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Fielmann AG — Annual Report 2018
May 7, 2019
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Annual Report
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Fielmann Aktiengesellschaft
Hamburg
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat ist auch im Geschäftsjahr 2018 den ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben gewissenhaft nachgekommen. Er hat sich im Berichtsjahr kontinuierlich über alle wichtigen geschäftspolitischen Vorgänge informiert und die Arbeit des Vorstands überwacht sowie beratend begleitet. Bei wichtigen Anlässen gab es auch außerhalb der Sitzungen einen unmittelbaren Informationsaustausch zwischen dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und dem Vorstand.
Auf der Grundlage schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner Beratungen eingehend mit der Geschäfts- und Finanzlage, der Unternehmensstrategie, der Personalpolitik, der Planung, der Risikoeinschätzung sowie der Compliance-Organisation der Fielmann Aktiengesellschaft befasst. Im Geschäftsjahr 2018 tagte der Aufsichtsrat viermal. Bei zwei Sitzungen fehlte jeweils ein Aufsichtsratsmitglied und bei einer Sitzung zwei Aufsichtsratsmitglieder entschuldigt.
Die erste Sitzung fand am 1. März 2018 statt. Gegenstand der Beratungen waren neben der Wettbewerbssituation und der weiteren Expansion im In- und Ausland die positiven Effekte von Umbauten und Umzügen bestehender Niederlassungen. Ausführlich erörtert wurden auch die Ergebnisse der steuerlichen Betriebsprüfung für 2014/15 und deren Auswirkungen auf die Folgejahre, insbesondere hinsichtlich der von der Betriebsprüfung aufgeworfenen Verrechnungspreisthematik. Beratungsgegenstand war zudem die Besetzung von Führungspositionen.
Am 12. April 2018 folgte die Bilanzsitzung. Herr Zeiss erläuterte die Geschäftsentwicklung im Jahr 2017 und stellte die wesentlichen Kennzahlen dar. Im Anschluss daran berichteten Herr Wirtschaftsprüfer Reiher und Frau Wirtschaftsprüferin Deutsch von der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft umfassend über die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2017 und beantworteten die Fragen von Aufsichtsratsmitgliedern. Sodann erläuterte Herr Marc Fielmann ausführlich den Bericht zur nichtfinanziellen Erklärung nach § 289b Abs. 3 HGB und § 315b Abs. 3 HGB (Nachhaltigkeitsbericht), der erstmals zu erstellen war. Nach Beantwortung aller Fragen von Aufsichtsratsmitgliedern billigte der Aufsichtsrat den Jahres- und den Konzernabschluss 2017 nebst jeweiligem Lagebericht sowie den vorgelegten Abhängigkeitsbericht und den Nachhaltigkeitsbericht für 2017.
Zudem beschloss der Aufsichtsrat am 12. April 2018 auf Empfehlung des Personalausschusses einstimmig die Verlängerung der Bestellung von Herrn Marc Fielmann als Vorstandsmitglied um weitere drei Jahre bis zum 30. Juni 2021. Zugleich wurde Herr Marc Fielmann einstimmig zum weiteren Vorstandsvorsitzenden neben Herrn Günther Fielmann ernannt mit der Maßgabe, dass die Vergütung der beiden Vorsitzenden so anzupassen ist, dass sich die Gesamtvergütung des Vorstands durch die Doppelspitze nicht erhöht. Die an die Doppelspitze angepasste Geschäftsordnung für den Vorstand wurde ebenfalls einstimmig beschlossen.
Im Anschluss an die Hauptversammlung am 12. Juli 2018 fand die dritte Aufsichtsratssitzung statt. Nach einem kurzen Rückblick auf die Hauptversammlung und der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 201 8 berichtete Herr Dr. Körber für Herrn Marc Fielmann (der krankheitsbedingt fehlte) ausführlich über den Stand der Digitalisierung bei Fielmann und beantwortete die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder. Außerdem war der Expansionsmarkt Italien Beratungsgegenstand.
In der letzten Aufsichtsratssitzung am 22. November 201 8 war Schwerpunktthema die "Vision 2025" sowie die Konzernstrategie. Herr Marc Fielmann referierte ausführlich zur Digitalisierungsstrategie, Herr Dr. Körber zu Zielen und Zeitplan der Vertriebsstrategie. Außerdem berichtete Herr Ferley über die aktuellen Entwicklungen in der Materialwirtschaft. Dabei wurde auch der Plan erörtert, insbesondere in die Ausweitung der Wertschöpfungskette in der Glasproduktion zu investieren. Herr Zeiss stellte die aktuellen Entwicklungen im Bereich Compliance dar und der Aufsichtsrat stimmte nach eingehender Erörterung der aktualisierten Entsprechenserklärung auf der Grundlage des Deutschen Corporate Governance Kodex 2018 einstimmig zu.
In der Sitzung am 22. November 201 8 legte der Vorstand außerdem die Planung für 2019 sowie die mittelfristige Planung bis 2021 dar. Nach der Beantwortung von Fragen seiner Mitglieder genehmigte der Aufsichtsrat die Planung für 2019 einstimmig. Des Weiteren beschloss der Aufsichtsrat auf Empfehlung des Personalausschusses einstimmig, die Bestellung von Herrn Zeiss zum Vorstand um weitere drei Jahre bis zum 30. Juni 2022 zu verlängern. Einstimmig beschlossen wurde zudem der Abschluss einer Beendigungs- und Abwicklungsvereinbarung mit Herrn Dr. Thies, der seinen am 30. Juni 2019 auslaufenden Vorstandsvertrag auf eigenen Wunsch nicht verlängern wollte, um sich neuen Herausforderungen stellen zu können. Auch an dieser Stelle danken wir Herrn Dr. Thies für seine hervorragende Arbeit.
Im Geschäftsjahr 2018 fanden zwei Sitzungen des Personalausschusses statt. Erörtert wurden schwerpunktmäßig die Verlängerung der Vorstandsbestellung von Herrn Marc Fielmann und dessen Ernennung zum weiteren Vorstandsvorsitzenden sowie die Verlängerung der Vorstandsbestellung von Herrn Zeiss.
Der Vermittlungsausschuss i.S.d. § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz und der Nominierungsausschuss hatten auch im Berichtsjahr keinen Anlass zusammenzutreten. Weitere Ausschüsse bestehen nicht. Der Aufsichtsrat der Fielmann Aktiengesellschaft hat auf die Bildung eines Prüfungsausschusses bewusst verzichtet. Über die eingehenden Erörterungen im Rahmen der jährlich stattfindenden Bilanzsitzung hinaus konnten sich alle Aufsichtsratsmitglieder vor der Bilanzsitzung intensiv über Prüfungsinhalte und -ergebnisse in einem Diskussionsforum in Gegenwart des Finanzvorstands und des Abschlussprüfers informieren, Fragen stellen und Anregungen geben.
Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2018 einer internen Effizienzprüfung unterzogen.
Das Gremium überprüft fortlaufend und zusätzlich einmal jährlich anhand eines ausführlichen Fragebogens das Vorliegen von Interessenkonflikten seiner Mitglieder. Die Aufsichtsratsmitglieder sind zudem aufgefordert, potentielle Interessenkonflikte mitzuteilen. Im Geschäftsjahr 2018 lagen keine Interessenkonflikte vor.
Der Jahresabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und der gemäß § 315a Handelsgesetzbuch auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 sowie der Bericht über die Lage der Fielmann Aktiengesellschaft und des Konzerns sind durch den Abschlussprüfer, die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen worden. Diese Unterlagen, einschließlich des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands, die jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig vorlagen, wurden vom Aufsichtsrat geprüft und in der Bilanzsitzung am 11. April 2019 in Gegenwart der Herren Wirtschaftsprüfer Reiher und Wendlandt, die über den Prüfungsverlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Abschlussprüfung berichteten und die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder dazu beantworteten, eingehend erörtert. Das Gremium hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt, womit der Jahresabschluss zugleich festgestellt ist. Der Aufsichtsrat befürwortet den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und schließt sich diesem an. Dem vorgelegten Nachhaltigkeitsbericht 2018 stimmt der Aufsichtsrat ebenfalls zu.
Der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) im Geschäftsjahr 201 8 wurde ebenfalls vom Abschlussprüfer geprüft und mit der uneingeschränkten Bestätigung versehen, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands geprüft und sich in der Bilanzsitzung am 11. April 2019 das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer berichten lassen. Gegen den Bericht des Vorstands und dessen Prüfung durch den Abschlussprüfer erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.
Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand und allen Mitarbeitern für die hervorragende und sehr erfolgreiche Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr.
Hamburg, 11. April 2019
Professor Dr. Mark K. Binz, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018
für den Fielmann-Konzern
Fielmann
Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. 90 Prozent aller Bundesbürger kennen Fielmann. Wir sind der Marktführer. 24 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. In Deutschland verkauft das Unternehmen mehr als jede zweite Brille. Fielmann ist tief in der Branche verwurzelt und auf allen Ebenen der Wertschöpfung in der Optik tätig. Wir sind Designer, Hersteller, Großhändler und Augenoptiker.
Mit seinen verbraucherfreundlichen Leistungen, mit Brillen zum günstigen Preis und umfassenden Garantien steigerte Fielmann im abgelaufenen Berichtsjahr Absatz, Umsatz und Gewinn.
Der Brillenabsatz stieg auf 8,15 Millionen Stück (Vorjahr: 8,11 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.650,7 Millionen € (Vorjahr: 1.606,2 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.428,0 Millionen € (Vorjahr: 1.386,0 Millionen €). Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich auf 250,9 Millionen € (Vorjahr: 248,6 Millionen €), der Jahresüberschuss auf 173,6 Millionen € (Vorjahr: 172,9 Millionen €).
Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 2,01 € (Vorjahr: 2,00 €). Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 736 Niederlassungen (Vorjahr: 723 Niederlassungen), davon 193 Standorte mit Hörakustikstudios (Vorjahr: 180 Hörakustikstudios).
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| 2018 | 2017 | ||
|---|---|---|---|
| Jahresüberschuss | Mio. € | 173,6 | 172,9 |
| Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | Mio. € | 4,7 | 5,2 |
| Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind | Mio. € | 168,9 | 167,7 |
| Anzahl Aktien | Mio. St. | 84,0 | 84,0 |
| Ergebnis je Aktie | € | 2,01 | 2,00 |
Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich International Accounting Standards) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) und des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.
Die Rahmenbedingungen
Die nachfolgend aufgeführten externen Kennzahlen sowie Ausführungen zu gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen basieren auf Veröffentlichungen bis zum 20. Februar 2019.
Europa
Internationale Handelskonflikte sowie nationale Bestrebungen verbunden mit einer Schwäche des Welthandels wirkten sich dämpfend auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa aus. Während sich die Wirtschaft 2017 in nahezu allen wichtigen Volkswirtschaften spürbar verstärkte, differenzierte sich das Bild im Jahr 201 8 deutlich. Insbesondere in den großen europäischen Volkswirtschaften hat die konjunkturelle Dynamik zum Teil spürbar nachgelassen. Die lange Phase der Regierungsbildung in Deutschland, die schwierige Haushaltslage in Italien sowie soziale Spannungen in Frankreich wirkten sich hier besonders aus. In Spanien deutet sich allmählich eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik an. Die Erholung in Griechenland hat sich derweil fortgesetzt, bleibt aber bislang moderat. Weiter kräftig war der verzeichnete Produktionsanstieg in einigen mittel- und osteuropäischen Ländern sowie in Irland. Das Bruttoinlandsprodukt (EU 19) stieg auf Jahressicht um 1,8 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent).
Innerhalb des Euroraums konnten die einstigen Krisenländer Spanien, Portugal und Griechenland Wachstumsraten von deutlich über 2,0 Prozent aufweisen.
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich auch in 201 8 weiter verbessert: Die Arbeitslosigkeit erreicht den tiefsten Stand seit nunmehr fast zehn Jahren. Die Arbeitslosenquote im Euro-Raum (EU 19) sank auf 8,2 Prozent, gegenüber 9,1 Prozent im Vorjahr. Die Unterschiede innerhalb der Europäischen Union sind jedoch weiterhin recht groß und reichen von 2,2 Prozent in der Tschechischen Republik bis zu 15,3 Prozent in Spanien.
Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone erhöhten sich auf Jahressicht lediglich um 1,6 Prozent. Die Kosten für Energie sorgten mit 5,4 Prozent derweil für den stärksten Preisauftrieb. Die Kerninflation lag hingegen bei lediglich 1,1 Prozent.
Während die Zinsen in den USA sowie in einigen Schwellenländern stiegen, verharrten sie im Euroraum weiterhin auf historischen Tiefstständen. Die Europäische Zentralbank (EZB) beendete jedoch die Ausweitung ihres Anleihe-Kaufprogramms zum Jahresende. Insgesamt war 201 8 für die Kapitalmärkte ein enttäuschendes Jahr.
Deutschland
Die deutsche Wirtschaft hat Ihren Wachstumstrend auch im neunten Jahr in Folge weiter fortsetzen können. Nach zwei Boomjahren ist die Wirtschaft jedoch deutlich langsamer gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2018 um 1,4 Prozent, nach jeweils 2,2 Prozent in den Vorjahren.
Die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften in weiten Teilen der Wirtschaft sorgt für eine Beschäftigung auf Rekordniveau, regional sogar für Vollbeschäftigung. Die Erwerbstätigkeit erreichte ihren höchsten Wert seit der Wiedervereinigung. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind weiterhin rückläufig. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Jahresdurchschnitt zum fünften Mal in Folge gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist kräftig gestiegen, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern hat gegenüber dem Vorjahr nochmals weiter zugelegt.
Im Vergleich zu 2017 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um weitere 562.000 Personen zu (Vorjahr: 638.000). Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten damit im Durchschnitt 2018 rund 44,8 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland (Vorjahr: 44,3 Millionen Erwerbstätige), so viele wie nie zuvor. Im Jahresverlauf erhöhte sich die Anzahl der zu besetzenden Arbeitsstellen auf 796.000 (Vorjahr: 731.000). Die Zahl der Arbeitslosen sank im Jahresdurchschnitt um 193.000 auf 2,3 Millionen (Vorjahr: 2,5 Millionen), die Arbeitslosenquote lag bei 5,2 Prozent (Vorjahr: 5,7 Prozent).
Vor dem Hintergrund positiver Entwicklungen am Arbeitsmarkt, realer Lohnzuwächse und niedriger Zinsen kamen Wachstumsimpulse primär aus dem Inland. Sowohl die privaten Konsumausgaben (+1,0 Prozent) als auch die staatlichen Konsumausgaben (+1,1 Prozent) stiegen. Die Zuwächse fielen jedoch niedriger aus als in den Vorjahren.
Die deutschen Ausfuhren konnten im Jahresdurchschnitt 2018 ebenfalls weiter zulegen. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen lagen um 2,4 Prozent höher als im Vorjahr (Vorjahr: 4,7 Prozent). Die Importe stiegen im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent).
Höhere Kosten für Energie, Mieten und Nahrungsmittel haben die Inflation in Deutschland 2018 abermals steigen lassen. Nachdem im Vorjahr die Preissteigerung bei 1,8 Prozent lag, stiegen die Preise 2018 um weitere 1,9 Prozent.
Schweiz
Die Entwicklung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro war im vergangenen Jahr recht uneinheitlich. Zunächst stieg der Euro bis zu einem Wert von 1,20 CHF, ehe eine langfristige Abwärtsbewegung den Kurs auf bis zu 1,12 CHF einbrechen ließ. Auf Jahressicht stieg damit der Wert des Schweizer Franken um rund 3,8 Prozent.
Die Konjunktur in der Schweiz hat sich auch im Jahr 201 8 hervorragend entwickelt. Nach ersten Einschätzungen dürfte das BIP rund 2,6 Prozent über dem Vorjahr liegen (Vorjahr: +1,6 Prozent).
Der Schweizer Einzelhandel konnte seine Umsätze 2018 trotz guter Konjunkturlage nur leicht steigern. Nach Einschätzung der Credit Suisse sollen die Umsätze im Einzelhandel um lediglich 0,4 Prozent gestiegen sein (Vorjahr: -0,6 Prozent). Grund für den geringen Zuwachs sei die sinkende Kaufkraft gewesen, da die Lohnzuwächse unter der Inflation gelegen hätten. Ebenso wirkten sich weiterhin zunehmende Umsätze ausländischer Distanzhändler negativ auf den inländischen Einzelhandel aus.
Die Lage in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie ist nach wie vor erfreulich. In den ersten neun Monaten erhöhten sich die Umsätze in der Branche im Vergleich zur Vorjahresperiode um +13,6 Prozent und die Auftragseingänge um +13,1 Prozent. Auch die Exporte entwickelten sich in allen Absatzregionen positiv und stiegen um +6,1 Prozent. Der Schweizer Tourismus befindet sich nach schwierigen Jahren wieder im Aufwind. Gemessen an den Übernachtungszahlen in der Hotellerie, zieht die ausländische Nachfrage seit 2017 wieder an. Durch Preiszurückhaltung wurde gegenüber dem Ausland ein Teil des Verlustes an preislicher Wettbewerbsfähigkeit durch die Aufwertung wieder wettgemacht. Die gute wirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Jahr hat sich ebenfalls positiv auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresmittel 2,6 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent).
Nachdem 2015 die Franken-Aufwertung insbesondere die Importe deutlich verbilligte und gesunkene Energie- sowie Ölpreise zu einer Deflation führten, stiegen die Preise 2017 erstmals. Diese Entwicklung setzte sich auch in 2018 mit 0,9 Prozent fort (Vorjahr: 0,5 Prozent).
Österreich
Die österreichische Wirtschaft verzeichnete mit 2,7 Prozent nach vorläufigen Schätzungen 2018 den höchsten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts seit 2011 (Vorjahr: 2,6 Prozent). Hierbei wirkten sich insbesondere der Anstieg der Exporte, eine sehr dynamische Investitionstätigkeit sowie ein starker Konsum aus. Abermals gelang Österreich damit ein im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohes Wirtschaftswachstum. Der Konjunkturhöhepunkt wurde jedoch früh im Jahr 2018 erreicht. Unter dem Einfluss internationaler Handelskonflikte hat sich das Wachstumstempo unterjährig verlangsamt. Das positive weltwirtschaftliche Umfeld soll dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) in seiner Dezember-Prognose zufolge insbesondere die Ausrüstungsinvestitionen um 3,9 Prozent (Vorjahr: 4,2 Prozent) sowie die Exporte um 5,2 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent) belebt haben. Die starke Binnennachfrage verbunden mit einem deutlichen Anstieg der Exporte soll zu einem Anstieg der Importe um 2,9 Prozent (Vorjahr: 4,2 Prozent) geführt haben. Der private Konsum in Österreich stieg 2018 voraussichtlich um 1,7 Prozent (Vorjahr: 1,4 Prozent).
Die positive wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosenquote ging im vergangenen Jahr um 0,8 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent zurück, liegt damit aber noch immer deutlich über dem Wert vor der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008.
Italien
Die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone entwickelt sich seit Jahren konjunkturell langsamer als andere Länder im Währungsraum. Die Bankenkrise ist in Italien weiterhin akut. So mussten auch 2018 italienische Banken durch Staatshilfen in Milliardenhöhe gestützt werden. Eine Zwangsverwaltung durch die EZB war die Folge. Die staatliche Gesamtverschuldung Italiens betrug zuletzt 133,1 Prozent (Vorjahr: 133,0 Prozent) des Bruttoinlandsprodukts und liegt damit noch immer weit über den Vereinbarungen der Euro-Länder. Mit Ausnahme der hohen Staatsverschuldung ist die italienische Wirtschaft solide. Die private Verschuldung der italienischen Haushalte ist eine der niedrigsten im Euroraum.
Das Bruttoinlandsprodukt stieg nicht zuletzt dank anziehender Exporte um 1,5 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent). Die hohe Jugendarbeitslosigkeit von 31,6 Prozent stellt Italien weiterhin vor große Herausforderungen (Vorjahr: 32,2 Prozent).
Insgesamt lag die Arbeitslosenquote 2018 bei rund 10,9 Prozent (Vorjahr: 11,3 Prozent). Die Preise stiegen 2018 lediglich um 1,2 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent) und verfehlten damit die Zielvorgabe der EZB deutlich.
Polen
Die Stellung Polens innerhalb der Europäischen Union wird von von Brüssel und Warschau zunehmend differenziert gesehen. Wirtschaftlich befindet sich Polen unvermindert in einer nachhaltigen Aufschwungphase. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Berichtsjahr voraussichtlich um 5,1 Prozent nach 4,8 Prozent im Vorjahr. Wesentlicher Wachstumsfaktor ist der private Konsum. Mit einem Zuwachs von 4,7 Prozent wird für 2018 ein ähnlich starker Anstieg der privaten Konsumausgaben wie im Jahr zuvor prognostiziert. Stimuliert wird die private Nachfrage durch eine steigende Beschäftigung und wachsende Löhne. Ein zunehmender Arbeitnehmermangel stärkt die Position der Beschäftigten bei Lohnverhandlungen, was zu deutlicheren Lohnanstiegen als in den Jahren zuvor führt. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,1 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent).
Steigende Investitionen sind ein weiterer wichtiger Faktor für das Wirtschaftswachstum Polens. Neben privaten haben sich zunehmend öffentliche Investitionen unter Einbeziehung von EU - Fördermitteln positiv ausgewirkt.
Das Inflationsniveau soll 2018 trotz starken Wirtschaftswachstums und wachsenden Löhnen mit 1,8 Prozent unter dem Ziel der Nationalbank bleiben.
Osteuropa
Die anhaltende Krise in der Ukraine überträgt sich auch weiterhin massiv auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Nachdem die Wirtschaft des Landes in Folge des Ausbruches der Krim-Krise 2014 massiv eingebrochen war, stieg das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent (Vorjahr: 2,1 Prozent). Hierbei wirkten sich insbesondere ein Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen, die Ausweitung der landwirtschaftlichen Produktion, der Industrieproduktion sowie der private Konsum aus. Die Arbeitslosigkeit liegt bei nahezu unveränderten 9,2 Prozent (Vorjahr: 9,4 Prozent).
Das Bruttoinlandsprodukt Weißrusslands ist staatlichen Angaben zufolge um knapp 2,8 Prozent gestiegen (Vorjahr: 2,4 Prozent). Die Inflationsrate liegt abermals bei rund 6 Prozent (Vorjahr: 6 Prozent). Neben der Industrieproduktion sollen Anlageinvestitionen, der Einzelhandel und die Bauwirtschaft einen positiven Beitrag hierzu geleistet haben.
Der augenoptische Markt
Immer mehr Erwachsene in Deutschland tragen eine Brille. Von derzeit 40,8 Millionen Brillenträgern, verwenden 23,5 Millionen permanent eine Brille. Ein erheblicher Anstieg an Brillenträgern ist in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen zu verzeichnen. Waren es 2008 noch 26 Prozent, stieg der Anteil auf zuletzt 32 Prozent. 1952 lag die Quote bei lediglich 13 Prozent.
Eine deutliche Zunahme ist auch bei Gleitsichtbrillen zu verzeichnen. Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und Nahbrille. Der Anteil von Gleitsichtgläsern ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf rund 37 Prozent gestiegen.
Der Zentralverband der Augenoptiker ermittelte den Absatz der stationären augenoptischen Branche für 2018 in Deutschland mit 11,93 Millionen Brillen (Vorjahr: 11,91 Millionen Brillen), ein Anstieg um 0,2 Prozent. Der Gesamtumsatz der Branche inklusive Versandhandel wird laut ZVA auf 6,26 Milliarden € geschätzt (Vorjahr: 6,12 Milliarden €). Die Anzahl der augenoptischen Fachgeschäfte einschließlich aller Zweigniederlassungen und Betriebsstätten lag gemäß Zentralverband zum Ende des Berichtszeitraumes bei unverändert rund 11.700 Geschäften (Vorjahr: 11.700 Geschäfte).
Der traditionelle deutsche Optiker gibt weniger als zwei Brillen am Tag ab, eine Fielmann-Niederlassung mehr als 35. Pro Jahr verkauft der Durchschnittsoptiker weniger als 600 Brillen, Fielmann im Mittel je Niederlassung mehr als 11.000. Der Durchschnittsumsatz eines traditionellen augenoptischen Fachgeschäftes in Deutschland lag 201 8 unverändert bei 0,3 Millionen €. Im Vergleich dazu erwirtschaftet eine Fielmann-Niederlassung in Deutschland durchschnittlich 2,1 Millionen € (Vorjahr: 2,0 Millionen €), in Österreich 2,5 Millionen € (Vorjahr: 2,6 Millionen €), in der Schweiz 4,7 Millionen € (Vorjahr: 5,1 Millionen €).
Valide Zahlen zu den Eckdaten der Branchenentwicklung in den Alpenländern liegen nicht vor. Nach unserer Schätzung verharrte der Absatz in der Schweiz bei einer Million Brillen. Der Umsatz lag mit 1,3 Milliarden CHF auf Vorjahresniveau. Die Schweiz zählte unverändert um 1.100 augenoptische Fachgeschäfte.
In Österreich wuchs der Absatz um 1,5 Prozent auf 1,35 Millionen Brillen. Der Umsatz stieg um 0,5 Prozent und wird weiterhin mit rund 0,5 Milliarden € ausgewiesen. Die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte belief sich unverändert auf 1.200.
Der Hörakustik-Markt
Schwerhörigkeit nimmt weltweit zu, auch in Deutschland. Der Hörgeräte-Markt wächst. Dennoch leben viele Menschen, die schlecht hören, immer noch ohne Hörhilfe. Studien gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 15 Millionen Menschen mit Hörbeeinträchtigungen leben, Tendenz steigend. Schwerhörigkeit gehört zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Rund 3,5 Millionen Menschen tragen Hörgeräte. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen ab 60. Auch immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leiden unter Beeinträchtigungen. Der Bedarf an unterstützenden Systemen wächst. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland in 6.600 Betriebsstätten (Vorjahr: 6.400 Betriebsstätten) um 1,36 Millionen Geräte angepasst (Vorjahr: 1,26 Millionen Geräte). Der Umsatz der Branche liegt nach Einschätzung der Bundesinnung der Hörakustiker bei 1,5 Milliarden € (Vorjahr: 1,4 Milliarden €).
Fielmann-Konzern
Fielmann hat die augenoptische Branche geprägt. Der Name Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. Fielmann deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Branche ab.
Im brandenburgischen Rathenow bündeln wir unsere Kompetenz in Produktion und Logistik. Unter einem Dach fertigen wir auftragsbezogen überwiegend Kunststoffgläser, fügen sie in der Randschleiferei mit der Fassung zur Brille zusammen. Im Zweischichtbetrieb liefern wir im Schnitt pro Tag mehr als 19.000 Gläser und wickeln mehr als 57.000 Aufträge ab. 2018 lieferten wir mit modernster Technologie 4,8 Millionen Gläser aller Veredelungsstufen und lieferten 8,2 Millionen Brillenfassungen aus (Vorjahr: 4,8 Millionen Gläser, 8,1 Millionen Brillenfassungen).
Fielmann Aktiengesellschaft
Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörakustik-Unternehmen sowie der Herstellung und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör.
Die Fielmann Aktiengesellschaft wird durch die beiden Vorstandsvorsitzenden Günther Fielmann und Marc Fielmann geleitet. Vertreten wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied mit einem Prokuristen.
Unternehmenssteuerung
Kundenzufriedenheit, Absatz, Umsatz und das Ergebnis vor Steuern sind die bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung.
Nur zufriedene Kunden bleiben dem Unternehmen treu und sind Garant für langfristiges Wachstum. Die Kundenzufriedenheit stellt eine unternehmensspezifische Kerngröße dar und wird anhand eines umfangreichen Fragebogens auf Ebene jeder einzelnen Niederlassung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut kontinuierlich ermittelt und ausgewertet.
Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der Steuerung des Konzerns nach den Absatzmärkten Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Übrige.
Wirtschaftsbericht
Ertragslage
Während die augenoptische Branche inklusive Versandhandel in Deutschland 12,84 Millionen Brillen absetzte (Vorjahr: 12,74 Millionen Brillen), steigerte Fielmann europaweit seinen Absatz um 0,5 Prozent auf 8,15 Millionen Stück (Vorjahr: 8,11 Millionen Stück). Die Kundenzufriedenheit ist mit 91,4 Prozent auf unverändert sehr hohem Niveau (Vorjahr: 92,2 Prozent). Der Außenumsatz inklusive MwSt. erhöhte sich auf 1.650,7 Millionen € (Vorjahr: 1.606,2 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.428,0 Millionen € (Vorjahr: 1.386,0 Millionen €).
Der Absatz im Bereich der Hörakustik belief sich auf 76,7 Tausend Einheiten (Vorjahr: 68,5 Tausend Einheiten), der Umsatz auf 66,3 Millionen € (Vorjahr: 60,0 Millionen €).
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 50,5 Prozent auf 21,4 Millionen € (Vorjahr: 14,2 Millionen €). Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Untervermietung und Auflösungen von Wertberichtigungen oder Rückstellungen. Durch Währungsdifferenzen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar sowie zwischen Euro und Schweizer Franken, erzielte der Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum einen Ertrag von rund 2,0 Millionen € nach 0,7 Millionen € im Vorjahr. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen erhöhten sich um 0,6 Millionen € auf 2,2 Millionen €. Positiv wirkte sich im Geschäftsjahr 2018 darüber hinaus der Erlös aus dem Verkauf des zuvor an die Stadt Rathenow als Rathaus vermieteten ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Rathenower Optischen Werke aus.
Der Materialaufwand stieg proportional zum Umsatz um 2,9 Prozent auf 285,3 Millionen € (Vorjahr: 277,2 Millionen €), in Relation zur Konzerngesamtleistung bleibt die Aufwandsquote gegenüber dem Vorjahr mit 20,0 Prozent unverändert.
Auf Grund des gestiegenen Absatzes konnten im Bereich des Glas- und Fassungseinkaufs zusätzliche Vorteile realisiert werden. Der Materialaufwand im Bereich der Hörakustik spiegelt die Umsatzentwicklung in diesem Bereich wider. Die Preisentwicklung im Bereich der Kontaktlinse führte zu einer steigenden Materialaufwandsquote, während Absatz und Umsatz ausgeweitet werden konnten.
Der Personalaufwand stieg bei einer Quote von 41,5 Prozent absolut um 22,6 Millionen € und betrug 591,3 Millionen € (Vorjahr: 568,7 Millionen €). Hier zeigt sich im Wesentlichen der Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 4,0 Prozent auf 18.881 (Vorjahr: 18.153 Mitarbeiter), davon 734 Mitarbeiter in Hörakustikstudios (Vorjahr: 615 Mitarbeiter), ein Anstieg um 19,3 Prozent.
Eine geänderte Rechtsauffassung der deutschen Sozialversicherungsträger in Bezug auf die solidarische Finanzierung der Arbeitgeberaufwendungen im Falle der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall führte zu einem Aufwand von insgesamt 14,7 Millionen Euro. Die durch die rückwirkende Beitragspflicht entstandenen Ansprüche beliefen sich auf insgesamt 20,4 Millionen Euro.
Die Abschreibungen wuchsen mit 6,7 Prozent beziehungsweise 2,8 Millionen € auf 45,1 Millionen € und sind Folge der deutlich gestiegenen Investitionstätigkeit seit dem Geschäftsjahr 2015, insbesondere für Flächenerweiterungen, Umbauten und Umzüge bestehender Niederlassungen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr fanden an 26 Standorten Umzüge und Umbauten statt (Vorjahr: 34 Standorte). Darüber hinaus wurden größere Baumaßnahmen an 13 Standorten begonnen, mit deren Fertigstellung in 2019 zu rechnen ist. Insgesamt stiegen die Anlagen im Bau dadurch auf 12,1 Millionen € (Vorjahr: 2,7 Millionen €). Für den Erwerb von Geschäftshäusern sowie zusätzlichen Räumlichkeiten wurden im Berichtsjahr insgesamt 7,6 Millionen € investiert (Vorjahr: 6,2 Millionen €).
Bis Ende 2016 wurden alle deutschen und österreichischen Niederlassungen im Rahmen des Projekts ZenIT mit Tablets ausgerüstet. Hierdurch ist eine effizientere Bearbeitung von Kundenaufträgen sichergestellt. Dieses System wurde 2018 in der Schweiz eingeführt, ebenso unser Omnichannel-Geschäftsmodell in der Kontaktlinse (der Kontaktlinsen-Service).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht überproportional um 4,1 Prozent auf 274,0 Millionen € (Vorjahr: 263,3 Millionen €). Ein deutlicher Anstieg ist bei den allgemeinen Verwaltungskosten um rund 4,8 Millionen € zu verzeichnen. Neben allgemeinen Bürokosten und Kosten der Warenabgabe, stehen diese im Zusammenhang mit IT-Beratungskosten im Rahmen der Digitalisierungsstrategie von Fielmann. Kosten der Weiterbildung und Personalbeschaffung stiegen ebenfalls überproportional, während der Aufwand aus Währungsumrechnung um 4,8 Millionen € gegenüber dem Vorjahr sank.
Das Finanzergebnis stieg bei saldierter Betrachtung leicht auf 0,1 Millionen €, nach -0,4 Millionen € im Vorjahr. Es errechnet sich zum einen aus nicht liquiditätswirksamen Effekten im Zusammenhang mit Auf- und Abzinsungen aufgrund der IFRS/IAS-Bewertung von Bilanzpositionen und zum anderen aus einem operativen Zinsergebnis, das aus der Geldanlage des Finanzvermögens resultiert.
Das der Geld- und Kapitalanlage zuzurechnende Ergebnis belief sich 2018 auf insgesamt 0,6 Millionen € nach 0,8 Millionen € im Vorjahr und spiegelt damit die Marktsituation wider.
Der Gewinn vor Steuern betrug für den Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum 250,9 Millionen €, lag damit um 0,9 Prozent über dem Vorjahr (Vorjahr: 248,6 Millionen €). Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 173,6 Millionen € (Vorjahr: 172,9 Millionen €). Die Steuerquote des Fielmann-Konzerns beläuft sich auf 30,8 Prozent nach 30,5 Prozent im Vergleichszeitraum. Der Anstieg beruht zum einen auf der im Vorjahr geänderten Handhabung der Verrechnung zwischen den Konzerngesellschaften im Ausland und zum anderen auf der Wertberichtigung von latenten Steuern auf Verlustvorträge, entstanden durch eine erhöhte Anzahl an Neueröffnungen im Expansionsgebiet. Fielmann investierte in den Markt, qualifizierte Mitarbeiter, trieb die Expansion voran, verdichtete sein Niederlassungsnetz.
