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FUCHS PETROLUB SE Management Reports 2015

Jan 30, 2017

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Management Reports

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Publication

FUCHS Fördertechnik AG

Oststeinbek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht 2015

der FUCHS Fördertechnik AG

1. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell des Unternehmens

b. Forschung und Entwicklung

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

b. Geschäftsverlauf

c. Lage

d. Finanzielle Leistungsindikatoren

3. Nachtragsbericht

4. Prognosebericht

5. Chancen- und Risikobericht

1. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die FUCHS Fördertechnik AG ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Produktionsunternehmen für vielfältige und flexibel einsetzbare Fördertechnik für die Schifffahrt und Industrie (Krananlagen und andere Fördertechnik-Systeme).

Alle Krananlagen und Systeme werden einbaufertig hergestellt und weltweit exportiert. Damit jedes Detail dem individuellen Anforderungsprofil entspricht, begleiten erfahrene Ingenieure jeden Kunden während der gesamten Projekt-Laufzeit – von der Produktentwicklung über die Konstruktion und Fertigung bis zur Auslieferung und wenn gewünscht weiter bis zur eigens durchgeführten Montage sowie der Inbetriebnahme.

Fachgerechte Instandhaltung und Unterstützung/ Beratung beim optimalen Einsatz der Anlagen runden das Dienstleistungsangebot der FUCHS Fördertechnik AG ab.

Die FUCHS Fördertechnik AG ist keine kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt vom Unternehmenssitz in Oststeinbek bei Hamburg aus. Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Die Führung erfolgt über einen zweiköpfigen Vorstand. Der Aufsichtsrat besteht aus drei Personen. Er berät und begleitet den Vorstand in der Leitung des Unternehmens und erörtert regelmäßig wesentliche Themen wie Planung, Strategie, Geschäftsentwicklung sowie Chancen und Risiken.

b) Forschung und Entwicklung

Die Grundlage der Entwicklungstätigkeit sind die zunehmend immer spezielleren Anforderungen, vor allem im Schiffbau, welche zur Einzelfertigung innovativer Krane und anderer Fördertechnik-Systeme führen – exakt abgestimmt auf den jeweiligen Einsatzbereich und die individuellen Kundenwünsche. Die Entwicklungstätigkeit erfolgt hierbei in der Regel im Zusammenhang mit bereits bestehenden Aufträgen.

Der wichtigste Pfeiler der Innovationskraft der FUCHS Fördertechnik AG sind ihre hochqualifizierten Mitarbeiter.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist entsprechend der Zielmärkte der Krananlagen und Fördertechnik-Systeme zweiteilig zu betrachten. Einerseits ist der Zielmarkt „Megayachten“ in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung der Nachfrage, andererseits der Zielmarkt „Kommerzieller Schiffbau“ mit seinen verschiedensten Schiffstypen unter dem Strich durch einen Rückgang der Nachfrage gekennzeichnet. Die Wettbewerbssituation ist als gleichbleibend zu beurteilen.

Insgesamt wird diesen gesamtwirtschaftlichen, branchenbezogenen Rahmenbedingungen durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und verstärkten Service-Aktivitäten begegnet.

b) Geschäftsverlauf

Die FUCHS Fördertechnik AG kann trotz eines – bezogen auf den kommerziellen Schiffbau – durchwachsenen Branchenumfeldes auf ein positives Geschäftsjahr 2015 zurückblicken, welches mit der erwarteten Umsatzsteigerung und einer Steigerung des betrieblichen Rohergebnisses um € 0,164 Mio. auf € 6,202 Mio. endete und mithin der im Vorjahr von uns getroffenen Prognose entsprach. Dies bedingt(e), dass sich die Zeiten des Umbruchs sowie langwierigen und unverändert fortdauernden Umstrukturierungsprozesse, in denen sich das Unternehmen befand, Zug um Zug weiter auszahlen. Zudem wird unverändert der unternehmenspolitische Ansatz verfolgt, den Fokus zusätzlich zum eigentlichen Kerngeschäft mehr und mehr auf industrielle Serviceleistungen zu legen. Hinzu kommt zusätzlich der sich ergebende und unterstützende Effekt aus der im Berichtsjahr getätigten Investition in die Oberflächentechnik und der damit einhergehenden Ausgliederung der oberflächentechnischen Fertigungsprozesse in die neu gegründete und mit Beginn des Geschäftsjahres 2016 ihre Tätigkeit aufnehmende Tochtergesellschaft, FUCHS Oberflächentechnik GmbH.

