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Fielmann AG Annual Report 2018

May 7, 2019

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Annual Report

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Fielmann Aktiengesellschaft

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat ist auch im Geschäftsjahr 2018 den ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben gewissenhaft nachgekommen. Er hat sich im Berichtsjahr kontinuierlich über alle wichtigen geschäftspolitischen Vorgänge informiert und die Arbeit des Vorstands überwacht sowie beratend begleitet. Bei wichtigen Anlässen gab es auch außerhalb der Sitzungen einen unmittelbaren Informationsaustausch zwischen dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und dem Vorstand.

Auf der Grundlage schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner Beratungen eingehend mit der Geschäfts- und Finanzlage, der Unternehmensstrategie, der Personalpolitik, der Planung, der Risikoeinschätzung sowie der Compliance-Organisation der Fielmann Aktiengesellschaft befasst. Im Geschäftsjahr 2018 tagte der Aufsichtsrat viermal. Bei zwei Sitzungen fehlte jeweils ein Aufsichtsratsmitglied und bei einer Sitzung zwei Aufsichtsratsmitglieder entschuldigt.

Die erste Sitzung fand am 1. März 2018 statt. Gegenstand der Beratungen waren neben der Wettbewerbssituation und der weiteren Expansion im In- und Ausland die positiven Effekte von Umbauten und Umzügen bestehender Niederlassungen. Ausführlich erörtert wurden auch die Ergebnisse der steuerlichen Betriebsprüfung für 2014/15 und deren Auswirkungen auf die Folgejahre, insbesondere hinsichtlich der von der Betriebsprüfung aufgeworfenen Verrechnungspreisthematik. Beratungsgegenstand war zudem die Besetzung von Führungspositionen.

Am 12. April 2018 folgte die Bilanzsitzung. Herr Zeiss erläuterte die Geschäftsentwicklung im Jahr 2017 und stellte die wesentlichen Kennzahlen dar. Im Anschluss daran berichteten Herr Wirtschaftsprüfer Reiher und Frau Wirtschaftsprüferin Deutsch von der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft umfassend über die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2017 und beantworteten die Fragen von Aufsichtsratsmitgliedern. Sodann erläuterte Herr Marc Fielmann ausführlich den Bericht zur nichtfinanziellen Erklärung nach § 289b Abs. 3 HGB und § 315b Abs. 3 HGB (Nachhaltigkeitsbericht), der erstmals zu erstellen war. Nach Beantwortung aller Fragen von Aufsichtsratsmitgliedern billigte der Aufsichtsrat den Jahres- und den Konzernabschluss 2017 nebst jeweiligem Lagebericht sowie den vorgelegten Abhängigkeitsbericht und den Nachhaltigkeitsbericht für 2017.

Zudem beschloss der Aufsichtsrat am 12. April 2018 auf Empfehlung des Personalausschusses einstimmig die Verlängerung der Bestellung von Herrn Marc Fielmann als Vorstandsmitglied um weitere drei Jahre bis zum 30. Juni 2021. Zugleich wurde Herr Marc Fielmann einstimmig zum weiteren Vorstandsvorsitzenden neben Herrn Günther Fielmann ernannt mit der Maßgabe, dass die Vergütung der beiden Vorsitzenden so anzupassen ist, dass sich die Gesamtvergütung des Vorstands durch die Doppelspitze nicht erhöht. Die an die Doppelspitze angepasste Geschäftsordnung für den Vorstand wurde ebenfalls einstimmig beschlossen.

Im Anschluss an die Hauptversammlung am 12. Juli 2018 fand die dritte Aufsichtsratssitzung statt. Nach einem kurzen Rückblick auf die Hauptversammlung und der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 201 8 berichtete Herr Dr. Körber für Herrn Marc Fielmann (der krankheitsbedingt fehlte) ausführlich über den Stand der Digitalisierung bei Fielmann und beantwortete die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder. Außerdem war der Expansionsmarkt Italien Beratungsgegenstand.

In der letzten Aufsichtsratssitzung am 22. November 201 8 war Schwerpunktthema die "Vision 2025" sowie die Konzernstrategie. Herr Marc Fielmann referierte ausführlich zur Digitalisierungsstrategie, Herr Dr. Körber zu Zielen und Zeitplan der Vertriebsstrategie. Außerdem berichtete Herr Ferley über die aktuellen Entwicklungen in der Materialwirtschaft. Dabei wurde auch der Plan erörtert, insbesondere in die Ausweitung der Wertschöpfungskette in der Glasproduktion zu investieren. Herr Zeiss stellte die aktuellen Entwicklungen im Bereich Compliance dar und der Aufsichtsrat stimmte nach eingehender Erörterung der aktualisierten Entsprechenserklärung auf der Grundlage des Deutschen Corporate Governance Kodex 2018 einstimmig zu.

In der Sitzung am 22. November 201 8 legte der Vorstand außerdem die Planung für 2019 sowie die mittelfristige Planung bis 2021 dar. Nach der Beantwortung von Fragen seiner Mitglieder genehmigte der Aufsichtsrat die Planung für 2019 einstimmig. Des Weiteren beschloss der Aufsichtsrat auf Empfehlung des Personalausschusses einstimmig, die Bestellung von Herrn Zeiss zum Vorstand um weitere drei Jahre bis zum 30. Juni 2022 zu verlängern. Einstimmig beschlossen wurde zudem der Abschluss einer Beendigungs- und Abwicklungsvereinbarung mit Herrn Dr. Thies, der seinen am 30. Juni 2019 auslaufenden Vorstandsvertrag auf eigenen Wunsch nicht verlängern wollte, um sich neuen Herausforderungen stellen zu können. Auch an dieser Stelle danken wir Herrn Dr. Thies für seine hervorragende Arbeit.

Im Geschäftsjahr 2018 fanden zwei Sitzungen des Personalausschusses statt. Erörtert wurden schwerpunktmäßig die Verlängerung der Vorstandsbestellung von Herrn Marc Fielmann und dessen Ernennung zum weiteren Vorstandsvorsitzenden sowie die Verlängerung der Vorstandsbestellung von Herrn Zeiss.

Der Vermittlungsausschuss i.S.d. § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz und der Nominierungsausschuss hatten auch im Berichtsjahr keinen Anlass zusammenzutreten. Weitere Ausschüsse bestehen nicht. Der Aufsichtsrat der Fielmann Aktiengesellschaft hat auf die Bildung eines Prüfungsausschusses bewusst verzichtet. Über die eingehenden Erörterungen im Rahmen der jährlich stattfindenden Bilanzsitzung hinaus konnten sich alle Aufsichtsratsmitglieder vor der Bilanzsitzung intensiv über Prüfungsinhalte und -ergebnisse in einem Diskussionsforum in Gegenwart des Finanzvorstands und des Abschlussprüfers informieren, Fragen stellen und Anregungen geben.

Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2018 einer internen Effizienzprüfung unterzogen.

Das Gremium überprüft fortlaufend und zusätzlich einmal jährlich anhand eines ausführlichen Fragebogens das Vorliegen von Interessenkonflikten seiner Mitglieder. Die Aufsichtsratsmitglieder sind zudem aufgefordert, potentielle Interessenkonflikte mitzuteilen. Im Geschäftsjahr 2018 lagen keine Interessenkonflikte vor.

Der Jahresabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und der gemäß § 315a Handelsgesetzbuch auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 sowie der Bericht über die Lage der Fielmann Aktiengesellschaft und des Konzerns sind durch den Abschlussprüfer, die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen worden. Diese Unterlagen, einschließlich des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands, die jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig vorlagen, wurden vom Aufsichtsrat geprüft und in der Bilanzsitzung am 11. April 2019 in Gegenwart der Herren Wirtschaftsprüfer Reiher und Wendlandt, die über den Prüfungsverlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Abschlussprüfung berichteten und die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder dazu beantworteten, eingehend erörtert. Das Gremium hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt, womit der Jahresabschluss zugleich festgestellt ist. Der Aufsichtsrat befürwortet den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und schließt sich diesem an. Dem vorgelegten Nachhaltigkeitsbericht 2018 stimmt der Aufsichtsrat ebenfalls zu.

Der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) im Geschäftsjahr 201 8 wurde ebenfalls vom Abschlussprüfer geprüft und mit der uneingeschränkten Bestätigung versehen, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands geprüft und sich in der Bilanzsitzung am 11. April 2019 das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer berichten lassen. Gegen den Bericht des Vorstands und dessen Prüfung durch den Abschlussprüfer erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand und allen Mitarbeitern für die hervorragende und sehr erfolgreiche Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr.

Hamburg, 11. April 2019

Professor Dr. Mark K. Binz, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

für den Fielmann-Konzern

Fielmann

Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. 90 Prozent aller Bundesbürger kennen Fielmann. Wir sind der Marktführer. 24 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. In Deutschland verkauft das Unternehmen mehr als jede zweite Brille. Fielmann ist tief in der Branche verwurzelt und auf allen Ebenen der Wertschöpfung in der Optik tätig. Wir sind Designer, Hersteller, Großhändler und Augenoptiker.

Mit seinen verbraucherfreundlichen Leistungen, mit Brillen zum günstigen Preis und umfassenden Garantien steigerte Fielmann im abgelaufenen Berichtsjahr Absatz, Umsatz und Gewinn.

Der Brillenabsatz stieg auf 8,15 Millionen Stück (Vorjahr: 8,11 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.650,7 Millionen € (Vorjahr: 1.606,2 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.428,0 Millionen € (Vorjahr: 1.386,0 Millionen €). Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich auf 250,9 Millionen € (Vorjahr: 248,6 Millionen €), der Jahresüberschuss auf 173,6 Millionen € (Vorjahr: 172,9 Millionen €).

Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 2,01 € (Vorjahr: 2,00 €). Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 736 Niederlassungen (Vorjahr: 723 Niederlassungen), davon 193 Standorte mit Hörakustikstudios (Vorjahr: 180 Hörakustikstudios).

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2018 2017
Jahresüberschuss Mio. € 173,6 172,9
Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse Mio. € 4,7 5,2
Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind Mio. € 168,9 167,7
Anzahl Aktien Mio. St. 84,0 84,0
Ergebnis je Aktie 2,01 2,00

Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich International Accounting Standards) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) und des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.

Die Rahmenbedingungen

Die nachfolgend aufgeführten externen Kennzahlen sowie Ausführungen zu gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen basieren auf Veröffentlichungen bis zum 20. Februar 2019.

Europa

Internationale Handelskonflikte sowie nationale Bestrebungen verbunden mit einer Schwäche des Welthandels wirkten sich dämpfend auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa aus. Während sich die Wirtschaft 2017 in nahezu allen wichtigen Volkswirtschaften spürbar verstärkte, differenzierte sich das Bild im Jahr 201 8 deutlich. Insbesondere in den großen europäischen Volkswirtschaften hat die konjunkturelle Dynamik zum Teil spürbar nachgelassen. Die lange Phase der Regierungsbildung in Deutschland, die schwierige Haushaltslage in Italien sowie soziale Spannungen in Frankreich wirkten sich hier besonders aus. In Spanien deutet sich allmählich eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik an. Die Erholung in Griechenland hat sich derweil fortgesetzt, bleibt aber bislang moderat. Weiter kräftig war der verzeichnete Produktionsanstieg in einigen mittel- und osteuropäischen Ländern sowie in Irland. Das Bruttoinlandsprodukt (EU 19) stieg auf Jahressicht um 1,8 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent).

Innerhalb des Euroraums konnten die einstigen Krisenländer Spanien, Portugal und Griechenland Wachstumsraten von deutlich über 2,0 Prozent aufweisen.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich auch in 201 8 weiter verbessert: Die Arbeitslosigkeit erreicht den tiefsten Stand seit nunmehr fast zehn Jahren. Die Arbeitslosenquote im Euro-Raum (EU 19) sank auf 8,2 Prozent, gegenüber 9,1 Prozent im Vorjahr. Die Unterschiede innerhalb der Europäischen Union sind jedoch weiterhin recht groß und reichen von 2,2 Prozent in der Tschechischen Republik bis zu 15,3 Prozent in Spanien.

Die Verbraucherpreise in der Euro-Zone erhöhten sich auf Jahressicht lediglich um 1,6 Prozent. Die Kosten für Energie sorgten mit 5,4 Prozent derweil für den stärksten Preisauftrieb. Die Kerninflation lag hingegen bei lediglich 1,1 Prozent.

Während die Zinsen in den USA sowie in einigen Schwellenländern stiegen, verharrten sie im Euroraum weiterhin auf historischen Tiefstständen. Die Europäische Zentralbank (EZB) beendete jedoch die Ausweitung ihres Anleihe-Kaufprogramms zum Jahresende. Insgesamt war 201 8 für die Kapitalmärkte ein enttäuschendes Jahr.

Deutschland

Die deutsche Wirtschaft hat Ihren Wachstumstrend auch im neunten Jahr in Folge weiter fortsetzen können. Nach zwei Boomjahren ist die Wirtschaft jedoch deutlich langsamer gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2018 um 1,4 Prozent, nach jeweils 2,2 Prozent in den Vorjahren.

Die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften in weiten Teilen der Wirtschaft sorgt für eine Beschäftigung auf Rekordniveau, regional sogar für Vollbeschäftigung. Die Erwerbstätigkeit erreichte ihren höchsten Wert seit der Wiedervereinigung. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind weiterhin rückläufig. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Jahresdurchschnitt zum fünften Mal in Folge gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist kräftig gestiegen, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern hat gegenüber dem Vorjahr nochmals weiter zugelegt.

Im Vergleich zu 2017 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um weitere 562.000 Personen zu (Vorjahr: 638.000). Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten damit im Durchschnitt 2018 rund 44,8 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland (Vorjahr: 44,3 Millionen Erwerbstätige), so viele wie nie zuvor. Im Jahresverlauf erhöhte sich die Anzahl der zu besetzenden Arbeitsstellen auf 796.000 (Vorjahr: 731.000). Die Zahl der Arbeitslosen sank im Jahresdurchschnitt um 193.000 auf 2,3 Millionen (Vorjahr: 2,5 Millionen), die Arbeitslosenquote lag bei 5,2 Prozent (Vorjahr: 5,7 Prozent).

Vor dem Hintergrund positiver Entwicklungen am Arbeitsmarkt, realer Lohnzuwächse und niedriger Zinsen kamen Wachstumsimpulse primär aus dem Inland. Sowohl die privaten Konsumausgaben (+1,0 Prozent) als auch die staatlichen Konsumausgaben (+1,1 Prozent) stiegen. Die Zuwächse fielen jedoch niedriger aus als in den Vorjahren.

Die deutschen Ausfuhren konnten im Jahresdurchschnitt 2018 ebenfalls weiter zulegen. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen lagen um 2,4 Prozent höher als im Vorjahr (Vorjahr: 4,7 Prozent). Die Importe stiegen im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent).

Höhere Kosten für Energie, Mieten und Nahrungsmittel haben die Inflation in Deutschland 2018 abermals steigen lassen. Nachdem im Vorjahr die Preissteigerung bei 1,8 Prozent lag, stiegen die Preise 2018 um weitere 1,9 Prozent.

Schweiz

Die Entwicklung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro war im vergangenen Jahr recht uneinheitlich. Zunächst stieg der Euro bis zu einem Wert von 1,20 CHF, ehe eine langfristige Abwärtsbewegung den Kurs auf bis zu 1,12 CHF einbrechen ließ. Auf Jahressicht stieg damit der Wert des Schweizer Franken um rund 3,8 Prozent.

Die Konjunktur in der Schweiz hat sich auch im Jahr 201 8 hervorragend entwickelt. Nach ersten Einschätzungen dürfte das BIP rund 2,6 Prozent über dem Vorjahr liegen (Vorjahr: +1,6 Prozent).

Der Schweizer Einzelhandel konnte seine Umsätze 2018 trotz guter Konjunkturlage nur leicht steigern. Nach Einschätzung der Credit Suisse sollen die Umsätze im Einzelhandel um lediglich 0,4 Prozent gestiegen sein (Vorjahr: -0,6 Prozent). Grund für den geringen Zuwachs sei die sinkende Kaufkraft gewesen, da die Lohnzuwächse unter der Inflation gelegen hätten. Ebenso wirkten sich weiterhin zunehmende Umsätze ausländischer Distanzhändler negativ auf den inländischen Einzelhandel aus.

Die Lage in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie ist nach wie vor erfreulich. In den ersten neun Monaten erhöhten sich die Umsätze in der Branche im Vergleich zur Vorjahresperiode um +13,6 Prozent und die Auftragseingänge um +13,1 Prozent. Auch die Exporte entwickelten sich in allen Absatzregionen positiv und stiegen um +6,1 Prozent. Der Schweizer Tourismus befindet sich nach schwierigen Jahren wieder im Aufwind. Gemessen an den Übernachtungszahlen in der Hotellerie, zieht die ausländische Nachfrage seit 2017 wieder an. Durch Preiszurückhaltung wurde gegenüber dem Ausland ein Teil des Verlustes an preislicher Wettbewerbsfähigkeit durch die Aufwertung wieder wettgemacht. Die gute wirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Jahr hat sich ebenfalls positiv auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresmittel 2,6 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent).

Nachdem 2015 die Franken-Aufwertung insbesondere die Importe deutlich verbilligte und gesunkene Energie- sowie Ölpreise zu einer Deflation führten, stiegen die Preise 2017 erstmals. Diese Entwicklung setzte sich auch in 2018 mit 0,9 Prozent fort (Vorjahr: 0,5 Prozent).

Österreich

Die österreichische Wirtschaft verzeichnete mit 2,7 Prozent nach vorläufigen Schätzungen 2018 den höchsten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts seit 2011 (Vorjahr: 2,6 Prozent). Hierbei wirkten sich insbesondere der Anstieg der Exporte, eine sehr dynamische Investitionstätigkeit sowie ein starker Konsum aus. Abermals gelang Österreich damit ein im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohes Wirtschaftswachstum. Der Konjunkturhöhepunkt wurde jedoch früh im Jahr 2018 erreicht. Unter dem Einfluss internationaler Handelskonflikte hat sich das Wachstumstempo unterjährig verlangsamt. Das positive weltwirtschaftliche Umfeld soll dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) in seiner Dezember-Prognose zufolge insbesondere die Ausrüstungsinvestitionen um 3,9 Prozent (Vorjahr: 4,2 Prozent) sowie die Exporte um 5,2 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent) belebt haben. Die starke Binnennachfrage verbunden mit einem deutlichen Anstieg der Exporte soll zu einem Anstieg der Importe um 2,9 Prozent (Vorjahr: 4,2 Prozent) geführt haben. Der private Konsum in Österreich stieg 2018 voraussichtlich um 1,7 Prozent (Vorjahr: 1,4 Prozent).

Die positive wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosenquote ging im vergangenen Jahr um 0,8 Prozentpunkte auf 7,7 Prozent zurück, liegt damit aber noch immer deutlich über dem Wert vor der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008.

Italien

Die nach Deutschland und Frankreich drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone entwickelt sich seit Jahren konjunkturell langsamer als andere Länder im Währungsraum. Die Bankenkrise ist in Italien weiterhin akut. So mussten auch 2018 italienische Banken durch Staatshilfen in Milliardenhöhe gestützt werden. Eine Zwangsverwaltung durch die EZB war die Folge. Die staatliche Gesamtverschuldung Italiens betrug zuletzt 133,1 Prozent (Vorjahr: 133,0 Prozent) des Bruttoinlandsprodukts und liegt damit noch immer weit über den Vereinbarungen der Euro-Länder. Mit Ausnahme der hohen Staatsverschuldung ist die italienische Wirtschaft solide. Die private Verschuldung der italienischen Haushalte ist eine der niedrigsten im Euroraum.

Das Bruttoinlandsprodukt stieg nicht zuletzt dank anziehender Exporte um 1,5 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent). Die hohe Jugendarbeitslosigkeit von 31,6 Prozent stellt Italien weiterhin vor große Herausforderungen (Vorjahr: 32,2 Prozent).

Insgesamt lag die Arbeitslosenquote 2018 bei rund 10,9 Prozent (Vorjahr: 11,3 Prozent). Die Preise stiegen 2018 lediglich um 1,2 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent) und verfehlten damit die Zielvorgabe der EZB deutlich.

Polen

Die Stellung Polens innerhalb der Europäischen Union wird von von Brüssel und Warschau zunehmend differenziert gesehen. Wirtschaftlich befindet sich Polen unvermindert in einer nachhaltigen Aufschwungphase. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Berichtsjahr voraussichtlich um 5,1 Prozent nach 4,8 Prozent im Vorjahr. Wesentlicher Wachstumsfaktor ist der private Konsum. Mit einem Zuwachs von 4,7 Prozent wird für 2018 ein ähnlich starker Anstieg der privaten Konsumausgaben wie im Jahr zuvor prognostiziert. Stimuliert wird die private Nachfrage durch eine steigende Beschäftigung und wachsende Löhne. Ein zunehmender Arbeitnehmermangel stärkt die Position der Beschäftigten bei Lohnverhandlungen, was zu deutlicheren Lohnanstiegen als in den Jahren zuvor führt. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,1 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent).

Steigende Investitionen sind ein weiterer wichtiger Faktor für das Wirtschaftswachstum Polens. Neben privaten haben sich zunehmend öffentliche Investitionen unter Einbeziehung von EU - Fördermitteln positiv ausgewirkt.

Das Inflationsniveau soll 2018 trotz starken Wirtschaftswachstums und wachsenden Löhnen mit 1,8 Prozent unter dem Ziel der Nationalbank bleiben.

Osteuropa

Die anhaltende Krise in der Ukraine überträgt sich auch weiterhin massiv auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Nachdem die Wirtschaft des Landes in Folge des Ausbruches der Krim-Krise 2014 massiv eingebrochen war, stieg das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent (Vorjahr: 2,1 Prozent). Hierbei wirkten sich insbesondere ein Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen, die Ausweitung der landwirtschaftlichen Produktion, der Industrieproduktion sowie der private Konsum aus. Die Arbeitslosigkeit liegt bei nahezu unveränderten 9,2 Prozent (Vorjahr: 9,4 Prozent).

Das Bruttoinlandsprodukt Weißrusslands ist staatlichen Angaben zufolge um knapp 2,8 Prozent gestiegen (Vorjahr: 2,4 Prozent). Die Inflationsrate liegt abermals bei rund 6 Prozent (Vorjahr: 6 Prozent). Neben der Industrieproduktion sollen Anlageinvestitionen, der Einzelhandel und die Bauwirtschaft einen positiven Beitrag hierzu geleistet haben.

Der augenoptische Markt

Immer mehr Erwachsene in Deutschland tragen eine Brille. Von derzeit 40,8 Millionen Brillenträgern, verwenden 23,5 Millionen permanent eine Brille. Ein erheblicher Anstieg an Brillenträgern ist in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen zu verzeichnen. Waren es 2008 noch 26 Prozent, stieg der Anteil auf zuletzt 32 Prozent. 1952 lag die Quote bei lediglich 13 Prozent.

Eine deutliche Zunahme ist auch bei Gleitsichtbrillen zu verzeichnen. Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und Nahbrille. Der Anteil von Gleitsichtgläsern ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf rund 37 Prozent gestiegen.

Der Zentralverband der Augenoptiker ermittelte den Absatz der stationären augenoptischen Branche für 2018 in Deutschland mit 11,93 Millionen Brillen (Vorjahr: 11,91 Millionen Brillen), ein Anstieg um 0,2 Prozent. Der Gesamtumsatz der Branche inklusive Versandhandel wird laut ZVA auf 6,26 Milliarden € geschätzt (Vorjahr: 6,12 Milliarden €). Die Anzahl der augenoptischen Fachgeschäfte einschließlich aller Zweigniederlassungen und Betriebsstätten lag gemäß Zentralverband zum Ende des Berichtszeitraumes bei unverändert rund 11.700 Geschäften (Vorjahr: 11.700 Geschäfte).

Der traditionelle deutsche Optiker gibt weniger als zwei Brillen am Tag ab, eine Fielmann-Niederlassung mehr als 35. Pro Jahr verkauft der Durchschnittsoptiker weniger als 600 Brillen, Fielmann im Mittel je Niederlassung mehr als 11.000. Der Durchschnittsumsatz eines traditionellen augenoptischen Fachgeschäftes in Deutschland lag 201 8 unverändert bei 0,3 Millionen €. Im Vergleich dazu erwirtschaftet eine Fielmann-Niederlassung in Deutschland durchschnittlich 2,1 Millionen € (Vorjahr: 2,0 Millionen €), in Österreich 2,5 Millionen € (Vorjahr: 2,6 Millionen €), in der Schweiz 4,7 Millionen € (Vorjahr: 5,1 Millionen €).

Valide Zahlen zu den Eckdaten der Branchenentwicklung in den Alpenländern liegen nicht vor. Nach unserer Schätzung verharrte der Absatz in der Schweiz bei einer Million Brillen. Der Umsatz lag mit 1,3 Milliarden CHF auf Vorjahresniveau. Die Schweiz zählte unverändert um 1.100 augenoptische Fachgeschäfte.

In Österreich wuchs der Absatz um 1,5 Prozent auf 1,35 Millionen Brillen. Der Umsatz stieg um 0,5 Prozent und wird weiterhin mit rund 0,5 Milliarden € ausgewiesen. Die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte belief sich unverändert auf 1.200.

Der Hörakustik-Markt

Schwerhörigkeit nimmt weltweit zu, auch in Deutschland. Der Hörgeräte-Markt wächst. Dennoch leben viele Menschen, die schlecht hören, immer noch ohne Hörhilfe. Studien gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 15 Millionen Menschen mit Hörbeeinträchtigungen leben, Tendenz steigend. Schwerhörigkeit gehört zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Rund 3,5 Millionen Menschen tragen Hörgeräte. Betroffen sind nicht nur ältere Menschen ab 60. Auch immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leiden unter Beeinträchtigungen. Der Bedarf an unterstützenden Systemen wächst. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland in 6.600 Betriebsstätten (Vorjahr: 6.400 Betriebsstätten) um 1,36 Millionen Geräte angepasst (Vorjahr: 1,26 Millionen Geräte). Der Umsatz der Branche liegt nach Einschätzung der Bundesinnung der Hörakustiker bei 1,5 Milliarden € (Vorjahr: 1,4 Milliarden €).

Fielmann-Konzern

Fielmann hat die augenoptische Branche geprägt. Der Name Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. Fielmann deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Branche ab.

Im brandenburgischen Rathenow bündeln wir unsere Kompetenz in Produktion und Logistik. Unter einem Dach fertigen wir auftragsbezogen überwiegend Kunststoffgläser, fügen sie in der Randschleiferei mit der Fassung zur Brille zusammen. Im Zweischichtbetrieb liefern wir im Schnitt pro Tag mehr als 19.000 Gläser und wickeln mehr als 57.000 Aufträge ab. 2018 lieferten wir mit modernster Technologie 4,8 Millionen Gläser aller Veredelungsstufen und lieferten 8,2 Millionen Brillenfassungen aus (Vorjahr: 4,8 Millionen Gläser, 8,1 Millionen Brillenfassungen).

Fielmann Aktiengesellschaft

Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörakustik-Unternehmen sowie der Herstellung und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör.

Die Fielmann Aktiengesellschaft wird durch die beiden Vorstandsvorsitzenden Günther Fielmann und Marc Fielmann geleitet. Vertreten wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied mit einem Prokuristen.

Unternehmenssteuerung

Kundenzufriedenheit, Absatz, Umsatz und das Ergebnis vor Steuern sind die bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung.

Nur zufriedene Kunden bleiben dem Unternehmen treu und sind Garant für langfristiges Wachstum. Die Kundenzufriedenheit stellt eine unternehmensspezifische Kerngröße dar und wird anhand eines umfangreichen Fragebogens auf Ebene jeder einzelnen Niederlassung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut kontinuierlich ermittelt und ausgewertet.

Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der Steuerung des Konzerns nach den Absatzmärkten Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Übrige.

Wirtschaftsbericht

Ertragslage

Während die augenoptische Branche inklusive Versandhandel in Deutschland 12,84 Millionen Brillen absetzte (Vorjahr: 12,74 Millionen Brillen), steigerte Fielmann europaweit seinen Absatz um 0,5 Prozent auf 8,15 Millionen Stück (Vorjahr: 8,11 Millionen Stück). Die Kundenzufriedenheit ist mit 91,4 Prozent auf unverändert sehr hohem Niveau (Vorjahr: 92,2 Prozent). Der Außenumsatz inklusive MwSt. erhöhte sich auf 1.650,7 Millionen € (Vorjahr: 1.606,2 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.428,0 Millionen € (Vorjahr: 1.386,0 Millionen €).

Der Absatz im Bereich der Hörakustik belief sich auf 76,7 Tausend Einheiten (Vorjahr: 68,5 Tausend Einheiten), der Umsatz auf 66,3 Millionen € (Vorjahr: 60,0 Millionen €).

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 50,5 Prozent auf 21,4 Millionen € (Vorjahr: 14,2 Millionen €). Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Untervermietung und Auflösungen von Wertberichtigungen oder Rückstellungen. Durch Währungsdifferenzen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar sowie zwischen Euro und Schweizer Franken, erzielte der Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum einen Ertrag von rund 2,0 Millionen € nach 0,7 Millionen € im Vorjahr. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen erhöhten sich um 0,6 Millionen € auf 2,2 Millionen €. Positiv wirkte sich im Geschäftsjahr 2018 darüber hinaus der Erlös aus dem Verkauf des zuvor an die Stadt Rathenow als Rathaus vermieteten ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Rathenower Optischen Werke aus.

Der Materialaufwand stieg proportional zum Umsatz um 2,9 Prozent auf 285,3 Millionen € (Vorjahr: 277,2 Millionen €), in Relation zur Konzerngesamtleistung bleibt die Aufwandsquote gegenüber dem Vorjahr mit 20,0 Prozent unverändert.

Auf Grund des gestiegenen Absatzes konnten im Bereich des Glas- und Fassungseinkaufs zusätzliche Vorteile realisiert werden. Der Materialaufwand im Bereich der Hörakustik spiegelt die Umsatzentwicklung in diesem Bereich wider. Die Preisentwicklung im Bereich der Kontaktlinse führte zu einer steigenden Materialaufwandsquote, während Absatz und Umsatz ausgeweitet werden konnten.

Der Personalaufwand stieg bei einer Quote von 41,5 Prozent absolut um 22,6 Millionen € und betrug 591,3 Millionen € (Vorjahr: 568,7 Millionen €). Hier zeigt sich im Wesentlichen der Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 4,0 Prozent auf 18.881 (Vorjahr: 18.153 Mitarbeiter), davon 734 Mitarbeiter in Hörakustikstudios (Vorjahr: 615 Mitarbeiter), ein Anstieg um 19,3 Prozent.

Eine geänderte Rechtsauffassung der deutschen Sozialversicherungsträger in Bezug auf die solidarische Finanzierung der Arbeitgeberaufwendungen im Falle der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall führte zu einem Aufwand von insgesamt 14,7 Millionen Euro. Die durch die rückwirkende Beitragspflicht entstandenen Ansprüche beliefen sich auf insgesamt 20,4 Millionen Euro.

Die Abschreibungen wuchsen mit 6,7 Prozent beziehungsweise 2,8 Millionen € auf 45,1 Millionen € und sind Folge der deutlich gestiegenen Investitionstätigkeit seit dem Geschäftsjahr 2015, insbesondere für Flächenerweiterungen, Umbauten und Umzüge bestehender Niederlassungen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr fanden an 26 Standorten Umzüge und Umbauten statt (Vorjahr: 34 Standorte). Darüber hinaus wurden größere Baumaßnahmen an 13 Standorten begonnen, mit deren Fertigstellung in 2019 zu rechnen ist. Insgesamt stiegen die Anlagen im Bau dadurch auf 12,1 Millionen € (Vorjahr: 2,7 Millionen €). Für den Erwerb von Geschäftshäusern sowie zusätzlichen Räumlichkeiten wurden im Berichtsjahr insgesamt 7,6 Millionen € investiert (Vorjahr: 6,2 Millionen €).

Bis Ende 2016 wurden alle deutschen und österreichischen Niederlassungen im Rahmen des Projekts ZenIT mit Tablets ausgerüstet. Hierdurch ist eine effizientere Bearbeitung von Kundenaufträgen sichergestellt. Dieses System wurde 2018 in der Schweiz eingeführt, ebenso unser Omnichannel-Geschäftsmodell in der Kontaktlinse (der Kontaktlinsen-Service).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht überproportional um 4,1 Prozent auf 274,0 Millionen € (Vorjahr: 263,3 Millionen €). Ein deutlicher Anstieg ist bei den allgemeinen Verwaltungskosten um rund 4,8 Millionen € zu verzeichnen. Neben allgemeinen Bürokosten und Kosten der Warenabgabe, stehen diese im Zusammenhang mit IT-Beratungskosten im Rahmen der Digitalisierungsstrategie von Fielmann. Kosten der Weiterbildung und Personalbeschaffung stiegen ebenfalls überproportional, während der Aufwand aus Währungsumrechnung um 4,8 Millionen € gegenüber dem Vorjahr sank.

Das Finanzergebnis stieg bei saldierter Betrachtung leicht auf 0,1 Millionen €, nach -0,4 Millionen € im Vorjahr. Es errechnet sich zum einen aus nicht liquiditätswirksamen Effekten im Zusammenhang mit Auf- und Abzinsungen aufgrund der IFRS/IAS-Bewertung von Bilanzpositionen und zum anderen aus einem operativen Zinsergebnis, das aus der Geldanlage des Finanzvermögens resultiert.

Das der Geld- und Kapitalanlage zuzurechnende Ergebnis belief sich 2018 auf insgesamt 0,6 Millionen € nach 0,8 Millionen € im Vorjahr und spiegelt damit die Marktsituation wider.

Der Gewinn vor Steuern betrug für den Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum 250,9 Millionen €, lag damit um 0,9 Prozent über dem Vorjahr (Vorjahr: 248,6 Millionen €). Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 173,6 Millionen € (Vorjahr: 172,9 Millionen €). Die Steuerquote des Fielmann-Konzerns beläuft sich auf 30,8 Prozent nach 30,5 Prozent im Vergleichszeitraum. Der Anstieg beruht zum einen auf der im Vorjahr geänderten Handhabung der Verrechnung zwischen den Konzerngesellschaften im Ausland und zum anderen auf der Wertberichtigung von latenten Steuern auf Verlustvorträge, entstanden durch eine erhöhte Anzahl an Neueröffnungen im Expansionsgebiet. Fielmann investierte in den Markt, qualifizierte Mitarbeiter, trieb die Expansion voran, verdichtete sein Niederlassungsnetz.

