AI assistant
First Sensor AG — Annual Report 2004
Dec 11, 2004
159_10-k_2004-12-11_a8bdac42-09ba-409a-9895-23b49c5c9b4c.pdf
Annual Report
Open in viewerOpens in your device viewer

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG


GESCHÄFTSBERICHT für das Jahr 2004
SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 1

Silicon Sensor International AG
Wertpapier-Kenn-Nr. 720 190
Ostendstr. 1 D-12459 Berlin Telefon: (030) 63 99 23 99 Telefax: (030) 63 99 23 88 E-Mail: [email protected] www.silicon-sensor.com
SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 2
Inhalt
| Vorwort | 5 |
|---|---|
| Konzernlagebericht und Lageberichtder Silicon Sensor International AG für das Geschäftsjahr 2004 | 10 |
| UmsatzErgebnis | 1112 |
| Konzernfinanzierung | 15 |
| Mitarbeiter | 16 |
| Produktentwicklungen | 16 |
| RisikomanagementAusblick | 1719 |
| Konzernbilanz zum 31. Dezember 2004, Aktiva | 21 |
| Konzernbilanz zum 31. Dezember 2004, Passiva | 22 |
| Konzerngewinn- und Verlustrechnung 2004 | 23 |
| Konzern-Kapitalflussrechnung 2004 | 24 |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung 2004 | 25 |
| Konzernanhang zum 31. Dezember 2004 | 26 |
| 1.Allgemeines2.Konzernabschluss in Übereinstimmung mit § 292a Abs. 1 und 2 HGB3.Darstellung der Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden4.Änderungen der Konzernstruktur5.Liquide Mittel6.Forderungen aus Lieferungen und Leistungen7.Vorräte8.Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände9.Sachanlagen10.Immaterielle Vermögensgegenstände und Firmenwert11.Rückstellungen12.Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten13.Kurzfristige Darlehen14.Langfristige verzinsliche Darlehen15.Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer16.Gezeichnetes Kapital17.Kapitalrücklage18.Umsatzerlöse19.Sonstige betriebliche Erträge20.Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen21.Materialaufwand, Aufwand für bezogene Leistungen22.Personalaufwand23.Sonstige betriebliche Aufwendungen24.Steuern vom Einkommen und Ertrag25.Ergebnis je Aktie26.Anmerkungen zur Kapitalflussrechnung27.Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen28.Segmentberichterstattung29.Transaktionen zwischen nahe stehenden Unternehmen und Personen30.Finanzinstrumente31.Weitere Erläuterungen aufgrund von Vorschriften des HGB 5732.Corporate Governance | 2626283838383839394041414142424547474747484848495051525254555759 |
| Bestätigungsvermerk | 60 |
| Freiwillige AngabenEntsprechenserklärung | 6263 |
| Bericht des Aufsichtsrates | 64 |

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 3
Jahresabschluss 2004 für den Silicon Sensor Konzern
Kennzahlen 01.10. - 31.12.2004 (IV. Quartal 2004)
| 01.10.2004 -31.12.2004 | 01.10.2003 -31.12.2003 | Änderung in | % Änderung | |
|---|---|---|---|---|
| TEuro | TEuro | TEuro | ||
| Umsatzerlöse | 3.243 | 2.764 | 479 | 17 |
| Auftragsbestand | 8.178 | 8.384 | -206 | -2 |
| EBITDA | 1.126 | 741 | 385 | 52 |
| EBIT | 570 | 407 | 163 | 40 |
| Quartalsüberschuss | 491 | 189 | 302 | 160 |
| Quartalsüberschuss | ||||
| Euro/Stückaktie | 0,21 | 0,08 | 0,13 | 163 |
| Aktienzahl | 2.317.500 | 2.250.000 | 67.500 | 3 |
| Aufwendung für Forschung | ||||
| und Entwicklung | 116 | 157 | -41 | -26 |
| Mitarbeiter (31.12.) | 102 | 101 | 1 | 1 |
Kennzahlen 2004
Kennzahlen 01.01. - 31.12.2004 (Jahresabschluss 2004)
| 01.01.2004 -31.12.2004TEuro | 01.01.2003 -31.12.2003TEuro | Änderung inTEuro | % Änderung | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 13.841 | 11.959 | 1.882 | 16 |
| Auftragsbestand | 8.178 | 8.384 | -206 | -2 |
| EBITDA | 3.475 | 2.360 | 1.115 | 47 |
| EBIT | 2.201 | 1.152 | 1.049 | 91 |
| Jahresüberschuss | 1.484 | 720 | 764 | 106 |
| Jahresüberschuss | ||||
| Euro/Stückaktie | 0,65 | 0,32 | 0,33 | 103 |
| Aktienzahl, gewichtet | 2.275.993 | 2.250.000 | 25.993 | 1 |
| Aufwendung für Forschung | ||||
| und Entwicklung | 479 | 619 | -140 | -23 |
| Mitarbeiter (31.12.) | 102 | 101 | 1 | 1 |
Vorwort des Vorstandes
Silicon Sensor weiter auf Wachstumskurs – Gesteigertes Ergebnis stellt eine solide Basis für die weitere Entwicklung dar
Sehr verehrte Damen und Herren Aktionäre, sehr verehrte Geschäftspartner,
in die Freude über das im Geschäftsjahr 2004 Erreichte mischt sich tiefe Trauer über das Ableben unseres verehrten Vorstandskollegen und Geschäftsführers der Lewicki microelectronic GmbH Dr. Edmund Rickus. Er verstarb am 10.01.2005 nach langer schwerer Krankheit im Alter von 56 Jahren. Mit Dr. Rickus verlieren wir eine hervorragende Persönlichkeit. Er wurde von unseren Geschäftspartnern sehr geschätzt und war bei seinen Mitarbeitern hoch geachtet und beliebt.
Die alleinige Geschäftsführung der Lewicki microelectronic GmbH hat das Mitglied der Geschäftsleitung, Herr Maximilian Sailer, seit dem 11.01.2005 übernommen. Wir wünschen Herrn Sailer viel Erfolg bei dieser neuen Herausforderung.
Der Silicon Sensor Konzern hat im Geschäftsjahr 2004 wiederum ein solides Wachstumstempo erreicht und dabei von den sich verbesserten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitiert. Wir freuen uns, Ihnen zum wiederholten Male über eine solide Geschäftsentwicklung berichten zu können. Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 16 % von 11,96 Mio. Euro auf 13,84 Mio. Euro stieg, erhöhte sich der Gewinn um 106 %.
Das EBITDA stieg um 47 % von 2.360 TEuro (31.12.2003) auf 3.475 TEuro (31.12.2004). Das operative Ergebnis EBIT nahm um 91 % von 1.152 TEuro (31.12.2003) auf 2.201 TEuro (31.12.2004) zu. Das Ergebnis nach Zinsen und Steuern konnte im vergangenen Jahr um 106 % von 720 TEuro (31.12.2003) auf 1.484 TEuro (31.12.2004) verbessert werden. Der Gewinn je Aktie betrug im Berichtszeitraum 0,65 Euro und verbesserte sich damit um 0,33 Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum (31.12.2003: 0,32 Euro).
Die aktuelle Entwicklung in den USA gibt Anlass zu der Einschätzung, dass die amerikanische Tochtergesellschaft im laufenden Geschäftsjahr erneut einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis liefern wird.
Die derzeit geführten Verhandlungen mit großen Kunden konnten im Geschäftsjahr noch nicht abgeschlossen werden und schlagen sich deshalb noch nicht im Auftragsbestand nieder. Der Auftragsbestand blieb mit 8,18 Mio. Euro zum 31.12.2004 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (31.12.2003: 8,38 Mio. Euro). Insgesamt lässt sich eine

Tendenz zu immer kurzfristigeren Auftragsvergaben durch unsere Kunden erkennen, dies gilt vor allem für den Bereich der Hybridfertigung.
Die Produktionstätigkeit behält ihren Schwerpunkt bei kundenspezifischen Produkten mit einem teilweise sehr hohen Entwicklungsanteil. Schwerpunkt sind weiterhin kundenspezifische Hybridschaltungen und Sensorlösungen sowie Avalanche-Fotodioden.
Im Berichtszeitraum wurden die Voraussetzungen für ein weiteres solides Wachstum des Silicon Sensor Konzerns geschaffen. Wachstumsimpulse erwartet der Vorstand aus den Bereichen optische Kommunikation, Sicherheitstechnik und Automotive, in denen über neue Aufträge von namhaften Kunden intensiv verhandelt wird.
Der Vorstand nutzt die Gelegenheit, mit der Vorlage der Geschäftszahlen zugleich allen Mitarbeitern für ihre Ideen und ihren zuverlässigen Einsatz zur Prosperität des Konzerns seine Anerkennung auszusprechen. Ebenso danken wir dem Aufsichtsrat für seine konstruktive Begleitung aller Geschäftsprozesse und seinen Rat bei sämtlichen strategischen Weichenstellungen zur Absicherung einer weiterhin erfolgreichen Entwicklung des Konzerns.
Nicht zuletzt ist das Engagement unserer Aktionäre ein gewichtiger Grund, am Ende eines erfolgreichen Geschäftsjahres, in dem weitreichende Entscheidungen für die Zukunft des Silicon Sensor Konzerns gefallen sind, Dank zu sagen.
Berlin, im März 2005
Silicon Sensor International AG Der Vorstand
Dr. Bernd Kriegel Dr. Hans-Georg Giering

Geschäftsentwicklung
Die Silicon Sensor Gruppe ist ein spezialisierter Hersteller von optoelektronischen Sensoren (Fotodetektoren) zur Erkennung und Messung von Alpha-, Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung sowie von UV-Licht, sichtbarem Licht und Nahinfrarot-Strahlung. Gleichzeitig entwickelt und fertigt die Silicon Sensor Gruppe hochzuverlässige kundenspezifische Hybridschaltungen und Produkte der Mikrosystemtechnik. Zu den Auftraggebern der Gesellschaft gehören namhafte Konzerne und Forschungsinstitute, die aufgrund ihrer produktionstechnischen und strategischen Ausrichtung hochspezialisierte Fertigungsprozesse auslagern.
Das Unternehmen bewegt sich vorwiegend im Markt für optoelektronische Sensorikprodukte. Diese Produkte gehen als entscheidende Grundkomponenten in alle nur denkbaren Bereiche applikativer Anwendungen ein. Damit macht sich die Silicon Sensor Gruppe gleichzeitig weitestgehend vom Zyklus einzelner Branchen unabhängig. Das Marktumfeld für diese High End Produkte wird allgemein als günstig bewertet und das zukünftige Wachstumspotential positiv eingeschätzt.
Die Silicon Sensor Gruppe gehört zu den wenigen Unternehmen in der Welt, die für diesen Markt optische High End Sensoren für höchste Ansprüche entwickeln und produzieren. Die von der Silicon Sensor Gruppe in der jüngsten Vergangenheit entwickelten und hergestellten Avalanche-Fotodioden (APD) und Avalanche Fotodiodenarrays nehmen weltweit einen Spitzenplatz in Qualität und Geschwindigkeit ein. Verwendet werden APDs von unseren Kunden beispielsweise in hochpräzisen Abstandsmesssystemen für unterschiedlichste Anwendungsfälle.
Die Sicherstellung der für das Wachstum der Silicon Sensor Gruppe notwendigen Liquidität begleitet uns seit der Gründung des Unternehmens. Auch in diesem Bereich sind wir einen großen Schritt nach vorn gelangt. Der operative Cashflow wurde um 122 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert. Die liquiden Mittel stiegen gegenüber dem Vorjahr um 255 % von 1.065 TEuro (31.12.2003) auf 3.780 TEuro (31.12.2004) an.
Gemäß den Planungen für die folgenden Geschäftsjahre kann davon ausgegangen werden, dass das weitere Wachstum gesichert ist. Die Liquiditätsplanung des Konzerns geht dabei von einem weiteren Umsatzwachstum und damit verbundenen positiven operativen Cashflows aus. Der Vorstand betrachtet die Liquidität als ausreichend, um die angestrebten Wachstumsziele zu erreichen.

Auslandsentwicklung
Nach dem Ausbau des Marktanteils der Silicon Sensor Gruppe in Europa liegt das größte Wachstumspotenzial für die Zukunft in den amerikanischen und asiatischen Märkten. Um auf diesen Märkten weiter Fuß zu fassen und die Internationalisierung des Unternehmens auszubauen, wurde die Entwicklung der Pacific Silicon Sensor Inc. planmäßig vorangetrieben. 2004 erreichte unsere amerikanische Tochterfirma bei einer Umsatzsteigerung um 28 % von 766 TUSD (31.12.2003) auf 981 TUSD (31.12.2004) erstmals ein positives Jahresergebnis. Das erreichte organische Wachstum ist ein Beleg für die zunehmende Akzeptanz der Produkte der Silicon Sensor Gruppe auch auf dem amerikanischen Markt. Für die amerikanische Tochtergesellschaft wird im Geschäftsjahr 2005 ein kontinuierlicher Anstieg des Ergebnisbeitrages erwartet.

Mitarbeiterentwicklung
Der Erfolg des SIS-Konzerns ist auf umfangreiches Know How der Mitarbeiter und über 30-jährige Erfahrung bei der Entwicklung und Produktion von optischen High Class Sensoren sowie hochzuverlässiger Hybridschaltungen zurückzuführen. Für die Realisierung der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung ist neben der Motivation der Mitarbeiter auch die Verfügbarkeit neuer, qualifizierter Mitarbeiter ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Der Personalbestand des Silicon Sensor Konzerns änderte sich auf 102 Beschäftigte zum Jahresende 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum (zum Ende des Geschäftsjahres 2003 wurden 101 Mitarbeiter beschäftigt).
Ausblick
Der SIS-Konzern ist im Markt der optischen Sensoren als bedeutender Spezialanbieter kundenspezifischer Anforderungen mit hohen Qualitätsparametern eingeführt.
Der Konzern erwartet in fast allen Tochterfirmen ein Wachstum im Umsatz und Ertrag. Es wird davon ausgegangen, dass in der Pacific Silicon Sensor Inc. sowie in der Silicon Sensor GmbH Umsatz und Ertrag am stärksten steigen werden. Aber auch unsere anderen Tochtergesellschaften werden Gewinne erwirtschaften, so dass wir planen, das Jahr 2005 mit einem gegenüber 2004 verbesserten Konzernergebnis abzuschließen.

Die Marktbedeutung der Silicon Sensor Gruppe wird im Jahr 2005 weiter verstärkt und das vorhandene Know How als strategischer Erfolgsfaktor zu einem kontinuierlichen Umsatz- und Ertragswachstum genutzt.
Die Abhängigkeit des Silicon Sensor Konzerns von einigen Hauptkunden konnte durch die Verbreiterung der Kundenbasis in den letzten beiden Geschäftsjahren deutlich verringert werden. Daneben wird der begonnene Ausbau der Marktpräsenz in USA und Asien mittelfristig Nachfrageschwankungen und Abhängigkeiten von Großkunden auf dem europäischen Markt kompensieren helfen. Risiken der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sollen durch die eingeschlagenen neuen Geschäftsfelder minimiert werden.
Das Schwergewicht des Wachstums wird aufgrund der multifunktionalen industriellen Anwendung auch künftig im Bereich der Sensorik liegen. Die Entwicklungskompetenz des Unternehmens ist die Grundlage für die anerkannte hohe Produktqualität anspruchsvoller, optoelektronischer Problemlösungen.
Berlin, im März 2005
Silicon Sensor International AG Der Vorstand
Dr. Bernd Kriegel Dr. Hans-Georg Giering

Lagebericht
Konzernlagebericht und Lagebericht der Silicon Sensor International AG für das Geschäftsjahr 2004
- ß Umsatzsteigerung um 16 % von 12 auf 14 Mio. Euro
- ß EBIT-Steigerung um 91 % von 1.152 auf 2.201 TEuro
- ß Ergebnissteigerung um 106 % von 720 auf 1.484 TEuro
- ß Liquide Mittel um 255 % von 1,0 auf 3,8 Mio. Euro gesteigert
- ß Operativer Cashflow von 1,75 auf 3,87 Mio. Euro verbessert
- ß Weltweite Entwicklung des verstärkten Einsatzes von kundenspezifischen optoelektronischen Sensoren ist Basis für weiteres Wachstum
Bilanzierungsverfahren
Die Silicon Sensor International AG (im folgenden "SIS") hat den Konzernabschluss entsprechend den Vorgaben der Deutschen Börse AG und zur Sicherung einer besseren internationalen Vergleichbarkeit in Übereinstimmung mit den Internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS (International Financial Reporting Standards) erstellt.
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
entwickeln und herzustellen.
Die allgemeine Entwicklung des Marktes wird geprägt durch langsam steigende Wirtschaftswachstumsraten. Nach den Einschätzungen des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) gilt die Nutzbarmachung von Licht als kommender Markt. Rund 15 % der Arbeitsplätze im Verarbeitenden Gewerbe werden schon heute durch Optische Technologien beeinflusst. Das Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik IPM Freiburg geht davon aus, dass 30 % der elektronischen Technologien in Zukunft durch optische ersetzt werden. Während der Absatz der Halbleiterindustrie im Chipgeschäft (Prozessoren, Speicher) auch aus diesem Grund stark rückläufig ist, existieren jedoch keine Anzeichen für einen derart starken Wachstumsrückgang im Geschäft mit optischen High End Sensoren. Das von der SIS betriebene kundenspezifische Nischengeschäft mit High End Anwendungen wird sich nach der Einschätzung des Vorstandes in Zukunft positiv vom Marktverlauf abheben, weil es die Kunden in die Lage versetzt, innovativere optische Anwendungen zu

