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Fielmann AG Annual Report 2016

Jul 26, 2017

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Annual Report

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Fielmann Aktiengesellschaft

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat ist auch im Geschäftsjahr 2016 den ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben gewissenhaft nachgekommen. Er hat sich im Berichtsjahr kontinuierlich über alle wichtigen geschäftspolitischen Vorgänge informiert und die Arbeit des Vorstands überwacht sowie beratend begleitet. Bei wichtigen Anlässen gab es auch außerhalb der Sitzungen einen unmittelbaren Informationsaustausch zwischen dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und dem Vorstand. Auf der Grundlage schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner Beratungen eingehend mit der Geschäfts- und Finanzlage, der Unternehmensstrategie, der Personalpolitik, der Planung, der Risikoeinschätzung sowie der Compliance-Organisation der Fielmann Aktiengesellschaft befasst.

Gleich zu Beginn des Geschäftsjahres, nämlich am 21. Januar 2016, verstarb Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell im Alter von 74 Jahren. Der Verstorbene gehörte dem Aufsichtsrat seit Börseneinführung im Jahr 1994 an. Mit Graf von Faber-Castell haben wir einen treuen Freund und kompetenten Ratgeber verloren, der von allen menschlich wie fachlich stets sehr geschätzt wurde.

Im Geschäftsjahr 2016 tagte der Aufsichtsrat viermal. Ein Aufsichtsratsmitglied konnte krankheitsbedingt nur an weniger als der Hälfte der Aufsichtsrats- und der Ausschusssitzungen teilnehmen.

In der ersten Aufsichtsratssitzung am 3. März 2016 berichtete der Vorstand über die Entwicklung im Geschäftsjahr 2015 sowie die Planung für das Geschäftsjahr 2016. Gegenstand des Berichts waren u. a. die Expansion im In- und Ausland, der Einsatz von ZenIT (Optimierung der Prozesse in den Niederlassungen durch den Einsatz von Tablet-Computern), das Marketing, die Mitarbeiterzufriedenheit sowie die Compliance-Organisation. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat über die Schwerpunkte der Abschlussprüfung des Geschäftsjahres 2016 unterrichtet.

Die Bilanzsitzung fand am 13. und 14. April 2016 statt. Zu Beginn erläuterte Herr Zeiss die Geschäftsentwicklung im Jahr 2015 und informierte über die wesentlichen Kennzahlen. Anschließend berichtete der Abschlussprüfer, die Deloitte & Touche GmbH, vertreten durch Herrn Wirtschaftsprüfer Reiher und Frau Wirtschaftsprüferin Deutsch, umfassend über die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2015 und stand für Fragen zur Verfügung. Es folgte der Bericht des Vorstands über den bisherigen Geschäftsverlauf des Jahres 2016, die Markt- und Wettbewerbssituation sowie das Risikomanagementsystem von Fielmann, das keine relevanten Risiken identifiziert hat. Nach Erörterung der Ergebnisse der vom Aufsichtsrat durchgeführten Effizienzprüfung billigte der Aufsichtsrat den Jahres- sowie den Konzernabschluss 2015, verabschiedete den Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung und stimmte über die übrigen Beschlussvorschläge an die Hauptversammlung ab.

Die Hauptversammlung wählte am 14. Juli 2016 Herrn Schrader für die verbleibende Amtszeit des Aufsichtsrats bis 2020 als Vertreter der Anteilseigner zum Nachfolger des verstorbenen Graf von Faber-Castell. Für ein krankheitsbedingt ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer bestellte das Amtsgericht Hamburg am 25. August 2016 Herrn Schreckenberg in den Aufsichtsrat.

Am selben Tag berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat in seiner dritten Sitzung über die aktuelle Lage des Unternehmens, insbesondere auch die sehr hohe Kundenzufriedenheit, die sich aus aktuellen Umfragen ergeben hat. Einen weiteren Sitzungsgegenstand bildete die EU-Marktmissbrauchsverordnung.

In der Aufsichtsratssitzung vom 24. November 2016 erläuterte der Vorstand eingehend den bisherigen Geschäftsverlauf des Jahres 2016, die Planung für 2017 sowie die mittelfristige Planung bis 2019, die der Aufsichtsrat sodann einstimmig genehmigte. Einen weiteren Schwerpunkt der Aufsichtsratssitzung bildete die Präsentation der aktuellen Projekte des Ressorts Marketing durch Herrn Marc Fielmann. Darüber hinaus befasste sich der Aufsichtsrat mit der Entsprechenserklärung hinsichtlich des Deutschen Corporate Governance Kodex. Am Ende der Sitzung stellte sich ein Kandidat für die Nachfolge im Vorstandsressort Materialwirtschaft, Produktion, dem Aufsichtsrat vor.

Im Geschäftsjahr 2016 fanden zwei Sitzungen des Personalausschusses statt, wobei im Rahmen der Erörterungen die Nachfolge im Vorstandsressort Materialwirtschaft, Produktion im Mittelpunkt stand.

Der Vermittlungsausschuss i. s. d. § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz hatte keinen Anlass zusammenzutreten. Im Hinblick auf die Wahl eines Nachfolgers für Graf von Faber-Castell in der Hauptversammlung 2016 tagte der Nominierungsausschuss am 2. März 2016 sowie am 13. April 2016.

Weitere Ausschüsse bestehen nicht. Der Aufsichtsrat der Fielmann Aktiengesellschaft hat auf die Bildung eines Prüfungsausschusses bewusst verzichtet. Über die eingehenden Erörterungen im Rahmen der jährlich stattfindenden Bilanzsitzung hinaus konnten sich alle Aufsichtsratsmitglieder vor der Bilanzsitzung intensiv über Prüfungsinhalte und -ergebnisse in einem Diskussionsforum in Gegenwart des Finanzvorstands und des Abschlussprüfers informieren, Fragen stellen und Anregungen geben.

Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2016 einer internen Effizienzprüfung unterzogen.

Das Gremium überprüft fortlaufend und zusätzlich einmal jährlich anhand eines ausführlichen Fragebogens das Vorliegen von Interessenkonflikten seiner Mitglieder. Die Aufsichtsratsmitglieder sind zudem aufgefordert, potentielle Interessenkonflikte mitzuteilen. Im Geschäftsjahr 2016 lagen keine Interessenkonflikte vor.

Der Jahresabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und der gem. § 315a Handelsgesetzbuch auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 sowie der Bericht über die Lage der Fielmann Aktiengesellschaft und des Konzerns sind durch den Abschlussprüfer, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH, Hamburg, geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen worden. Diese Unterlagen, einschließlich des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands, die jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig vorlagen, wurden vom Aufsichtsrat geprüft und in der Bilanzsitzung am 5. und 6. April 2017 in Gegenwart des Herrn Wirtschaftsprüfers Reiher und der Frau Wirtschaftsprüferin Deutsch, die über den Prüfungsverlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Abschlussprüfung berichteten und auch für Fragen zur Verfügung standen, eingehend erörtert. Das Gremium hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt, womit der Jahresabschluss zugleich festgestellt ist. Der Aufsichtsrat befürwortet den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und schließt sich diesem an.

Der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) im Geschäftsjahr 2016 wurde ebenfalls vom Abschlussprüfer geprüft und mit der uneingeschränkten Bestätigung versehen, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands geprüft und sich in der Bilanzsitzung am 5. und 6. April 2017 das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer berichten lassen. Gegen den Bericht des Vorstands und dessen Prüfung durch den Abschlussprüfer erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand und allen Mitarbeitern für die hervorragende und sehr erfolgreiche Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr.

Hamburg, 6. April 2017

Professor Dr. Mark K. Binz, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

für den Fielmann-Konzern

Fielmann

Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. 90 Prozent aller Bundesbürger kennen Fielmann. Wir sind der Marktführer. 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. In Deutschland verkauft das Unternehmen mehr als jede zweite Brille.

Fielmann ist tief in der Branche verwurzelt und auf allen Ebenen der Wertschöpfung in der Optik tätig. Wir sind Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker.

Mit seinen verbraucherfreundlichen Leistungen, mit Brillen zum günstigen Preis und umfassenden Garantien steigerte Fielmann im abgelaufenen Berichtsjahr Absatz, Umsatz und Gewinn.

Der Brillenabsatz stieg um 2,3 Prozent auf 8,0 Millionen Stück (Vorjahr: 7,8 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.549,8 Millionen € (Vorjahr: 1.509,3 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.337,2 Millionen € (Vorjahr: 1.299,9 Millionen €). Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich auf 241,5 Millionen € (Vorjahr: 240,1 Millionen €), der Konzernjahresüberschuss auf 171,2 Millionen € (Vorjahr: 170,5 Millionen €).

Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 1,98 € (Vorjahr: 1,97 €). Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 704 Niederlassungen (Vorjahr: 695 Niederlassungen), davon 168 Standorte mit Hörgerätestudios (Vorjahr: 143 Hörgerätestudios).

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2016 2015
Konzern-Jahresüberschuss Mio. € 171,2 170,5
Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse Mio. € 4,9 5,0
Periodenergebnis Mio. € 166,3 165,5
Anzahl Aktien Mio. St. 84 84
Ergebnis je Aktie 1,98 1,97

Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich International Accounting Standards) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) und des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.

Die Rahmenbedingungen

Europa

Das Jahr 2016 stand im Zeichen bedeutender politischer Ereignisse mit zum Teil unerwartetem Ausgang, die bislang ohne nachhaltige Auswirkungen auf den Kapitalmarkt blieben. Vom Brexit-Votum im Juni erholten sich die Finanzmärkte relativ schnell und auch der Volksentscheid zur Verfassungsreform in Italien beeindruckte die Kapitalmärkte kaum. Während mit Kanada das Handelsabkommen CETA abgeschlossen werden konnte, ist das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA nicht umgesetzt worden.

Die wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. Treibende Faktoren waren dabei die privaten und öffentlichen Ausgaben. Jedoch nahm die Investitionstätigkeit aufgrund der im Zusammenhang mit dem Brexit-Referendum spürbar gestiegenen politischen Unsicherheit zuletzt nur noch wenig zu.

Der niedrige Ölpreis stützte die privaten Einkommen und den Konsum in Europa. Die Inflationsrate 2016 stieg im Euro-Raum auf 0,3 Prozent nach 0,2 Prozent im Vorjahr. Die Zielgröße von leicht unter 2,0 Prozent wurde damit weiterhin deutlich verfehlt.

Die Arbeitslosenquote im Euro-Raum (EU 19) betrug am Jahresende 10,0 Prozent (Vorjahr: 10,9 Prozent).

Das Bruttoinlandsprodukt (EU 19) stieg auf Jahressicht um 1,7 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent).

Die Kapitalmärkte in Europa standen auch im Jahr 2016 unter dem Eindruck des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB). Das zunächst auf den Ankauf von Staatsanleihen begrenzte Programm wurde auf Unternehmensanleihen ausgeweitet und die Laufzeit von September 2016 auf Dezember 2017 verlängert.

Durch diese Ausweitung des Anleihekaufprogramms der EZB Mitte 2016 sank das Zinsniveau.

Deutschland

Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich 2016 sehr positiv. Gestützt durch den Konsum privater Haushalte sowie staatlicher Ausgaben stieg das Bruttoinlandsprodukt real um 1,9 Prozent nach 1,7 Prozent im Jahr 2015.

Insbesondere die weiterhin erfreuliche Zunahme der Beschäftigung, ein milder Winter, niedrige Zinsen und günstige Energiekosten ließen die privaten Konsumausgaben 2016 um 2,0 Prozent steigen und damit so stark wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr (Vorjahr: 1,9 Prozent).

Der Handel verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg um real 1,6 Prozent (Vorjahr: 2,2 Prozent). Die staatlichen Konsumausgaben wuchsen um 4,0 Prozent (Vorjahr: 2,4 Prozent). Die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen und Fahrzeuge legten um 1,1 Prozent zu (Vorjahr: 4,8 Prozent), die Exporte deutscher Unternehmen ins Ausland um 2,6 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent).

Obwohl die Teuerungsrate zum Jahresende aufgrund gestiegener Energiepreise deutlich anzog, lagen die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt lediglich 0,5 Prozent über denen des Vorjahres (Vorjahr: 0,3 Prozent).

Im Vergleich zu 2015 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um weitere 425.000 Personen zu (Vorjahr: 377.000). Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten damit im Durchschnitt 2016 rund 43,4 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland (Vorjahr: 43,0 Millionen Erwerbstätige), so viele wie noch nie zuvor. Im Jahresverlauf erhöhten sich die zu besetzenden Arbeitsstellen um 86.000 auf 655.000 (Vorjahr: 569.000). Die Zahl der Arbeitslosen sank im Jahresdurchschnitt um 104.000 auf unter 2,7 Millionen (Vorjahr: 2,8 Millionen), die Arbeitslosenquote lag bei 6,1 Prozent (Vorjahr: 6,4 Prozent).

Schweiz

Die Freigabe des Wechselkurses zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro im Januar 2015 durch die Schweizer Nationalbank (SNB) prägte die wirtschaftliche Lage in der Schweiz auch 2016.

Der Schweizer Einzelhandel verzeichnete einen Nachfragerückgang um -0,9 Prozent (Vorjahr: -1,4 Prozent), insbesondere zu Gunsten der europäischen Nachbarländer. Erstmals seit zwei Jahren konnte aber im November 2016 wieder real mehr verkauft werden als ein Jahr zuvor. Der Maschinenbau sowie die Elektro- und Metallindustrie konnten den währungsbedingten Rückschlag noch nicht vollständig kompensieren. Nach Einschätzung der Credit Suisse steigt jedoch die Produktion in Schweizer Industriebetrieben nachhaltig und auch der Auftragsbestand sei 2016 deutlich gewachsen.

Die bedeutende Tourismusbranche verzeichnet weiterhin eine rückläufige Entwicklung. Insgesamt erwartet man für 2016 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent).

Der Arbeitsmarkt zeigte sich unterdessen relativ robust. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresmittel 3,3 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent). Nachdem 2015 die Franken-Aufwertung insbesondere die Importe deutlich verbilligte und gesunkene Energie- sowie Ölpreise zu einer Deflation führten, setzte sich dieser Trend 2016 fort, die Preise fielen im Durchschnitt um -0,4 Prozent (Vorjahr: -1,1 Prozent).

Österreich

Gestützt von privatem und öffentlichem Konsum sowie durch Investitionen wird ein Anstieg des österreichischen Bruttoinlandsprodukts für das Gesamtjahr 2016 von 1,5 Prozent erwartet (Vorjahr: 1,0 Prozent). Die Steigerung des privaten Konsums ist im Wesentlichen auf Steuerentlastungen zurückzuführen. Exporte in die USA sowie in die benachbarten osteuropäischen Nachbarländer schrumpften. Während bei den Einfuhren mit einem Anstieg von 4,5 Prozent gerechnet wird (Vorjahr: 4,2 Prozent), steigt der Anteil der Exporte um 2,8 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent).

Positiv wirkte sich die Entwicklung in der Tourismusbranche aus. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit in Österreich konnte gestoppt werden. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt unverändert 9,1 Prozent (Vorjahr: 9,1 Prozent). Vor dem Hintergrund niedriger Mineralölpreise belief sich die Preissteigerung abermals auf lediglich 0,9 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent).

Polen

Polen befindet sich in einer nachhaltigen Aufschwungphase, gestützt durch Exporte, Investitionen und den Konsum. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Berichtsjahr voraussichtlich um 2,8 Prozent nach 3,5 Prozent im Vorjahr. Im Jahr 2016 summierte sich die Einzelhandelskaufkraft auf rund 89 Milliarden €.

Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhindern weiterhin ein noch stärkeres Wachstum.

Das noch immer in weiten Teilen hohe Mietniveau bei Einzelhandelsflächen führt in vielen Shopping-Centern nach wie vor zu Leerständen. Vereinzelt war eine Absenkung des Mietniveaus bei Neuvermietungen jedoch zu erkennen. Die Arbeitslosenquote beträgt 9,0 Prozent und sank damit auf das niedrigste Niveau seit 2008 (Vorjahr: 10,5 Prozent).

Osteuropa

Die anhaltende Krise in der Ukraine überträgt sich auch weiterhin massiv auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Abwertung der Nationalwährung, der Rückgang der industriellen Produktion und die Erhöhung der Energiepreise führten zu einem weiteren Anstieg der Lebenshaltungskosten. Dieser fiel mit 12,4 Prozent jedoch deutlich geringer als in den Vorjahren aus. Der Lebensstandard der ukrainischen Bevölkerung hat sich seit Ausbruch der Auseinandersetzung mit Russland rapide verschlechtert, obgleich die Wirtschaftsleistung der Ukraine nach Einschätzung der Zentralbank im Jahr 2016 um 1,5 Prozent gestiegen sein könnte (Vorjahr: Rückgang um -11 Prozent). Infolge der weiterhin sehr angespannten politischen und wirtschaftlichen Lage im Land verlor die Währung im Geschäftsjahr weiter an Wert. Auf Jahressicht verbilligte sich die ukrainische Hrywnja gegenüber dem Euro um 7,7 Prozent. Die Abwertung der Währung setzte sich in den ersten Wochen des neuen Jahres fort.

Weißrussland hat unverändert mit hohen Defiziten im Staatshaushalt und im internationalen Warenhandel zu kämpfen. Nach offiziellen Angaben sank der Außenhandelsumsatz 2016 um -9,0 Prozent. Hierbei wirkt sich die schwierige wirtschaftliche Situation in Russland, dem größten Handelspartner, weiterhin massiv aus. 2016 wird mit einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung von -2,6 Prozent gerechnet (Vorjahr: -3,8 Prozent). Die Währung verlor auf Jahressicht rund 0,7 Prozent gegenüber dem Euro an Wert.

Der Augenoptik-Markt

Der Zentralverband der Augenoptiker ermittelte den Absatz der stationären augenoptischen Branche für 2016 in Deutschland mit 11,85 Millionen Brillen (Vorjahr: 11,7 Millionen Brillen), ein Anstieg um 1,0 Prozent. Der entsprechende Gesamtumsatz der stationären augenoptischen Branche stieg um 1,8 Prozent und belief sich laut Zentralverband auf 5,71 Milliarden € (Vorjahr: 5,61 Milliarden €). Der Gesamtumsatz der Branche inklusive Online-Handel wird laut ZVA auf 5,95 Milliarden € geschätzt (Vorjahr: 5,83 Milliarden €). Die Anzahl der augenoptischen Fachgeschäfte einschließlich aller Zweigniederlassungen und Betriebsstätten lag gemäß Zentralverband zum Ende des Berichtszeitraumes bei 11.850 Geschäften (Vorjahr: 11.900 Geschäfte).

Die augenoptische Branche in Deutschland ist stark zersplittert. Der traditionelle deutsche Optiker gibt weniger als zwei Brillen am Tag ab, eine Fielmann-Niederlassung 35. Pro Jahr verkauft der Durchschnittsoptiker weniger als 600 Brillen, Fielmann im Mittel je Niederlassung mehr als 10.000.

Der Durchschnittsumsatz eines traditionellen augenoptischen Fachgeschäftes in Deutschland lag 2016 unverändert bei 0,3 Millionen €. Im Vergleich dazu erwirtschaftet eine Fielmann-Niederlassung in Deutschland durchschnittlich 2,0 Millionen € (Vorjahr: 1,9 Millionen €) Umsatz, in Österreich 2,6 Millionen € (Vorjahr: 2,5 Millionen €), in der Schweiz 5,3 Millionen € (Vorjahr: 5,8 Millionen €).

Valide Zahlen zu den Eckdaten der Branchenentwicklung in den Alpenländern liegen nicht vor. Nach unserer Schätzung verharrte der Absatz in der Schweiz bei einer Million Brillen. Der Umsatz lag mit 1,3 Milliarden CHF auf Vorjahresniveau. Die Schweiz zählte unverändert um 1.100 augenoptische Fachgeschäfte. In Österreich schätzen wir den Absatz unverändert auf 1,3 Millionen Brillen. Der Umsatz lag mit 0,5 Milliarden € ebenfalls auf Vorjahresniveau. Die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte belief sich unverändert auf 1.200 (Vorjahr: 1.200 Geschäfte).

Der Hörgeräte-Markt

Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt. Studien gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 14 Millionen Menschen mit Hörbeeinträchtigungen leben, Tendenz steigend. Schwerhörigkeit gehört zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Rund 3,5 Millionen Menschen tragen Hörgeräte. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland in 6.130 Betriebsstätten (Vorjahr: 5.900 Betriebsstätten) um 1,17 Millionen Geräte angepasst (Vorjahr: 1,17 Millionen Geräte). Der Umsatz der Branche liegt nach Einschätzung der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker bei 1,4 Milliarden € (Vorjahr: 1,4 Milliarden €).

Fielmann-Konzern

Fielmann hat die augenoptische Branche geprägt. Der Name Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. Wir sind Augenoptiker und decken die ganze Wertschöpfungskette der Branche ab.

Im brandenburgischen Rathenow bündeln wir unsere Kompetenz in Produktion und Logistik. Unter einem Dach fertigen wir auftragsbezogen Mineral- und überwiegend Kunststoffgläser, fügen sie in der Randschleiferei mit der Fassung zur Brille zusammen.

Im Zweischichtbetrieb liefern wir im Schnitt pro Tag mehr als 19.000 Gläser, wickeln mehr als 56.000 Aufträge ab (Vorjahr: 55.000 Aufträge). 2016 fertigten wir mit modernster Technologie mehr als 4,8 Millionen Gläser aller Veredelungsstufen und lieferten 8,0 Millionen Brillenfassungen aus (Vorjahr: 4,8 Millionen Gläser/7,8 Millionen Brillenfassungen).

Fielmann Aktiengesellschaft

Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör.

Die Gesellschaft wird vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Herrn Günther Fielmann, gemeinschaftlich durch zwei Mitglieder des Vorstands oder durch ein Vorstandsmitglied mit einem Prokuristen.

Unternehmenssteuerung

Kundenzufriedenheit, Absatz, Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung.

Nur zufriedene Kunden bleiben dem Unternehmen treu und sind Garant für langfristiges Wachstum.

Die Kundenzufriedenheit stellt eine unternehmensspezifische Kerngröße dar und wird anhand eines umfangreichen Fragebogens auf Ebene jeder einzelnen Niederlassung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut kontinuierlich ermittelt und ausgewertet.

Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der Steuerung des Konzerns nach den Absatzmärkten Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Übrige.

Wirtschaftsbericht

Ertragslage

Während die übrige augenoptische Branche inklusive Online-Handel in Deutschland einen Stückzahlanstieg von lediglich 0,5 Prozent verzeichnete (Vorjahr: 1,7 Prozent), steigerte Fielmann europaweit seinen Absatz um 2,3 Prozent auf 7,99 Millionen Stück (Vorjahr: 7,81 Millionen Stück). Die Kundenzufriedenheit stieg wiederum leicht auf 92,3 Prozent (Vorjahr: 91,9 Prozent). Der Außenumsatz inklusive MwSt. erhöhte sich auf 1.549,8 Millionen € (Vorjahr: 1.509,3 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.337,2 Millionen € (Vorjahr: 1.299,9 Millionen €). Der Absatz im Bereich der Hörgeräteakustik belief sich auf 58,3 Tausend Einheiten (Vorjahr: 46,0 Tausend Einheiten), der Umsatz auf 51,9 Millionen € (Vorjahr: 42,6 Millionen €).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken deutlich um -19,1 Prozent auf 15,6 Millionen € (Vorjahr: 19,3 Millionen €). Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Untervermietung und Auflösungen von Wertberichtigungen oder Rückstellungen sowie Währungskursgewinne.

Durch Währungsdifferenzen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar sowie zwischen Euro und Schweizer Franken, erzielte der Fielmann Konzern im Berichtszeitraum 2,9 Millionen € nach 5,6 Millionen € im Vorjahr.

Der Materialaufwand stieg leicht überproportional zum Umsatz um 3,3 Prozent auf 279,8 Millionen € (Vorjahr: 270,8 Millionen €), in Relation zum Umsatz stieg der Aufwand marginal auf 20,9 Prozent nach 20,8 Prozent im Vorjahr.

Der Personalaufwand stieg bei einer Quote von 40,4 Prozent absolut um 20,3 Millionen € und betrug 539,9 Millionen € (Vorjahr: 519,6 Millionen €). Hier zeigt sich im Wesentlichen der Anstieg der Mitarbeiterzahl um 3,4 Prozent auf 17.873 (Vorjahr: 17.287 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), davon 543 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hörgerätestudios (Vorjahr: 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Die Abschreibungen erhöhten sich mit 3,0 Prozent um 1,2 Millionen € auf 40,0 Millionen € und sind Folge der deutlich intensivierten Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2015. Im Rahmen des Projekts ZenIT wurden im Vorjahr alle deutschen Niederlassungen mit Tablet-Computern ausgerüstet. Hierdurch ist eine effizientere Bearbeitung von Kundenaufträgen sichergestellt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit -0,2 Prozent bzw. 250,9 Millionen € (Vorjahr: 251,4 Millionen €) per Saldo nahezu unverändert. Die Steigerung bei Mieten, Reise- und Repräsentationskosten sowie den allgemeinen Bürokosten wurden durch einen deutlich geringeren Aufwand aus Währungsumrechnung mehr als ausgeglichen.

Der Gewinn vor Steuern betrug für den Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum 241,5 Millionen €, lag damit um 0,6 Prozent über dem Vorjahr (Vorjahr: 240,1 Millionen €). Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 171,2 Millionen € (Vorjahr: 170,5 Millionen €). Fielmann investierte in den Markt, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, trieb die Expansion voran, verdichtete sein Niederlassungsnetz.

Das Finanzergebnis sank bei saldierter Betrachtung auf -0,1 Millionen €, nach 0,4 Millionen € im Vorjahr. Es errechnet sich zum einen aus nicht liquiditätswirksamen Effekten im Zusammenhang mit Auf- und Abzinsungen aufgrund der IFRS/IAS-Bewertung von Bilanzpositionen und zum anderen aus einem operativen Zinsergebnis, das aus der Geldanlage des Finanzvermögens resultiert.

Das der Geld- und Kapitalanlage zuzurechnende Ergebnis belief sich 2016 auf insgesamt 1,3 Millionen € nach 0,9 Millionen € im Vorjahr.

Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken beeinflusst diese Zahlen auch weiterhin stark. Der Refinanzierungszinssatz der Europäischen Zentralbank wurde im März 2016 erstmals seit Bestehen auf null Prozent gesenkt (Vorjahr: 0,05 Prozent). Durch zeitliche Verlängerung des Kaufprogramms der EZB für Staatsanleihen und andere Wertpapiere bis Dezember 2017 sowie durch eine Absenkung der Anforderungen an solche Wertpapiere, fiel das Zinsniveau im kurz- bis mittelfristigen Laufzeitbereich weiter. Insbesondere aufgrund der Zinsentwicklung in den USA stiegen die langfristigen Zinsen zum Jahresende marginal. Fest- und Termingelder mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten wurden von Banken vielfach nicht mehr verzinst.

Die Steuerquote des Fielmann-Konzerns beläuft sich auf 29,1 Prozent nach 29,0 Prozent im Vergleichszeitraum. Die Rendite vor Steuern, bezogen auf die Konzerngesamtleistung, beläuft sich auf 18,1 Prozent (Vorjahr: 18,5 Prozent), die Nettorendite auf 12,8 Prozent (Vorjahr: 13,1 Prozent). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern liegt bei 32,0 Prozent (Vorjahr: 32,7 Prozent).

Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 281,6 Millionen € (Vorjahr: 278,5 Millionen €), das Ergebnis pro Aktie beträgt 1,98 € (Vorjahr: 1,97 €).

Das Ergebnis erzielten 704 Niederlassungen (Vorjahr: 695 Niederlassungen), davon 168 Niederlassungen mit integriertem Hörgerätestudio (Vorjahr: 143 Niederlassungen). Darüber hinaus betreiben wir in der Ukraine und Weißrussland 45 kleinere Standorte (Vorjahr: 41 Standorte). Die durch Franchisenehmer betriebenen 24 Niederlassungen im Baltikum werden nicht konsolidiert (Vorjahr: 23 Niederlassungen).

Segmente

Fielmann erwirtschaftete in Deutschland im Berichtszeitraum mit 589 Niederlassungen (Vorjahr: 586) einen Absatz von 6,64 Millionen Brillen (Vorjahr: 6,48 Millionen Brillen) und einen Umsatz von 1.108,3 Millionen € (Vorjahr: 1.072,1 Millionen €). Fielmann behauptete seine Marktanteile in Deutschland, erreichte mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 21 Prozent) und 53 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 52 Prozent). Fielmann erzielte in Deutschland ein Ergebnis vor Steuern von 192,2 Millionen € (Vorjahr: 1 89,7 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 1 8,2 Prozent (Vorjahr: 18,6 Prozent).