Die Rendite vor Steuern, bezogen auf die Konzerngesamtleistung, beläuft sich auf 17,6 Prozent (Vorjahr: 17,9 Prozent), die Nettorendite auf 12,2 Prozent (Vorjahr: 12,5 Prozent). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern beläuft sich auf 31,8 Prozent (Vorjahr: 32,0 Prozent). Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 295,9 Millionen € (Vorjahr: 291,3 Millionen €), das Ergebnis pro Aktie beträgt 2,01 € (Vorjahr: 2,00 €).

Das Ergebnis erzielten 736 Niederlassungen (Vorjahr: 723 Niederlassungen), davon 193 Niederlassungen mit integrierten Hörakustikstudios (Vorjahr: 180 Niederlassungen). Darüber hinaus betreiben wir in der Ukraine und Weißrussland 46 kleinere Standorte (Vorjahr: 46 Standorte). Die durch Franchisenehmer betriebenen 25 Niederlassungen im Baltikum und Russland werden nicht konsolidiert (Vorjahr: 25 Niederlassungen).

Segmente

Fielmann erwirtschaftete in Deutschland im Berichtszeitraum mit 600 Niederlassungen (Vorjahr: 597 Niederlassungen) einen Absatz von 6,76 Millionen Brillen (Vorjahr: 6,74 Millionen Brillen) und einen Umsatz von 1.208,6 Millionen € (Vorjahr: 1.163,9 Millionen €). Fielmann behauptete seine Marktanteile in Deutschland, erreichte mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 21 Prozent) und 53 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 53 Prozent). In Deutschland erzielten wir ein Ergebnis vor Steuern von 217,1 Millionen € (Vorjahr: 207,3 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 19,2 Prozent (Vorjahr: 19,0 Prozent).

In der Schweiz erreichte Fielmann mit 43 Niederlassungen (Vorjahr: 42 Niederlassungen) einen Absatz von 472.000 Brillen (Vorjahr: 472.000 Brillen). Der Umsatz im Segment belief sich auf 168,1 Millionen € (Vorjahr: 171,6 Millionen €).

Der Schweizer Franken lag im Jahresdurchschnitt bei 1,16 CHF zum Euro (Vorjahr: 1,11 CHF). Währungsbereinigt lag das Umsatzplus damit bei 1,8 Prozent (Vorjahr: 2,6 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern betrug 24,7 Millionen € (Vorjahr: 29,5 Millionen €). Neben der Währungsentwicklung wirken sich hierbei die Änderungen des Systems der Verrechnungspreise zwischen den Landesgesellschaften erstmals ganzjährig aus (Detailangaben s. Textziffer 41). Die Umsatzrendite lag bei 14,7 Prozent nach 17,2 Prozent im Jahr 2017.

Fielmann erwirtschaftete in der Schweiz mit 4 Prozent aller Optikfachgeschäfte (Vorjahr: 4 Prozent) einen Absatzmarktanteil von 46 Prozent (Vorjahr: 46 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 16 Prozent (Vorjahr: 16 Prozent).

Der Absatz in Österreich mit seinen 38 Niederlassungen (Vorjahr: 37 Niederlassungen) lag im Berichtsjahr bei 437.000 Brillen (Vorjahr: 430.000 Brillen). Der Umsatz im Segment stieg um 1,5 Prozent auf 82,9 Millionen € (Vorjahr: 81,7 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern belief sich 14,3 Millionen €, nach 15,2 Millionen € im Vorjahr. Die Änderungen des Systems der Verrechnungspreise zwischen den Landesgesellschaften wirkte sich 2018 erstmals ganzjährig aus (Detailangaben s. Textziffer 41). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 17,3 Prozent (Vorjahr: 1 8,7 Prozent). Fielmann erzielte in Österreich mit 3 Prozent (Vorjahr: 3 Prozent) aller Optikfachgeschäfte einen Absatzmarktanteil von 33 Prozent (Vorjahr: 33 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 21 Prozent (Vorjahr: 21 Prozent).

In den EU-Ländern Polen, Niederlande, Luxemburg, Frankreich und Italien betreiben wir 55 Niederlassungen (Vorjahr: 47 Niederlassungen), die wir unter Hinzurechnung unserer kleineren 46 Standorte (Vorjahr: 46 Standorte) in Weißrussland und der Ukraine im Segment "Übrige" darstellen.

Der Absatz in Polen belief sich auf 132.000 Brillen (Vorjahr: 134.000). Der polnische Zloty notierte im Jahresdurchschnitt unverändert bei 4,26 PLN zum Euro (Vorjahr: 4,26 PLN). Der Umsatz in Polen stieg um 4,3 Prozent auf 12,7 Millionen € (Vorjahr: 12,1 Millionen €). Das Ergebnis entwickelte sich überproportional, die Rendite vor Steuern stieg dadurch auf 10,6 Prozent (Vorjahr: 7,4 Prozent).

Der Umsatz des Segments "Übrige" betrug 45,1 Millionen € (Vorjahr: 39,4 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei -5,1 Millionen € (Vorjahr: -3,9 Millionen €), dieses vor allem auf Grund von Anlaufkosten für neueröffnete Niederlassungen in Italien.

Finanzlage

Finanzmanagement

Die Finanzlage des Fielmann-Konzerns ist unverändert solide. Die Ausschüttung der Fielmann Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 im Juli 201 8 stieg um 2,8 Prozent auf 155,4 Millionen € (Vorjahr: 151,2 Millionen €). Das Finanzvermögen (übrige langfristige Finanzanlagen, sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte, kurzfristige Finanzanlagen sowie Zahlungsmittel und Äquivalente) zum Bilanzstichtag belief sich auf 312,3 Millionen € (Vorjahr: 350,1 Millionen €), ein Rückgang um 37,8 Millionen. Grund hierfür waren neben einer erhöhten Dividende, der deutliche Anstieg der Investitionen um 13,3 Millionen € auf 82,1 Millionen € (Vorjahr: 68,8 Millionen €) sowie der Aufbau der Vorräte um 5,9 Prozent auf 136,3 Millionen € (Vorjahr: 128,7 Millionen €). Der Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 7,5 Millionen € bei gleichzeitigem Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 7,4 Millionen € wirkten sich ebenfalls belastend auf das Finanzvermögen zum Stichtag aus.

Der Finanzmittelfonds (Liquide Mittel und Anlagen mit bis zu drei Monaten Restlaufzeit zum Erwerbszeitpunkt) belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 138,6 Millionen € (Vorjahr: 172,1 Millionen €). Hinsichtlich weiterer Angaben, insbesondere aufgrund der veränderten Fristigkeit der Anlagen, verweisen wir auf Textziffer 25 im Konzernanhang.

Die Anlagepolitik des Fielmann-Konzerns ist defensiv und auf die Erhaltung des Vermögens ausgerichtet. Anlagerichtlinien sehen Obergrenzen sowohl für einzelne Adressen als auch für Anlageklassen vor. Die Anlageentscheidungen erfolgen zentral. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf 0,7 Millionen € (Vorjahr: 0,8 Millionen €). Darüber hinaus bestehende kurzfristige Kreditlinien wurden lediglich für Avale in Anspruch genommen.

Cashflow-Entwicklung und Investitionen

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit sinkt gegenüber dem Vorjahr um 28,4 Prozent auf 205,6 Millionen € nach 287,1 Millionen € in 2017. Wesentlicher Aspekt ist die Anlagepolitik der freien Liquidität des Fielmann Konzerns. Darüber hinaus ist der deutliche Rückgang auf eine Zunahme der Aktiva zurückzuführen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, wie zum Beispiel die Zunahme der Vorräte oder der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Der Cashflow pro Aktie verminderte sich dadurch auf 2,45 € (Vorjahr: 3,42 €).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -77,5 Millionen € (Vorjahr: -69,3 Millionen €). Das Investitionsvolumen lag im Berichtsjahr bei 82,1 Millionen € (Vorjahr: 68,8 Millionen €) und wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Ausbau und der Modernisierung des Niederlassungsnetzes. Nach der erfolgreichen Einführung in Deutschland und Österreich wurde im Rahmen des Projekts ZenIT im Geschäftsjahr der Roll-out von Tablets in den Schweizer Niederlassungen vollzogen. Das ebenfalls seit 2016 in Deutschland im Einsatz befindliche Omnichannel-Geschäftsmodell in der Kontaktlinse (der Kontaktlinsen-Service) wurde in 2018 auf die Schweiz ausgeweitet. Die weitere Internationalisierung der Systeme wurde vorbereitet.

Fielmann digitalisiert die augenoptische Branche zum Vorteil für die Kunden, ohne Kompromisse bei der Qualität zu machen. Dafür benötigen wir marktreife Technologien in drei Bereichen: eine verlässliche 3D-Anprobe, eine millimetergenaue 3D-Anpassung und einen Online-Sehtest. Die Fielmann Ventures entwickelt diese Schlüsseltechnologien selbstständig und in Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen sowie innovativen Start-Ups. In diesem Zusammenhang erwarb die Fielmann Ventures GmbH im Rahmen einer Kapitalerhöhung rund 20 Prozent der Anteile am Augmented-Reality-Spezialisten FittingBox S.A.

FittingBox ist weltweit führend im Bereich der 3D-Anprobe von Brillen und Sonnenbrillen. Mit dieser Investition vertieft Fielmann seine strategische Zusammenarbeit. Ziel ist der Online-Brillenkauf in Fielmann-Qualität.

Innerhalb der Fielmann-Gruppe haben wir unsere Organisationsstrukturen entlang unserer Digitalstrategie ausgerichtet - heute arbeiten bei uns über 200 Mitarbeiter und externe Experten in einer agilen Projektorganisation.

Fielmann bietet seinen Kunden in der Kontaktlinse und der Hörakustik seit Ende 201 8 die Möglichkeit, online Termine zu vereinbaren. Auch Brillenkunden können in einigen ausgewählten Niederlassungen bereits Termine vereinbaren. Nach Abschluss der Pilotphase wird es in 2019 in vielen Niederlassungen bundesweit möglich sein, online Termine für den Sehtest und die Brillenberatung zu vereinbaren.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der im Wesentlichen auf die ausgezahlte Dividende entfiel, belief sich auf -161,6 Millionen € (Vorjahr: -159,7 Millionen €).

Vermögenslage

Vermögens- und Kapitalstruktur

Das Gesamtvermögen des Konzerns stieg im Berichtsjahr um 2,1 Prozent auf 944,8 Millionen € (Vorjahr: 925,7 Millionen €). Der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte um 9,2 Millionen € steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Software für den Kontaktlinsenbereich sowie dem Erwerb weiterer Standardsoftware-Lizenzen.

Die Sachanlagen im Konzern wurden mit 262,3 Millionen € ausgewiesen (Vorjahr: 239,7 Millionen €). Der Anteil in Prozent am Gesamtvermögen des Konzerns stieg auf 27,8 (Vorjahr: 25,9 Prozent).

Die vorgenommenen Investitionen, unter anderem in neue Niederlassungen, in den Ausbau von Hörakustikstudios, den Umbau bestehender Filialen und in die Verbesserung der Logistik in Rathenow, übertrafen mit 82,0 Prozent die Abschreibungen, so dass das Sachanlagevermögen auf Jahressicht um 22,5 Millionen € stieg (Vorjahr: 15,3 Millionen €). Das Sachanlagevermögen ist zu 209,6 Prozent durch Eigenkapital nach Ausschüttung der vorgeschlagenen Dividende gedeckt (Vorjahr: 225,1 Prozent). Der Anstieg der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte um 3,8 Millionen € steht im Zusammenhang mit der Investition freier liquider Mittel in Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr zum Zeitpunkt des Erwerbs. In diesem Zusammenhang ist auch die Entwicklung der kurzfristigen Finanzanlagen sowie der Zahlungsmittel und Äquivalente zu sehen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen 506,0 Millionen € (Vorjahr: 525,8 Millionen €). Die Vorräte stiegen um 5,9 Prozent auf 136,3 Millionen € (Vorjahr: 128,7 Millionen €).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbezogen überproportional um 7,5 Millionen € auf 38,6 Millionen € (Vorjahr: 31,1 Millionen €), sind aber im Verhältnis zum Umsatz aufgrund des Geschäftsmodells nicht wesentlich. Das den Eigentümer des Mutterunternehmens zustehende Eigenkapital im Konzern wuchs mit 2,0 Prozent bzw. um 14,2 Millionen € und beträgt nach Abzug der vorgeschlagenen Dividendenausschüttung von 159,6 Millionen € 549,4 Millionen € (Vorjahr: 539,4 Millionen €). Die solide Finanzierung der Fielmann-Gruppe zeigte sich in der hohen Eigenkapitalquote inklusive vorgeschlagener Dividende von 75,1 Prozent (Vorjahr: 75,1 Prozent).

Die Rückstellungen betrugen 74,3 Millionen € (Vorjahr: 66,6 Millionen €). Diese stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit leistungsbezogenen Vergütungen von Mitarbeitern. Während die langfristigen Rückstellungen lediglich um 1,7 Millionen € stiegen, wuchsen die kurzfristigen Rückstellungen um 13,9 Prozent bzw. 6,0 Millionen €. Grund hierfür sind erhebliche Baumaßnahmen in einer Vielzahl von Niederlassungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich in der Stichtagsbetrachtung um 11,7 Prozent auf 56,3 Millionen € (Vorjahr: 63,8 Millionen €). Wesentliche Änderungen in den Zahlungsbedingungen sind nicht erfolgt.

Gesamtaussage des Vorstands zur aktuellen wirtschaftlichen Lage

Der Vorstand beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts unverändert positiv. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand davon aus, dass Fielmann bei angemessenem Ergebnis weitere Absatz- und Umsatzmarktanteile gewinnen wird. Zum Drucktermin stimmten die Erwartungen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.

Mitarbeiter

Fielmann ist größter Arbeitgeber der augenoptischen Branche in Deutschland und der Schweiz. Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 18.881 (Vorjahr: 18.153) Mitarbeiter beschäftigt.

Der Personalaufwand betrug 591,3 Millionen € (Vorjahr: 568,7 Millionen €), die Personalaufwandsquote in Bezug zur Konzerngesamtleistung lag bei 41,5 Prozent (Vorjahr: 41,0 Prozent).

Der Erfolg unseres Unternehmens hängt maßgeblich vom Engagement unserer Mitarbeiter ab. Fielmann ist ein modernes Unternehmen. Unser Frauenanteil beträgt in Deutschland über 70 Prozent. Unsere Frauenquote in den ersten drei Ebenen unterhalb des Vorstandes liegt bei über 30 Prozent (Vorjahr: über 30 Prozent). Der Anteil gut ausgebildeter Frauen mit Berufserfahrung wird weiter zunehmen. Mit flexibler Arbeitszeitregelung schaffen wir ein familienfreundliches Umfeld. Über 5.700 Mitarbeiter des Konzerns waren in Teilzeit beschäftigt (Vorjahr: über 5.400). Fielmann berücksichtigt damit vielfach den Wunsch nach individueller Arbeitszeitgestaltung. Die demographische Entwicklung in Deutschland, der Schweiz und Österreich führt dazu, dass Fielmann sich frühzeitig um Mitarbeiter bemüht und die Qualifizierung in einer Vielzahl von Programmen sicherstellt. Dabei bietet der Konzern ein weites Spektrum an verschiedenen Karrieremöglichkeiten, verbunden mit einer attraktiven Entlohnung und finanziellen Entwicklungsperspektiven. Beides trat in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus.

Strikte Kundenorientierung führte uns an die Spitze. Unsere Philosophie spiegelt sich auch in der Vergütung unserer Mitarbeiter wider. Ein wesentlicher Teil der Tantieme unserer Niederlassungsleiter sowie des Vorstandes ist abhängig von der Zufriedenheit unserer Kunden. Zudem bietet Fielmann seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Mehr als 85 Prozent (Vorjahr: 85 Prozent) unserer Mitarbeiter halten Fielmann-Aktien, beziehen neben ihren Gehältern zusätzlich Dividenden. Das motiviert. Den Vorteil haben unsere Kunden.

Fielmann-Aus- und Weiterbildung

Alle Fielmann-Niederlassungen im In- und Ausland werden von Augenoptikermeistern bzw. Optometristen geführt. Ihnen zur Seite stehen freundliche, kompetente Mitarbeiter, überwiegend Augenoptikergesellen. Fielmann ist größter Ausbilder der augenoptischen Branche, beschäftigte zum Jahresende 3.853 Auszubildende (Vorjahr: 3.417). Hiervon entfallen auf das Segment Deutschland 3.464 (Vorjahr: 3.048). In der Schweiz beschäftigt Fielmann 202 (Vorjahr: 196) und in Österreich 176 (Vorjahr: 165) Auszubildende.

Den hohen Standard unserer Ausbildung belegen bundesweite Auszeichnungen. In den vergangenen acht Jahren stellte Fielmann beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks alle Bundessieger.

Auf Schloss Plön bildet Fielmann den Nachwuchs für die neue Generation des augenoptischen Fachgeschäftes aus. Fielmann qualifizierte 2018 wieder mehr als 7.000 Augenoptiker. Seit dem Jahr 2012 bietet Fielmann auf Schloss Plön neben der zentralen Aus- und Weiterbildung für die Augenoptik auch die Aus- und Weiterbildung für die Hörakustik an. Modernste Technik, sowohl in der Optik als auch in der Akustik, gepaart mit innovativen Lehrmethoden und -mitteln, unterstützt den hohen Standard der Aus- und Weiterbildung. Als feste Einrichtung für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis haben sich die Fielmann Akademie-Kolloquien in Plön etabliert. Mehr als 5.400 Besucher nahmen seit 2007 an 42 Veranstaltungen teil und tauschten sich über aktuelle Entwicklungen in der Augenoptik aus.

Plan-Ist-Vergleich 2018

Die im Ausblick sowie in der zusammenfassenden Aussage zum Prognosebericht im Geschäftsbericht 2017 für das Jahr 2018 veröffentlichten Erwartungen an die geschäftliche Entwicklung des Konzerns haben sich weitgehend bestätigt.

Fielmann hat im Geschäftsjahr das Vertriebsnetz um 13 Standorte erweitert (Plan 2018: mehr als 10 Neueröffnungen). Neueröffnet wurden in Italien acht Niederlassungen sowie in der Schweiz und Österreich jeweils ein Geschäft. In Deutschland wuchs das Vertriebsnetz um drei Standorte.

An 26 Standorten fanden 2018 Umzüge und Umbauten statt (Plan 2018: mehr als 30 bestehende Niederlassungen umzubauen).

In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur wurden 2018 insgesamt 82,1 Millionen € investiert (Plan 2018: um 96,0 Millionen €).

In Deutschland beliefen sich die Investitionen auf 65,3 Millionen € (Plan 2018: 78,4 Millionen €), in Italien auf 8,3 Millionen € (Plan 2018: 6,5 Millionen €), in der Schweiz auf 6,7 Millionen € (Plan 2018: 7,6 Millionen €), in Österreich auf 1,0 Millionen € (Plan 2018: 1,8 Millionen €) und in Polen auf 0,1 Millionen € (Plan 2018: unter 1,0 Millionen €).

Wir haben 46,4 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufgewendet (Plan 2018: 46,8 Millionen €). In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investierten wir rund 2,2 Millionen € (Plan 201 8: 5,2 Millionen €), in die Konzerninfrastruktur weitere 33,5 Millionen € (Plan 2018: 43,8 Millionen €). Fielmann investierte im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung (Plan 2018: um 20 Millionen €).

Die für das Geschäftsjahr 2018 erwarteten Marktanteilsgewinne wurden insbesondere regional und hier vor allem in unseren Expansionsgebieten im Ausland erzielt. Der Absatz stieg im Geschäftsjahr 2018 um 0,5 Prozent (Plan 201 8: leichter Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahr), der Konzernumsatz um 3,0 Prozent (Plan 2018: Umsatzausweitung leicht über dem Durchschnitt der Vorjahre; Anstieg im Durchschnitt 2013 bis 2017: 4,6 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern beträgt 250,9 Millionen € und liegt damit 0,9 Prozent über dem des Vorjahres (Plan 2018: ein Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau). Die Kundenzufriedenheit beläuft sich auf 91,4 Prozent (Plan 2018: Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten). Die Aktionäre partizipierten wie avisiert am Erfolg des Unternehmens durch einen Anstieg der Dividende um 2,7 Prozent von 1,85 € auf 1,90 € bei einer für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität (Umsatzrentabilität vor Steuern 17,6 Prozent, Eigenkapitalrentabilität nach Steuern und anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse beläuft sich auf 31,8 Prozent).

Vergütungsbericht

Die Laufzeit von Vorstandsverträgen beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes bestehen aus fixen und variablen, ergebnisabhängigen Bestandteilen. Dem zum 30. Juni 2017 ausgeschiedenen Vorstandsmitglied wurde eine Pensionszusage in Höhe von 40 Prozent des letzten Bruttogehaltes gewährt. Den fixen Bezügen wurden der individuelle geldwerte Vorteil aus den zur privaten Nutzung überlassenen Dienstfahrzeugen und die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung anteilig zugerechnet. Das Tantiemesystem, das für alle Vorstände gilt, stellt sich wie folgt dar:

Die strikte Kundenorientierung der Fielmann-Gruppe als Kern ihrer Unternehmensphilosophie spiegelt sich bei den Vorstandsverträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Die Tantieme ist zweigeteilt. Die Tantieme I richtet sich nach dem Jahresergebnis. Die Tantieme II dient der Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Sie berechnet sich auch nach der Kundenzufriedenheit.

Für die Tantieme I wird der Tantiemeprozentsatz, der für die einzelnen Vorstandsmitglieder vereinbart worden ist, mit 70 Prozent des um die Vorstandstantieme bereinigten Jahresüberschusses des Fielmann-Konzerns multipliziert. Für die Tantieme II wird der individuelle Tantiemeprozentsatz zunächst mit 30 Prozent des um die Vorstandstantieme bereinigten Jahresüberschusses in der dreijährigen Tantiemeperiode des Fielmann-Konzerns berechnet.

Der sich hiernach ergebende Betrag wird anschließend über ein Zielsystem bewertet und kann im Endergebnis zwischen 0 Prozent und maximal dem doppelten Betrag der Ausgangsgröße - das heißt 60 Prozent - liegen. Damit erlangt der Faktor der Kundenzufriedenheit eine maßgebliche Bedeutung für die Bemessung der Tantieme. In den Dienstverträgen wurde zugleich die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung eines Vorstands in Prozent der fixen Vergütung festgelegt. Bei dem Vertrag von Herrn Günther Fielmann betrug die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung (Tantieme I und Tantieme II) zunächst bis zum 14. April 201 8 200 Prozent der festen Vergütung, bei Herrn Marc Fielmann 150 Prozent. Mit Einrichtung der Doppelspitze ab 15. April 201 8 wurde die Höchstgrenze der variablen Vergütung für beide Herren auf jeweils 190 Prozent der Festvergütung begrenzt. Bei den Herren Dr. Thies und Zeiss beträgt die Höchstgrenze jeweils 175 Prozent der festen Vergütung. Für Herrn Dr. Körber betrug die Höchstgrenze bis zum 31. März 2018 150 Prozent, ab dem 1. April 2018 beträgt sie 175 Prozent der festen Vergütung. Bei Herrn Ferley beträgt die Höchstgrenze 150 Prozent.

Die auf das Geschäftsjahr und das Vorjahr entfallenden Beträge sind individualisiert im Anhang zum Konzernabschluss unter Textziffer (30) gemäß den Mustertabellen des Deutschen Corporate Governance Kodex dargestellt.

Angaben entsprechend § 315 Absatz 4 HGB sowie Aktionärsstruktur

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt 84 Millionen € und ist eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien), jeweils ohne Nennwert. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft eine Stimme (§ 14 Abs. 6 der Satzung).

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen

Durch Vereinbarung vom 4. April 2013 sind Herr Marc Fielmann und Frau Sophie Luise Fielmann einer am 3. April 2013 zwischen Herrn Günther Fielmann und der KORVA SE, Lütjensee, geschlossenen Poolvereinbarung beigetreten (Poolvertrag).

Insgesamt umfasst der Poolvertrag 60.180.844 Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft (poolgebundene Aktien). Nach dem Poolvertrag bedarf eine Übertragung von poolgebundenen Aktien an Dritte der Zustimmung aller übrigen Poolmitglieder. Zudem muss jedes Poolmitglied, das seine poolgebundenen Aktien veräußern möchte, diese Aktien zuvor den übrigen Poolmitgliedern zum Kauf anbieten (Vorerwerbsrecht).

Nach dem Poolvertrag sind die Stimmrechte aus den poolgebundenen Aktien in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft jeweils gemäß den Beschlüssen der Poolmitglieder in der Poolversammlung auszuüben, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Sinn das jeweilige Poolmitglied in der Poolversammlung abgestimmt hat. Das Stimmrecht der Poolmitglieder in der Poolversammlung richtet sich nach ihrem Stimmrecht in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft. Jede poolgebundene Aktie gewährt eine Stimme.

Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses bestanden die folgenden direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft, die die Schwelle von 10 Prozent überschritten haben: Herr Günther Fielmann, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Herr Marc Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), Frau Sophie Luise Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), KORVA SE, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Fielmann Interoptik GmbH & CO. KG, Hamburg (indirekt beteiligt), Fielmann Familienstiftung, Hamburg (indirekt beteiligt). Der Streubesitz beträgt 28,36 Prozent. Weitere Informationen können den Angaben zu den Stimmrechtsmitteilungen im Anhang des Jahresabschlusses 201 8 der Fielmann Aktiengesellschaft entnommen werden.

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.

Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrolle nicht unmittelbar ausüben

Eine solche Konstellation besteht bei der Gesellschaft nicht.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind geregelt in § 84 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 7 Abs. 1 folgende Regelung zur Zusammensetzung des Vorstands vor: "(1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus mindestens drei Personen. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder und die Person des Vorstandsvorsitzenden sowie gegebenenfalls seines Stellvertreters."

Die gesetzlichen Bestimmungen über die Änderung der Satzung sind geregelt in § 119 AktG in Verbindung mit § 179 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 14 Abs. 4 folgende Regelung zu Satzungsänderungen vor: "(4) Zur Beschlussfassung in der Hauptversammlung ist - soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen - die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich und genügend."

Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13. Juli 2021 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals um insgesamt bis zu 5.000.000,00 € durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar und/ oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten.

Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

um etwaige Spitzenbeträge unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu verwerten;
bei Erhöhungen des Grundkapitals gegen Bareinlagen gemäß § 1 86 Abs. 3 Satz 4 AktG, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet;
für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2016 festzulegen.

Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Entsprechende wesentliche Vereinbarungen sind nicht vorhanden.

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind

Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern bestehen nicht.

Angaben entsprechend §§ 289b ff., 315b ff. HGB zur nichtfinanziellen Erklärung (Nachhaltigkeitsbericht)

Die Fielmann Aktiengesellschaft veröffentlicht ihre Aktivitäten im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) für das Geschäftsjahr 2018 auf der Internetseite unter www.fielmann.com. Der Bericht wurde entlang des GRI Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt. Diese Vorgehensweise entspricht den Bestimmungen der §§ 289b ff., 315b ff. HGB und stellt die nicht-finanzielle Erklärung der Fielmann Aktiengesellschaft nach § 289b Abs. 3 HGB und des Fielmann-Konzerns nach § 315b Abs. 3 HGB dar.

Konzernerklärung zur Unternehmensführung entsprechend § 315d HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen.

Angaben entsprechend § 160 Abs. 1 Nummer 2 AktG

Im Anhang des Jahresabschlusses der Fielmann Aktiengesellschaft befinden sich Angaben über den Bestand an eigenen Aktien sowie dessen Entwicklung im Geschäftsjahr 2018.

Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt, in dem die Beziehungen der Gesellschaft zu Herrn Günther Fielmann (Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie zu anderen ihm verbundenen Unternehmen und den zum Fielmann-Konzern gehörenden Unternehmen erfasst wurden. Der Vorstand hat in diesem Bericht die folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2018 nicht vor."

Risikomanagementsystem

Durch ein umfassendes Chancen- und Risikomanagement kann Fielmann Chancen frühzeitig erkennen und nutzen, ohne mögliche Risiken außer Acht zu lassen. Basis ist ein detailliertes Berichtswesen, das alle Planungs- und Steuerungssysteme beinhaltet. Anhand zuvor identifizierter und definierter Schwellenwerte wird regelmäßig analysiert, ob Risikokonzentrationen im Konzern oder bei der Fielmann Aktiengesellschaft bestehen. Die Überwachung ist in tägliche Arbeitsabläufe integriert, die monatliche und die jährliche Berichterstattung komplettieren das Frühwarnsystem. Mögliche Risiken werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die wirtschaftliche Lage der Fielmann Aktiengesellschaft bzw. des Konzerns bewertet.

Eine standardisierte Vorgehensweise zur Handhabung etwaiger auftretender Risiken sowie die erwartete Entwicklung des Risikos innerhalb der nächsten 12 Monate werden ebenfalls erfasst.

Neben dem monatlichen und jährlichen Berichtswesen besteht zusätzlich eine Pflicht zur Ad-hoc-Berichterstattung.

Das Ergebnis der Beurteilung wird auf Formblättern anhand eines Ampelsystems für die Risikoausprägung dokumentiert. Dabei werden folgende Risikoklassifizierungen unterschieden:

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grün: guter Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von weniger als 1 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
grün-gelb: leichte negative Abweichung vom guten Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 1 bis <3 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
gelb: Gefahr des Eintritts des kritischen Zustands (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 3 bis <5 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
gelb-rot: kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 5 bis <10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
rot: sehr kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von mehr als 10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern).

Der Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -beurteilung erfolgt dezentral durch die einzelnen Bereiche. Der Risikobeauftragte koordiniert die Risikoerfassung, -bewertung sowie -beurteilung und leitet die Risikoberichte der einzelnen Bereiche an den Vorstand weiter. Damit wird eine Vielzahl einzelner Risiken abgedeckt, die wiederum in den folgenden Kategorien zusammengefasst sind:

Umfeldrisiken, Branchen und Konzernkennzahlen
Vertrieb
Personal
Finanzen
Produktion und Logistik
Materialwirtschaft
Informationstechnologie
Datenschutz

Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken und deren Auswirkungen sind hierbei berücksichtigt. Die Wirksamkeit des Informationssystems wird regelmäßig durch die Interne Revision überwacht und im Rahmen der Prüfung beurteilt. Für den Fielmann-Konzern sowie für die Fielmann Aktiengesellschaft bestehen im Folgenden aufgeführte Risiken. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken werden nicht explizit erfasst, da sie sich naturgemäß nicht vermeiden lassen.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die nachfolgenden Informationen über Risiken der künftigen Entwicklung beziehen sich auf die in das Risikomanagement von Fielmann eingebundenen Risiken. Zur Verbesserung der Information wird die nach IFRS 7 für den Konzernabschluss gebotene Berichterstattung über Kreditrisiken, Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Marktrisiken und Liquiditätsrisiken in den Lagebericht unter "Finanzwirtschaftliche Risiken" eingebunden. Die Ausführungen über die Chancen der künftigen Entwicklung betreffen im Wesentlichen operative Bereiche.

Branchen- und andere externe Risiken (Umfeldrisiken)

Konjunkturelle Schwankungen im internationalen Marktumfeld und eine zunehmende Wettbewerbsintensität stellen grundsätzliche Risiken dar. Daraus resultierende Preis- und Absatzrisiken sind gegeben. Eine ständige, zentral und dezentral durchgeführte Wettbewerbsbeobachtung lässt frühzeitig Entwicklungen erkennen. Die Wettbewerbsbeobachtung schließt auch die Entwicklung relevanter Technologien sowie das Angebot von Versandhändlern ein. Über manuelle und automatisierte Verfahren wird das Angebot von Online-Anbietern im augenoptischen Bereich laufend beobachtet und analysiert. Der Vorstand und weitere Entscheidungsträger werden zeitnah über Marktbewegungen informiert. Risiken werden so rechtzeitig identifiziert und Maßnahmen kurzfristig ergriffen. Das Konsumverhalten wird zunehmend durch digitale Technologien geprägt. Auch Brillen und Kontaktlinsen werden im Versandhandel angeboten.

In der Brillenoptik liegt der Umsatzmarktanteil des Online-Handels bei nur 1,6 Prozent (Vorjahr: 1,4 Prozent). Die Mehrheit des Versandumsatzes in Höhe von rund 300 Millionen € (Vorjahr: 261 Millionen €) wird mit Kontaktlinsenprodukten erwirtschaftet (ZVA, 2019). Zur Fertigung einer Brille sind eine Sehstärkenbestimmung, eine Brillenglaszentrierung und eine Anpassung notwendig. Fielmann vertreibt Korrektionsbrillen heute nicht per Internet. Ungenaue Daten rufen prismatische Nebenwirkungen hervor. Diese können zu Ermüdung, Unwohlsein, Kopfschmerzen bis hin zu Doppelbildern führen. Beim aktuellen Stand der Technologie ist die Brille aus dem Internet ein Zufallsprodukt. Der reine Onlinehandel ist in unserer Branche ein Auslaufmodell. Praktisch alle Versender suchen inzwischen stationäre Partner oder eröffnen eigene Geschäfte. Die Zukunft liegt im Omnichannel. Der Kunde unterscheidet nicht zwischen online und offline. Unser Ziel ist die "Omnichannel-Innovation", die aus der Verbindung von persönlicher Beratung und digitalen Services entsteht. Unsere Kontaktlinsen-Kunden bedienen wir bereits seit 2016 mit einem Omnichannel-Geschäftsmodell, das dem Wettbewerb deutlich überlegen ist. Wir wuchsen im Bereich der Kontaktlinse 2018 deutlich schneller als der Markt , haben so Marktanteile gewonnen. Nun arbeiten wir am Online-Brillenkauf in Fielmann-Qualität. Dafür notwendig sind innovative Technologien wie die verlässliche 3D-Anprobe, die millimetergenaue 3D-Anpassung sowie der Online-Sehtest. Die Fielmann-Ventures entwickelt diese Schlüsseltechnologien selbstständig und in Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen sowie innovativen Start-Ups. Die Beteiligung an dem Technologieunternehmen FittingBox im November 2018 war ein wesentlicher Schritt. FittingBox ist mit 13 Patenten weltweit führend im Bereich der 3D-Anprobe von Brillen und Sonnenbrillen. Das Risiko wird daher unverändert als gering (grün bis grün-gelb) eingestuft.

Segmentspezifische Risiken (Umfeldrisiken)

Die Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach IFRS erfolgt nach regionalen Absatzmärkten, von denen im Umsatz lediglich die "Schweiz" und das Segment "Übrige" von Währungsschwankungen betroffen sein können. Zu näheren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter dem Punkt "Währungsrisiken"

Gesetzliche Änderungen im Gesundheitswesen stellen kaum Risiken dar. Im Rahmen der Gesundheitsreform 2004 wurde den gesetzlich Versicherten in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen der Anspruch auf die Korrektionsgläser entzogen. Neben Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre haben volljährige Versicherte dann einen Leistungsanspruch, wenn sie auf beiden Augen eine extreme Sehschwäche aufweisen und ihre Sehleistung auf dem besseren Auge bei bestmöglicher Korrektur höchstens 30 Prozent erreicht.

