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Formycon AG Audit Report / Information 2013

Jun 25, 2014

4521_10-k_2014-06-25_4e6f190b-57af-4966-b8e6-01cd43ff88a8.pdf

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Formycon AG

Bericht über die Prüfung des

J A H R E S A B S C H L U S S E S

zum

  1. Dezember 2013

Inhaltsübersicht

============

Bericht

======

A. Prüfungsauftrag Seite 1 -
2
B. Stellungnahme zur Lagebeurteilung des Vorstandes " 2 -
4
I. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf " 2 -
4
II. Feststellungen gemäß § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB
(Redepflicht)
" 5
III. Zusammenfassung der übrigen Prüfungsergebnisse " 5
C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung " 5 - 8
I.
Gegenstand der Prüfung
" 5 - 6
II. Art und Umfang der Prüfungsdurchführung " 6 - 8
III. Lagebericht " 8
D. Feststellungen zur Rechnungslegung " 8 - 10
I.
Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen
" 8
- 9
II. Jahresabschluss " 9 - 10
III. Lagebericht " 10
E. Stellungnahme zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses " 10 - 11
I
Wesentliche Bewertungsgrundlagen und wesentliche
Änderungen in den Bewertungsgrundlagen
" 10 - 11
II. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses " 11
F. Wirtschaftliche Verhältnisse " 11 - 18
I.
Grundlagen
" 11
II. Vermögens- und Finanzlage " 12 - 16
1. Vermögenslage " 12 – 13
2. Kapitalflussrechnung " 14
3. Liquiditätslage " 15
4. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen " 16
III. Ertragslage " 17 - 18
G. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und
Schlussbemerkung
" 19 - 20

Anlagen

  • ======
  • Anlage 1: Bilanz zum 31. Dezember 2013
  • Anlage 2: Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. 31.12.2013
  • Anlage 3: Anlagenspiegel
  • Anlage 4: Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2013
  • Anlage 5: Lagebericht
  • Anlage 6: Rechtliche Verhältnisse
  • Anlage 7: Erläuterungsbericht zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013
  • Anlage 8: Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2002

B e r i c h t über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013 der Formycon AG Planegg

======================

A. Prüfungsauftrag

In der Hauptversammlung der

Formycon AG

(nachstehend auch "Gesellschaft" genannt) wurde ich zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 gewählt. Daraufhin hat mir der Aufsichtsrat den Auftrag erteilt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 unter Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften und der Satzung unter Einbeziehung der Buchführung nach Maßgabe der Vorschriften der §§ 316 ff. HGB zu prüfen. Ich habe den Prüfungsauftrag am 16. August 2013 angenommen

Im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses wurde ich beauftragt, weitergehende, gesetzlich nicht geforderte Aufgliederungen und Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses abzugeben. Ich habe diese ergänzenden Aufgliederungen und Erläuterungen in den Anlagen 6 und 7 diesem Bericht beigefügt.

Ergänzend wurde ich damit beauftragt, in diesen Prüfungsbericht eine betriebswirtschaftliche Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aufzunehmen. Diese Analyse wurde im Abschnitt F dieses Berichtes eingefügt.

Dieser Prüfungsbericht wurde nach den Grundsätzen des IDW Prüfungsstandards 450 erstellt.

Ich bestätige nach Maßgabe der Vorschrift des § 321 Abs. 4 a HGB, dass ich bei meiner Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet habe.

Dem Auftrag liegen die als Anlage 8 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2002 zu Grunde. Die Höhe meiner Haftung bestimmt sich nach § 323 Abs. 2 HGB. Im Verhältnis zu Dritten ist Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen maßgebend.

Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatte ich den vorliegenden Bericht, dem der geprüfte Jahresabschluss als Anlagen 1 (Bilanz zum 31. Dezember 2013), 2 (Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013), 3 (Entwicklung des Anlagevermögens), 4 (Anhang) und 5 (Lagebericht) beigefügt sind.

Der Bericht enthält vorweg eine Stellungnahme zur Beurteilung der Lage der Gesellschaft durch den Vorstand, Ausführungen und Feststellungen nach § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB (sog. Redepflicht) sowie eine Zusammenfassung der übrigen Prüfungsergebnisse und den aufgrund der Prüfung erteilten Bestätigungsvermerk (Abschnitt G). Die Prüfungsdurchführung und die Prüfungsergebnisse im Einzelnen sind in den Abschnitten C bis E dargestellt.

Der Prüfungsbericht ist an die geprüfte Gesellschaft gerichtet.

B. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der Geschäftsführung

I . Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach Maßgabe der Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches. Nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften braucht kein Lagebericht erstellt zu werden. Der Vorstand hat freiwillig einen Lagebericht erstellt, der die folgenden wesentlichen Aussagen zur wirtschaftlichen Lage und zum Geschäftsverlauf enthält:

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 ihr Geschäftsmodell, welches im Jahre 2012 auf die Entwicklung von biopharmazeutischen Nachahmerprodukten (sog. Biosimilars) ausgerichtet wurde, weiter konsequent und sehr erfolgreich umgesetzt. Infolge der erfolgreichen und deutlich früher als geplanten Auslizensierung des ersten Entwicklungsprojektes noch im Dezember 2013 hat sich die Gesellschaft eine sehr gute Ausgangsposition für eine weitere positive Geschäftsentwicklung geschaffen. Die Ergebnisse der erfolgten Auslizensierung werden sich im Geschäftsjahr 2014 niederschlagen.

Im Monat April des Jahres 2013 wurde Herr Dr. Carsten Brockmeyer als Vorsitzender des Vorstandes der Gesellschaft berufen. Herr Dr. Brockmeyer ist eine der weltweit führenden Experten für Biosimilar-Produkte.

Ferner wurden im Monat November des Jahres 2013 Herr Dr. Gerhard Schaefer, ehemals Head Global Product and Business Development bei Sandoz International, und Herr Simon Sturge, vormals Corporate Senior Vice President bei Boehringer Ingelheim, in den Beirat berufen.

Die Gesellschaft ist auf die Entwicklung von Biosimilars, den kostengünstigen Folgeprodukten von komplexen, biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln, spezialisiert. Aufgrund der steigenden Zulassung biotechnologisch hergestellter Arzneimittel (ca. + 12 bis +15 % pro Jahr) steigt auch der Markt für Biosimilars. Nach Maßgabe qualifizierter Schätzungen dürfte das Gesamtvolumen im Jahr 2020 mehr als US-\$ 15 Mrd. betragen. Entsprechend groß ist das Interesse der namhaften Pharmaunternehmen an diesen Produkten.

Im Gegensatz zu den Nachahmerpräparaten von herkömmlichen, chemisch synthetisierten Wirkstoffen ist die Entwicklung von Biosimilars sehr aufwendig und stellt hohe Anforderungen an das Wissen und die Erfahrung der Teams. Formycon AG ist weltweit eines der wenigen Unternehmen, die die Expertise zur Entwicklung von Biosimilars, auch für die hochregulierten Märkte wie Europa, USA und Japan, besitzen. Die Gesellschaft nimmt in diesem innovativen und anspruchsvollen Markt eine eindeutige Vorreiterrolle ein.

Formycon AG hat derzeit zwei Projekte in der Entwicklung.

Eines konnte, wie zuvor dargelegt, im Dezember 2013 erfolgreich an die Santo Holding GmbH auslizensiert werden. Im Auftrag der Santo Holding (Deutschland) GmbH der Familie Strüngmann, der Gründer- und ehemaligen Inhaberfamilie des Generikaherstellers HE-XAL, wird Formycon AG das erste Entwicklungsprojekt zur Marktreife bringen. Es ist davon auszugehen, dass sich aus dieser Auslizensierung erfolgsabhängige Zahlungsströme im mittleren dreistelligen Millionenbereich in den kommenden Jahren ergeben werden. Hierdurch wird es Formycon AG ermöglicht, den Ausbau der eigenen Produktpipeline früher als geplant zu realisieren.

