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FinLab AG — Annual Report 2016
Nov 28, 2017
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Annual Report
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Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 28.11.2017:
Neufassung, ersetzt die Offenlegung vom 13.11.2017

FinLab AG
Frankfurt am Main
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
NEXT GENERATION
FINANCE.
NOW.
Jahresfinanzbericht zum 31. Dezember 2016
BERICHT DES AUFSICHTSRATS
Sehr geehrte Aktionärinnen, sehr geehrte Aktionäre,
nachfolgend informiert der Aufsichtsrat über die Wahrnehmung seiner Aufgaben und die Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016.
ZUSAMMENARBEIT VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT
Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben dafür fortlaufend mit den Vorstandsmitgliedern Kontakt gehalten, sich über den Geschäftsverlauf und wesentliche Vorgänge informiert und sich mit den Mitgliedern des Vorstandes beraten.
Bedeutende Sachverhalte hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern besprochen und sie in die laufende Aufsichtsratsarbeit einbezogen.
Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich zeitnah und umfassend über alle wichtigen Aspekte der Unternehmensplanung und der strategischen und laufenden Geschäftsentwicklung. Wir hatten dabei stets ausreichend Gelegenheit, uns im Plenum des Aufsichtsrats mit den Berichten, Anträgen und Beschlussvorschlägen des Vorstands kritisch auseinanderzusetzen sowie Anregungen einzubringen.
Alle zustimmungspflichtigen Angelegenheiten hat der Vorstand dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur Entscheidung vorgelegt. Die Genehmigungen sind nach ausführlicher Prüfung der Unterlagen und gegebenenfalls ergänzender Erläuterungen durch den Vorstand erteilt worden.
Die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung von Vorstand und Aufsichtsrat verliefen in allen Fällen auf Basis gründlicher, sachgerechter Information einvernehmlich, zügig und erfolgreich.
AUFSICHTSRATSSITZUNGEN
Der Aufsichtsrat der FinLab AG trat im Geschäftsjahr 2016 zu vier ordentlichen Sitzungen zusammen.
In den Aufsichtsratssitzungen wurden die Berichterstattungen des Vorstands über die Lage der Gesellschaft, das wirtschaftliche Umfeld, die Umsatz- und Kostenentwicklung sowie wesentliche Geschäftsvorfälle, Transaktionen und Beteiligungen besprochen.
Im Einzelnen hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit folgenden Themen auseinandergesetzt:
SITZUNG AM 19. APRIL 2016
In der Bilanzsitzung am 19. April 2016 wurde nach eingehender Prüfung und Erörterung mit dem Wirtschaftsprüfer der geprüfte und testierte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 sowie der Bericht des Aufsichtsrats an die HV für das GJ 2015 gebilligt. Die Zustimmung zum Erwerb von Anteilen an der Authada GmbH wurde entsprechend des bereits erfolgten Umlaufbeschlusses bestätigt. Des Weiteren wurde die vom Vorstand vorgeschlagene Planung für das Geschäftsjahr 2016 final genehmigt Ebenso wurde ein Termin für die ordentliche Hauptversammlung festgelegt.
SITZUNG AM 12. JULI 2016
In der Sitzung am 12. Juli 2016 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat ausführlich über die geplante Folgefinanzierung (Series A Finanzierungsrunde) der Beteiligung an der Nextmarkets GmbH. Der Aufsichtsrat stimmte dieser der Nachfinanzierung in Nextmarkets einstimmig und ohne Stimmenthaltungen zu. Sitzung am 04. September 2015.
SITZUNG AM 26. SEPTEMBER 2016
In der Sitzung am 26. September 2016 berichtete der Vorstand zum Halbjahresabschluss, über die aktuelle Finanz - und Ertragslage der Gesellschaft und über die Entwicklungen der Portfoliogesellschaften, insbesondere zur Beteiligung Kapilendo AG, da hier eine Folgefinanzierung geplant war.
SITZUNG AM 12. DEZEMBER 2016
In der letzten Sitzung des Jahres berichtete der Vorstand über die Entwicklungen der wesentlichen Beteiligungen und über die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Beschlüsse wurden nicht gefasst.
BESCHLUSSFASSUNGEN AUSSERHALB VON SITZUNGEN
Neben den Beschlussfassungen in den ordentlichen Sitzungen stimmte der Aufsichtsrat im schriftlichen Umlaufverfahren der Series B Finanzierungsrunde bei Deposit Solutions zu.
JAHRES- UND KONZERNABSCHLUSSPRÜFUNG
Der vom Vorstand im März 2017 aufgestellte Jahresabschluss der FinLab AG für das Geschäftsjahr 2016 wurde von der ifb Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Grünwald, geprüft.
Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses der FinLab AG wurde gemäß § 293 Abs.1 HGB verzichtet.
Der Abschlussprüfer erteilte für den Jahresabschluss der FinLab AG einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk.
Die Abschlussunterlagen und der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen dem Aufsichtsrat vor. Sie wurden vom Aufsichtsrat in der Bilanzsitzung eingehend geprüft und im Beisein des Abschlussprüfers, der über die Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, erörtert. In dieser Sitzung wurde vom Abschlussprüfer auch detailliert über Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung berichtet. Dabei konnte sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfung und des Prüfungsberichts überzeugen.
Der Aufsichtsrat hat sich dem Prüfungsergebnis der Abschlussprüfer angeschlossen und im Rahmen seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Er hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der FinLab AG für das Geschäftsjahr 2016 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der FinLab AG nach § 172 AktG festgestellt.
PRÜFUNG DES BERICHTS DES VORSTANDS ÜBER BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN
Der vom Vorstand aufgestellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) gemäß § 312 Aktiengesetz für das Geschäftsjahr 2016 wurde zusammen mit dem hierzu vom Abschlussprüfer erstatteten Prüfungsbericht dem Aufsichtsrat vorgelegt.
Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 AktG erteilt:
"Einwendungen im Sinne von § 313 Abs. 4 AktG sind nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung gegen den Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nicht zu erheben. Wir erteilen daher dem Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen der FinLab AG für das Geschäftsjahr 2016 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 Abs. 3 AktG."
Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers seinerseits geprüft. Der Aufsichtsrat gelangte zu der Überzeugung, dass der Prüfungsbericht - wie auch die von dem Abschlussprüfer durchgeführte Prüfung selbst - den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht insbesondere auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft und hat sich dabei auch davon vergewissert, dass der Kreis der verbundenen Unternehmen mit der gebotenen Sorgfalt festgestellt und notwendige Vorkehrungen zur Erfassung der berichtspflichtigen Rechtsgeschäfte und Maßnahmen getroffen wurden. Anhaltspunkte für Beanstandungen des Abhängigkeitsberichts sind bei dieser Prüfung nicht ersichtlich geworden. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu.
BESETZUNG DES AUFSICHTSRATES
| ― | Axel-Günter Benkner, Aufsichtsratsvorsitzender |
| ― | Dr. Friedrich Schmitz, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender |
| ― | Bernd Förtsch, Mitglied des Aufsichtsrats |
DANK
Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FinLab AG herzlich für ihren Einsatz und ihre Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Frankfurt am Main, im März 2017
Für den Aufsichtsrat
Axel Benkner, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Jahresabschluss (IFRS) ZUM 31. DEZEMBER 2016
FINLAB AG
Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016
AKTIVA
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| in T-EUR | |||
|---|---|---|---|
| Anhang | 31.12.2016 | 31.12.2015 | |
| --- | --- | --- | --- |
| A. Langfristiges Vermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 5.1 | 6 | 13 |
| II. Sachanlagen | 5.1 | 64 | 115 |
| III. Finanzanlagen | 5.2 | 66.602 | 52.397 |
| 66.673 | 52.525 | ||
| B. Kurzfristiges Vermögen | |||
| I. Wertpapiere | 5.4 | 430 | 475 |
| II. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.5 | 257 | 1 |
| III. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 5.5 | 1.792 | 1.110 |
| IV. Sonstige Vermögenswerte | 5.5 | 108 | 1.346 |
| V. Ertragsteuerforderungen | 5.5 | 1.149 | 517 |
| VI. Guthaben bei Kreditinstituten | 5.6 | 970 | 1.293 |
| 4.705 | 4.743 | ||
| 71.378 | 57.268 | ||
| PASSIVA | |||
| in T-EUR | |||
| Anhang | 31.12.2016 | 31.12.2015 | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 5.7 | 4.539 | 4.539 |
| II. Kapitalrücklage | 5.7 | 36.939 | 36.630 |
| III. Gewinnrücklagen | 5.7 | 9.843 | -4.158 |
| IV. Neubewertungsrücklage | 5.7 | 15.822 | 18.020 |
| 67.143 | 55.031 | ||
| B. Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| I. Langfristige Rückstellungen | 5.8 | 33 | 63 |
| II. Sonstige Verbindlichkeiten | 5.9 | 0 | 77 |
| III. Passive latente Steuern | 5.3 | 516 | 403 |
| 549 | 543 | ||
| C. Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| I. Steuerrückstellungen | 5.8 | 425 | 531 |
| II. Sonstige Rückstellungen | 5.8 | 548 | 901 |
| III. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen | 5.9 | 77 | 14 |
| IV. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.9 | 23 | 55 |
| V. Sonstige Verbindlichkeiten | 5.9 | 2.613 | 193 |
| 3.686 | 1.694 | ||
| 71.378 | 57.268 |
GESAMTERGEBNISRECHNUNG 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016
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| in T-EUR | |||
|---|---|---|---|
| Anhang | 2016 | 2015 | |
| --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 4.1 | 1.717 | 4.173 |
| Erträge aus Beteiligungen | 4.2 | 2.746 | 1.607 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4.3 | 476 | 680 |
| Erträge gesamt | 4.939 | 6.460 | |
| Personalaufwendungen | 4.4 | -1.643 | -1.556 |
| Sachaufwendungen | 4.5 | -1.024 | -880 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 2.272 | 4.024 | |
| Finanzergebnis | 4.6 | 11.771 | 3.113 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 14.044 | 7.137 | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 4.7 | -42 | -595 |
| Periodenergebnis | 14.001 | 6.542 | |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien (unverwässert) | 4.538.670 | 4.538.670 | |
| Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen | 6.11 | 159.994 | 9.221 |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien (verwässert) | 4.698.664 | 4.547.891 | |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie in EUR | 3,08 | 1,44 | |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR | 2,98 | 1,44 | |
| Anhang | 2016 | 2015 | |
| Periodenergebnis | 14.001 | 6.542 | |
| Veränderung der Neubewertungsrücklage | 5.7 | -2.198 | 8.841 |
| Gesamtergebnis | 11.803 | 15.383 |
KAPITALFLUSSRECHNUNG 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016
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| in T-EUR | |||
|---|---|---|---|
| Anhang | 2016 | 2015 | |
| --- | --- | --- | --- |
| Periodenergebnis | 14.001 | 6.542 | |
| Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen | 4. | -615 | -3.261 |
| Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen | 4. | 650 | 3.224 |
| Aufwertung von Wertpapieren und Finanzanlagen | 4. | -12.433 | -3.784 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere | 4. | 720 | 805 |
| Veränderung der Rücklage für Neubewertung aus latenten Steuern | 5. | 35 | -132 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 4. | 63 | 69 |
| Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 4. | 0 | -5 |
| Sonstige Zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge | 4. | 422 | 355 |
| Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 5. | -489 | 86 |
| Zunahme/Abnahme von Forderungen und sonstigen Aktiva | 5. | -1.330 | -827 |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten und sonstiger Passiva | 5. | -134 | -451 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 889 | 2.621 | |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte | -5 | 19 | |
| Einzahlungen aus der Rückzahlung von Ausleihungen des langfristigen Vermögens | 1.250 | 0 | |
| Auszahlungen für Ausleihungen des langfristigen Vermögens | -750 | -3.248 | |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -2.250 | -3.187 | |
| Auszahlungen für Investitionen in Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens | 0 | -464 | |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen | 543 | 3.261 | |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 5. | -1.212 | -3.619 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Fremdmitteln | 0 | -1.000 | |
| Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit | 5. | 0 | -1.000 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes | -323 | -1.998 | |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 1.293 | 3.291 | |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 5. | 970 | 1.293 |
EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016
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| in T-EUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Neubewertungsrücklage | Eigenkapital Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2016 | 4.539 | 36.630 | -4.158 | 18.020 | 55.031 |
| Erfolgsneutrale Veränderung der Neubewertungsrücklage | - | - | - | -2.198 | -2.198 |
| Periodenergebnis | - | - | 14.001 | - | 14.001 |
| Gesamtergebnis | - | - | 14.001 | -2.198 | 11.803 |
| Aktienoptionsprogramm | - | 309 | - | - | 309 |
| Stand 31.12.2016 | 4.539 | 36.939 | 9.843 | 15.822 | 67.143 |
| Anhang | 5.7 | 5.7 | 5.7 | 5.7 | 5.7 |
EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2015
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| in T-EUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Neubewertungsrücklage | Eigenkapital Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2015 | 4.539 | 36.471 | -10.700 | 9.178 | 39.488 |
| Erfolgsneutrale Veränderung der Neubewertungsrücklage | - | - | - | 8.841 | 8.841 |
| Periodenergebnis | - | - | 6.542 | - | 6.542 |
| Gesamtergebnis | - | - | 6.542 | 8.841 | 15.383 |
| Aktienoptionsprogramm | - | 159 | - | - | 159 |
| Stand 31.12.2015 | 4.539 | 36.630 | -4.158 | 18.020 | 55.031 |
| Anhang | 5.7 | 5.7 | 5.7 | 5.7 | 5.7 |
Anhang ZUM JAHRESABSCHLUSS (IFRS) 2016
1. ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN
Der Sitz der FinLab AG (im Nachfolgenden "FinLab" oder "Gesellschaft" genannt) befindet sich in Frankfurt am Main (Deutschland), Grüneburgweg 18.
