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Fielmann AG — Annual Report 2015
Jun 9, 2016
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Annual Report
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Fielmann Aktiengesellschaft
Hamburg
Konzernabschluss Fielmann AG
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015
Geschäftsbericht 2015
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat ist auch im Geschäftsjahr 2015 den ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben gewissenhaft nachgekommen. Er hat sich im Berichtsjahr kontinuierlich über alle wichtigen geschäftspolitischen Vorgänge informiert und die Arbeit des Vorstands überwacht sowie beratend begleitet.
Auf der Grundlage schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner Beratungen eingehend mit der Geschäfts- und Finanzlage, der Unternehmensstrategie, der Personalpolitik, der Risikoeinschätzung sowie mit Fragen der Compliance befasst. Die vom Vorstand erarbeitete Unternehmensplanung 2016 und die mittelfristige Planung bis 2018 hat der Aufsichtsrat erörtert und in Form einer Rahmenplanung verabschiedet. Darüber hinaus gab es zwischen den Sitzungen bei wichtigen Anlässen einen unmittelbaren Informationsaustausch zwischen dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und dem Vorstand.
Im Geschäftsjahr 2015 fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen statt. Zwei Aufsichtsratsmitglieder konnten krankheitsbedingt nur an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen und der Ausschusssitzungen teilnehmen.
Gegenstand der Sitzung am 5. März 2015 waren die Erörterung aktueller Unternehmensfragen, die Beurteilung der Markt- und Wettbewerbssituation, der Stand des Internethandels in der Optikbranche sowie die aktuelle Liquiditätsplanung der Fielmann-Gruppe und deren konkrete Umsetzung anhand der vom Aufsichtsrat gebilligten Anlagerichtlinie. Einen weiteren Schwerpunkt der Aufsichtsratssitzung bildete die Diskussion über aktuelle Fragen der Corporate Governance sowie die Höhe der Aufsichtsratsvergütung. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat Herrn Dr. Körber mit Wirkung ab 1. April 2015 für die Dauer von drei Jahren zum Vorstand für das Vertriebsressort bestellt. Herrn Dr. Thies, Vorstand für die Bereiche Controlling/IT, wurde die Verantwortung für Personal und Personalentwicklung übertragen; gleichzeitig wurde er zum Arbeitsdirektor bestellt.
In der Bilanzsitzung am 15. und 16. April 2015 erläuterte Herr Zeiss die Unternehmenskennzahlen für das Jahr 2014. Anschließend berichtete der Abschlussprüfer Deloitte & Touche GmbH, vertreten durch Herrn Wirtschaftsprüfer Reiher und die Prüfungsleiterin Frau Pünt, eingehend über den Ablauf und die Prüfungsschwerpunkte der Abschlussprüfung 2014 sowie über die Prüfungsergebnisse. Weitere Gegenstände der Erörterung mit dem Abschlussprüfer bildeten die internen Kontrollmechanismen sowie die Struktur des Compliance-Systems in der Fielmann-Gruppe. Neben seinem Bericht an die Hauptversammlung verabschiedete der Aufsichtsrat auch die Beschlussvorschläge für die Hauptversammlung 2015. Herr Dr. Körber stellte das Vertriebsressort und die für die nächsten Jahre geplanten Schwerpunkte seiner Arbeit vor. zentrales Anliegen ist hierbei die stetige Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Berichtet wurde ferner über das Rollout von ZenIT (Optimierung der Prozesse in den Niederlassungen durch den Einsatz von Tablet-Computern), den Online-Handel sowie die Expansion im In- und Ausland. Anschließend berichtete der Vorstand über das Risikomanagementsystem und beantwortete die Fragen des Aufsichtsrats.
Am 9. Juli 2015 wählte die Hauptversammlung die Vertreter der Anteilseigner, nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende den Aktionären die Mitglieder vorgestellt hatte. In der anschließenden konstituierenden Aufsichtsratssitzung wurden Herr Prof. Dr. Binz als Aufsichtsratsvorsitzender und Herr Thürnau als dessen Stellvertreter gewählt. Es folgte die Wahl der Mitglieder des Vermittlungsausschusses, des Personalausschusses sowie des Nominierungsausschusses. Im Zuge der Neuwahl wurde die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats geändert und der Personalausschuss von vier auf sechs Mitglieder vergrößert.
In der Aufsichtsratssitzung vom 26. November 2015 berichtete der Vorstand eingehend über den Geschäftsverlauf der ersten drei Quartale, die Unternehmenszahlen zum 30. September 2015, die Wettbewerbssituation von Fielmann sowie den Stand der Auslandsexpansion, insbesondere in Italien. Der Aufsichtsrat genehmigte die Planung für 2016 und die mittelfristige Planung für die Jahre 2017 und 2018. Darüber hinaus befürwortete der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands zur Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands und die hierfür gesetzte Zielerreichungsfrist. Ausführlich erörtert wurde unter Hinzuziehung eines mit Fragen der Compliance vertrauten Rechtsanwalts als Gast das Compliance-System von Fielmann. Weitere Themen der Sitzung waren die Neufassung des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 sowie die Entsprechenserklärung. Der Vorstand berichtete sodann über die geplanten Schwerpunkte der Abschlussprüfung 2015. Auf Vorschlag des Personalausschusses wurde Herr Marc Fielmann mit Wirkung ab 1. Januar 2016 für die Dauer von drei Jahren zum Vorstand für den Bereich Marketing bestellt. Der Aufsichtsrat wünscht Herrn Marc Fielmann viel Erfolg bei seinen neuen Aufgaben. Die Vorstandsbestellungen von Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss wurden um drei Jahre verlängert; die Dienstverträge wurden angepasst. Im Rahmen dieser Verlängerungen beschäftigte sich sowohl der Personalausschuss als auch das gesamte Aufsichtsgremium mit dem Vergütungssystem und der horizontalen sowie vertikalen Angemessenheit der aktuellen und zukünftigen Vergütung der Vorstandsmitglieder.
Der Personalausschuss tagte im Geschäftsjahr 2015 dreimal. Gegenstand der Sitzungen waren im Wesentlichen die Neubestellungen von Herrn Dr. Körber und von Herrn Marc Fielmann sowie die Verlängerung der Bestellungen von Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss.
Der Vermittlungsausschuss i. S. d. § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz hatte keinen Anlass zusammenzutreten. Im Hinblick auf die Wahl der Anteilseignervertreter in der Hauptversammlung 2015 tagte der Nominierungsausschuss, der für die Erarbeitung von Kandidatenvorschlägen zuständig ist, am 4. März 2015.
Weitere Ausschüsse bestehen nicht. Der Aufsichtsrat der Fielmann AG hat auf die Bildung eines Prüfungsausschusses bewusst verzichtet. Über die eingehenden Erörterungen im Rahmen der jährlich stattfindenden Bilanzsitzung hinaus konnten sich alle Aufsichtsratsmitglieder vor der Bilanzsitzung intensiv über Prüfungsinhalte und -ergebnisse in einem Diskussionsforum in Gegenwart des Finanzvorstands und des Abschlussprüfers informieren, Fragen stellen und Anregungen geben.
Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2015 einer internen Effizienzprüfung unterzogen.
Anhand eines ausführlichen Fragebogens überprüft der Aufsichtsrat fortlaufend und zusätzlich einmal jährlich das Vorliegen von Interessenkonflikten seiner Mitglieder. Die Aufsichtsratsmitglieder sind zudem aufgefordert, potenzielle Interessenkonflikte mitzuteilen. Im Geschäftsjahr 2015 lagen keine Interessenkonflikte vor.
Der Jahresabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und der gemäß § 315a Handelsgesetzbuch auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 sowie der Bericht über die Lage der Fielmann Aktiengesellschaft und des Konzerns sind durch den Abschlussprüfer, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Hamburg, geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen worden. Diese Unterlagen, einschließlich des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands, die jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig vorlagen, wurden vom Aufsichtsrat geprüft und in der Bilanzsitzung am 13. April 2016 in Gegenwart des Herrn Wirtschaftsprüfers Reiher und der Frau Wirtschaftsprüferin Deutsch, die über den Prüfungsverlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Abschlussprüfung berichteten und auch für Fragen zur Verfügung standen, eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt, womit der Jahresabschluss zugleich festgestellt ist. Der Aufsichtsrat befürwortet den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und schließt sich diesem an.
Der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) im Geschäftsjahr 2015 wurde ebenfalls vom Abschlussprüfer geprüft und mit der uneingeschränkten Bestätigung versehen, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands geprüft und sich in der Sitzung am 13. April 2016 das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer berichten lassen. Gegen den Bericht des Vorstands und dessen Prüfung durch den Abschlussprüfer erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.
Am 21. Januar 2016 verstarb mit Graf von Faber-Castell ein verdientes Aufsichtsratsmitglied. Graf von Faber-Castell gehörte dem Aufsichtsrat seit Börseneinführung im Jahr 1994 an.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für die hervorragende und sehr erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Hamburg, 14. April 2016
Professor Dr. Mark K. Binz, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Lagebericht für den Fielmann-Konzern für das Geschäftsjahr 2015
Fielmann
Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. 90 Prozent aller Bundesbürger kennen Fielmann. Wir sind der Marktführer. 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. In Deutschland verkauft das Unternehmen mehr als jede zweite Brille.
Fielmann ist tief in der Branche verwurzelt und auf allen Ebenen der Wertschöpfung in der Optik tätig. Wir sind Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker.
Unsere Erwartungen an das Geschäftsjahr 2015 haben sich erfüllt. Der Brillenabsatz stieg auf 7,8 Millionen Stück (Vorjahr: 7,6 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.509,3 Millionen € (Vorjahr: 1.427,9 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.299,9 Millionen € (Vorjahr: 1.226,5 Millionen €). Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich auf 240,1 Millionen € (Vorjahr: 226,0 Millionen €), der Konzernjahresüberschuss auf 170,5 Millionen € (Vorjahr: 162,8 Millionen €).
Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 1,97 € (Vorjahr: 1,87 €). Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 695 Niederlassungen (Vorjahr: 687 Niederlassungen), davon 143 Standorte mit Hörgeräteabteilungen (Vorjahr: 122 Hörgeräteabteilungen).
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| 2015 | 2014 | ||
|---|---|---|---|
| Konzern-Jahresüberschuss | Mio. € | 170,5 | 162,8 |
| Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | Mio. € | 5,0 | 5,5 |
| Periodenergebnis | Mio. € | 165,5 | 157,3 |
| Anzahl Aktien | Mio. St. | 84,0 | 84,0 |
| Ergebnis je Aktie | € | 1,97 | 1,87 |
Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich International Accounting Standards) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) (ehemals International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC)) und des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.
Die Rahmenbedingungen
Europa
Die wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. Insbesondere die zügige Umsetzung von Wirtschaftsreformen sowie die Einführung einer Bankenunion wirkten sich positiv auf die Kreditvergabe aus. Zudem wird die konjunkturelle Dynamik wesentlich durch temporäre Sonderfaktoren beeinflusst. So standen die Kapitalmärkte in Europa 2015 vor allem unter dem Eindruck des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB). Seit März 2015 bis September 2016 werden Staatsanleihen für monatlich 60 Milliarden € aufgekauft. Die Schweizer Nationalbank löste im Vorgriff auf diese Entscheidung und die damit einhergehende Abwertung des Euro die Wertuntergrenze von 1,00 € zu 1,20 CHF.
Der niedrige Ölpreis stützte zusätzlich insbesondere die privaten Einkommen und den Konsum im Euro-Raum. Nicht zuletzt durch den drastischen Preisverfall beim Rohöl lag die Inflationsrate 2015 im Euro-Raum bei lediglich 0,2 Prozent und damit deutlich unter der Zielgröße von leicht unter 2,0 Prozent. Durch die Ankündigung einer möglichen Ausweitung des Anleihekaufprogramms durch die EZB im Herbst 2015 sank das Zinsniveau abermals.
Die Arbeitslosenquote auf EU-Ebene betrug am Jahresende 10,9 Prozent (Vorjahr: 11,6 Prozent).
Das Bruttoinlandsprodukt (EU 19) stieg auf Jahressicht um 1,5 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent). Die Exporte stiegen im Berichtsjahr real um 4,9 Prozent (Vorjahr: 3,7 Prozent), der private Konsum stieg um 1,7 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent).
Deutschland
Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem nachhaltigen Wachstumspfad. Das Bruttoinlandsprodukt stieg real um 1,7 Prozent nach 1,6 Prozent im Jahr 2014. Vor allem der private Konsum sowie staatliche Ausgaben haben die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr positiv beeinflusst.
Bedingt durch eine solide Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, einen milden Winter, niedrige Zinsen und günstige Energiekosten stiegen die privaten Konsumausgaben 2015 um 1,9 Prozent und damit so stark wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr (Vorjahr: 1,2 Prozent). Die staatlichen Konsumausgaben wuchsen um 2,4 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent). Die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen und Fahrzeuge legten um 4,8 Prozent zu (Vorjahr: 4,3 Prozent), die Exporte deutscher Unternehmen ins Ausland um 5,4 Prozent (Vorjahr: 3,9 Prozent).
Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um lediglich 0,3 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent). Der Handel verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg um real 2,7 Prozent (Vorjahr: 1,4 Prozent).
Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 441.000 Personen (Vorjahr: 372.000) auf einen neuen Höchststand. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im Durchschnitt rund 43,3 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland (Vorjahr: 42,6 Millionen Erwerbstätige). Die Zahl der zu besetzenden Arbeitsstellen stieg im Jahresverlauf um 71.000 auf 569.000 (Vorjahr: 498.000). Die Zahl der Arbeitslosen sank im Jahresdurchschnitt um 104.000 auf unter 2,8 Millionen (Vorjahr: 2,9 Millionen), die Arbeitslosenquote lag bei 6,4 Prozent (Vorjahr: 6,7 Prozent).
Schweiz
Die wirtschaftliche Lage in der Schweiz war 2015 im Wesentlichen geprägt durch die Freigabe des Wechselkurses zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro. Nahezu drei Jahre hatte die Schweizer Nationalbank (SNB) durch Käufe den Kurs von 1,00 Euro zu 1,20 CHF gestützt. Vor dem Hintergrund des Anleihekaufprogramms der EZB und einer damit einhergehenden Abwertung des Euro löste die SNB die Wechselkursbindung Mitte Januar. Folge war eine Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro von durchschnittlich 13,7 Prozent auf 1,07 CHF (Vorjahr: 1,21 CHF).
Direkte Auswirkungen verzeichnete der Schweizer Einzelhandel durch einen deutlichen Nachfragerückgang um -1,4 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent) zu Gunsten der europäischen Nachbarländer. Aber auch der Maschinenbau, die Elektro- und Metallindustrie erlitten starke Einbrüche beim Export. Die bedeutende Tourismusbranche leidet seit der Aufwertung ebenfalls und verzeichnete auf Jahressicht einen Rückgang um 13 Prozent.
Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahr dennoch um 0,8 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent).
Der Arbeitsmarkt zeigte sich unterdessen relativ robust. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresmittel 3,3 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent). Neben der Franken-Aufwertung, die insbesondere Importe deutlich verbilligte, führten gesunkene Energie- und Ölpreise zu einer Deflation von 1,1 Prozent (Vorjahr: 0 Prozent).
Österreich
Gestützt von öffentlichem Konsum und von Investitionen stieg das Bruttoinlandsprodukt Österreichs im Gesamtjahr 2015 um 0,8 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent). Ebenfalls lieferte der Dienstleistungsbereich wie auch die Industrie einen positiven Beitrag. Während die Einfuhren um 1,1 Prozent stiegen, stieg der Anteil der Exporte lediglich um 0,8 Prozent. Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt weiter. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 9,1 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent). Vor dem Hintergrund niedriger Mineralölpreise belief sich die Preissteigerung auf lediglich 0,9 Prozent (Vorjahr: 1,7 Prozent).
Polen
Das Bruttoinlandsprodukt in Polen wuchs im Berichtsjahr abermals deutlich um 3,5 Prozent nach 3,4 Prozent im Vorjahr. Polen befindet sich weiterhin in einer Aufschwungphase, insbesondere gestützt durch Exporte, Investitionen und den Konsum. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Exporte um 7,3 Prozent und die Importe um 3,7 Prozent. Die Industrieproduktion stieg gegenüber 2014 um 6,7 Prozent. Lediglich die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhindern derzeit ein noch stärkeres Wachstum. Der Anteil der nach Russland exportierten Waren und Dienstleistungen sinkt infolgedessen auf 2,9 Prozent. Das noch immer in weiten Teilen hohe Mietniveau bei Einzelhandelsflächen führt in vielen Shopping-Centern nach wie vor zu Leerständen. Vereinzelt war eine Absenkung des Mietniveaus bei Neuvermietungen jedoch bereits zu erkennen. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,0 Prozent und sank damit auf das niedrigste Niveau seit 2008 (Vorjahr: 9,0 Prozent). Das Wechselkursverhältnis zwischen Zloty und Euro lag im Jahresdurchschnitt bei nahezu unverändert 4,18 PLN.
Osteuropa
Die anhaltenden Krisen in der Ukraine schlagen sich auch auf die Wirtschaft nieder. In den letzten zwei Jahren hat sich der Lebensstandard der ukrainischen Bevölkerung rapide verschlechtert. Die Abwertung der Nationalwährung, der Rückgang der industriellen Produktion und die Erhöhung der Energiepreise führten zu einem Anstieg der Lebenshaltungskosten. Die Wirtschaftsleistung der Ukraine ist nach Einschätzung der Zentralbank im Jahr 2015 um -11 Prozent gesunken (Vorjahr: Rückgang um -6,8 Prozent). Infolge der weiterhin sehr angespannten politischen und wirtschaftlichen Lage im Land fiel die Währung im Geschäftsjahr auf ein Rekordtief, verlor gegenüber dem Euro zwischenzeitlich rund 50 Prozent ihres Wertes. Auf Jahressicht verbilligte sich die ukrainische Hrywnja um 21 Prozent. Die Abwertung der Währung setzte sich in den ersten Wochen des neuen Jahres fort.
Weißrussland hat unverändert mit hohen Defiziten im Staatshaushalt und im internationalen Warenhandel zu kämpfen. Insbesondere die schwierige wirtschaftliche Situation in Russland, dem größten Handelspartner, wirkt sich massiv aus. 2015 ist das Land dadurch erstmals seit 1994 wieder in eine deutliche Rezession geraten. Die Währung verlor auf Jahressicht rund 13 Prozent gegenüber dem Euro an Wert. Das Bruttoinlandsprodukt sank nach Regierungsangaben um -3,6 Prozent (Vorjahr: 1,6 Prozent).
Der Augenoptik-Markt
Der Zentralverband der Augenoptiker gab den Absatz der stationären augenoptischen Branche, einschließlich Fielmann, in Deutschland für 2015 mit 11,7 Millionen Brillen an (Vorjahr: 11,5 Millionen Brillen), ein Anstieg um 2,0 Prozent. Der entsprechende Gesamtumsatz der stationären augenoptischen Branche stieg um 3,5 Prozent und belief sich laut Zentralverband auf 5,6 Milliarden € (Vorjahr: 5,4 Milliarden €). Der Gesamtumsatz der Branche inklusive Online-Handel wird laut ZVA auf 5,8 Milliarden € geschätzt (Vorjahr: 5,6 Milliarden €). Die Anzahl der augenoptischen Fachgeschäfte einschließlich aller Zweigniederlassungen und Betriebsstätten lag gemäß Zentralverband zum Ende des Berichtszeitraumes bei 11.900 Geschäften (Vorjahr: 11.950 Geschäfte).
Die augenoptische Branche in Deutschland ist stark zersplittert. Der traditionelle deutsche Optiker gibt weniger als zwei Brillen am Tag ab, eine Fielmann-Niederlassung 35. Pro Jahr verkauft der Durchschnittsoptiker weniger als 600 Brillen, Fielmann im Mittel je Niederlassung mehr als 10.000.
Der Durchschnittsumsatz eines traditionellen augenoptischen Fachgeschäftes in Deutschland lag 2015 unverändert bei 0,3 Millionen €. Im Vergleich dazu erwirtschaftet eine Fielmann-Niederlassung in Deutschland durchschnittlich 1,9 Millionen € (Vorjahr: 1,9 Millionen €) Umsatz, in Österreich 2,5 Millionen € (Vorjahr: 2,4 Millionen €), in der Schweiz 5,8 Millionen € (Vorjahr: 5,2 Millionen €). Valide Zahlen zu den Eckdaten der Branchenentwicklung in den Alpenländern liegen nicht vor. Nach unserer Schätzung verharrte der Absatz in der Schweiz bei einer Million Brillen. Der Umsatz lag mit 1,3 Milliarden CHF auf Vorjahresniveau. Die Schweiz zählte unverändert um 1.100 augenoptische Fachgeschäfte. In Österreich schätzen wir den Absatz unverändert auf 1,3 Millionen Brillen. Der Umsatz lag mit 0,5 Milliarden € ebenfalls auf Vorjahresniveau. Die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte stieg auf 1.200 (Vorjahr: 1.177 Geschäfte).
Der Hörgeräte-Markt
Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt. Studien gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 14 Millionen Menschen mit Hörbeeinträchtigungen leben, Tendenz steigend. Schwerhörigkeit gehört zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Rund 2,5 Millionen Menschen tragen Hörgeräte. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland in 5.900 Betriebsstätten (Vorjahr: 5.600 Betriebsstätten) um 1,17 Millionen Geräte angepasst. Der Umsatz der Branche liegt nach Einschätzung der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (KdöR) bei 1,4 Milliarden € (Vorjahr: 1,5 Milliarden €).
Das Jahr 2014 war positiv beeinflusst durch eine erhöhte Nachfrage im Hörgerätebereich, ausgelöst durch eine Reform der Erstattung von gesetzlichen Krankenkassen im November 2013.
Fielmann-Konzern
Fielmann hat die augenoptische Branche geprägt. Der Name Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. Wir sind Augenoptiker und decken die ganze Wertschöpfungskette der Branche ab.
Im brandenburgischen Rathenow bündeln wir unsere Kompetenz in Produktion und Logistik. Unter einem Dach fertigen wir auftragsbezogen Mineral- und überwiegend Kunststoffgläser, fügen sie in der Randschleiferei mit der Fassung zur Brille zusammen.
Im Zweischichtbetrieb liefern wir im Schnitt pro Tag mehr als 19.000 Gläser, wickeln mehr als 55.000 Aufträge ab. 2015 fertigten wir mit modernster Technologie mehr als 4,8 Millionen Gläser aller Veredelungsstufen und lieferten 7,8 Millionen Brillenfassungen aus.
Fielmann Aktiengesellschaft
Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör.
Die Gesellschaft wird vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Herrn Günther Fielmann, gemeinschaftlich durch zwei Mitglieder des Vorstands oder durch ein Vorstandsmitglied mit einem Prokuristen.
Unternehmenssteuerung
Kundenzufriedenheit, Absatz, Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung.
Nur zufriedene Kunden bleiben dem Unternehmen treu und sind Garant für langfristiges Wachstum.
Die Kundenzufriedenheit stellt eine unternehmensspezifische Kerngröße dar und wird anhand eines umfangreichen Fragebogens auf Ebene jeder einzelnen Niederlassung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut kontinuierlich ermittelt und ausgewertet.
Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der Steuerung des Konzerns nach den Absatzmärkten Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Übrige.
Wirtschaftsbericht
Ertragslage
Während die übrige augenoptische Branche inklusive Online-Handel in Deutschland einen Stückzahlanstieg von lediglich 1,7 Prozent verzeichnete (Vorjahr: 1,8 Prozent), steigerte Fielmann seinen Absatz um 2,9 Prozent auf 7,8 Millionen Stück (Vorjahr: 7,6 Millionen Stück). Die Kundenzufriedenheit stieg wiederum leicht auf 91,9 Prozent (Vorjahr: 91,8 Prozent). Der Außenumsatz inklusive MwSt. erhöhte sich auf 1.509,3 Millionen € (Vorjahr: 1.427,9 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.299,9 Millionen € (Vorjahr: 1.226,5 Millionen €). Der Absatz im Bereich der Hörgeräteakustik belief sich auf 46,0 Tausend Einheiten (Vorjahr 39,5 Tausend Einheiten), der Umsatz auf 42,6 Millionen € (Vorjahr: 34,6 Millionen €).
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen deutlich überproportional um 24,1 Prozent auf 19,3 Millionen € (Vorjahr: 15,6 Millionen €). Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Untervermietung und Auflösungen von Wertberichtigungen oder Rückstellungen sowie Währungskursgewinne. Der Anstieg steht im Zusammenhang mit Erträgen aus Währungsumrechnungen, insbesondere den realisierten Gewinnen aus den Währungsabsicherungen im USD.
Der Materialaufwand stieg unterproportional um 2,3 Prozent auf 270,8 Millionen € (Vorjahr: 264,7 Millionen €), in Relation zum Umsatz sank der Aufwand auf 20,8 Prozent nach 21,5 Prozent im Vorjahr. Grund hierfür war insbesondere eine verbesserte Abverkaufsstruktur.
Der Personalaufwand stieg bei einer Kostenquote von 39,9 Prozent absolut um 35,3 Millionen € und betrug 519,6 Millionen € (Vorjahr: 484,3 Millionen €). Hier zeigt sich im Wesentlichen der Anstieg der Mitarbeiterzahl um 3,3 Prozent auf 17.287 (Vorjahr: 16.732 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), davon entfielen 474 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Hörgeräteabteilungen (Vorjahr: 369 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). Darüber hinaus beeinflusste die Entwicklung des Schweizer Franken die Personalkosten bei den in Euro ausgewiesenen Aufwendungen im Konzern.
Die Abschreibungen steigen lediglich um 881 Tausend €. Durch eine verbesserte Vermietungssituation kam es bei einzelnen Immobilien zu einer Wertaufholung von rund 1,4 Millionen € sowie bei unserer Immobilie in Itzehoe zu einem Einmalaufwand von rund 950 Tausend €. Diesem Aufwand steht ein Ertrag aus der Abrechnung mit der Feuerversicherung im Jahr 2012 gegenüber.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen überproportional um 8,6 Prozent auf 251,4 Millionen € (Vorjahr: 231,6 Millionen €). Der absolute Anstieg ist im Wesentlichen auf erhöhte Beratungskosten, insbesondere für die Reorganisation von Aufbau- und Ablauforganisation im IT-Bereich, zurückzuführen. Der Fokus dieses Projekts liegt in der Neugestaltung einer flexiblen serviceorientierten IT-Architektur. Daneben sind erhöhte Aufwendungen durch die Anmietung neuer Ladengeschäfte sowie Währungseffekte zu verzeichnen.
Der Gewinn vor Steuern betrug für den Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum 240,1 Millionen €, lag damit um 6,2 Prozent über Vorjahr (Vorjahr: 226,0 Millionen €). Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 170,5 Millionen € (Vorjahr: 162,8 Millionen €). Fielmann investierte in den Markt, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, trieb die Expansion voran, verdichtete sein Niederlassungsnetz. Anfang Juli 2015 eröffnete Fielmann eine Niederlassung in Bozen (Italien). Der anhaltende Zuspruch unserer Kunden und die Medienresonanz stimmen uns optimistisch für die Zukunft.
Das Finanzergebnis stieg bei saldierter Betrachtung auf 0,4 Millionen €, nach 0,2 Millionen € im Vorjahr. Es errechnet sich zum einen aus nicht liquiditätswirksamen Effekten im Zusammenhang mit Auf- und Abzinsungen aufgrund der IFRS/IAS-Bewertung von Bilanzpositionen und zum anderen aus einem operativen Zinsergebnis, das aus der Geldanlage bzw. -aufnahme des Finanzvermögens resultiert. Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken beeinflusst diese Zahlen auch weiterhin stark. Der Refinanzierungszinssatz der Europäischen Zentralbank verharrte auf einem Rekordniveau von 0,05 Prozent.
Fest- und Termingelder mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten wurden von Banken vielfach nicht mehr verzinst. Im Geschäftsjahr 2015 haben eine Vielzahl von großen deutschen Geschäftsbanken die Negativzinsen auf Sichteinlagen eingeführt.
Die Steuerquote des Fielmann-Konzerns beläuft sich auf 29,0 Prozent nach 28,0 Prozent im Vergleichszeitraum. Die Rendite vor Steuern, bezogen auf die Konzerngesamtleistung, stieg auf 18,5 Prozent (Vorjahr: 18,4 Prozent), die Nettorendite beläuft sich auf 13,1 Prozent (Vorjahr: 13,2 Prozent). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern lag bei 32,7 Prozent (Vorjahr: 32,9 Prozent).
Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 278,5 Millionen € (Vorjahr: 263,8 Millionen €), das Ergebnis pro Aktie stieg um 5,3 Prozent auf 1,97 € (Vorjahr: 1,87 €).
Das Ergebnis erzielten 695 Niederlassungen (Vorjahr: 687 Niederlassungen), davon 143 Niederlassungen mit integriertem Hörgerätestudio (Vorjahr: 122 Niederlassungen). Darüber hinaus betreiben wir in der Ukraine und Weißrussland 41 kleinere Standorte (Vorjahr: 38 Standorte). Die durch Franchisenehmer betriebenen 23 Niederlassungen im Baltikum werden nicht konsolidiert (Vorjahr: 23 Niederlassungen).
Segmente
Fielmann erwirtschaftete in Deutschland im Berichtszeitraum mit 586 Niederlassungen (Vorjahr: 582) einen Absatz von 6,5 Millionen Brillen (Vorjahr: 6,3 Millionen Brillen) und einen Umsatz von 1.072,1 Millionen € (Vorjahr: 1.025,8 Millionen €). Fielmann behauptete seine Marktanteile in Deutschland, erreichte mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 20 Prozent) und 52 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 52 Prozent). Fielmann erzielte in Deutschland ein Ergebnis vor Steuern von 189,7 Millionen € (Vorjahr: 181,3 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 18,6 Prozent (Vorjahr: 18,5 Prozent).
In der Schweiz konnte Fielmann mit 38 Niederlassungen (Vorjahr: 37 Niederlassungen) einen Absatz von 468.000 Brillen (Vorjahr: 453.000 Brillen) erzielen. Der Umsatz im Segment belief sich auf 172,3 Millionen € (Vorjahr: 147,0 Millionen €). Währungsbereinigt lag das Umsatzplus bei 2,7 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern betrug 34,9 Millionen € (Vorjahr: 31,8 Millionen €). Die Umsatzrendite lag bei 20,3 Prozent nach 21,6 Prozent im Jahr 2014.
Am 15. Januar 2015 gab die Schweizer Nationalbank ihren mehr als drei Jahre gültigen Mindestkurs von 1,20 Franken zum Euro auf. Daraufhin sackte der Kurs kurzfristig unter die Parität. Nachdem der Schweizer Franken im Jahre 2014 durchschnittlich bei 1 € = 1,21 CHF notierte, stieg sein Wert auf 1 € = 1,07 CHF und notierte damit um 13,1 Prozent fester gegenüber dem Euro.
Fielmann erwirtschaftete in der Schweiz mit 3 Prozent aller Optikfachgeschäfte (Vorjahr: 3 Prozent) einen Absatzmarktanteil von 45 Prozent (Vorjahr: 44 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil in Euro von 15 Prozent (Vorjahr: 15 Prozent).
Der Absatz in Österreich mit seinen 35 Niederlassungen (Vorjahr: 34 Niederlassungen) lag im Berichtsjahr bei 410.000 Brillen (Vorjahr: 405.000 Brillen). Der Umsatz im Segment stieg um 6,1 Prozent auf 75,1 Millionen € (Vorjahr: 70,8 Millionen €), das Ergebnis vor Steuern auf 14,3 Millionen € (Vorjahr: 13,5 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern lag bei unverändert 19,1 Prozent (Vorjahr: 19,1 Prozent). Fielmann erzielte mit 3 Prozent (Vorjahr: 3 Prozent) aller Optikfachgeschäfte einen Absatzmarktanteil von 32 Prozent (Vorjahr: 31 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 19 Prozent (Vorjahr: 19 Prozent).
In den EU-Ländern Polen, Niederlande, Luxemburg und Italien betreiben wir 36 Standorte (Vorjahr: 34 Niederlassungen), die wir unter Hinzurechnung unserer kleineren 41 Standorte (Vorjahr: 38 Standorte) in Weißrussland und der Ukraine im Segment "Übrige" darstellen.
Der Absatz in Polen lag bei 140.000 Brillen (Vorjahr: 139.000 Brillen). Das Ergebnis entwickelte sich positiv, die Rendite vor Steuern betrug 11,2 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent). Der polnische Zloty lag im Jahresdurchschnitt unverändert bei 4,18 PLN (Vorjahr: 4,18 PLN).
Der Umsatz des Segments "Übrige" betrug 31,2 Millionen € (Vorjahr: 28,7 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 0,8 Millionen € (Vorjahr: -0,7 Millionen €).
Finanzlage
Finanzmanagement
Die Finanzlage des Fielmann-Konzerns ist unverändert solide. Die Ausschüttung der Fielmann Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2014 im Juli 2015 stieg um 10,3 Prozent, dennoch erhöhte sich das Finanzvermögen zum Bilanzstichtag auf 356,8 Millionen € (Vorjahr: 328,1 Millionen €). Der Finanzmittelfonds (Liquide Mittel und Anlagen bis drei Monate Laufzeit) belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 95,6 Millionen € (Vorjahr: 127,3 Millionen €). Hinsichtlich weiterer Angaben, insbesondere aufgrund der veränderten Fristigkeit der Anlagen, verweisen wir auf Textziffer 42 im Konzernanhang. Die Anlagepolitik ist defensiv und auf die Erhaltung des Vermögens ausgerichtet. Anlagerichtlinien sehen Obergrenzen sowohl für einzelne Adressen als auch für Anlageklassen vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf 0,3 Millionen € (Vorjahr: 0,5 Millionen €). Darüber hinaus bestehende kurzfristige Kreditlinien wurden lediglich für Avale in Anspruch genommen.
Cashflow-Entwicklung und Investitionen
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent auf 160,6 Millionen € nach 156,8 Millionen € in 2014. Der Cashflow pro Aktie stieg dadurch auf 1,91 € (Vorjahr: 1,87 €).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -52,6 Millionen € (Vorjahr: -38,7 Millionen €). Das Investitionsvolumen lag im Berichtsjahr bei 53,3 Millionen € (Vorjahr: 39,1 Millionen €) und wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Die Mittel wurden überwiegend für den Ausbau und den Erhalt des Niederlassungsnetzes verwendet. Im Rahmen des Projekts ZenIT wurden alle deutschen Niederlassungen mit Tablet-Computern ausgerüstet. Hierdurch ist eine effizientere Bearbeitung von Kundenaufträgen sichergestellt.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der im Wesentlichen auf die ausgezahlte Dividende entfiel, belief sich auf -139,9 Millionen € (Vorjahr: -127,2 Millionen €).
Vermögenslage
Vermögens- und Kapitalstruktur
Das Gesamtvermögen des Konzerns stieg im Berichtsjahr um 6,4 Prozent auf 891,1 Millionen € (Vorjahr: 837,3 Millionen €). Die Sachanlagen im Konzern wurden mit 223,2 Millionen € ausgewiesen (Vorjahr: 210,0 Millionen €). Dies entsprach einem Anteil von 25,0 Prozent am Gesamtvermögen des Konzerns (Vorjahr: 25,1 Prozent). Die vorgenommenen Investitionen, unter anderem in neue Niederlassungen, in den Ausbau von Hörgeräteabteilungen, den Umbau bestehender Filialen und in die Verbesserung der Logistik in Rathenow, übertraf mit 53,3 Millionen € die Abschreibungen um 37,3 Prozent, so dass das Sachanlagevermögen auf Jahressicht um 13,2 Millionen € stieg (Vorjahr: -1,1 Millionen €). Das Sachanlagevermögen ist zu 233,3 Prozent durch Eigenkapital nach Ausschüttung der vorgeschlagenen Dividende gedeckt (Vorjahr: 235,8 Prozent). Die Abschreibungen stiegen unterproportional aufgrund des Wegfalls von einmaligen Sondereffekten in 2014 von 38,0 Millionen € im Vorjahr auf 38,8 Millionen €. Diese standen im Zusammenhang mit den Aktivitäten in der Ukraine.
Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen 525,0 Millionen € (Vorjahr: 505,1 Millionen €). Bei den kurzfristigen Vermögenswerten stiegen die Vorräte überproportional zum Umsatzwachstum um 8,6 Prozent auf 133,1 Millionen € (Vorjahr: 122,6 Millionen €). Der Anstieg ist Folge der wirtschaftlichen Entwicklung des Gesamtkonzerns sowie eines Aufbaus der Lagerbestände insbesondere im Sonnenbrillenbereich. Die Umschlagshäufigkeit lag bei 10,2 (Vorjahr: 10,6).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbezogen ebenfalls überproportional um 1,7 Millionen € auf 22,7 Millionen € (Vorjahr: 21,0 Millionen €), sind aber im Verhältnis zum Umsatz aufgrund des Geschäftsmodells nicht wesentlich.
Das Eigenkapital im Konzern stieg mit 6,1 Prozent um 38,2 Millionen € und betrug nach Abzug der vorgeschlagenen Dividendenausschüttung von 147,0 Millionen € 520,8 Millionen € (Vorjahr: 495,2 Millionen €). Die solide Finanzierung der Fielmann-Gruppe zeigte sich in der hohen Eigenkapitalquote abzüglich vorgeschlagener Dividende von 58,4 Prozent (Vorjahr: 59,1 Prozent).
Die Rückstellungen betrugen 66,5 Millionen € (Vorjahr: 60,8 Millionen €). Während die langfristigen Rückstellungen sich um lediglich 0,9 Millionen € veränderten, stiegen die kurzfristigen Rückstellungen um 12,3 Prozent bzw. 4,8 Millionen €. Die Rückstellungen stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit leistungsbezogenen Vergütungen von Mitarbeitern.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Berichtsjahr mit nur 1,2 Prozent deutlich unterproportional zur Ausweitung des Geschäftsbetriebes auf 65,8 Millionen € (Vorjahr: 65,0 Millionen €).
Gesamtaussage des Vorstands zur aktuellen wirtschaftlichen Lage
Der Vorstand beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts unverändert positiv. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand davon aus, dass Fielmann bei angemessenem Ergebnis weitere Absatz- und Umsatzmarktanteile gewinnen wird. Zum Zeitpunkt des Drucktermins stimmten die Erwartungen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.
Wertschöpfung
Wertschöpfungsrechnungen ermitteln den wirtschaftlichen Wert, den ein Unternehmen mit seiner Produktion und der Erstellung seiner Leistung erzielt. Sie weisen darüber hinaus den Anteil aus, den die Einzelnen aus dem Unternehmen direkt oder indirekt erhalten.
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| Herkunft | Mio. € |
|---|---|
| Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderung | 1.301,0 |
| Sonstige Erträge | 12,6 |
| Unternehmensleistung | 1.313,6 |
| Materialaufwand | -270,8 |
| Abschreibungen | -38,8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -244,2 |
| Sonstige Steuern | -0,3 |
| Summe Vorleistungen | -554,1 |
| Wertschöpfung | 759,5 |
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| Verwendung | Mio. € | % |
|---|---|---|
| Aktionäre und andere Gesellschafter | 152,0 | 20,0 |
| Mitarbeiter und Organe | 520,2 | 68,5 |
| Öffentliche Hand | 69,5 | 9,2 |
| Kreditgeber | 0,3 | |
| Unternehmen | 17,5 | 2,3 |
| 759,5 | 100 |
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Fielmann ist größter Arbeitgeber der augenoptischen Branche in Deutschland und der Schweiz. Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 16.961 (Vorjahr: 16.389) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon entfallen auf das Segment Deutschland 14.175 (Vorjahr: 13.740). In der Schweiz beschäftigt Fielmann 1.281 (Vorjahr: 1.203) und in Österreich 745 (Vorjahr: 716) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Der Personalaufwand betrug 519,6 Millionen € (Vorjahr: 484,3 Millionen €), die Personalaufwandsquote in Bezug zur Konzerngesamtleistung lag bei 39,9 Prozent (Vorjahr: 39,4 Prozent).
Der Erfolg unseres Unternehmens hängt maßgeblich vom Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Fielmann ist ein modernes Unternehmen. Unser Frauenanteil beträgt in Deutschland über 70 Prozent. Unsere Frauenquote in den ersten beiden Führungsebenen unter dem Vorstand liegt heute bei 21 Prozent, in den ersten drei Ebenen bei über 30 Prozent. Der Anteil gut ausgebildeter Frauen mit Berufserfahrung wird weiter zunehmen. Mit flexibler Arbeitszeitregelung schaffen wir ein familienfreundliches Umfeld. 29,1 Prozent der zum Stichtag 17.287 (Vorjahr: 28 Prozent, 16.732) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns waren in Teilzeit beschäftigt. Fielmann berücksichtigte damit vielfach den Wunsch nach individueller Arbeitszeitgestaltung.
Die demographische Entwicklung in Deutschland, der Schweiz und Österreich führt dazu, dass Fielmann sich frühzeitig um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemüht und die Qualifizierung in einer Vielzahl von Programmen sicherstellt. Dabei bietet der Konzern ein weites Spektrum an verschiedenen Karrieremöglichkeiten, verbunden mit einer attraktiven Entlohnung und finanziellen Entwicklungsperspektiven. Beides trat in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus.
Strikte Kundenorientierung führte uns an die Spitze. Unsere Philosophie spiegelt sich auch in der Vergütung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Ein wesentlicher Teil der Tantieme unserer Niederlassungsleiterinnen und Niederlassungsleiter sowie des Vorstandes ist abhängig von der Zufriedenheit unserer Kunden. Zudem bietet Fielmann seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Mehr als 85 Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten Fielmann-Aktien, beziehen neben ihren Gehältern zusätzlich Dividenden. Das motiviert. Den Vorteil haben unsere Kunden.
Fielmann-Aus- und Weiterbildung
Alle Fielmann-Niederlassungen im In- und Ausland werden von Augenoptikermeisterinnen und -meistern bzw. Optometristinnen und Optometristen geführt. Ihnen zur Seite stehen freundliche, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend Augenoptikergesellen. Fielmann ist größter Ausbilder der augenoptischen Branche, beschäftigte durchschnittlich 2.925 Auszubildende (Vorjahr: 2.834 Auszubildende). Hiervon entfallen auf das Segment Deutschland 2.614 (Vorjahr: 2.528). In der Schweiz beschäftigt Fielmann 166 (Vorjahr: 172) und in Österreich 136 (Vorjahr: 128) Auszubildende.
Den hohen Standard unserer Ausbildung belegen bundesweite Auszeichnungen. In den letzten fünf Jahren stellte Fielmann beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks alle Bundessieger.
Auf dem Fielmann Campus in Plön, unter anderem in den Räumlichkeiten des Schlosses, bildet die Fielmann Aktiengesellschaft den Nachwuchs für die neue Generation des augenoptischen Fachgeschäftes aus. Fielmann qualifizierte 2015 wieder mehr als 7.000 Augenoptikerinnen und Augenoptiker. Seit dem Jahr 2012 bieten wir auf dem Fielmann Campus in Plön neben der zentralen Aus- und Weiterbildung für die Augenoptik auch die Aus- und Weiterbildung für die Hörgeräteakustik an.
Modernste Technik, sowohl in der Optik als auch in der Akustik, gepaart mit innovativen Lehrmethoden und -mitteln, unterstützt den hohen Standard der Aus- und Weiterbildung.
Als feste Einrichtung für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis haben sich die Fielmann Akademie-Kolloquien in Plön etabliert. Mehr als 4.200 Besucher in 32 Veranstaltungen suchten seit 2007 den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Augenoptik.
Plan-Ist-Vergleich 2015
Die im Ausblick sowie in der zusammenfassenden Aussage zum Prognosebericht im Geschäftsbericht 2014 für das Jahr 2015 veröffentlichten Erwartungen an die geschäftliche Entwicklung des Konzerns haben sich bestätigt.
In Ausbau und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur wurden 2015 insgesamt 53,3 Millionen € investiert (Plan 2015: 53,4 Millionen €). Die Investitionen verteilen sich im Einzelnen wie folgt:
Im Geschäftsjahr 2015 wurden 11 Standorte eröffnet (Plan 2015: 10 Standorte).
In Deutschland beliefen sich die Investitionen auf 42,7 Millionen € (Plan 2015: 46,4 Millionen €), in Österreich auf 1,7 Millionen € (Plan 2015: 1,0 Millionen €), in der Schweiz auf 7,0 Millionen € (Plan 2015: 3,9 Millionen €) und in Polen auf 0,2 Millionen € (Plan 2015: unter 1,0 Millionen €). Wir haben 32,1 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufgewendet (Plan 2015: 29,7 Millionen €). In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investierten wir rund 4,5 Millionen € (Plan 2015: 6,6 Millionen €), in die Konzerninfrastruktur weitere 16,7 Millionen € (Plan 2015: 17,1 Millionen €). Die Abweichungen stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Implementierung neuer Hard- und Software in den deutschen Niederlassungen. Fielmann investierte im vergangenen Jahr 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung (Plan 2015: mehr als 20 Millionen €). Die für das Geschäftsjahr 2015 erwarteten Marktanteilsgewinne wurden insbesondere regional erzielt.
Fielmann erreichte mit 5 Prozent aller augenoptischen Fachgeschäfte (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 20 Prozent) und 52 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 52 Prozent). Der Absatz stieg im Geschäftsjahr 2015 um 2,9 Prozent (Plan 2015: leichter Absatzanstieg), der Konzernumsatz um 6,0 Prozent und lag damit über den Erwartungen (Plan 2015: Umsatzentwicklung wie in den Vorjahren. Anstieg im Durchschnitt 2010 bis 2014: 5,2 Prozent). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg deutlich um 6,2 Prozent (Plan 2015: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich leicht verbessern). Die Kundenzufriedenheit stieg leicht auf 91,9 Prozent (Plan 2015: Kundenzufriedenheit auf bestehendem Niveau halten). Die Aktionäre partizipierten wie avisiert am Erfolg des Unternehmens durch einen Anstieg der Dividende um 9,4 Prozent von 1,60 € auf 1,75 € bei einer für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität (Umsatzrentabilität vor Steuern 18,5 Prozent, Eigenkapitalrentabilität nach Steuern 32,7 Prozent).
Vergütungsbericht
Die Laufzeit von Vorstandsverträgen beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes bestehen aus fixen und variablen, ergebnisabhängigen Bestandteilen. Einem Vorstandsmitglied wurde eine Pensionszusage gewährt. Den fixen Bezügen wurden der individuelle geldwerte Vorteil aus den zur privaten Nutzung überlassenen Dienstfahrzeugen und die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung anteilig zugerechnet. Das Tantiemesystem, das für alle Vorstände gilt, stellt sich wie folgt dar:
Die strikte Kundenorientierung der Fielmann-Gruppe als Kern ihrer Unternehmensphilosophie spiegelt sich bei den Vorstandsverträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Die Tantieme ist zweigeteilt. Die Tantieme I richtet sich nach dem Jahresergebnis. Die Tantieme II dient der Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Sie berechnet sich auch nach der Kundenzufriedenheit.
Für die Tantieme I wird der Tantiemeprozentsatz, der für die einzelnen Vorstandsmitglieder vereinbart worden ist, mit 70 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses des Fielmann-Konzerns multipliziert. Für die Tantieme II wird der individuelle Tantiemeprozentsatz zunächst mit 30 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses in der dreijährigen Tantiemeperiode des Fielmann-Konzerns berechnet.
Der sich hiernach ergebende Betrag wird anschließend über ein Zielsystem bewertet und kann im Endergebnis zwischen 0 Prozent und maximal dem doppelten Betrag der Ausgangsgröße -das heißt 60 Prozent -liegen. Damit erlangt der Faktor der Kundenzufriedenheit eine maßgebliche Bedeutung für die Bemessung der Tantieme.
In den Dienstverträgen wurde zugleich die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung eines Vorstandes bei 150 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Dr. Körber, Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss) bzw. 200 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Fielmann und Herrn Schmid) festgelegt.
Die auf das Geschäftsjahr und das Vorjahr entfallenden Beträge sind individualisiert im Anhang zum Konzernabschluss unter Textziffer (30) gemäß den Mustertabellen des Deutschen Corporate Governance Kodex dargestellt, ebenso Erläuterungen zu einer Regelung, die das Ausscheiden am Ende der Vertragslaufzeit zum 30. Juni 2017 betrifft.
Angaben entsprechend § 315 Abs. 4 HGB sowie Aktionärsstruktur
Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals
Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt 84 Millionen € und ist eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien), jeweils ohne Nennwert. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft eine Stimme (§ 14 Abs. 6 der Satzung).
Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen
Durch Vereinbarung vom 4. April 2013 sind Herr Marc Fielmann und Frau Sophie Luise Fielmann einer am 3. April 2013 zwischen Herrn Günther Fielmann und der KORVA SE, Lütjensee, geschlossenen Poolvereinbarung beigetreten (Poolvertrag).
Insgesamt umfasst der Poolvertrag 60.180.844 Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft (poolgebundene Aktien). Nach dem Poolvertrag bedarf eine Übertragung von poolgebundenen Aktien an Dritte der Zustimmung aller übrigen Poolmitglieder. Zudem muss jedes Poolmitglied, das seine poolgebundenen Aktien veräußern möchte, diese Aktien zuvor den übrigen Poolmitgliedern zum Kauf anbieten (Vorerwerbsrecht).
Nach dem Poolvertrag sind die Stimmrechte aus den poolgebundenen Aktien in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft jeweils gemäß den Beschlüssen der Poolmitglieder in der Poolversammlung auszuüben, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Sinn das jeweilige Poolmitglied in der Poolversammlung abgestimmt hat. Das Stimmrecht der Poolmitglieder in der Poolversammlung richtet sich nach ihrem Stimmrecht in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft. Jede poolgebundene Aktie gewährt eine Stimme.
Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses bestanden die folgenden direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft, die die Schwelle von 10 Prozent überschritten haben: Herr Günther Fielmann, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Herr Marc Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), Frau Sophie Luise Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), KORVA SE, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Fielmann Interoptik GmbH & CO. KG, Hamburg (indirekt beteiligt), Fielmann Familienstiftung, Hamburg (indirekt beteiligt).
Der Streubesitz beträgt 28,36 Prozent. Weitere Informationen können den Angaben zu den Stimmrechtsmitteilungen im Anhang des Jahresabschlusses 2015 der Fielmann Aktiengesellschaft entnommen werden.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.
Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrolle nicht unmittelbar ausüben
Eine solche Konstellation besteht bei der Gesellschaft nicht.
Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung
Die gesetzlichen Bestimmungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind geregelt in § 84 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 7 Abs. 1 folgende Regelung zur Zusammensetzung des Vorstands vor:
"(1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus mindestens drei Personen. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder und die Person des Vorstandsvorsitzenden sowie gegebenenfalls seines Stellvertreters.''
Die gesetzlichen Bestimmungen über die Änderung der Satzung sind geregelt in § 119 AktG in Verbindung mit § 179 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 14 Abs. 4 folgende Regelung zu Satzungsänderungen vor:
"(4) Zur Beschlussfassung in der Hauptversammlung ist -soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen -die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich und genügend.'
Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 6. Juli 2016 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals um insgesamt bis zu 5 Millionen € durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:
| ― | um etwaige Spitzenbeträge unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu verwerten; |
| ― | bei Erhöhungen des Grundkapitals gegen Bareinlagen gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet; |
| ― | für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen. |
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2011 festzulegen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen
Entsprechende wesentliche Vereinbarungen sind nicht vorhanden.
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind
Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern bestehen nicht.
Abhängigkeitsbericht
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt, in dem die Beziehungen der Gesellschaft zu Herrn Günther Fielmann (Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie zu anderen ihm verbundenen Unternehmen und den zum Fielmann-Konzern gehörenden Unternehmen erfasst wurden.
Der Vorstand hat in diesem Bericht die folgende Schlusserklärung abgegeben:
"Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2015 nicht vor."
Nachtragsbericht
Wesentliche Ereignisse nach dem 31. Dezember 2015, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Fielmann-Konzerns haben könnten, sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nicht bekannt.
Die Verantwortlichkeiten im Vorstand wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2016 neu strukturiert. Herrn Günther Fielmann obliegt als Vorstandsvorsitzendem die Gesamtverantwortung, insbesondere die Richtlinienkompetenz einschließlich der Unternehmensstrategie. Der Aufsichtsrat hat Herrn Marc Fielmann zum Vorstand Marketing bestellt. Herr Georg Alexander Zeiss übernimmt neben dem bisherigen Vorstandsressort Finanzen und Immobilien zusätzlich den Bereich Compliance. Unverändert bleiben die Vorstandsressorts für Herrn Dr. Bastian Körber (Vertrieb), Herrn Günter Schmid (Materialwirtschaft, Produktion) sowie für Herrn Dr. Stefan Thies (Personal, Controlling, IT).
Risikomanagementsystem
Durch ein umfassendes Chancen- und Risikomanagement kann Fielmann Chancen frühzeitig erkennen und nutzen, ohne mögliche Risiken außer Acht zu lassen. Basis ist ein detailliertes Berichtswesen, das alle Planungs- und Steuerungssysteme beinhaltet. Anhand zuvor identifizierter und definierter Schwellenwerte wird regelmäßig analysiert, ob Risikokonzentrationen im Konzern oder bei der Fielmann Aktiengesellschaft bestehen. Die Überwachung ist in tägliche Arbeitsabläufe integriert, die monatliche und die jährliche Berichterstattung komplettieren das Frühwarnsystem. Mögliche Risiken werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die wirtschaftliche Lage der Fielmann Aktiengesellschaft bzw. des Konzerns bewertet. Das Ergebnis der Beurteilung wird auf Formblättern anhand eines Ampelsystems für die Risikoausprägung dokumentiert. Dabei werden folgende Risikoklassifizierungen unterschieden:
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| grün: | guter Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von weniger als 1 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| grün-gelb: | leichte negative Abweichung vom guten Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 1-3 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| gelb: | Gefahr des Eintritts des kritischen Zustands (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 3-5 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| gelb-rot: | kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 5-10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| rot: | sehr kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von mehr als 10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern). |
Neben dem monatlichen und jährlichen Berichtswesen besteht zusätzlich eine Pflicht zur Ad-hoc-Berichterstattung. Der Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -beurteilung erfolgt dezentral durch die einzelnen Bereiche. Der Risikobeauftragte koordiniert die Risikoerfassung, -bewertung sowie -beurteilung und leitet die Risikoberichte der einzelnen Bereiche an den Vorstand weiter. Damit wird eine Vielzahl einzelner Risiken abgedeckt, die wiederum in die folgenden Kategorien zusammengefasst sind:
―
Umfeldrisiken
―
Konzernleistungs- und Kostenrisiken
―
Risiken in den Bereichen:
| ― | Finanzen |
| ― | Produktion und Logistik |
| ― | Informationstechnologie |
| ― | Personal |
Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken und deren Auswirkungen sind hierbei berücksichtigt. Die Wirksamkeit des Informationssystems wird regelmäßig durch die interne Revision überwacht und im Rahmen der Prüfung beurteilt. Für den Fielmann-Konzern sowie für die Fielmann Aktiengesellschaft bestehen im Folgenden aufgeführte Risiken. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken werden nicht explizit erfasst, da sie sich naturgemäß nicht vermeiden lassen.
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Die nachfolgenden Informationen über Risiken der künftigen Entwicklung beziehen sich auf die in das Risikomanagement von Fielmann eingebundenen Risiken. Zur Verbesserung der Information wird die nach IFRS 7 für den Konzernabschluss gebotene Berichterstattung über Kreditrisiken, Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Marktrisiken und Liquiditätsrisiken in den Lagebericht unter "Finanzwirtschaftliche Risiken" eingebunden. Die Ausführungen über die Chancen der künftigen Entwicklung betreffen im Wesentlichen operative Bereiche.
Branchen- und andere externe Risiken (Umfeldrisiken)
Konjunkturelle Schwankungen im internationalen Marktumfeld und eine zunehmende Wettbewerbsintensität stellen grundsätzliche Risiken dar. Daraus resultierende Preis- und Absatzrisiken sind gegeben. Ständige dezentrale und zentrale Wettbewerbsbeobachtung lässt frühzeitig Entwicklungen erkennen. Die Wettbewerbsbeobachtung schließt auch die Entwicklungen im Internet ein. Über manuelle und automatisierte Verfahren wird das Angebot von Online-Anbietern für Kontaktlinsen laufend beobachtet und analysiert.
Vorstand und weitere Entscheidungsträger werden zeitnah über Marktbewegungen informiert. Risiken werden so rechtzeitig identifiziert, und Maßnahmen zur Begrenzung lassen sich kurzfristig umsetzen.
