Quarterly Report • Nov 16, 2023
Quarterly Report
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| Kennzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe 3 | |
|---|---|
| Aktionärsbrief 5 | |
| Finanzinformation Q1-3/2023 _________7 | |
| Passagierentwicklung in der Flughafen-Wien-Gruppe 8 | |
| Ertragslage der ersten drei Quartale 202310 | |
| Ertragslage im dritten Quartal 2023 13 | |
| Informationen zu den Geschäftssegmenten15 | |
| Finanzlage, Vermögens- und Kapitalstruktur 21 | |
| Investitionen 23 | |
| Konsolidierungskreis 24 | |
| Guidance 202325 | |
| Passagierentwicklung im Oktober 202326 | |
| Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2023 _________27 | |
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung28 | |
| Konzern-Bilanz29 | |
| Konzern-Geldflussrechnung 30 | |
| Impressum 31 |
(in € Mio., ausgenommen Mitarbeiter)
| Q1-3/2023 | Q1-3/2022 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Gesamtumsatz | 699,4 | 508,0 | 37,7% |
| davon Airport | 332,1 | 237,0 | 40,1% |
| davon Handling & Sicherheitsdienstleistungen | 121,6 | 91,8 | 32,4% |
| davon Retail & Properties | 135,4 | 98,2 | 37,9% |
| davon Malta | 91,6 | 66,5 | 37,7% |
| davon Sonstige Segmente | 18,6 | 14,4 | 29,1% |
| EBITDA | 332,2 | 256,0 | 29,8% |
| EBITDA-Marge (in %)1 | 47,5 | 50,4 | n.a. |
| EBIT | 234,9 | 156,9 | 49,6% |
| EBIT-Marge (in %)2 | 33,6 | 30,9 | n.a. |
| Konzernergebnis | 173,3 | 109,3 | 58,5% |
| Konzernergebnis Muttergesellschaft | 157,1 | 97,8 | 60,6% |
| Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 286,1 | 234,6 | 22,0% |
| Investitionen3 | 61,2 | 38,0 | 61,4% |
| Ertragsteuern | 63,3 | 40,8 | 55,2% |
| Mitarbeiter im Durchschnitt4 | 5.031 | 4.686 | 7,4% |
| 30.9.2023 | 31.12.2022 | Veränderung | |
| Eigenkapital | 1.545,5 | 1.448,5 | 6,7% |
| Eigenkapitalquote (in %) | 66,0 | 65,1 | n.a. |
| Nettoliquidität | 298,6 | 149,4 | 99,9% |
| Bilanzsumme | 2.340,2 | 2.224,9 | 5,2% |
| Gearing (in %)5 | -19,3 | -10,3 | n.a. |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.324 | 4.854 | 9,7% |
1) EBITDA-Marge (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatzerlöse
2) EBIT-Marge (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatzerlöse
3) Investitionen: immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien inklusive Rechnungskorrekturen Vorjahre, exkl. Finanzanlagen
4)Nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlingen, exklusive Mitarbeitern ohne Bezug (Karenz, Bundesheer etc.), exklusive Vorständen und Geschäftsführern gewichtetes "Full-time Equivalent" im Jahresdurchschnitt (FTE)
5) Aufgrund der vorhanden Nettoliquidität wird der Verschuldungsgrad Gearing mit negativem Vorzeichen ausgewiesen
| Q1-3/2023 | Q1-3/2022 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Passagierentwicklung Gruppe | |||
| Flughafen Wien (in Mio.) | 22,5 | 17,4 | 29,1% |
| Malta Airport (in Mio.) | 6,0 | 4,4 | 35,6% |
| Košice Airport (in Mio.) | 0,5 | 0,4 | 15,5% |
| Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC; in Mio.) | 29,0 | 22,3 | 30,1% |
| Verkehrsentwicklung Wien | |||
| Gesamtpassagiere (in Mio.) | 22,5 | 17,4 | 29,1% |
| davon Transferpassagiere (in Mio.) | 5,2 | 4,3 | 19,6% |
| Flugbewegungen | 167.476 | 139.677 | 19,9% |
| MTOW (in Mio. Tonnen)1 | 7,0 | 5,8 | 20,2% |
| Fracht (Luftfracht und Trucking; in Tonnen) | 180.809 | 186.303 | -2,9% |
| Sitzladefaktor (in %)2 | 81,1 | 77,2 | n.a. |
1) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge
2) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzplatzkapazität
| Marktkapitalisierung (per 30.9.2023; in € Mio.) | 4.011 |
|---|---|
| Börsenkurs: Höchstwert in € (am 26.6.2023) | 48,60 |
| Börsenkurs: Tiefstwert in € (am 5.1.2023) | 32,25 |
| Börsenkurs: Wert per 30.9.2023 (in €) | 47,75 |
| Börsenkurs: Wert per 31.12.2022 (in €) | 32,35 |
| Marktgewichtung ATX Prime (per 30.9.2023; in %) | 0,73 |
| Reuters | VIEV.VI |
|---|---|
| Bloomberg | FLU AV |
| Nasdaq | FLU-AT |
| ISIN | AT00000VIE62 |
| Kassamarkt | FLU |
| ADR | VIAAY |
Im dritten Quartal 2023 hat sich die Erholung der Luftfahrt nach der pandemiebedingten Krise weiter beschleunigt. Während bei Geschäftsreisen noch immer eine gewisse Zurückhaltung herrscht, ist die Nachfrage nach klassischen Urlaubsdestinationen wie Griechenland, Spanien oder die Türkei ungebrochen hoch. Auch gestiegene Kosten führen aktuell zu keiner geringeren Nachfrage.
Die Flughafen Wien Gruppe, zu der neben dem Vienna Airport auch die Flughäfen in Malta und Kosice gehören, konnte im dritten Quartal mit 12,0 Mio. Reisenden sogar den bisherigen Passagierhöchststand von 2019 leicht übertreffen. In den ersten neun Monaten wurden 29,0 Mio. Fluggäste abgefertigt – ein Plus von 30,1% gegenüber dem Vorjahr, wobei der Zuwachs in Malta besonders markant war. Auch die Aufnahme neuer Destinationen in die Flugpläne zeigt, dass die Luftfahrt aus dem Krisenmodus wieder in den Normalbetrieb zurückgekehrt ist.
Auch am Flughafen Wien hat sich das dynamische Wachstum fortgesetzt. In den ersten drei Quartalen frequentierten 22,5 Mio. Fluggäste unsere Terminals, was einem Zuwachs von 29,1% entspricht. Damit wurden etwa 94% des Rekordjahres 2019 erreicht. Die Flugbewegungen legten deutlich weniger stark zu, nämlich nur um 19,9% auf 167.476 zu, was einerseits auf den Einsatz größerer Flugzeuge anderseits auf einen höheren Sitzladefaktor zurückzuführen ist: Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich von 77,2% im Vorjahr auf nunmehr 81,1%. Nach dem sehr dichten Sommerflugplan geben auch die Planungen für den Winter Anlass für Optimismus. Über 50 Airlines bedienen aktuell rund 160 Destinationen in 67 Ländern.
Dass der Flughafen Wien trotz des hohen Passagieraufkommens - an Spitzentagen wurden im Sommer über 110.000 Reisende abgefertigt – bei Leistungsparametern wie Pünktlichkeit, Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle oder Gepäckzuverlässigkeit seine europäischen Top-Positionen behaupten kann, zeigt, dass Qualität und Quantität kein Widerspruch sein müssen. Ermöglicht wird das durch hervorragend ausgebildete, professionelle und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit ihrem täglichen Einsatz den reibungslosen Betrieb unseres Flughafens sicherstellen. Ihnen allen danken wir ganz herzlich für diese auch international vielfach ausgezeichnete Leistung!
Das sehr starke dritte Quartal trägt zu sehr erfreulichen Geschäftsergebnissen bei. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 37,7% auf € 699,4 Mio. (Q1-3/2022: € 508,0 Mio.) Mio. und liegt auch um 9% über dem bisherigen Höchstwert von 2019. Das EBITDA legte um 29,8% auf € 332,2 Mio. zu (Q1-3/2022: € 256,0 Mio.), das EBIT konnte um fast die Hälfte auf € 234,9 Mio. (Q1-3/2022: € 156,9 Mio.) gesteigert werden. Dank der Rückführung von Schulden und höheren Einlagezinsen drehte auch das Finanzergebnis ins Plus. Für Sie als unsere Aktionärinnen und Aktionäre besonders erfreulich: Das Nettoergebnis nach Minderheiten stieg um über 60% auf € 157,1 Mio. (Q1-3/2022: € 97,8 Mio.) was einem Gewinn/Aktie von € 1,87 entspricht.
