AI assistant
Fielmann AG — Annual Report 2013
Jul 16, 2014
158_rns_2014-07-16_b273e2c2-4fdf-4929-9865-27d9311bce19.html
Annual Report
Open in viewerOpens in your device viewer

Fielmann AG
Hamburg
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013
für den Fielmann-Konzern
Fielmann
Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. 90 Prozent aller Bundesbürger kennen Fielmann. Wir sind der Marktführer. 23 Millionen tragen eine Brille von Fielmann. In Deutschland verkauft das Unternehmen mehr als jede zweite Brille. Fielmann ist tief in der Branche verwurzelt und auf allen Ebenen der Wertschöpfung in der Optik tätig. Wir sind Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker.
Unsere Erwartungen an das Geschäftsjahr 2013 haben sich erfüllt. Der Brillenabsatz stieg um 3,5 Prozent auf 7,32 Millionen Stück (Vorjahr: 7,07 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.350,1 Millionen € (Vorjahr: 1.289,2 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.157,1 Millionen € (Vorjahr: 1.107,1 Millionen €). Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich auf 199,1 Millionen € (Vorjahr: 180,6 Millionen €), der Konzernjahresüberschuss auf 142,0 Millionen € (Vorjahr: 129,7 Millionen €). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 3,29 € (Vorjahr: 3,01 €). Fielmann betrieb zum Ende des Berichtsjahres 679 Niederlassungen (Vorjahr: 671 Niederlassungen), davon 101 Standorte mit Hörgeräteabteilungen (Vorjahr: 84 Hörgeräteabteilungen).
scroll
| 2013 | 2012 | ||
|---|---|---|---|
| Konzern-Jahresüberschuss | Mio. € | 142,0 | 129,7 |
| Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | Mio. € | 4,0 | 3,3 |
| Periodenergebnis | Mio. € | 138,0 | 126,4 |
| Anzahl Aktien | Mio. St. | 42,0 | 42,0 |
| Ergebnis je Aktie | € | 3,29 | 3,01 |
Der Konzernabschluss wurde nach den gleichen Vorschriften wie im Vorjahr erstellt.
Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich IAS) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen der Interpretation Committees SIC und IFRS Interpretations Committee erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend waren oder freiwillig vorzeitig angewendet wurden.
Die Rahmenbedingungen
Europa
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit ihrer Ankündigung vom September 2012, unter bestimmten Bedingungen unbegrenzt Staatsanleihen einzelner Mitgliedstaaten an den Märkten aufzukaufen (Outright Monetary Transactions), zu einer Entspannung auf den Finanzmärkten beigetragen. begleitet wurde diese Maßnahme von weiteren Zinssenkungen. Die sehr expansive Geldpolitik hat in den meisten Ländern bisher zu keinem Anstieg der Inflation geführt. Die Teuerungsraten im Euro-Raum liegen unter ihrem Zielwert von 2 Prozent.
Die Preisentwicklung wird maßgeblich durch die unterausgelasteten Produktionskapazitäten bestimmt, die sich auch in den hohen Arbeitslosenquoten widerspiegeln. Die Arbeitslosenquote auf EU-Ebene betrug am Jahresende 12,0 Prozent (Vorjahr: 11,9 Prozent).
Die Konjunktur im Euro-Raum hat sich im Jahresverlauf stabilisiert. Das Bruttoinlandsprodukt (EU 17) sank auf Jahressicht abermals um -0,5 Prozent (Vorjahr: -0,5 Prozent). Die Exporte stiegen im Berichtsjahr real um 1,3 Prozent (Vorjahr: um 2,9 Prozent), der private Konsum fiel um -0,5 Prozent (Vorjahr: -1,2 Prozent).
Deutschland
Nach einem unter anderem wetterbedingt schwachen ersten Quartal entwickelte sich die deutsche Wirtschaft im Laufe des Jahres zunehmend positiv.
Insgesamt verzeichnete Deutschland für 2013 eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent gegenüber 0,7 Prozent im Jahr 2012. Die Ausfuhren erhöhten sich auf Jahressicht um 0,8 Prozent (Vorjahr: 3,7 Prozent). Die Investitionen in Maschinen und Anlagen fielen um -2,4 Prozent (Vorjahr: -4,8 Prozent). Die privaten Konsumausgaben erhöhten sich im Berichtszeitraum real um 0,9 Prozent (Vorjahr: 0,6 Prozent), der staatliche Konsum um 0,7 Prozent (Vorjahr: 1,4 Prozent).
Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 1,5 Prozent (Vorjahr: 2,0 Prozent). Der Handel verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg um real 0,1 Prozent (Vorjahr: Rückgang -0,3 Prozent). Im vierten Quartal 2013 hatten nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 42,2 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 243.000 Personen oder um 0,6 Prozent auf einen neuen Höchststand. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Jahresdurchschnitt um 53.000 auf durchschnittlich 2,95 Millionen (Vorjahr: 2,90 Millionen), die Arbeitslosenquote lag bei 6,9 Prozent (Vorjahr: 6,8 Prozent).
Schweiz
Die konjunkturelle Lage in der Schweiz hat sich im Laufe des Jahres weiter verbessert. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent). Positive Wachstumsimpulse gingen vom Export und der robusten Binnenkonjunktur aus. Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresmittel 3,2 Prozent (Vorjahr: 2,9 Prozent). Nach dem Eingriff der Schweizer Nationalbank im Jahr 2011 konnte das Wechselkursverhältnis 2013 bei rund 1,2311 CHF gehalten werden (Vorjahr: 1,2053 CHF). Am Jahresende notierte der Schweizer Franken gegenüber dem Euro bei 1,2276 CHF (Vorjahr: 1,2073 CHF). Damit zeigte sich die Schweizer Währung im Jahresverlauf um 2,1 Prozent schwächer als im Jahr 2012.
Österreich
Für die österreichische Wirtschaft war 2013 ein schwieriges Jahr. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um real 0,3 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 7,6 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent). Die Inlandsnachfrage, der private Konsum sowie die Anlageinvestitionen stagnierten auf Vorjahresniveau.
Die Inflation lag aufgrund von starken Preissteigerungen insbesondere für Wohnen und Nahrungsmittel bei 2,0 Prozent (Vorjahr: 2,4 Prozent), der private Konsum sank real um -0,1 Prozent (Vorjahr: Anstieg +0,5 Prozent).
Polen
Das Bruttoinlandsprodukt in Polen wuchs im Berichtsjahr um 1,5 Prozent nach 2,0 Prozent im Vorjahr. Polen befindet sich weiterhin in einer Aufschwungphase, insbesondere gestützt durch den Export und den Konsum. Das noch immer hohe Mietniveau bei Einzelhandelsflächen führt bei vielen Centern zu anhaltenden Leerständen und zum Rückzug von international tätigen Einzelhändlern. Vereinzelt ist eine Absenkung des Mietniveaus bei Neuvermietungen zu erkennen. Die Arbeitslosenquote lag am Jahresende bei 10,1 Prozent (Vorjahr: 10,6 Prozent). Das Wechselkursverhältnis zwischen Zloty und Euro stabilisierte sich im Geschäftsjahr 2013. Auf Jahressicht stieg der Wert des Zloty gegenüber dem Euro um lediglich 1,9 Prozent.
Osteuropa
Die Wirtschaftsleistung der Ukraine ist 2013 um -0,5 Prozent gesunken (Vorjahr: Anstieg +0,2 Prozent). Infolge politischer Unruhen fiel die Währung im laufenden Geschäftsjahr 2014 auf ein Rekordtief. Für das laufende Geschäftsjahr ist eine gesamtwirtschaftliche Prognose aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung nicht möglich.
Weißrussland hat weiterhin mit hohen Defiziten im Staatshaushalt und im internationalen Warenhandel zu kämpfen. Die Währung konnte sich 2013 auf niedrigem Niveau stabilisieren. Das Bruttoinlandsprodukt stieg nach Regierungsangaben um 2,1 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent).
Der Markt
Der Zentralverband der Augenoptiker gab den Absatz der stationären augenoptischen Branche, einschließlich Fielmann, in Deutschland für 2013 mit unverändert 11,3 Millionen Brillen an. Der entsprechende Gesamtumsatz der augenoptischen Branche belief sich laut Zentralverband auf 5,3 Milliarden € (Vorjahr: 5,2 Milliarden €). Der Gesamtumsatz der Branche inklusive Online-Handel wird laut ZVA auf 5,4 Milliarden € geschätzt. Die Anzahl der augenoptischen Fachgeschäfte einschließlich aller Zweigniederlassungen und Betriebsstätten lag gemäß Zentralverband zum Ende des Berichtszeitraums bei 12.000 (Vorjahr: 12.030 Geschäfte).
Die augenoptische Branche in Deutschland ist stark zersplittert. Der traditionelle deutsche Optiker gibt weniger als zwei Brillen am Tag ab, eine Fielmann-Niederlassung 35. Pro Jahr verkauft der Durchschnittsoptiker weniger als 600 Brillen, Fielmann im Mittel pro Niederlassung mehr als 10.000.
