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FRIWO AG Interim / Quarterly Report 2016

Aug 10, 2016

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Interim / Quarterly Report

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FRIWO AG

Ostbevern

Halbjahresbericht 2016 des FRIWO-Konzerns

Inhaltsverzeichnis

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Zusammenfassung
Zwischenlagebericht des FRIWO-Konzerns
Überblick über den FRIWO-Konzern
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum
Umsatzentwicklung und Auftragslage
Ertragslage
Vermögenslage
Finanz- und Liquiditätslage
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Risiken und Chancen
Ausblick
Konzern-Zwischenabschluss
Gewinn- und Verlustrechnung
Gesamtergebnisrechnung
Kapitalflussrechnung
Bilanz
Eigenkapitalveränderungsrechnung
Konzernanhang für das erste Halbjahr 2016
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Termine und Adressen

Zusammenfassung

Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten des Konsolidierungsjahres 2016 in etwa im Rahmen der Erwartungen
Erfreulicher Auftragseingang und hoher Auftragsbestand
Konzernumsatz mit 64,8 Mio. Euro um 3,5 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert
Ertragslage durch Neuordnung der weltweiten Produktionsbasis erwartungsgemäß unter dem Vorjahresniveau
Umsatz im Gesamtjahr 2016 weiterhin leicht unter dem Vorjahreswert erwartet, EBIT auf Vorjahresniveau

Die Geschäftsentwicklung des FRIWO-Konzerns lag im ersten Halbjahr des Jahres 2016, das als Konsolidierungsjahr gesehen wird, in etwa im Rahmen der Erwartungen. Mit einem Umsatz von 64,8 Mio. Euro wurde der Wert des Vorjahreszeitraums (68,2 Mio. Euro) um 5,1 Prozent unterschritten.

Das operative Konzernergebnis (EBIT) des Herstellers hochwertiger Ladegeräte, Akkupacks, Stromversorgungen und LED-Treiber konnte von Januar bis Juni mit 1,6 Mio. Euro den entsprechenden Vorjahreswert 2,6 Mio. Euro erwartungsgemäß nicht erreichen, in erster Linie aufgrund der Mehraufwendungen für den Aufbau und den Produktionsanlauf einer eigenen Produktion in Vietnam sowie den damit verbundenen Kosten der Produktverlagerungen von China nach Vietnam. FRIWO schloss das erste Halbjahr mit einem Konzernergebnis von 1,0 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 1,8 Mio. Euro) ab.

Lebhaft und erfreulich entwickelten sich die Auftragseingänge in den ersten sechs Monaten. Auf Basis eines guten Auftragsbestands rechnet der Vorstand mit einer Umsatzbelebung im zweiten Halbjahr. Für das Gesamtjahr 2016 geht er von einer leichten Umsatzreduktion gegenüber 2015 bei einem konstanten EBIT aus.

Zwischenlagebericht des FRIWO-Konzerns

Überblick über den FRIWO-Konzern

Die im General Standard notierte FRIWO AG ist mit ihren Tochterunternehmen ein internationaler Hersteller von technisch führenden Ladegeräten, Akkupacks, Stromversorgungen und LED-Treibern für die unterschiedlichsten Branchen. Mit seinen Produkten bedient das Unternehmen anspruchsvolle Kunden in den Bereichen Elektromobilität, Powertools, hochwertige Konsumentengeräte, Medizintechnik, Industrieautomatisierung und LED-Beleuchtungstechnik. Außerdem bietet FRIWO seinen Kunden ausgereifte Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen (E2 MS). Das Leistungsspektrum reicht hierbei vom Engineering über die Gerätemontage bis hin zur Produktion kompletter Baugruppen.

