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Fielmann AG Annual Report 2013

Jul 16, 2014

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Annual Report

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Fielmann AG

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

für den Fielmann-Konzern

Fielmann

Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. 90 Prozent aller Bundesbürger kennen Fielmann. Wir sind der Marktführer. 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. In Deutschland verkauft das Unternehmen mehr als jede zweite Brille. Fielmann ist tief in der Branche verwurzelt und auf allen Ebenen der Wertschöpfung in der Optik tätig. Wir sind Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker.

Unsere Erwartungen an das Geschäftsjahr 2013 haben sich erfüllt. Der Brillenabsatz stieg um 3,5 Prozent auf 7,32 Millionen Stück (Vorjahr: 7,07 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.350,1 Millionen € (Vorjahr: 1.289,2 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.157,1 Millionen € (Vorjahr: 1.107,1 Millionen €). Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich auf 199,1 Millionen € (Vorjahr: 180,6 Millionen €), der Konzernjahresüberschuss auf 142,0 Millionen € (Vorjahr: 129,7 Millionen €). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 3,29 € (Vorjahr: 3,01 €). Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 679 Niederlassungen (Vorjahr: 671 Niederlassungen), davon 101 Standorte mit Hörgeräteabteilungen (Vorjahr: 84 Hörgeräteabteilungen).

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2013 2012
Konzern-Jahresüberschuss Mio. € 142,0 129,7
Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse Mio. € 4,0 3,3
Periodenergebnis Mio. € 138,0 126,4
Anzahl Aktien Mio. St. 42,0 42,0
Ergebnis je Aktie 3,29 3,01

Der Konzernabschluss wurde nach den gleichen Vorschriften wie im Vorjahr erstellt.

Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich IAS) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen der Interpretation Committees SIC und IFRS Interpretations Committee erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend waren oder freiwillig vorzeitig angewendet wurden.

Die Rahmenbedingungen

Europa

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit ihrer Ankündigung vom September 2012, unter bestimmten Bedingungen unbegrenzt Staatsanleihen einzelner Mitgliedstaaten an den Märkten aufzukaufen (Outright Monetary Transactions), zu einer Entspannung auf den Finanzmärkten beigetragen. begleitet wurde diese Maßnahme von weiteren Zinssenkungen. Die sehr expansive Geldpolitik hat in den meisten Ländern bisher zu keinem Anstieg der Inflation geführt. Die Teuerungsraten im Euro-Raum liegen unter ihrem Zielwert von 2 Prozent.

Die Preisentwicklung wird maßgeblich durch die unterausgelasteten Produktionskapazitäten bestimmt, die sich auch in den hohen Arbeitslosenquoten widerspiegeln. Die Arbeitslosenquote auf EU-Ebene betrug am Jahresende 12,0 Prozent (Vorjahr: 11,9 Prozent).

Die Konjunktur im Euro-Raum hat sich im Jahresverlauf stabilisiert. Das Bruttoinlandsprodukt (EU 17) sank auf Jahressicht abermals um -0,5 Prozent (Vorjahr: -0,5 Prozent). Die Exporte stiegen im Berichtsjahr real um 1,3 Prozent (Vorjahr: um 2,9 Prozent), der private Konsum fiel um -0,5 Prozent (Vorjahr: -1,2 Prozent).

Deutschland

Nach einem unter anderem wetterbedingt schwachen ersten Quartal entwickelte sich die deutsche Wirtschaft im Laufe des Jahres zunehmend positiv.

Insgesamt verzeichnete Deutschland für 2013 eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent gegenüber 0,7 Prozent im Jahr 2012. Die Ausfuhren erhöhten sich auf Jahressicht um 0,8 Prozent (Vorjahr: 3,7 Prozent). Die Investitionen in Maschinen und Anlagen fielen um -2,4 Prozent (Vorjahr: -4,8 Prozent). Die privaten Konsumausgaben erhöhten sich im Berichtszeitraum real um 0,9 Prozent (Vorjahr: 0,6 Prozent), der staatliche Konsum um 0,7 Prozent (Vorjahr: 1,4 Prozent).

Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 1,5 Prozent (Vorjahr: 2,0 Prozent). Der Handel verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg um real 0,1 Prozent (Vorjahr: Rückgang -0,3 Prozent). Im vierten Quartal 2013 hatten nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 42,2 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 243.000 Personen oder um 0,6 Prozent auf einen neuen Höchststand. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Jahresdurchschnitt um 53.000 auf durchschnittlich 2,95 Millionen (Vorjahr: 2,90 Millionen), die Arbeitslosenquote lag bei 6,9 Prozent (Vorjahr: 6,8 Prozent).

Schweiz

Die konjunkturelle Lage in der Schweiz hat sich im Laufe des Jahres weiter verbessert. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent). Positive Wachstumsimpulse gingen vom Export und der robusten Binnenkonjunktur aus. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresmittel 3,2 Prozent (Vorjahr: 2,9 Prozent). Nach dem Eingriff der Schweizer Nationalbank im Jahr 2011 konnte das Wechselkursverhältnis 2013 bei rund 1,2311 CHF gehalten werden (Vorjahr: 1,2053 CHF). Am Jahresende notierte der Schweizer Franken gegenüber dem Euro bei 1,2276 CHF (Vorjahr: 1,2073 CHF). Damit zeigte sich die Schweizer Währung im Jahresverlauf um 2,1 Prozent schwächer als im Jahr 2012.

Österreich

Für die österreichische Wirtschaft war 2013 ein schwieriges Jahr. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um real 0,3 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 7,6 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent). Die Inlandsnachfrage, der private Konsum sowie die Anlageinvestitionen stagnierten auf Vorjahresniveau.

Die Inflation lag aufgrund von starken Preissteigerungen insbesondere für Wohnen und Nahrungsmittel bei 2,0 Prozent (Vorjahr: 2,4 Prozent), der private Konsum sank real um -0,1 Prozent (Vorjahr: Anstieg +0,5 Prozent).

Polen

Das Bruttoinlandsprodukt in Polen wuchs im Berichtsjahr um 1,5 Prozent nach 2,0 Prozent im Vorjahr. Polen befindet sich weiterhin in einer Aufschwungphase, insbesondere gestützt durch den Export und den Konsum. Das noch immer hohe Mietniveau bei Einzelhandelsflächen führt bei vielen Centern zu anhaltenden Leerständen und zum Rückzug von international tätigen Einzelhändlern. Vereinzelt ist eine Absenkung des Mietniveaus bei Neuvermietungen zu erkennen. Die Arbeitslosenquote lag am Jahresende bei 10,1 Prozent (Vorjahr: 10,6 Prozent). Das Wechselkursverhältnis zwischen Zloty und Euro stabilisierte sich im Geschäftsjahr 2013. Auf Jahressicht stieg der Wert des Zloty gegenüber dem Euro um lediglich 1,9 Prozent.

Osteuropa

Die Wirtschaftsleistung der Ukraine ist 2013 um -0,5 Prozent gesunken (Vorjahr: Anstieg +0,2 Prozent). Infolge politischer Unruhen fiel die Währung im laufenden Geschäftsjahr 2014 auf ein Rekordtief. Für das laufende Geschäftsjahr ist eine gesamtwirtschaftliche Prognose aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung nicht möglich.

Weißrussland hat weiterhin mit hohen Defiziten im Staatshaushalt und im internationalen Warenhandel zu kämpfen. Die Währung konnte sich 2013 auf niedrigem Niveau stabilisieren. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nach Regierungsangaben um 2,1 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent).

Der Markt

Der Zentralverband der Augenoptiker gab den Absatz der stationären augenoptischen Branche, einschließlich Fielmann, in Deutschland für 2013 mit unverändert 11,3 Millionen Brillen an. Der entsprechende Gesamtumsatz der augenoptischen Branche belief sich laut Zentralverband auf 5,3 Milliarden € (Vorjahr: 5,2 Milliarden €). Der Gesamtumsatz der Branche inklusive Online-Handel wird laut ZVA auf 5,4 Milliarden € geschätzt. Die Anzahl der augenoptischen Fachgeschäfte einschließlich aller Zweigniederlassungen und Betriebsstätten lag gemäß Zentralverband zum Ende des Berichtszeitraums bei 12.000 (Vorjahr: 12.030 Geschäfte).

Die augenoptische Branche in Deutschland ist stark zersplittert. Der traditionelle deutsche Optiker gibt weniger als zwei Brillen am Tag ab, eine Fielmann-Niederlassung 35. Pro Jahr verkauft der Durchschnittsoptiker weniger als 600 Brillen, Fielmann im Mittel pro Niederlassung mehr als 10.000.

Der Durchschnittsumsatz eines traditionellen augenoptischen Fachgeschäftes in Deutschland lag 2013 bei 0,3 Millionen €. Im Vergleich dazu erwirtschaftet eine Fielmann-Niederlassung in Deutschland durchschnittlich 1,8 Millionen € Umsatz, in Österreich 2,6 Millionen €, in der Schweiz 5,0 Millionen €. Valide Zahlen zu den Eckdaten der Branchenentwicklung in den Alpenländern liegen nicht vor. Nach unserer Schätzung verharrte der Absatz in der Schweiz bei einer Million Brillen. Der Umsatz lag bei 1,1 Milliarden CHF. Die Schweiz zählte unverändert 1.100 augenoptische Fachgeschäfte. In Österreich schätzen wir den Absatz unverändert auf 1,3 Millionen Brillen. Der Umsatz lag auf Vorjahresniveau. Die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte beläuft sich unverändert auf 1.140.

Fielmann-Konzern

Fielmann hat die augenoptische Branche geprägt. Der Name Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. Wir sind Augenoptiker und decken die ganze Wertschöpfungskette der Branche ab.

Im brandenburgischen Rathenow bündeln wir unsere Kompetenz in Produktion und Logistik. Unter einem Dach fertigen wir auftragsbezogen Mineral- und Kunststoffgläser, fügen sie in der Randschleiferei mit der Fassung zur Brille zusammen. Im Zweischichtbetrieb liefern wir im Schnitt pro Tag mehr als 18.000 Gläser, wickeln mehr als 45.000 Aufträge ab. 2013 fertigten wir mehr als 4,5 Millionen Gläser aller Veredelungsstufen und lieferten mehr als 7,3 Millionen Brillenfassungen aus.

Fielmann Aktiengesellschaft

Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118 a, ist die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Gesellschaft wird vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Herrn Günther Fielmann oder gemeinschaftlich durch zwei Mitglieder des Vorstands.

Unternehmenssteuerung

Kundenzufriedenheit, Absatz, Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die bedeutsamsten finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung. Nur zufriedene Kunden bleiben dem Unternehmen treu und sind Garant für langfristiges Wachstum.

Die Kundenzufriedenheit stellt eine unternehmensspezifische Kerngröße dar und wird anhand eines umfangreichen Fragebogens auf Ebene jeder einzelnen Niederlassung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut kontinuierlich ermittelt und ausgewertet.

Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der Steuerung des Konzerns nach den Absatzmärkten Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Übrige.

Wirtschaftsbericht

Ertragslage Während die übrige augenoptische Branche inklusive Online-Handel in Deutschland einen Stückzahlrückgang von -0,4 Prozent verzeichnete, steigerte Fielmann seinen Absatz um 3,5 Prozent auf 7,32 Millionen Stück (Vorjahr: 7,07 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.350,1 Millionen € (Vorjahr: 1.289,2 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.157,1 Millionen € (Vorjahr: 1.107,1 Millionen €). Die Kundenzufriedenheit beträgt unverändert 91,7 Prozent.

Der Gewinn vor Steuern betrug für den Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum 199,1 Millionen €, lag damit um 10,2 Prozent über Vorjahr (Vorjahr: 180,6 Millionen €). Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 142,0 Millionen € (Vorjahr: 129,7 Millionen €). Fielmann investierte in den Markt, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, trieb die Expansion voran, verdichtete sein Niederlassungsnetz. Der Absatz stieg um 3,5 Prozent, der Umsatz um 4,5 Prozent. Der Materialaufwand blieb nahezu unverändert bei 252,5 Millionen €, in Relation zum Umsatz sank der Aufwand auf 21,8 Prozent nach 22,8 Prozent im Vorjahr. Grund hierfür sind eine verbesserte Abverkaufsstruktur sowie Optimierungen im Einkauf. Der Personalaufwand stieg bei einer nahezu konstanten Quote absolut um 23,1 Millionen € und beträgt 458,7 Millionen € (Vorjahr: 435,7 Millionen €). Grund hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg der Mitarbeiterzahl um 4,3 Prozent auf 16.158 (Vorjahr: 15.494 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), davon entfallen 389 auf Hörgeräteabteilungen (Vorjahr: 328 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Die Qualität der Ausbildung bei Fielmann wird durch die Erfolge bei den praktischen Leistungswettbewerben im Rahmen der Gesellenprüfungen nachhaltig bestätigt. Fielmann stellte im Jahr 2013 alle Bundessieger und alle Landessieger.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 4,1 Prozent auf 225,2 Millionen € (Vorjahr: 216,4 Millionen €), im Wesentlichen bedingt durch einen Anstieg der Energie- und Heizkosten.

Die Steuerquote des Fielmann-Konzerns beläuft sich auf 28,7 Prozent nach 28,2 Prozent im Vergleichszeitraum. Die Rendite vor Steuern bezogen auf den Konzernumsatz steigt auf 17,2 Prozent (Vorjahr: 16,3 Prozent), die Nettorendite auf 12,3 Prozent (Vorjahr: 11,7 Prozent). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern lag bei 30,0 Prozent (Vorjahr: 28,3 Prozent). Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 233,3 Millionen € (Vorjahr: 215,0 Millionen €), das Ergebnis pro Aktie stieg um 9,2 Prozent auf 3,29 € (Vorjahr: 3,01 €). Das Ergebnis erzielten 679 Niederlassungen (Vorjahr: 671 Niederlassungen), davon 101 Niederlassungen mit integriertem Hörgeräte-Studio. Darüber hinaus betreiben wir mit Franchisenehmern 23 Niederlassungen im Baltikum, die nicht konsolidiert werden.

Segmente

Fielmann erwirtschaftete in Deutschland im Berichtszeitraum mit 578 Niederlassungen (Vorjahr: 572) einen Absatz von 6,1 Millionen Brillen (Vorjahr: 5,9 Millionen Brillen) und einen Umsatz von 962,0 Millionen € (Vorjahr: 914,0 Millionen €). Während die übrige augenoptische Branche inklusive Online-Handel einen Stückzahlrückgang von -0,4 Prozent verzeichnete, weitete Fielmann seine Marktanteile aus. In Deutschland erreichte Fielmann mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 20 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 19 Prozent) und 51 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 50 Prozent). Fielmann erzielte in Deutschland ein Ergebnis vor Steuern von 155,6 Millionen € (Vorjahr: 140,3 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 16,2 Prozent (Vorjahr: 15,4 Prozent).

In der Schweiz konnte Fielmann mit 33 Niederlassungen (Vorjahr: 32) einen Absatz von 426.000 Brillen (Vorjahr: 423.000 Brillen) erzielen. Der Umsatz im Segment belief sich auf 136,2 Millionen € (Vorjahr: 137,2 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern beträgt 30,2 Millionen € (Vorjahr: 30,3 Millionen €). Die Umsatzrendite steigt auf 22,2 Prozent nach 22,1 Prozent im Jahr 2012. Das Wechselkursverhältnis vom Schweizer Franken gegenüber dem Euro hat sich in der Berichtsperiode negativ ausgewirkt. Im Laufe des Jahres notierte der Franken um 2,1 Prozent leichter gegenüber dem Euro. Neben der Wechselkursentwicklung wirken sich im Wesentlichen Vorlaufkosten für eine neue Niederlassung aus. Fielmann erwirtschaftete mit 3 Prozent aller Optikfachgeschäfte (Vorjahr: 3 Prozent) einen Stückmarktanteil von 42 Prozent (Vorjahr: 42 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil in Euro von 16 Prozent (Vorjahr: 16 Prozent).

Der Absatz in Österreich mit seinen 34 Niederlassungen (Vorjahr: 33) lag im Berichtsjahr bei 395.000 Brillen (Vorjahr: 371.000 Brillen). Der Umsatz im Segment stieg um 10,6 Prozent auf 68,8 Millionen € (Vorjahr: 62,2 Millionen €), das Ergebnis vor Steuern auf 13,3 Millionen € (Vorjahr: 10,6 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern liegt bei 19,3 Prozent (Vorjahr: 17,0 Prozent). Positiv wirkten sich die Neueröffnungen im Dezember 2012 im Betrachtungszeitraum aus. Fielmann erzielte mit 3 Prozent (Vorjahr: 3 Prozent) aller Optikfachgeschäfte einen Stückmarktanteil von 30 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 18 Prozent (Vorjahr: 17 Prozent).

In den EU-Ländern Polen, Niederlande und Luxemburg betreiben wir 34 Standorte (Vorjahr: 34), die wir unter Hinzurechnung unserer kleineren 36 Standorte (Vorjahr: 33 Standorte) in Weißrussland und der Ukraine im Segment "Übrige" darstellen.

Der Absatz in Polen lag bei unverändert 143.000 Brillen (Vorjahr: 143.000 Brillen). Das Ergebnis vor Steuern ist leicht positiv.

Der Umsatz des Segments Übrige betrug nahezu unverändert 28,7 Millionen € (Vorjahr: 28,8 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 0,0 Millionen € (Vorjahr: -0,9 Millionen €). Belastend wirkte sich unter anderem die Entwicklung des Wechselkursverhältnisses vom polnischen Zloty gegenüber dem Euro in der Berichtsperiode aus.

Finanzlage

Finanzmanagement

Die Finanzlage des Fielmann-Konzerns ist unverändert solide. Trotz der um 8,0 Prozent erhöhten Ausschüttung der Fielmann Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2012 im Juli 2013 beträgt das Finanzvermögen zum Bilanzstichtag 317,8 Millionen € (Vorjahr: 287,1 Millionen €). Der Finanzmittelfonds (Anlagen bis drei Monate Laufzeit) belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 136,5 Millionen € (Vorjahr: 278,0 Millionen €). Hinsichtlich weiterer Angaben, insbesondere aufgrund der veränderten Fristigkeit der Anlagen, verweisen wir auf Textziffer 41 im Konzernanhang. Die Anlagepolitik ist defensiv und auf die Erhaltung des Vermögens ausgerichtet. Anlagerichtlinien sehen sowohl Obergrenzen für einzelne Adressen als auch Anlageklassen vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf 0,6 Millionen € (Vorjahr: 0,7 Millionen €). Darüber hinaus bestehende kurzfristige Kreditlinien wurden lediglich für Avale in Anspruch genommen.

Das Finanzergebnis errechnet sich zum einen aus nicht liquiditätswirksamen Effekten im Zusammenhang mit Auf- und Abzinsungen aufgrund der IFRS/IAS-Bewertung von Bilanzpositionen und zum anderen aus einem operativen Zinsergebnis, das aus der Geldanlage des Finanzvermögens bzw. -aufnahme resultiert. Bei saldierter Betrachtung beider Bereiche wuchs das Finanzergebnis auf 0,7 Millionen €, nach 0,5 Millionen € im Vorjahr. Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken beeinflusst diese Zahlen auch weiterhin stark. Der Refinanzierungszinssatz der Europäischen Zentralbank wurde zum Ende des Jahres 2013 auf ein Rekordniveau von 0,25 Prozent gesenkt. Fest- und Termingelder mit Laufzeiten von bis zu drei Monaten werden heute von Banken vielfach nicht mehr verzinst.

Cashflow-Entwicklung und Investitionen

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit hat sich im Berichtsjahr in der IFRS-Definition aufgrund einer Umschichtung des Finanzvermögens strukturell gegenüber dem Vorjahr geändert und beträgt 23,5 Millionen € nach 295,8 Millionen € im Vorjahr.

Der Cashflow pro Aktie sinkt dadurch auf 56 Cent. Zum Zeitpunkt 31. Dezember 2012 hatte Fielmann vorwiegend in Festgeldern mit Laufzeiten bis zu 3 Monaten investiert. 2013 wurde die Strategie angepasst und der Horizont der Anlagen auf Laufzeiten bis zu 18 Monate ausgeweitet. Folge ist eine geänderte Zuordnung in der Kapitalflussrechnung. Ohne diesen Umschichtungseffekt läge der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei 4,67 € gegenüber 4,36 € im Vorjahr, eine Steigerung um 6,6 Prozent.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -47,3 Millionen € (Vorjahr: -31,2 Millionen €). Das Investitionsvolumen lag im Berichtsjahr bei 47,5 Millionen € (Vorjahr: 32,1 Millionen €) und wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Die Mittel wurden überwiegend für den Ausbau und den Erhalt des Niederlassungsnetzes verwendet. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der nahezu vollständig auf die ausgezahlte Dividende entfällt, beläuft sich auf -117,6 Millionen € (Vorjahr: -110,6 Millionen €).

Vermögenslage

Vermögens- und Kapitalstruktur

Das Gesamtvermögen des Konzerns stieg im Berichtsjahr um 6,1 Prozent auf 799,4 Millionen € (Vorjahr: 753,2 Millionen €). Die Sachanlagen im Konzern wurden mit 211,1 Millionen € (Vorjahr: 200,1 Millionen €) ausgewiesen. Dies entspricht einem Anteil von 26,4 Prozent am Gesamtvermögen des Konzerns (Vorjahr: 26,6 Prozent).

Die vorgenommenen Investitionen, unter anderem in neue Niederlassungen, in den Ausbau von Hörgeräte-Abteilungen, den Umbau bestehender Filialen und in die Verbesserung der Logistik in Rathenow, lagen über den Abschreibungen und Abgängen, so dass sich das Sachanlagevermögen auf Jahressicht um 11,0 Millionen € erhöhte (Vorjahr: Reduzierung um 3,3 Millionen €). Das Sachanlagevermögen ist zu 223,9 Prozent durch Eigenkapital nach Ausschüttung der vorgeschlagenen Dividende gedeckt (Vorjahr: 228,7 Prozent). Die Abschreibungen beliefen sich unverändert auf 34,9 Millionen € (Vorjahr: 34,9 Millionen €).

Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen 491,2 Millionen € (Vorjahr: 466,9 Millionen €). Bei den kurzfristigen Vermögenswerten stiegen die Vorräte überproportional zum Umsatzwachstum um 10,8 Prozent auf 108,8 Millionen € (Vorjahr: 98,2 Millionen €). Die Umschlagshäufigkeit lag bei 11,2 (Vorjahr: 11,3), bedingt durch einen leichten Ausbau der zentralen Warenbestände. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbezogen um 0,6 Millionen € auf 18,4 Millionen € (Vorjahr: 19,0 Millionen €).

Das Eigenkapital im Konzern stieg um 4,1 Prozent und beträgt nach Abzug der vorgeschlagenen Dividendenausschüttung von 121,8 Millionen € 472,7 Millionen € (Vorjahr: 457,8 Millionen €). Die solide Finanzierung der Fielmann-Gruppe zeigt sich in der hohen Eigenkapitalquote abzüglich vorgeschlagener Dividende von 59,1 Prozent (Vorjahr: 60,8 Prozent).

Die Rückstellungen betrugen 59,0 Millionen € (Vorjahr: 51,8 Millionen €). Die Finanzverbindlichkeiten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten erhöhten sich im Berichtsjahr unterproportional zur Ausweitung des Geschäftsbetriebes um 6,3 Prozent auf 79,4 Millionen € (Vorjahr: 74,7 Millionen €).

Gesamtaussage des Vorstands zur aktuellen wirtschaftlichen Lage

Der Vorstand beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts unverändert positiv. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand davon aus, dass Fielmann bei angemessenem Ergebnis weitere Absatz- und Umsatzmarktanteile gewinnen wird. Zum Zeitpunkt des Drucktermins stimmten die Erwartungen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.

Wertschöpfung

Wertschöpfungsrechnungen ermitteln den wirtschaftlichen Wert, den ein Unternehmen mit seiner Produktion und der Erstellung seiner Leistung erzielt. Sie weisen darüber hinaus den Anteil aus, den die Einzelnen aus dem Unternehmen direkt oder indirekt erhalten.

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Herkunft Mio. € Verwendung Mio. € %
Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderung 1.159,9 Aktionäre und andere Gesellschafter 125,8 19,1
Sonstige Erträge 8,6 Mitarbeiter und Organe 459,2 69,8
Unternehmensleistung 1.168,5 Öffentliche Hand 57,1 8,7
Materialaufwand -252,5 Kreditgeber 0,4 0,1
Abschreibungen -34,9 Unternehmen 15,2 2,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen -223,2
Sonstige Steuern -0,2
Summe Vorleistungen -510,8
Wertschöpfung 657,7 657,7 100

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Fielmann ist größter Arbeitgeber der augenoptischen Branche in Deutschland und der Schweiz. Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 15.808 (Vorjahr: 15.142) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalaufwand betrug 458,7 Millionen € (Vorjahr: 435,7 Millionen €), die Personalaufwandsquote in Bezug zur Konzerngesamtleistung liegt bei 39,5 Prozent (Vorjahr: 39,3 Prozent).

Der Erfolg unseres Unternehmens hängt maßgeblich vom Erfolg unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Fielmann besetzt seit Jahren mehr als 30 Prozent der Führungspositionen mit Frauen. Der Anteil gut ausgebildeter Frauen mit Berufserfahrung wird weiterhin zunehmen. Mit flexibler Arbeitszeitregelung schaffen wir ein familienfreundliches Umfeld. 28,4 Prozent (Vorjahr: 28,2 Prozent) der zum Stichtag 16.158 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns sind in Teilzeit beschäftigt. Fielmann berücksichtigt damit vielfach den Wunsch nach individueller Arbeitszeitgestaltung.

Die demographische Entwicklung in Deutschland, der Schweiz und Österreich führt dazu, dass Fielmann sich frühzeitig um Mitarbeiter bemüht und die Qualifizierung in einer Vielzahl von Programmen sicherstellt. Dabei bietet der Konzern ein weites Spektrum an verschiedenen Karrieremöglichkeiten, verbunden mit einer attraktiven Entlohnung und finanziellen Entwicklungsperspektiven. Beides trat in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus.

Strikte Kundenorientierung führte uns an die Spitze. Unsere Philosophie spiegelt sich auch in der Vergütung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Ein wesentlicher Teil der Tantieme unserer Niederlassungsleiterinnen und Niederlassungsleiter sowie des Vorstandes ist abhängig von der Zufriedenheit unserer Kunden. Zudem bietet Fielmann seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Mehr als 80 Prozent unserer Mitarbeiter halten Fielmann-Aktien, beziehen neben ihren Gehältern zusätzlich Dividenden. Das motiviert. Den Vorteil haben unsere Kunden.