Der Durchschnittsumsatz eines traditionellen augenoptischen Fachgeschäftes in Deutschland lag 2013 bei 0,3 Millionen €. Im Vergleich dazu erwirtschaftet eine Fielmann-Niederlassung in Deutschland durchschnittlich 1,8 Millionen € Umsatz, in Österreich 2,6 Millionen €, in der Schweiz 5,0 Millionen €. Valide Zahlen zu den Eckdaten der Branchenentwicklung in den Alpenländern liegen nicht vor. Nach unserer Schätzung verharrte der Absatz in der Schweiz bei einer Million Brillen. Der Umsatz lag bei 1,1 Milliarden CHF. Die Schweiz zählte unverändert 1.100 augenoptische Fachgeschäfte. In Österreich schätzen wir den Absatz unverändert auf 1,3 Millionen Brillen. Der Umsatz lag auf Vorjahresniveau. Die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte beläuft sich unverändert auf 1.140.
Fielmann-Konzern
Fielmann hat die augenoptische Branche geprägt. Der Name Fielmann steht für Brillenmode zum fairen Preis. Wir sind Augenoptiker und decken die ganze Wertschöpfungskette der Branche ab.
Im brandenburgischen Rathenow bündeln wir unsere Kompetenz in Produktion und Logistik. Unter einem Dach fertigen wir auftragsbezogen Mineral- und Kunststoffgläser, fügen sie in der Randschleiferei mit der Fassung zur Brille zusammen. Im Zweischichtbetrieb liefern wir im Schnitt pro Tag mehr als 18.000 Gläser, wickeln mehr als 45.000 Aufträge ab. 2013 fertigten wir mehr als 4,5 Millionen Gläser aller Veredelungsstufen und lieferten mehr als 7,3 Millionen Brillenfassungen aus.
Fielmann Aktiengesellschaft
Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118 a, ist die börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Gesellschaft wird vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Herrn Günther Fielmann oder gemeinschaftlich durch zwei Mitglieder des Vorstands.
Unternehmenssteuerung
Kundenzufriedenheit, Absatz, Umsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die bedeutsamsten finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung. Nur zufriedene Kunden bleiben dem Unternehmen treu und sind Garant für langfristiges Wachstum.
Die Kundenzufriedenheit stellt eine unternehmensspezifische Kerngröße dar und wird anhand eines umfangreichen Fragebogens auf Ebene jeder einzelnen Niederlassung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut kontinuierlich ermittelt und ausgewertet.
Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der Steuerung des Konzerns nach den Absatzmärkten Deutschland, Schweiz und Österreich sowie Übrige.
Wirtschaftsbericht
Ertragslage Während die übrige augenoptische Branche inklusive Online-Handel in Deutschland einen Stückzahlrückgang von -0,4 Prozent verzeichnete, steigerte Fielmann seinen Absatz um 3,5 Prozent auf 7,32 Millionen Stück (Vorjahr: 7,07 Millionen Stück). Der Außenumsatz inkl. MwSt. erhöhte sich auf 1.350,1 Millionen € (Vorjahr: 1.289,2 Millionen €), der Konzernumsatz wuchs auf 1.157,1 Millionen € (Vorjahr: 1.107,1 Millionen €). Die Kundenzufriedenheit beträgt unverändert 91,7 Prozent.
Der Gewinn vor Steuern betrug für den Fielmann-Konzern im Berichtszeitraum 199,1 Millionen €, lag damit um 10,2 Prozent über Vorjahr (Vorjahr: 180,6 Millionen €). Der Konzernjahresüberschuss belief sich auf 142,0 Millionen € (Vorjahr: 129,7 Millionen €). Fielmann investierte in den Markt, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, trieb die Expansion voran, verdichtete sein Niederlassungsnetz. Der Absatz stieg um 3,5 Prozent, der Umsatz um 4,5 Prozent. Der Materialaufwand blieb nahezu unverändert bei 252,5 Millionen €, in Relation zum Umsatz sank der Aufwand auf 21,8 Prozent nach 22,8 Prozent im Vorjahr. Grund hierfür sind eine verbesserte Abverkaufsstruktur sowie Optimierungen im Einkauf. Der Personalaufwand stieg bei einer nahezu konstanten Quote absolut um 23,1 Millionen € und beträgt 458,7 Millionen € (Vorjahr: 435,7 Millionen €). Grund hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg der Mitarbeiterzahl um 4,3 Prozent auf 16.158 (Vorjahr: 15.494 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), davon entfallen 389 auf Hörgeräteabteilungen (Vorjahr: 328 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).
Die Qualität der Ausbildung bei Fielmann wird durch die Erfolge bei den praktischen Leistungswettbewerben im Rahmen der Gesellenprüfungen nachhaltig bestätigt. Fielmann stellte im Jahr 2013 alle Bundessieger und alle Landessieger.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 4,1 Prozent auf 225,2 Millionen € (Vorjahr: 216,4 Millionen €), im Wesentlichen bedingt durch einen Anstieg der Energie- und Heizkosten.
Die Steuerquote des Fielmann-Konzerns beläuft sich auf 28,7 Prozent nach 28,2 Prozent im Vergleichszeitraum. Die Rendite vor Steuern bezogen auf den Konzernumsatz steigt auf 17,2 Prozent (Vorjahr: 16,3 Prozent), die Nettorendite auf 12,3 Prozent (Vorjahr: 11,7 Prozent). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern lag bei 30,0 Prozent (Vorjahr: 28,3 Prozent). Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 233,3 Millionen € (Vorjahr: 215,0 Millionen €), das Ergebnis pro Aktie stieg um 9,2 Prozent auf 3,29 € (Vorjahr: 3,01 €). Das Ergebnis erzielten 679 Niederlassungen (Vorjahr: 671 Niederlassungen), davon 101 Niederlassungen mit integriertem Hörgeräte-Studio. Darüber hinaus betreiben wir mit Franchisenehmern 23 Niederlassungen im Baltikum, die nicht konsolidiert werden.
Segmente
Fielmann erwirtschaftete in Deutschland im Berichtszeitraum mit 578 Niederlassungen (Vorjahr: 572) einen Absatz von 6,1 Millionen Brillen (Vorjahr: 5,9 Millionen Brillen) und einen Umsatz von 962,0 Millionen € (Vorjahr: 914,0 Millionen €). Während die übrige augenoptische Branche inklusive Online-Handel einen Stückzahlrückgang von -0,4 Prozent verzeichnete, weitete Fielmann seine Marktanteile aus. In Deutschland erreichte Fielmann mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 20 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 19 Prozent) und 51 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 50 Prozent). Fielmann erzielte in Deutschland ein Ergebnis vor Steuern von 155,6 Millionen € (Vorjahr: 140,3 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern belief sich auf 16,2 Prozent (Vorjahr: 15,4 Prozent).
In der Schweiz konnte Fielmann mit 33 Niederlassungen (Vorjahr: 32) einen Absatz von 426.000 Brillen (Vorjahr: 423.000 Brillen) erzielen. Der Umsatz im Segment belief sich auf 136,2 Millionen € (Vorjahr: 137,2 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern beträgt 30,2 Millionen € (Vorjahr: 30,3 Millionen €). Die Umsatzrendite steigt auf 22,2 Prozent nach 22,1 Prozent im Jahr 2012. Das Wechselkursverhältnis vom Schweizer Franken gegenüber dem Euro hat sich in der Berichtsperiode negativ ausgewirkt. Im Laufe des Jahres notierte der Franken um 2,1 Prozent leichter gegenüber dem Euro. Neben der Wechselkursentwicklung wirken sich im Wesentlichen Vorlaufkosten für eine neue Niederlassung aus. Fielmann erwirtschaftete mit 3 Prozent aller Optikfachgeschäfte (Vorjahr: 3 Prozent) einen Stückmarktanteil von 42 Prozent (Vorjahr: 42 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil in Euro von 16 Prozent (Vorjahr: 16 Prozent).
Der Absatz in Österreich mit seinen 34 Niederlassungen (Vorjahr: 33) lag im Berichtsjahr bei 395.000 Brillen (Vorjahr: 371.000 Brillen). Der Umsatz im Segment stieg um 10,6 Prozent auf 68,8 Millionen € (Vorjahr: 62,2 Millionen €), das Ergebnis vor Steuern auf 13,3 Millionen € (Vorjahr: 10,6 Millionen €). Die Umsatzrendite vor Steuern liegt bei 19,3 Prozent (Vorjahr: 17,0 Prozent). Positiv wirkten sich die Neueröffnungen im Dezember 2012 im Betrachtungszeitraum aus. Fielmann erzielte mit 3 Prozent (Vorjahr: 3 Prozent) aller Optikfachgeschäfte einen Stückmarktanteil von 30 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent) und einen Umsatzmarktanteil von 18 Prozent (Vorjahr: 17 Prozent).
In den EU-Ländern Polen, Niederlande und Luxemburg betreiben wir 34 Standorte (Vorjahr: 34), die wir unter Hinzurechnung unserer kleineren 36 Standorte (Vorjahr: 33 Standorte) in Weißrussland und der Ukraine im Segment "Übrige" darstellen.