Zum FRIWO-Konzern gehören neben der FRIWO AG und deren Tochtergesellschaft FRIWO Gerätebau GmbH mit Sitz in Ostbevern, aus der heraus im Wesentlichen das operative Geschäft des Konzerns betrieben wird, eine Vertriebs- und Servicegesellschaft in China sowie eine Produktionsgesellschaft in Vietnam. Die FRIWO AG ist die Holding der FRIWO-Gruppe und hält direkt oder indirekt sämtliche Anteile an den FRIWO-Gesellschaften. Als Holding übernimmt die FRIWO AG vor allem Aufgaben in den Bereichen Konzernstrategie, Risikomanagement und Investor Relations.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft befindet sich zur Mitte des Jahres 2016 auf Wachstumskurs. Jedoch hat die globale konjunkturelle Entwicklung im Jahresverlauf an Schwung verloren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) nannte als wichtige Einflussfaktoren Turbulenzen an den weltweiten Kapitalmärkten mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das Vertrauen der Anleger und möglichen Kapitalabflüssen aus den aufstrebenden Volkswirtschaften. Weitere Einflüsse sind demnach die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, verbunden mit dem Problem der Flüchtlingsströme nach Europa und der allgemein steigenden Terrorgefahr. Angesichts dieser Entwicklungen senkte der IWF im April seine Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft für 2016 um 0,2 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent und für 2017 um 0,1 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent.

Die Konjunktur in der Euro-Zone wird nach Einschätzung des IWF durch den sogenannten Brexit, also das Referendum in Großbritannien im Juni 2016 zugunsten des Ausscheidens aus der Europäischen Union, gebremst. Nach dem Votum der Briten rechnet der Währungsfonds mit einem Wirtschaftswachstum im Euroraum von 1,6 Prozent im Jahr 2016 und von 1,4 Prozent im Jahr 2017. Zuvor war der IWF von einem Plus von jeweils 1,7 Prozent für beide Jahre ausgegangen.

In Deutschland nahm die wirtschaftliche Dynamik zu Beginn des Jahres 2016 zu. Im ersten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt laut Statistischem Bundesamt um 0,7 Prozent gegenüber dem Schlussquartal 2015. Wesentliche Impulse kamen dabei vom privaten Konsum sowie von verstärkten Investitionen in die Bauwirtschaft und in Ausrüstungen. Gegenläufig wirkte sich die außenwirtschaftliche Entwicklung aus, da die Importe stärker stiegen als die Exporte. Angesichts des positiven ersten Quartals erhöhte das ifo-institut seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr um 0,2 Prozentpunkte auf 1,8 Prozent. Damit verbunden erwartete das Institut einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Der IWF geht für Deutschland von einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent im laufenden Jahr aus.

Quellen:

Internationaler Währungsfonds (IWF): World Economic Outlook, Update April 2016
Internationaler Währungsfonds (IWF): Economic Health Check, Euro Area At The Crossroads: No Time For Complacency, 8. Juli 2016
Statistisches Bundesamt: Presseinformation, 13. Mai 2016
ifo-institut, München, Mitteilung vom 16. Juni 2016

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der Weltmarkt für Stromversorgungen befindet sich nach wie vor in einem langfristigen Aufwärtstrend. Dem Marktforschungsunternehmen Micro-Tech Consultants zufolge soll der Gesamtmarkt im Laufe des Jahres 2016 von 32,4 Mrd. US-Dollar auf 32,9 Mrd. US-Dollar wachsen. Bis 2019 prognostiziert Micro-Tech ein anhaltendes Wachstum um weitere 1,5 Mrd. US-Dollar.

Da FRIWO als Hersteller von Ladegeräten und Akkupacks, Stromversorgungen und LED-Treibern sowie als Anbieter von E2 MS-Dienstleistungen die unterschiedlichsten Branchen bedient, ist die Entwicklung des Gesamtmarktes für das Unternehmen nur bedingt aussagekräftig. Insofern können auch keine konkreten Aussagen über die Marktposition der FRIWO-Gruppe gemacht werden. Wesentlich relevanter für die künftige Entwicklung des Unternehmens ist daher die Betrachtung einzelner Teilmärkte.

Von großer strategischer Bedeutung als Zielmarkt ist hierbei die Medizinbranche. Mit seinem führenden technologischen Know-How übertrifft FRIWO schon seit vielen Jahren die gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften an medizinische Stromversorgungen. Angetrieben von dem Ziel der maximalen Patientensicherheit und bestmöglichen medizinischen Versorgung, entwickelt FRIWO sein medizinisches Produktportfolio kontinuierlich weiter. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um von dem anhaltenden Marktwachstum im Medizinsegment profitieren können. Vor dem Hintergrund der steten Weiterentwicklung der medizinischen Infrastruktur prognostiziert das Marktforschungsunternehmen Persistence Market Research dem Weltmarkt für medizinische Stromversorgungen für den Zeitraum von 2016 bis 2022 ein durchschnittliches jährliches Marktwachstum von 4,5 Prozent.

