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FinLab AG — Annual Report 2009
Feb 14, 2011
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Annual Report
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Altira AG
Frankfurt/Main
Jahresbericht 2009
UNSERE LEITLINIEN
Die Altira Group - unternehmerisches Asset Management
Die Altira Group ist eine eigentümergeführte, börsennotierte Asset Management-Gesellschaft, die sich auf alternative Investmentstrategien für institutionelle und private Investoren fokussiert hat.
Experte für Wachstumsmärkte
Hierbei konzentriert sich die Altira Group sowohl auf etablierte als auch neu entstehende, zukunftsorientierte Wachstumsmärkte. In diesen sind die Investmentteams der Altira Group durch ihr spezialisiertes Wissen, ihre langjährige Erfahrung und ihre unternehmerische Denk- und Handlungsweise in der Lage, mittels eines aktiven Investmentansatzes ("High-Alpha-Strategien") eine nachhaltig überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.
Unabhängige Investmentteams unterstützt durch eine institutionelle Infrastruktur
Die Investmentteams der Altira Group sind in ihren Anlageentscheidungen unabhängig und treten mit einem eigenen Branding am Markt auf. Daneben sind sie in ihren eigenen Produkten investiert bzw. langfristig erfolgsabhängig incentiviert, um einen Gleichlauf der Interessen mit Investoren sicherzustellen. Gleichzeitig greifen die Investmentteams gemeinsam auf die professionelle, institutionelle Infrastruktur der Gruppe zu, die unter anderem Aufgaben in den Bereichen Risikomanagement/Controlling, Recht, Marketing/Vertrieb, Personalwesen und IT übernimmt. Hierdurch wird Stabilität sowie ein hoher Grad an Serviceleistung gewährleistet und es ergeben sich zudem Synergie- wie auch Skaleneffekte.
Darüber hinaus investiert die Altira Group in der Regel auch als Seed Investor in die Produkte ihrer Investmentteams, sodass auch hier ein Gleichlauf der Interessen mit den Investoren in den Produkten und zusätzlich den Aktionären der Gruppe sichergestellt wird.
Das Ziel der Altira Group: Mehrwert für Investoren schaffen
Somit vereint die Altira Group Asset Management-Expertise mit Unternehmertum. Mit diesem Ansatz verfolgt sie das ziel, das Vermögen ihrer anspruchsvollen Investoren zu mehren, wie etwa der Familie Silvia Quandt, die sowohl Aktionärin der Altira Group als auch Investor in Produkten ihrer Investmentteams ist.
In dieser Aufgabe wird das Management der Altira Group durch hochkarätige Aufsichtsratsmitglieder wie Axel-Günter Benkner, ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der DWS Investment GmbH, und Peter E. Merian, ehemaliger CEO der Sarasin Bank unterstützt.
STRUKTUR
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| Altira Group | |||
|---|---|---|---|
| Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen | Erneuerbare Energien & Rohstoffe | Afrika | Sonstige Alternative Investments |
| --- | --- | --- | --- |
| Team Deutscher Mittelstand (Direktinvestments): - Altira Heliad Management | Team Erneuerbare Energien (Aktien): - VCH New Energy | Team Afrika (Direktinvestments): - Altira ADC Management | Team Privater Vermögensaufbau (Dachfonds): - Patriarch Multi-Manager |
| Team Restrukturierungen Europa (Dachfonds): - Clearsight Investments | Team Rohstoffe (Aktien): - VCH Expert Natural Resources | Varengold Wertpapierhandelsbank | |
| Team Erneuerbare Energien (Projekte): - Altira ecolutions Management | MAGNAT Real Estate Opportunities |
FINANZKENNZAHLEN


1) Rückblickend im Sinne der besseren Vergleichbarkeit ohne die "At-Equity"-Konsolidierung der Assets under Management der Minderheitsbeteiligung an der C-QUADRAT Investment AG, da diese 2007 - 2008 abgebaut wurde.
2) Aufteilung in Management Fee und Performance Fee


BERICHT DES MANAGEMENTS
VORWORT DES VORSTANDS
Sehr geehrte Aktionärin, sehr geehrter Aktionär,
Jahr 2009 war für die Altira Group ein erfolgreiches Jahr. Zum einen haben wir in einem ungewöhnlich schwierigen Marktumfeld mit unserem Ergebnis den Konzern zurück in die Profitabilität geführt, zum anderen haben wir das Geschäftsjahr genutzt, um die ohnehin im Geschäftsmodell verankerte Stabilität weiter zu festigen und uns strategisch weiterzuentwickeln sowie den veränderten Marktrahmenbedingungen anzupassen. Die internationalen Kapitalmärkte waren insbesondere im ersten Quartal von einer hohen Volatilität geprägt, welche sich im Laufe des Jahres normalisierte. Die internationalen Aktienmärkte sind mit dem zweiten Quartal 2009 wieder in Schwung gekommen, während sich das Umfeld im Bereich Private Equity noch das ganze weitere Jahr über unverändert herausfordernd zeigte.
Kennzahlen 2009
Gerade in schwierigen Zeiten zeichnet sich das von Diversifikation geprägte und auf Stabilität ausgerichtete Geschäftsmodell der Altira Group besonders aus. Mit einem Ergebnis nach Steuern von 1,4 Mio. Euro sind wir gegenüber dem Vorjahresverlust von -2,3 Mio. Euro zurück in die Gewinnzone gelangt. Damit hatten wir nur in einem einzigen Jahr seit Bestehen der Gesellschaft ein negatives Jahresergebnis auszuweisen. Dies war angesichts der im Jahr 2008 durch die Dimension der Finanzkrise ausgelösten Marktturbulenzen hervorgerufen und im Wesentlichen durch die konservativen Bewertungen der Beteiligungen an unseren eigenen börsengelisteten Produkten begründet.
Mit 19,4 Mio. Euro konnten wir unseren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent steigern. Während die Umsätze im Bereich Private Equity aufgrund gesunkener Bewertungen gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen sind, konnten unsere Publikumsfonds vollumfänglich am Börsenaufschwung partizipieren und den Rückgang im Bereich Private Equity mehr als kompensieren. Neben Management Fees von 15,1 Mio. Euro konnten wir Performance Fees in Höhe von 4,3 Mio. Euro erwirtschaften. Das operative Ergebnis EBITDA konnten wir in 2009 um 38 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2008 von 5,5 Mio. Euro auf 7,6 Mio. Euro steigern.
Wesentliche Voraussetzungen für unser auf nachhaltigen Erfolg ausgerichtetes Geschäftsmodell sind eine starke Kapitalausstattung sowie ein umfassendes Risikomanagement, das zugleich den Schutz des Vermögens als auch die Reputation unseres Unternehmens sicherstellt. Unsere Bilanz ist mit rund 49 Mio. Euro Eigenkapital und einer Eigenkapitalquote von 80 Prozent das Fundament unserer Stabilität. Es sind keine nennenswerten Bankverbindlichkeiten vorhanden und wir verfügen mit über 15 Mio. Euro liquiden Mitteln über ausreichend Kapital, um das Geschäftsmodell nachhaltig profitabel weiter zu entwickeln - sowohl operativ als auch über strategische Zukäufe.
Aktionärsbasis
Unsere Aktionärsbasis ist unverändert stabil. Neben der Angermayer, Brumm und Lange Unternehmensgruppe als Mehrheitsgesellschafter sowie dem Family Office der Familie Silvia Quandt als bereits langjährigem Aktionär und der Allianz Global Investors KAG befinden sich nun zwei weitere namhafte institutionelle Anleger im Aktionärskreis der Gesellschaft. Zum einen Frau José Marie Kolb, Mitglied der Werhahn-Familie und Gesellschafterin der Werhahn KG und zum anderen ein europäisch ausgerichteter SmallCap-Fonds einer namhaften international tätigen Privatbank mit Sitz in Frankfurt am Main.
Aktienkurs
Die Aktie hat innerhalb des zweiten Quartals vom Tiefstand im März bis zum Höchststand im Juni nahezu 70 Prozent zugelegt. Auf das Gesamtjahr betrachtet hat die Aktie allerdings bis zum Jahresende um knapp 25 Prozent verloren. Diese Kursentwicklung spiegelt jedoch nicht die operative Entwicklung des Unternehmens wider. Unsere (Groß-)Aktionäre sind uns während der Finanzkrise treu geblieben und sehen das große mittelfristige Wachstumspotenzial der Altira Group, für das in den letzten beiden Jahren ein hervorragender Grundstein gelegt worden ist.
Das Management wird alles unternehmen, um diese Diskrepanz zwischen operativen Ergebnissen und Aktienkursentwicklung zu beseitigen. Bitte seien Sie versichert, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, dass dieses Thema nach wie vor eine hohe Priorität in unserem Hause hat.
Produkte und Assets under Management
Unsere Produkte sind von einem besonders hohen Level an Transparenz geprägt und wir erachten exzellenten Service nicht als Alleinstellungsmerkmal, sondern als Voraussetzung für das Vertrauen des Kunden in die Asset Management-Organisation. Wir sind der Ansicht, dass auf Dauer nur performancestarke Produkte mit erstklassigem Kundenservice gegenüber dem Wettbewerb erfolgreich sein werden. Unsere Investmentspezialisten versuchen für unsere Kunden eine überdurchschnittliche Wertentwicklung zu erzielen und die ausgewiesene Performance Fee kann dabei auch dieses Jahr wieder als Bestätigung dienen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unser Profil weiter geschärft und drei Kernbereiche definiert: 'Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen', 'Erneuerbare Energien & Rohstoffe' sowie 'Afrika'. Wir decken gezielt Themen ab, die nicht zyklisch begründet sind, sondern insgesamt für das begonnene Jahrzehnt attraktive Anlagegelegenheiten darstellen. Neben unserer Überzeugung, die wir auch durch eigene Investments in die Themen betonen, teilen die Investoren diese Sichtweise und schenken uns ihr Vertrauen. Hierbei wird gerade die Spezialisierung und Expertise geschätzt.
In rezessiven Zeiten ist Unternehmerkapital für den Mittelstand knapp, Restrukturierungsthemen sind alltäglich präsent und neben akutem Kapitalbedarf sind Restrukturierungserfahrung und eigenes finanzielles Engagement besonders gefragt. Auch Erneuerbare Energien und Rohstoffe sind mehr denn je attraktive Wachstumsthemen und Afrika wird mittlerweile allseits als der letzte Emerging Market erachtet.
Die Diversifikation auf drei Themen ist das Ergebnis der konsequenten Umsetzung unserer auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie und hat sich gerade im Hinblick auf die rasant veränderten Marktbedingungen durch die Finanzkrise als richtig erwiesen. Die Assets under Management konnten gegenüber dem Vorjahr insgesamt betrachtet stabil gehalten werden und wir managen heute 698 Mio. Euro, was mit einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr (680 Mio. Euro) einhergeht. Aufgeteilt auf die Geschäftsbereiche verteilen sich die Assets wie folgt: Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen: 220 Mio. Euro (in 2008: 262 Mio. Euro), Erneuerbare Energien & Rohstoffe: 176 Mio. Euro (in 2008: 141 Mio. Euro), Afrika: 19 Mio. Euro (in 2008: 21 Mio. Euro) und Sonstige Alternative Investments: 284 Mio. Euro (in 2008: 256 Mio. Euro). Im Hinblick auf die Assetklassen reduzierten sich die Assets im Bereich Private Equity von 433 Mio. Euro auf 388 Mio. Euro durch konservative Bewertungen. Mittelabflüsse sind im Bereich Private Equity nicht zu verzeichnen. Dagegen erhöhten sich die Assets im Bereich der Publikumsfonds von 246 Mio. Euro auf 310 Mio. Euro. Während die Einnahmen aus den Publikumsfonds stark mit dem Investitionsverhalten und der Möglichkeit des täglichen Exits korrelieren, sind die Umsätze im Bereich Private Equity weitaus stabiler. In diesem Bereich bieten wir Produkte an, deren Assets der Altira Group längerfristig zur Verfügung stehen. Wir bieten sowohl "klassische" Private Equity-Produkte mit z. B. zehn Jahren Laufzeit an, als auch Produkte, deren Assets der Altira Group dauerhaft zur Verfügung stehen, sogenannte "Evergreen-Assets". Diese Gruppe von Produkten stellt im Marktvergleich eine Besonderheit dar und hat durch die Umsatzstabilität und Langfristigkeit einen sehr hohen Stellenwert für unsere Aktionäre. Gerade in der Finanzkrise hat sich gezeigt, dass viele Kunden ihre Gelder zurückzogen, verbunden mit Umsatzeinbußen um oftmals mehr als 70 Prozent bei Asset Managern, während wir im Gegensatz dazu unsere Umsätze weitgehend stabil halten konnten.
Geschäftsmodell
Es sind die Unternehmer in unserem Unternehmen, die unsere Produkte erfolgreich machen. Innerhalb der Altira Group bieten wir den Rahmen für eigenverantwortliche Entscheidungen. Unsere Investmentteams genießen in der Umsetzung der Investmentstrategien vollständige Freiheit. Diese Freiheit führt nicht nur zu großer Motivation und überdurchschnittlichem Einsatz der Investmentmanager, sondern gerade auch zu einer hohen Identifikation mit ihrer Aufgabe.
Durch die über die letzten Jahre aufgebaute institutionelle Infrastruktur, die die Investmentteams in ihrer Arbeit unterstützt, können wir mehr und mehr Synergien heben und erwarten zukünftig nennenswerte Skalierungspotenziale. Die institutionelle Infrastruktur wird nicht nur, aber besonders in Krisenzeiten geschätzt. Grund dafür ist zum einen die Stabilität, die sie unseren Investitionsvehikeln bietet und zum anderen die bei spezialisierten Boutiquen seltene Servicequalität und Transparenz. Damit sind wir in der Lage, interessante Investmentteams für uns zu gewinnen. Oft geben wir diesen die Möglichkeit, sich mit der Altira Group unternehmerisch selbstständig zu machen. Die institutionelle Infrastruktur bietet alle Rahmenbedingungen und das Investmentteam kann sich von Anfang an vollständig auf die Investmententscheidungen und das Portfoliomanagement konzentrieren.
Mit diesem Geschäftsmodell schlossen sich in jüngster Vergangenheit u.a. mit Jakub Crhonek für den Bereich Private Equity Restrukturierungen (Clearsight), als auch mit Ute Speidel für Rohstoffaktien ausgewiesene Spezialisten der Altira Gruppe an. Die erfolgreiche Platzierung des ersten Turnaround-Fonds Clearsights in 2009 zeigt die positive Resonanz gerade auch der Investoren und ermöglicht uns somit das angestrebte Wachstum der Gruppe.
Erweiterung des Vorstands
Mit David Zimmer wurde der Vorstand im abgelaufenen Geschäftsjahr um ein Mitglied erweitert. Herr Zimmer ist als Vorstand Finanzen (CFO) für die Bereiche Finanzen, Recht, Personal und Risk Management zuständig und unterstützt gemeinschaftlich mit Andreas Lange die Investmentteams. In der Rolle des CFO folgt er Peter Brumm, der sich nun verstärkt auf projektbezogene Business Development-Themen konzentrieren kann. Aus seiner Position als Senior Investment Professional bei Waterland Private Equity und seiner Tätigkeit in der Privatbank Hauck & Aufhäuser kann David Zimmer auf langjährige Erfahrung im Investment Banking und im Bereich Private Equity zurückgreifen und besitzt fundierte Kenntnisse zur Strategieentwicklung internationaler Konzerne und mittelständischer Unternehmen. Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Zimmer für diese Aufgabe gewinnen konnten und sehen in ihm eine optimale Ergänzung unseres Vorstandsteams.
Schlusswort
Das abgelaufene Geschäftsjahr diente als Beweis dafür, dass sowohl die Diversifikation über unterschiedliche interessante Anlagethemen und Assetklassen als auch die institutionelle Infrastruktur wesentliche Erfolgsfaktoren für die Gewinnung neuer Mandate sind und damit das Wachstum maßgeblich bestimmen.
Wir sind unseren Aktionärinnen und Aktionären unverändert verpflichtet und möchten die Altira Group zu einem der erfolgreichsten unabhängigen Alternativen Asset Manager in Deutschland entwickeln und damit langfristigen nachhaltigen Wert für unsere Aktionäre schaffen.
Wir danken Ihnen für Ihr anhaltendes Vertrauen, aber auch ganz besonders unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz während der schwersten Finanzkrise seit vielen Jahrzehnten. Es ist dem Sachverstand, dem überaus hohen Engagement und dem Leistungsgedanken unserer Mitarbeiter zu verdanken, dass die Altira Group gestärkt aus der Finanzkrise hervorgeht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Michael Rieder
Vorsitzender des Vorstands
Frankfurt am Main, im Mai 2010
HIGHLIGHTS 2009
Das Jahr 2009 war von vielen Ereignissen geprägt. Umso mehr zählen die Erfolge in schwierigen Marktphasen, da sie besonders unserem Engagement und unserer Konzentration auf das Wesentliche Ausdruck verleihen.
Altira Investmentteam Clearsight
Das neu gegründete Altira Investmentteam Clearsight konnte den Dachfonds "Clearsight Turnaround Fund I" mit einem eingeworbenen Kapital von 95 Mio. Euro schließen. In Anbetracht des Umfeldes in 2009 für Fundraising im Bereich Private Equity ist das ein außergewöhnlicher Erfolg. Es konnten namhafte institutionelle Investoren und Family Offices für das Thema "gewonnen" werden.
Altira Investmentteam Afrika
Das Altira Investmentteam ADC African Development Corporation konnte im August 2009 den erfolgreichen Ausstieg aus der Minderheitsbeteiligung Banque Rwandaise de Développement ("BRD") im Rahmen einer Vereinbarung mit bestehenden Gesellschaftern der ruandesischen Finanzinstitution bekannt geben. Bei dem erfolgten Ausstieg handelt es sich um kein typisches Exit-Szenario für ADC. Vielmehr nutzte ADC eine günstige Opportunität, da die gemeinsam mit dem Management der BRD beim Einstieg gesetzten Ziele deutlich früher als geplant erreicht werden konnten. ADC konnte durch die Transaktion ein IRR (Internal Rate of Return) von 16 Prozent (brutto) innerhalb eines Jahres erzielen. Insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise erachtet das Management der ADC dies als ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis.
Die Beteiligung an der nationalen Bank Äquatorialguineas BANGE hat sich zu einem wertvollen Baustein im Portfolio entwickelt. Nach nur kurzer Zeit konnte der Turnaround erreicht werden und die Gesellschaft entwickelte sich mit Hilfe des von ADC bestellten Managements in ein hochprofitables Bankinstitut. Das Geschäftsjahr 2009 wurde bei BANGE mit einem signifikanten Gewinn abgeschlossen und bestätigt die interessanten Anlagemöglichkeiten in der Region.
Mit dem Ende 2009 getätigten Einstieg in die Premier Finance Group in Simbabwe erwarten wir mittelfristig ähnliche Erfolge. Derzeit befindet sich das Unternehmen in einer Restrukturierungssituation. ADC hat im Rahmen des Einstiegs die Strategie neu definiert und das Topmanagement gestellt.
Altira Investmentteam Rohstoffe
Im Geschäftsjahr 2009 wurde die Entscheidung getroffen, das Management des Publikumsfonds VCH Expert Natural Resources (WKN: A0BL7N) zu internalisieren und eine eigene Rohstoff-Boutique aufzubauen. Hierbei konnte mit Frau Ute Speidel eine der renommiertesten Rohstoff-Expertinnen in Europa gewonnen werden. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Rohstoffbereich, u.a. im Allianz Konzern, und kann auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken. Der Fonds hat sich im Geschäftsjahr hinsichtlich seines Volumens erfreulich entwickelt. Es konnte eine Steigerung des Volumens um 20 Mio. Euro von rund 100 Mio. Euro auf über 120 Mio. Euro verzeichnet werden.
Altira Investmentteam Erneuerbare Energien
Im Bereich der Erneuerbaren Energien konnten erfreuliche Mittelzuflüsse erzielt werden. Das Fondsvolumen des VCH New Energy (WKN: A0MJV9) stieg im Jahre 2009 von 2,6 Mio. Euro auf 9,1 Mio. Euro.
Hierbei konnte das Team mit der Signal Iduna Versicherung einen namhaften Investor gewinnen und fungiert nunmehr zudem als Berater für das Fondsmanagement des SI ÖkoSelect, einem von der Signal Iduna-Tochter HANSAINVEST aufgelegten Nachhaltigkeitsthemenfonds und verwaltet damit zusätzlich zum eigenen Fondsvolumen 6 Mio. Euro.
Altira Investmentteam Heliad
Mit Prof. Dr. h.c. Hans-Olaf Henkel konnte das Altira Investmentteam Heliad Equity Partners (WKN: A0L1NN) ein besonders im Deutschen Mittelstand erfahrenes und renommiertes Mitglied für den Aufsichtsrat gewinnen. Als ehemaliger BDI-Präsident und früherer Europa-Chef von IBM verfügt Prof. Dr. Henkel über langjährige Managementerfahrung und ein umfangreiches Netzwerk in der deutschen Wirtschaft.
Darüber hinaus haben sich die Heliad Equity Partners und die TIG Themis Industries Group ("TIG") auf eine Verschmelzung geeinigt, die im Rahmen eines Tauschangebots an TIG-Aktionäre im Dezember 2009 eingeleitet wurde. Aus der Übernahme der Mehrheitsanteile durch Heliad entstehen zahlreiche wertschöpfende Effekte. Zum einen ergeben sich Synergien kostenseitig mit Einsparungen in Höhe von ca. 1,8 Mio. Euro und die Aussicht auf deutlich gesteigerte Liquidität. Zum anderen bündeln die Gesellschaften ihr Know-how und erweitern ihr Netzwerk im Bereich der Beteiligungen im Deutschen Mittelstand. Schlussendlich wird Heliad durch die neue Bilanzgröße attraktiver für institutionelle Investoren.
