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FRIWO AG Interim / Quarterly Report 2015

Aug 12, 2015

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Interim / Quarterly Report

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Halbjahresbericht 2015

Zusammenfassung 2

Zwischenlagebericht des FRIWO-Konzerns 3
Überblick über den FRIWO-Konzern 3
Gesamtwirtschaftliches Umfeld 4
Branchenspezifische Rahmenbedingungen 5
Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum 7
Umsatzentwicklung und Auftragslage 7
Ertragslage 8
Vermögenslage 9
Finanz- und Liquiditätslage 10
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 10
Risiken und Chancen 11
Ausblick 11
Konzern-Zwischenabschluss
Gewinn- und Verlustrechnung 13
Gesamtergebnisrechnung 14
Kapitalflussrechnung 15
Bilanz 16
Eigenkapitalveränderungsrechnung 18
Konzernanhang für das erste Halbjahr 2015 19
Versicherung der gesetzlichen Vertreter 25

Termine und Adressen 26

Zusammenfassung

  • Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2015 weiter gesteigert Konzern-EBIT auf 2,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt
  • Erfreulicher Auftragseingang in den ersten sechs Monaten
  • Geplante eigene Produktionsstätte in Vietnam wichtiger Baustein für langfristiges Wachstum
  • Umsatzprognose 2015 bestätigt, Ergebnis trotz Aufbaukosten Vietnam auf Niveau des Vorjahres erwartet

Der FRIWO-Konzern ist im ersten Halbjahr 2015 auf Wachstumskurs geblieben. Mit einem Umsatz von 68,2 Mio. Euro wurde der Wert des Vorjahreszeitraums (58,3 Mio. Euro) um 17,0 Prozent übertroffen und eine neue Bestmarke für die ersten sechs Monate erreicht. Wie bereits im ersten Quartal wurde auch im zweiten Jahresviertel das Erlöswachstum wesentlich durch den Wertzuwachs des US-Dollar gegenüber dem Euro begünstigt. Auf Basis der entsprechenden Vorjahreskurse, also währungsbereinigt, erzielte FRIWO im Halbjahr einen Erlöszuwachs von 4,1 Prozent.

Das operative Konzernergebnis (EBIT) des Herstellers hochwertiger Ladegeräte, Akkupacks, Stromversorgungen und LED-Treiber konnte von Januar bis Juni auf 2,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden (erstes Halbjahr 2014: 1,2 Mio. Euro). Auch der Ertragsanstieg ist teilweise währungsbedingt.

FRIWO schloss das erste Halbjahr mit einem auf 1,8 Mio. Euro deutlich verbesserten Konzernergebnis (Vorjahreszeitraum: 0,6 Mio. Euro) ab. Auf Basis einer lebhaften Entwicklung der Auftragseingänge in den ersten sechs Monaten rechnet der Vorstand im Gesamtjahr 2015 auch währungsbereinigt mit einem Wachstum des Konzernumsatzes.

Zwischenlagebericht des FRIWO-Konzerns

Überblick über den FRIWO-Konzern

Die im General Standard notierte FRIWO AG ist mit ihren Tochterunternehmen ein internationaler Hersteller von technisch führenden Ladegeräten, Akkupacks, Stromversorgungen und LED-Treibern für die unterschiedlichsten Branchen. Mit seinen Produkten bedient das Unternehmen anspruchsvolle Kunden in den Segmenten Elektromobilität, Powertools, hochwertige Konsumentengeräte, Medizintechnik, Industrieautomatisierung und LED-Beleuchtungstechnik. Außerdem bietet FRIWO seinen Kunden ausgereifte Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen (E²MS). Das Leistungsspektrum reicht hierbei vom Engineering über die Gerätemontage bis hin zur Produktion kompletter Baugruppen.

