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FinLab AG Annual Report 2016

Nov 28, 2017

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Annual Report

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Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 28.11.2017:

Neufassung, ersetzt die Offenlegung vom 13.11.2017

FinLab AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

NEXT GENERATION

FINANCE.

NOW.

Jahresfinanzbericht zum 31. Dezember 2016

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

Sehr geehrte Aktionärinnen, sehr geehrte Aktionäre,

nachfolgend informiert der Aufsichtsrat über die Wahrnehmung seiner Aufgaben und die Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016.

ZUSAMMENARBEIT VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben dafür fortlaufend mit den Vorstandsmitgliedern Kontakt gehalten, sich über den Geschäftsverlauf und wesentliche Vorgänge informiert und sich mit den Mitgliedern des Vorstandes beraten.

Bedeutende Sachverhalte hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern besprochen und sie in die laufende Aufsichtsratsarbeit einbezogen.

Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich zeitnah und umfassend über alle wichtigen Aspekte der Unternehmensplanung und der strategischen und laufenden Geschäftsentwicklung. Wir hatten dabei stets ausreichend Gelegenheit, uns im Plenum des Aufsichtsrats mit den Berichten, Anträgen und Beschlussvorschlägen des Vorstands kritisch auseinanderzusetzen sowie Anregungen einzubringen.

Alle zustimmungspflichtigen Angelegenheiten hat der Vorstand dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur Entscheidung vorgelegt. Die Genehmigungen sind nach ausführlicher Prüfung der Unterlagen und gegebenenfalls ergänzender Erläuterungen durch den Vorstand erteilt worden.

Die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung von Vorstand und Aufsichtsrat verliefen in allen Fällen auf Basis gründlicher, sachgerechter Information einvernehmlich, zügig und erfolgreich.

AUFSICHTSRATSSITZUNGEN

Der Aufsichtsrat der FinLab AG trat im Geschäftsjahr 2016 zu vier ordentlichen Sitzungen zusammen.

In den Aufsichtsratssitzungen wurden die Berichterstattungen des Vorstands über die Lage der Gesellschaft, das wirtschaftliche Umfeld, die Umsatz- und Kostenentwicklung sowie wesentliche Geschäftsvorfälle, Transaktionen und Beteiligungen besprochen.

Im Einzelnen hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit folgenden Themen auseinandergesetzt:

SITZUNG AM 19. APRIL 2016

In der Bilanzsitzung am 19. April 2016 wurde nach eingehender Prüfung und Erörterung mit dem Wirtschaftsprüfer der geprüfte und testierte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 sowie der Bericht des Aufsichtsrats an die HV für das GJ 2015 gebilligt. Die Zustimmung zum Erwerb von Anteilen an der Authada GmbH wurde entsprechend des bereits erfolgten Umlaufbeschlusses bestätigt. Des Weiteren wurde die vom Vorstand vorgeschlagene Planung für das Geschäftsjahr 2016 final genehmigt Ebenso wurde ein Termin für die ordentliche Hauptversammlung festgelegt.

SITZUNG AM 12. JULI 2016

In der Sitzung am 12. Juli 2016 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat ausführlich über die geplante Folgefinanzierung (Series A Finanzierungsrunde) der Beteiligung an der Nextmarkets GmbH. Der Aufsichtsrat stimmte dieser der Nachfinanzierung in Nextmarkets einstimmig und ohne Stimmenthaltungen zu. Sitzung am 04. September 2015.

SITZUNG AM 26. SEPTEMBER 2016

In der Sitzung am 26. September 2016 berichtete der Vorstand zum Halbjahresabschluss, über die aktuelle Finanz - und Ertragslage der Gesellschaft und über die Entwicklungen der Portfoliogesellschaften, insbesondere zur Beteiligung Kapilendo AG, da hier eine Folgefinanzierung geplant war.

SITZUNG AM 12. DEZEMBER 2016

In der letzten Sitzung des Jahres berichtete der Vorstand über die Entwicklungen der wesentlichen Beteiligungen und über die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Beschlüsse wurden nicht gefasst.

BESCHLUSSFASSUNGEN AUSSERHALB VON SITZUNGEN

Neben den Beschlussfassungen in den ordentlichen Sitzungen stimmte der Aufsichtsrat im schriftlichen Umlaufverfahren der Series B Finanzierungsrunde bei Deposit Solutions zu.

JAHRES- UND KONZERNABSCHLUSSPRÜFUNG

Der vom Vorstand im März 2017 aufgestellte Jahresabschluss der FinLab AG für das Geschäftsjahr 2016 wurde von der ifb Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Grünwald, geprüft.

Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses der FinLab AG wurde gemäß § 293 Abs.1 HGB verzichtet.

Der Abschlussprüfer erteilte für den Jahresabschluss der FinLab AG einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.

Die Abschlussunterlagen und der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen dem Aufsichtsrat vor. Sie wurden vom Aufsichtsrat in der Bilanzsitzung eingehend geprüft und im Beisein des Abschlussprüfers, der über die Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, erörtert. In dieser Sitzung wurde vom Abschlussprüfer auch detailliert über Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung berichtet. Dabei konnte sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfung und des Prüfungsberichts überzeugen.

Der Aufsichtsrat hat sich dem Prüfungsergebnis der Abschlussprüfer angeschlossen und im Rahmen seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Er hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der FinLab AG für das Geschäftsjahr 2016 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der FinLab AG nach § 172 AktG festgestellt.

PRÜFUNG DES BERICHTS DES VORSTANDS ÜBER BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

Der vom Vorstand aufgestellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) gemäß § 312 Aktiengesetz für das Geschäftsjahr 2016 wurde zusammen mit dem hierzu vom Abschlussprüfer erstatteten Prüfungsbericht dem Aufsichtsrat vorgelegt.

Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 AktG erteilt:

"Einwendungen im Sinne von § 313 Abs. 4 AktG sind nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung gegen den Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nicht zu erheben. Wir erteilen daher dem Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen der FinLab AG für das Geschäftsjahr 2016 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 Abs. 3 AktG."

Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers seinerseits geprüft. Der Aufsichtsrat gelangte zu der Überzeugung, dass der Prüfungsbericht - wie auch die von dem Abschlussprüfer durchgeführte Prüfung selbst - den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht insbesondere auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft und hat sich dabei auch davon vergewissert, dass der Kreis der verbundenen Unternehmen mit der gebotenen Sorgfalt festgestellt und notwendige Vorkehrungen zur Erfassung der berichtspflichtigen Rechtsgeschäfte und Maßnahmen getroffen wurden. Anhaltspunkte für Beanstandungen des Abhängigkeitsberichts sind bei dieser Prüfung nicht ersichtlich geworden. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu.

BESETZUNG DES AUFSICHTSRATES

Axel-Günter Benkner, Aufsichtsratsvorsitzender
Dr. Friedrich Schmitz, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
Bernd Förtsch, Mitglied des Aufsichtsrats

DANK

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FinLab AG herzlich für ihren Einsatz und ihre Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Frankfurt am Main, im März 2017

Für den Aufsichtsrat

Axel Benkner, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Jahresabschluss (IFRS) ZUM 31. DEZEMBER 2016

FINLAB AG

Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016

AKTIVA

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in T-EUR
Anhang 31.12.2016 31.12.2015
--- --- --- ---
A. Langfristiges Vermögen
I. Immaterielle Vermögenswerte 5.1 6 13
II. Sachanlagen 5.1 64 115
III. Finanzanlagen 5.2 66.602 52.397
66.673 52.525
B. Kurzfristiges Vermögen
I. Wertpapiere 5.4 430 475
II. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.5 257 1
III. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.5 1.792 1.110
IV. Sonstige Vermögenswerte 5.5 108 1.346
V. Ertragsteuerforderungen 5.5 1.149 517
VI. Guthaben bei Kreditinstituten 5.6 970 1.293
4.705 4.743
71.378 57.268
PASSIVA
in T-EUR
Anhang 31.12.2016 31.12.2015
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.7 4.539 4.539
II. Kapitalrücklage 5.7 36.939 36.630
III. Gewinnrücklagen 5.7 9.843 -4.158
IV. Neubewertungsrücklage 5.7 15.822 18.020
67.143 55.031
B. Langfristige Verbindlichkeiten
I. Langfristige Rückstellungen 5.8 33 63
II. Sonstige Verbindlichkeiten 5.9 0 77
III. Passive latente Steuern 5.3 516 403
549 543
C. Kurzfristige Verbindlichkeiten
I. Steuerrückstellungen 5.8 425 531
II. Sonstige Rückstellungen 5.8 548 901
III. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 5.9 77 14
IV. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.9 23 55
V. Sonstige Verbindlichkeiten 5.9 2.613 193
3.686 1.694
71.378 57.268

GESAMTERGEBNISRECHNUNG 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

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in T-EUR
Anhang 2016 2015
--- --- --- ---
Umsatzerlöse 4.1 1.717 4.173
Erträge aus Beteiligungen 4.2 2.746 1.607
Sonstige betriebliche Erträge 4.3 476 680
Erträge gesamt 4.939 6.460
Personalaufwendungen 4.4 -1.643 -1.556
Sachaufwendungen 4.5 -1.024 -880
Operatives Ergebnis (EBIT) 2.272 4.024
Finanzergebnis 4.6 11.771 3.113
Ergebnis vor Steuern (EBT) 14.044 7.137
Steuern vom Einkommen und Ertrag 4.7 -42 -595
Periodenergebnis 14.001 6.542
Anzahl der ausgegebenen Aktien (unverwässert) 4.538.670 4.538.670
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen 6.11 159.994 9.221
Anzahl der ausgegebenen Aktien (verwässert) 4.698.664 4.547.891
Unverwässertes Ergebnis je Aktie in EUR 3,08 1,44
Verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR 2,98 1,44
Anhang 2016 2015
Periodenergebnis 14.001 6.542
Veränderung der Neubewertungsrücklage 5.7 -2.198 8.841
Gesamtergebnis 11.803 15.383

KAPITALFLUSSRECHNUNG 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

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in T-EUR
Anhang 2016 2015
--- --- --- ---
Periodenergebnis 14.001 6.542
Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen 4. -615 -3.261
Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen 4. 650 3.224
Aufwertung von Wertpapieren und Finanzanlagen 4. -12.433 -3.784
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere 4. 720 805
Veränderung der Rücklage für Neubewertung aus latenten Steuern 5. 35 -132
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 4. 63 69
Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 4. 0 -5
Sonstige Zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge 4. 422 355
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 5. -489 86
Zunahme/Abnahme von Forderungen und sonstigen Aktiva 5. -1.330 -827
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten und sonstiger Passiva 5. -134 -451
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 889 2.621
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte -5 19
Einzahlungen aus der Rückzahlung von Ausleihungen des langfristigen Vermögens 1.250 0
Auszahlungen für Ausleihungen des langfristigen Vermögens -750 -3.248
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -2.250 -3.187
Auszahlungen für Investitionen in Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens 0 -464
Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen 543 3.261
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 5. -1.212 -3.619
Auszahlungen für die Tilgung von Fremdmitteln 0 -1.000
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 5. 0 -1.000
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes -323 -1.998
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 1.293 3.291
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 5. 970 1.293

EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

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in T-EUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Neubewertungsrücklage Eigenkapital Gesamt
Stand 01.01.2016 4.539 36.630 -4.158 18.020 55.031
Erfolgsneutrale Veränderung der Neubewertungsrücklage - - - -2.198 -2.198
Periodenergebnis - - 14.001 - 14.001
Gesamtergebnis - - 14.001 -2.198 11.803
Aktienoptionsprogramm - 309 - - 309
Stand 31.12.2016 4.539 36.939 9.843 15.822 67.143
Anhang 5.7 5.7 5.7 5.7 5.7

EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2015

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in T-EUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Neubewertungsrücklage Eigenkapital Gesamt
Stand 01.01.2015 4.539 36.471 -10.700 9.178 39.488
Erfolgsneutrale Veränderung der Neubewertungsrücklage - - - 8.841 8.841
Periodenergebnis - - 6.542 - 6.542
Gesamtergebnis - - 6.542 8.841 15.383
Aktienoptionsprogramm - 159 - - 159
Stand 31.12.2015 4.539 36.630 -4.158 18.020 55.031
Anhang 5.7 5.7 5.7 5.7 5.7

Anhang ZUM JAHRESABSCHLUSS (IFRS) 2016

1. ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Der Sitz der FinLab AG (im Nachfolgenden "FinLab" oder "Gesellschaft" genannt) befindet sich in Frankfurt am Main (Deutschland), Grüneburgweg 18.

Die FinLab ist im Handelsregister des Amtsgerichts von Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 58865 eingetragen.

Der satzungsmäßige Geschäftsgegenstand der FinLab ist der Erwerb, das längerfristige Halten, Verwalten und Fördern von Mehrheitsbeteiligungen an Unternehmen sowie der Erwerb, das Halten, Verwalten und Fördern von Minderheitsbeteiligungen, insbesondere an deutschen und ausländischen Gesellschaften aus der Finanzdienstleistungs- und Medienbranche, sowie die Erbringung von Management-, Beratungs- und Serviceleistungen, insbesondere für die eingegangenen Beteiligungen, soweit hierfür keine besonderen gesetzlichen Erlaubnisse benötigt werden.

Die FinLab ist am Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse mit Einbeziehung in den Entry Standard notiert. Mit Aufhebung des Entry Standards zum 01. März 2017 wird die FinLab in dem neu geschaffenen Segment "Scale" einbezogen.

2. GRUNDLAGEN

Der Jahresabschluss ist ein Einzelabschluss gemäß IAS 27 und unter Berücksichtigung sämtlicher veröffentlichter und im Rahmen des Endorsement-Verfahrens der EU verabschiedeter Standards und Interpretationen, die für das Geschäftsjahr 2016 verpflichtend anzuwenden waren, aufgestellt worden. Von der Möglichkeit der vorzeitigen Anwendung neuer Standards wird kein Gebrauch gemacht.

Die FinLab AG ist gesetzlich nicht zur Aufstellung eines IFRS Abschlusses verpflichtet. Die Aufstellung und Veröffentlichung des IFRS Einzelabschlusses soll den Adressaten die Möglichkeit geben, den Wert des Unternehmens besser einschätzen zu können.

Der Jahresabschluss basiert auf dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (going concern).

Der Jahresabschluss ist in Euro (EUR), der funktionalen Währung der Gesellschaft, aufgestellt. Soweit nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (T-EUR) gerundet. Aufgrund dieser Darstellung können sich Rundungsdifferenzen ergeben.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gesamtergebnisrechnung (bestehend aus der Gewinn- und Verlustrechnung und des sonstigen Ergebnisses), die Eigenkapitalveränderungsrechnung, die Kapitalflussrechnung sowie den Anhang (Notes). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Folgende Standards, Änderungen zu Standards und Interpretationen sind verpflichtend am bzw. nach dem 1. Januar 2016 anzuwenden:

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Standard Inhalt und Bedeutung für den Abschluss
Änderung der IFRS 10, 12, IAS 28 Investmentgesellschaften: Anwendung der Konsolidierungsausnahme
Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht.
Änderung der IAS 16 und 38 Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden
Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht.
Änderung des IFRS 11 Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten
Klarstellung der zulässigen Abschreibungsmethoden.
Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht.
Änderung des IAS 1 Angabeninitiative
Die Änderungen haben nur unwesentlichen Einfluss auf die Darstellung des Abschlusses und den Umfang des Anhangs.
Änderung des IAS 16 und 41 Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen
Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht.
Änderung des IAS 19 Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge
Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht.
Änderung des IAS 27 Equity-Methode in Einzelabschlüssen
Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht.
Improvements to IFRS 2012-2014 Änderungen an IFRS 5, IFRS 7, IAS 19, IAS 34
Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht.

Folgende Standards, Änderungen zu Standards und Interpretationen sind bereits durch die EU anerkannt worden. Eine verpflichtende Anwendung ist erst für die Zukunft vorgesehen.

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Standard Inhalt und Bedeutung für den Abschluss Pflichtersanwendungszeitpunkt
IFRS 9 "Finanzinstrumente" Vollständiger Ersatz für IAS 39. Auswirkungen bei der FinLab werden nur für die Darstellung und die Angaben im Anhang aber nicht für den Wertansatz und die Folgebewertung von Finanzinstrumenten erwartet. 1. Januar 2018
IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" Regelungen zur Art, Höhe, dem zeitlichen Anfall sowie der Unsicherheit von Umsatzerlösen und resultierenden Zahlungsströmen aus Verträgen mit Kunden. Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht. 1. Januar 2018

Folgende Standards, Änderungen zu Standards und Interpretationen waren bei Aufstellung des Abschlusses nicht durch die EU anerkannt worden. Eine Anwendung ist daher nicht erlaubt und die Angaben zur Bedeutung für den Abschluss wären irreführend.

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Standard Inhalt
IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten'" Finanzberichterstattungsvorschriften für ,regulatorische Abgrenzungsposten', die entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen zu Preisen liefert oder erbringt, die einer Preisregulierung unterliegen
IFRS 16 "Leasing" IFRS 16 regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich Leasingverhältnissen im Abschluss von Unternehmen, die nach IFRS bilanzieren
Änderung des IFRS 2 Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung
Änderung des IFRS 4 Anwendung von IFRS 9 'Finanzinstrumente' gemeinsam mit IFRS 4 'Versicherungsverträge"
Klarstellungen zu IFRS 15 Klarstellung der Themen "Identifizierung von Leistungsverpflichtungen", "Prinzipal/Agent-Erwägungen" und "Lizenzen"
Änderung des IAS 7 Angabeninitiative
Änderung des IAS 12 Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste
IFRIC 22 Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen
Improvements to IFRS 2014-2016 Änderungen zu IFRS 12, IFRS 1 und IAS 28
Amendments to IAS 40 Übertragungen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien

3. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung des vorliegenden Abschlusses angewendet worden sind, werden im Folgenden dargestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, wurden die beschriebenen Methoden stetig auf die dargestellten Berichtsperioden angewandt.

3.1 Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- oder Firmenwert

Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Die Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs bemessen sich als Summe der übertragenen Gegenleistungen, bewertet mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss werden zum entsprechenden Anteil des identifizierbaren Nettovermögens des erworbenen Unternehmens bewertet. Anfallende Transaktionskosten werden als Aufwand erfasst.

Bei sukzessiven Unternehmenszusammenschlüssen wird der vom Erwerber zuvor an dem erworbenen Unternehmen gehaltene Eigenkapitalanteil zum beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt neu bestimmt und der daraus resultierende Ertrag oder Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Ergibt sich im Zuge der Bewertung ein Überschuss (d.h. die Anschaffungskosten der Beteiligung des Mutterunternehmens sind höher als das anteilige, neubewertete Eigenkapital des Tochterunternehmens), so wird dieser Überschuss gem. IFRS 3.41 als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Gem. IFRS 3.55 ist dieser Geschäfts- oder Firmenwert nicht planmäßig abzuschreiben, sondern es ist zur Ermittlung des Wertminderungsbedarfs einmal jährlich ein Impairment-Test nach IAS 36 durchzuführen. Die ggf. zu berücksichtigende Wertminderung wird durch Ermittlung des erzielbaren Betrags der dem betreffenden Geschäfts- oder Firmenwert zugeordneten zahlungsmittelgenerierenden Einheit bestimmt. Sofern der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert dieser Einheit unterschreitet, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Sollten Ereignisse oder Umstände auf eine mögliche Wertminderung hinweisen, wird der Impairment-Test häufiger durchgeführt.

Bei Unternehmenszusammenschlüssen vor dem 1. Januar 2010 wurden die direkt dem Erwerb zuordenbaren Transaktionskosten als Teil der Anschaffungskosten behandelt.

3.2 Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden ist und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die jeweilige Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Gegebenenfalls eintretende Wertminderungen werden erfasst. Der Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Der Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich bei Unternehmenszusammenschlüssen unter Anwendung der Vorschriften von IFRS 3 als Überschuss der Anschaffungskosten der Beteiligung über den erworbenen Anteil am Eigenkapital des erworbenen Unternehmens. Die Werthaltigkeit eines Geschäfts- oder Firmenwerts wird mindestens jährlich auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit getestet und bei vorliegender Wertminderung außerplanmäßig auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben.

3.3 Sachanlagen

Vermögenswerte des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen erfasst. Gewinne oder Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den Sachaufwendungen berücksichtigt.

Den planmäßigen linearen Abschreibungen werden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt.

3.4 Wertminderungen von nicht finanziellen Vermögenswerten

Vermögenswerte, die eine unbestimmte Nutzungsdauer haben, werden nicht planmäßig abgeschrieben. Sie werden jährlich auf Wertminderungsbedarf hin geprüft bzw. zusätzlich, wenn entsprechende Indikatoren vorliegen. Vermögenswerte, die einer planmäßigen Abschreibung unterliegen, werden auf Wertminderungsbedarf geprüft, wenn entsprechende Ereignisse bzw. Änderungen der Umstände eintreten, wonach der Buchwert gegebenenfalls nicht mehr erzielbar ist. Ein Wertminderungsbedarf wird in Höhe des den erzielbaren Betrag übersteigenden Buchwertes erfasst. Der erzielbare Betrag ist der höhere Betrag aus dem beizulegenden Zeitwert des Vermögenswertes abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert.

