmen verwendeten ausgerichtet.
Abschreibungen der in der Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgeführten Computer-Hardware werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren verteilt. Die Abschreibungsdauer sonstiger Büroeinrichtungsgegenstände beläuft sich auf drei bis zehn Jahre. Büromöbel werden über einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren abgeschrieben.
Die Entwicklung des Sachanlagevermögens kann dem Konzernanlagespiegel entnommen werden.
2. Immaterielle Vermögenswerte
2.1 Geschäfts- oder Firmenwert
Der sich aus der Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode ergebende Geschäfts- oder Firmenwert wird nach "IFRS 3 "Business Combinations" nicht planmäßig abgeschrieben. Die Geschäftsoder Firmenwerte wurden im Rahmen eines Niederstwerttests (Impairment Test) auf ihre Werthaltigkeit untersucht. Die Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwertes an der Group Technologies AG begründete sich durch nachträgliche Anschaffungskosten der Beteiligung an dieser.
| Zeitpunkt der Erstkonsoli dierung |
GoF per 31.12.2005 |
GoF per 31.12.2006 |
|
|---|---|---|---|
| global words AG | 01.10.02 | 3.722.813 | 3.722.813 |
| GROUP Technologies AG | 01.09.05 | 2.496.588 | 2.891.588 |
| GT US Inc. d/b/a GROUP | |||
| Technologies | 31.12.05 | 652.926 | 652.926 |
| GEDYS Internet Products N.V. | 31.12.05 | 967.551 | 967.551 |
| GEDYS Software Holding OY | 31.12.05 | 7.084.365 | 7.084.365 |
| GEDYS Symfoni Nordic AS | 31.12.05 | 937 | 937 |
| GEDYS (SALES) UK LIMITED | 31.12.05 | 2.020.286 | 2.020.286 |
| ebVOKUS Software GmbH GAP AG für GSM Applikationen |
01.10.05 | 324.091 | 324.091 |
| und Produkte | 31.12.05 | 1.195.240 | 1.195.240 |
| 18.464.797 | 18.859.797 |
2.2 Entwicklungskosten
Die Kosten der Entwicklung neuer Softwareprodukte und die Weiterentwicklung bereits vermarkteter Produkte der Group Technologies AG werden in der Periode, in der sie anfallen, grundsätzlich als Aufwand erfasst. Soweit sie die Aktivierungsvoraussetzungen des IAS 38 § 45 erfüllen, werden sie aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten können den abgegrenzten Produkten zugeordnet werden. Die technische Realisierbarkeit des Produktes ist ebenso wie ein Absatzmarkt für diese Produkte gegeben.
Die im Berichtszeitraum angefallenen Entwicklungskosten resultieren aus den der Entwicklungstätigkeit zuzurechnenden Personalkosten sowie Gemeinkosten, soweit diese mit der Entwicklungstätigkeit im Zusammenhang stehen und keine allgemeinen Verwaltungskosten darstellen. Die zurechenbaren Gemeinkosten werden direkt erfasst. Sie betrugen im Geschäftsjahr 1.677 TEuro.
Die aktivierten Entwicklungskosten werden ab dem Stadium der Marktfähigkeit der neuen Produkte bzw. der wesentlichen Weiterentwicklungen (major releases) grundsätzlich über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben.
Die planmäßigen Abschreibungen auf die aktivierten Entwicklungskosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Abschreibungen" ausgewiesen.
2.3 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen
Die unter dieser Position bilanzierten immateriellen Vermögenswerte sind entgeltlich erworbene Lizenzen.
Diese Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.
Die Nutzungsdauern wurden konzerneinheitlich an den bei dem Mutterunternehmen verwendeten ausgerichtet. Die planmäßigen Abschreibungen werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren vorgenommen.
Die Abschreibungen auf die Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Abschreibungen" ausgewiesen.
Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte im Zeitablauf kann Konzernanlagespiegel entnommen werden.
3. Finanzanlagen
Die Finanzanlagen beinhalten den Wert der 50 %-igen Beteiligungen an dem assoziierten Unternehmen B.E.R.S. AN mit einem Buchwert von 265.000,00 Euro und der SPEECHSPHERE LLC. mit einem Buchwert von 321.347,05 Euro sowie eine Ausleihung in Höhe von 125.000,00 Euro an diese.
Die Finanzanlagen beinhalten ebenso die Wertpapiere des Anlagevermögens, welche die 10 %-ige Beteiligung an der Net2Voice Inc., Delaware darstellt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden in Folge der Ergebnisse der Impairment-Tests um 400 TEuro abgeschrieben.
Die Genossenschaftsanteile wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.
Die Bewertung der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (Rückdeckung der Pensionsverpflichtungen) erfolgte mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital. Dem Wertansatz liegen entsprechende Mitteilungen der Versicherungsgesellschaften zugrunde. Erträge aus der
Verzinsung der Finanzanlagen wurden – entsprechend dem Aufwand für die Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen – im Altersversorgungsaufwand ausgewiesen.
4. Aktive latente Steuern
Aktive und passive latente Steuern werden nach IAS 12 für zu erwartende Steuerminderungen und für zu erwartende Steuermehrbelastungen nachfolgender Geschäftsjahre angesetzt, sofern sie aus unterschiedlichen Wertansätzen einzelner Bilanzposten resultieren. Die Nutzung dieses latenten Steueranspruchs setzt voraus, dass positive Zukunftsergebnisse erwirtschaftet werden. Aufgrund der geänderten Geschäftsplanung der Group Technologies AG wurde der Steuervorteil aus den steuerlich nutzbaren Verlustvorträgen im Zeitraum der nächsten 4 Jahre ermittelt und eine Wertaufholung der aktiven latenten Steuern von rund 200 TEuro vorgenommen. Grundsätzlich können sich diese Bewertungsunterschiede zwischen der nationalen Steuerbilanz und der nationalen Handelsbilanz, der konzerneinheitlich bewerteten Bilanz und der nationalen Handelsbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen und so genannten "Tax Credits" ergeben. Latente Steuern basieren auf den aktuellen Steuersätzen. Falls sich die der Berechnung der latenten Steuern zu Grunde liegenden Steuersätze ändern, wird dies in dem Jahr berücksichtigt, in dem die Steuersatzänderung mit hinreichender Sicherheit gesetzlich festgelegt ist. Buchungen latenter Steuern auf Konzernebene erfolgen grundsätzlich unter Ansatz des Konzernsteuersatzes von 39 %.
Nachfolgende Übersicht erläutert die Zusammensetzung der aktiven latenten Steuern.
| 31.12.2006 TEUR |
31.12.2005 TEUR |
|||
|---|---|---|---|---|
| Latente Steueransprüche | 4.207,04 | 4.084,80 | ||
| Latente Steueransprüche | 4.753,39 | 4.560,60 | ||
| Verlustvorträge | ||||
| GROUP Technologies AG | 3.527,65 | 3.462,90 | ||
| GROUP Technologies Inc. | 25,40 | 3.553,05 | 28,40 | 3.491,30 |
| Temporäre Differenzen aus: | ||||
| Unterschiedlicher Abschreibungsdauer LOGOS-Lizenz | 1.108,56 | 977,60 | ||
| unterschiedlicher Bewertung von Finanzanlagen | 22,84 | 22,80 | ||
| aus Ergänzungsbilanzen | 68,94 | 1.200,34 | 68,90 | 1.069,30 |
| Latente Steuerschulden | 546,35 | 475,80 | ||
| Temporäre Differenzen aus: | ||||
| Aktivierung von Entwicklungskosten als Immaterielle | ||||
| Vermögenswerte | 546,35 | 475,80 |
EIGENKAPITAL UND SCHULDEN
A. Schulden
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert und setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2005 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Darlehen | 2.047 | 1.898 |
| Kontokorrentkredite | 505 | 1 |
| 2.552 | 1.899 |
Hierbei handelt es sich vollumfänglich um kurzfristige Verbindlichkeiten. Der durchschnittliche Finanzierungszinssatz im Geschäftsjahr 2006 belief sich auf rund 4,8 %.
Die Darlehen sind maßgeblich geprägt durch ein Darlehen der Group Technologies AG insbesondere zur Finanzierung der Sicherung der Rechte an der LOGOS-Technologie. Die Darlehensvereinbarung ist befristet bis zum 30.12.2007. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zählen nach IAS 39 § 8 i.V.m. IAS 32 zu den Finanzinstrumenten. Ein Zinsänderungsrisiko besteht bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hinsichtlich der Verpflichtungen aus Kontokorrentkrediten, die einen variablen Zinssatz beinhalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise durch eine Forderungszession sowie durch Sicherungsübereignungen besichert.
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 1.336.492,03 Euro (Vj. 3.274.983,39 Euro).
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen und haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
3. Steuerrückstellungen
Zum Bilanzstichtag wurden Steuerrückstellungen in Höhe von 93.000,00 Euro gebildet (Vj. 0,00 Euro).
4. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden jeweils in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Bilanzstichtag erforderlich ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten der Gesellschaft abzudecken. Dabei wird gemäß IAS 37 jeweils der Betrag angesetzt, der sich bei sorgfältiger Prüfung des Sachverhaltes als der wahrscheinlichste ergibt.
| Stand | Stand | ||
|---|---|---|---|
| Bezeichnung | 31.12.2005 | 31.12.2006 | |
| EUR | |||
| Sonstige Rückstellungen | 1.039.659,43 | 286.999,17 | |
| Urlaub | 123.360,72 | 210.190,75 | |
| Gehalt | 225.348,10 | 469.055,29 | |
| Berufsgenossenschaft | 29.377,00 | 23.355,00 | |
| Schwerbehindertenabgabe | 6.000,00 | 6.000,00 | |
| Gewährleistungen | 61.300,00 | 72.000,00 | |
| Kulanz | 100.000,00 | 100.000,00 | |
| Ausstehende Rechnungen | 471.943,28 | 262.400,00 | |
| Jahresabschlusskosten | 178.392,45 | 153.213,36 | |
| Prüfungskosten | 41.999,30 | 4.000,00 | |
| Beratungskosten | 69.379,03 | 16.790,81 | |
| Drohende Verluste | 810.000,00 | 618.000,00 | |
| Prozesskostenrückstellungen | 185.800,00 | 116.000,00 | |
| SUMME | 3.342.559,31 | 2.338.004,38 |
Von den Rückstellungen werden 403.000 Euro (Vj. 784.800 Euro) unter den langfristigen Schulden ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die Aufsichtsratstantiemen der drei börsennotierten Gesellschaften der Geschäftsjahre seit 2003. Daneben beinhalten die sonstigen Rückstellungen die Rückstellung für die Schließung einer ehemaligen Tochtergesellschaft der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte in Singapur.
Die Urlaubsrückstellungen erfassen die Verpflichtungen der Konzernunternehmen gegenüber ihren Arbeitnehmern aus verbleibenden Urlaubsansprüchen des Berichtszeitraums. Der Rückstellungsbetrag ermittelt sich auf Basis des Bruttolohns des einzelnen Arbeitnehmers zuzüglich des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung und der offenen Urlaubstage zum Bilanzstichtag.
Die Rückstellung für Gehälter umfassen die gebildeten Rückstellungen für die variablen Gehälter der Vertriebsmitarbeiter für die erreichten Umsatzziele 2006 sowie Tantiemen der an die Vorstandsmitglieder ausbedungenen vertraglich fixierten Garantietantiemen.
Aufwendungen für die Erstellung der Jahresabschlüsse und des Konzernabschlusses, für die Prüfung des Einzel- und Konzernabschlusses wurden mit 153 TEuro abgegrenzt.
Die Rückstellung für Prozesskosten in Höhe von 116 TEuro wurde vor dem Hintergrund der gegen die Gesellschaft erhobenen Aktionärsklagen in Höhe der erwarteten Verfahrenskosten, sowie für Mitarbeiterklagen aus der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte gebildet.
Für noch nicht abgerechnete Verbindlichkeiten wurde eine Rückstellung in Höhe von insgesamt 262 TEuro gebildet.
Bereits in der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte wurde in 2004 die Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Diese dient zur Abdeckung des zukünftigen Risikos aus einem eventuellen Leerstand der Mieträume am Bajuwarenring in Oberhaching. Die Höhe der gesamten Rückstellung ergibt sich auf der Basis des Mietaufwandes bis zur Restlaufzeit November 2009 in Höhe von 644 TEuro abgezinst mit 3 %.
Von den Rückstellungen zum 31. Dezember 2005 wurden 2.493 TEuro in 2006 verbraucht und 654 TEuro aufgelöst. Im Berichtsjahr wurden den Rückstellungen 2.151 TEuro ergebniswirksam zugeführt. Zusammen mit einer Währungsdifferenz aus den Auslandstochtergesellschaften in Höhe von 5 TEuro ergeben sich die Rückstellungen zum 31.12.2006 zu 2.454 TEuro.
5. Pensionsrückstellungen
Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2006 auf 116.267 Euro (Vj. 112.148 Euro).
Der Berechnung der Rückstellungsverpflichtung für Pensionen lagen versicherungsmathematische Annahmen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens mit einem Zinssatz von 4,5 % p. a. und einer Rentensteigerung von 1,0 % p. a. zugrunde.
6. Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2006 auf 1.030.381,28 Euro (Vj.. 6.691.360,90 Euro).
Die sonstigen Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres 2006 umfassen im Wesentlichen die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit und Lohnsteuer sowie kurzfristige Darlehen aus Unternehmenserwerben.
B. Eigenkapital
1.1 Gezeichnetes Kapital
Das Eigenkapital wird nach IAS 1 "Presentation of Financial Statements" und in Anwendung von IAS 32 "Financial Instruments: Disclosure and Presentation" in Verbindung mit IAS 39 "Financial Instruments: Recognition and Measurement" als eigenständiger Bestandteil des Jahresabschlusses dargestellt. Die Eigenkapitalveränderung beinhaltet neben dem sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergebenden Jahresüberschuss auch die erfolgsneutral erfassten Wertveränderungen der Vermögens- und Schuldposten.
Das Eigenkapital (Grundkapital der Group Technologies AG) beträgt 22.746.738 Euro (Vj. 9.071.747 Euro) und ist in 22.746.738 stimm- und dividendenberechtigte, auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien zum rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie eingeteilt. Die Aktien sind voll eingezahlt. Im Zuge der Verschmelzung beschloss die ordentliche Hauptversammlung der Group Technologies AG am 21. Dezember 2005 die Kapitalerhöhung um 12.162.568,00 Euro (12.162.568 Stückaktien) auf 21.234.315 Euro, welche am 31.03.2006 ins Handelsregister eingetragen wurde. Aufgrund der in der Satzung vom 19. November 2002 erteilten Ermächtigung wurde am 06. September 2006 das Grundkapital um 1.512.423,00 Euro auf 22.746.738 Euro durch Sacheinlage erhöht.
Fremdanteile basieren auf den Anteilen Konzernfremder am Eigenkapital der Tochtergesellschaften.
Vor Verschmelzung hielt die Group Technologies AG 500.000 Aktien zu Anschaffungskosten von 400.000,00 Euro an der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG). Diese wurden im Rahmen der Verschmelzung zu eigenen Anteilen und werden vom Eigenkapital offen abgesetzt. Zum 31.12.2006 hielt die Gesellschaft 200.000 eigene Aktien. Der Ausweis erfolgt danach zum 31. Dezember 2006 zum Anschaffungswert von 160.000,00 Euro. Die Rücklage für eigene Anteile wird in der Kapitalrücklage gezeigt.
| Gesamtaktien | eigene Aktien | im Umlauf befindliche Aktien |
|
|---|---|---|---|
| 01.01. - 31.03.2006 | 9.071.747 | 400.000 | 8.671.747 |
| 01.04. - 31.05.2006 | 21.234.315 | 400.000 | 20.834.315 |
| 01.06. - 05.09.2006 | 21.234.315 | 200.000 | 21.034.315 |
| 06.09. - 31.12.2006 | 22.746.738 | 200.000 | 22.546.738 |
Die Veränderung des Eigenkapitals im Geschäftsjahr 2006 ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen. Hierbei wurden im Gegensatz zur Vorjahresdarstellung im Umlaufvermögen die eigenen Aktien offen vom Eigenkapital abgesetzt.
| Grund | Kapital | eigene | Kumuliertes | Währungs ausgleichs |
Ausgleichs posten für Anteile anderer Gesell |
||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| kapital TEUR |
rücklage TEUR |
Anteile TEUR |
Ergebnis TEUR |
posten TEUR |
schafter TEUR |
Gesamt TEUR |
|
| Bilanz zum 1.1.2005 | 9.072 | 33.092 | -32.481 | 6 | 59 | 9.748 | |
| Sonderposten zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen |
12.163 | 12.163 | |||||
| Änderung des Konsolidierungskreises Konzernergebnis 1.1. - 31.12.2005 |
-1.564 | -53 | -53 -1.564 |
||||
| Erwerb eigene Anteile | -260 | -260 | |||||
| Anpassung zur Ermittlung des Firmenwertes der GAP AG |
1.439 | 1.439 | |||||
| Veränderung Währungsausgleichsposten |
-6 | -6 | |||||
| Bilanz zum 31.12.2005 | 21.234 | 33.092 | -260 | -32.606 | 0 | 6 | 21.467 |
| Sachkapitalerhöhung | 1.512 | 76 | 1.588 | ||||
| Zuzahlungen aus Wandelschuldverschreibungen |
23 | 23 | |||||
| Konzernergebnis 1.1. - 31.12.2006 |
989 | 2 | 991 | ||||
| Veräußerungen eigene Anteile | 100 | 100 | |||||
| Entnahme zur Verrechnung der aufgelaufenen Verluste |
-30.000 | 30.000 | 0 | ||||
| Veränderung Währungsausgleichsposten |
-3 | -3 | |||||
| Bilanz zum 31.12.2006 | 22.747 | 3.191 | -160 | -1.617 | -3 | 7 | 24.165 |
1.2 Genehmigtes Kapital
Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31.10.2007 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 1.287.577,00 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage (genehmigtes Kapital I) zu erhöhen. Die neuen Aktien können den Aktionären im Wege des unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug angeboten werden. Bei Einräumung eines mittelbaren Bezugsrechts werden die neuen Aktien von einem vom Vorstand zu bestimmenden Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erfolgt.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Dies hat der Vorstand im Rahmen seines unternehmerischen Ermessens zu prüfen.
Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrates festzulegen.
Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31.10.2007 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 1.700.000,00 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage (genehmigtes Kapital II) zu erhöhen. Die neuen Aktien können den Aktionären im Wege des unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug angeboten werden. Bei Einräumung eines mittelbaren Bezugsrechts werden die neuen Aktien von einem vom Vorstand zu bestimmenden Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts
gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten, und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erfolgt.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Dies hat der Vorstand im Rahmen seines unternehmerischen Ermessens zu prüfen.
Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrates festzulegen.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, bis zum 31.10.2011, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 5.000.000,00 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 5.000.000 neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien im rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie gegen Bar- und/oder Sacheinlage (Genehmigtes Kapital III) zu erhöhen.
Die neuen Aktien können den Aktionären im Wege des unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug angeboten werden. Bei Einräumung eines mittelbaren Bezugsrechts werden die neuen Aktien von einem Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen und/oder Beteiligungen an Unternehmen erfolgt.
Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen.
1.3 Bedingtes Kapital
Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 06. Dezember 2006 hat die Schaffung eines neuen bedingten Kapitals I, II und III beschlossen. Mit Beschluss der Hauptversammlung ist das Grundkapital um bis zu 5.000.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 5.000.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital I – 2006/2011). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 06. Dezember 2006 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endet mit Ablauf des 31.10.2011.
Mit Beschluss der Hauptversammlung ist das Grundkapital um bis zu 2.500.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 2.500.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital IV). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 19. November 2002 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endet mit Ablauf des 31.10.2007.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Emissionen, insbesondere den Zinssatz, den Ausgabekurs, die Laufzeit, die Stückelung, den Wandelpreis, dessen Anpassung bei besonderen Ereignissen und den Wandlungszeitraum, festzusetzen.
Der Vorstand ist ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Teilschuldverschreibungen mit Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG – soweit erforderlich – auszuschließen, um Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem gesetzlichen Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, sofern der Ausgabepreis den nach anerkannten finanzmathematischen Methoden ermittelten theoretischen Marktwert der Schuldverschreibungen nicht wesentlich unterschreitet. Dies gilt jedoch nur für Schuldverschreibungen mit Rechten auf Aktien, auf die ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von insgesamt nicht mehr als 10 % des Grundkapitals entfällt, und
zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diesen Betrag ist der anteilige Betrag des Grundkapitals anzurechnen, der auf Aktien entfällt, die unter Bezugsrechtsausschluss in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert wurden.
Ferner ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, für die vorgenannte Emission das gesetzliche Bezugsrecht auch auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um den Inhabern von zum Zeitpunkt der Neuemission bereits begebenen Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG ein Bezugsrecht in dem Umfang gewähren zu können, wie es ihnen nach Ausübung der Wandelrechte zustehen würde.
Des Weiteren ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das gesetzliche Bezugsrecht auszuschließen, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Dies hat der Vorstand im Rahmen seines unternehmerischen Ermessens zu prüfen.
Zum Bilanzstichtag wurden 138.563 Wandelanleihen gezeichnet.
2. Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 3.191 TEuro und hat sich von 33.092 TEuro um 29.902 TEuro vermindert. Diese Minderung begründet sich durch die Entnahme zur Verrechnung des Verlustvortrages in Höhe von 30.000 TEuro. In die Kapitalrücklage konnte das erhaltene Aufgeld im Rahmen der Sachkapitalerhöhung 76 TEuro und die Eigenkapitalkomponente aus den gezeichneten Wandelschuldverschreibungen 23 TEuro neu in die Kapitalrücklage eingestellt werden.
Des Weiteren enthält die Kapitalrücklage die Beträge, die als Aufgeld für erworbene Anteile, den infolge der Ausgabe von Wandelanleihen erzielten Zinsvorteil und das hieraus erzielte Agio und andere Zuzahlungen, die i. S. des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in den Vorjahren erzielt worden sind.
Verpflichtungen aus dem Stock Option Plan
Grundlage ist der Hauptversammlungsbeschluss der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) vom 31. März 2000 in seiner geänderten Fassung vom 27. April 2000, mit dem Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft ermächtigt wurden, unentgeltlich bis zu 180.000 Bezugsrechte (nachstehend auch "Optionsrechte") entsprechend 6 % des Grundkapitals in Höhe von 3.000.000 Euro mit einer Laufzeit von längstens 6 Jahren ab dem ersten Börsenhandelstag der Gesellschaft auf den Erwerb von 180.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien auszugeben.
Das 1. Zeichnungsangebot umfasst 4,167 % der in Frage kommenden Optionsrechte bzw. 125.000 Optionsrechte. Hiervon wurden 63.000 Optionsrechte den Vize Präsidenten und Geschäftsführern zur Verfügung gestellt. 21.000 Optionsrechte wurden den Niederlassungsleitern, Prokuristen, Country Managern und Senior Managern zur Verfügung gestellt. Weitere 41.000 Optionsrechte standen den "sonstigen Mitarbeitern" zur Verfügung.
Das 2. Zeichnungsangebot umfasst 1 % der in Frage kommenden Optionsrechte bzw. 30.000 Optionsrechte. Diese konnten entsprechend anteilig von den Vorstandsmitgliedern gezeichnet werden.
Die verbleibenden 25.000 Optionsrechte bzw. 0,833 % der zu vergebenden Optionsrechte stehen für die Mitarbeiter zur Verfügung, welche das Beschäftigungsverhältnis nach dem Börsengang beginnen.
Zum 31.12.2006 sind alle Optionen ausgelaufen.
3. Bilanzgewinn
Der Konzerngewinn des Geschäftsjahres 2006 beläuft sich auf 989.197,65 Euro. Ausgehend von einem Verlustvortrag in Höhe von 32.605.807,62 Euro, abzüglich der Entnahme zur Verrechnung der Kapitalrücklage mit den aufgelaufenen Verlusten in Höhe von 30.000 TEuro ergibt sich ein Bilanzverlust zum 31.12.2006 in Höhe von 1.616.609,97 Euro.
3.1 Erläuterungen zum Ergebnis je Aktie
Zum 31.12.2006 hat die Group Technologies AG 22.746.738 Stückaktien (Stammaktien) ausgegeben, die einem nominalen Wert von 22.746.738 Euro entsprechen.
Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie
Maßgeblich für die Berechnung der Anzahl der Aktien (unverwässert) ist gemäß IAS 33 die durchschnittlich gewichtete Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien. Da die Wandelanleihen nicht unter dem Marktwert ausgegeben wurden, stellt das unverwässerte Ergebnis je Aktie und das verwässerte Ergebnis je Aktie den gleichen Wert dar.
| 2006 | ||
|---|---|---|
| Konzernjahresergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter | 989.197,65 Euro | |
| Anzahl der Aktien (unverwässert) | 18.676.808 Stück | |
| 01.01. - 31.03.2006 01.04. - 31.05.2006 |
9.071.747 21.234.315 |
|
| 01.06. - 05.09.2006 06.09. - 31.12.2006 |
21.234.315 22.746.738 |
|
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | 0,05 Euro |
Das Periodenergebnis, welches der Muttergesellschaft zuzuschreiben ist, beträgt 189.864,64 Euro.
4. Währungsausgleichsposten
Die bilanziellen Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet. Zum Bilanzstichtag ermittelt sich eine aktivische Umrechnungsdifferenz in Höhe von 2.554,51 Euro (Vj. -438,79 Euro).
III. b Erläuterungen zur Konzernerfolgsrechnung
Der vorliegende Konzernabschluss beinhaltet erstmals für ein komplettes Geschäftsjahr die Gewinnund Verlustrechnung der durch die Verschmelzung aufgenommenen Gesellschaften GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der Group Technologies AG nebst ihren Tochtergesellschaften. Daher sind die Vorjahresvergleichszahlen nur eingeschränkt vergleichbar.
1. Umsatzerlöse
Die ausgewiesenen Umsatzerlöse umfassen die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen an Konzernfremde.
