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Formycon AG Annual Report 2015

Jun 12, 2016

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Annual Report

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auf dem

Geschäftsbericht 2015

auf weg dem

Geschäftsbericht 2015

Grundlagen
Wirtschaftsbericht
Kapitalflussrechnung Konzern für das Geschäftsjahr 2015
Kapitalflussrechnung der Formycon AG für das Geschäftsjal
Nachtragsbericht
Prognosebericht
Chancen- und Risikobericht
Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzins
Bericht über Zweigniederlassungen
Konzerngewinn- und Verlustrechnung
Konzernbilanz
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1.2015 bis 31.12.2015
Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis
Konzernverbindlichkeitenspiegel 31. Dezember 2015
Kapitalflussrechnung Konzern für das Geschäftsjahr 2015
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2015
Konzernanlagenspiegel vom 1.1.2015 - 31.12.2015
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Gewinn- und venusuechnung
Bilanz zum 31. Dezember 2015
Anhang
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015
Anlagenspiegel
Forderungenspiegel
Verbindlichkeitenspiegel
Eigenkapitalveränderungsrechnung
$\mathbb{R}$ and the contract of the contract of the contract of the contract of the contract of the contract of the contract of the contract of the contract of the contract of the contract of the contract of the contract of
Unsere Mission 13
Unser Anspruch 15
Unsere Verpflichtung 17
.
2015
umenten
.
.
51

die Entwicklung von Biosimilars ist anspruchsvoll. Sie erfordert Wissen, Ausdauer und Willenskraft. In unserer täglichen Arbeit ergeht es uns dabei im Grunde so, wie es der chinesische Philosoph Laotse einst formuliert hat: "Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt." Diesen ersten Schritt haben wir bei Formycon getan. Tatsächlich haben wir schon viele Meilen auf unserem Weg als Biosimilar-Entwickler zurückgelegt, und zwar außerordentlich erfolgreich. Weitere spannende und herausfordernde Abschnitte liegen vor uns. Lucentis*, das jährlich weltweit rund 3,5 Milliarden Dollar umsetzt. Mit der Phase III soll nun auch in der breiten Anwendung an Patienten nachgewiesen werden, dass FYB201 hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit vergleichbar mit dem Referenzprodukt ist. Parallel dazu ist es uns 2015 gelungen, mit FYB203 (Aflibercept) einen weiteren Biosimilarkandidaten aus unserer Pipeline an die Santo Holding GmbH auszulizenzieren. Damit haben wir nicht nur weitere Planungssicherheit, sondern auch ein erhebliches

Schritt für Schritt, Meile für Meile wollen wir auch die vor uns liegende Strecke erfolgreich beschreiten. Unsere Begeisterung für Biologie, Pharmazie und Innovationen treibt uns an, hochwertige und effektive Biosimilars für die medizinischen Ansprüche von morgen zu entwickeln. Unser Anspruch ist, dass diese Arzneimittel nicht nur das Leiden vieler Menschen lindern sollen, sondern auch für möglichst viele Patienten verfügbar und bezahlbar werden. 2015 war für Formycon ein ausgesprochen gutes Maß an zusätzlicher finanzieller Stabilität gewonnen. Santo übernimmt damit die Verantwortung und die Kosten für die weitere Entwicklung sowie die spätere Vermarktung von FYB203 – einem Biosimilarkandidaten für das umsatzstarke Augenheilmittel Eylea** (Umsatz 2015 etwa 4,1 Milliarden Dollar). Gleichzeitig erhalten wir regelmäßige Zahlungen und sind an den künftigen Erlösen des Produktes beteiligt. Auf dieser soliden Grundlage können wir uns weiter mit voller Konzentration auf unser Kerngeschäft, die Entwicklung unserer Produkte, konzentrieren.

Jahr. Es hat uns in der Entwicklung unserer Biosimilars ein großes Stück vorangebracht. Ein Meilenstein war dabei der unter der Verantwortung unseres Lizenzpartners erfolgte Start der klinischen Phase-III-Studie unseres fortgeschrittensten Biosimilarkandidaten FYB201 mit dem Wirkstoff Ranibizumab. Dabei handelt es sich um ein Nachfolgearzneimittel des erfolgreichen Augenheilmittels Mit den Biosimilarkandidaten für Lucentis und Eylea decken wir nahezu vollständig das Weltmarktvolumen für intraokulare Anti-VEGF-Therapien, einem der am schnellsten wachsenden therapeutischen Bereiche des Pharmamarktes, ab. Durch die Entwicklung innovativer Ansätze zur Formulierung und Verabreichung unserer Produkte, die mit diversen

Brief an die Aktionäre

Dr. Carsten Brockmeyer ceo

Dr. Nicolas Combé cfo

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

Patentanmeldungen unterlegt wurden, haben wir uns in diesem Feld eine sehr vielversprechende Position erarbeitet.

Parallel dazu treiben wir die Entwicklung von FYB202, unserem drittem Biosimilar, voran und streben an, dieses Projekt im laufenden Jahr auszulizenzieren. Darüber hinaus haben wir 2015 drei weitere Biosimilarkandidaten identifiziert, die wir schrittweise in den offiziellen Projektstatus erheben werden. Mit dem Voranschreiten unserer Projekte sind wir 2015 auch personell und räumlich stark gewachsen. Durch die Einweihung eines neuen Stockwerkes am Unternehmenssitz in München-Martinsried haben wir deutlich mehr Platz für Labore und Büros geschaffen.

Auf der Basis dieser Erfolge haben wir Ende vergangenen Jahres die erste Phase unserer strategischen Unternehmensentwicklung abgeschlossen und sind mittlerweile in Phase II eingetreten. Im Mittelpunkt stehen in den nächsten Jahren die weitere konsequente Umsetzung unserer Strategie, die operative Optimierung unserer Prozesse und Strukturen, der kontinuierliche Ausbau unserer Pipeline sowie weitere Auslizenzierungen unserer Biosimilarkandidaten.

Dabei bleibt es unser Ziel, diese Unternehmensentwicklung mit gesunden finanziellen Ergebnissen zu kombinieren. Eine Maxime, die in unserer kapitalintensiven Branche alles andere als alltäglich ist, die wir aber auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich umsetzen konnten.

Ab 2020 wollen wir dann in die dritte Entwicklungsphase eintreten, wenn unsere Partner das erste von uns entwickelte Biosimilar auf den Markt bringen. Dann möchten wir die Früchte für viele Jahre harter Arbeit des gesamten Formycon-Teams ernten. Schritt für Schritt, Meile für Meile gehen wir weiter in diese Richtung. Wir würden uns freuen, wenn Sie, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, uns darin auch künftig unterstützen.

* Lucentis ist eine eingetragene Marke von Genentech Inc.

** Eylea ist eine eingetragene Marke von Regeneron Pharmaceuticals Inc.

Planegg, im April 2016

Formycon AG

Dr. Carsten Brockmeyer Dr. Nicolas Combé

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens fortlaufend überwacht und beratend begleitet. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden und wurde durch schriftliche und mündliche Berichte regelmäßig über den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die Ertragslage des Konzerns unterrichtet.

Darüber hinaus stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates in ständigem Kontakt mit dem Vorstand. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen und wesentliche Geschäftsvorfälle besprochen. Zudem erfolgten regelmäßige Abstimmungen mit dem Vorstand zu Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements sowie der Regelkonformität des Unternehmens.

In vier Sitzungen wurden alle Geschäftsvorfälle und anstehenden Entscheidungen, die nach Gesetz und der Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, ausführlich behandelt. An diesen Sitzungen haben sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrates teilgenommen. Schwerpunktmäßig wurden in den Sitzungen des Aufsichtsrates die Sicherung der finanziellen Aus-Vorschriften eingehalten worden sind und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Weiterhin hat der Abschlussprüfer festgestellt, dass der Vorstand die ihm gemäß § 91 Abs. 2 AktG obliegenden Maßnahmen zur Einrichtung eines Risikoüberwachungssystems in geeigneter Form getroffen hat, und dass dieses geeignet ist, Entgefährden, frühzeitig zu erkennen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzungen waren die
Sicherung und der Ausbau der Wettbewerbsfähig
keit und Konzepte für das zukünftige Wachstum
des Unternehmens.
Die Entwicklung und die Unternehmensplanung
waren jeweils quartalsmäßig Gegenstand der Er
örterung von Vorstand und Aufsichtsrat. Im Zusam
menhang mit der Aufstellung des Jahresabschlus
ses wurden insbesondere konkrete Wertansätze
im Einzelnen diskutiert sowie die daraus folgen
den Konsequenzen für die Kapitalstruktur des Un
ternehmens.
Der Jahresabschluss und der Konzernjahresab
schluss zum 31.12.2015 inklusive der Lageberich
te sind unter Einbeziehung der Buchführung von
dem durch die Hauptversammlung für das Ge
schäftsjahr 2015 bestellten Abschlussprüfer
PanTax Audit GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesell
schaft, Düsseldorf, geprüft worden. Der Abschlus
sprüfer hat festgestellt, dass alle gesetzlichen
Vorschriften eingehalten worden sind und den un

stattung der Gesellschaft und die gegenwärtige und künftige Entwicklung der Geschäftsbereiche erörtert, insbesondere im Hinblick auf den Stand der Entwicklungen sowie den Bemühungen um den Start der vorklinischen und klinischen Studien und den damit verbundenen Personalfragen. Außerdem hat der Aufsichtsrat mit dem Vorstand wichtige strategische Projekte erörtert. wicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft Die zu prüfenden Jahresabschlussunterlagen und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat vorab zur umfassenden Information übermittelt. Der Aufsichtsrat hat zudem von seinem Recht Gebrauch gemacht, Einsicht in die Bücher und Schriften der Gesellschaft zu nehmen, insbesondere durch Vorlage von bedeutenden Einzelverträgen, auch unabhängig von ihrer Zustimmungsbedürftigkeit.

Bericht des Aufsichtsrats

Dr. Olaf Stiller Vorsitzender des Aufsichtsrats Geschäfte, die aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmung der Genehmigung des Aufsichtsrates bedürfen, hat der Aufsichtsrat geprüft und über seine Zustimmung entschieden.

Ein Vertreter des Abschlussprüfers hat an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 14. April 2016 teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung Bericht erstattet. Der Aufsichtsrat hat dieses Ergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen.