Vertrieb: Die Gesamtleistung des Unternehmens nahm im Berichtsjahr 2015 trotz Umsatzsteigerung und entgegen der letztjährigen Prognose aufgrund einer Bestandsverringerung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse um 12 % ab. Der Auftragseingang im Neuanlagengeschäft sank im Geschäftsjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 17 %. Ursächlich hierfür ist – wie bereits zuvor geschildert – der Rückgang der Nachfrage im Zielmarkt „Kommerzieller Schiffbau“ – vor allem im Bereich der Handelsschiffe. Der Auftragsbestand umfasst insgesamt Aufträge bis ins Jahr 2018.

Beschaffung: Die Situation auf der Beschaffungsseite hat sich dem Grunde nach gegenüber den Vorjahren nicht verändert. Die Probleme in der Materialbeschaffung hinsichtlich der langen Lieferzeiten und der daraus resultierenden eingeschränkten Flexibilität liegen weiter vor. Ausgelöst wird dies unverändert durch die nicht vorhandene bzw. geringe Bevorratung der Läger der Zulieferanten sowie teils durch zu bestellende Sonderteile, die erst gar nicht auf Lager vorgehalten werden.

Personal: Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter der FUCHS Fördertechnik AG wurde im Verlauf des Geschäftsjahres 2015 gegenüber dem Vorjahr in etwa konstant gehalten. Die Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Auszubildenden ist hingegen zurückgegangen. Die angebotenen Lehrstellen konnten nicht in voller Gänze besetzt werden.

c) Lage

Die Lage des Unternehmens stellt sich hinsichtlich des Ertrags – wie bereits zuvor erläutert – gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert dar. Zudem zeigt die Finanz- und Vermögenslage eine positive Entwicklung und erweist sich zugleich als weiterhin hoffnungsvoll für die Zukunft.

Ertragslage: Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen im Berichtsjahr 2015 in erster Linie industrielle Serviceleistungen dar, welche das naturgemäß weniger ertragreiche Neubaugeschäft kompensieren. Außerdem bleibt insgesamt festzuhalten, dass der in den Vorjahren unternehmenspolitisch angestrebte Turn around beim Neubau von Krananlagen für den Zielmarkt „Megayachten“ nicht nur vollzogen, sondern auch stabilisiert werden konnte.

Auf der Kostenseite hat die zurückgegangene Gesamtleistung infolge der Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen die Summe der Materialaufwendungen, Fremdleistungen, Kosten der Warenabgabe und Aufwendungen für technische Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr um 26 % sinken lassen. Der Personalaufwand hat sich über das gesamte Geschäftsjahr hinweg gegenüber dem Vorjahr erhöht (+ 11 %). Die Beschäftigungslage ist trotz Rückgang des Auftragseingangs als gut zu bezeichnen.

Finanzlage: Die positive Entwicklung der Finanzlage der FUCHS Fördertechnik AG in Richtung des früheren Niveaus hat sich gegenüber den Vorjahren bestätigt und zeigt sich unverändert stabil und gefestigt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Aufträge – unabhängig vom Auftragsvolumen – möglichst nicht fremd zu finanzieren, Verbindlichkeiten stets unter Abzug von Skonto innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Auch die Kapitalstruktur des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Das Eigenkapital weist zum Bilanzstichtag einen erhöhten Bestand in Höhe von T€ 2.511,8 (Vorjahr: T€ 2.459,4) aus. Dies entspricht im Berichtsjahr einer leicht höheren Eigenkapitalquote von 27 % (Vorjahr: 25 %). Vorrangig liegt dies am enormen Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.158,0 (- 77 %), der wiederum mit der zuvor thematisierten Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen einhergeht. Demgegenüber sind sowohl bei den Rückstellungen um T€ 65,9 (+ 9 %) sowie den erhaltenen Anzahlungen um T€ 294,8 (+ 7 %) geringe Anstiege zu verzeichnen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, welche 8 % (Vorjahr: 6 %) der Bilanzsumme ausmachen, haben sich aufgrund der bereits im Vorjahr geplanten Investition in die unternehmensinterne Oberflächentechnik um 19 % erhöht. Der konservativ-finanzpolitische Ansatz, fremdfinanzierte Investitionen schnellstmöglich zu tilgen, gilt unterdessen unverändert fort. Dementsprechend werden die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bis zum Jahr 2020 vollständig getilgt sein.

