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Flughafen Wien AG

Quarterly Report Nov 17, 2022

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Quarterly Report

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3/2022 Flughafen Wien AG Quartalsbericht

www.viennaairport.com

Kennzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe �����������������������������������3
Aktionärsbrief ���������������������������������������������������������4
Finanzinformation Q1-3/2022 6
Passagierentwicklung in der Flughafen-Wien-Gruppe ������������������������ 7
Ertragslage der ersten drei Quartale 2022�����������������������������������9
Ertragslage im dritten Quartal 2022 �������������������������������������� 12
Informationen zu den Geschäftssegmenten�������������������������������� 14
Finanzlage, Vermögens- und Kapitalstruktur �������������������������������20
Investitionen ��������������������������������������������������������� 22
Konsolidierungskreis��������������������������������������������������� 23
Guidance 2022�������������������������������������������������������� 24
Flughafen Wien im Oktober 2022 ���������������������������������������� 25
Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2022 26
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ���������������������������������� 27
Konzern-Bilanz �������������������������������������������������������28
Konzern-Geldflussrechnung���������������������������������������������29
Impressum�����������������������������������������������������������30

Kennzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen (in
€ Mio., ausgenommen Mitarbeiter)
Q1-3/2022 Q1-3/2021 Veränderung
Gesamtumsatz 508,0 274,5 85,1%
davon Airport 237,0 113,5 108,8%
davon Handling & Sicherheitsdienstleistungen 91,8 63,8 44,0%
davon Retail & Properties 98,2 55,5 77,0%
davon Malta 66,5 32,3 106,1%
davon Sonstige Segmente 14,4 9,4 52,7%
EBITDA 256,0 106,6 140,1%
EBITDA-Marge (in %)1 50,4 38,8 n.a.
EBIT 156,9 6,9 n.a.
EBIT-Marge (in %)2 30,9 2,5 n.a.
Konzernergebnis 109,3 -0,1 n.a.
Konzernergebnis Muttergesellschaft 97,8 -1,5 n.a.
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 234,6 43,1 n.a.
Investitionen3 38,0 30,3 25,1%
Ertragsteuern 40,8 -0,0 n.a.
Mitarbeiter im Durchschnitt4 4.686 4.924 -4,8%
30.9.2022 31.12.2021 Veränderung
Eigenkapital 1.431,6 1.314,5 8,9%
Eigenkapitalquote (in %) 65,7 63,4 n.a.
Nettoliquidität (Vorperiode: Nettoverschuldung) 61,7 -150,4 n.a.
Bilanzsumme 2.178,1 2.073,8 5,0%
Gearing (in %) n.a.5 11,4 n.a.
Mitarbeiter zum Stichtag 4.874 4.713 3,4%
Branchenspezifische Verkehrskennzahlen
Q1-3/2022 Q1-3/2021 Veränderung
Passagierentwicklung Gruppe
Flughafen Wien (in Mio.) 17,4 6,8 156,5%
Malta Airport (in Mio.) 4,4 1,5 185,8%
Košice Airport (in Mio.) 0,4 0,1 284,3%
Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC) 22,3 8,5 163,6%
Verkehrsentwicklung Wien
Gesamtpassagiere (in Mio.) 17,4 6,8 156,5%
davon Transferpassagiere (in Mio.) 4,3 1,7 150,0%
Flugbewegungen 139.677 72.977 91,4%
MTOW (in Mio. Tonnen)6 5,8 3,1 87,3%
Fracht (Luftfracht und Trucking; in Tonnen) 186.303 188.177 -1,0%
Sitzladefaktor (in %)7 77,2 64,0 n.a.
Börsetechnische Kennzahlen
Marktkapitalisierung (per 30.9.2022; in € Mio.) 2.776
Börsenkurs: Höchstwert in € (am 26.9.2022) 33,60
Börsenkurs: Tiefstwert in € (am 7.3.2022) 24,05
Börsenkurs: Wert per 30.9.2022 (in €) 33,05
Börsenkurs: Wert per 31.12.2021 (in €) 26,60
Marktgewichtung ATX Prime (per 30.9.2022; in %) 0,58
Abkürzungen
Reuters VIEV.VI
Bloomberg FLU:AV
Nasdaq FLU-AT
ISIN AT00000VIE62
Kassamarkt FLU
ADR VIAAY

1) EBITDA-Marge (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatzerlöse 2) EBIT-Marge (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatzerlöse 3) Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien , inklusive Rechnungskorrekturen Vorjahre, exkl. Finanzanlagen 4) Personalstand im Jahresdurchschnitt gewichtet nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlinge, exklusive Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer, etc.),Vorstände und Geschäftsführer 5) entfällt aufgrund Nettoliquidität 6) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge 7) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzplatzkapazität

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Nach den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 mit massiven Einbrüchen in der Luftfahrt, ist das laufende Geschäftsjahr von einer markanten Aufholbewegung gekennzeichnet, die sich im dritten Quartal sogar noch beschleunigt hat. Die Flughafen-Wien-Gruppe – sie umfasst den Flughafen Wien, Malta Airport sowie den Flughafen Košice – konnte davon sogar weit überdurchschnittlich profitieren.

In den ersten neun Monaten 2022 stieg das Passagieraufkommen gegenüber der Vorjahresperiode von 8,5 Mio. um über 160% auf 22,3 Mio. Die Flugbewegungen haben sich von 89.623 auf 173.846 Starts und Landungen fast verdoppelt. Nur im Fracht-Bereich, der auch während der Corona-Pandemie weitgehend stabil geblieben ist, gab es einen marginalen Volumensrückgang um 0,5% auf 198.300 Tonnen.

In ähnlichen Dimensionen bewegt sich auch das Wachstum am Vienna Airport: Die Zahl der Fluggäste stieg in den ersten drei Quartalen im Vergleich zu 2021 von 6,8 Mio. auf 17,4 Mio., wobei fast alle Regionen zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Ausnahmen sind weiterhin China, wo die Zero-COVID-Politik die Reisetätigkeit weiterhin dämpft sowie Russland und die Ukraine, wo der Flugverkehr kriegsbedingt eingestellt ist. Die Flugbewegungen verdoppelten sich von 72.977 auf 139.677 Starts und Landungen, und auch der Sitzlagefaktor, also die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge, stieg von 64,0% auf 77,2% an. Davon profitierte insbesondere unser Home Carrier Austrian Airlines, der nicht nur deutlich in die Gewinnzone zurückgekehrt ist, sondern auch das von der Republik Österreich gewährte Darlehen vorzeitig zurückzahlen konnte.

Bemerkenswert ist, dass die Erholung der Luftfahrt in Wien wesentlich deutlicher ausfällt als etwa in Deutschland oder auch der Schweiz. So erreichte das Passagieraufkommen am Flughafen Wien in den ersten neun Monaten 72,8% des Rekordjahres 2019, während die deutschen Airports gemeinsam auf rund 63,9% kamen, Zürich auf 68,2%. Noch deutlicher wird diese Tendenz im dritten Quartal: Hier kommt Wien bei den abgefertigten Fluggästen auf fast 90% der 2019er Zahlen, während die deutschen Airports hier im Schnitt bloß rund 73% des Vor-Corona-Niveaus erreichen.

Besonders erfreulich ist dabei jedoch, dass der Flughafen Wien auch in der Qualität der Abfertigung besonders positiv abschneidet. So passierten in den Hauptreisemonaten von Juni bis September 96,8% der Passagiere die Sicherheitskontrolle mit weniger als zehn Minuten Wartezeit, und was die Pünktlichkeit betrifft liegt der Vienna Airport im europäischen Vergleich auf dem hervorragenden 4. Platz.

Mit ein Grund für diese ausgezeichneten Werte war die breite Nutzung der Kurzarbeit in den Corona-Jahren 2020 und 2021. Dadurch konnten Kündigungen weitgehend vermieden, und unsere exzellent ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen gehalten werden, denen an dieser Stelle für ihren großartigen Einsatz in der zurückliegenden herausfordernden Zeit herzlich gedankt sei.

Die Auszeichnung des Flughafen Wien durch die ACI als "Best European Airport" in der Kategorie 25-40 Mio. Passagiere sowie der Award des Fachmagazins Payload Asia für das beste Airport-Handling in Europa zeigt, dass diese Leistungen auch international Beachtung finden.

Angesichts dieser sehr starken Verkehrszahlen, die unsere Erwartungen zu Jahresbeginn weit übertroffen haben, sind auch die wirtschaftlichen Kennzahlen unseres Unternehmens mehr als zufriedenstellend. So konnte der Umsatz in den ersten neun Monaten im Vergleich zu 2021 auf € 508,0 Mio. fast verdoppelt werden (Q1-3/2021: € 274,5 Mio.), das EBITDA stieg um rund 140% von € 106,6 Mio. auf € 256,0 Mio. wobei die EBITDA-Marge von 38,8% auf beeindruckende 50,4% zulegte. Das EBIT vervielfachte sich, dank einer Margenverbesserung gegenüber 2021 von 2,5% auf 30,9%, von € 6,9 Mio. auf € 156,9 Mio., und das Nettoergebnis erreichte nach einer roten Null im Vorjahr € 109,3 Mio. (Q1-3/2021: minus € 0,1 Mio.).