Im Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keinen Anlass, Einwendungen gegen die geprüften Jahresabschlussunterlagen einschließlich der Schlusserklärung des Vorstandes zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt somit den ihm vorgelegten Jahresabschluss der Formycon AG und den Konzernabschluss der Formycon Gruppe. Der Jahresabschluss der Formycon AG ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen persönlichen Einsatz und die im Geschäftsjahr 2015 geleistete Arbeit.

München, im April 2016

Dr. Olaf Stiller Vorsitzender des Aufsichtsrats

Biosimilars sind die Medikamente der Zukunft: Als Nachfolgearzneien von Biopharmazeutika, deren Patentschutz ausgelaufen ist, überzeugen sie nicht nur mit einer zum Referenzprodukt vergleichbaren Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit, sondern darüber hinaus durch ihre besondere Kosteneffizienz. Da Biosimilars preiswerter als die Referenzprodukte sind, leisten sie einen wesentlichen Beitrag, um möglichst vielen Patienten Zugang zu wirksamen und bezahlbaren Therapien zu ermöglichen.

Das Spektrum der Krankheiten, die mit Biopharmazeutika behandelt werden, ist groß. Darunter befinden sich zum Beispiel Augenerkrankungen wie die feuchte Makuladegeneration (nAMD), Diabetes,

Multiple Sklerose, Asthma, Brustkrebs, Rheumatoide Arthritis und viele weitere Krankheiten.

Die Entwicklung und Produktion der hochkomplexen Biosimilars ist anspruchsvoll und verlangt den Einsatz neuester Technologien sowie die Einhaltung hoher Qualitätsstandards. Bei ihrer Entwicklung spielt insbesondere das analytische Design eine entscheidende Rolle. Wie ihre Referenzprodukte werden Biosimilars mit den Methoden der Biotechnologie in lebenden Zellen hergestellt. Dank der Gentechnik werden diese so verändert, dass sie das gewünschte Protein passgenau herstellen können.

Auch der Markteintritt erfordert ein hohes Maß an Expertise. Nach dem Auslaufen des Patentschutzes des Referenzproduktes werden Biosimilars in hoch regulierten Märkten wie der EU, den USA, Kanada, Japan und Australien nach strengen regulatorischen Verfahren zugelassen.

Unsere Mission Qualitativ hochwertige Biosimilars

Biosimilars durchlaufen in ihrer Entwicklung fünf Phasen – von den ersten Analysen im Labor bis zum Nachweis der klinischen Wirksamkeit und Sicherheit am Menschen.

Formycon fokussiert sich auf die sogenannte "Dritte Welle" von Biosimilars. Dabei handelt es sich um Nachfolgemedikamente von Blockbuster-Biopharmazeutika, deren Patente ab dem Jahr 2020 auslaufen. Da wir frühzeitig auf diese Generation von Biosimilars gesetzt haben, hat sich Formycon auf diesem Gebiet eine führende Position gesichert.

Derzeit verfügen wir über drei Biosimilarkandidaten in klinischen und präklinischen Phasen. Zwei davon, die Augenheilpräparate FYB201 (Ranibizumab) und FYB203 (Aflibercept), haben wir an die Santo Holding GmbH auslizenziert. Das Interesse potenzieller Partner an unserem dritten Produkt, FYB202, ist ebenfalls groß. Darüber hinaus haben wir bereits drei weitere Biosimilar-Kandidaten identifiziert.

Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern auch bei der weiteren Entwicklung und künftigen Vermarktung von Biosimilars ganz vorne dabei sein und unsere Pipeline stetig erweitern. Dabei streben wir an, die gesamte Wertschöpfungskette von der frühen Analytik über klinische Studienphasen bis zur Zulassung zu bedienen. Auf diese Weise können wir nicht nur unseren Partnern ein ganzheitliches Entwicklungskonzept anbieten. Damit stellen wir auch sicher, dass wir weiterhin kontinuierlich hochwertige Biosimilars entwickeln, die von unseren Partnern erfolgreich vermarktet werden können.

Biosimilars sind ein hoch dynamisches Segment innerhalb des Pharmamarktes; die Entwicklung dieser komplexen Arzneimittel ist eines der spannendsten Felder innerhalb der Pharmazie.

Formycon ist auf diesem Gebiet schon heute ein bedeutender Akteur. Unser Anspruch ist es, diese Position kontinuierlich auszubauen und dauerhaft eine international bedeutende Rolle als ein führender unabhängiger Biosimilar-Entwickler einzunehmen.

Blick aufs Detail: Bei der Entwicklung von Biosimilars setzt Formycon auch auf die Chromatographie.

Wie wollen wir das erreichen? Worin liegt die Stärke unseres Unternehmens? Ganz klar in der Expertise unserer Entwickler, der Erfahrung des Managements und dem Know how unseres Beirats und Aufsichtsrates. Einige unsere Experten haben bereits erfolgreich an der Entwicklung von Biosimilars gearbeitet, andere bringen umfangreiche Erfahrung aus der Pharma- und Biotechindustrie mit. Auf der Basis dieses Wissens arbeiten wir jeden Tag aufs Neue mit Leidenschaft und Akribie an neuen, hochwertigen Biosimilars.

Formycon verfolgt dabei eine konsequente Qualitätsphilosophie. Die setzt bei der Marktanalyse an und geht über die umfassende Proteinanalytik, Entwicklung und Qualitätskontrolle bis hin zu klinischen Studien und mündet schließlich in der Zulassung. In all diesen Bereichen folgen wir höchsten wissenschaftlichen Standards - einerseits innerhalb unserer eigenen pharmazeutischen Entwicklungslabors und andererseits in der Zusammenarbeit mit unseren Partnern sowie externen präklinischen und klinischen Prüforganisationen.

Unsere erste Entwicklungsphase, die durch Aufbau, Wachstum und der Entwicklung der ersten Biosimilarkanddaten geprägt war, haben wir erfolgreich abgeschlossen. Mittlerweile sind wir nicht nur produktmäßig, organisatorisch und räumlich stark gewachsen, sondern auch personell. Und wir wachsen weiter. Formycon, das hat sich herumgesprochen, ist ein attraktiver Arbeitgeber: Wir bieten spannende Aufgaben, die Chance

Unser Anspruch Ein Biosimilarunternehmen von internationaler Bedeutung

Mit FYB201 und FYB203 verfügt Formycon über zwei aussichtsreiche Biosimilarkandidaten. Die Referenzprodukte Lucentis® und Eylea® decken mehr als 90% des Marktes für Anti-VEGF-Therapien ab. Die Pipeline wird in Zukunft weiter ausgebaut. Dabei adressieren wir Blockbuster-Biopharmazeutika mit großem beziehungsweise wachsendem Marktpotenzial.

201 203 FYB FYB Referenzprodukt Wirkstoff Gebiet UNSERE PIPELINE Indikationen Partner Präklinische Phase Klinische Phase I Lucentis® Ranibizumab Ophthalmologie wAMD, DME (RVO, DR) Santo Holding GmbH Santo Holding GmbH Eylea® Aflibercept Ophthalmologie wAMD, DME (RVO, CNV)

zur persönlichen Entfaltung und legen Wert auf ein kollegiales und kreatives Miteinander. Mit dem zunehmenden Unternehmenswachstum passen wir auch unsere Strukturen und unsere Organisation an. Dabei ist uns wichtig, effizient zu sein und dennoch unsere Flexibilität für schnelle Entscheidungen zu bewahren.

Formycon trägt Verantwortung – für seine Mitarbeiter, seine Investoren und für seine Kunden. Ärzte und Patienten verlangen zu Recht Arzneimittel höchster Qualität zu bezahlbaren Preisen. Immerhin geht es um nicht weniger als die Gesundheit des Einzelnen. Doch in einer Zeit, in der medizinische Behandlungen immer effizienter, aber auch teurer werden, ist es selbst für reiche Industrienationen eine Herausforderung geworden, moderne Therapien allen Patienten zugänglich zu machen. Wir als Biosimilarunternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag, Medizin für alle zu entwickeln und bereitzustellen. Mehr und mehr entwickeln wir uns damit zu einem wichtigen Faktor innerhalb des Gesundheitssystems.

Unsere Verpflichtung Formycon – ein solides Investment

Formycon ist nicht nur in der Entwicklung seiner Biosimilarkandidaten erfolgreich. Auch unsere finanzielle Lage ist außerordentlich positiv. Nach zwei Kapitalerhöhungen, auf der Basis von zwei Auslizenzierungen und mit Unterstützung starker Partner und Investoren steht unser Unternehmen auf einem ausgesprochen soliden Fundament.

Wir verfügen über einen steten Fluss an Einnahmen, besitzen ausreichend finanzielle Reserven und haben unsere Kosten im Griff. Das gibt uns den Spielraum, gezielt in unsere Kernaktivitäten zu investieren – neue Biosimilars.

Auch die Aussichten von Formycon sind gut. Biosimilars sind ein relativ junger und schnell wachsender Bereich innerhalb der pharmazeutischen Biotechnologie. Bis 2020 werden Biopharmazeutika mit einem Umsatz von 100 Milliarden Dollar ihren Patentschutz verlieren. Allein der Umsatz der beiden Augenheilmittel Lucentis® und Eylea®, die für mehr als 90 Prozent des weltweiten Marktes für Anti-VEGF-Therapien stehen, lag im vergangenen Jahr zusammengenommen

Mit Hilfe eines Massenspektrometers untersuchen Formycon-Wissenschaftler die Struktur der Biosimilars. bei über 7,5 Milliarden US-Dollar.

Nicht nur in unserer Unternehmenspolitik, sondern auch bei unseren Finanzen ist uns der klare und weite Blick voraus wichtig. Daher planen wir unsere Einnahmen und Ausgaben mit Augenmaß – besonnen, vielleicht sogar konservativ. Denn wir brauchen Solidität und Gewissheit, um unsere Entwicklungen sicher über die kommenden Jahre zu bringen.

Unsere Investoren spiegeln uns zurück, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Etwa 30 Prozent unserer Aktien befinden sich im Streubesitz, rund die Hälfte ist in den Händen institutioneller Anleger. Weitere 20 Prozent sind im Besitz der Gründer und des Managements. Einige Investoren sind teilweise seit Beginn unserer Unternehmensgeschichte investiert. Das zeigt ihren langfristigen Anlagehorizont und ihr Vertrauen in unsere Arbeit.

