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FinLab AG Interim / Quarterly Report 2013

Sep 30, 2013

5396_10-q_2013-09-30_736fe6f8-b46f-4404-a070-d12f0fe26b3a.pdf

Interim / Quarterly Report

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HALBJAHRES-FINANZBERICHT ZUM 30. JUNI 2013

INHALT

Bericht des Managements

Vorwort des Vorstandes 4 Die Aktie 6

Konzernzwischenabschluss

Konzernbilanz 10 Konzern-Gesamtergebnisrechnung 12 Konzern-Kapitalflussrechnung 13 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 14 Anhang zum Konzernzwischenabschluss 15 Anlagespiegel 40

HALBJAHRESFINANZBERICHT ZUM 30. JUNI 2013

VORWORT DES VORSTANDS

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

zum Ende des Geschäftsjahres 2012 hat der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat beschlossen, sich zukünftig auf das Beteiligungsgeschäft mit der Kernbeteiligung "Heliad Equity Partners" zu fokussieren und die Investments und Tochterfirmen in den übrigen Geschäftsfeldern eigenständig zu positionieren und gegebenenfalls zu verkaufen.

Wir haben die Neuausrichtung der Gesellschaft auch im ersten Geschäftshalbjahr 2013 weiter konsequent umgesetzt und dabei sehr gute Ergebnisse erzielt. Mit dem Verkauf der ecolutions im September 2012, der Veräußerung der Altira ADC Management GmbH im November 2012 sowie der Veräußerung des Geschäftsbetriebs der Altira Renewables Management im Januar 2013 haben wir uns von den Geschäftsbereichen "Afrika" und "Renewables" getrennt. Im ersten Halbjahr 2013 konnten dann Beteiligungen an der Clearsight Investments AG und am Clearsight Turnaround Fond I vollständig veräußert werden.

Im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Altira Group mussten wir uns auch im ersten Halbjahr 2013 von Mitarbeitern trennen. Im Zuge dessen ist auch unser Vorstandskollege Matthias Graat aus der Altira ausgeschieden. Wir wünschen allen ausgeschiedenen Kollegen alles Gute für ihre berufliche und persönliche Zukunft.

Trotz der Reduzierung von Personalaufwendungen ist das Halbjahresergebnis weiter von Sachkosten und Einmalaufwendungen belastet. Durch die Stabilisierung der Börsenkurse unserer verbliebenen Beteiligungen (im Wesentlichen an den Gesellschaften Heliad Equity Partners und ADC African Development Corporation) konnten wir dennoch ein positives Finanzergebnis ausweisen und sehen darin eine Bestätigung unserer Neuausrichtung.

Ausblick

In der zweiten Jahreshälfte 2013 werden wir die Neuausrichtung der Gesellschaft durch weitere Veräußerungen von nicht mehr zum Kernbereich zählenden Investments abschließen. Zwischenzeitlich konnten wir im Juli 2013 unsere Anteile an der VCH Vermögensverwaltung AG veräußern.

Auch im Bereich der Organe gab es hier bereits weitere Veränderungen. So ist das Vorstandsmitglied David Zimmer zum Ende August 2013 aus der Gesellschaft ausgeschieden.

Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft vom 30. August 2013 hat den Vorstand mit entsprechender Mehrheit ermächtigt, die Einbeziehung der Aktien der Gesellschaft in den Entry Standard des Freiverkehrs an der Frankfurter Wertpapierbörse zu kündigen. Die Aktionäre haben ein solches Delisting unter die Bedingung gestellt, dass die Altira Aktiengesellschaft oder ein Aktionär der Gesellschaft ein freiwilliges Erwerbsangebot an die außenstehenden Aktionäre unterbreitet. Damit die Bedingung zur Beendigung des Börsenhandels erfüllt ist, darf die Gegenleistung eines solches Erwerbsangebot den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft im Xetra-Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse in den letzten drei Monaten vor dem 22. Juni 2013, dem Tag der Bekanntmachung der Einberufung der Hauptversammlung durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger, nicht unterschreiten.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Halbjahresfinanzberichts liegt ein solches Erwerbsangebot noch nicht vor. Unsere Aktionäre werden darüber rechtzeitig durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger und über ihre Depotbanken informiert.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand Vorstand

Stefan Schütze Juan Rodriguez

DIE ALTIRA AKTIE

Der Kurs der Aktie der Altira AG gewann rund 23,9% im Vergleich zu +6,4% des SDAX bzw. -3,7% des Entry Standard Index. Der Aktienkurs startete mit 2,28 Euro in das Geschäftshalbjahr 2013 und endete am 28.06.2013 mit einem Kurs in Höhe von 2,85 Euro.

Entry Standard

Stammdaten

Transparenzlevel der Deutschen Wertpapierbörse Entry Standard

Marktsegment der Deutschen Wertpapierbörse Open Market (Freiverkehr)

ISIN DE0001218063

WKN 121 806

Tickersymbol A7A

Aktienkurs zum 31. Dezember 2012 EUR 2,28

Aktienkurs zum 30. Juni 2013 EUR 2,85

Marktkapitalisierung zum 30. Juni 2013 EUR 12,9 Mio.

Designated Sponsor KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank

Aktionärsstruktur

Am 8. März 2013 hat uns Herr Bernd Förtsch, Kulmbach, gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihm mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien an unserer Gesellschaft gehört, da ihm die von der Lion Capital AG an unserer Gesellschaft gehaltenen Aktien über die BF Holding GmbH gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen sind.

Altira Group Halbjahresfinanzbericht 2013

8

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

Konzernbilanz 10

Konzern-Gesamtergebnisrechnung 12

Konzern-Kapitalflussrechnung 13

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 14

Anhang zum Konzernzwischenabschluss 15

KONZERNBILANZ

Aktiva

in TEUR Anhang 30.06.2013 31.12.2012
Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte
inkl. Geschäfts- oder Firmenwert
7.1/7.2 293 328
Sachanlagen 7.1 461 592
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 7.3 0 306
Übrige Finanzanlagen 7.3 8.432 10.751
Langfristiges Vermögen, gesamt 9.185 11.977
Kurzfristiges Vermögen
Wertpapiere 7.5 1.513 5.236
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.6 321 737
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
7.6 85 11
Forderungen gegen verbundene Unternehmen,
nicht konsolidiert
7.6 0 27
Sonstige Vermögenswerte 7.6 7.469 3.862
Ertragssteuerforderungen 7.6 271 287
Guthaben bei Kreditinstituten 7.7 9.733 7.096
Kurzfristiges Vermögen, gesamt 19.391 17.256
Bilanzsumme 28.576 29.233

Passiva

in TEUR Anhang 30.06.2013 31.12.2012
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 7.8 4.539 4.539
Kapitalrücklagen 34.597 34.597
Gewinnrücklagen -17.103 -14.699
Neubewertungsrücklage 7.8 345 0
Den Aktionären zuzurechnende Eigenkapitalbestandteile 22.378 24.437
Nicht-beherrschende Anteile 7.8 219 -390
Eigenkapital, gesamt 22.597 24.047
Langfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Anleihen 7.9 1.000 1.000
Langfristige Rückstellungen 7.9 310 312
Sonstige Verbindlichleiten 7.9 209 157
Passive latente Steuern 7.4 32 40
Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt 1.551 1.509
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Steuerrückstellungen 7.9 83 68
Sonstige Rückstellungen 7.9 2.498 1.900
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.10 140 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen,
nicht konsolidiert
7.10 0 2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.10 765 1.536
Sonstige Verbindlichkeiten 7.10 942 170
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 4.428 3.676
Bilanzsumme 28.576 29.231