Die sehr guten Ertragszahlen haben auch die Bilanzstruktur unseres Konzerns weiter verbessert. Die Eigenkapitalquote konnte seit Jahresbeginn auf 66,0% gesteigert werden und die Nettoliquidität hat sich weiter verbessert. Bonität und finanzieller Spielraum sind also äußerst zufriedenstellend und ermöglichen uns Ausbau und Verbesserung unserer Infrastruktur, aber auch verbesserte Dividenden.
Das Bauprojekt Süderweiterung kommt plangemäß voran, die Eröffnung ist 2027 vorgesehen. Ein neues Hotel mit 500 Betten ist ebenso in Planung. Positive Auswirkungen zeigt bereits ein anderes wichtiges Investment: Unser in Kürze rund 45 Hektar großes Photovoltaik-Kraftwerk hilft bei den Energiekosten und trägt zu Reduktion von CO2 bei.
Auch die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens schätzen wir nach wie vor positiv ein, doch sind die Unsicherheitsfaktoren und Belastungen mittel- und langfristig größer geworden. Der militärische Konflikt im Nahen Osten hat zu einer Streichung der meisten Flüge nach Israel geführt, und eine Ausweitung der geopolitischen Spannungen ist durchaus möglich. Der Krieg in der Ukraine geht ebenfalls mit unverminderter Härte weiter. Auch von konjunktureller Seite trübt sich das Bild ein. Die Ankündigung seitens EZB und der US-Notenbank, das Zinsniveau längere Zeit auf hohem Niveau zu halten, lässt für das nächste Jahr eine Dämpfung von Wirtschaft und Konsum erwarten.
Sofern es nicht zu einer massiven Ausweitung der Krise in Nahost kommt, gehen wir jedoch bis Jahresende von einer positiven Entwicklung aus und halten daher an unserer im August deutlich erhöhten Guidance fest. Wir erwarten für den Flughafen Wien über 28,5 Mio. Passagiere (ursprünglich: 26-27 Mio.) und für die Gruppe über 36,5 Mio. (ursprünglich 32-34 Mio.). Was das wirtschaftliche Ergebnis betrifft, so gehen wir davon aus, die ursprünglich angekündigten Zahlen (Umsatz rund € 830 Mio., EBITDA zumindest € 325 Mio., Periodenergebnis v. M. mehr als € 150 Mio.) deutlich zu übertreffen. Die Investitionen 2023 werden bei rund € 100 Mio. erwartet.
Abschließend möchten wir uns bei Ihnen als unsere Aktionärinnen und Aktionäre für das Vertrauen bedanken, das sie uns und unserem Unternehmen entgegenbringen! Wir wünschen Ihnen allen einen erfolgreichen Abschluss des heurigen Jahres, friedvolle Weihnachten und einen gelungenen Start in 2024!
Dr. Günther Ofner Vorstandsmitglied, CFO
Mag. Julian Jäger Vorstandsmitglied, COO

Dank der anhaltend starken Passagiernachfrage an den Standorten der Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG; Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Košice) konnte gruppenweit im dritten Quartal 2023 erstmals das Vorkrisenniveau übertroffen werden. Mit einem leichten Plus von 0,4% zum bisherigen Rekordquartal Q3/2019 wurden in den Monaten Juli bis September 2023 insgesamt 11.976.745 Passagiere abgefertigt (Q3/2019: 11.927.389).
Kumuliert betrachtet, wurden von Jänner bis September 2023 an den Flughäfen der FWAG 28.984.938 Reisende abgefertigt, was 96,4% des Vorkrisenniveaus entspricht. Verglichen mit den ersten neun Monaten 2022 entspricht dies einem Plus von 30,1%.
Besonders stark gewachsen ist die Zahl der Lokalpassagiere. Mit 23.711.031 lag dieser Wert 32,6% über dem Vergleichszeitraum 2022. Bei den Transferpassagieren wurde gegenüber 2022 ein Plus von 20,0% verzeichnet, während die Flugbewegungen um 20,9% auf 210.257 zunahmen. Die Fracht ging gruppenweit betrachtet leicht um 1,9% auf 194.484 Tonnen zurück.
Mit der Aufhebung sämtlicher COVID-19-Restriktionen kehrte die Nachfrage nach Flugreisen wieder auf ihr Vorkrisenniveau zurück. Auch die anhaltend hohe Inflation und das eingetrübte wirtschaftliche Umfeld hat der boomenden Reisetätigkeit bisher keinen Abbruch getan.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2023 wurden am Standort Wien 22.495.652 Passagiere abgefertigt, um 29,1% mehr als 2022. Das entspricht 93,9% des Niveaus von 2019. Der verkehrsstärkste Tag 2023 bisher war der 16. Juli mit 111.500 Reisenden.
Dieses Ergebnis teilt sich in 17.245.753 abgefertigte Lokalpassagiere (+32,3% ggü. 2022) und 5.191.128 Transferpassagiere (+19,6%). Die Flugbewegungen nahmen unterproportional um 19,9% auf 167.476 zu. Verglichen mit 2019 entspricht dies allerdings einem Rückgang von 34.503 Bewegungen (-17,1%). Zurückzuführen ist dies auf die Steigerung der durchschnittlichen Passagiere pro Flug von 121 auf 137, dank des Einsatzes größerer Flugzeuge und des höheren Sitzladefaktors von 81,1%, verglichen mit 77,2% in 2022 und 77,5% in 2019.
Die beliebteste Region ab Wien ist nach wie vor Westeuropa mit einem Anteil von 68,4% aller abgeflogenen Passagiere. Gegenüber 2022 legte Westeuropa um +25,2% auf 7.665.672 Passagiere zu. Das größte absolute Wachstum fand nach Deutschland statt (+297.839, +25,4%), gefolgt von Italien (+229.318, +31,7%) und Spanien (+131.515, +14,9%). Trotz des starken Wachstums nach Deutschland liegt dieser Markt immer noch 29,7 % unter dem Niveau von 2019.
Auch nach Osteuropa konnte der Flugverkehr ab Wien um +25,9 % auf 1.864.967 Reisende zulegen. Wegen des anhaltenden Ukraine-Konfliktes und den damit einhergehenden Einschränkungen des Flugbetriebes in die Ukraine sowie nach Russland und Weißrussland liegt der Osteuropaverkehr jedoch 10,8% unter dem Vergleichszeitraum 2019.
Der Verkehr in den Fernen Osten war bis weit in das Jahr 2022 noch von pandemiebedingten Reisebeschränkungen geprägt. Mit der Rückkehr der Reisefreiheit, besonders in Länder wie China und Japan, schnellte die Anzahl der abgeflogenen Passagiere in diese Region in Q1-3/2023 gegenüber 2022 um über 200% auf 339.009 in die Höhe. Von allen Regionen liegt der Ferne Osten nichtsdestotrotz am weitesten hinter dem Niveau von 2019 zurück. Das Minus beträgt 33,8% respektive 173.326 Passagiere.
Im Gegensatz dazu konnte der Verkehr in den Nahen und Mittleren Osten bisher am stärksten zulegen und befindet sich jetzt bereits deutlich über dem Vorkrisenniveau. In Q1-3/2023 wurde diese Region von 764.282 Passagieren angeflogen - ein Plus von 53,4% gegenüber 2022 und eine Steigerung von 31,6% (+183.554) gegenüber 2019.
Richtung Nordamerika wurden 2023 bisher 338.607 Passagiere abgefertigt (+24,8% ggü. 2022) und damit nur mehr 2,6% (-9.016) weniger als 2019. Bei Destinationen in den USA liegt das Plus zum Vorjahr mit 17,4% etwas niedriger, und auch im Vergleich zu 2019 liegen die USA mit -7,4% hinter dem Durchschnitt der Region zurück.
Nach Afrika wurden 230.462 abfliegende Passagiere gezählt (+34,9% ggü. 2022), nach Lateinamerika 10.910 (-26,7% ggü 2022).
Austrian Airlines setzt die Steigerung ihres Marktanteils am Flughafen Wien fort. Nach 43,5% 2019 und 47,0% 2022, lag dieser im bisherigen Jahr bei 47,1%. Auch konnte die Anzahl der abgefertigten Passagiere gesteigert werden. Hier erreichte Austrian 10.594.621, was nicht nur einem Plus von 29,3% (+2.400.273) gegenüber 2022 entspricht, sondern auch einer Steigerung gegenüber 2019 (+1,6%, +163.592).
Zweitgrößter Carrier am Standort ist nach wie vor Ryanair/Lauda, mit einem Marktanteil von 20,5% im laufenden Jahr. Bisher transportierte die Airline 4.609.415 Passagiere von und nach Wien, und damit um 915.947 (+24,8%) mehr als 2022. Damit setzt Ryanair/Lauda das rasante Wachstum am Standort fort. Seit 2019 haben sich die Passagierzahlen am Standort mehr als verdoppelt (+147,1%, +2.744.032).