Die Liquiditätslage hat im abgelaufenen Geschäftsjahr – wie bereits beschrieben – eine positive und zufriedenstellende Entwicklung genommen, was sich auch zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr im Anstieg des Bestands an liquiden Mitteln (Finanzmittelfonds) wiederspiegelte.

Vermögenslage: Das aktivierte, kurz- und langfristig gebundene Gesamtvermögen des Unternehmens hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 6 % reduziert. Verantwortlich hierfür ist in erster Linie der Rückgang der Vorräte, insbesondere der unfertigen Erzeugnisse (- 21 %).

Dennoch hat sich das Sachanlagevermögen – trotz auch planmäßig vorgenommener Abschreibungen – aufgrund der getätigten Investition in die unternehmensinterne Oberflächentechnik absolut im Vergleich zum Vorjahr um T€ 348,0 (+ 10 %) erhöht. Weitere Investitionstätigkeiten, ausgenommen Ersatz- und geringwertigere Investitionen, sind im aktuellen Berichtsjahr nicht ausgeführt worden.

Hinsichtlich des übrigen Umlaufvermögens haben die liquiden Mittel – wie zuvor bereits erwähnt – einen deutlichen Anstieg zu verzeichnen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben um 34 % abgenommen.

Dem gesunkenen Vermögen gegenüber stehen – wie ebenfalls bereits beschrieben – signifikant gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – bei prozentual leicht erhöhten erhaltenen Anzahlungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Rückstellungen.

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden in erster Linie die Kapitalflussrechnung sowie die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und Umsatzrendite herangezogen.

Hiervon abweichend wird an dieser Stelle zusätzlich zu dem bereits Erwähnten jedoch nur die Rohergebnisrentabilität erläutert, da von der Erleichterung des § 276 S. 1 HGB Gebrauch gemacht wird und die Posten des § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu dem Posten Rohergebnis verdichtet werden.

Die Rohergebnisrentabilität (Jahresergebnis / Rohergebnis) beläuft sich im Berichtsjahr 2015 auf + 4,1 %. Dem zugrunde liegt ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 252,5. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Jahresergebnis insoweit um T€ 97,2 vergrößert.

3. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag ergaben sich keine Ereignisse oder neue Erkenntnisse, die für das Geschäft bzw. die Einschätzung des Geschäfts von besonderer Bedeutung sind.

4. Prognosebericht

Nachdem das Jahr 2013 durch die Eurokrise gekennzeichnet war, das Jahr 2014 entsprechend positiver verlief und sich im Jahr 2015 diese Entwicklung bestätigte, rechnen wir für das Jahr 2016 mit einem stabilen Rohertrag und vor dem Hintergrund von geplanten Kostensenkungen und Erzielung von Synergieeffekten durch die Oberflächentechnik mit einem positiven Geschäftsverlauf, der in einer moderaten Erhöhung des Jahresüberschusses münden sollte.

Durch das dauerhafte Ziel einer kontinuierlichen Optimierung und Verschlankung von Unternehmensprozessen ist auch für die Folgejahre nochmals von weiteren positiven Kosteneffekten auszugehen.

5. Chancen- und Risikobericht

Gemäß § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten bzw. zu steuern, welches darauf abzielt, bestehenden Risiken bestmöglich zu begegnen und neu auftretende Risiken rechtzeitig zu erkennen. Insgesamt soll dies dazu führen, den Fortbestand des Unternehmens dauerhaft zu sichern. Hierfür wird – unterstützt durch die Controlling-Abteilung – einerseits ein adäquates Berichtssystem genutzt, dass organisatorisch direkt dem Vorstand zugeordnet ist, beständig ausgebaut und über wöchentliche Besprechungen aktualisiert wird. Andererseits wird laufend der Markt beobachtet und über einen regelmäßigen Austausch innerhalb und außerhalb des Unternehmens sichergestellt, dass in den einzelnen Zielmärkten bestehende Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und die geeigneten Maßnahmen ergriffen werden.