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

in TEUR Anhang 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Umsatzerlöse 6.1 2.521 5.949
Erträge aus Beteiligungen 6.2 80 23
Erträge aus Equity-Bewertung 6.2 0 54
Sonstige betriebliche Erträge 6.3 3.204 1.690
Erträge gesamt 5.805 7.715
Direkte Kosten des Umsatzes / Aufwendungen für bezogene
Leistungen
6.4 -701 -774
Personalaufwand 6.5 -2.411 -4.156
Sachaufwendungen 6.6 -5.071 -3.239
Operatives Ergebnis (EBIT) -2.378 -453
Finanzergebnis 6.7 13 -3.269
Ergebnis vor Steuern (EBT) -2.365 -3.722
Steuern vom Einkommen und Ertrag 6.8 -38 -223
Ergebnis nach Steuern -2.403 -3.945
Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 7.8 -1 202
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens
zustehender Gewinn
-2.404 -3.743
Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien 4.538.670 4.538.670
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie in EUR -0,53 -0,82
Periodenergebnis -2.403 -3.945
Veränderung der Neubewertungsrücklage 7.8 345 -1.988
Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 7.8 608 1
Gesamtergebnis -1.450 -5.932

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

in TEUR Anhang 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
1. Konzernergebnis -1.029 -3.944
2. abzüglich Erlösen aus dem Verkauf
von Wertpapieren und Finanzanlagen
6.7 -6.283 -2.414
3. Buchwertabgang von Wertpapieren
und Finanzanlagen
6.7 6.566 2.606
4. Aufwertung von Wertpapieren und Finanzanlagen 6.7 -194 -463
5. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
Wertpapiere
6.7 76 3.632
6. Ergebnis aus der Beteiligung an
assoziierten Unternehmen
6.3 0 -54
8. Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
6.6 110 162
9. Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte
6.6 3 -56
10. Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 7.9 -763 -1.541
11. Sonstige Zahlungsunwirksame
Aufwendungen/Erträge
8.1 937 -289
12. Zunahme/Abnahme von Forderungen
und sonstigen Aktiva
7.6 -111 -2.171
13. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten
und sonstiger Passiva
7.9 / 7.10 158 1.964
14. Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit -529 -2.569
15. Auszahlungen für Investitionen in
das Sachanlagevermögen und
immaterielle Vermögensgegenstände
7.3 46 -208
16. Einzahlungen aus der Rückzahlung von
Ausleihungen des langfristigen Vermögens
7.3 800 159
17. Auszahlungen für Ausleihungen des
langfristigen Vermögens
7.3 -1.250 -219
18. Auszahlungen für Investitionen in
Finanzanlagen
7.3 -859 -1.517
19. Auszahlungen für Investitionen in Wertpapiere des
kurzfristigen Vermögens
7.3 0 -139
20. Einzahlungen aus dem Verkauf von
Wertpapieren und Finanzanlagen
7.3 4.465 1.189
21. Cashflow aus der Investitionstätigkeit 3.202 -735
22. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0 0
23. Zahlungswirksame Veränderungen
des Finanzmittelbestand
2.673 -3.304
24. Konsolidierungskreisbedingte Änderungen
des Finanzmittelfonds
3. -37 0
25. Fremdwährungsbedingte Änderungen
des Finanzmittelfonds
0 -31
26. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 7.096 7.609
27. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 7.7/8.1 9.733 4.274

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

in TEUR Gezeich
netes
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklage
Neube
wertungs
rücklage
Den Aktio
nären zu
zurechnende
Eigenkapital
bestandteile
gesamt
Nicht
beherr
schende
Anteile
Eigen
kapital
gesamt
Stand 01.01.2013 4.539 34.597 -14.699 0 24.437 -390 24.047
Veränderung der Neubewer
tungsrücklage
345 345 345
Periodenergebnis -2.404 -2.404 1 -2.403
Abgang von Tochterunterneh
men
0 0 608 608
Gesamtergebnis -2.404 345 -2.059 609 -1.450
Stand 30.06.2013 4.539 34.597 -17.103 345 22.378 219 22.597
Anhang 7.8 7.8 7.8 7.8

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS DER ALTIRA AKTIENGESELLSCHAFT

nach International Financial Reporting Standards (IFRS) zum 30. Juni 2013

1. Angaben zum Unternehmen

Der Sitz der Altira Aktiengesellschaft (im Nachfolgenden "Altira AG" oder "Gesellschaft" genannt) befindet sich in Frankfurt am Main (Deutschland), Grüneburgweg 18.

Die Altira AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts von Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 58865 eingetragen.

Der satzungsmäßige Geschäftsgegenstand der Altira AG ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Anteilen oder von Beteiligungen aller Art, soweit hierfür keine besonderen gesetzlichen Erlaubnisse benötigt werden.

Die Aktien der Altira AG sind in den Handel im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse und dort in den Entry Standard einbezogen.

Die Altira AG ist zwar Mutterunternehmen nach § 290 HGB, sie ist jedoch nach § 293 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Insofern stellt die Altira AG den IFRS-Konzernabschluss freiwillig nach § 315a Abs. 3 HGB unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Vorschriften (§ 315a Abs. 1 HGB) auf.

2. Grundlagen des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss ist unter Berücksichtigung sämtlicher veröffentlichter und im Rahmen des Endorsement-Verfahrens der EU verabschiedeter Standards und Interpretationen, die für das Geschäftsjahr verpflichtend anzuwenden waren, aufgestellt worden. Von der Möglichkeit der vorzeitigen Anwendung neuer Standards wird kein Gebrauch gemacht.

Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (going concern).

Der Konzernabschluss ist in Euro (EUR), der funktionalen Währung des Konzerns, aufgestellt. Soweit nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (TEUR) gerundet. Aufgrund dieser Darstellung können sich Rundungsdifferenzen ergeben.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

Der Konzernabschluss umfasst die Bilanz, die Gesamtergebnisrechnung (bestehend aus der Gewinn- und Verlustrechnung und der Überleitung vom Gewinn/Verlust zum Gesamtergebnis), die Eigenkapitalveränderungsrechnung, die Kapitalflussrechnung sowie den Anhang (Notes). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für den Zwischenabschluss stehen im Einklang mit IAS 34 – Zwischenberichterstattung. Von der für Zwischenabschlüsse gemäß IAS 34.7

vorgesehenen Möglichkeit, freiwillig mehr Informationen vorzulegen, wurde Gebrauch gemacht. Dennoch enthält dieser Zwischenabschluss nicht sämtliche für den Abschluss eines vollständigen Geschäftsjahres vorgeschriebenen Erläuterungen und Angaben und sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss nach IFRS zum 31. Dezember 2012 gelesen werden. Der Zwischenabschluss wurde weder einer prüferischen Durchsicht nach § 37w Abs. 5 WpHG noch einer Prüfung gemäß § 317 HGB unterzogen.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 angewandten Methoden mit Ausnahme der folgenden neuen Standards, Interpretationen und Änderungen der IAS/IFRS-Standards die innerhalb des Berichtszeitraums verpflichtend anzuwenden sind:

IAS 1: Darstellung des Abschlusses

Darstellung von Posten des sonstigen Ergebnisses (überarbeitet Juni 2011; anzuwenden für Berichtsperioden mit Beginn ab 1. Juli 2012).