Der Absatz in Polen lag bei unverändert 143.000 Brillen (Vorjahr: 143.000 Brillen). Das Ergebnis vor Steuern ist leicht positiv.
Der Umsatz des Segments Übrige betrug nahezu unverändert 28,7 Millionen € (Vorjahr: 28,8 Millionen €). Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 0,0 Millionen € (Vorjahr: -0,9 Millionen €). Belastend wirkte sich unter anderem die Entwicklung des Wechselkursverhältnisses vom polnischen Zloty gegenüber dem Euro in der Berichtsperiode aus.
Finanzlage
Finanzmanagement
Die Finanzlage des Fielmann-Konzerns ist unverändert solide. Trotz der um 8,0 Prozent erhöhten Ausschüttung der Fielmann Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2012 im Juli 2013 beträgt das Finanzvermögen zum Bilanzstichtag 317,8 Millionen € (Vorjahr: 287,1 Millionen €). Der Finanzmittelfonds (Anlagen bis drei Monate Laufzeit) belief sich zum Ende des Berichtsjahres auf 136,5 Millionen € (Vorjahr: 278,0 Millionen €). Hinsichtlich weiterer Angaben, insbesondere aufgrund der veränderten Fristigkeit der Anlagen, verweisen wir auf Textziffer 41 im Konzernanhang. Die Anlagepolitik ist defensiv und auf die Erhaltung des Vermögens ausgerichtet. Anlagerichtlinien sehen sowohl Obergrenzen für einzelne Adressen als auch Anlageklassen vor. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf 0,6 Millionen € (Vorjahr: 0,7 Millionen €). Darüber hinaus bestehende kurzfristige Kreditlinien wurden lediglich für Avale in Anspruch genommen.
Das Finanzergebnis errechnet sich zum einen aus nicht liquiditätswirksamen Effekten im Zusammenhang mit Auf- und Abzinsungen aufgrund der IFRS/IAS-Bewertung von Bilanzpositionen und zum anderen aus einem operativen Zinsergebnis, das aus der Geldanlage des Finanzvermögens bzw. -aufnahme resultiert. Bei saldierter Betrachtung beider Bereiche wuchs das Finanzergebnis auf 0,7 Millionen €, nach 0,5 Millionen € im Vorjahr. Die expansive Geldpolitik der Zentralbanken beeinflusst diese Zahlen auch weiterhin stark. Der Refinanzierungszinssatz der Europäischen Zentralbank wurde zum Ende des Jahres 2013 auf ein Rekordniveau von 0,25 Prozent gesenkt. Fest- und Termingelder mit Laufzeiten von bis zu drei Monaten werden heute von Banken vielfach nicht mehr verzinst.
Cashflow-Entwicklung und Investitionen
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit hat sich im Berichtsjahr in der IFRS-Definition aufgrund einer Umschichtung des Finanzvermögens strukturell gegenüber dem Vorjahr geändert und beträgt 23,5 Millionen € nach 295,8 Millionen € im Vorjahr.
Der Cashflow pro Aktie sinkt dadurch auf 56 Cent. Zum Zeitpunkt 31. Dezember 2012 hatte Fielmann vorwiegend in Festgeldern mit Laufzeiten bis zu 3 Monaten investiert. 2013 wurde die Strategie angepasst und der Horizont der Anlagen auf Laufzeiten bis zu 18 Monate ausgeweitet. Folge ist eine geänderte Zuordnung in der Kapitalflussrechnung. Ohne diesen Umschichtungseffekt läge der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei 4,67 € gegenüber 4,36 € im Vorjahr, eine Steigerung um 6,6 Prozent.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -47,3 Millionen € (Vorjahr: -31,2 Millionen €). Das Investitionsvolumen lag im Berichtsjahr bei 47,5 Millionen € (Vorjahr: 32,1 Millionen €) und wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Die Mittel wurden überwiegend für den Ausbau und den Erhalt des Niederlassungsnetzes verwendet. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der nahezu vollständig auf die ausgezahlte Dividende entfällt, beläuft sich auf -117,6 Millionen € (Vorjahr: -110,6 Millionen €).
Vermögenslage
Vermögens- und Kapitalstruktur
Das Gesamtvermögen des Konzerns stieg im Berichtsjahr um 6,1 Prozent auf 799,4 Millionen € (Vorjahr: 753,2 Millionen €). Die Sachanlagen im Konzern wurden mit 211,1 Millionen € (Vorjahr: 200,1 Millionen €) ausgewiesen. Dies entspricht einem Anteil von 26,4 Prozent am Gesamtvermögen des Konzerns (Vorjahr: 26,6 Prozent).
Die vorgenommenen Investitionen, unter anderem in neue Niederlassungen, in den Ausbau von Hörgeräte-Abteilungen, den Umbau bestehender Filialen und in die Verbesserung der Logistik in Rathenow, lagen über den Abschreibungen und Abgängen, so dass sich das Sachanlagevermögen auf Jahressicht um 11,0 Millionen € erhöhte (Vorjahr: Reduzierung um 3,3 Millionen €). Das Sachanlagevermögen ist zu 223,9 Prozent durch Eigenkapital nach Ausschüttung der vorgeschlagenen Dividende gedeckt (Vorjahr: 228,7 Prozent). Die Abschreibungen beliefen sich unverändert auf 34,9 Millionen € (Vorjahr: 34,9 Millionen €).
Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen 491,2 Millionen € (Vorjahr: 466,9 Millionen €). Bei den kurzfristigen Vermögenswerten stiegen die Vorräte überproportional zum Umsatzwachstum um 10,8 Prozent auf 108,8 Millionen € (Vorjahr: 98,2 Millionen €). Die Umschlagshäufigkeit lag bei 11,2 (Vorjahr: 11,3), bedingt durch einen leichten Ausbau der zentralen Warenbestände. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbezogen um 0,6 Millionen € auf 18,4 Millionen € (Vorjahr: 19,0 Millionen €).
Das Eigenkapital im Konzern stieg um 4,1 Prozent und beträgt nach Abzug der vorgeschlagenen Dividendenausschüttung von 121,8 Millionen € 472,7 Millionen € (Vorjahr: 457,8 Millionen €). Die solide Finanzierung der Fielmann-Gruppe zeigt sich in der hohen Eigenkapitalquote abzüglich vorgeschlagener Dividende von 59,1 Prozent (Vorjahr: 60,8 Prozent).
Die Rückstellungen betrugen 59,0 Millionen € (Vorjahr: 51,8 Millionen €). Die Finanzverbindlichkeiten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten erhöhten sich im Berichtsjahr unterproportional zur Ausweitung des Geschäftsbetriebes um 6,3 Prozent auf 79,4 Millionen € (Vorjahr: 74,7 Millionen €).
Gesamtaussage des Vorstands zur aktuellen wirtschaftlichen Lage
Der Vorstand beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Berichts unverändert positiv. Aus heutiger Sicht geht der Vorstand davon aus, dass Fielmann bei angemessenem Ergebnis weitere Absatz- und Umsatzmarktanteile gewinnen wird. Zum Zeitpunkt des Drucktermins stimmten die Erwartungen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.
Wertschöpfung
Wertschöpfungsrechnungen ermitteln den wirtschaftlichen Wert, den ein Unternehmen mit seiner Produktion und der Erstellung seiner Leistung erzielt. Sie weisen darüber hinaus den Anteil aus, den die Einzelnen aus dem Unternehmen direkt oder indirekt erhalten.
scroll
| Herkunft | Mio. € | Verwendung | Mio. € | % |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderung | 1.159,9 | Aktionäre und andere Gesellschafter | 125,8 | 19,1 |
| Sonstige Erträge | 8,6 | Mitarbeiter und Organe | 459,2 | 69,8 |
| Unternehmensleistung | 1.168,5 | Öffentliche Hand | 57,1 | 8,7 |
| Materialaufwand | -252,5 | Kreditgeber | 0,4 | 0,1 |
| Abschreibungen | -34,9 | Unternehmen | 15,2 | 2,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -223,2 | |||
| Sonstige Steuern | -0,2 | |||
| Summe Vorleistungen | -510,8 | |||
| Wertschöpfung | 657,7 | 657,7 | 100 |
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Fielmann ist größter Arbeitgeber der augenoptischen Branche in Deutschland und der Schweiz. Im Konzern waren im Berichtsjahr durchschnittlich 15.808 (Vorjahr: 15.142) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der Personalaufwand betrug 458,7 Millionen € (Vorjahr: 435,7 Millionen €), die Personalaufwandsquote in Bezug zur Konzerngesamtleistung liegt bei 39,5 Prozent (Vorjahr: 39,3 Prozent).
Der Erfolg unseres Unternehmens hängt maßgeblich vom Erfolg unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Fielmann besetzt seit Jahren mehr als 30 Prozent der Führungspositionen mit Frauen. Der Anteil gut ausgebildeter Frauen mit Berufserfahrung wird weiterhin zunehmen. Mit flexibler Arbeitszeitregelung schaffen wir ein familienfreundliches Umfeld. 28,4 Prozent (Vorjahr: 28,2 Prozent) der zum Stichtag 16.158 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns sind in Teilzeit beschäftigt. Fielmann berücksichtigt damit vielfach den Wunsch nach individueller Arbeitszeitgestaltung.