Formycon hat bislang nicht nur im Labor, sondern auch an der Börse überzeugt. Seit der Erstnotiz im Entry Standard im Juli 2012 hat sich die Aktie bis Ende 2015 mehr als verachtfacht. Allein im Jahr 2015 stieg der Kurs um über 100 Prozent. Analog hat sich unsere Marktkapitalisierung entwickelt – von 12,1 Millionen Euro Mitte 2012 auf 210 Millionen Euro Ende 2015. Dabei ist uns an einer vertrauensvollen und transparenten Kommunikation gelegen. Regelmäßig berichten wir über den Fortgang unserer Biosimilar-Entwicklungen und die wirtschaftlichen Ergebnisse unseres Unternehmens.

Natürlich ist unser Aktienkurs Schwankungen unterworfen. Auf die tagesaktuelle Verfassung haben wir keinen Einfluss. Aber wie sagte schon Börsen-Altmeister André Kostolany: Der Hund mag noch so weit vor oder hinter seinem Herrchen laufen, am Ende kommen beide gemeinsam wieder zuhause an. So wird sich auch der Aktienkurs von Formycon letztlich immer an der realen Entwicklung unseres Unternehmens orientieren.

Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass diese Entwicklung auch künftig positiv und berechenbar ist. Damit legen wir die Grundlage, dass die Formycon-Aktie eine langfristig attraktive Investition bleibt.

Wir als Biosimilarunternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag, Medizin für alle zu entwickeln und bereitzustellen.

Lagebericht

Formycon Geschäftsbericht 2015

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Formycon basiert auf der Entwicklung von biopharmazeutischen Nachfolgeprodukten, sogenannten Biosimilars. Ziel ist die spätere Auslizenzierung der Biosimilarkandidaten, wobei die weitere Produktentwicklung durch die zukünftigen Lizenzpartner übernommen oder begleitet wird. Formycon kann die pharmazeutische Entwicklungskette von der Analytik und Zelllinienentwicklung über Präklinik und Klinik bis hin zur Zulassung vollständig abdecken, und so auch nach einer erfolgten Verpartnerung Teile der Entwicklung in Zusammenarbeit mit dem Partner übernehmen.

Die Struktur der Unternehmensgruppe folgt diesem Geschäftsmodell. Die eigentliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit erfolgt durch die Formycon AG, die diese Tätigkeiten für das produktspezifisch ausgelagerte Tochterunternehmen erbringt und insofern nur aus einer Forschungs- und Entwichlungsabteilung besteht. Daneben existiert mit der Formycon Services GmbH eine Tochtergesellschaft, die gesonderte Serviceleistungen auf Fee-for-Service Basis für Pharma- und Biotechunternehmen erbringt.

Im abgelaufenen Jahr ergab sich demzufolge die folgende Konzernstruktur:

Formycon AG (F&E)

Formycon Project 201 GmbH (Auslizenzierung Verpartnerungsunternehmen)

Formycon Services GmbH

Die Formycon Project 201 GmbH wurde im Geschäftsjahr 2014 als erstes Unternehmen ausgegründet. In diese Gesellschaft wurden mittlerweile die Projektaktivitäten unserer ersten beiden auslizenzierten Biosimilars eingebracht. Weitere Verpartnerungen sind für die kommenden Jahre geplant. Die Formycon AG besitzt jeweils 100 Prozent der Anteile an den Tochtergesellschaften und unterhält neben dem Sitz in Martinsried bei München keine weiteren Standorte.

Die Unternehmensgruppe Formycon beschränkt sich derzeit im Wesentlichen auf Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Darüber hinaus gehende Geschäftsprozesse sind unwesentlich und betreffen das Erbringen von Serviceleistungen.

Der künftige Absatzmarkt von Formycon ist der Pharmamarkt. Als wesentlicher externer Einflussfaktor sind deshalb gesundheitspolitische Maßnahmen zu nennen.

2. Forschung und Entwicklung

Im Hinblick auf die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, die die wesentliche Tätigkeit des Konzerns darstellt, sind die folgenden Kostenblöcke zu verzeichnen:

In der Forschung und Entwicklung waren 42 Mitarbeiter tätig. Die gesamten Aufwendungen in Höhe von 16.613 T€ wurden als Aufwand verbucht, das sind 98,0 % vom Umsatz. Forschungs- und Entwicklungskosten wurden nicht aktiviert. Zugehörige Patente wurden angemeldet, die Produktentwicklungen schreiten voran, so dass mit einem planmäßigen Markteintritt gerechnet werden kann. Wesentliche Veränderungen im Bereich der Forschung waren nicht zu verzeichnen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2015 zeigte sich für die Pharma- und Biosimilarbranche zweigeteilt. Während die Wirtschaft und auch die Finanzmärkte bis April 2015 ausgesprochen gut gestimmt waren, drehte sich diese Einstellung im weiteren Verlauf des Jahres.

Nachdem die Griechenlandkrise 2015 in der Wahrnehmung zunehmend in den Hintergrund trat, fokussierten sich die Märkte verstärkt auf die die stark sinkenden Ölpreise und die Wirtschaftsabschwächung in China. Die fallenden Ölpreise wirkten sich zwar einerseits positiv auf die Herstellungskosten vieler Produkte aus und machten das Autofahren billiger. Andererseits gerieten dadurch zahlreiche Ölförderfirmen und vom Ölexport abhängige Staaten in ernsthafte Schwierigkeiten. Daraus resultierend machten sich mehr und mehr generelle Konjunktursorgen breit.

Zunehmend belastend wirkte sich im Jahresverlauf auch die wirtschaftliche Abschwächung Chinas aus. Da die Wirtschaft des Landes weniger stark als in den Jahren zuvor wuchs, mehrten sich Zweifel, ob die Volksrepublik weiterhin ihre Rolle als fernöstliche Wirtschaftslokomotive und riesiger Absatzmarkt spielen kann.

Auch die politischen Krisen in Syrien, Nordafrika und der Ukraine wirkten sich belastend auf die Gesamtstimmung aus. In Deutschland und Europa überdeckte zudem die Flüchtlingskrise die Nachrichtenlage und nährte Zweifel, ob es der Bundesrepublik gelänge, diese zu lösen. Zugleich öffneten sich angesichts dieser Herausforderung tiefe Gräben in der Europäischen Union. Durch die teilweise Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Schengen-Raum wurde letztlich auch der Warenaustausch behindert, womit die finanziellen Belastungen für die Wirtschaft stiegen.

Hinzu kam, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Europa – trotz der Stärke Deutschlands – nach wie vor schwach war. So tauchte Griechenland angesichts der Syrien- und Flüchtlingskrise mit seinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zwar weniger oft in den Medien auf, dennoch waren die ökonomischen Probleme dieses südeuropäischen Staates noch nicht gelöst. Unter anderem aus diesem Grund hielt die Europäische Zentralbank die Leitzinsen auf einem historisch niedrigen Niveau.

Ein für die Pharma- und Biotechindustrie einschneidendes Ereignis war die Ankündigung des USamerikanischen Pharma- und Hedgefondsmanagers Martin Shkreli, den Preis für ein seit Jahren erhältliches Toxoplasmose-Arzneimittel um das 55fache zu erhöhen. Nachdem die Anwärterin auf die US-Präsidentschaftskandidatur, Hillary Clinton, darauf per Twitter-Kommentar eine breite Diskussion um die Höhe von Medikamentenpreisen in Gang gesetzt und dieses Thema in den Wahlkampf hineingetragen hatte, machten sich Befürchtungen um die künftige Profitabilität von Pharma- und Biotechunternehmen breit. Quer durch die Branche gerieten deren Aktienkurse unter Druck, ohne dass sich fundamental etwas an der Lage vieler Unternehmen geändert hatte.

Als Lackmustest für die Stabilität und die Aussichten der Pharma- und Biotechbranche wurden mehrere internationale Börsengänge von Biotechunternehmen Ende 2015 und Anfang 2016 gewertet. Nachdem diese mehrheitlich positiv verlaufen waren, schienen sich Analysten und Investoren wieder verstärkt den fundamentalen Daten der Branche zu widmen.

teil von 46 % hat, werden in den nächsten Jahren mit jährlichen Raten von 8 bis 11 % wachsen.

In großen europäischen Ländern führen Kostensparprogramme zu Ausgabensenkungen oder einem nur sehr leichtem Anstieg der Ausgaben. Zum Teil bedingt durch einen statistischen Effekt sind die Kosten für Arzneimittel und Test-Diagnostik in Deutschland 2015 jedoch um 9,6 % auf 30,8 Milliarden € gestiegen. Die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) dürften insofern ihre Anstrengungen weiter intensivieren, um wie in den Vorjahren wieder Einsparungen zu realisieren. Dies war durch erhöhten Zwangsrabatt, freiwillige Rabatte der Hersteller, Patentabläufe und den stärkeren Wettbewerb zu Einsparungen gelungen.

Die hohen Erwartungen der Börse an Biotechnologieunternehmen speisen sich vor allem aus der dynamischen Entwicklung im Gesundheitswesen. Der aktuelle Branchenreport von IMS Health prognostiziert, dass die weltweiten Ausgaben für Arzneimittel von 2015 über 1 Billion USD auf nahezu 1,3 Billionen USD im Jahr 2018 ansteigen werden. Die Nachfrage erhöht sich insbesondere durch die Zunahme von chronischen Krankheiten und die Alterung der Bevölkerung in den entwickelten Märkten. Indes führen in den Schwellenländern das Bevölkerungswachstum und die Ermöglichung eines verbesserten Zugangs zu medizinischer Versorgung zu Kostensteigerungen. Die Ausgaben in den sogenannten "Pharmerging Markets", an denen China einen Anausgaben deutlich zu begrenzen. Im Gegensatz zu klassischen Generika sind sie nur mit hohem Aufwand und großem Spezialwissen herzustellen. Zwar waren die Patentabläufe im Bereich der Biopharmazeutika seit einigen Jahren rückläufig, so erwartet der Verband Progenerika e.V. jedoch ab dem Jahr 2016 einen Paradigmenwechsel. Analysen des Marktforschungsunternehmens INSIGHT Health zeigen, dass das Volumen der ablaufenden Patente mit 1,34 Mrd. € deutlich höher liegt als noch 2014 prognostiziert. Erstmalig werden nach Umsatz mehr biopharmazeutische Arzneimittel patentfrei als chemisch-synthetisch hergestellte Arzneimit-

Moderne biopharmazeutisch hergestellte Arzneimittel haben insbesondere in den letzten drei Jahrzehnten die Behandlung von schweren Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Krebs und Rheuma entscheidende Schritte vorangebracht. Aufgrund ihrer hohen Behandlungskosten sind sie aber auch Ausgabentreiber Nummer Eins für die GKV. Mit dem bevorstehenden Patentablauf dieser modernen Biopharmazeutika öffnet sich ein Fenster für biopharmazeutische Nachfolgeprodukte. Diese Biosimilars haben das Potential, die Arznei-

GJ T€ VJ T€
Fremdleistungen 6.164 5.081
Rohstoffe etc. 2.716 827
Personal 3.860 2.894
Abschreibungen 934 1.072
Sonstige 2.939 1.927
16.613 11.801

tel. Der weltweite Umsatz von biopharmazeutischen Nachahmer-Produkten könnte sich so bis 2020 auf 25 Mrd. USD verzehnfachen.