In der Schweiz konnte Fielmann mit 40 Niederlassungen (Vorjahr: 38 Niederlassungen) einen Absatz von 470.000 Brillen (Vorjahr: 468.000 Brillen) erzielen. Der Umsatz im Segment belief sich auf 170,6 Millionen € (Vorjahr: 172,3 Millionen €).

Der Schweizer Franken lag im Jahresdurchschnitt bei 1,09 CHF zum Euro (Vorjahr: 1,07 CHF). Währungsbereinigt lag das Umsatzplus damit bei 1,1 Prozent (Vorjahr: 2,7 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern betrug 32,6 Millionen € (Vorjahr: 34,9 Millionen €). Die Umsatzrendite lag bei 19,1 Prozent nach 20,3 Prozent im Jahr 2015.

Fielmann erwirtschaftete in der Schweiz mit 4 Prozent aller Optikfachgeschäfte (Vorjahr: 3 Prozent) einen Absatzmarktanteil von 45 Prozent (Vorjahr: 45 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 15 Prozent (Vorjahr: 15 Prozent).

Der Absatz in Österreich mit seinen 37 Niederlassungen (Vorjahr: 35 Niederlassungen) lag im Berichtsjahr bei 424.000 Brillen (Vorjahr: 410.000 Brillen). Der Umsatz im Segment stieg um 5,3 Prozent auf 79,1 Millionen € (Vorjahr: 75,1 Millionen €), das Ergebnis vor Steuern auf 16,0 Millionen € (Vorjahr: 14,3 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern verbesserte sich auf 20,3 Prozent (Vorjahr: 19,1 Prozent). Fielmann erzielte mit 3 Prozent (Vorjahr: 3 Prozent) aller Optikfachgeschäfte einen Absatzmarktanteil von 33 Prozent (Vorjahr: 32 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 20 Prozent (Vorjahr: 19 Prozent).

In den EU-Ländern Polen, Niederlande, Luxemburg und Italien betreiben wir 38 Standorte (Vorjahr: 36 Niederlassungen), die wir unter Hinzurechnung unserer kleineren 45 Standorte (Vorjahr: 41 Standorte) in Weißrussland und der Ukraine im Segment "Übrige" darstellen.

Der Absatz in Polen lag bei 134.000 Brillen (Vorjahr: 140.000 Brillen). Der polnische Zloty notierte im Jahresdurchschnitt bei 4,36 PLN zum Euro (Vorjahr: 4,18 PLN). Während der Umsatz in EUR um -4,7 Prozent sank, blieb er in PLN nahezu unverändert. Das Ergebnis entwickelte sich entsprechend, die Rendite vor Steuern betrug 7,0 Prozent (Vorjahr: 11,2 Prozent).

Der Umsatz des Segments "Übrige" betrug 32,9 Millionen € (Vorjahr: 31,2 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 0,5 Millionen € (Vorjahr: 0,8 Millionen €).

Im Juli 2015 eröffnete Fielmann in Bozen seine erste italienische Niederlassung. 2016 folgten die Niederlassungen Brixen (Juni) sowie Meran (Dezember). Die positive Resonanz unserer Kunden stimmt uns optimistisch für die Zukunft.

Finanzlage

Finanzmanagement

Die Finanzlage des Fielmann-Konzerns ist unverändert solide. Die Ausschüttung der Fielmann Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 im Juli 2016 stieg um 9,4 Prozent, dennoch erhöhte sich das Finanzvermögen zum Bilanzstichtag auf 368,1 Millionen € (Vorjahr: 356,8 Millionen €). Der Finanzmittelfonds (Liquide Mittel und Anlagen mit bis zu drei Monaten Restlaufzeit zum Erwerbszeitpunkt) belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 114,0 Millionen € (Vorjahr: 95,6 Millionen €). Hinsichtlich weiterer Angaben, insbesondere aufgrund der veränderten Fristigkeit der Anlagen, verweisen wir auf Textziffer 25 im Konzernanhang. Die Anlagepolitik ist defensiv und auf die Erhaltung des Vermögens ausgerichtet. Anlagerichtlinien sehen Obergrenzen sowohl für einzelne Adressen als auch für Anlageklassen vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf 0,9 Millionen € (Vorjahr: 0,3 Millionen €). Darüber hinaus bestehende kurzfristige Kreditlinien wurden lediglich für Avale in Anspruch genommen.

Cashflow-Entwicklung und Investitionen

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit stieg gegenüber dem Vorjahr um 36,4 Prozent auf 219,2 Millionen € nach 160,6 Millionen € in 2015. Der Cashflow pro Aktie erhöhte sich dadurch auf 2,61 € (Vorjahr: 1,91 €).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -49,0 Millionen € (Vorjahr: -52,6 Millionen €). Das Investitionsvolumen lag im Berichtsjahr bei 49,6 Millionen € (Vorjahr: 53,3 Millionen €) und wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Die Mittel wurden überwiegend für den Ausbau und den Erhalt des Niederlassungsnetzes verwendet. Nach der erfolgreichen Einführung in Deutschland wurden im Rahmen des Projekts ZenIT im Geschäftsjahr nunmehr alle österreichischen Niederlassungen mit Tablet-Computern ausgerüstet. Hierdurch ist eine effiziente Bearbeitung von Kundenaufträgen sichergestellt.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der im Wesentlichen auf die ausgezahlte Dividende entfiel, belief sich auf -151,7 Millionen € (Vorjahr: -139,9 Millionen €).

Vermögenslage

Vermögens- und Kapitalstruktur

Das Gesamtvermögen des Konzerns stieg im Berichtsjahr um 2,5 Prozent auf 913,5 Millionen € (Vorjahr: 891,1 Millionen €).

Der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte um 6,9 Millionen € steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Softwareentwicklung für den Kontaktlinsenbereich.

Die Sachanlagen im Konzern wurden mit 224,4 Millionen € ausgewiesen (Vorjahr: 223,2 Millionen €). Dies entsprach nahezu unverändert einem Anteil von 24,6 Prozent am Gesamtvermögen des Konzerns (Vorjahr: 25,0 Prozent).

Die vorgenommenen Investitionen, unter anderem in neue Niederlassungen, in den Ausbau von Hörgerätestudios, den Umbau bestehender Filialen und in die Verbesserung der Logistik in Rathenow, übertrafen mit 6,3 Prozent die Abschreibungen, so dass das Sachanlagevermögen auf Jahressicht um 1,2 Millionen € stieg (Vorjahr: 13,2 Millionen €). Das Sachanlagevermögen ist zu 238,5 Prozent durch Eigenkapital nach Ausschüttung der vorgeschlagenen Dividende gedeckt (Vorjahr: 233,3 Prozent).

Der Anstieg der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte um 28,2 Millionen € steht im Zusammenhang mit der Investition freier liquider Mittel in Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeiten von über einem Jahr zum Zeitpunkt des Erwerbs. In diesem Zusammenhang steht auch die Entwicklung der kurzfristigen Finanzanlagen sowie der Zahlungsmittel und Äquivalente.

Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen 511,1 Millionen € (Vorjahr: 525,0 Millionen €). Bei den kurzfristigen Vermögenswerten sanken die Vorräte um 3,7 Prozent auf 128,1 Millionen € (Vorjahr: 133,1 Millionen €). Zur Erreichung von Einkaufsvorteilen wurden die Vorräte im Geschäftsjahr 2015 aufgebaut und im Berichtsjahr wieder reduziert. Die Lagerreichweiten, insbesondere in den Produktgruppen Korrektionsfassungen und Sonnenbrillen, wurden im Geschäftsjahresverlauf entsprechend angepasst, sind auf hohem Niveau und stellen eine große Auswahl sicher.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbezogen überproportional um 4,0 Millionen € auf 26,7 Millionen € (Vorjahr: 22,7 Millionen €), sind aber im Verhältnis zum Umsatz aufgrund des Geschäftsmodells nicht wesentlich.

Das Eigenkapital im Konzern wuchs mit 2,8 Prozent um 18,5 Millionen € und beträgt nach Abzug der vorgeschlagenen Dividendenausschüttung von 151,2 Millionen € 535,1 Millionen € (Vorjahr: 520,8 Millionen €). Die solide Finanzierung der Fielmann-Gruppe zeigte sich in der hohen Eigenkapitalquote inklusive vorgeschlagener Dividende von 75,1 Prozent (Vorjahr: 74,9 Prozent).

Die Rückstellungen betrugen 64,8 Millionen € (Vorjahr: 66,5 Millionen €). Die Rückstellungen stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit leistungsbezogenen Vergütungen von Mitarbeitern und Beiträgen zur Berufsgenossenschaften. Während die langfristigen Rückstellungen um 0,9 Millionen € stiegen, sanken die kurzfristigen Rückstellungen um 6,0 Prozent bzw. 2,6 Millionen €.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken im Berichtsjahr um 4,2 Prozent auf 63,0 Millionen € und stehen in direktem Zusammenhang mit dem Einkaufsvolumen und der Entwicklung der Vorräte (Vorjahr: 65,8 Millionen €).

Gesamtaussage des Vorstands zur aktuellen wirtschaftlichen Lage

Der Vorstand beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts unverändert positiv. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand davon aus, dass Fielmann bei angemessenem Ergebnis weitere Absatz- und Umsatzmarktanteile gewinnen wird. Zum Zeitpunkt des Drucktermins stimmten die Erwartungen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.

Wertschöpfung

Wertschöpfungsrechnungen ermitteln den wirtschaftlichen Wert, den ein Unternehmen mit seiner Produktion und der Erstellung seiner Leistung erzielt. Sie weisen darüber hinaus den Anteil aus, den die Einzelnen aus dem Unternehmen direkt oder indirekt erhalten.

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Herkunft Mio. €
Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderung 1.336,5
Sonstige Erträge 12,7
Unternehmensleistung 1.349,2
Materialaufwand -279,8
Abschreibungen -40,0
Sonstige Aufwendungen -246,8
Sonstige Steuern -0,3
Summe Vorleistung -566,9
Wertschöpfung 782,3

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Verwendung Mio. € %
Aktionäre und andere Gesellschafter 156,1 20,0
Mitarbeiter und Organe 540,7 69,1
Öffentliche Hand 70,3 9,0
Kreditgeber 0,3
Unternehmen 14,9 1,9
782,3 100

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Fielmann ist größter Arbeitgeber der augenoptischen Branche in Deutschland und der Schweiz. Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 17.549 (Vorjahr: 16.961) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Der Personalaufwand betrug 539,9 Millionen € (Vorjahr: 519,6 Millionen €), die Personalaufwandsquote in Bezug zur Konzerngesamtleistung lag bei 40,4 Prozent (Vorjahr: 39,9 Prozent).

Der Erfolg unseres Unternehmens hängt maßgeblich vom Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Fielmann ist ein modernes Unternehmen. Unser Frauenanteil beträgt in Deutschland über 70 Prozent. Unsere Frauenquote in den ersten drei Ebenen unterhalb des Vorstandes liegt bei über 30 Prozent (Vorjahr: über 30 Prozent). Der Anteil gut ausgebildeter Frauen mit Berufserfahrung wird weiter zunehmen. Mit flexibler Arbeitszeitregelung schaffen wir ein familienfreundliches Umfeld. 29,4 Prozent der zum Stichtag 17.873 (Vorjahr: 29,1 Prozent, 17.287) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns waren in Teilzeit beschäftigt. Fielmann berücksichtigt damit vielfach den Wunsch nach individueller Arbeitszeitgestaltung.

Die demographische Entwicklung in Deutschland, der Schweiz und Österreich führt dazu, dass Fielmann sich frühzeitig um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemüht und die Qualifizierung in einer Vielzahl von Programmen sicherstellt. Dabei bietet der Konzern ein weites Spektrum an verschiedenen Karrieremöglichkeiten, verbunden mit einer attraktiven Entlohnung und finanziellen Entwicklungsperspektiven. Beides trat in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus.

Strikte Kundenorientierung führte uns an die Spitze. Unsere Philosophie spiegelt sich auch in der Vergütung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Ein wesentlicher Teil der Tantieme unserer Niederlassungsleiterinnen und Niederlassungsleiter sowie des Vorstandes ist abhängig von der Zufriedenheit unserer Kunden. Zudem bietet Fielmann seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Mehr als 85 Prozent (Vorjahr: 85 Prozent) unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten Fielmann-Aktien, beziehen neben ihren Gehältern zusätzlich Dividenden. Das motiviert. Den Vorteil haben unsere Kunden.

Fielmann-Aus- und Weiterbildung

Alle Fielmann-Niederlassungen im In- und Ausland werden von Augenoptikermeisterinnen und -meistern bzw. Optometristinnen und Optometristen geführt. Ihnen zur Seite stehen freundliche, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend Augenoptikergesellen. Fielmann ist größter Ausbilder der augenoptischen Branche, beschäftigte zum Jahresende 3.190 Auszubildende (Vorjahr: 3.065 Auszubildende). Hiervon entfallen auf das Segment Deutschland 2.838 (Vorjahr: 2.728). In der Schweiz beschäftigt Fielmann 1 84 (Vorjahr: 175) und in Österreich 155 (Vorjahr: 152) Auszubildende.

Den hohen Standard unserer Ausbildung belegen bundesweite Auszeichnungen. In den letzten fünf Jahren stellte Fielmann beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks alle Bundessieger.

Auf dem Fielmann Campus in Plön, unter anderem in den Räumlichkeiten des Schlosses, bilden die Fielmann Aktiengesellschaft und die Fielmann Akademie gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik den Nachwuchs für die neue Generation des augenoptischen Fachgeschäftes aus. Fielmann qualifizierte 2016 wieder mehr als 7.000 Augenoptikerinnen und Augenoptiker. Seit dem Jahr 2012 bieten wir auf dem Fielmann Campus in Plön neben der zentralen Aus- und Weiterbildung für die Augenoptik auch die Aus- und Weiterbildung für die Hörgeräteakustik an.

Modernste Technik, sowohl in der Optik als auch in der Akustik, gepaart mit innovativen Lehrmethoden und -mitteln, unterstützt den hohen Standard der Aus- und Weiterbildung.

Als feste Einrichtung für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis haben sich die Fielmann Akademie-Kolloquien in Plön etabliert. Mehr als 4.700 Besucher in 36 Veranstaltungen suchten seit 2007 den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Augenoptik.

Plan-Ist-Vergleich 2016

Die im Ausblick sowie in der zusammenfassenden Aussage zum Prognosebericht im Geschäftsbericht 2015 für das Jahr 2016 veröffentlichten Erwartungen an die geschäftliche Entwicklung des Konzerns haben sich weitgehend bestätigt.

In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur wurden 2016 insgesamt 49,6 Millionen € investiert (Plan 2016: um 55 Millionen €). Die Investitionen verteilen sich im Einzelnen wie folgt:

Im Geschäftsjahr 2016 wurden 9 Standorte eröffnet (Plan 2016: 10 Standorte).

In Deutschland beliefen sich die Investitionen auf 39,5 Millionen € (Plan 2016: 44,4 Millionen €), in Österreich auf 2,9 Millionen € (Plan 2016: 1,2 Millionen €), in der Schweiz auf 4,4 Millionen € (Plan 2016: 8,1 Millionen €) und in Polen auf 0,2 Millionen € (Plan 2016: unter 1,0 Millionen €). Wir haben 31,7 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufgewendet (Plan 2016: 36,0 Millionen €). In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investierten wir rund 2,3 Millionen € (Plan 2016: 5,6 Millionen €), in die Konzerninfrastruktur weitere 15,6 Millionen € (Plan 2015: 13,4 Millionen €).

Fielmann investierte im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung (Plan 2016: um 20 Millionen €). Die für das Geschäftsjahr 2016 erwarteten Marktanteilsgewinne wurden insbesondere regional erzielt.

Fielmann erreichte mit 5 Prozent aller augenoptischen Fachgeschäfte (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 21 Prozent) und 53 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 52 Prozent). Der Absatz stieg im Geschäftsjahr 2016 um 2,3 Prozent (Plan 2016: leichter Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahresniveau), der Konzernumsatz um 2,9 Prozent und lag damit unter den Erwartungen (Plan 2016: Umsatzausweitung wie in den Vorjahren. Anstieg im Durchschnitt 2011 bis 2015: 5,5 Prozent). Im dritten Quartal 2016 war die Entwicklung im Einzelhandel wetterbedingt unbefriedigend. Hiervon konnte sich Fielmann nicht ganz lösen. Darüber hinaus hatte der im Vergleich zum Vorjahr schwächere Franken eine negative Auswirkung auf den Konzernumsatz.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 241,5 Millionen € und liegt damit leicht über dem des Vorjahres (Plan 2016: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich leicht verbessern). Die Kundenzufriedenheit stieg leicht auf 92,3 Prozent (Plan 2016: Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten). Die Aktionäre partizipierten wie avisiert am Erfolg des Unternehmens durch einen Anstieg der Dividende um 2,9 Prozent von 1,75 € auf 1,80 € bei einer für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität (Umsatzrentabilität vor Steuern 18,1 Prozent, Eigenkapitalrentabilität nach Steuern 32,0 Prozent).

Vergütungsbericht

Die Laufzeit von Vorstandsverträgen beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes bestehen aus fixen und variablen, ergebnisabhängigen Bestandteilen. Einem Vorstandsmitglied wurde eine Pensionszusage gewährt. Den fixen Bezügen wurden der individuelle geldwerte Vorteil aus den zur privaten Nutzung überlassenen Dienstfahrzeugen und die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung anteilig zugerechnet. Das Tantiemesystem, das für alle Vorstände gilt, stellt sich wie folgt dar:

Die strikte Kundenorientierung der Fielmann-Gruppe als Kern ihrer Unternehmensphilosophie spiegelt sich bei den Vorstandsverträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Die Tantieme ist zweigeteilt. Die Tantieme I richtet sich nach dem Jahresergebnis. Die Tantieme II dient der Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Sie berechnet sich auch nach der Kundenzufriedenheit.

Für die Tantieme I wird der Tantiemeprozentsatz, der für die einzelnen Vorstandsmitglieder vereinbart worden ist, mit 70 Prozent des um die Vorstandstantieme bereinigten Jahresüberschusses des Fielmann-Konzerns multipliziert. Für die Tantieme II wird der individuelle Tantiemeprozentsatz zunächst mit 30 Prozent des um die Vorstandstantieme bereinigten Jahresüberschusses in der dreijährigen Tantiemeperiode des Fielmann-Konzerns berechnet.

Der sich hiernach ergebende Betrag wird anschließend über ein Zielsystem bewertet und kann im Endergebnis zwischen 0 Prozent und maximal dem doppelten Betrag der Ausgangsgröße - das heißt 60 Prozent - liegen. Damit erlangt der Faktor der Kundenzufriedenheit eine maßgebliche Bedeutung für die Bemessung der Tantieme.

In den Dienstverträgen wurde zugleich die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung eines Vorstandes in Prozent der fixen Vergütung festgelegt. Die Kappungsgrößen betragen 150 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Marc Fielmann, Herrn Dr. Körber sowie bis zum 30. Juni 2016 Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss und für beide ab dem 1. Juli 2016 bei 175 Prozent) bzw. 200 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Günther Fielmann und Herrn Schmid).

Die auf das Geschäftsjahr und das Vorjahr entfallenden Beträge sind individualisiert im Anhang zum Konzernabschluss unter Textziffer (30) gemäß den Mustertabellen des Deutschen Corporate Governance Kodex dargestellt, ebenso Erläuterungen zu einer Regelung, die das Ausscheiden am Ende der Vertragslaufzeit zum 30. Juni 2017 betrifft.

Angaben entsprechend § 315 Abs. 4 HGB sowie Aktionärsstruktur Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt 84 Millionen € und ist eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien), jeweils ohne Nennwert. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft eine Stimme (§ 14 Abs. 6 der Satzung).

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen

Durch Vereinbarung vom 4. April 2013 sind Herr Marc Fielmann und Frau Sophie Luise Fielmann einer am 3. April 2013 zwischen Herrn Günther Fielmann und der KORVA SE, Lütjensee, geschlossenen Poolvereinbarung beigetreten (Poolvertrag).

Insgesamt umfasst der Poolvertrag 60.180.844 Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft (poolgebundene Aktien). Nach dem Poolvertrag bedarf eine Übertragung von poolgebundenen Aktien an Dritte der Zustimmung aller übrigen Poolmitglieder. Zudem muss jedes Poolmitglied, das seine poolgebundenen Aktien veräußern möchte, diese Aktien zuvor den übrigen Poolmitgliedern zum Kauf anbieten (Vorerwerbsrecht).

Nach dem Poolvertrag sind die Stimmrechte aus den poolgebundenen Aktien in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft jeweils gemäß den Beschlüssen der Poolmitglieder in der Poolversammlung auszuüben, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Sinn das jeweilige Poolmitglied in der Poolversammlung abgestimmt hat. Das Stimmrecht der Poolmitglieder in der Poolversammlung richtet sich nach ihrem Stimmrecht in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft. Jede poolgebundene Aktie gewährt eine Stimme.

Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses bestanden die folgenden direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft, die die Schwelle von 10 Prozent überschritten haben: Herr Günther Fielmann, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Herr Marc Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), Frau Sophie Luise Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), KORVA SE, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Fielmann Interoptik GmbH & CO. KG, Hamburg (indirekt beteiligt), Fielmann Familienstiftung, Hamburg (indirekt beteiligt).

Der Streubesitz beträgt 28,36 Prozent. Weitere Informationen können den Angaben zu den Stimmrechtsmitteilungen im Anhang des Jahresabschlusses 2016 der Fielmann Aktiengesellschaft entnommen werden.

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.

Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrolle nicht unmittelbar ausüben

Eine solche Konstellation besteht bei der Gesellschaft nicht.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind geregelt in § 84 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 7 Abs. 1 folgende Regelung zur Zusammensetzung des Vorstands vor:

"(1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus mindestens drei Personen. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder und die Person des Vorstandsvorsitzenden sowie gegebenenfalls seines Stellvertreters."

Die gesetzlichen Bestimmungen über die Änderung der Satzung sind geregelt in § 119 AktG in Verbindung mit § 179 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 14 Abs. 4 folgende Regelung zu Satzungsänderungen vor:

"(4) Zur Beschlussfassung in der Hauptversammlung ist - soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen - die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich und genügend."

Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13. Juli 2021 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals um insgesamt bis zu 5.000.000,00 € durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar und/ oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten.

Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

um etwaige Spitzenbeträge unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu verwerten;
bei Erhöhungen des Grundkapitals gegen Bareinlagen gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet;
für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2016 festzulegen.

Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Entsprechende wesentliche Vereinbarungen sind nicht vorhanden.

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind

Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern bestehen nicht.

Erklärung zur Unternehmensführung

Die Erklärung zur Unternehmensführung wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen.

Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt, in dem die Beziehungen der Gesellschaft zu Herrn Günther Fielmann (Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie zu anderen ihm verbundenen Unternehmen und den zum Fielmann-Konzern gehörenden Unternehmen erfasst wurden.

Der Vorstand hat in diesem Bericht die folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2016 nicht vor."

Risikomanagementsystem

Durch ein umfassendes Chancen- und Risikomanagement kann Fielmann Chancen frühzeitig erkennen und nutzen, ohne mögliche Risiken außer Acht zu lassen. Basis ist ein detailliertes Berichtswesen, das alle Planungs- und Steuerungssysteme beinhaltet. Anhand zuvor identifizierter und definierter Schwellenwerte wird regelmäßig analysiert, ob Risikokonzentrationen im Konzern oder bei der Fielmann Aktiengesellschaft bestehen. Die Überwachung ist in tägliche Arbeitsabläufe integriert, die monatliche und die jährliche Berichterstattung komplettieren das Frühwarnsystem. Mögliche Risiken werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die wirtschaftliche Lage der Fielmann Aktiengesellschaft bzw. des Konzerns bewertet. Das Ergebnis der Beurteilung wird auf Formblättern anhand eines Ampelsystems für die Risikoausprägung dokumentiert. Dabei werden folgende Risikoklassifizierungen unterschieden:

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grün: guter Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von weniger als 1 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
grün-gelb: leichte negative Abweichung vom guten Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 1-3 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
gelb: Gefahr des Eintritts des kritischen Zustands (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 3-5 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
gelb-rot: kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 5-10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
rot: sehr kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von mehr als 10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern).

Neben dem monatlichen und jährlichen berichtswesen besteht zusätzlich eine Pflicht zur Ad-hoc-Berichterstattung. Der Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -beurteilung erfolgt dezentral durch die einzelnen Bereiche. Der Risikobeauftragte koordiniert die Risikoerfassung, -bewertung sowie -beurteilung und leitet die Risikoberichte der einzelnen Bereiche an den Vorstand weiter. Damit wird eine Vielzahl einzelner Risiken abgedeckt, die wiederum in den folgenden Kategorien zusammengefasst sind:

Umfeldrisiken

Konzernleistungs- und Kostenrisiken

Risiken in den Bereichen:

Finanzen
Produktion und Logistik
Informationstechnologie
Personal

Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken und deren Auswirkungen sind hierbei berücksichtigt. Die Wirksamkeit des Informationssystems wird regelmäßig durch die interne Revision überwacht und im Rahmen der Prüfung beurteilt. Für den Fielmann-Konzern sowie für die Fielmann Aktiengesellschaft bestehen im Folgenden aufgeführte Risiken. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken werden nicht explizit erfasst, da sie sich naturgemäß nicht vermeiden lassen.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die nachfolgenden Informationen über Risiken der künftigen Entwicklung beziehen sich auf die in das Risikomanagement von Fielmann eingebundenen Risiken. Zur Verbesserung der Information wird die nach IFRS 7 für den Konzernabschluss gebotene Berichterstattung über Kreditrisiken, Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Marktrisiken und Liquiditätsrisiken in den Lagebericht unter "Finanzwirtschaftliche Risiken" eingebunden. Die Ausführungen über die Chancen der künftigen Entwicklung betreffen im Wesentlichen operative Bereiche.

Branchen- und andere externe Risiken (Umfeldrisiken)

Konjunkturelle Schwankungen im internationalen Marktumfeld und eine zunehmende Wettbewerbsintensität stellen grundsätzliche Risiken dar. Daraus resultierende Preis- und Absatzrisiken sind gegeben. Ständige dezentrale und zentrale Wettbewerbsbeobachtung lässt frühzeitig Entwicklungen erkennen. Die Wettbewerbsbeobachtung schließt auch die Entwicklungen im Internet ein. Über manuelle und automatisierte Verfahren wird das Angebot von Online-Anbietern im augenoptischen Bereich laufend beobachtet und analysiert.

Vorstand und weitere Entscheidungsträger werden zeitnah über Marktbewegungen informiert. Risiken werden so rechtzeitig identifiziert, und Maßnahmen zur Begrenzung lassen sich kurzfristig umsetzen.

Das Konsumverhalten wird zunehmend durch digitale Technologien geprägt. Auch Brillen und Kontaktlinsen werden im Versandhandel angeboten.

In der Brillenoptik liegt der Umsatzmarktanteil des Online-Handels bei nur einem Prozent. Die Mehrheit des Versandumsatzes in Höhe von 247 Millionen € wird mit Kontaktlinsenprodukten erwirtschaftet (ZVA, 2017).

Zur Fertigung einer Brille sind Sehstärkenbestimmung, Brillenglaszentrierung und Anpassung notwendig. Fielmann vertreibt Korrektionsbrillen heute nicht per Internet. Ungenaue Daten rufen prismatische Nebenwirkungen hervor. Diese können zu Ermüdung, Unwohlsein, Kopfschmerzen bis hin zu Doppelbildern führen. Beim aktuellen Stand der Technologie ist die Zentrierung über ein Internetportal ein Zufallsprodukt.

Seit Herbst 2016 liefert Fielmann neben Österreich auch in Deutschland Kontaktlinsen kostenlos nach Hause, bietet bequeme Nachbestellmöglichkeiten per App, Computer und Tablet.

Das Risiko wird daher unverändert als gering (grün bis grün-gelb) eingestuft.

Segmentspezifische Risiken (Umfeldrisiken)

Die Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach IFRS erfolgt nach regionalen Absatzmärkten, von denen im Umsatz lediglich die "Schweiz" und das Segment "Übrige" von Währungsschwankungen betroffen sein können. Zu näheren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter dem Punkt "Währungsrisiken".

Gesetzliche Änderungen im Gesundheitswesen stellen kaum Risiken dar.

Im Rahmen der Gesundheitsreform 2004 wurde den gesetzlich Versicherten bis auf wenige Ausnahmen der Anspruch auf die Korrektionsgläser entzogen. Neben Kindern und Jungendlichen bis 18 Jahre haben volljährige Versicherte dann einen Leistungsanspruch, wenn sie auf beiden Augen eine extreme Sehschwäche aufweisen und ihre Sehleistung auf dem besseren Auge bei bestmöglicher Korrektur höchstens 30 Prozent erreicht.