Die Rendite vor Steuern, bezogen auf die Konzerngesamtleistung, beläuft sich auf 17,6 Prozent (Vorjahr: 17,9 Prozent), die Nettorendite auf 12,2 Prozent (Vorjahr: 12,5 Prozent). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern beläuft sich auf 31,8 Prozent (Vorjahr: 32,0 Prozent). Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 295,9 Millionen € (Vorjahr: 291,3 Millionen €), das Ergebnis pro Aktie beträgt 2,01 € (Vorjahr: 2,00 €).
Das Ergebnis erzielten 736 Niederlassungen (Vorjahr: 723 Niederlassungen), davon 193 Niederlassungen mit integrierten Hörakustikstudios (Vorjahr: 180 Niederlassungen). Darüber hinaus betreiben wir in der Ukraine und Weißrussland 46 kleinere Standorte (Vorjahr: 46 Standorte). Die durch Franchisenehmer betriebenen 25 Niederlassungen im Baltikum und Russland werden nicht konsolidiert (Vorjahr: 25 Niederlassungen).
Segmente
Fielmann erwirtschaftete in Deutschland im Berichtszeitraum mit 600 Niederlassungen (Vorjahr: 597 Niederlassungen) einen Absatz von 6,76 Millionen Brillen (Vorjahr: 6,74 Millionen Brillen) und einen Umsatz von 1.208,6 Millionen € (Vorjahr: 1.163,9 Millionen €). Fielmann behauptete seine Marktanteile in Deutschland, erreichte mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 21 Prozent) und 53 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 53 Prozent). In Deutschland erzielten wir ein Ergebnis vor Steuern von 217,1 Millionen € (Vorjahr: 207,3 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 19,2 Prozent (Vorjahr: 19,0 Prozent).
In der Schweiz erreichte Fielmann mit 43 Niederlassungen (Vorjahr: 42 Niederlassungen) einen Absatz von 472.000 Brillen (Vorjahr: 472.000 Brillen). Der Umsatz im Segment belief sich auf 168,1 Millionen € (Vorjahr: 171,6 Millionen €).
Der Schweizer Franken lag im Jahresdurchschnitt bei 1,16 CHF zum Euro (Vorjahr: 1,11 CHF). Währungsbereinigt lag das Umsatzplus damit bei 1,8 Prozent (Vorjahr: 2,6 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern betrug 24,7 Millionen € (Vorjahr: 29,5 Millionen €). Neben der Währungsentwicklung wirken sich hierbei die Änderungen des Systems der Verrechnungspreise zwischen den Landesgesellschaften erstmals ganzjährig aus (Detailangaben s. Textziffer 41). Die Umsatzrendite lag bei 14,7 Prozent nach 17,2 Prozent im Jahr 2017.
Fielmann erwirtschaftete in der Schweiz mit 4 Prozent aller Optikfachgeschäfte (Vorjahr: 4 Prozent) einen Absatzmarktanteil von 46 Prozent (Vorjahr: 46 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 16 Prozent (Vorjahr: 16 Prozent).
Der Absatz in Österreich mit seinen 38 Niederlassungen (Vorjahr: 37 Niederlassungen) lag im Berichtsjahr bei 437.000 Brillen (Vorjahr: 430.000 Brillen). Der Umsatz im Segment stieg um 1,5 Prozent auf 82,9 Millionen € (Vorjahr: 81,7 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern belief sich 14,3 Millionen €, nach 15,2 Millionen € im Vorjahr. Die Änderungen des Systems der Verrechnungspreise zwischen den Landesgesellschaften wirkte sich 2018 erstmals ganzjährig aus (Detailangaben s. Textziffer 41). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 17,3 Prozent (Vorjahr: 1 8,7 Prozent). Fielmann erzielte in Österreich mit 3 Prozent (Vorjahr: 3 Prozent) aller Optikfachgeschäfte einen Absatzmarktanteil von 33 Prozent (Vorjahr: 33 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 21 Prozent (Vorjahr: 21 Prozent).
In den EU-Ländern Polen, Niederlande, Luxemburg, Frankreich und Italien betreiben wir 55 Niederlassungen (Vorjahr: 47 Niederlassungen), die wir unter Hinzurechnung unserer kleineren 46 Standorte (Vorjahr: 46 Standorte) in Weißrussland und der Ukraine im Segment "Übrige" darstellen.
Der Absatz in Polen belief sich auf 132.000 Brillen (Vorjahr: 134.000). Der polnische Zloty notierte im Jahresdurchschnitt unverändert bei 4,26 PLN zum Euro (Vorjahr: 4,26 PLN). Der Umsatz in Polen stieg um 4,3 Prozent auf 12,7 Millionen € (Vorjahr: 12,1 Millionen €). Das Ergebnis entwickelte sich überproportional, die Rendite vor Steuern stieg dadurch auf 10,6 Prozent (Vorjahr: 7,4 Prozent).
Der Umsatz des Segments "Übrige" betrug 45,1 Millionen € (Vorjahr: 39,4 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei -5,1 Millionen € (Vorjahr: -3,9 Millionen €), dieses vor allem auf Grund von Anlaufkosten für neueröffnete Niederlassungen in Italien.
Finanzlage
Finanzmanagement
Die Finanzlage des Fielmann-Konzerns ist unverändert solide. Die Ausschüttung der Fielmann Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 im Juli 201 8 stieg um 2,8 Prozent auf 155,4 Millionen € (Vorjahr: 151,2 Millionen €). Das Finanzvermögen (übrige langfristige Finanzanlagen, sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte, kurzfristige Finanzanlagen sowie Zahlungsmittel und Äquivalente) zum Bilanzstichtag belief sich auf 312,3 Millionen € (Vorjahr: 350,1 Millionen €), ein Rückgang um 37,8 Millionen. Grund hierfür waren neben einer erhöhten Dividende, der deutliche Anstieg der Investitionen um 13,3 Millionen € auf 82,1 Millionen € (Vorjahr: 68,8 Millionen €) sowie der Aufbau der Vorräte um 5,9 Prozent auf 136,3 Millionen € (Vorjahr: 128,7 Millionen €). Der Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 7,5 Millionen € bei gleichzeitigem Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 7,4 Millionen € wirkten sich ebenfalls belastend auf das Finanzvermögen zum Stichtag aus.
Der Finanzmittelfonds (Liquide Mittel und Anlagen mit bis zu drei Monaten Restlaufzeit zum Erwerbszeitpunkt) belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 138,6 Millionen € (Vorjahr: 172,1 Millionen €). Hinsichtlich weiterer Angaben, insbesondere aufgrund der veränderten Fristigkeit der Anlagen, verweisen wir auf Textziffer 25 im Konzernanhang.
Die Anlagepolitik des Fielmann-Konzerns ist defensiv und auf die Erhaltung des Vermögens ausgerichtet. Anlagerichtlinien sehen Obergrenzen sowohl für einzelne Adressen als auch für Anlageklassen vor. Die Anlageentscheidungen erfolgen zentral. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf 0,7 Millionen € (Vorjahr: 0,8 Millionen €). Darüber hinaus bestehende kurzfristige Kreditlinien wurden lediglich für Avale in Anspruch genommen.
Cashflow-Entwicklung und Investitionen
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit sinkt gegenüber dem Vorjahr um 28,4 Prozent auf 205,6 Millionen € nach 287,1 Millionen € in 2017. Wesentlicher Aspekt ist die Anlagepolitik der freien Liquidität des Fielmann Konzerns. Darüber hinaus ist der deutliche Rückgang auf eine Zunahme der Aktiva zurückzuführen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, wie zum Beispiel die Zunahme der Vorräte oder der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Der Cashflow pro Aktie verminderte sich dadurch auf 2,45 € (Vorjahr: 3,42 €).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -77,5 Millionen € (Vorjahr: -69,3 Millionen €). Das Investitionsvolumen lag im Berichtsjahr bei 82,1 Millionen € (Vorjahr: 68,8 Millionen €) und wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Ausbau und der Modernisierung des Niederlassungsnetzes. Nach der erfolgreichen Einführung in Deutschland und Österreich wurde im Rahmen des Projekts ZenIT im Geschäftsjahr der Roll-out von Tablets in den Schweizer Niederlassungen vollzogen. Das ebenfalls seit 2016 in Deutschland im Einsatz befindliche Omnichannel-Geschäftsmodell in der Kontaktlinse (der Kontaktlinsen-Service) wurde in 2018 auf die Schweiz ausgeweitet. Die weitere Internationalisierung der Systeme wurde vorbereitet.
Fielmann digitalisiert die augenoptische Branche zum Vorteil für die Kunden, ohne Kompromisse bei der Qualität zu machen. Dafür benötigen wir marktreife Technologien in drei Bereichen: eine verlässliche 3D-Anprobe, eine millimetergenaue 3D-Anpassung und einen Online-Sehtest. Die Fielmann Ventures entwickelt diese Schlüsseltechnologien selbstständig und in Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen sowie innovativen Start-Ups. In diesem Zusammenhang erwarb die Fielmann Ventures GmbH im Rahmen einer Kapitalerhöhung rund 20 Prozent der Anteile am Augmented-Reality-Spezialisten FittingBox S.A.
FittingBox ist weltweit führend im Bereich der 3D-Anprobe von Brillen und Sonnenbrillen. Mit dieser Investition vertieft Fielmann seine strategische Zusammenarbeit. Ziel ist der Online-Brillenkauf in Fielmann-Qualität.
Innerhalb der Fielmann-Gruppe haben wir unsere Organisationsstrukturen entlang unserer Digitalstrategie ausgerichtet - heute arbeiten bei uns über 200 Mitarbeiter und externe Experten in einer agilen Projektorganisation.
Fielmann bietet seinen Kunden in der Kontaktlinse und der Hörakustik seit Ende 201 8 die Möglichkeit, online Termine zu vereinbaren. Auch Brillenkunden können in einigen ausgewählten Niederlassungen bereits Termine vereinbaren. Nach Abschluss der Pilotphase wird es in 2019 in vielen Niederlassungen bundesweit möglich sein, online Termine für den Sehtest und die Brillenberatung zu vereinbaren.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der im Wesentlichen auf die ausgezahlte Dividende entfiel, belief sich auf -161,6 Millionen € (Vorjahr: -159,7 Millionen €).
Vermögenslage
Vermögens- und Kapitalstruktur
Das Gesamtvermögen des Konzerns stieg im Berichtsjahr um 2,1 Prozent auf 944,8 Millionen € (Vorjahr: 925,7 Millionen €). Der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte um 9,2 Millionen € steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Software für den Kontaktlinsenbereich sowie dem Erwerb weiterer Standardsoftware-Lizenzen.
Die Sachanlagen im Konzern wurden mit 262,3 Millionen € ausgewiesen (Vorjahr: 239,7 Millionen €). Der Anteil in Prozent am Gesamtvermögen des Konzerns stieg auf 27,8 (Vorjahr: 25,9 Prozent).
Die vorgenommenen Investitionen, unter anderem in neue Niederlassungen, in den Ausbau von Hörakustikstudios, den Umbau bestehender Filialen und in die Verbesserung der Logistik in Rathenow, übertrafen mit 82,0 Prozent die Abschreibungen, so dass das Sachanlagevermögen auf Jahressicht um 22,5 Millionen € stieg (Vorjahr: 15,3 Millionen €). Das Sachanlagevermögen ist zu 209,6 Prozent durch Eigenkapital nach Ausschüttung der vorgeschlagenen Dividende gedeckt (Vorjahr: 225,1 Prozent). Der Anstieg der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte um 3,8 Millionen € steht im Zusammenhang mit der Investition freier liquider Mittel in Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr zum Zeitpunkt des Erwerbs. In diesem Zusammenhang ist auch die Entwicklung der kurzfristigen Finanzanlagen sowie der Zahlungsmittel und Äquivalente zu sehen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen 506,0 Millionen € (Vorjahr: 525,8 Millionen €). Die Vorräte stiegen um 5,9 Prozent auf 136,3 Millionen € (Vorjahr: 128,7 Millionen €).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbezogen überproportional um 7,5 Millionen € auf 38,6 Millionen € (Vorjahr: 31,1 Millionen €), sind aber im Verhältnis zum Umsatz aufgrund des Geschäftsmodells nicht wesentlich. Das den Eigentümer des Mutterunternehmens zustehende Eigenkapital im Konzern wuchs mit 2,0 Prozent bzw. um 14,2 Millionen € und beträgt nach Abzug der vorgeschlagenen Dividendenausschüttung von 159,6 Millionen € 549,4 Millionen € (Vorjahr: 539,4 Millionen €). Die solide Finanzierung der Fielmann-Gruppe zeigte sich in der hohen Eigenkapitalquote inklusive vorgeschlagener Dividende von 75,1 Prozent (Vorjahr: 75,1 Prozent).
Die Rückstellungen betrugen 74,3 Millionen € (Vorjahr: 66,6 Millionen €). Diese stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit leistungsbezogenen Vergütungen von Mitarbeitern. Während die langfristigen Rückstellungen lediglich um 1,7 Millionen € stiegen, wuchsen die kurzfristigen Rückstellungen um 13,9 Prozent bzw. 6,0 Millionen €. Grund hierfür sind erhebliche Baumaßnahmen in einer Vielzahl von Niederlassungen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich in der Stichtagsbetrachtung um 11,7 Prozent auf 56,3 Millionen € (Vorjahr: 63,8 Millionen €). Wesentliche Änderungen in den Zahlungsbedingungen sind nicht erfolgt.
Gesamtaussage des Vorstands zur aktuellen wirtschaftlichen Lage
Der Vorstand beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts unverändert positiv. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand davon aus, dass Fielmann bei angemessenem Ergebnis weitere Absatz- und Umsatzmarktanteile gewinnen wird. Zum Drucktermin stimmten die Erwartungen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.
Mitarbeiter
Fielmann ist größter Arbeitgeber der augenoptischen Branche in Deutschland und der Schweiz. Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 18.881 (Vorjahr: 18.153) Mitarbeiter beschäftigt.
Der Personalaufwand betrug 591,3 Millionen € (Vorjahr: 568,7 Millionen €), die Personalaufwandsquote in Bezug zur Konzerngesamtleistung lag bei 41,5 Prozent (Vorjahr: 41,0 Prozent).
Der Erfolg unseres Unternehmens hängt maßgeblich vom Engagement unserer Mitarbeiter ab. Fielmann ist ein modernes Unternehmen. Unser Frauenanteil beträgt in Deutschland über 70 Prozent. Unsere Frauenquote in den ersten drei Ebenen unterhalb des Vorstandes liegt bei über 30 Prozent (Vorjahr: über 30 Prozent). Der Anteil gut ausgebildeter Frauen mit Berufserfahrung wird weiter zunehmen. Mit flexibler Arbeitszeitregelung schaffen wir ein familienfreundliches Umfeld. Über 5.700 Mitarbeiter des Konzerns waren in Teilzeit beschäftigt (Vorjahr: über 5.400). Fielmann berücksichtigt damit vielfach den Wunsch nach individueller Arbeitszeitgestaltung. Die demographische Entwicklung in Deutschland, der Schweiz und Österreich führt dazu, dass Fielmann sich frühzeitig um Mitarbeiter bemüht und die Qualifizierung in einer Vielzahl von Programmen sicherstellt. Dabei bietet der Konzern ein weites Spektrum an verschiedenen Karrieremöglichkeiten, verbunden mit einer attraktiven Entlohnung und finanziellen Entwicklungsperspektiven. Beides trat in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus.
Strikte Kundenorientierung führte uns an die Spitze. Unsere Philosophie spiegelt sich auch in der Vergütung unserer Mitarbeiter wider. Ein wesentlicher Teil der Tantieme unserer Niederlassungsleiter sowie des Vorstandes ist abhängig von der Zufriedenheit unserer Kunden. Zudem bietet Fielmann seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Mehr als 85 Prozent (Vorjahr: 85 Prozent) unserer Mitarbeiter halten Fielmann-Aktien, beziehen neben ihren Gehältern zusätzlich Dividenden. Das motiviert. Den Vorteil haben unsere Kunden.
Fielmann-Aus- und Weiterbildung
Alle Fielmann-Niederlassungen im In- und Ausland werden von Augenoptikermeistern bzw. Optometristen geführt. Ihnen zur Seite stehen freundliche, kompetente Mitarbeiter, überwiegend Augenoptikergesellen. Fielmann ist größter Ausbilder der augenoptischen Branche, beschäftigte zum Jahresende 3.853 Auszubildende (Vorjahr: 3.417). Hiervon entfallen auf das Segment Deutschland 3.464 (Vorjahr: 3.048). In der Schweiz beschäftigt Fielmann 202 (Vorjahr: 196) und in Österreich 176 (Vorjahr: 165) Auszubildende.
Den hohen Standard unserer Ausbildung belegen bundesweite Auszeichnungen. In den vergangenen acht Jahren stellte Fielmann beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks alle Bundessieger.
Auf Schloss Plön bildet Fielmann den Nachwuchs für die neue Generation des augenoptischen Fachgeschäftes aus. Fielmann qualifizierte 2018 wieder mehr als 7.000 Augenoptiker. Seit dem Jahr 2012 bietet Fielmann auf Schloss Plön neben der zentralen Aus- und Weiterbildung für die Augenoptik auch die Aus- und Weiterbildung für die Hörakustik an. Modernste Technik, sowohl in der Optik als auch in der Akustik, gepaart mit innovativen Lehrmethoden und -mitteln, unterstützt den hohen Standard der Aus- und Weiterbildung. Als feste Einrichtung für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis haben sich die Fielmann Akademie-Kolloquien in Plön etabliert. Mehr als 5.400 Besucher nahmen seit 2007 an 42 Veranstaltungen teil und tauschten sich über aktuelle Entwicklungen in der Augenoptik aus.
Plan-Ist-Vergleich 2018
Die im Ausblick sowie in der zusammenfassenden Aussage zum Prognosebericht im Geschäftsbericht 2017 für das Jahr 2018 veröffentlichten Erwartungen an die geschäftliche Entwicklung des Konzerns haben sich weitgehend bestätigt.
Fielmann hat im Geschäftsjahr das Vertriebsnetz um 13 Standorte erweitert (Plan 2018: mehr als 10 Neueröffnungen). Neueröffnet wurden in Italien acht Niederlassungen sowie in der Schweiz und Österreich jeweils ein Geschäft. In Deutschland wuchs das Vertriebsnetz um drei Standorte.
An 26 Standorten fanden 2018 Umzüge und Umbauten statt (Plan 2018: mehr als 30 bestehende Niederlassungen umzubauen).
In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur wurden 2018 insgesamt 82,1 Millionen € investiert (Plan 2018: um 96,0 Millionen €).
In Deutschland beliefen sich die Investitionen auf 65,3 Millionen € (Plan 2018: 78,4 Millionen €), in Italien auf 8,3 Millionen € (Plan 2018: 6,5 Millionen €), in der Schweiz auf 6,7 Millionen € (Plan 2018: 7,6 Millionen €), in Österreich auf 1,0 Millionen € (Plan 2018: 1,8 Millionen €) und in Polen auf 0,1 Millionen € (Plan 2018: unter 1,0 Millionen €).
Wir haben 46,4 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufgewendet (Plan 2018: 46,8 Millionen €). In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investierten wir rund 2,2 Millionen € (Plan 201 8: 5,2 Millionen €), in die Konzerninfrastruktur weitere 33,5 Millionen € (Plan 2018: 43,8 Millionen €). Fielmann investierte im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung (Plan 2018: um 20 Millionen €).
Die für das Geschäftsjahr 2018 erwarteten Marktanteilsgewinne wurden insbesondere regional und hier vor allem in unseren Expansionsgebieten im Ausland erzielt. Der Absatz stieg im Geschäftsjahr 2018 um 0,5 Prozent (Plan 201 8: leichter Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahr), der Konzernumsatz um 3,0 Prozent (Plan 2018: Umsatzausweitung leicht über dem Durchschnitt der Vorjahre; Anstieg im Durchschnitt 2013 bis 2017: 4,6 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern beträgt 250,9 Millionen € und liegt damit 0,9 Prozent über dem des Vorjahres (Plan 2018: ein Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau). Die Kundenzufriedenheit beläuft sich auf 91,4 Prozent (Plan 2018: Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten). Die Aktionäre partizipierten wie avisiert am Erfolg des Unternehmens durch einen Anstieg der Dividende um 2,7 Prozent von 1,85 € auf 1,90 € bei einer für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität (Umsatzrentabilität vor Steuern 17,6 Prozent, Eigenkapitalrentabilität nach Steuern und anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse beläuft sich auf 31,8 Prozent).
Vergütungsbericht
Die Laufzeit von Vorstandsverträgen beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes bestehen aus fixen und variablen, ergebnisabhängigen Bestandteilen. Dem zum 30. Juni 2017 ausgeschiedenen Vorstandsmitglied wurde eine Pensionszusage in Höhe von 40 Prozent des letzten Bruttogehaltes gewährt. Den fixen Bezügen wurden der individuelle geldwerte Vorteil aus den zur privaten Nutzung überlassenen Dienstfahrzeugen und die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung anteilig zugerechnet. Das Tantiemesystem, das für alle Vorstände gilt, stellt sich wie folgt dar:
Die strikte Kundenorientierung der Fielmann-Gruppe als Kern ihrer Unternehmensphilosophie spiegelt sich bei den Vorstandsverträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Die Tantieme ist zweigeteilt. Die Tantieme I richtet sich nach dem Jahresergebnis. Die Tantieme II dient der Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Sie berechnet sich auch nach der Kundenzufriedenheit.
Für die Tantieme I wird der Tantiemeprozentsatz, der für die einzelnen Vorstandsmitglieder vereinbart worden ist, mit 70 Prozent des um die Vorstandstantieme bereinigten Jahresüberschusses des Fielmann-Konzerns multipliziert. Für die Tantieme II wird der individuelle Tantiemeprozentsatz zunächst mit 30 Prozent des um die Vorstandstantieme bereinigten Jahresüberschusses in der dreijährigen Tantiemeperiode des Fielmann-Konzerns berechnet.
Der sich hiernach ergebende Betrag wird anschließend über ein Zielsystem bewertet und kann im Endergebnis zwischen 0 Prozent und maximal dem doppelten Betrag der Ausgangsgröße - das heißt 60 Prozent - liegen. Damit erlangt der Faktor der Kundenzufriedenheit eine maßgebliche Bedeutung für die Bemessung der Tantieme. In den Dienstverträgen wurde zugleich die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung eines Vorstands in Prozent der fixen Vergütung festgelegt. Bei dem Vertrag von Herrn Günther Fielmann betrug die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung (Tantieme I und Tantieme II) zunächst bis zum 14. April 201 8 200 Prozent der festen Vergütung, bei Herrn Marc Fielmann 150 Prozent. Mit Einrichtung der Doppelspitze ab 15. April 201 8 wurde die Höchstgrenze der variablen Vergütung für beide Herren auf jeweils 190 Prozent der Festvergütung begrenzt. Bei den Herren Dr. Thies und Zeiss beträgt die Höchstgrenze jeweils 175 Prozent der festen Vergütung. Für Herrn Dr. Körber betrug die Höchstgrenze bis zum 31. März 2018 150 Prozent, ab dem 1. April 2018 beträgt sie 175 Prozent der festen Vergütung. Bei Herrn Ferley beträgt die Höchstgrenze 150 Prozent.
Die auf das Geschäftsjahr und das Vorjahr entfallenden Beträge sind individualisiert im Anhang zum Konzernabschluss unter Textziffer (30) gemäß den Mustertabellen des Deutschen Corporate Governance Kodex dargestellt.
Angaben entsprechend § 315 Absatz 4 HGB sowie Aktionärsstruktur
Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals
Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt 84 Millionen € und ist eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien), jeweils ohne Nennwert. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft eine Stimme (§ 14 Abs. 6 der Satzung).
Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen
Durch Vereinbarung vom 4. April 2013 sind Herr Marc Fielmann und Frau Sophie Luise Fielmann einer am 3. April 2013 zwischen Herrn Günther Fielmann und der KORVA SE, Lütjensee, geschlossenen Poolvereinbarung beigetreten (Poolvertrag).
Insgesamt umfasst der Poolvertrag 60.180.844 Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft (poolgebundene Aktien). Nach dem Poolvertrag bedarf eine Übertragung von poolgebundenen Aktien an Dritte der Zustimmung aller übrigen Poolmitglieder. Zudem muss jedes Poolmitglied, das seine poolgebundenen Aktien veräußern möchte, diese Aktien zuvor den übrigen Poolmitgliedern zum Kauf anbieten (Vorerwerbsrecht).
Nach dem Poolvertrag sind die Stimmrechte aus den poolgebundenen Aktien in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft jeweils gemäß den Beschlüssen der Poolmitglieder in der Poolversammlung auszuüben, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Sinn das jeweilige Poolmitglied in der Poolversammlung abgestimmt hat. Das Stimmrecht der Poolmitglieder in der Poolversammlung richtet sich nach ihrem Stimmrecht in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft. Jede poolgebundene Aktie gewährt eine Stimme.
Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses bestanden die folgenden direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft, die die Schwelle von 10 Prozent überschritten haben: Herr Günther Fielmann, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Herr Marc Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), Frau Sophie Luise Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), KORVA SE, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Fielmann Interoptik GmbH & CO. KG, Hamburg (indirekt beteiligt), Fielmann Familienstiftung, Hamburg (indirekt beteiligt). Der Streubesitz beträgt 28,36 Prozent. Weitere Informationen können den Angaben zu den Stimmrechtsmitteilungen im Anhang des Jahresabschlusses 201 8 der Fielmann Aktiengesellschaft entnommen werden.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.
Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrolle nicht unmittelbar ausüben
Eine solche Konstellation besteht bei der Gesellschaft nicht.
Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung
Die gesetzlichen Bestimmungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind geregelt in § 84 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 7 Abs. 1 folgende Regelung zur Zusammensetzung des Vorstands vor: "(1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus mindestens drei Personen. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder und die Person des Vorstandsvorsitzenden sowie gegebenenfalls seines Stellvertreters."
Die gesetzlichen Bestimmungen über die Änderung der Satzung sind geregelt in § 119 AktG in Verbindung mit § 179 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 14 Abs. 4 folgende Regelung zu Satzungsänderungen vor: "(4) Zur Beschlussfassung in der Hauptversammlung ist - soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen - die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich und genügend."
Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13. Juli 2021 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals um insgesamt bis zu 5.000.000,00 € durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar und/ oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:
| ― | um etwaige Spitzenbeträge unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu verwerten; |
| ― | bei Erhöhungen des Grundkapitals gegen Bareinlagen gemäß § 1 86 Abs. 3 Satz 4 AktG, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet; |
| ― | für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen. |
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2016 festzulegen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen
Entsprechende wesentliche Vereinbarungen sind nicht vorhanden.
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind
Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern bestehen nicht.
Angaben entsprechend §§ 289b ff., 315b ff. HGB zur nichtfinanziellen Erklärung (Nachhaltigkeitsbericht)
Die Fielmann Aktiengesellschaft veröffentlicht ihre Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) für das Geschäftsjahr 2018 auf der Internetseite unter www.fielmann.com. Der Bericht wurde entlang des GRI Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt. Diese Vorgehensweise entspricht den Bestimmungen der §§ 289b ff., 315b ff. HGB und stellt die nicht-finanzielle Erklärung der Fielmann Aktiengesellschaft nach § 289b Abs. 3 HGB und des Fielmann-Konzerns nach § 315b Abs. 3 HGB dar.
Konzernerklärung zur Unternehmensführung entsprechend § 315d HGB
Die Erklärung zur Unternehmensführung wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen.
Angaben entsprechend § 160 Abs. 1 Nummer 2 AktG
Im Anhang des Jahresabschlusses der Fielmann Aktiengesellschaft befinden sich Angaben über den Bestand an eigenen Aktien sowie dessen Entwicklung im Geschäftsjahr 2018.
Abhängigkeitsbericht
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt, in dem die Beziehungen der Gesellschaft zu Herrn Günther Fielmann (Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie zu anderen ihm verbundenen Unternehmen und den zum Fielmann-Konzern gehörenden Unternehmen erfasst wurden. Der Vorstand hat in diesem Bericht die folgende Schlusserklärung abgegeben:
"Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2018 nicht vor."
Risikomanagementsystem
Durch ein umfassendes Chancen- und Risikomanagement kann Fielmann Chancen frühzeitig erkennen und nutzen, ohne mögliche Risiken außer Acht zu lassen. Basis ist ein detailliertes Berichtswesen, das alle Planungs- und Steuerungssysteme beinhaltet. Anhand zuvor identifizierter und definierter Schwellenwerte wird regelmäßig analysiert, ob Risikokonzentrationen im Konzern oder bei der Fielmann Aktiengesellschaft bestehen. Die Überwachung ist in tägliche Arbeitsabläufe integriert, die monatliche und die jährliche Berichterstattung komplettieren das Frühwarnsystem. Mögliche Risiken werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die wirtschaftliche Lage der Fielmann Aktiengesellschaft bzw. des Konzerns bewertet.
Eine standardisierte Vorgehensweise zur Handhabung etwaiger auftretender Risiken sowie die erwartete Entwicklung des Risikos innerhalb der nächsten 12 Monate werden ebenfalls erfasst.
Neben dem monatlichen und jährlichen Berichtswesen besteht zusätzlich eine Pflicht zur Ad-hoc-Berichterstattung.
Das Ergebnis der Beurteilung wird auf Formblättern anhand eines Ampelsystems für die Risikoausprägung dokumentiert. Dabei werden folgende Risikoklassifizierungen unterschieden:
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| grün: | guter Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von weniger als 1 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| grün-gelb: | leichte negative Abweichung vom guten Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 1 bis <3 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| gelb: | Gefahr des Eintritts des kritischen Zustands (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 3 bis <5 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| gelb-rot: | kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 5 bis <10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| rot: | sehr kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von mehr als 10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern). |
Der Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -beurteilung erfolgt dezentral durch die einzelnen Bereiche. Der Risikobeauftragte koordiniert die Risikoerfassung, -bewertung sowie -beurteilung und leitet die Risikoberichte der einzelnen Bereiche an den Vorstand weiter. Damit wird eine Vielzahl einzelner Risiken abgedeckt, die wiederum in den folgenden Kategorien zusammengefasst sind:
| ― | Umfeldrisiken, Branchen und Konzernkennzahlen |
| ― | Vertrieb |
| ― | Personal |
| ― | Finanzen |
| ― | Produktion und Logistik |
| ― | Materialwirtschaft |
| ― | Informationstechnologie |
| ― | Datenschutz |
Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken und deren Auswirkungen sind hierbei berücksichtigt. Die Wirksamkeit des Informationssystems wird regelmäßig durch die Interne Revision überwacht und im Rahmen der Prüfung beurteilt. Für den Fielmann-Konzern sowie für die Fielmann Aktiengesellschaft bestehen im Folgenden aufgeführte Risiken. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken werden nicht explizit erfasst, da sie sich naturgemäß nicht vermeiden lassen.
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Die nachfolgenden Informationen über Risiken der künftigen Entwicklung beziehen sich auf die in das Risikomanagement von Fielmann eingebundenen Risiken. Zur Verbesserung der Information wird die nach IFRS 7 für den Konzernabschluss gebotene Berichterstattung über Kreditrisiken, Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Marktrisiken und Liquiditätsrisiken in den Lagebericht unter "Finanzwirtschaftliche Risiken" eingebunden. Die Ausführungen über die Chancen der künftigen Entwicklung betreffen im Wesentlichen operative Bereiche.
Branchen- und andere externe Risiken (Umfeldrisiken)
Konjunkturelle Schwankungen im internationalen Marktumfeld und eine zunehmende Wettbewerbsintensität stellen grundsätzliche Risiken dar. Daraus resultierende Preis- und Absatzrisiken sind gegeben. Eine ständige, zentral und dezentral durchgeführte Wettbewerbsbeobachtung lässt frühzeitig Entwicklungen erkennen. Die Wettbewerbsbeobachtung schließt auch die Entwicklung relevanter Technologien sowie das Angebot von Versandhändlern ein. Über manuelle und automatisierte Verfahren wird das Angebot von Online-Anbietern im augenoptischen Bereich laufend beobachtet und analysiert. Der Vorstand und weitere Entscheidungsträger werden zeitnah über Marktbewegungen informiert. Risiken werden so rechtzeitig identifiziert und Maßnahmen kurzfristig ergriffen. Das Konsumverhalten wird zunehmend durch digitale Technologien geprägt. Auch Brillen und Kontaktlinsen werden im Versandhandel angeboten.
In der Brillenoptik liegt der Umsatzmarktanteil des Online-Handels bei nur 1,6 Prozent (Vorjahr: 1,4 Prozent). Die Mehrheit des Versandumsatzes in Höhe von rund 300 Millionen € (Vorjahr: 261 Millionen €) wird mit Kontaktlinsenprodukten erwirtschaftet (ZVA, 2019). Zur Fertigung einer Brille sind eine Sehstärkenbestimmung, eine Brillenglaszentrierung und eine Anpassung notwendig. Fielmann vertreibt Korrektionsbrillen heute nicht per Internet. Ungenaue Daten rufen prismatische Nebenwirkungen hervor. Diese können zu Ermüdung, Unwohlsein, Kopfschmerzen bis hin zu Doppelbildern führen. Beim aktuellen Stand der Technologie ist die Brille aus dem Internet ein Zufallsprodukt. Der reine Onlinehandel ist in unserer Branche ein Auslaufmodell. Praktisch alle Versender suchen inzwischen stationäre Partner oder eröffnen eigene Geschäfte. Die Zukunft liegt im Omnichannel. Der Kunde unterscheidet nicht zwischen online und offline. Unser Ziel ist die "Omnichannel-Innovation", die aus der Verbindung von persönlicher Beratung und digitalen Services entsteht. Unsere Kontaktlinsen-Kunden bedienen wir bereits seit 2016 mit einem Omnichannel-Geschäftsmodell, das dem Wettbewerb deutlich überlegen ist. Wir wuchsen im Bereich der Kontaktlinse 2018 deutlich schneller als der Markt , haben so Marktanteile gewonnen. Nun arbeiten wir am Online-Brillenkauf in Fielmann-Qualität. Dafür notwendig sind innovative Technologien wie die verlässliche 3D-Anprobe, die millimetergenaue 3D-Anpassung sowie der Online-Sehtest. Die Fielmann-Ventures entwickelt diese Schlüsseltechnologien selbstständig und in Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen sowie innovativen Start-Ups. Die Beteiligung an dem Technologieunternehmen FittingBox im November 2018 war ein wesentlicher Schritt. FittingBox ist mit 13 Patenten weltweit führend im Bereich der 3D-Anprobe von Brillen und Sonnenbrillen. Das Risiko wird daher unverändert als gering (grün bis grün-gelb) eingestuft.