Das Konsumverhalten wird zunehmend durch digitale Technologien geprägt. Auch Brillen und Kontaktlinsen werden im Online-Handel angeboten.
In der Brillenoptik liegt der Umsatzmarktanteil des Online-Handels bei nur einem Prozent. Die Mehrheit des Versandumsatzes in Höhe von 225 Millionen € wird mit Kontaktlinsenprodukten erwirtschaftet (ZVA, 2016).
Zur Fertigung einer Brille sind Sehstärkenbestimmung, Brillenglaszentrierung und Anpassung notwendig. Fielmann vertreibt Korrektionsbrillen heute nicht per Internet. Ungenaue Daten rufen prismatische Nebenwirkungen hervor. Diese können zu Ermüdung, Unwohlsein, Kopfschmerzen bis hin zu Doppelbildern führen. Beim aktuellen Stand der Technologie ist die Zentrierung über ein Internetportal ein Zufallsprodukt.
Ab 2016 liefert Fielmann auch in Deutschland Kontaktlinsen kostenlos nach Hause, bietet bequeme Nachbestellmöglichkeiten per App, Computer und Tablet.
Das Risiko wird daher unverändert als gering (grün bis grün-gelb) eingestuft.
Segmentspezifische Risiken (Umfeldrisiken)
Die Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach IFRS erfolgt nach regionalen Absatzmärkten, von denen im Umsatz lediglich die "Schweiz" und das Segment "Übrige" von Währungsschwankungen betroffen sein können. Zu näheren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter dem Punkt "Währungsrisiken".
Gesetzliche Änderungen im Gesundheitswesen stellen kein Risiko dar, da die augenoptische Branche in allen Segmenten nahezu vollständig dereguliert wurde und Erstattungen von Krankenkassen nur noch in einer für das Unternehmen untergeordneten Bedeutung vorhanden sind. Das Risiko wird daher als niedrig (grün) eingestuft.
Seit der Anhebung der Festbeträge für die Hörsystemversorgung in Deutschland zum 1.11.2013 auf 785 € je Hörsystem haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Hörsystemversorgung, die nach dem aktuellen Stand der Medizintechnik eine bestmögliche Angleichung an das Gehör eines Normalhörenden gewährleistet.
Durch Rahmenverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen sind Hörgeräteakustiker verpflichtet, dieses Versorgungsziel bereits zum Nulltarif sicherzustellen. Für Fielmann die Chance, weitere Marktanteile zu gewinnen.
Operative Risiken (Produktions- und Logistikrisiken)
Die eigene Produktion sichert uns die Warenflusskontrolle von der Prüfung der Rohmaterialien bis hin zum Zusammenfügen der fertigen Brille. Nach DIN ISO 9001 zertifizierte Abläufe sorgen für eine standardisierte Organisation mit hochautomatisierten Herstellungs- und Prüfverfahren, die gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet.
Für den Eventualfall von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen haben wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen:
| ― | systematische Schulungs- und Qualifikationsprogramme für die Mitarbeiter |
| ― | permanente Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien |
| ― | umfangreiche Sicherungsmaßnahmen in den Niederlassungen |
| ― | regelmäßige Kalibrierung von Messgeräten sowie die Wartung von Maschinen, IT-Anlagen und der Kommunikationsinfrastruktur |
Gegen nicht auszuschließende Schadensfälle ist das Unternehmen in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang versichert. Das Risiko aus dem Produktions- und Logistikbereich wird daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.
Konzernleistungs- und Kostenrisiken
Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Unsere Einkaufsstärke sowie unsere weltweiten Geschäftsbeziehungen erlauben uns, mögliche Lieferengpässe kurzfristig auszugleichen und auf Entwicklungen der Einkaufspreise flexibel zu reagieren. Das Risiko wird unverändert als gering (grün) eingestuft.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Währungs- und Zinsschwankungen können signifikante Gewinn- und Cashflow-Risiken für den Fielmann-Konzern zur Folge haben. Fielmann hat die Risiken so weit wie möglich zentralisiert und steuert diese vorausschauend. Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für den Konzern Zins- und Währungsrisiken. Die Instrumente zur Sicherung dieser finanzwirtschaftlichen Risiken sind in den Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen im Anhang beschrieben. Die wesentlichen Einkaufskontrakte lauten in Euro. Fielmann finanziert sich größtenteils über Eigenkapital. Die Abhängigkeit von Zinsentwicklungen ist somit für das operative Geschäft gering.
Zinssatzänderungen haben ferner eine Auswirkung auf die Höhe des bilanziellen Ausweises von Rückstellungen und damit auf das Finanzergebnis. Ebenso wirken sich Zinsänderungen auf die vorhandene Liquidität und somit ebenfalls auf das Finanzergebnis aus. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus Kursänderungen bei Währungen und für Wertpapiere. Die Steuerung erfolgt über ein Anlagemanagement zur Überwachung von Kredit-, Liquiditäts- und Markt- beziehungsweise Zins- sowie Währungsrisiken im Rahmen kurz- und langfristiger Planungen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden unverändert auf niedrigem Niveau eingestuft (grün).
Kreditrisiken (Finanzen)
Das Ausfallrisiko im Konzern besteht maximal in Höhe der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte. Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Niedrige Zinsen im Euro-Raum sowie eine ausreichende Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken haben 2015 zu einer leichten Stabilisierung an den Finanzmärkten geführt. Von den hohen öffentlichen und privaten Schulden in einigen Ländern des Euro-Raums gehen jedoch unvermindert hohe Risiken für die Gemeinschaftswährung aus. Nachdem die Zinsen bereits in den Jahren seit 2011 sukzessive durch die EZB gesenkt wurden, blieb der Hauptrefinanzierungszinssatz der EZB in 2015 unverändert bei 0,05 Prozent (Vorjahr: 0,05 Prozent).
Das Zinsniveau im Euro-Raum erreichte 2015 dennoch, insbesondere durch das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank, einen neuen historischen Tiefststand. Der operative Zinsertrag des Fielmann-Konzerns sank in diesem Umfeld auf 878 Tausend € (Vorjahr: 1.487 Tausend €).
Die Anlageentscheidungen im Finanzbereich haben grundsätzlich die nachhaltige Sicherung der Kaufkraft als oberstes Ziel. Die Preissteigerungsrate beläuft sich für 2015 in Deutschland auf 0,3 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent). Eine Anlagerichtlinie schreibt für alle Klassen von Finanzinstrumenten, die der Kapitalanlage dienen, Höchstgrenzen vor. Die Anlagemöglichkeiten sind im Wesentlichen auf den sogenannten Investment Grade beschränkt.
Aufgrund der auch im Jahr 2015 weiterhin bestehenden großen Unsicherheit an den Finanzmärkten hat sich die Fielmann Aktiengesellschaft entschieden, insbesondere in Anlagen mit hoher Bonität zu investieren bzw. Liquidität auf Tagesgeldkonten oder auf Kontokorrentkonten zu belassen. Grundsätzlich wird vor jeder wesentlichen Anlageentscheidung die Bonität des Geschäftspartners geprüft und dokumentiert. Die Fixierung von Höchstgrenzen für Anlagen je Kontrahent begrenzt das Ausfallrisiko, ebenso wie den derzeitigen Schwerpunkt des Anlagehorizonts mit Laufzeiten von durchschnittlich elf Monaten (Vorjahr: Laufzeiten von durchschnittlich sieben Monaten). Titel ohne Rating werden einer internen Beurteilung unterworfen. Hierbei werden unter anderem ein bestehendes Rating des Emittenten oder das eines vergleichbaren Schuldners sowie die Ausstattung des Titels berücksichtigt. Anlagen mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten bedürfen keines Ratings, dieses gilt unter Berücksichtigung der definierten Freigrenzen der Anlagerichtlinie.
Die Kreditrisiken werden daher unverändert als gering (grün) eingestuft.
Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine Konzentration von Ausfallrisiken, da durch die Einzelhandelsaktivität eine Bündelung auf einzelne Schuldner nicht gegeben ist. Vor diesem Hintergrund wird das Ausfallrisiko als gering (grün) eingeschätzt.
Liquiditätsrisiken (Finanzen)
Die Finanzsteuerung erfolgt vor dem Hintergrund, dem Vorstand die nötige Flexibilität für unternehmerische Entscheidungen zu gewährleisten und für die fristgerechte Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen des Konzerns Sorge zu tragen. Die Fielmann Aktiengesellschaft steuert die Liquidität für alle Tochtergesellschaften des Konzerns zentral. Liquiditätsrisiken bestehen derzeit keine (grün). Darüber hinaus bietet die hohe Liquidität ausreichend Spielraum für die weitere Expansion. Zum 31. Dezember 2015 bestand Finanzvermögen im Konzern in Höhe von 356,8 Millionen € (Vorjahr: 328,1 Millionen €).
Marktrisiken (Finanzen)
Für den Fielmann-Konzern relevante Marktrisiken sind vor allem Zins- und Währungsrisiken. Anhand einer Sensitivitätsanalyse lassen sich vergangenheitsbezogen Auswirkungen verschiedener Entwicklungen aufzeigen.
Zinsrisiken (Finanzen)
Für die Sensitivitätsanalyse von Zinsrisiken gelten folgende Prämissen: Originäre Finanzinstrumente unterliegen nur dann Zinsrisiken, wenn sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Finanzinstrumente mit einer variablen Verzinsung unterliegen grundsätzlich Marktzinsrisiken, ebenso Liquidität auf Kontokorrentkonten. Das Zinsänderungsrisiko wird daher unverändert als gering (grün) eingestuft.
Währungsrisiken (Finanzen)
Infolge seiner internationalen Ausrichtung ist der Fielmann-Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken im Zusammenhang mit Zahlungsströmen außerhalb seiner funktionalen Währung ausgesetzt. Über 85 Prozent der Zahlungsströme des Konzerns basieren auf dem Euro, etwa 13 Prozent auf dem Schweizer Franken (CHF), der Rest verteilt sich auf US-Dollar (USD), Polnische Zloty (PLN), Ukrainische Hrywnja (UAH), Japanische Yen (YEN) und Weißrussische Rubel (BYR).
Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cashflow in Fremdwährung werden zur Begrenzung der Währungsrisiken Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen CHF und USD. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen.
Als Basis für die Einschätzung der identifizierten Risiken dienen Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien.
Die Marktbewertung eingesetzter Finanzinstrumente erfolgt grundsätzlich anhand vorhandener Marktinformationen. Fremdwährungsrisiken, die aus der Umrechnung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten der ausländischen Tochtergesellschaften in die Konzernberichtswährung resultieren, werden grundsätzlich nicht gesichert.
Die Währungen PLN, UAH und BYR werden aufgrund der jeweiligen geringen Gesamtsumme bzw. der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten nicht abgesichert.
Zum Stichtag 31. Dezember 2015 bestanden Devisentermingeschäfte mit einer Restlaufzeit bis zum 31. Dezember 2016 in Höhe von insgesamt 1 8,0 Millionen USD, aufgeteilt auf monatliche Tranchen von jeweils 1,5 Millionen USD (Vorjahr: 18,0 Millionen USD). Absicherungen hinsichtlich des Schweizer Franken bestanden zum Jahresultimo nicht (Vorjahr: 12,0 Millionen CHF). Die Währungsrisiken für Fielmann werden nach wie vor als gering (grün) eingestuft.
Fachkräftebedarf (Personal)
Der demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt nachhaltig verändern. Im Zeitraum von 2012 bis 2030 ergibt sich zusammengefasst für Deutschland absolut lediglich ein geringer Rückgang der Bevölkerung um -0,7 Prozent, das heißt von 80,5 auf 80,0 Millionen Einwohner.
Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von heute 43,3 Millionen auf circa 39,2 Millionen im Jahr 2030 sinken. Um Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Unternehmen frühzeitig entgegenzuwirken, wirbt Fielmann in Schulen und auf Jobmessen um Fachkräfte der Zukunft. Mehr als 10.000 junge Menschen bewerben sich jährlich um einen beruflichen Start beim Marktführer.
Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche pflegt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei Fielmann mit deutscher Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann achtstellige Beträge in die Ausbildung, erhöhte die Anzahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr um 143 auf 3.065 (Vorjahr: 2.922 Auszubildende), davon 197 Auszubildende in der Hörgeräteakustik (Vorjahr: 161 Auszubildende). Unsere Ausbildung ist gut; bundesweite Auszeichnungen belegen das. Fielmann investiert auch in innovative Konzepte der Weiterbildung. Mit einem berufsbegleitenden Meisterkurs werden auch örtlich, häufig familiär gebundenen Optikerinnen und Optikern die Möglichkeit zur weiteren Qualifikation und die Chance zum beruflichen Aufstieg geboten. Die Risiken aus dem Bereich Personal werden aufgrund der aktuellen Lage und der entsprechenden Maßnahmen als gering (grün) eingestuft.
IT-Risiken
Die operative und strategische Steuerung des Konzerns ist eingebunden in eine komplexe Informationstechnologie. Die IT-Systeme werden regelmäßig gewartet und verschiedenen Sicherungsmaßnahmen unterzogen. Durch stetigen Dialog zwischen internen und externen IT-Spezialisten wird eine Aufrechterhaltung und Optimierung der Systeme gewährleistet. Daneben begegnet der Fielmann-Konzern den Risiken aus unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit entsprechenden Maßnahmen. Technologische Neuerungen und Entwicklungen werden fortlaufend beobachtet, geprüft und bei Eignung eingesetzt. Daher werden die IT-Risiken insgesamt als gering (grün) eingestuft.
Chancen
Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen Experten zufolge eine Brille oder Kontaktlinsen. Schon heute sind mehr junge Leute betroffen als noch vor wenigen Jahrzehnten. Häufiges Nachsehen, etwa beim Lesen oder Arbeiten am Computer, und Mangel an Tageslicht gehörten Studien zufolge zu den Ursachen für ein zu starkes Längenwachstum des Augapfels vor allem zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr.
Gemäß einer Studie des Kuratoriums Gutes Sehen e. V. hat sich seit 1952 der Anteil der Brillenträger in der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen mehr als verdoppelt. In der Altersklasse der 30- bis 44-Jährigen stieg der Anteil der Brillenträger um mehr als 55 Prozent. In der zweiten Lebenshälfte sind nahezu alle Menschen auf eine Brille angewiesen. Normalsichtige benötigen eine Lesebrille, Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und eine Nahbrille. Komfortabler sind Mehrstärkengläser, heute zunehmend in Form von Gleitsichtgläsern. Fielmann wächst mit Gleitsichtgläsern schneller als die Branche. Dies erklärt sich aus der Kundenstruktur. Fielmann-Kunden sind jünger als die Durchschnittskunden der traditionellen Wettbewerber. Sie bleiben uns über die Jahre treu. Ohne auch nur einen Neukunden zu gewinnen, wird sich der Gleitsichtanteil bei Fielmann daher in den nächsten Jahren um mehr als 50 Prozent erhöhen.
Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Fielmann kann Brillen zu niedrigeren Preisen abgeben als die Konkurrenz, weil wir direkt bei Herstellern in großen Mengen beziehen, von denen die großen Marken kaufen, und auch selber produzieren. Einkaufsvorteile geben wir an unsere Kunden weiter.
Nur 45 Prozent aller Brillenträger tragen derzeit eine Sonnenbrille mit ihrer Stärke. Fielmann verspricht sich weiteres Wachstum aus dem steigenden Anteil modischer Sonnenbrillen mit individueller Korrekturstärke. Neue Entwicklungen bei Kontaktlinsen, wie moderne und komfortable Tageslinsen, hergestellt aus verträglichen Werkstoffen, oder auch kundenindividuelle Produkte, führen zu zusätzlichem Wachstum. Innovative Vertriebskonzepte unter Einbeziehung von Online-Bestellungen werden die Kundenbindung erhöhen und weiteres Absatzpotenzial schaffen.
Neben dem Umsatzwachstum im Optikbereich erwarten wir zusätzliche Impulse durch den weiteren Ausbau unserer Hörgeräteabteilungen. Allein unsere Stammkunden in den Kerneinzugsgebieten benötigen mehr als 100.000 Geräte pro Jahr. In Deutschland haben mehr als 6,4 Millionen Personen einen versorgungsnotwendigen Hörbedarf (Bundesinnung der Hörgeräteakustiker), aber nur 2,5 Millionen nutzen ein Hörsystem.
Über immer kleinere, praktisch "unsichtbare" Hochleistungsgeräte wird sich die Anzahl der Hörgerätenutzer in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Die Kombination des Angebots von Brille und Hörgerät ist für den Kunden vorteilhaft und erhöht die Bindung an unser Unternehmen.
Fielmann verdichtet das Niederlassungsnetz in Deutschland, treibt die Auslandsexpansion voran. Die Märkte in Österreich, der Schweiz und den benachbarten Ländern Europas bieten uns hohe Wachstums- und Ertragschancen. Der Kundenzuspruch in der im Juli 2015 in Bozen eröffneten Niederlassung stimmt uns für die weitere Expansion positiv.
Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung und Richtigkeit des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichts. Schulung und regelmäßiger Austausch, standardisierte Vorlagen sowie ein IT-gestütztes Informationssystem zu Bilanzierungsfragen und ein gruppenweit einheitliches Abrechnungssystem konkretisieren Abläufe und unterstützen eine ordnungsgemäße und zeitnahe Erstellung des Abschlusses.
Die Warenflusskontrolle sowie -bewertung erfolgt über das bei Fielmann einheitliche Abrechnungssystem. Um die hohe Integration der eingesetzten SAP-Systeme und die Standardisierung vieler Prozesse zu nutzen, wurden die Abschlussarbeiten in den jeweiligen Fachbereichen zentralisiert. Nahezu alle Einzelabschlüsse werden in SAP erstellt und zentral im Konzern zusammengeführt. Basis einer jeden Belegprüfung ist das für das Rechnungswesen auf Einzelabschluss- und Konzernebene installierte Kontrollsystem, das die Prozess- und Datenqualität überwacht. Zu diesem Kontrollsystem gehören unter anderem Informationsflussdarstellungen, ein Verfahren zur täglichen Kassenabrechnung, Prüf- und Checklisten sowie ein IT-System zur Überwachung aller Transaktionen für den Monats-, Jahres- und Konzernabschluss.
Die Einhaltung der Regelungen unterliegt einer turnusmäßigen Überprüfung durch die interne Revision. Die buchhalterischen Vorgaben eines zentralen Finanzinformationssystems gelten für Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften nach lokalen handelsrechtlichen Grundsätzen, wobei Besonderheiten für einzelne Gesellschaften vermerkt sind. Soweit einbezogene Gesellschaften nach anderen Rechnungslegungsstandards Einzelabschlüsse aufstellen, gelten die Bilanzierungsgrundsätze für die Handelsbilanz II, die zentral im Konzernrechnungswesen bearbeitet wird. Die Bilanzierungsgrundsätze werden auch auf Zwischenabschlüsse angewendet und dienen sowohl einer sachlichen als auch einer zeitlichen Stetigkeit.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Aufsichtsrat von der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des Systems der Internen Revision überzeugt. Zu Einzelheiten hierzu verweisen wir auf den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden.
Zusammenfassung der Risikosituation sowie des Systems der internen Revision gemäß den Vorgaben nach § 107 AktG
Die Marktstellung des Konzerns, seine finanzielle Bonität und ein Geschäftsmodell, das Fielmann erlaubt, Wachstumschancen schneller als der Wettbewerb zu erkennen und umzusetzen, lassen mit Blick auf die zukünftige Entwicklung keine Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen.
Ausblick
Die Fielmann Aktiengesellschaft ist direkt von den Ergebnissen ihrer Tochtergesellschaften abhängig, daher wirkt auch die Erreichung der Ziele des Fielmann-Konzerns unmittelbar auf die Fielmann Aktiengesellschaft und ist auf diese übertragbar.
Fielmann treibt die Expansion in Deutschland und im benachbarten Ausland voran, dies mit Augenmaß. Mittelfristig werden wir in Deutschland 700 Niederlassungen betreiben und mehr als 7,5 Millionen Brillen pro Jahr absetzen. In der Schweiz planen wir, in den nächsten Jahren mit 45 Niederlassungen jährlich über 550.000 Brillen abzugeben. In Österreich wollen wir mit 40 Niederlassungen 500.000 Brillen verkaufen. Auch in Polen werden wir weiter expandieren. Mit insgesamt 40 Standorten wollen wir mittelfristig in allen Ballungsgebieten des Landes vertreten sein und 300.000 Brillen abgeben.
Unsere im Berichtsjahr eröffnete Niederlassung in Bozen entwickelt sich erfreulich positiv. Deshalb treiben wir die Expansion in Norditalien zügig voran. Mittelfristig wollen wir in Norditalien 20 Niederlassungen betreiben und 275.000 Brillen verkaufen.
In 2016 plant Fielmann die Eröffnung weiterer Niederlassungen. Neben der Neueröffnung von Niederlassungen bieten uns sowohl Umbauten mit Flächenoptimierung als auch Umzüge an neue Standorte zusätzliches Wachstumspotenzial. So sind mittelfristig um 170 Umbauten und Umzüge im deutschsprachigen Raum geplant.
Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt im Bereich der Best Ager. In den nächsten Jahren will Fielmann die Zahl seiner Hörgeräteabteilungen deutlich ausweiten, wird dann über rund 250 Akustikeinheiten verfügen.
Ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg ist die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche prägt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei uns mit Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann um 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung.
Für 2016 sind Aufwendungen in ähnlicher Größenordnung geplant. Seit 2004 hat Fielmann die Zahl der Auszubildenden von 1.484 auf jetzt 3.065 mehr als verdoppelt.
In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur werden wir 2016 rund 55 Millionen € investieren, dies aus Eigenmitteln.
In Deutschland planen wir Investitionen in Höhe von 44,4 Millionen €, in Österreich 1,2 Millionen €, in der Schweiz 8,1 Millionen € und in Polen unter 1,0 Millionen €. Wir werden 36,0 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufwenden. In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investieren wir rund 5,6 Millionen €, in die Konzerninfrastruktur weitere 13,4 Millionen €.
Fielmann wird auch in Zukunft eine hohe Eigenkapitalquote ausweisen und die vorhandene Liquidität risikoarm anlegen. Mit Investitionen in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in neue Niederlassungen sowie die Modernisierung bestehender Geschäfte und die Fertigung schaffen wir die solide Basis für weiteres, nachhaltiges Wachstum. Neben der Expansion erwarten wir eine Ausweitung unserer Absätze von Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen und Hörgeräten. Mittelfristig rechnen wir damit, dass sich der Absatzanteil der Gleitsichtbrillen bei Fielmann um mehr als 50 Prozent erhöht. Neue Fertigungstechnologien beim Bearbeiten von Brillengläsern in unserem Logistikzentrum in Rathenow und verbesserte Abläufe sowohl in unseren Niederlassungen als auch in der Zentrale werden in den nächsten zwei Jahren die Produktivität erhöhen.
Die Bundesregierung erwartet für Deutschland 2016 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,7 Prozent.
Das Konsumklima setzt seinen klaren Aufwärtstrend fort. Laut der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) soll sich der private Konsum um durchschnittlich 2 Prozent erhöhen.
Der private Konsum wird gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich noch stärker zum Wachstum beitragen. Bereits im vergangenen Jahr war der Konsum nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes eine wichtige Stütze der Konjunktur. Angesichts dieser Vorhersagen ist Fielmann zuversichtlich, seine Marktposition auszubauen.
Zusammenfassende Aussage zum Prognosebericht
Fielmann denkt langfristig, plant in diesem und im nächsten Jahr jeweils zehn neue Niederlassungen zu eröffnen. Auch 2016 werden wir unsere Wachstumsstrategie weiterverfolgen. Mit unserer konsequenten Ausrichtung auf den Kunden, der hohen Mitarbeiterqualifikation und den Investitionen der Vergangenheit werden wir aus heutiger Sicht im laufenden Geschäftsjahr weitere Marktanteile gewinnen. Die ersten Monate des Jahres 2016 stimmen uns optimistisch. Die hohe Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten. Wir planen einen leichten Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahresniveau.
Aufgrund eines verbesserten Produktmixes ist mit einer Umsatzausweitung wie in den Vorjahren zu rechnen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich leicht verbessern. Die Aktionäre werden wieder über eine angemessene Dividende an der Unternehmensentwicklung partizipieren, dies bei einer weiterhin für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität.
Eine wesentliche Änderung der Rahmenbedingungen kann zur Anpassung dieser Prognose führen.
Konzernbilanz zum 31.12.2015 Konzernabschluss
Aktiva
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| Tz. im Anhang | Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
Stand am 31.12.2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | (1) | 11.442 | 9.361 |
| II. Firmenwerte | (2) | 45.652 | 45.505 |
| III. Sachanlagen | (3) | 223.197 | 210.008 |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (3) | 16.900 | 15.983 |
| V. Finanzanlagen | (4) | 664 | 207 |
| VI. Aktive latente Steuern | (5) | 9.083 | 9.023 |
| VII. Ertragsteueransprüche | (5) | 439 | 857 |
| VIII. Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (6) | 58.768 | 41.308 |
| 366.145 | 332.252 | ||
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| I. Vorräte | (7) | 133.108 | 122.605 |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (8) | 22.747 | 20.961 |
| III. Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (8) | 46.052 | 44.491 |
| IV. Nicht finanzielle Vermögenswerte | (9) | 13.956 | 16.728 |
| V. Ertragsteueransprüche | (10) | 11.691 | 13.735 |
| VI. Finanzanlagen | (11) | 201.759 | 159.204 |
| VII. Zahlungsmittel und Äquivalente | (12) | 95.649 | 127.337 |
| 524.962 | 505.061 | ||
| 891.107 | 837.313 | ||
| Tz. im Anhang | Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
Stand am 31.12.2014 Tsd. € |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | (13) | 84.000 | 84.000 |
| II. Kapitalrücklage | (14) | 92.652 | 92.652 |
| III. Gewinnrücklagen | (15) | 343.903 | 318.303 |
| IV. Bilanzgewinn | (16) | 147.000 | 134.400 |
| V. Nicht beherrschende Anteile | (17) | 238 | 248 |
| 667.793 | 629.603 | ||
| B. Langfristige Schulden | |||
| I. Rückstellungen | (18) | 22.376 | 21.487 |
| II. Finanzverbindlichkeiten | (19) | 1.553 | 2.031 |
| III. Passive latente Steuern | (20) | 6.310 | 5.141 |
| 30.239 | 28.659 | ||
| C. Kurzfristige Schulden | |||
| I. Rückstellungen | (21) | 44.131 | 39.303 |
| II. Finanzverbindlichkeiten | (22) | 102 | 109 |
| III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (22) | 65.832 | 65.032 |
| IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | (22) | 19.305 | 17.590 |
| V. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten | (23) | 46.331 | 43.187 |
| VI. Ertragsteuerschulden | (24) | 17.374 | 13.830 |
| 193.075 | 179.051 | ||
| 891.107 | 837.313 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2015
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| Tz. im Anhang | 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
Veränderung zum Vorjahr | |
|---|---|---|---|---|
| 1. Konzernumsatz | (27) | 1.299.943 | 1.226.486 | 6,0 % |
| 2. Bestandsveränderung | (27) | 1.011 | 2.255 | -55,2 % |
| Konzerngesamtleistung | 1.300.954 | 1.228.741 | 5,9 % | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | (28) | 19.303 | 15.555 | 24,1 % |
| 4. Materialaufwand | (29) | -270.765 | -264.692 | 2,3 % |
| 5. Personalaufwand | (30) | -519.565 | -484.271 | 7,3 % |
| 6. Abschreibungen | (31) | -38.832 | -37.951 | 2,3 % |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (32) | -251.414 | -231.560 | 8,6 % |
| 8. Aufwendungen im Finanzergebnis | (33) | -1.270 | -1.702 | -25,4 % |
| 9. Erträge im Finanzergebnis | (33) | 1.646 | 1.865 | -11,7 % |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 240.057 | 225.985 | 6,2 % | |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (34) | -69.531 | -63.179 | 10,1 % |
| 12. Jahresüberschuss | (35) | 170.526 | 162.806 | 4,7 % |
| 1 3. Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | (36) | -4.994 | -5.487 | -9,0 % |
| 14. Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind | 165.532 | 157.319 | 5,2 % | |
| 15. Konzernergebnisvortrag | 44 | 81 | -45,7 % | |
| 16. Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen | (38) | -18.576 | -23.000 | -19,2 % |
| 17. Bilanzgewinn | 147.000 | 134.400 | 9,4 % | |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert)1 | (35) | 1,97 | 1,87 |
1 Vorgänge, die eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie nach sich ziehen würden, fanden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr statt.