DIE AKTIE
Der Kurs der Altira-Aktie folgte während des abgelaufenen Geschäftsjahres einer ambivalenten Entwicklung. Obwohl die Aktie im Verlauf des zweiten Quartals um nahezu 70 Prozent zulegen konnte, wurden diese Kursgewinne bis zum Jahresende wieder abgegeben.
Wir haben unsere Aktivitäten im Bereich der Kapitalmarktkommunikation unverändert aktiv und transparent gestaltet. Mit acht durchgeführten internationalen Roadshows, einem jährlichen Webcast zu unseren Ganzjahresergebnissen und fortlaufenden Investorengesprächen haben wir den Dialog mit dem Kapitalmarkt weiter vorangetrieben und stets über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen informiert.
Zudem wurden 18 Corporate News veröffentlicht, um dem Kapitalmarkt zeitnah zu berichten. Auch die Veröffentlichung börsenrechtlich nicht vorgeschriebener Quartalsergebnisse wurde von unseren Investoren wertgeschätzt.

Stammdaten
Transparenzlevel der Deutschen Wertpapierbörse
Entry Standard
Marktsegment der Deutschen Wertpapierbörse
Open Market (Freiverkehr)
ISIN
DE0001218063
WKN
121 806
Tickersymbol
A7A
Aktienkurs zum 01. Januar 2009
EUR 17,00
Aktienkurs zum 31. Dezember 2009
EUR 12,79
Marktkapitalisierung zum 31. Dezember 2009
EUR 58 Mio.
Freefloat zum 31. Dezember 2009
23,8 %
Designated Sponsor
Close Brothers Seydler AG
Aktionärsstruktur

Unter den Altira Aktionären finden sich namhafte Investoren, wobei weitere in 2009 gewonnen werden konnten. Dies bestätigt das Geschäftsmodell der Altira und ihre Positionierung in den strategischen Märkten 'Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen', 'Erneuerbare Energien & Rohstoffe' sowie 'Afrika'.
Als eigentümergeführte Aktiengesellschaft ist darüber hinaus ein Großteil der Aktien in Besitz der Angermayer, Brumm & Lange Unternehmensgruppe, deren Eigentümer die Mehrheit im Vorstand der Altira Group bilden. Somit erreicht die Altira wirkungsvoll ein "alignment of interests" zwischen ihrem Management und ihren Aktionären.
BERICHT DES AUFSICHTSRATS
Der Aufsichtsrat der Altira AG ist seinen Beratungs- und Kontrollaufgaben im Geschäftsjahr 2009 in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Vorstand nachgekommen.
Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat
Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben während des Geschäftsjahres fortlaufend, das heißt phasenweise mehrfach wöchentlich, mit dem Vorstandsvorsitzenden Kontakt gehalten, sich über den Geschäftsverlauf und wesentliche Vorgänge informiert und sich mit ihm und den anderen Mitgliedern des Vorstands beraten.
Bedeutende Sachverhalte hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern besprochen und sie in die laufende Aufsichtsratsarbeit einbezogen.
Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich zeitnah und umfassend über alle wichtigen Aspekte der Unternehmensplanung und der strategischen und laufenden Geschäftsentwicklung.
Alle zustimmungspflichtigen Angelegenheiten hat der Vorstand dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur Entscheidung vorgelegt. Die Genehmigungen sind nach Prüfung der Unterlagen und gegebenenfalls ergänzender Erläuterungen durch den Vorstand erteilt worden.
Die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung von Vorstand und Aufsichtsrat verliefen in allen Fällen auf Basis gründlicher, sachgerechter Information einvernehmlich.
Aufsichtsratssitzungen
Der Aufsichtsrat der Altira AG trat im Geschäftsjahr 2009 zu fünf ordentlichen Sitzungen zusammen.
In den Aufsichtsratssitzungen wurden die Berichterstattung des Vorstands über die Lage der Gesellschaft, das wirtschaftliche Umfeld, die Umsatz- und Kostenentwicklung sowie wesentliche Geschäftsvorfälle besprochen.
Im Einzelnen hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit folgenden Themen auseinandergesetzt:
Sitzung am 17. März 2009
In der Sitzung am 17. März 2009 wurden die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 erörtert. Darüber hinaus hatte der Vorstand über die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft und des Konzerns berichtet.
Sitzung am 15. Mai 2009
In der Bilanzsitzung am 15. Mai 2009 wurden der Jahres- und der Konzernabschluss 2008 erörtert und gebilligt. Ebenso wurden die weiteren Tagesordnungspunkte für die ordentliche Hauptversammlung erörtert und verabschiedet.
Sitzung am 2. Juli 2009
Im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft, welche am selben Tag stattfand, trat der Aufsichtsrat zusammen, um über die Zusammensetzung des Vorstands zu diskutieren. Es wurde beschlossen, Herrn David Zimmer zum weiteren Vorstand der Gesellschaft zu bestellen.
Sitzung am 1. September 2009
In seiner Sitzung vom 1. September 2009 diskutierte und erörterte der Aufsichtsrat die Zahlen für das erste Halbjahr 2009 der Gesellschaft und des Konzerns. Darüber hinaus berichtete der Vorstand zur finanziellen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns und hier insbesondere auf die Bereiche "Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen", "Erneuerbare Energien & Rohstoffe" sowie "Afrika".
Sitzung am 24. November 2009
In seiner Sitzung vom 24. November 2009 hat der Aufsichtsrat unter anderem das vom Vorstand vorgelegte Budget für das Geschäftsjahr 2010 erörtert und verabschiedet.
Jahres- und Konzernabschlussprüfung
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der Altira Aktiengesellschaft mit Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 sowie der Konzernabschluss mit Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2009 wurden von der Verhülsdonk & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Berlin, geprüft. Den Prüfauftrag dazu hatte der Aufsichtsrat entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 2. Juli 2009 erteilt.
Der Konzernabschluss der Altira Aktiengesellschaft wurde gemäß § 315a HGB auf Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.
Der Abschlussprüfer erteilte für den Jahresabschluss mit Lagebericht der Altira Aktiengesellschaft und den Konzernabschluss mit Konzernlagebericht uneingeschränkte Bestätigungsvermerke.
Die Abschlussunterlagen und die beiden Prüfberichte des Abschlussprüfers lagen dem Aufsichtsrat vor. Sie wurden vom Aufsichtsrat eingehend geprüft und im Beisein des Abschlussprüfers, der über die Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, erörtert.
Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis seiner Prüfung durch die Abschlussprüfer angeschlossen und im Rahmen seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Er hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Altira Aktiengesellschaft und den Konzernabschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der Altira Aktiengesellschaft nach § 172 AktG festgestellt.
Prüfung des Berichts des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Der vom Vorstand aufgestellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) gemäß § 312 Aktiengesetz für das Geschäftsjahr 2009 wurde zusammen mit dem hierzu vom Abschlussprüfer erstatteten Prüfungsbericht dem Aufsichtsrat vorgelegt.
Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 AktG erteilt:
Aufgrund des Prüfungsergebnisses haben wir den Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 mit folgendem Bestätigungsvermerk versehen:
"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften und Verträgen die Gesellschaft nicht benachteiligt wurde,
3. die bei dem Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung, als die durch den Vorstand sprechen."
Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers seinerseits geprüft. Der Aufsichtsrat gelangte zu der Überzeugung, dass der Prüfungsbericht - wie auch die von dem Abschlussprüfer durchgeführte Prüfung selbst - den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht insbesondere auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft und hat sich dabei auch davon vergewissert, dass der Kreis der verbundenen Unternehmen mit der gebotenen Sorgfalt festgestellt und notwendige Vorkehrungen zur Erfassung der berichtspflichtigen Rechtsgeschäfte und Maßnahmen getroffen wurden. Anhaltspunkte für Beanstandungen des Abhängigkeitsberichts sind bei dieser Prüfung nicht ersichtlich geworden. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstands und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Altira Aktiengesellschaft herzlich für den engagierten Einsatz und die erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Frankfurt am Main, im Juni 2010
Für den Aufsichtsrat
Robert Depner
(Vorsitzender des Aufsichtsrats)
KONZERNLAGEBERICHT 2009
1. GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN
Die Altira Group fokussiert sich auf alternative Investmentstrategien, insbesondere im Bereich Private Equity, für institutionelle wie auch private Investoren. Sie konzentriert sich hierbei sowohl auf etablierte als auch neu entstehende, zukunftsorientierte Wachstumsmärkte im Rahmen ihrer Schwerpunktbereiche
| ― | Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen |
| ― | Erneuerbare Energien & Rohstoffe |
| ― | Afrika sowie |
| ― | Sonstige Alternative Investments. |
Die Investmentteams der Altira Group streben durch die Anwendung eines aktiven Investmentansatzes (High-Alpha-Strategien) eine nachhaltige überdurchschnittliche Rendite an. Dazu partizipieren die Investmentteams unternehmerisch über entsprechende erfolgsabhängige Incentivierungs-Strukturen bzw. Eigenbeteiligung an der Entwicklung der Produkte, was aus unserer Sicht einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren ist. Die Investmentteams der Altira Group verfügen über das entsprechende spezialisierte Wissen sowie die notwendige unternehmerische Denkweise und die entsprechenden Freiheiten mit Hinblick auf Investmententscheidungen.
Die Umsetzung in konkrete Investmentprodukte erfolgt innerhalb der jeweiligen Investmentteams der Altira Group. Gleichzeitig verbindet sie eine stabile, institutionelle Infrastruktur für Aufgaben wie u.a. Risikomanagement, Finanzen/Controlling, Recht, Marketing und Vertrieb (-sunterstützung) sowie IT. Hierdurch können sich die Investmentmanager auf ihre Investmenttätigkeit konzentrieren und - aufgrund von Skaleneffekten (durch Arbeitsteilung) - Flexibilität, Reaktionsfähigkeit sowie Qualitätsstandards auch bei Wachstum des verwalteten Vermögens bewahren. Den Investorenwünschen und -anforderungen kann gleichzeitig Rechnung getragen werden, z.B. mit Hinblick auf Transparenz in der Investorenkommunikation. Darüber hinaus hat die institutionelle Infrastruktur auch weitere Vorteile: Sie ermöglicht die Nutzung von Kosten-, Wissens- sowie Netzwerksynergien, die unabhängige Investmentboutiquen nicht heben können.
Altira erhält aus den verwalteten Produkten Zahlungen in Form von fortlaufenden Management Fees, die sich auf Basis des Volumens der Vehikel errechnen. Gewinne die auf Produkt-Ebene anfallen, stehen den Kunden zu, wobei Altira zu einem zuvor festgelegten Verhältnis mittels der sogenannten Performance Fee hieran partizipiert.
Altira investiert in der Regel auch als Seed Investor in neue Produkte ihrer Investmentteams. Wertsteigerungen der Produkte werden in der Regel als Zuschreibungen im Jahresfinanzergebnis und im Umsatz der Altira sichtbar.
Umsatzströme

Investmentteams der Altira Group
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| Altira Group | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Investmentteams | High-Alpha-Strategien | Fokus | Assets under Management | Vehikel | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen | Heliad Equity Partners | Team Restrukturierungen deutschsprachiger Raum | Unternehmerkapital für den deutschsprachigen Mittelstand | EUR 126 Mio. | KGaA (börsennotiert) |
| Clearsight | Team Restrukturierungen Europa | Europaweit investierender Dachfonds für Restrukturierungen & Sanierungen | EUR 26 Mio. | Dachfonds | |
| TIG | Europaweite Direktinvestitionen in Restrukturierungen & Sanierungen als Co-Investor | EUR 45 Mio. | KGaA | ||
| Erneuerbare Energien & Rohstoffe | VCH Vermögensverwaltung | Team Erneuerbare Energien (Aktien) | In Erneuerbare Energien investierende Publikumsfonds | EUR 15 Mio. | Publikumsfonds |
| VCH Vermögensverwaltung | Team Rohstoffe (Aktien) | In Rohstoffaktien investierende Publikumsfonds (u.a.) | EUR 158 Mio. | Publikumsfonds | |
| ecolutions | Team Erneuerbare Energien (Projekte) | Direktinvestitionen in Erneuerbare Energie-Projekte zur Stromerzeugung in Europa, Indien und China | EUR 40 Mio. | KGaA | |
| Afrika | ADC African Development Corporation | Team Afrika | Investments im Finanzsektor Sub-Sahara Afrikas | EUR 19 Mio. | KGaA |
| Sonstige Alternative Investments | Patriarch Multi-Manager | Team Dachfonds (Retail) | Diversifizierte Dachfonds zum privaten Vermögensaufbau | EUR 137 Mio. | Dachfonds |
| MAGNAT Real Estate Opportunities | Team Restrukturierung Immobilien | Immobilien-Development in Osteuropa, Österreich und Deutschland | EUR 70 Mio. | KGaA | |
| Varengold Wertpapierhandelsbank | Team Managed Futures | Asset Management mit Managed Futures und Capital Markets | EUR 40 Mio. | Hedgefonds |
Zu den Maximen der Altira Group zählt, dass wir unseren Kunden nur Produkte anbieten, in die wir auch selbst investieren, wodurch wir unserem Glauben an den Erfolg dieser Produkte Ausdruck verleihen. Wir gestalten diese Produkte so transparent, dass auch unsere Kunden sie in der Tiefe verstehen und aktuelle Entwicklungen verfolgen können. Insbesondere erreichen wir dies durch den kontinuierlichen Dialog mit unseren Kunden sowie durch fortdauernde Informationsübermittlung und Service.
Mit Implementierung der Abteilung Produktmanagement haben wir besondere Transparenz unserer Produkte geschaffen und konzentrieren uns auf Qualität und Service gegenüber unseren internen sowie externen Kunden. Zudem sind wir nun in der Lage, unsere Investmentteams in Themen wie Transparenzanforderung, Know-how in der Strukturierung und Distributionsfähigkeit auf noch effizientere Weise zu unterstützen. Schlussendlich sehen wir darin die Basis des Produkterfolges.
Innerhalb der Schwerpunktbereiche bietet die Altira Group ihre Produkte in Form von Publikumsfonds, Kommanditgesellschaften auf Aktien oder Limited Partnership-Strukturen an (s. Grafik auf S. 28/29).
Marktumfeld
Mit Bezug auf das Marktumfeld sind für Altira sowohl Kapitalmarktentwicklungen als auch die Entwicklungen der einzelnen Anlageklassen von Bedeutung.
In Folge der Finanzkrise, die zunächst im Bankensektor begonnen hatte, erlebte im abgelaufenen Geschäftsjahr auch die Realwirtschaft einen massiven Abschwung. Zwar vernahm das Statistische Bundesamt im zweiten und dritten Quartal 2009 ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP), dennoch verzeichnete die deutsche Wirtschaft im Vorjahresvergleich einen Rückgang des BIP von insgesamt 5 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt, 14. Februar 2010).
Im deutschen Aktienmarkt ging es 2009 turbulent zu. Nach einem verlustreichen vierten Quartal in 2008 erlebte dieser in 2009 eine deutliche Erholung. Die schlechte Stimmung des Jahres 2008 legte sich allmählich und so konnte der DAX mit einem Gesamtjahresgewinn von 24 Prozent wieder zulegen. Seit dem Jahrestief von 3.588 Punkten im März gewann er bis zum Ende des Jahres 70 Prozent. Die Zahlen spiegeln die Negativstimmung an der Börse seit dem Ausbruch der Finanzkrise im September 2008 wider, die bis in den März 2009 hinein anhielt, während sich das Sentiment im Laufe des restlichen Jahres positiv entwickelte.
Der Fondsmarkt hat sich in 2009 nach weitläufigen Abflüssen im Jahre 2008 nach Angaben des Bundesverband Investment und Asset Management e.V. erholt (197 Mrd. Euro in 2009 gegenüber 145 Mrd. Euro in 2008), ist aber noch weit vom Niveau in 2007 (247 Mrd. Euro) entfernt. Das Gesamtvermögen von Aktienfonds ist um 36 Prozent, das von Dachfonds um 19 Prozent gestiegen.1
Laut Jahresstatistik der Deutschen Börse AG gab es in 2009 nahezu keine Börsengänge. Das Volumen der Kapitalerhöhungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr dennoch verdoppelt (2009: 16,2 Mio. Euro / 2008: 8 Mio. Euro), befindet sich allerdings nach wie vor auf niedrigem Niveau. Die Verfügungstellung sowohl von Eigenkapital für Unternehmen als auch die Vergabe von Fremdkapital im Allgemeinen waren in 2009 äußerst restriktiv.
In der Private Equity-Branche konnte im Geschäftsjahr noch nicht von einer Erholung gesprochen werden. Nach einem schwachen Jahr 2008 folgte in 2009 ein weiterer Abschwung. Aus der Jahresstatistik des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften 2009 geht hervor, dass sich das Fundraising-Volumen mit 1.242 Mio. Euro im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahreswert (2.692 Mio. Euro) mehr als halbierte. Damit unterschreitet der Wert sogar das Niveau der schwierigen Jahre 2002 und 2003. Die Anzahl der Transaktionen sank im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 111 (2008: 175). Der Wert der getätigten Transaktionen halbierte sich währenddessen und liegt so bei 7,9 Mio. Euro (2008: 15,1). Sowohl in Bezug auf die Anzahl als auch auf den Wert der Transaktionen war das erste Halbjahr 2009 historisch betrachtet das Schlechteste seit dem ersten Halbjahr 2002. Hinsichtlich der Anzahl der Transaktionen war seit dem zweiten Halbjahr 2007 ein kontinuierlicher Abwärtstrend zu vernehmen. Im zweiten Halbjahr 2009 zog die Branche erstmals wieder an.2
Entwicklung des Konzerns im Geschäftsjahr
Die Assets under Management betrugen zum Bilanzstichtag 698 Mio. Euro (2008: 680 Mio. Euro) und sind damit im Vergleich zum Vorjahr mit einer Wertentwicklung von plus 2,7 Prozent stabil geblieben.3
Im Geschäftsbereich Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen betrugen die Assets under Management 220 Mio. Euro im Vergleich zu 262 Mio. Euro in 2008. In Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen des Private Equity-Marktes verlief das Fundraising des in 2008 aufgelegten Dachfonds "Clearsight Turnaround Fund I" durchweg positiv, sodass der Fonds zum Ende des Geschäftsjahres 66 Mio. Euro einsammeln konnte und im Januar 2010 mit einem erwartungsübertreffenden Volumen von 95 Mio. Euro schloss.
Im Bereich Erneuerbare Energien & Rohstoffe betrugen die Assets under Management am Stichtag 176 Mio. Euro gegenüber 141 Mio. Euro in 2008, was einem Zuwachs von 25 Prozent entspricht. Das Investmentteam Erneuerbare Energien (Aktien) und das Investmentteam Rohstoffe (Aktien) konnten im Laufe des Jahres die Volumina ihrer Fonds steigern. Zum Stichtag verwaltet der VCH New Energy ein Vermögen von 9,1 Mio. Euro (2008: 2,6 Mio. Euro) und der VCH Expert Natural Resources ein Vermögen von 120 Mio. Euro (2008: 100 Mio. Euro) Im Segment der Erneuerbaren Energien konnte die VCH Vermögensverwaltung das Mandat für den Publikumsfonds "SI ÖkoSelect" der Signal Iduna Tochter HANSAINVEST für sich gewinnen, welches ein Volumen von 6 Mio. Euro aufweist.
1) Quelle: Bundesverband Investment und Asset Management "Zeitreihe Publikumsfonds nach Fondsgruppen"
2) Quelle: Ernst & Young Private Equity 2009 - Der Transaktionsmarkt
3) Anmerkung: Die Assets under Management von Mehrheitsbeteiligungen werden in der Gesamt-Asset-Berechnung voll konsolidiert. Assets under Management von Minderheitsbeteiligungen werden pro rata gemäß der Beteiligungsquote gerechnet.
Im Geschäftsbereich Afrika reduzierten sich die Assets under Managment mit 19 Mio. Euro um 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2008: 21 Mio. Euro). ADC baute im Jahr 2009 durch Investitionen ihren Fokus auf Finanzdienstleistungen aus. Die Minderheitsbeteiligung an der nationalen Bank Äquatorialguineas, kurz "BANGE", hat sich sehr profitabel entwickelt. Darüber hinaus erzielte ADC mit ihrem Ausstieg aus der Minderheitsbeteiligung an der Banque Rwandaise de Développement ("BRD") einen IRR (interner Zinsfluss) von 16 Prozent (brutto) innerhalb eines Jahres.
Der Geschäftsbereich Sonstige Alternative Investments verzeichnet in 2009 gegenüber dem Vorjahr mit 283 Mio. Euro Assets under Management einen Zuwachs von 11 Prozent (2008: 256 Mio. Euro). Mit der Minderheitsbeteiligung an der Varengold Wertpapierhandelsbank wurde dieser Bereich im dritten Quartal mit einer strategischen Position in der Assetklasse Managed Futures bereichert. Managed Futures weisen in der Regel eine negative Korrelation zu anderen Assetklassen auf.
In der Betrachtung der Marktsegmente haben sich im Bereich Private Equity die Assets under Management von 433 Mio. Euro in 2008 auf 388 Mio. Euro in 2009 entwickelt, im Bereich der Publikumsfonds von 246 Mio. Euro in 2008 auf 310 Mio. Euro in 2009.