Die demographische Entwicklung in Deutschland, der Schweiz und Österreich führt dazu, dass Fielmann sich frühzeitig um Mitarbeiter bemüht und die Qualifizierung in einer Vielzahl von Programmen sicherstellt. Dabei bietet der Konzern ein weites Spektrum an verschiedenen Karrieremöglichkeiten, verbunden mit einer attraktiven Entlohnung und finanziellen Entwicklungsperspektiven. Beides trat in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus.
Strikte Kundenorientierung führte uns an die Spitze. Unsere Philosophie spiegelt sich auch in der Vergütung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Ein wesentlicher Teil der Tantieme unserer Niederlassungsleiterinnen und Niederlassungsleiter sowie des Vorstandes ist abhängig von der Zufriedenheit unserer Kunden. Zudem bietet Fielmann seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich am Unternehmen zu beteiligen. Mehr als 80 Prozent unserer Mitarbeiter halten Fielmann-Aktien, beziehen neben ihren Gehältern zusätzlich Dividenden. Das motiviert. Den Vorteil haben unsere Kunden.
Fielmann-Aus- und Weiterbildung
Alle Fielmann-Niederlassungen im In- und Ausland werden von Augenoptikermeisterinnen und -meistern bzw. Optometristinnen und Optometristen geführt. Ihnen zur Seite stehen freundliche, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend Augenoptikergesellen. Fielmann ist größter Ausbilder der augenoptischen Branche, beschäftigte zum Stichtag 2.874 Lehrlinge (Vorjahr: 2.779 Lehrlinge).
Die gemeinnützige Fielmann Akademie Schloss Plön GmbH bildet den Nachwuchs für die neue Generation des augenoptischen Fachgeschäftes aus. Die Fielmann Akademie qualifizierte 2013 wieder mehr als 6.000 Augenoptiker. Als feste Einrichtung für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis haben sich die Fielmann Akademie-Kolloquien in Plön etabliert. In 24 Veranstaltungen seit 2007 wurde bisher mehr als 3.300 Besuchern eine große Themenvielfalt aktueller Entwicklungen in der Augenoptik angeboten. Im Jahr 2012 wurde auf dem Campus in Plön mit der zentralen Aus- und Weiterbildung für die Hörgeräteakustik begonnen.
Plan-Ist-Vergleich 2013
Die im Ausblick für das Jahr 2013 veröffentlichten Erwartungen an die geschäftliche Entwicklung des Konzerns haben sich bestätigt.
In Ausbau und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur wurden 2013 insgesamt 47,5 Millionen € investiert (Plan 2013: 48 Millionen €). Im Geschäftsjahr 2013 wurden 8 neue Standorte eröffnet (Plan 2013: 10 Standorte). In Deutschland beliefen sich die Investitionen auf 43,5 Millionen € (Plan 2013: 43 Millionen €), in Österreich auf 1,1 Million € (Plan 2013: 1 Million €), in der Schweiz auf 2,2 Millionen € (Plan 2013: 3 Millionen €) und in Polen auf unter 0,1 Million € (Plan 2013: unter 1 Million €). Wir haben 25,5 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufgewendet (Plan 2013: 27 Millionen €). In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investierten wir rund 5,7 Millionen € (Plan 2013: 6 Millionen €), in die Konzerninfrastruktur weitere 12,0 Millionen € (Plan 2013: 14 Millionen €). Fielmann investierte im vergangenen Jahr 22,8 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung (Plan 2013: mehr als 20 Millionen €). Die für das Geschäftsjahr 2013 erwarteten Markanteilsgewinne wurden erzielt. Fielmann erreichte mit 5 Prozent aller Niederlassungen (Vorjahr: 5 Prozent) 20 Prozent Umsatzmarktanteil (Vorjahr: 19 Prozent) und 51 Prozent Absatzmarktanteil (Vorjahr: 50 Prozent). Der Konzernumsatz stieg erwartungsgemäß um 4,5 Prozent (Plan 2013: Umsatzentwicklung wie in den Vorjahren).
Die Aktionäre partizipierten wie avisiert am Erfolg des Unternehmens durch einen Anstieg der Dividende um 7,4 Prozent von 2,70 € auf 2,90 € bei einer für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität (Umsatzrentabilität 17,2 Prozent, Eigenkapitalrentabilität 30,0 Prozent).
Vergütungsbericht
Die Laufzeit von Vorstandsverträgen beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstands bestehen aus fixen und variablen, ergebnisabhängigen Bestandteilen. Einem Vorstandsmitglied wurde eine Pensionszusage gewährt. Den fixen Bezügen wurden der individuelle geldwerte Vorteil aus den zur privaten Nutzung überlassenen Dienstfahrzeugen und die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung anteilig zugerechnet. Das Tantiemesystem, das für alle Vorstände gilt, stellt sich wie folgt dar:
Die strikte Kundenorientierung der Fielmann-Gruppe als Kern ihrer Unternehmensphilosophie spiegelt sich bei den Vorstandsverträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Die Tantieme ist zweigeteilt. Die Tantieme I richtet sich nach dem Jahresergebnis. Die Tantieme II dient der Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Sie berechnet sich auch nach der Kundenzufriedenheit. Für die Tantieme I wird der Tantiemeprozentsatz, der für die einzelnen Vorstandsmitglieder vereinbart worden ist, mit 70 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses des Fielmann-Konzerns multipliziert. Für die Tantieme II wird der individuelle Tantiemeprozentsatz zunächst mit 30 Prozent des bereinigten Jahresüberschusses in der dreijährigen Tantiemeperiode des Fielmann-Konzerns berechnet.
Der sich hiernach ergebende Betrag wird anschließend über ein Zielsystem bewertet und kann im Endergebnis zwischen 0 Prozent und dem maximal doppelten Betrag der Ausgangsgröße - d. h. 60 Prozent - liegen. Damit erlangt der Faktor der Kundenzufriedenheit eine maßgebliche Bedeutung für die Bemessung der Tantieme. Erwirtschaftet der Fielmann-Konzern beispielsweise bei unbefriedigenden Werten der Kundenzufriedenheit das gleiche positive Gesamtergebnis wie im Vorjahr, beträgt die Tantieme der einzelnen Vorstände nur noch 70 Prozent der früheren Regelung. Werden bei wirtschaftlich gleicher Entwicklung zugleich hervorragende Werte der Kundenzufriedenheit erreicht, kann die Tantieme insgesamt bis zu 130 Prozent gegenüber der früheren ausschließlich ergebnisbezogenen Regelung betragen.
In den Dienstverträgen wurde zugleich die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung eines Vorstandes bei 150 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Dr. Thies und Herrn Zeiss) bzw. 200 Prozent (Vorstandsverträge von Herrn Fielmann und Herrn Schmid) festgelegt.
Die auf das Geschäftsjahr und das Vorjahr entfallenden Beträge sind individualisiert im Anhang zum Konzernabschluss unter Textziffer (30) dargestellt, ebenso Erläuterungen zu einer Abfindungsregelung.
Angaben entsprechend § 315 Absatz 4 HGB sowie Aktionärsstruktur Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals
Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt Tsd. € 54.600 und ist eingeteilt in 42 Millionen Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien), jeweils ohne Nennwert. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft eine Stimme (§ 14 Abs. 6 der Satzung).
Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen
Durch Vereinbarung vom 4. April 2013 sind Herr Marc Fielmann und Frau Sophie Luise Fielmann einer am 3. April 2013 zwischen Herrn Günther Fielmann und der KORVA SE, Lütjensee, geschlossenen Poolvereinbarung beigetreten (Poolvertrag). Insgesamt umfasst der Poolvertrag 30.090.422 Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft (poolgebundene Aktien). Nach dem Poolvertrag bedarf eine Übertragung von poolgebundenen Aktien an Dritte der Zustimmung aller übrigen Poolmitglieder. Zudem muss jedes Poolmitglied, das seine poolgebundenen Aktien veräußern möchte, diese Aktien zuvor den übrigen Poolmitgliedern zum Kauf anbieten (Vorerwerbsrecht).
Nach dem Poolvertrag sind die Stimmrechte aus den poolgebundenen Aktien in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft jeweils gemäß den Beschlüssen der Poolmitglieder in der Poolversammlung auszuüben, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Sinn das jeweilige Poolmitglied in der Poolversammlung abgestimmt hat. Das Stimmrecht der Poolmitglieder in der Poolversammlung richtet sich nach ihrem Stimmrecht in der Hauptversammlung der Fielmann Aktiengesellschaft. Jede poolgebundene Aktie gewährt eine Stimme.
Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bestanden die folgenden direkten und indirekten Beteiligungen am Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft, die die Schwelle von 10 Prozent überschritten haben: Herr Günther Fielmann, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Herr Marc Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), Frau Sophie Luise Fielmann, Hamburg (direkt und indirekt beteiligt), KORVA SE, Lütjensee (direkt und indirekt beteiligt), Fielmann Interoptik GmbH & CO. KG, Hamburg (indirekt beteiligt), Fielmann Familienstiftung, Hamburg (indirekt beteiligt).
Der Streubesitz beträgt 28,36 Prozent.