Die Ausnahmeregelung für einen Leistungsanspruch auf Brillengläser wurde ab dem Frühjahr 2017 erweitert. Versicherte, die wegen einer Kurz- oder Weitsichtigkeit Gläser mit einer Brechkraft von mindestens 6 Dioptrien oder wegen einer Hornhautverkrümmung von mindestens 4 Dioptrien benötigen, haben einen Anspruch auf Kostenübernahme in Höhe des vom GKV-Spitzenverband festgelegten Festbetrages bzw. des von ihrer Krankenkasse vereinbarten Vertragspreises.

Seit der Anhebung der Festbeträge für die Hörsystemversorgung in Deutschland zum 1. November 2013 auf 785 € je Hörsystem haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Hörsystemversorgung, die nach dem aktuellen Stand der Medizintechnik eine bestmögliche Angleichung an das Gehör eines Normalhörenden gewährleistet. Durch Rahmenverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen sind Hörakustiker verpflichtet, dieses Versorgungsziel bereits für den Kunden zum Nulltarif und mit Nachlässen gegenüber den Krankenkassen sicherzustellen. Für Fielmann die Chance, weitere Marktanteile zu gewinnen.

Zum 1. Dezember 2018 trat ein Vertrag des Verbands der Ersatzkassen e.V. (vdek) in Kraft, der den sogenannten "verkürzten Versorgungsweg" betrifft.

Der Hörakustiker steht hierbei für den Patienten in der Regel nicht persönlich zur Verfügung. Der HNO-Arzt schaltet ihn nur elektronisch in der Praxis dazu. Eine unmittelbare Anpassung durch den Hörakustiker ist damit nicht gewährleistet. Beim "verkürzten Versorgungsweg" erhält der Patient das Hörgerät vom HNO-Arzt in Kooperation mit einem Versandhändler, der auch Hörakustiker ist, direkt in der Arztpraxis. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkassen.

Die Umfeldrisiken werden daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.

Operative Risiken (Produktions- und Logistikrisiken)

Die eigene Produktion von Brillenfassungen und Korrektionsgläser sichert uns die Warenflusskontrolle von der Prüfung der Rohmaterialien bis hin zum Zusammenfügen der fertigen Brille. Ein nach DIN ISO 9001 eingerichtetes Qualitätsmanagement sorgt für eine standardisierte Organisation mit hochautomatisierten Herstellungs- und Prüfverfahren. Sie gewährleisten eine gleichbleibend hohe Qualität.

Für den Eventualfall von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen haben wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen:

systematische Schulungs- und Qualifikationsprogramme für die Mitarbeiter
permanente Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien
umfangreiche Sicherungsmaßnahmen in den Niederlassungen
regelmäßige Kalibrierung von Messgeräten sowie die Wartung von Maschinen, IT-Anlagen und der Kommunikationsinfrastruktur

Gegen nicht auszuschließende Schadensfälle ist das Unternehmen in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang versichert. Das Risiko aus dem Produktions- und Logistikbereich wird daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.

Risiken Materialwirtschaft

In der Materialwirtschafft sind Risiken hinsichtlich Lieferfähigkeit, Qualität und Preis für die Warengruppen Glas, Fassung, Kontaktlinse und Hörgeräte als Kennzahlen aufgenommen worden.

Im Bereich Brillenoptik wurden neben der Lieferfähigkeit und der Lagerreichweite speziell die Anzahl aktueller und neuer Modelle in die Betrachtung mit einbezogen worden.

Die Risiken im Bereich der Materialwirtschaft werden daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.

Konzernleistungs- und Kostenrisiken

Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Großhändler und Augenoptiker. Unsere Einkaufsstärke sowie unsere weltweiten Geschäftsbeziehungen erlauben uns, mögliche Lieferengpässe kurzfristig auszugleichen und auf Entwicklungen der Einkaufspreise flexibel zu reagieren. Das Risiko wird unverändert als gering (grün) eingestuft.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Währungs- und Zinsschwankungen können signifikante Gewinn- und Cashflow-Risiken für den Fielmann-Konzern zur Folge haben. Fielmann hat die Risiken so weit wie möglich zentralisiert und steuert diese vorausschauend. Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für den Konzern Zins- und Währungsrisiken. Die Instrumente zur Sicherung dieser finanzwirtschaftlichen Risiken sind in den Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen im Anhang beschrieben. Die wesentlichen Einkaufskontrakte lauten in Euro. Fielmann finanziert sich größtenteils über Eigenkapital (Eigenkapitalquote 75,1 Prozent; Vorjahr: 75,1 Prozent). Die Abhängigkeit von Zinsentwicklungen ist somit für das operative Geschäft gering.

Zinssatzänderungen haben ferner eine Auswirkung auf die Höhe des bilanziellen Ausweises von Rückstellungen und damit auf das Finanzergebnis. Ebenso wirken sich Zinsänderungen auf die vorhandene Liquidität und somit ebenfalls auf das Finanzergebnis aus. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus Kursänderungen bei Währungen und für Wertpapiere. Die Steuerung erfolgt über ein Anlagemanagement zur Überwachung von Kredit-, Liquiditäts- und Markt- beziehungsweise Zins- sowie Währungsrisiken im Rahmen kurz- und langfristiger Planungen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden unverändert auf niedrigem Niveau eingestuft (grün).

Kreditrisiken (Finanzen)

Das Ausfallrisiko im Konzern besteht maximal in Höhe der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte. Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, verbunden mit niedrigen Zinsen im Euro-Raum, wirkte sich auch 2018 auf alle Wirtschaftsbereiche aus. Durch notleidende Banken gehen, ebenso wie durch hohe öffentliche und private Schulden in einigen Ländern des Euro-Raums, unvermindert hohe Risiken für die Gemeinschaftswährung aus. Der Hauptrefinanzierungszinssatz der EZB lag im Geschäftsjahr 2018 unverändert bei 0,0 Prozent.

Das operative Zinsergebnis des Fielmann-Konzerns belief sich in diesem Umfeld auf 0,6 Millionen € (Vorjahr: 0,8 Millionen €).

Die Anlageentscheidungen im Finanzbereich haben grundsätzlich die nachhaltige Sicherung der Kaufkraft als oberstes Ziel. Die Preissteigerungsrate beläuft sich für 201 8 in Deutschland auf 1,9 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent). Eine Anlagerichtlinie schreibt für alle Klassen von Finanzinstrumenten, die der Kapitalanlage dienen, Höchstgrenzen vor. Die Anlagemöglichkeiten sind im Wesentlichen auf den sogenannten Investment Grade beschränkt.

Aufgrund der auch im Jahr 201 8 weiterhin bestehenden großen Unsicherheit an den Finanzmärkten hat sich die Fielmann Aktiengesellschaft entschieden, insbesondere in Anlagen mit hoher Bonität zu investieren bzw. Liquidität auf Tagesgeldkonten oder auf Kontokorrentkonten zu belassen. Grundsätzlich wird vor jeder wesentlichen Anlageentscheidung die Bonität des Geschäftspartners geprüft und dokumentiert. Die Fixierung von Höchstgrenzen für Anlagen je Kontrahent begrenzt das Ausfallrisiko, ebenso wie der derzeitige Schwerpunkt des Anlagehorizonts mit Laufzeiten von durchschnittlich 8 Monaten (Vorjahr: Laufzeiten von durchschnittlich 9 Monaten). Titel ohne Rating werden einer internen Beurteilung unterworfen. Hierbei werden unter anderem ein bestehendes Rating des Emittenten oder das eines vergleichbaren Schuldners sowie die Ausstattung des Titels berücksichtigt. Anlagen mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten bedürfen keines Ratings, dieses gilt unter Berücksichtigung der definierten Freigrenzen der Anlagerichtlinie.

Die Kreditrisiken werden daher unverändert als gering (grün) eingestuft.

Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine Konzentration von Ausfallrisiken, da durch die Einzelhandelsaktivität eine Bündelung auf einzelne Schuldner nicht gegeben ist. Vor diesem Hintergrund wird das Ausfallrisiko als unverändert gering (grün) eingeschätzt.

Liquiditätsrisiken (Finanzen)

Die Finanzsteuerung erfolgt vor dem Hintergrund, dem Vorstand die nötige Flexibilität für unternehmerische Entscheidungen zu gewährleisten und für die fristgerechte Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen des Konzerns Sorge zu tragen. Die Fielmann Aktiengesellschaft steuert die Liquidität für alle Tochtergesellschaften des Konzerns zentral. Liquiditätsrisiken bestehen derzeit keine (grün). Darüber hinaus bietet die hohe Liquidität ausreichend Spielraum für die weitere Expansion. Zum 31. Dezember 2018 bestand Finanzvermögen im Konzern in Höhe von 312,2 Millionen € (Vorjahr: 350,1 Millionen €).

Marktrisiken (Finanzen)

Für den Fielmann-Konzern relevante Marktrisiken sind vor allem Zins- und Währungsrisiken. Anhand einer Sensitivitätsanalyse lassen sich vergangenheitsbezogen Auswirkungen verschiedener Entwicklungen aufzeigen.

Zinsrisiken (Finanzen)

Für die Sensitivitätsanalyse von Zinsrisiken gelten folgende Prämissen: Originäre Finanzinstrumente unterliegen nur dann Zinsrisiken, wenn sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Finanzinstrumente mit einer variablen Verzinsung unterliegen grundsätzlich Marktzinsrisiken, ebenso Liquidität auf Kontokorrentkonten. Das Zinsänderungsrisiko wird daher unverändert als gering (grün) eingestuft.

Währungsrisiken (Finanzen)

Infolge seiner internationalen Ausrichtung ist der Fielmann-Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken im Zusammenhang mit Zahlungsströmen außerhalb seiner funktionalen Währung ausgesetzt. Über 85 Prozent der Zahlungsströme des Konzerns basieren auf dem Euro, etwa 11 Prozent auf dem Schweizer Franken (CHF), der Rest verteilt sich auf US-Dollar (USD), Polnische Zloty (PLN), Ukrainische Hrywnja (UAH), Japanische Yen (YEN) und Weißrussische Rubel (BYN) (Vorjahr: 85 Prozent EUR, 12 Prozent CHF).

Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cashflow in Fremdwährung werden zur Begrenzung der Währungsrisiken Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen CHF und USD. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen.

Als Basis für die Einschätzung der identifizierten Risiken dienen Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien.

Die Marktbewertung eingesetzter Finanzinstrumente erfolgt grundsätzlich anhand vorhandener Marktinformationen. Fremdwährungsrisiken, die aus der Umrechnung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten der ausländischen Tochtergesellschaften in die Konzernberichtswährung resultieren, werden grundsätzlich nicht gesichert.

Die Währungen PLN, UAH und BYN werden aufgrund der jeweiligen geringen Gesamtsumme bzw. der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten nicht abgesichert.

Zum Stichtag 31. Dezember 2018 bestanden keine Devisentermingeschäfte (Vorjahr: keine). Termingelder in der Währung USD wurden ebenfalls nicht gehalten (Vorjahr: keine), auch keine Absicherungen hinsichtlich des Schweizer Franken (Vorjahr: keine). Die Währungsrisiken für Fielmann werden nach wie vor als gering (grün) eingestuft.

Risiken Vertrieb

Wesentliche Vertriebsrisiken sind die Kundenzufriedenheit und die Absatz-Entwicklung. Beide Kennzahlen stehen für die kundenorientierte Philosophie von Fielmann. Für die weitere Expansion sind die Anzahl Neueröffnungen als auch die Anzahl der Umbauten/Umzüge berücksichtigt worden.

Die Risiken im Bereich des Vertriebs werden daher als niedrig (grün) bewertet.

Fachkräftebedarf (Personal)

Die demografische Entwicklung in unserer Bevölkerung wird die Gesellschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten tiefgreifend verändern. Während die Bevölkerungszahl insgesamt langfristig zurückgeht, steigt die Zahl älterer Menschen und deren Anteil. Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer, die gegenwärtig einen Großteil der Erwerbsbevölkerung stellen, scheiden zunehmend aus dem Arbeitsmarkt aus. Den Betrieben und der öffentlichen Verwaltung drohen Fachkräfteengpässe, die sich bereits jetzt in einigen Berufen, Branchen und Regionen deutlich abzeichnen. Im Jahr 2017 befanden sich rund 49,3 Millionen Menschen in der Altersgruppe von 20 bis 64 Jahren. Ihre Zahl wird nach Einschätzungen des Statistischen Bundesamts nach 2020 spürbar zurückgehen und 2030 etwa 44 bis 45 Millionen betragen. Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von heute 44,8 Millionen auf circa 41,1 Millionen im Jahr 2030 sinken. 2060 werden dann etwa 38 Millionen Menschen im Erwerbsalter sein (-15 Prozent). Die Digitalisierung der Arbeitswelt verändert Berufe und erforderliche Qualifikationen. Um den Herausforderungen des demografischen und technologischen Wandels zu begegnen und um den Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Unternehmen frühzeitig entgegenzuwirken, wirbt Fielmann in Schulen, auf Jobmessen und in von jungen Menschen präferierten Medien um die Fachkräfte der Zukunft. Pro Jahr bewerben sich etwa 10.000 junge Menschen um eine Lehre bei Fielmann. Mehr als 1.500 erhalten nach bestandenem Eignungstest einen Ausbildungsplatz.

Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche pflegt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei Fielmann mit deutscher Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann zweistellige Millionenbeträge in die Aus- und Weiterbildung, erhöhte die Anzahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr um 436 auf 3.853 (Vorjahr: 3.417 Auszubildende), eine Ausweitung um 12,8 Prozent. Unsere Ausbildung ist gut, bundesweite Auszeichnungen belegen das.

Fielmann treibt die Expansion voran und sucht verstärkt qualifizierten Nachwuchs. Seit 2017 betreibt Fielmann eine Kampagne, um zusätzliche Auszubildende zu gewinnen. Die Internetseite www.optiker-werden.de gibt Einblick in den Arbeitsalltag beim Marktführer, begeistert junge Menschen für den Beruf des Augenoptikers. Aufgrund der positiven Resonanz in der Augenoptik werden ab dem Jahr 2019 Auszubildende in der Hörakustik unter www.akustiker-werden.de gezielt angesprochen.

Fielmann investiert auch in innovative Konzepte der Weiterbildung. Mit einem berufsbegleitenden Meisterkurs wird auch örtlich, häufig familiär gebundenen Augenoptikern die Möglichkeit zur weiteren Qualifikation und die Chance zum beruflichen Aufstieg geboten. Die Risiken aus dem Bereich Personal werden aufgrund der aktuellen Lage und der entsprechenden Maßnahmen als gering (grün) eingestuft.

IT-Risiken

Die operative und strategische Steuerung des Konzerns ist eingebunden in eine komplexe Informationstechnologie. Die IT-Systeme werden regelmäßig gewartet und verschiedenen Sicherungsmaßnahmen unterzogen. Durch stetigen Dialog zwischen internen und externen IT-Spezialisten wird eine Aufrechterhaltung und Optimierung der Systeme gewährleistet. Daneben begegnet der Fielmann-Konzern den Risiken aus unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit entsprechenden Maßnahmen. Technologische Neuerungen und Entwicklungen werden fortlaufend beobachtet, geprüft und bei Eignung eingesetzt. Daher werden die IT-Risiken insgesamt als gering (grün) eingestuft.

Datenschutz

Durch Digitalisierung steigt die Vernetzung und Komplexität der IT-Systemlandschaft. Der Umgang mit personenbezogenen Daten und der Schutz interner Informationen haben hierdurch deutlich an Bedeutung gewonnen. Der Gesetzgeber hat diesem Umstand mit der ab 25. Mai 2018 geltenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der damit einhergehenden Neufassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) Rechnung getragen und den Datenschutz, den Schutz der Privatsphäre sowie die transparente Verarbeitung personenbezogener Daten neu geregelt.

Der Bereich "Governance" wacht neben der IT-Architektur und den Geschäftsprozessen über die Informationssicherheit und den Datenschutz. Er entwickelt die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz weiter, begleitet alle datenschutzrelevanten Projekte und leistet konkrete Unterstützung bei der Umsetzung interner Richtlinien und gesetzlich geregelter Vorgaben. So führte der Bereich auch im Berichtsjahr 201 8 ein projektbezogenes Datenschutz-Team ein, das die Implementierung und Weiterentwicklung der Datenschutzstandards verantwortete. Im Kundenservice wurde darüber hinaus ein Prozess "Betroffenenrechte" mit eigens geschulten Mitarbeitern etabliert. Gegenüber dem Vorstand ist die Governance verantwortlich für die Dokumentation, Bewertung und Besicherung von sensiblen Daten.

In dieser Funktion spielt die Governance eine zentrale Rolle in der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Datenschutzsystems. Eine konsolidierte Bewertung der oben genannten Risiken ergibt gemäß der Vorgaben des Risikoberichtswesens eine geringe (grüne) Einstufung.

Chancen

Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen Experten zufolge eine Brille oder Kontaktlinsen. Schon heute sind mehr junge Leute betroffen als noch vor wenigen Jahrzehnten. Häufiges Nahsehen, etwa beim Lesen oder Arbeiten am Computer, und Mangel an Tageslicht gehören Studien zufolge zu den Ursachen für ein zu starkes Längenwachstum des Augapfels vor allem zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr.

Darüber hinaus ist der ständige Blick in die Nähe - aufs Handy, das Tablet oder den Laptop - für die Augen eine Belastung, der Fachbegriff dafür lautet "digitaler Sehstress". Er entsteht meist nach ein bis zwei Stunden vor einem Bildschirm oder wenn wir ständig zwischen verschiedenen Geräten wechseln. Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die sogenannte Akkommodation, die Fähigkeit der Augen bzw. der Augenlinsen, sich auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen und scharf zu sehen, ab.

Gemäß einer Studie des Kuratoriums Gutes Sehen e. V. hat sich seit 1952 der Anteil der Brillenträger in der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen mehr als verdoppelt. In der Altersklasse der 30- bis 44-Jährigen stieg der Anteil der Brillenträger um mehr als 55 Prozent. In der zweiten Lebenshälfte sind nahezu alle Menschen auf eine Brille angewiesen. Normalsichtige benötigen eine Lesebrille, Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und eine Nahbrille. Komfortabler sind Mehrstärkengläser, heute zunehmend in Form von Gleitsichtgläsern. Fielmann wächst mit Gleitsichtgläsern schneller als die Branche. Dies erklärt sich aus der Kundenstruktur. Fielmann-Kunden sind jünger als die Durchschnittskunden der traditionellen Wettbewerber. Sie bleiben uns über die Jahre treu. Ohne auch nur einen Neukunden zu gewinnen, wird sich der Gleitsichtanteil bei Fielmann daher in den nächsten Jahren um mehr als 50 Prozent erhöhen.

Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Großhändler und Augenoptiker. Fielmann kann Brillen zu niedrigeren Preisen abgeben als die Konkurrenz, weil wir direkt bei Herstellern in großen Mengen beziehen, von denen die großen Marken kaufen, und auch selber produzieren. Einkaufsvorteile geben wir an unsere Kunden weiter.

Nur 45 Prozent aller Brillenträger tragen derzeit eine Sonnenbrille mit ihrer Stärke. Fielmann verspricht sich weiteres Wachstum aus dem steigenden Anteil modischer Sonnenbrillen mit individueller Korrekturstärke. Neue Entwicklungen bei Kontaktlinsen, wie moderne und komfortable Tageslinsen, hergestellt aus verträglichen Werkstoffen, oder auch kundenindividuelle Produkte, führen zu zusätzlichem Wachstum. Große Chancen sehen wir zudem in der intelligenten Verbindung digitaler Services und stationärer Kompetenz. Unseren Internetauftritt und unsere Niederlassungen werden wir stärker vernetzen, neue digitale Services für unsere Kunden erschaffen. Neben dem Umsatzwachstum im Optikbereich erwarten wir zusätzliche Impulse durch den weiteren Ausbau unserer Hörakustikstudios. Allein unsere Stammkunden in den Kerneinzugsgebieten benötigen mehr als 100.000 Hörsysteme pro Jahr. In Deutschland haben nach aktueller Einschätzung mehr als 5,4 Millionen Personen einen versorgungsnotwendigen Hörbedarf (Bundesinnung der Hörakustiker), aber nur 3,5 Millionen nutzen ein Hörsystem.

Über immer kleinere, praktisch "unsichtbare" Hochleistungssysteme wird sich die Anzahl der Hörsystemnutzer in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Die Kombination des Angebots von Brille und Hörsystem ist für den Kunden vorteilhaft und erhöht die Bindung an unser Unternehmen.

Fielmann verdichtet das Niederlassungsnetz in Deutschland, treibt die Auslandsexpansion voran. Die benachbarten Länder Europas, insbesondere Italien, bieten uns hohe Wachstums- und Ertragschancen.

Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung und Richtigkeit des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichts. Schulung und regelmäßiger Austausch, standardisierte Vorlagen sowie ein IT-gestütztes Informationssystem zu Bilanzierungsfragen und ein gruppenweit einheitliches Abrechnungssystem konkretisieren Abläufe und unterstützen eine ordnungsgemäße und zeitnahe Erstellung des Abschlusses.

Die Warenflusskontrolle sowie -bewertung erfolgt über das bei Fielmann einheitliche Abrechnungssystem. Um die hohe Integration der eingesetzten SAP-Systeme und die Standardisierung vieler Prozesse zu nutzen, wurden die Abschlussarbeiten in den jeweiligen Fachbereichen zentralisiert. Bis auf vier kleine Gesellschaften werden alle Einzelabschlüsse in SAP erstellt und zentral im Konzern zusammengeführt (Vorjahr: vier Gesellschaften). Basis einer jeden Belegprüfung ist das für das Rechnungswesen auf Einzelabschluss- und Konzernebene installierte Kontrollsystem, das die Prozess- und Datenqualität überwacht. Zu diesem Kontrollsystem gehören unter anderem Informationsflussdarstellungen, ein Verfahren zur täglichen Kassenabrechnung, Prüf- und Checklisten sowie ein IT-System zur Überwachung aller Transaktionen für den Monats-, Jahres- und Konzernabschluss.

Die Einhaltung der Regelungen unterliegt einer turnusmäßigen Überprüfung durch die Interne Revision. Die buchhalterischen Vorgaben eines zentralen Finanzinformationssystems gelten für Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften nach lokalen handelsrechtlichen Grundsätzen, wobei Besonderheiten für einzelne Einheiten vermerkt sind. Soweit einbezogene Gesellschaften nach anderen Rechnungslegungsstandards Einzelabschlüsse aufstellen, gelten die Bilanzierungsgrundsätze für die Handelsbilanz II, die zentral im Konzernrechnungswesen bearbeitet wird. Die Bilanzierungsgrundsätze werden auch auf Zwischenabschlüsse angewendet und dienen sowohl einer sachlichen als auch einer zeitlichen Stetigkeit.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Aufsichtsrat von der Wirksamkeit des Internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des Systems der Internen Revision überzeugt.

Zusammenfassung der Risikosituation sowie des Systems der Internen Revision gemäß den Vorgaben nach § 107 AktG

Die Marktstellung des Konzerns, seine finanzielle Bonität und ein Geschäftsmodell, das Fielmann erlaubt, Wachstumschancen schneller als der Wettbewerb zu erkennen und umzusetzen, lassen mit Blick auf die zukünftige Entwicklung keine Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen.

Ausblick

Fielmann expandiert weiter. Unser Hauptaugenmerk gilt dem deutschsprachigen Raum und dem angrenzenden Europa. In unseren Kernmärkten (Deutschland, Schweiz, Österreich, Luxemburg) sind unsere Wachstumstreiber weiterhin intakt. Neben organischem Wachstum bieten insbesondere Neueröffnungen, die Vergrößerung bestehender Geschäfte und der Umzug in noch attraktivere Lagen erhebliches Potenzial. Mit der Modernisierung und der Flächenausweitung erzielen wir in der Regel zweistellige Umsatzzuwächse. Darüber hinaus sehen wir deutliche Chancen in den Geschäftsfeldern Sonnenbrille, Kontaktlinse und Hörakustik sowie in der Digitalisierung.

In Deutschland planen wir mehr als 600 Niederlassungen, 50 Niederlassungen in der Schweiz und 45 Niederlassungen in Österreich. Langfristig wollen wir in den Kernmärkten mit rund 700 Niederlassungen 10 Millionen Brillen abgeben und 2,1 Milliarden € umsetzen. In unseren Wachstumsmärkten Italien und Polen treiben wir die Expansion zügig voran.

In Norditalien wollen wir langfristig 80 Niederlassungen betreiben, pro Jahr 700.000 Brillen abgeben und einen Umsatz von 140 Millionen € erwirtschaften. In Polen wollen wir langfristig mit 50 Niederlassungen jährlich 400.000 Brillen verkaufen und 40 Millionen € umsetzen. Außerdem wird Fielmann in den nächsten Jahren weitere Märkte über organisches Wachstum oder auch Akquisitionen erschließen. In den neuen Märkten - einschließlich Italien und Polen - planen wir langfristig mit einem Absatz von 2,1 Millionen Brillen sowie einem Umsatz von 280 Millionen €.

Der Markt der Hörsysteme ist ein Wachstumsmarkt im Bereich der Best Ager. Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 193 Hörakustikstudios - langfristig sollen es 350 sein.

Ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg ist die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter. Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche prägt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei uns mit Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann über 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung. Für 2019 sind Aufwendungen in ähnlicher Größenordnung geplant. Seit 2006 hat Fielmann die Zahl der Auszubildenden von 1.715 auf jetzt nunmehr 3.853 um 125 Prozent gesteigert. In Offenbach eröffnete Fielmann ein weiteres Trainingszentrum und plant eine zusätzliche Ausbildungsstätte in Erfurt.

Fielmann digitalisiert die augenoptische Branche zum Vorteil für die Kunden, ohne Kompromisse bei der Qualität zu machen. Der Kunde unterscheidet nicht zwischen online und offline. Unser Ziel ist die "Omnichannel-Innovation". Sie entsteht aus der Verbindung von persönlicher Beratung und digitaler Services.

Aktuell arbeiten wir am Online-Brillenkauf in Fielmann-Qualität. Dafür benötigen wir marktreife Technologien in drei Bereichen: eine verlässliche 3D-Anprobe, eine millimetergenaue 3D-Anpassung und einen Online-Sehtest. Die Fielmann Ventures entwickelt diese Schlüsseltechnologien selbstständig und in Zusammenarbeit mit Technologieunternehmen sowie innovativen Start-Ups. In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur werden wir 2019 mehr als 120 Millionen € investieren, dies aus Eigenmitteln. Mit Blick auf unsere langfristigen Ziele werden wir 2020 ebenfalls über 100 Millionen € investieren.

In Deutschland planen wir 2019 Investitionen in Höhe von um 98 Millionen €, in der Schweiz 8 Millionen €, in Italien 7 Millionen €, in Österreich 5 Millionen € und in Polen 1 Million €. Dabei werden wir 55 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufwenden. In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investieren wir rund 6 Millionen €, in die Konzerninfrastruktur und Vertriebswege weitere 59 Millionen €.

Fielmann wird auch in Zukunft eine hohe Eigenkapitalquote aufweisen und die vorhandene Liquidität risikoarm anlegen. Mit der ab dem 1. Januar 2019 gültigen Bilanzierung von Leasingverbindlichkeiten (insbesondere von Mietverhältnissen) wird sich die Bilanzsumme deutlich erhöhen und die Eigenkapitalquote trotz konstantem Eigenkapital sinken. Mit Investitionen in die Digitalisierung, in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter, in neue Niederlassungen sowie die Modernisierung bestehender Geschäfte und der Fertigung schaffen wir die solide Basis für weiteres, nachhaltiges Wachstum. Neben der Expansion erwarten wir eine Ausweitung unserer Absätze von Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen und Hörsystemen. Langfristig rechnen wir damit, dass sich der Absatzanteil der Gleitsichtbrillen bei Fielmann um mehr als 50 Prozent erhöht. Neue Fertigungstechnologien beim Bearbeiten von Brillengläsern in unserem Logistikzentrum in Rathenow und verbesserte Abläufe sowohl in unseren Niederlassungen als auch in der Zentrale werden in den nächsten zwei Jahren die Produktivität erhöhen.

Die Bundesregierung erwartet für Deutschland 2019 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,0 Prozent. Die Stimmung der Verbraucher zeigt zu Jahresbeginn eine für das Konsumklima positive Entwicklung. Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung können ihr ohnehin hohes Niveau noch einmal übertreffen. Aufgrund des guten Starts in das Jahr prognostiziert die GfK für 2019 eine Zunahme des privaten Konsums in Deutschland von 1,5 Prozent.

Angesichts dieser Vorhersagen ist Fielmann zuversichtlich, seine Marktposition weiter zu festigen.

Zusammenfassende Aussage zum Prognosebericht

Fielmann denkt langfristig, plant in diesem und im nächsten Jahr jeweils mehr als 15 neue Niederlassungen zu eröffnen sowie jährlich mehr als 40 bestehende Niederlassungen umzubauen und zu vergrößern. Auch 2019 werden wir unsere Wachstumsstrategie weiterverfolgen. Mit unserer konsequenten Ausrichtung auf den Kunden, der hohen Mitarbeiterqualifikation und den Investitionen der Vergangenheit werden wir aus heutiger Sicht im laufenden Geschäftsjahr weitere Marktanteile, insbesondere im europäischen Ausland gewinnen. Die ersten Monate des Jahres 2019 stimmen uns optimistisch. Die hohe Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten.

Wir planen einen leichten Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahr. Darüber hinaus führt auch ein verbesserter Produktmix zu einer Umsatzausweitung. Diese wird im Jahr 2019 leicht über dem Vorjahr sowie über dem Durchschnitt der Vorjahre liegen. Investitionen sind die Voraussetzung für Wachstum. Fielmann hat das Investitionsvolumen deutlich ausgeweitet.

Durch die Expansion und die hohen Aufwendungen unter anderem in die Digitalisierung erwarten wir ein Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau. Die Aktionäre werden wieder über eine angemessene Dividende an der Unternehmensentwicklung partizipieren, dies bei einer weiterhin für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität.

Eine wesentliche Änderung der Rahmenbedingungen kann zur Anpassung dieser Prognose führen.

Konzernbilanz zum 31.12.2018

Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg

Aktiva

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Textziffer im Anhang Stand am 31.12.2018

Tsd. €
Stand am 31.12.2017

Tsd. €
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte (1) 33.987 24.771
II. Firmenwerte (2) 47.509 46.032
III. Sachanlagen (3) 262.253 239.731
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (3) 13.639 16.089
V. Anteile an assoziierten Unternehmen (4) 5.218 0
VI. Übrige Finanzanlagen (4) 2.315 2.706
VII. Aktive latente Steuern (5) 12.276 12.686
VIII. Sonstige finanzielle Vermögenswerte (6) 61.574 57.822
438.771 399.837
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Vorräte (7) 136.307 128.673
II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (8) 38.579 31.158
III. Sonstige finanzielle Vermögenswerte (8) 55.473 51.810
IV. Nicht finanzielle Vermögenswerte (9) 19.241 13.924
V. Ertragsteueransprüche (10) 8.062 10.748
VI. Finanzanlagen (11) 109.803 117.399
VII. Zahlungsmittel und Äquivalente (12) 138.557 172.131
506.022 525.843
944.793 925.680
Passiva
Textziffer im Anhang Stand am 31.12.2018

Tsd. €
Stand am 31.12.2017

Tsd. €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (13) 84.000 84.000
II. Kapitalrücklage (14) 92.652 92.652
III. Gewinnrücklagen (15) 514.391 501.459
IV. Sonstige Rücklagen (16) 17.966 16.704
Eigenkapital der Eigentümer des Mutterunternehmens 709.009 694.815
V. Nicht beherrschende Anteile (17) 207 195
709.216 695.010
B. Langfristige Schulden
I. Rückstellungen (18) 25.482 23.776
II. Finanzverbindlichkeiten (19) 1.363 1.858
III. Passive latente Steuern (20) 12.135 9.463
38.980 35.097
C. Kurzfristige Schulden
I. Rückstellungen (21) 48.784 42.828
II. Finanzverbindlichkeiten (22) 115 151
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (22) 56.337 63.820
IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (22) 21.843 25.276
V. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten (23) 58.544 50.090
VI. Ertragsteuerschulden (24) 10.974 13.408
196.597 195.573
944.793 925.680

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis für die Zeit vom 1. 1. bis 31. 12. 2018

Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg

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Textziffer im Anhang 2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Veränderung zum Vorjahr
1. Konzernumsatz (27) 1.427.999 1.385.974 3,0%
2. Bestandsveränderung (27) -2.825 355 -895,8%
Konzerngesamtleistung 1.425.174 1.386.329 2,8%
3. Sonstige betriebliche Erträge (28) 21.353 14.188 50,5%
4. Materialaufwand (29) -285.269 -277.205 2,9%
5. Personalaufwand (30) -591.346 -568.733 4,0%
6. Abschreibungen (31) -45.110 -42.272 6,7%
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (32) -274.046 -263.259 4,1%
8. Aufwendungen im Finanzergebnis (33) -913 -1.618 -43,6%
9. Erträge im Finanzergebnis (33) 1.059 1.213 -12,7%
10. Ergebnis vor Steuern 250.902 248.643 0,9%
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (34) -77.272 -75.790 2,0%
12. Jahresüberschuss (35) 173.630 172.853 0,4%
13. Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse (36) -4.741 -5.226 -9,3%
14. Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind 168.889 167.627 0,8%
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert)1 (35) 2,01 2,00

1 Vorgänge, die eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie nach sich ziehen würden, fanden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr statt.