Ebenfalls von großer strategischer Bedeutung ist der Markt für Ladetechnik, in welchem FRIWO als Systemanbieter von Akkupacks und Ladegeräten agiert. Die Expertise des Unternehmens wird insbesondere von marktführenden Unternehmen der Branchen Elektrowerkzeuge und Elektromobilität, vor allem E-Bikes, sehr geschätzt. Beide Branchen verzeichnen derzeit ein kontinuierliches Marktwachstum: Während der Weltmarkt für Elektrowerkzeuge laut Freedonia Group von 2013 bis 2018 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 4,8 Prozent verzeichnen soll, entwickelt sich der für FRIWO ausschlaggebende E-Bike-Markt in Westeuropa den Experten von Navigant Research zufolge von 2016 bis 2025 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 5 Prozent sogar noch etwas stärker.

Neben Stromversorgungen und Ladegeräten bietet FRIWO auch technologisch führende LED-Treiber - ein Produktfeld, in welchem das Marktwachstum weltweit noch immer ungebrochen ist. Das Unternehmen McKinsey beziffert den Anteil der LED-Technologie am gesamten Beleuchtungsmarkt in diesem Jahr auf 45 Prozent mit stark steigender Tendenz: Bis 2020 halten die Marktexperten ein Wachstum des Anteils auf 70 Prozent für möglich.

Etwas weniger dynamisch entwickelt sich derzeit der Markt für EMS-Dienstleistungen in Westeuropa. Die Marktexperten von Reed Electronics Research gehen aber nach wie vor davon aus, dass dieses Segment von 2014 bis zum Jahr 2019 pro Jahr um durchschnittlich 1,5 Prozent wachsen wird.

Quellen:

Micro- Tech Consultants: Global Switching Power Supply Industry 2015
Persistence Market Research: Global Market Study in Medical Power Supply Devices (2016-2022)
Freedonia Group: World Power Tools, Industry Study with Forecasts for 2018 & 2023
Navigant Research: Electric Bicycles
McKinsey: Lighting the way. Perspectives on the global lighting market
Reed Electronics Research: The state of European contract manufacturing

Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum

Im ersten Quartal 2016 erzielte FRIWO eine Einigung in den zwei gerichtlichen Verfahren im Zusammenhang mit der Beendigung eines Handelsvertretervertrages sowie der Nachforderung von Provisionszahlungen, die ein ehemaliger Vertriebspartner von FRIWO angestrengt hatte. FRIWO hatte bereits 2015 bilanzielle Vorsorge für dieses Risiko getroffen, die sich als ausreichend erwies.

Die neue Produktionsgesellschaft in Vietnam hat im ersten Quartal 2016 mit einer ortsansässigen Bank in Vietnam eine Working Capital Kreditlinie in Höhe von 3 Mio. US-Dollar abgeschlossen und damit ihre Finanzierung gestärkt.

Am 11. Mai 2016 beschlossen die Aktionärinnen und Aktionäre der FRIWO AG auf der ordentlichen Hauptversammlung alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit. Dazu zählte der Vorschlag, für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende von 0,15 Euro pro Aktie zu zahlen. Das entspricht einer Ausschüttungssumme von 1,2 Mio. Euro.

Umsatzentwicklung und Auftragslage

Der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2016 lag mit 64,8 Mio. Euro um 5,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums von 68,2 Mio. Euro. Diese Entwicklung lag leicht unter der Erwartung des Vorstands, wobei FRIWO für das Konsolidierungsjahr 2016 von vornherein von leicht rückläufigen Erlösen ausgegangen war. Weiterhin deutliche Zuwächse bei kabellosen Stromversorgungen im Bereich Werkzeuge im klar zweistelligen Bereich und Industrie-Automatisation (+14,6 Prozent) konnten den geplanten Umsatzrückgang im Bereich Consumer nicht kompensieren. Auch in den Bereichen E-Mobilität und Medizinversorgung verlief das erste Halbjahr eher verhalten, wobei FRIWO im Gesamtjahr für diese Zielbranchen von Umsatzsteigerungen gegenüber 2015 ausgeht.