Weitere Informationen können den Angaben zu den Stimmrechtsmitteilungen im Anhang des Jahresabschlusses 2013 der Fielmann Aktiengesellschaft entnommen werden.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht.
Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrolle nicht unmittelbar ausüben
Eine solche Konstellation besteht bei der Gesellschaft nicht.
Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und die Änderung der Satzung
Die gesetzlichen Bestimmungen zur Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind geregelt in § 84 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 7 Absatz 1 folgende Regelung zur Zusammensetzung des Vorstands vor:
"(1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus mindestens drei Personen. Der Aufsichtsrat bestimmt die Zahl der Vorstandsmitglieder und die Person des Vorstandsvorsitzenden sowie gegebenenfalls seines Stellvertreters.''
Die gesetzlichen Bestimmungen über die Änderung der Satzung sind geregelt in § 119 AktG in Verbindung mit § 179 AktG. Die Satzung der Fielmann Aktiengesellschaft sieht unter § 14 Absatz 4 folgende Regelung zu Satzungsänderungen vor:
"(4) Zur Beschlussfassung in der Hauptversammlung ist - soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen - die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich und genügend.'
Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 6. Juli 2016 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals um insgesamt bis zu 5.000.000,00 € durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien in Form von Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011). Die neuen Aktien sind den Aktionären zum Bezug anzubieten.
Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:
| ― | um etwaige Spitzenbeträge unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu verwerten; |
| ― | bei Erhöhungen des Grundkapitals gegen Bareinlagen gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet; |
| ― | für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen. |
Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung aller seiner Mitglieder sowie mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem Genehmigten Kapital 2011 festzulegen.
Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen
Entsprechende wesentliche Vereinbarungen sind nicht vorhanden.
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen sind
Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern bestehen nicht.
Abhängigkeitsbericht
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt, in dem die Beziehungen der Gesellschaft zu Herrn Günther Fielmann (Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft) sowie zu anderen ihm verbundenen Unternehmen und den zum Fielmann-Konzern gehörenden Unternehmen erfasst wurden.
Der Vorstand hat in diesem Bericht die folgende Schlusserklärung abgegeben: "Der Vorstand erklärt gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2013 nicht vor.''
Nachtragsbericht
Wesentliche Ereignisse nach dem 31. Dezember 2013, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Fielmann-Konzerns haben könnten, sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nicht bekannt.
Risikomanagementsystem
Durch ein umfassendes Chancen- und Risikomanagement kann Fielmann Chancen frühzeitig erkennen und nutzen, ohne mögliche Risiken außer Acht zu lassen. Basis ist ein detailliertes Berichtswesen, das alle Planungs- und Steuerungssysteme beinhaltet. Anhand zuvor identifizierter und definierter Schwellenwerte wird regelmäßig analysiert, ob Risikokonzentrationen im Konzern oder bei der Fielmann Aktiengesellschaft bestehen. Die Überwachung ist in tägliche Arbeitsabläufe integriert, die monatliche und die jährliche Berichterstattung komplettieren das Frühwarnsystem. Mögliche Risiken werden identifiziert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die wirtschaftliche Lage der Fielmann Aktiengesellschaft bzw. des Konzerns bewertet. Das Ergebnis der Beurteilung wird auf Formblättern mit Ampelsystem für die Risikoausprägung dokumentiert. Dabei werden folgende Risikoklassifizierungen unterschieden:
scroll
| Grün: | guter Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von weniger als 1 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| Grün-gelb: | leichte negative Abweichung vom guten Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 1-3 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| Gelb: | Gefahr des Eintritts des kritischen Zustands (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 3-5 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| Gelb-rot: | kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von 5-10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern); |
| Rot: | sehr kritischer Zustand (erwarteter Schaden hat ein Ausmaß von mehr als 10 Prozent des erwarteten Gewinns vor Steuern). |
Neben dem monatlichen und jährlichen Berichtswesen besteht zusätzlich eine Ad-Hoc-Berichterstattungspflicht. Der Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -beurteilung erfolgt dezentral durch die einzelnen Bereiche. Der Risikobeauftragte koordiniert die Risikoerfassung, -bewertung sowie -beurteilung und leitet die Risikoberichte der einzelnen Bereiche an den Vorstand weiter. Damit wird eine Vielzahl einzelner Risiken abgedeckt, die wiederum in die folgenden Kategorien zusammengefasst sind:
―
Umfeldrisiken
―
Konzernleistungs- und Kostenrisiken
―
Risiken in den Bereichen:
| ― | Finanzen |
| ― | Produktion und Logistik |
| ― | Informationstechnologie |
| ― | Personal |
Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken und deren Auswirkungen sind hierbei berücksichtigt. Die Wirksamkeit des Informationssystems wird regelmäßig durch die interne Revision überwacht und im Rahmen der Prüfung beurteilt. Für den Fielmann-Konzern sowie für die Fielmann Aktiengesellschaft bestehen im Folgenden aufgeführte Risiken. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken werden nicht explizit erfasst, da sie sich naturgemäß nicht vermeiden lassen.
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Die nachfolgenden Informationen über Risiken der künftigen Entwicklung beziehen sich auf die in das Risikomanagement von Fielmann eingebundenen Risiken, zur Verbesserung der Information wird die nach IFRS 7 für den Konzernabschluss gebotene Berichterstattung über Kreditrisiken, Wechselkursrisiken, Zinsrisiken, Marktrisiken und Liquiditätsrisiken in den Lagebericht unter "Finanzwirtschaftliche Risiken" eingebunden. Die Ausführungen über die Chancen der künftigen Entwicklung betreffen im Wesentlichen operative Bereiche.
Branchen- und andere externe Risiken (Umfeldrisiken)
Konjunkturelle Schwankungen im internationalen Marktumfeld und eine zunehmende Wettbewerbsintensität stellen grundsätzliche Risiken dar. Daraus resultierende Preis- und Absatzrisiken sind gegeben. Ständige dezentrale und zentrale Wettbewerbsbeobachtung lässt frühzeitig Entwicklungen erkennen. Die Wettbewerbsbeobachtung schließt auch die Entwicklungen im Internet ein. Über manuelle und automatisierte Verfahren wird das Angebot von Online-Anbietern für Kontaktlinsen laufend beobachtet und analysiert. Vorstand und weitere Entscheidungsträger werden zeitnah über Marktbewegungen informiert. Risiken werden so rechtzeitig identifiziert, und Maßnahmen zur Begrenzung lassen sich kurzfristig umsetzen.
Das Konsumverhalten wird zunehmend durch neue Medien geprägt. Auch Brillen und Kontaktlinsen werden im Online-Handel angeboten. Der Internethandel kann die Sehstärke nicht bestimmen, ist auf die vom stationären Augenoptiker ermittelten Werte angewiesen. Größtmöglicher Sehkomfort setzt eine optimale horizontale und vertikale Zentrierung der Gläser voraus. Nur die individuelle Ermittlung der Zentrierdaten gewährleistet, dass die Hauptblickrichtung der Augen durch den optischen Mittelpunkt der Brillengläser verläuft. Die Zentrierung über ein Internetportal ist ein Zufallsprodukt. Ungenaue Daten können zu prismatischen Nebenwirkungen führen, zu Ermüdung, Unwohlsein oder Kopfschmerzen bis hin zu Doppelbildern. Für den perfekten Sitz muss die Brille vom Augenoptiker individuell an die Kopfform angepasst werden. Das alles kann der Internetversand nicht leisten, deshalb verkauft Fielmann Korrektionsbrillen nicht per Internet. Das Risiko wird daher unverändert als gering (grün bis grün-gelb) eingestuft.
Segmentspezifische Risiken (Umfeldrisiken)
Die Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach IFRS erfolgt nach regionalen Absatzmärkten, von denen im Umsatz lediglich die "Schweiz" und das Segment "Übrige" von Währungsschwankungen betroffen sein können. Zu näheren Einzelheiten verweisen wir auf unsere Ausführungen unter dem Punkt "Währungsrisiken".
Gesetzliche Änderungen im Gesundheitswesen stellen kein Risiko dar, da die augenoptische Branche in allen Segmenten nahezu vollständig dereguliert wurde und Erstattungen von Krankenkassen nur noch in einer für das Unternehmen untergeordneten Bedeutung vorhanden sind. Das Risiko wird daher als niedrig (grün) eingestuft.
Für die Hörsystemversorgung von schwerhörigen Versicherten einer Gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland gilt seit dem 1. November 2013 ein neuer Festbetrag. Der Festbetrag wurde von 421,00 € auf 785,00 € je Ohr inklusive Mehrwertsteuer angehoben. Mit dem neuen Festbetrag wurde gleichzeitig ein neues Versorgungsziel definiert. Gesetzlich Krankenversicherte haben jetzt Anspruch auf eine Versorgung, die nach dem aktuellen Stand der Medizintechnik eine bestmögliche Angleichung an das Gehör eines Normalhörenden gewährleistet. Durch die neuen Rahmenverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen sind die Hörgeräteakustiker verpflichtet, dieses Versorgungsziel bereits zum Nulltarif sicherzustellen. Für Fielmann die Chance, weitere Marktanteile zu gewinnen.