Gesamtergebnisrechnung
Textziffer (40)
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| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 170.526 | 162.806 |
| Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnung | 7.527 | -354 |
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| Bewertung der Leistungen an Arbeitnehmer (IAS 19) | 485 | -880 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 8.012 | -1.234 |
| Gesamtergebnis | 178.538 | 161.572 |
| davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen | 4.994 | 5.487 |
| davon Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 173.544 | 156.085 |
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Textziffer (41)
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| Stand am 1.1.2015 Tsd. € |
Dividenden/ Ergebnisanteile1 Tsd. € |
Gesamtergebnis der Periode Tsd. € |
Übrige Veränderungen Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 84.000 | 84.000 | |||
| Kapitalrücklage | 92.652 | 92.652 | |||
| erwirtschaftetes Konzerneigenkapital | 438.995 | -134.356 | 165.532 | -898 | 469.273 |
| Währungsausgleichsposten | 13.912 | 7.527 | 21.439 | ||
| eigene Anteile | -119 | -132 | -251 | ||
| anteilsbasierte Vergütung | 2.165 | 42 | 2.207 | ||
| Bewertungsrücklage IAS 19 | -2.250 | 485 | -1.765 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 248 | -4.944 | 4.994 | -60 | 238 |
| Konzerneigenkapital | 629.603 | -139.300 | 178.538 | -1.048 | 667.793 |
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| Stand am 1.1.2014 Tsd. € |
Dividenden/ Ergebnisanteile1 Tsd. € |
Gesamtergebnis der Periode Tsd. € |
Übrige Veränderungen Tsd. € |
Stand am 31.12.2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 54.600 | 29.400 | 84.000 | ||
| Kapitalrücklage | 92.652 | 92.652 | |||
| erwirtschaftetes Konzerneigenkapital | 432.732 | -121.719 | 157.319 | -29.337 | 438.995 |
| Währungsausgleichsposten | 14.266 | -354 | 13.912 | ||
| eigene Anteile | -98 | -21 | -119 | ||
| anteilsbasierte Vergütung | 1.524 | 641 | 2.165 | ||
| Bewertungsrücklage IAS 19 | -1.370 | -880 | -2.250 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 179 | -5.379 | 5.487 | -39 | 248 |
| Konzerneigenkapital | 594.485 | -127.098 | 161.572 | 644 | 629.603 |
1 Ausgeschüttete Dividenden und anderen Gesellschaftern zugeordnete Ergebnisanteile
Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern
Textziffer (42)
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| Kapitalflussrechnung nach IAS 7 für die Zeit vom 1.1. bis zum 31.12. | 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
Veränderung Tsd. € |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 239.681 | 225.822 | 13.859 |
| + Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 38.832 | 37.951 | 881 |
| - Zuschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -1.375 | -1.375 | |
| - Gezahlte Ertragsteuern | -61.297 | -74.539 | 13.242 |
| +/- Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge | 3.399 | 2.424 | 975 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 5.718 | 1.758 | 3.960 |
| -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 115 | 136 | -21 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -25.007 | -22.664 | -2.343 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 7.197 | 4.850 | 2.347 |
| - Gezahlte Zinsen | -970 | -951 | -19 |
| + Vereinnahmte Zinsen | 1.361 | 1.422 | -61 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken gehalten werden | -47.011 | -19.440 | -27.571 |
| \= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 160.643 | 156.769 | 3.874 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 581 | 444 | 137 |
| - Auszahlungen für Sachanlagen | -47.513 | -36.411 | -11.102 |
| + Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 63 | 63 | |
| - Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte | -4.900 | -2.644 | -2.256 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten | 13 | 14 | -1 |
| - Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte | -470 | -470 | |
| - Auszahlungen für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | -419 | -69 | -350 |
| \= Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -52.645 | -38.666 | -13.979 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner | -139.300 | -127.098 | -12.202 |
| - Erwerb eigener Anteile | -132 | -21 | -111 |
| + Einzahlungen aus aufgenommenen Darlehen | 40 | 1 15 | -75 |
| - Rückzahlung von Darlehen | -524 | -206 | -318 |
| \= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -139.916 | -127.210 | -12.706 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -31.918 | -9.107 | -22.811 |
| +/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 230 | -44 | 274 |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 127.337 | 136.488 | -9.151 |
| \= Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 95.649 | 127.337 | -31.688 |
Segmentberichterstattung Fielmann-Konzern
Textziffer (43)1 , Vorjahreszahlen in Klammern.
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| Segmente nach Regionen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | Deutschland | Schweiz | Österreich | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segments | 1.072,1 | (1.025,8) | 172,3 | (147,0) | 75,1 | (70,8) |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 50,7 | (45,8) | 0,1 | |||
| Umsatzerlöse extern | 1.021,4 | (980,0) | 172,3 | (147,0) | 75,0 | (70,8) |
| Materialaufwand | 237,6 | (234,7) | 44,8 | (42,5) | 23,9 | (22,4) |
| Personalaufwand | 417,3 | (394,7) | 66,2 | (55,0) | 26,9 | (25,8) |
| Planmäßige Abschreibungen | 31,1 | (30,6) | 4,2 | (3,3) | 1,6 | (1,6) |
| Aufwendungen im Finanzergebnis | 1,5 | (2,0) | 0,1 | |||
| Erträge im Finanzergebnis | 1,6 | (1,8) | 0,3 | (0,4) | ||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den Segmenten ohne Beteiligungserträge | 189,7 | (181,3) | 34,9 | (31,8) | 14,3 | (13,5) |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 59,5 | (54,4) | 6,6 | (6,2) | 2,5 | (2,7) |
| Jahresüberschuss | 130,2 | (126,9) | 28,3 | (25,6) | 11,8 | (10,8) |
| Segmentvermögen ohne Steuern | 759,7 | (709,0) | 73,8 | (68,0) | 14,5 | (14,3) |
| Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche | 255,4 | (245,5) | 28,7 | (23,5) | 6,4 | (6,4) |
| Investitionen | 42,7 | (29,7) | 7,0 | (8,1) | 1,7 | (1,0) |
| Aktive latente Steuern | 8,1 | (8,0) | 0,3 | (0,2) |
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| Segmente nach Regionen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| In Mio. € | Übrige | Konsolidierung | Konzernwert | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segments | 31,2 | (28,7) | -50,8 | (-45,8) | 1.299,9 | (1.226,5) |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | ||||||
| Umsatzerlöse extern | 31,2 | (28,7) | 1.299,9 | (1.226,5) | ||
| Materialaufwand | 11,2 | (10,3) | -46,7 | (-45,2) | 270,8 | (264,7) |
| Personalaufwand | 9,2 | (8,8) | 519,6 | (484,3) | ||
| Planmäßige Abschreibungen | 1,0 | (2,5) | -0,1 | 37,8 | (38,0) | |
| Aufwendungen im Finanzergebnis | 0,1 | (0,2) | -0,4 | (-0,5) | 1,3 | (1,7) |
| Erträge im Finanzergebnis | (0,1) | -0,3 | (-0,4) | 1,6 | (1,9) | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den Segmenten ohne Beteiligungserträge | 0,8 | (-0,7) | 0,4 | (0,1) | 240,1 | (226,0) |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 1,0 | (0,1) | (-0,2) | 69,6 | (63,2) | |
| Jahresüberschuss | -0,2 | (-0,8) | 0,4 | (0,3) | 170,5 | (162,8) |
| Segmentvermögen ohne Steuern | 21,9 | (22,4) | 869,9 | (813,7) | ||
| Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche | 7,1 | (6,3) | 297,6 | (281,7) | ||
| Investitionen | 1,9 | (0,3) | 53,3 | (39,1) | ||
| Aktive latente Steuern | 0,7 | (0,8) | 9,1 | (9,0) |
1 Bestandteil des Anhangs
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2015
I. Allgemeine Angaben
Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Mutterunternehmen der Fielmann Aktiengesellschaft ist die KORVA SE. Oberstes Mutterunternehmen der Unternehmensgruppe ist die Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung von und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, erlaubnisfreien Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Produktion von Gläsern ist in der Rathenower Optik GmbH konzentriert.
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 am 18. März 2016 aufgestellt und wird diesen am 24. März 2016 dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorlegen. Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgt voraussichtlich auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 14. April 2016, insoweit besteht bis zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Änderung des Konzernabschlusses.
Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.
II. Anwendung von neuen und geänderten Standards
Erstmals im Geschäftsjahr angewendete neue und geänderte Standards und Interpretationen
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| Verlautbarung | Titel | Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB | Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU |
|---|---|---|---|
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSe 2011-2013 Cycle | 01.07.2014 | 01.01.2015 |
Aus der Anwendung dieser Änderung ergeben sich für die Gesellschaft keine wesentlichen Auswirkungen auf die Angaben oder die ausgewiesenen Beträge im Konzernabschluss.
Neue und geänderte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen
Die folgenden neuen beziehungsweise geänderten Standards wurden vom IASB bereits verabschiedet, sind aber noch nicht verpflichtend in Kraft getreten. Die Gesellschaft hat die Regelungen nicht vorzeitig angewandt.
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| Verlautbarung | Titel | Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB | Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU |
|---|---|---|---|
| IFRS 9 | Finanzinstrumente | 01.01.2018 | offen |
| IFRS 14 | Regulatorische Abgrenzungsposten | 01.01.2016 | Übernahme wird nicht vorgeschlagen |
| IFRS 15 | Erlöse aus Verträgen mit Kunden | 01.01.2018 | offen |
| IFRS 16 | Leasingverhältnisse | 01.01.2019 | offen |
| Änderungen an IFRS 10, 12, IAS 28 | Investmentgesellschaften: Anwendung der Ausnahme von der Konsolidierungspflicht | 01.01.2016 | offen |
| Änderungen an IFRS 10 und IAS 28 | Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen | Vom IASB auf unbestimmte Zeit verschoben | offen |
| Änderungen an IFRS 11 | Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit | 01.01.2016 | 01.01.2016 |
| Änderungen an IAS 1 | Angabeinitiative | 01.01.2016 | 01.01.2016 |
| Änderungen an IAS 7 | Angabeinitiative | 01.01.2017 | offen |
| Änderungen an IAS 12 | Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste | 01.01.2017 | offen |
| Änderungen an IAS 16 und IAS 38 | Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden | 01.01.2016 | 01.01.2016 |
| Änderungen an IAS 16 und IAS 41 | Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen | 01.01.2016 | 01.01.2016 |
| Änderungen an IAS 19 | Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge | 01.07.2014 | 01.02.2015 |
| Änderungen an IAS 27 | Equity-Methode in separaten Abschlüssen | 01.01.2016 | 01.01.2016 |
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSe 2010-2012 Cycle | 01.07.2014 | 01.02.2015 |
| Annual Improvements Project | Annual Improvements to IFRSe 2012-2014 Cycle | 01.01.2016 | 01.01.2016 |
IFRS 9 "Finanzinstrumente"
Dieser Standard befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht. Die Fielmann Aktiengesellschaft geht auf Basis der zum 31. Dezember 2015 existierenden Finanzinstrumente derzeit davon aus, dass bezüglich der meisten Finanzinstrumente eine Klassifizierung nach IFRS 9 keine Änderung der Bewertung gegenüber IAS 39 zur Folge hat. Auch werden hinsichtlich der Wertminderungen aus dem "expected loss"-Modell nach IFRS 9 keine wesentlichen Änderungen erwartet. Grundsätzlich geht die Fielmann Aktiengesellschaft davon aus, dass die Anhangangaben zu Finanzinstrumenten auszuweiten sind.
IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden"
IFRS 15 regelt, zu welchem Zeitpunkt beziehungsweise über welchen Zeitraum und in welcher Höhe Umsatzerlöse zu erfassen sind. Zukünftig ist der Betrag als Umsatzerlös zu erfassen, der für die Übertragung von Gütern und Dienstleistungen an Kunden als Gegenleistung erwartet wird. Hinsichtlich der Bestimmung des Zeitpunkts beziehungsweise des Zeitraums kommt es nun auf den Übergang der Kontrolle an den Gütern oder Dienstleistungen auf den Kunden und nicht mehr auf die Übertragung der Risiken und Chancen an. Die Fielmann Aktiengesellschaft erwartet aus der Erstanwendung des IFRS 15 keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und den Umfang der Anhangangaben.
IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
Der neue Standard ersetzt die Regelungen des IAS 17 "Leasingverhältnisse" und die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält", SIC 15 "Operating-Leasingverhältnisse - Anreize" und SIC 27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen" Der neue Standard enthält Regelungen zu Ansatz, Bewertung und Anhangangaben von Leasingverhältnissen. In der Bilanz des Leasingnehmers sollen zukünftig alle mit den Leasingverhältnissen verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen erfasst werden. Als Leasingverbindlichkeit wird die Verpflichtung aus den zukünftigen Leasingzahlungen erfasst. Gleichzeitig wird ein Nutzungsrecht am zugrunde liegenden Vermögenswert aktiviert, das grundsätzlich dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten entspricht. Während der Laufzeit des Leasingvertrags wird die Leasingverbindlichkeit finanzmathematisch fortgeschrieben, während das Nutzungsrecht planmäßig abgeschrieben wird. Für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasinggegenstände von geringem Wert gibt es Erleichterungen bei der Bilanzierung. Für den Leasinggeber sind die Regelungen des IFRS 16 ähnlich den Vorschriften des IAS 17 Im Gegensatz zur Bilanzierung beim Leasingnehmer wird beim Leasinggeber die Unterscheidung in Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse beibehalten. IFRS 16 sieht neben Änderungen in der Bilanzierung auch eine Ausweitung der Angabepflichten sowohl für Leasinggeber als auch für Leasingnehmer vor. Die Fielmann Aktiengesellschaft geht davon aus, dass IFRS 16 einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Umfang der Anhangangaben haben wird, und prüft derzeit deren konkrete Ausgestaltung.
Auf eine weitere detaillierte Darstellung von neuen oder geänderten Standards beziehungsweise Interpretationen wird im Folgenden verzichtet, da die Auswirkungen aus ihrer erstmaligen Anwendung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns voraussichtlich von untergeordneter Bedeutung sein werden.
III. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Neubewertung von bestimmten Finanzinstrumenten, wie nachfolgend beschrieben, auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt.
Alle monetären Angaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in der Konzernwährung Euro in Tausend €, die Segmentberichterstattung in Millionen €.
Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachfolgend erläutert.
Konsolidierungskreis und Veränderungen des Konsolidierungskreises
In den Konzernabschluss sind alle inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen ein beherrschender Einfluss ausgeübt wird. Beherrschung eines Beteiligungsunternehmens ist dann gegeben, wenn ein Investor schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist beziehungsweise Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. Auch an 29 (Vorjahr: 31) deutschen Franchisegesellschaften übt die Fielmann Aktiengesellschaft Beherrschung im Sinne des IFRS 10 aus. Diese Beherrschung ergibt sich aus dem Zusammenwirken der gesellschaftsrechtlichen, franchisevertraglichen und wirtschaftlichen Einflüsse. Die Vorgaben des Franchisevertrags zu Ladenlokal, Sortiment, Beständen, Werbung u. a. definieren den Rahmen der Geschäftspolitik im Sinne der Fielmann Aktiengesellschaft. 23 (Vorjahr: 23) im Baltikum durch Franchisenehmer betriebene Niederlassungen sind nicht Bestandteil des Konsolidierungskreises.
Hinsichtlich der einbezogenen Unternehmen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes verwiesen. Dieser Anteilsbesitz enthält zudem eine Aufstellung der Gesellschaften, die von der Befreiung nach § 264 Abs. 3 sowie § 264b HGB Gebrauch machen.
Zum 31. Dezember 2015 werden vier (Vorjahr: acht) Gesellschaften erstmals konsolidiert. Hierbei handelt es sich um vier in Deutschland neu gegründete Vertriebsgesellschaften. Entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung der im Berichtszeitraum eröffneten Niederlassungen als Teil der normalen Expansion werden bezüglich der hieraus resultierenden Änderung des Konsolidierungskreises keine weiteren Angaben gemacht. Im laufenden Geschäftsjahr haben sich bei den bereits im Vorjahr zum Konsolidierungskreis gehörenden Gesellschaften keine relevanten Veränderungen in den Beteiligungsverhältnissen ergeben. Im Rahmen der laufenden Pflege des Niederlassungsbestandes wurden drei (Vorjahr: zwei) Standorte geschlossen.
Konsolidierungsgrundsätze
Grundlage des Konzernabschlusses sind die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse der prüfungspflichtigen Gesellschaften wurden zum 31. Dezember 2015 geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Die übrigen Einzelgesellschaften wurden daraufhin analysiert, ob die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2015 den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen und ob die für die Übernahme in die Konzernbilanz maßgeblichen Vorschriften beachtet sind.
Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzern zur Anwendung kommenden anzugleichen.
Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge der Konzerngesellschaften untereinander werden miteinander verrechnet, soweit nicht in Einzelfällen wegen Geringfügigkeit davon abgesehen wird. Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen. Gemäß IAS 12 werden die für die jeweiligen Gesellschaften relevanten durchschnittlichen Landesertragsteuersätze angewendet.
Zwischengewinne werden im Vorrats- und Anlagevermögen eliminiert.
Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter an Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom Eigenkapital des Konzerns ausgewiesen.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zu Zeitwerten. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Nettovermögen von in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden bei Zugang mit dem entsprechenden Anteil an den bilanzierten Beträgen bewertet. Nicht beherrschende Anteile an Personengesellschaften des Konzerns, die in Einzelabschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften Eigenkapitalcharakter haben, werden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Kapitalunterdeckungen im Einzelabschluss, die als negative Werte unter den nicht beherrschenden Anteilen im Eigenkapital bilanziert werden.
Geschäfts- oder Firmenwert und Impairment-Test
Der aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen, sofern erforderlich, bilanziert und ist gesondert in der Bilanz ausgewiesen.
Für Zwecke der Prüfung auf Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf jede der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) des Konzerns aufzuteilen, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können.
Der Impairment-Test für Firmenwerte erfolgt regelmäßig zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres. Die CGU sind entsprechend dem internen Management-Reporting festgelegt. Da für diese CGU kein Börsen- oder Marktpreis vorhanden ist, wird der Test ausschließlich durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert (erzielbarer Betrag) durchgeführt. Die dem Nutzungswert zugrunde liegenden Cashflows resultieren aus einer einjährigen Detailplanung, einer darauf folgenden zweijährigen Planung, die aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitet wird, und darüber hinausgehend auf der ewigen Rente auf Basis des dritten Planungsjahres. Die sich aus dieser Planung ergebenden Wachstumsraten betragen für das erste Jahr 3,8 Prozent sowie für das zweite Jahr 4,2 Prozent (Vorjahr: 3,9 Prozent bzw. 3,9 Prozent). Ab dem dritten Jahr wurde eine Wachstumsrate von 0,5 Prozent (Vorjahr: 0,5 Prozent) unterstellt. Der Kapitalisierungszinssatz vor Steuern beträgt 5,4 Prozent (Vorjahr: 6,7 Prozent). Planungen im Konzern basieren in der Regel auf den Erfahrungswerten des bisherigen Geschäftsverlaufs. Aktuelle externe Daten fließen aufgrund dieser Erfahrungen standortbezogen zusätzlich in den Analyseprozess ein.
Fremdwährungsumrechnung
Für die in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Die ausländischen Gesellschaften betreiben ihr Geschäft selbstständig, daher ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Einzelne Geschäftsvorfälle werden zum Stichtagskurs erfasst. Währungsdifferenzen beim Ausgleich offener Posten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht. Ausländische Jahresabschlüsse werden an die Gliederung und Bewertung im Fielmann-Konzern angepasst. Die Bilanzwerte werden IAS 21 folgend zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet, die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Periodendurchschnittskurs. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen.
Die für die Umrechnung der Abschlüsse von Tochtergesellschaften und das Einkaufsgeschäft relevanten Fremdwährungen entwickelten sich wie folgt:
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| Stichtagskurs 31.12.2015 1€ = | Stichtagskurs 31.12.2014 1€ = | Durchschnittskurs 2015 1€ = | Durchschnittskurs 2014 1€ = | |
|---|---|---|---|---|
| Schweizer Franken (CHF) | 1,08 | 1,20 | 1,07 | 1,21 |
| Polnischer Zloty (PLN) | 4,26 | 4,26 | 4,18 | 4,18 |
| Ukrainische Hrywnja (UAH) | 26,22 | 19,23 | 24,35 | 15,94 |
| Weißrussischer Rubel (BYR) | 20.300,00 | 14.380,00 | 17.823,83 | 13.617,92 |
| US-Dollar (USD) | 1,09 | 1,21 | 1,11 | 1,33 |
| Japanischer Yen (JPY) | 131,07 | 145,23 | 134,31 | 140,31 |
Die Entwicklung des US-Dollars und des Japanischen Yen ist für den Fielmann-Konzern relevant für wiederkehrende Einkaufskontrakte bei Fassungen. Der Einkauf von Waren in USD im Geschäftsjahr betrug Mio. € 36,1 (Vorjahr: Mio. € 29,6), in JPY Mio. € 2,1 (Vorjahr: Mio. € 2,3). Bei den Einkäufen wird zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt, um die Auswirkung der Kursänderung darzustellen. Die Entwicklung des US-Dollars beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 6,0 negativ (Vorjahr: kein Einfluss, da der Durchschnittskurs nahezu unverändert blieb). Die Entwicklung des Yen beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 0,1 negativ (Vorjahr: Mio. € 0,2 positiv).
Der Umsatz des Konzerns in Schweizer Franken beträgt Mio. CHF 184,0 (Vorjahr: Mio. CHF 179,0). Der positive Einfluss der Entwicklung der Schweizer Währung auf den Umsatz beträgt Mio. € 20,8 (Vorjahr: Mio. € 2,4 positiv), wenn als Vergleichswert der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird.
Einzelne Bilanzpositionen
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert es, bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögenswerte und Schulden nach IFRS Schätzungen und Annahmen vorzunehmen. Diese werden kontinuierlich überprüft. Annahmen und Schätzungen erfolgen insbesondere im Zusammenhang mit der Bewertung von Firmenwerten (Tz. 2), Rückstellungen (Tz. 18, Tz. 21) und steuerlichen Sachverhalten (Tz. 5, Tz. 20). Die wesentlichen Annahmen und Parameter für die vorgenommenen Schätzungen sind in den folgenden Erläuterungen zu den Bilanzpositionen dargelegt.
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (A. I.,III.)
Die Bewertung und Fortschreibung der immateriellen Vermögenswerte sowie des Sachanlagevermögens erfolgen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Software-Eigenentwicklungen, bei denen Konzernunternehmen als Hersteller anzusehen sind, werden als selbst erstellte Software gemäß IAS 38 zu Herstellungskosten aktiviert.
Bei Produktionsgebäuden wird in der Regel eine Nutzungsdauer von bis zu 25 Jahren zugrunde gelegt. Das Schloss in Plön wird über 55 Jahre, andere Geschäftsgebäude werden über maximal 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Mietereinbauten erfolgt linear (in der Regel sieben bis zehn Jahre) unter Berücksichtigung der Mietvertragsdauer. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in der Regel zwischen zwei und dreizehn Jahren abgeschrieben (Maschinen und Geräte in der Regel fünf Jahre, IT drei bis fünf Jahre). Die Nutzungsdauer wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an den erwarteten Verlauf angepasst. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 vorgenommen, die bei späterem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht werden. Aktivierungspflichtige Fremdkapitalkosten gemäß IAS 23 liegen nicht vor.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Erfassung erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs.
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (A. IV.)
Auch Immobilien, die nicht im Kerngeschäft des Konzerns genutzt werden (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien gemäß IAS 40), werden zu fortgeführten Anschaffungskosten nach den oben benannten Grundsätzen bewertet. Sie werden außerplanmäßig abgeschrieben, wenn der etwaige erzielbare Betrag (Nutzungswert) den Buchwert unterschreitet. Der Ausweis der außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgt im Posten Abschreibungen. Wie in den Vorjahren wird für diese Bewertung ein Ertragswertverfahren (Hierarchiestufe 3 nach IFRS 13) unter Nutzung eines aus Marktbeobachtungen abgeleiteten Mietertragsfaktors von 15 Jahresnettomieten angewandt. Der Zeitwert dieser Immobilien wird im Anhang angegeben. Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag (Nutzungswert), der sich aus einer nachhaltigen Verbesserung der Vermietungssituation ergibt, den fortgeführten Buchwert übersteigt. Diese Wertaufholungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.
Gemischt genutzte Immobilien werden nach IAS 40.10 aufgeteilt. Ein Teil wird unter als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ein anderer Teil unter Sachanlagen ausgewiesen. Wenn eine entsprechende Aufgliederung aufgrund wirtschaftlicher oder juristischer Rahmenbedingungen nicht möglich ist, erfolgt der Ausweis ausschließlich unter Sachanlagen, da regelmäßig die Nutzung im Geschäftsbetrieb deutlich überwiegt.
Finanzinstrumente (A. V., VIII. und B. II., III., VI., VII.)
Die Erläuterung der Finanzinstrumente gemäß IFRS erfolgt in Textziffer (25) und im Lagebericht. Weitere Ausführungen zu Bilanzpositionen im Anhang, die den Finanzinstrumenten zuzuordnen sind, werden dort mit (25) gekennzeichnet.
Wertpapiere, Beteiligungen und sonstige Finanzanlagen werden in Übereinstimmung mit IAS 39 bilanziert. Kurzfristige Wertpapiere und langfristige Finanzanlagen der Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" werden generell zum Marktwert bilanziert. Soweit keine Börsenkurse vorliegen, wird auf Marktbewertungen durch Banken zurückgegriffen. Ein finanzieller Vermögenswert, der nicht als zu Handelszwecken gehalten eingestuft ist, wird dann beim erstmaligen Ansatz "Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert, wenn eine solche Designation Bewertungsinkonsistenzen wesentlich reduziert. Zu- und Abgänge werden mit dem jeweiligen Wert des Erfüllungstages angesetzt.
Zur Absicherung von Wechselkursänderungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Gemäß den Risikogrundsätzen des Konzerns werden keine derivativen Finanzinstrumente zu Spekulationszwecken gehalten. Fielmann nutzt nur marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen Schweizer Franken und US-Dollar mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten, die ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen dienen. Die Derivate sind nicht in eine effektive Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Die Zuordnung erfolgt zur Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" und die Bewertung erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert. Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte werden auf Basis der Marktbedingungen zum Bilanzstichtag von den Finanzinstituten ermittelt, bei denen diese abgeschlossen waren.
Aufgrund des risikoarmen und klaren Finanzmanagements mussten für keine Kategorie von Finanzinstrumenten gesonderte Kriterien zu Ansatz, Wertberichtigung oder Ausbuchung entwickelt werden. Aus der Marktbewertung resultierende unrealisierte Gewinne und Verluste werden nach Abzug latenter Steuern erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit für ein Wertpapier oder eine Finanzanlage der Marktwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Wertberichtigungen.
Soweit der Marktwert nicht den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, wird die folgende Hierarchie verwendet, um den Marktwert von Finanzinstrumenten zu bestimmen:
Stufe 1: Eingangsparameter der Stufe 1 sind auf aktiven Märkten notierte Preise (unbereinigt) für identische Vermögenswerte oder Schulden, auf die am Bewertungsstichtag zugegriffen wird.
Stufe 2: Eingangsparameter der Stufe 2 sind andere Eingangsparameter als die auf Stufe 1 enthaltenen notierten Preise, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt beobachtbar sind oder indirekt aus anderen Preisen abgeleitet werden können.
Stufe 3: Eingangsparameter der Stufe 3 sind für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbare Parameter.
Die im Konzern zum Marktwert bewerteten Finanzinstrumente der Klasse "Vermögensverwaltungsdepots", "Fonds" und Teile der "Sonstigen Forderungen" fallen unter die Hierarchiestufe 1. Die "Devisentermingeschäfte" fallen unter die Hierarchiestufe 2.
Vorräte (B. I.)
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, erforderlichenfalls vermindert um Wertberichtigungen auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert. Die Fortschreibung erfolgt mit der Methode des gleitenden Durchschnitts. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß IAS 2. Fertigungsbezogene Gemeinkosten sind enthalten. Zinsen werden aufgrund des kurzen Herstellungsprozesses nicht angesetzt.