Formycon AG ist aufgrund der beachtenswerten Investorenstruktur und auch wegen der erfolgreichen ersten Auslizensierung eines der wenigen unabhängigen Unternehmen, die im aussichtsreichen Markt der Biosimilars agieren können. Infolge der nennenswerten Expertise der Wissenschaftler und des Managements wie auch der integrierten Entwicklungsprozesse ist die Gesellschaft in der Entwicklung von Biosimilars ein präferierter Partner für namhafte pharmazeutische Unternehmen.

Zum 31.12.2013 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von T-€ 13.928 aus, dies entspricht einer Eigenkapitalquote von mehr als 80% bezogen auf die Bilanzsumme. Die Verlustvorträge sowie der Jahresfehlbetrag des Jahres 2013 betragen in Summe T-€ 12.946. Dieser Betrag ist bei der vorstehend genannten Höhe des Eigenkapitals bereits abgezogen.

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung im Monat Februar 2013 wurde das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer Aktien um T-€ 2.117 auf T-€ 7.199 erhöht, in die Kapitalrücklage wurden T-€ 5.294 eingestellt. Eine weitere Kapitalerhöhung wurde im Monat April 2013 aus genehmigtem Kapital durchgeführt. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde dabei um T-€ 171 auf T-€ 7.370 erhöht, in die Kapitalrücklage wurden T-€ 426 eingestellt. Anfang des Monats Dezember 2013 erfolgte eine weitere Kapitalerhöhung, das Grundkapital wurde um T-€ 1.257 auf T-€ 8.627, die Kapitalrücklage um T-€ 8.171 auf T-€ 18.248.

Die Tochtergesellschaft mit der neuen Firma "Formycon Services GmbH" wird künftig Entwicklungsdienstleistungen für Pharma- und Biotechnologieunternehmen anbieten. Es ist damit zu rechnen, dass dieses Geschäftsmodell zeitnah profitabel betrieben werden kann.

Vorgelegt wurde vom Vorstand eine Ergebnisplanung sowohl der Formycon AG als auch konsolidiert der Formycon AG und Formycon Services GmbH bis zum Jahre 2017. Nach Maßgabe dieser Planungsrechnung, die von mir geprüft wurde und als plausibel und folgerichtig angesehen wird, dürften sowohl Formycon AG als auch die Unternehmensgruppe nach heutigem Kenntnisstand ab dem Jahre 2014 Jahresüberschüsse ausweisen.

Die Beurteilung der Lage der Gesellschaft ist plausibel und folgerichtig abgeleitet. Nach dem Ergebnis meiner Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Lagebeurteilung dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend. Die Prüfung hat keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet ist.

II. Feststellungen gemäß § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB (Redepflicht)

Unrichtigkeiten oder Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften sowie Tatsachen, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können oder die schwerwiegenden Verstöße des Vorstandes oder von Arbeitnehmern darstellen, habe ich bei Durchführung meiner Prüfung nicht festgestellt.

III. Zusammenfassung der übrigen Prüfungsergebnisse

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde ordnungsgemäß aus den Konten der Gesellschaft entwickelt. Die Vermögens- und Schuldposten sind ausreichend nachgewiesen und richtig und vollständig erfasst. Sie sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung angesetzt und bewertet. Ausweis und Gliederung entsprechen der Vorschriften für Kapitalgesellschaften.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist gekennzeichnet durch die Funktion der Gesellschaft als Biotechnologie Unternehmen. Die Gesellschaft hat kein Grundvermögen.

Im Geschäftsjahr 2013 erlitt die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von € 7.767.401,94.

C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

I. Gegenstand der Prüfung

Gegenstand meiner Prüfung war der Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung der Formycon AG, Planegg, für das zum 31. Dezember 2013 endende Geschäftsjahr. Die Buchführung, die Aufstellung von Jahresabschluss nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die mir erteilten Aufklärungen und Nachweise liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung unter Einbeziehung der Buchführung und der mir erteilten Aufklärungen und Nachweise ein Urteil über den Jahresabschluss abzugeben.

Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder den Lagebericht ergeben.

Die Beurteilung der Angemessenheit des Versicherungsschutzes, insbesondere ob alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand des mir erteilten Auftrages zur Jahresabschlussprüfung.

II. Art und Umfang der Prüfungsdurchführung

Bei der Durchführung der Jahresabschlussprüfung habe ich die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Im Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für mein Prüfungsurteil bildet.

Auf der Grundlage eines risiko- und systemorientierten Prüfungsansatzes habe ich zunächst eine unter Nutzung einer Prüfungssoftware eine Prüfungsstrategie erarbeitet. Diese basiert auf einer Einschätzung des Unternehmensumfeldes, Auskünfte des Vorstandes über die wesentlichen Ziele, Strategien und Geschäftsrisiken, analytischen Prüfungshandlungen zur Einschätzung von Prüfungsrisiken und zur vorläufigen Beurteilung der Lage der Gesellschaft, einer vorläufigen Einschätzung des Risikos wesentlicher falscher Angaben im Jahresabschluss oder Lagebericht aufgrund von Unrichtigkeiten und Verstöße sowie einer grundsätzlichen Beurteilung des internen Kontrollsystems (IKS) und Risikomanagements der Gesellschaft zur Festlegung von Prüfungsschwerpunkten wurden daraufhin kritische Prüfungsziele identifiziert. In diesem Prüfungsprogramm sind der Ansatz und die Schwerpunkte der Prüfung sowie die Art und der Umfang der Prüfungshandlungen festgelegt. Dabei wird auch die zeitliche Abfolge der Prüfung geplant.

Die im Einklang mit meiner Prüfungsstrategie identifizierten kritischen Prüfungsziele führten zu folgenden Schwerpunkten der Prüfung:

  • Prüfung des Prozesses der Jahresabschlusserstellung und Rechnungswesen
  • Prüfung der Saldovorträge
  • Vollständigkeit und Bewertung der Rückstellungen
  • Prüfung des Anlagevermögens
  • Plausibilität der prognostischen Angaben der Ergebnisplanung und des Lageberichtes.

Ausgehend von einer Beurteilung des IKS habe ich bei der Festlegung der weiteren Prüfungshandlungen die Grundsätze der Wesentlichkeit beachtet. Sowohl die analytischen Prüfungshandlungen als auch die Einzelfallprüfungen wurden daher nach Art und Umfang unter Berücksichtigung der Bedeutung der Prüfungsgebiete und der Organisation des Rechnungswesens in ausgewählten Stichproben durchgeführt. Die Stichproben wurden so ausgewählt, dass sie der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses Rechnung tragen und es ermöglichen, die Einhaltung der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften ausreichend zu prüfen.

Neben der Erfassung und Prüfung der allgemeinen angaben zum Rechnungswesen und Organisation des rechnungslegungsbezogenen IKS haben wir Funktionsprüfungen des internen Kontrollsystems vorgenommen.

Dabei habe ich u.a. Verträge, Saldenlisten, Steuererklärungen und sonstige Bestandsnachweise eingesehen. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden durch Kontoauszüge der Kreditinstitute nachgewiesen.

Für die Finanzbuchhaltung bedient sich die Gesellschaft der elektronischen Datenverarbeitung nach dem System "Navision", die Lohnbuchführung wird außer Haus abgewickelt.

Ich habe die Prüfung in den Monaten März und April des Jahres 2014 bis zum 4. April 2014 durchgeführt.

Alle von mir erbetenen Aufklärungen und Nachweise sind erteilt worden.