Die Umsatzrealisierung aus Lieferungen erfolgt unter Beachtung von IAS 18 § 14 mit dem Übergang der mit dem Eigentum der verkauften Produkte verbundenen Risiken und Chancen auf den Käufer.
Erlöse aus Dienstleistungen werden als Umsatzerlöse erfasst, wenn unter Beachtung von IAS 18 § 20 das Ergebnis eines Dienstleistungsgeschäfts verlässlich geschätzt werden kann. Die Dienstleistungen umfassen insbesondere Service, Support, Schulung und Consulting für die Produkte der Konzernunternehmen.
Die Geschäftstätigkeit der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen splittet sich in die Bereiche HLT (Human Language Technologie), ELM (E-Mail-Management) und CRM (Customer Relationship Management) auf. Erläuternd hierzu wird auf die Segmentberichterstattung verwiesen.
| 31. Dez. 05 | 31. Dez. 06 | |
|---|---|---|
| Lizenzen | 156.940,83 | 4.557.398,76 |
| Maintenance | 15.491,37 | 6.809.792,24 |
| Partner Contribution | 0,00 | 93.005,69 |
| Service | 67.289,87 | 3.869.887,95 |
| Fremdprodukte | 0,00 | 851.324,63 |
| Fremdprodukte LND | 0,00 | 988.626,96 |
| Sonstige | 294.740,46 | 339.058,58 |
| Umsatzerlöse | 534.462,53 | 17.509.094,81 |
2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.315 TEuro (Vj. 1.046 TEuro) begründen sich insbesondere auf Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (618 TEuro), aus Erträgen aus der Untervermietung der Mieträume der ehemaligen GAP AG für GSM Applikationen und Produkte
(115 TEuro), Erlöse aus verrechneten Sachbezügen an Mitarbeiter (110 TEuro), Erträgen aus Fördergeldern (91 TEuro), Erträgen aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen zu Forderungen (TEuro 40) und Werbekostenzuschüssen (20 TEuro).
3. Materialaufwand
| 2005 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Bezogene Waren | 0,0 | 2.001,0 |
| Bezogene Leistungen | 75,4 | 1.082,3 |
| 75,4 | 3.083,3 |
Im Materialaufwand sind die Aufwendungen aus der Abwertung der Vorräte in Höhe von 57 TEuro enthalten.
4. Personalaufwand
| 2005 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Löhne und Gehälter | 522,9 | 6.648,4 |
| Soziale Abgaben | 49,5 | 988,9 |
| 572,4 | 7.637,3 |
In den Personalaufwendungen sind 910 Euro an Anpassung für Pensionsrückstellung enthalten.
5. Abschreibungen
Die Abschreibungen betreffen die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (1.874 TEuro) und Sachanlagen (176 TEuro).
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2006 auf 5.170.816,29 Euro (Vj. 1.438.323,74 Euro) und beinhalten insbesondere Raumkosten (523 Euro), Kommunikationskosten (190 Euro), Vertriebs- und Werbekosten (1.395 TEuro), Fahrzeugkosten (372 TEuro), Versicherungsbeiträge (115 TEuro), Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen (189 TEuro), Forderungsverluste (306 TEuro), sowie Prüfungs- und Beratungskosten (1.553 TEuro) gerade in Bezug auf die durchgeführte Aktienzulassung. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 7 TEuro an Währungsdifferenzen abgesetzt worden.
7. Finanzergebnis
Den Zinsaufwendungen in Höhe von 307.414,16 Euro stehen Zinserträge in Höhe von 187.074,79 Euro entgegen. Unter weiterer Berücksichtung der Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 400.000 Euro ermittelt sich ein Finanzergebnis in Höhe von –520.339,37 Euro (Vj. – 142.824,97 Euro).
8. Beteiligungsergebnis
Das Ergebnis aus Beteiligungen begründet sich in dem anteiligen Ergebnis der SPEECHSPHERE LLC. in Höhe von 13 TEuro.
9. Steuern
Die latenten Steuererträge der Group Technologies AG in Höhe von 125.160,96 Euro wurden unter Anwendung eines Steuersatzes von 39 % angesetzt, basierend auf einem Körperschaftsteuersatz von 25 %, einem Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer von 5,5 % und einem Gewerbesteuersatz von 17 % (abzugsfähig von der Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer). Die in der Gewinnund Verlustrechnung der Group Technologies AG enthaltenen latenten Steuererträge ergeben sich aus Neubewertung der steuerlichen Verlustvorträge sowie aus dem unterschiedlichen Wertansatz einzelner Bilanzposten. Hierzu verweisen wir auf die Erläuterungen unter Punkt 4. aktive latente Steuern.
Im Berichtsjahr sind neben den latenten Steuern 95 TEuro Ertragsteuern aus früheren Perioden und 45 TEuro an sonstigen Steuern angefallen. Ohne die Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge wären für die deutschen Gesellschaften bei einem durchschnittlichen Steuersatz von 39 % rund 185 TEuro an Ertragsteuern angefallen.
IV. Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Bürgschaftsverpflichtungen.
V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den bilanzierten Schulden und Haftungsverhältnissen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen.
| 1 Jahr | über 1 Jahr | über 5 Jahre | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|
| Verpflichtungen aus Mietverträgen | 494.224,13 | 801.329,13 | - |
1.295.553,26 |
| Verpflichtungen aus KFz Leasingverträgen | 25.272,91 | 12.879,30 | - |
38.152,21 |
| Verpflichtungen aus sonstigen Leasingverträgen | 64.015,33 | 93.369,57 | - |
157.384,90 |
| Gesamt | 583.512,38 | 907.578,00 | - |
1.491.090,38 |
VI. Beziehungen zu nahe stehenden Personen
Die vbv Vitamin-B Venture GmbH ist sowohl Aktionär als auch Gläubiger der Gesellschaft, während Herr Ott, Vorstandsvorsitzender der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG), gleichzeitig Geschäftsführer der vbv Vitamin-B Venture GmbH ist. Im Einzelnen bestehen folgende Verträge aus denen ein Dauerschuldverhältnis besteht und aus denen zum 31.12.2006 noch folgende Verbindlichkeiten bestehen:
| Gesellschaft | nahestehende Person |
Geschäftsvorgang | Höhe in TEUR |
Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| Group Technologies | Mietvertrag als Vermieter und Eigentümer der Hospitalstraße 6, 99817 |
|||
| AG | Joerg Ott | Eisenach | 46,0 Mietaufwand 2006 47,7 Mietaufwand 2005 |
|
| 108,1 Miete Restlaufzeit | ||||
| Group Technologies AG |
vbv Vitamin-B Venture GmbH |
Abtretung GAVF Darlehen an vbv aus arcaTRUST |
100,0 | |
| Group Technologies AG |
vbv Vitamin-B Venture GmbH |
Wandlung Darlehen in Sachkapital |
1.588,0 | |
| Group Technologies AG |
vbv Vitamin-B Venture GmbH |
Restlicher Zinsaufwand 2006 |
99,6 | |
| GEDYS IntraWare GmbH |
vbv Vitamin-B Venture GmbH |
Gewährung von Namensrechten |
50,0 Kaufoption 2008 |
VII. Konzern-Segmentberichterstattung
Die Geschäftstätigkeit der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen splittet sich in die Bereiche HLT (Human Language Technologie)/ELM (E-Mail-Management) und CRM (Customer Relationship Management) auf. Der Bereich Beteiligungsmanagement des Geschäftsjahres 2005 ist konsolidierungsbedingt in 2006 entfallen, da die Gesellschaften gegenüber denen diese Leistungen erbracht wurden nunmehr zu dem Konsolidierungskreis gehören.
| TEUR | CRM | ELM/HLT | Beteiligungs management |
GESAMT | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2006 | 2005 | 2006 | 2005 | 2005 | 2006 | 2005 | |
| 1. Umsatzerlöse | 8.770,6 | 136,8 | 8.738,5 | 104,6 | 293,1 | 17.509,1 | 534,5 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 120,6 | 0,7 | 1.059,3 | 125,9 | 919,5 | 1.180,0 | 1.046,1 |
| 3. aktivierte Entwicklungsleistungen | 0,0 | 0,0 | 631,7 | 0,0 | 0,0 | 631,7 | 0,0 |
| Gesamtleistung | 8.891,2 | 137,4 10.429,5 | 230,5 | 1.212,6 | 19.320,7 | 1.580,6 | |
| 4. Materialaufwand | 2.327,8 | 60,4 | 755,5 | 15,0 | 0,0 | 3.083,3 | 75,4 |
| 5. Personalaufwand | 3.226,3 | 52,4 | 4.411,0 | 0,0 | 520,0 | 7.637,3 | 572,4 |
| 6. Abschreibungen | 457,1 | 2,4 | 1.593,6 | 1.285,6 | 12,6 | 2.050,7 | 1.300,6 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.290,9 | 16,5 | 3.878,5 | 60,1 | 1.361,7 | 5.169,4 | 1.438,3 |
| 8. Beteiligungserträge | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -7,2 | 0,0 | 0,0 | -7,2 |
| Segmentbetriebsergebnis | 1.589,2 | 5,7 | -209,2 | -1.137,4 | -681,7 | 1.380,0 | -1.813,4 |
| Segmentvermögen | 12.779,2 | 16.150,8 21.942,9 | 22.384,3 | 3.356,6 | 34.722,1 41.891,7 | ||
| Segmentschulden | 1.469,0 | 7.393,1 | 9.182,4 | 7.111,6 | 5.660,2 | 10.651,4 20.165,0 |
Im Berichtsjahr waren Zugänge bei den Immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen sowie Finanzanlagen im CRM-Bereich in Höhe von 86 TEuro und im ELM-Bereich in Höhe von 1.278 TEuro zu verzeichnen.
Die Sekundärsegmente stellen sich wie folgt dar:
| TEUR | Deutschland | Niederlande | Großbritannien | Finnland | Norwegen | USA | Gesamt | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2006 | 2005 | 2006 | 2005 | 2006 | 2005 | 2006 | 2005 | 2006 2005 | 2006 | 2005 | 2006 | 2005 | ||
| 1. Umsatzerlöse | 15.325,5 | 534,5 | 141,7 | 0,0 1.091,4 | 0,0 | 257,5 | 0,0 | 83,9 | 0,0 609,1 | 0,0 17.509,1 | 534,5 | |||
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 1.175,2 | 1.046,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 4,7 | 0,0 | 1.180,0 | 1.046,1 |
| 3. aktivierte Entwicklungsleistungen | 631,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 631,7 | 0,0 |
| Gesamtleistung | 17.132,4 | 1.580,6 | 141,7 | 0,0 1.091,4 | 0,0 | 257,5 | 0,0 | 83,9 | 0,0 613,9 | 0,0 19.320,7 | 1.580,6 | |||
| Segmentvermögen | 22.454,0 28.841,9 1.051,6 993,8 2.365,9 2.262,4 7.881,0 8.611,3 | 52,3 108,2 917,3 1.074,1 34.722,1 41.891,7 | ||||||||||||
| Investitionen | 1.347,1 | 2.025,1 | 0,0 967,6 | 12,9 2.020,3 | 3,0 7.084,4 | 0,0 | 0,9 | 1,3 | 652,9 | 1.364,2 12.751,2 |
VIII. Sonstige Angaben
1. Mitarbeiter
Zum 31.12.2006 beschäftigte der Group Technologies-Konzern rund 114 Mitarbeiter (Vj. 118 Mitarbeiter). Die Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl ist begründet durch den im Rahmen der Verschmelzung erweiterten Konzern. Die durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen enthalten weder Auszubildende noch Vorstände.
Die Aufsplittung in die einzelnen Bereiche kann der nachfolgenden Übersicht entnommen werden:
| Funktion | Teilfunktion | Personal | Personal | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2005 | 31.12.2006 | Ø 2005 | Ø 2006 | |||
| Kundennaher Bereich | Service | 30,8 | 30,3 | 1,8 | 29,7 | |
| Sales | 26,5 | 25,5 | 2,0 | 24,6 | ||
| Marketing | 4,0 | 3,0 | 0,0 | 3,9 | ||
| Total Kundennaher Bereich | 61,3 | 58,8 | 3,8 | 58,3 | ||
| Forschung und Entwicklung | 40,0 | 38,0 | 3,0 | 36,5 | ||
| Management Verwaltung | 16,5 | 16,8 | 3,5 | 16,8 | ||
| Total Konzern | 117,8 | 113,5 | 10,3 | 111,6 |
2. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrates
Mitglieder des Vorstandes der Group Technologies AG
Markus Ernst, Fulda, Dipl.-Wirtschaftsingenieur Vorstandsmitglied/Finanzvorstand (CFO) seit 09.08.2000
Weitere Mandate:
Vorstand der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, Eisenach, bis zur Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals GlobalWare AG), Eisenach, in 2006
Tätigkeiten in Konzerngesellschaften:
Mitglied des Board of Directors, GEDYS Software Holding OY Mitglied des Board of Directors, GEDYS Symfoni Nordic AS
Joerg Ott, Eisenach, Dipl.-Kaufmann Vorstandsvorsitzender (CEO) seit 26.06.2002
Weitere Mandate:
Mitglied des Aufsichtsrates der X Con Media AG, Bonn Mitglied des Board of Directors der TJ Group Plc, Helsinki, Finnland Vorsitzender des Aufsichtsrats der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, Eisenach, bis zur Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals GlobalWare AG), Eisenach, in 2006
Tätigkeiten in Konzerngesellschaften:
Geschäftsführer der arcaTRUST Software GmbH, Dresden Member of the Board (Mitglied der Geschäftsleitung), GEDYS Internet Products N.V Managing Director (Geschäftsführer) der SPEECHSPHERE LLC., Delaware, USA
Die Vorstandsmitglieder sind alleinvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit; ausgenommen die Fälle, in denen sie Handlungen für sich persönlich und in ihrer Eigenschaft als Vorstand wahrnehmen.