Durch diese sehr guten Ergebnisse wurde unsere Bilanzstruktur weiter gestärkt, und wir haben im dritten Quartal einen für ein Infrastrukturunternehmen wirklich seltenen Meilenstein erreicht: Die Nettoverschuldung der Flughafen Wien AG – zum 31. Dezember 2021 noch bei € 150,4 Mio. – hat in eine Nettoliquidität von € 61,7 Mio. gedreht. In den vergangenen zehn Jahren konnte somit fast eine Milliarde Euro an Schulden abgebaut werden. Der sich daraus ergebende finanzielle Spielraum, den wir uns gemeinsam mit allen Beschäftigten durch Wirtschaftlichkeit, höhere Effizienz und innovative Prozesse erarbeitet haben, ermöglicht es uns, unsere Ambitionen ohne finanzielle Einschränkungen zu verfolgen. Als Beispiel sei hier etwa der Ausbau der österreichweit größten Photovoltaik-Anlage genannt, die unser Ziel eines CO2 freien Betriebs des Flughafen Wien ab 2023 ermöglichen wird.

Ein weiteres wichtiges Projekt im laufenden Jahr war die Modernisierung und Neugestaltung des Terminal 2, in welchen € 62 Mio. investiert wurden. Er bietet mit besonderen Schwerpunkt auf Reisegefühl und Komfort eine zentrale Sicherheitskontrolle, zahlreiche neue Shoppingangebote sowie eine exklusive Lounge, in der sich unsere Fluggäste auf 2.400 m2 in elegantem Ambiente verwöhnen lassen können.

Eine Attraktion der besonderen Art ist das Anfang April eröffnete Restaurant von Hollywood-Starkoch Wolfgang Puck in der Ankunftshalle im Terminal 3. Seit Monaten hält sich diese kulinarische Perle beim Reiseportal Tripadvisor auf Platz Eins von 3.886 (!) Restaurants in Wien. Das Beste dabei: Puck's Lokal steht nicht nur Fluggästen, sondern auch Besuchern offen.

Trotz anhaltender Belastungen wie Ukraine-Krieg, außergewöhnlich hoher Inflationsraten und weiterhin bestehender Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, sind wir auch für das Schlussquartal optimistisch. Der seit Anfang November geltende Winterflugplan ist dicht gepackt mit vielen neuen und attraktiven Reisezielen. Von den drei größten Carriern wird Austrian über 80, Ryanair über 70 sowie Wizz Air 40 Destinationen bedienen, und mit Eva Air, China Airlines und Korean Air sind auch drei wichtige Langstrecken-Carrier zurück in Wien.

Die anhaltende positive Entwicklung der Verkehrszahlen sollte sich auch wirtschaftlich niederschlagen. So haben wir unsere Guidance in den vergangenen Monaten in drei Schritten deutlich angehoben und gehen nunmehr von einem Jahresergebnis vor Minderheiten von mindestens € 115 Mio. aus. Dies freilich unter der Annahme, dass es im verbleibenden Quartal keine pandemie-bedingten Lockdowns oder Verkehrsbeschränkungen gibt. Was die Dividende betrifft, so plant der Vorstand, der Hauptversammlung eine Ausschüttung von mindestens 60% des Nettoergebnisses nach Minderheiten vorzuschlagen.

Abschließend möchten wir uns bei Ihnen als unseren Aktionärinnen und Aktionären für das Vertrauen bedanken, das sie uns während dieser wohl schwersten Krise der Luftfahrtindustrie entgegengebracht haben und entgegenbringen! Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Dr. Günther Ofner Vorstandsmitglied, CFO

Mag. Julian Jäger Vorstandsmitglied, COO

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Passagierentwicklung in der Flughafen-Wien-Gruppe

Passagierwachstum in der Flughafen-Wien-Gruppe

In den ersten neun Monaten des Jahres 2022 stieg die Anzahl der abgefertigten Passagiere in der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Košice) verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 8.452.190 auf 22.280.971, was einem Plus von über 160% entspricht. Gemessen am Vergleichszeitraum der Vorkrisenperiode 2019 entspricht dies einem Anteil von 74,1%.

Neben dem Wachstum der Lokalpassagiere von 6.684.396 auf 17.876.581 verzeichneten auch die Transferpassagiere einen markanten Anstieg von 1.738.118 auf 4.346.006 gegenüber Q1-3/2021.

Von Jänner bis September hat sich die Anzahl der Flugbewegungen in der Gruppe auf 173.846 Starts und Landungen fast verdoppelt (Q1-3/2021: 89.623), während sich das Frachtaufkommen, das auch während der Corona-Pandemie stabil geblieben war, leicht um 0,5% auf 198.300 Tonnen reduzierte (Q1-3/2021: 199.259).

Aufwärtstrend am Flughafen Wien hält weiter an

Im Verlauf der ersten neun Monate 2022 hat sich die Erholung des Flugverkehrs nach einem, aufgrund der Pandemie und den damit verbunden Reiserestriktionen, verhaltenen ersten Quartal zunehmend beschleunigt. Die Nachfrage nach Flugreisen stieg mit Fortschreiten des Geschäftsjahrs deutlich an und wurde per 16. Mai zusätzlich durch den Wegfall des 3G-Nachweises bei der Einreise nach Österreich gefördert.

Während im ersten Quartal rund 2,9 Mio. Passagiere abgefertigt wurden, erhöhte sich die Zahl im zweiten Quartal bereits auf ca. 6,3 Mio. Reisende, und stieg im dritten Quartal auf annähernd 8,2 Mio. Fluggäste, was bereits knapp 90% der Frequenz des Vorkrisenjahres 2019 entspricht.

Ein negativer Effekt ergab sich freilich durch den Ende Februar ausgebrochenen Krieg in der Ukraine, im Zuge dessen alle Flüge von Wien nach Russland, Belarus und in die Ukraine eingestellt wurden. Die direkten Auswirkungen auf den Flughafen Wien betragen rund 4% des Passagiervolumens.

Von Jänner bis September 2022 stiegen die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2021 von 6.794.702 auf 17.429.774 Reisende. Das entspricht einem Anteil von 72,8% des Vorkrisenniveaus 2019.

Stärkster Tag in den ersten neun Monaten 2022 war Sonntag, der 31. Juli, mit 102.670 Passagieren. An weiteren 41 Tagen wurden mehr als 90.000 Reisende am Flughafen Wien gezählt (Q1-3/2019: 75 Tage mit mehr als 100.000 Passagieren).

Die Zahlen im Detail: Im Bereich der Lokalpassagiere konnte der Flughafen Wien von Jänner bis September 2022 insgesamt 13.032.330 Passagiere (Q1-3/2021: 5.029.486) abfertigen, die Zahl der Transferpassagiere erhöhte sich auf 4.339.270 Fluggäste (Q1-3/2021: 1.735.624).

Die positive Entwicklung am Standort spiegelt sich auch bei den Regionen wider, wobei sich die folgenden Daten auf die Zahl abfliegender Fluggäste beziehen:

Westeuropäische Destinationen verzeichneten im Vergleich zur 2021 einen Anstieg von 2.367.889 auf 6.124.902 Passagiere. Wachstumstreiber in diese Region waren vor allem Deutschland, Spanien, Italien, das Vereinigte Königreich und die Türkei. Insbesondere aufgrund der schwachen Nachfrage im Geschäftsreisesektor lag das Passagieraufkommen, unter anderem nach Deutschland, in den ersten neun Monaten 2022 noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau 2019.

In die Region Osteuropa konnten 1.481.881 Passagiere gezählt werden (Q1-3/2021: 693.829), wobei Ziele in Polen, Rumänien und Kroatien das größte Passagierwachstum registrierten.

In den Fernen Osten wurden von Jänner bis September insgesamt 112.133 Passagiere abgefertigt (Q1-3/2021: 17.723). Der Verkehr ist jedoch insbesondere nach China weiterhin stark eingeschränkt. Neben Thailand, Taiwan und Japan konnten auch die Malediven gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2021 ein Wachstum verzeichnen.

Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten erhöhte sich verglichen zum Vorjahr von 147.631 auf 498.335 abfliegende Reisende. Einen Anstieg an Passagieren gab es vor allem nach Israel, in die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Jordanien.

Der Verkehr nach Nordamerika hat sich im Vergleich zu Jänner bis September 2021 von 92.015 auf 271.350 Passagiere verdreifacht und damit knapp 80% des Vorkrisenniveaus aus 2019 erreicht.