Formycon sieht sich wegen der fortgeschrittenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit in einer guten Wettbewerbssituation in dem noch sehr jungen Markt für Biosimilars. Die Marktstellung wird als gut eingestuft. Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus der fortgeschrittenen Marktreife und den erfolgreichen Studien der ersten Produkte.

2. Geschäftsverlauf

Die Formycon AG wie auch der Konzern blicken erneut auf einen erfolgreichen Geschäftsverlauf 2015 zurück. So setzte die Formycon AG 13,6 Mio. € um und erzielte einen Gewinn nach Steuern und Abgaben von 0,6 Mio. €. Der Konzern schloss bei einem Umsatz von 16,9 Mio. € mit einem Überschuss von 0,6 Mio. € ab. Beide Unternehmenseinheiten sind frei von Finanzschulden.

Formycon hat die Entwicklung seiner Produkte wie auch des Unternehmens selbst im Jahr 2015 deutlich vorangebracht. Dabei konnten mehrere Meilensteine gesetzt werden:

  • Im März 2015 fand eine Good Manufacturing Practices (GMP)-Inspektion am Unternehmensstandort in München-Martinsried statt, die Formycon erfolgreich bestand. Die Inspektion wurde durch die Regierung von Oberbayern durchgeführt und belegte, dass Formycon nach international anerkannten Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe arbeitet.
  • Im April 2015 führte Formycon im Rahmen eines Private Placements erfolgreich eine Kapi-

talerhöhung über 11,1 Mio. € durch. Die neuen Anteilsscheine wurden durch internationale Investoren, vorwiegend aus den USA, gezeichnet.

  • Im Mai 2015 wurde Dr. Carsten Brockmeyer, Vorstand und CEO von Formycon, von der globalen "Medicine Maker Power List" 2015 zu einer der 20 einflussreichsten Personen in der pharmazeutischen Welt gewählt.
  • Ebenfalls im Mai 2015 lizenzierte Formycon das Biosimilar FYB203 als nunmehr zweites Projekt erfolgreich an die Santo Holding GmbH aus. Santo erhielt damit die exklusiven weltweiten Vermarktungsrechte für FYB203. Santo ist damit zudem verantwortlich für die weitere klinische Entwicklung, das Marketing und den Vertrieb des Produktes. Formycon erhielt seinerseits eine Vorabzahlung in einstelliger Millionenhöhe und wird die technische und präklinische Entwicklung von FYB203 gegen Bezahlung im Auftrag von Santo weiterführen. Darüber hinaus wird Formycon an künftigen Umsätzen signifikant beteiligt sein.
  • Im Juni 2015 erhielt Formycon von der US-Arzneimittelbehörde FDA einen positiven Scientific Advice für sein Biosimilar-Projekt FYB201 (Ranibizumab). Damit wurde der Weg frei für eine globale PhaseIII-Studie dieses Produktes.
  • Auf der Hauptversammlung des Unternehmens im Juni 2015 unterstützten die Aktionäre insbesondere die nachhaltige und langfristige unternehmerische Ausrichtung von Formycon.
  • Im Oktober 2015 teilten die strategischen Partner bioeq und Formycon mit, dass sie eine pivotale klinische Phase III mit ihrem Lucentis®- Biosimilar (FYB201; Ranibizumab) initiiert haben.

Strategisch positioniert sich Formycon weiterhin als führendes unabhängiges Unternehmen zur Entwicklung, Produktion und Vermarktung von hoch qualitativen Biosimilars. Dabei fokussieren wir uns insbesondere auf die stark regulierten Märkte in Europa und den USA. Die Stärke von Formycon liegt in der Expertise des Managements, des Aufsichtsrates und strategischen Beirates sowie seiner hoch qualifizierten Mitarbeiter. Außerdem führen ausgefeilte Entwicklungsprozesse zu schnellen und zuverlässigen Ergebnissen. Durch diese technologische Entwicklungskompetenz ist Formycon ein bevorzugter Partner für die führenden Pharmakonzerne sowie Generikaunternehmen.

Für die Zukunft plant Formycon, das Portfolio an Biosimilar-Kandidaten zu erweitern.

3. Aktie

Die Aktien der Formycon AG sind zu rund 50 % im Besitz von Family Offices und institutionellen Investoren. Weitere rund 20 % befinden sich in den Händen der Gründer und des Managements. Zirka 30 % der Anteilsscheine sind im Streubesitz. Die Aktien der Formycon AG sind im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Zum Jahresbeginn 2015 notierten die Papiere (Basis Tagesschlusskurs) bei einem Kurs von 10,10 Euro und kletterten bis zum 10. April auf ein Allzeithoch von 32,50 Euro. Am 30. Dezember 2015 lag die Notierung bei 23,15 Euro. Im Branchenvergleich hat die Aktie von Formycon damit sowohl seit der Erstnotiz wie auch im Gesamtjahr 2015 eine gute Performance gezeigt.

4. Mitarbeiter

Die wachsende Zahl an Biosimilarprojekten und die zunehmende Reife unserer Arzneimittelkandidaten hat zur Folge, dass Formycon im Jahr 2015 auch

personell deutlich gewachsen ist. Während wir Anfang Januar 40 Mitarbeiter beschäftigten, war deren Zahl bis Ende Dezember deutlich auf 53 gestiegen. Für 2016 planen wir einen weiteren moderaten Personalaufbau.

5. Laborerweiterung

Aufgrund des Wachstums brauchte Formycon im vergangenen Jahr mehr Platz für Labore und Büros. Im Sommer 2015 wurde deshalb mit dem Ausbau eines weiteren Stockwerks am Unternehmensstandort in München-Martinsried begonnen. Seit Abschluss der Arbeiten im Herbst 2015 stehen den Mitarbeitern rund 520 Quadratmeter mehr Büro- und Laborfläche zur Verfügung.

6. Lage

Der im Folgenden als Geschäftsjahr 2015 bezeichnete Zeitraum bezieht sich auf den 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem Lagebericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.

a) Ertragslage

Formycon hat im Geschäftsjahr 2015 die Entwicklung seiner drei Biosimilar-Produkte weiter planmäßig vorangetrieben. Infolge der Auslizenzierungen von FYB201 im Dezember 2013 und FYB203 im Mai 2015 hat das Unternehmen erneut nennenswerte und nachhaltige Umsatzerlöse erwirtschaftet. Gegenüber 2014 konnten diese nochmals deutlich gesteigert werden. So erhielt das Unternehmen 2015 durch den neuen Lizenzvertrag von FYB203 eine sofortige Zahlung im mitt-

leren einstelligen Millionenbereich. Außerdem bekommt das Unternehmen eine laufende Vergütung für die Produktentwicklung bis zur Zulassung und wird an den künftigen Vermarktungserlösen partizipieren.

Der Umsatz der Formycon AG betrug in der Berichtszeit 13.561 T€ gegenüber 10.530 T€ im Jahr 2014. Der Materialaufwand stieg auf 5.669 T€, was einen Rohergebnisanstieg auf 8.108 T€ implizierte.

Die Formycon AG rechnet aufgrund geplanter weiterer Auslizenzierungen auch künftig mit stabilen beziehungsweise steigenden Deckungsgraden.

Der Formycon-Konzern steigerte 2015 seinen Umsatz um 34 % auf 16.925 T€ und erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 578 T€. Die übrigen Aufwendungen konnten dementsprechend erneut durch das Rohergebnis gedeckt werden.

  • b) Finanzlage
  • Die Finanzanlage sowohl der Formycon AG als auch des Konzerns ist ausgesprochen stabil. Die wesentlichen Liquiditätsindikatoren weisen überdurchschnittlich gute Werte aus. Dem kurzfristig gebundenen Vermögen in Höhe von 23.307 T€ stehen kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.605 T€ gegenüber. Kreditfinanzierungen über Kreditinstitute und langfristige Darlehensfinanzierungen erfolgten in der Berichtszeit nicht.

Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag 622 T€, der liquiditätsnahe Wertpapierbestand lag bei 19.675 T€. Auf die Kapitalflussrechnung wird verwiesen. Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss/Umsatz) belief sich auf 3 %, das EBIT (Betriebsergebnis) betrug 538 T€, das EBITDA (Betriebsergebnis plus Abschreibungen) lag bei 1.473 T€.

Die Gesellschaft hat keine Finanzschulden.

Kapitalflussrechnung Konzern für das Geschäftsjahr 2015

2015
Vorjahr
Periodenergebnis 577.518,13 860.324,39
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 934.812,51 1.071.931,20
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 133.672,36 0,00
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit
zuzuordnen sind
541.723,02 -2.584.623,10
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-1.652.552,48 601.023,51
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 23.092,80 11.762,72
Zinsaufwendungen/Zinserträge -41.258,21 7.417,58
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 517.008,13 -32.163,70
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 2.600,84 0,00
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -669.927,27 -570.831,79
Erhaltene Zinsen 71.492,58 165,54
Erhaltene Dividenden 0,00 0,00
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -595.833,85 -570.666,25
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 11.182.430,00 0,00
Gezahlte Zinsen -30.234,37 -7.583,12
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 11.152.195,63 -7.583,12
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 11.073.369,91 -610.413,07
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9.223.867,92 899.311,60
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.297.237,83 288.898,53

Gegenüber dem Vorjahr beinhaltet der Finanzmittelfonds nach DRS 21 nunmehr auch die kurzfristig liquidierbaren Wertpapiere, so dass insofern der Vorjahresvergleich eingeschränkt ist.