Forderungen (A. VII., VIII. und B. II., III., IV., V.)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen (finanziell und nicht finanziell) und Steueransprüche sind zum Nominalwert unter Abzug erkennbar gebotener Wertberichtigungen angesetzt. In Einzelfällen werden sonstige finanzielle Forderungen zum Marktwert bewertet, um eine bessere Darstellung der Vermögenslage des Konzerns zu gewährleisten. Für Risiken bei Forderungen ist das Kriterium für die Entscheidung zu Wertberichtigung oder Ausbuchung der Grad der Gewissheit des Ausfallrisikos. Die Ausbuchung von Forderungen erfolgt bei endgültigem Verlust sowie bei aussichtsloser und wirtschaftlich nicht sinnvoller Verfolgung der Ansprüche (z. B. bei Kleinbeträgen).
Die Ermittlung von Wertberichtigungen basiert in wesentlichen Fällen auf Einzelfallbetrachtungen, ansonsten anhand der Gruppierung gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften, z. B. durch zeitliche Kriterien.
Latente Steuern (Aktiva A. VI. und Passiva B. III.)
Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in den IFRS- und Steuerbilanzen der Konzernunternehmen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen, soweit sich diese Unterschiede im Zeitablauf wieder ausgleichen. Dies beinhaltet gemäß IAS 12 auch sogenannte "Outside Basis Differences", die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft ergeben. Eine latente Steuerabgrenzung wird für "Outside Basis Differences" insoweit vorgenommen, wie mit einer Realisierung innerhalb von zwölf Monaten gerechnet wird. Darüber hinaus werden latente Steuerabgrenzungen für Verlustvorträge in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Für die Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern werden die Steuersätze zugrunde gelegt, die voraussichtlich im Zeitpunkt der Realisierung des Vermögenswerts beziehungsweise der Erfüllung der Verbindlichkeit gültig sind.
Latente Steuern werden gemäß IAS 1.70 unter den langfristigen Vermögenswerten (Textziffer (5)) bzw. Schulden (Textziffer (20)) ausgewiesen.
Aktive und passive latente Steuern werden, soweit sie ertragsteuerliche Organkreise oder einzelne Gesellschaften betreffen und laufzeitkongruent sind, gemäß IAS 12.71 ff. saldiert.
Rückstellungen (B. I. und C. I.)
Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 und IAS 19 (revised 2011). Demnach werden für rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus Ereignissen der Vergangenheit Rückstellungen in der Bilanz angesetzt, wenn der Mittelabfluss zur Begleichung der Verpflichtungen wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt diejenigen Beträge, die erforderlich sind, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen des Konzerns abzudecken. Langfristige Rückstellungen werden bei wesentlichen Effekten abgezinst und zum Barwert bilanziert. Der verwendete Zinssatz ist fristadäquat zur Laufzeit von Anleihen für alle Rückstellungen.
Rückstellungen für Pensionen werden für die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungszusagen nach der Methode der laufenden Einmalprämien bewertet. Diese Methode ermittelt unter Berücksichtigung dynamischer Aspekte die zu erwartenden Leistungen nach Eintritt des Versorgungsfalls und verteilt diese über die gesamte Beschäftigungsdauer der begünstigten Mitarbeiter. Dazu werden jährlich versicherungsmathematische Gutachten erstellt. Die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, die sich aus Änderungen der Rechnungsannahmen und aus Abweichungen zwischen den Rechnungsannahmen von den tatsächlichen Ausprägungen ergeben, erfolgt im sonstigen Ergebnis (Other Comprehensive Income).
Für weitere Angaben siehe Textziffer (18).
Verbindlichkeiten (B. II. und C. II., III., IV., V.)
Die Bewertung der finanziellen Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich gemäß IAS 39 zum Erfüllungsbetrag. Ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen ausbezahltem und bei Endfälligkeit rückzahlbarem Betrag wird amortisiert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu Stichtagskursen umgerechnet. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Eventualverbindlichkeiten
Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder gegenwärtige Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist bzw. nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualverbindlichkeiten werden in der Bilanz grundsätzlich nicht erfasst.
Leasing
Die Fielmann Aktiengesellschaft tritt als Eigentümerin von Immobilien als Leasinggeberin in Operating-Leasingverhältnissen auf. Diese sind nicht dem Kerngeschäft des Konzerns zuzuordnen.
Leasingnehmer ist der Konzern ausschließlich in Operating-Leasingverhältnissen. Neben Verträgen im Bereich der Anmietung von Geschäftsräumen bestehen auch für Fahrzeuge und in wenigen Fällen für technische Geräte Leasingvereinbarungen.
Erlösrealisation
Erlöse werden in erster Linie aus dem Einzelhandelsgeschäft erzielt. Die Realisierung der Erlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Abgabe der bestellten und fertigen Produkte an den Kunden. Bei den Umsätzen mit Hörgeräten erfolgt die Umsatzrealisierung für den Teil, der durch die gesetzliche Krankenkasse getragen wird, zum Zeitpunkt der Einreichung der Abrechnung beim Kostenträger. Daneben werden in dem Segment Deutschland in geringem Umfang Umsatzerlöse im Großhandel getätigt.
Mieterträge werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses erfolgswirksam verteilt. Wesentliche einmalige Erträge und Kosten, die Leasingverhältnissen direkt zuzuordnen sind, werden ebenfalls über deren Laufzeit verteilt.
Anteilsbasierte Vergütung
Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Arbeitnehmer werden zum beizulegenden Zeitwert des Instruments am Tag der Gewährung bewertet. Diese Vergütungen beinhalten nur am Markt befindliche Aktien des Fielmann-Konzerns. Daher ergeben sich hinsichtlich des Wertes keine Schätzungsunsicherheiten. Zu den Formen der Vergütung siehe auch Textziffer (30).
Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem der Quotient aus dem Ergebnis, das den Eigenkapitalgebern zusteht, und der durchschnittlichen Anzahl von ausgegebenen Aktien während des Geschäftsjahres -mit Ausnahme der eigenen Anteile, die die Gesellschaft selbst hält -gebildet wird. Sofern verwässernde Effekte vorliegen, werden diese in die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie mit einbezogen. Im laufenden und im Vorjahr lagen derartige Effekte nicht vor.
IV. Erläuterungen zum Konzernabschluss
Aktiva
Entwicklung des K 31.12.2014 zum 31.12.2015
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2015 Tsd. € |
Währungs-umrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Stand am 13.12.2015 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 14.878 | 481 | 547 | 581 | 15.325 | |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 25.778 | 23 | 1.379 | 406 | 103 | 26.877 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 692 | 207 | 341 | 1.240 | ||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 443 | 2.767 | -415 | 2.795 | ||
| 41.791 | 504 | 4.900 | 987 | 29 | 46.237 | |
| II. Firmenwerte | 136.284 | 5.826 | 0 | 1.292 | 0 | 140.818 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 121.042 | 771 | 2.442 | 69 | 653 | 124.839 |
| 2. Mietereinbauten | 184.939 | 2.473 | 18.109 | 3.249 | 202.272 | |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 287.406 | 2.675 | 26.071 | 9.950 | 1.327 | 307.529 |
| 4. Anlagen im Bau | 3.045 | -2 | 891 | 113 | -3.167 | 654 |
| 596.432 | 5.917 | 47.513 | 13.381 | -1.187 | 635.294 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 34.766 | 0 | 419 | 0 | 1.158 | 36.343 |
| V. Finanzanlagen | 308 | 0 | 470 | 13 | 0 | 765 |
| Summe Anlagevermögen | 809.581 | 12.247 | 53.302 | 15.673 | 0 | 859.457 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2015 Tsd. € |
Währungs-umrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Zuschreibung Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 11.079 | 369 | 947 | 581 | ||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 20.964 | 17 | 1.875 | 430 | ||
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 387 | 168 | ||||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 32.430 | 386 | 2.990 | 1.011 | 0 | 0 |
| II. Firmenwerte | 90.779 | 5.171 | 13 | 797 | 0 | 0 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 32.539 | 346 | 3.103 | 43 | -79 | 1.210 |
| 2. Mietereinbauten | 132.490 | 1.624 | 10.047 | 2.963 | ||
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 221.395 | 2.171 | 21.933 | 9.256 | ||
| 4. Anlagen im Bau | ||||||
| 386.424 | 4.141 | 35.083 | 12.262 | -79 | 1.210 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 18.783 | 0 | 746 | 0 | 79 | 165 |
| V. Finanzanlagen | 101 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Anlagevermögen | 528.517 | 9.698 | 38.832 | 14.070 | 0 | 1.375 |
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| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
Stand am 1.1.2015 Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
Stand am 31.12.2014 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||
| 1. Nutzungsrechte | 11.814 | 11.079 | 3.511 | 3.799 |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 22.426 | 20.964 | 4.451 | 4.814 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 555 | 387 | 685 | 305 |
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 2.795 | 443 | ||
| 34.795 | 32.430 | 11.442 | 9.361 | |
| II. Firmenwerte | 95.166 | 90.779 | 45.652 | 45.505 |
| III. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 34.656 | 32.539 | 90.183 | 88.503 |
| 2. Mietereinbauten | 141.198 | 132.490 | 61.074 | 52.449 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 236.243 | 221.395 | 71.286 | 66.011 |
| 4. Anlagen im Bau | 654 | 3.045 | ||
| 412.097 | 386.424 | 223.197 | 210.008 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 19.443 | 18.783 | 16.900 | 15.983 |
| V. Finanzanlagen | 101 | 101 | 664 | 207 |
| Summe Anlagevermögen | 561.602 | 528.517 | 297.855 | 281.064 |
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31.12.2014
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2014 Tsd. € |
Währungs-umrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Stand am 31.12.2014 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 14.201 | 78 | 599 | 14.878 | ||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 24.270 | 3 | 1.488 | 317 | 334 | 25.778 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 555 | 137 | 692 | |||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 357 | 420 | -334 | 443 | ||
| 39.383 | 81 | 2.644 | 317 | 0 | 41.791 | |
| II. Firmenwerte | 134.949 | 1.335 | 0 | 0 | 0 | 136.284 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 123.379 | 144 | 731 | -3.212 | 121.042 | |
| 2. Mietereinbauten | 174.576 | 252 | 11.582 | 1.471 | 184.939 | |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 271.519 | -1.146 | 21.574 | 8.325 | 3.784 | 287.406 |
| 4. Anlagen im Bau | 4.456 | -40 | 2.524 | -3.895 | 3.045 | |
| 573.930 | -790 | 36.411 | 9.796 | -3.323 | 596.432 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 31.374 | 0 | 69 | 0 | 3.323 | 34.766 |
| V. Finanzanlagen | 322 | 0 | 0 | 14 | 0 | 308 |
| Summe Anlagevermögen | 779.958 | 626 | 39.124 | 10.127 | 0 | 809.581 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2014 Tsd. € |
Währungs-umrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Zuschreibung Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 10.101 | 68 | 910 | |||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 19.264 | 2 | 1.961 | 263 | ||
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 313 | 74 | ||||
| 4. Unfertige Softwareprojekte | ||||||
| 29.678 | 70 | 2.945 | 263 | 0 | 0 | |
| II. Firmenwerte | 89.566 | 1.213 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 31.401 | 64 | 2.375 | -1.301 | ||
| 2. Mietereinbauten | 123.939 | 218 | 9.291 | 958 | ||
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 207.503 | -281 | 21.797 | 7.624 | ||
| 4. Anlagen im Bau | ||||||
| 362.843 | 1 | 33.463 | 8.582 | -1.301 | 0 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 15.939 | 0 | 1.543 | 0 | 1.301 | 0 |
| V. Finanzanlagen | 101 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Anlagevermögen | 498.127 | 1.284 | 37.951 | 8.845 | 0 | 0 |
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| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 31.12.2014 Tsd. € |
Stand am 1.1.2014 Tsd. € |
Stand am 31.12.2014 Tsd. € |
Stand am 31.12.2013 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||
| 1. Nutzungsrechte | 11.079 | 10.101 | 3.799 | 4.100 |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 20.964 | 19.264 | 4.814 | 5.006 |
| 3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 387 | 313 | 305 | 242 |
| 4. Unfertige Softwareprojekte | 0 | 443 | 357 | |
| 32.430 | 29.678 | 9.361 | 9.705 | |
| II. Firmenwerte | 90.779 | 89.566 | 45.505 | 45.383 |
| III. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 32.539 | 31.401 | 88.503 | 91.978 |
| 2. Mietereinbauten | 132.490 | 123.939 | 52.449 | 50.637 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 221.395 | 207.503 | 66.011 | 64.016 |
| 4. Anlagen im Bau | 0 | 3.045 | 4.456 | |
| 386.424 | 362.843 | 210.008 | 211.087 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 18.783 | 15.939 | 15.983 | 15.435 |
| V. Finanzanlagen | 101 | 101 | 207 | 221 |
| Summe Anlagevermögen | 528.517 | 498.127 | 281.064 | 281.831 |
Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte, Firmenwerte, Sach- und Finanzanlagen sowie der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien ist im Einzelnen im vorstehenden Anlagespiegel dargestellt. Technische Anlagen und Maschinen werden ebenfalls in der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.
Die im Anlagespiegel gezeigten Zugänge und Nettoabgänge (Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der Abgänge kumulierter Abschreibungen) stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
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| Zugänge | Abgänge | |||
|---|---|---|---|---|
| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | ||||
| Nutzungsrechte | 547 | 599 | ||
| Konzessionen und ähnliche Rechte | 1.379 | 1.488 | 54 | |
| Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 207 | 137 | ||
| Unfertige Softwareprojekte | 2.767 | 420 | ||
| 4.900 | 2.644 | 0 | 54 | |
| Firmenwerte | 0 | 0 | 495 | 0 |
| Sachanlagen | ||||
| Grundstücke und Bauten | 2.442 | 731 | 26 | |
| Mietereinbauten | 18.109 | 11.582 | 286 | 513 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 26.071 | 21.574 | 694 | 701 |
| Anlagen im Bau | 891 | 2.524 | 113 | |
| 47.513 | 36.411 | 1.119 | 1.214 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 419 | 69 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 470 | 0 | 13 | 14 |
Zu den Abschreibungen vergleiche Textziffer (31)
(1) Immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte enthalten insbesondere IT-software, die über drei bis fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzten Nutzungsdauern liegen nicht vor.
Im Berichtsjahr wurden Tsd. € 1.922 Aufwendungen für die Entwicklung einer neuen Auftragssoftware unter den unfertigen Softwareprojekten aktiviert.
Die im Berichtsjahr nicht aktivierungsfähigen Aufwendungen betrugen insgesamt Tsd. € 3.820 (Vorjahr Tsd. € 262).
Diese Position beinhaltet auch Mietrechte, die über maximal 15 Jahre abgeschrieben werden.
(2) Firmenwerte
Enthalten sind Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung. Diese Firmenwerte werden für den Impairment-Test einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) zugeordnet. In den etablierten Märkten sind dies im Wesentlichen die einzelnen Verkaufsniederlassungen. In den Ländern, in denen noch keine hinreichende Flächendeckung mit Fielmann-Niederlassungen erreicht wurde, erfolgt der Impairment-Test auf der Ebene des gesamten Gebietes. signifikante Firmenwerte wurden dem Segment Deutschland in Höhe von Tsd. € 35.897 (Vorjahr: Tsd. € 36.405) zugeordnet, darunter die jeweils als einzelne CGU geführten Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 26.680 (Vorjahr: Tsd. € 27.188) und die Rathenower Optische Werke GmbH in Höhe von Tsd. € 8.740 (Vorjahr: Tsd. € 8.740). Auf das Segment Niederlande entfallen Firmenwerte in Höhe von Tsd. € 3.546 (Vorjahr: Tsd. € 3.546) und auf das Segment Schweiz Tsd. € 6.209 (Vorjahr: Tsd. € 5.554). Die Änderungen des Buchwertes im Segment Schweiz resultieren aus der währungsbedingten Umrechnung.
(3) Sachanlagen/ Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Die Buchwerte der Sachanlagen einschließlich der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien verteilen sich zum 31. Dezember 2015 auf die Segmente wie folgt:
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| 31.12.2015 Tsd. € |
31.12.2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Deutschland | 210.192 | 201.321 |
| Schweiz | 21.279 | 16.877 |
| Österreich | 5.286 | 5.054 |
| Übrige | 3.340 | 2.739 |
| 240.097 | 225.991 |
Die Zugänge (auch durch Umgliederungen aus den Anlagen im Bau) in den Sachanlagen resultieren unter anderem aus Ersatzinvestitionen in den Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 28.631 (Vorjahr: Tsd. € 21.195). Weitere Zugänge ergeben sich aus der Expansion des Konzerns (Tsd. € 5.011, Vorjahr: Tsd. € 5.868). Beschränkungen der Verfügungsrechte ergeben sich bezüglich Immobilien und anderen Sachanlagen der Fielmann Akademie in Höhe von Tsd. € 19.159 (Vorjahr: Tsd. € 19.754) aufgrund der Gemeinnützigkeit und des Denkmalschutzes.
Die Zurechnung zu der Gruppe der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt für Flächen, die von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzt werden. Diese Immobilien werden nach IAS 40 als Finanzinvestitionen eingestuft und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Im Berichtsjahr wurden von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzte Teile von Immobilien durch Umbuchung aus den Sachanlagen in Höhe von Tsd. € 1.158 (Vorjahr: Tsd. € 3.323) den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien zugeordnet. Der mit einem Ertragswertverfahren ohne Gutachter ermittelte beizulegende Zeitwert beläuft sich auf Tsd. € 22.837 (Vorjahr: Tsd. € 21.466). Die entsprechenden Mieteinnahmen im Berichtszeitraum betragen Tsd. € 1.522 (Vorjahr: Tsd. € 1.431). Dem gegenüber stehen direkt zurechenbare Aufwendungen in Höhe von Tsd. € 1.216 (Vorjahr: Tsd. € 951).
Im Berichtszeitraum wurde für eine gemischt genutzte Immobilie aufgrund einer voraussichtlich dauerhaft niedrigen Miete eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von insgesamt Tsd. € 950 vorgenommen, davon entfallen auf den selbst genutzten Teil Tsd. € 684 (Vorjahr: Tsd. € 0) (vgl. Tz. (31)). Diese wurde unter den Abschreibungen im Segment Deutschland erfasst. Bei vier Immobilien wurden nach außerplanmäßigen Abschreibungen in Vorjahren Wertaufholungen in Höhe von Tsd. € 1.375 (Vorjahr: Tsd. € 0) vorgenommen, hiervon entfallen Tsd. € 1.210 (Vorjahr: Tsd. € 0) auf Sachanlagen und Tsd. € 165 (Vorjahr: Tsd. € 0) auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien. Diese wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen im Segment Deutschland erfasst. Aus Mietverträgen hinsichtlich dieser Immobilien ergeben sich im üblichen Umfang Verpflichtungen für Reparaturen und Instandhaltung.
(4) Langfristige Finanzanlagen(25)
Die langfristigen Finanzanlagen enthalten Ausleihungen an nicht beherrschende Gesellschafter und eine langfristige Vermögensanlage in der Fielmann Aktiengesellschaft.
(5) Aktive latente Steuern/ Langfristige Ertragsteueransprüche
Latente Steueransprüche sind in Höhe von Tsd. € 9.083 (Vorjahr: Tsd. € 9.023) aktiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.
Aus dem bis zum Jahr 2001 gültigen Körperschaftsteuer-Anrechnungsverfahren bestand zum 31. Dezember 2006 ein endgültig festgesetztes, noch nicht genutztes Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von Tsd. € 4.133. Der abgezinste verbleibende Anspruch wird in Höhe von Tsd. € 887 (Vorjahr: Tsd. € 1.305) zum 31. Dezember 2016 aktiviert. Der nicht abgezinste Auszahlungsanspruch für das Jahr 2015 in Höhe von Tsd. € 448 wird unter den kurzfristigen Ertragsteueransprüchen ausgewiesen. Eine Aufzinsung ist nach Übergang in die ratierliche Auszahlung durch das Finanzamt nicht mehr durchzuführen. Die Auszahlung für 2015 in Höhe von Tsd. € 448 (Vorjahr: Tsd. € 448) wurde vorgenommen.
(6) Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)
Es handelt sich bei den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten im Wesentlichen um langfristige Anleihen und Festgelder der Fielmann Aktiengesellschaft. Des Weiteren werden insbesondere Kautionen, Mitarbeiterdarlehen sowie Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen ausgewiesen. Von den Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Darlehen wird innerhalb der nächsten zwölf Monate eine Tilgung in Höhe von Tsd. € 177 (Vorjahr: Tsd. € 69) erwartet und unter den kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen (siehe Textziffer (8)).
(7) Vorräte
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| 31.12.2015 Tsd. € |
31.12.2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 885 | 1.094 |
| Unfertige Erzeugnisse | 9.608 | 9.191 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 122.615 | 112.320 |
| 133.108 | 122.605 |
Die Vorräte betreffen überwiegend Produkte für Brillenoptik, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Akustik sowie sonstige Handelswaren. unfertige Erzeugnisse betreffen hauptsächlich für Kunden bearbeitete Aufträge für Brillen und Akustikprodukte.
Der Gesamtbetrag aller Wertberichtigungen auf Vorräte beträgt Tsd. € 7378 (Vorjahr: Tsd. € 6.767) und wurde vollständig im Materialaufwand erfasst. Der Verbrauch von Vorräten ist in Höhe von Tsd. € 269.364 (Vorjahr: Tsd. € 262.575) als Aufwand im Geschäftsjahr erfasst.
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
(8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)
Vertragliche Pfand-, Sicherungs- und Aufrechnungsrechte für Forderungen bestehen nicht. Abweichende Zeitwerte ergeben sich nicht. Die aufgeführten Vermögenswerte werden überwiegend nicht verzinst und unterliegen somit keinem Zinsrisiko.
Wertberichtigungen auf Kundenforderungen in den Niederlassungen sind in Höhe von Tsd. € 2.038 (Vorjahr: Tsd. € 1.902) gebildet. Das Kreditausfallrisiko hinsichtlich der sonstigen Forderungen wird als gering eingeschätzt. Es werden Wertberichtigungen in Höhe von Tsd. € 257 (Vorjahr: Tsd. € 227) ausgewiesen.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von Tsd. € 18.435 (Vorjahr: Tsd. € 16.379), Forderungen gegen nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von Tsd. € 1.254 (Vorjahr: Tsd. € 1.243) sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von Tsd. € 20.966 (Vorjahr: Tsd. € 20.066). Von diesen Forderungen wurden Tsd. € 19.956 (Vorjahr: Tsd. € 1 8.717) zum Marktwert bewertet. Des Weiteren werden Devisentermingeschäfte mit einem Marktwert in Höhe von Tsd. € 1.543 (Vorjahr: Tsd. € 1.242) ausgewiesen, die ebenfalls zum Marktwert bewertet wurden. Weitere Angaben siehe Tz. 25.
(9) Nicht finanzielle Vermögenswerte
In dieser Position sind im Wesentlichen Abgrenzungsposten für vorausgezahlte Sozialabgaben in der Schweiz enthalten. Des Weiteren werden insbesondere Miete und Mietnebenkosten ausgewiesen.
(10) Kurzfristige Ertragsteueransprüche
Die Steueransprüche in Höhe von Tsd. € 11.691 (Vorjahr: Tsd. € 13.735) resultieren aus Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer (Tsd. € 7204, Vorjahr: Tsd. € 9.550) und Gewerbesteuer (Tsd. € 4.487, Vorjahr: Tsd. € 4.185).
(11) Kurzfristige Finanzanlagen(25)
In den kurzfristigen Finanzanlagen werden Anleihen, Festgelder und Fonds der Fielmann Aktiengesellschaft sowie ein Depot in der Schweiz ausgewiesen, in dem sich Aktien und Anleihen befinden.
(12) Zahlungsmittel und Äquivalente(25)
Enthalten sind liquide Mittel und Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit zum Anschaffungszeitpunkt von bis zu drei Monaten. Aufgrund der geltenden Anlagerichtlinie und der Markteinschätzung wird das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt.
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
Passiva
(13) Gezeichnetes Kapital/ Genehmigtes Kapital
Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2015 Tsd. € 84.000. Dieses ist seit dem von der Hauptversammlung am 3. Juli 2014 beschlossenen und am 22. August 2014 vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien, jeweils ohne Nennwert. Auf jede der 84 Millionen Aktien entfällt ein rechnerischer Anteil am Grundkapital von € 1,00. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Alle Aktien gewähren gleiche Stimmrechte sowie Rechte am Gewinn und Vermögen der Fielmann Aktiengesellschaft.
Nach § 5 Abs. 3 der Satzung ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, bis zum 6. Juli 2016 das Grundkapital durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Aktien, gegen Bareinlage und/oder Sacheinlage, einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um Tsd. € 5.000 zu erhöhen. Im Berichtszeitraum hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Die Gewährleistung der finanziellen Stabilität und Flexibilität des Fielmann-Konzerns durch eine nachhaltige Sicherung der bilanziellen Eigenkapitalbasis ist das grundsätzliche Ziel unseres Kapitalmanagements. Darüber hinaus steuert der Konzern sein Kapital mit dem Ziel, eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erzielen und die Aktionäre regelmäßig am Erfolg der Gruppe teilhaben zu lassen. Das gemanagte Kapital des Konzerns besteht aus den finanziellen Verbindlichkeiten, den Zahlungsmitteln und Äquivalenten sowie dem Eigenkapital.
Die Fielmann Aktiengesellschaft und die in den Konzernabschluss einbezogenen Kapitalgesellschaften unterliegen den Mindestkapitalanforderungen des deutschen Aktien- und GmbH-Rechts sowie den entsprechenden Bestimmungen nach Landesrecht und Gesellschaftsform. Weitere branchenspezifische Mindestkapitalanforderungen bestehen nicht.
Die im Konzern vorhandene Liquidität wird täglich zentral gepoolt, überwacht und gesteuert. Hierzu ist sowohl ein tägliches als auch monatliches Berichtswesen installiert. Dieses gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Mindestkapitalanforderungen.
Zum 31. Dezember 2015 hielt die Fielmann Aktiengesellschaft 4.014 (Vorjahr: 2.421) eigene Aktien im Bestand, mit einem Buchwert von Tsd. € 251 (Vorjahr: Tsd. € 119). Die Fielmann-Aktien wurden i. S. d. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG erworben, um sie den Mitarbeitern der Fielmann Aktiengesellschaft oder mit ihr verbundenen Unternehmen als Belegschaftsaktien anbieten oder im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen verwenden zu können.
(14) Kapitalrücklage
Ausgewiesen wird ausschließlich das Agio aus der Kapitalerhöhung der Fielmann Aktiengesellschaft in 1994 nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.
(15) Gewinnrücklagen
In den Gewinnrücklagen sind die nicht ausgeschütteten Gewinne aus Vorjahren und dem Geschäftsjahr, der Währungsausgleichsposten, die Gewinne und Kursvorteile bei der Abgabe eigener Aktien an Mitarbeiter gemäß IFRS 2 sowie die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Pensionsrückstellungen im Rahmen der Anwendung des IAS 19 enthalten.
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| Stand am 1.1.2015 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Umgliederungen Tsd. € |
Einstellungen Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Ausschüttungsfähige Rücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft | 176.866 | -391 | 19.924 | 196.399 | |
| Sonstige Rücklagen | 127.729 | -507 | -1.348 | 125.874 | |
| Währungsausgleichsposten | 13.912 | 7.527 | 21.439 | ||
| Rücklagen aus direkter Verrechnung | -204 | 395 | 191 | ||
| 318.303 | 7.527 | -503 | 18.576 | 343.903 |
(16) Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn in einer Höhe von Tsd. € 147000 (Vorjahr: Tsd. € 134.400) berechnet sich aus dem Jahresüberschuss (Tsd. € 170.526, Vorjahr: Tsd. € 162.806) zuzüglich des Konzernergebnisvortrags (Tsd. € 44, Vorjahr: Tsd. € 81) abzüglich Anteile Dritter (Tsd. € 4.994, Vorjahr: Tsd. € 5.487) und abzüglich Veränderung der Gewinnrücklagen (Tsd. € 18.576, Vorjahr: Tsd. € 23.000).
(17) Nicht beherrschende Anteile
In den nicht beherrschenden Anteilen werden die Anteile anderer Gesellschafter an Kapitalgesellschaften des Konzerns ausgewiesen. Die Anteile anderer Gesellschafter an Personengesellschaften werden nur insoweit ausgewiesen, als Anteile an Verlusten vorhanden sind. Die Anteile Dritter an positivem Eigenkapital von Personengesellschaften wurden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen (siehe auch Textziffer (22), (25) und (41)).
