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FUCHS PETROLUB SE Annual Report 2010

Jan 9, 2012

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Annual Report

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Publication

FUCHS Fördertechnik AG

Oststeinbek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht für das Berichtsjahr 2010

Lagebericht

1. Geschäftsbericht

a. Vertrieb

b. Personalbereich

c. Beschaffung

d. Produktion

e. Vermögenslage

f. Ertragslage

2. Prognosebericht

Risikobericht

Geschäftsbericht

a. Vertrieb

Die Wirtschafts- und Finanzkrise in der Schifffahrtsindustrie setzte sich im Geschäftsjahr 2010 kontinuierlich fort.

Kaum eine Werft auf der Welt konnte Neubestellungen von Schiffen als Erfolg vermelden.

So erreichte unser Auftragseingang Mitte des Jahres seinen absoluten Tiefpunkt.

Erst im dritten und vierten Quartal konnten wir, angetrieben durch den Konjunkturanstieg sowie dem damit zusammenhängenden Anstieg der Exporte eine leichte Bewegung auf dem Handelsschiffsmarkt und damit beim Auftragseingang feststellen.

Doch in der Regel waren dies keine kompletten Neuaufträge von Handelsschiffen, sondern eher bereits vorverhandelte Optionsschiffe, die im Rahmen der Wirtschafts- und Finanzkrise storniert und dann wieder neu gezogen wurden. Damit einher ging allerdings auch

eine Neuverhandlung der Schiffspreise, die schlussendlich zu Lasten der Zulieferanten geht. Darüber hinaus haben unsere Produkte für diese Schiffe früheste Liefertermine in den Jahren 2011 bis 2013.Im Yachtbereich konnten wir ebenfalls nur geringfügige Neuaufträge generieren.

Am erfreulichsten erschienen hier noch die Offshore- und Kreuzfahrtsparte.

b. Personalbereich

Die Mitte des Jahres 2009 eingeleitete Reduzierung des Personalstandes in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise hielt auch im Jahre 2010 weiter an.

Bis zum Ende des 3. Quartals 2010 verminderten wir den Personalstand um circa 10 %. Erst mit Beginn des 4. Quartals 2010 begannen wir sukzessive, Personal wieder einzustellen, so dass wir schlussendlich einen Rückgang des Personalstandes von nur noch 7,5 % gegenüber dem Vorjahr verzeichneten.

Eine etwaige Einführung von Kurzarbeit konnten wir über das gesamte Jahr Geschäftsjahr 2010 durch eine Umstellung auf ein flexibles Arbeitszeitmodell vermeiden.

c. Beschaffung

Die Probleme in der Materialbeschaffung, die auch bei uns in Terminschwierigkeiten bei der Auslieferung unserer Produkte mündeten, konntenim Vergleich zum Vorjahr noch nicht wirklich grundlegend gelöst bzw. verbessert werden. Viele Zulieferanten begannen zwar nach der Einführung von Kurzarbeit im Jahre 2009 und den damit einhergegangenen Lieferverzögerungen ihre Produktion wieder hochzufahren, nichtsdestotrotz blieben Lieferverzögerungen aufgrund der geringen Lagerhaltung und des dann plötzlichen Konjunkturanstiegs die Regel.

In Verbindung damit, dass unsere Kunden mehr und mehr dazu neigen, immer später ihre Bestellungen auszulösen, wird es eine unserer wichtigsten Aufgaben für die Jahre 2011 und 2012 sein, die unternehmensinternen Prozesse so zu gestalten, dass die Einkaufsabteilung bei der Materialbeschaffung mehr Vorlaufzeit erhält.

Ein weiteres Problem auf dem Beschaffungsmarkt sind die stetig angestiegenen Stahlpreise, die zusätzlich zum Preisdruck seitens des Kunden für einen Kostendruck seitens des Zulieferanten sorgen und somit maßgeblichen Einfluss auf unsere Erträge haben.

d. Produktion

In der Produktion machte sich der Auftragsrückgang zeitweilig deutlich bemerkbar. Zusätzlich zum zurückgegangenen Output drang aber auch der häufig aufgetretene Lieferverzug bei der Materialbeschaffung auf die Produktion durch, sodass trotz Auftragsmangel meist unter kurzzeitig erhöhtem Arbeitseinsatz versucht wurde, zumindest unsere Liefertermine einzuhalten.

e. Vermögenslage

Unser Gesamtvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 % vermindert. Ursächlich hierfür sind jeweils leichte Rückgänge im lang- und mittelfristigen Anlagevermögen sowie im kurzfristigen Umlaufvermögen.