Bei gegebenenfalls anschließender Umkehrung einer Wertminderung wird der Buchwert des Vermögenswertes auf den neu geschätzten erzielbaren Betrag erhöht. Die Erhöhung des Buchwertes ist dabei auf den fortgeführten Wert beschränkt, der sich ergeben würde, wenn für den Vermögenswert in Vorjahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Eine Umkehrung des Wertminderungsaufwands wird sofort erfolgswirksam erfasst. Eine Umkehr des Wertminderungsaufwandes erfolgt nicht auf angesetzte Geschäfts- oder Firmenwerte.

3.5 Finanzanlagen

Unter den Finanzanlagen werden (soweit vorhanden) die dem langfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere, die Anteile an assoziierten Unternehmen, die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen sowie Ausleihungen des langfristigen Vermögens ausgewiesen.

Die Beteiligungen und die dem langfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere werden in den Bewertungskategorien "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" und "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" geführt.

Ausleihungen, für die keine feste Fälligkeit vereinbart ist, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die der Bewertung zugrunde liegenden Zeitwerte ergeben sich aus den am Stichtag notierten Börsenkursen oder zeitnah zum Stichtag erfolgten Transaktionen. Wenn für nicht börsennotierte Beteiligungen im Einzelfall ein Fair Value nicht verlässlich bestimmt werden kann, werden diese hilfsweise zu ihren Anschaffungskosten bilanziert, soweit nicht der niedrigere beizulegende Wertansatz zum Tragen kommt (IAS 39.46c). Die Anschaffungskosten werden mit dem Preis zum Erfüllungstag ermittelt.

Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes verwendet die FinLab soweit wie möglich am Markt beobachtbare Daten. Basierend auf den in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren werden die beizulegenden Zeitwerte in unterschiedliche Stufen in der Fair Value-Hierarchie eingeordnet:

Stufe 1: Notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Schulden.
Stufe 2: Bewertungsparameter, bei denen es sich nicht um die in Stufe 1 berücksichtigten notierten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt (das heißt als Preis) oder indirekt (das heißt als Ableitung von Preisen) beobachten lassen.
Stufe 3: Bewertungsparameter für Vermögenswerte oder Schulden, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.

Bei Veräußerung oder bei Feststellung einer nachhaltigen Wertminderung wird der entsprechende Gewinn aus der Veräußerung bzw. Aufwand aus der Wertberichtigung in das Jahresergebnis einbezogen.

Die Bestände der Bewertungskategorie "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" zugehörenden Finanzinstrumente werden im Rahmen der Anlagestrategie der Gesellschaft auf Basis der Fair Value-Entwicklung der einzelnen Wertpapiere gesteuert.

Die Wertänderungen der als "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" klassifizierten finanziellen Vermögenswerte werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen.

Wertänderungen aus der Bewertung zum Zeitwert von Finanzinstrumenten der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" werden erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst. Liegt ein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung vor (IAS 39.59), wird der direkt im Eigenkapital angesetzte kumulierte Verlust vom Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert (IAS 39.67).

Weitere Informationen zu Finanzinstrumenten sind unter dem Punkt 6.1 Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten erläutert.

3.6 Latente Steuern

Latente Steuern werden nach dem bilanzorientierten Konzept bilanziert, wonach sie auf alle Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen dem Wert in der IFRS-Bilanz und dem steuerlichen Wert gebildet werden.

Grundlage für die Berechnungen der latenten Steuern sind die aktuellen Steuersätze, die für den Zeitraum gelten, in dem sich zeitliche Unterschiede voraussichtlich ausgleichen. Es wurde ein Steuersatz von 31,9% zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 15% und dem darauf anfallenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % wurde ein Gewerbesteuersatz für Frankfurt am Main von 16,1% berücksichtigt.

Saldierungen von latenten Steueransprüchen mit latenten Steuerschulden wurden entsprechend der Regelungen des IAS 12 vorgenommen.

Änderungen von latenten Steuern werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst, soweit die ihnen zugrunde liegenden Sachverhalte auch erfolgswirksam behandelt und nicht erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet werden.

Aktive latente Steuern auf steuerentlastende temporäre Differenzen, auf noch nicht genutzte steuerliche Verluste sowie auf noch nicht genutzte Steuergutschriften werden nur in dem Umfang bilanziert, im dem es wahrscheinlich ist, dass in absehbarer Zukunft steuerliche Ergebnisse des gleichen Steuersubjekts und in Bezug auf die gleiche Steuerbehörde anfallen.

3.7 Wertpapiere

Die Wertpapiere werden nach IAS 39 den Bewertungskategorien "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" und "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" zugeordnet.

Die Wertänderungen von Wertpapieren der Kategorie "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" Wertpapiere werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen.

Vermögensgewinne und -verluste aus der Bewertung von Wertpapieren der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" zum Fair Value werden erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst. Liegt ein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung vor (IAS 39.59), wird der direkt im Eigenkapital angesetzte kumulierte Verlust vom Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert (IAS 39.67).

3.8 Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden mit dem Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Wertminderungen bewertet (Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten).

3.9 Liquide Mittel

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten.

3.10 Rückstellungen

Rückstellungen werden gemäß IAS 37 passiviert, wenn gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus einem Ereignis der Vergangenheit bestehen, die mit einem wahrscheinlichen Ressourcenabfluss verbunden sind und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.

3.11 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Langfristige Verbindlichkeiten werden abgezinst, wenn der bei der Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist.

Da der Effekt als nicht wesentlich anzusehen ist, wird auf die Ermittlung eines unternehmensspezifischen Abzinsungsfaktors verzichtet und stattdessen der für die Rechnungslegung nach deutschem Handelsrecht (HGB) zu verwendende Zinssatz der Bundesbank herangezogen.

3.12 Erträge und Aufwendungen

Umsätze und Erträge werden erfasst, wenn ein Vertrag wirksam zustande gekommen ist, ein Preis vereinbart und bestimmbar ist und von dessen Bezahlung ausgegangen werden kann. Chancen und Risiken müssen auf den Käufer übergegangen sein und die Verfügungsmacht des Verkäufers muss erloschen sein.

Die Umsatzerlöse werden abzüglich Erlösschmälerungen wie Boni, Skonti und Rabatte ausgewiesen. Erträge aus laufenden Dienstleistungen werden mit Erbringung der Leistung realisiert, zeitabhängige Vergütungen werden zeitanteilig vereinnahmt.

Unter den Erträgen aus Beteiligungen werden (soweit vorhanden) die laufenden Erträge aus Dividendeneinnahmen, und unter den Erträgen aus Equity-Bewertung das Ergebnis aus der Bewertung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nach IAS 28 ausgewiesen.

Unter dem Finanzergebnis werden die Aufwendungen und Erträge aus der Bewertung und der Veräußerung von Finanzinstrumenten ausgewiesen.

3.13 Steuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten (soweit vorhanden) laufende und latente Steuern.

3.14 Währungsumrechnung

Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit den zum Bilanzstichtag geltenden Schlusskursen bewertet. Die Umrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgt zu Durchschnittskursen. Währungsdifferenzen aus der Umrechnung werden erfolgswirksam erfasst. Fremdwährungsgeschäfte werden mit dem Kurs der am Tag des Geschäftsvorfalls gültig war in Euro umgerechnet.

3.15 Leasing

Die Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, wird auf Basis des wirtschaftlichen Gehalts der Vereinbarung zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung getroffen und erfordert eine Einschätzung, ob die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarung von der Nutzung eines bestimmten Vermögenswerts oder bestimmter Vermögenswerte abhängig ist und ob die Vereinbarung ein Recht auf die Nutzung des Vermögenswerts einräumt.

Nach IAS 17 wird ein Leasinggeschäft als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn es nicht im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum verbunden sind, auf den Leasingnehmer überträgt. In diesem Fall erfolgt keine Aktivierung des Leasinggegenstandes.

Demgegenüber gelten als Finanzierungsleasing solche Vertragsverhältnisse, die im Wesentlichen alle Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer übertragen.

Leasingzahlungen für Operating-Leasingverhältnisse werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

3.16 Eventualschulden und finanzielle Verpflichtungen

Eventualschulden sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder bereits bestehende Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist oder deren Höhe nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualschulden werden in der Bilanz nicht erfasst. Die im Anhang angegebenen Verpflichtungsvolumina der Eventualschulden entsprechen (soweit vorhanden) dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang und den Resteinzahlungsverpflichtungen für noch nicht eingeforderte, bedungene Einlagen für Anteile an Personengesellschaften.

3.17 Wesentliche Annahmen und Schätzungen

Der Jahresabschluss enthält Werte, die zulässigerweise unter Verwendung von Schätzungen und Annahmen ermittelt worden sind. Die verwendeten Schätzungen und Annahmen basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und - nach heutigem Ermessen - wahrscheinlichen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse. Die berücksichtigten Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Ermittlung des erzielbaren Betrages im Rahmen von Werthaltigkeitstests sowie auf Ansatz und Bewertung von latenten Steuern und Rückstellungen.

Wesentliche Anpassungen der ausgewiesenen Vermögenswerte und Rückstellungen könnten im folgenden Geschäftsjahr bei folgenden Posten durch eine Neubewertung erforderlich werden:

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in T-EUR 31.12.2016 31.12.2015
Finanzanlagen 66.602 52.397
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens 430 475
Rückstellungen 1.006 1.495

4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GESAMTERGEBNISRECHNUNG

4.1 Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse betreffen die von der Gesellschaft gegenüber Tochterunternehmen und Beteiligungen vor allem in den Bereichen Geschäftsführung, Buchhaltung und Marketing erbrachten Dienstleistungen. Weitere bedeutsame Kategorien von Umsatzerlösen liegen nicht vor.

4.2 Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen setzen sich zusammen aus den Aufwendungen und Erträgen aus Beteiligungen, insbesondere aus erhaltenen Gewinnausschüttungen und Dividenden.

4.3 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich aus Auflösungen von Wertberichtigungen in Höhe von T-EUR 250 (Vj.: T-EUR 15), der Weiterbelastung von Aufwendungen in Höhe von T-EUR 185 (Vj.: T-EUR 259), den Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von T-EUR 26 (Vj.: T-EUR 129) und übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen von T-EUR 15 (Vj.: T-EUR 39) zusammen.

Aus der Währungsumrechnung resultieren Erträge von T-EUR 0 (Vorjahr: von T-EUR 238).

4.4 Personalaufwendungen

Der Personalaufwand beinhaltet die Vergütungen der Vorstände und der beschäftigten Mitarbeiter.

Als Personalaufwand wird darüber hinaus der aus der Bewertung der an die Mitarbeiter und die Geschäftsführung ausgegebenen Aktienoptionen resultierende Betrag erfasst. Weitere Angaben zum Aktienoptionsprogramm sind unter dem Punkt 6.11.Aktienoptionsprogramm nachlesbar.