Gesamtergebnisrechnung

Textziffer (38)

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2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Jahresüberschuss 173.630 172.853
Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnung 1.923 -4.386
Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Bewertung der Leistungen an Arbeitnehmer (IAS 19) -10 25
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 1.913 -4.361
Gesamtergebnis 175.543 168.492
davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen 4.741 5.226
davon Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 170.802 163.266

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Textziffer (39)

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Gezeichnetes Kapital

Tsd. €
Kapitalrücklage

Tsd. €
Gewinnrücklagen

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2018 84.000 92.652 501.459
Jahresüberschuss 168.889
Sonstiges Ergebnis
Gesamtergebnis 168.889
Dividenden/Ergebnisanteile1 -155.356
Anteilsbasierte Vergütungen
Eigene Anteile
Erstmalige Anwendung des IFRS 9 -99
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen -502
Stand am 31. Dezember 2018 84.000 92.652 514.391

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Währungsumrechnungsrücklage

Tsd. €
Bewertungsrücklage IAS 19

Tsd. €
Rücklage für eigene Anteile

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2018 16.803 -2.244 -220
Jahresüberschuss
Sonstiges Ergebnis 1.923 -10
Gesamtergebnis 1.923 -10
Dividenden/Ergebnisanteile1
Anteilsbasierte Vergütungen
Eigene Anteile -513
Erstmalige Anwendung des IFRS 9
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen
Stand am 31. Dezember 2018 18.726 -2.254 -733

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Rücklage für anteilsbasierte Vergütung

Tsd. €
Sonstige Rücklagen

Tsd. €
Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens

Tsd. €
Nicht beherrschende Anteile

Tsd. €
Eigenkapital

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2018 2.365 16.704 694.815 195 695.010
Jahresüberschuss 168.889 4.741 173.630
Sonstiges Ergebnis 1.913 1.913 1.913
Gesamtergebnis 1.913 170.802 4.741 175.543
Dividenden/Ergebnisanteile1 -155.356 -4.729 -160.085
Anteilsbasierte Vergütungen -138 -138 -138 -138
Eigene Anteile -513 -513 -513
Erstmalige Anwendung des IFRS 9 -99 -99
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen -502 -502
Stand am 31. Dezember 2018 2.227 17.966 709.009 207 709.216

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Gezeichnetes Kapital

Tsd. €
Kapitalrücklage

Tsd. €
Gewinnrücklagen

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2017 84.000 92.652 488.632
Jahresüberschuss 167.627
Sonstiges Ergebnis
Gesamtergebnis 167.627
Dividenden/Ergebnisanteile1 -151.112
Anteilsbasierte Vergütungen
Eigene Anteile
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen -3.688
Stand am 31. Dezember 2017 84.000 92.652 501.459

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Währungsumrechnungsrücklage

Tsd. €
Bewertungsrücklage IAS 19

Tsd. €
Rücklage für eigene Anteile

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2017 21.189 -2.269 -357
Jahresüberschuss
Sonstiges Ergebnis -4.386 25
Gesamtergebnis -4.386 25
Dividenden/Ergebnisanteile1
Anteilsbasierte Vergütungen
Eigene Anteile 137
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen
Stand am 31. Dezember 2017 16.803 -2.244 -220

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Rücklage für anteilsbasierte Vergütung

Tsd. €
Sonstige Rücklagen

Tsd. €
Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens

Tsd. €
Nicht beherrschende Anteile

Tsd. €
Eigenkapital

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2017 2.172 20.735 686.019 246 686.265
Jahresüberschuss 167.627 5.226 172.853
Sonstiges Ergebnis -4.361 -4.361 -4.361
Gesamtergebnis -4.361 163.266 5.226 168.492
Dividenden/Ergebnisanteile1 -151.112 -5.277 -156.389
Anteilsbasierte Vergütungen 193 193 193 193
Eigene Anteile 137 137 137
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen -3.688 -3.688
Stand am 31. Dezember 2017 2.365 16.704 694.815 195 695.010

1 Ausgeschüttete Dividenden und anderen Gesellschaftern zugeordnete Ergebnisanteile

Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern

Textziffer (40)

Kapitalflussrechnung nach IAS 7 für die Zeit vom 1. 1. bis zum 31. 12.

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2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Veränderung

Tsd. €
Ergebnis vor Steuern (EBT) 250.902 248.643 2.259
-/+ Gewinnanteile von assoziierten Unternehmen -10 -10
+ Erfolgswirksam erfasste Aufwendungen im Finanzergebnis 913 1.618 -705
- Erfolgswirksam erfasste Erträge im Finanzergebnis -1.049 -1.213 164
+ Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 45.110 42.272 2.838
- Zuschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -400 400
- Gezahlte Ertragsteuern -75.043 -81.773 6.730
+/- Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge 6.213 3.537 2.676
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 7.661 1.784 5.877
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -2.957 278 -3.235
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -38.086 3.326 -41.412
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -635 3.803 -4.438
- Gezahlte Zinsen -586 -1.281 695
+ Vereinnahmte Zinsen 545 1.140 -595
-/+ Zunahme/Abnahme der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte und Kapitalanlagen mit einer Laufzeit von über drei Monaten 12.661 65.407 -52.746
\= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 205.639 287.141 -81.502
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 236 404 -168
- Auszahlungen für Sachanlagen -60.770 -54.413 -6.357
- Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte -15.231 -11.784 -3.447
+ Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten 141 362 -221
- Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte -220 -1.755 1.535
+ Einzahlungen aus dem Abgang von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 4.640 4.640
- Auszahlungen für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -1 1
- Auszahlungen für Anteile an assoziierten Unternehmen -4.739 -4.739
- Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen -1.549 -2.152 603
\= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -77.492 -69.339 -8.153
Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner -160.085 -156.389 -3.696
+/- Verkauf/Erwerb eigener Anteile -513 137 -650
+ Einzahlungen aus aufgenommenen Darlehen 232 864 -632
- Rückzahlung von Darlehen -763 -626 -137
- Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen -502 -3.688 3.186
\= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -161.631 -159.702 -1.929
Zahlungswirksame Änderungen der Zahlungsmittel und Äquivalente -33.484 58.100 -91.584
+/- Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Äquivalente -90 -1 -89
+ Zahlungsmittel und Äquivalente am Anfang der Periode 172.131 114.032 58.099
\= Zahlungsmittel und Äquivalente am Ende der Periode 138.557 172.131 -33.574

Segmentberichterstattung Fielmann-Konzern

Bestandteil des Anhangs, Textziffer (41), Vorjahreszahlen in Klammern

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Segmente nach Regionen
In Mio. € Deutschland Schweiz Österreich
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse des Segments 1.208,6 (1.163,9) 168,1 (171,6) 82,9 (81,7)
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 76,5 (70,2) 0,2 (0,4)
Umsatzerlöse extern 1.132,1 (1.093,7) 168,1 (171,6) 82,7 (81,3)
Materialaufwand 287,9 (277,4) 33,5 (33,7) 18,2 (18,6)
Personalaufwand 476,4 (456,5) 67,6 (68,4) 30,6 (29,6)
Planmäßige Abschreibungen 36,5 (35,0) 4,5 (4,1) 1,6 (1,7)
Aufwendungen im Finanzergebnis 0,9 (1,6) 0,2 (0,1)
Erträge im Finanzergebnis 1,3 (1,3) 0,4 (0,4)
Ergebnis vor Steuern - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge 217,1 (207,3) 24,7 (29,5) 14,3 (15,2)
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 68,5 (68,3) 4,7 (6,0) 2,3 (2,7)
Jahresüberschuss 148,6 (139,0) 20,0 (23,5) 12,0 (12,5)
Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche 296,6 (274,7) 31,6 (28,7) 5,8 (6,4)
Anteile an assoziierten Unternehmen 5,2 (0,0)
Investitionen 65,3 (51,9) 6,7 (6,4) 1,0 (0,5)
Aktive latente Steuern 11,0 (10,3) 0,3 (0,3)

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Segmente nach Regionen
In Mio. € Übrige Konsolidierung Konzernwert
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse des Segments 45,1 (39,4) -76,7 (-70,6) 1.428,0 (1.386,0)
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten
Umsatzerlöse extern 45,1 (39,4) 1.428,0 (1.386,0)
Materialaufwand 12,7 (11,5) -67,0 (-64,0) 285,3 (277,2)
Personalaufwand 16,7 (14,2) 591,3 (568,7)
Planmäßige Abschreibungen 2,5 (1,7) (-0,2) 45,1 (42,3)
Aufwendungen im Finanzergebnis 0,5 (0,4) -0,7 (-0,5) 0,9 (1,6)
Erträge im Finanzergebnis 0,1 -0,7 (-0,5) 1,1 (1,2)
Ergebnis vor Steuern - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge -5,1 (-3,9) -0,1 (0,6) 250,9 (248,7)
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,8 (-1,2) 77,3 (75,8)
Jahresüberschuss -6,9 (-2,7) -0,1 (0,6) 173,6 (172,9)
Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche 23,4 (16,8) 357,4 (326,6)
Anteile an assoziierten Unternehmen 5,2 (0,0)
Investitionen 9,1 (10,0) 82,1 (68,8)
Aktive latente Steuern 1,0 (2,1) 12,3 (12,7)

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018

Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg

I. Allgemeine Angaben

Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Sie ist im Registergericht des Amtsgerichts Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 56098 eingetragen.

Mutterunternehmen der Fielmann Aktiengesellschaft ist die KORVA SE. Oberstes Mutterunternehmen der Unternehmensgruppe ist die Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörakustik-Unternehmen sowie der Herstellung von und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, erlaubnisfreien Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Produktion von Gläsern ist in der Rathenower Optik GmbH konzentriert.

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 am 1 8. März 2019 aufgestellt und wird diesen am 21. März 2019 dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorlegen. Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgt voraussichtlich auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 11. April 2019 insoweit besteht bis zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Änderung des Konzernabschlusses.

Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Commitee (IFRS IC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.

II. Anwendung von neuen und geänderten Standards

Erstmals im Geschäftsjahr angewendete neue und geänderte Standards und Interpretationen

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Verlautbarung Titel Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSe 2014-2016 Cycle Änderungen an IAS 28 und IFRS 1 1.1.2018 1.1.2018
Änderungen an IAS 40 Klassifizierung von noch im Bau oder in der Entwicklung befindlicher Immobilien als "als Finanzinvestition gehaltene Immobilien" 1.1.2018 1.1.2018
Änderungen an IFRS 2 Einstufung und Bewertung anteilsbasierter Vergütungen mit Barausgleich 1.1.2018 1.1.2018
Änderungen an IFRS 4 Anwendung von IFRS 9 "Finanzinstrumente" in Verbindung mit Versicherungsverträgen (Wird durch IFRS 17 ersetzt) 1.1.2018 1.1.2018
IFRS 9 Finanzinstrumente 1.1.2018 1.1.2018
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden 1.1.2018 1.1.2018
Änderungen an IFRS 15 Klarstellungen zu IFRS 15 1.1.2018 1.1.2018
IFRIC 22 Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen 1.1.2018 1.1.2018

Aus der Anwendung dieser Änderungen ergeben sich für die Gesellschaft keine wesentlichen Auswirkungen auf die Angaben oder die ausgewiesenen Beträge im Konzernabschluss.

IFRS 9 "Finanzinstrumente"

Dieser Standard befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht. IFRS 9 ist grundsätzlich retrospektiv anzuwenden. Eine Anpassung der Vorjahresvergleichszahlen ist nicht erforderlich. Im Rahmen der Klassifizierung nach IFRS 9 gab es keine Änderung der Bewertung gegenüber IAS 39. Aus dem "expected loss"-Modell nach IFRS 9 hinsichtlich der Wertminderungen gab es keine wesentlichen Änderungen. Die Umstellungseffekte aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 wurden in den Gewinnrücklagen erfasst (siehe Eigenkapitalspiegel und Textziffer (39)). Die Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2018 wurden angepasst. Eine Überleitung mit den Auswirkungen ist in Textziffer (25) dargestellt.

IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden"

Dieser Standard regelt, zu welchem Zeitpunkt beziehungsweise über welchen Zeitraum und in welcher Höhe Umsatzerlöse zu erfassen sind. Es ist der Betrag als Umsatzerlös zu erfassen, der für die Übertragung von Gütern und Dienstleistungen an Kunden als Gegenleistung erwartet wird. Hinsichtlich der Bestimmung des Zeitpunkts beziehungsweise des Zeitraums kommt es nun auf den Übergang der Kontrolle an den Gütern oder Dienstleistungen auf den Kunden und nicht mehr auf die Übertragung der Risiken und Chancen an. IFRS 15 wurde erstmalig zum 1. Januar 2018 angewendet. Aus der Erstanwendung des IFRS 15 ergeben sich keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Es ergeben sich insbesondere keine Effekte auf den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung, auf die Gewinnrücklagen sowie keine Ausweisänderungen. Eine Überleitungsrechnung war nicht zu erstellen. Für weitere Angaben zu den Umsatzerlösen siehe Textziffern (23) und (27).

Neue und geänderte aber noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen

Die folgenden neuen beziehungsweise geänderten Standards wurden vom IASB bereits verabschiedet, sind aber noch nicht verpflichtend in Kraft getreten. Die Gesellschaft hat die Regelungen nicht vorzeitig angewendet.

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Verlautbarung Titel Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSe 2015-2017 Cycle Änderungen an IAS 12, IAS 23, IFRS 3 und IFRS 11 1.1.2019 offen
Änderungen an IAS 1 und IAS 8 Definition der Wesentlichkeit von Abschlussinformationen 1.1.2020 offen
Änderungen an IAS 19 Planänderung, -kürzung oder -abgeltung 1.1.2019 offen
Änderungen an IAS 28 Langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 1.1.2019 1.1.2019
Änderungen an IFRS 3 Definition eines Geschäftsbetriebs 1.1.2020 offen
Änderungen an IFRS 9 Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung 1.1.2019 1.1.2019
IFRS 10 und IAS 28 Erfolgserfassung bei Transaktionen mit einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture Auf unbestimmte Zeit verschoben offen
IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten offen Übernahme nicht beabsichtigt
IFRS 16 Leasingverhältnisse 1.1.2019 1.1.2019
IFRS 17 Versicherungsverträge (Ersetzt Übergangsstandard IFRS 4) 1.1.2021 offen
IFRIC 23 Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung 1.1.2019 offen
Rahmenkonzept Überarbeitete Definitionen von Vermögenswerten und Schulden sowie neue Leitlinien zur Bewertung und Ausbuchung, Ausweis und Angaben 1.1.2020 1.1.2020

IFRS 16 "Leasingverhältnisse"

Der neue Standard ersetzt die Regelungen des IAS 17 "Leasingverhältnisse" und die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält", SIC 15 "Operating-Leasingverhältnisse - Anreize" und SIC 27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen". Der neue Standard fixiert Regelungen zu Ansatz, Bewertung und Anhangangaben von Leasingverhältnissen. In der Bilanz des Leasingnehmers sollen zukünftig alle mit den Leasingverhältnissen verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen erfasst werden. Als Leasingverbindlichkeit wird die Verpflichtung aus den zukünftigen Leasingzahlungen erfasst. Gleichzeitig wird ein Nutzungsrecht am zugrundeliegenden Vermögenswert aktiviert, das grundsätzlich dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten entspricht. Während der Laufzeit des Leasingvertrags wird die Leasingverbindlichkeit finanzmathematisch fortgeschrieben, während das Nutzungsrecht planmäßig abgeschrieben wird. Für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasinggegenstände von geringem Wert gibt es Erleichterungen bei der Bilanzierung. Für den Leasinggeber sind die Regelungen des IFRS 16 ähnlich der Vorschriften des IAS 17. Im Gegensatz zur Bilanzierung beim Leasingnehmer wird beim Leasinggeber die Unterscheidung in Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse beibehalten. IFRS 16 sieht neben Änderungen in der Bilanzierung auch eine Ausweitung der Angabepflichten sowohl für Leasinggeber als auch für Leasingnehmer vor. IFRS 16 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig, wenn IFRS 15 bereits angewendet wird. Die Fielmann Aktiengesellschaft wird IFRS 16 erstmals für das am 1. Januar 2019 beginnende Geschäftsjahr anwenden. Es wird die modifiziert retrospektive Methode Anwendung finden. Bei dieser Methode wird der kumulative Effekt aus der Erstanwendung als einmalige Anpassung in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2019 im Eigenkapital erfasst. IFRS 16 hat einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Umfang der Anhangangaben. Die zum 1. Januar 2019 zu erstellende Eröffnungsbilanz wird voraussichtlich eine Erhöhung der Bilanzsumme in Höhe von 380 bis 400 Millionen Euro ausweisen.

Auf eine weitere detaillierte Darstellung von neuen oder geänderten Standards beziehungsweise Interpretationen wird im Folgenden verzichtet, da die Auswirkungen aus ihrer erstmaligen Anwendung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns voraussichtlich von untergeordneter Bedeutung sein werden.

III. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Neubewertung von bestimmten Finanzinstrumenten, wie nachfolgend beschrieben, auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt.

Alle monetären Angaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in der Konzernwährung Euro in Tausend €, die Segmentberichterstattung in Millionen €.

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachfolgend erläutert.

Konsolidierungskreis und Veränderungen des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss sind alle inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen ein beherrschender Einfluss ausgeübt wird. Beherrschung eines Beteiligungsunternehmens ist dann gegeben, wenn ein Investor schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist beziehungsweise Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. Auch an 23 (Vorjahr: 24) deutschen Franchisegesellschaften übt die Fielmann Aktiengesellschaft Beherrschung im Sinne des IFRS 10 aus. Diese Beherrschung ergibt sich aus dem Zusammenwirken der gesellschaftsrechtlichen, franchisevertraglichen und wirtschaftlichen Einflüsse. Die Vorgaben des Franchisevertrags zu Ladenlokal, Sortiment, Beständen, Werbung u. a. definieren den Rahmen der Geschäftspolitik im Sinne der Fielmann Aktiengesellschaft. 25 (Vorjahr: 25) im Baltikum durch Franchisenehmer betriebene Niederlassungen sind nicht Bestandteil des Konsolidierungskreises, da die vertraglichen Vereinbarungen nicht zu einer Beherrschung der Gesellschaft führen.

Erstmalig werden auch Anteile des Konzerns an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Assoziierte Unternehmen sind Unternehmen, bei denen der Konzern einen maßgeblichen Einfluss, jedoch keine Beherrschung oder gemeinschaftliche Führung, in Bezug auf die Finanz- und Geschäftspolitik hat. Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode gemäß IAS 28 bilanziert.

Hinsichtlich der einbezogenen Unternehmen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes verwiesen. Dieser Anteilsbesitz enthält zudem eine Aufstellung der Gesellschaften, die von der Befreiung nach § 264 Absatz 3 sowie § 264b HGB Gebrauch machen.

Zum 31. Dezember 2018 werden vier (Vorjahr: acht) Gesellschaften erstmals konsolidiert. Hierbei handelt es sich um eine in Deutschland neu gegründete Vertriebsgesellschaft sowie den Erwerb von zwei traditionellen Optikerbetrieben. Darüber hinaus wurde eine Gesellschaft in Spanien gegründet, die ihre Geschäftstätigkeit noch nicht aufgenommen hat.

Im Zuge der genannten Unternehmenserwerbe (Anschaffungskosten Tsd. € 1.499 beglichen mit Zahlungsmitteln) wurden nach Kaufpreisallokation gemäß IFRS 3 Unterschiedsbeträge als Firmenwerte in Höhe von Tsd. € 1.196 bilanziert. Gesondert anzusetzende immaterielle Vermögenswerte mit wesentlichem Wert lagen nicht vor. Es wurden keine wesentlichen Vermögenswerte und Schulden übernommen. In die Kapitalkonsolidierung einbezogen wurde Eigenkapital in Höhe von Tsd. € 200. Die Werthaltigkeit der Firmenwerte wurde durch Impairment-Tests gemäß den weiter unten dargestellten Grundsätzen nachgewiesen. Es wurde keine Beherrschung über weitere Zahlungsmittel erlangt.

Entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung der im Berichtszeitraum eröffneten Niederlassungen und erworbenen Optikerbetriebe als Teil der normalen Expansion werden bezüglich der hieraus resultierenden Änderung des Konsolidierungskreises keine weiteren Angaben gemacht. Im laufenden Geschäftsjahr haben sich bei den bereits im Vorjahr zum Konsolidierungskreis gehörenden Gesellschaften keine relevanten Veränderungen in den Beteiligungsverhältnissen ergeben. Im Rahmen der laufenden Pflege des Niederlassungsbestandes wurden wie im Vorjahr keine Standorte geschlossen.

Am 27. November 2018 hat der Fielmann-Konzern 20,7 Prozent der Anteile am Augmented-Reality-Spezialisten FittingBox S.A. erworben. Als assoziiertes Unternehmen erfolgt die Bilanzierung nach der Equity-Methode. Weitere Angaben hierzu erfolgen unter Textziffer (4).

Konsolidierungsgrundsätze

Grundlage des Konzernabschlusses sind die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse der prüfungspflichtigen Gesellschaften wurden zum 31. Dezember 2018 geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Die übrigen Einzelgesellschaften wurden daraufhin analysiert, ob die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2018 den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen und ob die für die Übernahme in die Konzernbilanz maßgeblichen Vorschriften beachtet sind.

Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzern zur Anwendung kommenden anzugleichen.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge der Konzerngesellschaften untereinander werden miteinander verrechnet, soweit nicht in Einzelfällen wegen Geringfügigkeit davon abgesehen wird. Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen. Gemäß IAS 12 werden die für die jeweiligen Gesellschaften relevanten durchschnittlichen Landesertragsteuersätze angewendet.

Zwischengewinne werden im Vorrats- und Anlagevermögen eliminiert.

Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter an Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom Eigenkapital des Konzerns ausgewiesen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zu Zeitwerten. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Nettovermögen von in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden bei Zugang mit dem entsprechenden Anteil an den bilanzierten Beträgen bewertet. Nicht beherrschende Anteile an Personengesellschaften des Konzerns, die in Einzelabschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften Eigenkapitalcharakter haben, werden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Kapitalunterdeckungen im Einzelabschluss, die als negative Werte unter den nicht beherrschenden Anteilen im Eigenkapital bilanziert werden.

Geschäfts- oder Firmenwert und Impairment-Test

Der aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen, sofern erforderlich, bilanziert und ist gesondert in der Bilanz ausgewiesen.

Für Zwecke der Prüfung auf Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf jede der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) des Konzerns aufzuteilen, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können.

Der Impairment-Test für Firmenwerte erfolgt regelmäßig zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres. Die CGU sind entsprechend des internen Management-Reportings festgelegt. Da für diese CGU kein Börsen- oder Marktpreis vorhanden ist, wird der Test ausschließlich durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert (erzielbarer Betrag) durchgeführt. Die dem Nutzungswert zugrunde liegenden Cashflows resultieren aus einer einjährigen Detailplanung, einer darauf folgenden zweijährigen Planung, welche aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitet wird, und darüber hinausgehend auf der ewigen Rente auf Basis des dritten Planungsjahres. Die sich aus dieser Planung ergebenden Wachstumsraten betragen für das erste Jahr 7,4 Prozent sowie für das zweite Jahr 6,4 Prozent (Vorjahr: 4,7 Prozent bzw. 4,6 Prozent). Ab dem dritten Jahr wurde eine Wachstumsrate von 0,5 Prozent (Vorjahr: 0,5 Prozent) unterstellt. Der Kapitalisierungszinssatz vor Steuern beträgt 5,7 Prozent (Vorjahr: 5,8 Prozent). Planungen im Konzern basieren in der Regel auf den Erfahrungswerten des bisherigen Geschäftsverlaufs. Aktuelle externe Daten fließen aufgrund dieser Erfahrungen standortbezogen zusätzlich in den Analyseprozess ein.

Fremdwährungsumrechnung

Für die in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Die ausländischen Gesellschaften betreiben ihr Geschäft selbstständig, daher ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Einzelne Geschäftsvorfälle werden zum Stichtagskurs erfasst. Währungsdifferenzen beim Ausgleich offener Posten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht. Ausländische Jahresabschlüsse werden an die Gliederung und Bewertung im Fielmann-Konzern angepasst. Die Bilanzwerte werden IAS 21 folgend zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet, die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Periodendurchschnittskurs. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der sonstigen Rücklagen ausgewiesen. Die für die Umrechnung der Abschlüsse von Tochtergesellschaften und das Einkaufsgeschäft relevanten Fremdwährungen entwickelten sich wie folgt:

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Stichtagskurs 31.12.2018 Stichtagskurs 31.12.2017 Durchschnittskurs 2018 Durchschnittskurs 2017
1 € = 1 € = 1 € = 1 € =
--- --- --- --- ---
Japanischer Yen (JPY) 125,85 135,01 130,40 126,71
Polnischer Zloty (PLN) 4,30 4,17 4,26 4,26
Schweizer Franken (CHF) 1,13 1,17 1,16 1,11
Ukrainische Hrywnja (UAH) 31,71 33,50 32,12 30,05
US-Dollar (USD) 1,15 1,20 1,18 1,13
Weißrussischer Rubel (BYN) 2,47 2,36 2,41 2,19

Die Entwicklung des US-Dollars und des Japanischen Yen ist für den Fielmann-Konzern relevant für wiederkehrende Einkaufskontrakte bei Fassungen. Der Einkauf von Waren in USD im Geschäftsjahr betrug Mio. € 33,4 (Vorjahr: Mio. € 33,5), in JPY Mio. € 1,7 (Vorjahr: Mio. € 1,6). Bei den Einkäufen wird zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt, um die Auswirkung der Kursänderung darzustellen. Die Entwicklung des US-Dollars beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 1,5 positiv (Vorjahr: Mio. € 0,7 positiv). Die Entwicklung des Yen beeinflusst den Wareneinkauf im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr nicht nennenswert.

Der Umsatz des Konzerns in Schweizer Franken beträgt Mio. CHF 194,1 (Vorjahr: Mio. CHF 190,7). Der negative Einfluss der Entwicklung der Schweizer Währung auf den Umsatz beträgt Mio. € 6,6 (Vorjahr: Mio. € 3,3 negativ), wenn als Vergleichswert der jeweilige Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird.

Einzelne Bilanzpositionen

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert es, bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögenswerte und Schulden nach IFRS Schätzungen und Annahmen vorzunehmen. Diese werden kontinuierlich überprüft. Annahmen und Schätzungen erfolgen insbesondere im Zusammenhang mit der Bewertung von Firmenwerten (Textziffer 2), Rückstellungen (Textziffer 18, Textziffer 21) und steuerlichen Sachverhalten (Textziffer 5, Textziffer 20). Die wesentlichen Annahmen und Parameter für die vorgenommenen Schätzungen sind in den folgenden Erläuterungen zu den Bilanzpositionen dargelegt.

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (A. I., III.)

Die Bewertung und Fortschreibung der immateriellen Vermögenswerte sowie des Sachanlagevermögens erfolgen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Software-Eigenentwicklungen, bei denen Konzernunternehmen als Hersteller anzusehen sind, werden als selbsterstellte Software gemäß IAS 38 zu Herstellungskosten aktiviert.

Bei Produktionsgebäuden wird in der Regel eine Nutzungsdauer von bis zu 25 Jahren zu Grunde gelegt. Das Schloss in Plön wird über 55 Jahre, andere Geschäftsgebäude werden über maximal 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Mietereinbauten erfolgt linear (in der Regel sieben bis zehn Jahre) unter Berücksichtigung der Mietvertragsdauer. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in der Regel zwischen zwei und dreizehn Jahren abgeschrieben (Maschinen und Geräte in der Regel fünf Jahre, IT drei bis fünf Jahre). Die Nutzungsdauer wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an den erwarteten Verlauf angepasst. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 vorgenommen, die bei späterem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht werden. Aktivierungspflichtige Fremdkapitalkosten gemäß IAS 23 liegen nicht vor.

Etwaige Zuwendungen der öffentlichen Hand werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Erfassung erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs. Im Geschäftsjahr und im Vorjahr wurden keine Zuwendungen gewährt.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (A. IV.)

Auch Immobilien, die nicht im Kerngeschäft des Konzerns genutzt werden (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien gemäß IAS 40), werden zu fortgeführten Anschaffungskosten nach den oben benannten Grundsätzen bewertet. Sie werden außerplanmäßig abgeschrieben, wenn der etwaige erzielbare Betrag (Nutzungswert) den Buchwert unterschreitet. Der Ausweis der außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgt im Posten Abschreibungen. Wie in den Vorjahren wird für diese Bewertung ein Ertragswertverfahren (Hierarchiestufe 3 nach IFRS 13) unter Nutzung eines aus Marktbeobachtungen abgeleiteten Mietertragsfaktors von 15 Jahresnettomieten angewendet. Der Zeitwert dieser Immobilien wird im Anhang angegeben. Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag (Nutzungswert), der sich aus einer nachhaltigen Verbesserung der Vermietungssituation ergibt, den fortgeführten Buchwert übersteigt. Diese Wertaufholungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Gemischt genutzte Immobilien werden nach IAS 40.10 aufgeteilt. Ein Teil wird unter als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ein anderer Teil unter Sachanlagen ausgewiesen. Wenn eine entsprechende Aufgliederung aufgrund wirtschaftlicher oder juristischer Rahmenbedingungen nicht möglich ist, erfolgt der Ausweis ausschließlich unter Sachanlagen, da regelmäßig die Nutzung im Geschäftsbetrieb deutlich überwiegt.

Finanzinstrumente (Aktiva A. VI., VIII. und B. II., III., VI., VII. sowie Passiva B. II. und C. II., III., und IV.)

Die Erläuterung der Finanzinstrumente gemäß IFRS erfolgt in Textziffer (25) und im Lagebericht. Weitere Ausführungen zu Bilanzpositionen im Anhang, die den Finanzinstrumenten zuzuordnen sind, werden dort mit (25) gekennzeichnet.

Finanzielle Vermögenswerte, deren Zahlungsströme ausschließlich aus Zins- und Tilgungszahlungen bestehen, werden in Abhängigkeit vom Geschäftsmodell klassifiziert. Sieht das Geschäftsmodell ein Halten des Vermögenswertes zur Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme vor, so erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Sieht das Geschäftsmodell grundsätzlich das Halten vor, werden diese Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle Vermögenswerte, Finanzanlagen sowie Zahlungsmittel und Äquivalente der Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" unterliegen gemäß IFRS 9 einem Wertminderungsmodell basierend auf erwarteten Kreditverlusten. Die erwarteten Kreditverluste (ECL: expected credit losses) werden als wahrscheinlichkeitsgewichteter Barwert aller Zahlungsausfälle über die Laufzeit des Vermögenswertes berechnet. Hierzu wird ein dreistufiges Modell genutzt.

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Stufe 1: Erfassung erwarteter Kreditverluste über die gesamte Laufzeit aufgrund von Ereignissen innerhalb der nächsten zwölf Monate Enthalten sind neue Verträge sowie bestehende Verträge ohne wesentlichen Anstieg des Kreditrisikos. Regelmäßig beinhaltet dies Verträge, deren Zahlungen weniger als 31 Tage überfällig sind.
Stufe 2: Erfassung erwarteter Kreditverluste über die gesamte Laufzeit ohne Beeinträchtigung der Bonität Enthalten sind finanzielle Vermögenswerte, deren Kreditrisiko wesentlich gestiegen, aber deren Bonität nicht beeinträchtigt ist.
Stufe 3: Erfassung erwarteter Kreditverluste über die gesamte Laufzeit mit Beeinträchtigung der Bonität Enthalten sind finanzielle Vermögenswerte, deren Bonität beeinträchtigt ist oder die ausgefallen sind. Regelmäßig beinhaltet dies Verträge, deren Zahlungen mehr als 90 Tage überfällig oder deren Schuldner in finanziellen Schwierigkeiten sind.

Bei Stufe 1 und Stufe 2 wird die Effektivverzinsung auf Basis des Bruttobuchwerts ermittelt, wohingegen bei Stufe 3 die Effektivverzinsung auf Basis des Nettobuchwerts, also abzüglich Risikovorsorge, berechnet wird. Für den Transfer zwischen den Stufen ist eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos maßgeblich. Grundsätzlich erfolgt ein Transfer von Stufe 1 zu Stufe 2, wenn ein finanzieller Vermögenswert mehr als 30 Tage überfällig ist. Bei einer Uberfälligkeit von mehr als 90 Tagen besteht ein objektiver Hinweis auf einen Kreditausfall und es erfolgt ein Transfer in Stufe 3. Ebenso erfolgt dieser Transfer bei weiteren objektiven Hinweisen auf einen drohenden Kreditausfall wie z.B. Insolvenz.

Unterliegt ein finanzieller Vermögenswert am Bilanzstichtag einem niedrigen Ausfallrisiko, so wird angenommen, dass keine signfikante Erhöhung des Kreditrisikos seit Ersterfassung des finanziellen Vermögenswertes stattgefunden hat. Ein niedriges Ausfallrisiko wird angenommen, wenn das externe oder ein entsprechendes internes Kreditrating Investment Grade entspricht.

Der Fielmann-Konzern nutzt das vereinfachte Verfahren für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und erfasst den erwarteten Kreditausfall über die gesamte Laufzeit.

Die Allokation der Stufen auf die Finanzinstrumente wird in Textziffer (25) weitergehend erläutert. Aufgrund der für den Fielmann-Konzern untergeordneten Bedeutung wurde auf den separaten Ausweis der hieraus resultierenden Gewinne und Verluste in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung verzichtet. Der entsprechende Betrag wird unter Textziffer (25) erläutert und ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.

Finanzielle Vermögenswerte, deren Zahlungsströme nicht ausschließlich aus Zins- und Tilgungszahlungen bestehen, werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Wertpapiere der Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" werden zum Marktwert bilanziert. Soweit keine Börsenkurse vorliegen, wird auf Marktbewertungen durch Banken zurückgegriffen. Ein nicht zu Handelszwecken gehaltener finanzieller Vermögenswert wird dann beim erstmaligen Ansatz als "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert, wenn eine solche Designation Bewertungsinkonsistenzen wesentlich reduziert. Im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr handelt es sich hierbei um in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten erfasste Liquiditätsvorschüsse zur Bedeckung versicherungstechnischer Abgrenzungen für Beitragsüberträge an den Versicherungsgeber der Nulltarif-Versicherung. Diese Liquiditätsvorschüsse werden vom Versicherer als Kapitalanlagen angelegt. Die Nettoerträge (Gewinne und Verluste) aus den Kapitalanlagen stehen allein Fielmann zu. Aus der Marktbewertung resultierende unrealisierte Gewinne und Verluste sowie die hierauf entfallenden latenten Steuern werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.

Zur Bestimmung des Marktwertes von Finanzinstrumenten wird die folgende Hierarchie verwendet:

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Stufe 1: Eingangsparameter der Stufe 1 sind auf aktiven Märkten notierte Preise (unbereinigt) für identische Vermögenswerte oder Schulden, auf die am Bewertungsstichtag zugegriffen wird.
Stufe 2: Eingangsparameter der Stufe 2 sind andere Eingangsparameter als die auf Stufe 1 enthaltenen notierten Preise, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt beobachtbar sind oder indirekt aus anderen Preisen abgeleitet werden können.
Stufe 3: Eingangsparameter der Stufe 3 sind für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbare Parameter.

Die im Konzern zum Marktwert bewerteten Finanzinstrumente der Klasse "Vermögensverwaltungsdepots", "Fonds" und Teile der "Sonstigen Forderungen" fallen unter die Hierarchiestufe 1.

