Earnings Release • Mar 9, 2000
Earnings Release
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Ad-hoc | 9 March 2000 07:34
Ad hoc-Service: Fresenius Medical Care
Ad-hoc Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. —————————————————————————— Fresenius Medical Care AG bleibt auch 1999 auf Erfolgskurs Umsatz wächst um 10%, Jahresüberschuß steigt um 30% Fresenius Medical Care steigerte 1999 den Umsatz mit Dialyse-Produkten und Dialyse-Dienstleistungen um 10% auf 3,840 Milliarden Dollar (1998: 3,506 Milliarden Dollar). Der Cash-flow vor Steuern (EBITDA) stieg 1999 bereinigt um die außerordentlichen OIG-Aufwendungen um 10% auf 844 Millionen Dollar (1998: 768 Millionen Dollar). Das operative Ergebnis (EBIT) steigerte Fresenius Medical Care um 15% auf 560 Millionen Dollar. Die EBIT-Marge stieg gegenüber dem Vorjahr von 13,9% auf 14,6%. Den Jahresüberschuß steigerte Fresenius Medical Care im Kerngeschäft um knapp 30% auf 170 Millionen Dollar (Vorjahr: 132 Millionen Dollar). Der Gewinn je Aktie nahm von 1,62 Dollar bzw. 0,54 Dollar je American Depositary Receipt (ADR) um 33% auf 2,15 Dollar je Aktie bzw. 0,72 Dollar je ADR zu. Unter Berücksichtigung des außerordentlichen OIG- Aufwandes von 601 Millionen Dollar vor Steuern (419 Millionen Dollar nach Steuern) lag der EBIDTA bei 243 Millionen Dollar und der EBIT bei einem Verlust von 41 Millionen Dollar. Der Jahresfehlbetrag für 1999 lag nach diesem außerordentlichen Aufwand bei 249 Millionen Dollar, das Ergebnis je Aktie dementsprechend bei einem Verlust von 3,15 Dollar oder 1,05 Dollar je ADR. Dividendenerhöhung geplant Die Fresenius Medical Care AG plant, für das Geschäftsjahr 1999 eine Dividende in Höhe von Euro 0,69 pro Stammaktie (1998: Euro 0,59) und von Euro 0,75 pro Vorzugsaktie (1998: Euro 0,64) zu zahlen. Stimmt die Hauptversammlung am 30. Mai 2000 zu, wird der Gesamtumfang der Dividendenzahlung 55 Millionen Euro betragen, cirka 33% des bereinigten Ergebnisses nach Steuern in Höhe von 170 Millionen Dollar. Free Cashflow steigt um 49% Die Investitionen des Konzerns beliefen sich 1999 auf insgesamt 271 Millionen Dollar. Auf Akquisitionen entfielen dabei 111 Millionen Dollar und auf Investitionen in Sachanlagen 160 Millionen Dollar. Sämtliche Akquisitionen konnte Fresenius Medical Care aus dem freien Cashflow finanzieren, der im Vergleich zum Vorjahr um 49% auf 202 Millionen Dollar stieg. 1998 hatte das Unternehmen im Zusammenhang mit einem umfangreichen Akquisitionsprogramm einen Investitionsaufwand in Höhe von insgesamt 423 Millionen Dollar. Ausblick Fresenius Medical Care wird sich auch künftig in der Entwicklung neuer Produkte und für die weitere Verbesserung der Behandlungstherapien für Patienten mit chronischem Nierenversagen engagieren. In den kommenden Jahren wird die Zahl der zur Zeit weltweit registrierten 920.000 Dialyse-Patienten um 7-9% pro Jahr anwachsen. Mit dem weltweit größten Netzwerk aus rund 1.090 Dialyse-Kliniken (+9%) und dem Know-how als führender Anbieter von Dialyse-Produkten verfügt Fresenius Medical Care über eine hervorragende Ausgangsbasis, die international führende Position auszubauen und das Ergebnis weiterhin überproportional zu steigern. Weltweit betreut das Unternehmen knapp 80.000 Patienten (+8% gegenüber Vorjahr) mit chronischem Nierenversagen. Am Stammkapital der Fresenius Medical Care AG ist die Fresenius AG (WKN 578 560, 578 563) mehrheitlich beteiligt. Fresenius Medical Care AG Der Vorstand Bad Homburg v.d.H., den 9. März 2000 Ende der Mitteilung
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