Veränderung im Vorstand
Mit Eintritt von David Zimmer als Chief Financial Officer (CFO) wurde der Vorstand der Altira Group im Oktober 2009 erweitert. Damit folgt er Peter Brumm nach, der sich nunmehr zusammen mit seinem Vorstandskollegen Christian Angermayer auf projektbezogene Business Development-Themen fokussieren kann. David Zimmer verantwortet als CFO die Bereiche Finanzen, Recht, Personal und Risk Management. Aus seiner Position als Senior Investment Professional bei Waterland Private Equity und seiner Tätigkeit in der Privatbank Hauck & Aufhäuser kann David Zimmer auf langjährige Erfahrung im Investment Banking und im Private Equity zurückgreifen und besitzt fundierte Kenntnisse zur Strategieentwicklung internationaler Konzerne und mittelständischer Unternehmen.
Beteiligungen an Vehikeln
Zum Bilanzstichtag hielt die Altira Group folgende Beteiligungen:
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| Unternehmen | Stammkapital/ Grundkapital in TEUR |
Beteiligungsquote in % |
|---|---|---|
| VCH Investment Group AG, Frankfurt am Main | 650 | 100,00 |
| Patriarch Multi-Manager GmbH, Frankfurt am Main | 250 | 100,00 |
| Altira ecolutions Management GmbH, Frankfurt am Main | 100 | 100,00 |
| Altira ADC Management GmbH | 25 | 100,00 |
| Altira Heliad Management GmbH, Frankfurt am Main | 25 | 100,00 |
| Altira TIG Management GmbH | 25 | 100,00 |
| AQC 2. Beteiligungs GmbH | 25 | 100,00 |
| Altira CFC Management GmbH, Dortmund | 25 | 75,00 |
| Clearsight Investment AG | TCHF 100 | 40,00 |
Beteiligungen an Altira-Produkten (Vehikel)
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| Unternehmen | Stammkapital/ Grundkapital in TEUR |
Beteiligungsquote in % |
|---|---|---|
| Greenland Real Investments GmbH & Co. KGaA | 50 | 100,00 |
| Squadra Immobilien GmbH & Co. KGaA | 25.100 | 17,93 |
| Varengold Wertpapierhandelsbank AG | 1.332 | 9,80 |
| ADC African Development Corporation GmbH & Co. KGaA | 14.429 | 9,75 |
| Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA | 10.852 | 9,24 |
| ecolutions GmbH & Co. KGaA | 28.400 | 8,98 |
| CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA | 6.435 | 3,78 |
| TIG Themis Industries Group GmbH & Co. KGaA | 5.332 | 3,20 |
2. GESCHÄFTSBEREICHE UND INVESTMENTTEAMS
Die Altira Group ist zumeist mehrheitlich als Gründungsgesellschafter an den Managementgesellschaften beteiligt oder erwirbt gegebenenfalls Anteile an bereits bestehenden Asset Management-Gesellschaften, die sich der Altira Group und ihrer institutionellen Infrastruktur anschließen wollen.
Durch ihre Investmentaktivitäten strebt die Altira Group einen hohen Grad an Diversifikation an, indem Investitionen in verschiedene Anlageklassen, Märkte und über verschiedene Vehikel (Publikumsfonds, Gesellschaftsstrukturen auf Aktienbasis oder Limited Partnership Strukturen) erfolgen. Letztere werden entsprechend der Anforderungen der individuellen Bedürfnisse der Investoren strukturiert.
Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen
HeliadTeam Deutscher Mittelstand
Strategie
Das Investmentteam Altira Heliad Management GmbH verwaltet Vehikel, die Mehrheitsanteile oder signifikante Minderheitsanteile an wachstumsstarken Unternehmen im deutschsprachigen Raum erwerben. Der Fokus liegt dabei auf etablierten, eigentümergeführten Geschäftsmodellen aus dem Dienstleistungssektor ("Asset Light"-Fokus) mit einem Umsatz zwischen 10-150 Mio. Euro. Bei ihren Portfolio-Unternehmen verfolgt Heliad insbesondere eine auf Buy-and-Build ausgerichtete Strategie in Partnerschaft mit dem jeweiligen Management.
Heliad hält Beteiligungen an Unternehmen aus den Sektoren Logistik, Geschäfts- und Finanzdienstleistungen sowie aus der Unterhaltungsbranche. Zudem wurde das Portfolio zum Ende des Geschäftsjahres um ein Unternehmen aus dem Bereich Heizungsinstallation und -wartung erweitert. Strategisch erwartet Heliad durch den Erwerb von Neubautätigkeiten in der Region des Unternehmens, von der aktuellen Fragmentierung des Heizungs-, Klima- und Lüftungsmarkts sowie von neuen Bauvorschriften zur Energieeffizienz zu profitieren.
Investitionsvehikel- Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA
Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA ist eine von der Altira Heliad Management GmbH verwaltete, börsennotierte Beteiligungsgesellschaft, die derzeit über acht Kernbeteiligungen mit insgesamt nahezu 3.000 Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von über 300 Mio. Euro in ihrem Portfolio hält. Die Gesellschaft wurde im Jahre 2000 gegründet. Ihre Aktien notieren an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard.
- Heliad Investments Ltd.
Mit der größten Transaktion in ihrer Geschichte verkaufte Heliad in 2008 jeweils die Hälfte ihrer damaligen Beteiligungen an einen Fonds eines renommierten englischen Finanzinvestors. Im Rahmen dieser Transaktion wurden die Assets in ein neues Investitionsvehikel "Heliad Investments Ltd." transferiert, welches weiterhin durch das Heliad-Team gemanagt wird. Für Heliad bestätigte sich dadurch die Tragfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit des verbleibenden Portfolios.
TIG Themis Industries Group
Team Restrukturierungen Europa
(Direktinvestments als Co-Investor)
Strategie
Die TIG Themis Industries Group ist eine Industrieholding, die auf Investitionen in mittelständische Unternehmen mit Restrukturierungsbedarf spezialisiert ist. Aufgrund der neuen Rahmenbedingungen, die durch das veränderte Kapitalmarktumfeld seit der Finanzkrise hervorgerufen wurden, treffen Heliad und TIG zunehmend vermehrt gemeinsam auf Dealsituationen. Aus diesem Grund wurde in 2009 die Fusion der beiden Vehikel beschlossen. Durch diese Fusion mit Heliad beabsichtigen die Gesellschaften, ihre komplementären Netzwerke und ihr Know-how zu bündeln und gleichzeitig kostenseitige Synergien zu nutzen. Für Altira stellt die Zusammenlegung der Gesellschaften eine Vereinfachung der Gesellschaftsstruktur dar.
Investitionsvehikel- TIG Themis Industries GmbH & Co. KGaA
Im Geschäftsjahr leitete die TIG Themis Industries Group GmbH & Co. KGaA ("TIG") eine Verschmelzung mit der Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA in 2010 ein. In der Folge wurde eine Kapitalerhöhung der Heliad beschlossen, um zunächst im Rahmen einer Privatplatzierung einer Reihe von Großaktionären der TIG den Tausch ihrer Aktien gegen Heliad-Aktien im Verhältnis 1:1 anzubieten.
ClearsightTeam Restrukturierungen Europa (Dachfonds)
Strategie
Das Investmentteam Clearsight Investments AG mit Sitz in Zürich ermöglicht institutionellen Investoren und Family Offices Zugang zu der lukrativen Nische von Private Equity für Unternehmensrestrukturierungen bzw. Turnarounds. Clearsight verfolgt hierfür einen aktiven Suchprozess, um aus einer Vielzahl von Private Equity-Teams für Turnarounds in ganz Europa systematisch die Besten herauszufiltern. Im Visier stehen dabei diejenigen mit den nachhaltigsten Renditen.
Falls die Private Equity-Teams noch keinen Fonds haben, strukturiert Clearsight gemeinsam mit ihnen einen solchen und macht sie dadurch investierbar. In beiden Fällen hat das Management der Zielfonds in der Regel eine überdurchschnittlich hohe Beteiligung am eigenen Fonds. Durch die Investition in eine Vielzahl von Private Equity-Teams für Turnarounds aus unterschiedlichen europäischen Ländern wird eine breite Diversifikation bei Clearsight sichergestellt.
Investitionsvehikel- Clearsight Turnaround Fund I, L.P.
Der Fonds Clearsight Turnaround Fund I, L.P. wurde 2008 als Dachfonds aufgelegt und richtet sich vorrangig an institutionelle Investoren und Family Offices in Europa. Im Jahr 2009 wurde die Mittelbeschaffung von institutionellen Investoren durchgeführt. Im Januar 2010 wurde der Fonds mit einem Volumen von 95 Mio. Euro geschlossen.
Erneuerbare Energien & Rohstoffe
VCH VermögensverwaltungTeam Erneuerbare Energien & Team Rohstoffe
Die VCH Vermögensverwaltung konzentriert sich auf die Verwaltung von Publikumsfonds. Getreu dem Leitgedanken "Investments mit Zukunft." ist die Produktpalette konsequent auf Zukunftsregionen und -branchen spezialisiert.
Der Fokus liegt auf qualitativ hochwertigen, innovativen Anlagestrategien mit überdurchschnittlicher Performance, die mittels eines durchdachten Handelsansatzes und einer strengen Investitionsdisziplin erreicht wird.
Mit der VCH Vermögensverwaltung verschafft die Altira ihren Investoren Zugang zu den gefragten Investmentthemen Erneuerbare Energien und Rohstoffe.
Team Erneuerbare Energien (Aktien)
Strategie
Das Investmentteam Erneuerbare Energien von VCH legt Investorengelder weltweit in Aktien und Aktienfonds aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien an.
Im Fokus des Fondsmanagements stehen die sogenannten "Next Generation Energies" wie Geothermie und Energiespeicherung sowie Technologien zur Energieeffizienzsteigerung. Im Investmentprozess schließt ein Nachhaltigkeitsfilter des Fondsmanagements Branchen aus, die ethisch oder ökologisch bedenklich sind.
Investitionsvehikel- VCH New Energy
Der VCH New Energy (WKN: A0MJV9) ist ein im Jahr 2007 aufgelegter Publikumsfonds, der sowohl für institutionelle als auch private Anleger investierbar ist. Im Geschäftsjahr erzielte der Fonds gegenüber seinem Vergleichsindex (S&P Global Clean Energy Index) eine bessere Wertentwicklung.
- SI ÖkoSelect
Seit Juni 2009 verfügt die VCH Vermögensverwaltung über ein Verwaltungsmandat über den Dachfonds SI ÖkoSelect. Dieser wurde von der Signal Iduna-Tochter HANSAINVEST im Mai 2009 aufgelegt. Der Fonds investiert weltweit in Aktien und Aktienfonds und beteiligt sich auch an nicht börsennotierten Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien.
Team Rohstoffe (Aktien)
Strategie
Das Investmentteam Rohstoffe der VCH konzentriert sich auf die Anlage von Investorengeldern in das Universum der Rohstoffe. Hierbei wird in der Regel in 30 bis 50 Titel investiert, die von der strukturellen Knappheit vieler Rohstoffe profitieren.
Investitionsvehikel- VCH Expert Natural Resources
Der VCH Expert Natural Resources (WKN: A0BL7N) wurde im Jahr 2004 als Publikumsfonds aufgelegt und ist ein weltweit anlegender Rohstoff-Aktienfonds. Während im Geschäftsjahr das Fondsvermögen extern durch die Mayr Investment Managers GmbH verwaltet wurde, liegt heute das Fondsmanagement in den Händen des Rohstoff-Teams der VCH. Mit 30-50 Einzelaktien ist der VCH Expert Natural Resources breiter aufgestellt als die meisten anderen Fonds seiner Anlagekategorie. Der Fonds investiert auf Basis eines fundamentalen Ansatzes in Rohstoffunternehmen mit besonderem Fokus auf den Energie- und Metall-/Bergbausektor.
Ein Kriterium im Investmentprozess stellt die strukturelle Knappheit eines Rohstoffes dar, wie sie z.B. bei Öl, Gas, Industriemetallen, Gold, Kohle, Platin oder Eisenerz vorzufinden ist. Rohstoffinvestitionen können als Beimischung zu bestehenden Portfolios das Gesamtrisiko reduzieren und Schutz vor Inflation bieten.
ecolutionsTeam Erneuerbare Energien (Projekte)
Strategie
ecolutions GmbH & Co KGaA (ecolutions) wurde 2007 gegründet und ist eine Beteiligungsgesellschaft, spezialisiert auf Direktinvestitionen und Dienstleistungen im Bereich Erneuerbarer Energien.
Zur beschleunigten Erreichung des Break-Even im Jahre 2010 hat das Management der Gesellschaft in 2009 eine strategische Neupositionierung vorgenommen. Im Rahmen dessen fokussiert sich die ecolutions auf kurzfristige Investitionen und den Handel von attraktiven Beteiligungen an Projekten in Asien und Europa. Diese Maßnahme schafft die Basis für zukünftiges Wachstum, sowohl in Bezug auf das Portfoliovolumen als auch in Bezug auf die Marktposition des Kerngeschäfts in Schwellenländern.
Afrika
ADCTeam Direktinvestments Sub-Sahara Afrika
Strategie
Das Investmentteam Altira ADC Management GmbH (ADC) managt eine Beteiligungsgesellschaft, die in mittelständische Unternehmen in Ländern Sub-Sahara Afrikas investiert. Den Fokus legt ADC hierbei auf den Finanzsektor. Vereinendes Merkmal ist, dass die Investments der ADC von dem ökonomischen Aufschwung der Region und dem demografischen Wandel profitieren.
ADC verfolgt einen langfristigen Investmentansatz und betreibt aktives Hands-On-Management durch eigene Mitarbeiter oder assoziierte Berater vor Ort in den afrikanischen Portfolio-Gesellschaften, um diese nach internationaler Best-Practice zu entwickeln und zu Marktführern in ihrem Segment auszubauen. ADC generiert durch den Transfer von Know-how und Kapital so nicht nur einen Mehrwert für Investoren, sondern leistet auch einen entwicklungspolitischen Beitrag.
ADC's Aktivitäten in den Zielregionen weisen einen systemrelevanten Charakter auf. So implementiert ADC beispielsweise die Infrastruktur für Banken in Ruanda, die bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglicht und realisiert die Aufstellung von Geldautomaten, während in Äquatorialguinea die Staatsbank durch ADC restrukturiert wurde. In Simbabwe wurde in eine Bank investiert, die vom durch den Rohstoffhunger der Welt getriebenen lokalen Aufschwung profitieren wird.
Investitionsvehikel- ADC African Development Corporation GmbH & Co. KGaA (ADC KGaA)
Die ADC KGaA ist die von dem ADC Investmentteam verwaltete Beteiligungsgesellschaft. Es ist die erste deutsche Beteiligungsgesellschaft, die es insbesondere institutionellen Investoren und vermögenden Privatpersonen ermöglicht, direkt in Privatunternehmen in dieser Region zu investieren.
Das Portfolio besteht derzeit aus vier Investments in Ruanda, Äquatorialguinea, Simbabwe und Südafrika.
Sonstige Alternative Investments
Patriarch Multi-ManagerTeam Privater Vermögensaufbau (Dachfonds)
Strategie
Patriarch Multi-Manager GmbH (Patriarch) bietet Produkte zum privaten Vermögensaufbau an. Dabei fokussiert sich Patriarch mit der Produktpalette auf breit diversifizierende Dachfonds. Vor allem unabhängigen Finanzberatern liefert Patriarch wertvolle Bausteine für die Asset-Allokation. Für größere Partner legt Patriarch auch Dachfonds mit eigenem Label auf. Innerhalb der Altira Group steht Patriarch als Marke für das Breitengeschäft.
Die Aufgabe von Patriarch besteht neben der Produktkonzipierung darin, die besten Dachfondsmanager und Fondsvermögensverwalter zu identifizieren, auszuwählen sowie ein effektives Controlling dieser durchzuführen. So greift Patriarch auf das Know-how von renommierten Fondsanalysten, Dachfondsmanagern, Vermögensverwaltern und Family Offices Europas zurück. Investoren können über Patriarch-Produkte von diesen Leistungen profitieren. Insgesamt arbeitet Patriarch mit ca. 500 Vertriebspartnern zusammen.
Seit seiner Auflegung im April 2009 hat sich der Kapitalabsicherungsfonds Patriarch Multi Asset Dynamisch besonders positiv entwickelt. Der von DJE Kapital und Institutional Asset Management Berenberg Bank gemanagte Fonds erreichte bis zum 28. Dezember 2009 eine Rendite von über 11 Prozent.
Investitionsvehikel
Patriarch bietet Produkte und Dienstleistungen für den Markt der privaten Altersvorsorge und des individuellen Vermögensaufbaus an. Dies geschieht in verschiedenen Produkten mit unterschiedlichen Vehikelstrukturen:
| ― | Patriarch Select Dachfonds |
| ― | Patriarch Multi Asset Dynamisch Kapitalabsicherungsfonds |
| ― | Patriarch Select Fondsvermögensverwaltung |
| ― | Patriarch Vermögensstrategie Spezialitäten |
| ― | Patriarch Labelfonds |
| ― | Patriarch Versicherungshaftungsdach |
Varengold WertpapierhandelsbankTeam Managed Futures
Strategie
Die börsennotierte und eigentümergeführte Varengold Wertpapierhandelsbank AG (Varengold) mit den Kerngeschäftsfeldern Asset Management mit Managed Futures und Capital Markets-Brokerage verfügt seit mehr als 14 Jahren über nachhaltige Expertise und Leistung im Asset Management rund um Managed Futures und ist die einzige deutsche Wertpapierhandelsbank mit exklusivem Fokus auf diesen Bereich.
An der Varengold Wertpapierhandelsbank hält Altira eine Minderheitsbeteiligung. Die Altira Group profitiert dabei insbesondere von der stabilisierenden und risikominimierenden Wirkung der Assetklasse Managed Futures. Das Interesse von institutionellen und privaten Anlegern an Managed Futures-Strategien besonders vor dem Hintergrund der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise deutlich gestiegen.
Investitionsvehikel- HI Varengold CTA Hedge
Varengold hat als Pionier den ersten reinen Managed Futures Dach-Hedgefonds "HI Varengold CTA Hedge" Deutschlands aufgelegt und bietet seinen institutionellen Kunden zudem über eine Managed Futures-Plattform direkten und sicheren Zugang zu einem internationalen Netzwerk von Managed Futures-Managern.
MAGNAT Real Estate OpportunitiesTeam Restrukturierung Immobilien
Den Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit legt MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co KGaA (MAGNAT) auf Immobilien-Development in Osteuropa, Österreich und Deutschland. Mit ihrer Tätigkeit deckt MAGNAT die gesamte Wertschöpfungskette vom Erwerb über die Entwicklung bis hin zur Veräußerung von Projekten und Bauland ab.
Investitionsvehikel- MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA
Mit Umwandlung der MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA in eine Aktiengesellschaft bringt die Altira Group ihre Minderheitsanteile an der R-QUADRAT Immobilien GmbH in Höhe von 22,5 Prozent vollständig in die MAGNAT Real Estate Opportunities ein. Damit werden die Anteile an der R-QUADRAT Immobilien GmbH in eine Minderheitsbeteiligung von 14 Prozent an der MAGNAT AG umgewandelt.
3. ERTRAGSLAGE
Die Betriebsleistung als Summe der Umsatzerlöse (19,4 Mio. Euro; Vorjahr: 18,0 Mio. Euro) und der sonstigen betrieblichen Erträge (12,6 Mio. Euro; Vorjahr: 3,6 Mio. Euro) stieg von 21,6 Mio. Euro auf 32,0 Mio. Euro. Dieses entspricht einem Anstieg von rund 48 Prozent. Hierbei trugen im Wesentlichen die Umsatzerlöse der zum Segment Private Markets gehörenden Geschäftstätigkeiten mit 10,3 Mio. Euro (Vorjahr: 9,0 Mio. Euro) und der zum Segment Public Markets gehörenden Geschäftstätigkeiten mit 8,8 Mio. Euro (Vorjahr: 9,0 Mio. Euro) zum Erfolg bei. Neben der Betriebsleistung wurden rund 0,1 Mio. Euro Gewinn aus dem Verkauf von Wertpapieren (Vorjahr: 3,6 Mio. Euro) sowie 0,3 Mio. Euro Erträge aus Beteiligungen (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro) erzielt.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Ertrag in Höhe von 8,5 Mio. Euro aus dem Tausch von Anteilen einer Tochtergesellschaft gegen börsennotierte Anteile der MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, enthalten. Diesen Erträgen steht ein Aufwand aus Entkonsolidierung der betreffenden Tochtergesellschaft in Höhe von 3,2 Mio. Euro gegenüber, der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten ist. Per Saldo beträgt der Ergebnisbeitrag aus dem Anteilstausch somit 5,3 Mio. Euro.
Den Erlösen standen zum Stichtag Aufwendungen für bezogene Leistungen von 4,2 Mio. Euro (Vorjahr: 4,6 Mio. Euro), Personalaufwand von 10,0 Mio. Euro (Vorjahr: 7,7 Mio. Euro), Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere von 6,6 Mio. Euro (Vorjahr: 7,5 Mio. Euro), Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen von 10,5 Mio. Euro (Vorjahr: 7,7 Mio. Euro) gegenüber. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen im Wesentlichen an Dritte geleistete Provisionsaufwendungen des Segments Public Markets.
Das EBITDA beträgt 7,6 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug zum Stichtag 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: -1,2 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern und Minderheitenanteilen beträgt 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: -2,4 Mio. Euro).