Kapitalflussrechnung der Formycon AG für das Geschäftsjahr 2015

2015
T€
2014
T€
T€ Delta
%
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 600,3 869,9 -269,6 -31,0
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlageverm. 934,8 1.071,9 -137,1 -12,8
Zunahme/Abnahme der langfristigen Rückstellungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0,0 0,0 0,0 0,0
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlageverm. 143,7 5,4 138,3 2.548,9
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.678,9 1.947,3 -268,4 -13,8
Zunahme/Abnahme der mittel- und kurzfristigen Rückstellungen 134,1 25,6 108,5 424,6
Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus LuL sowie anderer
Aktiva
-302,4 -2.287,7 1.985,3 -86,8
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus LuL sowie anderer
Passiva
-1.067,1 -280,8 -786,2 280,0
Zinsaufwendungen/Zinserträge -46,3 7,4 -53,7 -724,1
Sonstige Beteiligungserträge 0,0 0,0 0,0 0,0
Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten 0,0 0,0 0,0 0,0
Ertragsteueraufwand/ -ertrag 0,0 0,0 0,0 0,0
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,0 0,0 0,0 0,0
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,0 0,0 0,0 0,0
Ertragsteuerzahlungen/-erstattung -16,9 0,0 -16,9 0,0
Cashflow aus der lfd. Geschäftstätigkeit 380,3 -588,2 968,5 -164,6
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des imm. AV 0,0 6,3 -6,3 -100,0
Auszahlungen für Investitionen in das imm. AV 0,0 0,0 0,0 0,0
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des
Sachanlagevermögens
2,6 0,0 2,6 0,0
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -669,9 -595,8 -74,1 12,4
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des
Finanzanlagevermögens
0,0 0,0 0,0 0,0
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0,0 0,0 0,0 0,0
Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0,0 0,0 0,0 0,0
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0,0 0,0 0,0 0,0
Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der
kurzfristigen Finanzdisposition
0,0 0,0 0,0 0,0
Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der
kurzfristigen Finanzdisposition
0,0 0,0 0,0 0,0
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,0 0,0 0,0 0,0
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,0 0,0 0,0 0,0
Erhaltene Zinsen 71,5 0,2 71,3 43.087,5
Erhaltene Dividenden 0,0 0,0 0,0 0,0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -595,8 -589,3 -6,5 1,1
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der
Kreditaufnahme
2015
T€
2014
T€
T€ Delta
%
Einzahlungen aus EK-Zuführungen von Gesellschaftern des MU 11.182,4 0,00 11.182,4 0,0
Einzahlungen aus EK-Zuführungen von anderen Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,0
Auszahlungen aus EK-Herabsetzungen an Gesellschafter des MU 0,00 0,00 0,00 0,0
Auszahlungen aus EK-Herabsetzungen an andere Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,0
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der
Kreditaufnahme
0,00 0,00 0,00 0,0
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Krediten 0,00 0,00 0,00 0,0
Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0,00 0,00 0,00 0,0
Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 0,00 0,0
Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0,00 0,00 0,00 0,0
Gezahlte Zinsen -25,2 -7,6 -17,6 232,3
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des MU 0,00 0,00 0,00 0,0
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 11.157,2 -7,6 11.164,8 -147.232,5
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 10.941,7 -1.185,2 12.126,8 -1.023,2
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9.196,0 10.381,2 -1.185,2 -11,4
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.137,7 9.196,0 10.941,7 119,0

c) Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote des Konzerns ist in der Berichtszeit von 77,6 % auf 91,5 % gestiegen und damit überdurchschnittlich hoch. Das langfristig gebundene Vermögen ist abschreibungsbedingt gefallen und vollständig durch das Eigenkapital gedeckt, was sehr gesunde Bilanzstrukturdaten impliziert.

Das Umlaufvermögen besteht weitgehend aus Liquidität und liquiditätsnahen Werten, so dass der bilanzierte Vermögensbestand kaum risikobelastet ist.

7. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Da sich das Unternehmen noch in der Produktentwicklungsphase befindet, ist die Aussagekraft üblicher finanzieller Leistungsindikatoren mitunter be-

schränkt. Für unseren Konzern wesentlich sind solche Leistungsindikatoren, die die nachhaltige Finanzkraft des Unternehmens messen. Das Working-Capital, gemessen als Differenz zwi-

schen kurzfristigem Vermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten, belief sich zum Stichtag auf 21.038 T€. Der Cash-Flow (Jahresüberschuss + Abschreibungen und Veränderung der langfristigen Ruckstellungen) lag bei 1.512 T€ und war damit weiterhin positiv. Die Investitionstätigkeit lag mit 670 T€ unter den Abschreibungen, was zu entsprechenden Cash-Zuflüssen führte.

Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss / durchschnittl. Eigenkapital) lag bei 2,32 %, die Gesamtkapitalrendite (EBIT / durchschnittl. Gesamtkapital) bei 2,44 %.

Formycon entwickelt für ausgewählte Kunden, die sich als Partner des Konzerns verstehen. Der vergleichsweise geringe Kundenstamm impliziert ein geringes Konfliktpotential. Gleichzeitig zeichnen wir uns durch eine hohe Kundenzufriedenheit aus.

Der Konzern beschäftigt überwiegend Forschungs- und Entwicklungspersonal. Die Mitarbeiterfluktuation ist aufgrund hoher Mitarbeiterzufriedenheit sehr gering.

III. Nachtragsbericht

Nach Ende des Berichtszeitraums sind bilanziell keine besonderen Ereignisse bei Formycon eingetreten.

Formycon meldete weitere Patente zur pharmazeutischen Formulierung und Verabreichung von intraokularen VEGF-Antagonisten an. Zudem konnte das Unternehmen den ersten Patienten in seine klinische Phase-III-Studie mit FYB201 (Ranibizumab) einschließen und damit einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung dieses Biosimilars gehen. Weiterhin gab Formycon den Wirkstoffnamen für den Biosimilarkandidaten FYB203 bekannt. Dabei handelt es sich um Aflibercept, einem weiteren Ophtalmologie-Wirkstoff (Originalprodukt: Eylea®).

IV. Prognosebericht

In den vergangenen drei Jahren hat Formycon die erste Phase der Unternehmensentwicklung erfolgreich durchlaufen. Insbesondere mit dem sehr erfreulichen Verlauf des Projektes FYB201 (Ranibizumab), der im Start der klinischen Testphase III mündete, und der Auslizenzierung von FYB203 haben wir eine sehr gute und solide Grundlage für die weitere Unternehmensentwicklung und zukünftiges Wachstum gelegt.

Mittlerweile sind wir in die nächste Phase unserer Entwicklung eingetreten. Im Mittelpunkt stehen dabei die weitere konsequente Umsetzung unserer Strategie, die operative Optimierung unserer Prozesse und Strukturen, der kontinuierliche Ausbau unserer Pipeline sowie weitere Auslizenzierungen unserer Biosimilarkandidaten.

Der Konzern ist mit seinem Finanzprofil und seinem Leistungsportfolio gut im Markt aufgestellt. Zudem verläuft die Entwicklung unserer Biosimilars planmäßig. Der Markteintritt von FYB201 in den Märkten Europas und der USA ist unverändert ab 2020 vorgesehen, sobald das Patent für das Referenzprodukt abgelaufen ist.

Bedingt durch unsere zwei auslizenzierten Biosimilar-Projekte FYB201 und FYB203 erwarten wir im Geschäftsjahr 2016 gegenüber 2015 eine weitere Steigerung unseres Konzernumsatzes auf zirka 20 Mio. €.

Wir werden auch künftig einen erheblichen Teil unserer Ressourcen in die Entwicklung neuer Biosimilars investieren, um die Basis für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens weiter zu festigen und auszubauen. Neben der Fortentwicklung der bestehenden Biosimilar-Projekte wollen wir ab dem Jahr 2016 schrittweise neue Projekte initiieren und voranbringen. Damit werden wir die Ausgaben für die Produktentwicklung im laufenden Jahr wie auch im Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich weiter erhöhen. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2016 wird stark von einer möglichen Verpartnerung des Projektes FYB202 abhängen, so

1. Chancen

dass an dieser Stelle noch keine Prognose getroffen werden kann. Unabhängig hiervon erwartet die Gesellschaft für die kommenden Jahre vergleichbare Ergebnisse. Die Tochtergesellschaft "Formycon Services GmbH" wird auch künftig Entwicklungsdienstleistungen für Pharma- und Biotechnologieunternehmen anbieten. Die stabile Vermögensstruktur und Finanzlage erlauben es dem Konzern, weitere Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen. ● Formycon hat mit der Entwicklung von Biosimilars einen neuen zukunftsträchtigen Markt frühzeitig besetzt und kann aufgrund seiner Expertise das gesamte Potenzial dieses Marktes nutzen. Unsere positive Entwicklung zeigt, dass das Unternehmen mit seiner Strategie auf dem richtigen Weg ist. Chancen für weiteres organisches Wachstum sehen wir insbesondere in der künftigen Produktentwicklung sowie in Auslizenzierungen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innova-

  • gibt es in Deutschland wie auch weltweit immer mehr ältere Menschen, die auf intensive medizinische Betreuung angewiesen sind.

Wechselkurseinflüsse und Inflationsgefahren sehen wir nicht. Auch werden andere Sondereinflüsse nicht erwartet. Veränderungen der finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsfaktoren werden für das Jahr 2016, tion, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität und Kundenzufriedenheit begegnen. Grundsätzlich haben Biosimilar-Unternehmen gegenüber den Entwicklern von innovativen Arzneimitteln den Vorteil, dass die Entwicklungskosten und

wenn man von einem weiteren Wachstum (Umsatz und Personal) einmal absieht nicht eintreten. V. Chancen- und Risikobericht das Entwicklungsrisiko deutlich geringer sind. Auch fällt der Wettbewerb bei Biosimilars aufgrund der relativ hohen Markteintrittshürden in der Regel geringer aus als bei Generika.

