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Fielmann AG — Annual Report 2016
Jul 26, 2017
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Annual Report
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Fielmann Aktiengesellschaft
Hamburg
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat ist auch im Geschäftsjahr 2016 den ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben gewissenhaft nachgekommen. Er hat sich im Berichtsjahr kontinuierlich über alle wichtigen geschäftspolitischen Vorgänge informiert und die Arbeit des Vorstands überwacht sowie beratend begleitet. Bei wichtigen Anlässen gab es auch außerhalb der Sitzungen einen unmittelbaren Informationsaustausch zwischen dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und dem Vorstand. Auf der Grundlage schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner Beratungen eingehend mit der Geschäfts- und Finanzlage, der Unternehmensstrategie, der Personalpolitik, der Planung, der Risikoeinschätzung sowie der Compliance-Organisation der Fielmann Aktiengesellschaft befasst.
Gleich zu Beginn des Geschäftsjahres, nämlich am 21. Januar 2016, verstarb Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell im Alter von 74 Jahren. Der Verstorbene gehörte dem Aufsichtsrat seit Börseneinführung im Jahr 1994 an. Mit Graf von Faber-Castell haben wir einen treuen Freund und kompetenten Ratgeber verloren, der von allen menschlich wie fachlich stets sehr geschätzt wurde.
Im Geschäftsjahr 2016 tagte der Aufsichtsrat viermal. Ein Aufsichtsratsmitglied konnte krankheitsbedingt nur an weniger als der Hälfte der Aufsichtsrats- und der Ausschusssitzungen teilnehmen.
In der ersten Aufsichtsratssitzung am 3. März 2016 berichtete der Vorstand über die Entwicklung im Geschäftsjahr 2015 sowie die Planung für das Geschäftsjahr 2016. Gegenstand des Berichts waren u. a. die Expansion im In- und Ausland, der Einsatz von ZenIT (Optimierung der Prozesse in den Niederlassungen durch den Einsatz von Tablet-Computern), das Marketing, die Mitarbeiterzufriedenheit sowie die Compliance-Organisation. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsrat über die Schwerpunkte der Abschlussprüfung des Geschäftsjahres 2016 unterrichtet.
Die Bilanzsitzung fand am 13. und 14. April 2016 statt. Zu Beginn erläuterte Herr Zeiss die Geschäftsentwicklung im Jahr 2015 und informierte über die wesentlichen Kennzahlen. Anschließend berichtete der Abschlussprüfer, die Deloitte & Touche GmbH, vertreten durch Herrn Wirtschaftsprüfer Reiher und Frau Wirtschaftsprüferin Deutsch, umfassend über die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2015 und stand für Fragen zur Verfügung. Es folgte der Bericht des Vorstands über den bisherigen Geschäftsverlauf des Jahres 2016, die Markt- und Wettbewerbssituation sowie das Risikomanagementsystem von Fielmann, das keine relevanten Risiken identifiziert hat. Nach Erörterung der Ergebnisse der vom Aufsichtsrat durchgeführten Effizienzprüfung billigte der Aufsichtsrat den Jahres- sowie den Konzernabschluss 2015, verabschiedete den Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung und stimmte über die übrigen Beschlussvorschläge an die Hauptversammlung ab.
Die Hauptversammlung wählte am 14. Juli 2016 Herrn Schrader für die verbleibende Amtszeit des Aufsichtsrats bis 2020 als Vertreter der Anteilseigner zum Nachfolger des verstorbenen Graf von Faber-Castell. Für ein krankheitsbedingt ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer bestellte das Amtsgericht Hamburg am 25. August 2016 Herrn Schreckenberg in den Aufsichtsrat.
Am selben Tag berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat in seiner dritten Sitzung über die aktuelle Lage des Unternehmens, insbesondere auch die sehr hohe Kundenzufriedenheit, die sich aus aktuellen Umfragen ergeben hat. Einen weiteren Sitzungsgegenstand bildete die EU-Marktmissbrauchsverordnung.
In der Aufsichtsratssitzung vom 24. November 2016 erläuterte der Vorstand eingehend den bisherigen Geschäftsverlauf des Jahres 2016, die Planung für 2017 sowie die mittelfristige Planung bis 2019, die der Aufsichtsrat sodann einstimmig genehmigte. Einen weiteren Schwerpunkt der Aufsichtsratssitzung bildete die Präsentation der aktuellen Projekte des Ressorts Marketing durch Herrn Marc Fielmann. Darüber hinaus befasste sich der Aufsichtsrat mit der Entsprechenserklärung hinsichtlich des Deutschen Corporate Governance Kodex. Am Ende der Sitzung stellte sich ein Kandidat für die Nachfolge im Vorstandsressort Materialwirtschaft, Produktion, dem Aufsichtsrat vor.
Im Geschäftsjahr 2016 fanden zwei Sitzungen des Personalausschusses statt, wobei im Rahmen der Erörterungen die Nachfolge im Vorstandsressort Materialwirtschaft, Produktion im Mittelpunkt stand.
Der Vermittlungsausschuss i. s. d. § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz hatte keinen Anlass zusammenzutreten. Im Hinblick auf die Wahl eines Nachfolgers für Graf von Faber-Castell in der Hauptversammlung 2016 tagte der Nominierungsausschuss am 2. März 2016 sowie am 13. April 2016.
Weitere Ausschüsse bestehen nicht. Der Aufsichtsrat der Fielmann Aktiengesellschaft hat auf die Bildung eines Prüfungsausschusses bewusst verzichtet. Über die eingehenden Erörterungen im Rahmen der jährlich stattfindenden Bilanzsitzung hinaus konnten sich alle Aufsichtsratsmitglieder vor der Bilanzsitzung intensiv über Prüfungsinhalte und -ergebnisse in einem Diskussionsforum in Gegenwart des Finanzvorstands und des Abschlussprüfers informieren, Fragen stellen und Anregungen geben.
Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2016 einer internen Effizienzprüfung unterzogen.
Das Gremium überprüft fortlaufend und zusätzlich einmal jährlich anhand eines ausführlichen Fragebogens das Vorliegen von Interessenkonflikten seiner Mitglieder. Die Aufsichtsratsmitglieder sind zudem aufgefordert, potentielle Interessenkonflikte mitzuteilen. Im Geschäftsjahr 2016 lagen keine Interessenkonflikte vor.
Der Jahresabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und der gem. § 315a Handelsgesetzbuch auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 sowie der Bericht über die Lage der Fielmann Aktiengesellschaft und des Konzerns sind durch den Abschlussprüfer, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH, Hamburg, geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen worden. Diese Unterlagen, einschließlich des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands, die jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig vorlagen, wurden vom Aufsichtsrat geprüft und in der Bilanzsitzung am 5. und 6. April 2017 in Gegenwart des Herrn Wirtschaftsprüfers Reiher und der Frau Wirtschaftsprüferin Deutsch, die über den Prüfungsverlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Abschlussprüfung berichteten und auch für Fragen zur Verfügung standen, eingehend erörtert. Das Gremium hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt, womit der Jahresabschluss zugleich festgestellt ist. Der Aufsichtsrat befürwortet den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und schließt sich diesem an.
Der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) im Geschäftsjahr 2016 wurde ebenfalls vom Abschlussprüfer geprüft und mit der uneingeschränkten Bestätigung versehen, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands geprüft und sich in der Bilanzsitzung am 5. und 6. April 2017 das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer berichten lassen. Gegen den Bericht des Vorstands und dessen Prüfung durch den Abschlussprüfer erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.
Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand und allen Mitarbeitern für die hervorragende und sehr erfolgreiche Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr.
Hamburg, 6. April 2017
Professor Dr. Mark K. Binz, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016
für den Fielmann-Konzern
Fielmann
Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. 90 Prozent aller Bundesbürger kennen Fielmann. Wir sind der Marktführer. 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. In Deutschland verkauft das Unternehmen mehr als jede zweite Brille.
Fielmann ist tief in der Branche verwurzelt und auf allen Ebenen der Wertschöpfung in der Optik tätig. Wir sind Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker.
Mit seinen verbraucherfreundlichen Leistungen, mit Brillen zum günstigen Preis und umfassenden Garantien steigerte Fielmann im abgelaufenen Berichtsjahr Absatz, Umsatz und Gewinn.
Der Brillenabsatz stieg um 2,3 Prozent auf 8,0 Millionen Stück (Vorjahr: 7,8 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.549,8 Millionen € (Vorjahr: 1.509,3 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.337,2 Millionen € (Vorjahr: 1.299,9 Millionen €). Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich auf 241,5 Millionen € (Vorjahr: 240,1 Millionen €), der Konzernjahresüberschuss auf 171,2 Millionen € (Vorjahr: 170,5 Millionen €).
Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 1,98 € (Vorjahr: 1,97 €). Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 704 Niederlassungen (Vorjahr: 695 Niederlassungen), davon 168 Standorte mit Hörgerätestudios (Vorjahr: 143 Hörgerätestudios).
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| 2016 | 2015 | ||
|---|---|---|---|
| Konzern-Jahresüberschuss | Mio. € | 171,2 | 170,5 |
| Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | Mio. € | 4,9 | 5,0 |
| Periodenergebnis | Mio. € | 166,3 | 165,5 |
| Anzahl Aktien | Mio. St. | 84 | 84 |
| Ergebnis je Aktie | € | 1,98 | 1,97 |
Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich International Accounting Standards) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) und des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.
Die Rahmenbedingungen
Europa
Das Jahr 2016 stand im Zeichen bedeutender politischer Ereignisse mit zum Teil unerwartetem Ausgang, die bislang ohne nachhaltige Auswirkungen auf den Kapitalmarkt blieben. Vom Brexit-Votum im Juni erholten sich die Finanzmärkte relativ schnell und auch der Volksentscheid zur Verfassungsreform in Italien beeindruckte die Kapitalmärkte kaum. Während mit Kanada das Handelsabkommen CETA abgeschlossen werden konnte, ist das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA nicht umgesetzt worden.
Die wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. Treibende Faktoren waren dabei die privaten und öffentlichen Ausgaben. Jedoch nahm die Investitionstätigkeit aufgrund der im Zusammenhang mit dem Brexit-Referendum spürbar gestiegenen politischen Unsicherheit zuletzt nur noch wenig zu.
Der niedrige Ölpreis stützte die privaten Einkommen und den Konsum in Europa. Die Inflationsrate 2016 stieg im Euro-Raum auf 0,3 Prozent nach 0,2 Prozent im Vorjahr. Die Zielgröße von leicht unter 2,0 Prozent wurde damit weiterhin deutlich verfehlt.
Die Arbeitslosenquote im Euro-Raum (EU 19) betrug am Jahresende 10,0 Prozent (Vorjahr: 10,9 Prozent).
Das Bruttoinlandsprodukt (EU 19) stieg auf Jahressicht um 1,7 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent).
Die Kapitalmärkte in Europa standen auch im Jahr 2016 unter dem Eindruck des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB). Das zunächst auf den Ankauf von Staatsanleihen begrenzte Programm wurde auf Unternehmensanleihen ausgeweitet und die Laufzeit von September 2016 auf Dezember 2017 verlängert.
Durch diese Ausweitung des Anleihekaufprogramms der EZB Mitte 2016 sank das Zinsniveau.
Deutschland
Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich 2016 sehr positiv. Gestützt durch den Konsum privater Haushalte sowie staatlicher Ausgaben stieg das Bruttoinlandsprodukt real um 1,9 Prozent nach 1,7 Prozent im Jahr 2015.
Insbesondere die weiterhin erfreuliche Zunahme der Beschäftigung, ein milder Winter, niedrige Zinsen und günstige Energiekosten ließen die privaten Konsumausgaben 2016 um 2,0 Prozent steigen und damit so stark wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr (Vorjahr: 1,9 Prozent).
Der Handel verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg um real 1,6 Prozent (Vorjahr: 2,2 Prozent). Die staatlichen Konsumausgaben wuchsen um 4,0 Prozent (Vorjahr: 2,4 Prozent). Die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen und Fahrzeuge legten um 1,1 Prozent zu (Vorjahr: 4,8 Prozent), die Exporte deutscher Unternehmen ins Ausland um 2,6 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent).
Obwohl die Teuerungsrate zum Jahresende aufgrund gestiegener Energiepreise deutlich anzog, lagen die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt lediglich 0,5 Prozent über denen des Vorjahres (Vorjahr: 0,3 Prozent).
Im Vergleich zu 2015 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um weitere 425.000 Personen zu (Vorjahr: 377.000). Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten damit im Durchschnitt 2016 rund 43,4 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland (Vorjahr: 43,0 Millionen Erwerbstätige), so viele wie noch nie zuvor. Im Jahresverlauf erhöhten sich die zu besetzenden Arbeitsstellen um 86.000 auf 655.000 (Vorjahr: 569.000). Die Zahl der Arbeitslosen sank im Jahresdurchschnitt um 104.000 auf unter 2,7 Millionen (Vorjahr: 2,8 Millionen), die Arbeitslosenquote lag bei 6,1 Prozent (Vorjahr: 6,4 Prozent).
Schweiz
Die Freigabe des Wechselkurses zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro im Januar 2015 durch die Schweizer Nationalbank (SNB) prägte die wirtschaftliche Lage in der Schweiz auch 2016.
Der Schweizer Einzelhandel verzeichnete einen Nachfragerückgang um -0,9 Prozent (Vorjahr: -1,4 Prozent), insbesondere zu Gunsten der europäischen Nachbarländer. Erstmals seit zwei Jahren konnte aber im November 2016 wieder real mehr verkauft werden als ein Jahr zuvor. Der Maschinenbau sowie die Elektro- und Metallindustrie konnten den währungsbedingten Rückschlag noch nicht vollständig kompensieren. Nach Einschätzung der Credit Suisse steigt jedoch die Produktion in Schweizer Industriebetrieben nachhaltig und auch der Auftragsbestand sei 2016 deutlich gewachsen.
Die bedeutende Tourismusbranche verzeichnet weiterhin eine rückläufige Entwicklung. Insgesamt erwartet man für 2016 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent).
Der Arbeitsmarkt zeigte sich unterdessen relativ robust. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresmittel 3,3 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent). Nachdem 2015 die Franken-Aufwertung insbesondere die Importe deutlich verbilligte und gesunkene Energie- sowie Ölpreise zu einer Deflation führten, setzte sich dieser Trend 2016 fort, die Preise fielen im Durchschnitt um -0,4 Prozent (Vorjahr: -1,1 Prozent).
Österreich
Gestützt von privatem und öffentlichem Konsum sowie durch Investitionen wird ein Anstieg des österreichischen Bruttoinlandsprodukts für das Gesamtjahr 2016 von 1,5 Prozent erwartet (Vorjahr: 1,0 Prozent). Die Steigerung des privaten Konsums ist im Wesentlichen auf Steuerentlastungen zurückzuführen. Exporte in die USA sowie in die benachbarten osteuropäischen Nachbarländer schrumpften. Während bei den Einfuhren mit einem Anstieg von 4,5 Prozent gerechnet wird (Vorjahr: 4,2 Prozent), steigt der Anteil der Exporte um 2,8 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent).
Positiv wirkte sich die Entwicklung in der Tourismusbranche aus. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit in Österreich konnte gestoppt werden. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt unverändert 9,1 Prozent (Vorjahr: 9,1 Prozent). Vor dem Hintergrund niedriger Mineralölpreise belief sich die Preissteigerung abermals auf lediglich 0,9 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent).
Polen
Polen befindet sich in einer nachhaltigen Aufschwungphase, gestützt durch Exporte, Investitionen und den Konsum. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Berichtsjahr voraussichtlich um 2,8 Prozent nach 3,5 Prozent im Vorjahr. Im Jahr 2016 summierte sich die Einzelhandelskaufkraft auf rund 89 Milliarden €.
Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhindern weiterhin ein noch stärkeres Wachstum.
Das noch immer in weiten Teilen hohe Mietniveau bei Einzelhandelsflächen führt in vielen Shopping-Centern nach wie vor zu Leerständen. Vereinzelt war eine Absenkung des Mietniveaus bei Neuvermietungen jedoch zu erkennen. Die Arbeitslosenquote beträgt 9,0 Prozent und sank damit auf das niedrigste Niveau seit 2008 (Vorjahr: 10,5 Prozent).
Osteuropa
Die anhaltende Krise in der Ukraine überträgt sich auch weiterhin massiv auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Die Abwertung der Nationalwährung, der Rückgang der industriellen Produktion und die Erhöhung der Energiepreise führten zu einem weiteren Anstieg der Lebenshaltungskosten. Dieser fiel mit 12,4 Prozent jedoch deutlich geringer als in den Vorjahren aus. Der Lebensstandard der ukrainischen Bevölkerung hat sich seit Ausbruch der Auseinandersetzung mit Russland rapide verschlechtert, obgleich die Wirtschaftsleistung der Ukraine nach Einschätzung der Zentralbank im Jahr 2016 um 1,5 Prozent gestiegen sein könnte (Vorjahr: Rückgang um -11 Prozent). Infolge der weiterhin sehr angespannten politischen und wirtschaftlichen Lage im Land verlor die Währung im Geschäftsjahr weiter an Wert. Auf Jahressicht verbilligte sich die ukrainische Hrywnja gegenüber dem Euro um 7,7 Prozent. Die Abwertung der Währung setzte sich in den ersten Wochen des neuen Jahres fort.
Weißrussland hat unverändert mit hohen Defiziten im Staatshaushalt und im internationalen Warenhandel zu kämpfen. Nach offiziellen Angaben sank der Außenhandelsumsatz 2016 um -9,0 Prozent. Hierbei wirkt sich die schwierige wirtschaftliche Situation in Russland, dem größten Handelspartner, weiterhin massiv aus. 2016 wird mit einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung von -2,6 Prozent gerechnet (Vorjahr: -3,8 Prozent). Die Währung verlor auf Jahressicht rund 0,7 Prozent gegenüber dem Euro an Wert.
Der Augenoptik-Markt
Der Zentralverband der Augenoptiker ermittelte den Absatz der stationären augenoptischen Branche für 2016 in Deutschland mit 11,85 Millionen Brillen (Vorjahr: 11,7 Millionen Brillen), ein Anstieg um 1,0 Prozent. Der entsprechende Gesamtumsatz der stationären augenoptischen Branche stieg um 1,8 Prozent und belief sich laut Zentralverband auf 5,71 Milliarden € (Vorjahr: 5,61 Milliarden €). Der Gesamtumsatz der Branche inklusive Online-Handel wird laut ZVA auf 5,95 Milliarden € geschätzt (Vorjahr: 5,83 Milliarden €). Die Anzahl der augenoptischen Fachgeschäfte einschließlich aller Zweigniederlassungen und Betriebsstätten lag gemäß Zentralverband zum Ende des Berichtszeitraumes bei 11.850 Geschäften (Vorjahr: 11.900 Geschäfte).
Die augenoptische Branche in Deutschland ist stark zersplittert. Der traditionelle deutsche Optiker gibt weniger als zwei Brillen am Tag ab, eine Fielmann-Niederlassung 35. Pro Jahr verkauft der Durchschnittsoptiker weniger als 600 Brillen, Fielmann im Mittel je Niederlassung mehr als 10.000.
Der Durchschnittsumsatz eines traditionellen augenoptischen Fachgeschäftes in Deutschland lag 2016 unverändert bei 0,3 Millionen €. Im Vergleich dazu erwirtschaftet eine Fielmann-Niederlassung in Deutschland durchschnittlich 2,0 Millionen € (Vorjahr: 1,9 Millionen €) Umsatz, in Österreich 2,6 Millionen € (Vorjahr: 2,5 Millionen €), in der Schweiz 5,3 Millionen € (Vorjahr: 5,8 Millionen €).
Valide Zahlen zu den Eckdaten der Branchenentwicklung in den Alpenländern liegen nicht vor. Nach unserer Schätzung verharrte der Absatz in der Schweiz bei einer Million Brillen. Der Umsatz lag mit 1,3 Milliarden CHF auf Vorjahresniveau. Die Schweiz zählte unverändert um 1.100 augenoptische Fachgeschäfte. In Österreich schätzen wir den Absatz unverändert auf 1,3 Millionen Brillen. Der Umsatz lag mit 0,5 Milliarden € ebenfalls auf Vorjahresniveau. Die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte belief sich unverändert auf 1.200 (Vorjahr: 1.200 Geschäfte).
Der Hörgeräte-Markt
Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt. Studien gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 14 Millionen Menschen mit Hörbeeinträchtigungen leben, Tendenz steigend. Schwerhörigkeit gehört zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Rund 3,5 Millionen Menschen tragen Hörgeräte. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland in 6.130 Betriebsstätten (Vorjahr: 5.900 Betriebsstätten) um 1,17 Millionen Geräte angepasst (Vorjahr: 1,17 Millionen Geräte). Der Umsatz der Branche liegt nach Einschätzung der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker bei 1,4 Milliarden € (Vorjahr: 1,4 Milliarden €).
Fielmann-Konzern
Fielmann hat die augenoptische Branche geprägt. Der Name Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. Wir sind Augenoptiker und decken die ganze Wertschöpfungskette der Branche ab.
Im brandenburgischen Rathenow bündeln wir unsere Kompetenz in Produktion und Logistik. Unter einem Dach fertigen wir auftragsbezogen Mineral- und überwiegend Kunststoffgläser, fügen sie in der Randschleiferei mit der Fassung zur Brille zusammen.
Im Zweischichtbetrieb liefern wir im Schnitt pro Tag mehr als 19.000 Gläser, wickeln mehr als 56.000 Aufträge ab (Vorjahr: 55.000 Aufträge). 2016 fertigten wir mit modernster Technologie mehr als 4,8 Millionen Gläser aller Veredelungsstufen und lieferten 8,0 Millionen Brillenfassungen aus (Vorjahr: 4,8 Millionen Gläser/7,8 Millionen Brillenfassungen).
Fielmann Aktiengesellschaft
Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör.
Die Gesellschaft wird vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Herrn Günther Fielmann, gemeinschaftlich durch zwei Mitglieder des Vorstands oder durch ein Vorstandsmitglied mit einem Prokuristen.
Unternehmenssteuerung
Kundenzufriedenheit, Absatz, Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung.
Nur zufriedene Kunden bleiben dem Unternehmen treu und sind Garant für langfristiges Wachstum.
Die Kundenzufriedenheit stellt eine unternehmensspezifische Kerngröße dar und wird anhand eines umfangreichen Fragebogens auf Ebene jeder einzelnen Niederlassung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut kontinuierlich ermittelt und ausgewertet.
Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der Steuerung des Konzerns nach den Absatzmärkten Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Übrige.
Wirtschaftsbericht
Ertragslage
Während die übrige augenoptische Branche inklusive Online-Handel in Deutschland einen Stückzahlanstieg von lediglich 0,5 Prozent verzeichnete (Vorjahr: 1,7 Prozent), steigerte Fielmann europaweit seinen Absatz um 2,3 Prozent auf 7,99 Millionen Stück (Vorjahr: 7,81 Millionen Stück). Die Kundenzufriedenheit stieg wiederum leicht auf 92,3 Prozent (Vorjahr: 91,9 Prozent). Der Außenumsatz inklusive MwSt. erhöhte sich auf 1.549,8 Millionen € (Vorjahr: 1.509,3 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.337,2 Millionen € (Vorjahr: 1.299,9 Millionen €). Der Absatz im Bereich der Hörgeräteakustik belief sich auf 58,3 Tausend Einheiten (Vorjahr: 46,0 Tausend Einheiten), der Umsatz auf 51,9 Millionen € (Vorjahr: 42,6 Millionen €).
Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken deutlich um -19,1 Prozent auf 15,6 Millionen € (Vorjahr: 19,3 Millionen €). Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Untervermietung und Auflösungen von Wertberichtigungen oder Rückstellungen sowie Währungskursgewinne.
Durch Währungsdifferenzen, insbesondere zwischen Euro und US-Dollar sowie zwischen Euro und Schweizer Franken, erzielte der Fielmann Konzern im Berichtszeitraum 2,9 Millionen € nach 5,6 Millionen € im Vorjahr.
Der Materialaufwand stieg leicht überproportional zum Umsatz um 3,3 Prozent auf 279,8 Millionen € (Vorjahr: 270,8 Millionen €), in Relation zum Umsatz stieg der Aufwand marginal auf 20,9 Prozent nach 20,8 Prozent im Vorjahr.
Der Personalaufwand stieg bei einer Quote von 40,4 Prozent absolut um 20,3 Millionen € und betrug 539,9 Millionen € (Vorjahr: 519,6 Millionen €). Hier zeigt sich im Wesentlichen der Anstieg der Mitarbeiterzahl um 3,4 Prozent auf 17.873 (Vorjahr: 17.287 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), davon 543 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hörgerätestudios (Vorjahr: 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).
Die Abschreibungen erhöhten sich mit 3,0 Prozent um 1,2 Millionen € auf 40,0 Millionen € und sind Folge der deutlich intensivierten Investitionstätigkeit im Geschäftsjahr 2015. Im Rahmen des Projekts ZenIT wurden im Vorjahr alle deutschen Niederlassungen mit Tablet-Computern ausgerüstet. Hierdurch ist eine effizientere Bearbeitung von Kundenaufträgen sichergestellt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit -0,2 Prozent bzw. 250,9 Millionen € (Vorjahr: 251,4 Millionen €) per Saldo nahezu unverändert. Die Steigerung bei Mieten, Reise- und Repräsentationskosten sowie den allgemeinen Bürokosten wurden durch einen deutlich geringeren Aufwand aus Währungsumrechnung mehr als ausgeglichen.
Der Gewinn vor Steuern betrug für den Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum 241,5 Millionen €, lag damit um 0,6 Prozent über dem Vorjahr (Vorjahr: 240,1 Millionen €). Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 171,2 Millionen € (Vorjahr: 170,5 Millionen €). Fielmann investierte in den Markt, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, trieb die Expansion voran, verdichtete sein Niederlassungsnetz.
Das Finanzergebnis sank bei saldierter Betrachtung auf -0,1 Millionen €, nach 0,4 Millionen € im Vorjahr. Es errechnet sich zum einen aus nicht liquiditätswirksamen Effekten im Zusammenhang mit Auf- und Abzinsungen aufgrund der IFRS/IAS-Bewertung von Bilanzpositionen und zum anderen aus einem operativen Zinsergebnis, das aus der Geldanlage des Finanzvermögens resultiert.
Das der Geld- und Kapitalanlage zuzurechnende Ergebnis belief sich 2016 auf insgesamt 1,3 Millionen € nach 0,9 Millionen € im Vorjahr.
Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken beeinflusst diese Zahlen auch weiterhin stark. Der Refinanzierungszinssatz der Europäischen Zentralbank wurde im März 2016 erstmals seit Bestehen auf null Prozent gesenkt (Vorjahr: 0,05 Prozent). Durch zeitliche Verlängerung des Kaufprogramms der EZB für Staatsanleihen und andere Wertpapiere bis Dezember 2017 sowie durch eine Absenkung der Anforderungen an solche Wertpapiere, fiel das Zinsniveau im kurz- bis mittelfristigen Laufzeitbereich weiter. Insbesondere aufgrund der Zinsentwicklung in den USA stiegen die langfristigen Zinsen zum Jahresende marginal. Fest- und Termingelder mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten wurden von Banken vielfach nicht mehr verzinst.
Die Steuerquote des Fielmann-Konzerns beläuft sich auf 29,1 Prozent nach 29,0 Prozent im Vergleichszeitraum. Die Rendite vor Steuern, bezogen auf die Konzerngesamtleistung, beläuft sich auf 18,1 Prozent (Vorjahr: 18,5 Prozent), die Nettorendite auf 12,8 Prozent (Vorjahr: 13,1 Prozent). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern liegt bei 32,0 Prozent (Vorjahr: 32,7 Prozent).
Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 281,6 Millionen € (Vorjahr: 278,5 Millionen €), das Ergebnis pro Aktie beträgt 1,98 € (Vorjahr: 1,97 €).
Das Ergebnis erzielten 704 Niederlassungen (Vorjahr: 695 Niederlassungen), davon 168 Niederlassungen mit integriertem Hörgerätestudio (Vorjahr: 143 Niederlassungen). Darüber hinaus betreiben wir in der Ukraine und Weißrussland 45 kleinere Standorte (Vorjahr: 41 Standorte). Die durch Franchisenehmer betriebenen 24 Niederlassungen im Baltikum werden nicht konsolidiert (Vorjahr: 23 Niederlassungen).
Segmente
Fielmann erwirtschaftete in Deutschland im Berichtszeitraum mit 589 Niederlassungen (Vorjahr: 586) einen Absatz von 6,64 Millionen Brillen (Vorjahr: 6,48 Millionen Brillen) und einen Umsatz von 1.108,3 Millionen € (Vorjahr: 1.072,1 Millionen €). Fielmann behauptete seine Marktanteile in Deutschland, erreichte mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 21 Prozent) und 53 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 52 Prozent). Fielmann erzielte in Deutschland ein Ergebnis vor Steuern von 192,2 Millionen € (Vorjahr: 1 89,7 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 1 8,2 Prozent (Vorjahr: 18,6 Prozent).