IAS 12: Ertragsteuern – Latente Steuern

Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte (veröffentlicht Dezember 2010; anzuwenden für Berichtsperioden mit Beginn ab 1. Januar 20131).

IAS 19: Leistungen an Arbeitnehmer

Leistungen an Arbeitnehmer (überarbeitet Juni 2011; anzuwenden für Berichtsperioden mit Beginn ab 1. Januar 2013).

IFRS 1: Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards

Government Loans (veröffentlicht März 2012; anzuwenden für Berichtsperioden mit Beginn ab 1. Januar 2013).

IFRS 1: Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards

Ausgeprägte Hochinflation und Beseitigung der festen Zeitpunkte für erstmalige Anwender (veröffentlicht Dezember 2010; anzuwenden für Berichtsperioden mit Beginn ab 1. Januar 20132).

IFRS 7: Finanzinstrumente: Angaben

Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten (veröffentlicht Dezember 2011; anzuwenden für Berichtsperioden mit Beginn ab 1. Januar 2013).

IFRS 13: Bemessung des beizulegenden Zeitwerts

Bemessung des beizulegenden Zeitwerts (veröffentlicht Mai 2011; anzuwenden für Berichtsperioden mit Beginn ab 1. Januar 2013).

Improvements to IFRS 2009–2011

Improvements to IFRS 2009–2011 (veröffentlicht Mai 2012; anzuwenden für Berichtsperioden mit Beginn 1. Januar 2013).

1) Im Dezember 2012 hat die Europäische Kommission den Zeitpunkt des Inkrafttretens vom 1. Januar 2012 auf den 1. Januar 2013 verschoben.

2) Im Dezember 2012 hat die Europäische Kommission den Zeitpunkt des Inkrafttretens vom 1. Juli 2011 auf den 1. Januar 2013 verschoben.

IFRIC 20: Abraumkosten in der Produktionsphase eines Tagebaubergwerks Abraumkosten in der Produktionsphase eines Tagebaubergwerks (veröffentlicht Oktober 2011; anzuwenden für Berichtsperioden mit Beginn ab 1. Januar 2013).

Zu den Erläuterungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2012.

3. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die in- und ausländischen Gesellschaften, bei denen die Altira AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte (Tochterunternehmen) verfügt oder aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verfügungsmacht aus der Tätigkeit der betreffenden Gesellschaften mehrheitlich den wirtschaftlichen Nutzen ziehen kann bzw. die Risiken tragen muss. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht. Sie endet, wenn die Möglichkeit der Beherrschung nicht mehr besteht.

Den Jahresabschlüssen der in den Altira AG Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Abschlussstichtag für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 30. Juni.

Beteiligung und Sitz Anteil am
Kapital
Angewandte
Konsolidierungsmethode
Altira Growth Capital GmbH, Frankfurt am Main 100,0 Vollkonsolidierung
Altira Heliad Management GmbH, Frankfurt am Main 100,0 Vollkonsolidierung
Altira Renewables Management GmbH, Frankfurt am Main 100,0 Vollkonsolidierung
Patriarch MultiManager GmbH, Frankfurt am Main 100,0 Vollkonsolidierung
VCH Investment Group AG, Frankfurt am Main 100,0 Vollkonsolidierung
VCH Vermögensverwaltungs AG, Köln 74,5 Vollkonsolidierung
Altira Beteiligungs Management GmbH, Frankfurt am Main 75,0 -
Bettlefield Aktiengesellschaft, Hamburg 37,0 -
DMB Deutsche Mittelstandsbeteiligungs GmbH, Frankfurt am
Main
100,0 -
GAIA Mineral Resources Limited, Republic of Mauritius 55,0 -
GAIA Mineral Resources Zambia Limited, Republic of Zambia 55,0 -
Greenland Management GmbH, Frankfurt am Main 100,0 -
Greenland Real Investments GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am
Main
100,0 -
Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main 26,7 IAS 39
Seyes GmbH, Bayreuth 20,0 -

Beteiligungen, an denen der Altira Konzern 20 % oder mehr der Stimmrechte hält zum 30. Juni 2013

Die Altira Beteiligungs Management GmbH, die Deutsche Mittelstandsbeteiligungs GmbH, die GAIA Resources Limited, die GAIA Resources Zambia Limited, die Greenland Real Investments GmbH & Co. KGaA und die Greenland Management GmbH werden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung nicht bzw. nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen.

Mit Wirkung zum 05. März 2013 wurden sämtliche Anteile an der Altira Renewables Komplementär GmbH veräußert. Die Veräußerung erfolgte ergebnisneutral und ohne Abflüsse von Zahlungsmitteln.

4. Assoziierte Unternehmen

Venture Capital-Unternehmen haben nach IAS 28.1 ein Wahlrecht, ob sie Anteile an assoziierten Unternehmen entweder nach der Equity-Methode oder gemäß IAS 39 bilanzieren. Nur wenn der erstmalige Ansatz erfolgswirksam mit dem Fair Value erfolgte, kann das Wahlrecht ausgeübt werden.

Wesentliche assoziierte Unternehmen, auf die die Altira AG einen maßgeblichen Einfluss ausübt, werden nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Assoziierte Unternehmen von untergeordneter Bedeutung für den Konzernabschluss werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Die Altira AG bewertet derzeit keine Beteiligungen nach der Equity-Methode.

Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung erfolgt der Ansatz der Beteiligungen an der Seyes GmbH, Bayreuth und der Bettlefield AG, Hamburg zu fortgeführten Anschaffungskosten.

Ihre Beteiligung von 40 % am Grundkapital der Clearsight Investments AG, Zürich, hat die Altira AG mit Wirkung zum 08. Januar 2013 veräußert. Aus dem Abgang resultiert ein Gewinn in Höhe von TEUR 1.969.

5. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung des vorliegenden Abschlusses angewendet worden sind, werden im Folgenden dargestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, wurden die beschriebenen Methoden stetig auf die dargestellten Berichtsperioden angewandt.

5.1 Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- oder Firmenwert

Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Die Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs bemessen sich als Summe der übertragenen Gegenleistung, bewertet mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt, und der Anteile ohne beherrschenden Einfluss. Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss werden zum entsprechenden Anteil des identifizierbaren Nettovermögens des erworbenen Unternehmens bewertet. Anfallende Transaktionskosten werden als Aufwand erfasst.

Bei sukzessiven Unternehmenszusammenschlüssen wird der vom Erwerber zuvor an dem erworbenen Unternehmen gehaltene Eigenkapitalanteil zum beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt neu bestimmt und der daraus resultierende Ertrag oder Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Ergibt sich im Zuge der Kapitalkonsolidierung ein Überschuss (d.h. die Anschaffungskosten der Beteiligung des Mutterunternehmens sind höher als das anteilige, neubewertete Eigenkapital des Tochterunternehmens), so wird dieser Überschuss gem. IFRS 3.41 als Geschäftsoder Firmenwert angesetzt. Gem. IFRS 3.55 ist dieser Geschäfts- oder Firmenwert nicht planmäßig abzuschreiben, sondern es ist zur Ermittlung des Wertminderungsbedarfs einmal jährlich ein Impairment-Test nach IAS 36 durchzuführen. Die ggf. zu berücksichtigende Wertminderung wird durch Ermittlung des erzielbaren Betrags der dem betreffenden Geschäftsoder Firmenwert zugeordneten zahlungsmittelgenerierenden Einheit bestimmt. Sofern der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert dieser Einheit unterschreitet, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Sollten Ereignisse oder Umstände auf eine mögliche Wertminderung hinweisen, wird der Impairment-Test häufiger durchgeführt.