Der Vorstand hat in der berufsüblichen Vollständigkeitserklärung schriftlich bestätigt, dass in der Buchführung, im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 für das Geschäftsjahr 2013 alle bilanzierungspflichtigen Vermögenswerte, Verpflichtungen, Wagnisse und Abgrenzungen berücksichtigt, sämtliche Aufwendungen und Erträge enthalten und alle erforderlichen Angaben gemacht sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nach dieser Erklärung nicht ergeben und sind mir bei meiner Prüfung nicht bekannt geworden. Zudem wurde versichert, dass Gesetzesverstöße, die Bedeutung für den Inhalt des Jahresabschlusses oder für die Fortführung des Unternehmens haben können, nicht bestanden.

III. Lagebericht

Der Lagebericht des Vorstandes entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Er steht im Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von mir bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft.

Meine Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind und dass die Angaben nach § 289 Abs. 2 HGB vollständig und zutreffend sind.

Der Lagebericht entspricht den Grundsätzen einer getreuen Rechenschaft und steht im Einklang mit dem Jahresabschluss.

D. Feststellungen zur Rechnungslegung

I. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Für die Finanzbuchhaltung bedient sich die Gesellschaft der elektronischen Datenverarbeitung nach dem System "Navision".

Der Kontenplan ist übersichtlich gestaltet und entspricht den Anforderungen der Gesellschaft, er ist für die besonderen Zwecke der Gesellschaft ausgestaltet und übersichtlich gegliedert.

Das Belegwesen ist übersichtlich geordnet.

Die Zahlen der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2013 wurden ordnungsgemäß in das Rechenwerk übernommen.

Die Konten und Journale sind übersichtlich und zeitgerecht geführt, sämtliche geprüften Buchungsvorfälle konnten ordnungsgemäß belegt werden. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2013 ist zutreffend aus den Büchern der Gesellschaft entwickelt worden.

Der Bestand an Sachanlagen wird in einer Anlagenkartei ordnungsgemäß fortgeschrieben. Zum Jahresende wurde der fortgeschriebene Bestand zu einem Anlagennachweis zusammengefasst.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten sind durch Saldenlisten belegt. Die ausgewiesenen Salden zu verbundenen Unternehmen wurden zum 31. Dezember 2013 abgestimmt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind durch Kontoauszüge der Kreditinstitute nachgewiesen.

Der Nachweis der übrigen Vermögens- und Schuldposten wurde durch Belege, Bücher, Verträge, Rechnungen, Steuerbescheide sowie durch sonstige Unterlagen erbracht.

Die Bücher der Gesellschaft sind ordnungsgemäß geführt. Die Belegfunktion ist erfüllt. Die Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen nach meinen Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften.

II. Jahresabschluss

Der zur Prüfung vorgelegte Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des Gesellschaftsvertrages unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2013 sind die Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften (§ 264 HGB) über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zutreffend angewendet worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bücher der Gesellschaft sind zutreffend mit den von mir geprüften Zahlen der Vorjahresbilanz eröffnet und der Jahresabschluss ist zutreffend aus dem Inventar und der Buchführung ermittelt worden.

Die Vermögens- und Schuldposten sowie die Aufwendungen und Erträge sind den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zutreffend zugeordnet worden. Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften (§ 264 HGB) und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

Alle sonstigen gesetzlich geforderten Einzelangaben sind zutreffend.

Der Anhang enthält sämtliche vorgeschriebenen Angaben.

Der Jahresabschluss vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen wurden nicht vorgenommen.

III. Lagebericht

Der Lagebericht des Vorstandes entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss sowie mit den von mir bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen. Er vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft. Meine Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass im Lagebericht die wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind und dass die Angaben nach § 289 Abs. 2 HGB vollständig und zutreffend sind.

E. Stellungnahme zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

I. Wesentliche Bewertungsgrundlagen und wesentliche Änderungen in den Bewertungsgrundlagen

Wesentliche Bewertungsgrundlagen nach Maßgabe der Vorschrift des § 321 Abs. 2 Satz 4 HGB umfassen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte wurden in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften ausgeübt. Die einzelnen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Ausübung von Wahlrechten sind im Anhang angegeben.

II. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft hat im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 die Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte vollständig in Übereinstimmung mit dem Vorjahr ausgeübt.

In Gesamtwürdigung der zuvor beschriebenen Bewertungsgrundlagen und sachverhaltsgestaltenden Maßnahmen bin ich der Überzeugung, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

F. Wirtschaftliche Verhältnisse

I. Grundlagen

Die rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Verhältnisse sind in Anlage 5 dargestellt.

Die Entwicklung der Jahresfehlbeträge der letzten fünf Jahre zeigt die nachstehende Tabelle:

Jahr
2009 -191.092,78
2010 -1.009.048,67
2011 -1.289.578,14
2012 -2.395.237,08
2013 -7.767.401,94

Der Vorstand geht für das Geschäftsjahr 2014 von einem positiven Ergebnis aus.

Die zum 31.12.2013 vertragsgemäß noch zu leistenden künftigen Leasingraten betragen insgesamt € 182.496,58.

Im Durchschnitt des Jahres 2013 belief sich der Personalbestand auf 38 Mitarbeiter.

II. Vermögens- und Finanzlage

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist grundsätzlich durch ihre Funktion als Unternehmen des Biopharmazeutischen Bereiches mit hohen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen gekennzeichnet. Im Folgenden werden die wesentlichen Sachverhalte, die sich in der Bilanz als Vermögensrechnung niedergeschlagen haben, dargestellt.

Im Wesentlichen ist die Vermögenslage der Gesellschaft gekennzeichnet als ein forschungsund entwicklungsintensives Unternehmen mit erheblichen vorlaufenden Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Das Anlagevermögen hat sich um T-€ 958 vermindert, wesentlich hierfür waren die laufenden Abschreibungen im Geschäftsjahr 2013, nachdem nahezu das gesamte Anlagevermögen im Geschäftsjahr 2012 käuflich erworben wurde.

Bemerkenswert sind zudem die Steigerungen der Wertpapiere des Umlaufvermögens (T-€ 9.500) sowie der Guthaben bei Kreditinstituten (T-€ 668), diese sind durch die Anfang Dezember 2013 durchgeführte Kapitalerhöhung bedingt.

Die Rückstellungen haben sich um T-€ 423 auf T-€ 493 erhöht, wesentlich hierfür war die Bildung von Rückstellungen für Tantiemezahlungen von T-€ 340.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um T-€ 612 infolge einer vereinbarten Zahlung der gegenüber der SCIL Technologies bestehenden Verbindlichkeit.

Das Eigenkapital beläuft sich zum 31.12.2013 auf T-€ 13.928, es macht 81,3 % der Bilanzsumme aus.

Entwicklung der Bilanzstruktur

======================

2013 2012 Veränderungen
Aktiva: T-€ % T-€ % T-€
A. Anlagevermögen
Immaterielle Anlagewerte
Sachanlagen
Finanzanlagen
1.556
2.987
1.693
9,1
17,4
9,9
1.792
3.745
1.657
23,5
49,0
21,7
-
-
+
236
758
36
6.236 36,4 7.194 94,2 - 958
B. Umlaufvermögen
Vorräte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen an verbundene Unternehmen
Sonstige Vermögensgegenstände
Wertpapiere
Liquide Mittel
274
0
0
222
9.500
881
1,6
0,0
0,0
1,3
55,5
5,1
82
24
2
123
0
213
1,1
0,3
0,0
1,6
0,0
2,8
+
-
-
+
+
+
192
24
2
99
9.500
668
10.877 63,5 444 5,8 + 10.433
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7 0,1 2 0,0 + 5
Insgesamt 17.120 100,0 7.640 100,0 + 9.480
Passiva:
A. Eigenkapital
Grundkapital
Kapitalrücklage
Verlustvortrag
Jahresfehlbetrag
8.627
18.247
-5.179
-7.767
50,4
106,6
-30,3
-45,4
5.082
4.357
-2.784
-2.395
66,5
57,0
-36,4
-31,3
+
+
-
-
3.545
13.890
2.395
5.372
13.928 81,3 4.260 55,8 + 9.668
B. Rückstellungen 493 2,9 70 0,9 + 423
C. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten
2.493
205
14,6
1,2
3.105
205
40,6
2,7
- 612
0
2.698 15,8 3.310 43,3 - 612
Insgesamt 17.120 100,0 7.640 100,0 + 9.480

2. Kapitalflussrechnung

Die finanzwirtschaftlichen Vorgänge ergeben sich aus nachstehender Kapitalflussrechnung, die die Veränderung des Finanzierungsfonds (flüssige Mittel) offen legen soll.