In der Schweiz konnte Fielmann mit 40 Niederlassungen (Vorjahr: 38 Niederlassungen) einen Absatz von 470.000 Brillen (Vorjahr: 468.000 Brillen) erzielen. Der Umsatz im Segment belief sich auf 170,6 Millionen € (Vorjahr: 172,3 Millionen €).
Der Schweizer Franken lag im Jahresdurchschnitt bei 1,09 CHF zum Euro (Vorjahr: 1,07 CHF). Währungsbereinigt lag das Umsatzplus damit bei 1,1 Prozent (Vorjahr: 2,7 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern betrug 32,6 Millionen € (Vorjahr: 34,9 Millionen €). Die Umsatzrendite lag bei 19,1 Prozent nach 20,3 Prozent im Jahr 2015.
Fielmann erwirtschaftete in der Schweiz mit 4 Prozent aller Optikfachgeschäfte (Vorjahr: 3 Prozent) einen Absatzmarktanteil von 45 Prozent (Vorjahr: 45 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 15 Prozent (Vorjahr: 15 Prozent).
Der Absatz in Österreich mit seinen 37 Niederlassungen (Vorjahr: 35 Niederlassungen) lag im Berichtsjahr bei 424.000 Brillen (Vorjahr: 410.000 Brillen). Der Umsatz im Segment stieg um 5,3 Prozent auf 79,1 Millionen € (Vorjahr: 75,1 Millionen €), das Ergebnis vor Steuern auf 16,0 Millionen € (Vorjahr: 14,3 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern verbesserte sich auf 20,3 Prozent (Vorjahr: 19,1 Prozent). Fielmann erzielte mit 3 Prozent (Vorjahr: 3 Prozent) aller Optikfachgeschäfte einen Absatzmarktanteil von 33 Prozent (Vorjahr: 32 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 20 Prozent (Vorjahr: 19 Prozent).
In den EU-Ländern Polen, Niederlande, Luxemburg und Italien betreiben wir 38 Standorte (Vorjahr: 36 Niederlassungen), die wir unter Hinzurechnung unserer kleineren 45 Standorte (Vorjahr: 41 Standorte) in Weißrussland und der Ukraine im Segment "Übrige" darstellen.
Der Absatz in Polen lag bei 134.000 Brillen (Vorjahr: 140.000 Brillen). Der polnische Zloty notierte im Jahresdurchschnitt bei 4,36 PLN zum Euro (Vorjahr: 4,18 PLN). Während der Umsatz in EUR um -4,7 Prozent sank, blieb er in PLN nahezu unverändert. Das Ergebnis entwickelte sich entsprechend, die Rendite vor Steuern betrug 7,0 Prozent (Vorjahr: 11,2 Prozent).
Der Umsatz des Segments "Übrige" betrug 32,9 Millionen € (Vorjahr: 31,2 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 0,5 Millionen € (Vorjahr: 0,8 Millionen €).
Im Juli 2015 eröffnete Fielmann in Bozen seine erste italienische Niederlassung. 2016 folgten die Niederlassungen Brixen (Juni) sowie Meran (Dezember). Die positive Resonanz unserer Kunden stimmt uns optimistisch für die Zukunft.
Finanzlage
Finanzmanagement
Die Finanzlage des Fielmann-Konzerns ist unverändert solide. Die Ausschüttung der Fielmann Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2015 im Juli 2016 stieg um 9,4 Prozent, dennoch erhöhte sich das Finanzvermögen zum Bilanzstichtag auf 368,1 Millionen € (Vorjahr: 356,8 Millionen €). Der Finanzmittelfonds (Liquide Mittel und Anlagen mit bis zu drei Monaten Restlaufzeit zum Erwerbszeitpunkt) belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 114,0 Millionen € (Vorjahr: 95,6 Millionen €). Hinsichtlich weiterer Angaben, insbesondere aufgrund der veränderten Fristigkeit der Anlagen, verweisen wir auf Textziffer 25 im Konzernanhang. Die Anlagepolitik ist defensiv und auf die Erhaltung des Vermögens ausgerichtet. Anlagerichtlinien sehen Obergrenzen sowohl für einzelne Adressen als auch für Anlageklassen vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf 0,9 Millionen € (Vorjahr: 0,3 Millionen €). Darüber hinaus bestehende kurzfristige Kreditlinien wurden lediglich für Avale in Anspruch genommen.
Cashflow-Entwicklung und Investitionen
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit stieg gegenüber dem Vorjahr um 36,4 Prozent auf 219,2 Millionen € nach 160,6 Millionen € in 2015. Der Cashflow pro Aktie erhöhte sich dadurch auf 2,61 € (Vorjahr: 1,91 €).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -49,0 Millionen € (Vorjahr: -52,6 Millionen €). Das Investitionsvolumen lag im Berichtsjahr bei 49,6 Millionen € (Vorjahr: 53,3 Millionen €) und wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Die Mittel wurden überwiegend für den Ausbau und den Erhalt des Niederlassungsnetzes verwendet. Nach der erfolgreichen Einführung in Deutschland wurden im Rahmen des Projekts ZenIT im Geschäftsjahr nunmehr alle österreichischen Niederlassungen mit Tablet-Computern ausgerüstet. Hierdurch ist eine effiziente Bearbeitung von Kundenaufträgen sichergestellt.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der im Wesentlichen auf die ausgezahlte Dividende entfiel, belief sich auf -151,7 Millionen € (Vorjahr: -139,9 Millionen €).
Vermögenslage
Vermögens- und Kapitalstruktur
Das Gesamtvermögen des Konzerns stieg im Berichtsjahr um 2,5 Prozent auf 913,5 Millionen € (Vorjahr: 891,1 Millionen €).
Der Anstieg der immateriellen Vermögenswerte um 6,9 Millionen € steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Softwareentwicklung für den Kontaktlinsenbereich.
Die Sachanlagen im Konzern wurden mit 224,4 Millionen € ausgewiesen (Vorjahr: 223,2 Millionen €). Dies entsprach nahezu unverändert einem Anteil von 24,6 Prozent am Gesamtvermögen des Konzerns (Vorjahr: 25,0 Prozent).
Die vorgenommenen Investitionen, unter anderem in neue Niederlassungen, in den Ausbau von Hörgerätestudios, den Umbau bestehender Filialen und in die Verbesserung der Logistik in Rathenow, übertrafen mit 6,3 Prozent die Abschreibungen, so dass das Sachanlagevermögen auf Jahressicht um 1,2 Millionen € stieg (Vorjahr: 13,2 Millionen €). Das Sachanlagevermögen ist zu 238,5 Prozent durch Eigenkapital nach Ausschüttung der vorgeschlagenen Dividende gedeckt (Vorjahr: 233,3 Prozent).
Der Anstieg der sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte um 28,2 Millionen € steht im Zusammenhang mit der Investition freier liquider Mittel in Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeiten von über einem Jahr zum Zeitpunkt des Erwerbs. In diesem Zusammenhang steht auch die Entwicklung der kurzfristigen Finanzanlagen sowie der Zahlungsmittel und Äquivalente.
Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen 511,1 Millionen € (Vorjahr: 525,0 Millionen €). Bei den kurzfristigen Vermögenswerten sanken die Vorräte um 3,7 Prozent auf 128,1 Millionen € (Vorjahr: 133,1 Millionen €). Zur Erreichung von Einkaufsvorteilen wurden die Vorräte im Geschäftsjahr 2015 aufgebaut und im Berichtsjahr wieder reduziert. Die Lagerreichweiten, insbesondere in den Produktgruppen Korrektionsfassungen und Sonnenbrillen, wurden im Geschäftsjahresverlauf entsprechend angepasst, sind auf hohem Niveau und stellen eine große Auswahl sicher.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbezogen überproportional um 4,0 Millionen € auf 26,7 Millionen € (Vorjahr: 22,7 Millionen €), sind aber im Verhältnis zum Umsatz aufgrund des Geschäftsmodells nicht wesentlich.
Das Eigenkapital im Konzern wuchs mit 2,8 Prozent um 18,5 Millionen € und beträgt nach Abzug der vorgeschlagenen Dividendenausschüttung von 151,2 Millionen € 535,1 Millionen € (Vorjahr: 520,8 Millionen €). Die solide Finanzierung der Fielmann-Gruppe zeigte sich in der hohen Eigenkapitalquote inklusive vorgeschlagener Dividende von 75,1 Prozent (Vorjahr: 74,9 Prozent).
Die Rückstellungen betrugen 64,8 Millionen € (Vorjahr: 66,5 Millionen €). Die Rückstellungen stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit leistungsbezogenen Vergütungen von Mitarbeitern und Beiträgen zur Berufsgenossenschaften. Während die langfristigen Rückstellungen um 0,9 Millionen € stiegen, sanken die kurzfristigen Rückstellungen um 6,0 Prozent bzw. 2,6 Millionen €.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken im Berichtsjahr um 4,2 Prozent auf 63,0 Millionen € und stehen in direktem Zusammenhang mit dem Einkaufsvolumen und der Entwicklung der Vorräte (Vorjahr: 65,8 Millionen €).
Gesamtaussage des Vorstands zur aktuellen wirtschaftlichen Lage
Der Vorstand beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts unverändert positiv. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand davon aus, dass Fielmann bei angemessenem Ergebnis weitere Absatz- und Umsatzmarktanteile gewinnen wird. Zum Zeitpunkt des Drucktermins stimmten die Erwartungen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.
Wertschöpfung
Wertschöpfungsrechnungen ermitteln den wirtschaftlichen Wert, den ein Unternehmen mit seiner Produktion und der Erstellung seiner Leistung erzielt. Sie weisen darüber hinaus den Anteil aus, den die Einzelnen aus dem Unternehmen direkt oder indirekt erhalten.
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| Herkunft | Mio. € |
|---|---|
| Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderung | 1.336,5 |
| Sonstige Erträge | 12,7 |
| Unternehmensleistung | 1.349,2 |
| Materialaufwand | -279,8 |
| Abschreibungen | -40,0 |
| Sonstige Aufwendungen | -246,8 |
| Sonstige Steuern | -0,3 |
| Summe Vorleistung | -566,9 |
| Wertschöpfung | 782,3 |
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| Verwendung | Mio. € | % |
|---|---|---|
| Aktionäre und andere Gesellschafter | 156,1 | 20,0 |
| Mitarbeiter und Organe | 540,7 | 69,1 |
| Öffentliche Hand | 70,3 | 9,0 |
| Kreditgeber | 0,3 | |
| Unternehmen | 14,9 | 1,9 |
| 782,3 | 100 |
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Fielmann ist größter Arbeitgeber der augenoptischen Branche in Deutschland und der Schweiz. Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 17.549 (Vorjahr: 16.961) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Der Personalaufwand betrug 539,9 Millionen € (Vorjahr: 519,6 Millionen €), die Personalaufwandsquote in Bezug zur Konzerngesamtleistung lag bei 40,4 Prozent (Vorjahr: 39,9 Prozent).
Der Erfolg unseres Unternehmens hängt maßgeblich vom Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Fielmann ist ein modernes Unternehmen. Unser Frauenanteil beträgt in Deutschland über 70 Prozent. Unsere Frauenquote in den ersten drei Ebenen unterhalb des Vorstandes liegt bei über 30 Prozent (Vorjahr: über 30 Prozent). Der Anteil gut ausgebildeter Frauen mit Berufserfahrung wird weiter zunehmen. Mit flexibler Arbeitszeitregelung schaffen wir ein familienfreundliches Umfeld. 29,4 Prozent der zum Stichtag 17.873 (Vorjahr: 29,1 Prozent, 17.287) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns waren in Teilzeit beschäftigt. Fielmann berücksichtigt damit vielfach den Wunsch nach individueller Arbeitszeitgestaltung.
Die demographische Entwicklung in Deutschland, der Schweiz und Österreich führt dazu, dass Fielmann sich frühzeitig um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemüht und die Qualifizierung in einer Vielzahl von Programmen sicherstellt. Dabei bietet der Konzern ein weites Spektrum an verschiedenen Karrieremöglichkeiten, verbunden mit einer attraktiven Entlohnung und finanziellen Entwicklungsperspektiven. Beides trat in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus.
Strikte Kundenorientierung führte uns an die Spitze. Unsere Philosophie spiegelt sich auch in der Vergütung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Ein wesentlicher Teil der Tantieme unserer Niederlassungsleiterinnen und Niederlassungsleiter sowie des Vorstandes ist abhängig von der Zufriedenheit unserer Kunden. Zudem bietet Fielmann seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Mehr als 85 Prozent (Vorjahr: 85 Prozent) unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten Fielmann-Aktien, beziehen neben ihren Gehältern zusätzlich Dividenden. Das motiviert. Den Vorteil haben unsere Kunden.
Fielmann-Aus- und Weiterbildung
Alle Fielmann-Niederlassungen im In- und Ausland werden von Augenoptikermeisterinnen und -meistern bzw. Optometristinnen und Optometristen geführt. Ihnen zur Seite stehen freundliche, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend Augenoptikergesellen. Fielmann ist größter Ausbilder der augenoptischen Branche, beschäftigte zum Jahresende 3.190 Auszubildende (Vorjahr: 3.065 Auszubildende). Hiervon entfallen auf das Segment Deutschland 2.838 (Vorjahr: 2.728). In der Schweiz beschäftigt Fielmann 1 84 (Vorjahr: 175) und in Österreich 155 (Vorjahr: 152) Auszubildende.
Den hohen Standard unserer Ausbildung belegen bundesweite Auszeichnungen. In den letzten fünf Jahren stellte Fielmann beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks alle Bundessieger.
Auf dem Fielmann Campus in Plön, unter anderem in den Räumlichkeiten des Schlosses, bilden die Fielmann Aktiengesellschaft und die Fielmann Akademie gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik den Nachwuchs für die neue Generation des augenoptischen Fachgeschäftes aus. Fielmann qualifizierte 2016 wieder mehr als 7.000 Augenoptikerinnen und Augenoptiker. Seit dem Jahr 2012 bieten wir auf dem Fielmann Campus in Plön neben der zentralen Aus- und Weiterbildung für die Augenoptik auch die Aus- und Weiterbildung für die Hörgeräteakustik an.
Modernste Technik, sowohl in der Optik als auch in der Akustik, gepaart mit innovativen Lehrmethoden und -mitteln, unterstützt den hohen Standard der Aus- und Weiterbildung.
Als feste Einrichtung für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis haben sich die Fielmann Akademie-Kolloquien in Plön etabliert. Mehr als 4.700 Besucher in 36 Veranstaltungen suchten seit 2007 den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Augenoptik.
Plan-Ist-Vergleich 2016
Die im Ausblick sowie in der zusammenfassenden Aussage zum Prognosebericht im Geschäftsbericht 2015 für das Jahr 2016 veröffentlichten Erwartungen an die geschäftliche Entwicklung des Konzerns haben sich weitgehend bestätigt.
In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur wurden 2016 insgesamt 49,6 Millionen € investiert (Plan 2016: um 55 Millionen €). Die Investitionen verteilen sich im Einzelnen wie folgt:
Im Geschäftsjahr 2016 wurden 9 Standorte eröffnet (Plan 2016: 10 Standorte).
In Deutschland beliefen sich die Investitionen auf 39,5 Millionen € (Plan 2016: 44,4 Millionen €), in Österreich auf 2,9 Millionen € (Plan 2016: 1,2 Millionen €), in der Schweiz auf 4,4 Millionen € (Plan 2016: 8,1 Millionen €) und in Polen auf 0,2 Millionen € (Plan 2016: unter 1,0 Millionen €). Wir haben 31,7 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufgewendet (Plan 2016: 36,0 Millionen €). In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investierten wir rund 2,3 Millionen € (Plan 2016: 5,6 Millionen €), in die Konzerninfrastruktur weitere 15,6 Millionen € (Plan 2015: 13,4 Millionen €).
Fielmann investierte im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung (Plan 2016: um 20 Millionen €). Die für das Geschäftsjahr 2016 erwarteten Marktanteilsgewinne wurden insbesondere regional erzielt.
Fielmann erreichte mit 5 Prozent aller augenoptischen Fachgeschäfte (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 21 Prozent) und 53 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 52 Prozent). Der Absatz stieg im Geschäftsjahr 2016 um 2,3 Prozent (Plan 2016: leichter Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahresniveau), der Konzernumsatz um 2,9 Prozent und lag damit unter den Erwartungen (Plan 2016: Umsatzausweitung wie in den Vorjahren. Anstieg im Durchschnitt 2011 bis 2015: 5,5 Prozent). Im dritten Quartal 2016 war die Entwicklung im Einzelhandel wetterbedingt unbefriedigend. Hiervon konnte sich Fielmann nicht ganz lösen. Darüber hinaus hatte der im Vergleich zum Vorjahr schwächere Franken eine negative Auswirkung auf den Konzernumsatz.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 241,5 Millionen € und liegt damit leicht über dem des Vorjahres (Plan 2016: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich leicht verbessern). Die Kundenzufriedenheit stieg leicht auf 92,3 Prozent (Plan 2016: Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten). Die Aktionäre partizipierten wie avisiert am Erfolg des Unternehmens durch einen Anstieg der Dividende um 2,9 Prozent von 1,75 € auf 1,80 € bei einer für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität (Umsatzrentabilität vor Steuern 18,1 Prozent, Eigenkapitalrentabilität nach Steuern 32,0 Prozent).
Vergütungsbericht
Die Laufzeit von Vorstandsverträgen beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes bestehen aus fixen und variablen, ergebnisabhängigen Bestandteilen. Einem Vorstandsmitglied wurde eine Pensionszusage gewährt. Den fixen Bezügen wurden der individuelle geldwerte Vorteil aus den zur privaten Nutzung überlassenen Dienstfahrzeugen und die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung anteilig zugerechnet. Das Tantiemesystem, das für alle Vorstände gilt, stellt sich wie folgt dar:
Die strikte Kundenorientierung der Fielmann-Gruppe als Kern ihrer Unternehmensphilosophie spiegelt sich bei den Vorstandsverträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Die Tantieme ist zweigeteilt. Die Tantieme I richtet sich nach dem Jahresergebnis. Die Tantieme II dient der Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Sie berechnet sich auch nach der Kundenzufriedenheit.
Für die Tantieme I wird der Tantiemeprozentsatz, der für die einzelnen Vorstandsmitglieder vereinbart worden ist, mit 70 Prozent des um die Vorstandstantieme bereinigten Jahresüberschusses des Fielmann-Konzerns multipliziert. Für die Tantieme II wird der individuelle Tantiemeprozentsatz zunächst mit 30 Prozent des um die Vorstandstantieme bereinigten Jahresüberschusses in der dreijährigen Tantiemeperiode des Fielmann-Konzerns berechnet.
Der sich hiernach ergebende Betrag wird anschließend über ein Zielsystem bewertet und kann im Endergebnis zwischen 0 Prozent und maximal dem doppelten Betrag der Ausgangsgröße - das heißt 60 Prozent - liegen. Damit erlangt der Faktor der Kundenzufriedenheit eine maßgebliche Bedeutung für die Bemessung der Tantieme.
In den Dienstverträgen wurde zugleich die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung eines Vorstandes in Prozent der fixen Vergütung festgelegt. Die Kappungsgrößen betragen 150 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Marc Fielmann, Herrn Dr. Körber sowie bis zum 30. Juni 2016 Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss und für beide ab dem 1. Juli 2016 bei 175 Prozent) bzw. 200 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Günther Fielmann und Herrn Schmid).
Die auf das Geschäftsjahr und das Vorjahr entfallenden Beträge sind individualisiert im Anhang zum Konzernabschluss unter Textziffer (30) gemäß den Mustertabellen des Deutschen Corporate Governance Kodex dargestellt, ebenso Erläuterungen zu einer Regelung, die das Ausscheiden am Ende der Vertragslaufzeit zum 30. Juni 2017 betrifft.
Angaben entsprechend § 315 Abs. 4 HGB sowie Aktionärsstruktur Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals
Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt 84 Millionen € und ist eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien), jeweils ohne Nennwert. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft eine Stimme (§ 14 Abs. 6 der Satzung).
Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen
Durch Vereinbarung vom 4. April 2013 sind Herr Marc Fielmann und Frau Sophie Luise Fielmann einer am 3. April 2013 zwischen Herrn Günther Fielmann und der KORVA SE, Lütjensee, geschlossenen Poolvereinbarung beigetreten (Poolvertrag).
Insgesamt umfasst der Poolvertrag 60.180.844 Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft (poolgebundene Aktien). Nach dem Poolvertrag bedarf eine Übertragung von poolgebundenen Aktien an Dritte der Zustimmung aller übrigen Poolmitglieder. Zudem muss jedes Poolmitglied, das seine poolgebundenen Aktien veräußern möchte, diese Aktien zuvor den übrigen Poolmitgliedern zum Kauf anbieten (Vorerwerbsrecht).
Nach dem Poolvertrag sind die Stimmrechte aus den poolgebundenen Aktien in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft jeweils gemäß den Beschlüssen der Poolmitglieder in der Poolversammlung auszuüben, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Sinn das jeweilige Poolmitglied in der Poolversammlung abgestimmt hat. Das Stimmrecht der Poolmitglieder in der Poolversammlung richtet sich nach ihrem Stimmrecht in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft. Jede poolgebundene Aktie gewährt eine Stimme.
Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses bestanden die folgenden direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft, die die Schwelle von 10 Prozent überschritten haben: Herr Günther Fielmann, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Herr Marc Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), Frau Sophie Luise Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), KORVA SE, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Fielmann Interoptik GmbH & CO. KG, Hamburg (indirekt beteiligt), Fielmann Familienstiftung, Hamburg (indirekt beteiligt).
Der Streubesitz beträgt 28,36 Prozent. Weitere Informationen können den Angaben zu den Stimmrechtsmitteilungen im Anhang des Jahresabschlusses 2016 der Fielmann Aktiengesellschaft entnommen werden.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.
Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrolle nicht unmittelbar ausüben
Eine solche Konstellation besteht bei der Gesellschaft nicht.
Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung
Die gesetzlichen Bestimmungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind geregelt in § 84 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 7 Abs. 1 folgende Regelung zur Zusammensetzung des Vorstands vor:
"(1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus mindestens drei Personen. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder und die Person des Vorstandsvorsitzenden sowie gegebenenfalls seines Stellvertreters."
Die gesetzlichen Bestimmungen über die Änderung der Satzung sind geregelt in § 119 AktG in Verbindung mit § 179 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 14 Abs. 4 folgende Regelung zu Satzungsänderungen vor:
"(4) Zur Beschlussfassung in der Hauptversammlung ist - soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen - die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich und genügend."
Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13. Juli 2021 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals um insgesamt bis zu 5.000.000,00 € durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar und/ oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:
| ― | um etwaige Spitzenbeträge unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu verwerten; |
| ― | bei Erhöhungen des Grundkapitals gegen Bareinlagen gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet; |
| ― | für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen. |
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2016 festzulegen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen
Entsprechende wesentliche Vereinbarungen sind nicht vorhanden.
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind
Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern bestehen nicht.
Erklärung zur Unternehmensführung
Die Erklärung zur Unternehmensführung wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen.
Abhängigkeitsbericht
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt, in dem die Beziehungen der Gesellschaft zu Herrn Günther Fielmann (Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie zu anderen ihm verbundenen Unternehmen und den zum Fielmann-Konzern gehörenden Unternehmen erfasst wurden.
Der Vorstand hat in diesem Bericht die folgende Schlusserklärung abgegeben:
"Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2016 nicht vor."
Risikomanagementsystem
Durch ein umfassendes Chancen- und Risikomanagement kann Fielmann Chancen frühzeitig erkennen und nutzen, ohne mögliche Risiken außer Acht zu lassen. Basis ist ein detailliertes Berichtswesen, das alle Planungs- und Steuerungssysteme beinhaltet. Anhand zuvor identifizierter und definierter Schwellenwerte wird regelmäßig analysiert, ob Risikokonzentrationen im Konzern oder bei der Fielmann Aktiengesellschaft bestehen. Die Überwachung ist in tägliche Arbeitsabläufe integriert, die monatliche und die jährliche Berichterstattung komplettieren das Frühwarnsystem. Mögliche Risiken werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die wirtschaftliche Lage der Fielmann Aktiengesellschaft bzw. des Konzerns bewertet. Das Ergebnis der Beurteilung wird auf Formblättern anhand eines Ampelsystems für die Risikoausprägung dokumentiert. Dabei werden folgende Risikoklassifizierungen unterschieden:
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| grün: | guter Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von weniger als 1 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| grün-gelb: | leichte negative Abweichung vom guten Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 1-3 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| gelb: | Gefahr des Eintritts des kritischen Zustands (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 3-5 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| gelb-rot: | kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 5-10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| rot: | sehr kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von mehr als 10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern). |
Neben dem monatlichen und jährlichen berichtswesen besteht zusätzlich eine Pflicht zur Ad-hoc-Berichterstattung. Der Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -beurteilung erfolgt dezentral durch die einzelnen Bereiche. Der Risikobeauftragte koordiniert die Risikoerfassung, -bewertung sowie -beurteilung und leitet die Risikoberichte der einzelnen Bereiche an den Vorstand weiter. Damit wird eine Vielzahl einzelner Risiken abgedeckt, die wiederum in den folgenden Kategorien zusammengefasst sind:
―
Umfeldrisiken
―
Konzernleistungs- und Kostenrisiken
―
Risiken in den Bereichen:
| ― | Finanzen |
| ― | Produktion und Logistik |
| ― | Informationstechnologie |
| ― | Personal |
Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken und deren Auswirkungen sind hierbei berücksichtigt. Die Wirksamkeit des Informationssystems wird regelmäßig durch die interne Revision überwacht und im Rahmen der Prüfung beurteilt. Für den Fielmann-Konzern sowie für die Fielmann Aktiengesellschaft bestehen im Folgenden aufgeführte Risiken. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken werden nicht explizit erfasst, da sie sich naturgemäß nicht vermeiden lassen.
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Die nachfolgenden Informationen über Risiken der künftigen Entwicklung beziehen sich auf die in das Risikomanagement von Fielmann eingebundenen Risiken. Zur Verbesserung der Information wird die nach IFRS 7 für den Konzernabschluss gebotene Berichterstattung über Kreditrisiken, Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Marktrisiken und Liquiditätsrisiken in den Lagebericht unter "Finanzwirtschaftliche Risiken" eingebunden. Die Ausführungen über die Chancen der künftigen Entwicklung betreffen im Wesentlichen operative Bereiche.
Branchen- und andere externe Risiken (Umfeldrisiken)
Konjunkturelle Schwankungen im internationalen Marktumfeld und eine zunehmende Wettbewerbsintensität stellen grundsätzliche Risiken dar. Daraus resultierende Preis- und Absatzrisiken sind gegeben. Ständige dezentrale und zentrale Wettbewerbsbeobachtung lässt frühzeitig Entwicklungen erkennen. Die Wettbewerbsbeobachtung schließt auch die Entwicklungen im Internet ein. Über manuelle und automatisierte Verfahren wird das Angebot von Online-Anbietern im augenoptischen Bereich laufend beobachtet und analysiert.
Vorstand und weitere Entscheidungsträger werden zeitnah über Marktbewegungen informiert. Risiken werden so rechtzeitig identifiziert, und Maßnahmen zur Begrenzung lassen sich kurzfristig umsetzen.
Das Konsumverhalten wird zunehmend durch digitale Technologien geprägt. Auch Brillen und Kontaktlinsen werden im Versandhandel angeboten.
In der Brillenoptik liegt der Umsatzmarktanteil des Online-Handels bei nur einem Prozent. Die Mehrheit des Versandumsatzes in Höhe von 247 Millionen € wird mit Kontaktlinsenprodukten erwirtschaftet (ZVA, 2017).
Zur Fertigung einer Brille sind Sehstärkenbestimmung, Brillenglaszentrierung und Anpassung notwendig. Fielmann vertreibt Korrektionsbrillen heute nicht per Internet. Ungenaue Daten rufen prismatische Nebenwirkungen hervor. Diese können zu Ermüdung, Unwohlsein, Kopfschmerzen bis hin zu Doppelbildern führen. Beim aktuellen Stand der Technologie ist die Zentrierung über ein Internetportal ein Zufallsprodukt.
Seit Herbst 2016 liefert Fielmann neben Österreich auch in Deutschland Kontaktlinsen kostenlos nach Hause, bietet bequeme Nachbestellmöglichkeiten per App, Computer und Tablet.
Das Risiko wird daher unverändert als gering (grün bis grün-gelb) eingestuft.