Zum FRIWO-Konzern gehören neben der FRIWO AG und deren Tochtergesellschaft FRIWO Gerätebau GmbH mit Sitz in Ostbevern, aus der heraus im Wesentlichen das operative Geschäft des Konzerns betrieben wird, eine Vertriebs- und Servicegesellschaft in China sowie eine sich im Aufbau befindliche Produktionsgesellschaft in Vietnam. Die FRIWO AG ist die Holding der FRIWO-Gruppe und hält direkt oder indirekt sämtliche Anteile an den FRIWO-Gesellschaften. Als Holding übernimmt die FRIWO AG vor allem Aufgaben in den Bereichen Konzernstrategie, Risikomanagement und Investor Relations.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) berichtet von einem schwachen Start der Weltkonjunktur in das laufende Jahr. Nach einem deutlichen Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts im zweiten Halbjahr 2014 nahm die wirtschaftliche Dynamik zu Jahresbeginn sowohl in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch in den Schwellenländern ab. Ein wesentlicher Grund war der unerwartete Produktionsrückgang in den USA während der Wintermonate, bedingt durch einen strengen Winter sowie durch einen langanhaltenden Streik der Hafenarbeiter an der Westküste. Nach übereinstimmender Einschätzung von Konjunkturexperten ist die Abschwächung der weltweiten Wachstumsdynamik jedoch nur kurzfristiger Natur und sollte bereits im Sommer überwunden sein. Anhand von Stimmungsindikatoren aus 42 Ländern prognostiziert das IfW insgesamt aber weiterhin eine eher moderate weltwirtschaftliche Expansion.

Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland setzte sich zu Beginn des Jahres 2015 fort. Im ersten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Statistischem Bundesamt um 0,3 Prozent gegenüber dem starken Schlussquartal 2014. Getragen von der günstigen Arbeitsmarktentwicklung und dem damit verbundenen Boom des privaten Konsums rechnet das IfW für das Gesamtjahr 2015 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 Prozent. Neben dem lebhaften inländischen Konsum spielt dabei auch die erwartete deutliche Zunahme der Exporte eine Rolle. Die jüngste Euro-Abwertung und die generelle Belebung der Weltkonjunktur dürften die Ausfuhren spürbar steigen lassen.

Zudem festigt sich laut IfW der Aufschwung der Industrieinvestitionen: Die Finanzierungsbedingungen der Unternehmen sind aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase im Euro-Raum nach wie vor sehr günstig, zudem zeigt die Konjunktur in den meisten früheren europäischen Krisenländern wieder nach oben. Vor diesem Hintergrund erwartet das IfW für das Jahr 2016 eine Steigerung des BIP-Wachstums in Deutschland auf 2,1 Prozent.

Quellen:

  • IfW Kiel, Weltkonjunktur im Sommer 2015 , Juni 2015
  • IfW Kiel, Deutsche Konjunktur im Sommer 2015, Juni 2015
  • Statistisches Bundesamt, Presseinformation, 13. Mai 2015

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das Wachstum des Weltmarktes für Stromversorgungen ist ungebrochen. Dem Marktforschungsunternehmen Micro-Tech Consultants zufolge soll der Gesamtmarkt im Jahr 2015 um ca. 500 Mio. US-Dollar auf 30,9 Mrd. US-Dollar wachsen. Bis 2018 prognostiziert Micro-Tech ein anhaltendes Wachstum auf 32,8 Mrd. US-Dollar.

Da FRIWO als Hersteller von Ladegeräten und Akkupacks, Stromversorgungen und LED-Treibern sowie als Anbieter von E²MS-Dienstleistungen die unterschiedlichsten Branchen bedient, ist die Entwicklung des Gesamtmarktes für FRIWO nur bedingt aussagekräftig. Insofern können auch keine konkreten Aussagen über die Marktposition der FRIWO-Gruppe gemacht werden. Wesentlich relevanter ist daher die Betrachtung einzelner Teilmärkte, welche für die künftige Entwicklung des Unternehmens ausschlaggebend sind.

Unter anderem spielt der Markt für medizinische Stromversorgungen eine große Rolle für FRIWO. Dank seines hohen technologischen Knowhows übertrifft das Unternehmen in diesem Teilmarkt schon seit vielen Jahren die gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften zur maximalen Patientensicherheit. Durch diesen wichtigen Wettbewerbsvorteil sollte das Unternehmen vom starken Marktwachstum im Medizinsegment profitieren können: Angetrieben von der stetigen Weiterentwicklung der globalen medizinischen Versorgung und dem steigenden Bedarf an Geräten für die häusliche und mobile Pflege prognostizieren die Marktexperten von Mordor Intelligence ein durchschnittliches jährliches Marktwachstum von 7,4 Prozent im Zeitraum von 2014 bis 2020. Ende 2020 soll das Gesamtvolumen des Marktes für medizinische Stromversorgungen dann etwa 1 Mrd. US-Dollar betragen.

