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Fielmann AG Annual Report 2015

Jun 9, 2016

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Annual Report

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Fielmann Aktiengesellschaft

Hamburg

Konzernabschluss Fielmann AG

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Geschäftsbericht 2015

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat ist auch im Geschäftsjahr 2015 den ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben gewissenhaft nachgekommen. Er hat sich im Berichtsjahr kontinuierlich über alle wichtigen geschäftspolitischen Vorgänge informiert und die Arbeit des Vorstands überwacht sowie beratend begleitet.

Auf der Grundlage schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands hat sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner Beratungen eingehend mit der Geschäfts- und Finanzlage, der Unternehmensstrategie, der Personalpolitik, der Risikoeinschätzung sowie mit Fragen der Compliance befasst. Die vom Vorstand erarbeitete Unternehmensplanung 2016 und die mittelfristige Planung bis 2018 hat der Aufsichtsrat erörtert und in Form einer Rahmenplanung verabschiedet. Darüber hinaus gab es zwischen den Sitzungen bei wichtigen Anlässen einen unmittelbaren Informationsaustausch zwischen dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und dem Vorstand.

Im Geschäftsjahr 2015 fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen statt. Zwei Aufsichtsratsmitglieder konnten krankheitsbedingt nur an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen und der Ausschusssitzungen teilnehmen.

Gegenstand der Sitzung am 5. März 2015 waren die Erörterung aktueller Unternehmensfragen, die Beurteilung der Markt- und Wettbewerbssituation, der Stand des Internethandels in der Optikbranche sowie die aktuelle Liquiditätsplanung der Fielmann-Gruppe und deren konkrete Umsetzung anhand der vom Aufsichtsrat gebilligten Anlagerichtlinie. Einen weiteren Schwerpunkt der Aufsichtsratssitzung bildete die Diskussion über aktuelle Fragen der Corporate Governance sowie die Höhe der Aufsichtsratsvergütung. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat Herrn Dr. Körber mit Wirkung ab 1. April 2015 für die Dauer von drei Jahren zum Vorstand für das Vertriebsressort bestellt. Herrn Dr. Thies, Vorstand für die Bereiche Controlling/IT, wurde die Verantwortung für Personal und Personalentwicklung übertragen; gleichzeitig wurde er zum Arbeitsdirektor bestellt.

In der Bilanzsitzung am 15. und 16. April 2015 erläuterte Herr Zeiss die Unternehmenskennzahlen für das Jahr 2014. Anschließend berichtete der Abschlussprüfer Deloitte & Touche GmbH, vertreten durch Herrn Wirtschaftsprüfer Reiher und die Prüfungsleiterin Frau Pünt, eingehend über den Ablauf und die Prüfungsschwerpunkte der Abschlussprüfung 2014 sowie über die Prüfungsergebnisse. Weitere Gegenstände der Erörterung mit dem Abschlussprüfer bildeten die internen Kontrollmechanismen sowie die Struktur des Compliance-Systems in der Fielmann-Gruppe. Neben seinem Bericht an die Hauptversammlung verabschiedete der Aufsichtsrat auch die Beschlussvorschläge für die Hauptversammlung 2015. Herr Dr. Körber stellte das Vertriebsressort und die für die nächsten Jahre geplanten Schwerpunkte seiner Arbeit vor. zentrales Anliegen ist hierbei die stetige Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Berichtet wurde ferner über das Rollout von ZenIT (Optimierung der Prozesse in den Niederlassungen durch den Einsatz von Tablet-Computern), den Online-Handel sowie die Expansion im In- und Ausland. Anschließend berichtete der Vorstand über das Risikomanagementsystem und beantwortete die Fragen des Aufsichtsrats.

Am 9. Juli 2015 wählte die Hauptversammlung die Vertreter der Anteilseigner, nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende den Aktionären die Mitglieder vorgestellt hatte. In der anschließenden konstituierenden Aufsichtsratssitzung wurden Herr Prof. Dr. Binz als Aufsichtsratsvorsitzender und Herr Thürnau als dessen Stellvertreter gewählt. Es folgte die Wahl der Mitglieder des Vermittlungsausschusses, des Personalausschusses sowie des Nominierungsausschusses. Im Zuge der Neuwahl wurde die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats geändert und der Personalausschuss von vier auf sechs Mitglieder vergrößert.

In der Aufsichtsratssitzung vom 26. November 2015 berichtete der Vorstand eingehend über den Geschäftsverlauf der ersten drei Quartale, die Unternehmenszahlen zum 30. September 2015, die Wettbewerbssituation von Fielmann sowie den Stand der Auslandsexpansion, insbesondere in Italien. Der Aufsichtsrat genehmigte die Planung für 2016 und die mittelfristige Planung für die Jahre 2017 und 2018. Darüber hinaus befürwortete der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands zur Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands und die hierfür gesetzte Zielerreichungsfrist. Ausführlich erörtert wurde unter Hinzuziehung eines mit Fragen der Compliance vertrauten Rechtsanwalts als Gast das Compliance-System von Fielmann. Weitere Themen der Sitzung waren die Neufassung des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 sowie die Entsprechenserklärung. Der Vorstand berichtete sodann über die geplanten Schwerpunkte der Abschlussprüfung 2015. Auf Vorschlag des Personalausschusses wurde Herr Marc Fielmann mit Wirkung ab 1. Januar 2016 für die Dauer von drei Jahren zum Vorstand für den Bereich Marketing bestellt. Der Aufsichtsrat wünscht Herrn Marc Fielmann viel Erfolg bei seinen neuen Aufgaben. Die Vorstandsbestellungen von Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss wurden um drei Jahre verlängert; die Dienstverträge wurden angepasst. Im Rahmen dieser Verlängerungen beschäftigte sich sowohl der Personalausschuss als auch das gesamte Aufsichtsgremium mit dem Vergütungssystem und der horizontalen sowie vertikalen Angemessenheit der aktuellen und zukünftigen Vergütung der Vorstandsmitglieder.

Der Personalausschuss tagte im Geschäftsjahr 2015 dreimal. Gegenstand der Sitzungen waren im Wesentlichen die Neubestellungen von Herrn Dr. Körber und von Herrn Marc Fielmann sowie die Verlängerung der Bestellungen von Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss.

Der Vermittlungsausschuss i. S. d. § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz hatte keinen Anlass zusammenzutreten. Im Hinblick auf die Wahl der Anteilseignervertreter in der Hauptversammlung 2015 tagte der Nominierungsausschuss, der für die Erarbeitung von Kandidatenvorschlägen zuständig ist, am 4. März 2015.

Weitere Ausschüsse bestehen nicht. Der Aufsichtsrat der Fielmann AG hat auf die Bildung eines Prüfungsausschusses bewusst verzichtet. Über die eingehenden Erörterungen im Rahmen der jährlich stattfindenden Bilanzsitzung hinaus konnten sich alle Aufsichtsratsmitglieder vor der Bilanzsitzung intensiv über Prüfungsinhalte und -ergebnisse in einem Diskussionsforum in Gegenwart des Finanzvorstands und des Abschlussprüfers informieren, Fragen stellen und Anregungen geben.

Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2015 einer internen Effizienzprüfung unterzogen.

Anhand eines ausführlichen Fragebogens überprüft der Aufsichtsrat fortlaufend und zusätzlich einmal jährlich das Vorliegen von Interessenkonflikten seiner Mitglieder. Die Aufsichtsratsmitglieder sind zudem aufgefordert, potenzielle Interessenkonflikte mitzuteilen. Im Geschäftsjahr 2015 lagen keine Interessenkonflikte vor.

Der Jahresabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und der gemäß § 315a Handelsgesetzbuch auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 sowie der Bericht über die Lage der Fielmann Aktiengesellschaft und des Konzerns sind durch den Abschlussprüfer, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Hamburg, geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen worden. Diese Unterlagen, einschließlich des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands, die jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig vorlagen, wurden vom Aufsichtsrat geprüft und in der Bilanzsitzung am 13. April 2016 in Gegenwart des Herrn Wirtschaftsprüfers Reiher und der Frau Wirtschaftsprüferin Deutsch, die über den Prüfungsverlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Abschlussprüfung berichteten und auch für Fragen zur Verfügung standen, eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt, womit der Jahresabschluss zugleich festgestellt ist. Der Aufsichtsrat befürwortet den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und schließt sich diesem an.

Der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) im Geschäftsjahr 2015 wurde ebenfalls vom Abschlussprüfer geprüft und mit der uneingeschränkten Bestätigung versehen, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands geprüft und sich in der Sitzung am 13. April 2016 das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer berichten lassen. Gegen den Bericht des Vorstands und dessen Prüfung durch den Abschlussprüfer erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen.

Am 21. Januar 2016 verstarb mit Graf von Faber-Castell ein verdientes Aufsichtsratsmitglied. Graf von Faber-Castell gehörte dem Aufsichtsrat seit Börseneinführung im Jahr 1994 an.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für die hervorragende und sehr erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Hamburg, 14. April 2016

Professor Dr. Mark K. Binz, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Lagebericht für den Fielmann-Konzern für das Geschäftsjahr 2015

Fielmann

Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. 90 Prozent aller Bundesbürger kennen Fielmann. Wir sind der Marktführer. 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. In Deutschland verkauft das Unternehmen mehr als jede zweite Brille.

Fielmann ist tief in der Branche verwurzelt und auf allen Ebenen der Wertschöpfung in der Optik tätig. Wir sind Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker.

Unsere Erwartungen an das Geschäftsjahr 2015 haben sich erfüllt. Der Brillenabsatz stieg auf 7,8 Millionen Stück (Vorjahr: 7,6 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.509,3 Millionen € (Vorjahr: 1.427,9 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.299,9 Millionen € (Vorjahr: 1.226,5 Millionen €). Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich auf 240,1 Millionen € (Vorjahr: 226,0 Millionen €), der Konzernjahresüberschuss auf 170,5 Millionen € (Vorjahr: 162,8 Millionen €).

Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 1,97 € (Vorjahr: 1,87 €). Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 695 Niederlassungen (Vorjahr: 687 Niederlassungen), davon 143 Standorte mit Hörgeräteabteilungen (Vorjahr: 122 Hörgeräteabteilungen).

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2015 2014
Konzern-Jahresüberschuss Mio. € 170,5 162,8
Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse Mio. € 5,0 5,5
Periodenergebnis Mio. € 165,5 157,3
Anzahl Aktien Mio. St. 84,0 84,0
Ergebnis je Aktie 1,97 1,87

Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften wurde nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich International Accounting Standards) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) (ehemals International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC)) und des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.

Die Rahmenbedingungen

Europa

Die wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. Insbesondere die zügige Umsetzung von Wirtschaftsreformen sowie die Einführung einer Bankenunion wirkten sich positiv auf die Kreditvergabe aus. Zudem wird die konjunkturelle Dynamik wesentlich durch temporäre Sonderfaktoren beeinflusst. So standen die Kapitalmärkte in Europa 2015 vor allem unter dem Eindruck des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB). Seit März 2015 bis September 2016 werden Staatsanleihen für monatlich 60 Milliarden € aufgekauft. Die Schweizer Nationalbank löste im Vorgriff auf diese Entscheidung und die damit einhergehende Abwertung des Euro die Wertuntergrenze von 1,00 € zu 1,20 CHF.

Der niedrige Ölpreis stützte zusätzlich insbesondere die privaten Einkommen und den Konsum im Euro-Raum. Nicht zuletzt durch den drastischen Preisverfall beim Rohöl lag die Inflationsrate 2015 im Euro-Raum bei lediglich 0,2 Prozent und damit deutlich unter der Zielgröße von leicht unter 2,0 Prozent. Durch die Ankündigung einer möglichen Ausweitung des Anleihekaufprogramms durch die EZB im Herbst 2015 sank das Zinsniveau abermals.

Die Arbeitslosenquote auf EU-Ebene betrug am Jahresende 10,9 Prozent (Vorjahr: 11,6 Prozent).

Das Bruttoinlandsprodukt (EU 19) stieg auf Jahressicht um 1,5 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent). Die Exporte stiegen im Berichtsjahr real um 4,9 Prozent (Vorjahr: 3,7 Prozent), der private Konsum stieg um 1,7 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent).

Deutschland

Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem nachhaltigen Wachstumspfad. Das Bruttoinlandsprodukt stieg real um 1,7 Prozent nach 1,6 Prozent im Jahr 2014. Vor allem der private Konsum sowie staatliche Ausgaben haben die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr positiv beeinflusst.

Bedingt durch eine solide Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, einen milden Winter, niedrige Zinsen und günstige Energiekosten stiegen die privaten Konsumausgaben 2015 um 1,9 Prozent und damit so stark wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr (Vorjahr: 1,2 Prozent). Die staatlichen Konsumausgaben wuchsen um 2,4 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent). Die Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen und Fahrzeuge legten um 4,8 Prozent zu (Vorjahr: 4,3 Prozent), die Exporte deutscher Unternehmen ins Ausland um 5,4 Prozent (Vorjahr: 3,9 Prozent).

Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um lediglich 0,3 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent). Der Handel verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg um real 2,7 Prozent (Vorjahr: 1,4 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 441.000 Personen (Vorjahr: 372.000) auf einen neuen Höchststand. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hatten im Durchschnitt rund 43,3 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland (Vorjahr: 42,6 Millionen Erwerbstätige). Die Zahl der zu besetzenden Arbeitsstellen stieg im Jahresverlauf um 71.000 auf 569.000 (Vorjahr: 498.000). Die Zahl der Arbeitslosen sank im Jahresdurchschnitt um 104.000 auf unter 2,8 Millionen (Vorjahr: 2,9 Millionen), die Arbeitslosenquote lag bei 6,4 Prozent (Vorjahr: 6,7 Prozent).

Schweiz

Die wirtschaftliche Lage in der Schweiz war 2015 im Wesentlichen geprägt durch die Freigabe des Wechselkurses zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro. Nahezu drei Jahre hatte die Schweizer Nationalbank (SNB) durch Käufe den Kurs von 1,00 Euro zu 1,20 CHF gestützt. Vor dem Hintergrund des Anleihekaufprogramms der EZB und einer damit einhergehenden Abwertung des Euro löste die SNB die Wechselkursbindung Mitte Januar. Folge war eine Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro von durchschnittlich 13,7 Prozent auf 1,07 CHF (Vorjahr: 1,21 CHF).

Direkte Auswirkungen verzeichnete der Schweizer Einzelhandel durch einen deutlichen Nachfragerückgang um -1,4 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent) zu Gunsten der europäischen Nachbarländer. Aber auch der Maschinenbau, die Elektro- und Metallindustrie erlitten starke Einbrüche beim Export. Die bedeutende Tourismusbranche leidet seit der Aufwertung ebenfalls und verzeichnete auf Jahressicht einen Rückgang um 13 Prozent.

Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahr dennoch um 0,8 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent).

Der Arbeitsmarkt zeigte sich unterdessen relativ robust. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresmittel 3,3 Prozent (Vorjahr: 3,2 Prozent). Neben der Franken-Aufwertung, die insbesondere Importe deutlich verbilligte, führten gesunkene Energie- und Ölpreise zu einer Deflation von 1,1 Prozent (Vorjahr: 0 Prozent).

Österreich

Gestützt von öffentlichem Konsum und von Investitionen stieg das Bruttoinlandsprodukt Österreichs im Gesamtjahr 2015 um 0,8 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent). Ebenfalls lieferte der Dienstleistungsbereich wie auch die Industrie einen positiven Beitrag. Während die Einfuhren um 1,1 Prozent stiegen, stieg der Anteil der Exporte lediglich um 0,8 Prozent. Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt weiter. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 9,1 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent). Vor dem Hintergrund niedriger Mineralölpreise belief sich die Preissteigerung auf lediglich 0,9 Prozent (Vorjahr: 1,7 Prozent).

Polen

Das Bruttoinlandsprodukt in Polen wuchs im Berichtsjahr abermals deutlich um 3,5 Prozent nach 3,4 Prozent im Vorjahr. Polen befindet sich weiterhin in einer Aufschwungphase, insbesondere gestützt durch Exporte, Investitionen und den Konsum. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Exporte um 7,3 Prozent und die Importe um 3,7 Prozent. Die Industrieproduktion stieg gegenüber 2014 um 6,7 Prozent. Lediglich die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhindern derzeit ein noch stärkeres Wachstum. Der Anteil der nach Russland exportierten Waren und Dienstleistungen sinkt infolgedessen auf 2,9 Prozent. Das noch immer in weiten Teilen hohe Mietniveau bei Einzelhandelsflächen führt in vielen Shopping-Centern nach wie vor zu Leerständen. Vereinzelt war eine Absenkung des Mietniveaus bei Neuvermietungen jedoch bereits zu erkennen. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,0 Prozent und sank damit auf das niedrigste Niveau seit 2008 (Vorjahr: 9,0 Prozent). Das Wechselkursverhältnis zwischen Zloty und Euro lag im Jahresdurchschnitt bei nahezu unverändert 4,18 PLN.

Osteuropa

Die anhaltenden Krisen in der Ukraine schlagen sich auch auf die Wirtschaft nieder. In den letzten zwei Jahren hat sich der Lebensstandard der ukrainischen Bevölkerung rapide verschlechtert. Die Abwertung der Nationalwährung, der Rückgang der industriellen Produktion und die Erhöhung der Energiepreise führten zu einem Anstieg der Lebenshaltungskosten. Die Wirtschaftsleistung der Ukraine ist nach Einschätzung der Zentralbank im Jahr 2015 um -11 Prozent gesunken (Vorjahr: Rückgang um -6,8 Prozent). Infolge der weiterhin sehr angespannten politischen und wirtschaftlichen Lage im Land fiel die Währung im Geschäftsjahr auf ein Rekordtief, verlor gegenüber dem Euro zwischenzeitlich rund 50 Prozent ihres Wertes. Auf Jahressicht verbilligte sich die ukrainische Hrywnja um 21 Prozent. Die Abwertung der Währung setzte sich in den ersten Wochen des neuen Jahres fort.

Weißrussland hat unverändert mit hohen Defiziten im Staatshaushalt und im internationalen Warenhandel zu kämpfen. Insbesondere die schwierige wirtschaftliche Situation in Russland, dem größten Handelspartner, wirkt sich massiv aus. 2015 ist das Land dadurch erstmals seit 1994 wieder in eine deutliche Rezession geraten. Die Währung verlor auf Jahressicht rund 13 Prozent gegenüber dem Euro an Wert. Das Bruttoinlandsprodukt sank nach Regierungsangaben um -3,6 Prozent (Vorjahr: 1,6 Prozent).

Der Augenoptik-Markt

Der Zentralverband der Augenoptiker gab den Absatz der stationären augenoptischen Branche, einschließlich Fielmann, in Deutschland für 2015 mit 11,7 Millionen Brillen an (Vorjahr: 11,5 Millionen Brillen), ein Anstieg um 2,0 Prozent. Der entsprechende Gesamtumsatz der stationären augenoptischen Branche stieg um 3,5 Prozent und belief sich laut Zentralverband auf 5,6 Milliarden € (Vorjahr: 5,4 Milliarden €). Der Gesamtumsatz der Branche inklusive Online-Handel wird laut ZVA auf 5,8 Milliarden € geschätzt (Vorjahr: 5,6 Milliarden €). Die Anzahl der augenoptischen Fachgeschäfte einschließlich aller Zweigniederlassungen und Betriebsstätten lag gemäß Zentralverband zum Ende des Berichtszeitraumes bei 11.900 Geschäften (Vorjahr: 11.950 Geschäfte).

Die augenoptische Branche in Deutschland ist stark zersplittert. Der traditionelle deutsche Optiker gibt weniger als zwei Brillen am Tag ab, eine Fielmann-Niederlassung 35. Pro Jahr verkauft der Durchschnittsoptiker weniger als 600 Brillen, Fielmann im Mittel je Niederlassung mehr als 10.000.

Der Durchschnittsumsatz eines traditionellen augenoptischen Fachgeschäftes in Deutschland lag 2015 unverändert bei 0,3 Millionen €. Im Vergleich dazu erwirtschaftet eine Fielmann-Niederlassung in Deutschland durchschnittlich 1,9 Millionen € (Vorjahr: 1,9 Millionen €) Umsatz, in Österreich 2,5 Millionen € (Vorjahr: 2,4 Millionen €), in der Schweiz 5,8 Millionen € (Vorjahr: 5,2 Millionen €). Valide Zahlen zu den Eckdaten der Branchenentwicklung in den Alpenländern liegen nicht vor. Nach unserer Schätzung verharrte der Absatz in der Schweiz bei einer Million Brillen. Der Umsatz lag mit 1,3 Milliarden CHF auf Vorjahresniveau. Die Schweiz zählte unverändert um 1.100 augenoptische Fachgeschäfte. In Österreich schätzen wir den Absatz unverändert auf 1,3 Millionen Brillen. Der Umsatz lag mit 0,5 Milliarden € ebenfalls auf Vorjahresniveau. Die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte stieg auf 1.200 (Vorjahr: 1.177 Geschäfte).

Der Hörgeräte-Markt

Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt. Studien gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 14 Millionen Menschen mit Hörbeeinträchtigungen leben, Tendenz steigend. Schwerhörigkeit gehört zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Rund 2,5 Millionen Menschen tragen Hörgeräte. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland in 5.900 Betriebsstätten (Vorjahr: 5.600 Betriebsstätten) um 1,17 Millionen Geräte angepasst. Der Umsatz der Branche liegt nach Einschätzung der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (KdöR) bei 1,4 Milliarden € (Vorjahr: 1,5 Milliarden €).

Das Jahr 2014 war positiv beeinflusst durch eine erhöhte Nachfrage im Hörgerätebereich, ausgelöst durch eine Reform der Erstattung von gesetzlichen Krankenkassen im November 2013.

Fielmann-Konzern

Fielmann hat die augenoptische Branche geprägt. Der Name Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. Wir sind Augenoptiker und decken die ganze Wertschöpfungskette der Branche ab.

Im brandenburgischen Rathenow bündeln wir unsere Kompetenz in Produktion und Logistik. Unter einem Dach fertigen wir auftragsbezogen Mineral- und überwiegend Kunststoffgläser, fügen sie in der Randschleiferei mit der Fassung zur Brille zusammen.

Im Zweischichtbetrieb liefern wir im Schnitt pro Tag mehr als 19.000 Gläser, wickeln mehr als 55.000 Aufträge ab. 2015 fertigten wir mit modernster Technologie mehr als 4,8 Millionen Gläser aller Veredelungsstufen und lieferten 7,8 Millionen Brillenfassungen aus.

Fielmann Aktiengesellschaft

Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör.

Die Gesellschaft wird vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Herrn Günther Fielmann, gemeinschaftlich durch zwei Mitglieder des Vorstands oder durch ein Vorstandsmitglied mit einem Prokuristen.

Unternehmenssteuerung

Kundenzufriedenheit, Absatz, Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung.

Nur zufriedene Kunden bleiben dem Unternehmen treu und sind Garant für langfristiges Wachstum.

Die Kundenzufriedenheit stellt eine unternehmensspezifische Kerngröße dar und wird anhand eines umfangreichen Fragebogens auf Ebene jeder einzelnen Niederlassung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut kontinuierlich ermittelt und ausgewertet.

Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der Steuerung des Konzerns nach den Absatzmärkten Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Übrige.

Wirtschaftsbericht

Ertragslage

Während die übrige augenoptische Branche inklusive Online-Handel in Deutschland einen Stückzahlanstieg von lediglich 1,7 Prozent verzeichnete (Vorjahr: 1,8 Prozent), steigerte Fielmann seinen Absatz um 2,9 Prozent auf 7,8 Millionen Stück (Vorjahr: 7,6 Millionen Stück). Die Kundenzufriedenheit stieg wiederum leicht auf 91,9 Prozent (Vorjahr: 91,8 Prozent). Der Außenumsatz inklusive MwSt. erhöhte sich auf 1.509,3 Millionen € (Vorjahr: 1.427,9 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.299,9 Millionen € (Vorjahr: 1.226,5 Millionen €). Der Absatz im Bereich der Hörgeräteakustik belief sich auf 46,0 Tausend Einheiten (Vorjahr 39,5 Tausend Einheiten), der Umsatz auf 42,6 Millionen € (Vorjahr: 34,6 Millionen €).

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen deutlich überproportional um 24,1 Prozent auf 19,3 Millionen € (Vorjahr: 15,6 Millionen €). Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Untervermietung und Auflösungen von Wertberichtigungen oder Rückstellungen sowie Währungskursgewinne. Der Anstieg steht im Zusammenhang mit Erträgen aus Währungsumrechnungen, insbesondere den realisierten Gewinnen aus den Währungsabsicherungen im USD.

Der Materialaufwand stieg unterproportional um 2,3 Prozent auf 270,8 Millionen € (Vorjahr: 264,7 Millionen €), in Relation zum Umsatz sank der Aufwand auf 20,8 Prozent nach 21,5 Prozent im Vorjahr. Grund hierfür war insbesondere eine verbesserte Abverkaufsstruktur.

Der Personalaufwand stieg bei einer Kostenquote von 39,9 Prozent absolut um 35,3 Millionen € und betrug 519,6 Millionen € (Vorjahr: 484,3 Millionen €). Hier zeigt sich im Wesentlichen der Anstieg der Mitarbeiterzahl um 3,3 Prozent auf 17.287 (Vorjahr: 16.732 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), davon entfielen 474 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Hörgeräteabteilungen (Vorjahr: 369 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). Darüber hinaus beeinflusste die Entwicklung des Schweizer Franken die Personalkosten bei den in Euro ausgewiesenen Aufwendungen im Konzern.

Die Abschreibungen steigen lediglich um 881 Tausend €. Durch eine verbesserte Vermietungssituation kam es bei einzelnen Immobilien zu einer Wertaufholung von rund 1,4 Millionen € sowie bei unserer Immobilie in Itzehoe zu einem Einmalaufwand von rund 950 Tausend €. Diesem Aufwand steht ein Ertrag aus der Abrechnung mit der Feuerversicherung im Jahr 2012 gegenüber.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen überproportional um 8,6 Prozent auf 251,4 Millionen € (Vorjahr: 231,6 Millionen €). Der absolute Anstieg ist im Wesentlichen auf erhöhte Beratungskosten, insbesondere für die Reorganisation von Aufbau- und Ablauforganisation im IT-Bereich, zurückzuführen. Der Fokus dieses Projekts liegt in der Neugestaltung einer flexiblen serviceorientierten IT-Architektur. Daneben sind erhöhte Aufwendungen durch die Anmietung neuer Ladengeschäfte sowie Währungseffekte zu verzeichnen.

Der Gewinn vor Steuern betrug für den Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum 240,1 Millionen €, lag damit um 6,2 Prozent über Vorjahr (Vorjahr: 226,0 Millionen €). Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 170,5 Millionen € (Vorjahr: 162,8 Millionen €). Fielmann investierte in den Markt, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, trieb die Expansion voran, verdichtete sein Niederlassungsnetz. Anfang Juli 2015 eröffnete Fielmann eine Niederlassung in Bozen (Italien). Der anhaltende Zuspruch unserer Kunden und die Medienresonanz stimmen uns optimistisch für die Zukunft.

Das Finanzergebnis stieg bei saldierter Betrachtung auf 0,4 Millionen €, nach 0,2 Millionen € im Vorjahr. Es errechnet sich zum einen aus nicht liquiditätswirksamen Effekten im Zusammenhang mit Auf- und Abzinsungen aufgrund der IFRS/IAS-Bewertung von Bilanzpositionen und zum anderen aus einem operativen Zinsergebnis, das aus der Geldanlage bzw. -aufnahme des Finanzvermögens resultiert. Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken beeinflusst diese Zahlen auch weiterhin stark. Der Refinanzierungszinssatz der Europäischen Zentralbank verharrte auf einem Rekordniveau von 0,05 Prozent.

Fest- und Termingelder mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten wurden von Banken vielfach nicht mehr verzinst. Im Geschäftsjahr 2015 haben eine Vielzahl von großen deutschen Geschäftsbanken die Negativzinsen auf Sichteinlagen eingeführt.

Die Steuerquote des Fielmann-Konzerns beläuft sich auf 29,0 Prozent nach 28,0 Prozent im Vergleichszeitraum. Die Rendite vor Steuern, bezogen auf die Konzerngesamtleistung, stieg auf 18,5 Prozent (Vorjahr: 18,4 Prozent), die Nettorendite beläuft sich auf 13,1 Prozent (Vorjahr: 13,2 Prozent). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern lag bei 32,7 Prozent (Vorjahr: 32,9 Prozent).

Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 278,5 Millionen € (Vorjahr: 263,8 Millionen €), das Ergebnis pro Aktie stieg um 5,3 Prozent auf 1,97 € (Vorjahr: 1,87 €).