Branchenspezifische bzw. unternehmensstrategische Risiken: Für die Marktsituation in der Schiffbauzulieferindustrie ist unter dem Strich nach Durchlaufen der einzelnen Krisen der letzten Jahre unverändert das Resümee zu ziehen, dass es unserem Unternehmen immer wieder zu Gute kommt, Krane für unterschiedliche Zielmärkte und innerhalb der Zielmärkte für unterschiedlichste Einsatzgebiete zu entwickeln, zu fertigen, zu montieren und in Betrieb zu nehmen. Gepaart mit der weiter zunehmenden Expansion im After Sales-Geschäft besteht für FUCHS Fördertechnik AG zweifelsohne eine große Unabhängigkeit von konjunkturellen bzw. marktspezifischen Schwankungen, die sich risikominimierend darstellt.

Darüber hinaus kommt als weiterer Faktor hinzu, dass übermäßig risikobehaftete Aufträge – vor allem für den Zielmarkt der „Megayachten“ – nicht mehr akquiriert wurden/ werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken: Da die Kunden der FUCHS Fördertechnik AG Aufträge überwiegend zu Festpreisen vergeben, wird teilweise in erheblichem Umfang in Vorleistung getreten. Die auf diese Weise stattfindende Vorfinanzierung kann bei Überziehung der Zahlungsziele durch überwiegend südeuropäische Kunden zwangsläufig dazu führen, dass andere Aufträge kurzfristig über Kreditinstitute zwischenfinanziert werden müssen und somit die Liquidität zusätzlich belastet wird.

Dieser Entwicklung wird versucht, durch ein konsequentes, aufwendiges und regelmäßiges Forderungsmanagement entgegen zu steuern. Auf eine zusätzliche Absicherung des Risikos über eine Forderungsausfallversicherung wird hingegen verzichtet, da diese im Regelfall nicht sinnvoll ist. Denn dort, wo Forderungen versicherbar sind, ist das Ausfallrisiko in der Regel äußerst gering. Gleichzeitig ist der Prämienaufwand im Allgemeinen höher als die darauf entfallenden Kosten eines statistisch wahrscheinlichen Forderungsausfalls.

Darüber hinaus werden Export-Aufträge in Fremdwährung für den asiatischen Markt ausnahmslos über Akkreditive abgesichert. Der positive Effekt der Absicherung des zu erwartenden Zahlungsbetrages geht jedoch in vielen Fällen zu Lasten der unternehmensinternen Kapazitätsplanung innerhalb des Konstruktions-, Fertigungs- und Montagebereichs, da eine termingerechte Eröffnung eines Akkreditivs selten erfolgt. Dies zieht folglich wiederum Probleme mit der eigenen Termintreue nach sich, welche nur durch einen hohen Koordinierungsaufwand in den Griff zu bekommen sind.

Wechselkursrisiken bestehen dabei kaum. Erstens nimmt die Zahl von Exportaufträgen in Fremdwährung seit Jahren stetig ab. Zweitens werden die Devisen durch Termingeschäfte abgesichert, um die Verlustrisiken bei Währungsumrechnungen zu minimieren. Und drittens wirkt sich auch die immer noch bestehende Abwertungsphase des Euros gegenüber dem US-Dollar, sofern Bestandsaufträge noch nicht abgesichert wurden, positiv aus.

Unternehmensspezifische Risiken: Der Kranbau für den Zielmarkt „Megayachten“ erfolgt in einem erheblichen Umfang im Zusammenspiel mit anderen Gewerken. Die dadurch entstehende Abhängigkeit von diesen Gewerken erzeugt zusätzlich zu den bereits genannten Akkreditivaufträgen weiteren Termindruck und damit Risiken, durch Spätlieferung Vertragsstrafen zahlen zu müssen. Dieses Risiko gilt es durch eine noch professionellere Organisation im Rahmen der terminlichen Qualitätssicherung zu minimieren bzw. zu lösen. Die durchgeführte Investition im Bereich der Oberflächentechnik wird dem jedoch bereits in jedem Fall Abhilfe leisten.