Wizz Air fertigte als drittstärkste Airline in Q1-3/2023 1.549.221 Passagiere ab. Damit erreichte der Carrier im Vergleich zum Berichtszeitraum 2019 sein Vorkrisenniveau (2019: 1.545.302) und im Vergleich mit dem Vorjahr ein Plus von 31,8 %.
Auch an den Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG ist die anhaltend starke Nachfrage spürbar. Die Passagierzahlen in Malta und Košice liegen im laufenden Jahr sowohl im Vergleich zu 2022 als auch zu 2019 im Plus.
Der Flughafen Malta fertigte in den ersten neun Monaten 2023 5.973.824 Passagiere ab, damit um 35,6% mehr als 2022, und um 6,0% mehr als 2019. Das Frachtvolumen nahm ebenfalls auf 13.675 Tonnen zu (+14,0% ggü. 2022, +17,1% ggü. 2019).
Am Flughafen Košice wurden von Jänner bis September 2023 515.462 Passagiere verzeichnet. Damit erreichte man um 15,5% mehr als in Q1-3/2022 und auch um 9,4% mehr als in Q1-3/2019.
In Q1-3/2023 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) im Jahresvergleich ein Umsatzplus von 37,7% auf € 699,4 Mio. (Q1-3/2022: € 508,0 Mio.). Der Zuwachs ist insbesondere auf den deutlichen Passagieranstieg (+30,1%) und auf die Zunahme der Verkehrsbewegungen (+20,9%) zurückzuführen. Der Umsatz liegt damit um rund 9% über jenem der Vergleichsperiode des Vorkrisenjahres 2019.
Im Segment Airport erhöhte sich der Umsatz um 40,1% auf € 332,1 Mio. (Q1-3/2022: € 237,0 Mio.). Dafür waren vor allem höhere Erlöse aus passagier- und aircraftbezogenen Entgelten (plus € 86,7 Mio.) aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens verantwortlich. Die Infrastrukturerlöse und jene aus sonstigen Dienstleistungen stiegen um € 8,4 Mio.
Die Umsätze des Ground-Handlings konnten in Q1-3/2023 aufgrund des Anstiegs von Flugbewegungen und MTOW (Maximum Take-Off Weight) von € 58,8 Mio. in Q1-3/2022 auf nunmehr € 82,0 Mio. zulegen. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung in Höhe von € 21,0 Mio. lagen um 9% über dem Niveau des Vorjahres (Q1-3/2022: € 19,1 Mio.), obwohl die Frachtvolumina am Flughafen Wien im Periodenvergleich leicht rückläufig waren (Cargo: -2,9%).
Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze im Bereich Center Management & Hospitality in Q1- 3/2023 um fast 50% auf € 68,2 Mio. zu (Q1-3/2022: € 45,5 Mio.) und auch die Parkerlöse konnten um € 11,9 Mio. auf € 43,6 Mio. erhöht werden (Q1-3/2022: € 31,7 Mio.).
Am Flughafen Malta sind die Umsätze aufgrund der deutlich höheren Passagierzahlen im Vorjahresvergleich um über ein Drittel auf € 91,6 Mio. gestiegen (Q1-3/2022: € 66,5 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich gegenüber 2022 um € 12,0 Mio. auf € 8,4 Mio. (Q1-3/2022 € 20,4 Mio.). Diese Reduktion ergibt sich im Wesentlichen aufgrund von Einmaleffekten in der Vorperiode. In Q1-3/2022 wurden ein Grundstücksverkauf von € 8,3 Mio. sowie COVID-19-Unterstützungen in Höhe von € 3,7 Mio. erfasst. Die aktivierten Eigenleistungen nahmen aufgrund intensiverer Bautätigkeit um € 1,1 Mio. zu.
Der Anstieg der operativen Aufwandspositionen ist insbesondere durch die Verkehrsdynamik und allgemeine Preissteigerungen im Jahresvergleich bedingt. Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen stiegen in Q1-3/2023 um 34,0% auf € 39,3 Mio. (Q1-3/2022: € 29,3 Mio.). Der Energieaufwand erhöhte sich um € 4,4 Mio. auf € 17,7 Mio. (Q1-3/2022: € 13,2 Mio.) und die Aufwendungen für sonstiges Material um € 4,9 Mio. auf € 18,6 Mio. (Q1-3/2022: € 13,7 Mio.). Die bezogenen Leistungen beliefen sich auf € 3,0 Mio. was einem Plus um € 0,6 Mio. oder 26,8% entspricht.
Der Personalaufwand legte im Vergleich zum Vorjahr um 32,8% auf € 246,4 Mio. zu. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf folgende Faktoren zurückzuführen: In Q1/2022 wurden noch Kurzarbeitsbeihilfen in Höhe von € 9,6 Mio. bezogen, die heuer weggefallen sind. Des Weiteren haben zwei kollektivvertragliche Erhöhungen (1.1.2023 und 1.5.2023) zu entsprechenden Kostensteigerungen geführt. Der durchschnittliche Personalstand (FTE, Vollzeitäquivalente) der FWAG beläuft sich mit Stichtag 30.9.2023 auf 5.031 Mitarbeiter nach 4.686 in der Vorperiode (plus 7,4%). Die Löhne stiegen im Vorjahresvergleich um 34,9% auf € 96,2 Mio. (Q1-3/2022: € 71,3 Mio.), die Gehälter um 38,6% auf € 90,0 Mio. (Q1-3/2022: € 64,9 Mio.). Die Aufwendungen für Abfertigungen erhöhten sich auf € 7,5 Mio. (Q1-3/2022: € 4,2 Mio.) auch aufgrund eines Einmaleffektes im Vorjahr (Auflösung einer Rückstellung in Höhe von € 1,3 Mio.). Der Pensionsaufwand blieb demgegenüber mit € 2,2 Mio. nahezu konstant (Q1-3/2022: € 1,8 Mio.). Die Aufwendungen für Sozialabgaben betrugen in den ersten drei Quartalen 2023 € 48,9 Mio. (Q1-3/2022: € 41,4 Mio.), die sonstigen Sozialaufwendungen lagen bei € 1,7 Mio. (Q1-3/2022: € 2,0 Mio.).
Der sonstige betriebliche Aufwand (inkl. Wertminderung/Wertaufholung auf Forderungen) stieg um 54,4% auf € 92,1 Mio. (Q1-3/2022: € 59,7 Mio.). Die wesentlichsten Erhöhungen ergaben sich im Bereich der Fremdleistungen (plus € 6,8 Mio.), Marketing und Marktkommunikation (plus € 11,5 Mio.) sowie im Bereich des sonstigen Betriebsaufwands inkl. Loungen (plus € 5,8 Mio.). Die Rechts-, Prüf- und Beratungskosten erhöhten sich um € 0,8 Mio., die Fahrt-, Reise- und Ausbildungskosten um € 1,1 Mio., andererseits verminderten sich die Instandhaltungen um € 2,3 Mio. Die Dotierung von Wertberichtigungen zu Forderungen beläuft sich auf € 2,2 Mio., dem stehen Auflösungen von € 3,7 Mio. in der Vorperiode gegenüber, was im Wesentlichen auf ein positives Gerichtsurteil zurückzuführen ist.
Die operativen Ergebnisse der at-Equity-Beteiligungen erreichten € 2,3 Mio. (Q1-3/2022: € 2,1 Mio.).
Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung erhöhte sich das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr von € 256,0 Mio. um 29,8% auf € 332,2 Mio. Die EBITDA-Marge verringerte sich aufgrund oben erwähnter Einmalerträge in der Vorjahresperiode um 2,9 Prozentpunkte auf 47,5%.
In den ersten neun Monaten 2023 wurden Abschreibungen in Höhe von € 97,4 Mio. (Q1-3/2022: € 99,1 Mio.) erfasst.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aufgrund des verbesserten operativen Ergebnisses (EBITDA) um € 77,9 Mio. beziehungsweise fast 50% auf € 234,9 Mio. (Q1-3/2022: € 156,9 Mio.). Die EBIT-Marge verbesserte sich dementsprechend von 30,9% auf 33,6%.
Vor allem aufgrund eines sichtbar verbesserten Zinsergebnisses konnte in der Berichtsperiode ein positives Finanzergebnis erzielt werden. Es verbesserte sich in Q1-3/2023 von minus € 6,8 Mio. auf plus € 1,7 Mio. Das Zinsergebnis beläuft sich auf plus € 1,4 Mio. (Q1-3/2022: minus € 6,4 Mio.) und setzt sich aus Zinsaufwendungen von € 9,2 Mio. (Q1-3/2022: € 10,4 Mio.) und stark gestiegenen Zinserträgen von € 10,6 Mio. (Q1-3/2022: € 4,1 Mio.) in Folge höherer Veranlagungsvolumina und Zinssätze zusammen. Die Zinserträge in der Vorperiode beinhalten einen Einmaleffekt aus Verzugszinsenerträgen von € 2,3 Mio. Das sonstige Finanzergebnis von minus € 0,1 Mio. (Q1-3/2022: minus € 0,9 Mio.) enthält die Bewertung von Finanzinstrumenten.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erreichte in den ersten neun Monaten mit € 236,6 Mio. eine Verbesserung um € 86,5 Mio. gegenüber Q1-3/2022 (€ 150,1 Mio.). Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern in Höhe von € 63,3 Mio. (Q1-3/2022: € 40,8 Mio.) betrug das Periodenergebnis € 173,3 Mio. (Q1-3/2022: € 109,3 Mio.).