Positiv entwickelte sich der Auftragseingang des Konzerns in den ersten sechs Monaten 2016; er stieg um 3,5 Prozent gegenüber dem Niveau im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand lag, teilweise bedingt durch den niedrigeren Umsatz im ersten Halbjahr und ein langfristigeres Bestellverhalten einiger Kunden, um 13,8 Prozent über dem Bestand des 30. Juni 2015 und 22,3 Prozent über dem Bestand zum Ende 2015.

Bei regionaler Betrachtung erzielte das Segment "Rest von Europa" im ersten Halbjahr einen Umsatzzuwachs von 2,4 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Während das Segment "Deutschland", das mit Abstand größte des Konzerns, mit minus 1,5 Prozent nur knapp unter dem Vergleichszeitraum lag, ergaben sich in den Segmenten "Asien" mit minus 29,3 Prozent und "Rest der Welt" mit minus 24,4 Prozent deutliche Erlösrückgänge.

Der Auftragseingang stieg in den beiden größten Segmenten "Deutschland" und "Rest von Europa" in den ersten sechs Monaten um jeweils ca. 11 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.

Ertragslage

Das Bruttoergebnis vom Umsatz sank im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 8,8 Mio. Euro um 2,0 Mio. Euro auf 6,8 Mio. Euro. Die Bruttomarge vom Umsatz nahm entsprechend von 12,9 Prozent auf 10,4 Prozent ab. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus der laufenden Neuausrichtung der Produktionsbasis des FRIWO-Konzerns und den damit verbundenen Mehraufwendungen.

Die Vertriebs- und Verwaltungskosten sanken gegenüber dem Vorjahr um 9,3 Prozent auf 5,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 5,8 Mio. Euro). Im Vorjahreswert waren unter anderem Mehraufwendungen für die Neuorganisation der Vertriebsstruktur enthalten gewesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 3,7 Mio. Euro) und die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 2,0 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 3,3 Mio. Euro) enthalten im Wesentlichen realisierte Währungsgewinne und -verluste.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag nach sechs Monaten bei 1,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 2,6 Mio. Euro). Das Ergebnis wurde - wie erwartet und angekündigt - belastet durch die Anlaufkosten für die neue eigene Fertigung in Vietnam sowie die Aufwendungen für den Artikeltransfer in die neue Produktionsstätte. Die EBIT-Rendite bezogen auf den Umsatz nahm von 3,8 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 2,5 Prozent ab. Im zweiten Quartal 2016 erreichte der Konzern ein EBIT von 0,4 Mio. Euro gegenüber 0,9 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (PBT) belief sich nach sechs Monaten auf 1,5 Mio. Euro und lag damit um 0,9 Mio. Euro unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 2,4 Mio. Euro.

FRIWO schloss das erste Halbjahr 2016 mit einem Konzernergebnis nach Steuern von 1,0 Mio. Euro ab (Vorjahreszeitraum: 1,8 Mio. Euro).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des FRIWO-Konzerns per 30. Juni 2016 belief sich auf 53,5 Mio. Euro und verringerte sich damit gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 (57,5 Mio. Euro) um 4,0 Mio. Euro.

Auf der Aktivseite sanken die langfristigen Vermögenswerte in Summe von 12,5 Mio. Euro zum Jahresende 2015 um 0,7 Mio. Euro auf 11,8 Mio. Euro zum 30. Juni 2016.

Der Konzern tätigte im ersten Halbjahr Investitionen in Höhe von 0,8 Mio. Euro, das waren 0,3 Mio. Euro mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Im Wesentlichen wurde zu fast gleichen Teilen in das Sachanlagevermögen an den Produktionsstandorten in Deutschland und Vietnam investiert. Die Investitionen dienen der Kapazitätserweiterung, fortlaufenden Prozessoptimierung und Qualitätssicherung.