Die Region Afrika verzeichnete von Jänner bis September 2022 insgesamt 170.842 Fluggäste (Q1-3/2021: 49.973). Der Passagieranstieg ist überwiegend auf Reisende nach Ägypten zurückzuführen.

Durch die Neuaufnahme einer Verbindung nach Mexiko im Oktober 2021 konnten in den ersten neun Monaten 2022 in die Region Lateinamerika insgesamt 14.894 Passagiere gezählt werden.

Der Aufwärtstrend in den ersten drei Quartalen 2022 ist auch in den allgemeinen Verkehrskennzahlen ersichtlich: Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) der Passagierflüge erhöhte sich im Vergleich zu 2021 von 64,0% auf 77,2%. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg gegenüber der Vorjahresperiode von 72.977 auf 139.677 Starts und Landungen. Das Höchstabfluggewicht (MTOW) verzeichnete gegenüber den ersten neun Monaten 2021 einen Anstieg von 3.109.692 auf 5.824.267 Tonnen. Einzig das Frachtaufkommen reduzierte sich um 1,0% auf 186.303 Tonnen (Q1-3/2021: 188.177).

Austrian Airlines, der größte Kunde am Flughafen Wien, erreichte von Jänner bis September 2022 ein deutliches Plus beim Verkehrsaufkommen. Insgesamt wurden 8.194.348 Passagiere abgefertigt (Q1-3/2021: 3.432.574). Der Marktanteil am Gesamtpassagieraufkommen reduzierte sich aufgrund der Wettbewerbssituation jedoch um 3,5 Prozentpunkte auf 47,0%.

Ryanair/Lauda, die zweitgrößte Airline am Standort, konnte den Anteil am Gesamtpassagieraufkommen in den ersten neun Monaten 2022 von 17,2% auf 21,2% ausbauen. Insgesamt zählte die Airline im Berichtszeitraum 3.693.468 Reisende, was einer Erhöhung gegenüber 2021 von 2.524.618 Passagieren entspricht (Q1-3/2021: 1.168.850).

Wizz Air, Nummer Drei in Wien, verzeichnete einen Passagierzuwachs von 580.281 auf 1.175.203 Reisende. Der Anteil am Passagieraufkommen ging um 1,8 Prozentpunkte auf 6,7% zurück.

Entwicklung in Malta und Košice

Die stetige Erholung des Verkehrs ist auch bei den Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG ersichtlich. Am Flughafen Malta verdreifachte sich die Anzahl der abgefertigten Passagiere im Berichtszeitraum von 1.541.410 auf 4.405.132. Der Flughafen Košice zählte in den ersten neun Monaten 2022 einen Anstieg von 116.078 auf 446.065 Reisende.

Ertragslage der ersten drei Quartale 2022

Umsatzanstieg um 85,1% auf € 508,0 Mio.

Im Q1-3/2022 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) einen Umsatz von € 508,0 Mio. (Q1-3/2021: € 274,5 Mio.), was einem deutlichen Plus von 85,1% entspricht. Die wesentlichsten Veränderungen ergaben sich in den folgenden Bereichen:

Die Umsatzerlöse im Segment Airport erhöhten sich um 108,8% auf € 237,0 Mio. (Q1-3/2021: € 113,5 Mio.). Dies ist vor allem auf höhere Erlöse aus passagier- und aircraftbezogenen Entgelten (plus € 113,9 Mio.) aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens zurückzuführen. Die Infrastrukturerlöse und jene aus sonstigen Dienstleistungen stiegen um € 9,6 Mio.

Die Umsatzerlöse aus dem Ground-Handling konnten im Q1-3/2022 aufgrund des Anstiegs bei Flugbewegungen und MTOW von € 33,0 Mio. im Q1-3/2021 auf nunmehr € 58,8 Mio. zulegen. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung in Höhe von € 19,1 Mio. blieben hingegen leicht hinter dem Niveau des Vorjahres zurück, was auch den geringfügigen Rückgang der Frachtvolumina am Flughafen Wien widerspiegelt.

Die Umsätze aus Centermanagement und Hospitality legten im Q1-3/2022 kräftig um 130,1% auf € 45,5 Mio. zu (Q1-3/2021: € 19,8 Mio.), und auch die Parkerlöse konnten auf € 31,7 Mio. mehr als verdoppelt werden (Q1-3/2021: € 14,6 Mio.).

Auch am Flughafen Malta sind die Erlöse aufgrund der gestiegenen Passagierzahlen im Vorjahresvergleich markant um 106,1% auf € 66,5 Mio. gestiegen (Q1-3/2021: € 32,3 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Vorjahresvergleich um € 6,7 Mio. auf € 20,4 Mio. (Q1-3/2021: € 13,6 Mio.). Dieses Plus ist im Wesentlichen auf höhere Erlöse aus einem Grundstücksverkauf in Höhe von € 8,3 Mio. (Q1-3/2021: € 2,7 Mio.) zurückzuführen.

In den ersten neun Monaten wurden Erträge aus COVID-19-Unterstützungen in Höhe von € 3,7 Mio. erfasst (Q1-3/2021: € 8,1 Mio.). Diese umfassen u.a. Fixkostenzuschüsse, Ausfallsboni und Verlustersatz. Die aktivierten Eigenleistungen erhöhten sich im Periodenvergleich aufgrund der gestiegenen Bautätigkeit um € 2,4 Mio. auf € 4,5 Mio.

Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen stiegen im Q1-3/2022 um 53,8% auf € 29,3 Mio. (Q1-3/2021: € 19,1 Mio.). Der Energieaufwand erhöhte sich um € 4,3 Mio. auf € 13,2 Mio. (Q1-3/2021: € 9,0 Mio.), während sich die Aufwendungen für sonstiges Material auf € 13,7 Mio. verdoppelten. Die bezogenen Leistungen reduzierten sich hingegen um € 1,3 Mio. auf € 2,4 Mio.

Der Personalaufwand legte im Vergleich zum Vorjahr um 40,8% auf € 185,5 Mio. zu. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf geringere Kurzarbeitshilfen zurückzuführen. Gegenläufig wirkten Parameteränderungen (insbesondere die Erhöhung des Zinssatzes) der Personalrückstellungen. In den ersten neun Monaten 2022 wurden am Standort Wien ergebniswirksame Erstattungen in Höhe von € 9,6 Mio. erfasst (Q1-3/2021: € 59,1 Mio.). Der durchschnittliche Personalstand (FTE, Vollzeitäquivalente) der Flughafen-Wien-Gruppe beläuft sich auf 4.686 Mitarbeiter nach 4.924 in der Vorperiode (minus 4,8%). Die Löhne stiegen im Vorjahresvergleich um 71,6% auf € 71,3 Mio. (Q1-3/2021: € 41,6 Mio.), die Gehälter um 55,1% auf € 64,9 Mio. (Q1-3/2021: € 41,9 Mio.). Die Aufwendungen für Abfertigungen stiegen auf € 4,2 Mio. (Q1-3/2021: € 2,5 Mio.). Der Pensionsaufwand blieb mit € 1,8 Mio. leicht unter dem Vorjahr (Q1-3/2021: € 2,0 Mio.). Die Aufwendungen für Sozialabgaben betrugen in den ersten drei Quartalen 2022 € 41,4 Mio. (Q1-3/2021: € 43,2 Mio.), die sonstigen Sozialaufwendungen beliefen sich auf € 2,0 Mio. (Q1-3/2021: € 0,6 Mio.).

Der sonstige betriebliche Aufwand (inkl. Wertminderung/Wertaufholung auf Forderungen) stieg um 97,0% auf € 59,7 Mio. (Q1-3/2021: € 30,3 Mio.). Die wesentlichsten Erhöhungen ergaben sich im Bereich der Instandhaltungen (plus € 13,2 Mio.), Fremdleistungen (plus € 7,3 Mio.), Marketing und Marktkommunikation (plus € 5,6 Mio.) sowie im Bereich des sonstigen Betriebsaufwands inkl. Loungen (plus € 2,6 Mio.). Gegenläufig wirkten Auflösungen von Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von € 3,7 Mio., was im Wesentlichen auf ein positives Gerichtsurteil zurückzuführen ist. Aufwandsmindernde Fixkostenzuschüsse wurden in Höhe von € 1,9 Mio. (Q1-3/2021: € 6,5 Mio.) erfasst.

Die operativen Ergebnisse der at-Equity-Beteiligungen beliefen sich auf € 2,1 Mio. (Q1-3/2021: minus € 0,4 Mio.).

EBITDA-Anstieg auf € 256,0 Mio. (Q1-3/2021: € 106,6 Mio.)

Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung erhöhte sich das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr um 140,1% von € 106,6 Mio. auf € 256,0 Mio. Die EBITDA-Marge legte von 38,8% auf 50,4%. zu. Diese Verbesserung trotz geringerer Kurzarbeitsbeihilfen konnte durch eine strikte Kostendisziplin erreicht werden.

