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FUCHS PETROLUB SE — Audit Report / Information 2016
Feb 6, 2018
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Audit Report / Information
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Publication
FUCHS Fördertechnik AG
Oststeinbek
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
Lagebericht 2016
der FUCHS Fördertechnik AG
1. Grundlagen des Unternehmens
a. Geschäftsmodell des Unternehmens
b. Forschung und Entwicklung
2. Wirtschaftsbericht
a. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
b. Geschäftsverlauf
c. Lage
d. Finanzielle Leistungsindikatoren
3. Prognosebericht
4. Chancen- und Risikobericht
1. Grundlagen des Unternehmens
a. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die FUCHS Fördertechnik AG ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Produktionsunternehmen für vielfältige und flexibel einsetzbare Fördertechnik für die Schifffahrt und Industrie (Krananlagen und andere Fördertechnik-Systeme).
Alle Krananlagen und Systeme werden einbaufertig hergestellt und weltweit exportiert. Damit jedes Detail dem individuellen Anforderungsprofil entspricht, begleiten erfahrene Ingenieure jeden Kunden während der gesamten Projektlaufzeit – von der Produktentwicklung über die Konstruktion und Fertigung bis zur Auslieferung und wenn gewünscht weiter bis zur eigens durchgeführten Montage sowie der Inbetriebnahme.
Fachgerechte Instandhaltung und Unterstützung/ Beratung beim optimalen Einsatz der Anlagen runden das Dienstleistungsangebot der FUCHS Fördertechnik AG ab.
Die FUCHS Fördertechnik AG ist keine kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt vom Unternehmenssitz in Oststeinbek bei Hamburg aus. Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Die Führung erfolgt über einen zweiköpfigen Vorstand. Der Aufsichtsrat besteht aus drei Personen. Er berät und begleitet den Vorstand in der Leitung des Unternehmens und erörtert regelmäßig wesentliche Themen wie Strategie, Planung, Geschäftsentwicklung sowie Chancen und Risiken.
b. Forschung und Entwicklung
Die Grundlage der Entwicklungstätigkeit sind die zunehmend immer spezielleren Anforderungen, vor allem im Schiffbau, welche zur Einzelfertigung innovativer Krane und anderer Fördertechnik-Systeme führen – exakt abgestimmt auf den jeweiligen Einsatzbereich und die individuellen Kundenwünsche. Die Entwicklungstätigkeit erfolgt hierbei in der Regel im Zusammenhang mit bereits bestehenden Aufträgen.
Der wichtigste Pfeiler der Innovationskraft der FUCHS Fördertechnik AG sind ihre hochqualifizierten Mitarbeiter.
2. Wirtschaftsbericht
a. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die Marktsituation ist entsprechend der Zielmärkte der Krananlagen und Fördertechnik-Systeme weiterhin zweiteilig zu betrachten. Einerseits ist der Zielmarkt „Megayachten“ in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung der Nachfrage, andererseits der Zielmarkt „Kommerzieller Schiffbau“ mit seinen verschiedensten Schiffstypen unter dem Strich durch einen Rückgang der Nachfrage gekennzeichnet. Die Wettbewerbssituation ist als gleichbleibend zu beurteilen.
Insgesamt wird diesen gesamtwirtschaftlichen, branchenbezogenen Rahmenbedingungen durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und verstärkten Service-Aktivitäten begegnet.
b. Geschäftsverlauf
Die FUCHS Fördertechnik AG kann trotz eines – bezogen auf den kommerziellen Schiffbau – rückläufigen Branchenumfeldes auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2016 zurückblicken. Trotz eines Rückgangs der Umsatzerlöse konnte das betriebliche Rohergebnis auch im dritten aufeinander folgenden Jahr weiter gesteigert werden (um € 0,254 Mio. auf € 6,456 Mio.). Der Jahresüberschuss ging hingegen minimal zurück, was ursächlich an den notwendig gewordenen, über den Bilanzstichtag hinaus durchgeführten und innerhalb des ersten Quartals 2017 abgeschlossenen umfangreichen Instandhaltungen betrieblicher Räume liegt. Geplante Produktivitätssteigerungen infolge der unverändert fortdauernden Umstrukturierung respektive Optimierung der unternehmensbezogenen Prozesse wurden trotzdem erzielt, so dass ohne die Durchführung der Instandhaltungsmaßnahmen ein gegenüber dem Vorjahr deutlich besseres Jahresergebnis erzielt worden wäre. Der unternehmenspolitische Ansatz, den Fokus zusätzlich zum eigentlichen Kerngeschäft mehr und mehr auf industrielle Serviceleistungen zu legen, war im Vergleich zu den Vorjahren gleichbleibend elementarer Teil der Unternehmensstrategie.