Die kurzfristigen Vermögenswerte im Konzern nahmen im Stichtagsvergleich insgesamt von 45,0 Mio. Euro auf 41,6 Mio. Euro ab (-3,4 Mio. Euro). Aufgrund des Aufbaues der neuen Produktionsstätte in Vietnam und der Verlagerung der Produkte von asiatischen Zulieferern in diese Fertigung stiegen die Vorräte von 25,6 Mio. Euro um 4,4 Mio. Euro auf 30,0 Mio. Euro zum 30. Juni 2016. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken im Stichtagsvergleich um 1,3 Mio. Euro auf 6,5 Mio. Euro ab.

Die liquiden Mittel nahmen von 8,7 Mio. Euro um 6,3 Mio. Euro auf 2,4 Mio. Euro ab.

Auf der Passivseite der Bilanz verringerte sich das Eigenkapital des Konzerns um 0,3 Mio. Euro auf 14,8 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 15,1 Mio. Euro). Dem Halbjahresgewinn von 1,0 Mio. Euro stand dabei die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 1,2 Mio. Euro gegenüber.

Die Eigenkapitalquote lag mit 27,7 Prozent zum 30. Juni 2016 um 1,5 Prozentpunkte höher als zum 31. Dezember 2015 (26,2 Prozent).

Die gesamten langfristigen Schulden sanken gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2015 (11,1 Mio. Euro) um 0,5 Mio. Euro auf 10,7 Mio. Euro. Die größte Einzelposition sind die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die aufgrund planmäßiger Tilgungen gesunken sind.

Die gesamten kurzfristigen Schulden in Höhe von 28,0 Mio. Euro lagen um 3,3 Mio. Euro unter dem Wert per Ende 2015. Dabei nahmen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 7,3 Mio. Euro auf 16,9 Mio. Euro ab. Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus einem höheren Anteil an Eigenfertigung.

Finanz- und Liquiditätslage

Der Cashflow des Konzerns aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit betrug im ersten Halbjahr -9,0 Mio. Euro nach einem Mittelzufluss von 2,4 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Mittelabfluss resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg der Vorräte um 4,4 Mio. Euro sowie der Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 7,3 Mio. Euro. Beide Veränderungen stehen stark im Zusammenhang mit der Veränderung der Produktionsbasis.

Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von 0,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: Mittelabfluss von 0,5 Mio. Euro).

Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 3,5 Mio. Euro resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme kurzfristiger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (5,0 Mio. Euro) sowie der Dividendenzahlung (1,2 Mio. Euro) (Vorjahreszeitraum: Mittelabfluss von 1,0 Mio. Euro).

Die Zahlungsmittel des Konzerns per 30. Juni 2016 lagen mit 2,4 Mio. Euro um 6,3 Mio. Euro unter dem Wert zum Jahresbeginn.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die FRIWO-Gruppe beschäftigte zum 30. Juni 2016 weltweit 788 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahresende 2015: 433). Der Aufbau der Produktion in Vietnam führte im Vergleich zum Vorjahresende zu einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um 366 auf 458 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, während die Mitarbeiterzahl in China um elf Personen sank.

Die Mitarbeiteranzahl in Deutschland befand sich mit 261 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in etwa auf dem Niveau des Vorjahresendes (260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Risiken und Chancen

Im Vergleich zu den Angaben im Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2015 hat sich die Risikolage des FRIWO-Konzerns in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres nicht wesentlich verändert.

Gesamtaussage zur Risikosituation des Konzerns

Aus heutiger Sicht liegen dem Vorstand keine Hinweise für den konkreten Eintritt von Risiken, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, vor.

Chancen

Auch das Chancenprofil des FRIWO-Konzerns blieb im Berichtszeitraum gegenüber der Darstellung im Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2015 unverändert.

Ausblick

Das erste Halbjahr des Jahres 2016 war geprägt durch die gezielte Veränderung der Produktionsbasis sowie die damit zusammenhängende Optimierung des Kunden- und Produktportfolios. Wie erwartet und angekündigt, wirken sich dabei die Anlaufkosten für die eigene Fertigung in Vietnam sowie die Aufwendungen für den Transfer von Produkten von den chinesischen Zulieferern in die neue Produktionsstätte ergebnisbelastend aus.