Segmentspezifische Risiken (Umfeldrisiken)
Die Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach IFRS erfolgt nach regionalen Absatzmärkten, von denen im Umsatz lediglich die "Schweiz" und das Segment "Übrige" von Währungsschwankungen betroffen sein können. Zu näheren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter dem Punkt "Währungsrisiken"
Gesetzliche Änderungen im Gesundheitswesen stellen kaum Risiken dar. Im Rahmen der Gesundheitsreform 2004 wurde den gesetzlich Versicherten in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen der Anspruch auf die Korrektionsgläser entzogen. Neben Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre haben volljährige Versicherte dann einen Leistungsanspruch, wenn sie auf beiden Augen eine extreme Sehschwäche aufweisen und ihre Sehleistung auf dem besseren Auge bei bestmöglicher Korrektur höchstens 30 Prozent erreicht.
Die Ausnahmeregelung für einen Leistungsanspruch auf Brillengläser wurde ab dem Frühjahr 2017 erweitert. Versicherte, die wegen einer Kurz- oder Weitsichtigkeit Gläser mit einer Brechkraft von mindestens 6 Dioptrien oder wegen einer Hornhautverkrümmung von mindestens 4 Dioptrien benötigen, haben einen Anspruch auf Kostenübernahme in Höhe des vom GKV-Spitzenverband festgelegten Festbetrages bzw. des von ihrer Krankenkasse vereinbarten Vertragspreises.
Seit der Anhebung der Festbeträge für die Hörsystemversorgung in Deutschland zum 1. November 2013 auf 785 € je Hörsystem haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Hörsystemversorgung, die nach dem aktuellen Stand der Medizintechnik eine bestmögliche Angleichung an das Gehör eines Normalhörenden gewährleistet. Durch Rahmenverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen sind Hörakustiker verpflichtet, dieses Versorgungsziel bereits für den Kunden zum Nulltarif und mit Nachlässen gegenüber den Krankenkassen sicherzustellen. Für Fielmann die Chance, weitere Marktanteile zu gewinnen.
Zum 1. Dezember 2018 trat ein Vertrag des Verbands der Ersatzkassen e.V. (vdek) in Kraft, der den sogenannten "verkürzten Versorgungsweg" betrifft.
Der Hörakustiker steht hierbei für den Patienten in der Regel nicht persönlich zur Verfügung. Der HNO-Arzt schaltet ihn nur elektronisch in der Praxis dazu. Eine unmittelbare Anpassung durch den Hörakustiker ist damit nicht gewährleistet. Beim "verkürzten Versorgungsweg" erhält der Patient das Hörgerät vom HNO-Arzt in Kooperation mit einem Versandhändler, der auch Hörakustiker ist, direkt in der Arztpraxis. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkassen.
Die Umfeldrisiken werden daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.
Operative Risiken (Produktions- und Logistikrisiken)
Die eigene Produktion von Brillenfassungen und Korrektionsgläser sichert uns die Warenflusskontrolle von der Prüfung der Rohmaterialien bis hin zum Zusammenfügen der fertigen Brille. Ein nach DIN ISO 9001 eingerichtetes Qualitätsmanagement sorgt für eine standardisierte Organisation mit hochautomatisierten Herstellungs- und Prüfverfahren. Sie gewährleisten eine gleichbleibend hohe Qualität.
Für den Eventualfall von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen haben wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen:
| ― | systematische Schulungs- und Qualifikationsprogramme für die Mitarbeiter |
| ― | permanente Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien |
| ― | umfangreiche Sicherungsmaßnahmen in den Niederlassungen |
| ― | regelmäßige Kalibrierung von Messgeräten sowie die Wartung von Maschinen, IT-Anlagen und der Kommunikationsinfrastruktur |
Gegen nicht auszuschließende Schadensfälle ist das Unternehmen in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang versichert. Das Risiko aus dem Produktions- und Logistikbereich wird daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.
Risiken Materialwirtschaft
In der Materialwirtschafft sind Risiken hinsichtlich Lieferfähigkeit, Qualität und Preis für die Warengruppen Glas, Fassung, Kontaktlinse und Hörgeräte als Kennzahlen aufgenommen worden.
Im Bereich Brillenoptik wurden neben der Lieferfähigkeit und der Lagerreichweite speziell die Anzahl aktueller und neuer Modelle in die Betrachtung mit einbezogen worden.
Die Risiken im Bereich der Materialwirtschaft werden daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.
Konzernleistungs- und Kostenrisiken
Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Großhändler und Augenoptiker. Unsere Einkaufsstärke sowie unsere weltweiten Geschäftsbeziehungen erlauben uns, mögliche Lieferengpässe kurzfristig auszugleichen und auf Entwicklungen der Einkaufspreise flexibel zu reagieren. Das Risiko wird unverändert als gering (grün) eingestuft.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Währungs- und Zinsschwankungen können signifikante Gewinn- und Cashflow-Risiken für den Fielmann-Konzern zur Folge haben. Fielmann hat die Risiken so weit wie möglich zentralisiert und steuert diese vorausschauend. Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für den Konzern Zins- und Währungsrisiken. Die Instrumente zur Sicherung dieser finanzwirtschaftlichen Risiken sind in den Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen im Anhang beschrieben. Die wesentlichen Einkaufskontrakte lauten in Euro. Fielmann finanziert sich größtenteils über Eigenkapital (Eigenkapitalquote 75,1 Prozent; Vorjahr: 75,1 Prozent). Die Abhängigkeit von Zinsentwicklungen ist somit für das operative Geschäft gering.
Zinssatzänderungen haben ferner eine Auswirkung auf die Höhe des bilanziellen Ausweises von Rückstellungen und damit auf das Finanzergebnis. Ebenso wirken sich Zinsänderungen auf die vorhandene Liquidität und somit ebenfalls auf das Finanzergebnis aus. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus Kursänderungen bei Währungen und für Wertpapiere. Die Steuerung erfolgt über ein Anlagemanagement zur Überwachung von Kredit-, Liquiditäts- und Markt- beziehungsweise Zins- sowie Währungsrisiken im Rahmen kurz- und langfristiger Planungen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden unverändert auf niedrigem Niveau eingestuft (grün).
Kreditrisiken (Finanzen)
Das Ausfallrisiko im Konzern besteht maximal in Höhe der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte. Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, verbunden mit niedrigen Zinsen im Euro-Raum, wirkte sich auch 2018 auf alle Wirtschaftsbereiche aus. Durch notleidende Banken gehen, ebenso wie durch hohe öffentliche und private Schulden in einigen Ländern des Euro-Raums, unvermindert hohe Risiken für die Gemeinschaftswährung aus. Der Hauptrefinanzierungszinssatz der EZB lag im Geschäftsjahr 2018 unverändert bei 0,0 Prozent.
Das operative Zinsergebnis des Fielmann-Konzerns belief sich in diesem Umfeld auf 0,6 Millionen € (Vorjahr: 0,8 Millionen €).
Die Anlageentscheidungen im Finanzbereich haben grundsätzlich die nachhaltige Sicherung der Kaufkraft als oberstes Ziel. Die Preissteigerungsrate beläuft sich für 201 8 in Deutschland auf 1,9 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent). Eine Anlagerichtlinie schreibt für alle Klassen von Finanzinstrumenten, die der Kapitalanlage dienen, Höchstgrenzen vor. Die Anlagemöglichkeiten sind im Wesentlichen auf den sogenannten Investment Grade beschränkt.
Aufgrund der auch im Jahr 201 8 weiterhin bestehenden großen Unsicherheit an den Finanzmärkten hat sich die Fielmann Aktiengesellschaft entschieden, insbesondere in Anlagen mit hoher Bonität zu investieren bzw. Liquidität auf Tagesgeldkonten oder auf Kontokorrentkonten zu belassen. Grundsätzlich wird vor jeder wesentlichen Anlageentscheidung die Bonität des Geschäftspartners geprüft und dokumentiert. Die Fixierung von Höchstgrenzen für Anlagen je Kontrahent begrenzt das Ausfallrisiko, ebenso wie der derzeitige Schwerpunkt des Anlagehorizonts mit Laufzeiten von durchschnittlich 8 Monaten (Vorjahr: Laufzeiten von durchschnittlich 9 Monaten). Titel ohne Rating werden einer internen Beurteilung unterworfen. Hierbei werden unter anderem ein bestehendes Rating des Emittenten oder das eines vergleichbaren Schuldners sowie die Ausstattung des Titels berücksichtigt. Anlagen mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten bedürfen keines Ratings, dieses gilt unter Berücksichtigung der definierten Freigrenzen der Anlagerichtlinie.
Die Kreditrisiken werden daher unverändert als gering (grün) eingestuft.
Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine Konzentration von Ausfallrisiken, da durch die Einzelhandelsaktivität eine Bündelung auf einzelne Schuldner nicht gegeben ist. Vor diesem Hintergrund wird das Ausfallrisiko als unverändert gering (grün) eingeschätzt.
Liquiditätsrisiken (Finanzen)
Die Finanzsteuerung erfolgt vor dem Hintergrund, dem Vorstand die nötige Flexibilität für unternehmerische Entscheidungen zu gewährleisten und für die fristgerechte Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen des Konzerns Sorge zu tragen. Die Fielmann Aktiengesellschaft steuert die Liquidität für alle Tochtergesellschaften des Konzerns zentral. Liquiditätsrisiken bestehen derzeit keine (grün). Darüber hinaus bietet die hohe Liquidität ausreichend Spielraum für die weitere Expansion. Zum 31. Dezember 2018 bestand Finanzvermögen im Konzern in Höhe von 312,2 Millionen € (Vorjahr: 350,1 Millionen €).
Marktrisiken (Finanzen)
Für den Fielmann-Konzern relevante Marktrisiken sind vor allem Zins- und Währungsrisiken. Anhand einer Sensitivitätsanalyse lassen sich vergangenheitsbezogen Auswirkungen verschiedener Entwicklungen aufzeigen.
Zinsrisiken (Finanzen)
Für die Sensitivitätsanalyse von Zinsrisiken gelten folgende Prämissen: Originäre Finanzinstrumente unterliegen nur dann Zinsrisiken, wenn sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Finanzinstrumente mit einer variablen Verzinsung unterliegen grundsätzlich Marktzinsrisiken, ebenso Liquidität auf Kontokorrentkonten. Das Zinsänderungsrisiko wird daher unverändert als gering (grün) eingestuft.
Währungsrisiken (Finanzen)
Infolge seiner internationalen Ausrichtung ist der Fielmann-Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken im Zusammenhang mit Zahlungsströmen außerhalb seiner funktionalen Währung ausgesetzt. Über 85 Prozent der Zahlungsströme des Konzerns basieren auf dem Euro, etwa 11 Prozent auf dem Schweizer Franken (CHF), der Rest verteilt sich auf US-Dollar (USD), Polnische Zloty (PLN), Ukrainische Hrywnja (UAH), Japanische Yen (YEN) und Weißrussische Rubel (BYN) (Vorjahr: 85 Prozent EUR, 12 Prozent CHF).
Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cashflow in Fremdwährung werden zur Begrenzung der Währungsrisiken Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen CHF und USD. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen.
Als Basis für die Einschätzung der identifizierten Risiken dienen Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien.
Die Marktbewertung eingesetzter Finanzinstrumente erfolgt grundsätzlich anhand vorhandener Marktinformationen. Fremdwährungsrisiken, die aus der Umrechnung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten der ausländischen Tochtergesellschaften in die Konzernberichtswährung resultieren, werden grundsätzlich nicht gesichert.
Die Währungen PLN, UAH und BYN werden aufgrund der jeweiligen geringen Gesamtsumme bzw. der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten nicht abgesichert.
Zum Stichtag 31. Dezember 2018 bestanden keine Devisentermingeschäfte (Vorjahr: keine). Termingelder in der Währung USD wurden ebenfalls nicht gehalten (Vorjahr: keine), auch keine Absicherungen hinsichtlich des Schweizer Franken (Vorjahr: keine). Die Währungsrisiken für Fielmann werden nach wie vor als gering (grün) eingestuft.
Risiken Vertrieb
Wesentliche Vertriebsrisiken sind die Kundenzufriedenheit und die Absatz-Entwicklung. Beide Kennzahlen stehen für die kundenorientierte Philosophie von Fielmann. Für die weitere Expansion sind die Anzahl Neueröffnungen als auch die Anzahl der Umbauten/Umzüge berücksichtigt worden.
Die Risiken im Bereich des Vertriebs werden daher als niedrig (grün) bewertet.
Fachkräftebedarf (Personal)
Die demografische Entwicklung in unserer Bevölkerung wird die Gesellschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten tiefgreifend verändern. Während die Bevölkerungszahl insgesamt langfristig zurückgeht, steigt die Zahl älterer Menschen und deren Anteil. Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer, die gegenwärtig einen Großteil der Erwerbsbevölkerung stellen, scheiden zunehmend aus dem Arbeitsmarkt aus. Den Betrieben und der öffentlichen Verwaltung drohen Fachkräfteengpässe, die sich bereits jetzt in einigen Berufen, Branchen und Regionen deutlich abzeichnen. Im Jahr 2017 befanden sich rund 49,3 Millionen Menschen in der Altersgruppe von 20 bis 64 Jahren. Ihre Zahl wird nach Einschätzungen des Statistischen Bundesamts nach 2020 spürbar zurückgehen und 2030 etwa 44 bis 45 Millionen betragen. Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von heute 44,8 Millionen auf circa 41,1 Millionen im Jahr 2030 sinken. 2060 werden dann etwa 38 Millionen Menschen im Erwerbsalter sein (-15 Prozent). Die Digitalisierung der Arbeitswelt verändert Berufe und erforderliche Qualifikationen. Um den Herausforderungen des demografischen und technologischen Wandels zu begegnen und um den Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Unternehmen frühzeitig entgegenzuwirken, wirbt Fielmann in Schulen, auf Jobmessen und in von jungen Menschen präferierten Medien um die Fachkräfte der Zukunft. Pro Jahr bewerben sich etwa 10.000 junge Menschen um eine Lehre bei Fielmann. Mehr als 1.500 erhalten nach bestandenem Eignungstest einen Ausbildungsplatz.
Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche pflegt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei Fielmann mit deutscher Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann zweistellige Millionenbeträge in die Aus- und Weiterbildung, erhöhte die Anzahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr um 436 auf 3.853 (Vorjahr: 3.417 Auszubildende), eine Ausweitung um 12,8 Prozent. Unsere Ausbildung ist gut, bundesweite Auszeichnungen belegen das.
Fielmann treibt die Expansion voran und sucht verstärkt qualifizierten Nachwuchs. Seit 2017 betreibt Fielmann eine Kampagne, um zusätzliche Auszubildende zu gewinnen. Die Internetseite www.optiker-werden.de gibt Einblick in den Arbeitsalltag beim Marktführer, begeistert junge Menschen für den Beruf des Augenoptikers. Aufgrund der positiven Resonanz in der Augenoptik werden ab dem Jahr 2019 Auszubildende in der Hörakustik unter www.akustiker-werden.de gezielt angesprochen.
Fielmann investiert auch in innovative Konzepte der Weiterbildung. Mit einem berufsbegleitenden Meisterkurs wird auch örtlich, häufig familiär gebundenen Augenoptikern die Möglichkeit zur weiteren Qualifikation und die Chance zum beruflichen Aufstieg geboten. Die Risiken aus dem Bereich Personal werden aufgrund der aktuellen Lage und der entsprechenden Maßnahmen als gering (grün) eingestuft.
IT-Risiken
Die operative und strategische Steuerung des Konzerns ist eingebunden in eine komplexe Informationstechnologie. Die IT-Systeme werden regelmäßig gewartet und verschiedenen Sicherungsmaßnahmen unterzogen. Durch stetigen Dialog zwischen internen und externen IT-Spezialisten wird eine Aufrechterhaltung und Optimierung der Systeme gewährleistet. Daneben begegnet der Fielmann-Konzern den Risiken aus unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit entsprechenden Maßnahmen. Technologische Neuerungen und Entwicklungen werden fortlaufend beobachtet, geprüft und bei Eignung eingesetzt. Daher werden die IT-Risiken insgesamt als gering (grün) eingestuft.
Datenschutz
Durch Digitalisierung steigt die Vernetzung und Komplexität der IT-Systemlandschaft. Der Umgang mit personenbezogenen Daten und der Schutz interner Informationen haben hierdurch deutlich an Bedeutung gewonnen. Der Gesetzgeber hat diesem Umstand mit der ab 25. Mai 2018 geltenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der damit einhergehenden Neufassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) Rechnung getragen und den Datenschutz, den Schutz der Privatsphäre sowie die transparente Verarbeitung personenbezogener Daten neu geregelt.
Der Bereich "Governance" wacht neben der IT-Architektur und den Geschäftsprozessen über die Informationssicherheit und den Datenschutz. Er entwickelt die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz weiter, begleitet alle datenschutzrelevanten Projekte und leistet konkrete Unterstützung bei der Umsetzung interner Richtlinien und gesetzlich geregelter Vorgaben. So führte der Bereich auch im Berichtsjahr 201 8 ein projektbezogenes Datenschutz-Team ein, das die Implementierung und Weiterentwicklung der Datenschutzstandards verantwortete. Im Kundenservice wurde darüber hinaus ein Prozess "Betroffenenrechte" mit eigens geschulten Mitarbeitern etabliert. Gegenüber dem Vorstand ist die Governance verantwortlich für die Dokumentation, Bewertung und Besicherung von sensiblen Daten.
In dieser Funktion spielt die Governance eine zentrale Rolle in der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Datenschutzsystems. Eine konsolidierte Bewertung der oben genannten Risiken ergibt gemäß der Vorgaben des Risikoberichtswesens eine geringe (grüne) Einstufung.
Chancen
Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen Experten zufolge eine Brille oder Kontaktlinsen. Schon heute sind mehr junge Leute betroffen als noch vor wenigen Jahrzehnten. Häufiges Nahsehen, etwa beim Lesen oder Arbeiten am Computer, und Mangel an Tageslicht gehören Studien zufolge zu den Ursachen für ein zu starkes Längenwachstum des Augapfels vor allem zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr.
Darüber hinaus ist der ständige Blick in die Nähe - aufs Handy, das Tablet oder den Laptop - für die Augen eine Belastung, der Fachbegriff dafür lautet "digitaler Sehstress". Er entsteht meist nach ein bis zwei Stunden vor einem Bildschirm oder wenn wir ständig zwischen verschiedenen Geräten wechseln. Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die sogenannte Akkommodation, die Fähigkeit der Augen bzw. der Augenlinsen, sich auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen und scharf zu sehen, ab.
Gemäß einer Studie des Kuratoriums Gutes Sehen e. V. hat sich seit 1952 der Anteil der Brillenträger in der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen mehr als verdoppelt. In der Altersklasse der 30- bis 44-Jährigen stieg der Anteil der Brillenträger um mehr als 55 Prozent. In der zweiten Lebenshälfte sind nahezu alle Menschen auf eine Brille angewiesen. Normalsichtige benötigen eine Lesebrille, Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und eine Nahbrille. Komfortabler sind Mehrstärkengläser, heute zunehmend in Form von Gleitsichtgläsern. Fielmann wächst mit Gleitsichtgläsern schneller als die Branche. Dies erklärt sich aus der Kundenstruktur. Fielmann-Kunden sind jünger als die Durchschnittskunden der traditionellen Wettbewerber. Sie bleiben uns über die Jahre treu. Ohne auch nur einen Neukunden zu gewinnen, wird sich der Gleitsichtanteil bei Fielmann daher in den nächsten Jahren um mehr als 50 Prozent erhöhen.
Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Großhändler und Augenoptiker. Fielmann kann Brillen zu niedrigeren Preisen abgeben als die Konkurrenz, weil wir direkt bei Herstellern in großen Mengen beziehen, von denen die großen Marken kaufen, und auch selber produzieren. Einkaufsvorteile geben wir an unsere Kunden weiter.
Nur 45 Prozent aller Brillenträger tragen derzeit eine Sonnenbrille mit ihrer Stärke. Fielmann verspricht sich weiteres Wachstum aus dem steigenden Anteil modischer Sonnenbrillen mit individueller Korrekturstärke. Neue Entwicklungen bei Kontaktlinsen, wie moderne und komfortable Tageslinsen, hergestellt aus verträglichen Werkstoffen, oder auch kundenindividuelle Produkte, führen zu zusätzlichem Wachstum. Große Chancen sehen wir zudem in der intelligenten Verbindung digitaler Services und stationärer Kompetenz. Unseren Internetauftritt und unsere Niederlassungen werden wir stärker vernetzen, neue digitale Services für unsere Kunden erschaffen. Neben dem Umsatzwachstum im Optikbereich erwarten wir zusätzliche Impulse durch den weiteren Ausbau unserer Hörakustikstudios. Allein unsere Stammkunden in den Kerneinzugsgebieten benötigen mehr als 100.000 Hörsysteme pro Jahr. In Deutschland haben nach aktueller Einschätzung mehr als 5,4 Millionen Personen einen versorgungsnotwendigen Hörbedarf (Bundesinnung der Hörakustiker), aber nur 3,5 Millionen nutzen ein Hörsystem.
Über immer kleinere, praktisch "unsichtbare" Hochleistungssysteme wird sich die Anzahl der Hörsystemnutzer in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Die Kombination des Angebots von Brille und Hörsystem ist für den Kunden vorteilhaft und erhöht die Bindung an unser Unternehmen.
Fielmann verdichtet das Niederlassungsnetz in Deutschland, treibt die Auslandsexpansion voran. Die benachbarten Länder Europas, insbesondere Italien, bieten uns hohe Wachstums- und Ertragschancen.
Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung und Richtigkeit des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichts. Schulung und regelmäßiger Austausch, standardisierte Vorlagen sowie ein IT-gestütztes Informationssystem zu Bilanzierungsfragen und ein gruppenweit einheitliches Abrechnungssystem konkretisieren Abläufe und unterstützen eine ordnungsgemäße und zeitnahe Erstellung des Abschlusses.
Die Warenflusskontrolle sowie -bewertung erfolgt über das bei Fielmann einheitliche Abrechnungssystem. Um die hohe Integration der eingesetzten SAP-Systeme und die Standardisierung vieler Prozesse zu nutzen, wurden die Abschlussarbeiten in den jeweiligen Fachbereichen zentralisiert. Bis auf vier kleine Gesellschaften werden alle Einzelabschlüsse in SAP erstellt und zentral im Konzern zusammengeführt (Vorjahr: vier Gesellschaften). Basis einer jeden Belegprüfung ist das für das Rechnungswesen auf Einzelabschluss- und Konzernebene installierte Kontrollsystem, das die Prozess- und Datenqualität überwacht. Zu diesem Kontrollsystem gehören unter anderem Informationsflussdarstellungen, ein Verfahren zur täglichen Kassenabrechnung, Prüf- und Checklisten sowie ein IT-System zur Überwachung aller Transaktionen für den Monats-, Jahres- und Konzernabschluss.
Die Einhaltung der Regelungen unterliegt einer turnusmäßigen Überprüfung durch die Interne Revision. Die buchhalterischen Vorgaben eines zentralen Finanzinformationssystems gelten für Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften nach lokalen handelsrechtlichen Grundsätzen, wobei Besonderheiten für einzelne Einheiten vermerkt sind. Soweit einbezogene Gesellschaften nach anderen Rechnungslegungsstandards Einzelabschlüsse aufstellen, gelten die Bilanzierungsgrundsätze für die Handelsbilanz II, die zentral im Konzernrechnungswesen bearbeitet wird. Die Bilanzierungsgrundsätze werden auch auf Zwischenabschlüsse angewendet und dienen sowohl einer sachlichen als auch einer zeitlichen Stetigkeit.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Aufsichtsrat von der Wirksamkeit des Internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des Systems der Internen Revision überzeugt.
Zusammenfassung der Risikosituation sowie des Systems der Internen Revision gemäß den Vorgaben nach § 107 AktG
Die Marktstellung des Konzerns, seine finanzielle Bonität und ein Geschäftsmodell, das Fielmann erlaubt, Wachstumschancen schneller als der Wettbewerb zu erkennen und umzusetzen, lassen mit Blick auf die zukünftige Entwicklung keine Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen.
Ausblick
Fielmann expandiert weiter. Unser Hauptaugenmerk gilt dem deutschsprachigen Raum und dem angrenzenden Europa. In unseren Kernmärkten (Deutschland, Schweiz, Österreich, Luxemburg) sind unsere Wachstumstreiber weiterhin intakt. Neben organischem Wachstum bieten insbesondere Neueröffnungen, die Vergrößerung bestehender Geschäfte und der Umzug in noch attraktivere Lagen erhebliches Potenzial. Mit der Modernisierung und der Flächenausweitung erzielen wir in der Regel zweistellige Umsatzzuwächse. Darüber hinaus sehen wir deutliche Chancen in den Geschäftsfeldern Sonnenbrille, Kontaktlinse und Hörakustik sowie in der Digitalisierung.
In Deutschland planen wir mehr als 600 Niederlassungen, 50 Niederlassungen in der Schweiz und 45 Niederlassungen in Österreich. Langfristig wollen wir in den Kernmärkten mit rund 700 Niederlassungen 10 Millionen Brillen abgeben und 2,1 Milliarden € umsetzen. In unseren Wachstumsmärkten Italien und Polen treiben wir die Expansion zügig voran.
In Norditalien wollen wir langfristig 80 Niederlassungen betreiben, pro Jahr 700.000 Brillen abgeben und einen Umsatz von 140 Millionen € erwirtschaften. In Polen wollen wir langfristig mit 50 Niederlassungen jährlich 400.000 Brillen verkaufen und 40 Millionen € umsetzen. Außerdem wird Fielmann in den nächsten Jahren weitere Märkte über organisches Wachstum oder auch Akquisitionen erschließen. In den neuen Märkten - einschließlich Italien und Polen - planen wir langfristig mit einem Absatz von 2,1 Millionen Brillen sowie einem Umsatz von 280 Millionen €.
Der Markt der Hörsysteme ist ein Wachstumsmarkt im Bereich der Best Ager. Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 193 Hörakustikstudios - langfristig sollen es 350 sein.
Ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg ist die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter. Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche prägt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei uns mit Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann über 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung. Für 2019 sind Aufwendungen in ähnlicher Größenordnung geplant. Seit 2006 hat Fielmann die Zahl der Auszubildenden von 1.715 auf jetzt nunmehr 3.853 um 125 Prozent gesteigert. In Offenbach eröffnete Fielmann ein weiteres Trainingszentrum und plant eine zusätzliche Ausbildungsstätte in Erfurt.
Fielmann digitalisiert die augenoptische Branche zum Vorteil für die Kunden, ohne Kompromisse bei der Qualität zu machen. Der Kunde unterscheidet nicht zwischen online und offline. Unser Ziel ist die "Omnichannel-Innovation". Sie entsteht aus der Verbindung von persönlicher Beratung und digitaler Services.
Aktuell arbeiten wir am Online-Brillenkauf in Fielmann-Qualität. Dafür benötigen wir marktreife Technologien in drei Bereichen: eine verlässliche 3D-Anprobe, eine millimetergenaue 3D-Anpassung und einen Online-Sehtest. Die Fielmann Ventures entwickelt diese Schlüsseltechnologien selbstständig und in Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen sowie innovativen Start-Ups. In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur werden wir 2019 mehr als 120 Millionen € investieren, dies aus Eigenmitteln. Mit Blick auf unsere langfristigen Ziele werden wir 2020 ebenfalls über 100 Millionen € investieren.
In Deutschland planen wir 2019 Investitionen in Höhe von um 98 Millionen €, in der Schweiz 8 Millionen €, in Italien 7 Millionen €, in Österreich 5 Millionen € und in Polen 1 Million €. Dabei werden wir 55 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufwenden. In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investieren wir rund 6 Millionen €, in die Konzerninfrastruktur und Vertriebswege weitere 59 Millionen €.
Fielmann wird auch in Zukunft eine hohe Eigenkapitalquote aufweisen und die vorhandene Liquidität risikoarm anlegen. Mit der ab dem 1. Januar 2019 gültigen Bilanzierung von Leasingverbindlichkeiten (insbesondere von Mietverhältnissen) wird sich die Bilanzsumme deutlich erhöhen und die Eigenkapitalquote trotz konstantem Eigenkapital sinken. Mit Investitionen in die Digitalisierung, in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, in neue Niederlassungen sowie die Modernisierung bestehender Geschäfte und der Fertigung schaffen wir die solide Basis für weiteres, nachhaltiges Wachstum. Neben der Expansion erwarten wir eine Ausweitung unserer Absätze von Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen und Hörsystemen. Langfristig rechnen wir damit, dass sich der Absatzanteil der Gleitsichtbrillen bei Fielmann um mehr als 50 Prozent erhöht. Neue Fertigungstechnologien beim Bearbeiten von Brillengläsern in unserem Logistikzentrum in Rathenow und verbesserte Abläufe sowohl in unseren Niederlassungen als auch in der Zentrale werden in den nächsten zwei Jahren die Produktivität erhöhen.
Die Bundesregierung erwartet für Deutschland 2019 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,0 Prozent. Die Stimmung der Verbraucher zeigt zu Jahresbeginn eine für das Konsumklima positive Entwicklung. Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung können ihr ohnehin hohes Niveau noch einmal übertreffen. Aufgrund des guten Starts in das Jahr prognostiziert die GfK für 2019 eine Zunahme des privaten Konsums in Deutschland von 1,5 Prozent.
Angesichts dieser Vorhersagen ist Fielmann zuversichtlich, seine Marktposition weiter zu festigen.
Zusammenfassende Aussage zum Prognosebericht
Fielmann denkt langfristig, plant in diesem und im nächsten Jahr jeweils mehr als 15 neue Niederlassungen zu eröffnen sowie jährlich mehr als 40 bestehende Niederlassungen umzubauen und zu vergrößern. Auch 2019 werden wir unsere Wachstumsstrategie weiterverfolgen. Mit unserer konsequenten Ausrichtung auf den Kunden, der hohen Mitarbeiterqualifikation und den Investitionen der Vergangenheit werden wir aus heutiger Sicht im laufenden Geschäftsjahr weitere Marktanteile, insbesondere im europäischen Ausland gewinnen. Die ersten Monate des Jahres 2019 stimmen uns optimistisch. Die hohe Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten.
Wir planen einen leichten Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahr. Darüber hinaus führt auch ein verbesserter Produktmix zu einer Umsatzausweitung. Diese wird im Jahr 2019 leicht über dem Vorjahr sowie über dem Durchschnitt der Vorjahre liegen. Investitionen sind die Voraussetzung für Wachstum. Fielmann hat das Investitionsvolumen deutlich ausgeweitet.
Durch die Expansion und die hohen Aufwendungen unter anderem in die Digitalisierung erwarten wir ein Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau. Die Aktionäre werden wieder über eine angemessene Dividende an der Unternehmensentwicklung partizipieren, dies bei einer weiterhin für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität.
Eine wesentliche Änderung der Rahmenbedingungen kann zur Anpassung dieser Prognose führen.
Konzernbilanz zum 31.12.2018
Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg
Aktiva
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| Textziffer im Anhang | Stand am 31.12.2018 Tsd. € |
Stand am 31.12.2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | (1) | 33.987 | 24.771 |
| II. Firmenwerte | (2) | 47.509 | 46.032 |
| III. Sachanlagen | (3) | 262.253 | 239.731 |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (3) | 13.639 | 16.089 |
| V. Anteile an assoziierten Unternehmen | (4) | 5.218 | 0 |
| VI. Übrige Finanzanlagen | (4) | 2.315 | 2.706 |
| VII. Aktive latente Steuern | (5) | 12.276 | 12.686 |
| VIII. Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (6) | 61.574 | 57.822 |
| 438.771 | 399.837 | ||
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| I. Vorräte | (7) | 136.307 | 128.673 |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (8) | 38.579 | 31.158 |
| III. Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (8) | 55.473 | 51.810 |
| IV. Nicht finanzielle Vermögenswerte | (9) | 19.241 | 13.924 |
| V. Ertragsteueransprüche | (10) | 8.062 | 10.748 |
| VI. Finanzanlagen | (11) | 109.803 | 117.399 |
| VII. Zahlungsmittel und Äquivalente | (12) | 138.557 | 172.131 |
| 506.022 | 525.843 | ||
| 944.793 | 925.680 | ||
| Passiva | |||
| Textziffer im Anhang | Stand am 31.12.2018 Tsd. € |
Stand am 31.12.2017 Tsd. € |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | (13) | 84.000 | 84.000 |
| II. Kapitalrücklage | (14) | 92.652 | 92.652 |
| III. Gewinnrücklagen | (15) | 514.391 | 501.459 |
| IV. Sonstige Rücklagen | (16) | 17.966 | 16.704 |
| Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens | 709.009 | 694.815 | |
| V. Nicht beherrschende Anteile | (17) | 207 | 195 |
| 709.216 | 695.010 | ||
| B. Langfristige Schulden | |||
| I. Rückstellungen | (18) | 25.482 | 23.776 |
| II. Finanzverbindlichkeiten | (19) | 1.363 | 1.858 |
| III. Passive latente Steuern | (20) | 12.135 | 9.463 |
| 38.980 | 35.097 | ||
| C. Kurzfristige Schulden | |||
| I. Rückstellungen | (21) | 48.784 | 42.828 |
| II. Finanzverbindlichkeiten | (22) | 115 | 151 |
| III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (22) | 56.337 | 63.820 |
| IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | (22) | 21.843 | 25.276 |
| V. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten | (23) | 58.544 | 50.090 |
| VI. Ertragsteuerschulden | (24) | 10.974 | 13.408 |
| 196.597 | 195.573 | ||
| 944.793 | 925.680 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis für die Zeit vom 1. 1. bis 31. 12. 2018
Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg
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| Textziffer im Anhang | 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
Veränderung zum Vorjahr | |
|---|---|---|---|---|
| 1. Konzernumsatz | (27) | 1.427.999 | 1.385.974 | 3,0% |
| 2. Bestandsveränderung | (27) | -2.825 | 355 | -895,8% |
| Konzerngesamtleistung | 1.425.174 | 1.386.329 | 2,8% | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | (28) | 21.353 | 14.188 | 50,5% |
| 4. Materialaufwand | (29) | -285.269 | -277.205 | 2,9% |
| 5. Personalaufwand | (30) | -591.346 | -568.733 | 4,0% |
| 6. Abschreibungen | (31) | -45.110 | -42.272 | 6,7% |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (32) | -274.046 | -263.259 | 4,1% |
| 8. Aufwendungen im Finanzergebnis | (33) | -913 | -1.618 | -43,6% |
| 9. Erträge im Finanzergebnis | (33) | 1.059 | 1.213 | -12,7% |
| 10. Ergebnis vor Steuern | 250.902 | 248.643 | 0,9% | |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (34) | -77.272 | -75.790 | 2,0% |
| 12. Jahresüberschuss | (35) | 173.630 | 172.853 | 0,4% |
| 13. Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | (36) | -4.741 | -5.226 | -9,3% |
| 14. Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind | 168.889 | 167.627 | 0,8% | |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert)1 | (35) | 2,01 | 2,00 |
1 Vorgänge, die eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie nach sich ziehen würden, fanden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr statt.
