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FUCHS PETROLUB SE Audit Report / Information 2013

Mar 11, 2015

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Audit Report / Information

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Publication

FUCHS Fördertechnik AG

Oststeinbek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Berichtsjahr 2013

1. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell des Unternehmens

b. Forschung und Entwicklung

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

b. Geschäftsverlauf

c. Lage

d. Finanzielle Leistungsindikatoren

3. Nachtragsbericht

4. Prognosebericht

5. Chancen- und Risikobericht

1. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die FUCHS Fördertechnik AG ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Produktionsunternehmen für vielfältige und flexibel einsetzbare Fördertechnik für die Schifffahrt und Industrie (Krananlagen und andere Fördertechnik-Systeme).

Alle Krananlagen und Systeme werden einbaufertig hergestellt und weltweit exportiert. Damit jedes Detail dem individuellen Anforderungsprofil entspricht, begleiten erfahrene Ingenieure jeden Kunden während der gesamten Projekt-Laufzeit – von der Produktentwicklung über die Konstruktion und Fertigung bis zur Auslieferung und wenn gewünscht weiter bis zur eigens durchgeführten Montage sowie der Inbetriebnahme.

Fachgerechte Instandhaltung und Unterstützung/ Beratung beim optimalen Einsatz der Anlagen runden das Dienstleistungsangebot der FUCHS Fördertechnik AG ab.

Die FUCHS Fördertechnik AG ist keine kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt vom Unternehmenssitz in Oststeinbek aus. Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Die Führung erfolgt über einen dreiköpfigen Vorstand. Der Aufsichtsrat besteht ebenfalls aus drei Personen. Er berät und begleitet den Vorstand in der Leitung des Unternehmens und erörtert regelmäßig wesentliche Themen wie Planung, Strategie, Geschäftsentwicklung sowie Chancen und Risiken.

b)Forschung und Entwicklung

Die Grundlage der Entwicklungstätigkeit sind die zunehmend immer spezielleren Anforderungen, vor allem im Schiffbau, welche zur Einzelfertigung innovativer Krane und anderer Fördertechnik-Systeme führen – exakt abgestimmt auf den jeweiligen Einsatzbereich und die individuellen Kundenwünsche. Die Entwicklungstätigkeit erfolgt hierbei in der Regel im Zusammenhang mit bereits bestehenden Aufträgen.

Der wichtigste Pfeiler der Innovationskraft der FUCHS Fördertechnik AG sind ihre hochqualifizierten Mitarbeiter.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist entsprechend der Zielmärkte der Krananlagen und Fördertechnik-Systeme zweiteilig zu betrachten. Einerseits ist der Zielmarkt „Megayachten“ in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung der Nachfrage, andererseits der Zielmarkt „Kommerzieller Schiffbau“ mit seinen verschiedensten Schiffstypen durch einen Rückgang der Nachfrage gekennzeichnet. Die Wettbewerbssituation ist als gleichbleibend zu beurteilen.

Insgesamt wird diesen gesamtwirtschaftlichen, branchenbezogenen Rahmenbedingungen durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und verstärkten Service-Aktivitäten begegnet.

b) Geschäftsverlauf

Die FUCHS Fördertechnik AG kann vor dem Hintergrund der Eurokrise und einem damit – bezogen auf den kommerziellen Schiffbau – einhergehenden schwierigen Branchenumfeld auf ein, wie im Vorjahr prognostiziert, herausforderndes Geschäftsjahr 2013 zurückblicken, welches mit einem Rückgang des betrieblichen Rohergebnisses um € 0,579 Mio. auf € 5,145 Mio. endete. Dies bedingt(e), dass sich das Unternehmen weiter in Zeiten des Umbruchs bzw. in einem Umstrukturierungsprozess befindet und den unternehmenspolitischen Ansatz verfolgt, seinen Fokus zusätzlich zum eigentlichen Kerngeschäft mehr und mehr auf industrielle Serviceleistungen zu legen.