Für die Zukunft sehen wir die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft weiterhin positiv. Hierfür gibt es verschiedene Ursachen: ● Der medizinisch-technische Fortschritt ermöglicht die Behandlung von Krankheiten, die vor zehn oder 20 Jahren nicht oder nur unzureichend behandelt werden konnten. ● Aufgrund der demographischen Entwicklung Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanz- und Rohstoffmarkten sowie die geopolitischen Risiken weiter verstärken und damit die Konjunktur schwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen, soweit hiervon auch der internationale wie auch der nationale Gesundheitsmarkt betroffen ist. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

2. Risiken

Biosimilar-Hersteller stehen zudem vor einigen Herausforderungen, die Produzenten bisheriger Generi32 Konzernlagebericht 33

ka, die auf Small Molecules basieren, nicht kannten. So sind die Kosten für die Entwicklung, Produktion und das Marketing von Biosimilars höher. Zudem müssen sich Ärzte, Patienten und Krankenkassen an diese noch junge Medikamentenklasse gewöhnen und diese akzeptieren.

Eine, wenn auch geringe Gefahr, besteht darin, dass die Originalhersteller den Herstellungsprozess oder die Darreichungsform für ihre bestehenden Produkte verändern, womit Biosimilar-Hersteller nachziehen müssten.

Darüber hinaus ist damit zu rechnen, dass die Originalhersteller zum Ende der Patentlaufzeit ihre Produkte selbst zu niedrigeren Preisen vertreiben, um sich Marktanteile zu sichern und damit in Konkurrenz zu Biosimilars zu treten.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass das Marktpotenzial für die Biosimilar-Produkte durch die Zulassung neuer Medikamente deutlich schrumpft, oder sogar gänzlich zurückgeht.

Möglich wäre auch, dass Arzneimittelbehörden die regulatorischen Bedingungen verändern und damit den Markteintritt von Biosimilars erschweren oder verhindern.

Auch wenn das Risiko deutlich geringer ist, als in der innovativen biotechnologischen Entwicklung, besteht grundsätzlich auch für Biosimilars immer das Risiko, dass ein Projekt aus wissenschaftlichen, technologischen, regulatorischen oder wirtschaftlichen Gründen gänzlich scheitert. Dies insbesondere auch, weil Formycon in bestimmten Bereichen mit externen Partnern zusammenarbeitet. Potenzielle Risiken können hier sowohl vertraglich als auch technologisch inhaltlich bestehen.

Ertragsorientierte Risiken:

Ein unmittelbares Ertragsrisiko sieht der Konzern derzeit nicht. Mittel- beziehungsweise langfristig besteht das Risiko, dass Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten nicht erfolgreich sind oder am Markt keine Akzeptanz haben. Rückschläge oder Verzögerungen bei Produktentwicklungen können zudem nie gänzlich ausgeschlossen werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Konzerns sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage von Formycon ist für ein Unternehmen, das sich in der Entwicklung von Produkten befindet, sehr zufriedenstellend.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin im labilen Umfeld in einigen Regionen der Weltwirtschaft. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sind wir für die Bewältigung künftiger Risiken in unserer Branche aber gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder der möglichen finanziellen Auswirkungen einzelner Risikofelder nicht wesentlich geändert. Es ergibt sich im Gesamtbild keine grundlegende Änderung der Risikolage. Durch den Einsatz von internen Kontrollmechanismen sind wir in der Lage, Veränderungen der Risikolage frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens beeinflussen könnten, kompensieren wir durch die Vermeidung des Aufbaus wesentlicher Fremdwährungspositionen in der Bilanz.

Die größte Währungsposition entsteht durch Einkäufe von Fremdleistungen in Schweizer Franken, die zeitnah gezahlt werden, wodurch nicht absehbare Währungsrisiken weitgehend eliminiert werden.

Ziel des Finanz-Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt
der Konzern eine konservative Risikopolitik. Soweit
bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall und Boni
tätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende
Wertberichtigungen vorgenommen.
Wir sehen keine bestandsgefährdenden Risiken.
VII. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft
nicht unterhalten.

Planegg, den 31. März 2016

Formycon AG

Dr. Carsten Brockmeyer Dr. Nicolas Combé

Konzern Gewinn- & Verlustrechnung Bilanz

Konzernbilanz 35

Konzern Gewinn- und Verlustrechnung 1.1.2015 – 31.12.2015

3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren
4. Personalaufwand
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und
für Unterstützung
5. Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für
Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs
31.12.2015 31.12.2014
1. Umsatzerlöse 16.924.987,86 12.585.017,94
2. Sonstige betriebliche Erträge 229.153,19 86.117,11
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren
-2.716.144,97 -827.539,65
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.164.911,84 -8.881.056,81 -5.081.154,84
Rohergebnis 8.273.084,24 6.762.440,56
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.357.462,43 -2.521.934,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und
für Unterstützung
-503.501,96 -3.860.964,39 -372.312,77
5. Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für
Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs
-934.812,51 -1.071.931,20
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.939.603,42 -1.926.924,96
Betriebsergebnis 537.703,92 869.336,97
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.492,58 165,54
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen -5.035,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -25.199,37 -7.583,12
Finanzergebnis 41.258,21 -7.417,58
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 578.962,13 861.919,39
11. Sonstige Steuern -1.444,00 -1.595,00

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva 31.12.2015 31.12.2014
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten
69.830,13 120.070,75
2. Geschäftswert 1.063.935,00 1.133.765,13 1.221.555,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
189.548,30 240.094,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.363.731,19 2.448.761,46
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.858,29 2.606.137,78 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 232.190,88 345.561,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.756.867,56 3.252.360,28
2. Sonstige Vermögensgegenstände 21.199,16 2.778.066,72 27.076,44
III. Wertpapiere
1. Sonstige Wertpapiere 19.674.750,65 8.934.969,39
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten,
Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
622.487,18 288.898,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten
1. Sonstige 99.931,81 26.913,87
27.147.330,15 16.906.262,14
Passiva 31.12.2015 31.12.2014
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital1 9.079.603,00 8.626.683,00
II. Kapitalrücklage 28.977.034,34 18.247.524,34
III. Verlustvortrag -13.763.138,18 -14.623.462,57
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss 577.518,13 24.871.017,29 860.324,39
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 663.895,00 530.222,64
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
649.182,22 € (Vorjahr: 2.270.649,00 €)
649.182,22 2.270.649,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten 955.706,22 1.604.888,44 994.321,34
davon aus Steuern: 564.565,91 € (Vorjahr: 429.220,32 €)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
686.429,54 € (Vorjahr: 994.321,34 €)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:
600,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.529,42 0,00
27.147.330,15 16.906.262,14

1 Bedingtes Kapital (1): 174.000,00 € Bedingtes Kapital (2): 715.260,00 €

Konzernabschluss Anhang

Konzernabschluss | Anhang 39

Allgemeine Angaben

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß §§ 298 Abs. 1, 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Der Konzernjahresabschluss und der Konzernlagebericht sind nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden.

Der Konzernabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen gemäß §§ 297, 298 HGB aufgestellt worden.

Die Konzernbilanz entspricht der gemäß §§ 298 Abs. 1, 266 Abs. 2, 3 HGB vorgeschriebenen Gliederung.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren gemäß §§ 298 Abs. 1, 275 Abs. 2 HGB fortgeführt. Es ist der Struktur des Konzerns angemessen.

Zur besseren Übersicht sind Angaben zur Konzernbilanz und zur Konzern-GuV in den Konzernanhang ausgegliedert worden. Aus o. g. Gründen wurden außerdem Aufbau und Gestaltung des Konzernanhangs im Geschäftsjahr angepasst. Hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträgen haben sich keine Änderungen ergeben.

Geschäftsjahr und Konsolidierungszeitraum

Für die im Konzern einbezogenen Unternehmen, die
ebenfalls zu diesem Stichtag bilanzieren, wurden die
testierten Jahresabschlüsse zugrunde gelegt.
Konsolidierungskreis und assoziierte
Unternehmen
In den Konzernabschluss der Formycon AG werden
neben der Formycon AG zwei Unternehmen einbe
zogen, auf die die Formycon AG unmittelbar oder
mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt.
Eine Übersicht über den Anteilsbesitz und den Konso
lidierungskreis ergibt sich aus Anlage 1 zum Anhang.
Konsolidierungsgrundsätze
Für Tochterunternehmen, welche im Wege der Voll
konsolidierung (§ 301 HGB) in den Konzernabschluss
einbezogen werden, erfolgte die Kapitalkonsolidie
rung nach der Neubewertungsmethode, bei der die
Vermögensgegenstände und Schulden zum vollen
Zeitwert angesetzt werden und der Anschaffungs
wert der Beteiligung mit dem anteiligen Zeitwert des
Eigenkapitals zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet
wird. Ein nach der Verrechnung auf der Aktivseite ver
bleibender Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts
oder Firmenwert ausgewiesen. Ein auf der Passiv
seite verbleibender Unterschiedsbetrag wird als
Ausgleichsposten aus Kapitalkonsolidierung ausge
wiesen. Entsprechende Posten waren nicht zu bilden.
Umsätze, Aufwendungen und Erträge, sowie Forde
rungen und Verbindlichkeiten zwischen vollkonso
lidierten Gesellschaften werden gem. §§ 303, 305
HGB eliminiert.

Der Konzernabschluss ist auf den Bilanzstichtag des Mutterunternehmens Formycon AG, den 31. Dezember 2015, aufgestellt. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet, da der Einfluss der innerkonzernlichen Lieferungen und Leistungen

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1.2015 bis 31.12.2015

im Geschäftsjahr von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns waren.

Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen gem. § 306 HGB vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht.

Währungsumrechnung

Es wurden keine Unternehmen mit abweichender Währung in den Konzernabschluss einbezogen.

Derivative Finanzinstrumente

Zum 31.12.2015 bestehen keine derivativen Finanzinstrumente.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanz enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Sämtliche bilanzierten Vermögenswerte und Schulden werden einzeln bewertet.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (u.a. Software) werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten 410,00 € nicht übersteigt, wird in Entsprechung mit den steuerlichen Vorschriften ("Trivialprogramme", R. 5.5 Abs. 1 S. 2, 3 EStR) als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt. Das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung originärer immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird im Formycon AG Konzern nicht ausgeübt.

Die "alten" Geschäfts- oder Firmenwerte werden wie bisher weiter linear pro rata temporis über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben (Anhangstetigkeit).