Das Ergebnis erzielten 695 Niederlassungen (Vorjahr: 687 Niederlassungen), davon 143 Niederlassungen mit integriertem Hörgerätestudio (Vorjahr: 122 Niederlassungen). Darüber hinaus betreiben wir in der Ukraine und Weißrussland 41 kleinere Standorte (Vorjahr: 38 Standorte). Die durch Franchisenehmer betriebenen 23 Niederlassungen im Baltikum werden nicht konsolidiert (Vorjahr: 23 Niederlassungen).

Segmente

Fielmann erwirtschaftete in Deutschland im Berichtszeitraum mit 586 Niederlassungen (Vorjahr: 582) einen Absatz von 6,5 Millionen Brillen (Vorjahr: 6,3 Millionen Brillen) und einen Umsatz von 1.072,1 Millionen € (Vorjahr: 1.025,8 Millionen €). Fielmann behauptete seine Marktanteile in Deutschland, erreichte mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 20 Prozent) und 52 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 52 Prozent). Fielmann erzielte in Deutschland ein Ergebnis vor Steuern von 189,7 Millionen € (Vorjahr: 181,3 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 18,6 Prozent (Vorjahr: 18,5 Prozent).

In der Schweiz konnte Fielmann mit 38 Niederlassungen (Vorjahr: 37 Niederlassungen) einen Absatz von 468.000 Brillen (Vorjahr: 453.000 Brillen) erzielen. Der Umsatz im Segment belief sich auf 172,3 Millionen € (Vorjahr: 147,0 Millionen €). Währungsbereinigt lag das Umsatzplus bei 2,7 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern betrug 34,9 Millionen € (Vorjahr: 31,8 Millionen €). Die Umsatzrendite lag bei 20,3 Prozent nach 21,6 Prozent im Jahr 2014.

Am 15. Januar 2015 gab die Schweizer Nationalbank ihren mehr als drei Jahre gültigen Mindestkurs von 1,20 Franken zum Euro auf. Daraufhin sackte der Kurs kurzfristig unter die Parität. Nachdem der Schweizer Franken im Jahre 2014 durchschnittlich bei 1 € = 1,21 CHF notierte, stieg sein Wert auf 1 € = 1,07 CHF und notierte damit um 13,1 Prozent fester gegenüber dem Euro.

Fielmann erwirtschaftete in der Schweiz mit 3 Prozent aller Optikfachgeschäfte (Vorjahr: 3 Prozent) einen Absatzmarktanteil von 45 Prozent (Vorjahr: 44 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil in Euro von 15 Prozent (Vorjahr: 15 Prozent).

Der Absatz in Österreich mit seinen 35 Niederlassungen (Vorjahr: 34 Niederlassungen) lag im Berichtsjahr bei 410.000 Brillen (Vorjahr: 405.000 Brillen). Der Umsatz im Segment stieg um 6,1 Prozent auf 75,1 Millionen € (Vorjahr: 70,8 Millionen €), das Ergebnis vor Steuern auf 14,3 Millionen € (Vorjahr: 13,5 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern lag bei unverändert 19,1 Prozent (Vorjahr: 19,1 Prozent). Fielmann erzielte mit 3 Prozent (Vorjahr: 3 Prozent) aller Optikfachgeschäfte einen Absatzmarktanteil von 32 Prozent (Vorjahr: 31 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 19 Prozent (Vorjahr: 19 Prozent).

In den EU-Ländern Polen, Niederlande, Luxemburg und Italien betreiben wir 36 Standorte (Vorjahr: 34 Niederlassungen), die wir unter Hinzurechnung unserer kleineren 41 Standorte (Vorjahr: 38 Standorte) in Weißrussland und der Ukraine im Segment "Übrige" darstellen.

Der Absatz in Polen lag bei 140.000 Brillen (Vorjahr: 139.000 Brillen). Das Ergebnis entwickelte sich positiv, die Rendite vor Steuern betrug 11,2 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent). Der polnische Zloty lag im Jahresdurchschnitt unverändert bei 4,18 PLN (Vorjahr: 4,18 PLN).

Der Umsatz des Segments "Übrige" betrug 31,2 Millionen € (Vorjahr: 28,7 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 0,8 Millionen € (Vorjahr: -0,7 Millionen €).

Finanzlage

Finanzmanagement

Die Finanzlage des Fielmann-Konzerns ist unverändert solide. Die Ausschüttung der Fielmann Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2014 im Juli 2015 stieg um 10,3 Prozent, dennoch erhöhte sich das Finanzvermögen zum Bilanzstichtag auf 356,8 Millionen € (Vorjahr: 328,1 Millionen €). Der Finanzmittelfonds (Liquide Mittel und Anlagen bis drei Monate Laufzeit) belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 95,6 Millionen € (Vorjahr: 127,3 Millionen €). Hinsichtlich weiterer Angaben, insbesondere aufgrund der veränderten Fristigkeit der Anlagen, verweisen wir auf Textziffer 42 im Konzernanhang. Die Anlagepolitik ist defensiv und auf die Erhaltung des Vermögens ausgerichtet. Anlagerichtlinien sehen Obergrenzen sowohl für einzelne Adressen als auch für Anlageklassen vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf 0,3 Millionen € (Vorjahr: 0,5 Millionen €). Darüber hinaus bestehende kurzfristige Kreditlinien wurden lediglich für Avale in Anspruch genommen.

Cashflow-Entwicklung und Investitionen

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent auf 160,6 Millionen € nach 156,8 Millionen € in 2014. Der Cashflow pro Aktie stieg dadurch auf 1,91 € (Vorjahr: 1,87 €).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -52,6 Millionen € (Vorjahr: -38,7 Millionen €). Das Investitionsvolumen lag im Berichtsjahr bei 53,3 Millionen € (Vorjahr: 39,1 Millionen €) und wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Die Mittel wurden überwiegend für den Ausbau und den Erhalt des Niederlassungsnetzes verwendet. Im Rahmen des Projekts ZenIT wurden alle deutschen Niederlassungen mit Tablet-Computern ausgerüstet. Hierdurch ist eine effizientere Bearbeitung von Kundenaufträgen sichergestellt.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der im Wesentlichen auf die ausgezahlte Dividende entfiel, belief sich auf -139,9 Millionen € (Vorjahr: -127,2 Millionen €).

Vermögenslage

Vermögens- und Kapitalstruktur

Das Gesamtvermögen des Konzerns stieg im Berichtsjahr um 6,4 Prozent auf 891,1 Millionen € (Vorjahr: 837,3 Millionen €). Die Sachanlagen im Konzern wurden mit 223,2 Millionen € ausgewiesen (Vorjahr: 210,0 Millionen €). Dies entsprach einem Anteil von 25,0 Prozent am Gesamtvermögen des Konzerns (Vorjahr: 25,1 Prozent). Die vorgenommenen Investitionen, unter anderem in neue Niederlassungen, in den Ausbau von Hörgeräteabteilungen, den Umbau bestehender Filialen und in die Verbesserung der Logistik in Rathenow, übertraf mit 53,3 Millionen € die Abschreibungen um 37,3 Prozent, so dass das Sachanlagevermögen auf Jahressicht um 13,2 Millionen € stieg (Vorjahr: -1,1 Millionen €). Das Sachanlagevermögen ist zu 233,3 Prozent durch Eigenkapital nach Ausschüttung der vorgeschlagenen Dividende gedeckt (Vorjahr: 235,8 Prozent). Die Abschreibungen stiegen unterproportional aufgrund des Wegfalls von einmaligen Sondereffekten in 2014 von 38,0 Millionen € im Vorjahr auf 38,8 Millionen €. Diese standen im Zusammenhang mit den Aktivitäten in der Ukraine.

Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen 525,0 Millionen € (Vorjahr: 505,1 Millionen €). Bei den kurzfristigen Vermögenswerten stiegen die Vorräte überproportional zum Umsatzwachstum um 8,6 Prozent auf 133,1 Millionen € (Vorjahr: 122,6 Millionen €). Der Anstieg ist Folge der wirtschaftlichen Entwicklung des Gesamtkonzerns sowie eines Aufbaus der Lagerbestände insbesondere im Sonnenbrillenbereich. Die Umschlagshäufigkeit lag bei 10,2 (Vorjahr: 10,6).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbezogen ebenfalls überproportional um 1,7 Millionen € auf 22,7 Millionen € (Vorjahr: 21,0 Millionen €), sind aber im Verhältnis zum Umsatz aufgrund des Geschäftsmodells nicht wesentlich.

Das Eigenkapital im Konzern stieg mit 6,1 Prozent um 38,2 Millionen € und betrug nach Abzug der vorgeschlagenen Dividendenausschüttung von 147,0 Millionen € 520,8 Millionen € (Vorjahr: 495,2 Millionen €). Die solide Finanzierung der Fielmann-Gruppe zeigte sich in der hohen Eigenkapitalquote abzüglich vorgeschlagener Dividende von 58,4 Prozent (Vorjahr: 59,1 Prozent).

Die Rückstellungen betrugen 66,5 Millionen € (Vorjahr: 60,8 Millionen €). Während die langfristigen Rückstellungen sich um lediglich 0,9 Millionen € veränderten, stiegen die kurzfristigen Rückstellungen um 12,3 Prozent bzw. 4,8 Millionen €. Die Rückstellungen stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit leistungsbezogenen Vergütungen von Mitarbeitern.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Berichtsjahr mit nur 1,2 Prozent deutlich unterproportional zur Ausweitung des Geschäftsbetriebes auf 65,8 Millionen € (Vorjahr: 65,0 Millionen €).

Gesamtaussage des Vorstands zur aktuellen wirtschaftlichen Lage

Der Vorstand beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts unverändert positiv. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand davon aus, dass Fielmann bei angemessenem Ergebnis weitere Absatz- und Umsatzmarktanteile gewinnen wird. Zum Zeitpunkt des Drucktermins stimmten die Erwartungen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.

Wertschöpfung

Wertschöpfungsrechnungen ermitteln den wirtschaftlichen Wert, den ein Unternehmen mit seiner Produktion und der Erstellung seiner Leistung erzielt. Sie weisen darüber hinaus den Anteil aus, den die Einzelnen aus dem Unternehmen direkt oder indirekt erhalten.

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Herkunft Mio. €
Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderung 1.301,0
Sonstige Erträge 12,6
Unternehmensleistung 1.313,6
Materialaufwand -270,8
Abschreibungen -38,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen -244,2
Sonstige Steuern -0,3
Summe Vorleistungen -554,1
Wertschöpfung 759,5

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Verwendung Mio. € %
Aktionäre und andere Gesellschafter 152,0 20,0
Mitarbeiter und Organe 520,2 68,5
Öffentliche Hand 69,5 9,2
Kreditgeber 0,3
Unternehmen 17,5 2,3
759,5 100

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Fielmann ist größter Arbeitgeber der augenoptischen Branche in Deutschland und der Schweiz. Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 16.961 (Vorjahr: 16.389) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon entfallen auf das Segment Deutschland 14.175 (Vorjahr: 13.740). In der Schweiz beschäftigt Fielmann 1.281 (Vorjahr: 1.203) und in Österreich 745 (Vorjahr: 716) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Personalaufwand betrug 519,6 Millionen € (Vorjahr: 484,3 Millionen €), die Personalaufwandsquote in Bezug zur Konzerngesamtleistung lag bei 39,9 Prozent (Vorjahr: 39,4 Prozent).

Der Erfolg unseres Unternehmens hängt maßgeblich vom Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Fielmann ist ein modernes Unternehmen. Unser Frauenanteil beträgt in Deutschland über 70 Prozent. Unsere Frauenquote in den ersten beiden Führungsebenen unter dem Vorstand liegt heute bei 21 Prozent, in den ersten drei Ebenen bei über 30 Prozent. Der Anteil gut ausgebildeter Frauen mit Berufserfahrung wird weiter zunehmen. Mit flexibler Arbeitszeitregelung schaffen wir ein familienfreundliches Umfeld. 29,1 Prozent der zum Stichtag 17.287 (Vorjahr: 28 Prozent, 16.732) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns waren in Teilzeit beschäftigt. Fielmann berücksichtigte damit vielfach den Wunsch nach individueller Arbeitszeitgestaltung.

Die demographische Entwicklung in Deutschland, der Schweiz und Österreich führt dazu, dass Fielmann sich frühzeitig um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemüht und die Qualifizierung in einer Vielzahl von Programmen sicherstellt. Dabei bietet der Konzern ein weites Spektrum an verschiedenen Karrieremöglichkeiten, verbunden mit einer attraktiven Entlohnung und finanziellen Entwicklungsperspektiven. Beides trat in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus.

Strikte Kundenorientierung führte uns an die Spitze. Unsere Philosophie spiegelt sich auch in der Vergütung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Ein wesentlicher Teil der Tantieme unserer Niederlassungsleiterinnen und Niederlassungsleiter sowie des Vorstandes ist abhängig von der Zufriedenheit unserer Kunden. Zudem bietet Fielmann seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Mehr als 85 Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten Fielmann-Aktien, beziehen neben ihren Gehältern zusätzlich Dividenden. Das motiviert. Den Vorteil haben unsere Kunden.

Fielmann-Aus- und Weiterbildung

Alle Fielmann-Niederlassungen im In- und Ausland werden von Augenoptikermeisterinnen und -meistern bzw. Optometristinnen und Optometristen geführt. Ihnen zur Seite stehen freundliche, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend Augenoptikergesellen. Fielmann ist größter Ausbilder der augenoptischen Branche, beschäftigte durchschnittlich 2.925 Auszubildende (Vorjahr: 2.834 Auszubildende). Hiervon entfallen auf das Segment Deutschland 2.614 (Vorjahr: 2.528). In der Schweiz beschäftigt Fielmann 166 (Vorjahr: 172) und in Österreich 136 (Vorjahr: 128) Auszubildende.

Den hohen Standard unserer Ausbildung belegen bundesweite Auszeichnungen. In den letzten fünf Jahren stellte Fielmann beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks alle Bundessieger.

Auf dem Fielmann Campus in Plön, unter anderem in den Räumlichkeiten des Schlosses, bildet die Fielmann Aktiengesellschaft den Nachwuchs für die neue Generation des augenoptischen Fachgeschäftes aus. Fielmann qualifizierte 2015 wieder mehr als 7.000 Augenoptikerinnen und Augenoptiker. Seit dem Jahr 2012 bieten wir auf dem Fielmann Campus in Plön neben der zentralen Aus- und Weiterbildung für die Augenoptik auch die Aus- und Weiterbildung für die Hörgeräteakustik an.

Modernste Technik, sowohl in der Optik als auch in der Akustik, gepaart mit innovativen Lehrmethoden und -mitteln, unterstützt den hohen Standard der Aus- und Weiterbildung.

Als feste Einrichtung für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis haben sich die Fielmann Akademie-Kolloquien in Plön etabliert. Mehr als 4.200 Besucher in 32 Veranstaltungen suchten seit 2007 den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Augenoptik.

Plan-Ist-Vergleich 2015

Die im Ausblick sowie in der zusammenfassenden Aussage zum Prognosebericht im Geschäftsbericht 2014 für das Jahr 2015 veröffentlichten Erwartungen an die geschäftliche Entwicklung des Konzerns haben sich bestätigt.

In Ausbau und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur wurden 2015 insgesamt 53,3 Millionen € investiert (Plan 2015: 53,4 Millionen €). Die Investitionen verteilen sich im Einzelnen wie folgt:

Im Geschäftsjahr 2015 wurden 11 Standorte eröffnet (Plan 2015: 10 Standorte).

In Deutschland beliefen sich die Investitionen auf 42,7 Millionen € (Plan 2015: 46,4 Millionen €), in Österreich auf 1,7 Millionen € (Plan 2015: 1,0 Millionen €), in der Schweiz auf 7,0 Millionen € (Plan 2015: 3,9 Millionen €) und in Polen auf 0,2 Millionen € (Plan 2015: unter 1,0 Millionen €). Wir haben 32,1 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufgewendet (Plan 2015: 29,7 Millionen €). In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investierten wir rund 4,5 Millionen € (Plan 2015: 6,6 Millionen €), in die Konzerninfrastruktur weitere 16,7 Millionen € (Plan 2015: 17,1 Millionen €). Die Abweichungen stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Implementierung neuer Hard- und Software in den deutschen Niederlassungen. Fielmann investierte im vergangenen Jahr 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung (Plan 2015: mehr als 20 Millionen €). Die für das Geschäftsjahr 2015 erwarteten Marktanteilsgewinne wurden insbesondere regional erzielt.

Fielmann erreichte mit 5 Prozent aller augenoptischen Fachgeschäfte (Vorjahr: 5 Prozent) 21 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 20 Prozent) und 52 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 52 Prozent). Der Absatz stieg im Geschäftsjahr 2015 um 2,9 Prozent (Plan 2015: leichter Absatzanstieg), der Konzernumsatz um 6,0 Prozent und lag damit über den Erwartungen (Plan 2015: Umsatzentwicklung wie in den Vorjahren. Anstieg im Durchschnitt 2010 bis 2014: 5,2 Prozent). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg deutlich um 6,2 Prozent (Plan 2015: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich leicht verbessern). Die Kundenzufriedenheit stieg leicht auf 91,9 Prozent (Plan 2015: Kundenzufriedenheit auf bestehendem Niveau halten). Die Aktionäre partizipierten wie avisiert am Erfolg des Unternehmens durch einen Anstieg der Dividende um 9,4 Prozent von 1,60 € auf 1,75 € bei einer für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität (Umsatzrentabilität vor Steuern 18,5 Prozent, Eigenkapitalrentabilität nach Steuern 32,7 Prozent).

Vergütungsbericht

Die Laufzeit von Vorstandsverträgen beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes bestehen aus fixen und variablen, ergebnisabhängigen Bestandteilen. Einem Vorstandsmitglied wurde eine Pensionszusage gewährt. Den fixen Bezügen wurden der individuelle geldwerte Vorteil aus den zur privaten Nutzung überlassenen Dienstfahrzeugen und die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung anteilig zugerechnet. Das Tantiemesystem, das für alle Vorstände gilt, stellt sich wie folgt dar:

Die strikte Kundenorientierung der Fielmann-Gruppe als Kern ihrer Unternehmensphilosophie spiegelt sich bei den Vorstandsverträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Die Tantieme ist zweigeteilt. Die Tantieme I richtet sich nach dem Jahresergebnis. Die Tantieme II dient der Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Sie berechnet sich auch nach der Kundenzufriedenheit.

Für die Tantieme I wird der Tantiemeprozentsatz, der für die einzelnen Vorstandsmitglieder vereinbart worden ist, mit 70 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses des Fielmann-Konzerns multipliziert. Für die Tantieme II wird der individuelle Tantiemeprozentsatz zunächst mit 30 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses in der dreijährigen Tantiemeperiode des Fielmann-Konzerns berechnet.

Der sich hiernach ergebende Betrag wird anschließend über ein Zielsystem bewertet und kann im Endergebnis zwischen 0 Prozent und maximal dem doppelten Betrag der Ausgangsgröße -das heißt 60 Prozent -liegen. Damit erlangt der Faktor der Kundenzufriedenheit eine maßgebliche Bedeutung für die Bemessung der Tantieme.

In den Dienstverträgen wurde zugleich die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung eines Vorstandes bei 150 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Dr. Körber, Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss) bzw. 200 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Fielmann und Herrn Schmid) festgelegt.

Die auf das Geschäftsjahr und das Vorjahr entfallenden Beträge sind individualisiert im Anhang zum Konzernabschluss unter Textziffer (30) gemäß den Mustertabellen des Deutschen Corporate Governance Kodex dargestellt, ebenso Erläuterungen zu einer Regelung, die das Ausscheiden am Ende der Vertragslaufzeit zum 30. Juni 2017 betrifft.

Angaben entsprechend § 315 Abs. 4 HGB sowie Aktionärsstruktur

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt 84 Millionen € und ist eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien), jeweils ohne Nennwert. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft eine Stimme (§ 14 Abs. 6 der Satzung).

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen

Durch Vereinbarung vom 4. April 2013 sind Herr Marc Fielmann und Frau Sophie Luise Fielmann einer am 3. April 2013 zwischen Herrn Günther Fielmann und der KORVA SE, Lütjensee, geschlossenen Poolvereinbarung beigetreten (Poolvertrag).

Insgesamt umfasst der Poolvertrag 60.180.844 Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft (poolgebundene Aktien). Nach dem Poolvertrag bedarf eine Übertragung von poolgebundenen Aktien an Dritte der Zustimmung aller übrigen Poolmitglieder. Zudem muss jedes Poolmitglied, das seine poolgebundenen Aktien veräußern möchte, diese Aktien zuvor den übrigen Poolmitgliedern zum Kauf anbieten (Vorerwerbsrecht).

Nach dem Poolvertrag sind die Stimmrechte aus den poolgebundenen Aktien in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft jeweils gemäß den Beschlüssen der Poolmitglieder in der Poolversammlung auszuüben, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Sinn das jeweilige Poolmitglied in der Poolversammlung abgestimmt hat. Das Stimmrecht der Poolmitglieder in der Poolversammlung richtet sich nach ihrem Stimmrecht in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft. Jede poolgebundene Aktie gewährt eine Stimme.

Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses bestanden die folgenden direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft, die die Schwelle von 10 Prozent überschritten haben: Herr Günther Fielmann, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Herr Marc Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), Frau Sophie Luise Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), KORVA SE, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Fielmann Interoptik GmbH & CO. KG, Hamburg (indirekt beteiligt), Fielmann Familienstiftung, Hamburg (indirekt beteiligt).

Der Streubesitz beträgt 28,36 Prozent. Weitere Informationen können den Angaben zu den Stimmrechtsmitteilungen im Anhang des Jahresabschlusses 2015 der Fielmann Aktiengesellschaft entnommen werden.

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.

Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrolle nicht unmittelbar ausüben

Eine solche Konstellation besteht bei der Gesellschaft nicht.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind geregelt in § 84 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 7 Abs. 1 folgende Regelung zur Zusammensetzung des Vorstands vor:

"(1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus mindestens drei Personen. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder und die Person des Vorstandsvorsitzenden sowie gegebenenfalls seines Stellvertreters.''

Die gesetzlichen Bestimmungen über die Änderung der Satzung sind geregelt in § 119 AktG in Verbindung mit § 179 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 14 Abs. 4 folgende Regelung zu Satzungsänderungen vor:

"(4) Zur Beschlussfassung in der Hauptversammlung ist -soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen -die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich und genügend.'

Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 6. Juli 2016 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals um insgesamt bis zu 5 Millionen € durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten.

Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

um etwaige Spitzenbeträge unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu verwerten;
bei Erhöhungen des Grundkapitals gegen Bareinlagen gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet;
für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2011 festzulegen.

Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Entsprechende wesentliche Vereinbarungen sind nicht vorhanden.

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind

Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern bestehen nicht.

Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt, in dem die Beziehungen der Gesellschaft zu Herrn Günther Fielmann (Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie zu anderen ihm verbundenen Unternehmen und den zum Fielmann-Konzern gehörenden Unternehmen erfasst wurden.

Der Vorstand hat in diesem Bericht die folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2015 nicht vor."

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem 31. Dezember 2015, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Fielmann-Konzerns haben könnten, sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nicht bekannt.

Die Verantwortlichkeiten im Vorstand wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2016 neu strukturiert. Herrn Günther Fielmann obliegt als Vorstandsvorsitzendem die Gesamtverantwortung, insbesondere die Richtlinienkompetenz einschließlich der Unternehmensstrategie. Der Aufsichtsrat hat Herrn Marc Fielmann zum Vorstand Marketing bestellt. Herr Georg Alexander Zeiss übernimmt neben dem bisherigen Vorstandsressort Finanzen und Immobilien zusätzlich den Bereich Compliance. Unverändert bleiben die Vorstandsressorts für Herrn Dr. Bastian Körber (Vertrieb), Herrn Günter Schmid (Materialwirtschaft, Produktion) sowie für Herrn Dr. Stefan Thies (Personal, Controlling, IT).

Risikomanagementsystem

Durch ein umfassendes Chancen- und Risikomanagement kann Fielmann Chancen frühzeitig erkennen und nutzen, ohne mögliche Risiken außer Acht zu lassen. Basis ist ein detailliertes Berichtswesen, das alle Planungs- und Steuerungssysteme beinhaltet. Anhand zuvor identifizierter und definierter Schwellenwerte wird regelmäßig analysiert, ob Risikokonzentrationen im Konzern oder bei der Fielmann Aktiengesellschaft bestehen. Die Überwachung ist in tägliche Arbeitsabläufe integriert, die monatliche und die jährliche Berichterstattung komplettieren das Frühwarnsystem. Mögliche Risiken werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die wirtschaftliche Lage der Fielmann Aktiengesellschaft bzw. des Konzerns bewertet. Das Ergebnis der Beurteilung wird auf Formblättern anhand eines Ampelsystems für die Risikoausprägung dokumentiert. Dabei werden folgende Risikoklassifizierungen unterschieden:

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grün: guter Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von weniger als 1 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
grün-gelb: leichte negative Abweichung vom guten Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 1-3 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
gelb: Gefahr des Eintritts des kritischen Zustands (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 3-5 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
gelb-rot: kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 5-10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
rot: sehr kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von mehr als 10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern).

Neben dem monatlichen und jährlichen Berichtswesen besteht zusätzlich eine Pflicht zur Ad-hoc-Berichterstattung. Der Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -beurteilung erfolgt dezentral durch die einzelnen Bereiche. Der Risikobeauftragte koordiniert die Risikoerfassung, -bewertung sowie -beurteilung und leitet die Risikoberichte der einzelnen Bereiche an den Vorstand weiter. Damit wird eine Vielzahl einzelner Risiken abgedeckt, die wiederum in die folgenden Kategorien zusammengefasst sind:

Umfeldrisiken

Konzernleistungs- und Kostenrisiken

Risiken in den Bereichen:

Finanzen
Produktion und Logistik
Informationstechnologie
Personal

Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken und deren Auswirkungen sind hierbei berücksichtigt. Die Wirksamkeit des Informationssystems wird regelmäßig durch die interne Revision überwacht und im Rahmen der Prüfung beurteilt. Für den Fielmann-Konzern sowie für die Fielmann Aktiengesellschaft bestehen im Folgenden aufgeführte Risiken. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken werden nicht explizit erfasst, da sie sich naturgemäß nicht vermeiden lassen.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die nachfolgenden Informationen über Risiken der künftigen Entwicklung beziehen sich auf die in das Risikomanagement von Fielmann eingebundenen Risiken. Zur Verbesserung der Information wird die nach IFRS 7 für den Konzernabschluss gebotene Berichterstattung über Kreditrisiken, Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Marktrisiken und Liquiditätsrisiken in den Lagebericht unter "Finanzwirtschaftliche Risiken" eingebunden. Die Ausführungen über die Chancen der künftigen Entwicklung betreffen im Wesentlichen operative Bereiche.

Branchen- und andere externe Risiken (Umfeldrisiken)

Konjunkturelle Schwankungen im internationalen Marktumfeld und eine zunehmende Wettbewerbsintensität stellen grundsätzliche Risiken dar. Daraus resultierende Preis- und Absatzrisiken sind gegeben. Ständige dezentrale und zentrale Wettbewerbsbeobachtung lässt frühzeitig Entwicklungen erkennen. Die Wettbewerbsbeobachtung schließt auch die Entwicklungen im Internet ein. Über manuelle und automatisierte Verfahren wird das Angebot von Online-Anbietern für Kontaktlinsen laufend beobachtet und analysiert.

Vorstand und weitere Entscheidungsträger werden zeitnah über Marktbewegungen informiert. Risiken werden so rechtzeitig identifiziert, und Maßnahmen zur Begrenzung lassen sich kurzfristig umsetzen.

Das Konsumverhalten wird zunehmend durch digitale Technologien geprägt. Auch Brillen und Kontaktlinsen werden im Online-Handel angeboten.

In der Brillenoptik liegt der Umsatzmarktanteil des Online-Handels bei nur einem Prozent. Die Mehrheit des Versandumsatzes in Höhe von 225 Millionen € wird mit Kontaktlinsenprodukten erwirtschaftet (ZVA, 2016).

Zur Fertigung einer Brille sind Sehstärkenbestimmung, Brillenglaszentrierung und Anpassung notwendig. Fielmann vertreibt Korrektionsbrillen heute nicht per Internet. Ungenaue Daten rufen prismatische Nebenwirkungen hervor. Diese können zu Ermüdung, Unwohlsein, Kopfschmerzen bis hin zu Doppelbildern führen. Beim aktuellen Stand der Technologie ist die Zentrierung über ein Internetportal ein Zufallsprodukt.

Ab 2016 liefert Fielmann auch in Deutschland Kontaktlinsen kostenlos nach Hause, bietet bequeme Nachbestellmöglichkeiten per App, Computer und Tablet.

Das Risiko wird daher unverändert als gering (grün bis grün-gelb) eingestuft.