Der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehende Periodengewinn beläuft sich auf € 157,1 Mio. oder € 1,87/Aktie (Q1-3/2022: € 97,8 Mio.). Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Ergebnis für die ersten neun Monate von € 16,1 Mio. (Q1-3/2022: € 11,4 Mio.).
Die Umsatzerlöse der FWAG erhöhten sich in Q3/2023 um € 58,0 Mio. bzw. 27,2% auf € 271,3 Mio. (Q3/2022: € 213,3 Mio.). Hauptfaktoren für diese Erhöhung waren steigende Passagier- und Handling-Umsätze in Folge zunehmender Reisetätigkeit und ein daran gekoppelter Anstieg der Center Management & Hospitality- und Parkumsätze.
Die Umsätze aus dem Segment Airport erhöhten sich um € 29,8 Mio. Die Umsatzerlöse des Segments Retail & Properties stiegen um € 10,3 Mio., das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen steuerte € 8,2 Mio. zum Umsatzplus bei. Auch der Flughafen Malta erzielte im Quartalsvergleich um € 8,7 Mio. höhere Umsatzerlöse.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit € 2,9 Mio. deutlich unter dem Vorjahresquartal (Q3/2022: € 4,3 Mio.). Dies liegt u.a. daran, dass in 2023 im Gegensatz zur Vorperiode keine staatlichen Unterstützungsmaßnahmen erfasst wurden (Q3/2022: € 0,5 Mio.).
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen lagen mit € 10,4 Mio. nur leicht über Q3/2022 mit € 10,0 Mio., im Wesentlichen bedingt durch geringere Energieaufwendungen (Eigenproduktion) im Vorjahresvergleich. Der Personalaufwand erhöhte sich in Q3/2023 um € 13,2 Mio. auf € 78,6 Mio. aufgrund von kollektivvertraglichen Erhöhungen (1.1. und 1.5.2023) und einem gestiegenen durchschnittlichen Personalstand. Gegenläufig wirkten in diesem Quartal Parameteränderungen der Personalrückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. Wertminderungen/Wertaufholung auf Forderungen) stiegen geringfügig um € 1,0 Mio. auf € 32,3 Mio. Die wesentlichsten Kostensteigerungen betrafen die Marketing- und Marktkommunikationsaufwendungen (plus € 2,4) Mio., die Fremdleistungen (plus € 2,3 Mio.) sowie den sonstigen Betriebsaufwand (plus € 2,0 Mio.). Gegenläufig wirkten in Q3/2023 die Instandhaltungen mit minus € 6,4 Mio. im Jahresvergleich.
Die anteiligen Periodenergebnisse der at Equity-Beteiligungen belaufen sich im Jahresvergleich auf € 2,0 Mio. (Q3/2022: € 2,0 Mio.).
Als Folge des höheren Umsatzes stieg das EBITDA in Q3/2023 um € 42,0 Mio. auf € 154,9 Mio. (Q3/2022: € 112,9 Mio.).
Die Abschreibungen erhöhten sich geringfügig um € 0,8 Mio. auf € 32,6 Mio. (Q3/2022: € 31,8 Mio.). Durch das gesteigerte EBITDA ergibt sich im Vergleich zum Q3/2022 ein um € 41,1 Mio. besseres EBIT in Höhe von € 122,3 Mio. (Q3/2022: € 81,1 Mio.).
Das Finanzergebnis belief sich in Q3/2023 auf plus € 1,7 Mio. nach minus € 2,6 Mio. in Q3/2022. Dies ist auf gestiegene Zinserträge und auf rückläufige Zinsaufwendungen durch Tilgungen verzinslicher Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Die Folgebewertung von Wertpapieren im sonstigen Finanzergebnis beläuft sich auf minus € 0,1 Mio. in Q3/2023 nach minus € 0,8 Mio. in der Vergleichsperiode.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit € 123,9 Mio. deutlich höher als der Vorjahreswert von € 78,5 Mio. Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern in Höhe von € 33,4 Mio. (Q3/2022: € 21,6 Mio.) ergibt sich ein um € 33,6 Mio. verbessertes Periodenergebnis in Höhe von € 90,5 Mio. (Q3/2022: € 56,9 Mio.).
Das Periodenergebnis der Muttergesellschaft belief sich auf € 83,1 Mio. und verbesserte sich damit um € 31,7 Mio. (Q3/2022: € 51,4 Mio.). Auf nicht beherrschende Anteile entfällt ein Periodenergebnis für das dritte Quartal von € 7,4 Mio. (Q3/2022: € 5,5 Mio.).
| Handling & Sicher | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-3/2023 in T€ | Airport | heitsdienstleistungen | Retail & Properties | Malta | Sonstige Segmente | Überleitung | Konzern |
| Externe Segmentumsätze | 332.098,1 | 121.630,4 | 135.447,3 | 91.618,4 | 18.596,1 | 699.390,3 | |
| Interne Segmentumsätze | 28.220,2 | 66.657,7 | 12.890,8 | 0,0 | 110.813,1 | -218.581,8 | 0,0 |
| Segmentumsätze | 360.318,3 | 188.288,1 | 148.338,1 | 91.618,4 | 129.409,2 | -218.581,8 | 699.390,3 |
| Segment EBITDA | 155.412,0 | 13.202,6 | 78.486,0 | 59.748,8 | 25.372,1 | 0,0 | 332.221,5 |
| Segment EBITDA-Marge (in %) | 43,1 | 7,0 | 52,9 | 65,2 | 19,6 | ||
| Segment EBIT | 99.195,5 | 7.300,3 | 63.907,9 | 48.764,5 | 15.683,0 | 0,0 | 234.851,2 |
| Segment EBIT-Marge (in %) | 27,5 | 3,9 | 43,1 | 53,2 | 12,1 |
| Handling & Sicher | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Q1-3/2022 in T€ | Airport | heitsdienstleistungen | Retail & Properties | Malta | Sonstige Segmente | Überleitung | Konzern |
| Externe Segmentumsätze | 237.047,8 | 91.840,1 | 98.200,4 | 66.545,3 | 14.408,2 | 508.041,8 | |
| Interne Segmentumsätze | 25.531,5 | 52.440,2 | 11.927,5 | 0,0 | 90.414,4 | -180.313,6 | 0,0 |
| Segmentumsätze | 262.579,3 | 144.280,3 | 110.127,9 | 66.545,3 | 104.822,5 | -180.313,6 | 508.041,8 |
| Segment EBITDA | 101.441,3 | 10.980,2 | 67.555,1 | 43.810,3 | 32.232,5 | 0,0 | 256.019,4 |
| Segment EBITDA-Marge (in %) | 38,6 | 7,6 | 61,3 | 65,8 | 30,7 | ||
| Segment EBIT | 42.398,6 | 4.460,2 | 52.909,1 | 33.601,9 | 23.566,2 | 0,0 | 156.936,0 |
| Segment EBIT-Marge (in %) | 16,1 | 3,1 | 48,0 | 50,5 | 22,5 |
| Beträge in € Mio. | Q1-3/2023 | Q1-3/2022 | V. abs. | V. in % |
|---|---|---|---|---|
| Aircraftbezogene Entgelte | 52,9 | 45,4 | 7,5 | 16,6% |
| Passagierbezogene Entgelte | 238,3 | 159,1 | 79,2 | 49,7% |
| Infrastrukturerlöse & | ||||
| Dienstleistungen | 40,9 | 32,5 | 8,4 | 25,8% |
| Umsatz Segment Airport | 332,1 | 237,0 | 95,1 | 40,1% |
In den ersten neun Monaten 2023 stieg der externe Umsatz im Segment Airport um 40,1% auf € 332,1 Mio. (Q1-3/2022: € 237,0 Mio.). Die passagierbezogenen Entgelte legten in Q1-3/2023 deutlich um 49,7% auf € 238,3 Mio. (Q1-3/2022: € 159,1 Mio.) zu, getrieben durch die Passagierentwicklung (plus 29,1%) sowie Entgelterhöhungen. Die Erlöse aus aircraftbezogenen Entgelten erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 16,6% auf € 52,9 Mio. (Q1-3/2022: € 45,4 Mio.), im Wesentlichen aufgrund des intensivierten Verkehrsaufkommens (Bewegungen: plus 19,9%, MTOW: plus 20,2%). Die Erlöse aus der Bereitstellung und Vermietung von Infrastruktur und aus sonstigen Dienstleistungen konnten um 25,8% auf € 40,9 Mio. zulegen (Q1-3/2022: € 32,5 Mio.). Die internen Umsatzerlöse stiegen im Periodenvergleich um 10,5% auf € 28,2 Mio. Die sonstigen Erträge sanken jedoch um € 0,9 Mio. auf € 4,3 Mio. Die aktivierten Eigenleistungen erhöhten sich aufgrund der gestiegenen Bautätigkeit. In der Vergleichsperiode sind auch sonstige Erträge aus staatlichen Unterstützungsmaßnahmen erfasst.