Die Ausnahmeregelung für einen Leistungsanspruch auf Brillengläser wird ab dem Frühjahr 2017 erweitert. Künftig erhalten auch die Versicherten, die wegen einer Kurz- oder Weitsichtigkeit Gläser mit einer Brechkraft von mindestens 6 Dioptrien oder wegen einer Hornhautverkrümmung von mindestens 4 Dioptrien benötigen, einen Anspruch auf Kostenübernahme in Höhe des vom GKV- Spitzenverband festgelegten Festbetrags bzw. des von ihrer Krankenkasse vereinbarten Vertragspreises. Seine Festlegung steht derzeit noch aus.

Seit der Anhebung der Festbeträge für die Hörsystemversorgung in Deutschland zum 1. November 2013 auf 785 € je Hörsystem haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Hörsystemversorgung, die nach dem aktuellen Stand der Medizintechnik eine bestmögliche Angleichung an das Gehör eines Normalhörenden gewährleistet.

Durch Rahmenverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen sind Hörgeräteakustiker verpflichtet, dieses Versorgungsziel bereits für den Kunden zum Nulltarif und mit Nachlässen gegenüber den Krankenkassen sicherzustellen. Für Fielmann die Chance, weitere Marktanteile zu gewinnen.

Operative Risiken (Produktions- und Logistikrisiken)

Die eigene Produktion sichert uns die Warenflusskontrolle von der Prüfung der Rohmaterialien bis hin zum Zusammenfügen der fertigen Brille. Nach DIN ISO 9001 zertifizierte Abläufe sorgen für eine standardisierte Organisation mit hochautomatisierten Herstellungs- und Prüfverfahren, die gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet.

Für den Eventualfall von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen haben wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen:

systematische Schulungs- und Qualifikationsprogramme für die Mitarbeiter
permanente Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien
umfangreiche Sicherungsmaßnahmen in den Niederlassungen
regelmäßige Kalibrierung von Messgeräten sowie die Wartung von Maschinen, IT-Anlagen und der Kommunikationsinfrastruktur

Gegen nicht auszuschließende Schadensfälle ist das Unternehmen in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang versichert. Das Risiko aus dem Produktions- und Logistikbereich wird daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.

Konzernleistungs- und Kostenrisiken

Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Unsere Einkaufsstärke sowie unsere weltweiten Geschäftsbeziehungen erlauben uns, mögliche Lieferengpässe kurzfristig auszugleichen und auf Entwicklungen der Einkaufspreise flexibel zu reagieren. Das Risiko wird unverändert als gering (grün) eingestuft.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Währungs- und Zinsschwankungen können signifikante Gewinn- und Cashflow-Risiken für den Fielmann-Konzern zur Folge haben. Fielmann hat die Risiken so weit wie möglich zentralisiert und steuert diese vorausschauend. Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für den Konzern Zins- und Währungsrisiken. Die Instrumente zur Sicherung dieser finanzwirtschaftlichen Risiken sind in den Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen im Anhang beschrieben. Die wesentlichen Einkaufskontrakte lauten in Euro. Fielmann finanziert sich größtenteils über Eigenkapital. Die Abhängigkeit von Zinsentwicklungen ist somit für das operative Geschäft gering.

Zinssatzänderungen haben ferner eine Auswirkung auf die Höhe des bilanziellen Ausweises von Rückstellungen und damit auf das Finanzergebnis. Ebenso wirken sich Zinsänderungen auf die vorhandene Liquidität und somit ebenfalls auf das Finanzergebnis aus. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus Kursänderungen bei Währungen und für Wertpapiere. Die Steuerung erfolgt über ein Anlagemanagement zur Überwachung von Kredit-, Liquiditäts- und Markt- beziehungsweise Zins- sowie Währungsrisiken im Rahmen kurz- und langfristiger Planungen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden unverändert auf niedrigem Niveau eingestuft (grün).

Kreditrisiken (Finanzen)

Das Ausfallrisiko im Konzern besteht maximal in Höhe der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte. Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Niedrige Zinsen im Euro-Raum, die Ausweitung des Anleihekaufprogramms der EZB sowie die expansive Geldpolitik der Zentralbanken wirkten sich auch 2016 auf alle Wirtschaftsbereiche aus. Durch notleidende Banken gehen, ebenso wie durch hohe öffentliche und private Schulden in einigen Ländern des Euro-Raums, unvermindert hohe Risiken für die Gemeinschaftswährung aus. Nachdem die Zinsen bereits in den Jahren seit 2011 sukzessive durch die EZB gesenkt wurden, wurde der Hauptrefinanzierungszinssatz der EZB im März 2016 erstmals auf 0,00 Prozent gesenkt (Vorjahr: 0,05 Prozent).

Das Zinsniveau im Euro-Raum erreichte zur Jahresmitte, unterstützt durch die Ausweitung des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank, einen neuen historischen Tiefststand. Infolge von Zinssteigerungen in den USA konnten sich die langfristigen Zinsen im Euro-Raum zum Jahresende ebenfalls etwas erholen. Der operative Zinsertrag des Fielmann-Konzerns stieg in diesem Umfeld dennoch auf 1,3 Millionen € (Vorjahr: 0,9 Millionen €).

Die Anlageentscheidungen im Finanzbereich haben grundsätzlich die nachhaltige Sicherung der Kaufkraft als oberstes Ziel. Die Preissteigerungsrate beläuft sich für 2016 in Deutschland auf 0,5 Prozent (Vorjahr: 0,3 Prozent). Eine Anlagerichtlinie schreibt für alle Klassen von Finanzinstrumenten, die der Kapitalanlage dienen, Höchstgrenzen vor. Die Anlagemöglichkeiten sind im Wesentlichen auf den sogenannten Investment Grade beschränkt.

Aufgrund der auch im Jahr 2016 weiterhin bestehenden großen Unsicherheit an den Finanzmärkten hat sich die Fielmann Aktiengesellschaft entschieden, insbesondere in Anlagen mit hoher Bonität zu investieren bzw. Liquidität auf Tagesgeldkonten oder auf Kontokorrentkonten zu belassen. Grundsätzlich wird vor jeder wesentlichen Anlageentscheidung die Bonität des Geschäftspartners geprüft und dokumentiert. Die Fixierung von Höchstgrenzen für Anlagen je Kontrahent begrenzt das Ausfallrisiko, ebenso wie der derzeitige Schwerpunkt des Anlagehorizonts mit Laufzeiten von durchschnittlich 14 Monaten (Vorjahr: Laufzeiten von durchschnittlich 11 Monaten). Titel ohne Rating werden einer internen Beurteilung unterworfen. Hierbei werden unter anderem ein bestehendes Rating des Emittenten oder das eines vergleichbaren Schuldners sowie die Ausstattung des Titels berücksichtigt. Anlagen mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten bedürfen keines Ratings, dieses gilt unter Berücksichtigung der definierten Freigrenzen der Anlagerichtlinie.

Die Kreditrisiken werden daher unverändert als gering (grün) eingestuft.

Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine Konzentration von Ausfallrisiken, da durch die Einzelhandelsaktivität eine Bündelung auf einzelne Schuldner nicht gegeben ist. Vor diesem Hintergrund wird das Ausfallrisiko als unverändert gering (grün) eingeschätzt.

Liquiditätsrisiken (Finanzen)

Die Finanzsteuerung erfolgt vor dem Hintergrund, dem Vorstand die nötige Flexibilität für unternehmerische Entscheidungen zu gewährleisten und für die fristgerechte Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen des Konzerns Sorge zu tragen. Die Fielmann Aktiengesellschaft steuert die Liquidität für alle Tochtergesellschaften des Konzerns zentral. Liquiditätsrisiken bestehen derzeit keine (grün). Darüber hinaus bietet die hohe Liquidität ausreichend Spielraum für die weitere Expansion. Zum 31. Dezember 2016 bestand Finanzvermögen im Konzern in Höhe von 368,1 Millionen € (Vorjahr: 356,8 Millionen €).

Marktrisiken (Finanzen)

Für den Fielmann-Konzern relevante Marktrisiken sind vor allem Zins- und Währungsrisiken. Anhand einer Sensitivitätsanalyse lassen sich vergangenheitsbezogen Auswirkungen verschiedener Entwicklungen aufzeigen.

Zinsrisiken (Finanzen)

Für die Sensitivitätsanalyse von Zinsrisiken gelten folgende Prämissen: Originäre Finanzinstrumente unterliegen nur dann Zinsrisiken, wenn sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Finanzinstrumente mit einer variablen Verzinsung unterliegen grundsätzlich Marktzinsrisiken, ebenso Liquidität auf Kontokorrentkonten. Das Zinsänderungsrisiko wird daher unverändert als gering (grün) eingestuft.

Währungsrisiken (Finanzen)

Infolge seiner internationalen Ausrichtung ist der Fielmann-Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken im Zusammenhang mit Zahlungsströmen außerhalb seiner funktionalen Währung ausgesetzt. Über 85 Prozent der Zahlungsströme des Konzerns basieren auf dem Euro, etwa 13 Prozent auf dem Schweizer Franken (CHF), der Rest verteilt sich auf US-Dollar (USD), Polnische Zloty (PLN), Ukrainische Hrywnja (UAH), Japanische Yen (YEN) und Weißrussische Rubel (BYN).

Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cashflow in Fremdwährung werden zur Begrenzung der Währungsrisiken Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen CHF und USD. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen.

Als Basis für die Einschätzung der identifizierten Risiken dienen Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien.

Die Marktbewertung eingesetzter Finanzinstrumente erfolgt grundsätzlich anhand vorhandener Marktinformationen. Fremdwährungsrisiken, die aus der Umrechnung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten der ausländischen Tochtergesellschaften in die Konzernberichtswährung resultieren, werden grundsätzlich nicht gesichert.

Die Währungen PLN, UAH und BYN werden aufgrund der jeweiligen geringen Gesamtsumme bzw. der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten nicht abgesichert.

Zum Stichtag 31. Dezember 2016 bestanden keine Devisentermingeschäfte (Vorjahr: 1 8,0 Millionen USD). Stattdessen wurden 21,0 Millionen USD an Termingeldern gehalten (Vorjahr: 10,0 Millionen USD). Absicherungen hinsichtlich des Schweizer Franken bestanden zum Jahresultimo ebenfalls nicht (Vorjahr: keine). Die Währungsrisiken für Fielmann werden nach wie vor als gering (grün) eingestuft.

Fachkräftebedarf (Personal)

Der demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt nachhaltig verändern. Im Zeitraum von 2012 bis 2030 ergibt sich zusammengefasst für Deutschland absolut lediglich ein geringer Rückgang der Bevölkerung um -0,7 Prozent, das heißt von 80,5 auf 80,0 Millionen Einwohner.

Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von heute 43,4 Millionen auf circa 39,2 Millionen im Jahr 2030 sinken. Um Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Unternehmen frühzeitig entgegenzuwirken, wirbt Fielmann in Schulen und auf Jobmessen um Fachkräfte der Zukunft. Mehr als 10.000 junge Menschen bewerben sich jährlich um einen beruflichen Start beim Marktführer.

Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche pflegt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei Fielmann mit deutscher Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann achtstellige Beträge in die Ausbildung, erhöhte die Anzahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr um 125 auf 3.190 (Vorjahr: 3.065 Auszubildende). Unsere Ausbildung ist gut, bundesweite Auszeichnungen belegen das. Fielmann investiert auch in innovative Konzepte der Weiterbildung. Mit einem berufsbegleitenden Meisterkurs wird auch örtlich, häufig familiär gebundenen Optikerinnen und Optikern die Möglichkeit zur weiteren Qualifikation und die Chance zum beruflichen Aufstieg geboten. Die Risiken aus dem Bereich Personal werden aufgrund der aktuellen Lage und der entsprechenden Maßnahmen als gering (grün) eingestuft.

IT-Risiken

Die operative und strategische Steuerung des Konzerns ist eingebunden in eine komplexe Informationstechnologie. Die IT-Systeme werden regelmäßig gewartet und verschiedenen Sicherungsmaßnahmen unterzogen. Durch stetigen Dialog zwischen internen und externen IT-Spezialisten wird eine Aufrechterhaltung und Optimierung der Systeme gewährleistet. Daneben begegnet der Fielmann-Konzern den Risiken aus unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit entsprechenden Maßnahmen. Technologische Neuerungen und Entwicklungen werden fortlaufend beobachtet, geprüft und bei Eignung eingesetzt. Daher werden die IT-Risiken insgesamt als gering (grün) eingestuft.

Chancen

Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen Experten zufolge eine Brille oder Kontaktlinsen. Schon heute sind mehr junge Leute betroffen als noch vor wenigen Jahrzehnten. Häufiges Nahsehen, etwa beim Lesen oder Arbeiten am Computer, und Mangel an Tageslicht gehörten Studien zufolge zu den Ursachen für ein zu starkes Längenwachstum des Augapfels vor allem zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr.

Gemäß einer Studie des Kuratoriums Gutes Sehen e. V. hat sich seit 1952 der Anteil der Brillenträger in der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen mehr als verdoppelt. In der Altersklasse der 30- bis 44-Jährigen stieg der Anteil der Brillenträger um mehr als 55 Prozent. In der zweiten Lebenshälfte sind nahezu alle Menschen auf eine Brille angewiesen. Normalsichtige benötigen eine Lesebrille, Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und eine Nahbrille. Komfortabler sind Mehrstärkengläser, heute zunehmend in Form von Gleitsichtgläsern. Fielmann wächst mit Gleitsichtgläsern schneller als die Branche. Dies erklärt sich aus der Kundenstruktur. Fielmann-Kunden sind jünger als die Durchschnittskunden der traditionellen Wettbewerber. Sie bleiben uns über die Jahre treu. Ohne auch nur einen Neukunden zu gewinnen, wird sich der Gleitsichtanteil bei Fielmann daher in den nächsten Jahren um mehr als 50 Prozent erhöhen.

Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Fielmann kann Brillen zu niedrigeren Preisen abgeben als die Konkurrenz, weil wir direkt bei Herstellern in großen Mengen beziehen, von denen die großen Marken kaufen, und auch selber produzieren. Einkaufsvorteile geben wir an unsere Kunden weiter.

Nur 45 Prozent aller Brillenträger tragen derzeit eine Sonnenbrille mit ihrer Stärke. Fielmann verspricht sich weiteres Wachstum aus dem steigenden Anteil modischer Sonnenbrillen mit individueller Korrekturstärke. Neue Entwicklungen bei Kontaktlinsen, wie moderne und komfortable Tageslinsen, hergestellt aus verträglichen Werkstoffen, oder auch kundenindividuelle Produkte, führen zu zusätzlichem Wachstum. Große Chancen sehen wir zudem in der intelligenten Verbindung digitaler Services und stationärer Kompetenz. Unseren Internetauftritt und unsere Niederlassungen werden wir stärker vernetzen, neue digitale Services für unsere Kunden erschaffen.

Neben dem Umsatzwachstum im Optikbereich erwarten wir zusätzliche Impulse durch den weiteren Ausbau unserer Hörgerätestudios. Allein unsere Stammkunden in den Kerneinzugsgebieten benötigen mehr als 100.000 Geräte pro Jahr. In Deutschland haben nach aktueller Einschätzung mehr als 5,4 Millionen Personen einen versorgungsnotwendigen Hörbedarf (Bundesinnung der Hörgeräteakustiker), aber nur 3,5 Millionen nutzen ein Hörsystem.

Über immer kleinere, praktisch "unsichtbare" Hochleistungsgeräte wird sich die Anzahl der Hörgerätenutzer in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Die Kombination des Angebots von Brille und Hörgerät ist für den Kunden vorteilhaft und erhöht die Bindung an unser Unternehmen.

Fielmann verdichtet das Niederlassungsnetz in Deutschland, treibt die Auslandsexpansion voran. Die benachbarten Länder Europas, insbesondere Italien, bieten uns hohe Wachstums- und Ertragschancen.

Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung und Richtigkeit des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichts. Schulung und regelmäßiger Austausch, standardisierte Vorlagen sowie ein IT-gestütztes Informationssystem zu Bilanzierungsfragen und ein gruppenweit einheitliches Abrechnungssystem konkretisieren Abläufe und unterstützen eine ordnungsgemäße und zeitnahe Erstellung des Abschlusses.

Die Warenflusskontrolle sowie -bewertung erfolgt über das bei Fielmann einheitliche Abrechnungssystem. Um die hohe Integration der eingesetzten SAP-Systeme und die Standardisierung vieler Prozesse zu nutzen, wurden die Abschlussarbeiten in den jeweiligen Fachbereichen zentralisiert. Bis auf drei kleine Gesellschaften werden alle Einzelabschlüsse in SAP erstellt und zentral im Konzern zusammengeführt. Basis einer jeden Belegprüfung ist das für das Rechnungswesen auf Einzelabschluss- und Konzernebene installierte Kontrollsystem, das die Prozess- und Datenqualität überwacht. Zu diesem Kontrollsystem gehören unter anderem Informationsflussdarstellungen, ein Verfahren zur täglichen Kassenabrechnung, Prüf- und Checklisten sowie ein IT-System zur Überwachung aller Transaktionen für den Monats-, Jahres- und Konzernabschluss.

Die Einhaltung der Regelungen unterliegt einer turnusmäßigen Überprüfung durch die interne Revision. Die buchhalterischen Vorgaben eines zentralen Finanzinformationssystems gelten für Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften nach lokalen handelsrechtlichen Grundsätzen, wobei Besonderheiten für einzelne Einheiten vermerkt sind. Soweit einbezogene Gesellschaften nach anderen Rechnungslegungsstandards Einzelabschlüsse aufstellen, gelten die Bilanzierungsgrundsätze für die Handelsbilanz II, die zentral im Konzernrechnungswesen bearbeitet wird. Die Bilanzierungsgrundsätze werden auch auf Zwischenabschlüsse angewendet und dienen sowohl einer sachlichen als auch einer zeitlichen Stetigkeit.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Aufsichtsrat von der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des Systems der Internen Revision überzeugt. Zu Einzelheiten hierzu verweisen wir auf den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden.

Zusammenfassung der Risikosituation sowie des Systems der internen Revision gemäß den Vorgaben nach § 107 AktG

Die Marktstellung des Konzerns, seine finanzielle Bonität und ein Geschäftsmodell, das Fielmann erlaubt, Wachstumschancen schneller als der Wettbewerb zu erkennen und umzusetzen, lassen mit Blick auf die zukünftige Entwicklung keine Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen.

Ausblick

Fielmann verdichtet das Filialnetz in Deutschland und treibt die Expansion im benachbarten Ausland voran, das mit Augenmaß. Im deutschsprachigen Raum vergrößern wir unsere Standorte, ziehen in bessere Lagen. Umzüge und Umbauten sowie der Einsatz modernster Technik verringern die Wartezeiten für unsere Kunden, bescheren uns regelmäßig zweistellige Zuwachsraten bei Absatz und Umsatz. Mittelfristig planen wir 170 Umzüge und Umbauten.

Außerdem werden wir neue Standorte eröffnen. In Deutschland werden wir mittelfristig mehr als 600 Niederlassungen betreiben und mehr als 7,5 Millionen Brillen pro Jahr absetzen. In der Schweiz planen wir in den nächsten Jahren mit 45 Niederlassungen jährlich über 550.000 Brillen abzugeben. In Österreich wollen wir mit 40 Niederlassungen 500.000 Brillen verkaufen. Für Polen planen wir mittelfristig 40 Standorte in allen Ballungsgebieten des Landes. Der Absatz wird sich dann auf rund 300.000 Brillen belaufen. Die Entwicklung in Italien ist erfreulich. Deshalb expandieren wir in Norditalien zügig. Mittelfristig wollen wir in Norditalien 20 Niederlassungen betreiben und 275.000 Brillen verkaufen.

Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt im Bereich der Best Ager. In den nächsten Jahren will Fielmann die Zahl seiner Hörgerätestudios deutlich ausweiten, wird dann über rund 250 Akustikeinheiten verfügen.

Ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg ist die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche prägt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei uns mit Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann um 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung. Für 2017 sind Aufwendungen in ähnlicher Größenordnung geplant. Seit 2004 hat Fielmann die Zahl der Auszubildenden von 1.484 auf jetzt 3.190 mehr als verdoppelt.

In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur werden wir 2017 rund 61,1 Millionen € investieren, dies aus Eigenmitteln. In Deutschland planen wir Investitionen in Höhe von 48,9 Millionen €, in Österreich 1,5 Millionen €, in der Schweiz 6,6 Millionen € und in Polen unter 1,0 Millionen €. Wir werden 36,3 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufwenden. In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investieren wir rund 5,8 Millionen €, in die Konzerninfrastruktur weitere 19,0 Millionen €.

Fielmann wird auch in Zukunft eine hohe Eigenkapitalquote ausweisen und die vorhandene Liquidität risikoarm anlegen. Mit Investitionen in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in neue Niederlassungen sowie die Modernisierung bestehender Geschäfte und die Fertigung schaffen wir die solide Basis für weiteres, nachhaltiges Wachstum. Neben der Expansion erwarten wir eine Ausweitung unserer Absätze von Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen und Hörgeräten. Mittelfristig rechnen wir damit, dass sich der Absatzanteil der Gleitsichtbrillen bei Fielmann um mehr als 50 Prozent erhöht. Neue Fertigungstechnologien beim Bearbeiten von Brillengläsern in unserem Logistikzentrum in Rathenow und verbesserte Abläufe sowohl in unseren Niederlassungen als auch in der Zentrale werden in den nächsten zwei Jahren die Produktivität erhöhen.

Die Bundesregierung erwartet für Deutschland 2017 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,4 Prozent. Das Konsumklima setzt seinen klaren Aufwärtstrend fort. Laut der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) stieg das Konsumklima im vierten Quartal 2016 in der EU (28) auf den höchsten Wert seit Januar 2008. Der Konsum bleibt nach Einschätzung der GfK auch 2017 eine wichtige Konjunkturstütze. Dennoch dürften die privaten Konsumausgaben in diesem Jahr nicht mehr ganz so stark steigen wie 2016.

Angesichts dieser Vorhersagen ist Fielmann zuversichtlich, seine Marktposition auszubauen.

Zusammenfassende Aussage zum Prognosebericht

Fielmann denkt langfristig, plant in diesem und im nächsten Jahr jeweils mehr als zehn neue Niederlassungen zu eröffnen. Auch 2017 werden wir unsere Wachstumsstrategie weiterverfolgen. Mit unserer konsequenten Ausrichtung auf den Kunden, der hohen Mitarbeiterqualifikation und den Investitionen der Vergangenheit werden wir aus heutiger Sicht im laufenden Geschäftsjahr weitere Marktanteile gewinnen. Die ersten Monate des Jahres 2017 stimmen uns optimistisch. Die hohe Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten. Wir planen einen leichten Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahr. Darüber hinaus führt ein verbesserter Produktmix zu einer Umsatzausweitung. Diese wird im Jahr 2017 leicht unter dem Durchschnitt der Vorjahre liegen. Das Jahr hat vier Verkaufstage weniger. Wir erwarten ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf Vorjahresniveau. Die Aktionäre werden wieder über eine angemessene Dividende an der Unternehmensentwicklung partizipieren, dies bei einer weiterhin für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität.

Eine wesentliche Änderung der Rahmenbedingungen kann zur Anpassung dieser Prognose führen.

Konzernbilanz zum 31.12.2016

Aktiva

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Tz. im Anhang Stand am 31.12.2016

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte (1) 18.379 11.442
II. Firmenwerte (2) 45.704 45.652
III. Sachanlagen (3) 224.389 223.197
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (3) 16.404 16.900
V. Finanzanlagen (4) 1.313 664
VI. Aktive latente steuern (5) 9.224 9.083
VII. Ertragsteueransprüche (5) 0 439
VIII. Sonstige finanzielle Vermögenswerte (6) 87.000 58.768
402.413 366.145
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Vorräte (7) 128.136 133.108
II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (8) 26.733 22.747
III. Sonstige finanzielle Vermögenswerte (8) 46.416 46.052
IV. Nicht finanzielle Vermögenswerte (9) 20.314 13.956
V. Ertragsteueransprüche (10) 9.725 11.691
VI. Finanzanlagen (11) 165.765 201.759
VII. Zahlungsmittel und Äquivalente (12) 114.032 95.649
511.121 524.962
913.534 891.107
Passiva
Tz. im Anhang Stand am 31.12.2016

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (13) 84.000 84.000
II. Kapitalrücklage (14) 92.652 92.652
III. Gewinnrücklagen (15) 358.167 343.903
IV. Bilanzgewinn (16) 151.200 147.000
V. Nicht beherrschende Anteile (17) 246 238
686.265 667.793
B. Langfristige Schulden
I. Rückstellungen (18) 23.325 22.376
II. Finanzverbindlichkeiten (19) 1.605 1.553
III. Passive latente steuern (20) 8.430 6.310
33.360 30.239
C. Kurzfristige Schulden
I. Rückstellungen (21) 41.495 44.131
II. Finanzverbindlichkeiten (22) 166 102
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (22) 63.035 65.832
IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (22) 20.426 19.305
V. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten (23) 50.730 46.331
VI. Ertragsteuerschulden (24) 18.057 17.374
193.909 193.075
913.534 891.107

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2016

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Tz. im Anhang 2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Veränderung zum Vorjahr
1. Konzernumsatz (27) 1.337.179 1.299.943 2,9 %
2. Bestandsveränderung (27) -707 1.011 -169,9 %
Konzerngesamtleistung 1.336.472 1.300.954 2,7 %
3. Sonstige betriebliche Erträge (28) 15.611 19.303 -19,1 %
4. Materialaufwand (29) -279.796 -270.765 3,3 %
5. Personalaufwand (30) -539.855 -519.565 3,9 %
6. Abschreibungen (31) -39.992 -38.832 3,0 %
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (32) -250.859 -251.414 -0,2 %
8. Aufwendungen im Finanzergebnis (33) -1.796 -1.270 41,4 %
9. Erträge im Finanzergebnis (33) 1.693 1.646 2,9 %
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 241.478 240.057 0,6 %
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (34) -70.260 -69.531 1,0 %
12. Jahresüberschuss (35) 171.218 170.526 0,4 %
13. Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse (36) -4.910 -4.994 -1,7 %
14. Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind 166.308 165.532 0,5 %
15. Konzernergebnisvortrag 51 44 15,9 %
16. Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen (38) -15.159 -18.576 -18,4 %
17. Bilanzgewinn 151.200 147.000 2,9 %
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert)1 (35) 1,98 1,97

1 Vorgänge, die eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie nach sich ziehen würden, fanden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr statt.

Gesamtergebnisrechnung

Textziffer (40)

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2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Jahresüberschuss 171.218 170.526
Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnung -250 7.527
Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Bewertung der Leistungen an Arbeitnehmer (IAS 19) -504 485
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -754 8.012
Gesamtergebnis 170.464 178.538
davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen 4.910 4.994
davon Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 165.554 173.544

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Textziffer (41)

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gezeichnetes Kapital

Tsd. €
Kapitalrücklage

Tsd. €
Währungs-

umrechnungs-

rücklage

Tsd. €
Bewertungs-

rücklage IAS 19

Tsd. €
Rücklage für eigene Anteile

Tsd. €
Rücklage für anteilsbasierte Vergütung

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2016 84.000 92.652 21.439 -1.765 -251 2.207
Jahresüberschuss
Einstellungen in Gewinnrücklagen
Sonstiges Ergebnis -250 -504
Gesamtergebnis -250 -504
Dividenden/Ergebnisanteile1
Anteilsbasierte Vergütungen -35
Eigene Anteile -106
Entnahmen/Einlagen
Stand am 31. Dezember 2016 84.000 92.652 21.189 -2.269 -357 2.172

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Gewinnrücklagen

Tsd. €
Gewinnrücklagen und sonstige Rücklagen

Tsd. €
Bilanzgewinn

Tsd. €
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen

Tsd. €
Nicht beherrschende Anteile

Tsd. €
Eigenkapital

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2016 322.273 343.903 147.000 667.555 238 667.793
Jahresüberschuss 166.308 166.308 4.910 171.218
Einstellungen in Gewinnrücklagen 15.159 15.159 -15.159 0 0
Sonstiges Ergebnis -754 -754 -754
Gesamtergebnis 15.159 14.405 151.149 165.554 4.910 170.464
Dividenden/Ergebnisanteile1 -146.949 -146.949 -4.714 -151.663
Anteilsbasierte Vergütungen -35 -35 -35
Eigene Anteile -106 -106 -106
Entnahmen/Einlagen 0 -188 -188
Stand am 31. Dezember 2016 337.432 358.167 151.200 686.019 246 686.265

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gezeichnetes Kapital

Tsd. €
Kapitalrücklage

Tsd. €
Währungs-

umrechnungs-

rücklage

Tsd. €
Bewertungs-

rücklage IAS 19

Tsd. €
Rücklage für eigene Anteile

Tsd. €
Rücklage für anteilsbasierte Vergütung

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2015 84.000 92.652 13.912 -2.250 -119 2.165
Jahresüberschuss
Einstellungen in Gewinnrücklagen
Sonstiges Ergebnis 7.527 485
Gesamtergebnis 7.527 485
Dividenden/Ergebnisanteile1
Anteilsbasierte Vergütungen 42
Eigene Anteile -132
Entnahmen/Einlagen
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen
Stand am 31. Dezember 2015 84.000 92.652 21.439 -1.765 -251 2.207

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Gewinnrücklagen

Tsd. €
Gewinnrücklagen und sonstige Rücklagen

Tsd. €
Bilanzgewinn

Tsd. €
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen

Tsd. €
Nicht beherrschende Anteile

Tsd. €
Eigenkapital

Tsd. €
Stand am 1. Januar 2015 304.595 318.303 134.400 629.355 248 629.603
Jahresüberschuss 165.532 165.532 4.994 170.526
Einstellungen in Gewinnrücklagen 18.576 18.576 -18.576 0 0
Sonstiges Ergebnis 8.012 8.012 8.012
Gesamtergebnis 18.576 26.588 146.956 173.544 4.994 178.538
Dividenden/Ergebnisanteile1 -134.356 -134.356 -4.944 -139.300
Anteilsbasierte Vergütungen 42 42 42
Eigene Anteile -132 -132 -132
Entnahmen/Einlagen 0 -60 -60
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen -898 -898 -898 -898
Stand am 31. Dezember 2015 322.273 343.903 147.000 667.555 238 667.793

1 Ausgeschüttete Dividenden und anderen Gesellschaftern zugeordnete Ergebnisanteile.

2 Im Rahmen einer detaillierteren Darstellung der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wurde die Darstellung für das Berichtsjahr sowie für das Vorjahr angepasst.

Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern

Textziffer (42)

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Kapitalflussrechnung nach IAS 7 für die Zeit vom 1.1. bis zum 31.12. 2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Veränderung

Tsd. €
Ergebnis vor Steuern (EBT)1 241.478 240.057 1.421
+ Erfolgswirksam erfasste Aufwendungen im Finanzergebnis2 1.796 1.270 526
- Erfolgswirksam erfasste Erträge im Finanzergebnis2 -1.693 -1.646 -47
+ Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 39.992 38.832 1.160
- Zuschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -1.375 1.375
- Gezahlte Ertragsteuern -63.798 -61.297 -2.501
+/- Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge 2.179 3.399 -1.220
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -1.687 5.718 -7.405
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 221 115 106
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.353 -25.007 21.654
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 936 7.197 -6.261
- Gezahlte Zinsen -1.284 -970 -314
+ Vereinnahmte Zinsen 1.468 1.361 107
-/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken gehalten werden 2.902 -47.011 49.913
\= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 219.157 160.643 58.514
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 370 581 -211
- Auszahlungen für Sachanlagen -37.836 -47.513 9.677
+ Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten 63 -63
- Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte -10.857 -4.900 -5.957
+ Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten 201 13 188
- Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte -850 -470 -380
- Auszahlungen für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -26 -419 393
\= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -48.998 -52.645 3.647
Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner -151.663 -139.300 -12.363
- Erwerb eigener Anteile -106 -132 26
+ Einzahlungen aus aufgenommenen Darlehen 732 40 692
- Rückzahlung von Darlehen -617 -524 -93
\= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -151.654 -139.916 -11.738
Zahlungswirksame Änderungen der Zahlungsmittel und Äquivalente 18.505 -31.918 50.423
+/- Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Äquivalente -122 230 -352
+/- Zahlungsmittel und Äquivalente am Anfang der Periode 95.649 127.337 -31.688
\= Zahlungsmittel und Äquivalente am Ende der Periode 114.032 95.649 18.383

1 Vorjahreswert geändert, da Ausgangsgröße zu EBT geändert (Vorjahr EBIT)

2 Vorjahreswerte ergänzt

Segmentberichterstattung Fielmann-Konzern

(Bestandteil des Anhangs), Textziffer (43), Vorjahreszahlen in Klammern.

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Segmente nach Regionen
In Mio. € Deutschland Schweiz Österreich
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse des Segments 1.108,3 (1.072,1) 170,6 (172,3) 79,1 (75,1)
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 53,3 (50,7) 0,4 (0,1)
Umsatzerlöse extern 1.055,0 (1.021,4) 170,6 (172,3) 78,7 (75,0)
Materialaufwand1 267,1 (258,3) 34,3 (32,7) 18,2 (17,1)
Personalaufwand 433,1 (417,3) 67,9 (66,2) 28,2 (26,9)
Planmäßige Abschreibungen 33,1 (31,1) 4,2 (4,2) 1,6 (1,6)
Aufwendungen im Finanzergebnis 1,9 (1,5) 0,1 (0,1)
Erträge im Finanzergebnis 1,6 (1,6) 0,4 (0,3)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
- in den Segmenten ohne Beteiligungserträge 192,2 (189,7) 32,6 (34,9) 16,0 (14,3)
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 60,3 (59,5) 6,5 (6,6) 3,0 (2,5)
Jahresüberschuss 131,9 (130,2) 26,1 (28,3) 13,0 (11,8)
Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche 260,0 (255,4) 28,6 (28,7) 7,5 (6,4)
Investitionen 39,5 (42,7) 4,4 (7,0) 2,9 (1,7)
Aktive latente Steuern 8,6 (8,1) 0,3 (0,3)

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Segmente nach Regionen
In Mio. € Übrige Konsolidierung Konzernwert
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse des Segments 32,9 (31,2) -53,7 (-50,8) 1.337,2 (1.299,9)
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten
Umsatzerlöse extern 32,9 (31,2) 1.337,2 (1.299,9)
Materialaufwand1 9,8 (9,4) -49,6 (-46,7) 279,8 (270,8)
Personalaufwand 10,7 (9,2) 539,9 (519,6)
Planmäßige Abschreibungen 1,1 (1,0) (-0,1) 40,0 (37,8)
Aufwendungen im Finanzergebnis 0,1 (0,1) -0,3 (-0,4) 1,8 (1,3)
Erträge im Finanzergebnis -0,3 (-0,3) 1,7 (1,6)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
- in den Segmenten ohne Beteiligungserträge 0,5 (0,8) 0,2 (0,4) 241,5 (240,1)
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,8 (1,0) -0,3 70,3 (69,6)
Jahresüberschuss -0,3 (-0,2) 0,5 (0,4) 171,2 (170,5)
Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche 8,8 (7,1) 304,9 (297,6)
Investitionen 2,8 (1,9) 49,6 (53,3)
Aktive latente Steuern 0,3 (0,7) 9,2 (9,1)

1 Vorjahreswerte geändert, da im Geschäftsjahr 2016 die Allokation des Materialaufwandes auf die einzelnen Segmente geändert wurde. Eine Anpassung des Konzernwertes ergab sich hieraus nicht.

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Angaben

Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Sie ist im Registergericht des Amtsgerichts Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 56098 eingetragen.

Mutterunternehmen der Fielmann Aktiengesellschaft ist die KORVA SE. Oberstes Mutterunternehmen der Unternehmensgruppe ist die Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung von und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, erlaubnisfreien Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Produktion von Gläsern ist in der Rathenower Optik GmbH konzentriert.

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 am 17. März 2017 aufgestellt und wird diesen am 21. März 2017 dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorlegen. Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgt voraussichtlich auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 5. April 2017, insoweit besteht bis zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Änderung des Konzernabschlusses.

Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Commitee (IFRS IC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.

II. Anwendung von neuen und geänderten Standards

Erstmals im Geschäftsjahr angewendete neue und geänderte Standards und Interpretationen

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Verlautbarung Titel Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSe 2010-2012 Cycle 1.7.2014 1.2.2015
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSe 2012-2014 Cycle 1.1.2016 1.1.2016
Änderungen an IFRS 10, IFRS 12, IAS 28 Investmentgesellschaften: Anwendung der Ausnahme von der Konsolidierungspflicht 1.1.2016 1.1.2016
Änderungen an IFRS 11 Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit 1.1.2016 1.1.2016
Änderungen an IAS 1 Angabeinitiative 1.1.2016 1.1.2016
Änderungen an IAS 16 und IAS 38 Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden 1.1.2016 1.1.2016
Änderungen an IAS 16 und IAS 41 Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen 1.1.2016 1.1.2016
Änderungen an IAS 19 Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge 1.7.2014 1.2.2015
Änderungen an IAS 27 Equity-Methode in separaten Abschlüssen 1.1.2016 1.1.2016

Aus der Anwendung dieser Änderungen ergeben sich für die Gesellschaft keine wesentlichen Auswirkungen auf die Angaben oder die ausgewiesenen Beträge im Konzernabschluss.

Neue und geänderte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen

Die folgenden neuen beziehungsweise geänderten Standards wurden vom IASB bereits verabschiedet, sind aber noch nicht verpflichtend in Kraft getreten. Die Gesellschaft hat die Regelungen nicht vorzeitig angewandt.

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Verlautbarung Titel Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSe 2014-2016 Cycle 1.1.2017 bzw. 1.1.2018 offen
Änderungen an IFRS 2 Einstufung und Bewertung anteilsbasierte Vergütungen 1.1.2018 offen
Änderungen an IFRS 4 Anwendung von IFRS "Finanzinstrumente" in Verbindung mit Versicherungsverträgen 1.1.2018 offen
IFRS 9 Finanzinstrumente 1.1.2018 1.1.2018
Änderungen an IFRS 10 und IAS 28 Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen Vom IASB auf unbestimmte Zeit verschoben offen
IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten 1.1.2016 Übernahme wird nicht vorgeschlagen
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden 1.1.2018 1.1.2018
Änderungen an IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden 1.1.2018 offen
IFRS 16 Leasingverhältnisse 1.1.2019 offen
Änderungen an IAS 7 Angabeinitiative - Überleitung von Schulden aus Finanzierungstätigkeiten 1.1.2017 offen
Änderungen an IAS 12 Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste 1.1.2017 offen
Änderungen an IAS 40 Übertragungen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 1.1.2018 offen
IFRIC 22 Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen 1.1.2018 offen

IFRS 9 "Finanzinstrumente"

Dieser Standard befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht. Die Fielmann Aktiengesellschaft geht auf Basis der zum 31. Dezember 2016 existierenden Finanzinstrumente derzeit davon aus, dass bezüglich der meisten Finanzinstrumente eine Klassifizierung nach IFRS 9 keine Änderung der Bewertung gegenüber IAS 39 zur Folge hat. Auch werden hinsichtlich der Wertminderungen aus dem "expected loss"-Modell nach IFRS 9 keine wesentlichen Änderungen erwartet. Grundsätzlich geht die Fielmann Aktiengesellschaft davon aus, dass die Anhangangaben zu Finanzinstrumenten auszuweiten sind.

IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden"

IFRS 15 regelt, zu welchem Zeitpunkt beziehungsweise über welchen Zeitraum und in welcher Höhe Umsatzerlöse zu erfassen sind. Zukünftig ist der Betrag als Umsatzerlös zu erfassen, der für die Übertragung von Gütern und Dienstleistungen an Kunden als Gegenleistung erwartet wird. Hinsichtlich der Bestimmung des Zeitpunkts beziehungsweise des Zeitraums kommt es nun auf den Übergang der Kontrolle an den Gütern oder Dienstleistungen auf den Kunden und nicht mehr auf die Übertragung der Risiken und Chancen an. Die Fielmann Aktiengesellschaft erwartet aus der Erstanwendung des IFRS 15 keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und den Umfang der Anhangangaben.

IFRS 16 "Leasingverhältnisse"

Der neue Standard ersetzt die Regelungen des IAS 17 "Leasingverhältnisse" und die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält", SIC 15 "Operating-Leasingverhältnisse - Anreize" und SIC 27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen". Der neue Standard enthält Regelungen zu Ansatz, Bewertung und Anhangangaben von Leasingverhältnissen. In der Bilanz des Leasingnehmers sollen zukünftig alle mit den Leasingverhältnissen verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen erfasst werden. Als Leasingverbindlichkeit wird die Verpflichtung aus den zukünftigen Leasingzahlungen erfasst. Gleichzeitig wird ein Nutzungsrecht am zugrundeliegenden Vermögenswert aktiviert, das grundsätzlich dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten entspricht. Während der Laufzeit des Leasingvertrags wird die Leasingverbindlichkeit finanzmathematisch fortgeschrieben, während das Nutzungsrecht planmäßig abgeschrieben wird. Für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasinggegenstände von geringem Wert gibt es Erleichterungen bei der Bilanzierung. Für den Leasinggeber sind die Regelungen des IFRS 16 ähnlich den Vorschriften des IAS 17. Im Gegensatz zur Bilanzierung beim Leasingnehmer wird beim Leasinggeber die Unterscheidung in Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse beibehalten. IFRS 16 sieht neben Änderungen in der Bilanzierung auch eine Ausweitung der Angabepflichten sowohl für Leasinggeber als auch für Leasingnehmer vor.

IFRS 16 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig, wenn IFRS 15 bereits angewendet wird. Die Fielmann Aktiengesellschaft wird IFRS 16 erstmals für das am 1. Januar 2019 beginnende Geschäftsjahr anwenden. Es ist davon auszugehen, dass IFRS 16 einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Umfang der Anhangangaben haben wird. Die konkreten Auswirkungen werden im Geschäftsjahr 2017 im Rahmen eines bereits begonnenen Projektes spezifiziert und analysiert. Eine verlässliche Schätzung zur Höhe des finanziellen Effekts kann erst nach Abschluss dieser Analyse abgegeben werden.

Auf eine weitere detaillierte Darstellung von neuen oder geänderten Standards beziehungsweise Interpretationen wird im Folgenden verzichtet, da die Auswirkungen aus ihrer erstmaligen Anwendung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns voraussichtlich von untergeordneter Bedeutung sein werden.

III. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Neubewertung von bestimmten Finanzinstrumenten, wie nachfolgend beschrieben, auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt.

Alle monetären Angaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in der Konzernwährung Euro in Tausend €, die Segmentberichterstattung in Millionen €.

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachfolgend erläutert.

Konsolidierungskreis und Veränderungen des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss sind alle inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen ein beherrschender Einfluss ausgeübt wird. Beherrschung eines Beteiligungsunternehmens ist dann gegeben, wenn ein Investor schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist beziehungsweise Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. Auch an 29 (Vorjahr: 29) deutschen Franchisegesellschaften übt die Fielmann Aktiengesellschaft Beherrschung im Sinne des IFRS 10 aus. Diese Beherrschung ergibt sich aus dem Zusammenwirken der gesellschaftsrechtlichen, franchisevertraglichen und wirtschaftlichen Einflüsse. Die Vorgaben des Franchisevertrags zu Ladenlokal, Sortiment, Beständen, Werbung u. a. definieren den Rahmen der Geschäftspolitik im Sinne der Fielmann Aktiengesellschaft. 24 (Vorjahr: 23) im Baltikum durch Franchisenehmer betriebene Niederlassungen sind nicht Bestandteil des Konsolidierungskreises, da die vertraglichen Vereinbarungen nicht zu einer Beherrschung der Gesellschaft führen.

Hinsichtlich der einbezogenen Unternehmen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes verwiesen. Dieser Anteilsbesitz enthält zudem eine Aufstellung der Gesellschaften, die von der Befreiung nach § 264 Absatz 3 sowie § 264b HGB Gebrauch machen.

Zum 31. Dezember 2016 werden vier (Vorjahr: vier) Gesellschaften erstmals konsolidiert. Hierbei handelt es sich um vier in Deutschland neu gegründete Vertriebsgesellschaften. Entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung der im Berichtszeitraum eröffneten Niederlassungen als Teil der normalen Expansion werden bezüglich der hieraus resultierenden Änderung des Konsolidierungskreises keine weiteren Angaben gemacht. Im laufenden Geschäftsjahr haben sich bei den bereits im Vorjahr zum Konsolidierungskreis gehörenden Gesellschaften keine relevanten Veränderungen in den Beteiligungsverhältnissen ergeben. Im Rahmen der laufenden Pflege des Niederlassungsbestandes wurden keine (Vorjahr: drei) Standorte geschlossen.

Konsolidierungsgrundsätze

Grundlage des Konzernabschlusses sind die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse der prüfungspflichtigen Gesellschaften wurden zum 31. Dezember 2016 geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Die übrigen Einzelgesellschaften wurden daraufhin analysiert, ob die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2016 den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen und ob die für die Übernahme in die Konzernbilanz maßgeblichen Vorschriften beachtet sind.

Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzern zur Anwendung kommenden anzugleichen.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge der Konzerngesellschaften untereinander werden miteinander verrechnet, soweit nicht in Einzelfällen wegen Geringfügigkeit davon abgesehen wird. Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen. Gemäß IAS 12 werden die für die jeweiligen Gesellschaften relevanten durchschnittlichen Landesertragsteuersätze angewendet.

Zwischengewinne werden im Vorrats- und Anlagevermögen eliminiert.

Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter an Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom Eigenkapital des Konzerns ausgewiesen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zu Zeitwerten. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Nettovermögen von in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden bei Zugang mit dem entsprechenden Anteil an den bilanzierten Beträgen bewertet. Nicht beherrschende Anteile an Personengesellschaften des Konzerns, die in Einzelabschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften Eigenkapitalcharakter haben, werden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Kapitalunterdeckungen im Einzelabschluss, die als negative Werte unter den nicht beherrschenden Anteilen im Eigenkapital bilanziert werden.

Geschäfts- oder Firmenwert und Impairment-Test

Der aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen, sofern erforderlich, bilanziert und ist gesondert in der Bilanz ausgewiesen.

Für Zwecke der Prüfung auf Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf jede der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) des Konzerns aufzuteilen, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können.

Der Impairment-Test für Firmenwerte erfolgt regelmäßig zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres. Die CGU sind entsprechend des internen Management-Reportings festgelegt. Da für diese CGU kein Börsen- oder Marktpreis vorhanden ist, wird der Test ausschließlich durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert (erzielbarer Betrag) durchgeführt. Die dem Nutzungswert zugrunde liegenden Cashflows resultieren aus einer einjährigen Detailplanung, einer darauf folgenden zweijährigen Planung, welche aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitet wird, und darüber hinausgehend auf der ewigen Rente auf Basis des dritten Planungsjahres. Die sich aus dieser Planung ergebenden Wachstumsraten betragen für das erste Jahr 3,2 Prozent sowie für das zweite Jahr 3,1 Prozent (Vorjahr: 3,8 Prozent bzw. 4,2 Prozent). Ab dem dritten Jahr wurde eine Wachstumsrate von 0,5 Prozent (Vorjahr: 0,5 Prozent) unterstellt. Der Kapitalisierungszinssatz vor Steuern beträgt 5,3 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent). Planungen im Konzern basieren in der Regel auf den Erfahrungswerten des bisherigen Geschäftsverlaufs. Aktuelle externe Daten fließen aufgrund dieser Erfahrungen standortbezogen zusätzlich in den Analyseprozess ein.

Fremdwährungsumrechnung

Für die in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Die ausländischen Gesellschaften betreiben ihr Geschäft selbstständig, daher ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Einzelne Geschäftsvorfälle werden zum Stichtagskurs erfasst. Währungsdifferenzen beim Ausgleich offener Posten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht. Ausländische Jahresabschlüsse werden an die Gliederung und Bewertung im Fielmann-Konzern angepasst. Die Bilanzwerte werden IAS 21 folgend zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet, die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Periodendurchschnittskurs. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die für die Umrechnung der Abschlüsse von Tochtergesellschaften und das Einkaufsgeschäft relevanten Fremdwährungen entwickelten sich wie folgt:

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Stichtagskurs 31.12.2016 Stichtagskurs 31.12.2015 Durchschnittskurs 2016 Durchschnittskurs 2015
1 € = 1 € = 1 € = 1 € =
--- --- --- --- ---
Schweizer Franken (CHF) 1,08 1,08 1,09 1,07
Polnischer Zloty (PLN) 4,42 4,26 4,36 4,18
Ukrainische Hrywnja (UAH) 28,42 26,22 28,32 24,35
Weißrussischer Rubel (BYN)* 2,05 2,03 2,20 1,78
US-Dollar (USD) 1,05 1,09 1,11 1,11
Japanischer Yen (JPY) 123,40 131,07 120,20 134,31

* BYN - Währungsumstellung in Weißrussland ab 01.07.2016. Im Zuge der Währungsreform wurden bisherige Rubel (BYR) im Verhältnis 10.000:1 in neue Rubel (BYN) getauscht.

Die Entwicklung des US-Dollars und des Japanischen Yen ist für den Fielmann-Konzern relevant für wiederkehrende Einkaufskontrakte bei Fassungen. Der Einkauf von Waren in USD im Geschäftsjahr betrug Mio. € 32,0 (Vorjahr: Mio. € 36,1), in JPY Mio. € 1,6 (Vorjahr: Mio. € 2,1). Bei den Einkäufen wird zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt, um die Auswirkung der Kursänderung darzustellen. Die Entwicklung des US-Dollars beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 0,1 negativ (Vorjahr: Mio. € 6,0 negativ). Die Entwicklung des Yen beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 0,1 negativ (Vorjahr: Mio. € 0,1 negativ). Etwaige Erträge aus Divisenkurssicherungen werden hier nicht betrachtet.

Der Umsatz des Konzerns in Schweizer Franken beträgt Mio. CHF 1 85,9 (Vorjahr: Mio. CHF 1 84,0). Der negative Einfluss der Entwicklung der Schweizer Währung auf den Umsatz beträgt Mio. € 3,5 (Vorjahr: Mio. € 20,8 positiv), wenn als Vergleichswert der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird.

Einzelne Bilanzpositionen

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert es, bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögenswerte und Schulden nach IFRS Schätzungen und Annahmen vorzunehmen. Diese werden kontinuierlich überprüft. Annahmen und Schätzungen erfolgen insbesondere im Zusammenhang mit der Bewertung von Firmenwerten (Tz. 2), Rückstellungen (Tz. 18, Tz. 21) und steuerlichen Sachverhalten (Tz. 5, Tz. 20). Die wesentlichen Annahmen und Parameter für die vorgenommenen Schätzungen sind in den folgenden Erläuterungen zu den Bilanzpositionen dargelegt.

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (A. I., III.)

Die Bewertung und Fortschreibung der immateriellen Vermögenswerte sowie des Sachanlagevermögens erfolgen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Software-Eigenentwicklungen, bei denen Konzernunternehmen als Hersteller anzusehen sind, werden als selbsterstellte Software gemäß IAS 38 zu Herstellungskosten aktiviert.

Bei Produktionsgebäuden wird in der Regel eine Nutzungsdauer von bis zu 25 Jahren zu Grunde gelegt. Das Schloss in Plön wird über 55 Jahre, andere Geschäftsgebäude werden über maximal 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Mietereinbauten erfolgt linear (in der Regel sieben bis zehn Jahre) unter Berücksichtigung der Mietvertragsdauer. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in der Regel zwischen zwei und dreizehn Jahren abgeschrieben (Maschinen und Geräte in der Regel fünf Jahre, IT drei bis fünf Jahre). Die Nutzungsdauer wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an den erwarteten Verlauf angepasst. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 vorgenommen, die bei späterem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht werden. Aktivierungspflichtige Fremdkapitalkosten gemäß IAS 23 liegen nicht vor.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Erfassung erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (A. IV.)

Auch Immobilien, die nicht im Kerngeschäft des Konzerns genutzt werden (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien gemäß IAS 40), werden zu fortgeführten Anschaffungskosten nach den oben benannten Grundsätzen bewertet. Sie werden außerplanmäßig abgeschrieben, wenn der etwaige erzielbare Betrag (Nutzungswert) den Buchwert unterschreitet. Der Ausweis der außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgt im Posten Abschreibungen. Wie in den Vorjahren wird für diese Bewertung ein Ertragswertverfahren (Hierarchiestufe 3 nach IFRS 13) unter Nutzung eines aus Marktbeobachtungen abgeleiteten Mietertragsfaktors von 15 Jahresnettomieten angewandt.

Der Zeitwert dieser Immobilien wird im Anhang angegeben. Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag (Nutzungswert), der sich aus einer nachhaltigen Verbesserung der Vermietungssituation ergibt, den fortgeführten Buchwert übersteigt. Diese Wertaufholungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Gemischt genutzte Immobilien werden nach IAS 40.10 aufgeteilt. Ein Teil wird unter als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ein anderer Teil unter Sachanlagen ausgewiesen. Wenn eine entsprechende Aufgliederung aufgrund wirtschaftlicher oder juristischer Rahmenbedingungen nicht möglich ist, erfolgt der Ausweis ausschließlich unter Sachanlagen, da regelmäßig die Nutzung im Geschäftsbetrieb deutlich überwiegt.

Finanzinstrumente (A. V., VIII. und B. II., III., VI., VII.)

Die Erläuterung der Finanzinstrumente gemäß IFRS erfolgt in Textziffer (25) und im Lagebericht. Weitere Ausführungen zu Bilanzpositionen im Anhang, die den Finanzinstrumenten zuzuordnen sind, werden dort mit (25) gekennzeichnet.

Wertpapiere, Beteiligungen und sonstige Finanzanlagen werden in Übereinstimmung mit IAS 39 bilanziert. Kurzfristige Wertpapiere der Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" werden generell zum Marktwert bilanziert. Soweit keine Börsenkurse vorliegen, wird auf Marktbewertungen durch Banken zurückgegriffen. Ein finanzieller Vermögenswert, der nicht "als zu Handelszwecken gehalten" eingestuft ist, wird dann beim erstmaligen Ansatz "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert, wenn eine solche Designation Bewertungsinkonsistenzen wesentlich reduziert. Zu- und Abgänge werden mit dem jeweiligen Wert des Erfüllungstages angesetzt.

Zur Absicherung von Wechselkursänderungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Gemäß den Risikogrundsätzen des Konzerns werden keine derivativen Finanzinstrumente zu Spekulationszwecken gehalten. Fielmann nutzt nur marktgängige Devisentermingeschäfte in der operativen Währung US-Dollar mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten, die ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen dienen. Die Derivate sind nicht in eine effektive Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Die Zuordnung erfolgt zur Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" und die Bewertung erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert. Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte werden auf Basis der Marktbedingungen zum Bilanzstichtag von den Finanzinstituten ermittelt, bei denen diese abgeschlossen waren. Zum Stichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte.

Aufgrund des risikoarmen und klaren Finanzmanagements mussten für keine Kategorie von Finanzinstrumenten gesonderte Kriterien zu Ansatz, Wertberichtigung oder Ausbuchung entwickelt werden. Aus der Marktbewertung resultierende unrealisierte Gewinne und Verluste werden nach Abzug latenter Steuern erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit für ein Wertpapier oder eine Finanzanlage der Marktwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Wertberichtigungen.

Soweit der Marktwert nicht den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, wird die folgende Hierarchie verwendet, um den Marktwert von Finanzinstrumenten zu bestimmen:

Stufe 1: Eingangsparameter der Stufe 1 sind auf aktiven Märkten notierte Preise (unbereinigt) für identische Vermögenswerte oder Schulden, auf die am Bewertungsstichtag zugegriffen werden.

Stufe 2: Eingangsparameter der Stufe 2 sind andere Eingangsparameter als die auf Stufe 1 enthaltenen notierten Preise, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt beobachtbar sind oder indirekt aus anderen Preisen abgeleitet werden können.

Stufe 3: Eingangsparameter der Stufe 3 sind für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbare Parameter.

Die im Konzern zum Marktwert bewerteten Finanzinstrumente der Klasse "Vermögensverwaltungsdepots", "Fonds" und Teile der "Sonstigen Forderungen" fallen unter die Hierarchiestufe 1. Die "Devisentermingeschäfte" fallen unter die Hierarchiestufe 2.

Vorräte (B. I.)

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, erforderlichenfalls vermindert um Wertberichtigungen auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert. Die Fortschreibung erfolgt mit der Methode des gleitenden Durchschnitts. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß IAS 2. Fertigungsbezogene Gemeinkosten sind enthalten. Zinsen werden aufgrund des kurzen Herstellungsprozesses nicht angesetzt.

Forderungen (A. VII., VIII. und B. II., III., IV., V.)

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (finanziell und nicht finanziell) sind zum Nominalwert unter Abzug erkennbar gebotener Wertberichtigungen angesetzt. In Einzelfällen werden sonstige finanzielle Forderungen zum Marktwert bewertet, um eine bessere Darstellung der Vermögenslage des Konzerns zu gewährleisten. Im Berichtsjahr handelt es sich hierbei um Liquiditätsvorschüsse zur Bedeckung versicherungstechnischer Abgrenzungen für Beitragsüberträge an den Versicherungsgeber der Nulltarif-Versicherung. Diese Liquiditätsvorschüsse werden vom Versicherer als Kapitalanlagen angelegt. Die Nettoerträge (Gewinne und Verluste) aus den Kapitalanlagen stehen allein Fielmann zu. Für Risiken bei Forderungen ist das Kriterium für die Entscheidung zu Wertberichtigung oder Ausbuchung der Grad der Gewissheit des Ausfallrisikos. Die Ausbuchung von Forderungen erfolgt bei endgültigem Verlust sowie bei aussichtsloser und wirtschaftlich nicht sinnvoller Verfolgung der Ansprüche (z. B. bei Kleinbeträgen).