Der Ergebnisanstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Ergebnisbeitrag aus dem Tausch von Anteilen in Höhe von 5,3 Mio. Euro, aus dem Umsatzanstieg von 1,4 Mio. Euro, aus dem Rückgang der Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere in Höhe von ca. 1,0 Mio. Euro sowie aus dem Anstieg des Ergebnisses aus Steuern um ca. 1,4 Mio. Euro. Diesen Ertragssteigerungen stehen ein Anstieg des Personalaufwands um 2,4 Mio. Euro, ein Rückgang des Ergebnisses aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen um 3,6 Mio. Euro sowie ein Rückgang der Zinserträge um 0,8 Mio. Euro gegenüber. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus dem Aufwand aus Entkonsolidierung einer Tochtergesellschaft in Höhe von 3,2 Mio. Euro.
4. FINANZLAGE
Die Kapitalflussrechnung zeigt auf, wie sich die Zahlungsströme innerhalb der Berichtsperiode durch Mittelzu- und Mittelabflüsse entwickelten.
Die Finanzmittelbestände zum Jahresende betragen 15,3 Mio. Euro (Vorjahr: 22,9 Mio. Euro). Der Rückgang der Finanzmittel resultiert aus dem Cashflow der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von -5,2 Mio. Euro sowie dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -2,3 Mio. Euro.
5. VERMÖGENSLAGE
Das langfristige Vermögen des Altira-Konzerns zum 31. Dezember 2009 in Höhe von 19,6 Mio. Euro (Vorjahr: 23,3 Mio. Euro) besteht im Wesentlichen aus Finanzanlagen (17,6 Mio. Euro), Betriebs- und Geschäftsausstattung (0,7 Mio. Euro), aktiven latenten Steuern (0,1 Mio. Euro) und immateriellen Vermögenswerten einschließlich des aus der Konsolidierung resultierenden Geschäfts- und Firmenwerts (1,1 Mio. Euro).
Das kurzfristige Vermögen des Konzerns in Höhe von 41,5 Mio. Euro (Vorjahr: 37,8 Mio. Euro) betrifft im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten (15,3 Mio. Euro), Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (15,5 Mio. Euro) und im Umlaufvermögen gehaltene Wertpapiere (10,7 Mio. Euro).
Die Bilanzsumme ist mit 61,1 Mio. Euro (Vorjahr: 61,2 Mio. Euro) stabil geblieben.
Die Eigenkapitalquote beträgt 79,6 Prozent (Vorjahr: 80,1 Prozent). Es bestehen keine wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
6. NACHTRAGSBERICHT
Im Geschäftsjahr 2009 leiteten die TIG Themis Industries Group GmbH & Co. KGaA ("TIG") und die Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA eine Verschmelzung ein. Nachdem zum Ende des Jahres 2009 in einem ersten Schritt 72,3 Prozent der Anteile der Großaktionäre der TIG von der Heliad übernommen wurden, folgte Ende Februar 2010 der zweite Schritt des Zusammenschlusses. Auf dieselbe Weise wie zuvor wurde den verbliebenen TIG-Aktionären im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Tauschangebotes ebenfalls die Möglichkeit gegeben, ihre TIG-Aktien der Heliad im Verhältnis 1:1 anzudienen. Am 15. März wurde das Tauschangebot erfolgreich beendet, womit Heliads Anteil an TIG nunmehr bei 90,3 Prozent liegt. Der Verschmelzungsbeschluss soll in den Hauptversammlungen beider Gesellschaften im August 2010 erwirkt werden.
Weitere wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.
7. RISIKOBERICHT
Entwicklung der Konzerngesellschaften
Der wirtschaftliche Erfolg des Altira-Konzerns wird in erster Linie durch die Entwicklung der Konzerngesellschaften bestimmt. Aufgrund der breiten Aufstellung der Gesellschaft in den verschiedenen Anlageklassen konnte die Abhängigkeit des Konzerns von einzelnen Bereichen in den letzten Jahren deutlich reduziert werden. Trotz allem wird der Gesamterfolg natürlich weiterhin nachhaltig durch die jeweiligen Einzelentwicklungen geprägt. Der zukünftige Erfolg der Altira Group wird zudem signifikant durch Investitionen in neue Investmentteams und deren Produkte (Vehikel) bestimmt. Jedes neue Engagement ist in der Regel mit besonderen Chancen, aber auch besonderen Risiken verbunden, da oftmals die zukünftige Entwicklung aufgrund des Mangels an Erfahrungswerten schwer zu prognostizieren ist. Da regelmäßig der Einsatz größerer personeller Ressourcen und Investitionsmittel notwendig ist, besteht gerade beim Eingehen einer Investition das höchste Risiko. Diese Engagements sollen der Gesellschaft ein weiteres starkes Wachstum sichern, können gegebenenfalls aber auch das Ergebnis überdurchschnittlich belasten - dieses umso mehr, da mit dem Wachstum der Altira Group die Investitionsbeträge im Zeitablauf deutlich zugenommen haben.
Kapitalmarktrisiko
Das vermutlich wesentlichste Risiko des Konzerns bzw. der Konzerngesellschaften (mittelbar über ihre Beteiligungen) bei der Erfüllung der Erwartungen der Aktionäre und des Managements hinsichtlich des Erreichens der Wachstumsziele liegt in der Entwicklung des allgemeinen Wirtschaftsumfelds, des allgemeinen Kapitalmarktes sowie insbesondere der Entwicklung derjenigen Teilbereiche, in denen die Altira Group über ihre Investmentteams und über die von diesen initiierten Anlageprodukte (Vehikel) vertreten ist.
Ein wesentlicher Teil des Anlagevermögens der Altira Group ist in von konzernzugehörigen Unternehmen initiierten börsennotierten Vehikel investiert, sodass eine negative Aktienkursentwicklung der betroffenen Wertpapiere unmittelbaren negativen Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft hat.
Ferner stehen einzelne Umsätze des Konzerns in direktem Zusammenhang mit der Wertentwicklung der verwalteten oder beratenen Investitionsvehikel, da die sogenannten gewinnabhängigen Vergütungen im Regelfall nur bei einer absolut positiven Wertentwicklung (bei gleichzeitiger Erreichung von historischen Höchstwerten, der so genannten "High Water Mark") gezahlt werden und demnach auch für längere Zeit komplett ausfallen können.
Da Altira über ihre Mehrheitsbeteiligungen Management-Entgelte u. a. aus börsennotierten Investmentvehikeln erhält, ist bei einem negativen Kapitalmarktumfeld für die entsprechenden Vehikel unter Umständen für einen längeren Zeitraum kein Wachstum möglich, sodass sich auch die Einnahmen der Altira Group im Folgenden nicht positiv entwickeln würden.
Zusammenfassend lässt sich somit festhalten, dass das zukünftige Konzernergebnis auf verschiedene Arten signifikant und kumulativ negativ von der Entwicklung der Kapitalmärkte abhängen kann.
Produktrisiko
Neben dem allgemeinen Kapitalmarktrisiko, von dem im Grunde alle Altira-Gesellschaften abhängig sind, ist jeder einzelne Geschäftsbereich zudem von der relativen Wertentwicklung seiner Produkte im Vergleich zum Wettbewerb und dem Zugang zu potenziellen Investoren abhängig. Bei einer negativen relativen Entwicklung eines Produktes besteht ein hohes Risiko, dass sich die Volumina in diesem Produkt deutlich negativ entwickeln und das Produkt damit gegebenenfalls vom Markt genommen werden muss. Da die Altira Group als Asset Manager ihre Einnahmen aus den ihr anvertrauten Assets erhält, kann dies somit zu signifikanten Einnahmeausfällen führen. Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei Produkten, die die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen können, in Einzelfällen auch Haftungsrisiken entstehen können.
Besonderes Marktrisiko
Das Management der Altira Group ist bemüht, Produkte in Märkten mit besonderen Chancen zu initiieren, deren Wertentwicklungspotenziale auf Ineffizienzen in diesen Märkten beruhen. Beispiele hierfür sind etwa die Investitionen in Klimaschutzprojekte in China und Indien (ecolutions) oder Private Equity-Investments in Afrika (ADC African Development Corporation). Diese wie auch andere wesentliche Geschäftstätigkeiten der Altira Group finden somit in Ländern und Märkten statt, die unkalkulierbaren Risiken wie etwa dem Risiko der politischen Instabilität unterliegen. Für die getätigten Investments in Sub-Sahara Afrika wurde das Risiko der politischen Instabilität sowie weitere nicht-operationelle Risiken bei der Mutural Investment Guarantee Agency ("MIGA"), ein Tochterunternehmen der Weltbank, mit Vertrag vom 5. Februar 2009 weitgehend abgesichert.
Das Management der Altira Group geht in diesen Märkten davon aus, dass es langfristige Wachstumsmöglichkeiten gibt, die sich jedoch unter Umständen nicht realisieren lassen. Die getätigten Investitionen könnten damit einem Totalverlust ausgesetzt sein und die Altira Group würde neben ihrem eigenen Investment in das jeweilige Produkt auch die Einnahmen aus der Verwaltung desselbigen verlieren sowie Reputationsrisiken erleiden.
Abhängigkeit der Gesellschaft von Schlüsselpersonen
Das erfolgreiche Management der Konzerngesellschaften ist in hohem Maße von einigen Schlüsselpersonen abhängig. Überdurchschnittliches Know-how sowie ein gut ausgebautes Netzwerk bilden gerade im Asset Management die Grundlage des Erfolges. Das Kern-Team der Gesellschaft, das die Geschäftstätigkeit in vielen Jahren aufgebaut hat, verfügt über dieses erforderliche Know-how sowie das für den Geschäftserfolg benötigte Beziehungsnetzwerk. Somit hängt der zukünftige Erfolg der Altira Group wesentlich von diesen Personen ab.
Operationelle Risiken
Das operationelle Risiko der Geschäftstätigkeit der Konzernmuttergesellschaft konzentriert sich im Wesentlichen auf die zeitnahe Verfügbarkeit aussagekräftiger Informationen zu den Konzerngesellschaften und den verwalteten Produkten, um unerwartete mögliche Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Durch die Implementierung eines adäquaten Controllingsystems hat der Vorstand diesem Risiko vorgebeugt. Vielfältige operationelle Risiken entstehen zudem in den einzelnen Konzerngesellschaften, die eigenständig in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig sind. Ferner bestehen wesentliche Risiken aus der Unsicherheit im Hinblick auf steuerliche Rahmenbedingungen, da für zahlreiche relevante Steuergesetze Veränderungen in der Verwaltungspraxis diskutiert werden. So wurden in den letzten Jahren etwa verschiedene Gerichtsverfahren im Bereich der Umsatzsteuer geführt, deren Ergebnisse sich im für die Altira Group ungünstigen Falle deutlich negativ auf die Ertragslage auswirken können.
Auch im Bereich der Körperschaft- und Gewerbesteuer sind in den nächsten Jahren einige Urteile zu erwarten, die unter Umständen negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben könnten. Problematisch ist hierbei insbesondere die potenzielle zeitliche Rückwirkung dieser möglichen Änderungen, da es nicht immer um Gesetzesänderungen, sondern teilweise auch um die Interpretation bestehender Gesetze geht.
Durch die mittlerweile gewonnene Größe und Kapitalstärke des Konzerns stehen finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung, um die genannten Chancen und Risiken direkt zu adressieren und entsprechend davon zu profitieren bzw. die Risiken bestmöglich zu vermeiden. Auch unter Berücksichtigung der Risiken, denen der Altira-Konzern ausgesetzt ist, ist der Vorstand zuversichtlich, dass sich die Altira Group langfristig weiter positiv entwickeln wird.
Risikomanagement
Das Risikomanagement des Altira-Konzerns identifiziert und vermeidet bzw. begrenzt die wesentlichen Risiken, die aus der Geschäftstätigkeit des Konzerns resultieren. Darüber hinaus fördert das Risikomanagement das Erkennen und das Wahrnehmen von Chancen und trägt somit auch zu einer Weiterentwicklung des Konzerns und zu einem höheren Unternehmenserfolg bei.
Zur Systematisierung wurden drei Gruppen von Risikofeldern gebildet:
1. Strategische Risiken
| ― | Entwicklung des Kapitalmarktumfelds als wesentliche Geschäftsgrundlage für eine im Asset Management tätige Unternehmensgruppe |
| ― | Marktumfeld und Positionierung der Mitbewerber |
| ― | Human Resources |
2. Finanzielle Risiken
| ― | Preisänderungsrisiken (mögliche negative Wertentwicklung von im Bestand befindlichen Wertpapieren und Beteiligungen sowie Wertentwicklung der von den Investmentteams verwalteten Vehikel) |
| ― | Liquiditätsrisiko |
| ― | Rechtliche Risiken |
| ― | Risiken aus Änderungen des Steuerrechts |
3. Operative Risiken
| ― | Finanzbuchhaltung und Controlling |
| ― | Zahlungsflüsse |
| ― | IT-Sicherheit |
Das Risikomanagement umfasst zu jedem einzelnen der möglichen Risikofelder die Früherkennung von Risiken, Information und Kommunikation sowie die Risikobewältigung durch Festlegung und Umsetzung entsprechender Gegenmaßnahmen.
Preisänderungsrisiken resultieren vor allem durch eine mögliche negative Entwicklung des gesamten Kapitalmarktumfelds sowie durch die Wertentwicklung einzelner Aktienkurse und Zeitwerte von im eigenen Bestand und in verwalteten Portfolien befindlichen Beteiligungen und Wertpapieren. Diesen Preisänderungsrisiken begegnet die Altira Group in Einzelfällen durch das Eingehen von Sicherungsgeschäften.
8. CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
Das Geschäftsjahr 2009 wurde genutzt, um die Gesellschaftsstruktur zu verschlanken, was eine Vereinfachung des Geschäftsmodells und damit eine Senkung der Kosten für die Zukunft bedeutet. Unser Wachstumspfad fußt somit auf den "First-Mover-Strategien" mit Investitionen in den Finanzsektor Sub-Sahara Afrikas sowie in den Bereich der Erneuerbaren Energien in Europa und in den Schwellenländern Indien und China. Darüber hinaus wird das Wachstum aus den Bereichen Rohstoffe bei VCH, Altersvorsorge bei Patriarch und Deutscher Mittelstand bei Heliad vorangetrieben. Die gesunde Mischung aus etablierten und neuen Produkten wird das Wachstum bei begrenztem Risiko vorantreiben und gewährleistet somit für uns und unsere Investoren ein attraktives Chancen/Risiko-Profil. Für das Geschäftsjahr 2010 haben wir unsere Finanzkennzahlen konservativ geplant und werden unsere Kostenbasis gegenüber 2009 nicht erhöhen. Auch sind keine nennenswerten zusätzlichen Personaleinstellungen geplant, jedoch soll der Personalbestand nicht erheblich reduziert werden. Wir planen für das Geschäftsjahr 2010 im einstelligen Millionenbereich auf Basis EBIT positiv abzuschließen. Hierbei ist die aktuelle Marktvolatilität berücksichtigt und die konservativen Planungen können bei positivem Marktsentiment schnell übertroffen werden.
Sowohl unser Vehikel ADC African Development Corporation GmbH & Co. KGaA als auch das Vehikel ecolutions GmbH & Co. KGaA werden verstärkt zur Börsenreife entwickelt. Bei ADC haben wir bereits die administrativen Vorbereitungen in die Wege geleitet und planen, in 2011 bei entsprechendem Marktumfeld für einen Börsengang an einer internationalen Börse gerüstet zu sein.
Durch Auflage eines neuen Solar- bzw. Erneuerbare Energien-Fonds in 2010 treiben wir auch die Diversifikation der Umsätze voran und partizipieren von den aussichtsreichen Entwicklungen dieses Sektors. Darüber hinaus denken wir aufgrund der zunehmenden Verknappung von Rohstoffen auch darüber nach, direkt in Rohstoffe zu investieren. Damit könnten wir der Marktvolatilität im Bereich der Rohstoffe noch besser begegnen und gleichzeitig in schwierigen Börsenphasen eine attraktive Rendite für uns und unsere Investoren erwirtschaften.
Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung basieren damit aus unserer Sicht auf dem Umgang mit der Kostenstruktur bei schwer zu prognostizierendem Kapitalmarktumfeld und zum anderen auf der Auswahl der konkreten Investmentthemen und der Steuerung der Investments durch das jeweilige Investmentteam. Wir denken, dass wir für uns und unsere Anleger ein sehr attraktives Chancen/Risiko-Profil gefunden haben.
9. ABHÄNGIGKEITSBERICHT
Die Angermayer, Brumm & Lange Unternehmensgruppe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist mit mehr als 50 Prozent am Grundkapital unserer Gesellschaft beteiligt.
Der Vorstand hat daher für das Geschäftsjahr 2009 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 Aktiengesetz erstellt. Dieser Bericht schließt mit folgender Erklärung des Vorstands:
"Die Gesellschaft wurde durch Verträge mit dem herrschenden Unternehmen oder diesem verbundenen Unternehmen nicht benachteiligt."