Die FinLab ist im Handelsregister des Amtsgerichts von Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 58865 eingetragen.
Der satzungsmäßige Geschäftsgegenstand der FinLab ist der Erwerb, das längerfristige Halten, Verwalten und Fördern von Mehrheitsbeteiligungen an Unternehmen sowie der Erwerb, das Halten, Verwalten und Fördern von Minderheitsbeteiligungen, insbesondere an deutschen und ausländischen Gesellschaften aus der Finanzdienstleistungs- und Medienbranche, sowie die Erbringung von Management-, Beratungs- und Serviceleistungen, insbesondere für die eingegangenen Beteiligungen, soweit hierfür keine besonderen gesetzlichen Erlaubnisse benötigt werden.
Die FinLab ist am Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse mit Einbeziehung in den Entry Standard notiert. Mit Aufhebung des Entry Standards zum 01. März 2017 wird die FinLab in dem neu geschaffenen Segment "Scale" einbezogen.
2. GRUNDLAGEN
Der Jahresabschluss ist ein Einzelabschluss gemäß IAS 27 und unter Berücksichtigung sämtlicher veröffentlichter und im Rahmen des Endorsement-Verfahrens der EU verabschiedeter Standards und Interpretationen, die für das Geschäftsjahr 2016 verpflichtend anzuwenden waren, aufgestellt worden. Von der Möglichkeit der vorzeitigen Anwendung neuer Standards wird kein Gebrauch gemacht.
Die FinLab AG ist gesetzlich nicht zur Aufstellung eines IFRS Abschlusses verpflichtet. Die Aufstellung und Veröffentlichung des IFRS Einzelabschlusses soll den Adressaten die Möglichkeit geben, den Wert des Unternehmens besser einschätzen zu können.
Der Jahresabschluss basiert auf dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (going concern).
Der Jahresabschluss ist in Euro (EUR), der funktionalen Währung der Gesellschaft, aufgestellt. Soweit nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (T-EUR) gerundet. Aufgrund dieser Darstellung können sich Rundungsdifferenzen ergeben.
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gesamtergebnisrechnung (bestehend aus der Gewinn- und Verlustrechnung und des sonstigen Ergebnisses), die Eigenkapitalveränderungsrechnung, die Kapitalflussrechnung sowie den Anhang (Notes). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Folgende Standards, Änderungen zu Standards und Interpretationen sind verpflichtend am bzw. nach dem 1. Januar 2016 anzuwenden:
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| Standard | Inhalt und Bedeutung für den Abschluss |
|---|---|
| Änderung der IFRS 10, 12, IAS 28 | Investmentgesellschaften: Anwendung der Konsolidierungsausnahme |
| Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht. | |
| Änderung der IAS 16 und 38 | Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden |
| Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht. | |
| Änderung des IFRS 11 | Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten |
| Klarstellung der zulässigen Abschreibungsmethoden. | |
| Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht. | |
| Änderung des IAS 1 | Angabeninitiative |
| Die Änderungen haben nur unwesentlichen Einfluss auf die Darstellung des Abschlusses und den Umfang des Anhangs. | |
| Änderung des IAS 16 und 41 | Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen |
| Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht. | |
| Änderung des IAS 19 | Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge |
| Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht. | |
| Änderung des IAS 27 | Equity-Methode in Einzelabschlüssen |
| Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht. | |
| Improvements to IFRS 2012-2014 | Änderungen an IFRS 5, IFRS 7, IAS 19, IAS 34 |
| Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht. |
Folgende Standards, Änderungen zu Standards und Interpretationen sind bereits durch die EU anerkannt worden. Eine verpflichtende Anwendung ist erst für die Zukunft vorgesehen.
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| Standard | Inhalt und Bedeutung für den Abschluss | Pflichtersanwendungszeitpunkt |
|---|---|---|
| IFRS 9 "Finanzinstrumente" | Vollständiger Ersatz für IAS 39. Auswirkungen bei der FinLab werden nur für die Darstellung und die Angaben im Anhang aber nicht für den Wertansatz und die Folgebewertung von Finanzinstrumenten erwartet. | 1. Januar 2018 |
| IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" | Regelungen zur Art, Höhe, dem zeitlichen Anfall sowie der Unsicherheit von Umsatzerlösen und resultierenden Zahlungsströmen aus Verträgen mit Kunden. Wesentliche Auswirkungen ergeben sich nicht. | 1. Januar 2018 |
Folgende Standards, Änderungen zu Standards und Interpretationen waren bei Aufstellung des Abschlusses nicht durch die EU anerkannt worden. Eine Anwendung ist daher nicht erlaubt und die Angaben zur Bedeutung für den Abschluss wären irreführend.
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| Standard | Inhalt |
|---|---|
| IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten'" | Finanzberichterstattungsvorschriften für ,regulatorische Abgrenzungsposten', die entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen zu Preisen liefert oder erbringt, die einer Preisregulierung unterliegen |
| IFRS 16 "Leasing" | IFRS 16 regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich Leasingverhältnissen im Abschluss von Unternehmen, die nach IFRS bilanzieren |
| Änderung des IFRS 2 | Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung |
| Änderung des IFRS 4 | Anwendung von IFRS 9 'Finanzinstrumente' gemeinsam mit IFRS 4 'Versicherungsverträge" |
| Klarstellungen zu IFRS 15 | Klarstellung der Themen "Identifizierung von Leistungsverpflichtungen", "Prinzipal/Agent-Erwägungen" und "Lizenzen" |
| Änderung des IAS 7 | Angabeninitiative |
| Änderung des IAS 12 | Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste |
| IFRIC 22 | Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen |
| Improvements to IFRS 2014-2016 | Änderungen zu IFRS 12, IFRS 1 und IAS 28 |
| Amendments to IAS 40 | Übertragungen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien |
3. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung des vorliegenden Abschlusses angewendet worden sind, werden im Folgenden dargestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, wurden die beschriebenen Methoden stetig auf die dargestellten Berichtsperioden angewandt.
3.1 Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- oder Firmenwert
Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Die Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs bemessen sich als Summe der übertragenen Gegenleistungen, bewertet mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss werden zum entsprechenden Anteil des identifizierbaren Nettovermögens des erworbenen Unternehmens bewertet. Anfallende Transaktionskosten werden als Aufwand erfasst.
Bei sukzessiven Unternehmenszusammenschlüssen wird der vom Erwerber zuvor an dem erworbenen Unternehmen gehaltene Eigenkapitalanteil zum beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt neu bestimmt und der daraus resultierende Ertrag oder Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Ergibt sich im Zuge der Bewertung ein Überschuss (d.h. die Anschaffungskosten der Beteiligung des Mutterunternehmens sind höher als das anteilige, neubewertete Eigenkapital des Tochterunternehmens), so wird dieser Überschuss gem. IFRS 3.41 als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Gem. IFRS 3.55 ist dieser Geschäfts- oder Firmenwert nicht planmäßig abzuschreiben, sondern es ist zur Ermittlung des Wertminderungsbedarfs einmal jährlich ein Impairment-Test nach IAS 36 durchzuführen. Die ggf. zu berücksichtigende Wertminderung wird durch Ermittlung des erzielbaren Betrags der dem betreffenden Geschäfts- oder Firmenwert zugeordneten zahlungsmittelgenerierenden Einheit bestimmt. Sofern der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert dieser Einheit unterschreitet, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Sollten Ereignisse oder Umstände auf eine mögliche Wertminderung hinweisen, wird der Impairment-Test häufiger durchgeführt.
Bei Unternehmenszusammenschlüssen vor dem 1. Januar 2010 wurden die direkt dem Erwerb zuordenbaren Transaktionskosten als Teil der Anschaffungskosten behandelt.
3.2 Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden ist und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die jeweilige Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Gegebenenfalls eintretende Wertminderungen werden erfasst. Der Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.
Der Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich bei Unternehmenszusammenschlüssen unter Anwendung der Vorschriften von IFRS 3 als Überschuss der Anschaffungskosten der Beteiligung über den erworbenen Anteil am Eigenkapital des erworbenen Unternehmens. Die Werthaltigkeit eines Geschäfts- oder Firmenwerts wird mindestens jährlich auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit getestet und bei vorliegender Wertminderung außerplanmäßig auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben.
3.3 Sachanlagen
Vermögenswerte des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen erfasst. Gewinne oder Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den Sachaufwendungen berücksichtigt.
Den planmäßigen linearen Abschreibungen werden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt.
3.4 Wertminderungen von nicht finanziellen Vermögenswerten
Vermögenswerte, die eine unbestimmte Nutzungsdauer haben, werden nicht planmäßig abgeschrieben. Sie werden jährlich auf Wertminderungsbedarf hin geprüft bzw. zusätzlich, wenn entsprechende Indikatoren vorliegen. Vermögenswerte, die einer planmäßigen Abschreibung unterliegen, werden auf Wertminderungsbedarf geprüft, wenn entsprechende Ereignisse bzw. Änderungen der Umstände eintreten, wonach der Buchwert gegebenenfalls nicht mehr erzielbar ist. Ein Wertminderungsbedarf wird in Höhe des den erzielbaren Betrag übersteigenden Buchwertes erfasst. Der erzielbare Betrag ist der höhere Betrag aus dem beizulegenden Zeitwert des Vermögenswertes abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert.