Bei Unternehmenszusammenschlüssen vor dem 1. Januar 2010 wurden die direkt dem Erwerb zuordenbaren Transaktionskosten als Teil der Anschaffungskosten behandelt.

5.2 Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden ist und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die jeweilige Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Gegebenenfalls eintretende Wertminderungen werden erfasst. Der Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Der Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich bei Unternehmenszusammenschlüssen unter Anwendung der Vorschriften von IFRS 3 als Überschuss der Anschaffungskosten der Beteiligung über den erworbenen Anteil am Eigenkapital des erworbenen Unternehmens. Die Werthaltigkeit eines Geschäfts- oder Firmenwerts wird mindestens jährlich auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit getestet und bei vorliegender Wertminderung außerplanmäßig auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben.

5.3 Sachanlagen

Vermögenswerte des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen erfasst. Gewinne oder Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den Sachaufwendungen berücksichtigt.

Den planmäßigen linearen Abschreibungen werden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt.

5.4 Wertminderungen von nicht finanziellen Vermögenswerten

Vermögenswerte, die eine unbestimmte Nutzungsdauer haben, werden nicht planmäßig abgeschrieben. Sie werden jährlich auf Wertminderungsbedarf hin geprüft bzw. zusätzlich, wenn entsprechende Indikatoren vorliegen. Vermögenswerte, die einer planmäßigen Abschreibung unterliegen, werden auf Wertminderungsbedarf geprüft, wenn entsprechende Ereignisse bzw. Änderungen der Umstände eintreten, wonach der Buchwert gegebenenfalls nicht mehr erzielbar ist. Ein Wertminderungsbedarf wird in Höhe des den erzielbaren Betrag übersteigenden Buchwertes erfasst. Der erzielbare Betrag ist der höhere Betrag aus dem beizulegenden Zeitwert des Vermögenswertes abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Für den Werthaltigkeitstest werden Vermögenswerte auf der niedrigsten Ebene zusammengefasst, für die die Cashflows separat identifiziert werden können (zahlungsmittelgenerierende Einheit).

Bei gegebenenfalls anschließender Umkehrung einer Wertminderung wird der Buchwert des Vermögenswertes (der zahlungsmittelgenerierenden Einheit) auf den neu geschätzten erzielbaren Betrag erhöht. Die Erhöhung des Buchwertes ist dabei auf den fortgeführten Wert beschränkt, der sich ergeben würde, wenn für den Vermögenswert (der zahlungsmittelgenerierenden Einheit) in Vorjahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Eine Umkehrung des Wertminderungsaufwands wird sofort erfolgswirksam erfasst. Eine Umkehr des Wertminderungsaufwandes erfolgt nicht auf angesetzte Geschäfts- oder Firmenwerte.

5.5 Finanzanlagen

Unter den Finanzanlagen werden die dem langfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere, die Anteile an assoziierten Unternehmen, die Anteile an den nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen sowie Ausleihungen des langfristigen Vermögens ausgewiesen.

Die Beteiligungen und die dem langfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere werden in den Bewertungskategorien "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" und "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" geführt.

Ausleihungen, für die keine feste Fälligkeit vereinbart ist, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die der Bewertung zugrunde liegenden Zeitwerte ergeben sich aus den am Stichtag notierten Börsenkursen oder zeitnah zum Stichtag erfolgten Transaktionen. Wenn für nicht börsennotierte Beteiligungen im Einzelfall ein Fair Value nicht verlässlich bestimmt werden kann, werden diese hilfsweise zu ihren Anschaffungskosten bilanziert, soweit nicht der niedrigere beizulegende Wertansatz zum Tragen kommt (IAS 39.46c). Die Anschaffungskosten werden mit dem Preis zum Erfüllungstag ermittelt.

Bei Veräußerung oder bei Feststellung einer nachhaltigen Wertminderung wird der entsprechende Gewinn aus der Veräußerung bzw. Aufwand aus der Wertberichtigung in das Jahresergebnis einbezogen.

Die Bestände der Bewertungskategorie "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" zugehörenden Wertpapiere werden im Rahmen der Anlagestrategie der Altira auf Basis der Fair Value-Entwicklung der einzelnen Wertpapiere gesteuert.

Die Wertänderungen der als "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" klassifizierten finanziellen Vermögenswerte werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen.

Wertänderungen aus der Bewertung zum Zeitwert von Finanzinstrumenten der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" werden erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst. Liegt ein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung vor (IAS 39.59), wird der direkt im Eigenkapital angesetzte kumulierte Verlust vom Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert (IAS 39.67).

5.6 Latente Steuern

Latente Steuern werden nach dem bilanzorientierten Konzept bilanziert, wonach sie auf alle Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen dem Wert in der IFRS-Bilanz und dem steuerlichen Wert gebildet werden.

Grundlage für die Berechnungen der latenten Steuern sind die aktuellen Steuersätze, die für den Zeitraum gelten, in dem sich zeitliche Unterschiede voraussichtlich ausgleichen. Es wurde ein einheitlicher Konzernsteuersatz von 31,9% zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 15% und dem darauf anfallenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % wurde ein Gewerbesteuersatz von 16,075% berücksichtigt.

Saldierungen von latenten Steueransprüchen mit latenten Steuerschulden wurden entsprechend der Regelungen des IAS 12 vorgenommen.

Änderungen von latenten Steuern werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst, soweit die ihnen zugrunde liegenden Sachverhalte auch erfolgswirksam behandelt und nicht erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet werden.

Aktive latente Steuern auf steuerentlastende temporäre Differenzen, auf noch nicht genutzte steuerliche Verluste sowie auf noch nicht genutzte Steuergutschriften werden nur in dem Umfang bilanziert, im dem es wahrscheinlich ist, dass in absehbarer Zukunft steuerliche Ergebnisse des gleichen Steuersubjekts und in Bezug auf die gleiche Steuerbehörde anfallen.

5.7 Wertpapiere

Die Wertpapiere werden nach IAS 39 den Bewertungskategorien "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" und "zu Handelszwecken gehalten" zugeordnet.

Die Wertänderungen der "zu Handelszwecken gehaltenen" Wertpapiere werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen.

Vermögensgewinne und -verluste aus der Bewertung von Wertpapieren der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" zum Fair Value werden erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst. Liegt ein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung vor (IAS 39.59), wird der direkt im Eigenkapital angesetzte kumulierte Verlust vom Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert (IAS 39.67).

5.8 Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden mit dem Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Wertminderungen bewertet (Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten).

5.9 Liquide Mittel

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten.

5.10 Rückstellungen

Rückstellungen werden gemäß IAS 37 passiviert, wenn gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus einem Ereignis der Vergangenheit bestehen, die mit einem wahrscheinlichen Ressourcenabfluss verbunden sind und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst, wenn der bei der Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist.

Da der Effekt als nicht wesentlich anzusehen ist, wird auf die Ermittlung eines unternehmensspezifischen Abzinsungsfaktors verzichtet und stattdessen der für die Rechnungslegung nach deutschem Handelsrecht (HGB) zu verwendende Zinssatz der Bundesbank herangezogen.