Frankfurt am Main, den 28. Mai 2010
KONZERNABSCHLUSS
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
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| in TEUR | Anhang | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 6.1 | 19.381 | 17.975 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen | 6.2 | 490 | 7.131 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 6.3 | 12.628 | 3.569 |
| Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen | 6.4 | -383 | -3.539 |
| Aufwendungen für bezogenen Leistungen | 6.5 | -4.248 | -4.590 |
| Personalaufwand | 6.6 | -10.045 | -7.685 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 6.7 | -10.448 | -7.679 |
| Erträge aus Beteiligungen | 6.8 | 271 | 363 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere | 6.9 | -6.571 | -7.543 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 6.10 | -305 | -319 |
| Betriebsergebnis | 770 | -2.317 | |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 6.11 | 415 | 1.244 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 6.11 | -69 | -91 |
| Ergebnis vor Steuern | 1.116 | -1.164 | |
| Steuern | 6.12 | 279 | -1.127 |
| Ergebnis nach Steuern | 1.395 | -2.291 | |
| Anteile von Minderheitsgesellschaftern | -81 | -106 | |
| Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zustehender Gewinn | 1.314 | -2.397 | |
| Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie in EUR | 8.3 | 0,29 | -0,56 |
GESAMTERGEBNISRECHNUNG
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| in TEUR | Anhang | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 1.395 | -2.291 | |
| Unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung | 0 | -20 | |
| Neubewertung von Finanzinstrumenten, klassifiziert als "Available for Sale" | 7.8 | -1.791 | -9.157 |
| Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 7.8 | -81 | -106 |
| -477 | -11.574 |
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
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| Holding | Private Markets | Public Markets | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 236 | 0 | 10.336 | 8.969 | 8.809 | 9.006 |
| Umlagen an das Segment Holding | 3.747 | 2.829 | -1.081 | -987 | -2.658 | -1.710 |
| Umlagen an das Segment Public Markets | 0 | 0 | 0 | -230 | 0 | 230 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen | 0 | 7.016 | 0 | 0 | 490 | 115 |
| Aufwertung von Wertpapieren und Finanzanlagen | 1.346 | 2.050 | 8 | 38 | 395 | 517 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 9.933 | 330 | 746 | 256 | 114 | 379 |
| Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen | 0 | -3.400 | 0 | 0 | -383 | -139 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 0 | -278 | -405 | -627 | -3.843 | -3.685 |
| Personalaufwand | -4.918 | -2.999 | -4.264 | -3.402 | -863 | -1.284 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -6.166 | -3.408 | -3.414 | -2.161 | -857 | -1.995 |
| Ergebnis aus der Beteiligung an assoziierten Unternehmen | 12 | -1.445 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Laufende Erträge aus Beteiligungen | 44 | 2 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| EBITDA | 4.234 | 697 | 1.926 | 1.856 | 1.204 | 1.435 |
| Abschreibungen auf Wertpapiere und sonstige Finanzanlagen | -5.786 | -5.871 | -77 | -32 | -708 | -1.640 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -126 | -86 | -114 | -66 | -65 | -168 |
| EBIT | -1.678 | -5.260 | 1.735 | 1.758 | 431 | -373 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 280 | 714 | 46 | 294 | 88 | 227 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -14 | 3 | -32 | -91 | -23 | -3 |
| EBT | -1.412 | -4.543 | 1.749 | 1.961 | 496 | -149 |
| Ertragsteuern | -483 | 96 | 616 | -808 | 146 | -408 |
| Ergebnis | -1.895 | -4.447 | 2.365 | 1.153 | 642 | -557 |
| Anteile von Minderheitsgesellschaftern | 0 | 0 | -54 | -120 | 6 | -18 |
| Ergebnis nach Minderheiten | -1.895 | -4.447 | 2.311 | 1.033 | 648 | -575 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 26 | 14 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Investitionen in langfristige Vermögenswerte (ohne Finanzinstrumente) | 151 | 280 | 101 | 381 | 98 | 75 |
| Gesamtsegmentvermögen | 41.898 | 42.249 | 7.687 | 4.531 | 11.507 | 9.996 |
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| Real Estate | Gesamt | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2009 | 2008 | 2009 | 2008 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 0 | 0 | 19.381 | 17.975 |
| Umlagen an das Segment Holding | -8 | -132 | 0 | 0 |
| Umlagen an das Segment Public Markets | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen | 0 | 0 | 490 | 7.131 |
| Aufwertung von Wertpapieren und Finanzanlagen | 0 | 0 | 1.749 | 2.605 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 86 | 0 | 10.879 | 965 |
| Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen | 0 | 0 | -383 | -3.539 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 0 | 0 | -4.248 | -4.590 |
| Personalaufwand | 0 | 0 | -10.045 | -7.685 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -11 | -115 | -10.448 | -7.679 |
| Ergebnis aus der Beteiligung an assoziierten Unternehmen | 215 | 1.805 | 227 | 360 |
| Laufende Erträge aus Beteiligungen | 0 | 0 | 44 | 3 |
| EBITDA | 282 | 1.558 | 7.646 | 5.546 |
| Abschreibungen auf Wertpapiere und sonstige Finanzanlagen | 0 | 0 | -6.571 | -7.543 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 0 | 0 | -305 | -320 |
| EBIT | 282 | 1.558 | 770 | -2.317 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 1 | 9 | 415 | 1.244 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | -69 | -91 |
| EBT | 283 | 1.567 | 1.116 | -1.164 |
| Ertragsteuern | 0 | -7 | 279 | -1.127 |
| Ergebnis | 283 | 1.560 | 1.395 | -2.291 |
| Anteile von Minderheitsgesellschaftern | -33 | 32 | -81 | -106 |
| Ergebnis nach Minderheiten | 250 | 1.592 | 1.314 | -2.397 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 0 | 3.001 | 26 | 3.015 |
| Investitionen in langfristige Vermögenswerte (ohne Finanzinstrumente) | 0 | 0 | 350 | 736 |
| Gesamtsegmentvermögen | 0 | 4.646 | 61.092 | 61.422 |
KONZERNBILANZ
Aktiva
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| in TEUR | Anhang | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte inkl. Geschäfts- oder Firmenwert | 7.1 / 7.2 | 1.133 | 1.047 |
| Sachanlagen | 7.1 | 737 | 789 |
| Finanzanlagen | 7.3 | 17.559 | 21.130 |
| Latente Steuern | 7.4 | 124 | 366 |
| Langfristiges Vermögen, gesamt | 19.553 | 23.332 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Wertpapiere | 7.5 | 10.667 | 3.478 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.6 | 6.197 | 3.220 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 7.6 | 248 | 914 |
| Sonstige Vermögenswerte | 7.6 | 9.094 | 7.338 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 7.7 | 15.333 | 22.877 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 41.539 | 37.827 | |
| Bilanzsumme | 61.092 | 61.159 |
Passiva
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| in TEUR | Anhang | 31.12.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 7.8 | 4.539 | 4.539 |
| Kapitalrücklagen | 34.597 | 34.597 | |
| Gewinnrücklagen | 17.468 | 16.154 | |
| Neubewertung von Finanzinstrumenten | 7.8 | -8.194 | -6.403 |
| Den Aktionären zuzurechnende Eigenkapitalbestandteile | 48.410 | 48.887 | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 225 | 117 | |
| Eigenkapital, gesamt | 48.635 | 49.004 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Passive latente Steuern | 7.4 | 153 | 268 |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 153 | 268 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Steuerrückstellungen | 7.9 | 1.452 | 1.420 |
| Sonstige Rückstellungen | 7.9 | 5.523 | 6.256 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.10 | 1 | 6 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.10 | 4.185 | 2.100 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 7.10 | 1.143 | 2.105 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 12.304 | 11.887 | |
| Bilanzsumme | 61.092 | 61.159 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009
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| in TEUR | Anhang | 2009 | 2008 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Konzernergebnis vor Minderheiten | 1.395 | -2.291 | ||
| 2. | - | abzüglich Erlösen aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen | 6.2 | -490 | -7.131 |
| 3. | + | Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere | 6.9 | 6.571 | 7.544 |
| 4. | + | Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 6.10 | 305 | 319 |
| 5. | - | Aufwertung von Wertpapieren und Finanzanlagen | 6.3 | -1.749 | -2.606 |
| 6. | -/+ | Ergebnis aus der Beteiligung an assoziierten Unternehmen | 6.8 | -227 | -360 |
| 7. | + | Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen | 6.4 | 383 | 3.539 |
| 8. | + | Veränderung der Rücklage für Neubewertung aus Rückstellungen | 7.8 | -40 | 741 |
| 9. | - | Ergebnisbeitrag aus Anteilstausch | 3 | -5.304 | 0 |
| 10. | +/- | Sonstige Zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -434 | 1.719 | |
| 11. | +/- | Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 7.9 | -701 | -5.027 |
| 12. | -/+ | Zunahme/Abnahme von Forderungen und sonstige Aktiva | 7.6/7.4 | -4.067 | -521 |
| 13. | + | Umgliederung verliehener Wertpapiere aus (Vorjahr in) Forderungen | -2.000 | 2.000 | |
| 14. | +/- | Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten und sonstiger Passiva | 7.10 | 1.118 | -4.173 |
| 15. | \= | Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | -5.240 | -6.247 | |
| 16. | - | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände | Anlagespiegel | -350 | -736 |
| 17. | + | Einzahlungen aus der Rückzahlung von Ausleihungen des langfristigen Vermögens | Anlagespiegel | 185 | 0 |
| 18. | - | Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -1.123 | -2.598 | |
| 19. | - | Auszahlungen für Investitionen in Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens | 7.5 | -1.500 | -2.036 |
| 20. | + | Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen | 6.2 | 490 | 7.131 |
| 21. | + | Einzahlung aus Kaufpreisrückerstattung assoziierte Unternehmen | 0 | 365 | |
| 22. | \= | Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -2.298 | 2.126 | |
| 23. | Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen | 7.8 | 0 | 4.800 | |
| 24. | - | Auszahlungen für Kapitalerhöhungen (Kosten der Kapitalerhöhung) | 7.8 | 0 | -265 |
| 25. | - | Ausschüttungen | 0 | -2.119 | |
| 26. | \= | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 0 | 2.416 | |
| 27. | Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestand (Summe der Zeilen 15, 22 und 26) | -7.538 | -1.705 | ||
| 28. | - | Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 3 | -6 | -155 |
| 29. | + | Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 22.877 | 24.737 | |
| 30. | \= | Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 7.7/8.1 | 15.333 | 22.877 |
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
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| in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Neubewertung von Finanzinstrumenten | Gewinnrücklage | Währungsdifferenz | Auf die Aktionäre der Gesellschaft entfallender Jahresüberschuss |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2009 | 4.539 | 34.597 | -6.403 | 16.173 | -19 | 0 |
| Kapitalerhöhung gegen Einlage | ||||||
| Aufwendungen für die Eigenkapitalbeschaffung | ||||||
| Veränderung der Rücklage für die Neubewertung von Finanzinstrumenten | -1.791 | |||||
| Ausschüttung | ||||||
| Veränderung Währungsdifferenz | ||||||
| Periodenergebnis | 1.314 | |||||
| Minderheitenanteile Abgang aus Entkonsolidierung | ||||||
| Stand 31.12.2009 | 4.539 | 34.597 | -8.194 | 16.173 | -19 | 1.314 |
| Anhang | 7.8 | 7.8 | ||||
| Stand 01.01.2008 | 4.239 | 30.362 | 2.754 | 20.689 | 1 | 0 |
| Kapitalerhöhung gegen Einlage | 300 | 4.500 | ||||
| Aufwendungen für die Eigenkapitalbeschaffung | -265 | |||||
| Veränderung Neubewertungsrücklage | -9.157 | |||||
| Ausschüttung | -2.119 | |||||
| Veränderung Währungsdifferenz | -20 | |||||
| Jahresergebnis | -2.397 | |||||
| Minderheitenanteile Abgang | ||||||
| Stand 31.12.2008 | 4.539 | 34.597 | -6.403 | 18.570 | -19 | -2.397 |
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| in TEUR | Den Aktionären der Gesellschaft zu zurechnende Eigenkapitalbestandteile | Minderheitenanteile | Eigenkapital gesamt |
|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2009 | 48.887 | 117 | 49.004 |
| Kapitalerhöhung gegen Einlage | 0 | 0 | |
| Aufwendungen für die Eigenkapitalbeschaffung | 0 | 0 | |
| Veränderung der Rücklage für die Neubewertung von Finanzinstrumenten | -1.791 | -1.791 | |
| Ausschüttung | 0 | 0 | |
| Veränderung Währungsdifferenz | 0 | 0 | |
| Periodenergebnis | 1.314 | 81 | 1.395 |
| Minderheitenanteile Abgang aus Entkonsolidierung | 0 | 27 | 27 |
| Stand 31.12.2009 | 48.410 | 225 | 48.635 |
| Anhang | 7.8 | ||
| Stand 01.01.2008 | 58.045 | -7 | 58.038 |
| Kapitalerhöhung gegen Einlage | 4.800 | 4.800 | |
| Aufwendungen für die Eigenkapitalbeschaffung | -265 | -265 | |
| Veränderung Neubewertungsrücklage | -9.157 | -9.157 | |
| Ausschüttung | -2.119 | -2.119 | |
| Veränderung Währungsdifferenz | -20 | -20 | |
| Jahresergebnis | -2.397 | 106 | -2.291 |
| Minderheitenanteile Abgang | 18 | 18 | |
| Stand 31.12.2008 | 48.887 | 117 | 49.004 |
ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS DER ALTIRA AKTIENGESELLSCHAFT
nach International Financial Reporting Standards (IFRS) zum 31. Dezember 2009
1. Angaben zum Unternehmen
Der Sitz der Altira Aktiengesellschaft (im Nachfolgenden "Altira AG" oder "Gesellschaft" genannt) befindet sich in Frankfurt am Main, Grüneburgweg 18.
Die Altira AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts von Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 58865 eingetragen.
Der satzungsmäßige Geschäftsgegenstand der Altira AG ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Anteilen oder von Beteiligungen aller Art, soweit hierfür keine besonderen gesetzlichen Erlaubnisse benötigt werden. Die Unternehmen des Altira-Konzerns verwalten für institutionelle Investoren Gelder in den vier Geschäftsbereichen Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen, Erneuerbare Energien & Rohstoffe, Afrika sowie Sonstige Alternative Investments.
Die Altira AG ist am Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse mit Einbeziehung in den Entry Standard notiert.
2. Grundlagen des Konzernabschluss
Der vorliegende Konzernabschluss der Altira AG wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt. Dabei wurden alle für den Erstellungszeitraum verbindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS), International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des International Financial Reporting Committee (IFRIC) sowie des Standard Interpretations Committee (SIC) beachtet.
Das IASB und das IFRIC haben - gegenüber dem Abschluss zum 31. Dezember 2008 - eine Reihe von Änderungen bei bestehenden Standards sowie einige neue IFRS und IFRIC verabschiedet, die seit dem 1. Januar 2009 verpflichtend anzuwenden sind. Dies betrifft im Einzelnen die folgenden Standards:
| ― | IAS 1 (R) - Darstellung des Abschlusses |
| ― | IAS 18 (R) - Umsatzerlöse |
| ― | IAS 21 (R) - Auswirkungen von Wechselkursänderungen |
| ― | IAS 23 (R) - Fremdkapitalkosten |
| ― | IAS 32 (R) - Finanzinstrumente: Angaben und Darstellung |
| ― | IAS 27 (R) - Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS |
| ― | IAS 36 (R) - Wertminderungen von Vermögenswerten |
| ― | IFRS 1 (R) - Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards |
| ― | IFRS 2 (R) - Anteilsbasierte Vergütungen |
| ― | IFRS 4 (R) - Versicherungsverträge |
| ― | IFRS 7 - Finanzinstrumente |
| ― | IFRS 8 - Operative Segmente |
| ― | IFRIC 13 - Kundenbindungsprogramm |
| ― | IFRIC 14, IAS 19 - Obergrenze von Vermögenswerten bei leistungsorientierten Plänen, Mindestfinanzierungsanforderungen und ihre Wechselwirkung |
| ― | IFRIC 15 - Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien |
| ― | IFRIC 16 - Absicherung einer Nettoinvestition in einem ausländischen Geschäftsbetrieb |
| ― | IAS 39, IFRIC 9 - Eingebettete Derivate |
| ― | Annual Improvement Project des IASB 2006 - 2008 |
Aus den geänderten und den neuen IFRS, die seit dem 1. Januar 2009 verpflichtend anzuwenden sind, haben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Abschluss zum 31. Dezember 2009 ergeben.
Das IASB und das IFRIC haben weitere Standards und Interpretationen verabschiedet, die für das Geschäftsjahr 2009 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind. Die Anwendung dieser IFRS setzt voraus, dass die zum Teil noch ausstehende Anerkennung durch die EU erfolgt. Dies betrifft im Einzelnen folgende Regelwerke:
| ― | IFRS 1 (R) - Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards |
| ― | IFRS 2 (R) - Anteilsbasierte Vergütungen |
| ― | IFRS 3 (R) - Unternehmenszusammenschlüsse |
| ― | IFRS 9 (R) - Finanzinstrumente |
| ― | IAS 24 (R) - Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen |
| ― | IAS 27 (R) - Konzern- und separate Abschlüsse nach IFRS |
| ― | IAS 28 (R) - Anteile an assoziierten Unternehmen |
| ― | IAS 31 (R) - Anteile an Joint Ventures |
| ― | IAS 32 (R) - Finanzinstrumente: Angaben und Darstellung (Klassifizierung von Bezugsrechten) |
| ― | IAS 39 (R) - Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung (Qualifizierende Grundgeschäfte) |
| ― | IFRIC 12 - Vereinbarung von Dienstleistungskonzessionen |
| ― | IFRIC 15, IAS 11, IAS 18 - Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien |
| ― | IFRIC 16 - Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb |
| ― | IFRIC 17 - Sachausschüttungen an Eigentümer |
| ― | IFRIC 18 - Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden |
| ― | IFRIC 19 - Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente |
| ― | Annual Improvement Project des IASB 2007 - 2009 |
Von der Möglichkeit, diese Standards und Interpretationen vorzeitig anzuwenden, wurde im vorliegenden Abschluss kein Gebrauch gemacht.
Aus der künftigen Anwendung der neuen Standards und Interpretationen werden - bis auf Änderungen in der Darstellung der gegebenen Informationen - keine wesentlichen Auswirkungen auf den Abschluss erwartet.
Die Altira AG ist kein Mutterunternehmen im Sinne des § 315a Absatz 1 oder 2 HGB, das zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach IFRS verpflichtet ist. Die Altira AG stellt den IFRS-Konzernabschluss freiwillig gemäß § 315a Absatz 3 HGB auf. Die ergänzend nach § 315a Absatz 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften werden berücksichtigt.
Der Konzernabschluss beinhaltet alle Vermögenswerte und Schulden sowie alle Aufwendungen und Erträge der Altira AG sowie der von ihr beherrschten Tochtergesellschaften nach Eliminierung aller wesentlichen konzerninternen Transaktionen.
Der Konzernabschluss ist in Euro (EUR), der funktionalen Währung des Konzerns, aufgestellt. Soweit nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend Euro (TEUR) gerundet.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Der Konzernabschluss wurde von der Gesellschaft aufgestellt und am 27. Juni 2010 dem Aufsichtsrat übersandt. Nach der Aufsichtsratssitzung am 30. Juni 2010 hat der Aufsichtsrat den Konzernabschluss gebilligt und den Bericht des Aufsichtsrats abgegeben. Mit Billigung durch den Aufsichtsrat wurde der Jahresabschluss zur Veröffentlichung freigegeben.
3. Konsolidierungskreis
Die Tochtergesellschaften, auf die die Muttergesellschaft einen beherrschenden Einfluss ausüben kann, werden gemäß IAS 27 in den Konsolidierungskreis einbezogen. Beherrschung ist nach IAS 27.4 die Möglichkeit, die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens zu bestimmen, um aus dessen Tätigkeit Nutzen zu ziehen. Dies kann vermutet werden, wenn das Mutterunternehmen entweder direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte hält.
Unternehmenskäufe werden nach der Erwerbsmethode ("purchase method") gemäß IFRS 3 bilanziert, d. h. Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden werden mit ihren Fair Values im Erwerbszeitpunkt angesetzt. Unterschiedsbeträge ergeben sich als Differenz zwischen Anschaffungskosten des Unternehmenskaufes und dem Anteil des Erwerbers an den Fair Values der erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden. Ein positiver Unterschiedsbetrag wird gemäß IFRS 3 als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Ein negativer Unterschiedsbetrag wird gegebenenfalls sofort erfolgswirksam erfasst.
Den Jahresabschlüssen der in den Altira AG Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde.
Am 9. Dezember 2008 erwarb die Altira AG 100 Prozent der Geschäftsanteile der ADC Business Development Services, Republic of Mauritius. Die erstmalige Einbeziehung der ADC Business Development Services in den Konzernabschluss der Altira AG erfolgt nach der Erwerbsmethode zum 1. Januar 2009. Die ADC Business Development Services erbringt Dienstleistungen für das Beteiligungsmanagement eines Private Equity-Fonds auf dem afrikanischen Kontinent.
Die beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der ADC Business Development Services stellen sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt dar:
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| in TEUR | Beizulegender Wert zum Erwerbszeitpunkt | Bisheriger Buchwert |
|---|---|---|
| Sonstige Vermögenswerte | 2 | 2 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 6 | 6 |
| Nettovermögen | -4 | |
| Anschaffungskosten | 6 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Unternehmenserwerb | 10 |
Der im Geschäftsjahr 2008 erfolgte Zahlungsmittelabfluss aus dem Unternehmenserwerb betrug TEUR 6.
Die ADC Business Development Services hat seit dem Einbezug in den Konzernabschluss einen Betrag von TEUR -7 zum Periodenergebnis des Konzerns beigetragen.
Die Tochterunternehmen Altira Immofinanz GmbH, Frankfurt am Main, und Greenland Management GmbH, Frankfurt am Main, sind im Berichtsjahr aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden.
Mit Vertrag vom 8. September 2009 hat die Altira ihre Beteiligung an der Altira Immofinanz GmbH (Immofinanz), deren alleinige Gesellschafterin die Altira war, als Sacheinlage in die MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main (MAGNAT) eingebracht und für diese Sacheinlage 1.936.907 neue Aktien der börsennotierten MAGNAT erhalten. Stichtag für den Anteilstausch war der 29. Oktober 2009. Die Immofinanz wurde daher zum diesem Datum entkonsolidiert. Aus dem Anteilstausch resultiert ein Tauschgewinn in Höhe von TEUR 8.497, dem ein Aufwand aus Entkonsolidierung der Immofinanz in Höhe von TEUR 3.218 gegenübersteht. Insgesamt beträgt der Ergebnisbeitrag aus dem Anteilstausch damit TEUR 5.279. Bis zum Zeitpunkt der Entkonsolidierung hat die Immofinanz einen Ergebnisbeitrag von TEUR 298 zum Ergebnis des Konzerns beigetragen.
Die Greenland Management GmbH wurde zum 31. Dezember 2009 entkonsolidiert, da sie keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hat und ihre Geschäftstätigkeit nicht weiter betrieben werden soll. Aus der Entkonsolidierung resultiert ein Entkonsolidierungsertrag von TEUR 29. Im Berichtsjahr hat die Greenland Management einen Betrag von TEUR -11 zum Ergebnis des Konzerns beigetragen.
Für die Aufstellung des Anteilsbesitzes mit Nennung aller vollkonsolidierten Unternehmen verweisen wir auf die Anlage zum Anhang.
Die SophistiCapital AG und die ACQ 2. Beteiligungs GmbH werden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in die Vollkonsolidierung einbezogen.
Die Altira AG und die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben den 31. Dezember als Abschlussstichtag.
4. Assoziierte Unternehmen
Grundsätzlich werden die Anteile an assoziierten Unternehmen gemäß IAS 28 nach der "Equity"-Methode bilanziert. Das assoziierte Unternehmen ist ein Unternehmen, auf welches der Konzern maßgeblichen Einfluss hat und das weder eine Tochter noch ein Joint Venture des Anteilseigners ist. Grundlage für die Bilanzierung nach der "Equity"-Methode ist der Abschluss des assoziierten Unternehmens, der unter Anwendung der konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt wurde.
Die Beteiligung an der Clearsight Investments AG, Zürich, wurde als assoziiertes Unternehmen nach der "Equity"-Methode bewertet:
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| in TEUR | Vermögen 31.12.2009 | Verbindlichkeiten 31.12.2009 | Umsatzerlöse 2009 | Jahresergebnis 2009 |
|---|---|---|---|---|
| Clearsight Investments AG, Zürich1 | 375 | 309 | 537 | 27 |
Der Buchwert der Beteiligung an der Clearsight Investments AG beträgt TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 14). Der Anteil am Jahresergebnis beträgt TEUR 11 (Vorjahr: TEUR -11).
1) Vorläufiger Jahresabschluss
Auf einen Ansatz der Beteiligungen an der Seyes GmbH, Bayreuth, und der Greenland Real Investments GmbH & Co. KGaA nach der "Equity"-Methode wurde wegen ihrer untergeordneten Bedeutung verzichtet.
Im Vorjahr bestanden folgende Beteiligungen an assoziierten Unternehmen:
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| in TEUR | Vermögen 31.12.2008 | Verbindlichkeiten 31.12.2008 | Umsatzerlöse 2008 | Jahresergebnis 2008 |
|---|---|---|---|---|
| R-QUADRAT Immobilien GmbH, Wien1 | 20.363 | 7.030 | 1.075 | 614 |
| Clearsight Investments AG, Zürich | 105 | 67 | 196 | -28 |
| 20.468 | 7.097 | 1.271 | 586 |
Zum 31. Dezember 2008 war auch die CAESAR Industrial Technologies GmbH als assoziiertes Unternehmen einbezogen, ein Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 lag jedoch nicht vor. Der Buchwert der CAESAR Industrial Technologies GmbH zum 31. Dezember 2008 betrug TEUR 0.
Die Beteiligungen an der der R-QUADRAT Immobilien GmbH, Wien, sowie an der CAESAR Industrial Technologies GmbH, Frankfurt am Main, wurden im Berichtsjahr veräußert.
5. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden ist und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die jeweilige Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Gegebenenfalls eintretende Wertminderungen werden erfasst.
Der Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich bei Unternehmenszusammenschlüssen unter Anwendung der Vorschriften von IFRS 3 als Überschuss der Anschaffungskosten der Beteiligung über den erworbenen Anteil am Eigenkapital des erworbenen Unternehmens. Die Werthaltigkeit eines Geschäfts- oder Firmenwerts wird mindestens jährlich auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit getestet und bei vorliegender Wertminderung außerplanmäßig auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben.