Fielmann-Aus- und Weiterbildung

Alle Fielmann-Niederlassungen im In- und Ausland werden von Augenoptikermeisterinnen und -meistern bzw. Optometristinnen und Optometristen geführt. Ihnen zur Seite stehen freundliche, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend Augenoptikergesellen. Fielmann ist größter Ausbilder der augenoptischen Branche, beschäftigte zum Stichtag 2.874 Lehrlinge (Vorjahr: 2.779 Lehrlinge).

Die gemeinnützige Fielmann Akademie Schloss Plön GmbH bildet den Nachwuchs für die neue Generation des augenoptischen Fachgeschäftes aus. Die Fielmann Akademie qualifizierte 2013 wieder mehr als 6.000 Augenoptiker. Als feste Einrichtung für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis haben sich die Fielmann Akademie-Kolloquien in Plön etabliert. In 24 Veranstaltungen seit 2007 wurde bisher mehr als 3.300 Besuchern eine große Themenvielfalt aktueller Entwicklungen in der Augenoptik angeboten. Im Jahr 2012 wurde auf dem Campus in Plön mit der zentralen Aus- und Weiterbildung für die Hörgeräteakustik begonnen.

Plan-Ist-Vergleich 2013

Die im Ausblick für das Jahr 2013 veröffentlichten Erwartungen an die geschäftliche Entwicklung des Konzerns haben sich bestätigt.

In Ausbau und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur wurden 2013 insgesamt 47,5 Millionen € investiert (Plan 2013: 48 Millionen €). Im Geschäftsjahr 2013 wurden 8 neue Standorte eröffnet (Plan 2013: 10 Standorte). In Deutschland beliefen sich die Investitionen auf 43,5 Millionen € (Plan 2013: 43 Millionen €), in Österreich auf 1,1 Million € (Plan 2013: 1 Million €), in der Schweiz auf 2,2 Millionen € (Plan 2013: 3 Millionen €) und in Polen auf unter 0,1 Million € (Plan 2013: unter 1 Million €). Wir haben 25,5 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufgewendet (Plan 2013: 27 Millionen €). In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investierten wir rund 5,7 Millionen € (Plan 2013: 6 Millionen €), in die Konzerninfrastruktur weitere 12,0 Millionen € (Plan 2013: 14 Millionen €). Fielmann investierte im vergangenen Jahr 22,8 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung (Plan 2013: mehr als 20 Millionen €). Die für das Geschäftsjahr 2013 erwarteten Markanteilsgewinne wurden erzielt. Fielmann erreichte mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 20 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 19 Prozent) und 51 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 50 Prozent). Der Konzernumsatz stieg erwartungsgemäß um 4,5 Prozent (Plan 2013: Umsatzentwicklung wie in den Vorjahren).

Die Aktionäre partizipierten wie avisiert am Erfolg des Unternehmens durch einen Anstieg der Dividende um 7,4 Prozent von 2,70 € auf 2,90 € bei einer für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität (Umsatzrentabilität 17,2 Prozent, Eigenkapitalrentabilität 30,0 Prozent).

Vergütungsbericht

Die Laufzeit von Vorstandsverträgen beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstands bestehen aus fixen und variablen, ergebnisabhängigen Bestandteilen. Einem Vorstandsmitglied wurde eine Pensionszusage gewährt. Den fixen Bezügen wurden der individuelle geldwerte Vorteil aus den zur privaten Nutzung überlassenen Dienstfahrzeugen und die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung anteilig zugerechnet. Das Tantiemesystem, das für alle Vorstände gilt, stellt sich wie folgt dar:

Die strikte Kundenorientierung der Fielmann-Gruppe als Kern ihrer Unternehmensphilosophie spiegelt sich bei den Vorstandsverträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Die Tantieme ist zweigeteilt. Die Tantieme I richtet sich nach dem Jahresergebnis. Die Tantieme II dient der Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Sie berechnet sich auch nach der Kundenzufriedenheit. Für die Tantieme I wird der Tantiemeprozentsatz, der für die einzelnen Vorstandsmitglieder vereinbart worden ist, mit 70 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses des Fielmann-Konzerns multipliziert. Für die Tantieme II wird der individuelle Tantiemeprozentsatz zunächst mit 30 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses in der dreijährigen Tantiemeperiode des Fielmann-Konzerns berechnet.

Der sich hiernach ergebende Betrag wird anschließend über ein Zielsystem bewertet und kann im Endergebnis zwischen 0 Prozent und dem maximal doppelten Betrag der Ausgangsgröße - d. h. 60 Prozent - liegen. Damit erlangt der Faktor der Kundenzufriedenheit eine maßgebliche Bedeutung für die Bemessung der Tantieme. Erwirtschaftet der Fielmann-Konzern beispielsweise bei unbefriedigenden Werten der Kundenzufriedenheit das gleiche positive Gesamtergebnis wie im Vorjahr, beträgt die Tantieme der einzelnen Vorstände nur noch 70 Prozent der früheren Regelung. Werden bei wirtschaftlich gleicher Entwicklung zugleich hervorragende Werte der Kundenzufriedenheit erreicht, kann die Tantieme insgesamt bis zu 130 Prozent gegenüber der früheren ausschließlich ergebnisbezogenen Regelung betragen.

In den Dienstverträgen wurde zugleich die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung eines Vorstandes bei 150 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss) bzw. 200 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Fielmann und Herrn Schmid) festgelegt.

Die auf das Geschäftsjahr und das Vorjahr entfallenden Beträge sind individualisiert im Anhang zum Konzernabschluss unter Textziffer (30) dargestellt, ebenso Erläuterungen zu einer Abfindungsregelung.

Angaben entsprechend § 315 Absatz 4 HGB sowie Aktionärsstruktur Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt Tsd. € 54.600 und ist eingeteilt in 42 Millionen Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien), jeweils ohne Nennwert. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft eine Stimme (§ 14 Abs. 6 der Satzung).

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen

Durch Vereinbarung vom 4. April 2013 sind Herr Marc Fielmann und Frau Sophie Luise Fielmann einer am 3. April 2013 zwischen Herrn Günther Fielmann und der KORVA SE, Lütjensee, geschlossenen Poolvereinbarung beigetreten (Poolvertrag). Insgesamt umfasst der Poolvertrag 30.090.422 Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft (poolgebundene Aktien). Nach dem Poolvertrag bedarf eine Übertragung von poolgebundenen Aktien an Dritte der Zustimmung aller übrigen Poolmitglieder. Zudem muss jedes Poolmitglied, das seine poolgebundenen Aktien veräußern möchte, diese Aktien zuvor den übrigen Poolmitgliedern zum Kauf anbieten (Vorerwerbsrecht).

Nach dem Poolvertrag sind die Stimmrechte aus den poolgebundenen Aktien in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft jeweils gemäß den Beschlüssen der Poolmitglieder in der Poolversammlung auszuüben, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Sinn das jeweilige Poolmitglied in der Poolversammlung abgestimmt hat. Das Stimmrecht der Poolmitglieder in der Poolversammlung richtet sich nach ihrem Stimmrecht in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft. Jede poolgebundene Aktie gewährt eine Stimme.

Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bestanden die folgenden direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft, die die Schwelle von 10 Prozent überschritten haben: Herr Günther Fielmann, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Herr Marc Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), Frau Sophie Luise Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), KORVA SE, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Fielmann Interoptik GmbH & CO. KG, Hamburg (indirekt beteiligt), Fielmann Familienstiftung, Hamburg (indirekt beteiligt).

Der Streubesitz beträgt 28,36 Prozent.

Weitere Informationen können den Angaben zu den Stimmrechtsmitteilungen im Anhang des Jahresabschlusses 2013 der Fielmann Aktiengesellschaft entnommen werden.

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.

Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrolle nicht unmittelbar ausüben

Eine solche Konstellation besteht bei der Gesellschaft nicht.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind geregelt in § 84 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 7 Absatz 1 folgende Regelung zur Zusammensetzung des Vorstands vor:

"(1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus mindestens drei Personen. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder und die Person des Vorstandsvorsitzenden sowie gegebenenfalls seines Stellvertreters.''

Die gesetzlichen Bestimmungen über die Änderung der Satzung sind geregelt in § 119 AktG in Verbindung mit § 179 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 14 Absatz 4 folgende Regelung zu Satzungsänderungen vor:

"(4) Zur Beschlussfassung in der Hauptversammlung ist - soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen - die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich und genügend.'

Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 6. Juli 2016 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals um insgesamt bis zu 5.000.000,00 € durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten.

Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

um etwaige Spitzenbeträge unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu verwerten;
bei Erhöhungen des Grundkapitals gegen Bareinlagen gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet;
für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2011 festzulegen.

Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Entsprechende wesentliche Vereinbarungen sind nicht vorhanden.

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind

Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern bestehen nicht.

Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt, in dem die Beziehungen der Gesellschaft zu Herrn Günther Fielmann (Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie zu anderen ihm verbundenen Unternehmen und den zum Fielmann-Konzern gehörenden Unternehmen erfasst wurden.

Der Vorstand hat in diesem Bericht die folgende Schlusserklärung abgegeben: "Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2013 nicht vor.''

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem 31. Dezember 2013, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Fielmann-Konzerns haben könnten, sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nicht bekannt.

Risikomanagementsystem

Durch ein umfassendes Chancen- und Risikomanagement kann Fielmann Chancen frühzeitig erkennen und nutzen, ohne mögliche Risiken außer Acht zu lassen. Basis ist ein detailliertes Berichtswesen, das alle Planungs- und Steuerungssysteme beinhaltet. Anhand zuvor identifizierter und definierter Schwellenwerte wird regelmäßig analysiert, ob Risikokonzentrationen im Konzern oder bei der Fielmann Aktiengesellschaft bestehen. Die Überwachung ist in tägliche Arbeitsabläufe integriert, die monatliche und die jährliche Berichterstattung komplettieren das Frühwarnsystem. Mögliche Risiken werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die wirtschaftliche Lage der Fielmann Aktiengesellschaft bzw. des Konzerns bewertet. Das Ergebnis der Beurteilung wird auf Formblättern mit Ampelsystem für die Risikoausprägung dokumentiert. Dabei werden folgende Risikoklassifizierungen unterschieden:

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Grün: guter Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von weniger als 1 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
Grün-gelb: leichte negative Abweichung vom guten Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 1-3 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
Gelb: Gefahr des Eintritts des kritischen Zustands (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 3-5 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
Gelb-rot: kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 5-10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern);
Rot: sehr kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von mehr als 10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern).

Neben dem monatlichen und jährlichen Berichtswesen besteht zusätzlich eine Ad-Hoc-Berichterstattungspflicht. Der Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -beurteilung erfolgt dezentral durch die einzelnen Bereiche. Der Risikobeauftragte koordiniert die Risikoerfassung, -bewertung sowie -beurteilung und leitet die Risikoberichte der einzelnen Bereiche an den Vorstand weiter. Damit wird eine Vielzahl einzelner Risiken abgedeckt, die wiederum in die folgenden Kategorien zusammengefasst sind:

Umfeldrisiken

Konzernleistungs- und Kostenrisiken

Risiken in den Bereichen:

Finanzen
Produktion und Logistik
Informationstechnologie
Personal

Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken und deren Auswirkungen sind hierbei berücksichtigt. Die Wirksamkeit des Informationssystems wird regelmäßig durch die interne Revision überwacht und im Rahmen der Prüfung beurteilt. Für den Fielmann-Konzern sowie für die Fielmann Aktiengesellschaft bestehen im Folgenden aufgeführte Risiken. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken werden nicht explizit erfasst, da sie sich naturgemäß nicht vermeiden lassen.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die nachfolgenden Informationen über Risiken der künftigen Entwicklung beziehen sich auf die in das Risikomanagement von Fielmann eingebundenen Risiken, zur Verbesserung der Information wird die nach IFRS 7 für den Konzernabschluss gebotene Berichterstattung über Kreditrisiken, Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Marktrisiken und Liquiditätsrisiken in den Lagebericht unter "Finanzwirtschaftliche Risiken" eingebunden. Die Ausführungen über die Chancen der künftigen Entwicklung betreffen im Wesentlichen operative Bereiche.

Branchen- und andere externe Risiken (Umfeldrisiken)

Konjunkturelle Schwankungen im internationalen Marktumfeld und eine zunehmende Wettbewerbsintensität stellen grundsätzliche Risiken dar. Daraus resultierende Preis- und Absatzrisiken sind gegeben. Ständige dezentrale und zentrale Wettbewerbsbeobachtung lässt frühzeitig Entwicklungen erkennen. Die Wettbewerbsbeobachtung schließt auch die Entwicklungen im Internet ein. Über manuelle und automatisierte Verfahren wird das Angebot von Online-Anbietern für Kontaktlinsen laufend beobachtet und analysiert. Vorstand und weitere Entscheidungsträger werden zeitnah über Marktbewegungen informiert. Risiken werden so rechtzeitig identifiziert, und Maßnahmen zur Begrenzung lassen sich kurzfristig umsetzen.

Das Konsumverhalten wird zunehmend durch neue Medien geprägt. Auch Brillen und Kontaktlinsen werden im Online-Handel angeboten. Der Internethandel kann die Sehstärke nicht bestimmen, ist auf die vom stationären Augenoptiker ermittelten Werte angewiesen. Größtmöglicher Sehkomfort setzt eine optimale horizontale und vertikale Zentrierung der Gläser voraus. Nur die individuelle Ermittlung der Zentrierdaten gewährleistet, dass die Hauptblickrichtung der Augen durch den optischen Mittelpunkt der Brillengläser verläuft. Die Zentrierung über ein Internetportal ist ein Zufallsprodukt. Ungenaue Daten können zu prismatischen Nebenwirkungen führen, zu Ermüdung, Unwohlsein oder Kopfschmerzen bis hin zu Doppelbildern. Für den perfekten Sitz muss die Brille vom Augenoptiker individuell an die Kopfform angepasst werden. Das alles kann der Internetversand nicht leisten, deshalb verkauft Fielmann Korrektionsbrillen nicht per Internet. Das Risiko wird daher unverändert als gering (grün bis grün-gelb) eingestuft.

Segmentspezifische Risiken (Umfeldrisiken)

Die Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach IFRS erfolgt nach regionalen Absatzmärkten, von denen im Umsatz lediglich die "Schweiz" und das Segment "Übrige" von Währungsschwankungen betroffen sein können. Zu näheren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter dem Punkt "Währungsrisiken".

Gesetzliche Änderungen im Gesundheitswesen stellen kein Risiko dar, da die augenoptische Branche in allen Segmenten nahezu vollständig dereguliert wurde und Erstattungen von Krankenkassen nur noch in einer für das Unternehmen untergeordneten Bedeutung vorhanden sind. Das Risiko wird daher als niedrig (grün) eingestuft.

Für die Hörsystemversorgung von schwerhörigen Versicherten einer Gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland gilt seit dem 1. November 2013 ein neuer Festbetrag. Der Festbetrag wurde von 421,00 € auf 785,00 € je Ohr inklusive Mehrwertsteuer angehoben. Mit dem neuen Festbetrag wurde gleichzeitig ein neues Versorgungsziel definiert. Gesetzlich Krankenversicherte haben jetzt Anspruch auf eine Versorgung, die nach dem aktuellen Stand der Medizintechnik eine bestmögliche Angleichung an das Gehör eines Normalhörenden gewährleistet. Durch die neuen Rahmenverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen sind die Hörgeräteakustiker verpflichtet, dieses Versorgungsziel bereits zum Nulltarif sicherzustellen. Für Fielmann die Chance, weitere Marktanteile zu gewinnen.

Operative Risiken (Produktions- und Logistikrisiken)

Die eigene Produktion sichert uns die Warenflusskontrolle von der Prüfung der Rohmaterialien bis hin zum Zusammenfügen der fertigen Brille. Nach DIN ISO 9001 zertifizierte Abläufe sorgen für eine standardisierte Organisation mit hochautomatisierten Herstellungs- und Prüfverfahren, die gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet.

Für den Eventualfall von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen haben wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen:

systematische Schulungs- und Qualifikationsprogramme für die Mitarbeiter
permanente Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien
umfangreiche Sicherungsmaßnahmen in den Niederlassungen
regelmäßige Kalibrierung von Messgeräten sowie die Wartung von Maschinen, IT-Anlagen und der Kommunikationsinfrastruktur

Gegen nicht auszuschließende Schadensfälle ist das Unternehmen in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang versichert. Das Risiko aus dem Produktions- und Logistikbereich wird daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.

Konzernleistungs- und Kostenrisiken

Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Unsere Einkaufsstärke sowie unsere weltweiten Geschäftsbeziehungen erlauben uns, mögliche Lieferengpässe kurzfristig auszugleichen und auf Entwicklungen der Einkaufspreise flexibel zu reagieren. Das Risiko wird unverändert als gering (grün) eingestuft.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Währungs- und Zinsschwankungen können signifikante Gewinn- und Cashflow-Risiken für den Fielmann-Konzern zur Folge haben. Fielmann hat die Risiken so weit wie möglich zentralisiert und steuert diese vorausschauend. Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für den Konzern Zins- und Währungsrisiken. Die Instrumente zur Sicherung dieser finanzwirtschaftlichen Risiken sind in den Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen im Anhang beschrieben. Die wesentlichen Einkaufskontrakte lauten in Euro. Fielmann finanziert sich größtenteils über Eigenkapital. Die Abhängigkeit von Zinsentwicklungen ist somit für das operative Geschäft gering. Zinssatzänderungen haben ferner eine Auswirkung auf die Höhe des bilanziellen Ausweises von Rückstellungen und damit auf das Finanzergebnis. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus Kursänderungen für Wertpapiere. Die Steuerung erfolgt über ein Anlagemanagement zur Überwachung von Kredit-, Liquiditäts- und Markt- beziehungsweise Zins- sowie Währungsrisiken im Rahmen kurz- und langfristiger Planungen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden unverändert auf niedrigem Niveau eingestuft (grün).

Kreditrisiken (Finanzen)

Das Ausfallrisiko im Konzern besteht maximal in Höhe der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte. Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Niedrige Zinsen im Euro-Raum sowie eine ausreichende Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken haben 2013 zu einer leichten Stabilisierung an den Finanzmärkten geführt. Von den hohen öffentlichen und privaten Schulden in einigen Ländern des Euro-Raums gehen jedoch unvermindert hohe Risiken für die Gemeinschaftswährung aus. Nachdem bereits die Zinsen 2012 sukzessive durch die EZB gesenkt wurden, erreichte das Zinsniveau 2013 einen neuen historischen Tiefststand. Der Hauptrefinanzierungszinssatz der EZB beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2013 lediglich 0,25 Prozent.

Der operative Zinsertrag des Fielmann-Konzerns sank in diesem Umfeld um 13,7 Prozent auf 1,8 Millionen € (Vorjahr: 2,1 Millionen €).

Die Anlageentscheidungen im Finanzbereich haben grundsätzlich die nachhaltige Sicherung der Kaufkraft als oberstes Ziel. Die Preissteigerungsrate beläuft sich für 2013 in Deutschland auf 1,5 Prozent (Vorjahr: 2,0 Prozent). Eine Anlagerichtlinie schreibt für alle Klassen von Finanzinstrumenten, die der Kapitalanlage dienen, Höchstgrenzen vor. Die Anlagemöglichkeiten sind im Wesentlichen auf den sogenannten "Investment Grade" beschränkt. Aufgrund der auch im Jahr 2014 weiterhin bestehenden großen Unsicherheit an den Finanzmärkten hat sich die Fielmann Aktiengesellschaft entschieden, insbesondere in Anlagen mit hoher Bonität zu investieren bzw. Liquidität auf Tagesgeldkonten oder auf Kontokorrentkonten zu belassen.

Grundsätzlich wird vor jeder wesentlichen Anlageentscheidung die Bonität des Geschäftspartners geprüft und dokumentiert. Die Fixierung von Höchstgrenzen für Anlagen je Kontrahent begrenzt das Anlagerisiko, ebenso wie den derzeitigen Schwerpunkt des Anlagehorizonts mit Laufzeiten von bis zu 18 Monaten. Titel ohne Rating werden einer internen Beurteilung unterworfen. Hierbei werden unter anderem ein bestehendes Rating des Emittenten oder das eines vergleichbaren Schuldners sowie die Ausstattung des Titels berücksichtigt. Anlagen mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten bedürfen keines Ratings, dieses gilt unter Berücksichtigung der definierten Freigrenzen der Anlagerichtlinie. Die Kreditrisiken werden daher unverändert als gering (grün) eingestuft.

Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine Konzentration von Ausfallrisiken, da durch die Einzelhandelsaktivität eine Bündelung auf einzelne Schuldner nicht gegeben ist. Ebenso führt die Begrenzung der Liquiditätsanlage auf Werte mit guter Bonität zu einer Reduzierung des Kreditrisikos. Vor diesem Hintergrund wird das Ausfallrisiko als gering (grün) eingeschätzt.

Liquiditätsrisiken (Finanzen)

Die Finanzsteuerung erfolgt vor dem Hintergrund, dem Vorstand die nötige Flexibilität für unternehmerische Entscheidungen zu gewährleisten und für die fristgerechte Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen des Konzerns Sorge zu tragen. Die Fielmann Aktiengesellschaft steuert die Liquidität für alle Tochtergesellschaften des Konzerns zentral. Liquiditätsrisiken bestehen derzeit keine (grün). Darüber hinaus bietet die hohe Liquidität ausreichend Spielraum für die weitere Expansion. Zum 31. Dezember 2013 bestanden finanzielle Vermögenswerte im Konzern in Höhe von 317,8 Millionen € (Vorjahr: 287,1 Millionen €).

Marktrisiken (Finanzen)

Für den Fielmann-Konzern relevante Marktrisiken sind vor allem Zins- und Währungsrisiken. Anhand einer Sensitivitätsanalyse lassen sich vergangenheitsbezogen Auswirkungen verschiedener Entwicklungen aufzeigen.

Zinsrisiken (Finanzen)

Für die Sensitivitätsanalyse von Zinsrisiken gelten folgende Prämissen: Originäre Finanzinstrumente unterliegen nur dann Zinsrisiken, wenn sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Finanzinstrumente mit einer variablen Verzinsung unterliegen grundsätzlich Marktzinsrisiken, ebenso Liquidität auf Kontokorrentkonten.

Sensitivitätsanalyse Zinsänderungsrisiko

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31.12.2013

in Tsd. €
31.12.2012

in Tsd. €
Finanzinstrumente mit Zinsänderungsrisiko 223.555 131.871
Zinssatz +/-2 Prozent 2.005/-2.005 639/-639

Bei einer Zinsänderung um 2 Prozent hätte sich unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Restlaufzeit der Finanzinstrumente mit Zinsänderungsrisiko eine Ergebnisauswirkung von Tsd. € 2.005 (Vorjahr: Tsd. € 639) ergeben. Das Zinsänderungsrisiko wird daher unverändert als gering (grün) eingestuft.

Währungsrisiken (Finanzen)

Infolge seiner internationalen Ausrichtung ist der Fielmann-Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken im Zusammenhang mit Zahlungsströmen außerhalb seiner funktionalen Währung ausgesetzt. Über 85 Prozent der Zahlungsströme des Konzerns basieren auf dem Euro, etwa 10 Prozent auf dem Schweizer Franken (CHF), der Rest verteilt sich auf US-Dollar (USD), Polnische Zloty (PLN), Ukrainische Hrywnja (UAH), Japanische Yen (YEN) und Weißrussische Rubel (BYR).

Bei Zahlungen für die Beschaffung von Waren werden zur Begrenzung der Währungsrisiken insbesondere Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu sechs Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen CHF und USD. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der allgemeinen Absicherung des Devisenbedarfs für den Einkauf im Konzern sowie zur Steuerung des Zinsergebnisses. Als Basis für die Einschätzung der identifizierten Risiken dienen Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien.

Die Marktbewertung eingesetzter Finanzinstrumente erfolgt grundsätzlich anhand vorhandener Marktinformationen. Fremdwährungsrisiken, die aus der Umrechnung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten der ausländischen Tochtergesellschaften in die Konzernberichtswährung resultieren oder den Cashflow betreffen, werden grundsätzlich nicht gesichert.

Die Währungen PLN, UAH und BYR werden aufgrund der jeweiligen geringen Gesamtsumme oder der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten nicht abgesichert. Zum 31. Dezember 2013 bestanden wie im Vorjahr keine Terminkontrakte, eine Absicherung von US-Dollar fand im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht statt, da sich der US-Dollar im definierten Zielkorridor bewegte (Vorjahr: durchschnittlich 0,8 Millionen USD pro Monat). Die Währungsrisiken für Fielmann werden nach wie vor als gering (grün) eingestuft.

Fachkräftebedarf (Personal)

Der demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt nachhaltig verändern. Bundesweit wird nach Aussage der Bertelsmann Stiftung die Zahl der Personen in der Altersgruppe der 19- bis 24-Jährigen bis zum Jahr 2025 um 1,2 Millionen Menschen zurückgehen. Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von heute 42 Millionen auf circa 38 Millionen im Jahr 2025 sinken. Um Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Unternehmen frühzeitig entgegenzuwirken, wirbt Fielmann in Schulen und auf Jobmessen um Fachkräfte der Zukunft. Mehr als 10.000 junge Menschen bewerben sich jährlich um einen beruflichen Start bei Fielmann.

Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche pflegt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei Fielmann mit deutscher Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann achtstellige Beträge in die Ausbildung, erhöhte die Anzahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr um 95 auf 2.874 (Vorjahr: 2.779 Auszubildende). Unsere Ausbildung ist gut; bundesweite Auszeichnungen belegen das. Fielmann investiert auch in innovative Konzepte der Weiterbildung. Mit einem berufsbegleitenden Meisterkurs wird auch örtlich, häufig familiär gebundenen Optikern die Möglichkeit zur weiteren Qualifikation und die Chance zum beruflichen Aufstieg geboten. Die Risiken aus dem Bereich Personal werden aufgrund der aktuellen Lage und der entsprechenden Maßnahmen als gering (grün) eingestuft.

IT-Risiken

Die operative und strategische Steuerung des Konzerns ist eingebunden in eine komplexe Informationstechnologie. Die IT-Systeme werden regelmäßig gewartet und verschiedenen Sicherungsmaßnahmen unterzogen. Durch stetigen Dialog zwischen internen und externen IT-Spezialisten wird eine Aufrechterhaltung und Optimierung der Systeme gewährleistet. Daneben begegnet der Fielmann-Konzern den Risiken aus unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit entsprechenden Maßnahmen. Technologische Neuerungen und Entwicklungen werden fortlaufend beobachtet, geprüft und bei Eignung eingesetzt. Daher werden die IT-Risiken insgesamt als gering (grün) eingestuft.