(18) Langfristige Rückstellungen
Die Entwicklung der langfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| Stand am 1.1.2015 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Verbrauch Tsd. € |
Auflösung Tsd. € |
Zuführung Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Pensionsrückstellungen | 6.949 | -37 | -674 | 485 | 6.723 | |
| Jubiläumsrückstellungen | 5.698 | 94 | -505 | -356 | 2.190 | 7.121 |
| Rückbauverpflichtungen | 2.673 | -2 | -464 | 70 | 2.277 | |
| Rückstellungen im Warenbereich | 5.160 | -3.821 | 3.756 | 5.095 | ||
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 1.007 | -222 | 375 | 1.160 | ||
| 21.487 | 94 | -4.587 | -1.494 | 6.876 | 22.376 |
Pensionsrückstellungen resultieren überwiegend aus unverfallbaren Pensionszusagen der Fielmann Aktiengesellschaft (Tsd. € 5.956, Vorjahr: Tsd. € 6.118) und betreffen ausschließlich das Segment Deutschland.
Den Rückstellungen stehen Rückdeckungsguthaben in Höhe von Tsd. € 579 (Vorjahr: Tsd. € 690) gegenüber, die in Höhe von Tsd. € 348 (Vorjahr: Tsd. € 473) mit den Pensionsrückstellungen saldiert sind. In der Veränderung der Rückstellung ist ein Aufzinsungseffekt von Tsd. € 148 (Vorjahr: Tsd. € 202) enthalten. Die Pensionsrückstellungen der Fielmann Aktiengesellschaft werden voraussichtlich ab 2017 gemäß den statistischen Sterbetafeln über die nächsten 16 Jahre realisiert werden.
Die wichtigsten annahmen, die der versicherungsmathematischen Bewertung zugrunde gelegt wurden, sind:
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| 2015 in % |
2014 in % |
|
|---|---|---|
| Abzinsungssatz | 2,40 | 2,00 |
| erwartete Einkommenssteigerung | 2,00 | 2,00 |
| erwartete Rentensteigerung | 2,00 | 2,00 |
Hinsichtlich des Abzinsungssatzes wurde eine Sensitivitätsbetrachtung vorgenommen. Eine Senkung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde zu einer Erhöhung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung in Höhe von Tsd. € 1.199 führen, eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde den Barwert um Tsd. € 960 mindern. aus den gezeigten Werten resultiert für den Konzern lediglich ein untergeordnetes Risiko aus den Pensionszusagen und den Rückdeckungsguthaben.
Die Veränderung im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt sich wie folgt dar:
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| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Anfangsbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 7.422 | 5.784 |
| Laufender und nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (Ausweis im Personalaufwand) | 238 | 194 |
| Zinsaufwand (Ausweis im Finanzergebnis) | 148 | 202 |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (Ausweis im OCI) | -700 | 1.270 |
| Gezahlte Leistungen | -37 | -28 |
| Endbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 7.071 | 7.422 |
Die Veränderung des OCI (Other Comprehensive Income) resultiert im Wesentlichen aus Zinssatzänderungen. Auf die im sonstigen Ergebnis gebuchten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste entfällt ein Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von Tsd. € 215 (Vorjahr: Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 390).
Aufgliederung der Pläne:
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| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Leistungsorientierte Verpflichtungen | ||
| -aus Plänen, die ganz oder teilweise über einen Fonds (Rückdeckungsversicherung) finanziert wurden | 5.956 | 6.118 |
| -aus Plänen, die nicht über einen Fonds finanziert wurden | 1.115 | 1.304 |
| Summe | 7.071 | 7.422 |
Als Rückdeckung der leistungsorientierten Verpflichtung dienen Kapitallebensversicherungen.
Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag aufgrund der Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen ergibt sich wie folgt:
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| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung | 7.071 | 7.422 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | -348 | -473 |
| in der Bilanz angesetzte Rückstellung | 6.723 | 6.949 |
Jubiläumsrückstellungen werden für 10- bis 35-jährige Jubiläen unter Berücksichtigung von tatsächlichen Fluktuationswerten der Vergangenheit gebildet. Die Abzinsung erfolgt mit dem für den Zeitraum der durchschnittlichen Restlaufzeit bis zur Erreichung des jeweiligen Jubiläums passenden Zinssatz. Eine Realisierung dieser Rückstellungen in den nächsten zwölf Monaten wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 672 (Vorjahr: Tsd. € 444) erfolgen. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich insgesamt eine Minderung der Rückstellung um Tsd. € 39 (Vorjahr: Erhöhung um Tsd. € 742). Die durch Zeitablauf sich ergebende Erhöhung des abgezinsten Betrages beträgt Tsd. € 70 (Vorjahr: Tsd. € 128). Der Anstieg der Rückstellung resultiert insbesondere aus der Anpassung der Jubiläumszahlung zum 35-jährigen Jubiläum in den deutschen Niederlassungen.
Es werden folgende Zinssätze gemäß der aktuellen Marktlage zugrunde gelegt:
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| 10-jährige Jubiläen: | 0,36 Prozent | (Vorjahr: 0,44 Prozent) |
| 25-jährige Jubiläen: | 1,88 Prozent | (Vorjahr: 1,78 Prozent) |
| 35-jährige Jubiläen: | 2,22 Prozent | (Vorjahr: 2,14 Prozent) |
Die Rückbauverpflichtungen aus Mietverträgen sind als langfristig anzusehen. Eintretende Risiken innerhalb der nächsten zwölf Monate sind nicht zu erkennen. In der weit überwiegenden Zahl der Mietverträge stehen den Gesellschaften des Fielmann-Konzerns eine oder mehrere Verlängerungsoptionen zur Verfügung. Für die Berechnung der für die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge wurde ein Zinssatz von 2,48 Prozent (zwölf Jahre) (Vorjahr: 1,33 Prozent (elf Jahre)) angewandt. Es wurde eine Inflationsrate von 0,6 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent) berücksichtigt. Die abgezinsten Erfüllungsbeträge werden in die Anschaffungskosten der Mietereinbauten des Anlagevermögens einbezogen und planmäßig über die Restlaufzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Die Änderung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 396 (Vorjahr: Tsd. € 370) resultiert vorwiegend aus Zinssatzänderungen.
Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen hauptsächlich Garantiezusagen und daraus resultierende Risiken. Darin enthalten sind neben den Material- auch Personalaufwendungen für Abwicklungsleistungen. Die Risiken realisieren sich überwiegend innerhalb von zwölf Monaten, maximal innerhalb von drei Jahren. Der kurzfristige Anteil der Garantierisiken wird unter den kurzfristigen Rückstellungen in Textziffer (21) ausgewiesen. Die Annahmen zur Bewertung der Risiken werden durch ein Berichtswesen zu den Garantiefällen ständig verifiziert. Für die Ermittlung der Erfüllungsbeträge wurde eine Inflationsrate von 0,6 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent) berücksichtigt. Die für die Abzinsung verwendeten Zinssätze betrugen für zwei Jahre 0,55 Prozent (Vorjahr: 0,08 Prozent) sowie für drei Jahre 0,74 Prozent (Vorjahr: 0,16 Prozent). Aus den Änderungen der Zinssätze resultiert eine Minderung der Rückstellungen in Höhe von Tsd. € 59 (Vorjahr: Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 94).
Zinssatzbedingte Änderungen bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen ergeben sich in Höhe von Tsd. € 73 (Vorjahr: Tsd. € 46).
(19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten(25)
Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2015 Tsd. € |
31.12.2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 266 | 353 |
| -davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 57 (Vorjahr: Tsd. € 89) | ||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 1.287 | 1.678 |
| -davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 40 (Vorjahr: Tsd. € 155) | ||
| 1.553 | 2.031 |
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausschließlich festverzinslich mit fester Laufzeit. In den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen mit einer Restlaufzeit von über zwölf Monaten enthalten (Tsd. € 475; Vorjahr: Tsd. € 727). Ein wesentliches Zinsrisiko ist aufgrund der geringen Verschuldung nicht erkennbar.
(20) Passive latente Steuern
Latente Steuerverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 6.310 (Vorjahr: Tsd. € 5.141) passiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.
(21) Kurzfristige Rückstellungen
Die Entwicklung der kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| Stand am 1.1.2015 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Verbrauch Tsd. € |
Auflösung Tsd. € |
Zuführung Tsd. € |
Stand am 31.12.2015 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalrückstellungen | 28.274 | -27.285 | -733 | 32.000 | 32.256 | |
| Rückstellungen im Warenbereich | 7.151 | 137 | -3.834 | 3.783 | 7.237 | |
| Übrige Rückstellungen | 3.878 | -3.493 | -104 | 4.357 | 4.638 | |
| 39.303 | 137 | -34.612 | -837 | 40.140 | 44.131 |
Die Personalrückstellungen werden insbesondere für Verpflichtungen aus Sonderzahlungen und Tantiemen gebildet, der Zahlungsmittelabfluss erfolgt im ersten Halbjahr des folgenden Geschäftsjahres.
Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen die Garantierisiken, die voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate realisiert werden. Der langfristige Anteil der Garantierisiken wird in Textziffer (1 8) ausgewiesen. Im ersten Jahr werden über 50 Prozent der insgesamt erwarteten Garantiefälle abgewickelt.
Die übrigen Rückstellungen betreffen insbesondere Kosten der rechtlichen und wirtschaftlichen Beratung sowie Prüfung.
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
(22) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten(25)
Aufgrund der geringen Verschuldung sind keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern durch Zinsschwankungen in Bezug auf den Zinsaufwand zu erwarten. Die Laufzeit dieser Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr.
In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber nicht beherrschenden Gesellschaftern, die in den Einzelabschlüssen nach lokalem Recht Eigenkapitalcharakter haben und nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind, in Höhe von Tsd. € 2.579 (Vorjahr: Tsd. € 2.526) enthalten (siehe auch Textziffern (17), (25) und (41)).
(23) Nicht finanzielle Verbindlichkeiten
In den nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungen und Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen sowie aus Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer enthalten.
(24) Ertragsteuerschulden
Die Ertragsteuerschulden betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuern (insbesondere der Fielmann Aktiengesellschaft und der Vertriebsgesellschaften in der Schweiz) sowie Gewerbesteuern.
(25) Finanzinstrumente
Der Ansatz der Finanzinstrumente erfolgt in allen Kategorien zum Wert am Erfüllungstag. Die Einteilung in Bewertungsklassen nach IFRS 7 wurde anhand der wirtschaftlichen Beschaffenheit und der Risikostruktur der jeweiligen Finanzinstrumente vorgenommen. Die Zeitwerte werden in jeder Klasse zu Börsenkursen bzw. über andere am Finanzmarkt verfügbare Daten ermittelt. Eigene Bewertungsverfahren bzw. Verfahren, die sich nicht auf beobachtbare Marktdaten stützen, wurden nicht angewendet. Damit ergaben sich bei keinem Finanzinstrument wesentliche Unsicherheiten bei der Zeitwertermittlung. Das Ausfallrisiko bei den finanziellen Vermögenswerten besteht maximal in Höhe der Buchwerte. Aus der Sicht des Unternehmens beinhalten die finanziellen Vermögenswerte, die weder überfällig noch wertgemindert sind, in sämtlichen Klassen keine Risiken. Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte wurden in die entsprechende Kategorie eingestuft.
Die Marktrisiken für die Finanzinstrumente im Fielmann-Konzern sind neben den Kurs- und Zinsrisiken für die Kapitalanlagen insbesondere die Währungsrisiken.
Währungsrisiken
Fremdwährungsrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern zum einen aus der Währungsumrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die Finanzinstrumente werden gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen. Zum anderen resultieren Währungsrisiken aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente insbesondere in Form von Bankguthaben, Kapitalanlagen, konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus dem Einkaufsgeschäft. Die für den Fielmann-Konzern relevanten Fremdwährungen sind im Abschnitt III. "Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" unter "Fremdwährungsumrechnung" dargestellt. Risiken ergeben sich für den Fielmann-Konzern insbesondere für die Währungen CHF und USD. Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cashflow in diesen Währungen werden zur Begrenzung der Umrechnungsrisiken Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in diesen beiden operativen Währungen. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen.
Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen auf die Bewertung der Finanzinstrumente für die Währungen CHF und USD durch eine für möglich gehaltene Aufwertung (Abwertung) von 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent gegenüber dem Euro zum 31. Dezember 2015 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben.
Aus der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 91,9 (Vorjahr: Mio. € 68,9), Devisentermingeschäften im Vorjahr in Höhe von Mio. CHF 12,0 sowie finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 5,1 (Vorjahr: Mio. € 6,3) resultieren bei einer Aufwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 4,6 (Vorjahr: Mio. € 4,2) sowie ein unveränderter Jahresüberschuss (Vorjahr: Minderung um Mio. € 0,1). Eine Abwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro hat gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss. Die starke Veränderung im Eigenkapital resultiert insbesondere aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente in den Schweizer Gesellschaften.
Die Aufwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro führt im Rahmen der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 9,5 (Vorjahr: Mio. € 0,3), Devisentermingeschäften in Höhe von Mio. USD 1 8,0 (Vorjahr: Mio. USD 18,0) sowie finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 2,9 (Vorjahr: Mio. € 3,2) zu einer Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 1,8 (Vorjahr: Mio. € 0,9) sowie einer Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 1,8 (Vorjahr: Mio. € 0,9). Eine Abwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro hat gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.
Zinsrisiken
Der Fielmann-Konzern investiert unter anderem in Kapitalanlagen in Form von Tages- und Festgeldern sowie festverzinslichen Wertpapieren. Da diese Kapitalanlagen überwiegend festverzinslich und bis zur Endfälligkeit gehalten werden, existiert hieraus kein relevantes Zinsrisiko. Aus finanziellen Verbindlichkeiten existieren aufgrund der geringen Verschuldung ebenso wie aus den weiteren finanziellen Vermögenswerten keine wesentlichen Zinsrisiken.
Kursrisiken
Kursrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern insbesondere aus Kapitalanlagen in Aktien und ähnlichen Anlagen. Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen einer für möglich gehaltenen Steigerung (Senkung) des Kursniveaus um 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2015 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben und der Bestand am Bilanzstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Aus einer Steigerung des Kursniveaus um 10 Prozent resultieren eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: Mio. € 0,4) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: Mio. € 0,4). Eine Senkung des Kursniveaus um 10 Prozent hat entsprechend gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.
Weitergehende Erläuterungen zu den einzelnen finanzwirtschaftlichen Risiken sind im Lagebericht dargestellt.
Legende für die Abkürzungen der Bewertungskategorien
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| Abkürzung | englisch | deutsche Bedeutung | Bewertung |
|---|---|---|---|
| LaR | Loans and Receivables | Kredite und Forderungen | zu fortgeführten Anschaffungskosten |
| FAHfT | Financial Assets Held for Trading | Finanzielle Vermögenswerte, zu Handelszwecken gehalten | Marktwert, erfolgswirksam |
| FVtPL | Fair Value through Profit or Loss | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Marktwert, erfolgswirksam |
| FLAC | Financial Liabilities Measured at Amortised Cost | Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | zu fortgeführten Anschaffungskosten |
Bewertungsklassen nach IFRS 7
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| in Tsd. € | Bewertungskategorie nach IAS 39 | 31.12.2015 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Marktwert, erfolgswirksam | Marktwert, erfolgsneutral | Zeitwert am 31.12.2015 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | ||||||
| Finanzanlagen (langfristig) | ||||||
| Ausleihungen | LaR | 194 | 194 | |||
| Vermögensverwaltungsdepots | FAHfT | 470 | 470 | |||
| 664 | 664 | |||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | ||||||
| Ausleihungen | LaR | 1.597 | 1.597 | |||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 56.940 | 56.940 | |||
| Rückdeckungsversicherung | LaR | 231 | 231 | |||
| 58.768 | 58.768 | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 22.747 | 22.747 | |||
| 22.747 | 22.747 | |||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | ||||||
| Sonstige Forderungen | LaR | 24.553 | 24.553 | |||
| Sonstige Forderungen | FVtPL | 19.956 | 19.956 | |||
| Devisentermingeschäfte | FAHfT | 1.543 | 1.543 | |||
| 46.052 | 46.052 | |||||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | ||||||
| Vermögensverwaltungsdepots | FAHfT | 8.110 | 8.110 | |||
| Fonds | FAHfT | 9.940 | 9.940 | |||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 183.709 | 183.709 | |||
| 201.759 | 201.759 | |||||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | ||||||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 35.558 | 35.558 | |||
| liquide Mittel | LaR | 60.091 | 60.091 | |||
| 95.649 | 95.649 | |||||
| Summe Aktiva | ||||||
| LaR | 385.620 | 385.620 | ||||
| FAHfT | 20.063 | 20.063 | ||||
| FVtPL | 19.956 | 19.956 | ||||
| 425.639 | 425.639 | |||||
| PASSIVA | ||||||
| Finanzverbindlichkeiten (langfristig) | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 266 | 266 | |||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 603 | 603 | |||
| Erhaltene Darlehen | FLAC | 684 | 684 | |||
| 1.553 | 1.553 | |||||
| Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 102 | 102 | |||
| 102 | 102 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 65.832 | 65.832 | |||
| 65.832 | 65.832 | |||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 16.726 | 16.726 | |||
| Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter | FLAC | 2.579 | 2.579 | |||
| 19.305 | 19.305 | |||||
| Summe Passiva | ||||||
| FLAC | 86.792 | 86.792 | ||||
| 86.792 | 86.792 |
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| in Tsd. € | Buchwert am 31.12.2014 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Marktwert, erfolgswirksam | Marktwert, erfolgsneutral | Zeitwert am 31.12.2014 |
|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||||
| Finanzanlagen (langfristig) | |||||
| Ausleihungen | 207 | 207 | |||
| Vermögensverwaltungsdepots | |||||
| 207 | 207 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | |||||
| Ausleihungen | 1.260 | 1.260 | |||
| Anleihen und Festgelder | 39.831 | 39.831 | |||
| Rückdeckungsversicherung | 217 | 217 | |||
| 41.308 | 41.308 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 20.961 | 20.961 | |||
| 20.961 | 20.961 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | |||||
| Sonstige Forderungen | 24.532 | 24.532 | |||
| Sonstige Forderungen | 18.717 | 18.717 | |||
| Devisentermingeschäfte | 1.242 | 1.242 | |||
| 44.491 | 44.491 | ||||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | |||||
| Vermögensverwaltungsdepots | 7.842 | 7.842 | |||
| Fonds | 10.035 | 10.035 | |||
| Anleihen und Festgelder | 141.327 | 141.327 | |||
| 159.204 | 159.204 | ||||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | |||||
| Anleihen und Festgelder | 60.021 | 60.021 | |||
| liquide Mittel | 67.316 | 67.316 | |||
| 127.337 | 127.337 | ||||
| Summe Aktiva | |||||
| 355.672 | 355.672 | ||||
| 19.119 | 19.119 | ||||
| 18.717 | 18.717 | ||||
| 393.508 | 393.508 | ||||
| PASSIVA | |||||
| Finanzverbindlichkeiten (langfristig) | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 353 | 353 | |||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 855 | 855 | |||
| Erhaltene Darlehen | 823 | 823 | |||
| 2.031 | 2.031 | ||||
| Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 109 | 109 | |||
| 109 | 109 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 65.032 | 65.032 | |||
| 65.032 | 65.032 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | |||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 15.064 | 15.064 | |||
| Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter | 2.526 | 2.526 | |||
| 17.590 | 17.590 | ||||
| Summe Passiva | |||||
| 84.762 | 84.762 | ||||
| 84.762 | 84.762 |
Ergebnisse nach Bewertungskategorien
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| 2015 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorien nach IAS 39 | Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1 Tsd. € |
Wertminderungen Tsd. € |
Zinserträge Tsd. € |
Zinsaufwendungen Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte, zu Handelszwecken gehalten | FAHfT | 395 | 980 | 232 | ||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | FVtPL | 1 | 286 | |||
| Kredite und Forderungen | LaR | 167 | 706 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | FLAC | 717 | ||||
| Überleitung Finanzergebnis | ||||||
| Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind | 422 | 553 | ||||
| Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind | -395 | -981 | -167 | |||
| Summe | 0 | 0 | 0 | 1.646 | 1.270 |
1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen
2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar
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| 2014 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorien nach IAS 39 | Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1 Tsd. € |
Wertminderungen Tsd. € |
Zinserträge Tsd. € |
Zinsaufwendungen Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte, zu Handelszwecken gehalten | FAHfT | 1.584 | 209 | 186 | ||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | FVtPL | 332 | 560 | |||
| Kredite und Forderungen | LaR | 46 | 1.118 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | FLAC | 785 | ||||
| Überleitung Finanzergebnis | ||||||
| Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind | 1 | 917 | ||||
| Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind | -1.916 | -209 | -46 | |||
| Summe | 0 | 0 | 0 | 1.865 | 1.702 |
1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen
2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar
Gewinne und Verluste aus der Folgebewertung von Finanzinstrumenten der Kategorien "Finanzielle Vermögenswerte, zu Handelszwecken gehalten" und "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" ergeben sich als Differenz zwischen Börsenkurs und Buchwert. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden nach Maßgabe des Börsenkurses oder bei Forderungen bei drohenden Zahlungsausfällen berücksichtigt. Zinsen werden gemäß den entsprechenden Zahlungen unter Berücksichtigung von Periodenabgrenzungen erfasst.
Wertminderungen von Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind, werden in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", entsprechende Erträge in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" gezeigt.
Die Zinserträge für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Marktwert bewertet wurden, belaufen sich auf Tsd. € 706 (Vorjahr: Tsd. € 1.118). Die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen Tsd. € 717 (Vorjahr: Tsd. € 785).
Die Wertberichtigungen für Finanzinstrumente werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen durch gesonderte Konten offen abgesetzt. Die wertberichtigten Forderungen betreffen im Wesentlichen Forderungen an Einzelkunden, die drei Monate nach Fälligkeit vollständig abgeschrieben werden, um der Gefahr der Uneinbringlichkeit Rechnung zu tragen. Überfällige, aber noch nicht wertgeminderte Kundenforderungen existieren in Höhe von Tsd. € 1.363 (Vorjahr: Tsd. € 1.545). Bei den nicht wertberichtigten Forderungen besteht aufgrund der Einzelhandelsaktivität kein Ausfallrisiko durch Bündelung auf einzelne Schuldner. Die Wertberichtigungen entwickelten sich wie folgt:
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| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Bestand am 1.1. | 2.129 | 2.083 |
| Zuführungen | 2.068 | 1.896 |
| Verbrauch | -1.339 | -1.109 |
| Auflösung | -563 | -741 |
| Bestand am 31.12. | 2.295 | 2.129 |
Anleihen und Festgelder
Der Ausweis der Anleihen und Festgelder in Höhe von Tsd. € 276.207 (Vorjahr: Tsd. € 241.179) umfasst Anleihen (Tsd. € 241.403, Vorjahr: Tsd. € 194.578), Tages- und Festgelder (Tsd. € 34.804, Vorjahr: Tsd. € 40.545) sowie im Vorjahr ein Schuldscheindarlehen (Tsd. € 6.056), die jeweils zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und nach den üblichen Fristigkeiten gemäß IAS 1 unterteilt werden. Der Zeitwert entspricht jeweils dem Rückzahlungsbetrag.
Vermögensverwaltungsdepots
Bei den unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Vermögensverwaltungsdepots handelt es sich im Wesentlichen um ein durch einen externen Verwalter betreutes Depot der Fielmann Schweiz AG in Höhe von Tsd. € 8.110 (Vorjahr: Tsd. € 7.842), in dem sich Aktien und Anleihen befinden. Die Anlagenpolitik basiert auf einer schriftlich mit dem Depotverwalter fixierten Strategie. Die Bilanzierung der Wertpapiere erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.
Fonds
Bei den Fonds in Höhe von Tsd. € 9.940 (Vorjahr: Tsd. € 10.035) handelt es sich zum Stichtag um einen Fonds, der in auf Euro lautende Unternehmensanleihen investiert. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.
Sonstige Forderungen
Bei den sonstigen Forderungen der Kategorie LaR in Höhe von Tsd. € 24.553 (Vorjahr: Tsd. € 24.532) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegen Lieferanten. Sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 19.956 (Vorjahr: Tsd. € 18.717) werden zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Diese Forderungen wurden im Zeitpunkt des Zugangs als "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert. Der positive Wertunterschied zwischen fortgeführten Anschaffungskosten und Marktwert beträgt Tsd. € 806 (Vorjahr: Tsd. € 807). Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Das Ausfallrisiko bei dieser Forderung besteht maximal in Höhe des Buchwertes. Bewertungsverluste (Vorjahr: Bewertungsgewinne) wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht. Für weitere Angaben siehe Textziffer (8).
Devisentermingeschäfte
Die Bilanzierung der Devisentermingeschäfte umfasst den Zeitwert in Höhe von Tsd. € 1.543 (Vorjahr: Tsd. € 1.242). Die Devisentermingeschäfte wurden für eine Absicherung der operativen Währungen US-Dollar und Schweizer Franken abgeschlossen und sind nicht in eine effektive Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Am 31. Dezember 2015 bestanden Devisentermingeschäfte in Höhe von Tsd. USD 18.000 und Tsd. CHF 0 (Vorjahr: Tsd. USD 18.000 und Tsd. CHF 12.000). Die Bewertung der Stufe 2 erfolgte nach dem Discounted-Cashflow-Verfahren und wurde von den Finanzinstituten durchgeführt, bei denen diese abgeschlossen waren. Hierbei wurden künftige Cashflows auf Basis von Devisenterminkursen (beobachtbare Kurse am Bilanzstichtag) und den kontrahierten Devisenterminkursen geschätzt und anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert. Bewertungsgewinne im Berichtszeitraum wurden ergebniswirksam erfasst.
Liquide Mittel
Liquide Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 60.091 (Vorjahr: Tsd. € 67.316), davon Tsd. € 57779 (Vorjahr: Tsd. € 65.470) Bankguthaben, deren Zeitwert dem Einlagebetrag entspricht.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Es bestehen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Tsd. € 266 (Vorjahr: Tsd. € 353), die wie im Vorjahr durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Die Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entsprechen jeweils den Rückzahlungsbeträgen.
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter
In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Kapitalanteile Dritter in Höhe von Tsd. € 2.579 (Vorjahr: Tsd. € 2.526) enthalten, die nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind (siehe auch Textziffer (17), (22) und (41)).
Sonstige Verbindlichkeiten
In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 475 (Vorjahr: Tsd. € 727) Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen (festverzinsliche Mitarbeiterbeteiligungen) mit einer Restlaufzeit über zwölf Monaten enthalten.
Eine Analyse der Fälligkeitstermine wesentlicher finanzieller Verbindlichkeiten steht nicht im Fokus des Konzerns, da ausreichende liquide Mittel ständig vorhanden sind.
Weitere Informationen zum Management sowie zu den Risiken und Chancen der Finanzinstrumente sind im Kapitel "Finanzwirtschaftliche Risiken" des Lageberichts aufgeführt.
(26) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Leasingverhältnisse
Im Fielmann-Konzern wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Garantien für Bankverbindlichkeiten Dritter übernommen.
Leasingnehmer
Der Fielmann-Konzern tritt im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen als Leasingnehmer von Fahrzeugen, Geräten und Immobilien auf. Dabei werden die Leasingraten als Aufwand erfasst.
Zum Stichtag besteht aus Leasinggeschäften für Fahrzeuge und Geräte im Fielmann-Konzern ein Restobligo von Tsd. € 2.032 (Vorjahr: Tsd. € 1.891), davon Tsd. € 1 82 (Vorjahr: Tsd. € 21 8) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Tsd. € 1.850 (Vorjahr: Tsd. € 1.673) von über einem bis zu fünf Jahren. Die Leasingzahlungen im Berichtszeitraum betrugen für diesen Bereich Tsd. € 470 (Vorjahr: Tsd. € 501).
Die Leasingzahlungen für Mieten (im Wesentlichen für Geschäftsräume) stellen sich wie folgt dar:
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| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Mindestleasingzahlungen | 68.498 | 64.984 |
| Eventualzahlungen | 1.040 | 1.104 |
| Zahlungen für Untermietverhältnisse | 564 | 754 |
| 70.102 | 66.842 |
Die Angaben zu den Mindestleasingzahlungen betreffen Kaltmieten ohne vertraglich vereinbarte Nebenkosten. Eventualzahlungen sind zusätzliche Zahlungen aus Umsatzmietverträgen.