Erfreulich war der Auftragseingang im ersten Halbjahr, sodass FRIWO mit einem hohen Auftragsbestand in das zweite Halbjahr gestartet ist.

Aufgrund dieser Entwicklungen und Einflüsse geht der Vorstand von einer wesentlichen Steigerung des Umsatzes im zweiten Halbjahr 2016 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 aus. Dennoch dürfte der währungsbereinigte Umsatz im Gesamtjahr 2016, wie bisher angekündigt, leicht unter dem Umsatz des Vorjahres liegen.

Das Umsatzwachstum in der saisonal stärkeren zweiten Jahreshälfte, die erwartete hohe Auslastung der vietnamesischen Fertigungsstätte sowie die damit verbundene Reduktion der Anlaufkosten werden sich in der weiteren Ergebnisentwicklung widerspiegeln. Sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse oder andere Faktoren von wesentlicher negativer Tragweite eintreten, geht der Vorstand deshalb für 2016 trotz des erwarteten leichten Umsatzrückgangs von einem EBIT auf Vorjahresniveau aus.

Ostbevern, im August 2016

FRIWO AG

Der Vorstand

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

vom 01. Januar bis 30. Juni 2016

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in T Euro 1-6/2016 1-6/2015
Umsatzerlöse 64.757 68.220
Kosten der umgesetzten Leistungen -57.990 -59.406
Bruttoergebnis vom Umsatz 6.767 8.814
Vertriebskosten -2.437 -3.170
Allgemeine Verwaltungskosten -2.828 -2.637
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.851 -3.689
Sonstige betriebliche Erträge 1.997 3.280
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 1.648 2.598
Zinsertrag 0 1
Zinsaufwand -192 -187
Ergebnis vor Ertragsteuern (PBT) 1.456 2.412
Ertragsteuern -486 -620
Konzernergebnis 970 1.792
Ergebnis je Aktie
unverwässert und verwässert (in Euro) 0,13 0,23

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

vom 01. Januar bis 30. Juni 2016

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in T Euro 1-6/2016 1-6/2015
Konzernergebnis 970 1.792
Gewinne/Verluste aus der Umrechnung

ausländischer Tochterunternehmen
-111 138
Gewinne/Verluste aus Veränderungen

des beizulegenden Zeitwerts

von zu Sicherungszwecken

eingesetzten Finanzinstrumenten (Cashflow Hedges)
0 39
Latente Steuern 0 -12
Nettoergebnis aus Cashflow Hedges 0 27
Summe der im Eigenkapital erfassten Wertänderungen,

die anschließend in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden,

sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind
-111 165
Summe der im sonstigen Gesamtergebnis erfassten Wertänderungen -111 165
Gesamtergebnis 859 1.957

Konzern-Kapitalflussrechnung

vom 01. Januar bis 30. Juni 2016

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in T Euro 1-6/2016 1-6/2015
Konzernergebnis 970 1.792
Erfolgswirksam erfasster Steueraufwand 486 620
Erfolgswirksam erfasstes Zinsergebnis 192 186
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.385 1.016
Veränderung der Rückstellungen -625 381
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen -1 0
Veränderung der Vorräte -4.384 -916
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sowie übriger Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit

zuzuordnen sind
1.430 -1.144
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Verbindlichkeiten,

die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-7.753 924
Gezahlte Zinsen -159 -154
Erhaltene Zinsen 0 1
Gezahlte Ertragsteuern -468 -350
Sonstige nicht zahlungswirksame Effekte -57 79
Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit -8.984 2.435
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens /

immateriellen Anlagevermögens
5 0
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -45 -67
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -718 -459
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -758 -526
Gezahlte Dividenden -1.155 -1.001
Tilgung von langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -414 0
Tilgung/Aufnahme von kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (netto) 5.020 -4
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.451 -1.005
Nettoveränderung der Zahlungsmittel -6.291 904
Zahlungsmittel zum Jahresbeginn 8.734 3.235
Zahlungsmittel zum Halbjahresende 2.443 4.139