5.11 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

5.12 Erträge und Aufwendungen

Umsätze und Erträge werden erfasst, wenn ein Vertrag wirksam zustande gekommen ist, ein Preis vereinbart und bestimmbar ist und von dessen Bezahlung ausgegangen werden kann. Chancen und Risiken müssen auf den Käufer übergangen sein und die Verfügungsmacht des Verkäufers muss erloschen sein.

Die Umsatzerlöse werden abzüglich Erlösschmälerungen wie Boni, Skonti und Rabatte ausgewiesen. Erträge aus laufenden Dienstleistungen werden mit Erbringung der Leistung realisiert, zeitabhängige Vergütungen werden zeitanteilig vereinnahmt.

Unter den Erträgen aus Beteiligungen werden die laufenden Erträge aus Dividendeneinnahmen, und unter den Erträgen aus Equity-Bewertung das Ergebnis aus der Bewertung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nach IAS 28 ausgewiesen.

Unter dem Finanzergebnis werden die Aufwendungen und Erträge aus der Bewertung und der Veräußerung von Finanzinstrumenten ausgewiesen.

5.13 Steuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten laufende und latente Steuern.

5.14 Währungsumrechnung

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. In den Einzelabschlüssen werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit den zum Bilanzstichtag geltenden Schlusskursen bewertet. In den Einzelabschlüssen der Tochtergesellschaften erfolgt die Umrechnung der Aufwendungen und Erträge zu Durchschnittskursen. Währungsdifferenzen aus der Umrechnung werden erfolgswirksam erfasst.

Die Umrechnung von Abschlüssen, für welche die funktionale Währung nicht der Euro ist, erfolgte für die Bilanzposten mit den Schlusskursen zum Bilanzstichtag und für die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung grundsätzlich mit Jahresdurchschnittskursen. Abweichend davon wird das Eigenkapital mit historischen Kursen umgerechnet. Wertänderungen des Vorjahres-Reinvermögens aufgrund veränderter historischer Kurse werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Fremdwährungsgeschäfte werden mit dem Kurs, der am Tag des Geschäftsvorfalls gültig war, in Euro umgerechnet.

5.15 Leasing

Die Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, wird auf Basis des wirtschaftlichen Gehalts der Vereinbarung zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung getroffen und erfordert eine Einschätzung, ob die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarung von der Nutzung eines bestimmten Vermögenswerts oder bestimmter Vermögenswerte abhängig ist und ob die Vereinbarung ein Recht auf die Nutzung des Vermögenswerts einräumt.

Nach IAS 17 wird ein Leasinggeschäft als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn es nicht im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum verbunden sind, auf den Leasingnehmer überträgt. In diesem Fall erfolgt keine Aktivierung des Leasinggegenstandes im Altira-Konzern.

Demgegenüber gelten als Finanzierungsleasing solche Vertragsverhältnisse, die im Wesentlichen alle Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer übertragen.

Leasingzahlungen für Operating-Leasingverhältnisse werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

5.16 Eventualschulden und finanzielle Verpflichtungen

Eventualschulden sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder bereits bestehende Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist oder deren Höhe nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualschulden werden in der Bilanz nicht erfasst. Die im Anhang angegebenen Verpflichtungsvolumina der Eventualschulden entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

5.17 Wesentliche Annahmen und Schätzungen

Der Konzernabschluss enthält Werte, die zulässigerweise unter Verwendung von Schätzungen und Annahmen ermittelt worden sind. Die verwendeten Schätzungen und Annahmen basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und – nach heutigem Ermessen – wahrscheinlichen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse. Die im Konzernabschluss berücksichtigten Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Ermittlung des erzielbaren Betrages im Rahmen von Werthaltigkeitstests sowie auf Ansatz und Bewertung von latenten Steuern und Rückstellungen.

Wesentliche Anpassungen der ausgewiesenen Vermögenswerte und Rückstellungen könnten im folgenden Geschäftsjahr bei folgenden Posten durch eine Neubewertung erforderlich werden:

in TEUR 30.06.2013 31.12.2012
Geschäfts- und Firmenwert 229 229
Finanzanlagen 8.432 11.057
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens 1.513 5.236
Sonstige Rückstellungen 2.808 2.212

6. Erläuterungen zur Konzern-Gewinnund Verlustrechnung

6.1 Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse betreffen ausschließlich durch Konzerngesellschaften erbrachte Dienstleistungen. Weitere bedeutsame Kategorien von Umsatzerlösen liegen nicht vor.

6.2 Aufwendungen und Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen setzen sich zusammen aus den Aufwendungen und Erträgen aus Beteiligungen, insbesondere aus erhaltenen Dividenden.

Die im Vorjahr ausgewiesenen Erträge aus der Equity-Bewertung setzten sich zusammen aus den Aufwendungen und Erträgen der assoziierten Unternehmen. Durch den Verkauf der Anteile an der Clearsight Investments AG bewertet die Altira Aktiengesellschaft keine Beteiligungen mehr "at-equity". Im Berichtszeitraum wurden daher keine Aufwendungen und Erträge aus der Equity-Bewertung erfasst.

6.3 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Erträge aus der Entkonsolidierung 2.169 83
Auflösung von Rückstellungen 663 489
Währungsgewinne 2 0
Erträge aus der Weiterbelastung von Aufwendungen 119 69
Erträge aus der Untervermietung 101 58
Übrige sonstige betriebliche Erträge 150 991
3.204 1.690

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen.

6.4 Direkte Kosten des Umsatzes (Aufwendungen für bezogene Leistungen)

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen Aufwendungen für Anlageberatungsvergütungen und Vertriebsprovisionen.

6.5 Personalaufwendungen

Der Personalaufwand beinhaltet die Vergütungen der Vorstände und Geschäftsführer der Konzernunternehmen sowie der beschäftigten Mitarbeiter.

Die Arbeitnehmer des Konzerns sind im Rahmen der gesetzlichen Altersvorsorge versichert, wobei die laufenden Beitragszahlungen im Zeitpunkt der Zahlung aufwandswirksam erfasst werden. Darüber hinaus bestehen keine Zusagen zur Altersvorsorge.

in TEUR 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Löhne und Gehälter -1.860 -3.553
Soziale Abgaben -184 -339
Sonstiger Personalaufwand -368 -263
-2.411 -4.155

6.6 Sachaufwendungen

Die Sachaufwendungen setzen sich aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und den Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen zusammen. Die wesentlichen Positionen stellen sich folgendermaßen dar:

in TEUR 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Bildung von Rückstellungen -2.011 -140
Verluste aus der Erstkonsolidierung -947 0
Raumkosten -496 -439
Beratungs- und Prüfungskosten -448 -425
Kosten für Marketing und Finanzmarktinformationen -246 -469
Kosten für Kommunikation und IT -146 -211
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen -110 -162
Reise- und Bewirtungskosten -106 -940
Bank- und Versicherungsgebühren -70 -50
KfZ-Kosten -67 -82
Bürokosten -20 -30
Forderungsausfälle -17 0
Übrige sonstige Aufwendungen -387 -291
-5.071 -3.239

Die übrigen sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen periodenfremde Aufwendungen und Aufwendungen aus der Weiterbelastung von Rechnungen.

Die Aufwendungen für die Differenzen aus der Umrechnung von Währung betragen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1).