Das Anlagevermögen hat sich absolut im Vergleich zum Vorjahr um T€ 140,2 vermindert. Dies resultiert aus dem Saldo aus ausschließlich vorgenommenen planmäßigen Abschreibungen auf der einen Seite und Investitionen in die Büroeinrichtung sowie in Einbauten auf der anderen Seite.

Hinsichtlich des Umlaufvermögens bewegt sich der Stand der liquiden Mittel auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr.

Der Vorratsbestand und hierbei im Wesentlichen die unfertigen Er-zeugnissesind äquivalent zum erwarteten und eingetretenen Einbruch des Auftragsbestandes und Umsatzes um 51,4 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Demgegenüber steht bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ein Zuwachs von 66,6 %, der sich durch die nicht fristgerechte Zahlung durch Kunden im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise in der Schifffahrtsbranche erklären lässt.

Das Eigenkapital weist zum Bilanzstichtag einen Bestand in Höhe von T€ 2.201,2 aus. Dies entspricht im Berichtsjahr einer leicht abgenommenen Eigenkapitalquote von 36,0 % (Vorjahr: 37,1 %). Begründet liegt das in der teilweisen Ausschüttung angehäufter Gewinnvorträge aus den Jahren 2007-2009. Sämtliche oben erwähnten Investitionen in das Anlagevermögen wurden voll durch das Eigenkapital finanziert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Jahre 2010 aufgrund der planmäßigen Tilgungsleistungen um T€ 317,5 auf T€ 1.154,6 vermindert.

f. Ertragslage

Die Prognose, nach der wir – ausgelöst durch die Wirtschafts- und Finanzkrise und der damit angeschlossenen rückläufigen Auftragslage – im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Jahr 2008 circa 50 % des Umsatzes einbüßen würden, hielt Stand.

Der Umsatz sank im Berichtsjahr 2010 auf T€ 8.478,9. Dies entspricht einem weiteren Rückgang um 28,9 % gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: - 23,0 %).

Die Gesamtleistungsrentabilität beläuft sich im Berichtsjahr 2010 auf nur 0,9 %. Gemessen an der Gesamtleistung liegt die Ursache hierfür zum einen trotz des Rückgangs des Personalstandes im prozentualen Anstieg der Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr infolge von hohen Abfindungszahlungen für entlassene Mitarbeiter sowie der Tatsache, dass die neu eingestellten Mitarbeiter entsprechend ihrer Qualität teurer sind als die Entlassenen. Zum Anderen kam es im Vergleich zum Vorjahr – auch wieder gemessen an der Gesamtleistung – zu prozentualen Anstiegen bei den Abschreibungen und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, hier vor allem bei den Werbe- und Reisekosten zur erfolgreicheren, zukünftigen Akquirierung neuer Aufträge sowie bei den Aufwendungen aus Währungsumrechnungen.

Unter dem Strich ergibt sich im Berichtsjahr 2010 ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 73,1. Das Jahresergebnis hat sich demnach im Vergleich zum Vorjahr um T€ 466,6 vermindert.

3. Prognosebericht

Nachdem die Jahre 2009 und 2010 aufgrund der Marktsituation sehr enttäuschend verliefen, rechnen wir mittel- bis langfristig wieder mit einem erhöhten Auftragseingang und Umsatz, der dem des Geschäftsjahres 2008 nahe kommen dürfte.

Allerdings muss weiter davon ausgegangen werden, dass mit einem solchen Anstieg auf das alte Niveau erst ab den Jahren 2012 und Folgende zu rechnen ist. In Bezug darauf dürfte sich im Jahr 2011 vorgelagert der Personalstand im Bereich der Konstruktion und ab dem 2. Halbjahr auch in der Produktion weiter erhöhen, um dem dann folgenden Anstieg gerecht zu werden.

Inwieweit sich ein erwarteter Anstieg der Aufträge und Umsätze auf das Niveau des Jahres 2008 in eine entsprechend positivere Gesamtleistungsrentabilität ummünzt, wird entscheidend davon abhängen, wie wir – wie bereits oben geschildert – dem Kosten- und Preisdruck seitens der Zulieferanten und Kunden durch gezielte unternehmensinterne Restrukturierungsmaßnahmen entgegen steuern.