Bei gegebenenfalls anschließender Umkehrung einer Wertminderung wird der Buchwert des Vermögenswertes auf den neu geschätzten erzielbaren Betrag erhöht. Die Erhöhung des Buchwertes ist dabei auf den fortgeführten Wert beschränkt, der sich ergeben würde, wenn für den Vermögenswert in Vorjahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Eine Umkehrung des Wertminderungsaufwands wird sofort erfolgswirksam erfasst. Eine Umkehr des Wertminderungsaufwandes erfolgt nicht auf angesetzte Geschäfts- oder Firmenwerte.
3.5 Finanzanlagen
Unter den Finanzanlagen werden (soweit vorhanden) die dem langfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere, die Anteile an assoziierten Unternehmen, die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen sowie Ausleihungen des langfristigen Vermögens ausgewiesen.
Die Beteiligungen und die dem langfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere werden in den Bewertungskategorien "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" und "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" geführt.
Ausleihungen, für die keine feste Fälligkeit vereinbart ist, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die der Bewertung zugrunde liegenden Zeitwerte ergeben sich aus den am Stichtag notierten Börsenkursen oder zeitnah zum Stichtag erfolgten Transaktionen. Wenn für nicht börsennotierte Beteiligungen im Einzelfall ein Fair Value nicht verlässlich bestimmt werden kann, werden diese hilfsweise zu ihren Anschaffungskosten bilanziert, soweit nicht der niedrigere beizulegende Wertansatz zum Tragen kommt (IAS 39.46c). Die Anschaffungskosten werden mit dem Preis zum Erfüllungstag ermittelt.
Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes verwendet die FinLab soweit wie möglich am Markt beobachtbare Daten. Basierend auf den in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren werden die beizulegenden Zeitwerte in unterschiedliche Stufen in der Fair Value-Hierarchie eingeordnet:
| ― | Stufe 1: Notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Schulden. |
| ― | Stufe 2: Bewertungsparameter, bei denen es sich nicht um die in Stufe 1 berücksichtigten notierten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt (das heißt als Preis) oder indirekt (das heißt als Ableitung von Preisen) beobachten lassen. |
| ― | Stufe 3: Bewertungsparameter für Vermögenswerte oder Schulden, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. |
Bei Veräußerung oder bei Feststellung einer nachhaltigen Wertminderung wird der entsprechende Gewinn aus der Veräußerung bzw. Aufwand aus der Wertberichtigung in das Jahresergebnis einbezogen.
Die Bestände der Bewertungskategorie "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" zugehörenden Finanzinstrumente werden im Rahmen der Anlagestrategie der Gesellschaft auf Basis der Fair Value-Entwicklung der einzelnen Wertpapiere gesteuert.
Die Wertänderungen der als "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" klassifizierten finanziellen Vermögenswerte werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen.
Wertänderungen aus der Bewertung zum Zeitwert von Finanzinstrumenten der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" werden erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst. Liegt ein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung vor (IAS 39.59), wird der direkt im Eigenkapital angesetzte kumulierte Verlust vom Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert (IAS 39.67).
Weitere Informationen zu Finanzinstrumenten sind unter dem Punkt 6.1 Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten erläutert.
3.6 Latente Steuern
Latente Steuern werden nach dem bilanzorientierten Konzept bilanziert, wonach sie auf alle Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen dem Wert in der IFRS-Bilanz und dem steuerlichen Wert gebildet werden.
Grundlage für die Berechnungen der latenten Steuern sind die aktuellen Steuersätze, die für den Zeitraum gelten, in dem sich zeitliche Unterschiede voraussichtlich ausgleichen. Es wurde ein Steuersatz von 31,9% zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 15% und dem darauf anfallenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % wurde ein Gewerbesteuersatz für Frankfurt am Main von 16,1% berücksichtigt.
Saldierungen von latenten Steueransprüchen mit latenten Steuerschulden wurden entsprechend der Regelungen des IAS 12 vorgenommen.
Änderungen von latenten Steuern werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst, soweit die ihnen zugrunde liegenden Sachverhalte auch erfolgswirksam behandelt und nicht erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet werden.
Aktive latente Steuern auf steuerentlastende temporäre Differenzen, auf noch nicht genutzte steuerliche Verluste sowie auf noch nicht genutzte Steuergutschriften werden nur in dem Umfang bilanziert, im dem es wahrscheinlich ist, dass in absehbarer Zukunft steuerliche Ergebnisse des gleichen Steuersubjekts und in Bezug auf die gleiche Steuerbehörde anfallen.
3.7 Wertpapiere
Die Wertpapiere werden nach IAS 39 den Bewertungskategorien "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" und "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" zugeordnet.
Die Wertänderungen von Wertpapieren der Kategorie "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" Wertpapiere werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis ausgewiesen.
Vermögensgewinne und -verluste aus der Bewertung von Wertpapieren der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" zum Fair Value werden erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst. Liegt ein objektiver Hinweis auf eine Wertminderung vor (IAS 39.59), wird der direkt im Eigenkapital angesetzte kumulierte Verlust vom Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert (IAS 39.67).
3.8 Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden mit dem Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Wertminderungen bewertet (Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten).
3.9 Liquide Mittel
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten.
3.10 Rückstellungen
Rückstellungen werden gemäß IAS 37 passiviert, wenn gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus einem Ereignis der Vergangenheit bestehen, die mit einem wahrscheinlichen Ressourcenabfluss verbunden sind und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.
3.11 Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Langfristige Verbindlichkeiten werden abgezinst, wenn der bei der Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist.
Da der Effekt als nicht wesentlich anzusehen ist, wird auf die Ermittlung eines unternehmensspezifischen Abzinsungsfaktors verzichtet und stattdessen der für die Rechnungslegung nach deutschem Handelsrecht (HGB) zu verwendende Zinssatz der Bundesbank herangezogen.
3.12 Erträge und Aufwendungen
Umsätze und Erträge werden erfasst, wenn ein Vertrag wirksam zustande gekommen ist, ein Preis vereinbart und bestimmbar ist und von dessen Bezahlung ausgegangen werden kann. Chancen und Risiken müssen auf den Käufer übergegangen sein und die Verfügungsmacht des Verkäufers muss erloschen sein.
Die Umsatzerlöse werden abzüglich Erlösschmälerungen wie Boni, Skonti und Rabatte ausgewiesen. Erträge aus laufenden Dienstleistungen werden mit Erbringung der Leistung realisiert, zeitabhängige Vergütungen werden zeitanteilig vereinnahmt.
Unter den Erträgen aus Beteiligungen werden (soweit vorhanden) die laufenden Erträge aus Dividendeneinnahmen, und unter den Erträgen aus Equity-Bewertung das Ergebnis aus der Bewertung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nach IAS 28 ausgewiesen.
Unter dem Finanzergebnis werden die Aufwendungen und Erträge aus der Bewertung und der Veräußerung von Finanzinstrumenten ausgewiesen.
3.13 Steuern
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten (soweit vorhanden) laufende und latente Steuern.
3.14 Währungsumrechnung
Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit den zum Bilanzstichtag geltenden Schlusskursen bewertet. Die Umrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgt zu Durchschnittskursen. Währungsdifferenzen aus der Umrechnung werden erfolgswirksam erfasst. Fremdwährungsgeschäfte werden mit dem Kurs der am Tag des Geschäftsvorfalls gültig war in Euro umgerechnet.
3.15 Leasing
Die Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, wird auf Basis des wirtschaftlichen Gehalts der Vereinbarung zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung getroffen und erfordert eine Einschätzung, ob die Erfüllung der vertraglichen Vereinbarung von der Nutzung eines bestimmten Vermögenswerts oder bestimmter Vermögenswerte abhängig ist und ob die Vereinbarung ein Recht auf die Nutzung des Vermögenswerts einräumt.
Nach IAS 17 wird ein Leasinggeschäft als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn es nicht im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum verbunden sind, auf den Leasingnehmer überträgt. In diesem Fall erfolgt keine Aktivierung des Leasinggegenstandes.
Demgegenüber gelten als Finanzierungsleasing solche Vertragsverhältnisse, die im Wesentlichen alle Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer übertragen.
Leasingzahlungen für Operating-Leasingverhältnisse werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
3.16 Eventualschulden und finanzielle Verpflichtungen
Eventualschulden sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder bereits bestehende Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist oder deren Höhe nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualschulden werden in der Bilanz nicht erfasst. Die im Anhang angegebenen Verpflichtungsvolumina der Eventualschulden entsprechen (soweit vorhanden) dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang und den Resteinzahlungsverpflichtungen für noch nicht eingeforderte, bedungene Einlagen für Anteile an Personengesellschaften.
3.17 Wesentliche Annahmen und Schätzungen
Der Jahresabschluss enthält Werte, die zulässigerweise unter Verwendung von Schätzungen und Annahmen ermittelt worden sind. Die verwendeten Schätzungen und Annahmen basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und - nach heutigem Ermessen - wahrscheinlichen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse. Die berücksichtigten Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Ermittlung des erzielbaren Betrages im Rahmen von Werthaltigkeitstests sowie auf Ansatz und Bewertung von latenten Steuern und Rückstellungen.
Wesentliche Anpassungen der ausgewiesenen Vermögenswerte und Rückstellungen könnten im folgenden Geschäftsjahr bei folgenden Posten durch eine Neubewertung erforderlich werden:
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| in T-EUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Finanzanlagen | 66.602 | 52.397 |
| Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens | 430 | 475 |
| Rückstellungen | 1.006 | 1.495 |
4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GESAMTERGEBNISRECHNUNG
4.1 Umsatzerlöse
Die ausgewiesenen Umsatzerlöse betreffen die von der Gesellschaft gegenüber Tochterunternehmen und Beteiligungen vor allem in den Bereichen Geschäftsführung, Buchhaltung und Marketing erbrachten Dienstleistungen. Weitere bedeutsame Kategorien von Umsatzerlösen liegen nicht vor.
4.2 Erträge aus Beteiligungen
Die Erträge aus Beteiligungen setzen sich zusammen aus den Aufwendungen und Erträgen aus Beteiligungen, insbesondere aus erhaltenen Gewinnausschüttungen und Dividenden.
4.3 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich aus Auflösungen von Wertberichtigungen in Höhe von T-EUR 250 (Vj.: T-EUR 15), der Weiterbelastung von Aufwendungen in Höhe von T-EUR 185 (Vj.: T-EUR 259), den Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von T-EUR 26 (Vj.: T-EUR 129) und übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen von T-EUR 15 (Vj.: T-EUR 39) zusammen.
Aus der Währungsumrechnung resultieren Erträge von T-EUR 0 (Vorjahr: von T-EUR 238).
4.4 Personalaufwendungen
Der Personalaufwand beinhaltet die Vergütungen der Vorstände und der beschäftigten Mitarbeiter.
Als Personalaufwand wird darüber hinaus der aus der Bewertung der an die Mitarbeiter und die Geschäftsführung ausgegebenen Aktienoptionen resultierende Betrag erfasst. Weitere Angaben zum Aktienoptionsprogramm sind unter dem Punkt 6.11.Aktienoptionsprogramm nachlesbar.
Die Arbeitnehmer der Gesellschaft sind im Rahmen der gesetzlichen Altersvorsorge versichert, wobei die laufenden Beitragszahlungen im Zeitpunkt der Zahlung aufwandswirksam erfasst werden. Darüber hinaus bestehen keine Zusagen zur Altersvorsorge.
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | -1.407 | -956 |
| Soziale Abgaben | -106 | -100 |
| Sonstiger Personalaufwand | -130 | -501 |
| -1.643 | -1.556 |
Unter dem sonstigen Personalaufwand werden im Wesentlichen die Aufwendungen aus Bonuszahlungen, Tantiemen und den Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bewertung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm erfasst.