Operative Risiken (Produktions- und Logistikrisiken)
Die eigene Produktion sichert uns die Warenflusskontrolle von der Prüfung der Rohmaterialien bis hin zum Zusammenfügen der fertigen Brille. Nach DIN ISO 9001 zertifizierte Abläufe sorgen für eine standardisierte Organisation mit hochautomatisierten Herstellungs- und Prüfverfahren, die gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet.
Für den Eventualfall von Betriebsstörungen oder längeren Produktionsausfällen haben wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen:
| ― | systematische Schulungs- und Qualifikationsprogramme für die Mitarbeiter |
| ― | permanente Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien |
| ― | umfangreiche Sicherungsmaßnahmen in den Niederlassungen |
| ― | regelmäßige Kalibrierung von Messgeräten sowie die Wartung von Maschinen, IT-Anlagen und der Kommunikationsinfrastruktur |
Gegen nicht auszuschließende Schadensfälle ist das Unternehmen in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang versichert. Das Risiko aus dem Produktions- und Logistikbereich wird daher unverändert als niedrig (grün) bewertet.
Konzernleistungs- und Kostenrisiken
Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Unsere Einkaufsstärke sowie unsere weltweiten Geschäftsbeziehungen erlauben uns, mögliche Lieferengpässe kurzfristig auszugleichen und auf Entwicklungen der Einkaufspreise flexibel zu reagieren. Das Risiko wird unverändert als gering (grün) eingestuft.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Währungs- und Zinsschwankungen können signifikante Gewinn- und Cashflow-Risiken für den Fielmann-Konzern zur Folge haben. Fielmann hat die Risiken so weit wie möglich zentralisiert und steuert diese vorausschauend. Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für den Konzern Zins- und Währungsrisiken. Die Instrumente zur Sicherung dieser finanzwirtschaftlichen Risiken sind in den Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen im Anhang beschrieben. Die wesentlichen Einkaufskontrakte lauten in Euro. Fielmann finanziert sich größtenteils über Eigenkapital. Die Abhängigkeit von Zinsentwicklungen ist somit für das operative Geschäft gering. Zinssatzänderungen haben ferner eine Auswirkung auf die Höhe des bilanziellen Ausweises von Rückstellungen und damit auf das Finanzergebnis. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus Kursänderungen für Wertpapiere. Die Steuerung erfolgt über ein Anlagemanagement zur Überwachung von Kredit-, Liquiditäts- und Markt- beziehungsweise Zins- sowie Währungsrisiken im Rahmen kurz- und langfristiger Planungen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden unverändert auf niedrigem Niveau eingestuft (grün).
Kreditrisiken (Finanzen)
Das Ausfallrisiko im Konzern besteht maximal in Höhe der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte. Ausfallrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Niedrige Zinsen im Euro-Raum sowie eine ausreichende Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken haben 2013 zu einer leichten Stabilisierung an den Finanzmärkten geführt. Von den hohen öffentlichen und privaten Schulden in einigen Ländern des Euro-Raums gehen jedoch unvermindert hohe Risiken für die Gemeinschaftswährung aus. Nachdem bereits die Zinsen 2012 sukzessive durch die EZB gesenkt wurden, erreichte das Zinsniveau 2013 einen neuen historischen Tiefststand. Der Hauptrefinanzierungszinssatz der EZB beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2013 lediglich 0,25 Prozent.
Der operative Zinsertrag des Fielmann-Konzerns sank in diesem Umfeld um 13,7 Prozent auf 1,8 Millionen € (Vorjahr: 2,1 Millionen €).
Die Anlageentscheidungen im Finanzbereich haben grundsätzlich die nachhaltige Sicherung der Kaufkraft als oberstes Ziel. Die Preissteigerungsrate beläuft sich für 2013 in Deutschland auf 1,5 Prozent (Vorjahr: 2,0 Prozent). Eine Anlagerichtlinie schreibt für alle Klassen von Finanzinstrumenten, die der Kapitalanlage dienen, Höchstgrenzen vor. Die Anlagemöglichkeiten sind im Wesentlichen auf den sogenannten "Investment Grade" beschränkt. Aufgrund der auch im Jahr 2014 weiterhin bestehenden großen Unsicherheit an den Finanzmärkten hat sich die Fielmann Aktiengesellschaft entschieden, insbesondere in Anlagen mit hoher Bonität zu investieren bzw. Liquidität auf Tagesgeldkonten oder auf Kontokorrentkonten zu belassen.
Grundsätzlich wird vor jeder wesentlichen Anlageentscheidung die Bonität des Geschäftspartners geprüft und dokumentiert. Die Fixierung von Höchstgrenzen für Anlagen je Kontrahent begrenzt das Anlagerisiko, ebenso wie den derzeitigen Schwerpunkt des Anlagehorizonts mit Laufzeiten von bis zu 18 Monaten. Titel ohne Rating werden einer internen Beurteilung unterworfen. Hierbei werden unter anderem ein bestehendes Rating des Emittenten oder das eines vergleichbaren Schuldners sowie die Ausstattung des Titels berücksichtigt. Anlagen mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten bedürfen keines Ratings, dieses gilt unter Berücksichtigung der definierten Freigrenzen der Anlagerichtlinie. Die Kreditrisiken werden daher unverändert als gering (grün) eingestuft.
Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht keine Konzentration von Ausfallrisiken, da durch die Einzelhandelsaktivität eine Bündelung auf einzelne Schuldner nicht gegeben ist. Ebenso führt die Begrenzung der Liquiditätsanlage auf Werte mit guter Bonität zu einer Reduzierung des Kreditrisikos. Vor diesem Hintergrund wird das Ausfallrisiko als gering (grün) eingeschätzt.
Liquiditätsrisiken (Finanzen)
Die Finanzsteuerung erfolgt vor dem Hintergrund, dem Vorstand die nötige Flexibilität für unternehmerische Entscheidungen zu gewährleisten und für die fristgerechte Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen des Konzerns Sorge zu tragen. Die Fielmann Aktiengesellschaft steuert die Liquidität für alle Tochtergesellschaften des Konzerns zentral. Liquiditätsrisiken bestehen derzeit keine (grün). Darüber hinaus bietet die hohe Liquidität ausreichend Spielraum für die weitere Expansion. Zum 31. Dezember 2013 bestanden finanzielle Vermögenswerte im Konzern in Höhe von 317,8 Millionen € (Vorjahr: 287,1 Millionen €).
Marktrisiken (Finanzen)
Für den Fielmann-Konzern relevante Marktrisiken sind vor allem Zins- und Währungsrisiken. Anhand einer Sensitivitätsanalyse lassen sich vergangenheitsbezogen Auswirkungen verschiedener Entwicklungen aufzeigen.
Zinsrisiken (Finanzen)
Für die Sensitivitätsanalyse von Zinsrisiken gelten folgende Prämissen: Originäre Finanzinstrumente unterliegen nur dann Zinsrisiken, wenn sie zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Finanzinstrumente mit einer variablen Verzinsung unterliegen grundsätzlich Marktzinsrisiken, ebenso Liquidität auf Kontokorrentkonten.
Sensitivitätsanalyse Zinsänderungsrisiko
scroll
| 31.12.2013 in Tsd. € |
31.12.2012 in Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Finanzinstrumente mit Zinsänderungsrisiko | 223.555 | 131.871 |
| Zinssatz +/-2 Prozent | 2.005/-2.005 | 639/-639 |
Bei einer Zinsänderung um 2 Prozent hätte sich unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Restlaufzeit der Finanzinstrumente mit Zinsänderungsrisiko eine Ergebnisauswirkung von Tsd. € 2.005 (Vorjahr: Tsd. € 639) ergeben. Das Zinsänderungsrisiko wird daher unverändert als gering (grün) eingestuft.
Währungsrisiken (Finanzen)
Infolge seiner internationalen Ausrichtung ist der Fielmann-Konzern im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken im Zusammenhang mit Zahlungsströmen außerhalb seiner funktionalen Währung ausgesetzt. Über 85 Prozent der Zahlungsströme des Konzerns basieren auf dem Euro, etwa 10 Prozent auf dem Schweizer Franken (CHF), der Rest verteilt sich auf US-Dollar (USD), Polnische Zloty (PLN), Ukrainische Hrywnja (UAH), Japanische Yen (YEN) und Weißrussische Rubel (BYR).
Bei Zahlungen für die Beschaffung von Waren werden zur Begrenzung der Währungsrisiken insbesondere Devisentermingeschäfte mit Laufzeiten von bis zu sechs Monaten eingesetzt. Fielmann nutzt marktgängige Devisentermingeschäfte in den operativen Währungen CHF und USD. Die Absicherung erfolgt nicht zu spekulativen Zwecken, sondern dient ausschließlich der allgemeinen Absicherung des Devisenbedarfs für den Einkauf im Konzern sowie zur Steuerung des Zinsergebnisses. Als Basis für die Einschätzung der identifizierten Risiken dienen Simulationsrechnungen unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien.