1) Vorläufiger Jahresabschluss
Sachanlagen
Vermögenswerte des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen erfasst. Gewinne oder Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder Aufwendungen berücksichtigt. Den planmäßigen Abschreibungen werden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt.
Finanzanlagen
Unter den Finanzanlagen werden die dem langfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere, die Anteile an assoziierten Unternehmen, die Beteiligungen sowie Ausleihungen des langfristigen Vermögens ausgewiesen.
Die dem langfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere werden nach IAS 39 den Bewertungskategorien "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" und "finanzielle Vermögenswerte bewertet zum Fair Value through Profit or Loss" zugeordnet.
Die Bestände der Bewertungskategorie "finanzielle Vermögenswerte bewertet zum Fair Value trough Profit or Loss" zugehörenden Wertpapiere werden im Rahmen der Anlagestrategie des Altira-Konzerns auf Basis der Fair Value-Entwicklung der einzelnen Wertpapiere gesteuert.
Die übrigen dem langfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere werden der Bewertungskategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" zugeordnet.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden gemäß IAS 28 nach der "Equity"-Methode bewertet.
Die Beteiligungen werden in den Bewertungskategorien "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" und "finanzielle Vermögenswerte bewertet zum Fair Value through Profit or Loss" geführt.
Die der Bewertung der Wertpapierbestände zugrunde liegenden Fair Values ergeben sich aus den am Stichtag notierten Börsenkursen oder zeitnah zum Stichtag erfolgten Transaktionen.
Wenn für nicht börsennotierte Beteiligungen im Einzelfall ein Fair Value nicht verlässlich bestimmt werden kann, werden diese hilfsweise zu ihren Anschaffungskosten bilanziert, soweit nicht der niedrigere beizulegende Wertansatz zum Tragen kommt (IAS 39.46c). Die Anschaffungskosten werden mit dem Preis zum Erfüllungstag ermittelt. Bei Veräußerung oder bei Feststellung einer nachhaltigen Wertminderung wird der entsprechende Gewinn aus der Veräußerung bzw. Aufwand aus der Wertberichtigung in das Jahresergebnis einbezogen.
Ausleihungen an einen Private Equity-Dachfonds wurden als "finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value trough Profit or Loss" klassifiziert. Im übrigen werden Ausleihungen, für die keine feste Fälligkeit vereinbart ist, zu Anschaffungskosten bilanziert.
Die Wertänderungen der als "finanzielle Vermögenswerte zum Fair Value trough Profit or Loss" klassifizierten finanziellen Vermögenswerte werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere" erfasst.
Vermögensgewinne und -verluste aus der Bewertung zum Fair Value von Finanzinstrumenten der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" werden erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst.
Latente Steuern
Latente Steuern werden nach dem bilanzorientierten Konzept bilanziert, wonach sie auf alle Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen dem Wert in der IFRS-Bilanz und dem steuerlichen Wert gebildet werden. Grundlage für die Berechnungen der latenten Steuern sind die aktuellen Steuersätze, die für den Zeitraum gelten, in dem sich zeitliche Unterschiede voraussichtlich ausgleichen.
Änderungen von latenten Steuern werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst, soweit die ihnen zugrunde liegenden Sachverhalte auch erfolgswirksam behandelt und nicht erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet werden.
Wertpapiere
Die dem kurzfristigen Vermögen zugeordneten Wertpapiere werden der Kategorie "zu Handelszwecken gehalten" zugeordnet. Wertänderungen werden erfolgswirksam erfasst.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden mit dem Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Wertminderungen bewertet (Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten).
Liquide Mittel
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente bestehen aus Guthaben bei Kreditinstituten.
Rückstellungen
Steuerschulden und Rückstellungen werden gemäß IAS 37 passiviert, wenn gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus einem Ereignis der Vergangenheit bestehen, die mit einem wahrscheinlichen Ressourcenabfluss verbunden sind und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst, wenn der bei der Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Erträge und Aufwendungen
Umsätze werden erfasst, wenn ein Vertrag wirksam zustande gekommen ist, ein Preis vereinbart und bestimmbar ist und von dessen Bezahlung ausgegangen werden kann. Die Umsatzerlöse werden abzüglich Erlösschmälerungen wie Boni, Skonti und Rabatte ausgewiesen. Erträge aus laufenden Dienstleistungen werden mit Erbringung der Leistung realisiert, zeitabhängige Vergütungen werden zeitanteilig vereinnahmt.
Die Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen betreffen die aus dem Verkauf finanzieller Vermögenswerte realisierten Erlöse. Der Buchwertabgang von Wertpapieren und Finanzanlagen betrifft den bei Abgang der finanziellen Vermögenswerte bestehenden Buchwert.
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden auch die Erträge aus der Aufwertung von Wertpapieren und Finanzanlagen gezeigt. Die der Neubewertung der Wertpapiere und Finanzanlagen zugrunde liegenden Fair Values ergeben sich aus den am Stichtag notierten Börsenkursen oder zeitnah zum Stichtag erfolgten Transaktionen.
Unter den Erträgen aus Beteiligungen werden sowohl die laufenden Erträge aus Dividendeneinnahmen als auch das Ergebnis aus der Bewertung der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nach IAS 28 ausgewiesen. Für eine Aufteilung der Erträge aus Beteiligungen wird auf die Segmentberichterstattung verwiesen.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten laufende und latente Steuern.
Währungsumrechnung
Fremdwährungsgeschäfte werden mit dem Kurs, der am Tag des Geschäftsvorfalls gültig war, in Euro umgerechnet.
Die am Bilanzstichtag vorhandenen Vermögenswerte und Schulden der Altira Heliad AG, Zürich, Schweiz, werden zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. In Schweizer Franken ausgewiesene Aufwendungen und Erträge werden zum Durchschnittskurs in die Darstellungswährung Euro umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Wesentliche Annahmen und Schätzungen
Die im Konzernabschluss berücksichtigten Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Ermittlung des erzielbaren Betrages im Rahmen von Werthaltigkeitstests sowie auf Ansatz und Bewertung von latenten Steuern und Rückstellungen.
Wesentliche Anpassungen der ausgewiesenen Vermögenswerte und Rückstellungen könnten im folgenden Geschäftsjahr bei folgenden Posten durch eine Neubewertung erforderlich werden:
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| in TEUR | |
|---|---|
| Finanzanlagen | 17.559 |
| Wertpapiere | 10.667 |
| Sonstige Rückstellungen | 5.523 |
6. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
6.1 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse betreffen Provisionserträge, Vergütungen für die Übernahme von Geschäftsführungstätigkeiten, variable Anlageberatungsvergütungen und Vergütungen für die Erbringung von vertraglich vereinbarten Dienstleistungen für die von Konzerngesellschaften betreuten Anlagevehikel.
6.2 Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen
Die Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren und Finanzanlagen betreffen folgende Posten:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Erlöse aus dem Verkauf von Finanzinstrumenten des langfristigen Vermögens | ||
| Wertpapiere, "zur Veräußerung verfügbar" | 0 | 7.016 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Finanzinstrumenten des kurzfristigen Vermögens | ||
| Wertpapiere, "zu Handelszwecken gehalten" | 490 | 115 |
| 490 | 7.131 |
6.3 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit TEUR 8.497 den Ertrag aus dem Tausch der Beteiligung an der zum Konsolidierungskreis gehörenden Altira Immofinanz GmbH gegen Anteile an der MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, mit TEUR 1.749 (Vorjahr: TEUR 2.605) Erträge aus der Bewertung von Wertpapieren und Finanzanlagen zum Fair Value und mit TEUR 2.382 (Vorjahr: TEUR 965) übrige sonstige betriebliche Erträge.
Die Erträge aus der Bewertung von Wertpapieren und Finanzanlagen betreffen folgende Posten:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Erträge aus der Aufwertung von Finanzinstrumenten des langfristigen Vermögens | ||
| Finanzielle Vermögenswerte bewertet zum "Fair Value through Profit or Loss" | 525 | 2.050 |
| Erträge aus der Aufwertung von Finanzinstrumenten des kurzfristigen Vermögens | ||
| Wertpapiere, "zu Handelszwecken gehalten" | 1.224 | 555 |
| 1.749 | 2.605 |
6.4 Buchwertabgang von Finanzanlagen und Wertpapieren
Der Buchwertabgang von Finanzanlagen und Wertpapieren betrifft folgende Posten:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | 0 | 7.771 |
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss" | 0 | 0 |
| Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens der Kategorie "zu Handelszwecken gehalten" | 383 | 139 |
| Ertragswirksame Auflösung der Neubewertungsrücklage aus dem Abgang von Wertpapieren | 0 | -4.371 |
| 383 | 3.539 |
Die ertragswirksame Auflösung der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten aus dem Abgang von Wertpapieren resultiert aus dem Abgang von Wertpapieren der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte".
6.5 Aufwendungen für bezogene Leistungen
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Anlageberatungsvergütungen und Vertriebsprovisionen.
6.6 Personalaufwand
Der Personalaufwand beinhaltet die Vergütungen der Vorstände und Geschäftsführer der Konzernunternehmen sowie der beschäftigten Mitarbeiter.
Die Arbeitnehmer des Konzerns sind im Rahmen der gesetzlichen Altersvorsorge versichert, wobei die laufenden Beitragszahlungen im Zeitpunkt der Zahlung aufwandswirksam erfasst werden. Darüber hinaus bestehen keine Zusagen zur Altersvorsorge.
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 9.102 | 6.854 |
| Soziale Abgaben | 796 | 697 |
| Sonstiger Personalaufwand | 147 | 134 |
| 10.045 | 7.685 |
Der sonstige Personalaufwand betrifft die Bildung einer Rückstellung für den zukünftigen Bonusanspruch des Vorstands, der dann entsteht, wenn die bereits zum Ende des Berichtsjahres nach IFRS berücksichtigten Wertzuschreibungen auf Finanzanlagen auch nach HGB realisiert werden. Außerdem ist im sonstigen Personalaufwand ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 103) für Bildung einer Rückstellung für die Gewährung von aktienbasierten Vergütungen enthalten.
6.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen folgende Posten:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Entkonsolidierung Altira Immofinanz GmbH | 3.218 | 0 |
| Fremdarbeiten | 818 | 1.667 |
| Marketing- und Reisekosten | 1.502 | 2.213 |
| Raumkosten | 694 | 675 |
| Übrige | 4.216 | 3.124 |
| 10.448 | 7.679 |
6.8 Erträge aus Beteiligungen
Die Erträge aus Beteiligungen betreffen mit TEUR 227 (Vorjahr: TEUR 360) das Ergebnis aus der Bewertung und Ausschüttung assoziierter Unternehmen und mit TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 3) laufende Erträge aus sonstigen erhaltenen Ausschüttungen.
6.9 Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere betreffen folgende Posten:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Abschreibungen auf Finanzinstrumente des langfristigen Vermögens | ||
| Finanzielle Vermögenswerte bewertet zum "Fair Value through Profit or Loss" | 4.887 | 2.848 |
| Beteiligungen | 40 | 0 |
| Ausleihungen bewertet zum "Fair Value through Profit or Loss" | 293 | 0 |
| Abschreibungen auf Finanzinstrumente des kurzfristigen Vermögens | ||
| Wertpapiere, "zu Handelszwecken gehalten" | 1.351 | 4.695 |
| 6.571 | 7.543 |
6.10 Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betreffen ausschließlich planmäßige Abschreibungen.
6.11 Zinsen und ähnliche Erträge sowie Aufwendungen
Die Zinsen und ähnlichen Erträge sowie Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Verzinsung von Bankguthaben und Kontokorrentverbindlichkeiten.
6.12 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen laufende und latente Steuern. Die laufenden Ertragsteuern entsprechen der erwarteten Steuerschuld, die aus dem zu versteuernden Einkommen aus der laufenden Periode resultiert.
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Effektive Steuern | 461 | -1.239 |
| Bildung passiver latenter Steuern | -714 | -878 |
| Auflösung passiver latenter Steuern | 717 | 975 |
| Bildung aktiver latenter Steuern | 0 | 15 |
| Auflösung aktiver latenter Steuern | -185 | 0 |
| 279 | -1.127 |
Die Überleitung von der theoretisch zu erwartenden Steuerbelastung einer Kapitalgesellschaft zum tatsächlich im Konzernabschluss erfassten Betrag stellt sich folgendermaßen dar:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Konzernergebnis vor Steuern | 1.116 | -1.164 |
| Theoretischer Steuersatz in Prozent | 31,93 | 31,93 |
| Theoretischer Steueraufwand | -356 | 0 |
| Veränderung des theoretischen Steueraufwands auf Grund: | ||
| Steuerminderung durch steuerfreie Erträge | 641 | -2.454 |
| Steuererhöhung auf Grund nicht abzugsfähiger Aufwendungen | -6 | 3.581 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 279 | 1.127 |
| Steuerquote in Prozent | -25 | -96,80 |
Der theoretische Steuersatz für Kapitalgesellschaften setzt sich aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammen. Im Zuge der Unternehmenssteuerreform reduzierte sich der Körperschaftsteuersatz vom Veranlagungszeitraum 2008 an auf 15 Prozent zuzüglich des Solidaritätszuschlags, wobei die Abzugsfähigkeit der Gewerbesteuer entfällt und die Gewerbesteuermesszahl auf 3,5 Prozent abgesenkt wird. Bei dem in Frankfurt am Main angewandten Hebesatz von 460 Prozent ergibt sich somit eine steuerliche Belastung von 31,925 Prozent. Dieser Prozentsatz liegt der Ermittlung der latenten Steuern zugrunde.
7. Erläuterungen zur Konzernbilanz
7.1 Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Die Zusammensetzung der Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen ist im Anlagespiegel dargestellt, der eine Anlage zum Konzernanhang darstellt.
Die immateriellen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen erworbene Software-Lizenzen.
Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögenswerte und der Sachanlagen liegt zwischen 3 und 20 Jahren.
7.2 Geschäfts- oder Firmenwert
Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus der Erstkonsolidierung im Zeitpunkt des jeweiligen Unternehmenszusammenschlusses. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß IFRS 3 einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen. Aufgrund bestehender Werthaltigkeit waren keine Abschreibungen erforderlich.
Für die Buchwertentwicklung des Geschäfts- oder Firmenwerts verweisen wir auf den Anlagespiegel, der eine Anlage zum Anhang darstellt.
Die Abgänge beim Geschäfts- oder Firmenwert betreffen die Entkonsolidierung der Greenland Management GmbH, der Zugang betrifft die Erstkonsolidierung der ADC Business Development Services.
7.3 Finanzanlagen
Die Finanzanlagen betreffen folgende Posten:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 26 | 3.015 |
| Beteiligungen | 1.440 | 135 |
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens | 15.585 | 16.994 |
| Ausleihungen | 508 | 986 |
| 17.559 | 21.130 |
Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden gemäß IAS 28 nach der "Equity"-Methode bewertet. Im Berichtsjahr wurden Zuschreibungen in Höhe von TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 94) und Abschreibungen in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 1.366) vorgenommen. Außerdem wurden laufende Erträge in Höhe von TEUR 134 (Vorjahr: 1.632) erzielt. Damit ergibt sich ein Ergebnis aus assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 227 (Vorjahr: TEUR 360).
Für die nach der "Equity"-Methode bewerteten Beteiligungen verweisen wir auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes, die eine Anlage des Anhangs darstellt.
Die unter den Beteiligungen ausgewiesenen Unternehmensanteile werden in den Bewertungskategorien "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" und "Fair Value through Profit or Loss" geführt. Eine Beteiligung der Bewertungskategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" wurde zum 31. Dezember 2009 um TEUR 192 aufgewertet. Die Aufwertung wurde erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten berücksichtigt. Zwei Beteiligungen der Bewertungskategorie "Fair Value through Profit or Loss" wurden um insgesamt TEUR 40 abgewertet. Im Vorjahr ergaben sich keine Neubewertungen der Beteiligungen.
Ein unter den Ausleihungen ausgewiesener Betrag in Höhe von TEUR 458 betrifft Ausleihungen an einen Private Equity-Dachfonds mit unbestimmter Laufzeit, die zum Fair Value bewertet wurden. Der übrige unter den Ausleihungen ausgewiesene Betrag von TEUR 50 wurde zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und hat ebenfalls eine unbestimmte Laufzeit.
Die Wertpapiere des langfristigen Vermögens betreffen folgende Bestände:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Wertpapiere bewertet zum "Fair Value through Profit or Loss" | 11.756 | 14.442 |
| Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | 3.829 | 2.552 |
| 15.585 | 16.994 |
Aus der Bewertung der Wertpapiere der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss" zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Nettoergebnis von TEUR -4.362 (Vorjahr: TEUR -798).
Im Berichtsjahr wurden per Saldo Zuschreibungen in Höhe von TEUR 325 (Vorjahr: Wertminderungen von TEUR 5.179) aus der Bewertung der Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte"erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst.
Aus dem Abgang von Wertpapieren des langfristigen Vermögens ergibt sich folgendes Ergebnis:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | 0 | 3.616 |
| Wertpapiere des langfristigen Vermögens der Kategorie bewertet zum "Fair Value through Profit or Loss" | 0 | 0 |
| 0 | 3.616 |
7.4 Aktive und passive latente Steuern
Die aktiven latenten Steuern wurden im Wesentlichen auf die Bildung einer Rückstellung für zukünftigen Bonusanspruch des Vorstands gebildet, die in einer zukünftigen Periode entstehen, wenn die bereits zum 31. Dezember 2009 nach IFRS berücksichtigten Wertzuschreibungen auf Finanzanlagen auch in dem nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellten Einzelabschluss realisiert werden. Es wurde ein Steuersatz von 31,925 Prozent angesetzt. Die passiven latenten Steuern wurden auf die Wertzuschreibungen der Wertpapiere gebildet.
7.5 Wertpapiere
Die Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens werden der Kategorie "zu Handelszwecken gehalten" zugeordnet.
Aus der Bewertung der Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Nettoergebnis von TEUR -127 (Vorjahr: TEUR -4.140).
Aus dem Abgang von Wertpapieren des kurzfristigen Vermögens ergibt sich ein Ergebnis von TEUR 107 (Vorjahr: TEUR -24).
Ein Buchwert von TEUR 6.198 (Vorjahr: TEUR 0) betrifft Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte". Auf diese Wertpapiere wurden Wertminderungen in Höhe von TEUR 2.324 (Vorjahr: TEUR 0) erfolgsneutral in der Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten erfasst.
7.6 Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögenswerte haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und werden jeweils zum Nominalbetrag angesetzt.
Die sonstigen Vermögenswerte betreffen folgende Posten:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Darlehen | 2.882 | 3.111 |
| Forderungen aus Vorsteuer | 1.861 | 1.531 |
| Forderungen aus Ertragssteuer | 3.721 | 858 |
| Übrige | 630 | 1.838 |
| 9.094 | 7.338 |
7.7 Guthaben bei Kreditinstituten
Die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen vollständig dem Finanzmittelfonds.
7.8 Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 4.538.670 und ist eingeteilt in 4.538.670 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00. Im Geschäftsjahr 2008 war das Grundkapital unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals von TEUR 4.239 um TEUR 300 auf TEUR 4.539 erhöht worden.
Die ordentliche Hauptversammlung vom 2. Juli 2009 hat beschlossen, das gemäß § 5 Abs. 2 der Satzung noch in Höhe von TEUR 1.059 bestehende Genehmigte Kapital 2006 aufzuheben und der Gesellschaft ein neues Genehmigtes Kapital in Höhe von TEUR 2.269 (Genehmigtes Kapital 2009) zur Verfügung zu stellen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 30. Juni 2014 durch Ausgabe neuer Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu TEUR 2.269 zu erhöhen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden.
Außerdem besteht noch das Bedingte Kapital 2007/I in Höhe von TEUR 2.119, das für die Gewährung von Bezugs- und/oder Wandlungsrechten an die Inhaber von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen geschaffen wurde. Es wurden bislang jedoch keine Options- oder Wandelschuldverschreibungen begeben. Von der Möglichkeit, das Grundkapital bedingt bis zu TEUR 2.119 (Bedingtes Kapital 2007/I) zu erhöhen, hat die Gesellschaft daher im Berichtsjahr keinen Gebrauch gemacht.
Zudem hat die ordentliche Hauptversammlung vom 2. Juli 2009 beschlossen, die Gesellschaft zum Erwerb eigener Aktien zu ermächtigen. Die Gesellschaft wurde ermächtigt, vom Tag der Beschlussfassung an für 18 Monate bis zu insgesamt 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben.
Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten
Die Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten beinhaltet die erfolgsneutral berücksichtigten Wertänderungen der der Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" zugeordneten finanziellen Vermögenswerte sowie alle in Zusammenhang mit der Bewertung dieser Vermögenswerte vorgenommenen Anpassungen von latenten Steuern und Rückstellungen.