4. Risikobericht

Unser geschäftliches Risiko ist im Großen und Ganzen als gering einzustufen. Wir gehen nicht davon aus, dass etwaige Liquiditätsengpässe eintreten werden. Somit haben wir auch kein Interesse daran, unser Geschäft auf der Beschaffung weiteren Fremdkapitals aufzubauen. Unsere Maxime liegt im Gegenteil eher darin, unsere Liquidität dazu zu nutzen, unser Fremdkapital weiter abzubauen. Außerdem sind wir weiter darin bedacht, bei Exportgeschäften in Fremdwährung die Devisen abzusichern, um das Verlustrisiko bei Währungsumrechnungen gering zu halten.

Oststeinbek im März 2011

FUCHS Fördertechnik AG

Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2010

EUR
31.12.2009

EUR
A. Anlagevermögen 3.508.515,85 3.654.042,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.702,00 12.990,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7.702,00 12.990,00
II. Sachanlagen 3.500.813,85 3.641.052,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.996.950,85 3.104.509,85
2. technische Anlagen und Maschinen 152.209,00 163.410,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.654,00 373.133,00
B. Umlaufvermögen 2.516.243,89 2.606.746,07
I. Vorräte 497.472,04 1.022.680,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.188.757,28 757.528,16
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.188.757,28 757.528,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 16.057,15 18.398,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 830.014,57 826.537,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 101.148,69 99.656,54
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.125.908,43 6.360.445,46
Passiva
31.12.2010

EUR
31.12.2009

EUR
A. Eigenkapital 2.201.210,17 2.359.678,85
I. gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Gewinnrücklagen 120.000,00 120.000,00
III. Bilanzgewinn 881.210,17 1.039.678,85
B. Rückstellungen 746.785,36 1.257.411,84
C. Verbindlichkeiten 3.177.912,90 2.743.354,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.154.637,55 1.472.144,36
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.023.275,35 1.271.210,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.023.275,35 1.271.210,41
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.125.908,43 6.360.445,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2010 - 31.12.2010

EUR
1.1.2009 - 31.12.2009

EUR
1. Rohergebnis 5.250.667,96 6.943.251,44
2. Personalaufwand 3.151.384,73 3.685.930,19
a) Löhne und Gehälter 2.671.878,09 3.138.011,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 479.506,64 547.919,04
davon für Altersversorgung 55.086,08 67.046,68
3. Abschreibungen 251.408,85 256.945,16
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 251.408,85 256.945,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.662.952,59 2.198.767,59
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 149.407,42 110.059,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 831,57 938,29
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 67.119,76 80.758,40
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 118.633,60 721.788,39
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 39.218,00 174.175,43
9. sonstige Steuern 6.321,27 7.934,11
10. Jahresüberschuss 73.094,33 539.678,85

Ergebnisverwendung

1.1.2010 - 31.12.2010

EUR
1.1.2009 - 31.12.2009

EUR
10. Jahresüberschuss 73.094,33 539.678,85
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 808.115,84 500.000,00
12. Bilanzgewinn 881.210,17 1.039.678,85

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Hauptversammlungsbeschluss der FUCHS Fördertechnik AG, Oststeinbek

Der Vorstand und der Aufsichtsrat, sowie die Aktionäre sind heute, am 5. September 2011 – unter Verzicht auf sämtliche durch Gesetz oder Satzung vorgeschriebene Formen und Fristen der Einberufung – zu einer außerordentlichen Hauptversammlung in den Geschäftsräumen des Unternehmens zusammengetreten und haben einstimmig folgende Beschlüsse gefasst:

Vorbemerkung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 beträgt € 73.094,33. Zuzüglich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr ergibt sich per 31. Dezember 2010 ein Bilanzgewinn ih Höhe von € 881.210,17.

Beschlüsse

Die Mitglieder der Hauptversammlung beschließen hiermit einstimmig, dass dieser Bilanzgewinn in den Gewinnvortrag für 2011 eingestellt werden soll.