Vertrieb: Die Gesamtleistung des Unternehmens nahm im Berichtsjahr 2016 analog zum Umsatzrückgang um 6 % ab. Der Auftragseingang im Neuanlagengeschäft sank im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 6 %. Ursächlich hierfür ist – wie bereits zuvor geschildert – der weitere Rückgang der Nachfrage im Zielmarkt „Kommerzieller Schiffbau“ – vor allem im Bereich der Handelsschiffe. Der Auftragsbestand umfasst insgesamt Aufträge bis ins Jahr 2019.
Beschaffung: Die Situation auf der Beschaffungsseite hat sich dem Grunde nach gegenüber den Vorjahren nicht verändert. Die Probleme in der Materialbeschaffung hinsichtlich der langen Lieferzeiten und der daraus resultierenden eingeschränkten Flexibilität liegen weiter vor. Ausgelöst wird dies unverändert durch die zu bestellenden Sonderteile, die nicht auf Lager vorgehalten werden. Auch die nicht vorhandene bzw. geringe Bevorratung der Läger der Zulieferanten spielt weiterhin eine Rolle.
Personal: Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter der FUCHS Fördertechnik AG im Geschäftsjahr 2016 hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2015 kaum verändert. Die angebotenen Lehrstellen für Auszubildende und Dualstudenten konnten zu 80 % besetzt werden.
c. Lage
Die Lage des Unternehmens stellt sich hinsichtlich des Ertrags – wie bereits zuvor erläutert – gegenüber dem Vorjahr stabil dar. Zudem ist die Finanz- und Vermögenslage positiv zu beurteilen.
Ertragslage: Unsere wesentlichen Ergebnisquellen werden auch im Berichtsjahr 2016 weiterhin in erster Linie durch industrielle Serviceleistungen dargestellt, welche das naturgemäß weniger ertragreiche Neubaugeschäft kompensieren. Außerdem bleibt insgesamt festzuhalten, dass der im Vorjahr unternehmenspolitisch vollzogene Turn around beim Neubau von Krananlagen für den Zielmarkt „Megayachten“ durch die zuvor erwähnten Produktivitätssteigerungen weiterhin stabilisiert werden konnte.
Konkret hat die zurückgegangene Gesamtleistung auf der Kostenseite infolge der weiteren Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen die Betriebskosten (ohne Zinsen und Steuern) sinken lassen. Hierbei sind insbesondere Materialaufwendungen und Fremdleistungen um 20 % zurückgegangen, wohin gehend Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen um 4 % leicht angestiegen sind. Dabei sei angemerkt, dass lediglich die Raumkosten im Zuge der zuvor erwähnten durchgeführten Instandhaltungen betrieblicher Räume den ansonsten erzielten Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen verhinderten.
Finanzlage: Die positive Entwicklung der Finanzlage der FUCHS Fördertechnik AG in Richtung des früheren Niveaus hat sich gegenüber den Vorjahren bestätigt und zeigt sich unverändert stabil und gefestigt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Aufträge – unabhängig vom Auftragsvolumen – möglichst nicht fremd zu finanzieren, Verbindlichkeiten stets unter Abzug von Skonto innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Auch die Kapitalstruktur des Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Das Eigenkapital weist zum Bilanzstichtag einen erhöhten Bestand in Höhe von T€ 2.656,1 (Vorjahr: T€ 2.511,8) aus. Dies entspricht im Berichtsjahr einer nochmals gegenüber den Vorjahren leicht höheren Eigenkapitalquote von 29 % (Vorjahre: 27% in 2015; 25 % in 2014). Vorrangig liegt dies am Rückgang der erhaltenen Anzahlungen um T€ 399,7 (- 8 %) sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 153,2 (- 21 %), welche im Berichtsjahr nur noch 6 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 8 %) ausmachen. Der hieran erkennbare konservativ-finanzpolitische Ansatz des Unternehmens, fremdfinanzierte Investitionen schnellstmöglich zu tilgen, gilt unverändert fort. Die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden bis zum Jahr 2020 vollständig getilgt sein.