Die Ermittlung von Wertberichtigungen basiert in wesentlichen Fällen auf Einzelfallbetrachtungen, ansonsten anhand der Gruppierung gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften, z. B. durch zeitliche Kriterien.

Latente Steuern (Aktiva A. VI. und Passiva B. III.)

Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in den IFRS- und Steuerbilanzen der Konzernunternehmen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen, soweit sich diese Unterschiede im Zeitablauf wieder ausgleichen. Dies beinhaltet gemäß IAS 12 auch sogenannte "Outside Basis Differences", die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft ergeben. Eine latente Steuerabgrenzung wird für "Outside Basis Differences" insoweit vorgenommen, wie mit einer Realisierung innerhalb von 12 Monaten gerechnet wird. Darüber hinaus werden latente Steuerabgrenzungen für Verlustvorträge in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Für die Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern werden die Steuersätze zugrunde gelegt, die voraussichtlich im Zeitpunkt der Realisierung des Vermögenswerts beziehungsweise der Erfüllung der Verbindlichkeit gültig sind.

Latente Steuern werden gemäß IAS 1.70 unter den langfristigen Vermögenswerten (Textziffer (5)) bzw. Schulden (Textziffer (20)) ausgewiesen.

Aktive und passive latente Steuern werden, soweit sie ertragsteuerliche Organkreise oder einzelne Gesellschaften betreffen und laufzeitkongruent sind, gemäß IAS 12.71 ff. saldiert.

Rückstellungen (B. I. und C. I.)

Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 und IAS 19 (revised 2011). Demnach werden für rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus Ereignissen der Vergangenheit Rückstellungen in der Bilanz angesetzt, wenn der Mittelabfluss zur Begleichung der Verpflichtungen wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt diejenigen Beträge, die erforderlich sind, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen des Konzerns abzudecken. Langfristige Rückstellungen werden bei wesentlichen Effekten abgezinst und zum Barwert bilanziert. Der verwendete Zinssatz ist fristadäquat zur Laufzeit von Anleihen für alle Rückstellungen.

Rückstellungen für Pensionen werden für die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungszusagen nach der Methode der laufenden Einmalprämien bewertet. Diese Methode ermittelt unter Berücksichtigung dynamischer Aspekte die zu erwartenden Leistungen nach Eintritt des Versorgungsfalls und verteilt diese über die gesamte Beschäftigungsdauer der begünstigten Mitarbeiter. Dazu werden jährlich versicherungsmathematische Gutachten erstellt. Die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, die sich aus Änderungen der Rechnungsannahmen und aus Abweichungen zwischen den Rechnungsannahmen von den tatsächlichen Ausprägungen ergeben, erfolgt im sonstigen Ergebnis (Other Comprehensive Income).

Für weitere Angaben siehe Textziffer (18).

Verbindlichkeiten (B. II. und C. II., III., IV., V.)

Die Bewertung der finanziellen Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich gemäß IAS 39 zum Erfüllungsbetrag. Ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen ausbezahltem und bei Endfälligkeit rückzahlbarem Betrag wird amortisiert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu Stichtagskursen umgerechnet. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder gegenwärtige Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist bzw. nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualverbindlichkeiten werden in der Bilanz grundsätzlich nicht erfasst.

Leasing

Die Fielmann Aktiengesellschaft tritt als Eigentümerin von Immobilien als Leasinggeberin in Operating-Leasingverhältnissen auf. Diese sind nicht dem Kerngeschäft des Konzerns zuzuordnen.

Leasingnehmer ist der Konzern ausschließlich in Operating-Leasingverhältnissen. Neben Verträgen im Bereich der Anmietung von Geschäftsräumen bestehen auch für Fahrzeuge und in wenigen Fällen für technische Geräte Leasingvereinbarungen.

Erlösrealisation

Erlöse werden in erster Linie aus dem Einzelhandelsgeschäft erzielt. Die Realisierung der Erlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Abgabe der bestellten und fertigen Produkte an den Kunden. Daneben werden in dem Segment Deutschland in geringem Umfang Umsatzerlöse im Großhandel getätigt. Die Umsatzerlöse enthalten auch Erlöse aus der Abwicklung von Versicherungsfällen der Nulltarif-Versicherung. Der Umfang der Leistungspflicht von Fielmann besteht hierbei grundsätzlich jeweils in der Lieferung einer Korrektionsbrille. Daher realisiert Fielmann Erlöse, die denen aus dem Einzelhandelsgeschäft entsprechen.

Weiterhin erfasst Fielmann unter den Umsatzerlösen Erträge aus dem versicherungstechnischen Ergebnis der Nulltarif-Versicherung. Diese werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann.

Mieterträge werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses erfolgswirksam verteilt. Wesentliche einmalige Erträge und Kosten, die Leasingverhältnissen direkt zuzuordnen sind, werden ebenfalls über deren Laufzeit verteilt.

Anteilsbasierte Vergütung

Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Arbeitnehmer werden zum beizulegenden Zeitwert des Instruments am Tag der Gewährung bewertet. Diese Vergütungen beinhalten nur am Markt befindliche Aktien des Fielmann-Konzerns. Daher ergeben sich hinsichtlich des Wertes keine Schätzungsunsicherheiten. Zu den Formen der Vergütung siehe auch Textziffer (30).

Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem der Quotient aus dem Ergebnis, das den Eigenkapitalgebern zusteht, und der durchschnittlichen Anzahl von ausgegebenen Aktien während des Geschäftsjahres - mit Ausnahme der eigenen Anteile, die die Gesellschaft selbst hält - gebildet wird. Sofern verwässernde Effekte vorliegen, werden diese in die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie mit einbezogen. Im laufenden und im Vorjahr lagen derartige Effekte nicht vor.

IV. Erläuterungen zum Konzernabschluss

Aktiva

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31.12.2016

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2016

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Stand am 31.12.2016

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 15.325 40 797 130 16.032
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 26.877 1 1.749 112 586 29.101
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 1.240 7.518 264 2.130 10.624
4. Unfertige Softwareprojekte 2.795 793 -2.689 899
46.237 41 10.857 506 27 56.656
II. Firmenwerte 140.818 466 0 1.274 0 140.010
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 124.839 62 119 66 125.086
2. Mietereinbauten 202.272 80 14.782 6.701 758 211.191
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.529 16 22.237 12.807 -377 316.598
4. Anlagen im Bau 654 -2 698 -474 876
635.294 156 37.836 19.508 -27 653.751
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 36.343 0 26 30 0 36.339
V. Finanzanlagen 765 0 850 201 0 1.414
Summe Anlagevermögen 859.457 663 49.569 21.519 0 888.170

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2016

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Zuschreibung

Tsd. €
Stand am 31.12.2016

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 11.814 31 978 127 12.696
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 22.426 1 2.075 50 24.452
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 555 838 264 1.129
4. Unfertige Softwareprojekte 0
34.795 32 3.891 441 0 0 38.277
II. Firmenwerte 95.166 414 0 1.274 0 0 94.306
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.656 31 2.462 37.149
2. Mietereinbauten 141.198 38 10.750 5.850 146.136
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 236.243 38 22.396 12.600 246.077
4. Anlagen im Bau 0
412.097 107 35.608 18.450 0 0 429.362
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 19.443 0 493 1 0 0 19.935
V. Finanzanlagen 101 0 0 0 0 0 101
Summe Anlagevermögen 561.602 553 39.992 20.166 0 0 581.981

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Buchwerte
Stand am 31.12.2016

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 3.336 3.511
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.649 4.451
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 9.495 685
4. Unfertige Softwareprojekte 899 2.795
18.379 11.442
II. Firmenwerte 45.704 45.652
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 87.937 90.183
2. Mietereinbauten 65.055 61.074
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.521 71.286
4. Anlagen im Bau 876 654
224.389 223.197
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 16.404 16.900
V. Finanzanlagen 1.313 664
Summe Anlagevermögen 306.189 297.855

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31.12.2015

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2015

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 14.878 481 547 581 15.325
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 25.778 23 1.379 406 103 26.877
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 692 207 341 1.240
4. Unfertige Softwareprojekte 443 2.767 -415 2.795
41.791 504 4.900 987 29 46.237
II. Firmenwerte 136.284 5.826 0 1.292 0 140.818
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 121.042 771 2.442 69 653 124.839
2. Mietereinbauten 184.939 2.473 18.109 3.249 202.272
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 287.406 2.675 26.071 9.950 1.327 307.529
4. Anlagen im Bau 3.045 -2 891 113 -3.167 654
596.432 5.917 47.513 13.381 -1.187 635.294
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 34.766 0 419 0 1.158 36.343
V. Finanzanlagen 308 0 470 13 0 765
Summe Anlagevermögen 809.581 12.247 53.302 15.673 0 859.457

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2015

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Zuschreibung

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 11.079 369 947 581 11.814
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 20.964 17 1.875 430 22.426
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 387 168 555
4. Unfertige Softwareprojekte
32.430 386 2.990 1.011 0 0 34.795
II. Firmenwerte 90.779 5.171 13 797 0 0 95.166
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.539 346 3.103 43 -79 1.210 34.656
2. Mietereinbauten 132.490 1.624 10.047 2.963 141.198
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.395 2.171 21.933 9.256 236.243
4. Anlagen im Bau
386.424 4.141 35.083 12.262 -79 1.210 412.097
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 18.783 0 746 0 79 165 19.443
V. Finanzanlagen 101 0 0 0 0 0 101
Summe Anlagevermögen 528.517 9.698 38.832 14.070 0 1.375 561.602

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Buchwerte
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
Stand am 31.12.2014

Tsd. €
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 3.511 3.799
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.451 4.814
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 685 305
4. Unfertige Softwareprojekte 2.795 443
11.442 9.361
II. Firmenwerte 45.652 45.505
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 90.183 88.503
2. Mietereinbauten 61.074 52.449
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.286 66.011
4. Anlagen im Bau 654 3.045
223.197 210.008
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 16.900 15.983
V. Finanzanlagen 664 207
Summe Anlagevermögen 297.855 281.064

Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte, Firmenwerte, Sach- und Finanzanlagen sowie der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien ist im Einzelnen im vorstehenden Anlagespiegel dargestellt. Technische Anlagen und Maschinen werden ebenfalls in der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.

Die im Anlagespiegel gezeigten Zugänge und Netto-Abgänge (Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der Abgänge kumulierter Abschreibungen) stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

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Zugänge Abgänge
2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Nutzungsrechte 797 547 3
Konzessionen und ähnliche Rechte 1.749 1.379 62
Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 7.518 207
Unfertige Softwareprojekte 793 2.767
10.857 4.900 65 0
Firmenwerte 0 0 0 495
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 119 2.442 26
Mietereinbauten 14.782 18.109 851 286
Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.237 26.071 207 694
Anlagen im Bau 698 891 113
37.836 47.513 1.058 1.119
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 26 419 29 0
Finanzanlagen 850 470 201 13

Zu den Abschreibungen vergleiche Textziffer (31)

(1) Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte enthalten insbesondere IT-Software, die über drei bis fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzten Nutzungsdauern liegen nicht vor.

Die Zugänge zu den selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten betreffen vollständig die Aktivierung einer selbst erstellten Auftragssoftware in Höhe von Tsd. € 7.518 (Vorjahr: Tsd. € 207). Des Weiteren wurden Umbuchungen aus den unfertigen Softwareprojekten in die selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte im Rahmen der Aktivierung der selbst erstellten Auftragssoftware in Höhe von Tsd. € 2.130 vorgenommen (Vorjahr: Tsd. € 341).

Die Zugänge in den unfertigen Softwareprojekten betreffen im Wesentlichen in Höhe von Tsd. € 674 (Vorjahr: Tsd. € 1.922) Aufwendungen für die Entwicklung neuer Software.

Die im Berichtsjahr nicht aktivierungsfähigen Aufwendungen betrugen insgesamt Tsd. € 3.204 (Vorjahr: Tsd. € 3.820).

Diese Position beinhaltet auch Mietrechte, die über maximal 15 Jahre abgeschrieben werden.

(2) Firmenwerte

Enthalten sind Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung. Diese Firmenwerte werden für den Impairment-Test einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) zugeordnet. In den etablierten Märkten sind dies im Wesentlichen die einzelnen Verkaufsniederlassungen. In den Ländern, in denen noch keine hinreichende Flächendeckung mit Fielmann-Niederlassungen erreicht wurde, erfolgt der Impairment-Test auf der Ebene des gesamten Gebietes. Signifikante Firmenwerte wurden dem Segment Deutschland in Höhe von Tsd. € 35.897 (Vorjahr: Tsd. € 35.897) zugeordnet, darunter die jeweils als einzelne CGU geführten Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 26.680 (Vorjahr: Tsd. € 26.680) und die Rathenower Optische Werke GmbH in Höhe von Tsd. € 8.740 (Vorjahr: Tsd. € 8.740 ). Auf das Segment Niederlande entfallen Firmenwerte in Höhe von Tsd. € 3.546 (Vorjahr: Tsd. € 3.546) und auf das Segment Schweiz Tsd. € 6.261 (Vorjahr: Tsd. € 6.209). Die Änderungen des Buchwertes im Segment Schweiz resultieren aus der währungsbedingten Umrechnung.

(3) Sachanlagen/ Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Die Buchwerte der Sachanlagen einschließlich der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien verteilen sich zum 31. Dezember 2016 auf die Segmente wie folgt:

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31.12.2016

Tsd. €
31.12.2015

Tsd. €
Deutschland 208.320 210.192
Schweiz 21.287 21.279
Österreich 6.794 5.286
Übrige 4.392 3.340
240.793 240.097

Die Zugänge (auch durch Umgliederungen aus den Anlagen im Bau) in den Sachanlagen resultieren unter anderem aus Ersatzinvestitionen in den Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 28.213 (Vorjahr: Tsd. € 28.631). Weitere Zugänge ergeben sich aus der Expansion des Konzerns (Tsd. € 3.822, Vorjahr: Tsd. € 5.011). Beschränkungen der Verfügungsrechte ergeben sich bezüglich Immobilien und anderen Sachanlagen der Fielmann Akademie in Höhe von Tsd. € 1 8.687 (Vorjahr: Tsd. € 19.159) aufgrund der Gemeinnützigkeit und des Denkmalschutzes.

Die Zurechnung zu der Gruppe der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt für Flächen, die von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzt werden. Diese Immobilien werden nach IAS 40 als Finanzinvestitionen eingestuft und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Im Berichtsjahr wurden bei diesen Immobilien Nachaktivierungen in Höhe von Tsd. € 26 (Vorjahr: Tsd. € 419) vorgenommen. Im Vorjahr wurden von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzte Teile von Immobilien durch Umbuchung aus den Sachanlagen in Höhe Tsd. € 1.158 den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien zugeordnet. Im Berichtsjahr war keine entsprechende Umbuchung erforderlich. Der mit einem Ertragswertverfahren ohne Gutachter ermittelte beizulegende Zeitwert beläuft sich auf Tsd. € 22.980 (Vorjahr: Tsd. € 22.837). Die entsprechenden Mieteinnahmen im Berichtszeitraum betragen Tsd. € 1.532 (Vorjahr: Tsd. € 1.522). Dem gegenüber stehen direkt zurechenbare Aufwendungen in Höhe von Tsd. € 1.009 (Vorjahr: Tsd. € 1.216). Für einen Immobilienerwerb in Lübeck wurde am 29. November 2016 ein Kaufvertrag in Höhe von Tsd. € 4.910 notariell beurkundet. Der Übergang von Nutzen und Lasten hat bisher noch nicht stattgefunden und wird für das erste Halbjahr 2017 erwartet.

Außerplanmäßige Abschreibungen und Wertaufholungen wurden für diese Immobilien im Berichtszeitraum nicht vorgenommen. Im Vorjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von insgesamt Tsd. € 950 vorgenommen (Segment Deutschland). Bei vier Immobilien wurden im Vorjahr nach außerplanmäßigen Abschreibungen in Vorjahren Wertaufholungen in Höhe von Tsd. € 1.375 vorgenommen (Segment Deutschland).

(4) Langfristige Finanzanlagen(25)

Die langfristigen Finanzanlagen enthalten unter anderem Ausleihungen an nicht beherrschende Gesellschafter.

(5) Aktive latente Steuern/Langfristige Ertragsteueransprüche

Latente Steueransprüche sind in Höhe von Tsd. € 9.224 (Vorjahr: Tsd. € 9.083) aktiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.

Aus dem bis zum Jahr 2001 gültigen Körperschaftsteuer-Anrechnungsverfahren bestand zum 31. Dezember 2006 ein endgültig festgesetztes, noch nicht genutztes Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von Tsd. € 4.133. Der Ausweis der langfristigen Ertragsteueransprüche im Vorjahr umfasste einen Anspruch hieraus. Per 31.12.2016 wird unter den kurzfristigen Ertragsteueransprüchen nunmehr nur noch der verbleibende Auszahlungsanspruch für das Jahr 2017 in Höhe von Tsd. € 448 ausgewiesen. Die Auszahlung für 2016 in Höhe von Tsd. € 448 (Vorjahr: Tsd. € 448) wurde vorgenommen.

(6) Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)

Es handelt sich bei den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten im Wesentlichen um langfristige Anleihen und Festgelder sowie ein Schuldscheindarlehen der Fielmann Aktiengesellschaft. Des Weiteren werden insbesondere Kautionen, Mitarbeiterdarlehen sowie Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen ausgewiesen. Von den Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Darlehen wird innerhalb der nächsten 12 Monate eine Tilgung in Höhe von Tsd. € 98 (Vorjahr: Tsd. € 177) erwartet und unter den kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen (siehe Textziffer (8)).

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25).

(7) Vorräte

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31.12.2016

Tsd. €
31.12.2015

Tsd. €
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 700 885
Unfertige Erzeugnisse 8.689 9.608
Fertige Erzeugnisse und Waren 118.747 122.615
128.136 133.108

Die Vorräte betreffen überwiegend Produkte für Brillenoptik, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Akustik sowie sonstige Handelswaren. Unfertige Erzeugnisse betreffen hauptsächlich für Kunden bearbeitete Aufträge für Brillen und Akustikprodukte.

Der Gesamtbetrag aller Wertberichtigungen auf Vorräte beträgt Tsd. € 7.497 (Vorjahr: Tsd. € 7.378) und wurde vollständig im Materialaufwand erfasst. Der Verbrauch von Vorräten ist in Höhe von Tsd. € 277.408 (Vorjahr: Tsd. € 269.364) als Aufwand im Geschäftsjahr erfasst.

(8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)

Vertragliche Pfand-, Sicherungs- und Aufrechnungsrechte für Forderungen bestehen nicht. Abweichende Zeitwerte ergeben sich nicht. Die aufgeführten Vermögenswertewerden überwiegend nicht verzinst und unterliegen somit keinem Zinsrisiko.

Wertberichtigungen auf Kundenforderungen in den Niederlassungen sind in Höhe von Tsd. € 2.530 (Vorjahr: Tsd. € 2.038) gebildet. Das Kreditausfallrisiko hinsichtlich der sonstigen Forderungen wird als gering eingeschätzt. Es werden Wertberichtigungen in Höhe von Tsd. € 676 (Vorjahr: Tsd. € 257) ausgewiesen.

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von Tsd. € 20.454 (Vorjahr: Tsd. € 18.435), Forderungen gegen nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von Tsd. € 977 (Vorjahr: Tsd. € 1.254) sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von Tsd. € 22.126 (Vorjahr: Tsd. € 20.966). Von diesen Forderungen wurden Tsd. € 21.043 (Vorjahr: Tsd. € 19.956) zum Marktwert bewertet. Im Vorjahr wurden Devisentermingeschäfte mit einem Marktwert in Höhe von Tsd. € 1.543 ausgewiesen, die ebenfalls zum Marktwert bewertet wurden. Zum Stichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte.

Weitere Angaben siehe Textziffer (25).

(9) Nicht finanzielle Vermögenswerte

In dieser Position sind im Wesentlichen Abgrenzungsposten für vorausgezahlte Sozialabgaben in der Schweiz enthalten. Des Weiteren werden insbesondere Miete und Mietnebenkosten ausgewiesen.

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25).

(10) Kurzfristige Ertragsteueransprüche

Die Steueransprüche in Höhe von Tsd. € 9.725 (Vorjahr: Tsd. € 11.691) resultiere aus Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer (Tsd. € 5.260, Vorjahr: Tsd. € 7.204) und Gewerbesteuer (Tsd. € 4.465, Vorjahr: Tsd. € 4.487).

(11) Kurzfristige Finanzanlagen(25)

In den kurzfristigen Finanzanlagen werden Anleihen, Festgelder und Fonds der Fielmann Aktiengesellschaft sowie ein Depot in der Schweiz ausgewiesen, in dem sich Aktien und Anleihen befinden.

(12) Zahlungsmittel und Äquivalente(25)

Enthalten sind liquide Mittel und Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit zum Anschaffungszeitpunkt von bis zu drei Monaten. Aufgrund der geltenden Anlagerichtlinie und der Markteinschätzung wird das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt.

(13) Gezeichnetes Kapital/Genehmigtes Kapital

Passiva

Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2016 Tsd. € 84.000. Dieses ist seit dem von der Hauptversammlung am 3. Juli 2016 beschlossenen und am 22. August 2014 vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien, jeweils ohne Nennwert. Auf jede de 84 Millionen Aktien entfällt ein rechnerischer Anteil am Grundkapital von € 1,00. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Alle Aktien gewähren gleiche Stimmrechte sowie Rechte am Gewinn und Vermögen der Fielmann Aktiengesellschaft.

Nach § 5 Abs. 3 der Satzung ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrate ermächtigt, bis zum 13. Juli 2021 das Grundkapital durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Aktien, gegen Bareinlage und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um Tsd. € 5.000 zu erhöhen. Im Berichtszeitraum hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.

Die Gewährleistung der finanziellen Stabilität und Flexibilität des Fielmann-Konzerns durch eine nachhaltige Sicherung der bilanziellen Eigenkapitalbasis ist da grundsätzliche Ziel unseres Kapitalmanagements. Darüber hinaus steuert der Konzern sein Kapital mit dem Ziel, eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erzielen und die Aktionäre regelmäßig am Erfolg der Gruppe teilhaben zu lassen. Das gemanagte Kapital des Konzerns besteht aus den finanziellen Verbindlichkeiten, den Zahlungsmitteln und Äquivalenten sowie dem Eigenkapital.

Die Fielmann Aktiengesellschaft und die in den Konzernabschluss einbezogene Kapitalgesellschaften unterliegen den Mindestkapitalanforderungen des deutsche Aktien- und GmbH-Rechts sowie den entsprechenden Bestimmungen nach Landesrecht und Gesellschaftsform. Weitere branchenspezifische Mindestkapitalanforderungen bestehen nicht.

Die im Konzern vorhandene Liquidität wird täglich zentral gepoolt, überwacht und gesteuert. Hierzu ist sowohl ein tägliches als auch monatliches Berichtswesen installiert. Dieses gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Mindestkapitalanforderungen.

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

Zum 31. Dezember 2016 hielt die Fielmann Aktiengesellschaft 5.493 (Vorjahr: 4.014) eigene Aktien im Bestand, mit einem Buchwert von Tsd. € 357 (Vorjahr: Tsd. € 251). Die Fielmann-Aktien wurden i. S. d. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG erworben, um sie den Mitarbeitern der Fielmann Aktiengesellschaft oder mit ihr verbundenen Unternehmen als Belegschaftsaktien anbieten oder im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen verwenden zu können.

(14) Kapitalrücklage

Ausgewiesen wird ausschließlich das Agio aus der Kapitalerhöhung der Fielmann Aktiengesellschaft in 1994 nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.

(15) Gewinnrücklagen

In den Gewinnrücklagen sind die nicht ausgeschütteten Gewinne aus Vorjahren und dem Geschäftsjahr, der Währungsausgleichsposten, die Gewinne und Kursvorteile bei der Abgabe eigener Aktien an Mitarbeiter gemäß IFRS 2 sowie die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Pensionsrückstellungen im Rahmen der Anwendung des IAS 19 enthalten.

(16) Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn in einer Höhe von Tsd. € 151.200 (Vorjahr: Tsd. € 147.000) berechnet sich aus dem Jahresüberschuss (Tsd. € 171.218, Vorjahr: Tsd. € 170.526) zuzüglich des Konzernergebnisvortrags (Tsd. € 51, Vorjahr: Tsd. € 44) abzüglich Anteile Dritter (Tsd. € 4.910, Vorjahr: Tsd. € 4.994) und abzüglich Veränderung der Gewinnrücklagen (Tsd. € 15.159, Vorjahr: Tsd. € 18.576).

(17) Nicht beherrschende Anteile

In den nicht beherrschenden Anteilen werden die Anteile anderer Gesellschafter an Kapitalgesellschaften des Konzerns ausgewiesen. Die Anteile anderer Gesellschafter an Personengesellschaften werden nur insoweit ausgewiesen, als Anteile an Verlusten vorhanden sind. Die Anteile Dritter an positivem Eigenkapital von Personengesellschaften wurden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen (siehe auch Textziffer (22), (25) und (41)).

(18) Langfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der langfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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Stand am 1.1.2016

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Verbrauch

Tsd. €
Auflösung

Tsd. €
Zuführung

Tsd. €
Stand am 31.12.2016

Tsd. €
Pensionsrückstellungen 6.723 -44 1.127 7.806
Jubiläumsrückstellungen 7.121 7 -776 -449 1.096 6.999
Rückbauverpflichtungen 2.277 -26 181 2.432
Rückstellungen im Warenbereich 5.095 -3.829 3.541 4.807
Sonstige langfristige Rückstellungen 1.160 -270 -43 434 1.281
22.376 7 -4.945 -492 6.379 23.325

Pensionsrückstellungen resultieren überwiegend aus unverfallbaren Pensionszusagen der Fielmann Aktiengesellschaft (Tsd. € 6.859, Vorjahr: Tsd. € 5.956) und betreffen ausschließlich das Segment Deutschland.

Den Rückstellungen stehen Rückdeckungsguthaben in Höhe von Tsd. € 575 (Vorjahr: Tsd. € 579 ) gegenüber, die in Höhe von Tsd. € 330 (Vorjahr: Tsd. € 348) mit den Pensionsrückstellungen saldiert sind. In der Veränderung der Rückstellung ist ein Aufzinsungseffekt von Tsd. € 169 (Vorjahr: Tsd. € 148) enthalten. Die Pensionsrückstellungen der Fielmann Aktiengesellschaft werden voraussichtlich ab 2017 gemäß den statistischen Sterbetafeln über die nächsten 15 Jahre realisiert.

Die wichtigsten Annahmen, welche der versicherungsmathematischen Bewertung zugrunde gelegt wurden, sind:

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2016

in %
2015

in %
Abzinsungssatz 1,65 2,40
Erwartete Einkommenssteigerung 2,00 2,00
Erwartete Rentensteigerung 2,00 2,00

Hinsichtlich des Abzinsungssatzes wurde eine Sensitivitätsbetrachtung vorgenommen. Eine Senkung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde zu einer Erhöhung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung in Höhe von Tsd. € 1.375 führen, eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde den Barwert um Tsd. € 1.098 mindern. Aus den gezeigten Werten resultiert für den Konzern lediglich ein untergeordnetes Risiko aus den Pensionszusagen und den Rückdeckungsguthaben.

Die Veränderung im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt sich wie folgt dar:

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2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Anfangsbestand der leistungsorientierten Verpflichtung 7.071 7.422
Laufender und nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (Ausweis im Personalaufwand) 212 238
Zinsaufwand (Ausweis im Finanzergebnis) 169 148
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (Ausweis im OCI) 728 -700
Gezahlte Leistungen -44 -37
Endbestand der leistungsorientierten Verpflichtung 8.136 7.071

Die Veränderung des OCI (Other Comprehensive Income) resultiert im Wesentlichen aus Zinssatzänderungen. Auf die im sonstigen Ergebnis gebuchten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste entfällt ein Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von Tsd. € 223 (Vorjahr: Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 215).

Aufgliederung der Pläne:

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2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Leistungsorientierte Verpflichtungen
- aus Plänen, die ganz oder teilweise über einen Fonds (Rückdeckungsversicherung) finanziert wurden 6.859 5.956
- aus Plänen, die nicht über einen Fonds finanziert wurden 1.277 1.115
Summe 8.136 7.071

Als Rückdeckung der leistungsorientierten Verpflichtung dienen Kapitallebensversicherungen.

Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag aufgrund der Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen ergibt sich wie folgt:

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2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 8.136 7.071
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -330 -348
In der Bilanz angesetzte Rückstellung 7.806 6.723

Jubiläumsrückstellungen werden für 10- bis 35-jährige Jubiläen unter Berücksichtigung von tatsächlichen Fluktuationswerten der Vergangenheit gebildet. Die Abzinsung erfolgt mit dem für den Zeitraum der durchschnittlichen Restlaufzeit bis zur Erreichung des jeweiligen Jubiläums passenden Zinssatz. Eine Realisierung dieser Rückstellungen in den nächsten zwölf Monaten wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 671 (Vorjahr: Tsd. € 672) erfolgen. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich eine Erhöhung der Rückstellung um Tsd. € 246 (Vorjahr: Minderung um Tsd. € 39). Die durch Zeitablauf sich ergebende Erhöhung des abgezinsten Betrages beträgt Tsd. € 86 (Vorjahr: Tsd. € 70).

Es werden folgende Zinssätze gemäß der aktuellen Marktlage zugrunde gelegt:

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10-jährige Jubiläen: 0,20 Prozent (Vorjahr 0,36 Prozent)
25-jährige Jubiläen: 1,42 Prozent (Vorjahr 1,88 Prozent)
35-jährige Jubiläen: 1,75 Prozent (Vorjahr 2,22 Prozent)

Die Rückbauverpflichtungen aus Mietverträgen sind als langfristig anzusehen. Eintretende Risiken innerhalb der nächsten zwölf Monate sind nicht zu erkennen. In der weit überwiegenden Zahl der Mietverträge stehen den Gesellschaften des Fielmann-Konzerns eine oder mehrere Verlängerungsoptionen zur Verfügung. Für die Berechnung der für die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge wurde ein Zinssatz von 1,83 Prozent (12 Jahre) (Vorjahr: 2,48 Prozent (12 Jahre)) angewandt. Es wurde eine Inflationsrate von 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,6 Prozent) berücksichtigt. Die abgezinsten Erfüllungsbeträge werden in die Anschaffungskosten der Mietereinbauten des Anlagevermögens einbezogen und planmäßig über die Restlaufzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich eine Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 1 80 (Vorjahr: Minderung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 333).

Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen hauptsächlich Garantiezusagen und daraus resultierende Risiken. Darin enthalten sind neben den Material- auch Personalaufwendungen für Abwicklungsleistungen. Die Risiken realisieren sich überwiegend innerhalb von zwölf Monaten, maximal innerhalb von drei Jahren. Der kurzfristige Anteil der Garantierisiken wird unter den kurzfristigen Rückstellungen in Textziffer (21) ausgewiesen. Die Annahmen zur Bewertung der Risiken werden durch ein Berichtswesen zu den Garantiefällen ständig verifiziert. Für die Ermittlung der Erfüllungsbeträge wurde eine Inflationsrate von 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,6 Prozent) berücksichtigt. Die für die Abzinsung verwendeten Zinssätze betrugen für zwei Jahre 0,22 Prozent (Vorjahr: 0,55 Prozent) sowie für drei Jahre 0,36 Prozent (Vorjahr: 0,74 Prozent). Aus den Änderungen der Zinssätze resultiert eine Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 40 (Vorjahr: Minderung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 59).

Zinssatzbedingte Änderungen bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen ergeben sich in Höhe von Tsd. € 68 (Vorjahr: Tsd. € 73).

(19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten(25)

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2016

Tsd. €
31.12.2015

Tsd. €
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 755 266
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 554 (Vorjahr: Tsd. € 57)
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 850 1.287
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 13 (Vorjahr: Tsd. € 40)
1.605 1.553

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausschließlich festverzinslich mit fester Laufzeit. In den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sind unter anderem Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen mit einer Restlaufzeit von über zwölf Monaten enthalten (Tsd. € 236, Vorjahr: Tsd. € 475). Ein wesentliches Zinsrisiko ist aufgrund der geringen Verschuldung nicht erkennbar.

(20) Passive latente Steuern

Latente Steuerverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 8.430 (Vorjahr: Tsd. € 6.310) passiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.

(21) Kurzfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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Stand am 1.1.2016

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Verbrauch

Tsd. €
Auflösung

Tsd. €
Zuführung

Tsd. €
31.12.2016

Tsd. €
Personalrückstellungen 32.256 -29.162 -1.954 29.667 30.807
Rückstellungen im Warenbereich 7.237 7 -3.910 3.259 6.593
Übrige Rückstellungen 4.638 -3.504 -648 3.609 4.095
44.131 7 -36.576 -2.602 36.535 41.495

Die Personalrückstellungen werden insbesondere für Verpflichtungen aus Sonderzahlungen und Tantiemen gebildet, der Zahlungsmittelabfluss erfolgt im ersten Halbjahr des folgenden Geschäftsjahres.

Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen die Garantierisiken, die voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate realisiert werden. Der langfristige Anteil der Garantierisiken wird in Textziffer (1 8) ausgewiesen. Im ersten Jahr werden über 50 Prozent der insgesamt erwarteten Garantiefälle abgewickelt.

Die übrigen Rückstellungen betreffen insbesondere Kosten der rechtlichen und wirtschaftlichen Beratung sowie Prüfung.

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

(22) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten(25)

Aufgrund der geringen Verschuldung sind keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern durch Zinsschwankungen in Bezug auf den Zinsaufwand zu erwarten. Die Laufzeit dieser Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr.

In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber nicht beherrschenden Gesellschaftern, die in den Einzelabschlüssen nach lokalem Recht Eigenkapitalcharakter haben und nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind, in Höhe von Tsd. € 2.701 (Vorjahr: Tsd. € 2.579) enthalten (siehe auch Textziffern (17), (25) und (41)).

(23) Nicht finanzielle Verbindlichkeiten

In den nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungen und Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen sowie aus Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer enthalten.

(24) Ertragsteuerschulden

Die Ertragsteuerschulden betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuern (insbesondere der Fielmann Aktiengesellschaft und der Vertriebsgesellschaften in der Schweiz) sowie Gewerbesteuern.

(25) Finanzinstrumente

Der Ansatz der Finanzinstrumente erfolgt in allen Kategorien zum Wert am Erfüllungstag. Die Einteilung in Bewertungsklassen nach IFRS 7 wurde anhand der wirtschaftlichen Beschaffenheit und der Risikostruktur der jeweiligen Finanzinstrumente vorgenommen. Die Zeitwerte werden in jeder Klasse zu Börsenkursen bzw. über andere am Finanzmarkt verfügbare Daten ermittelt. Eigene Bewertungsverfahren bzw. Verfahren, die sich nicht auf beobachtbare Marktdaten stützen, wurden nicht angewendet. Damit ergaben sich bei keinem Finanzinstrument wesentliche Unsicherheiten bei der Zeitwertermittlung. Das Ausfallrisiko bei den finanziellen Vermögenswerten besteht maximal in Höhe der Buchwerte. Aus der Sicht des Unternehmens beinhalten die finanziellen Vermögenswerte, die weder überfällig noch wertgemindert sind, in sämtlichen Klassen keine Risiken. Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte wurden in die entsprechende Kategorie eingestuft.

Die Marktrisiken für die Finanzinstrumente im Fielmann-Konzern sind neben den Kurs- und Zinsrisiken für die Kapitalanlagen insbesondere die Währungsrisiken.

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

Währungsrisiken

Fremdwährungsrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern zum einen aus der Währungsumrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die Finanzinstrumente werden gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen. Zum anderen resultieren Währungsrisiken aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente insbesondere in Form von Bankguthaben, Kapitalanlagen, konzerninterner Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus dem Einkaufsgeschäft. Die für den Fielmann-Konzern relevanten Fremdwährungen sind im Abschnitt III. "Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" unter "Fremdwährungsumrechnung" dargestellt. Risiken ergeben sich für den Fielmann-Konzern insbesondere für die Währungen CHF und USD. Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cash-flow in USD wurden zur Begrenzung der Umrechnungsrisiken marktgängige Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu 12 Monaten eingesetzt. Die Absicherung erfolgte nicht zu spekulativen Zwecken, sondern diente ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen. Zum Stichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte, stattdessen wurde ein Bestand an USD gehalten, der in etwa die Hälfte des jährlichen Bedarfs abdeckt.

Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen auf die Bewertung der Finanzinstrumente für die Währungen CHF und USD durch eine für möglich gehaltene Aufwertung (Abwertung) von 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Euro zum 31. Dezember 2016 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben.

Aus der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 90,3 (Vorjahr: Mio. € 91,9) und finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 5,5 (Vorjahr: Mio. € 5,1) resultiert bei einer Aufwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 5,2 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 4,6) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: unveränderter Jahresüberschuss). Eine Abwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro hat gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss. Die starke Veränderung im Eigenkapital resultiert insbesondere aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente in den Schweizer Gesellschaften.

Die Aufwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro führt im Rahmen der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 20,6 (Vorjahr: Mio. € 9,5), Devisentermingeschäften im Vorjahr in Höhe von Mio. USD 1 8,0 sowie finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 3,0 (Vorjahr: Mio. € 2,9) zu einer Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 1,4 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 1,8) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 1,4 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 1,8). Eine Abwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro hat gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.

Zinsrisiken

Der Fielmann-Konzern investiert unter anderem in Kapitalanlagen in Form von Tages- und Festgeldern sowie festverzinslichen Wertpapieren und Schuldscheindarlehen. Da diese Kapitalanlagen überwiegend festverzinslich und bis zur Endfälligkeit gehalten werden, existiert hieraus kein relevantes Zinsrisiko. Aus finanziellen Verbindlichkeiten existieren aufgrund der geringen Verschuldung ebenso wie aus den weiteren finanziellen Vermögenswerten keine wesentlichen Zinsrisiken.

Kursrisiken

Kursrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern insbesondere aus Kapitalanlagen in Aktien und ähnliche Anlagen. Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen einer für möglich gehaltenen Steigerung (Senkung) des Kursniveaus um 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2016 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben und der Bestand am Bilanzstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.

Aus einer Steigerung des Kursniveaus um 10 Prozent resultiert eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: Erhöhung um Mio. € 0,4) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 0,4). Eine Senkung des Kursniveaus um 10 Prozent hat entsprechend gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.

Weitergehende Erläuterungen zu den einzelnen finanzwirtschaftlichen Risiken sind im Lagebericht dargestellt.

Legende für die Abkürzungen der Bewertungskategorien

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Abkürzung englisch deutsche Bedeutung Bewertung
LaR Loans and Receivables Kredite und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten
FAHfT Financial Assets Held for Trading Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten Marktwert erfolgswirksam
FVtPL Fair Value through Profit or Loss Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Marktwert erfolgswirksam
FLAC Financial Liabilities Measured at Amortised Cost Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten

Bewertungsklassen nach IFRS 7

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in Tsd. € Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert am 31.12.2016 Fortgeführte Anschaffungskosten Marktwert erfolgswirksam Zeitwert am 31.12.2016
AKTIVA
Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen LaR 1.313 1.313
1.313 1.313
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Ausleihungen LaR 1.691 1.691
Anleihen und Festgelder LaR 85.064 85.064
Rückdeckungsversicherung LaR 245 245
87.000 87.000
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 26.733 26.733
26.733 26.733
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig)
Sonstige Forderungen LaR 25.373 25.373
Sonstige Forderungen FVtPL 21.043 21.043
Devisentermingeschäfte FAHfT
46.416 46.416
Finanzanlagen (kurzfristig)
Vermögensverwaltungsdepots FAHfT 8.460 8.460
Fonds FAHfT 10.254 10.254
Anleihen und Festgelder LaR 147.051 147.051
165.765 165.765
Zahlungsmittel und Äquivalente
Anleihen und Festgelder LaR 21.422 21.422
Liquide Mittel LaR 92.610 92.610
114.032 114.032
Summe Aktiva
LaR 401.502 401.502
FAHfT 18.714 18.714
FVtPL 21.043 21.043
441.259 441.259
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten (langfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 755 755
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 295 295
Erhaltene Darlehen FLAC 555 555
1.605 1.605
Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 166 166 166
166
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 63.035 63.035
63.035 63.035
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 17.725 17.725
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter FLAC 2.701 2.701
20.426 20.426
Summe Passiva
FLAC 85.232 85.232
85.232 85.232

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in Tsd. € Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert am 31.12.2015 Fortgeführte Anschaffungskosten Marktwert erfolgswirksam Zeitwert am 31.12.2015
AKTIVA
Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen LaR 664 664
664 664
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Ausleihungen LaR 1.597 1.597
Anleihen und Festgelder LaR 56.940 56.940
Rückdeckungsversicherung LaR 231 231
58.768 58.768
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 22.747 22.747
22.747 22.747
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig)
Sonstige Forderungen LaR 24.553 24.553
Sonstige Forderungen FVtPL 19.956 19.956
Devisentermingeschäfte FAHfT 1.543 1.543
46.052 46.052
Finanzanlagen (kurzfristig)
Vermögensverwaltungsdepots FAHfT 8.110 8.110
Fonds FAHfT 9.940 9.940
Anleihen und Festgelder LaR 183.709 183.709
201.759 201.759
Zahlungsmittel und Äquivalente
Anleihen und Festgelder LaR 35.558 35.558
Liquide Mittel LaR 60.091 60.091
95.649 95.649
Summe Aktiva
LaR 386.090 386.090
FAHfT 19.593 19.593
FVtPL 19.956 19.956
425.639 425.639
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten (langfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 266 266
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 603 603
Erhaltene Darlehen FLAC 684 684
1.553 1.553
Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 102 102
102 102
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 65.832 65.832
65.832 65.832
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 16.726 16.726
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter FLAC 2.579 2.579
19.305 19.305
Summe Passiva
FLAC 86.792 86.792
86.792 86.792

Ergebnisse nach Bewertungskategorien

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2016
Bewertungskategorien nach IAS 39 Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1

Tsd. €
Wertminderungen2

Tsd. €
Zinserträge

Tsd. €
Zinsaufwendungen

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten FAHfT 298 1.772 569
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet FVtPL 63 534
Kredite und Forderungen LaR 911 590
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet FLAC 1.189
Überleitung Finanzergebnis
Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind 607
Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind -298 -1.835 -911
Summe 0 0 0 1.693 1.796

1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen

2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar

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2015
Bewertungskategorien nach IAS 39 Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1

Tsd. €
Wertminderungen2

Tsd. €
Zinserträge

Tsd. €
Zinsaufwendungen

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten FAHfT 395 980 232
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet FVtPL 1 286
Kredite und Forderungen LaR 167 706
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet FLAC 717
Überleitung Finanzergebnis
Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind 422 553
Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind -395 -981 -167
Summe 0 0 0 1.646 1.270

1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen

2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar

Gewinne und Verluste aus der Folgebewertung von Finanzinstrumenten der Kategorien "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" und "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" ergeben sich als Differenz zwischen Börsenkurs und Buchwert. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden nach Maßgabe des Börsenkurses oder bei Forderungen bei drohenden Zahlungsausfällen berücksichtigt. Zinsen werden gemäß den entsprechenden Zahlungen unter Berücksichtigung von Periodenabgrenzungen erfasst.

Wertminderungen von Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind, werden in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", entsprechende Erträge in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" gezeigt.

Die Zinserträge für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Marktwert bewertet wurden, belaufen sich auf Tsd. € 590 (Vorjahr: Tsd. € 706). Die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen Tsd. € 1.189 (Vorjahr: Tsd. € 717).

Die Wertberichtigungen für Finanzinstrumente werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen durch gesonderte Konten offen abgesetzt. Die wertberichtigten Forderungen betreffen im Wesentlichen Forderungen an Einzelkunden, die drei Monate nach Fälligkeit vollständig abgeschrieben werden, um der Gefahr der Uneinbringlichkeit Rechnung zu tragen. Überfällige, aber noch nicht wertgeminderte Kundenforderungen existieren in Höhe von Tsd. € 1.282 (Vorjahr: Tsd. € 1.363). Bei den nicht wertberichtigten Forderungen besteht aufgrund der Einzelhandelsaktivität kein Ausfallrisiko durch Bündelung auf einzelne Schuldner. Die Wertberichtigungen entwickelten sich wie folgt:

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2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Bestand am 1.1. 2.295 2.129
Zuführungen 2.949 2.068
Verbrauch -1.516 -1.339
Auflösung -522 -563
Bestand am 31.12. 3.206 2.295

Anleihen und Festgelder

Der Ausweis der Anleihen und Festgelder in Höhe von Tsd. € 253.537 (Vorjahr: Tsd. € 276.207) umfasst Anleihen (Tsd. € 198.589, Vorjahr: Tsd. € 241.403), ein Schuldscheindarlehen (Tsd. € 5.001, Vorjahr: kein Schuldscheindarlehen) sowie Tages- und Festgelder (Tsd. € 49.947, Vorjahr: Tsd. € 34.804), die jeweils zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und nach den üblichen Fristigkeiten gemäß IAS 1 unterteilt werden. Der Zeitwert entspricht jeweils dem Rückzahlungsbetrag.

Vermögensverwaltungsdepots

Bei den unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Vermögensverwaltungsdepots handelt es sich um ein durch einen externen Verwalter betreutes Depot der Fielmann Schweiz AG in Höhe von Tsd. € 8.460 (Vorjahr: Tsd. € 8.110), in dem sich Aktien und Anleihen befinden. Die Anlagenpolitik basiert auf einer schriftlich mit dem Depotverwalter fixierten Strategie. Die Bilanzierung der Wertpapiere erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.

Fonds

Bei den Fonds in Höhe von Tsd. € 10.254 (Vorjahr: Tsd. € 9.940) handelt es sich um einen Fonds, der in auf Euro lautende Unternehmensanleihen investiert. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.

Sonstige Forderungen

Bei den sonstigen Forderungen der Kategorie LaR in Höhe von Tsd. € 25.373 (Vorjahr: Tsd. € 24.553) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegenüber Lieferanten. Sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 21.043 (Vorjahr: Tsd. € 19.956) werden zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Diese Forderungen wurden im Zeitpunkt des Zugangs als "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert. Der positive Wertunterschied zwischen fortgeführten Anschaffungskosten und Marktwert beträgt Tsd. € 743 (Vorjahr: Tsd. € 806). Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Das Ausfallrisiko bei dieser Forderung besteht maximal in Höhe des Buchwertes. Bewertungsverluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht. Für weitere Angaben siehe Textziffer (8).

Devisentermingeschäfte

Zum Stichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte. Die Bilanzierung der Devisentermingeschäfte im Vorjahr umfasste den Zeitwert in Höhe von Tsd. € 1.543. Die Devisentermingeschäfte wurden für eine Absicherung der operativen Währung US-Dollar abgeschlossen und waren nicht in eine effektive Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Im Vorjahr bestanden zum Stichtag Devisentermingeschäfte in Höhe von Tsd. USD 1 8.000. Die Bewertung der Stufe 2 erfolgte nach dem Discounted-Cashflow-Verfahren und wurde von den Finanzinstituten durchgeführt, bei denen diese abgeschlossen waren. Hierbei wurden künftige Cashflows auf Basis von Devisenterminkursen (beobachtbare Kurse am Bilanzstichtag) und den kontrahierten Devisenterminkursen geschätzt und anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert. Bewertungsgewinne im Vorjahr sowie Bewertungsverluste im aktuellen Jahr wurden ergebniswirksam erfasst.

Liquide Mittel

Liquide Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 92.610 (Vorjahr: Tsd. € 60.091), davon Tsd. € 90.329 (Vorjahr: Tsd. € 57.779) Bankguthaben, deren Zeitwert dem Einlagebetrag entspricht.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Es bestehen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Tsd. € 755 (Vorjahr: Tsd. € 266), die wie im Vorjahr durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Die Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entsprechen jeweils den Rückzahlungsbeträgen.

Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter

In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Kapitalanteile Dritter in Höhe von Tsd. € 2.701 (Vorjahr: Tsd. € 2.579) enthalten, die nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind (siehe auch Textziffer (17), (22) und (41)).

Sonstige Verbindlichkeiten

In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 236 (Vorjahr: Tsd. € 475) Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen (festverzinsliche Mitarbeiterbeteiligungen) mit einer Restlaufzeit über zwölf Monate enthalten.

Eine Analyse der Fälligkeitstermine wesentlicher finanzieller Verbindlichkeiten steht nicht im Fokus des Konzerns, da ausreichende liquide Mittel ständig vorhanden sind.

Weitere Informationen zum Management sowie den Risiken und Chancen der Finanzinstrumente sind im Kapitel "Finanzwirtschaftliche Risiken" des Lageberichts aufgeführt.

(26) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Leasingverhältnisse

Im Fielmann-Konzern wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Garantien für Bankverbindlichkeiten Dritter übernommen.

Leasingnehmer

Der Fielmann-Konzern tritt im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen als Leasingnehmer von Fahrzeugen, Geräten und Immobilien auf. Dabei werden die Leasingraten als Aufwand erfasst.

Zum Stichtag besteht aus Leasinggeschäften für Fahrzeuge und Geräte im Fielmann-Konzern ein Restobligo von Tsd. € 2.141 (Vorjahr: Tsd. € 2.032), davon Tsd. € 273 (Vorjahr: Tsd. € 182) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Tsd. € 1.868 (Vorjahr: Tsd. € 1.850) von über ein bis zu fünf Jahren. Die Leasingzahlungen im Berichtszeitraum betrugen für diesen Bereich Tsd. € 447 (Vorjahr: Tsd. € 470).

Die Leasingzahlungen für Mieten (im Wesentlichen für Geschäftsräume) stellen sich wie folgt dar:

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2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Mindestleasingzahlungen 69.859 68.498
Eventualzahlungen 1.263 1.040
Zahlungen für Untermietverhältnisse 589 564
71.711 70.102

Die Angaben zu den Mindestleasingzahlungen betreffen Kaltmieten ohne vertraglich vereinbarte Nebenkosten. Eventualzahlungen sind zusätzliche Zahlungen aus Umsatzmietverträgen.

Im Konzern werden Anmietverträge über eine feste Laufzeit von in der Regel zehn Jahren mit überwiegend zwei Verlängerungsoptionen (je fünf Jahre) abgeschlossen. Zusätzlich zu festen Mindestleasingzahlungen werden gegebenenfalls Vereinbarungen zu Index-, Umsatz- oder Staffelmieten getroffen. Die Anzahl der Verträge mit solchen Vereinbarungen stellt sich 2016 wie folgt dar:

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Anzahl
Mietverträge mit Regelungen zu Anmietung Vermietung
--- --- ---
Indexmieten 717 162
Umsatzmieten 141 2
Staffelmieten 59 17
festen Mieten 430 90

Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen stellen sich wie folgt dar und berücksichtigen bei den zukünftigen Verpflichtungen ausschließlich die vertraglich unkündbare Zeitperiode des Mietverhältnisses:

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31.12.2016

Tsd. €
31.12.2015

Tsd. €
bis 1 Jahr 69.918 67.147
1 bis 5 Jahre 249.203 235.778
über 5 Jahre 31.108 42.099
350.229 345.024

Mieterträge aus unkündbaren Untermietverhältnissen werden in Höhe von Tsd. € 3.615 (Vorjahr: Tsd. € 3.949) erwartet.

Leasinggeber

Darüber hinaus tritt der Fielmann-Konzern im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen auch als Leasinggeber von Immobilien auf. Während die Anmietungsverträge ausschließlich geschäftliche Mieten beinhalten, sind in der Darstellung der Vermietungen gleichermaßen gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Flächen enthalten. Eventualzahlungen aus Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2016 nicht vereinnahmt.

Überwiegend finden standardisierte Gewerbevermietungsverträge (fünf bis zehn Jahre Laufzeit) und unbefristete Wohnungsvermietungsverträge Verwendung. Die Mieterträge des Geschäftsjahres betrugen Tsd. € 3.402 (Vorjahr: Tsd. € 3.626).

Die zukünftig erwarteten Erträge stellen sich inklusive der Untermietverhältnisse wie folgt dar:

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31.12.2016

Tsd. €
31.12.2015

Tsd. €
bis 1 Jahr 2.642 3.025
1 bis 5 Jahre 8.333 8.691
über 5 Jahre 227 792
11.202 12.508
davon Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 5.792 6.693

Das Bestellobligo zum 31. Dezember 2016 beträgt für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 440 (Vorjahr: Tsd. € 800), für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 4.600 (Vorjahr: Tsd. € 3.100), für die Produktion in Rathenow Tsd. € 40 (Vorjahr: Tsd. € 400) sowie für IT Tsd. € 900 (Vorjahr: Tsd. € 1.000).

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung des Fielmann-Konzerns ist nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt.

(27) Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen

Die Umsatzerlöse des Fielmann-Konzerns (Brutto = inklusive Umsatzsteuer) verteilen sich wie folgt:

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2016 2015
Brutto

Tsd. €
Netto

Tsd. €
Brutto

Tsd. €
Netto

Tsd. €
--- --- --- --- ---
Niederlassungen, Deutschland 1.226.292 1.046.971 1.188.849 1.013.922
Fielmann AG, Deutschland 5.235 4.400 4.564 3.836
Niederlassungen, Schweiz 184.196 170.552 186.084 172.300
Niederlassungen, Österreich 93.753 78.757 89.330 74.979
Übrige 41.051 36.499 39.457 34.906
Konzernumsatz 1.550.527 1.337.179 1.508.284 1.299.943
Bestandsveränderung -707 -707 1.011 1.011
Gesamtleistung Konzern 1.549.820 1.336.472 1.509.295 1.300.954

In den Umsatzerlösen sind Dienstleistungsumsätze und Mieterträge aus eigenen Immobilien in Höhe von Tsd. € 4.841 (Vorjahr: Tsd. € 4.007) enthalten. Der Einzelhandel erzielte Umsatzerlöse aus Augenoptik in Höhe von netto Tsd. € 1.262.747 (Vorjahr: Tsd. € 1.235.906).

(28) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen im Wesentlichen Erträge aus Untervermietung von angemieteten Flächen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen aus. Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen Tsd. € 2.941 (Vorjahr: Tsd. € 5.584). Die erhöhten Erträge im Vorjahr resultierten insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken.

(29) Materialaufwand

Die Aufwendungen für bezogene Waren betreffen in erster Linie Brillenfassungen, Gläser, Kontaktlinsen und Pflegemittel sowie Hörgeräte und Hörgerätezubehör nach Abzug von Skonti, Rabatten und anderen vergleichbaren Beträgen.

(30) Personalaufwand

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2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Löhne und Gehälter 456.246 437.744
Soziale Abgaben und Altersversorgung 83.609 81.821
539.855 519.565
davon Rentenversicherungsbeiträge 39.767 37.737

Im Rahmen der in Deutschland gesetzlichen Leistungen zur Vermögensbildung (VWL) wird den Mitarbeitern regelmäßig einmal im Jahr das Angebot unterbreitet, diese Leistungen in Fielmann-Aktien anzulegen. Am 27. September 2016 (Vorjahr: 24. August 2015) wurden jedem Mitarbeiter 8 Aktien (Vorjahr: 11 Aktien) zum Preis von € 72,07 (Vorjahr: € 55,86) mit einer Ausübungsfrist bis zum 7. November 2016 (Vorjahr: 6. November 2015) angeboten. Diese Offerte wurde von 6.920 Mitarbeitern (Vorjahr: 6.504 Mitarbeitern) wahrgenommen. Somit wurden 55.360 Aktien (Vorjahr: 71.544 Aktien) an die Mitarbeiter ausgegeben. Zum Bilanzstichtag bestehen damit keine offenen Positionen zum Bezug von Aktien. Am letzten Tag der Ausübungsfrist des Angebots betrug der Börsenschlusskurs € 60,09 (Vorjahr: € 64,06).

Im Konzern wurden gemäß IFRS 2 Tsd. € 3.326 (Vorjahr: Tsd. € 4.583) als Aufwand für die vermögenswirksamen Leistungen in Aktien erfasst. Kursgewinne sowie Buchverluste aus dem Abgang eigener Aktien wurden direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.

Darüber hinaus erhielten im Geschäftsjahr Mitarbeiter in den Niederlassungen insgesamt 46.115 Aktien (Vorjahr: 44.298 Aktien) aus einem leistungsorientierten Prämienprogramm im Sinne von IFRS 2. Der Gesamtaufwand belief sich auf Tsd. € 5.244 (Vorjahr: Tsd. € 5.667). Mit diesem Programm werden insbesondere Elemente der Fielmann-Philosophie wie die Kundenzufriedenheit belohnt.

Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes unterteilen sich in fixe und variable, ergebnisabhängige Bestandteile sowie für einen Vorstand zusätzlich eine Pensionszusage. Den fixen Bezügen wurde die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung sowie der geldwerte Vorteil für die Nutzung von Firmenfahrzeugen zugerechnet. Die variablen Bestandteile orientieren sich an dem Jahresüberschuss des Fielmann-Konzerns. Aktienoptionsprogramme sind nicht eingerichtet. Die Unternehmensphilosophie, die strikte Kundenorientierung, spiegelt sich bei den Verträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Grundsätzlich ist die Tantieme in zwei Teilbereiche gegliedert. Die Tantieme I (T1) richtet sich ausschließlich nach dem Jahresergebnis mit einer Gewichtung von 70 Prozent. Die Tantieme II (T2) dient der Förderung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Tantieme berechnet sich nach der Kundenzufriedenheit in Verbindung mit dem Jahresüberschuss, die über ein Zielsystem innerhalb von drei Jahren bewertet wird. Die mehrjährige Vergütung beinhaltet bei Herrn Schmid zusätzlich eine Dienstzeitkomponente. Darüber hinaus ist Herrn Schmid eine Pensionszusage, die ihm ab Erreichen der Altersgrenze einen Anspruch in Höhe von 40 Prozent des letzten Bruttogehalts garantiert, erteilt worden. Sollte Herr Schmid mit Ablauf des 30. Juni 2017 aus den Diensten der Gesellschaft ausscheiden, wird ihm der Aufsichtsrat zu diesem Zeitpunkt eine Einmalzahlung von bis zu zwei Jahresfestvergütungen gewähren (Mehrjährige Dienstzeit (drei Jahre)). Bei den Verträgen der Herren Günther Fielmann und Schmid beträgt die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung (Tantieme I und Tantieme II) jeweils 200 Prozent der festen Vergütung, bei den Herren Dr. Thies und Zeiss betrug die Höchstgrenze bis zum 30. Juni 2016 jeweils 150%, ab dem 01. Juli 2016 beträgt sie jeweils 175% der festen Vergütung. Bei den Herren Dr. Körber und Marc Fielmann beträgt die Höchstgrenze jeweils 150%. Die insgesamt gewährte Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr Tsd. € 12.546 (Vorjahr: Tsd. € 10.905), davon fix Tsd. € 4.402 (Vorjahr: Tsd. € 3.764), variabel Tsd. € 8.040 (Vorjahr: Tsd. € 6.643) und ein Versorgungsaufwand in der Höhe von Tsd. € 104 (Vorjahr: Tsd. € 498).

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Günther Fielmann
Vorstandsvorsitzender
--- --- --- --- ---
Datum Eintritt: 19941
--- --- --- --- ---
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 1.625 1.625 1.625 1.625
Nebenleistungen 47 47 47 47
Zwischensumme 1.672 1.672 1.672 1.672
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 2.275 2.275 3.250-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 975 975 3.250-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Zwischensumme 3.250 3.250 0 3.250
Summe 4.922 4.922 1.672 4.922
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 4.922 4.922 1.672 4.922

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Marc Fielmann
Marketing
--- --- --- --- ---
Datum Eintritt: 2016
--- --- --- --- ---
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 442 442 442
Nebenleistungen
Zwischensumme 0 442 442 442
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 464 663-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 199 663-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Zwischensumme 0 663 0 663
Summe 0 1.105 442 1.105
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 0 1.105 442 1.105

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Dr. Bastian Körber
Vertrieb
--- --- --- --- ---
Datum Eintritt: 2015
--- --- --- --- ---
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 390 520 520 520
Nebenleistungen 1 1 1
Zwischensumme 390 521 521 521
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 328 546 780-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 140 234 780-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Zwischensumme 468 780 0 780
Summe 858 1.301 521 1.301
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 858 1.301 521 1.301

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Günter Schmid
Materialwirtschaft/Produktion
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Datum Eintritt: 19941
--- --- --- --- ---
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 585 585 585 585
Nebenleistungen 41 42 42 42
Zwischensumme 626 627 627 627
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 819 819 1.170-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 351 351 1.170-T1
Dienstzeit (3 Jahre) 195 373 - 683
Zwischensumme 1.365 1.543 0 1.853
Summe 1.991 2.170 627 2.480
Versorgungsaufwand 498 104 104 104
Gesamtvergütung 2.489 2.274 731 2.584

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Dr. Stefan Thies
IT/Controlling/Personal
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Datum Eintritt: 2007
--- --- --- --- ---
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 520 552 552 552
Nebenleistungen 16 16 16 16
Zwischensumme 536 568 568 568
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 546 631 902-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 234 271 902-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Zwischensumme 780 902 0 902
Summe 1.316 1.470 568 1.470
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 1.316 1.470 568 1.470

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Georg Alexander Zeiss
Finanzen/Immobilien
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Datum Eintritt: 2004
--- --- --- --- ---
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 520 552 552 552
Nebenleistungen 20 20 20 20
Zwischensumme 540 572 572 572
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 546 631 902-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 234 271 902-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Zwischensumme 780 902 0 902
Summe 1.320 1.474 572 1.474
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 1.320 1.474 572 1.474

1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.

2 Die Höchstgrenzenregelung umfasst sowohl die einjährige als auch die mehrjährige variable Vergütung insgesamt.

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Günther Fielmann Marc Fielmann Dr. Bastian Körber
Vorstandsvorsitzender Marketing Vertrieb
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Datum Eintritt: 19941 Datum Eintritt: 2016 Datum Eintritt: 2015
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Zufluss

in Tsd. €
2015 2016 2015 2016 2015 2016
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Festvergütung 1.625 1.625 442 390 520
Nebenleistungen 47 47 1
Summe 1.672 1.672 0 442 390 521
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 2.275 2.275 325
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 975 975 140
Dienstzeit (3 Jahre) - - - - - -
Summe 3.250 3.250 0 0 0 465
Versorgungsaufwand - - - - - -
Gesamtvergütung 4.922 4.922 0 442 390 986

1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.

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Günter Schmid Dr. Stefan Thies Georg Alexander Zeiss
Materialwirtschaft/Produktion IT/Controlling/Personal Finanzen/Immobilien
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Datum Eintritt: 19941 Datum Eintritt: 2007 Datum Eintritt: 2004
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Zufluss

in Tsd. €
2015 2016 2015 2016 2015 2016
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Festvergütung 585 585 520 552 520 552
Nebenleistungen 41 42 16 16 20 20
Summe 626 627 536 568 540 572
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 819 819 546 546 546 546
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 351 351 234 234 234 234
Dienstzeit (3 Jahre) - - - - - -
Summe 1.170 1.170 780 780 780 780
Versorgungsaufwand 498 104 - - - -
Gesamtvergütung 2.294 1.901 1.316 1.348 1.320 1.352

1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.

(31) Abschreibungen

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2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Immaterielle Vermögenswerte 3.891 2.990
Firmenwerte 13
Sachanlagen inkl. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 36.101 35.829
39.992 38.832

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sind im Berichtszeitraum wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Wertberichtigungen enthalten. Auf Sachanlagevermögen (Immobilien) wurden im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe Tsd. € 684 vorgenommen. Auf die Teile von Immobilien, die als Finanzinvestition gehalten werden, wurden im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Tsd. € 266 vorgenommen (vgl. Textziffer (3)). Im aktuellen Jahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Nähere Angaben finden sich in den Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

(32) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kosten der Verwaltung und Organisation, Werbeaufwendungen, Raumkosten sowie Aufwendungen für Weiterbildung und freiwillige soziale Leistungen. Der Aufwand aus Währungsdifferenzen beträgt Tsd. € 1.426 (Vorjahr: Tsd. € 6.213). Der erhöhte Aufwand im Vorjahr resultierte insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken. Dem stehen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Tsd. € 2.941 (Vorjahr: Tsd. € 5.584) gegenüber (siehe auch Textziffer (28)).

(33) Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

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Aufwendungen Erträge Saldo
in Tsd. € 2016 2015 2016 2015 2016 2015
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Ergebnis aus Geld- und Kapitalanlagen -279 -294 1.628 1.173 1.349 879
Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen -1.517 -976 65 473 -1.452 -503
Zinsergebnis -1.796 -1.270 1.693 1.646 -103 376
Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen und Ähnliches
Finanzergebnis -1.796 -1.270 1.693 1.646 -103 376

Die Veränderungen im Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen resultieren unter anderem aus Zinseffekten aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen.

(34) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Ausgewiesen werden Gewerbe- und Körperschaftsteuern sowie äquivalente Landes- steuern der einbezogenen Gesellschaften in Höhe von Tsd. € 68.129 (Vorjahr: Tsd. € 69.078), davon ein Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 403 (Vorjahr: Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 517) für periodenfremde Steuern. Der ertragsteuerliche Aufwand der Einzelgesellschaften des Konzerns minderte sich durch Nutzung von Verlustvorträgen um Tsd. € 262 (Vorjahr: Tsd. € 1.070). Latenter Steueraufwand im Konzern ist in Höhe von Tsd. € 2.131 (Vorjahr: Tsd. € 453) in dieser Position enthalten. Nähere Angaben finden sich in Textziffer (39) des Anhangs.

(35) Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie entwickelte sich folgendermaßen:

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2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Jahresüberschuss 171.218 170.526
Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse -4.910 -4.994
Periodenergebnis 166.308 165.532
Anzahl Aktien in Tsd. Stück 83.995 83.996
Ergebnis je Aktie in € (verwässert/unverwässert) 1,98 1,97

Verwässernde Effekte liegen nicht vor.

(36) Nicht beherrschenden Gesellschaftern zustehende Ergebnisse

Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Gewinn betragen Tsd. € 5.177 (Vorjahr: Tsd. € 5.079) und am Verlust Tsd. € 267 (Vorjahr: Tsd. € 85). Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals offen ausgewiesen.

(37) Entnahmen aus den Gewinnrücklagen

Im Geschäftsjahr wie im Vorjahr wurden keine Gewinnrücklagen entnommen.

(38) Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen

Es handelt sich um die Einstellung in die Gewinnrücklagen des Konzerns (Tsd. € 15.159, Vorjahr: Tsd. € 18.576).

(39) Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge erhöhten sich im Berichtszeitraum durch entsprechende Jahresergebnisse um Tsd. € 15 (Vorjahr: Erhöhung um Tsd. € 279).

Von den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge entfallen Beträge in Höhe von Tsd. € 643 (Vorjahr: Tsd. € 684) auf Gesellschaften, die sich aktuell in einer Verlustsituation befinden. Der Ansatz erfolgte aufgrund positiver Ertragsprognosen, die sich aus der zugrunde gelegten Steuerplanung ergeben und auch durch den Impairment-Test dieser Einheiten belegt sind.

Auf Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 6.833 (Vorjahr: Tsd. € 5.318) wurden keine aktiven latenten Steuerposten angesetzt, da eine Nutzung nicht absehbar ist. Hierin enthalten sind wie im Vorjahr keine Verlustvorträge, die wegen Zeitablaufs verfallen werden.

Des Weiteren sind aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen aus Einzelbilanzen, Einbringungsvorgängen im Konzern und der Zwischengewinneliminierung enthalten. Eine Realisierung von aktiven latenten Steuern im Verlauf der kommenden zwölf Monate wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 8.357 (Vorjahr: Tsd. € 7.801) erfolgen, bei passiven latenten Steuern ist eine Realisierung in Höhe von Tsd. € 2.781 (Vorjahr: Tsd. € 3.828) zu erwarten.

Die latenten Steuern teilen sich wie folgt auf:

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31.12.2016 31.12.2015
Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv Tsd. Aktiv Tsd. € Passiv
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Latente Steuern
a) auf abzugsfähige Differenzen
- aus Einzelabschluss 2.475 2.383 2.533 643
- aus Handelsbilanz II 10.421 12.239 10.193 12.636
- aus Konsolidierung 2.530 1.052 3.234 935
b) auf Verlustvorträge 1.042 1.027
16.468 15.674 16.987 14.214
Überleitung auf den Bilanzausweis
Saldierungseffekt gemäß IAS 12.71 ff. -7.244 -7.244 -7.904 -7.904
Latente Steueransprüche und Verbindlichkeiten gemäß Bilanz 9.224 8.430 9.083 6.310

Die latenten Steuern sind den einzelnen Bilanzpositionen zuzurechnen:

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31.12.2016 31.12.2015
Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv
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Immaterielle Vermögenswerte 2.135 7.169 2.870 5.150
Sachanlagen 1.832 266 2.156 371
Finanzanlagen 256 268 19 721
Vorräte 7.702 2.774 7.798 3.148
Nicht finanzielle Vermögenswerte 2.384 2.102
Rückstellungen 3.286 1.219 2.855 1.102
OBDs 651 637
Verlustvorträge 1.042 1.027
Sonderposten mit Rücklageanteil 909 949
Übrige 215 34 262 34
16.468 15.674 16.987 14.214
Überleitung auf den Bilanzausweis
Effekt aus der Saldierung gemäß IAS 12.71 ff. -7.244 -7.244 -7.904 -7.904
Latente Steueransprüche und Steuerverbindlichkeiten gemäß Bilanz 9.224 8.430 9.083 6.310

Die steuerliche Überleitungsrechnung stellt sich wie folgt dar:

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Steuerliche Überleitungsrechnung gemäß IAS 12 2016

Tsd. €
2015

Tsd. €
Ergebnis vor Ertragsteuern 241.478 240.057
Anzuwendender Steuersatz in % 30,7 30,7
Erwarteter Steueraufwand 74.134 73.697
Steuersatzabweichungen
Effekt aus Steuersatzdifferenzen Ausland -4.660 -4.502
Effekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage
Körperschaftsteuerfreie Ergebnisanteile Dritter -816 -828
Nicht abziehbare Aufwendungen 536 724
Sonstige steuerfreie Erträge -107 -229
Gewerbesteuerliche Freibeträge und andere Korrekturen 334 -11
Aperiodische Effekte 816 701
Sonstige 23 -21
Gesamtsteueraufwand Konzern 70.260 69.531

Die Parameter für die Berechnung des für 2016 zu erwartenden Steuersatzes von 30,7 Prozent sind eine durchschnittliche Gewerbesteuer (14,9 Prozent bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 425 Prozent) und die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag (15,8 Prozent). Die Parameter sind gegenüber 2015 unverändert.

Gemäß IAS 12 sind latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (sogenannte "Outside Basis Differences"), wenn mit einer Realisierung innerhalb von zwölf Monaten zu rechnen ist. Für geplante Ausschüttungen von Tochtergesellschaften in Höhe von Tsd. € 42.436 (Vorjahr: Tsd. € 41.474) besteht bei einer Bemessungsgrundlage von 5 Prozent (§ 8b KStG) eine passive Steuerlatenz in Höhe von Tsd. € 651 (Vorjahr: Tsd. € 637).

Im Übrigen bestehen zum Bilanzstichtag weitere "Outside Basis Differences" in Höhe von Tsd. € 4.875 (Vorjahr: Tsd. € 5.057). Mit einer Realisierung ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen, so dass der Ansatz einer passiven Steuerlatenz gemäß IAS 12.39 nicht in Frage kommt.

(40) Gesamtergebnisrechnung

Auf das Sonstige Ergebnis entfällt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 223 (Vorjahr: latenter Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 215), der vollständig aus den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19 resultiert.

(41) Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Vom Eigenkapital werden eigene Anteile in Höhe von Tsd. € 357 (Vorjahr: Tsd. € 251) abgesetzt. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen für Ausschüttungen an die Gesellschafter Gewinnrücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 209.376 (Vorjahr: Tsd. € 196.399) und der Bilanzgewinn (Tsd. € 151.200, Vorjahr: Tsd. € 147.000) der Fielmann Aktiengesellschaft zur Verfügung. Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt zum Bilanzstichtag in Höhe von Tsd. € 5.331 (Vorjahr: Tsd. € 475) einer Ausschüttungssperre. Diese entfällt wie auch im Vorjahr auf die im Einzelabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft aktivierte selbst geschaffene Software (Tsd. € 4.813, Vorjahr: Tsd. € 475). Zusätzlich unterliegt der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtung mit einem Rechnungszins von 10 Jahren statt 7 Jahren einer Ausschüttungssperre (Tsd. € 519). Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen wie im Vorjahr diesen Betrag.

Die Ausschüttungen im Geschäftsjahr in Höhe von Tsd. € 146.949 (Vorjahr: Tsd. € 134.356) (ohne Dividende für eigene Aktien) basierten auf einer Dividende von € 1,75 je Aktie (Vorjahr: € 1,60 je Aktie).

Die Veränderungen des Konzerneigenkapitals aus dem sonstigen Ergebnis resultieren aus dem Währungsausgleichsposten sowie aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19. Auf die Bewertung entfällt insgesamt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 696 (Vorjahr: Tsd. € 472).

Die Anteile Dritter am Eigenkapital werden, soweit sie positive Anteile Dritter an Personengesellschaften betreffen, gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Eigenkapitalspiegel offen ausgewiesen (siehe auch Textziffern (17), (22), (25)).

(42) Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern

Die Zahlungsmittel und Äquivalente in Höhe von Tsd. € 114.032 (Vorjahr: Tsd. € 95.649) umfassen die liquiden Mittel (Tsd. € 92.610; Vorjahr: Tsd. € 60.091) und Kapitalanlagen (Tsd. € 21.422; Vorjahr: Tsd. € 35.558). Diese werden bei den Zahlungsmitteln und Äquivalenten berücksichtigt, sofern sie bei Erwerb eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben.

Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge enthalten als wesentlichen Einzelposten in Höhe von Tsd. € 994 Aufwendungen aus Forderungsabwertung (Vorjahr: Tsd. € 980 Aufwendungen aus der Anpassung des Zeitwertes des Wertpapierdepots in der Schweiz). Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der liquiden Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 6 (Vorjahr: Tsd. € 240) aufgrund der gemeinnützigkeitsrechtlichen Beschränkungen der Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH.

Um für den Kapitalmarkt und das Management die Transparenz zu erhöhen, in welcher Größenordnung der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit durch Umschichtungen von finanziellen Vermögenswerten zwischen den Zahlungsmitteln und Äquivalenten und anderen Positionen beeinflusst wird, erfolgt die nachstehende Überleitung:

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31.12.2016

Tsd. €
31.12.2015

Tsd. €
Veränderung
\= Cashflow vor Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden 216.255 207.654 8.601
-/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden 2.902 -47.011 49.913
\= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 219.157 160.643 58.514

Die Zusammensetzung des Finanzvermögens stellt sich wie folgt dar:

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31.12.2016

Tsd. €
31.12.2015

Tsd. €
Veränderung
Liquide Mittel 92.610 60.091 32.519
Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit bis drei Monate 21.422 35.558 -14.136
Finanzmittelfonds 114.032 95.649 18.383
Langfristige Finanzanlagen 1.313 664 649
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 87.000 58.768 28.232
Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit über drei Monate 165.765 201.759 -35.994
Finanzvermögen 368.110 356.840 11.270

Bezüglich der näheren Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Finanzvermögens wird auf Textziffer (25) verwiesen.

(43) Segmentberichterstattung

Entsprechend der regional gegliederten internen Berichtsstruktur wurde die Segmentierung nach geografischen Regionen vorgenommen, in denen die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns angeboten und erbracht werden. Neben den Segmenten Deutschland, Schweiz und Österreich sind die Regionen Luxemburg, Italien, Niederlande, Polen und Osteuropa im Segment Übrige zusammengefasst. Die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns unterscheiden sich zwischen den Segmenten nicht.

Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten unterliegen keiner gesonderten Bewertung, da es sich um handelsrechtliche Vorgänge zu marktgerechten Konditionen handelt.

Dem Segment Österreich wurden im Rahmen der Nulltarif-Versicherung der Anzahl der aktiven Versicherungen entsprechende Ergebnisse in Höhe von Tsd. € 3.777 (Vorjahr: Tsd. € 3.222) zugerechnet. Handelsrechtlich werden diese im Segment Deutschland erfasst.

Im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr wurden keine Abschreibungen aufgrund von Wertminderungen im Rahmen des Impairment-Tests für eine CGU erfasst.

Segmentergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die Vorsteuerergebnisse, bereinigt um die Beteiligungsergebnisse, die im Konzern von untergeordneter Bedeutung sind.

Das Segmentvermögen ohne Steuern entspricht den gesamten Aktivposten abzüglich latenter Steuern und Ertragsteuern. Wegen der intensiven konzerninternen Verflechtungen durch die Großhandelsfunktion der Fielmann Aktiengesellschaft und das Cash-Pooling wird das Segmentvermögen mit seinem Anteil an dem konsolidierten Konzernwert angegeben. Ein Überleitungswert entsteht somit nicht.

Die Zuordnung des langfristigen Segmentvermögens zu geographischen Regionen erfolgt auf das Sitzland der jeweiligen Konzerngesellschaft und entspricht der Bilanzsumme der langfristigen Vermögenswerte abzüglich Finanzinstrumenten und latenter Steueransprüche.

Durch die Deckung der Segmente mit den gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Konzerns und der Verwendung der Ergebnisgrößen nach IFRS stellen die Überleitungswerte lediglich die konzerninterne Verrechnung dar.

Eine Aufteilung der Konzernumsätze in Produktgruppen erfolgte nicht, da die Augenoptik mit 95 Prozent zum Umsatz beiträgt.

V. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen (IAS 24)

Herr Günther Fielmann als Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft gilt als nahestehende Person, da er die Mehrheit der Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar über die Fielmann Familienstiftung oder unmittelbar hält bzw. kontrolliert. Neben den Bezügen für seine Tätigkeit als Vorstand (vgl. Textziffer (30)) und der Zahlung der Dividende für die von ihm gehaltenen Aktien sind außer den im Folgenden dargestellten keine weiteren Zahlungen an Herrn Günther Fielmann direkt geleistet worden.

Darüber hinaus ist Herr Günther Fielmann an den folgenden Gesellschaften, die aus Sicht der Fielmann Aktiengesellschaft als nahestehende Unternehmen einzustufen sind, mittelbar oder unmittelbar beteiligt bzw. übt über diese Kontrolle aus:

KORVA SE (Tochtergesellschaft der Fielmann Familienstiftung)
Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG
MPA Pharma GmbH
Hof Lütjensee-Hofladen GmbH & Co. OHG
Gut Schierensee
Diverse Immobilienverwaltungsgesellschaften

Die Fielmann Aktiengesellschaft und ihre Konzerngesellschaften haben im Geschäftsjahr 2016 und dem Vorjahr Lieferungen und Dienstleistungen bezogen und erbracht sowie Räumlichkeiten angemietet und vermietet. Bei der Nutzung von Flächen durch Konzerngesellschaften handelt es sich im Wesentlichen um 24 Niederlassungen (Vorjahr: 23 Niederlassungen). Die entsprechenden Kauf- oder Mietverträge wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Sämtliche Leistungsbeziehungen wurden im Rahmen der üblichen Zahlungsziele (in der Regel 30 Tage) beglichen.

Die nachstehend aufgeführten Geschäftsvorfälle entfallen im Wesentlichen auf Waren- und Leistungsaustausch mit der Fielmann Aktiengesellschaft.

Geschäftsvorfälle von Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften mit der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen

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2016 2015
in Tsd. € Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
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Dienstleistungen
Lieferungen 1.353 1.326
Mieten 106 2.987 117 2.888
106 4.340 117 4.214

Geschäftsvorfälle der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen mit Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften

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2016 2015
in Tsd. € Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
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Dienstleistungen 742 185 787 240
Lieferungen 27 22
Mieten 31 74 31 74
773 286 818 336

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2016 2015
Salden per 31.12.

in Tsd. €
Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
Forderungen 31 18
Verbindlichkeiten 3 343 351

Weiterhin gelten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat als nahestehende Personen. Die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis erhaltenen Gesamtbezüge betrugen Tsd. € 460 (Vorjahr: Tsd. € 442).

VI. Sonstige Angaben

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Mitarbeiter zum Stichtag Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
2016 2015 2016 2015
--- --- --- --- ---
Mitarbeiter (ohne Auszubildende) 14.683 14.222 14.498 14.036
davon
- Mitarbeiter Deutschland 12.075 11.705 11.916 11.561
- Mitarbeiter Schweiz 1.170 1.131 1.167 1.115
- Mitarbeiter Österreich 636 627 631 609
- Mitarbeiter Übrige 802 759 784 751
Auszubildende 3.190 3.065 3.051 2.925
Mitarbeiter gesamt 17.873 17.287 17.549 16.961
Mitarbeiter, umgerechnet als Vollzeitkräfte 13.130 12.697 12.910 12.496

Honoraraufwand für den Abschlussprüfer

Der Honoraraufwand für den Konzernabschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2016 beträgt Tsd. € 247 (Vorjahr: Tsd. € 200). Zusätzliche Aufwendungen für sonstige Leistungen sind im aktuellen Geschäftsjahr wie im Vorjahr nicht entstanden. Steuerberatungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen wurden vom Konzernabschlussprüfer nicht erbracht.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen. Der Vergütungsbericht ist mit der Entsprechenserklärung veröffentlicht worden und darüber hinaus im Lagebericht abgedruckt.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Vorstand

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Günther Fielmann Vorstandsvorsitzender, Unternehmensstrategie, Lütjensee
Marc Fielmann Marketing, Hamburg
Dr. Bastian Körber Vertrieb, Hamburg
Günter Schmid Materialwirtschaft, Produktion, Kummerfeld
Dr. Stefan Thies Personal, IT, Controlling, Hamburg
Georg Alexander Zeiss Finanzen, Immobilien, Ahrensburg

Aufsichtsrat

Vertreter der Anteilseigner

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Prof. Dr. Mark K. Binz Rechtsanwalt, Binz & Partner, Aufsichtsratsvorsitzender, Stuttgart
Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell verstorben am 21.1.2016
Hans-Georg Frey Vorstandsvorsitzender, Jungheinrich AG, Hamburg
Carolina Müller-Möhl Verwaltungspräsidentin, Müller-Möhl Group, Zürich, Schweiz
Hans Joachim Oltersdorf Geschäftsführer, MPA Pharma GmbH, Rellingen
Marie-Christine Ostermann Geschäftsführende Gesellschafterin, Rullko Großeinkauf GmbH & Co. KG, Hamm
Pier Paolo Righi CEO & President Karl Lagerfeld International B.V., Amsterdam, Niederlande
Hans-Otto Schrader Geschäftsführer i.R., Hamburg1
Julia Wöhlke Geschäftsführerin, Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG, Hamburg

Aufsichtsrat

Vertreter der Arbeitnehmer

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Mathias Thürnau Betriebsratsvorsitzender, Spezialist Vertrieb, Fielmann AG, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Hamburg
Heiko Diekhöner Regionalleiter, Fielmann AG, Hamburg
Jana Furcht Augenoptikermeisterin, Fielmann AG & Co. OHG, München
Ralf Greve Referent Personalentwicklung, Fielmann AG, Hamburg
Fred Haselbach Augenoptikermeister, Fielmann AG & Co. OHG, Lübeck
Petra Oettle Augenoptikergesellin, Fielmann AG & Co. oHG, Ulm
Josef Peitz Gewerkschaftssekretär, ver.di, Berlin2
Eva Schleifenbaum Gewerkschaftssekretärin, ver.di, Kiel
Frank Schreckenberg Gewerkschaftssekretär, ver.di, Berlin3

Der Aufwand für Aufsichtsratsvergütungen für 2016 betrug Tsd. € 844 (Vorjahr: Tsd. € 639).