In Summe stieg der externe Materialaufwand um € 1,2 Mio. auf € 5,0 Mio. (Q1-3/2022: € 3,7 Mio.) aufgrund eines höheren betriebsbedingten Verbrauchs an Enteisungsmitteln und sonstigen Materials. Der Anstieg des Personalaufwandes um € 9,4 Mio. auf € 36,6 Mio. ist im Wesentlichen auf die zwei kollektivvertraglichen Erhöhungen sowie in der Vergleichsperiode erfolgswirksam erfasste Kurzarbeitsbeihilfen (Beendigung der Kurzarbeit mit 31.3.2022) zurückzuführen. Der durchschnittliche Personalstand betrug 535 Mitarbeiter (Q1-3/2022: 542). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 20,6 % auf € 27,9 Mio. (Q1-3/2022: € 23,2 Mio.). in Folge höherer Aufwendungen für Fremdpersonal, Marktkommunikation sowie höheren Zuweisungen zu Forderungswertberichtigungen. Rückläufig waren die Aufwendungen für Instandhaltungen. Der interne Betriebsaufwand stieg deutlich auf € 139,7 Mio. nach € 112,3 Mio. in der Vorperiode. Die wesentlichen Treiber betreffen die Kosten für Energie, IT-Leistungen, Sicherheitskontrolle und sonstige passagierbezogene Leistungen.
Im Segment Airport erhöhte sich das EBITDA aufgrund der stark gestiegenen Umsätze in Q1-3/ 2023 um € 54,0 Mio. auf € 155,4 Mio. (Q1-3/2022: € 101,4 Mio.). Unter Berücksichtigung der Abschreibungen im Ausmaß von € 56,2 Mio. (Q1-3/2022: € 59,0 Mio.) wurde ein Segment-EBIT von € 99,2 Mio. nach € 42,4 Mio. in der Vergleichsperiode erzielt. Die EBITDA-Marge stieg von 38,6% auf 43,1%, die EBIT-Marge erhöhte sich um 4,5 Prozentpunkte auf 43,1%.
| Beträge in € Mio. | Q1-3/2023 | Q1-3/2022 | V. abs. | V. in % |
|---|---|---|---|---|
| Ground Handling | 82,0 | 58,8 | 23,1 | 39,3% |
| Frachtabfertigung | 21,0 | 19,1 | 1,9 | 10,2% |
| Sicherheitsdienstleistungen | 3,4 | 2,3 | 1,2 | 51,8% |
| Passenger Handling | 7,5 | 5,5 | 2,0 | 36,7% |
| General Aviation, Sonstiges | 7,7 | 6,2 | 1,5 | 24,7% |
| Umsatz Segment Handling & | ||||
| Sicherheitsdienstleistungen | 121,6 | 91,8 | 29,8 | 32,4% |
In Q1-3/2023 wurden im Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen externe Umsätze in Höhe von € 121,6 Mio. (Q1-3/2022: € 91,8 Mio.) erzielt. Die Umsatzerlöse aus dem Ground Handling (Vorfeld- und Verkehrsabfertigung) stiegen aufgrund des Verkehrswachstums um 39,3 % auf € 82,0 Mio. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung liegen trotz um 2,9% niedriger Frachtvolumina (Cargo: 180.809 Tonnen) mit € 21,0 Mio. um € 1,9 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (Q1-3/2022: € 19,1 Mio.). Die externen Erlöse aus dem Passenger Handling erhöhten sich auf € 7,5 Mio. (Q1-3/2022: € 5,5 Mio.), die externen Umsätze für Sicherheitsdienstleistungen auf € 3,4 Mio. (Q1-3/2022: € 2,3 Mio.). Der Bereich General Aviation erwirtschaftete in Q1-3/2023 einen Umsatz von € 7,7 Mio. (plus 24,7%) nach € 6,2 Mio. in der Vorperiode. Die internen Umsatzerlöse stiegen u.a. durch passagierbezogene Leistungen (z.B. Sicherheitskontrolle) an andere Segmente um 27,1% auf € 66,7 Mio. (Q1-3/2022: € 52,4 Mio.). Die sonstigen Erträge reduzierten sich hingegen im Vergleich zum Vorjahr um € 1,2 Mio. auf € 0,2 Mio. (Q1-3/2022: € 1,4 Mio.), was im Wesentlichen auf den Wegfall von in der Vorperiode erfassten Unterstützungsmaßnahmen zurückzuführen ist.
Der Materialaufwand stieg im Vorjahresvergleich um 31,3% auf € 6,7 Mio., u.a. bedingt durch höhere Aufwendungen für Enteisungsmaterial, Treibstoffe und sonstiges Material. Auch in diesem Segment wirkten sich die kollektivvertraglichen Erhöhungen sowie der Wegfall von Kurzarbeitsbeihilfen (Beendigung der Kurzarbeit mit 31.3.2022) stark aus, wodurch der Personalaufwand um € 30,8 Mio. auf € 130,3 Mio. anstieg. Zudem erhöhte sich der durchschnittliche Personalstand um 227 Personen auf 2.895 Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit € 10,0 Mio. deutlich über dem Niveau der Vorjahresperiode (Q1-3/2022: € 4,9 Mio.) und betreffen Steigerungen im Bereich der Fremdleistungen für die Verkehrsabfertigung und höhere Zuweisung von Wertberichtigungen zu Forderungen. Der interne Betriebsaufwand legte um 12,2% auf € 28,3 Mio. zu und betrifft im Wesentlichen Steigerungen für Instandhaltungen und Energie.
Das EBITDA des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2023 auf € 13,2 Mio. (Q1-3/2022: € 11,0 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 5,9 Mio. (Q1-3/2022: € 6,5 Mio.) wurde ein EBIT von € 7,3 Mio. (Q1-3/2022: € 4,5 Mio.) erzielt. Die EBITDA-Marge lag mit 7,0% unter dem Vorjahresniveau von 7,6%, die EBIT-Marge betrug in Q1-3/2023 3,9% (Q1-3/2022: 3,1%).
| Beträge in € Mio. | Q1-3/2023 | Q1-3/2022 | V. abs. | V. in % |
|---|---|---|---|---|
| Parken | 43,6 | 31,7 | 11,9 | 37,6% |
| Vermietung | 23,6 | 20,9 | 2,7 | 12,7% |
| Center Management & Hospitality | 68,2 | 45,5 | 22,7 | 49,8% |
| Umsatz Segment Retail & Properties | 135,4 | 98,2 | 37,2 | 37,9% |
Die externen Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties stiegen im Vorperiodenvergleich um 37,9% auf € 135,4 Mio. (Q1-3/2022: € 98,2 Mio.). Getragen wurde diese Entwicklung durch höhere Erlöse aus Center Management & Hospitality, welche sich um 49,8% auf € 68,2 Mio. erhöhten (Q1-3/2022: € 45,5 Mio.) und auch durch Parkerlöse, die von € 31,7 Mio. auf € 43,6 Mio. ebenfalls stark zulegten. Die Vermietungserlöse lagen mit € 23,6 Mio. um 12,7% über dem Vorjahr (Q1-3/2022: € 20,9 Mio.). Die internen Umsatzerlöse erhöhten sich um € 1,0 Mio. auf € 12,9 Mio. Die sonstigen Erträge reduzierten sich im Wesentlichen aufgrund eines Grundstückverkaufes sowie erfassten staatlichen Unterstützungsmaßnahmen in der Vorperiode um € 9,8 Mio. auf € 1,9 Mio. (Q1-3/2022: € 11,7 Mio.).
Der Materialaufwand erhöhte sich u.a. durch höhere bezogene Leistungen für Weiterverrechnungen auf € 2,2 Mio. (Q1-3/2022: € 1,5 Mio.). Der Personalaufwand stieg bei einem durchschnittlichen Mitarbeiterstand von 176 Personen (Q1-3/2022: 171 Personen) um 38,5% auf € 12,5 Mio. (Q1-3/2022: € 9,0 Mio.). Zurückzuführen ist diese Steigerung auch in diesem Segment auf die kollektivvertraglichen Erhöhungen sowie den Wegfall von in der Vorperiode erfassten Kurzarbeitsbeihilfen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen legten im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 7,2 Mio. auf € 15,5 Mio. zu und betreffen Anstiege im Bereich des sonstigen Betriebsaufwands (Loungen), der Instandhaltungen und der Aufwendungen für Marktkommunikation. Die internen Betriebsaufwendungen stiegen um € 6,2 Mio. auf € 41,7 Mio. (Energie, Instandhaltungen, Mieten).