Gegenüber den erhaltenen Anzahlungen und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich zum Bilanzstichtag die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 187,4 (+ 53 %) sowie die übrigen Verbindlichkeiten um T€ 17,4 (+ 32 %) erhöht.
Die Liquiditätslage war über das gesamte abgelaufene Geschäftsjahr stabil, was auch zum Bilanzstichtag in einem positiven Bestand an liquiden Mitteln (Finanzmittelfonds) mündete.
Vermögenslage: Das aktivierte, kurz- und langfristig gebundene Gesamtvermögen des Unternehmens hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2 % reduziert. Verantwortlich hierfür sind in erster Linie der Rückgang der Vorräte (- 3,3 %) sowie die planmäßigen Abschreibungen auf Anlagevermögen (- 2,6 %) – und dies trotz der getätigten Investition in die unternehmensinterne Oberflächentechnik. Weitere Investitionstätigkeiten, ausgenommen Ersatz- und geringwertigere Investitionen, sind im aktuellen Berichtsjahr nicht ausgeführt worden.
Hinsichtlich des übrigen Umlaufvermögens haben die liquiden Mittel abgenommen (- T€ 200,2). Jedoch ging dieser Rückgang gleichzeitig mit einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände einher (+ T€ 219,5), wodurch kein signifikanter Einfluss auf den Jahresabschluss entstand.
Dem gesunkenen Vermögen stehen – wie bereits beschrieben – gesunkene erhaltene Anzahlungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüber – bei erhöhten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übrigen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen haben sich geringfügig verringert um - T€ 6,7 (- 0,8 %).
d. Finanzielle Leistungsindikatoren
Für die interne Unternehmenssteuerung werden in erster Linie die Kapitalflussrechnung sowie die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und Umsatzrendite herangezogen.
Hiervon abweichend wird an dieser Stelle zusätzlich zu dem bereits Erwähnten jedoch nur die Rohergebnisrentabilität erläutert, da von der Erleichterung des § 276 S. 1 HGB Gebrauch gemacht wird und die Posten des § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu dem Posten Rohergebnis verdichtet werden.
Die Rohergebnisrentabilität (Jahresergebnis / Rohergebnis) beläuft sich im Berichtsjahr 2016 auf + 3,8 %. Dem zugrunde liegt ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 244,3. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Jahresergebnis insoweit geringfügig um T€ 8,2 reduziert.
3. Prognosebericht
Nachdem sich für das Jahr 2016 die Prognose eines stabilen Rohertrags bewahrheitete, rechnen wir für das Geschäftsjahre 2017 gemäß dem zuvor beschriebenen, vertriebsbezogenen Geschäftsverlauf einerseits mit einem leicht rückläufigen Neubaugeschäft, was im Verlauf des Geschäftsjahres punktuelle Rationalisierungsmaßnahmen – den Neubaubereich betreffend – nach sich ziehen dürfte. Andererseits planen wir in Bezug auf den After Sales der FUCHS Fördertechnik AG als auch hinsichtlich unserer Tochtergesellschaft, FUCHS Oberflächentechnik GmbH, mit Umsatzsteigerungen.
Vor dem Hintergrund dieser sich gegenseitig in etwa ausgleichenden Effekte gehen wir in Summa auch im Jahr 2017 von einem stabilen Rohertrag aus. Nichtsdestotrotz werden zur, auch über 2017 hinausgehenden Aufrechterhaltung oder gar Steigerung dieses Rohertragsniveaus immer wieder kostenreduzierende Maßnahmen zur Optimierung und Verschlankung von Unternehmensprozessen notwendig sein und bleiben.