Die Arbeitnehmer der Gesellschaft sind im Rahmen der gesetzlichen Altersvorsorge versichert, wobei die laufenden Beitragszahlungen im Zeitpunkt der Zahlung aufwandswirksam erfasst werden. Darüber hinaus bestehen keine Zusagen zur Altersvorsorge.

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in T-EUR 2016 2015
Löhne und Gehälter -1.407 -956
Soziale Abgaben -106 -100
Sonstiger Personalaufwand -130 -501
-1.643 -1.556

Unter dem sonstigen Personalaufwand werden im Wesentlichen die Aufwendungen aus Bonuszahlungen, Tantiemen und den Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bewertung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm erfasst.

4.5 Sachaufwendungen

Die Sachaufwendungen setzen sich aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und den Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen zusammen. Die wesentlichen Positionen stellen sich folgendermaßen dar:

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in T-EUR 2016 2015
Raumkosten -442 -362
Beratungs- und Prüfungskosten -214 -99
Kosten für Marketing und Finanzmarktinformationen -84 -75
Bank- und Versicherungsgebühren -65 -51
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen -63 -69
Kosten für Kommunikation und IT -58 -62
Reise- und Bewirtungskosten -43 -49
KFZ-Kosten -29 -35
Bürokosten -6 -6
Forderungsausfälle und Wertberichtigungen 0 -26
übrige sonstige Aufwendungen -20 -46
-1.024 -880

Die übrigen sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus sonstigen Weiterbelastungen sowie periodenfremden Aufwendungen.

4.6 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich zusammen aus:

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in T-EUR 2016 2015
Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen 615 3.261
Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen -650 -3.224
Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere 11.713 2.979
Zinsen und ähnliche Erträge 96 141
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3 -44
11.771 3.113

Die Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen betreffen folgende Posten:

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in T-EUR 2016 2015
Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" 72 0
Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" 543 341
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" 0 2.451
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" 0 469
615 3.261

Der Buchwertabgang von Finanzanlagen und Wertpapieren betrifft folgende Bewertungskategorien:

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in T-EUR 2016 2015
Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" -71 0
Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" -579 -502
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" 0 -2.293
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" 0 -428
-650 -3.224

Die Zinsen und ähnlichen Erträge sowie Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Verzinsung von Darlehen, Bankguthaben und Kontokorrentverbindlichkeiten.

Die Wertveränderungen der Finanzinstrumente sind unter dem Punkt 6.1 Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten näher erläutert.

4.7 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen latente Steuern und die Bildung von Rückstellungen für Steuern auf das Ergebnis des Geschäftsjahres.

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in T-EUR 2016 2015
Tatsächlicher Steueraufwand der Periode 106 -531
Latente Steuern -148 -64
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -42 -595

Die Überleitung von der theoretisch zu erwartenden Steuerbelastung einer Kapitalgesellschaft zum tatsächlich im Jahresabschluss erfassten Betrag stellt sich folgendermaßen dar:

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in T-EUR 2016 2015
Ergebnis vor Steuern 14.044 7.137
Steuersatz in % 31,9% 31,9%
Erwarteter Steueraufwand -4.484 -2.279
Tatsächlicher Steueraufwand -42 -595
Differenzbetrag -4.442 -1.684
Tatsächlicher Steuersatz in % 0,3% 8,3%
Überzuleitender Betrag 4.442 1.684
Steuerfreie Bewertungs- und Veräußerungsergebnisse -4.364 -1.389
Auflösung/Bildung latenter Steuern -148 -68
Aperiodische Steuerbeträge 106 0
Steuern auf nicht abziehbare Aufwendungen und sonstige Steuereffekte -35 -231
-4.442 -1.684

Der theoretische Steuersatz für Kapitalgesellschaften setzt sich aus der Körperschaftsteuer, dem Solidaritätszuschlag und der Gewerbesteuer zusammen. Bei dem in Frankfurt am Main angewandten gewerbesteuerlichen Hebesatz von 460 % ergibt sich eine steuerliche Belastung von 31,93 %. Dieser Prozentsatz liegt der Ermittlung der latenten Steuern zugrunde.

Ertragsteuern die auf die einzelnen Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, einschließlich der Umgliederungsbeträge, entfallen, waren wie im Vorjahr nicht zu erfassen.

Die Ausschüttung von Dividenden unterliegt dem in Deutschland maßgeblichen System des Kapitalertragsteuerabzugs.

Steuerlichen Verlustvorträge bestehen nicht.

4.8 Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie bezogen auf das auf die Aktionäre entfallende Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen ergibt sich wie folgt:

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in T-EUR 2016 2015
Periodenergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (T-EUR) 14.001 6.542
Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien (unverwässert) 4.538.670 4.538.670
Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen 159.994 9.221
Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien (verwässert) 4.698.664 4.547.891
Unverwässertes Ergebnis in EUR je Aktie 3,08 1,44
Verwässertes Ergebnis in EUR je Aktie 2,98 1,44

Für das Geschäftsjahr 2016 ist keine Dividendenzahlung geplant.

5. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

5.1 Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Die Zusammensetzung der Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen ist im Anlagespiegel dargestellt, der eine Anlage zum Anhang darstellt.

Die immateriellen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen aktivierte Aufwendungen für die Website der FinLab.

Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen liegt zwischen 3 und 20 Jahren. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung werden dabei keine Gruppen gebildet.

Aufwendungen für Forschung- und Entwicklung fielen nicht an und wurden daher weder im Aufwand erfasst noch aktiviert.

Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte wurden nicht aktiviert.

5.2 Finanzanlagen

Die Finanzanlagen betreffen folgende Posten:

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in T-EUR 31.12.2016 31.12.2015
Anteile an verbundenen Unternehmen 16.400 16.630
Beteiligungen 23.158 2.996
Wertpapiere des langfristigen Vermögens 25.904 29.418
Ausleihungen 1.140 3.352
66.602 52.397

Die Wertpapiere des langfristigen Vermögens betreffen folgende Bestände:

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in T-EUR 31.12.2016 31.12.2015
Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" 425 1.681
Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" 25.479 27.737
25.904 29.418

5.3 Aktive und passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus Differenzen aus der Bewertung von Finanzanlagen und der Abzinsung von langfristigen Schulden. Es wurde ein Steuersatz von 31,93 % berücksichtigt.

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Zeitliche Differenzen
in T-EUR 31.12.2016 Veränderung 31.12.2015
--- --- --- ---
Langfristige Schulden 0 2 -2
Sachanlagen 0 -12 12
Finanzanlagen 32.300 7.594 24.706

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Latente Steuern erfolgsneutral
31.12.2016 31.12.2015
--- --- --- --- --- --- ---
in T-EUR Aktiv Passiv Aktiv Passiv 2016 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Langfristige Schulden 0 0 0 -1 0 0
Sachanlagen 0 0 0 -8 0 0
Finanzanlagen 0 -516 0 -394 -35 132

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Aufwand (+) / Ertrag(-)
in T-EUR 2016 2015
--- --- ---
Langfristige Schulden -1 -1
Sachanlagen -8 -4
Finanzanlagen 157 67

5.4 Wertpapiere

Die Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens werden den Kategorien "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" zugeordnet:

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in T-EUR 31.12.2016 31.12.2015
Wertpapiere der Kategorie "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" 430 475
430 475

5.5 Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögenswerte haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und werden jeweils zum Nominalbetrag angesetzt.

Die sonstigen Vermögenswerte und Forderungen betreffen folgende Posten:

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in T-EUR 31.12.2016 31.12.2015
Forderungen aus Ausleihungen 2.050 2.361
Forderungen aus Umsatzsteuer 35 0
Forderungen aus Ertragsteuern 1.149 517
übrige 72 95
3.306 2.973

5.6 Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen vollständig dem Finanzmittelfonds und bestehen im Wesentlichen aus Kontokorrent- und Tagesgeldkonten sowie aus Festgeldanlagen.

5.7 Eigenkapital

GEZEICHNETES KAPITAL

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 4.538.670,00 und ist eingeteilt in 4.538.670 auf den Namen lautende Stammaktien. Bei den Aktien handelt es sich um Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00.

Die Hauptversammlung am 10. Dezember 2014 hat beschlossen, das Grundkapital bis zum 30. November 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu EUR 2.269.335,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014/I), wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Die entsprechende Änderung von § 5 Abs. 2 der Satzung wurde am 30. Dezember 2014 in das Handelsregister eingetragen. Von der Möglichkeit zur Ausnutzung des genehmigten Kapitals hat die Gesellschaft bisher keinen Gebrauch gemacht.

Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Dezember 2014 um bis zu EUR 1.815.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014/I). Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Dezember 2014 um bis zu EUR 453.867,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014/II). Bezogen auf die bedingten Kapitalerhöhungen hat die Gesellschaft von der Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechten mit Options- und/oder Wandlungsrechten bzw. -pflichten in Teilen Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 315.000 Aktienoptionen an Mitarbeiter und Vorstände erteilt.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden den Mitarbeitern der FinLab AG 15.000 Aktienoptionsrechte sowie den Mitarbeitern und der Geschäftsführung einer Tochtergesellschaft 8.000 Aktienoptionsrechte gewährt, die nach Ablauf einer vierjährigen Wartefrist je Optionsrecht zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft berechtigen.

KAPITALRÜCKLAGE

Die Kapitalrücklage enthält den Betrag, der bei der Ausgabe von Anteilen über den (rechnerischen) Nennwert hinaus erzielt wird (Ausgabe-Agio).

In die Kapitalrücklage wird darüber hinaus der aus der Bewertung der an die Mitarbeiter und die Geschäftsführung ausgegebenen Aktienoptionen resultierende Betrag erfasst. Weitere Angaben zum Aktienoptionsprogramm sind unter dem Punkt 6.11.Aktienoptionsprogramm nachlesbar.

Aufgrund der im dafür relevanten Einzelabschluss nach HGB-Rechnungslegung bestehenden Verlustvorträge wurde die gesetzliche Rücklage nach §150 AktG nicht gebildet.

GEWINNRÜCKLAGEN

Unter den Gewinnrücklagen werden die in den Vorjahren und aus dem laufenden Jahr thesaurierten Ergebnisse ausgewiesen. Gesetzliche Rücklagen nach § 150 Abs. 2 AktG oder satzungsmäßige Rücklagen bestehen nicht.

RÜCKLAGE FÜR NEUBEWERTUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Die Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten beinhaltet die erfolgsneutral berücksichtigten Wertänderungen der der Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" zugeordneten finanziellen Vermögenswerte sowie alle in Zusammenhang mit der Bewertung dieser Vermögenswerte vorgenommenen Anpassungen von latenten Steuern und Rückstellungen.