Vertrieb: Die Gesamtleistung des Unternehmens nahm im Berichtsjahr 2013 um 12,72 % ab. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass ein weiterer Rückgang der Gesamtleistung durch eine Umsatzsteigerung im After Sales-Geschäft um 56,58 % kompensiert wurde, was die Unternehmensführung in seinem oben genannten Ansatz bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein. Erfreulicherweise und entgegen der letztjährigen Prognose im Zuge der Eurokrise kommt hinzu, dass der Auftragseingang im Neuanlagengeschäft bereits im Geschäftsjahr 2013 wieder um 8,03 % angestiegen ist. Der Auftragsbestand umfasst dabei Aufträge bis ins Jahr 2016.

Beschaffung: Die Situation auf der Beschaffungsseite hat sich dem Grunde nach gegenüber den Vorjahren nicht verändert. Die Probleme in der Materialbeschaffung hinsichtlich der langen Lieferzeiten und der daraus resultierenden eingeschränkten Flexibilität liegen weiter vor. Ausgelöst wird dies unverändert durch die nicht vorhandene bzw. geringe Bevorratung der Läger der Zulieferanten sowie teils durch zu bestellende Sonderteile, die erst gar nicht auf Lager vorgehalten werden.

Personal: Bezogen auf den Mitarbeiterstamm durchlebte die FUCHS Fördertechnik AG ein uneinheitliches Geschäftsjahr 2013. Angetrieben durch die Eurokrise sowie den im Zuge dessen erforderlich gewordenen Rationalisierungsmaßnahmen wurde der Personalstamm im ersten Quartal 2013 um 9,59 % reduziert, ehe dieser – in erster Linie ausgelöst durch den strategisch relevanten Ausbau der After Sales-Geschäfts – im zweiten Halbjahr größtenteils durch Leiharbeiter wieder auf das ursprüngliche Niveau angehoben wurde. Die Beschäftigung bzw. Rekrutierung von Leiharbeitern per Arbeitnehmerüberlassung dient hierbei dem Zweck, die Mitarbeiter von morgen flexibel kennenzulernen und diese kurz- bis mittelfristig fest ans Unternehmen zu binden.

c) Lage

Die Lage des Unternehmens stellt sich hinsichtlich des Ertrags – wie bereits zuvor erläutert – gegenüber dem Vorjahr unter dem Strich schlechter dar, darüber hinaus erweist sich die Finanz- und Vermögenslage als solide und zugleich hoffnungsvoll für die Zukunft.

Ertragslage: Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen im Berichtsjahr 2013 der Neubau von Krananlagen für den „kommerziellen Schiffbau“ sowie industrielle Serviceleistungen dar. Die Umsätze bezüglich des Zielmarktes „Kommerzieller Schiffbau“ hängen hierbei stark vom internationalen Handel sowie im Zuge dessen von der Nachfrage von Reedereien nach neuen Handelsschiffen ab. Wo in den vergangenen Jahren gerade vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise und der nachfolgenden Eurokrise ein Rückgang der Nachfrage zu beobachten und logisch nachzuvollziehen war, überrascht nun die entgegen Trend und Logik laufende Nachfrage nach Handelsschiffen und damit der bereits erwähnte Anstieg des Auftragseingangs im Jahr 2013 für die Folgejahre.

Demgegenüber war der Neubau von Krananlagen für „Megayachten“ im Berichtsjahr weiterhin durch unverändert hohe Entwicklungskosten gekennzeichnet. Für die Zukunft wird hier jedoch unternehmenspolitisch der Turn around angestrebt, welcher durch die innovativen Produkte sowie ein hohes Maß an gleichbleibender Qualität erreicht werden soll.

Die Materialaufwendungen, Fremdleistungen, Kosten der Warenabgabe und Aufwendungen für technische Prüfungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 17,86 % verringert worden. Dies ist durch die geringeren Umsatzerlöse begründet.

Der Personalaufwand hat sich über das gesamte Geschäftsjahr hinweg geringfügig gegenüber dem Vorjahr reduziert. Auf Kurzarbeit konnte trotz vorübergehend schlechterer Auftragslage verzichtet werden. Die Beschäftigungslage ist weiterhin als gut zu bezeichnen.