EBIT-Anstieg auf € 156,9 Mio. (Q1-3/2021: € 6,9 Mio.)

In den ersten neun Monaten 2022 wurden Abschreibungen in Höhe von € 99,1 Mio. (Q1-3/2021: € 99,7 Mio.) erfasst.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aufgrund des besseren operativen Ergebnisses (EBITDA) um € 150,0 Mio. auf € 156,9 Mio. (Q1-3/2021: € 6,9 Mio.). Die EBIT-Marge verbesserte sich dementsprechend deutlich von 2,5% auf 30,9%.

Finanzergebnis verbessert auf minus € 6,8 Mio. (Q1-3/2021: minus € 7,1 Mio.)

Das Finanzergebnis verbesserte sich im Q1-3/2022 leicht von minus € 7,1 Mio. auf minus € 6,8 Mio. Das Zinsergebnis beläuft sich auf minus € 6,4 Mio. (Q1-3/2021: minus € 7,7 Mio.) und setzt sich aus Zinsaufwendungen von € 10,4 Mio. und Zinserträgen von € 4,1 Mio. zusammen. Die Zinserträge beinhalten einen Einmaleffekt aus Verzugszinsenerträgen in Höhe von € 2,4 Mio. Im Vorjahr wurde im Zinsaufwand ein Fixkostenzuschuss in Höhe von € 2,6 Mio. erfasst. Das sonstige Finanzergebnis in Höhe von minus € 0,9 Mio. (Q1-3/2021: plus € 0,1 Mio.) enthält die Bewertung von Finanzinstrumenten.

Periodenergebnis verbesserte sich um € 109,4 Mio. auf plus € 109,3 Mio. (Q1-3/2021: minus € 0,1 Mio.)

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erreichte in den ersten neun Monaten mit plus € 150,1 Mio. eine Verbesserung von € 150,3 Mio. gegenüber Q1-3/2021 (minus € 0,2 Mio.). Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern in Höhe von € 40,8 Mio. (Q1-3/2021: Steuerertrag € 0,1 Mio.) betrug das Periodenergebnis plus € 109,3 Mio. (Q1-3/2021: minus € 0,1 Mio.).

Der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehende Periodengewinn beläuft sich auf € 97,8 Mio. oder € 1,17/Aktie (Q1-3/2021: Periodenverlust € 1,5 Mio.). Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Ergebnis für die ersten neun Monate von plus € 11,4 Mio. (Q1-3/2021: plus € 1,4 Mio.).

Ertragslage im dritten Quartal 2022

Umsatzplus von 46,2% im Q3/2022 verglichen mit Q3/2021

Die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe erhöhten sich im dritten Quartal 2022 um € 67,5 Mio. bzw. 46,2% auf € 213,3 Mio. (Q3/2021: € 145,9 Mio.). Die Erhöhung ist auf die vermehrte Reisetätigkeit und die dadurch besseren Verkehrszahlen zurückzuführen.

Die Umsätze aus dem Segment Airport erhöhten sich um € 31,6 Mio. Auch der Flughafen Malta erzielte im Quartalsvergleich um € 9,6 Mio. höhere Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties stiegen um € 17,7 Mio., das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen steuerte € 6,6 Mio. zur Umsatzsteigerung bei.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit € 4,3 Mio. auf dem Niveau des Vorjahresquartal (Q3/2021: € 4,2 Mio.).

Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen lagen mit € 10,0 Mio. deutlich über Q3/2021 mit € 5,7 Mio., im Wesentlichen bedingt durch höhere Materialaufwendungen. Auch die Energieaufwendungen stiegen im Vorjahresvergleich.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Q3/2022 um € 13,9 Mio. auf € 65,5 Mio. dies ist im Wesentlichen auf die im Vorjahr erfassten Kurzarbeitsgelder zurückzuführen. Gegenläufig wirkten Parameteränderungen der Personalrückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. Wertminderungen/Wertaufholung auf Forderungen) stiegen betriebsbedingt um € 20,4 Mio. auf € 31,3 Mio. Die wesentlichsten Kostensteigerungen betrafen die Instandhaltungen mit € 10,2 Mio., Marketing- und Marktkommunikationsaufwendungen mit € 3,7 Mio. und Fremdleistungen mit € 3,1 Mio.

Die anteiligen Periodenergebnisse der at-Equity-Beteiligungen verbesserten sich im Quartalsvergleich von minus € 0,6 Mio. auf plus € 2,0 Mio.

Q3/2022: EBITDA-Plus von € 31,5 Mio. auf € 112,9 Mio., EBIT in Höhe von € 81,1 Mio., Periodenergebnis bei € 56,9 Mio.

Die Umsatzerhöhung führte zu einem positiven EBITDA für das Q3/2022 von € 112,9 Mio. (Q3/2021: € 81,4 Mio.).

Die Abschreibungen reduzierten sich um € 2,4 Mio. auf € 31,8 Mio. zu (Q3/2021: € 34,2 Mio.). Durch das verbesserte EBITDA ergibt sich im Vergleich zum Q3/2021 ein um € 33,9 Mio. besseres EBIT von € 81,1 Mio. (Q3/2021: € 47,2 Mio.).

Das Finanzergebnis belief sich im dritten Quartal 2022 auf minus € 2,6 Mio. nach minus € 1,2 Mio. im Q3/2021. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Zinsaufwendungen zurückführen, da im Q3/2021 Fixkostenzuschüsse erfasst wurden. Gegenläufig wirkte andererseits die Folgebewertung von Wertpapieren im sonstigen Finanzergebnis in Höhe von minus € 0,8 Mio. versus minus € 1,3 Mio. im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit € 78,5 Mio. deutlich besser als der Vorjahreswert von € 46,1 Mio. Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern in Höhe von € 21,6 Mio. (Q3/2021: € 13,6 Mio.) ergibt sich ein um € 24,5 Mio. verbessertes Periodenergebnis von € 56,9 Mio. (Q3/2021: € 32,4 Mio.).

Das Periodenergebnis der Muttergesellschaft belief sich auf € 51,4 Mio. und verbesserte sich damit um € 22,2 Mio. (Q3/2021: € 29,2 Mio.). Auf nicht beherrschende Anteile entfällt ein Periodenergebnis für das dritte Quartal von € 5,5 Mio. (Q3/2021: € 3,2 Mio.).

Informationen zu den Geschäftssegmenten

Segmenterlöse und Segmentergebnisse

Handling & Sicher
Q1-3/2022 in T€ Airport heitsdienstleistungen Retail & Properties Malta Sonstige Segmente Überleitung Konzern
Externe Segmentumsätze 237.047,8 91.840,1 98.200,4 66.545,3 14.408,2 508.041,8
Interne Segmentumsätze 25.531,5 52.440,2 11.927,5 0,0 90.414,4 -180.313,6 0,0
Segmentumsätze 262.579,3 144.280,3 110.127,9 66.545,3 104.822,5 -180.313,6 508.041,8
Segment EBITDA 101.441,3 10.980,2 67.555,1 43.810,3 32.232,5 0,0 256.019,4
Segment EBITDA-Marge (in %) 38,6 7,6 61,3 65,8 30,7
Segment EBIT 42.398,6 4.460,2 52.909,1 33.601,9 23.566,2 0,0 156.936,0
Segment EBIT-Marge (in %) 16,1 3,1 48,0 50,5 22,5
Handling & Sicher
Q1-3/2021 in T€ Airport heitsdienstleistungen Retail & Properties Malta Sonstige Segmente Überleitung Konzern
Externe Segmentumsätze 113.509,0 63.781,5 55.470,4 32.287,4 9.433,3 274.481,6
Interne Segmentumsätze 22.298,0 24.686,4 13.552,3 0,0 53.932,6 -114.469,3
Segmentumsätze 135.807,0 88.468,0 69.022,6 32.287,4 63.365,9 -114.469,3 274.481,6
Segment EBITDA 45.329,3 192,3 34.803,4 15.950,7 10.340,4 0,0 106.616,1
Segment EBITDA-Marge (in %) 33,4 0,2 50,4 49,4 16,3
Segment EBIT -14.335,0 -6.839,1 20.084,5 6.043,3 1.993,8 0,0 6.947,6
Segment EBIT-Marge (in %) -10,6 -7,7 29,1 18,7 3,1
Beträge in € Mio. Q1-3/2022 Q1-3/2021 V. abs. V. in %
Aircraftbezogene Entgelte 45,4 23,4 22,0 94,1
Passagierbezogene Entgelte 159,1 67,2 91,9 136,7
Infrastrukturerlöse &
Dienstleistungen
32,5 22,9 9,6 41,9
Umsatz Segment Airport 237,0 113,5 123,5 108,8

Segment Airport

Umsatz in Höhe von € 237,0 Mio.