6.7 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich zusammen aus:

in TEUR 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen 6.283 2.414
Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen -6.566 -2.606
Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapieren 118 -3.169
Zinsen und ähnliche Erträge 190 113
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -13 -22
13 -3.269

Die Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen betreffen folgende Posten:

in TEUR 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Beteiligungen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertet"
2.826 1.499
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung
verfügbare finanzielle Vermögenswerte"
295 915
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "zu Handelszwecken
gehalten"
3.162 0
6.283 2.414

Der Buchwertabgang von Finanzanlagen und Wertpapieren betrifft folgende Bewertungskategorien:

in TEUR 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Beteiligungen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertet"
-2.897 -1.499
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung
verfügbare finanzielle Vermögenswerte"
-211 -1.107
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "zu Handelszwecken
gehalten"
-3.458 0
-6.566 -2.606

Die Zinsen und ähnlichen Erträge sowie Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Verzinsung von Darlehen, Bankguthaben und Kontokorrentverbindlichkeiten.

6.8 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen laufende und latente Steuern. Die laufenden Ertragsteuern entsprechen der erwarteten Steuerschuld, die aus dem zu versteuernden Einkommen aus der laufenden Periode resultiert.

in TEUR 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Tatsächlicher Steueraufwand der Periode -77 -187
Anpassungen für Ertragssteuern früherer Perioden 47 4
Latente Steuern -8 -40
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -38 -223
in TEUR 1. Halbjahr 1. Halbjahr
2013 2012
Konzernergebnis vor Steuern -2.365 -3.722
Theoretischer Steuersatz in Prozent 31,93% 31,93%
Theoretischer Steuerertrag 755 1.188
Veränderung des theoretischen Steuerertrags
Minderung durch steuerfreie Erträge -746 -1.570
Erhöhung auf Grund nicht abzugsfähiger Aufwendungen -47 158
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -38 -223
Steuerquote in Prozent -1,6% -6,0%

Die Überleitung von der theoretisch zu erwartenden Steuerbelastung einer Kapitalgesellschaft zum tatsächlich im Konzernabschluss erfassten Betrag stellt sich folgendermaßen dar:

Der theoretische Steuersatz für Kapitalgesellschaften setzt sich aus der Körperschaftsteuer, dem Solidaritätszuschlag und der Gewerbesteuer zusammen. Bei dem in Frankfurt am Main angewandten gewerbesteuerlichen Hebesatz von 460 Prozent ergibt sich eine steuerliche Belastung von 31,93 %. Dieser Prozentsatz liegt der Ermittlung der latenten Steuern zugrunde.

Die Ausschüttung von Dividenden unterliegt dem in Deutschland maßgeblichen System des Kapitalertragsteuerabzugs.

Aufgrund fehlender verlässlicher Nutzbarkeit im Planungszeitraum von drei Jahren sind die steuerlichen Verlustvorträge nicht nutzbar. Die Höhe der steuerlichen Verlustvorträge sind hinsichtlich der noch ausstehenden Bescheide der Finanzbehörden für die Jahre 2011 und 2012 vorläufig und beziehen sich auf die körperschaftssteuerliche Gewinnermittlung.

6.9 Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie bezogen auf das auf die Aktionäre entfallende Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen ergibt sich wie folgt:

in TEUR 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen -2.403 -3.945
abzgl. nicht beherrschende Anteile aus fortzuführenden
Geschäftsbereichen
-1 202
ergibt das auf die Aktionäre entfallende Ergebnis aus
fortzuführenden Geschäftsbereichen
-2.404 -3.743
Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien 4.538.670 4.538.670
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) -0,53 -0,82

Für das erste Geschäftshalbjahr 2013 ist keine Dividendenzahlung geplant.

7. Erläuterungen zur Konzernbilanz

7.1 Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Die Zusammensetzung der Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen ist im Anlagespiegel dargestellt, der eine Anlage zum Konzernanhang darstellt.

Die immateriellen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen erworbene Software-Lizenzen.

Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen liegt zwischen 3 und 20 Jahren.

Aufwendungen für Forschung- und Entwicklung fielen nicht an und wurden daher weder im Aufwand erfasst noch aktiviert.

Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte wurden nicht aktiviert.

7.2 Geschäfts- oder Firmenwert

Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus den Erstkonsolidierungen im Zeitpunkt des jeweiligen Unternehmenszusammenschlusses. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß IFRS 3 einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen. Als zahlungsmittelgenerierende Einheit (IAS 36), welcher der Geschäfts- oder Firmenwert zugewiesen wird, wurden die jeweiligen Gesellschaften festgelegt. Der erzielbare Betrag wurde als Nettoveräußerungserlös abzüglich Kosten der Veräußerung auf Basis eines Discounted Cash Flow (DCF) Verfahrens ermittelt. Die verwendeten Kapitalkosten in Höhe von 6,70% (Vorjahr: 7,08%) wurden aus verfügbaren Branchendaten ermittelt.

Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert wurden in der aktuellen Periode nicht vorgenommen.

Für die Buchwertentwicklung des Geschäfts- oder Firmenwerts verweisen wir auf den Anlagespiegel, der eine Anlage zum Anhang darstellt.

in TEUR 30.06.2013 31.12.2012
Patriarch Multi-Manager GmbH 228 228
VCH Vermögensverwaltung AG 1 1
229 229

7.3 Finanzanlagen

Die Finanzanlagen betreffen folgende Posten:

in TEUR 30.06.2013 31.12.2012
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 306
Anteile an verbundenen Unternehmen (nicht konsolidiert) 95 120
Beteiligungen 110 2.641
Wertpapiere des langfristigen Vermögens 7.516 7.386
Ausleihungen 539 604
8.432 11.057

Die Wertpapiere des langfristigen Vermögens betreffen folgende Bestände:

in TEUR 30.06.2013 31.12.2012
Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertet"
2.985 3.179
Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte" 4.530 4.207
7.516 7.386

7.4 Aktive und passive latente Steuern

Aktive latente Steuern waren nicht zu berücksichtigen. Die passiven latenten Steuern wurden im Wesentlichen auf die Abzinsung von langfristigen Schulden gebildet. Es wurde ein Steuersatz von 31,93 % angesetzt.

7.5 Wertpapiere

Die Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens werden den Kategorien "zu Handelszwecken gehalten" und "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" zugeordnet:

in TEUR 30.06.2013 31.12.2012
Wertpapiere der Kategorie "zu Handelszwecken gehalten" 600 4.133
Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte" 913 1.103
1.513 5.236

7.6 Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögenswerte haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und werden jeweils zum Nominalbetrag angesetzt.

Die sonstigen Vermögenswerte und Forderungen aus Ertragssteuern betreffen folgende Posten:

in TEUR 30.06.2013 31.12.2012
Forderungen aus Ausleihungen 3.118 2.585
Kaufpreisforderungen 2.469 643
Forderungen aus Vorsteuer 636 337
Forderungen aus Ertragssteuern 271 287
Übrige 1.246 297
7.740 4.149

7.7 Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen vollständig dem Finanzmittelfonds und bestehen im Wesentlichen aus Kontokorrent- und Tagesgeldkonten sowie aus Festgeldanlagen.

7.8 Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 4.538.670 und ist eingeteilt in 4.538.670 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00.

Die Gesellschaft verfügt aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 2. Juli 2009 über ein genehmigtes Kapital in Höhe von TEUR 2.269 (Genehmigtes Kapital 2009/I). Der Vorstand ist gemäß § 5 Abs. 2 der Satzung ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 30. Juni 2014 durch Ausgabe neuer Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu TEUR 2.269 zu erhöhen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden.