Gesamtergebnisrechnung
Textziffer (38)
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| 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 173.630 | 172.853 |
| Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnung | 1.923 | -4.386 |
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| Bewertung der Leistungen an Arbeitnehmer (IAS 19) | -10 | 25 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 1.913 | -4.361 |
| Gesamtergebnis | 175.543 | 168.492 |
| davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen | 4.741 | 5.226 |
| davon Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 170.802 | 163.266 |
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Textziffer (39)
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| Gezeichnetes Kapital Tsd. € |
Kapitalrücklage Tsd. € |
Gewinnrücklagen Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2018 | 84.000 | 92.652 | 501.459 |
| Jahresüberschuss | 168.889 | ||
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Gesamtergebnis | 168.889 | ||
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | -155.356 | ||
| Anteilsbasierte Vergütungen | |||
| Eigene Anteile | |||
| Erstmalige Anwendung des IFRS 9 | -99 | ||
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | -502 | ||
| Stand am 31. Dezember 2018 | 84.000 | 92.652 | 514.391 |
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| Währungsumrechnungsrücklage Tsd. € |
Bewertungsrücklage IAS 19 Tsd. € |
Rücklage für eigene Anteile Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2018 | 16.803 | -2.244 | -220 |
| Jahresüberschuss | |||
| Sonstiges Ergebnis | 1.923 | -10 | |
| Gesamtergebnis | 1.923 | -10 | |
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | |||
| Anteilsbasierte Vergütungen | |||
| Eigene Anteile | -513 | ||
| Erstmalige Anwendung des IFRS 9 | |||
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | |||
| Stand am 31. Dezember 2018 | 18.726 | -2.254 | -733 |
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| Rücklage für anteilsbasierte Vergütung Tsd. € |
Sonstige Rücklagen Tsd. € |
Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens Tsd. € |
Nicht beherrschende Anteile Tsd. € |
Eigenkapital Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2018 | 2.365 | 16.704 | 694.815 | 195 | 695.010 |
| Jahresüberschuss | 168.889 | 4.741 | 173.630 | ||
| Sonstiges Ergebnis | 1.913 | 1.913 | 1.913 | ||
| Gesamtergebnis | 1.913 | 170.802 | 4.741 | 175.543 | |
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | -155.356 | -4.729 | -160.085 | ||
| Anteilsbasierte Vergütungen | -138 | -138 | -138 | -138 | |
| Eigene Anteile | -513 | -513 | -513 | ||
| Erstmalige Anwendung des IFRS 9 | -99 | -99 | |||
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | -502 | -502 | |||
| Stand am 31. Dezember 2018 | 2.227 | 17.966 | 709.009 | 207 | 709.216 |
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| Gezeichnetes Kapital Tsd. € |
Kapitalrücklage Tsd. € |
Gewinnrücklagen Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2017 | 84.000 | 92.652 | 488.632 |
| Jahresüberschuss | 167.627 | ||
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Gesamtergebnis | 167.627 | ||
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | -151.112 | ||
| Anteilsbasierte Vergütungen | |||
| Eigene Anteile | |||
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | -3.688 | ||
| Stand am 31. Dezember 2017 | 84.000 | 92.652 | 501.459 |
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| Währungsumrechnungsrücklage Tsd. € |
Bewertungsrücklage IAS 19 Tsd. € |
Rücklage für eigene Anteile Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2017 | 21.189 | -2.269 | -357 |
| Jahresüberschuss | |||
| Sonstiges Ergebnis | -4.386 | 25 | |
| Gesamtergebnis | -4.386 | 25 | |
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | |||
| Anteilsbasierte Vergütungen | |||
| Eigene Anteile | 137 | ||
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | |||
| Stand am 31. Dezember 2017 | 16.803 | -2.244 | -220 |
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| Rücklage für anteilsbasierte Vergütung Tsd. € |
Sonstige Rücklagen Tsd. € |
Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens Tsd. € |
Nicht beherrschende Anteile Tsd. € |
Eigenkapital Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2017 | 2.172 | 20.735 | 686.019 | 246 | 686.265 |
| Jahresüberschuss | 167.627 | 5.226 | 172.853 | ||
| Sonstiges Ergebnis | -4.361 | -4.361 | -4.361 | ||
| Gesamtergebnis | -4.361 | 163.266 | 5.226 | 168.492 | |
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | -151.112 | -5.277 | -156.389 | ||
| Anteilsbasierte Vergütungen | 193 | 193 | 193 | 193 | |
| Eigene Anteile | 137 | 137 | 137 | ||
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | -3.688 | -3.688 | |||
| Stand am 31. Dezember 2017 | 2.365 | 16.704 | 694.815 | 195 | 695.010 |
1 Ausgeschüttete Dividenden und anderen Gesellschaftern zugeordnete Ergebnisanteile
Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern
Textziffer (40)
Kapitalflussrechnung nach IAS 7 für die Zeit vom 1. 1. bis zum 31. 12.
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| 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
Veränderung Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 250.902 | 248.643 | 2.259 |
| -/+ Gewinnanteile von assoziierten Unternehmen | -10 | -10 | |
| + Erfolgswirksam erfasste Aufwendungen im Finanzergebnis | 913 | 1.618 | -705 |
| - Erfolgswirksam erfasste Erträge im Finanzergebnis | -1.049 | -1.213 | 164 |
| + Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 45.110 | 42.272 | 2.838 |
| - Zuschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -400 | 400 | |
| - Gezahlte Ertragsteuern | -75.043 | -81.773 | 6.730 |
| +/- Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge | 6.213 | 3.537 | 2.676 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 7.661 | 1.784 | 5.877 |
| -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | -2.957 | 278 | -3.235 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -38.086 | 3.326 | -41.412 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -635 | 3.803 | -4.438 |
| - Gezahlte Zinsen | -586 | -1.281 | 695 |
| + Vereinnahmte Zinsen | 545 | 1.140 | -595 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte und Kapitalanlagen mit einer Laufzeit von über drei Monaten | 12.661 | 65.407 | -52.746 |
| \= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 205.639 | 287.141 | -81.502 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 236 | 404 | -168 |
| - Auszahlungen für Sachanlagen | -60.770 | -54.413 | -6.357 |
| - Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte | -15.231 | -11.784 | -3.447 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten | 141 | 362 | -221 |
| - Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte | -220 | -1.755 | 1.535 |
| + Einzahlungen aus dem Abgang von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 4.640 | 4.640 | |
| - Auszahlungen für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | -1 | 1 | |
| - Auszahlungen für Anteile an assoziierten Unternehmen | -4.739 | -4.739 | |
| - Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen | -1.549 | -2.152 | 603 |
| \= Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -77.492 | -69.339 | -8.153 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner | -160.085 | -156.389 | -3.696 |
| +/- Verkauf/Erwerb eigener Anteile | -513 | 137 | -650 |
| + Einzahlungen aus aufgenommenen Darlehen | 232 | 864 | -632 |
| - Rückzahlung von Darlehen | -763 | -626 | -137 |
| - Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen | -502 | -3.688 | 3.186 |
| \= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -161.631 | -159.702 | -1.929 |
| Zahlungswirksame Änderungen der Zahlungsmittel und Äquivalente | -33.484 | 58.100 | -91.584 |
| +/- Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Äquivalente | -90 | -1 | -89 |
| + Zahlungsmittel und Äquivalente am Anfang der Periode | 172.131 | 114.032 | 58.099 |
| \= Zahlungsmittel und Äquivalente am Ende der Periode | 138.557 | 172.131 | -33.574 |
Segmentberichterstattung Fielmann-Konzern
Bestandteil des Anhangs, Textziffer (41), Vorjahreszahlen in Klammern
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| Segmente nach Regionen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | Deutschland | Schweiz | Österreich | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segments | 1.208,6 | (1.163,9) | 168,1 | (171,6) | 82,9 | (81,7) |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 76,5 | (70,2) | 0,2 | (0,4) | ||
| Umsatzerlöse extern | 1.132,1 | (1.093,7) | 168,1 | (171,6) | 82,7 | (81,3) |
| Materialaufwand | 287,9 | (277,4) | 33,5 | (33,7) | 18,2 | (18,6) |
| Personalaufwand | 476,4 | (456,5) | 67,6 | (68,4) | 30,6 | (29,6) |
| Planmäßige Abschreibungen | 36,5 | (35,0) | 4,5 | (4,1) | 1,6 | (1,7) |
| Aufwendungen im Finanzergebnis | 0,9 | (1,6) | 0,2 | (0,1) | ||
| Erträge im Finanzergebnis | 1,3 | (1,3) | 0,4 | (0,4) | ||
| Ergebnis vor Steuern - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge | 217,1 | (207,3) | 24,7 | (29,5) | 14,3 | (15,2) |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 68,5 | (68,3) | 4,7 | (6,0) | 2,3 | (2,7) |
| Jahresüberschuss | 148,6 | (139,0) | 20,0 | (23,5) | 12,0 | (12,5) |
| Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche | 296,6 | (274,7) | 31,6 | (28,7) | 5,8 | (6,4) |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 5,2 | (0,0) | ||||
| Investitionen | 65,3 | (51,9) | 6,7 | (6,4) | 1,0 | (0,5) |
| Aktive latente Steuern | 11,0 | (10,3) | 0,3 | (0,3) |
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| Segmente nach Regionen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | Übrige | Konsolidierung | Konzernwert | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segments | 45,1 | (39,4) | -76,7 | (-70,6) | 1.428,0 | (1.386,0) |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | ||||||
| Umsatzerlöse extern | 45,1 | (39,4) | 1.428,0 | (1.386,0) | ||
| Materialaufwand | 12,7 | (11,5) | -67,0 | (-64,0) | 285,3 | (277,2) |
| Personalaufwand | 16,7 | (14,2) | 591,3 | (568,7) | ||
| Planmäßige Abschreibungen | 2,5 | (1,7) | (-0,2) | 45,1 | (42,3) | |
| Aufwendungen im Finanzergebnis | 0,5 | (0,4) | -0,7 | (-0,5) | 0,9 | (1,6) |
| Erträge im Finanzergebnis | 0,1 | -0,7 | (-0,5) | 1,1 | (1,2) | |
| Ergebnis vor Steuern - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge | -5,1 | (-3,9) | -0,1 | (0,6) | 250,9 | (248,7) |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1,8 | (-1,2) | 77,3 | (75,8) | ||
| Jahresüberschuss | -6,9 | (-2,7) | -0,1 | (0,6) | 173,6 | (172,9) |
| Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche | 23,4 | (16,8) | 357,4 | (326,6) | ||
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 5,2 | (0,0) | ||||
| Investitionen | 9,1 | (10,0) | 82,1 | (68,8) | ||
| Aktive latente Steuern | 1,0 | (2,1) | 12,3 | (12,7) |
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018
Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg
I. Allgemeine Angaben
Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Sie ist im Registergericht des Amtsgerichts Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 56098 eingetragen.
Mutterunternehmen der Fielmann Aktiengesellschaft ist die KORVA SE. Oberstes Mutterunternehmen der Unternehmensgruppe ist die Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörakustik-Unternehmen sowie der Herstellung von und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, erlaubnisfreien Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Produktion von Gläsern ist in der Rathenower Optik GmbH konzentriert.
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 am 1 8. März 2019 aufgestellt und wird diesen am 21. März 2019 dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorlegen. Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgt voraussichtlich auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 11. April 2019 insoweit besteht bis zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Änderung des Konzernabschlusses.
Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Commitee (IFRS IC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.
II. Anwendung von neuen und geänderten Standards
Erstmals im Geschäftsjahr angewendete neue und geänderte Standards und Interpretationen
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| Verlautbarung | Titel | Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB | Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU |
|---|---|---|---|
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSe 2014-2016 Cycle Änderungen an IAS 28 und IFRS 1 | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
| Änderungen an IAS 40 | Klassifizierung von noch im Bau oder in der Entwicklung befindlicher Immobilien als "als Finanzinvestition gehaltene Immobilien" | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
| Änderungen an IFRS 2 | Einstufung und Bewertung anteilsbasierter Vergütungen mit Barausgleich | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
| Änderungen an IFRS 4 | Anwendung von IFRS 9 "Finanzinstrumente" in Verbindung mit Versicherungsverträgen (Wird durch IFRS 17 ersetzt) | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
| IFRS 9 | Finanzinstrumente | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
| IFRS 15 | Erlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
| Änderungen an IFRS 15 | Klarstellungen zu IFRS 15 | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
| IFRIC 22 | Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
Aus der Anwendung dieser Änderungen ergeben sich für die Gesellschaft keine wesentlichen Auswirkungen auf die Angaben oder die ausgewiesenen Beträge im Konzernabschluss.
IFRS 9 "Finanzinstrumente"
Dieser Standard befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht. IFRS 9 ist grundsätzlich retrospektiv anzuwenden. Eine Anpassung der Vorjahresvergleichszahlen ist nicht erforderlich. Im Rahmen der Klassifizierung nach IFRS 9 gab es keine Änderung der Bewertung gegenüber IAS 39. Aus dem "expected loss"-Modell nach IFRS 9 hinsichtlich der Wertminderungen gab es keine wesentlichen Änderungen. Die Umstellungseffekte aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 wurden in den Gewinnrücklagen erfasst (siehe Eigenkapitalspiegel und Textziffer (39)). Die Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2018 wurden angepasst. Eine Überleitung mit den Auswirkungen ist in Textziffer (25) dargestellt.
IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden"
Dieser Standard regelt, zu welchem Zeitpunkt beziehungsweise über welchen Zeitraum und in welcher Höhe Umsatzerlöse zu erfassen sind. Es ist der Betrag als Umsatzerlös zu erfassen, der für die Übertragung von Gütern und Dienstleistungen an Kunden als Gegenleistung erwartet wird. Hinsichtlich der Bestimmung des Zeitpunkts beziehungsweise des Zeitraums kommt es nun auf den Übergang der Kontrolle an den Gütern oder Dienstleistungen auf den Kunden und nicht mehr auf die Übertragung der Risiken und Chancen an. IFRS 15 wurde erstmalig zum 1. Januar 2018 angewendet. Aus der Erstanwendung des IFRS 15 ergeben sich keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Es ergeben sich insbesondere keine Effekte auf den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung, auf die Gewinnrücklagen sowie keine Ausweisänderungen. Eine Überleitungsrechnung war nicht zu erstellen. Für weitere Angaben zu den Umsatzerlösen siehe Textziffern (23) und (27).
Neue und geänderte aber noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen
Die folgenden neuen beziehungsweise geänderten Standards wurden vom IASB bereits verabschiedet, sind aber noch nicht verpflichtend in Kraft getreten. Die Gesellschaft hat die Regelungen nicht vorzeitig angewendet.
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| Verlautbarung | Titel | Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB | Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU |
|---|---|---|---|
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSe 2015-2017 Cycle Änderungen an IAS 12, IAS 23, IFRS 3 und IFRS 11 | 1.1.2019 | offen |
| Änderungen an IAS 1 und IAS 8 | Definition der Wesentlichkeit von Abschlussinformationen | 1.1.2020 | offen |
| Änderungen an IAS 19 | Planänderung, -kürzung oder -abgeltung | 1.1.2019 | offen |
| Änderungen an IAS 28 | Langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures | 1.1.2019 | 1.1.2019 |
| Änderungen an IFRS 3 | Definition eines Geschäftsbetriebs | 1.1.2020 | offen |
| Änderungen an IFRS 9 | Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung | 1.1.2019 | 1.1.2019 |
| IFRS 10 und IAS 28 | Erfolgserfassung bei Transaktionen mit einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture | Auf unbestimmte Zeit verschoben | offen |
| IFRS 14 | Regulatorische Abgrenzungsposten | offen | Übernahme nicht beabsichtigt |
| IFRS 16 | Leasingverhältnisse | 1.1.2019 | 1.1.2019 |
| IFRS 17 | Versicherungsverträge (Ersetzt Übergangsstandard IFRS 4) | 1.1.2021 | offen |
| IFRIC 23 | Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung | 1.1.2019 | offen |
| Rahmenkonzept | Überarbeitete Definitionen von Vermögenswerten und Schulden sowie neue Leitlinien zur Bewertung und Ausbuchung, Ausweis und Angaben | 1.1.2020 | 1.1.2020 |
IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
Der neue Standard ersetzt die Regelungen des IAS 17 "Leasingverhältnisse" und die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält", SIC 15 "Operating-Leasingverhältnisse - Anreize" und SIC 27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen". Der neue Standard fixiert Regelungen zu Ansatz, Bewertung und Anhangangaben von Leasingverhältnissen. In der Bilanz des Leasingnehmers sollen zukünftig alle mit den Leasingverhältnissen verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen erfasst werden. Als Leasingverbindlichkeit wird die Verpflichtung aus den zukünftigen Leasingzahlungen erfasst. Gleichzeitig wird ein Nutzungsrecht am zugrundeliegenden Vermögenswert aktiviert, das grundsätzlich dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten entspricht. Während der Laufzeit des Leasingvertrags wird die Leasingverbindlichkeit finanzmathematisch fortgeschrieben, während das Nutzungsrecht planmäßig abgeschrieben wird. Für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasinggegenstände von geringem Wert gibt es Erleichterungen bei der Bilanzierung. Für den Leasinggeber sind die Regelungen des IFRS 16 ähnlich der Vorschriften des IAS 17. Im Gegensatz zur Bilanzierung beim Leasingnehmer wird beim Leasinggeber die Unterscheidung in Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse beibehalten. IFRS 16 sieht neben Änderungen in der Bilanzierung auch eine Ausweitung der Angabepflichten sowohl für Leasinggeber als auch für Leasingnehmer vor. IFRS 16 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig, wenn IFRS 15 bereits angewendet wird. Die Fielmann Aktiengesellschaft wird IFRS 16 erstmals für das am 1. Januar 2019 beginnende Geschäftsjahr anwenden. Es wird die modifiziert retrospektive Methode Anwendung finden. Bei dieser Methode wird der kumulative Effekt aus der Erstanwendung als einmalige Anpassung in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2019 im Eigenkapital erfasst. IFRS 16 hat einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Umfang der Anhangangaben. Die zum 1. Januar 2019 zu erstellende Eröffnungsbilanz wird voraussichtlich eine Erhöhung der Bilanzsumme in Höhe von 380 bis 400 Millionen Euro ausweisen.
Auf eine weitere detaillierte Darstellung von neuen oder geänderten Standards beziehungsweise Interpretationen wird im Folgenden verzichtet, da die Auswirkungen aus ihrer erstmaligen Anwendung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns voraussichtlich von untergeordneter Bedeutung sein werden.
III. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Neubewertung von bestimmten Finanzinstrumenten, wie nachfolgend beschrieben, auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt.
Alle monetären Angaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in der Konzernwährung Euro in Tausend €, die Segmentberichterstattung in Millionen €.
Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachfolgend erläutert.
Konsolidierungskreis und Veränderungen des Konsolidierungskreises
In den Konzernabschluss sind alle inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen ein beherrschender Einfluss ausgeübt wird. Beherrschung eines Beteiligungsunternehmens ist dann gegeben, wenn ein Investor schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist beziehungsweise Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. Auch an 23 (Vorjahr: 24) deutschen Franchisegesellschaften übt die Fielmann Aktiengesellschaft Beherrschung im Sinne des IFRS 10 aus. Diese Beherrschung ergibt sich aus dem Zusammenwirken der gesellschaftsrechtlichen, franchisevertraglichen und wirtschaftlichen Einflüsse. Die Vorgaben des Franchisevertrags zu Ladenlokal, Sortiment, Beständen, Werbung u. a. definieren den Rahmen der Geschäftspolitik im Sinne der Fielmann Aktiengesellschaft. 25 (Vorjahr: 25) im Baltikum durch Franchisenehmer betriebene Niederlassungen sind nicht Bestandteil des Konsolidierungskreises, da die vertraglichen Vereinbarungen nicht zu einer Beherrschung der Gesellschaft führen.
Erstmalig werden auch Anteile des Konzerns an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Assoziierte Unternehmen sind Unternehmen, bei denen der Konzern einen maßgeblichen Einfluss, jedoch keine Beherrschung oder gemeinschaftliche Führung, in Bezug auf die Finanz- und Geschäftspolitik hat. Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode gemäß IAS 28 bilanziert.
Hinsichtlich der einbezogenen Unternehmen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes verwiesen. Dieser Anteilsbesitz enthält zudem eine Aufstellung der Gesellschaften, die von der Befreiung nach § 264 Absatz 3 sowie § 264b HGB Gebrauch machen.
Zum 31. Dezember 2018 werden vier (Vorjahr: acht) Gesellschaften erstmals konsolidiert. Hierbei handelt es sich um eine in Deutschland neu gegründete Vertriebsgesellschaft sowie den Erwerb von zwei traditionellen Optikerbetrieben. Darüber hinaus wurde eine Gesellschaft in Spanien gegründet, die ihre Geschäftstätigkeit noch nicht aufgenommen hat.
Im Zuge der genannten Unternehmenserwerbe (Anschaffungskosten Tsd. € 1.499 beglichen mit Zahlungsmitteln) wurden nach Kaufpreisallokation gemäß IFRS 3 Unterschiedsbeträge als Firmenwerte in Höhe von Tsd. € 1.196 bilanziert. Gesondert anzusetzende immaterielle Vermögenswerte mit wesentlichem Wert lagen nicht vor. Es wurden keine wesentlichen Vermögenswerte und Schulden übernommen. In die Kapitalkonsolidierung einbezogen wurde Eigenkapital in Höhe von Tsd. € 200. Die Werthaltigkeit der Firmenwerte wurde durch Impairment-Tests gemäß den weiter unten dargestellten Grundsätzen nachgewiesen. Es wurde keine Beherrschung über weitere Zahlungsmittel erlangt.
Entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung der im Berichtszeitraum eröffneten Niederlassungen und erworbenen Optikerbetriebe als Teil der normalen Expansion werden bezüglich der hieraus resultierenden Änderung des Konsolidierungskreises keine weiteren Angaben gemacht. Im laufenden Geschäftsjahr haben sich bei den bereits im Vorjahr zum Konsolidierungskreis gehörenden Gesellschaften keine relevanten Veränderungen in den Beteiligungsverhältnissen ergeben. Im Rahmen der laufenden Pflege des Niederlassungsbestandes wurden wie im Vorjahr keine Standorte geschlossen.
Am 27. November 2018 hat der Fielmann-Konzern 20,7 Prozent der Anteile am Augmented-Reality-Spezialisten FittingBox S.A. erworben. Als assoziiertes Unternehmen erfolgt die Bilanzierung nach der Equity-Methode. Weitere Angaben hierzu erfolgen unter Textziffer (4).
Konsolidierungsgrundsätze
Grundlage des Konzernabschlusses sind die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse der prüfungspflichtigen Gesellschaften wurden zum 31. Dezember 2018 geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Die übrigen Einzelgesellschaften wurden daraufhin analysiert, ob die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2018 den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen und ob die für die Übernahme in die Konzernbilanz maßgeblichen Vorschriften beachtet sind.
Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzern zur Anwendung kommenden anzugleichen.
Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge der Konzerngesellschaften untereinander werden miteinander verrechnet, soweit nicht in Einzelfällen wegen Geringfügigkeit davon abgesehen wird. Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen. Gemäß IAS 12 werden die für die jeweiligen Gesellschaften relevanten durchschnittlichen Landesertragsteuersätze angewendet.
Zwischengewinne werden im Vorrats- und Anlagevermögen eliminiert.
Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter an Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom Eigenkapital des Konzerns ausgewiesen.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zu Zeitwerten. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Nettovermögen von in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden bei Zugang mit dem entsprechenden Anteil an den bilanzierten Beträgen bewertet. Nicht beherrschende Anteile an Personengesellschaften des Konzerns, die in Einzelabschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften Eigenkapitalcharakter haben, werden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Kapitalunterdeckungen im Einzelabschluss, die als negative Werte unter den nicht beherrschenden Anteilen im Eigenkapital bilanziert werden.
Geschäfts- oder Firmenwert und Impairment-Test
Der aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen, sofern erforderlich, bilanziert und ist gesondert in der Bilanz ausgewiesen.
Für Zwecke der Prüfung auf Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf jede der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) des Konzerns aufzuteilen, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können.
Der Impairment-Test für Firmenwerte erfolgt regelmäßig zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres. Die CGU sind entsprechend des internen Management-Reportings festgelegt. Da für diese CGU kein Börsen- oder Marktpreis vorhanden ist, wird der Test ausschließlich durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert (erzielbarer Betrag) durchgeführt. Die dem Nutzungswert zugrunde liegenden Cashflows resultieren aus einer einjährigen Detailplanung, einer darauf folgenden zweijährigen Planung, welche aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitet wird, und darüber hinausgehend auf der ewigen Rente auf Basis des dritten Planungsjahres. Die sich aus dieser Planung ergebenden Wachstumsraten betragen für das erste Jahr 7,4 Prozent sowie für das zweite Jahr 6,4 Prozent (Vorjahr: 4,7 Prozent bzw. 4,6 Prozent). Ab dem dritten Jahr wurde eine Wachstumsrate von 0,5 Prozent (Vorjahr: 0,5 Prozent) unterstellt. Der Kapitalisierungszinssatz vor Steuern beträgt 5,7 Prozent (Vorjahr: 5,8 Prozent). Planungen im Konzern basieren in der Regel auf den Erfahrungswerten des bisherigen Geschäftsverlaufs. Aktuelle externe Daten fließen aufgrund dieser Erfahrungen standortbezogen zusätzlich in den Analyseprozess ein.
Fremdwährungsumrechnung
Für die in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Die ausländischen Gesellschaften betreiben ihr Geschäft selbstständig, daher ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Einzelne Geschäftsvorfälle werden zum Stichtagskurs erfasst. Währungsdifferenzen beim Ausgleich offener Posten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht. Ausländische Jahresabschlüsse werden an die Gliederung und Bewertung im Fielmann-Konzern angepasst. Die Bilanzwerte werden IAS 21 folgend zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet, die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Periodendurchschnittskurs. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der sonstigen Rücklagen ausgewiesen. Die für die Umrechnung der Abschlüsse von Tochtergesellschaften und das Einkaufsgeschäft relevanten Fremdwährungen entwickelten sich wie folgt:
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| Stichtagskurs 31.12.2018 | Stichtagskurs 31.12.2017 | Durchschnittskurs 2018 | Durchschnittskurs 2017 | |
|---|---|---|---|---|
| 1 € = | 1 € = | 1 € = | 1 € = | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Japanischer Yen (JPY) | 125,85 | 135,01 | 130,40 | 126,71 |
| Polnischer Zloty (PLN) | 4,30 | 4,17 | 4,26 | 4,26 |
| Schweizer Franken (CHF) | 1,13 | 1,17 | 1,16 | 1,11 |
| Ukrainische Hrywnja (UAH) | 31,71 | 33,50 | 32,12 | 30,05 |
| US-Dollar (USD) | 1,15 | 1,20 | 1,18 | 1,13 |
| Weißrussischer Rubel (BYN) | 2,47 | 2,36 | 2,41 | 2,19 |
Die Entwicklung des US-Dollars und des Japanischen Yen ist für den Fielmann-Konzern relevant für wiederkehrende Einkaufskontrakte bei Fassungen. Der Einkauf von Waren in USD im Geschäftsjahr betrug Mio. € 33,4 (Vorjahr: Mio. € 33,5), in JPY Mio. € 1,7 (Vorjahr: Mio. € 1,6). Bei den Einkäufen wird zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt, um die Auswirkung der Kursänderung darzustellen. Die Entwicklung des US-Dollars beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 1,5 positiv (Vorjahr: Mio. € 0,7 positiv). Die Entwicklung des Yen beeinflusst den Wareneinkauf im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr nicht nennenswert.
Der Umsatz des Konzerns in Schweizer Franken beträgt Mio. CHF 194,1 (Vorjahr: Mio. CHF 190,7). Der negative Einfluss der Entwicklung der Schweizer Währung auf den Umsatz beträgt Mio. € 6,6 (Vorjahr: Mio. € 3,3 negativ), wenn als Vergleichswert der jeweilige Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird.
Einzelne Bilanzpositionen
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert es, bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögenswerte und Schulden nach IFRS Schätzungen und Annahmen vorzunehmen. Diese werden kontinuierlich überprüft. Annahmen und Schätzungen erfolgen insbesondere im Zusammenhang mit der Bewertung von Firmenwerten (Textziffer 2), Rückstellungen (Textziffer 18, Textziffer 21) und steuerlichen Sachverhalten (Textziffer 5, Textziffer 20). Die wesentlichen Annahmen und Parameter für die vorgenommenen Schätzungen sind in den folgenden Erläuterungen zu den Bilanzpositionen dargelegt.
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (A. I., III.)
Die Bewertung und Fortschreibung der immateriellen Vermögenswerte sowie des Sachanlagevermögens erfolgen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Software-Eigenentwicklungen, bei denen Konzernunternehmen als Hersteller anzusehen sind, werden als selbsterstellte Software gemäß IAS 38 zu Herstellungskosten aktiviert.
Bei Produktionsgebäuden wird in der Regel eine Nutzungsdauer von bis zu 25 Jahren zu Grunde gelegt. Das Schloss in Plön wird über 55 Jahre, andere Geschäftsgebäude werden über maximal 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Mietereinbauten erfolgt linear (in der Regel sieben bis zehn Jahre) unter Berücksichtigung der Mietvertragsdauer. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in der Regel zwischen zwei und dreizehn Jahren abgeschrieben (Maschinen und Geräte in der Regel fünf Jahre, IT drei bis fünf Jahre). Die Nutzungsdauer wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an den erwarteten Verlauf angepasst. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 vorgenommen, die bei späterem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht werden. Aktivierungspflichtige Fremdkapitalkosten gemäß IAS 23 liegen nicht vor.
Etwaige Zuwendungen der öffentlichen Hand werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Erfassung erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs. Im Geschäftsjahr und im Vorjahr wurden keine Zuwendungen gewährt.
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (A. IV.)
Auch Immobilien, die nicht im Kerngeschäft des Konzerns genutzt werden (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien gemäß IAS 40), werden zu fortgeführten Anschaffungskosten nach den oben benannten Grundsätzen bewertet. Sie werden außerplanmäßig abgeschrieben, wenn der etwaige erzielbare Betrag (Nutzungswert) den Buchwert unterschreitet. Der Ausweis der außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgt im Posten Abschreibungen. Wie in den Vorjahren wird für diese Bewertung ein Ertragswertverfahren (Hierarchiestufe 3 nach IFRS 13) unter Nutzung eines aus Marktbeobachtungen abgeleiteten Mietertragsfaktors von 15 Jahresnettomieten angewendet. Der Zeitwert dieser Immobilien wird im Anhang angegeben. Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag (Nutzungswert), der sich aus einer nachhaltigen Verbesserung der Vermietungssituation ergibt, den fortgeführten Buchwert übersteigt. Diese Wertaufholungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.
Gemischt genutzte Immobilien werden nach IAS 40.10 aufgeteilt. Ein Teil wird unter als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ein anderer Teil unter Sachanlagen ausgewiesen. Wenn eine entsprechende Aufgliederung aufgrund wirtschaftlicher oder juristischer Rahmenbedingungen nicht möglich ist, erfolgt der Ausweis ausschließlich unter Sachanlagen, da regelmäßig die Nutzung im Geschäftsbetrieb deutlich überwiegt.
Finanzinstrumente (Aktiva A. VI., VIII. und B. II., III., VI., VII. sowie Passiva B. II. und C. II., III., und IV.)
Die Erläuterung der Finanzinstrumente gemäß IFRS erfolgt in Textziffer (25) und im Lagebericht. Weitere Ausführungen zu Bilanzpositionen im Anhang, die den Finanzinstrumenten zuzuordnen sind, werden dort mit (25) gekennzeichnet.
Finanzielle Vermögenswerte, deren Zahlungsströme ausschließlich aus Zins- und Tilgungszahlungen bestehen, werden in Abhängigkeit vom Geschäftsmodell klassifiziert. Sieht das Geschäftsmodell ein Halten des Vermögenswertes zur Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme vor, so erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Sieht das Geschäftsmodell grundsätzlich das Halten vor, werden diese Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte, Finanzanlagen sowie Zahlungsmittel und Äquivalente der Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" unterliegen gemäß IFRS 9 einem Wertminderungsmodell basierend auf erwarteten Kreditverlusten. Die erwarteten Kreditverluste (ECL: expected credit losses) werden als wahrscheinlichkeitsgewichteter Barwert aller Zahlungsausfälle über die Laufzeit des Vermögenswertes berechnet. Hierzu wird ein dreistufiges Modell genutzt.
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| Stufe 1: | Erfassung erwarteter Kreditverluste über die gesamte Laufzeit aufgrund von Ereignissen innerhalb der nächsten zwölf Monate Enthalten sind neue Verträge sowie bestehende Verträge ohne wesentlichen Anstieg des Kreditrisikos. Regelmäßig beinhaltet dies Verträge, deren Zahlungen weniger als 31 Tage überfällig sind. |
| Stufe 2: | Erfassung erwarteter Kreditverluste über die gesamte Laufzeit ohne Beeinträchtigung der Bonität Enthalten sind finanzielle Vermögenswerte, deren Kreditrisiko wesentlich gestiegen, aber deren Bonität nicht beeinträchtigt ist. |
| Stufe 3: | Erfassung erwarteter Kreditverluste über die gesamte Laufzeit mit Beeinträchtigung der Bonität Enthalten sind finanzielle Vermögenswerte, deren Bonität beeinträchtigt ist oder die ausgefallen sind. Regelmäßig beinhaltet dies Verträge, deren Zahlungen mehr als 90 Tage überfällig oder deren Schuldner in finanziellen Schwierigkeiten sind. |
Bei Stufe 1 und Stufe 2 wird die Effektivverzinsung auf Basis des Bruttobuchwerts ermittelt, wohingegen bei Stufe 3 die Effektivverzinsung auf Basis des Nettobuchwerts, also abzüglich Risikovorsorge, berechnet wird. Für den Transfer zwischen den Stufen ist eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos maßgeblich. Grundsätzlich erfolgt ein Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2, wenn ein finanzieller Vermögenswert mehr als 30 Tage überfällig ist. Bei einer Uberfälligkeit von mehr als 90 Tagen besteht ein objektiver Hinweis auf einen Kreditausfall und es erfolgt ein Transfer in Stufe 3. Ebenso erfolgt dieser Transfer bei weiteren objektiven Hinweisen auf einen drohenden Kreditausfall wie z.B. Insolvenz.
Unterliegt ein finanzieller Vermögenswert am Bilanzstichtag einem niedrigen Ausfallrisiko, so wird angenommen, dass keine signfikante Erhöhung des Kreditrisikos seit Ersterfassung des finanziellen Vermögenswertes stattgefunden hat. Ein niedriges Ausfallrisiko wird angenommen, wenn das externe oder ein entsprechendes internes Kreditrating Investment Grade entspricht.
Der Fielmann-Konzern nutzt das vereinfachte Verfahren für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und erfasst den erwarteten Kreditausfall über die gesamte Laufzeit.