Die lange Nutzungsdauer wurde gewählt, weil der Firmenwert u.a. langlaufende Lizenzierungschancen repräsentiert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bewegliche Anlagegegenstände werden ausschließlich linear pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu Anschaffungskosten von 150,00 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 150,00 bis 410,00 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte werden mit rollierenden gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Die Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen erfolgt zu Herstellungskosten gem. §§ 298 Abs. 1, 255 Abs. 2 S. 2 HGB.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit etc. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Delkredererisikos werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert (Börsenkurs) am Bilanzstichtag angesetzt.

Transitorische Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften der §§ 298 Abs. 1, 250 HGB gebildet.

Latente Steuern ergeben sich aufgrund von Bewertungsunterschieden in Handels- und Steuerbilanz, steuerlichen Verlustvorträgen sowie Konsolidierungsmaßnahmen, sofern sich die Differenzen in Zukunft ausgleichen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden gem. §§ 298 Abs. 1, 274 Abs. 1 HGB saldiert.

Aufgrund des bestehenden Wahlrechts wurde der Aktivüberhang nicht bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und alle erkennbaren Risiken. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Alle Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

In der Konzernbilanz enthaltene Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die auf fremde Wäh-

rung lauten, werden zu dem am Entstehungstag
maßgeblichen Wechselkurs umgerechnet und zum
Bilanzstichtag gem. §§ 298 Abs. 1, 256a HGB an den
Devisenkassamittelkurs angepasst.
Erläuterungen zur Konzernbilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Ab
schreibungen sind in Anlage 2 zum Anhang dargestellt.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten, deren Be
sicherung durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte
sowie deren Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzpo
sten werden in Anlage 3 zum Anhang in einem Ver
bindlichkeitenspiegel dargestellt.
Erläuterungen zur Konzern-GuV
Die Umsatzerlöse geordnet nach Leistungsspek
trum (Angaben zu Umsatzerlösen gem. § 314 Abs. 1
Nr. 3 HGB):
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Er
träge aus der Währungsumrechnung in Höhe von
16.434,33 € (VJ: 890,77 €).
absolut in € relativ
Auslizensierungen/
Forschung
16.617.927,00 98,20%
Dienstleistungen 307.060,02 1,80%
In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen
für Altersversorgung nicht enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthal
ten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung
in Höhe von 158.738,98 € (VJ: 3.940,32 €).

Sonstige Angaben

Angaben zu Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrats gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB:

Mitglieder des Vorstands:

  • Dr. Carsten Brockmeyer, Marzling
  • Dr. Nicolas Combé, Marburg

Mitglieder des Aufsichtsrats:

  • Dr. Olaf Stiller, Weimar (Vorsitzender)
  • Hermann Vogt, Dieburg (stellv. Vorsitzender)
  • Peter Wendeln, Oldenburg

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr als Gesamtbezüge 22.500,00 € im Sinne des § 314 Nr. 6 HGB.

Gem. § 314 Abs. 3 HGB wird auf die Angabe nach § 314 Nr. 6 HGB für die Mitglieder des Vorstands verzichtet.

Folgende Mitglieder des Aufsichtsrates sind Mitglieder in anderen Aufsichtsgremien:

Herr Dr. Stiller, Bodenwert Immobilien AG, NanoRepro AG

Angaben zu Abschlussprüferhonoraren gem. § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB:

Gem. § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB sind folgende Angaben über die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl im Geschäftsjahr zu machen:

Die gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1–4 HGB erforderlichen

Angaben über Tochterunternehmen, assoziierte Unternehmen und Beteiligungen erfolgen in Anlage 1 zum Anhang.

Angaben nach § 160 AktG

  1. Zahl der Aktien

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 9.079.603,00 € und ist eingeteilt in 9.079.603 Stückaktien (Inhaberaktien).

2. Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 30. Juni 2015 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis einschließlich zum 29. Juni 2020 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 4.531.301,00 € gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis 4.531.301 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015). Die neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil. Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die Aktien können auch von einem oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Abschlussprüfungsleistungen 30.000,00
Steuerberatungsleistungen 5.000,00
Sonstige Leistungen 16.000,00
Gesamtunternehmen 48
davon Verwaltung 6
davon Forschung 42
  1. Zahl der Bezugsrechte gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG

Der Vorstand der Gesellschaft wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis einschließlich zum 29. Juni 2020 einmalig oder mehrmals Bezugsrechte auf Aktien der Gesellschaft auszugeben, die zum Bezug von bis zu 715.260 auf den Inhaber lautenden Stückaktien der Gesellschaft nach Maßgabe der vereinbarten Bestimmungen berechtigen. Das für Bezugsrechte gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG gebildete bedingte Kapital 2010 wurde reduziert und beträgt jetzt 174.000,00 € und berechtigt zum Bezug von 174.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Planegg, den 31. März 2016

Formycon AG

Dr. Carsten Brockmeyer Dr. Nicolas Combé

Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis Kapitalanteil Eigenkapital Jahresüberschuss
Formycon Project 201 GmbH 100 % 10.523,96 -9.177,73
Formycon Services GmbH 100 % -1.670.146,95 -13.653,15
31.12.2015 Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
1–5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon
gesichert
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
649.182,22 649.182,22 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten 955.706,22 686.429,54 269.276,68 0,00 0,00
1.604.888,44 1.335.611,76 269.276,68 0,00 0,00

Konzernverbindlichkeitenspiegel 31. Dezember 2015

Kapitalflussrechnung Konzern für das Geschäftsjahr 2015

2015
Vorjahr
Periodenergebnis 577.518,13 860.324,39
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 934.812,51 1.071.931,20
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 133.672,36 0,00
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit
zuzuordnen sind
541.723,02 -2.584.623,10
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-1.652.552,48 601.023,51
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 23.092,80 11.762,72
Zinsaufwendungen/Zinserträge -41.258,21 7.417,58
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 517.008,13 -32.163,70
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 2.600,84 0,00
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -669.927,27 -570.831,79
Erhaltene Zinsen 71.492,58 165,54
Erhaltene Dividenden 0,00 0,00
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -595.833,85 -570.666,25
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 11.182.430,00 0,00
Gezahlte Zinsen -30.234,37 -7.583,12
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 11.152.195,63 -7.583,12
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 11.073.369,91 -610.413,07
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 9.223.867,92 899.311,60
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.297.237,83 288.898,53
Gegenüber dem Vorjahr wurde der Finanzmittelfonds um den kurzfristigen Wertpapierbestand erhöht, so

dass die Vergleichbarkeit insofern beeinträchtigt ist.

Anlage

Anlage

Historische Anschaffungs
bzw. Herstellungskosten
Zugänge,
Zuschreibungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
262.780,62 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.576.200,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
353.823,64 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.347.753,64 617.068,98
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 52.858,29
6.540.557,90 669.927,27
Abgänge im
Geschäftsjahr
zum Buchwert
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Restbuchwert
Vorjahr
Restbuchwert
31.12.2015
kumulierte
Abschreibungen
Abgänge zu
historischen
AK/HK
4.785,40 45.455,22 120.070,75 69.830,13 184.232,06 8.718,43
0,00 157.620,00 1.221.555,00 1.063.935,00 512.265,00 0,00
0,00 50.546,28 240.094,58 189.548,30 164.275,34 0,00
20.908,24 681.191,01 2.448.761,46 2.363.731,19 2.493.367,30 107.724,13
0,00 0,00 0,00 52.858,29 0,00 0,00
25.693,64 934.812,51 4.030.481,79 3.739.902,91 3.354.139,70 116.442,56

Konzernanlagenspiegel vom 1.1.2015 – 31.12.2015

Stand am
1.1.2015
Einzahlung Eigenkapital Jahresergebnis Stand am
31.12.2015
T-€ T-€ T-€ T-€
Gezeichnetes Kapital 8.627 453 9.080
Kapitalrücklage 18.248 10.729 28.977
Gewinnvortrag -14.624 -13.763
Konzerngewinn 860 577 577
Eigenkapital 13.111 11.183 577 24.871

Anlage

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Formycon AG aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz und Ge winn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrech nung und Eigenkapitalspiegel – und den Konzernla gebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsver trags liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prü fung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.



Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirt schaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grund sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorge nommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßi ger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Er tragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Er wartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsy stems sowie Nachweise für die Angaben im Kon zernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der

angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungs grundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prü fung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Kon zernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschafts vertrags und vermittelt unter Beachtung der Grund sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Köln, den 12. April 2016

Dr. Rudolf Schmitz Wirtschaftsprüfer

PanTaxAudit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Konzernbilanz 51

Formycon AG Gewinn- und Verlustrechnung 1.1.2015 – 31.12.2015

Formycon AG Gewinn- & Verlustrechnung Bilanz

3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren
4. Personalaufwand
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und
für Unterstützung
davon für Altersversorgung: € 50.990,28 (T€ 28,1)
5. Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des
Umlaufvermögens
31.12.2015 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 13.561.502,60 10.529.856,35
2. Sonstige betriebliche Erträge 214.959,81 85.226,34
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren
2.714.818,69 827.539,65
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.954.049,02 3.037.150,23
Rohergebnis 8.107.594,70 6.750.392,81
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.357.462,43 2.521.934,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und
für Unterstützung
503.501,96 372.312,77
davon für Altersversorgung: € 50.990,28 (T€ 28,1)
5. Abschreibungen
a) Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen
934.812,51 1.071.931,20
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.751.283,00 1.905.182,24
Betriebsergebnis 560.534,80 879.031,94
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.492,58 165,54
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des
Umlaufvermögens
5.035,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.199,37 7.583,12
Finanzergebnis 41.258,21 -7.417,58
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 601.793,01 871.614,36
11. Sonstige Steuern 1.444,00 1.674,00
12. Jahresüberschuss 600.349,01 869.940,36

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva 31.12.2015 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
69.830,13 120.070,75
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.063.935,00 1.221.555,00
1.133.765,13 1.341.625,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
189.548,30 240.094,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.363.731,19 2.448.761,46
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.858,29 0,00
2.606.137,78 2.688.856,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.547.349,12 1.667.965,88
1.597.349,12 1.717.965,88
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 232.190,88 345.561,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 303,36
2. Forderungen an verbundene Unternehmen 2.755.972,62 2.390.087,50
3. Sonstige Vermögensgegenstände 21.199,16 27.076,44
2.777.171,78 2.417.467,30
III. Wertpapiere
1. Sonstige Wertpapiere 19.674.750,65 8.934.969,39
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kredit-instituten und Schecks
462.959,92 261.073,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 99.931,81 26.913,87
28.584.257,07 17.734.433,76
Passiva 31.12.2015 Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital1 9.079.603,00 8.626.683,00
II. Kapitalrücklage 28.977.034,34 18.247.524,34
III. Verlustvortrag -12.076.346,07 -12.946.286,43
IV. Jahresüberschuss 600.349,01 869.940,36
26.580.640,28 14.797.861,27
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 653.095,00 519.000,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 387.286,15 1.423.251,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 387.286,15 (T€ 1.423,3)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 955.706,22 994.321,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 955.706,22 (T€ 994,3)
davon aus Steuern: € 259.156,21 (T€ 429,2)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 600 (T€ 0,0)
1.342.992,37 2.417.572,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.529,42 0,00
28.584.257,07 17.734.433,76

1 Bedingtes Kapital (1): 174.000,00 € Bedingtes Kapital (2): 715.260,00 €

Formycon AG Jahresabschluss Anhang

sellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:

Allgemeines

Die auf die Posten der Bilanz und der GuV angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Währungsumrechnung

I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgeverlustfreie Bewertung am Bilanzstichtag notwendig ist und die Beträge erst nach einer Laufzeit von mehr als einem Jahr fällig werden. Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden generell mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die daraus resultierenden Erträge bzw. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen gesondert ausgewiesen.