Die Gesellschaft verfügt außerdem über ein bedingtes Kapital in Höhe von TEUR 2.119 (Bedingtes Kapital 2007/I), das der Gewährung von Bezugs- und/oder Wandlungsrechten an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen dient. Von der Ermächtigung gemäß § 5 Abs. 3 der Satzung zur Begebung von Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die am 31. Juli 2012 ausgelaufen ist, hat die Gesellschaft keinen Gebrauch gemacht. Es bestehen daher keine Options- oder Wandlungsrechte, die zum Bezug von Aktien aus dem bedingten Kapital berechtigen.

Zudem hat die Hauptversammlung vom 10. August 2010 beschlossen, die Gesellschaft zum Erwerb eigener Aktien zu ermächtigen. Die Gesellschaft wurde ermächtigt, vom Tag der Beschlussfassung an für fünf Jahre bis zu insgesamt 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben.

Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten

Die Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten beinhaltet die erfolgsneutral berücksichtigten Wertänderungen der der Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" zugeordneten finanziellen Vermögenswerte sowie alle in Zusammenhang mit der Bewertung dieser Vermögenswerte vorgenommenen Anpassungen von latenten Steuern und Rückstellungen.

Im Berichtszeitraum wurden Wertanpassungen auf Finanzinstrumente in folgender Höhe im Eigenkapital erfasst:

in TEUR 1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
Bewertung und Abgänge von Wertpapieren 345 -3.248
Veränderungen aufgrund erfolgswirksamer Berücksichtigung dauerhafter
Wertminderungen
0 3.090
345 -158

Nicht beherrschende Anteile

Die nicht beherrschenden Anteile betreffen die nicht den Aktionären der Altira zuzuordnenden Anteile am Eigenkapital des folgenden vollkonsolidierten Konzernunternehmens:

in % Anteil Minderheiten
am Kapital
Tochterunternehmen
VCH Vermögensverwaltung AG 25,5

7.9 Rückstellungen

Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 371) betreffen die unter den sonstigen ausgewiesenen Rückstellungen für die Mitgliedsbeiträge EDW und für Archivierung und haben Laufzeiten von über einem Jahr. Die Fälligkeit ist unbestimmt und wird zu jährlich gleichen Teilen erwartet. Diese Rückstellungen wurden in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 45) abgezinst. Die Bildung und ratierliche Auflösung der Abzinsung wird über das Finanzergebnis erfasst und in der nachfolgenden Tabelle unter den Zuführungen ausgewiesen. Aus der Fortschreibung der verwendeten Zinssätze ist kein wesentlicher Effekt entstanden.

Die Steuerrückstellungen betreffen die erwarteten Zahlungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschläge und Gewerbesteuer.

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 31.12.2012 Zufüh
rung
Ver
brauch
Auflö
sung
30.06.2013 Wahrschein
lichkeit der
Inanspruch
nahme
Tantiemen 511 53 -452 -59 53 hoch
AR-Rückstellungen 71 41 -45 -13 54 hoch
Provisionsrückstel
lungen
131 0 0 -42 90 hoch
Personalrückstel
lungen
141 1.378 -13 -6 1.500 mittel
Jahresabschluss
und Prüfung
161 54 -23 -2 190 hoch
Steuern 68 35 -20 0 83 hoch
Sonstige 1.197 450 -184 -542 922 mittel
2.280 2.011 -737 -663 2.891

Die Personalrückstellungen betreffen Rückstellungen für Mitarbeiterboni, Lohnfortzahlungen, Urlaubsansprüche, Beiträge zur Berufsgenossenschaft und Schwerbeschädigtenabgaben.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Patronatserklärungen, Archivierung, Mitgliedsbeiträge zum EDW und Leerstands- und Mietnebenkosten.

7.10 Verbindlichkeiten

Die langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 1.000) bestehen aus einer mit 7% p.a. verzinslichen Anleihe (WKN A1PGS1) welche die Altira AG im August 2012 begeben hat. Die Rückzahlung der Anleihe ist am 1. August 2015 fällig. Der Ausweis erfolgt zum Nominalbetrag, der Zinsaufwand wird über das Finanzergebnis erfasst. Die Zinsen werden jährlich zum gleichen Zeitpunkt an die Anleihezeichner ausgezahlt. Die zum Stichtag anteilig zu erfassende Verbindlichkeit für diese Zinszahlungen in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 0) wird unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr und werden jeweils zum Nominalbetrag bzw. in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Vertriebsprovisionen und Subberaterverträgen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen folgende Posten:

in TEUR 30.06.2013 31.12.2012
Vorauszahlungen 663 0
Umsatzsteuer 195 4
Lohn- und Kirchensteuer 82 137
übrige Verbindlichkeiten 2 29
942 170

8. SONSTIGE ANGABEN

8.1 Angaben zur Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung werden gemäß IAS 7 Zahlungsströme erfasst, um Informationen über die Bewegung der Zahlungsmittel des Unternehmens darzustellen. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Tätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Es wird die indirekte Darstellungsform angewendet.

Der Finanzmittelfonds (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) besteht aus Bankguthaben.

8.2 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag hat die Altira AG folgende Patronatserklärungen abgegeben:

  • in Höhe von bis zu EUR 30.000,00 zugunsten der Greenland Management GmbH,
  • in Höhe von bis zu EUR 200.000,00 zugunsten der DMB Deutsche Mittelstandsbeteiligungs GmbH,
  • in Höhe von bis zu EUR 200.000,00 zugunsten der Greenland Real Investments GmbH & Co. KGaA

Die aus den Patronatserklärungen zu erwartende Verpflichtung ist im Konzernabschluss unter den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt. Über diese Rückstellungen hinausgehende Inanspruchnahmen erwarten wir zurzeit nicht.

Aufgrund der Veräußerung der Anteile am Clearsight Turnaround Fund I, L.P. bestehen die im Vorjahr gegenüber der Clearsight Investments AG ausgewiesenen Einzahlungsverpflichtungen nicht mehr. Weitere Eventualverbindlichkeiten oder sonstige aus der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Aus einem auf die Dauer von fünf Jahren und sechs Monaten fest abgeschlossenen Mietvertrag resultieren Mietverpflichtungen über TEUR 2.352. Der Mietvertrag endet im April 2017 und kann durch die Altira um weitere fünf Jahre verlängert werden. Als Mietsicherheit wurde eine Bankbürgschaft über TEUR 205 geleistet.

Die künftigen Mindestleasingzahlungsverpflichtungen aus diesem Operating-Lease-Vertrag ergeben sich wie folgt:

in TEUR Immobilien
1. Halbjahr
2013
1. Halbjahr
2012
bis zu einem Jahr 627 618
länger als ein Jahr und bis zu fünf Jahren 1.724 2.317
über fünf Jahre - -
Summe Mindestleasingzahlungen 2.352 2.935

Die tatsächlichen Zahlungsverpflichtungen werden durch den Abschluss von Untermietverträgen reduziert. Da diese jeweils kurzfristig kündbar sind, wurden die Beträge in der Berechnung der Mindestleasingverpflichtungen nicht berücksichtigt.

8.3 Nahestehende Unternehmen und Personen

Die Altira übt über ihre Beteiligung einen maßgeblichen Einfluss auf die Seyes GmbH, Bayreuth, aus, deren IT-Dienstleistungen sie in Anspruch nimmt.