Umsatz
Umsatzwachstum ungebrochen
Im Konzern stieg der Umsatz um 16 % von 11,96 Mio. Euro (2003) auf 13,84 Mio. Euro (2004). Zum Umsatzwachstum trugen fast alle Tochterfirmen aus dem Bereich des Kerngeschäftes bei. Lediglich die Silicon Instruments GmbH verzeichnete, bedingt durch Auftragsverlagerungen in das nächste Geschäftsjahr, einen Umsatzrückgang. Die Lewicki microelectronic GmbH erreichte ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis, konnte aber das sehr gute Vorjahresergebnis nicht übertreffen. Die Silicon Sensor GmbH steigerte sehr deutlich Umsatz und Gewinn und erreichte das beste Jahresergebnis seit ihrer Gründung im Jahre 1991. Vor allem legte sie den Grundstein für eine weitere positive Entwicklung in den Folgejahren. Die Silicon Projects GmbH als interner IT-Dienstleister des Konzerns stabilisierte ihren Umsatz erwartungsgemäß auf Vorjahresniveau.

| Silicon Sensor GmbH | (+2,283 Mio.Euro; +45,0 %) |
|---|---|
| Lewicki microelectronic GmbH | (+0,111Mio.Euro;+ 1,9%) |
| Pacific Silicon Sensor Inc. | (+0,214Mio.USD; +28,0 %) |
| Silicon Instruments GmbH Berlin | (-0,205 Mio.Euro; -44,0 %) |
| Silicon Projects GmbH | (+0,011 Mio. Euro) |
Gesamtumsatz des Silicon Sensor Konzerns vor Konsolidierung in TEuro
Umsatzwachstum (vor Konsolidierung) in TEuro
| UMSATZ in TEuro | 2002 | 2003 | 2004 |
|---|---|---|---|
| Silicon Sensor | 4.566 | 5.058 | 7.341 |
| Pacific Silicon Sensor | 720 | 752 | 963 |
| Silicon Instruments | 592 | 466 | 261 |
| Silicon Projects | 581 | 526 | 537 |
| Lewicki microelectronic | 5.636 | 5.858 | 5.969 |
| Gesamt | 12.095 | 12.660 | 15.071 |
Anmerkung: Die Umsätze der Pacific Silicon Sensor Inc. wurden mit einem einheitlichen Dollarkurs umgerechnet, um eine bessere Vergleichbarkeit zu erreichen.
Umsatz in TEuro


Ergebnis
Struktur der Konzerngewinn- und Verlustrechnung
| % Gesamt | % Gesamt | |||
|---|---|---|---|---|
| TEuro | 2004 | leistung | 2003 | leistung |
| Umsatz | 13.841 | 99 % | 11.959 | 97 % |
| Gesamtleistung | 13.921 | 100 % | 12.374 | 100 % |
| Materialeinsatz | -3.268 | 24 % | -3.289 | 27 % |
| Rohertrag | 10.653 | 77 % | 9.085 | 73 % |
| Personalaufwand | -5.013 | 36 % | -4.693 | 38 % |
| Abschreibungen(Anlagevermögen, Goodwill) | -1.274 | 9 % | -1.208 | 10 % |
| Sonstige Aufwendungen | -2.165 | 16 % | -2.032 | 16 % |
| Operatives Ergebnis | 2.201 | 16 % | 1.152 | 9 % |
| Finanz- undBeteiligungsergebnis | -183 | -1 % | -286 | -2 % |
| Konzernergebnis vorSteuern | 2.018 | 15 % | 866 | 7 % |
| Ertragsteuern | -531 | 4 % | -154 | 1 % |
| Auf Fremdbesitz entfallenderVerlust | -3 | 0 % | 8 | 0 % |
| Konzernergebnis | 1.484 | 11 % | 720 | 6 % |

und Lagebericht
Das Konzernergebnis entwickelte sich im laufenden Geschäftsjahr positiv. Die Personalkostenquote und der prozentuale Anteil der Abschreibungen an der Gesamtleistung verringerte sich gegenüber dem Vorjahresniveau leicht. Die Steigerung des Umsatzes, die Ausnutzung von Synergien zwischen den Konzerngesellschaften sowie das verbesserte Finanzergebnis erbrachten eine Verdoppelung des Konzernergebnisses nach Steuern.
Das Ergebnis je Aktie lag trotz der auf 2.317.500 gestiegenen Aktienzahl mit 0,65 Euro (31.12.2004) um 103 % über dem Ergebnis des Vorjahres (0,32 Euro) und übertrifft damit die Erwartungen der Analysten.
Investitionen
Die gesamten Investitionen im Konzern beliefen sich im Jahr 2004 auf rund 0,5 Mio. Euro. Die Investitionsquote betrug damit rund 4 %.
Die Investitionen betrafen insbesondere die Erweiterung der Produktionsbasis und die Qualitätssicherung, um in Zukunft die gesteckten Wachstumsziele unter Berücksichtigung der Erfordernisse des Risikomanagementsysteme zu erreichen. Die Investitionstätigkeit sichert gleichzeitig die Innovationsfähigkeit des Silicon Sensor Konzerns für die Zukunft.

Akquisitionen
Im Jahr 2004 wurden keine weiteren Akquisitionsverhandlungen geführt. Dennoch suchte der Silicon Sensor Konzern auf der Basis seiner gestiegenen Profitabilität nach synergetisch kompatiblen Unternehmen, um langfristig die Marktposition im Sensormarkt verstärkt ausbauen zu können. Ausgangspunkt für weitere Akquisitionsüberlegungen war die erfolgreiche Eingliederung der Lewicki microelectronic GmbH und die damit verbundenen positiven Effekte für den Ausbau der Marktposition im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004.
Zur Lage der Silicon Sensor International AG
Die Silicon Sensor International AG entwickelte sich im vergangenen Geschäftsjahr erfreulich positiv. Die Gesamtleistung der Silicon Sensor International AG blieb nahezu unverändert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen stieg durch die guten Ergebnisse der Tochterfirmen trotz der Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 945 TEuro (31.12.2003) auf 1.127 TEuro (31.12.2004) sowie eines Forderungsverzichtes in Höhe von 0,5 Mio. Euro gegenüber der amerikanischen Tochtergesellschaft. Mit diesem Verzicht stärken wir das Eigenkapital dieser Gesellschaft und damit die Position der Pacific Silicon Sensor Inc. auf ihren Heimatmärkten. Positiv wertet der Vorstand das Anwachsen der liquiden Mittel von 230 TEuro (31.12.2003) auf 2,5 Mio. Euro (31.12.2004). Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2004 in Höhe von 1.037.592,24 Euro in andere Gewinnrücklagen einzustellen.
Für das Geschäftsjahr 2005 erwartet der Vorstand eine solide Entwicklung sowie eine weitere Ergebnisverbesserung.
Die Silicon Sensor Aktie
Die Silicon Sensor Aktie konnte genau wie im letzten Geschäftsjahr wieder eine positive Kursperformance ausweisen und dabei die Performance von DAX und TecDax deutlich überflügeln. Bezogen auf den durchschnittlichen Xetra Schlusskurs betrug die Performance der Silicon Sensor Aktie im Jahr 2004 +191 %.
Zu dieser außerordentlichen Performance der Aktie hat sicher auch das Engagement von starken Finanzinvestoren beigetragen, die ein weitergehendes und langfristiges Interesse an der Gesellschaft signalisiert haben. Darüber hinaus ist ein steigendes Interesse von institutionellen Anlegern an der Silicon Sensor Aktie zu verzeichnen.
Ein weiteres Indiz für die gute Entwicklung der Silicon Sensor International AG ist die Bereitschaft der Mitarbeiter zur Zeichnung neuer Aktien aus dem Aktienoptionsprogramm der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2004 wurden insgesamt 67.500 neue Aktien durch Mitarbeiter der Gesellschaft gezeichnet. Der Gesellschaft flossen dadurch insgesamt 358 TEuro liquide Mittel zu.

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 13
Nach Abschluss des Berichtszeitraumes hat die Deutsche Bank AG, Frankfurt, Deutschland, dem Vorstand nach §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG i. V. m. § 134 InvG angezeigt, dass die FPM Funds SICAV, 2 Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxemburg, Luxemburg, mehr als 5 % des Stammkapitals der Silicon Sensor International AG erlangt hat. Die Stimmrechtsanteile an der Silicon Sensor International AG haben am 02.03.2005 die Schwelle von 5 % überschritten und betragen 6,1 %.
Der Vorstand begrüßt mit dem FPM Funds, einem Teil der DWS Investment Gruppe, einen neuen starken Partner der Silicon Sensor International AG im Aktionärskreis.
Weiterhin hat die Invision Asset Management AG, Zug, Schweiz, dem Vorstand nach § 21 Abs. 1 WpHG angezeigt, dass die Hitech Premium N.V., De Ruyterkade 62 Willemstad, Curacao, eine 100% Tochtergesellschaft der an der Schweizer Börse notierten und von der Invision verwalteten Beteiligungsgesellschaft Mach Hitech AG, mehr als 5 % des Stammkapitals der Silicon Sensor International AG erlangt hat. Die Stimmrechtsanteile an der Silicon Sensor International AG haben am 21.01.2005 die Schwelle von 5 % überschritten und betragen 5,06 %.
Mach Hitech beteiligt sich an schnell wachsenden und innovativen Gesellschaften der Technologieindustrie. Der Fokus liegt auf kleinen und mittleren Unternehmen mit Hauptsitz in Europa. Dabei profitieren Unternehmen und Investoren vom Know-how und dem Netzwerk des Teams. Mach Hitech ist an der Schweizer Börse notiert.
Die Invision Asset Management AG gehört zur Invision Gruppe. Zu den Investitionsgrundsätzen der Invision AG gehört es, die Portfoliounternehmen unternehmerisch zu unterstützen und mit ihrem Team aktiv einen Mehrwert zu schaffen. Firmen kommen damit nicht nur in den Genuss von Kapitalzufluss, sondern profitieren auch direkt von den Erfahrungen und vom weitreichenden Beziehungsnetz des Investmentteams. Diese Unterstützung umfasst alle Unternehmensbereiche, von der Strategie- und Produktentwicklung bis zur Finanzberatung.
Der Vorstand begrüßt mit der von der Invision Asset Management AG, Zug, Schweiz, verwalteten Hitech Premium N.V. einen starken Partner der Silicon Sensor International AG im Aktionärskreis als Garant für weiteres Wachstum. Der Freefloat beträgt zurzeit rund 89 %.
| 31.12.2004 | 31.12.2003 | 31.12.2002 | |
|---|---|---|---|
| Aktienkurs (Euro) | 11,89 | 4,08 | 3,45 |
| Aktienzahl | 2.317.500 | 2.250.000 | 2.250.000 |
| Ergebnis je Aktie (Euro) | 0,65 | 0,32 | 0,16 |
| KGV | 18 | 13 | 22 |
| KUV | 1,99 | 0,74 | 0,67 |
| Freefloat | 2.261.000 | 1.540.000 | 754.500 |
Aktien-Kennzahlen (Xetra)

Konzernfinanzierung
Konzern Kapitalflussrechnung
Im Vorjahresvergleich ergibt sich folgende Cashflow Entwicklung:
| TEuro | 2004 | 2003 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Operativer Cashflow | 3.871 | 1.747 | 2.124 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -396 | -587 | 191 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -753 | -914 | 161 |
| Währungsdifferenzen | -7 | -6 | -1 |
| Veränderung der liquiden Mittel | 2.715 | 240 | 2.475 |
| Liquide Mittel zu Beginn des Geschäftsjahres | 1.065 | 825 | |
| Liquide Mittel zu Ende des Geschäftsjahres | 3.780 | 1.065 |
Der operative Cashflow konnte gegenüber dem Vorjahr wiederum deutlich verbessert werden. Insgesamt bewegt sich der Cashflow trotz des Finanzierungsbedarfes für neue Projekte, der hohen Investitionsquote und der konsequenten Rückführung von Bankverbindlichkeiten deutlich im positiven Bereich. Der Vorstand geht von einem weiteren Anstieg des operativen Cashflows im laufenden Geschäftsjahr aus.
Liquidität gesichert
Der Finanzmittelbestand hat sich gegenüber dem Ende des Vorjahres um 2,715 Mio. Euro erhöht. Gemäß den Planungen für die folgenden Geschäftsjahre kann davon ausgegangen werden, dass das weitere solide Wachstum gesichert ist. Die Liquiditätsplanung des Konzerns geht dabei von dem geplanten Umsatzwachstum und dem damit verbundenen positiven operativen Cashflow aus. Für ein überproportionales strategisches Wachstum in der Zukunft wären weitere Eigenkapital- und Fremdkapitalmaßnahmen erforderlich.
Derzeit betrachtet der Vorstand die Liquidität als ausreichend, um die Wachstumsziele zu erreichen.
Bilanzstruktur in 2004
Das Grundkapital, das in der Bilanz als gezeichnetes Kapital ausgewiesen wird beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2004 6.953 TEuro und setzt sich aus 2.317.500 Stückaktien im rechnerischen Nennwert von 3,00 Euro zusammen.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2003 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 24. Juni 2008 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 3.375.000,00 Euro durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).
Das genehmigte Kapital beträgt somit zum 31. Dezember 2004 3.375.000 Euro.
Die Bilanzsumme ist zum Bilanzstichtag um 0,8 Mio. Euro (6 %) auf 14,7 Mio. Euro gestiegen. Das Eigenkapital ist zum Bilanzstichtag um

1,83 Mio. Euro auf 9,78 Mio. Euro (Vj. 7,95 Mio. Euro) gestiegen. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 67 % (Vj. 57 %). Der Silicon Sensor Konzern verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel von 3.780 TEuro (Vj. 1.065 TEuro).
Mitarbeiter
Zum 31.12.2004 waren bei Silicon Sensor weltweit insgesamt 102 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber 101 zum 31.12.2003 beschäftigt, davon 4 im Ausland und 98 im Inland.
Produktentwicklungen
Die Grundphilosophie des Konzerns ist auf kundenspezifische Produkte gerichtet. Somit versteht sich die Silicon Sensor Gruppe als technologisch orientierter Dienstleister im High-Tech Umfeld.
Die Silicon Sensor GmbH hat neben kundenspezifischen Entwicklungsprojekten auch im Jahr 2004 die Technologie für NIR-Epitaxie-Avalanche-Fotodioden (APD) weiterentwickelt. Die NIR-APD´s werden in der Zukunft am stärksten zum Wachstum beitragen.
Die Silicon Sensor GmbH entwickelte die Arraytechnik erfolgreich weiter.
In der Lewicki microelectronic GmbH werden neben vielen kundenspezifischen Projekten für medizinische, Luft- und Raumfahrtanwendungen auch spezielle Entwicklungen für die Sicherheitstechnik vorangetrieben.
In der Pacific Silicon Sensor Inc. wurden anwendungsfreundliche Systemmodule für Avalanche-Fotodioden, für positionsempfindliche Fotodioden und für wellenlängen-empfindliche Fotodioden entwickelt. Auch in Kalifornien konzentriert sich der Konzern auf kundenspezifische Produktentwicklungen.
Die Silicon Instruments GmbH fertigt den Handheld Gamma Finder für den Kooperationspartner W.O.M. World of Medicine AG und treibt die Entwicklungen einer neuartigen Positronensonde zur Krebserkennung erfolgreich voran. Gleichzeitig werden weitere Forschungsprojekte zu Sensorapplikationen bearbeitet.
Im Jahr 2004 wurden im Konzern Mittel in Höhe von 0,5 Mio. Euro für Forschung- und Entwicklung aufgewendet. Damit senkte sich dieser Aufwand gegenüber dem Vorjahreszeitraum um etwa 19 % (2003: 0,619 Mio. Euro). Der Grund für diese Absenkung besteht in der zunehmenden Bereitschaft unserer Kunden, Entwicklungsaufträge an die Gesellschaft zu vergeben. In der Folge sinkt der eigene Aufwand der Silicon Sensor Gruppe für Forschung und Entwicklung.