Chancen

Gemäß der aktuellen Studie des Kuratoriums Gutes Sehen e.V. hat sich seit 1952 der Anteil der Brillenträger in der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen mehr als verdoppelt. In der Altersklasse der 30- bis 44-Jährigen stieg der Anteil der Brillenträger um mehr als 55 Prozent. In der zweiten Lebenshälfte sind nahezu alle Menschen auf eine Brille angewiesen. Normalsichtige benötigen eine Lesebrille, Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und eine Nahbrille. Komfortabler sind Mehrstärkengläser, heute zunehmend als Gleitsichtgläser. Fielmann wächst mit Gleitsichtgläsern schneller als die Branche. Dies erklärt sich aus der Kundenstruktur. Fielmann-Kunden sind jünger als die Durchschnittskunden des traditionellen Wettbewerbers. Sie bleiben uns über die Jahre treu. Ohne auch nur einen Neukunden zu gewinnen, wird sich der Gleitsichtanteil bei Fielmann daher in den nächsten Jahren um mehr als 50 Prozent erhöhen.

Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Fielmann kann Brillen zu niedrigeren Preisen abgeben als die Konkurrenz, weil wir selber produzieren und in großen Mengen auch direkt bei Herstellern beziehen, von denen die großen Marken kaufen. Einkaufsvorteile geben wir an unsere Kunden weiter.

Nur 45 Prozent aller Brillenträger tragen derzeit eine Sonnenbrille mit ihrer Stärke. Fielmann verspricht sich weiteres Wachstum aus dem steigenden Anteil modischer Sonnenbrillen mit individueller Korrekturstärke. Neue Entwicklungen bei Kontaktlinsen, wie die modernen und komfortablen Tageslinsen oder auch kundenindividuelle Produkte, führen zu zusätzlichem Wachstum. Innovative Vertriebskonzepte unter Einbeziehung von Online-Bestellungen werden die Kundenbindung erhöhen und weiteres Absatzpotenzial schaffen.

Neben dem Umsatzwachstum im Optikbereich erwarten wir zusätzliche Impulse durch den weiteren Ausbau unserer Hörgeräteabteilungen. Allein unsere Stammkunden in den Kerneinzugsgebieten benötigen mehr als 60.000 Geräte pro Jahr. In Deutschland haben mehr als 6,4 Millionen Personen einen versorgungsnotwendigen Hörbedarf (Bundesinnung der Hörgeräteakustiker), aber nur 2,5 Millionen nutzen ein Hörsystem. Über immer kleinere, praktisch "unsichtbare" Hochleistungsgeräte wird sich die Anzahl der Hörgerätenutzer in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Die Kombination des Angebots von Brille und Hörgerät ist für den Kunden vorteilhaft und erhöht die Bindung an unser Unternehmen.

Fielmann verdichtet das Niederlassungsnetz in Deutschland, treibt die Auslandsexpansion voran. Die Märkte in Österreich, der Schweiz und den benachbarten Ländern Europas bieten uns hohe Wachstums- und Ertragschancen.

Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung und Richtigkeit des Konzernabschlusses sowie des Konzern-Lageberichts. Schulung und regelmäßiger Austausch, standardisierte Vorlagen sowie ein IT-gestütztes Informationssystem zu Bilanzierungsfragen und ein gruppenweit einheitliches Abrechnungssystem konkretisieren Abläufe und unterstützen eine ordnungsgemäße und zeitnahe Erstellung des Abschlusses.

Die Warenflusskontrolle sowie -bewertung erfolgt über das bei Fielmann einheitliche Abrechnungssystem. Um die hohe Integration der eingesetzten SAP-Systeme und die Standardisierung vieler Prozesse zu nutzen, wurden die Abschlussarbeiten in den jeweiligen Fachbereichen zentralisiert. Nahezu alle Einzelabschlüsse werden in SAP erstellt und zentral im Konzern zusammengeführt. Basis einer jeden Belegprüfung ist das für das Rechnungswesen auf Einzelabschluss- und Konzernebene installierte Kontrollsystem, das die Prozess- und Datenqualität überwacht. Zu diesem Kontrollsystem gehören unter anderem Informationsflussdarstellungen, ein Verfahren zur täglichen Kassenabrechnung, Prüf- und Checklisten sowie ein IT-System zur Überwachung aller Transaktionen für den Monats-, Jahres- und Konzernabschluss.

Die Einhaltung der Regelungen unterliegt einer turnusmäßigen Überprüfung durch die Interne Revision. Die buchhalterischen Vorgaben eines zentralen Finanzinformationssystems gelten für Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften nach lokalen handelsrechtlichen Grundsätzen, wobei Besonderheiten für einzelne Gesellschaften vermerkt sind. Soweit einbezogene Gesellschaften nach anderen Rechnungslegungsstandards Einzelabschlüsse aufstellen, gelten die Bilanzierungsgrundsätze für die Handelsbilanz II, die zentral im Konzernrechnungswesen bearbeitet wird. Die Bilanzierungsgrundsätze werden auch auf Zwischenabschlüsse angewendet und dienen sowohl einer sachlichen als auch einer zeitlichen Stetigkeit.

Durch das hochintegrierte SAP-System können Kontrollen konzerninterner Salden und Leistungsbeziehungen weitgehend automatisch erfolgen. Unter Einbeziehung des Controllings ist ein strenges Vier-Augen-Prinzip bezüglich der zu berücksichtigenden und verarbeiteten Daten im Konzern die Grundlage der monatlichen und jährlichen Konzernabschlüsse.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Aufsichtsrat von der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des Systems der Internen Revision überzeugt.

Zusammenfassung der Risikosituation sowie des Systems der internen Revision gemäß den Vorgaben nach § 107 AktG

Die Marktstellung des Konzerns, seine finanzielle Bonität und ein Geschäftsmodell, das Fielmann erlaubt, Wachstumschancen schneller als der Wettbewerb zu erkennen und umzusetzen, lassen mit Blick auf die zukünftige Entwicklung keine Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen.

Ausblick

Fielmann treibt die Expansion in Deutschland und im benachbarten Ausland voran, dies mit Augenmaß. Mittelfristig werden wir in Deutschland 700 Niederlassungen betreiben und mehr als 7 Millionen Brillen pro Jahr absetzen. In der Schweiz planen wir, in den nächsten Jahren mit 40 Niederlassungen jährlich um 500.000 Brillen abzugeben. In Österreich wollen wir ebenfalls mit 40 Niederlassungen 500.000 Brillen verkaufen. Auch in Polen werden wir unter Beachtung der schwierigen Situation am Immobilienmarkt für Einzelhandelsobjekte weiter expandieren. Mit insgesamt 40 Standorten wollen wir mittelfristig in allen Ballungsgebieten des Landes vertreten sein.

Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt im Bereich der Best Ager. In den nächsten Jahren will Fielmann die Zahl seiner Hörgeräteabteilungen deutlich ausweiten, wird dann über mehr als 200 Akustik-Einheiten verfügen.

Ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg ist die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche prägt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei uns mit Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann mehr als 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung. Für 2014 sind Aufwendungen in ähnlicher Größenordnung geplant. Seit 2004 hat Fielmann die Zahl der Auszubildenden von 1.484 kontinuierlich auf jetzt 2.874 erhöht.

In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur werden wir 2014 rund 53 Millionen € investieren, dies aus Eigenmitteln. In Deutschland planen wir Investitionen in Höhe von 44,3 Millionen €, in Österreich 1,2 Million €, in der Schweiz 6,9 Millionen € und in Polen unter 1 Million €. Wir werden 29,5 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufwenden. In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investieren wir rund 6,3 Millionen €, in die Konzerninfrastruktur weitere 17,2 Millionen €.

Fielmann wird auch in Zukunft eine hohe Eigenkapitalquote ausweisen und die vorhandene Liquidität risikoarm anlegen. Mit Investitionen in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in neue Niederlassungen und die Fertigung schaffen wir die solide Basis für weiteres, nachhaltiges Wachstum. Neben der Expansion erwarten wir eine Ausweitung unserer Absätze von Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen und Hörgeräten. Mittelfristig rechnen wir damit, dass sich der Absatzanteil der Gleitsichtbrillen bei Fielmann um mehr als 50 Prozent erhöht. Neue Fertigungstechnologien beim Bearbeiten von Brillengläsern in unserem Logistikzentrum in Rathenow und verbesserte Abläufe sowohl in unseren Niederlassungen als auch in der Zentrale werden in den nächsten zwei Jahren die Produktivität erhöhen.

Der internationale Währungsfonds erwartet für Deutschland 2014 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,6 Prozent, die Bundesregierung von 1,8 Prozent. Der private Konsum dürfte gemäß einer Prognose der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) auf Vorjahresniveau liegen. Fielmann ist zuversichtlich, seine Marktposition auszubauen.

Zusammenfassende Aussage zum Prognosebericht

Wir denken langfristig. Fielmann plant, in diesem und im nächsten Jahr jeweils zehn neue Niederlassungen zu eröffnen. Auch 2014 werden wir unsere Wachstumsstrategie weiter verfolgen. Mit unserer konsequenten Ausrichtung auf den Kunden, der hohen Mitarbeiterqualifikation und den Investitionen der Vergangenheit werden wir aus heutiger Sicht im laufenden Geschäftsjahr weitere Marktanteile gewinnen. Die hohe Kundenzufriedenheit werden wir auf bestehendem Niveau halten. Die ersten Monate des Jahres 2014 stimmen uns optimistisch. Wir planen einen Absatzanstieg wie im Vorjahr. Aufgrund eines verbesserten Produktmixes wird der Umsatzanstieg leicht höher ausfallen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich entsprechend positiv entwickeln. Die Aktionäre werden wieder über eine angemessene Dividende an der Unternehmensentwicklung partizipieren, dies bei einer weiterhin für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität.

Eine wesentliche Änderung der Rahmenbedingungen kann zur Anpassung dieser Prognose führen.

Konzernbilanz zum 31.12.2013

Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg

Aktiva

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Tz. im Anhang Stand am 31.12.2013

Tsd. €
Stand am 31.12.2012

Tsd. €
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte (1) 9.705 10.240
II. Firmenwerte (2) 45.383 44.481
III. Sachanlagen (3) 211.087 200.137
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (3) 15.435 15.884
V. Finanzanlagen (4) 221 613
VI. Aktive latente steuern (5) 8.381 11.946
VII. Ertragsteueransprüche (5) 1.192 1.558
VIII. Sonstige finanzielle Vermögenswerte (6) 16.826 1.439
308.230 286.298
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Vorräte (7) 108.848 98.199
II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (8) 18.370 19.037
III. Sonstige finanzielle Vermögenswerte (8) 41.257 39.076
IV. Nicht finanzielle Vermögenswerte (9) 15.132 11.905
V. Ertragsteueransprüche (10) 6.858 13.667
VI. Finanzanlagen (11) 164.247 7.052
VII. Zahlungsmittel und Äquivalente (12) 136.488 277.995
491.200 466.931
799.430 753.229
Passiva
Tz. im Anhang Stand am 31.12.2013

Tsd. €
Stand am 31.12.2012

Tsd. €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (13) 54.600 54.600
II. Kapitalrücklage (14) 92.652 92.652
III. Gewinnrücklagen (15) 325.254 310.397
IV. Bilanzgewinn (16) 121.800 113.400
V. Nicht beherrschende Anteile (17) 179 105
594.485 571.154
B. Langfristige Schulden
I. Rückstellungen (18) 18.239 17.785
II. Finanzverbindlichkeiten (19) 2.103 2.444
III. Passive latente steuern (20) 3.967 4.027
24.309 24.256
C. Kurzfristige Schulden
I. Rückstellungen (21) 40.776 34.045
II. Finanzverbindlichkeiten (22) 127 151
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (22) 60.075 54.719
IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (22) 17.141 17.427
V. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten (23) 41.652 36.697
VI. Ertragsteuerschulden (24) 20.865 14.780
180.636 157.819
799.430 753.229

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis für die Zeit vom 1. 1. bis 31. 12. 2013

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Tz. im Anhang 2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Veränderung zum Vorjahr
1. Konzernumsatz (27) 1.157.105 1.107.080 4,5%
2. Bestandsveränderung (27) 2.792 319
Konzerngesamtleistung 1.159.897 1.107.399 4,7%
3. Sonstige betriebliche Erträge (28) 9.872 12.465 -20,8%
4. Materialaufwand (29) -252.460 -252.797 -0,1%
5. Personalaufwand (30) -458.736 -435.683 5,3%
6. Abschreibungen (31) -34.937 -34.867 0,2%
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (32) -225.226 -216.401 4,1%
8. Aufwendungen im Finanzergebnis (33) -1.482 -2.072 -28,5%
9. Erträge im Finanzergebnis (33) 2.213 2.593 -14,7%
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 199.141 180.637 10,2%
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (34) -57.115 -50.917 12,2%
12. Jahresüberschuss (35) 142.026 129.720 9,5%
13. Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse (36) -4.000 -3.355 19,2%
14. Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind 138.026 126.365 9,2%
15. Konzernergebnisvortrag 102 31 229,0%
16. Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen (38) -16.328 -12.996 25,6%
17. Bilanzgewinn 121.800 113.400 7,4%
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert)* (35) 3,29 3,01

* Vorgänge, die eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie nach sich ziehen würden, fanden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr statt.

Gesamtergebnisrechnung

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Jahresüberschuss 142.026 129.720
Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnung -1.157 721
Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Neubewertung IAS 19 40 -711
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -1.117 10
Gesamtergebnis 140.909 129.730
davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen 4.000 3.355
davon Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 136.909 126.375

Entwicklung des Konzerneigenkapitals Textziffer (40)

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Stand am 1.1.2013

Tsd. €
Dividenden/ Ergebnisanteile1

Tsd. €
Gesamtergebnis der Periode

Tsd. €
übrige Veränderungen

Tsd. €
31.12.2013

Tsd. €
Gezeichnetes Kapital 54.600 54.600
Kapitalrücklage 92.652 92.652
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 408.702 -113.298 138.026 -698 432.732
Währungsausgleichsposten 15.423 -1.157 14.266
eigene Anteile -91 -7 -98
anteilsbasierte Vergütung 1.173 351 1.524
Bewertungsrücklage IAS 19 -1.410 40 -1.370
Nicht beherrschende Anteile 105 -3.975 4.000 49 179
Konzerneigenkapital 571.154 -117.273 140.909 -305 594.485

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Stand am 1.1.2012

Tsd. €
Dividenden/ Ergebnisanteile1

Tsd. €
Gesamtergebnis der Periode

Tsd. €
übrige Veränderungen

Tsd. €
Stand am 31.12.2012

Tsd. €
Gezeichnetes Kapital 54.600 54.600
Kapitalrücklage 92.652 92.652
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 388.860 -104.969 126.365 -1.554 408.702
Währungsausgleichsposten 14.702 721 15.423
eigene Anteile 0 -91 -91
anteilsbasierte Vergütung 1.282 -109 1.173
Bewertungsrücklage IAS 19 -699 -711 -1.410
Nicht beherrschende Anteile 129 -3.330 3.355 -49 105
Konzerneigenkapital 551.526 -108.299 129.730 -1.803 571.154

1 Ausgeschüttete Dividenden und anderen Gesellschaftern zugeordnete Ergebnisanteile

Kapitalflussrechnung Textziffer (41)

Fielmann-Konzern

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Kapitalflussrechnung nach IAS 7 für die Zeit vom 1.1. bis zum 31.12. 2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Veränderung

Tsd. €
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 198.410 180.116 18.294
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens1 34.937 34.647 290
- Gezahlte Ertragsteuern -47.803 -46.438 -1.365
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 3.606 1.168 2.438
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen ohne Rückstellungen für Ertragsteuern 7.192 4.046 3.146
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 413 925 -512
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -14.634 9.748 -24.382
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 12.452 -2.658 15.110
- Gezahlte Zinsen -956 -981 25
+ Vereinnahmte Zinsen 2.474 2.350 124
-/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis Endfälligkeit gehalten werden -172.582 112.852 -285.434
\= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 23.509 295.775 -272.266
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 618 670 -52
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -44.043 -29.342 -14.701
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 273 14 259
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.653 -2.702 49
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 291 250 41
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -4 4
+ Einzahlungen aus dem Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 33 0 33
- Auszahlungen für Investitionen in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -17 -74 57
- Auszahlungen durch den Abgang von Beteiligungen -730 0 -730
- Auszahlungen für Investitionen in Beteiligungen -1.104 0 -1.104
\= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -47.332 -31.188 -16.144
- Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner -117.273 -108.299 -8.974
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 400 -400
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -363 -2.700 2.337
\= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -117.636 -110.599 -7.037
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -141.459 153.988 -295.447
+/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -48 135 -183
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 277.995 123.872 154.123
\= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 136.488 277.995 -141.507

1 Enthalten: Tsd. € 0 Zuschreibung (Vorjahr: Tsd. € 220)

Segmentberichterstattung Textziffer (42), Vorjahreszahlen in Klammern.

Fielmann-Konzern

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Segmente nach Regionen
in Mio. € Deutschland Schweiz Österreich
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse des Segments 962,0 (914,0) 136,2 (137,2) 68,8 (62,2)
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 38,4 (34,8)
Umsatzerlöse extern 923,6 (879,2) 136,2 (137,2) 68,8 (62,2)
Materialaufwand 218,7 (216,4) 39,1 (39,5) 21,6 (20,2)
Personalaufwand 375,0 (353,9) 50,4 (50,1) 24,1 (22,3)
Planmäßige Abschreibungen 29,2 (28,7) 3,0 (3,3) 1,5 (1,5)
Aufwendungen im Finanzergebnis 1,8 (2,6)
Erträge im Finanzergebnis 2,0 (2,3) 0,4 (0,5) 0,1 (0,1)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge 155,6 (140,3) 30,2 (30,3) 13,3 (10,6)
Steuern vom Einkommen und Ertrag 47,9 (41,9) 6,2 (6,3) 2,8 (2,3)
Jahresüberschuss 107,7 (98,4) 24,0 (24,0) 10,5 (8,3)
Segmentvermögen ohne Steuern 687,1 (647,4) 59,2 (45,1) 14,9 (16,0)
Investitionen 43,5 (28,4) 2,2 (1,5) 1,1 (1,3)
Aktive latente Steuern 7,5 (11,3) 0,3 (0,3)

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Segmente nach Regionen
in Mio. € Übrige Konsolidierung Konzernwert
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse des Segments 28,7 (28,8) -38,6 (-35,1) 1.157,1 (1.107,1)
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 0,2 (0,3)
Umsatzerlöse extern 28,5 (28,5) 1.157,1 (1.107,1)
Materialaufwand 10,6 (10,6) -37,5 (-33,9) 252,5 (252,8)
Personalaufwand 9,2 (9,4) 458,7 (435,7)
Planmäßige Abschreibungen 1,2 (1,4) 34,9 (34,9)
Aufwendungen im Finanzergebnis 0,2 (0,1) -0,5 (-0,6) 1,5 (2,1)
Erträge im Finanzergebnis 0,2 (0,2) -0,5 (-0,5) 2,2 (2,6)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge 0,0 (-0,9) 0,0 (0,3) 199,1 (180,6)
Steuern vom Einkommen und Ertrag -0,1 (0,1) 0,3 (0,3) 57,1 (50,9)
Jahresüberschuss 0,1 (-1,0) -0,3 (0,0) 142,0 (129,7)
Segmentvermögen ohne Steuern 21,8 (17,6) 783,0 (726,1)
Investitionen 0,7 (0,9) 47,5 (32,1)
Aktive latente Steuern 0,6 (0,3) 8,4 (11,9)

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2013

I. Allgemeine Angaben

Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung von und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, erlaubnisfreien Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Produktion von Gläsern ist in der Rathenower Optik GmbH angesiedelt.

Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat den Konzernabschluss zum 31.12.2013 am 14.3.2014 aufgestellt und wird diesen am 21.3.2014 dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorlegen. Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgt voraussichtlich auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 10.4.2014, insoweit besteht bis zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Änderung des Konzernabschlusses.

Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich International Accounting Standards) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Commitee IFRS IC (ehemals International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC)) und des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden. Gemäß IAS 1.11 wurde die Bilanz streng nach Fristigkeit gegliedert.

II. Anwendung von neuen und geänderten Standards

Neue und geänderte Standards und Interpretationen, deren Anwendung Auswirkung auf den Konzernabschluss hat:

Änderungen an IAS 1 "Darstellung des Abschlusses"

Durch die Änderungen an IAS 1 wird eine neue Terminologie für die vormals als Gesamtergebnisrechnung bezeichnete Ergebnisrechnung eingeführt. Demnach wurde der Begriff der Gesamtergebnisrechnung durch "Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis" ersetzt. Diese ist jedoch nicht verpflichtend.

Der geänderte IAS 1 behält die Möglichkeit zum Ausweis der Gewinn- und Verlustrechnung und des sonstigen Ergebnisses in einer Ergebnisrechnung oder in zwei direkt aufeinander folgenden Ergebnisrechnungen bei. Gleichwohl verlangen die Änderungen an IAS 1 die Gruppierung der Posten des sonstigen Ergebnisses in zwei Kategorien: Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden, und Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden. Die Fielmann Aktiengesellschaft hat die bisherige Terminologie im Konzernabschluss angepasst und durch entsprechende Zwischenüberschriften ergänzt.

Den Positionen des sonstigen Ergebnisses sind die auf diese entfallenden Ertragsteuern zuzuordnen. Die Änderungen wurden von der Fielmann Aktiengesellschaft rückwirkend angewendet und entsprechende Anpassungen vorgenommen. Abgesehen von den o.g. Darstellungsänderungen ergeben sich aus der Anwendung des geänderten IAS 1 keine weiteren Konsequenzen für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und des sonstigen Ergebnisses.

IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts"

In IFRS 13 werden einheitliche Leitlinien hinsichtlich der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert sowie zu den damit verbundenen Angaben geregelt. Diese Vorschrift gelangt immer dann zur Anwendung, wenn ein anderer IFRS eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorschreibt oder gestattet bzw. Angaben über die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verlangt werden. Der Anwendungsbereich von IFRS 13 umfasst sowohl finanzielle als auch nicht finanzielle Posten. Außer wenigen zusätzlichen Angaben hat die Anwendung von IFRS 13 keine Auswirkungen auf die im Konzernabschluss erfassten Beträge.

Neue und geänderte Standards und Interpretationen, deren Anwendung keine Auswirkung auf den Konzernabschluss hat:

Änderungen an IAS 12 "Ertragsteuern"

Mit den Änderungen an IAS 12 wird die widerlegbare Vermutung eingeführt, dass die Realisierung des Buchwerts eines Vermögenswertes durch Veräußerung und nicht durch Nutzung realisiert wird.

Die Änderungen sehen daher vor, dass sich temporäre steuerliche Differenzen in Zusammenhang mit der Anwendung des Zeitwertmodells bei als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien grundsätzlich durch Veräußerung und nicht durch fortgeführte Nutzung umkehren.

Änderungen an IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards"

Die Änderungen beziehen sich auf Leitlinien für Erstanwender bei Vorliegen ausgeprägter Hochinflation sowie der Streichung der festen Umsetzungszeitpunkte.

Weitere Änderungen betreffen die Bilanzierung von unter Marktzinsniveau vergebenen Darlehen der öffentlichen Hand im Erstanwendungszeitpunkt.

Änderungen an IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben"

Es müssen zu allen bilanzierten Finanzinstrumenten Angaben gemacht werden, die nach den Regelungen des IAS 32 saldiert werden. Darüber hinaus werden auch Angaben zu allen bilanzierten Finanzinstrumenten gefordert, die einer durchsetzbaren Globalverrechnungs- oder ähnlichen Vereinbarungen unterliegen, auch wenn sie nach IAS 32 nicht saldiert werden.

IFRIC 20 "Abraumkosten in der Produktionsphase eines Tagebaubergwerks"

In IFRIC 20 wird erörtert, wann und wie unterschiedliche Nutzen aus der Abraumaktivität zu bilanzieren sind.

Im Rahmen des Annual Improvement Projekts 2011 werden kleinere Änderungen an den Standards und Interpretationen IAS 1, IAS 16, IAS 32, IAS 34 und IFRS 1 vorgenommen.

Neue und geänderte Standards und Interpretationen, die verabschiedet, aber noch nicht verpflichtend anzuwenden sind und vom Fielmann-Konzern nicht vorzeitig angewendet werden:

Änderungen an IAS 27 "Einzelabschlüsse"1

Dieser Standard enthält jetzt ausschließlich die unveränderten Vorschriften zu IFRS-Einzelabschlüssen. Die Vorschriften zu IFRS-Konzernabschlüssen sind in IFRS 10 "Konzernabschlüsse" enthalten.

Änderungen an IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures"1

Die Neuregelungen betreffen Folgeänderungen zu IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12.

Änderungen an IAS 32 "Finanzinstrumente: Darstellung"1

Mit den Änderungen an IAS 32 werden lediglich die bisherigen Saldierungsregeln klar gestellt.

1 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen

2 Voraussichtlich anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen

Änderungen an IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten"1

Die Änderungen betreffen die Angabe von Informationen zur Ermittlung des erzielbaren Betrags von wertgeminderten Vermögenswerten oder zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, falls dieser Betrag auf dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten basiert.

Änderungen an IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung"1

Durch die Änderung bleiben Derivate trotz einer Novation weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert, wenn die Novation zur Einschaltung einer zentralen Gegenpartei bzw. eines Zentralkontrahenten infolge rechtlicher oder regulatorischer Anforderungen führt.

IFRS 9 "Finanzinstrumente"2

Dieser Standard befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht.

IFRS 10 "Konzernabschlüsse"1

Dieser Standard ersetzt IAS 27 und SIC-12 "Konsolidierung - Zweckgesellschaften" und enthält jetzt ausschließlich Vorschriften zu IFRS-Konzernabschlüssen. Die Vorschriften zu IFRS-Einzelabschlüssen sind in IAS 27 "Einzelabschlüsse" enthalten. IFRS 10 schafft eine einheitliche Definition für den Begriff der Beherrschung und damit eine einheitliche Grundlage für das Vorliegen einer Mutter-Tochter-Beziehung und die hiermit verbundene Abgrenzung des Konsolidierungskreises.

IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen"1

Dieser Standard ersetzt IAS 31 "Anteile an Gemeinschaftsunternehmen" und SIC-13 "Gemeinschaftlich geführte Unternehmen - Nicht monetäre Einlagen durch Partnerunternehmen" IFRS 11 regelt die Bilanzierung von Sachverhalten, in denen ein Unternehmen gemeinschaftliche Führung (joint control) über ein Gemeinschaftsunternehmen (joint venture) oder eine gemeinschaftliche Tätigkeit (joint operation) ausübt.

IFRS 12 "Angaben Beteiligungen an anderen Unternehmen"1

Dieser Standard beschreibt die Anhangangaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen, gemeinsamen Vereinbarungen, assoziierten Unternehmen und nicht konsolidierten strukturierten Einheiten.

Änderungen an IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12

Übergangsvorschriften1

Die Änderungen beinhalten eine Klarstellung der Übergangsvorschriften in IFRS 10 und zusätzliche Erleichterungen beim Übergang auf alle drei Standards. Dazu gehört insbesondere, dass die Angabe angepasster Vergleichszahlen auf die bei Erstanwendung unmittelbar vorangegangene Vergleichsperiode beschränkt wird.

Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27

Investmentgesellschaften1

Die Änderungen enthalten eine Begriffsdefinition für Investmentgesellschaften und nehmen derartige Investmentgesellschaften aus dem Anwendungsbereich des IFRS 10 "Konzernabschlüsse" aus. Bestimmte Tochtergesellschaften werden dann erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert nach IFRS 9 bzw. IAS 39 bewertet.

Bisher wurden folgende Standards und Interpretationen oder ihre Änderungen noch nicht von der Europäischen Kommission anerkannt und werden im Fielmann-Konzern auch nicht angewendet:

Änderungen an IAS 19 Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge3

Durch die Änderungen wird klargestellt, dass der Nominalbetrag der Arbeitnehmerbeiträge oder Beiträge Dritter in der Periode vom Dienstzeitaufwand abgezogen werden können, in der die entsprechende Dienstzeit erbracht wurde. Voraussetzung ist, dass der Betrag der Beiträge unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre ist.

IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten"4

Die Zielsetzung von IFRS 14 ist es, die Finanzberichterstattungsvorschriften für regulatorische Abgrenzungsposten zu definieren, die entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen zu Preisen liefert oder erbringt, die einer Preisregulierung unterliegen. Mit dem Standard wird einem Unternehmen, das ein IFRS-Erstanwender ist, gestattet, mit einigen begrenzten Einschränkungen, regulatorische Abgrenzungsposten weiter zu bilanzieren, die es nach seinen vorher angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen in seinem Abschluss erfasst hat. Dies gilt sowohl im ersten IFRS-Abschluss als auch in den Folgeabschlüssen. Regulatorische Abgrenzungsposten und Veränderungen in ihnen müssen in der Darstellung der Finanzlage und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im sonstigen Gesamtergebnis separat ausgewiesen werden. Außerdem sind bestimmte Angaben vorgeschrieben.

1 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen

3 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen

4 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen

IFRIC 21 "Abgaben"1

Die Interpretation stellt für Abgaben, die durch eine Regierungsinstanz erhoben werden und die nicht in den Anwendungsbereich eines anderen IFRS fallen, klar, wie und insbesondere wann solche Verpflichtungen nach IAS 37 "Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen" zu passivieren sind.

Im Rahmen des Annual Improvement Projekts 2012 werden kleinere Änderungen an den Standards und Interpretationen IAS 16, IAS 24, IAS 38, IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8 und IFRS 13 vorgenommen.3

Im Rahmen des Annual Improvement Projekts 2013 werden kleinere Änderungen an den Standards und Interpretationen IAS 40, IFRS 1, IFRS 3 und IFRS 13 vorgenommen.3

Die noch nicht verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen und ihre Änderungen werden voraussichtlich keine oder nur in geringem Umfang Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Fielmann-Konzerns haben.

III. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Neubewertung von bestimmten Finanzinstrumenten, wie nachfolgend beschrieben, auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt.

Alle monetären Angaben erfolgen in der Konzernwährung Euro in Tausend €, die Segmentberichterstattung in Millionen €.

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachfolgend erläutert.

Konsolidierungskreis und Veränderungen des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss sind alle inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen ein beherrschender Einfluss ausgeübt wird. Auch an 31 (Vorjahr: 31) deutschen Franchisegesellschaften übt die Fielmann Aktiengesellschaft Control im Sinne von IAS 27 aus. Diese Beherrschung ergibt sich aus dem zusammenwirken der gesellschaftsrechtlichen, franchisevertraglichen und wirtschaftlichen Einflüsse. Die Vorgaben des Franchise-Vertrags zu Ladenlokal, Sortiment, Beständen, Werbung u. a. definieren den Rahmen der Geschäftspolitik im Sinne der Fielmann Aktiengesellschaft.

Hinsichtlich der einbezogenen Unternehmen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes verwiesen. Dieser Anteilsbesitz enthält eine Aufstellung der Gesellschaften, die von der Befreiung nach § 264 Absatz 3 sowie § 264b HGB Gebrauch machen.

Zum 31.12.2013 werden 8 Gesellschaften erstmals konsolidiert. Hierbei handelt es sich um 7 in Deutschland neu gegründete Vertriebsgesellschaften. Entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung der im Berichtszeitraum eröffneten Niederlassungen als Teil der normalen Expansion werden bezüglich der hieraus resultierenden Änderung des Konsolidierungskreises keine weiteren Angaben gemacht.

Weiterhin wurde im Zuge der Expansion zur langfristigen Standortsicherung zum 1.10.2013 der Geschäftsbetrieb eines traditionellen Optikers erworben. Nach Kaufpreisallokation des Erwerbs wurde gemäß IFRS 3 ein Unterschiedsbetrag als Firmenwert aus Synergieeffekten in Höhe von Tsd. € 1.000 bilanziert. Gesondert anzusetzende immaterielle Vermögenswerte mit wesentlichem Wert lagen nicht vor. Für den Firmenwert wird eine vollständige steuerliche Abzugsfähigkeit erwartet. Die Anschaffungskosten in Höhe von Tsd. € 1.324 wurden bzw. werden mit Zahlungsmitteln beglichen. Neben dem Firmenwert wurden Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Vorräte in geringem Umfang erworben.

Die Werthaltigkeit des Firmenwerts wurde durch Impairment-Test gemäß den weiter unten dargestellten Grundsätzen nachgewiesen. Wesentliche Auswirkungen auf Umsatz, Ergebnis und Bilanzsumme dieser in der normalen Pflege und Weiterentwicklung des Niederlassungsbestandes stattfindenden Transaktion ergaben sich im Geschäftsjahr nicht.

Zum 31.05.2013 wurden die Anteile in Höhe von 98,01 Prozent an der französischen Gesellschaft René Mandrillon S.A.R.L. an das Management und den Minderheitsgesellschafter für einen Kaufpreis von € 2 veräußert. In die Entkonsolidierung der Gesellschaft einbezogen wurden Vermögenswerte in Höhe von Tsd. € 276 (davon Tsd. € 87 langfristig) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von Tsd. € 778 (sämtlich kurzfristig). Die langfristigen Vermögenswerte enthielten einen voll wertberichtigten Firmenwert in Höhe von Tsd. € 392. Zahlungsmittel in Höhe von Tsd. € 32 wurden im Rahmen der Veräußerung an den Erwerber übertragen. Zusätzlich erfolgten Zahlungen an die Erwerber in Höhe von Tsd. € 730. Der Verlust aus der Entkonsolidierung der Gesellschaft in Höhe von Tsd. € 63 wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Wesentliche Auswirkungen auf Umsatz, Ergebnis und Bilanzsumme ergaben sich im Geschäftsjahr durch diese Transaktion nicht.

Konsolidierungsgrundsätze

Grundlage des Konzernabschlusses sind die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse der prüfungspflichtigen Gesellschaften wurden zum 31.12.2013 geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Hinsichtlich der übrigen Einzelgesellschaften wurde geprüft, ob die Jahresabschlüsse zum 31.12.2013 den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen und ob die für die Übernahme in die Konzernbilanz maßgeblichen Vorschriften beachtet sind.

Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzern zur Anwendung kommenden anzugleichen.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge der Konzerngesellschaften untereinander werden miteinander verrechnet, soweit nicht in Einzelfällen wegen Geringfügigkeit davon abgesehen wird. Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen. Gemäß IAS 12 werden die für die jeweiligen Gesellschaften relevanten durchschnittlichen Landes-Ertragsteuersätze angewendet.

Zwischengewinne werden im Vorrats- und Anlagevermögen eliminiert.

Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter an Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom Eigenkapital des Konzerns ausgewiesen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zu Zeitwerten. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Nettovermögen von in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden bei Zugang mit dem entsprechenden Anteil an den bilanzierten Beträgen bewertet. Nicht beherrschende Anteile an Personengesellschaften des Konzerns, die in Einzelabschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften Eigenkapitalcharakter haben, werden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Kapitalunterdeckungen im Einzelabschluss, die als negative Werte unter den nicht beherrschenden Anteilen im Eigenkapital bilanziert werden.

Geschäfts- oder Firmenwert und Impairment Test

Der aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen, sofern erforderlich, bilanziert und ist gesondert in der Bilanz ausgewiesen.

Für Zwecke der Prüfung auf Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf jede der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) des Konzerns aufzuteilen, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können.

Der Impairment-Test für Firmenwerte erfolgt regelmäßig zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres. Die CGU sind entsprechend dem internen Management-Reporting festgelegt. Da für diese CGU kein Börsen- oder Marktpreis vorhanden ist, wird der Test ausschließlich durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert durchgeführt. Die dem Nutzungswert zugrunde liegenden Cashflows resultieren aus einer einjährigen Detailplanung, einer darauf folgenden zweijährigen Planung, welche aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitet wird, und darüber hinausgehend auf der ewigen Rente auf Basis des dritten Planungsjahres. Die sich aus dieser Planung ergebenden Wachstumsraten betragen für das erste Jahr 2,6 Prozent bzw. für das zweite Jahr 4,3 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent bzw. 4,6 Prozent). Der Kapitalisierungszinssatz vor steuern beträgt 7,3 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent). Planungen im Konzern basieren in der Regel auf den Erfahrungswerten des bisherigen Geschäftsverlaufs. Aktuelle externe Daten fließen aufgrund dieser Erfahrungen standortbezogen zusätzlich in den Planungsprozess ein.

Fremdwährungsumrechnung

Für die in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Die ausländischen Gesellschaften betreiben ihr Geschäft selbstständig, daher ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Einzelne Geschäftsvorfälle werden zum Stichtagskurs erfasst. Währungsdifferenzen beim Ausgleich offener Posten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht. Ausländische Jahresabschlüsse werden an die Gliederung und Bewertung im Fielmann-Konzern angepasst. Die Bilanzwerte werden IAS 21 folgend zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet, die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Periodendurchschnittskurs. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die für die Umrechnung der Abschlüsse von Tochtergesellschaften und das Einkaufsgeschäft relevanten Fremdwährungen entwickelten sich wie folgt:

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Stichtagskurs 31.12.2013 1€ = Stichtagskurs 31.12.2012 1€ = Durchschnittskurs 31.12.2013 1€ = Durchschnittskurs 31.12.2012 1€ =
Schweizer Franken (CHF) 1,23 1,21 1,23 1,21
Polnische Zloty (PLN) 4,15 4,09 4,20 4,18
Ukrainische Hrywnja (UAH) 11,04 10,59 10,62 10,27
Weißrussischer Rubel (BYR) 13.080,00 11.340,00 11.839,58 10.734,17
US-Dollar (USD) 1,38 1,32 1,33 1,28
Japanischer Yen (JPY) 144,72 113,61 129,66 102,49

Die Entwicklung des US-Dollars und des Japanischen Yen ist für den Fielmann-Konzern relevant für wiederkehrende Einkaufskontrakte bei Fassungen. Der Einkauf von Waren in USD im Geschäftsjahr betrug Mio. € 26,5 (Vorjahr: Mio. € 28,3). Die Entwicklung des US-Dollars beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 1,0 positiv (Vorjahr: Mio. € 2,2 negativ), wenn bei diesen Einkäufen zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird. Im Geschäftsjahr wurden Waren in JPY in Höhe von Mio. € 3,2 (Vorjahr: Mio. € 4,5) eingekauft. Wird bei diesen Einkäufen zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs herangezogen, beeinflusst die Entwicklung des Yen den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 0,9 positiv (Vorjahr: Mio. € 0,3 negativ).

Der Umsatz des Konzerns in Schweizer Franken beträgt Mio. CHF 167,9 (Vorjahr: Mio. CHF 165,4). Der negative Einfluss der Entwicklung der Schweizer Währung auf den Umsatz beträgt Mio. € 2,3 (Vorjahr: Mio. € 2,2 positiv), wenn als Vergleichswert der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird.

Einzelne Bilanzpositionen

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert es, bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögenswerte und schulden nach IFRS Schätzungen vorzunehmen. Diese werden kontinuierlich überprüft. Annahmen und Schätzungen erfolgen insbesondere im Zusammenhang mit der Bewertung von Firmenwerten (Tz. 2), Rückstellungen (Tz. 18) und steuerlichen Sachverhalten (Tz. 5 , Tz. 20). Die wesentlichen Annahmen und Parameter für die vorgenommenen Schätzungen sind in den folgenden Erläuterungen zu den Bilanzpositionen dargelegt.

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (A. I., III.)

Die Bewertung und Fortschreibung der immateriellen Vermögenswerte sowie des Sachanlagevermögens erfolgen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Software-Eigenentwicklungen, bei denen Konzernunternehmen als Hersteller anzusehen sind, werden als selbsterstellte Software gemäß IAS 38 zu Herstellungskosten aktiviert.

Bei Produktionsgebäuden wird in der Regel eine Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren zu Grunde gelegt. Das schloss in Plön wird über 55 Jahre, andere Geschäftsgebäude werden über maximal 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Mietereinbauten erfolgt linear (in der Regel sieben bis zehn Jahre) unter Berücksichtigung der Mietvertragsdauer. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zwischen zwei und zehn Jahren abgeschrieben (Maschinen und Geräte in der Regel fünf Jahre, IT drei bis sieben Jahre). Die Nutzungsdauer wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an den erwarteten Verlauf angepasst. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 vorgenommen, die bei späterem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht werden. Aktivierungspflichtige Fremdkapitalkosten gemäß IAS 23 liegen nicht vor.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Erfassung erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (A. IV.)

Auch Immobilien, die nicht im Kerngeschäft des Konzerns genutzt werden (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien gemäß IAS 40), werden zu fortgeführten Anschaffungskosten nach den oben benannten Grundsätzen bewertet. Sie werden außerplanmäßig abgeschrieben, wenn der etwaige erzielbare Betrag den Buchwert unterschreitet. Wie in den Vorjahren wird für diese Bewertung ein Ertragswertverfahren (Hierarchiestufe 3 nach IFRS 13) unter Nutzung eines aus Marktbeobachtungen abgeleiteten Mietertragsfaktors von 15 Jahresnettomieten angewandt. Der Zeitwert dieser Immobilien wird im Anhang angegeben. Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag, der sich aus einer nachhaltigen Verbesserung der Vermietungssituation ergibt, den fortgeführten Buchwert übersteigt. Diese Wertaufholungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Gemischt genutzte Immobilien werden nach IAS 40.10 aufgeteilt. Ein Teil wird unter als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ein anderer Teil unter Sachanlagen ausgewiesen. Wenn eine entsprechende Aufgliederung aufgrund wirtschaftlicher oder juristischer Rahmenbedingungen nicht möglich ist, erfolgt der Ausweis ausschließlich unter Sachanlagen, da regelmäßig die Nutzung im Geschäftsbetrieb deutlich überwiegt.

Finanzinstrumente (A. V., VIII. und B. II., III., VI., VII.)

Die Erläuterung der Finanzinstrumente gemäß IFRS erfolgt in Textziffer (25) und im Lagebericht. Weitere Ausführungen zu Bilanzpositionen im Anhang, die den Finanzinstrumenten zuzuordnen sind, werden dort mit (25) gekennzeichnet.

Wertpapiere, Beteiligungen und sonstige Finanzanlagen werden in Übereinstimmung mit IAS 39 bilanziert. Kurzfristige Wertpapiere und langfristige Finanzanlagen der Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" werden generell zum Marktwert bilanziert. Soweit keine Börsenkurse vorliegen, wird auf Marktbewertungen durch Banken zurückgegriffen. Ein finanzieller Vermögenswert der nicht als zu Handelszwecken gehalten eingestuft ist, wird dann beim erstmaligen Ansatz "Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert, wenn eine solche Designation Bewertungsinkonsistenzen wesentlich reduziert. Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen werden nach der erstmaligen Erfassung mit den fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen bilanziert. Zu- und Abgänge werden mit dem jeweiligen Wert des Erfüllungstages angesetzt.

Aufgrund des risikoarmen und klaren Finanzmanagements mussten für keine Kategorie von Finanzinstrumenten gesonderte Kriterien zu Ansatz, Wertberichtigung oder Ausbuchung entwickelt werden. Aus der Marktbewertung resultierende unrealisierte Gewinne und Verluste werden nach Abzug latenter steuern erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit für ein Wertpapier oder eine Finanzanlage der Marktwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Wertberichtigungen.

Soweit der Marktwert nicht den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, wird die folgende Hierarchie verwendet, um den Marktwert von Finanzinstrumenten zu bestimmen:

Stufe 1: Notierte Preise auf aktiven Märkten

Stufe 2: Vergleichspreise oder aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitete Preise

Stufe 3: Nicht aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitete Bewertungen

Die im Konzern zum Marktwert bewerteten Finanzinstrumente der Klasse "Vermögensverwaltungs-Depots" und "sonstige Forderungen" fallen unter die Hierarchiestufe 1.

Vorräte (B. I.)

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, erforderlichenfalls vermindert um Wertberichtigungen auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert. Die Fortschreibung erfolgt mit der Methode des gleitenden Durchschnitts. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß IAS 2. Fertigungsbezogene Gemeinkosten sind enthalten. Zinsen werden aufgrund des kurzen Herstellungsprozesses nicht angesetzt.

Forderungen (A. VII., VIII. und B. II., III., IV., V.)

Langfristige unverzinsliche Forderungen und Steueransprüche werden zum Barwert bilanziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen (finanziell und nicht finanziell) und Steueransprüche sind zum Nominalwert unter Abzug erkennbar gebotener Wertberichtigungen angesetzt. In Einzelfällen werden sonstige finanzielle Forderungen zum Marktpreis bewertet, um eine bessere Darstellung der Vermögenslage des Konzerns zu gewährleisten. Für Risiken bei Forderungen ist das Kriterium für die Entscheidung zu Wertberichtigung oder Ausbuchung der Grad der Gewissheit des Ausfallrisikos. Die Ausbuchung von Forderungen erfolgt bei endgültigem Verlust sowie bei aussichtsloser und wirtschaftlich nicht sinnvoller Verfolgung der Ansprüche (z. B. bei Kleinbeträgen).

Die Ermittlung von Wertberichtigungen basiert in wesentlichen Fällen auf Einzelfallbetrachtungen, ansonsten anhand der Gruppierung gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften, z. B. durch zeitliche Kriterien.

Latente Steuern (Aktiva A. VI. und Passiva B. III.)

Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in den IFRS- und Steuerbilanzen der Konzernunternehmen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen, soweit sich diese Unterschiede im Zeitablauf wieder ausgleichen. Dies beinhaltet gemäß IAS 12 auch sogenannte Outside Basis Differences, die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft ergeben. Eine latente Steuerabgrenzung wird für Outside Basis Differences insoweit vorgenommen, wie mit einer Realisierung innerhalb von 12 Monaten gerechnet wird. Darüber hinaus werden latente Steuerabgrenzungen für Verlustvorträge in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Nach der "Liability Method" finden die am Bilanzstichtag geltenden bzw. für die Zukunft bereits beschlossenen und bekannten Steuersätze Anwendung.

Latente Steuern werden gemäß IAS 1.70 unter den langfristigen Vermögenswerten (Textziffer (5)) bzw. Schulden (Textziffer (20)) ausgewiesen.

Aktive und passive latente Steuern werden, soweit sie ertragsteuerliche Organkreise oder einzelne Gesellschaften betreffen, gemäß IAS 12.71 ff. saldiert.

Rückstellungen (B. I. und C. I.)

Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 und IAS 19 (revised 2011). Demnach werden für rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus Ereignissen der Vergangenheit Rückstellungen in der Bilanz angesetzt, wenn der Mittelabfluss zur Begleichung der Verpflichtungen wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt diejenigen Beträge, die erforderlich sind, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen des Konzerns abzudecken. Langfristige Rückstellungen werden bei wesentlichen Effekten abgezinst und zum Barwert bilanziert. Der verwendete Zinssatz ist fristadäquat zur Laufzeit von Anleihen für alle Rückstellungen.

Rückstellungen für Pensionen werden für die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungszusagen nach der Methode der laufenden Einmalprämien bewertet. Diese Methode ermittelt unter Berücksichtigung dynamischer Aspekte die zu erwartenden Leistungen nach Eintritt des Versorgungsfalls und verteilt diese über die gesamte Beschäftigungsdauer der begünstigten Mitarbeiter. Dazu werden jährlich versicherungsmathematische Gutachten erstellt. Die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, die sich aus Änderungen der Rechnungsannahmen und aus Abweichungen zwischen den Rechnungsannahmen von den tatsächlichen Ausprägungen ergeben, erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2012 aufgrund der vorzeitigen Anwendung des überarbeiteten IAS 19 im sonstigen Ergebnis (Other Comprehensive Income).

Für weitere Angaben siehe Textziffer (18).

Verbindlichkeiten (B. II. und C. II., III., IV., V.)

Die Bewertung der finanziellen Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich gemäß IAS 39 zum Erfüllungsbetrag. Ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen ausbezahltem und bei Endfälligkeit rückzahlbarem Betrag wird amortisiert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu Stichtagskursen umgerechnet. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder gegenwärtige Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist bzw. nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualverbindlichkeiten werden in der Bilanz grundsätzlich nicht erfasst. Zum Bilanzstichtag bestehen Eventualverbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen, die nach dem stand der jeweiligen Hauptschuld bewertet und im Anhang angegeben werden.

Leasing

Die Fielmann Aktiengesellschaft tritt als Eigentümerin von Immobilien als Leasinggeberin in Operating-Leasingverhältnissen auf. Diese sind nicht dem Kerngeschäft des Konzerns zuzuordnen. Leasingnehmer ist der Konzern ausschließlich in Operating-Leasingverhältnissen. Neben Verträgen im Bereich der Anmietung von Geschäftsräumen bestehen auch für Fahrzeuge und in wenigen Fällen für technische Geräte Leasingvereinbarungen.

Erlösrealisation

Erlöse werden in erster Linie aus dem Einzelhandelsgeschäft erzielt. Die Realisierung der Erlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Abgabe der bestellten und fertigen Produkte an den Kunden. Daneben werden in den Segmenten Deutschland und Übrige in geringem Umfang Umsatzerlöse im Großhandel getätigt.

Mieterträge werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses erfolgswirksam verteilt. Wesentliche einmalige Erträge und Kosten, die Leasingverhältnissen direkt zuzuordnen sind, werden ebenfalls über deren Laufzeit verteilt.

Anteilsbasierte Vergütung

Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Arbeitnehmer werden zum beizulegenden Zeitwert des Instruments am Tag der Gewährung bewertet. Diese Vergütungen beinhalten nur am Markt befindliche Aktien des Fielmann-Konzerns. Daher ergeben sich hinsichtlich des Wertes keine Schätzungsunsicherheiten. Zu den Formen der Vergütung siehe auch Textziffer (30).

Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem der Quotient aus dem Ergebnis, das den Eigenkapitalgebern zusteht, und der durchschnittlichen Anzahl von ausgegebenen Aktien während des Geschäftsjahres - mit Ausnahme der eigenen Anteile, die die Gesellschaft selbst hält - gebildet wird. Sofern verwässernde Effekte vorliegen, werden diese in die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie mit einbezogen. Im laufenden und im Vorjahr lagen derartige Effekte nicht vor.