Die Marktbewertung eingesetzter Finanzinstrumente erfolgt grundsätzlich anhand vorhandener Marktinformationen. Fremdwährungsrisiken, die aus der Umrechnung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten der ausländischen Tochtergesellschaften in die Konzernberichtswährung resultieren oder den Cashflow betreffen, werden grundsätzlich nicht gesichert.
Die Währungen PLN, UAH und BYR werden aufgrund der jeweiligen geringen Gesamtsumme oder der damit verbundenen unverhältnismäßig hohen Kosten nicht abgesichert. Zum 31. Dezember 2013 bestanden wie im Vorjahr keine Terminkontrakte, eine Absicherung von US-Dollar fand im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht statt, da sich der US-Dollar im definierten Zielkorridor bewegte (Vorjahr: durchschnittlich 0,8 Millionen USD pro Monat). Die Währungsrisiken für Fielmann werden nach wie vor als gering (grün) eingestuft.
Fachkräftebedarf (Personal)
Der demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt nachhaltig verändern. Bundesweit wird nach Aussage der Bertelsmann Stiftung die Zahl der Personen in der Altersgruppe der 19- bis 24-Jährigen bis zum Jahr 2025 um 1,2 Millionen Menschen zurückgehen. Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland von heute 42 Millionen auf circa 38 Millionen im Jahr 2025 sinken. Um Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Unternehmen frühzeitig entgegenzuwirken, wirbt Fielmann in Schulen und auf Jobmessen um Fachkräfte der Zukunft. Mehr als 10.000 junge Menschen bewerben sich jährlich um einen beruflichen Start bei Fielmann.
Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche pflegt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei Fielmann mit deutscher Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann achtstellige Beträge in die Ausbildung, erhöhte die Anzahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr um 95 auf 2.874 (Vorjahr: 2.779 Auszubildende). Unsere Ausbildung ist gut; bundesweite Auszeichnungen belegen das. Fielmann investiert auch in innovative Konzepte der Weiterbildung. Mit einem berufsbegleitenden Meisterkurs wird auch örtlich, häufig familiär gebundenen Optikern die Möglichkeit zur weiteren Qualifikation und die Chance zum beruflichen Aufstieg geboten. Die Risiken aus dem Bereich Personal werden aufgrund der aktuellen Lage und der entsprechenden Maßnahmen als gering (grün) eingestuft.
IT-Risiken
Die operative und strategische Steuerung des Konzerns ist eingebunden in eine komplexe Informationstechnologie. Die IT-Systeme werden regelmäßig gewartet und verschiedenen Sicherungsmaßnahmen unterzogen. Durch stetigen Dialog zwischen internen und externen IT-Spezialisten wird eine Aufrechterhaltung und Optimierung der Systeme gewährleistet. Daneben begegnet der Fielmann-Konzern den Risiken aus unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust mit entsprechenden Maßnahmen. Technologische Neuerungen und Entwicklungen werden fortlaufend beobachtet, geprüft und bei Eignung eingesetzt. Daher werden die IT-Risiken insgesamt als gering (grün) eingestuft.
Chancen
Gemäß der aktuellen Studie des Kuratoriums Gutes Sehen e.V. hat sich seit 1952 der Anteil der Brillenträger in der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen mehr als verdoppelt. In der Altersklasse der 30- bis 44-Jährigen stieg der Anteil der Brillenträger um mehr als 55 Prozent. In der zweiten Lebenshälfte sind nahezu alle Menschen auf eine Brille angewiesen. Normalsichtige benötigen eine Lesebrille, Fehlsichtige, die schon in jungen Jahren eine Brille tragen, benötigen im Alter eine Fern- und eine Nahbrille. Komfortabler sind Mehrstärkengläser, heute zunehmend als Gleitsichtgläser. Fielmann wächst mit Gleitsichtgläsern schneller als die Branche. Dies erklärt sich aus der Kundenstruktur. Fielmann-Kunden sind jünger als die Durchschnittskunden des traditionellen Wettbewerbers. Sie bleiben uns über die Jahre treu. Ohne auch nur einen Neukunden zu gewinnen, wird sich der Gleitsichtanteil bei Fielmann daher in den nächsten Jahren um mehr als 50 Prozent erhöhen.
Fielmann deckt die ganze Wertschöpfungskette der Brille ab, ist Designer, Hersteller, Agent und Augenoptiker. Fielmann kann Brillen zu niedrigeren Preisen abgeben als die Konkurrenz, weil wir selber produzieren und in großen Mengen auch direkt bei Herstellern beziehen, von denen die großen Marken kaufen. Einkaufsvorteile geben wir an unsere Kunden weiter.
Nur 45 Prozent aller Brillenträger tragen derzeit eine Sonnenbrille mit ihrer Stärke. Fielmann verspricht sich weiteres Wachstum aus dem steigenden Anteil modischer Sonnenbrillen mit individueller Korrekturstärke. Neue Entwicklungen bei Kontaktlinsen, wie die modernen und komfortablen Tageslinsen oder auch kundenindividuelle Produkte, führen zu zusätzlichem Wachstum. Innovative Vertriebskonzepte unter Einbeziehung von Online-Bestellungen werden die Kundenbindung erhöhen und weiteres Absatzpotenzial schaffen.
Neben dem Umsatzwachstum im Optikbereich erwarten wir zusätzliche Impulse durch den weiteren Ausbau unserer Hörgeräteabteilungen. Allein unsere Stammkunden in den Kerneinzugsgebieten benötigen mehr als 60.000 Geräte pro Jahr. In Deutschland haben mehr als 6,4 Millionen Personen einen versorgungsnotwendigen Hörbedarf (Bundesinnung der Hörgeräteakustiker), aber nur 2,5 Millionen nutzen ein Hörsystem. Über immer kleinere, praktisch "unsichtbare" Hochleistungsgeräte wird sich die Anzahl der Hörgerätenutzer in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Die Kombination des Angebots von Brille und Hörgerät ist für den Kunden vorteilhaft und erhöht die Bindung an unser Unternehmen.
Fielmann verdichtet das Niederlassungsnetz in Deutschland, treibt die Auslandsexpansion voran. Die Märkte in Österreich, der Schweiz und den benachbarten Ländern Europas bieten uns hohe Wachstums- und Ertragschancen.
Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft ist verantwortlich für die Erstellung und Richtigkeit des Konzernabschlusses sowie des Konzern-Lageberichts. Schulung und regelmäßiger Austausch, standardisierte Vorlagen sowie ein IT-gestütztes Informationssystem zu Bilanzierungsfragen und ein gruppenweit einheitliches Abrechnungssystem konkretisieren Abläufe und unterstützen eine ordnungsgemäße und zeitnahe Erstellung des Abschlusses.
Die Warenflusskontrolle sowie -bewertung erfolgt über das bei Fielmann einheitliche Abrechnungssystem. Um die hohe Integration der eingesetzten SAP-Systeme und die Standardisierung vieler Prozesse zu nutzen, wurden die Abschlussarbeiten in den jeweiligen Fachbereichen zentralisiert. Nahezu alle Einzelabschlüsse werden in SAP erstellt und zentral im Konzern zusammengeführt. Basis einer jeden Belegprüfung ist das für das Rechnungswesen auf Einzelabschluss- und Konzernebene installierte Kontrollsystem, das die Prozess- und Datenqualität überwacht. Zu diesem Kontrollsystem gehören unter anderem Informationsflussdarstellungen, ein Verfahren zur täglichen Kassenabrechnung, Prüf- und Checklisten sowie ein IT-System zur Überwachung aller Transaktionen für den Monats-, Jahres- und Konzernabschluss.
Die Einhaltung der Regelungen unterliegt einer turnusmäßigen Überprüfung durch die Interne Revision. Die buchhalterischen Vorgaben eines zentralen Finanzinformationssystems gelten für Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften nach lokalen handelsrechtlichen Grundsätzen, wobei Besonderheiten für einzelne Gesellschaften vermerkt sind. Soweit einbezogene Gesellschaften nach anderen Rechnungslegungsstandards Einzelabschlüsse aufstellen, gelten die Bilanzierungsgrundsätze für die Handelsbilanz II, die zentral im Konzernrechnungswesen bearbeitet wird. Die Bilanzierungsgrundsätze werden auch auf Zwischenabschlüsse angewendet und dienen sowohl einer sachlichen als auch einer zeitlichen Stetigkeit.
Durch das hochintegrierte SAP-System können Kontrollen konzerninterner Salden und Leistungsbeziehungen weitgehend automatisch erfolgen. Unter Einbeziehung des Controllings ist ein strenges Vier-Augen-Prinzip bezüglich der zu berücksichtigenden und verarbeiteten Daten im Konzern die Grundlage der monatlichen und jährlichen Konzernabschlüsse.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Aufsichtsrat von der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des Systems der Internen Revision überzeugt.
Zusammenfassung der Risikosituation sowie des Systems der internen Revision gemäß den Vorgaben nach § 107 AktG
Die Marktstellung des Konzerns, seine finanzielle Bonität und ein Geschäftsmodell, das Fielmann erlaubt, Wachstumschancen schneller als der Wettbewerb zu erkennen und umzusetzen, lassen mit Blick auf die zukünftige Entwicklung keine Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen.