4. Chancen- und Risikobericht
Gemäß § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten bzw. zu steuern, welches darauf abzielt, bestehenden Risiken bestmöglich zu begegnen und neu auftretende Risiken rechtzeitig zu erkennen. Insgesamt soll dies dazu führen, den Fortbestand des Unternehmens dauerhaft zu sichern. Hierfür wird – unterstützt durch die Controlling-Abteilung – einerseits ein adäquates Berichtssystem genutzt, dass organisatorisch direkt dem Vorstand zugeordnet ist, beständig ausgebaut und über wöchentliche Besprechungen aktualisiert wird. Andererseits wird laufend der Markt beobachtet und über einen regelmäßigen Austausch innerhalb und außerhalb des Unternehmens sichergestellt, dass in den einzelnen Zielmärkten bestehende Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und die geeigneten Maßnahmen ergriffen werden.
Branchenspezifische bzw. unternehmensstrategische Risiken: Für die Marktsituation in der Schiffbauzulieferindustrie ist unter dem Strich nach Durchlaufen der einzelnen Krisen der letzten Jahre unverändert das Resümee zu ziehen, dass es unserem Unternehmen immer wieder zu Gute kommt, Krane für unterschiedliche Zielmärkte und innerhalb der Zielmärkte für unterschiedlichste Einsatzgebiete zu entwickeln, zu fertigen, zu montieren und in Betrieb zu nehmen. Gepaart mit der weiter zunehmenden Expansion im After Sales-Geschäft sowie den Synergieeffekte mitbringenden Aktivitäten unserer Tochtergesellschaft, FUCHS Oberflächentechnik GmbH, besteht für FUCHS Fördertechnik AG zweifelsohne eine größere Unabhängigkeit von konjunkturellen bzw. marktspezifischen Schwankungen, die sich risikominimierend darstellt.
Finanzwirtschaftliche Risiken: Da die Kunden der FUCHS Fördertechnik AG Aufträge überwiegend zu Festpreisen vergeben, wird teilweise in erheblichem Umfang in Vorleistung getreten. Die auf diese Weise stattfindende Vorfinanzierung kann bei Überziehung der Zahlungsziele durch Kunden zwangsläufig dazu führen, dass andere Aufträge kurzfristig über Kreditinstitute zwischenfinanziert werden müssen und somit die Liquidität zusätzlich belastet wird.
Dieser Entwicklung wird versucht, durch unterschiedliche Maßnahmen entgegen zu steuern. Dies ist zum Beispiel ein konsequentes, dauerhaftes, internes Forderungsmanagement. Auf eine zusätzliche Absicherung des Risikos über eine Forderungsausfallversicherung wird hingegen verzichtet, da diese im Regelfall nicht sinnvoll ist. Denn dort, wo Forderungen versicherbar sind, ist das Ausfallrisiko in der Regel äußerst gering. Gleichzeitig ist der Prämienaufwand im Allgemeinen höher als die darauf entfallenden Kosten eines statistisch wahrscheinlichen Forderungsausfalls.
Eine weitere Maßnahme ist die Vereinbarung von Abschlagszahlungen und die damit erzielte Entzerrung der Geldzuflüsse zur Teildeckung der frühzeitigeren Geldabflüsse an Personal und Lieferanten, die mit den zum Teil bis zu drei Jahren langen Durchlaufzeiten einzelner Aufträge einhergehen.
Darüber hinaus werden Export-Aufträge für den asiatischen Markt in Fremdwährung ausnahmslos über Akkreditive abgesichert. Der positive Effekt der Absicherung des zu erwartenden Zahlungsbetrages geht jedoch in vielen Fällen zu Lasten der unternehmensinternen Kapazitätsplanung innerhalb des Konstruktions-, Fertigungs- und Montagebereichs, da eine termingerechte Eröffnung eines Akkreditivs selten erfolgt. Dies zieht folglich wiederum Probleme mit der eigenen Termintreue nach sich, welche nur durch einen hohen Koordinierungsaufwand in den Griff zu bekommen sind.