Segmentspezifische Risiken (Umfeldrisiken)
Die Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach IFRS erfolgt nach regionalen Absatzmärkten, von denen im Umsatz lediglich die "Schweiz" und das Segment "Übrige" von Währungsschwankungen betroffen sein können. Zu näheren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter dem Punkt "Währungsrisiken".
Gesetzliche Änderungen im Gesundheitswesen stellen kaum Risiken dar.
Im Rahmen der Gesundheitsreform 2004 wurde den gesetzlich Versicherten bis auf wenige Ausnahmen der Anspruch auf die Korrektionsgläser entzogen. Neben Kindern und Jungendlichen bis 18 Jahre haben volljährige Versicherte dann einen Leistungsanspruch, wenn sie auf beiden Augen eine extreme Sehschwäche aufweisen und ihre Sehleistung auf dem besseren Auge bei bestmöglicher Korrektur höchstens 30 Prozent erreicht.
Die Ausnahmeregelung für einen Leistungsanspruch auf Brillengläser wird ab dem Frühjahr 2017 erweitert. Künftig erhalten auch die Versicherten, die wegen einer Kurz- oder Weitsichtigkeit Gläser mit einer Brechkraft von mindestens 6 Dioptrien oder wegen einer Hornhautverkrümmung von mindestens 4 Dioptrien benötigen, einen Anspruch auf Kostenübernahme in Höhe des vom GKV- Spitzenverband festgelegten Festbetrags bzw. des von ihrer Krankenkasse vereinbarten Vertragspreises. Seine Festlegung steht derzeit noch aus.
Seit der Anhebung der Festbeträge für die Hörsystemversorgung in Deutschland zum 1. November 2013 auf 785 € je Hörsystem haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Hörsystemversorgung, die nach dem aktuellen Stand der Medizintechnik eine bestmögliche Angleichung an das Gehör eines Normalhörenden gewährleistet.
Durch Rahmenverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen sind Hörgeräteakustiker verpflichtet, dieses Versorgungsziel bereits für den Kunden zum Nulltarif und mit Nachlässen gegenüber den Krankenkassen sicherzustellen. Für Fielmann die Chance, weitere Marktanteile zu gewinnen.
Operative Risiken (Produktions- und Logistikrisiken)
Die eigene Produktion sichert uns die Warenflusskontrolle von der Prüfung der Rohmaterialien bis hin zum Zusammenfügen der fertigen Brille. Nach DIN ISO 9001 zertifizierte Abläufe sorgen für eine standardisierte Organisation mit hochautomatisierten Herstellungs- und Prüfverfahren, die gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet.
Für den Eventualfall von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen haben wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen:
| ― | systematische Schulungs- und Qualifikationsprogramme für die Mitarbeiter |
| ― | permanente Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien |
| ― | umfangreiche Sicherungsmaßnahmen in den Niederlassungen |
| ― | regelmäßige Kalibrierung von Messgeräten sowie die Wartung von Maschinen, IT-Anlagen und der Kommunikationsinfrastruktur |
Gegen nicht auszuschließende Schadensfälle ist das Unternehmen in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang versichert. Das Risiko aus dem Produktions- und Logistikbereich wird daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.
Konzernleistungs- und Kostenrisiken
Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Unsere Einkaufsstärke sowie unsere weltweiten Geschäftsbeziehungen erlauben uns, mögliche Lieferengpässe kurzfristig auszugleichen und auf Entwicklungen der Einkaufspreise flexibel zu reagieren. Das Risiko wird unverändert als gering (grün) eingestuft.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Währungs- und Zinsschwankungen können signifikante Gewinn- und Cashflow-Risiken für den Fielmann-Konzern zur Folge haben. Fielmann hat die Risiken so weit wie möglich zentralisiert und steuert diese vorausschauend. Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für den Konzern Zins- und Währungsrisiken. Die Instrumente zur Sicherung dieser finanzwirtschaftlichen Risiken sind in den Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen im Anhang beschrieben. Die wesentlichen Einkaufskontrakte lauten in Euro. Fielmann finanziert sich größtenteils über Eigenkapital. Die Abhängigkeit von Zinsentwicklungen ist somit für das operative Geschäft gering.
Zinssatzänderungen haben ferner eine Auswirkung auf die Höhe des bilanziellen Ausweises von Rückstellungen und damit auf das Finanzergebnis. Ebenso wirken sich Zinsänderungen auf die vorhandene Liquidität und somit ebenfalls auf das Finanzergebnis aus. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus Kursänderungen bei Währungen und für Wertpapiere. Die Steuerung erfolgt über ein Anlagemanagement zur Überwachung von Kredit-, Liquiditäts- und Markt- beziehungsweise Zins- sowie Währungsrisiken im Rahmen kurz- und langfristiger Planungen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden unverändert auf niedrigem Niveau eingestuft (grün).
Kreditrisiken (Finanzen)
Das Ausfallrisiko im Konzern besteht maximal in Höhe der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte. Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Niedrige Zinsen im Euro-Raum, die Ausweitung des Anleihekaufprogramms der EZB sowie die expansive Geldpolitik der Zentralbanken wirkten sich auch 2016 auf alle Wirtschaftsbereiche aus. Durch notleidende Banken gehen, ebenso wie durch hohe öffentliche und private Schulden in einigen Ländern des Euro-Raums, unvermindert hohe Risiken für die Gemeinschaftswährung aus. Nachdem die Zinsen bereits in den Jahren seit 2011 sukzessive durch die EZB gesenkt wurden, wurde der Hauptrefinanzierungszinssatz der EZB im März 2016 erstmals auf 0,00 Prozent gesenkt (Vorjahr: 0,05 Prozent).
Das Zinsniveau im Euro-Raum erreichte zur Jahresmitte, unterstützt durch die Ausweitung des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank, einen neuen historischen Tiefststand. Infolge von Zinssteigerungen in den USA konnten sich die langfristigen Zinsen im Euro-Raum zum Jahresende ebenfalls etwas erholen. Der operative Zinsertrag des Fielmann-Konzerns stieg in diesem Umfeld dennoch auf 1,3 Millionen € (Vorjahr: 0,9 Millionen €).
Die Anlageentscheidungen im Finanzbereich haben grundsätzlich die nachhaltige Sicherung der Kaufkraft als oberstes Ziel. Die Preissteigerungsrate beläuft sich für 2016 in Deutschland auf 0,5 Prozent (Vorjahr: 0,3 Prozent). Eine Anlagerichtlinie schreibt für alle Klassen von Finanzinstrumenten, die der Kapitalanlage dienen, Höchstgrenzen vor. Die Anlagemöglichkeiten sind im Wesentlichen auf den sogenannten Investment Grade beschränkt.
Aufgrund der auch im Jahr 2016 weiterhin bestehenden großen Unsicherheit an den Finanzmärkten hat sich die Fielmann Aktiengesellschaft entschieden, insbesondere in Anlagen mit hoher Bonität zu investieren bzw. Liquidität auf Tagesgeldkonten oder auf Kontokorrentkonten zu belassen. Grundsätzlich wird vor jeder wesentlichen Anlageentscheidung die Bonität des Geschäftspartners geprüft und dokumentiert. Die Fixierung von Höchstgrenzen für Anlagen je Kontrahent begrenzt das Ausfallrisiko, ebenso wie der derzeitige Schwerpunkt des Anlagehorizonts mit Laufzeiten von durchschnittlich 14 Monaten (Vorjahr: Laufzeiten von durchschnittlich 11 Monaten). Titel ohne Rating werden einer internen Beurteilung unterworfen. Hierbei werden unter anderem ein bestehendes Rating des Emittenten oder das eines vergleichbaren Schuldners sowie die Ausstattung des Titels berücksichtigt. Anlagen mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten bedürfen keines Ratings, dieses gilt unter Berücksichtigung der definierten Freigrenzen der Anlagerichtlinie.
Die Kreditrisiken werden daher unverändert als gering (grün) eingestuft.
Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine Konzentration von Ausfallrisiken, da durch die Einzelhandelsaktivität eine Bündelung auf einzelne Schuldner nicht gegeben ist. Vor diesem Hintergrund wird das Ausfallrisiko als unverändert gering (grün) eingeschätzt.
Liquiditätsrisiken (Finanzen)
Die Finanzsteuerung erfolgt vor dem Hintergrund, dem Vorstand die nötige Flexibilität für unternehmerische Entscheidungen zu gewährleisten und für die fristgerechte Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen des Konzerns Sorge zu tragen. Die Fielmann Aktiengesellschaft steuert die Liquidität für alle Tochtergesellschaften des Konzerns zentral. Liquiditätsrisiken bestehen derzeit keine (grün). Darüber hinaus bietet die hohe Liquidität ausreichend Spielraum für die weitere Expansion. Zum 31. Dezember 2016 bestand Finanzvermögen im Konzern in Höhe von 368,1 Millionen € (Vorjahr: 356,8 Millionen €).
Marktrisiken (Finanzen)
Für den Fielmann-Konzern relevante Marktrisiken sind vor allem Zins- und Währungsrisiken. Anhand einer Sensitivitätsanalyse lassen sich vergangenheitsbezogen Auswirkungen verschiedener Entwicklungen aufzeigen.
Zinsrisiken (Finanzen)
Für die Sensitivitätsanalyse von Zinsrisiken gelten folgende Prämissen: Originäre Finanzinstrumente unterliegen nur dann Zinsrisiken, wenn sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Finanzinstrumente mit einer variablen Verzinsung unterliegen grundsätzlich Marktzinsrisiken, ebenso Liquidität auf Kontokorrentkonten. Das Zinsänderungsrisiko wird daher unverändert als gering (grün) eingestuft.
Währungsrisiken (Finanzen)
Infolge seiner internationalen Ausrichtung ist der Fielmann-Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken im Zusammenhang mit Zahlungsströmen außerhalb seiner funktionalen Währung ausgesetzt. Über 85 Prozent der Zahlungsströme des Konzerns basieren auf dem Euro, etwa 13 Prozent auf dem Schweizer Franken (CHF), der Rest verteilt sich auf US-Dollar (USD), Polnische Zloty (PLN), Ukrainische Hrywnja (UAH), Japanische Yen (YEN) und Weißrussische Rubel (BYN).
Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cashflow in Fremdwährung werden zur Begrenzung der Währungsrisiken Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen CHF und USD. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen.
Als Basis für die Einschätzung der identifizierten Risiken dienen Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien.
Die Marktbewertung eingesetzter Finanzinstrumente erfolgt grundsätzlich anhand vorhandener Marktinformationen. Fremdwährungsrisiken, die aus der Umrechnung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten der ausländischen Tochtergesellschaften in die Konzernberichtswährung resultieren, werden grundsätzlich nicht gesichert.
Die Währungen PLN, UAH und BYN werden aufgrund der jeweiligen geringen Gesamtsumme bzw. der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten nicht abgesichert.
Zum Stichtag 31. Dezember 2016 bestanden keine Devisentermingeschäfte (Vorjahr: 1 8,0 Millionen USD). Stattdessen wurden 21,0 Millionen USD an Termingeldern gehalten (Vorjahr: 10,0 Millionen USD). Absicherungen hinsichtlich des Schweizer Franken bestanden zum Jahresultimo ebenfalls nicht (Vorjahr: keine). Die Währungsrisiken für Fielmann werden nach wie vor als gering (grün) eingestuft.
Fachkräftebedarf (Personal)
Der demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt nachhaltig verändern. Im Zeitraum von 2012 bis 2030 ergibt sich zusammengefasst für Deutschland absolut lediglich ein geringer Rückgang der Bevölkerung um -0,7 Prozent, das heißt von 80,5 auf 80,0 Millionen Einwohner.
Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von heute 43,4 Millionen auf circa 39,2 Millionen im Jahr 2030 sinken. Um Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Unternehmen frühzeitig entgegenzuwirken, wirbt Fielmann in Schulen und auf Jobmessen um Fachkräfte der Zukunft. Mehr als 10.000 junge Menschen bewerben sich jährlich um einen beruflichen Start beim Marktführer.
Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche pflegt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei Fielmann mit deutscher Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann achtstellige Beträge in die Ausbildung, erhöhte die Anzahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr um 125 auf 3.190 (Vorjahr: 3.065 Auszubildende). Unsere Ausbildung ist gut, bundesweite Auszeichnungen belegen das. Fielmann investiert auch in innovative Konzepte der Weiterbildung. Mit einem berufsbegleitenden Meisterkurs wird auch örtlich, häufig familiär gebundenen Optikerinnen und Optikern die Möglichkeit zur weiteren Qualifikation und die Chance zum beruflichen Aufstieg geboten. Die Risiken aus dem Bereich Personal werden aufgrund der aktuellen Lage und der entsprechenden Maßnahmen als gering (grün) eingestuft.
IT-Risiken
Die operative und strategische Steuerung des Konzerns ist eingebunden in eine komplexe Informationstechnologie. Die IT-Systeme werden regelmäßig gewartet und verschiedenen Sicherungsmaßnahmen unterzogen. Durch stetigen Dialog zwischen internen und externen IT-Spezialisten wird eine Aufrechterhaltung und Optimierung der Systeme gewährleistet. Daneben begegnet der Fielmann-Konzern den Risiken aus unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit entsprechenden Maßnahmen. Technologische Neuerungen und Entwicklungen werden fortlaufend beobachtet, geprüft und bei Eignung eingesetzt. Daher werden die IT-Risiken insgesamt als gering (grün) eingestuft.
Chancen
Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen Experten zufolge eine Brille oder Kontaktlinsen. Schon heute sind mehr junge Leute betroffen als noch vor wenigen Jahrzehnten. Häufiges Nahsehen, etwa beim Lesen oder Arbeiten am Computer, und Mangel an Tageslicht gehörten Studien zufolge zu den Ursachen für ein zu starkes Längenwachstum des Augapfels vor allem zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr.
Gemäß einer Studie des Kuratoriums Gutes Sehen e. V. hat sich seit 1952 der Anteil der Brillenträger in der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen mehr als verdoppelt. In der Altersklasse der 30- bis 44-Jährigen stieg der Anteil der Brillenträger um mehr als 55 Prozent. In der zweiten Lebenshälfte sind nahezu alle Menschen auf eine Brille angewiesen. Normalsichtige benötigen eine Lesebrille, Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und eine Nahbrille. Komfortabler sind Mehrstärkengläser, heute zunehmend in Form von Gleitsichtgläsern. Fielmann wächst mit Gleitsichtgläsern schneller als die Branche. Dies erklärt sich aus der Kundenstruktur. Fielmann-Kunden sind jünger als die Durchschnittskunden der traditionellen Wettbewerber. Sie bleiben uns über die Jahre treu. Ohne auch nur einen Neukunden zu gewinnen, wird sich der Gleitsichtanteil bei Fielmann daher in den nächsten Jahren um mehr als 50 Prozent erhöhen.
Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Fielmann kann Brillen zu niedrigeren Preisen abgeben als die Konkurrenz, weil wir direkt bei Herstellern in großen Mengen beziehen, von denen die großen Marken kaufen, und auch selber produzieren. Einkaufsvorteile geben wir an unsere Kunden weiter.
Nur 45 Prozent aller Brillenträger tragen derzeit eine Sonnenbrille mit ihrer Stärke. Fielmann verspricht sich weiteres Wachstum aus dem steigenden Anteil modischer Sonnenbrillen mit individueller Korrekturstärke. Neue Entwicklungen bei Kontaktlinsen, wie moderne und komfortable Tageslinsen, hergestellt aus verträglichen Werkstoffen, oder auch kundenindividuelle Produkte, führen zu zusätzlichem Wachstum. Große Chancen sehen wir zudem in der intelligenten Verbindung digitaler Services und stationärer Kompetenz. Unseren Internetauftritt und unsere Niederlassungen werden wir stärker vernetzen, neue digitale Services für unsere Kunden erschaffen.
Neben dem Umsatzwachstum im Optikbereich erwarten wir zusätzliche Impulse durch den weiteren Ausbau unserer Hörgerätestudios. Allein unsere Stammkunden in den Kerneinzugsgebieten benötigen mehr als 100.000 Geräte pro Jahr. In Deutschland haben nach aktueller Einschätzung mehr als 5,4 Millionen Personen einen versorgungsnotwendigen Hörbedarf (Bundesinnung der Hörgeräteakustiker), aber nur 3,5 Millionen nutzen ein Hörsystem.
Über immer kleinere, praktisch "unsichtbare" Hochleistungsgeräte wird sich die Anzahl der Hörgerätenutzer in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Die Kombination des Angebots von Brille und Hörgerät ist für den Kunden vorteilhaft und erhöht die Bindung an unser Unternehmen.
Fielmann verdichtet das Niederlassungsnetz in Deutschland, treibt die Auslandsexpansion voran. Die benachbarten Länder Europas, insbesondere Italien, bieten uns hohe Wachstums- und Ertragschancen.
Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung und Richtigkeit des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichts. Schulung und regelmäßiger Austausch, standardisierte Vorlagen sowie ein IT-gestütztes Informationssystem zu Bilanzierungsfragen und ein gruppenweit einheitliches Abrechnungssystem konkretisieren Abläufe und unterstützen eine ordnungsgemäße und zeitnahe Erstellung des Abschlusses.
Die Warenflusskontrolle sowie -bewertung erfolgt über das bei Fielmann einheitliche Abrechnungssystem. Um die hohe Integration der eingesetzten SAP-Systeme und die Standardisierung vieler Prozesse zu nutzen, wurden die Abschlussarbeiten in den jeweiligen Fachbereichen zentralisiert. Bis auf drei kleine Gesellschaften werden alle Einzelabschlüsse in SAP erstellt und zentral im Konzern zusammengeführt. Basis einer jeden Belegprüfung ist das für das Rechnungswesen auf Einzelabschluss- und Konzernebene installierte Kontrollsystem, das die Prozess- und Datenqualität überwacht. Zu diesem Kontrollsystem gehören unter anderem Informationsflussdarstellungen, ein Verfahren zur täglichen Kassenabrechnung, Prüf- und Checklisten sowie ein IT-System zur Überwachung aller Transaktionen für den Monats-, Jahres- und Konzernabschluss.
Die Einhaltung der Regelungen unterliegt einer turnusmäßigen Überprüfung durch die interne Revision. Die buchhalterischen Vorgaben eines zentralen Finanzinformationssystems gelten für Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften nach lokalen handelsrechtlichen Grundsätzen, wobei Besonderheiten für einzelne Einheiten vermerkt sind. Soweit einbezogene Gesellschaften nach anderen Rechnungslegungsstandards Einzelabschlüsse aufstellen, gelten die Bilanzierungsgrundsätze für die Handelsbilanz II, die zentral im Konzernrechnungswesen bearbeitet wird. Die Bilanzierungsgrundsätze werden auch auf Zwischenabschlüsse angewendet und dienen sowohl einer sachlichen als auch einer zeitlichen Stetigkeit.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Aufsichtsrat von der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des Systems der Internen Revision überzeugt. Zu Einzelheiten hierzu verweisen wir auf den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden.
Zusammenfassung der Risikosituation sowie des Systems der internen Revision gemäß den Vorgaben nach § 107 AktG
Die Marktstellung des Konzerns, seine finanzielle Bonität und ein Geschäftsmodell, das Fielmann erlaubt, Wachstumschancen schneller als der Wettbewerb zu erkennen und umzusetzen, lassen mit Blick auf die zukünftige Entwicklung keine Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen.
Ausblick
Fielmann verdichtet das Filialnetz in Deutschland und treibt die Expansion im benachbarten Ausland voran, das mit Augenmaß. Im deutschsprachigen Raum vergrößern wir unsere Standorte, ziehen in bessere Lagen. Umzüge und Umbauten sowie der Einsatz modernster Technik verringern die Wartezeiten für unsere Kunden, bescheren uns regelmäßig zweistellige Zuwachsraten bei Absatz und Umsatz. Mittelfristig planen wir 170 Umzüge und Umbauten.
Außerdem werden wir neue Standorte eröffnen. In Deutschland werden wir mittelfristig mehr als 600 Niederlassungen betreiben und mehr als 7,5 Millionen Brillen pro Jahr absetzen. In der Schweiz planen wir in den nächsten Jahren mit 45 Niederlassungen jährlich über 550.000 Brillen abzugeben. In Österreich wollen wir mit 40 Niederlassungen 500.000 Brillen verkaufen. Für Polen planen wir mittelfristig 40 Standorte in allen Ballungsgebieten des Landes. Der Absatz wird sich dann auf rund 300.000 Brillen belaufen. Die Entwicklung in Italien ist erfreulich. Deshalb expandieren wir in Norditalien zügig. Mittelfristig wollen wir in Norditalien 20 Niederlassungen betreiben und 275.000 Brillen verkaufen.
Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt im Bereich der Best Ager. In den nächsten Jahren will Fielmann die Zahl seiner Hörgerätestudios deutlich ausweiten, wird dann über rund 250 Akustikeinheiten verfügen.
Ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg ist die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche prägt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei uns mit Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann um 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung. Für 2017 sind Aufwendungen in ähnlicher Größenordnung geplant. Seit 2004 hat Fielmann die Zahl der Auszubildenden von 1.484 auf jetzt 3.190 mehr als verdoppelt.
In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur werden wir 2017 rund 61,1 Millionen € investieren, dies aus Eigenmitteln. In Deutschland planen wir Investitionen in Höhe von 48,9 Millionen €, in Österreich 1,5 Millionen €, in der Schweiz 6,6 Millionen € und in Polen unter 1,0 Millionen €. Wir werden 36,3 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufwenden. In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investieren wir rund 5,8 Millionen €, in die Konzerninfrastruktur weitere 19,0 Millionen €.
Fielmann wird auch in Zukunft eine hohe Eigenkapitalquote ausweisen und die vorhandene Liquidität risikoarm anlegen. Mit Investitionen in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in neue Niederlassungen sowie die Modernisierung bestehender Geschäfte und die Fertigung schaffen wir die solide Basis für weiteres, nachhaltiges Wachstum. Neben der Expansion erwarten wir eine Ausweitung unserer Absätze von Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen und Hörgeräten. Mittelfristig rechnen wir damit, dass sich der Absatzanteil der Gleitsichtbrillen bei Fielmann um mehr als 50 Prozent erhöht. Neue Fertigungstechnologien beim Bearbeiten von Brillengläsern in unserem Logistikzentrum in Rathenow und verbesserte Abläufe sowohl in unseren Niederlassungen als auch in der Zentrale werden in den nächsten zwei Jahren die Produktivität erhöhen.
Die Bundesregierung erwartet für Deutschland 2017 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,4 Prozent. Das Konsumklima setzt seinen klaren Aufwärtstrend fort. Laut der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) stieg das Konsumklima im vierten Quartal 2016 in der EU (28) auf den höchsten Wert seit Januar 2008. Der Konsum bleibt nach Einschätzung der GfK auch 2017 eine wichtige Konjunkturstütze. Dennoch dürften die privaten Konsumausgaben in diesem Jahr nicht mehr ganz so stark steigen wie 2016.
Angesichts dieser Vorhersagen ist Fielmann zuversichtlich, seine Marktposition auszubauen.
Zusammenfassende Aussage zum Prognosebericht
Fielmann denkt langfristig, plant in diesem und im nächsten Jahr jeweils mehr als zehn neue Niederlassungen zu eröffnen. Auch 2017 werden wir unsere Wachstumsstrategie weiterverfolgen. Mit unserer konsequenten Ausrichtung auf den Kunden, der hohen Mitarbeiterqualifikation und den Investitionen der Vergangenheit werden wir aus heutiger Sicht im laufenden Geschäftsjahr weitere Marktanteile gewinnen. Die ersten Monate des Jahres 2017 stimmen uns optimistisch. Die hohe Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten. Wir planen einen leichten Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahr. Darüber hinaus führt ein verbesserter Produktmix zu einer Umsatzausweitung. Diese wird im Jahr 2017 leicht unter dem Durchschnitt der Vorjahre liegen. Das Jahr hat vier Verkaufstage weniger. Wir erwarten ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf Vorjahresniveau. Die Aktionäre werden wieder über eine angemessene Dividende an der Unternehmensentwicklung partizipieren, dies bei einer weiterhin für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität.
Eine wesentliche Änderung der Rahmenbedingungen kann zur Anpassung dieser Prognose führen.
Konzernbilanz zum 31.12.2016
Aktiva
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| Tz. im Anhang | Stand am 31.12.2016 Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | (1) | 18.379 | 11.442 |
| II. Firmenwerte | (2) | 45.704 | 45.652 |
| III. Sachanlagen | (3) | 224.389 | 223.197 |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (3) | 16.404 | 16.900 |
| V. Finanzanlagen | (4) | 1.313 | 664 |
| VI. Aktive latente steuern | (5) | 9.224 | 9.083 |
| VII. Ertragsteueransprüche | (5) | 0 | 439 |
| VIII. Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (6) | 87.000 | 58.768 |
| 402.413 | 366.145 | ||
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| I. Vorräte | (7) | 128.136 | 133.108 |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (8) | 26.733 | 22.747 |
| III. Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (8) | 46.416 | 46.052 |
| IV. Nicht finanzielle Vermögenswerte | (9) | 20.314 | 13.956 |
| V. Ertragsteueransprüche | (10) | 9.725 | 11.691 |
| VI. Finanzanlagen | (11) | 165.765 | 201.759 |
| VII. Zahlungsmittel und Äquivalente | (12) | 114.032 | 95.649 |
| 511.121 | 524.962 | ||
| 913.534 | 891.107 | ||
| Passiva | |||
| Tz. im Anhang | Stand am 31.12.2016 Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | (13) | 84.000 | 84.000 |
| II. Kapitalrücklage | (14) | 92.652 | 92.652 |
| III. Gewinnrücklagen | (15) | 358.167 | 343.903 |
| IV. Bilanzgewinn | (16) | 151.200 | 147.000 |
| V. Nicht beherrschende Anteile | (17) | 246 | 238 |
| 686.265 | 667.793 | ||
| B. Langfristige Schulden | |||
| I. Rückstellungen | (18) | 23.325 | 22.376 |
| II. Finanzverbindlichkeiten | (19) | 1.605 | 1.553 |
| III. Passive latente steuern | (20) | 8.430 | 6.310 |
| 33.360 | 30.239 | ||
| C. Kurzfristige Schulden | |||
| I. Rückstellungen | (21) | 41.495 | 44.131 |
| II. Finanzverbindlichkeiten | (22) | 166 | 102 |
| III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (22) | 63.035 | 65.832 |
| IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | (22) | 20.426 | 19.305 |
| V. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten | (23) | 50.730 | 46.331 |
| VI. Ertragsteuerschulden | (24) | 18.057 | 17.374 |
| 193.909 | 193.075 | ||
| 913.534 | 891.107 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2016
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| Tz. im Anhang | 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
Veränderung zum Vorjahr | |
|---|---|---|---|---|
| 1. Konzernumsatz | (27) | 1.337.179 | 1.299.943 | 2,9 % |
| 2. Bestandsveränderung | (27) | -707 | 1.011 | -169,9 % |
| Konzerngesamtleistung | 1.336.472 | 1.300.954 | 2,7 % | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | (28) | 15.611 | 19.303 | -19,1 % |
| 4. Materialaufwand | (29) | -279.796 | -270.765 | 3,3 % |
| 5. Personalaufwand | (30) | -539.855 | -519.565 | 3,9 % |
| 6. Abschreibungen | (31) | -39.992 | -38.832 | 3,0 % |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (32) | -250.859 | -251.414 | -0,2 % |
| 8. Aufwendungen im Finanzergebnis | (33) | -1.796 | -1.270 | 41,4 % |
| 9. Erträge im Finanzergebnis | (33) | 1.693 | 1.646 | 2,9 % |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 241.478 | 240.057 | 0,6 % | |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (34) | -70.260 | -69.531 | 1,0 % |
| 12. Jahresüberschuss | (35) | 171.218 | 170.526 | 0,4 % |
| 13. Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | (36) | -4.910 | -4.994 | -1,7 % |
| 14. Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind | 166.308 | 165.532 | 0,5 % | |
| 15. Konzernergebnisvortrag | 51 | 44 | 15,9 % | |
| 16. Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen | (38) | -15.159 | -18.576 | -18,4 % |
| 17. Bilanzgewinn | 151.200 | 147.000 | 2,9 % | |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert)1 | (35) | 1,98 | 1,97 |
1 Vorgänge, die eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie nach sich ziehen würden, fanden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr statt.