Zu- und Abgänge werden mit dem jeweiligen Wert des Erfüllungstages angesetzt. Die Bewertung der finanziellen Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich gemäß IFRS 9 zum Erfüllungsbetrag. Ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen ausbezahltem und bei Endfälligkeit rückzahlbarem Betrag wird amortisiert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu Stichtagskursen umgerechnet.

Vorräte (B. I.)

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, erforderlichenfalls vermindert um Wertberichtigungen auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert. Die Fortschreibung erfolgt mit der Methode des gleitenden Durchschnitts. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß IAS 2. Fertigungsbezogene Gemeinkosten sind enthalten. Zinsen werden aufgrund des kurzen Herstellungsprozesses nicht angesetzt.

Latente Steuern (Aktiva A. VII. und Passiva B. III.)

Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in den IFRS- und Steuerbilanzen der Konzernunternehmen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen, soweit sich diese Unterschiede im Zeitablauf wieder ausgleichen. Dies beinhaltet gemäß IAS 12 auch sogenannte "Outside Basis Differences", die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft ergeben. Eine latente Steuerabgrenzung wird für "Outside Basis Differences" insoweit vorgenommen, wie mit einer Realisierung innerhalb von 12 Monaten gerechnet wird. Darüber hinaus werden latente Steuerabgrenzungen für Verlustvorträge in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Für die Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern werden die Steuersätze zugrunde gelegt, die voraussichtlich im Zeitpunkt der Realisierung des Vermögenswerts beziehungsweise der Erfüllung der Verbindlichkeit gültig sind.

Latente Steuern werden gemäß IAS 1.70 unter den langfristigen Vermögenswerten (Textziffer (5)) bzw. Schulden (Textziffer (20)) ausgewiesen.

Aktive und passive latente Steuern werden, soweit sie ertragsteuerliche Organkreise oder einzelne Gesellschaften betreffen und laufzeitkongruent sind, gemäß IAS 12.71 ff. saldiert.

Rückstellungen (B. I. und C. I.)

Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 und IAS 19 (revised 2011). Demnach werden für rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus Ereignissen der Vergangenheit Rückstellungen in der Bilanz angesetzt, wenn der Mittelabfluss zur Begleichung der Verpflichtungen wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt diejenigen Beträge, die erforderlich sind, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen des Konzerns abzudecken. Langfristige Rückstellungen werden bei wesentlichen Effekten abgezinst und zum Barwert bilanziert. Der verwendete Zinssatz ist fristadäquat zur Laufzeit von Anleihen für alle Rückstellungen.

Rückstellungen für Pensionen werden für die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungszusagen nach der Methode der laufenden Einmalprämien bewertet. Diese Methode ermittelt unter Berücksichtigung dynamischer Aspekte die zu erwartenden Leistungen nach Eintritt des Versorgungsfalls und verteilt diese über die gesamte Beschäftigungsdauer der begünstigten Mitarbeiter. Dazu werden jährlich versicherungsmathematische Gutachten erstellt. Die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, die sich aus Änderungen der Rechnungsannahmen und aus Abweichungen zwischen den Rechnungsannahmen von den tatsächlichen Ausprägungen ergeben, erfolgt im sonstigen Ergebnis (Other Comprehensive Income).

Für weitere Angaben siehe Textziffer (1 8).

Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder gegenwärtige Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist bzw. nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualverbindlichkeiten werden in der Bilanz grundsätzlich nicht erfasst.

Leasing

Die Fielmann Aktiengesellschaft tritt als Eigentümerin von Immobilien als Leasinggeberin in Operating-Leasingverhältnissen auf. Diese sind nicht dem Kerngeschäft des Konzerns zuzuordnen.

Leasingnehmer ist der Konzern ausschließlich in Operating-Leasingverhältnissen. Neben Verträgen im Bereich der Anmietung von Geschäftsräumen bestehen auch für Fahrzeuge und in wenigen Fällen für technische Geräte Leasingvereinbarungen.

Erlösrealisation

Erlöse werden in erster Linie aus dem Einzelhandelsgeschäft erzielt. Die Realisierung der Erlöse sowie die Bezahlung erfolgen zum Zeitpunkt der Abgabe der bestellten und fertigen Produkte an den Kunden. Daneben werden in dem Segment Deutschland in geringem Umfang Umsatzerlöse im Großhandel getätigt. Die Umsatzerlöse enthalten auch Erlöse aus der Abwicklung von Versicherungsfällen der Nulltarif-Versicherung. Der Umfang der Leistungspflicht von Fielmann besteht hierbei grundsätzlich jeweils in der Lieferung einer Korrektionsbrille. Daher realisiert Fielmann Erlöse, die denen aus dem Einzelhandelsgeschäft entsprechen. Aufgrund der Realisierung der Umsatzerlöse innerhalb eines Jahres wird auf die Anpassung um eine signifikante Finanzierungskomponente gemäß IFRS 15.63 verzichtet.

Weiterhin erfasst Fielmann unter den Umsatzerlösen Erträge aus dem versicherungstechnischen Ergebnis der Nulltarif-Versicherung. Diese werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann.

Mieterträge werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses erfolgswirksam verteilt. Wesentliche einmalige Erträge und Kosten, die Leasingverhältnissen direkt zuzuordnen sind, werden ebenfalls über deren Laufzeit verteilt.

Anteilsbasierte Vergütung

Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Arbeitnehmer werden zum beizulegenden Zeitwert des Instruments am Tag der Gewährung bewertet. Diese Vergütungen beinhalten nur am Markt befindliche Aktien des Fielmann-Konzerns. Daher ergeben sich hinsichtlich des Wertes keine Schätzungsunsicherheiten. Zu den Formen der Vergütung siehe auch Textziffer (30).

Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem der Quotient aus dem Ergebnis, das den Eigenkapitalgebern zusteht, und der durchschnittlichen Anzahl von ausgegebenen Aktien während des Geschäftsjahres - mit Ausnahme der eigenen Anteile, die die Gesellschaft selbst hält - gebildet wird. Sofern verwässernde Effekte vorliegen, werden diese in die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie mit einbezogen. Im laufenden und im Vorjahr lagen derartige Effekte nicht vor.

IV. Erläuterungen zum Konzernabschluss

Aktiva

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. 12. 2018

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1. 1. 2018

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Stand am 31. 12. 2018

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 19.473 185 1.805 21.463
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 33.192 18 1.399 817 3 33.795
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 11.687 2.458 2.189 16.334
4. Unfertige Softwareprojekte 3.545 9.455 -2.189 10.811
67.897 203 15.117 817 3 82.403
II. Firmenwerte 135.895 2.054 1.246 0 0 139.195
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 130.606 272 5.872 409 640 136.981
2. Mietereinbauten 222.758 1.029 20.423 7.110 1.121 238.221
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 326.628 1.385 24.431 12.900 -521 339.023
4. Anlagen im Bau 2.692 21 10.044 12 -624 12.121
682.684 2.707 60.770 20.431 616 726.346
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 36.507 0 0 7.392 -619 28.496
V. Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 4.748 0 470 5.218
VI. Übrige Finanzanlagen 2.807 0 220 141 -470 2.416
Summe Anlagevermögen 925.790 4.964 82.101 28.781 0 984.074

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1. 1. 2018

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Zuschreibung

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 13.394 161 1.047
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 26.265 12 2.092 774
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 3.467 2.752
4. Unfertige Softwareprojekte
43.126 173 5.891 774 0 0
II. Firmenwerte 89.863 1.823 0 0 0 0
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.963 141 2.646 405
2. Mietereinbauten 151.454 662 13.335 6.776
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 252.536 1.188 22.802 12.453
4. Anlagen im Bau
442.953 1.991 38.783 19.634 0 0
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 20.418 0 436 5.997 0 0
V. Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0 0 0
VI. Übrige Finanzanlagen 101 0 0 0 0 0
Summe Anlagevermögen 596.461 3.987 45.110 26.405 0 0

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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand am 31. 12. 2018

Tsd. €
Stand am 31. 12. 2018

Tsd. €
Stand am 31. 12. 2017

Tsd. €
--- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 14.602 6.861 6.079
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 27.595 6.200 6.927
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 6.219 10.115 8.220
4. Unfertige Softwareprojekte 0 10.811 3.545
48.416 33.987 24.771
II. Firmenwerte 91.686 47.509 46.032
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.345 95.636 91.643
2. Mietereinbauten 158.675 79.546 71.304
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 264.073 74.950 74.092
4. Anlagen im Bau 0 12.121 2.692
464.093 262.253 239.731
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 14.857 13.639 16.089
V. Anteile an assoziierten Unternehmen 0 5.218 0
VI. Übrige Finanzanlagen 101 2.315 2.706
Summe Anlagevermögen 619.153 364.921 329.329

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. 12. 2017

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2017

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Stand am 31.12.2017

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 16.032 -419 3.794 66 19.473
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 29.101 -26 4.187 102 32 33.192
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 10.624 1.063 11.687
4. Unfertige Softwareprojekte 899 2.738 -92 3.545
56.656 -445 11.782 102 6 67.897
II. Firmenwerte 140.010 -4.789 866 192 0 135.895
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 125.086 -634 6.280 10 -116 130.606
2. Mietereinbauten 211.191 -2.212 17.987 5.265 1.057 222.758
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 316.598 -3.148 27.603 14.029 -396 326.628
4. Anlagen im Bau 876 -9 2.543 -718 2.692
653.751 -6.003 54.413 19.304 -173 682.684
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 36.339 0 1 0 167 36.507
V. Übrige Finanzanlagen 1.414 0 1.755 362 0 2.807
Summe Anlagevermögen 888.170 -11.237 68.817 19.960 0 925.790

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2017

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Zuschreibung

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 12.696 -350 1.048
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 24.452 -22 1.936 101
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 1.129 2.338
4. Unfertige Softwareprojekte
38.277 -372 5.322 101 0 0
II. Firmenwerte 94.306 -4.251 0 192 0 0
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.149 -317 2.528 10 -127 260
2. Mietereinbauten 146.136 -1.444 11.754 4.992
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 246.077 -2.711 22.172 13.002
4. Anlagen im Bau
429.362 -4.472 36.454 18.004 -127 260
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 19.935 0 496 0 127 140
V. Übrige Finanzanlagen 101 0 0 0 0 0
Summe Anlagevermögen 581.981 -9.095 42.272 18.297 0 400

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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand am 31. 12. 2017

Tsd. €
Stand am 31. 12. 2017

Tsd. €
Stand am 31. 12. 2016

Tsd. €
--- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 13.394 6.079 3.336
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 26.265 6.927 4.649
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 3.467 8.220 9.495
4. Unfertige Softwareprojekte 0 3.545 899
43.126 24.771 18.379
II. Firmenwerte 89.863 46.032 45.704
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.963 91.643 87.937
2. Mietereinbauten 151.454 71.304 65.055
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 252.536 74.092 70.521
4. Anlagen im Bau 0 2.692 876
442.953 239.731 224.389
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 20.418 16.089 16.404
V. Übrige Finanzanlagen 101 2.706 1.313
Summe Anlagevermögen 596.461 329.329 306.189

(1) Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte enthalten insbesondere IT-Software, die über drei bis fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzten Nutzungsdauern liegen nicht vor.

Die Zugänge zu den selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten betreffen vollständig die Aktivierung einer selbst erstellten Auftragssoftware in Höhe von Tsd. € 2.458 (Vorjahr: Tsd. € 1.063). Des Weiteren wurden Umbuchungen aus den unfertigen Softwareprojekten in die selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte in Höhe von Tsd. € 2.189 (Vorjahr: Tsd. € 0) vorgenommen.

Die Zugänge in den unfertigen Softwareprojekten betreffen in Höhe von Tsd. € 1.697 (Vorjahr: Tsd. € 2.21 8) Aufwendungen für die Weiterentwicklung der selbst erstellten Auftragssoftware, in Höhe von Tsd. € 2.156 Aufwendungen für die Entwicklung einer Software zur Auftragsdatenverwaltung und in Höhe von Tsd. € 2.762 Aufwendungen für die Entwicklung einer Software zur Auftragsstatusverwaltung. Weitere Zugänge in Höhe von Tsd. € 2.840 (Vorjahr: Tsd. € 520) betreffen Aufwendungen für die Entwicklung neuer Software.

Die im Berichtsjahr nicht aktivierungsfähigen Aufwendungen betrugen insgesamt Tsd. € 3.321 (Vorjahr: Tsd. € 521).

Diese Position beinhaltet auch Mietrechte, die über maximal 15 Jahre abgeschrieben werden. Die Mietrechte betreffen übliche Zahlungen an Dritte, um in Mietverträge in bevorzugten Innenstadtlagen zu gelangen. Die Zugänge zu den Mietrechten resultieren im Wesentlichen in Höhe von Tsd. € 1.805 (Vorjahr: Tsd. € 3.190) aus den neuen Niederlassungen in Italien.

(2) Firmenwerte

Enthalten sind Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung. Diese Firmenwerte werden für den Impairment-Test einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) zugeordnet. In den etablierten Märkten sind dies im Wesentlichen die einzelnen Verkaufsniederlassungen. In den Ländern, in denen noch keine hinreichende Flächendeckung mit Fielmann-Niederlassungen erreicht wurde, erfolgt der Impairment-Test auf der Ebene des gesamten Gebietes. Firmenwerte wurden dem Segment Deutschland in Höhe von Tsd. € 37.848 (Vorjahr: Tsd. € 36.602) zugeordnet, darunter die jeweils als einzelne CGU geführten Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 28.632 (Vorjahr: Tsd. € 27.386) und die Rathenower Optische Werke GmbH in Höhe von Tsd. € 8.740 (Vorjahr: Tsd. € 8.740). Weitere signifikante Firmenwerte entfallen auf das Segment Schweiz in Höhe von Tsd. € 5.954 (Vorjahr: Tsd. € 5.723) sowie auf die Region Niederlande in den übrigen Segmenten in Höhe von Tsd. € 3.546 (Vorjahr: Tsd. € 3.546). Die Änderungen des Buchwertes im Segment Schweiz resultieren aus der währungsbedingten Umrechnung.

(3) Sachanlagen/ Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Die Buchwerte der Sachanlagen einschließlich der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien verteilen sich zum 31. Dezember 201 8 auf die Segmente wie folgt:

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31.12.2018

Tsd. €
31.12.2017

Tsd. €
Deutschland 231.541 219.264
Schweiz 24.819 21.949
Österreich 5.598 5.885
Übrige 13.934 8.722
275.892 255.820

Technische Anlagen und Maschinen werden in der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.

Die Zugänge (auch durch Umgliederungen aus den Anlagen im Bau) in den Sachanlagen resultieren unter anderem aus Ersatzinvestitionen in den Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 43.051 (Vorjahr: Tsd. € 33.660). Weitere Zugänge ergeben sich aus der Expansion des Konzerns (Tsd. € 7.514, Vorjahr: Tsd. € 8.742). Beschränkungen der Verfügungsrechte ergeben sich bezüglich Immobilien und anderen Sachanlagen der Fielmann Akademie in Höhe von Tsd. € 17.894 (Vorjahr: Tsd. € 18.292) aufgrund der Gemeinnützigkeit und des Denkmalschutzes.

Die Zugänge zu den Grundstücken und Gebäuden enthalten in Höhe von Tsd. € 4.628 Zugänge aus der Aktivierung einer Immobilie in Oldenburg.

Die Zurechnung zu der Gruppe der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt für Flächen, die von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzt werden. Diese Immobilien werden nach IAS 40 als Finanzinvestitionen eingestuft und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Im Berichtsjahr wurden bei diesen Immobilien keine Nachaktivierungen vorgenommen (Vorjahr: Tsd. € 1). Der mit einem Ertragswertverfahren ohne Gutachter ermittelte beizulegende Zeitwert beläuft sich auf Tsd. € 16.545 (Vorjahr: Tsd. € 23.202). Die entsprechenden Mieteinnahmen im Berichtszeitraum betragen Tsd. € 1.103 (Vorjahr: Tsd. € 1.547). Dem gegenüber stehen direkt zurechenbare Aufwendungen in Höhe von Tsd. € 792 (Vorjahr: Tsd. € 990). Im Berichtsjahr wurde eine vollständig als Finanzinvestition gehaltene Immobilie für einen Betrag in Höhe von Tsd. € 4.640 veräußert.

Insgesamt wurden wie im Vorjahr auf Immobilien keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

(4) Anteile an assoziierten Unternehmen/ Übrige Finanzanlagen(25)

Ausgewiesen wird der Anteil an dem assoziierten Unternehmen FittingBox S.A. FittingBox S.A. (www.fittingbox.com) wurde 2006 gegründet und ist weltweit führender Anbieter von Augmented-Reality-Technologie wie der 3D-Anprobe für Brillen und Sonnenbrillen. Das Unternehmen hat seine Zentrale in Toulouse, Frankreich, und betreibt außerdem eine Vertriebsgesellschaft in Miami, USA. FittingBox entwickelt innovative Technologielösungen und digitale Inhalte für die augenoptische Branche und verfügt über die weltweit größte Datenbank mit Fassungsfotos und 3D-Modellen. Die strategische Beteiligung an dem französischen Technologieunternehmen ist ein konsequenter Schritt in der Digitalisierungsstrategie von Fielmann. Gemeinsam arbeiten die Unternehmen am Online-Brillenkauf in Fielmann-Qualität.

FittingBox S.A. ist nicht an der Börse notiert. Die Anschaffungskosten inklusive Transaktionskosten betragen Tsd. € 4.739. Die nachstehende Tabelle fasst die Finanzinformationen von FittingBox S.A. (wie in ihrem eigenen Abschluss aufgeführt) zusammen. Anpassungen wurden aus Wesentlichkeitsgründen nicht vorgenommen. Das in der Tabelle dargestellte Geschäftsjahr 2018 beinhaltet die Ergebnisse für den Zeitraum vom 27. November bis zum 31. Dezember 2018.

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31.12.2018

Tsd. €
27.11.2018

Tsd. €
Eigentumsanteil in % 20,7 20,7
Kurzfristige Vermögenswerte 5.133 6.334
Langfristige Vermögenswerte 3.155 2.426
Kurzfristige Schulden -3.809 -4.129
Langfristige Schulden -1.752 -1.951
Nettovermögen (100 %) 2.727 2.680
Anteil des Konzerns am Nettovermögen (20,7 %) 564 555
Geschäfts- oder Firmenwert inkl. Transaktionskosten 4.184 4.184
Buchwert der Beteiligung 4.748 4.739
Umsatzerlöse 682
Jahresüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen 47
Sonstiges Ergebnis 0 0
Gesamtergebnis (100 %) 47 0
Anteil des Konzerns am Gesamtergebnis (20,7 %) 9 0

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

Weiterhin umfasst die Position eine Beteiligung an einem assozierten Unternehmen in Höhe von Tsd. € 470, die im Vorjahr in der Position Langfristige Finanzanlagen ausgewiesen wurde. Aufgrund des Umfangs und der für den Fielmann-Konzern untergeordneten Bedeutung erfolgt der Ausweis des Ergebnisses aus Anteilen an assoziierten Unternehmen in der Position Erträge im Finanzergebnis (siehe Textziffer (33)). Die Übrigen Finanzanlagen enthalten unter anderem Ausleihungen an nicht beherrschende Gesellschafter.

(5) Aktive latente Steuern

Latente Steueransprüche sind in Höhe von Tsd. € 12.276 (Vorjahr: Tsd. € 12.686) aktiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (37) des Anhangs verwiesen.

(6) Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)

Es handelt sich bei den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten im Wesentlichen um langfristige Anleihen und Festgelder der Fielmann Aktiengesellschaft. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den Fristigkeiten im Finanzvermögen. Die Zusammensetzung des Finanzvermögens ist in Textziffer (40) dargestellt. Des Weiteren werden insbesondere Kautionen und Mitarbeiterdarlehen ausgewiesen. Von den Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Darlehen wird innerhalb der nächsten 12 Monate eine Tilgung in Höhe von Tsd. € 142 (Vorjahr: Tsd. € 50) erwartet und unter den kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen (siehe Textziffer (8)).

(7) Vorräte

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31.12.2018

Tsd. €
31.12.2017

Tsd. €
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 614 637
Unfertige Erzeugnisse 12.091 8.785
Fertige Erzeugnisse und Waren 123.602 119.251
136.307 128.673

Die Vorräte betreffen überwiegend Produkte für Brillenoptik, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Hörakustik sowie sonstige Handelswaren. Unfertige Erzeugnisse betreffen hauptsächlich für Kunden bearbeitete Aufträge für Brillen und Hörsysteme.

Der Gesamtbetrag aller Wertberichtigungen auf Vorräte beträgt Tsd. € 6.152 (Vorjahr: Tsd. € 6.868) und wurde vollständig im Materialaufwand erfasst. Der Verbrauch von Vorräten ist in Höhe von Tsd. € 281.181 (Vorjahr: Tsd. € 273.649) als Aufwand im Geschäftsjahr gebucht.

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

(8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)

Für nähere Angaben zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird auf Textziffer (25) des Anhangs verwiesen. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von Tsd. € 27.203 (Vorjahr: Tsd. € 24.836) sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von Tsd. € 23.516 (Vorjahr: Tsd. € 22.841). Von diesen Forderungen wurden Tsd. € 22.376 (Vorjahr: Tsd. € 21.791) zum Marktwert bewertet.

(9) Nicht finanzielle Vermögenswerte

In dieser Position sind im Wesentlichen Abgrenzungsposten für vorausgezahlte Sozialabgaben in der Schweiz und für IT in der Fielmann Aktiengesellschaft sowie Forderungen aus Sozialabgaben und Umsatzsteuer enthalten.

(10) Kurzfristige Ertragsteueransprüche

Die Steueransprüche in Höhe von Tsd. € 8.062 (Vorjahr: Tsd. € 10.748) resultieren aus Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer (Tsd. € 2.044, Vorjahr: Tsd. € 4.838) und Gewerbesteuer (Tsd. € 6.018, Vorjahr: Tsd. € 5.910).

(11) Kurzfristige Finanzanlagen(25)

In den kurzfristigen Finanzanlagen werden Anleihen, Festgelder, Schuldscheindarlehen und Fonds der Fielmann Aktiengesellschaft sowie ein Depot in der Schweiz ausgewiesen, in dem sich Aktien und Anleihen befinden. Des Weiteren umfassen die kurzfristigen Finanzanlagen Fonds in der Vertriebsgesellschaft in Italien, die als Sicherheiten im Rahmen von Mietverhältnissen dienen. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den Fristigkeiten im Finanzvermögen. Die Zusammensetzung des Finanzvermögens ist in Textziffer (40) dargestellt.

(12) Zahlungsmittel und Äquivalente(25)

Enthalten sind liquide Mittel und Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit zum Anschaffungszeitpunkt von bis zu drei Monaten. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den Fristigkeiten im Finanzvermögen. Die Zusammensetzung des Finanzvermögens ist in Textziffer (40) dargestellt.

(13) Gezeichnetes Kapital/ Genehmigtes Kapital

Passiva

Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt zum 31. Dezember 201 8 Tsd. € 84.000. Dieses ist seit dem von der Hauptversammlung am 3. Juli 2014 beschlossenen und am 22. August 2014 vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien, jeweils ohne Nennwert. Auf jede der 84 Millionen Aktien entfällt ein rechnerischer Anteil am Grundkapital von € 1,00. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Alle Aktien gewähren gleiche Stimmrechte sowie Rechte am Gewinn und Vermögen der Fielmann Aktiengesellschaft

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

Nach § 5 Abs. 3 der Satzung ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, bis zum 13. Juli 2021 das Grundkapital durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Aktien, gegen Bareinlage und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um Tsd. € 5.000 zu erhöhen. Im Berichtszeitraum hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.

Die Gewährleistung der finanziellen Stabilität und Flexibilität des Fielmann-Konzerns durch eine nachhaltige Sicherung der bilanziellen Eigenkapitalbasis ist das grundsätzliche Ziel unseres Kapitalmanagements. Darüber hinaus steuert der Konzern sein Kapital mit dem Ziel, eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erzielen und die Aktionäre regelmäßig am Erfolg der Gruppe teilhaben zu lassen. Das gemanagte Kapital des Konzerns besteht aus den finanziellen Verbindlichkeiten, den Zahlungsmitteln und Äquivalenten sowie dem Eigenkapital.

Die Fielmann Aktiengesellschaft und die in den Konzernabschluss einbezogenen Kapitalgesellschaften unterliegen den Mindestkapitalanforderungen des deutschen Aktien- und GmbH-Rechts sowie den entsprechenden Bestimmungen nach Landesrecht und Gesellschaftsform. Weitere branchenspezifische Mindestkapitalanforderungen bestehen nicht. Die im Konzern vorhandene Liquidität wird täglich zentral gepoolt, überwacht und gesteuert. Hierzu ist sowohl ein tägliches als auch monatliches Berichtswesen installiert. Dieses gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Mindestkapitalanforderungen.

Zum 31. Dezember 2018 hielt die Fielmann Aktiengesellschaft 12.937 (Vorjahr: 3.072) eigene Aktien im Bestand, mit einem Buchwert von Tsd. € 733 (Vorjahr: Tsd. € 220). Die Fielmann-Aktien wurden i. S. d. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG erworben, um sie den Mitarbeitern der Fielmann Aktiengesellschaft oder mit ihr verbundenen Unternehmen als Belegschaftsaktien anbieten oder im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen verwenden zu können.

(14) Kapitalrücklage

Ausgewiesen wird ausschließlich das Agio aus der Kapitalerhöhung der Fielmann Aktiengesellschaft in 1994 nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.

(15) Gewinnrücklagen

In den Gewinnrücklagen werden die nicht ausgeschütteten Gewinne aus Vorjahren und dem aktuellen Geschäftsjahr ausgewiesen (siehe auch Textziffer (39)).

(16) Sonstige Rücklagen

In den sonstigen Rücklagen sind der Währungsausgleichsposten, die Gewinne und Kursvorteile bei der Abgabe eigener Aktien an Mitarbeiter gemäß IFRS 2 sowie die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Pensionsrückstellungen im Rahmen der Anwendung des IAS 19 enthalten.

(17) Nicht beherrschende Anteile

In den nicht beherrschenden Anteilen werden die Anteile anderer Gesellschafter an Kapitalgesellschaften des Konzerns ausgewiesen. Die Anteile anderer Gesellschafter an Personengesellschaften werden nur insoweit ausgewiesen, als Anteile an Verlusten vorhanden sind. Die Anteile Dritter an positivem Eigenkapital von Personengesellschaften wurden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen (siehe auch Textziffer (22), (25) und (39)).

(18) Langfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der langfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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Stand am 1.1.2018

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Verbrauch

Tsd. €
Auflösung

Tsd. €
Zuführung

Tsd. €
Stand am 31.12. 2018

Tsd. €
Pensionsrückstellungen 7.776 -305 203 7.674
Jubiläumsrückstellungen 7.133 36 -863 -388 1.410 7.328
Rückbauverpflichtungen 3.083 -520 -170 46 2.439
Rückstellungen im Warenbereich 4.640 -3.234 3.886 5.292
Sonstige langfristige Rückstellungen 1.144 -245 1.850 2.749
23.776 36 -5.167 -558 7.395 25.482

Pensionsrückstellungen resultieren überwiegend aus unverfallbaren Pensionszusagen der Fielmann Aktiengesellschaft (Tsd. € 6.621, Vorjahr: Tsd. € 6.766) und betreffen ausschließlich das Segment Deutschland.

Den Rückstellungen stehen Rückdeckungsguthaben in Höhe von Tsd. € 229 (Vorjahr: Tsd. € 420) gegenüber, die in Höhe von Tsd. € 229 (Vorjahr: Tsd. € 280) mit den Pensionsrückstellungen saldiert sind. In der Veränderung der Rückstellung ist ein Aufzinsungseffekt von Tsd. € 125 (Vorjahr: Tsd. € 132) enthalten. Die Pensionsrückstellungen der Fielmann Aktiengesellschaft werden voraussichtlich gemäß den statistischen Sterbetafeln über die nächsten 15 Jahre realisiert.

Die wichtigsten Annahmen, welche der versicherungsmathematischen Bewertung zugrunde gelegt wurden, sind:

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2018

in %
2017

in %
Abzinsungssatz 1,72 1,58
Erwartete Einkommenssteigerung 0,00 0,00
Erwartete Rentensteigerung 2,00 2,00

Die Pensionsrückstellungen im Fielmann-Konzern betreffen fixierte Zusagen, sodass für die Bewertung der Pensionsrückstellungen keine Einkommenssteigerung berücksichtigt wird. Hinsichtlich des Abzinsungssatzes wurde eine Sensitivitätsbetrachtung vorgenommen. Eine Senkung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde zu einer Erhöhung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung in Höhe von Tsd. € 1.250 führen, eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde den Barwert um Tsd. € 1.009 mindern. Aus den gezeigten Werten resultiert für den Konzern lediglich ein untergeordnetes Risiko aus den Pensionszusagen und den Rückdeckungsguthaben. Die Veränderung im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt sich wie folgt dar:

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2018

in %
2017

in %
Anfangsbestand der leistungsorientierten Verpflichtung 8.056 8.136
Laufender Dienstzeitaufwand (Ausweis im Personalaufwand) 13 16
Zinsaufwand (Ausweis im Finanzergebnis) 125 132
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (Ausweis im OCI) 14 -36
Gezahlte Leistungen -305 -192
Endbestand der leistungsorientierten Verpflichtung 7.903 8.056

Die Veränderung des OCI (Other Comprehensive Income) resultiert im Wesentlichen aus Zinssatzänderungen. Auf die im sonstigen Ergebnis gebuchten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste entfällt ein Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von Tsd. € 4 (Vorjahr: Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 11).

Aufgliederung der Pläne:

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2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Leistungsorientierte Verpflichtungen
- aus Plänen, die ganz oder teilweise über einen Fonds (Rückdeckungsversicherung) finanziert wurden 6.621 6.766
- aus Plänen, die nicht über einen Fonds finanziert wurden 1.282 1.290
7.903 8.056

Als Rückdeckung der leistungsorientierten Verpflichtung dienen Kapitallebensversicherungen.

Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag aufgrund der Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen ergibt sich wie folgt:

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2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 7.903 8.056
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -229 -280
In der Bilanz angesetzte Rückstellung 7.674 7.776

Jubiläumsrückstellungen werden für 10- bis 35-jährige Jubiläen unter Berücksichtigung von tatsächlichen Fluktuationswerten der Vergangenheit gebildet. Die Abzinsung erfolgt mit dem für den Zeitraum der durchschnittlichen Restlaufzeit bis zur Erreichung des jeweiligen Jubiläums passenden Zinssatz. Eine Realisierung dieser Rückstellungen in den nächsten zwölf Monaten wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 705 (Vorjahr: Tsd. € 822) erfolgen. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich eine Erhöhung der Rückstellung um Tsd. € 70 (Vorjahr: Erhöhung um Tsd. € 38). Die durch Zeitablauf sich ergebende Erhöhung des abgezinsten Betrages beträgt Tsd. € 74 (Vorjahr: Tsd. € 63).

Es werden folgende Zinssätze gemäß der aktuellen Marktlage zugrunde gelegt:

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10-jährige Jubiläen: 0,44 Prozent (Vorjahr: 0,32 Prozent)
25-jährige Jubiläen: 1,74 Prozent (Vorjahr: 1,58 Prozent)
35-jährige Jubiläen: 2,01 Prozent (Vorjahr: 1,86 Prozent)

Die Rückbauverpflichtungen aus Mietverträgen sind als langfristig anzusehen. Eintretende Risiken innerhalb der nächsten zwölf Monate sind nicht zu erkennen. In der weit überwiegenden Zahl der Mietverträge stehen den Gesellschaften des Fielmann-Konzerns eine oder mehrere Verlängerungsoptionen zur Verfügung. Für die Berechnung der für die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge wurde ein Zinssatz von 1,91 Prozent (11 Jahre) (Vorjahr: 1,72 Prozent (11 Jahre)) angewendet. Es wurde eine Inflationsrate von 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent) berücksichtigt. Die abgezinsten Erfüllungsbeträge werden in die Anschaffungskosten der Mietereinbauten des Anlagevermögens einbezogen und planmäßig über die Restlaufzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich eine Verringerung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 69 (Vorjahr: Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 22).

Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen hauptsächlich Garantiezusagen und daraus resultierende Risiken. Darin enthalten sind neben den Material- auch Personalaufwendungen für Abwicklungsleistungen. Die Risiken realisieren sich überwiegend innerhalb von zwölf Monaten, maximal innerhalb von drei Jahren. Der kurzfristige Anteil der Garantierisiken wird unter den kurzfristigen Rückstellungen in Textziffer (21) ausgewiesen. Die Annahmen zur Bewertung der Risiken werden durch ein Berichtswesen zu den Garantiefällen ständig verifiziert. Für die Ermittlung der Erfüllungsbeträge wurde eine Inflationsrate von 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent) berücksichtigt. Die für die Abzinsung verwendeten Zinssätze betrugen für zwei Jahre 0,16 Prozent (Vorjahr: 0,08 Prozent) sowie für drei Jahre 0,37 Prozent (Vorjahr: 0,31 Prozent). Aus den Änderungen der Zinssätze resultiert eine Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 6 (Vorjahr: Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 12).

Zinssatzbedingte Änderungen bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen ergeben sich in Höhe von Tsd. € 36 (Vorjahr: Tsd. € 66).

(19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten(25)

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2018

Tsd. €
31.12. 2017

Tsd. €
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 707 838
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 450 (Vorjahr: Tsd. € 501)
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 656 1.020
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 202 (Vorjahr: Tsd. € 239)
1.363 1.858

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausschließlich festverzinslich mit fester Laufzeit. Ein wesentliches Zinsrisiko ist aufgrund der geringen Verschuldung nicht erkennbar.

(20) Passive latente Steuern

Latente Steuerverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 12.135 (Vorjahr: Tsd. € 9.463) passiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (37) des Anhangs verwiesen.

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

(21) Kurzfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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Stand am 1.1.2018

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Verbrauch

Tsd. €
Auflösung

Tsd. €
Zuführung

Tsd. €
Stand am 31.12.2018

Tsd. €
Personalrückstellungen 31.498 39 -29.301 -2.244 33.771 33.763
Rückstellungen im Warenbereich 6.311 39 -3.019 3.895 7.226
Übrige Rückstellungen 5.019 19 -4.007 -936 7.700 7.795
42.828 97 -36.327 -3.180 45.366 48.784

Die Personalrückstellungen werden insbesondere für Verpflichtungen aus Sonderzahlungen und Tantiemen gebildet, der Zahlungsmittelabfluss erfolgt im ersten Halbjahr des folgenden Geschäftsjahres.

Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen die Garantierisiken, die voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate realisiert werden. Der langfristige Anteil der Garantierisiken wird in Textziffer (18) ausgewiesen. Im ersten Jahr werden über 50 Prozent der insgesamt erwarteten Garantiefälle abgewickelt.