Segmentspezifische Risiken (Umfeldrisiken)

Die Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach IFRS erfolgt nach regionalen Absatzmärkten, von denen im Umsatz lediglich die "Schweiz" und das Segment "Übrige" von Währungsschwankungen betroffen sein können. Zu näheren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter dem Punkt "Währungsrisiken".

Gesetzliche Änderungen im Gesundheitswesen stellen kein Risiko dar, da die augenoptische Branche in allen Segmenten nahezu vollständig dereguliert wurde und Erstattungen von Krankenkassen nur noch in einer für das Unternehmen untergeordneten Bedeutung vorhanden sind. Das Risiko wird daher als niedrig (grün) eingestuft.

Seit der Anhebung der Festbeträge für die Hörsystemversorgung in Deutschland zum 1.11.2013 auf 785 € je Hörsystem haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Hörsystemversorgung, die nach dem aktuellen Stand der Medizintechnik eine bestmögliche Angleichung an das Gehör eines Normalhörenden gewährleistet.

Durch Rahmenverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen sind Hörgeräteakustiker verpflichtet, dieses Versorgungsziel bereits zum Nulltarif sicherzustellen. Für Fielmann die Chance, weitere Marktanteile zu gewinnen.

Operative Risiken (Produktions- und Logistikrisiken)

Die eigene Produktion sichert uns die Warenflusskontrolle von der Prüfung der Rohmaterialien bis hin zum Zusammenfügen der fertigen Brille. Nach DIN ISO 9001 zertifizierte Abläufe sorgen für eine standardisierte Organisation mit hochautomatisierten Herstellungs- und Prüfverfahren, die gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet.

Für den Eventualfall von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen haben wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen:

systematische Schulungs- und Qualifikationsprogramme für die Mitarbeiter
permanente Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien
umfangreiche Sicherungsmaßnahmen in den Niederlassungen
regelmäßige Kalibrierung von Messgeräten sowie die Wartung von Maschinen, IT-Anlagen und der Kommunikationsinfrastruktur

Gegen nicht auszuschließende Schadensfälle ist das Unternehmen in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang versichert. Das Risiko aus dem Produktions- und Logistikbereich wird daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.

Konzernleistungs- und Kostenrisiken

Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Unsere Einkaufsstärke sowie unsere weltweiten Geschäftsbeziehungen erlauben uns, mögliche Lieferengpässe kurzfristig auszugleichen und auf Entwicklungen der Einkaufspreise flexibel zu reagieren. Das Risiko wird unverändert als gering (grün) eingestuft.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Währungs- und Zinsschwankungen können signifikante Gewinn- und Cashflow-Risiken für den Fielmann-Konzern zur Folge haben. Fielmann hat die Risiken so weit wie möglich zentralisiert und steuert diese vorausschauend. Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für den Konzern Zins- und Währungsrisiken. Die Instrumente zur Sicherung dieser finanzwirtschaftlichen Risiken sind in den Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen im Anhang beschrieben. Die wesentlichen Einkaufskontrakte lauten in Euro. Fielmann finanziert sich größtenteils über Eigenkapital. Die Abhängigkeit von Zinsentwicklungen ist somit für das operative Geschäft gering.

Zinssatzänderungen haben ferner eine Auswirkung auf die Höhe des bilanziellen Ausweises von Rückstellungen und damit auf das Finanzergebnis. Ebenso wirken sich Zinsänderungen auf die vorhandene Liquidität und somit ebenfalls auf das Finanzergebnis aus. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus Kursänderungen bei Währungen und für Wertpapiere. Die Steuerung erfolgt über ein Anlagemanagement zur Überwachung von Kredit-, Liquiditäts- und Markt- beziehungsweise Zins- sowie Währungsrisiken im Rahmen kurz- und langfristiger Planungen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden unverändert auf niedrigem Niveau eingestuft (grün).

Kreditrisiken (Finanzen)

Das Ausfallrisiko im Konzern besteht maximal in Höhe der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte. Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Niedrige Zinsen im Euro-Raum sowie eine ausreichende Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken haben 2015 zu einer leichten Stabilisierung an den Finanzmärkten geführt. Von den hohen öffentlichen und privaten Schulden in einigen Ländern des Euro-Raums gehen jedoch unvermindert hohe Risiken für die Gemeinschaftswährung aus. Nachdem die Zinsen bereits in den Jahren seit 2011 sukzessive durch die EZB gesenkt wurden, blieb der Hauptrefinanzierungszinssatz der EZB in 2015 unverändert bei 0,05 Prozent (Vorjahr: 0,05 Prozent).

Das Zinsniveau im Euro-Raum erreichte 2015 dennoch, insbesondere durch das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank, einen neuen historischen Tiefststand. Der operative Zinsertrag des Fielmann-Konzerns sank in diesem Umfeld auf 878 Tausend € (Vorjahr: 1.487 Tausend €).

Die Anlageentscheidungen im Finanzbereich haben grundsätzlich die nachhaltige Sicherung der Kaufkraft als oberstes Ziel. Die Preissteigerungsrate beläuft sich für 2015 in Deutschland auf 0,3 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent). Eine Anlagerichtlinie schreibt für alle Klassen von Finanzinstrumenten, die der Kapitalanlage dienen, Höchstgrenzen vor. Die Anlagemöglichkeiten sind im Wesentlichen auf den sogenannten Investment Grade beschränkt.

Aufgrund der auch im Jahr 2015 weiterhin bestehenden großen Unsicherheit an den Finanzmärkten hat sich die Fielmann Aktiengesellschaft entschieden, insbesondere in Anlagen mit hoher Bonität zu investieren bzw. Liquidität auf Tagesgeldkonten oder auf Kontokorrentkonten zu belassen. Grundsätzlich wird vor jeder wesentlichen Anlageentscheidung die Bonität des Geschäftspartners geprüft und dokumentiert. Die Fixierung von Höchstgrenzen für Anlagen je Kontrahent begrenzt das Ausfallrisiko, ebenso wie den derzeitigen Schwerpunkt des Anlagehorizonts mit Laufzeiten von durchschnittlich elf Monaten (Vorjahr: Laufzeiten von durchschnittlich sieben Monaten). Titel ohne Rating werden einer internen Beurteilung unterworfen. Hierbei werden unter anderem ein bestehendes Rating des Emittenten oder das eines vergleichbaren Schuldners sowie die Ausstattung des Titels berücksichtigt. Anlagen mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten bedürfen keines Ratings, dieses gilt unter Berücksichtigung der definierten Freigrenzen der Anlagerichtlinie.

Die Kreditrisiken werden daher unverändert als gering (grün) eingestuft.

Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine Konzentration von Ausfallrisiken, da durch die Einzelhandelsaktivität eine Bündelung auf einzelne Schuldner nicht gegeben ist. Vor diesem Hintergrund wird das Ausfallrisiko als gering (grün) eingeschätzt.

Liquiditätsrisiken (Finanzen)

Die Finanzsteuerung erfolgt vor dem Hintergrund, dem Vorstand die nötige Flexibilität für unternehmerische Entscheidungen zu gewährleisten und für die fristgerechte Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen des Konzerns Sorge zu tragen. Die Fielmann Aktiengesellschaft steuert die Liquidität für alle Tochtergesellschaften des Konzerns zentral. Liquiditätsrisiken bestehen derzeit keine (grün). Darüber hinaus bietet die hohe Liquidität ausreichend Spielraum für die weitere Expansion. Zum 31. Dezember 2015 bestand Finanzvermögen im Konzern in Höhe von 356,8 Millionen € (Vorjahr: 328,1 Millionen €).

Marktrisiken (Finanzen)

Für den Fielmann-Konzern relevante Marktrisiken sind vor allem Zins- und Währungsrisiken. Anhand einer Sensitivitätsanalyse lassen sich vergangenheitsbezogen Auswirkungen verschiedener Entwicklungen aufzeigen.

Zinsrisiken (Finanzen)

Für die Sensitivitätsanalyse von Zinsrisiken gelten folgende Prämissen: Originäre Finanzinstrumente unterliegen nur dann Zinsrisiken, wenn sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Finanzinstrumente mit einer variablen Verzinsung unterliegen grundsätzlich Marktzinsrisiken, ebenso Liquidität auf Kontokorrentkonten. Das Zinsänderungsrisiko wird daher unverändert als gering (grün) eingestuft.

Währungsrisiken (Finanzen)

Infolge seiner internationalen Ausrichtung ist der Fielmann-Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken im Zusammenhang mit Zahlungsströmen außerhalb seiner funktionalen Währung ausgesetzt. Über 85 Prozent der Zahlungsströme des Konzerns basieren auf dem Euro, etwa 13 Prozent auf dem Schweizer Franken (CHF), der Rest verteilt sich auf US-Dollar (USD), Polnische Zloty (PLN), Ukrainische Hrywnja (UAH), Japanische Yen (YEN) und Weißrussische Rubel (BYR).

Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cashflow in Fremdwährung werden zur Begrenzung der Währungsrisiken Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen CHF und USD. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen.

Als Basis für die Einschätzung der identifizierten Risiken dienen Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien.

Die Marktbewertung eingesetzter Finanzinstrumente erfolgt grundsätzlich anhand vorhandener Marktinformationen. Fremdwährungsrisiken, die aus der Umrechnung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten der ausländischen Tochtergesellschaften in die Konzernberichtswährung resultieren, werden grundsätzlich nicht gesichert.

Die Währungen PLN, UAH und BYR werden aufgrund der jeweiligen geringen Gesamtsumme bzw. der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten nicht abgesichert.

Zum Stichtag 31. Dezember 2015 bestanden Devisentermingeschäfte mit einer Restlaufzeit bis zum 31. Dezember 2016 in Höhe von insgesamt 1 8,0 Millionen USD, aufgeteilt auf monatliche Tranchen von jeweils 1,5 Millionen USD (Vorjahr: 18,0 Millionen USD). Absicherungen hinsichtlich des Schweizer Franken bestanden zum Jahresultimo nicht (Vorjahr: 12,0 Millionen CHF). Die Währungsrisiken für Fielmann werden nach wie vor als gering (grün) eingestuft.

Fachkräftebedarf (Personal)

Der demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt nachhaltig verändern. Im Zeitraum von 2012 bis 2030 ergibt sich zusammengefasst für Deutschland absolut lediglich ein geringer Rückgang der Bevölkerung um -0,7 Prozent, das heißt von 80,5 auf 80,0 Millionen Einwohner.

Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von heute 43,3 Millionen auf circa 39,2 Millionen im Jahr 2030 sinken. Um Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Unternehmen frühzeitig entgegenzuwirken, wirbt Fielmann in Schulen und auf Jobmessen um Fachkräfte der Zukunft. Mehr als 10.000 junge Menschen bewerben sich jährlich um einen beruflichen Start beim Marktführer.

Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche pflegt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei Fielmann mit deutscher Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann achtstellige Beträge in die Ausbildung, erhöhte die Anzahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr um 143 auf 3.065 (Vorjahr: 2.922 Auszubildende), davon 197 Auszubildende in der Hörgeräteakustik (Vorjahr: 161 Auszubildende). Unsere Ausbildung ist gut; bundesweite Auszeichnungen belegen das. Fielmann investiert auch in innovative Konzepte der Weiterbildung. Mit einem berufsbegleitenden Meisterkurs werden auch örtlich, häufig familiär gebundenen Optikerinnen und Optikern die Möglichkeit zur weiteren Qualifikation und die Chance zum beruflichen Aufstieg geboten. Die Risiken aus dem Bereich Personal werden aufgrund der aktuellen Lage und der entsprechenden Maßnahmen als gering (grün) eingestuft.

IT-Risiken

Die operative und strategische Steuerung des Konzerns ist eingebunden in eine komplexe Informationstechnologie. Die IT-Systeme werden regelmäßig gewartet und verschiedenen Sicherungsmaßnahmen unterzogen. Durch stetigen Dialog zwischen internen und externen IT-Spezialisten wird eine Aufrechterhaltung und Optimierung der Systeme gewährleistet. Daneben begegnet der Fielmann-Konzern den Risiken aus unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit entsprechenden Maßnahmen. Technologische Neuerungen und Entwicklungen werden fortlaufend beobachtet, geprüft und bei Eignung eingesetzt. Daher werden die IT-Risiken insgesamt als gering (grün) eingestuft.

Chancen

Immer mehr Kinder und Jugendliche brauchen Experten zufolge eine Brille oder Kontaktlinsen. Schon heute sind mehr junge Leute betroffen als noch vor wenigen Jahrzehnten. Häufiges Nachsehen, etwa beim Lesen oder Arbeiten am Computer, und Mangel an Tageslicht gehörten Studien zufolge zu den Ursachen für ein zu starkes Längenwachstum des Augapfels vor allem zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr.

Gemäß einer Studie des Kuratoriums Gutes Sehen e. V. hat sich seit 1952 der Anteil der Brillenträger in der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen mehr als verdoppelt. In der Altersklasse der 30- bis 44-Jährigen stieg der Anteil der Brillenträger um mehr als 55 Prozent. In der zweiten Lebenshälfte sind nahezu alle Menschen auf eine Brille angewiesen. Normalsichtige benötigen eine Lesebrille, Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und eine Nahbrille. Komfortabler sind Mehrstärkengläser, heute zunehmend in Form von Gleitsichtgläsern. Fielmann wächst mit Gleitsichtgläsern schneller als die Branche. Dies erklärt sich aus der Kundenstruktur. Fielmann-Kunden sind jünger als die Durchschnittskunden der traditionellen Wettbewerber. Sie bleiben uns über die Jahre treu. Ohne auch nur einen Neukunden zu gewinnen, wird sich der Gleitsichtanteil bei Fielmann daher in den nächsten Jahren um mehr als 50 Prozent erhöhen.

Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Fielmann kann Brillen zu niedrigeren Preisen abgeben als die Konkurrenz, weil wir direkt bei Herstellern in großen Mengen beziehen, von denen die großen Marken kaufen, und auch selber produzieren. Einkaufsvorteile geben wir an unsere Kunden weiter.

Nur 45 Prozent aller Brillenträger tragen derzeit eine Sonnenbrille mit ihrer Stärke. Fielmann verspricht sich weiteres Wachstum aus dem steigenden Anteil modischer Sonnenbrillen mit individueller Korrekturstärke. Neue Entwicklungen bei Kontaktlinsen, wie moderne und komfortable Tageslinsen, hergestellt aus verträglichen Werkstoffen, oder auch kundenindividuelle Produkte, führen zu zusätzlichem Wachstum. Innovative Vertriebskonzepte unter Einbeziehung von Online-Bestellungen werden die Kundenbindung erhöhen und weiteres Absatzpotenzial schaffen.

Neben dem Umsatzwachstum im Optikbereich erwarten wir zusätzliche Impulse durch den weiteren Ausbau unserer Hörgeräteabteilungen. Allein unsere Stammkunden in den Kerneinzugsgebieten benötigen mehr als 100.000 Geräte pro Jahr. In Deutschland haben mehr als 6,4 Millionen Personen einen versorgungsnotwendigen Hörbedarf (Bundesinnung der Hörgeräteakustiker), aber nur 2,5 Millionen nutzen ein Hörsystem.

Über immer kleinere, praktisch "unsichtbare" Hochleistungsgeräte wird sich die Anzahl der Hörgerätenutzer in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Die Kombination des Angebots von Brille und Hörgerät ist für den Kunden vorteilhaft und erhöht die Bindung an unser Unternehmen.

Fielmann verdichtet das Niederlassungsnetz in Deutschland, treibt die Auslandsexpansion voran. Die Märkte in Österreich, der Schweiz und den benachbarten Ländern Europas bieten uns hohe Wachstums- und Ertragschancen. Der Kundenzuspruch in der im Juli 2015 in Bozen eröffneten Niederlassung stimmt uns für die weitere Expansion positiv.

Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung und Richtigkeit des Konzernabschlusses sowie des Konzernlageberichts. Schulung und regelmäßiger Austausch, standardisierte Vorlagen sowie ein IT-gestütztes Informationssystem zu Bilanzierungsfragen und ein gruppenweit einheitliches Abrechnungssystem konkretisieren Abläufe und unterstützen eine ordnungsgemäße und zeitnahe Erstellung des Abschlusses.

Die Warenflusskontrolle sowie -bewertung erfolgt über das bei Fielmann einheitliche Abrechnungssystem. Um die hohe Integration der eingesetzten SAP-Systeme und die Standardisierung vieler Prozesse zu nutzen, wurden die Abschlussarbeiten in den jeweiligen Fachbereichen zentralisiert. Nahezu alle Einzelabschlüsse werden in SAP erstellt und zentral im Konzern zusammengeführt. Basis einer jeden Belegprüfung ist das für das Rechnungswesen auf Einzelabschluss- und Konzernebene installierte Kontrollsystem, das die Prozess- und Datenqualität überwacht. Zu diesem Kontrollsystem gehören unter anderem Informationsflussdarstellungen, ein Verfahren zur täglichen Kassenabrechnung, Prüf- und Checklisten sowie ein IT-System zur Überwachung aller Transaktionen für den Monats-, Jahres- und Konzernabschluss.

Die Einhaltung der Regelungen unterliegt einer turnusmäßigen Überprüfung durch die interne Revision. Die buchhalterischen Vorgaben eines zentralen Finanzinformationssystems gelten für Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften nach lokalen handelsrechtlichen Grundsätzen, wobei Besonderheiten für einzelne Gesellschaften vermerkt sind. Soweit einbezogene Gesellschaften nach anderen Rechnungslegungsstandards Einzelabschlüsse aufstellen, gelten die Bilanzierungsgrundsätze für die Handelsbilanz II, die zentral im Konzernrechnungswesen bearbeitet wird. Die Bilanzierungsgrundsätze werden auch auf Zwischenabschlüsse angewendet und dienen sowohl einer sachlichen als auch einer zeitlichen Stetigkeit.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Aufsichtsrat von der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des Systems der Internen Revision überzeugt. Zu Einzelheiten hierzu verweisen wir auf den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden.

Zusammenfassung der Risikosituation sowie des Systems der internen Revision gemäß den Vorgaben nach § 107 AktG

Die Marktstellung des Konzerns, seine finanzielle Bonität und ein Geschäftsmodell, das Fielmann erlaubt, Wachstumschancen schneller als der Wettbewerb zu erkennen und umzusetzen, lassen mit Blick auf die zukünftige Entwicklung keine Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen.

Ausblick

Die Fielmann Aktiengesellschaft ist direkt von den Ergebnissen ihrer Tochtergesellschaften abhängig, daher wirkt auch die Erreichung der Ziele des Fielmann-Konzerns unmittelbar auf die Fielmann Aktiengesellschaft und ist auf diese übertragbar.

Fielmann treibt die Expansion in Deutschland und im benachbarten Ausland voran, dies mit Augenmaß. Mittelfristig werden wir in Deutschland 700 Niederlassungen betreiben und mehr als 7,5 Millionen Brillen pro Jahr absetzen. In der Schweiz planen wir, in den nächsten Jahren mit 45 Niederlassungen jährlich über 550.000 Brillen abzugeben. In Österreich wollen wir mit 40 Niederlassungen 500.000 Brillen verkaufen. Auch in Polen werden wir weiter expandieren. Mit insgesamt 40 Standorten wollen wir mittelfristig in allen Ballungsgebieten des Landes vertreten sein und 300.000 Brillen abgeben.

Unsere im Berichtsjahr eröffnete Niederlassung in Bozen entwickelt sich erfreulich positiv. Deshalb treiben wir die Expansion in Norditalien zügig voran. Mittelfristig wollen wir in Norditalien 20 Niederlassungen betreiben und 275.000 Brillen verkaufen.

In 2016 plant Fielmann die Eröffnung weiterer Niederlassungen. Neben der Neueröffnung von Niederlassungen bieten uns sowohl Umbauten mit Flächenoptimierung als auch Umzüge an neue Standorte zusätzliches Wachstumspotenzial. So sind mittelfristig um 170 Umbauten und Umzüge im deutschsprachigen Raum geplant.

Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt im Bereich der Best Ager. In den nächsten Jahren will Fielmann die Zahl seiner Hörgeräteabteilungen deutlich ausweiten, wird dann über rund 250 Akustikeinheiten verfügen.

Ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg ist die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche prägt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei uns mit Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann um 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung.

Für 2016 sind Aufwendungen in ähnlicher Größenordnung geplant. Seit 2004 hat Fielmann die Zahl der Auszubildenden von 1.484 auf jetzt 3.065 mehr als verdoppelt.

In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur werden wir 2016 rund 55 Millionen € investieren, dies aus Eigenmitteln.

In Deutschland planen wir Investitionen in Höhe von 44,4 Millionen €, in Österreich 1,2 Millionen €, in der Schweiz 8,1 Millionen € und in Polen unter 1,0 Millionen €. Wir werden 36,0 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufwenden. In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investieren wir rund 5,6 Millionen €, in die Konzerninfrastruktur weitere 13,4 Millionen €.

Fielmann wird auch in Zukunft eine hohe Eigenkapitalquote ausweisen und die vorhandene Liquidität risikoarm anlegen. Mit Investitionen in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in neue Niederlassungen sowie die Modernisierung bestehender Geschäfte und die Fertigung schaffen wir die solide Basis für weiteres, nachhaltiges Wachstum. Neben der Expansion erwarten wir eine Ausweitung unserer Absätze von Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen und Hörgeräten. Mittelfristig rechnen wir damit, dass sich der Absatzanteil der Gleitsichtbrillen bei Fielmann um mehr als 50 Prozent erhöht. Neue Fertigungstechnologien beim Bearbeiten von Brillengläsern in unserem Logistikzentrum in Rathenow und verbesserte Abläufe sowohl in unseren Niederlassungen als auch in der Zentrale werden in den nächsten zwei Jahren die Produktivität erhöhen.

Die Bundesregierung erwartet für Deutschland 2016 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,7 Prozent.

Das Konsumklima setzt seinen klaren Aufwärtstrend fort. Laut der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) soll sich der private Konsum um durchschnittlich 2 Prozent erhöhen.

Der private Konsum wird gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich noch stärker zum Wachstum beitragen. Bereits im vergangenen Jahr war der Konsum nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes eine wichtige Stütze der Konjunktur. Angesichts dieser Vorhersagen ist Fielmann zuversichtlich, seine Marktposition auszubauen.

Zusammenfassende Aussage zum Prognosebericht

Fielmann denkt langfristig, plant in diesem und im nächsten Jahr jeweils zehn neue Niederlassungen zu eröffnen. Auch 2016 werden wir unsere Wachstumsstrategie weiterverfolgen. Mit unserer konsequenten Ausrichtung auf den Kunden, der hohen Mitarbeiterqualifikation und den Investitionen der Vergangenheit werden wir aus heutiger Sicht im laufenden Geschäftsjahr weitere Marktanteile gewinnen. Die ersten Monate des Jahres 2016 stimmen uns optimistisch. Die hohe Kundenzufriedenheit von über 90 Prozent werden wir auf bestehendem Niveau halten. Wir planen einen leichten Anstieg beim Absatz bezogen auf das Vorjahresniveau.

Aufgrund eines verbesserten Produktmixes ist mit einer Umsatzausweitung wie in den Vorjahren zu rechnen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich leicht verbessern. Die Aktionäre werden wieder über eine angemessene Dividende an der Unternehmensentwicklung partizipieren, dies bei einer weiterhin für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität.

Eine wesentliche Änderung der Rahmenbedingungen kann zur Anpassung dieser Prognose führen.

Konzernbilanz zum 31.12.2015 Konzernabschluss

Aktiva

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Tz. im Anhang Stand am 31.12.2015

Tsd. €
Stand am 31.12.2014

Tsd. €
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte (1) 11.442 9.361
II. Firmenwerte (2) 45.652 45.505
III. Sachanlagen (3) 223.197 210.008
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (3) 16.900 15.983
V. Finanzanlagen (4) 664 207
VI. Aktive latente Steuern (5) 9.083 9.023
VII. Ertragsteueransprüche (5) 439 857
VIII. Sonstige finanzielle Vermögenswerte (6) 58.768 41.308
366.145 332.252
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Vorräte (7) 133.108 122.605
II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (8) 22.747 20.961
III. Sonstige finanzielle Vermögenswerte (8) 46.052 44.491
IV. Nicht finanzielle Vermögenswerte (9) 13.956 16.728
V. Ertragsteueransprüche (10) 11.691 13.735
VI. Finanzanlagen (11) 201.759 159.204
VII. Zahlungsmittel und Äquivalente (12) 95.649 127.337
524.962 505.061
891.107 837.313
Tz. im Anhang Stand am 31.12.2015

Tsd. €
Stand am 31.12.2014

Tsd. €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (13) 84.000 84.000
II. Kapitalrücklage (14) 92.652 92.652
III. Gewinnrücklagen (15) 343.903 318.303
IV. Bilanzgewinn (16) 147.000 134.400
V. Nicht beherrschende Anteile (17) 238 248
667.793 629.603
B. Langfristige Schulden
I. Rückstellungen (18) 22.376 21.487
II. Finanzverbindlichkeiten (19) 1.553 2.031
III. Passive latente Steuern (20) 6.310 5.141
30.239 28.659
C. Kurzfristige Schulden
I. Rückstellungen (21) 44.131 39.303
II. Finanzverbindlichkeiten (22) 102 109
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (22) 65.832 65.032
IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (22) 19.305 17.590
V. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten (23) 46.331 43.187
VI. Ertragsteuerschulden (24) 17.374 13.830
193.075 179.051
891.107 837.313

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2015

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Tz. im Anhang 2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Veränderung zum Vorjahr
1. Konzernumsatz (27) 1.299.943 1.226.486 6,0 %
2. Bestandsveränderung (27) 1.011 2.255 -55,2 %
Konzerngesamtleistung 1.300.954 1.228.741 5,9 %
3. Sonstige betriebliche Erträge (28) 19.303 15.555 24,1 %
4. Materialaufwand (29) -270.765 -264.692 2,3 %
5. Personalaufwand (30) -519.565 -484.271 7,3 %
6. Abschreibungen (31) -38.832 -37.951 2,3 %
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (32) -251.414 -231.560 8,6 %
8. Aufwendungen im Finanzergebnis (33) -1.270 -1.702 -25,4 %
9. Erträge im Finanzergebnis (33) 1.646 1.865 -11,7 %
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 240.057 225.985 6,2 %
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (34) -69.531 -63.179 10,1 %
12. Jahresüberschuss (35) 170.526 162.806 4,7 %
1 3. Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse (36) -4.994 -5.487 -9,0 %
14. Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind 165.532 157.319 5,2 %
15. Konzernergebnisvortrag 44 81 -45,7 %
16. Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen (38) -18.576 -23.000 -19,2 %
17. Bilanzgewinn 147.000 134.400 9,4 %
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert)1 (35) 1,97 1,87

1 Vorgänge, die eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie nach sich ziehen würden, fanden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr statt.

Gesamtergebnisrechnung

Textziffer (40)

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2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Jahresüberschuss 170.526 162.806
Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnung 7.527 -354
Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Bewertung der Leistungen an Arbeitnehmer (IAS 19) 485 -880
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 8.012 -1.234
Gesamtergebnis 178.538 161.572
davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen 4.994 5.487
davon Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 173.544 156.085

Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Textziffer (41)

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Stand am 1.1.2015

Tsd. €
Dividenden/ Ergebnisanteile1

Tsd. €
Gesamtergebnis der Periode

Tsd. €
Übrige Veränderungen

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
Gezeichnetes Kapital 84.000 84.000
Kapitalrücklage 92.652 92.652
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 438.995 -134.356 165.532 -898 469.273
Währungsausgleichsposten 13.912 7.527 21.439
eigene Anteile -119 -132 -251
anteilsbasierte Vergütung 2.165 42 2.207
Bewertungsrücklage IAS 19 -2.250 485 -1.765
Nicht beherrschende Anteile 248 -4.944 4.994 -60 238
Konzerneigenkapital 629.603 -139.300 178.538 -1.048 667.793

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Stand am 1.1.2014

Tsd. €
Dividenden/ Ergebnisanteile1

Tsd. €
Gesamtergebnis der Periode

Tsd. €
Übrige Veränderungen

Tsd. €
Stand am 31.12.2014

Tsd. €
Gezeichnetes Kapital 54.600 29.400 84.000
Kapitalrücklage 92.652 92.652
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 432.732 -121.719 157.319 -29.337 438.995
Währungsausgleichsposten 14.266 -354 13.912
eigene Anteile -98 -21 -119
anteilsbasierte Vergütung 1.524 641 2.165
Bewertungsrücklage IAS 19 -1.370 -880 -2.250
Nicht beherrschende Anteile 179 -5.379 5.487 -39 248
Konzerneigenkapital 594.485 -127.098 161.572 644 629.603

1 Ausgeschüttete Dividenden und anderen Gesellschaftern zugeordnete Ergebnisanteile

Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern

Textziffer (42)

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Kapitalflussrechnung nach IAS 7 für die Zeit vom 1.1. bis zum 31.12. 2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Veränderung

Tsd. €
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 239.681 225.822 13.859
+ Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 38.832 37.951 881
- Zuschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -1.375 -1.375
- Gezahlte Ertragsteuern -61.297 -74.539 13.242
+/- Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge 3.399 2.424 975
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 5.718 1.758 3.960
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 115 136 -21
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -25.007 -22.664 -2.343
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.197 4.850 2.347
- Gezahlte Zinsen -970 -951 -19
+ Vereinnahmte Zinsen 1.361 1.422 -61
-/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken gehalten werden -47.011 -19.440 -27.571
\= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 160.643 156.769 3.874
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 581 444 137
- Auszahlungen für Sachanlagen -47.513 -36.411 -11.102
+ Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten 63 63
- Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte -4.900 -2.644 -2.256
+ Einzahlungen aus Abgängen von finanziellen Vermögenswerten 13 14 -1
- Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte -470 -470
- Auszahlungen für als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -419 -69 -350
\= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -52.645 -38.666 -13.979
Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner -139.300 -127.098 -12.202
- Erwerb eigener Anteile -132 -21 -111
+ Einzahlungen aus aufgenommenen Darlehen 40 1 15 -75
- Rückzahlung von Darlehen -524 -206 -318
\= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -139.916 -127.210 -12.706
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -31.918 -9.107 -22.811
+/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 230 -44 274
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 127.337 136.488 -9.151
\= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 95.649 127.337 -31.688

Segmentberichterstattung Fielmann-Konzern

Textziffer (43)1 , Vorjahreszahlen in Klammern.