Risikomanagement
Silicon Sensor ist im Rahmen seiner nationalen und internationalen Geschäftstätigkeiten mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Alle unsere weltweiten Aktivitäten werden ständig überwacht und gesteuert.
Der Vorstand hat das Risikomanagement unter folgende Risikogrundsätze gestellt:
- ß Durch eine wertorientierte Unternehmensführung soll die Werthaltigkeit des Unternehmens stetig gesteigert und die Vermögensrendite kontinuierlich verbessert werden.
- ß Die Organisation der betrieblichen Abläufe unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln zu internen Kontrollsystemen unterliegt dem Prinzip der dezentralen Führung. Die Tochterfirmen, Unternehmensbereiche bzw. Fachbereiche sind für ihre jeweils eigenen Geschäftsprozesse unter Einhaltung definierter Richtlinien und Vorgaben des Vorstandes verantwortlich. Dabei sind die jeweils betriebsinternen Vorgänge in den Unterlagen zur Prozessstandardisierung nach ISO abgebildet und stellen die Grundlage des innerbetrieblichen Handelns dar.
- ß Zur Erfassung, Bewertung, Überwachung und Steuerung der Geschäftsprozesse verfügt Silicon Sensor über einen unternehmenseinheitlichen Strategie-, Planungs-, und Budgetierungsprozess, der auch 2004 angewandt wurde. Unterstützt wird dieser Prozess durch kontinuierliche Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie ein monatliches Reporting. Es werden die Daten zur Auftrags-, Beschäftigungs- sowie Ertrags- und Vermögenslage berichtet.
- ß Um kumulative Risiken und Einzelrisiken prozess- und firmenübergreifend bewerten und verfolgen zu können, erfolgte 2004 eine Risikodiskussion zwischen Vorstand und Geschäftsführern der Tochterunternehmen auf der Basis von Quartalsmeetings.
- ß Das konzernweite Berichts- und Kontrollsystem stellt eine zeitnahe und sachgerechte Information aller Entscheidungsträger sicher. Der Geschäftserfolg ist permanent ablesbar und Veränderungen des Geschäftsumfeldes sind frühzeitig erkennbar, um gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Risiken der zukünftigen Entwicklung im Konzern
Für den Silicon Sensor Konzern besteht im Rahmen des internationalen Wettbewerbes ein Risiko darin, dass die für das geplante Wachstum notwendigen Kapazitäten im Personalbereich nicht oder nur zu höheren Kosten als geplant bereitgestellt werden können. Das Risiko bezieht sich dabei insbesondere auf hochqualifizierte Mitarbeiter.
Das geplante Wachstum des Silicon Sensor Konzerns erfordert eine ständige Sicherung der Liquidität. Für unvorhersehbare Entwicklungen bestehen Liquiditätsreserven. Zur Sicherung der geplanten Liquidität im

Geschäftsjahr 2005 tragen insbesondere die bestehenden und derzeit nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien der Gesellschaft in Höhe von 1,85 Mio. Euro bei.
Der Vorstand sieht die Entwicklungserwartungen der Firmen Silicon Instruments GmbH und Pacific Silicon Sensor Inc. positiv. Die bisher erfolgten Investitionen in diese Gesellschaften sollen in der weiteren Zukunft das Wachstum des Konzerns mitbestimmen. Es besteht für die Silicon Instruments GmbH ein Risiko dahingehend, dass wichtige Kunden ihre selbst gesteckten Ziele für den Vertrieb über bestehende und erweiterte Kanäle nicht erreichen. Dies würde die Profitabilität der Gesellschaft beeinflussen.
Die Silicon Sensor GmbH hat die Arbeiten an der Thermomigrationsanlage fortgesetzt. Die Produktionsreife der Anlage, einer Weltneuheit konnte nicht wie geplant im zweiten Halbjahr 2004 erreicht werden. Es wird angestrebt, die Produktionsreife jetzt im zweiten Halbjahr 2005 zu erreichen. Aufgrund der hochkomplizierten Technologieentwicklung, die sich in dieser Anlage vergegenständlicht, ist es nicht ausgeschlossen, dass eine größere Zeitspanne bis zur Herstellung der Produktionsreife vergeht als bisher in den Planungen enthalten ist.
Die günstigen Entwicklungen der weltweiten Aktienmärkte im Geschäftsjahr 2004 haben sich auch auf den Börsenkurs der Silicon Sensor Aktie ausgewirkt. Derzeit besteht kein erhöhtes Risiko, dass Kursbewegungen, die aus allgemeinen Markttrends resultieren, eintreten und zu einer Unterbewertung der Silicon Sensor Aktie führen, die den zukünftigen Finanzierungsspielraum durch Eigenkapitalmaßnahmen des Silicon Sensor Konzerns nachhaltig beschränkt.

Ausblick
Entwicklung des Marktumfeldes ist sehr schwer abschätzbar
Die konjunkturelle Entwicklung im Marktumfeld der Sensorik hat sich weltweit seit dem zweiten Halbjahr 2004 verbessert. Der positive Trend der Umsatzentwicklung im Silicon Sensor Konzern wird vorrangig durch die kundenspezifische Ausrichtung des Konzerns getragen. Potentielles Wachstum wird neben den Auswirkungen der Produktentwicklungen auch der weitere Eintritt in den US-amerikanischen Markt bewirken.
Für das Geschäftsjahr 2005 rechnet der Vorstand mit weiteren Auswirkungen des schnell wachsenden Marktes für Avalanche Fotodioden auf die weitere Erhöhung des Umsatzes.
Für dieses Marktsegment sieht sich der Silicon Sensor Konzern besonders gut gerüstet, weil in den vergangenen Jahren gerade für dieses Segment bedeutende Entwicklungsvorläufe erzielt wurden.
Auftragsbestand
Die derzeit geführten Verhandlungen mit großen Kunden konnten im Geschäftsjahr noch nicht abgeschlossen werden und schlagen sich deshalb noch nicht im Auftragsbestand nieder. Der Auftragsbestand blieb mit 8,18 Mio. Euro zum 31.12.2004 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (31.12.2003: 8,38 Mio. Euro). Insgesamt lässt sich eine Tendenz zu immer kurzfristigeren Auftragsvergaben durch unsere Kunden erkennen, dies gilt vor allem für den Bereich der Hybridfertigung.
Akquisitionen maßvoll
Silicon Sensor wird auch weiterhin bestrebt sein, nach Eingliederung der erfolgreichen Akquisitionen, bei Bedarf weitere Akquisitionen zu prüfen und gegebenenfalls voranzutreiben. Diese werden auch künftig unter Beachtung der konzerninternen Regeln zur Optimierung des Shareholder Values betrieben.
In die Zukunft gerichtete Aussagen
In unseren Planungen für das kommende Geschäftsjahr haben wir die Unsicherheiten für die künftige wirtschaftliche Entwicklung hinsichtlich der Veränderung des wirtschaftlichen Umfeldes, der Entwicklung der Wettbewerbssituation, der Akzeptanz unserer Produkte, Verfahren und unseres Images durch den Markt, der partiellen Abhängigkeit von Kunden und Lieferanten und die Veränderung der Währungsparitäten, soweit aus heutiger Sicht absehbar, berücksichtigt.

Erwartungen in den Tochterfirmen
Der Konzern erwartet in fast allen Tochterfirmen ein Wachstum im Umsatz und Ertrag. Es wird davon ausgegangen, dass in der Pacific Silicon Sensor Inc. sowie in der Silicon Sensor GmbH Umsatz und Ertrag am stärksten steigen werden. Aber auch unsere anderen Tochtergesellschaften werden Gewinne erwirtschaften, so dass wir planen, das Jahr 2005 mit einem gegenüber 2004 verbesserten Konzernergebnis abzuschließen.
Erwartungen für den Konzern
Aufgrund der dargestellten künftigen Entwicklungen unserer Gesellschaft sowie der erzielten Ergebnisse im ersten Quartal 2005 erwarten wir für das Jahr 2005 insgesamt gegenüber dem Jahr 2004 einen erneuten Anstieg des Umsatzes und des Ergebnisses. Bei dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwarten wir einen positiven Effekt aufgrund aller anfangs beschriebenen Maßnahmen.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Am 10.01.2005 verstarb der Vorstand der Gesellschaft und langjährige Geschäftsführer der Lewicki microelectronic GmbH, Herr Dr. Edmund Rickus, nach langer schwerer Krankheit im Alter von 56 Jahren. Mit Dr. Rickus verlieren wir eine hervorragende Persönlichkeit. Die alleinige Geschäftsführung der Lewicki microelectronic GmbH hat das Mitglied der Geschäftsleitung, Herr Maximilian Sailer, seit dem 11.01.2005 übernommen.
Mit Wirkung zum 28.02.2005 ist Herr Dr. Hanno Marquardt aus persönlichen Gründen von seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzender zurückgetreten. Wir danken Herrn Dr. Marquardt für die von Ihm geleistete Arbeit für die Gesellschaft.
Berlin, 15. März 2005
Silicon Sensor International AG Der Vorstand
Dr. Bernd Kriegel Dr. Hans-Georg Giering

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 20
Konzernbilanz
zum 31. Dezember 2004 und 2003 (IFRS)
| A K T I V A | Anhangsangabe | 31.12.2004TEuro | 31.12.2003TEuro |
|---|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | |||
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| Liquide Mittel | 5 | 3.780 | 1.065 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6 | 904 | 1.181 |
| Vorräte | 7 | 3.360 | 3.765 |
| Rechnungsabgrenzungsposten u. sonst. | |||
| kurzfristige Vermögenswerte | 8 | 224 | 596 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 8.268 | 6.607 | |
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| Sachanlagen | 9 | 4.398 | 5.193 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 10 | 133 | 178 |
| Firmenwert | 10 | 1.846 | 1.846 |
| Latente Steueransprüche | 24 | 39 | 22 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 21 | 22 | |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 6.437 | 7.261 | |
| Summe Vermögenswerte | 14.705 | 13.868 |

Konzernbilanz, Aktiva
Konzernbilanz
zum 31. Dezember 2004 und 2003 (IFRS)
| P A S S I V A | Anhangsangabe | 31.12.2004TEuro | 31.12.2003TEuro |
|---|---|---|---|
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | |||
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | |||
| Kurzfristige Darlehen | 13 | 664 | 1.027 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | |||
| Leistungen | 262 | 301 | |
| Erhaltene Anzahlungen | 138 | 125 | |
| Rückstellungen | 11 | 197 | 222 |
| Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 654 | 178 | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 12 | 853 | 1.093 |
| Summe kurzfristige Schulden | 2.768 | 2.946 | |
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | |||
| Langfristige verzinsliche Darlehen | 14 | 1.367 | 1.697 |
| Pensionsverpflichtungen | 15 | 242 | 229 |
| Rückstellungen | 11 | 39 | 46 |
| Latente Steuern | 24 | 249 | 261 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 259 | 354 | |
| Einlagen stiller Gesellschafter | 0 | 383 | |
| Summe langfristige Schulden | 2.156 | 2.970 | |
| Minderheitenanteile | 3 | 0 | |
| EIGENKAPITAL | |||
| Gezeichnetes Kapital | 16 | 6.953 | 6.750 |
| Rücklagen | 17 | 3.216 | 3.061 |
| Währungsausgleichsposten | -204 | -188 | |
| Bilanzverlust | -187 | -1.671 | |
| Summe Eigenkapital | 9.778 | 7.952 | |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 14.705 | 13.868 |
Konzernbilanz, Passiva
Konzerngewinn- und Verlustrechnung
für die Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2004 und 2003 (IFRS)
| Quartal IV01.10.2004 - | Quartal IV01.10.2003 - | Jahresbericht01.01.2004 - | Jahresbericht01.01.2003 - | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2004TEuro | 31.12.2003TEuro | Anhangsangabe | 31.12.2004TEuro | 31.12.2003TEuro | |
| LaufendeGeschäftstätigkeiten | * | * | |||
| Umsatzerlöse | 3.243 | 2.764 | 18 | 13.841 | 11.959 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 51 | 51 | 19 | 420 | 449 |
| Bestandsveränderungenan fertigen und unfertigenErzeugnissen | -297 | -172 | 20 | -429 | -205 |
| Andere aktivierteEigenleistungen | 17 | 71 | 89 | 171 | |
| Materialaufwand/ Aufwandfür bezogene Leistungen | -681 | -612 | 21 | -3.268 | -3.289 |
| Personalaufwand | -1.011 | -1.076 | 22 | -5.013 | -4.693 |
| Abschreibungen aufSachanlagen und aufImmaterielle Vermögens | |||||
| gegenstände | -556 | -334 | 9,10 | -1.274 | -1.208 |
| Sonstige betrieblicheAufwendungen | -196 | -285 | 23 | -2.165 | -2.032 |
| Betriebsergebnis | 570 | 407 | 2.201 | 1.152 | |
| Zinserträge | 13 | 2 | 50 | 7 | |
| Zinsaufwendungen | -36 | -62 | -188 | -275 | |
| Währungsgewinne | 47 | 35 | 47 | 35 | |
| Währungsverluste | -92 | -53 | -92 | -53 | |
| Ergebnis vor Steuern undMinderheitenanteilen | 502 | 329 | 2.018 | 866 | |
| Steuern vom Einkommen undErtrag | -8 | -148 | 24 | -531 | -154 |
| Ergebnis vorMinderheitenanteilen | 494 | 181 | 1.487 | 712 | |
| Minderheitenanteile | -3 | 8 | -3 | 8 | |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 491 | 189 | 1.484 | 720 | |
| Einfaches Ergebnis | |||||
| je AktieAnzahl der Aktien, die derBerechnung des einfachenErgebnisses je Aktiezugrunde lagen (Tausend | 0,21 | 0,08 | 25 | 0,65 | 0,32 |
| Stück Aktien) | 2.276 | 2.250 | 2.276 | 2.250 | |
| Verwässertes Ergebnisje Aktie | 0,22 | 0,08 | 25 | 0,65 | 0,32 |
| Anzahl der Aktien, die derBerechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktiezugrunde lagen (Tausend | |||||
| Stück Aktien) | 2.290 | 2.250 | 2.290 | 2.250 |
Konzerngewinn- und Verlustrechnung
* Die Quartalsangaben erfolgen in Übereinstimmung mit dem Regelwerk der Deutschen Börse AG und sind nicht Bestandteil des geprüften Jahresabschlusses nach IFRS.
Konzern-Kapitalflussrechnung
für die Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2004 und 2003 (IFRS)
| 01.01. - | 01.01. - | |
|---|---|---|
| 31.12.04 | 31.12.03 | |
| TEuro | TEuro | |
| Betriebsergebnis | 2.201 | 1.152 |
| Anpassung zur Überleitung des Jahresüberschuss/-fehlbetrages zum Mittelzufluss aus der laufenden | ||
| Geschäftstätigkeit | ||
| Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| und Sachanlagen | 1.274 | 1.208 |
| Erträge aus Zuwendungen | -95 | -193 |
| Verlust aus Anlageabgängen | 3 | 3 |
| Zunahme/ Abnahme der Rückstellungen | -19 | 67 |
| Zunahme/ Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus | ||
| Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die | ||
| nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit | ||
| zuzuordnen sind | 994 | 275 |
| Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten aus | ||
| Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit | ||
| zuzuordnen sind | -228 | -522 |
| Gezahlte Ertragssteuern | -84 | 0 |
| Gezahlte Zinsen | -175 | -243 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 3.871 | 1.747 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | ||
| und in immaterielle Vermögensgegenstände | -474 | -759 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlage | ||
| vermögen und immateriellen Vermögensgegenständen | 28 | 5 |
| Einzahlungen aus Investitionszuschüssen | 0 | 160 |
| Erhaltene Zinsen | 50 | 7 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -396 | -587 |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 358 | 0 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -1.128 | -914 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 400 | 0 |
| Auszahlungen aus der Ablösung des stillen Gesellschafters | -383 | 0 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| -753 | -914 | |
| Währungsdifferenzen aus der Umrechnung des | ||
| Finanzmittelbestandes | -7 | -6 |
| Zahlungswirksame Veränderung des | ||
| Finanzmittelbestandes | 2.715 | 240 |
| Finanzmittelbestand zu Beginn des GeschäftsjahresFinanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres* | 1.0653.780 | 8251.065 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
* Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Finanzmittelbestandes verweisen wir auf Note 5.