(22) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten(25)

Aufgrund der geringen Verschuldung sind keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern durch Zinsschwankungen in Bezug auf den Zinsaufwand zu erwarten. Die Laufzeit dieser Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr.

In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber nicht beherrschenden Gesellschaftern, die in den Einzelabschlüssen nach lokalem Recht Eigenkapitalcharakter haben und nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind, in Höhe von Tsd. € 2.803 (Vorjahr: Tsd. € 2.919) enthalten (siehe auch Textziffern (17), (25) und (39)).

(23) Nicht finanzielle Verbindlichkeiten

In den nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Vertragsverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen sowie aus Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer enthalten. Die Vertragsverbindlichkeiten entfallen auf die Abgrenzung der im Geschäftsjahr vereinnahmten, aber erst in Zukunft realisierten Erlöse aus der Nulltarifversicherung sowie aus Reparaturpauschalen, die von den gesetzlichen Krankenkassen für in Deutschland abgegebene Hörsysteme im Voraus gezahlt werden. Die Vertragsverbindlichkeiten haben sich im Geschäftsjahr 201 8 wie folgt entwickelt:

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Vertragsverbindlichkeiten aus Nulltarifversicherung in Tsd. €
Stand zum 1.1.2018 20.869
Zuführung 21.694
Realisierter Umsatz des aktuellen Geschäftsjahres, der im Stand zum 1. Januar enthalten war -20.869
Stand zum 31.12.2018 21.694

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

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Vertragsverbindlichkeiten aus Hörgeräte-Reparaturpauschalen in Tsd. €
Stand zum 1.1.2018 12.370
Zuführung 6.760
Realisierter Umsatz des aktuellen Geschäftsjahres, der im Stand zum 1. Januar enthalten war -4.025
Realisierter Umsatz des aktuellen Geschäftsjahres, der nicht im Stand zum 1. Januar enthalten war -704
Stand zum 31.12.2018 14.401

(24) Ertragsteuerschulden

Die Ertragsteuerschulden betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuern (insbesondere der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie Gewerbesteuern.

(25) Finanzinstrumente

Die nachfolgende Legende stellt die in den nächsten Abschnitten genutzten Abkürzungen der Bewertungskategorien dar:

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Kategorie IFRS 9 Kategorie IAS 39 englische Bedeutung deutsche Bedeutung Bewertung
AC LaR Financial Assets Measured at Amortised Cost Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten
FVtPL FAHfT, FVtPL Fair Value through Profit or Loss Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Marktwert erfolgswirksam
FLAC FLAC Financial Liabilities Measured at Amortised Cost Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten

Der Effekt der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 auf den Konzernabschluss wird in der folgenden Tabelle dargestellt. Finanzielle Vermögenswerte der bisherigen Kategorie LaR werden im Rahmen der Anwendung des IFRS 9 der Kategorie AC zugeordnet. Die Kategorien FAHfT und FVtPL werden nach IFRS 9 gemeinsam unter der Kategorie FVtPL ausgewiesen. Die Kategorie FLAC verbleibt unverändert. Durch die erstmalige Anwendung des IFRS 9 ergeben sich Bewertungsunterschiede lediglich aus der Anwendung des Wertminderungsmodells auf Basis erwarteter Kreditverluste. Durch die neue Kategorisierung ergeben sich keine weiteren Bewertungsunterschiede.

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in Tsd. € Kategorie nach IAS 39 Kategorie nach IFRS 9 Buchwert am 31.12.2017 Wertminderung IAS 39 Wertminderung IFRS 9 Buchwert am 01.01.2018
Übrige Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen LaR AC 2.706 101 101 2.706
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) 2.706 101 101 2.706
Ausleihungen LaR AC 1.507 15 1.492
Anleihen und Festgelder LaR AC 56.175 135 56.040
Rückdeckungsversicherung LaR AC 140 140
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 57.822 150 57.672
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR AC 31.158 2.481 2.255 31.384
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) 31.158 2.481 2.255 31.384
Sonstige Forderungen LaR AC 30.019 736 675 30.080
Sonstige Forderungen FVtPL FVtPL 21.791 21.791
Finanzanlagen (kurzfristig) 51.810 736 675 51.871
Vermögensverwaltungsdepots FAHfT FVtPL 8.729 8.729
Fonds FAHfT FVtPL 11.263 11.263
Anleihen und Festgelder LaR AC 97.407 237 97.170
Zahlungsmittel und Äquivalente 117.399 237 117.162
Anleihen und Festgelder LaR AC 10.000 43 9.957
Liquide Mittel LaR AC 162.131 162.131
Summe Aktiva 172.131 43 172.088
LaR AC 391.243 3.318 3.461 391.100
FAHfT FVtPL 19.992 19.992
FVtPL FVtPL 21.791 21.791
433.026 3.318 3.461 432.883

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in Tsd. € Latente Steuern Gewinnrücklagen
Übrige Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Ausleihungen 5 -10
Anleihen und Festgelder 41 -94
Rückdeckungsversicherung
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 46 -104
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -69 157
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) -69 157
Sonstige Forderungen -19 42
Sonstige Forderungen
Finanzanlagen (kurzfristig) -19 42
Vermögensverwaltungsdepots
Fonds
Anleihen und Festgelder 73 -164
Zahlungsmittel und Äquivalente 73 -164
Anleihen und Festgelder 13 -30
Liquide Mittel
Summe Aktiva 13 -30
44 -99
44 -99

Der Ansatz der Finanzinstrumente erfolgt in allen Kategorien zum Wert am Erfüllungstag. Die Einteilung in Bewertungsklassen nach IFRS 7 wurde anhand der wirtschaftlichen Beschaffenheit und der Risikostruktur der jeweiligen Finanzinstrumente vorgenommen. Die Zeitwerte werden in jeder Klasse zu Börsenkursen bzw. über andere am Finanzmarkt verfügbare Daten ermittelt. Eigene Bewertungsverfahren bzw. Verfahren, die sich nicht auf beobachtbare Marktdaten stützen, wurden nicht angewendet. Damit ergaben sich bei keinem Finanzinstrument wesentliche Unsicherheiten bei der Zeitwertermittlung. Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte wurden in die entsprechende Kategorie eingestuft.

Bei den finanziellen Vermögenswerten des Fielmann-Konzerns besteht ein Ausfallrisiko, dem durch entsprechende Wertminderungen Rechnung getragen wird. Die Wertminderungsaufwendungen einschließlich Wertaufholung in Höhe von Tsd. € 115 ergeben sich aus Erträgen aus Wertaufholung in Höhe von Tsd. € 1.464 und Aufwendungen aus Wertminderung in Höhe von Tsd. € 1.579. Aufgrund der für den Fielmann-Konzern untergeordneten Bedeutung wurde auf den separaten Ausweis in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung verzichtet. Die Ausbuchung von Forderungen erfolgt bei endgültigem Verlust sowie bei aussichtsloser und wirtschaftlich nicht sinnvoller Verfolgung der Ansprüche (z. B. bei Kleinbeträgen). Der Aufwand aus der Ausbuchung dieser Forderungen beläuft sich auf Tsd. € 1.122.

Die Verteilung der Wertminderungen auf die Klassen stellt sich wie folgt dar:

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Gesamtlaufzeit-ECL
in Tsd. € Kategorie nach IFRS 9 Buchwert am 31.12.2018 Buchwert vor Wertminderung am 31.12.2018 Wertminderung am 31.12.2018 12-Monats-ECL nicht wertgeminderte Kredite
--- --- --- --- --- --- ---
Übrige Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen AC (LaR) 2.315 2.416 101
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) 2.315 2.416 101 0 0
Ausleihungen AC (LaR) 1.571 1.587 16 16
Anleihen und Festgelder AC (LaR) 60.003 60.130 127 127
Rückdeckungsversicherung AC (LaR) 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 61.574 61.717 143 143 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC (LaR) 38.579 40.850 2.271
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) 38.579 40.850 2.271 0 0
Sonstige Forderungen AC (LaR) 32.649 32.977 328 328
Sonstige Forderungen AC (LaR) 448 823 375
Finanzanlagen (kurzfristig) 33.097 33.800 703 328 0
Anleihen und Festgelder AC (LaR) 89.165 89.381 216 216
Zahlungsmittel und Äquivalente 89.165 89.381 216 216 0
Anleihen und Festgelder AC (LaR) 42.857 42.999 142 142
Liquide Mittel AC (LaR) 95.700 95.700 0
138.557 138.699 142 142 0
363.287 366.863 3.576 829 0

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Gesamtlaufzeit-ECL
in Tsd. € wertgeminderte Kredite Lieferungen und Leistungen
--- --- ---
Übrige Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen 101
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) 101 0
Ausleihungen
Anleihen und Festgelder
Rückdeckungsversicherung
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.271
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) 0 2.271
Sonstige Forderungen
Sonstige Forderungen 375
Finanzanlagen (kurzfristig) 375 0
Anleihen und Festgelder
Zahlungsmittel und Äquivalente 0 0
Anleihen und Festgelder
Liquide Mittel
0 0
476 2.271

Die Wertminderungen entwickelten sich im laufenden Geschäftsjahr wie folgt:

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in Tsd. C Ausleihungen Anleihen und Festgelder Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Forderungen Summe
Wertminderung zum 1.1.2018 116 415 2.255 675 3.461
12-Monats-ECL 1 70 31 102
Gesamtlaufzeit-ECL:
nicht wertgeminderte Kredite
wertgeminderte Kredite -3 -3
Lieferungen und Leistungen 16 16
Wertminderung zum 31.12.2018 117 485 2.271 703 3.576

Die Ermittlung der erwarteten Kreditverluste (ECL: expected credit losses) erfolgt insbesondere anhand vergangenheitsbezogener Erfahrungswerte unter Berücksichtigung aktueller Gegebenheiten sowie gegebenenfalls angepasst an die prognostizierte zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Sie basiert in wesentlichen Fällen auf Einzelfallbetrachtungen, ansonsten anhand der Gruppierung gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften, z. B. durch zeitliche Kriterien. Die Wertberichtigungen für Finanzinstrumente werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen durch gesonderte Konten offen abgesetzt.

Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde vereinfachend der erwartete Kreditverlust über die gesamte Laufzeit (Gesamtlaufzeit-ECL) erfasst. Die Forderungen betreffen neben Forderungen an Einzelkunden insbesondere Forderungen aus der Abwicklung von Rezepten und Zahlungsverkehr. Forderungen an Einzelkunden wurden insbesondere anhand vergangenheitsbezogener Erfahrungswerte in Bezug auf Fälligkeit und Ausfall wertberichtigt. Dabei wird der Durchschnitt der letzten beiden Jahre vor dem Geschäftsjahr als Berechnungsgrundlage herangezogen. Es wird regelmäßig davon ausgegangen, dass ein Ausfallereignis spätestens nach neunzigtägiger Uberfälligkeit vorliegt. Für die weiteren Forderungen wird eine erwartete Ausfallrate von 1 Prozent angewandt.

Die anhand der Fälligkeit wertberichtigten Forderungen entwickelten sich wie folgt:

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in Tsd. € Buchwert vor Wertminderung Wertminderung am 31.12.2018 erwartete Ausfallrate

in %
Bilanzausweis am 31.12.2018
Forderungen an Einzelkunden
Nicht fällig 5.598 217 4 5.381
1 bis 30 Tagen überfällig 3.610 152 4 3.458
31 bis 90 Tage überfällig 1.022 129 13 893
mehr als 90 Tage überfällig oder anderer objektiver Hinweis auf Wertminderung 3.050 1.580 52 1.470
Zwischensumme 13.280 2.078 11.202
Weitere Forderungen 27.570 193 1 27.377
Wertminderung zum 31.12.2018 40.850 2.271 38.579

Für alle weiteren Finanzinstrumente, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, wird von einem geringen Kreditausfallrisiko ausgegangen. Wesentliche Ausfälle waren in der Vergangenheit nicht zu verzeichnen.

Für Anleihen und Festgelder wurde aufgrund des unverändert geringen Kreditrisikos vereinfachend der erwartete Kreditverlust der nächsten zwölf Monate (12-Monats-ECL) angewandt. Die Anlagen entsprechen regelmäßig dem sogenannten Investment Grade oder einer vergleichbaren Bonität bei einem fehlenden Rating. Für die Berechnung der erwarteten Kreditverluste wurden je nach Bonität der Schuldner drei Cluster gebildet und hierauf Ausfallraten von 0,1 Prozent, 0,25 Prozent und 0,75 Prozent angewandt. Für Ausleihungen und Sonstige Forderungen wurde in der Regel der erwartete Kreditverlust innerhalb der nächsten zwölf Monate (12-Monats-ECL) angesetzt und hierfür eine Ausfallrate von 1 Prozent angewendet. In Einzelfällen werden Wertminderungen in Höhe des Gesamt-ECL vorgenommen. Die erwarten Ausfallraten liegen zwischen 75 Prozent und 100 Prozent.

Die nach obigem Schema für die liquiden Mittel ermittelten Wertminderungen wurde aufgrund der nur sehr geringen Höhe nicht erfasst.

Über 90 Prozent der finanziellen Vermögenswerte entfallen auf das Segment Deutschland. Bei den Forderungen an Einzelkunden besteht aufgrund der Einzelhandelsaktivität kein Ausfallrisiko durch Bündelung auf einzelne Schuldner. Hohe Forderungssalden resultieren insbesondere aus der Abwicklung der Rezepte, des Zahlungsverkehrs und der Nulltarif-Versicherung sowie aus den Emittenten der Kapitalanlagen. Auch hier wird kein erhöhtes Risiko gesehen. Für wertberichtigte Forderungen in Höhe von Tsd. € 2.498 wurden rechtliche Schritte zur Verfolgung von Zahlungseingängen vorgenommen. Das Ausfallrisiko bei den finanziellen Vermögenswerten besteht maximal in Höhe der Buchwerte.

Eine Analyse der Fälligkeitstermine wesentlicher finanzieller Verbindlichkeiten steht nicht im Fokus des Konzerns, da ausreichende liquide Mittel ständig vorhanden sind und somit kein Liquiditätsrisiko besteht.

Die Marktrisiken für die Finanzinstrumente im Fielmann-Konzern sind neben den Kurs- und Zinsrisiken für die Kapitalanlagen insbesondere die Währungsrisiken.

Währungsrisiken

Fremdwährungsrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern zum einen aus der Währungsumrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die Finanzinstrumente werden gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der sonstigen Rücklagen ausgewiesen. Zum anderen resultieren Währungsrisiken aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente insbesondere in Form von Bankguthaben, Kapitalanlagen, konzerninterner Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus dem Einkaufsgeschäft. Die für den Fielmann-Konzern relevanten Fremdwährungen sind im Abschnitt III. "Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" unter "Fremdwährungsumrechnung" dargestellt. Risiken ergeben sich für den Fielmann-Konzern insbesondere für die Währungen CHF und USD.

Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen auf die Bewertung der Finanzinstrumente für die Währungen CHF und USD durch eine für möglich gehaltene Aufwertung bzw. Abwertung von 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Euro zum 31. Dezember 2018 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben.

Aus der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 84,6 (Vorjahr: Mio. € 83,3) und finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 20,6 (Vorjahr: Mio. € 9,6) würde bei einer Aufwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 6,7 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 6,1) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 1,8 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 1,3) resultieren. Eine Abwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro hätte gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss. Die starke Veränderung im Eigenkapital resultiert insbesondere aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente in den Schweizer Gesellschaften.

Die Aufwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro würde im Rahmen der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 1,6 (Vorjahr: Mio. € 1,1) und finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 3,3 (Vorjahr: Mio. € 2,3) zu einer Verringerung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 0,1 (Vorjahr: Verringerung von Mio. € 0,1) sowie einer Verringerung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,1 (Vorjahr: Verringerung von Mio. € 0,1) führen. Eine Abwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro hätte gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.

Zinsrisiken

Der Fielmann-Konzern investiert unter anderem in Kapitalanlagen in Form von Tages- und Festgeldern sowie festverzinslichen Wertpapieren und Schuldscheindarlehen. Da diese Kapitalanlagen überwiegend festverzinslich und bis zur Endfälligkeit gehalten werden, existiert hieraus kein relevantes Zinsrisiko. Aus finanziellen Verbindlichkeiten existieren aufgrund der geringen Verschuldung ebenso wie aus den weiteren finanziellen Vermögenswerten keine wesentlichen Zinsrisiken.

Kursrisiken

Kursrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern insbesondere aus Kapitalanlagen in Aktien und ähnliche Anlagen. Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen einer für möglich gehaltenen Steigerung bzw. Senkung des Kursniveaus um 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2018 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben und der Bestand am Bilanzstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.

Aus einer Steigerung des Kursniveaus um 10 Prozent resultiert eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 0,5 (Vorjahr: Erhöhung um Mio. € 0,5) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,5 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 0,5). Eine Senkung des Kursniveaus um 10 Prozent hat entsprechend gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss. Weitergehende Erläuterungen zu den einzelnen finanzwirtschaftlichen Risiken sind im Lagebericht dargestellt.

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten, einschließlich ihrer Stufen in der Fair Value-Hierarchie. Sie enthält keine Informationen zum beizulegenden Zeitwert für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, wenn der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt.

Bewertungsklassen nach IFRS 7

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in Tsd. € Bewertungskategorie nach IFRS 9 (IAS 39) Buchwert am 31. 12. 2018 Stufe der Fair Value-Hierarchie Beizulegender Zeitwert Bewertungskategorie nach IFRS 9 (IAS 39) Buchwert am 31.12.2017
AKTIVA
Übrige Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen AC (LaR) 2.315 AC (LaR) 2.706
2.315 2.706
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Ausleihungen AC (LaR) 1.571 AC (LaR) 1.507
Anleihen und Festgelder AC (LaR) 60.003 AC (LaR) 56.175
Rückdeckungsversicherung AC (LaR) 0 AC (LaR) 140
61.574 57.822
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC (LaR) 38.579 AC (LaR) 31.158
38.579 31.158
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig)
Sonstige Forderungen AC (LaR) 33.097 AC (LaR) 30.019
Sonstige Forderungen FVtPL (FVtPL) 22.376 1 22.376 FVtPL (FVtPL) 21.791
55.473 51.810
Finanzanlagen (kurzfristig)
Vermögensverwaltungsdepots FVtPL (FAHfT) 8.444 1 8.444 FVtPL (FAHfT) 8.729
Fonds FVtPL (FAHfT) 12.194 1 12.194 FVtPL (FAHfT) 11.263
Anleihen und Festgelder AC (LaR) 89.165 AC (LaR) 97.407
109.803 117.399
Zahlungsmittel und Äquivalente
Anleihen und Festgelder AC (LaR) 42.857 AC (LaR) 10.000
Liquide Mittel AC (LaR) 95.700 AC (LaR) 162.131
138.557 172.131
Summe Aktiva
AC (LaR) 363.287 AC (LaR) 391.243
FVtPL (FAHfT) 20.638 1 20.638 FVtPL (FAHfT) 19.992
FVtPL (FVtPL) 22.376 1 22.376 FVtPL (FVtPL) 21.791
406.301 433.026
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten (langfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC (FLAC) 707 FLAC (FLAC) 838
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC (FLAC) 128 FLAC (FLAC) 303
Erhaltene Darlehen FLAC (FLAC) 528 FLAC (FLAC) 717
1.363 1.858
Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC (FLAC) 115 FLAC (FLAC) 151
115 151
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC (FLAC) 56.337 FLAC (FLAC) 63.820
56.337 63.820
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC (FLAC) 19.040 FLAC (FLAC) 22.357
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter FLAC (FLAC) 2.803 FLAC (FLAC) 2.919
21.843 25.276
Summe Passiva
FLAC (FLAC) 79.658 FLAC (FLAC) 91.105
79.658 91.105

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in Tsd. € Stufe der Fair Value-Hierarchie Beizulegender Zeitwert
AKTIVA
Übrige Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Ausleihungen
Anleihen und Festgelder
Rückdeckungsversicherung
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig)
Sonstige Forderungen
Sonstige Forderungen 1 21.791
Finanzanlagen (kurzfristig)
Vermögensverwaltungsdepots 1 8.729
Fonds 1 11.263
Anleihen und Festgelder
Zahlungsmittel und Äquivalente
Anleihen und Festgelder
Liquide Mittel
Summe Aktiva
1 19.992
1 21.791
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten (langfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Sonstige Verbindlichkeiten
Erhaltene Darlehen
Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter
Summe Passiva

Ergebnisse nach Bewertungskategorien

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2018
Bewertungskategorien nach IFRS 9 (IAS 39) Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Wertminderungen1

Tsd. €
Erträge im Finanzergebnis

Tsd. €
Aufwendungen im Finanzergebnis

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- ---
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet FVtPL (FAHfT) 69 940 255
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet FVtPL (FVtPL) 24 662 330
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet AC (LaR) 115 374
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet FLAC (FLAC) 465
Überleitung Finanzergebnis
Finanzerträge und -Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind 100 448
Erträge und Aufwendungen für Finanzinstrumente, die nicht im Finanzergebnis enthalten sind -93 -1.602 -115
0 0 0 1.059 913

1 Negative Beträge stellen Wertaufholungen dar

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2017
Bewertungskategorien nach IFRS 9 (IAS 39) Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Wertminderungen1

Tsd. €
Erträge im Finanzergebnis

Tsd. €
Aufwendungen im Finanzergebnis

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- ---
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet FVtPL (FAHfT) 962 108 176
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet FVtPL (FVtPL) 338 133 388
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet AC (LaR) 11 634
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet FLAC (FLAC) 1.171
Überleitung Finanzergebnis
Finanzerträge und -Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind 15 447
Erträge und Aufwendungen für Finanzinstrumente, die nicht im Finanzergebnis enthalten sind -1.300 -241 -11
0 0 0 1.213 1.618

Gewinne und Verluste aus der Folgebewertung von Finanzinstrumenten der Kategorien "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" ergeben sich als Differenz zwischen Börsenkurs und Buchwert. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden nach Maßgabe des Börsenkurses oder bei Forderungen im Rahmen erwarteter Kreditverluste berücksichtigt. Zinsen werden gemäß den entsprechenden Zahlungen unter Berücksichtigung von Periodenabgrenzungen erfasst.

Wertminderungen von Finanzinstrumenten, die nicht im Finanzergebnis enthalten sind, werden in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", entsprechende Erträge in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" gezeigt.

Die Zinserträge für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Marktwert bewertet wurden, belaufen sich auf Tsd. € 374 (Vorjahr: Tsd. € 634). Die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen Tsd. € 465 (Vorjahr: Tsd. € 1.171).

Anleihen und Festgelder

Der Ausweis der Anleihen und Festgelder in Höhe von Tsd. € 192.025 (Vorjahr: Tsd. € 163.582) umfasst Anleihen (Tsd. € 127.070, Vorjahr: Tsd. € 138.524), ein Schuldscheindarlehen (Tsd. € 5.009, Vorjahr: Tsd. € 5.002) sowie Tages- und Festgelder (Tsd. € 59.946, Vorjahr: Tsd. € 20.056), die jeweils zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und nach den üblichen Fristigkeiten gemäß IAS 1 unterteilt werden.

Vermögensverwaltungsdepot

Bei dem unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Vermögensverwaltungsdepot handelt es sich um ein durch einen externen Verwalter betreutes Depot der Fielmann Schweiz AG in Höhe von Tsd. € 8.444 (Vorjahr: Tsd. € 8.729), in dem sich Aktien und Anleihen befinden. Die Anlagenpolitik basiert auf einer schriftlich mit dem Depotverwalter fixierten Strategie. Die Bilanzierung der Wertpapiere erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.

Fonds

Die Fonds umfassen in Höhe von Tsd. € 9.882 (Vorjahr: Tsd. € 9.962) einen Fonds in der Fielmann Aktiengesellschaft. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.

Des Weiteren werden Fonds in der italienischen Vertriebsgesellschaft in Höhe von Tsd. € 2.312 (Vorjahr: Tsd. € 1.301) ausgewiesen. Die Fonds dienen als Sicherheiten im Rahmen von Mietverhältnissen in Italien und sind zu diesem Zweck verpfändet. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.

Sonstige Forderungen

Bei den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten sonstigen Forderungen in Höhe von Tsd. € 33.097 (Vorjahr: Tsd. € 30.019) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegenüber Lieferanten. Sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 22.376 (Vorjahr: Tsd. € 21.791) wurden im Zeitpunkt des Zugangs als "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Der positive Wertunterschied zwischen fortgeführten Anschaffungskosten und Zeitwert beträgt Tsd. € 156 (Vorjahr: Tsd. € 561). Das Ausfallrisiko besteht maximal in Höhe des Buchwertes. Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht. Für weitere Angaben siehe Textziffer (8).

Liquide Mittel

Liquide Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 95.700 (Vorjahr: Tsd. € 162.131), davon Tsd. € 93.331 (Vorjahr: Tsd. € 159.652) Bankguthaben.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Es bestehen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Tsd. € 707 (Vorjahr: Tsd. € 838), die wie im Vorjahr durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.

Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter

In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Kapitalanteile Dritter in Höhe von Tsd. € 2.803 (Vorjahr: Tsd. € 2.919) enthalten, die nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind (siehe auch Textziffer (17), (22) und (39)).

(26) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Leasingverhältnisse

Im Fielmann-Konzern wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Garantien für Bankverbindlichkeiten Dritter übernommen.

Leasingnehmer

Der Fielmann-Konzern tritt im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen als Leasingnehmer von Immobilien, Fahrzeugen und Geräten auf. Dabei werden die Leasingraten als Aufwand erfasst.

Zum Stichtag besteht aus Leasinggeschäften für Fahrzeuge und Geräte im Fielmann-Konzern ein Restobligo von Tsd. € 1.834 (Vorjahr: Tsd. € 1.986), davon Tsd. € 1.046 (Vorjahr: Tsd. € 1.093) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Tsd. € 788 (Vorjahr: Tsd. € 893) von über ein bis zu fünf Jahren. Die Leasingzahlungen im Berichtszeitraum betrugen für diesen Bereich Tsd. € 420 (Vorjahr: Tsd. € 453).

Die Leasingzahlungen für Mieten (im Wesentlichen für Geschäftsräume) stellen sich wie folgt dar:

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2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Mindestleasingzahlungen 74.151 72.515
Eventualzahlungen 1.609 1.592
Zahlungen für Untermietverhältnisse 1.331 496
77.091 74.603

Die Angaben zu den Mindestleasingzahlungen betreffen Kaltmieten ohne vertraglich vereinbarte Nebenkosten. Eventualzahlungen sind zusätzliche Zahlungen aus Umsatzmietverträgen.

Im Konzern werden Anmietverträge über eine feste Laufzeit von in der Regel zehn Jahren mit überwiegend zwei Verlängerungsoptionen (je fünf Jahre) abgeschlossen. Zusätzlich zu festen Mindestleasingzahlungen werden gegebenenfalls Vereinbarungen zu Index-, Umsatz- oder Staffelmieten getroffen. Die Anzahl der Verträge mit solchen Vereinbarungen stellt sich 2018 wie folgt dar:

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Anzahl
Mietverträge mit Regelungen zu Anmietung Vermietung
--- --- ---
Indexmieten 794 158
Umsatzmieten 136 3
Staffelmieten 75 16
festen Mieten 432 89

Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen stellen sich wie folgt dar und berücksichtigen bei den zukünftigen Verpflichtungen ausschließlich die vertraglich unkündbare Zeitperiode des Mietverhältnisses:

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31. 12. 2018

Tsd. €
31. 12. 2017

Tsd. €
bis 1 Jahr 72.828 72.902
1 bis 5 Jahre 218.934 210.255
über 5 Jahre 86.120 93.010
377.882 376.167

Mieterträge aus unkündbaren Untermietverhältnissen werden in Höhe von Tsd. € 3.007 (Vorjahr: Tsd. € 2.682) erwartet.

Leasinggeber

Darüber hinaus tritt der Fielmann-Konzern im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen auch als Leasinggeber von Immobilien auf. Während die Anmietungsverträge ausschließlich geschäftliche Mieten beinhalten, sind in der Darstellung der Vermietungen gleichermaßen gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Flächen enthalten. Eventualzahlungen aus Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2018 wie im Vorjahr nicht vereinnahmt.

Überwiegend finden standardisierte Gewerbevermietungsverträge (fünf bis zehn Jahre Laufzeit) und unbefristete Wohnungsvermietungsverträge Verwendung. Die Mieterträge des Geschäftsjahres betrugen Tsd. € 3.080 (Vorjahr: Tsd. € 3.606).

Die zukünftig erwarteten Erträge stellen sich inklusive der Untermietverhältnisse wie folgt dar:

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31.12.2018

Tsd. €
31.12.2017

Tsd. €
bis 1 Jahr 2.401 2.242
1 bis 5 Jahre 3.479 4.201
über 5 Jahre 912 737
6.792 7.180
davon Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 1.994 2.355

Das Bestellobligo zum 31. Dezember 2018 beträgt für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 9.660 (Vorjahr: Tsd. € 4.690), für die Produktion in Rathenow Tsd. € 1.380 (Vorjahr: Tsd. € 110) sowie für IT Tsd. € 1.800 (Vorjahr: Tsd. € 780). Für Niederlassungseröffnungen gab es im laufenden Geschäftsjahr kein Bestellobligo (Vorjahr: Tsd. € 1.660).

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung des Fielmann-Konzerns ist nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt.

(27) Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen

Die Umsatzerlöse des Fielmann-Konzerns (Brutto = inklusive Umsatzsteuer) verteilen sich wie folgt:

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2018 2017
Brutto

Tsd. €
Netto

Tsd. €
Brutto

Tsd. €
Netto

Tsd. €
--- --- --- --- ---
Niederlassungen, Deutschland 1.315.445 1.124.665 1.269.981 1.085.185
Fielmann AG, Deutschland 5.582 4.691 5.958 5.007
Niederlassungen, Schweiz 181.008 168.066 1 85.281 171.557
Niederlassungen, Österreich 98.325 82.708 96.750 81.328
Übrige Umsätze 53.136 47.869 47.842 42.897
Konzernumsatz 1.653.496 1.427.999 1.605.812 1.385.974
Bestandsveränderung -2.825 -2.825 355 355
Gesamtleistung Konzern 1.650.671 1.425.174 1.606.167 1.386.329

Der Rückgang der Umsatzerlöse der Niederlassungen in der Schweiz ist lediglich währungsbedingt. In Landeswährung verzeichnen die Niederlassungen in der Schweiz einen Umsatzanstieg.

Der Einzelhandel erzielte Umsatzerlöse aus Augenoptik in Höhe von netto Tsd. € 1.337.172 (Vorjahr: Tsd. € 1.301.643).

Im Fielmann-Konzern entfallen Umsatzerlöse in Höhe von Tsd. € 1.179.629 (Vorjahr: Tsd. € 1.148.952) auf die Brillenoptik. In Höhe von Tsd. € 116.209 (Vorjahr: Tsd. € 113.060) entfallen die Umsätze auf Kontaktlinsen, in Höhe von Tsd. € 43.338 (Vorjahr: Tsd. € 42.048) auf Sonnenbrillen.

In den Umsätzen aus dem Verkauf von Hörakustik-Produkten in Höhe von Tsd. € 66.308 (Vorjahr Tsd. € 59.987) sind Erträge aus Hörgeräte-Reparaturpauschalen in Höhe von Tsd. € 4.793 (Vorjahr Tsd. € 4.145) enthalten, die von den Krankenkassen für einen Zeitraum von fünf Jahren gezahlt und entsprechend abgegrenzt werden (siehe Textziffer 23).

In den Umsatzerlösen sind weiterhin Dienstleistungsumsätze und Mieterträge aus eigenen Immobilien in Höhe von Tsd. € 4.984 (Vorjahr: Tsd. € 5.234) enthalten.

(28) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen im Wesentlichen Erträge aus Untervermietung von angemieteten Flächen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen aus. Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen Tsd. € 2.016 (Vorjahr: Tsd. € 763). Die erhöhten Erträge resultieren insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken. Neben den gestiegenen Erträgen aus Währungsdifferenzen resultiert der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge überwiegend aus aktivierten Eigenleistungen (vgl. Textziffer (1)) und der Veräußerung einer Immobilie (vgl. Textziffer (3)).

(29) Materialaufwand

Die Aufwendungen für bezogene Waren betreffen in erster Linie Brillenfassungen, Gläser, Kontaktlinsen und Pflegemittel sowie Hörsysteme und Hörsystemzubehör nach Abzug von Skonti, Rabatten und anderen vergleichbaren Beträgen.

(30) Personalaufwand

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2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Löhne und Gehälter 505.828 479.816
Soziale Abgaben und Altersversorgung 85.518 88.917
591.346 568.733
davon Rentenversicherungsbeiträge 44.102 41.947

Im Rahmen der in Deutschland gesetzlichen Leistungen zur Vermögensbildung (VWL) wird den Mitarbeitern regelmäßig einmal im Jahr das Angebot unterbreitet, diese Leistungen in Fielmann-Aktien anzulegen. Am 15. August 2018 (Vorjahr: 11. August 2017) wurden jedem Mitarbeiter 8 Aktien (Vorjahr: 8 Aktien) zum Preis von € 58,80 (Vorjahr: € 71,05) mit einer Ausübungsfrist bis zum 9. November 201 8 (Vorjahr: 10. November 2017) angeboten. Diese Offerte wurde von 6.582 Mitarbeitern (Vorjahr: 7.021 Mitarbeitern) wahrgenommen. Somit wurden 52.656 Aktien (Vorjahr: 56.168 Aktien) an die Mitarbeiter ausgegeben. Zum Bilanzstichtag bestehen damit keine offenen Positionen zum Bezug von Aktien. Am letzten Tag der Ausübungsfrist des Angebots betrug der Börsenschlusskurs € 56,70 (Vorjahr: € 72,14).

Im Konzern wurden gemäß IFRS 2 Tsd. € 2.986 (Vorjahr: Tsd. € 4.052) als Aufwand für die vermögenswirksamen Leistungen in Aktien erfasst. Kursgewinne bzw. -verluste aus dem Abgang eigener Aktien werden direkt mit dem Eigenkapital verrechnet. Darüber hinaus erhielten im Geschäftsjahr Mitarbeiter in den Niederlassungen insgesamt 50.193 Aktien (Vorjahr: 48.743 Aktien) aus einem leistungsorientierten Prämienprogramm im Sinne von IFRS 2. Die Mitarbeiter erlangen unmittelbar im Gewährungszeitpunkt einen Anspruch auf die Aktien. Die Ausgabe an die Mitarbeiter erfolgt kurzfristig. Der Gesamtaufwand belief sich auf Tsd. € 5.499 (Vorjahr: Tsd. € 6.995). Mit diesem Programm werden insbesondere Elemente der Fielmann-Philosophie wie die Kundenzufriedenheit belohnt.

Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes unterteilen sich in fixe und variable, ergebnisabhängige Bestandteile. Den fixen Bezügen wurde die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung sowie der geldwerte Vorteil für die Nutzung von Firmenfahrzeugen zugerechnet. Die variablen Bestandteile orientieren sich an dem Jahresüberschuss des Fielmann-Konzerns. Aktienoptionsprogramme sind nicht eingerichtet.

Die Unternehmensphilosophie, die strikte Kundenorientierung, spiegelt sich bei den Verträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Grundsätzlich ist die Tantieme in zwei Teilbereiche gegliedert. Die Tantieme I (T1) richtet sich ausschließlich nach dem Jahresergebnis mit einer Gewichtung von 70 Prozent.

Die Tantieme II (T2) dient der Förderung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Tantieme berechnet sich nach der Kundenzufriedenheit in Verbindung mit dem Jahresüberschuss, die über ein Zielsystem innerhalb von drei Jahren bewertet wird. Die Vergütung der Herren Günther Fielmann und Marc Fielmann wurde mit der Einrichtung einer Doppelspitze so angepasst, dass die Summe der vorherigen Einzelvergütungen auf beide Vorstandsvorsitzende in gleichen Beträgen ab dem 15. April 201 8 verteilt wurde. Bei dem Vertrag von Herrn Günther Fielmann betrug die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung (Tantieme I und Tantieme II) 200 Prozent der festen Vergütung bis zum 14. April 2018, danach 190 Prozent, bei Herrn Marc Fielmann 150 Prozent bis zum 14. April 2018 und danach 190 Prozent. Bei den Herren Dr. Thies und Zeiss beträgt die Höchstgrenze jeweils 175 Prozent der festen Vergütung. Bei Herrn Dr. Körber betrug die Höchstgrenze bis zum 31. Marz 2018 150 Prozent und danach 175 Prozent. Bei Herrn Ferley beläuft sich die Höchstgrenze auf 150 Prozent der festen Vergütung.

Die insgesamt gewährte Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr Tsd. € 12.515 (Vorjahr: Tsd. € 12.344), davon fix Tsd. € 4.664 (Vorjahr: Tsd. € 4.393), variabel Tsd. € 7.851 (Vorjahr: Tsd. € 7.840). In diesen Beträgen sind die Aufwendungen für ein zum 30. Juni 2019 ausscheidendes Vorstandsmitglied enthalten. Im Geschäftsjahr erhielt ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied eine Altersversorgung in der Höhe von Tsd. € 216 (Vorjahr: Tsd. € 108).

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Günther Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 19941 Marc Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 2016
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2017 2018 2018 (Min.) 2018 (Max.)2 2017 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 1.625 1.206 1.206 1.206 442 861
Nebenleistungen 47 47 47 47
Zwischensumme 1.672 1.253 1.253 1.253 442 861
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 2.275 1.637 2.339-T2 464 1.109
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 975 702 2.339-T1 199 475
Dienstzeit (3 Jahre) - - - - - -
Zwischensumme 3.250 2.339 0 2.339 663 1.584
Summe 4.922 3.592 1.253 3.592 1.105 2.445
Versorgungsaufwand - - - - - -
Gesamtvergütung 4.922 3.592 1.253 3.592 1.105 2.445

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Marc Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 2016
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2018 (Min.) 2018 (Max.)2
--- --- ---
Festvergütung 861 861
Nebenleistungen
Zwischensumme 861 861
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 1584-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 1584-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - -
Zwischensumme 0 1.584
Summe 861 2.445
Versorgungsaufwand - -
Gesamtvergütung 861 2.445

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Michael Ferley Vorstand Datum Eintritt: 1.7.2017 Dr. Bastian Körber Vorstand Datum Eintritt: 2015
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2017 2018 2018 (Min.) 2018 (Max.)2 2017 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 221 442 442 442 520 570
Nebenleistungen 9 17 17 17 9 16
Zwischensumme 230 459 459 459 529 586
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 232 464 663-T2 546 653
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 99 199 663-T1 234 280
Dienstzeit (3 Jahre) - - - - - -
Zwischensumme 331 663 0 663 780 933
Summe 561 1.122 459 1.122 1.309 1.519
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 - -
Gesamtvergütung 561 1.122 459 1.122 1.309 1.519

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Dr. Bastian Körber Vorstand Datum Eintritt: 2015
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2018 (Min.) 2018 (Max.)2
--- --- ---
Festvergütung 570 570
Nebenleistungen 16 16
Zwischensumme 586 586
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 967-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 967-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - -
Zwischensumme 0 967
Summe 586 1.553
Versorgungsaufwand - -
Gesamtvergütung 586 1.553

1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.

2 Die Höchstgrenzenregelung umfasst sowohl die einjährige als auch die mehrjährige variable Vergütung insgesamt.

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Dr. Stefan Thies Vorstand Datum Eintritt: 2007 Georg Alexander Zeiss Vorstand Datum Eintritt: 2004
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2017 2018 2018 (Min.) 2018 (Max.)2 2017 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 585 877 877 877 585 585
Nebenleistungen 16 23 23 23 20 20
Zwischensumme 601 900 900 900 605 605
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 631 980 327 1.490-T2 631 653
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 270 419 139 1.490-T1 270 280
Dienstzeit (3 Jahre) - - - - - -
Zwischensumme 901 1.399 466 1.490 901 933
Summe 1.502 2.299 1.366 2.390 1.506 1.538
Versorgungsaufwand - - - - - -
Gesamtvergütung 1.502 2.299 1.366 2.390 1.506 1.538

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Georg Alexander Zeiss Vorstand Datum Eintritt: 2004
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2018 (Min.) 2018 (Max.)2
--- --- ---
Festvergütung 585 585
Nebenleistungen 20 20
Zwischensumme 605 605
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 1.024-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 1.024 -T1
Dienstzeit (3 Jahre) - -
Zwischensumme 0 1.024
Summe 605 1.629
Versorgungsaufwand - -
Gesamtvergütung 605 1.629

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Günther Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 19941 Marc Fielmann Vorstandsvorsitzender Datum Eintritt: 2016 Michael Ferley Vorstand Datum Eintritt: 1.7.2017
Zufluss

in Tsd. €
2017 2018 2017 2018 2017 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 1.625 1.206 442 861 221 442
Nebenleistungen 47 47 9 17
Summe 1.672 1.253 442 861 230 459
Variable Vergütung Einjährig (T1) 2.275 2.275 464 464 232
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 975 975 199 199 99
Dienstzeit (3 Jahre) - - - - - -
Summe 3.250 3.250 663 663 0 331
Versorgungsaufwand - - - - - -
Gesamtvergütung 4.922 4.503 1.105 1.524 230 790

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Dr. Bastian Körber Vorstand Datum Eintritt: 2015 Günter Schmid Vorstand Datum Eintritt: 19941Austritt 30.6.2017 Dr. Stefan Thies Vorstand Datum Eintritt: 2007
Zufluss

in Tsd. €
2017 2018 2017 2018 2017 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 520 570 293 585 585
Nebenleistungen 9 16 21 16 15
Summe 529 586 314 0 601 600
Variable Vergütung Einjährig (T1) 546 546 819 410 631 631
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 234 234 351 175 271 273
Dienstzeit (3 Jahre) - - 1.095 - - -
Summe 780 780 2.265 585 902 904
Versorgungsaufwand - - 111 297 - -
Gesamtvergütung 1.309 1.366 2.690 882 1.503 1.504

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Georg Alexander Zeiss Vorstand Datum Eintritt: 2004
Zufluss

in Tsd. €
2017 2018
--- --- ---
Festvergütung 585 585
Nebenleistungen 20 20
Summe 605 605
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 631 631
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 271 273
Dienstzeit (3 Jahre) - -
Summe 902 904
Versorgungsaufwand - -
Gesamtvergütung 1.507 1.509

(31) Abschreibungen

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2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Immaterielle Vermögenswerte 5.891 5.322
Sachanlagen inkl. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 39.219 36.950
45.110 42.272

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sind im Berichtszeitraum wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Wertberichtigungen enthalten.

(32) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kosten der Verwaltung und Organisation, Werbeaufwendungen, Raumkosten sowie Aufwendungen für Weiterbildung und freiwillige soziale Leistungen. Der Aufwand aus Währungsdifferenzen beträgt Tsd. € 1.182 (Vorjahr: Tsd. € 6.025). Der erhöhte Aufwand im Vorjahr resultierte insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken. Dem stehen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Tsd. € 2.016 (Vorjahr: Tsd. € 763) gegenüber (siehe auch Textziffer (28)).

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

(33) Finanzergebnis

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Aufwendungen Erträge Saldo
in Tsd. € 2018 2017 2018 2017 2018 2017
--- --- --- --- --- --- ---
Ergebnis aus Geld- und Kapitalanlagen -227 -283 856 1.115 629 832
Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen -686 -1.335 193 98 -493 -1.237
Zinsergebnis -913 -1.618 1.049 1.213 136 -405
Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen 10 10
Finanzergebnis -913 -1.618 1.059 1.213 146 -405

Die Veränderungen im Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen resultieren unter anderem aus Zinseffekten aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen.

Für nähere Angaben zum Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen wird auf Textziffer (4) des Anhangs verwiesen.

(34) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

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2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Laufender Ertragsteueraufwand Deutschland 66.291 68.834
Laufender Ertragsteueraufwand Ausland 8.007 9.026
Laufender Ertragsteueraufwand 74.298 77.860
Latenter Steueraufwand Deutschland 2.114 -480
Latenter Steueraufwand Ausland 860 -1.590
Latenter Steueraufwand 2.974 -2.070
Summe Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 77.272 75.790

Im laufenden Ertragsteueraufwand werden Gewerbe- und Körperschaftsteuern sowie äquivalente Landessteuern der einbezogenen Gesellschaften in Höhe von Tsd. € 74.298 (Vorjahr: Tsd. € 77.860) ausgewiesen, davon ein Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 407 (Vorjahr: Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 3.846) für periodenfremde Steuern. Der laufende Ertragsteueraufwand der Einzelgesellschaften des Konzerns minderte sich durch Nutzung von Verlustvorträgen um Tsd. € 418 (Vorjahr: Tsd. € 382).

Der latente Steueraufwand im Konzern in Höhe von Tsd. € 2.974 (Vorjahr: latenter Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 2.070) resultiert im Wesentlichen aus der laufenden Veränderung von temporären Differenzen und steuerlichen Verlustvorträgen. Nähere Angaben finden sich in Textziffer (37) des Anhangs.

(35) Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie entwickelte sich folgendermaßen:

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2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Jahresüberschuss 173.630 172.853
Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse -4.741 -5.226
Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind 168.889 167.627
Anzahl Aktien in Tsd. Stück 83.987 83.997
Ergebnis je Aktie in € (verwässert/ unverwässert) 2,01 2,00

Verwässernde Effekte liegen im Geschäftsjahr 2018 und im Vorjahr nicht vor.

(36) Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse

Die Anteile anderer Gesellschafter am Gewinn betragen Tsd. € 5.074 (Vorjahr: Tsd. € 5.504) und am Verlust Tsd. € 333 (Vorjahr: Tsd. € 278). Der Anteil anderer Gesellschafter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals offen ausgewiesen.

(37) Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge verminderten sich im Berichtszeitraum durch entsprechende Jahresergebnisse bzw. Ertragsprognosen um Tsd. € 737 (Vorjahr: Erhöhung um Tsd. € 1.685).

Von den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge entfallen Beträge in Höhe von Tsd. € 1.476 (Vorjahr: Tsd. € 2.434) auf Gesellschaften, die sich aktuell in einer Verlustsituation befinden. Der Ansatz erfolgte aufgrund positiver Ertragsprognosen, die sich aus der zugrunde gelegten Steuerplanung ergeben und auch durch den Impairment-Test dieser Einheiten belegt sind.

Auf Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 5.474 (Vorjahr: Tsd. € 8.907) wurden keine aktiven latenten Steuerposten angesetzt, da eine Nutzung nicht absehbar ist. Hierin enthalten sind wie im Vorjahr keine Verlustvorträge, die wegen Zeitablaufs verfallen werden. Des Weiteren sind aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen aus Einzelbilanzen, Einbringungsvorgängen im Konzern und der Zwischengewinneliminierung enthalten. Eine Realisierung von aktiven latenten Steuern im Verlauf der kommenden zwölf Monate wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 8.501 (Vorjahr: Tsd. € 9.451) erfolgen, bei passiven latenten Steuern ist eine Realisierung in Höhe von Tsd. € 4.250 (Vorjahr: Tsd. € 4.134) zu erwarten.

Die latenten Steuern teilen sich wie folgt auf:

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31. 12. 2018 31. 12. 2017
Latente Steuern Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv
--- --- --- --- ---
a) auf abzugsfähige Differenzen
- aus Einzelabschluss 3.658 6.088 2.825 3.063
- aus Handelsbilanz II 11.338 12.414 11.081 12.138
- aus Konsolidierung 2.646 989 2.784 993
b) auf Verlustvorträge 1.990 2.727
19.632 19.491 19.417 16.194
Überleitung auf den Bilanzausweis
Saldierungseffekt gemäß IAS 12.71 ff. -7.356 -7.356 -6.731 -6.731
Latente Steueransprüche und Verbindlichkeiten gemäß Bilanz 12.276 12.135 12.686 9.463

Die latenten Steuern sind den einzelnen Bilanzpositionen zuzurechnen:

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31. 12.2018 31. 12. 2017
Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 2.494 11.206 2.623 8.069
Sachanlagen 2.237 228 2.029 262
Finanzanlagen 245 290 19 289
Vorräte 8.772 2.795 8.240 2.551
Nicht finanzielle Vermögenswerte 2.210 2.286
Rückstellungen 3.681 1.276 3.158 1.264
Outside Basis Differences 658 604
Verlustvorträge 1.990 2.727
Sonderposten mit Rücklageanteil 828 869
Übrige 213 621
19.632 19.491 19.417 16.194
Überleitung auf den Bilanzausweis
Effekt aus der Saldierung gemäß IAS 12.71 ff. -7.356 -7.356 -6.731 -6.731
Latente Steueransprüche und Steuerverbindlichkeiten gemäß Bilanz 12.276 12.135 12.686 9.463

Die steuerliche Überleitungsrechnung stellt sich wie folgt dar:

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Steuerliche Überleitungsrechnung gemäß IAS 12 2018

Tsd. €
2017

Tsd. €
Ergebnis vor Ertragsteuern 250.902 248.643
Anzuwendender Steuersatz in % 30,7 30,7
Erwarteter Steueraufwand 77.027 76.333
Effekt aus Steuersatzdifferenzen Ausland -3.004 -4.261
Effekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage
Körperschaftsteuerfreie Ergebnisanteile Dritter -783 -858
Nichtabziehbare Aufwendungen1 1.176 870
Sonstige steuerfreie Erträge -93 -99
Gewerbesteuerliche Freibeträge und andere Korrekturen 122 251
nicht angesetzte und nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge der aktuellen Periode2 1.521 309
Aperiodische Effekte1 1.216 3.503
Sonstige1 90 -258
Gesamtsteueraufwand Konzern 77.272 75.790

1 Umgliederung eines Vorjahreswertes

2 Vorjahreswert ergänzt

Die Parameter für die Berechnung des für 2018 zu erwartenden Steuersatzes von 30,7 Prozent sind eine durchschnittliche Gewerbesteuer (14,9 Prozent bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 425 Prozent) und die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag (15,8 Prozent). Die Parameter sind gegenüber 2017 unverändert.

Gemäß IAS 12 sind latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (sogenannte "Outside Basis Differences"), wenn mit einer Realisierung innerhalb von zwölf Monaten zu rechnen ist. Für geplante Ausschüttungen von Tochtergesellschaften in Höhe von Tsd. € 42.875 (Vorjahr: Tsd. € 39.363) besteht bei einer Bemessungsgrundlage von 5 Prozent (§ 8b KStG) eine passive Steuerlatenz in Höhe von Tsd. € 658 (Vorjahr: Tsd. € 604).

Im Übrigen bestehen zum Bilanzstichtag weitere "Outside Basis Differences" in Höhe von Tsd. € 3.968 (Vorjahr: Tsd. € 4.485). Mit einer Realisierung ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen, so dass der Ansatz einer passiven Steuerlatenz gemäß IAS 12.39 nicht infrage kommt.

(38) Gesamtergebnisrechnung

Auf das Sonstige Ergebnis entfällt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 4 (Vorjahr: latenter Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 11), der vollständig aus den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19 resultiert.

(39) Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Vom Eigenkapital werden eigene Anteile in Höhe von Tsd. € 733 (Vorjahr: Tsd. € 220) abgesetzt. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen für Ausschüttungen an die Gesellschafter Gewinnrücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 248.855 (Vorjahr: Tsd. € 232.755) und der Bilanzgewinn (Tsd. € 159.600, Vorjahr: Tsd. € 155.400) der Fielmann Aktiengesellschaft zur Verfügung. Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt zum Bilanzstichtag in Höhe von Tsd. € 13.675 (Vorjahr: Tsd. € 7.124) einer Ausschüttungssperre. Diese entfällt wie auch im Vorjahr auf die im Einzelabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft aktivierte selbst geschaffene Software (Tsd. € 13.005, Vorjahr: Tsd. € 6.511). Zusätzlich unterliegt der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtung mit einem Rechnungszins von 10 Jahren statt 7 Jahren einer Ausschüttungssperre (Tsd. € 670, Vorjahr: Tsd. € 613). Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen wie im Vorjahr diesen Betrag.

Die Ausschüttungen im Geschäftsjahr in Höhe von Tsd. € 155.356 (Vorjahr: Tsd. € 151.112) (ohne Dividende für eigene Aktien) basierten auf einer Dividende von € 1,85 je Aktie (Vorjahr: € 1,80 je Aktie).

Die Veränderungen des Konzerneigenkapitals aus dem sonstigen Ergebnis resultieren aus dem Währungsausgleichsposten sowie aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19. Auf die Bewertung entfällt insgesamt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 689 (Vorjahr: Tsd. € 685).

Die Anteile Dritter am Eigenkapital werden, soweit sie positive Anteile Dritter an Personengesellschaften betreffen, gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Eigenkapitalspiegel offen ausgewiesen (siehe auch Textziffern (17), (22), (25)).

Im Rahmen der retrospektiven Anwendungen der neuen Vorschriften des IFRS 9 für die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten wurden die Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2018 angepasst. Der erfolgswirksame Effekt aus der Anpassung wurde in Höhe von Tsd. € 99 direkt in den Gewinnrücklagen erfasst (vgl. Textziffer (25)).

(40) Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern

Die Zahlungsmittel und Äquivalente in Höhe von Tsd. € 138.557 (Vorjahr: Tsd. € 172.131) umfassen die liquiden Mittel (Tsd. € 95.700; Vorjahr: Tsd. € 162.131) und Kapitalanlagen (Tsd. € 42.857; Vorjahr: Tsd. € 10.000). Diese werden bei den Zahlungsmitteln und Äquivalenten berücksichtigt, sofern sie bei Erwerb eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben.

Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge enthalten als wesentlichen Einzelposten in Höhe von Tsd. € 2.891 einen latenten Steueraufwand im Zusammenhang mit der Erhöhung der passiven temporären Differenzen auf selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte (Vorjahr: Tsd. € 344 Aufwendungen aus Forderungsabwertung). Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der liquiden Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 6 (Vorjahr: Tsd. € 7) aufgrund der gemeinnützigkeitsrechtlichen Beschränkungen der Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH.

Die Zusammensetzung des Finanzvermögens stellt sich wie folgt dar:

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31. 12.2018

Tsd. €
31. 12.2017

Tsd. €
Veränderung
Liquide Mittel 95.700 162.131 -66.431
Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit bis drei Monate 42.857 10.000 32.857
Zahlungsmittel und Äquivalente 138.557 172.131 -33.574
Langfristige Finanzanlagen 2.315 2.706 -391
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 61.574 57.822 3.752
Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit über drei Monate 109.803 117.399 -7.596
Finanzvermögen 312.249 350.058 -37.809

Bezüglich der näheren Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Finanzvermögens wird auf Textziffer (25) verwiesen.

Die Veränderung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeiten stellt sich wie folgt dar:

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31. 12. 2017

Tsd. €
Cashflows

Tsd. €
nicht zahlungswirksame Veränderungen

Tsd. €
31. 12. 2018

Tsd. €
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 1.858 -3 -492 1.363
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 151 -151 115 115
Finanzverbindlichkeiten 2.009 -154 -377 1.478

(41) Segmentberichterstattung

Entsprechend der regional gegliederten internen Berichtsstruktur wurde die Segmentierung nach geografischen Regionen vorgenommen, in denen die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns angeboten und erbracht werden. Neben den Segmenten Deutschland, Schweiz und Österreich sind insbesondere die Regionen Luxemburg, Italien, Niederlande, Polen und Osteuropa im Segment Übrige zusammengefasst. Die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns unterscheiden sich zwischen den Segmenten nicht wesentlich.

Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten unterliegen keiner gesonderten Bewertung, da es sich um handelsrechtliche Vorgänge zu marktgerechten Konditionen handelt. Das Ergebnis in den Segmenten Schweiz und Österreich ist weiterhin belastet durch eine aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung in Deutschland geänderte Handhabung der Verrechnung von Dienstleistungsaufwendungen zwischen den Konzerngesellschaften.

Dem Segment Österreich wurden im Rahmen der Nulltarif-Versicherung der Anzahl der aktiven Versicherungen entsprechende Ergebnisse in Höhe von Tsd. € 4.623 (Vorjahr: Tsd. € 4.218) zugerechnet. Handelsrechtlich werden diese im Segment Deutschland erfasst. Im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr wurden keine Abschreibungen aufgrund von Wertminderungen im Rahmen des Impairment-Tests für eine CGU erfasst.

Die Vorsteuerergebnisse in den Segmenten sind bereinigt um die Beteiligungsergebnisse, die im Konzern von untergeordneter Bedeutung sind.

Die Zuordnung des langfristigen Segmentvermögens zu geographischen Regionen erfolgt auf das Sitzland der jeweiligen Konzerngesellschaft und entspricht der Bilanzsumme der langfristigen Vermögenswerte abzüglich Finanzinstrumenten und latenter Steueransprüche.

Wegen der intensiven konzerninternen Verflechtungen durch die Großhandelsfunktion der Fielmann Aktiengesellschaft und das Cash-Pooling wird das Segmentvermögen mit seinem Anteil an dem konsolidierten Konzernwert angegeben. Ein Überleitungswert entsteht somit nicht.

Durch die Deckung der Segmente mit den gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Konzerns und der Verwendung der Ergebnisgrößen nach IFRS stellen die Überleitungswerte lediglich die konzerninterne Verrechnung dar.

Eine Aufteilung der Konzernumsätze in Produktgruppen erfolgte nicht, da die Augenoptik mit 94 Prozent zum Umsatz beiträgt.

V. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen (IAS 24)

Herr Günther Fielmann als Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft gilt als nahestehende Person, da er die Mehrheit der Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar über die Fielmann Familienstiftung oder unmittelbar hält bzw. kontrolliert. Neben den Bezügen für seine Tätigkeit als Vorstand (vgl. Textziffer (30)) und der Zahlung der Dividende für die von ihm gehaltenen Aktien sind außer den im Folgenden dargestellten keine weiteren Zahlungen an Herrn Günther Fielmann direkt geleistet worden.

Darüber hinaus ist Herr Günther Fielmann an den folgenden Gesellschaften, die aus Sicht der Fielmann Aktiengesellschaft als nahestehende Unternehmen einzustufen sind, mittelbar oder unmittelbar beteiligt bzw. übt über diese Kontrolle aus:

KORVA SE (Tochtergesellschaft der Fielmann Familienstiftung)
Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG
MPA Pharma GmbH
Hof Lütjensee-Hofladen GmbH & Co. oHG
Gut Schierensee
Diverse Immobilienverwaltungsgesellschaften

Die Fielmann Aktiengesellschaft und ihre Konzerngesellschaften haben im Geschäftsjahr 2018 und dem Vorjahr Lieferungen und Dienstleistungen bezogen und erbracht sowie Räumlichkeiten angemietet und vermietet. Bei der Nutzung von Flächen durch Konzerngesellschaften handelt es sich im Wesentlichen um 24 Niederlassungen (Vorjahr: 24 Niederlassungen). Die entsprechenden Kauf- oder Mietverträge wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Sämtliche Leistungsbeziehungen wurden im Rahmen der üblichen Zahlungsziele (in der Regel 30 Tage) beglichen.

Die nachstehend aufgeführten Geschäftsvorfälle entfallen im Wesentlichen auf Waren- und Leistungsaustausch mit der Fielmann Aktiengesellschaft.

Geschäftsvorfälle von Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften mit der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen

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2018 2017
in Tsd. € Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
Lieferungen 569 584
Mieten 154 3.130 155 3.071
154 3.699 155 3.655

Geschäftsvorfälle der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen mit Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften

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2018 2017
in Tsd. € Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
Dienstleistungen 707 180 693 212
Lieferungen 44 26
Mieten 31 87 31 107
738 311 724 345

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2018 2017
Salden per 31.12. Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
in Tsd. €
--- --- --- --- ---
Forderungen 99 46 73 52
Verbindlichkeiten 509 466

Weiterhin gelten Aufsichtsrat und Vorstand als nahestehende Personen. Die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis erhaltenen Gesamtbezüge der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat betrugen Tsd. € 480 (Vorjahr: Tsd. € 469). Der Aufwand für Aufsichtsratsvergütungen insgesamt betrug für das Geschäftsjahr Tsd. € 870 (Vorjahr: Tsd. € 880). Sämtliche Vergütungen des Aufsichtsrats sind kurzfristig fällig. Bezüglich der Fälligkeit der Vergütungen des Vorstands sowie der Leistungen nach Beendigung des Vorstandsverhältnisses verweisen wir auf die Darstellung unter Textziffer (30). Gesonderte Leistungen aus Anlass der Beendigung von Vorstandsverhältnissen liegen nicht vor.

Aufsichtsratsvergütung (ausgezahlt im Geschäftsjahr)

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in Tsd. € Festvergütung Vergütung für Ausschusstätigkeiten Sitzungsgelder Gesamtvergütung 2018 Gesamtvergütung 2017
Vertreter der Anteilseigner
Prof. Dr. Mark K. Binz (Aufsichtsratsvorsitzender) 120 20 5 145 145
Hans Georg Frey 40 10 5 55 55
Corinna Müller-Möhl 40 40 40
Hans Joachim Oltersdorf 40 5 5 50 50
Marie-Christine Ostermann 40 40 40
Pier Paolo Righi 40 5 45 45
Hans-Otto Schrader 40 40 40
Julia Wöhlke 40 5 45 45
Vertreter der Arbeitnehmer
Mathias Thürnau (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) 60 10 5 75 75
Heiko Diekhöhner 40 40 40
Jana Furcht 40 5 45 45
Ralf Greve 40 5 5 50 50
Fred Haselbach 40 40 40
Petra Oettle 40 5 5 50 50
Eva Schleifenbaum 40 40 40
Frank Scheckenberg 40 40 27
840 827

VI. Sonstige Angaben

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Mitarbeiter zum Stichtag Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
2018 2017 2018 2017
--- --- --- --- ---
Mitarbeiter (ohne Auszubildende) 15.526 15.105 15.389 14.933
davon
- Mitarbeiter Deutschland 12.736 12.379 12.643 12.251
- Mitarbeiter Schweiz 1.222 1.183 1.203 1.169
- Mitarbeiter Österreich 641 646 638 651
- Mitarbeiter Übrige 927 897 905 862
Auszubildende 3.853 3.417 3.492 3.220
Mitarbeiter gesamt 19.379 18.522 18.881 18.153
Mitarbeiter, umgerechnet als Vollzeitkräfte 14.000 13.496 13.720 13.262

Honoraraufwand für den Abschlussprüfer

Der Honoraraufwand für den Konzernabschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2018 beträgt Tsd. € 216 (Vorjahr: Tsd. € 195). Im Geschäftsjahr 2018 sind keine Aufwendungen für sonstige Leistungen entstanden (Vorjahr: Tsd. € 10). Steuerberatungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen wurden vom Konzernabschlussprüfer nicht erbracht.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen. Der Vergütungsbericht ist im Lagebericht abgedruckt.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Vorstand

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Günther Fielmann Vorstandsvorsitzender 1, Unternehmensphilosophie Lütjensee
Marc Fielmann Vorstandsvorsitzender2, Marketing, IT, Personal, Produktentwicklung Hamburg
Michael Ferley Materialwirtschaft, Produktion Hamburg
Dr. Bastian Körber3 Vertrieb, Controlling, Expansion Hamburg
Dr. Stefan Thies4 Hamburg
Georg Alexander Zeiss5 Finanzen, Immobilien, Recht, Compliance Ahrensburg

Aufsichtsrat

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Vertreter der Anteilseigner Prof. Dr. Mark K. Binz (Aufsichtsratsvorsitzender) Rechtsanwalt, Binz & Partner Stuttgart6,7,8
Hans-Georg Frey Vorstandsvorsitzender, Jungheinrich AG Hamburg6,8
Carolina Müller-Möhl Verwaltungsratspräsidentin, Müller-Möhl Group Zürich (CH)
Hans Joachim Oltersdorf Geschäftsführer, MPA Pharma GmbH Rellingen6
Marie-Christine Ostermann Geschäftsführende Gesellschafterin, Rullko Großeinkauf GmbH & Co. KG Hamm
Pier Paolo Righi CEO & President, Karl Lagerfeld International B.V. Amsterdam (NL)8
Hans-Otto Schrader Vorsitzender des Aufsichtsrats der Otto AG für Beteiligungen Hamburg
Julia Wöhlke Geschäftsführerin, Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG Hamburg7
Vertreter der Arbeitnehmer Mathias Thürnau (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender) Betriebsratsvorsitzender, Spezialist Vertrieb, Fielmann AG Hamburg6,7
Heiko Diekhöner Regionalleiter, Fielmann AG Hamburg
Jana Furcht Augenoptikermeisterin, Fielmann AG & Co. OHG München7
Ralf Greve Referent Personalentwicklung, Fielmann AG Hamburg6
Fred Haselbach Augenoptikermeister, Fielmann AG & Co. OHG Lübeck
Petra Oettle Augenoptikergesellin, Fielmann AG & Co. oHG Ulm6
Eva Schleifenbaum Gewerkschaftssekretärin, ver.di Kiel
Frank Schreckenberg Gewerkschaftssekretär, ver.di Berlin

1 bis 12.4.2018 Recht, Produktentwicklung

2 ab 12.4.2018 Vorstandsvorsitzender, Produktentwicklung, ab 5.2.2019 Unternehmensstrategie, IT und Personal

3 ab 5.2.2019 Controlling

4 bis 5.2.2019 Personal, IT und Controlling

5 ab 12.4.2018 Recht

6 Mitglied im Personalausschuss

7 Mitglied im Vermittlungsausschuss

8 Mitglied im Nominierungsausschuss

Die Vorstände sind in folgenden weiteren Kontrollgremien tätig

Georg Alexander Zeiss

Vorsitzender des Beirats der Hettich Holding GmbH & Co. oHG, Kirchlengern2

Die Aufsichtsratsmitglieder sind in folgenden weiteren Kontrollgremien tätig

Prof. Dr. Mark K. Binz

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Faber-Castell AG, Stein1

Mitglied des Aufsichtsrates der Sick AG, Waldkirch1

Hans-Georg Frey

Beirat der E.G.O. Blanc und Fischer & Co. GmbH, Oberderdingen2

Beirat der HOYER GmbH, Hamburg2

Carolina Müller-Möhl

Mitglied des Verwaltungsrates der Orascom Development Holding AG, Altdorf, Schweiz2

Mitglied des Verwaltungsrates der Neue Zürcher Zeitung, Zürich, Schweiz2

Hans Joachim Oltersdorf

Vorsitzender des Beirates der Parte GmbH, Köln2

Hans-Otto Schrader

Mitglied des Gesellschafterrats der Otto GmbH & Co KG, Hamburg2

Mitglied des Aufsichtsrates der Verwaltungsgesellschaft Otto mbH, Hamburg2

Mitglied des Aufsichtsrates der GSV Aktiengesellschaft für Beteiligungen, Hamburg1

Vorsitzender des Beirates der Systain Consulting GmbH, Hamburg2

Mitglied des Beirates der Dr. August Oetker KG, Bielefeld2

Mitglied des Beirates der Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau2

Mitglied des Präsidiums der Pfeifer & Langen Industrie- und Handels-KG, Köln2

Julia Wöhlke

Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Volksbank e. G., Hamburg2

Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV), Hamburg2

1 Mitglied eines gesetzlich zu bildenden Aufsichtsrats

2 Mitglied eines vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremiums von Wirtschaftsunternehmen

Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg

Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2018

sowie Darstellung der Gesellschaften, welche die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch nehmen

Verwaltungs-, Beteiligungs- und Dienstleistungsunternehmen

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Baur Optik Geschäftsführungs-AG Donauwörth 100
CM Stadtentwicklung GmbH & Co. KG Hamburg 51
CM Stadtentwicklung Verwaltungs GmbH Hamburg 51
Fielmann Augenoptik AG & Co. Luxemburg KG Hamburg 51
Fielmann Augenoptik Aktiengesellschaft Hamburg 100
Fielmann Beteiligungsgesellschaft mbH Hamburg 100
Fielmann Finanzservice GmbH Hamburg 100
Fielmann Ventures GmbH Hamburg 100
Fielmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Hamburg 100
HID Hamburger Immobiliendienste GmbH Hamburg 100
opt-invest GmbH & Co. OHG2,3 Hamburg 100
opt-Invest Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Hamburg 100
ROKKU Designstudio GmbH Hamburg 100
RA Optika AG Kiev, Ukraine 100
Optik Hess GmbH Köln-Dellbrück 100
Fielmann Ltd. London, Großbritannien 100
Grupo Empresarial Fielmann Espana S.A. Madrid, Spanien 100
Optik Klüttermann Verwaltungs GmbH Mönchengladbach 100
Fielmann Holding B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH2 Plön 100
Fielmann Schloss Plön Hotel- und Catering GmbH Plön 100
Beteiligungsgesellschaft fielmann Modebrillen Rathenow GmbH Rathenow 100
Rathenower Optische Werke GmbH Rathenow 100
Fielmann Schweiz AG St. Gallen, Schweiz 100

Produktions- und Handelsgesellschaften

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Fielmann AG & Co. Kontaktlinsen-Service KG (vormals Fielmann AG & Co. Kontaktlinsen-Service OHG) Rathenow 100
fielmann Modebrillen Rathenow AG & Co. KG Rathenow 100
Rathenower Optik GmbH3 Rathenow 100
OTR Oberflächentechnik GmbH Rathenow 100

Verkaufsgesellschaften

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Fielmann AG & Co. am Kugelbrunnen KG Aachen 100
Fielmann AG & Co. OHG Aalen 100
Fielmann AG & Co. OHG4 Achern 100
Fielmann AG & Co. OHG Achim 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Ahaus 100
Fielmann AG & Co. KG Ahlen 100
Fielmann AG & Co. OHG Ahrensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Albstadt-Ebingen 100
Fielmann AG & Co. KG Alsfeld 100
Fielmann AG & Co. KG Altenburg 100
Fielmann AG & Co. KG Alzey 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Amberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Andernach 100
Fielmann AG & Co. KG Annaberg-Buchholz 100
Fielmann AG & Co. OHG Ansbach 100
Fielmann AG & Co. KG Arnsberg 100
Fielmann AG & Co. KG Arnstadt 100
Fielmann AG & Co. City Galerie OHG Aschaffenburg 100

Der angegebene Konzernanteil am Kapital bezieht sich auf unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Fielmann Aktiengesellschaft. Sämtliche in der nachfolgenden Tabelle dargestellten inländischen Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 HGB für Kapitalgesellschaften bzw. gemäß § 264b HGB für Personenhandelsgesellschaften geltenden Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts.