Oststeinbek, den 5. September 2011

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der FUCHS Fördertechnik AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unter Berücksichtigung der erstmals anzuwendenden Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Auszahlungen aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Eigenkapital der Gesellschaft i.H.v. 1.200.000,00 Euro ist in 24.000 Stückaktien zerlegt, bei denen es sich um auf den Namen lautende Nennbetragsaktien zum Nennbetrag von je 50,00 Euro handelt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die wesentlichen Rückstellungen (>20.000 Euro) zeigen im Geschäftsjahr folgende Entwicklung:

Stand am 01.01.2010 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand am 31.12.2010
Provisionen,
Rückerst. Reed. 456.400,00 316.393,58 140.006,42 249.000,00 249.000,00
Urlaubsrückst. 41.510,00 41.510,00 0,00 38.796,74 38.796,74
Tantiemen 173.111,36 173.111,36 0,00 51.836,96 51.836,96
Gewährleistung 452.782,48 80.630,82 0,00 0,00 372.151,66
JA Erst., Prfg. 25.000,00 25.000,00 0,00 25.000,00 25.000,00
1.148.803,84 636.645,76 140.006,42 364.633,70 736.785,36

Verbindlichkeitenspiegel

Berichtsjahr Vorjahr
gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
1. Verb. gg. Kreditinst. 1.154.637,55 579.637,55 575.000,00 - 1.472.144,36 622.144,36 400.000,00 450.000,00
2. erhaltene Anzlgn. 1.451.607,14 1.451.607,14 - - 919.278,50 919.278,50 - -
3. Verb. a. L+L 483.630,36 483.630,36 - - 289.998,04 289.998,04 - -
4. sonst. Verb. 88.037,85 88.037,85 - - 61.933,88 61.933,88 - -
3.177.912,90 2.602.912,90 575.000,00 0,00 2.743.354,78 1.893.354,78 400.000,00 450.000,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 16.057,15 (Vorjahr: Euro 18.398,18).

Art der Forderung zum 31.12.2010 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2010

TEuro
kleiner 1 Jahr

TEuro
größer 1 Jahr

TEuro
--- --- --- ---
aus Lieferungen und Leistungen 981,4 981,4 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 207,4 191,3 16,1
Summe 1188,8 1172,7 16,1

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 73.094,33 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Klaus Husmann (Vorsitzender) ausgeübter Beruf: grad. Ingenieur
Jörg Bubelach ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur
Peter Michael Pfabe ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Jeanette Remmers (Vorsitzende) ausgeübter Beruf: Betriebswirtin
Andreas Koke ausgeübter Beruf: Betriebsleiter, techn.Einkäufer
Moritz Remmers ausgeübter Beruf: Diplom-Kaufmann
Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 27
Angestellte 22
Vorstände 3
Studenten 3
Auszubildende 8

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 52 i.S.d § 267 HGB.

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungs- Kosten 01.01.2010

Euro
Zugänge

Euro
Abgänge

Euro
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2010

Euro
Buchwert 31.12.2010

Euro
Buchwert 31.12.2009

Euro
Abschreibung

Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
übrige immaterielle Vermögensgegenstände 99.537,29 4.268,00 29.846,46 66.256,83 7.702,00 12.990,00 6.640,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 99.537,29 4.268,00 29.846,46 66.256,83 7.702,00 12.990,00 6.640,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.733.466,25 0,00 0,00 736.515,40 2.996.950,85 3.104.509,85 107.559,00
2. technische Anlagen und Maschinen 217.640,43 0,00 3.272,26 62.159,17 152.209,00 163.410,00 11.201,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.096.844,06 115.285,85 105.697,25 754.778,66 351.654,00 373.133,00 126.008,85
Summe Sachanlagen 5.047.950,74 115.285,85 108.969,51 1.553.453,23 3.500.813,85 3.641.052,85 244.768,85
Summe Anlagevermögen 5.147.488,03 119.553,85 138.815,97 1.619.710,06 3.508.515,85 3.654.042,85 251.408,85

Bericht des Aufsichtsrats

Niederschrift über die außerordentliche Hauptversammlung der

FUCHS Fördertechnik AG

am 8. Juli 2011 um 13:00 Uhr

in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Oststeinbek

Anwesend:

für den Aufsichtsrat:

Frau Jeanette Remmers (Vorsitzende)

Herr Moritz Remmers

Herr Andreas Koke

für den Vorstand:

Herr Klaus Husmann (Vorsitzender)

Herr Peter Pfabe

Herr Jörg Bubelach

weitere Aktionäre:

Frau Veronika Husmann

Somit sind alle Aktionäre und damit 100 % des gezeichneten Kapitals zur Sitzung erschienen.

als Protokollführerin:

Frau Jeanette Remmers

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates eröffnet die Sitzung um 13:00 Uhr.

Sie stellt fest, dass zur außerordentlichen Hauptversammlung ordnungsgemäß und termingerecht

eingeladen wurde und zur Tagesordnung übergegangen werden kann.