Von stetig zunehmender Bedeutung ist auch der Markt für Ladetechnik, vor allem vor dem Hintergrund des 2014 gestarteten Geschäftsfeldes Akkupacks, in dem FRIWO als Systemanbieter auftritt. Die Kundenbasis findet sich hier vor allem in den anspruchsvollen und sich positiv entwickelnden Branchen Elektromobilität und kabellose Werkzeuge. Im Bereich der Elektromobilität stellt beispielsweise der westeuropäische Markt für E-Bikes ein sehr interessantes Segment dar. Nach der Prognose der Marktexperten von Navigant Research bildet Westeuropa nach China bereits den weltweit zweitwichtigsten Absatzmarkt für Elektrofahrräder. Mit einer erwarteten kumulierten Wachstumsrate von 12,3 Prozent pro Jahr entwickelt sich dieser Markt überdurchschnittlich stark: Ausgehend von 1,2 Millionen E-Bikes im Jahr 2014 sollen 2023 bereits über 3,3 Millionen Stück abgesetzt werden. Auch für kabellose Werkzeuge wird von den Marktforschern der Freedonia Group ein starkes Wachstum prognostiziert.

Ebenfalls nachhaltig positiv entwickelt sich der Markt für LED-Beleuchtungstechnologie: Der Marktanteil der LED-Technik im Beleuchtungssektor soll laut Goldman Sachs von rund 11 Prozent (2014) rasant bis zum Jahr 2020 auf ca. 61 Prozent steigern. Damit steigt auch der Bedarf an LED-Treibern, was FRIWO zusätzliche Absatzpotenziale bietet.

Der Markt für EMS-Dienstleistungen in Europa ist nach wie vor verhalten. Reed Electronics Research beziffert das durchschnittliche jährliche Wachstum im für FRIWO relevanten westeuropäischen Markt zwischen 2014 und 2018 auf moderate 1,4 Prozent.

Quellen:

  • Micro-Tech Consultants: Global Switching Power Supply Industry 2014
  • Mordor Intelligence: Global Medical Power Supply Market Growth, Trends & Forecasts (2014 - 2020)
  • Navigant Research: Navigant forecasts modest global annual sales growth of e-bicycles, reaching 40.3M units in 2023
  • Freedonia Group: World Power Tools to 2016
  • Goldman Sachs: Estimated LED penetration of the global lighting market from 2010 to 2020
  • Reed Electronics Research: Strategischer Ausblick für die europäische EMS-Industrie

Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum

Vorstand und Aufsichtsrat haben im zweiten Quartal wichtige Entscheidungen zur Sicherung einer langfristig leistungsfähigen Produktionsbasis im FRIWO-Konzern getroffen. Um eine eigene Produktionsstätte in Vietnam aufzubauen, wurde eine bestehende Immobilie in einem Industriepark nahe Ho Chi Minh City gemietet, in der im Laufe des ersten Halbjahres 2016 die Serienfertigung beginnen soll. Die über drei Jahre geplanten Investitionen in den Standort belaufen sich auf einen mittleren einstelligen Mio.-Euro-Betrag, von dem ein Teil bereits 2015 anfallen wird.

Der Fertigungsstandort Vietnam bietet - auch im Vergleich zu China niedrigere Arbeitskosten, eine hohe Arbeitsqualität sowie hervorragende Produktionsbedingungen in den Industrieparks. Durch das eigene Standbein in Asien wird FRIWO ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und ausbauen können, nicht zuletzt unter den Aspekten der Flexibilität in der Kapazitätssteuerung und der Sicherung der Produktqualität. Damit schafft das Unternehmen eine gute Basis für das erwartete weitere Wachstum.

Am 5. Mai 2015 beschlossen die Aktionärinnen und Aktionäre der FRIWO AG auf der ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende in Höhe von 0,13 Euro pro Aktie zu zahlen. Das entsprach einer Ausschüttungssumme von 1,0 Mio. Euro.