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Segmente nach Regionen
In Mio. € Deutschland Schweiz Österreich
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse des Segments 1.072,1 (1.025,8) 172,3 (147,0) 75,1 (70,8)
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 50,7 (45,8) 0,1
Umsatzerlöse extern 1.021,4 (980,0) 172,3 (147,0) 75,0 (70,8)
Materialaufwand 237,6 (234,7) 44,8 (42,5) 23,9 (22,4)
Personalaufwand 417,3 (394,7) 66,2 (55,0) 26,9 (25,8)
Planmäßige Abschreibungen 31,1 (30,6) 4,2 (3,3) 1,6 (1,6)
Aufwendungen im Finanzergebnis 1,5 (2,0) 0,1
Erträge im Finanzergebnis 1,6 (1,8) 0,3 (0,4)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den Segmenten ohne Beteiligungserträge 189,7 (181,3) 34,9 (31,8) 14,3 (13,5)
Steuern vom Einkommen und Ertrag 59,5 (54,4) 6,6 (6,2) 2,5 (2,7)
Jahresüberschuss 130,2 (126,9) 28,3 (25,6) 11,8 (10,8)
Segmentvermögen ohne Steuern 759,7 (709,0) 73,8 (68,0) 14,5 (14,3)
Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche 255,4 (245,5) 28,7 (23,5) 6,4 (6,4)
Investitionen 42,7 (29,7) 7,0 (8,1) 1,7 (1,0)
Aktive latente Steuern 8,1 (8,0) 0,3 (0,2)

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Segmente nach Regionen
In Mio. € Übrige Konsolidierung Konzernwert
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse des Segments 31,2 (28,7) -50,8 (-45,8) 1.299,9 (1.226,5)
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten
Umsatzerlöse extern 31,2 (28,7) 1.299,9 (1.226,5)
Materialaufwand 11,2 (10,3) -46,7 (-45,2) 270,8 (264,7)
Personalaufwand 9,2 (8,8) 519,6 (484,3)
Planmäßige Abschreibungen 1,0 (2,5) -0,1 37,8 (38,0)
Aufwendungen im Finanzergebnis 0,1 (0,2) -0,4 (-0,5) 1,3 (1,7)
Erträge im Finanzergebnis (0,1) -0,3 (-0,4) 1,6 (1,9)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den Segmenten ohne Beteiligungserträge 0,8 (-0,7) 0,4 (0,1) 240,1 (226,0)
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1,0 (0,1) (-0,2) 69,6 (63,2)
Jahresüberschuss -0,2 (-0,8) 0,4 (0,3) 170,5 (162,8)
Segmentvermögen ohne Steuern 21,9 (22,4) 869,9 (813,7)
Langfristiges Segmentvermögen ohne Finanzinstrumente und latente Steueransprüche 7,1 (6,3) 297,6 (281,7)
Investitionen 1,9 (0,3) 53,3 (39,1)
Aktive latente Steuern 0,7 (0,8) 9,1 (9,0)

1 Bestandteil des Anhangs

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Angaben

Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Mutterunternehmen der Fielmann Aktiengesellschaft ist die KORVA SE. Oberstes Mutterunternehmen der Unternehmensgruppe ist die Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung von und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, erlaubnisfreien Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Produktion von Gläsern ist in der Rathenower Optik GmbH konzentriert.

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 am 18. März 2016 aufgestellt und wird diesen am 24. März 2016 dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorlegen. Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgt voraussichtlich auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 14. April 2016, insoweit besteht bis zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Änderung des Konzernabschlusses.

Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden.

II. Anwendung von neuen und geänderten Standards

Erstmals im Geschäftsjahr angewendete neue und geänderte Standards und Interpretationen

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Verlautbarung Titel Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSe 2011-2013 Cycle 01.07.2014 01.01.2015

Aus der Anwendung dieser Änderung ergeben sich für die Gesellschaft keine wesentlichen Auswirkungen auf die Angaben oder die ausgewiesenen Beträge im Konzernabschluss.

Neue und geänderte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen

Die folgenden neuen beziehungsweise geänderten Standards wurden vom IASB bereits verabschiedet, sind aber noch nicht verpflichtend in Kraft getreten. Die Gesellschaft hat die Regelungen nicht vorzeitig angewandt.

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Verlautbarung Titel Pflicht zur erstmaligen Anwendung laut IASB Pflicht zur erstmaligen Anwendung in der EU
IFRS 9 Finanzinstrumente 01.01.2018 offen
IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten 01.01.2016 Übernahme wird nicht vorgeschlagen
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden 01.01.2018 offen
IFRS 16 Leasingverhältnisse 01.01.2019 offen
Änderungen an IFRS 10, 12, IAS 28 Investmentgesellschaften: Anwendung der Ausnahme von der Konsolidierungspflicht 01.01.2016 offen
Änderungen an IFRS 10 und IAS 28 Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen Vom IASB auf unbestimmte Zeit verschoben offen
Änderungen an IFRS 11 Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit 01.01.2016 01.01.2016
Änderungen an IAS 1 Angabeinitiative 01.01.2016 01.01.2016
Änderungen an IAS 7 Angabeinitiative 01.01.2017 offen
Änderungen an IAS 12 Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste 01.01.2017 offen
Änderungen an IAS 16 und IAS 38 Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden 01.01.2016 01.01.2016
Änderungen an IAS 16 und IAS 41 Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen 01.01.2016 01.01.2016
Änderungen an IAS 19 Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge 01.07.2014 01.02.2015
Änderungen an IAS 27 Equity-Methode in separaten Abschlüssen 01.01.2016 01.01.2016
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSe 2010-2012 Cycle 01.07.2014 01.02.2015
Annual Improvements Project Annual Improvements to IFRSe 2012-2014 Cycle 01.01.2016 01.01.2016

IFRS 9 "Finanzinstrumente"

Dieser Standard befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht. Die Fielmann Aktiengesellschaft geht auf Basis der zum 31. Dezember 2015 existierenden Finanzinstrumente derzeit davon aus, dass bezüglich der meisten Finanzinstrumente eine Klassifizierung nach IFRS 9 keine Änderung der Bewertung gegenüber IAS 39 zur Folge hat. Auch werden hinsichtlich der Wertminderungen aus dem "expected loss"-Modell nach IFRS 9 keine wesentlichen Änderungen erwartet. Grundsätzlich geht die Fielmann Aktiengesellschaft davon aus, dass die Anhangangaben zu Finanzinstrumenten auszuweiten sind.

IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden"

IFRS 15 regelt, zu welchem Zeitpunkt beziehungsweise über welchen Zeitraum und in welcher Höhe Umsatzerlöse zu erfassen sind. Zukünftig ist der Betrag als Umsatzerlös zu erfassen, der für die Übertragung von Gütern und Dienstleistungen an Kunden als Gegenleistung erwartet wird. Hinsichtlich der Bestimmung des Zeitpunkts beziehungsweise des Zeitraums kommt es nun auf den Übergang der Kontrolle an den Gütern oder Dienstleistungen auf den Kunden und nicht mehr auf die Übertragung der Risiken und Chancen an. Die Fielmann Aktiengesellschaft erwartet aus der Erstanwendung des IFRS 15 keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und den Umfang der Anhangangaben.

IFRS 16 "Leasingverhältnisse"

Der neue Standard ersetzt die Regelungen des IAS 17 "Leasingverhältnisse" und die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält", SIC 15 "Operating-Leasingverhältnisse - Anreize" und SIC 27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen" Der neue Standard enthält Regelungen zu Ansatz, Bewertung und Anhangangaben von Leasingverhältnissen. In der Bilanz des Leasingnehmers sollen zukünftig alle mit den Leasingverhältnissen verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen erfasst werden. Als Leasingverbindlichkeit wird die Verpflichtung aus den zukünftigen Leasingzahlungen erfasst. Gleichzeitig wird ein Nutzungsrecht am zugrunde liegenden Vermögenswert aktiviert, das grundsätzlich dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten entspricht. Während der Laufzeit des Leasingvertrags wird die Leasingverbindlichkeit finanzmathematisch fortgeschrieben, während das Nutzungsrecht planmäßig abgeschrieben wird. Für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasinggegenstände von geringem Wert gibt es Erleichterungen bei der Bilanzierung. Für den Leasinggeber sind die Regelungen des IFRS 16 ähnlich den Vorschriften des IAS 17 Im Gegensatz zur Bilanzierung beim Leasingnehmer wird beim Leasinggeber die Unterscheidung in Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse beibehalten. IFRS 16 sieht neben Änderungen in der Bilanzierung auch eine Ausweitung der Angabepflichten sowohl für Leasinggeber als auch für Leasingnehmer vor. Die Fielmann Aktiengesellschaft geht davon aus, dass IFRS 16 einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Umfang der Anhangangaben haben wird, und prüft derzeit deren konkrete Ausgestaltung.

Auf eine weitere detaillierte Darstellung von neuen oder geänderten Standards beziehungsweise Interpretationen wird im Folgenden verzichtet, da die Auswirkungen aus ihrer erstmaligen Anwendung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns voraussichtlich von untergeordneter Bedeutung sein werden.

III. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Neubewertung von bestimmten Finanzinstrumenten, wie nachfolgend beschrieben, auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt.

Alle monetären Angaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in der Konzernwährung Euro in Tausend €, die Segmentberichterstattung in Millionen €.

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachfolgend erläutert.

Konsolidierungskreis und Veränderungen des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss sind alle inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen ein beherrschender Einfluss ausgeübt wird. Beherrschung eines Beteiligungsunternehmens ist dann gegeben, wenn ein Investor schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist beziehungsweise Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. Auch an 29 (Vorjahr: 31) deutschen Franchisegesellschaften übt die Fielmann Aktiengesellschaft Beherrschung im Sinne des IFRS 10 aus. Diese Beherrschung ergibt sich aus dem Zusammenwirken der gesellschaftsrechtlichen, franchisevertraglichen und wirtschaftlichen Einflüsse. Die Vorgaben des Franchisevertrags zu Ladenlokal, Sortiment, Beständen, Werbung u. a. definieren den Rahmen der Geschäftspolitik im Sinne der Fielmann Aktiengesellschaft. 23 (Vorjahr: 23) im Baltikum durch Franchisenehmer betriebene Niederlassungen sind nicht Bestandteil des Konsolidierungskreises.

Hinsichtlich der einbezogenen Unternehmen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes verwiesen. Dieser Anteilsbesitz enthält zudem eine Aufstellung der Gesellschaften, die von der Befreiung nach § 264 Abs. 3 sowie § 264b HGB Gebrauch machen.

Zum 31. Dezember 2015 werden vier (Vorjahr: acht) Gesellschaften erstmals konsolidiert. Hierbei handelt es sich um vier in Deutschland neu gegründete Vertriebsgesellschaften. Entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung der im Berichtszeitraum eröffneten Niederlassungen als Teil der normalen Expansion werden bezüglich der hieraus resultierenden Änderung des Konsolidierungskreises keine weiteren Angaben gemacht. Im laufenden Geschäftsjahr haben sich bei den bereits im Vorjahr zum Konsolidierungskreis gehörenden Gesellschaften keine relevanten Veränderungen in den Beteiligungsverhältnissen ergeben. Im Rahmen der laufenden Pflege des Niederlassungsbestandes wurden drei (Vorjahr: zwei) Standorte geschlossen.

Konsolidierungsgrundsätze

Grundlage des Konzernabschlusses sind die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse der prüfungspflichtigen Gesellschaften wurden zum 31. Dezember 2015 geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Die übrigen Einzelgesellschaften wurden daraufhin analysiert, ob die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2015 den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen und ob die für die Übernahme in die Konzernbilanz maßgeblichen Vorschriften beachtet sind.

Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzern zur Anwendung kommenden anzugleichen.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge der Konzerngesellschaften untereinander werden miteinander verrechnet, soweit nicht in Einzelfällen wegen Geringfügigkeit davon abgesehen wird. Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen. Gemäß IAS 12 werden die für die jeweiligen Gesellschaften relevanten durchschnittlichen Landesertragsteuersätze angewendet.

Zwischengewinne werden im Vorrats- und Anlagevermögen eliminiert.

Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter an Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom Eigenkapital des Konzerns ausgewiesen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zu Zeitwerten. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Nettovermögen von in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden bei Zugang mit dem entsprechenden Anteil an den bilanzierten Beträgen bewertet. Nicht beherrschende Anteile an Personengesellschaften des Konzerns, die in Einzelabschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften Eigenkapitalcharakter haben, werden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Kapitalunterdeckungen im Einzelabschluss, die als negative Werte unter den nicht beherrschenden Anteilen im Eigenkapital bilanziert werden.

Geschäfts- oder Firmenwert und Impairment-Test

Der aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen, sofern erforderlich, bilanziert und ist gesondert in der Bilanz ausgewiesen.

Für Zwecke der Prüfung auf Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf jede der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) des Konzerns aufzuteilen, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können.

Der Impairment-Test für Firmenwerte erfolgt regelmäßig zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres. Die CGU sind entsprechend dem internen Management-Reporting festgelegt. Da für diese CGU kein Börsen- oder Marktpreis vorhanden ist, wird der Test ausschließlich durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert (erzielbarer Betrag) durchgeführt. Die dem Nutzungswert zugrunde liegenden Cashflows resultieren aus einer einjährigen Detailplanung, einer darauf folgenden zweijährigen Planung, die aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitet wird, und darüber hinausgehend auf der ewigen Rente auf Basis des dritten Planungsjahres. Die sich aus dieser Planung ergebenden Wachstumsraten betragen für das erste Jahr 3,8 Prozent sowie für das zweite Jahr 4,2 Prozent (Vorjahr: 3,9 Prozent bzw. 3,9 Prozent). Ab dem dritten Jahr wurde eine Wachstumsrate von 0,5 Prozent (Vorjahr: 0,5 Prozent) unterstellt. Der Kapitalisierungszinssatz vor Steuern beträgt 5,4 Prozent (Vorjahr: 6,7 Prozent). Planungen im Konzern basieren in der Regel auf den Erfahrungswerten des bisherigen Geschäftsverlaufs. Aktuelle externe Daten fließen aufgrund dieser Erfahrungen standortbezogen zusätzlich in den Analyseprozess ein.

Fremdwährungsumrechnung

Für die in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Die ausländischen Gesellschaften betreiben ihr Geschäft selbstständig, daher ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Einzelne Geschäftsvorfälle werden zum Stichtagskurs erfasst. Währungsdifferenzen beim Ausgleich offener Posten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht. Ausländische Jahresabschlüsse werden an die Gliederung und Bewertung im Fielmann-Konzern angepasst. Die Bilanzwerte werden IAS 21 folgend zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet, die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Periodendurchschnittskurs. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen.

Die für die Umrechnung der Abschlüsse von Tochtergesellschaften und das Einkaufsgeschäft relevanten Fremdwährungen entwickelten sich wie folgt:

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Stichtagskurs 31.12.2015 1€ = Stichtagskurs 31.12.2014 1€ = Durchschnittskurs 2015 1€ = Durchschnittskurs 2014 1€ =
Schweizer Franken (CHF) 1,08 1,20 1,07 1,21
Polnischer Zloty (PLN) 4,26 4,26 4,18 4,18
Ukrainische Hrywnja (UAH) 26,22 19,23 24,35 15,94
Weißrussischer Rubel (BYR) 20.300,00 14.380,00 17.823,83 13.617,92
US-Dollar (USD) 1,09 1,21 1,11 1,33
Japanischer Yen (JPY) 131,07 145,23 134,31 140,31

Die Entwicklung des US-Dollars und des Japanischen Yen ist für den Fielmann-Konzern relevant für wiederkehrende Einkaufskontrakte bei Fassungen. Der Einkauf von Waren in USD im Geschäftsjahr betrug Mio. € 36,1 (Vorjahr: Mio. € 29,6), in JPY Mio. € 2,1 (Vorjahr: Mio. € 2,3). Bei den Einkäufen wird zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt, um die Auswirkung der Kursänderung darzustellen. Die Entwicklung des US-Dollars beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 6,0 negativ (Vorjahr: kein Einfluss, da der Durchschnittskurs nahezu unverändert blieb). Die Entwicklung des Yen beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 0,1 negativ (Vorjahr: Mio. € 0,2 positiv).

Der Umsatz des Konzerns in Schweizer Franken beträgt Mio. CHF 184,0 (Vorjahr: Mio. CHF 179,0). Der positive Einfluss der Entwicklung der Schweizer Währung auf den Umsatz beträgt Mio. € 20,8 (Vorjahr: Mio. € 2,4 positiv), wenn als Vergleichswert der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird.

Einzelne Bilanzpositionen

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert es, bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögenswerte und Schulden nach IFRS Schätzungen und Annahmen vorzunehmen. Diese werden kontinuierlich überprüft. Annahmen und Schätzungen erfolgen insbesondere im Zusammenhang mit der Bewertung von Firmenwerten (Tz. 2), Rückstellungen (Tz. 18, Tz. 21) und steuerlichen Sachverhalten (Tz. 5, Tz. 20). Die wesentlichen Annahmen und Parameter für die vorgenommenen Schätzungen sind in den folgenden Erläuterungen zu den Bilanzpositionen dargelegt.

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (A. I.,III.)

Die Bewertung und Fortschreibung der immateriellen Vermögenswerte sowie des Sachanlagevermögens erfolgen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Software-Eigenentwicklungen, bei denen Konzernunternehmen als Hersteller anzusehen sind, werden als selbst erstellte Software gemäß IAS 38 zu Herstellungskosten aktiviert.

Bei Produktionsgebäuden wird in der Regel eine Nutzungsdauer von bis zu 25 Jahren zugrunde gelegt. Das Schloss in Plön wird über 55 Jahre, andere Geschäftsgebäude werden über maximal 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Mietereinbauten erfolgt linear (in der Regel sieben bis zehn Jahre) unter Berücksichtigung der Mietvertragsdauer. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in der Regel zwischen zwei und dreizehn Jahren abgeschrieben (Maschinen und Geräte in der Regel fünf Jahre, IT drei bis fünf Jahre). Die Nutzungsdauer wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an den erwarteten Verlauf angepasst. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 vorgenommen, die bei späterem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht werden. Aktivierungspflichtige Fremdkapitalkosten gemäß IAS 23 liegen nicht vor.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Erfassung erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (A. IV.)

Auch Immobilien, die nicht im Kerngeschäft des Konzerns genutzt werden (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien gemäß IAS 40), werden zu fortgeführten Anschaffungskosten nach den oben benannten Grundsätzen bewertet. Sie werden außerplanmäßig abgeschrieben, wenn der etwaige erzielbare Betrag (Nutzungswert) den Buchwert unterschreitet. Der Ausweis der außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgt im Posten Abschreibungen. Wie in den Vorjahren wird für diese Bewertung ein Ertragswertverfahren (Hierarchiestufe 3 nach IFRS 13) unter Nutzung eines aus Marktbeobachtungen abgeleiteten Mietertragsfaktors von 15 Jahresnettomieten angewandt. Der Zeitwert dieser Immobilien wird im Anhang angegeben. Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag (Nutzungswert), der sich aus einer nachhaltigen Verbesserung der Vermietungssituation ergibt, den fortgeführten Buchwert übersteigt. Diese Wertaufholungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Gemischt genutzte Immobilien werden nach IAS 40.10 aufgeteilt. Ein Teil wird unter als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ein anderer Teil unter Sachanlagen ausgewiesen. Wenn eine entsprechende Aufgliederung aufgrund wirtschaftlicher oder juristischer Rahmenbedingungen nicht möglich ist, erfolgt der Ausweis ausschließlich unter Sachanlagen, da regelmäßig die Nutzung im Geschäftsbetrieb deutlich überwiegt.

Finanzinstrumente (A. V., VIII. und B. II., III., VI., VII.)

Die Erläuterung der Finanzinstrumente gemäß IFRS erfolgt in Textziffer (25) und im Lagebericht. Weitere Ausführungen zu Bilanzpositionen im Anhang, die den Finanzinstrumenten zuzuordnen sind, werden dort mit (25) gekennzeichnet.

Wertpapiere, Beteiligungen und sonstige Finanzanlagen werden in Übereinstimmung mit IAS 39 bilanziert. Kurzfristige Wertpapiere und langfristige Finanzanlagen der Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" werden generell zum Marktwert bilanziert. Soweit keine Börsenkurse vorliegen, wird auf Marktbewertungen durch Banken zurückgegriffen. Ein finanzieller Vermögenswert, der nicht als zu Handelszwecken gehalten eingestuft ist, wird dann beim erstmaligen Ansatz "Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert, wenn eine solche Designation Bewertungsinkonsistenzen wesentlich reduziert. Zu- und Abgänge werden mit dem jeweiligen Wert des Erfüllungstages angesetzt.

Zur Absicherung von Wechselkursänderungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Gemäß den Risikogrundsätzen des Konzerns werden keine derivativen Finanzinstrumente zu Spekulationszwecken gehalten. Fielmann nutzt nur marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen Schweizer Franken und US-Dollar mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten, die ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen dienen. Die Derivate sind nicht in eine effektive Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Die Zuordnung erfolgt zur Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" und die Bewertung erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert. Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte werden auf Basis der Marktbedingungen zum Bilanzstichtag von den Finanzinstituten ermittelt, bei denen diese abgeschlossen waren.

Aufgrund des risikoarmen und klaren Finanzmanagements mussten für keine Kategorie von Finanzinstrumenten gesonderte Kriterien zu Ansatz, Wertberichtigung oder Ausbuchung entwickelt werden. Aus der Marktbewertung resultierende unrealisierte Gewinne und Verluste werden nach Abzug latenter Steuern erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit für ein Wertpapier oder eine Finanzanlage der Marktwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Wertberichtigungen.

Soweit der Marktwert nicht den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, wird die folgende Hierarchie verwendet, um den Marktwert von Finanzinstrumenten zu bestimmen:

Stufe 1: Eingangsparameter der Stufe 1 sind auf aktiven Märkten notierte Preise (unbereinigt) für identische Vermögenswerte oder Schulden, auf die am Bewertungsstichtag zugegriffen wird.

Stufe 2: Eingangsparameter der Stufe 2 sind andere Eingangsparameter als die auf Stufe 1 enthaltenen notierten Preise, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt beobachtbar sind oder indirekt aus anderen Preisen abgeleitet werden können.

Stufe 3: Eingangsparameter der Stufe 3 sind für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbare Parameter.

Die im Konzern zum Marktwert bewerteten Finanzinstrumente der Klasse "Vermögensverwaltungsdepots", "Fonds" und Teile der "Sonstigen Forderungen" fallen unter die Hierarchiestufe 1. Die "Devisentermingeschäfte" fallen unter die Hierarchiestufe 2.

Vorräte (B. I.)

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, erforderlichenfalls vermindert um Wertberichtigungen auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert. Die Fortschreibung erfolgt mit der Methode des gleitenden Durchschnitts. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß IAS 2. Fertigungsbezogene Gemeinkosten sind enthalten. Zinsen werden aufgrund des kurzen Herstellungsprozesses nicht angesetzt.

Forderungen (A. VII., VIII. und B. II., III., IV., V.)

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen (finanziell und nicht finanziell) und Steueransprüche sind zum Nominalwert unter Abzug erkennbar gebotener Wertberichtigungen angesetzt. In Einzelfällen werden sonstige finanzielle Forderungen zum Marktwert bewertet, um eine bessere Darstellung der Vermögenslage des Konzerns zu gewährleisten. Für Risiken bei Forderungen ist das Kriterium für die Entscheidung zu Wertberichtigung oder Ausbuchung der Grad der Gewissheit des Ausfallrisikos. Die Ausbuchung von Forderungen erfolgt bei endgültigem Verlust sowie bei aussichtsloser und wirtschaftlich nicht sinnvoller Verfolgung der Ansprüche (z. B. bei Kleinbeträgen).

Die Ermittlung von Wertberichtigungen basiert in wesentlichen Fällen auf Einzelfallbetrachtungen, ansonsten anhand der Gruppierung gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften, z. B. durch zeitliche Kriterien.

Latente Steuern (Aktiva A. VI. und Passiva B. III.)

Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in den IFRS- und Steuerbilanzen der Konzernunternehmen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen, soweit sich diese Unterschiede im Zeitablauf wieder ausgleichen. Dies beinhaltet gemäß IAS 12 auch sogenannte "Outside Basis Differences", die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft ergeben. Eine latente Steuerabgrenzung wird für "Outside Basis Differences" insoweit vorgenommen, wie mit einer Realisierung innerhalb von zwölf Monaten gerechnet wird. Darüber hinaus werden latente Steuerabgrenzungen für Verlustvorträge in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Für die Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern werden die Steuersätze zugrunde gelegt, die voraussichtlich im Zeitpunkt der Realisierung des Vermögenswerts beziehungsweise der Erfüllung der Verbindlichkeit gültig sind.

Latente Steuern werden gemäß IAS 1.70 unter den langfristigen Vermögenswerten (Textziffer (5)) bzw. Schulden (Textziffer (20)) ausgewiesen.

Aktive und passive latente Steuern werden, soweit sie ertragsteuerliche Organkreise oder einzelne Gesellschaften betreffen und laufzeitkongruent sind, gemäß IAS 12.71 ff. saldiert.

Rückstellungen (B. I. und C. I.)

Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 und IAS 19 (revised 2011). Demnach werden für rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus Ereignissen der Vergangenheit Rückstellungen in der Bilanz angesetzt, wenn der Mittelabfluss zur Begleichung der Verpflichtungen wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt diejenigen Beträge, die erforderlich sind, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen des Konzerns abzudecken. Langfristige Rückstellungen werden bei wesentlichen Effekten abgezinst und zum Barwert bilanziert. Der verwendete Zinssatz ist fristadäquat zur Laufzeit von Anleihen für alle Rückstellungen.

Rückstellungen für Pensionen werden für die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungszusagen nach der Methode der laufenden Einmalprämien bewertet. Diese Methode ermittelt unter Berücksichtigung dynamischer Aspekte die zu erwartenden Leistungen nach Eintritt des Versorgungsfalls und verteilt diese über die gesamte Beschäftigungsdauer der begünstigten Mitarbeiter. Dazu werden jährlich versicherungsmathematische Gutachten erstellt. Die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, die sich aus Änderungen der Rechnungsannahmen und aus Abweichungen zwischen den Rechnungsannahmen von den tatsächlichen Ausprägungen ergeben, erfolgt im sonstigen Ergebnis (Other Comprehensive Income).

Für weitere Angaben siehe Textziffer (18).

Verbindlichkeiten (B. II. und C. II., III., IV., V.)

Die Bewertung der finanziellen Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich gemäß IAS 39 zum Erfüllungsbetrag. Ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen ausbezahltem und bei Endfälligkeit rückzahlbarem Betrag wird amortisiert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu Stichtagskursen umgerechnet. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder gegenwärtige Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist bzw. nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualverbindlichkeiten werden in der Bilanz grundsätzlich nicht erfasst.

Leasing

Die Fielmann Aktiengesellschaft tritt als Eigentümerin von Immobilien als Leasinggeberin in Operating-Leasingverhältnissen auf. Diese sind nicht dem Kerngeschäft des Konzerns zuzuordnen.

Leasingnehmer ist der Konzern ausschließlich in Operating-Leasingverhältnissen. Neben Verträgen im Bereich der Anmietung von Geschäftsräumen bestehen auch für Fahrzeuge und in wenigen Fällen für technische Geräte Leasingvereinbarungen.