Im Berichtszeitraum wurden Wertanpassungen auf Finanzinstrumente in folgender Höhe im Eigenkapital erfasst:

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in T-EUR 2016 2015
Bewertung und Abgänge von Wertpapieren -2.233 8.973
Latente Steuern 35 -132
-2.198 8.841

5.8 Rückstellungen

Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 33 wurden für die Archivierung von Akten gebildet und aufgrund des geringfügigen Effekts nicht abgezinst. Der Vorjahresbetrag von TEUR 63 betraf die Archivierung von Akten (TEUR 30) und Rückbauverpflichtungen (TEUR 33). Die Rückstellung für Rückbauverpflichtungen ist zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 39 in den kurzfristigen Rückstellungen enthalten und als Zugang im nachfolgenden Rückstellungsspiegel ausgewiesen.

Auf das Ergebnis des Geschäftsjahres wurden Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 425 (Vorjahr: TEUR 531) gebildet.

Die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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in T-EUR 31.12.2015 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2016 Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme
Personalrückstellungen 384 -344 -40 197 197 hoch
Bürokosten 278 -129 -19 39 170 mittel
Jahresabschluss und Prüfung 152 -105 0 57 104 hoch
Aufsichtsrat-Rückstellungen 60 -45 -5 30 40 hoch
Steuerberatung 27 -10 -7 22 32 hoch
Ausstehende Rechnungen 0 0 0 5 5 hoch
901 -633 -70 350 548

Die Personalrückstellungen betreffen Rückstellungen für Mitarbeiterboni, Urlaubsansprüche und Beiträge zur Berufsgenossenschaft.

5.9 Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr und werden jeweils zum Nominalbetrag bzw. in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen folgende Posten:

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in T-EUR 31.12.2016 31.12.2015
Abzuführende Umsatzsteuer 0 22
Lohn- und Kirchensteuer 29 29
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungen 2.564 0
übrige Verbindlichkeiten 20 219
2.613 270

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungen resultieren in Höhe von TEUR 2.553 aus noch nicht geleisteten Einzahlungen in das Eigenkapital eines Portfoliounternehmens.

6. SONSTIGE ANGABEN

6.1 Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten

In den nachfolgenden Tabellen werden die Buchwerte der Finanzinstrumente, aufgeteilt nach Kategorien, für die Stichtage 31. Dezember 2016 und 31. Dezember 2015 zur Bilanz übergeleitet:

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31. Dezember 2016 Fair Value - Hierarchie Fair Value zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Bilanzausweis
in T-EUR
--- --- --- --- ---
Langfristiges Vermögen - Finanzanlagen
Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden
Beteiligungen und verbundene Unternehmen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" Stufe 3 14.424 14.424
Beteiligungen und verbundene Unternehmen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" Stufe 2 20.436 20.436
Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" Stufe 1 425 425
Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten Stufe 1 25.479 25.479
Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die nicht regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bei denen aber der beizulegende Zeitwert anzugeben ist
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen en Beteiligungsverhältnis besteht, bewertet zu Anschaffungskosten 1.140 1.140
Beteiligungen und verbundene Unternehmen, bewertet zu Anschaffungskosten gemäß IAS 39.46 c) nicht verlässlich ermittelbar 4.698 4.698
Langfristiges Vermögen - Finanzanlagen - gesamt 60.764 5.838 66.602

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31. Dezember 2016

in T-EUR
Fair Value - Hierarchie Fair Value zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Bilanzausweis
Kurzfristiges Vermögen
Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die nicht regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bei denen aber der beizulegende Zeitwert anzugeben ist
Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" Stufe 1 430 430 430
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht der Kategorie "Kredite und Forderungen" Stufe 2 257 257 257
Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Kategorie "Kredite und Forderungen" Stufe 2 1.792 1.792 1.792
Sonstige Vermögenswerte der Kategorie "Kredite und Forderungen" Stufe 2 1.257 1.257 1.257
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Kategorie "Kredite und Forderungen" Stufe 2 970 970 970
Kurzfristiges Vermögen - gesamt 4.705 4.705 4.705

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31. Dezember 2016

in T-EUR
Fair Value - Hierarchie Fair Value zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Bilanzausweis
Kurzfristige Schulden
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten Stufe 2 2.640 2.640 2.640
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden Stufe 2 73 73 73
Kurzfristiges Schulden - gesamt 2.713 2.713 2.713

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31. Dezember 2015

in T-EUR
Fair Value - Hierarchie Fair Value zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Bilanzausweis
Langfristiges Vermögen - Finanzanlagen
Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden
Beteiligungen und verbundene Unternehmen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" Stufe 3 14.435 14.435
Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" Stufe 1 1.681 1.681
Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten Stufe 1 27.737 27.737
Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die nicht regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bei denen aber der beizulegende Zeitwert anzugeben ist
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen en Beteiligungsverhältnis besteht, bewertet zu Anschaffungskosten 3.352 3.352
Beteiligungen und verbundene Unternehmen, bewertet zu Anschaffungskosten gemäß IAS 39.46 c) nicht verlässlich ermittelbar 5.192 5.192
Langfristiges Vermögen - Finanzanlagen - gesamt 43.853 8.544 52.397

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31. Dezember 2015

in T-EUR
Fair Value - Hierarchie Fair Value zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Bilanzausweis
Kurzfristiges Vermögen
Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die nicht regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bei denen aber der beizulegende Zeitwert anzugeben ist
Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" Stufe 1 475 475
Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Kategorie "Kredite und Forderungen" Stufe 2 1.111 1.111 1.111
Sonstige Vermögenswerte der Kategorie "Kredite und Forderungen" Stufe 2 1.863 1.863 1.863
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Kategorie "Kredite und Forderungen" Stufe 2 1.293 1.293 1.293
Kurzfristiges Vermögen - gesamt 4.742 4.267 4.742

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31. Dezember 2015

in T-EUR
Fair Value - Hierarchie Fair Value zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Bilanzausweis
Langfristige Schulden
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten Stufe 2 77 77 77
Langfristige Schulden - gesamt 77 77 77
Kurzfristige Schulden
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten Stufe 2 25 25 25
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden Stufe 2 44 44 44
Kurzfristiges Schulden - gesamt 69 69 69

Der Bestand an Wertpapieren des lang- und kurzfristigen Vermögens setzt sich wie folgt zusammen:

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in T-EUR 31.12.2016 31.12.2015
börsennotierte nicht-festverzinsliche Wertpapiere 26.255 29.841
nicht börsennotierte Anteile an Investmentfonds 79 53
sonstige nicht börsennotierte Finanzinstrumente 44.973 27.247
71.307 57.141

Die Finanzinstrumente, für die am Bilanzstichtag ein Börsenkurs und regelmäßiger Handel an einer Börse oder eine regelmäßige Kursnotierung während der Berichtsperiode vorlag, wurden mit diesem Kurs zum Stichtag bewertet.

Aus der ergebniswirksamen Bewertung der börsennotierten Finanzinstrumente resultierten im Berichtsjahr Zuschreibungen in Höhe von T-EUR 0 (Vorjahr: T-EUR 0) und Abschreibungen in Höhe von T-EUR 700 (Vorjahr: T-EUR 741).

Die Bewertung der Finanzinstrumente der Kategorie "ertragswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet, bewertet mit Hilfe von Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren" wurde mithilfe eines üblichen DCF-Verfahrens anhand selbst erstellter Planzahlen vorgenommen. Berücksichtigt wurden dabei Abzinsungsfaktoren aus einem risikolosen Zinssatz von 1,0 % p.a. und Risikoaufschlägen von 14-15% p.a.

Einen formalen Bewertungsprozess im Sinne des IFRS 13.93 (g) gibt es bei der FinLab nicht, die Bewertung wird im Jahresrhythmus in enger Abstimmung zwischen den Investmentmanagern und dem Management vorgenommen und spiegelt die aktuellen Markterfahrungen wider.

Bei der Bewertung der Finanzinstrumente der Kategorie "ertragswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet, bewertet mit Hilfe von Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren" würde sich der ermittelte Wert um ca. 3% verändern, wenn die berücksichtigte Risikoprämie um 10% verändert würde. Weitere erhebliche Änderungen würden sich nicht ergeben, wenn die Bewertung mit plausiblen alternativen Annahmen durchgeführt worden wäre.

Die Überleitung von der Eröffnungs- zur Schlussbilanz der Finanzinstrumente der Stufe 3 stellt sich wie folgt dar:

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in T-EUR 1.1.2016 Umgliederungen Käufe Veräußerungen Gewinne und Verluste, erfasst im Finanzergebnis der Gesamtergebnisrechnung 31.12.2016
Beteiligungen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet", bewertet mit Hilfe von Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren 14.435 0 0 0 -11 14.424

Bei den Finanzinstrumenten die zu fortgeführten Anschaffungskosten nach IAS 39.46 (c) bewertet wurden, weil ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar war, handelt es sich um Anteile an Unternehmen, die zum Stichtag mit ihrem Geschäftsmodell nicht am Markt aktiv waren. Entsprechend lagen keine Inputdaten oder Vergleichswerte für eine Ermittlung eines beizulegenden Zeitwerts vor.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine Forderungsausfälle aus dem operativen Geschäft (Vorjahr: T-EUR 26) unter den Sachaufwendungen erfasst.

Zur Darstellung der Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, die die Auswirkung hypothetischer Änderungen von Marktpreisen auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Bei Kursänderungen von 10 % würden sich folgende Wertänderungen ergeben:

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in T-EUR 31.12.2016 31.12.2015
börsennotierte Finanzinstrumente 26.255 29.841
davon bewertet über die Gewinn- und Verlustrechnung 776 2.104
Auswirkung einer Kursänderung von 10% 78 210
davon bewertet über das sonstige Ergebnis 25.479 27.737
Auswirkung einer Kursänderung von 10% 2.548 2.774

Das Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten der Bewertungskategorien des IAS 39 setzt sich zusammen aus dem Bewertungsergebnis und den Abgangserfolgen:

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in T-EUR 2016 2015
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Finanzinstrumente der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte"
Bewertungsergebnis -2.186 8.944
Abgangsergebnis 1 0
-2.185 8.944
Finanzinstrumente der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Bewertungsergebnis 11.759 2.529
Abgangsergebnis -36 -161
Langfristige finanzielle Vermögenswerte - gesamt 11.723 2.368

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in T-EUR 2016 2015
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Finanzinstrumente der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte"
Bewertungsergebnis 0 -11
Abgangsergebnis 0 158
0 147
Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet"
Bewertungsergebnis -46 429
Abgangsergebnis 0 40
-46 469
Finanzielle Vermögenswerte - gesamt 9.492 11.928

Im Berichtsjahr wurden auf Finanzinstrumente Wertanpassungen in folgender Höhe erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst:

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in T-EUR 2016 2015
Wertminderungen auf Wertpapiere des langfristigen Vermögens -2.186 0
Zuschreibungen auf Wertpapiere des langfristigen Vermögens 0 8.944
Wertminderungen von Wertpapieren des kurzfristigen Vermögens 0 30
-2.186 8.973

Zum Berichtsstichtag bestehen keine nicht wertgeminderten, überfälligen finanziellen Vermögenswerte. Die FinLab nimmt eine Wertminderung vor, wenn ein finanzieller Vermögenswert uneinbringlich erscheint. Dies ist der Fall, wenn dieser finanzieller Vermögenswert länger als 180 Tage überfällig ist und keine Einigung über eine Verlängerung der Zahlungsfrist erzielt werden konnte, oder wenn es offensichtliche Hinweise oder Tatsachen gibt, die einen Ausgleich ausschließen.