Finanzlage: Die Finanzlage der FUCHS Fördertechnik AG ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Aufträge – unabhängig vom Auftragsvolumen – möglichst nicht fremd zu finanzieren, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Kapitalstruktur hat sich zwar auf den ersten Blick verschlechtert. So gesehen weist das Eigenkapital zum Bilanzstichtag einen Bestand in Höhe von T€ 2.304,2 aus. Dies entspricht im Berichtsjahr einer gesunkenen Eigenkapitalquote von 28,98 % (Vorjahr: 32,78 %). Ursächlich liegt dies jedoch neben dem erzielten Jahresfehlbetrag an dem enormen Anstieg der erhaltenen Anzahlungen um T€ 1.324,6 (+ 84,11 %), der wiederum liquiditätstechnisch die zurückgegangenen Umsätze kompensiert hat.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, welche 11,71 % der Bilanzsumme ausmachen, haben sich aufgrund der stets konservativen Finanzpolitik des Unternehmens weiter um 21,92 % verringert. Gleiches ist bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- 5,31 %) zu beobachten, welche 13,67 % der Bilanzsumme ausmachen. Der Rückgang dieser Verbindlichkeiten resultiert aus der Maßnahme, dass damit begonnen wurde, auch auf der Beschaffungsseite mehr und mehr Anzahlungen mit den Zulieferanten zu vereinbaren und damit die Liquiditätsbelastung zu entzerren.

Umfangreiche Investitionstätigkeiten – ausgenommen Ersatz- und geringwertigere Investitionen, insbesondere zum weiteren Ausbau des After Sales-Geschäfts – sind im Geschäftsjahr 2013 nicht ausgeführt worden und für die kommenden Jahre 2014 und 2015 auch nicht geplant, da das Unternehmen bereits über moderne Produktionsstätten verfügt. Insoweit gilt der oben erläuterte konservative, finanzpolitische Ansatz, erst den Großteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in diesem Zeitraum zu tilgen, unverändert fort. Unterstrichen wird dies darüber hinaus durch die weitere Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 35,14 % bis zum Bilanzstichtag im Jahr 2014, was sich ab dem Jahr 2015 entlastend und damit äußerst positiv auf die Kostenstruktur und die Liquidität der FUCHS Fördertechnik AG auswirken wird.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Liquiditätslage dem Grunde nach als stabil erwiesen, obwohl sich der Bestand an liquiden Mitteln (Finanzmittelfonds) zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr reduziert hat. Ursächlich hierfür ist die zum Ende des Jahres begonnene Vorfinanzierung von Materialien für einen in der ersten Jahreshälfte 2014 auszuliefernden Großauftrag.

Vermögenslage: Das aktivierte, kurz- und langfristig gebundene Gesamtvermögen des Unternehmens hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,90 % vergrößert. Verantwortlich hierfür ist in erster Linie ein Anstieg der Vorräte, insbesondere der unfertigen Erzeugnisse (+ 39,65 %).

Das Anlagevermögen hat sich absolut im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der vorgenommenen planmäßigen Abschreibungen um T€ 201,6 (- 5,38 %) verringert.

Hinsichtlich des übrigen Umlaufvermögens haben die liquiden Mittel – wie zuvor bereits erwähnt – einen Rückgang um 25,20 % zu verzeichnen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben um 9,56 % zugenommen.

Dem Vermögen gegenüber stehen – wie ebenfalls bereits beschrieben – erhöhte erhaltene Anzahlungen, darüber hinaus reduzierte Verbindlichkeiten sowie reduzierte Rückstellungen (- 25,98 %).

d) Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden in erster Linie die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und Umsatzrendite herangezogen.

Hiervon abweichend wird an dieser Stelle zusätzlich zu dem bereits Erwähnten jedoch nur die Rohergebnisrentabilität erläutert, da von der Erleichterung des § 276 S. 1 HGB Gebrauch gemacht wird und die Posten des § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu dem Posten Rohergebnis verdichtet werden.

Die Rohergebnisrentabilität (Jahresergebnis / Rohergebnis) beläuft sich im Berichtsjahr 2013 auf -1,30 %. Dem zugrunde liegt ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -66,7. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Jahresergebnis insoweit um T€ 219,8 verringert. Dass das Jahresergebnis bzw. die Rohergebnisrentabilität nicht an die Ergebnisse der vorangegangenen Jahre bzw. an die Jahre bis einschließlich 2009 heranreicht, ist erstens durch den Umsatzrückgang, zweitens durch die hohen Entwicklungskosten für Krananlagen für den Zielmarkt „Megayachten“ und drittens durch einige Unternehmensbereiche und den interagierenden Prozessen begründet, die es gilt noch effizienter und damit wirtschaftlicher zu gestalten.

3. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag ergaben sich keine Ereignisse oder neue Erkenntnisse, die für das Geschäft bzw. die Einschätzung des Geschäfts von besonderer Bedeutung sind.

4. Prognosebericht

Nachdem die Geschäftsjahre 2009 und 2010 aufgrund der Marktsituation (Wirtschafts- und Finanzkrise) sehr enttäuschend, die Geschäftsjahre 2011 und 2012 positiver verliefen und das Jahr 2013 durch die Eurokrise gekennzeichnet war, wird im Neuanlagen-Geschäft entgegen der letztjährigen Prognose und vor dem Hintergrund des erhöhten Auftragseingangs bereits für das Jahr 2014 mit einer Steigerung der Umsätze um ca. 15 % und insoweit mit einem positiven Geschäftsverlauf gerechnet.

Darüber hinaus plant die Gesellschaft im After Sales-Geschäft durch dessen kontinuierliche Ausweitung mit einer Umsatzsteigerung in Höhe von ca. 30 % in 2014 im Vergleich zu 2013.

Geschäftspolitisch wird auf Basis der Technologie- und Qualitätsführerschaft der FUCHS Fördertechnik AG – wie bereits kurz erwähnt – für den Zielmarkt „Megayachten“ der Turn around hin zum Ertragsgeschäft angestrebt. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik geplant.

Unter dem Strich soll – unterstützt durch die weiterzuführende Optimierung und Verschlankung von Prozessen und einer damit einhergehenden Kostensenkung – ein Jahresüberschuss erzielt werden, der leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2012 liegt.

5. Chancen- und Risikobericht

Gemäß § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten bzw. zu steuern, welches darauf abzielt, bestehenden Risiken bestmöglich zu begegnen und neu auftretende Risiken rechtzeitig zu erkennen. Insgesamt soll dies dazu führen, den Fortbestand des Unternehmens dauerhaft zu sichern. Hierfür wird einerseits ein adäquates Berichtssystem genutzt, dass organisatorisch direkt dem Vorstand zugeordnet ist, beständig ausgebaut und über mehrfach, wöchentliche Besprechungen aktualisiert wird. Andererseits wird laufend der Markt beobachtet und über einen regelmäßigen Austausch innerhalb und außerhalb des Unternehmens sichergestellt, dass Chancen und Risiken, die in den einzelnen Zielmärkten bestehen, frühzeitig erkannt und die geeigneten Maßnahmen ergriffen werden.

Branchenspezifische bzw. unternehmensstrategische Risiken: Für die Marktsituation in der Schiffbauzulieferindustrie ist festzuhalten, dass die als Bremse wirkende Eurokrise nach und nach abgeschüttelt wurde und die Nachfrage nach Kranen erfreulicherweise wieder steigt. Unter dem Strich ist somit rückwirkend und wieder mal bestätigend das Resümee zu ziehen, dass es dem Unternehmen generell zu Gute kommt, Krane für unterschiedliche Zielmärkte und innerhalb der Zielmärkte für unterschiedlichste Einsatzgebiete zu entwickeln, zu fertigen, zu montieren und in Betrieb zu nehmen. Gepaart mit der weiter zunehmenden Expansion im After Sales-Geschäft besteht zweifelsohne eine große Unabhängigkeit von konjunkturellen bzw. marktspezifischen Schwankungen, die sich risikominimierend darstellt.

Interessant zu beobachten wird hingegen der Zielmarkt „Megayachten“ sein, für den geschäftspolitisch die Vorgabe ausgegeben wurde, Aufträge nunmehr auskömmlich zu kalkulieren und abzuwickeln und somit die Zeiten der grundlegenden Neuentwicklung von Krananlagen für diesen Zielmarkt samt hohen Entwicklungskosten zu beenden. Dies wird sicherlich dazu führen, dass einzelne potenzielle Aufträge dieser Vorgabe zum Opfer fallen und an den Wettbewerb verloren gehen, schlussendlich ist man sich aber sicher, durch eine stets hohe Produktqualität die erforderlichen, höheren Preise auch zu rechtfertigen.