Die Bezüge des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2006 auf insgesamt 573 TEuro. Hiervon entfielen auf Markus Ernst fixe Gesamtbezüge in Höhe von 155 TEuro und Tantiemeansprüche in Höhe von 112 TEuro sowie auf Joerg Ott fixe Gesamtbezüge in Höhe von 157 TEuro und Tantiemeansprüche in Höhe von 149 TEuro. Die an den Vorstand in 2000 angedienten Aktienoptionen sind in 2006 ausgelaufen. Pensionszusagen wurden an den Vorstand nicht gegeben. Diese Angaben stellen Pflichtangaben nach §285 Satz 1 Nr. 9a HGB bzw. §314 Abs. 1 Nr. 6a HGB dar.
Mitglieder des Aufsichtsrates
Johann Praschinger (Vorsitzender), Friedrichsdorf, Rechtsanwalt, Mitglied des Vorstands der eps Electronic Payment Systems AG, Sulzbach
Gewählt durch die Hauptversammlung vom 11.06.2001, wieder gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005
Weitere Mandate:
Mitglied des Aufsichtsrats bei der NaviCon AG, Frankfurt/M.
Dr. Volker Anhäusser (Stellvertreter), Karlsbad-Spielberg, Rechtsanwalt in der Kanzlei Anhäusser, Unger & Bergien, Karlsruhe
Gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005
Weitere Mandate:
Vorsitzender des Aufsichtsrats der W 2 O Medizintechnik AG, Philippsburg Vorsitzender des Aufsichtsrats der Agivera AG, Karlsruhe
Mitglied des Board of Directors von CANON STAAR Inc., Tokyo, Japan, bis 31.05.2006
Mitglied des Advisory Board der HBN Inc. High-Tech Broadcasting Network, Eugene, USA
Mitglied des BOD Zeros & Ones Inc., Los Angeles, USA
Vorsitzender des Aufsichtsrats der GROUP Technologies AG, Karlsruhe, bis zur Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals GlobalWare AG), Eisenach, in 2006
Mitglied des Board of Directors von STAAR Surgical Inc., Monrovia, USA, bis 31.05.2006
Dr. jur. Stefan Berz, Gräfelfing,
Wirtschaftsprüfer/Steuerberater bei LKC Kemper Czarske v.Gronau Berz Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater, Grünwald bei München Gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005 Weitere Mandate:
Mitglied (zeitweise stellvertretender Vorsitzender) des Aufsichtsrats der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, Eisenach, bis zur Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals GlobalWare AG), Eisenach, in 2006
Tuomo Tilman, Helsinki, Finnland, Kaufmann, M. Sc. (Econ.) Gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005 Weitere Mandate:
Vorsitzender des Board of Directors der TJ Group Plc, Helsinki Vorsitzender des Board of Directors der T2 Investment Oy, Helsinki Mitglied des Board of Directors der Acaulis Oy Ab, Helsinki Mitglied des Board of Directors der CAC Systems Ltd., Helsinki Mitglied des Board of Directors der Kotka Marine Holdings Oy, Kotka Vorsitzender des Board of Directors der Tynnyrkari Oy, Kotka Mitglied des Board of Directors der Asunto Oy Nilsiän Tahkovuoren Tuoppikumpu, Nilsiä Mitglied des Board of Directors der Kiinteistö Oy Kotkan Laturitie 1, Kotka Stellvertretendes Mitglied des Board of Directors der Asunto Oy Marjanranta, Helsinki
Norbert Kind, Ransbach-Baumbach,
Bankkaufmann und Unternehmensberater. Gewählt durch die Hauptversammlung vom 19.11.2002
Mandatsniederlegung mit Wirkung zum 28.02.2006
Weitere Mandate:
Aufsichtsratsvorsitzender der global words AG, Eisenach, der Speicherei- und Speditions-AG, Riesa, der DFG Grundstücks- und Beteiliguns AG, Dresden. Des Weiteren ist er Mitglied des Aufsichtsrates der Transport und Lagerhaus AG, Dresden und der Elblagerhaus AG, Dresden.
Uwe Kohde, München, Vermögensverwalter, geschäftsführender Gesellschafter der HKR Vermögensverwaltungs GmbH, München Gewählt durch die Hauptversammlung vom 06.12.2006
Der Aufsichtsrat der Group Technologies AG hat im Geschäftsjahr 2006 36 TEuro an Bezügen erhalten.
3. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Die als wesentlich zu bezeichnenden Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind im Lagebericht dargestellt. Insoweit wird an dieser Stelle auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Die Freigabe zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses soll durch den Aufsichtsrat am 23. April 2007 erfolgen.
4. Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zum Corporate Governance Kodex wurde durch Vorstand und Aufsichtrat für 2006 mit Datum vom 04. Juli 2006 abgegeben und entsprechend den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.
5. Honorare Wirtschaftsprüfer
In den Aufwendungen der Gesellschaft des Geschäftsjahres 2006 sind Kosten für die Abschlussprüfung in Höhe von 100 TEuro enthalten. Die darüber hinaus an den Wirtschaftsprüfer gezahlten Honorare für die Erstellung des Comfort Letters sowie für die Prüfung der Sachkapitalerhöhung betragen insgesamt 24 TEuro.
Konzernanlagespiegel
| En ick lun de r A ch aff ko tw ste g ns un gs n |
En ick lun tw g |
de r k uli Ab hre ibu ert um en sc ng en |
Ne bu ch tto - |
Ne bu ch tto |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sta nd |
Zug äng e |
Abg äng e |
Um glie - |
Sta nd |
Sta nd |
Zug äng e |
Abg äng e |
Sta nd |
rte we |
rte we |
|
| 200 6 1.1. |
der ung en |
31. 12.2 006 |
200 6 1.1. |
31. 12.2 006 |
31. 12.2 006 |
31. 12.2 005 |
|||||
| I. Im teri elle V öge änd nst ma erm nsg ege e |
|||||||||||
| 1. Ko ssio , Liz nze nen enz en |
12.8 77 |
701 | 14 | 0 | 13.5 63 |
8.52 6 |
1.87 4 |
14 | 10.3 86 |
3.1 78 |
4.3 51 |
| 2. Fi de r Ka pita lkon soli dier rt a rme nwe us ung |
18.4 65 |
395 | 0 | 0 | 18.8 60 |
0 | 0 | 0 | 0 | 18.8 60 |
18.4 65 |
| 3. Ge leis A hlun tete nza gen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 31. 342 |
1.09 6 |
14 | 0 | 32.4 23 |
8.52 6 |
1.87 4 |
14 | 10.3 86 |
22. 038 |
22.8 16 |
|
| II. Sa cha nla gen |
|||||||||||
| 1. Be trie bs- G d häft ssta ttun un esc sau g |
2.98 6 |
100 | 101 | 0 | 2.98 6 |
2.52 1 |
176 | 95 | 2.6 03 |
383 | 465 |
| 2. Ge leis A hlun tete nza gen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2.98 6 |
100 | 101 | 0 | 2.98 6 |
2.52 1 |
176 | 95 | 2.6 03 |
383 | 465 | |
| III. Fi lag nan zan en |
|||||||||||
| 1. Be teili gun gen |
513 | 0 | 21 | 0 | 492 | 509 | 0 | 17 | 492 | 0 | 4 |
| 2. Be teili ziie rten Unt ehm gun gen an a sso ern en |
143 | 165 | 0 | 265 | 573 | 0 | -14 | 0 | -14 | 587 | 143 |
| auf 3. An zah lung Bet eilig erb ung serw |
265 | 0 | 0 | -26 5 |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 265 |
| 4. W apie re d es A nlag rmö ertp eve gen s |
2.65 0 |
0 | 0 | 0 | 2.65 0 |
0 | 400 | 0 | 400 | 2.25 0 |
2.65 0 |
| 5. Au slei hun erb und Unt ehm gen an v ene ern en |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6. Au slei hun ziie Unt ehm rte gen an a sso ern en |
125 | 0 | 0 | 0 | 125 | 0 | 0 | 0 | 0 | 125 | 125 |
| 7. Rü ckd eck üch ung san spr e |
57 | 3 | 0 | 0 | 61 | 0 | 0 | 0 | 0 | 61 | 57 |
| 8. Ge sch afts eile ant nos sen |
1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 3.75 4 |
168 | 21 | 0 | 3.9 01 |
509 | 386 | 17 | 878 | 3.02 3 |
3.24 5 |
|
| Ges t am |
38. 082 |
1.36 4 |
136 | 0 | 39.3 10 |
11.5 55 |
2.43 7 |
126 | 13.8 67 |
25.4 44 |
26.5 26 |
Group Technologies-Konzern Bestätigungsvermerk für den Zeitraum des Geschäftsjahres 2006 (1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006)
Der Konzernabschluss wurde durch den Abschlussprüfer Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer, Dresden, am 20. April 2007 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Bestätigungsvermerk wird im Folgenden wiedergegeben:
"Ich habe den von der Group Technologies AG, Eisenach aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs.1HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Ich habe meine Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, 20. April 2007
Dr. Winfried Heide
Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2006 (zum 31.12.2006) Group Technologies AG Einzelgesellschaft gemäß HGB
| GROUP Technologies GROUP Technologies AG AG 31.12.2005 31.12.2006 EUR EUR A. ANLAGEVERMÖGEN I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.368.688,07 3.576.827,25 Geschäfts- und Firmenwert 7.526.222,10 7.649.765,15 II. Sachanlagen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.617,58 268.077,58 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.851.652,44 9.854.263,93 2. Beteiligungen 156.447,45 580.000,00 3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 401.802,08 501.802,08 4. Ausleihungen mit Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 125.000,00 125.000,00 5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.650.000,00 2.250.000,00 6. Sonstige Ausleihungen (geleistete Anz.) 265.000,00 0,00 7. Genossenschaftsanteile 900,00 900,00 8. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 100.319,00 105.244,00 A. ANLAGEVERMÖGEN GESAMT 25.779.648,72 24.911.879,99 B. UMLAUFVERMÖGEN I. Vorräte Waren 49.982,65 7.803,60 II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.100.592,29 1.279.596,60 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.565.688,48 3.547.762,00 3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 4. Sonstige Vermögensgegenstände 390.326,54 276.429,02 III. Wertpapiere 1. Sonstige Wertpapiere 597.633,75 18.653,75 2. eigene Aktien 260.000,00 92.000,00 IV. Kassenbestand; Guthaben bei Kreditinstituten 4.842.855,34 723.170,79 B. UMLAUFVERMÖGEN GESAMT 10.807.079,05 5.945.415,76 C. AKTIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 62.131,86 80.297,97 |
Aktiva | Bilanz | Bilanz |
|---|---|---|---|
| Aktiva, gesamt | 36.648.859,63 | 30.937.593,72 |
| Passiva | Bilanz | Bilanz |
|---|---|---|
| GROUP Technologies | GROUP Technologies | |
| AG | AG | |
| 31.12.2005 | 31.12.2006 | |
| EUR | EUR | |
| A. EIGENKAPITAL | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 9.071.747,00 | 22.746.738,00 |
| II. Sonderposten zu Durchführung der beschlossenen | ||
| Kapitalerhöhung geleistete Einlagen | 12.162.568,00 | 0,00 |
| III. Kapitalrücklage | 32.832.253,27 | 3.098.716,13 |
| IV. Rücklage für eigene Anteile | 260.000,00 | 92.000,00 |
| V. Bilanzverlust | -34.601.320,64 | -4.452.956,46 |
| A. EIGENKAPITAL GESAMT | 19.725.247,63 | 21.484.497,67 |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 96.416,00 | 104.386,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 0,00 | 85.000,00 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 2.727.855,18 | 1.818.950,00 |
| B. RÜCKSTELLUNGEN GESAMT | 2.824.271,18 | 2.008.336,00 |
| C. VERBINDLICHKEITEN | ||
| 1. Anleihen | 0,00 | 277.126,00 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.505.068,64 | 1.874.432,45 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen + Leistungen | 1.680.453,33 | 722.851,34 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 438.563,91 | 501.985,25 |
| 5. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen mit denen ein | ||
| Beteiligungsverhältnis besteht | 37.221,99 | 0,00 |
| 6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 1.420.347,03 | 0,00 |
| 7. Sonstige Verbindlichkeiten | 4.019.021,16 | 905.603,39 |
| C. VERBINDLICHKEITEN GESAMT | 10.100.676,06 | 4.281.998,43 |
| D. PASSIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 3.998.664,76 | 3.162.761,62 |
| Passiva, gesamt | 36.648.859,63 | 30.937.593,72 |
| GROUP | GROUP | |
|---|---|---|
| Gewinn- und Verlustrechnung | Technologies AG 2005 |
Technologies AG 2006 |
| EUR | EUR | |
| Umsatzerlöse | 5.155.843,45 | 9.476.110,58 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.073.416,70 | 1.292.246,50 |
| 6.229.260,15 | 10.768.357,08 | |
| Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen | 615.553,94 | 828.097,47 |
| Personalaufwand Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle |
2.777.960,87 | 4.220.355,58 |
| Vermögensgegenstände | 796.650,23 | 1.206.385,42 |
| Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des | ||
| Umlaufvermögens | 163.095,50 | 0,00 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.444.744,40 | 3.699.587,96 |
| Betriebsergebnis | -1.568.744,79 | 813.930,65 |
| Zinserträge/-aufwendungen | -6.593,88 | -165.424,09 |
| Abschreibung auf Finanzanlagen | 0,00 | 411.989,90 |
| Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen) | -1.575.338,67 | 236.516,66 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 470,37 | 55.077,17 |
| Sonstige Steuern | 0,00 | 33.075,31 |
| Außerordentliche Erträge / Aufwendungen | -98.205,91 | 0,00 |
| Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | -1.674.014,95 | 148.364,18 |
| Kapitalflussrechnung zum 31.12.2006 der GROUP Technologies AG | 2005 | 2006 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag | -1.674 | 148 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Anlagevermögen | 960 | 1.606 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 2.202 | -816 |
| - sonstige zahlungsunwirksame Erträge | -550 | -4 |
| - Ertrag aus der Auflösung von Einzelwertberichtigung Verbundforderungen | 0 | 0 |
| + sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen | 213 | 377 |
| -/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen | -228 | -1 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen sowie anderer Aktiva (sofern nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) |
-1.230 | -228 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva | ||
| (sofern nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) | 6.918 | -2.168 |
| = Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 6.612 | -1.085 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Anlagevermögen - Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen (RBW netto) |
228 16.526 |
1 639 |
| = Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit | -16.299 | -638 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 12.642 | 1.611 |
| - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | 0 | 0 |
| + Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 2.738 | 277 |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Krediten | -390 | -4.261 |
| - Auszahlungen aus der Begebung von Krediten | -527 | -100 |
| + Einzahlungen aus der Tilgung von begebenen Krediten | 123 | 0 |
| = Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 14.586 | -2.473 |
| Liquiditätsveränderung gesamt | 4.899 | -4.196 |
| Finanzmittelbestand zu Beginn der Periode | 38 | 4.938 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 4.938 | 742 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | 4.899 | -4.196 |
Anhang zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2006 (zum 31.12.2006) Group Technologies AG Einzelgesellschaft gemäß HGB
Allgemeine Angaben
Das Geschäftsjahr 2006 ist das erste vollständige Geschäftsjahr nach Verschmelzung. Die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) in ihrer heutigen Form, entstand aus der Innenverschmelzung mit der global words AG, welche rückwirkend zum 01.01.2005 wirksam und am 16.12.2005 in das Handelsregister eingetragen wurde, sowie aus der Verschmelzung mit der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und der GROUP Technologies AG, die am 31.03.2006 in das Handelsregister eingetragen wurde.