Konzern-Bilanz

zum 30. Juni 2016

Aktiva

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in T Euro 30.06.2016 31.12.2015
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 415 482
Sachanlagen 11.209 11.823
Latente Steuern 204 204
11.828 12.509
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 30.006 25.622
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.496 7.769
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.262 2.011
Forderungen aus Ertragsteuern 0 51
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 1.415 822
Zahlungsmittel 2.443 8.734
41.622 45.009
Summe Aktiva 53.450 57.518

Passiva

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in T Euro 30.06.2016 31.12.2015
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 20.020 20.020
Kapitalrücklage 2.002 2.002
Gewinnrücklagen -7.449 -7.264
Sonstige Rücklagen 213 324
14.786 15.082
Langfristige Schulden
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.342 7.756
Rückstellungen für Pensionen 3.070 3.138
Sonstige langfristige Rückstellungen 245 243
10.657 11.137
Kurzfristige Schulden
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 741 1.267
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.760 741
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16.905 24.218
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 2.450 3.287
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 33 65
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 2.118 1.721
28.007 31.299
Schulden 38.664 42.436
Summe Passiva 53.450 57.518

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Sonstige Rücklagen
in T Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Währungsumrechnung Cashflow Hedges Konzerneigenkapital
--- --- --- --- --- --- ---
Stand am 31.12.2014 20.020 2.002 -9.069 218 -27 13.144
Konzernergebnis 1.792 1.792
Sonstiges Konzernergebnis 138 27 165
Konzern-Gesamtergebnis 1.792 138 27 1.957
Dividendenzahlung -1.001 -1.001
Stand am 30.06.2015 20.020 2.002 -8.278 356 0 14.100
Stand am 31.12.2015 20.020 2.002 -7.264 324 0 15.082
Konzernergebnis 970 970
Sonstiges Konzernergebnis -111 0 -111
Konzern-Gesamtergebnis 970 -111 0 859
Dividendenzahlung -1.155 -1.155
Stand am 30.06.2016 20.020 2.002 -7.449 213 0 14.786

Konzernanhang für das erste Halbjahr 2016

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016, der unter Zugrundelegung des International Accounting Standard (IAS) 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt wurde, wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie für den Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2015, der in Übereinstimmung mit den International Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen aufgestellt wurde.

Abweichungen zu den im Geschäftsjahr 2015 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bilden die seit dem Geschäftsjahr 2016 verpflichtend anzuwendenden neuen bzw. überarbeiteten internationalen Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS. Diese erstmalig anzuwendenden IFRS-Standards und -Interpretationen, die keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind ausführlich im Konzernanhang zum 31. Dezember 2015 beschrieben.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis ist unverändert zum 31.Dezember 2015 und umfasst zwei inländische und zwei ausländische Gesellschaften.

Segmentberichterstattung

Segmentinformationen

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in T Euro Deutschland Übriges Europa Asien Übrige Sonstige Geschäftsaktivitäten Summe Segmente
1-6/2016
Umsatzerlöse 30.445 25.154 6.662 2.496 0 64.757
Abschreibungen 801 480 56 47 1 1.385
Operatives Ergebnis 711 949 312 -4 -466 1.502
1-6/2015
Umsatzerlöse 30.924 24.572 9.423 3.301 0 68.220
Abschreibungen 561 311 76 67 1 1.016
Operatives Ergebnis 1.487 1.242 667 66 -455 3.007

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in T Euro Überleitung Konzern
1-6/2016
Umsatzerlöse 0 64.757
Abschreibungen 0 1.385
Operatives Ergebnis 0 1.502
1-6/2015
Umsatzerlöse 0 68.220
Abschreibungen 0 1.016
Operatives Ergebnis 0 3.007

Überleitung des Segmentergebnisses

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in T Euro 1-6/2016 1-6/2015
Operatives Ergebnis
Operatives Ergebnis der berichtspflichtigen Segmente 1.502 3.007
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge 146 -409
Zinsertrag 0 1
Zinsaufwendungen -192 -187
Ertragsteuern -486 -620
Konzernergebnis 970 1.792

Angaben zu Finanzinstrumenten

Die nachfolgende Tabelle zeigt Buchwerte und beizulegende Zeitwerte sämtlicher im Konzernzwischenabschluss erfassten Finanzinstrumente sowie die Zuordnung der Aktiva und Passiva bzw. von Teilen der Bilanzposten auf die Bewertungskategorien nach IAS 39.