2013 2012
T-€ T-€
Jahresergebnis -7.767 -2.395
Abschreibungen des Anlagevermögens 1.103 394
Cash Flow -6.664 -2.001
Veränderung der Vorräte -192 -32
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 24 -24
Veränderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2 248
Veränderung der Sonstigen Vermögensgegenstände -99 -68
Veränderung der Wertpapiere des Umlaufvermögens -9.500 1.800
Veränderung der Rechnungsabgrenzungsposten -5 -2
Veränderung der Rückstellungen -423 -82
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten
-612
0
3.105
191
Mittelabfluss (-zufluss) aus laufender Geschäftstätigkeit -16.623 3.135
Investitionen im Anlagevermögen -144 -4.153
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -144 -4.153
Veränderung des Grundkapitals 3.545 506
Veränderung der Kapitalrücklagen 13.890 1.012
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 17.435 1.518
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes 668 500
Flüssige Mittel zum 1.1.2013 (1.1.2012)
Flüssige Mittel zum 31.12.2013 (31.12.2012)
213
881
-287
213

Liquiditätslage

Die Liquiditätslage zeigt die Überdeckung der kurzfristigen Vermögensgegenstände zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten auf. Als kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten werden solche ausgewiesen, die binnen einen Jahres nach dem Bilanzstichtag wirtschaftlich fällig sind und deren Laufzeiten vereinbarungsgemäß nicht weniger als ein Jahr betrugen.

Bei der Gegenüberstellung der liquiden Mittel 1. Grades zu den kurzfristigen Schulden besteht zum 31.12.2013 eine Überdeckung in Höhe von T-€ 9.612 gegenüber eine Unterdeckung von T-€ 18 zum 31.12.2012. Dies entspricht einer Steigerung von T-€ 9.630.

Maßgebend für die Zunahme ist die Erhöhung der Wertpapiere um T-€ 9.500 und der flüssigen Mittel um T-€ 881. Dies ist im Wesentlichen als Folge der Kapitalerhöhung Anfang des Monats Dezember 2013 anzusehen.

Liquiditätsübersicht

================

2013 2012 Veränderungen
Liquide Mittel 1. Grades T-€ T-€ T-€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen an verbundene Unternehmen
Sonstige Vermögensgegenstände
Wertpapiere
Flüssige Mittel
0
0
222
9.500
881
24
2
123
0
213
-
-
+
+
+
24
2
99
9.500
668
Kurzfristige Schulden 10.603 362 + 10.241
Rückstellungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Verbindlichkeiten
493
293
205
70
105
205
+
+
423
188
0
991 380 + 611
Über-, Unterdeckung: 9.612 -18 + 9.630

4. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen:

Die folgenden Kennzahlen sollen einen Einblick in die Vermögens- und Kapitalstruktur und bilanzielle Liquidität der Gesellschaft geben.

Kennzahl Formel 31.12.2013 31.12.2012
Anlagendeckung Eigenkapital, langfristiges Fremdkapital
__________
Anlagevermögen
242,6 % 100,9 %
Barliquidität Geldmittel
__________
kurzfristige Verbindlichkeiten
88,9 % 56,1 %
Liquiditätsgrad I Geldmittel + kurzfristige Forderungen
_________
kurzfristige Verbindlichkeiten
1.069,9 % 95,3 %
Liquiditätsgrad II Umlaufvermögen
_________
kurzfristige Verbindlichkeiten
1.097,6 % 116,8 %
Wagnisdeckung Eigenkapital
___________
Bilanzsumme ./. liquide Mittel
213,7 % 58,8 %

III. Ertragslage

Zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Ertragslage der Gesellschaft sind in der nachstehenden Betriebsergebnisrechnung/Erfolgsanalyse die Aufwands- und Ertragsposten der Gewinn- und Verlustrechnung nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten so ungegliedert worden, dass das Jahresergebnis – bei gesondertem Ausweis der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - in ein ordentliches Betriebsergebnis, ein Zins- und Beteiligungsergebnis und ein außerordentliches Ergebnis unterteilt wurde. Zum Vergleich wurden die Werte des Vorjahres gegenübergestellt. Daneben werden die absoluten Veränderungen der einzelnen Aufwands- und Ertragsposten gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen. Die mit + bezeichneten Posten sind ergebnisverbessernd, die mit - bezeichneten sind ergebnismindernd.

Im Wesentlichen war die Ertragslage im Jahr 2012 durch die Übernahme ausgewählter Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten der heutigen Formycon Services GmbH im Wege der Einzelrechtsnachfolge sowie deren Personal zum 1.10.2012 gekennzeichnet. Ein Vergleich der Zahlen mit denen des Jahres 2013 ist daher nur bedingt möglich und sinnvoll, da im Jahr 2012 lediglich für drei Monate vergleichbare Aufwendungen und Erträge erfasst wurden.

Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2013 ist gekennzeichnet durch einen erheblichen Anstieg der Aufwendungen für Investitionen für Forschung und Entwicklung der Biosimilars. Dabei wird neben eigenem Personal auch auf fremde Dienstleister zurückgegriffen. So belaufen sich die bezogenen Leistungen, ausgewiesen unter dem Posten Materialaufwand, im Jahre 2013 auf T-€ 1.252.

Wesentlich sind auch die Rechts- und Beratungskosten mit T-€ 831 sowie die Aufwendungen für die Kapitalmarktkommunikation in Höhe von T-€ 567.

Betriebsergebnisrechnung

====================

2013 2012 ergebnis-
wirksame
Veränderung
Ordentliches Betriebsergebnis T-€ T-€ T-€
Umsatzerlöse
Materialaufwand, bezogene Leistungen
Rohertrag
276
1.491
-1.215
138
85
53
+
-
-
138
1.406
1.268
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige Steuern
Sonstige betriebliche Aufwendungen
2.908
1.103
2
2.539
6.552
-7.767
1.204
324
0
1.116
2.644
-2.591
-
-
-
-
-
-
1.704
779
2
1.423
3.908
5.176
Ordentliches betriebsfremdes
Ergebnis
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Ordentliche sonstige Erträge
7
95
102
162
412
574
-
-
-
155
317
472
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2
2
25
25
+
+
23
23
100 549 - 449
Außerordentliches Ergebnis
Forderungsverluste
Beratungskosten - Vergleich
Abschreibung von Finanzanlagen
0
100
0
100
283
0
70
353
+
-
+
+
283
100
70
253
-100 -353 + 253
Zusammenfassung
Ordentliches Betriebsergebnis -7.767 -2.591 - 5.176
Ordentliches betriebsfremdes Ergebnis 100 549 - 449

Außerordentliches Ergebnis -100 -353 + 253

Jahresergebnis -7.767 -2.395 - 5.372

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem als Anlagen 1 bis 5 beigefügten Jahresabschluss der Formycon AG, Planegg, zum 31. Dezember 2013 unter dem Datum des 4. April 2014 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

"Ich habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Formycon AG, Planegg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung wird die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Formycon AG Anlage 1

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Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom

01.01.2013 - 31.12.2013

=======================

2013 Vorjahr
(€) (€) (T-€) (T-€)
1. Umsatzerlöse 276.173,13 138
2. sonstige betriebliche Erträge 94.618,30 413
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und
für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
239.124,06
1.251.659,20
1.490.783,26 34
51
85
4. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: € 30.337,98 (T-€ 18)
2.545.791,69
362.305,21
2.908.096,90 1.017
187
1.204
5. Abschreibungen:
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
1.103.126,30 324
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.639.928,81 1.399
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.396,77 162
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 70
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.040,87 26
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -7.765.787,94 -2.395
11. sonstige Steuern 1.614,00 0
12. Jahresfehlbetrag 7.767.401,94 -2.395

Formycon AG Anlage 3

Anlagenspiegel

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Anhang

zum

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ================================

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss:

Die Gesellschaft ist zum 31.12.2013 eine kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB), sie ist keine Gesellschaft i.S.d. Vorschrift des § 264 d HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

Es wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

    1. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände sowie ein originäre Firmenwert wurden nicht aktiviert.
    1. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibun gen, bewertet.
    1. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.
    1. Die Vorräte wurden zu Einstandspreisen bewertet, das Imparitätsprinzip wurde beachtet.
    1. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstän de sind mit Nominalwerten angesetzt.
    1. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und unge wissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen.
    1. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
    1. Änderungen der wesentlichen Bewertungsgrundlagen erfolgten nicht.

III. Angaben zur Bilanz:

  1. Anlagevermögen:

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen sowie der Finanzanlagen sind im Anlagenspiegel dargestellt.

    1. Umlaufvermögen:
  • a) Das Vorratsvermögen umfasst ausschließlich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.
  • b) Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche.
  • c) Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind kurzfristig.
  • d) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.
    1. Das Eigenkapital beläuft sich zum 31.12.2013 auf:
Gezeichnetes Kapital 8.626.683,00
Kapitalrücklage 18.247.524,34
Verlustvortrag -5.178.884,49
Jahresfehlbetrag -7.767.401,94
13.927.920,91

Die Eigenkapitalveränderungsrechnung zeigt folgendes Bild:

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Eigenkapital
Stand 1. Januar 2013 5.081.772,00 4.357.138,84 -2.783.647,41 -2.395.237,08 4.260.026,35
Kapitalerhöhungen 3.544.911,00 3.544.911,00
Einstellungen in die Kapitalrücklage 13.890.385,50 13.890.385,50
Übertrag Jahresfehlbetrag Vorjahr -2.395.237,08 2.395.237,08 0,00
Jahresfehlbetrag -7.767.401,94 -7.767.401,94
Stand 31. Dezember 2013 8.626.683,00 18.247.524,34 -5.178.884,49 -7.767.401,94 13.927.920,91
  1. Rückstellungen:

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Urlaubsrückstellung 39.450,00
Tantiemen 340.110,00
Ausstehende Rechnungen 57.000,00
Prozesskosten 30.000,00
Beratungskosten 10.000,00
Aufbewahrungsverpflichtungen 8.300,00
Berufsgenossenschaft 8.580,00
493.440,00

  1. Verbindlichkeiten:

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Bilanz.

  1. Eventualverbindlichkeiten:

Eventualverbindlichkeiten bestanden zum 31.12.2013 in Höhe der vertragsgemäß noch zu leistenden künftigen Leasingraten von € 182.496,58.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung:

  1. Unter den sonstigen Aufwendungen werden im Wesentlichen Mieten und Raumkosten (T-€ 524), Rechts- und Beratungskosten (T-€ 820), Aufwendungen für Kapitalmarktkommunikation (T-€ 567), Aufwendungen für EDV (T-€ 112) sowie Aufwendungen für Instandhaltung und Wartung (T-€ 150) ausgewiesen.

V. Kapitalflussrechnung:

2013
T-€
2012
T-€
Jahresergebnis
Abschreibungen des Anlagevermögens
-7.767
1.103
-2.395
394
Cash Flow -6.664 -2.001
Veränderung der Vorräte -192 -32
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Veränderung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Veränderung der Sonstigen Vermögensgegenstände
24
2
-99
-24
248
-68
Veränderung der Wertpapiere des Umlaufvermögens
Veränderung der Rechnungsabgrenzungsposten
-9.500
-5
1.800
-2
Veränderung der Rückstellungen
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
-423
-612
-82
3.105
Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten
Mittelabfluss (-zufluss) aus laufender Geschäftstätigkeit
0
-16.623
191
3.135
Investitionen im Anlagevermögen -144 -4.153
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -144 -4.153
Veränderung des Grundkapitals
Veränderung der Kapitalrücklagen
3.545
13.890
506
1.012
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 17.435 1.518
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes
Flüssige Mittel zum 1.1.2013 (1.1.2012)
668
213
500
-287

VI. Sonstige Angaben:

Im Geschäftsjahr 2013 wurden im Durchschnitt 38 Mitarbeiter beschäftigt. Die Vorstands mitglieder sind darin nicht enthalten.

Dem Vorstand gehörten folgende Mitglieder an:

Herr Dr. Carsten Brockmeyer Herr Dr. Nicolas Combé

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Mitglieder an:

Herr Dr. Olaf Stiller (Vorsitzender) Herr Peter Wendeln (stellv. Vorsitzender) Herr Hermann Vogt

Folgende Mitglieder des Aufsichtsrates sind Mitglieder in anderen Aufsichtsgremien:

Herr Dr. Stiller Alpha Bloom AG
NanoRepro AG
Herr Vogt Mercurius AG

Angaben über die im Geschäftsjahr 2013 gezahlten Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandesunterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2013 € 22.500,00 als Gesamt bezüge im Sinne des § 314 Nr. 6 HGB.

Angaben über die Höhe der Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung unterbleiben.

VI. Angaben zu Unternehmen, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % innehat:

Gesellschaft Beteiligungs-
quote
Geschäfts-
jahr
Gezeichnetes
Kapital
Jahresergebnis
Formycon Services GmbH, Planegg 100,00 2013 25.000,00 26.753,22

Planegg, den 4. April 2014

Formycon AG

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Dr. Brockmeyer Dr. Combé

Lagebericht zum Jahresabschluss

zum

31.12.2013

==============================

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt der Weltwirtschaft stieg im vergangenen Jahr um 2,4 %. Damit lag das Wachstum unter dem des Vorjahres (2012: 3,2 %). Gründe hierfür sind die abgeschwächte Dynamik der Schwellenländer und die noch andauernden Prozesse zur Bewältigung der Finanzkrise in der Eurozone. Für die kommenden Jahre wird ein weiterer Aufwärtstrend prognostiziert. Der Internationale Währungsfonds rechnet mit einer Beschleunigung des Wachstums auf 3,7 % im Jahr 2014. Der Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung fiel 2013 mit 0,5 % schlechter aus als 2012, in dem das deutsche Wachstum 0,7 % betrug. Die Talsohle scheint jedoch erreicht, sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Kommission stimmen mit ihrer Prognose von 1,7 % Steigerung für 2014 überein.

Trotz der zurückhaltenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verlief das Börsenjahr 2013 sehr erfolgreich. Die großen Indizes übertrafen zum Teil die guten Ergebnisse des Vorjahres. Der DAX konnte um knapp 26 % zulegen und der TecDAX sogar um 41 %. Der DAXsubsector Biotechnology Index stieg um 34 % bis Ende des Jahres. Einige börsennotierte deutsche Biotechnologieunternehmen konnten aufgrund ihrer erfolgreichen Entwicklungs- und Vermarktungsarbeit 2013 starke Kursgewinne verzeichnen. In den USA hat der NASDAQ Biotechnology Index die starke Performance der Vorjahre übertroffen und bis Ende Dezember 2013 mit 68 % Wertzuwachs ein außerordentliches Jahr beendet. Entsprechend freundlich zeigte sich auch das Finanzierungsumfeld in den USA, sowohl bei Kapitalerhöhungen, Anleihen als auch bei Börsengängen wurden die Vorjahre weit übertroffen.