Der Verschmelzung der global words AG auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) wird die Schlussbilanz der global words AG zum 31.12.2004 zu Grunde gelegt. Ab dem 01.01.2005 (Verschmelzungsstichtag) gelten Handlungen und Geschäfte der global words AG als für Rechnung der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) vorgenommen. Gleiches gilt für die Verschmelzung der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, welcher die Schlussbilanz der jeweiligen Gesellschaft zum 30. Juni 2005 zu Grunde gelegt wurde. Hier gelten alle Handlungen und Geschäfte der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte ab dem 01. Juli 2005 (Verschmelzungsstichtag) als für Rechnung der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) vorgenommen.
Mit Eintragung ins Handelsregister vom 01.06.2006 wurde die GlobalWare AG in Group Technologies AG umbenannt. Zur Verdeutlichung wird die umfirmierte GlobalWare AG nachfolgend mit Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) bezeichnet.
Durch diese Veränderungen sind die Vorjahreswerte nur bedingt vergleichbar, da die Vorjahresergebnisse der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte nur für das zweite Halbjahr 2005 beinhaltet waren.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter teilweiser Ergebnisverwendung.
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006 erfolgt in Euro.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Neben den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen hat die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, den durch die Verschmelzung entstandenen Geschäfts- und
Firmenwert nach Aufdeckung der stillen Reserven zu aktivieren. Dieser wird über eine Nutzungsdauer von 30 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer wurde an dem Bewertungszeitraum zur Ermittlung der Unternehmenswerte im Rahmen der Berechnung des Umtauschverhältnisses angelehnt. Die im Rahmen der Aufdeckung der stillen Reserven entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden über drei Jahre abgeschrieben.
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Für voraussichtlich dauernde Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.
Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die wahrscheinlichen Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen und angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert angesetzt.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungen werden Zahlungen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem jeweiligen Zeitablauf.
Rückstellungen werden grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewerteten Wert angesetzt, um die künftigen Zahlungsverpflichtungen, drohende Verluste, erkennbare Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten zu erfassen. Der Berechnung der gebildeten Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde, die Bewertung erfolgte zum Teilwert gem. § 6a EStG.
Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen bewertet.
Unter den passiven Rechnungsabgrenzungen werden Ertragsabgrenzungen für zukünftige Perioden ausgewiesen, die Ertrag nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt entsprechend der jeweiligen Leistungserbringung. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.
2. Grundlagen der Währungsumrechnung
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.
Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bei dem Guthaben eines Kreditinstitutes in Fremdwährung erfolgt die Umrechnung, soweit es das Niederstwertprinzip erfordert, zum Geld- bzw. Briefkurs des Stichtages.
I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006 kann dem Anlagespiegel entnommen werden.
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände
a) Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
Die unter dieser Position bilanzierten Immateriellen Vermögensgegenstände ergeben sich aus entgeltlich erworbenen Lizenzen sowie aus der Aufdeckung der stillen Reserven im Rahmen der Verschmelzung der GROUP Technologies AG auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände. Die Erhöhung der Immateriellen Vermögensgegenstände begründet sich aus den, durch die drei Verschmelzungen aufgenommenen Werten, welche maßgeblich durch die Aufnahme der in der global words AG aktivierten LOGOS-Lizenz geprägt ist.
Diese Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren vorgenommen.
Die Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände im Zeitablauf kann ebenso dem Anlagespiegel entnommen werden.
b) Geschäfts- und Firmenwert
Der aus den Verschmelzungen mit der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte entstandene Geschäfts- und Firmenwert wurde nach der Prüfung und Aufdeckung vorhandener Stiller Reserven der beiden aufgenommenen Gesellschaften aktiviert. Dieser wird über eine Nutzungsdauer von 30 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer wurde an dem Bewertungszeitraum zur Ermittlung der Unternehmenswerte im Rahmen der Berechnung des Umtauschverhältnisses angelehnt.
1.2 Sachanlagevermögen
Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Die Erhöhung des Sachanlagevermögens begründet sich im Wesentlichen aus den durch die drei Verschmelzungen aufgenommenen Werten.
Abschreibungen der in der Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgeführten Computer-Hardware werden über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren verteilt.
Die Abschreibungsdauer sonstiger Büroeinrichtungsgegenstände beläuft sich auf drei bis zehn Jahre. Büromöbel werden über einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren abgeschrieben.
Die Entwicklung des Sachanlagevermögens kann dem Anlagespiegel entnommen werden.
1.3 Finanzanlagen
1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen/Beteiligungen
Unter den Finanzanlagen werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen und soweit es sich um die 50 %-igen Beteiligungen handelt als Beteiligungen ausgewiesen:
| Verbundenes Unternehmen | Sitz | Eigenkapital zum 31.12.2006 |
Anteil am gez. Kapital | Ergebnis des Geschäftsjahres |
|
|---|---|---|---|---|---|
| EURO | EURO | % | EURO | ||
| SPEECHSPHERE LLC. | Delaware | 34.022,67 | - | 50% | 34.022,67 |
| ebVOKUS Software GmbH | Dresden | 19.075,07 | 40.000,00 | 100% | 12.439,33 |
| arcaTRUST Software GmbH | Dresden | - 71.887,74 |
25.000,00 | 100% - | 97.014,68 |
| GEDYS Software Holding OY | Helsinki | 1.073.363,49 | 64.000,00 | 100% - | 87.349,96 |
| GEDYS IntraWare GmbH | Petersberg | 652.450,33 | 50.000,00 | 100% | 276.079,05 |
| GEDYS Internet Products N.V. | DenHaag | - 1.099.833,42 |
100.000,00 | 100% - | 482.282,32 |
| GEDYS (SALES) UK LIMITED | Warrington | - 269.699,96 |
21.951,85 | 100% - | 94.475,07 |
| GEDYS Symfoni Nordic AS | Oslo | 13.809,41 | 12.523,48 | 50% | 3.200,24 |
| GT US Inc. d/b/a GROUP Technologies | Milford | 68.555,17 | 847,67 | 100% | 160.665,93 |
Bei der GEDYS IntraWare GmbH und der GEDYS (SALES) UK LIMITED handelt es sich um indirekte 100 % Beteiligungen.
Im Geschäftsjahr 2006 erwarb die Group Technologies AG 50,00 % der Anteile an der B.E.R.S AG, Varna, Bulgarien. Der entsprechende Vertrag wurde am 28. Dezember 2006 wirksam.
1.3.2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Die unter dieser Position ausgewiesenen langfristigen Darlehen an verbundene Unternehmen wurden zum Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Dabei wurde die Fähigkeit der Unternehmen, die finanziellen Mittel auf Grund der Planung bis 2010 zurückzuführen, berücksichtigt.
1.3.3 Wertpapiere des Anlagevermögens
Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens ist die 10 %-ige Beteiligung an der Net2Voice Inc. Delaware ausgewiesen, die unverändert zum Vorjahr besteht. Im Rahmen des durchgeführten Impairmenttests wurde auf diese Wertpapiere eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 400.000,00 Euro vorgenommen.
1.3.4 Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen
Die Bewertung der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (Rückdeckung der Pensionsverpflichtungen) erfolgte in Übereinstimmung mit R 41 Abs. 24 der Einkommensteuerrichtlinien mit dem geschäftsmäßigen Deckungskapital. Dem Wertansatz liegen entsprechende Mitteilungen der Versicherungsgesellschaften zugrunde.
2. Umlaufvermögen
2.1 Vorräte
Die Vorräte umfassen den Warenbestand, welcher durch die Verschmelzung der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte auf die Group Technologies AG übergegangen ist. Eine Wertberichtigung in Höhe von 42 TEuro des Warenbestandes erfolgte zum 31.12.2006 auf Grund der durchgeführten Inventuren und einer Anpassung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.
2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die wahrscheinlichen Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen und angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.280 TEuro (Vj. 2.101 TEuro). Daneben bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3.548 TEuro (Vj. 2.566 TEuro), welche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.457 (Vj. 858 TEuro) enthalten.
Die Restlaufzeit der Forderungen liegt unter einem Jahr.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von 184 TEuro sowie Mietkautionen in Höhe von 34 TEuro. Darin enthalten ist eine Kaution von 24 TEuro von mehr als einem Jahr.
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens
Unter den sonstigen Wertpapieren werden Aktien und Investmentfondanteile ausgewiesen, die der vorübergehenden Anlage liquider Mittel dienen.
Daneben hält die Gesellschaft zum 31.12.2006 200.000 eigene Aktien zum Nennwert von 1 Euro, welche durch die Verschmelzung der GROUP Technologies AG auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) entstanden sind, da die GROUP Technologies AG an der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) diese Anteile hielt. Die Aktien wurden mit dem niedersten anzusetzenden Wert bewertet. Hieraus resultierte eine Abschreibung in Höhe von 12 TEuro.
2.4 Zahlungsmittel
Der Zahlungsmittelbestand beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 723.170,79 Euro (Vj. 4.842.855,34 Euro) und umfasst Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände. Die Bewertung erfolgt zum Nennbetrag.
3. Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungen betreffen in Höhe von 80.297,97 Euro (Vj. 62.131,86 Euro) Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen. Dies betrifft insbesondere auch den Zinsaufwand in Höhe von 22 TEuro aus der im Berichtsjahr aufgelegten Wandelanleihe.
4. Eigenkapital
4.1 Gezeichnetes Kapital
Das Gezeichnete Kapital der Group Technologies AG beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 22.746.738,00 Euro (Vj. 9.071.747,00 Euro) und ist in 22.746.738 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien im rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie aufgeteilt.
Im Zuge der Verschmelzung beschloss die ordentliche Hauptversammlung 2005 der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) am 21. Dezember die Kapitalerhöhung um 12.162.568,00 Euro auf 21.234.315,00 Euro. Diese Kapitalerhöhung wurde am 14. März 2006 in das Handelsregister der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) eingetragen. Des Weiteren erfolgte am 06. September 2006 die Eintragung einer weiteren Sachkapitalerhöhung in Höhe von 1.512.423,00 Euro auf 22.746.738,00 Euro. Bei dieser Sachkapitalerhöhung handelte es sich um die Wandlung eines Gesellschafterdarlehens in Aktien zu einem Ausgabepreis von 1,05 Euro je Aktie.