Minderheitenanteile
An folgenden vollkonsolidierten Konzernunternehmen sind fremde Anteilseigner beteiligt:
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| Beteiligung | Anteil Minderheiten am Kapital in % |
|---|---|
| Altira CFC Management GmbH | 25,00 |
| VCH Vermögensverwaltung AG | 25,50 |
7.9 Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen betreffen die erwarteten Zahlungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschläge und Gewerbesteuer.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 01.01.2009 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|---|
| Bonus | 2.504 | 2.141 | 333 | 2.343 | 2.373 |
| Rückstellung für zukünftigen Bonusanspruch des Vorstands | 1.043 | 0 | 932 | 187 | 298 |
| Sonstige Personalrückstellungen | 200 | 162 | 10 | 168 | 196 |
| Jahresabschluss und Prüfung | 206 | 156 | 28 | 175 | 197 |
| Rückstellung für Ansprüche aus anteilsbasierter Vergütung | 103 | 0 | 12 | 0 | 91 |
| Rückstellung für Call Option | 0 | 0 | 0 | 200 | 200 |
| Sonstige | 2.200 | 265 | 72 | 305 | 2.168 |
| 6.256 | 2.724 | 1.387 | 3.378 | 5.523 |
Die Rückstellung für Bonus betrifft im Wesentlichen den vertraglichen Anspruch des Vorstands auf die Auszahlung der erfolgsabhängigen Tantieme, die sich nach dem nach HGB berechneten Konzernergebnis bemisst.
Die Rückstellung für zukünftigen Bonusanspruch betrifft solche zukünftigen Tantieme-Ansprüche des Vorstands, die in einer zukünftigen Periode entstehen, wenn die bereits zum 31. Dezember 2009 nach IFRS berücksichtigten Wertzuschreibungen auf Finanzanlagen auch nach HGB realisiert werden.
Die sonstigen Personalrückstellungen betreffen Rückstellungen für Urlaubsansprüche, Beiträge zur Berufsgenossenschaft und Schwerbeschädigtenabgaben.
Die Rückstellung für Call Option betrifft eine Rückstellung für eine gewährte Option, die im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010 ausgeübt wurde.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen aus Verlustausgleich gegenüber Erstzeichnern eines Fonds, Rückstellungen für Reisekosten, Mietnebenkosten und sonstige Verpflichtungen.
7.10 Verbindlichkeiten
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr und werden jeweils zum Nominalbetrag bzw. in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen Kontokorrentverbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Vertriebsprovisionen und Subberaterverträgen des Segments Public Markets. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen folgende Posten:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Mietzuschuss | 399 | 556 |
| Abzuführende Umsatzsteuer | 139 | 297 |
| Vereinnahmte Verwaltungsvergütung | 0 | 110 |
| Lohn- und Kirchensteuer | 115 | 133 |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 1 | 7 |
| Übrige | 489 | 1.002 |
| 1.143 | 2.105 |
Die vereinnahmten Verwaltungsvergütungen betreffen bereits vereinnahmte Verwaltungsvergütungen für das Jahr 2010 des Segments Public Markets.
7.11 Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten
In den nachfolgenden Tabellen werden die Buchwerte der Finanzinstrumente, aufgeteilt nach Kategorien, für die Stichtage 31. Dezember 2009 und 31. Dezember 2008 zur Bilanz übergeleitet:
31. Dezember 2009
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| in TEUR | Zum Fair Value bewertet | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Nicht im Anwendungsbereich von IFRS 7 | Bilanzausweis |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 26 | 26 | ||
| Beteiligungen, bewertet zu Anschaffungskosten gemäß IAS 39.46 c) | 130 | 130 | ||
| Beteiligungen der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | 1.310 | 1.310 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | 3.829 | 3.829 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | 629 | 629 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss", bewertet zu Anschaffungskosten gemäß IAS 39.46 c) | 4.525 | 4.525 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss", bewertet mit Hilfe von Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren | 6.602 | 6.602 | ||
| Ausleihungen | 458 | 50 | 508 | |
| Finanzanlagen, gesamt | 12.828 | 4.705 | 26 | 17.559 |
| Kurzfristiges Vermögen | ||||
| Wertpapiere, zu "Handelszwecken gehalten", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | 4.356 | 4.356 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | 6.198 | 6.198 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss", bewertet mit Hilfe von Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren | 113 | 113 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.197 | 6.197 | ||
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 248 | 248 | ||
| Sonstige Vermögensgegenstände | 9.094 | 9.094 | ||
| Guthaben bei Kreditinstituten | 15.333 | 15.333 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 10.667 | 30.872 | 0 | 41.539 |
31. Dezember 2008
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| in TEUR | Zum Fair Value bewertet | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | Nicht im Anwendungsbereich von IFRS 7 | Bilanzausweis |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 3.015 | 3.015 | ||
| Beteiligungen, bewertet zu Anschaffungskosten gemäß IAS 39.46 c) | 135 | 135 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | 2.552 | 2.552 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss", bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | 1.295 | 1.295 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss", bewertet zu Werten, die von Transaktionspreisen abgeleitet wurden | 8.622 | 8.622 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss", bewertet zu Anschaffungskosten gemäß IAS 39.46 c) | 4.525 | 4.525 | ||
| Ausleihungen | 986 | 986 | ||
| Finanzanlagen, gesamt | 12.469 | 5.646 | 3.015 | 21.130 |
| Kurzfristiges Vermögen | ||||
| Wertpapiere, zu "Handelszwecken gehalten" bewertet zu Kursen auf aktiven Märkten | 3.291 | 3.291 | ||
| Wertpapiere der Kategorie "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss", bewertet zu Werten, die von Transaktionspreisen abgeleitet wurden) | 187 | 187 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.220 | 3.220 | ||
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 914 | 914 | ||
| Sonstige Vermögensgegenstände | 7.338 | 7.338 | ||
| Guthaben bei Kreditinstituten | 22.877 | 22.877 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 3.478 | 34.349 | 0 | 37.827 |
Der Bestand an Wertpapieren des lang- und kurzfristigen Vermögens des Altira-Konzerns setzt sich insgesamt wie folgt zusammen:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Börsennotierte Aktien | 10.474 | 3.636 |
| Nicht börsennotierte Aktien | 11.239 | 13.372 |
| Anteile an Investmentfonds | 4.053 | 2.633 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 208 | 171 |
| Zertifikate | 277 | 660 |
| 26.251 | 20.472 |
Die Beteiligungen und Wertpapiere, für die am Bilanzstichtag ein Börsenkurs und regelmäßiger Handel an einer Börse oder eine regelmäßige Kursnotierung während der Berichtsperiode vorlag, wurden mit diesem Kurs zum Stichtag bewertet. Der Buchwert dieser Finanzinstrumente betrug zum Stichtag TEUR 16.322 (Vorjahr: TEUR 7.100). Aus der Bewertung der börsennotierten Finanzinstrumente resultiere im Berichtsjahr ertragswirksame Zuschreibungen von TEUR 1.749 (Vorjahr: TEUR 518) und Abschreibungen von TEUR 2.114 (Vorjahr: TEUR 7.543).
Der Buchwert der nicht börsennotierten Finanzanlagen des langfristigen Vermögens und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens betragen zum Stichtag TEUR 11.904 (Vorjahr: TEUR 17.508). Aus der Bewertung der nicht börsennotierten Finanzinstrumente resultieren im Berichtsjahr ertragswirksame Zuschreibungen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.050) und Abschreibungen von TEUR 4.456 (Vorjahr: TEUR 0).
Die nicht börsennotierten Finanzinstrumente, die zum Fair Value ausgewiesen werden, wurden anhand von Bewertungsverfahren bewertet, die auf dem auf den Altira-Konzern entfallenden Net Asset Value des betreffenden Finanzinstruments beruhen.
Zur Darstellung der Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, die die Auswirkung hypothetischer Änderungen von Marktpreisen auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Bei einer Wertänderung von 10 Prozent der zum Wertpapierbestand des Altira-Konzerns gehörenden börsennotierten Aktien würde sich eine Wertänderung von TEUR 1.047 (Vorjahr: TEUR 364) ergeben, wovon ein Betrag von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 109) ergebniswirksam und ein Betrag von TEUR 1.003 (Vorjahr: TEUR 255) über die Rücklage für Neubewertung von Finanzinstrumenten berücksichtigt werden würde. Eine Änderung des Fair Value der nicht börsennotierten im Wertpapierbestand befindlichen Aktien um 10 Prozent würde eine ergebniswirksame Wertänderung von TEUR 1.124 (Vorjahr: TEUR 1.337) ergeben. Eine Wertänderung der Anteile an Investmentfonds um 10 Prozent würde eine ergebniswirksame Wertänderung von TEUR 405 (Vorjahr: TEUR 263) verursachen.
Da sich die Geschäftstätigkeit des Altira-Konzerns vor allem auf den Euro-Währungsraum konzentriert, ist das Währungsrisiko auf einzelne Investitionen beschränkt. So hat die Altira Anteile der ADC African Development Corporation GmbH & Co. KGaA (ADC), Frankfurt am Main, im Bestand. Die ADC investiert vornehmlich in Finanzdienstleistungs- und sonstige Dienstleistungsunternehmen in Afrika.
Da der Altira-Konzern fast vollständig mit Eigenkapital finanziert ist, ist das direkte Zinsänderungsrisiko auf die im Bestand befindlichen festverzinslichen Wertpapiere beschränkt. Der Fair Value dieser Wertpapiere beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 208.
Der Wert von finanziellen Vermögenswerten kann bei unvorteilhafter Geschäftsentwicklung des Emittenten im Extremfall auf null absinken.
Durch eine Liquiditätsplanung wird sichergestellt, dass finanzielle Verpflichtungen jederzeit durch das Vorhalten ausreichender Liquidität erfüllt werden können.
Die ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Da die ausgewiesenen liquiden Mittel die kurzfristigen Verbindlichkeiten um ca. EUR 3 Mio. überdecken, ist der Altira-Konzern nur geringen Liquiditätsrisiken ausgesetzt.
Das Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten der Bewertungskategorien des IAS 39 setzt sich zusammen aus dem Bewertungsergebnis und den Abgangserfolgen:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Finanzinstrumente "bewertet zum Fair Value through Profit or Loss" | ||
| Bewertungsergebnis | -4.695 | -798 |
| Abgangsergebnis | 0 | 0 |
| -4.695 | -798 | |
| Wertpapiere zu Handelszwecken gehalten | ||
| Bewertungsergebnis | -127 | -4.140 |
| Abgangsergebnis | 107 | -24 |
| -20 | -4.164 | |
| Wertpapiere der Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" | ||
| Bewertungsergebnis | 0 | 0 |
| Abgangsergebnis | 0 | 3.616 |
| 0 | 3.616 | |
| -4.715 | -1.346 |
8. sonstige Angaben
8.1 Angaben zur Kapitalflussrechnung
In der Kapitalflussrechnung werden gemäß IAS 7 Zahlungsströme erfasst, um Informationen über die Bewegung der Zahlungsmittel des Unternehmens darzustellen. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Tätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Es wird die indirekte Darstellungsform angewendet.
Im Berichtsjahr fanden Zahlungsmittelzuflüsse aus Zinserträgen in Höhe von TEUR 324 (Vorjahr: TEUR 1.244) und Zahlungsmittelabflüsse aus Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 78) statt. Die gezahlten Ertragsteuern betrugen TEUR 1.388 (Vorjahr: TEUR 5.322).
Der Finanzmittelfonds (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) am Anfang und Ende der Periode besteht aus Bankguthaben.
8.2 Angaben zur Segmentberichterstattung
Aus der erstmaligen Anwendung des neuen Standards IFRS 8 "Geschäftssegmente" ergeben sich keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Die identifizierten Geschäftssegmente entsprechen den zuvor nach IAS 14"Segmentberichterstattung" identifizierten Geschäftssegmenten.
Die Altira Group fokussiert sich auf alternative Investmentstrategien, insbesondere im Bereich Private Equity, sowohl für institutionelle als auch private Investoren. Sie konzentriert sich hierbei auf die Schwerpunktbereiche
| ― | Deutscher Mittelstand & Restrukturierungen |
| ― | Erneuerbare Energien & Rohstoffe |
| ― | Afrika |
| ― | sowie Sonstige Alternative Investments. |
Die Investmentteams der Altira Group sind in ihren Anlageentscheidungen unabhängig und treten mit einem eigenen Branding am Markt auf. Gleichzeitig greifen sie auf die institutionelle Infrastruktur der Gruppe zu, die u.a. Aufgaben in den Bereichen Risikomanagement, Finanzen/ Controlling, Recht, Marketing und Vertriebsunterstützung sowie IT übernimmt.
Die Segmentberichterstattung des Altira-Konzerns basiert auf der internen Berichtsstruktur und gliedert sich in die Segmente Holding, Private Markets und Public Markets. Mit der Veräußerung der Beteiligung R-QUADRAT Immobilien GmbH im Geschäftsjahr 2009 wurden die unter dem Segment Real Estate zusammengefassten Geschäftstätigkeiten eingestellt. Das Segment Real Estate ist daher im Berichtsjahr 2009 letztmalig Gegenstand der Berichterstattung.
Die Investmentteams des Altira-Konzerns sind jeweils einem der Segmente Private Markets oder Public Markets zugeordnet.
Die Umsatzerlöse des Altira-Konzerns werden im Wesentlichen in Deutschland erwirtschaftet.
Die Segmente werden wie folgt beschrieben:
Holding
Das Segment Holding ist für die Steuerung und Unternehmensentwicklung des Konzerns sowie für die Erbringung zentralisierter Management- und Verwaltungsdienstleistungen zuständig, für die Umlagen aus den anderen Segmenten sowie aus von den vom Konzern betreuten Anlagevehikeln und Fonds berechnet werden. Außerdem investiert die Altira Eigenkapital in vom Konzern verwalteten Fonds. Die Erträge und Aufwendungen aus dieser Investitionstätigkeit werden dem Segment Holding zugeordnet.
Private Markets
Das Segment Private Markets umfasst die Aktivitäten des Altira-Konzerns im Bereich der nicht börsennotierten Kapitalanlagen. Hierzu zählen der Private Equity-Markt, Restrukturierungsfonds, Klimaschutz-Investments sowie Development-Investments in Afrika. Der Altira-Konzern beteiligt sich als Gründungsgesellschafter an Kapitalmanagement-Gesellschaften oder erwirbt Beteiligungen an bereits bestehenden Kapitalmanagement-Gesellschaften, die jeweils auf bestimmte Marktsegmente der Private Markets fokussiert sind. Zu den Private Equity-Management-Gesellschaften des Konzerns gehören zum 31. Dezember 2009 im Wesentlichen die Altira Heliad Management GmbH, die Altira ecolutions Management GmbH, die Altira TIG Management GmbH und die Altira ADC Management GmbH.
Public Markets
Dieser Bereich betrifft das Management von Finanzprodukten und Portfolios, die in liquide bzw. börsennotierte Vermögenswerte investieren. Hierzu zählen insbesondere die Investmentfonds der VCH Investment Group AG sowie die Dachfonds der Patriarch Multi-Manager GmbH. Die Umsatzerlöse des Segments Public Markets betreffen im Wesentlichen Management Fees und Performance Fees für die Verwaltung der VCH Investmentfonds.
Real Estate
Im Segment Real Estate wurden Aktivitäten des Altira-Konzerns in der Verwaltung von Immobilienvermögen zusammengefasst. Das dem Segment Real Estate zugeordnete vollkonsolidierte Tochterunternehmen Altira Immofinanz GmbH und die zur Altira Immofinanz GmbH gehörende Beteiligung R-QUADRAT Immobilien GmbH wurde im Wege des Anteilstausches gegen Aktien der börsennotierten MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main, veräußert. Aus dem Anteilstausch resultiert ein Tauschgewinn in Höhe von TEUR 8.497, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen des Segments Holding ausgewiesen wird. Diesem Ertrag steht ein Aufwand aus Entkonsolidierung der Altira Immofinanz GmbH in Höhe von TEUR 3.218 gegenüber, der unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Segments Holding ausgewiesen wird.
Dem Segment Holding ist die Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen zugeordnet, das nach der "Equity"-Methode bewertet wird und zum 31. Dezember 2009 einen Buchwert von TEUR 26 aufweist (Vorjahr: TEUR 14). Zum 31. Dezember 2008 wurde ein weiteres nach der "Equity"-Methode bewertetes assoziiertes Unternehmen mit einem Buchwert von TEUR 3.001 ausgewiesen, das dem Segment Real Estate zugeordnet war.
Die Verrechnungspreise zwischen den Geschäftssegmenten werden gegebenenfalls zu marktüblichen Bedingungen wie unter fremden Dritten ermittelt.
8.3 Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des den Aktionären der Altira AG zustehenden Jahresergebnisses und der zeitanteilig gewichteten Durchschnittsanzahl der Aktien:
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| 2009 | 2008 | |
|---|---|---|
| Periodenergebnis in TEUR | 1.314 | -2.397 |
| Zeitanteilig gewichtete Durchschnittsanzahl der im Umlauf befindlichen Aktien | 4.538.670 | 4.268.178 |
| Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie in EUR | 0,29 | -0,56 |
Für das Geschäftsjahr 2009 ist keine Dividendenzahlung vorgesehen.
8.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag hat die Altira AG folgende Patronatserklärungen abgegeben:
1. in Höhe von bis zu EUR 250.000,00 zugunsten der in den Konzernabschluss einbezogenen Patriarch Multi-Manager GmbH, Frankfurt am Main
2. in Höhe von bis zu EUR 550.000,00 zugunsten der Altira ADC Management GmbH, Frankfurt am Main
3. in Höhe von bis zu EUR 150.000,00 zugunsten der Greenland Management GmbH, Frankfurt am Main
Altira haftet im Rahmen von Bürgschaften für ihre Tochtergesellschaft Patriarch Multi-Manager GmbH mit einem Betrag von bis zu TEUR 60.
Aus einem auf die Dauer von fünf Jahren fest abgeschlossenen Mietvertrag mit einer Restlaufzeit von ca. zwei Jahren resultieren Mietverpflichtungen über TEUR 1.239. Als Mietsicherheit wurde eine Bankbürgschaft über TEUR 132 geleistet.
Darüber hinaus hat die Altira AG gegenüber dem Clearsight Turnaround Fund I, L.P., St. Peter Port, Guernsey, eine Darlehenszusage in Höhe von EUR 4.999.950 übernommen, von der am Bilanzstichtag noch ein noch nicht eingeforderter Betrag von EUR 4.248.116 offensteht.
Weitere Eventualverbindlichkeiten oder sonstige aus der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
8.5 Nahe stehende Unternehmen und Personen
Gemäß IAS 24 ist über Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen zu berichten.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 hielt die Angermayer, Brumm & Lange Unternehmensgruppe GmbH, Frankfurt am Main, rund 61,7 Prozent des Grundkapitals der Altira AG. Daher werden die AB & L GmbH sowie deren Tochtergesellschaften als nahe stehende Unternehmen angesehen. Da die AB & L GmbH zum Bilanzstichtag rund 45 Prozent der Anteile an der Aragon AG, Wiesbaden, hält, sind die Aragon AG sowie ihre Tochterunternehmen nahe stehende Unternehmen.
Die vom Altira-Konzern verwalteten in der Rechtsform der GmbH & Co. KGaA organisierten Gesellschaften werden als sonstige nahe stehende Unternehmen klassifiziert.
Der Altira-Konzern hat im Berichtsjahr von den von Konzernunternehmen verwalteten in der Rechtsform der GmbH & Co. KGaA organisierten Gesellschaften Gebühren für die Übernahme der Verwaltung und Geschäftsführung in Höhe von TEUR 8.531 (Vorjahr: TEUR 6.077) und für Durchführung einer Kapitalerhöhung eine Gebühr in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 159) erhalten. Darüber hinaus hat die Altira AG an die in der Rechtsform der GmbH & Co. KGaA organisierten Gesellschaften für vertraglich erbrachte Dienstleistungen Vergütungen in Höhe von TEUR 332 berechnet.
Ferner hat der Altira-Konzern von der Aragon AG und von Tochtergesellschaften der Aragon AG Vergütungen und Umlagen für sonstige Dienstleistungen in Höhe von TEUR 188 erhalten und einen Betrag von TEUR 23 an die Aragon AG geleistet.
Aus einem im Vorjahr gewährten und im Berichtsjahr zurückgeführten Darlehen an die CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA in Höhe von TEUR 500 und zu einem Zinssatz von 10 Prozent hat die Altira AG im Berichtsjahr Zinserträge in Höhe von TEUR 58 vereinnahmt.
Insgesamt bestehen zum Bilanzstichtag gegenüber nahe stehenden Unternehmen Forderungen in Höhe von TEUR 598 (Vorjahr: TEUR 453) und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 611).
Zwischen der VCH Investment Group AG und der Patriarch Multi-Manager GmbH bestehen Vertriebsvereinbarungen mit dem Aragon-Konzern im Rahmen des operativen Geschäfts.
Die Bezüge der Mitglieder des Vorstands ergeben sich wie folgt:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Erfolgsunabhängige Komponente | 793 | 766 |
| Erfolgsabhängige Komponente | 250 | 244 |
| Bildung einer Rückstellung für die erfolgsabhängige Komponente | 1.342 | 0 |
Im Berichtsjahr wurde außerdem ein Gesamtbetrag von TEUR 1.434 aus bereits im Vorjahr zurückgestellten erfolgsabhängigen Vergütungen ausbezahlt (Vorjahr: TEUR 2.679). Die insgesamt im Berichtsjahr an die Mitglieder des Vorstands ausbezahlten Vergütungen betragen damit TEUR 2.477 (Vorjahr: TEUR 3.689).
Darüber hinaus wird im Konzernabschluss eine Rückstellung für zukünftig entstehende Ansprüche des Vorstands auf erfolgsabhängige Vergütungen in Höhe von TEUR 298 ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 1.043), die dann entstehen, wenn die nach IFRS berücksichtigten Zuschreibungen auf Finanzanlagen auch nach HGB realisiert werden. Dieser Betrag wird jedoch erst zur Auszahlung fällig, wenn die entsprechenden nach IFRS berücksichtigten Ergebnisbeiträge auch nach HGB realisiert werden.