In diesem Umfeld gelang es auch der Formycon AG im Rahmen von drei Kapitalerhöhungen insgesamt 17,4 Mio. Euro bei nationalen sowie internationalen institutionellen Investoren einzuwerben.

Dem neuesten Branchenreport von IMS Health zufolge werden die Ausgaben für Medikamente 2014 erstmals die Schwelle von 1 Billion USD überschreiten und auf bis zu 1,2 Billionen USD im Jahr 2017 steigen. Die Wachstumsraten für die entwickelten Märkte Nordamerika, Europa und Japan werden im niedrigen einstelligen Bereich erwartet,aufgrund von Spar- und Kostensenkungsprogramme sowie der zunehmenden Konkurrenz durch Generika und Biosimilars. Im Gegensatz dazu sehen die sogenannten "Pharmerging Markets" (z.B. Brasilien, Russland, Indien, China etc.) zweistelligen Wachstumsraten entgegen. Gemeinsam sind diesen Märkten unter anderem ein hohes Wirtschaftswachstum sowie eine sich kontinuierlich verbessernde staatliche und private Gesundheitsversorgung. Laut IMS Health stellt dabei China den größten und am schnellsten wachsenden Markt für verschreibungspflichtige Medikamente dar.

In Deutschland zeigt das Kostensparprogramm der gesetzlichen Krankenversicherung Wirkung. Durch erhöhten Zwangsrabatt, freiwillige Rabatte der Hersteller, Patentabläufe und stärkeren Wettbewerb konnten die Arzneimittelausgaben in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt werden. 2011 sind die Arzneimittelausgaben um rund 1,2 Mrd. € (- 4 % im Vergleich zu 2010) auf 29,1 Mrd. € zurückgegangen. Für 2012 bleiben die Ausgaben stabil und liegen bei 29,2 Mrd. €. Den größten Einfluss auf die reduzierten Gesamtaufwendungen hatten die gesunkenen Arzneimittelpreise, die größtenteils auf die gesetzlich verordneten Rabatte zurückzuführen sind.

Moderne biopharmazeutisch hergestellte Arzneimittel haben die Behandlung von schweren Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Krebs und Rheuma entscheidende Schritte vorangebracht. Auf Grund ihrer hohen Behandlungskosten sind sie aber auch Ausgabentreiber Nummer Eins für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Mit dem bevorstehenden Patentablauf moderner Biopharmazeutika öffnet sich jedoch ein Fenster für biopharmazeutische Nachahmerprodukt, sogenannte Biosimilars.

Betrachtet man die Patentabläufe, sind diese jedoch seit einigen Jahren stark rückläufig und werden im Jahr 2014 mit rund 350 Millionen Euro einen sehr niedrigen Wert erreichen. Schon im Jahr 2015 wird allerdings die grundlegende Relevanz von Biosimilars für die möglichen Einsparungen bei den GKV-Arzneimittelausgaben sehr deutlich. Denn 2015 erreichen allein die Patentabläufe aus dem Bereich der Biopharmazeutika voraussichtlich ein Volumen von mehr als 1 Milliarde Euro (jeweils auf Basis der Herstellerabgabepreise). Zudem werden dann nach Umsatz erstmals mehr biopharmazeutische Arzneimittel patentfrei als chemisch-synthetisch hergestellte Arzneimittel. Dem möglichst frühzeitigen Markteintritt von Biosimilars und dem erst dadurch ausgelösten Preiswettbewerb kommt daher eine noch größere Bedeutung zu.

Wie groß diese Einsparpotenziale sein könnten, haben IGES-Wissenschaftler anhand von Modellrechnungen ermittelt. Untersucht wurden die Einsparpotenziale für die Wirkstoffgruppen Erythropoetin, Granulozyten-Kolonie-stimulierende Faktoren und monoklonale Antikörper in acht europäischen Ländern. Auf dieser Grundlage rechnet das Institut bis 2020 mit Einsparungen in Höhe von 1 Milliarde € pro Jahr.

1.2 Geschäftsverlauf 2013

Die Formycon AG hat im Geschäftsjahr 2013 ihr Geschäftsmodell, das im Jahr 2012 auf die Entwicklung von biopharmazeutischen Nachahmerprodukten (sog. Biosimilars) neu ausgerichtet wurde, weiter konsequent umgesetzt und das Geschäftsjahr 2013 sehr erfolgreich beendet. Durch die erfolgreiche und, deutlich früher als geplant, erfolgte Auslizensierung des ersten Entwicklungsprojektes im Dezember 2013 verschafft sich die Formycon eine komfortable Ausgangsposition für eine weitere positive Geschäftsentwicklung. Bereits im April 2013 kam mit Dr. Carsten Brockmeyer einer der weltweit führenden Biosimilars-Experten in den Vorstand. Im November 2013 berief Formycon zudem Dr. Gerhard Schaefer, ehemals Head Global Product and Business Development bei Sandoz International, und Simon Sturge, vormals unter anderem Corporate Senior Vice President bei Boehringer Ingelheim, in den Beirat. Damit kann das Unternehmen auf weitere Expertise und langjährige Erfahrung setzen.

Formycon ist auf die Entwicklung von Biosimilars, den kostengünstigeren Folgeprodukten von komplexen, biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln, spezialisiert. Weil immer mehr biotechnologisch hergestellte Arzneimittel zugelassen werden (+ 12-15 % pro Jahr), steigt auch der Markt für Biosimilars: Laut Schätzungen wird das Gesamtvolumen im Jahr 2020 über 15 Mrd. USD betragen. Entsprechend groß ist das Interesse der großen Pharmaunternehmen an diesen Produkten. Doch im Gegensatz zu den Nachahmerpräparaten von herkömmlichen, chemisch synthetisierten Wirkstoffen ist die Entwicklung von Biosimilars sehr aufwändig und stellt hohe Anforderungen an Know-how und Erfahrung der Teams. Die Formycon AG ist weltweit eines der wenigen Unternehmen, die die Expertise zur Entwicklung von Biosimilars – auch für die hochregulierten Märkte wie Europa, USA, Japan – besitzen, und nimmt in diesem innovativen und anspruchsvollen Markt eine klare Vorreiterrolle ein.

Formycon hat derzeit zwei Projekte in der Entwicklung. Eines davon konnte das Unternehmen wie oben beschrieben im Dezember 2013 vorzeitig erfolgreich an die Santo Holding GmbH auslizenzieren. Im Auftrag der Santo Holding (Deutschland) GmbH der Familie Strüngmann, der Gründer- und ehemaligen Inhaberfamilie des Generikaherstellers HEXAL, wird Formycon das erste Entwicklungsprojekt zur Marktreife bringen. Aus dem Vertrag rechnet Formycon mit erfolgsabhängigen Zahlungen im mittleren dreistelligen Millionenbereich in den kommenden Jahren, durch die es möglich wird, den Ausbau der eigenen Produktpipeline früher als geplant zu realisieren.

Dank dieses Vertrages sowie einer sehr soliden Investorenstruktur ist Formycon eines der wenigen unabhängigen Unternehmen, die im aussichtsreichen Markt der Biosimilars agieren. Durch die einzigartige Expertise der Wissenschaftler und des Managements sowie die integrierten Entwicklungsprozesse ist Formycon in der Biosimilar-Entwicklung ein präferierter Partner für große pharmazeutische Unternehmen.

2. Ertragslage

Das im Folgenden bezeichnete Geschäftsjahr 2013 bezieht sich auf den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem zusammengefassten Lagebericht nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.