Gesamtergebnisrechnung
Textziffer (40)
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| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 171.218 | 170.526 |
| Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnung | -250 | 7.527 |
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| Bewertung der Leistungen an Arbeitnehmer (IAS 19) | -504 | 485 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -754 | 8.012 |
| Gesamtergebnis | 170.464 | 178.538 |
| davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen | 4.910 | 4.994 |
| davon Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 165.554 | 173.544 |
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Textziffer (41)
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| gezeichnetes Kapital Tsd. € |
Kapitalrücklage Tsd. € |
Währungs- umrechnungs- rücklage Tsd. € |
Bewertungs- rücklage IAS 19 Tsd. € |
Rücklage für eigene Anteile Tsd. € |
Rücklage für anteilsbasierte Vergütung Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2016 | 84.000 | 92.652 | 21.439 | -1.765 | -251 | 2.207 |
| Jahresüberschuss | ||||||
| Einstellungen in Gewinnrücklagen | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | -250 | -504 | ||||
| Gesamtergebnis | -250 | -504 | ||||
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | ||||||
| Anteilsbasierte Vergütungen | -35 | |||||
| Eigene Anteile | -106 | |||||
| Entnahmen/Einlagen | ||||||
| Stand am 31. Dezember 2016 | 84.000 | 92.652 | 21.189 | -2.269 | -357 | 2.172 |
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| Gewinnrücklagen Tsd. € |
Gewinnrücklagen und sonstige Rücklagen Tsd. € |
Bilanzgewinn Tsd. € |
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen Tsd. € |
Nicht beherrschende Anteile Tsd. € |
Eigenkapital Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2016 | 322.273 | 343.903 | 147.000 | 667.555 | 238 | 667.793 |
| Jahresüberschuss | 166.308 | 166.308 | 4.910 | 171.218 | ||
| Einstellungen in Gewinnrücklagen | 15.159 | 15.159 | -15.159 | 0 | 0 | |
| Sonstiges Ergebnis | -754 | -754 | -754 | |||
| Gesamtergebnis | 15.159 | 14.405 | 151.149 | 165.554 | 4.910 | 170.464 |
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | -146.949 | -146.949 | -4.714 | -151.663 | ||
| Anteilsbasierte Vergütungen | -35 | -35 | -35 | |||
| Eigene Anteile | -106 | -106 | -106 | |||
| Entnahmen/Einlagen | 0 | -188 | -188 | |||
| Stand am 31. Dezember 2016 | 337.432 | 358.167 | 151.200 | 686.019 | 246 | 686.265 |
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| gezeichnetes Kapital Tsd. € |
Kapitalrücklage Tsd. € |
Währungs- umrechnungs- rücklage Tsd. € |
Bewertungs- rücklage IAS 19 Tsd. € |
Rücklage für eigene Anteile Tsd. € |
Rücklage für anteilsbasierte Vergütung Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2015 | 84.000 | 92.652 | 13.912 | -2.250 | -119 | 2.165 |
| Jahresüberschuss | ||||||
| Einstellungen in Gewinnrücklagen | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 7.527 | 485 | ||||
| Gesamtergebnis | 7.527 | 485 | ||||
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | ||||||
| Anteilsbasierte Vergütungen | 42 | |||||
| Eigene Anteile | -132 | |||||
| Entnahmen/Einlagen | ||||||
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | ||||||
| Stand am 31. Dezember 2015 | 84.000 | 92.652 | 21.439 | -1.765 | -251 | 2.207 |
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| Gewinnrücklagen Tsd. € |
Gewinnrücklagen und sonstige Rücklagen Tsd. € |
Bilanzgewinn Tsd. € |
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen Tsd. € |
Nicht beherrschende Anteile Tsd. € |
Eigenkapital Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. Januar 2015 | 304.595 | 318.303 | 134.400 | 629.355 | 248 | 629.603 |
| Jahresüberschuss | 165.532 | 165.532 | 4.994 | 170.526 | ||
| Einstellungen in Gewinnrücklagen | 18.576 | 18.576 | -18.576 | 0 | 0 | |
| Sonstiges Ergebnis | 8.012 | 8.012 | 8.012 | |||
| Gesamtergebnis | 18.576 | 26.588 | 146.956 | 173.544 | 4.994 | 178.538 |
| Dividenden/Ergebnisanteile1 | -134.356 | -134.356 | -4.944 | -139.300 | ||
| Anteilsbasierte Vergütungen | 42 | 42 | 42 | |||
| Eigene Anteile | -132 | -132 | -132 | |||
| Entnahmen/Einlagen | 0 | -60 | -60 | |||
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | -898 | -898 | -898 | -898 | ||
| Stand am 31. Dezember 2015 | 322.273 | 343.903 | 147.000 | 667.555 | 238 | 667.793 |
1 Ausgeschüttete Dividenden und anderen Gesellschaftern zugeordnete Ergebnisanteile.
2 Im Rahmen einer detaillierteren Darstellung der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wurde die Darstellung für das Berichtsjahr sowie für das Vorjahr angepasst.
Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern
Textziffer (42)
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| Kapitalflussrechnung nach IAS 7 für die Zeit vom 1.1. bis zum 31.12. | 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
Veränderung Tsd. € |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (EBT)1 | 241.478 | 240.057 | 1.421 |
| + Erfolgswirksam erfasste Aufwendungen im Finanzergebnis2 | 1.796 | 1.270 | 526 |
| - Erfolgswirksam erfasste Erträge im Finanzergebnis2 | -1.693 | -1.646 | -47 |
| + Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 39.992 | 38.832 | 1.160 |
| - Zuschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -1.375 | 1.375 | |
| - Gezahlte Ertragsteuern | -63.798 | -61.297 | -2.501 |
| +/- Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge | 2.179 | 3.399 | -1.220 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | -1.687 | 5.718 | -7.405 |
| -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 221 | 115 | 106 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -3.353 | -25.007 | 21.654 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 936 | 7.197 | -6.261 |
| - Gezahlte Zinsen | -1.284 | -970 | -314 |
| + Vereinnahmte Zinsen | 1.468 | 1.361 | 107 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken gehalten werden | 2.902 | -47.011 | 49.913 |
| \= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 219.157 | 160.643 | 58.514 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 370 | 581 | -211 |
| - Auszahlungen für Sachanlagen | -37.836 | -47.513 | 9.677 |
| + Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 63 | -63 | |
| - Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte | -10.857 | -4.900 | -5.957 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten | 201 | 13 | 188 |
| - Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte | -850 | -470 | -380 |
| - Auszahlungen für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | -26 | -419 | 393 |
| \= Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -48.998 | -52.645 | 3.647 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner | -151.663 | -139.300 | -12.363 |
| - Erwerb eigener Anteile | -106 | -132 | 26 |
| + Einzahlungen aus aufgenommenen Darlehen | 732 | 40 | 692 |
| - Rückzahlung von Darlehen | -617 | -524 | -93 |
| \= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -151.654 | -139.916 | -11.738 |
| Zahlungswirksame Änderungen der Zahlungsmittel und Äquivalente | 18.505 | -31.918 | 50.423 |
| +/- Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Äquivalente | -122 | 230 | -352 |
| +/- Zahlungsmittel und Äquivalente am Anfang der Periode | 95.649 | 127.337 | -31.688 |
| \= Zahlungsmittel und Äquivalente am Ende der Periode | 114.032 | 95.649 | 18.383 |
1 Vorjahreswert geändert, da Ausgangsgröße zu EBT geändert (Vorjahr EBIT)
2 Vorjahreswerte ergänzt
Segmentberichterstattung Fielmann-Konzern
(Bestandteil des Anhangs), Textziffer (43), Vorjahreszahlen in Klammern.
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| Segmente nach Regionen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | Deutschland | Schweiz | Österreich | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segments | 1.108,3 | (1.072,1) | 170,6 | (172,3) | 79,1 | (75,1) |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 53,3 | (50,7) | 0,4 | (0,1) | ||
| Umsatzerlöse extern | 1.055,0 | (1.021,4) | 170,6 | (172,3) | 78,7 | (75,0) |
| Materialaufwand1 | 267,1 | (258,3) | 34,3 | (32,7) | 18,2 | (17,1) |
| Personalaufwand | 433,1 | (417,3) | 67,9 | (66,2) | 28,2 | (26,9) |
| Planmäßige Abschreibungen | 33,1 | (31,1) | 4,2 | (4,2) | 1,6 | (1,6) |
| Aufwendungen im Finanzergebnis | 1,9 | (1,5) | 0,1 | (0,1) | ||
| Erträge im Finanzergebnis | 1,6 | (1,6) | 0,4 | (0,3) | ||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | ||||||
| - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge | 192,2 | (189,7) | 32,6 | (34,9) | 16,0 | (14,3) |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 60,3 | (59,5) | 6,5 | (6,6) | 3,0 | (2,5) |
| Jahresüberschuss | 131,9 | (130,2) | 26,1 | (28,3) | 13,0 | (11,8) |
| Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche | 260,0 | (255,4) | 28,6 | (28,7) | 7,5 | (6,4) |
| Investitionen | 39,5 | (42,7) | 4,4 | (7,0) | 2,9 | (1,7) |
| Aktive latente Steuern | 8,6 | (8,1) | 0,3 | (0,3) |
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| Segmente nach Regionen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | Übrige | Konsolidierung | Konzernwert | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segments | 32,9 | (31,2) | -53,7 | (-50,8) | 1.337,2 | (1.299,9) |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | ||||||
| Umsatzerlöse extern | 32,9 | (31,2) | 1.337,2 | (1.299,9) | ||
| Materialaufwand1 | 9,8 | (9,4) | -49,6 | (-46,7) | 279,8 | (270,8) |
| Personalaufwand | 10,7 | (9,2) | 539,9 | (519,6) | ||
| Planmäßige Abschreibungen | 1,1 | (1,0) | (-0,1) | 40,0 | (37,8) | |
| Aufwendungen im Finanzergebnis | 0,1 | (0,1) | -0,3 | (-0,4) | 1,8 | (1,3) |
| Erträge im Finanzergebnis | -0,3 | (-0,3) | 1,7 | (1,6) | ||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | ||||||
| - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge | 0,5 | (0,8) | 0,2 | (0,4) | 241,5 | (240,1) |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 0,8 | (1,0) | -0,3 | 70,3 | (69,6) | |
| Jahresüberschuss | -0,3 | (-0,2) | 0,5 | (0,4) | 171,2 | (170,5) |
| Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche | 8,8 | (7,1) | 304,9 | (297,6) | ||
| Investitionen | 2,8 | (1,9) | 49,6 | (53,3) | ||
| Aktive latente Steuern | 0,3 | (0,7) | 9,2 | (9,1) |
1 Vorjahreswerte geändert, da im Geschäftsjahr 2016 die Allokation des Materialaufwandes auf die einzelnen Segmente geändert wurde. Eine Anpassung des Konzernwertes ergab sich hieraus nicht.
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016
I. Allgemeine Angaben
Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Sie ist im Registergericht des Amtsgerichts Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 56098 eingetragen.
Mutterunternehmen der Fielmann Aktiengesellschaft ist die KORVA SE. Oberstes Mutterunternehmen der Unternehmensgruppe ist die Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung von und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, erlaubnisfreien Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Produktion von Gläsern ist in der Rathenower Optik GmbH konzentriert.
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 am 17. März 2017 aufgestellt und wird diesen am 21. März 2017 dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorlegen. Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgt voraussichtlich auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 5. April 2017, insoweit besteht bis zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Änderung des Konzernabschlusses.
Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Commitee (IFRS IC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.
II. Anwendung von neuen und geänderten Standards
Erstmals im Geschäftsjahr angewendete neue und geänderte Standards und Interpretationen
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| Verlautbarung | Titel | Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB | Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU |
|---|---|---|---|
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSe 2010-2012 Cycle | 1.7.2014 | 1.2.2015 |
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSe 2012-2014 Cycle | 1.1.2016 | 1.1.2016 |
| Änderungen an IFRS 10, IFRS 12, IAS 28 | Investmentgesellschaften: Anwendung der Ausnahme von der Konsolidierungspflicht | 1.1.2016 | 1.1.2016 |
| Änderungen an IFRS 11 | Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit | 1.1.2016 | 1.1.2016 |
| Änderungen an IAS 1 | Angabeinitiative | 1.1.2016 | 1.1.2016 |
| Änderungen an IAS 16 und IAS 38 | Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden | 1.1.2016 | 1.1.2016 |
| Änderungen an IAS 16 und IAS 41 | Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen | 1.1.2016 | 1.1.2016 |
| Änderungen an IAS 19 | Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge | 1.7.2014 | 1.2.2015 |
| Änderungen an IAS 27 | Equity-Methode in separaten Abschlüssen | 1.1.2016 | 1.1.2016 |
Aus der Anwendung dieser Änderungen ergeben sich für die Gesellschaft keine wesentlichen Auswirkungen auf die Angaben oder die ausgewiesenen Beträge im Konzernabschluss.
Neue und geänderte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen
Die folgenden neuen beziehungsweise geänderten Standards wurden vom IASB bereits verabschiedet, sind aber noch nicht verpflichtend in Kraft getreten. Die Gesellschaft hat die Regelungen nicht vorzeitig angewandt.
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| Verlautbarung | Titel | Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB | Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU |
|---|---|---|---|
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSe 2014-2016 Cycle | 1.1.2017 bzw. 1.1.2018 | offen |
| Änderungen an IFRS 2 | Einstufung und Bewertung anteilsbasierte Vergütungen | 1.1.2018 | offen |
| Änderungen an IFRS 4 | Anwendung von IFRS "Finanzinstrumente" in Verbindung mit Versicherungsverträgen | 1.1.2018 | offen |
| IFRS 9 | Finanzinstrumente | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
| Änderungen an IFRS 10 und IAS 28 | Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen | Vom IASB auf unbestimmte Zeit verschoben | offen |
| IFRS 14 | Regulatorische Abgrenzungsposten | 1.1.2016 | Übernahme wird nicht vorgeschlagen |
| IFRS 15 | Erlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.1.2018 | 1.1.2018 |
| Änderungen an IFRS 15 | Erlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.1.2018 | offen |
| IFRS 16 | Leasingverhältnisse | 1.1.2019 | offen |
| Änderungen an IAS 7 | Angabeinitiative - Überleitung von Schulden aus Finanzierungstätigkeiten | 1.1.2017 | offen |
| Änderungen an IAS 12 | Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste | 1.1.2017 | offen |
| Änderungen an IAS 40 | Übertragungen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 1.1.2018 | offen |
| IFRIC 22 | Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen | 1.1.2018 | offen |
IFRS 9 "Finanzinstrumente"
Dieser Standard befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht. Die Fielmann Aktiengesellschaft geht auf Basis der zum 31. Dezember 2016 existierenden Finanzinstrumente derzeit davon aus, dass bezüglich der meisten Finanzinstrumente eine Klassifizierung nach IFRS 9 keine Änderung der Bewertung gegenüber IAS 39 zur Folge hat. Auch werden hinsichtlich der Wertminderungen aus dem "expected loss"-Modell nach IFRS 9 keine wesentlichen Änderungen erwartet. Grundsätzlich geht die Fielmann Aktiengesellschaft davon aus, dass die Anhangangaben zu Finanzinstrumenten auszuweiten sind.
IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden"
IFRS 15 regelt, zu welchem Zeitpunkt beziehungsweise über welchen Zeitraum und in welcher Höhe Umsatzerlöse zu erfassen sind. Zukünftig ist der Betrag als Umsatzerlös zu erfassen, der für die Übertragung von Gütern und Dienstleistungen an Kunden als Gegenleistung erwartet wird. Hinsichtlich der Bestimmung des Zeitpunkts beziehungsweise des Zeitraums kommt es nun auf den Übergang der Kontrolle an den Gütern oder Dienstleistungen auf den Kunden und nicht mehr auf die Übertragung der Risiken und Chancen an. Die Fielmann Aktiengesellschaft erwartet aus der Erstanwendung des IFRS 15 keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und den Umfang der Anhangangaben.
IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
Der neue Standard ersetzt die Regelungen des IAS 17 "Leasingverhältnisse" und die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält", SIC 15 "Operating-Leasingverhältnisse - Anreize" und SIC 27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen". Der neue Standard enthält Regelungen zu Ansatz, Bewertung und Anhangangaben von Leasingverhältnissen. In der Bilanz des Leasingnehmers sollen zukünftig alle mit den Leasingverhältnissen verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen erfasst werden. Als Leasingverbindlichkeit wird die Verpflichtung aus den zukünftigen Leasingzahlungen erfasst. Gleichzeitig wird ein Nutzungsrecht am zugrundeliegenden Vermögenswert aktiviert, das grundsätzlich dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten entspricht. Während der Laufzeit des Leasingvertrags wird die Leasingverbindlichkeit finanzmathematisch fortgeschrieben, während das Nutzungsrecht planmäßig abgeschrieben wird. Für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasinggegenstände von geringem Wert gibt es Erleichterungen bei der Bilanzierung. Für den Leasinggeber sind die Regelungen des IFRS 16 ähnlich den Vorschriften des IAS 17. Im Gegensatz zur Bilanzierung beim Leasingnehmer wird beim Leasinggeber die Unterscheidung in Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse beibehalten. IFRS 16 sieht neben Änderungen in der Bilanzierung auch eine Ausweitung der Angabepflichten sowohl für Leasinggeber als auch für Leasingnehmer vor.
IFRS 16 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig, wenn IFRS 15 bereits angewendet wird. Die Fielmann Aktiengesellschaft wird IFRS 16 erstmals für das am 1. Januar 2019 beginnende Geschäftsjahr anwenden. Es ist davon auszugehen, dass IFRS 16 einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Umfang der Anhangangaben haben wird. Die konkreten Auswirkungen werden im Geschäftsjahr 2017 im Rahmen eines bereits begonnenen Projektes spezifiziert und analysiert. Eine verlässliche Schätzung zur Höhe des finanziellen Effekts kann erst nach Abschluss dieser Analyse abgegeben werden.
Auf eine weitere detaillierte Darstellung von neuen oder geänderten Standards beziehungsweise Interpretationen wird im Folgenden verzichtet, da die Auswirkungen aus ihrer erstmaligen Anwendung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns voraussichtlich von untergeordneter Bedeutung sein werden.
III. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Neubewertung von bestimmten Finanzinstrumenten, wie nachfolgend beschrieben, auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt.
Alle monetären Angaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in der Konzernwährung Euro in Tausend €, die Segmentberichterstattung in Millionen €.
Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachfolgend erläutert.
Konsolidierungskreis und Veränderungen des Konsolidierungskreises
In den Konzernabschluss sind alle inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen ein beherrschender Einfluss ausgeübt wird. Beherrschung eines Beteiligungsunternehmens ist dann gegeben, wenn ein Investor schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist beziehungsweise Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. Auch an 29 (Vorjahr: 29) deutschen Franchisegesellschaften übt die Fielmann Aktiengesellschaft Beherrschung im Sinne des IFRS 10 aus. Diese Beherrschung ergibt sich aus dem Zusammenwirken der gesellschaftsrechtlichen, franchisevertraglichen und wirtschaftlichen Einflüsse. Die Vorgaben des Franchisevertrags zu Ladenlokal, Sortiment, Beständen, Werbung u. a. definieren den Rahmen der Geschäftspolitik im Sinne der Fielmann Aktiengesellschaft. 24 (Vorjahr: 23) im Baltikum durch Franchisenehmer betriebene Niederlassungen sind nicht Bestandteil des Konsolidierungskreises, da die vertraglichen Vereinbarungen nicht zu einer Beherrschung der Gesellschaft führen.
Hinsichtlich der einbezogenen Unternehmen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes verwiesen. Dieser Anteilsbesitz enthält zudem eine Aufstellung der Gesellschaften, die von der Befreiung nach § 264 Absatz 3 sowie § 264b HGB Gebrauch machen.
Zum 31. Dezember 2016 werden vier (Vorjahr: vier) Gesellschaften erstmals konsolidiert. Hierbei handelt es sich um vier in Deutschland neu gegründete Vertriebsgesellschaften. Entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung der im Berichtszeitraum eröffneten Niederlassungen als Teil der normalen Expansion werden bezüglich der hieraus resultierenden Änderung des Konsolidierungskreises keine weiteren Angaben gemacht. Im laufenden Geschäftsjahr haben sich bei den bereits im Vorjahr zum Konsolidierungskreis gehörenden Gesellschaften keine relevanten Veränderungen in den Beteiligungsverhältnissen ergeben. Im Rahmen der laufenden Pflege des Niederlassungsbestandes wurden keine (Vorjahr: drei) Standorte geschlossen.
Konsolidierungsgrundsätze
Grundlage des Konzernabschlusses sind die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse der prüfungspflichtigen Gesellschaften wurden zum 31. Dezember 2016 geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Die übrigen Einzelgesellschaften wurden daraufhin analysiert, ob die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2016 den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen und ob die für die Übernahme in die Konzernbilanz maßgeblichen Vorschriften beachtet sind.
Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzern zur Anwendung kommenden anzugleichen.
Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge der Konzerngesellschaften untereinander werden miteinander verrechnet, soweit nicht in Einzelfällen wegen Geringfügigkeit davon abgesehen wird. Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen. Gemäß IAS 12 werden die für die jeweiligen Gesellschaften relevanten durchschnittlichen Landesertragsteuersätze angewendet.
Zwischengewinne werden im Vorrats- und Anlagevermögen eliminiert.
Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter an Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom Eigenkapital des Konzerns ausgewiesen.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zu Zeitwerten. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Nettovermögen von in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden bei Zugang mit dem entsprechenden Anteil an den bilanzierten Beträgen bewertet. Nicht beherrschende Anteile an Personengesellschaften des Konzerns, die in Einzelabschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften Eigenkapitalcharakter haben, werden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Kapitalunterdeckungen im Einzelabschluss, die als negative Werte unter den nicht beherrschenden Anteilen im Eigenkapital bilanziert werden.
Geschäfts- oder Firmenwert und Impairment-Test
Der aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen, sofern erforderlich, bilanziert und ist gesondert in der Bilanz ausgewiesen.
Für Zwecke der Prüfung auf Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf jede der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) des Konzerns aufzuteilen, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können.
Der Impairment-Test für Firmenwerte erfolgt regelmäßig zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres. Die CGU sind entsprechend des internen Management-Reportings festgelegt. Da für diese CGU kein Börsen- oder Marktpreis vorhanden ist, wird der Test ausschließlich durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert (erzielbarer Betrag) durchgeführt. Die dem Nutzungswert zugrunde liegenden Cashflows resultieren aus einer einjährigen Detailplanung, einer darauf folgenden zweijährigen Planung, welche aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitet wird, und darüber hinausgehend auf der ewigen Rente auf Basis des dritten Planungsjahres. Die sich aus dieser Planung ergebenden Wachstumsraten betragen für das erste Jahr 3,2 Prozent sowie für das zweite Jahr 3,1 Prozent (Vorjahr: 3,8 Prozent bzw. 4,2 Prozent). Ab dem dritten Jahr wurde eine Wachstumsrate von 0,5 Prozent (Vorjahr: 0,5 Prozent) unterstellt. Der Kapitalisierungszinssatz vor Steuern beträgt 5,3 Prozent (Vorjahr: 5,4 Prozent). Planungen im Konzern basieren in der Regel auf den Erfahrungswerten des bisherigen Geschäftsverlaufs. Aktuelle externe Daten fließen aufgrund dieser Erfahrungen standortbezogen zusätzlich in den Analyseprozess ein.
Fremdwährungsumrechnung
Für die in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Die ausländischen Gesellschaften betreiben ihr Geschäft selbstständig, daher ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Einzelne Geschäftsvorfälle werden zum Stichtagskurs erfasst. Währungsdifferenzen beim Ausgleich offener Posten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht. Ausländische Jahresabschlüsse werden an die Gliederung und Bewertung im Fielmann-Konzern angepasst. Die Bilanzwerte werden IAS 21 folgend zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet, die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Periodendurchschnittskurs. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die für die Umrechnung der Abschlüsse von Tochtergesellschaften und das Einkaufsgeschäft relevanten Fremdwährungen entwickelten sich wie folgt:
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| Stichtagskurs 31.12.2016 | Stichtagskurs 31.12.2015 | Durchschnittskurs 2016 | Durchschnittskurs 2015 | |
|---|---|---|---|---|
| 1 € = | 1 € = | 1 € = | 1 € = | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Schweizer Franken (CHF) | 1,08 | 1,08 | 1,09 | 1,07 |
| Polnischer Zloty (PLN) | 4,42 | 4,26 | 4,36 | 4,18 |
| Ukrainische Hrywnja (UAH) | 28,42 | 26,22 | 28,32 | 24,35 |
| Weißrussischer Rubel (BYN)* | 2,05 | 2,03 | 2,20 | 1,78 |
| US-Dollar (USD) | 1,05 | 1,09 | 1,11 | 1,11 |
| Japanischer Yen (JPY) | 123,40 | 131,07 | 120,20 | 134,31 |
* BYN - Währungsumstellung in Weißrussland ab 01.07.2016. Im Zuge der Währungsreform wurden bisherige Rubel (BYR) im Verhältnis 10.000:1 in neue Rubel (BYN) getauscht.
Die Entwicklung des US-Dollars und des Japanischen Yen ist für den Fielmann-Konzern relevant für wiederkehrende Einkaufskontrakte bei Fassungen. Der Einkauf von Waren in USD im Geschäftsjahr betrug Mio. € 32,0 (Vorjahr: Mio. € 36,1), in JPY Mio. € 1,6 (Vorjahr: Mio. € 2,1). Bei den Einkäufen wird zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt, um die Auswirkung der Kursänderung darzustellen. Die Entwicklung des US-Dollars beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 0,1 negativ (Vorjahr: Mio. € 6,0 negativ). Die Entwicklung des Yen beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 0,1 negativ (Vorjahr: Mio. € 0,1 negativ). Etwaige Erträge aus Divisenkurssicherungen werden hier nicht betrachtet.
Der Umsatz des Konzerns in Schweizer Franken beträgt Mio. CHF 1 85,9 (Vorjahr: Mio. CHF 1 84,0). Der negative Einfluss der Entwicklung der Schweizer Währung auf den Umsatz beträgt Mio. € 3,5 (Vorjahr: Mio. € 20,8 positiv), wenn als Vergleichswert der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird.
Einzelne Bilanzpositionen
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert es, bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögenswerte und Schulden nach IFRS Schätzungen und Annahmen vorzunehmen. Diese werden kontinuierlich überprüft. Annahmen und Schätzungen erfolgen insbesondere im Zusammenhang mit der Bewertung von Firmenwerten (Tz. 2), Rückstellungen (Tz. 18, Tz. 21) und steuerlichen Sachverhalten (Tz. 5, Tz. 20). Die wesentlichen Annahmen und Parameter für die vorgenommenen Schätzungen sind in den folgenden Erläuterungen zu den Bilanzpositionen dargelegt.
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (A. I., III.)
Die Bewertung und Fortschreibung der immateriellen Vermögenswerte sowie des Sachanlagevermögens erfolgen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Software-Eigenentwicklungen, bei denen Konzernunternehmen als Hersteller anzusehen sind, werden als selbsterstellte Software gemäß IAS 38 zu Herstellungskosten aktiviert.
Bei Produktionsgebäuden wird in der Regel eine Nutzungsdauer von bis zu 25 Jahren zu Grunde gelegt. Das Schloss in Plön wird über 55 Jahre, andere Geschäftsgebäude werden über maximal 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Mietereinbauten erfolgt linear (in der Regel sieben bis zehn Jahre) unter Berücksichtigung der Mietvertragsdauer. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in der Regel zwischen zwei und dreizehn Jahren abgeschrieben (Maschinen und Geräte in der Regel fünf Jahre, IT drei bis fünf Jahre). Die Nutzungsdauer wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an den erwarteten Verlauf angepasst. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 vorgenommen, die bei späterem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht werden. Aktivierungspflichtige Fremdkapitalkosten gemäß IAS 23 liegen nicht vor.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Erfassung erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs.
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (A. IV.)
Auch Immobilien, die nicht im Kerngeschäft des Konzerns genutzt werden (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien gemäß IAS 40), werden zu fortgeführten Anschaffungskosten nach den oben benannten Grundsätzen bewertet. Sie werden außerplanmäßig abgeschrieben, wenn der etwaige erzielbare Betrag (Nutzungswert) den Buchwert unterschreitet. Der Ausweis der außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgt im Posten Abschreibungen. Wie in den Vorjahren wird für diese Bewertung ein Ertragswertverfahren (Hierarchiestufe 3 nach IFRS 13) unter Nutzung eines aus Marktbeobachtungen abgeleiteten Mietertragsfaktors von 15 Jahresnettomieten angewandt.
Der Zeitwert dieser Immobilien wird im Anhang angegeben. Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag (Nutzungswert), der sich aus einer nachhaltigen Verbesserung der Vermietungssituation ergibt, den fortgeführten Buchwert übersteigt. Diese Wertaufholungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.
Gemischt genutzte Immobilien werden nach IAS 40.10 aufgeteilt. Ein Teil wird unter als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ein anderer Teil unter Sachanlagen ausgewiesen. Wenn eine entsprechende Aufgliederung aufgrund wirtschaftlicher oder juristischer Rahmenbedingungen nicht möglich ist, erfolgt der Ausweis ausschließlich unter Sachanlagen, da regelmäßig die Nutzung im Geschäftsbetrieb deutlich überwiegt.