Erlösrealisation

Erlöse werden in erster Linie aus dem Einzelhandelsgeschäft erzielt. Die Realisierung der Erlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Abgabe der bestellten und fertigen Produkte an den Kunden. Bei den Umsätzen mit Hörgeräten erfolgt die Umsatzrealisierung für den Teil, der durch die gesetzliche Krankenkasse getragen wird, zum Zeitpunkt der Einreichung der Abrechnung beim Kostenträger. Daneben werden in dem Segment Deutschland in geringem Umfang Umsatzerlöse im Großhandel getätigt.

Mieterträge werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses erfolgswirksam verteilt. Wesentliche einmalige Erträge und Kosten, die Leasingverhältnissen direkt zuzuordnen sind, werden ebenfalls über deren Laufzeit verteilt.

Anteilsbasierte Vergütung

Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Arbeitnehmer werden zum beizulegenden Zeitwert des Instruments am Tag der Gewährung bewertet. Diese Vergütungen beinhalten nur am Markt befindliche Aktien des Fielmann-Konzerns. Daher ergeben sich hinsichtlich des Wertes keine Schätzungsunsicherheiten. Zu den Formen der Vergütung siehe auch Textziffer (30).

Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem der Quotient aus dem Ergebnis, das den Eigenkapitalgebern zusteht, und der durchschnittlichen Anzahl von ausgegebenen Aktien während des Geschäftsjahres -mit Ausnahme der eigenen Anteile, die die Gesellschaft selbst hält -gebildet wird. Sofern verwässernde Effekte vorliegen, werden diese in die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie mit einbezogen. Im laufenden und im Vorjahr lagen derartige Effekte nicht vor.

IV. Erläuterungen zum Konzernabschluss

Aktiva

Entwicklung des K 31.12.2014 zum 31.12.2015

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2015

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Währungs-umrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Stand am 13.12.2015

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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 14.878 481 547 581 15.325
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 25.778 23 1.379 406 103 26.877
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 692 207 341 1.240
4. Unfertige Softwareprojekte 443 2.767 -415 2.795
41.791 504 4.900 987 29 46.237
II. Firmenwerte 136.284 5.826 0 1.292 0 140.818
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 121.042 771 2.442 69 653 124.839
2. Mietereinbauten 184.939 2.473 18.109 3.249 202.272
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 287.406 2.675 26.071 9.950 1.327 307.529
4. Anlagen im Bau 3.045 -2 891 113 -3.167 654
596.432 5.917 47.513 13.381 -1.187 635.294
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 34.766 0 419 0 1.158 36.343
V. Finanzanlagen 308 0 470 13 0 765
Summe Anlagevermögen 809.581 12.247 53.302 15.673 0 859.457

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2015

Tsd. €
Währungs-umrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Zuschreibung

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 11.079 369 947 581
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 20.964 17 1.875 430
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 387 168
4. Unfertige Softwareprojekte 32.430 386 2.990 1.011 0 0
II. Firmenwerte 90.779 5.171 13 797 0 0
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.539 346 3.103 43 -79 1.210
2. Mietereinbauten 132.490 1.624 10.047 2.963
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.395 2.171 21.933 9.256
4. Anlagen im Bau
386.424 4.141 35.083 12.262 -79 1.210
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 18.783 0 746 0 79 165
V. Finanzanlagen 101 0 0 0 0 0
Summe Anlagevermögen 528.517 9.698 38.832 14.070 0 1.375

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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
Stand am 1.1.2015

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
Stand am 31.12.2014

Tsd. €
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 11.814 11.079 3.511 3.799
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 22.426 20.964 4.451 4.814
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 555 387 685 305
4. Unfertige Softwareprojekte 2.795 443
34.795 32.430 11.442 9.361
II. Firmenwerte 95.166 90.779 45.652 45.505
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 34.656 32.539 90.183 88.503
2. Mietereinbauten 141.198 132.490 61.074 52.449
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 236.243 221.395 71.286 66.011
4. Anlagen im Bau 654 3.045
412.097 386.424 223.197 210.008
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 19.443 18.783 16.900 15.983
V. Finanzanlagen 101 101 664 207
Summe Anlagevermögen 561.602 528.517 297.855 281.064

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31.12.2014

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2014

Tsd. €
Währungs-umrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Stand am 31.12.2014

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 14.201 78 599 14.878
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 24.270 3 1.488 317 334 25.778
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 555 137 692
4. Unfertige Softwareprojekte 357 420 -334 443
39.383 81 2.644 317 0 41.791
II. Firmenwerte 134.949 1.335 0 0 0 136.284
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 123.379 144 731 -3.212 121.042
2. Mietereinbauten 174.576 252 11.582 1.471 184.939
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 271.519 -1.146 21.574 8.325 3.784 287.406
4. Anlagen im Bau 4.456 -40 2.524 -3.895 3.045
573.930 -790 36.411 9.796 -3.323 596.432
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 31.374 0 69 0 3.323 34.766
V. Finanzanlagen 322 0 0 14 0 308
Summe Anlagevermögen 779.958 626 39.124 10.127 0 809.581

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2014

Tsd. €
Währungs-umrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Zuschreibung

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 10.101 68 910
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 19.264 2 1.961 263
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 313 74
4. Unfertige Softwareprojekte
29.678 70 2.945 263 0 0
II. Firmenwerte 89.566 1.213 0 0 0 0
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.401 64 2.375 -1.301
2. Mietereinbauten 123.939 218 9.291 958
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 207.503 -281 21.797 7.624
4. Anlagen im Bau
362.843 1 33.463 8.582 -1.301 0
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 15.939 0 1.543 0 1.301 0
V. Finanzanlagen 101 0 0 0 0 0
Summe Anlagevermögen 498.127 1.284 37.951 8.845 0 0

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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand am 31.12.2014

Tsd. €
Stand am 1.1.2014

Tsd. €
Stand am 31.12.2014

Tsd. €
Stand am 31.12.2013

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 11.079 10.101 3.799 4.100
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 20.964 19.264 4.814 5.006
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 387 313 305 242
4. Unfertige Softwareprojekte 0 443 357
32.430 29.678 9.361 9.705
II. Firmenwerte 90.779 89.566 45.505 45.383
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.539 31.401 88.503 91.978
2. Mietereinbauten 132.490 123.939 52.449 50.637
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.395 207.503 66.011 64.016
4. Anlagen im Bau 0 3.045 4.456
386.424 362.843 210.008 211.087
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 18.783 15.939 15.983 15.435
V. Finanzanlagen 101 101 207 221
Summe Anlagevermögen 528.517 498.127 281.064 281.831

Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte, Firmenwerte, Sach- und Finanzanlagen sowie der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien ist im Einzelnen im vorstehenden Anlagespiegel dargestellt. Technische Anlagen und Maschinen werden ebenfalls in der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.

Die im Anlagespiegel gezeigten Zugänge und Nettoabgänge (Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der Abgänge kumulierter Abschreibungen) stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

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Zugänge Abgänge
2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Nutzungsrechte 547 599
Konzessionen und ähnliche Rechte 1.379 1.488 54
Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 207 137
Unfertige Softwareprojekte 2.767 420
4.900 2.644 0 54
Firmenwerte 0 0 495 0
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 2.442 731 26
Mietereinbauten 18.109 11.582 286 513
Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.071 21.574 694 701
Anlagen im Bau 891 2.524 113
47.513 36.411 1.119 1.214
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 419 69 0 0
Finanzanlagen 470 0 13 14

Zu den Abschreibungen vergleiche Textziffer (31)

(1) Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte enthalten insbesondere IT-software, die über drei bis fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzten Nutzungsdauern liegen nicht vor.

Im Berichtsjahr wurden Tsd. € 1.922 Aufwendungen für die Entwicklung einer neuen Auftragssoftware unter den unfertigen Softwareprojekten aktiviert.

Die im Berichtsjahr nicht aktivierungsfähigen Aufwendungen betrugen insgesamt Tsd. € 3.820 (Vorjahr Tsd. € 262).

Diese Position beinhaltet auch Mietrechte, die über maximal 15 Jahre abgeschrieben werden.

(2) Firmenwerte

Enthalten sind Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung. Diese Firmenwerte werden für den Impairment-Test einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) zugeordnet. In den etablierten Märkten sind dies im Wesentlichen die einzelnen Verkaufsniederlassungen. In den Ländern, in denen noch keine hinreichende Flächendeckung mit Fielmann-Niederlassungen erreicht wurde, erfolgt der Impairment-Test auf der Ebene des gesamten Gebietes. signifikante Firmenwerte wurden dem Segment Deutschland in Höhe von Tsd. € 35.897 (Vorjahr: Tsd. € 36.405) zugeordnet, darunter die jeweils als einzelne CGU geführten Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 26.680 (Vorjahr: Tsd. € 27.188) und die Rathenower Optische Werke GmbH in Höhe von Tsd. € 8.740 (Vorjahr: Tsd. € 8.740). Auf das Segment Niederlande entfallen Firmenwerte in Höhe von Tsd. € 3.546 (Vorjahr: Tsd. € 3.546) und auf das Segment Schweiz Tsd. € 6.209 (Vorjahr: Tsd. € 5.554). Die Änderungen des Buchwertes im Segment Schweiz resultieren aus der währungsbedingten Umrechnung.

(3) Sachanlagen/ Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Die Buchwerte der Sachanlagen einschließlich der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien verteilen sich zum 31. Dezember 2015 auf die Segmente wie folgt:

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31.12.2015

Tsd. €
31.12.2014

Tsd. €
Deutschland 210.192 201.321
Schweiz 21.279 16.877
Österreich 5.286 5.054
Übrige 3.340 2.739
240.097 225.991

Die Zugänge (auch durch Umgliederungen aus den Anlagen im Bau) in den Sachanlagen resultieren unter anderem aus Ersatzinvestitionen in den Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 28.631 (Vorjahr: Tsd. € 21.195). Weitere Zugänge ergeben sich aus der Expansion des Konzerns (Tsd. € 5.011, Vorjahr: Tsd. € 5.868). Beschränkungen der Verfügungsrechte ergeben sich bezüglich Immobilien und anderen Sachanlagen der Fielmann Akademie in Höhe von Tsd. € 19.159 (Vorjahr: Tsd. € 19.754) aufgrund der Gemeinnützigkeit und des Denkmalschutzes.

Die Zurechnung zu der Gruppe der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt für Flächen, die von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzt werden. Diese Immobilien werden nach IAS 40 als Finanzinvestitionen eingestuft und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Im Berichtsjahr wurden von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzte Teile von Immobilien durch Umbuchung aus den Sachanlagen in Höhe von Tsd. € 1.158 (Vorjahr: Tsd. € 3.323) den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien zugeordnet. Der mit einem Ertragswertverfahren ohne Gutachter ermittelte beizulegende Zeitwert beläuft sich auf Tsd. € 22.837 (Vorjahr: Tsd. € 21.466). Die entsprechenden Mieteinnahmen im Berichtszeitraum betragen Tsd. € 1.522 (Vorjahr: Tsd. € 1.431). Dem gegenüber stehen direkt zurechenbare Aufwendungen in Höhe von Tsd. € 1.216 (Vorjahr: Tsd. € 951).

Im Berichtszeitraum wurde für eine gemischt genutzte Immobilie aufgrund einer voraussichtlich dauerhaft niedrigen Miete eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von insgesamt Tsd. € 950 vorgenommen, davon entfallen auf den selbst genutzten Teil Tsd. € 684 (Vorjahr: Tsd. € 0) (vgl. Tz. (31)). Diese wurde unter den Abschreibungen im Segment Deutschland erfasst. Bei vier Immobilien wurden nach außerplanmäßigen Abschreibungen in Vorjahren Wertaufholungen in Höhe von Tsd. € 1.375 (Vorjahr: Tsd. € 0) vorgenommen, hiervon entfallen Tsd. € 1.210 (Vorjahr: Tsd. € 0) auf Sachanlagen und Tsd. € 165 (Vorjahr: Tsd. € 0) auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien. Diese wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen im Segment Deutschland erfasst. Aus Mietverträgen hinsichtlich dieser Immobilien ergeben sich im üblichen Umfang Verpflichtungen für Reparaturen und Instandhaltung.

(4) Langfristige Finanzanlagen(25)

Die langfristigen Finanzanlagen enthalten Ausleihungen an nicht beherrschende Gesellschafter und eine langfristige Vermögensanlage in der Fielmann Aktiengesellschaft.

(5) Aktive latente Steuern/ Langfristige Ertragsteueransprüche

Latente Steueransprüche sind in Höhe von Tsd. € 9.083 (Vorjahr: Tsd. € 9.023) aktiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.

Aus dem bis zum Jahr 2001 gültigen Körperschaftsteuer-Anrechnungsverfahren bestand zum 31. Dezember 2006 ein endgültig festgesetztes, noch nicht genutztes Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von Tsd. € 4.133. Der abgezinste verbleibende Anspruch wird in Höhe von Tsd. € 887 (Vorjahr: Tsd. € 1.305) zum 31. Dezember 2016 aktiviert. Der nicht abgezinste Auszahlungsanspruch für das Jahr 2015 in Höhe von Tsd. € 448 wird unter den kurzfristigen Ertragsteueransprüchen ausgewiesen. Eine Aufzinsung ist nach Übergang in die ratierliche Auszahlung durch das Finanzamt nicht mehr durchzuführen. Die Auszahlung für 2015 in Höhe von Tsd. € 448 (Vorjahr: Tsd. € 448) wurde vorgenommen.

(6) Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)

Es handelt sich bei den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten im Wesentlichen um langfristige Anleihen und Festgelder der Fielmann Aktiengesellschaft. Des Weiteren werden insbesondere Kautionen, Mitarbeiterdarlehen sowie Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen ausgewiesen. Von den Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Darlehen wird innerhalb der nächsten zwölf Monate eine Tilgung in Höhe von Tsd. € 177 (Vorjahr: Tsd. € 69) erwartet und unter den kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen (siehe Textziffer (8)).

(7) Vorräte

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31.12.2015

Tsd. €
31.12.2014

Tsd. €
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 885 1.094
Unfertige Erzeugnisse 9.608 9.191
Fertige Erzeugnisse und Waren 122.615 112.320
133.108 122.605

Die Vorräte betreffen überwiegend Produkte für Brillenoptik, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Akustik sowie sonstige Handelswaren. unfertige Erzeugnisse betreffen hauptsächlich für Kunden bearbeitete Aufträge für Brillen und Akustikprodukte.

Der Gesamtbetrag aller Wertberichtigungen auf Vorräte beträgt Tsd. € 7378 (Vorjahr: Tsd. € 6.767) und wurde vollständig im Materialaufwand erfasst. Der Verbrauch von Vorräten ist in Höhe von Tsd. € 269.364 (Vorjahr: Tsd. € 262.575) als Aufwand im Geschäftsjahr erfasst.

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

(8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)

Vertragliche Pfand-, Sicherungs- und Aufrechnungsrechte für Forderungen bestehen nicht. Abweichende Zeitwerte ergeben sich nicht. Die aufgeführten Vermögenswerte werden überwiegend nicht verzinst und unterliegen somit keinem Zinsrisiko.

Wertberichtigungen auf Kundenforderungen in den Niederlassungen sind in Höhe von Tsd. € 2.038 (Vorjahr: Tsd. € 1.902) gebildet. Das Kreditausfallrisiko hinsichtlich der sonstigen Forderungen wird als gering eingeschätzt. Es werden Wertberichtigungen in Höhe von Tsd. € 257 (Vorjahr: Tsd. € 227) ausgewiesen.

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von Tsd. € 18.435 (Vorjahr: Tsd. € 16.379), Forderungen gegen nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von Tsd. € 1.254 (Vorjahr: Tsd. € 1.243) sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von Tsd. € 20.966 (Vorjahr: Tsd. € 20.066). Von diesen Forderungen wurden Tsd. € 19.956 (Vorjahr: Tsd. € 1 8.717) zum Marktwert bewertet. Des Weiteren werden Devisentermingeschäfte mit einem Marktwert in Höhe von Tsd. € 1.543 (Vorjahr: Tsd. € 1.242) ausgewiesen, die ebenfalls zum Marktwert bewertet wurden. Weitere Angaben siehe Tz. 25.

(9) Nicht finanzielle Vermögenswerte

In dieser Position sind im Wesentlichen Abgrenzungsposten für vorausgezahlte Sozialabgaben in der Schweiz enthalten. Des Weiteren werden insbesondere Miete und Mietnebenkosten ausgewiesen.

(10) Kurzfristige Ertragsteueransprüche

Die Steueransprüche in Höhe von Tsd. € 11.691 (Vorjahr: Tsd. € 13.735) resultieren aus Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer (Tsd. € 7204, Vorjahr: Tsd. € 9.550) und Gewerbesteuer (Tsd. € 4.487, Vorjahr: Tsd. € 4.185).

(11) Kurzfristige Finanzanlagen(25)

In den kurzfristigen Finanzanlagen werden Anleihen, Festgelder und Fonds der Fielmann Aktiengesellschaft sowie ein Depot in der Schweiz ausgewiesen, in dem sich Aktien und Anleihen befinden.

(12) Zahlungsmittel und Äquivalente(25)

Enthalten sind liquide Mittel und Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit zum Anschaffungszeitpunkt von bis zu drei Monaten. Aufgrund der geltenden Anlagerichtlinie und der Markteinschätzung wird das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt.

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

Passiva

(13) Gezeichnetes Kapital/ Genehmigtes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2015 Tsd. € 84.000. Dieses ist seit dem von der Hauptversammlung am 3. Juli 2014 beschlossenen und am 22. August 2014 vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 eingeteilt in 84 Millionen Stammaktien, jeweils ohne Nennwert. Auf jede der 84 Millionen Aktien entfällt ein rechnerischer Anteil am Grundkapital von € 1,00. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Alle Aktien gewähren gleiche Stimmrechte sowie Rechte am Gewinn und Vermögen der Fielmann Aktiengesellschaft.

Nach § 5 Abs. 3 der Satzung ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, bis zum 6. Juli 2016 das Grundkapital durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Aktien, gegen Bareinlage und/oder Sacheinlage, einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um Tsd. € 5.000 zu erhöhen. Im Berichtszeitraum hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.

Die Gewährleistung der finanziellen Stabilität und Flexibilität des Fielmann-Konzerns durch eine nachhaltige Sicherung der bilanziellen Eigenkapitalbasis ist das grundsätzliche Ziel unseres Kapitalmanagements. Darüber hinaus steuert der Konzern sein Kapital mit dem Ziel, eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erzielen und die Aktionäre regelmäßig am Erfolg der Gruppe teilhaben zu lassen. Das gemanagte Kapital des Konzerns besteht aus den finanziellen Verbindlichkeiten, den Zahlungsmitteln und Äquivalenten sowie dem Eigenkapital.

Die Fielmann Aktiengesellschaft und die in den Konzernabschluss einbezogenen Kapitalgesellschaften unterliegen den Mindestkapitalanforderungen des deutschen Aktien- und GmbH-Rechts sowie den entsprechenden Bestimmungen nach Landesrecht und Gesellschaftsform. Weitere branchenspezifische Mindestkapitalanforderungen bestehen nicht.

Die im Konzern vorhandene Liquidität wird täglich zentral gepoolt, überwacht und gesteuert. Hierzu ist sowohl ein tägliches als auch monatliches Berichtswesen installiert. Dieses gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Mindestkapitalanforderungen.

Zum 31. Dezember 2015 hielt die Fielmann Aktiengesellschaft 4.014 (Vorjahr: 2.421) eigene Aktien im Bestand, mit einem Buchwert von Tsd. € 251 (Vorjahr: Tsd. € 119). Die Fielmann-Aktien wurden i. S. d. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG erworben, um sie den Mitarbeitern der Fielmann Aktiengesellschaft oder mit ihr verbundenen Unternehmen als Belegschaftsaktien anbieten oder im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen verwenden zu können.

(14) Kapitalrücklage

Ausgewiesen wird ausschließlich das Agio aus der Kapitalerhöhung der Fielmann Aktiengesellschaft in 1994 nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.

(15) Gewinnrücklagen

In den Gewinnrücklagen sind die nicht ausgeschütteten Gewinne aus Vorjahren und dem Geschäftsjahr, der Währungsausgleichsposten, die Gewinne und Kursvorteile bei der Abgabe eigener Aktien an Mitarbeiter gemäß IFRS 2 sowie die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Pensionsrückstellungen im Rahmen der Anwendung des IAS 19 enthalten.

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Stand am 1.1.2015

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Umgliederungen

Tsd. €
Einstellungen

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
Ausschüttungsfähige Rücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft 176.866 -391 19.924 196.399
Sonstige Rücklagen 127.729 -507 -1.348 125.874
Währungsausgleichsposten 13.912 7.527 21.439
Rücklagen aus direkter Verrechnung -204 395 191
318.303 7.527 -503 18.576 343.903

(16) Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn in einer Höhe von Tsd. € 147000 (Vorjahr: Tsd. € 134.400) berechnet sich aus dem Jahresüberschuss (Tsd. € 170.526, Vorjahr: Tsd. € 162.806) zuzüglich des Konzernergebnisvortrags (Tsd. € 44, Vorjahr: Tsd. € 81) abzüglich Anteile Dritter (Tsd. € 4.994, Vorjahr: Tsd. € 5.487) und abzüglich Veränderung der Gewinnrücklagen (Tsd. € 18.576, Vorjahr: Tsd. € 23.000).

(17) Nicht beherrschende Anteile

In den nicht beherrschenden Anteilen werden die Anteile anderer Gesellschafter an Kapitalgesellschaften des Konzerns ausgewiesen. Die Anteile anderer Gesellschafter an Personengesellschaften werden nur insoweit ausgewiesen, als Anteile an Verlusten vorhanden sind. Die Anteile Dritter an positivem Eigenkapital von Personengesellschaften wurden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen (siehe auch Textziffer (22), (25) und (41)).

(18) Langfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der langfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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Stand am 1.1.2015

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Verbrauch

Tsd. €
Auflösung

Tsd. €
Zuführung

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
Pensionsrückstellungen 6.949 -37 -674 485 6.723
Jubiläumsrückstellungen 5.698 94 -505 -356 2.190 7.121
Rückbauverpflichtungen 2.673 -2 -464 70 2.277
Rückstellungen im Warenbereich 5.160 -3.821 3.756 5.095
Sonstige langfristige Rückstellungen 1.007 -222 375 1.160
21.487 94 -4.587 -1.494 6.876 22.376

Pensionsrückstellungen resultieren überwiegend aus unverfallbaren Pensionszusagen der Fielmann Aktiengesellschaft (Tsd. € 5.956, Vorjahr: Tsd. € 6.118) und betreffen ausschließlich das Segment Deutschland.

Den Rückstellungen stehen Rückdeckungsguthaben in Höhe von Tsd. € 579 (Vorjahr: Tsd. € 690) gegenüber, die in Höhe von Tsd. € 348 (Vorjahr: Tsd. € 473) mit den Pensionsrückstellungen saldiert sind. In der Veränderung der Rückstellung ist ein Aufzinsungseffekt von Tsd. € 148 (Vorjahr: Tsd. € 202) enthalten. Die Pensionsrückstellungen der Fielmann Aktiengesellschaft werden voraussichtlich ab 2017 gemäß den statistischen Sterbetafeln über die nächsten 16 Jahre realisiert werden.

Die wichtigsten annahmen, die der versicherungsmathematischen Bewertung zugrunde gelegt wurden, sind:

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2015

in %
2014

in %
Abzinsungssatz 2,40 2,00
erwartete Einkommenssteigerung 2,00 2,00
erwartete Rentensteigerung 2,00 2,00

Hinsichtlich des Abzinsungssatzes wurde eine Sensitivitätsbetrachtung vorgenommen. Eine Senkung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde zu einer Erhöhung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung in Höhe von Tsd. € 1.199 führen, eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde den Barwert um Tsd. € 960 mindern. aus den gezeigten Werten resultiert für den Konzern lediglich ein untergeordnetes Risiko aus den Pensionszusagen und den Rückdeckungsguthaben.

Die Veränderung im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt sich wie folgt dar:

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2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Anfangsbestand der leistungsorientierten Verpflichtung 7.422 5.784
Laufender und nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (Ausweis im Personalaufwand) 238 194
Zinsaufwand (Ausweis im Finanzergebnis) 148 202
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (Ausweis im OCI) -700 1.270
Gezahlte Leistungen -37 -28
Endbestand der leistungsorientierten Verpflichtung 7.071 7.422

Die Veränderung des OCI (Other Comprehensive Income) resultiert im Wesentlichen aus Zinssatzänderungen. Auf die im sonstigen Ergebnis gebuchten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste entfällt ein Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von Tsd. € 215 (Vorjahr: Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 390).

Aufgliederung der Pläne:

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2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Leistungsorientierte Verpflichtungen
-aus Plänen, die ganz oder teilweise über einen Fonds (Rückdeckungsversicherung) finanziert wurden 5.956 6.118
-aus Plänen, die nicht über einen Fonds finanziert wurden 1.115 1.304
Summe 7.071 7.422

Als Rückdeckung der leistungsorientierten Verpflichtung dienen Kapitallebensversicherungen.

Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag aufgrund der Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen ergibt sich wie folgt:

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2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 7.071 7.422
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -348 -473
in der Bilanz angesetzte Rückstellung 6.723 6.949

Jubiläumsrückstellungen werden für 10- bis 35-jährige Jubiläen unter Berücksichtigung von tatsächlichen Fluktuationswerten der Vergangenheit gebildet. Die Abzinsung erfolgt mit dem für den Zeitraum der durchschnittlichen Restlaufzeit bis zur Erreichung des jeweiligen Jubiläums passenden Zinssatz. Eine Realisierung dieser Rückstellungen in den nächsten zwölf Monaten wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 672 (Vorjahr: Tsd. € 444) erfolgen. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich insgesamt eine Minderung der Rückstellung um Tsd. € 39 (Vorjahr: Erhöhung um Tsd. € 742). Die durch Zeitablauf sich ergebende Erhöhung des abgezinsten Betrages beträgt Tsd. € 70 (Vorjahr: Tsd. € 128). Der Anstieg der Rückstellung resultiert insbesondere aus der Anpassung der Jubiläumszahlung zum 35-jährigen Jubiläum in den deutschen Niederlassungen.

Es werden folgende Zinssätze gemäß der aktuellen Marktlage zugrunde gelegt:

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10-jährige Jubiläen: 0,36 Prozent (Vorjahr: 0,44 Prozent)
25-jährige Jubiläen: 1,88 Prozent (Vorjahr: 1,78 Prozent)
35-jährige Jubiläen: 2,22 Prozent (Vorjahr: 2,14 Prozent)

Die Rückbauverpflichtungen aus Mietverträgen sind als langfristig anzusehen. Eintretende Risiken innerhalb der nächsten zwölf Monate sind nicht zu erkennen. In der weit überwiegenden Zahl der Mietverträge stehen den Gesellschaften des Fielmann-Konzerns eine oder mehrere Verlängerungsoptionen zur Verfügung. Für die Berechnung der für die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge wurde ein Zinssatz von 2,48 Prozent (zwölf Jahre) (Vorjahr: 1,33 Prozent (elf Jahre)) angewandt. Es wurde eine Inflationsrate von 0,6 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent) berücksichtigt. Die abgezinsten Erfüllungsbeträge werden in die Anschaffungskosten der Mietereinbauten des Anlagevermögens einbezogen und planmäßig über die Restlaufzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Die Änderung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 396 (Vorjahr: Tsd. € 370) resultiert vorwiegend aus Zinssatzänderungen.

Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen hauptsächlich Garantiezusagen und daraus resultierende Risiken. Darin enthalten sind neben den Material- auch Personalaufwendungen für Abwicklungsleistungen. Die Risiken realisieren sich überwiegend innerhalb von zwölf Monaten, maximal innerhalb von drei Jahren. Der kurzfristige Anteil der Garantierisiken wird unter den kurzfristigen Rückstellungen in Textziffer (21) ausgewiesen. Die Annahmen zur Bewertung der Risiken werden durch ein Berichtswesen zu den Garantiefällen ständig verifiziert. Für die Ermittlung der Erfüllungsbeträge wurde eine Inflationsrate von 0,6 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent) berücksichtigt. Die für die Abzinsung verwendeten Zinssätze betrugen für zwei Jahre 0,55 Prozent (Vorjahr: 0,08 Prozent) sowie für drei Jahre 0,74 Prozent (Vorjahr: 0,16 Prozent). Aus den Änderungen der Zinssätze resultiert eine Minderung der Rückstellungen in Höhe von Tsd. € 59 (Vorjahr: Erhöhung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 94).

Zinssatzbedingte Änderungen bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen ergeben sich in Höhe von Tsd. € 73 (Vorjahr: Tsd. € 46).