4.2 Genehmigtes Kapital
Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31.10.2007 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 1.287.577,00 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage (genehmigtes Kapital I) zu erhöhen. Die neuen Aktien können den Aktionären im Wege des unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug angeboten werden. Bei Einräumung eines mittelbaren Bezugsrechts werden die neuen Aktien von einem vom Vorstand zu bestimmenden Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erfolgt.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Dies hat der Vorstand im Rahmen seines unternehmerischen Ermessens zu prüfen.
Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrates festzulegen.
Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31.10.2007 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 1.700.000,00 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage (genehmigtes Kapital II) zu erhöhen. Die neuen Aktien können den Aktionären im Wege des unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug angeboten werden. Bei Einräumung eines mittelbaren Bezugsrechts werden die neuen Aktien von einem vom Vorstand zu bestimmenden Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten, und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erfolgt.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Dies hat der Vorstand im Rahmen seines unternehmerischen Ermessens zu prüfen.
Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrates festzulegen.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, bis zum 31.10.2011, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 5.000.000,00 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 5.000.000 neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien im rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro je Stückaktie gegen Bar- und/oder Sacheinlage (Genehmigtes Kapital III) zu erhöhen.
Die neuen Aktien können den Aktionären im Wege des unmittelbaren oder mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug angeboten werden. Bei Einräumung eines mittelbaren Bezugsrechts werden die neuen Aktien von einem Kreditinstitut mit der Verpflichtung übernommen, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist ferner ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, Spitzenbeträge vom Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Bezugsrecht auszuschließen, wenn die Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen und/oder Beteiligungen an Unternehmen erfolgt.
Der Vorstand ist ermächtigt, den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen.
4.3 Bedingtes Kapital
Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 06. Dezember 2006 hat die Schaffung eines neuen bedingten Kapitals I, II und III beschlossen. Wir weisen darauf hin, dass die Eintragung in das Handelsregister bis zur Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht erfolgt ist. Mit Beschluss der Hauptversammlung ist das Grundkapital um bis zu 5.000.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 5.000.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital I – 2006/2011). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 06. Dezember 2006 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endet mit Ablauf des 31.10.2011.
Mit Beschluss der Hauptversammlung ist das Grundkapital um bis zu 2.500.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 2.500.000 Stück neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital IV). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Erfüllung von Umtauschrechten der Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 19. November 2002 ermächtigt wurde. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihren Umtauschrechten Gebrauch machen.
Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres am Gewinn teil, in dem sie durch Ausübung von Umtauschrechten entstehen. Die Ermächtigung des Vorstands zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen endet mit Ablauf des 31.10.2007.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Emissionen, insbesondere den Zinssatz, den Ausgabekurs, die Laufzeit, die Stückelung, den Wandelpreis, dessen Anpassung bei besonderen Ereignissen und den Wandlungszeitraum, festzusetzen.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auf die Teilschuldverschreibungen mit Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG – soweit erforderlich – auszuschließen, um Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem gesetzlichen Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen.
Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, sofern der Ausgabepreis den nach anerkannten finanzmathematischen Methoden ermittelten theoretischen Marktwert der Schuldverschreibungen nicht wesentlich unterschreitet. Dies gilt jedoch nur für Schuldverschreibungen mit Rechten auf Aktien, auf die ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von insgesamt nicht mehr als 10 % des Grundkapitals entfällt, und zwar weder im Zeitpunkt der Erteilung, im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diesen Betrag ist der anteilige Betrag des Grundkapitals anzurechnen, der auf Aktien entfällt, die unter Bezugsrechtsausschluss in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder veräußert wurden.
Ferner ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, für die vorgenannte Emission das gesetzliche Bezugsrecht auch auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um den Inhabern von zum Zeitpunkt der Neuemission bereits begebenen Wandelrechten auf Aktien der INTRAWARE AG ein Bezugsrecht in dem Umfang gewähren zu können, wie es ihnen nach Ausübung der Wandelrechte zustehen würde.
Des Weiteren ist der Vorstand ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates, das gesetzliche Bezugsrecht auszuschließen, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt. Dies hat der Vorstand im Rahmen seines unternehmerischen Ermessens zu prüfen.
Zum Bilanzstichtag wurden 138.563 Wandelanleihen gezeichnet.
4.4 Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 3.099 TEuro und hat sich von 32.832 TEuro um 29.733 TEuro vermindert. Diese Minderung begründet sich durch die durchgeführte Verrechnung des Verlustvortrages mit der Kapitalrücklage um 30.000 TEuro in Verbindung mit einer Erhöhung, welche sich durch die Minderung der Rücklage für eigene Anteile in Höhe von 168 TEuro begründet sowie durch das erhaltene Aufgeld im Rahmen der Sachkapitalerhöhung in Höhe von 76 TEuro und die Eigenkapitalkomponente aus den gezeichneten Wandel-
schuldverschreibungen in Höhe von 23 TEuro. Gemäß Beschluss des Vorstands und des Aufsichtsrats erfolgt eine teilweise Ergebnisverwendung in der Form, dass zum Bilanzstichtag Verlustvorträge in Höhe von 30.000 TEuro mit der Kapitalrücklage verrechnet wurden.
Des Weiteren enthält die Kapitalrücklage die Beträge, die als Aufgeld für erworbene Anteile, den infolge der Ausgabe von Wandelanleihen erzielten Zinsvorteil und das hieraus erzielte Agio und andere Zuzahlungen, die i. S. des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in den Vorjahren erzielt worden sind.
4.5 Gesetzliche Rücklage/ Rücklage für eigene Anteile
Die Bildung einer gesetzlichen Rücklage kann auf Grund des noch vorhandenen Verlustvortrages unterbleiben. Zum Bilanzstichtag besteht eine Rücklage für eigene Anteile in Höhe von 92 TEuro.
4.6 Verlustvortrag
Der Verlustvortrag berücksichtigt die in Vorjahren erzielten Ergebnisse und beläuft sich nach der teilweisen Verrechnung mit der Kapitalrücklage in Höhe von 30.000 TEuro auf 4.601 TEuro.
4.7 Jahresüberschuss/Bilanzverlust
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2006 der Group Technologies AG beläuft sich auf 148.364,18 Euro. Nach teilweiser Ergebnisverwendung weist die Gesellschaft zum 31.12.2006 einen Bilanzverlust in Höhe von 4.453 TEuro aus.
5. Rückstellungen
5.1 Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen betreffen Ertragssteuerrisiken der Vorjahre und wurden zum 31.12.2006 in Höhe von 85.000,00 Euro (Vj. 0,00 Euro) gebildet.
5.2 Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden für Schulden, die am Bilanzstichtag bezüglich der Höhe oder ihrer Fälligkeit nach ungewiss sind, gebildet.
Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewerteten Wert angesetzt, um die künftigen Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten zu erfassen.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für folgende künftigen Zahlungsverpflichtungen gebildet:
| Euro | Stand | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Stand |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.2006 | 2006 | 2006 | 2006 | 31.12.2006 | |
| Urlaubsrückstellung | 46.494 | 0 | 43.000 | 101.506 | 105.000 |
| Tantiemen | 123.700 | 123.700 | 0 | 260.500 | 260.500 |
| Provisionen | 74.148 | 74.148 | 0 | 146.400 | 146.400 |
| Berufsgenossenschaft | 21.050 | 15.523 | 5.527 | 13.000 | 13.000 |
| Schwerbehindertenausgleichsabgabe | 6.000 | 4.320 | 1.680 | 6.000 | 6.000 |
| Aufsichtsratstantiemen | 260.000 | 15.000 | 192.500 | 35.750 | 88.250 |
| Gewährleistung und Kulanz | 125.000 | 0 | 0 | 0 | 125.000 |
| Kreditoren | 175.000 | 767 | 150.033 | 52.800 | 77.000 |
| drohende Verluste | 810.000 | 213.321 | 3.531 | 24.851 | 618.000 |
| Prozesskostenrückstellung | 259.800 | 54.772 | 124.784 | 35.756 | 116.000 |
| Jahresabschlusskosten | 217.392 | 192.373 | 0 | 119.981 | 145.000 |
| sonstige Rückstellungen | 539.892 | 380.720 | 75.763 | 19.892 | 103.300 |
| Rückstellungen f. sonstige Beratung | 69.379 | 53.879,03 | 0 | 0 | 15.500 |
| GESAMT | 2.727.855 | 1.128.523 | 596.818 | 816.435 | 1.818.950 |
Die Urlaubsrückstellungen erfassen die Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber ihren Arbeitnehmern aus verbleibenden Urlaubsansprüchen des Berichtsjahres. Der Rückstellungsbetrag ermittelt sich auf Basis des Bruttolohns des einzelnen Arbeitnehmers zuzüglich des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung und der offenen Urlaubstage zum Bilanzstichtag.
Die Rückstellung für Tantiemen bildet die an die Vorstandsmitglieder ausbedungenen vertraglich fixierten Garantietantiemen aus den abgelaufenen Geschäftsjahren ab.
Rückstellungen für variable Gehaltsbestandteile der Mitarbeiter welche zum 31.12.2006 noch nicht ausgezahlt wurden, sind unter den Provisionen zusammengefasst.
Die Rückstellung für Aufsichtsratstantiemen umfassen die abgelaufenen Geschäftsjahre, der noch nicht in Rechnung gestellten Ansprüche. Die Auflösung resultiert aus entsprechenden Verzichten auf Vergütung, die Vorjahreszeiträume betreffen.
Für etwaige Gewährleistungsansprüche und Kulanzen wurde eine pauschale Rückstellung in zum Vorjahr unveränderter Höhe gebildet.
Für noch nicht abgerechnete Verbindlichkeiten wurde eine Rückstellung in Höhe von insgesamt 77 TEuro gebildet. Diese stellen im Berichtsjahr eingegangene Verpflichtungen dar, die im folgenden Geschäftsjahr eingelöst werden und umfassen insbesondere die Rückstellung für Hauptversammlung, Vermittlungsprovisionen und sonstige Beratungskosten.
Bereits in der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte wurde in 2004 die Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Diese dient zur Abdeckung des durch die Untervermietung in den Geschäftsräumen am Bajuwarenring in Oberhaching entstehenden Mietdifferenzbetrages im nächsten Jahr sowie zur Absicherung des zukünftigen Risikos aus einer eventuellen nicht mehr möglichen weiteren Untervermietung. Die Höhe der gesamten Rückstellung ergibt sich auf Basis des derzeitigen Verhandlungsstandes zu dieser Mietsache.
Für Prozesskosten wurden Rückstellungen in Höhe von insgesamt 116 TEuro gebildet. Diese beinhalten eine Rückstellung für eine Prospekthaftungsklage bereits aus vorherigen Geschäftsjahren, Mitarbeiterklagen im Rahmen der Ausgliederung des GSM-Geschäftsbereiches sowie für laufende Spruchstellenverfahren.
Aufwendungen für die Prüfung des Einzel- und Konzernabschlusses sowie für die Erstellung der Steuererklärungen wurden mit 145 TEuro abgegrenzt.
Die sonstigen Rückstellungen begründen sich im Wesentlichen in eine Rückstellung für Schließungskosten für eine Auslandsgesellschaft der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte aus den Vorjahren sowie aus der Rückstellung für Kosten des Geschäftsberichtes 2006.
6. Verbindlichkeiten
| GESAMT | Gesamt Betrag |
Laufzeit bis 1 Jahr |
Laufzeit 1 bis 5 Jahre |
Laufzeit über 5 Jahre |
|
|---|---|---|---|---|---|
| EURO | EURO | EURO | EURO | ||
| I Anleihen | 277.126 | 0 | 277.126 | ||
| II Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.874.432 | 1.874.432 | 0 | 0 | |
| III Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 722.851 | 722.851 | 0 | 0 | |
| IV Verbindlichkeiten ggü. verb. Unternehmen | 501.985 | 501.985 | 0 | 0 | |
| V Verbindlichkeiten ggü. Unternehmen mit bet. Verhältnis | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| VI Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| VII Sonstige Verbindlichkeiten | 905.603 | 905.603 | 0 | 0 | |
| 4.281.998 | 4.004.872 | 0 | 0 |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind allgemein durch Eigentumsvorbehalt gesichert.
II. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2006 umfasst erstmals für ein gesamtes Geschäftsjahr die Geschäftsvorfälle des durch die Verschmelzungen des Jahres 2005 entstandenen Unternehmens. Die Werte der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres setzen sich aus den Geschäftsvorfällen der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) des Geschäftsjahres 2005 sowie den Geschäftsvorfällen der GROUP Technologies AG und der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte des zweiten Halbjahres zusammen, da im Rahmen der Verschmelzung rückwirkend zum 01.07.2005 die Geschäfte der beiden auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) verschmolzenen Gesellschaften ab diesem Zeitpunkt als für Rechnung der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) gestellt, betrachtet werden. Somit sind die Vorjahresvergleichszahlen nur eingeschränkt vergleichbar.