6.2 Angaben zur Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung werden gemäß IAS 7 Zahlungsströme erfasst, um Informationen über die Bewegung der Zahlungsmittel des Unternehmens darzustellen. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Tätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Es wird die indirekte Darstellungsform angewendet.

Im Berichtsjahr erfolgten Zahlungsmittelzuflüsse aus Zinserträgen in Höhe von T-EUR 63 (Vorjahr: T-EUR 56) und Zahlungsmittelabflüsse aus Zinsaufwendungen in Höhe von T-EUR 0 (Vorjahr: T-EUR 70). Dividenden wurden in Höhe von T-EUR 1.325 (Vorjahr: T-EUR 1.289) vereinnahmt.

Aus dem Verlust der Beherrschung von Tochterunternehmen sind wie im Vorjahr keine Zahlungsmittel vereinnahmt worden.

Ertragsteuern wurden von der FinLab wie im Vorjahr nicht gezahlt.

Der Finanzmittelfonds (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) besteht aus Bankguthaben.

6.3 Angaben zur Segmentberichterstattung

Der Vorstand der FinLab AG informiert sich als "chief operating decisions maker" im Sinne des IFRS 8.7 auf Ebene des Gesamtportfolios regelmäßig über die Entwicklung des Unternehmens. Seine Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen trifft er ebenfalls auf dieser Ebene.

Rechnungslegungsrelevante Informationen liegen dementsprechend nur für das Unternehmen als Ganzes vor und werden keinen einzelnen Segmenten zugeordnet. Die FinLab wird entsprechend als "Single-Segment-Entity" (SSE) geführt, wodurch sich die finanziellen und sonstigen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit aus den vorliegenden Bestandteilen des Abschlusses entnehmen lassen. Eine Berichterstattung über Geschäftssegmente erübrigt sich daher aus diesen Gründen.

Der Unternehmenswert bestimmt sich wesentlich aus dem Marktwert der Beteiligungen, wie er sich im Eigenkapital nach IFRS niederschlägt. Zentrale Erfolgsgröße für die Steuerung und Kontrolle des Unternehmens ist das Eigenkapital nach IFRS. Es wird auf Punkt: 6.8. Kapitalmanagement verwiesen.

Die FinLab ist im deutschsprachigen Raum tätig; die Erlöse wurden in Deutschland erzielt.

6.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden bei der Gesellschaft aus der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung keine Eventualverbindlichkeiten.

6.5 Leasing

Die FinLab hat Operating-Lease-Verträge über Fahrzeuge und technische Anlagen (Mobilien) abgeschlossen. Außerdem bestand ein Mietvertrag über Büroräume (Immobilien).

Die abgeschlossenen Miet- und Leasingverträge sind als Operating-Lease-Verträge zu qualifizieren, so dass der Leasinggegenstand dem Leasinggeber zuzurechnen ist. Es bestehen zum Teil branchenübliche Verlängerungsoptionen.

Aus einem in 2011 abgeschlossenen Mietvertrag mit einer Laufzeit bis April 2017 resultieren zum Stichtag Mietverpflichtungen über insgesamt TEUR 119. Als Mietsicherheit wurde eine Bankbürgschaft über TEUR 111 gestellt. Im laufenden Geschäftsjahr wurden Zahlungen in Höhe von TEUR 299 geleistet.

Aus den sonstigen bestehenden Leasingverträgen resultieren weitere finanzielle Verpflichtungen über TEUR 43 mit einer Laufzeit bis zu drei Jahren. Weitere Angaben zu diesen Verträgen sind einzeln und insgesamt unwesentlich und werden daher nicht weiter erläutert.

6.6 Nahestehende Unternehmen und Personen

Die LION CAPITAL AG, Kulmbach, hielt zum 31. Dezember 2016 mehr als 25 % der Aktien der Gesellschaft. Die LION CAPITAL AG, Kulmbach ist zum 31. Dezember 2016 bezüglich weiterer Unternehmen als verbundenes Unternehmen im Sinne des § 15 AktG einzustufen. Mittelbar beherrschend im Sinne des § 17 Abs. 1 AktG ist Herr Bernd Förtsch, Kulmbach.

Auf der Grundlage der Stimmrechtspräsenzmehrheit auf der Hauptversammlung vom 14. Juli 2016 konnte Herr Bernd Förtsch praktisch einen beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft ausüben. Ferner ist zu erwarten, dass die Stimmrechtspräsenzmehrheit auch in zukünftigen Hauptversammlungen gegeben sein wird, so dass die FinLab gemäß § 17 Abs. 1 und 2 AktG zum 31. Dezember 2016 abhängiges Unternehmen von Herrn Bernd Förtsch war.

Die FinLab AG, Frankfurt am Main, hat der BF Holding GmbH, Kulmbach, ein Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 1,25 Mio. gewährt. Das Darlehen wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2016 vollständig getilgt. Das Darlehen war mit 6 % p.a. verzinst. Hierfür sind von der FinLab AG bis zur vollständigen Rückzahlung im Geschäftsjahr 2016 Zinserträge in Höhe von TEUR 27 erfasst worden.

Die Stapp AG, Hamburg, bezog von der FinLab AG, Frankfurt am Main Dienstleistungen im Bereich Rechnungswesen über insgesamt TEUR 36 (Vj: TEUR 0).

Die AnlageCheck.com GmbH, Kulmbach, hat für insgesamt TEUR 10 (Vj: TEUR 2) von der FinLab AG, Frankfurt am Main Räumlichkeiten gemietet.

Die Designhouse GmbH, Kulmbach, erhielt von der FinLab AG, Frankfurt am Main, insgesamt TEUR 1 (Vj: EUR 23) für erbrachte Dienstleistungen im Bereich Marketing.

Die Börsenmedien AG, Kulmbach, bezog von der FinLab AG, Frankfurt am Main, Dienstleistungen im Bereich Beteiligungsmanagement über insgesamt TEUR 60 (Vj: TEUR 60).

Die Vorstände der Gesellschaft haben im laufenden Geschäftsjahr nur kurzfristig fällige Vergütungen erhalten. Der Gesamtbetrag belief sich auf T-EUR 934 (Vj.: T-EUR 738).

Für die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Berichtsjahr Aufsichtsratvergütungen in Höhe von T-EUR 45 (Vorjahr: T-EUR 75) im Aufwand erfasst. Kosten wurden wie im Vorjahr in Höhe von insgesamt unter T-EUR 1 übernommen.

Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu Bedingungen wie gegenüber Dritten durchgeführt.

Die FinLab hält zum Stichtag an den nachfolgenden Gesellschaften unmittelbar bzw. mittelbar 20 Prozent oder mehr der Stimmrechte:

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Beteiligung Sitz Beteiligungsquote
Heliad Management GmbH Frankfurt am Main 100%
Patriarch Multi-Manager GmbH Frankfurt am Main 100%
VCH Investment Group AG Frankfurt am Main 100%
nextmarkets GmbH Köln 49,9%
Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA Frankfurt am Main 46,9%
Kapilendo AG Berlin 28,3%
Authada GmbH Darmstadt 20%
Seyes GmbH* Bayreuth 20%

* Beteiligung der VCH Investment Group AG

6.7 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Dezember 2016 hat die Kapilendo AG eine Finanzierungsrunde durchgeführt. Mit der Unterzeichnung des Vertrages hat sich die FinLab AG unter der aufschiebenden Bedingung der Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister zur Wandlung von Darlehensansprüchen in Höhe von TEUR 253 in Anteilen an der Gesellschaft verpflichtet. Die entsprechende Eintragung und die Wandlung der Darlehen erfolgte im Januar 2017.

Zum 28.02.2017 ist Herr Bernd Förtsch als Mitglied des Aufsichtsrats der FinLab AG zurückgetreten.

Darüber hinaus liegen keine weiteren wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor.

6.8 Angaben zum Kapitalmanagement

Ziel des Kapitalmanagements ist die langfristige Steigerung des Unternehmenswertes durch das Erreichen einer angemessenen Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Die angestrebte Eigenkapitalverzinsung soll möglichst ohne langfristig zur Verfügung gestelltes Fremdkapital erreicht werden.

Steuerungsgröße des Kapitalmanagements ist das Eigenkapital nach IFRS.

Investitionen werden dabei nur getätigt, wenn sichergestellt werden kann, dass die FinLab jederzeit in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dazu werden der Bestand an flüssigen Mitteln und die geplanten Mittelzu- und -abflüsse täglich durch das Management der Gesellschaft überwacht.

Da die Gesellschaft keine wesentlichen Fremdfinanzierungen in Anspruch nimmt, sind weitere Steuerungsmaßnahmen hinsichtlich des Kapitalmanagements nicht notwendig.

6.9 Angaben zum Risikomanagement

Das Risikomanagement der FinLab identifiziert, analysiert und vermeidet bzw. begrenzt die wesentlichen Risiken, die aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Darüber hinaus fördert das Risikomanagement das Erkennen und das Wahrnehmen von Chancen und trägt somit auch zu einer Weiterentwicklung der Gesellschaft und zu einem höheren Unternehmenserfolg bei.

Zur Systematisierung wurden drei Gruppen von Risikofeldern gebildet:

1. Strategische Risiken

Entwicklung des Kapitalmarktumfelds
Marktumfeld und Positionierung der Mitbewerber
Human Resources

2. Finanzielle Risiken

Preisänderungsrisiken (mögliche negative Wertentwicklung von im Bestand befindlichen Wertpapieren und Beteiligungen)
Liquiditätsrisiko
Rechtliche Risiken
Risiken aus Änderungen des Steuerrechts

3. Operative Risiken

Finanzbuchhaltung und Controlling
Zahlungsflüsse
IT-Sicherheit

Maßnahmen im Rahmen des Risikomanagements

Die Geschäftstätigkeit der FinLab konzentriert sich fast ausschließlich auf den Euro-Währungsraum. Daher ist das Währungsrisiko auf einzelne Investitionen beschränkt. So hält die FinLab Anteile an der Atlas Mara Co-Nvest Limited. Die Atlas Mara wird an der Londoner Börse in Amerikanischen Dollar (USD) gehandelt, investiert vornehmlich in Finanzdienstleistungs- und sonstige Dienstleistungsunternehmen in Afrika und arbeitet dort mit lokalen Währungen und mit US-Dollar.