(19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten(25)

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2015

Tsd. €
31.12.2014

Tsd. €
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 266 353
-davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 57 (Vorjahr: Tsd. € 89)
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 1.287 1.678
-davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 40 (Vorjahr: Tsd. € 155)
1.553 2.031

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausschließlich festverzinslich mit fester Laufzeit. In den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen mit einer Restlaufzeit von über zwölf Monaten enthalten (Tsd. € 475; Vorjahr: Tsd. € 727). Ein wesentliches Zinsrisiko ist aufgrund der geringen Verschuldung nicht erkennbar.

(20) Passive latente Steuern

Latente Steuerverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 6.310 (Vorjahr: Tsd. € 5.141) passiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.

(21) Kurzfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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Stand am 1.1.2015

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Verbrauch

Tsd. €
Auflösung

Tsd. €
Zuführung

Tsd. €
Stand am 31.12.2015

Tsd. €
Personalrückstellungen 28.274 -27.285 -733 32.000 32.256
Rückstellungen im Warenbereich 7.151 137 -3.834 3.783 7.237
Übrige Rückstellungen 3.878 -3.493 -104 4.357 4.638
39.303 137 -34.612 -837 40.140 44.131

Die Personalrückstellungen werden insbesondere für Verpflichtungen aus Sonderzahlungen und Tantiemen gebildet, der Zahlungsmittelabfluss erfolgt im ersten Halbjahr des folgenden Geschäftsjahres.

Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen die Garantierisiken, die voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate realisiert werden. Der langfristige Anteil der Garantierisiken wird in Textziffer (1 8) ausgewiesen. Im ersten Jahr werden über 50 Prozent der insgesamt erwarteten Garantiefälle abgewickelt.

Die übrigen Rückstellungen betreffen insbesondere Kosten der rechtlichen und wirtschaftlichen Beratung sowie Prüfung.

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

(22) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten(25)

Aufgrund der geringen Verschuldung sind keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern durch Zinsschwankungen in Bezug auf den Zinsaufwand zu erwarten. Die Laufzeit dieser Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr.

In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber nicht beherrschenden Gesellschaftern, die in den Einzelabschlüssen nach lokalem Recht Eigenkapitalcharakter haben und nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind, in Höhe von Tsd. € 2.579 (Vorjahr: Tsd. € 2.526) enthalten (siehe auch Textziffern (17), (25) und (41)).

(23) Nicht finanzielle Verbindlichkeiten

In den nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungen und Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen sowie aus Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer enthalten.

(24) Ertragsteuerschulden

Die Ertragsteuerschulden betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuern (insbesondere der Fielmann Aktiengesellschaft und der Vertriebsgesellschaften in der Schweiz) sowie Gewerbesteuern.

(25) Finanzinstrumente

Der Ansatz der Finanzinstrumente erfolgt in allen Kategorien zum Wert am Erfüllungstag. Die Einteilung in Bewertungsklassen nach IFRS 7 wurde anhand der wirtschaftlichen Beschaffenheit und der Risikostruktur der jeweiligen Finanzinstrumente vorgenommen. Die Zeitwerte werden in jeder Klasse zu Börsenkursen bzw. über andere am Finanzmarkt verfügbare Daten ermittelt. Eigene Bewertungsverfahren bzw. Verfahren, die sich nicht auf beobachtbare Marktdaten stützen, wurden nicht angewendet. Damit ergaben sich bei keinem Finanzinstrument wesentliche Unsicherheiten bei der Zeitwertermittlung. Das Ausfallrisiko bei den finanziellen Vermögenswerten besteht maximal in Höhe der Buchwerte. Aus der Sicht des Unternehmens beinhalten die finanziellen Vermögenswerte, die weder überfällig noch wertgemindert sind, in sämtlichen Klassen keine Risiken. Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte wurden in die entsprechende Kategorie eingestuft.

Die Marktrisiken für die Finanzinstrumente im Fielmann-Konzern sind neben den Kurs- und Zinsrisiken für die Kapitalanlagen insbesondere die Währungsrisiken.

Währungsrisiken

Fremdwährungsrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern zum einen aus der Währungsumrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die Finanzinstrumente werden gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen. Zum anderen resultieren Währungsrisiken aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente insbesondere in Form von Bankguthaben, Kapitalanlagen, konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus dem Einkaufsgeschäft. Die für den Fielmann-Konzern relevanten Fremdwährungen sind im Abschnitt III. "Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" unter "Fremdwährungsumrechnung" dargestellt. Risiken ergeben sich für den Fielmann-Konzern insbesondere für die Währungen CHF und USD. Für Zahlungsausgänge oder den regelmäßig zu erwartenden Cashflow in diesen Währungen werden zur Begrenzung der Umrechnungsrisiken Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu zwölf Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in diesen beiden operativen Währungen. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der Absicherung von regelmäßigen Zahlungsströmen des Konzerns in Fremdwährungen.

Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen auf die Bewertung der Finanzinstrumente für die Währungen CHF und USD durch eine für möglich gehaltene Aufwertung (Abwertung) von 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent gegenüber dem Euro zum 31. Dezember 2015 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben.

Aus der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 91,9 (Vorjahr: Mio. € 68,9), Devisentermingeschäften im Vorjahr in Höhe von Mio. CHF 12,0 sowie finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 5,1 (Vorjahr: Mio. € 6,3) resultieren bei einer Aufwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 4,6 (Vorjahr: Mio. € 4,2) sowie ein unveränderter Jahresüberschuss (Vorjahr: Minderung um Mio. € 0,1). Eine Abwertung des Schweizer Franken um 10 Prozent gegenüber dem Euro hat gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss. Die starke Veränderung im Eigenkapital resultiert insbesondere aus der Umrechnung bestehender Finanzinstrumente in den Schweizer Gesellschaften.

Die Aufwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro führt im Rahmen der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten in Höhe von Mio. € 9,5 (Vorjahr: Mio. € 0,3), Devisentermingeschäften in Höhe von Mio. USD 1 8,0 (Vorjahr: Mio. USD 18,0) sowie finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. € 2,9 (Vorjahr: Mio. € 3,2) zu einer Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 1,8 (Vorjahr: Mio. € 0,9) sowie einer Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 1,8 (Vorjahr: Mio. € 0,9). Eine Abwertung des US-Dollars um 10 Prozent gegenüber dem Euro hat gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.

Zinsrisiken

Der Fielmann-Konzern investiert unter anderem in Kapitalanlagen in Form von Tages- und Festgeldern sowie festverzinslichen Wertpapieren. Da diese Kapitalanlagen überwiegend festverzinslich und bis zur Endfälligkeit gehalten werden, existiert hieraus kein relevantes Zinsrisiko. Aus finanziellen Verbindlichkeiten existieren aufgrund der geringen Verschuldung ebenso wie aus den weiteren finanziellen Vermögenswerten keine wesentlichen Zinsrisiken.

Kursrisiken

Kursrisiken bestehen für den Fielmann-Konzern insbesondere aus Kapitalanlagen in Aktien und ähnlichen Anlagen. Im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse wurden die Auswirkungen einer für möglich gehaltenen Steigerung (Senkung) des Kursniveaus um 10 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent) gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2015 untersucht. In der Analyse wird unterstellt, dass alle anderen Einflussfaktoren konstant bleiben und der Bestand am Bilanzstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.

Aus einer Steigerung des Kursniveaus um 10 Prozent resultieren eine Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: Mio. € 0,4) sowie eine Erhöhung des Jahresüberschusses in Höhe von Mio. € 0,4 (Vorjahr: Mio. € 0,4). Eine Senkung des Kursniveaus um 10 Prozent hat entsprechend gegenläufige Auswirkungen auf das Eigenkapital und den Jahresüberschuss.

Weitergehende Erläuterungen zu den einzelnen finanzwirtschaftlichen Risiken sind im Lagebericht dargestellt.

Legende für die Abkürzungen der Bewertungskategorien

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Abkürzung englisch deutsche Bedeutung Bewertung
LaR Loans and Receivables Kredite und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten
FAHfT Financial Assets Held for Trading Finanzielle Vermögenswerte, zu Handelszwecken gehalten Marktwert, erfolgswirksam
FVtPL Fair Value through Profit or Loss Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Marktwert, erfolgswirksam
FLAC Financial Liabilities Measured at Amortised Cost Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten

Bewertungsklassen nach IFRS 7

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in Tsd. € Bewertungskategorie nach IAS 39 31.12.2015 Fortgeführte Anschaffungskosten Marktwert, erfolgswirksam Marktwert, erfolgsneutral Zeitwert am 31.12.2015
AKTIVA
Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen LaR 194 194
Vermögensverwaltungsdepots FAHfT 470 470
664 664
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Ausleihungen LaR 1.597 1.597
Anleihen und Festgelder LaR 56.940 56.940
Rückdeckungsversicherung LaR 231 231
58.768 58.768
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 22.747 22.747
22.747 22.747
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig)
Sonstige Forderungen LaR 24.553 24.553
Sonstige Forderungen FVtPL 19.956 19.956
Devisentermingeschäfte FAHfT 1.543 1.543
46.052 46.052
Finanzanlagen (kurzfristig)
Vermögensverwaltungsdepots FAHfT 8.110 8.110
Fonds FAHfT 9.940 9.940
Anleihen und Festgelder LaR 183.709 183.709
201.759 201.759
Zahlungsmittel und Äquivalente
Anleihen und Festgelder LaR 35.558 35.558
liquide Mittel LaR 60.091 60.091
95.649 95.649
Summe Aktiva
LaR 385.620 385.620
FAHfT 20.063 20.063
FVtPL 19.956 19.956
425.639 425.639
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten (langfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 266 266
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 603 603
Erhaltene Darlehen FLAC 684 684
1.553 1.553
Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 102 102
102 102
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 65.832 65.832
65.832 65.832
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 16.726 16.726
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter FLAC 2.579 2.579
19.305 19.305
Summe Passiva
FLAC 86.792 86.792
86.792 86.792

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in Tsd. € Buchwert am 31.12.2014 Fortgeführte Anschaffungskosten Marktwert, erfolgswirksam Marktwert, erfolgsneutral Zeitwert am 31.12.2014
AKTIVA
Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen 207 207
Vermögensverwaltungsdepots
207 207
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Ausleihungen 1.260 1.260
Anleihen und Festgelder 39.831 39.831
Rückdeckungsversicherung 217 217
41.308 41.308
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.961 20.961
20.961 20.961
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig)
Sonstige Forderungen 24.532 24.532
Sonstige Forderungen 18.717 18.717
Devisentermingeschäfte 1.242 1.242
44.491 44.491
Finanzanlagen (kurzfristig)
Vermögensverwaltungsdepots 7.842 7.842
Fonds 10.035 10.035
Anleihen und Festgelder 141.327 141.327
159.204 159.204
Zahlungsmittel und Äquivalente
Anleihen und Festgelder 60.021 60.021
liquide Mittel 67.316 67.316
127.337 127.337
Summe Aktiva
355.672 355.672
19.119 19.119
18.717 18.717
393.508 393.508
PASSIVA
Finanzverbindlichkeiten (langfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 353 353
Sonstige Verbindlichkeiten 855 855
Erhaltene Darlehen 823 823
2.031 2.031
Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 109 109
109 109
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 65.032 65.032
65.032 65.032
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten 15.064 15.064
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter 2.526 2.526
17.590 17.590
Summe Passiva
84.762 84.762
84.762 84.762

Ergebnisse nach Bewertungskategorien

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2015
Bewertungskategorien nach IAS 39 Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1

Tsd. €
Wertminderungen

Tsd. €
Zinserträge

Tsd. €
Zinsaufwendungen

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte, zu Handelszwecken gehalten FAHfT 395 980 232
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet FVtPL 1 286
Kredite und Forderungen LaR 167 706
Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet FLAC 717
Überleitung Finanzergebnis
Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind 422 553
Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind -395 -981 -167
Summe 0 0 0 1.646 1.270

1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen

2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar

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2014
Bewertungskategorien nach IAS 39 Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1

Tsd. €
Wertminderungen

Tsd. €
Zinserträge

Tsd. €
Zinsaufwendungen

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- ---
Finanzielle Vermögenswerte, zu Handelszwecken gehalten FAHfT 1.584 209 186
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet FVtPL 332 560
Kredite und Forderungen LaR 46 1.118
Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet FLAC 785
Überleitung Finanzergebnis
Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind 1 917
Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind -1.916 -209 -46
Summe 0 0 0 1.865 1.702

1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen

2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar

Gewinne und Verluste aus der Folgebewertung von Finanzinstrumenten der Kategorien "Finanzielle Vermögenswerte, zu Handelszwecken gehalten" und "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" ergeben sich als Differenz zwischen Börsenkurs und Buchwert. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden nach Maßgabe des Börsenkurses oder bei Forderungen bei drohenden Zahlungsausfällen berücksichtigt. Zinsen werden gemäß den entsprechenden Zahlungen unter Berücksichtigung von Periodenabgrenzungen erfasst.

Wertminderungen von Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind, werden in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", entsprechende Erträge in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" gezeigt.

Die Zinserträge für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Marktwert bewertet wurden, belaufen sich auf Tsd. € 706 (Vorjahr: Tsd. € 1.118). Die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen Tsd. € 717 (Vorjahr: Tsd. € 785).

Die Wertberichtigungen für Finanzinstrumente werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen durch gesonderte Konten offen abgesetzt. Die wertberichtigten Forderungen betreffen im Wesentlichen Forderungen an Einzelkunden, die drei Monate nach Fälligkeit vollständig abgeschrieben werden, um der Gefahr der Uneinbringlichkeit Rechnung zu tragen. Überfällige, aber noch nicht wertgeminderte Kundenforderungen existieren in Höhe von Tsd. € 1.363 (Vorjahr: Tsd. € 1.545). Bei den nicht wertberichtigten Forderungen besteht aufgrund der Einzelhandelsaktivität kein Ausfallrisiko durch Bündelung auf einzelne Schuldner. Die Wertberichtigungen entwickelten sich wie folgt:

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2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Bestand am 1.1. 2.129 2.083
Zuführungen 2.068 1.896
Verbrauch -1.339 -1.109
Auflösung -563 -741
Bestand am 31.12. 2.295 2.129

Anleihen und Festgelder

Der Ausweis der Anleihen und Festgelder in Höhe von Tsd. € 276.207 (Vorjahr: Tsd. € 241.179) umfasst Anleihen (Tsd. € 241.403, Vorjahr: Tsd. € 194.578), Tages- und Festgelder (Tsd. € 34.804, Vorjahr: Tsd. € 40.545) sowie im Vorjahr ein Schuldscheindarlehen (Tsd. € 6.056), die jeweils zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert und nach den üblichen Fristigkeiten gemäß IAS 1 unterteilt werden. Der Zeitwert entspricht jeweils dem Rückzahlungsbetrag.

Vermögensverwaltungsdepots

Bei den unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Vermögensverwaltungsdepots handelt es sich im Wesentlichen um ein durch einen externen Verwalter betreutes Depot der Fielmann Schweiz AG in Höhe von Tsd. € 8.110 (Vorjahr: Tsd. € 7.842), in dem sich Aktien und Anleihen befinden. Die Anlagenpolitik basiert auf einer schriftlich mit dem Depotverwalter fixierten Strategie. Die Bilanzierung der Wertpapiere erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.

Fonds

Bei den Fonds in Höhe von Tsd. € 9.940 (Vorjahr: Tsd. € 10.035) handelt es sich zum Stichtag um einen Fonds, der in auf Euro lautende Unternehmensanleihen investiert. Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Bewertungsgewinne und -verluste wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht.

Sonstige Forderungen

Bei den sonstigen Forderungen der Kategorie LaR in Höhe von Tsd. € 24.553 (Vorjahr: Tsd. € 24.532) handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegen Lieferanten. Sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 19.956 (Vorjahr: Tsd. € 18.717) werden zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Diese Forderungen wurden im Zeitpunkt des Zugangs als "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert. Der positive Wertunterschied zwischen fortgeführten Anschaffungskosten und Marktwert beträgt Tsd. € 806 (Vorjahr: Tsd. € 807). Die Bilanzierung erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Das Ausfallrisiko bei dieser Forderung besteht maximal in Höhe des Buchwertes. Bewertungsverluste (Vorjahr: Bewertungsgewinne) wurden im Berichtszeitraum ergebniswirksam gebucht. Für weitere Angaben siehe Textziffer (8).

Devisentermingeschäfte

Die Bilanzierung der Devisentermingeschäfte umfasst den Zeitwert in Höhe von Tsd. € 1.543 (Vorjahr: Tsd. € 1.242). Die Devisentermingeschäfte wurden für eine Absicherung der operativen Währungen US-Dollar und Schweizer Franken abgeschlossen und sind nicht in eine effektive Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Am 31. Dezember 2015 bestanden Devisentermingeschäfte in Höhe von Tsd. USD 18.000 und Tsd. CHF 0 (Vorjahr: Tsd. USD 18.000 und Tsd. CHF 12.000). Die Bewertung der Stufe 2 erfolgte nach dem Discounted-Cashflow-Verfahren und wurde von den Finanzinstituten durchgeführt, bei denen diese abgeschlossen waren. Hierbei wurden künftige Cashflows auf Basis von Devisenterminkursen (beobachtbare Kurse am Bilanzstichtag) und den kontrahierten Devisenterminkursen geschätzt und anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert. Bewertungsgewinne im Berichtszeitraum wurden ergebniswirksam erfasst.

Liquide Mittel

Liquide Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 60.091 (Vorjahr: Tsd. € 67.316), davon Tsd. € 57779 (Vorjahr: Tsd. € 65.470) Bankguthaben, deren Zeitwert dem Einlagebetrag entspricht.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Es bestehen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Tsd. € 266 (Vorjahr: Tsd. € 353), die wie im Vorjahr durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Die Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entsprechen jeweils den Rückzahlungsbeträgen.

Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter

In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Kapitalanteile Dritter in Höhe von Tsd. € 2.579 (Vorjahr: Tsd. € 2.526) enthalten, die nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind (siehe auch Textziffer (17), (22) und (41)).

Sonstige Verbindlichkeiten

In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 475 (Vorjahr: Tsd. € 727) Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen (festverzinsliche Mitarbeiterbeteiligungen) mit einer Restlaufzeit über zwölf Monaten enthalten.

Eine Analyse der Fälligkeitstermine wesentlicher finanzieller Verbindlichkeiten steht nicht im Fokus des Konzerns, da ausreichende liquide Mittel ständig vorhanden sind.

Weitere Informationen zum Management sowie zu den Risiken und Chancen der Finanzinstrumente sind im Kapitel "Finanzwirtschaftliche Risiken" des Lageberichts aufgeführt.

(26) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Leasingverhältnisse

Im Fielmann-Konzern wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Garantien für Bankverbindlichkeiten Dritter übernommen.

Leasingnehmer

Der Fielmann-Konzern tritt im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen als Leasingnehmer von Fahrzeugen, Geräten und Immobilien auf. Dabei werden die Leasingraten als Aufwand erfasst.

Zum Stichtag besteht aus Leasinggeschäften für Fahrzeuge und Geräte im Fielmann-Konzern ein Restobligo von Tsd. € 2.032 (Vorjahr: Tsd. € 1.891), davon Tsd. € 1 82 (Vorjahr: Tsd. € 21 8) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Tsd. € 1.850 (Vorjahr: Tsd. € 1.673) von über einem bis zu fünf Jahren. Die Leasingzahlungen im Berichtszeitraum betrugen für diesen Bereich Tsd. € 470 (Vorjahr: Tsd. € 501).

Die Leasingzahlungen für Mieten (im Wesentlichen für Geschäftsräume) stellen sich wie folgt dar:

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2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Mindestleasingzahlungen 68.498 64.984
Eventualzahlungen 1.040 1.104
Zahlungen für Untermietverhältnisse 564 754
70.102 66.842

Die Angaben zu den Mindestleasingzahlungen betreffen Kaltmieten ohne vertraglich vereinbarte Nebenkosten. Eventualzahlungen sind zusätzliche Zahlungen aus Umsatzmietverträgen.

Im Konzern werden Anmietverträge über eine feste Laufzeit von in der Regel zehn Jahren mit überwiegend zwei Verlängerungsoptionen (je fünf Jahre) abgeschlossen. Zusätzlich zu festen Mindestleasingzahlungen werden gegebenenfalls Vereinbarungen zu Index-, Umsatz- oder Staffelmieten getroffen. Die Anzahl der Verträge mit solchen Vereinbarungen stellt sich 2015 wie folgt dar:

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Anzahl
Mietverträge mit Regelungen zu Anmietung Vermietung
--- --- ---
Indexmieten 704 150
Umsatzmieten 141 2
Staffelmieten 49 14
festen Mieten 429 106

Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen stellen sich wie folgt dar und berücksichtigen bei den zukünftigen Verpflichtungen ausschließlich die vertraglich unkündbare Zeitperiode des Mietverhältnisses:

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31.12.2015

Tsd. €
31.12.2014

Tsd. €
bis 1 Jahr 67.147 65.679
1 bis 5 Jahre 235.778 215.144
über 5 Jahre 42.099 51.073
345.024 331.896

Mieterträge aus unkündbaren Untermietverhältnissen werden in Höhe von Tsd. € 3.949 (Vorjahr: Tsd. € 3.773) erwartet.

Leasinggeber

Darüber hinaus tritt der Fielmann-Konzern im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen auch als Leasinggeber von Immobilien auf. Während die Anmietungsverträge ausschließlich geschäftliche Mieten beinhalten, sind in der Darstellung der Vermietungen gleichermaßen gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Flächen enthalten. Eventualzahlungen aus Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2015 nicht vereinnahmt.

Überwiegend finden standardisierte Gewerbevermietungsverträge (fünf bis zehn Jahre Laufzeit) und unbefristete Wohnungsvermietungsverträge Verwendung. Die Mieterträge des Geschäftsjahres betrugen Tsd. € 3.626 (Vorjahr: Tsd. € 3.490).

Die zukünftig erwarteten Erträge stellen sich inklusive der Untermietverhältnisse wie folgt dar:

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31.12.2015

Tsd. €
31.12.2014

Tsd. €
bis 1 Jahr 3.025 2.837
1 bis 5 Jahre 8.691 7.757
über 5 Jahre 792 1.542
12.508 12.136
davon Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 6.693 7.684

Der Fielmann-Konzern plant für das Geschäftsjahr 2016 Investitionen in Höhe von Tsd. € 55.000 (Vorjahr: Tsd. € 53.400), davon für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 3.000 (Vorjahr: Tsd. € 3.800), für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 33.000 (Vorjahr: Tsd. € 25.900), für die Produktion in Rathenow Tsd. € 5.600 (Vorjahr: Tsd. € 6.600) sowie für IT-Hardware Tsd. € 7500 (Vorjahr: Tsd. € 8.800) und für IT-Software Tsd. € 2.500 (Vorjahr: Tsd. € 4.800). Die Bestellobligos zum 31. Dezember 2015 betragen für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 800 (Vorjahr: Tsd. € 100), für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 3.100 (Vorjahr: Tsd. € 2.300), für die Produktion in Rathenow Tsd. € 400 (Vorjahr: Tsd. € 1.300) sowie für IT Tsd. € 1.000 (Vorjahr: Tsd. € 1.300).

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung des Fielmann-Konzerns ist nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt.

(27) Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen

Die Umsatzerlöse des Fielmann-Konzerns (Brutto = inklusive Umsatzsteuer) verteilen sich wie folgt:

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2015 2014
Brutto

Tsd. €
Netto

Tsd. €
Brutto

Tsd. €
Netto

Tsd. €
--- --- --- --- ---
Niederlassungen, Deutschland 1.188.849 1.013.922 1.141.613 972.871
Fielmann AG, Deutschland 4.564 3.836 4.941 4.152
Niederlassungen, Schweiz 186.084 172.300 158.752 146.993
Niederlassungen, Österreich 89.330 74.979 83.951 70.399
Niederlassungen, Niederlande 9.197 7.601 8.808 7.279
Niederlassungen, Polen 13.566 12.467 12.797 11.764
Niederlassungen, Luxemburg 5.353 5.147 5.190 4.997
Niederlassungen, Italien 1.884 1.780
Übrige 9.457 7.911 9.604 8.031
Konzernumsatz 1.508.284 1.299.943 1.425.656 1.226.486
Bestandsveränderung 1.011 1.011 2.255 2.255
Gesamtleistung Konzern 1.509.295 1.300.954 1.427.911 1.228.741

In den Umsatzerlösen sind Dienstleistungsumsätze und Mieterträge aus eigenen Immobilien in Höhe von Tsd. € 4.007 (Vorjahr: Tsd. € 3.787) enthalten. Der Einzelhandel erzielte Umsatzerlöse aus Augenoptik in Höhe von netto Tsd. € 1.235.906 (Vorjahr: Tsd. € 1.170.918).

(28) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen im Wesentlichen Erträge aus Untervermietung von angemieteten Flächen, aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie Bewertungsgewinne aus Devisentermingeschäften aus. Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen Tsd. € 5.584 (Vorjahr: Tsd. € 1.149) und resultieren insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken.

(29) Materialaufwand

Die Aufwendungen für bezogene Waren betreffen in erster Linie Brillenfassungen, Gläser, Kontaktlinsen und Pflegemittel sowie Hörgeräte und Hörgerätezubehör nach Abzug von Skonti, Rabatten und anderen vergleichbaren Beträgen.

(30) Personalaufwand

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2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Löhne und Gehälter 437.744 408.424
Soziale Abgaben und Altersversorgung 81.821 75.847
519.565 484.271
davon Rentenversicherungsbeiträge 37.737 35.426

Im Rahmen der in Deutschland gesetzlichen Leistungen zur Vermögensbildung (VWL) wird den Mitarbeitern regelmäßig einmal im Jahr das Angebot unterbreitet, diese Leistungen in Fielmann-Aktien anzulegen. Am 24. August 2015 (Vorjahr: 8. September 2014) wurden jedem Mitarbeiter 11 Aktien (Vorjahr: 11 Aktien) zum Preis von € 55,86 (Vorjahr: € 50,96) mit einer Ausübungsfrist bis zum 6. November 2015 (Vorjahr: 6. November 2014) angeboten. Diese Offerte wurde von 6.504 Mitarbeitern (Vorjahr: 5.901 Mitarbeitern) wahrgenommen. Somit wurden 71.544 Aktien (Vorjahr: 64.911 Aktien) an die Mitarbeiter ausgegeben. Zum Bilanzstichtag bestehen damit keine offenen Positionen zum Bezug von Aktien. Am letzten Tag der Ausübungsfrist des Angebots betrug der Börsenschlusskurs € 64,06 (Vorjahr: € 51,89).

Im Konzern wurden gemäß IFRS 2 Tsd. € 4.583 (Vorjahr: Tsd. € 3.368) als Aufwand für die vermögenswirksamen Leistungen in Aktien erfasst. Kursgewinne sowie Buchverluste aus dem Abgang eigener Aktien wurden direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.

Darüber hinaus erhielten im Geschäftsjahr Mitarbeiter in den Niederlassungen insgesamt 44.298 Aktien (Vorjahr: 43.094 Aktien) aus einem leistungsorientierten Prämienprogramm im Sinne von IFRS 2. Der Gesamtaufwand belief sich auf Tsd. € 5.667 (Vorjahr: Tsd. € 4.638). Mit diesem Programm werden insbesondere Elemente der Fielmann-Philosophie wie die Kundenzufriedenheit belohnt.

Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes unterteilen sich in fixe und variable, ergebnisabhängige Bestandteile sowie für einen Vorstand zusätzlich eine Pensionszusage. Den fixen Bezügen wurden die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung sowie der geldwerte Vorteil für die Nutzung von Firmenfahrzeugen zugerechnet. Die variablen Bestandteile orientieren sich an dem Jahresüberschuss des Fielmann-Konzerns. Aktienoptionsprogramme sind nicht eingerichtet. Die Unternehmensphilosophie, die strikte Kundenorientierung, spiegelt sich bei den Verträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Grundsätzlich ist die Tantieme in zwei Teilbereiche gegliedert. Die Tantieme I (T1) richtet sich ausschließlich nach dem Jahresergebnis mit einer Gewichtung von 70 Prozent. Die Tantieme II (T2) dient der Förderung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Tantieme berechnet sich nach der Kundenzufriedenheit in Verbindung mit dem Jahresüberschuss, die über ein Zielsystem innerhalb von drei Jahren bewertet wird. Die mehrjährige Vergütung beinhaltet bei Herrn Schmid zusätzlich eine Dienstzeitkomponente. Darüber hinaus ist Herrn Schmid eine Pensionszusage, die ihm ab Erreichen der Altersgrenze einen Anspruch in Höhe von 40 Prozent des letzten Bruttogehalts garantiert, erteilt worden. Sollte Herr Schmid mit Ablauf des 30. Juni 2017 aus den Diensten der Gesellschaft ausscheiden, wird ihm der Aufsichtsrat zu diesem Zeitpunkt eine Einmalzahlung von bis zu zwei Jahresfestvergütungen gewähren (mehrjährige Dienstzeit (drei Jahre)). Bei den Verträgen der Herren Fielmann und Schmid beträgt die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung (Tantieme I und Tantieme II) jeweils 200 Prozent der festen Vergütung, bei den Herren Dr. Körber, Dr. Thies und Zeiss beträgt die Höchstgrenze jeweils 150 Prozent der festen Vergütung. Die insgesamt gewährte Vergütung des Vorstandes betrug im Geschäftsjahr Tsd. € 10.905 (Vorjahr: Tsd. € 9.733), davon fix Tsd. € 3.764 (Vorjahr: Tsd. € 3.372), variabel Tsd. € 6.643 (Vorjahr: Tsd. € 6.177) und ein Versorgungsaufwand in der Höhe von Tsd. € 498 (Vorjahr: Tsd. € 184).