Die Formycon AG hat im Geschäftsjahr 2013 planmäßig die Entwicklung der beiden eigenen Biosimilar-Projekte vorangetrieben. Entsprechend der Prognosen ergibt sich dadurch ein Verlust vor Steuern von T-€ 7.766 (Vorjahr: T-€ 2.395). Der Jahresfehlbetrag betrug T-€ 7.767 (Vorjahr: T-€ 2.395) Das Ergebnis je Aktie reduzierte sich von -0,47 € im Vorjahr auf -0,90 €. Die Aufwendungen lagen erwartungsgemäß deutlich über den Umsätzen und sonstigen Erträgen.

Nahezu sämtliche Aufwendungen der Formycon AG dienen der Forschung und Entwicklung, Ausnahmen sind Aufwendungen für Kapitalmarktbearbeitung sowie zum Teil Rechts- und Beratungskosten.

3. Finanzlage

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung im Monat Februar 2013 wurde das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer Aktien um T€ 2.117 auf T€ 7.199 erhöht, in die Kapitalrücklage wurden T€ 5.294 eingestellt. Eine weitere Kapitalerhöhung wurde im Monat April 2013 aus genehmigtem Kapital durchgeführt. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde dabei um T€ 171 auf T€ 7.370 erhöht, in die Kapitalrücklage wurden T€ 426 eingestellt. Anfang Dezember wurde eine weitere Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen, in deren Rahmen das Grundkapital um T€ 1.257 auf T€ 8.627 erhöht wurde. Die Kapitalrücklage wurde um T€ 8.171 erhöht. Nach Durchführung dieser Kapitalerhöhungen beläuft sich das Grundkapital auf T€ 8.627, die Kapitalrücklage auf T€ 18.248. Der Bestand der Liquidität und liquiditätsnahen Werte beläuft sich auf über € 10 Mio. und bestimmt damit den Vermögensbestand.

4. Vermögenslage

Zum 31.12.2013 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von T€ 13.928 aus, dies entspricht einer Eigenkapitalquote von mehr als 80 %, bezogen auf die Bilanzsumme. Die Verlustvorträge sowie der Jahresfehlbetrag des Jahres 2013 betragen in Summe T€ 12.946. Dieser Betrag ist bei der vorstehend genannten Höhe des Eigenkapitals bereits abgezogen.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.

6. Chancen- und Risikobericht

6.1 Risiken

Die Gesellschaft hat die bilanziellen Risiken durch entsprechende Dotierung der Rückstellungen sowie Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Elementarrisiken sind versichert.

Die Risiken sehen wir in Rückschlägen bei der Produktentwicklung in tatsächlicher wie in zeitlicher Hinsicht.

6.2 Chancen

Die wesentlichen Chancen der zukünftigen Entwicklung sehen wir in der weiteren Entwicklung marktfähiger Biosimilar-Produkte.

Daneben besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, die erste im abgelaufenen Jahr gestartete Auslizensierung zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu führen.

Darüber hinaus ist im Rahmen diverser Firmenpräsentationen ein hohes Nachfragepotential erkennbar geworden, das hohe Absatzchancen signalisiert.

7. Prognosebericht

Die Tochtergesellschaft mit der neuen Firma "Formycon Services GmbH" wird auch künftig Entwicklungsdienstleistungen für Pharma- und Biotechnologieunternehmen anbieten. Es ist damit zu rechnen, dass dieses Geschäftsmodell zeitnah profitabel betrieben werden kann.

Der Vorstand hat eine Ergebnisplanung sowohl der Formycon AG als auch konsolidiert der Formycon AG und Formycon Services GmbH bis zum Jahre 2017erstellt. Nach Maßgabe dieser Planungsrechnung, dürften sowohl Formycon AG als auch die Unternehmensgruppe nach heutigem Kenntnisstand ab dem Jahre 2014 Jahresüberschüsse ausweisen, die insbesondere durch die Einnahmen aus dem Lizenzvertrag mit der Santo Holding resultieren.

Planegg, den 4. April 2014

Formycon AG

……………………………… ………………………………

Dr. Brockmeyer Dr. Combé

Rechtliche Verhältnisse

Firma: Formycon AG.
Rechtsform: Aktiengesellschaft.
Sitz: Planegg.
Handelsregister: Amtsgericht München, HR B 200801
Gesellschaftsvertrag/Satzung: Satzung vom 4.12.2013
Gegenstand des Unternehmens: Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung
von pharmazeutischen und biopharmazeutischen
Produkten, Entwicklung von Medikamententrans
portsystemen, die Durchführung diagnostischer La
borleistungen und –arbeiten für Dritte sowie die
Durchführung diagnostischer Laborleistungen.
Grundkapital: € 8.626.683,00
Geschäftsjahr: Kalenderjahr.
Vorstand: Dr. Carsten Brockmeyer, Göttingen
Dr. Nicolas Combé, Marburg
Aufsichtsrat: Dr. Olaf Stiller, Weimar, Vorsitzender
Peter Wendeln, Oldenburg, stellv. Vorsitzender
Hermann Vogt, Dieburg
Geschäftsräume: Fraunhoferstr. 15, 82152 Planegg.
Steuerliche Verhältnisse: Finanzamt München, Abt. Körperschaften
Sonstiges: Die Gesellschaft hat mit Beschluss der Hauptver
sammlung vom 17.8.2012 ihre Firma von Nanohale
AG in Formycon AG geändert sowie Sitz und Ge
schäftsleitung von Dortmund nach Planegg verlegt.
Erläuterungsbericht
zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses
für das Geschäftsjahr
1. Januar 2013 - 31. Dezember 2013

===================================

I. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2013:

A k t i v a :

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände:

177.318,53
31.12.2012 = € 255.678,81
309.268,42
8.586,00
56.240,00
84.295,89
177.318,53
Die Abschreibungen im Jahr 2013 beliefen sich auf € 65.727,80.
31.12.2013 = €
Flow-Jo Dongle Commercial 5.391,00
European Pharmacopeia 3.195,00
8.586,00

Die Abgänge betrafen Patente. Erlöse wurden nicht erzielt.

2. Geschäfts- oder Firmenwert: 31.12.2013 = € 1.379.175,00
31.12.2012 = € 1.536.795,00
Entwicklung:
Anschaffungskosten
Kumulierte Abschreibungen
1.576.200,00
197.025,00
1.379.175,00
Die Abschreibungen im Jahr 2013 beliefen sich auf € 157.620,00.
II.
Sachanlagen:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken:
31.12.2013 = €
290.640,86
31.12.2012 = €
341.187,09
Entwicklung:
Anschaffungskosten
Kumulierte Abschreibungen
353.823,64
63.182,78
290.640,86
Die Abschreibungen im Jahr 2013 beliefen sich auf € 50.546,23.
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 31.12.2013 = € 2.696.209,53
31.12.2012 = € 3.403.822,30
Entwicklung:
Anschaffungskosten
Zugänge
Abgänge
Kumulierte Abschreibungen
3.707.531,04
179.580,26
91.136,93
1.099.764,84
2.696.209,53

Die Abschreibungen im Jahr 2013 beliefen sich auf € 829.232,27.

Zugänge:

PA 800 Pharmaceutical Analysis 122.673,51
Inkubationsschüttler 21.595,97
Fraktionssammler 12.877,18
Hardware 13.030,64
Multimatic MD 6000 3.796,00
Sonstiges 5.606,99
179.580,26

Die Abgänge betrafen Büro- und Geschäftsausstattung, die in der Regel verschrottet wurden.

III. Finanzanlagen:

1. Anteile an verbundenen Unternehmen: 31.12.2013 = € 25.000,00
31.12.2012 = € 25.000,00

Es handelt sich um die Geschäftsanteile an der Formycon Services GmbH

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen: 31.12.2013 = € 1.667.965,88
31.12.2012 = € 1.631.921,77

Es handelt sich um ein Darlehen an die Formycon Services GmbH.