Umsatzentwicklung und Auftragslage

Im ersten Halbjahr 2015 steigerte FRIWO den Konzernumsatz um 9,9 Mio. Euro bzw. 17,0 Prozent auf 68,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 58,3 Mio. Euro). Wesentlichen Anteil hatte daran der Wertzuwachs des US-Dollar gegenüber dem Euro. Währungsbereinigt betrug der Erlöszuwachs 2,4 Mio. Euro bzw. 4,1 Prozent. Diese Entwicklung lag im Rahmen der Erwartungen des Vorstands.

Der Auftragseingang des Konzerns verzeichnete ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung und lag in den ersten sechs Monaten 2015 um 22 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Damit setzte sich die erfreuliche Nachfrageentwicklung der Vorjahre fort. Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 30. Juni 2015 währungsbereinigt 13,3 Prozent über dem Bestand des gleichen Vorjahresstichtags.

Auch in allen in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Regionen konnte im ersten Halbjahr ein währungsbereinigter Umsatzzuwachs verzeichnet werden. Innerhalb der Produktgruppen wurde das prozentual größte Wachstum bei Ladegeräten für Elektromobilität sowie medizinischen Stromversorgungen erreicht.

Ertragslage

Das Bruttoergebnis des Konzerns erhöhte sich von Januar bis Juni 2015 um 2,4 Mio. Euro auf 8,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 6,4 Mio. Euro). Neben dem Wertanstieg des US-Dollar gegenüber dem Euro wirkte sich dabei die Fokussierung auf Produktgruppen mit höheren Margen aus.

Die Vertriebs- und Verwaltungskosten stiegen gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 12,5 Prozent auf 5,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 5,2 Mio. Euro). Dafür zeigten sich unter anderem Mehraufwendungen für die Neuorganisation der Vertriebsstruktur verantwortlich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (3,7 Mio. Euro) und sonstigen betrieblichen Erträge (3,3 Mio. Euro) enthalten im Wesentlichen realisierte Währungsgewinne und -verluste.

Auf Basis des Umsatzanstiegs und der Margensteigerungen konnte das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach sechs Monaten um 1,4 Mio. Euro auf 2,6 Mio. Euro verbessert werden (Vorjahreszeitraum: 1,2 Mio. Euro). Die EBIT-Rendite erhöhte sich auf 3,8 Prozent (Vorjahreszeitraum: 2,0 Prozent) vom Umsatz.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (PBT) belief sich nach sechs Monaten auf 2,4 Mio. Euro und lag damit mit 1,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 0,9 Mio. Euro.

FRIWO schloss das erste Halbjahr 2015 mit einem auf 1,8 Mio. Euro deutlich verbesserten Konzernergebnis nach Steuern (Vorjahreszeitraum: 0,6 Mio. Euro).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme des FRIWO-Konzerns per 30. Juni 2015 erreichte 46,8 Mio. Euro und erhöhte sich damit gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 (44,4 Mio. Euro) um 2,4 Mio. Euro.

Auf der Aktivseite sanken die langfristigen Vermögenswerte in Summe von 9,7 Mio. Euro zum Jahresende 2014 um 0,4 Mio. Euro auf 9,3 Mio. Euro zum 30. Juni 2015.

Der Konzern tätigte Investitionen in Höhe von 0,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2015, 0,5 Mio. Euro weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Im Wesentlichen wurde in das Sachanlagevermögen am Standort in Ostbevern zur fortlaufenden Prozessoptimierung und Qualitätssicherung investiert.

Die kurzfristigen Vermögenswerte im Konzern stiegen im Stichtagsvergleich insgesamt von 34,6 Mio. Euro auf 37,5 Mio. Euro (+2,9 Mio. Euro). Wegen des größeren Geschäftsvolumens und des hohen Auftragsbestands erhöhten sich die Vorräte leicht um 0,9 Mio. Euro auf 22,4 Mio. Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen ebenfalls aufgrund des erhöhten Geschäftsvolumens im Stichtagsvergleich um 0,9 Mio. Euro auf 8,6 Mio. Euro zu.

Die liquiden Mittel stiegen um 0,9 Mio. Euro auf 4,1 Mio. Euro.

Auf der Passivseite der Bilanz verbesserte sich das Eigenkapital des Konzerns um 1,0 Mio. Euro auf 14,1 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 13,1 Mio. Euro). Dem Halbjahresgewinn von 1,8 Mio. Euro stand dabei die im zweiten Quartal erfolgte Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 1,0 Mio. Euro gegenüber.