Finanzinstrumente (A. V., VIII. und B. II., III., VI., VII.)
Die Erläuterung der Finanzinstrumente gemäß IFRS erfolgt in Textziffer (25) und im Lagebericht. Weitere Ausführungen zu Bilanzpositionen im Anhang, die den Finanzinstrumenten zuzuordnen sind, werden dort mit (25) gekennzeichnet.
Wertpapiere, Beteiligungen und sonstige Finanzanlagen werden in Übereinstimmung mit IAS 39 bilanziert. Kurzfristige Wertpapiere der Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" werden generell zum Marktwert bilanziert. Soweit keine Börsenkurse vorliegen, wird auf Marktbewertungen durch Banken zurückgegriffen. Ein finanzieller Vermögenswert, der nicht "als zu Handelszwecken gehalten" eingestuft ist, wird dann beim erstmaligen Ansatz "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert, wenn eine solche Designation Bewertungsinkonsistenzen wesentlich reduziert. Zu- und Abgänge werden mit dem jeweiligen Wert des Erfüllungstages angesetzt.
Zur Absicherung von Wechselkursänderungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Gemäß den Risikogrundsätzen des Konzerns werden keine derivativen Finanzinstrumente zu Spekulationszwecken gehalten. Fielmann nutzt nur marktgängige Devisentermingeschäfte in der operativen Währung US-Dollar mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten, die ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen dienen. Die Derivate sind nicht in eine effektive Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Die Zuordnung erfolgt zur Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" und die Bewertung erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert. Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte werden auf Basis der Marktbedingungen zum Bilanzstichtag von den Finanzinstituten ermittelt, bei denen diese abgeschlossen waren. Zum Stichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte.
Aufgrund des risikoarmen und klaren Finanzmanagements mussten für keine Kategorie von Finanzinstrumenten gesonderte Kriterien zu Ansatz, Wertberichtigung oder Ausbuchung entwickelt werden. Aus der Marktbewertung resultierende unrealisierte Gewinne und Verluste werden nach Abzug latenter Steuern erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit für ein Wertpapier oder eine Finanzanlage der Marktwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Wertberichtigungen.
Soweit der Marktwert nicht den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, wird die folgende Hierarchie verwendet, um den Marktwert von Finanzinstrumenten zu bestimmen:
Stufe 1: Eingangsparameter der Stufe 1 sind auf aktiven Märkten notierte Preise (unbereinigt) für identische Vermögenswerte oder Schulden, auf die am Bewertungsstichtag zugegriffen werden.
Stufe 2: Eingangsparameter der Stufe 2 sind andere Eingangsparameter als die auf Stufe 1 enthaltenen notierten Preise, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt beobachtbar sind oder indirekt aus anderen Preisen abgeleitet werden können.
Stufe 3: Eingangsparameter der Stufe 3 sind für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbare Parameter.
Die im Konzern zum Marktwert bewerteten Finanzinstrumente der Klasse "Vermögensverwaltungsdepots", "Fonds" und Teile der "Sonstigen Forderungen" fallen unter die Hierarchiestufe 1. Die "Devisentermingeschäfte" fallen unter die Hierarchiestufe 2.
Vorräte (B. I.)
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, erforderlichenfalls vermindert um Wertberichtigungen auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert. Die Fortschreibung erfolgt mit der Methode des gleitenden Durchschnitts. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß IAS 2. Fertigungsbezogene Gemeinkosten sind enthalten. Zinsen werden aufgrund des kurzen Herstellungsprozesses nicht angesetzt.
Forderungen (A. VII., VIII. und B. II., III., IV., V.)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (finanziell und nicht finanziell) sind zum Nominalwert unter Abzug erkennbar gebotener Wertberichtigungen angesetzt. In Einzelfällen werden sonstige finanzielle Forderungen zum Marktwert bewertet, um eine bessere Darstellung der Vermögenslage des Konzerns zu gewährleisten. Im Berichtsjahr handelt es sich hierbei um Liquiditätsvorschüsse zur Bedeckung versicherungstechnischer Abgrenzungen für Beitragsüberträge an den Versicherungsgeber der Nulltarif-Versicherung. Diese Liquiditätsvorschüsse werden vom Versicherer als Kapitalanlagen angelegt. Die Nettoerträge (Gewinne und Verluste) aus den Kapitalanlagen stehen allein Fielmann zu. Für Risiken bei Forderungen ist das Kriterium für die Entscheidung zu Wertberichtigung oder Ausbuchung der Grad der Gewissheit des Ausfallrisikos. Die Ausbuchung von Forderungen erfolgt bei endgültigem Verlust sowie bei aussichtsloser und wirtschaftlich nicht sinnvoller Verfolgung der Ansprüche (z. B. bei Kleinbeträgen).
Die Ermittlung von Wertberichtigungen basiert in wesentlichen Fällen auf Einzelfallbetrachtungen, ansonsten anhand der Gruppierung gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften, z. B. durch zeitliche Kriterien.
Latente Steuern (Aktiva A. VI. und Passiva B. III.)
Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in den IFRS- und Steuerbilanzen der Konzernunternehmen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen, soweit sich diese Unterschiede im Zeitablauf wieder ausgleichen. Dies beinhaltet gemäß IAS 12 auch sogenannte "Outside Basis Differences", die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft ergeben. Eine latente Steuerabgrenzung wird für "Outside Basis Differences" insoweit vorgenommen, wie mit einer Realisierung innerhalb von 12 Monaten gerechnet wird. Darüber hinaus werden latente Steuerabgrenzungen für Verlustvorträge in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Für die Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern werden die Steuersätze zugrunde gelegt, die voraussichtlich im Zeitpunkt der Realisierung des Vermögenswerts beziehungsweise der Erfüllung der Verbindlichkeit gültig sind.
Latente Steuern werden gemäß IAS 1.70 unter den langfristigen Vermögenswerten (Textziffer (5)) bzw. Schulden (Textziffer (20)) ausgewiesen.
Aktive und passive latente Steuern werden, soweit sie ertragsteuerliche Organkreise oder einzelne Gesellschaften betreffen und laufzeitkongruent sind, gemäß IAS 12.71 ff. saldiert.
Rückstellungen (B. I. und C. I.)
Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 und IAS 19 (revised 2011). Demnach werden für rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus Ereignissen der Vergangenheit Rückstellungen in der Bilanz angesetzt, wenn der Mittelabfluss zur Begleichung der Verpflichtungen wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt diejenigen Beträge, die erforderlich sind, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen des Konzerns abzudecken. Langfristige Rückstellungen werden bei wesentlichen Effekten abgezinst und zum Barwert bilanziert. Der verwendete Zinssatz ist fristadäquat zur Laufzeit von Anleihen für alle Rückstellungen.
Rückstellungen für Pensionen werden für die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungszusagen nach der Methode der laufenden Einmalprämien bewertet. Diese Methode ermittelt unter Berücksichtigung dynamischer Aspekte die zu erwartenden Leistungen nach Eintritt des Versorgungsfalls und verteilt diese über die gesamte Beschäftigungsdauer der begünstigten Mitarbeiter. Dazu werden jährlich versicherungsmathematische Gutachten erstellt. Die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, die sich aus Änderungen der Rechnungsannahmen und aus Abweichungen zwischen den Rechnungsannahmen von den tatsächlichen Ausprägungen ergeben, erfolgt im sonstigen Ergebnis (Other Comprehensive Income).
Für weitere Angaben siehe Textziffer (18).
Verbindlichkeiten (B. II. und C. II., III., IV., V.)
Die Bewertung der finanziellen Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich gemäß IAS 39 zum Erfüllungsbetrag. Ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen ausbezahltem und bei Endfälligkeit rückzahlbarem Betrag wird amortisiert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu Stichtagskursen umgerechnet. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Eventualverbindlichkeiten
Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder gegenwärtige Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist bzw. nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualverbindlichkeiten werden in der Bilanz grundsätzlich nicht erfasst.
Leasing
Die Fielmann Aktiengesellschaft tritt als Eigentümerin von Immobilien als Leasinggeberin in Operating-Leasingverhältnissen auf. Diese sind nicht dem Kerngeschäft des Konzerns zuzuordnen.
Leasingnehmer ist der Konzern ausschließlich in Operating-Leasingverhältnissen. Neben Verträgen im Bereich der Anmietung von Geschäftsräumen bestehen auch für Fahrzeuge und in wenigen Fällen für technische Geräte Leasingvereinbarungen.
Erlösrealisation
Erlöse werden in erster Linie aus dem Einzelhandelsgeschäft erzielt. Die Realisierung der Erlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Abgabe der bestellten und fertigen Produkte an den Kunden. Daneben werden in dem Segment Deutschland in geringem Umfang Umsatzerlöse im Großhandel getätigt. Die Umsatzerlöse enthalten auch Erlöse aus der Abwicklung von Versicherungsfällen der Nulltarif-Versicherung. Der Umfang der Leistungspflicht von Fielmann besteht hierbei grundsätzlich jeweils in der Lieferung einer Korrektionsbrille. Daher realisiert Fielmann Erlöse, die denen aus dem Einzelhandelsgeschäft entsprechen.
Weiterhin erfasst Fielmann unter den Umsatzerlösen Erträge aus dem versicherungstechnischen Ergebnis der Nulltarif-Versicherung. Diese werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann.
Mieterträge werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses erfolgswirksam verteilt. Wesentliche einmalige Erträge und Kosten, die Leasingverhältnissen direkt zuzuordnen sind, werden ebenfalls über deren Laufzeit verteilt.
Anteilsbasierte Vergütung
Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Arbeitnehmer werden zum beizulegenden Zeitwert des Instruments am Tag der Gewährung bewertet. Diese Vergütungen beinhalten nur am Markt befindliche Aktien des Fielmann-Konzerns. Daher ergeben sich hinsichtlich des Wertes keine Schätzungsunsicherheiten. Zu den Formen der Vergütung siehe auch Textziffer (30).
Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem der Quotient aus dem Ergebnis, das den Eigenkapitalgebern zusteht, und der durchschnittlichen Anzahl von ausgegebenen Aktien während des Geschäftsjahres - mit Ausnahme der eigenen Anteile, die die Gesellschaft selbst hält - gebildet wird. Sofern verwässernde Effekte vorliegen, werden diese in die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie mit einbezogen. Im laufenden und im Vorjahr lagen derartige Effekte nicht vor.
IV. Erläuterungen zum Konzernabschluss
Aktiva
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31.12.2016
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2016 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Stand am 31.12.2016 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 15.325 | 40 | 797 | 130 | 16.032 | |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 26.877 | 1 | 1.749 | 112 | 586 | 29.101 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 1.240 | 7.518 | 264 | 2.130 | 10.624 | |
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 2.795 | 793 | -2.689 | 899 | ||
| 46.237 | 41 | 10.857 | 506 | 27 | 56.656 | |
| II. Firmenwerte | 140.818 | 466 | 0 | 1.274 | 0 | 140.010 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 124.839 | 62 | 119 | 66 | 125.086 | |
| 2. Mietereinbauten | 202.272 | 80 | 14.782 | 6.701 | 758 | 211.191 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 307.529 | 16 | 22.237 | 12.807 | -377 | 316.598 |
| 4. Anlagen im Bau | 654 | -2 | 698 | -474 | 876 | |
| 635.294 | 156 | 37.836 | 19.508 | -27 | 653.751 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 36.343 | 0 | 26 | 30 | 0 | 36.339 |
| V. Finanzanlagen | 765 | 0 | 850 | 201 | 0 | 1.414 |
| Summe Anlagevermögen | 859.457 | 663 | 49.569 | 21.519 | 0 | 888.170 |
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| Kumulierte Abschreibungen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2016 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Zuschreibung Tsd. € |
Stand am 31.12.2016 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||||
| 1. Nutzungsrechte | 11.814 | 31 | 978 | 127 | 12.696 | ||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 22.426 | 1 | 2.075 | 50 | 24.452 | ||
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 555 | 838 | 264 | 1.129 | |||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 0 | ||||||
| 34.795 | 32 | 3.891 | 441 | 0 | 0 | 38.277 | |
| II. Firmenwerte | 95.166 | 414 | 0 | 1.274 | 0 | 0 | 94.306 |
| III. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 34.656 | 31 | 2.462 | 37.149 | |||
| 2. Mietereinbauten | 141.198 | 38 | 10.750 | 5.850 | 146.136 | ||
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 236.243 | 38 | 22.396 | 12.600 | 246.077 | ||
| 4. Anlagen im Bau | 0 | ||||||
| 412.097 | 107 | 35.608 | 18.450 | 0 | 0 | 429.362 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 19.443 | 0 | 493 | 1 | 0 | 0 | 19.935 |
| V. Finanzanlagen | 101 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 101 |
| Summe Anlagevermögen | 561.602 | 553 | 39.992 | 20.166 | 0 | 0 | 581.981 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2016 Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||
| 1. Nutzungsrechte | 3.336 | 3.511 |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 4.649 | 4.451 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 9.495 | 685 |
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 899 | 2.795 |
| 18.379 | 11.442 | |
| II. Firmenwerte | 45.704 | 45.652 |
| III. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 87.937 | 90.183 |
| 2. Mietereinbauten | 65.055 | 61.074 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 70.521 | 71.286 |
| 4. Anlagen im Bau | 876 | 654 |
| 224.389 | 223.197 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 16.404 | 16.900 |
| V. Finanzanlagen | 1.313 | 664 |
| Summe Anlagevermögen | 306.189 | 297.855 |
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31.12.2015
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2015 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 14.878 | 481 | 547 | 581 | 15.325 | |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 25.778 | 23 | 1.379 | 406 | 103 | 26.877 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 692 | 207 | 341 | 1.240 | ||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 443 | 2.767 | -415 | 2.795 | ||
| 41.791 | 504 | 4.900 | 987 | 29 | 46.237 | |
| II. Firmenwerte | 136.284 | 5.826 | 0 | 1.292 | 0 | 140.818 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 121.042 | 771 | 2.442 | 69 | 653 | 124.839 |
| 2. Mietereinbauten | 184.939 | 2.473 | 18.109 | 3.249 | 202.272 | |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 287.406 | 2.675 | 26.071 | 9.950 | 1.327 | 307.529 |
| 4. Anlagen im Bau | 3.045 | -2 | 891 | 113 | -3.167 | 654 |
| 596.432 | 5.917 | 47.513 | 13.381 | -1.187 | 635.294 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 34.766 | 0 | 419 | 0 | 1.158 | 36.343 |
| V. Finanzanlagen | 308 | 0 | 470 | 13 | 0 | 765 |
| Summe Anlagevermögen | 809.581 | 12.247 | 53.302 | 15.673 | 0 | 859.457 |
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| Kumulierte Abschreibungen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2015 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Zuschreibung Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||||
| 1. Nutzungsrechte | 11.079 | 369 | 947 | 581 | 11.814 | ||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 20.964 | 17 | 1.875 | 430 | 22.426 | ||
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 387 | 168 | 555 | ||||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | |||||||
| 32.430 | 386 | 2.990 | 1.011 | 0 | 0 | 34.795 | |
| II. Firmenwerte | 90.779 | 5.171 | 13 | 797 | 0 | 0 | 95.166 |
| III. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 32.539 | 346 | 3.103 | 43 | -79 | 1.210 | 34.656 |
| 2. Mietereinbauten | 132.490 | 1.624 | 10.047 | 2.963 | 141.198 | ||
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 221.395 | 2.171 | 21.933 | 9.256 | 236.243 | ||
| 4. Anlagen im Bau | |||||||
| 386.424 | 4.141 | 35.083 | 12.262 | -79 | 1.210 | 412.097 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 18.783 | 0 | 746 | 0 | 79 | 165 | 19.443 |
| V. Finanzanlagen | 101 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 101 |
| Summe Anlagevermögen | 528.517 | 9.698 | 38.832 | 14.070 | 0 | 1.375 | 561.602 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
Stand am 31.12.2014 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||
| 1. Nutzungsrechte | 3.511 | 3.799 |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 4.451 | 4.814 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 685 | 305 |
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 2.795 | 443 |
| 11.442 | 9.361 | |
| II. Firmenwerte | 45.652 | 45.505 |
| III. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 90.183 | 88.503 |
| 2. Mietereinbauten | 61.074 | 52.449 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 71.286 | 66.011 |
| 4. Anlagen im Bau | 654 | 3.045 |
| 223.197 | 210.008 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 16.900 | 15.983 |
| V. Finanzanlagen | 664 | 207 |
| Summe Anlagevermögen | 297.855 | 281.064 |
Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte, Firmenwerte, Sach- und Finanzanlagen sowie der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien ist im Einzelnen im vorstehenden Anlagespiegel dargestellt. Technische Anlagen und Maschinen werden ebenfalls in der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.
Die im Anlagespiegel gezeigten Zugänge und Netto-Abgänge (Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der Abgänge kumulierter Abschreibungen) stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
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| Zugänge | Abgänge | |||
|---|---|---|---|---|
| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | ||||
| Nutzungsrechte | 797 | 547 | 3 | |
| Konzessionen und ähnliche Rechte | 1.749 | 1.379 | 62 | |
| Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 7.518 | 207 | ||
| Unfertige Softwareprojekte | 793 | 2.767 | ||
| 10.857 | 4.900 | 65 | 0 | |
| Firmenwerte | 0 | 0 | 0 | 495 |
| Sachanlagen | ||||
| Grundstücke und Bauten | 119 | 2.442 | 26 | |
| Mietereinbauten | 14.782 | 18.109 | 851 | 286 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 22.237 | 26.071 | 207 | 694 |
| Anlagen im Bau | 698 | 891 | 113 | |
| 37.836 | 47.513 | 1.058 | 1.119 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 26 | 419 | 29 | 0 |
| Finanzanlagen | 850 | 470 | 201 | 13 |
Zu den Abschreibungen vergleiche Textziffer (31)
(1) Immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte enthalten insbesondere IT-Software, die über drei bis fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzten Nutzungsdauern liegen nicht vor.
Die Zugänge zu den selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten betreffen vollständig die Aktivierung einer selbst erstellten Auftragssoftware in Höhe von Tsd. € 7.518 (Vorjahr: Tsd. € 207). Des Weiteren wurden Umbuchungen aus den unfertigen Softwareprojekten in die selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte im Rahmen der Aktivierung der selbst erstellten Auftragssoftware in Höhe von Tsd. € 2.130 vorgenommen (Vorjahr: Tsd. € 341).
Die Zugänge in den unfertigen Softwareprojekten betreffen im Wesentlichen in Höhe von Tsd. € 674 (Vorjahr: Tsd. € 1.922) Aufwendungen für die Entwicklung neuer Software.
Die im Berichtsjahr nicht aktivierungsfähigen Aufwendungen betrugen insgesamt Tsd. € 3.204 (Vorjahr: Tsd. € 3.820).
Diese Position beinhaltet auch Mietrechte, die über maximal 15 Jahre abgeschrieben werden.
(2) Firmenwerte
Enthalten sind Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung. Diese Firmenwerte werden für den Impairment-Test einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) zugeordnet. In den etablierten Märkten sind dies im Wesentlichen die einzelnen Verkaufsniederlassungen. In den Ländern, in denen noch keine hinreichende Flächendeckung mit Fielmann-Niederlassungen erreicht wurde, erfolgt der Impairment-Test auf der Ebene des gesamten Gebietes. Signifikante Firmenwerte wurden dem Segment Deutschland in Höhe von Tsd. € 35.897 (Vorjahr: Tsd. € 35.897) zugeordnet, darunter die jeweils als einzelne CGU geführten Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 26.680 (Vorjahr: Tsd. € 26.680) und die Rathenower Optische Werke GmbH in Höhe von Tsd. € 8.740 (Vorjahr: Tsd. € 8.740 ). Auf das Segment Niederlande entfallen Firmenwerte in Höhe von Tsd. € 3.546 (Vorjahr: Tsd. € 3.546) und auf das Segment Schweiz Tsd. € 6.261 (Vorjahr: Tsd. € 6.209). Die Änderungen des Buchwertes im Segment Schweiz resultieren aus der währungsbedingten Umrechnung.
(3) Sachanlagen/ Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Die Buchwerte der Sachanlagen einschließlich der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien verteilen sich zum 31. Dezember 2016 auf die Segmente wie folgt:
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| 31.12.2016 Tsd. € |
31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Deutschland | 208.320 | 210.192 |
| Schweiz | 21.287 | 21.279 |
| Österreich | 6.794 | 5.286 |
| Übrige | 4.392 | 3.340 |
| 240.793 | 240.097 |
Die Zugänge (auch durch Umgliederungen aus den Anlagen im Bau) in den Sachanlagen resultieren unter anderem aus Ersatzinvestitionen in den Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 28.213 (Vorjahr: Tsd. € 28.631). Weitere Zugänge ergeben sich aus der Expansion des Konzerns (Tsd. € 3.822, Vorjahr: Tsd. € 5.011). Beschränkungen der Verfügungsrechte ergeben sich bezüglich Immobilien und anderen Sachanlagen der Fielmann Akademie in Höhe von Tsd. € 1 8.687 (Vorjahr: Tsd. € 19.159) aufgrund der Gemeinnützigkeit und des Denkmalschutzes.
Die Zurechnung zu der Gruppe der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt für Flächen, die von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzt werden. Diese Immobilien werden nach IAS 40 als Finanzinvestitionen eingestuft und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Im Berichtsjahr wurden bei diesen Immobilien Nachaktivierungen in Höhe von Tsd. € 26 (Vorjahr: Tsd. € 419) vorgenommen. Im Vorjahr wurden von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzte Teile von Immobilien durch Umbuchung aus den Sachanlagen in Höhe Tsd. € 1.158 den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien zugeordnet. Im Berichtsjahr war keine entsprechende Umbuchung erforderlich. Der mit einem Ertragswertverfahren ohne Gutachter ermittelte beizulegende Zeitwert beläuft sich auf Tsd. € 22.980 (Vorjahr: Tsd. € 22.837). Die entsprechenden Mieteinnahmen im Berichtszeitraum betragen Tsd. € 1.532 (Vorjahr: Tsd. € 1.522). Dem gegenüber stehen direkt zurechenbare Aufwendungen in Höhe von Tsd. € 1.009 (Vorjahr: Tsd. € 1.216). Für einen Immobilienerwerb in Lübeck wurde am 29. November 2016 ein Kaufvertrag in Höhe von Tsd. € 4.910 notariell beurkundet. Der Übergang von Nutzen und Lasten hat bisher noch nicht stattgefunden und wird für das erste Halbjahr 2017 erwartet.
Außerplanmäßige Abschreibungen und Wertaufholungen wurden für diese Immobilien im Berichtszeitraum nicht vorgenommen. Im Vorjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von insgesamt Tsd. € 950 vorgenommen (Segment Deutschland). Bei vier Immobilien wurden im Vorjahr nach außerplanmäßigen Abschreibungen in Vorjahren Wertaufholungen in Höhe von Tsd. € 1.375 vorgenommen (Segment Deutschland).
(4) Langfristige Finanzanlagen(25)
Die langfristigen Finanzanlagen enthalten unter anderem Ausleihungen an nicht beherrschende Gesellschafter.
(5) Aktive latente Steuern/Langfristige Ertragsteueransprüche
Latente Steueransprüche sind in Höhe von Tsd. € 9.224 (Vorjahr: Tsd. € 9.083) aktiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.
Aus dem bis zum Jahr 2001 gültigen Körperschaftsteuer-Anrechnungsverfahren bestand zum 31. Dezember 2006 ein endgültig festgesetztes, noch nicht genutztes Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von Tsd. € 4.133. Der Ausweis der langfristigen Ertragsteueransprüche im Vorjahr umfasste einen Anspruch hieraus. Per 31.12.2016 wird unter den kurzfristigen Ertragsteueransprüchen nunmehr nur noch der verbleibende Auszahlungsanspruch für das Jahr 2017 in Höhe von Tsd. € 448 ausgewiesen. Die Auszahlung für 2016 in Höhe von Tsd. € 448 (Vorjahr: Tsd. € 448) wurde vorgenommen.
(6) Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)
Es handelt sich bei den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten im Wesentlichen um langfristige Anleihen und Festgelder sowie ein Schuldscheindarlehen der Fielmann Aktiengesellschaft. Des Weiteren werden insbesondere Kautionen, Mitarbeiterdarlehen sowie Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen ausgewiesen. Von den Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Darlehen wird innerhalb der nächsten 12 Monate eine Tilgung in Höhe von Tsd. € 98 (Vorjahr: Tsd. € 177) erwartet und unter den kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen (siehe Textziffer (8)).
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25).
(7) Vorräte
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| 31.12.2016 Tsd. € |
31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 700 | 885 |
| Unfertige Erzeugnisse | 8.689 | 9.608 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 118.747 | 122.615 |
| 128.136 | 133.108 |
Die Vorräte betreffen überwiegend Produkte für Brillenoptik, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Akustik sowie sonstige Handelswaren. Unfertige Erzeugnisse betreffen hauptsächlich für Kunden bearbeitete Aufträge für Brillen und Akustikprodukte.
Der Gesamtbetrag aller Wertberichtigungen auf Vorräte beträgt Tsd. € 7.497 (Vorjahr: Tsd. € 7.378) und wurde vollständig im Materialaufwand erfasst. Der Verbrauch von Vorräten ist in Höhe von Tsd. € 277.408 (Vorjahr: Tsd. € 269.364) als Aufwand im Geschäftsjahr erfasst.
(8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)
Vertragliche Pfand-, Sicherungs- und Aufrechnungsrechte für Forderungen bestehen nicht. Abweichende Zeitwerte ergeben sich nicht. Die aufgeführten Vermögenswertewerden überwiegend nicht verzinst und unterliegen somit keinem Zinsrisiko.
Wertberichtigungen auf Kundenforderungen in den Niederlassungen sind in Höhe von Tsd. € 2.530 (Vorjahr: Tsd. € 2.038) gebildet. Das Kreditausfallrisiko hinsichtlich der sonstigen Forderungen wird als gering eingeschätzt. Es werden Wertberichtigungen in Höhe von Tsd. € 676 (Vorjahr: Tsd. € 257) ausgewiesen.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von Tsd. € 20.454 (Vorjahr: Tsd. € 18.435), Forderungen gegen nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von Tsd. € 977 (Vorjahr: Tsd. € 1.254) sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von Tsd. € 22.126 (Vorjahr: Tsd. € 20.966). Von diesen Forderungen wurden Tsd. € 21.043 (Vorjahr: Tsd. € 19.956) zum Marktwert bewertet. Im Vorjahr wurden Devisentermingeschäfte mit einem Marktwert in Höhe von Tsd. € 1.543 ausgewiesen, die ebenfalls zum Marktwert bewertet wurden. Zum Stichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte.
Weitere Angaben siehe Textziffer (25).
(9) Nicht finanzielle Vermögenswerte
In dieser Position sind im Wesentlichen Abgrenzungsposten für vorausgezahlte Sozialabgaben in der Schweiz enthalten. Des Weiteren werden insbesondere Miete und Mietnebenkosten ausgewiesen.
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25).
(10) Kurzfristige Ertragsteueransprüche
Die Steueransprüche in Höhe von Tsd. € 9.725 (Vorjahr: Tsd. € 11.691) resultiere aus Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer (Tsd. € 5.260, Vorjahr: Tsd. € 7.204) und Gewerbesteuer (Tsd. € 4.465, Vorjahr: Tsd. € 4.487).
(11) Kurzfristige Finanzanlagen(25)
In den kurzfristigen Finanzanlagen werden Anleihen, Festgelder und Fonds der Fielmann Aktiengesellschaft sowie ein Depot in der Schweiz ausgewiesen, in dem sich Aktien und Anleihen befinden.
(12) Zahlungsmittel und Äquivalente(25)
Enthalten sind liquide Mittel und Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit zum Anschaffungszeitpunkt von bis zu drei Monaten. Aufgrund der geltenden Anlagerichtlinie und der Markteinschätzung wird das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt.
(13) Gezeichnetes Kapital/Genehmigtes Kapital
Passiva
Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2016 Tsd. € 84.000. Dieses ist seit dem von der Hauptversammlung am 3. Juli 2016 beschlossenen und am 22. August 2014 vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien, jeweils ohne Nennwert. Auf jede de 84 Millionen Aktien entfällt ein rechnerischer Anteil am Grundkapital von € 1,00. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Alle Aktien gewähren gleiche Stimmrechte sowie Rechte am Gewinn und Vermögen der Fielmann Aktiengesellschaft.