Eigenkapitalveränderungsrechnung für die Geschäftsjahre 2004 und 2003 (IFRS)
| ne |
|---|
Anzahl Aktien in '000 Gezeichnetes Kapital TEuro Kapitalrücklage TEuro Bilanzverlust TEuro Währungsausgleichsposten TEuro Summe Eigenkapital TEuro Stand 31. Dezember 2002 2.250 6.750 3.061 -2.391 -105 7.315 Differenzen aus Währungsumrechnung -83 -83 Konzernjahresüberschuss 720 720 Stand 31. Dezember 2003 2.250 6.750 3.061 -1.671 -188 7.952 Barkapitalerhöhung durch Ausübung von Aktienoptionen 68 203 155 358 Differenzen aus Währungsumrechnung -16 -16 Konzernjahresüberschuss 1.484 1.484 Stand 31. Dezember 2004 2.318 6.953 3.216 -187 -204 9.778
Eigenkapitalveränderungsrechnung
Konzernanhang zum 31. Dezember 2004 (IFRS)
1. Allgemeines
Die Silicon Sensor International AG, Berlin, (nachfolgend ,SIS', oder ,die Gesellschaft') und ihre Tochterunternehmen sind in der Sensorherstellungsindustrie sowie in der Mikrosystemtechnik tätig. Das Geschäft der Gesellschaft konzentriert sich im Wesentlichen auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von kundenspezifischen optischen Halbleitersensoren-Systemen aller Art sowie die Entwicklung und Herstellung von Hybridschaltungen. Innerhalb des SIS-Konzerns treten mehrere Tochtergesellschaften als selbständige Business-Units am Markt auf. Die Pacific Silicon Sensor Inc. (nachfolgend 'PSS') übernimmt, neben der kundenspezifischen Entwicklung und dem kundenspezifischen Packaging von optischen Sensoren, im Wesentlichen den Vertrieb von Sensorchips und Sensorensystemen aller Art im nordamerikanischen und asiatischen Markt. Die Silicon Projects GmbH gewährleistet im Wesentlichen den IT-Support, bzw. unterstützt über eine Internetplattform die Vermarktungsaktivitäten des Konzerns. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich im Geschäftsjahr 2004 von 101 auf 102 erhöht. Sitz der SIS ist Ostendstraße 1, in Berlin.
2. Konzernabschluss in Übereinstimmung mit § 292a Abs. 1 und 2 HGB
Die SIS hat von dem in § 292a Abs. 1 und 2 HGB vorgesehenen Recht Gebrauch gemacht, den Konzernabschluss des SIS-Konzerns in Übereinstimmung mit den internationalen Rechnungslegungsstandards zu erstellen. Der Konzernabschluss der SIS zum 31. Dezember 2004 wurde in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsstandards des International Accounting Standards Board (IASB) – den International Financial Reporting Standards (IFRS) – aufgestellt.
Der für die Befreiung von der handelsrechtlichen Konzernrechnungslegungspflicht erforderliche Einklang der Konzernrechnungslegung mit der 7. EU Richtlinie wurde auf Grundlage der Auslegung der Richtlinie durch den DRS 1 "Befreiender Konzernabschluss nach § 292 a HGB" vorgenommen. Der Konzernlagebericht wurde im Einklang mit § 315 HGB erstellt.
Die Unterschiede zwischen IFRS und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätzen betreffen die folgenden Sachverhalte:
ß Latente Steuern werden nach handelsrechtlichen Grundsätzen auf zeitliche Differenzen gebildet, sofern sie ergebniswirksam entstanden sind und ihre Auflösung künftig zu steuerlichen Be- oder Entlastungen führt. Dazu zählen auch quasi-permanente Differenzen. Nach den IFRS sind latente Steuern für temporäre Differenzen zwischen dem Steuerwert eines Vermögensgegenstandes und einer Schuld gegenüber dem Buchwert in der Bilanz anzusetzen.

Temporäre Differenzen sind damit weiter gefasst als zeitliche Differenzen.
- ß Im Gegensatz zur handelsrechtlichen Rechnungslegung werden die auf Minderheitenanteile entfallenden Verluste eines konsolidierten Tochterunternehmens, wenn diese anteiligen Verluste den Anteil am Eigenkapital des Tochterunternehmens übersteigen, den Mehrheitsgesellschaftern zunächst zugewiesen. Der übersteigende Betrag und jeder weitere auf Minderheitenanteile entfallende Verlust ist dann nicht mehr gegen Minderheitenanteile im Konzernabschluss zu verrechnen. Die Entstehung eines negativen Ausgleichspostens ist auf diese Weise grundsätzlich ausgeschlossen. Weist das Tochterunternehmen in der Zukunft Gewinne aus, sind diese Gewinne den Mehrheitenanteilen so lange in voller Höhe zuzuweisen, bis der zuvor vom Mehrheitsgesellschafter übernommene Verlustanteil der Minderheitsgesellschafter ausgeglichen ist.
- ß Pensionsrückstellungen sind gemäß den geltenden IFRS Vorschriften entsprechend der 'Projected Unit Credit Method' zu bewerten. Das deutsche Handelsrecht sieht ein Methodenwahlrecht vor, das unter anderem das steuerliche Teilwertverfahren zulässt. Hieraus ergeben sich Unterschiede in der Höhe der Pensionsrückstellungen. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Regelungen zur Behandlung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, Planänderungen, Dienstzeitaufwand vergangener Perioden und Planvermögen.
- ß Der Überschuss der Anschaffungskosten der Anteile an einem Unternehmen über den vom erwerbenden Unternehmen am Tage der Transaktion erworbenen Anteil der beizulegenden Verkehrswerte der zugehörigen Vermögensgegenstände abzüglich der Schulden und Eventualschulden, wird als Firmenwert bezeichnet und in der Bilanz als Vermögensgegenstand angesetzt. Das Unternehmen hat gemäß IFRS 3 i. V. m. IAS 36 im Geschäftsjahr 2004 das Wahlrecht in Anspruch genommen, den Firmenwert nicht mehr planmäßig abzuschreiben. Die bis zu diesem Zeitpunkt aufgelaufenen kumulierten Abschreibungen wurden mit den historischen Anschaffungskosten des Firmenwertes verrechnet. Das deutsche Handelsrecht sieht eine planmäßige Abschreibung des Firmenwertes über die voraussichtliche Nutzungsdauer vor.
- ß Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden gemäß den IFRS zum Stichtagskurs umgerechnet. Aus der Umrechnung resultierende Währungsgewinne und Verluste werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Nach den handelsrechtlichen Grundsätzen gilt für Forderungen das Niederstwert- und für Verbindlichkeiten das Höchstwertprinzip. Die aus einer langfristigen Forderung der SIS gegenüber der PSS resultierenden Währungsdifferenzen werden erfolgsneutral direkt im Eigenkapital erfasst, da die Forderung aufgrund ihres langfristigen Charakters den Nettoinvestitionen der SIS in die PSS zuzuordnen ist.
- ß Gemäß den IFRS sind die Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz eines Unternehmens nach ihrer Liquiditätsnähe, d. h. in kurzund langfristigen Gliederungsgruppen darzustellen.

Die handelsrechtliche Rechnungslegung unterscheidet sich insoweit maßgeblich von den IFRS, da sie lediglich auf der Aktivseite der Bilanz eine Unterscheidung der Vermögensposten nach der Liquiditätsnähe (Unterscheidung nach Anlage- und Umlaufvermögen) kennt.
3. Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Konzernabschluss der SIS wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, aufgestellt.
Dabei wurden sämtliche zum Bilanzstichtag anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) bzw. International Accounting Standards (IAS) beachtet.
Änderungen einzelner Standards aufgrund der Improvement Projekte des IASB (einschließlich der Änderungen der IAS 32 und IAS 39) wurden hierbei nicht berücksichtigt.
Von den im Geschäftsjahr 2004 verabschiedeten IFRS Standards,
- ß IFRS 2: Anteilsbasierte Vergütung (Share based Payments),
- ß IFRS 3: Unternehmenszusammenschlüsse (Business Combinations),
- ß IFRS 4: Versicherungsverträge (Insurance Contracts),
- ß IFRS 5: Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche (Non-current Assets Held for Sale and Discontinued Operations),
- ß IFRS 6: Erkundung und Bewertung von Bodenschätzen (Exploration for and Evaluation of Mineral Resources)
sind ausschließlich IFRS 3: Unternehmenszusammenschlüsse aufgrund des Wahlrechts in IFRS 3.85 in Bezug auf die Behandlung des Firmenwertes ab dem 01.01.2004 vorzeitig und retrospektiv in Kombination mit den ebenfalls im Jahr 2004 überarbeiteten IAS 36: Wertminderungsprüfungen und IAS 38: Immaterielle Vermögensgegenstände angewendet worden. Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Erläuterungen unter "Immaterielle Vermögenswerte (b) Firmenwert" verwiesen.
Die bei der Erstellung des Konzernabschlusses der SIS angewandten wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind die folgenden:


Darstellungsmethode
Die Erstellung des Abschlusses erfolgte unter Heranziehung der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Der Vorstand muss zur Erstellung des konsolidierten Konzernabschlusses bestmögliche Schätzungen und Annahmen nach dem derzeitigen Kenntnisstand treffen, die Einfluss auf die ausgewiesenen Werte der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten und die Angaben über Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag haben sowie die bilanzierten Erlöse und Aufwendungen des Berichtszeitraums beeinflussen. Die später tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Der Abschluss wird in Euro (Tausend) erstellt.
Konsolidierungsgrundsätze
Der Konzernabschluss der Gruppe enthält die SIS und die von ihr beherrschten Unternehmen. Die Beherrschung resultiert daraus, dass der Konzern direkt oder indirekt über 50 % der Stimmrechte des gezeichneten Kapitals einer Gesellschaft hält und/ oder die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens derart steuern kann, dass er von dessen Aktivitäten profitiert. Das Minderheitsgesellschaftern zuzurechnende Eigenkapital und der entsprechende Periodengewinn werden in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung jeweils gesondert ausgewiesen.
Für Unternehmenskäufe wurde die Erwerbsmethode herangezogen. In den vergangenen Jahren erworbene Unternehmen wurden ab dem Datum des Erwerbs in den Konzernabschluss einbezogen.
Leistungsbeziehungen zwischen den konsolidierten Gesellschaften der SIS-Gruppe einschließlich der Zwischengewinne und -verluste werden eliminiert. Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss der SIS einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu Grunde. Die Einzelabschlüsse der Beteiligungen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Zahlungsmittel bestehen aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten.
Vorräte
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die für die Herstellung von Vorräten bestimmt sind, werden nicht auf einen unter ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten liegenden Wert abgewertet, wenn die Fertigerzeugnisse, in die sie eingehen, voraussichtlich zu den Herstellungs-

kosten oder darüber verkauft werden können. Dabei sind noch anfallende Verkaufskosten zu berücksichtigen. Wenn jedoch ein Preisrückgang für diese Stoffe darauf hindeutet, dass die Herstellungskosten der Fertigerzeugnisse über dem Nettoveräußerungswert liegen werden, werden die Stoffe auf den Nettoveräußerungswert abgewertet.
Unter diesen Umständen können die Wiederbeschaffungskosten für die Stoffe die beste verfügbare Bemessungsgrundlage für den Nettoveräußerungswert sein.
Unfertige Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse sind zu Herstellkosten oder zum niedrigeren Marktwert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die direkten Personalkosten, Materialkosten und den zurechenbaren Anteil der Produktionsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Veraltete Artikel und solche mit geringem Umschlag werden angemessen wertberichtigt.
Forderungen
Forderungen werden nach der Vornahme von Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen.
Finanzinstrumente
In der Bilanz enthaltene finanzielle Vermögensgegenstände und finanzielle Verbindlichkeiten umfassen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie langfristige Darlehen.
Da überwiegend von der Gesellschaft ausgereichte Forderungen und Verbindlichkeiten sowie marktgerecht verzinsliche Darlehen vorliegen, werden diese mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bilanziert.
Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Bei Abgängen des Sachanlagevermögens werden die historischen Anschaffungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen ausgebucht und ein Gewinn oder Verlust aus dem Anlageabgang erfolgswirksam erfasst.
Die Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der linearen Methode über folgende Nutzungsdauern vorgenommen.
| Gebäude | 25 Jahre |
|---|---|
| Technische Anlagen und Maschinen | 4 – 10 Jahre |
| Andere Anlagen , Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1 – 10 Jahre |

Konzernanhang

Die Nutzungsdauern und die Abschreibungsmethoden werden regelmäßig überprüft, um eine Übereinstimmung des wirtschaftlichen Nutzens mit der Abschreibungsdauer zu gewährleisten.
Anlagen im Bau werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert und ab Fertigstellung und Inbetriebnahme abgeschrieben. Die Herstellungskosten beinhalten die produktionsbezogenen Vollkosten. Darin enthalten sind Fertigungseinzel- und gemeinkosten, die durch die im Zusammenhang mit der Errichtung der Anlagen erbrachten Arbeitsleistungen der eigenen Mitarbeiter verursacht wurden.
Instandhaltungs- und Erhaltungsaufwendungen werden grundsätzlich aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Der SIS – Konzern aktiviert immaterielle Vermögenswerte,
- (a) wenn sich der Vermögenswert aufgrund von in der Vergangenheit liegenden Ereignissen im wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft befindet und
- (b) wenn anzunehmen ist, dass ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen aus diesem Vermögenswert dem Unternehmen zufließt sowie
- (c) wenn die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig gemessen werden können.
Diese Vorgehensweise findet Anwendung, wenn ein immaterieller Vermögenswert extern erworben wird. Intern erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Vorliegen aller Voraussetzungen des IAS 38.45 in Höhe der angefallenen, direkt zurechenbaren Entwicklungskosten angesetzt. Gemeinkosten, die bei der Erzeugung des Vermögenswerts notwendigerweise anfallen und die dem Vermögenswert auf vernünftiger und stetiger Basis zugeordnet werden können, werden ebenfalls aktiviert. Die Aktivierung der Kosten endet, wenn das Produkt fertiggestellt und allgemein freigegeben ist. Voraussetzung zur Aktivierung der Entwicklungskosten sind gemäß IAS 38.45 die folgenden sechs Anforderungen, die in den vorliegenden Fällen vollständig erfüllt sind:
-
- Technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des Vermögensgegenstandes, damit dieser zur internen Nutzung und/oder zum Verkauf zur Verfügung steht;
-
- die Absicht, den immateriellen Vermögensgegenstand fertigzustellen und zu nutzen oder zu verkaufen;
-
- die Fähigkeit, den immateriellen Vermögensgegenstand zu nutzen oder zu verkaufen;
-
- der Nachweis des voraussichtlichen künftigen wirtschaftlichen Nutzens;
-
- die Verfügbarkeit adäquater technischer, finanzieller und sonstiger Ressourcen, um die Entwicklung abschließen und den immateriellen Vermögensgegenstand nutzen oder verkaufen zu können und
-
- die Fähigkeit der Gesellschaft, die dem Vermögensgegenstand während seiner Entwicklung zurechenbaren Ausgaben zuverlässig zu bewerten.