IV. Erläuterungen zum Konzernabschluss

Aktiva

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. 12. 2013

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2013

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Stand am 31.12.2013

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 14.122 -59 138 14.201
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 24.535 -2 1.978 2.680 994 24.825
3. Unfertige Softwareprojekte 1.219 367 244 -985 357
39.876 -61 2.483 2.924 9 39.383
II. Firmenwerte 135.735 -873 1.000 913 0 134.949
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 115.247 -116 7.485 2 765 123.379
2. Mietereinbauten 168.800 -349 12.515 6.116 -274 174.576
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 271.922 -670 19.659 20.597 1.205 271.519
4. Anlagen im Bau 1.794 -6 4.384 11 -1.705 4.456
557.763 -1.141 44.043 26.726 -9 573.930
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 32.627 0 17 1.270 0 31.374
V. Finanzanlagen
Ausleihungen 613 0 0 291 0 322
Summe Anlagevermögen 766.614 -2.075 47.543 32.124 0 779.958

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2013

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Zuschreibung

Tsd. €
Stand am 31.12.2013

Tsd. €
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 9.302 -51 850 10.101
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 20.168 -2 1.897 2.486 19.577
3. Unfertige Softwareprojekte 166 166 0
29.636 -53 2.747 2.652 0 0 29.678
II. Firmenwerte 91.254 -775 0 913 0 0 89.566
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.194 -48 3.256 1 31.401
2. Mietereinbauten 120.449 -245 9.539 5.790 -14 123.939
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.983 -452 18.962 20.004 14 207.503
4. Anlagen im Bau 0 0
357.626 -745 31.757 25.795 0 0 362.843
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 16.743 0 433 1.237 0 0 15.939
V. Finanzanlagen
Ausleihungen 0 0 0 0 101 0 101
Summe Anlagevermögen 495.259 -1.573 34.937 30.597 101 0 498.127

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Buchwerte
Stand am 31.12.2013

Tsd. €
Stand am 31.12.2012 T

d.
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 4.100 4.820
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 5.248 4.367
3. Unfertige Softwareprojekte 357 1.053
9.705 10.240
II. Firmenwerte 45.383 44.481
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.978 87.053
2. Mietereinbauten 50.637 48.351
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.016 62.939
4. Anlagen im Bau 4.456 1.794
211.087 200.137
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 15.435 15.884
V. Finanzanlagen
Ausleihungen 221 613
Summe Anlagevermögen 281.831 271.355

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31.12.2012

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2012

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Stand am 31.12.2012

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 14.003 28 91 14.122
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 22.074 1 2.012 106 554 24.535
3. Unfertige Softwareprojekte 1.017 690 -488 1.219
37.094 29 2.702 106 157 39.876
II. Firmenwerte 135.334 401 0 0 0 135.735
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 116.073 53 896 1.581 -194 115.247
2. Mietereinbauten 161.119 444 11.128 3.553 -338 168.800
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 266.141 380 15.726 10.741 416 271.922
4. Anlagen im Bau 637 1.592 128 -307 1.794
543.970 877 29.342 16.003 -423 557.763
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 32.429 0 74 142 266 32.627
V. Finanzanlagen
Ausleihungen 859 0 4 250 0 613
Summe Anlagevermögen 749.686 1.307 32.122 16.501 0 766.614

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Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2012

Tsd. €
Währungsumrechnung

Tsd. €
Zugänge

Tsd. €
Abgänge

Tsd. €
Umbuchung

Tsd. €
Zuschreibung

Tsd. €
Stand am 31.12.2012

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 8.404 22 876 9.302
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 18.153 1 2.096 91 9 20.168
3. Unfertige Softwareprojekte 0 166 166
26.557 23 3.138 91 9 0 29.636
II. Firmenwerte 90.868 356 30 0 0 0 91.254
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.759 21 2.318 586 -155 163 28.194
2. Mietereinbauten 114.008 261 9.641 3.469 8 120.449
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.733 315 19.305 10.353 -17 208.983
4. Anlagen im Bau 0 0
340.500 597 31.264 14.408 -164 163 357.626
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 16.262 0 435 52 155 57 16.743
V. Finanzanlagen
Ausleihungen 0 0 0 0 0 0 0
Summe Anlagevermögen 474.187 976 34.867 14.551 0 220 495.259

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Buchwerte
Stand am 31.12.201

Tsd. €
Stand am 31.12.2011

Tsd. €
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Nutzungsrechte 4.820 5.599
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.367 3.921
3. Unfertige Softwareprojekte 1.053 1.017
10.240 10.537
II. Firmenwerte 44.481 44.466
III. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 87.053 89.314
2. Mietereinbauten 48.351 47.111
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.939 66.408
4. Anlagen im Bau 1.794 637
200.137 203.470
IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 15.884 16.167
V. Finanzanlagen
Ausleihungen 613 859
Summe Anlagevermögen 271.355 275.499

Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte, Firmenwerte, Sach- und Finanzanlagen sowie der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien ist im Einzelnen im vorstehenden Anlagenspiegel dargestellt. Technische Anlagen und Maschinen werden ebenfalls in der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.

Die im Anlagespiegel gezeigten Zugänge und Netto-Abgänge (Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der Abgänge kumulierter Abschreibungen) stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar. Zu den Abschreibungen vergleiche Textziffer (31).

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Zugänge Abgänge
2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte
Nutzungsrechte 138
Konzessionen und ähnliche Rechte 1.978 2.012 194 15
Unfertige Softwareprojekte 367 690 78
2.483 2.702 272 15
Firmenwerte 1.000 0 0 0
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 7.485 896 1 995
Mietereinbauten 12.515 11.128 326 84
Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.659 15.726 593 388
Anlagen im Bau 4.384 1.592 11 128
44.043 29.342 931 1.595
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 17 74 33 90
Finanzanlagen 0 4 291 250

(1) Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte enthalten insbesondere IT-Software, die über drei bis sieben Jahre linear abgeschrieben wird. In den Zugängen auf immaterielle Vermögenswerte ist selbst erstellte Software in Höhe von Tsd. € 291 (Vorjahr: Tsd. € 274 unter unfertige Softwareprojekte bilanziert) enthalten.

Weiterhin wurden im Vorjahr als unfertige Softwareprojekte bilanzierte immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von Tsd. € 244 ausgebucht, da eine Fertigstellung nicht mehr sinnvoll war. Dem gegenüber stehen mit den Lieferanten fest vereinbarte Ausgleichszahlungen, die in 2014 größtenteils schon eingegangen sind.

Darüber hinaus beinhaltet diese Position Mietrechte, die über maximal 15 Jahre abgeschrieben werden.

(2) Firmenwerte

Enthalten sind Firmenwerte aus Kapitalkonsolidierung. Diese Firmenwerte werden für den Impairment-Test einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) zugeordnet. In den etablierten Märkten sind dies im Wesentlichen die einzelnen Verkaufsniederlassungen. In den Ländern, in denen noch keine hinreichende Flächendeckung mit Fielmann-Niederlassungen erreicht wurde, erfolgt der Impairment-Test auf der Ebene des gesamten Gebietes. Signifikante Firmenwerte wurden dem Segment Deutschland in Höhe von Tsd. € 36.405 (Vorjahr: Tsd. € 35.405) zugeordnet, darunter die jeweils als einzelne CGU geführten Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 27.188 (Vorjahr: Tsd. € 26.188) und die Rathenower Optische Werke GmbH in Höhe von Tsd. € 8.740 (Vorjahr: Tsd. € 8.740). Auf das Segment Niederlande entfallen Firmenwerte in Höhe von Tsd. € 3.546 (Vorjahr: Tsd. € 3.546) und auf das Segment Schweiz Tsd. € 5.432 (Vorjahr: Tsd. € 5.530). Die Änderungen des Buchwertes im Segment Schweiz resultieren aus der währungsbedingten Umrechnung.

Die Buchwerte der Sachanlagen einschließlich der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien verteilen sich zum 31.12.2013 auf die Segmente wie folgt:

(3) Sachanlagen/ Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

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31.12.2013

Tsd. €
31.12.2012

Tsd. €
Deutschland 202.789 190.287
Schweiz 12.322 13.539
Österreich 5.551 5.640
Übrige 5.860 6.555
226.522 216.021

Die Zugänge (auch durch Umgliederungen aus den Anlagen im Bau) in den Sachanlagen resultieren unter anderem aus Ersatzinvestitionen in Höhe von Tsd. € 22.008 (Vorjahr: Tsd. € 19.392). Weitere Zugänge ergeben sich aus der Expansion des Konzerns (Tsd. € 3.442, Vorjahr: Tsd. € 3.523). Beschränkungen der Verfügungsrechte ergeben sich bezüglich Immobilien und anderen Sachanlagen der Fielmann Akademie in Höhe von Tsd. € 23.529 (Vorjahr: Tsd. € 17.669) aufgrund der Gemeinnützigkeit und des Denkmalschutzes. Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr einen Antrag auf Entlassung aus der Zweckbindung von in den Vorjahren erhaltenen immobilienbezogenen Zuwendungen der öffentlichen Hand bei der hierfür zuständigen öffentlichen Stelle gestellt. Aufgrund des Antrages ist mit einer Verpflichtung zur Rückzahlung eines Anteils der gewährten Zuwendungen in Höhe von Tsd. € 6.516 im Geschäftsjahr 2014 zu rechnen. Der zum Bilanzstichtag zu erwartende Rückzahlungsbetrag wurde als Schätzungsänderung nach IAS 20.32 behandelt und ergebnisneutral durch Zuschreibung zu den Buchwerten der geförderten Immobilien in die sonstigen Rückstellungen eingestellt. Die kumulative zusätzliche Abschreibung, die bei einem Fehlen des Zuwendungsanteils bis zum Bilanzstichtag zu erfassen gewesen wäre, wurde im Berichtsjahr mit Tsd. € 933 ergebniswirksam erfasst. In künftigen Berichtsperioden ist ein zusätzlicher Abschreibungsaufwand von rund Tsd. € 151 pro Jahr zu erwarten.

Auf Immobilien wurde wie im Vorjahr keine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Die Zurechnung zu der Gruppe der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt für Flächen, die von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzt werden. Diese Immobilien werden nach IAS 40 als Finanzinvestitionen eingestuft und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der mit einem Ertragswertverfahren ohne Gutachter ermittelte beizulegende Zeitwert beläuft sich auf Tsd. € 19.977 (Vorjahr: Tsd. € 20.821). Die entsprechenden Mieteinnahmen im Berichtszeitraum betragen Tsd. € 1.332 (Vorjahr: Tsd. € 1.388). Dem gegenüber stehen direkt zurechenbare Aufwendungen in Höhe von Tsd. € 896 (Vorjahr: Tsd. € 913). Außerplanmäßige Abschreibungen und Wertaufholungen wurden für diese Immobilien im Berichtszeitraum (im Vorjahr eine Wertaufholung nach einer außerplanmäßigen Abschreibung in Vorjahren: Tsd. € 220) nicht vorgenommen.

Im Geschäftsjahr wurden öffentliche Zuschüsse für Investitionen in zusätzliche Lagerflächen für das Produktions- und Logistikzentrum in Rathenow in Höhe von Tsd. € 132 (Vorjahr: Tsd. € 28) bezogen und von den Anschaffungskosten abgesetzt. Auf öffentliche Zuschüsse bestehen mit Ausnahme des oben genannten Falls keine Rückforderungen (Vorjahr: Tsd. € 0).

(4) Langfristige Finanzanlagen(25)

Die langfristigen Finanzanlagen enthalten im Wesentlichen Ausleihungen an nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von Tsd. € 216 (Vorjahr: Tsd. € 605).

(5) Aktive latente Steuern/ Langfristige Ertragsteueransprüche

Latente Steueransprüche sind in Höhe von Tsd. € 8.381 (Vorjahr: Tsd. € 11.946) aktiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.

Aus dem bis zum Jahr 2001 gültigen Körperschaftsteuer-Anrechnungsverfahren bestand zum 31.12.2006 ein endgültig festgesetztes, noch nicht genutztes Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von Tsd. € 4.133. Der abgezinste verbleibende Anspruch wird in Höhe von Tsd. € 1.623 (Vorjahr: Tsd. € 1.989) zum 31.12.2013 aktiviert. Der abgezinste Auszahlungsanspruch für das Jahr 2014 in Höhe von Tsd. € 431 wird unter den kurzfristigen Ertragsteueransprüchen ausgewiesen. Eine Aufzinsung ist nach Übergang in die ratierliche Auszahlung durch das Finanzamt nicht mehr durchzuführen. Die ratierliche Auszahlung für 2013 in Höhe von Tsd. € 448 (Vorjahr: Tsd. € 448) wurde vorgenommen.

(6) Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)

Es handelt sich bei den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten im Wesentlichen um langfristige Anleihen der Fielmann Aktiengesellschaft. Des Weiteren werden insbesondere Kautionen, Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sowie Mitarbeiterdarlehen ausgewiesen. Von den langfristigen Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Darlehen wird innerhalb der nächsten 12 Monate eine Tilgung in Höhe von Tsd. € 127 (Vorjahr: Tsd. € 63) erwartet.

(7) Vorräte

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31.12.2013

Tsd. €
31.12.2012

Tsd. €
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.476 1.307
Unfertige Erzeugnisse 8.564 7.784
Fertige Erzeugnisse und Waren 98.808 89.108
108.848 98.199

(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)

Die Vorräte betreffen überwiegend Produkte für Brillenoptik, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Akustik sowie sonstige Handelswaren. Unfertige Erzeugnisse betreffen hauptsächlich für Kunden bearbeitete Aufträge für Brillen und Akustikprodukte.

Der Gesamtbetrag aller Wertberichtigungen auf Vorräte beträgt Tsd. € 6.918 (Vorjahr: Tsd. € 6.786) und wurde vollständig im Materialaufwand erfasst. Der Verbrauch von Vorräten ist in Höhe von Tsd. € 250.938 (Vorjahr: Tsd. € 251.121) als Aufwand im Geschäftsjahr erfasst.

(8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)

Vertragliche Pfand-, Sicherungs- und Aufrechnungsrechte für Forderungen bestehen nicht. Abweichende Zeitwerte ergeben sich nicht. Die aufgeführten Vermögenswerte werden überwiegend nicht verzinst und unterliegen somit keinem Zinsrisiko.

Wertberichtigungen auf Kundenforderungen in den Niederlassungen sind in Höhe von Tsd. € 1.850 (Vorjahr: Tsd. € 1.665) gebildet. Das Kreditausfallrisiko hinsichtlich der sonstigen Forderungen wird als gering eingeschätzt. Es werden Wertberichtigungen in Höhe Tsd. € 233 (Vorjahr: Tsd. € 232) ausgewiesen.

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von Tsd. € 15.406 (Vorjahr: Tsd. € 16.036), Forderungen gegen nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von Tsd. € 1.594 (Vorjahr: Tsd. € 2.201) sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von Tsd. € 18.585 (Vorjahr: Tsd. € 17.092). Von diesen Forderungen wurden Tsd. € 17.285 (Vorjahr: Tsd. € 15.731) zum Marktwert bewertet. Weitere Angaben siehe Textziffer (25).

(9) Nicht finanzielle Vermögenswerte

In dieser Position sind im Wesentlichen Abgrenzungsposten für Miete und Mietnebenkosten sowie vorausgezahlte Sozialabgaben in der Schweiz enthalten. Darüber hinaus werden unter den nicht finanziellen Vermögenswerten Forderungen aus Investitionszuschüssen ausgewiesen.

(10) Kurzfristige Ertragsteueransprüche

Die Steueransprüche in Höhe von Tsd. € 6.858 (Vorjahr: Tsd. € 13.667) resultieren einerseits aus anrechenbaren Steuerbeträgen (Kapitalertragsteuern auf bezogene Ausschüttungen) und andererseits aus Gewerbe- und Körperschaftsteuervorauszahlungen von 269 (Vorjahr: 288) Gesellschaften. Der Rückgang zum Vorjahr resultiert insbesondere aus einer Verrechnung von Ertragsteueransprüchen mit Ertragsteuerschulden in der Fielmann Aktiengesellschaft.

(11) Kurzfristige Finanzanlagen(25)

In den kurzfristigen Finanzanlagen werden Unternehmensanleihen, Schuldscheindarlehen und Festgelder der Fielmann Aktiengesellschaft sowie ein Depot in der Schweiz ausgewiesen, in dem sich überwiegend Aktien und Anleihen befinden. Der Vorjahresausweis umfasste lediglich das Depot in der Schweiz.

(12) Zahlungsmittel und Äquivalente(25)

enthalten sind liquide Mittel und Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit zum Anschaffungszeitpunkt von bis zu drei Monaten. Aufgrund der geltenden Anlagerichtlinie und der Markteinschätzung wird das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt.

(13) Gezeichnetes Kapital / Genehmigtes Kapital

Passiva

Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt zum 31.12.2013 Tsd. € 54.600. Dieses ist seit dem von der Hauptversammlung am 6.7.2006 beschlossenen und am 9.8.2006 vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 eingeteilt in 42 Millionen Stammaktien, jeweils ohne Nennwert. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Alle Aktien gewähren gleiche Stimmrechte sowie Rechte am Gewinn und Vermögen der Fielmann Aktiengesellschaft.

Nach § 5 Abs. 3 der Satzung ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, bis zum 6.7.2016 das Grundkapital durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Aktien, gegen Bareinlage und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um Tsd. € 5.000 zu erhöhen. Im Berichtszeitraum hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.

Die Gewährleistung der finanziellen Stabilität und Flexibilität des Fielmann-Konzerns durch eine nachhaltige Sicherung der bilanziellen Eigenkapitalbasis ist das grundsätzliche Ziel unseres Kapitalmanagements. Darüber hinaus steuert der Konzern sein Kapital mit dem Ziel, eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erzielen und die Aktionäre regelmäßig am Erfolg der Gruppe teilhaben zu lassen.

Die Fielmann Aktiengesellschaft sowie die in den Konzernabschluss einbezogenen Kapitalgesellschaften unterliegen den Mindestkapitalanforderungen des deutschen Aktien- und GmbH-Rechts sowie den entsprechenden Bestimmungen nach Landesrecht und Gesellschaftsform. Weitere branchenspezifische Mindestkapitalanforderungen bestehen nicht.

Die im Konzern vorhandene Liquidität wird täglich zentral gepoolt, überwacht und gesteuert. Hierzu ist sowohl ein tägliches als auch monatliches Berichtswesen installiert. Dieses gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Mindestkapitalanforderungen.

Zum 31.12.2013 hielt die Fielmann Aktiengesellschaft 1.251 (Vorjahr: 1.234) eigene Aktien im Bestand, mit einem Buchwert von Tsd. € 98 (Vorjahr: Tsd. € 91). Die Fielmann-Aktien wurden i. S. d. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG erworben, um sie den Mitarbeitern der Fielmann Aktiengesellschaft oder mit ihr verbundenen Unternehmen als Belegschaftsaktien anbieten oder im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen verwenden zu können.

(14) Kapitalrücklage

Ausgewiesen wird ausschließlich das Agio aus der Kapitalerhöhung der Fielmann Aktiengesellschaft in 1994 nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.

(15) Gewinnrücklagen

In den Gewinnrücklagen sind die nicht ausgeschütteten Gewinne aus Vorjahren und dem Geschäftsjahr, der Währungsausgleichsposten, die Gewinne und Kursvorteile bei der Abgabe eigener Aktien an Mitarbeiter gemäß IFRS 2 sowie die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Pensionsrückstellungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung der Änderungen des IAS 19 enthalten.

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Stand am 1.1.2013

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Umgliederungen

Tsd. €
Einstellungen

Tsd. €
Stand am 31.12.2013

Tsd. €
Ausschüttungsfähige Rücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft 174.908 2.536 14.927 192.371
Sonstige Rücklagen 120.394 -3.234 1.401 118.561
Währungsausgleichsposten 15.423 -1.157 14.266
Rücklagen aus direkter Verrechnung -328 384 56
310.397 -1.157 -314 16.328 325.254

(16) Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn in einer Höhe von Tsd. € 121.800 (Vorjahr: Tsd. € 113.400) berechnet sich aus dem Jahresüberschuss (Tsd. € 142.026, Vorjahr: Tsd. € 129.720) zuzüglich des Konzernergebnisvortrags (Tsd. € 102, Vorjahr: Tsd. € 31) abzüglich Anteile Dritter (Tsd. € 4.000, Vorjahr: Tsd. € 3.355) und abzüglich Veränderung der Gewinnrücklagen (Tsd. € 16.328, Vorjahr: Tsd. € 12.996).

(17) Nicht beherrschende Anteile

In den nicht beherrschenden Anteilen werden die Anteile anderer Gesellschafter an Kapitalgesellschaften des Konzerns ausgewiesen. Die Anteile anderer Gesellschafter an Personengesellschaften werden nur insoweit ausgewiesen, als Anteile an Verlusten vorhanden sind. Die Anteile Dritter an positivem Eigenkapital von Personengesellschaften wurden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen (siehe auch Textziffer (22), (25) und (40)).

(18) Langfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der langfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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Stand am 1.1.2013

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Verbrauch

Tsd. €
Auflösung

Tsd. €
Zuführung

Tsd. €
31.12.2013

Tsd. €
Pensionsrückstellungen 5.068 -28 -84 380 5.336
Jubiläumsrückstellungen 4.535 -11 -360 -285 845 4.724
Rückbauverpflichtungen 2.223 -2 -7 89 2.303
Rückstellungen im Warenbereich 5.317 -3.955 3.731 5.093
Sonstige langfristige Rückstellungen 642 -181 -8 330 783
17.785 -11 -4.526 -384 5.375 18.239

Pensionsrückstellungen resultieren überwiegend aus unverfallbaren Pensionszusagen der Fielmann Aktiengesellschaft (Tsd. € 4.797, Vorjahr: Tsd. € 4.532) und betreffen ausschließlich das Segment Deutschland.

Den Rückstellungen stehen Rückdeckungsguthaben in Höhe von Tsd. € 655 (Vorjahr: Tsd. € 621) gegenüber, die in Höhe von Tsd. € 448 (Vorjahr: Tsd. € 424) mit den Pensionsrückstellungen saldiert sind. In der Veränderung der Rückstellung ist ein Aufzinsungseffekt von Tsd. € 186 (Vorjahr: Tsd. € 182) enthalten. Die Pensionsrückstellungen der Fielmann Aktiengesellschaft werden voraussichtlich ab 2016 gemäß den statistischen Sterbetafeln über die nächsten 14 Jahre realisiert werden.

Die wichtigsten Annahmen, welche der versicherungsmathematischen Bewertung zugrunde gelegt wurden, sind:

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2013

in %
2012

in %
Abzinsungssatz 3,50 3,40
erwartete Einkommenssteigerung 2,00 2,00
erwartete Rentensteigerung 2,00 2,00

Hinsichtlich des Abzinsungssatzes wurde eine Sensitivitätsbetrachtung vorgenommen. Eine Senkung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde zu einer Erhöhung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung in Höhe von Tsd. € 1.026 führen, eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde den Barwert um Tsd. € 821 mindern. Aus den gezeigten Werten resultiert für den Konzern lediglich ein untergeordnetes Risiko aus den Pensionszusagen und den Rückdeckungsguthaben.

Die Veränderung im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt sich wie folgt dar:

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Anfangsbestand der leistungsorientierten Verpflichtung 5.492 3.794
laufender und nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (Personalaufwand) 191 517
Zinsaufwand (Finanzergebnis) 186 182
versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (OCI) -57 1.026
gezahlte Leistungen -28 -27
Endbestand der leistungsorientierten Verpflichtung 5.784 5.492

Auf die im sonstigen Ergebnis gebuchten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste entfallen latente Steuern in Höhe von Tsd. € -18 (Vorjahr: Tsd. € 315).

Aufgliederung der Pläne:

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Leistungsorientierte Verpflichtungen
- aus Plänen, die ganz oder teilweise über einen Fonds (Rückdeckungsversicherung) finanziert wurden 4.797 4.532
- aus Plänen, die nicht über einen Fonds finanziert wurden 987 960
Summe 5.784 5.492

Als Rückdeckung der leistungsorientierten Verpflichtung dient eine Kapitallebensversicherung.

Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag aufgrund der Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen ergibt sich wie folgt:

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 5.784 5.492
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens -448 -424
in der Bilanz angesetzte Rückstellung 5.336 5.068

Jubiläumsrückstellungen werden für 10- bis 35-jährige Jubiläen unter Berücksichtigung von tatsächlichen Fluktuationswerten der Vergangenheit gebildet. Die Abzinsung erfolgt mit einem Zinssatz für festverzinsliche Wertpapiere für den Zeitraum der durchschnittlichen Restlaufzeit bis zur Erreichung des jeweiligen Jubiläums. Eine Realisierung dieser Rückstellungen in den nächsten 12 Monaten wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 287 (Vorjahr: Tsd. € 332) erfolgen. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich insgesamt eine Minderung der Rückstellung um Tsd. € 99 (Vorjahr: Erhöhung von Tsd. € 318). Die durch Zeitablauf sich ergebende Erhöhung des abgezinsten Betrages beträgt Tsd. € 108 (Vorjahr: Tsd. € 158).

Es werden folgende Zinssätze gemäß der aktuellen Marktlage zugrunde gelegt:

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10-jährige Jubiläen: 1,54 Prozent (Vorjahr: 1,56 Prozent)
25-jährige Jubiläen: 3,17 Prozent (Vorjahr: 3,43 Prozent)
35-jährige Jubiläen: 3,80 Prozent (Vorjahr: 3,62 Prozent)

Die Rückbauverpflichtungen aus Mietverträgen sind als langfristig anzusehen. Eintretende Risiken innerhalb der nächsten 12 Monate sind nicht zu erkennen. In der weit überwiegenden Zahl der Mietverträge stehen den Gesellschaften des Fielmann-Konzerns eine oder mehrere Verlängerungsoptionen zur Verfügung. Für die Berechnung der für die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge wurden die Zinssätze des Industrieanleihen-Index "iboxx € Corporate AA Bond" zugrunde gelegt und über Interpolation ein Zinssatz von 2,88 Prozent berechnet. Es wurde eine Inflationsrate von 1,1 Prozent (Vorjahr: 1,2 Prozent) berücksichtigt. Die abgezinsten Erfüllungsbeträge werden in die Anschaffungskosten der Mietereinbauten des Anlagevermögens einbezogen und planmäßig über die Restlaufzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Die Änderung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 80 resultiert vorwiegend aus Zinssatzänderungen.

Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen hauptsächlich Garantierisiken. Darin enthalten sind neben den Material- auch Personalaufwendungen für Abwicklungsleistungen. Die Risiken realisieren sich überwiegend innerhalb von 12 Monaten, maximal innerhalb von drei Jahren. Der kurzfristige Anteil der Garantierisiken wird unter den kurzfristigen Rückstellungen in Textziffer (21) ausgewiesen. Die Annahmen zur Bewertung der Risiken werden durch ein Berichtswesen zu den Garantiefällen ständig verifiziert. Für die Ermittlung der Erfüllungsbeträge wurde eine Inflationsrate von 1,1 Prozent (Vorjahr: 1,2 Prozent) berücksichtigt. Die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge erfolgte ebenfalls auf Basis der Zinssätze des Industrieanleihen-Index "iboxx € Corporate AA Bond" und betrugen für 2 Jahre 0,86 Prozent (Vorjahr: 0,84 Prozent) sowie für 3 Jahre 1,05 Prozent (Vorjahr: 0,96 Prozent).

Zinssatzbedingte Änderungen bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen ergeben sich in Höhe von Tsd. € 32 (Vorjahr: Tsd. € 28).

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

(19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten(25)

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31.12.2013

Tsd. €
31.12.2012

Tsd. €
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 457 568
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 141 (Vorjahr: Tsd. € 233)
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 1.646 1.876
- davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 102 (Vorjahr: Tsd. € 201)
2.103 2.444

Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausschließlich festverzinslich mit fester Laufzeit. In den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen mit einer Restlaufzeit von über 12 Monaten enthalten (Tsd. € 994; Vorjahr: Tsd. € 1.087). Ein wesentliches Zinsrisiko ist aufgrund der geringen Verschuldung nicht erkennbar.

(20) Passive latente Steuern

Latente Steuerverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 3.967 (Vorjahr: Tsd. € 4.027) passiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.

(21) Kurzfristige Rückstellungen

Die Entwicklung der kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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Stand am 1.1.2013

Tsd. €
Währungsänderung

Tsd. €
Verbrauch

Tsd. €
Auflösung

Tsd. €
Zuführung

Tsd. €
31.12.2013

Tsd. €
Personalrückstellungen 22.654 -21.877 -777 23.440 23.440
Rückstellungen im Warenbereich 7.406 -22 -4.013 3.775 7.146
Übrige Rückstellungen 3.985 -3.280 -705 10.190 10.190
34.045 -22 -29.170 -1.482 37.405 40.776

Die Personalrückstellungen werden insbesondere für Verpflichtungen aus Sonderzahlungen und Tantiemen gebildet, der Zahlungsmittelabfluss erfolgt im ersten Halbjahr des folgenden Geschäftsjahres.

Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen die Garantierisiken, die voraussichtlich innerhalb der nächsten 12 Monaten realisiert werden. Der langfristige Anteil der Garantierisiken wird in Textziffer (18) ausgewiesen. Im ersten Jahr werden über 50 Prozent der insgesamt erwarteten Garantiefälle abgewickelt.

In den übrigen Rückstellungen ist eine zu erwartende freiwillige Teilrückzahlung von in den Vorjahren erhaltenen immobilienbezogenen Zuwendungen der öffentlichen Hand enthalten. Die zu erwartende Rückzahlungsverpflichtung steht im Zusammenhang mit der Einreichung eines Antrages auf Entlassung aus der Zweckbindung der erhaltenen Zuwendungen durch die Geschäftsführung bei der hierfür zuständigen öffentlichen Stelle vor Ablauf der Bindungsfrist. Die Bildung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 6.516 erfolgte ergebnisneutral durch Zuschreibung zu den Buchwerten der geförderten Immobilien. Insoweit wird auf Textziffer (3) des Anhangs verwiesen. Die anderen übrigen Rückstellungen betreffen insbesondere Kosten der rechtlichen und wirtschaftlichen Beratung sowie Prüfung.

(22) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten(25)

Aufgrund der geringen Verschuldung sind keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern durch Zinsschwankungen in Bezug auf den Zinsaufwand zu erwarten. Die Laufzeit dieser Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr.

In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber nicht beherrschenden Gesellschaftern, die in den Einzelabschlüssen nach lokalem Recht Eigenkapitalcharakter haben und nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind, in Höhe von Tsd. € 2.531 (Vorjahr: Tsd. € 2.561) enthalten (siehe auch Textziffern (17), (25) und (40)).

(23) Nicht finanzielle Verbindlichkeiten

In den nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungen und Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen sowie aus Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer enthalten.

(24) Ertragsteuerschulden

Die Ertragsteuerschulden betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuern (insbesondere Fielmann Aktiengesellschaft, Vertriebsgesellschaften in Österreich und der Schweiz) sowie Gewerbesteuern.

(25) Finanzinstrumente

Der Ansatz der Finanzinstrumente erfolgt in allen Kategorien zum Wert am Erfüllungstag. Die Einteilung in Bewertungsklassen nach IFRS 7 wurde anhand der wirtschaftlichen Beschaffenheit und der Risikostruktur der jeweiligen Finanzinstrumente vorgenommen. Die Zeitwerte werden in jeder Klasse zu Börsenkursen bzw. über andere am Finanzmarkt verfügbare Daten ermittelt. Eigene Bewertungsverfahren bzw. Verfahren, die sich nicht auf beobachtbare Marktdaten stützen, wurden nicht angewendet. Damit ergaben sich bei keinem Finanzinstrument wesentliche Unsicherheiten bei der Zeitwertermittlung. Das Ausfallrisiko bei den finanziellen Vermögenswerten besteht maximal in Höhe der Buchwerte. Aus der Sicht des Unternehmens beinhalten die finanziellen Vermögenswerte, die weder überfällig noch wertgemindert sind, in sämtlichen Klassen keine Risiken.

Die Sensitivitätsanalysen zu den Finanzinstrumenten sind im Lagebericht dargestellt. Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte wurden in die entsprechende Kategorie eingestuft.

Legende für die Abkürzungen der Bewertungskategorien

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Abkürzung englisch deutsche Bedeutung Bewertung
LaR Loans and Receivables Kredite und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten
HtM Held to Maturity Bis zur Endfälligkeit gehalten zu fortgeführten Anschaffungskosten
FAHfT Financial Assets Held for Trading Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten Marktwert erfolgswirksam
FVtPL Fair Value through Profit or Loss Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet Marktwert erfolgswirksam
FLAC Financial Liabilities Measured at Amortised Cost Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten

Bewertungsklassen nach IFRS 7

AKTIVA

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in Tsd. € Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert am 31.12.2013 Fortgeführte Anschaffungskosten Marktwert erfolgswirksam Marktwert erfolgsneutral Zeitwert am 31.12.2013
Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen LaR 221 221 221
221
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Ausleihungen LaR 1.132 1.132
Anleihen und Festgelder LaR 15.487 15.487
Rückdeckungsversicherung LaR 207 207
16.826 16.826
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 18.370 18.370 18.370
18.370
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig)
Sonstige Forderungen LaR 23.972 23.972
Sonstige Forderungen FVtPL 17.285 17.285
41.257 41.257
Finanzanlagen (kurzfristig)
Vermögensverwaltungs-Depots FAHfT 7.430 7.430
Anleihen und Festgelder LaR 156.817 156.817
164.247 164.247
Zahlungsmittel und Äquivalente
Anleihen und Festgelder LaR 54.473 54.473
Liquide Mittel LaR 82.015 82.015
Summe Aktiva 136.488 136.488
LaR 352.694 352.694
FAHfT 7.430 7.430
FVtPL 17.285 17.285
377.409 377.409

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in Tsd. € Buchwert am 31.12.2012 Fortgeführte Anschaffungskosten Marktwert erfolgswirksam Marktwert erfolgsneutral Zeitwert am 31.12.2012
Finanzanlagen (langfristig)
Ausleihungen 613 613
613 613
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig)
Ausleihungen 1.239 1.239
Anleihen und Festgelder
Rückdeckungsversicherung 200 200
1.439 1.439
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.037 19.037
19.037 19.037
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig)
Sonstige Forderungen 23.345 23.345
Sonstige Forderungen 15.731 15.731
39.076 39.076
Finanzanlagen (kurzfristig)
Vermögensverwaltungs-Depots 7.052 7.052
Anleihen und Festgelder 7.052 7.052
112.037 112.037
Zahlungsmittel und Äquivalente
Anleihen und Festgelder 165.958 165.958
Liquide Mittel 277.995 277.995
322.429 322.429
Summe Aktiva
7.052 7.052
15.731 15.731
345.212 345.212

PASSIVA

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in Tsd. € Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert am 31.12.2013 Fortgeführte Anschaffungskosten Marktwert erfolgswirksam Marktwert erfolgsneutral Zeitwert am 31.12.2013
Finanzverbindlichkeiten (langfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 457 457
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 1.121 1.121
erhaltene Darlehen FLAC 525 525
Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) 2.103 2.103
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 127 127
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 127 127
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 60.075 60.075
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 60.075 60.075
Sonstige Verbindlichkeiten FLAC 14.610 14.610
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter FLAC 2.531 2.531
Summe Passiva 17.141 17.141
FLAC 79.446 79.446
79.446 79.446

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in Tsd. € Buchwert am 31.12.2012 Fortgeführte Anschaffungskosten Marktwert erfolgswirksam Marktwert erfolgsneutral Zeitwert am 31.12.2012
Finanzverbindlichkeiten (langfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 568 568
Sonstige Verbindlichkeiten 1.215 1.215
Erhaltene Darlehen 661 661
2.444 2.444
Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 151 151
151 151
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 54.719 54.719
54.719 54.719
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten 14.866 14.866
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter 2.561 2.561
17.427 17.427
Summe Passiva
74.741 74.741
74.741 74.741

Ergebnisse nach Bewertungskategorien

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2013
Bewertungskategorien nach IAS 39 Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1

Tsd. €
Wertminderungen

Tsd. €
Zinserträge

Tsd. €
Zinsaufwendungen

Tsd. €
Summe

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- --- ---
Financial Assets Held for Trading FAHfT 189 327
Fair Value through Profit or Loss FVtPL 603
Held to Maturity HtM
Loans and Receivables LaR 185 1.283
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost FLAC 1.121
Überleitung Finanzergebnis:
Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind 361
Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind -189 -185
Summe 0 0 0 2.213 1.482 731

1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen

2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar

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2012
Bewertungskategorien nach IAS 39 Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value

Tsd. €
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1

Tsd. €
Wertminderungen

Tsd. €
Zinserträge

Tsd. €
Zinsaufwendungen

Tsd. €
Summe

Tsd. €
--- --- --- --- --- --- --- ---
Financial Assets Held for Trading FAHfT 216 402
Fair Value through Profit or Loss FVtPL 582
Held to Maturity HtM 211
Loans and Receivables LaR 226 1.365
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost FLAC 1.200
Überleitung Finanzergebnis:
Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind 33 872
Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind -216 -226
Summe 0 0 0 2.593 2.072 521

1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen

2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar

Gewinne und Verluste aus der Folgebewertung ergeben sich als Differenz zwischen Börsenkurs und Buchwert. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden nach Maßgabe des Börsenkurses oder bei Forderungen bei drohenden Zahlungsausfällen berücksichtigt. Zinsen werden gemäß den entsprechenden Zahlungen unter Berücksichtigung von Periodenabgrenzungen erfasst.

Wertminderungen von Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind, werden in der GuV-Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", entsprechende Erträge in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" gezeigt.

Die Zinserträge für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Marktwert bewertet wurden, belaufen sich auf Tsd. € 1.283 (Vorjahr: Tsd. € 1.576). Die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen Tsd. € 1.121 (Vorjahr: Tsd. € 1.200).

Die Wertberichtigungen für Finanzinstrumente werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen durch gesonderte Konten offen abgesetzt. Die wertberichtigten Forderungen betreffen im Wesentlichen Forderungen an Einzelkunden, die drei Monate nach Fälligkeit vollständig abgeschrieben werden, um der Gefahr der Uneinbringlichkeit Rechnung zu tragen. Überfällige, aber noch nicht wertgeminderte Kundenforderungen existieren in Höhe von Tsd. € 938 (Vorjahr: Tsd. € 1.391). Bei den nicht wertberichtigten Forderungen besteht aufgrund der Einzelhandelsaktivität kein Ausfallrisiko durch Bündelung auf einzelne Schuldner. Die Wertberichtigungen entwickelten sich wie folgt:

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Bestand am 1.1. 1.897 1.671
Zuführungen 1.851 1.682
Verbrauch -986 -883
Auflösung -679 -573
Bestand am 31.12. 2.083 1.897

Ausleihungen

Bei den Ausleihungen im Bereich der langfristigen Finanzanlagen in Höhe von Tsd. € 221 (Vorjahr: Tsd. € 613) handelt es sich im Wesentlichen um Darlehen an Gesellschafter von konsolidierten Unternehmen zur Finanzierung von deren Einlagen oder Ladeneinrichtung. Der Zeitwert entspricht dem Rückzahlungsbetrag. Für diese Darlehen wurden Zinserträge in Höhe von Tsd. € 26 (Vorjahr: Tsd. € 19) vereinnahmt.

Weiterhin werden in den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten insbesondere in Höhe von Tsd. € 836 (Vorjahr: Tsd. € 850) langfristige Kautionen sowie in Höhe von Tsd. € 292 (Vorjahr: Tsd. € 387) langfristige Forderungen gegen Mitarbeiter in Form von Darlehen ausgewiesen. Hierauf entfielen Zinsen in Höhe von Tsd. € 21 (Vorjahr: Tsd. € 24). Der Zeitwert entspricht jeweils dem Rückzahlungsbetrag.

Anleihen und Festgelder

Aufgrund der Unsicherheit an den Märkten wurde im Vorjahr eine Rückführung der bisherigen Anlageformen und eine Reduktion auf risikoarme Tages- und Festgelder mit kurzer Laufzeit umgesetzt. Infolgedessen wurde ein nicht unerheblicher Teil der Kapitalanlagen der Kategorie HtM im Vorjahr vor der Endfälligkeit veräußert. Im aktuellen Jahr sind keine Kapitalanlagen, die der Kategorie HtM zuzuordnen und gemäß der sogenannten Tainting Rule umzugliedern wären, vorhanden.

Die Bilanzposition der langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhaltet in Höhe von Tsd. € 15.487 zwei Anleihen (Vorjahr: keine Anleihen), für die Zinsen in Höhe von Tsd. € 386 (Vorjahr: Tsd. € 0) vereinnahmt wurden und die zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen werden. Der Zeitwert entspricht dem Rückzahlungsbetrag.

Die Kapitalanlagen in der Bilanzposition der kurzfristigen Finanzanlagen umfassen Anleihen in Höhe von Tsd. € 110.083, Schuldscheindarlehen in Höhe von Tsd. € 36.721 sowie Festgelder in Höhe von Tsd. € 10.013. Im Vorjahr wurden keine Kapitalanlagen in dieser Bilanzposition ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten und der Zeitwert entspricht jeweils dem Rückzahlungsbetrag. Im Zinsergebnis sind für diese Position Erträge in Höhe von Tsd. € 444 (Vorjahr: Tsd. € 0) enthalten.

Im Bereich der Zahlungsmittel und Äquivalente werden Tages- und Festgelder in Höhe von Tsd. € 29.087 (Vorjahr: Tsd. € 112.037) ausgewiesen. Des Weiteren beinhaltet die Bilanzposition in Höhe von Tsd. € 25.386 Anleihen (Vorjahr: keine Anleihen). Der Ausweis erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der Zeitwert entspricht dem Rückzahlungsbetrag. Zinsen wurden für diese Position in Höhe von Tsd. € 327 (Vorjahr: Tsd. € 1.233) vereinnahmt.

Rückdeckungsversicherung

Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionen und Altersteilzeit sind in Höhe von Tsd. € 207 (Vorjahr: Tsd. € 200) in den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten bilanziert.

Vermögensverwaltungs-Depots

In den kurzfristigen Finanzanlagen der Fielmann Schweiz AG ist ein durch einen externen Verwalter betreutes Depot in der Schweiz in Höhe von Tsd. € 7.430 (Vorjahr: Tsd. € 7.052) bilanziert, in dem sich überwiegend Aktien und Anleihen befinden. Die Anlagenpolitik basiert auf einer schriftlich mit dem Depotverwalter fixierten Strategie. Die Bilanzierung der Wertpapiere erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Erträge in Höhe von Tsd. € 327 (Vorjahr: Tsd. € 273) sind für diese Position im Zinsergebnis enthalten. Bewertungsgewinne im Berichtszeitraum in Höhe von Tsd. € 189 (Vorjahr: Tsd. € 216) wurden ergebniswirksam gebucht.

Fonds

Auf im Vorjahr unterjährig in den kurzfristigen Finanzanlagen enthaltene Fonds entfielen Gewinne in Höhe von Tsd. € 129. Im aktuellen Jahr befanden sich keine Fonds im Bestand.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden in Höhe von Tsd. € 18.370 (Vorjahr: Tsd. € 19.037) bilanziert. Aus dieser Position ergaben sich keine Zinserträge.

Sonstige Forderungen

Auf sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 23.972 (Vorjahr: Tsd. € 23.345) entfallen Zinserträge in Höhe von Tsd. € 30 (Vorjahr: Tsd. € 35).

Des Weiteren werden sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 17.285 (Vorjahr: Tsd. € 15.731) zum Zeitwert ausgewiesen. Der positive Wertunterschied zwischen fortgeführten Anschaffungskosten und Marktwert beträgt Tsd. € 475 (Vorjahr: Tsd. € 608). Das Ausfallrisiko bei dieser Forderung besteht maximal in Höhe des Buchwertes. Im Zinsergebnis sind Zinserträge in Höhe von Tsd. € 603 (Vorjahr: Tsd. € 582) enthalten.

Liquide Mittel

Liquide Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 82.015 (Vorjahr: Tsd. € 165.958), davon Tsd. € 80.570 (Vorjahr: Tsd. € 164.406) Bankguthaben, deren Zeitwert dem Einlagebetrag entspricht. Es wurden Zinsen in Höhe von Tsd. € 49 (Vorjahr: Tsd. € 55) vereinnahmt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Es bestehen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Tsd. € 457 (Vorjahr: Tsd. € 568), die wie im Vorjahr durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.

Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden in Höhe von Tsd. € 127 (Vorjahr: Tsd. € 151) ausgewiesen. Die Zeitwerte entsprechen den Rückzahlungsbeträgen.

Erhaltene Darlehen

In Höhe von Tsd. € 525 (Vorjahr: Tsd. € 661) wurden überwiegend Gesellschafterdarlehen an Konzerngesellschaften bilanziert. Die Zeitwerte entsprechen den Rückzahlungsbeträgen.

Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter

In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Kapitalanteile Dritter in Höhe von Tsd. € 2.531 (Vorjahr: Tsd. € 2.561) enthalten, die nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind (siehe auch Textziffer (17), (22) und (40)).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Verbindlichkeiten

In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 994 (Vorjahr: Tsd. € 1.087) Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen (festverzinsliche Mitarbeiterbeteiligungen) mit einer Restlaufzeit über 12 Monaten enthalten.

Eine Analyse der Fälligkeitstermine wesentlicher finanzieller Verbindlichkeiten steht nicht im Fokus des Konzerns, da ausreichende liquide Mittel ständig vorhanden sind.

Weitere Informationen zum Management sowie den Risiken und Chancen der Finanzinstrumente sind im Kapitel "Finanzwirtschaftliche Risiken" des Lageberichts aufgeführt.

(26) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Leasingverhältnisse

Im Fielmann-Konzern wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Garantien für Bankverbindlichkeiten Dritter übernommen.

Der Fielmann-Konzern tritt im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen als Leasingnehmer von Fahrzeugen, Geräten und Immobilien auf. Dabei werden die Leasingraten als Aufwand erfasst.

Zum Stichtag besteht aus Leasinggeschäften für Kfz und Geräte im Fielmann-Konzern ein Restobligo von Tsd. € 1.699 (Vorjahr: Tsd. € 2.032), davon Tsd. € 209 (Vorjahr: Tsd. € 447) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Tsd. € 1.490 (Vorjahr: Tsd. € 1.585) von über ein bis zu fünf Jahren. Die Leasingzahlungen im Berichtszeitraum betrugen für diesen Bereich Tsd. € 474 (Vorjahr: Tsd. € 539).

Die Leasingzahlungen für Mieten (im Wesentlichen für Geschäftsräume) stellen sich wie folgt dar:

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Mindestleasingzahlungen 63.582 60.387
Eventualzahlungen 847 1.149
Zahlungen aus Untermietverhältnissen 1.220 1.663
65.649 63.199

Die Angaben zu den Mindestleasingzahlungen betreffen Kaltmieten ohne vertraglich vereinbarte Nebenkosten. Eventualzahlungen sind zusätzliche Zahlungen aus Umsatzmietverträgen.

Im Konzern werden Anmietverträge über eine feste Laufzeit von in der Regel zehn Jahren mit überwiegend zwei Verlängerungsoptionen (je fünf Jahre) abgeschlossen. Zusätzlich zu festen Mindestleasingzahlungen werden gegebenenfalls Vereinbarungen zu Index-, Umsatz- oder Staffelmieten getroffen. Die Anzahl der Verträge mit solchen Vereinbarungen stellt sich 2013 wie folgt dar:

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Anzahl
Mietverträge mit Regelungen zu Anmietung Vermietung
--- --- ---
Indexmieten 588 129
Umsatzmieten 123 2
Staffelmieten 24 8
Feste Mieten 440 96

Während die Anmietungsverträge ausschließlich geschäftliche Mieten beinhalten, sind in der Darstellung der Vermietungen gleichermaßen gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Flächen enthalten. Eventualzahlungen aus Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2013 nicht vereinnahmt.

Überwiegend finden standardisierte Gewerbevermietungsverträge (fünf bis zehn Jahre Laufzeit) und unbefristete Wohnungsvermietverträge Verwendung. Die Mieterträge des Geschäftsjahres betrugen Tsd. € 3.499 (Vorjahr: Tsd. € 3.760).

Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen stellen sich wie folgt dar:

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31.12.2013

Tsd. €
31.12.2012

Tsd. €
bis 1 Jahr 62.800 62.034
1 bis 5 Jahre 195.687 189.191
über 5 Jahre 49.000 62.566
307.487 313.791

Die zukünftig erwarteten Erträge stellen sich wie folgt dar:

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31.12.2013

Tsd. €
31.12.2012

Tsd. €
bis 1 Jahr 2.775 2.765
1 bis 5 Jahre 6.563 6.607
über 5 Jahre 2.415 2.736
11.753 12.108
davon Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 6.054 6.018

Die Angaben zu den zukünftigen Verpflichtungen berücksichtigen ausschließlich die vertraglich unkündbare Zeitperiode des Mietverhältnisses.

Der Fielmann-Konzern plant für das Geschäftsjahr 2014 Investitionen in Höhe von Tsd. € 53.000, davon für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 3.000, für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 26.500, Tsd. € 6.300 für die Produktion in Rathenow sowie Tsd. € 11.900 für IT. Die Bestellobligos zum 31.12.2013 betragen für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 100, für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 1.700, für die Produktion in Rathenow Tsd. € 1.500 sowie für IT Tsd. € 300.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung des Fielmann-Konzerns ist nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt.

(27) Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen

Die Umsatzerlöse des Fielmann-Konzerns (Brutto inklusive Umsatzsteuer) verteilen sich wie folgt:

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2013 2012
Brutto

Tsd. €
Netto

Tsd. €
Brutto

Tsd. €
Netto

Tsd. €
--- --- --- --- ---
Niederlassungen, Deutschland 1.076.306 916.104 1.024.233 871.177
Fielmann AG, Deutschland 4.878 4.114 4.337 3.833
Niederlassungen, Schweiz 147.112 136.215 148.137 137.164
Niederlassungen, Österreich 82.176 68.800 74.381 62.206
Niederlassungen, Niederlande 8.444 6.978 8.952 7.491
Niederlassungen, Polen 11.802 10.857 11.327 10.419
Niederlassungen, Luxemburg 5.632 4.897 5.150 4.479
Übrige 10.933 9.140 12.326 10.311
Konzernumsatz 1.347.283 1.157.105 1.288.843 1.107.080
Bestandsveränderung 2.792 2.792 319 319
Gesamtleistung Konzern 1.350.075 1.159.897 1.289.162 1.107.399

In den Umsatzerlösen sind Dienstleistungsumsätze und Mieterträge aus eigenen Immobilien in Höhe von Tsd. € 3.571 (Vorjahr: Tsd. € 3.537) enthalten. Der Einzelhandel erzielte Umsatzerlöse aus Augenoptik in Höhe von netto Tsd. € 1.113.903 (Vorjahr: Tsd. € 1.066.197).

(28) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen im Wesentlichen Erträge aus Untervermietung von angemieteten Flächen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen aus. Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen Tsd. € 845 (Vorjahr: Tsd. € 300).

(29) Materialaufwand

Die Aufwendungen für bezogene Waren betreffen in erster Linie Brillenfassungen, Gläser, Kontaktlinsen und Pflegemittel sowie Hörgeräte und Hörgerätezubehör nach Abzug von Skonti, Rabatten und anderen vergleichbaren Beträgen.

(30) Personalaufwand

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Löhne und Gehälter 387.363 367.695
Soziale Abgaben und Altersversorgung 71.373 67.988
458.736 435.683
davon Rentenversicherungsbeiträge 33.771 32.874

Im Rahmen der in Deutschland gesetzlichen Leistungen zur Vermögensbildung (VWL) wird den Mitarbeitern regelmäßig einmal im Jahr das Angebot unterbreitet, diese Leistungen in Fielmann-Aktien anzulegen. Am 7.10.2013 wurden jedem Mitarbeiter sieben Aktien zum Preis von 78,00 € mit einer Ausübungsfrist bis zum 6.11.2013 angeboten. Diese Offerte wurde von 5.023 Mitarbeitern wahrgenommen. Somit wurden 35.161 (Vorjahr: 31.647) Aktien an die Mitarbeiter ausgegeben. Zum Bilanzstichtag bestehen damit wie im Vorjahr keine offenen Positionen zum Bezug von Aktien. Am letzten Tag der Ausübungsfrist des Angebots betrug der Börsenschlusskurs 83,37 € (Vorjahr: 74,23 €).

Im Konzern wurden gemäß IFRS 2 Tsd. € 2.931 (Vorjahr: Tsd. € 2.338) als Aufwand für die vermögenswirksamen Leistungen in Aktien erfasst. Kursgewinne sowie Buchverluste aus dem Abgang eigener Aktien wurden direkt mit dem Eigenkapital verrechnet (vgl. auch Textziffer (40)).

Darüber hinaus erhielten im Geschäftsjahr Mitarbeiter in den Niederlassungen insgesamt 42.017 Aktien (Vorjahr: 39.752 Aktien) aus einem leistungsorientierten Prämienprogramm im sinne von IFRS 2. Der Gesamtaufwand belief sich auf Tsd. € 6.856 (Vorjahr: Tsd. € 5.767). Mit diesem Programm werden insbesondere Elemente der Fielmann-Philosophie wie die Kundenzufriedenheit belohnt.

Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes unterteilen sich in fixe und variable, ergebnisabhängige Bestandteile sowie für einen Vorstand zusätzlich eine Pensionszusage. Den fixen Bezügen wurde die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung sowie der geldwerte Vorteil für die Nutzung von Firmenfahrzeugen zugerechnet. Die variablen Bestandteile orientieren sich an dem Jahresüberschuss des Fielmann-Konzerns. Aktienoptionsprogramme sind nicht eingerichtet.

Die Bezüge des Vorstandes betragen in der Berichtsperiode Tsd. € 8.785 (Vorjahr: Tsd. € 8.404). Die fixen Bezüge belaufen sich in 2013 auf Tsd. € 3.340 (Vorjahr: Tsd. € 3.339). Davon erhielten Herr Fielmann Tsd. € 1.643 (Vorjahr: Tsd. € 1.643), Herr Schmid Tsd. € 624 (Vorjahr: Tsd. € 624), Herr Dr. Thies Tsd. € 533 (Vorjahr: Tsd. € 533) und Herr Zeiss Tsd. € 540 (Vorjahr: Tsd. € 539). Die variablen Bezüge betragen Tsd. € 5.445 (Vorjahr: Tsd. € 5.065). Davon erhielten Herr Fielmann Tsd. € 2.943 (Vorjahr: Tsd. € 2.738), Herr Schmid Tsd. € 1.030 (Vorjahr: Tsd. € 959), Herr Dr. Thies Tsd. € 736 (Vorjahr: Tsd. € 684) und Herr Zeiss Tsd. € 736 (Vorjahr: Tsd. € 684). Bei den Vorständen entfällt von der erfolgsbezogenen Komponente auf die Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung ein Betrag von Tsd. € 1.629 (Vorjahr: Tsd. € 1.520). Davon entfallen auf Herrn Fielmann Tsd. € 881 (Vorjahr: Tsd. € 822), Herrn Schmid Tsd. € 308 (Vorjahr: Tsd. € 288), Herrn Dr. Thies Tsd. € 220 (Vorjahr: Tsd. € 205) sowie Herrn Zeiss Tsd. € 220 (Vorjahr: Tsd. € 205). Darüber hinaus ist Herrn Schmid eine Pensionszusage erteilt worden, die ihm ab Erreichen der Altersgrenze einen Anspruch in Höhe von 40 Prozent des letzten Bruttomonatsgehaltes garantiert. Die Zuführung zu der Pensionsrückstellung betrug Tsd. € 291 (Vorjahr: Tsd. € 590). Für den Zeitraum vor der Vollendung des 63. Lebensjahres ist Herrn Schmid für den Fall der Nichtverlängerung seines Dienstvertrages aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen eine an der Dauer seiner Tätigkeit bemessene Einmalzahlung zugesagt, dieses begrenzt auf zwei Bruttojahresvergütungen.