Nach § 5 Abs. 3 der Satzung ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrate ermächtigt, bis zum 13. Juli 2021 das Grundkapital durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Aktien, gegen Bareinlage und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um Tsd. € 5.000 zu erhöhen. Im Berichtszeitraum hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Die Gewährleistung der finanziellen Stabilität und Flexibilität des Fielmann-Konzerns durch eine nachhaltige Sicherung der bilanziellen Eigenkapitalbasis ist da grundsätzliche Ziel unseres Kapitalmanagements. Darüber hinaus steuert der Konzern sein Kapital mit dem Ziel, eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erzielen und die Aktionäre regelmäßig am Erfolg der Gruppe teilhaben zu lassen. Das gemanagte Kapital des Konzerns besteht aus den finanziellen Verbindlichkeiten, den Zahlungsmitteln und Äquivalenten sowie dem Eigenkapital.
Die Fielmann Aktiengesellschaft und die in den Konzernabschluss einbezogene Kapitalgesellschaften unterliegen den Mindestkapitalanforderungen des deutsche Aktien- und GmbH-Rechts sowie den entsprechenden Bestimmungen nach Landesrecht und Gesellschaftsform. Weitere branchenspezifische Mindestkapitalanforderungen bestehen nicht.
Die im Konzern vorhandene Liquidität wird täglich zentral gepoolt, überwacht und gesteuert. Hierzu ist sowohl ein tägliches als auch monatliches Berichtswesen installiert. Dieses gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Mindestkapitalanforderungen.
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
Zum 31. Dezember 2016 hielt die Fielmann Aktiengesellschaft 5.493 (Vorjahr: 4.014) eigene Aktien im Bestand, mit einem Buchwert von Tsd. € 357 (Vorjahr: Tsd. € 251). Die Fielmann-Aktien wurden i. S. d. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG erworben, um sie den Mitarbeitern der Fielmann Aktiengesellschaft oder mit ihr verbundenen Unternehmen als Belegschaftsaktien anbieten oder im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen verwenden zu können.
(14) Kapitalrücklage
Ausgewiesen wird ausschließlich das Agio aus der Kapitalerhöhung der Fielmann Aktiengesellschaft in 1994 nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.
(15) Gewinnrücklagen
In den Gewinnrücklagen sind die nicht ausgeschütteten Gewinne aus Vorjahren und dem Geschäftsjahr, der Währungsausgleichsposten, die Gewinne und Kursvorteile bei der Abgabe eigener Aktien an Mitarbeiter gemäß IFRS 2 sowie die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Pensionsrückstellungen im Rahmen der Anwendung des IAS 19 enthalten.
(16) Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn in einer Höhe von Tsd. € 151.200 (Vorjahr: Tsd. € 147.000) berechnet sich aus dem Jahresüberschuss (Tsd. € 171.218, Vorjahr: Tsd. € 170.526) zuzüglich des Konzernergebnisvortrags (Tsd. € 51, Vorjahr: Tsd. € 44) abzüglich Anteile Dritter (Tsd. € 4.910, Vorjahr: Tsd. € 4.994) und abzüglich Veränderung der Gewinnrücklagen (Tsd. € 15.159, Vorjahr: Tsd. € 18.576).
(17) Nicht beherrschende Anteile
In den nicht beherrschenden Anteilen werden die Anteile anderer Gesellschafter an Kapitalgesellschaften des Konzerns ausgewiesen. Die Anteile anderer Gesellschafter an Personengesellschaften werden nur insoweit ausgewiesen, als Anteile an Verlusten vorhanden sind. Die Anteile Dritter an positivem Eigenkapital von Personengesellschaften wurden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen (siehe auch Textziffer (22), (25) und (41)).
(18) Langfristige Rückstellungen
Die Entwicklung der langfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| Stand am 1.1.2016 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Verbrauch Tsd. € |
Auflösung Tsd. € |
Zuführung Tsd. € |
Stand am 31.12.2016 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Pensionsrückstellungen | 6.723 | -44 | 1.127 | 7.806 | ||
| Jubiläumsrückstellungen | 7.121 | 7 | -776 | -449 | 1.096 | 6.999 |
| Rückbauverpflichtungen | 2.277 | -26 | 181 | 2.432 | ||
| Rückstellungen im Warenbereich | 5.095 | -3.829 | 3.541 | 4.807 | ||
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 1.160 | -270 | -43 | 434 | 1.281 | |
| 22.376 | 7 | -4.945 | -492 | 6.379 | 23.325 |
Pensionsrückstellungen resultieren überwiegend aus unverfallbaren Pensionszusagen der Fielmann Aktiengesellschaft (Tsd. € 6.859, Vorjahr: Tsd. € 5.956) und betreffen ausschließlich das Segment Deutschland.
Den Rückstellungen stehen Rückdeckungsguthaben in Höhe von Tsd. € 575 (Vorjahr: Tsd. € 579 ) gegenüber, die in Höhe von Tsd. € 330 (Vorjahr: Tsd. € 348) mit den Pensionsrückstellungen saldiert sind. In der Veränderung der Rückstellung ist ein Aufzinsungseffekt von Tsd. € 169 (Vorjahr: Tsd. € 148) enthalten. Die Pensionsrückstellungen der Fielmann Aktiengesellschaft werden voraussichtlich ab 2017 gemäß den statistischen Sterbetafeln über die nächsten 15 Jahre realisiert.
Die wichtigsten Annahmen, welche der versicherungsmathematischen Bewertung zugrunde gelegt wurden, sind:
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| 2016 in % |
2015 in % |
|
|---|---|---|
| Abzinsungssatz | 1,65 | 2,40 |
| Erwartete Einkommenssteigerung | 2,00 | 2,00 |
| Erwartete Rentensteigerung | 2,00 | 2,00 |
Hinsichtlich des Abzinsungssatzes wurde eine Sensitivitätsbetrachtung vorgenommen. Eine Senkung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde zu einer Erhöhung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung in Höhe von Tsd. € 1.375 führen, eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde den Barwert um Tsd. € 1.098 mindern. Aus den gezeigten Werten resultiert für den Konzern lediglich ein untergeordnetes Risiko aus den Pensionszusagen und den Rückdeckungsguthaben.
Die Veränderung im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt sich wie folgt dar:
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| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Anfangsbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 7.071 | 7.422 |
| Laufender und nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (Ausweis im Personalaufwand) | 212 | 238 |
| Zinsaufwand (Ausweis im Finanzergebnis) | 169 | 148 |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (Ausweis im OCI) | 728 | -700 |
| Gezahlte Leistungen | -44 | -37 |
| Endbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 8.136 | 7.071 |
Die Veränderung des OCI (Other Comprehensive Income) resultiert im Wesentlichen aus Zinssatzänderungen. Auf die im sonstigen Ergebnis gebuchten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste entfällt ein Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von Tsd. € 223 (Vorjahr: Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 215).
Aufgliederung der Pläne:
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| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Leistungsorientierte Verpflichtungen | ||
| - aus Plänen, die ganz oder teilweise über einen Fonds (Rückdeckungsversicherung) finanziert wurden | 6.859 | 5.956 |
| - aus Plänen, die nicht über einen Fonds finanziert wurden | 1.277 | 1.115 |
| Summe | 8.136 | 7.071 |
Als Rückdeckung der leistungsorientierten Verpflichtung dienen Kapitallebensversicherungen.
Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag aufgrund der Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen ergibt sich wie folgt:
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| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung | 8.136 | 7.071 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | -330 | -348 |
| In der Bilanz angesetzte Rückstellung | 7.806 | 6.723 |
Jubiläumsrückstellungen werden für 10- bis 35-jährige Jubiläen unter Berücksichtigung von tatsächlichen Fluktuationswerten der Vergangenheit gebildet. Die Abzinsung erfolgt mit dem für den Zeitraum der durchschnittlichen Restlaufzeit bis zur Erreichung des jeweiligen Jubiläums passenden Zinssatz. Eine Realisierung dieser Rückstellungen in den nächsten zwölf Monaten wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 671 (Vorjahr: Tsd. € 672) erfolgen. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich eine Erhöhung der Rückstellung um Tsd. € 246 (Vorjahr: Minderung um Tsd. € 39). Die durch Zeitablauf sich ergebende Erhöhung des abgezinsten Betrages beträgt Tsd. € 86 (Vorjahr: Tsd. € 70).
Es werden folgende Zinssätze gemäß der aktuellen Marktlage zugrunde gelegt:
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| 10-jährige Jubiläen: | 0,20 Prozent (Vorjahr 0,36 Prozent) |
| 25-jährige Jubiläen: | 1,42 Prozent (Vorjahr 1,88 Prozent) |
| 35-jährige Jubiläen: | 1,75 Prozent (Vorjahr 2,22 Prozent) |
Die Rückbauverpflichtungen aus Mietverträgen sind als langfristig anzusehen. Eintretende Risiken innerhalb der nächsten zwölf Monate sind nicht zu erkennen. In der weit überwiegenden Zahl der Mietverträge stehen den Gesellschaften des Fielmann-Konzerns eine oder mehrere Verlängerungsoptionen zur Verfügung. Für die Berechnung der für die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge wurde ein Zinssatz von 1,83 Prozent (12 Jahre) (Vorjahr: 2,48 Prozent (12 Jahre)) angewandt. Es wurde eine Inflationsrate von 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,6 Prozent) berücksichtigt. Die abgezinsten Erfüllungsbeträge werden in die Anschaffungskosten der Mietereinbauten des Anlagevermögens einbezogen und planmäßig über die Restlaufzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich eine Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 1 80 (Vorjahr: Minderung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 333).
Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen hauptsächlich Garantiezusagen und daraus resultierende Risiken. Darin enthalten sind neben den Material- auch Personalaufwendungen für Abwicklungsleistungen. Die Risiken realisieren sich überwiegend innerhalb von zwölf Monaten, maximal innerhalb von drei Jahren. Der kurzfristige Anteil der Garantierisiken wird unter den kurzfristigen Rückstellungen in Textziffer (21) ausgewiesen. Die Annahmen zur Bewertung der Risiken werden durch ein Berichtswesen zu den Garantiefällen ständig verifiziert. Für die Ermittlung der Erfüllungsbeträge wurde eine Inflationsrate von 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,6 Prozent) berücksichtigt. Die für die Abzinsung verwendeten Zinssätze betrugen für zwei Jahre 0,22 Prozent (Vorjahr: 0,55 Prozent) sowie für drei Jahre 0,36 Prozent (Vorjahr: 0,74 Prozent). Aus den Änderungen der Zinssätze resultiert eine Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 40 (Vorjahr: Minderung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 59).
Zinssatzbedingte Änderungen bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen ergeben sich in Höhe von Tsd. € 68 (Vorjahr: Tsd. € 73).
(19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten(25)
Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2016 Tsd. € |
31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 755 | 266 |
| - davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 554 (Vorjahr: Tsd. € 57) | ||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 850 | 1.287 |
| - davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 13 (Vorjahr: Tsd. € 40) | ||
| 1.605 | 1.553 |
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausschließlich festverzinslich mit fester Laufzeit. In den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sind unter anderem Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen mit einer Restlaufzeit von über zwölf Monaten enthalten (Tsd. € 236, Vorjahr: Tsd. € 475). Ein wesentliches Zinsrisiko ist aufgrund der geringen Verschuldung nicht erkennbar.
(20) Passive latente Steuern
Latente Steuerverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 8.430 (Vorjahr: Tsd. € 6.310) passiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.
(21) Kurzfristige Rückstellungen
Die Entwicklung der kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| Stand am 1.1.2016 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Verbrauch Tsd. € |
Auflösung Tsd. € |
Zuführung Tsd. € |
31.12.2016 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalrückstellungen | 32.256 | -29.162 | -1.954 | 29.667 | 30.807 | |
| Rückstellungen im Warenbereich | 7.237 | 7 | -3.910 | 3.259 | 6.593 | |
| Übrige Rückstellungen | 4.638 | -3.504 | -648 | 3.609 | 4.095 | |
| 44.131 | 7 | -36.576 | -2.602 | 36.535 | 41.495 |
Die Personalrückstellungen werden insbesondere für Verpflichtungen aus Sonderzahlungen und Tantiemen gebildet, der Zahlungsmittelabfluss erfolgt im ersten Halbjahr des folgenden Geschäftsjahres.
Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen die Garantierisiken, die voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate realisiert werden. Der langfristige Anteil der Garantierisiken wird in Textziffer (1 8) ausgewiesen. Im ersten Jahr werden über 50 Prozent der insgesamt erwarteten Garantiefälle abgewickelt.
Die übrigen Rückstellungen betreffen insbesondere Kosten der rechtlichen und wirtschaftlichen Beratung sowie Prüfung.
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
(22) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten(25)
Aufgrund der geringen Verschuldung sind keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern durch Zinsschwankungen in Bezug auf den Zinsaufwand zu erwarten. Die Laufzeit dieser Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr.
In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber nicht beherrschenden Gesellschaftern, die in den Einzelabschlüssen nach lokalem Recht Eigenkapitalcharakter haben und nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind, in Höhe von Tsd. € 2.701 (Vorjahr: Tsd. € 2.579) enthalten (siehe auch Textziffern (17), (25) und (41)).
(23) Nicht finanzielle Verbindlichkeiten
In den nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungen und Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen sowie aus Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer enthalten.
(24) Ertragsteuerschulden
Die Ertragsteuerschulden betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuern (insbesondere der Fielmann Aktiengesellschaft und der Vertriebsgesellschaften in der Schweiz) sowie Gewerbesteuern.
(25) Finanzinstrumente
Der Ansatz der Finanzinstrumente erfolgt in allen Kategorien zum Wert am Erfüllungstag. Die Einteilung in Bewertungsklassen nach IFRS 7 wurde anhand der wirtschaftlichen Beschaffenheit und der Risikostruktur der jeweiligen Finanzinstrumente vorgenommen. Die Zeitwerte werden in jeder Klasse zu Börsenkursen bzw. über andere am Finanzmarkt verfügbare Daten ermittelt. Eigene Bewertungsverfahren bzw. Verfahren, die sich nicht auf beobachtbare Marktdaten stützen, wurden nicht angewendet. Damit ergaben sich bei keinem Finanzinstrument wesentliche Unsicherheiten bei der Zeitwertermittlung. Das Ausfallrisiko bei den finanziellen Vermögenswerten besteht maximal in Höhe der Buchwerte. Aus der Sicht des Unternehmens beinhalten die finanziellen Vermögenswerte, die weder überfällig noch wertgemindert sind, in sämtlichen Klassen keine Risiken. Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte wurden in die entsprechende Kategorie eingestuft.
Die Marktrisiken für die Finanzinstrumente im Fielmann-Konzern sind neben den Kurs- und Zinsrisiken für die Kapitalanlagen insbesondere die Währungsrisiken.
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
Währungsrisiken
Fremdwährungsrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern zum einen aus der Währungsumrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die Finanzinstrumente werden gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen. Zum anderen resultieren Währungsrisiken aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente insbesondere in Form von Bankguthaben, Kapitalanlagen, konzerninterner Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus dem Einkaufsgeschäft. Die für den Fielmann-Konzern relevanten Fremdwährungen sind im Abschnitt III. "Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" unter "Fremdwährungsumrechnung" dargestellt. Risiken ergeben sich für den Fielmann-Konzern insbesondere für die Währungen CHF und USD. Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cash-flow in USD wurden zur Begrenzung der Umrechnungsrisiken marktgängige Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu 12 Monaten eingesetzt. Die Absicherung erfolgte nicht zu spekulativen Zwecken, sondern diente ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen. Zum Stichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte, stattdessen wurde ein Bestand an USD gehalten, der in etwa die Hälfte des jährlichen Bedarfs abdeckt.
Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen auf die Bewertung der Finanzinstrumente für die Währungen CHF und USD durch eine für möglich gehaltene Aufwertung (Abwertung) von 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Euro zum 31. Dezember 2016 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben.
Aus der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 90,3 (Vorjahr: Mio. € 91,9) und finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 5,5 (Vorjahr: Mio. € 5,1) resultiert bei einer Aufwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 5,2 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 4,6) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: unveränderter Jahresüberschuss). Eine Abwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro hat gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss. Die starke Veränderung im Eigenkapital resultiert insbesondere aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente in den Schweizer Gesellschaften.
Die Aufwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro führt im Rahmen der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 20,6 (Vorjahr: Mio. € 9,5), Devisentermingeschäften im Vorjahr in Höhe von Mio. USD 1 8,0 sowie finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 3,0 (Vorjahr: Mio. € 2,9) zu einer Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 1,4 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 1,8) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 1,4 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 1,8). Eine Abwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro hat gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.
Zinsrisiken
Der Fielmann-Konzern investiert unter anderem in Kapitalanlagen in Form von Tages- und Festgeldern sowie festverzinslichen Wertpapieren und Schuldscheindarlehen. Da diese Kapitalanlagen überwiegend festverzinslich und bis zur Endfälligkeit gehalten werden, existiert hieraus kein relevantes Zinsrisiko. Aus finanziellen Verbindlichkeiten existieren aufgrund der geringen Verschuldung ebenso wie aus den weiteren finanziellen Vermögenswerten keine wesentlichen Zinsrisiken.
Kursrisiken
Kursrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern insbesondere aus Kapitalanlagen in Aktien und ähnliche Anlagen. Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen einer für möglich gehaltenen Steigerung (Senkung) des Kursniveaus um 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2016 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben und der Bestand am Bilanzstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Aus einer Steigerung des Kursniveaus um 10 Prozent resultiert eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: Erhöhung um Mio. € 0,4) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: Erhöhung von Mio. € 0,4). Eine Senkung des Kursniveaus um 10 Prozent hat entsprechend gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.
Weitergehende Erläuterungen zu den einzelnen finanzwirtschaftlichen Risiken sind im Lagebericht dargestellt.
Legende für die Abkürzungen der Bewertungskategorien
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| Abkürzung | englisch | deutsche Bedeutung | Bewertung |
|---|---|---|---|
| LaR | Loans and Receivables | Kredite und Forderungen | zu fortgeführten Anschaffungskosten |
| FAHfT | Financial Assets Held for Trading | Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten | Marktwert erfolgswirksam |
| FVtPL | Fair Value through Profit or Loss | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Marktwert erfolgswirksam |
| FLAC | Financial Liabilities Measured at Amortised Cost | Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | zu fortgeführten Anschaffungskosten |
Bewertungsklassen nach IFRS 7
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| in Tsd. € | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert am 31.12.2016 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Marktwert erfolgswirksam | Zeitwert am 31.12.2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||||
| Finanzanlagen (langfristig) | |||||
| Ausleihungen | LaR | 1.313 | 1.313 | ||
| 1.313 | 1.313 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | |||||
| Ausleihungen | LaR | 1.691 | 1.691 | ||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 85.064 | 85.064 | ||
| Rückdeckungsversicherung | LaR | 245 | 245 | ||
| 87.000 | 87.000 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 26.733 | 26.733 | ||
| 26.733 | 26.733 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | |||||
| Sonstige Forderungen | LaR | 25.373 | 25.373 | ||
| Sonstige Forderungen | FVtPL | 21.043 | 21.043 | ||
| Devisentermingeschäfte | FAHfT | ||||
| 46.416 | 46.416 | ||||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | |||||
| Vermögensverwaltungsdepots | FAHfT | 8.460 | 8.460 | ||
| Fonds | FAHfT | 10.254 | 10.254 | ||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 147.051 | 147.051 | ||
| 165.765 | 165.765 | ||||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | |||||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 21.422 | 21.422 | ||
| Liquide Mittel | LaR | 92.610 | 92.610 | ||
| 114.032 | 114.032 | ||||
| Summe Aktiva | |||||
| LaR | 401.502 | 401.502 | |||
| FAHfT | 18.714 | 18.714 | |||
| FVtPL | 21.043 | 21.043 | |||
| 441.259 | 441.259 | ||||
| PASSIVA | |||||
| Finanzverbindlichkeiten (langfristig) | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 755 | 755 | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 295 | 295 | ||
| Erhaltene Darlehen | FLAC | 555 | 555 | ||
| 1.605 | 1.605 | ||||
| Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 166 | 166 | 166 | |
| 166 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 63.035 | 63.035 | ||
| 63.035 | 63.035 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | |||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 17.725 | 17.725 | ||
| Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter | FLAC | 2.701 | 2.701 | ||
| 20.426 | 20.426 | ||||
| Summe Passiva | |||||
| FLAC | 85.232 | 85.232 | |||
| 85.232 | 85.232 |
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| in Tsd. € | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert am 31.12.2015 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Marktwert erfolgswirksam | Zeitwert am 31.12.2015 |
|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||||
| Finanzanlagen (langfristig) | |||||
| Ausleihungen | LaR | 664 | 664 | ||
| 664 | 664 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | |||||
| Ausleihungen | LaR | 1.597 | 1.597 | ||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 56.940 | 56.940 | ||
| Rückdeckungsversicherung | LaR | 231 | 231 | ||
| 58.768 | 58.768 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 22.747 | 22.747 | ||
| 22.747 | 22.747 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | |||||
| Sonstige Forderungen | LaR | 24.553 | 24.553 | ||
| Sonstige Forderungen | FVtPL | 19.956 | 19.956 | ||
| Devisentermingeschäfte | FAHfT | 1.543 | 1.543 | ||
| 46.052 | 46.052 | ||||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | |||||
| Vermögensverwaltungsdepots | FAHfT | 8.110 | 8.110 | ||
| Fonds | FAHfT | 9.940 | 9.940 | ||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 183.709 | 183.709 | ||
| 201.759 | 201.759 | ||||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | |||||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 35.558 | 35.558 | ||
| Liquide Mittel | LaR | 60.091 | 60.091 | ||
| 95.649 | 95.649 | ||||
| Summe Aktiva | |||||
| LaR | 386.090 | 386.090 | |||
| FAHfT | 19.593 | 19.593 | |||
| FVtPL | 19.956 | 19.956 | |||
| 425.639 | 425.639 | ||||
| PASSIVA | |||||
| Finanzverbindlichkeiten (langfristig) | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 266 | 266 | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 603 | 603 | ||
| Erhaltene Darlehen | FLAC | 684 | 684 | ||
| 1.553 | 1.553 | ||||
| Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 102 | 102 | ||
| 102 | 102 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 65.832 | 65.832 | ||
| 65.832 | 65.832 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | |||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 16.726 | 16.726 | ||
| Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter | FLAC | 2.579 | 2.579 | ||
| 19.305 | 19.305 | ||||
| Summe Passiva | |||||
| FLAC | 86.792 | 86.792 | |||
| 86.792 | 86.792 |
Ergebnisse nach Bewertungskategorien
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| 2016 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorien nach IAS 39 | Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1 Tsd. € |
Wertminderungen2 Tsd. € |
Zinserträge Tsd. € |
Zinsaufwendungen Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten | FAHfT | 298 | 1.772 | 569 | ||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | FVtPL | 63 | 534 | |||
| Kredite und Forderungen | LaR | 911 | 590 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | FLAC | 1.189 | ||||
| Überleitung Finanzergebnis | ||||||
| Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind | 607 | |||||
| Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind | -298 | -1.835 | -911 | |||
| Summe | 0 | 0 | 0 | 1.693 | 1.796 |
1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen
2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar
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| 2015 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorien nach IAS 39 | Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1 Tsd. € |
Wertminderungen2 Tsd. € |
Zinserträge Tsd. € |
Zinsaufwendungen Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten | FAHfT | 395 | 980 | 232 | ||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | FVtPL | 1 | 286 | |||
| Kredite und Forderungen | LaR | 167 | 706 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | FLAC | 717 | ||||
| Überleitung Finanzergebnis | ||||||
| Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind | 422 | 553 | ||||
| Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind | -395 | -981 | -167 | |||
| Summe | 0 | 0 | 0 | 1.646 | 1.270 |
1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen
2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar
Gewinne und Verluste aus der Folgebewertung von Finanzinstrumenten der Kategorien "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" und "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" ergeben sich als Differenz zwischen Börsenkurs und Buchwert. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden nach Maßgabe des Börsenkurses oder bei Forderungen bei drohenden Zahlungsausfällen berücksichtigt. Zinsen werden gemäß den entsprechenden Zahlungen unter Berücksichtigung von Periodenabgrenzungen erfasst.
Wertminderungen von Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind, werden in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", entsprechende Erträge in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" gezeigt.
Die Zinserträge für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Marktwert bewertet wurden, belaufen sich auf Tsd. € 590 (Vorjahr: Tsd. € 706). Die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen Tsd. € 1.189 (Vorjahr: Tsd. € 717).
Die Wertberichtigungen für Finanzinstrumente werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen durch gesonderte Konten offen abgesetzt. Die wertberichtigten Forderungen betreffen im Wesentlichen Forderungen an Einzelkunden, die drei Monate nach Fälligkeit vollständig abgeschrieben werden, um der Gefahr der Uneinbringlichkeit Rechnung zu tragen. Überfällige, aber noch nicht wertgeminderte Kundenforderungen existieren in Höhe von Tsd. € 1.282 (Vorjahr: Tsd. € 1.363). Bei den nicht wertberichtigten Forderungen besteht aufgrund der Einzelhandelsaktivität kein Ausfallrisiko durch Bündelung auf einzelne Schuldner. Die Wertberichtigungen entwickelten sich wie folgt:
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| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Bestand am 1.1. | 2.295 | 2.129 |
| Zuführungen | 2.949 | 2.068 |
| Verbrauch | -1.516 | -1.339 |
| Auflösung | -522 | -563 |
| Bestand am 31.12. | 3.206 | 2.295 |
Anleihen und Festgelder
Der Ausweis der Anleihen und Festgelder in Höhe von Tsd. € 253.537 (Vorjahr: Tsd. € 276.207) umfasst Anleihen (Tsd. € 198.589, Vorjahr: Tsd. € 241.403), ein Schuldscheindarlehen (Tsd. € 5.001, Vorjahr: kein Schuldscheindarlehen) sowie Tages- und Festgelder (Tsd. € 49.947, Vorjahr: Tsd. € 34.804), die jeweils zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und nach den üblichen Fristigkeiten gemäß IAS 1 unterteilt werden. Der Zeitwert entspricht jeweils dem Rückzahlungsbetrag.
Vermögensverwaltungsdepots
Bei den unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Vermögensverwaltungsdepots handelt es sich um ein durch einen externen Verwalter betreutes Depot der Fielmann Schweiz AG in Höhe von Tsd. € 8.460 (Vorjahr: Tsd. € 8.110), in dem sich Aktien und Anleihen befinden. Die Anlagenpolitik basiert auf einer schriftlich mit dem Depotverwalter fixierten Strategie. Die Bilanzierung der Wertpapiere erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.
Fonds
Bei den Fonds in Höhe von Tsd. € 10.254 (Vorjahr: Tsd. € 9.940) handelt es sich um einen Fonds, der in auf Euro lautende Unternehmensanleihen investiert. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.
Sonstige Forderungen
Bei den sonstigen Forderungen der Kategorie LaR in Höhe von Tsd. € 25.373 (Vorjahr: Tsd. € 24.553) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegenüber Lieferanten. Sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 21.043 (Vorjahr: Tsd. € 19.956) werden zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Diese Forderungen wurden im Zeitpunkt des Zugangs als "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert. Der positive Wertunterschied zwischen fortgeführten Anschaffungskosten und Marktwert beträgt Tsd. € 743 (Vorjahr: Tsd. € 806). Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Das Ausfallrisiko bei dieser Forderung besteht maximal in Höhe des Buchwertes. Bewertungsverluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht. Für weitere Angaben siehe Textziffer (8).
Devisentermingeschäfte
Zum Stichtag bestanden keine offenen Devisentermingeschäfte. Die Bilanzierung der Devisentermingeschäfte im Vorjahr umfasste den Zeitwert in Höhe von Tsd. € 1.543. Die Devisentermingeschäfte wurden für eine Absicherung der operativen Währung US-Dollar abgeschlossen und waren nicht in eine effektive Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Im Vorjahr bestanden zum Stichtag Devisentermingeschäfte in Höhe von Tsd. USD 1 8.000. Die Bewertung der Stufe 2 erfolgte nach dem Discounted-Cashflow-Verfahren und wurde von den Finanzinstituten durchgeführt, bei denen diese abgeschlossen waren. Hierbei wurden künftige Cashflows auf Basis von Devisenterminkursen (beobachtbare Kurse am Bilanzstichtag) und den kontrahierten Devisenterminkursen geschätzt und anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert. Bewertungsgewinne im Vorjahr sowie Bewertungsverluste im aktuellen Jahr wurden ergebniswirksam erfasst.
Liquide Mittel
Liquide Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 92.610 (Vorjahr: Tsd. € 60.091), davon Tsd. € 90.329 (Vorjahr: Tsd. € 57.779) Bankguthaben, deren Zeitwert dem Einlagebetrag entspricht.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Es bestehen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Tsd. € 755 (Vorjahr: Tsd. € 266), die wie im Vorjahr durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Die Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entsprechen jeweils den Rückzahlungsbeträgen.