4.5 Sachaufwendungen
Die Sachaufwendungen setzen sich aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und den Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen zusammen. Die wesentlichen Positionen stellen sich folgendermaßen dar:
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Raumkosten | -442 | -362 |
| Beratungs- und Prüfungskosten | -214 | -99 |
| Kosten für Marketing und Finanzmarktinformationen | -84 | -75 |
| Bank- und Versicherungsgebühren | -65 | -51 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen | -63 | -69 |
| Kosten für Kommunikation und IT | -58 | -62 |
| Reise- und Bewirtungskosten | -43 | -49 |
| KFZ-Kosten | -29 | -35 |
| Bürokosten | -6 | -6 |
| Forderungsausfälle und Wertberichtigungen | 0 | -26 |
| übrige sonstige Aufwendungen | -20 | -46 |
| -1.024 | -880 |
Die übrigen sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus sonstigen Weiterbelastungen sowie periodenfremden Aufwendungen.
4.6 Finanzergebnis
Das Finanzergebnis setzt sich zusammen aus:
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen | 615 | 3.261 |
| Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen | -650 | -3.224 |
| Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere | 11.713 | 2.979 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 96 | 141 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -3 | -44 |
| 11.771 | 3.113 |
Die Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen betreffen folgende Posten:
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | 72 | 0 |
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | 543 | 341 |
| Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | 0 | 2.451 |
| Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | 0 | 469 |
| 615 | 3.261 |
Der Buchwertabgang von Finanzanlagen und Wertpapieren betrifft folgende Bewertungskategorien:
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | -71 | 0 |
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | -579 | -502 |
| Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | 0 | -2.293 |
| Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | 0 | -428 |
| -650 | -3.224 |
Die Zinsen und ähnlichen Erträge sowie Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Verzinsung von Darlehen, Bankguthaben und Kontokorrentverbindlichkeiten.
Die Wertveränderungen der Finanzinstrumente sind unter dem Punkt 6.1 Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten näher erläutert.
4.7 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen latente Steuern und die Bildung von Rückstellungen für Steuern auf das Ergebnis des Geschäftsjahres.
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Tatsächlicher Steueraufwand der Periode | 106 | -531 |
| Latente Steuern | -148 | -64 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -42 | -595 |
Die Überleitung von der theoretisch zu erwartenden Steuerbelastung einer Kapitalgesellschaft zum tatsächlich im Jahresabschluss erfassten Betrag stellt sich folgendermaßen dar:
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 14.044 | 7.137 |
| Steuersatz in % | 31,9% | 31,9% |
| Erwarteter Steueraufwand | -4.484 | -2.279 |
| Tatsächlicher Steueraufwand | -42 | -595 |
| Differenzbetrag | -4.442 | -1.684 |
| Tatsächlicher Steuersatz in % | 0,3% | 8,3% |
| Überzuleitender Betrag | 4.442 | 1.684 |
| Steuerfreie Bewertungs- und Veräußerungsergebnisse | -4.364 | -1.389 |
| Auflösung/Bildung latenter Steuern | -148 | -68 |
| Aperiodische Steuerbeträge | 106 | 0 |
| Steuern auf nicht abziehbare Aufwendungen und sonstige Steuereffekte | -35 | -231 |
| -4.442 | -1.684 |
Der theoretische Steuersatz für Kapitalgesellschaften setzt sich aus der Körperschaftsteuer, dem Solidaritätszuschlag und der Gewerbesteuer zusammen. Bei dem in Frankfurt am Main angewandten gewerbesteuerlichen Hebesatz von 460 % ergibt sich eine steuerliche Belastung von 31,93 %. Dieser Prozentsatz liegt der Ermittlung der latenten Steuern zugrunde.
Ertragsteuern die auf die einzelnen Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, einschließlich der Umgliederungsbeträge, entfallen, waren wie im Vorjahr nicht zu erfassen.
Die Ausschüttung von Dividenden unterliegt dem in Deutschland maßgeblichen System des Kapitalertragsteuerabzugs.
Steuerlichen Verlustvorträge bestehen nicht.
4.8 Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie bezogen auf das auf die Aktionäre entfallende Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen ergibt sich wie folgt:
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen (T-EUR) | 14.001 | 6.542 |
| Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien (unverwässert) | 4.538.670 | 4.538.670 |
| Verwässerungseffekt aus Aktienoptionen | 159.994 | 9.221 |
| Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien (verwässert) | 4.698.664 | 4.547.891 |
| Unverwässertes Ergebnis in EUR je Aktie | 3,08 | 1,44 |
| Verwässertes Ergebnis in EUR je Aktie | 2,98 | 1,44 |
Für das Geschäftsjahr 2016 ist keine Dividendenzahlung geplant.
5. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
5.1 Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Die Zusammensetzung der Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen ist im Anlagespiegel dargestellt, der eine Anlage zum Anhang darstellt.
Die immateriellen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen aktivierte Aufwendungen für die Website der FinLab.
Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen liegt zwischen 3 und 20 Jahren. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung werden dabei keine Gruppen gebildet.
Aufwendungen für Forschung- und Entwicklung fielen nicht an und wurden daher weder im Aufwand erfasst noch aktiviert.
Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte wurden nicht aktiviert.
5.2 Finanzanlagen
Die Finanzanlagen betreffen folgende Posten:
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| in T-EUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.400 | 16.630 |
| Beteiligungen | 23.158 | 2.996 |
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens | 25.904 | 29.418 |
| Ausleihungen | 1.140 | 3.352 |
| 66.602 | 52.397 |
Die Wertpapiere des langfristigen Vermögens betreffen folgende Bestände:
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| in T-EUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | 425 | 1.681 |
| Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | 25.479 | 27.737 |
| 25.904 | 29.418 |
5.3 Aktive und passive latente Steuern
Die passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus Differenzen aus der Bewertung von Finanzanlagen und der Abzinsung von langfristigen Schulden. Es wurde ein Steuersatz von 31,93 % berücksichtigt.
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| Zeitliche Differenzen | |||
|---|---|---|---|
| in T-EUR | 31.12.2016 | Veränderung | 31.12.2015 |
| --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Schulden | 0 | 2 | -2 |
| Sachanlagen | 0 | -12 | 12 |
| Finanzanlagen | 32.300 | 7.594 | 24.706 |
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| Latente Steuern | erfolgsneutral | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2016 | 31.12.2015 | |||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in T-EUR | Aktiv | Passiv | Aktiv | Passiv | 2016 | 2015 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristige Schulden | 0 | 0 | 0 | -1 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 0 | 0 | 0 | -8 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | -516 | 0 | -394 | -35 | 132 |
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| Aufwand (+) / Ertrag(-) | ||
|---|---|---|
| in T-EUR | 2016 | 2015 |
| --- | --- | --- |
| Langfristige Schulden | -1 | -1 |
| Sachanlagen | -8 | -4 |
| Finanzanlagen | 157 | 67 |
5.4 Wertpapiere
Die Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens werden den Kategorien "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" zugeordnet:
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| in T-EUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Wertpapiere der Kategorie "finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | 430 | 475 |
| 430 | 475 |
5.5 Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögenswerte haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und werden jeweils zum Nominalbetrag angesetzt.
Die sonstigen Vermögenswerte und Forderungen betreffen folgende Posten:
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| in T-EUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Ausleihungen | 2.050 | 2.361 |
| Forderungen aus Umsatzsteuer | 35 | 0 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 1.149 | 517 |
| übrige | 72 | 95 |
| 3.306 | 2.973 |
5.6 Guthaben bei Kreditinstituten
Die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen vollständig dem Finanzmittelfonds und bestehen im Wesentlichen aus Kontokorrent- und Tagesgeldkonten sowie aus Festgeldanlagen.
5.7 Eigenkapital
GEZEICHNETES KAPITAL
Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 4.538.670,00 und ist eingeteilt in 4.538.670 auf den Namen lautende Stammaktien. Bei den Aktien handelt es sich um Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00.
Die Hauptversammlung am 10. Dezember 2014 hat beschlossen, das Grundkapital bis zum 30. November 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu EUR 2.269.335,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014/I), wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Die entsprechende Änderung von § 5 Abs. 2 der Satzung wurde am 30. Dezember 2014 in das Handelsregister eingetragen. Von der Möglichkeit zur Ausnutzung des genehmigten Kapitals hat die Gesellschaft bisher keinen Gebrauch gemacht.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Dezember 2014 um bis zu EUR 1.815.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014/I). Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Dezember 2014 um bis zu EUR 453.867,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014/II). Bezogen auf die bedingten Kapitalerhöhungen hat die Gesellschaft von der Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechten mit Options- und/oder Wandlungsrechten bzw. -pflichten in Teilen Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 315.000 Aktienoptionen an Mitarbeiter und Vorstände erteilt.
Im Geschäftsjahr 2016 wurden den Mitarbeitern der FinLab AG 15.000 Aktienoptionsrechte sowie den Mitarbeitern und der Geschäftsführung einer Tochtergesellschaft 8.000 Aktienoptionsrechte gewährt, die nach Ablauf einer vierjährigen Wartefrist je Optionsrecht zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft berechtigen.
KAPITALRÜCKLAGE
Die Kapitalrücklage enthält den Betrag, der bei der Ausgabe von Anteilen über den (rechnerischen) Nennwert hinaus erzielt wird (Ausgabe-Agio).
In die Kapitalrücklage wird darüber hinaus der aus der Bewertung der an die Mitarbeiter und die Geschäftsführung ausgegebenen Aktienoptionen resultierende Betrag erfasst. Weitere Angaben zum Aktienoptionsprogramm sind unter dem Punkt 6.11.Aktienoptionsprogramm nachlesbar.
Aufgrund der im dafür relevanten Einzelabschluss nach HGB-Rechnungslegung bestehenden Verlustvorträge wurde die gesetzliche Rücklage nach §150 AktG nicht gebildet.
GEWINNRÜCKLAGEN
Unter den Gewinnrücklagen werden die in den Vorjahren und aus dem laufenden Jahr thesaurierten Ergebnisse ausgewiesen. Gesetzliche Rücklagen nach § 150 Abs. 2 AktG oder satzungsmäßige Rücklagen bestehen nicht.
RÜCKLAGE FÜR NEUBEWERTUNG VON FINANZINSTRUMENTEN
Die Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten beinhaltet die erfolgsneutral berücksichtigten Wertänderungen der der Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" zugeordneten finanziellen Vermögenswerte sowie alle in Zusammenhang mit der Bewertung dieser Vermögenswerte vorgenommenen Anpassungen von latenten Steuern und Rückstellungen.
Im Berichtszeitraum wurden Wertanpassungen auf Finanzinstrumente in folgender Höhe im Eigenkapital erfasst:
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Bewertung und Abgänge von Wertpapieren | -2.233 | 8.973 |
| Latente Steuern | 35 | -132 |
| -2.198 | 8.841 |
5.8 Rückstellungen
Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 33 wurden für die Archivierung von Akten gebildet und aufgrund des geringfügigen Effekts nicht abgezinst. Der Vorjahresbetrag von TEUR 63 betraf die Archivierung von Akten (TEUR 30) und Rückbauverpflichtungen (TEUR 33). Die Rückstellung für Rückbauverpflichtungen ist zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 39 in den kurzfristigen Rückstellungen enthalten und als Zugang im nachfolgenden Rückstellungsspiegel ausgewiesen.
Auf das Ergebnis des Geschäftsjahres wurden Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 425 (Vorjahr: TEUR 531) gebildet.