Im Konzern werden Anmietverträge über eine feste Laufzeit von in der Regel zehn Jahren mit überwiegend zwei Verlängerungsoptionen (je fünf Jahre) abgeschlossen. Zusätzlich zu festen Mindestleasingzahlungen werden gegebenenfalls Vereinbarungen zu Index-, Umsatz- oder Staffelmieten getroffen. Die Anzahl der Verträge mit solchen Vereinbarungen stellt sich 2015 wie folgt dar:
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| Anzahl | ||
|---|---|---|
| Mietverträge mit Regelungen zu | Anmietung | Vermietung |
| --- | --- | --- |
| Indexmieten | 704 | 150 |
| Umsatzmieten | 141 | 2 |
| Staffelmieten | 49 | 14 |
| festen Mieten | 429 | 106 |
Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen stellen sich wie folgt dar und berücksichtigen bei den zukünftigen Verpflichtungen ausschließlich die vertraglich unkündbare Zeitperiode des Mietverhältnisses:
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| 31.12.2015 Tsd. € |
31.12.2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| bis 1 Jahr | 67.147 | 65.679 |
| 1 bis 5 Jahre | 235.778 | 215.144 |
| über 5 Jahre | 42.099 | 51.073 |
| 345.024 | 331.896 |
Mieterträge aus unkündbaren Untermietverhältnissen werden in Höhe von Tsd. € 3.949 (Vorjahr: Tsd. € 3.773) erwartet.
Leasinggeber
Darüber hinaus tritt der Fielmann-Konzern im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen auch als Leasinggeber von Immobilien auf. Während die Anmietungsverträge ausschließlich geschäftliche Mieten beinhalten, sind in der Darstellung der Vermietungen gleichermaßen gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Flächen enthalten. Eventualzahlungen aus Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2015 nicht vereinnahmt.
Überwiegend finden standardisierte Gewerbevermietungsverträge (fünf bis zehn Jahre Laufzeit) und unbefristete Wohnungsvermietungsverträge Verwendung. Die Mieterträge des Geschäftsjahres betrugen Tsd. € 3.626 (Vorjahr: Tsd. € 3.490).
Die zukünftig erwarteten Erträge stellen sich inklusive der Untermietverhältnisse wie folgt dar:
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| 31.12.2015 Tsd. € |
31.12.2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| bis 1 Jahr | 3.025 | 2.837 |
| 1 bis 5 Jahre | 8.691 | 7.757 |
| über 5 Jahre | 792 | 1.542 |
| 12.508 | 12.136 | |
| davon Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 6.693 | 7.684 |
Der Fielmann-Konzern plant für das Geschäftsjahr 2016 Investitionen in Höhe von Tsd. € 55.000 (Vorjahr: Tsd. € 53.400), davon für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 3.000 (Vorjahr: Tsd. € 3.800), für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 33.000 (Vorjahr: Tsd. € 25.900), für die Produktion in Rathenow Tsd. € 5.600 (Vorjahr: Tsd. € 6.600) sowie für IT-Hardware Tsd. € 7500 (Vorjahr: Tsd. € 8.800) und für IT-Software Tsd. € 2.500 (Vorjahr: Tsd. € 4.800). Die Bestellobligos zum 31. Dezember 2015 betragen für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 800 (Vorjahr: Tsd. € 100), für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 3.100 (Vorjahr: Tsd. € 2.300), für die Produktion in Rathenow Tsd. € 400 (Vorjahr: Tsd. € 1.300) sowie für IT Tsd. € 1.000 (Vorjahr: Tsd. € 1.300).
Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Fielmann-Konzerns ist nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt.
(27) Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen
Die Umsatzerlöse des Fielmann-Konzerns (Brutto = inklusive Umsatzsteuer) verteilen sich wie folgt:
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| 2015 | 2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| Brutto Tsd. € |
Netto Tsd. € |
Brutto Tsd. € |
Netto Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Niederlassungen, Deutschland | 1.188.849 | 1.013.922 | 1.141.613 | 972.871 |
| Fielmann AG, Deutschland | 4.564 | 3.836 | 4.941 | 4.152 |
| Niederlassungen, Schweiz | 186.084 | 172.300 | 158.752 | 146.993 |
| Niederlassungen, Österreich | 89.330 | 74.979 | 83.951 | 70.399 |
| Niederlassungen, Niederlande | 9.197 | 7.601 | 8.808 | 7.279 |
| Niederlassungen, Polen | 13.566 | 12.467 | 12.797 | 11.764 |
| Niederlassungen, Luxemburg | 5.353 | 5.147 | 5.190 | 4.997 |
| Niederlassungen, Italien | 1.884 | 1.780 | ||
| Übrige | 9.457 | 7.911 | 9.604 | 8.031 |
| Konzernumsatz | 1.508.284 | 1.299.943 | 1.425.656 | 1.226.486 |
| Bestandsveränderung | 1.011 | 1.011 | 2.255 | 2.255 |
| Gesamtleistung Konzern | 1.509.295 | 1.300.954 | 1.427.911 | 1.228.741 |
In den Umsatzerlösen sind Dienstleistungsumsätze und Mieterträge aus eigenen Immobilien in Höhe von Tsd. € 4.007 (Vorjahr: Tsd. € 3.787) enthalten. Der Einzelhandel erzielte Umsatzerlöse aus Augenoptik in Höhe von netto Tsd. € 1.235.906 (Vorjahr: Tsd. € 1.170.918).
(28) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen im Wesentlichen Erträge aus Untervermietung von angemieteten Flächen, aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie Bewertungsgewinne aus Devisentermingeschäften aus. Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen Tsd. € 5.584 (Vorjahr: Tsd. € 1.149) und resultieren insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken.
(29) Materialaufwand
Die Aufwendungen für bezogene Waren betreffen in erster Linie Brillenfassungen, Gläser, Kontaktlinsen und Pflegemittel sowie Hörgeräte und Hörgerätezubehör nach Abzug von Skonti, Rabatten und anderen vergleichbaren Beträgen.
(30) Personalaufwand
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| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 437.744 | 408.424 |
| Soziale Abgaben und Altersversorgung | 81.821 | 75.847 |
| 519.565 | 484.271 | |
| davon Rentenversicherungsbeiträge | 37.737 | 35.426 |
Im Rahmen der in Deutschland gesetzlichen Leistungen zur Vermögensbildung (VWL) wird den Mitarbeitern regelmäßig einmal im Jahr das Angebot unterbreitet, diese Leistungen in Fielmann-Aktien anzulegen. Am 24. August 2015 (Vorjahr: 8. September 2014) wurden jedem Mitarbeiter 11 Aktien (Vorjahr: 11 Aktien) zum Preis von € 55,86 (Vorjahr: € 50,96) mit einer Ausübungsfrist bis zum 6. November 2015 (Vorjahr: 6. November 2014) angeboten. Diese Offerte wurde von 6.504 Mitarbeitern (Vorjahr: 5.901 Mitarbeitern) wahrgenommen. Somit wurden 71.544 Aktien (Vorjahr: 64.911 Aktien) an die Mitarbeiter ausgegeben. Zum Bilanzstichtag bestehen damit keine offenen Positionen zum Bezug von Aktien. Am letzten Tag der Ausübungsfrist des Angebots betrug der Börsenschlusskurs € 64,06 (Vorjahr: € 51,89).
Im Konzern wurden gemäß IFRS 2 Tsd. € 4.583 (Vorjahr: Tsd. € 3.368) als Aufwand für die vermögenswirksamen Leistungen in Aktien erfasst. Kursgewinne sowie Buchverluste aus dem Abgang eigener Aktien wurden direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.
Darüber hinaus erhielten im Geschäftsjahr Mitarbeiter in den Niederlassungen insgesamt 44.298 Aktien (Vorjahr: 43.094 Aktien) aus einem leistungsorientierten Prämienprogramm im Sinne von IFRS 2. Der Gesamtaufwand belief sich auf Tsd. € 5.667 (Vorjahr: Tsd. € 4.638). Mit diesem Programm werden insbesondere Elemente der Fielmann-Philosophie wie die Kundenzufriedenheit belohnt.
Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes unterteilen sich in fixe und variable, ergebnisabhängige Bestandteile sowie für einen Vorstand zusätzlich eine Pensionszusage. Den fixen Bezügen wurden die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung sowie der geldwerte Vorteil für die Nutzung von Firmenfahrzeugen zugerechnet. Die variablen Bestandteile orientieren sich an dem Jahresüberschuss des Fielmann-Konzerns. Aktienoptionsprogramme sind nicht eingerichtet. Die Unternehmensphilosophie, die strikte Kundenorientierung, spiegelt sich bei den Verträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Grundsätzlich ist die Tantieme in zwei Teilbereiche gegliedert. Die Tantieme I (T1) richtet sich ausschließlich nach dem Jahresergebnis mit einer Gewichtung von 70 Prozent. Die Tantieme II (T2) dient der Förderung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Tantieme berechnet sich nach der Kundenzufriedenheit in Verbindung mit dem Jahresüberschuss, die über ein Zielsystem innerhalb von drei Jahren bewertet wird. Die mehrjährige Vergütung beinhaltet bei Herrn Schmid zusätzlich eine Dienstzeitkomponente. Darüber hinaus ist Herrn Schmid eine Pensionszusage, die ihm ab Erreichen der Altersgrenze einen Anspruch in Höhe von 40 Prozent des letzten Bruttogehalts garantiert, erteilt worden. Sollte Herr Schmid mit Ablauf des 30. Juni 2017 aus den Diensten der Gesellschaft ausscheiden, wird ihm der Aufsichtsrat zu diesem Zeitpunkt eine Einmalzahlung von bis zu zwei Jahresfestvergütungen gewähren (mehrjährige Dienstzeit (drei Jahre)). Bei den Verträgen der Herren Fielmann und Schmid beträgt die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung (Tantieme I und Tantieme II) jeweils 200 Prozent der festen Vergütung, bei den Herren Dr. Körber, Dr. Thies und Zeiss beträgt die Höchstgrenze jeweils 150 Prozent der festen Vergütung. Die insgesamt gewährte Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr Tsd. € 10.905 (Vorjahr: Tsd. € 9.733), davon fix Tsd. € 3.764 (Vorjahr: Tsd. € 3.372), variabel Tsd. € 6.643 (Vorjahr: Tsd. € 6.177) und ein Versorgungsaufwand in der Höhe von Tsd. € 498 (Vorjahr: Tsd. € 184).
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| Günther Fielmann, Vorstandsvorsitzender, Datum Eintritt: 19941 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2014 | 2015 | 2015 (Min.) | 2015 (Max.)2 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 1.625 | 1.625 | 1.625 | 1.625 |
| Nebenleistungen | 47 | 47 | 47 | 47 |
| Zwischensumme | 1.672 | 1.672 | 1.672 | 1.672 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 2.275 | 2.275 | 3.250-T2 | |
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 975 | 975 | 3.250-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 3.250 | 3.250 | 0 | 3.250 |
| Summe | 4.922 | 4.922 | 1.672 | 4.922 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 4.922 | 4.922 | 1.672 | 4.922 |
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| Dr. Bastian Körber, Vertrieb, Datum Eintritt: 2015 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2014 | 2015 | 2015 (Min.) | 2015 (Max.) |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 390 | 390 | 390 | |
| Nebenleistungen | ||||
| Zwischensumme | 0 | 390 | 390 | 390 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 328 | 585-T2 | ||
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 140 | 585-T1 | ||
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 0 | 468 | 0 | 585 |
| Summe | 0 | 858 | 390 | 975 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 0 | 858 | 390 | 975 |
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| Günter Schmid, Materialwirtschaft/Produktion, Datum Eintritt: 19941 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen in Tsd. € |
2014 | 2015 | 2015 (Min.) | 2015 (Max.)2 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 585 | 585 | 585 | 585 |
| Nebenleistungen | 41 | 41 | 41 | 41 |
| Zwischensumme | 626 | 626 | 626 | 626 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 9193 | 819 | 1170-T2 | |
| Mehrjährig (T2) | 351 | 351 | 1170-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | 97 | 195 | 390 | |
| Zwischensumme | 1.3673 | 1.365 | 0 | 1.560 |
| Summe | 1.993 | 1.991 | 626 | 2.186 |
| Versorgungsaufwand | 184 | 498 | 498 | 498 |
| Gesamtvergütung | 2.177 | 2.489 | 1.124 | 2.684 |
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| Dr. Stefan Thies, IT/Controlling/Personal, Datum Eintritt: 2007 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen | 2014 | 2015 | 2015 | 2015 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in Tsd. € | (Min.) | (Max.)2 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 520 | 520 | 520 | 520 |
| Nebenleistungen | 15 | 16 | 16 | 16 |
| Zwischensumme | 535 | 536 | 536 | 536 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 546 | 546 | 780-T2 | |
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) | ||||
| (T2) | 234 | 234 | 780-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 780 | 780 | 0 | 780 |
| Summe | 1.315 | 1.316 | 536 | 1.316 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 1.315 | 1.316 | 536 | 1.316 |
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| Georg Alexander Zeiss, Finanzen/Immobilien, Datum Eintritt: 2004 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gewährte Zuwendungen | 2014 | 2015 | 2015 | 2015 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in Tsd. € | (Min.) | (Max.)2 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 520 | 520 | 520 | 520 |
| Nebenleistungen | 19 | 20 | 20 | 20 |
| Zwischensumme | 539 | 540 | 540 | 540 |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 546 | 546 | 780-T2 | |
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) | ||||
| (T2) | 234 | 234 | 780-T1 | |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Zwischensumme | 780 | 780 | 0 | 780 |
| Summe | 1.319 | 1.320 | 540 | 1.320 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 1.319 | 1.320 | 540 | 1.320 |
1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.
2 Die Höchstgrenzenregelung umfasst sowohl die einjährige als auch die mehrjährige variable Vergütung insgesamt.
3 Inkl. einer Einmalzahlung in Höhe von Tsd. € 100.
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| Günther Fielmann, Vorstandsvorsitzender, Datum Eintritt: 19941 | Dr. Bastian Körber, Vertrieb, Datum Eintritt: 2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| Zufluss in Tsd. € |
2014 | 2015 | 2014 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 1.625 | 1.625 | 390 | |
| Nebenleistungen | 47 | 47 | ||
| Summe | 1.672 | 1.672 | 390 | |
| Variable Vergütung | ||||
| Einjährig (T1) | 2.065 | 2.275 | ||
| Mehrjährig | ||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 885 | 975 | ||
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - |
| Summe | 2.950 | 3.250 | 0 | 0 |
| Versorgungsaufwand | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 4.622 | 4.922 | 0 | 390 |
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| Günter Schmid, Materialwirtsch./Produktion, Datum Eintritt: 19941 | Dr. Stefan Thies, IT/Controlling/Personal, Datum Eintritt: 2007 | Georg Alexander Zeiss, Finanzen/Immobilien, Datum Eintritt: 2004 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zufluss in Tsd. € |
2014 | 2015 | 2014 | 2015 | 2014 | 2015 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 585 | 585 | 520 | 520 | 520 | 520 |
| Nebenleistungen | 41 | 41 | 15 | 16 | 19 | 20 |
| Summe | 626 | 626 | 535 | 536 | 539 | 540 |
| Variable Vergütung | ||||||
| Einjährig (T1) | 823 | 819 | 516 | 546 | 516 | 546 |
| Mehrjährig | ||||||
| Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) | 310 | 351 | 221 | 234 | 221 | 234 |
| Dienstzeit (3 Jahre) | - | - | - | - | - | - |
| Summe | 1.133 | 1.170 | 737 | 780 | 737 | 780 |
| Versorgungsaufwand | 184 | 498 | - | - | - | - |
| Gesamtvergütung | 1.943 | 2.294 | 1.272 | 1.316 | 1.276 | 1.320 |
1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgängergesellschaft Fielmann Verwaltung KG
(31) Abschreibungen
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| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.990 | 2.945 |
| Firmenwerte | 13 | |
| Sachanlagen inkl. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 35.829 | 35.006 |
| 38.832 | 37.951 |
In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sind im Berichtszeitraum wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Wertberichtigungen enthalten. Auf Sachanlagevermögen (Immobilien) wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Tsd. € 684 vorgenommen (Vorjahr: Tsd. € 1.438 auf die CGU Ukraine). Auf die Teile von Immobilien, die als Finanzinvestition gehalten werden, wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Tsd. € 266 (Vorjahr: Tsd. € 1.037) vorgenommen (vgl. Textziffer (3)). Nähere Angaben finden sich in den Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
(32) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kosten der Verwaltung und Organisation, Werbeaufwendungen, Raumkosten sowie Aufwendungen für Weiterbildung und freiwillige soziale Leistungen. Der Aufwand aus Währungsdifferenzen beträgt Tsd. € 6.213 (Vorjahr: Tsd. € 1.829) und resultiert insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken. Dem stehen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Tsd. € 5.584 (Vorjahr: Tsd. € 1.149) gegenüber (siehe auch Textziffer (28)).
(33) Finanzergebnis
Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
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| Aufwendungen | Erträge | Saldo | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 2015 | 2014 | 2015 | 2014 | 2015 | 2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnis aus Geld- und Kapitalanlagen | -294 | -318 | 1.173 | 1.805 | 879 | 1.487 |
| Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen | -976 | -1.384 | 473 | 60 | -503 | -1.324 |
| Zinsergebnis | -1.270 | -1.702 | 1.646 | 1.865 | 376 | 163 |
| Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen und Ähnliches | ||||||
| Finanzergebnis | -1.270 | -1.702 | 1.646 | 1.865 | 376 | 163 |
Das Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen umfasst insbesondere Zinseffekte aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen.
(34) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Ausgewiesen werden Gewerbe- und Körperschaftsteuern sowie äquivalente Landessteuern der einbezogenen Gesellschaften in Höhe von Tsd. € 69.078 (Vorjahr: Tsd. € 62.290), davon ein Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 517 (Vorjahr: Steuerertrag Tsd. € 109) für periodenfremde Steuern. Der ertragsteuerliche Aufwand der Einzelgesellschaften des Konzerns minderte sich durch Nutzung von Verlustvorträgen um Tsd. € 1.070 (Vorjahr: Tsd. € 1.667). Latenter Steueraufwand im Konzern ist in Höhe von Tsd. € 453 (Vorjahr: Tsd. € 889) in dieser Position enthalten. Nähere Angaben finden sich in Textziffer (39) des Anhangs.
(35) Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie entwickelte sich folgendermaßen:
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| 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 170.526 | 162.806 |
| Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | -4.994 | -5.487 |
| Periodenergebnis | 165.532 | 157.319 |
| Anzahl Aktien in Tsd. Stück | 83.996 | 83.998 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert/ unverwässert) | 1,97 | 1,87 |
Verwässernde Effekte liegen nicht vor.
(36) Nicht beherrschenden Gesellschaftern zustehende Ergebnisse
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Gewinn betragen Tsd. € 5.079 (Vorjahr: Tsd. € 5.530) und am Verlust Tsd. € 85 (Vorjahr: Tsd. € 43). Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals offen ausgewiesen.
(37) Entnahmen aus den Gewinnrücklagen
Im Geschäftsjahr wie im Vorjahr wurden keine Gewinnrücklagen entnommen.
(38) Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen
Es handelt sich um die Einstellung in die Gewinnrücklagen des Konzerns (Tsd. € 18.576, Vorjahr: Tsd. € 23.000).
(39) Latente Steuern
Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge erhöhten sich im Berichtszeitraum durch entsprechende Jahresergebnisse um Tsd. € 279 (Vorjahr: Minderung um Tsd. € 1.117).
Von den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge entfallen Beträge in Höhe von Tsd. € 684 (Vorjahr: Tsd. € 500) auf Gesellschaften, die sich aktuell in einer Verlustsituation befinden. Der Ansatz erfolgte aufgrund positiver Ertragsprognosen, die sich aus der zugrunde gelegten Steuerplanung ergeben und auch durch den Impairment-Test dieser Einheiten belegt sind.
Auf Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 5.31 8 (Vorjahr: Tsd. € 4.221) wurden keine aktiven latenten Steuerposten angesetzt, da eine Nutzung nicht absehbar ist. Hierin enthalten sind wie im Vorjahr keine Verlustvorträge, die wegen Zeitablaufs verfallen werden.
Des Weiteren sind aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen aus Einzelbilanzen, Einbringungsvorgängen im Konzern und der Zwischengewinneliminierung enthalten. Eine Realisierung von aktiven latenten Steuern im Verlauf der kommenden zwölf Monate wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 7801 (Vorjahr: Tsd. € 7582) erfolgen, bei passiven latenten Steuern ist eine Realisierung in Höhe von Tsd. € 3.828 (Vorjahr: Tsd. € 3.053) zu erwarten.
Die latenten Steuern teilen sich wie folgt auf:
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| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| Latente Steuern | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| a) auf abzugsfähige Differenzen | ||||
| -aus Einzelabschluss | 2.533 | 643 | 2.691 | 182 |
| -aus Handelsbilanz II | 10.193 | 12.636 | 10.391 | 12.394 |
| -aus Konsolidierung | 3.234 | 935 | 3.536 | 908 |
| b) auf Verlustvorträge | 1.027 | 748 | ||
| 16.987 | 14.214 | 17.366 | 13.484 | |
| Überleitung auf den Bilanzausweis | ||||
| Saldierungseffekt gemäß IAS 12.71 ff. | -7.904 | -7.904 | -8.343 | -8.343 |
| Latente Steueransprüche und Verbindlichkeiten gemäß Bilanz | 9.083 | 6.310 | 9.023 | 5.141 |
Die latenten Steuern sind den einzelnen Bilanzpositionen zuzurechnen:
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| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| AKTIVA | ||||
| Firmenwerte | 2.870 | 4.595 | 3.422 | 4.571 |
| Sachanlagen | 2.156 | 371 | 2.360 | 322 |
| Finanzanlagen | 19 | 721 | 19 | 629 |
| Vorräte | 7.798 | 3.148 | 7.240 | 2.626 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 170 | 123 | ||
| Nicht finanzielle Vermögenswerte | 2.102 | 2.152 | ||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | 34 | 40 | ||
| PASSIVA | ||||
| Eigenkapital | 1.106 | 1.192 | 1.171 | 793 |
| Rückstellungen | 2.855 | 1.102 | 3.031 | 1.193 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 13 | |||
| Aus Einzelabschlüssen | ||||
| Sonderposten mit Rücklageanteil | 949 | 1.158 | ||
| 16.987 | 14.214 | 17.366 | 13.484 | |
| Überleitung auf den Bilanzausweis | ||||
| Effekt aus der Saldierung gemäß IAS 12.71 ff. | -7.904 | -7.904 | -8.343 | -8.343 |
| Latente Steueransprüche und Steuerverbindlichkeiten gemäß Bilanz | 9.083 | 6.310 | 9.023 | 5.141 |
Die steuerliche Überleitungsrechnung stellt sich wie folgt dar:
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| Steuerliche Überleitungsrechnung gemäß IAS 12 | 2015 Tsd. € |
2014 Tsd. € |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 240.057 | 225.985 |
| Anzuwendender Steuersatz in % | 30,7 | 30,7 |
| Erwarteter Steueraufwand | 73.697 | 69.377 |
| Steuersatzabweichungen | ||
| Effekt aus Steuersatzdifferenzen Ausland | -4.502 | -4.517 |
| Effekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage | ||
| Körperschaftsteuerfreie Ergebnisanteile Dritter | -828 | -908 |
| Nicht abziehbare Aufwendungen | 724 | 918 |
| Sonstige steuerfreie Erträge | -229 | -1.905 |
| Gewerbesteuerliche Freibeträge und andere Korrekturen | -1 1 | 316 |
| Aperiodische Effekte | 701 | -94 |
| Sonstige | -21 | -8 |
| Gesamtsteueraufwand Konzern | 69.531 | 63.179 |
Die Parameter für die Berechnung des für 2015 zu erwartenden Steuersatzes von 30,7 Prozent sind eine durchschnittliche Gewerbesteuer (14,9 Prozent bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 425 Prozent) und die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag (15,8 Prozent). Die Parameter sind gegenüber 2014 unverändert.
Gemäß IAS 12 sind latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (sogenannte "outside Basis Differences"), wenn mit einer Realisierung innerhalb von zwölf Monaten zu rechnen ist. Für geplante Ausschüttungen von Tochtergesellschaften in Höhe von Tsd. € 41.474 (Vorjahr: Tsd. € 39.408) besteht bei einer Bemessungsgrundlage von 5 Prozent (§ 8b KStG) eine passive Steuerlatenz in Höhe von Tsd. € 637 (Vorjahr: Tsd. € 631).
Im Übrigen bestehen zum Bilanzstichtag weitere "Outside Basis Differences" in Höhe von Tsd. € 5.057 (Vorjahr: Tsd. € 5.250). Mit einer Realisierung ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen, so dass der Ansatz einer passiven Steuerlatenz gemäß IAS 12.39 nicht in Frage kommt.
(40) Gesamtergebnisrechnung
Auf das Sonstige Ergebnis entfällt ein latenter Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 215 (Vorjahr: latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 390), der vollständig aus den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19 resultiert.
(41) Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Vom Eigenkapital werden eigene Anteile in Höhe von Tsd. € 251 (Vorjahr: Tsd. € 119) abgesetzt. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen für Ausschüttungen an die Gesellschafter Gewinnrücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 196.399 (Vorjahr: Tsd. € 176.866) und der Bilanzgewinn (Tsd. € 147.000, Vorjahr: Tsd. € 134.400) der Fielmann Aktiengesellschaft zur Verfügung. Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt zum Bilanzstichtag in Höhe von Tsd. € 475 (Vorjahr: Tsd. € 448) einer Ausschüttungssperre. Diese entfällt wie auch im Vorjahr ausschließlich auf die im Einzelabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft aktivierte selbst geschaffene Software. Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen wie im Vorjahr diesen Betrag.
Die Ausschüttungen im Geschäftsjahr in Höhe von Tsd. € 134.356 (Vorjahr: Tsd. € 121.719) (ohne Dividende für eigene Aktien) basierten auf einer Dividende von € 1,60 je Aktie (Vorjahr: € 1,45 unter Berücksichtigung des Aktiensplits).
Die übrigen Veränderungen des Konzerneigenkapitals resultieren im Wesentlichen aus dem Währungsausgleichsposten sowie aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19. Auf die Bewertung entfällt insgesamt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 472 (Vorjahr: Tsd. € 687).
Die Anteile Dritter am Eigenkapital werden, soweit sie positive Anteile Dritter an Personengesellschaften betreffen, gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Eigenkapitalspiegel offen ausgewiesen (siehe auch Textziffern (17), (22), (25)).
(42) Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern
Der Finanzmittelfonds in Höhe von Tsd. € 95.649 (Vorjahr: Tsd. € 127.337) entspricht den Zahlungsmitteln und Äquivalenten laut Bilanz und umfasst die liquiden Mittel (Tsd. € 60.091; Vorjahr: Tsd. € 67316) und Kapitalanlagen (Tsd. € 35.558; Vorjahr: Tsd. € 60.021). Diese werden im Finanzmittelfonds berücksichtigt, sofern sie bei Erwerb eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben.
Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge enthalten als wesentlichen Einzelposten in Höhe von Tsd. € 980 (Vorjahr: Tsd. € 209) Aufwendungen aus der Anpassung des Zeitwertes des Wertpapierdepots in der Schweiz. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der liquiden Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 240 (Vorjahr: Tsd. € 33) aufgrund der gemeinnützigkeitsrechtlichen Beschränkungen der Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH.
Um für den Kapitalmarkt und das Management die Transparenz zu erhöhen, in welcher Größenordnung der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit durch Umschichtungen von finanziellen Vermögenswerten zwischen Finanzmittelfonds und anderen Positionen beeinflusst wird, erfolgt die nachstehende Überleitung:
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| 31.12.2015 Tsd. € |
31.12.2014 Tsd. € |
Veränderung | |
|---|---|---|---|
| \= Cashflow vor Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden | 207.654 | 176.209 | 31.445 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden | -47.01 1 | -19.440 | -27.571 |
| \= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 160.643 | 156.769 | 3.874 |
Die Zusammensetzung des Finanzvermögens stellt sich wie folgt dar:
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| 31.12.2015 Tsd. € |
31.12.2014 Tsd. € |
Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Liquide Mittel | 60.091 | 67.316 | -7.225 |
| Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit bis drei Monate | 35.558 | 60.021 | -24.463 |
| Finanzmittelfonds | 95.649 | 127.337 | -31.688 |
| Langfristige Finanzanlagen | 664 | 207 | 457 |
| sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 58.768 | 41.308 | 17.460 |
| Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit über drei Monate | 201.759 | 159.204 | 42.555 |
| Finanzvermögen | 356.840 | 328.056 | 28.784 |
Bezüglich der näheren Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Finanzvermögens wird auf Textziffer (25) verwiesen.