Die Unternehmensphilosophie, die strikte Kundenorientierung, spiegelt sich bei den Verträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Grundsätzlich ist die Tantieme in zwei Teilbereiche gegliedert. Die Tantieme I richtet sich weiterhin ausschließlich nach dem Jahresergebnis und schreibt die bisherige Regelung mit einer Gewichtung von 70 Prozent fort. Die Tantieme II dient der Förderung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Tantieme berechnet sich nach der Kundenzufriedenheit in Verbindung mit dem Jahresüberschuss, die über ein Zielsystem innerhalb von drei Jahren bewertet wird. Bei den Verträgen der Herren Fielmann und Schmid beträgt die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung jeweils 200 Prozent der festen Vergütung, bei den Herren Dr. Thies und Zeiss beträgt die Höchstgrenze jeweils 150 Prozent der festen Vergütung.

(31) Abschreibungen

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Immaterielle Vermögenswerte 2.747 3.138
Firmenwerte 30
Sachanlagen inkl. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 32.190 31.699
34.937 34.867

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sind im Berichtszeitraum wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Wertberichtigungen enthalten.

(32) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kosten der Verwaltung und Organisation, Werbeaufwendungen, Raumkosten sowie Aufwendungen für Weiterbildung und freiwillige soziale Leistungen. Der Aufwand aus Währungsdifferenzen beträgt Tsd. € 1.330 (Vorjahr: Tsd. € 441). Dem stehen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Tsd. € 845 (Vorjahr: Tsd. € 300) gegenüber (siehe auch Textziffer (28)).

Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

(33) Finanzergebnis

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Aufwendungen Erträge Saldo
in Tsd. € 2013 2012 2013 2012 2013 2012
--- --- --- --- --- --- ---
Ergebnis aus Geld- und Kapitalanlagen -368 -436 2.142 2.491 1.774 2.055
Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen -1.114 -1.636 71 102 -1.043 -1.534
Zinsergebnis -1.482 -2.072 2.213 2.593 731 521
Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen und ähnliches 0 0 0 0 0 0
Finanzergebnis -1.482 -2.072 2.213 2.593 731 521

Die Zinsaufwendungen setzen sich unter anderem aus Zinsen für Darlehen an Minderheitsgesellschafter sowie Zinseffekten aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen zusammen.

(34) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Ausgewiesen werden Gewerbe- und Körperschaftsteuern sowie äquivalente Landessteuern der einbezogenen Gesellschaften in Höhe von Tsd. € 53.628 (Vorjahr: Tsd. € 46.842), davon ein Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 90 (Vorjahr: Tsd. € 2.176) für periodenfremde Steuern. Der ertragsteuerliche Aufwand der Einzelgesellschaften des Konzerns minderte sich durch Nutzung von Verlustvorträgen um Tsd. € 3.383 (Vorjahr: Tsd. € 2.545). Latenter Steueraufwand im Konzern ist in Höhe von Tsd. € 3.487 (Vorjahr: Tsd. € 4.075) in dieser Position enthalten. Nähere Angaben finden sich in Textziffer (39) des Anhangs.

(35) Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie entwickelte sich folgendermaßen:

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Jahresüberschuss 142.026 129.720
Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse -4.000 -3.355
Periodenergebnis 138.026 126.365
Anzahl Aktien in Tsd. Stück 41.999 41.999
Ergebnis je Aktie in € (verwässert/ unverwässert) 3,29 3,01

Verwässernde Effekte liegen nicht vor.

(36) Nicht beherrschenden Gesellschaftern zustehende Ergebnisse

Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Gewinn betragen Tsd. € 4.057 (Vorjahr: Tsd. € 3.774) und am Verlust Tsd. € 57 (Vorjahr: Tsd. € 419). Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals offen ausgewiesen.

(37) Entnahmen aus den Gewinnrücklagen

Im Geschäftsjahr wie im Vorjahr wurden keine Gewinnrücklagen entnommen.

(38) Einstellungen in die Gewinnrücklagen

Es handelt sich um die Einstellung in die Gewinnrücklagen des Konzerns (Tsd. € 16.328, Vorjahr: Tsd. € 12.996).

(39) Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge minderten sich im Berichtszeitraum durch entsprechende Jahresergebnisse um Tsd. € 2.885 (Vorjahr: Minderung um Tsd. € 2.587).

Von den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge entfallen Beträge in Höhe von Tsd. € 320 (Vorjahr: Tsd. € 513) auf Gesellschaften, die sich aktuell in einer Verlustsituation befinden. Der Ansatz erfolgte aufgrund positiver Ertragsprognosen, die auch durch den Impairment-Test dieser Einheiten belegt sind.

Auf Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 6.283 (Vorjahr: Tsd. € 8.470) wurden keine aktiven latenten Steuerposten angesetzt, da eine Nutzung nicht absehbar ist.

Hierin enthalten sind Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 0 (Vorjahr: Tsd. € 1.136), die innerhalb der nächsten 12 Monate voraussichtlich wegen Zeitablaufs verfallen werden.

Des Weiteren sind aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen aus Einzelbilanzen, Einbringungsvorgängen im Konzern und der Zwischengewinneliminierung enthalten. Eine Realisierung von aktiven latenten Steuern im Verlauf der kommenden 12 Monate wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 2.171 (Vorjahr: Tsd. € 3.500) erfolgen, bei passiven latenten Steuern ist eine Realisierung in Höhe von Tsd. € 554 (Vorjahr: Tsd. € 150) zu erwarten.

Die latenten Steuern teilen sich wie folgt auf:

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31. 12. 2013 31.12.2012
Latente Steuern Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv
--- --- --- --- ---
a) auf abzugsfähige Differenzen
- aus Einzelabschluss 2.321 2.573
- aus Handelsbilanz II 9.546 10.766 8.701 10.185
- aus Konsolidierung 2.361 913 3.014 930
b) auf Verlustvorträge 1.865 4.746
16.093 11.679 19.034 11.115
Überleitung auf den Bilanzausweis
Saldierungseffekt gemäß IAS 12.71 ff. -7.712 -7.712 -7.088 -7.088
Latente Steueransprüche und Verbindlichkeiten gemäß Bilanz 8.381 3.967 11.946 4.027

Die latenten Steuern sind den einzelnen Bilanzpositionen zuzurechnen:

AKTIVA

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31.12.2013 31.12.2012
Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv
--- --- --- --- ---
Firmenwerte 2.314 4.269 2.938 4.016
Sachanlagen 2.250 316 2.122 333
Finanzanlagen 19 181 19 222
Vorräte 7.045 2.021 6.560 1.643
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte 97 1.933 71 2.020
Zahlungsmittel und Äquivalente 32 18

PASSIVA

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31.12.2013 31.12.2012
Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv Tsd. € Aktiv Tsd. € Passiv
--- --- --- --- ---
Eigenkapital 2.122 598 5.434 571
Sonderposten mit Rücklageanteil 0 1.198 1.238
Rückstellungen 2.246 1.131 1.890 1.054
16.093 11.679 19.034 11.115
Überleitung auf den Bilanzausweis
Effekt aus der Saldierung gemäß IAS 12.71 ff. -7.712 -7.712 -7.088 -7.088
Latente Steueransprüche und Steuerverbindlichkeiten gemäß Bilanz 8.381 3.967 11.946 4.027

Steuerlich zulässige Vorauszahlungen auf die Beiträge zur gesetzlichen Altersversorgung der Schweizer Vertriebsgesellschaft werden im Konzern einem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zugeführt. Hierauf werden passive latente Steuern gebildet.

Die dem Eigenkapital zugeordneten latenten Steuern entfallen im Wesentlichen auf Verlustvorträge (aktive latente Steuern) sowie auf Outside Basis Differences (passive latente Steuern). Darüber hinaus sind latente Steuern enthalten, die auf einen bei der Fielmann Aktiengesellschaft gebildeten steuerlichen Ausgleichsposten entfallen. Dieser steuerliche Ausgleichsposten löst sich in den Folgejahren auf, was zur Realisierung der hierauf entfallenden aktiven latenten Steuern führt.

Die auf den Sonderposten mit Rücklageanteil entfallenden latenten Steuern ergeben sich aus einem entsprechenden Posten mit steuerlicher Wirkung in den Einzelabschlüssen.

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Steuerliche Überleitungsrechnung gemäß IAS 12 2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Ergebnis vor Ertragsteuern 199.141 180.637
Anzuwendender Steuersatz in % 30,7 30,7
Erwarteter Steueraufwand 61.136 55.456
Steuersatzabweichungen
Effekt aus Steuersatzdifferenzen Ausland -3.405 -3.445
Effekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage
Körperschaftsteuerfreie Ergebnisanteile Dritter -671 -565
Nichtabziehbare Aufwendungen 977 682
Sonstige steuerfreie Erträge -882 -60
Gewerbesteuerliche Freibeträge und andere Korrekturen -257 234
Aperiodische Effekte 211 -1.380
Sonstige 6 -5
Gesamtsteueraufwand Konzern 57.115 50.917

Die Parameter für die Berechnung des für 2013 zu erwartenden Steuersatzes von 30,7 Prozent sind eine durchschnittliche Gewerbesteuer (14,9 Prozent aus durchschnittlichem Hebesatz von 425 Prozent), die Körperschaftsteuer (15,0 Prozent) und der Solidaritätszuschlag (5,5 Prozent). Der durchschnittliche Hebesatz hat sich gegenüber 2012 nur unwesentlich verändert. Die übrigen Parameter sind gegenüber 2012 unverändert.

Gemäß IAS 12 sind latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (sogenannte Outside Basis Differences), wenn mit einer Realisierung innerhalb von 12 Monaten zu rechnen ist. Für geplante Ausschüttungen von Tochtergesellschaften in Höhe von Tsd. € 37.399 (Vorjahr: Tsd. € 35.661) besteht bei einer Bemessungsgrundlage von 5 Prozent (§ 8b KStG) eine passive Steuerlatenz in Höhe von Tsd. € 598 (Vorjahr: Tsd. € 571).

Im Übrigen bestehen zum Bilanzstichtag weitere Outside Basis Differences in Höhe von Tsd. € 2.168 (Vorjahr: Tsd. € 1.030). Mit einer Realisierung ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen, sodass insoweit der Ansatz einer passiven Steuerlatenz gemäß IAS 12.39 nicht in Frage kommt.

(40) Entwicklung des Konzerneigenkapitals

Vom Eigenkapital werden eigene Anteile in Höhe von Tsd. € 98 (Vorjahr: Tsd. € 91) abgesetzt. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen für Ausschüttungen an die Gesellschafter Gewinnrücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 192.371 (Vorjahr: Tsd. € 174.908) und der Bilanzgewinn (Tsd. € 121.800, Vorjahr: Tsd. € 113.400) der Fielmann Aktiengesellschaft zur Verfügung. Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt zum Bilanzstichtag in Höhe von Tsd. € 58 (Vorjahr: Tsd. € 2.648) einer Ausschüttungssperre. Diese entfällt ausschließlich auf die im Einzelabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft ausgewiesenen aktiven latenten Steuern. Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen diesen Betrag.

Die Ausschüttungen im Geschäftsjahr in Höhe von Tsd. € 113.298 (Vorjahr: Tsd. € 104.969) (ohne Dividende für eigene Aktien) basierten auf einer Dividende von € 2,70 je Aktie (Vorjahr: € 2,50).

Die übrigen Veränderungen des Konzerneigenkapitals resultieren in erster Linie aus Währungsdifferenzen.

Die Anteile Dritter am Eigenkapital werden, soweit sie positive Anteile Dritter an Personengesellschaften betreffen, gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Eigenkapitalspiegel offen ausgewiesen (siehe auch Textziffern (17), (22), (25)).

(41) Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern

Der Finanzmittelfonds in Höhe von Tsd. € 136.488 (Vorjahr: Tsd. € 277.995) umfasst die liquiden Mittel (Tsd. € 82.015; Vorjahr: Tsd. € 165.958) und Kapitalanlagen (Tsd. € 54.473; Vorjahr: Tsd. € 112.037). Diese werden im Finanzmittelfonds berücksichtigt, sofern sie bei Erwerb eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben.

Bedeutende zahlungsunwirksame Investitionen oder Finanztransaktionen fanden im Berichtszeitraum nicht statt. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der liquiden Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 36 (Vorjahr: Tsd. € 36) bezüglich der gemeinnützigen Fielmann Akademie GmbH aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Beschränkungen.

Um für den Kapitalmarkt und das Management die Transparenz zu erhöhen, in welcher Größenordnung der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit durch Umschichtungen von finanziellen Vermögenswerten zwischen Finanzmittelfonds und anderen Positionen beeinflusst wird, erfolgt die folgende Überleitung:

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2013

Tsd. €
2012

Tsd. €
Veränderung
\= Cashflow vor Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden 196.091 182.923 13.168
-/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden -172.582 112.852 -285.434
\= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 23.509 295.775 -272.266

Die Zusammensetzung des Finanzvermögens stellt sich wie folgt dar:

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31.12.2013

Tsd. €
31.12.2012

Tsd. €
Veränderung
Liquide Mittel 82.015 165.958 -83.943
Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit bis drei Monate 54.473 112.037 -57.564
Finanzmittelfonds 136.488 277.995 -141.507
Langfristige Finanzanlagen 221 613 -392
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 16.826 1.439 15.387
Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit über drei Monate 164.247 7.052 157.195
Finanzvermögen 317.782 287.099 30.683

Bezüglich der näheren Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Finanzvermögens wird auf Textziffer (25) verwiesen.

(42) Segmentberichterstattung

Entsprechend der regional gegliederten internen Berichtsstruktur wurde die Segmentierung nach geografischen Regionen vorgenommen, in denen die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns angeboten und erbracht werden. Neben den Segmenten Deutschland, Schweiz und Österreich sind die Regionen Luxemburg, Frankreich, Niederlande und Osteuropa im Segment Übrige zusammengefasst. Die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns unterscheiden sich zwischen den Segmenten nicht.

Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten unterliegen keiner gesonderten Bewertung, da es sich um handelsrechtliche Vorgänge zu marktgerechten Konditionen handelt.

Dem Segment Österreich wurden im Rahmen der Nulltarif-Versicherung der Anzahl der aktiven Versicherungen entsprechende Umsätze und Ergebnisse zugerechnet. Handelsrechtlich werden diese im Segment Deutschland erfasst.

Segmentergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die Vorsteuerergebnisse, bereinigt um die Beteiligungsergebnisse, die im Konzern von untergeordneter Bedeutung sind. Wegen der intensiven konzerninternen Verflechtungen durch die Großhandelsfunktion der Fielmann Aktiengesellschaft und das Cash-Pooling wird das Segmentvermögen mit seinem Anteil an dem konsolidierten Konzernwert angegeben. Ein Überleitungswert entsteht somit nicht.

Durch die Deckung der Segmente mit den gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Konzerns und der Verwendung der Ergebnisgrößen nach IFRS stellen die Überleitungswerte lediglich die konzerninterne Verrechnung dar.

Eine Aufteilung der Konzernumsätze in Produktgruppen erfolgte nicht, da die Augenoptik mit deutlich über 95 Prozent zum Umsatz beiträgt.

V. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen (IAS 24)

Herr Günther Fielmann als Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft gilt als nahestehende Person, da er die Mehrheit der Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar über die Fielmann Familienstiftung oder unmittelbar hält bzw. kontrolliert. Neben den Bezügen für seine Tätigkeit als Vorstand (vgl. Textziffer (30)) und der Zahlung der Dividende für die von ihm gehaltenen Aktien sind außer den im Folgenden dargestellten keine weiteren Zahlungen an Herrn Günther Fielmann direkt geleistet worden.

Darüber hinaus ist Herr Günther Fielmann an den folgenden Gesellschaften, die aus Sicht der Fielmann Aktiengesellschaft als nahestehende Unternehmen einzustufen sind, mittelbar oder unmittelbar beteiligt bzw. übt über diese Kontrolle aus:

KORVA SE (Tochtergesellschaft der Fielmann Familienstiftung)

Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG

MPA Pharma GmbH

Hof Lütjensee-Hofladen GmbH & Co. oHG

diverse Immobilienverwaltungsgesellschaften

Sonstige

Die Fielmann Aktiengesellschaft und ihre Konzerngesellschaften haben im Geschäftsjahr 2013 und dem Vorjahr Lieferungen und Dienstleistungen bezogen und erbracht sowie Räumlichkeiten angemietet und vermietet. Bei der Nutzung von Flächen durch Konzerngesellschaften handelt es sich im Wesentlichen um 24 Niederlassungen (Vorjahr: 24 Niederlassungen). Die entsprechenden Kauf- oder Mietverträge wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Sämtliche Leistungsbeziehungen wurden im Rahmen der üblichen Zahlungsziele (in der Regel 30 Tage) beglichen.

Die nachstehend aufgeführten Geschäftsvorfälle entfallen im Wesentlichen auf Waren- und Leistungsaustausch mit der Fielmann Aktiengesellschaft.

Geschäftsvorfälle von Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften mit der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen

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2013 2012
in Tsd. € Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
Dienstleistungen 12 9
Lieferungen 1.110 1.114
Mieten 138 2.772 190 2.640
138 3.894 190 3.763

Geschäftsvorfälle der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen mit Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften

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2013 2012
in Tsd. € Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahe stehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
Dienstleistungen 612 161 575 356
Lieferungen 18 13
Mieten 31 80 31 65
643 259 606 434

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2013 2012
Salden per 31.12.

in Tsd. €
Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen Günther Fielmann Nahestehende Unternehmen
--- --- --- --- ---
Forderungen 44 278
Verbindlichkeiten 312 63
Sonstige Abgrenzungen 0 174

Weiterhin gelten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat als nahestehende Personen. Die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis erhaltenen Gesamtbezüge betrugen Tsd. € 397 (Vorjahr: Tsd. € 408).

VI. Sonstige Angaben

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Mitarbeiter
Mitarbeiter zum Stichtag Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
--- --- --- --- ---
2013 2012 2013 2012
--- --- --- --- ---
Mitarbeiter (ohne Auszubildende) 13.284 12.715 13.051 12.473
davon
- Mitarbeiter Deutschland 10.974 10.495 10.779 10.275
- Mitarbeiter Schweiz 1.011 932 970 917
- Mitarbeiter Österreich 577 550 574 541
- Mitarbeiter Übrige 722 738 728 740
Auszubildende 2.874 2.779 2.757 2.669
Mitarbeiter gesamt 16.158 15.494 15.808 15.142
Mitarbeiter umgerechnet als Vollzeitkräfte 11.923 11.395 11.633 11.133

Honoraraufwand für den Abschlussprüfer

Der Honoraraufwand für den Konzernabschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2013 beträgt Tsd. € 199 (Vorjahr: Tsd. € 199). Zusätzlich sind Aufwendungen für sonstige Leistungen in Höhe von Tsd. € 9 (Vorjahr: Tsd. € 0) entstanden. Steuerberatungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen wurden vom Konzernabschlussprüfer nicht erbracht.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen. Der Vergütungsbericht ist mit der Entsprechenserklärung veröffentlicht worden und darüber hinaus im Lagebericht abgedruckt.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Vorstand

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Günther Fielmann Vorstandsvorsitzender (Vertrieb/Marketing/Personal), Lütjensee
Günter Schmid (Materialwirtschaft/Produktion), Kummerfeld
Dr. Stefan Thies (IT/Controlling), Hamburg
Georg Alexander Zeiss (Finanzen/Immobilien), Ahrensburg

Aufsichtsrat

Vertreter der Anteilseigner

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Prof. Dr. Mark K. Binz Rechtsanwalt, Stuttgart, Aufsichtsratsvorsitzender
Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell Vorstandsvorsitzender der Faber-Castell AG, Wendelstein
Hans-Georg Frey Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG, Hamburg
Hans Joachim Oltersdorf Geschäftsführer der MPA Pharma GmbH, Rellingen
Marie-Christine Ostermann Geschäftsführende Gesellschafterin der Rullko Großeinkauf GmbH & Co. KG, Hamm
Prof. Dr. Hans-Joachim Priester Notar a. D., Hamburg
Pier Paolo Righi CEO &President Karl Lagerfeld International B.V., Amsterdam, Niederlande
Dr. Stefan Wolf Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG, Leinfelden-Echterdingen

Aufsichtsrat

Vertreter der Arbeitnehmer

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Eva Schleifenbaum Gewerkschaftssekretärin der ver.di, Kiel, stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende
Sören Dannmeier Augenoptikergeselle in der Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG, Hamburg
Jana Furcht Augenoptikermeisterin in der Fielmann AG & Co. OHG, München
Ralf Greve Referent Führungskräfteentwicklung in der Fielmann Aus- und Weiterbildungs-GmbH, Hamburg
Fred Haselbach Augenoptikermeister in der Fielmann AG & Co. OHG, Lübeck
Hans Christopher Meier kaufmänischer Angestellter in der Fielmann AG, Hamburg
Petra Oettle Augenoptikergesellin in der Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG, Ulm
Josef Peitz Gewerkschaftssekretär der ver.di, Berlin

Der Aufwand für Aufsichtsratsvergütungen für 2013 betrug Tsd. € 470 (Vorjahr: Tsd. € 449).

Die Aufsichtsratsmitglieder sind in folgenden weiteren Kontrollgremien tätig

Prof. Dr. Mark K. Binz:

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Wormland Unternehmensverwaltung GmbH Hannover

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Sick AG, Waldkirch

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Faber-Castell AG, Stein

Mitglied des Aufsichtsrates der Festo AG, Esslingen

Mitglied des Aufsichtsrates der Festo Management AG, Wien, Österreich

Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell

Mitglied des Aufsichtsrates des Bayern Design Forum e.V., Nürnberg

Mitglied des Beirates der DZ Bank AG, Frankfurt am Main

Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Versicherungs-Gruppe, Nürnberg

Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Beteiligungs AG, Nürnberg

Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger allgemeine Versicherungs AG, Nürnberg

Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Lebensversicherung AG, Nürnberg

Mitglied des Aufsichtsrates der GARANTA Versicherungs AG, Nürnberg

Mitglied des Aufsichtsrates der UFB/UMU AG, Nürnberg

Hans Joachim Oltersdorf

Vorsitzender des Beirates der Parte GmbH, Köln

Marie-Christine Ostermann

Mitglied des Aufsichtsrates der Kaiser's Tengelmann GmbH, Mühlheim an der Ruhr

Pier Paolo Righi

Mitglied des Aufsichtsrates der Wormland Unternehmensverwaltung GmbH, Hannover

Dr. Stefan Wolf

Vorsitzender des Aufsichtsrates der NORMA Group AG, Maintal

Mitglied des Verwaltungsrats der Micronas Semiconductor Holding AG, Zürich, Schweiz

Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2013 sowie Darstellung der Gesellschaften, welche die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch nehmen

Aufstellung sämtlicher Beteiligungen der Fielmann AG gem. § 313 Abs. 2 HGB

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Fielmann AG & Co. am Kugelbrunnen KG Aachen 100
Fielmann AG & Co. OHG Aalen 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Achim 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. oHG Ahaus 100
Fielmann AG & Co. KG Ahlen 100
Fielmann AG & Co. oHG Ahrensburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Albstadt-Ebingen 100
Fielmann AG & Co. KG Alsfeld 100
Fielmann AG & Co. KG Altenburg 100
Fielmann AG & Co. KG Alzey 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Amberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Andernach 100
Fielmann AG & Co. KG Annaberg-Buchholz 100
Fielmann AG & Co. oHG Ansbach 100
Fielmann AG & Co. KG Arnsberg-Neheim 100
Fielmann AG & Co. KG Arnstadt 100
Fielmann AG & Co. City Galerie oHG Aschaffenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Aschaffenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Aschersleben 100
Fielmann AG & Co. KG Aue 100
Fielmann AG & Co. KG Auerbach/Vogtland 100
Fielmann AG & Co. im Centrum oHG Augsburg 100
Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie Augsburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Aurich 100
Fielmann AG & Co. KG Backnang 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Hersfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Homburg 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Kissingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Kreuznach 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Mergentheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Neuenahr-Ahrweiler 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Oeynhausen 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Oldesloe 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Reichenhall 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Salzuflen 100
Fielmann AG & Co. KG Bad Saulgau 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Segeberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Bad Tölz 100
Fielmann AG & Co. oHG Baden-Baden 100
Fielmann AG & Co. KG Balingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Bamberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Barsinghausen 100
Fielmann AG Basel, Schweiz 100
Pro-optik AG Basel, Schweiz 100
Fielmann AG & Co. oHG Bautzen 100
Fielmann AG & Co. oHG Bayreuth 100
Fielmann AG & Co. oHG Beckum 100
Fielmann AG & Co. oHG Bensheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bergheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Bergisch Gladbach 100
Fielmann AG & Co. Alexanderplatz KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Berlin-Hellersdorf oHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Berlin-Zehlendorf oHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Friedrichshagen oHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Friedrichshain oHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Gesundbrunnen-Center KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Gropius Passagen oHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. im Alexa KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Kreuzberg KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Linden-Center KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Märkisches Zentrum KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Marzahn OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Moabit KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Neukölln KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. oHG Tegel Berlin 100
Fielmann AG & Co. Pankow OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Prenzlauer Berg OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Schöneweide OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Spandau OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Steglitz OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Tempelhof OHG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Treptow KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Weißensee KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Westend KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. Wilmersdorf KG Berlin 100
Fielmann AG & Co. OHG Bernburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Biberach an der Riß 100

Der angegebene Konzernanteil am Kapital bezieht sich auf unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Fielmann Aktiengesellschaft. Sämtliche in der nachfolgenden Tabelle dargestellten inländischen Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 HGB für Kapitalgesellschaften bzw. gemäß § 264b HGB für Personenhandelsgesellschaften geltenden Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts.