Das EBITDA des Segments Retail & Properties stieg aufgrund höherer Umsatzerlöse in Q1-3/2023 von € 67,6 Mio. um 16,2% auf € 78,5 Mio. Die Abschreibungen liegen mit € 14,6 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres (Q1-3/2022: € 14,6 Mio.). Das EBIT erhöhte sich um € 11,0 Mio. auf € 63,9 Mio. (Q1-3/2022: € 52,9 Mio.). Die EBITDA-Marge betrug 52,9% (Q1-3/2022: 61,3%), die EBIT-Marge 43,1% (Q1-3/2022: 48,0%). Die Reduktion der Margen ist darauf zurückzuführen, dass in der Vorperiode ein Einmaleffekt aus einem Grundstücksverkauf enthalten war (€ 8,3 Mio.).
| Beträge in € Mio. | Q1-3/2023 | Q1-3/2022 | V. abs. | V. in % |
|---|---|---|---|---|
| Airport | 63,1 | 44,6 | 18,5 | 41,5% |
| Retail & Property | 28,1 | 21,8 | 6,3 | 28,9% |
| Sonstiges | 0,4 | 0,2 | 0,3 | 155,3% |
| Umsatz Segment Malta | 91,6 | 66,5 | 25,1 | 37,7% |
Die externen Umsätze des Segments Malta erhöhten sich in Q1-3/2023 auf € 91,6 Mio. (Q1-3/2022: € 66,5 Mio.). Die airportbezogenen Umsätze erhöhten sich im Vergleich zur Vorperiode um 41,5% auf € 63,1 Mio., was primär auf den gestiegenen Verkehr zurückzuführen ist. Auch der Bereich Retail & Property trug mit einem Umsatzplus von 28,9% auf € 28,1 Mio. zum guten Resultat bei.
Der Materialaufwand lag mit € 1,9 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres (Q1-3/2022: € 1,9 Mio.) Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 47,6% auf € 9,7 Mio. (Q1-3/2022: € 6,6 Mio.). Der Standort Malta erhielt staatliche Lohnzuschüsse bis Mai 2022 (€ 800 je Vollzeitbeschäftigten pro Monat) gemäß dem "COVID Wage Supplement". Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um € 5,9 Mio. auf € 20,3 Mio. und setzten sich u.a. aus Aufwendungen für Sicherheitspersonal, Reinigung, PRM-Leistungen, sonstigen Fremdpersonalleistungen, EDV, Airline-Marketing und Instandhaltungen zusammen.
Für die ersten drei Quartale 2023 verzeichnete das Segment Malta ein EBITDA von € 59,7 Mio. (Q1-3/2022: € 43,8 Mio.) und eine EBITDA-Marge von 65,2% nach 65,8% im Vorjahr. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 11,0 Mio. (Q1-3/2022: € 10,2 Mio.) belief sich das EBIT auf € 48,8 Mio. (Q1-3/2022: € 33,6 Mio.), was sich in einer starken EBIT-Marge von 53,2% widerspiegelt (Q1-3/2022: 50,5%).
| Beträge in € Mio. | Q1-3/2023 | Q1-3/2022 | V. abs. | V. in % |
|---|---|---|---|---|
| Ver- und Entsorgung | 12,0 | 8,6 | 3,3 | 38,7% |
| Telekommunikation und EDV | 2,5 | 2,3 | 0,2 | 9,4% |
| Materialwirtschaft | 0,9 | 0,8 | 0,2 | 20,2% |
| Elektrotechnik, Sicherheitsequipment, Werkstätten |
0,4 | 0,3 | 0,2 | 56,7% |
| Facilitymanagement, bauliche Instandhaltung, u.a. |
1,0 | 0,9 | 0,1 | 13,6% |
| "GetService"-Flughafen-Sicherheits- und Servicedienst GmbH |
1,0 | 0,9 | 0,1 | 12,6% |
| Sonstiges inkl. Auslandsbeteiligungen | 0,6 | 0,5 | 0,1 | 12,7% |
| Umsatz Sonstige Segmente | 18,6 | 14,4 | 4,2 | 29,1% |
Die externen Umsätze des Segments Sonstige Segmente lagen bei € 18,6 Mio. (Q1-3/2022: € 14,4 Mio.). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Erlösen im Bereich der Ver- und Entsorgung (plus € 3,3 Mio.). Die internen Erlöse belaufen sich auf € 110,8 Mio. (Q1-3/2022: € 90,4 Mio.), was vor allem auf höhere Konzernleistungen im Bereich der technischen Dienstleistungen und der internen Ver- und Entsorgung zurückzuführen ist. Die sonstigen Erträge (inkl. aktivierter Eigenleistungen) betrugen € 2,0 Mio. (Q1-3/2022: € 2,0 Mio.).
Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen nahm im Periodenvergleich um 37,6% auf € 23,5 Mio. zu (Q1-3/2022: € 17,1 Mio.), insbesondere aufgrund der höheren Aufwendungen für den Energiebezug und den Verbrauch an Treibstoffen und sonstigen Verbrauchsmaterial. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der kollektivvertraglichen Erhöhungen und des Wegfalls der Kurzarbeitsförderungen in der Vorperiode (Beendigung der Kurzarbeit: 31.3.2022) um € 14,1 Mio. auf € 57,5 Mio. Der durchschnittliche Personalstand betrug 1.039 (plus 67 Personen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um € 9,4 Mio. auf € 18,3 Mio. u.a. aufgrund von höheren Aufwendungen für Instandsetzungen, Fremdleistungen sowie Miet- und Lizenzaufwendungen. Verzerrend auf den Vergleich wirkt ein Einmaleffekt in der Vorperiode aus einer Forderungswertaufholung (€ 3,0 Mio.). Der interne Aufwand beläuft sich auf € 8,9 Mio. (Q1-3/2022: € 7,4 Mio.).
Das at-Equity-Ergebnis spiegelt das operative Ergebnis der Beteiligungen wider. In den ersten neun Monaten 2023 wurden positive (operative) Ergebnisse in Höhe von € 2,3 Mio. verzeichnet (Q1-3/2022: plus € 2,1 Mio.).
Das Segment Sonstige Segmente verzeichnete ein EBITDA in Höhe von € 25,4 Mio. (Q1-3/2022: € 32,2 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 9,7 Mio. (Q1-3/2022: € 8,7 Mio.) konnte ein Segment-EBIT von € 15,7 Mio. (Q1-3/2022: € 23,6 Mio.) erzielt werden. Die EBITDA-Marge betrug 19,6% (Q1-3/2022: 30,7%), die EBIT-Marge belief sich auf 12,1% (Q1-3/2022: 22,5%).
Die Nettoliquidität erreichte zum 30.9.2023 € 298,6 Mio., was einer Verbesserung um € 149,3 Mio. im Vergleich zum Ultimo 2022 entspricht. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund des verbesserten Ergebnisses um 0,9 Prozentpunkte auf 66,0%.
Der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in Q1-3/2023 auf € 286,1 Mio. nach € 234,6 Mio. in Q1-3/2022. Das operative Ergebnis (EBT zuzüglich Abschreibungen und Bewertung von Finanzinstrumenten) erhöhte sich um € 84,0 Mio. auf € 334,1 Mio. (Q1-3/2022: € 250,1 Mio.). Die anteiligen Periodenergebnisse der at-Equity-Unternehmen betrugen minus € 2,3 Mio. (Q1-3/2021: minus € 2,1 Mio.). Weiters wurden im Q1-3/2022 Gewinne aus dem Abgang von Vermögenswerten in Höhe von minus € 0,5 Mio. berücksichtigt (Q1-3/2022: minus € 9,3 Mio.). In Q1-3/2023 verzeichnete die Gruppe eine Erhöhung der Forderungen um € 19,3 Mio. (Q1-3/2022: Erhöhung um € 14,4 Mio.). Gleichzeitig erhöhten sich die Passiva um € 11,1 Mio. (Q1-3/2022: Erhöhung um € 18,8 Mio.). Die Auszahlungen für Ertragsteuern beliefen sich in den ersten neun Monaten auf € 33,7 Mio. (Q1-3/2022: € 8,2 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich auf minus € 259,3 Mio. nach minus € 247,6 Mio. im Vorjahr. Die Einzahlungen aus dem Abgang von Vermögenswerten betragen € 0,4 Mio. (Q1-3/2022: € 22,7 Mio.). Während im Q1-3/2022 € 44,8 Mio. für Investitionsprojekte ausbezahlt wurden, lagen die Auszahlungen im Q1-3/2023 mit € 60,7 Mio. um € 15,9 Mio. höher. Weiters wurden in Q1-3/2023 € 442,1 Mio. (Q1-3/2022: € 254,0 Mio.) in kurz- und langfristige Veranlagungen (Termineinlagen und Treasury Bills) sowie Wertpapiere investiert. Dem stehen Einzahlungen aus abgelaufenen Termineinlagen und Treasury Bills in Höhe von € 262,8 Mio. (Q1-3/2022: € 7,5 Mio.) gegenüber. Aus dem Abgang eines Wertpapiers wurde in der Vorperiode eine Einzahlung in Höhe von € 21,0 Mio. verzeichnet.