Die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| in T-EUR | 31.12.2015 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.12.2016 | Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalrückstellungen | 384 | -344 | -40 | 197 | 197 | hoch |
| Bürokosten | 278 | -129 | -19 | 39 | 170 | mittel |
| Jahresabschluss und Prüfung | 152 | -105 | 0 | 57 | 104 | hoch |
| Aufsichtsrat-Rückstellungen | 60 | -45 | -5 | 30 | 40 | hoch |
| Steuerberatung | 27 | -10 | -7 | 22 | 32 | hoch |
| Ausstehende Rechnungen | 0 | 0 | 0 | 5 | 5 | hoch |
| 901 | -633 | -70 | 350 | 548 |
Die Personalrückstellungen betreffen Rückstellungen für Mitarbeiterboni, Urlaubsansprüche und Beiträge zur Berufsgenossenschaft.
5.9 Verbindlichkeiten
Die ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr und werden jeweils zum Nominalbetrag bzw. in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen folgende Posten:
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| in T-EUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Abzuführende Umsatzsteuer | 0 | 22 |
| Lohn- und Kirchensteuer | 29 | 29 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungen | 2.564 | 0 |
| übrige Verbindlichkeiten | 20 | 219 |
| 2.613 | 270 |
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungen resultieren in Höhe von TEUR 2.553 aus noch nicht geleisteten Einzahlungen in das Eigenkapital eines Portfoliounternehmens.
6. SONSTIGE ANGABEN
6.1 Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten
In den nachfolgenden Tabellen werden die Buchwerte der Finanzinstrumente, aufgeteilt nach Kategorien, für die Stichtage 31. Dezember 2016 und 31. Dezember 2015 zur Bilanz übergeleitet:
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| 31. Dezember 2016 | Fair Value - Hierarchie | Fair Value | zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Bilanzausweis |
|---|---|---|---|---|
| in T-EUR | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Langfristiges Vermögen - Finanzanlagen | ||||
| Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden | ||||
| Beteiligungen und verbundene Unternehmen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | Stufe 3 | 14.424 | 14.424 | |
| Beteiligungen und verbundene Unternehmen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | Stufe 2 | 20.436 | 20.436 | |
| Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | Stufe 1 | 425 | 425 | |
| Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | Stufe 1 | 25.479 | 25.479 | |
| Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die nicht regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bei denen aber der beizulegende Zeitwert anzugeben ist | ||||
| Ausleihungen an Unternehmen, mit denen en Beteiligungsverhältnis besteht, bewertet zu Anschaffungskosten | 1.140 | 1.140 | ||
| Beteiligungen und verbundene Unternehmen, bewertet zu Anschaffungskosten gemäß IAS 39.46 c) | nicht verlässlich ermittelbar | 4.698 | 4.698 | |
| Langfristiges Vermögen - Finanzanlagen - gesamt | 60.764 | 5.838 | 66.602 |
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| 31. Dezember 2016 in T-EUR |
Fair Value - Hierarchie | Fair Value | zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Bilanzausweis |
|---|---|---|---|---|
| Kurzfristiges Vermögen | ||||
| Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die nicht regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bei denen aber der beizulegende Zeitwert anzugeben ist | ||||
| Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | Stufe 1 | 430 | 430 | 430 |
| Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht der Kategorie "Kredite und Forderungen" | Stufe 2 | 257 | 257 | 257 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Kategorie "Kredite und Forderungen" | Stufe 2 | 1.792 | 1.792 | 1.792 |
| Sonstige Vermögenswerte der Kategorie "Kredite und Forderungen" | Stufe 2 | 1.257 | 1.257 | 1.257 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Kategorie "Kredite und Forderungen" | Stufe 2 | 970 | 970 | 970 |
| Kurzfristiges Vermögen - gesamt | 4.705 | 4.705 | 4.705 |
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| 31. Dezember 2016 in T-EUR |
Fair Value - Hierarchie | Fair Value | zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Bilanzausweis |
|---|---|---|---|---|
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | Stufe 2 | 2.640 | 2.640 | 2.640 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden | Stufe 2 | 73 | 73 | 73 |
| Kurzfristiges Schulden - gesamt | 2.713 | 2.713 | 2.713 |
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| 31. Dezember 2015 in T-EUR |
Fair Value - Hierarchie | Fair Value | zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Bilanzausweis |
|---|---|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen - Finanzanlagen | ||||
| Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden | ||||
| Beteiligungen und verbundene Unternehmen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | Stufe 3 | 14.435 | 14.435 | |
| Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | Stufe 1 | 1.681 | 1.681 | |
| Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | Stufe 1 | 27.737 | 27.737 | |
| Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die nicht regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bei denen aber der beizulegende Zeitwert anzugeben ist | ||||
| Ausleihungen an Unternehmen, mit denen en Beteiligungsverhältnis besteht, bewertet zu Anschaffungskosten | 3.352 | 3.352 | ||
| Beteiligungen und verbundene Unternehmen, bewertet zu Anschaffungskosten gemäß IAS 39.46 c) | nicht verlässlich ermittelbar | 5.192 | 5.192 | |
| Langfristiges Vermögen - Finanzanlagen - gesamt | 43.853 | 8.544 | 52.397 |
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| 31. Dezember 2015 in T-EUR |
Fair Value - Hierarchie | Fair Value | zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Bilanzausweis |
|---|---|---|---|---|
| Kurzfristiges Vermögen | ||||
| Beizulegender Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten, die nicht regelmäßig zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bei denen aber der beizulegende Zeitwert anzugeben ist | ||||
| Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | Stufe 1 | 475 | 475 | |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Kategorie "Kredite und Forderungen" | Stufe 2 | 1.111 | 1.111 | 1.111 |
| Sonstige Vermögenswerte der Kategorie "Kredite und Forderungen" | Stufe 2 | 1.863 | 1.863 | 1.863 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Kategorie "Kredite und Forderungen" | Stufe 2 | 1.293 | 1.293 | 1.293 |
| Kurzfristiges Vermögen - gesamt | 4.742 | 4.267 | 4.742 |
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| 31. Dezember 2015 in T-EUR |
Fair Value - Hierarchie | Fair Value | zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Bilanzausweis |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Schulden | ||||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | Stufe 2 | 77 | 77 | 77 |
| Langfristige Schulden - gesamt | 77 | 77 | 77 | |
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | Stufe 2 | 25 | 25 | 25 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden | Stufe 2 | 44 | 44 | 44 |
| Kurzfristiges Schulden - gesamt | 69 | 69 | 69 |
Der Bestand an Wertpapieren des lang- und kurzfristigen Vermögens setzt sich wie folgt zusammen:
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| in T-EUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| börsennotierte nicht-festverzinsliche Wertpapiere | 26.255 | 29.841 |
| nicht börsennotierte Anteile an Investmentfonds | 79 | 53 |
| sonstige nicht börsennotierte Finanzinstrumente | 44.973 | 27.247 |
| 71.307 | 57.141 |
Die Finanzinstrumente, für die am Bilanzstichtag ein Börsenkurs und regelmäßiger Handel an einer Börse oder eine regelmäßige Kursnotierung während der Berichtsperiode vorlag, wurden mit diesem Kurs zum Stichtag bewertet.
Aus der ergebniswirksamen Bewertung der börsennotierten Finanzinstrumente resultierten im Berichtsjahr Zuschreibungen in Höhe von T-EUR 0 (Vorjahr: T-EUR 0) und Abschreibungen in Höhe von T-EUR 700 (Vorjahr: T-EUR 741).
Die Bewertung der Finanzinstrumente der Kategorie "ertragswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet, bewertet mit Hilfe von Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren" wurde mithilfe eines üblichen DCF-Verfahrens anhand selbst erstellter Planzahlen vorgenommen. Berücksichtigt wurden dabei Abzinsungsfaktoren aus einem risikolosen Zinssatz von 1,0 % p.a. und Risikoaufschlägen von 14-15% p.a.
Einen formalen Bewertungsprozess im Sinne des IFRS 13.93 (g) gibt es bei der FinLab nicht, die Bewertung wird im Jahresrhythmus in enger Abstimmung zwischen den Investmentmanagern und dem Management vorgenommen und spiegelt die aktuellen Markterfahrungen wider.
Bei der Bewertung der Finanzinstrumente der Kategorie "ertragswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet, bewertet mit Hilfe von Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren" würde sich der ermittelte Wert um ca. 3% verändern, wenn die berücksichtigte Risikoprämie um 10% verändert würde. Weitere erhebliche Änderungen würden sich nicht ergeben, wenn die Bewertung mit plausiblen alternativen Annahmen durchgeführt worden wäre.
Die Überleitung von der Eröffnungs- zur Schlussbilanz der Finanzinstrumente der Stufe 3 stellt sich wie folgt dar:
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| in T-EUR | 1.1.2016 | Umgliederungen | Käufe | Veräußerungen | Gewinne und Verluste, erfasst im Finanzergebnis der Gesamtergebnisrechnung | 31.12.2016 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Beteiligungen der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet", bewertet mit Hilfe von Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren | 14.435 | 0 | 0 | 0 | -11 | 14.424 |
Bei den Finanzinstrumenten die zu fortgeführten Anschaffungskosten nach IAS 39.46 (c) bewertet wurden, weil ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar war, handelt es sich um Anteile an Unternehmen, die zum Stichtag mit ihrem Geschäftsmodell nicht am Markt aktiv waren. Entsprechend lagen keine Inputdaten oder Vergleichswerte für eine Ermittlung eines beizulegenden Zeitwerts vor.
Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine Forderungsausfälle aus dem operativen Geschäft (Vorjahr: T-EUR 26) unter den Sachaufwendungen erfasst.
Zur Darstellung der Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, die die Auswirkung hypothetischer Änderungen von Marktpreisen auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Bei Kursänderungen von 10 % würden sich folgende Wertänderungen ergeben:
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| in T-EUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| börsennotierte Finanzinstrumente | 26.255 | 29.841 |
| davon bewertet über die Gewinn- und Verlustrechnung | 776 | 2.104 |
| Auswirkung einer Kursänderung von 10% | 78 | 210 |
| davon bewertet über das sonstige Ergebnis | 25.479 | 27.737 |
| Auswirkung einer Kursänderung von 10% | 2.548 | 2.774 |
Das Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten der Bewertungskategorien des IAS 39 setzt sich zusammen aus dem Bewertungsergebnis und den Abgangserfolgen:
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | ||
| Finanzinstrumente der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | ||
| Bewertungsergebnis | -2.186 | 8.944 |
| Abgangsergebnis | 1 | 0 |
| -2.185 | 8.944 | |
| Finanzinstrumente der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||
| Bewertungsergebnis | 11.759 | 2.529 |
| Abgangsergebnis | -36 | -161 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte - gesamt | 11.723 | 2.368 |
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | ||
| Finanzinstrumente der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | ||
| Bewertungsergebnis | 0 | -11 |
| Abgangsergebnis | 0 | 158 |
| 0 | 147 | |
| Wertpapiere der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" | ||
| Bewertungsergebnis | -46 | 429 |
| Abgangsergebnis | 0 | 40 |
| -46 | 469 | |
| Finanzielle Vermögenswerte - gesamt | 9.492 | 11.928 |
Im Berichtsjahr wurden auf Finanzinstrumente Wertanpassungen in folgender Höhe erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst:
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| in T-EUR | 2016 | 2015 |
|---|---|---|
| Wertminderungen auf Wertpapiere des langfristigen Vermögens | -2.186 | 0 |
| Zuschreibungen auf Wertpapiere des langfristigen Vermögens | 0 | 8.944 |
| Wertminderungen von Wertpapieren des kurzfristigen Vermögens | 0 | 30 |
| -2.186 | 8.973 |
Zum Berichtsstichtag bestehen keine nicht wertgeminderten, überfälligen finanziellen Vermögenswerte. Die FinLab nimmt eine Wertminderung vor, wenn ein finanzieller Vermögenswert uneinbringlich erscheint. Dies ist der Fall, wenn dieser finanzieller Vermögenswert länger als 180 Tage überfällig ist und keine Einigung über eine Verlängerung der Zahlungsfrist erzielt werden konnte, oder wenn es offensichtliche Hinweise oder Tatsachen gibt, die einen Ausgleich ausschließen.