Personalrisiken: Ein weiteres Risiko stellt der Wettbewerb um qualifizierte Führungskräfte und qualitätsbewusstes technisches Personal dar, welcher immer zäher wird. Hier hängt der künftige Erfolg davon ab, inwiefern es gelingt, das benötigte Personal von der für ein mittelständisches Unternehmen seltenen Vielfalt der technischen Komplexität – bestehend aus unterschiedlichen mechanischen, elektrotechnischen und hydraulischen Arbeiten – zu überzeugen, zu rekrutieren, dieses in die Arbeitsprozesse zu integrieren und es langfristig an die FUCHS Fördertechnik AG zu binden. Gleichzeitig muss es das Ziel sein, die Identifikation der bestehenden Mitarbeiter mit dem Unternehmen und seinen Produkten und Dienstleistungen weiter zu erhöhen und sie dafür zu nutzen, geeignete Mitarbeiter aus den eigenen Reihen konsequent an strategisch wichtige Aufgaben im Unternehmen heranzuführen.

Unter dem Strich sind alle vorgenannten Risiken beherrschbar. Sie stellen jedoch Herausforderungen dar, die es gilt zu lösen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

Oststeinbek, 11. April 2016

Der Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Anlagevermögen 3.778.091,75 3.410.101,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.247,00 21.291,00
1. entgeltlich erworbene Lizenzen für Software 16.247,00 21.291,00
II. Sachanlagen 3.736.844,75 3.388.810,35
1. Grundstücke und Bauten 2.844.578,85 2.966.513,85
2. technische Anlagen und Maschinen 154.855,00 166.959,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.399,50 255.337,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 386.011,40 0,00
III. Finanzanlagen 25.000,00 0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 5.430.596,83 6.456.906,58
I. Vorräte 4.274.312,06 5.231.521,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 760.820,07 1.154.867,50
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.870,19 5.718,41
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 395.464,70 70.517,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.856,29 57.074,64
davon Disagio 0,00 13.965,49
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.280.544,87 9.924.082,57
Passiva
31.12.2015

EUR
31.12.2014

EUR
A. Eigenkapital 2.511.848,06 2.459.381,10
I. gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Gewinnrücklagen 120.000,00 120.000,00
III. Bilanzgewinn 1.191.848,06 1.139.381,10
davon Gewinnvortrag 939.381,45 984.152,26
B. Rückstellungen 812.288,14 746.428,29
C. Verbindlichkeiten 5.956.408,67 6.718.273,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 718.743,04 606.493,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 259.813,52 267.179,61
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.237.665,63 6.111.780,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.237.665,63 6.111.780,05
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.280.544,87 9.924.082,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2015 - 31.12.2015

EUR
1.1.2014 - 31.12.2014

EUR
1. Rohergebnis 6.201.718,20 6.037.397,15
2. Personalaufwand 3.860.082,09 3.490.928,65
a) Löhne und Gehälter 3.187.213,12 2.894.286,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 672.868,97 596.641,99
davon für Altersversorgung 58.789,75 55.722,33
3. Abschreibungen 266.956,43 270.628,60
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 266.956,43 270.628,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.687.163,99 2.033.808,53
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 55.080,86 3.881,66
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 329,79 496,93
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.075,06 34.829,78
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 351.770,42 207.698,52
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 90.824,62 43.861,74
9. sonstige Steuern 8.479,19 8.607,94
10. Jahresüberschuss 252.466,61 155.228,84

Ergebnisverwendung

1.1.2015 - 31.12.2015

EUR
1.1.2014 - 31.12.2014

EUR
10. Jahresüberschuss 252.466,61 155.228,84
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 939.381,45 984.152,26
12. Bilanzgewinn 1.191.848,06 1.139.381,10

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes / der Geschäftsleitung

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, diesen Bilanzgewinn zunächst zur Gänze auf neue Rechnung vorzutragen.