Der Free-Cashflow (Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit plus Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit) erreichte daher plus € 26,8 Mio. (Q1-3/2022: minus € 13,0 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus € 101,5 Mio. (Q1-3/2022: minus € 51,6 Mio.) ergibt sich aus der Tilgung von Finanz- und Leasingverbindlichkeiten von € 25,0 Mio. (Q1- 3/2022: € 51,2 Mio.) und Dividendenzahlungen. Die Dividendenausschüttung an Anteilseigner der FWAG beläuft sich auf € 64,6 Mio., an nicht beherrschende Anteilseigner wurden € 11,1 Mio. an Dividenden ausbezahlt. Für andere finanzielle Verbindlichkeiten (Put Option) wurden € 0,7 Mio. (Q1-3/2022: € 0,4 Mio.) bezahlt.
Der Finanzmittelbestand betrug zum 30.9.2023 € 30,5 Mio. nach € 105,2 Mio. zum 31.12.2022.
Das langfristige Vermögen reduzierte sich seit Jahresbeginn per Saldo um € 34,2 Mio. auf € 1.653,6 Mio. Laufende Zugänge bei immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von € 61,2 Mio. stehen Abschreibungen von € 97,4 Mio. gegenüber. Die Buchwerte der at-Equity-Beteiligungen erhöhten sich aufgrund der operativen Ergebnisse leicht von € 42,7 Mio. auf € 44,3 Mio. Die sonstigen Vermögenswerte belaufen sich auf € 8,6 Mio. (31.12.2022: € 8,2 Mio.).
Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende um € 149,5 Mio. auf € 686,5 Mio. (31.12.2022: € 537,1 Mio.), was im Wesentlichen auf höhere kurzfristige Veranlagungen von Termingeldern, Treasury Bills und Wertpapieren zurückzuführen ist. Die Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Periodenvergleich stichtagsbezogen um € 25,1 Mio. auf € 81,7 Mio. (31.12.2022: € 56,6 Mio.). Die sonstigen Forderungen verringerten sich um € 4,8 Mio. auf € 32,0 Mio. (31.12.2022: € 36,7 Mio.) und sind im Wesentlichen auf ausbezahlte Kurzarbeitsbeihilfen zurückzuführen. Die Wertpapiere erhöhten sich durch die laufende Bewertung sowie den Kauf eines neuen Wertpapiers um € 19,9 Mio. auf € 45,4 Mio. Die kurzfristigen Termineinlagen und Treasury Bills stiegen um € 179,3 Mio. auf € 477,6 Mio. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente reduzierten sich zum 30.9.2023 um € 74,7 Mio. auf € 30,5 Mio. (31.12.2022: € 105,2 Mio.).
Das Eigenkapital erhöhte sich seit dem Jahresultimo in Summe um 6,7% auf € 1.545,5 Mio. (31.12.2022: € 1.448,5 Mio.). Einerseits wurde das laufende Periodenergebnis inkl. nicht beherrschende Anteile von € 173,3 Mio. verbucht, andererseits auch versicherungsmathematische Verluste des Sozialkapitals und Gewinne aus der Bewertung von Finanzinstrumenten (FVOCI) die per Saldo ein Minus von € 0,5 Mio. ergaben. In Q1-3/2023 wurden Dividenden in Höhe von € 75,7 Mio. ausgeschüttet, wovon € 64,6 Mio. auf Anteilseigner der FWAG und € 11,1 Mio. auf nicht beherrschende Anteile der MIA-Gruppe, MMLC und BTSH entfielen. Die Eigenkapitalquote lag per 30.9.2023 bei 66,0% (31.12.2022: 65,1%).
Die langfristigen Schulden reduzierten sich von € 483,0 Mio. zum 31.12.2022 auf € 455,4 Mio., primär aufgrund von Umgliederungen von Finanzverbindlichkeiten aufgrund des Fälligkeitsprofils. Dem steht jedoch die Erhöhung der langfristigen Rückstellungen um € 2,7 Mio. auf € 176,6 Mio. (u.a. durch Parameteränderungen) gegenüber. Die passiven latenten Steuern belaufen sich auf € 23,3 Mio. (31.12.2022: € 27,2 Mio.).
Die kurzfristigen Schulden stiegen um € 45,8 Mio. auf € 339,3 Mio. Durch das positive Periodenergebnis stieg die Steuerrückstellung deutlich um € 33,3 Mio. auf € 65,5 Mio. Die kurzfristigen Finanz- und Leasingverbindlichkeiten blieben mit € 25,0 Mio. im Vergleich zum 31.12.2022 nahezu unverändert. Die Lieferantenverbindlichkeiten reduzierten sich stichtagsbezogen um € 4,5 Mio. auf € 30,8 Mio. (31.12.2022: € 35,3 Mio.). Die kurzfristigen Rückstellungen erhöhten sich um € 20,5 Mio. auf € 89,7 Mio. (31.12.2022: € 69,3 Mio.). Die übrigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf € 128,3 Mio. (31.12.2022: € 131,7 Mio.). Darin sind u.a. auch Abgrenzungen für Incentives enthalten.
In den ersten neun Monaten 2023 wurden in Summe € 61,2 Mio. (Q1-3/2022: € 38,0 Mio.) in immaterielles Vermögen, Sachanlagen sowie in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien investiert bzw. als Anzahlung geleistet. Die größten Investitionsprojekte am Standort Wien betreffen die Süderweiterung mit € 11,5 Mio., die Rollbahnen Lima Pier Ost und West mit € 2,4 Mio., die Adaptierung für das Exit-Entry-System mit € 2,2 Mio., Grundstücke mit € 4,5 Mio., weitere Photovoltaikanlagen mit € 4,3 Mio. und Investitionen für den Sorter im Terminal 3 mit € 1,3 Mio. Am Flughafen Malta wurden in Q1-3/2023 insgesamt € 16,8 Mio. investiert.
Seit dem 31.12.2022 gab es keine Änderungen des Konsolidierungskreises:
Zum 30.9.2023 werden in den verkürzten Konzernzwischenabschluss neben der Flughafen Wien AG 27 inländische (31.12.2022: 27) und 10 ausländische (31.12.2022: 10) Tochterunternehmen einbezogen, die von der Flughafen Wien AG beherrscht werden. Weiters wurden zwei inländische Unternehmen (31.12.2022: 2) und ein ausländisches Unternehmen (31.12.2022: 1) nach der Equity-Methode bewertet.
Zwei (31.12.2022: 2) Tochterunternehmen wurden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den verkürzten Konzernzwischenabschluss einbezogen.
Für den Standort Wien rechnet der Flughafen Wien mit über 28,5 Mio. Passagieren und für die Flughafen Wien Gruppe (inkl. Malta und Kosice) mit über 36,5 Mio. Reisenden.
Wie in einer ad-hoc Meldung am 2. August bekannt gegeben, erwartet das Management einen deutlich höheren Umsatz, sowie eine deutliche Steigerung bei EBITDA und Periodenergebnis gegenüber der Guidance von Jänner 2023 (ursprünglicher Ausblick: Umsatz rund € 830 Mio., EBITDA zumindest € 325 Mio., Periodenergebnis vor Minderheiten über € 150 Mio.). Die Investitionen 2023 werden bei rund € 100 Mio. erwartet.
Im Oktober verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Flughafen Malta und Košice insgesamt 3.551.738 Passagiere (Oktober 2022: 3.073.523 Passagiere). Kumuliert von Jänner bis Oktober stieg das Passagieraufkommen um 28,3% auf 32.536.676 Reisende.
Am Standort Flughafen Wien erhöhte sich das Passagieraufkommen im Oktober 2023 auf 2.739.441 Reisende (Oktober 2022: 2.445.853). Die Anzahl der Lokalpassagiere belief sich auf 2.086.995, die der Transferpassagiere auf 644.750. Die Flugbewegungen erhöhten sich im Oktober 2023 auf 20.524 (+10,3%).