Wechselkursrisiken bestehen dabei kaum. Erstens nimmt die Zahl von Exportaufträgen in Fremdwährung seit Jahren stetig ab. Zweitens werden die Devisen durch Termingeschäfte abgesichert, um die Verlustrisiken bei Währungsumrechnungen zu minimieren. Und drittens wirkt sich auch die immer noch bestehende Abwertungsphase des Euros gegenüber dem US-Dollar, sofern Bestandsaufträge noch nicht abgesichert wurden, positiv aus.
Unternehmensspezifische Risiken: Der Kranbau für den Zielmarkt „Megayachten“ erfolgt in einem erheblichen Umfang im Zusammenspiel mit anderen Gewerken. Die dadurch entstehende Abhängigkeit von diesen Gewerken erzeugt zusätzlich zu den bereits genannten Akkreditivaufträgen weiteren Termindruck und damit Risiken, durch Spätlieferung Vertragsstrafen zahlen zu müssen. Dieses Risiko gilt es durch eine noch professionellere Organisation im Rahmen der terminlichen Qualitätssicherung zu minimieren bzw. zu lösen. Die inzwischen ins Unternehmen geholte Oberflächentechnik samt der damit zusammenhängenden Synergieeffekte leistet in jedem Fall zusätzlich Abhilfe.
Personalrisiken: Ein weiteres Risiko stellt der Wettbewerb um qualifizierte Führungskräfte und qualitätsbewusstes technisches Personal dar, welcher zäh bleibt. Hier hängt der künftige Erfolg auch weiterhin davon ab, inwiefern es gelingt, das benötigte Personal von der für ein mittelständisches Unternehmen seltenen Vielfalt der technischen Komplexität – bestehend aus unterschiedlichen mechanischen, elektrotechnischen und hydraulischen Arbeiten – zu überzeugen, zu rekrutieren, dieses in die Arbeitsprozesse zu integrieren und es vor allem langfristig an die FUCHS Fördertechnik AG zu binden. Gleichzeitig muss es das Ziel sein, die Identifikation der bestehenden Mitarbeiter mit dem Unternehmen und seinen Produkten und Dienstleistungen weiter zu erhöhen und sie dafür zu nutzen, geeignete Mitarbeiter aus den eigenen Reihen konsequent an strategisch wichtige Aufgaben im Unternehmen heranzuführen.
Unter dem Strich sind alle vorgenannten Risiken beherrschbar. Sie stellen jedoch Herausforderungen dar, die es gilt zu lösen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar.
Oststeinbek, 09.08.2017
Der Vorstand
Bilanz
Aktiva
| 31.12.2016 EUR |
31.12.2015 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 3.680.478,60 | 3.778.091,75 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 15.931,50 | 16.247,00 |
| 1. entgeltlich erworbene Lizenzen für Software | 15.931,50 | 16.247,00 |
| II. Sachanlagen | 3.639.547,10 | 3.736.844,75 |
| 1. Grundstücke und Bauten | 2.725.706,85 | 2.844.578,85 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 144.521,00 | 154.855,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 761.336,05 | 351.399,50 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 7.983,20 | 386.011,40 |
| III. Finanzanlagen | 25.000,00 | 25.000,00 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 25.000,00 | 25.000,00 |
| B. Umlaufvermögen | 5.310.101,18 | 5.430.596,83 |
| I. Vorräte | 4.134.476,55 | 4.274.312,06 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 980.338,54 | 760.820,07 |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 195.286,09 | 395.464,70 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 79.294,76 | 71.856,29 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 9.069.874,54 | 9.280.544,87 |
| Passiva | ||
| 31.12.2016 EUR |
31.12.2015 EUR |
|
| A. Eigenkapital | 2.656.120,58 | 2.511.848,06 |
| I. gezeichnetes Kapital | 1.200.000,00 | 1.200.000,00 |
| II. Gewinnrücklagen | 120.000,00 | 120.000,00 |
| III. Bilanzgewinn | 1.336.120,58 | 1.191.848,06 |
| davon Gewinnvortrag | 1.091.848,73 | 939.381,45 |
| B. Rückstellungen | 805.545,00 | 812.288,14 |
| C. Verbindlichkeiten | 5.608.208,96 | 5.956.408,67 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 565.500,00 | 718.743,04 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.203,12 | 0,00 |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 5.037.505,84 | 5.237.665,63 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 9.069.874,54 | 9.280.544,87 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| 1.1.2016 - 31.12.2016 EUR |
1.1.2015 - 31.12.2015 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Rohergebnis | 6.455.843,60 | 6.201.718,20 |
| 2. Personalaufwand | 3.972.536,93 | 3.860.082,09 |
| a) Löhne und Gehälter | 3.265.794,45 | 3.187.213,12 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 706.742,48 | 672.868,97 |
| davon für Altersversorgung | 59.727,56 | 58.789,75 |