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Günther Fielmann, Vorstandsvorsitzender, Datum Eintritt: 19941
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2014 2015 2015 (Min.) 2015 (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 1.625 1.625 1.625 1.625
Nebenleistungen 47 47 47 47
Zwischensumme 1.672 1.672 1.672 1.672
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 2.275 2.275 3.250-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 975 975 3.250-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Zwischensumme 3.250 3.250 0 3.250
Summe 4.922 4.922 1.672 4.922
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 4.922 4.922 1.672 4.922

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Dr. Bastian Körber, Vertrieb, Datum Eintritt: 2015
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2014 2015 2015 (Min.) 2015 (Max.)
--- --- --- --- ---
Festvergütung 390 390 390
Nebenleistungen
Zwischensumme 0 390 390 390
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 328 585-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 140 585-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Zwischensumme 0 468 0 585
Summe 0 858 390 975
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 0 858 390 975

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Günter Schmid, Materialwirtschaft/Produktion, Datum Eintritt: 19941
Gewährte Zuwendungen

in Tsd. €
2014 2015 2015 (Min.) 2015 (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 585 585 585 585
Nebenleistungen 41 41 41 41
Zwischensumme 626 626 626 626
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 9193 819 1170-T2
Mehrjährig (T2) 351 351 1170-T1
Dienstzeit (3 Jahre) 97 195 390
Zwischensumme 1.3673 1.365 0 1.560
Summe 1.993 1.991 626 2.186
Versorgungsaufwand 184 498 498 498
Gesamtvergütung 2.177 2.489 1.124 2.684

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Dr. Stefan Thies, IT/Controlling/Personal, Datum Eintritt: 2007
Gewährte Zuwendungen 2014 2015 2015 2015
--- --- --- --- ---
in Tsd. € (Min.) (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 520 520 520 520
Nebenleistungen 15 16 16 16
Zwischensumme 535 536 536 536
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 546 546 780-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre)
(T2) 234 234 780-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Zwischensumme 780 780 0 780
Summe 1.315 1.316 536 1.316
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 1.315 1.316 536 1.316

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Georg Alexander Zeiss, Finanzen/Immobilien, Datum Eintritt: 2004
Gewährte Zuwendungen 2014 2015 2015 2015
--- --- --- --- ---
in Tsd. € (Min.) (Max.)2
--- --- --- --- ---
Festvergütung 520 520 520 520
Nebenleistungen 19 20 20 20
Zwischensumme 539 540 540 540
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 546 546 780-T2
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre)
(T2) 234 234 780-T1
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Zwischensumme 780 780 0 780
Summe 1.319 1.320 540 1.320
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 1.319 1.320 540 1.320

1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgänger-Gesellschaft Fielmann Verwaltung KG.

2 Die Höchstgrenzenregelung umfasst sowohl die einjährige als auch die mehrjährige variable Vergütung insgesamt.

3 Inkl. einer Einmalzahlung in Höhe von Tsd. € 100.

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Günther Fielmann, Vorstandsvorsitzender, Datum Eintritt: 19941 Dr. Bastian Körber, Vertrieb, Datum Eintritt: 2015
Zufluss

in Tsd. €
2014 2015 2014
--- --- --- --- ---
Festvergütung 1.625 1.625 390
Nebenleistungen 47 47
Summe 1.672 1.672 390
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 2.065 2.275
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 885 975
Dienstzeit (3 Jahre) - - - -
Summe 2.950 3.250 0 0
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 4.622 4.922 0 390

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Günter Schmid, Materialwirtsch./Produktion, Datum Eintritt: 19941 Dr. Stefan Thies, IT/Controlling/Personal, Datum Eintritt: 2007 Georg Alexander Zeiss, Finanzen/Immobilien, Datum Eintritt: 2004
Zufluss

in Tsd. €
2014 2015 2014 2015 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 585 585 520 520 520 520
Nebenleistungen 41 41 15 16 19 20
Summe 626 626 535 536 539 540
Variable Vergütung
Einjährig (T1) 823 819 516 546 516 546
Mehrjährig
Kundenzufriedenheit (3 Jahre) (T2) 310 351 221 234 221 234
Dienstzeit (3 Jahre) - - - - - -
Summe 1.133 1.170 737 780 737 780
Versorgungsaufwand 184 498 - - - -
Gesamtvergütung 1.943 2.294 1.272 1.316 1.276 1.320

1 Davor vergleichbare Funktion in Vorgängergesellschaft Fielmann Verwaltung KG

(31) Abschreibungen

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2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Immaterielle Vermögenswerte 2.990 2.945
Firmenwerte 13
Sachanlagen inkl. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 35.829 35.006
38.832 37.951

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sind im Berichtszeitraum wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Wertberichtigungen enthalten. Auf Sachanlagevermögen (Immobilien) wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Tsd. € 684 vorgenommen (Vorjahr: Tsd. € 1.438 auf die CGU Ukraine). Auf die Teile von Immobilien, die als Finanzinvestition gehalten werden, wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von Tsd. € 266 (Vorjahr: Tsd. € 1.037) vorgenommen (vgl. Textziffer (3)). Nähere Angaben finden sich in den Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

(32) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kosten der Verwaltung und Organisation, Werbeaufwendungen, Raumkosten sowie Aufwendungen für Weiterbildung und freiwillige soziale Leistungen. Der Aufwand aus Währungsdifferenzen beträgt Tsd. € 6.213 (Vorjahr: Tsd. € 1.829) und resultiert insbesondere aus der Umrechnung der Währungen US-Dollar und Schweizer Franken. Dem stehen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Tsd. € 5.584 (Vorjahr: Tsd. € 1.149) gegenüber (siehe auch Textziffer (28)).

(33) Finanzergebnis

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

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Aufwendungen Erträge Saldo
in Tsd. € 2015 2014 2015 2014 2015 2014
--- --- --- --- --- --- ---
Ergebnis aus Geld- und Kapitalanlagen -294 -318 1.173 1.805 879 1.487
Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen -976 -1.384 473 60 -503 -1.324
Zinsergebnis -1.270 -1.702 1.646 1.865 376 163
Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen und Ähnliches
Finanzergebnis -1.270 -1.702 1.646 1.865 376 163

Das Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen umfasst insbesondere Zinseffekte aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen.

(34) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Ausgewiesen werden Gewerbe- und Körperschaftsteuern sowie äquivalente Landessteuern der einbezogenen Gesellschaften in Höhe von Tsd. € 69.078 (Vorjahr: Tsd. € 62.290), davon ein Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 517 (Vorjahr: Steuerertrag Tsd. € 109) für periodenfremde Steuern. Der ertragsteuerliche Aufwand der Einzelgesellschaften des Konzerns minderte sich durch Nutzung von Verlustvorträgen um Tsd. € 1.070 (Vorjahr: Tsd. € 1.667). Latenter Steueraufwand im Konzern ist in Höhe von Tsd. € 453 (Vorjahr: Tsd. € 889) in dieser Position enthalten. Nähere Angaben finden sich in Textziffer (39) des Anhangs.

(35) Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie entwickelte sich folgendermaßen:

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2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Jahresüberschuss 170.526 162.806
Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse -4.994 -5.487
Periodenergebnis 165.532 157.319
Anzahl Aktien in Tsd. Stück 83.996 83.998
Ergebnis je Aktie in € (verwässert/ unverwässert) 1,97 1,87

Verwässernde Effekte liegen nicht vor.

(36) Nicht beherrschenden Gesellschaftern zustehende Ergebnisse

Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Gewinn betragen Tsd. € 5.079 (Vorjahr: Tsd. € 5.530) und am Verlust Tsd. € 85 (Vorjahr: Tsd. € 43). Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals offen ausgewiesen.

(37) Entnahmen aus den Gewinnrücklagen

Im Geschäftsjahr wie im Vorjahr wurden keine Gewinnrücklagen entnommen.

(38) Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen

Es handelt sich um die Einstellung in die Gewinnrücklagen des Konzerns (Tsd. € 18.576, Vorjahr: Tsd. € 23.000).

(39) Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge erhöhten sich im Berichtszeitraum durch entsprechende Jahresergebnisse um Tsd. € 279 (Vorjahr: Minderung um Tsd. € 1.117).

Von den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge entfallen Beträge in Höhe von Tsd. € 684 (Vorjahr: Tsd. € 500) auf Gesellschaften, die sich aktuell in einer Verlustsituation befinden. Der Ansatz erfolgte aufgrund positiver Ertragsprognosen, die sich aus der zugrunde gelegten Steuerplanung ergeben und auch durch den Impairment-Test dieser Einheiten belegt sind.

Auf Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 5.31 8 (Vorjahr: Tsd. € 4.221) wurden keine aktiven latenten Steuerposten angesetzt, da eine Nutzung nicht absehbar ist. Hierin enthalten sind wie im Vorjahr keine Verlustvorträge, die wegen Zeitablaufs verfallen werden.

Des Weiteren sind aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen aus Einzelbilanzen, Einbringungsvorgängen im Konzern und der Zwischengewinneliminierung enthalten. Eine Realisierung von aktiven latenten Steuern im Verlauf der kommenden zwölf Monate wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 7801 (Vorjahr: Tsd. € 7582) erfolgen, bei passiven latenten Steuern ist eine Realisierung in Höhe von Tsd. € 3.828 (Vorjahr: Tsd. € 3.053) zu erwarten.

Die latenten Steuern teilen sich wie folgt auf:

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31.12.2015 31.12.2014
Latente Steuern Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv
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a) auf abzugsfähige Differenzen
-aus Einzelabschluss 2.533 643 2.691 182
-aus Handelsbilanz II 10.193 12.636 10.391 12.394
-aus Konsolidierung 3.234 935 3.536 908
b) auf Verlustvorträge 1.027 748
16.987 14.214 17.366 13.484
Überleitung auf den Bilanzausweis
Saldierungseffekt gemäß IAS 12.71 ff. -7.904 -7.904 -8.343 -8.343
Latente Steueransprüche und Verbindlichkeiten gemäß Bilanz 9.083 6.310 9.023 5.141

Die latenten Steuern sind den einzelnen Bilanzpositionen zuzurechnen:

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31.12.2015 31.12.2014
Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv
--- --- --- --- ---
AKTIVA
Firmenwerte 2.870 4.595 3.422 4.571
Sachanlagen 2.156 371 2.360 322
Finanzanlagen 19 721 19 629
Vorräte 7.798 3.148 7.240 2.626
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 170 123
Nicht finanzielle Vermögenswerte 2.102 2.152
Zahlungsmittel und Äquivalente 34 40
PASSIVA
Eigenkapital 1.106 1.192 1.171 793
Rückstellungen 2.855 1.102 3.031 1.193
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13
Aus Einzelabschlüssen
Sonderposten mit Rücklageanteil 949 1.158
16.987 14.214 17.366 13.484
Überleitung auf den Bilanzausweis
Effekt aus der Saldierung gemäß IAS 12.71 ff. -7.904 -7.904 -8.343 -8.343
Latente Steueransprüche und Steuerverbindlichkeiten gemäß Bilanz 9.083 6.310 9.023 5.141

Die steuerliche Überleitungsrechnung stellt sich wie folgt dar:

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Steuerliche Überleitungsrechnung gemäß IAS 12 2015

Tsd. €
2014

Tsd. €
Ergebnis vor Ertragsteuern 240.057 225.985
Anzuwendender Steuersatz in % 30,7 30,7
Erwarteter Steueraufwand 73.697 69.377
Steuersatzabweichungen
Effekt aus Steuersatzdifferenzen Ausland -4.502 -4.517
Effekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage
Körperschaftsteuerfreie Ergebnisanteile Dritter -828 -908
Nicht abziehbare Aufwendungen 724 918
Sonstige steuerfreie Erträge -229 -1.905
Gewerbesteuerliche Freibeträge und andere Korrekturen -1 1 316
Aperiodische Effekte 701 -94
Sonstige -21 -8
Gesamtsteueraufwand Konzern 69.531 63.179

Die Parameter für die Berechnung des für 2015 zu erwartenden Steuersatzes von 30,7 Prozent sind eine durchschnittliche Gewerbesteuer (14,9 Prozent bei einem durchschnittlichen Hebesatz von 425 Prozent) und die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag (15,8 Prozent). Die Parameter sind gegenüber 2014 unverändert.

Gemäß IAS 12 sind latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (sogenannte "outside Basis Differences"), wenn mit einer Realisierung innerhalb von zwölf Monaten zu rechnen ist. Für geplante Ausschüttungen von Tochtergesellschaften in Höhe von Tsd. € 41.474 (Vorjahr: Tsd. € 39.408) besteht bei einer Bemessungsgrundlage von 5 Prozent (§ 8b KStG) eine passive Steuerlatenz in Höhe von Tsd. € 637 (Vorjahr: Tsd. € 631).

Im Übrigen bestehen zum Bilanzstichtag weitere "Outside Basis Differences" in Höhe von Tsd. € 5.057 (Vorjahr: Tsd. € 5.250). Mit einer Realisierung ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen, so dass der Ansatz einer passiven Steuerlatenz gemäß IAS 12.39 nicht in Frage kommt.

(40) Gesamtergebnisrechnung

Auf das Sonstige Ergebnis entfällt ein latenter Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 215 (Vorjahr: latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 390), der vollständig aus den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19 resultiert.

(41) Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Vom Eigenkapital werden eigene Anteile in Höhe von Tsd. € 251 (Vorjahr: Tsd. € 119) abgesetzt. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen für Ausschüttungen an die Gesellschafter Gewinnrücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 196.399 (Vorjahr: Tsd. € 176.866) und der Bilanzgewinn (Tsd. € 147.000, Vorjahr: Tsd. € 134.400) der Fielmann Aktiengesellschaft zur Verfügung. Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt zum Bilanzstichtag in Höhe von Tsd. € 475 (Vorjahr: Tsd. € 448) einer Ausschüttungssperre. Diese entfällt wie auch im Vorjahr ausschließlich auf die im Einzelabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft aktivierte selbst geschaffene Software. Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen wie im Vorjahr diesen Betrag.

Die Ausschüttungen im Geschäftsjahr in Höhe von Tsd. € 134.356 (Vorjahr: Tsd. € 121.719) (ohne Dividende für eigene Aktien) basierten auf einer Dividende von € 1,60 je Aktie (Vorjahr: € 1,45 unter Berücksichtigung des Aktiensplits).

Die übrigen Veränderungen des Konzerneigenkapitals resultieren im Wesentlichen aus dem Währungsausgleichsposten sowie aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß IAS 19. Auf die Bewertung entfällt insgesamt ein latenter Steueraufwand in Höhe von Tsd. € 472 (Vorjahr: Tsd. € 687).

Die Anteile Dritter am Eigenkapital werden, soweit sie positive Anteile Dritter an Personengesellschaften betreffen, gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Eigenkapitalspiegel offen ausgewiesen (siehe auch Textziffern (17), (22), (25)).

(42) Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern

Der Finanzmittelfonds in Höhe von Tsd. € 95.649 (Vorjahr: Tsd. € 127.337) entspricht den Zahlungsmitteln und Äquivalenten laut Bilanz und umfasst die liquiden Mittel (Tsd. € 60.091; Vorjahr: Tsd. € 67316) und Kapitalanlagen (Tsd. € 35.558; Vorjahr: Tsd. € 60.021). Diese werden im Finanzmittelfonds berücksichtigt, sofern sie bei Erwerb eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben.

Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge enthalten als wesentlichen Einzelposten in Höhe von Tsd. € 980 (Vorjahr: Tsd. € 209) Aufwendungen aus der Anpassung des Zeitwertes des Wertpapierdepots in der Schweiz. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der liquiden Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 240 (Vorjahr: Tsd. € 33) aufgrund der gemeinnützigkeitsrechtlichen Beschränkungen der Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH.

Um für den Kapitalmarkt und das Management die Transparenz zu erhöhen, in welcher Größenordnung der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit durch Umschichtungen von finanziellen Vermögenswerten zwischen Finanzmittelfonds und anderen Positionen beeinflusst wird, erfolgt die nachstehende Überleitung:

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31.12.2015

Tsd. €
31.12.2014

Tsd. €
Veränderung
\= Cashflow vor Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden 207.654 176.209 31.445
-/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden -47.01 1 -19.440 -27.571
\= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 160.643 156.769 3.874

Die Zusammensetzung des Finanzvermögens stellt sich wie folgt dar:

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31.12.2015

Tsd. €
31.12.2014

Tsd. €
Veränderung
Liquide Mittel 60.091 67.316 -7.225
Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit bis drei Monate 35.558 60.021 -24.463
Finanzmittelfonds 95.649 127.337 -31.688
Langfristige Finanzanlagen 664 207 457
sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 58.768 41.308 17.460
Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit über drei Monate 201.759 159.204 42.555
Finanzvermögen 356.840 328.056 28.784

Bezüglich der näheren Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Finanzvermögens wird auf Textziffer (25) verwiesen.

(43) Segmentberichterstattung

Entsprechend der regional gegliederten internen Berichtsstruktur wurde die Segmentierung nach geografischen Regionen vorgenommen, in denen die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns angeboten und erbracht werden. Neben den Segmenten Deutschland, Schweiz und Österreich sind die Regionen Luxemburg, Italien, Niederlande, Polen und Osteuropa im Segment Übrige zusammengefasst. Die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns unterscheiden sich zwischen den Segmenten nicht.

Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten unterliegen keiner gesonderten Bewertung, da es sich um handelsrechtliche Vorgänge zu marktgerechten Konditionen handelt.

Dem Segment Österreich wurden im Rahmen der Nulltarif-Versicherung der Anzahl der aktiven Versicherungen entsprechende Ergebnisse in Höhe von Tsd. € 3.222 (Vorjahr: Tsd. € 2.641) zugerechnet. Handelsrechtlich werden diese im Segment Deutschland erfasst.

Im Berichtsjahr wurden keine Abschreibungen aufgrund von Wertminderungen im Rahmen des Impairment-Tests für eine CGU erfasst (Vorjahr: Tsd. € 1.438 für eine CGU in der Ukraine im Segment Übrige).

Segmentergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die Vorsteuerergebnisse, bereinigt um die Beteiligungsergebnisse, die im Konzern von untergeordneter Bedeutung sind.

Das Segmentvermögen ohne Steuern entspricht den gesamten Aktivposten abzüglich latenter Steuern und Ertragsteuern. Wegen der intensiven konzerninternen Verflechtungen durch die Großhandelsfunktion der Fielmann Aktiengesellschaft und das Cash-Pooling wird das Segmentvermögen mit seinem Anteil an dem konsolidierten Konzernwert angegeben. Ein Überleitungswert entsteht somit nicht.

Die Zuordnung des langfristigen Segmentvermögens zu geografischen Regionen erfolgt auf das Sitzland der jeweiligen Konzerngesellschaft und entspricht der Bilanzsumme der langfristigen Vermögenswerte abzüglich Finanzinstrumenten und latenter Steueransprüche.

Durch die Deckung der Segmente mit den gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Konzerns und die Verwendung der Ergebnisgrößen nach IFRS stellen die Über leitungswerte lediglich die konzerninterne Verrechnung dar.

Eine Aufteilung der Konzernumsätze in Produktgruppen erfolgte nicht, da die Augenoptik mit über 95 Prozent zum Umsatz beiträgt.

V. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen (IAS 24)

Herr Günther Fielmann als Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft gilt als nahestehende Person, da er die Mehrheit der Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar über die Fielmann Familienstiftung oder unmittelbar hält bzw. kontrolliert. Neben den Bezügen für seine Tätigkeit als Vorstand (vgl. Textziffer (30)) und der Zahlung der Dividende für die von ihm gehaltenen Aktien sind außer den im Folgenden dargestellten keine weiteren Zahlungen an Herrn Günther Fielmann direkt geleistet worden.

Darüber hinaus ist Herr Günther Fielmann an den folgenden Gesellschaften, die aus Sicht der Fielmann Aktiengesellschaft als nahestehende Unternehmen einzustufen sind, mittelbar oder unmittelbar beteiligt bzw. übt über diese Kontrolle aus:

KORVA SE (Tochtergesellschaft der Fielmann Familienstiftung)
Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG
MPA Pharma GmbH
Hof Lütjensee-Hofladen GmbH & Co. oHG
Gut Schierensee
Diverse Immobilienverwaltungsgesellschaften

Die Fielmann Aktiengesellschaft und ihre Konzerngesellschaften haben im Geschäftsjahr 2015 und im Vorjahr Lieferungen und Dienstleistungen bezogen und erbracht sowie Räumlichkeiten angemietet und vermietet. Bei der Nutzung von Flächen durch Konzerngesellschaften handelt es sich im Wesentlichen um 23 Niederlassungen (Vorjahr: 24 Niederlassungen). Die entsprechenden Kauf- oder Mietverträge wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Sämtliche Leistungsbeziehungen wurden im Rahmen der üblichen Zahlungsziele (in der Regel 30 Tage) beglichen.

Die nachstehend aufgeführten Geschäftsvorfälle entfallen im Wesentlichen auf Waren- und Leistungsaustausch mit der Fielmann Aktiengesellschaft.

Geschäftsvorfälle von Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften mit der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen

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2015 2014
in Tsd. € Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
Dienstleistungen
Lieferungen 1.326 1.363
Mieten 1 17 2.888 1 32 2.935
117 4.214 132 4.298

Geschäftsvorfälle der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen mit Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften

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2015 2014
in Tsd. € Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
Dienstleistungen 787 240 729 386
Lieferungen 22 39
Mieten 31 74 31 75
818 336 760 500

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2015 2014
Salden per 31.12. Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
in Tsd. €
--- --- --- --- ---
Forderungen 18 47
Verbindlichkeiten 351 376

Weiterhin gelten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat als nahestehende Personen. Die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis erhaltenen Gesamtbezüge betrugen Tsd. € 442 (Vorjahr: Tsd. € 428).

VI. Sonstige Angaben

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Mitarbeiter zum Stichtag Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
2015 2014 2015 2014
--- --- --- --- ---
Mitarbeiter (ohne Auszubildende) 14.222 13.810 14.036 13.555
davon
- Mitarbeiter Deutschland 11.705 11.392 11.561 11.212
- Mitarbeiter Schweiz 1.131 1.088 1.115 1.031
- Mitarbeiter Österreich 627 596 609 588
- Mitarbeiter Übrige 759 734 751 724
Auszubildende 3.065 2.922 2.925 2.834
Mitarbeiter gesamt 17.287 16.732 16.961 16.389
Mitarbeiter, umgerechnet als Vollzeitkräfte 12.697 1 2.339 12.496 12.091

Honoraraufwand für den Abschlussprüfer

Der Honoraraufwand für den Konzernabschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2015 beträgt Tsd. € 200 (Vorjahr: Tsd. € 200). Zusätzliche Aufwendungen für sonstige Leistungen sind im aktuellen Geschäftsjahr (Vorjahr: Tsd. € 22) nicht entstanden. Steuerberatungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen wurden vom Konzernabschlussprüfer nicht erbracht.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen. Der Vergütungsbericht ist mit der Entsprechenserklärung veröffentlicht worden und darüber hinaus im Lagebericht abgedruckt.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Vorstand

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Günther Fielmann Vorstandsvorsitzender, Unternehmensstrategie; Marketing bis 31.12.2015, Vertrieb, Personal bis 31.3.2015, Lütjensee
Marc Fielmann Marketing seit 1.1.2016, Hamburg
Dr. Bastian Körber Vertrieb seit 1.4.2015, Hamburg
Günter Schmid Materialwirtschaft, Produktion, Kummerfeld
Dr. Stefan Thies IT, controlling; Personal seit 1.4.2015, Hamburg
Georg Alexander Zeiss Finanzen, Immobilien, Ahrensburg

Aufsichtsrat

Vertreter der Anteilseigner

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Prof. Dr. Mark K. Binz Rechtsanwalt, Binz & Partner, Stuttgart, Aufsichtsratsvorsitzender
Anton-Wolfgang Vorstandsvorsitzender, A. W. Faber-Castell AG, Wendelstein,
Graf von Faber-Castel verstorben am 21.1.2016
Hans-Georg Frey Vorstandsvorsitzender, Jungheinrich AG, Hamburg
Carolina Müller-Möhl Verwaltungspräsidentin, Müller-Möhl Group, Zürich, Schweiz2)
Hans Joachim Oltersdorf Geschäftsführer, MPA Pharma GmbH, Rellingen
Marie-Christine Ostermann Geschäftsführende Gesellschafterin, Rullko Großeinkauf Gmbh & Co. KG, Hamm
Prof. Dr. Hans-Joachim Priester Notar a. D., Hamburg1)
Pier Paolo Righi CEO & President Karl Lagerfeld International B.V., Amsterdam, Niederlande
Julia Wöhlke Geschäftsführerin, Iwan Budnikowsky Gmbh & Co. KG, Hamburg2)
Dr. Stefan Wolf Vorstandsvorsitzender, ElringKlinger AG, Leinfelden-Echterdingen1)

Aufsichtsrat

Vertreter der Arbeitnehmer

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Mathias Thürnau Betriebsratsvorsitzender, Spezialist Vertrieb, Fielmann AG, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, Hamburg2)
Sören Dannmeier Augenoptikergeselle, Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG, Hamburg1)
Heiko Diekhöner Regionalster, Fielmann AG, Hamburg2)
Jana Furcht Augenoptikermeisterin, Fielmann AG & Co. OHG, München
Ralf Greve Referent Personalentwicklung, Fielmann AG, Hamburg
Fred Haselbach Augenoptikermeister, Fielmann AG & Co. OHG, Lübeck
Hans Christopher Meier Kaufmännischer Angestellter, Fielmann AG, Hamburg1)
Petra Oettle Augenoptikergesellin, Fielmann AG & Co. OHG, Ulm
Josef Peitz Gewerkschaftssekretär, ver.di, Berlin
Eva Schleifenbaum Gewerkschaftssekretärin, ver.di, Kiel

Der Aufwand für Aufsichtsratsvergütungen für 2015 betrug Tsd. € 639 (Vorjahr: Tsd. € 469).