TOP 1

Vorlage der Niederschrift der Hauptversammlung vom 5. November 2010, der Beschlussfassung vom 1. Dezember 2010 im Rahmen der gesonderten Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie des außerordentlichen Hauptversammlungsbeschlusses vom 11. Februar 2011

Die Aufsichtsratsvorsitzende stellt fest, dass weder zu der Niederschrift der Hauptversammlung der FUCHS Fördertechnik AG vom 5. November 2010,

noch zur Beschlussfassung vom 1. Dezember 2010 im Rahmen der gesonderten Sitzung, noch zum außerordentlichen Hauptversammlungsbeschluss vom 11. Februar 2011 Ergänzungen oder Änderungsvorschläge eingegangen sind. Die Protokolle sind somit genehmigt.

TOP 2

Jahresabschluss 2010

Der Jahresabschluss für 2010 zum 31. Dezember 2010 wurde von Fokus Steuerberatungsgesellschaft mbH aufgestellt und an die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KAMETAS Treuhandgesellschaft mbH zur Prüfung weitergeleitet (siehe hierzu auch TOP 6 der Jahreshauptversammlung vom 5. November 2010 und die Beschlussfassung der gesonderten Sitzung am 1. Dezember 2010). Das Testat der Wirtschaftsprüfer ist erfolgt. Es sind keine Mängel oder Beanstandungen festgestellt worden. Der Jahresabschluss wird somit von der Hauptversammlung genehmigt.

TOP 3

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes

Der Aufsichtsrat schlägt vor, den Mitgliedern des Vorstandes, Herrn Klaus Husmann, Herrn Peter Pfabe und Herrn Jörg Bubelach, für das Geschäftsjahr 2010

Entlastung zu erteilen. Die Hauptversammlung beschließt sodann einstimmig, dem Vorstand Entlastung für das Geschäftsjahr 2010 zu erteilen.

Die Vorsitzende des Aufsichtsrats verkündet diesen Beschluss und stellt ihn zur Niederschrift fest.

TOP 4

Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats

Die Aktionäre und der Vorstand schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats, Frau Jeanette Remmers, Herrn Moritz Remmers und Herrn Andreas Koke, für das Geschäftsjahr 2010 Entlastung zu erteilen.

Die Hauptversammlung beschließt sodann einstimmig, dem Aufsichtsrat Entlastung für das Geschäftsjahr 2010 zu erteilen.

Die Vorsitzende verkündet diesen Beschluss und stellt ihn zur Niederschrift fest.

TOP 5

Gewinnverteilung

Gemäß dem Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 11. Februar 2011 ist der Bilanzgewinn wie folgt verwendet worden:

Bilanzgewinn per 31.12.2010 € 881.210,17
Einstellung in die gesetzliche Rücklage ./. € 0,00
Einstellung in die freie Gewinnrücklage ./. € 0,00
Ausschüttung gem. Beschluss v. 11. Februar 2011 ./. € 108.115,85
Zunächst auf neue Rechnung vorzutragen: € 773.094,32

Der Vorstand schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn zunächst auf neue Rechnung vorzutragen. Dem Beschluss über eine etwaige Verwendung des

vorzutragenden Bilanzgewinns, z.B. durch Ausschüttung an die Anteilseigner oder Thesaurierung, soll eine Beobachtung der wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Schiffbaubranche im 2. Halbjahr 2011 sowie für das Jahr 2012 und damit ein besserer Überblick über den Auftragsbestand für das Jahr 2012 und 2013 vorangehen.

Die Hauptversammlung beschließt sodann einstimmig, den vorläufigen Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns anzunehmen.

Die Aufsichtsratsvorsitzende verkündet diesen Beschluss und stellt ihn zur Niederschrift fest.

Nach erledigter Tagesordnung schließt die Vorsitzende die Versammlung um 15:00 Uhr.

Oststeinbek, 8. Juli 2011

Jeanette Remmers, Vorsitzende des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2011 festgestellt.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Wir haben den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FUCHS Fördertechnik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach dem deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unseren Jahresabschluss nach § 317 HGB unter Beachtung der Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßige Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“

Seevetal, den 30. Juni 2011

**KAMETAS Treuhandgesellschaft mbH

Wirtschaftsprüfunggesellschaft**

Thomas Kühsel, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des oben wiedergebenden Bestätigungsvermerks außerhalb diese Prüfungsberichtes bedarf unserer vorherigen Zustimmung.

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form

bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf §328 HGB wird verwiesen