Aufstellung sämtlicher Beteiligungen der Fielmann AG gem. § 313 Abs. 2 HGB

Konzernanteile am Kapital in Prozent

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Name Sitz1 Anteil
Fielmann AG & Co. Jahnplatz KG Bielefeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Bielefeld 100
Fielmann AG & Co. Brackwede KG Bielefeld-Brackwede 100
Fielmann AG & Co. oHG Bietigheim-Bissingen 100
Fielmann AG & Co. KG Bingen am Rhein 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Bitburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Bitterfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Böblingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Bocholt 100
Fielmann AG & Co. OHG Bochum 100
Fielmann AG & Co. Wattenscheid KG Bochum 100
Fielmann AG & Co. Bonn-Bad Godesberg OHG Bonn 100
Fielmann AG & Co. oHG Bonn 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Bonn 50,98
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Borken 100
Fielmann AG & Co. OHG Bottrop 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Brake 100
Fielmann AG & Co. OHG Brandenburg 100
Fielmann AG & Co. Schloss-Arkaden KG Braunschweig 100
fielmann Fielmann GmbH Braunschweig 100
Fielmann AG & Co. KG Bremen 68
Fielmann AG & Co. oHG Bremen-Neustadt Bremen 100
Fielmann AG & Co. Roland-Center KG Bremen 100
Fielmann AG & Co. Vegesack OHG Bremen 100
Fielmann AG & Co. Weserpark OHG Bremen 100
fielmann-optic Fielmann GmbH &Ise OHG Bremerhaven 100
Fielmann AG & Co. OHG Bretten 100
Fielmann AG & Co. OHG Bruchsal 100
Fielmann AG & Co. oHG Brühl 100
Fielmann AG & Co. OHG Brunsbüttel 100
Fielmann AG & Co. oHG Buchholz 100
Fielmann AG & Co. KG Bünde 100
Fielmann AG & Co. OHG Burg 100
Fielmann AG & Co. OHG Buxtehude 100
Fielmann AG & Co. KG Calw 100
Fielmann AG & Co. oHG Castrop-Rauxel 100
Fielmann AG & Co. OHG Celle 100
Fielmann AG & Co. OHG Chemnitz 100
Fielmann AG & Co. Vita-Center KG Chemnitz 100
Fielmann AG & Co. oHG Cloppenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Coburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Coesfeld 100
Fielmann AG & Co. oHG Cottbus 100
Fielmann AG & Co. OHG Crailsheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Cuxhaven 100
Fielmann AG & Co. oHG Dachau 100
Fielmann AG & Co. OHG Dallgow-Döberitz 100
Fielmann AG & Co. KG Darmstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsplatz Darmstadt 100
Fielmann AG & Co. KG Datteln 100
Fielmann AG & Co. oHG Deggendorf 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Delmenhorst 100
Fielmann AG & Co. OHG Dessau-Roßlau 100
Fielmann AG & Co. oHG Kavalierstraße Dessau-Roßlau 100
Fielmann AG & Co. OHG Detmold 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG Diepholz 100
Fielmann AG & Co. oHG Dillingen 100
Fielmann AG & Co. KG Dingolfing 100
Fielmann AG & Co. OHG Dinslaken 100
Fielmann AG & Co. OHG Döbeln 100
Baur Optik AG & Co. KG Donauwörth 100
Baur Optik Geschäftsführungs-AG Donauwörth 100
Fielmann AG & Co. oHG Dormagen 100
Fielmann AG & Co. KG Dorsten 100
Fielmann AG & Co. KG Dortmund 100
Fielmann AG & Co. Dresden Altstadt OHG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Dresden Neustadt OHG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Kaufpark KG Dresden 100
Fielmann AG & Co. Hamborn KG Duisburg 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Duisburg 100
Fielmann AG & Co. Meiderich KG Duisburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Dülmen 100
Fielmann AG & Co. OHG Düren 100
Fielmann AG & Co. Derendorf OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Friedrichstraße OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Oberkassel OHG Düsseldorf 100
Fielmann AG & Co. Rethelstraße OHG Düsseldorf 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Düsseldorf 60
Fielmann AG & Co. OHG Eberswalde 100
Fielmann AG & Co. OHG Eckernförde 100
Fielmann AG & Co. oHG Ehingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Eisenach 100
Fielmann AG & Co. OHG Eisenhüttenstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Elmshorn 100
Fielmann AG & Co. OHG Emden 100
Fielmann AG & Co. OHG Emmendingen 100
Fielmann AG & Co. KG Emsdetten 100
Fielmann AG & Co. OHG Erding 100
Fielmann AG & Co. OHG Erfurt 100
Fielmann AG & Co. Thüringen-Park OHG Erfurt 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Erlangen 100
Fielmann AG & Co. OHG Erlangen 100
Fielmann AG & Co. OHG Erkelenz 100
Fielmann AG & Co. KG Eschwege 100
Fielmann AG & Co. OHG Eschweiler 100
Fielmann AG & Co. EKZ Limbecker Platz KG Essen 100
Fielmann AG & Co. Essen-Rüttenscheid OHG Essen 100
Fielmann AG & Co. Zentrum KG Essen 100
Fielmann AG & Co. Essen-Steele OHG Essen-Steele 100
Fielmann AG & Co. OHG Esslingen 100
Brillen-Bunzel GmbH Ettlingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Ettlingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Euskirchen 100
Fielmann AG & Co. oHG Eutin 100
Fielmann AG & Co. OHG Finsterwalde 100
Fielmann AG & Co. OHG Flensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Forchheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Frankenthal 100
Fielmann AG & Co. OHG Frankfurt (Oder) 100
Fielmann AG & Co. Bornheim KG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Hessen-Center OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Höchst OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Leipziger Straße OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. Roßmarkt OHG Frankfurt am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Frechen 100
Fielmann AG & Co. OHG Freiberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Freiburg im Breisgau 100
Fielmann AG & Co. oHG Freising 100
Fielmann AG & Co. OHG Freital 100
Fielmann AG & Co. KG Freudenstadt 100
Fielmann AG & Co. KG Friedrichshafen 100
Fielmann AG & Co. OHG Fulda 100
Fielmann AG & Co. OHG Fürstenfeldbruck 100
Fielmann AG & Co. OHG Fürstenwalde 100
Fielmann AG & Co. KG Fürth 100
Fielmann AG & Co. KG Garmisch-Partenkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Geesthacht 100
Fielmann AG & Co. KG Geislingen an der Steige 100
Fielmann AG & Co. OHG Geldern 100
Fielmann AG & Co. OHG Gelnhausen 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Gelsenkirchen 100
Fielmann AG & Co. Buer OHG (vormals fielmann-optik Fielmann GmbH & Co. KG) Gelsenkirchen 100
Fielmann AG & Co. KG Gera 100
Fielmann AG & Co. oHG Gießen 100
Fielmann AG & Co. OHG Gifhorn 100
Fielmann AG & Co. KG Gladbeck 100
Fielmann AG & Co. OHG Glinde 100
Fielmann AG & Co. KG Goch 100
Fielmann AG & Co. OHG Göppingen 100
Fielmann AG & Co. KG Görlitz 100
Fielmann AG & Co. Centrum KG Görlitz 100
Fielmann AG & Co. OHG Goslar 100
Fielmann AG & Co. OHG Gotha 100
Fielmann AG & Co. OHG Göttingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Greifswald 100
Fielmann AG & Co. OHG Greiz 100
Fielmann AG & Co. OHG Greven 100
Fielmann AG & Co. OHG Grevenbroich 100
Fielmann AG & Co. KG Grimma 100
Fielmann AG & Co. OHG Gronau 100
Fielmann AG & Co. OHG Gummersbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Günzburg 100
Fielmann AG & Co. Pferdemarkt OHG Güstrow 100
Fielmann AG & Co. OHG Gütersloh 100
Fielmann AG & Co. OHG Hagen 100
Fielmann AG & Co. OHG Halberstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Halle 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. Halle-Neustadt OHG Halle-Neustadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Haltern am See 100
CM Stadtentwicklung GmbH & Co. KG Hamburg 51
CM Stadtentwicklung Verwaltungs GmbH Hamburg 51
Fielmann AG & Co. Altona KG (bis 04.12.2013) Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Billstedt KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Bramfeld KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Eimsbüttel OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Eppendorf KG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Harburg Sand OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. im Alstertal-Einkaufszentrum OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. im Elbe-Einkaufszentrum OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Bergedorf OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Ochsenzoll OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Barmbek Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Niendorf Hamburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Schnelsen Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Othmarschen OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Ottensen OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Rahlstedt OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Rathaus OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Volksdorf OHG Hamburg 100
Fielmann AG & Co. Wandsbek OHG Hamburg 100
Fielmann Augenoptik Aktiengesellschaft Hamburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. Luxemburg KG Hamburg 51
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Harburg-City Hamburg 100
Fielmann Aus- und Weiterbildungs-GmbH2 Hamburg 100
Fielmann Beteiligungsgesellschaft mbH Hamburg 100
Fielmann Dekorations- und Verkaufsförderungsgesellschaft mbH Hamburg 100
fielmann Farmsen Fielmann GmbH & Co. KG Hamburg 50
Fielmann Finanzservice GmbH Hamburg 100
Fielmann Ventures GmbH Hamburg 100
HID Hamburger Immobiliendienste GmbH Hamburg 100
Optiker Carl GmbH Hamburg 100
opt-invest GmbH & Co. OHG2 ,3 Hamburg 100
opt-Invest Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH Hamburg 100
Fielmann AG & Co. KG Hameln 100
Fielmann AG & Co. KG Hamm 100
Fielmann AG & Co. OHG Hanau 100
Fielmann AG & Co. Ernst-August-Galerie KG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Lister Meile OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Nordstadt OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. Schwarzer Bär OHG Hannover 100
Fielmann AG & Co. OHG Haßloch 100
Fielmann AG & Co. OHG Hattingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Heide 100
Fielmann AG & Co. KG Heidelberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Heidenheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Heilbronn 100
Fielmann AG & Co. oHG Heinsberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Helmstedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Herborn 100
Fielmann AG & Co. KG Herford 100
Fielmann AG & Co. KG Herne 100
Fielmann AG & Co. oHG im Centrum Herne 100
Fielmann AG & Co. OHG Herrenberg 100
Fielmann AG & Co. KG Herten 100
Fielmann AG & Co. oHG Hilden 100
Fielmann AG & Co. OHG Hildesheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Hof 100
Fielmann AG & Co. OHG Homburg/Saar 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Höxter 100
Fielmann AG & Co. OHG Hoyerswerda 100
Fielmann AG & Co. oHG Husum 100
Fielmann AG & Co. OHG Ibbenbüren 100
Fielmann AG & Co. oHG Idar-Oberstein 100
Fielmann AG & Co. OHG Ilmenau 100
Fielmann AG & Co. OHG Ingolstadt 100
Fielmann AG & Co. EKZ Westpark OHG Ingolstadt 100
Fielmann AG & Co. oHG Iserlohn 100
Fielmann AG & Co. OHG Itzehoe 100
Fielmann AG & Co. OHG Jena 100
Fielmann AG & Co. OHG Kaiserslautern 100
Fielmann AG & Co. OHG Kamen 100
Fielmann AG & Co. KG Kamp-Lintfort 100
Fielmann AG & Co. Westliche Kaiserstraße KG Karlsruhe 100
Fielmann AG & Co. OHG Kassel 100
Fielmann AG & Co. OHG Kaufbeuren 100
Fielmann AG & Co. OHG Kempen 100
Fielmann AG & Co. oHG Kempten 100
Fielmann AG & Co. OHG Kiel 100
Fielmann AG & Co. oHG Wellingdorf Kiel 100
Fielmann GmbH Kiew, Ukraine 100
RA Optika AG Kiew, Ukraine 100
Fielmann AG & Co. oHG Kirchheim unter Teck 100
Fielmann AG & Co. KG Kleve 100
Fielmann AG & Co. Forum Mittelrhein OHG Koblenz 100
Fielmann AG & Co. OHG Koblenz 100
Fielmann AG & Co. Barbarossaplatz OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. Ebertplatz KG Köln 100
Fielmann AG & Co. Mülheim OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. oHG Kalk Köln 100
Fielmann AG & Co. oHG Rhein-Center Köln 100
Fielmann AG & Co. Schildergasse OHG Köln 100
Fielmann AG & Co. Venloer Straße OHG Köln 100
Optik Simon GmbH Köln 100
Fielmann AG & Co. Chorweiler KG Köln-Chorweiler 100
Optik Hess GmbH Köln-Dellbrück 100
Optik Hess GmbH & Co. KG Köln-Dellbrück 100
Fielmann AG & Co. OHG Konstanz 100
Fielmann AG & Co. OHG Korbach 100
Fielmann AG & Co. KG Köthen 100
Fielmann AG & Co. Neumarkt KG Krefeld 100
Fielmann AG & Co. OHG Kulmbach 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG Laatzen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lahr 100
fielmann Fielmann GmbH Landau 65
Fielmann AG & Co. OHG Landshut 100
Fielmann AG & Co. OHG Langenfeld 100
FFN Holding AG Langenthal, Schweiz 100
Stadt Optik Fielmann Langenthal AG Langenthal, Schweiz 100
Fielmann AG & Co. OHG Langenhagen 100
Fielmann AG & Co. KG Lauf an der Pegnitz 100
Fielmann AG & Co. oHG Leer 100
Fielmann AG & Co. am Markt OHG Leipzig 100
Fielmann AG & Co. oHG Allee Center Leipzig 100
Fielmann AG & Co. Paunsdorf-Center OHG Leipzig 100
Fielmann AG & Co. KG Lemgo 100
Fielmann AG & Co. OHG Lengerich 100
Fielmann AG & Co. OHG Leverkusen 100
Fielmann AG & Co. oHG Limburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Lingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Lippstadt 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Lohne 61,54
Fielmann Ltd. London, Großbritannien 100
Fielmann AG & Co. oHG Lörrach 100
Fielmann AG & Co. KG Lübbecke 100
Fielmann AG & Co. OHG Lübeck 100
Fielmann AG & Co. KG Luckenwalde 100
Fielmann AG & Co. oHG Lüdenscheid 100
Fielmann AG & Co. im Center KG Ludwigsburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Ludwigshafen 100
Fielmann AG & Co. Rhein-Galerie KG Ludwigshafen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lüneburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Lünen 100
Fielmann AG & Co. oHG Lutherstadt Eisleben 100
Fielmann AG & Co. OHG Lutherstadt Wittenberg 100
Fielmann GmbH Luxembourg, Luxemburg 55,9
Grupo Empresarial Fielmann Espana S.A. Madrid, Spanien 100
Fielmann AG & Co. OHG Magdeburg 100
Fielmann AG & Co. Sudenburg OHG Magdeburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Mainz 100
Fielmann AG & Co. OHG Mannheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Marburg 100
Fielmann AG & Co. KG Marktredwitz 100
Fielmann AG & Co. KG Marl 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Mayen 100
Fielmann AG & Co. oHG Meiningen 100
Fielmann AG & Co. OHG Meißen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG Memmingen 50,1
Fielmann AG & Co. OHG Menden 100
Fielmann AG & Co. OHG Meppen 100
Fielmann AG & Co. oHG Merseburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Merzig 100
Fielmann AG & Co. OHG Meschede 100
Fielmann AG & Co. oHG Minden 100
IB Fielmann GmbH Minsk, Weißrussland 100
Fielmann AG & Co. OHG Moers 100
Fielmann AG & Co. OHG Mölln 100
Fielmann AG & Co. oHG Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Hindenburgstraße Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. Rheydt oHG Mönchengladbach 100
Optik Klüttermann Verwaltungs GmbH Mönchengladbach 100
Fielmann AG & Co. KG Mosbach 100
Fielmann AG & Co. OHG Mühldorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Mühlhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG) Mülheim an der Ruhr 100
Fielmann AG & Co. RheinRuhrZentrum OHG Mülheim an der Ruhr 100
Fielmann AG & Co. Haidhausen OHG München 100
Fielmann AG & Co. Leopoldstraße OHG München 100
Fielmann AG & Co. OHG München 100
Fielmann AG & Co. oHG München OEZ München 100
Fielmann AG & Co. oHG München PEP München 100
Fielmann AG & Co. oHG Sendling München 100
Fielmann AG & Co. Pasing OHG München 100
Fielmann AG & Co. Riem Arcaden KG München 100
Fielmann AG & Co. Tal KG München 100
Fielmann AG & Co. Hiltrup OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. Klosterstraße OHG Münster 100
Fielmann AG & Co. oHG An der Rothenburg Münster 100
Fielmann AG & Co. KG Nagold 100
Fielmann AG & Co. OHG Naumburg 100
Fielmann AG & Co. KG Neubrandenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Marktplatz-Center Neubrandenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuburg an der Donau 100
Fielmann AG & Co. oHG Neu-Isenburg 100
Fielmann AG & Co. oHG Neumarkt i. d. OPf. 100
Fielmann AG & Co. OHG Neumünster 100
Fielmann AG & Co. OHG Neunkirchen 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuruppin 100
Fielmann AG & Co. OHG Neuss 100
Fielmann AG & Co. oHG Neustadt a.d. Weinstraße 100
Fielmann AG & Co. OHG Neustrelitz 100
Fielmann AG & Co. oHG Neuwied 100
Fielmann AG & Co. OHG Nienburg 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Norden 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG Nordenham 100
Fielmann AG & Co. OHG Norderstedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Nordhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Nordhorn 100
Fielmann AG & Co. OHG Northeim 100
Fielmann AG & Co. am Hauptmarkt OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg Lorenz OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg-Süd KG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Nürnberg-Langwasser OHG Nürnberg 100
Fielmann AG & Co. Oberhausen OHG Oberhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Sterkrade Oberhausen Sterkrade 100
Fielmann AG & Co. oHG Oberursel 100
Fielmann AG & Co. OHG Oer-Erkenschwick 100
Fielmann AG & Co. KG Offenbach am Main 100
Fielmann AG & Co. oHG Offenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Oldenburg/Holstein 100
Fielmann AG & Co. im Centrum KG Oldenburg/ Oldenburg 100
Fielmann B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Fielmann Holding B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Hofland Optiek B.V. Oldenzaal, Niederlande 100
Fielmann AG & Co. OHG Olsberg 100
Fielmann AG & Co. oHG Oranienburg 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG Osnabrück 50,12
Fielmann AG & Co. oHG Osterholz Scharmbeck 100
Fielmann AG & Co. KG Paderborn 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Papenburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Parchim 100
Fielmann AG & Co. oHG Passau 100
Fielmann AG & Co. OHG Peine 100
Fielmann AG & Co. OHG Pforzheim 100
Fielmann AG & Co. oHG Pinneberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Pirmasens 100
Fielmann AG & Co. OHG Pirna 100
Fielmann AG & Co. KG Plauen 100
Betriebsgesellschaft Pförtnerhaus mbH Plön 100
Fielmann AG & Co. KG Plön 100
Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH Plön 100
Fielmann AG & Co. OHG Potsdam 100
Fielmann sp. z o.o. Poznan, Polen 100
Fielmann AG & Co. OHG Quedlinburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Radebeul 100
Baur Optik GmbH Rain Rain am Lech 60
Fielmann AG & Co. OHG Rastatt 100
Beteiligungsgesellschaft fielmann Modebrillen Rathenow GmbH Rathenow 100
Fielmann AG & Co. an den Flugzeughallen OHG Rathenow 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. KG Rathenow 96
fielmann Modebrillen Rathenow AG & Co. KG (vormals fielmann Modebrillen Rathenow GmbH & Co. OHG) Rathenow 100
OTR Oberflächentechnik GmbH Rathenow 100
Rathenower Optik GmbH3 Rathenow 100
Rathenower Optische Werke GmbH Rathenow 100
Fielmann AG & Co. OHG Ratingen 100
Fielmann AG & Co. KG Ravensburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Recklinghausen 100
Fielmann AG & Co. im Donau-Einkaufszentrum KG Regensburg 100
Fielmann AG & Co. KG Regensburg 100
Fielmann AG & Co. KG Reichenbach im Vogtland 100
Fielmann AG & Co. oHG Remscheid 100
Fielmann AG & Co. oHG Rendsburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Reutlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Rheinbach 100
Fielmann AG & Co. oHG Rheine 100
Löchte-Optik GmbH Rheine 100
Fielmann AG & Co. OHG Riesa 100
Fielmann AG & Co. KG Rinteln 100
Fielmann AG & Co. oHG Rosenheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Rostock 100
Fielmann AG & Co. oHG Lütten Klein Rostock 100
fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG Rotenburg/Wümme 100
Fielmann AG & Co. oHG Rottenburg 100
Groeneveld Brillen en Contactlenzen B.V. Rotterdam, Niederlande 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Rottweil 100
Fielmann AG & Co. OHG Rudolstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Rüsselsheim 100
Fielmann AG & Co. OHG Saalfeld/Saale 100
Fielmann AG & Co. oHG Saarbrücken 100
Fielmann AG & Co. oHG Saarlouis 100
Fielmann AG & Co. KG Salzgitter 100
Fielmann AG & Co. OHG Salzwedel 100
Fielmann AG & Co. oHG Sangerhausen 100
Fielmann AG & Co. OHG Schleswig 100
Fielmann AG & Co. OHG Schönebeck 100
Fielmann AG & Co. KG Schwabach 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwäbisch Gmünd 100
Fielmann AG & Co. KG Schwandorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwedt 100
Fielmann AG & Co. OHG Schweinfurt 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Schwerin 100
Fielmann AG & Co. OHG Schwerin 100
Fielmann AG & Co. KG Schwetzingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Seevetal 100
Fielmann AG & Co. oHG Senftenberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Siegburg 100
Fielmann AG & Co. KG Siegen 100
Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie Siegen 100
Fielmann AG & Co. Stern Center OHG Sindelfingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Singen 100
Fielmann AG & Co. OHG Soltau 100
Fielmann AG & Co. KG Soest 100
Fielmann AG & Co. im Centrum OHG Solingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Sonneberg 100
Fielmann AG & Co. KG Sonthofen 100
Fielmann AG & Co. oHG Speyer 100
Fielmann Schweiz AG St. Gallen, Schweiz 100
Louvre AG St. Gallen, Schweiz 100
Fielmann AG & Co. OHG St. Ingbert 100
Fielmann AG & Co. OHG Stade 100
Fielmann AG & Co. KG Stadthagen 100
Fielmann AG & Co. OHG Starnberg 100
Fielmann AG & Co. OHG Stendal 100
Fielmann AG & Co. OHG Stralsund 100
Fielmann AG & Co. OHG Straubing 100
Fielmann AG & Co. OHG Strausberg 100
Fielmann AG & Co. Bad Cannstatt OHG Stuttgart 100
Fielmann AG & Co. KG Stuttgart 52
Fielmann AG & Co. OHG Suhl 100
Fielmann AG & Co. KG Sulzbach 100
Fielmann AG & Co. KG Sylt / OT Westerland 100
Fielmann AG & Co. oHG Traunstein 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Trier 100
Fielmann AG & Co. OHG Troisdorf 100
Fielmann AG & Co. KG Tübingen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Tuttlingen 100
Fielmann AG & Co. KG Überlingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Uelzen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Ulm 100
Fielmann AG & Co. KG Unna 100
fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. oHG Varel 100
Fielmann AG & Co. OHG Vechta 100
Fielmann AG & Co. oHG Velbert 100
Fielmann AG & Co. oHG Verden 100
Fielmann AG & Co. oHG Viersen 100
Fielmann AG & Co. OHG Villingen 100
Fielmann AG & Co. Schwenningen KG Villingen- Schwenningen 100
Fielmann AG & Co. KG Völklingen 100
Fielmann AG & Co. oHG Waiblingen 100
Fielmann AG & Co. OHG Waldshut-Tiengen 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Walsrode 100
Fielmann AG & Co. OHG Waltrop 100
Fielmann AG & Co. KG Warburg 100
Fielmann AG & Co. OHG Warendorf 100
Fielmann AG & Co. OHG Wedel 100
Fielmann AG & Co. OHG Weiden i. d. Oberpfalz 100
Fielmann AG & Co. OHG Weilheim i.OB. 100
Fielmann AG & Co. KG Weimar 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Weinheim 100
Fielmann AG & Co. KG Weißenburg in Bayern 100
Fielmann AG & Co. KG Weißenfels 100
Fielmann AG & Co. OHG Weißwasser 100
Fielmann AG & Co. KG Weiterstadt 100
Fielmann AG & Co. OHG Wernigerode 100
Fielmann AG & Co. OHG Wesel 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Westerstede 100
Fielmann AG & Co. oHG Wetzlar 100
Fielmann GmbH Wien, Österreich 100
Optik Käpernick GmbH & Co. KG Wiesbaden 90
Fielmann AG & Co. OHG Wiesbaden 100
Fielmann AG & Co. KG Wiesloch 100
Fielmann AG & Co. KG Wildau 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wildeshausen 100
Fielmann AG & Co. KG Wilhelmshaven 100
Fielmann AG & Co. OHG Winsen 100
Fielmann AG & Co. OHG Wismar 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. KG Witten 50,5
Fielmann Augenoptik im Centrum AG & Co. oHG Witten 100
Fielmann AG & Co. oHG Wittenberge 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Wittlich 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG) Wittmund 100
Fielmann AG & Co. OHG Wolfenbüttel 100
Fielmann AG & Co. OHG Wolfsburg 100
Fielmann AG & Co. KG Worms 100
Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG Wunstorf 100
Fielmann AG & Co. Barmen OHG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. City-Arkaden KG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. Elberfeld OHG Wuppertal 100
Fielmann AG & Co. OHG Würselen 100
Fielmann AG & Co. OHG Würzburg 100
Fielmann AG & Co. KG Zeitz 100
Fielmann AG & Co. OHG Zittau 100
Fielmann AG & Co. OHG Zweibrücken 100
Fielmann AG & Co. KG Zwickau 100

1 Soweit nach der Ortsangabe kein Land genannt ist, handelt es sich um eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland.

2 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Erstellung eines Lageberichts befreit.

3 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Prüfung ihres Jahresabschlusses befreit.

Gewinnverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 121.800 wie folgt zu verwenden:

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Ausschüttung einer Dividende von Tsd. €
€ 2,90 je Stammaktie (42.000.000 Stück) 121.800

Hamburg, den 14. März 2014

Fielmann Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Günther Fielmann

Günter Schmid

Dr. Stefan Thies

Georg Alexander Zeiss

Versicherung des Vorstandes

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Hamburg, den 14. März 2014

Fielmann Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Reiher, Wirtschaftsprüfer

ppa. Deutsch, Wirtschaftsprüferin

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung, Segmentberichterstattung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 19. März 2014

**Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**