Oststeinbek, 28.04.2016

Moritz Remmers, Vorstandsvorsitzender

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der FUCHS Fördertechnik AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Für die Gewinn-und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben wurden wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Anhang gemacht.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, sofern die nach den Grundsätzen verlustfreier Bewertung beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.

Forderungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Anzahlungen aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert ausgewiesen.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend.

Folgende Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden getroffen:

Bewertungsspiegel ( § 285 Nr. 23 HGB)

Risiko Grundgeschäft Sicherungsinstrument Art der Bewertungseinheit prospektive Effektivität
Variable: Art Betrag Risiko Betrag
--- --- --- --- --- --- ---
Währung, Art: erwarteter Zahlungsstrom US Dollar Absatzgeschäfte 452.500,00 Dollarterminverkauf 452.500,00 Micro-Hedge Laufzeit- und Volumen-kongruenz

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 13.965,49).

Eigenkapital

Das gezeichnete Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe von € 1.200.000,00 Euro ist in 10.000 Stückaktien zerlegt, bei denen es sich um auf den Namen lautende Nennbetragsaktien zum Nennbetrag von je 120,00 Euro handelt.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn beträgt € 1.191.848,06 (Vorjahr: € 1.139.381,10), davon entfallen auf den Gewinnvortrag € 939.381,45 (Vorjahr: € 984.152,26).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die wesentlichen Rückstellungen (größer als € 20.000,00) zeigen im Geschäftsjahr folgende Entwicklung:

Stand am 01.01.2015 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand am 31.12.2015
Provisionen,
Rückerst. Reed. 55.300,00 55.300,00 0,00 38.900,00 38.900,00
Urlaubsrückst. 46.945,00 46.945,00 0,00 51.691,00 51.691,00
Tantiemen 54.365,00 54.365,00 0,00 120.340,00 120.340,00
Gewährleistung 404.500,00 0,00 10.700.00 0,00 393.800,00
Löhne/ Gehälter 143.398,00 143.398,00 0,00 141.800,00 141.800,00
Jahresabschluss, Erstellung und Prüfung 23.500,00 23.500,00 0,00 23.500,00 23.500,00
728.008,00 323.508,00 10.700,00 376.231,00 770.031,00

Verbindlichkeitenspiegel

Berichtsjahr gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 718.743,04 259.813,52 458.929,52 -
2. erhaltene Anzahlungen 4.829.072,33 4.829.072,33 - -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 353.911,55 353.911,55 - -
4. sonstige Verbindlichkeiten 54.681,75 54.681,75 - -
5.956.408,67 5.497.479,15 458.929,52 -
Vorjahr gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 606.493,13 267.179,61 339.313,52 -
2. erhaltene Anzahlungen 4.534.252,58 4.534.252,58 - -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.511.890,94 1.511.890,94 - -
4. sonstige Verbindlichkeiten 65.636,53 65.636,53 - -
6.718.273,18 6.378.959,66 339.313,52 -

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 42.454,31 (Vorjahr: € 10.961,62) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 55.080,86 (Vorjahr: € 3.881,66) enthalten.

Sonstige Angaben

Anteilsbesitz im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB

Beteiligung Anteil Eigenkapital Jahresfehlbetrag Bemerkung
FUCHS Oberflächentechnik GmbH, 100% € 25.000,00 € 2.485,93 Abschluss 31.12.2015
Oststeinbek

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 29
Angestellte 34
Studenten 2
Gesamtzahl 65

Zusätzlich beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 2 Vorstände, 2 Aufsichtsräte und 4 Auszubildende.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Moritz Remmers, Vorsitzender, Diplom-Kaufmann

Herr Peter Pfabe, Diplom-Ingenieur (FH)

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Frau Jeanette Remmers; Vorsitzende, Betriebswirtin (HWK)

Herr Andreas Koke, Leiter Materialwirtschaft

Herr Thomas Kühsel, Diplom-Kaufmann, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

Oststeinbek, den 11. April 2016

gez. Moritz Remmers

gez. Peter Pfabe

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2015

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen für Software 75.745,83 17.555,20 3.725,99 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 75.745,83 17.555,20 3.725,99 0,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 4.165.346,88 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 269.782,85 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.261.363,43 206.460,73 197.705,72 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 386.011,40 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.696.493,16 592.472,13 197.705,72 0,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 25.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.772.238,99 635.027,33 201.431,71 0,00
kumulierte Abschreibungen 31.12.2015

EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr

EUR
Buchwert 31.12.2015

EUR
Buchwert 31.12.2014

EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen für Software 73.328,04 22.599,20 16.247,00 21.291,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 73.328,04 22.599,20 16.247,00 21.291,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 1.320.768,03 121.935,00 2.844.578,85 2.966.513,85
technische Anlagen und Maschinen 114.927,85 12.104,00 154.855,00 166.959,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 918.718,94 110.318,23 351.399,50 255.337,50
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 386.011,40 0,00
Summe Sachanlagen 2.354.414,82 244.357,23 3.736.844,75 3.388.810,35
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 25.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 25.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.427.742,86 266.956,43 3.778.091,75 3.410.101,35

Aufnahme Unterschiedsbetrag (Damnum/Disagio) in aktive Rechnungsabgrenzungsposten

1.1.2015 - 31.12.2015

Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 0,00 EUR.

1.1.2014 - 31.12.2014

Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 13.965,49 EUR.

Bericht des Aufsichtsrats

Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern und Märkten sind im Lagebericht des Vorstands detailliert erläutert.

Die uns nach Aktiengesetz und Satzung obliegenden Verpflichtungen haben wir auch im Geschäftsjahr 2015 ordnungsgemäß wahrgenommen. Uns sind keine Handlungen bekannt, durch die sich Personen aus dem Kreis der Geschäftsleitung, der Aufsichtsratsmitglieder, der Mitarbeiter oder Dritter ungerechtfertigte oder rechtswidrige Vorteile verschafft haben. Neben der Tätigkeit als Aufsichtsrat bestanden im Berichtsjahr zwischen den Aufsichtsratsmitgliedern und der Gesellschaft keine Geschäftsbeziehungen. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben an jeder Sitzung in 2015 teilgenommen.

Kommunikation mit dem Vorstand

Über die Lage und die Entwicklung der FUCHS Fördertechnik AG sowie über die laufenden wesentlichen Geschäftsvorgänge hat uns der Vorstand in den mit dem Aufsichtsrat gemeinsam stattfindenden Sitzungen regelmäßig und umfassend mündlich und schriftlich berichtet. Die Berichte des Vorstands beinhalteten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Personalplanung sowie weitere Themen von allgemeiner Bedeutung. Im Berichtsjahr fanden im Rahmen dessen vier Sitzungen statt. Beschlüsse durch den Aufsichtsrat wurden sowohl in den Sitzungen wie auch schriftlich gefasst.

Risikomanagement

Neben der Berichterstattung über das operative Geschäft erhielten wir regelmäßig Informationen über das eingerichtete interne Kontrollsystem.

Jahresabschluss und Abschlussprüfung

Der durch den Steuerberater Herrn Thomas Kühsel aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 sowie der Lagebericht der FUCHS Fördertechnik AG wurden durch die DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und am 26. April 2016 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in der außerordentlichen Hauptversammlung der FUCHS Fördertechnik AG am 29. April 2016 unter Einbeziehung des verantwortlichen Wirtschaftsprüfers ausführlich behandelt. Es wurden keine Mängel oder Beanstandungen festgestellt. Damit hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Abschlussprüfung der FUCHS Fördertechnik AG für das Geschäftsjahr 2015 zugestimmt. Die Hauptversammlung hat sodann den aufgestellten Jahresabschluss genehmigt. Somit gilt der Jahresabschluss als festgestellt.

Darüber hinaus haben wir den Vorschlag des Vorstands vom 28. April 2016 über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Ihm stimmten wir ohne Einwendungen zu.

Dank an Vorstand und Mitarbeiter

Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand für ihren engagierten Einsatz und ihre Leistungen für unser Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Oststeinbek, 29. April 2016

Jeanette Remmers, Vorsitzende des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FUCHS Fördertechnik AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücktsichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichnde sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 26. April 2016

**DIERKES Hamburg AG

Wirtschaftprüfungsgesellschaft**

Twesten, Wirtschaftsprüfer