In den ersten neun Monaten 2022 stieg der externe Umsatz im Segment Airport um 108,8% auf € 237,0 Mio. (Q1-3/2021: € 113,5 Mio.). Die Erlöse aus aircraftbezogenen Entgelten erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 94,1% auf € 45,4 Mio. (Q1-3/2021: € 23,4 Mio.), im Wesentlichen aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens (Bewegungen: plus 91,4%, MTOW: plus 87,3%). Die passagierbezogenen Entgelte stiegen in den ersten drei Quartalen 2022 ebenfalls deutlich um 136,7% auf € 159,1 Mio. (Q1-3/2021: € 67,2 Mio.) entsprechend der Passagierentwicklung (plus 156,5%). Die Erlöse aus der Bereitstellung und Vermietung von Infrastruktur und aus sonstigen Dienstleistungen konnten ebenfalls um 41,9% auf € 32,5 Mio. zulegen (Q1-3/2021: € 22,9 Mio.), während die internen Umsatzerlöse um 14,5% auf € 25,5 Mio. stiegen. Die anderen Erträge erhöhten sich um € 2,5 Mio. auf € 5,2 Mio. was im Wesentlichen auf höhere aktivierte Eigenleistungen zurückzuführen ist.

In Summe stieg der externe Materialaufwand um € 0,2 Mio. auf € 3,7 Mio. (Q1-3/2021: € 3,5 Mio.). Während sich die bezogenen Leistungen (u.a. betreffend PCR-Tests) reduzierten, erhöhte sich betriebsbedingt der sonstige Materialaufwand. Der Anstieg des Personalaufwandes um € 6,0 Mio. auf € 27,1 Mio., ist im Wesentlichen auf die Beendigung der Kurzarbeit mit Q1/2022 zurückzuführen. Der durchschnittliche Personalstand betrug 542 Mitarbeiter (Q1-3/2021: 556).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 233,9% auf € 23,2 Mio. (Q1-3/2021: € 6,9 Mio.). Dies ist u.a. auf höhere Aufwendungen für Instandhaltungen, Marktkommunikation und Fremdpersonal zurückzuführen. Der interne Betriebsaufwand stieg deutlich auf € 112,3 Mio. nach € 61,6 Mio. in der Vorperiode. Die wesentlichen Treiber betreffen die Kosten für die Sicherheitskontrolle, sonstige passagierbezogene Leistungen und Aufwendungen für den Terminalbetrieb.

EBITDA verbesserte sich um € 56,1 Mio. auf € 101,4 Mio.

Im Segment Airport erhöhte sich das EBITDA aufgrund der stark gestiegenen Umsätze in den ersten neun Monaten 2022 um € 56,1 Mio. auf plus € 101,4 Mio. (Q1-3/2021: € 45,3 Mio.). Unter Berücksichtigung der Abschreibungen im Ausmaß von € 59,0 Mio. (Q1-3/2021: € 59,7 Mio.) wurde ein Segment-EBIT in Höhe von plus € 42,4 Mio. nach minus € 14,3 Mio. in der Vergleichsperiode erzielt. Die EBITDA-Marge stieg von 33,4% auf 38,6%, die EBIT-Marge drehte von minus 10,6% auf plus 16,1%.

Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen

Beträge in € Mio. Q1-3/2022 Q1-3/2021 V. abs. V. in %
Ground Handling 58,8 33,0 25,8 78,3
Frachtabfertigung 19,1 20,4 -1,3 -6,6
Sicherheitsdienstleistungen 2,3 1,8 0,5 27,2
Passenger Handling 5,5 2,5 3,0 119,6
General Aviation, Sonstiges 6,2 6,1 0,1 1,9
Umsatz Segment Handling &
Sicherheitsdienstleistungen
91,8 63,8 28,1 44,0

Umsätze um 44,0% auf € 91,8 Mio. gestiegen

In den ersten neun Monaten 2022 wurden im Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen externe Umsätze in Höhe von € 91,8 Mio. (Q1-3/2021: € 63,8 Mio.) erzielt. Die Umsatzerlöse aus dem Ground Handling stiegen aufgrund des Verkehrswachstums um 78,3% auf € 58,8 Mio. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung liegen leicht unter dem Niveau des Vorjahres mit nunmehr € 19,1 Mio. (Q1-3/2021: € 20,4 Mio.). Die Frachtvolumina (Cargo) reduzierten sich um 1,0% auf 186.303 Tonnen. Die externen Erlöse aus dem Passagierhandling verdoppelten sich auf € 5,5 Mio. (Q1-3/2021: € 2,5 Mio.). Die externen Umsätze für Sicherheitsdienstleistungen erhöhten sich auf € 2,3 Mio. (Q1-3/2021: € 1,8 Mio.). Der Bereich General Aviation erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2022 einen Umsatz von € 6,2 Mio. (plus 1,9%) nach € 6,1 Mio. in der Vorperiode. Die internen Umsatzerlöse stiegen u.a. durch passagierbezogene Leistungen (z.B. Sicherheitskontrolle) an andere Segmente um 112,4% auf € 52,4 Mio. (Q1-3/2021: € 24,7 Mio.). Die anderen Erträge reduzierten sich hingegen im Vergleich zum Vorjahr um € 2,0 Mio. auf € 1,4 Mio. (Q1-3/2021: € 3,4 Mio.), was im Wesentlichen auf die Erfassung von Unterstützungsmaßnahmen im Vorjahr zurückzuführen ist.

Der Materialaufwand stieg im Vorjahresvergleich um 113,1% auf € 5,1 Mio., u.a. bedingt durch höhere Aufwendungen für Enteisungsmaterial und Treibstoffe. Auch in diesem Segment wirkte sich die Beendigung der Kurzarbeit stark aus, wodurch der Personalaufwand um € 29,9 Mio. auf € 99,5 Mio. bei einem durchschnittlichen Personalstands von 2.668 (minus 180 Personen) zulegte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit € 4,9 Mio. deutlich über dem Niveau der Vorjahresperiode (Q1-3/2021: € 1,4 Mio.) und betreffen Steigerungen im Bereich der Fremdleistungen für die Verkehrsabfertigung. Der interne Betriebsaufwand legte betriebsbedingt um 38,0% auf € 25,2 Mio. zu.

EBITDA bei plus € 11,0 Mio. (Q1-3/2021: € 0,2 Mio.)

Das EBITDA des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2022 auf € 11,0 Mio. (Q1-3/2021: € 0,2 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 6,5 Mio. (Q1-3/2021: € 7,0 Mio.) wurde ein EBIT von plus € 4,5 Mio. (Q1-3/2021: minus € 6,8 Mio.) erzielt. Die EBITDA-Marge lag mit 7,6% über dem Vorjahresniveau von 0,2%, und die EBIT-Marge betrug im Q1-3/2022 plus 3,1% (Q1-3/2021: minus 7,7%).

Beträge in € Mio. Q1-3/2022 Q1-3/2021 V. abs. V. in %
Parken 31,7 14,6 17,2 118,0
Vermietung 20,9 21,1 -0,2 -0,9
Center Management & Hospitality 45,5 19,8 25,7 130,1
Umsatz Segment Retail & Properties 98,2 55,5 42,7 77,0

Segment Retail & Properties

Umsatz bei € 98,2 Mio. nach € 55,5 Mio. in der Vorperiode

Die externen Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties stiegen im Vorperiodenvergleich um 77,0% auf € 98,2 Mio. (Q1-3/2021: € 55,5 Mio.). Getragen wurde diese Entwicklung einerseits durch höhere Erlöse aus Centermanagement & Hospitality, welche sich um 130,1% auf € 45,5 Mio. mehr als verdoppelten (Q1-3/2021: € 19,8 Mio.), und anderseits auch durch die Parkerlöse, die von € 14,6 Mio. auf € 31,7 Mio. ebenfalls stark zulegten. Die Erlöse aus dem Vermietungsbereich lagen mit € 20,9 Mio. leicht unter dem Vorjahr (Q1-3/2021: € 21,1 Mio.). Die internen Umsatzerlöse reduzierten sich um € 1,6 Mio. auf € 11,9 Mio., die anderen Erträge erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund eines Grundstückverkaufes um € 8,0 Mio. auf € 11,7 Mio. (Q1-3/2021: € 3,7 Mio.).

Der Materialaufwand erhöhte sich u.a. durch höhere bezogene Leistungen für Weiterverrechnungen auf € 1,5 Mio. (Q1-3/2021: € 0,9 Mio.). Der Personalaufwand stieg bei einem Mitarbeiterstand von 171 Personen (Q1-3/2021: 162 Personen) um 50,6% auf € 9,0 Mio. (Q1-3/2021: € 6,0 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen legten im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 5,8 Mio. auf € 8,4 Mio. zu und betreffen Anstiege im Bereich des sonstigen Betriebsaufwands (Loungen), der Instandhaltungen und der Aufwendungen für Marktkommunikation. Die internen Betriebsaufwendungen stiegen ebenfalls um € 6,9 Mio. auf € 35,4 Mio.