Die vom Altira-Konzern verwalteten, in der Rechtsform der GmbH & Co. KGaA organisierten, Gesellschaften werden als sonstige nahestehende Unternehmen klassifiziert.

Wesentliche, über die Berichterstattung zum 31.12.2012 hinausgehende Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben nicht stattgefunden.

8.4 Anteilsbesitz

Alle Beteiligungen, an denen die Altira 20 Prozent oder mehr der Stimmrechte hält, sind unter dem Punkt Konsolidierungskreis im Konzernanhang aufgeführt.

8.5 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit Wirkung zum 02.07.2013 hat die Altira alle Anteile an der VCH Vermögensverwaltung AG, Köln veräußert.

Die Hauptversammlung vom 30. August 2013 hat den Vorstand zur Kündigung der Einbeziehung der Aktien der Gesellschaft in den Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse ermächtigt.

Weitere wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des ersten Geschäftshalbjahres liegen nicht vor.

8.6 Angaben zum Kapitalmanagement

Ziel des Kapitalmanagements ist die langfristige Steigerung des Unternehmenswertes durch das Erreichen einer angemessenen Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Die angestrebte Eigenkapitalverzinsung soll möglichst ohne langfristig zur Verfügung gestelltes Fremdkapital erreicht werden.

Steuerungsgröße des Kapitalmanagements ist das Eigenkapital nach IFRS.

Investitionen werden dabei nur getätigt, wenn sichergestellt werden kann, dass die Altira jederzeit in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dazu werden der Bestand an flüssigen Mitteln und die geplanten Mittelzu- und -abflüsse täglich durch das Management der Gesellschaft überwacht.

Da die Gesellschaft keine wesentlichen Fremdfinanzierungen in Anspruch nimmt, sind weitere Steuerungsmaßnahmen hinsichtlich des Kapitalmanagements nicht notwendig.

8.7 Angaben zum Risikomanagement

Das Risikomanagement der Altira identifiziert, analysiert und vermeidet bzw. begrenzt die wesentlichen Risiken, die aus der Geschäftstätigkeit des Konzerns resultieren. Darüber hinaus fördert das Risikomanagement das Erkennen und das Wahrnehmen von Chancen und trägt somit auch zu einer Weiterentwicklung des Konzerns und zu einem höheren Unternehmenserfolg bei.

Zur Systematisierung wurden drei Gruppen von Risikofeldern gebildet:

1. Strategische Risiken

  • Entwicklung des Kapitalmarktumfelds als wesentliche Geschäftsgrundlage für eine im Asset Management tätige Unternehmensgruppe
  • Marktumfeld und Positionierung der Mitbewerber
  • Human Resources

2. Finanzielle Risiken

  • Preisänderungsrisiken
  • Liquiditätsrisiko
  • Rechtliche Risiken
  • Risiken aus Änderungen des Steuerrechts

3. Operative Risiken

  • Finanzbuchhaltung und Controlling
  • Zahlungsflüsse
  • IT-Sicherheit

Maßnahmen im Rahmen des Risikomanagements

Die Geschäftstätigkeit der Altira konzentriert sich fast ausschließlich auf den Euro-Währungsraum. Daher ist das Währungsrisiko auf einzelne Investitionen beschränkt. So hält die Altira AG weiterhin Anteile an der ADC African Development Corporation AG (ADC), Frankfurt am Main. Die ADC investiert vornehmlich in Finanzdienstleistungsunternehmen in Afrika und arbeitet dort mit lokalen Währungen und mit US-Dollar.

Zur Absicherung gegen operative und rechtliche Risiken wird ein Internes Kontrollsystem (IKS) angewandt.

Aufgrund der Finanzierungsstruktur ist für die Altira das direkte Risiko von Zinsänderungen nicht wesentlich.

Der Wert von finanziellen Vermögenswerten kann bei unvorteilhafter Geschäftsentwicklung des Emittenten im Extremfall auf null absinken.

Durch eine Liquiditätsplanung wird sichergestellt, dass finanzielle Verpflichtungen jederzeit durch das Vorhalten ausreichender Liquidität erfüllt werden können.

Die ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Da die ausgewiesenen liquiden Mittel ausreichend sind, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken, ist die Altira nur geringfügig unmittelbaren Liquiditätsrisiken ausgesetzt.

8.8 Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden in den Konzernunternehmen 46 Mitarbeiter (Vorjahr: 76) – ohne die Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsführung der Konzernunternehmen – beschäftigt.

8.9 Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand:

Seit dem 15. Mai 2013 Herr Stefan Schütze, Vorstand Personal und Recht Frankfurt am Main

Seit dem 15. Mai 2013 Herr Juan Rodriguez, Vorstand Finanzen Bad Vilbel

Bis zum 15. Mai 2013 Herr Matthias Graat, Vorstand Vertrieb Düsseldorf

Bis zum 29. August 2013 Herr David Zimmer, CEO Frankfurt am Main

Aufsichtsrat:

Herr Axel-Günter Benkner (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Nidderau, selbstständiger Unternehmensberater

Seit dem 04. Januar 2013 Herr Achim Lindner (stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats), Kulmbach, Vorstand der Börsenmedien AG

Herr Dr. Friedrich Schmitz, Frankfurt am Main, Vorstand der CE Asset Management AG

ANLAGESPIEGEL ZUM 30.06.2013

Anschaffungs- und Herstellkosten
in TEUR Stand
01.01.2013
Zu/Abgang
aus Ände
rungen des
Konsolidie
rungskrei
ses
Zugang der
Periode
Abgang der
Periode
Stand
30.06.2013
I.
Immaterielle Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 1.162 -287 0 0 875
Software 772 0 1 0 772
1.934 -287 1 0 1.648
II.
Sachanlagen
Grundstücke und Gebäude 210 0 0 0 210
Andere Anlagen, Betriebs
und Geschäftsausstattung 1.127 -65 4 -133 933
1.337 -65 4 -133 1.143
III.
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 3.032 0 341 -3.254 120
2. Beteiligungen an assoziierten Unter
nehmen 26 -26 0 0 0
3. Ausleihungen 1.321 1.272 106 0 2.699
4. Wertpapiere 8.908 -821 0 0 8.087
5. Verbundene Unternehmen (nicht kon
solidiert)
248 -37 0 -25 185
13.535 387 447 -3.279 11.091
Anlagevermögen gesamt 16.806 36 452 -3.412 13.881
Wertberichtigungen
Stand
30.06.2013
Zuschrei
bungen der
Periode
Abschrei
bungen der
Periode
Abgang der
Periode
Stand
01.01.2013
0 0 287 -933
0 -36 0 -673
-1.355 0 -36 287 -1.606
0 -10 0 -124
0 -64 137 -621
0 -75 137 -745
0 0 382 -392
0 0 -280 280
-1.989 0 0 -1.272 -717
393 -1 559 -1.522
0 0 38 -127
-2.659 393 -1 -573 -2.478
-4.697 393 -111 -149 -4.829

Altira Group

Altira Aktiengesellschaft

Grüneburgweg 18 D-60322 Frankfurt am Main

T +49 (0) 69.719 12 80-0 F +49 (0) 69.719 12 80-999 [email protected] www.altira-group.de

Vorstand

Stefan Schütze, Juan Rodriguez

Aufsichtsrat Axel-Günter Benkner (Vorsitzender), Achim Lindner, Dr. Friedrich Schmitz

Investor Relations

T +49 (0) 69.719 12 80-0 F +49 (0) 69.719 12 80-999 [email protected]

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