6.2 Angaben zur Kapitalflussrechnung
In der Kapitalflussrechnung werden gemäß IAS 7 Zahlungsströme erfasst, um Informationen über die Bewegung der Zahlungsmittel des Unternehmens darzustellen. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Tätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Es wird die indirekte Darstellungsform angewendet.
Im Berichtsjahr erfolgten Zahlungsmittelzuflüsse aus Zinserträgen in Höhe von T-EUR 63 (Vorjahr: T-EUR 56) und Zahlungsmittelabflüsse aus Zinsaufwendungen in Höhe von T-EUR 0 (Vorjahr: T-EUR 70). Dividenden wurden in Höhe von T-EUR 1.325 (Vorjahr: T-EUR 1.289) vereinnahmt.
Aus dem Verlust der Beherrschung von Tochterunternehmen sind wie im Vorjahr keine Zahlungsmittel vereinnahmt worden.
Ertragsteuern wurden von der FinLab wie im Vorjahr nicht gezahlt.
Der Finanzmittelfonds (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) besteht aus Bankguthaben.
6.3 Angaben zur Segmentberichterstattung
Der Vorstand der FinLab AG informiert sich als "chief operating decisions maker" im Sinne des IFRS 8.7 auf Ebene des Gesamtportfolios regelmäßig über die Entwicklung des Unternehmens. Seine Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen trifft er ebenfalls auf dieser Ebene.
Rechnungslegungsrelevante Informationen liegen dementsprechend nur für das Unternehmen als Ganzes vor und werden keinen einzelnen Segmenten zugeordnet. Die FinLab wird entsprechend als "Single-Segment-Entity" (SSE) geführt, wodurch sich die finanziellen und sonstigen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit aus den vorliegenden Bestandteilen des Abschlusses entnehmen lassen. Eine Berichterstattung über Geschäftssegmente erübrigt sich daher aus diesen Gründen.
Der Unternehmenswert bestimmt sich wesentlich aus dem Marktwert der Beteiligungen, wie er sich im Eigenkapital nach IFRS niederschlägt. Zentrale Erfolgsgröße für die Steuerung und Kontrolle des Unternehmens ist das Eigenkapital nach IFRS. Es wird auf Punkt: 6.8. Kapitalmanagement verwiesen.
Die FinLab ist im deutschsprachigen Raum tätig; die Erlöse wurden in Deutschland erzielt.
6.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestanden bei der Gesellschaft aus der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung keine Eventualverbindlichkeiten.
6.5 Leasing
Die FinLab hat Operating-Lease-Verträge über Fahrzeuge und technische Anlagen (Mobilien) abgeschlossen. Außerdem bestand ein Mietvertrag über Büroräume (Immobilien).
Die abgeschlossenen Miet- und Leasingverträge sind als Operating-Lease-Verträge zu qualifizieren, so dass der Leasinggegenstand dem Leasinggeber zuzurechnen ist. Es bestehen zum Teil branchenübliche Verlängerungsoptionen.
Aus einem in 2011 abgeschlossenen Mietvertrag mit einer Laufzeit bis April 2017 resultieren zum Stichtag Mietverpflichtungen über insgesamt TEUR 119. Als Mietsicherheit wurde eine Bankbürgschaft über TEUR 111 gestellt. Im laufenden Geschäftsjahr wurden Zahlungen in Höhe von TEUR 299 geleistet.
Aus den sonstigen bestehenden Leasingverträgen resultieren weitere finanzielle Verpflichtungen über TEUR 43 mit einer Laufzeit bis zu drei Jahren. Weitere Angaben zu diesen Verträgen sind einzeln und insgesamt unwesentlich und werden daher nicht weiter erläutert.
6.6 Nahestehende Unternehmen und Personen
Die LION CAPITAL AG, Kulmbach, hielt zum 31. Dezember 2016 mehr als 25 % der Aktien der Gesellschaft. Die LION CAPITAL AG, Kulmbach ist zum 31. Dezember 2016 bezüglich weiterer Unternehmen als verbundenes Unternehmen im Sinne des § 15 AktG einzustufen. Mittelbar beherrschend im Sinne des § 17 Abs. 1 AktG ist Herr Bernd Förtsch, Kulmbach.
Auf der Grundlage der Stimmrechtspräsenzmehrheit auf der Hauptversammlung vom 14. Juli 2016 konnte Herr Bernd Förtsch praktisch einen beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft ausüben. Ferner ist zu erwarten, dass die Stimmrechtspräsenzmehrheit auch in zukünftigen Hauptversammlungen gegeben sein wird, so dass die FinLab gemäß § 17 Abs. 1 und 2 AktG zum 31. Dezember 2016 abhängiges Unternehmen von Herrn Bernd Förtsch war.
Die FinLab AG, Frankfurt am Main, hat der BF Holding GmbH, Kulmbach, ein Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 1,25 Mio. gewährt. Das Darlehen wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2016 vollständig getilgt. Das Darlehen war mit 6 % p.a. verzinst. Hierfür sind von der FinLab AG bis zur vollständigen Rückzahlung im Geschäftsjahr 2016 Zinserträge in Höhe von TEUR 27 erfasst worden.
Die Stapp AG, Hamburg, bezog von der FinLab AG, Frankfurt am Main Dienstleistungen im Bereich Rechnungswesen über insgesamt TEUR 36 (Vj: TEUR 0).
Die AnlageCheck.com GmbH, Kulmbach, hat für insgesamt TEUR 10 (Vj: TEUR 2) von der FinLab AG, Frankfurt am Main Räumlichkeiten gemietet.
Die Designhouse GmbH, Kulmbach, erhielt von der FinLab AG, Frankfurt am Main, insgesamt TEUR 1 (Vj: EUR 23) für erbrachte Dienstleistungen im Bereich Marketing.
Die Börsenmedien AG, Kulmbach, bezog von der FinLab AG, Frankfurt am Main, Dienstleistungen im Bereich Beteiligungsmanagement über insgesamt TEUR 60 (Vj: TEUR 60).
Die Vorstände der Gesellschaft haben im laufenden Geschäftsjahr nur kurzfristig fällige Vergütungen erhalten. Der Gesamtbetrag belief sich auf T-EUR 934 (Vj.: T-EUR 738).
Für die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden im Berichtsjahr Aufsichtsratvergütungen in Höhe von T-EUR 45 (Vorjahr: T-EUR 75) im Aufwand erfasst. Kosten wurden wie im Vorjahr in Höhe von insgesamt unter T-EUR 1 übernommen.
Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu Bedingungen wie gegenüber Dritten durchgeführt.
Die FinLab hält zum Stichtag an den nachfolgenden Gesellschaften unmittelbar bzw. mittelbar 20 Prozent oder mehr der Stimmrechte:
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| Beteiligung | Sitz | Beteiligungsquote |
|---|---|---|
| Heliad Management GmbH | Frankfurt am Main | 100% |
| Patriarch Multi-Manager GmbH | Frankfurt am Main | 100% |
| VCH Investment Group AG | Frankfurt am Main | 100% |
| nextmarkets GmbH | Köln | 49,9% |
| Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA | Frankfurt am Main | 46,9% |
| Kapilendo AG | Berlin | 28,3% |
| Authada GmbH | Darmstadt | 20% |
| Seyes GmbH* | Bayreuth | 20% |
* Beteiligung der VCH Investment Group AG
6.7 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Im Dezember 2016 hat die Kapilendo AG eine Finanzierungsrunde durchgeführt. Mit der Unterzeichnung des Vertrages hat sich die FinLab AG unter der aufschiebenden Bedingung der Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister zur Wandlung von Darlehensansprüchen in Höhe von TEUR 253 in Anteilen an der Gesellschaft verpflichtet. Die entsprechende Eintragung und die Wandlung der Darlehen erfolgte im Januar 2017.
Zum 28.02.2017 ist Herr Bernd Förtsch als Mitglied des Aufsichtsrats der FinLab AG zurückgetreten.
Darüber hinaus liegen keine weiteren wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor.
6.8 Angaben zum Kapitalmanagement
Ziel des Kapitalmanagements ist die langfristige Steigerung des Unternehmenswertes durch das Erreichen einer angemessenen Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Die angestrebte Eigenkapitalverzinsung soll möglichst ohne langfristig zur Verfügung gestelltes Fremdkapital erreicht werden.
Steuerungsgröße des Kapitalmanagements ist das Eigenkapital nach IFRS.
Investitionen werden dabei nur getätigt, wenn sichergestellt werden kann, dass die FinLab jederzeit in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dazu werden der Bestand an flüssigen Mitteln und die geplanten Mittelzu- und -abflüsse täglich durch das Management der Gesellschaft überwacht.
Da die Gesellschaft keine wesentlichen Fremdfinanzierungen in Anspruch nimmt, sind weitere Steuerungsmaßnahmen hinsichtlich des Kapitalmanagements nicht notwendig.
6.9 Angaben zum Risikomanagement
Das Risikomanagement der FinLab identifiziert, analysiert und vermeidet bzw. begrenzt die wesentlichen Risiken, die aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Darüber hinaus fördert das Risikomanagement das Erkennen und das Wahrnehmen von Chancen und trägt somit auch zu einer Weiterentwicklung der Gesellschaft und zu einem höheren Unternehmenserfolg bei.
Zur Systematisierung wurden drei Gruppen von Risikofeldern gebildet:
1. Strategische Risiken
| ― | Entwicklung des Kapitalmarktumfelds |
| ― | Marktumfeld und Positionierung der Mitbewerber |
| ― | Human Resources |
2. Finanzielle Risiken
| ― | Preisänderungsrisiken (mögliche negative Wertentwicklung von im Bestand befindlichen Wertpapieren und Beteiligungen) |
| ― | Liquiditätsrisiko |
| ― | Rechtliche Risiken |
| ― | Risiken aus Änderungen des Steuerrechts |
3. Operative Risiken
| ― | Finanzbuchhaltung und Controlling |
| ― | Zahlungsflüsse |
| ― | IT-Sicherheit |
Maßnahmen im Rahmen des Risikomanagements
Die Geschäftstätigkeit der FinLab konzentriert sich fast ausschließlich auf den Euro-Währungsraum. Daher ist das Währungsrisiko auf einzelne Investitionen beschränkt. So hält die FinLab Anteile an der Atlas Mara Co-Nvest Limited. Die Atlas Mara wird an der Londoner Börse in Amerikanischen Dollar (USD) gehandelt, investiert vornehmlich in Finanzdienstleistungs- und sonstige Dienstleistungsunternehmen in Afrika und arbeitet dort mit lokalen Währungen und mit US-Dollar.
Zur Absicherung gegen operative und rechtliche Risiken ist ein Internes Kontrollsystem (IKS) implementiert.
Aufgrund der Finanzierungsstruktur ist für die FinLab das direkte Risiko von Zinsänderungen nicht wesentlich.
Der Wert von finanziellen Vermögenswerten kann bei unvorteilhafter Geschäftsentwicklung des Emittenten im Extremfall auf null absinken.