| 3. Abschreibungen | 285.578,83 | 266.956,43 |
| a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 285.578,83 | 266.956,43 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.839.377,34 | 1.687.163,99 |
| davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung | 23.065,29 | 55.080,86 |
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 210,46 | 329,79 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 17.040,16 | 36.075,06 |
| 7. Steuern vom Einkommen und Ertrag | 88.151,63 | 90.824,62 |
| 8. Ergebnis nach Steuern | 253.369,17 | 260.945,80 |
| 9. sonstige Steuern | 9.097,32 | 8.479,19 |
| 10. Jahresüberschuss | 244.271,85 | 252.466,61 |
Ergebnisverwendung
| 1.1.2016 - 31.12.2016 EUR |
1.1.2015 - 31.12.2015 EUR |
|
|---|---|---|
| 10. Jahresüberschuss | 244.271,85 | 252.466,61 |
| 11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.091.848,73 | 939.381,45 |
| 12. Bilanzgewinn | 1.336.120,58 | 1.191.848,06 |
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, diesen Bilanzgewinn zunächst zur Gänze auf neue Rechnung vorzutragen.
Oststeinbek, 19.07.2017
Moritz Remmers, Vorstandsvorsitzender
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Firmenname laut Registergericht: FUCHS Fördertechnik AG
Firmensitz laut Registergericht: Oststeinbek
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Lübeck
Register-Nr.: HRB 3170 RE
Der Jahresabschluss der FUCHS Fördertechnik AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Für die Gewinn-und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben wurden wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Anhang gemacht.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, sofern die nach den Grundsätzen verlustfreier Bewertung beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Anzahlungen aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert ausgewiesen.
Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.
Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend.
Folgende Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden getroffen.
Bewertungsspiegel ( § 285 Nr. 23 HGB)
| Risiko | Grundgeschäft | Sicherungsinstrument | Art der Bewertungseinheit | prospektive Effektivität | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Variable: | Art | Betrag | Risiko | Betrag | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Währung, Art: erwarteter Zahlungsstrom | US Dollar Absatzgeschäfte | € 186.000,00 | Dollarterminverkauf | € 186.000,00 | Micro-Hedge | Laufzeit- und Volumenkongruenz |
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: € 25.716,59
Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: € 2.427.742,86
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: € 2.617.801,30
Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
| Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2016 EUR |
Zugänge EUR |
davon FK-Zinsen EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2016 EUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | ||||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 89.575,04 | 9.918,86 | 0,00 | 950,00 | 0,00 | 98.543,90 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 89.575,04 | 9.918,86 | 0,00 | 950,00 | 0,00 | 98.543,90 |
| Sachanlagen | ||||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.165.346,88 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.165.346,88 |
| technische Anlagen und Maschinen | 269.782,85 | 1.836,81 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 271.619,66 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.270.118,44 | 187.140,31 | 0,00 | 113.483,89 | 386.011,40 | 1.729.786,26 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 386.011,40 | 7.983,20 | 0,00 | 0,00 | -386.011,40 | 7.983,20 |
| Summe Sachanlagen | 6.091.259,57 | 196.960,32 | 0,00 | 113.483,89 | 0,00 | 6.174.736,00 |
| Finanzanlagen | ||||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 25.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 |
| Summe Finanzanlagen | 25.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 25.000,00 |
| Summe Anlagevermögen | 6.205.834,61 | 206.879,18 | 0,00 | 114.433,89 | 0,00 | 6.298.279,90 |
| kumulierte Abschreibungen 01.01.2016 EUR |
Abschreibungen Geschäftsjahr EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
kumulierte Abschreibungen 31.12.2016 EUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | ||||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 73.328,04 | 10.234,36 | 0,00 | 950,00 | 0,00 | 82.612,40 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 73.328,04 | 10.234,36 | 0,00 | 950,00 | 0,00 | 82.612,40 |