Die Eigenkapitalquote lag mit 30,1 Prozent zum 30. Juni 2015 um 0,5 Prozentpunkte höher als zum 31. Dezember 2014 (29,6 Prozent).

Die langfristigen Schulden blieben gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2014 mit 8,6 Mio. Euro nahezu unverändert (-0,1 Mio. Euro). Die größte Einzelposition ist unverändert das Darlehen der FRIWO Gerätebau GmbH über 5,0 Mio. Euro.

Die kurzfristigen Schulden in Höhe von 24,1 Mio. Euro lagen um 1,6 Mio. Euro über dem Wert am Vergleichsstichtag.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 0,9 Mio. Euro auf 18,6 Mio. Euro. Dabei ist ebenfalls das erhöhte Geschäftsvolumen zu berücksichtigen.

Finanz- und Liquiditätslage

Der Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2,4 Mio. Euro nach einem Zufluss von 1,9 Mio. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

Das positive Konzernergebnis von 1,8 Mio. Euro und der Aufbau von Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten konnten dabei den moderaten Anstieg des Working Capitals (+0,9 Mio. Euro) kompensieren.

Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von 0,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: Mittelabfluss von 1,0 Mio. Euro).

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 1,0 Mio. Euro ist auf die im Mai getätigte Dividendenzahlung in gleicher Höhe zurückzuführen (Vorjahreszeitraum: Mittelzufluss von 1,3 Mio. Euro).

Die Zahlungsmittel des Konzerns per 30. Juni 2015 stiegen gegenüber dem Jahresbeginn um 0,9 Mio. Euro auf 4,1 Mio. Euro.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die FRIWO-Gruppe beschäftigte zum 30. Juni 2015 weltweit 342 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Trotz des höheren Geschäftsvolumens blieb die Mitarbeiterzahl aufgrund fortlaufender Produktivitätssteigerungen auf dem Niveau des Vorjahresendes (343 Personen).

Risiken und Chancen

Im Berichtszeitraum hat sich das Risikoprofil des FRIWO-Konzerns gegenüber der Darstellung im Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2014 nicht wesentlich verändert.

Gesamtaussage zur Risikosituation des Konzerns

Aus heutiger Sicht liegen dem Vorstand keine Hinweise für den konkreten Eintritt von Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, vor.

Chancen

Auch das Chancenprofil des FRIWO-Konzerns blieb im Berichtszeitraum gegenüber der Darstellung im Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2014 unverändert.

Ausblick

Der FRIWO-Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 eine positive Entwicklung. Umsatz und EBIT konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden.

Sehr erfreulich war der Auftragseingang im ersten Halbjahr, sodass FRIWO mit einem hohen Auftragsbestand in das zweite Halbjahr gegangen ist.

Aufgrund dieser Basis erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr 2015 weiterhin eine Steigerung des währungsbereinigten Umsatzes im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr.

Das Umsatzwachstum wird sich wegen weiterer Kosten für den Aufbau der eigenen Produktionsstätte in Vietnam jedoch nicht im vollen Umfang in der weiteren Ergebnisentwicklung widerspiegeln. FRIWO erwartet deshalb für das zweite Halbjahr ein EBIT deutlich unter dem Wert für die ersten sechs Monate.

Sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse oder andere Faktoren von wesentlicher negativer Tragweite eintreten, geht der Vorstand für das Gesamtjahr 2015 von einem EBIT auf Vorjahresniveau aus. Dabei sind die weiteren Auswirkungen der zum Vorjahr deutlich veränderten Währungsrelationen auf den weiteren Geschäftsverlauf von FRIWO nicht abschließend einschätzbar.