Immaterielle Vermögenswerte werden zu ihren Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungen erfasst. Nach IAS 38 werden immaterielle Vermögenswerte einheitlich über die geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum beginnt, sobald der Vermögenswert genutzt werden kann. Abschreibungszeitraum und -plan werden jährlich am Ende eines Geschäftsjahres überprüft.
(a) Software
Neue Software wird mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und als ein immaterieller Vermögenswert ausgewiesen, sofern diese Kosten kein integraler Bestandteil der zugehörigen Hardware sind. Software wird über einen Zeitraum von drei bzw. vier Jahren linear abgeschrieben.
(b) Firmenwert
Der Überschuss der Anschaffungskosten der Anteile an einem Unternehmen über den vom erwerbenden Unternehmen am Tage der Transaktion erworbenen Anteil der beizulegenden Verkehrswerte der zugehörigen Vermögensgegenstände abzüglich der Schulden und Eventualschulden, wird als Firmenwert bezeichnet und in der Bilanz als Vermögensgegenstand angesetzt.
Das Unternehmen hat gemäß IFRS 3 i. V. m. IAS 36 im Geschäftsjahr 2004 das Wahlrecht in Anspruch genommen, den Firmenwert nicht mehr planmäßig abzuschreiben. Die bis zu diesem Zeitpunkt aufgelaufenen kumulierten Abschreibungen wurden mit den historischen Anschaffungskosten des Firmenwertes verrechnet.
Unabhängig davon, ob irgendein Anhaltspunkt für eine Wertminderung vorliegt, wird jährlich der erzielbare Betrag für die zahlungsmittelgenerierende Einheit, zu welcher der Firmenwert gehört, ermittelt. Liegt der Buchwert über dem erzielbaren Betrag, so wird eine Wertberichtigung vorgenommen.
(c) Forschungs- und Entwicklungskosten
Es wurden weder in 2004 noch in 2003 Entwicklungskosten aktiviert, da die Voraussetzung für Aktivierung nicht gegeben waren. Die aufwandswirksam erfassten Entwicklungskosten beliefen sich auf TEuro 500 in 2004 und TEuro 619 in 2003.
(d) Dauerhafte Wertminderung von langfristigen Vermögenswerten
Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte werden im Hinblick auf eine mögliche Wertminderung immer dann geprüft, wenn auf Grund von Ereignissen oder Änderungen der äußeren Umstände Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der dem Vermögenswert am Abschlussstichtag beizulegende Wert dauerhaft unter seinem Buchwert liegt. Sofern der Buchwert eines Vermögenswertes den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigt, wird bei Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten, die zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt worden sind, eine Wertminderung erfasst. Der beizulegende Wert ist der höhere Betrag aus Nettoveräußerungspreis und Nutzwert. Der Nettoveräußerungspreis entspricht dem durch einen Verkauf des Vermögenswertes in

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 32
einer marktüblichen Transaktion zwischen sachverständigen Parteien erzielbaren Betrag. Der Nutzwert entspricht dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der dauerhaften Nutzung eines Vermögenswertes und seiner Veräußerung am Ende der Nutzungsdauer erwartet werden. Der erzielbare Betrag ist für jeden einzelnen Vermögenswert zu schätzen oder, falls dies nicht möglich ist, für die kleinste identifizierbare Cash generierende Einheit.
Die in Vorjahren vorgenommenen Abwertungen werden aufgehoben, sobald substanzielle Hinweise vorliegen, dass die Wertminderung für den Vermögenswert nicht länger besteht oder sich verringert hat. Die Aufhebung der Wertminderung wird als Ertrag bilanziert.
Operating-Leasingverhältnis
Ein Leasingverhältnis wird als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, bei dem Leasinggeber verbleiben. Leasingzahlungen innerhalb eines Operating-Leasingverhältnisses sind als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses zu erfassen.
Rückstellungen
Rückstellungen werden in Übereinstimmung mit IAS 37 für Verpflichtungen ausgewiesen, die ihrer Fälligkeit oder ihrer Höhe nach ungewiss sind. Eine Rückstellung ist ausschließlich dann anzusetzen, wenn:
- (a) der Gesellschaft aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung (rechtlich oder faktisch) entstanden ist,
- (b) es wahrscheinlich ist (d. h. mehr dafür als dagegen spricht), dass zur Erfüllung der Verpflichtung ein Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen erforderlich ist und
- (c) eine zuverlässige Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist.
Der als Rückstellung erfasste Betrag stellt die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der zum Bilanzstichtag bestehenden Verpflichtung erforderlichen Ausgaben dar, d. h. den Betrag, den das Unternehmen bei zuverlässiger Betrachtung zur Erfüllung der Verpflichtung am Bilanzstichtag oder zu ihrer Übertragung auf eine dritte Partei an diesem Tag zahlen müsste.
Langfristige Rückstellungen werden abgezinst, sofern der Effekt hieraus wesentlich ist.
Als Eventualverbindlichkeiten werden im Anhang Verbindlichkeiten ausgewiesen, die aus einer möglichen Verpflichtung aufgrund eines vergangenen Ereignisses resultieren und deren Existenz durch das Eintreten oder Nichteintreten eines oder mehrerer unsicherer künftiger Ereignisse bedingt ist, die nicht vollständig in der Kontrolle des Unternehmens stehen. Eventualverbindlichkeiten können auch aus einer gegenwärtigen Verpflichtung entstehen, die auf vergangenen Ereignissen beruht, jedoch nicht erfasst wurde, weil:

- (a) der Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen mit der Erfüllung dieser Verpflichtung nicht wahrscheinlich ist; oder
- (b) die Höhe der Verpflichtung nicht ausreichend zuverlässig geschätzt werden kann.
Wenn die Wahrscheinlichkeit des Abflusses von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen für die Gesellschaft gering ist, wird keine Eventualverbindlichkeit offen gelegt.
Verbindlichkeiten
Gegenwärtige Verpflichtungen (rechtlich oder faktisch) eines Unternehmens, die aufgrund eines Ereignisses in der Vergangenheit entstanden sind und deren Erfüllung voraussichtlich zu einem Abfluss von Ressourcen, die einen wirtschaftlichen Nutzen beinhalten, führt, werden – wenn sie nicht unter die Rückstellungen zu subsumieren sind - als Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Leistungen an Arbeitnehmer
Leistungsorientierte Pläne
Der Konzern sieht für ein ehemaliges Vorstandsmitglied einen leistungsorientierten Pensionsplan vor. Zur Bestimmung der Pensionsverpflichtungen und -aufwendungen wendet die Gesellschaft das Anwartschaftsbarwertverfahren an. Das Anwartschaftsbarwertverfahren geht davon aus, dass in jedem Dienstjahr ein zusätzlicher Teil des letztendlichen Leistungsanspruches erdient wird und bewertet jeden dieser Leistungsbausteine separat, um so die endgültige Verpflichtung aufzubauen. Bei Einführung eines neuen Planes oder einer Verbesserung eines bestehenden Planes wird nach zu verrechnender Dienstzeitaufwand linear über den durchschnittlichen Zeitraum bis zum Eintritt der Unverfallbarkeit derjenigen Anwartschaften, die von der Planänderung betroffen sind, verteilt. Soweit Anwartschaften sofort nach Einführung oder Änderung eines Planes unverfallbar sind, wird der nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand sofort ergebniswirksam erfasst. Gewinne oder Verluste aus der Kürzung oder Abgeltung von Pensionsleistungen werden zum Zeitpunkt der Kürzung oder Abgeltung erfolgswirksam erfasst. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden in voller Höhe sofort erfolgswirksam vereinnahmt. Die Pensionsverpflichtungen werden zum Barwert der geschätzten zukünftigen Cashflows unter Verwendung eines Abzinsungssatzes bemessen, der dem Zinssatz für Staatsanleihen nahe kommt, die in Währung und Laufzeit der Währung und geschätzten Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung entsprechen.

Beitragsorientierte Pläne
Zusätzlich zu den oben erläuterten leistungsorientierten Plänen bestehen für zwei Vorstandsmitglieder beitragsorientierte Pläne. Es handelt sich um Versorgungszusagen einer überbetrieblichen Versorgungskasse. Die Gesellschaft zahlt festgelegte monatliche Beiträge an die Versorgungskasse. Von dem Konzern aufgewendete Beiträge für beitragsorientierte Pläne werden in dem Jahr, auf das sie sich beziehen, ergebniswirksam verrechnet. Gleiches gilt für den Aufwand aus staatlichen Rentenversicherungen.

Fremdwährungen
(a) Fremdwährungsgeschäfte
Bei Fremdwährungsgeschäften wird der Fremdwährungsbetrag mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles gültigen Umrechnungskurs zwischen Berichts- und Fremdwährung umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen aus der Abwicklung monetärer Posten zu Kursen, die sich von den ursprünglich während der Periode erfassten unterscheiden bzw. aus der Umrechnung am Bilanzstichtag zu den Stichtagskursen, sind in der Periode, in denen sie entstanden sind, als Aufwand oder Ertrag zu erfassen.
(b) Ausländische Tochterunternehmen
Alle ausländischen, in die Konsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen der SIS, werden als wirtschaftlich selbständige ausländische Einheiten angesehen, da sie in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig sind. Ihre Berichtswährungen entsprechen der jeweiligen Landeswährung. Die Bilanzen der ausländischen Tochterunternehmen, welche in den Konsolidierungskreis einbezogen werden, werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird zum Durchschnittskurs umgerechnet. Alle sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen sind bis zur Veräußerung der Nettoinvestition erfolgsneutral im Eigenkapital zu erfassen.
Aktienoptionen
Der Belegschaft und der Unternehmensleitung der SIS Gruppe wurden Optionen auf den Erwerb von Stammaktien der Gesellschaft gewährt.
Aus Aktienoptionsplänen resultierende Verpflichtungen und Kosten werden bei Gewährung der Optionen nicht als Personalaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Zum Zeitpunkt der Ausübung der Aktienoptionen werden die erhaltenen Zahlungen im Eigenkapital bilanziert.

Zuwendungen der öffentlichen Hand
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden planmäßig als Ertrag erfasst, und zwar in der Periode, in welcher der Gesellschaft die entsprechenden Aufwendungen entstehen, die für die Gewährung der Zuwendung maßgebend waren. Empfangene Zuwendungen sind in der Bilanz unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Erträge aus der Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens werden gegen die entsprechenden Aufwendungen gerechnet.
Umsatzrealisierung
Umsätze werden in Übereinstimmung mit IAS 18 realisiert, wenn die folgenden Bedingungen kumulativ erfüllt sind:
- (a) Der SIS Konzern hat die maßgeblichen Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum der verkauften Waren und Erzeugnisse verbunden sind, auf den Käufer übertragen.
- (b) Dem SIS Konzern verbleibt weder ein fortdauerndes Verfügungsrecht, wie es gewöhnlich mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden ist, noch eine wirksame Beherrschung über die verkauften Gegenstände und Rechte.
- (c) Die Höhe der Erlöse kann verlässlich bestimmt werden.
- (d) Es ist hinreichend wahrscheinlich, dass dem Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen aus dem Verkauf zufließen wird.
- (e) Die in Zusammenhang mit dem Verkauf angefallenen oder noch anfallenden Kosten können verlässlich bestimmt werden.
In Übereinstimmung mit dem in IAS 18 beschriebenen Prinzip der Periodenabgrenzung werden Erträge und Aufwendungen, die sich auf dieselbe Transaktion oder dasselbe sonstige Ereignis beziehen, gleichzeitig erfasst.
Ertragsteuern
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag bemessen sich nach der Steuerzahllast unter Berücksichtigung der laufenden Ergebnisse und unter Berücksichtigung von Steuerlatenzen. Latente Steuern werden mit Hilfe der Verbindlichkeiten-Methode berechnet. Latente Ertragsteuern spiegeln die steuerlichen Auswirkungen zeitlich begrenzter Unterschiede zwischen dem Buchwert eines Vermögensgegenstandes oder einer Verbindlichkeit in der Handelsbilanz und seinem Wert in der Steuerbilanz wider. Die Bemessung latenter Steueransprüche und -verbindlichkeiten erfolgt anhand der Steuersätze, die für die Periode, in der ein Vermögensgegenstand realisiert oder eine Verbindlichkeit erfüllt wird, erwartet werden. Die Bewertung latenter Steuerverbindlichkeiten und ansprüche berücksichtigt die Erwartung des Unternehmens hinsichtlich der Realisierbarkeit der Steuerpositionen zum Stichtag.
Latente Steueransprüche und -verbindlichkeiten werden unabhängig von dem Zeitpunkt erfasst, in dem sich die temporären Unterschiede wahrscheinlich umkehren.

Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden nur dann aktiviert, wenn diese mit ausreichender Wahrscheinlichkeit durch zukünftige steuerpflichtige Erträge genutzt werden können. Der SIS - Konzern setzt einen bislang nicht bilanzierten latenten Steueranspruch in dem Umfang an, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen die Nutzung des latenten Steueranspruches gestatten wird. Umgekehrt wird der latente Steueranspruch in dem Umfang vermindert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ausreichend zu versteuerndes Einkommen zur Verfügung stehen wird, um den Nutzen des latenten Steueranspruches, entweder zum Teil oder insgesamt, zu verwenden.
Latente Steuerverbindlichkeiten sind für alle zu versteuernden temporären Unterschiede zu bilanzieren, soweit die latenten Steuerverbindlichkeiten nicht einem Geschäftswert entstammen, dessen Abschreibung für steuerliche Zwecke nicht abzugsfähig ist.
Segmente
Geschäftsfelder: Zum Zweck der Unternehmenssteuerung wurde der Konzern im Geschäftsjahr 2004 analog zum Vorjahr auf der Basis einer weltweiten Grundlage in zwei Hauptbetriebsbereichen organisiert. Die Bereiche bilden die Basis, auf der der Konzern seine übergeordneten Segmentinformationen darstellt. Finanzinformationen über Geschäftsfelder und geographische Segmente sind als Anhangsangabe 28 dargestellt.
Transaktionen zwischen den Segmenten: Segmenterträge, Segmentaufwendungen und Segmentergebnis beinhalten Transfers zwischen Geschäftsfeldern und zwischen geographischen Segmenten. Solche Transfers werden zu allgemeinen Marktpreisen bilanziert, die nicht verbundenen Kunden für ähnliche Dienstleistungen berechnet werden. Diese Transfers sind bei der Konsolidierung eliminiert worden.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Ereignisse zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag an dem der Abschluss zur Veröffentlichung freigeben wird, werden sofern diese Ereignisse weitere substanzielle Hinweise zu Gegebenheiten liefern und diese bereits am Bilanzstichtag vorgelegen haben, in der Bilanz ausgewiesen.
Ereignisse die Gegebenheiten anzeigen, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, werden bei Wesentlichkeit im Anhang angegeben.
Zeitpunkt der Freigabe zur Veröffentlichung
Der Vorstand der SIS hat am 15. März 2005 festgelegt, dass der Konzernabschluss der SIS zum 31. Dezember 2004 an den Aufsichtsrat weitergereicht werden kann.

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 37 4. Änderungen der Konzernstruktur
Anteilserwerb:
Mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 19. März 2003 erwarb die SIS nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit dem Geschäftsführer der Pacific Silicon Sensor Inc., USA ('PSS') vertragsgemäß 15 % der Aktien (15.000 Aktien) an der PSS. Nach diesem Kauf hält die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 100 % (100.000 Aktien) der Aktien der PSS. Sowohl in 2003 und 2004 wurde die PSS als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen.
5. Liquide Mittel
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Schecks | 10 | 0 |
| Kassenbestand | 4 | 4 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 3.766 | 1.061 |
| 3.780 | 1.065 |
6. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen | 934 | 1.196 |
| Abzüglich Wertberichtigungen auf | ||
| zweifelhafte Forderungen | -30 | -15 |
| 904 | 1.181 |
Es wurden im Geschäftsjahr Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEuro 30 (Vorjahr: TEuro 15) vorgenommen.
7. Vorräte
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Fertigerzeugnisse und Waren | ||
| zum Veräußerungswert, netto | 157 | 186 |
| zu Anschaffungs- und Herstellungskosten | 716 | 691 |
| Zwischensumme | 873 | 877 |
| Unfertige Erzeugnisse zum Veräußerungswert, | ||
| netto | 117 | 396 |
| zu Herstellungskosten | 1.758 | 1.813 |
| Zwischensumme | 1.875 | 2.209 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, zu | ||
| Anschaffungskosten | 612 | 679 |
| Summe | 3.360 | 3.765 |
Insgesamt wurden auf die Herstellungskosten der Vorratsbestände zum Bilanzstichtag Wertkorrekturen in Höhe von TEuro 1.088 (2003: TEuro 1.003) vorgenommen.

8. Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögensgegenstände
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 106 | 192 |
| Steuererstattungsansprüche | 13 | 213 |
| Übrige | 105 | 191 |
| 224 | 596 |
Die übrigen sonstigen kurzfristigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEuro 95 (2003: TEuro 95) für Altersvorsorgeansprüche, die an Herrn Dr. Kriegel persönlich verpfändet sind und somit nicht zur freien Verfügung der Gesellschaft stehen.
9. Sachanlagen
| Grund | Techn. | Betriebs | Geleistete | 2004 | 2003 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| stücke und | Anlagen | und Ge | Anzahlun | Gesamt | Gesamt | |
| Gebäude | und | schäfts | gen und | |||
| Maschinen | ausstat | Anlagen | ||||
| tung | im Bau | |||||
| TEuro | TEuro | TEuro | TEuro | TEuro | TEuro | |
| Anschaffungs | ||||||
| kosten | ||||||
| 1. Januar 2004 | 3.401 | 5.519 | 2.869 | 158 | 11.947 | 11.312 |
| Zugänge | 0 | 236 | 111 | 91 | 438 | 703 |
| Abgänge | 0 | 19 | 2 | 10 | 31 | 16 |
| Umbuchungen | 0 | 66 | 28 | -94 | 0 | 0 |
| Währungsdiffe | ||||||
| renzen | 0 | -9 | -12 | 0 | -21 | -52 |
| 31. Dez. 2004 | 3.401 | 5.793 | 2.994 | 145 | 12.333 | 11.947 |
| Kumulierte | ||||||
| Abschreibungen | ||||||
| 1. Januar 2004 | 1.216 | 3.365 | 2.173 | 0 | 6.754 | 5.860 |
| Abschreibung | 110 | 865 | 219 | 0 | 1.194 | 920 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6 |
| Währungsdiffe | ||||||
| renzen | 0 | -6 | -7 | 0 | -13 | -20 |
| 31. Dez. 2004 | 1.326 | 4.224 | 2.385 | 0 | 7.935 | 6.754 |
| Nettobuchwert | 2.075 | 1.569 | 609 | 145 | 4.398 | 5.193 |
Die Maschinen und Anlagen sowie die Geschäftsausstattung der Silicon Sensor GmbH (im folgenden "SSO") wurden zur Besicherung von kurzfristigen Darlehen (vgl. Note 13) sicherungsübereignet.
Aufgrund der geänderten Auftragssituation hatte sich der Nutzungswert zweier Maschinen des Segments "Auftragsbezogene Chips- und Bauelemente Produktion" verändert. Im Geschäftsjahr 2004 wurde daher eine außerplanmäßige Wertminderung auf diese Maschinen in Höhe von TEuro 294 vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2003 wurden keine außerplanmäßigen Wertminderungen vorgenommen.