Zur Absicherung gegen operative und rechtliche Risiken ist ein Internes Kontrollsystem (IKS) implementiert.

Aufgrund der Finanzierungsstruktur ist für die FinLab das direkte Risiko von Zinsänderungen nicht wesentlich.

Der Wert von finanziellen Vermögenswerten kann bei unvorteilhafter Geschäftsentwicklung des Emittenten im Extremfall auf null absinken.

Durch eine Liquiditätsplanung wird sichergestellt, dass finanzielle Verpflichtungen jederzeit durch das Vorhalten ausreichender Liquidität erfüllt werden können.

Die ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Da die ausgewiesenen liquiden Mittel ausreichend sind, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken, ist die FinLab nur geringfügig unmittelbaren Liquiditätsrisiken ausgesetzt.

6.10 Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt hat die FinLab 12 Mitarbeiter (Vj.: 10) beschäftigt.

6.11 Aktienoptionsprogramm

Die Hauptversammlung der FinLab AG hat am 10. Dezember 2014 beschlossen, dass der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. November 2019 einmalig oder mehrmals Bezugsrechte auf Aktien der Gesellschaft ausgeben kann, die im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms 2014 zum Bezug von bis zu 453.867 auf den Namen lautenden Stückaktien der Gesellschaft mit einer Laufzeit von bis zu 6 Jahren berechtigen.

Die Bezugsrechte aus den Aktienoptionen können erstmals nach Ablauf der gesetzlichen Wartezeit von vier Jahren gemäß § 193 Abs. 2 Nr. 4 AktG ausgeübt werden. Sie beginnt nach Ausgabe der jeweiligen Aktienoptionen.

Bedingung für die Ausübung der Optionen ist neben dem Ablauf der Wartefrist der Eintritt des Erfolgsziels. Jeder Bezugsberechtigte kann seine Bezugsrechte ausüben, wenn der Börsenkurs der Aktie der Gesellschaft an einem beliebigen Börsenhandelstag innerhalb des Zeitraums vom Ausgabetag der Bezugsrechte bis zum Ablauf von zwei Jahren nach diesem Tag um mindestens 100 % gestiegen ist.

Im Falle des Umtauschs von Optionsrechten in Aktien ist für jede durch Umtausch zu erlangende Aktie der Bezugspreis zu entrichten. Der Bezugspreis für eine Aktie der Gesellschaft entspricht 100% des Basiswertes.

Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen wurde zum jeweiligen Ausgabedatum mithilfe eines "Lookbarrier"-Optionsbewertungsmodells berechnet. Dabei wurden für die ausgegebenen Optionen neben den in den Optionsbedingungen festgelegten Kriterien (z.B. Wartezeit, Erfolgsziel) nur Haltekosten (Cost of carry) in Höhe von 0,1%, die erwartete Volatilität der FinLab-Aktien in Form der historischen Volatilität in Höhe von 45% und die risikolosen Zinssätze zu den Bewertungsstichtagen von 1,00 - 1,25% berücksichtigt. Dividenden und andere Ausstattungsmerkmale waren nicht zu berücksichtigen.

Folgende Optionen wurden bislang ausgegeben:

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Ausgabe Anzahl Bezugspreis Basiswert Erfolgsziel Beizulegender Zeitwert Zeitwert je Aktienoption
12.03.2015 115.000 EUR 4,82 EUR 5,95 EUR 11,90 EUR 374.284,45 EUR 3,25
29.06.2015 200.000 EUR 4,82 EUR 6,40 EUR 12,80 EUR 712.945,85 EUR 3,56
19.01.2016 23.000 EUR 4,82 EUR 10,50 EUR 21,00 EUR 147.037,64 EUR 6,39
Gesamt 338.000

Der Aufwand aus der Optionsbewertung wird monatsgenau über die Wartezeit von vier Jahren verteilt im Personalaufwand erfasst und in der Kapitalrücklage ausgewiesen.

Zum Stichtag sind keine Optionen ausübbar, verwirkt, ausgeübt oder verfallen.

6.12 Abschlussprüfer

Im Geschäftsjahr 2016 wurden durch den Jahresabschlussprüfer T-EUR 50 (Vorjahr: T-EUR 25) für Abschlussprüfungsleistungen zuzüglich Umsatzsteuer in Rechnung gestellt.

6.13 Vorstände und Aufsichtsräte

VORSTÄNDE:

Juan Rodriguez, Mitglied des Vorstands, Bad Vilbel

Stefan Schütze, Mitglied des Vorstands, Frankfurt am Main

Kai Panitzki, Mitglied des Vorstandes, Köln

AUFSICHTSRÄTE:

Axel-Günter Benkner, selbständiger Unternehmensberater, Nidderau, Vorsitzender

Bernd Förtsch (bis zum 28. Februar 2017)

Vorstand der Börsenmedien Aktiengesellschaft, Kulmbach

Dr. Friedrich Schmitz, Unternehmer, München

6.14 Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss wurde am 14. März 2017 von der Gesellschaft aufgestellt und zur Veröffentlichung freigegeben.

Frankfurt am Main

Der Vorstand

Anlagenspiegel IFRS 2016

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Beträge

in T-EUR
Anschaffungskosten
01.01.2016 Zugang der Periode Abgang der Periode 31.12.2016
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 241 - -103 138
Sachanlagen 562 6 -9 559
Finanzanlagen 39.383 9.190 -4.391 44.182
Anlagevermögen, gesamt 40.185 9.196 -4.503 44.879

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Beträge

in T-EUR
Wertberichtigungen
01.01.2016 Abgang der Periode Abschreibung der Periode Zuschreibung der Periode 31.12.2016
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte -228 102 -6 - -132
Sachanlagen -446 9 -57 - -495
Finanzanlagen 13.014 -166 -2.834 12.407 22.420
Anlagevermögen, gesamt 12.340 -55 -2.897 12.407 21.794

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Beträge

in T-EUR
Buchwerte
31.12.2016 31.12.2015
--- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 6 13
Sachanlagen 64 115
Finanzanlagen 66.602 52.397
Anlagevermögen, gesamt 66.673 52.525

Anlagenspiegel IFRS 2015

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Beträge

in T-EUR
Anschaffungskosten
01.01.2015 Zugang der Periode Abgang der Periode 31.12.2015
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 230 17 -6 241
Sachanlagen 627 3 -68 562
Finanzanlagen 34.318 6.606 -291 39.383
Anlagevermögen, gesamt 35.175 6.625 -365 40.185

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Beträge

in T-EUR
Wertberichtigungen
01.01.2015 Abgang der Periode Abschreibung der Periode Zuschreibung der Periode 31.12.2015
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte -224 4 -8 - -228
Sachanlagen -421 35 -60 - -446
Finanzanlagen 1.700 -158 -738 12.210 13.014
Anlagevermögen, gesamt 1.055 -119 -806 12.210 12.340

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Beträge

in T-EUR
Buchwerte
31.12.2015 31.12.2014
--- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 13 6
Sachanlagen 115 206
Finanzanlagen 52.397 36.018
Anlagevermögen, gesamt 52.525 36.230

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die FinLab AG

Wir haben den von der FinLab AG, Frankfurt am Main, aufgestellten IFRS-Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang unter Einbeziehung der Buchführung - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den IFRS-Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Grünwald, 30. März 2017

**ifb Treuhand GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Steffen Urban, Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss (HGB) ZUM 31. DEZEMBER 2016

FINLAB AG

Gewinn- und Verlustrechnung 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

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2016 in Euro 2015
1. Umsatzerlöse 1.832.225,22 4.068.030,29
2. Sonstige betriebliche Erträge 481.641.64 2.500.395,54
3. Materialaufwand -217.614,14 0,00
Personalaufwand
4. a) Löhne und Gehälter -1.229.306,07 -1.278.217,48
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für -103.805,90 -100.855,09
davon für Altersversorgung -16.130,76 -15.600,96
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -50.842,50 -56.856,04
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -753.397,19 -1.033.862,37
7. Erträge aus Beteiligungen 2.492.433,40 1.606.685,54
davon aus verbundenen Unternehmen 2.492.433,40 1.606.685,54
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 63.416,48 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 58.538,99 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.491,36 141.356,92
davon aus verbundenen Unternehmen 3.750,00 66.058,92
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -577.436,96 -67.563,57
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.319,67 -41.794,27
davon an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
12. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag 253.600,20 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 105.968,18 -531.425,00
14. Ergebnis nach Steuern 2.328.054,05 5.205.864,47
15. Sonstige Steuern -860,00 -524,00
16. Jahresüberschuss 2.327.194,05 5.205.340,47
17. Verlustvortrag -7.983.124,65 -13.188.465,12
18. Bilanzverlust -5.655.930,60 -7.983.124,65

Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016

AKTIVA

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31.12.2016 in Euro 31.12.2015
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Kozessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.273,00 13.154,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.177,00 14.249,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.869,08 88.896,08
64.046,08 103.145,08
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.874.221,10 3.093.835,20
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 3.314.507,86
3. Beteiligungen 10.760.498,48 2.996.384,14
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.140.192,37 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 19.522.451,59 20.561.052,14
34.297.363,54 29.965.779,34
34.367.682,62 30.082.078,42
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 356,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.792.386,48 1.109.891,64
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 256.912,21 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.246.748,67 1.902.650,03
3.296.403,36 3.012.541,67
II. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 429.545,75 475.234,25
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 969.963,33 1.292.642,19
4.695.912,44 4.780.418,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.399,51 0,00
39.072.994,57 34.862.496,53
PASSIVA
31.12.2016 in Euro 31.12.2015
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.538.670,00 4.538.670,00
II. Kapitalrücklage 36.470.720,89 36.470.720,89
III. Bilanzverlust -5.655.930,60 -7.983.124,65
35.353.460,29 33.026.266,24
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 425.456,82 531.425,00
2. Sonstige Rückstellungen 581.533,43 964.241,64
1.006.990,25 1.495.666,64
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.916,46 43.497,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 76.766,98 14.076,20
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.563.694,18 11.023,07
4. Sonstige Verbindlichkeiten 49.166,41 271.966,48
2.712.544,03 340.563,65
39.072.994,57 34.862.496,53

Anhang für das Geschäftsjahr 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

Allgemeines

Der Jahresabschluss der FinLab AG, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2016 wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.