(43) Segmentberichterstattung
Entsprechend der regional gegliederten internen Berichtsstruktur wurde die Segmentierung nach geografischen Regionen vorgenommen, in denen die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns angeboten und erbracht werden. Neben den Segmenten Deutschland, Schweiz und Österreich sind die Regionen Luxemburg, Italien, Niederlande, Polen und Osteuropa im Segment Übrige zusammengefasst. Die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns unterscheiden sich zwischen den Segmenten nicht.
Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten unterliegen keiner gesonderten Bewertung, da es sich um handelsrechtliche Vorgänge zu marktgerechten Konditionen handelt.
Dem Segment Österreich wurden im Rahmen der Nulltarif-Versicherung der Anzahl der aktiven Versicherungen entsprechende Ergebnisse in Höhe von Tsd. € 3.222 (Vorjahr: Tsd. € 2.641) zugerechnet. Handelsrechtlich werden diese im Segment Deutschland erfasst.
Im Berichtsjahr wurden keine Abschreibungen aufgrund von Wertminderungen im Rahmen des Impairment-Tests für eine CGU erfasst (Vorjahr: Tsd. € 1.438 für eine CGU in der Ukraine im Segment Übrige).
Segmentergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die Vorsteuerergebnisse, bereinigt um die Beteiligungsergebnisse, die im Konzern von untergeordneter Bedeutung sind.
Das Segmentvermögen ohne Steuern entspricht den gesamten Aktivposten abzüglich latenter Steuern und Ertragsteuern. Wegen der intensiven konzerninternen Verflechtungen durch die Großhandelsfunktion der Fielmann Aktiengesellschaft und das Cash-Pooling wird das Segmentvermögen mit seinem Anteil an dem konsolidierten Konzernwert angegeben. Ein Überleitungswert entsteht somit nicht.
Die Zuordnung des langfristigen Segmentvermögens zu geografischen Regionen erfolgt auf das Sitzland der jeweiligen Konzerngesellschaft und entspricht der Bilanzsumme der langfristigen Vermögenswerte abzüglich Finanzinstrumenten und latenter Steueransprüche.
Durch die Deckung der Segmente mit den gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Konzerns und die Verwendung der Ergebnisgrößen nach IFRS stellen die Über leitungswerte lediglich die konzerninterne Verrechnung dar.
Eine Aufteilung der Konzernumsätze in Produktgruppen erfolgte nicht, da die Augenoptik mit über 95 Prozent zum Umsatz beiträgt.
V. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen (IAS 24)
Herr Günther Fielmann als Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft gilt als nahestehende Person, da er die Mehrheit der Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar über die Fielmann Familienstiftung oder unmittelbar hält bzw. kontrolliert. Neben den Bezügen für seine Tätigkeit als Vorstand (vgl. Textziffer (30)) und der Zahlung der Dividende für die von ihm gehaltenen Aktien sind außer den im Folgenden dargestellten keine weiteren Zahlungen an Herrn Günther Fielmann direkt geleistet worden.
Darüber hinaus ist Herr Günther Fielmann an den folgenden Gesellschaften, die aus Sicht der Fielmann Aktiengesellschaft als nahestehende Unternehmen einzustufen sind, mittelbar oder unmittelbar beteiligt bzw. übt über diese Kontrolle aus:
| ― | KORVA SE (Tochtergesellschaft der Fielmann Familienstiftung) |
| ― | Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG |
| ― | MPA Pharma GmbH |
| ― | Hof Lütjensee-Hofladen GmbH & Co. oHG |
| ― | Gut Schierensee |
| ― | Diverse Immobilienverwaltungsgesellschaften |
Die Fielmann Aktiengesellschaft und ihre Konzerngesellschaften haben im Geschäftsjahr 2015 und im Vorjahr Lieferungen und Dienstleistungen bezogen und erbracht sowie Räumlichkeiten angemietet und vermietet. Bei der Nutzung von Flächen durch Konzerngesellschaften handelt es sich im Wesentlichen um 23 Niederlassungen (Vorjahr: 24 Niederlassungen). Die entsprechenden Kauf- oder Mietverträge wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Sämtliche Leistungsbeziehungen wurden im Rahmen der üblichen Zahlungsziele (in der Regel 30 Tage) beglichen.
Die nachstehend aufgeführten Geschäftsvorfälle entfallen im Wesentlichen auf Waren- und Leistungsaustausch mit der Fielmann Aktiengesellschaft.
Geschäftsvorfälle von Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften mit der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen
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| 2015 | 2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstleistungen | ||||
| Lieferungen | 1.326 | 1.363 | ||
| Mieten | 1 17 | 2.888 | 1 32 | 2.935 |
| 117 | 4.214 | 132 | 4.298 |
Geschäftsvorfälle der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen mit Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften
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| 2015 | 2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstleistungen | 787 | 240 | 729 | 386 |
| Lieferungen | 22 | 39 | ||
| Mieten | 31 | 74 | 31 | 75 |
| 818 | 336 | 760 | 500 |
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| 2015 | 2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| Salden per 31.12. | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in Tsd. € | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen | 18 | 47 | ||
| Verbindlichkeiten | 351 | 376 |
Weiterhin gelten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat als nahestehende Personen. Die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis erhaltenen Gesamtbezüge betrugen Tsd. € 442 (Vorjahr: Tsd. € 428).
VI. Sonstige Angaben
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| Mitarbeiter zum Stichtag | Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | |||
|---|---|---|---|---|
| 2015 | 2014 | 2015 | 2014 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Mitarbeiter (ohne Auszubildende) | 14.222 | 13.810 | 14.036 | 13.555 |
| davon | ||||
| - Mitarbeiter Deutschland | 11.705 | 11.392 | 11.561 | 11.212 |
| - Mitarbeiter Schweiz | 1.131 | 1.088 | 1.115 | 1.031 |
| - Mitarbeiter Österreich | 627 | 596 | 609 | 588 |
| - Mitarbeiter Übrige | 759 | 734 | 751 | 724 |
| Auszubildende | 3.065 | 2.922 | 2.925 | 2.834 |
| Mitarbeiter gesamt | 17.287 | 16.732 | 16.961 | 16.389 |
| Mitarbeiter, umgerechnet als Vollzeitkräfte | 12.697 | 1 2.339 | 12.496 | 12.091 |
Honoraraufwand für den Abschlussprüfer
Der Honoraraufwand für den Konzernabschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2015 beträgt Tsd. € 200 (Vorjahr: Tsd. € 200). Zusätzliche Aufwendungen für sonstige Leistungen sind im aktuellen Geschäftsjahr (Vorjahr: Tsd. € 22) nicht entstanden. Steuerberatungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen wurden vom Konzernabschlussprüfer nicht erbracht.
Deutscher Corporate Governance Kodex
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen. Der Vergütungsbericht ist mit der Entsprechenserklärung veröffentlicht worden und darüber hinaus im Lagebericht abgedruckt.
Angaben zu den Organen der Gesellschaft
Vorstand
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| Günther Fielmann | Vorstandsvorsitzender, Unternehmensstrategie; Marketing bis 31.12.2015, Vertrieb, Personal bis 31.3.2015, Lütjensee |
| Marc Fielmann | Marketing seit 1.1.2016, Hamburg |
| Dr. Bastian Körber | Vertrieb seit 1.4.2015, Hamburg |
| Günter Schmid | Materialwirtschaft, Produktion, Kummerfeld |
| Dr. Stefan Thies | IT, controlling; Personal seit 1.4.2015, Hamburg |
| Georg Alexander Zeiss | Finanzen, Immobilien, Ahrensburg |
Aufsichtsrat
Vertreter der Anteilseigner
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| Prof. Dr. Mark K. Binz | Rechtsanwalt, Binz & Partner, Stuttgart, Aufsichtsratsvorsitzender |
| Anton-Wolfgang | Vorstandsvorsitzender, A. W. Faber-Castell AG, Wendelstein, |
| Graf von Faber-Castel | verstorben am 21.1.2016 |
| Hans-Georg Frey | Vorstandsvorsitzender, Jungheinrich AG, Hamburg |
| Carolina Müller-Möhl | Verwaltungspräsidentin, Müller-Möhl Group, Zürich, Schweiz2) |
| Hans Joachim Oltersdorf | Geschäftsführer, MPA Pharma GmbH, Rellingen |
| Marie-Christine Ostermann | Geschäftsführende Gesellschafterin, Rullko Großeinkauf Gmbh & Co. KG, Hamm |
| Prof. Dr. Hans-Joachim Priester | Notar a. D., Hamburg1) |
| Pier Paolo Righi | CEO & President Karl Lagerfeld International B.V., Amsterdam, Niederlande |
| Julia Wöhlke | Geschäftsführerin, Iwan Budnikowsky Gmbh & Co. KG, Hamburg2) |
| Dr. Stefan Wolf | Vorstandsvorsitzender, ElringKlinger AG, Leinfelden-Echterdingen1) |
Aufsichtsrat
Vertreter der Arbeitnehmer
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| Mathias Thürnau | Betriebsratsvorsitzender, Spezialist Vertrieb, Fielmann AG, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Hamburg2) |
| Sören Dannmeier | Augenoptikergeselle, Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG, Hamburg1) |
| Heiko Diekhöner | Regionalster, Fielmann AG, Hamburg2) |
| Jana Furcht | Augenoptikermeisterin, Fielmann AG & Co. OHG, München |
| Ralf Greve | Referent Personalentwicklung, Fielmann AG, Hamburg |
| Fred Haselbach | Augenoptikermeister, Fielmann AG & Co. OHG, Lübeck |
| Hans Christopher Meier | Kaufmännischer Angestellter, Fielmann AG, Hamburg1) |
| Petra Oettle | Augenoptikergesellin, Fielmann AG & Co. OHG, Ulm |
| Josef Peitz | Gewerkschaftssekretär, ver.di, Berlin |
| Eva Schleifenbaum | Gewerkschaftssekretärin, ver.di, Kiel |
Der Aufwand für Aufsichtsratsvergütungen für 2015 betrug Tsd. € 639 (Vorjahr: Tsd. € 469).
1) Mitglied des Aufsichtsrats bis 9.7.2015
2) Mitglied des Aufsichtsrats seit 9.7.2015
Die Aufsichtsratsmitglieder sind in folgenden weiteren Kontrollgremien tätig
Prof. Dr. Mark K. Binz
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Faber-Castell AG, Stein1
Mitglied des Aufsichtsrates der Festo AG, Esslingen1
Mitglied des Aufsichtsrates der Festo Management AG, Wien, Österreich1
Mitglied des Aufsichtsrates der Sick AG, Waldkirch1
Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell
Mitglied des Beirates der DZ Bank AG, Frankfurt am Main2
Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Versicherungs-Gruppe, Nürnberg1
Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Beteiligungs AG, Nürnberg1
Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger allgemeine Versicherungs AG, Nürnberg1
Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Lebensversicherung AG, Nürnberg1
Mitglied des Aufsichtsrates der GARANTA Versicherungs-AG, Nürnberg1
Mitglied des Aufsichtsrates der UFB/UMU AG, Nürnberg1
Carolina Müller-Möhl
Mitglied des Verwaltungsrates der Orascom Development Holding AG, Altdorf, Schweiz2
Mitglied des Verwaltungsrates der Neue Zürcher Zeitung, Zürich, Schweiz2
Hans Joachim Oltersdorf
Vorsitzender des Beirates der Parte GmbH, Köln2
Marie-Christine Ostermann
Mitglied des Aufsichtsrates der Kaiser's Tengelmann GmbH, Mühlheim an der Ruhr1
Julia Wöhlke
Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Volksbank e. G., Hamburg2
Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV), Hamburg2
1 Mitglieder eines gesetzlich zu bildenden Aufsichtsrats
2 Mitglieder eines vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremiums von Wirtschaftsunternehmen
Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2014 sowie Darstellung der Gesellschaften, welche die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch nehmen
Verwaltungs-, Beteiligungs- und Dienstleistungsunternehmen
Konzernanteile am Kapital in Prozent
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| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Baur Optik Geschäftsführungs-AG | Donauwörth | 100 |
| CM Stadtentwicklung GmbH & Co. KG | Hamburg | 51 |
| CM Stadtentwicklung Verwaltungs GmbH | Hamburg | 51 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. Luxemburg KG | Hamburg | 51 |
| Fielmann Augenoptik Aktiengesellschaft | Hamburg | 100 |
| Fielmann Aus- und Weiterbildungs-GmbH (bis 09.01.2015) 2,3,5 | Hamburg | 100 |
| Fielmann Beteiligungsgesellschaft mbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Dekorations- und Verkaufsförderungsgesellschaft mbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Finanzservice GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Ventures GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH | Hamburg | 100 |
| HID Hamburger Immobiliendienste GmbH | Hamburg | 100 |
| opt-invest GmbH & Co. OHG 2,3 | Hamburg | 100 |
| opt-Invest Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH | Hamburg | 100 |
| Optik Hess GmbH | Köln-Dellbrück | 100 |
| Fielmann Ltd. | London, Großbritannien | 100 |
| Grupo Empresarial Fielmann Espana S.A. | Madrid, Spanien | 100 |
| Optik Klüttermann Verwaltungs GmbH | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann Holding B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH 2 | Plön | 100 |
| Fielmann schloss Plön Hotel- und Catering GmbH | Plön | 100 |
| Beteiligungsgesellschaft fielmann Modebrillen Rathenow GmbH | Rathenow | 100 |
| Rathenower Optische Werke GmbH | Rathenow | 100 |
| Fielmann Schweiz AG | St. Gallen, Schweiz | 100 |
| Louvre AG | St. Gallen, Schweiz | 100 |
Produktions- und Handelsgesellschaften
Konzernanteile am Kapital in Prozent
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| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. Kontaktlinsen-Service oHG | Rathenow | 100 |
| fielmann Modebrillen Rathenow AG & Co. KG | Rathenow | 100 |
| Rathenower Optik GmbH 3 | Rathenow | 100 |
| OTR Oberflächentechnik GmbH | Rathenow | 100 |
| IB Fielmann GmbH | Minsk, Weißrussland | 100 |
Verkaufsgesellschaften
Konzernanteile am Kapital in Prozent
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| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. am Kugelbrunnen KG | Aachen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Aalen | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Achim | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG | Ahaus | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Ahlen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ahrensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Albstadt-Ebingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Alsfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Altenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Alzey | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Amberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Andernach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Annaberg-Buchholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ansbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Arnsberg-Neheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Arnstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. City Galerie OHG | Aschaffenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Aschaffenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Aschersleben | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Aue | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Auerbach/Vogtland | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Augsburg | 100 |
Der angegebene Konzernanteil am Kapital bezieht sich auf unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Fielmann Aktiengesellschaft. Sämtliche in der nachfolgenden Tabelle dargestellten inländischen Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 HGB für Kapitalgesellschaften bzw. gemäß § 264b HGB für Personenhandelsgesellschaften geltenden Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts.
Verkaufsgesellschaften
Konzernanteile am Kapital in Prozent
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| Name | Sitz | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. OHG City-Galerie | Augsburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Aurich | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Backnang | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Hersfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Homburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Kissingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Kreuznach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Mergentheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Neuenahr-Ahrweiler | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Oeynhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Oldesloe | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Reichenhall | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Salzuflen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Saulgau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Segeberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bad Tölz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Baden-Baden | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Balingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bamberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Barsinghausen | 100 |
| Fielmann AG | Basel, Schweiz | 100 |
| Pro-optik AG | Basel, Schweiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bautzen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bayreuth | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Beckum | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bensheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bergheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bergisch Gladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. Alexanderplatz KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Berlin-Hellersdorf OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Berlin-Zehlendorf OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichshagen OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichshain OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Gesundbrunnen-Center KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Gropius Passagen OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Alexa KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Kreuzberg KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Linden-Center KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Märkisches Zentrum KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Marzahn OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Moabit KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Neukölln KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG Tegel | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pankow OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Prenzlauer Berg OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schöneweide OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Spandau OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Steglitz oHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Tempelhof OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Treptow KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Weißensee KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Westend KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wilmersdorf KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bernau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bernburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Biberach an der Riß | 100 |
| Fielmann AG & Co. Jahnplatz KG | Bielefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bielefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. Brackwede KG | Bielefeld-Brackwede | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bietigheim- Bissingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bingen am Rhein | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Bitburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bitterfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Böblingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bocholt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bochum | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wattenscheid KG | Bochum | 100 |
| Fielmann Srl | Bolzano | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bonn-Bad Godesberg OHG | Bonn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bonn | 100 |
| Fielmann-Optic Fielmann GmbH & Co. KG | Bonn | 50,98 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Borken | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bottrop | 100 |
| Fielmann-Optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Brake | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Brandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schloss-Arkaden KG | Braunschweig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Braunschweig | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bremen | 68 |
| Fielmann AG & Co. OHG Bremen-Neustadt | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Roland-Center KG | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Vegesack OHG | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Weserpark OHG | Bremen | 100 |
| fielmann-optic, Fielmann GmbH & Ise OHG | Bremerhaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bretten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bruchsal | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Brühl | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Brunsbüttel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Buchholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bünde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Burg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Burgdorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Buxtehude | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Calw | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Castrop-Rauxel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Celle | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Cham | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Chemnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Vita-Center KG | Chemnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Cloppenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Coburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Coesfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Cottbus | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Crailsheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Cuxhaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dachau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dallgow-Döberitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Darmstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsplatz | Darmstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Datteln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Deggendorf | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Delmenhorst | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dessau-Roßlau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Kavalierstraße | Dessau-Roßlau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Detmold | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Diepholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dillingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dingolfing | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dinslaken | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Döbeln | 100 |
| Baur Optik AG & Co. KG | Donauwörth | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dormagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dorsten | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dortmund | 100 |
| Fielmann AG & Co. Dresden Altstadt OHG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Dresden Neustadt OHG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Kaufpark KG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hamborn KG | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Meiderich KG (bis 02.06.2015) | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dülmen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Düren | 100 |
| Fielmann AG & Co. Derendorf OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichstraße OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Oberkassel OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rethelstraße OHG | Düsseldorf | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Düsseldorf | 60 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eberswalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eckernförde | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ehingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eisenach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eisenhüttenstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Elmshorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Emden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Emmendingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Emsdetten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erding | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. Thüringen-Park OHG | Erfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erkelenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Erlangen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erlangen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Eschwege | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eschweiler | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Limbecker Platz KG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Essen-Rüttenscheid OHG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Zentrum KG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Essen-Steele OHG | Essen-Steele | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Esslingen | 100 |
| Brillen-Bunzel GmbH | Ettlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ettlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Euskirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Eutin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Finsterwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Flensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Forchheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Frankenthal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Frankfurt (Oder) | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bornheim KG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hessen-Center OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Höchst OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Leipziger Straße OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Roßmarkt OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Frechen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Freiberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Freiburg im Breisgau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Freising | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Freital | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Freudenstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Friedberg (Hessen) | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Friedrichshafen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fulda | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fürstenfeldbruck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fürstenwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Fürth | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Garmisch-Partenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Geesthacht | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Geislingen an der Steige | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Geldern | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gelnhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Gelsenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Buer OHG | Gelsenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Gera | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Gießen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gifhorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Gladbeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Glinde | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Goch | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Göppingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Centrum KG | Görlitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Goslar | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gotha | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Göttingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greifswald | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Grevenbroich | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Grimma | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gronau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gummersbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Günzburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pferdemarkt OHG | Güstrow | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gütersloh | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Halberstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Halle | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. Halle-Neustadt OHG | Halle-Neustadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Haltern am See | 100 |
| Fielmann AG & Co. Billstedt KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bramfeld KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Eimsbüttel OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Eppendorf KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Harburg Sand OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Alstertal-Einkaufszentrum OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Elbe-Einkaufszentrum OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bergedorf OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ochsenzoll OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Barmbek | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Niendorf | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Schnelsen | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Othmarschen OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ottensen OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rahlstedt OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rathaus OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Volksdorf OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wandsbek OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Harburg-City | Hamburg | 100 |
| fielmann Farmsen Fielmann GmbH & Co. KG | Hamburg | 50 |
| Optiker Carl GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Hameln | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Hamm | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hanau | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ernst-August-Galerie KG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Lister Meile OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nordstadt OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schwarzer Bär OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Haßloch | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hattingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Heide | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Heidelberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Heidenheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Heilbronn | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Heinsberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Helmstedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Herborn | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herford | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herne | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG im Centrum | Herne | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Herrenberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herten | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Hilden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hildesheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hof | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Homburg/Saar | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Höxter | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hoyerswerda | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Husum | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ibbenbüren | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Idar-Oberstein | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ilmenau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ingolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Westpark OHG | Ingolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Iserlohn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Itzehoe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Jena | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG4 | Jülich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kaiserslautern | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kamen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Kamp-Lintfort | 100 |
| Fielmann AG & Co. Westliche Kaiserstraße KG | Karlsruhe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kassel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kaufbeuren | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kempen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Kempten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kiel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Wellingdorf | Kiel | 100 |
| Fielmann GmbH | Kiew, Ukraine | 100 |
| RA Optika AG | Kiew, Ukraine | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Kirchheim unter Teck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Kleve | 100 |
| Fielmann AG & Co. Forum Mittelrhein OHG | Koblenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Koblenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Barbarossaplatz OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ebertplatz KG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Mülheim OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Kalk | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Rhein-Center | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schildergasse OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Venloer Straße OHG | Köln | 100 |
| Optik Simon GmbH | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Chorweiler KG | Köln-Chorweiler | 100 |
| Optik Hess GmbH & Co. KG | Köln-Dellbrück | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Konstanz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Korbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Köthen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Neumarkt KG | Krefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kulmbach | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG | Laatzen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lahr | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH | Landau | 65 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Landshut | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Langenfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Langenhagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lauf an der Pegnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Leer | 100 |
| Fielmann AG & Co. am Markt OHG | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Allee Center | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. Paunsdorf-Center OHG | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lemgo | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lengerich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Leverkusen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Limburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lippstadt | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Lohne | 61,54 |
| Fielmann AG & Co. OHG 4 | Lohr am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lörrach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lübbecke | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lübeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Luckenwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lüdenscheid | 100 |
| Fielmann AG & Co im Center KG | Ludwigsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ludwigsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rhein-Galerie KG | Ludwigshafen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lüneburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lünen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lutherstadt Eisleben | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lutherstadt Wittenberg | 100 |
| Fielmann GmbH | Luxembourg, Luxemburg | 55,9 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Magdeburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Sudenburg OHG | Magdeburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mainz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mannheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Marburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Marktredwitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Marl | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Mayen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Meiningen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meißen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG | Memmingen | 50,1 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Menden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meppen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Merseburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Merzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meschede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Minden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Moers | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mölln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Hindenburgstraße | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rheydt oHG | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Mosbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mühldorf a. Inn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mühlhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mülheim an der Ruhr | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rheinruhrzentrum OHG | Mülheim an der Ruhr | 100 |
| Fielmann AG & Co. Haidhausen OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Leopoldstraße OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG München OEZ | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG München PEP | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Sendling | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pasing OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Riem Arcaden KG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Tal KG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hiltrup OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. Klosterstraße OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG An der Rothenburg | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Nagold | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Naumburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Neubrandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Marktplatz-Center | Neubrandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuburg an der Donau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neu-Isenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neumarkt i. d. OPf. | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neumünster | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neunkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuruppin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuss | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neustadt a.d. Weinstraße | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neustrelitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Glacis-Galerie OHG 4 | Neu-Ulm | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neuwied | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nienburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Norden | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG | Nordenham | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Norderstedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nordhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nordhorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG 4 | Nördlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Northeim | 100 |
| Fielmann AG & Co. am Hauptmarkt OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg Lorenz OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg-Süd KG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg-Langwasser OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Oberhausen OHG | Oberhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG Sterkrade | Oberhausen Sterkrade | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Oberursel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Oer-Erkenschwick | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Offenbach am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Offenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Oldenburg/Holstein | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Oldenburg/Oldenburg | 100 |
| Fielmann B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Hofland Optiek B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG 4 | Olpe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Olsberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Oranienburg | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Osnabrück | 50,12 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Osterholz-Scharmbeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Osterode | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Paderborn | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Papenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Parchim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Passau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Peine | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG 4,6 | Pfarrkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pforzheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Pinneberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pirmasens | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pirna | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Plauen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Plön | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Potsdam | 100 |
| Fielmann sp. z o.o. | Poznan, Polen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Quedlinburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Radebeul | 100 |
| Baur Optik GmbH Rain | Rain am Lech | 60 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rastatt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. KG) | Rathenow | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ratingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Ravensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Recklinghausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Donau-Einkaufszentrum KG | Regensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Regensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Reichenbach im Vogtland | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Remscheid | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rendsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Reutlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rheinbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rheine | 100 |
| Löchte-Optik GmbH | Rheine | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Riesa | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Rinteln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rosenheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rostock | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Lütten Klein | Rostock | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG) | Rotenburg/Wümme | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rottenburg | 100 |
| Groeneveld Brillen en Contactlenzen B.V. | Rotterdam, Niederlande | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Rottweil | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rudolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rüsselsheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Saalfeld/Saale | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Saarbrücken | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Saarlouis | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Salzgitter | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Salzwedel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Sangerhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schleswig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schönebeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwabach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwäbisch Gmünd | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwäbisch Hall | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwandorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schweinfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Schwerin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwerin | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwetzingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Seevetal | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Senftenberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Siegburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Siegen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie | Siegen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Stern Center OHG | Sindelfingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Singen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Soltau | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Soest | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Solingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Sonneberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sonthofen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Speyer | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | St. Ingbert | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stade | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Stadthagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Starnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stendal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stralsund | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Straubing | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Strausberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bad Cannstatt OHG | Stuttgart | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Milaneo OHG | Stuttgart | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Stuttgart | 52 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Suhl | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sulzbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sylt / OT Westerland | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Traunstein | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Trier | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Troisdorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Tübingen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Tuttlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Überlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Uelzen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Ulm | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Unna | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. oHG | Varel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Vechta | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Velbert | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Verden | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Viersen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Villingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schwenningen KG | Villingen-Schwenningen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Völklingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Waiblingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Waldshut-Tiengen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG (vormals Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG) | Walsrode | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Waltrop | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Warburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Warendorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wedel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weiden i. d. Oberpfalz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weilheim i. OB. | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weimar | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weinheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weißenburg in Bayern | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weißenfels | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weißwasser | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weiterstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wernigerode | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wesel | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Westerstede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Wetzlar | 100 |
| Fielmann GmbH | Wien, Österreich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wiesbaden | 100 |
| Optik Käpernick GmbH & Co. KG | Wiesbaden | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wiesloch | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wildau | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wildeshausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wilhelmshaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Winsen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wismar | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG | Witten | 50,5 |
| Fielmann Augenoptik im Centrum AG & Co. oHG | Witten | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Wittenberge | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Wittlich | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wittmund | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wolfenbüttel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wolfsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Worms | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wunstorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Barmen OHG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. City-Arkaden KG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. Elberfeld OHG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Würselen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Würzburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Zeitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Zittau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Zweibrücken | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Zwickau | 100 |
1 Soweit nach der Ortsangabe kein Land genannt ist, handelt es sich um eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland.
2 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Erstellung eines Lageberichts befreit.
3 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Prüfung ihres Jahresabschlusses befreit.
4 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2015 gegründet.
5 Diese Gesellschaft wurde auf der Grundlage des Verschmelzungsvertrages vom 01.12.2014 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der Gesellschafterversammlung der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit der Fielmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH mit Sitz in Hamburg verschmolzen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 09.01.2015.
6 Diese Gesellschaft ist im Handelsregister noch nicht eingetragen.
Gewinnverwendungsvorschlag
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 147.000 wie folgt zu verwenden:
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| Ausschüttung einer Dividende von | Tsd. € |
|---|---|
| € 1,75 je Stammaktie (84.000.000 Stück) | 147.000 |
Hamburg, den 18. März 2016
Fielmann Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Günther Fielmann
Marc Fielmann
Dr. Bastian Körber
Günter Schmid
Dr. Stefan Thies
Georg Alexander Zeiss
Versicherung des Vorstandes
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Hamburg, den 18. März 2016
Fielmann Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den von der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung, Segmentberichterstattung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 18. März 2016
**Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Reiher, Wirtschaftsprüfer
Deutsch, Wirtschaftsprüferin