1 Mitglied des Aufsichtsrats seit 14.7.2016

2 Mitglied des Aufsichtsrats bis 14.7.2016

3 Mitglied des Aufsichtsrats seit 24.10.2016

Prof. Dr. Mark K. Binz

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Faber-Castell AG, Stein1

Mitglied des Aufsichtsrates der Festo AG, Esslingen1

Mitglied des Aufsichtsrates der Festo Management AG, Wien, Österreich1

Mitglied des Aufsichtsrates der Sick AG, Waldkirch1

Hans-Georg Frey

Beirat der HOYER GmbH, Hamburg2

Carolina Müller-Möhl

Mitglied des Verwaltungsrates der Orascom Development Holding AG, Altdorf, Schweiz2

Mitglied des Verwaltungsrates der Neue Zürcher Zeitung, Zürich, Schweiz2

Hans Joachim Oltersdorf

Vorsitzender des Beirates der Parte GmbH, Köln2

Marie-Christine Ostermann

Mitglied des Aufsichtsrates der Kaiser's Tengelmann GmbH, Mühlheim an der Ruhr1

Hans-Otto Schrader

Mitglied des Aufsichtsrates der Otto GmbH & Co KG, Hamburg2

Vorsitzender des Beirates der Systain Consulting GmbH, Hamburg2

Mitglied des Beirates der Dr. August Oetker KG, Bielefeld2

Julia Wöhlke

Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Volksbank e.G., Hamburg2

Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV), Hamburg2

1 Mitglieder eines gesetzlich zu bildenden Aufsichtsrats

2 Mitglieder eines vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremiums von Wirtschaftsunternehmen

Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2016 sowie Darstellung der Gesellschaften, welche die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch nehmen

Verwaltungs-, Beteiligungs- und Dienstleistungsunternehmen

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Baur Optik Geschäftsführungs-AG Donauwörth 100
CM Stadtentwicklung GmbH & Co. KG Hamburg 51
CM Stadtentwicklung Verwaltungs GmbH Hamburg 51
Fielmann Augenoptik AG & Co. Luxemburg KG Hamburg 51
Fielmann Augenoptik Aktiengesellschaft Hamburg 100
Fielmann Beteiligungsgesellschaft mbH Hamburg 100
Fielmann Dekorations- und Verkaufsförderungsgesellschaft mbH (bis 01.01.2016)7 Hamburg 100
Fielmann Finanzservice GmbH Hamburg 100
Fielmann Ventures GmbH Hamburg 100
Fielmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Hamburg 100
HID Hamburger Immobiliendienste GmbH Hamburg 100
opt-invest GmbH & Co. OHG2,3 Hamburg 100
opt-Invest Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Hamburg 100
Optik Hess GmbH Köln-Dellbrück 100
Fielmann Ltd. London, Großbritannien 100
Grupo Empresarial Fielmann Espana S.A. Madrid, Spanien 100
Optik Klüttermann Verwaltungs GmbH Mönchengladbach 100
Fielmann Holding B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH2 Plön 100
Fielmann Schloss Plön Hotel- und Catering GmbH Plön 100
Beteiligungsgesellschaft fielmann Modebrillen Rathenow GmbH Rathenow 100
Rathenower Optische Werke GmbH Rathenow 100
Fielmann Schweiz AG St. Gallen, Schweiz 100
Louvre AG8 St. Gallen, Schweiz 100

Produktions- und Handelsgesellschaften

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Fielmann AG & Co. Kontaktlinsen-Service OHG Rathenow 100
fielmann Modebrillen Rathenow AG & Co. KG Rathenow 100
Rathenower Optik GmbH3 Rathenow 100
OTR Oberflächentechnik GmbH Rathenow 100
IB Fielmann GmbH Minsk, Weißrussland 100

Verkaufsgesellschaften

Konzernanteile am Kapital in Prozent

Der angegebene Konzernanteil am Kapital bezieht sich auf unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Fielmann Aktiengesellschaft. Sämtliche in der nachfolgenden Tabelle dargestellten inländischen Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 HGB für Kapitalgesellschaften bzw. gemäß § 264b HGB für Personenhandelsgesellschaften geltenden Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts.

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Name Sitz1 Anteil
Fielmann AG & Co. am Kugelbrunnen KG Aachen 100
Fielmann AG & Co. OHG Aalen 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Achim 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG) Ahaus 100
Fielmann AG & Co. KG Ahlen 100
Fielmann AG & Co. OHG Ahrensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Albstadt-Ebingen 100
Fielmann AG & Co. KG Alsfeld 100
Fielmann AG & Co. KG Altenburg 100
Fielmann AG & Co. KG Alzey 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Amberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Andernach 100
Fielmann AG & Co. KG Annaberg-Buchholz 100
Fielmann AG & Co. OHG Ansbach 100
Fielmann AG & Co. KG Arnsberg-Neheim 100
Fielmann AG & Co. KG Arnstadt 100
Fielmann AG & Co. City Galerie OHG Aschaffenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Aschaffenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Aschersleben 100
Fielmann AG & Co. KG Aue 100
Fielmann AG & Co. KG Auerbach/Vogtland 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Augsburg 100
Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie Augsburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Aurich 100
Fielmann AG & Co. KG Backnang 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Hersfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Homburg 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Kissingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Kreuznach 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Mergentheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Neuenahr-Ahrweiler 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Oeynhausen 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Oldesloe 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Reichenhall 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Salzuflen 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Saulgau 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Segeberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Tölz 100
Fielmann AG & Co. OHG Baden-Baden 100
Fielmann AG & Co. KG Balingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bamberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Barsinghausen 100
Fielmann AG Basel, Schweiz 100
Pro-optik AG Basel, Schweiz 100
Fielmann AG & Co. OHG Bautzen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bayreuth 100
Fielmann AG & Co. OHG Beckum 100
Fielmann AG & Co. OHG Bensheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bergheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bergisch Gladbach 100
Fielmann AG & Co. Alexanderplatz KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Berlin-Hellersdorf OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Berlin-Zehlendorf OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Friedrichshagen OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Friedrichshain OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Gesundbrunnen-Center KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Gropius Passagen OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. im Alexa KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Kreuzberg KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Linden-Center KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Märkisches Zentrum KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Marzahn OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Moabit KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Neukölln KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. oHG Tegel Berlin 100
Fielmann AG & Co. Pankow OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Prenzlauer Berg OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Schöneweide OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Spandau OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Steglitz OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Tempelhof OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Treptow KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Weißensee KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Westend KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Wilmersdorf KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. OHG Bernau 100
Fielmann AG & Co. OHG Bernburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Biberach an der Riß 100
Fielmann AG & Co. Jahnplatz KG Bielefeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Bielefeld 100
Fielmann AG & Co. Brackwede KG Bielefeld-Brackwede 100
Fielmann AG & Co. oHG Bietigheim-Bissingen 100
Fielmann AG & Co. KG Bingen am Rhein 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Bitburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Bitterfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Böblingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bocholt 100
Fielmann AG & Co. OHG Bochum 100
Fielmann AG & Co. Wattenscheid KG Bochum 100
Fielmann Srl Bolzano 100
Fielmann AG & Co. Bonn-Bad Godesberg OHG Bonn 100
Fielmann AG & Co. oHG Bonn 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Bonn 50,98
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Borken 100
Fielmann AG & Co. OHG Bottrop 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Brake 100
Fielmann AG & Co. OHG4,5 Bramsche 100
Fielmann AG & Co. OHG Brandenburg 100
Fielmann AG & Co. Schloss-Arkaden KG Braunschweig 100
Fielmann AG & Co. OHG Braunschweig 100
Fielmann AG & Co. KG Bremen 68
Fielmann AG & Co. oHG Bremen-Neustadt Bremen 100
Fielmann AG & Co. Roland-Center KG Bremen 100
Fielmann AG & Co. Vegesack OHG Bremen 100
Fielmann AG & Co. Weserpark OHG Bremen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG (vormals fielmann-optic, Fielmann GmbH & Ise OHG) Bremerhaven 100
Fielmann AG & Co. OHG Bretten 100
Fielmann AG & Co. OHG Bruchsal 100
Fielmann AG & Co. oHG Brühl 100
Fielmann AG & Co. OHG Brunsbüttel 100
Fielmann AG & Co. oHG Buchholz 100
Fielmann AG & Co. KG Bünde 100
Fielmann AG & Co. OHG Burg 100
Fielmann AG & Co. OHG Burgdorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Buxtehude 100
Fielmann AG & Co. KG Calw 100
Fielmann AG & Co. oHG Castrop-Rauxel 100
Fielmann AG & Co. OHG Celle 100
Fielmann AG & Co. OHG Cham 100
Fielmann AG & Co. OHG Chemnitz 100
Fielmann AG & Co. Vita-Center KG Chemnitz 100
Fielmann AG & Co. oHG Cloppenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Coburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Coesfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Cottbus 100
Fielmann AG & Co. OHG Crailsheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Cuxhaven 100
Fielmann AG & Co. oHG Dachau 100
Fielmann AG & Co. OHG Dallgow-Döberitz 100
Fielmann AG & Co. KG Darmstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsplatz Darmstadt 100
Fielmann AG & Co. KG Datteln 100
Fielmann AG & Co. oHG Deggendorf 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Delmenhorst 100
Fielmann AG & Co. OHG Dessau-Roßlau 100
Fielmann AG & Co. oHG Kavalierstraße Dessau-Roßlau 100
Fielmann AG & Co. OHG Detmold 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Diepholz 100
Fielmann AG & Co. oHG Dillingen 100
Fielmann AG & Co. KG Dingolfing 100
Fielmann AG & Co. OHG Dinslaken 100
Fielmann AG & Co. OHG Döbeln 100
Baur Optik AG & Co. KG Donauwörth 100
Fielmann AG & Co. oHG Dormagen 100
Fielmann AG & Co. KG Dorsten 100
Fielmann AG & Co. KG Dortmund 100
Fielmann AG & Co. Dresden Altstadt OHG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Dresden Neustadt OHG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Kaufpark KG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Hamborn KG Duisburg 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Duisburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Dülmen 100
Fielmann AG & Co. OHG Düren 100
Fielmann AG & Co. Derendorf OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Friedrichstraße OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Oberkassel OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Rethelstraße OHG Düsseldorf 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Düsseldorf 60
Fielmann AG & Co. OHG Eberswalde 100
Fielmann AG & Co. OHG Eckernförde 100
Fielmann AG & Co. oHG Ehingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Eisenach 100
Fielmann AG & Co. OHG Eisenhüttenstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Elmshorn 100
Fielmann AG & Co. OHG Emden 100
Fielmann AG & Co. OHG Emmendingen 100
Fielmann AG & Co. KG Emsdetten 100
Fielmann AG & Co. OHG Erding 100
Fielmann AG & Co. OHG Erfurt 100
Fielmann AG & Co. Thüringen-Park OHG Erfurt 100
Fielmann AG & Co. OHG Erkelenz 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Erlangen 100
Fielmann AG & Co. OHG Erlangen 100
Fielmann AG & Co. KG Eschwege 100
Fielmann AG & Co. OHG Eschweiler 100
Fielmann AG & Co. EKZ Limbecker Platz KG Essen 100
Fielmann AG & Co. Essen-Rüttenscheid OHG Essen 100
Fielmann AG & Co. Zentrum KG Essen 100
Fielmann AG & Co. Essen-Steele OHG Essen-Steele 100
Fielmann AG & Co. OHG Esslingen 100
Brillen-Bunzel GmbH Ettlingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Ettlingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Euskirchen 100
Fielmann AG & Co. oHG Eutin 100
Fielmann AG & Co. OHG Finsterwalde 100
Fielmann AG & Co. OHG Flensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Forchheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Frankenthal 100
Fielmann AG & Co. OHG Frankfurt (Oder) 100
Fielmann AG & Co. Bornheim KG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Hessen-Center OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Höchst OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Leipziger Straße OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Roßmarkt OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Frechen 100
Fielmann AG & Co. OHG Freiberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Freiburg im Breisgau 100
Fielmann AG & Co. oHG Freising 100
Fielmann AG & Co. OHG Freital 100
Fielmann AG & Co. KG Freudenstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Friedberg (Hessen) 100
Fielmann AG & Co. KG Friedrichshafen 100
Fielmann AG & Co. OHG Fulda 100
Fielmann AG & Co. OHG Fürstenfeldbruck 100
Fielmann AG & Co. OHG Fürstenwalde 100
Fielmann AG & Co. KG Fürth 100
Fielmann AG & Co. KG Garmisch-Partenkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Geesthacht 100
Fielmann AG & Co. KG Geislingen an der Steige 100
Fielmann AG & Co. OHG Geldern 100
Fielmann AG & Co. OHG Gelnhausen 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Gelsenkirchen 100
Fielmann AG & Co. Buer OHG Gelsenkirchen 100
Fielmann AG & Co. KG Gera 100
Fielmann AG & Co. oHG Gießen 100
Fielmann AG & Co. OHG Gifhorn 100
Fielmann AG & Co. KG Gladbeck 100
Fielmann AG & Co. OHG Glinde 100
Fielmann AG & Co. KG Goch 100
Fielmann AG & Co. OHG Göppingen 100
Fielmann AG & Co. Centrum KG Görlitz 100
Fielmann AG & Co. OHG Goslar 100
Fielmann AG & Co. OHG Gotha 100
Fielmann AG & Co. OHG Göttingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Greifswald 100
Fielmann AG & Co. OHG Greiz 100
Fielmann AG & Co. OHG Greven 100
Fielmann AG & Co. OHG Grevenbroich 100
Fielmann AG & Co. KG Grimma 100
Fielmann AG & Co. OHG Gronau 100
Fielmann AG & Co. OHG Gummersbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Günzburg 100
Fielmann AG & Co. Pferdemarkt OHG Güstrow 100
Fielmann AG & Co. OHG Gütersloh 100
Fielmann AG & Co. OHG Hagen 100
Fielmann AG & Co. OHG Halberstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Halle 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. Halle-Neustadt OHG Halle-Neustadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Haltern am See 100
Fielmann AG & Co. Billstedt KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Bramfeld KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Eimsbüttel OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Eppendorf KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Harburg Sand OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. im Alstertal-Einkaufszentrum OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. im Elbe-Einkaufszentrum OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Bergedorf OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Ochsenzoll OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Barmbek Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Niendorf Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Schnelsen Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Othmarschen OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Ottensen OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Rahlstedt OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Rathaus OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Volksdorf OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Wandsbek OHG Hamburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Harburg-City Hamburg 100
fielmann Farmsen Fielmann GmbH & Co. KG Hamburg 50
Optiker Carl GmbH Hamburg 100
Fielmann AG & Co. KG Hameln 100
Fielmann AG & Co. KG Hamm 100
Fielmann AG & Co. OHG Hanau 100
Fielmann AG & Co. OHG4 Hann. Münden 100
Fielmann AG & Co. Ernst-August-Galerie KG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Lister Meile OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Nordstadt OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Schwarzer Bär OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. OHG Haßloch 100
Fielmann AG & Co. OHG Hattingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Heide 100
Fielmann AG & Co. KG Heidelberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Heidenheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Heilbronn 100
Fielmann AG & Co. oHG Heinsberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Helmstedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Herborn 100
Fielmann AG & Co. KG Herford 100
Fielmann AG & Co. KG Herne 100
Fielmann AG & Co. oHG im Centrum Herne 100
Fielmann AG & Co. OHG Herrenberg 100
Fielmann AG & Co. KG Herten 100
Fielmann AG & Co. oHG Hilden 100
Fielmann AG & Co. OHG Hildesheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Hof 100
Fielmann AG & Co. OHG Homburg/Saar 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Höxter 100
Fielmann AG & Co. OHG Hoyerswerda 100
Fielmann AG & Co. oHG Husum 100
Fielmann AG & Co. OHG Ibbenbüren 100
Fielmann AG & Co. oHG Idar-Oberstein 100
Fielmann AG & Co. OHG Ilmenau 100
Fielmann AG & Co. OHG Ingolstadt 100
Fielmann AG & Co. EKZ Westpark OHG Ingolstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Iserlohn 100
Fielmann AG & Co. OHG Itzehoe 100
Fielmann AG & Co. OHG Jena 100
Fielmann AG & Co. OHG Jülich 100
Fielmann AG & Co. OHG Kaiserslautern 100
Fielmann AG & Co. OHG Kamen 100
Fielmann AG & Co. KG Kamp-Lintfort 100
Fielmann AG & Co. Westliche Kaiserstraße KG Karlsruhe 100
Fielmann AG & Co. OHG Kassel 100
Fielmann AG & Co. im DEZ OHG4,5 Kassel 100
Fielmann AG & Co. OHG Kaufbeuren 100
Fielmann AG & Co. OHG Kempen 100
Fielmann AG & Co. oHG Kempten 100
Fielmann AG & Co. OHG Kiel 100
Fielmann AG & Co. oHG Wellingdorf Kiel 100
Fielmann GmbH Kiew, Ukraine 100
RA Optika AG Kiew, Ukraine 100
Fielmann AG & Co. oHG Kirchheim unter Teck 100
Fielmann AG & Co. KG Kleve 100
Fielmann AG & Co. Forum Mittelrhein OHG Koblenz 100
Fielmann AG & Co. OHG Koblenz 100
Fielmann AG & Co. Barbarossaplatz OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. Ebertplatz KG Köln 100
Fielmann AG & Co. Mülheim OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. oHG Kalk Köln 100
Fielmann AG & Co. oHG Rhein-Center Köln 100
Fielmann AG & Co. Schildergasse OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. Venloer Straße OHG Köln 100
Optik Simon GmbH Köln 100
Fielmann AG & Co. Chorweiler KG Köln-Chorweiler 100
Optik Hess GmbH & Co. KG Köln-Dellbrück 100
Fielmann AG & Co. OHG Konstanz 100
Fielmann AG & Co. OHG Korbach 100
Fielmann AG & Co. KG Köthen 100
Fielmann AG & Co. Neumarkt KG Krefeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Kulmbach 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG Laatzen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lahr 100
fielmann Fielmann GmbH Landau 65
Fielmann AG & Co. OHG Landshut 100
Fielmann AG & Co. OHG Langenfeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Langenhagen 100
Fielmann AG & Co. KG Lauf an der Pegnitz 100
Fielmann AG & Co. oHG Leer 100
Fielmann AG & Co. am Markt OHG Leipzig 100
Fielmann AG & Co. oHG Allee Center Leipzig 100
Fielmann AG & Co. Paunsdorf-Center OHG Leipzig 100
Fielmann AG & Co. KG Lemgo 100
Fielmann AG & Co. OHG Lengerich 100
Fielmann AG & Co. OHG Leverkusen 100
Fielmann AG & Co. oHG Limburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Lingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Lippstadt 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Lohne 61,54
Fielmann AG & Co. OHG Lohr am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Lörrach 100
Fielmann AG & Co. KG Lübbecke 100
Fielmann AG & Co. OHG Lübeck 100
Fielmann AG & Co. KG Luckenwalde 100
Fielmann AG & Co. oHG Lüdenscheid 100
Fielmann AG & Co im Center KG Ludwigsburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsburg 100
Fielmann AG & Co. Rhein-Galerie KG Ludwigshafen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lüneburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Lünen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lutherstadt Eisleben 100
Fielmann AG & Co. OHG Lutherstadt Wittenberg 100
Fielmann GmbH Luxembourg, Luxemburg 51
Fielmann AG & Co. OHG Magdeburg 100
Fielmann AG & Co. Sudenburg OHG Magdeburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Mainz 100
Fielmann AG & Co. OHG Mannheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Marburg 100
Fielmann AG & Co. KG Marktredwitz 100
Fielmann AG & Co. KG Marl 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Mayen 100
Fielmann AG & Co. oHG Meiningen 100
Fielmann AG & Co. OHG Meißen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG Memmingen 50,1
Fielmann AG & Co. OHG Menden 100
Fielmann AG & Co. OHG Meppen 100
Fielmann AG & Co. oHG Merseburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Merzig 100
Fielmann AG & Co. OHG Meschede 100
Fielmann AG & Co. oHG Minden 100
Fielmann AG & Co. OHG Moers 100
Fielmann AG & Co. OHG Mölln 100
Fielmann AG & Co. oHG (bis 13.01.2016) Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Hindenburgstraße Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. Rheydt oHG Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. KG Mosbach 100
Fielmann AG & Co. OHG Mühldorf a. Inn 100
Fielmann AG & Co. OHG Mühlhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Mülheim an der Ruhr 100
Fielmann AG & Co. RheinRuhrZentrum OHG Mülheim an der Ruhr 100
Fielmann AG & Co. Haidhausen OHG München 100
Fielmann AG & Co. Leopoldstraße OHG München 100
Fielmann AG & Co. OHG München 100
Fielmann AG & Co. oHG München OEZ München 100
Fielmann AG & Co. oHG München PEP München 100
Fielmann AG & Co. oHG Sendling München 100
Fielmann AG & Co. Pasing OHG München 100
Fielmann AG & Co. Riem Arcaden KG München 100
Fielmann AG & Co. Tal KG München 100
Fielmann AG & Co. Hiltrup OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. Klosterstraße OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. An der Rothenburg OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. KG Nagold 100
Fielmann AG & Co. OHG Naumburg 100
Fielmann AG & Co. KG Neubrandenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Marktplatz-Center Neubrandenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuburg an der Donau 100
Fielmann AG & Co. oHG Neu-Isenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Neumarkt i. d. OPf. 100
Fielmann AG & Co. OHG Neumünster 100
Fielmann AG & Co. OHG Neunkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuruppin 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuss 100
Fielmann AG & Co. oHG Neustadt a.d. Weinstraße 100
Fielmann AG & Co. OHG Neustrelitz 100
Fielmann AG & Co. Glacis-Galerie OHG Neu-Ulm 100
Fielmann AG & Co. oHG Neuwied 100
Fielmann AG & Co. OHG Nienburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Norden 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG Nordenham 100
Fielmann AG & Co. OHG Norderstedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Nordhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Nordhorn 100
Fielmann AG & Co. OHG Nördlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Northeim 100
Fielmann AG & Co. am Hauptmarkt OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg Lorenz OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg-Süd KG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg-Langwasser OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Oberhausen OHG Oberhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Sterkrade Oberhausen Sterkrade 100
Fielmann AG & Co. oHG Oberursel 100
Fielmann AG & Co. OHG Oer-Erkenschwick 100
Fielmann AG & Co. KG Offenbach am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Offenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Oldenburg/Holstein 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Oldenburg/ Oldenburg 100
Fielmann B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Hofland Optiek B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Fielmann AG & Co. OHG Olpe 100
Fielmann AG & Co. OHG Olsberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Oranienburg 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Osnabrück 50,12
Fielmann AG & Co. oHG Osterholz-Scharmbeck 100
Fielmann AG & Co. OHG Osterode 100
Fielmann AG & Co. KG Paderborn 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Papenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Parchim 100
Fielmann AG & Co. oHG Passau 100
Fielmann AG & Co. OHG Peine 100
Fielmann AG & Co. OHG6 Pfarrkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Pforzheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Pinneberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Pirmasens 100
Fielmann AG & Co. OHG Pirna 100
Fielmann AG & Co. KG Plauen 100
Fielmann AG & Co. KG Plön 100
Fielmann AG & Co. OHG Potsdam 100
Fielmann sp. z o.o. Poznan, Polen 100
Fielmann AG & Co. OHG Quedlinburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Radebeul 100
Baur Optik GmbH Rain Rain am Lech 60
Fielmann AG & Co. OHG Rastatt 100
Fielmann AG & Co. OHG Rathenow 100
Fielmann AG & Co. OHG Ratingen 100
Fielmann AG & Co. KG Ravensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Recklinghausen 100
Fielmann AG & Co. im Donau-Einkaufszentrum KG Regensburg 100
Fielmann AG & Co. KG Regensburg 100
Fielmann AG & Co. KG Reichenbach im Vogtland 100
Fielmann AG & Co. oHG Remscheid 100
Fielmann AG & Co. oHG Rendsburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Reutlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Rheinbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Rheine 100
Löchte-Optik GmbH Rheine 100
Fielmann AG & Co. OHG Riesa 100
Fielmann AG & Co. KG Rinteln 100
Fielmann AG & Co. oHG Rosenheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Rostock 100
Fielmann AG & Co. oHG Lütten Klein Rostock 100
Fielmann AG & Co. OHG Rotenburg/Wümme 100
Fielmann AG & Co. oHG Rottenburg 100
Groeneveld Brillen en Contactlenzen B.V. Rotterdam, Niederlande 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Rottweil 100
Fielmann AG & Co. OHG Rudolstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Rüsselsheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Saalfeld/Saale 100
Fielmann AG & Co. oHG Saarbrücken 100
Fielmann AG & Co. oHG Saarlouis 100
Fielmann AG & Co. KG Salzgitter 100
Fielmann AG & Co. OHG Salzwedel 100
Fielmann AG & Co. oHG Sangerhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Schleswig 100
Fielmann AG & Co. OHG Schönebeck 100
Fielmann AG & Co. KG Schwabach 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwäbisch Gmünd 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwäbisch Hall 100
Fielmann AG & Co. KG Schwandorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Schweinfurt 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Schwerin 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwerin 100
Fielmann AG & Co. KG Schwetzingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Seevetal 100
Fielmann AG & Co. oHG Senftenberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Siegburg 100
Fielmann AG & Co. KG Siegen 100
Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie Siegen 100
Fielmann AG & Co. Stern Center OHG Sindelfingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Singen 100
Fielmann AG & Co. OHG Soltau 100
Fielmann AG & Co. KG Soest 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Solingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Sonneberg 100
Fielmann AG & Co. KG Sonthofen 100
Fielmann AG & Co. oHG Speyer 100
Fielmann AG & Co. OHG St. Ingbert 100
Fielmann AG & Co. OHG Stade 100
Fielmann AG & Co. KG Stadthagen 100
Fielmann AG & Co. OHG Starnberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Stendal 100
Fielmann AG & Co. OHG Stralsund 100
Fielmann AG & Co. OHG Straubing 100
Fielmann AG & Co. OHG Strausberg 100
Fielmann AG & Co. Bad Cannstatt OHG Stuttgart 100
Fielmann AG & Co. EKZ Milaneo OHG Stuttgart 100
Fielmann AG & Co. KG Stuttgart 52
Fielmann AG & Co. OHG Suhl 100
Fielmann AG & Co. KG Sulzbach 100
Fielmann AG & Co. KG Sylt / OT Westerland 100
Fielmann AG & Co. oHG Traunstein 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Trier 100
Fielmann AG & Co. OHG Troisdorf 100
Fielmann AG & Co. KG Tübingen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Tuttlingen 100
Fielmann AG & Co. KG Überlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Uelzen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Ulm 100
Fielmann AG & Co. KG Unna 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. oHG Varel 100
Fielmann AG & Co. OHG Vechta 100
Fielmann AG & Co. oHG Velbert 100
Fielmann AG & Co. oHG Verden 100
Fielmann AG & Co. oHG Viersen 100
Fielmann AG & Co. OHG Villingen 100
Fielmann AG & Co. Schwenningen KG Villingen-Schwenningen 100
Fielmann AG & Co. KG Völklingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Waiblingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Waldshut-Tiengen 100
Fielmann AG & Co. OHG Walsrode 100
Fielmann AG & Co. OHG Waltrop 100
Fielmann AG & Co. OHG4 Wangen im Allgäu 100
Fielmann AG & Co. KG Warburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Warendorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Wedel 100
Fielmann AG & Co. OHG Weiden i. d. Oberpfalz 100
Fielmann AG & Co. OHG Weilheim i.OB. 100
Fielmann AG & Co. KG Weimar 100
Fielmann AG & Co. OHG Weinheim 100
Fielmann AG & Co. KG Weißenburg in Bayern 100
Fielmann AG & Co. KG Weißenfels 100
Fielmann AG & Co. OHG Weißwasser 100
Fielmann AG & Co. KG Weiterstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Wernigerode 100
Fielmann AG & Co. OHG Wesel 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Westerstede 100
Fielmann AG & Co. oHG Wetzlar 100
Fielmann GmbH Wien, Österreich 100
Fielmann AG & Co. OHG Wiesbaden 100
Optik Käpernick GmbH & Co. KG Wiesbaden 100
Fielmann AG & Co. KG Wiesloch 100
Fielmann AG & Co. KG Wildau 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wildeshausen 100
Fielmann AG & Co. KG Wilhelmshaven 100
Fielmann AG & Co. OHG Winsen 100
Fielmann AG & Co. OHG Wismar 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG Witten 50,5
Fielmann Augenoptik im Centrum AG & Co. oHG Witten 100
Fielmann AG & Co. oHG Wittenberge 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Wittlich 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wittmund 100
Fielmann AG & Co. OHG Wolfenbüttel 100
Fielmann AG & Co. OHG Wolfsburg 100
Fielmann AG & Co. KG Worms 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wunstorf 100
Fielmann AG & Co. Barmen OHG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. City-Arkaden KG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. Elberfeld OHG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. OHG Würselen 100
Fielmann AG & Co. OHG Würzburg 100
Fielmann AG & Co. KG Zeitz 100
Fielmann AG & Co. OHG Zittau 100
Fielmann AG & Co. OHG Zweibrücken 100
Fielmann AG & Co. KG Zwickau 100

1 Soweit nach der Ortsangabe kein Land genannt ist, handelt es sich um eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland.

2 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Erstellung eines Lageberichts befreit.

3 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Prüfung ihres Jahresabschlusses befreit.

4 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2016 gegründet.

5 Diese Gesellschaft ist im Handelsregister noch nicht eingetragen.

6 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2015 gegründet und am 02.06.2016 in das Handelsregister eingetragen.

7 Diese Gesellschaft ist zum 01.01.2016 mit der Fielmann AG verschmolzen.

8 Diese Gesellschaft wurde mit Wirkung zum 12.01.2017 im Handelsregister gelöscht.

Gewinnverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 151.200 wie folgt zu verwenden:

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Ausschüttung einer Dividende von Tsd. €
€ 1,80 je Stammaktie (84.000.000 Stück) 151.200

Hamburg, den 17. März 2017

Fielmann Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Günther Fielmann

Marc Fielmann

Dr. Bastian Körber

Günter Schmid

Dr. Stefan Thies

Georg Alexander Zeiss

Versicherung des Vorstandes

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Hamburg, den 17. März 2017

Fielmann Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung, Segmentberichterstattung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 17. März 2017

**Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Reiher, Wirtschaftsprüfer

Deutsch, Wirtschaftsprüferin