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Aktiva

in T Euro
Buchwert 30.06.2016 Kategorie nach IAS 39 Bewertung nach IAS 39 zu Klassen nach IFRS 7 Fair Value 30.06.2016
Anschaffungskosten Fair Value
--- --- --- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.496 LaR 6.496 AC 6.496
Zahlungsmittel 2.443 LaR 2.443 AC 2.443
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.262 LaR 1.262 AC 1.262
Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gem. IAS 39
Darlehen und Forderungen 10.201 LaR 10.201

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Passiva

in T Euro
Buchwert 30.06.2016 Kategorie nach IAS 39 Bewertung nach IAS 39 zu Klassen nach IFRS 7 Fair Value 30.06.2016
Anschaffungskosten Fair Value
--- --- --- --- --- --- ---
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.342 FLaAC 7.342 AC 7.342
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 16.905 FLaAC 16.905 AC 16.905
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.760 FLaAC 5.760 AC 5.760
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 2.450 FLaAC 2.450 AC 2.450
Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gem. IAS 39
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 32.457 FLaAC 32.457

Zum 31. Dezember 2015 stellen sich die Werte wie folgt dar:

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Aktiva

in T Euro
Buchwert 31.12.2015 Kategorie nach IAS 39 Bewertung nach IAS 39 zu Klassen nach IFRS 7 Fair Value 31.12.2015
Anschaffungskosten Fair Value
--- --- --- --- --- --- ---
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.769 LaR 7.769 AC 7.769
Zahlungsmittel 8.734 LaR 8.734 AC 8.734
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.011 LaR 2.011 AC 2.011
Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gem. IAS 39
Darlehen und Forderungen 18.514 LaR 18.514

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Passiva

in T Euro
Buchwert 31.12.2015 Kategorie nach IAS 39 Bewertung nach IAS 39 zu Klassen nach IFRS 7 Fair Value 31.12.2015
Anschaffungskosten Fair Value
--- --- --- --- --- --- ---
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.756 FLaAC 7.756 AC 7.756
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 24.218 FLaAC 24.218 AC 24.218
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 741 FLaAC 741 AC 741
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 3.287 FLaAC 3.287 AC 3.287
Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gem. IAS 39
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 36.002 FLaAC 36.002

Aufgrund der kurzen Laufzeit entsprechen die Buchwerte der zu den Stichtagen ausgewiesenen Zahlungsmittel, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten näherungsweise den beizulegenden Zeitwerten.

Gemäß IFRS 13 wird bei der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) eine hierarchische Einstufung vorgenommen. Diese umfasst drei Stufen:

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Stufe 1 Bewertung anhand von auf aktiven Märkten verwendeten (nicht berichtigten) Marktpreisen für identische Vermögenswerte oder Schulden
Stufe 2 Bewertung anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente oder anhand von Bewertungsmodellen, die auf am Markt beobachtbaren Input-Parametern basieren
Stufe 3 Bewertung anhand von Bewertungsmodellen mit signifikanten, nicht am Markt beobachtbaren Input-Parametern

Zum 30. Juni 2016 sowie zum 31. Dezember 2015 hielt der Konzern keine zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumente.

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen bzw. Unternehmen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

Dividende

Die ordentliche Hauptversammlung der FRIWO AG hat am 11. Mai 2016 beschlossen, aus dem im Jahresabschluss der FRIWO AG zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 1,3 Mio. Euro eine Dividende von 0,15 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie, somit insgesamt 1,2 Mio. Euro auszuschütten und den verbleibenden Rest von 0,1 Mio. Euro in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

Prüferische Durchsicht

Der vorliegende Konzernzwischenabschluss wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Sonstige Angaben

Die Cardea Holding GmbH, Grünwald, eine Tochter der VTC Industrieholding GmbH & Co. KG, München, ist mehrheitlich an der FRIWO AG beteiligt. Der Konzernabschluss der FRIWO AG wird in den Konzernabschluss der VTC Industrieholding einbezogen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."

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Martin Schimmelpfennig Lothar Schwemm
Vorstand Vorstand