EBITDA-Plus auf € 67,6 Mio. (Q1-3/2021: € 34,8 Mio.)

Das EBITDA des Segments Retail & Properties stieg aufgrund der positiven Umsatzerlöse und dem Grundstücksverkauf in den ersten neun Monaten 2022 von € 34,8 Mio. um 94,1% auf € 67,6 Mio. Die Abschreibungen liegen mit € 14,6 Mio. leicht unter dem Vorjahresniveau (Q1-3/2021: € 14,7 Mio.). Das EBIT erhöhte sich um € 32,8 Mio. auf € 52,9 Mio. (Q1-3/2021: € 20,1 Mio.). Die EBITDA-Marge betrug 61,3% (Q1-3/2021: 50,4%), die EBIT-Marge 48,0% (Q1-3/2021: 29,1%).

Segment Malta

Beträge in € Mio. Q1-3/2022 Q1-3/2021 V. abs. V. in %
Airport 44,6 19,1 25,5 133,1
Retail & Property 21,8 13,1 8,7 66,8
Sonstiges 0,2 0,1 0,1 74,2
Umsatz Segment Malta 66,5 32,3 34,3 106,1

Umsatz um 106,1% auf € 66,5 Mio. verbessert

Die externen Umsätze des Segments Malta verdoppelten sich in den ersten neun Monaten auf € 66,5 Mio. (Q1-3/2021: € 32,3 Mio.). Die airportbezogenen Umsätze erhöhten sich im Vergleich zur Vorperiode um 133,1% auf € 44,6 Mio., was primär auf den gestiegenen Verkehr zurückzuführen ist. Der Bereich Retail & Property konnte die Umsätze um 66,8% auf € 21,8 Mio. steigern.

Der Materialaufwand lag mit € 1,9 Mio. betriebsbedingt leicht über dem Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 42,8% auf € 6,6 Mio. (Q1-3/2021: € 4,6 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 41,9% auf € 14,3 Mio. und setzten sich u.a. aus Aufwendungen für Sicherheitspersonal, Reinigung, PRM-Leistungen, sonstigen Fremdpersonalleistungen, EDV, Airline-Marketing und Instandhaltungen zusammen.

EBITDA-Verbesserung um € 27,9 Mio. auf € 43,8 Mio.

Für die ersten drei Quartale 2022 verzeichnete das Segment Malta ein EBITDA von € 43,8 Mio. (Q1-3/2021: € 16,0 Mio.) und eine EBITDA-Marge von 65,8% nach 49,4% im Vorjahr. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 10,2 Mio. (Q1-3/2021: € 9,9 Mio.) belief sich das EBIT auf € 33,6 Mio. (Q1-3/2021: € 6,0 Mio.), was einer EBIT-Marge von 50,5% entspricht (Q1-3/2021: 18,7%).

Beträge in € Mio. Q1-3/2022 Q1-3/2021 V. abs. V. in %
Ver- und Entsorgung 8,6 5,6 3,0 53,3
Telekommunikation und EDV 2,3 2,2 0,1 4,6
Materialwirtschaft 0,8 0,4 0,4 95,8
Elektrotechnik, Sicherheitsequipment,
Werkstätten
0,3 0,3 0,0 -10,6
Facilitymanagement, bauliche Instandhaltung,
u.a.
0,9 0,3 0,7 263,7
"GetService"-Flughafen-Sicherheits- und
Servicedienst GmbH
0,9 0,3 0,6 183,7
Sonstiges inkl. Auslandsbeteiligungen 0,5 0,3 0,2 83,6
Umsatz Sonstige Segmente 14,4 9,4 5,0 52,7

Segment Sonstige Segmente

Umsatzerlöse in Höhe von € 14,4 Mio.

Die externen Umsätze des Segments Sonstige Segmente lagen bei € 14,4 Mio. (Q1-3/2021: € 9,4 Mio.). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Erlösen im Bereich der Ver- und Entsorgung. Die internen Erlöse belaufen sich auf € 90,4 Mio. (Q1-3/2021: € 53,9 Mio.), was vor allem auf höhere Konzernleistungen im Bereich der technischen Dienstleistungen und internen Ver- und Entsorgung zurückzuführen ist. Die anderen Erträge (inkl. aktivierter Eigenleistungen) betrugen € 2,0 Mio. (Q1-3/2021: € 3,8 Mio.). Diese Reduktion ist im Wesentlichen auf die Erfassung von Unterstützungsmaßnahmen im Vorjahr zurückzuführen.

Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen nahm im Periodenvergleich um 61,3% auf € 17,1 Mio. zu (Q1-3/2021: € 10,6 Mio.), insbesondere aufgrund der höheren Aufwendungen für den Energiebezug und den Verbrauch an Treibstoffen und sonstigen Verbrauchsmaterial. Der Personalaufwand erhöhte sich nicht zuletzt aufgrund des Wegfalls der Kurzarbeitsförderungen um € 12,9 Mio. auf € 43,4 Mio. Der durchschnittliche Personalstand betrug 972 (minus 70 Personen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr von € 9,2 Mio. auf € 8,9 Mio. Hier wirkte ein Einmaleffekt aus einer Forderungswertaufholung positiv auf das Ergebnis. Der interne Aufwand beläuft sich auf € 7,4 Mio. (Q1-3/2021: € 6,1 Mio.).

Das at-Equity-Ergebnis spiegelt das operative Ergebnis der Beteiligungen wider. In den ersten neun Monaten 2022 wurden positive (operative) Ergebnisse in Höhe von € 2,1 Mio. verzeichnet (Q1-3/2021: minus € 0,4 Mio.).

EBITDA in Höhe von € 32,2 Mio.

In Summe verzeichnete das Segment Sonstige Segmente ein EBITDA in Höhe von € 32,2 Mio. (Q1-3/2021: € 10,3 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 8,7 Mio. (Q1-3/2021: € 8,3 Mio.) konnte ein Segment-EBIT von € 23,6 Mio. (Q1-3/2021: € 2,0 Mio.) erzielt werden. Die EBITDA-Marge betrug 30,7% (Q1-3/2021: 16,3%), die EBIT-Marge belief sich auf 22,5% (Q1-3/2021: 3,1%).

Finanzlage, Vermögens- und Kapitalstruktur

Eigenkapitalquote um 2,3 Prozentpunkte auf 65,7% verbesser t, Nettoliquidität bei plus € 61,7 Mio. (31.12.2021: Nettoverschuldung € 150,4 Mio.)

Die Nettoliquidität belief sich zum 30.9.2022 auf plus € 61,7 Mio., was einer Verbesserung um € 212,2 Mio. im Vergleich zum Ultimo 2021 entspricht. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund des verbesserten Ergebnisses um 2,3 Prozentpunkte auf 65,7%.

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit bei € 234,6 Mio. (Q1-3/2021: € 43,1 Mio.)

Der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Q1-3/2022 auf € 234,6 Mio. nach € 43,1 Mio. im Q1-3/2021. Das operative Ergebnis (EBT zuzüglich Abschreibungen, zuzüglich/abzüglich Bewertung von Finanzinstrumenten) erhöhte sich um € 150,7 Mio. auf € 250,1 Mio. (Q1-3/2021: € 99,4 Mio.). Die anteiligen Periodenergebnisse der at-Equity-Unternehmen wurden mit minus € 2,1 Mio. einbezogen (Q1-3/2021: plus € 0,4 Mio.). Weiters wurden im Q1-3/2022 Gewinne aus dem Abgang von Vermögenswerten in Höhe von minus € 9,3 Mio. berücksichtigt (Q1-3/2021: minus € 2,8 Mio.). Im Q1-3/2022 verzeichnete die Gruppe eine Erhöhung der Forderungen um € 14,4 Mio. (Q1-3/2021: Anstieg in Höhe von € 58,8 Mio.). Gleichzeitig erhöhten sich die Passiva um € 18,8 Mio. (Q1-3/2021: Abbau in Höhe von € 4,5 Mio.). Die Auszahlungen für Ertragsteuern beliefen sich in den ersten neun Monaten auf € 8,2 Mio. (Q1-3/2021: plus € 8,4 Mio. aus Steuerrückzahlungen).

Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich auf minus € 247,6 Mio. nach minus € 21,7 Mio. im Vorjahr. Die Einzahlungen aus dem Abgang von Vermögenswerten beliefen sich auf € 22,7 Mio. (Q1-3/2021: € 6,6 Mio.). Während im Q1-3/2022 € 44,8 Mio. für Investitionsprojekte (inkl. Finanzanlagen) ausbezahlt wurden, lagen die Auszahlungen im Q1-3/2021 mit € 49,0 Mio. etwas höher. Weiters wurden in Q1-3/2022 € 254,0 Mio. (Q1-3/2021: € 0,0 Mio.) in kurz- und langfristige Veranlagungen (Termineinlagen) sowie Wertpapiere investiert. Dem stehen Einzahlungen aus abgelaufenen Termineinlagen in Höhe von € 7,5 Mio. (Q1-3/2021: € 20,7 Mio.) gegenüber. Aus dem Abgang eines Wertpapiers wurde eine Einzahlung in Höhe von € 21,0 Mio. verzeichnet.