Die FinLab AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 58865 eingetragen. Sie ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft hat von der Erleichterungsregelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanz ist gemäß § 268 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden haben wir entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Anlagevermögen

Das abnutzbare Anlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten Anschaffungsnebenkosten. Den planmäßigen Abschreibungen wurden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die vor dem Jahr 2013 erworben wurden und die historische Anschaffungskosten zwischen Euro 150,00 und Euro 1.000,00 hatten, wurden typisiert über 5 Jahre abgeschrieben. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist die handels- und steuerrechtliche Gleichbehandlung des Sammelpostens nicht zu beanstanden.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Sofern erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die sonstigen Wertpapiere wurden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des in der Bilanz ausgewiesenen Anlagevermögens wird in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Dieser Bilanzposten setzt sich wie folgt zusammen:

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31.12.2016 in T-Euro 31.12.2015
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.792 1.110
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 257 0
Sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen Finanzamt 1.081 517
Sonstige Übrige 166 1.386
3.296 3.013

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 4.538.670,00 und ist eingeteilt in 4.538.670 auf den Namen lautende Stammaktien. Bei den Aktien handelt es sich um Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00.

Die Hauptversammlung am 10. Dezember 2014 hat beschlossen, das Grundkapital bis zum 30. November 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu EUR 2.269.335,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014/I), wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Die entsprechende Änderung von § 5 Abs. 2 der Satzung wurde am 30. Dezember 2014 in das Handelsregister eingetragen. Von der Möglichkeit zur Ausnutzung des genehmigten Kapitals hat die Gesellschaft bisher keinen Gebrauch gemacht.

Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Dezember 2014 um bis zu EUR 1.815.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014/I). Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Dezember 2014 um bis zu EUR 453.867,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014/II). Bezogen auf die bedingten Kapitalerhöhungen hat die Gesellschaft von der Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechten mit Options- und/oder Wandlungsrechten bzw. -pflichten in Teilen Gebrauch gemacht.

Im Geschäftsjahr 2015 wurden 315.000 Aktienoptionen an Mitarbeiter und Vorstände erteilt. Im Geschäftsjahr 2016 wurden den Mitarbeitern der FinLab AG 15.000 Aktienoptionsrechte sowie den Mitarbeitern und der Geschäftsführung einer Tochtergesellschaft 8.000 Aktienoptionsrechte gewährt, die nach Ablauf einer vierjährigen Wartefrist je Optionsrecht zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft berechtigen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen, ausstehende Rechnungen, nicht genommenen Urlaub sowie Mietnebenkosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 193). Sicherheiten wurden nicht gewährt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Da sich die Definition der Umsatzerlöse in § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes geändert hat, sind Erlöse aus Untermietverträgen im abgelaufenen Geschäftsjahr abweichend zum Vorjahr in den Umsatzerlösen (Vj. sonstige betriebliche Erträge) erfasst worden. Die diesbezüglichen Mietaufwendungen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr abweichend zum Vorjahr im Materialaufwand (Vj. sonstige betriebliche Aufwendungen) erfasst worden. Die Vorjahreswerte sind insofern nicht mit den Werten des Geschäftsjahres vergleichbar. Basierend auf der oben genannten Neuregelung hätten sich die Umsatzerlöse im Vorjahr auf TEUR 4.320 belaufen. Der entsprechende Materialaufwand im Vorjahr hätte TEUR 249 betragen.

Die in den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens enthaltenen außerplanmäßigen Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 577 (Vj. TEUR 68), davon auf Finanzanlagen TEUR 505 und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens TEUR 72.

Sonstige Angaben

Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2016 waren durchschnittlich 12 (Vj. 10) Arbeitnehmer beschäftigt.

Eventualverbindlichkeiten

Es bestanden zum Stichtag keine Eventualverbindlichkeiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus einem in 2011 abgeschlossenen Mietvertrag mit einer Laufzeit bis April 2017 resultieren zum Stichtag Mietverpflichtungen über insgesamt TEUR 119. Als Mietsicherheit wurde eine Bankbürgschaft über TEUR 111 gestellt. Darüber hinaus bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen über TEUR 43.

Beteiligungsliste

Die FinLab AG hat von der Erleichterungsregelung des § 293 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und verzichtet auf die Erstellung eines Konzernabschlusses.

An den folgenden Gesellschaften ist die FinLab AG unmittelbar mit 20 % oder mehr i. S. von § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:

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Beteiligung Sitz Beteiligungsquote in T-EUR Eigenkapital 31.12.2016 in T-EUR Jahresergebnis 2016
Heliad Management GmbH Frankfurt am Main 100 % 1.346 864
Patriarch Multi-Manager GmbH1) Frankfurt am Main 100 % 367 0
VCH Investment Group AG Frankfurt am Main 100 % 1.428 199
Kapilendo AG2) Berlin 28,27 % 19 -336
nextmarkets GmbH2) Köln 49,96 % -2.050 -1.732
Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA Frankfurt am Main 46,92 % 52.651 -2.871
Authada GmbH2) Darmstadt 20 % 21 -4

An den folgenden Gesellschaften ist die FinLab AG mittelbar mit 20 % oder mehr i.S. von § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:

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Beteiligung Sitz Beteiligungsquote in T-EUR Eigenkapital 31.12.2015 in T-EUR Jahresergebnis 2015
Seyes GmbH3) Bayreuth 20 % -4 -90

1) Seit 01.01.2016 Ergebnisabführungsvertrag mit der FinLab AG, daher beträgt das Jahresergebnis TEUR 0

2) Das Eigenkapital und das Jahresergebnis beziehen sich auf 2015

3) Beteiligung der VCH Investment Group AG

Angaben zum Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft

Die BF Holding GmbH, Kulmbach, hat uns am 27. Juli 2015 gemäß § 20 Abs. 5 AktG mitgeteilt, dass ihr keine Mehrheitsbeteiligung mehr an unserer Gesellschaft gehört. Der BF Holding GmbH gehört jedoch weiterhin mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft (§ 20 Abs. 1 AktG), da ihr die von ihrer Tochtergesellschaft LION CAPITAL AG an unserer Gesellschaft gehaltenen Aktien gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen sind.

Herr Bernd Förtsch, Kulmbach, hat uns gemäß § 20 Abs. 5 AktG mitgeteilt, dass ihm keine Mehrheitsbeteiligung mehr an unserer Gesellschaft gehört. Ihm gehört jedoch weiterhin mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft (§ 20 Abs. 1 AktG), da ihm die von der BF Holding GmbH sowie die von der LION CAPITAL AG an unserer Gesellschaft gehaltenen Aktien über die BF Holding GmbH gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen sind.

Herr Christian Angermayer, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihm mittelbar mehr als der vierte Teil der Anteile an unserer Gesellschaft gehört, da ihm die Beteiligung der von ihm abhängigen Apeiron Investment Group Ltd, St. Julians, Malta, an unserer Gesellschaft gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen ist.

Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust, der einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.327.194,05 beinhaltet, wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Vorstände

Dem Vorstand gehören an:

Herr Juan Rodriguez, Mitglied des Vorstands, Bad Vilbel
Herr Stefan Schütze, Mitglied des Vorstands, Frankfurt am Main
Herr Kai Panitzki, Mitglied des Vorstands, Köln

Aufsichtsräte

Als Mitglieder des Aufsichtsrats waren bzw. sind berufen:

Herr Axel-Günter Benkner, selbständiger Unternehmensberater, Nidderau, Vorsitzender
Herr Bernd Förtsch, Vorstand der Börsenmedien Aktiengesellschaft, Kulmbach, Mitglied des Aufsichtsrates (bis zum 28. Februar 2017)
Herr Dr. Friedrich Schmitz, Unternehmer, München, Mitglied des Aufsichtsrates

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Dezember 2016 hat die Kapilendo AG eine Finanzierungsrunde durchgeführt. Mit der Unterzeichnung des Vertrages hat sich die FinLab AG unter der aufschiebenden Bedingung der Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister zur Wandlung von Darlehensansprüchen in Höhe von TEUR 253 in Anteilen an der Gesellschaft verpflichtet. Die entsprechende Eintragung und die Wandlung der Darlehen erfolgte im Januar 2017.

Zum 28.02.2017 ist Herr Bernd Förtsch als Mitglied des Aufsichtsrats der FinLab AG zurückgetreten.

Darüber hinaus liegen keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor.

Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichtes

Über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen informiert der nach § 312 AktG aufgestellte Abhängigkeitsbericht. Nachfolgend ist die Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht wiedergegeben:

"Wir erklären, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 nach den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, die Gesellschaft nicht benachteiligt worden ist."

Frankfurt am Main, am 14. März 2017

Der Vorstand

Stefan Schütze

Juan Rodriguez

Kai Panitzki

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

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Anschaffungskosten
in Euro 01.01.2016 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2016
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Immaterielle Vermögensgegenstände 146.774,63 0,00 0,00 -8.628,64 138.145,99
Sachanlagen
1. Einbauten in gemieteten Gebäuden 148.325,55 0,00 0,00 0,00 148.325,55
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 353.207,64 5.642,00 0,00 -8.633,45 350.216,19
501.533,19 5.642,00 0,00 -8.633,45 498.541,74
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.093.835,20 1.003.101,33 -1.222.715,43 0,00 2.874.221,10
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.314.507,86 562.153,30 -1.140.192,37 -2.736.715,43 0,00
3. Beteiligungen 2.996.384,14 6.541.398,91 1.222.715,43 0,00 10.760.498,48
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 1.140.192,37 0,00 1.140.192,37
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 23.745.379,13 0,00 0,00 -533.240,09 23.212.139,04
33.150.106,33 8.106.662,54 0,00 -3.269.717,88 37.987.050,99
Summe Anlagevermögen 33.798.414,15 8.112.304,54 0,00 -3.286.979,97 38.623.738,72

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Kumulierte Abschreibungen
in Euro 01.01.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände 133.620,63 6.101,50 -7.849,14 131.872,99
Sachanlagen
1. Einbauten in gemieteten Gebäuden 134.076,55 8.072,00 0,00 142.148,55
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 264.311,56 36.669,00 -8.633,45 292.347,11
398.388,11 44.741,00 -8.633,45 434.495,66
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.184.326,99 3.184.326,46 505.360,46 3.689.687,45
3.184.326,99 3.184.326,46 505.360,46 3.689.687,45
Summe Anlagevermögen 3.716.335,73 3.716.335,73 556.202,96 4.256.056,10

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Bilanzwert
in Euro 01.01.2016 31.12.2016
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände 13.154,00 6.273,00
Sachanlagen
1. Einbauten in gemieteten Gebäuden 14.249,00 6.177,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.896,08 57.869,08
103.145,08 64.046,08
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.093.835,20 2.874.221,10
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.314.507,86 0,00
3. Beteiligungen 2.996.384,14 10.760.498,48
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.140.192,37
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 20.561.052,14 19.522.451,59
29.965.779,34 34.297.363,54
Summe Anlagevermögen 30.082.078,42 34.367.682,62

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Grüneburgweg 18

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