Finanzwirtschaftliche Risiken: Da die Kunden der FUCHS Fördertechnik AG Aufträge überwiegend zu Festpreisen vergeben, wird teilweise in erheblichem Umfang in Vorleistung getreten. Die auf diese Weise stattfindende Vorfinanzierung kann bei Überziehung der Zahlungsziele durch überwiegend südeuropäische Kunden zwangsläufig dazu führen, dass andere Aufträge kurzfristig über Kreditinstitute zwischenfinanziert werden müssen und somit die Liquidität zusätzlich belastet wird.

Dieser Entwicklung wird versucht durch ein konsequentes, aufwendiges und regelmäßiges Forderungsmanagement entgegen zu steuern. Auf eine zusätzliche Absicherung des Risikos über eine Forderungsausfallversicherung wird hingegen verzichtet, da diese im Regelfall nicht sinnvoll ist. Denn dort, wo Forderungen versicherbar sind, ist das Ausfallrisiko in der Regel äußerst gering. Gleichzeitig ist der Prämienaufwand im Allgemeinen höher als die darauf entfallenden Kosten eines statistisch wahrscheinlichen Forderungsausfalls.

Darüber hinaus werden Export-Aufträge für den asiatischen Markt ausnahmslos über Akkreditive abgesichert. Der positive Effekt der Absicherung des zu erwartenden Zahlungsbetrages geht jedoch in vielen Fällen zu Lasten der unternehmensinternen Kapazitätsplanung innerhalb des Konstruktions-, Fertigungs- und Montagebereichs, da eine termingerechte Eröffnung eines Akkreditivs selten erfolgt. Dies zieht folglich wiederum Probleme mit der eigenen Termintreue nach sich, welche nur durch einen hohen Koordinierungsaufwand in den Griff zu bekommen sind.

Wechselkursrisiken bestehen dabei nicht. Erstens nimmt die Zahl von Exportaufträgen in Fremdwährung seit Jahren stetig ab. Zweitens werden die Devisen durch Termingeschäfte abgesichert, um die Verlustrisiken bei Währungsumrechnungen zu minimieren.

Unternehmensspezifische Risiken: Der Kranbau für den Zielmarkt „Megayachten“ erfolgt in einem erheblichen Umfang im Zusammenspiel mit anderen Gewerken. Die dadurch entstehende Abhängigkeit von diesen Gewerken erzeugt zusätzlich zu den bereits genannten Akkreditivaufträgen weiteren Termindruck und damit Risiken, durch Spätlieferung Vertragsstrafen zahlen zu müssen. Dieses Risiko gilt es durch eine noch professionellere Organisation im Rahmen der terminlichen Qualitätssicherung zu minimieren bzw. zu lösen.

Personalrisiken: Ein weiteres Risiko stellt der Wettbewerb um qualifizierte Führungskräfte und qualitätsbewusstes technisches Personal dar, welcher immer zäher wird. Hier hängt der künftige Erfolg davon ab, inwiefern es gelingt, das benötigte Personal von der für ein mittelständisches Unternehmen seltenen Vielfalt der technischen Komplexität – bestehend aus unterschiedlichen mechanischen, elektrotechnischen und hydraulischen Arbeiten – zu überzeugen, zu rekrutieren, dieses in die Arbeitsprozesse zu integrieren und es langfristig an die FUCHS Fördertechnik AG zu binden. Gleichzeitig muss es das Ziel sein, die bereits hohe Identifikation der bestehenden Mitarbeiter mit dem Unternehmen und seinen Produkten und Dienstleistungen weiter zu erhöhen und sie dafür zu nutzen, geeignete Mitarbeiter aus den eigenen Reihen konsequent an strategisch wichtige Aufgaben im Unternehmen heranzuführen.