1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse setzen sich – aufgegliedert nach Produktgruppen – wie folgt zusammen:
| 2006 | 2005 | Veränderung | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| [TEuro] | |||||
| Lizenzen | 2.716,5 | 2.113,9 | 602,6 | 29% | |
| Dienstleistung | 437,1 | 183,3 | 253,8 | 138% | |
| Wartung | 4.389,0 | 1.728,3 | 2.660,6 | 154% | |
| Handelsware | 297,2 | 253,3 | 43,9 | 17% | |
| Sonstige | 1.636,3 | 877,0 | 759,3 | 87% | |
| Total | 9.476,1 | 5.155,8 | 4.320,3 | 84% |
Die Lizenzen sind maßgeblich durch die Verkäufe der eigenen Produkte im Bereich E-Mail-Management (ELM) geprägt. Die Dienstleistungen umfassen den Service, Support, Schulung und Consulting im Bereich E-Mail-Management (ELM). Die Wartungsumsätze sowie die Umsätze aus Handelswaren sind im Wesentlichen begründet durch die Wartungserlöse der Group Technologies AG. Unter den sonstigen Umsätzen summieren sich die Beträge, die die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) an ihre Tochtergesellschaften für administrative Leistungen weiterberechnet hat.
Die geographische Umsatzverteilung ergibt sich wie folgt:
| 2006 | 2005 | |
|---|---|---|
| [TEuro] | ||
| Deutschland | 6.639,3 | 3.661,4 |
| EU | 2.302,6 | 1.365,7 |
| Rest of world | 534,2 | 128,7 |
| Total | 9.476,1 | 5.155,8 |
2. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich insbesondere in Erträge aus der Auflösung und Inanspruchnahme von Rückstellungen (596 TEuro), in Weiterberechnungen von Kosten an die Tochtergesellschaften (144 TEuro), Erlöse aus Fördergeldern (91 TEuro), Erträge aus der Untervermietung des Objektes der ehemaligen GAP AG für GSM Applikationen und Produkte an die Gemeinde Oberhaching (85 TEuro), Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen (34 TEuro), in Erlöse ausgewiesener Sachbezüge an Mitarbeiter (58 TEuro), Erträge aus Wertpapieren (106 TEuro) sowie periodenfremde Erträge (103 TEuro).
3. Materialaufwand
Der Materialaufwand belief sich im Berichtsjahr auf 828 TEuro und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (616 TEuro) um 212 TEuro. Diese Erhöhung steht in unmittelbaren Zusammenhang mit der erstmaligen Berücksichtigung der Gesellschaften nach Verschmelzung für ein ganzes Geschäftsjahr.
4. Personalaufwand
Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr (2.778 TEuro) um 1.442 TEuro auf 4.220 TEuro. Dies begründet sich durch die Verschmelzung der beiden operativen Einheiten GAP AG für GSM Applikationen und Produkte und GROUP Technologies AG auf die Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG), welche im Geschäftsjahr 2006 erstmalig für ein ganzes Jahr berücksichtigt sind.
5. Abschreibungen
Die Abschreibungen betreffen die planmäßigen Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände (807 TEuro) und Sachanlagen (127 TEuro), welche sich in 2006 zusammen mit der Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von 271 TEuro auf 1.206 TEuro aufsummieren.
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Rechts- und Beratungskosten/Dienstleistungen 1.279 TEuro (Vj. 1.694 TEuro), Marketingaufwendungen 767 TEuro (Vj. 529 TEuro), Kraftfahrzeugkosten 282 TEuro (Vj. 156 TEuro), Raumkosten 267 TEuro (Vj. 263 TEuro), Reisekosten 157 TEuro (Vj. 157 TEuro), Forderungsverluste 302 TEuro (Vj. 4 TEuro), Kommunikationsaufwand 109 TEuro (Vj. 78 TEuro), Einstellung in die EWB/PWB 105 TEuro (Vj 112 TEuro), Versicherungsbeiträge 93 TEuro (Vj. 70 TEuro), Betriebsbedarf 90 TEuro (68 TEuro), Kosten Geldverkehr 69 TEuro (Vj. 80 TEuro), Leasingaufwendungen 49 TEuro (Vj. 42 TEuro) sowie Ausgangsfrachten 17 TEuro (Vj. 12 TEuro).
7. Finanzergebnis
Den Zinserträgen in Höhe von 118 TEuro stehen Zinsaufwendungen in Höhe von 283 TEuro entgegen. Zusammen mit den Verlusten aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von 12 TEuro und den Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 400 TEuro ermittelt sich ein Finanzergebnis in Höhe von minus 577 TEuro.
8. außerordentliches Ergebnis
Im Berichtsjahr weist die Group Technologies AG kein außerordentliches Ergebnis aus (Vj. -98 TEuro).
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag und sonstige Steuern
im Geschäftsjahr 2006 sind an Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag 55.077,17 Euro (Vj. 470,37 Euro) und an sonstigen Steuern 33.075,31 Euro angefallen.
III. Sonstige Angaben
1. Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestanden ausschließlich Mietbürgschaftsverpflichtungen, welche durch Festgelder besichert wurden.
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den bilanzierten Schulden bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen.
| Angaben in Euro | 1 Jahr | über 1 Jahr | über 5 Jahre | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Verpflichtungen aus Mietverträgen | 353.462,93 | 660.567,93 | 0,00 | 1.014.030,86 |
| Verpflichtungen aus KFZ Leasingverträgen | 25.272,91 | 12.879,30 | 0,00 | 38.152,21 |
| Verpflichtungen aus sonstigen Leasingverträgen | 19.386,03 | 2.729,72 | 0,00 | 22.115,75 |
| Gesamt | 398.121,87 | 676.176,95 | 0,00 | 1.074.298,82 |
3. Organe
Mitglieder des Vorstandes der Group Technologies AG
Die Vorstandsmitglieder sind alleinvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit; ausgenommen die Fälle, in denen sie Handlungen für sich persönlich und in ihrer Eigenschaft als Vorstand wahrnehmen.
Markus Ernst, Fulda, Dipl.-Wirtschaftsingenieur Vorstandsmitglied/Finanzvorstand (CFO) seit 09.08.2000
Weitere Mandate:
Vorstand der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, Eisenach, bis zur Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals GlobalWare AG), Eisenach, in 2006
Tätigkeiten in Konzerngesellschaften:
Mitglied des Board of Directors, GEDYS Software Holding OY Mitglied des Board of Directors, GEDYS Symfoni Nordic AS
Joerg Ott, Eisenach, Dipl.-Kaufmann Vorstandsvorsitzender (CEO) seit 26.06.2002
Weitere Mandate:
Mitglied des Aufsichtsrates der X Con Media AG, Bonn Mitglied des Board of Directors der TJ Group Plc, Helsinki, Finnland Vorsitzender des Aufsichtsrats der GAP AG für GSM Applikationen und Produkte, Eisenach, bis zur Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals GlobalWare AG), Eisenach, in 2006
Tätigkeiten in Konzerngesellschaften:
Geschäftsführer der arcaTRUST Software GmbH, Dresden Member of the Board (Mitglied der Geschäftsleitung), GEDYS Internet Products N.V Managing Director (Geschäftsführer) der SPEECHSPHERE LLC., Delaware, USA
Die Bezüge des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2006 auf insgesamt 573 TEuro. Hiervon entfielen auf Markus Ernst fixe Gesamtbezüge in Höhe von 155 TEuro und Tantiemeansprüche in Höhe von 112 TEuro sowie auf Joerg Ott fixe Gesamtbezüge in Höhe von 157 TEuro und Tantiemeansprüche in Höhe von 149 TEuro. Die an den Vorstand in 2000 angedienten Aktienoptionen sind in 2006 ausgelaufen. Pensionszusagen wurden an den Vorstand nicht gegeben. Diese Angaben stellen Pflichtangaben nach §285 Satz 1 Nr. 9a HGB bzw. §314 Abs. 1 Nr. 6a HGB dar.
Mitglieder des Aufsichtsrats
Johann Praschinger (Vorsitzender), Friedrichsdorf, Rechtsanwalt, Mitglied des Vorstands der eps Electronic Payment Systems AG, Sulzbach
Gewählt durch die Hauptversammlung vom 11.06.2001, wieder gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005
Weitere Mandate:
Mitglied des Aufsichtsrats bei der NaviCon AG, Frankfurt/M.
| Dr. Volker Anhäusser (Stellvertreter), Karlsbad-Spielberg, |
|---|
| Rechtsanwalt in der Kanzlei Anhäusser, Unger & Bergien, Karlsruhe |
| Gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005 |
| Weitere Mandate: |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats der W 2 O Medizintechnik AG, Philippsburg |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats der Agivera AG, Karlsruhe |
| Mitglied des Board of Directors von CANON STAAR Inc., Tokyo, Japan, bis |
| 31.05.2006 |
| Mitglied des Advisory Board der HBN Inc. High-Tech Broadcasting Network, |
| Eugene, USA |
| Mitglied des BOD Zeros & Ones Inc., Los Angeles, USA |
| Vorsitzender des Aufsichtsrats der GROUP Technologies AG, Karlsruhe, bis zur |
| Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals |
GlobalWare AG), Eisenach, in 2006 Mitglied des Board of Directors von STAAR Surgical Inc., Monrovia, USA, bis 31.05.2006
| Arnold Malsch, Karlsruhe, |
|---|
| selbständiger Steuerberater |
| Gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005 |
| Weitere Mandate: |
| stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der GROUP Technologies AG, |
| Karlsruhe, bis zur Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP |
| Technologies AG (vormals GlobalWare AG), Eisenach, in 2006 |
| Dr. jur. Stefan Berz, Gräfelfing, |
| Wirtschaftsprüfer/Steuerberater bei LKC Kemper Czarske v.Gronau Berz |
| Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater, Grünwald bei München |
| Gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005 |
| Weitere Mandate: |
| Mitglied (zeitweise stellvertretender Vorsitzender) des Aufsichtsrats der GAP AG |
| für GSM Applikationen und Produkte, Eisenach, bis zur Verschmelzung der Gesellschaft auf die GROUP Technologies AG (vormals GlobalWare AG), |
| Eisenach, in 2006 |
| Tuomo Tilman, Helsinki, Finnland, |
| Kaufmann, M. Sc. (Econ.) Gewählt durch die Hauptversammlung vom 21.12.2005 |
| Weitere Mandate: |
| Vorsitzender des Board of Directors der TJ Group Plc, Helsinki |
| Vorsitzender des Board of Directors der T2 Investment Oy, Helsinki |
| Mitglied des Board of Directors der Acaulis Oy Ab, Helsinki |
| Mitglied des Board of Directors der CAC Systems Ltd., Helsinki |
| Mitglied des Board of Directors der Kotka Marine Holdings Oy, Kotka |
| Vorsitzender des Board of Directors der Tynnyrkari Oy, Kotka |
| Mitglied des Board of Directors der Asunto Oy Nilsiän Tahkovuoren |
| Tuoppikumpu, Nilsiä |
| Mitglied des Board of Directors der Kiinteistö Oy Kotkan Laturitie 1, Kotka |
| Stellvertretendes Mitglied des Board of Directors der Asunto Oy Marjanranta, |
| Helsinki |
| Norbert Kind, Ransbach-Baumbach, |
| Bankkaufmann und Unternehmensberater. |
| Gewählt durch die Hauptversammlung vom 19.11.2002 |
| Mandatsniederlegung mit Wirkung zum 28.02.2006 |
| Weitere Mandate: |
| Aufsichtsratsvorsitzender der Speicherei- und Speditions-AG, Riesa |
| Aufsichtsratsvorsitzender der DFG Grundstücks- und Beteiliguns AG, Dresden |
| Mitglied des Aufsichtsrats der Transport und Lagerhaus AG, Dresden |
| Mitglied des Aufsichtsrats der IBS Bau-AG, Dresden |
| Uwe Kohde, München, Vermögensverwalter, Geschäftsführender |
| Gesellschafter der HKR Vermögensverwaltungs GmbH, München |
| Gewählt durch die Hauptversammlung vom 06.12.2006 |
Im Aufwand der Group Technologies AG (vormals GlobalWare AG) sind im Geschäftsjahr 2006 36 TEuro für Bezüge an den Aufsichtsrat erhalten.
4. Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 59 Mitarbeiter (Vj. 69 Mitarbeiter) beschäftigt.