10. Immaterielle Vermögensgegenstände und Firmenwert
| 2004 | 2003 | |||
|---|---|---|---|---|
| Software | Geschäftswert | Summe | Summe | |
| TEuro | TEuro | TEuro | TEuro | |
| Anschaffungs | ||||
| kosten | ||||
| 1. Januar 2003 | 682 | 2.324 | 3.006 | 2.955 |
| Zugänge | 36 | 0 | 36 | 56 |
| Währungsdifferenzen | -2 | 0 | -2 | -5 |
| 31. Dezember 2003 | 716 | 2.324 | 3.040 | 3.006 |
| Kumulierte | ||||
| Abschreibungen | ||||
| 1. Januar 2004 | 504 | 478 | 982 | 695 |
| Abschreibungen | 80 | 0 | 80 | 288 |
| Währungsdifferenzen | -1 | 0 | -1 | -1 |
| 31. Dezember 2004 | 583 | 478 | 1.061 | 982 |
| Nettobuchwert | 133 | 1.846 | 1.979 | 2.024 |

Der Geschäftswert zum 31. Dezember 2004 betrifft die Lewicki microelectronic GmbH, Oberdischingen (im folgenden "LME"). Die SIS erwarb im Geschäftsjahr 2000 alle Anteile an der LME. Da der Kaufpreis den Wert des Eigenkapitals der LME übersteigt, weist die SIS einen Firmenwert aus.
Gemäß IAS 36 wurde zum 31. Dezember 2004 eine Überprüfung des Firmenwertes auf eine mögliche Wertminderung durchgeführt.
Dabei wurde zunächst als zahlungsmittelgenerierende Einheit die LME definiert, die über das Segment "Auftragsbezogene Chips- und Bauelemente Produktion" vom Management gesteuert und überwacht wird. Die von der SIS durch die LME als zahlungsmittelgenerierende Einheit vereinnahmten künftigen freien Cashflows wurden auf Basis der jüngsten vom Management genehmigten 5-jährigen Finanz- und Ergebnisplanung vorsichtig geschätzt. Die künftigen Cashflows beinhalten die anschließende Ermittlung eines Terminal Values.
Diese Planung beruht auf folgenden wesentlichen Annahmen:
- Deutlicher Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2005, danach langsamer Anstieg der Umsatzerlöse, die jedoch im Planungszeitraum unterhalb der Umsätze des Geschäftsjahres 2004 verharren.
- In der 5 Jahres Betrachtung wurde unterstellt, dass Kostenentwicklungen aus Material und Personal vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Zusätzliche Kostensteigerungen werden nicht erwartet.
- Geringfügig unter den jährlichen Abschreibungen liegende Ersatzbzw. Erhaltungsinvestitionen
- Abzinsungsfaktor basierend auf der WACC Methode in Höhe von 7,38 %.
Eine notwendige Wertminderung ergab sich aus dieser Betrachtung im Geschäftsjahr 2004 nicht. Im Geschäftsjahr 2003 wurde ebenfalls keine außerplanmäßige Wertminderung vorgenommen.

11. Rückstellungen
| Gewährleistung | Sonstige | Summe | |
|---|---|---|---|
| TEuro | TEuro | TEuro | |
| 31. Dezember 2003 | 228 | 40 | 268 |
| Zuführung | 66 | 40 | 106 |
| Verbrauch | 98 | 40 | 138 |
| 31. Dezember 2004 | 196 | 40 | 236 |
| Kurzfristig | 157 | 40 | 197 |
| Mittel-/ langfristig | 39 | 0 | 39 |
| 31. Dezember 2004 | 196 | 40 | 236 |
Die aufgeführte Rückstellung für Gewährleistung, die für Reparaturen und den Ersatz von fehlerhaften Produkten gebildet wurde, basiert auf Umsatzvolumen und Erfahrungswerten.
Die Inanspruchnahme der Rückstellung für Gewährleistungen wird im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungsfrist von 2 Jahren erwartet.

12. Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt | 450 | 488 |
| Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer | 55 | 99 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 88 | 84 |
| Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern | 67 | 79 |
| Übrige | 193 | 343 |
| 853 | 1.093 |
13. Kurzfristige Darlehen
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Besichert | ||
| Bankdarlehen mit 5,00 % Zinssatz | 67 | 67 |
| Bankdarlehen mit 5,15 % Zinssatz | 133 | 0 |
| Bankdarlehen mit 5,60 % Zinssatz | 267 | 266 |
| Bankdarlehen mit 6,90 % Zinssatz | 197 | 186 |
| Bankdarlehen mit 7,75 % Zinssatz | 0 | 438 |
| Bankdarlehen mit 8,25 % Zinssatz | 0 | 70 |
| Gesamt kurzfristige Darlehen | 664 | 1.027 |
Die kurzfristigen Darlehen beinhalten auch den kurzfristigen Teil der langfristigen Darlehen und sind festverzinslich sowie durch Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens mit einem Buchwert von TEuro 1.665 (Vorjahr: TEuro 2.275) besichert. Hinsichtlich der Besicherung des kurzfristigen Teils der langfristigen Darlehen verweisen wir auf Note 14.

14. Langfristige verzinsliche Darlehen
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Besichert | ||
| Bankdarlehen mit 6,90 % Zinssatz fällig in 2005 | 0 | 197 |
| Bankdarlehen mit 5,60 % Zinssatz fällig in 2009 | 933 | 1.201 |
| Bankdarlehen mit 5,15 % Zinssatz fällig in 2007 | 200 | 0 |
| Bankdarlehen mit 5,00 % Zinssatz fällig in 2009 | 234 | 299 |
| 1.367 | 1.697 |
Die langfristigen Darlehen sind durch Verpfändung von Geschäftsanteilen an der LME und eine Buchgrundschuld besichert. Der Nettobuchwert der Vermögensgegenstände und Schulden der LME im Konzernabschluss beläuft sich auf TEuro 4.238 (Vorjahr: TEuro 4.646). Die Grundschuld beläuft sich auf TEuro 1.380 (Vorjahr: TEuro 1.380).
15. Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer
Pensionspläne
Die Gesellschaft hat eine Pensionszusage an ein Vorstandsmitglied erteilt. Für zwei weitere Vorstandsmitglieder bestehen beitragsorientierte Zusagen.
Die Höhe der Leistungen für die zum Bilanzstichtag noch bestehende Pensionszusage richtet sich nach den Dienstjahren und dem jeweiligen Gehalt. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden für zahlbare Leistungen in Form von Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenrenten gebildet.
Die Pensionsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Anwartschaftsbarwertmethode ermittelt.
Die Höhe der erwarteten Pensionsverpflichtung, die in der Bilanz passiviert wurde, betrug zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2004 TEuro 242 (Vorjahr: TEuro 229).
Die Pensionsaufwendungen, die im Personalaufwand enthalten sind, lassen sich wie folgt aufgliedern:
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Laufender Dienstzeitaufwand | 13 | 11 |
| Erfasste versicherungsmathematische | ||
| Nettogewinne/ -verluste | -12 | 20 |
| Zinsaufwand auf die Verpflichtungen | 12 | 11 |
| Summe Pensionsaufwendungen (-erträge) | 13 | 42 |
Die Bewegungen innerhalb der in der Bilanz ausgewiesenen Verpflichtung stellen sich wie folgt dar:

| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Nettoverbindlichkeit zu Beginn des Jahres | 229 | 187 |
| In der Gewinn- und Verlustrechnung | ||
| erfasste Pensionsaufwendungen | 13 | 42 |
| Nettoverbindlichkeit am Jahresende | 242 | 229 |
Die wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen, die zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen herangezogen wurden, stellen sich zum 31. Dezember 2004, bzw. 2003, wie folgt dar:
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| % | % | |
| Abzinsungssatz | 5,35 | 5,35 |
| Rentenanpassungen | 2,0 | 2,0 |
| Künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen | 2,0 | 2,0 |
Das die Pensionszusage betreffende Vorstandsmitglied ist am 10. Januar 2005 verstorben.
Die Gesellschaft erfasst ihre Rechte aus einem Versicherungsvertrag als Vermögensgegenstand, da die Gesellschaft selbst Versicherungsnehmer ist.
Der beizulegende Wert des Versicherungsanspruchs betrug zum 31. Dezember 2004 TEuro 95 (Vorjahr: TEuro 95) und wird in der Bilanz unter den sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesen, da er künftig kurzfristig liquidiert werden soll. Derzeit ist der Versicherungsanspruch noch an Herrn Dr. Kriegel persönlich verpfändet.
Neben den Zahlungen in die staatliche Rentenversicherung von TEuro 269 (2003: TEuro 257) leistet die Gesellschaft Zahlungen in beitragsorientierte Pläne für die drei Vorstände der SIS in Höhe von TEuro 177 (2003: TEuro 177).
Aktienoptionsplan
Die 2001 ("SOP 2001") und 2002 ("SOP 2002") erstellten Aktienoptionspläne sehen die Gewährung von Optionen auf den Erwerb von Stammaktien an die Belegschaft und den Vorstand des SIS-Konzerns vor. Dabei entspricht der Ausübungspreis je Aktie dem Marktpreis dieser Aktien während einer Frist von fünf Tagen vor der Gewährung der Optionen an der Frankfurter Wertpapierbörse. Die maximale Laufzeit einer Option liegt bei fünf Jahren.
Die nach Ausübung der Optionen erworbenen Aktien haben volle Stimmrechte und Dividendenberechtigung.
Die Aktienoptionen können erst nach einer Wartefrist von zwei Jahren ab dem Ausgabetag ausgeübt werden. Die Ausübung der Optionen erfolgt vorbehaltlich der folgenden Bedingungen:

- (a) Voraussetzung für die Ausübung der Optionsrechte ist, dass in einem Zeitraum von sechs Wochen vor der Ausübung ("Ausübungsfenster") die Ausübungshürde mindestens einmalig erreicht wurde. Die Ausübungshürde ist erreicht, wenn der Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an fünf aufeinander folgenden Handelstagen den Ausübungspreis um mehr als 10 % übersteigt (SOP 2001, SOP 2002) und wenn die Wertentwicklung der Aktie der Gesellschaft, in dem Zeitraum von der Einräumung der jeweiligen Aktienoptionen bis zum Beginn des jeweiligen Ausübungsfensters die durchschnittliche Wertentwicklung aller Aktien des NEMAX ALL SHARE Indexes (oder einem vergleichbaren Nachfolgeindex, der NEMAX ALL SHARE ist in März 2003 weggefallen), um mindestens 5 % in demselben Zeitraum übertrifft. Die Ausübungshürden der in den Geschäftsjahren 2001 -2003 ausgegebenen Aktienoptionen wurden im Geschäftsjahr 2004 erreicht.
- (b) Optionsrechte dürfen nicht ausgeübt werden in den zwei Wochen, die der Bekanntgabe von Quartalsergebnissen vorausgehen und nicht in der Zeit vom Geschäftsjahresende bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres ("Sperrfristen"). Dieses gilt auch, wenn sich in den Sperrfristen ein Ausübungsfenster öffnet.
Während der 5-jährigen Laufzeit der Aktienoptionspläne können maximal 205.000 (SOP 2001: 120.000; SOP 2002: 85.000) Bezugsrechte ausgegeben werden. Die Bezugsrechte können in jährlichen Tranchen von maximal 33 1/3 % (SOP 2001) bzw. 50 % (SOP 2002) abgerufen werden. Im Geschäftsjahr 2001 wurden 40.000 Optionen, in 2002 82.500 Optionen und in 2003 82.500 Optionen an Mitarbeiter und an leitende Mitarbeiter gewährt. Der Ausgabekurs entspricht dem Marktkurs der SIS Aktien zum Zeitpunkt der Ausreichung der Aktienoptionen.
(c) Die Optionsrechte verfallen nach Ablauf des Ausübungszeitraums, d. h. nach 5 Jahren nach dem Ende der 2 jährigen Wartezeit. Die Optionsrechte sind unübertragbar, es sei denn, der Bezugsberechtigte verstirbt nachdem er die ihm gewährten Optionsrechte erworben hat. In diesem Fall sind seine Erben berechtigt, zu den gleichen Konditionen die Optionen einmalig auszuüben. Bei Kündigung des Anstellungs- oder Organverhältnisses durch die Gesellschaft oder den Bezugsberechtigten sowie bei sonstiger Beendigung des Anstellungs- oder Organverhältnisses – gleich aus welchem Grunde – verfallen die Optionsrechte, soweit sie bis zum Beendigungsdatum des Anstellungsoder Organverhältnisses noch nicht ausübbar sind. Optionsrechte, die bis zum Beendigungsdatum ausübbar sind, kann der Bezugs-berechtigte nur in dem auf das Beendigungsdatum folgenden Ausübungsfenster ausüben.
Die ausgegeben Optionen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

| davon im | |||
|---|---|---|---|
| Geschäftsjahr | |||
| Anzahl Optionen | ausgeübt am: | Ausgabejahr | Ausgabekurs |
| 40.000 | 2001 | 5,27 | |
| - 1.500 | 14.07.04 | ||
| - 9.000 | 16.07.04 | ||
| - 8.000 | 02.08.04 | ||
| - 2.000 | 03.08.04 | ||
| - 500 | 06.08.04 | ||
| - 500 | 25.08.04 | ||
| - 3.000 | 24.11.04 | ||
| 15.500 | |||
| 40.000 | 2002 | 6,39 | |
| - 1.000 | 14.07.04 | ||
| - 8.500 | 16.07.04 | ||
| - 8.000 | 02.08.04 | ||
| - 2.000 | 03.08.04 | ||
| - 400 | 06.08.04 | ||
| - 3.000 | 24.11.04 | ||
| - 100 | 03.12.04 | ||
| 17.000 | |||
| 42.500 | 2002 | 4,11 | |
| - 9.000 | 10.08.04 | ||
| - 4.000 | 09.09.04 | ||
| - 500 | 14.09.04 | ||
| - 500 | 28.10.04 | ||
| - 2.000 | 08.11.04 | ||
| - 3.000 | 24.11.04 | ||
| - 500 | 26.11.04 | ||
| - 500 | 06.12.04 | ||
| 22.500 | |||
| 82.500 | 2003 | 3,55 |

16. Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital, das in der Bilanz als gezeichnetes Kapital ausgewiesen wird beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2004 TEuro 6.953 und setzt sich aus 2.317.500 Stückaktien im rechnerischen Nennwert von Euro 3 zusammen. Die Veränderungen des Grundkapitals der SIS stellen sich wie folgt dar:
| Stammaktien (ausgegebenund eingezahlt)(in Tausend) | Betrag des Grundkapitals(in TEUR) | |||
|---|---|---|---|---|
| 2004 | 2003 | 2004 | 2003 | |
| 1. Januar | 2.250 | 2.250 | 6.750 | 6.750 |
| Ausgabe neuer Aktien | ||||
| durch Ausübung von | ||||
| Aktienoptionen | 68 | 0 | 203 | 0 |
| 31. Dezember | 2.318 | 2.250 | 6.953 | 6.750 |
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2003 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 24. Juni 2008 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 3.375.000,00 Euro durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Die Ausgabe neuer Aktien aus genehmigten Kapital soll den Vorstand in die Lage versetzen, mit Zustimmung des Aufsichtsrates auf kurzfristig auftretende

Finanzierungserfordernisse im Zusammenhang mit der Umsetzung von strategischen Entscheidungen reagieren zu können.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist nur in den folgenden Fällen zulässig:
- ß zum Ausgleich von Spitzenbeträgen;
- ß um Aktien als Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft auszugeben;
- ß zur Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere in Form von Unternehmen oder Unternehmensteilen;
- ß wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen 10 % des Grundkapitals nicht überschreitet und der Ausgabepreis der Stückaktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet;
- ß zum Zwecke der weiteren Platzierung von Aktien im Rahmen einer Börseneinführung von Aktien der Gesellschaft.
Des Weiteren besteht bedingtes Kapital in Höhe von 615.000 Euro für die Ausgabe von 205.000 neuer auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit Gewinnberechtigung ab Beginn des Geschäftsjahres ihrer Ausgabe (Bedingtes Kapital I, II). Die Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Bezugsrechten im Rahmen des Aktienoptionsplans 2001 und 2002 von ihren Bezugsrechten Gebrauch machen.
Darüber hinaus wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 600.000 Euro durch die Ausgabe von 200.000 neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit Gewinnberechtigung ab Beginn des Geschäftsjahres ihrer Ausgabe bedingt erhöht (Bedingtes Kapital III). Die bedingte Kapitalerhöhung ist bis zum 31.12.2006 nur insoweit durchzuführen, wie die Inhaber von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen von ihrem Wandlungs- oder Bezugsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- bzw. Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil.
Im Geschäftsjahr wurden 47.500 Optionsrechte des Bedingten Kapital I und 20.000 Optionsrechte des Bedingten Kapital II im Rahmen des Aktienoptionsprogramms für Mitarbeiter ausgeübt. Entsprechend wurden 67.500 neue Stückaktien gezeichnet und das Grundkapital entsprechend um TEUR 203 erhöht.
Somit beträgt das gesamte Bedingte Kapital (Bedingtes Kapital I, II und III) zum Bilanzstichtag 1.012.500 Euro.


17. Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage entwickelte sich im Geschäftsjahr 2004 wie folgt:
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| 1. Januar | 3.061 | 3.061 |
| Agio aus der Ausgabe neuer Aktien durch Ausübung | ||
| von Aktienoptionen | 155 | 0 |
| 31. Dezember | 3.216 | 3.061 |
Im Geschäftsjahr 2004 wurden 67.500 neue Aktien im Rahmen des Aktienoptionsprogramms für Mitarbeiter gezeichnet. Das über den Nennwert hinausgehende Agio in Höhe von TEuro 155 wurde der Kapitalrücklage zugeführt.
18. Umsatzerlöse
| 2004 | 2003 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEuro | % | TEuro | % | |
| Inland | 11.634 | 84,06 | 10.123 | 84,66 |
| Europa | 1.172 | 8,47 | 824 | 6,87 |
| Israel | 13 | 0,09 | 8 | 0,07 |
| USA | 1.022 | 7,38 | 1.004 | 8,40 |
| 13.841 | 100,00 | 11.959 | 100,00 |
19.Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Erträge aus Zuwendungen | ||
| •Investitionszulagen | 22 | 32 |
| •Investitionszuschüsse | 73 | 100 |
| Erträge aus sonstigen Sachbezügen | 84 | 50 |
| Periodenfremde Erträge | 55 | 114 |
| Versicherungsentschädigungen | 22 | 27 |
| Erträge aus öffentlichen Fördermitteln | 5 | 61 |
| Übrige | 159 | 65 |
| 420 | 449 |
20. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Unfertige Erzeugnisse | -407 | -255 |
| Fertige Erzeugnisse | -22 | 50 |
| -429 | -205 |

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 47
21. Materialaufwand, Aufwand für bezogene Leistungen
Der Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2.733 | 2.717 |
| Bezogene Leistungen | ||
| •Montageleistungen | 343 | 428 |
| •Materialbearbeitung | 8 | 20 |
| •Implantation | 120 | 71 |
| •Übrige | 64 | 53 |
| Gesamt bezogene Leistungen | 535 | 572 |
| 3.268 | 3.289 |

22. Personalaufwand
Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Löhne und Gehälter | 3.989 | 3.747 |
| Soziale Abgaben einschließlich Altersvorsorge | 1.024 | 946 |
| 5.013 | 4.693 |
23. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen folgende Posten:
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Miet- und Raumkosten | 287 | 287 |
| Kosten Investor / Public Relations | 245 | 128 |
| Kosten Warenabgabe | 154 | 159 |
| Werbekosten | 142 | 85 |
| Instandhaltungsaufwendungen | 134 | 113 |
| Versicherungen | 132 | 132 |
| Leasingkosten | 119 | 91 |
| Reisekosten, Bewirtungen | 104 | 89 |
| Kfz-Kosten | 79 | 101 |
| Rechts- und Beratungskosten | 61 | 40 |
| Kosten Hauptversammlung | 45 | 85 |
| Ausgangsfrachten | 42 | 34 |
| Kommunikationskosten | 40 | 38 |
| Aufsichtsratsvergütung | 39 | 38 |
| Garantieleistungen | 34 | 129 |
| Verluste aus Abgang Anlage- / Umlaufvermögen | 30 | 3 |
| Nebenkosten des Geldverkehrs | 18 | 25 |
| Verpackung | 13 | 14 |
| Patentkosten | 8 | 3 |
| Prüfung und Erstellung des Jahres- und | ||
| der Zwischenabschlüsse, Buchhaltungskosten | 164 | 157 |
| Übrige | 275 | 281 |
| 2.165 | 2.032 |

24. Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Zusammensetzung des Steueraufwands stellt sich wie folgt dar:
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Tatsächlicher Steuerertrag/ -aufwand | -560 | -177 |
| Latenter Steueraufwand/ -ertrag aus der Umkehr | ||
| temporärer Differenzen | 29 | 23 |
| -531 | -154 |
Die Ertragsteuern umfassen die in den jeweiligen Ländern gezahlten oder zahlbaren Ertragsteuern sowie alle latenten Steuern.
Die Ertragsteuern umfassen Körperschaftsteuer, Gewerbeertragsteuer, Solidaritätszuschlag und die entsprechenden ausländischen Steuern. In der Bundesrepublik Deutschland beträgt der Ertragsteuersatz ab 2001 auf ausgeschüttete und thesaurierte Ergebnisse einheitlich 25 %. Des Weiteren wird ein Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer in Höhe von 5,5 % erhoben. Die Gewerbesteuer wird je nach Gemeinde mit einem Satz zwischen 15,25 % und 17,01 % erhoben.
Im Jahr 2003 wurde der Körperschaftsteuersatz im Rahmen des Flutopferhilfegesetzes einmalig für ein Jahr von 25 % auf 26,5 % angehoben. Für die Gesellschaft ergeben sich daraus keine wesentlichen Effekte, so dass dieser einmalige Effekt bei der künftigen Steuerplanung nicht berücksichtigt wurde.
In den Geschäftsjahren 2004 und 2003 belief sich der gewichtete durchschnittliche Steuersatz des Konzerns (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag), der zur Berechnung der latenten Steuern herangezogen wurde, auf 38,9 %. Da in der derzeitigen Steuerplanung des Konzerns davon ausgegangen wird, dass kurz-/ mittelfristig keine wesentlichen Ergebniseffekte aus ausländischen Konzerngesellschaften entstehen, die zu einer Ertragsteuerbelastung führen, wird ein möglicher Effekt aus abweichenden ausländischen Steuersätzen vernachlässigt. Korrespondierend werden alle Verlustvorträge aus ausländischen Konzerngesellschaften in voller Höhe nicht aktiviert.
2004 2003 TEuro TEuro Ergebnis vor Ertragsteuern 2.018 866 Steuerertrag (+), -aufwand (-) zum angesetzten Steuersatz -785 -337 Überleitung zum ausgewiesenen Ertragsteueraufwand Nutzung steuerlicher Verlustvorträge 232 218 Firmenwertabschreibung 0 -60 Nicht aktivierte Verlustvorträge 0 -63 Steuerfreie Erträge 8 12 Übrige 14 76 Steueraufwand/ -ertrag -531 -154
Die Überleitung des effektiven Steuersatzes zu dem gesetzlichen Steuersatz gestaltet sich wie folgt:

Latente Steuern werden gebildet, um alle wesentlichen zeitlich begrenzten Unterschiede zwischen dem Einzelabschluss und der Steuerbilanz sowie die zeitlich begrenzten Unterschiede aufgrund von Konsolidierungsanpassungen zu erfassen. Darüber hinaus werden latente Steueransprüche aktiviert, sofern nicht verwendete steuerliche Verlustvorträge existieren. In den vergangenen Geschäftsjahren wurden die auf die Verluste/ Verlustvorträge entfallenden aktiven Steuern nicht aktiviert, da die Nutzungsmöglichkeit nicht hinreichend sicher war. Im Geschäftsjahr 2004 lagen steuerliche Verlustvorträge bei der SII, der PSS und der SIP vor.
Die folgende Übersicht zeigt die Höhe der steuerlichen Verlustvorträge bei den einzelnen Konzerngesellschaften:
| 2004 | 2003 | |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| SIS | 0 * | 155* |
| PSS | 1.055 * | 1.471* |
| SII | 37 * | 309* |
| SIP | 0 * | 28* |
| 1.092 | 1.963 |
* Geschätzt, da bei diesen Gesellschaften noch keine Steuererklärungen bzw. -bescheide vorliegen
Die Verlustvorträge der deutschen Konzerngesellschaften könnten zeitlich unbegrenzt genutzt werden, die der PSS verfallen nach ca. 20 Jahren.
Die latenten Steuerposten setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar2004 | Aufwand/Ertrag | 31. Dez.2004 | |
|---|---|---|---|
| TEuro | TEuro | TEuro | |
| Pensionsrückstellungen | 22 | 2 | 24 |
| Sonstige Rückstellungen | 0 | 15 | 15 |
| Aktive latente Steuern | 22 | 17 | 39 |
| Grundstück LME | 261 | 12 | 249 |
| Latente Steuerverbindlichkeit | 261 | 12 | 249 |
| Latente Steuerverbindlichkeit, netto | 239 | 29 | 210 |
25. Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird mittels Division des den Stammaktionären zuzurechnenden laufenden Ergebnisses durch den gewichteten Durchschnitt der Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien ermittelt.
Zur Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wird der gewichtete Durchschnitt der Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Aktien um die Auswirkungen von Optionsrechten aus der Ausübung von Aktienoptionen bereinigt (siehe Erläuterung 15). Die Anzahl der Optionsrechte ermittelt sich als gewichteter Durchschnitt der Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien zuzüglich des gewichteten Durchschnitts der Anzahl an Stammaktien, die bei Umwandlung aller Optionsrechte in Stammaktien ausgegeben würden.

Im Geschäftsjahr 2004 wurden die Ausübungshürden von Teilen der bisher ausgereichten Optionen erreicht, so dass eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie gegeben war. Im Geschäftsjahr 2003 wurden diese Ausübungshürden nicht erreicht.
| Für das Geschäftsjahr 2004 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Periodengewinn | GewichteteDurchschnittszahl an Aktien(in Tausend) | Ergebnisje Aktie | ||
| Den Aktionären zuzurechnenderPeriodengewinn | 1.484 | |||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | ||||
| Den Stammaktionären zur Verfügungstehender Periodengewinn | 1.484 | 2.276 | 0,65 | |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | ||||
| Den Stammaktionären zur Verfügungstehender Periodengewinn | 1.484 | 2.290 | 0,65 |


Die SIS weist den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Übereinstimmung mit IAS 7 'Kapitalflussrechnung' nach der indirekten Methode aus, nach der der Gewinn oder Verlust der Periode um die Auswirkungen nicht zahlungswirksamer Transaktionen, um Abgrenzungen der Mittelzu- oder Mittelabflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit in der Vergangenheit oder der Zukunft und um Ertrags- oder Aufwandsposten in Verbindung mit dem Cashflow aus Investitions- oder Finanzierungstätigkeit angepasst wird. Die Überleitung erfolgt ausgehend vom Betriebsergebnis, so dass Zins- und Steuerzahlungen als separate Positionen innerhalb des operativen Cashflows dargestellt werden.
Zur Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes verweisen wir auf Note 5.

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 51
27. Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen
(1) Gerichtliche Prozesse sowie Forderungen aus Rechtsstreitigkeiten, die sich im normalen Geschäftsverlauf ergeben, könnten in der Zukunft gegenüber den Konzerngesellschaften geltend gemacht werden. Die damit einhergehenden Risiken werden im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens analysiert. Obgleich das Ergebnis dieser Streitfälle nicht immer genau eingeschätzt werden kann, ist der Vorstand der Ansicht, dass sich hieraus keine wesentlichen Verpflichtungen ergeben werden.
(2) Des Weiteren ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Büroräumen und Büroausstattung, aus dem Leasing von PkW's und aus Zuwendungen aus beitragsorientierten Pensionsplänen. Entsprechend dem wirtschaftlichen Gehalt der Leasingvereinbarungen sind die Leasingverhältnisse als Operating-Leasingverhältnisse zu klassifizieren. Die sich daraus ergebenden Eventualverbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| 2005 | 2006 bis 2008 | ab 2009 | |
|---|---|---|---|
| TEuro | TEuro | TEuro | |
| Miet- und Leasing | 371 | 630 | 0 |
| Beitragsorientierte | |||
| Pensionspläne | 137 | 411 | 1.082 |
| 508 | 1.041 | 1.082 |
Die über die Gesamtvertragslaufzeit zu entrichtenden Miet- und Leasingaufwendungen betragen TEuro 1.001 (Vorjahr: TEuro 472). Im Geschäftsjahr 2004 wurden für Miet- und Leasingverpflichtungen Gesamtaufwendungen in Höhe von TEuro 407 (Vorjahr: TEuro: 387) aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
28. Segmentberichterstattung
Die Segmentinformationen werden auf folgender Grundlage erstellt:
(1) Geschäftsfelder
Auftragsbezogene Chip- und Bauelementeproduktion
Im Wesentlichen entwickelt und fertigt der Konzern in diesem Segment hochwertige, kundenspezifische Silizium-Sensoren. Die Sensoren werden beispielsweise in der Geodäsie zur Erdvermessung und in der Raumfahrt zur Untersuchung und Überwachung von Blutwerten und Kreislauf-Funktionen von Astronauten im Weltall eingesetzt. Zudem werden Chips zu komplexen, kundenspezifischen Hybridschaltungen und Baugruppen verarbeitet.

Sonstige Produktion
Das Segment umfasst im Wesentlichen Anwendungen von Sensoren im klinischen Bereich für extra- und intraoperative Detektion von Tumorzellenverbänden. Insbesondere beinhaltet das Segment Halbleiterstrahlungssensoren für den Industrie- und Laboralltag sowie PC-Messsysteme für Schichtdickenmessungen, PET Radiochemie und Dosimetrie.
Geschäftsfelder
| Auftragsbezogene Chipund BauelementeProduktion | SonstigeProduktion | Eliminierungen | Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 2003 | 2004 | 2003 | 2004 | 2003 | 2004 | 2003 | |
| TEuro | TEuro | TEuro | TEuro | TEuro | TEuro | TEuro | TEuro | |
| Umsätze | ||||||||
| Externe Verkäufe | 13.660 | 11.493 | 181 | 466 | 0 | 0 | 13.841 | 11.959 |
| Innenumsätze | 10 | 21 | 80 | 0 | -90 | -21 | 0 | 0 |
| Gesamte Umsätze | 13.670 | 11.514 | 261 | 466 | -90 | -21 | 13.841 | 11.959 |
| Ergebnis | ||||||||
| Segmentergebnis | 2.165 | 1.216 | 36 | -64 | 2.201 | 1.152 | ||
| Zinserträge/-aufwendungen | -138 | -268 | ||||||
| Währungsgewinne/-verluste | -45 | -18 | ||||||
| Einkommensteuern | -531 | -154 | ||||||
| Minderheitenanteile | -3 | 8 | ||||||
| Jahresüberschuss | 1.484 | 720 | ||||||
| Vermögenswerte | ||||||||
| Segmentvermögen | 14.213 | 13.230 | 441 | 403 | 14.654 | 13.633 | ||
| Latente Steueransprüche | 39 | 22 | ||||||
| Steuererstattungs | ||||||||
| ansprüche | 12 | 213 | ||||||
| Summe | ||||||||
| Vermögenswerte | 14.705 | 13.868 | ||||||
| SchuldenSegmentschulden | 1.818 | 2.203 | 172 | 167 | 1.990 | 2.370 | ||
| Latente Steuerschulden | 249 | 261 | ||||||
| Kurzfristige Darlehen | 664 | 1.027 | ||||||
| Steuerverbindlichkeiten | 654 | 178 | ||||||
| Langfristige verzinsliche | ||||||||
| Darlehen | 1.367 | 1.697 | ||||||
| Einlage stiller | ||||||||
| Gesellschafter | 0 | 383 | ||||||
| Summe Schulden | 4.924 | 5.916 | ||||||
| Sonstige Informationen | ||||||||
| Investitionen | 471 | 756 | 3 | 3 | 474 | 759 | ||
| Abschreibungen | 1.262 | 1.186 | 12 | 22 | 1.274 | 1.208 | ||
| Andere nicht | ||||||||
| zahlungswirksame | ||||||||
| Aufwendungen | 108 | 1.056 | 5 | 5 | 113 | 1.061 |
(2) Geographische Segmente
| Umsätze | 2004 | 2003 |
|---|---|---|
| TEuro | TEuro | |
| Deutschland | 11.634 | 10.123 |
| Europa | 1.172 | 824 |
| Israel | 13 | 8 |
| USA | 1.022 | 1.004 |
| 13.841 | 11.959 |

| Vermögensgegenstände | 2004TEuro | 2003TEuro |
|---|---|---|
| DeutschlandUSA | 13.931731 | 13.001632 |
| Segmentvermögen | 14.662 | 13.633 |
| Investitionen | 2004TEuro | 2003TEuro |
Deutschland 465 757 USA 9 2
474 759

29. Transaktionen zwischen nahe stehenden Unternehmen und Personen
(1) Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Der Konzern führt mit nahe stehenden Unternehmen und Personen eine Vielzahl von Transaktionen durch. Diese Transaktionen sind Teil der normalen Geschäftstätigkeit und werden wie unter fremden Dritten gehandhabt. Zu den wesentlichen Transaktionen zählen:
- a. Im Geschäftsjahr 2003: Verkauf von Gütern im nennenswerten Umfang zu marktüblichen Preisen an das nahe stehende Unternehmen Dr. Johannes Heidenhain GmbH. Im Geschäftsjahr 2004 veräußerte die Dr. Johannes Heidenhain GmbH vollständig ihr Aktienpaket an der SIS und ist daher kein nahe stehendes Unternehmen mehr. Bis zum Ausscheiden der Dr. Johannes Heidenhain GmbH wurden Umsätze in Höhe von TEuro 390 getätigt.
- b. Mit Vertrag vom 20./24. Juli 1995 hat sich die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH im Rahmen einer typisch stillen Beteiligung mit TEuro 383 an der SSO beteiligt. Hieraus resultierten Aufwendungen für Zinsen, Beratung und Gewinnanteile in Höhe von TEuro 35 in 2004 bzw. TEuro 46 in 2003.
Die stille Beteiligung wurde am 1.10.2004 abgelöst.
c. Vergütungen aus Managementverträgen mit nahe stehenden Personen
In der Bilanz sind die folgenden Beträge, die aus Transaktionen mit assoziierten Unternehmen bzw. nahe stehenden Personen stammen, enthalten:
| 2004TEuro | 2003TEuro | |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 189 |
| Einlagen stiller Gesellschafter | 0 | 383 |
| 0 | 572 |
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Vorjahres betrafen ausschließlich Leistungsbeziehungen des Konzerns mit der Dr. Johannes Heidenhain GmbH.