Durch eine Liquiditätsplanung wird sichergestellt, dass finanzielle Verpflichtungen jederzeit durch das Vorhalten ausreichender Liquidität erfüllt werden können.
Die ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Da die ausgewiesenen liquiden Mittel ausreichend sind, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken, ist die FinLab nur geringfügig unmittelbaren Liquiditätsrisiken ausgesetzt.
6.10 Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt hat die FinLab 12 Mitarbeiter (Vj.: 10) beschäftigt.
6.11 Aktienoptionsprogramm
Die Hauptversammlung der FinLab AG hat am 10. Dezember 2014 beschlossen, dass der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. November 2019 einmalig oder mehrmals Bezugsrechte auf Aktien der Gesellschaft ausgeben kann, die im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms 2014 zum Bezug von bis zu 453.867 auf den Namen lautenden Stückaktien der Gesellschaft mit einer Laufzeit von bis zu 6 Jahren berechtigen.
Die Bezugsrechte aus den Aktienoptionen können erstmals nach Ablauf der gesetzlichen Wartezeit von vier Jahren gemäß § 193 Abs. 2 Nr. 4 AktG ausgeübt werden. Sie beginnt nach Ausgabe der jeweiligen Aktienoptionen.
Bedingung für die Ausübung der Optionen ist neben dem Ablauf der Wartefrist der Eintritt des Erfolgsziels. Jeder Bezugsberechtigte kann seine Bezugsrechte ausüben, wenn der Börsenkurs der Aktie der Gesellschaft an einem beliebigen Börsenhandelstag innerhalb des Zeitraums vom Ausgabetag der Bezugsrechte bis zum Ablauf von zwei Jahren nach diesem Tag um mindestens 100 % gestiegen ist.
Im Falle des Umtauschs von Optionsrechten in Aktien ist für jede durch Umtausch zu erlangende Aktie der Bezugspreis zu entrichten. Der Bezugspreis für eine Aktie der Gesellschaft entspricht 100% des Basiswertes.
Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen wurde zum jeweiligen Ausgabedatum mithilfe eines "Lookbarrier"-Optionsbewertungsmodells berechnet. Dabei wurden für die ausgegebenen Optionen neben den in den Optionsbedingungen festgelegten Kriterien (z.B. Wartezeit, Erfolgsziel) nur Haltekosten (Cost of carry) in Höhe von 0,1%, die erwartete Volatilität der FinLab-Aktien in Form der historischen Volatilität in Höhe von 45% und die risikolosen Zinssätze zu den Bewertungsstichtagen von 1,00 - 1,25% berücksichtigt. Dividenden und andere Ausstattungsmerkmale waren nicht zu berücksichtigen.
Folgende Optionen wurden bislang ausgegeben:
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| Ausgabe | Anzahl | Bezugspreis | Basiswert | Erfolgsziel | Beizulegender Zeitwert | Zeitwert je Aktienoption |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 12.03.2015 | 115.000 | EUR 4,82 | EUR 5,95 | EUR 11,90 | EUR 374.284,45 | EUR 3,25 |
| 29.06.2015 | 200.000 | EUR 4,82 | EUR 6,40 | EUR 12,80 | EUR 712.945,85 | EUR 3,56 |
| 19.01.2016 | 23.000 | EUR 4,82 | EUR 10,50 | EUR 21,00 | EUR 147.037,64 | EUR 6,39 |
| Gesamt | 338.000 |
Der Aufwand aus der Optionsbewertung wird monatsgenau über die Wartezeit von vier Jahren verteilt im Personalaufwand erfasst und in der Kapitalrücklage ausgewiesen.
Zum Stichtag sind keine Optionen ausübbar, verwirkt, ausgeübt oder verfallen.
6.12 Abschlussprüfer
Im Geschäftsjahr 2016 wurden durch den Jahresabschlussprüfer T-EUR 50 (Vorjahr: T-EUR 25) für Abschlussprüfungsleistungen zuzüglich Umsatzsteuer in Rechnung gestellt.
6.13 Vorstände und Aufsichtsräte
VORSTÄNDE:
Juan Rodriguez, Mitglied des Vorstands, Bad Vilbel
Stefan Schütze, Mitglied des Vorstands, Frankfurt am Main
Kai Panitzki, Mitglied des Vorstandes, Köln
AUFSICHTSRÄTE:
Axel-Günter Benkner, selbständiger Unternehmensberater, Nidderau, Vorsitzender
Bernd Förtsch (bis zum 28. Februar 2017)
Vorstand der Börsenmedien Aktiengesellschaft, Kulmbach
Dr. Friedrich Schmitz, Unternehmer, München
6.14 Sonstige Angaben
Der Jahresabschluss wurde am 14. März 2017 von der Gesellschaft aufgestellt und zur Veröffentlichung freigegeben.
Frankfurt am Main
Der Vorstand
Anlagenspiegel IFRS 2016
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| Beträge in T-EUR |
Anschaffungskosten | |||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2016 | Zugang der Periode | Abgang der Periode | 31.12.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 241 | - | -103 | 138 |
| Sachanlagen | 562 | 6 | -9 | 559 |
| Finanzanlagen | 39.383 | 9.190 | -4.391 | 44.182 |
| Anlagevermögen, gesamt | 40.185 | 9.196 | -4.503 | 44.879 |
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| Beträge in T-EUR |
Wertberichtigungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2016 | Abgang der Periode | Abschreibung der Periode | Zuschreibung der Periode | 31.12.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | -228 | 102 | -6 | - | -132 |
| Sachanlagen | -446 | 9 | -57 | - | -495 |
| Finanzanlagen | 13.014 | -166 | -2.834 | 12.407 | 22.420 |
| Anlagevermögen, gesamt | 12.340 | -55 | -2.897 | 12.407 | 21.794 |
scroll
| Beträge in T-EUR |
Buchwerte | |
|---|---|---|
| 31.12.2016 | 31.12.2015 | |
| --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 6 | 13 |
| Sachanlagen | 64 | 115 |
| Finanzanlagen | 66.602 | 52.397 |
| Anlagevermögen, gesamt | 66.673 | 52.525 |
Anlagenspiegel IFRS 2015
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| Beträge in T-EUR |
Anschaffungskosten | |||
|---|---|---|---|---|
| 01.01.2015 | Zugang der Periode | Abgang der Periode | 31.12.2015 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 230 | 17 | -6 | 241 |
| Sachanlagen | 627 | 3 | -68 | 562 |
| Finanzanlagen | 34.318 | 6.606 | -291 | 39.383 |
| Anlagevermögen, gesamt | 35.175 | 6.625 | -365 | 40.185 |
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| Beträge in T-EUR |
Wertberichtigungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2015 | Abgang der Periode | Abschreibung der Periode | Zuschreibung der Periode | 31.12.2015 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | -224 | 4 | -8 | - | -228 |
| Sachanlagen | -421 | 35 | -60 | - | -446 |
| Finanzanlagen | 1.700 | -158 | -738 | 12.210 | 13.014 |
| Anlagevermögen, gesamt | 1.055 | -119 | -806 | 12.210 | 12.340 |
scroll
| Beträge in T-EUR |
Buchwerte | |
|---|---|---|
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
| --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 13 | 6 |
| Sachanlagen | 115 | 206 |
| Finanzanlagen | 52.397 | 36.018 |
| Anlagevermögen, gesamt | 52.525 | 36.230 |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
An die FinLab AG
Wir haben den von der FinLab AG, Frankfurt am Main, aufgestellten IFRS-Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang unter Einbeziehung der Buchführung - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den IFRS-Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Grünwald, 30. März 2017
**ifb Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Steffen Urban, Wirtschaftsprüfer
Jahresabschluss (HGB) ZUM 31. DEZEMBER 2016
FINLAB AG
Gewinn- und Verlustrechnung 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016
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| 2016 | in Euro 2015 | |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 1.832.225,22 | 4.068.030,29 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 481.641.64 | 2.500.395,54 |
| 3. Materialaufwand | -217.614,14 | 0,00 |
| Personalaufwand | ||
| 4. a) Löhne und Gehälter | -1.229.306,07 | -1.278.217,48 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für | -103.805,90 | -100.855,09 |
| davon für Altersversorgung | -16.130,76 | -15.600,96 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -50.842,50 | -56.856,04 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -753.397,19 | -1.033.862,37 |
| 7. Erträge aus Beteiligungen | 2.492.433,40 | 1.606.685,54 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 2.492.433,40 | 1.606.685,54 |
| 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 63.416,48 | 0,00 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 58.538,99 | 0,00 |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 32.491,36 | 141.356,92 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 3.750,00 | 66.058,92 |
| 10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -577.436,96 | -67.563,57 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.319,67 | -41.794,27 |
| davon an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 |
| 12. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag | 253.600,20 | 0,00 |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 105.968,18 | -531.425,00 |
| 14. Ergebnis nach Steuern | 2.328.054,05 | 5.205.864,47 |
| 15. Sonstige Steuern | -860,00 | -524,00 |
| 16. Jahresüberschuss | 2.327.194,05 | 5.205.340,47 |
| 17. Verlustvortrag | -7.983.124,65 | -13.188.465,12 |
| 18. Bilanzverlust | -5.655.930,60 | -7.983.124,65 |
Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016
AKTIVA
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| 31.12.2016 | in Euro 31.12.2015 | |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Kozessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6.273,00 | 13.154,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 6.177,00 | 14.249,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 57.869,08 | 88.896,08 |
| 64.046,08 | 103.145,08 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.874.221,10 | 3.093.835,20 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 3.314.507,86 |
| 3. Beteiligungen | 10.760.498,48 | 2.996.384,14 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.140.192,37 | 0,00 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 19.522.451,59 | 20.561.052,14 |
| 34.297.363,54 | 29.965.779,34 | |
| 34.367.682,62 | 30.082.078,42 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 356,00 | 0,00 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.792.386,48 | 1.109.891,64 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 256.912,21 | 0,00 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.246.748,67 | 1.902.650,03 |
| 3.296.403,36 | 3.012.541,67 | |
| II. Wertpapiere | ||
| Sonstige Wertpapiere | 429.545,75 | 475.234,25 |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 969.963,33 | 1.292.642,19 |
| 4.695.912,44 | 4.780.418,11 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 9.399,51 | 0,00 |
| 39.072.994,57 | 34.862.496,53 | |
| PASSIVA | ||
| 31.12.2016 | in Euro 31.12.2015 | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 4.538.670,00 | 4.538.670,00 |
| II. Kapitalrücklage | 36.470.720,89 | 36.470.720,89 |
| III. Bilanzverlust | -5.655.930,60 | -7.983.124,65 |
| 35.353.460,29 | 33.026.266,24 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 425.456,82 | 531.425,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 581.533,43 | 964.241,64 |
| 1.006.990,25 | 1.495.666,64 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 22.916,46 | 43.497,90 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 76.766,98 | 14.076,20 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.563.694,18 | 11.023,07 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 49.166,41 | 271.966,48 |
| 2.712.544,03 | 340.563,65 | |
| 39.072.994,57 | 34.862.496,53 |
Anhang für das Geschäftsjahr 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016
Allgemeines
Der Jahresabschluss der FinLab AG, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2016 wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.
Die FinLab AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 58865 eingetragen. Sie ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Gesellschaft hat von der Erleichterungsregelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanz ist gemäß § 268 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden.
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden haben wir entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.