Die Allokation der Stufen auf die Finanzinstrumente wird in Textziffer (25) weitergehend erläutert. Aufgrund der für den Fielmann-Konzern untergeordneten Bedeutung wurde auf den separaten Ausweis der hieraus resultierenden Gewinne und Verluste in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung verzichtet. Der entsprechende Betrag wird unter Textziffer (25) erläutert und ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.
Finanzielle Vermögenswerte, deren Zahlungsströme nicht ausschließlich aus Zins- und Tilgungszahlungen bestehen, werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Wertpapiere der Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" werden zum Marktwert bilanziert. Soweit keine Börsenkurse vorliegen, wird auf Marktbewertungen durch Banken zurückgegriffen. Ein nicht zu Handelszwecken gehaltener finanzieller Vermögenswert wird dann beim erstmaligen Ansatz als "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert, wenn eine solche Designation Bewertungsinkonsistenzen wesentlich reduziert. Im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr handelt es sich hierbei um in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten erfasste Liquiditätsvorschüsse zur Bedeckung versicherungstechnischer Abgrenzungen für Beitragsüberträge an den Versicherungsgeber der Nulltarif-Versicherung. Diese Liquiditätsvorschüsse werden vom Versicherer als Kapitalanlagen angelegt. Die Nettoerträge (Gewinne und Verluste) aus den Kapitalanlagen stehen allein Fielmann zu. Aus der Marktbewertung resultierende unrealisierte Gewinne und Verluste sowie die hierauf entfallenden latenten Steuern werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.
Zur Bestimmung des Marktwertes von Finanzinstrumenten wird die folgende Hierarchie verwendet:
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| Stufe 1: | Eingangsparameter der Stufe 1 sind auf aktiven Märkten notierte Preise (unbereinigt) für identische Vermögenswerte oder Schulden, auf die am Bewertungsstichtag zugegriffen wird. |
| Stufe 2: | Eingangsparameter der Stufe 2 sind andere Eingangsparameter als die auf Stufe 1 enthaltenen notierten Preise, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt beobachtbar sind oder indirekt aus anderen Preisen abgeleitet werden können. |
| Stufe 3: | Eingangsparameter der Stufe 3 sind für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbare Parameter. |
Die im Konzern zum Marktwert bewerteten Finanzinstrumente der Klasse "Vermögensverwaltungsdepots", "Fonds" und Teile der "Sonstigen Forderungen" fallen unter die Hierarchiestufe 1.
Zu- und Abgänge werden mit dem jeweiligen Wert des Erfüllungstages angesetzt. Die Bewertung der finanziellen Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich gemäß IFRS 9 zum Erfüllungsbetrag. Ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen ausbezahltem und bei Endfälligkeit rückzahlbarem Betrag wird amortisiert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu Stichtagskursen umgerechnet.
Vorräte (B. I.)
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, erforderlichenfalls vermindert um Wertberichtigungen auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert. Die Fortschreibung erfolgt mit der Methode des gleitenden Durchschnitts. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß IAS 2. Fertigungsbezogene Gemeinkosten sind enthalten. Zinsen werden aufgrund des kurzen Herstellungsprozesses nicht angesetzt.
Latente Steuern (Aktiva A. VII. und Passiva B. III.)
Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in den IFRS- und Steuerbilanzen der Konzernunternehmen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen, soweit sich diese Unterschiede im Zeitablauf wieder ausgleichen. Dies beinhaltet gemäß IAS 12 auch sogenannte "Outside Basis Differences", die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft ergeben. Eine latente Steuerabgrenzung wird für "Outside Basis Differences" insoweit vorgenommen, wie mit einer Realisierung innerhalb von 12 Monaten gerechnet wird. Darüber hinaus werden latente Steuerabgrenzungen für Verlustvorträge in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Für die Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern werden die Steuersätze zugrunde gelegt, die voraussichtlich im Zeitpunkt der Realisierung des Vermögenswerts beziehungsweise der Erfüllung der Verbindlichkeit gültig sind.
Latente Steuern werden gemäß IAS 1.70 unter den langfristigen Vermögenswerten (Textziffer (5)) bzw. Schulden (Textziffer (20)) ausgewiesen.
Aktive und passive latente Steuern werden, soweit sie ertragsteuerliche Organkreise oder einzelne Gesellschaften betreffen und laufzeitkongruent sind, gemäß IAS 12.71 ff. saldiert.
Rückstellungen (B. I. und C. I.)
Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 und IAS 19 (revised 2011). Demnach werden für rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus Ereignissen der Vergangenheit Rückstellungen in der Bilanz angesetzt, wenn der Mittelabfluss zur Begleichung der Verpflichtungen wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt diejenigen Beträge, die erforderlich sind, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen des Konzerns abzudecken. Langfristige Rückstellungen werden bei wesentlichen Effekten abgezinst und zum Barwert bilanziert. Der verwendete Zinssatz ist fristadäquat zur Laufzeit von Anleihen für alle Rückstellungen.
Rückstellungen für Pensionen werden für die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungszusagen nach der Methode der laufenden Einmalprämien bewertet. Diese Methode ermittelt unter Berücksichtigung dynamischer Aspekte die zu erwartenden Leistungen nach Eintritt des Versorgungsfalls und verteilt diese über die gesamte Beschäftigungsdauer der begünstigten Mitarbeiter. Dazu werden jährlich versicherungsmathematische Gutachten erstellt. Die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, die sich aus Änderungen der Rechnungsannahmen und aus Abweichungen zwischen den Rechnungsannahmen von den tatsächlichen Ausprägungen ergeben, erfolgt im sonstigen Ergebnis (Other Comprehensive Income).
Für weitere Angaben siehe Textziffer (1 8).
Eventualverbindlichkeiten
Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder gegenwärtige Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist bzw. nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualverbindlichkeiten werden in der Bilanz grundsätzlich nicht erfasst.
Leasing
Die Fielmann Aktiengesellschaft tritt als Eigentümerin von Immobilien als Leasinggeberin in Operating-Leasingverhältnissen auf. Diese sind nicht dem Kerngeschäft des Konzerns zuzuordnen.
Leasingnehmer ist der Konzern ausschließlich in Operating-Leasingverhältnissen. Neben Verträgen im Bereich der Anmietung von Geschäftsräumen bestehen auch für Fahrzeuge und in wenigen Fällen für technische Geräte Leasingvereinbarungen.
Erlösrealisation
Erlöse werden in erster Linie aus dem Einzelhandelsgeschäft erzielt. Die Realisierung der Erlöse sowie die Bezahlung erfolgen zum Zeitpunkt der Abgabe der bestellten und fertigen Produkte an den Kunden. Daneben werden in dem Segment Deutschland in geringem Umfang Umsatzerlöse im Großhandel getätigt. Die Umsatzerlöse enthalten auch Erlöse aus der Abwicklung von Versicherungsfällen der Nulltarif-Versicherung. Der Umfang der Leistungspflicht von Fielmann besteht hierbei grundsätzlich jeweils in der Lieferung einer Korrektionsbrille. Daher realisiert Fielmann Erlöse, die denen aus dem Einzelhandelsgeschäft entsprechen. Aufgrund der Realisierung der Umsatzerlöse innerhalb eines Jahres wird auf die Anpassung um eine signifikante Finanzierungskomponente gemäß IFRS 15.63 verzichtet.
Weiterhin erfasst Fielmann unter den Umsatzerlösen Erträge aus dem versicherungstechnischen Ergebnis der Nulltarif-Versicherung. Diese werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann.
Mieterträge werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses erfolgswirksam verteilt. Wesentliche einmalige Erträge und Kosten, die Leasingverhältnissen direkt zuzuordnen sind, werden ebenfalls über deren Laufzeit verteilt.
Anteilsbasierte Vergütung
Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Arbeitnehmer werden zum beizulegenden Zeitwert des Instruments am Tag der Gewährung bewertet. Diese Vergütungen beinhalten nur am Markt befindliche Aktien des Fielmann-Konzerns. Daher ergeben sich hinsichtlich des Wertes keine Schätzungsunsicherheiten. Zu den Formen der Vergütung siehe auch Textziffer (30).
Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem der Quotient aus dem Ergebnis, das den Eigenkapitalgebern zusteht, und der durchschnittlichen Anzahl von ausgegebenen Aktien während des Geschäftsjahres - mit Ausnahme der eigenen Anteile, die die Gesellschaft selbst hält - gebildet wird. Sofern verwässernde Effekte vorliegen, werden diese in die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie mit einbezogen. Im laufenden und im Vorjahr lagen derartige Effekte nicht vor.
IV. Erläuterungen zum Konzernabschluss
Aktiva
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. 12. 2018
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. 1. 2018 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Stand am 31. 12. 2018 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 19.473 | 185 | 1.805 | 21.463 | ||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 33.192 | 18 | 1.399 | 817 | 3 | 33.795 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 11.687 | 2.458 | 2.189 | 16.334 | ||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 3.545 | 9.455 | -2.189 | 10.811 | ||
| 67.897 | 203 | 15.117 | 817 | 3 | 82.403 | |
| II. Firmenwerte | 135.895 | 2.054 | 1.246 | 0 | 0 | 139.195 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 130.606 | 272 | 5.872 | 409 | 640 | 136.981 |
| 2. Mietereinbauten | 222.758 | 1.029 | 20.423 | 7.110 | 1.121 | 238.221 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 326.628 | 1.385 | 24.431 | 12.900 | -521 | 339.023 |
| 4. Anlagen im Bau | 2.692 | 21 | 10.044 | 12 | -624 | 12.121 |
| 682.684 | 2.707 | 60.770 | 20.431 | 616 | 726.346 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 36.507 | 0 | 0 | 7.392 | -619 | 28.496 |
| V. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0 | 0 | 4.748 | 0 | 470 | 5.218 |
| VI. Übrige Finanzanlagen | 2.807 | 0 | 220 | 141 | -470 | 2.416 |
| Summe Anlagevermögen | 925.790 | 4.964 | 82.101 | 28.781 | 0 | 984.074 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. 1. 2018 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Zuschreibung Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 13.394 | 161 | 1.047 | |||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 26.265 | 12 | 2.092 | 774 | ||
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 3.467 | 2.752 | ||||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | ||||||
| 43.126 | 173 | 5.891 | 774 | 0 | 0 | |
| II. Firmenwerte | 89.863 | 1.823 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 38.963 | 141 | 2.646 | 405 | ||
| 2. Mietereinbauten | 151.454 | 662 | 13.335 | 6.776 | ||
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 252.536 | 1.188 | 22.802 | 12.453 | ||
| 4. Anlagen im Bau | ||||||
| 442.953 | 1.991 | 38.783 | 19.634 | 0 | 0 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 20.418 | 0 | 436 | 5.997 | 0 | 0 |
| V. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| VI. Übrige Finanzanlagen | 101 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Anlagevermögen | 596.461 | 3.987 | 45.110 | 26.405 | 0 | 0 |
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| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||
|---|---|---|---|
| Stand am 31. 12. 2018 Tsd. € |
Stand am 31. 12. 2018 Tsd. € |
Stand am 31. 12. 2017 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||
| 1. Nutzungsrechte | 14.602 | 6.861 | 6.079 |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 27.595 | 6.200 | 6.927 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 6.219 | 10.115 | 8.220 |
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 0 | 10.811 | 3.545 |
| 48.416 | 33.987 | 24.771 | |
| II. Firmenwerte | 91.686 | 47.509 | 46.032 |
| III. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 41.345 | 95.636 | 91.643 |
| 2. Mietereinbauten | 158.675 | 79.546 | 71.304 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 264.073 | 74.950 | 74.092 |
| 4. Anlagen im Bau | 0 | 12.121 | 2.692 |
| 464.093 | 262.253 | 239.731 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 14.857 | 13.639 | 16.089 |
| V. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0 | 5.218 | 0 |
| VI. Übrige Finanzanlagen | 101 | 2.315 | 2.706 |
| Summe Anlagevermögen | 619.153 | 364.921 | 329.329 |
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. 12. 2017
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2017 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Stand am 31.12.2017 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 16.032 | -419 | 3.794 | 66 | 19.473 | |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 29.101 | -26 | 4.187 | 102 | 32 | 33.192 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 10.624 | 1.063 | 11.687 | |||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 899 | 2.738 | -92 | 3.545 | ||
| 56.656 | -445 | 11.782 | 102 | 6 | 67.897 | |
| II. Firmenwerte | 140.010 | -4.789 | 866 | 192 | 0 | 135.895 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 125.086 | -634 | 6.280 | 10 | -116 | 130.606 |
| 2. Mietereinbauten | 211.191 | -2.212 | 17.987 | 5.265 | 1.057 | 222.758 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 316.598 | -3.148 | 27.603 | 14.029 | -396 | 326.628 |
| 4. Anlagen im Bau | 876 | -9 | 2.543 | -718 | 2.692 | |
| 653.751 | -6.003 | 54.413 | 19.304 | -173 | 682.684 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 36.339 | 0 | 1 | 0 | 167 | 36.507 |
| V. Übrige Finanzanlagen | 1.414 | 0 | 1.755 | 362 | 0 | 2.807 |
| Summe Anlagevermögen | 888.170 | -11.237 | 68.817 | 19.960 | 0 | 925.790 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2017 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Zuschreibung Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 12.696 | -350 | 1.048 | |||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 24.452 | -22 | 1.936 | 101 | ||
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 1.129 | 2.338 | ||||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | ||||||
| 38.277 | -372 | 5.322 | 101 | 0 | 0 | |
| II. Firmenwerte | 94.306 | -4.251 | 0 | 192 | 0 | 0 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 37.149 | -317 | 2.528 | 10 | -127 | 260 |
| 2. Mietereinbauten | 146.136 | -1.444 | 11.754 | 4.992 | ||
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 246.077 | -2.711 | 22.172 | 13.002 | ||
| 4. Anlagen im Bau | ||||||
| 429.362 | -4.472 | 36.454 | 18.004 | -127 | 260 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 19.935 | 0 | 496 | 0 | 127 | 140 |
| V. Übrige Finanzanlagen | 101 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Anlagevermögen | 581.981 | -9.095 | 42.272 | 18.297 | 0 | 400 |
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| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||
|---|---|---|---|
| Stand am 31. 12. 2017 Tsd. € |
Stand am 31. 12. 2017 Tsd. € |
Stand am 31. 12. 2016 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||
| 1. Nutzungsrechte | 13.394 | 6.079 | 3.336 |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 26.265 | 6.927 | 4.649 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 3.467 | 8.220 | 9.495 |
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 0 | 3.545 | 899 |
| 43.126 | 24.771 | 18.379 | |
| II. Firmenwerte | 89.863 | 46.032 | 45.704 |
| III. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 38.963 | 91.643 | 87.937 |
| 2. Mietereinbauten | 151.454 | 71.304 | 65.055 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 252.536 | 74.092 | 70.521 |
| 4. Anlagen im Bau | 0 | 2.692 | 876 |
| 442.953 | 239.731 | 224.389 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 20.418 | 16.089 | 16.404 |
| V. Übrige Finanzanlagen | 101 | 2.706 | 1.313 |
| Summe Anlagevermögen | 596.461 | 329.329 | 306.189 |
(1) Immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte enthalten insbesondere IT-Software, die über drei bis fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzten Nutzungsdauern liegen nicht vor.
Die Zugänge zu den selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten betreffen vollständig die Aktivierung einer selbst erstellten Auftragssoftware in Höhe von Tsd. € 2.458 (Vorjahr: Tsd. € 1.063). Des Weiteren wurden Umbuchungen aus den unfertigen Softwareprojekten in die selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte in Höhe von Tsd. € 2.189 (Vorjahr: Tsd. € 0) vorgenommen.
Die Zugänge in den unfertigen Softwareprojekten betreffen in Höhe von Tsd. € 1.697 (Vorjahr: Tsd. € 2.21 8) Aufwendungen für die Weiterentwicklung der selbst erstellten Auftragssoftware, in Höhe von Tsd. € 2.156 Aufwendungen für die Entwicklung einer Software zur Auftragsdatenverwaltung und in Höhe von Tsd. € 2.762 Aufwendungen für die Entwicklung einer Software zur Auftragsstatusverwaltung. Weitere Zugänge in Höhe von Tsd. € 2.840 (Vorjahr: Tsd. € 520) betreffen Aufwendungen für die Entwicklung neuer Software.
Die im Berichtsjahr nicht aktivierungsfähigen Aufwendungen betrugen insgesamt Tsd. € 3.321 (Vorjahr: Tsd. € 521).
Diese Position beinhaltet auch Mietrechte, die über maximal 15 Jahre abgeschrieben werden. Die Mietrechte betreffen übliche Zahlungen an Dritte, um in Mietverträge in bevorzugten Innenstadtlagen zu gelangen. Die Zugänge zu den Mietrechten resultieren im Wesentlichen in Höhe von Tsd. € 1.805 (Vorjahr: Tsd. € 3.190) aus den neuen Niederlassungen in Italien.
(2) Firmenwerte
Enthalten sind Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung. Diese Firmenwerte werden für den Impairment-Test einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) zugeordnet. In den etablierten Märkten sind dies im Wesentlichen die einzelnen Verkaufsniederlassungen. In den Ländern, in denen noch keine hinreichende Flächendeckung mit Fielmann-Niederlassungen erreicht wurde, erfolgt der Impairment-Test auf der Ebene des gesamten Gebietes. Firmenwerte wurden dem Segment Deutschland in Höhe von Tsd. € 37.848 (Vorjahr: Tsd. € 36.602) zugeordnet, darunter die jeweils als einzelne CGU geführten Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 28.632 (Vorjahr: Tsd. € 27.386) und die Rathenower Optische Werke GmbH in Höhe von Tsd. € 8.740 (Vorjahr: Tsd. € 8.740). Weitere signifikante Firmenwerte entfallen auf das Segment Schweiz in Höhe von Tsd. € 5.954 (Vorjahr: Tsd. € 5.723) sowie auf die Region Niederlande in den übrigen Segmenten in Höhe von Tsd. € 3.546 (Vorjahr: Tsd. € 3.546). Die Änderungen des Buchwertes im Segment Schweiz resultieren aus der währungsbedingten Umrechnung.
(3) Sachanlagen/ Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Die Buchwerte der Sachanlagen einschließlich der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien verteilen sich zum 31. Dezember 201 8 auf die Segmente wie folgt:
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| 31.12.2018 Tsd. € |
31.12.2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Deutschland | 231.541 | 219.264 |
| Schweiz | 24.819 | 21.949 |
| Österreich | 5.598 | 5.885 |
| Übrige | 13.934 | 8.722 |
| 275.892 | 255.820 |
Technische Anlagen und Maschinen werden in der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.
Die Zugänge (auch durch Umgliederungen aus den Anlagen im Bau) in den Sachanlagen resultieren unter anderem aus Ersatzinvestitionen in den Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 43.051 (Vorjahr: Tsd. € 33.660). Weitere Zugänge ergeben sich aus der Expansion des Konzerns (Tsd. € 7.514, Vorjahr: Tsd. € 8.742). Beschränkungen der Verfügungsrechte ergeben sich bezüglich Immobilien und anderen Sachanlagen der Fielmann Akademie in Höhe von Tsd. € 17.894 (Vorjahr: Tsd. € 18.292) aufgrund der Gemeinnützigkeit und des Denkmalschutzes.
Die Zugänge zu den Grundstücken und Gebäuden enthalten in Höhe von Tsd. € 4.628 Zugänge aus der Aktivierung einer Immobilie in Oldenburg.
Die Zurechnung zu der Gruppe der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt für Flächen, die von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzt werden. Diese Immobilien werden nach IAS 40 als Finanzinvestitionen eingestuft und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Im Berichtsjahr wurden bei diesen Immobilien keine Nachaktivierungen vorgenommen (Vorjahr: Tsd. € 1). Der mit einem Ertragswertverfahren ohne Gutachter ermittelte beizulegende Zeitwert beläuft sich auf Tsd. € 16.545 (Vorjahr: Tsd. € 23.202). Die entsprechenden Mieteinnahmen im Berichtszeitraum betragen Tsd. € 1.103 (Vorjahr: Tsd. € 1.547). Dem gegenüber stehen direkt zurechenbare Aufwendungen in Höhe von Tsd. € 792 (Vorjahr: Tsd. € 990). Im Berichtsjahr wurde eine vollständig als Finanzinvestition gehaltene Immobilie für einen Betrag in Höhe von Tsd. € 4.640 veräußert.
Insgesamt wurden wie im Vorjahr auf Immobilien keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.
(4) Anteile an assoziierten Unternehmen/ Übrige Finanzanlagen(25)
Ausgewiesen wird der Anteil an dem assoziierten Unternehmen FittingBox S.A. FittingBox S.A. (www.fittingbox.com) wurde 2006 gegründet und ist weltweit führender Anbieter von Augmented-Reality-Technologie wie der 3D-Anprobe für Brillen und Sonnenbrillen. Das Unternehmen hat seine Zentrale in Toulouse, Frankreich, und betreibt außerdem eine Vertriebsgesellschaft in Miami, USA. FittingBox entwickelt innovative Technologielösungen und digitale Inhalte für die augenoptische Branche und verfügt über die weltweit größte Datenbank mit Fassungsfotos und 3D-Modellen. Die strategische Beteiligung an dem französischen Technologieunternehmen ist ein konsequenter Schritt in der Digitalisierungsstrategie von Fielmann. Gemeinsam arbeiten die Unternehmen am Online-Brillenkauf in Fielmann-Qualität.
FittingBox S.A. ist nicht an der Börse notiert. Die Anschaffungskosten inklusive Transaktionskosten betragen Tsd. € 4.739. Die nachstehende Tabelle fasst die Finanzinformationen von FittingBox S.A. (wie in ihrem eigenen Abschluss aufgeführt) zusammen. Anpassungen wurden aus Wesentlichkeitsgründen nicht vorgenommen. Das in der Tabelle dargestellte Geschäftsjahr 2018 beinhaltet die Ergebnisse für den Zeitraum vom 27. November bis zum 31. Dezember 2018.
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| 31.12.2018 Tsd. € |
27.11.2018 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Eigentumsanteil in % | 20,7 | 20,7 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 5.133 | 6.334 |
| Langfristige Vermögenswerte | 3.155 | 2.426 |
| Kurzfristige Schulden | -3.809 | -4.129 |
| Langfristige Schulden | -1.752 | -1.951 |
| Nettovermögen (100 %) | 2.727 | 2.680 |
| Anteil des Konzerns am Nettovermögen (20,7 %) | 564 | 555 |
| Geschäfts- oder Firmenwert inkl. Transaktionskosten | 4.184 | 4.184 |
| Buchwert der Beteiligung | 4.748 | 4.739 |
| Umsatzerlöse | 682 | |
| Jahresüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 47 | |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis (100 %) | 47 | 0 |
| Anteil des Konzerns am Gesamtergebnis (20,7 %) | 9 | 0 |
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
Weiterhin umfasst die Position eine Beteiligung an einem assozierten Unternehmen in Höhe von Tsd. € 470, die im Vorjahr in der Position Langfristige Finanzanlagen ausgewiesen wurde. Aufgrund des Umfangs und der für den Fielmann-Konzern untergeordneten Bedeutung erfolgt der Ausweis des Ergebnisses aus Anteilen an assoziierten Unternehmen in der Position Erträge im Finanzergebnis (siehe Textziffer (33)). Die Übrigen Finanzanlagen enthalten unter anderem Ausleihungen an nicht beherrschende Gesellschafter.
(5) Aktive latente Steuern
Latente Steueransprüche sind in Höhe von Tsd. € 12.276 (Vorjahr: Tsd. € 12.686) aktiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (37) des Anhangs verwiesen.
(6) Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)
Es handelt sich bei den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten im Wesentlichen um langfristige Anleihen und Festgelder der Fielmann Aktiengesellschaft. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den Fristigkeiten im Finanzvermögen. Die Zusammensetzung des Finanzvermögens ist in Textziffer (40) dargestellt. Des Weiteren werden insbesondere Kautionen und Mitarbeiterdarlehen ausgewiesen. Von den Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Darlehen wird innerhalb der nächsten 12 Monate eine Tilgung in Höhe von Tsd. € 142 (Vorjahr: Tsd. € 50) erwartet und unter den kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen (siehe Textziffer (8)).
(7) Vorräte
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| 31.12.2018 Tsd. € |
31.12.2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 614 | 637 |
| Unfertige Erzeugnisse | 12.091 | 8.785 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 123.602 | 119.251 |
| 136.307 | 128.673 |
Die Vorräte betreffen überwiegend Produkte für Brillenoptik, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Hörakustik sowie sonstige Handelswaren. Unfertige Erzeugnisse betreffen hauptsächlich für Kunden bearbeitete Aufträge für Brillen und Hörsysteme.
Der Gesamtbetrag aller Wertberichtigungen auf Vorräte beträgt Tsd. € 6.152 (Vorjahr: Tsd. € 6.868) und wurde vollständig im Materialaufwand erfasst. Der Verbrauch von Vorräten ist in Höhe von Tsd. € 281.181 (Vorjahr: Tsd. € 273.649) als Aufwand im Geschäftsjahr gebucht.
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
(8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)
Für nähere Angaben zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird auf Textziffer (25) des Anhangs verwiesen. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von Tsd. € 27.203 (Vorjahr: Tsd. € 24.836) sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von Tsd. € 23.516 (Vorjahr: Tsd. € 22.841). Von diesen Forderungen wurden Tsd. € 22.376 (Vorjahr: Tsd. € 21.791) zum Marktwert bewertet.
(9) Nicht finanzielle Vermögenswerte
In dieser Position sind im Wesentlichen Abgrenzungsposten für vorausgezahlte Sozialabgaben in der Schweiz und für IT in der Fielmann Aktiengesellschaft sowie Forderungen aus Sozialabgaben und Umsatzsteuer enthalten.
(10) Kurzfristige Ertragsteueransprüche
Die Steueransprüche in Höhe von Tsd. € 8.062 (Vorjahr: Tsd. € 10.748) resultieren aus Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer (Tsd. € 2.044, Vorjahr: Tsd. € 4.838) und Gewerbesteuer (Tsd. € 6.018, Vorjahr: Tsd. € 5.910).
(11) Kurzfristige Finanzanlagen(25)
In den kurzfristigen Finanzanlagen werden Anleihen, Festgelder, Schuldscheindarlehen und Fonds der Fielmann Aktiengesellschaft sowie ein Depot in der Schweiz ausgewiesen, in dem sich Aktien und Anleihen befinden. Des Weiteren umfassen die kurzfristigen Finanzanlagen Fonds in der Vertriebsgesellschaft in Italien, die als Sicherheiten im Rahmen von Mietverhältnissen dienen. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den Fristigkeiten im Finanzvermögen. Die Zusammensetzung des Finanzvermögens ist in Textziffer (40) dargestellt.
(12) Zahlungsmittel und Äquivalente(25)
Enthalten sind liquide Mittel und Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit zum Anschaffungszeitpunkt von bis zu drei Monaten. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den Fristigkeiten im Finanzvermögen. Die Zusammensetzung des Finanzvermögens ist in Textziffer (40) dargestellt.
(13) Gezeichnetes Kapital/ Genehmigtes Kapital
Passiva
Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt zum 31. Dezember 201 8 Tsd. € 84.000. Dieses ist seit dem von der Hauptversammlung am 3. Juli 2014 beschlossenen und am 22. August 2014 vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien, jeweils ohne Nennwert. Auf jede der 84 Millionen Aktien entfällt ein rechnerischer Anteil am Grundkapital von € 1,00. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Alle Aktien gewähren gleiche Stimmrechte sowie Rechte am Gewinn und Vermögen der Fielmann Aktiengesellschaft
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
Nach § 5 Abs. 3 der Satzung ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, bis zum 13. Juli 2021 das Grundkapital durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Aktien, gegen Bareinlage und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um Tsd. € 5.000 zu erhöhen. Im Berichtszeitraum hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Die Gewährleistung der finanziellen Stabilität und Flexibilität des Fielmann-Konzerns durch eine nachhaltige Sicherung der bilanziellen Eigenkapitalbasis ist das grundsätzliche Ziel unseres Kapitalmanagements. Darüber hinaus steuert der Konzern sein Kapital mit dem Ziel, eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erzielen und die Aktionäre regelmäßig am Erfolg der Gruppe teilhaben zu lassen. Das gemanagte Kapital des Konzerns besteht aus den finanziellen Verbindlichkeiten, den Zahlungsmitteln und Äquivalenten sowie dem Eigenkapital.
Die Fielmann Aktiengesellschaft und die in den Konzernabschluss einbezogenen Kapitalgesellschaften unterliegen den Mindestkapitalanforderungen des deutschen Aktien- und GmbH-Rechts sowie den entsprechenden Bestimmungen nach Landesrecht und Gesellschaftsform. Weitere branchenspezifische Mindestkapitalanforderungen bestehen nicht. Die im Konzern vorhandene Liquidität wird täglich zentral gepoolt, überwacht und gesteuert. Hierzu ist sowohl ein tägliches als auch monatliches Berichtswesen installiert. Dieses gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Mindestkapitalanforderungen.
Zum 31. Dezember 2018 hielt die Fielmann Aktiengesellschaft 12.937 (Vorjahr: 3.072) eigene Aktien im Bestand, mit einem Buchwert von Tsd. € 733 (Vorjahr: Tsd. € 220). Die Fielmann-Aktien wurden i. S. d. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG erworben, um sie den Mitarbeitern der Fielmann Aktiengesellschaft oder mit ihr verbundenen Unternehmen als Belegschaftsaktien anbieten oder im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen verwenden zu können.
(14) Kapitalrücklage
Ausgewiesen wird ausschließlich das Agio aus der Kapitalerhöhung der Fielmann Aktiengesellschaft in 1994 nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.
(15) Gewinnrücklagen
In den Gewinnrücklagen werden die nicht ausgeschütteten Gewinne aus Vorjahren und dem aktuellen Geschäftsjahr ausgewiesen (siehe auch Textziffer (39)).
(16) Sonstige Rücklagen
In den sonstigen Rücklagen sind der Währungsausgleichsposten, die Gewinne und Kursvorteile bei der Abgabe eigener Aktien an Mitarbeiter gemäß IFRS 2 sowie die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Pensionsrückstellungen im Rahmen der Anwendung des IAS 19 enthalten.
(17) Nicht beherrschende Anteile
In den nicht beherrschenden Anteilen werden die Anteile anderer Gesellschafter an Kapitalgesellschaften des Konzerns ausgewiesen. Die Anteile anderer Gesellschafter an Personengesellschaften werden nur insoweit ausgewiesen, als Anteile an Verlusten vorhanden sind. Die Anteile Dritter an positivem Eigenkapital von Personengesellschaften wurden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen (siehe auch Textziffer (22), (25) und (39)).
(18) Langfristige Rückstellungen
Die Entwicklung der langfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| Stand am 1.1.2018 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Verbrauch Tsd. € |
Auflösung Tsd. € |
Zuführung Tsd. € |
Stand am 31.12. 2018 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Pensionsrückstellungen | 7.776 | -305 | 203 | 7.674 | ||
| Jubiläumsrückstellungen | 7.133 | 36 | -863 | -388 | 1.410 | 7.328 |
| Rückbauverpflichtungen | 3.083 | -520 | -170 | 46 | 2.439 | |
| Rückstellungen im Warenbereich | 4.640 | -3.234 | 3.886 | 5.292 | ||
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 1.144 | -245 | 1.850 | 2.749 | ||
| 23.776 | 36 | -5.167 | -558 | 7.395 | 25.482 |
Pensionsrückstellungen resultieren überwiegend aus unverfallbaren Pensionszusagen der Fielmann Aktiengesellschaft (Tsd. € 6.621, Vorjahr: Tsd. € 6.766) und betreffen ausschließlich das Segment Deutschland.
Den Rückstellungen stehen Rückdeckungsguthaben in Höhe von Tsd. € 229 (Vorjahr: Tsd. € 420) gegenüber, die in Höhe von Tsd. € 229 (Vorjahr: Tsd. € 280) mit den Pensionsrückstellungen saldiert sind. In der Veränderung der Rückstellung ist ein Aufzinsungseffekt von Tsd. € 125 (Vorjahr: Tsd. € 132) enthalten. Die Pensionsrückstellungen der Fielmann Aktiengesellschaft werden voraussichtlich gemäß den statistischen Sterbetafeln über die nächsten 15 Jahre realisiert.
Die wichtigsten Annahmen, welche der versicherungsmathematischen Bewertung zugrunde gelegt wurden, sind:
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| 2018 in % |
2017 in % |
|
|---|---|---|
| Abzinsungssatz | 1,72 | 1,58 |
| Erwartete Einkommenssteigerung | 0,00 | 0,00 |
| Erwartete Rentensteigerung | 2,00 | 2,00 |
Die Pensionsrückstellungen im Fielmann-Konzern betreffen fixierte Zusagen, sodass für die Bewertung der Pensionsrückstellungen keine Einkommenssteigerung berücksichtigt wird. Hinsichtlich des Abzinsungssatzes wurde eine Sensitivitätsbetrachtung vorgenommen. Eine Senkung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde zu einer Erhöhung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung in Höhe von Tsd. € 1.250 führen, eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde den Barwert um Tsd. € 1.009 mindern. Aus den gezeigten Werten resultiert für den Konzern lediglich ein untergeordnetes Risiko aus den Pensionszusagen und den Rückdeckungsguthaben. Die Veränderung im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt sich wie folgt dar:
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| 2018 in % |
2017 in % |
|
|---|---|---|
| Anfangsbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 8.056 | 8.136 |
| Laufender Dienstzeitaufwand (Ausweis im Personalaufwand) | 13 | 16 |
| Zinsaufwand (Ausweis im Finanzergebnis) | 125 | 132 |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (Ausweis im OCI) | 14 | -36 |
| Gezahlte Leistungen | -305 | -192 |
| Endbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 7.903 | 8.056 |
Die Veränderung des OCI (Other Comprehensive Income) resultiert im Wesentlichen aus Zinssatzänderungen. Auf die im sonstigen Ergebnis gebuchten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste entfällt ein Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von Tsd. € 4 (Vorjahr: Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 11).
Aufgliederung der Pläne:
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| 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Leistungsorientierte Verpflichtungen | ||
| - aus Plänen, die ganz oder teilweise über einen Fonds (Rückdeckungsversicherung) finanziert wurden | 6.621 | 6.766 |
| - aus Plänen, die nicht über einen Fonds finanziert wurden | 1.282 | 1.290 |
| 7.903 | 8.056 |
Als Rückdeckung der leistungsorientierten Verpflichtung dienen Kapitallebensversicherungen.
Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag aufgrund der Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen ergibt sich wie folgt:
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| 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung | 7.903 | 8.056 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | -229 | -280 |
| In der Bilanz angesetzte Rückstellung | 7.674 | 7.776 |
Jubiläumsrückstellungen werden für 10- bis 35-jährige Jubiläen unter Berücksichtigung von tatsächlichen Fluktuationswerten der Vergangenheit gebildet. Die Abzinsung erfolgt mit dem für den Zeitraum der durchschnittlichen Restlaufzeit bis zur Erreichung des jeweiligen Jubiläums passenden Zinssatz. Eine Realisierung dieser Rückstellungen in den nächsten zwölf Monaten wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 705 (Vorjahr: Tsd. € 822) erfolgen. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich eine Erhöhung der Rückstellung um Tsd. € 70 (Vorjahr: Erhöhung um Tsd. € 38). Die durch Zeitablauf sich ergebende Erhöhung des abgezinsten Betrages beträgt Tsd. € 74 (Vorjahr: Tsd. € 63).
Es werden folgende Zinssätze gemäß der aktuellen Marktlage zugrunde gelegt:
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| 10-jährige Jubiläen: | 0,44 Prozent (Vorjahr: 0,32 Prozent) |
| 25-jährige Jubiläen: | 1,74 Prozent (Vorjahr: 1,58 Prozent) |
| 35-jährige Jubiläen: | 2,01 Prozent (Vorjahr: 1,86 Prozent) |
Die Rückbauverpflichtungen aus Mietverträgen sind als langfristig anzusehen. Eintretende Risiken innerhalb der nächsten zwölf Monate sind nicht zu erkennen. In der weit überwiegenden Zahl der Mietverträge stehen den Gesellschaften des Fielmann-Konzerns eine oder mehrere Verlängerungsoptionen zur Verfügung. Für die Berechnung der für die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge wurde ein Zinssatz von 1,91 Prozent (11 Jahre) (Vorjahr: 1,72 Prozent (11 Jahre)) angewendet. Es wurde eine Inflationsrate von 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent) berücksichtigt. Die abgezinsten Erfüllungsbeträge werden in die Anschaffungskosten der Mietereinbauten des Anlagevermögens einbezogen und planmäßig über die Restlaufzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich eine Verringerung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 69 (Vorjahr: Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 22).
Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen hauptsächlich Garantiezusagen und daraus resultierende Risiken. Darin enthalten sind neben den Material- auch Personalaufwendungen für Abwicklungsleistungen. Die Risiken realisieren sich überwiegend innerhalb von zwölf Monaten, maximal innerhalb von drei Jahren. Der kurzfristige Anteil der Garantierisiken wird unter den kurzfristigen Rückstellungen in Textziffer (21) ausgewiesen. Die Annahmen zur Bewertung der Risiken werden durch ein Berichtswesen zu den Garantiefällen ständig verifiziert. Für die Ermittlung der Erfüllungsbeträge wurde eine Inflationsrate von 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent) berücksichtigt. Die für die Abzinsung verwendeten Zinssätze betrugen für zwei Jahre 0,16 Prozent (Vorjahr: 0,08 Prozent) sowie für drei Jahre 0,37 Prozent (Vorjahr: 0,31 Prozent). Aus den Änderungen der Zinssätze resultiert eine Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 6 (Vorjahr: Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 12).
Zinssatzbedingte Änderungen bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen ergeben sich in Höhe von Tsd. € 36 (Vorjahr: Tsd. € 66).
(19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten(25)
Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2018 Tsd. € |
31.12. 2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 707 | 838 |
| - davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 450 (Vorjahr: Tsd. € 501) | ||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 656 | 1.020 |
| - davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 202 (Vorjahr: Tsd. € 239) | ||
| 1.363 | 1.858 |
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausschließlich festverzinslich mit fester Laufzeit. Ein wesentliches Zinsrisiko ist aufgrund der geringen Verschuldung nicht erkennbar.
(20) Passive latente Steuern
Latente Steuerverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 12.135 (Vorjahr: Tsd. € 9.463) passiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (37) des Anhangs verwiesen.
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
(21) Kurzfristige Rückstellungen
Die Entwicklung der kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| Stand am 1.1.2018 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Verbrauch Tsd. € |
Auflösung Tsd. € |
Zuführung Tsd. € |
Stand am 31.12.2018 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalrückstellungen | 31.498 | 39 | -29.301 | -2.244 | 33.771 | 33.763 |
| Rückstellungen im Warenbereich | 6.311 | 39 | -3.019 | 3.895 | 7.226 | |
| Übrige Rückstellungen | 5.019 | 19 | -4.007 | -936 | 7.700 | 7.795 |
| 42.828 | 97 | -36.327 | -3.180 | 45.366 | 48.784 |
Die Personalrückstellungen werden insbesondere für Verpflichtungen aus Sonderzahlungen und Tantiemen gebildet, der Zahlungsmittelabfluss erfolgt im ersten Halbjahr des folgenden Geschäftsjahres.
Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen die Garantierisiken, die voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate realisiert werden. Der langfristige Anteil der Garantierisiken wird in Textziffer (18) ausgewiesen. Im ersten Jahr werden über 50 Prozent der insgesamt erwarteten Garantiefälle abgewickelt.
(22) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten(25)
Aufgrund der geringen Verschuldung sind keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern durch Zinsschwankungen in Bezug auf den Zinsaufwand zu erwarten. Die Laufzeit dieser Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr.
In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber nicht beherrschenden Gesellschaftern, die in den Einzelabschlüssen nach lokalem Recht Eigenkapitalcharakter haben und nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind, in Höhe von Tsd. € 2.803 (Vorjahr: Tsd. € 2.919) enthalten (siehe auch Textziffern (17), (25) und (39)).
(23) Nicht finanzielle Verbindlichkeiten
In den nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Vertragsverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen sowie aus Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer enthalten. Die Vertragsverbindlichkeiten entfallen auf die Abgrenzung der im Geschäftsjahr vereinnahmten, aber erst in Zukunft realisierten Erlöse aus der Nulltarifversicherung sowie aus Reparaturpauschalen, die von den gesetzlichen Krankenkassen für in Deutschland abgegebene Hörsysteme im Voraus gezahlt werden. Die Vertragsverbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr 201 8 wie folgt entwickelt:
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| Vertragsverbindlichkeiten aus Nulltarifversicherung | in Tsd. € |
|---|---|
| Stand zum 1.1.2018 | 20.869 |
| Zuführung | 21.694 |
| Realisierter Umsatz des aktuellen Geschäftsjahres, der im Stand zum 1. Januar enthalten war | -20.869 |
| Stand zum 31.12.2018 | 21.694 |
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
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| Vertragsverbindlichkeiten aus Hörgeräte-Reparaturpauschalen | in Tsd. € |
|---|---|
| Stand zum 1.1.2018 | 12.370 |
| Zuführung | 6.760 |
| Realisierter Umsatz des aktuellen Geschäftsjahres, der im Stand zum 1. Januar enthalten war | -4.025 |
| Realisierter Umsatz des aktuellen Geschäftsjahres, der nicht im Stand zum 1. Januar enthalten war | -704 |
| Stand zum 31.12.2018 | 14.401 |
(24) Ertragsteuerschulden
Die Ertragsteuerschulden betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuern (insbesondere der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie Gewerbesteuern.
(25) Finanzinstrumente
Die nachfolgende Legende stellt die in den nächsten Abschnitten genutzten Abkürzungen der Bewertungskategorien dar:
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| Kategorie IFRS 9 | Kategorie IAS 39 | englische Bedeutung | deutsche Bedeutung | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| AC | LaR | Financial Assets Measured at Amortised Cost | Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | zu fortgeführten Anschaffungskosten |
| FVtPL | FAHfT, FVtPL | Fair Value through Profit or Loss | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Marktwert erfolgswirksam |
| FLAC | FLAC | Financial Liabilities Measured at Amortised Cost | Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | zu fortgeführten Anschaffungskosten |
Der Effekt der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 auf den Konzernabschluss wird in der folgenden Tabelle dargestellt. Finanzielle Vermögenswerte der bisherigen Kategorie LaR werden im Rahmen der Anwendung des IFRS 9 der Kategorie AC zugeordnet. Die Kategorien FAHfT und FVtPL werden nach IFRS 9 gemeinsam unter der Kategorie FVtPL ausgewiesen. Die Kategorie FLAC verbleibt unverändert. Durch die erstmalige Anwendung des IFRS 9 ergeben sich Bewertungsunterschiede lediglich aus der Anwendung des Wertminderungsmodells auf Basis erwarteter Kreditverluste. Durch die neue Kategorisierung ergeben sich keine weiteren Bewertungsunterschiede.
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| in Tsd. € | Kategorie nach IAS 39 | Kategorie nach IFRS 9 | Buchwert am 31.12.2017 | Wertminderung IAS 39 | Wertminderung IFRS 9 | Buchwert am 01.01.2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Übrige Finanzanlagen (langfristig) | ||||||
| Ausleihungen | LaR | AC | 2.706 | 101 | 101 | 2.706 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | 2.706 | 101 | 101 | 2.706 | ||
| Ausleihungen | LaR | AC | 1.507 | 15 | 1.492 | |
| Anleihen und Festgelder | LaR | AC | 56.175 | 135 | 56.040 | |
| Rückdeckungsversicherung | LaR | AC | 140 | 140 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 57.822 | 150 | 57.672 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | AC | 31.158 | 2.481 | 2.255 | 31.384 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | 31.158 | 2.481 | 2.255 | 31.384 | ||
| Sonstige Forderungen | LaR | AC | 30.019 | 736 | 675 | 30.080 |
| Sonstige Forderungen | FVtPL | FVtPL | 21.791 | 21.791 | ||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | 51.810 | 736 | 675 | 51.871 | ||
| Vermögensverwaltungsdepots | FAHfT | FVtPL | 8.729 | 8.729 | ||
| Fonds | FAHfT | FVtPL | 11.263 | 11.263 | ||
| Anleihen und Festgelder | LaR | AC | 97.407 | 237 | 97.170 | |
| Zahlungsmittel und Äquivalente | 117.399 | 237 | 117.162 | |||
| Anleihen und Festgelder | LaR | AC | 10.000 | 43 | 9.957 | |
| Liquide Mittel | LaR | AC | 162.131 | 162.131 | ||
| Summe Aktiva | 172.131 | 43 | 172.088 | |||
| LaR | AC | 391.243 | 3.318 | 3.461 | 391.100 | |
| FAHfT | FVtPL | 19.992 | 19.992 | |||
| FVtPL | FVtPL | 21.791 | 21.791 | |||
| 433.026 | 3.318 | 3.461 | 432.883 |
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| in Tsd. € | Latente Steuern | Gewinnrücklagen |
|---|---|---|
| Übrige Finanzanlagen (langfristig) | ||
| Ausleihungen | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | ||
| Ausleihungen | 5 | -10 |
| Anleihen und Festgelder | 41 | -94 |
| Rückdeckungsversicherung | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 46 | -104 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -69 | 157 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | -69 | 157 |
| Sonstige Forderungen | -19 | 42 |
| Sonstige Forderungen | ||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | -19 | 42 |
| Vermögensverwaltungsdepots | ||
| Fonds | ||
| Anleihen und Festgelder | 73 | -164 |
| Zahlungsmittel und Äquivalente | 73 | -164 |
| Anleihen und Festgelder | 13 | -30 |
| Liquide Mittel | ||
| Summe Aktiva | 13 | -30 |
| 44 | -99 | |
| 44 | -99 |
Der Ansatz der Finanzinstrumente erfolgt in allen Kategorien zum Wert am Erfüllungstag. Die Einteilung in Bewertungsklassen nach IFRS 7 wurde anhand der wirtschaftlichen Beschaffenheit und der Risikostruktur der jeweiligen Finanzinstrumente vorgenommen. Die Zeitwerte werden in jeder Klasse zu Börsenkursen bzw. über andere am Finanzmarkt verfügbare Daten ermittelt. Eigene Bewertungsverfahren bzw. Verfahren, die sich nicht auf beobachtbare Marktdaten stützen, wurden nicht angewendet. Damit ergaben sich bei keinem Finanzinstrument wesentliche Unsicherheiten bei der Zeitwertermittlung. Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte wurden in die entsprechende Kategorie eingestuft.
Bei den finanziellen Vermögenswerten des Fielmann-Konzerns besteht ein Ausfallrisiko, dem durch entsprechende Wertminderungen Rechnung getragen wird. Die Wertminderungsaufwendungen einschließlich Wertaufholung in Höhe von Tsd. € 115 ergeben sich aus Erträgen aus Wertaufholung in Höhe von Tsd. € 1.464 und Aufwendungen aus Wertminderung in Höhe von Tsd. € 1.579. Aufgrund der für den Fielmann-Konzern untergeordneten Bedeutung wurde auf den separaten Ausweis in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung verzichtet. Die Ausbuchung von Forderungen erfolgt bei endgültigem Verlust sowie bei aussichtsloser und wirtschaftlich nicht sinnvoller Verfolgung der Ansprüche (z. B. bei Kleinbeträgen). Der Aufwand aus der Ausbuchung dieser Forderungen beläuft sich auf Tsd. € 1.122.
Die Verteilung der Wertminderungen auf die Klassen stellt sich wie folgt dar:
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| Gesamtlaufzeit-ECL | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Kategorie nach IFRS 9 | Buchwert am 31.12.2018 | Buchwert vor Wertminderung am 31.12.2018 | Wertminderung am 31.12.2018 | 12-Monats-ECL | nicht wertgeminderte Kredite |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Übrige Finanzanlagen (langfristig) | ||||||
| Ausleihungen | AC (LaR) | 2.315 | 2.416 | 101 | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | 2.315 | 2.416 | 101 | 0 | 0 | |
| Ausleihungen | AC (LaR) | 1.571 | 1.587 | 16 | 16 | |
| Anleihen und Festgelder | AC (LaR) | 60.003 | 60.130 | 127 | 127 | |
| Rückdeckungsversicherung | AC (LaR) | 0 | 0 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 61.574 | 61.717 | 143 | 143 | 0 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC (LaR) | 38.579 | 40.850 | 2.271 | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | 38.579 | 40.850 | 2.271 | 0 | 0 | |
| Sonstige Forderungen | AC (LaR) | 32.649 | 32.977 | 328 | 328 | |
| Sonstige Forderungen | AC (LaR) | 448 | 823 | 375 | ||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | 33.097 | 33.800 | 703 | 328 | 0 | |
| Anleihen und Festgelder | AC (LaR) | 89.165 | 89.381 | 216 | 216 | |
| Zahlungsmittel und Äquivalente | 89.165 | 89.381 | 216 | 216 | 0 | |
| Anleihen und Festgelder | AC (LaR) | 42.857 | 42.999 | 142 | 142 | |
| Liquide Mittel | AC (LaR) | 95.700 | 95.700 | 0 | ||
| 138.557 | 138.699 | 142 | 142 | 0 | ||
| 363.287 | 366.863 | 3.576 | 829 | 0 |
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| Gesamtlaufzeit-ECL | ||
|---|---|---|
| in Tsd. € | wertgeminderte Kredite | Lieferungen und Leistungen |
| --- | --- | --- |
| Übrige Finanzanlagen (langfristig) | ||
| Ausleihungen | 101 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | 101 | 0 |
| Ausleihungen | ||
| Anleihen und Festgelder | ||
| Rückdeckungsversicherung | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.271 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | 0 | 2.271 |
| Sonstige Forderungen | ||
| Sonstige Forderungen | 375 | |
| Finanzanlagen (kurzfristig) | 375 | 0 |
| Anleihen und Festgelder | ||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | 0 | 0 |
| Anleihen und Festgelder | ||
| Liquide Mittel | ||
| 0 | 0 | |
| 476 | 2.271 |
Die Wertminderungen entwickelten sich im laufenden Geschäftsjahr wie folgt:
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| in Tsd. C | Ausleihungen | Anleihen und Festgelder | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Sonstige Forderungen | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Wertminderung zum 1.1.2018 | 116 | 415 | 2.255 | 675 | 3.461 |
| 12-Monats-ECL | 1 | 70 | 31 | 102 | |
| Gesamtlaufzeit-ECL: | |||||
| nicht wertgeminderte Kredite | |||||
| wertgeminderte Kredite | -3 | -3 | |||
| Lieferungen und Leistungen | 16 | 16 | |||
| Wertminderung zum 31.12.2018 | 117 | 485 | 2.271 | 703 | 3.576 |
Die Ermittlung der erwarteten Kreditverluste (ECL: expected credit losses) erfolgt insbesondere anhand vergangenheitsbezogener Erfahrungswerte unter Berücksichtigung aktueller Gegebenheiten sowie gegebenenfalls angepasst an die prognostizierte zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Sie basiert in wesentlichen Fällen auf Einzelfallbetrachtungen, ansonsten anhand der Gruppierung gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften, z. B. durch zeitliche Kriterien. Die Wertberichtigungen für Finanzinstrumente werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen durch gesonderte Konten offen abgesetzt.
Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde vereinfachend der erwartete Kreditverlust über die gesamte Laufzeit (Gesamtlaufzeit-ECL) erfasst. Die Forderungen betreffen neben Forderungen an Einzelkunden insbesondere Forderungen aus der Abwicklung von Rezepten und Zahlungsverkehr. Forderungen an Einzelkunden wurden insbesondere anhand vergangenheitsbezogener Erfahrungswerte in Bezug auf Fälligkeit und Ausfall wertberichtigt. Dabei wird der Durchschnitt der letzten beiden Jahre vor dem Geschäftsjahr als Berechnungsgrundlage herangezogen. Es wird regelmäßig davon ausgegangen, dass ein Ausfallereignis spätestens nach neunzigtägiger Uberfälligkeit vorliegt. Für die weiteren Forderungen wird eine erwartete Ausfallrate von 1 Prozent angewandt.
Die anhand der Fälligkeit wertberichtigten Forderungen entwickelten sich wie folgt:
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| in Tsd. € | Buchwert vor Wertminderung | Wertminderung am 31.12.2018 | erwartete Ausfallrate in % |
Bilanzausweis am 31.12.2018 |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Einzelkunden | ||||
| Nicht fällig | 5.598 | 217 | 4 | 5.381 |
| 1 bis 30 Tagen überfällig | 3.610 | 152 | 4 | 3.458 |
| 31 bis 90 Tage überfällig | 1.022 | 129 | 13 | 893 |
| mehr als 90 Tage überfällig oder anderer objektiver Hinweis auf Wertminderung | 3.050 | 1.580 | 52 | 1.470 |
| Zwischensumme | 13.280 | 2.078 | 11.202 | |
| Weitere Forderungen | 27.570 | 193 | 1 | 27.377 |
| Wertminderung zum 31.12.2018 | 40.850 | 2.271 | 38.579 |
Für alle weiteren Finanzinstrumente, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, wird von einem geringen Kreditausfallrisiko ausgegangen. Wesentliche Ausfälle waren in der Vergangenheit nicht zu verzeichnen.
Für Anleihen und Festgelder wurde aufgrund des unverändert geringen Kreditrisikos vereinfachend der erwartete Kreditverlust der nächsten zwölf Monate (12-Monats-ECL) angewandt. Die Anlagen entsprechen regelmäßig dem sogenannten Investment Grade oder einer vergleichbaren Bonität bei einem fehlenden Rating. Für die Berechnung der erwarteten Kreditverluste wurden je nach Bonität der Schuldner drei Cluster gebildet und hierauf Ausfallraten von 0,1 Prozent, 0,25 Prozent und 0,75 Prozent angewandt. Für Ausleihungen und Sonstige Forderungen wurde in der Regel der erwartete Kreditverlust innerhalb der nächsten zwölf Monate (12-Monats-ECL) angesetzt und hierfür eine Ausfallrate von 1 Prozent angewendet. In Einzelfällen werden Wertminderungen in Höhe des Gesamt-ECL vorgenommen. Die erwarten Ausfallraten liegen zwischen 75 Prozent und 100 Prozent.
Die nach obigem Schema für die liquiden Mittel ermittelten Wertminderungen wurde aufgrund der nur sehr geringen Höhe nicht erfasst.
Über 90 Prozent der finanziellen Vermögenswerte entfallen auf das Segment Deutschland. Bei den Forderungen an Einzelkunden besteht aufgrund der Einzelhandelsaktivität kein Ausfallrisiko durch Bündelung auf einzelne Schuldner. Hohe Forderungssalden resultieren insbesondere aus der Abwicklung der Rezepte, des Zahlungsverkehrs und der Nulltarif-Versicherung sowie aus den Emittenten der Kapitalanlagen. Auch hier wird kein erhöhtes Risiko gesehen. Für wertberichtigte Forderungen in Höhe von Tsd. € 2.498 wurden rechtliche Schritte zur Verfolgung von Zahlungseingängen vorgenommen. Das Ausfallrisiko bei den finanziellen Vermögenswerten besteht maximal in Höhe der Buchwerte.
Eine Analyse der Fälligkeitstermine wesentlicher finanzieller Verbindlichkeiten steht nicht im Fokus des Konzerns, da ausreichende liquide Mittel ständig vorhanden sind und somit kein Liquiditätsrisiko besteht.
Die Marktrisiken für die Finanzinstrumente im Fielmann-Konzern sind neben den Kurs- und Zinsrisiken für die Kapitalanlagen insbesondere die Währungsrisiken.
Währungsrisiken
Fremdwährungsrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern zum einen aus der Währungsumrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die Finanzinstrumente werden gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der sonstigen Rücklagen ausgewiesen. Zum anderen resultieren Währungsrisiken aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente insbesondere in Form von Bankguthaben, Kapitalanlagen, konzerninterner Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus dem Einkaufsgeschäft. Die für den Fielmann-Konzern relevanten Fremdwährungen sind im Abschnitt III. "Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" unter "Fremdwährungsumrechnung" dargestellt. Risiken ergeben sich für den Fielmann-Konzern insbesondere für die Währungen CHF und USD.
Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen auf die Bewertung der Finanzinstrumente für die Währungen CHF und USD durch eine für möglich gehaltene Aufwertung bzw. Abwertung von 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Euro zum 31. Dezember 2018 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben.
Aus der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 84,6 (Vorjahr: Mio. € 83,3) und finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 20,6 (Vorjahr: Mio. € 9,6) würde bei einer Aufwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 6,7 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 6,1) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 1,8 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 1,3) resultieren. Eine Abwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro hätte gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss. Die starke Veränderung im Eigenkapital resultiert insbesondere aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente in den Schweizer Gesellschaften.
Die Aufwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro würde im Rahmen der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 1,6 (Vorjahr: Mio. € 1,1) und finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 3,3 (Vorjahr: Mio. € 2,3) zu einer Verringerung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 0,1 (Vorjahr: Verringerung von Mio. € 0,1) sowie einer Verringerung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,1 (Vorjahr: Verringerung von Mio. € 0,1) führen. Eine Abwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro hätte gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.
Zinsrisiken
Der Fielmann-Konzern investiert unter anderem in Kapitalanlagen in Form von Tages- und Festgeldern sowie festverzinslichen Wertpapieren und Schuldscheindarlehen. Da diese Kapitalanlagen überwiegend festverzinslich und bis zur Endfälligkeit gehalten werden, existiert hieraus kein relevantes Zinsrisiko. Aus finanziellen Verbindlichkeiten existieren aufgrund der geringen Verschuldung ebenso wie aus den weiteren finanziellen Vermögenswerten keine wesentlichen Zinsrisiken.
Kursrisiken
Kursrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern insbesondere aus Kapitalanlagen in Aktien und ähnliche Anlagen. Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen einer für möglich gehaltenen Steigerung bzw. Senkung des Kursniveaus um 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2018 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben und der Bestand am Bilanzstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Aus einer Steigerung des Kursniveaus um 10 Prozent resultiert eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 0,5 (Vorjahr: Erhöhung um Mio. € 0,5) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,5 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 0,5). Eine Senkung des Kursniveaus um 10 Prozent hat entsprechend gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss. Weitergehende Erläuterungen zu den einzelnen finanzwirtschaftlichen Risiken sind im Lagebericht dargestellt.
Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten, einschließlich ihrer Stufen in der Fair Value-Hierarchie. Sie enthält keine Informationen zum beizulegenden Zeitwert für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, wenn der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt.
Bewertungsklassen nach IFRS 7
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| in Tsd. € | Bewertungskategorie nach IFRS 9 (IAS 39) | Buchwert am 31. 12. 2018 | Stufe der Fair Value-Hierarchie | Beizulegender Zeitwert | Bewertungskategorie nach IFRS 9 (IAS 39) | Buchwert am 31.12.2017 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | ||||||
| Übrige Finanzanlagen (langfristig) | ||||||
| Ausleihungen | AC (LaR) | 2.315 | AC (LaR) | 2.706 | ||
| 2.315 | 2.706 | |||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | ||||||
| Ausleihungen | AC (LaR) | 1.571 | AC (LaR) | 1.507 | ||
| Anleihen und Festgelder | AC (LaR) | 60.003 | AC (LaR) | 56.175 | ||
| Rückdeckungsversicherung | AC (LaR) | 0 | AC (LaR) | 140 | ||
| 61.574 | 57.822 | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC (LaR) | 38.579 | AC (LaR) | 31.158 | ||
| 38.579 | 31.158 | |||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | ||||||
| Sonstige Forderungen | AC (LaR) | 33.097 | AC (LaR) | 30.019 | ||
| Sonstige Forderungen | FVtPL (FVtPL) | 22.376 | 1 | 22.376 | FVtPL (FVtPL) | 21.791 |
| 55.473 | 51.810 | |||||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | ||||||
| Vermögensverwaltungsdepots | FVtPL (FAHfT) | 8.444 | 1 | 8.444 | FVtPL (FAHfT) | 8.729 |
| Fonds | FVtPL (FAHfT) | 12.194 | 1 | 12.194 | FVtPL (FAHfT) | 11.263 |
| Anleihen und Festgelder | AC (LaR) | 89.165 | AC (LaR) | 97.407 | ||
| 109.803 | 117.399 | |||||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | ||||||
| Anleihen und Festgelder | AC (LaR) | 42.857 | AC (LaR) | 10.000 | ||
| Liquide Mittel | AC (LaR) | 95.700 | AC (LaR) | 162.131 | ||
| 138.557 | 172.131 | |||||
| Summe Aktiva | ||||||
| AC (LaR) | 363.287 | AC (LaR) | 391.243 | |||
| FVtPL (FAHfT) | 20.638 | 1 | 20.638 | FVtPL (FAHfT) | 19.992 | |
| FVtPL (FVtPL) | 22.376 | 1 | 22.376 | FVtPL (FVtPL) | 21.791 | |
| 406.301 | 433.026 | |||||
| PASSIVA | ||||||
| Finanzverbindlichkeiten (langfristig) | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC (FLAC) | 707 | FLAC (FLAC) | 838 | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC (FLAC) | 128 | FLAC (FLAC) | 303 | ||
| Erhaltene Darlehen | FLAC (FLAC) | 528 | FLAC (FLAC) | 717 | ||
| 1.363 | 1.858 | |||||
| Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC (FLAC) | 115 | FLAC (FLAC) | 151 | ||
| 115 | 151 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC (FLAC) | 56.337 | FLAC (FLAC) | 63.820 | ||
| 56.337 | 63.820 | |||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC (FLAC) | 19.040 | FLAC (FLAC) | 22.357 | ||
| Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter | FLAC (FLAC) | 2.803 | FLAC (FLAC) | 2.919 | ||
| 21.843 | 25.276 | |||||
| Summe Passiva | ||||||
| FLAC (FLAC) | 79.658 | FLAC (FLAC) | 91.105 | |||
| 79.658 | 91.105 |
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| in Tsd. € | Stufe der Fair Value-Hierarchie | Beizulegender Zeitwert |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Übrige Finanzanlagen (langfristig) | ||
| Ausleihungen | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | ||
| Ausleihungen | ||
| Anleihen und Festgelder | ||
| Rückdeckungsversicherung | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | ||
| Sonstige Forderungen | ||
| Sonstige Forderungen | 1 | 21.791 |
| Finanzanlagen (kurzfristig) | ||
| Vermögensverwaltungsdepots | 1 | 8.729 |
| Fonds | 1 | 11.263 |
| Anleihen und Festgelder | ||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | ||
| Anleihen und Festgelder | ||
| Liquide Mittel | ||
| Summe Aktiva | ||
| 1 | 19.992 | |
| 1 | 21.791 | |
| PASSIVA | ||
| Finanzverbindlichkeiten (langfristig) | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| Erhaltene Darlehen | ||
| Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter | ||
| Summe Passiva |
Ergebnisse nach Bewertungskategorien
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| 2018 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorien nach IFRS 9 (IAS 39) | Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Wertminderungen1 Tsd. € |
Erträge im Finanzergebnis Tsd. € |
Aufwendungen im Finanzergebnis Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | FVtPL (FAHfT) | 69 | 940 | 255 | ||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | FVtPL (FVtPL) | 24 | 662 | 330 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | AC (LaR) | 115 | 374 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | FLAC (FLAC) | 465 | ||||
| Überleitung Finanzergebnis | ||||||
| Finanzerträge und -Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind | 100 | 448 | ||||
| Erträge und Aufwendungen für Finanzinstrumente, die nicht im Finanzergebnis enthalten sind | -93 | -1.602 | -115 | |||
| 0 | 0 | 0 | 1.059 | 913 |
1 Negative Beträge stellen Wertaufholungen dar
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| 2017 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorien nach IFRS 9 (IAS 39) | Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Wertminderungen1 Tsd. € |
Erträge im Finanzergebnis Tsd. € |
Aufwendungen im Finanzergebnis Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | FVtPL (FAHfT) | 962 | 108 | 176 | ||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | FVtPL (FVtPL) | 338 | 133 | 388 | ||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | AC (LaR) | 11 | 634 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | FLAC (FLAC) | 1.171 | ||||
| Überleitung Finanzergebnis | ||||||
| Finanzerträge und -Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind | 15 | 447 | ||||
| Erträge und Aufwendungen für Finanzinstrumente, die nicht im Finanzergebnis enthalten sind | -1.300 | -241 | -11 | |||
| 0 | 0 | 0 | 1.213 | 1.618 |
Gewinne und Verluste aus der Folgebewertung von Finanzinstrumenten der Kategorien "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" ergeben sich als Differenz zwischen Börsenkurs und Buchwert. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden nach Maßgabe des Börsenkurses oder bei Forderungen im Rahmen erwarteter Kreditverluste berücksichtigt. Zinsen werden gemäß den entsprechenden Zahlungen unter Berücksichtigung von Periodenabgrenzungen erfasst.
Wertminderungen von Finanzinstrumenten, die nicht im Finanzergebnis enthalten sind, werden in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", entsprechende Erträge in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" gezeigt.
Die Zinserträge für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Marktwert bewertet wurden, belaufen sich auf Tsd. € 374 (Vorjahr: Tsd. € 634). Die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen Tsd. € 465 (Vorjahr: Tsd. € 1.171).
Anleihen und Festgelder
Der Ausweis der Anleihen und Festgelder in Höhe von Tsd. € 192.025 (Vorjahr: Tsd. € 163.582) umfasst Anleihen (Tsd. € 127.070, Vorjahr: Tsd. € 138.524), ein Schuldscheindarlehen (Tsd. € 5.009, Vorjahr: Tsd. € 5.002) sowie Tages- und Festgelder (Tsd. € 59.946, Vorjahr: Tsd. € 20.056), die jeweils zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und nach den üblichen Fristigkeiten gemäß IAS 1 unterteilt werden.
Vermögensverwaltungsdepot
Bei dem unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Vermögensverwaltungsdepot handelt es sich um ein durch einen externen Verwalter betreutes Depot der Fielmann Schweiz AG in Höhe von Tsd. € 8.444 (Vorjahr: Tsd. € 8.729), in dem sich Aktien und Anleihen befinden. Die Anlagenpolitik basiert auf einer schriftlich mit dem Depotverwalter fixierten Strategie. Die Bilanzierung der Wertpapiere erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.
Fonds
Die Fonds umfassen in Höhe von Tsd. € 9.882 (Vorjahr: Tsd. € 9.962) einen Fonds in der Fielmann Aktiengesellschaft. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.
Des Weiteren werden Fonds in der italienischen Vertriebsgesellschaft in Höhe von Tsd. € 2.312 (Vorjahr: Tsd. € 1.301) ausgewiesen. Die Fonds dienen als Sicherheiten im Rahmen von Mietverhältnissen in Italien und sind zu diesem Zweck verpfändet. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.
Sonstige Forderungen
Bei den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten sonstigen Forderungen in Höhe von Tsd. € 33.097 (Vorjahr: Tsd. € 30.019) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegenüber Lieferanten. Sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 22.376 (Vorjahr: Tsd. € 21.791) wurden im Zeitpunkt des Zugangs als "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Der positive Wertunterschied zwischen fortgeführten Anschaffungskosten und Zeitwert beträgt Tsd. € 156 (Vorjahr: Tsd. € 561). Das Ausfallrisiko besteht maximal in Höhe des Buchwertes. Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht. Für weitere Angaben siehe Textziffer (8).
Liquide Mittel
Liquide Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 95.700 (Vorjahr: Tsd. € 162.131), davon Tsd. € 93.331 (Vorjahr: Tsd. € 159.652) Bankguthaben.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Es bestehen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Tsd. € 707 (Vorjahr: Tsd. € 838), die wie im Vorjahr durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter
In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Kapitalanteile Dritter in Höhe von Tsd. € 2.803 (Vorjahr: Tsd. € 2.919) enthalten, die nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind (siehe auch Textziffer (17), (22) und (39)).
(26) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Leasingverhältnisse
Im Fielmann-Konzern wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Garantien für Bankverbindlichkeiten Dritter übernommen.
Leasingnehmer
Der Fielmann-Konzern tritt im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen als Leasingnehmer von Immobilien, Fahrzeugen und Geräten auf. Dabei werden die Leasingraten als Aufwand erfasst.
Zum Stichtag besteht aus Leasinggeschäften für Fahrzeuge und Geräte im Fielmann-Konzern ein Restobligo von Tsd. € 1.834 (Vorjahr: Tsd. € 1.986), davon Tsd. € 1.046 (Vorjahr: Tsd. € 1.093) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Tsd. € 788 (Vorjahr: Tsd. € 893) von über ein bis zu fünf Jahren. Die Leasingzahlungen im Berichtszeitraum betrugen für diesen Bereich Tsd. € 420 (Vorjahr: Tsd. € 453).
Die Leasingzahlungen für Mieten (im Wesentlichen für Geschäftsräume) stellen sich wie folgt dar:
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| 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Mindestleasingzahlungen | 74.151 | 72.515 |
| Eventualzahlungen | 1.609 | 1.592 |
| Zahlungen für Untermietverhältnisse | 1.331 | 496 |
| 77.091 | 74.603 |
Die Angaben zu den Mindestleasingzahlungen betreffen Kaltmieten ohne vertraglich vereinbarte Nebenkosten. Eventualzahlungen sind zusätzliche Zahlungen aus Umsatzmietverträgen.