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter
In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Kapitalanteile Dritter in Höhe von Tsd. € 2.701 (Vorjahr: Tsd. € 2.579) enthalten, die nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind (siehe auch Textziffer (17), (22) und (41)).
Sonstige Verbindlichkeiten
In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 236 (Vorjahr: Tsd. € 475) Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen (festverzinsliche Mitarbeiterbeteiligungen) mit einer Restlaufzeit über zwölf Monate enthalten.
Eine Analyse der Fälligkeitstermine wesentlicher finanzieller Verbindlichkeiten steht nicht im Fokus des Konzerns, da ausreichende liquide Mittel ständig vorhanden sind.
Weitere Informationen zum Management sowie den Risiken und Chancen der Finanzinstrumente sind im Kapitel "Finanzwirtschaftliche Risiken" des Lageberichts aufgeführt.
(26) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Leasingverhältnisse
Im Fielmann-Konzern wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Garantien für Bankverbindlichkeiten Dritter übernommen.
Leasingnehmer
Der Fielmann-Konzern tritt im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen als Leasingnehmer von Fahrzeugen, Geräten und Immobilien auf. Dabei werden die Leasingraten als Aufwand erfasst.
Zum Stichtag besteht aus Leasinggeschäften für Fahrzeuge und Geräte im Fielmann-Konzern ein Restobligo von Tsd. € 2.141 (Vorjahr: Tsd. € 2.032), davon Tsd. € 273 (Vorjahr: Tsd. € 182) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Tsd. € 1.868 (Vorjahr: Tsd. € 1.850) von über ein bis zu fünf Jahren. Die Leasingzahlungen im Berichtszeitraum betrugen für diesen Bereich Tsd. € 447 (Vorjahr: Tsd. € 470).
Die Leasingzahlungen für Mieten (im Wesentlichen für Geschäftsräume) stellen sich wie folgt dar:
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| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Mindestleasingzahlungen | 69.859 | 68.498 |
| Eventualzahlungen | 1.263 | 1.040 |
| Zahlungen für Untermietverhältnisse | 589 | 564 |
| 71.711 | 70.102 |
Die Angaben zu den Mindestleasingzahlungen betreffen Kaltmieten ohne vertraglich vereinbarte Nebenkosten. Eventualzahlungen sind zusätzliche Zahlungen aus Umsatzmietverträgen.
Im Konzern werden Anmietverträge über eine feste Laufzeit von in der Regel zehn Jahren mit überwiegend zwei Verlängerungsoptionen (je fünf Jahre) abgeschlossen. Zusätzlich zu festen Mindestleasingzahlungen werden gegebenenfalls Vereinbarungen zu Index-, Umsatz- oder Staffelmieten getroffen. Die Anzahl der Verträge mit solchen Vereinbarungen stellt sich 2016 wie folgt dar:
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| Anzahl | ||
|---|---|---|
| Mietverträge mit Regelungen zu | Anmietung | Vermietung |
| --- | --- | --- |
| Indexmieten | 717 | 162 |
| Umsatzmieten | 141 | 2 |
| Staffelmieten | 59 | 17 |
| festen Mieten | 430 | 90 |
Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen stellen sich wie folgt dar und berücksichtigen bei den zukünftigen Verpflichtungen ausschließlich die vertraglich unkündbare Zeitperiode des Mietverhältnisses:
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| 31.12.2016 Tsd. € |
31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| bis 1 Jahr | 69.918 | 67.147 |
| 1 bis 5 Jahre | 249.203 | 235.778 |
| über 5 Jahre | 31.108 | 42.099 |
| 350.229 | 345.024 |
Mieterträge aus unkündbaren Untermietverhältnissen werden in Höhe von Tsd. € 3.615 (Vorjahr: Tsd. € 3.949) erwartet.
Leasinggeber
Darüber hinaus tritt der Fielmann-Konzern im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen auch als Leasinggeber von Immobilien auf. Während die Anmietungsverträge ausschließlich geschäftliche Mieten beinhalten, sind in der Darstellung der Vermietungen gleichermaßen gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Flächen enthalten. Eventualzahlungen aus Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2016 nicht vereinnahmt.
Überwiegend finden standardisierte Gewerbevermietungsverträge (fünf bis zehn Jahre Laufzeit) und unbefristete Wohnungsvermietungsverträge Verwendung. Die Mieterträge des Geschäftsjahres betrugen Tsd. € 3.402 (Vorjahr: Tsd. € 3.626).
Die zukünftig erwarteten Erträge stellen sich inklusive der Untermietverhältnisse wie folgt dar:
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| 31.12.2016 Tsd. € |
31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| bis 1 Jahr | 2.642 | 3.025 |
| 1 bis 5 Jahre | 8.333 | 8.691 |
| über 5 Jahre | 227 | 792 |
| 11.202 | 12.508 | |
| davon Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 5.792 | 6.693 |
Das Bestellobligo zum 31. Dezember 2016 beträgt für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 440 (Vorjahr: Tsd. € 800), für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 4.600 (Vorjahr: Tsd. € 3.100), für die Produktion in Rathenow Tsd. € 40 (Vorjahr: Tsd. € 400) sowie für IT Tsd. € 900 (Vorjahr: Tsd. € 1.000).
Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Fielmann-Konzerns ist nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt.
(27) Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen
Die Umsatzerlöse des Fielmann-Konzerns (Brutto = inklusive Umsatzsteuer) verteilen sich wie folgt:
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| 2016 | 2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| Brutto Tsd. € |
Netto Tsd. € |
Brutto Tsd. € |
Netto Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Niederlassungen, Deutschland | 1.226.292 | 1.046.971 | 1.188.849 | 1.013.922 |
| Fielmann AG, Deutschland | 5.235 | 4.400 | 4.564 | 3.836 |
| Niederlassungen, Schweiz | 184.196 | 170.552 | 186.084 | 172.300 |
| Niederlassungen, Österreich | 93.753 | 78.757 | 89.330 | 74.979 |
| Übrige | 41.051 | 36.499 | 39.457 | 34.906 |
| Konzernumsatz | 1.550.527 | 1.337.179 | 1.508.284 | 1.299.943 |
| Bestandsveränderung | -707 | -707 | 1.011 | 1.011 |
| Gesamtleistung Konzern | 1.549.820 | 1.336.472 | 1.509.295 | 1.300.954 |
In den Umsatzerlösen sind Dienstleistungsumsätze und Mieterträge aus eigenen Immobilien in Höhe von Tsd. € 4.841 (Vorjahr: Tsd. € 4.007) enthalten. Der Einzelhandel erzielte Umsatzerlöse aus Augenoptik in Höhe von netto Tsd. € 1.262.747 (Vorjahr: Tsd. € 1.235.906).
(28) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen im Wesentlichen Erträge aus Untervermietung von angemieteten Flächen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen aus. Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen Tsd. € 2.941 (Vorjahr: Tsd. € 5.584). Die erhöhten Erträge im Vorjahr resultierten insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken.
(29) Materialaufwand
Die Aufwendungen für bezogene Waren betreffen in erster Linie Brillenfassungen, Gläser, Kontaktlinsen und Pflegemittel sowie Hörgeräte und Hörgerätezubehör nach Abzug von Skonti, Rabatten und anderen vergleichbaren Beträgen.
(30) Personalaufwand
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| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 456.246 | 437.744 |
| Soziale Abgaben und Altersversorgung | 83.609 | 81.821 |
| 539.855 | 519.565 | |
| davon Rentenversicherungsbeiträge | 39.767 | 37.737 |
Im Rahmen der in Deutschland gesetzlichen Leistungen zur Vermögensbildung (VWL) wird den Mitarbeitern regelmäßig einmal im Jahr das Angebot unterbreitet, diese Leistungen in Fielmann-Aktien anzulegen. Am 27. September 2016 (Vorjahr: 24. August 2015) wurden jedem Mitarbeiter 8 Aktien (Vorjahr: 11 Aktien) zum Preis von € 72,07 (Vorjahr: € 55,86) mit einer Ausübungsfrist bis zum 7. November 2016 (Vorjahr: 6. November 2015) angeboten. Diese Offerte wurde von 6.920 Mitarbeitern (Vorjahr: 6.504 Mitarbeitern) wahrgenommen. Somit wurden 55.360 Aktien (Vorjahr: 71.544 Aktien) an die Mitarbeiter ausgegeben. Zum Bilanzstichtag bestehen damit keine offenen Positionen zum Bezug von Aktien. Am letzten Tag der Ausübungsfrist des Angebots betrug der Börsenschlusskurs € 60,09 (Vorjahr: € 64,06).
Im Konzern wurden gemäß IFRS 2 Tsd. € 3.326 (Vorjahr: Tsd. € 4.583) als Aufwand für die vermögenswirksamen Leistungen in Aktien erfasst. Kursgewinne sowie Buchverluste aus dem Abgang eigener Aktien wurden direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.
Darüber hinaus erhielten im Geschäftsjahr Mitarbeiter in den Niederlassungen insgesamt 46.115 Aktien (Vorjahr: 44.298 Aktien) aus einem leistungsorientierten Prämienprogramm im Sinne von IFRS 2. Der Gesamtaufwand belief sich auf Tsd. € 5.244 (Vorjahr: Tsd. € 5.667). Mit diesem Programm werden insbesondere Elemente der Fielmann-Philosophie wie die Kundenzufriedenheit belohnt.
Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes unterteilen sich in fixe und variable, ergebnisabhängige Bestandteile sowie für einen Vorstand zusätzlich eine Pensionszusage. Den fixen Bezügen wurde die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung sowie der geldwerte Vorteil für die Nutzung von Firmenfahrzeugen zugerechnet. Die variablen Bestandteile orientieren sich an dem Jahresüberschuss des Fielmann-Konzerns. Aktienoptionsprogramme sind nicht eingerichtet. Die Unternehmensphilosophie, die strikte Kundenorientierung, spiegelt sich bei den Verträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Grundsätzlich ist die Tantieme in zwei Teilbereiche gegliedert. Die Tantieme I (T1) richtet sich ausschließlich nach dem Jahresergebnis mit einer Gewichtung von 70 Prozent. Die Tantieme II (T2) dient der Förderung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Tantieme berechnet sich nach der Kundenzufriedenheit in Verbindung mit dem Jahresüberschuss, die über ein Zielsystem innerhalb von drei Jahren bewertet wird. Die mehrjährige Vergütung beinhaltet bei Herrn Schmid zusätzlich eine Dienstzeitkomponente. Darüber hinaus ist Herrn Schmid eine Pensionszusage, die ihm ab Erreichen der Altersgrenze einen Anspruch in Höhe von 40 Prozent des letzten Bruttogehalts garantiert, erteilt worden. Sollte Herr Schmid mit Ablauf des 30. Juni 2017 aus den Diensten der Gesellschaft ausscheiden, wird ihm der Aufsichtsrat zu diesem Zeitpunkt eine Einmalzahlung von bis zu zwei Jahresfestvergütungen gewähren (Mehrjährige Dienstzeit (drei Jahre)). Bei den Verträgen der Herren Günther Fielmann und Schmid beträgt die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung (Tantieme I und Tantieme II) jeweils 200 Prozent der festen Vergütung, bei den Herren Dr. Thies und Zeiss betrug die Höchstgrenze bis zum 30. Juni 2016 jeweils 150%, ab dem 01. Juli 2016 beträgt sie jeweils 175% der festen Vergütung. Bei den Herren Dr. Körber und Marc Fielmann beträgt die Höchstgrenze jeweils 150%. Die insgesamt gewährte Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr Tsd. € 12.546 (Vorjahr: Tsd. € 10.905), davon fix Tsd. € 4.402 (Vorjahr: Tsd. € 3.764), variabel Tsd. € 8.040 (Vorjahr: Tsd. € 6.643) und ein Versorgungsaufwand in der Höhe von Tsd. € 104 (Vorjahr: Tsd. € 498).
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| Günther Fielmann | ||||
|---|---|---|---|---|
| Vorstandsvorsitzender | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Eintritt: 19941 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.)2 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 1.625 | 1.625 | 1.625 | 1.625 |
| Nebenleistungen | 47 | 47 | 47 | 47 |
| Zwischensumme | 1.672 | 1.672 | 1.672 | 1.672 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 2.275 | 2.275 | 3.250-T2 | |
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 975 | 975 | 3.250-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 3.250 | 3.250 | 0 | 3.250 |
| Summe | 4.922 | 4.922 | 1.672 | 4.922 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 4.922 | 4.922 | 1.672 | 4.922 |
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| Marc Fielmann | ||||
|---|---|---|---|---|
| Marketing | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Eintritt: 2016 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.)2 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 442 | 442 | 442 | |
| Nebenleistungen | ||||
| Zwischensumme | 0 | 442 | 442 | 442 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 464 | 663-T2 | ||
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 199 | 663-T1 | ||
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 0 | 663 | 0 | 663 |
| Summe | 0 | 1.105 | 442 | 1.105 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 0 | 1.105 | 442 | 1.105 |
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| Dr. Bastian Körber | ||||
|---|---|---|---|---|
| Vertrieb | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Eintritt: 2015 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.)2 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 390 | 520 | 520 | 520 |
| Nebenleistungen | 1 | 1 | 1 | |
| Zwischensumme | 390 | 521 | 521 | 521 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 328 | 546 | 780-T2 | |
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 140 | 234 | 780-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 468 | 780 | 0 | 780 |
| Summe | 858 | 1.301 | 521 | 1.301 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 858 | 1.301 | 521 | 1.301 |
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| Günter Schmid | ||||
|---|---|---|---|---|
| Materialwirtschaft/Produktion | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Eintritt: 19941 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.)2 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 585 | 585 | 585 | 585 |
| Nebenleistungen | 41 | 42 | 42 | 42 |
| Zwischensumme | 626 | 627 | 627 | 627 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 819 | 819 | 1.170-T2 | |
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 351 | 351 | 1.170-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | 195 | 373 | - | 683 |
| Zwischensumme | 1.365 | 1.543 | 0 | 1.853 |
| Summe | 1.991 | 2.170 | 627 | 2.480 |
| Versorgungsaufwand | 498 | 104 | 104 | 104 |
| Gesamtvergütung | 2.489 | 2.274 | 731 | 2.584 |
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| Dr. Stefan Thies | ||||
|---|---|---|---|---|
| IT/Controlling/Personal | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Eintritt: 2007 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.)2 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 520 | 552 | 552 | 552 |
| Nebenleistungen | 16 | 16 | 16 | 16 |
| Zwischensumme | 536 | 568 | 568 | 568 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 546 | 631 | 902-T2 | |
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 234 | 271 | 902-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 780 | 902 | 0 | 902 |
| Summe | 1.316 | 1.470 | 568 | 1.470 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 1.316 | 1.470 | 568 | 1.470 |
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| Georg Alexander Zeiss | ||||
|---|---|---|---|---|
| Finanzen/Immobilien | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Eintritt: 2004 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2015 | 2016 | 2016 (Min.) | 2016 (Max.)2 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 520 | 552 | 552 | 552 |
| Nebenleistungen | 20 | 20 | 20 | 20 |
| Zwischensumme | 540 | 572 | 572 | 572 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 546 | 631 | 902-T2 | |
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 234 | 271 | 902-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 780 | 902 | 0 | 902 |
| Summe | 1.320 | 1.474 | 572 | 1.474 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 1.320 | 1.474 | 572 | 1.474 |
1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.
2 Die Höchstgrenzenregelung umfasst sowohl die einjährige als auch die mehrjährige variable Vergütung insgesamt.
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| Günther Fielmann | Marc Fielmann | Dr. Bastian Körber | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorstandsvorsitzender | Marketing | Vertrieb | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Eintritt: 19941 | Datum Eintritt: 2016 | Datum Eintritt: 2015 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zufluss in Tsd. € |
2015 | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 | 2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 1.625 | 1.625 | 442 | 390 | 520 | |
| Nebenleistungen | 47 | 47 | 1 | |||
| Summe | 1.672 | 1.672 | 0 | 442 | 390 | 521 |
| Variable Vergütung | ||||||
| Einjährig (T1) | 2.275 | 2.275 | 325 | |||
| Mehrjährig | ||||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 975 | 975 | 140 | |||
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 3.250 | 3.250 | 0 | 0 | 0 | 465 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 4.922 | 4.922 | 0 | 442 | 390 | 986 |
1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.
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| Günter Schmid | Dr. Stefan Thies | Georg Alexander Zeiss | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Materialwirtschaft/Produktion | IT/Controlling/Personal | Finanzen/Immobilien | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Datum Eintritt: 19941 | Datum Eintritt: 2007 | Datum Eintritt: 2004 | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zufluss in Tsd. € |
2015 | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 | 2016 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 585 | 585 | 520 | 552 | 520 | 552 |
| Nebenleistungen | 41 | 42 | 16 | 16 | 20 | 20 |
| Summe | 626 | 627 | 536 | 568 | 540 | 572 |
| Variable Vergütung | ||||||
| Einjährig (T1) | 819 | 819 | 546 | 546 | 546 | 546 |
| Mehrjährig | ||||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 351 | 351 | 234 | 234 | 234 | 234 |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 1.170 | 1.170 | 780 | 780 | 780 | 780 |
| Versorgungsaufwand | 498 | 104 | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 2.294 | 1.901 | 1.316 | 1.348 | 1.320 | 1.352 |
1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.
(31) Abschreibungen
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| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 3.891 | 2.990 |
| Firmenwerte | 13 | |
| Sachanlagen inkl. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 36.101 | 35.829 |
| 39.992 | 38.832 |
In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sind im Berichtszeitraum wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Wertberichtigungen enthalten. Auf Sachanlagevermögen (Immobilien) wurden im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe Tsd. € 684 vorgenommen. Auf die Teile von Immobilien, die als Finanzinvestition gehalten werden, wurden im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Tsd. € 266 vorgenommen (vgl. Textziffer (3)). Im aktuellen Jahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Nähere Angaben finden sich in den Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
(32) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kosten der Verwaltung und Organisation, Werbeaufwendungen, Raumkosten sowie Aufwendungen für Weiterbildung und freiwillige soziale Leistungen. Der Aufwand aus Währungsdifferenzen beträgt Tsd. € 1.426 (Vorjahr: Tsd. € 6.213). Der erhöhte Aufwand im Vorjahr resultierte insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken. Dem stehen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Tsd. € 2.941 (Vorjahr: Tsd. € 5.584) gegenüber (siehe auch Textziffer (28)).
(33) Finanzergebnis
Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
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| Aufwendungen | Erträge | Saldo | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnis aus Geld- und Kapitalanlagen | -279 | -294 | 1.628 | 1.173 | 1.349 | 879 |
| Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen | -1.517 | -976 | 65 | 473 | -1.452 | -503 |
| Zinsergebnis | -1.796 | -1.270 | 1.693 | 1.646 | -103 | 376 |
| Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen und Ähnliches | ||||||
| Finanzergebnis | -1.796 | -1.270 | 1.693 | 1.646 | -103 | 376 |
Die Veränderungen im Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen resultieren unter anderem aus Zinseffekten aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen.
(34) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Ausgewiesen werden Gewerbe- und Körperschaftsteuern sowie äquivalente Landes- steuern der einbezogenen Gesellschaften in Höhe von Tsd. € 68.129 (Vorjahr: Tsd. € 69.078), davon ein Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 403 (Vorjahr: Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 517) für periodenfremde Steuern. Der ertragsteuerliche Aufwand der Einzelgesellschaften des Konzerns minderte sich durch Nutzung von Verlustvorträgen um Tsd. € 262 (Vorjahr: Tsd. € 1.070). Latenter Steueraufwand im Konzern ist in Höhe von Tsd. € 2.131 (Vorjahr: Tsd. € 453) in dieser Position enthalten. Nähere Angaben finden sich in Textziffer (39) des Anhangs.
(35) Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie entwickelte sich folgendermaßen:
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| 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 171.218 | 170.526 |
| Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | -4.910 | -4.994 |
| Periodenergebnis | 166.308 | 165.532 |
| Anzahl Aktien in Tsd. Stück | 83.995 | 83.996 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert/unverwässert) | 1,98 | 1,97 |
Verwässernde Effekte liegen nicht vor.
(36) Nicht beherrschenden Gesellschaftern zustehende Ergebnisse
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Gewinn betragen Tsd. € 5.177 (Vorjahr: Tsd. € 5.079) und am Verlust Tsd. € 267 (Vorjahr: Tsd. € 85). Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals offen ausgewiesen.
(37) Entnahmen aus den Gewinnrücklagen
Im Geschäftsjahr wie im Vorjahr wurden keine Gewinnrücklagen entnommen.
(38) Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen
Es handelt sich um die Einstellung in die Gewinnrücklagen des Konzerns (Tsd. € 15.159, Vorjahr: Tsd. € 18.576).
(39) Latente Steuern
Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge erhöhten sich im Berichtszeitraum durch entsprechende Jahresergebnisse um Tsd. € 15 (Vorjahr: Erhöhung um Tsd. € 279).
Von den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge entfallen Beträge in Höhe von Tsd. € 643 (Vorjahr: Tsd. € 684) auf Gesellschaften, die sich aktuell in einer Verlustsituation befinden. Der Ansatz erfolgte aufgrund positiver Ertragsprognosen, die sich aus der zugrunde gelegten Steuerplanung ergeben und auch durch den Impairment-Test dieser Einheiten belegt sind.
Auf Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 6.833 (Vorjahr: Tsd. € 5.318) wurden keine aktiven latenten Steuerposten angesetzt, da eine Nutzung nicht absehbar ist. Hierin enthalten sind wie im Vorjahr keine Verlustvorträge, die wegen Zeitablaufs verfallen werden.
Des Weiteren sind aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen aus Einzelbilanzen, Einbringungsvorgängen im Konzern und der Zwischengewinneliminierung enthalten. Eine Realisierung von aktiven latenten Steuern im Verlauf der kommenden zwölf Monate wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 8.357 (Vorjahr: Tsd. € 7.801) erfolgen, bei passiven latenten Steuern ist eine Realisierung in Höhe von Tsd. € 2.781 (Vorjahr: Tsd. € 3.828) zu erwarten.
Die latenten Steuern teilen sich wie folgt auf:
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| 31.12.2016 | 31.12.2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | Tsd. Aktiv | Tsd. € Passiv | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Latente Steuern | ||||
| a) auf abzugsfähige Differenzen | ||||
| - aus Einzelabschluss | 2.475 | 2.383 | 2.533 | 643 |
| - aus Handelsbilanz II | 10.421 | 12.239 | 10.193 | 12.636 |
| - aus Konsolidierung | 2.530 | 1.052 | 3.234 | 935 |
| b) auf Verlustvorträge | 1.042 | 1.027 | ||
| 16.468 | 15.674 | 16.987 | 14.214 | |
| Überleitung auf den Bilanzausweis | ||||
| Saldierungseffekt gemäß IAS 12.71 ff. | -7.244 | -7.244 | -7.904 | -7.904 |
| Latente Steueransprüche und Verbindlichkeiten gemäß Bilanz | 9.224 | 8.430 | 9.083 | 6.310 |
Die latenten Steuern sind den einzelnen Bilanzpositionen zuzurechnen:
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| 31.12.2016 | 31.12.2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.135 | 7.169 | 2.870 | 5.150 |
| Sachanlagen | 1.832 | 266 | 2.156 | 371 |
| Finanzanlagen | 256 | 268 | 19 | 721 |
| Vorräte | 7.702 | 2.774 | 7.798 | 3.148 |
| Nicht finanzielle Vermögenswerte | 2.384 | 2.102 | ||
| Rückstellungen | 3.286 | 1.219 | 2.855 | 1.102 |
| OBDs | 651 | 637 | ||
| Verlustvorträge | 1.042 | 1.027 | ||
| Sonderposten mit Rücklageanteil | 909 | 949 | ||
| Übrige | 215 | 34 | 262 | 34 |
| 16.468 | 15.674 | 16.987 | 14.214 | |
| Überleitung auf den Bilanzausweis | ||||
| Effekt aus der Saldierung gemäß IAS 12.71 ff. | -7.244 | -7.244 | -7.904 | -7.904 |
| Latente Steueransprüche und Steuerverbindlichkeiten gemäß Bilanz | 9.224 | 8.430 | 9.083 | 6.310 |
Die steuerliche Überleitungsrechnung stellt sich wie folgt dar:
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| Steuerliche Überleitungsrechnung gemäß IAS 12 | 2016 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 241.478 | 240.057 |
| Anzuwendender Steuersatz in % | 30,7 | 30,7 |
| Erwarteter Steueraufwand | 74.134 | 73.697 |
| Steuersatzabweichungen | ||
| Effekt aus Steuersatzdifferenzen Ausland | -4.660 | -4.502 |
| Effekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage | ||
| Körperschaftsteuerfreie Ergebnisanteile Dritter | -816 | -828 |
| Nicht abziehbare Aufwendungen | 536 | 724 |
| Sonstige steuerfreie Erträge | -107 | -229 |
| Gewerbesteuerliche Freibeträge und andere Korrekturen | 334 | -11 |
| Aperiodische Effekte | 816 | 701 |
| Sonstige | 23 | -21 |
| Gesamtsteueraufwand Konzern | 70.260 | 69.531 |
Die Parameter für die Berechnung des für 2016 zu erwartenden Steuersatzes von 30,7 Prozent sind eine durchschnittliche Gewerbesteuer (14,9 Prozent bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 425 Prozent) und die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag (15,8 Prozent). Die Parameter sind gegenüber 2015 unverändert.
Gemäß IAS 12 sind latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (sogenannte "Outside Basis Differences"), wenn mit einer Realisierung innerhalb von zwölf Monaten zu rechnen ist. Für geplante Ausschüttungen von Tochtergesellschaften in Höhe von Tsd. € 42.436 (Vorjahr: Tsd. € 41.474) besteht bei einer Bemessungsgrundlage von 5 Prozent (§ 8b KStG) eine passive Steuerlatenz in Höhe von Tsd. € 651 (Vorjahr: Tsd. € 637).
Im Übrigen bestehen zum Bilanzstichtag weitere "Outside Basis Differences" in Höhe von Tsd. € 4.875 (Vorjahr: Tsd. € 5.057). Mit einer Realisierung ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen, so dass der Ansatz einer passiven Steuerlatenz gemäß IAS 12.39 nicht in Frage kommt.
(40) Gesamtergebnisrechnung
Auf das Sonstige Ergebnis entfällt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 223 (Vorjahr: latenter Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 215), der vollständig aus den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19 resultiert.
(41) Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Vom Eigenkapital werden eigene Anteile in Höhe von Tsd. € 357 (Vorjahr: Tsd. € 251) abgesetzt. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen für Ausschüttungen an die Gesellschafter Gewinnrücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 209.376 (Vorjahr: Tsd. € 196.399) und der Bilanzgewinn (Tsd. € 151.200, Vorjahr: Tsd. € 147.000) der Fielmann Aktiengesellschaft zur Verfügung. Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt zum Bilanzstichtag in Höhe von Tsd. € 5.331 (Vorjahr: Tsd. € 475) einer Ausschüttungssperre. Diese entfällt wie auch im Vorjahr auf die im Einzelabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft aktivierte selbst geschaffene Software (Tsd. € 4.813, Vorjahr: Tsd. € 475). Zusätzlich unterliegt der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtung mit einem Rechnungszins von 10 Jahren statt 7 Jahren einer Ausschüttungssperre (Tsd. € 519). Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen wie im Vorjahr diesen Betrag.
Die Ausschüttungen im Geschäftsjahr in Höhe von Tsd. € 146.949 (Vorjahr: Tsd. € 134.356) (ohne Dividende für eigene Aktien) basierten auf einer Dividende von € 1,75 je Aktie (Vorjahr: € 1,60 je Aktie).
Die Veränderungen des Konzerneigenkapitals aus dem sonstigen Ergebnis resultieren aus dem Währungsausgleichsposten sowie aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19. Auf die Bewertung entfällt insgesamt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 696 (Vorjahr: Tsd. € 472).
Die Anteile Dritter am Eigenkapital werden, soweit sie positive Anteile Dritter an Personengesellschaften betreffen, gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Eigenkapitalspiegel offen ausgewiesen (siehe auch Textziffern (17), (22), (25)).
(42) Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern
Die Zahlungsmittel und Äquivalente in Höhe von Tsd. € 114.032 (Vorjahr: Tsd. € 95.649) umfassen die liquiden Mittel (Tsd. € 92.610; Vorjahr: Tsd. € 60.091) und Kapitalanlagen (Tsd. € 21.422; Vorjahr: Tsd. € 35.558). Diese werden bei den Zahlungsmitteln und Äquivalenten berücksichtigt, sofern sie bei Erwerb eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben.
Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge enthalten als wesentlichen Einzelposten in Höhe von Tsd. € 994 Aufwendungen aus Forderungsabwertung (Vorjahr: Tsd. € 980 Aufwendungen aus der Anpassung des Zeitwertes des Wertpapierdepots in der Schweiz). Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der liquiden Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 6 (Vorjahr: Tsd. € 240) aufgrund der gemeinnützigkeitsrechtlichen Beschränkungen der Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH.
Um für den Kapitalmarkt und das Management die Transparenz zu erhöhen, in welcher Größenordnung der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit durch Umschichtungen von finanziellen Vermögenswerten zwischen den Zahlungsmitteln und Äquivalenten und anderen Positionen beeinflusst wird, erfolgt die nachstehende Überleitung:
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| 31.12.2016 Tsd. € |
31.12.2015 Tsd. € |
Veränderung | |
|---|---|---|---|
| \= Cashflow vor Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden | 216.255 | 207.654 | 8.601 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden | 2.902 | -47.011 | 49.913 |
| \= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 219.157 | 160.643 | 58.514 |
Die Zusammensetzung des Finanzvermögens stellt sich wie folgt dar:
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| 31.12.2016 Tsd. € |
31.12.2015 Tsd. € |
Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Liquide Mittel | 92.610 | 60.091 | 32.519 |
| Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit bis drei Monate | 21.422 | 35.558 | -14.136 |
| Finanzmittelfonds | 114.032 | 95.649 | 18.383 |
| Langfristige Finanzanlagen | 1.313 | 664 | 649 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 87.000 | 58.768 | 28.232 |
| Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit über drei Monate | 165.765 | 201.759 | -35.994 |
| Finanzvermögen | 368.110 | 356.840 | 11.270 |
Bezüglich der näheren Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Finanzvermögens wird auf Textziffer (25) verwiesen.
(43) Segmentberichterstattung
Entsprechend der regional gegliederten internen Berichtsstruktur wurde die Segmentierung nach geografischen Regionen vorgenommen, in denen die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns angeboten und erbracht werden. Neben den Segmenten Deutschland, Schweiz und Österreich sind die Regionen Luxemburg, Italien, Niederlande, Polen und Osteuropa im Segment Übrige zusammengefasst. Die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns unterscheiden sich zwischen den Segmenten nicht.
Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten unterliegen keiner gesonderten Bewertung, da es sich um handelsrechtliche Vorgänge zu marktgerechten Konditionen handelt.
Dem Segment Österreich wurden im Rahmen der Nulltarif-Versicherung der Anzahl der aktiven Versicherungen entsprechende Ergebnisse in Höhe von Tsd. € 3.777 (Vorjahr: Tsd. € 3.222) zugerechnet. Handelsrechtlich werden diese im Segment Deutschland erfasst.
Im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr wurden keine Abschreibungen aufgrund von Wertminderungen im Rahmen des Impairment-Tests für eine CGU erfasst.
Segmentergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die Vorsteuerergebnisse, bereinigt um die Beteiligungsergebnisse, die im Konzern von untergeordneter Bedeutung sind.
Das Segmentvermögen ohne Steuern entspricht den gesamten Aktivposten abzüglich latenter Steuern und Ertragsteuern. Wegen der intensiven konzerninternen Verflechtungen durch die Großhandelsfunktion der Fielmann Aktiengesellschaft und das Cash-Pooling wird das Segmentvermögen mit seinem Anteil an dem konsolidierten Konzernwert angegeben. Ein Überleitungswert entsteht somit nicht.
Die Zuordnung des langfristigen Segmentvermögens zu geographischen Regionen erfolgt auf das Sitzland der jeweiligen Konzerngesellschaft und entspricht der Bilanzsumme der langfristigen Vermögenswerte abzüglich Finanzinstrumenten und latenter Steueransprüche.
Durch die Deckung der Segmente mit den gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Konzerns und der Verwendung der Ergebnisgrößen nach IFRS stellen die Überleitungswerte lediglich die konzerninterne Verrechnung dar.
Eine Aufteilung der Konzernumsätze in Produktgruppen erfolgte nicht, da die Augenoptik mit 95 Prozent zum Umsatz beiträgt.
V. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen (IAS 24)
Herr Günther Fielmann als Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft gilt als nahestehende Person, da er die Mehrheit der Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar über die Fielmann Familienstiftung oder unmittelbar hält bzw. kontrolliert. Neben den Bezügen für seine Tätigkeit als Vorstand (vgl. Textziffer (30)) und der Zahlung der Dividende für die von ihm gehaltenen Aktien sind außer den im Folgenden dargestellten keine weiteren Zahlungen an Herrn Günther Fielmann direkt geleistet worden.
Darüber hinaus ist Herr Günther Fielmann an den folgenden Gesellschaften, die aus Sicht der Fielmann Aktiengesellschaft als nahestehende Unternehmen einzustufen sind, mittelbar oder unmittelbar beteiligt bzw. übt über diese Kontrolle aus:
| ― | KORVA SE (Tochtergesellschaft der Fielmann Familienstiftung) |
| ― | Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG |
| ― | MPA Pharma GmbH |
| ― | Hof Lütjensee-Hofladen GmbH & Co. OHG |
| ― | Gut Schierensee |
| ― | Diverse Immobilienverwaltungsgesellschaften |
Die Fielmann Aktiengesellschaft und ihre Konzerngesellschaften haben im Geschäftsjahr 2016 und dem Vorjahr Lieferungen und Dienstleistungen bezogen und erbracht sowie Räumlichkeiten angemietet und vermietet. Bei der Nutzung von Flächen durch Konzerngesellschaften handelt es sich im Wesentlichen um 24 Niederlassungen (Vorjahr: 23 Niederlassungen). Die entsprechenden Kauf- oder Mietverträge wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Sämtliche Leistungsbeziehungen wurden im Rahmen der üblichen Zahlungsziele (in der Regel 30 Tage) beglichen.
Die nachstehend aufgeführten Geschäftsvorfälle entfallen im Wesentlichen auf Waren- und Leistungsaustausch mit der Fielmann Aktiengesellschaft.
Geschäftsvorfälle von Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften mit der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen
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| 2016 | 2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstleistungen | ||||
| Lieferungen | 1.353 | 1.326 | ||
| Mieten | 106 | 2.987 | 117 | 2.888 |
| 106 | 4.340 | 117 | 4.214 |
Geschäftsvorfälle der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen mit Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften
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| 2016 | 2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstleistungen | 742 | 185 | 787 | 240 |
| Lieferungen | 27 | 22 | ||
| Mieten | 31 | 74 | 31 | 74 |
| 773 | 286 | 818 | 336 |
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| 2016 | 2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| Salden per 31.12. in Tsd. € |
Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen | 31 | 18 | ||
| Verbindlichkeiten | 3 | 343 | 351 |
Weiterhin gelten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat als nahestehende Personen. Die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis erhaltenen Gesamtbezüge betrugen Tsd. € 460 (Vorjahr: Tsd. € 442).
VI. Sonstige Angaben
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| Mitarbeiter zum Stichtag | Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | |||
|---|---|---|---|---|
| 2016 | 2015 | 2016 | 2015 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Mitarbeiter (ohne Auszubildende) | 14.683 | 14.222 | 14.498 | 14.036 |
| davon | ||||
| - Mitarbeiter Deutschland | 12.075 | 11.705 | 11.916 | 11.561 |
| - Mitarbeiter Schweiz | 1.170 | 1.131 | 1.167 | 1.115 |
| - Mitarbeiter Österreich | 636 | 627 | 631 | 609 |
| - Mitarbeiter Übrige | 802 | 759 | 784 | 751 |
| Auszubildende | 3.190 | 3.065 | 3.051 | 2.925 |
| Mitarbeiter gesamt | 17.873 | 17.287 | 17.549 | 16.961 |
| Mitarbeiter, umgerechnet als Vollzeitkräfte | 13.130 | 12.697 | 12.910 | 12.496 |
Honoraraufwand für den Abschlussprüfer
Der Honoraraufwand für den Konzernabschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2016 beträgt Tsd. € 247 (Vorjahr: Tsd. € 200). Zusätzliche Aufwendungen für sonstige Leistungen sind im aktuellen Geschäftsjahr wie im Vorjahr nicht entstanden. Steuerberatungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen wurden vom Konzernabschlussprüfer nicht erbracht.
Deutscher Corporate Governance Kodex
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen. Der Vergütungsbericht ist mit der Entsprechenserklärung veröffentlicht worden und darüber hinaus im Lagebericht abgedruckt.
Angaben zu den Organen der Gesellschaft
Vorstand
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| Günther Fielmann | Vorstandsvorsitzender, Unternehmensstrategie, Lütjensee |
| Marc Fielmann | Marketing, Hamburg |
| Dr. Bastian Körber | Vertrieb, Hamburg |
| Günter Schmid | Materialwirtschaft, Produktion, Kummerfeld |
| Dr. Stefan Thies | Personal, IT, Controlling, Hamburg |
| Georg Alexander Zeiss | Finanzen, Immobilien, Ahrensburg |
Aufsichtsrat
Vertreter der Anteilseigner
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| Prof. Dr. Mark K. Binz | Rechtsanwalt, Binz & Partner, Aufsichtsratsvorsitzender, Stuttgart |
| Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell | verstorben am 21.1.2016 |
| Hans-Georg Frey | Vorstandsvorsitzender, Jungheinrich AG, Hamburg |
| Carolina Müller-Möhl | Verwaltungspräsidentin, Müller-Möhl Group, Zürich, Schweiz |
| Hans Joachim Oltersdorf | Geschäftsführer, MPA Pharma GmbH, Rellingen |
| Marie-Christine Ostermann | Geschäftsführende Gesellschafterin, Rullko Großeinkauf GmbH & Co. KG, Hamm |
| Pier Paolo Righi | CEO & President Karl Lagerfeld International B.V., Amsterdam, Niederlande |
| Hans-Otto Schrader | Geschäftsführer i.R., Hamburg1 |
| Julia Wöhlke | Geschäftsführerin, Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG, Hamburg |
Aufsichtsrat
Vertreter der Arbeitnehmer
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| Mathias Thürnau | Betriebsratsvorsitzender, Spezialist Vertrieb, Fielmann AG, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Hamburg |
| Heiko Diekhöner | Regionalleiter, Fielmann AG, Hamburg |
| Jana Furcht | Augenoptikermeisterin, Fielmann AG & Co. OHG, München |
| Ralf Greve | Referent Personalentwicklung, Fielmann AG, Hamburg |
| Fred Haselbach | Augenoptikermeister, Fielmann AG & Co. OHG, Lübeck |
| Petra Oettle | Augenoptikergesellin, Fielmann AG & Co. oHG, Ulm |
| Josef Peitz | Gewerkschaftssekretär, ver.di, Berlin2 |
| Eva Schleifenbaum | Gewerkschaftssekretärin, ver.di, Kiel |
| Frank Schreckenberg | Gewerkschaftssekretär, ver.di, Berlin3 |
Der Aufwand für Aufsichtsratsvergütungen für 2016 betrug Tsd. € 844 (Vorjahr: Tsd. € 639).
1 Mitglied des Aufsichtsrats seit 14.7.2016
2 Mitglied des Aufsichtsrats bis 14.7.2016
3 Mitglied des Aufsichtsrats seit 24.10.2016
Prof. Dr. Mark K. Binz
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Faber-Castell AG, Stein1
Mitglied des Aufsichtsrates der Festo AG, Esslingen1
Mitglied des Aufsichtsrates der Festo Management AG, Wien, Österreich1
Mitglied des Aufsichtsrates der Sick AG, Waldkirch1
Hans-Georg Frey
Beirat der HOYER GmbH, Hamburg2
Carolina Müller-Möhl
Mitglied des Verwaltungsrates der Orascom Development Holding AG, Altdorf, Schweiz2
Mitglied des Verwaltungsrates der Neue Zürcher Zeitung, Zürich, Schweiz2
Hans Joachim Oltersdorf
Vorsitzender des Beirates der Parte GmbH, Köln2
Marie-Christine Ostermann
Mitglied des Aufsichtsrates der Kaiser's Tengelmann GmbH, Mühlheim an der Ruhr1
Hans-Otto Schrader
Mitglied des Aufsichtsrates der Otto GmbH & Co KG, Hamburg2
Vorsitzender des Beirates der Systain Consulting GmbH, Hamburg2
Mitglied des Beirates der Dr. August Oetker KG, Bielefeld2
Julia Wöhlke
Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Volksbank e.G., Hamburg2
Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV), Hamburg2
1 Mitglieder eines gesetzlich zu bildenden Aufsichtsrats
2 Mitglieder eines vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremiums von Wirtschaftsunternehmen
Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2016 sowie Darstellung der Gesellschaften, welche die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch nehmen
Verwaltungs-, Beteiligungs- und Dienstleistungsunternehmen
Konzernanteile am Kapital in Prozent
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| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Baur Optik Geschäftsführungs-AG | Donauwörth | 100 |
| CM Stadtentwicklung GmbH & Co. KG | Hamburg | 51 |
| CM Stadtentwicklung Verwaltungs GmbH | Hamburg | 51 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. Luxemburg KG | Hamburg | 51 |
| Fielmann Augenoptik Aktiengesellschaft | Hamburg | 100 |
| Fielmann Beteiligungsgesellschaft mbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Dekorations- und Verkaufsförderungsgesellschaft mbH (bis 01.01.2016)7 | Hamburg | 100 |
| Fielmann Finanzservice GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Ventures GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH | Hamburg | 100 |
| HID Hamburger Immobiliendienste GmbH | Hamburg | 100 |
| opt-invest GmbH & Co. OHG2,3 | Hamburg | 100 |
| opt-Invest Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH | Hamburg | 100 |
| Optik Hess GmbH | Köln-Dellbrück | 100 |
| Fielmann Ltd. | London, Großbritannien | 100 |
| Grupo Empresarial Fielmann Espana S.A. | Madrid, Spanien | 100 |
| Optik Klüttermann Verwaltungs GmbH | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann Holding B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH2 | Plön | 100 |
| Fielmann Schloss Plön Hotel- und Catering GmbH | Plön | 100 |
| Beteiligungsgesellschaft fielmann Modebrillen Rathenow GmbH | Rathenow | 100 |
| Rathenower Optische Werke GmbH | Rathenow | 100 |
| Fielmann Schweiz AG | St. Gallen, Schweiz | 100 |
| Louvre AG8 | St. Gallen, Schweiz | 100 |
Produktions- und Handelsgesellschaften
Konzernanteile am Kapital in Prozent
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| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. Kontaktlinsen-Service OHG | Rathenow | 100 |
| fielmann Modebrillen Rathenow AG & Co. KG | Rathenow | 100 |
| Rathenower Optik GmbH3 | Rathenow | 100 |
| OTR Oberflächentechnik GmbH | Rathenow | 100 |
| IB Fielmann GmbH | Minsk, Weißrussland | 100 |
Verkaufsgesellschaften
Konzernanteile am Kapital in Prozent
Der angegebene Konzernanteil am Kapital bezieht sich auf unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Fielmann Aktiengesellschaft. Sämtliche in der nachfolgenden Tabelle dargestellten inländischen Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 HGB für Kapitalgesellschaften bzw. gemäß § 264b HGB für Personenhandelsgesellschaften geltenden Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts.
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| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. am Kugelbrunnen KG | Aachen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Aalen | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Achim | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG) | Ahaus | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Ahlen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ahrensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Albstadt-Ebingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Alsfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Altenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Alzey | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Amberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Andernach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Annaberg-Buchholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ansbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Arnsberg-Neheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Arnstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. City Galerie OHG | Aschaffenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Aschaffenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Aschersleben | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Aue | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Auerbach/Vogtland | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Augsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie | Augsburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Aurich | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Backnang | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Hersfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Homburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Kissingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Kreuznach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Mergentheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Neuenahr-Ahrweiler | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Oeynhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Oldesloe | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Reichenhall | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Salzuflen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Saulgau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Segeberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Tölz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Baden-Baden | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Balingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bamberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Barsinghausen | 100 |
| Fielmann AG | Basel, Schweiz | 100 |
| Pro-optik AG | Basel, Schweiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bautzen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bayreuth | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Beckum | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bensheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bergheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bergisch Gladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. Alexanderplatz KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Berlin-Hellersdorf OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Berlin-Zehlendorf OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichshagen OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichshain OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Gesundbrunnen-Center KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Gropius Passagen OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Alexa KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Kreuzberg KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Linden-Center KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Märkisches Zentrum KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Marzahn OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Moabit KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Neukölln KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Tegel | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pankow OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Prenzlauer Berg OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schöneweide OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Spandau OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Steglitz OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Tempelhof OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Treptow KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Weißensee KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Westend KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wilmersdorf KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bernau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bernburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Biberach an der Riß | 100 |
| Fielmann AG & Co. Jahnplatz KG | Bielefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bielefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. Brackwede KG | Bielefeld-Brackwede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bietigheim-Bissingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bingen am Rhein | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Bitburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bitterfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Böblingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bocholt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bochum | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wattenscheid KG | Bochum | 100 |
| Fielmann Srl | Bolzano | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bonn-Bad Godesberg OHG | Bonn | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bonn | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Bonn | 50,98 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Borken | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bottrop | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Brake | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG4,5 | Bramsche | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Brandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schloss-Arkaden KG | Braunschweig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Braunschweig | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bremen | 68 |
| Fielmann AG & Co. oHG Bremen-Neustadt | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Roland-Center KG | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Vegesack OHG | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Weserpark OHG | Bremen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG (vormals fielmann-optic, Fielmann GmbH & Ise OHG) | Bremerhaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bretten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bruchsal | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Brühl | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Brunsbüttel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Buchholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bünde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Burg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Burgdorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Buxtehude | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Calw | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Castrop-Rauxel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Celle | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Cham | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Chemnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Vita-Center KG | Chemnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Cloppenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Coburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Coesfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Cottbus | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Crailsheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Cuxhaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dachau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dallgow-Döberitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Darmstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsplatz | Darmstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Datteln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Deggendorf | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Delmenhorst | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dessau-Roßlau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Kavalierstraße | Dessau-Roßlau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Detmold | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Diepholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dillingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dingolfing | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dinslaken | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Döbeln | 100 |
| Baur Optik AG & Co. KG | Donauwörth | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dormagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dorsten | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dortmund | 100 |
| Fielmann AG & Co. Dresden Altstadt OHG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Dresden Neustadt OHG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Kaufpark KG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hamborn KG | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dülmen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Düren | 100 |
| Fielmann AG & Co. Derendorf OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichstraße OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Oberkassel OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rethelstraße OHG | Düsseldorf | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Düsseldorf | 60 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eberswalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eckernförde | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ehingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eisenach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eisenhüttenstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Elmshorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Emden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Emmendingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Emsdetten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erding | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. Thüringen-Park OHG | Erfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erkelenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Erlangen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erlangen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Eschwege | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eschweiler | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Limbecker Platz KG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Essen-Rüttenscheid OHG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Zentrum KG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Essen-Steele OHG | Essen-Steele | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Esslingen | 100 |
| Brillen-Bunzel GmbH | Ettlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ettlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Euskirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Eutin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Finsterwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Flensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Forchheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Frankenthal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Frankfurt (Oder) | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bornheim KG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hessen-Center OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Höchst OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Leipziger Straße OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Roßmarkt OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Frechen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Freiberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Freiburg im Breisgau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Freising | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Freital | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Freudenstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Friedberg (Hessen) | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Friedrichshafen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fulda | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fürstenfeldbruck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fürstenwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Fürth | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Garmisch-Partenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Geesthacht | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Geislingen an der Steige | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Geldern | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gelnhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Gelsenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Buer OHG | Gelsenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Gera | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Gießen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gifhorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Gladbeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Glinde | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Goch | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Göppingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Centrum KG | Görlitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Goslar | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gotha | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Göttingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greifswald | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Grevenbroich | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Grimma | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gronau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gummersbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Günzburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pferdemarkt OHG | Güstrow | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gütersloh | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Halberstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Halle | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. Halle-Neustadt OHG | Halle-Neustadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Haltern am See | 100 |
| Fielmann AG & Co. Billstedt KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bramfeld KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Eimsbüttel OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Eppendorf KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Harburg Sand OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Alstertal-Einkaufszentrum OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Elbe-Einkaufszentrum OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bergedorf OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ochsenzoll OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Barmbek | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Niendorf | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Schnelsen | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Othmarschen OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ottensen OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rahlstedt OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rathaus OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Volksdorf OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wandsbek OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Harburg-City | Hamburg | 100 |
| fielmann Farmsen Fielmann GmbH & Co. KG | Hamburg | 50 |
| Optiker Carl GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Hameln | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Hamm | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hanau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG4 | Hann. Münden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ernst-August-Galerie KG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Lister Meile OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nordstadt OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schwarzer Bär OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Haßloch | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hattingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Heide | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Heidelberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Heidenheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Heilbronn | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Heinsberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Helmstedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Herborn | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herford | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herne | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG im Centrum | Herne | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Herrenberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herten | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Hilden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hildesheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hof | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Homburg/Saar | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Höxter | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hoyerswerda | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Husum | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ibbenbüren | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Idar-Oberstein | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ilmenau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ingolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Westpark OHG | Ingolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Iserlohn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Itzehoe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Jena | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Jülich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kaiserslautern | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kamen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Kamp-Lintfort | 100 |
| Fielmann AG & Co. Westliche Kaiserstraße KG | Karlsruhe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kassel | 100 |
| Fielmann AG & Co. im DEZ OHG4,5 | Kassel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kaufbeuren | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kempen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Kempten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kiel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Wellingdorf | Kiel | 100 |
| Fielmann GmbH | Kiew, Ukraine | 100 |
| RA Optika AG | Kiew, Ukraine | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Kirchheim unter Teck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Kleve | 100 |
| Fielmann AG & Co. Forum Mittelrhein OHG | Koblenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Koblenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Barbarossaplatz OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ebertplatz KG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Mülheim OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Kalk | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Rhein-Center | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schildergasse OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Venloer Straße OHG | Köln | 100 |
| Optik Simon GmbH | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Chorweiler KG | Köln-Chorweiler | 100 |
| Optik Hess GmbH & Co. KG | Köln-Dellbrück | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Konstanz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Korbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Köthen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Neumarkt KG | Krefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kulmbach | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG | Laatzen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lahr | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH | Landau | 65 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Landshut | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Langenfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Langenhagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lauf an der Pegnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Leer | 100 |
| Fielmann AG & Co. am Markt OHG | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Allee Center | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. Paunsdorf-Center OHG | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lemgo | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lengerich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Leverkusen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Limburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lippstadt | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Lohne | 61,54 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lohr am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lörrach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lübbecke | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lübeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Luckenwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lüdenscheid | 100 |
| Fielmann AG & Co im Center KG | Ludwigsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ludwigsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rhein-Galerie KG | Ludwigshafen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lüneburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lünen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lutherstadt Eisleben | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lutherstadt Wittenberg | 100 |
| Fielmann GmbH | Luxembourg, Luxemburg | 51 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Magdeburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Sudenburg OHG | Magdeburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mainz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mannheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Marburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Marktredwitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Marl | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Mayen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Meiningen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meißen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG | Memmingen | 50,1 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Menden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meppen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Merseburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Merzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meschede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Minden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Moers | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mölln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG (bis 13.01.2016) | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Hindenburgstraße | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rheydt oHG | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Mosbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mühldorf a. Inn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mühlhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mülheim an der Ruhr | 100 |
| Fielmann AG & Co. RheinRuhrZentrum OHG | Mülheim an der Ruhr | 100 |
| Fielmann AG & Co. Haidhausen OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Leopoldstraße OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG München OEZ | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG München PEP | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Sendling | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pasing OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Riem Arcaden KG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Tal KG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hiltrup OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. Klosterstraße OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. An der Rothenburg OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Nagold | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Naumburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Neubrandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Marktplatz-Center | Neubrandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuburg an der Donau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neu-Isenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neumarkt i. d. OPf. | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neumünster | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neunkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuruppin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuss | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neustadt a.d. Weinstraße | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neustrelitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Glacis-Galerie OHG | Neu-Ulm | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neuwied | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nienburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Norden | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG | Nordenham | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Norderstedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nordhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nordhorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nördlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Northeim | 100 |
| Fielmann AG & Co. am Hauptmarkt OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg Lorenz OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg-Süd KG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg-Langwasser OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Oberhausen OHG | Oberhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG Sterkrade | Oberhausen Sterkrade | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Oberursel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Oer-Erkenschwick | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Offenbach am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Offenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Oldenburg/Holstein | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Oldenburg/ Oldenburg | 100 |
| Fielmann B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Hofland Optiek B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Olpe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Olsberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Oranienburg | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Osnabrück | 50,12 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Osterholz-Scharmbeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Osterode | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Paderborn | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Papenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Parchim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Passau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Peine | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG6 | Pfarrkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pforzheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Pinneberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pirmasens | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pirna | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Plauen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Plön | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Potsdam | 100 |
| Fielmann sp. z o.o. | Poznan, Polen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Quedlinburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Radebeul | 100 |
| Baur Optik GmbH Rain | Rain am Lech | 60 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rastatt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rathenow | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ratingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Ravensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Recklinghausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Donau-Einkaufszentrum KG | Regensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Regensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Reichenbach im Vogtland | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Remscheid | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rendsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Reutlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rheinbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rheine | 100 |
| Löchte-Optik GmbH | Rheine | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Riesa | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Rinteln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rosenheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rostock | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Lütten Klein | Rostock | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rotenburg/Wümme | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rottenburg | 100 |
| Groeneveld Brillen en Contactlenzen B.V. | Rotterdam, Niederlande | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Rottweil | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rudolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rüsselsheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Saalfeld/Saale | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Saarbrücken | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Saarlouis | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Salzgitter | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Salzwedel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Sangerhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schleswig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schönebeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwabach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwäbisch Gmünd | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwäbisch Hall | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwandorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schweinfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Schwerin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwerin | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwetzingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Seevetal | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Senftenberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Siegburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Siegen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie | Siegen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Stern Center OHG | Sindelfingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Singen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Soltau | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Soest | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Solingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Sonneberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sonthofen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Speyer | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | St. Ingbert | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stade | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Stadthagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Starnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stendal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stralsund | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Straubing | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Strausberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bad Cannstatt OHG | Stuttgart | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Milaneo OHG | Stuttgart | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Stuttgart | 52 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Suhl | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sulzbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sylt / OT Westerland | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Traunstein | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Trier | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Troisdorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Tübingen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Tuttlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Überlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Uelzen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Ulm | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Unna | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. oHG | Varel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Vechta | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Velbert | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Verden | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Viersen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Villingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schwenningen KG | Villingen-Schwenningen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Völklingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Waiblingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Waldshut-Tiengen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Walsrode | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Waltrop | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG4 | Wangen im Allgäu | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Warburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Warendorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wedel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weiden i. d. Oberpfalz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weilheim i.OB. | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weimar | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weinheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weißenburg in Bayern | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weißenfels | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weißwasser | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weiterstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wernigerode | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wesel | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Westerstede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Wetzlar | 100 |
| Fielmann GmbH | Wien, Österreich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wiesbaden | 100 |
| Optik Käpernick GmbH & Co. KG | Wiesbaden | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wiesloch | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wildau | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wildeshausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wilhelmshaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Winsen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wismar | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG | Witten | 50,5 |
| Fielmann Augenoptik im Centrum AG & Co. oHG | Witten | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Wittenberge | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Wittlich | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wittmund | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wolfenbüttel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wolfsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Worms | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wunstorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Barmen OHG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. City-Arkaden KG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. Elberfeld OHG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Würselen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Würzburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Zeitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Zittau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Zweibrücken | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Zwickau | 100 |
1 Soweit nach der Ortsangabe kein Land genannt ist, handelt es sich um eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland.
2 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Erstellung eines Lageberichts befreit.
3 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Prüfung ihres Jahresabschlusses befreit.
4 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2016 gegründet.
5 Diese Gesellschaft ist im Handelsregister noch nicht eingetragen.
6 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2015 gegründet und am 02.06.2016 in das Handelsregister eingetragen.
7 Diese Gesellschaft ist zum 01.01.2016 mit der Fielmann AG verschmolzen.
8 Diese Gesellschaft wurde mit Wirkung zum 12.01.2017 im Handelsregister gelöscht.
Gewinnverwendungsvorschlag
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 151.200 wie folgt zu verwenden:
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| Ausschüttung einer Dividende von | Tsd. € |
|---|---|
| € 1,80 je Stammaktie (84.000.000 Stück) | 151.200 |
Hamburg, den 17. März 2017
Fielmann Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Günther Fielmann
Marc Fielmann
Dr. Bastian Körber
Günter Schmid
Dr. Stefan Thies
Georg Alexander Zeiss
Versicherung des Vorstandes
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Hamburg, den 17. März 2017
Fielmann Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den von der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung, Segmentberichterstattung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 17. März 2017
**Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Reiher, Wirtschaftsprüfer
Deutsch, Wirtschaftsprüferin