Der Free-Cashflow (Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit plus Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit) belief sich daher auf minus € 13,0 Mio. (Q1-3/2021: plus € 21,4 Mio.).

Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus € 51,6 Mio. (Q1-3/2021: minus € 117,3 Mio.) ist im Wesentlichen auf die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 51,0 Mio. zurückzuführen (Q1-3/2021: € 142,0 Mio.). Dem standen im Vorjahr Aufnahmen von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 25,0 Mio. gegenüber. Weiters wurden im Q1-3/2022 € 0,2 Mio. (Q1-3/2021: € 0,3 Mio.) für Leasingverpflichtungen ausbezahlt. In Zusammenhang mit Put-Optionen wurden € 0,3 Mio. ausgezahlt.

Der Finanzmittelbestand betrug zum 30.9.2022 € 59,1 Mio. nach € 123,6 Mio. zum 31.12.2021.

Bilanzaktiva

Das langfristige Vermögen reduzierte sich seit Jahresbeginn per Saldo um € 48,8 Mio. auf € 1.712,4 Mio. Laufende Zugänge bei immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von € 38,0 Mio. stehen Abschreibungen von € 99,1 Mio. gegenüber. Die Buchwerte der at-Equity-Beteiligungen erhöhten sich aufgrund der operativen Ergebnisse von € 41,2 Mio. auf € 43,3 Mio. Der Anstieg der sonstigen Vermögenswerte auf € 18,2 Mio. (31.12.2021: € 7,5 Mio.) ist im Wesentlichen auf neue Veranlagungen in Termingelder und Umgliederungen aufgrund des Fälligkeitsprofils von Termingeldern sowie der Bewertung von Eigenkapitaltiteln zurückzuführen.

Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende um € 153,2 Mio. auf € 465,7 Mio. (31.12.2021: € 312,5 Mio.), was auf höhere kurzfristige Veranlagungen von Termingeldern zurückzuführen ist. Die Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Periodenvergleich stichtagsbezogen um € 21,7 Mio. auf € 67,4 Mio. (31.12.2021: € 45,7 Mio.). Die sonstigen Forderungen verringerten sich um € 8,6 Mio. auf € 50,1 Mio. (31.12.2021: € 58,7 Mio.), was im Wesentlichen auf ausbezahlte Kurzarbeitsbeihilfen zurückzuführen. Die Wertpapiere reduzierten sich um € 1,9 Mio. auf € 25,2 Mio. Jene Grundstücke, die zum 31.12.2021 als "zum Verkauf stehender Vermögenswert" ausgewiesen waren, wurden Anfang 2022 verkauft. Die kurzfristigen Termineinlagen erhöhten sich um € 216,5 Mio. auf € 247,0 Mio. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente reduzierten sich daher zum 30.9.2022 um € 64,6 Mio. auf € 59,1 Mio. (31.12.2021: € 123,6 Mio.).

Bilanzpassiva

Das Eigenkapital erhöhte sich seit dem Jahresultimo in Summe um 8,9% auf € 1.431,6 Mio. (31.12.2021: € 1.314,5 Mio.). Einerseits wurde das laufende Periodenergebnis (inkl. nicht beherrschende Anteile) in Höhe von € 109,3 Mio., anderseits auch versicherungsmathematische Gewinne des Sozialkapitals und Bewertungen von Finanzinstrumenten (FVOCI) per Saldo in Höhe von € 7,8 Mio. erfasst. Die Eigenkapitalquote lag per 30.9.2022 bei 65,7% (31.12.2021: 63,4%).

Die langfristigen Schulden reduzierten sich von € 501,4 Mio. auf € 451,6 Mio., primär aufgrund von Umgliederungen von Finanzverbindlichkeiten aufgrund des Fälligkeitsprofils sowie dem Rückgang von Personalrückstellungen (u.a. durch Parameteränderungen).

Die kurzfristigen Schulden stiegen hingegen um € 37,0 Mio. auf € 294,9 Mio. Die kurzfristigen Finanz- und Leasingverbindlichkeiten konnten per Saldo (Aufnahme und Tilgungen von Finanzund Leasingverbindlichkeiten) um € 26,2 Mio. auf € 25,0 Mio. gesenkt werden. Die Lieferantenverbindlichkeiten reduzierten sich stichtagsbezogen um € 6,4 Mio. auf € 23,4 Mio. Die kurzfristigen Rückstellungen stiegen um € 15,6 Mio. auf € 79,0 Mio. (31.12.2021: € 63,4 Mio.). Die übrigen Verbindlichkeiten nahmen um € 12,0 Mio. auf € 117,5 Mio. zu (31.12.2021: € 105,5 Mio.). Durch das positive Periodenergebnis stieg die Steuerrückstellung deutlich um € 42,1 Mio. auf € 50,0 Mio.

Investitionen

In den ersten neun Monaten 2022 wurden in Summe € 38,0 Mio. (Q1-3/2021: € 30,3 Mio.) in immaterielles Vermögen, Sachanlagen sowie in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien investiert bzw. als Anzahlung geleistet. Die größten Investitionsprojekte am Standort Wien betreffen die Adaptierung für das Exit-Entry-System mit € 6,2 Mio., Investitionen in Photovoltaikanlagen mit € 4,5 Mio. und Investitionen für den Sorter im Terminal 3 mit € 2,1 Mio. Am Flughafen Malta wurden in den ersten drei Quartalen insgesamt € 9,2 Mio. investiert.

Konsolidierungskreis

Seit dem 31.12.2021 gab es folgende Änderungen des Konsolidierungskreises:

Die Gesellschaft VIE Build GmbH wurde im Berichtsjahr gegründet und in den Vollkonsolidierungskreis der Flughafen-Wien-Gruppe aufgenommen. Die Tochtergesellschaft ist dem Segment Sonstige Segmente zugeordnet.

Die VIE Malta Finance Ltd. (Segment Sonstige Segmente) wurde liquidiert und aus dem Vollkonsolidierungskreis ausgeschieden.

Zum 30.9.2022 werden in den verkürzten Konzernzwischenabschluss neben der Flughafen Wien AG 27 inländische (31.12.2021: 26) und 11 ausländische (31.12.2021: 12) Tochterunternehmen einbezogen, die von der Flughafen Wien AG beherrscht werden. Weiters wurden zwei inländische Unternehmen (31.12.2021: 2) und ein ausländisches Unternehmen (31.12.2021: 1) nach der Equity-Methode bewertet.

Zwei (31.12.2021: 2) Tochterunternehmen wurden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den verkürzten Konzernzwischenabschluss einbezogen.

Guidance 2022

Die Flughafen-Wien-Gruppe erwartet gruppenweit rund 29 Mio. Passagiere und rund 23 Mio. Passagiere am Standort Wien. Daraus resultiert eine weitere Verbesserung des Jahresergebnisses auf € 115 Mio.

Basierend auf dieser positiven Ergebnisentwicklung wird als Dividenden-Guidance bestätigt, dass der Vorstand plant, in der Hauptversammlung über das Geschäftsjahr 2022 eine Dividende von mindestens 60% des Nettoergebnisses nach Minderheiten vorzuschlagen.

Die aktuelle Guidance erfolgt unter der Annahme, dass es im Herbst und Winter zu keinen pandemiebedingten Lock Downs oder massiven Verkehrsbeschränkungen kommt. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibt der heute nicht abschätzbare weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für den Luftverkehr.

Flughafen Wien im Oktober 2022

Flughafen-Wien-Gruppe: Deutliche Passagiersteigerung im Oktober 2022

Im Oktober verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Flughafen Malta und Košice insgesamt 3.073.523 Passagiere (Oktober 2021: 2.019.752 Passagiere). Kumuliert von Jänner bis Oktober stieg das Passagieraufkommen um 142,1% auf 25.354.682 Reisende.

Flughafen Wien im Oktober 2022

Am Standort Flughafen Wien erhöhte sich das Passagieraufkommen im Oktober 2022 auf 2.445.801 Reisende (Oktober 2021: 1.573.155). Die Anzahl der Lokalpassagiere belief sich auf 1.781.842, die der Transferpassagiere auf 657.888. Die Flugbewegungen erhöhten sich im Oktober 2022 auf 18.608.