3. Beteiligungen: 31.12.2013 = € 0,00
31.12.2012 = € 1,00

Die Anteile an der Nanohale (Switzerland) AG wurden zum Preis von € 0,00 auf den Erwerber übertragen.

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte:

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe: 31.12.2013 = € 273.442,75
31.12.2012 = € 82.347,47
II.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: 31.12.2013 = € 380,80
31.12.2012 = € 24.218,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (€ 0,00).
2. Forderungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht:
31.12.2013 = € 0,00
31.12.2012 = € 1.504,75
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (€ 0,00).
3. sonstige Vermögensgegenstände: 31.12.2013 = € 222.035,70
31.12.2012 = € 122.433,79
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (€ 0,00).
Zusammensetzung: 31.12.2013 31.12.2012
Bundesministerium für Bildung und Forschung 0,00 40.855,19
Anrechenbare Steuern
Umsatzsteuer
9.153,62
147.090,32
7.470,60
61.951,40
Vorsteuer, im Folgejahr abziehbar 21.434,06 11.481,74
Fraunhofer-Gesellschaft 41.580,00 0,00
sonstiges 2.777,70
222.035,70
674,86
122.433,79
III.
Wertpapiere:
1. sonstige Wertpapiere 31.12.2013 = € 9.500.000,00

31.12.2012 = € 0,00

IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 31.12.2013 = € 881.199,22
31.12.2012 = € 212.809,29
Zusammensetzung: 31.12.2013 31.12.2012
Kassenbestand 328,03 204,30
Stadtsparkasse München 880.871,19 0,00
Sparkasse Unna 0,00 212.604,99
881.199,22 212.809,29

Der Kassenbestand wurde durch ein Kassenbuch und Kassenaufnahmeprotokoll nachgewiesen.

Die Guthaben stimmen mit den Kontoauszügen des Kreditinstitutes überein.

C. Rechnungsabgrenzungsposten

1. sonstige: 31.12.2013 = € 6.399,47
31.12.2012 = € 1.836,70

P a s s i v a :

A. Eigenkapital

I.
Gezeichnetes Kapital:
31.12.2013 = € 8.626.683,00
31.12.2012 = € 5.081.772,00
II.
Kapitalrücklage:
31.12.2013 = € 18.247.524,34
31.12.2012 = € 4.357.138,84
III. Verlustvortrag: 31.12.2013 = € 5.178.884,49
31.12.2012 = € 2.783.647,41
IV. Jahresfehlbetrag: 31.12.2013 = € 7.767.401,94
31.12.2012 = € 2.395.237,08

B. Rückstellungen

1. sonstige Rückstellungen: 31.12.2013 = € 493.440,00
31.12.2012 = € 70.393,00
Zusammensetzung und Entwicklung: 1.1.2013 Auflösung Verbrauch Zuführung 31.12.2013
Ausstehende Rechnungen 0,00 0,00 0,00 57.000,00 57.000,00
Tantiemen 0,00 0,00 0,00 340.110,00 340.110,00
Prozesskosten 0,00 0,00 0,00 30.000,00 30.000,00
Nicht genommener Urlaub 48.093,00 0,00 8.643,00 0,00 39.450,00
Aufbewahrungsverpflichtung 8.300,00 0,00 0,00 0,00 8.300,00
Berufsgenossenschaft 4.000,00 0,00 0,00 4.580,00 8.580,00
Jahresabschlussprüfung 10.000,00 0,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00
70.393,00 0,00 18.643,00 441.690,00 493.440,00

C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2013 = € 2.493.123,69
31.12.2012 = € 3.104.616,60
  • davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.293.123,69 (€ 1.104.616,60).

  • davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren: € 0,00 (€ 0,00).

Die Verbindlichkeiten wurden durch eine Saldenliste nachgewiesen.

3. sonstige Verbindlichkeiten: 31.12.2013 = € 205.283,14
31.12.2012 = € 204.520,08
  • davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr: € 205.283,14 (€ 204.520,08).

  • davon aus Steuern: € 54.584,34 (€ 41.082,78).

Zusammensetzung: 31.12.2013 31.12.2012
Lohn- und Kirchensteuer 54.584,34 41.082,78
Gehälter 0,00 135.420,00
Mietkauf 122.673,52 0,00
Aufsichtsratsvergütungen 26.775,00 27.572,34
Kreditkartenabrechnungen 1.250,28 0,00
Sonstiges 0,00 444,96
205.283,14 204.520,08

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung:

1. Umsatzerlöse: 2013 = € 276.173,13
2012 = € 138.430,00
2. sonstige betriebliche Erträge: 2013 = € 94.618,30
2012 = € 412.436,09
2013 2012
Zuschüsse
Vermietung
Weiterberechnung von Aufwendungen
Versicherungserstattungen
Verkauf Leasingfahrzeug
Sachbezüge
Kursgewinne
sonstiges
61.005,82
0,00
0,00
3.294,89
0,00
21.127,73
1.868,99
7.320,87
60.729,19
214.380,81
115.931,60
7.431,44
4.369,75
3.206,88
185,13
6.201,29
3. Materialaufwand: 94.618,30 412.436,09
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren:
2013 = €
2012 = €
239.124,06
33.533,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen: 2013 = €
2012 = €
1.251.659,20
51.079,55
4. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter: 2013 = €
2012 = €
2.545.791,69
1.016.935,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung:
2013 = €
2012 = €
362.305,21
187.285,65
  • davon für Altersversorgung: € 30.337,98 (€ 18.420,04).

5. Abschreibungen:

a) auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen: 2013 = € 1.103.126,30
2012 = € 323.508,70
6. sonstige betriebliche Aufwendungen: 2013 = € 2.639.928,81
2012 = € 1.399.430,19
Zusammensetzung: 2013 2012
Miete, Raumkosten, Energiekosten 524.074,97 344.015,66
Versicherungen, Gebühren, Beiträge 30.124,42 17.198,38
KFZ-Kosten 51.056,13 22.148,94
Anlagenmieten 8.375,15 12.755,43
Wartung, Instandhaltung 150.353,37 34.277,21
Werbekosten 98.345,61 38.794,55
Reisekosten 40.849,77 30.598,97
Bewirtungskosten 6.125,92 5.987,71
Kommunikationskosten 38.888,09 10.658,86
Büro-, Betriebsbedarf, Zeitschriften 9.972,60 5.716,74
Rechts- und Beratungskosten, Prüfungskosten 830.757,75 464.488,42
Personaleinstellungen 6.901,25 0,00
Nebenkosten des Geldverkehrs 2.414,40 978,63
Kursverluste 4.460,49 185,16
Forderungsverluste
Kapitalmarktkommunikation
0,00
567.147,24
283.498,15
60.908,47
EDV-Kosten 112.269,64 13.373,26
Verluste aus dem Abgang von Anlagegegenständen 79.096,38 3.254,86
Aufsichtsratsvergütung 22.500,00 28.102,80
Fortbildung, freiwillige soziale Leistungen 42.696,14 13.755,34
Arbeitssicherheit 2.568,00 0,00
Fremdpersonal 4.133,96 0,00
Spenden 300,00 123,75
Sonstige Aufwendungen 6.517,53 8.608,90
2.639.928,81 1.399.430,19
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge: 2013 = € 7.396,77
2012 = € 161.530,02
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen: 2013 = € 0,00
2012 = € 70.061,65
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen: 2013 = € 2.040,87
2012 = € 25.581,33
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit: 2013 = € - 7.765.787,94
2012 = € - 2.395.020,08
11. sonstige Steuern: 2013 = € 1.614,00
2012 = € 217,00
Es handelt sich um KFZ-Steuer
12. Jahresfehlbetrag: 2013 = € 7.767.401,94
2012 = € 2.395.237,08