Anlagevermögen
Das abnutzbare Anlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten Anschaffungsnebenkosten. Den planmäßigen Abschreibungen wurden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die vor dem Jahr 2013 erworben wurden und die historische Anschaffungskosten zwischen Euro 150,00 und Euro 1.000,00 hatten, wurden typisiert über 5 Jahre abgeschrieben. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist die handels- und steuerrechtliche Gleichbehandlung des Sammelpostens nicht zu beanstanden.
Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Umlaufvermögen
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Sofern erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die sonstigen Wertpapiere wurden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Rückstellungen
Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung des in der Bilanz ausgewiesenen Anlagevermögens wird in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Dieser Bilanzposten setzt sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2016 | in T-Euro 31.12.2015 | |
|---|---|---|
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1.792 | 1.110 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 257 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | ||
| Forderungen gegen Finanzamt | 1.081 | 517 |
| Sonstige Übrige | 166 | 1.386 |
| 3.296 | 3.013 |
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 4.538.670,00 und ist eingeteilt in 4.538.670 auf den Namen lautende Stammaktien. Bei den Aktien handelt es sich um Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00.
Die Hauptversammlung am 10. Dezember 2014 hat beschlossen, das Grundkapital bis zum 30. November 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu EUR 2.269.335,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014/I), wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Die entsprechende Änderung von § 5 Abs. 2 der Satzung wurde am 30. Dezember 2014 in das Handelsregister eingetragen. Von der Möglichkeit zur Ausnutzung des genehmigten Kapitals hat die Gesellschaft bisher keinen Gebrauch gemacht.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Dezember 2014 um bis zu EUR 1.815.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014/I). Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Dezember 2014 um bis zu EUR 453.867,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2014/II). Bezogen auf die bedingten Kapitalerhöhungen hat die Gesellschaft von der Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechten mit Options- und/oder Wandlungsrechten bzw. -pflichten in Teilen Gebrauch gemacht.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden 315.000 Aktienoptionen an Mitarbeiter und Vorstände erteilt. Im Geschäftsjahr 2016 wurden den Mitarbeitern der FinLab AG 15.000 Aktienoptionsrechte sowie den Mitarbeitern und der Geschäftsführung einer Tochtergesellschaft 8.000 Aktienoptionsrechte gewährt, die nach Ablauf einer vierjährigen Wartefrist je Optionsrecht zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft berechtigen.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen, ausstehende Rechnungen, nicht genommenen Urlaub sowie Mietnebenkosten.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 193). Sicherheiten wurden nicht gewährt.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Da sich die Definition der Umsatzerlöse in § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes geändert hat, sind Erlöse aus Untermietverträgen im abgelaufenen Geschäftsjahr abweichend zum Vorjahr in den Umsatzerlösen (Vj. sonstige betriebliche Erträge) erfasst worden. Die diesbezüglichen Mietaufwendungen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr abweichend zum Vorjahr im Materialaufwand (Vj. sonstige betriebliche Aufwendungen) erfasst worden. Die Vorjahreswerte sind insofern nicht mit den Werten des Geschäftsjahres vergleichbar. Basierend auf der oben genannten Neuregelung hätten sich die Umsatzerlöse im Vorjahr auf TEUR 4.320 belaufen. Der entsprechende Materialaufwand im Vorjahr hätte TEUR 249 betragen.
Die in den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens enthaltenen außerplanmäßigen Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 577 (Vj. TEUR 68), davon auf Finanzanlagen TEUR 505 und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens TEUR 72.
Sonstige Angaben
Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
Während des Geschäftsjahres 2016 waren durchschnittlich 12 (Vj. 10) Arbeitnehmer beschäftigt.
Eventualverbindlichkeiten
Es bestanden zum Stichtag keine Eventualverbindlichkeiten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus einem in 2011 abgeschlossenen Mietvertrag mit einer Laufzeit bis April 2017 resultieren zum Stichtag Mietverpflichtungen über insgesamt TEUR 119. Als Mietsicherheit wurde eine Bankbürgschaft über TEUR 111 gestellt. Darüber hinaus bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen über TEUR 43.
Beteiligungsliste
Die FinLab AG hat von der Erleichterungsregelung des § 293 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht und verzichtet auf die Erstellung eines Konzernabschlusses.
An den folgenden Gesellschaften ist die FinLab AG unmittelbar mit 20 % oder mehr i. S. von § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:
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| Beteiligung | Sitz | Beteiligungsquote | in T-EUR Eigenkapital 31.12.2016 | in T-EUR Jahresergebnis 2016 |
|---|---|---|---|---|
| Heliad Management GmbH | Frankfurt am Main | 100 % | 1.346 | 864 |
| Patriarch Multi-Manager GmbH1) | Frankfurt am Main | 100 % | 367 | 0 |
| VCH Investment Group AG | Frankfurt am Main | 100 % | 1.428 | 199 |
| Kapilendo AG2) | Berlin | 28,27 % | 19 | -336 |
| nextmarkets GmbH2) | Köln | 49,96 % | -2.050 | -1.732 |
| Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA | Frankfurt am Main | 46,92 % | 52.651 | -2.871 |
| Authada GmbH2) | Darmstadt | 20 % | 21 | -4 |
An den folgenden Gesellschaften ist die FinLab AG mittelbar mit 20 % oder mehr i.S. von § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:
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| Beteiligung | Sitz | Beteiligungsquote | in T-EUR Eigenkapital 31.12.2015 | in T-EUR Jahresergebnis 2015 |
|---|---|---|---|---|
| Seyes GmbH3) | Bayreuth | 20 % | -4 | -90 |
1) Seit 01.01.2016 Ergebnisabführungsvertrag mit der FinLab AG, daher beträgt das Jahresergebnis TEUR 0
2) Das Eigenkapital und das Jahresergebnis beziehen sich auf 2015
3) Beteiligung der VCH Investment Group AG
Angaben zum Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft
Die BF Holding GmbH, Kulmbach, hat uns am 27. Juli 2015 gemäß § 20 Abs. 5 AktG mitgeteilt, dass ihr keine Mehrheitsbeteiligung mehr an unserer Gesellschaft gehört. Der BF Holding GmbH gehört jedoch weiterhin mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft (§ 20 Abs. 1 AktG), da ihr die von ihrer Tochtergesellschaft LION CAPITAL AG an unserer Gesellschaft gehaltenen Aktien gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen sind.
Herr Bernd Förtsch, Kulmbach, hat uns gemäß § 20 Abs. 5 AktG mitgeteilt, dass ihm keine Mehrheitsbeteiligung mehr an unserer Gesellschaft gehört. Ihm gehört jedoch weiterhin mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft (§ 20 Abs. 1 AktG), da ihm die von der BF Holding GmbH sowie die von der LION CAPITAL AG an unserer Gesellschaft gehaltenen Aktien über die BF Holding GmbH gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen sind.
Herr Christian Angermayer, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihm mittelbar mehr als der vierte Teil der Anteile an unserer Gesellschaft gehört, da ihm die Beteiligung der von ihm abhängigen Apeiron Investment Group Ltd, St. Julians, Malta, an unserer Gesellschaft gemäß § 16 Abs. 4 AktG zuzurechnen ist.
Ergebnisverwendung
Der Bilanzverlust, der einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.327.194,05 beinhaltet, wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Vorstände
Dem Vorstand gehören an:
| ― | Herr Juan Rodriguez, Mitglied des Vorstands, Bad Vilbel |
| ― | Herr Stefan Schütze, Mitglied des Vorstands, Frankfurt am Main |
| ― | Herr Kai Panitzki, Mitglied des Vorstands, Köln |
Aufsichtsräte
Als Mitglieder des Aufsichtsrats waren bzw. sind berufen:
| ― | Herr Axel-Günter Benkner, selbständiger Unternehmensberater, Nidderau, Vorsitzender |
| ― | Herr Bernd Förtsch, Vorstand der Börsenmedien Aktiengesellschaft, Kulmbach, Mitglied des Aufsichtsrates (bis zum 28. Februar 2017) |
| ― | Herr Dr. Friedrich Schmitz, Unternehmer, München, Mitglied des Aufsichtsrates |
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Im Dezember 2016 hat die Kapilendo AG eine Finanzierungsrunde durchgeführt. Mit der Unterzeichnung des Vertrages hat sich die FinLab AG unter der aufschiebenden Bedingung der Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister zur Wandlung von Darlehensansprüchen in Höhe von TEUR 253 in Anteilen an der Gesellschaft verpflichtet. Die entsprechende Eintragung und die Wandlung der Darlehen erfolgte im Januar 2017.
Zum 28.02.2017 ist Herr Bernd Förtsch als Mitglied des Aufsichtsrats der FinLab AG zurückgetreten.
Darüber hinaus liegen keine wesentlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres vor.
Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichtes
Über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen informiert der nach § 312 AktG aufgestellte Abhängigkeitsbericht. Nachfolgend ist die Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht wiedergegeben:
"Wir erklären, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 nach den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, die Gesellschaft nicht benachteiligt worden ist."
Frankfurt am Main, am 14. März 2017
Der Vorstand
Stefan Schütze
Juan Rodriguez
Kai Panitzki
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016
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| Anschaffungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in Euro | 01.01.2016 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 146.774,63 | 0,00 | 0,00 | -8.628,64 | 138.145,99 |
| Sachanlagen | |||||
| 1. Einbauten in gemieteten Gebäuden | 148.325,55 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 148.325,55 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 353.207,64 | 5.642,00 | 0,00 | -8.633,45 | 350.216,19 |
| 501.533,19 | 5.642,00 | 0,00 | -8.633,45 | 498.541,74 | |
| Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.093.835,20 | 1.003.101,33 | -1.222.715,43 | 0,00 | 2.874.221,10 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.314.507,86 | 562.153,30 | -1.140.192,37 | -2.736.715,43 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 2.996.384,14 | 6.541.398,91 | 1.222.715,43 | 0,00 | 10.760.498,48 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 1.140.192,37 | 0,00 | 1.140.192,37 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 23.745.379,13 | 0,00 | 0,00 | -533.240,09 | 23.212.139,04 |
| 33.150.106,33 | 8.106.662,54 | 0,00 | -3.269.717,88 | 37.987.050,99 | |
| Summe Anlagevermögen | 33.798.414,15 | 8.112.304,54 | 0,00 | -3.286.979,97 | 38.623.738,72 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Euro | 01.01.2016 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 133.620,63 | 6.101,50 | -7.849,14 | 131.872,99 |
| Sachanlagen | ||||
| 1. Einbauten in gemieteten Gebäuden | 134.076,55 | 8.072,00 | 0,00 | 142.148,55 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 264.311,56 | 36.669,00 | -8.633,45 | 292.347,11 |
| 398.388,11 | 44.741,00 | -8.633,45 | 434.495,66 | |
| Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 3.184.326,99 | 3.184.326,46 | 505.360,46 | 3.689.687,45 |
| 3.184.326,99 | 3.184.326,46 | 505.360,46 | 3.689.687,45 | |
| Summe Anlagevermögen | 3.716.335,73 | 3.716.335,73 | 556.202,96 | 4.256.056,10 |
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| Bilanzwert | ||
|---|---|---|
| in Euro | 01.01.2016 | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 13.154,00 | 6.273,00 |
| Sachanlagen | ||
| 1. Einbauten in gemieteten Gebäuden | 14.249,00 | 6.177,00 |
| 2. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 88.896,08 | 57.869,08 |
| 103.145,08 | 64.046,08 | |
| Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.093.835,20 | 2.874.221,10 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 3.314.507,86 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 2.996.384,14 | 10.760.498,48 |
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 1.140.192,37 |
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 20.561.052,14 | 19.522.451,59 |
| 29.965.779,34 | 34.297.363,54 | |
| Summe Anlagevermögen | 30.082.078,42 | 34.367.682,62 |
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