Ostbevern, im August 2015

FRIWO AG Der Vorstand

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

vom 01. Januar bis 30. Juni 2015

in T Euro 1-6/2015 1-6/2014
Umsatzerlöse 68.220 58.330
Kosten der umgesetzten Leistungen -59.406 -51.955
Bruttoergebnis vom Umsatz 8.814 6.375
Vertriebskosten -3.170 -2.625
Allgemeine Verwaltungskosten -2.637 -2.539
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.689 -589
Sonstige betriebliche Erträge 3.280 540
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2.598 1.162
Zinsertrag 1 1
Zinsaufwand -187 -262
Ergebnis vor Ertragsteuern (PBT) 2.412 901
Ertragsteuern -620 -280
Konzernergebnis 1.792 621
Ergebnis je Aktie
unverwässert und verwässert (in Euro) 0,23 0,08

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

vom 01. Januar bis 30. Juni 2015

in T Euro 1-6/2015 1-6/2014
Konzernergebnis 1.792 621
Gewinne/Verluste aus der Umrechnung ausländischer
Tochterunternehmen
138 -15
Gewinne/Verluste aus Veränderungen des beizulegenden
Zeitwerts von zu Sicherungszwecken eingesetzten
Finanzinstrumenten (Cashflow Hedges)
39 83
Latente Steuern -12 -25
Nettoergebnis aus Cashflow Hedges 27 58
Summe der im Eigenkapital erfassten Wertänderungen, die
anschließend in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert
werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind
165 43
Summe der im sonstigen Gesamtergebnis erfassten
Wertänderungen
165 43
Gesamtergebnis 1.957 664

Konzern-Kapitalflussrechnung

vom 01. Januar bis 30. Juni 2015

in T Euro 1-6/2015 1-6/2014
Konzernergebnis 1.792 621
Erfolgswirksam erfasster Steueraufwand 620 280
Erfolgswirksam erfasstes Zinsergebnis 186 261
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.016 937
Veränderung der Rückstellungen 381 310
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen 0 17
Veränderung der Vorräte -916 -281
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
übriger Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit
zuzuordnen sind
-1.144 -2.352
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
924 2.111
Gezahlte Zinsen -154 -211
Erhaltene Zinsen 1 1
Gezahlte/erhaltene Ertragsteuern -350 250
Sonstige nicht zahlungswirksame Effekte 79 -5
Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit 2.435 1.939
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des
Sachanlagevermögens / immateriellen Anlagevermögens
0 12
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -67 -79
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -459 -926
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -526 -993
Gezahlte Dividenden -1.001 0
Tilgung/Aufnahme von kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten (netto)
-4 1.338
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.005 1.338
Nettoveränderung der Zahlungsmittel 904 2.284
Zahlungsmittel zum Jahresbeginn 3.235 1.193
Zahlungsmittel zum Halbjahresende 4.139 3.477

Konzern-Bilanz

zum 30. Juni 2015

Aktiva

in T Euro 30.06.2015 31.12.2014
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 279 309
Sachanlagen 8.740 9.141
Latente Steuern 274 286
9.293 9.736
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 22.420 21.504
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.639 7.683
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.947 1.914
Forderungen aus Ertragsteuern 31 98
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 366 212
Zahlungsmittel 4.139 3.235
37.542 34.646
Summe Aktiva 46.835 44.382

Konzern-Bilanz

zum 30. Juni 2015

Passiva

in T Euro 30.06.2015 31.12.2014
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 20.020 20.020
Kapitalrücklage 2.002 2.002
Gewinnrücklagen -8.278 -9.069
Sonstige Rücklagen 356 191
14.100 13.144
Langfristige Schulden
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.000 5.000
Rückstellungen für Pensionen 3.298 3.366
Sonstige langfristige Rückstellungen 326 367
8.624 8.733
Kurzfristige Schulden
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 936 414
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.615 17.650
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.907 2.732
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 282 76
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 2.371 1.629
24.111 22.505
Schulden 32.735 31.238
Summe Passiva 46.835 44.382

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Sonstige
Rücklagen
in T Euro Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Währungsum-
rechnung
Cashflow Hedges Konzerneigenkapital
Stand am 31.12.2013 20.020 2.002 -10.925 72 -149 11.020
Konzernergebnis 621 621
Sonstiges
Konzernergebnis
-15 58 43
Konzern-Gesamtergebnis 621 -15 58 664
Stand am 30.06.2014 20.020 2.002 -10.304 57 -91 11.684
Stand am 31.12.2014 20.020 2.002 -9.069 218 -27 13.144
Konzernergebnis 1.792 1.792
Sonstiges
Konzernergebnis
138 27 165
Konzern-Gesamtergebnis 1.792 138 27 1.957
Dividendenzahlung -1.001 -1.001
Stand am 30.06.2015 20.020 2.002 -8.278 356 0 14.100

Konzernanhang für das erste Halbjahr 2015

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2015, der unter Zugrundelegung des International Accounting Standard (IAS) 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt wurde, wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie für den Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2014, der in Übereinstimmung mit den International Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen aufgestellt wurde.