Die Aufsplittung in die einzelnen Bereiche kann der nachfolgenden Übersicht entnommen werden, wobei die Auszubildenden und die Vorstände nicht berücksichtigt sind.
| Funktion | Teilfunktion | Personal | Abw. Personal |
Abw. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2006 | 31.12.2005 | Ø 2006 | Ø 2005 | ||||
| Kundennaher Bereich | Service | 9,5 | 10,0 | -0,5 | 9,2 | 10,3 | -1,1 |
| Sales | 12,5 | 15,0 | -2,5 | 12,2 | 15,5 | -3,3 | |
| Marketing | 1,0 | 2,0 | -1,0 | 1,9 | 2,8 | -0,9 | |
| Total Kundennaher Bereich | 23,0 | 27,0 | -4,0 | 23,3 | 28,6 | -5,3 | |
| Forschung und Entwicklung | 23,0 | 25,0 | -2,0 | 22,0 | 25,2 | -3,2 | |
| Management Verwaltung | 13,0 | 14,0 | -1,0 | 13,2 | 15,4 | -2,2 | |
| Total GROUP Technologies AG | |||||||
| (vormals GlobalWare AG) | 59,0 | 66,0 | -7,0 | 58,5 | 69,2 | -10,7 |
5. Beziehungen zu nahe stehenden Personen
Im Geschäftsjahr 2006 sind nachfolgende Geschäftsvorgänge entstanden:
| Gesellschaft | nahestehende Person |
Geschäftsvorgang | Höhe in TEUR |
Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| Group Technologies AG |
Joerg Ott | Mietvertrag als Vermieter und Eigentümer der Hospitalstraße 6, 99817 Eisenach |
46,0 Mietaufwand 2006 | |
| 47,7 Mietaufwand 2005 | ||||
| 108,1 Miete Restlaufzeit | ||||
| Group Technologies AG |
vbv Vitamin-B Venture GmbH |
Abtretung GAVF Darlehen an vbv aus arcaTRUST |
100,0 | |
| Group Technologies AG |
vbv Vitamin-B Venture GmbH |
Wandlung Darlehen in Sachkapital |
1.588,0 | |
| Group Technologies AG |
vbv Vitamin-B Venture GmbH |
Restlicher Zinsaufwand 2006 |
99,6 |
6. Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zum Corporate Governance Kodex wurde durch Vorstand und Aufsichtrat für 2006 mit Datum vom 04. Juli 2006 abgegeben und entsprechend den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.
7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Verlustvortrag in Höhe von 30.00 TEuro mit der Kapitalrücklage zu verrechnen und den verbleibenden Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
8. Konzernabschluss
Die Gesellschaft ist Muttergesellschaft in dem zu erstellenden Konzernabschluss der Group Technologies AG, Eisenach.
9. Honorare Wirtschaftsprüfer
In den Aufwendungen der Gesellschaft des Geschäftsjahres 2006 sind Kosten für die Abschlussprüfung in Höhe von 100 TEuro enthalten. Die darüber hinaus an den Wirtschaftsprüfer gezahlten Honorare für die Erstellung des Comfort Letters sowie für die Prüfung der Sachkapitalerhöhung betragen insgesamt 24 TEuro.
Group Technologies AG, Eisenach
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 01.01. - 31.12.2006
| A n s c h a f f u n g s -/ H e r s t | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| e l l u n g s k o s t e n Stand |
Zugang | Abgang | Stand | A b s c h r e i b u n g e n Stand |
Zugang | Abgang | Stand | Buchwert | Buchwert Abschreibungen | |||
| 1.1.2006 | 31.12.2006 | 1.1.2006 | 31.12.2006 | 31.12.2006 | 31.12.2005 | in 2006 | ||||||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte | ||||||||||||
| und ähliche Rechte | 51.129,19 | 0,00 | 51.129,19 | 852,00 | 10.224,00 | 0,00 | 11.076,00 | 40.053,19 | 50.277,19 | 10.224,00 | ||
| EDV Software | 2.106.323,17 | 3.450,00 | 0,00 | 2.109.773,17 | 1.606.233,99 | 224.403,22 | 0,00 | 1.830.637,21 | 279.135,96 | 500.089,18 | 224.403,22 | |
| EDV Software GWG | 23.716,62 | 1.189,01 | 0,00 | 24.905,63 | 23.272,30 | 1.351,01 | 0,00 | 24.623,31 | 282,32 | 444,32 | 1.351,01 | |
| Lizenzen an gewerbl. Schutzrechten | 6.365.591,20 | 10.995,00 | 0,00 | 6.376.586,20 | 3.222.415,20 | 301.636,00 | 0,00 | 3.524.051,20 | 2.852.535,00 | 3.143.176,00 | 301.636,00 | |
| Verschmelzungswert | 7.671.002,77 | 395.000,00 | 0,00 | 8.066.002,77 | 144.780,67 | 271.456,95 | 0,00 | 416.237,62 | 7.649.765,15 | 7.526.222,10 | 271.456,95 | |
| HGB-aktivierte Eigenleistungen Geleistete Anzahlungen |
809.641,65 0,00 |
0,00 0,00 |
0,00 0,00 |
809.641,65 0,00 |
134.940,27 0,00 |
269.880,60 0,00 |
0,00 0,00 |
404.820,87 0,00 |
404.820,78 0,00 |
674.701,38 0,00 |
269.880,60 0,00 |
|
| Se. immaterielle Vermögensgegenstände | 17.027.404,60 | 410.634,01 | 0,00 | 17.438.038,61 | 5.132.494,43 | 1.078.951,78 | 0,00 | 6.211.446,21 | 11.226.592,40 | 11.894.910,17 | 1.078.951,78 | |
| II. | Sachanlagen | |||||||||||
| 1. | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken |
|||||||||||
| Grund und Boden | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Betriebsgebäude | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 2. | Technische Anlagen und Maschinen | |||||||||||
| Technische Anlagen Maschinen |
516.043,91 0,00 |
58.193,36 0,00 |
34.329,66 0,00 |
539.907,61 0,00 |
411.721,11 0,00 |
60.507,50 0,00 |
30.869,48 0,00 |
441.359,13 0,00 |
98.548,48 0,00 |
104.322,80 0,00 |
60.507,50 0,00 |
|
| 516.043,91 | 58.193,36 | 34.329,66 | 539.907,61 | 411.721,11 | 60.507,50 | 30.869,48 | 441.359,13 | 98.548,48 | 104.322,80 | 60.507,50 | ||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
||||||||||||
| Andere Anlagen | 1.470,00 | 0,00 | 0,00 | 1.470,00 | 1.085,00 | 366,00 | 0,00 | 1.451,00 | 19,00 | 385,00 | 366,00 | |
| Büroeinrichtung | 1.036.232,45 | 2.673,12 | 0,00 | 1.038.905,57 | 956.340,42 | 23.197,99 | 0,00 | 979.538,41 | 59.367,16 | 79.892,03 | 23.197,99 | |
| GWG | 268.704,76 | 5.093,34 | 1.679,50 | 272.118,60 | 268.089,70 | 4.646,15 | 1.073,50 | 271.662,35 | 456,25 | 615,06 | 4.646,15 | |
| Einbauten i. fr. Grundstück | 260.245,77 | 0,00 | 0,00 | 260.245,77 | 155.822,98 | 25.962,00 | 0,00 | 181.784,98 | 78.460,79 | 104.422,79 | 25.962,00 | |
| Sonst. BGA | 123.067,21 | 0,00 | 0,00 | 123.067,21 | 79.087,31 | 12.754,00 | 0,00 | 91.841,31 | 31.225,90 | 43.979,90 | 12.754,00 | |
| Anzahlungen auf techn. Anlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 1.689.720,19 | 7.766,46 | 1.679,50 | 1.695.807,15 | 1.460.425,41 | 66.926,14 | 1.073,50 | 1.526.278,05 | 169.529,10 | 229.294,78 | 66.926,14 | ||
| 4. | Geleistete Anzahlungen und | |||||||||||
| Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Summe Sachanlagen | 2.205.764,10 | 65.959,82 | 36.009,16 | 2.235.714,76 | 1.872.146,52 | 127.433,64 | 31.942,98 | 1.967.637,18 | 268.077,58 | 333.617,58 | 127.433,64 | |
| III. | Finanzanlagen | |||||||||||
| Anteile an verb. Unternehmen INL Anteile an verb. Unternehmen EU |
370.845,37 8.939.358,00 |
0,00 6.447,45 |
20.845,37 0,00 |
350.000,00 8.945.805,45 |
17.025,51 0,00 |
0,00 0,00 |
17.025,51 0,00 |
0,00 0,00 |
350.000,00 8.945.805,45 |
353.819,86 8.939.358,00 |
0,00 0,00 |
|
| Anteile an verb. Unternehmen DR | 1.363.473,58 | 0,00 | 16,10 | 1.363.457,48 | 804.999,00 | 0,00 | 0,00 | 804.999,00 | 558.458,48 | 558.474,58 | 0,00 | |
| Ausleihungen an verbundene UN INL | 401.802,08 | 107.575,64 | 7.575,64 | 501.802,08 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 501.802,08 | 401.802,08 | 0,00 | |
| Beteiligungen EU | 6.447,45 | 0,00 | 6.447,45 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 6.447,45 | 0,00 | |
| Beteiligungen DR | 415.000,00 | 165.000,00 | 0,00 | 580.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 580.000,00 | 415.000,00 | 0,00 | |
| Ausleihungen an beteiligte UN DR | 125.000,00 | 0,00 | 0,00 | 125.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 125.000,00 | 125.000,00 | 0,00 | |
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 2.650.000,00 | 0,00 | 0,00 | 2.650.000,00 | 0,00 | 400.000,00 | 0,00 | 400.000,00 | 2.250.000,00 | 2.650.000,00 | 400.000,00 | |
| Langfr. Genossenschaftsanteile | 900,00 | 0,00 | 0,00 | 900,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 900,00 | 900,00 | 0,00 | |
| Rückdeckungsanspruch aus LV | 57.486,00 | 3.209,00 | 0,00 | 60.695,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 60.695,00 | 57.486,00 | 0,00 | |
| HGB Rückdeckung a. LV Summe Finanzanlagen |
42.833,00 14.373.145,48 |
1.716,00 283.948,09 |
0,00 34.884,56 |
44.549,00 14.622.209,01 |
0,00 822.024,51 |
0,00 400.000,00 |
0,00 17.025,51 |
0,00 1.204.999,00 |
44.549,00 13.417.210,01 |
42.833,00 13.551.120,97 |
0,00 400.000,00 |
|
| Summe Anlagevermögen | 33.606.314,18 | 760.541,92 | 70.893,72 | 34.295.962,38 | 7.826.665,46 | 1.606.385,42 | 48.968,49 | 9.384.082,39 | 24.911.879,99 | 25.779.648,72 | 1.606.385,42 |
Bestätigungsvermerk
für den Zeitraum des Geschäftsjahres 2006 (1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006)
Der Jahresabschluss wurde durch den Abschlussprüfer Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer, Dresden, am 20. April 2007 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Bestätigungsvermerk wird im Folgenden wiedergegeben:
Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Group Technologies AG, Eisenach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, 20. April 2007
Dr. Winfried Heide Wirtschaftsprüfer
Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Group Technologies AG zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" gem. § 161 AktG
Die Group Technologies AG entsprach und entspricht den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 12. Juni 2006 mit folgenden Ausnahmen:
Vergütung der Vorstandsmitglieder
Die Grundzüge des Vergütungssystems sowie die konkrete Ausgestaltung variabler Vergütungskomponenten werden nicht bekannt gemacht, jedoch der Hauptversammlung auf Nachfrage selbstverständlich erläutert. Die Gesamtaufwendungen für die Vorstandstätigkeiten sind im Geschäftsbericht im Anhang des Konzern- und Einzelabschlusses einzeln ausgewiesen. (Kodex Ziff. 4.2.3 bis 4.2.5)
Ausschüsse des Aufsichtsrates
Bezugnehmend auf die Größe der Gesellschaft wurden keine Ausschüsse gebildet. (Kodex Ziff. 5.3)
Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder
Eine Altersgrenze ist nicht festgelegt, da die Gesellschaft den Fokus auf Kompetenz und entsprechendes Fachwissen legt. (Kodex Ziff. 5.4.1)
Aufsichtsratsbezüge
Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in der Satzung der Gesellschaft festgelegt. Im Corporate Governance Bericht wird die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder nicht gesondert erläutert. (Kodex Ziff. 5.4.7)
Mitteilung von Stimmrechtsanteilen
Die Gesellschaft erfüllt in Bezug auf meldepflichtige Stimmrechtsanteile die Anforderungen des Wertpapierhandelsgesetzes. Eine weitere gesonderte Aufnahme von Informationen zu Stimmrechtsanteilen von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt nicht. (Kodex Ziff. 6.6)
Veröffentlichung von Konzernabschlüssen und Zwischenberichten
Die Veröffentlichung der Konzernabschlüsse und Zwischenberichte ist aus organisatorischen Gründen nicht innerhalb der durch den Corporate Governance Kodex geforderten Zeiträume möglich. (Kodex Ziff. 7.1.2)
Aktienoptionsprogramme
Im Zeitpunkt der Erstellung des Corporate Governance Berichtes bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme der Gesellschaft. (Kodex Ziff. 7.1.3)
Eisenach/Karlsruhe, 23.04.2007 Group Technologies AG
Für den Aufsichtsrat Für den Vorstand
Johann Praschinger Joerg Ott Aufsichtsratsvorsitzender Vorstandsvorsitzender
Herausgeber
Group Technologies AG Hospitalstraße 6 99817 Eisenach
Zukunftsorientierte Aussagen
Dieser Geschäftsbericht enthält bestimmte, in die Zukunft gerichtete Aussagen, einschließlich Angaben unter der Verwendung der Worte "glaubt", "geht davon aus", "erwartet" oder Formulierungen ähnlicher Bedeutung. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen enthalten bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft, des Konzerns oder der relevanten Branchen wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten können unter Umständen derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen nicht zutreffen. Die Gesellschaft übernimmt nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen die Verpflichtung, derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen in Zukunft nachzuhalten und an zukünftige Ergebnisse oder Entwicklungen anzupassen. Für Druckfehler und sonstige offensichtliche Unrichtigkeiten wird nicht Gewähr geleistet.
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