Schwechat, 15. November 2022

Der Vorstand

Dr. Günther Ofner Vorstandsmitglied, CFO

Mag. Julian Jäger Vorstandsmitglied, COO

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

vom 1.1. bis 30.9.2022

in T€ Q1-3/2022 Q1-3/2021 Q3/2022 Q3/2021
Umsatzerlöse 508.041,8 274.481,6 213.331,1 145.875,6
Sonstige betriebliche Erträge 20.372,1 13.641,5 4.317,9 4.226,2
davon aus COVID-19
Unterstützungsmaßnahmen
3.744,4 8.100,2 546,8 3.019,8
Betriebsleistung 528.414,0 288.123,1 217.648,9 150.101,8
Aufwendungen für Material und bezogene
Leistungen
-29.320,2 -19.068,3 -9.964,8 -5.674,7
Personalaufwand -185.545,6 -131.792,6 -65.478,1 -51.565,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen -63.360,5 -29.948,7 -31.288,9 -10.419,2
Wertaufholung/Wertminderungen auf
Forderungen
3.697,4 -342,0 0,0 -440,1
Anteilige Periodenergebnisse
at-Equity-Unternehmen
2.134,4 -355,4 2.004,0 -604,8
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA)
256.019,4 106.616,1 112.921,1 81.397,6
Planmäßige Abschreibungen -99.083,4 -99.668,6 -31.783,9 -34.162,6
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 156.936,0 6.947,6 81.137,2 47.235,0
Beteiligungsergebnis ohne
at-Equity-Unternehmen
417,6 490,7 0,0 0,0
Zinsertrag 4.070,2 1.753,5 1.640,0 1.550,0
Zinsaufwand -10.439,0 -9.487,7 -3.452,6 -1.471,6
Sonstiges Finanzergebnis -891,9 125,7 -776,1 -1.304,3
Finanzergebnis -6.843,2 -7.117,8 -2.588,7 -1.226,0
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 150.092,8 -170,3 78.548,6 46.009,1
Ertragsteuern -40.815,1 46,0 -21.612,1 -13.595,3
Periodenergebnis 109.277,7 -124,2 56.936,5 32.413,8
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 97.831,8 -1.523,6 51.428,0 29.244,8
Nicht beherrschende Anteile 11.445,9 1.399,4 5.508,5 3.169,0
Im Umlauf befindliche Aktien (gewichteter
Durchschnitt in Stück)
83.874.681 83.874.681 83.874.681 83.874.681
Ergebnis je Aktie (in €, verwässert =
unverwässert)
1,17 -0,02 0,61 0,35

Konzern-Bilanz

zum 30.9.2022

in T€ 30.9.2022 31.12.2021
AKTIVA
Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte 160.999,9 165.600,6
Sachanlagen 1.351.147,0 1.403.883,8
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 138.813,0 143.102,2
Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen 43.291,2 41.156,8
Sonstige Vermögenswerte 18.180,7 7.536,7
1.712.431,7 1.761.279,9
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte 6.766,9 6.376,7
Wertpapiere 25.222,3 27.114,2
Zum Verkauf stehende Vermögenswerte 0,0 14.168,5
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 374.591,9 141.210,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 59.087,5 123.641,6
465.668,6 312.511,4
Summe Aktiva 2.178.100,3 2.073.791,4
PASSIVA
Eigenkapital
Grundkapital 152.670,0 152.670,0
Kapitalrücklagen 117.885,1 117.885,1
Sonstige Rücklagen -1.148,1 -8.725,2
Einbehaltene Ergebnisse 1.046.232,2 948.128,8
Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar 1.315.639,2 1.209.958,7
Nicht beherrschende Anteile 115.953,4 104.507,5
1.431.592,6 1.314.466,2
Langfristige Schulden
Rückstellungen 151.715,9 167.448,2
Finanz- und Leasingverbindlichkeiten 254.749,5 280.649,8
Übrige Verbindlichkeiten 25.056,8 26.465,7
Latente Steuern 20.039,4 26.832,4
451.561,5 501.396,1
Kurzfristige Schulden
Steuerrückstellungen 50.031,5 7.961,2
Übrige Rückstellungen 78.969,4 63.393,6
Finanz- und Leasingverbindlichkeiten 25.036,6 51.273,7
Lieferantenverbindlichkeiten 23.370,6 29.770,4
Übrige Verbindlichkeiten 117.538,0 105.530,1
294.946,2 257.929,1
Summe Passiva 2.178.100,3 2.073.791,4

Konzern-Geldflussrechnung

vom 1.1. bis 30.9.2022

in T€ Q1-3/2022 Q1-3/2021
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 150.092,8 -170,3
+/- Abschreibungen / Zuschreibungen 99.083,4 99.668,6
+/- Bewertung beizulegender Zeitwert Finanzinstrumente 891,9 -125,7
+/- Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen -2.134,4 355,4
+ Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von Vermögenswerten -9.324,3 -2.835,5
- Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln -110,3 -143,9
+ Zins- und Dividendenergebnis 5.951,3 7.243,6
+ Erhaltene Dividenden 417,6 490,7
+ Erhaltene Zinsen 1.509,4 1.920,8
- Bezahlte Zinsen -7.738,8 -8.729,6
- Erhöhung / + Senkung Vorräte -390,2 288,1
- Erhöhung / + Senkung Forderungen -14.369,9 -58.753,8
+ Erhöhung / - Senkung Rückstellungen 9.648,4 -10.359,6
+ Erhöhung / - Senkung Verbindlichkeiten 9.187,5 5.869,4
Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 242.714,4 34.718,2
- Zahlungen für Ertragsteuern -8.154,1 8.360,8
Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 234.560,3 43.079,0
+ Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) 22.742,1 6.638,7
+ Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang 3,3 3,3
- Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) -44.806,6 -48.987,9
- Auszahlungen für Finanzanlagenzugang 0,0 -45,0
+ Einzahlungen aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen 1,9 0,0
+ Einzahlungen aus Abgang von kurzfristigen Wertpapieren 21.000,0 0,0
+ Einzahlungen aus Abgang von kurz- und langfristigen
Veranlagungen
7.500,0 20.692,4
- Auszahlungen für kurz- und langfristige Veranlagungen und
Wertpapiere
-254.000,0 0,0
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit -247.559,3 -21.698,5
- Auszahlungen aus Put Option -346,1 0,0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 0,0 25.000,0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -51.000,4 -142.000,0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -208,6 -291,3
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit -51.555,0 -117.291,3
Veränderung des Finanzmittelbestandes -64.554,1 -95.910,8
+ Finanzmittelbestand am Beginn der Periode 123.641,6 173.099,9
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 59.087,5 77.189,1

Impressum

Medieninhaber Flughafen Wien Aktiengesellschaft Postfach 1 1300 Wien-Flughafen Austria

Telefon: +43/1/7007-0 Telefax: +43/1/7007-23001

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DVR: 008613 Firmenbuchnummer: FN 42984 m Firmenbuchgericht: Landesgericht Korneuburg

Investor Relations

Leitung: Mag. Christian Schmidt Telefon: +43/1/7007-23126 E-Mail: [email protected]

Leitung Kommunikation

Tillmann Fuchs, MBA Telefon: +43/1/7007-22816 E-Mail: [email protected]

Pressestelle Peter Kleemann MAS Telefon: +43/1/7007-23000 E-Mail: [email protected]

Grafik: Ing.Mag.(FH) Philipp Stöhr Das Informationsangebot des Flughafen Wien im Internet:

Website des Flughafen Wien: www.viennaairport.com

Investor Relations Flughafen Wien: www.viennaairport.com/ unternehmen/investor\_relations

Lärmschutzprogramm Flughafen Wien: www.laermschutzprogramm.at

Umwelt und Luftfahrt: www.vie-umwelt.at

Alles zur 3. Piste: www.viennaairport.com/unternehmen/ flughafen\_wien\_ag/3\_piste

Dialogforum Flughafen Wien: www.dialogforum.at

Mediationsverfahren (Archiv): www.viemediation.at

Disclaimer: Alle in diesem Quartalsbericht getroffenen Aussagen, die an die Zukunft gerichtet sind und auf künftige Entwicklungen der Flughafen Wien AG/Flughafen Wien Gruppe Bezug nehmen, beruhen auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensführung. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen oder die im Risikobericht des Unternehmens beschriebenen Risiken eintreten, können die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Trotz größter Sorgfalt erfolgen daher alle zukunftsbezogenen Aussagen ohne Gewähr und die Flughafen Wien AG/Flughafen Wien Gruppe übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Die PDF-Ausgabe des Quartalsberichts 3/2022 der Flughafen Wien Aktiengesellschaft finden Sie auf unserer Homepage www.viennaairport.com/unternehmen/ investor\_relations unter dem Menüpunkt "Publikationen und Berichte". Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Quartalsbericht überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Selbstverständlich sind damit weibliche, männliche und diverse Personen gleichermaßen gemeint und angesprochen. Dieser Quartalsbericht wurde von der Flughafen Wien AG erstellt.

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