Im Konzern werden Anmietverträge über eine feste Laufzeit von in der Regel zehn Jahren mit überwiegend zwei Verlängerungsoptionen (je fünf Jahre) abgeschlossen. Zusätzlich zu festen Mindestleasingzahlungen werden gegebenenfalls Vereinbarungen zu Index-, Umsatz- oder Staffelmieten getroffen. Die Anzahl der Verträge mit solchen Vereinbarungen stellt sich 2018 wie folgt dar:
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| Anzahl | ||
|---|---|---|
| Mietverträge mit Regelungen zu | Anmietung | Vermietung |
| --- | --- | --- |
| Indexmieten | 794 | 158 |
| Umsatzmieten | 136 | 3 |
| Staffelmieten | 75 | 16 |
| festen Mieten | 432 | 89 |
Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen stellen sich wie folgt dar und berücksichtigen bei den zukünftigen Verpflichtungen ausschließlich die vertraglich unkündbare Zeitperiode des Mietverhältnisses:
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| 31. 12. 2018 Tsd. € |
31. 12. 2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| bis 1 Jahr | 72.828 | 72.902 |
| 1 bis 5 Jahre | 218.934 | 210.255 |
| über 5 Jahre | 86.120 | 93.010 |
| 377.882 | 376.167 |
Mieterträge aus unkündbaren Untermietverhältnissen werden in Höhe von Tsd. € 3.007 (Vorjahr: Tsd. € 2.682) erwartet.
Leasinggeber
Darüber hinaus tritt der Fielmann-Konzern im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen auch als Leasinggeber von Immobilien auf. Während die Anmietungsverträge ausschließlich geschäftliche Mieten beinhalten, sind in der Darstellung der Vermietungen gleichermaßen gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Flächen enthalten. Eventualzahlungen aus Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2018 wie im Vorjahr nicht vereinnahmt.
Überwiegend finden standardisierte Gewerbevermietungsverträge (fünf bis zehn Jahre Laufzeit) und unbefristete Wohnungsvermietungsverträge Verwendung. Die Mieterträge des Geschäftsjahres betrugen Tsd. € 3.080 (Vorjahr: Tsd. € 3.606).
Die zukünftig erwarteten Erträge stellen sich inklusive der Untermietverhältnisse wie folgt dar:
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| 31.12.2018 Tsd. € |
31.12.2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| bis 1 Jahr | 2.401 | 2.242 |
| 1 bis 5 Jahre | 3.479 | 4.201 |
| über 5 Jahre | 912 | 737 |
| 6.792 | 7.180 | |
| davon Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 1.994 | 2.355 |
Das Bestellobligo zum 31. Dezember 2018 beträgt für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 9.660 (Vorjahr: Tsd. € 4.690), für die Produktion in Rathenow Tsd. € 1.380 (Vorjahr: Tsd. € 110) sowie für IT Tsd. € 1.800 (Vorjahr: Tsd. € 780). Für Niederlassungseröffnungen gab es im laufenden Geschäftsjahr kein Bestellobligo (Vorjahr: Tsd. € 1.660).
Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Fielmann-Konzerns ist nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt.
(27) Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen
Die Umsatzerlöse des Fielmann-Konzerns (Brutto = inklusive Umsatzsteuer) verteilen sich wie folgt:
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| 2018 | 2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| Brutto Tsd. € |
Netto Tsd. € |
Brutto Tsd. € |
Netto Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Niederlassungen, Deutschland | 1.315.445 | 1.124.665 | 1.269.981 | 1.085.185 |
| Fielmann AG, Deutschland | 5.582 | 4.691 | 5.958 | 5.007 |
| Niederlassungen, Schweiz | 181.008 | 168.066 | 1 85.281 | 171.557 |
| Niederlassungen, Österreich | 98.325 | 82.708 | 96.750 | 81.328 |
| Übrige Umsätze | 53.136 | 47.869 | 47.842 | 42.897 |
| Konzernumsatz | 1.653.496 | 1.427.999 | 1.605.812 | 1.385.974 |
| Bestandsveränderung | -2.825 | -2.825 | 355 | 355 |
| Gesamtleistung Konzern | 1.650.671 | 1.425.174 | 1.606.167 | 1.386.329 |
Der Rückgang der Umsatzerlöse der Niederlassungen in der Schweiz ist lediglich währungsbedingt. In Landeswährung verzeichnen die Niederlassungen in der Schweiz einen Umsatzanstieg.
Der Einzelhandel erzielte Umsatzerlöse aus Augenoptik in Höhe von netto Tsd. € 1.337.172 (Vorjahr: Tsd. € 1.301.643).
Im Fielmann-Konzern entfallen Umsatzerlöse in Höhe von Tsd. € 1.179.629 (Vorjahr: Tsd. € 1.148.952) auf die Brillenoptik. In Höhe von Tsd. € 116.209 (Vorjahr: Tsd. € 113.060) entfallen die Umsätze auf Kontaktlinsen, in Höhe von Tsd. € 43.338 (Vorjahr: Tsd. € 42.048) auf Sonnenbrillen.
In den Umsätzen aus dem Verkauf von Hörakustik-Produkten in Höhe von Tsd. € 66.308 (Vorjahr Tsd. € 59.987) sind Erträge aus Hörgeräte-Reparaturpauschalen in Höhe von Tsd. € 4.793 (Vorjahr Tsd. € 4.145) enthalten, die von den Krankenkassen für einen Zeitraum von fünf Jahren gezahlt und entsprechend abgegrenzt werden (siehe Textziffer 23).
In den Umsatzerlösen sind weiterhin Dienstleistungsumsätze und Mieterträge aus eigenen Immobilien in Höhe von Tsd. € 4.984 (Vorjahr: Tsd. € 5.234) enthalten.
(28) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen im Wesentlichen Erträge aus Untervermietung von angemieteten Flächen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen aus. Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen Tsd. € 2.016 (Vorjahr: Tsd. € 763). Die erhöhten Erträge resultieren insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken. Neben den gestiegenen Erträgen aus Währungsdifferenzen resultiert der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge überwiegend aus aktivierten Eigenleistungen (vgl. Textziffer (1)) und der Veräußerung einer Immobilie (vgl. Textziffer (3)).
(29) Materialaufwand
Die Aufwendungen für bezogene Waren betreffen in erster Linie Brillenfassungen, Gläser, Kontaktlinsen und Pflegemittel sowie Hörsysteme und Hörsystemzubehör nach Abzug von Skonti, Rabatten und anderen vergleichbaren Beträgen.
(30) Personalaufwand
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| 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 505.828 | 479.816 |
| Soziale Abgaben und Altersversorgung | 85.518 | 88.917 |
| 591.346 | 568.733 | |
| davon Rentenversicherungsbeiträge | 44.102 | 41.947 |
Im Rahmen der in Deutschland gesetzlichen Leistungen zur Vermögensbildung (VWL) wird den Mitarbeitern regelmäßig einmal im Jahr das Angebot unterbreitet, diese Leistungen in Fielmann-Aktien anzulegen. Am 15. August 2018 (Vorjahr: 11. August 2017) wurden jedem Mitarbeiter 8 Aktien (Vorjahr: 8 Aktien) zum Preis von € 58,80 (Vorjahr: € 71,05) mit einer Ausübungsfrist bis zum 9. November 201 8 (Vorjahr: 10. November 2017) angeboten. Diese Offerte wurde von 6.582 Mitarbeitern (Vorjahr: 7.021 Mitarbeitern) wahrgenommen. Somit wurden 52.656 Aktien (Vorjahr: 56.168 Aktien) an die Mitarbeiter ausgegeben. Zum Bilanzstichtag bestehen damit keine offenen Positionen zum Bezug von Aktien. Am letzten Tag der Ausübungsfrist des Angebots betrug der Börsenschlusskurs € 56,70 (Vorjahr: € 72,14).
Im Konzern wurden gemäß IFRS 2 Tsd. € 2.986 (Vorjahr: Tsd. € 4.052) als Aufwand für die vermögenswirksamen Leistungen in Aktien erfasst. Kursgewinne bzw. -verluste aus dem Abgang eigener Aktien werden direkt mit dem Eigenkapital verrechnet. Darüber hinaus erhielten im Geschäftsjahr Mitarbeiter in den Niederlassungen insgesamt 50.193 Aktien (Vorjahr: 48.743 Aktien) aus einem leistungsorientierten Prämienprogramm im Sinne von IFRS 2. Die Mitarbeiter erlangen unmittelbar im Gewährungszeitpunkt einen Anspruch auf die Aktien. Die Ausgabe an die Mitarbeiter erfolgt kurzfristig. Der Gesamtaufwand belief sich auf Tsd. € 5.499 (Vorjahr: Tsd. € 6.995). Mit diesem Programm werden insbesondere Elemente der Fielmann-Philosophie wie die Kundenzufriedenheit belohnt.
Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes unterteilen sich in fixe und variable, ergebnisabhängige Bestandteile. Den fixen Bezügen wurde die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung sowie der geldwerte Vorteil für die Nutzung von Firmenfahrzeugen zugerechnet. Die variablen Bestandteile orientieren sich an dem Jahresüberschuss des Fielmann-Konzerns. Aktienoptionsprogramme sind nicht eingerichtet.
Die Unternehmensphilosophie, die strikte Kundenorientierung, spiegelt sich bei den Verträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Grundsätzlich ist die Tantieme in zwei Teilbereiche gegliedert. Die Tantieme I (T1) richtet sich ausschließlich nach dem Jahresergebnis mit einer Gewichtung von 70 Prozent.
Die Tantieme II (T2) dient der Förderung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Tantieme berechnet sich nach der Kundenzufriedenheit in Verbindung mit dem Jahresüberschuss, die über ein Zielsystem innerhalb von drei Jahren bewertet wird. Die Vergütung der Herren Günther Fielmann und Marc Fielmann wurde mit der Einrichtung einer Doppelspitze so angepasst, dass die Summe der vorherigen Einzelvergütungen auf beide Vorstandsvorsitzende in gleichen Beträgen ab dem 15. April 201 8 verteilt wurde. Bei dem Vertrag von Herrn Günther Fielmann betrug die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung (Tantieme I und Tantieme II) 200 Prozent der festen Vergütung bis zum 14. April 2018, danach 190 Prozent, bei Herrn Marc Fielmann 150 Prozent bis zum 14. April 2018 und danach 190 Prozent. Bei den Herren Dr. Thies und Zeiss beträgt die Höchstgrenze jeweils 175 Prozent der festen Vergütung. Bei Herrn Dr. Körber betrug die Höchstgrenze bis zum 31. Marz 2018 150 Prozent und danach 175 Prozent. Bei Herrn Ferley beläuft sich die Höchstgrenze auf 150 Prozent der festen Vergütung.
Die insgesamt gewährte Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr Tsd. € 12.515 (Vorjahr: Tsd. € 12.344), davon fix Tsd. € 4.664 (Vorjahr: Tsd. € 4.393), variabel Tsd. € 7.851 (Vorjahr: Tsd. € 7.840). In diesen Beträgen sind die Aufwendungen für ein zum 30. Juni 2019 ausscheidendes Vorstandsmitglied enthalten. Im Geschäftsjahr erhielt ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied eine Altersversorgung in der Höhe von Tsd. € 216 (Vorjahr: Tsd. € 108).
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| Günther Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 19941 | Marc Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 2016 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2017 | 2018 | 2018 (Min.) | 2018 (Max.)2 | 2017 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 1.625 | 1.206 | 1.206 | 1.206 | 442 | 861 |
| Nebenleistungen | 47 | 47 | 47 | 47 | ||
| Zwischensumme | 1.672 | 1.253 | 1.253 | 1.253 | 442 | 861 |
| Variable Vergütung | ||||||
| Einjährig (T1) | 2.275 | 1.637 | 2.339-T2 | 464 | 1.109 | |
| Mehrjährig | ||||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 975 | 702 | 2.339-T1 | 199 | 475 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 3.250 | 2.339 | 0 | 2.339 | 663 | 1.584 |
| Summe | 4.922 | 3.592 | 1.253 | 3.592 | 1.105 | 2.445 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 4.922 | 3.592 | 1.253 | 3.592 | 1.105 | 2.445 |
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| Marc Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 2016 | ||
|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2018 (Min.) | 2018 (Max.)2 |
| --- | --- | --- |
| Festvergütung | 861 | 861 |
| Nebenleistungen | ||
| Zwischensumme | 861 | 861 |
| Variable Vergütung | ||
| Einjährig (T1) | 1584-T2 | |
| Mehrjährig | ||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 1584-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - |
| Zwischensumme | 0 | 1.584 |
| Summe | 861 | 2.445 |
| Versorgungsaufwand | - | - |
| Gesamtvergütung | 861 | 2.445 |
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| Michael Ferley Vorstand Datum Eintritt: 1.7.2017 | Dr. Bastian Körber Vorstand Datum Eintritt: 2015 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2017 | 2018 | 2018 (Min.) | 2018 (Max.)2 | 2017 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 221 | 442 | 442 | 442 | 520 | 570 |
| Nebenleistungen | 9 | 17 | 17 | 17 | 9 | 16 |
| Zwischensumme | 230 | 459 | 459 | 459 | 529 | 586 |
| Variable Vergütung | ||||||
| Einjährig (T1) | 232 | 464 | 663-T2 | 546 | 653 | |
| Mehrjährig | ||||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 99 | 199 | 663-T1 | 234 | 280 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 331 | 663 | 0 | 663 | 780 | 933 |
| Summe | 561 | 1.122 | 459 | 1.122 | 1.309 | 1.519 |
| Versorgungsaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | - | - |
| Gesamtvergütung | 561 | 1.122 | 459 | 1.122 | 1.309 | 1.519 |
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| Dr. Bastian Körber Vorstand Datum Eintritt: 2015 | ||
|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2018 (Min.) | 2018 (Max.)2 |
| --- | --- | --- |
| Festvergütung | 570 | 570 |
| Nebenleistungen | 16 | 16 |
| Zwischensumme | 586 | 586 |
| Variable Vergütung | ||
| Einjährig (T1) | 967-T2 | |
| Mehrjährig | ||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 967-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - |
| Zwischensumme | 0 | 967 |
| Summe | 586 | 1.553 |
| Versorgungsaufwand | - | - |
| Gesamtvergütung | 586 | 1.553 |
1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.
2 Die Höchstgrenzenregelung umfasst sowohl die einjährige als auch die mehrjährige variable Vergütung insgesamt.
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| Dr. Stefan Thies Vorstand Datum Eintritt: 2007 | Georg Alexander Zeiss Vorstand Datum Eintritt: 2004 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2017 | 2018 | 2018 (Min.) | 2018 (Max.)2 | 2017 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 585 | 877 | 877 | 877 | 585 | 585 |
| Nebenleistungen | 16 | 23 | 23 | 23 | 20 | 20 |
| Zwischensumme | 601 | 900 | 900 | 900 | 605 | 605 |
| Variable Vergütung | ||||||
| Einjährig (T1) | 631 | 980 | 327 | 1.490-T2 | 631 | 653 |
| Mehrjährig | ||||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 270 | 419 | 139 | 1.490-T1 | 270 | 280 |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 901 | 1.399 | 466 | 1.490 | 901 | 933 |
| Summe | 1.502 | 2.299 | 1.366 | 2.390 | 1.506 | 1.538 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 1.502 | 2.299 | 1.366 | 2.390 | 1.506 | 1.538 |
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| Georg Alexander Zeiss Vorstand Datum Eintritt: 2004 | ||
|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2018 (Min.) | 2018 (Max.)2 |
| --- | --- | --- |
| Festvergütung | 585 | 585 |
| Nebenleistungen | 20 | 20 |
| Zwischensumme | 605 | 605 |
| Variable Vergütung | ||
| Einjährig (T1) | 1.024-T2 | |
| Mehrjährig | ||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 1.024 -T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - |
| Zwischensumme | 0 | 1.024 |
| Summe | 605 | 1.629 |
| Versorgungsaufwand | - | - |
| Gesamtvergütung | 605 | 1.629 |
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| Günther Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 19941 | Marc Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 2016 | Michael Ferley Vorstand Datum Eintritt: 1.7.2017 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zufluss in Tsd. € |
2017 | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 1.625 | 1.206 | 442 | 861 | 221 | 442 |
| Nebenleistungen | 47 | 47 | 9 | 17 | ||
| Summe | 1.672 | 1.253 | 442 | 861 | 230 | 459 |
| Variable Vergütung Einjährig (T1) | 2.275 | 2.275 | 464 | 464 | 232 | |
| Mehrjährig | ||||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 975 | 975 | 199 | 199 | 99 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 3.250 | 3.250 | 663 | 663 | 0 | 331 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 4.922 | 4.503 | 1.105 | 1.524 | 230 | 790 |
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| Dr. Bastian Körber Vorstand Datum Eintritt: 2015 | Günter Schmid Vorstand Datum Eintritt: 19941Austritt 30.6.2017 | Dr. Stefan Thies Vorstand Datum Eintritt: 2007 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zufluss in Tsd. € |
2017 | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 | 2018 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 520 | 570 | 293 | 585 | 585 | |
| Nebenleistungen | 9 | 16 | 21 | 16 | 15 | |
| Summe | 529 | 586 | 314 | 0 | 601 | 600 |
| Variable Vergütung Einjährig (T1) | 546 | 546 | 819 | 410 | 631 | 631 |
| Mehrjährig | ||||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 234 | 234 | 351 | 175 | 271 | 273 |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | 1.095 | - | - | - |
| Summe | 780 | 780 | 2.265 | 585 | 902 | 904 |
| Versorgungsaufwand | - | - | 111 | 297 | - | - |
| Gesamtvergütung | 1.309 | 1.366 | 2.690 | 882 | 1.503 | 1.504 |
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| Georg Alexander Zeiss Vorstand Datum Eintritt: 2004 | ||
|---|---|---|
| Zufluss in Tsd. € |
2017 | 2018 |
| --- | --- | --- |
| Festvergütung | 585 | 585 |
| Nebenleistungen | 20 | 20 |
| Summe | 605 | 605 |
| Variable Vergütung | ||
| Einjährig (T1) | 631 | 631 |
| Mehrjährig | ||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 271 | 273 |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - |
| Summe | 902 | 904 |
| Versorgungsaufwand | - | - |
| Gesamtvergütung | 1.507 | 1.509 |
(31) Abschreibungen
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| 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.891 | 5.322 |
| Sachanlagen inkl. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 39.219 | 36.950 |
| 45.110 | 42.272 |
In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sind im Berichtszeitraum wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Wertberichtigungen enthalten.
(32) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kosten der Verwaltung und Organisation, Werbeaufwendungen, Raumkosten sowie Aufwendungen für Weiterbildung und freiwillige soziale Leistungen. Der Aufwand aus Währungsdifferenzen beträgt Tsd. € 1.182 (Vorjahr: Tsd. € 6.025). Der erhöhte Aufwand im Vorjahr resultierte insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken. Dem stehen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Tsd. € 2.016 (Vorjahr: Tsd. € 763) gegenüber (siehe auch Textziffer (28)).
Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
(33) Finanzergebnis
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| Aufwendungen | Erträge | Saldo | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnis aus Geld- und Kapitalanlagen | -227 | -283 | 856 | 1.115 | 629 | 832 |
| Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen | -686 | -1.335 | 193 | 98 | -493 | -1.237 |
| Zinsergebnis | -913 | -1.618 | 1.049 | 1.213 | 136 | -405 |
| Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen | 10 | 10 | ||||
| Finanzergebnis | -913 | -1.618 | 1.059 | 1.213 | 146 | -405 |
Die Veränderungen im Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen resultieren unter anderem aus Zinseffekten aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen.
Für nähere Angaben zum Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen wird auf Textziffer (4) des Anhangs verwiesen.
(34) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
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| 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Laufender Ertragsteueraufwand Deutschland | 66.291 | 68.834 |
| Laufender Ertragsteueraufwand Ausland | 8.007 | 9.026 |
| Laufender Ertragsteueraufwand | 74.298 | 77.860 |
| Latenter Steueraufwand Deutschland | 2.114 | -480 |
| Latenter Steueraufwand Ausland | 860 | -1.590 |
| Latenter Steueraufwand | 2.974 | -2.070 |
| Summe Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 77.272 | 75.790 |
Im laufenden Ertragsteueraufwand werden Gewerbe- und Körperschaftsteuern sowie äquivalente Landessteuern der einbezogenen Gesellschaften in Höhe von Tsd. € 74.298 (Vorjahr: Tsd. € 77.860) ausgewiesen, davon ein Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 407 (Vorjahr: Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 3.846) für periodenfremde Steuern. Der laufende Ertragsteueraufwand der Einzelgesellschaften des Konzerns minderte sich durch Nutzung von Verlustvorträgen um Tsd. € 418 (Vorjahr: Tsd. € 382).
Der latente Steueraufwand im Konzern in Höhe von Tsd. € 2.974 (Vorjahr: latenter Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 2.070) resultiert im Wesentlichen aus der laufenden Veränderung von temporären Differenzen und steuerlichen Verlustvorträgen. Nähere Angaben finden sich in Textziffer (37) des Anhangs.
(35) Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie entwickelte sich folgendermaßen:
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| 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 173.630 | 172.853 |
| Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | -4.741 | -5.226 |
| Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind | 168.889 | 167.627 |
| Anzahl Aktien in Tsd. Stück | 83.987 | 83.997 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert/ unverwässert) | 2,01 | 2,00 |
Verwässernde Effekte liegen im Geschäftsjahr 2018 und im Vorjahr nicht vor.
(36) Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse
Die Anteile anderer Gesellschafter am Gewinn betragen Tsd. € 5.074 (Vorjahr: Tsd. € 5.504) und am Verlust Tsd. € 333 (Vorjahr: Tsd. € 278). Der Anteil anderer Gesellschafter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals offen ausgewiesen.
(37) Latente Steuern
Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge verminderten sich im Berichtszeitraum durch entsprechende Jahresergebnisse bzw. Ertragsprognosen um Tsd. € 737 (Vorjahr: Erhöhung um Tsd. € 1.685).
Von den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge entfallen Beträge in Höhe von Tsd. € 1.476 (Vorjahr: Tsd. € 2.434) auf Gesellschaften, die sich aktuell in einer Verlustsituation befinden. Der Ansatz erfolgte aufgrund positiver Ertragsprognosen, die sich aus der zugrunde gelegten Steuerplanung ergeben und auch durch den Impairment-Test dieser Einheiten belegt sind.
Auf Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 5.474 (Vorjahr: Tsd. € 8.907) wurden keine aktiven latenten Steuerposten angesetzt, da eine Nutzung nicht absehbar ist. Hierin enthalten sind wie im Vorjahr keine Verlustvorträge, die wegen Zeitablaufs verfallen werden. Des Weiteren sind aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen aus Einzelbilanzen, Einbringungsvorgängen im Konzern und der Zwischengewinneliminierung enthalten. Eine Realisierung von aktiven latenten Steuern im Verlauf der kommenden zwölf Monate wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 8.501 (Vorjahr: Tsd. € 9.451) erfolgen, bei passiven latenten Steuern ist eine Realisierung in Höhe von Tsd. € 4.250 (Vorjahr: Tsd. € 4.134) zu erwarten.
Die latenten Steuern teilen sich wie folgt auf:
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| 31. 12. 2018 | 31. 12. 2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| Latente Steuern | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| a) auf abzugsfähige Differenzen | ||||
| - aus Einzelabschluss | 3.658 | 6.088 | 2.825 | 3.063 |
| - aus Handelsbilanz II | 11.338 | 12.414 | 11.081 | 12.138 |
| - aus Konsolidierung | 2.646 | 989 | 2.784 | 993 |
| b) auf Verlustvorträge | 1.990 | 2.727 | ||
| 19.632 | 19.491 | 19.417 | 16.194 | |
| Überleitung auf den Bilanzausweis | ||||
| Saldierungseffekt gemäß IAS 12.71 ff. | -7.356 | -7.356 | -6.731 | -6.731 |
| Latente Steueransprüche und Verbindlichkeiten gemäß Bilanz | 12.276 | 12.135 | 12.686 | 9.463 |
Die latenten Steuern sind den einzelnen Bilanzpositionen zuzurechnen:
scroll
| 31. 12.2018 | 31. 12. 2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.494 | 11.206 | 2.623 | 8.069 |
| Sachanlagen | 2.237 | 228 | 2.029 | 262 |
| Finanzanlagen | 245 | 290 | 19 | 289 |
| Vorräte | 8.772 | 2.795 | 8.240 | 2.551 |
| Nicht finanzielle Vermögenswerte | 2.210 | 2.286 | ||
| Rückstellungen | 3.681 | 1.276 | 3.158 | 1.264 |
| Outside Basis Differences | 658 | 604 | ||
| Verlustvorträge | 1.990 | 2.727 | ||
| Sonderposten mit Rücklageanteil | 828 | 869 | ||
| Übrige | 213 | 621 | ||
| 19.632 | 19.491 | 19.417 | 16.194 | |
| Überleitung auf den Bilanzausweis | ||||
| Effekt aus der Saldierung gemäß IAS 12.71 ff. | -7.356 | -7.356 | -6.731 | -6.731 |
| Latente Steueransprüche und Steuerverbindlichkeiten gemäß Bilanz | 12.276 | 12.135 | 12.686 | 9.463 |
Die steuerliche Überleitungsrechnung stellt sich wie folgt dar:
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| Steuerliche Überleitungsrechnung gemäß IAS 12 | 2018 Tsd. € |
2017 Tsd. € |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 250.902 | 248.643 |
| Anzuwendender Steuersatz in % | 30,7 | 30,7 |
| Erwarteter Steueraufwand | 77.027 | 76.333 |
| Effekt aus Steuersatzdifferenzen Ausland | -3.004 | -4.261 |
| Effekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage | ||
| Körperschaftsteuerfreie Ergebnisanteile Dritter | -783 | -858 |
| Nichtabziehbare Aufwendungen1 | 1.176 | 870 |
| Sonstige steuerfreie Erträge | -93 | -99 |
| Gewerbesteuerliche Freibeträge und andere Korrekturen | 122 | 251 |
| nicht angesetzte und nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge der aktuellen Periode2 | 1.521 | 309 |
| Aperiodische Effekte1 | 1.216 | 3.503 |
| Sonstige1 | 90 | -258 |
| Gesamtsteueraufwand Konzern | 77.272 | 75.790 |
1 Umgliederung eines Vorjahreswertes
2 Vorjahreswert ergänzt
Die Parameter für die Berechnung des für 2018 zu erwartenden Steuersatzes von 30,7 Prozent sind eine durchschnittliche Gewerbesteuer (14,9 Prozent bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 425 Prozent) und die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag (15,8 Prozent). Die Parameter sind gegenüber 2017 unverändert.
Gemäß IAS 12 sind latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (sogenannte "Outside Basis Differences"), wenn mit einer Realisierung innerhalb von zwölf Monaten zu rechnen ist. Für geplante Ausschüttungen von Tochtergesellschaften in Höhe von Tsd. € 42.875 (Vorjahr: Tsd. € 39.363) besteht bei einer Bemessungsgrundlage von 5 Prozent (§ 8b KStG) eine passive Steuerlatenz in Höhe von Tsd. € 658 (Vorjahr: Tsd. € 604).
Im Übrigen bestehen zum Bilanzstichtag weitere "Outside Basis Differences" in Höhe von Tsd. € 3.968 (Vorjahr: Tsd. € 4.485). Mit einer Realisierung ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen, so dass der Ansatz einer passiven Steuerlatenz gemäß IAS 12.39 nicht infrage kommt.
(38) Gesamtergebnisrechnung
Auf das Sonstige Ergebnis entfällt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 4 (Vorjahr: latenter Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 11), der vollständig aus den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19 resultiert.
(39) Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Vom Eigenkapital werden eigene Anteile in Höhe von Tsd. € 733 (Vorjahr: Tsd. € 220) abgesetzt. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen für Ausschüttungen an die Gesellschafter Gewinnrücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 248.855 (Vorjahr: Tsd. € 232.755) und der Bilanzgewinn (Tsd. € 159.600, Vorjahr: Tsd. € 155.400) der Fielmann Aktiengesellschaft zur Verfügung. Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt zum Bilanzstichtag in Höhe von Tsd. € 13.675 (Vorjahr: Tsd. € 7.124) einer Ausschüttungssperre. Diese entfällt wie auch im Vorjahr auf die im Einzelabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft aktivierte selbst geschaffene Software (Tsd. € 13.005, Vorjahr: Tsd. € 6.511). Zusätzlich unterliegt der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtung mit einem Rechnungszins von 10 Jahren statt 7 Jahren einer Ausschüttungssperre (Tsd. € 670, Vorjahr: Tsd. € 613). Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen wie im Vorjahr diesen Betrag.
Die Ausschüttungen im Geschäftsjahr in Höhe von Tsd. € 155.356 (Vorjahr: Tsd. € 151.112) (ohne Dividende für eigene Aktien) basierten auf einer Dividende von € 1,85 je Aktie (Vorjahr: € 1,80 je Aktie).
Die Veränderungen des Konzerneigenkapitals aus dem sonstigen Ergebnis resultieren aus dem Währungsausgleichsposten sowie aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19. Auf die Bewertung entfällt insgesamt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 689 (Vorjahr: Tsd. € 685).
Die Anteile Dritter am Eigenkapital werden, soweit sie positive Anteile Dritter an Personengesellschaften betreffen, gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Eigenkapitalspiegel offen ausgewiesen (siehe auch Textziffern (17), (22), (25)).
Im Rahmen der retrospektiven Anwendungen der neuen Vorschriften des IFRS 9 für die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten wurden die Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2018 angepasst. Der erfolgswirksame Effekt aus der Anpassung wurde in Höhe von Tsd. € 99 direkt in den Gewinnrücklagen erfasst (vgl. Textziffer (25)).
(40) Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern
Die Zahlungsmittel und Äquivalente in Höhe von Tsd. € 138.557 (Vorjahr: Tsd. € 172.131) umfassen die liquiden Mittel (Tsd. € 95.700; Vorjahr: Tsd. € 162.131) und Kapitalanlagen (Tsd. € 42.857; Vorjahr: Tsd. € 10.000). Diese werden bei den Zahlungsmitteln und Äquivalenten berücksichtigt, sofern sie bei Erwerb eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben.
Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge enthalten als wesentlichen Einzelposten in Höhe von Tsd. € 2.891 einen latenten Steueraufwand im Zusammenhang mit der Erhöhung der passiven temporären Differenzen auf selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte (Vorjahr: Tsd. € 344 Aufwendungen aus Forderungsabwertung). Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der liquiden Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 6 (Vorjahr: Tsd. € 7) aufgrund der gemeinnützigkeitsrechtlichen Beschränkungen der Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH.
Die Zusammensetzung des Finanzvermögens stellt sich wie folgt dar:
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| 31. 12.2018 Tsd. € |
31. 12.2017 Tsd. € |
Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Liquide Mittel | 95.700 | 162.131 | -66.431 |
| Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit bis drei Monate | 42.857 | 10.000 | 32.857 |
| Zahlungsmittel und Äquivalente | 138.557 | 172.131 | -33.574 |
| Langfristige Finanzanlagen | 2.315 | 2.706 | -391 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 61.574 | 57.822 | 3.752 |
| Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit über drei Monate | 109.803 | 117.399 | -7.596 |
| Finanzvermögen | 312.249 | 350.058 | -37.809 |
Bezüglich der näheren Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Finanzvermögens wird auf Textziffer (25) verwiesen.
Die Veränderung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeiten stellt sich wie folgt dar:
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| 31. 12. 2017 Tsd. € |
Cashflows Tsd. € |
nicht zahlungswirksame Veränderungen Tsd. € |
31. 12. 2018 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 1.858 | -3 | -492 | 1.363 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 151 | -151 | 115 | 115 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.009 | -154 | -377 | 1.478 |
(41) Segmentberichterstattung
Entsprechend der regional gegliederten internen Berichtsstruktur wurde die Segmentierung nach geografischen Regionen vorgenommen, in denen die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns angeboten und erbracht werden. Neben den Segmenten Deutschland, Schweiz und Österreich sind insbesondere die Regionen Luxemburg, Italien, Niederlande, Polen und Osteuropa im Segment Übrige zusammengefasst. Die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns unterscheiden sich zwischen den Segmenten nicht wesentlich.
Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten unterliegen keiner gesonderten Bewertung, da es sich um handelsrechtliche Vorgänge zu marktgerechten Konditionen handelt. Das Ergebnis in den Segmenten Schweiz und Österreich ist weiterhin belastet durch eine aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung in Deutschland geänderte Handhabung der Verrechnung von Dienstleistungsaufwendungen zwischen den Konzerngesellschaften.
Dem Segment Österreich wurden im Rahmen der Nulltarif-Versicherung der Anzahl der aktiven Versicherungen entsprechende Ergebnisse in Höhe von Tsd. € 4.623 (Vorjahr: Tsd. € 4.218) zugerechnet. Handelsrechtlich werden diese im Segment Deutschland erfasst. Im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr wurden keine Abschreibungen aufgrund von Wertminderungen im Rahmen des Impairment-Tests für eine CGU erfasst.
Die Vorsteuerergebnisse in den Segmenten sind bereinigt um die Beteiligungsergebnisse, die im Konzern von untergeordneter Bedeutung sind.
Die Zuordnung des langfristigen Segmentvermögens zu geographischen Regionen erfolgt auf das Sitzland der jeweiligen Konzerngesellschaft und entspricht der Bilanzsumme der langfristigen Vermögenswerte abzüglich Finanzinstrumenten und latenter Steueransprüche.
Wegen der intensiven konzerninternen Verflechtungen durch die Großhandelsfunktion der Fielmann Aktiengesellschaft und das Cash-Pooling wird das Segmentvermögen mit seinem Anteil an dem konsolidierten Konzernwert angegeben. Ein Überleitungswert entsteht somit nicht.
Durch die Deckung der Segmente mit den gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Konzerns und der Verwendung der Ergebnisgrößen nach IFRS stellen die Überleitungswerte lediglich die konzerninterne Verrechnung dar.
Eine Aufteilung der Konzernumsätze in Produktgruppen erfolgte nicht, da die Augenoptik mit 94 Prozent zum Umsatz beiträgt.
V. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen (IAS 24)
Herr Günther Fielmann als Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft gilt als nahestehende Person, da er die Mehrheit der Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar über die Fielmann Familienstiftung oder unmittelbar hält bzw. kontrolliert. Neben den Bezügen für seine Tätigkeit als Vorstand (vgl. Textziffer (30)) und der Zahlung der Dividende für die von ihm gehaltenen Aktien sind außer den im Folgenden dargestellten keine weiteren Zahlungen an Herrn Günther Fielmann direkt geleistet worden.