Zur Angabe der Bezüge jedes einzelnen Vorstandsmitglieds nach § 314 Abs. 1 Abs. 6 Buchstabe a Satz 5 ff. HGB besteht keine Verpflichtung, da die Altira AG keine börsennotierte Aktiengesellschaft im Sinne des § 3 Abs. 2 AktG ist.
An die Mitglieder des Aufsichtrats wurden im Berichtsjahr Vergütungen in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 16) bezahlt. Des Weiteren besteht zum Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit für die Aufsichtsratsvergütung des Jahres 2009 in Höhe von TEUR 75.
8.6 Aktienbasierte Vergütungen
Im Geschäftsjahr 2008 hat die Altira AG einen "virtuellen Aktienoptionsplan" eingeführt, im Rahmen dessen die Optionsberechtigten zum Zeitpunkt der Ausübung der Option eine an die Wertentwicklung der Aktie gekoppelte Barzahlung erhalten. Dieser Plan wurde gemäß den Bestimmungen des IFRS 2 als anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich klassifiziert. Ein Anspruch auf Lieferung von Aktien der Gesellschaft besteht nicht.
Die für den Barausgleich entstehende Verbindlichkeit wird unter Anwendung eines Binomialmodells und einer Monte Carlo-Simulation mit dem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung sowie an jedem Bilanzstichtag und am Erfüllungstag neu bemessen. Der beizulegende Zeitwert wird über den Zeitraum bis zum Tag der ersten Ausübungsmöglichkeit erfolgswirksam unter Erfassung einer korrespondierenden Schuld verteilt. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam erfasst.
Weder im Geschäftsjahr 2008 noch im Geschäftsjahr 2009 kam es zu einer Aufhebung oder Änderung dieses Planes.
Die Optionen wurden in vier Tranchen ausgegeben und unterliegen folgenden wesentlichen Bedingungen:
| ― | Der Auszahlungsbetrag der Optionen der Tranche 1 entspricht dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Schlusswert und dem Ausübungskurs. Der Schlusswert entspricht dem Platzierungspreis je Aktie im Rahmen der durchgeführten Kapitalerhöhung. Der Auszahlungsbetrag der Tranche 2 ergibt sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Marktpreis und dem Ausübungskurs. Der Marktpreis errechnet sich als der mit dem Volumen gewichtete Durchschnittspreis der Aktie der Gesellschaft zwischen dem 1. Januar 2013 und dem 30. Juni 2013. Der Auszahlungsbetrag der Tranche 3 und 4 entspricht dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Schlusswert und dem Ausübungskurs. Der Schlusswert ist der arithmetische Mittelwert der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an den 20 Börsenhandelstagen, die dem Ausübungsstichtag vorausgehen. |
| ― | Die Ausübung der Optionen ist nur am Ende der Laufzeit, in einem definierten Ausübungszeitraum, möglich. Dieser beträgt im Falle der Optionen der Tranche 1, 3 und 4 jeweils ein Jahr. Die Optionen der Tranche 2 werden automatisch am Ende der Laufzeit ausgeübt. |
| ― | Wenn der Optionsinhaber nach Zuteilung der Optionen und vor dem Unverfallbarkeitsdatum der jeweiligen Options-Tranchen nicht mehr in einem Dienstverhältnis mit der Gesellschaft steht verfallen alle zugeteilten Optionen, die noch nicht unverfallbar geworden sind. |
| ― | Die Unverfallbarkeit der Optionen tritt an verschiedenen Zeitpunkten während der Laufzeit ein (vesting in instalments): |
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| Jahr | Anzahl |
|---|---|
| 2008 | 3.000 |
| 2009 | 17.000 |
| 2010 | 16.000 |
| 2011 | 24.000 |
| 2012 | 24.000 |
| 2013 | 44.000 |
Die Aktienoptionen haben sich im aktuellen Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
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| Optionen | Anzahl |
|---|---|
| Zu Beginn der Berichtsperiode 2009 ausstehende Optionen | 128.000 |
| In der Berichtsperiode 2009 gewährte Optionen | 0 |
| In der Berichtsperiode 2009 verwirkte Optionen | 4.000 |
| In der Berichtsperiode 2009 ausgeübte Optionen | 0 |
| In der Berichtsperiode 2009 verfallene Optionen | 0 |
| Am Ende der Berichtsperiode ausstehende Optionen | 124.000 |
| Am Ende der Berichtsperiode ausübbare Optionen | 0 |
Im Vorjahr haben sich die Optionen wie folgt entwickelt:
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| Optionen | Anzahl |
|---|---|
| Zu Beginn der Berichtsperiode 2008 ausstehende Optionen | 0 |
| In der Berichtsperiode 2008 gewährte Optionen | 128.000 |
| In der Berichtsperiode 2008 verwirkte Optionen | 0 |
| In der Berichtsperiode 2008 ausgeübte Optionen | 0 |
| In der Berichtsperiode 2008 verfallene Optionen | 0 |
| Am Ende der Berichtsperiode ausstehende Optionen | 128.000 |
| Am Ende der Berichtsperiode ausübbare Optionen | 0 |
Die Optionen der Tranche 2 sind im Geschäftsjahr 2009 ersatzlos verwirkt. Die gewichtete durchschnittliche erwartete Vertragsrestlaufzeit für die zum 31. Dezember 2009 ausstehenden Aktienoptionen beträgt 4,23 Jahre (31. Dezember 2008: 5,21 Jahre).
Die Ausübungspreise für zum Ende der Berichtsperiode ausstehende Optionen liegen in der Bandbreite zwischen EUR 31,00 und EUR 45,00.
Der beizulegende Zeitwert der Wertsteigerungsrechte wird zum Zeitpunkt der Gewährung unter Anwendung eines Binomialmodells oder einer Monte Carlo-Simulation und unter Berücksichtigung der Bedingungen, zu denen die Instrumente gewährt wurden, ermittelt. Der Aufwand für die erhaltenen Leistungen respektive eine Schuld zur Abgeltung dieser Leistungen werden über den Erdienungszeitraum erfasst. Die Schuld wird zu jedem Berichtsstichtag und am Erfüllungstag neu bemessen. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam erfasst.
Der gewichtete durchschnittliche beizulegende Zeitwert der Optionen beträgt zum 31. Dezember 2009 EUR 1,26 (31. Dezember 2008: EUR 2,68).
Für die Bewertung wurden folgende Parameter zum 31. Dezember 2008 zugrunde gelegt:
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| Parameter | Tranche 1 | Tranche 2 | Tranche 3 | Tranche 4 |
|---|---|---|---|---|
| Dividendenrendite in % | 1,00 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| Erwartete Volatilität in % | 46,01 | 46,56 | 46,28 | 46,28 |
| Risikoloser Zinssatz in % | 2,44 | 2,36 | 2,67 | 2,67 |
| Laufzeit der Option in Jahren | 5,13 | 4,50 | 5,67 | 5,67 |
| Aktienkurs am Bewertungsstichtag in EUR | 17,00 | 17,00 | 17,00 | 17,00 |
| Angewandtes Modell | Binomial | Monte Carlo | Binomial | Binomial |
Für die Bewertung zum 31. Dezember 2009 wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:
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| Parameter | Tranche 1 | Tranche 3 | Tranche 4 |
|---|---|---|---|
| Dividendenrendite in % | 0,83 | 0,83 | 0,83 |
| Erwartete Volatilität in % | 51,28 | 49,78 | 49,78 |
| Risikoloser Zinssatz in % | 2,29 | 2,44 | 2,44 |
| Laufzeit der Option in Jahren | 4,13 | 4,67 | 4,67 |
| Aktienkurs am Bewertungsstichtag in EUR | 12,79 | 12,79 | 12,79 |
| Angewandtes Modell | Binomial | Binomial | Binomial |
Im Rahmen der Bewertung wurde mittels Binomialmodell und Monte Carlo-Simulation die maximale Laufzeit der Optionen abgebildet und wenn zutreffend die Möglichkeit der frühzeitigen Ausübungen in der Berechnung des Optionswertes berücksichtigt.
Da aufgrund der noch jungen Börsennotierung für die Schätzung der Volatilität kein laufzeitadäquater Börsenkurs des Unternehmens zur Verfügung stand, wurde die zukünftige Volatilität während der erwarteten Laufzeit der Aktienoptionen auf Basis laufzeitadäquater historischer Volatilitäten einer Peer Group vergleichbarer Unternehmen abgeleitet. Der berücksichtigten erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von historischer Volatilität auf künftige Trends geschlossen werden kann, sodass die tatsächlich eintretende Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann.
Die risikolosen Zinssätze wurden vom Markt abgeleitet mit einer Restlaufzeit, die der erwarteten Laufzeit der zu bewertenden Option entspricht.
Die erwartete Dividendenrendite wurde auf Basis der historischen Dividendenzahlung und unter Berücksichtigung der Managementerwartung über die zukünftige Entwicklung ermittelt. Der erfasste Aufwand für während des Geschäftsjahres erhaltene Leistungen stellt sich wie folgt dar:
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| in TEUR | 2009 | 2008 |
|---|---|---|
| Ertrag (Vorjahr: Aufwand) aus aktienbasierten Vergütungstransaktionen mit Barausgleich | 12 | 103 |
Zum 31. Dezember 2009 beträgt der Buchwert der Schuld aus Wertsteigerungsrechten TEUR 91 (31. Dezember 2008: TEUR 103). Zum Bilanzstichtag waren keine Wertsteigerungsrechte ausübbar.
8.7 Anteilsbesitz
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist eine Anlage zum Konzernanhang.
Der Altira-Konzern hält an folgender großen Kapitalgesellschaft eine Beteiligung, die mehr als 5 Prozent der Stimmrechte überschreitet:
| ― | Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main |
| ― | MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main |
8.8 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Im Geschäftsjahr 2009 leiteten die TIG Themis Industries Group GmbH & Co. KGaA ("TIG") und die Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA eine Verschmelzung ein. Nachdem zum Ende des Jahres 2009 in einem ersten Schritt 72,3 Prozent der Anteile der Großaktionäre der TIG von der Heliad übernommen wurden, folgte Ende Februar 2010 der zweite Schritt des Zusammenschlusses. Im Rahmen eines öffentlichen Tauschangebots wurde den verbliebenen TIG-Aktionären ebenfalls die Möglichkeit gegeben, ihre TIG-Aktien der Heliad im Verhältnis 1:1 anzudienen. Am 15. März wurde das Tauschangebot erfolgreich beendet, womit Heliads Anteil an TIG nunmehr bei 90,30 Prozent liegt. Der Verschmelzungsbeschluss soll in den Hauptversammlungen beider Gesellschaften im Jahr 2010 erwirkt werden.
8.9 Angaben zum Kapitalmanagement
Das Management des Altira-Konzerns strebt das Erreichen einer angemessenen Verzinsung des eingesetzten Kapitals an.
Die Altira AG beteiligt sich mit ihrem Eigenkapital an Vermögensverwaltungs-Gesellschaften, um durch die erwirtschafteten Managementgebühren ihre Ertragsbasis kontinuierlich weiter zu vergrößern. Die Höhe der Managementgebühren wird dabei wesentlich vom Volumen der jeweils verwalteten Vermögen sowie von der erzielten Rendite bestimmt. Darüber hinaus investiert die Altira AG Eigenkapital in von diesen Management-Gesellschaften verwalteten Fonds, um so direkt von dem erzielten Anlageerfolg dieser Fonds zu profitieren.
8.10 Angaben zum Risikomanagement
Das Risikomanagement des Altira-Konzerns identifiziert und vermeidet bzw. begrenzt die wesentlichen Risiken, die aus der Geschäftstätigkeit des Konzerns resultieren. Darüber hinaus fördert das Risikomanagement das Erkennen und das Wahrnehmen von Chancen und trägt somit auch zu einer Weiterentwicklung des Konzerns und zu einem höheren Unternehmenserfolg bei.
Zur Systematisierung wurden drei Gruppen von Risikofeldern gebildet:
1. Strategische Risiken
| ― | Entwicklung des Kapitalmarktumfelds als wesentliche Geschäftsgrundlage für eine im Asset Management tätige Unternehmensgruppe |
| ― | Marktumfeld und Positionierung der Mitbewerber |
| ― | Human Resources |
2. Finanzielle Risiken
| ― | Preisänderungsrisiken (mögliche negative Wertentwicklung von im Bestand befindlichen Wertpapieren und Beteiligungen sowie Wertentwicklung der von den Investmentteams verwalteten Vehikel) |
| ― | Liquiditätsrisiko |
| ― | Rechtliche Risiken |
| ― | Risiken aus Änderungen des Steuerrechts |
3. Operative Risiken
| ― | Finanzbuchhaltung und Controlling |
| ― | Zahlungsflüsse |
| ― | IT-Sicherheit |
Das Risikomanagement umfasst zu jedem einzelnen der möglichen Risikofelder die Früherkennung von Risiken, Information und Kommunikation sowie die Risikobewältigung durch Festlegung und Umsetzung entsprechender Gegenmaßnahmen.
Preisänderungsrisiken resultieren vor allem durch eine mögliche negative Entwicklung des gesamten Kapitalmarktumfelds sowie durch die Wertentwicklung einzelner Aktienkurse und Zeitwerte von im eigenen Bestand und in verwalteten Portfolien befindlichen Beteiligungen und Wertpapieren. Diesen Preisänderungsrisiken begegnet die Altira Group in Einzelfällen durch das Eingehen von Sicherungsgeschäften.
Im Geschäftsjahr 2009 wurden Hebelzertifikate zur Absicherung von Marktrisiken im Publikumsfondsbereich eingesetzt.
8.11 Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt wurden in den Konzernunternehmen 78 Mitarbeiter (Vorjahr: 64) -ohne die Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsführung der Konzernunternehmen - beschäftigt, davon 35 weibliche (Vorjahr: 31) und 43 männliche (Vorjahr: 33).
8.12 Abschlussprüfer
Für das Geschäftsjahr 2009 hat die mit der Prüfung des Konzernabschlusses beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 44) für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 2) für andere Bestätigungsleistungen sowie TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 2) für sonstige Leistungen zuzüglich Umsatzsteuer in Rechnung gestellt.
8.13 Vorstand und Aufsichtsrat
Vorstand
Herr Michael Rieder, CEO, Frankfurt am Main,
Diplom-Kaufmann
Herr David Zimmer, CFO, Bonn,
MBA, Jurist
Herr Peter Brumm, Business Development, Frankfurt am Main,
Diplom-Kaufmann
Herr Andreas Lange, CIO, Frankfurt am Main,
Diplom-Kaufmann
Herr Christian Angermayer, Business Development und Investor Relations, Frankfurt am Main,
Unternehmer
Aufsichtsrat
Herr Robert Depner (Vorsitzender des Aufsichtrats), Bergisch Gladbach,
Vorstand der VCH Vermögensverwaltung AG
Herr Axel-Günter Benkner (stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats), Nidderau,
selbstständiger Unternehmensberater
Herr Peter E. Merian, Binningen, Schweiz,
selbstständiger Unternehmensberater
Die Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats sind im Abschnitt "nahe stehende Personen und Unternehmen" angegeben.
ANLAGESPIEGEL 2009
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| Anschaffungs- und Herstellkosten | Wertberichtigungen Minderung Buchwert (-) Erhöhung Buchwert(+) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Stand 01.01.2009 | Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2009 | Stand 01.01.2009 | Abschreibung |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| EDV-Software und Lizenzen | 429 | 166 | 2 | 593 | -262 | -83 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 880 | 10 | 5 | 885 | 0 | 0 |
| 1.309 | 176 | 7 | 1.478 | -262 | -83 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.320 | 174 | 33 | 1.461 | -531 | -222 |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 2.688 | 0 | 2.663 | 25 | 327 | -49 |
| 2. Beteiligungen | 135 | 1.162 | 10 | 1.287 | 0 | -40 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 19.399 | 1.757 | 1.020 | 20.136 | -2.405 | -6.050 |
| 4. Ausleihungen | 986 | 0 | 185 | 801 | 0 | -293 |
| 23.208 | 2.919 | 3.878 | 22.249 | -2.078 | -6.432 | |
| 25.837 | 3.269 | 3.918 | 25.188 | -2.871 | -6.737 |
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| Wertberichtigungen Minderung Buchwert (-) Erhöhung Buchwert(+) | Restbuchwert | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Zuschreibung | Abgänge | Stand 31.12.2009 | Stand 31.12.2009 | Stand 31.12.2008 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||
| EDV-Software und Lizenzen | 0 | 0 | -345 | 248 | 167 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | 0 | 885 | 880 |
| 0 | 0 | -345 | 1.133 | 1.047 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0 | 29 | -724 | 737 | 789 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 142 | -419 | 1 | 26 | 3.015 |
| 2. Beteiligungen | 193 | 0 | 153 | 1.440 | 135 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 3.2491 | 655 | -4.551 | 15.585 | 16.994 |
| 4. Ausleihungen | 0 | 0 | -293 | 508 | 986 |
| 3.584 | 236 | -4.690 | 17.559 | 21.130 | |
| 3.584 | 265 | -5.759 | 19.429 | 22.966 |
1) Ein Zuschreibungsbetrag von TEUR 1.200 betrifft die Umgliederung von Zuschreibungen auf einer zurückgeführten Wertpapieranleihe.
ANLAGESPIEGEL 2008
(zum Vergleich)
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| Anschaffungs- und Herstellkosten | Wertberichtigungen Minderung Buchwert (-) Erhöhung Buchwert(+) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Stand 01.01.2008 | Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2008 | Stand 01.01.2008 | Zugänge |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| EDV-Software und Lizenzen | 255 | 174 | 0 | 429 | -146 | -116 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 1.090 | 0 | 210 | 880 | 0 | 0 |
| 1.345 | 174 | 210 | 1.309 | -146 | -116 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 914 | 562 | 156 | 1.320 | -408 | -205 |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 2.064 | 624 | 0 | 2.688 | 1.599 | -1.272 |
| 2. Beteiligungen | 135 | 15 | 15 | 135 | 0 | 0 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 22.877 | 973 | 4.451 | 19.399 | 9.151 | -5.984 |
| 4. Ausleihungen | 0 | 986 | 0 | 986 | 0 | 0 |
| 25.076 | 2.598 | 4.466 | 23.208 | 10.750 | -7.256 | |
| 27.335 | 3.334 | 4.832 | 25.837 | 10.196 | -7.577 |
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| Wertberichtigungen Minderung Buchwert (-) Erhöhung Buchwert(+) | Restbuchwert | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Abgänge | Stand 31.12.2008 | Stand 31.12.2008 | Stand 31.12.2007 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||
| EDV-Software und Lizenzen | 0 | -262 | 167 | 109 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | 880 | 1.090 |
| 0 | -262 | 1.047 | 1.199 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 82 | -531 | 789 | 506 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0 | 327 | 3.015 | 3.663 |
| 2. Beteiligungen | 0 | 0 | 135 | 135 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | -5.572 | -2.405 | 16.994 | 32.028 |
| 4. Ausleihungen | 0 | 0 | 986 | 0 |
| -5.572 | -2.078 | 21.130 | 35.826 | |
| -5.490 | -2.871 | 22.966 | 37.531 |
AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES
(Beteiligungen, an denen der Altira-Konzern 20% oder mehr der Stimmrechte hält)
zum 31. Dezember 2009
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| Beteiligung und Sitz | Anteil am Kapital | Angewandte Konsolidierungsmethode |
|---|---|---|
| ADC Business Development Services, Republic of Mauritius | 100,00 | Vollkonsolidierung |
| Altira ADC Management GmbH, Frankfurt am Main | 100,00 | Vollkonsolidierung |
| Altira CFC Management GmbH, Dortmund | 75,00 | Vollkonsolidierung |
| Altira ecolutions Management GmbH, Frankfurt am Main | 100,00 | Vollkonsolidierung |
| Altira Heliad AG, Zürich (Schweiz) | 100,00 | Vollkonsolidierung |
| Altira Heliad Management GmbH, Frankfurt am Main | 100,00 | Vollkonsolidierung |
| Altira TIG Management GmbH, Frankfurt am Main | 100,00 | Vollkonsolidierung |
| Clearsight Investments AG, Zürich (Schweiz) | 40,00 | "Equity"-Methode |
| Patriarch Multi-Manager GmbH, Frankfurt am Main | 100,00 | Vollkonsolidierung |
| VCH Investment Group AG, Frankfurt am Main | 100,00 | Vollkonsolidierung |
| VCH Vermögensverwaltung AG, Köln | 74,50 | Vollkonsolidierung |
| ACQ 2. Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main | 100,00 | - |
| Greenland Management GmbH, Frankfurt am Main | 50,20 | - |
| Greenland Real Investments GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main | 50,00 | - |
| Seyes GmbH, Bayreuth | 20,00 | - |
| SophistiCapital AG, Bayreuth | 50,20 | - |
Bei den anderen Unternehmen im Sinne des §313 Abs. 2 Nr. 4 HGB waren die Angaben von Eigenkapital und Ergebnis nicht erforderlich, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS
Wir haben den von der Altira Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften, liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 28. Mai 2010
**Verhülsdonk & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft**
Konrad Pochhammer, Wirtschaftsprüfer
Dr. Steffen Görlitz, Wirtschaftsprüfer
Altira Group
Altira Aktiengesellschaft
Grüneburgweg 18
D-60322 Frankfurt am Main
T +49 (0) 69.719 12 80 - 00
F +49 (0) 69.719 12 80 - 011
www.altira-group.de
Vorstand
Michael Rieder (CEO), David Zimmer,
Andreas Lange, Peter Brumm, Christian Angermayer
Aufsichtsrat
Robert Depner (Vorsitzender), Axel-Günter Benkner,
Peter E. Merian
Investor Relations
Olaf Meier
T +49 (0) 69.719 12 80 - 123
F +49 (0) 69.719 12 80 - 089