Schwechat, 16. November 2023
Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Vorstandsmitglied, CFO
Mag. Julian Jäger Vorstandsmitglied, COO

vom 1.1. bis 30.9.2023
| in T€ | Q1-3/2023 | Q1-3/2022 | Q3/2023 | Q3/2022 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 699.390,3 | 508.041,8 | 271.281,9 | 213.331,1 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 8.398,4 | 20.372,1 | 2.870,4 | 4.317,9 |
| Betriebsleistung | 707.788,8 | 528.414,0 | 274.152,3 | 217.648,9 |
| Aufwendungen für Material und bezogene | ||||
| Leistungen | -39.279,7 | -29.320,2 | -10.361,8 | -9.964,8 |
| Personalaufwand | -246.441,2 | -185.545,6 | -78.628,2 | -65.478,1 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -89.918,8 | -63.360,5 | -32.304,6 | -31.288,9 |
| Wertaufholung/Wertminderungen auf | ||||
| Forderungen | -2.198,9 | 3.697,4 | -28,9 | 0,0 |
| Anteilige Periodenergebnisse | ||||
| at-Equity-Unternehmen | 2.271,4 | 2.134,4 | 2.040,1 | 2.004,0 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und | ||||
| Abschreibungen (EBITDA) | 332.221,5 | 256.019,4 | 154.869,0 | 112.921,1 |
| Planmäßige Abschreibungen | -97.370,3 | -99.083,4 | -32.608,7 | -31.783,9 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 234.851,2 | 156.936,0 | 122.260,2 | 81.137,2 |
| Beteiligungsergebnis ohne at-Equity-Unternehmen |
409,8 | 417,6 | 0,0 | 0,0 |
| Zinsertrag | 10.647,8 | 4.070,2 | 5.278,3 | 1.640,0 |
| Zinsaufwand | -9.222,5 | -10.439,0 | -2.982,7 | -3.452,6 |
| Sonstiges Finanzergebnis | -96,5 | -891,9 | -641,5 | -776,1 |
| Finanzergebnis | 1.738,5 | - 6.843,2 | 1.654,1 | - 2.588,7 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 236.589,8 | 150.092,8 | 123.914,3 | 78.548,6 |
| Ertragsteuern | -63.330,1 | -40.815,1 | -33.365,9 | -21.612,1 |
| Periodenergebnis | 173.259,7 | 109.277,7 | 90.548,5 | 56.936,5 |
| Davon entfallend auf: | ||||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 157.114,7 | 97.831,8 | 83.117,4 | 51.428,0 |
| Nicht beherrschende Anteile | 16.145,0 | 11.445,9 | 7.431,1 | 5.508,5 |
| Im Umlauf befindliche Aktien (gewichteter | ||||
| Durchschnitt in Stück) | 83.874.681 | 83.874.681 | 83.874.681 | 83.874.681 |
| Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = | ||||
| unverwässert) | 1,87 | 1,17 | 0,99 | 0,61 |
zum 30.9.2023
| in T€ | 30.9.2023 | 31.12.2022 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Langfristiges Vermögen | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 157.100,1 | 159.163,6 |
| Sachanlagen | 1.309.723,5 | 1.339.212,4 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 133.979,8 | 138.573,6 |
| Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen | 44.284,4 | 42.684,3 |
| Sonstige Vermögenswerte | 8.558,8 | 8.229,4 |
| 1.653.646,6 | 1.687.863,3 | |
| Kurzfristiges Vermögen | ||
| Vorräte | 7.466,0 | 7.313,8 |
| Wertpapiere | 45.398,3 | 25.494,8 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 603.136,1 | 399.035,0 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 30.530,5 | 105.218,6 |
| 686.530,9 | 537.062,1 | |
| Summe Aktiva | 2.340.177,5 | 2.224.925,4 |
| PASSIVA | ||
| Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 152.670,0 | 152.670,0 |
| Kapitalrücklagen | 117.885,1 | 117.885,1 |
| Sonstige Rücklagen | -4.226,5 | -3.328,8 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 1.149.253,8 | 1.056.366,6 |
| Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | 1.415.582,4 | 1.323.592,9 |
| Nicht beherrschende Anteile | 129.886,4 | 124.868,4 |
| 1.545.468,8 | 1.448.461,3 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 176.646,3 | 173.921,6 |
| Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | 230.045,8 | 254.822,1 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 25.430,1 | 27.110,8 |
| Latente Steuern | 23.326,8 | 27.150,8 |
| 455.449,1 | 483.005,3 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Steuerrückstellungen | 65.470,8 | 32.155,6 |
| Übrige Rückstellungen | 89.712,0 | 69.253,3 |
| Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | 25.033,7 | 25.034,1 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 30.765,0 | 35.292,4 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 128.278,1 | 131.723,3 |
| 339.259,6 | 293.458,8 | |
| Summe Passiva | 2.340.177,5 | 2.224.925,4 |
vom 1.1. bis 30.9.2023
| in T€ | Q1-3/2023 | Q1-3/2022 | |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 236.589,8 | 150.092,8 | |
| +/- | Abschreibungen / Zuschreibungen | 97.370,3 | 99.083,4 |
| +/- | Bewertung beizulegender Zeitwert Finanzinstrumente | 96,5 | 891,9 |
| +/- | Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen | -2.271,4 | -2.134,4 |
| + | Dividendenausschüttungen at-Equity-Unternehmen | 671,2 | 0,0 |
| + | Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von Vermögenswerten | -473,1 | -9.324,3 |
| - | Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln | -74,8 | -110,3 |
| +/- | Zins- und Dividendenergebnis | -1.835,0 | 5.951,3 |
| + | Erhaltene Dividenden | 409,8 | 417,6 |
| + | Erhaltene Zinsen | 5.177,9 | 1.509,4 |
| - | Bezahlte Zinsen | -7.543,5 | -7.738,8 |
| - | Erhöhung / + Senkung Vorräte | -152,3 | -390,2 |
| - | Erhöhung / + Senkung Forderungen | -19.310,2 | -14.369,9 |
| + | Erhöhung / - Senkung Rückstellungen | 22.110,0 | 9.648,4 |
| + | Erhöhung / - Senkung Verbindlichkeiten | -11.014,3 | 9.187,5 |
| Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 319.750,7 | 242.714,4 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -33.677,1 | -8.154,1 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 286.073,7 | 234.560,3 | |
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 498,0 | 22.742,1 |
| + | Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang | 3,3 | 3,3 |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -60.705,6 | -44.806,6 |
| - | Auszahlungen für Finanzanlagenzugang | -15,0 | 0,0 |
| + | Einzahlungen aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen | 200,0 | 1,9 |
| + | Einzahlungen aus Abgang von kurzfristigen Wertpapieren | 0,0 | 21.000,0 |
| + | Einzahlungen aus Abgang von kurz- und langfristigen | ||
| Veranlagungen | 262.789,4 | 7.500,0 | |
| - | Auszahlungen für kurzfristige Wertpapiere | -20.000,0 | 0,0 |
| - | Auszahlungen für kurz- und langfristige Veranlagungen und | ||
| Wertpapiere | -442.058,2 | -254.000,0 | |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -259.288,1 | -247.559,3 | |
| - | Dividenausschüttung an Flughafen Wien AG Anteilseigner | -64.583,5 | 0,0 |
| - | Dividenausschüttung an nicht beherrschende Anteilseigner | -11.127,0 | 0,0 |
| - | Auszahlungen für andere finanzielle Verbindlichkeiten | -737,6 | -346,1 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -25.000,0 | -51.000,4 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -25,5 | -208,6 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -101.473,7 | -51.555,0 | |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | -74.688,1 | -64.554,1 | |
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 105.218,6 | 123.641,6 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 30.530,5 | 59.087,5 |
Medieninhaber Flughafen Wien Aktiengesellschaft
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DVR: 008613 Firmenbuchnummer: FN 42984m Firmenbuchgericht: Landesgericht Korneuburg
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Website des Flughafen Wien:
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Umwelt und Luftfahrt:
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Alles zur 3. Piste:
www.viennaairport.com/unternehmen/flughafen_wien_ag/3_piste
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Disclaimer: Alle in diesem Quartalsbericht getroffenen Aussagen, die an die Zukunft gerichtet sind und auf künftige Entwicklungen der Flughafen Wien AG/Flughafen Wien Gruppe Bezug nehmen, beruhen auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensführung. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen oder die im Risikobericht des Unternehmens beschriebenen Risiken eintreten, können die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Trotz größter Sorgfalt erfolgen daher alle zukunftsbezogenen Aussagen ohne Gewähr und die Flughafen Wien AG/Flughafen Wien Gruppe übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Die PDF-Ausgabe des Quartalsberichts 3/2022 der Flughafen Wien Aktiengesellschaft finden Sie auf unserer Homepage www.viennaairport.com/unternehmen/ investor_relations unter dem Menüpunkt "Publikationen und Berichte". Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Quartalsbericht überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Selbstverständlich sind damit weibliche, männliche und diverse Personen gleichermaßen gemeint und angesprochen. Dieser Quartalsbericht wurde von der Flughafen Wien AG erstellt
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