Darüber hinaus ist Herr Günther Fielmann an den folgenden Gesellschaften, die aus Sicht der Fielmann Aktiengesellschaft als nahestehende Unternehmen einzustufen sind, mittelbar oder unmittelbar beteiligt bzw. übt über diese Kontrolle aus:
| ― | KORVA SE (Tochtergesellschaft der Fielmann Familienstiftung) |
| ― | Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG |
| ― | MPA Pharma GmbH |
| ― | Hof Lütjensee-Hofladen GmbH & Co. oHG |
| ― | Gut Schierensee |
| ― | Diverse Immobilienverwaltungsgesellschaften |
Die Fielmann Aktiengesellschaft und ihre Konzerngesellschaften haben im Geschäftsjahr 2018 und dem Vorjahr Lieferungen und Dienstleistungen bezogen und erbracht sowie Räumlichkeiten angemietet und vermietet. Bei der Nutzung von Flächen durch Konzerngesellschaften handelt es sich im Wesentlichen um 24 Niederlassungen (Vorjahr: 24 Niederlassungen). Die entsprechenden Kauf- oder Mietverträge wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Sämtliche Leistungsbeziehungen wurden im Rahmen der üblichen Zahlungsziele (in der Regel 30 Tage) beglichen.
Die nachstehend aufgeführten Geschäftsvorfälle entfallen im Wesentlichen auf Waren- und Leistungsaustausch mit der Fielmann Aktiengesellschaft.
Geschäftsvorfälle von Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften mit der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen
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| 2018 | 2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Lieferungen | 569 | 584 | ||
| Mieten | 154 | 3.130 | 155 | 3.071 |
| 154 | 3.699 | 155 | 3.655 |
Geschäftsvorfälle der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen mit Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften
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| 2018 | 2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstleistungen | 707 | 180 | 693 | 212 |
| Lieferungen | 44 | 26 | ||
| Mieten | 31 | 87 | 31 | 107 |
| 738 | 311 | 724 | 345 |
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| 2018 | 2017 | |||
|---|---|---|---|---|
| Salden per 31.12. | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in Tsd. € | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen | 99 | 46 | 73 | 52 |
| Verbindlichkeiten | 509 | 466 |
Weiterhin gelten Aufsichtsrat und Vorstand als nahestehende Personen. Die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis erhaltenen Gesamtbezüge der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat betrugen Tsd. € 480 (Vorjahr: Tsd. € 469). Der Aufwand für Aufsichtsratsvergütungen insgesamt betrug für das Geschäftsjahr Tsd. € 870 (Vorjahr: Tsd. € 880). Sämtliche Vergütungen des Aufsichtsrats sind kurzfristig fällig. Bezüglich der Fälligkeit der Vergütungen des Vorstands sowie der Leistungen nach Beendigung des Vorstandsverhältnisses verweisen wir auf die Darstellung unter Textziffer (30). Gesonderte Leistungen aus Anlass der Beendigung von Vorstandsverhältnissen liegen nicht vor.
Aufsichtsratsvergütung (ausgezahlt im Geschäftsjahr)
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| in Tsd. € | Festvergütung | Vergütung für Ausschusstätigkeiten | Sitzungsgelder | Gesamtvergütung 2018 | Gesamtvergütung 2017 |
|---|---|---|---|---|---|
| Vertreter der Anteilseigner | |||||
| Prof. Dr. Mark K. Binz (Aufsichtsratsvorsitzender) | 120 | 20 | 5 | 145 | 145 |
| Hans Georg Frey | 40 | 10 | 5 | 55 | 55 |
| Corinna Müller-Möhl | 40 | 40 | 40 | ||
| Hans Joachim Oltersdorf | 40 | 5 | 5 | 50 | 50 |
| Marie-Christine Ostermann | 40 | 40 | 40 | ||
| Pier Paolo Righi | 40 | 5 | 45 | 45 | |
| Hans-Otto Schrader | 40 | 40 | 40 | ||
| Julia Wöhlke | 40 | 5 | 45 | 45 | |
| Vertreter der Arbeitnehmer | |||||
| Mathias Thürnau (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) | 60 | 10 | 5 | 75 | 75 |
| Heiko Diekhöhner | 40 | 40 | 40 | ||
| Jana Furcht | 40 | 5 | 45 | 45 | |
| Ralf Greve | 40 | 5 | 5 | 50 | 50 |
| Fred Haselbach | 40 | 40 | 40 | ||
| Petra Oettle | 40 | 5 | 5 | 50 | 50 |
| Eva Schleifenbaum | 40 | 40 | 40 | ||
| Frank Scheckenberg | 40 | 40 | 27 | ||
| 840 | 827 |
VI. Sonstige Angaben
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| Mitarbeiter zum Stichtag | Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | |||
|---|---|---|---|---|
| 2018 | 2017 | 2018 | 2017 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Mitarbeiter (ohne Auszubildende) | 15.526 | 15.105 | 15.389 | 14.933 |
| davon | ||||
| - Mitarbeiter Deutschland | 12.736 | 12.379 | 12.643 | 12.251 |
| - Mitarbeiter Schweiz | 1.222 | 1.183 | 1.203 | 1.169 |
| - Mitarbeiter Österreich | 641 | 646 | 638 | 651 |
| - Mitarbeiter Übrige | 927 | 897 | 905 | 862 |
| Auszubildende | 3.853 | 3.417 | 3.492 | 3.220 |
| Mitarbeiter gesamt | 19.379 | 18.522 | 18.881 | 18.153 |
| Mitarbeiter, umgerechnet als Vollzeitkräfte | 14.000 | 13.496 | 13.720 | 13.262 |
Honoraraufwand für den Abschlussprüfer
Der Honoraraufwand für den Konzernabschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2018 beträgt Tsd. € 216 (Vorjahr: Tsd. € 195). Im Geschäftsjahr 2018 sind keine Aufwendungen für sonstige Leistungen entstanden (Vorjahr: Tsd. € 10). Steuerberatungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen wurden vom Konzernabschlussprüfer nicht erbracht.
Deutscher Corporate Governance Kodex
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen. Der Vergütungsbericht ist im Lagebericht abgedruckt.
Angaben zu den Organen der Gesellschaft
Vorstand
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| Günther Fielmann | Vorstandsvorsitzender 1, Unternehmensphilosophie | Lütjensee |
| Marc Fielmann | Vorstandsvorsitzender2, Marketing, IT, Personal, Produktentwicklung | Hamburg |
| Michael Ferley | Materialwirtschaft, Produktion | Hamburg |
| Dr. Bastian Körber3 | Vertrieb, Controlling, Expansion | Hamburg |
| Dr. Stefan Thies4 | Hamburg | |
| Georg Alexander Zeiss5 | Finanzen, Immobilien, Recht, Compliance | Ahrensburg |
Aufsichtsrat
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| Vertreter der Anteilseigner | Prof. Dr. Mark K. Binz (Aufsichtsratsvorsitzender) | Rechtsanwalt, Binz & Partner | Stuttgart6,7,8 |
| Hans-Georg Frey | Vorstandsvorsitzender, Jungheinrich AG | Hamburg6,8 | |
| Carolina Müller-Möhl | Verwaltungsratspräsidentin, Müller-Möhl Group | Zürich (CH) | |
| Hans Joachim Oltersdorf | Geschäftsführer, MPA Pharma GmbH | Rellingen6 | |
| Marie-Christine Ostermann | Geschäftsführende Gesellschafterin, Rullko Großeinkauf GmbH & Co. KG | Hamm | |
| Pier Paolo Righi | CEO & President, Karl Lagerfeld International B.V. | Amsterdam (NL)8 | |
| Hans-Otto Schrader | Vorsitzender des Aufsichtsrats der Otto AG für Beteiligungen | Hamburg | |
| Julia Wöhlke | Geschäftsführerin, Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG | Hamburg7 | |
| Vertreter der Arbeitnehmer | Mathias Thürnau (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) | Betriebsratsvorsitzender, Spezialist Vertrieb, Fielmann AG | Hamburg6,7 |
| Heiko Diekhöner | Regionalleiter, Fielmann AG | Hamburg | |
| Jana Furcht | Augenoptikermeisterin, Fielmann AG & Co. OHG | München7 | |
| Ralf Greve | Referent Personalentwicklung, Fielmann AG | Hamburg6 | |
| Fred Haselbach | Augenoptikermeister, Fielmann AG & Co. OHG | Lübeck | |
| Petra Oettle | Augenoptikergesellin, Fielmann AG & Co. oHG | Ulm6 | |
| Eva Schleifenbaum | Gewerkschaftssekretärin, ver.di | Kiel | |
| Frank Schreckenberg | Gewerkschaftssekretär, ver.di | Berlin |
1 bis 12.4.2018 Recht, Produktentwicklung
2 ab 12.4.2018 Vorstandsvorsitzender, Produktentwicklung, ab 5.2.2019 Unternehmensstrategie, IT und Personal
3 ab 5.2.2019 Controlling
4 bis 5.2.2019 Personal, IT und Controlling
5 ab 12.4.2018 Recht
6 Mitglied im Personalausschuss
7 Mitglied im Vermittlungsausschuss
8 Mitglied im Nominierungsausschuss
Die Vorstände sind in folgenden weiteren Kontrollgremien tätig
Georg Alexander Zeiss
Vorsitzender des Beirats der Hettich Holding GmbH & Co. oHG, Kirchlengern2
Die Aufsichtsratsmitglieder sind in folgenden weiteren Kontrollgremien tätig
Prof. Dr. Mark K. Binz
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Faber-Castell AG, Stein1
Mitglied des Aufsichtsrates der Sick AG, Waldkirch1
Hans-Georg Frey
Beirat der E.G.O. Blanc und Fischer & Co. GmbH, Oberderdingen2
Beirat der HOYER GmbH, Hamburg2
Carolina Müller-Möhl
Mitglied des Verwaltungsrates der Orascom Development Holding AG, Altdorf, Schweiz2
Mitglied des Verwaltungsrates der Neue Zürcher Zeitung, Zürich, Schweiz2
Hans Joachim Oltersdorf
Vorsitzender des Beirates der Parte GmbH, Köln2
Hans-Otto Schrader
Mitglied des Gesellschafterrats der Otto GmbH & Co KG, Hamburg2
Mitglied des Aufsichtsrates der Verwaltungsgesellschaft Otto mbH, Hamburg2
Mitglied des Aufsichtsrates der GSV Aktiengesellschaft für Beteiligungen, Hamburg1
Vorsitzender des Beirates der Systain Consulting GmbH, Hamburg2
Mitglied des Beirates der Dr. August Oetker KG, Bielefeld2
Mitglied des Beirates der Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau2
Mitglied des Präsidiums der Pfeifer & Langen Industrie- und Handels-KG, Köln2
Julia Wöhlke
Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Volksbank e. G., Hamburg2
Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV), Hamburg2
1 Mitglied eines gesetzlich zu bildenden Aufsichtsrats
2 Mitglied eines vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremiums von Wirtschaftsunternehmen
Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg
Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2018
sowie Darstellung der Gesellschaften, welche die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch nehmen
Verwaltungs-, Beteiligungs- und Dienstleistungsunternehmen
Konzernanteile am Kapital in Prozent
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| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Baur Optik Geschäftsführungs-AG | Donauwörth | 100 |
| CM Stadtentwicklung GmbH & Co. KG | Hamburg | 51 |
| CM Stadtentwicklung Verwaltungs GmbH | Hamburg | 51 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. Luxemburg KG | Hamburg | 51 |
| Fielmann Augenoptik Aktiengesellschaft | Hamburg | 100 |
| Fielmann Beteiligungsgesellschaft mbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Finanzservice GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Ventures GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH | Hamburg | 100 |
| HID Hamburger Immobiliendienste GmbH | Hamburg | 100 |
| opt-invest GmbH & Co. OHG2,3 | Hamburg | 100 |
| opt-Invest Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH | Hamburg | 100 |
| ROKKU Designstudio GmbH | Hamburg | 100 |
| RA Optika AG | Kiev, Ukraine | 100 |
| Optik Hess GmbH | Köln-Dellbrück | 100 |
| Fielmann Ltd. | London, Großbritannien | 100 |
| Grupo Empresarial Fielmann Espana S.A. | Madrid, Spanien | 100 |
| Optik Klüttermann Verwaltungs GmbH | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann Holding B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH2 | Plön | 100 |
| Fielmann Schloss Plön Hotel- und Catering GmbH | Plön | 100 |
| Beteiligungsgesellschaft fielmann Modebrillen Rathenow GmbH | Rathenow | 100 |
| Rathenower Optische Werke GmbH | Rathenow | 100 |
| Fielmann Schweiz AG | St. Gallen, Schweiz | 100 |
Produktions- und Handelsgesellschaften
Konzernanteile am Kapital in Prozent
scroll
| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. Kontaktlinsen-Service KG (vormals Fielmann AG & Co. Kontaktlinsen-Service OHG) | Rathenow | 100 |
| fielmann Modebrillen Rathenow AG & Co. KG | Rathenow | 100 |
| Rathenower Optik GmbH3 | Rathenow | 100 |
| OTR Oberflächentechnik GmbH | Rathenow | 100 |
Verkaufsgesellschaften
Konzernanteile am Kapital in Prozent
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| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. am Kugelbrunnen KG | Aachen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Aalen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG4 | Achern | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Achim | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Ahaus | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Ahlen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ahrensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Albstadt-Ebingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Alsfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Altenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Alzey | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Amberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Andernach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Annaberg-Buchholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ansbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Arnsberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Arnstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. City Galerie OHG | Aschaffenburg | 100 |
Der angegebene Konzernanteil am Kapital bezieht sich auf unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Fielmann Aktiengesellschaft. Sämtliche in der nachfolgenden Tabelle dargestellten inländischen Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 HGB für Kapitalgesellschaften bzw. gemäß § 264b HGB für Personenhandelsgesellschaften geltenden Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts.
Verkaufsgesellschaften
Konzernanteile am Kapital in Prozent
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| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. oHG | Aschaffenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Aschersleben | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Aue | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Auerbach/Vogtland | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Augsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie | Augsburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Aurich | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Backnang | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Dürkheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Hersfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Homburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Kissingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Kreuznach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Mergentheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Neuenahr-Ahrweiler | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Neustadt/ Saale | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Oeynhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Oldesloe | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Reichenhall | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Salzuflen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Saulgau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Segeberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Tölz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Baden-Baden | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Balingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bamberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Barsinghausen | 100 |
| Fielmann AG | Basel, Schweiz | 100 |
| Pro-optik AG | Basel, Schweiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bautzen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bayreuth | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Beckum | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bensheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bergheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bergisch Gladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. Berlin-Hellersdorf OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Berlin-Zehlendorf OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichshagen OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichshain OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Gesundbrunnen-Center KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Gropius Passagen OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Alexa KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Kreuzberg KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Linden-Center KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Märkisches Zentrum KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Marzahn OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Moabit KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Neukölln KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Tegel | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pankow OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Prenzlauer Berg OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schöneweide OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Spandau OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Steglitz OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Tempelhof OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Treptow KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Weißensee KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Westend KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wilmersdorf KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bernau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bernburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Biberach an der Riß | 100 |
| Fielmann AG & Co. Jahnplatz KG | Bielefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bielefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. Brackwede KG | Bielefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bietigheim-Bissingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bingen am Rhein | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Bitburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bitterfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Böblingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bocholt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bochum | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wattenscheid KG | Bochum | 100 |
| Fielmann Srl | Bolzano | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bonn-Bad Godesberg OHG | Bonn | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bonn | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Bonn | 50,98 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Borken | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bottrop | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG | Brake | 75 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bramsche | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Brandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schloss-Arkaden KG | Braunschweig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Braunschweig | 100 |
| Fielmann AG & Co. Obernstraße OHG | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Bremen-Neustadt | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Roland-Center KG | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Vegesack OHG | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Weserpark OHG | Bremen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Bremerhaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bretten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bruchsal | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Brühl | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Brunsbüttel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Buchholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bünde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Burg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Burgdorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Buxtehude | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Calw | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Castrop-Rauxel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Celle | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Cham | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Chemnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Vita-Center KG | Chemnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Cloppenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Coburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Coesfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Cottbus | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Crailsheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Cuxhaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dachau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dallgow-Döberitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Darmstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsplatz | Darmstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Datteln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Deggendorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Delmenhorst | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dessau-Roßlau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Kavalierstraße | Dessau-Roßlau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Detmold | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG (vormals fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG) | Diepholz | 50 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dillingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dingolfing | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dinslaken | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Döbeln | 100 |
| Baur Optik AG & Co. KG | Donauwörth | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dormagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dorsten | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dortmund | 100 |
| Fielmann AG & Co. Dresden Altstadt OHG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Dresden Neustadt OHG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Kaufpark KG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hamborn KG | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dülmen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Düren | 100 |
| Fielmann AG & Co. Derendorf OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichstraße OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Oberkassel OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rethelstraße OHG | Düsseldorf | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Düsseldorf | 60 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eberswalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eckernförde | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ehingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eisenach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eisenhüttenstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Elmshorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Emden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Emmendingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Emsdetten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erding | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. Thüringen-Park OHG | Erfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erkelenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Erlangen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erlangen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Eschwege | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eschweiler | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Limbecker Platz KG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Essen-Rüttenscheid OHG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Zentrum KG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Essen-Steele OHG | Essen-Steele | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Esslingen | 100 |
| Brillen-Bunzel GmbH | Ettlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ettlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Euskirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Eutin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Finsterwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Flensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Forchheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Frankenthal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Frankfurt (Oder) | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bornheim KG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hessen-Center OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Höchst OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Leipziger Straße OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Roßmarkt OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Frechen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Freiberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Freiburg im Breisgau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Freising | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Freital | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Freudenstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Friedberg (Hessen) | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Friedrichshafen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fulda | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fürstenfeldbruck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fürstenwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Fürth | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Garmisch-Partenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Geesthacht | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Geislingen an der Steige | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Geldern | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gelnhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Gelsenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Buer OHG | Gelsenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Gera | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Gießen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gifhorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Gladbeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Glinde | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Goch | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Göppingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Centrum KG | Görlitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Goslar | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gotha | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Göttingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greifswald | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Grevenbroich | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Grimma | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gronau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gummersbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Günzburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pferdemarkt OHG | Güstrow | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gütersloh | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Halberstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Halle | 100 |
| Fielmann AG & Co. Halle-Neustadt OHG | Halle-Neustadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Haltern am See | 100 |
| Fielmann AG & Co. Billstedt KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bramfeld KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Eimsbüttel OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Eppendorf KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Harburg Sand OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Alstertal-Einkaufszentrum OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Elbe-Einkaufszentrum OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bergedorf OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ochsenzoll OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Barmbek | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Niendorf | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Schnelsen | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Othmarschen OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ottensen OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rahlstedt OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rathaus OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Volksdorf OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wandsbek OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Harburg-City | Hamburg | 100 |
| fielmann Farmsen Fielmann GmbH & Co. KG | Hamburg | 50 |
| Optiker Carl GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Hameln | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Hamm | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hanau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hann. Münden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ernst-August-Galerie KG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Lister Meile OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nordstadt OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schwarzer Bär OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Haßloch | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hattingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Heide | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Heidelberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Heidenheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Heilbronn | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Heinsberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Helmstedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Herborn | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herford | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herne | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG im Centrum | Herne | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Herrenberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herten | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Hilden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hildesheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hof | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Homburg/Saar | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Höxter | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hoyerswerda | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Husum | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ibbenbüren | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Idar-Oberstein | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ilmenau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ingolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Westpark OHG | Ingolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Iserlohn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Itzehoe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Jena | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Jülich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kaiserslautern | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kamen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Kamp-Lintfort | 100 |
| Fielmann AG & Co. Westliche Kaiserstraße KG | Karlsruhe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kassel | 100 |
| Fielmann AG & Co. im DEZ OHG | Kassel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kaufbeuren | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kempen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Kempten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kiel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Wellingdorf | Kiel | 100 |
| Fielmann GmbH | Kiev, Ukraine | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Kirchheim unter Teck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Kleve | 100 |
| Fielmann AG & Co. Forum Mittelrhein OHG | Koblenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Koblenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Barbarossaplatz OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ebertplatz KG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Mülheim OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Kalk | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Rhein-Center | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schildergasse OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Venloer Straße OHG | Köln | 100 |
| Optik Simon GmbH | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Chorweiler KG | Köln | 100 |
| Optik Hess GmbH & Co. KG | Köln-Dellbrück | 100 |
| Brillen Müller GmbH & Co. OHG | Konstanz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Konstanz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Korbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Köthen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Neumarkt KG | Krefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kulmbach | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Laatzen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lahr | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH | Landau | 65 |
| Fielmann AG & Co. OHG4 | Landsberg am Lech | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Landshut | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Langenfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Langenhagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lauf an der Pegnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Leer | 100 |
| Fielmann AG & Co. am Markt OHG | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Allee Center | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. Paunsdorf-Center OHG | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lemgo | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lengerich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Leverkusen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Limburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lippstadt | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Lohne | 61,54 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lohr am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lörrach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lübbecke | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lübeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Luckenwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lüdenscheid | 100 |
| Fielmann AG & Co im Center KG | Ludwigsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ludwigsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rhein-Galerie KG | Ludwigshafen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lüneburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lünen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lutherstadt Eisleben | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lutherstadt Wittenberg | 100 |
| Fielmann GmbH | Luxembourg, Luxemburg | 51 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Magdeburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Sudenburg OHG | Magdeburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mainz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mannheim | 100 |
| Born Brillen Optik GmbH & Co. OHG6 | Mannheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Marburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Marktredwitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Marl | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Mayen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Meiningen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meißen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Melle | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG (vormals Fielmann Augenoptik AG & Co. KG) | Memmingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Menden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meppen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Merseburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Merzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meschede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Minden | 100 |
| IB Fielmann GmbH | Minsk, Weißrussland | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Moers | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mölln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Hindenburgstraße | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rheydt oHG | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Mosbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mühldorf a. Inn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mühlhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mülheim an der Ruhr | 100 |
| Fielmann AG & Co. RheinRuhrZentrum OHG | Mülheim an der Ruhr | 100 |
| Fielmann AG & Co. Haidhausen OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Leopoldstraße OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG München OEZ | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG München PEP | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Sendling | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pasing OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Riem Arcaden KG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Tal KG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hiltrup OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. Klosterstraße OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. An der Rothenburg OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Nagold | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Naumburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Neubrandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Marktplatz-Center | Neubrandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuburg an der Donau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neu-Isenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neumarkt i. d. OPf. | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neumünster | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neunkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuruppin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuss | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neustadt a.d. Weinstraße | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neustrelitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Glacis-Galerie OHG | Neu-Ulm | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neuwied | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nienburg | 100 |
| Fielmann Augen optik AG & Co. oHG | Norden | 100 |
| Fielmann Augeno ptik AG & Co. KG | Nordenham | 75 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Norderstedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nordhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nordhorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nördlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Northeim | 100 |
| Fielmann AG & Co. am Hauptmarkt OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg Lorenz OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg-Süd KG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg-Langwasser OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Oberhausen OHG | Oberhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG Sterkrade | Oberhausen Sterkrade | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Oberursel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Oer-Erkenschwick | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Offenbach am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Offenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Oldenburg/Holstein | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Oldenburg/ Oldenburg | 100 |
| Fielmann B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Hofland Optiek B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Olpe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Olsberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Oranienburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG (vormals fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG) | Osnabrück | 50,12 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Osterholz Scharmbeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Osterode | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Paderborn | 100 |
| Fielmann Opticas S.L.7 | Palma de Mallorca, Spanien | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Papenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Parchim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Passau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Peine | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pfarrkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pforzheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Pinneberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pirmasens | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pirna | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Plauen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Plön | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Potsdam | 100 |
| Fielmann sp. z o.o. | Poznan, Polen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Quedlinburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Radebeul | 100 |
| Baur Optik GmbH Rain | Rain am Lech | 60 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rastatt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rathenow | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ratingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Ravensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Recklinghausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Donau-Einkaufszentrum KG | Regensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Regensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Reichenbach im Vogtland | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Remscheid | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rendsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Reutlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rheinbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rheine | 100 |
| Löchte-Optik GmbH | Rheine | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Riesa | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Rinteln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rosenheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rostock | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Lütten Klein | Rostock | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rotenburg/Wümme | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rottenburg | 100 |
| Groeneveld Brillen en Contactlenzen B.V. | Rotterdam, Niederlande | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Rottweil | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rudolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rüsselsheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Saalfeld/Saale | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Saarbrücken | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Saarlouis | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Salzgitter | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Salzwedel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Sangerhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schleswig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schönebeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwabach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwäbisch Gmünd | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwäbisch Hall | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwandorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schweinfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Schwerin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwerin | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwetzingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Seevetal | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Senftenberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Siegburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Siegen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie | Siegen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Stern Center OHG | Sindelfingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Singen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Soltau | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Soest | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Solingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Sonneberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sonthofen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Speyer | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | St. Ingbert | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stade | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Stadthagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Starnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stendal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stralsund | 100 |
| Optique Marmet Jacques SAS | Strasbourg, Frankreich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Straubing | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Strausberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bad Cannstatt OHG | Stuttgart | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Milaneo OHG | Stuttgart | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Stuttgart | 52 |
| Optik Schuppin GmbH & Co. OHG | Stuttgart | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Suhl | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sulzbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sylt / OT Westerland | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Traunstein | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Trier | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Troisdorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Tübingen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Tuttlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Überlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Uelzen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Ulm | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Unna | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. oHG | Varel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Vechta | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Velbert | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Verden | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Viersen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Villingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schwenningen KG | Villingen- Schwenningen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Völklingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Waiblingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Waldshut-Tiengen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Walsrode | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Waltrop | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wangen im Allgäu | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Warburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Warendorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wedel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weiden i. d. Oberpfalz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weilheim i.OB. | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weimar | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weinheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weißenburg in Bayern | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weißenfels | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weißwasser | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weiterstadt | 100 |
| Optik Hörger GmbH & Co. OHG5 | Wendlingen am Neckar | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wernigerode | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wesel | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Westerstede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Wetzlar | 100 |
| Fielmann GmbH | Wien, Österreich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wiesbaden | 100 |
| Optik Käpernick GmbH & Co. KG | Wiesbaden | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wiesloch | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wildau | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wildeshausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wilhelmshaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Winsen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wismar | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG | Witten | 50,5 |
| Fielmann Augenoptik im Centrum AG & Co. oHG | Witten | 100 |
| Fielmann AG &Co. oHG | Wittenberge | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Wittlich | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wittmund | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wolfenbüttel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wolfsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Worms | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wunstorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Barmen OHG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. City-Arkaden KG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. Elberfeld OHG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Würselen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Würzburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Zeitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Zittau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Zweibrücken | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Zwickau | 100 |
1 Soweit nach der Ortsangabe kein Land genannt ist, handelt es sich um eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland.
2 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Erstellung eines Lageberichts befreit.
3 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Prüfung ihres Jahresabschlusses befreit.
4 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2018 gegründet.
5 Diese Gesellschaft wurde mit Kaufvertrag vom 08.02.2018 erworben und am 28.03.2018 in das Handelsregister eingetragen.
6 Diese Gesellschaft wurde mit Kaufvertrag vom 09.07.2018 erworben und am 30.08.2018 in das Handelsregister eingetragen
7 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2018 gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister steht noch aus.
Gewinnverwendungsvorschlag
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 159.600 wie folgt zu verwenden:
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| Ausschüttung einer Dividende von | Tsd. € |
|---|---|
| € 1,90 je Stammaktie (84.000.000 Stück) | 159.600 |
Hamburg, den 18. März 2019
Fielmann Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Günther Fielmann
Marc Fielmann
Michael Ferley
Dr. Bastian Körber
Dr. Stefan Thies
Georg Alexander Zeiss
Versicherung des Vorstandes
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Hamburg, den 18. März 2019
Fielmann Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 201 8, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstigem Ergebnis, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Konzernerklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB und der gesonderte zusammengefasste nichtfinanzielle Bericht nach §§ 289b bis 289e sowie 315b und 315c HGB, auf die jeweils im Konzernlagebericht verwiesen wird, haben wir im Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― | entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 201 8 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf die Inhalte der oben genannten Konzernerklärung zur Unternehmensführung und des gesonderten zusammengefassten nichtfinanziellen Konzernberichts. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Konzernabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 201 8 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
1. Werthaltigkeit der Firmenwerte
2. Nachweis und Bewertung der Vorräte
Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir wie folgt strukturiert:
a) Sachverhaltsbeschreibung (einschließlich Verweis auf zugehörige Angaben im Konzernabschluss)
b) Prüferisches Vorgehen
1. Werthaltigkeit der Firmenwerte
a) Im Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft werden Firmenwerte in Höhe von EUR 47,5 Mio. ausgewiesen. Dies entspricht 5,0 Prozent der Konzernbilanzsumme. Die Firmenwerte werden jeweils zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Der Werthaltigkeitstest erfolgt durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der als Barwert der zukünftigen Zahlungsströme ermittelt wird. Dieser Barwertermittlung liegen eine einjährige Detailplanung, eine aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitete darauffolgende zweijährige Planung sowie die ewige Rente auf Basis des dritten Planungsjahres zugrunde. Das Ergebnis der Bewertung hängt in hohem Maße von der ermessensbehafteten Einschätzung der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse durch die gesetzlichen Vertreter sowie des verwendeten Diskontierungssatzes ab. Die Bewertungen sind daher mit hohen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
Die Angaben des Konzerns zur Werthaltigkeit der Firmenwerte sind in den Abschnitten III. und IV. (2) des Konzernanhangs enthalten.
b) Im Rahmen unserer Prüfung haben wir ein Verständnis über den Unternehmensplanungsprozess sowie den Prozess zur Erstellung der Werthaltigkeitstests gewonnen. Darüber hinaus haben wir insbesondere das methodische Vorgehen zur Durchführung der Werthaltigkeitstests nachvollzogen und gewürdigt. Zum Zwecke der Risikobeurteilung haben wir uns ein Bild von der Planungstreue des Konzerns in der Vergangenheit gemacht und dies in unsere Beurteilung einbezogen.
Die in die Bewertung eingehenden erwarteten zukünftigen Zahlungsströme haben wir mit den entsprechenden Detailplanungen sowie mit der durch den Aufsichtsrat genehmigten Konzernplanung abgeglichen. Im Hinblick auf die Beurteilung der Angemessenheit der Annahmen und Prämissen, Verfahren und Bewertungsmodelle haben wir interne Spezialisten aus dem Bereich Valuation Services einbezogen, mit deren Unterstützung wir auch das methodische Vorgehen zur Durchführung der Werthaltigkeitstests und die bei der Bestimmung der verwendeten Diskontierungszinssätze herangezogene Parameter einschließlich der durchschnittlichen Kapitalkosten und die Berechnungsschemata beurteilt haben. Bei unserer Einschätzung der Angemessenheit der Planungsrechnungen haben wir uns auf den Abgleich mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie auf umfassende Erläuterungen des Managements zu den Werthaltigkeitstests gestützt. Da bereits geringfügige Änderungen des Diskontierungssatzes erhebliche Auswirkungen auf den Nutzungswert haben, haben wir die zugrunde liegenden Parameter anhand von Informationen des Managements und eigener Marktrecherchen plausibilisiert sowie die rechnerische Richtigkeit der Nutzungswertberechnung geprüft. Darüber hinaus haben wir eigene Sensitivitätsanalysen durchgeführt, um festzustellen, ob der jeweilige Firmenwert ausreichend durch die diskontierten erwarteten zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse gedeckt ist. Da ein bedeutender Teil des Nutzungswerts aus prognostizierten Zahlungsmittelzuflüssen für die Zeit nach der Dreijahresplanung (Phase der ewigen Rente) resultiert, haben wir insbesondere die in der Phase der ewigen Rente angesetzte nachhaltige Wachstumsrate von 0,5 Prozent anhand von allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen kritisch gewürdigt.
2. Nachweis und Bewertung der Vorräte
a) Im Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft werden insgesamt Vorräte in Höhe von EUR 136,3 Mio. ausgewiesen. Dies entspricht 14,4 Prozent der Konzernbilanzsumme. Das Vorratsvermögen wird im Wege der permanenten Inventur und der ausgeweiteten Stichtagsinventur aufgenommen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren Nettoveräußerungswert. Im Geschäftsjahr 2018 sind die Vorräte um Wertberichtigungen von EUR 6,2 Mio. vermindert. Grundlage für die Wertberichtigungen bilden pauschalierte Annahmen über die Reichweite der Vorräte (Reichweitenabschläge) sowie in Einzelfällen Annahmen über die Verwertbarkeit der Vorratsbestände. Den Wertberichtigungen liegen somit ermessensbehaftete Schätzungen der gesetzlichen Vertreter zugrunde.
Aufgrund dessen sowie aufgrund von Quantität und Umschlagshäufigkeit der Vorräte, der Vielzahl der Lagerorte im Konzern und des damit verbundenen hohen Zeitaufwands für die Prüfung war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
Die Angaben der gesetzlichen Vertreter zu den Vorräten befinden sich in den Abschnitten III. und IV. (7) des Konzernanhangs.
b) Im Verlauf unserer Prüfung haben wir das eingerichtete Interne Kontrollsystem zur Erfassung und Bewertung von Vorräten gewürdigt und die implementierten prüfungsrelevanten Kontrollen getestet. Hierbei lag der Fokus auf den Kontrollen zu den automatischen Abwertungsläufen. In diesem Zusammenhang haben wir die im System hinterlegten Abwertungsläufe - unter Hinzuziehung von IT-Spezialisten - analysiert und deren Funktionsfähigkeit überprüft. Im Hinblick auf die Folgebewertung der Vorräte und die hierfür getroffenen Annahmen haben wir für eine repräsentative Stichprobe die zugrunde liegenden Annahmen verifiziert und Nachweise geprüft. Das Vorhandensein und den Zustand der Vorräte haben wir darüber hinaus während unserer Teilnahme an körperlichen Bestandsaufnahmen sowohl im Zentrallager als auch in ausgewählten Niederlassungen geprüft. Die Auswahl der Niederlassungen erfolgte dabei nach einem Stichprobenverfahren unter Berücksichtigung der Höhe der Bestände sowie unserer Erfahrungen aus der Vergangenheit.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
| ― | die Konzernerklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB, auf die im Konzernlagebericht verwiesen wird, |
| ― | die Versicherung der gesetzlichen Vertreter zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht nach § 297 Abs. 2 Satz 4 bzw. § 315 Abs. 1 Satz 5 HGB und |
| ― | alle übrigen Teile des Geschäftsberichts, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses und Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. |
Ferner umfassen die sonstigen Informationen den gesonderten zusammengefassten nichtfinanziellen Bericht nach §§ 289b bis 289e sowie 315b und 315c HGB, auf den im Konzernlagebericht verwiesen wird und der voraussichtlich nachträglich bis zum 30. April 2019 auf der Internetseite der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, veröffentlicht wird.
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― | wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zum Konzernlagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht, den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| ― | holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| ― | beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| ― | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO
Wir wurden von der Hauptversammlung 12. Juli 2018 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 12. Juli 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2011 als Konzernabschlussprüfer der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Patrick Wendlandt.
Hamburg, den 18. März 2019
**Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer
Patrick Wendlandt, Wirtschaftsprüfer