Herstellungskosten

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem am Tag des Zugangs geltenden Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet. Bis zum Bilanzstichtag eingetretene Änderungen der Wechselkurse werden durch Niedrigerbewertung von Vermögensgegenständen bzw. durch Höherbewertung von Verbindlichkeiten berücksichtigt, soweit dies für eine net. Das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände wird nicht ausgeübt. Der "alte" Geschäfts- oder Firmenwert wird wie bisher weiter linear pro rata temporis über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben (Anhangstetigkeit).

Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Darüber hinaus werden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie der Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und für freiwillige soziale Leistungen und Altersversorgung einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht einbezogen.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, mit Ausnahme geringwertiger Software, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Erworbene, im Einzelfall geringwertige Software wird im Anschaffungsjahr vollständig als Aufwand verrech-

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015

Die lange Nutzungsdauer wurde gewählt, weil der Firmenwert u.a. langlaufende Lizenzierungschancen repräsentiert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungsoder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegegenstände bis 410,00 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Das steuerliche Abschreibungsverfahren wird demnach aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt, da die Abweichungen des Wertansatzes im Vergleich zu einer einzelnen Bewertung unwesentlich sind.

Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten, gegebenenfalls – bei voraussichtlich dauerhafter oder vorübergehender Wertminderung – unter Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Umlaufvermögen

In den Vorräten ausgewiesene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt, soweit am Bilanzstichtag nicht eine Abwertung auf einen niedrigeren Wert vorzunehmen ist. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und – soweit unverzinslich – bei Restlaufzeiten von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit am Bilanzstichtag nicht eine Abwertung auf einen niedrigeren Wert vorzunehmen ist.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie deren Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten werden in Anlage 2 zum Anhang in einem Forderungenspiegel dargestellt.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind folgende wesentliche Positionen zusammengefasst (Angaben zu sonstigen Rückstellungen gemäß § 285 Nr. 12 HGB):

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten, deren Besicherung durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte sowie deren Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten werden in Anlage 3 zum Anhang in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gemäß § 158 AktG ist die Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt zu ergänzen:

V. Sonstige Angaben

nde
ıga-
Nr.

Angaben zu Organen

Dem Vorstand gehörten folgende Mitglieder an (Angaben zu Mitgliedern des Vorstands gemäß § 285 Nr. 10 HGB):

  • Herr Dr. Carsten Brockmeyer, CEO
  • Herr Dr. Nicolas Combé, CFO

Die Veränderung des Eigenkapitals ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in Anlage 4 dargestellt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr als Gesamtbezüge 22.500,00 € im Sinne des § 285 Nr. 9a HGB.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB über die gewährten Vorstandsbezüge verzichtet.

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Mitglieder an (Angaben zum Aufsichtsrat gemäß § 285 Nr. 10 HGB):

● Dr. Olaf Stiller, Vorsitzender
● Hermann Vogt, stellv. Vorsitzender
● Peter Wendeln

Mitarbeiterzahl

Gemäß § 285 Nr. 7 HGB sind folgende Angaben über die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl im Geschäftsjahr zu machen (Angaben zur Mitarbeiteranzahl gemäß § 285 Nr.7 HGB):

653.095,00
Berufsgenossenschaft 17.115,00
Aufbewahrungsverpflichtungen 44.600,00
Beratungskosten 25.000,00
Nebenkostenabrechnungen 85.000,00
Tantiemen 438.580,00
Urlaubsrückstellung 42.800,00
Jahresüberschuss 600.349,01
Verlustvortrag Vorjahr 12.076.346,07
Bilanzverlust 11.475.997,06
davon Verlustvortrag 2016 11.475.997,00
Gewerbliche Angestellte 42
Kaufmännische Angestellte 4
Leitende Angestellte 2
48

VI. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Mietbürgschaften i.H.v. 117.802,00 €

Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die Verpflichtungen bisher erfüllt werden.

Wir haben ausschließlich zugunsten unserer Tochtergesellschaft Patronatserklärungen abgegeben. Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von den Gesellschaften in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 S. 1 Nr. 3 a) HGB resultiert aus Dauerschuldverhältnissen. Der Jahresbetrag der Verpflichtungen bis 5 Jahre beläuft sich auf 120.932,16 €. Der Jahresbetrag der Verpflichtungen über 5 Jahre beträgt 218.504,00 €.

VIII. Angaben gem. § 160 AktG

Aktiengattungen

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 9.079.603 € (Vj: 8.626,7 T€) und ist eingeteilt in 9.079.603 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 30. Juni 2015 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis einschließlich zum 29. Juni 2020 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 4.531.301,00 € gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis 4.531.301 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015). Die neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil. Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die Aktien können auch von einem oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Zahl der Bezugsrechte gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG

Der Vorstand der Gesellschaft wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis einschließlich zum 29. Juni 2020 einmalig oder mehrmals Bezugsrechte auf Aktien der Gesellschaft auszugeben, die zum Bezug von bis zu 715.260 auf den Inhaber lautenden Stückaktien der Gesellschaft nach Maßgabe der vereinbarten Bestimmungen berechtigen (Bedingtes Kapital 2015).

Das für Bezugsrechte gemäß § 192 Abs. 2 Nr.3 AktG gebildete bedingte Kapital 2010 wurde reduziert und beträgt jetzt 174.000,00 € und berechtigt zum Bezug von 174.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

Planegg, den 31. März 2016

Formycon AG

Dr. Carsten Brockmeyer Dr. Nicolas Combé

Anlagenspiegel

Historische AHK Zugänge
Zuschreibungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gew. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
262.780,62 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.576.200,00 0,00
1.829.980,62 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
353.823,64 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.347.753,64 617.068,98
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 52.858,29
4.701.577,28 669.927,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.667.965,88 0,00
1.717.965,88 0,00
8.258.523,78 669.927,27
Abgänge zu
historischen AHK
kumulierte
Abschreibungen
Restbuchwert
31.12.2015
Restbuchwert
Vorjahr
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Abgänge zum
Buchwert
T-€
8.718,43 184.232,06 69.830,13 120.070,75 45.455,22 4.785,40
0,00 512.265,00 1.063.935,00 1.221.555,00 157.620,00 0,00
8.718,43 696.497,06 1.133.765,13 1.341.625,75 203.075,22 4.785,40
0,00 164.275,34 189.548,30 240.094,58 50.546,28 0,00
107.724,13 2.493.367,30 2.363.731,19 2.448.761,46 681.191,01 20.908,24
0,00 0,00 52.858,29 0,00 0,00 0,00
107.724,13 2.657.642,64 2.606.137,78 2.688.856,04 731.737,29 20.908,24
0,00 0,00 50.000,00 50.000,00 0,00 0,00
120.616,76 0,00 1.547.349,12 1.667.965,88 0,00 120.616,76
120.616,76 0,00 1.597.349,12 1.717.965,88 0,00 120.616,76
237.059,32 3.354.139,70 5.337.252,03 5.748.447,67 934.812,51 146.310,40

Anlage

Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Verlustvortrag Jahres
überschuss
Eigenkapital
Stand 01. Januar 2015
8.626.683,00

18.247.524,34 -12.946.286,43

869.940,36

14.797.861,27
Kapitalerhöhungen 452.920,00 - - - 452.920,00
Einstellungen in die
Kapitalrücklage
- 10.729.510,00 - - 10.729.510,00
Übertrag Jahresüberschuss
Vorjahr
- - 869.940,36 -869.940,36 0,00
Jahresüberschuss - - - 600.349,01 600.349,01
9.079.603,00 28.977.034,34 -12.076.346,07 600.349,01 26.580.640,28

Forderungenspiegel

31.12.2015 davon mit einer
Restlaufzeit von
> Jahr
davon aus
Lieferungen und
Leistungen
davon sonstige
Vermögens
gegenstände
Forderungen gegen
verbundene Unternehmen
2.755.972,62 120.616,75 2.195.334,72
(Vorjahr: T€ 1.625,9)
560.637,90
(Vorjahr: T€ 764,2)
Sonstige
Vermögensgegenstände
21.199,16 0,00 - -.
2.777.171,78 120.616,75 2.195.334,72 560.637,90

Verbindlichkeitenspiegel

Eigenkapitalveränderungsrechnung

31.12.2015
davon mit einer
Restlaufzeit von
< Jahr
davon mit einer
Restlaufzeit von
1–5 Jahren
davon mit einer
Restlaufzeit von
> 5 Jahren
davon
gesichert
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
387.286,15 387.286,15 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 955.706,22 955.706,22 0,00 0,00 0,00
1.342.992,37 1.342.992,37 0,00 0,00 0,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Formycon AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgeder Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

nommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung

Köln, den 12. April 2016

Dr. Rudolf Schmitz Wirtschaftsprüfer

PanTaxAudit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anlage

Anlage

Anlage

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Formycon AG Fraunhoferstraße 15 82152 Martinsried/Planegg GERMANY

T +49 89 864 667 100 F +49 89 864 667 110 [email protected]

Veröffentlichungsdatum April 2016

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