Unter dem Strich sind alle vorgenannten Risiken beherrschbar. Sie stellen jedoch Herausforderungen dar, die es gilt zu lösen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

Oststeinbek, 14.05.2014

Der Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. Anlagevermögen 3.548.709,85 3.750.301,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.800,00 28.367,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 39.800,00 28.367,00
II. Sachanlagen 3.508.909,85 3.721.934,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.088.762,85 3.211.011,85
2. technische Anlagen und Maschinen 179.063,00 192.057,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 241.084,00 318.866,00
B. Umlaufvermögen 4.355.657,73 3.437.924,77
I. Vorräte 3.074.606,08 2.201.584,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.122.834,77 1.024.832,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 158.216,88 211.507,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.491,91 45.414,04
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.949.859,49 7.233.640,66
Passiva
31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. Eigenkapital 2.304.152,26 2.370.842,17
I. gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Gewinnrücklagen 120.000,00 120.000,00
III. Bilanzgewinn 984.152,26 1.050.842,17
B. Rückstellungen 670.714,00 906.137,99
C. Verbindlichkeiten 4.974.993,23 3.956.660,50
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 931.323,91 1.192.801,42
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.043.669,32 2.763.859,08
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.949.859,49 7.233.640,66

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2013 - 31.12.2013

EUR
1.1.2012 - 31.12.2012

EUR
1. Rohergebnis 5.145.234,44 5.724.014,04
2. Personalaufwand 3.268.721,23 3.290.586,40
a) Löhne und Gehälter 2.719.079,07 2.742.650,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 549.642,16 547.935,81
davon für Altersversorgung 59.732,06 54.319,36
3. Abschreibungen 295.358,72 284.043,98
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 295.358,72 284.043,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.604.934,40 1.890.793,12
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 6.389,80 8.264,20
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 552,40 640,54
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.999,82 43.791,43
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -67.227,33 215.439,65
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -10.301,41 56.354,15
9. sonstige Steuern 9.763,99 5.941,83
10. Jahresfehlbetrag 66.689,91 -153.143,67

Ergebnisverwendung

1.1.2013 - 31.12.2013

EUR
1.1.2012 - 31.12.2012

EUR
10. Jahresfehlbetrag 66.689,91 -153.143,67
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.050.842,17 897.698,50
12. Bilanzgewinn 984.152,26 1.050.842,17

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, diesen Bilanzgewinn zunächst zur Gänze auf neue Rechnung vorzutragen.

Oststeinbek, 28.05.2014

Moritz Remmers, Vorstandsvorsitzender

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der FUCHS Fördertechnik AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Für die Gewinn-und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Abgaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, sofern die nach den Grundsätzen verlustfreier Bewertung beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden, bis auf die Änderung der Bewertungmethode der unfertigen Erzeugnisse, beibehalten. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte in 2013 erstmalig auf der Grundlage werftbezogener Kundengruppen, hierdurch wurde eine sachgerechte auftragsgruppenorientierte Betrachtungsweise der Bewertung unfertiger Erzeugnisse vorgenommen. Diese Anpassung gibt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein besseres Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wider. Aufgrund der Änderung der Bewertungsmethode kommt es zu einer Verringerung der Vermögensgegenstände und Schulden um TEuro 242. Die Finanz- und Ertragslage werden nicht wesentlich beeinflusst.

Forderungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Anzahlungen aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert ausgewiesen.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend.

Folgende Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden getroffen:

Bewertungsspiegel ( § 285 Nr. 23 HGB)

Risiko Variable Art Grundgeschäft Art Betrag Sicherungsinstrument Risiko Betrag Art der Bewertungseinheit prospektive Effektivität
Währung erwarteter Zahlungsstrom US35.000,00 Dollar Absatzgeschäfte Dollar-35.000,00 terminverkauf Micro-Hedge Laufzeit- und Volumenkongruenz

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe von € 1.200.000,00 Euro ist in 10.000 Stückaktien zerlegt, bei denen es sich um auf den Namen lautende Nennbetragsaktien zum Nennbetrag von je 120,00 Euro handelt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die wesentlichen Rückstellungen (größer als € 20.000,00) zeigen im Geschäftsjahr folgende Entwicklung:

Stand am 01.01.2013 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand am 31.12.2013
Provisionen,
Rückerst. Reed. 223.400,00 223.400,00 0,00 114.200,00 114.200,00
Urlaubsrückst. 42.172,00 42.172,00 0,00 37.035,00 37.035,00
Tantiemen 92.000,00 92.000,00 0,00 0,00 0,00
Gewährleistung 337.500,00 0,00 0.00 16.600,00 354.100,00
Löhne/ Gehälter 162.819,00 162.819,00 0,00 131.879,00 131.879,00
Jahresabschluss, Erstellung und Prüfung 22.500,00 22.500,00 0,00 23.500,00 23.500,00
880.391,00 542.891,00 0,00 323.214,00 660.714,00

Verbindlichkeitenspiegel

Berichtsjahr gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 931.323,91 327.230,58 541.593,33 62.500,00
2. erhaltene Anzahlungen 2.899.408,70 2.899.408,70 - -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.086.371,20 1.086.371,20 - -
4. sonstige Verbindlichkeiten 57.889,42 57.889,42 - -
4.974.993,23 4.370.899,90 541.593,33 62.500,00
Vorjahr gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.192.801,42 261.477,51 868.823,91 62.500,00
2. erhaltene Anzahlungen 1.574.817,50 1.574.817,50 - -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.147.237,58 1.147.237,58 - -
4. sonstige Verbindlichkeiten 41.804,00 41.804,00 - -
3.956.660,50 3.025.336,59 868.823,91 62.500,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 15.211,74 (Vorjahr: € 94.838,27) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 6.389,80 (Vorjahr: € 8.264,20) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 27
Angestellte 25
Studenten 3
Gesamtszahl 55

Zusätzlich beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 3 Vorstände, 2 Aufsichtsräte und 6 Auszubildende.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Moritz Remmers, Vorsitzender, Diplom-Kaufmann

Herr Jörg Bubelach, Diplom-Ingenieur (FH)

Herr Peter Pfabe, Diplom-Ingenieur (FH)

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Frau Jeanette Remmers, Vorsitzende, Betriebswirtin (HWK)

Herr Andreas Koke, Betriebsleiter, techn. Einkäufer

Herr Thomas Kühsel, Diplom-Kaufmann, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

Oststeinbek, den 14. Mai 2014

gez. Moritz Remmers

gez. Jörg Bubelach

gez. Peter Pfabe

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2013

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2013

EUR
Buchwert 31.12.2013

EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr

EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Lizenzen für Software 98.558,83 29.659,90 54.183,02 34.235,71 39.800,00 17.951,90
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 98.558,83 29.659,90 54.183,02 34.235,71 39.800,00 17.951,90
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 4.165.346,88 0,00 0,00 1.076.584,03 3.088.762,85 122.249,00
technische Anlagen und Maschinen 274.868,17 0,00 5.085,32 90.719,85 179.063,00 12.994,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.174.679,47 64.381,82 72.013,65 925.963,64 241.084,00 142.163,82
Summe Sachanlagen 5.614.894,52 64.381,82 77.098,97 2.093.267,52 3.508.909,85 277.406,82
Summe Anlagevermögen 5.713.453,35 94.041,72 131.281,99 2.127.503,23 3.548.709,85 295.358,72

Bericht des Aufsichtsrats

Während des Geschäftsjahres hat der Vorstand über die Lage der FUCHS Fördertechnik AG und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in seinen Sitzungen behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Im Berichtsjahr fanden im Rahmen dessen vier Sitzungen des Aufsichtsrats gemeinsam mit dem Vorstand sowie weitere Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Beschlüsse durch den Aufsichtsrat wurden sowohl in den Sitzungen wie auch schriftlich gefasst.

Den durch Steuerberater Thomas Kühsel aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 sowie den Lagebericht der FUCHS Fördertechnik AG hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft MIRA AUDIT AG geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in der außerordentlichen Hauptversammlung der FUCHS Fördertechnik AG am 29. Mai 2014 unter Einbeziehung des verantwortlichen Wirtschaftsprüfers ausführlich behandelt. Wir hatten keine Einwendungen und stimmen dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Die Hauptversammlung hat sodann den aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Darüber hinaus haben wir den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Ihm schließen wir uns an.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FUCHS Fördertechnik AG für ihren Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Oststeinbek, 29. Mai 2014

Jeanette Remmers, Vorsitzende des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.05.2014 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FUCHS Fördertechnik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungengeführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 26. Mai 2014

**MIRA Audit AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Twesten, Wirtschaftsprüfer