| Sachanlagen | ||||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.320.768,03 | 118.872,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.439.640,03 |
| technische Anlagen und Maschinen | 114.927,85 | 12.170,81 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 127.098,66 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 918.718,94 | 144.301,66 | 0,00 | 94.570,39 | 0,00 | 968.450,21 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Sachanlagen | 2.354.414,82 | 275.344,47 | 0,00 | 94.570,39 | 0,00 | 2.535.188,90 |
| Finanzanlagen | ||||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 2.427.742,86 | 285.578,83 | 0,00 | 95.520,39 | 0,00 | 2.617.801,30 |
| Zuschreibungen Geschäftsjahr EUR |
Buchwert 31.12.2016 EUR |
|
|---|---|---|
| Anlagevermögen | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 15.931,50 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 15.931,50 |
| Sachanlagen | ||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 2.725.706,85 |
| technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 144.521,00 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0,00 | 761.336,05 |
| geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 7.983,20 |
| Summe Sachanlagen | 0,00 | 3.639.547,10 |
| Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 25.000,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 25.000,00 |
| Summe Anlagevermögen | 0,00 | 3.680.478,60 |
Angaben über die Gattung der Aktien
Das gezeichnete Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe von € 1.200.000,00 Euro ist in 10.000 Stückaktien zerlegt, bei denen es sich um auf den Namen lautende Nennbetragsaktien zum Nennbetrag von je 120,00 Euro handelt.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die wesentlichen Rückstellungen (größer als € 20.000,00) zeigen im Geschäftsjahr folgende Entwicklung:
| Stand am 01.01.2016 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Stand am 31.12.2016 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Instandhaltung, Großrep. | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 126.900,00 | 126.900,00 |
| Provisionen, Rückerst. Reedereien | 38.900,00 | 38.900,00 | 0,00 | 77.900,00 | 77.900,00 |
| Urlaubsrückst. | 51.691,00 | 51.691,00 | 0,00 | 55.049,00 | 55.049,00 |
| Tantiemen | 120.340,00 | 120.340,00 | 0,00 | 115.680,00 | 115.680,00 |
| Gewährleistung | 393.800,00 | 0,00 | 26.400,00 | 0,00 | 367.400,00 |
| Löhne/ Gehälter | 141.800,00 | 141.800,00 | 0,00 | 22.516,00 | 22.516,00 |
| Jahresabschluss, Erstellung und Prüfung | 23.500,00 | 23.500,00 | 0,00 | 23.500,00 | 23.500,00 |
| 770.031,00 | 376.231,00 | 26.400,00 | 421.545,00 | 788.945,00 |
Verbindlichkeitenspiegel
| Berichtsjahr | gesamt | bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | größer 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 565.500,00 | 233.000,00 | 332.500,00 | - |
| 2. erhaltene Anzahlungen | 4.429.334,13 | 4.429.334,13 | - | - |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 541.278,16 | 541.278,16 | - | - |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.203,12 | 5.203,12 | - | - |
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 66.893,55 | 66.893,55 | - | - |
| 5.608.208,96 | 5.275.708,96 | 332.500,00 | - |
| Vorjahr | gesamt | bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | größer 5 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 718.743,04 | 259.813,52 | 458.929,52 | - |
| 2. erhaltene Anzahlungen | 4.829.072,33 | 4.829.072,33 | - | - |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 353.911,55 | 353.911,55 | - | - |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 54.681,75 | 54.681,75 | - | - |
| 5.956.408,67 | 5.497.479,15 | 458.929,52 | - |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 31.818,05 (Vorjahr: € 42.454,31) enthalten.
Erläuterung der periodenfremden Erträge
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 25.119,58 enthalten.
Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst. Es handelt sich im Wesentlichen um die ertragswirksame Erfassung einer gerichtlich festgestellten nicht begründeten Verbindlichkeit aus dem Jahr 2013.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 23.065,29 (Vorjahr: € 55.080,86) enthalten
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
| Arbeitnehmergruppen | Zahl |
|---|---|
| Arbeiter | 26 |
| Angestellte | 36 |
| Studenten | 3 |
| Gesamtzahl | 65 |
Zusätzlich beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 2 Vorstände, 2 Aufsichtsräte und 3 Auszubildende.
Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Herr Moritz Remmers, Vorsitzender, Diplom-Kaufmann
Herr Peter Pfabe, Diplom-Ingenieur (FH)
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Frau Jeanette Remmers; Vorsitzende, Betriebswirtin (HWK)
Herr Andreas Koke, Leiter Materialwirtschaft
Herr Thomas Kühsel, Diplom-Kaufmann, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
| Beteiligung | Anteil | Eigenkapital | Jahresüberschuss | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| FUCHS Oberflächentechnik GmbH, Oststeinbek | 100% | € 25.000,00 | € 67.287,89 | Abschluss 31.12.2016 |
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt EUR 244.271,85.
Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von 1.091.848,73 ergibt sich ein Betrag von EUR 1.336.120,58, der zu verwenden ist.
Auf neue Rechnung werden EUR 1.336.120,58 vorgetragen.
Unterschrift des Vorstands
Oststeinbek, den 9. August 2017
Der Vorstand
gez. Moritz Remmers
gez. Peter Pfabe
Anlagespiegel
siehe Anhang
Bericht des Aufsichtsrats
Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern und Märkten sind im Lagebericht des Vorstands detailliert erläutert.
Die uns nach Aktiengesetz und Satzung obliegenden Verpflichtungen haben wir auch im Geschäftsjahr 2016 ordnungsgemäß wahrgenommen. Uns sind keine Handlungen bekannt, durch die sich Personen aus dem Kreis der Geschäftsleitung, der Aufsichtsratsmitglieder, der Mitarbeiter oder Dritter ungerechtfertigte oder rechtswidrige Vorteile verschafft haben. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben an jeder Sitzung in 2016 teilgenommen.
Kommunikation mit dem Vorstand
Über die Lage und die Entwicklung der FUCHS Fördertechnik AG sowie über die laufenden wesentlichen Geschäftsvorgänge hat uns der Vorstand in den mit dem Aufsichtsrat gemeinsam stattfindenden Sitzungen regelmäßig und umfassend mündlich und schriftlich berichtet. Die Berichte des Vorstands beinhalteten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Personalplanung sowie weitere Themen von allgemeiner Bedeutung. Im Berichtsjahr fanden im Rahmen dessen vier Sitzungen statt. Beschlüsse durch den Aufsichtsrat wurden sowohl in den Sitzungen wie auch schriftlich gefasst.
Risikomanagement
Neben der Berichterstattung über das operative Geschäft erhielten wir regelmäßig Informationen über das eingerichtete interne Kontrollsystem.
Jahresabschluss und Abschlussprüfung
Der durch den Steuerberater Herrn Thomas Kühsel aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 sowie der Lagebericht der FUCHS Fördertechnik AG wurden durch die DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und am 9. August 2017 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in der außerordentlichen Hauptversammlung der FUCHS Fördertechnik AG am 7. September 2017 unter Einbeziehung des verantwortlichen Wirtschaftsprüfers ausführlich behandelt. Es wurden keine Mängel oder Beanstandungen festgestellt. Damit hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Abschlussprüfung der FUCHS Fördertechnik AG für das Geschäftsjahr 2016 zugestimmt. Die Hauptversammlung hat sodann den aufgestellten Jahresabschluss genehmigt. Somit gilt der Jahresabschluss als festgestellt.
Darüber hinaus haben wir den Vorschlag des Vorstands vom 19. Juli 2017 über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Ihm stimmten wir ohne Einwendungen zu.
Dank an Vorstand und Mitarbeiter
Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand für ihren engagierten Einsatz und ihre Leistungen für unser Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Oststeinbek, den 7. September 2017
Der Aufsichtsrat
Jeanette Remmers, Vorsitzende
Andreas Koke
Thomas Kühsel
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 07.09.2017 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung.
Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FUCHS Fördertechnik AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, das Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzung der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichende Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 9. August 2017
**DIERKES Hambug AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Twesten, Wirtschaftsprüfer