Abweichungen zu den im Geschäftsjahr 2014 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bilden die seit dem Geschäftsjahr 2015 verpflichtend anzuwendenden neuen bzw. überarbeiteten internationalen Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS. Diese erstmalig anzuwendenden IFRS-Standards und – Interpretationen, die keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind ausführlich im Konzernanhang zum 31. Dezember 2014 beschrieben.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis ist um die im Juni 2015 gegründete FRIWO Vietnam Co., Ltd erweitert worden und umfasst nunmehr zwei inländische und zwei ausländische Gesellschaften.

Segmentberichterstattung

Segmentinformationen

in T Euro Deutschland Übriges
Europa
Asien Übrige Geschäfts
aktivitäten
Sonstige
Segmente
Summe
Überleitung Konzern
1-6/2015
Umsatzerlöse 30.924 24.572 9.423 3.301 0 68.220 0 68.220
Abschreibungen 561 311 76 67 1 1.016 0 1.016
Operatives
Ergebnis
1.487 1.242 667 66 -455 3.007 0 3.007
1-6/2014
Umsatzerlöse 27.736 20.937 7.513 2.144 0 58.330 0 58.330
Abschreibungen 553 274 62 47 1 937 0 937
Operatives
Ergebnis
358 1.238 138 191 -714 1.211 0 1.211

Überleitung des Segmentergebnisses

in T Euro 1-6/2015 1-6/2014
Operatives Ergebnis
Operatives Ergebnis der berichtspflichtigen Segmente 3.007 1.211
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge -409 -49
Zinsertrag 1 1
Zinsaufwendungen -187 -262
Ertragsteuern -620 -280
Konzernergebnis 1.792 621

Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten

Bei dem im Anhang des Geschäftsjahres 2014 erwähnten Verfahren im Zusammenhang mit der Beendigung eines Handelsvertretervertrags hat sich die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Inanspruchnahme aus diesem Verfahren gegenüber der Einschätzung zum Ende des Vorjahres zu Ungunsten von FRIWO verändert. Der Vorstand hat dieser Veränderung durch Bildung einer Rückstellung Rechnung getragen.

Angaben zu Finanzinstrumenten

Die nachfolgende Tabelle zeigt Buchwerte und beizulegende Zeitwerte sämtlicher im Konzernzwischenabschluss erfassten Finanzinstrumente sowie die Zuordnung der Aktiva und Passiva bzw. von Teilen der Bilanzposten auf die Bewertungskategorien nach IAS 39.

Aktiva Bewertung
nach IAS 39 zu
in T Euro 30.06.2015
Buchwert
Kategorie nach IAS 39 Anschaffungs-
kosten
Fair Value Klassen nach IFRS 7 Fair Value 30.06.2015
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
8.639 LaR 8.639 AC 8.639
Zahlungsmittel 4.139 LaR 4.139 AC 4.139
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.947 LaR 1.947 AC 1.947

Davon: Aggregiert nach

Bewertungskategorien gem. IAS 39

Darlehen und Forderungen 14.725 LaR 14.725
-------------------------- -------- -- ------------ -- -- --
Passiva Bewertung
nach IAS 39 zu
in T Euro 30.06.2015
Buchwert
Kategorie nach IAS 39 Anschaffungs-
kosten
Fair Value Klassen nach IFRS 7 Fair Value 30.06.2015
Langfristige Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
5.000 FLaAC 5.000 AC 5.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
18.615 FLaAC 18.615 AC 18.615
Kurzfristige Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
0 FLaAC 0 AC 0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.907
davon Derivate mit Hedgebeziehung 0 0 FV 0
davon sonstige Finanzinstrumente 1.907 FLaAC 1.907 AC 1.907

Davon: Aggregiert nach

Bewertungskategorien gem. IAS 39

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 25.522 FLaAC 25.522

Aktiva Bewertung
nach IAS 39 zu
in T Euro 31.12.2014
Buchwert
Kategorie nach IAS 39 Anschaffungs-
kosten
Fair Value Klassen nach IFRS 7 Fair Value 31.12.2014
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
7.683 LaR 7.683 AC 7.683
Zahlungsmittel 3.235 LaR 3.235 AC 3.235
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.914 LaR 1.914 AC 1.914