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 54
(2) Die Angaben zu Vergütungen, die aus Managementverträgen von nahe stehenden Personen (Vorstand und Aufsichtsrat) resultieren, umfassen auch die Geschäftsführungsorgane der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen.
| 2004VergütungTEuro | 2003VergütungTEuro | |
|---|---|---|
| Gezahlte Vergütungen ausManagementverträgen | ||
| 1.014 | 903 |
Den Mitgliedern des Vorstandes und den Geschäftsführern der Tochtergesellschaften wurden im Jahr 2004 keine (2003: 55.500) Bezugsrechte auf Aktien der SIS im Rahmen des Aktienoptionsprogramms gewährt. Von den Bezugsrechten wurden im Geschäftsjahr 2004 46.000 Bezugsrechte ausgeübt. 15.000 Bezugsrechte wurden zum Ausgabepreis von Euro 5,27, 15.000 weitere Bezugsrechte zum Ausgabepreis von Euro 6,39 und 16.000 Bezugsrechte zum Ausgabepreis von Euro 4,11. Insgesamt besitzt der Vorstand und die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften damit zum Stichtag 91.000 Bezugsrechte (2003: 137.000). Für ein Vorstandsmitglied besteht eine leistungsorientierte Pensionszusage. Darüber hinaus werden für zwei Vorstände Zahlungen in beitragsorientierte Pensionspläne geleistet. Wir verweisen auf die Darstellung in Note 15.
30. Finanzinstrumente
Finanzrisikomanagement
Der Konzern ist teilweise auf internationaler Ebene tätig, wodurch er Marktrisiken auf Grund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt ist. Des Weiteren finanziert sich die Gesellschaft zum Teil mit Bankdarlehen, woraus sich Zinsrisiken ergeben. Die Gesellschaft geht nicht davon aus, dass diese Risiken einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags- und Finanzlage des Konzerns haben können. Sicherungsgeschäfte wurden daher nicht vorgenommen. Fremdwährungsrisiken werden durch die selbstständige operative Tätigkeit der PSS reduziert.
Liquiditätsrisiken
Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende unwiderrufliche Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Der Gesellschaft stehen dafür Kreditlinien im Betrag TEuro 1.350 (2003: 842) zur Verfügung. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital im Betrag von Euro 3.375.000 (2003: 3.375.000) für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung.

Ausfallrisiken
Ausfallrisiken bzw. das Risiko, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden mittels Verwendung von Kreditzusagen, Kreditlinien und Kontrollverfahren gesteuert. Sofern angemessen, beschafft sich das Unternehmen Sicherheiten in Form von Rechten an Wertpapieren oder vereinbart Rahmen-Kompensationsabkommen. Das maximale Ausfallrisiko entspricht den in der Bilanz aktivierten Beträgen der finanziellen Posten.
Zinsrisiken
Die an die Gesellschaft ausgereichten Darlehen werden fest verzinst. Aus den mit festen Zinssätzen versehenen Darlehen ergeben sich Zinsänderungsrisiken, die sich auf den Wert der Darlehen auswirken können. Das Risiko wird nicht als wesentlich erachtet.
Zeitwert
Schätzung des Zeitwertes
Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, Kontokorrentkredite und langfristige Darlehen.
Der Buchwert der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der Kontokorrentkredite kommt ihrem Zeitwert auf Grund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe.
Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zu Grunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.
Der Zeitwert langfristiger Schulden beruht auf den derzeit verfügbaren Zinssätzen auf Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeitsund Bonitätsprofil. Der Zeitwert des Fremdkapitals weicht derzeit kaum vom Buchwert ab.

31. Weitere Erläuterungen aufgrund von Vorschriften des HGB
Die nachfolgenden Erläuterungen enthalten zusätzliche Informationen, welche Pflichtbestandteile des Anhangs i. S. d. HGB sind.
Mitglieder des Vorstandes
Dr. Bernd Kriegel, Berlin Vorsitzender Dr. rer. nat. Physik
Dr. Hans-Georg Giering, Deuben/ Berlin Dr. rer. nat. Physik
Dr. Edmund Rickus, Ehingen bis 10. Januar 2005 Dr. rer. nat. Physik
Mitglieder des Aufsichtsrates
Dr. Hanno Marquardt, Bonn Vorsitzender Rechtsanwalt seit 24. Juni 2004 bis 28. Februar 2005
Weitere Aufsichtsratsmandate:
ß Allerthal-Werke AG, Grasleben Vorsitzender
ß Rheiner Moden AG, Rheine Vorsitzender
ß Porzellanfabrik Zeh, Scherzer & Co. AG, Rehau Vorsitzender
Dr. Rudolf Scheid, Swistthal Vorsitzender Rechtsanwalt bis 24. Juni 2004
Dr. Michael Altwein, Darmstadt stellv. Vorsitzender Diplom-Physiker seit 24. Juni 2004
Vorsitzender seit 01. März 2005
Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien:
ß Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH, Darmstadt
Gerhard Hagenau, Chieming stellv. Vorsitzender Diplom-Kaufmann bis 24. Juni 2004
Ernst Hofmann, Wiesbaden Unternehmensberater


Edgar Most, Berlin stellv. Vorsitzender Bankdirektor seit 01. März 2005
Weitere Aufsichtsratsmandate:
- ß Chemieanlagenbau Straßfurt AG, Straßfurt
- ß Aker MTW Werft GmbH, Wismar
- ß Aker Warnemünde Operations GmbH, Wismar
- ß Peene-Werft GmbH, Wolgast
- ß Kondor Wessels Deutschland GmbH & Co. KG, Berlin
- ß LEIPA Georg Leinfelder GmbH, Schwedt Vorsitzender
- ß Sodawerk Straßfurt GmbH & Co. KG, Straßfurt Vorsitzender
Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien:
- ß Institut für Getreideverarbeitung GmbH, Potsdam stellv. Vorsitzender
- ß BioCon Valley GmbH, Greifswald
- ß DRESEARCH Digital Media Systems GmbH, Berlin
Prof. Dr. Ing. Dr. E.h. Herbert Reichl, Baierbrunn bis 24. Juni 2004 Universitätsprofessor
Prof. Dr. Hans Richter, Frankfurt/O. Direktor IHP GmbH
Mitteilungspflichtige Beteiligungen gem. § 41 Abs. 2 Satz 1 WpHG
Folgende Mitteilungen gem. § 41 Abs. 2 Satz 1 WpHG hat die SIS AG im Geschäftsjahr erhalten und gem. § 41 Abs. 3 und § 25 Abs. 1 WpHG veröffentlicht:
"Die KDV Kapitalbeteiligungsgesellschaft der Deutschen Versicherungswirtschaft AG, Düsseldorf, Deutschland, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Silicon Sensor International AG, Berlin, Deutschland, am 31.08.2004 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und seit diesem Zeitpunkt 4,3 % beträgt."
"Von der Dr. Johannes Heidenhain GmbH, haben wir mit Schreiben vom 5. Februar 2004 folgende Mitteilung erhalten:
Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG
Hiermit teilen wir Ihnen gem. § 21, Abs. 1 WpHG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der Silicon Sensor International AG am 5. Februar 2004 die Schwelle von 10 % und 5 % unterschritten hat."
"Die Invision Asset Management AG, Zug, Schweiz, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass die Hitech Premium N.V., De Ruyterkade 62 Willemstad, Curacao, eine 100% Tochtergesellschaft der an der Schweizer Börse notierten und von der Invision verwalteten Beteiligungsgesellschaft Mach Hitech AG, mehr als 5 % des Stammkapitals der Silicon Sensor International AG erlangt hat. Die Stimmrechtsanteile an der Silicon Sensor International AG haben am 21.01.2005 die Schwelle von 5 % überschritten und betragen 5,06 %."
"Die Deutsche Bank AG, Frankfurt, Deutschland, hat uns im Auftrag des FPM Funds SICAV, 2 Boulevard Konrad Adenauer, L-1115 Luxemburg, Luxemburg gemäß §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG i. V. m. § 134 InvG mitgeteilt, dass die vorgenannte Investmentgesellschaft am 02.03.2005 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der Silicon Sensor

SILICON SENSOR INTERNATIONAL AG 58 International AG, Berlin, Deutschland, überschritten hat und nunmehr einen Stimmrechtsanteil von 6,1 % hält."
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 2004:
| 2004TEuro | 2003TEuro | |
|---|---|---|
| Deutschland | 98 | 97 |
| Übrige Länder | 4 | 4 |
| 102 | 101 |
Konsolidierte Tochterunternehmen
| Unternehmen | Sitz | Hauptgeschäftstätigkeit | Beteilgungsquote |
|---|---|---|---|
| Silicon Sensor GmbH | Berlin | Entwicklung, Produktion,Vertrieb von HalbleiterSensoren | 100 % |
| Lewicki microelectronicGmbH | Oberdischingen | Herstellung u. VertriebmikroelektronischerBauelmente und -gruppen | 100 % |
| Pacific Silicon Sensor,Inc. | WestlakeVillage, USA | Entwicklung, Produktionund Vertrieb von Sensorsystemen und Vertrieb vonSensor-Chips | 100 % |
| Silicon Projects GmbH | Berlin | Entwicklung, Produktion,Vertrieb von Soft- undHardware, Internetdienstleistungen | 80 % |
| Silicon InstrumentsGmbH | Berlin | Entwicklung, Produktion,Vertrieb von Modulen undGeräten der Strahlungssensorik | 70 % |
32. Corporate Governance
Die Gesellschaft hat die Entsprechenserklärung gem. § 161 AktG abgegeben und auf der Website der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.
Berlin, 15. März 2005
Silicon Sensor International AG Der Vorstand
Dr. Bernd Kriegel Dr. Hans-Georg Giering

Bestätigungsvermerk
Zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den von der Silicon Sensor International AG, Berlin, aufgestellten Konzernabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang, und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 geprüft. Die Aufstellung und Inhalt des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung zu beurteilen, ob der Konzernabschluss den Internationalen Financial Reporting Standards (IFRS) entspricht.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach den deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehlaussagen ist. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Wertansätze und Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung beinhaltet die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den IFRS ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie der Zahlungsströme des Geschäftsjahres.
Unsere Prüfung, die sich auch auf den vom Vorstand für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 aufgestellten Konzernlagebericht erstreckt hat, hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Überzeugung gibt der Konzernlagebericht zusammen mit den übrigen Angaben des Konzernabschlusses insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Konzerns und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Außerdem bestätigen wir, dass der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 die Voraussetzungen für eine Befreiung der Gesellschaft von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts nach deutschem Recht erfüllen."
Berlin, 23. März 2005
Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Selter Glöckner
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Freiwillige Angaben

Von den Organmitgliedern wurden am 31. Dezember 2004 folgende Aktienanteile an der Gesellschaft (in Stück) gehalten:
Dr. Hans-Georg Giering 15.000 (31. Dezember 2003: 11.000)
Gemäß den Bestimmungen des SOP 2001 und des SOP 2002 wurden im Geschäftsjahr 2004 keine Aktienoptionen an die Mitglieder des Vorstandes sowie die Geschäftsführer und Mitarbeiter verbundener Unternehmen ausgegeben.
Die Verteilung auf die einzelnen Gruppen stellt sich wie folgt dar:
| 2004 | 2003 | ||
|---|---|---|---|
| Mitglieder | |||
| des Vorstandes | 0 | 28.500 | Aktienoptionen |
| Geschäftsführer | |||
| verbundener Unternehmen | 0 | 27.000 | Aktienoptionen |
| Mitarbeiter | 0 | 27.000 | Aktienoptionen |

Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG
Die Silicon Sensor Gruppe identifiziert sich mit den Prinzipien und Grundsätzen einer transparenten und verantwortungsvollen Leitung sowie Kontrolle des Unternehmens. Denn diese dienen zum Erhalt und zur Steigerung des Vertrauens bei Aktionären, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und bei der Öffentlichkeit.
Vorstand und Aufsichtsrat der Silicon Sensor International AG erklären, dass seit Abgabe der letzten Erklärung gemäß § 161 AktG den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 21. Mai 2003 entsprochen wurde und wird. Lediglich die folgenden Empfehlungen werden nicht oder noch nicht angewendet:
- ß Die Vergütung der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wird im Anhang des Konzernabschlusses nicht individualisiert angegeben (Ziffer 4.2.4 und 5.4.5 des Kodex'), da ein Individualausweis nicht mehr kapitalmarktrelevante Informationen als ein differenzierter kollektiver Ausweis enthält.
- ß Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten derzeit keine erfolgsabhängige Vergütung (Ziffer 5.4.5 des Kodex'). Die Hauptversammlung hat am 30. Mai 2001 die Vergütung für die Aufsichtsratsmitglieder festgelegt und dabei keine erfolgsabhängigen Bestandteile eingeführt.
- ß Für Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder bestehen keine Altersgrenzen (Ziffer 5.1.2 und 5.4.1 des Kodex').
- ß Der Aufsichtsrat bildet keine Ausschüsse (Ziffer 5.3 des Kodex'), sondern wird immer in seiner Gesamtheit beraten.
- ß Die Zwischenberichte werden innerhalb der Frist, die nach der Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse maßgeblich ist, und damit nicht zwingend binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums veröffentlicht (Ziffer 7.1.2 des Kodex').
Berlin, im März 2005
Silicon Sensor International AG
Vorstand Aufsichtsrat

Bericht des Aufsichtsrates
2004 war für den Silicon Sensor Konzern ein ereignisreiches und erfolgreiches Geschäftsjahr. Es war insbesondere geprägt vom weiteren Ausbau des Geschäfts der einzelnen Konzerngesellschaften. Daneben standen die Veränderungen in der Aktionärstruktur, die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Konzerngesellschaften und die Entwicklung des Amerikageschäftes im Mittelpunkt der Anstrengungen. Als besonders erfreulich ist die stark gestiegene Profitabilität der Gesellschaft, der stark verbesserte operative Cashflow und die sehr positive Performance der Aktie im erfolgreichen Geschäftsjahr 2004 herauszuheben.
Der Aufsichtsrat hat sich während des vergangenen Geschäftsjahres kontinuierlich über den Geschäftsverlauf der Silicon Sensor International AG sowie ihrer Tochtergesellschaften informiert und konnte sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung uneingeschränkt überzeugen. In insgesamt vier gemeinsamen Sitzungen wurden wesentliche Fragen der Geschäftspolitik und der zukünftigen Strategien für Wachstum und Internationalisierung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat eingehend erörtert. Darüber hinaus fanden eine Vielzahl von Besprechungen zwischen dem Vorstand und einzelnen Mitgliedern des Aufsichtsrats statt.
Der Konzernabschluss mit Lagebericht sowie der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2004 mit Lagebericht wurden von der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Jahres- und Konzernabschlussunterlagen und die Lageberichte lagen dem Aufsichtsrat vor und wurden von ihm geprüft und in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats vom 23. März 2005 in Gegenwart der Abschlussprüfer ausführlich besprochen. Wir haben den aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Dieser ist damit festgestellt. Den Konzernjahresabschluss haben wir ohne Einwendungen zur Kenntnis genommen und gebilligt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihre überdurchschnittlichen Leistungen und wünscht ihnen für die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2005 viel Erfolg. Besonderer Dank gilt wie immer unseren bisherigen wie neu hinzugekommenen Aktionärinnen und Aktionären, die der Gesellschaft ihr Vertrauen geschenkt haben und schenken.
Berlin, im März 2005
Silicon Sensor International AG Der Aufsichtsrat
Dr. Michael Altwein Vorsitzender