1) Mitglied des Aufsichtsrats bis 9.7.2015

2) Mitglied des Aufsichtsrats seit 9.7.2015

Die Aufsichtsratsmitglieder sind in folgenden weiteren Kontrollgremien tätig

Prof. Dr. Mark K. Binz

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Faber-Castell AG, Stein1

Mitglied des Aufsichtsrates der Festo AG, Esslingen1

Mitglied des Aufsichtsrates der Festo Management AG, Wien, Österreich1

Mitglied des Aufsichtsrates der Sick AG, Waldkirch1

Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell

Mitglied des Beirates der DZ Bank AG, Frankfurt am Main2

Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Versicherungs-Gruppe, Nürnberg1

Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Beteiligungs AG, Nürnberg1

Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger allgemeine Versicherungs AG, Nürnberg1

Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Lebensversicherung AG, Nürnberg1

Mitglied des Aufsichtsrates der GARANTA Versicherungs-AG, Nürnberg1

Mitglied des Aufsichtsrates der UFB/UMU AG, Nürnberg1

Carolina Müller-Möhl

Mitglied des Verwaltungsrates der Orascom Development Holding AG, Altdorf, Schweiz2

Mitglied des Verwaltungsrates der Neue Zürcher Zeitung, Zürich, Schweiz2

Hans Joachim Oltersdorf

Vorsitzender des Beirates der Parte GmbH, Köln2

Marie-Christine Ostermann

Mitglied des Aufsichtsrates der Kaiser's Tengelmann GmbH, Mühlheim an der Ruhr1

Julia Wöhlke

Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Volksbank e. G., Hamburg2

Mitglied des Aufsichtsrates der Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV), Hamburg2

1 Mitglieder eines gesetzlich zu bildenden Aufsichtsrats

2 Mitglieder eines vergleichbaren in- oder ausländischen Kontrollgremiums von Wirtschaftsunternehmen

Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2014 sowie Darstellung der Gesellschaften, welche die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch nehmen

Verwaltungs-, Beteiligungs- und Dienstleistungsunternehmen

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Baur Optik Geschäftsführungs-AG Donauwörth 100
CM Stadtentwicklung GmbH & Co. KG Hamburg 51
CM Stadtentwicklung Verwaltungs GmbH Hamburg 51
Fielmann Augenoptik AG & Co. Luxemburg KG Hamburg 51
Fielmann Augenoptik Aktiengesellschaft Hamburg 100
Fielmann Aus- und Weiterbildungs-GmbH (bis 09.01.2015) 2,3,5 Hamburg 100
Fielmann Beteiligungsgesellschaft mbH Hamburg 100
Fielmann Dekorations- und Verkaufsförderungsgesellschaft mbH Hamburg 100
Fielmann Finanzservice GmbH Hamburg 100
Fielmann Ventures GmbH Hamburg 100
Fielmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Hamburg 100
HID Hamburger Immobiliendienste GmbH Hamburg 100
opt-invest GmbH & Co. OHG 2,3 Hamburg 100
opt-Invest Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Hamburg 100
Optik Hess GmbH Köln-Dellbrück 100
Fielmann Ltd. London, Großbritannien 100
Grupo Empresarial Fielmann Espana S.A. Madrid, Spanien 100
Optik Klüttermann Verwaltungs GmbH Mönchengladbach 100
Fielmann Holding B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH 2 Plön 100
Fielmann schloss Plön Hotel- und Catering GmbH Plön 100
Beteiligungsgesellschaft fielmann Modebrillen Rathenow GmbH Rathenow 100
Rathenower Optische Werke GmbH Rathenow 100
Fielmann Schweiz AG St. Gallen, Schweiz 100
Louvre AG St. Gallen, Schweiz 100

Produktions- und Handelsgesellschaften

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Fielmann AG & Co. Kontaktlinsen-Service oHG Rathenow 100
fielmann Modebrillen Rathenow AG & Co. KG Rathenow 100
Rathenower Optik GmbH 3 Rathenow 100
OTR Oberflächentechnik GmbH Rathenow 100
IB Fielmann GmbH Minsk, Weißrussland 100

Verkaufsgesellschaften

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Fielmann AG & Co. am Kugelbrunnen KG Aachen 100
Fielmann AG & Co. OHG Aalen 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Achim 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG Ahaus 100
Fielmann AG & Co. KG Ahlen 100
Fielmann AG & Co. OHG Ahrensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Albstadt-Ebingen 100
Fielmann AG & Co. KG Alsfeld 100
Fielmann AG & Co. KG Altenburg 100
Fielmann AG & Co. KG Alzey 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Amberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Andernach 100
Fielmann AG & Co. KG Annaberg-Buchholz 100
Fielmann AG & Co. OHG Ansbach 100
Fielmann AG & Co. KG Arnsberg-Neheim 100
Fielmann AG & Co. KG Arnstadt 100
Fielmann AG & Co. City Galerie OHG Aschaffenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Aschaffenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Aschersleben 100
Fielmann AG & Co. KG Aue 100
Fielmann AG & Co. KG Auerbach/Vogtland 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Augsburg 100

Der angegebene Konzernanteil am Kapital bezieht sich auf unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Fielmann Aktiengesellschaft. Sämtliche in der nachfolgenden Tabelle dargestellten inländischen Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 HGB für Kapitalgesellschaften bzw. gemäß § 264b HGB für Personenhandelsgesellschaften geltenden Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts.

Verkaufsgesellschaften

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz Anteil
Fielmann AG & Co. OHG City-Galerie Augsburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Aurich 100
Fielmann AG & Co. KG Backnang 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Hersfeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Homburg 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Kissingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Kreuznach 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Mergentheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Neuenahr-Ahrweiler 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Oeynhausen 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Oldesloe 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Reichenhall 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Salzuflen 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Saulgau 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Segeberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Bad Tölz 100
Fielmann AG & Co. OHG Baden-Baden 100
Fielmann AG & Co. KG Balingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bamberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Barsinghausen 100
Fielmann AG Basel, Schweiz 100
Pro-optik AG Basel, Schweiz 100
Fielmann AG & Co. OHG Bautzen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bayreuth 100
Fielmann AG & Co. OHG Beckum 100
Fielmann AG & Co. OHG Bensheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Bergheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Bergisch Gladbach 100
Fielmann AG & Co. Alexanderplatz KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Berlin-Hellersdorf OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Berlin-Zehlendorf OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Friedrichshagen OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Friedrichshain OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Gesundbrunnen-Center KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Gropius Passagen OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. im Alexa KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Kreuzberg KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Linden-Center KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Märkisches Zentrum KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Marzahn OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Moabit KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Neukölln KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. OHG Tegel Berlin 100
Fielmann AG & Co. Pankow OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Prenzlauer Berg OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Schöneweide OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Spandau OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Steglitz oHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Tempelhof OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Treptow KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Weißensee KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Westend KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Wilmersdorf KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. OHG Bernau 100
Fielmann AG & Co. OHG Bernburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Biberach an der Riß 100
Fielmann AG & Co. Jahnplatz KG Bielefeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Bielefeld 100
Fielmann AG & Co. Brackwede KG Bielefeld-Brackwede 100
Fielmann AG & Co. OHG Bietigheim- Bissingen 100
Fielmann AG & Co. KG Bingen am Rhein 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Bitburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Bitterfeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Böblingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bocholt 100
Fielmann AG & Co. OHG Bochum 100
Fielmann AG & Co. Wattenscheid KG Bochum 100
Fielmann Srl Bolzano 100
Fielmann AG & Co. Bonn-Bad Godesberg OHG Bonn 100
Fielmann AG & Co. OHG Bonn 100
Fielmann-Optic Fielmann GmbH & Co. KG Bonn 50,98
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Borken 100
Fielmann AG & Co. OHG Bottrop 100
Fielmann-Optic Fielmann GmbH & Co. OHG Brake 100
Fielmann AG & Co. OHG Brandenburg 100
Fielmann AG & Co. Schloss-Arkaden KG Braunschweig 100
Fielmann AG & Co. OHG Braunschweig 100
Fielmann AG & Co. KG Bremen 68
Fielmann AG & Co. OHG Bremen-Neustadt Bremen 100
Fielmann AG & Co. Roland-Center KG Bremen 100
Fielmann AG & Co. Vegesack OHG Bremen 100
Fielmann AG & Co. Weserpark OHG Bremen 100
fielmann-optic, Fielmann GmbH & Ise OHG Bremerhaven 100
Fielmann AG & Co. OHG Bretten 100
Fielmann AG & Co. OHG Bruchsal 100
Fielmann AG & Co. oHG Brühl 100
Fielmann AG & Co. OHG Brunsbüttel 100
Fielmann AG & Co. oHG Buchholz 100
Fielmann AG & Co. KG Bünde 100
Fielmann AG & Co. OHG Burg 100
Fielmann AG & Co. OHG Burgdorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Buxtehude 100
Fielmann AG & Co. KG Calw 100
Fielmann AG & Co. oHG Castrop-Rauxel 100
Fielmann AG & Co. OHG Celle 100
Fielmann AG & Co. OHG Cham 100
Fielmann AG & Co. OHG Chemnitz 100
Fielmann AG & Co. Vita-Center KG Chemnitz 100
Fielmann AG & Co. oHG Cloppenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Coburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Coesfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Cottbus 100
Fielmann AG & Co. OHG Crailsheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Cuxhaven 100
Fielmann AG & Co. oHG Dachau 100
Fielmann AG & Co. OHG Dallgow-Döberitz 100
Fielmann AG & Co. KG Darmstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsplatz Darmstadt 100
Fielmann AG & Co. KG Datteln 100
Fielmann AG & Co. oHG Deggendorf 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Delmenhorst 100
Fielmann AG & Co. OHG Dessau-Roßlau 100
Fielmann AG & Co. oHG Kavalierstraße Dessau-Roßlau 100
Fielmann AG & Co. OHG Detmold 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Diepholz 100
Fielmann AG & Co. oHG Dillingen 100
Fielmann AG & Co. KG Dingolfing 100
Fielmann AG & Co. OHG Dinslaken 100
Fielmann AG & Co. OHG Döbeln 100
Baur Optik AG & Co. KG Donauwörth 100
Fielmann AG & Co. oHG Dormagen 100
Fielmann AG & Co. KG Dorsten 100
Fielmann AG & Co. KG Dortmund 100
Fielmann AG & Co. Dresden Altstadt OHG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Dresden Neustadt OHG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Kaufpark KG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Hamborn KG Duisburg 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Duisburg 100
Fielmann AG & Co. Meiderich KG (bis 02.06.2015) Duisburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Dülmen 100
Fielmann AG & Co. OHG Düren 100
Fielmann AG & Co. Derendorf OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Friedrichstraße OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Oberkassel OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Rethelstraße OHG Düsseldorf 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Düsseldorf 60
Fielmann AG & Co. OHG Eberswalde 100
Fielmann AG & Co. OHG Eckernförde 100
Fielmann AG & Co. oHG Ehingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Eisenach 100
Fielmann AG & Co. OHG Eisenhüttenstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Elmshorn 100
Fielmann AG & Co. OHG Emden 100
Fielmann AG & Co. OHG Emmendingen 100
Fielmann AG & Co. KG Emsdetten 100
Fielmann AG & Co. OHG Erding 100
Fielmann AG & Co. OHG Erfurt 100
Fielmann AG & Co. Thüringen-Park OHG Erfurt 100
Fielmann AG & Co. OHG Erkelenz 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Erlangen 100
Fielmann AG & Co. OHG Erlangen 100
Fielmann AG & Co. KG Eschwege 100
Fielmann AG & Co. OHG Eschweiler 100
Fielmann AG & Co. EKZ Limbecker Platz KG Essen 100
Fielmann AG & Co. Essen-Rüttenscheid OHG Essen 100
Fielmann AG & Co. Zentrum KG Essen 100
Fielmann AG & Co. Essen-Steele OHG Essen-Steele 100
Fielmann AG & Co. OHG Esslingen 100
Brillen-Bunzel GmbH Ettlingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Ettlingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Euskirchen 100
Fielmann AG & Co. oHG Eutin 100
Fielmann AG & Co. OHG Finsterwalde 100
Fielmann AG & Co. OHG Flensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Forchheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Frankenthal 100
Fielmann AG & Co. OHG Frankfurt (Oder) 100
Fielmann AG & Co. Bornheim KG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Hessen-Center OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Höchst OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Leipziger Straße OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Roßmarkt OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Frechen 100
Fielmann AG & Co. OHG Freiberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Freiburg im Breisgau 100
Fielmann AG & Co. oHG Freising 100
Fielmann AG & Co. OHG Freital 100
Fielmann AG & Co. KG Freudenstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Friedberg (Hessen) 100
Fielmann AG & Co. KG Friedrichshafen 100
Fielmann AG & Co. OHG Fulda 100
Fielmann AG & Co. OHG Fürstenfeldbruck 100
Fielmann AG & Co. OHG Fürstenwalde 100
Fielmann AG & Co. KG Fürth 100
Fielmann AG & Co. KG Garmisch-Partenkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Geesthacht 100
Fielmann AG & Co. KG Geislingen an der Steige 100
Fielmann AG & Co. OHG Geldern 100
Fielmann AG & Co. OHG Gelnhausen 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Gelsenkirchen 100
Fielmann AG & Co. Buer OHG Gelsenkirchen 100
Fielmann AG & Co. KG Gera 100
Fielmann AG & Co. oHG Gießen 100
Fielmann AG & Co. OHG Gifhorn 100
Fielmann AG & Co. KG Gladbeck 100
Fielmann AG & Co. OHG Glinde 100
Fielmann AG & Co. KG Goch 100
Fielmann AG & Co. OHG Göppingen 100
Fielmann AG & Co. Centrum KG Görlitz 100
Fielmann AG & Co. OHG Goslar 100
Fielmann AG & Co. OHG Gotha 100
Fielmann AG & Co. OHG Göttingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Greifswald 100
Fielmann AG & Co. OHG Greiz 100
Fielmann AG & Co. OHG Greven 100
Fielmann AG & Co. OHG Grevenbroich 100
Fielmann AG & Co. KG Grimma 100
Fielmann AG & Co. OHG Gronau 100
Fielmann AG & Co. OHG Gummersbach 100
Fielmann AG & Co. OHG Günzburg 100
Fielmann AG & Co. Pferdemarkt OHG Güstrow 100
Fielmann AG & Co. OHG Gütersloh 100
Fielmann AG & Co. OHG Hagen 100
Fielmann AG & Co. OHG Halberstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Halle 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. Halle-Neustadt OHG Halle-Neustadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Haltern am See 100
Fielmann AG & Co. Billstedt KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Bramfeld KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Eimsbüttel OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Eppendorf KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Harburg Sand OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. im Alstertal-Einkaufszentrum OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. im Elbe-Einkaufszentrum OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Bergedorf OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Ochsenzoll OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Barmbek Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Niendorf Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Schnelsen Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Othmarschen OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Ottensen OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Rahlstedt OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Rathaus OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Volksdorf OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Wandsbek OHG Hamburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Harburg-City Hamburg 100
fielmann Farmsen Fielmann GmbH & Co. KG Hamburg 50
Optiker Carl GmbH Hamburg 100
Fielmann AG & Co. KG Hameln 100
Fielmann AG & Co. KG Hamm 100
Fielmann AG & Co. OHG Hanau 100
Fielmann AG & Co. Ernst-August-Galerie KG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Lister Meile OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Nordstadt OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Schwarzer Bär OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. OHG Haßloch 100
Fielmann AG & Co. OHG Hattingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Heide 100
Fielmann AG & Co. KG Heidelberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Heidenheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Heilbronn 100
Fielmann AG & Co. oHG Heinsberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Helmstedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Herborn 100
Fielmann AG & Co. KG Herford 100
Fielmann AG & Co. KG Herne 100
Fielmann AG & Co. oHG im Centrum Herne 100
Fielmann AG & Co. oHG Herrenberg 100
Fielmann AG & Co. KG Herten 100
Fielmann AG & Co. oHG Hilden 100
Fielmann AG & Co. OHG Hildesheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Hof 100
Fielmann AG & Co. OHG Homburg/Saar 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Höxter 100
Fielmann AG & Co. OHG Hoyerswerda 100
Fielmann AG & Co. oHG Husum 100
Fielmann AG & Co. OHG Ibbenbüren 100
Fielmann AG & Co. oHG Idar-Oberstein 100
Fielmann AG & Co. OHG Ilmenau 100
Fielmann AG & Co. OHG Ingolstadt 100
Fielmann AG & Co. EKZ Westpark OHG Ingolstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Iserlohn 100
Fielmann AG & Co. OHG Itzehoe 100
Fielmann AG & Co. OHG Jena 100
Fielmann AG & Co. OHG4 Jülich 100
Fielmann AG & Co. OHG Kaiserslautern 100
Fielmann AG & Co. OHG Kamen 100
Fielmann AG & Co. KG Kamp-Lintfort 100
Fielmann AG & Co. Westliche Kaiserstraße KG Karlsruhe 100
Fielmann AG & Co. OHG Kassel 100
Fielmann AG & Co. OHG Kaufbeuren 100
Fielmann AG & Co. OHG Kempen 100
Fielmann AG & Co. oHG Kempten 100
Fielmann AG & Co. OHG Kiel 100
Fielmann AG & Co. oHG Wellingdorf Kiel 100
Fielmann GmbH Kiew, Ukraine 100
RA Optika AG Kiew, Ukraine 100
Fielmann AG & Co. oHG Kirchheim unter Teck 100
Fielmann AG & Co. KG Kleve 100
Fielmann AG & Co. Forum Mittelrhein OHG Koblenz 100
Fielmann AG & Co. OHG Koblenz 100
Fielmann AG & Co. Barbarossaplatz OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. Ebertplatz KG Köln 100
Fielmann AG & Co. Mülheim OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. oHG Kalk Köln 100
Fielmann AG & Co. oHG Rhein-Center Köln 100
Fielmann AG & Co. Schildergasse OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. Venloer Straße OHG Köln 100
Optik Simon GmbH Köln 100
Fielmann AG & Co. Chorweiler KG Köln-Chorweiler 100
Optik Hess GmbH & Co. KG Köln-Dellbrück 100
Fielmann AG & Co. OHG Konstanz 100
Fielmann AG & Co. OHG Korbach 100
Fielmann AG & Co. KG Köthen 100
Fielmann AG & Co. Neumarkt KG Krefeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Kulmbach 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG Laatzen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lahr 100
fielmann Fielmann GmbH Landau 65
Fielmann AG & Co. OHG Landshut 100
Fielmann AG & Co. OHG Langenfeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Langenhagen 100
Fielmann AG & Co. KG Lauf an der Pegnitz 100
Fielmann AG & Co. oHG Leer 100
Fielmann AG & Co. am Markt OHG Leipzig 100
Fielmann AG & Co. oHG Allee Center Leipzig 100
Fielmann AG & Co. Paunsdorf-Center OHG Leipzig 100
Fielmann AG & Co. KG Lemgo 100
Fielmann AG & Co. OHG Lengerich 100
Fielmann AG & Co. OHG Leverkusen 100
Fielmann AG & Co. oHG Limburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Lingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Lippstadt 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Lohne 61,54
Fielmann AG & Co. OHG 4 Lohr am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Lörrach 100
Fielmann AG & Co. KG Lübbecke 100
Fielmann AG & Co. OHG Lübeck 100
Fielmann AG & Co. KG Luckenwalde 100
Fielmann AG & Co. oHG Lüdenscheid 100
Fielmann AG & Co im Center KG Ludwigsburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsburg 100
Fielmann AG & Co. Rhein-Galerie KG Ludwigshafen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lüneburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Lünen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lutherstadt Eisleben 100
Fielmann AG & Co. OHG Lutherstadt Wittenberg 100
Fielmann GmbH Luxembourg, Luxemburg 55,9
Fielmann AG & Co. OHG Magdeburg 100
Fielmann AG & Co. Sudenburg OHG Magdeburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Mainz 100
Fielmann AG & Co. OHG Mannheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Marburg 100
Fielmann AG & Co. KG Marktredwitz 100
Fielmann AG & Co. KG Marl 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Mayen 100
Fielmann AG & Co. oHG Meiningen 100
Fielmann AG & Co. OHG Meißen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG Memmingen 50,1
Fielmann AG & Co. OHG Menden 100
Fielmann AG & Co. OHG Meppen 100
Fielmann AG & Co. oHG Merseburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Merzig 100
Fielmann AG & Co. OHG Meschede 100
Fielmann AG & Co. oHG Minden 100
Fielmann AG & Co. OHG Moers 100
Fielmann AG & Co. OHG Mölln 100
Fielmann AG & Co. oHG Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Hindenburgstraße Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. Rheydt oHG Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. KG Mosbach 100
Fielmann AG & Co. OHG Mühldorf a. Inn 100
Fielmann AG & Co. OHG Mühlhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Mülheim an der Ruhr 100
Fielmann AG & Co. Rheinruhrzentrum OHG Mülheim an der Ruhr 100
Fielmann AG & Co. Haidhausen OHG München 100
Fielmann AG & Co. Leopoldstraße OHG München 100
Fielmann AG & Co. OHG München 100
Fielmann AG & Co. oHG München OEZ München 100
Fielmann AG & Co. oHG München PEP München 100
Fielmann AG & Co. oHG Sendling München 100
Fielmann AG & Co. Pasing OHG München 100
Fielmann AG & Co. Riem Arcaden KG München 100
Fielmann AG & Co. Tal KG München 100
Fielmann AG & Co. Hiltrup OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. Klosterstraße OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. oHG An der Rothenburg Münster 100
Fielmann AG & Co. KG Nagold 100
Fielmann AG & Co. OHG Naumburg 100
Fielmann AG & Co. KG Neubrandenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Marktplatz-Center Neubrandenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuburg an der Donau 100
Fielmann AG & Co. oHG Neu-Isenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Neumarkt i. d. OPf. 100
Fielmann AG & Co. OHG Neumünster 100
Fielmann AG & Co. OHG Neunkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuruppin 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuss 100
Fielmann AG & Co. oHG Neustadt a.d. Weinstraße 100
Fielmann AG & Co. OHG Neustrelitz 100
Fielmann AG & Co. Glacis-Galerie OHG 4 Neu-Ulm 100
Fielmann AG & Co. oHG Neuwied 100
Fielmann AG & Co. OHG Nienburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Norden 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG Nordenham 100
Fielmann AG & Co. OHG Norderstedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Nordhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Nordhorn 100
Fielmann AG & Co. OHG 4 Nördlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Northeim 100
Fielmann AG & Co. am Hauptmarkt OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg Lorenz OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg-Süd KG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg-Langwasser OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Oberhausen OHG Oberhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Sterkrade Oberhausen Sterkrade 100
Fielmann AG & Co. oHG Oberursel 100
Fielmann AG & Co. OHG Oer-Erkenschwick 100
Fielmann AG & Co. KG Offenbach am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Offenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Oldenburg/Holstein 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Oldenburg/Oldenburg 100
Fielmann B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Hofland Optiek B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Fielmann AG & Co. OHG 4 Olpe 100
Fielmann AG & Co. OHG Olsberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Oranienburg 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Osnabrück 50,12
Fielmann AG & Co. oHG Osterholz-Scharmbeck 100
Fielmann AG & Co. OHG Osterode 100
Fielmann AG & Co. KG Paderborn 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Papenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Parchim 100
Fielmann AG & Co. oHG Passau 100
Fielmann AG & Co. OHG Peine 100
Fielmann AG & Co. OHG 4,6 Pfarrkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Pforzheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Pinneberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Pirmasens 100
Fielmann AG & Co. OHG Pirna 100
Fielmann AG & Co. KG Plauen 100
Fielmann AG & Co. KG Plön 100
Fielmann AG & Co. OHG Potsdam 100
Fielmann sp. z o.o. Poznan, Polen 100
Fielmann AG & Co. OHG Quedlinburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Radebeul 100
Baur Optik GmbH Rain Rain am Lech 60
Fielmann AG & Co. OHG Rastatt 100
Fielmann AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. KG) Rathenow 100
Fielmann AG & Co. OHG Ratingen 100
Fielmann AG & Co. KG Ravensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Recklinghausen 100
Fielmann AG & Co. im Donau-Einkaufszentrum KG Regensburg 100
Fielmann AG & Co. KG Regensburg 100
Fielmann AG & Co. KG Reichenbach im Vogtland 100
Fielmann AG & Co. oHG Remscheid 100
Fielmann AG & Co. oHG Rendsburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Reutlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Rheinbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Rheine 100
Löchte-Optik GmbH Rheine 100
Fielmann AG & Co. OHG Riesa 100
Fielmann AG & Co. KG Rinteln 100
Fielmann AG & Co. oHG Rosenheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Rostock 100
Fielmann AG & Co. oHG Lütten Klein Rostock 100
Fielmann AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG) Rotenburg/Wümme 100
Fielmann AG & Co. oHG Rottenburg 100
Groeneveld Brillen en Contactlenzen B.V. Rotterdam, Niederlande 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Rottweil 100
Fielmann AG & Co. OHG Rudolstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Rüsselsheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Saalfeld/Saale 100
Fielmann AG & Co. oHG Saarbrücken 100
Fielmann AG & Co. oHG Saarlouis 100
Fielmann AG & Co. KG Salzgitter 100
Fielmann AG & Co. OHG Salzwedel 100
Fielmann AG & Co. oHG Sangerhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Schleswig 100
Fielmann AG & Co. OHG Schönebeck 100
Fielmann AG & Co. KG Schwabach 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwäbisch Gmünd 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwäbisch Hall 100
Fielmann AG & Co. KG Schwandorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Schweinfurt 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Schwerin 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwerin 100
Fielmann AG & Co. KG Schwetzingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Seevetal 100
Fielmann AG & Co. oHG Senftenberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Siegburg 100
Fielmann AG & Co. KG Siegen 100
Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie Siegen 100
Fielmann AG & Co. Stern Center OHG Sindelfingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Singen 100
Fielmann AG & Co. OHG Soltau 100
Fielmann AG & Co. KG Soest 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Solingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Sonneberg 100
Fielmann AG & Co. KG Sonthofen 100
Fielmann AG & Co. oHG Speyer 100
Fielmann AG & Co. OHG St. Ingbert 100
Fielmann AG & Co. OHG Stade 100
Fielmann AG & Co. KG Stadthagen 100
Fielmann AG & Co. OHG Starnberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Stendal 100
Fielmann AG & Co. OHG Stralsund 100
Fielmann AG & Co. OHG Straubing 100
Fielmann AG & Co. OHG Strausberg 100
Fielmann AG & Co. Bad Cannstatt OHG Stuttgart 100
Fielmann AG & Co. EKZ Milaneo OHG Stuttgart 100
Fielmann AG & Co. KG Stuttgart 52
Fielmann AG & Co. OHG Suhl 100
Fielmann AG & Co. KG Sulzbach 100
Fielmann AG & Co. KG Sylt / OT Westerland 100
Fielmann AG & Co. oHG Traunstein 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Trier 100
Fielmann AG & Co. OHG Troisdorf 100
Fielmann AG & Co. KG Tübingen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Tuttlingen 100
Fielmann AG & Co. KG Überlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Uelzen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Ulm 100
Fielmann AG & Co. KG Unna 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. oHG Varel 100
Fielmann AG & Co. OHG Vechta 100
Fielmann AG & Co. oHG Velbert 100
Fielmann AG & Co. oHG Verden 100
Fielmann AG & Co. oHG Viersen 100
Fielmann AG & Co. OHG Villingen 100
Fielmann AG & Co. Schwenningen KG Villingen-Schwenningen 100
Fielmann AG & Co. KG Völklingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Waiblingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Waldshut-Tiengen 100
Fielmann AG & Co. OHG (vormals Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG) Walsrode 100
Fielmann AG & Co. OHG Waltrop 100
Fielmann AG & Co. KG Warburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Warendorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Wedel 100
Fielmann AG & Co. OHG Weiden i. d. Oberpfalz 100
Fielmann AG & Co. OHG Weilheim i. OB. 100
Fielmann AG & Co. KG Weimar 100
Fielmann AG & Co. OHG Weinheim 100
Fielmann AG & Co. KG Weißenburg in Bayern 100
Fielmann AG & Co. KG Weißenfels 100
Fielmann AG & Co. OHG Weißwasser 100
Fielmann AG & Co. KG Weiterstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Wernigerode 100
Fielmann AG & Co. OHG Wesel 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Westerstede 100
Fielmann AG & Co. oHG Wetzlar 100
Fielmann GmbH Wien, Österreich 100
Fielmann AG & Co. OHG Wiesbaden 100
Optik Käpernick GmbH & Co. KG Wiesbaden 100
Fielmann AG & Co. KG Wiesloch 100
Fielmann AG & Co. KG Wildau 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wildeshausen 100
Fielmann AG & Co. KG Wilhelmshaven 100
Fielmann AG & Co. OHG Winsen 100
Fielmann AG & Co. OHG Wismar 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG Witten 50,5
Fielmann Augenoptik im Centrum AG & Co. oHG Witten 100
Fielmann AG & Co. oHG Wittenberge 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Wittlich 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wittmund 100
Fielmann AG & Co. OHG Wolfenbüttel 100
Fielmann AG & Co. OHG Wolfsburg 100
Fielmann AG & Co. KG Worms 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wunstorf 100
Fielmann AG & Co. Barmen OHG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. City-Arkaden KG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. Elberfeld OHG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. OHG Würselen 100
Fielmann AG & Co. OHG Würzburg 100
Fielmann AG & Co. KG Zeitz 100
Fielmann AG & Co. OHG Zittau 100
Fielmann AG & Co. OHG Zweibrücken 100
Fielmann AG & Co. KG Zwickau 100

1 Soweit nach der Ortsangabe kein Land genannt ist, handelt es sich um eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland.

2 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Erstellung eines Lageberichts befreit.

3 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Prüfung ihres Jahresabschlusses befreit.

4 Diese Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2015 gegründet.

5 Diese Gesellschaft wurde auf der Grundlage des Verschmelzungsvertrages vom 01.12.2014 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der Gesellschafterversammlung der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag mit der Fielmann Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH mit Sitz in Hamburg verschmolzen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 09.01.2015.

6 Diese Gesellschaft ist im Handelsregister noch nicht eingetragen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 147.000 wie folgt zu verwenden:

scroll

Ausschüttung einer Dividende von Tsd. €
€ 1,75 je Stammaktie (84.000.000 Stück) 147.000

Hamburg, den 18. März 2016

Fielmann Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Günther Fielmann

Marc Fielmann

Dr. Bastian Körber

Günter Schmid

Dr. Stefan Thies

Georg Alexander Zeiss

Versicherung des Vorstandes

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Hamburg, den 18. März 2016

Fielmann Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung, Segmentberichterstattung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 18. März 2016

**Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Reiher, Wirtschaftsprüfer

Deutsch, Wirtschaftsprüferin