Zum 31. Dezember 2014 stellen sich die Werte wie folgt dar:

Davon: Aggregiert nach

Bewertungskategorien gem. IAS 39
Darlehen und Forderungen 12.832 LaR 12.832
Passiva Bewertung
nach IAS 39 zu
in T Euro 31.12.2014
Buchwert
Kategorie nach IAS 39 -
Anschaffungs
kosten
Fair Value Klassen nach IFRS 7 Fair Value 31.12.2014
Langfristige Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
5.000 FLaAC 5.000 AC 5.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
17.596 FLaAC 17.596 AC 17.596
Kurzfristige Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
4 FLaAC 4 AC 4
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 2.732
davon Derivate mit Hedgebeziehung 39 39 FV 39
davon sonstige Finanzinstrumente 2.693 FLaAC 2.693 AC 2.693

Davon: Aggregiert nach Bewertungskategorien gem. IAS 39

Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 25.293 FLaAC 25.293

Aufgrund der kurzen Laufzeit entsprechen die Buchwerte der zu den Stichtagen ausgewiesenen Zahlungsmittel, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten näherungsweise den beizulegenden Zeitwerten.

Gemäß IFRS 13 wird bei der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) eine hierarchische Einstufung vorgenommen. Diese umfasst drei Stufen:

Stufe 1 Bewertung anhand von auf aktiven Märkten verwendeten (nicht
berichtigten) Marktpreisen für identische Vermögenswerte oder Schulden
Stufe 2 Bewertung anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente oder
anhand von Bewertungsmodellen, die auf am Markt beobachtbaren Input
Parametern basieren
Stufe 3 Bewertung anhand von Bewertungsmodellen mit signifikanten, nicht am
Markt beobachtbaren Input-Parametern

Zum 30. Juni 2015 hielt der Konzern keine zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumente:

Im Berichtszeitraum erfolgten keine Umgliederungen zwischen Bewertungen der einzelnen Stufen.

Zum 31. Dezember 2014 stellten sich die Werte wie folgt dar:

in T Euro 31.12.2014 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
(Passiva)
Derivate mit Hedgebeziehung
(Zinsswap)
39 0 39 0

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen bzw. Unternehmen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

Dividende

Die ordentliche Hauptversammlung der FRIWO AG am 5. Mai 2015 hat beschlossen, aus den im Jahresabschluss der FRIWO AG zum 31. Dezember 2014 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 1,9 Mio. Euro eine Dividende von 0,13 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie, somit insgesamt 1,0 Mio. Euro auszuschütten und den verbleibenden Rest von 0,9 Mio. Euro in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

Prüferische Durchsicht

Der vorliegende Konzernzwischenabschluss wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Sonstige Angaben

Die Cardea Holding GmbH, Grünwald, eine Tochter der VTC Industrieholding GmbH & Co. KG, München, ist mehrheitlich an der FRIWO AG beteiligt. Der Konzernabschluss der FRIWO AG wird in den Konzernabschluss der VTC Industrieholding einbezogen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."

Martin Schimmelpfennig Lothar Schwemm Vorstand Vorstand

Termine und Adressen

Finanzkalender 2015

Zwischenmitteilung im 2. Halbjahr 2015 11. November 2015
Finanzkalender 2016
Geschäftsbericht 2015 29. März 2016
Zwischenmitteilung im 1. Halbjahr 2016 10. Mai 2016
Hauptversammlung 2016 11. Mai 2016
Halbjahresbericht 2016 10. August 2016
Zwischenmitteilung im 2. Halbjahr 2016 09. November 2016

Adressen

FRIWO AG WKN 620 110 D-48346 Ostbevern Deutschland

Tel.: +49 (0) 25 32 / 81 - 0 Fax: +49 (0) 25 32 / 81 - 129

E-Mail: [email protected] Internet: http://www.friwo-ag.de

Ansprechpartnerin Frau Britta Wolff Tel.: +49 (0) 25 32 / 81 - 118 Fax: +49 (0) 25 32 / 81 - 129 E-Mail: [email protected]

Von-Liebig-Straße 11 ISIN DE 0006201106 CEA