Verkaufsgesellschaften

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Fielmann AG & Co. oHG Aschaffenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Aschersleben 100
Fielmann AG & Co. KG Aue 100
Fielmann AG & Co. KG Auerbach/Vogtland 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Augsburg 100
Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie Augsburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Aurich 100
Fielmann AG & Co. KG Backnang 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Dürkheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Hersfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Homburg 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Kissingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Kreuznach 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Mergentheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Neuenahr-Ahrweiler 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Neustadt/ Saale 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Oeynhausen 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Oldesloe 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Reichenhall 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Salzuflen 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Saulgau 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Segeberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Tölz 100
Fielmann AG & Co. OHG Baden-Baden 100
Fielmann AG & Co. KG Balingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bamberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Barsinghausen 100
Fielmann AG Basel, Schweiz 100
Pro-optik AG Basel, Schweiz 100
Fielmann AG & Co. OHG Bautzen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bayreuth 100
Fielmann AG & Co. OHG Beckum 100
Fielmann AG & Co. OHG Bensheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bergheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bergisch Gladbach 100
Fielmann AG & Co. Berlin-Hellersdorf OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Berlin-Zehlendorf OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Friedrichshagen OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Friedrichshain OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Gesundbrunnen-Center KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Gropius Passagen OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. im Alexa KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Kreuzberg KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Linden-Center KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Märkisches Zentrum KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Marzahn OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Moabit KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Neukölln KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. oHG Tegel Berlin 100
Fielmann AG & Co. Pankow OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Prenzlauer Berg OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Schöneweide OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Spandau OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Steglitz OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Tempelhof OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Treptow KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Weißensee KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Westend KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Wilmersdorf KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. OHG Bernau 100
Fielmann AG & Co. OHG Bernburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Biberach an der Riß 100
Fielmann AG & Co. Jahnplatz KG Bielefeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Bielefeld 100
Fielmann AG & Co. Brackwede KG Bielefeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Bietigheim-Bissingen 100
Fielmann AG & Co. KG Bingen am Rhein 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Bitburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Bitterfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Böblingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bocholt 100
Fielmann AG & Co. OHG Bochum 100
Fielmann AG & Co. Wattenscheid KG Bochum 100
Fielmann Srl Bolzano 100
Fielmann AG & Co. Bonn-Bad Godesberg OHG Bonn 100
Fielmann AG & Co. oHG Bonn 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Bonn 50,98
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Borken 100
Fielmann AG & Co. OHG Bottrop 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG Brake 75
Fielmann AG & Co. OHG Bramsche 100
Fielmann AG & Co. OHG Brandenburg 100
Fielmann AG & Co. Schloss-Arkaden KG Braunschweig 100
Fielmann AG & Co. OHG Braunschweig 100
Fielmann AG & Co. Obernstraße OHG Bremen 100
Fielmann AG & Co. oHG Bremen-Neustadt Bremen 100
Fielmann AG & Co. Roland-Center KG Bremen 100
Fielmann AG & Co. Vegesack OHG Bremen 100
Fielmann AG & Co. Weserpark OHG Bremen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Bremerhaven 100
Fielmann AG & Co. OHG Bretten 100
Fielmann AG & Co. OHG Bruchsal 100
Fielmann AG & Co. oHG Brühl 100
Fielmann AG & Co. OHG Brunsbüttel 100
Fielmann AG & Co. oHG Buchholz 100
Fielmann AG & Co. KG Bünde 100
Fielmann AG & Co. OHG Burg 100
Fielmann AG & Co. OHG Burgdorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Buxtehude 100
Fielmann AG & Co. KG Calw 100
Fielmann AG & Co. oHG Castrop-Rauxel 100
Fielmann AG & Co. OHG Celle 100
Fielmann AG & Co. OHG Cham 100
Fielmann AG & Co. OHG Chemnitz 100
Fielmann AG & Co. Vita-Center KG Chemnitz 100
Fielmann AG & Co. oHG Cloppenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Coburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Coesfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Cottbus 100
Fielmann AG & Co. OHG Crailsheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Cuxhaven 100
Fielmann AG & Co. oHG Dachau 100
Fielmann AG & Co. OHG Dallgow-Döberitz 100
Fielmann AG & Co. KG Darmstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsplatz Darmstadt 100
Fielmann AG & Co. KG Datteln 100
Fielmann AG & Co. oHG Deggendorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Delmenhorst 100
Fielmann AG & Co. OHG Dessau-Roßlau 100
Fielmann AG & Co. oHG Kavalierstraße Dessau-Roßlau 100
Fielmann AG & Co. OHG Detmold 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG (vormals fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG) Diepholz 50
Fielmann AG & Co. oHG Dillingen 100
Fielmann AG & Co. KG Dingolfing 100
Fielmann AG & Co. OHG Dinslaken 100
Fielmann AG & Co. OHG Döbeln 100
Baur Optik AG & Co. KG Donauwörth 100
Fielmann AG & Co. oHG Dormagen 100
Fielmann AG & Co. KG Dorsten 100
Fielmann AG & Co. KG Dortmund 100
Fielmann AG & Co. Dresden Altstadt OHG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Dresden Neustadt OHG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Kaufpark KG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Hamborn KG Duisburg 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Duisburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Dülmen 100
Fielmann AG & Co. OHG Düren 100
Fielmann AG & Co. Derendorf OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Friedrichstraße OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Oberkassel OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Rethelstraße OHG Düsseldorf 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Düsseldorf 60
Fielmann AG & Co. OHG Eberswalde 100
Fielmann AG & Co. OHG Eckernförde 100
Fielmann AG & Co. oHG Ehingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Eisenach 100
Fielmann AG & Co. OHG Eisenhüttenstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Elmshorn 100
Fielmann AG & Co. OHG Emden 100
Fielmann AG & Co. OHG Emmendingen 100
Fielmann AG & Co. KG Emsdetten 100
Fielmann AG & Co. OHG Erding 100
Fielmann AG & Co. OHG Erfurt 100
Fielmann AG & Co. Thüringen-Park OHG Erfurt 100
Fielmann AG & Co. OHG Erkelenz 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Erlangen 100
Fielmann AG & Co. OHG Erlangen 100
Fielmann AG & Co. KG Eschwege 100
Fielmann AG & Co. OHG Eschweiler 100
Fielmann AG & Co. EKZ Limbecker Platz KG Essen 100
Fielmann AG & Co. Essen-Rüttenscheid OHG Essen 100
Fielmann AG & Co. Zentrum KG Essen 100
Fielmann AG & Co. Essen-Steele OHG Essen-Steele 100
Fielmann AG & Co. OHG Esslingen 100
Brillen-Bunzel GmbH Ettlingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Ettlingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Euskirchen 100
Fielmann AG & Co. oHG Eutin 100
Fielmann AG & Co. OHG Finsterwalde 100
Fielmann AG & Co. OHG Flensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Forchheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Frankenthal 100
Fielmann AG & Co. OHG Frankfurt (Oder) 100
Fielmann AG & Co. Bornheim KG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Hessen-Center OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Höchst OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Leipziger Straße OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Roßmarkt OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Frechen 100
Fielmann AG & Co. OHG Freiberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Freiburg im Breisgau 100
Fielmann AG & Co. oHG Freising 100
Fielmann AG & Co. OHG Freital 100
Fielmann AG & Co. KG Freudenstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Friedberg (Hessen) 100
Fielmann AG & Co. KG Friedrichshafen 100
Fielmann AG & Co. OHG Fulda 100
Fielmann AG & Co. OHG Fürstenfeldbruck 100
Fielmann AG & Co. OHG Fürstenwalde 100
Fielmann AG & Co. KG Fürth 100
Fielmann AG & Co. KG Garmisch-Partenkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Geesthacht 100
Fielmann AG & Co. KG Geislingen an der Steige 100
Fielmann AG & Co. OHG Geldern 100
Fielmann AG & Co. OHG Gelnhausen 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Gelsenkirchen 100
Fielmann AG & Co. Buer OHG Gelsenkirchen 100
Fielmann AG & Co. KG Gera 100
Fielmann AG & Co. oHG Gießen 100
Fielmann AG & Co. OHG Gifhorn 100
Fielmann AG & Co. KG Gladbeck 100
Fielmann AG & Co. OHG Glinde 100
Fielmann AG & Co. KG Goch 100
Fielmann AG & Co. OHG Göppingen 100
Fielmann AG & Co. Centrum KG Görlitz 100
Fielmann AG & Co. OHG Goslar 100
Fielmann AG & Co. OHG Gotha 100
Fielmann AG & Co. OHG Göttingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Greifswald 100
Fielmann AG & Co. OHG Greiz 100
Fielmann AG & Co. OHG Greven 100
Fielmann AG & Co. OHG Grevenbroich 100
Fielmann AG & Co. KG Grimma 100
Fielmann AG & Co. OHG Gronau 100
Fielmann AG & Co. OHG Gummersbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Günzburg 100
Fielmann AG & Co. Pferdemarkt OHG Güstrow 100
Fielmann AG & Co. OHG Gütersloh 100
Fielmann AG & Co. OHG Hagen 100
Fielmann AG & Co. OHG Halberstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Halle 100
Fielmann AG & Co. Halle-Neustadt OHG Halle-Neustadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Haltern am See 100
Fielmann AG & Co. Billstedt KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Bramfeld KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Eimsbüttel OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Eppendorf KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Harburg Sand OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. im Alstertal-Einkaufszentrum OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. im Elbe-Einkaufszentrum OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Bergedorf OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Ochsenzoll OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Barmbek Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Niendorf Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Schnelsen Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Othmarschen OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Ottensen OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Rahlstedt OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Rathaus OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Volksdorf OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Wandsbek OHG Hamburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Harburg-City Hamburg 100
fielmann Farmsen Fielmann GmbH & Co. KG Hamburg 50
Optiker Carl GmbH Hamburg 100
Fielmann AG & Co. KG Hameln 100
Fielmann AG & Co. KG Hamm 100
Fielmann AG & Co. OHG Hanau 100
Fielmann AG & Co. OHG Hann. Münden 100
Fielmann AG & Co. Ernst-August-Galerie KG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Lister Meile OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Nordstadt OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Schwarzer Bär OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. OHG Haßloch 100
Fielmann AG & Co. OHG Hattingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Heide 100
Fielmann AG & Co. KG Heidelberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Heidenheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Heilbronn 100
Fielmann AG & Co. oHG Heinsberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Helmstedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Herborn 100
Fielmann AG & Co. KG Herford 100
Fielmann AG & Co. KG Herne 100
Fielmann AG & Co. oHG im Centrum Herne 100
Fielmann AG & Co. OHG Herrenberg 100
Fielmann AG & Co. KG Herten 100
Fielmann AG & Co. oHG Hilden 100
Fielmann AG & Co. OHG Hildesheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Hof 100
Fielmann AG & Co. OHG Homburg/Saar 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Höxter 100
Fielmann AG & Co. OHG Hoyerswerda 100
Fielmann AG & Co. oHG Husum 100
Fielmann AG & Co. OHG Ibbenbüren 100
Fielmann AG & Co. oHG Idar-Oberstein 100
Fielmann AG & Co. OHG Ilmenau 100
Fielmann AG & Co. OHG Ingolstadt 100
Fielmann AG & Co. EKZ Westpark OHG Ingolstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Iserlohn 100
Fielmann AG & Co. OHG Itzehoe 100
Fielmann AG & Co. OHG Jena 100
Fielmann AG & Co. OHG Jülich 100
Fielmann AG & Co. OHG Kaiserslautern 100
Fielmann AG & Co. OHG Kamen 100
Fielmann AG & Co. KG Kamp-Lintfort 100
Fielmann AG & Co. Westliche Kaiserstraße KG Karlsruhe 100
Fielmann AG & Co. OHG Kassel 100
Fielmann AG & Co. im DEZ OHG Kassel 100
Fielmann AG & Co. OHG Kaufbeuren 100
Fielmann AG & Co. OHG Kempen 100
Fielmann AG & Co. oHG Kempten 100
Fielmann AG & Co. OHG Kiel 100
Fielmann AG & Co. oHG Wellingdorf Kiel 100
Fielmann GmbH Kiev, Ukraine 100
Fielmann AG & Co. oHG Kirchheim unter Teck 100
Fielmann AG & Co. KG Kleve 100
Fielmann AG & Co. Forum Mittelrhein OHG Koblenz 100
Fielmann AG & Co. OHG Koblenz 100
Fielmann AG & Co. Barbarossaplatz OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. Ebertplatz KG Köln 100
Fielmann AG & Co. Mülheim OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. oHG Kalk Köln 100
Fielmann AG & Co. oHG Rhein-Center Köln 100
Fielmann AG & Co. Schildergasse OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. Venloer Straße OHG Köln 100
Optik Simon GmbH Köln 100
Fielmann AG & Co. Chorweiler KG Köln 100
Optik Hess GmbH & Co. KG Köln-Dellbrück 100
Brillen Müller GmbH & Co. OHG Konstanz 100
Fielmann AG & Co. OHG Konstanz 100
Fielmann AG & Co. OHG Korbach 100
Fielmann AG & Co. KG Köthen 100
Fielmann AG & Co. Neumarkt KG Krefeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Kulmbach 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Laatzen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lahr 100
fielmann Fielmann GmbH Landau 65
Fielmann AG & Co. OHG4 Landsberg am Lech 100
Fielmann AG & Co. OHG Landshut 100
Fielmann AG & Co. OHG Langenfeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Langenhagen 100
Fielmann AG & Co. KG Lauf an der Pegnitz 100
Fielmann AG & Co. oHG Leer 100
Fielmann AG & Co. am Markt OHG Leipzig 100
Fielmann AG & Co. oHG Allee Center Leipzig 100
Fielmann AG & Co. Paunsdorf-Center OHG Leipzig 100
Fielmann AG & Co. KG Lemgo 100
Fielmann AG & Co. OHG Lengerich 100
Fielmann AG & Co. OHG Leverkusen 100
Fielmann AG & Co. oHG Limburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Lingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Lippstadt 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Lohne 61,54
Fielmann AG & Co. OHG Lohr am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Lörrach 100
Fielmann AG & Co. KG Lübbecke 100
Fielmann AG & Co. OHG Lübeck 100
Fielmann AG & Co. KG Luckenwalde 100
Fielmann AG & Co. oHG Lüdenscheid 100
Fielmann AG & Co im Center KG Ludwigsburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsburg 100
Fielmann AG & Co. Rhein-Galerie KG Ludwigshafen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lüneburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Lünen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lutherstadt Eisleben 100
Fielmann AG & Co. OHG Lutherstadt Wittenberg 100
Fielmann GmbH Luxembourg, Luxemburg 51
Fielmann AG & Co. OHG Magdeburg 100
Fielmann AG & Co. Sudenburg OHG Magdeburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Mainz 100
Fielmann AG & Co. OHG Mannheim 100
Born Brillen Optik GmbH & Co. OHG6 Mannheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Marburg 100
Fielmann AG & Co. KG Marktredwitz 100
Fielmann AG & Co. KG Marl 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Mayen 100
Fielmann AG & Co. oHG Meiningen 100
Fielmann AG & Co. OHG Meißen 100
Fielmann AG & Co. OHG Melle 100
Fielmann AG & Co. OHG (vormals Fielmann Augenoptik AG & Co. KG) Memmingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Menden 100
Fielmann AG & Co. OHG Meppen 100
Fielmann AG & Co. oHG Merseburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Merzig 100
Fielmann AG & Co. OHG Meschede 100
Fielmann AG & Co. oHG Minden 100
IB Fielmann GmbH Minsk, Weißrussland 100
Fielmann AG & Co. OHG Moers 100
Fielmann AG & Co. OHG Mölln 100
Fielmann AG & Co. oHG Hindenburgstraße Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. Rheydt oHG Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. KG Mosbach 100
Fielmann AG & Co. OHG Mühldorf a. Inn 100
Fielmann AG & Co. OHG Mühlhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Mülheim an der Ruhr 100
Fielmann AG & Co. RheinRuhrZentrum OHG Mülheim an der Ruhr 100
Fielmann AG & Co. Haidhausen OHG München 100
Fielmann AG & Co. Leopoldstraße OHG München 100
Fielmann AG & Co. OHG München 100
Fielmann AG & Co. oHG München OEZ München 100
Fielmann AG & Co. oHG München PEP München 100
Fielmann AG & Co. oHG Sendling München 100
Fielmann AG & Co. Pasing OHG München 100
Fielmann AG & Co. Riem Arcaden KG München 100
Fielmann AG & Co. Tal KG München 100
Fielmann AG & Co. Hiltrup OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. Klosterstraße OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. An der Rothenburg OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. KG Nagold 100
Fielmann AG & Co. OHG Naumburg 100
Fielmann AG & Co. KG Neubrandenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Marktplatz-Center Neubrandenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuburg an der Donau 100
Fielmann AG & Co. oHG Neu-Isenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Neumarkt i. d. OPf. 100
Fielmann AG & Co. OHG Neumünster 100
Fielmann AG & Co. OHG Neunkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuruppin 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuss 100
Fielmann AG & Co. oHG Neustadt a.d. Weinstraße 100
Fielmann AG & Co. OHG Neustrelitz 100
Fielmann AG & Co. Glacis-Galerie OHG Neu-Ulm 100
Fielmann AG & Co. oHG Neuwied 100
Fielmann AG & Co. OHG Nienburg 100
Fielmann Augen optik AG & Co. oHG Norden 100
Fielmann Augeno ptik AG & Co. KG Nordenham 75
Fielmann AG & Co. OHG Norderstedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Nordhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Nordhorn 100
Fielmann AG & Co. OHG Nördlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Northeim 100
Fielmann AG & Co. am Hauptmarkt OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg Lorenz OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg-Süd KG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg-Langwasser OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Oberhausen OHG Oberhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Sterkrade Oberhausen Sterkrade 100
Fielmann AG & Co. oHG Oberursel 100
Fielmann AG & Co. OHG Oer-Erkenschwick 100
Fielmann AG & Co. KG Offenbach am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Offenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Oldenburg/Holstein 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Oldenburg/ Oldenburg 100
Fielmann B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Hofland Optiek B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Fielmann AG & Co. OHG Olpe 100
Fielmann AG & Co. OHG Olsberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Oranienburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG (vormals fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG) Osnabrück 50,12
Fielmann AG & Co. oHG Osterholz Scharmbeck 100
Fielmann AG & Co. OHG Osterode 100
Fielmann AG & Co. KG Paderborn 100
Fielmann Opticas S.L.7 Palma de Mallorca, Spanien 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Papenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Parchim 100
Fielmann AG & Co. oHG Passau 100
Fielmann AG & Co. OHG Peine 100
Fielmann AG & Co. OHG Pfarrkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Pforzheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Pinneberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Pirmasens 100
Fielmann AG & Co. OHG Pirna 100
Fielmann AG & Co. KG Plauen 100
Fielmann AG & Co. KG Plön 100
Fielmann AG & Co. OHG Potsdam 100
Fielmann sp. z o.o. Poznan, Polen 100
Fielmann AG & Co. OHG Quedlinburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Radebeul 100
Baur Optik GmbH Rain Rain am Lech 60
Fielmann AG & Co. OHG Rastatt 100
Fielmann AG & Co. OHG Rathenow 100
Fielmann AG & Co. OHG Ratingen 100
Fielmann AG & Co. KG Ravensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Recklinghausen 100
Fielmann AG & Co. im Donau-Einkaufszentrum KG Regensburg 100
Fielmann AG & Co. KG Regensburg 100
Fielmann AG & Co. KG Reichenbach im Vogtland 100
Fielmann AG & Co. oHG Remscheid 100
Fielmann AG & Co. oHG Rendsburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Reutlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Rheinbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Rheine 100
Löchte-Optik GmbH Rheine 100
Fielmann AG & Co. OHG Riesa 100
Fielmann AG & Co. KG Rinteln 100
Fielmann AG & Co. oHG Rosenheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Rostock 100
Fielmann AG & Co. oHG Lütten Klein Rostock 100
Fielmann AG & Co. OHG Rotenburg/Wümme 100
Fielmann AG & Co. oHG Rottenburg 100
Groeneveld Brillen en Contactlenzen B.V. Rotterdam, Niederlande 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Rottweil 100
Fielmann AG & Co. OHG Rudolstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Rüsselsheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Saalfeld/Saale 100
Fielmann AG & Co. oHG Saarbrücken 100
Fielmann AG & Co. oHG Saarlouis 100
Fielmann AG & Co. KG Salzgitter 100
Fielmann AG & Co. OHG Salzwedel 100
Fielmann AG & Co. oHG Sangerhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Schleswig 100
Fielmann AG & Co. OHG Schönebeck 100
Fielmann AG & Co. KG Schwabach 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwäbisch Gmünd 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwäbisch Hall 100
Fielmann AG & Co. KG Schwandorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Schweinfurt 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Schwerin 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwerin 100
Fielmann AG & Co. KG Schwetzingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Seevetal 100
Fielmann AG & Co. oHG Senftenberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Siegburg 100
Fielmann AG & Co. KG Siegen 100
Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie Siegen 100
Fielmann AG & Co. Stern Center OHG Sindelfingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Singen 100
Fielmann AG & Co. OHG Soltau 100
Fielmann AG & Co. KG Soest 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Solingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Sonneberg 100
Fielmann AG & Co. KG Sonthofen 100
Fielmann AG & Co. oHG Speyer 100
Fielmann AG & Co. OHG St. Ingbert 100
Fielmann AG & Co. OHG Stade 100
Fielmann AG & Co. KG Stadthagen 100
Fielmann AG & Co. OHG Starnberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Stendal 100
Fielmann AG & Co. OHG Stralsund 100
Optique Marmet Jacques SAS Strasbourg, Frankreich 100
Fielmann AG & Co. OHG Straubing 100
Fielmann AG & Co. OHG Strausberg 100
Fielmann AG & Co. Bad Cannstatt OHG Stuttgart 100
Fielmann AG & Co. EKZ Milaneo OHG Stuttgart 100
Fielmann AG & Co. KG Stuttgart 52
Optik Schuppin GmbH & Co. OHG Stuttgart 100
Fielmann AG & Co. OHG Suhl 100
Fielmann AG & Co. KG Sulzbach 100
Fielmann AG & Co. KG Sylt / OT Westerland 100
Fielmann AG & Co. oHG Traunstein 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Trier 100
Fielmann AG & Co. OHG Troisdorf 100
Fielmann AG & Co. KG Tübingen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Tuttlingen 100
Fielmann AG & Co. KG Überlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Uelzen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Ulm 100
Fielmann AG & Co. KG Unna 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. oHG Varel 100
Fielmann AG & Co. OHG Vechta 100
Fielmann AG & Co. oHG Velbert 100
Fielmann AG & Co. oHG Verden 100
Fielmann AG & Co. oHG Viersen 100
Fielmann AG & Co. OHG Villingen 100
Fielmann AG & Co. Schwenningen KG Villingen- Schwenningen 100
Fielmann AG & Co. KG Völklingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Waiblingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Waldshut-Tiengen 100
Fielmann AG & Co. OHG Walsrode 100
Fielmann AG & Co. OHG Waltrop 100
Fielmann AG & Co. OHG Wangen im Allgäu 100
Fielmann AG & Co. KG Warburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Warendorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Wedel 100
Fielmann AG & Co. OHG Weiden i. d. Oberpfalz 100
Fielmann AG & Co. OHG Weilheim i.OB. 100
Fielmann AG & Co. KG Weimar 100
Fielmann AG & Co. OHG Weinheim 100
Fielmann AG & Co. KG Weißenburg in Bayern 100
Fielmann AG & Co. KG Weißenfels 100
Fielmann AG & Co. OHG Weißwasser 100
Fielmann AG & Co. KG Weiterstadt 100
Optik Hörger GmbH & Co. OHG5 Wendlingen am Neckar 100
Fielmann AG & Co. OHG Wernigerode 100
Fielmann AG & Co. OHG Wesel 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Westerstede 100
Fielmann AG & Co. oHG Wetzlar 100
Fielmann GmbH Wien, Österreich 100
Fielmann AG & Co. OHG Wiesbaden 100
Optik Käpernick GmbH & Co. KG Wiesbaden 100
Fielmann AG & Co. KG Wiesloch 100
Fielmann AG & Co. KG Wildau 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wildeshausen 100
Fielmann AG & Co. KG Wilhelmshaven 100
Fielmann AG & Co. OHG Winsen 100
Fielmann AG & Co. OHG Wismar 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG Witten 50,5
Fielmann Augenoptik im Centrum AG & Co. oHG Witten 100
Fielmann AG &Co. oHG Wittenberge 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Wittlich 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wittmund 100
Fielmann AG & Co. OHG Wolfenbüttel 100
Fielmann AG & Co. OHG Wolfsburg 100
Fielmann AG & Co. KG Worms 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wunstorf 100
Fielmann AG & Co. Barmen OHG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. City-Arkaden KG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. Elberfeld OHG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. OHG Würselen 100
Fielmann AG & Co. OHG Würzburg 100
Fielmann AG & Co. KG Zeitz 100
Fielmann AG & Co. OHG Zittau 100
Fielmann AG & Co. OHG Zweibrücken 100
Fielmann AG & Co. KG Zwickau 100

1 Soweit nach der Ortsangabe kein Land genannt ist, handelt es sich um eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland.

2 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Erstellung eines Lageberichts befreit.

3 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Prüfung ihres Jahresabschlusses befreit.

4 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2018 gegründet.

5 Diese Gesellschaft wurde mit Kaufvertrag vom 08.02.2018 erworben und am 28.03.2018 in das Handelsregister eingetragen.

6 Diese Gesellschaft wurde mit Kaufvertrag vom 09.07.2018 erworben und am 30.08.2018 in das Handelsregister eingetragen

7 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2018 gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister steht noch aus.

Gewinnverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 159.600 wie folgt zu verwenden:

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Ausschüttung einer Dividende von Tsd. €
€ 1,90 je Stammaktie (84.000.000 Stück) 159.600

Hamburg, den 18. März 2019

Fielmann Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Günther Fielmann

Marc Fielmann

Michael Ferley

Dr. Bastian Körber

Dr. Stefan Thies

Georg Alexander Zeiss

Versicherung des Vorstandes

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Hamburg, den 18. März 2019

Fielmann Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 201 8, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstigem Ergebnis, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Konzernerklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB und der gesonderte zusammengefasste nichtfinanzielle Bericht nach §§ 289b bis 289e sowie 315b und 315c HGB, auf die jeweils im Konzernlagebericht verwiesen wird, haben wir im Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 201 8 und
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf die Inhalte der oben genannten Konzernerklärung zur Unternehmensführung und des gesonderten zusammengefassten nichtfinanziellen Konzernberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Konzernabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 201 8 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:

1. Werthaltigkeit der Firmenwerte

2. Nachweis und Bewertung der Vorräte

Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir wie folgt strukturiert:

a) Sachverhaltsbeschreibung (einschließlich Verweis auf zugehörige Angaben im Konzernabschluss)

b) Prüferisches Vorgehen

1. Werthaltigkeit der Firmenwerte

a) Im Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft werden Firmenwerte in Höhe von EUR 47,5 Mio. ausgewiesen. Dies entspricht 5,0 Prozent der Konzernbilanzsumme. Die Firmenwerte werden jeweils zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Der Werthaltigkeitstest erfolgt durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der als Barwert der zukünftigen Zahlungsströme ermittelt wird. Dieser Barwertermittlung liegen eine einjährige Detailplanung, eine aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitete darauffolgende zweijährige Planung sowie die ewige Rente auf Basis des dritten Planungsjahres zugrunde. Das Ergebnis der Bewertung hängt in hohem Maße von der ermessensbehafteten Einschätzung der zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse durch die gesetzlichen Vertreter sowie des verwendeten Diskontierungssatzes ab. Die Bewertungen sind daher mit hohen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

Die Angaben des Konzerns zur Werthaltigkeit der Firmenwerte sind in den Abschnitten III. und IV. (2) des Konzernanhangs enthalten.

b) Im Rahmen unserer Prüfung haben wir ein Verständnis über den Unternehmensplanungsprozess sowie den Prozess zur Erstellung der Werthaltigkeitstests gewonnen. Darüber hinaus haben wir insbesondere das methodische Vorgehen zur Durchführung der Werthaltigkeitstests nachvollzogen und gewürdigt. Zum Zwecke der Risikobeurteilung haben wir uns ein Bild von der Planungstreue des Konzerns in der Vergangenheit gemacht und dies in unsere Beurteilung einbezogen.

Die in die Bewertung eingehenden erwarteten zukünftigen Zahlungsströme haben wir mit den entsprechenden Detailplanungen sowie mit der durch den Aufsichtsrat genehmigten Konzernplanung abgeglichen. Im Hinblick auf die Beurteilung der Angemessenheit der Annahmen und Prämissen, Verfahren und Bewertungsmodelle haben wir interne Spezialisten aus dem Bereich Valuation Services einbezogen, mit deren Unterstützung wir auch das methodische Vorgehen zur Durchführung der Werthaltigkeitstests und die bei der Bestimmung der verwendeten Diskontierungszinssätze herangezogene Parameter einschließlich der durchschnittlichen Kapitalkosten und die Berechnungsschemata beurteilt haben. Bei unserer Einschätzung der Angemessenheit der Planungsrechnungen haben wir uns auf den Abgleich mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie auf umfassende Erläuterungen des Managements zu den Werthaltigkeitstests gestützt. Da bereits geringfügige Änderungen des Diskontierungssatzes erhebliche Auswirkungen auf den Nutzungswert haben, haben wir die zugrunde liegenden Parameter anhand von Informationen des Managements und eigener Marktrecherchen plausibilisiert sowie die rechnerische Richtigkeit der Nutzungswertberechnung geprüft. Darüber hinaus haben wir eigene Sensitivitätsanalysen durchgeführt, um festzustellen, ob der jeweilige Firmenwert ausreichend durch die diskontierten erwarteten zukünftigen Zahlungsmittelzuflüsse gedeckt ist. Da ein bedeutender Teil des Nutzungswerts aus prognostizierten Zahlungsmittelzuflüssen für die Zeit nach der Dreijahresplanung (Phase der ewigen Rente) resultiert, haben wir insbesondere die in der Phase der ewigen Rente angesetzte nachhaltige Wachstumsrate von 0,5 Prozent anhand von allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen kritisch gewürdigt.

2. Nachweis und Bewertung der Vorräte

a) Im Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft werden insgesamt Vorräte in Höhe von EUR 136,3 Mio. ausgewiesen. Dies entspricht 14,4 Prozent der Konzernbilanzsumme. Das Vorratsvermögen wird im Wege der permanenten Inventur und der ausgeweiteten Stichtagsinventur aufgenommen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren Nettoveräußerungswert. Im Geschäftsjahr 2018 sind die Vorräte um Wertberichtigungen von EUR 6,2 Mio. vermindert. Grundlage für die Wertberichtigungen bilden pauschalierte Annahmen über die Reichweite der Vorräte (Reichweitenabschläge) sowie in Einzelfällen Annahmen über die Verwertbarkeit der Vorratsbestände. Den Wertberichtigungen liegen somit ermessensbehaftete Schätzungen der gesetzlichen Vertreter zugrunde.

Aufgrund dessen sowie aufgrund von Quantität und Umschlagshäufigkeit der Vorräte, der Vielzahl der Lagerorte im Konzern und des damit verbundenen hohen Zeitaufwands für die Prüfung war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

Die Angaben der gesetzlichen Vertreter zu den Vorräten befinden sich in den Abschnitten III. und IV. (7) des Konzernanhangs.

b) Im Verlauf unserer Prüfung haben wir das eingerichtete Interne Kontrollsystem zur Erfassung und Bewertung von Vorräten gewürdigt und die implementierten prüfungsrelevanten Kontrollen getestet. Hierbei lag der Fokus auf den Kontrollen zu den automatischen Abwertungsläufen. In diesem Zusammenhang haben wir die im System hinterlegten Abwertungsläufe - unter Hinzuziehung von IT-Spezialisten - analysiert und deren Funktionsfähigkeit überprüft. Im Hinblick auf die Folgebewertung der Vorräte und die hierfür getroffenen Annahmen haben wir für eine repräsentative Stichprobe die zugrunde liegenden Annahmen verifiziert und Nachweise geprüft. Das Vorhandensein und den Zustand der Vorräte haben wir darüber hinaus während unserer Teilnahme an körperlichen Bestandsaufnahmen sowohl im Zentrallager als auch in ausgewählten Niederlassungen geprüft. Die Auswahl der Niederlassungen erfolgte dabei nach einem Stichprobenverfahren unter Berücksichtigung der Höhe der Bestände sowie unserer Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:

die Konzernerklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB, auf die im Konzernlagebericht verwiesen wird,
die Versicherung der gesetzlichen Vertreter zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht nach § 297 Abs. 2 Satz 4 bzw. § 315 Abs. 1 Satz 5 HGB und
alle übrigen Teile des Geschäftsberichts, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses und Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Ferner umfassen die sonstigen Informationen den gesonderten zusammengefassten nichtfinanziellen Bericht nach §§ 289b bis 289e sowie 315b und 315c HGB, auf den im Konzernlagebericht verwiesen wird und der voraussichtlich nachträglich bis zum 30. April 2019 auf der Internetseite der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, veröffentlicht wird.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zum Konzernlagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht, den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.
beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung 12. Juli 2018 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 12. Juli 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2011 als Konzernabschlussprüfer der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Patrick Wendlandt.

Hamburg, den 18. März 2019

**Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Gerald Reiher, Wirtschaftsprüfer

Patrick Wendlandt, Wirtschaftsprüfer