Ausblick
Fielmann treibt die Expansion in Deutschland und im benachbarten Ausland voran, dies mit Augenmaß. Mittelfristig werden wir in Deutschland 700 Niederlassungen betreiben und mehr als 7 Millionen Brillen pro Jahr absetzen. In der Schweiz planen wir, in den nächsten Jahren mit 40 Niederlassungen jährlich um 500.000 Brillen abzugeben. In Österreich wollen wir ebenfalls mit 40 Niederlassungen 500.000 Brillen verkaufen. Auch in Polen werden wir unter Beachtung der schwierigen Situation am Immobilienmarkt für Einzelhandelsobjekte weiter expandieren. Mit insgesamt 40 Standorten wollen wir mittelfristig in allen Ballungsgebieten des Landes vertreten sein.
Der Markt der Hörgeräte ist ein Wachstumsmarkt im Bereich der Best Ager. In den nächsten Jahren will Fielmann die Zahl seiner Hörgeräteabteilungen deutlich ausweiten, wird dann über mehr als 200 Akustik-Einheiten verfügen.
Ein wesentlicher Grund für unseren Erfolg ist die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als größter Ausbilder der augenoptischen Branche prägt Fielmann die deutsche Handwerksausbildung. Sie wird bei uns mit Präzision und Gründlichkeit betrieben, auch in unseren ausländischen Niederlassungen. Jahr für Jahr investiert Fielmann mehr als 20 Millionen € in die Aus- und Weiterbildung. Für 2014 sind Aufwendungen in ähnlicher Größenordnung geplant. Seit 2004 hat Fielmann die Zahl der Auszubildenden von 1.484 kontinuierlich auf jetzt 2.874 erhöht.
In Ausbau, Modernisierung und Erhalt des Niederlassungsnetzes, in Produktion und Infrastruktur werden wir 2014 rund 53 Millionen € investieren, dies aus Eigenmitteln. In Deutschland planen wir Investitionen in Höhe von 44,3 Millionen €, in Österreich 1,2 Million €, in der Schweiz 6,9 Millionen € und in Polen unter 1 Million €. Wir werden 29,5 Millionen € für die Renovierung bestehender Geschäfte und Neueröffnungen aufwenden. In die Kapazitätsausweitung unserer Produktion investieren wir rund 6,3 Millionen €, in die Konzerninfrastruktur weitere 17,2 Millionen €.
Fielmann wird auch in Zukunft eine hohe Eigenkapitalquote ausweisen und die vorhandene Liquidität risikoarm anlegen. Mit Investitionen in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in neue Niederlassungen und die Fertigung schaffen wir die solide Basis für weiteres, nachhaltiges Wachstum. Neben der Expansion erwarten wir eine Ausweitung unserer Absätze von Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen und Hörgeräten. Mittelfristig rechnen wir damit, dass sich der Absatzanteil der Gleitsichtbrillen bei Fielmann um mehr als 50 Prozent erhöht. Neue Fertigungstechnologien beim Bearbeiten von Brillengläsern in unserem Logistikzentrum in Rathenow und verbesserte Abläufe sowohl in unseren Niederlassungen als auch in der Zentrale werden in den nächsten zwei Jahren die Produktivität erhöhen.
Der internationale Währungsfonds erwartet für Deutschland 2014 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,6 Prozent, die Bundesregierung von 1,8 Prozent. Der private Konsum dürfte gemäß einer Prognose der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) auf Vorjahresniveau liegen. Fielmann ist zuversichtlich, seine Marktposition auszubauen.
Zusammenfassende Aussage zum Prognosebericht
Wir denken langfristig. Fielmann plant, in diesem und im nächsten Jahr jeweils zehn neue Niederlassungen zu eröffnen. Auch 2014 werden wir unsere Wachstumsstrategie weiter verfolgen. Mit unserer konsequenten Ausrichtung auf den Kunden, der hohen Mitarbeiterqualifikation und den Investitionen der Vergangenheit werden wir aus heutiger Sicht im laufenden Geschäftsjahr weitere Marktanteile gewinnen. Die hohe Kundenzufriedenheit werden wir auf bestehendem Niveau halten. Die ersten Monate des Jahres 2014 stimmen uns optimistisch. Wir planen einen Absatzanstieg wie im Vorjahr. Aufgrund eines verbesserten Produktmixes wird der Umsatzanstieg leicht höher ausfallen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird sich entsprechend positiv entwickeln. Die Aktionäre werden wieder über eine angemessene Dividende an der Unternehmensentwicklung partizipieren, dies bei einer weiterhin für den Einzelhandel hohen Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität.
Eine wesentliche Änderung der Rahmenbedingungen kann zur Anpassung dieser Prognose führen.
Konzernbilanz zum 31.12.2013
Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg
Aktiva
scroll
| Tz. im Anhang | Stand am 31.12.2013 Tsd. € |
Stand am 31.12.2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | (1) | 9.705 | 10.240 |
| II. Firmenwerte | (2) | 45.383 | 44.481 |
| III. Sachanlagen | (3) | 211.087 | 200.137 |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (3) | 15.435 | 15.884 |
| V. Finanzanlagen | (4) | 221 | 613 |
| VI. Aktive latente steuern | (5) | 8.381 | 11.946 |
| VII. Ertragsteueransprüche | (5) | 1.192 | 1.558 |
| VIII. Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (6) | 16.826 | 1.439 |
| 308.230 | 286.298 | ||
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| I. Vorräte | (7) | 108.848 | 98.199 |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (8) | 18.370 | 19.037 |
| III. Sonstige finanzielle Vermögenswerte | (8) | 41.257 | 39.076 |
| IV. Nicht finanzielle Vermögenswerte | (9) | 15.132 | 11.905 |
| V. Ertragsteueransprüche | (10) | 6.858 | 13.667 |
| VI. Finanzanlagen | (11) | 164.247 | 7.052 |
| VII. Zahlungsmittel und Äquivalente | (12) | 136.488 | 277.995 |
| 491.200 | 466.931 | ||
| 799.430 | 753.229 | ||
| Passiva | |||
| Tz. im Anhang | Stand am 31.12.2013 Tsd. € |
Stand am 31.12.2012 Tsd. € |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | (13) | 54.600 | 54.600 |
| II. Kapitalrücklage | (14) | 92.652 | 92.652 |
| III. Gewinnrücklagen | (15) | 325.254 | 310.397 |
| IV. Bilanzgewinn | (16) | 121.800 | 113.400 |
| V. Nicht beherrschende Anteile | (17) | 179 | 105 |
| 594.485 | 571.154 | ||
| B. Langfristige Schulden | |||
| I. Rückstellungen | (18) | 18.239 | 17.785 |
| II. Finanzverbindlichkeiten | (19) | 2.103 | 2.444 |
| III. Passive latente steuern | (20) | 3.967 | 4.027 |
| 24.309 | 24.256 | ||
| C. Kurzfristige Schulden | |||
| I. Rückstellungen | (21) | 40.776 | 34.045 |
| II. Finanzverbindlichkeiten | (22) | 127 | 151 |
| III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (22) | 60.075 | 54.719 |
| IV. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | (22) | 17.141 | 17.427 |
| V. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten | (23) | 41.652 | 36.697 |
| VI. Ertragsteuerschulden | (24) | 20.865 | 14.780 |
| 180.636 | 157.819 | ||
| 799.430 | 753.229 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis für die Zeit vom 1. 1. bis 31. 12. 2013
scroll
| Tz. im Anhang | 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
Veränderung zum Vorjahr | |
|---|---|---|---|---|
| 1. Konzernumsatz | (27) | 1.157.105 | 1.107.080 | 4,5% |
| 2. Bestandsveränderung | (27) | 2.792 | 319 | |
| Konzerngesamtleistung | 1.159.897 | 1.107.399 | 4,7% | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | (28) | 9.872 | 12.465 | -20,8% |
| 4. Materialaufwand | (29) | -252.460 | -252.797 | -0,1% |
| 5. Personalaufwand | (30) | -458.736 | -435.683 | 5,3% |
| 6. Abschreibungen | (31) | -34.937 | -34.867 | 0,2% |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (32) | -225.226 | -216.401 | 4,1% |
| 8. Aufwendungen im Finanzergebnis | (33) | -1.482 | -2.072 | -28,5% |
| 9. Erträge im Finanzergebnis | (33) | 2.213 | 2.593 | -14,7% |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 199.141 | 180.637 | 10,2% | |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (34) | -57.115 | -50.917 | 12,2% |
| 12. Jahresüberschuss | (35) | 142.026 | 129.720 | 9,5% |
| 13. Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | (36) | -4.000 | -3.355 | 19,2% |
| 14. Gewinne, die den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzuordnen sind | 138.026 | 126.365 | 9,2% | |
| 15. Konzernergebnisvortrag | 102 | 31 | 229,0% | |
| 16. Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen | (38) | -16.328 | -12.996 | 25,6% |
| 17. Bilanzgewinn | 121.800 | 113.400 | 7,4% | |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert)* | (35) | 3,29 | 3,01 |
* Vorgänge, die eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie nach sich ziehen würden, fanden weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr statt.
Gesamtergebnisrechnung
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 142.026 | 129.720 |
| Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnung | -1.157 | 721 |
| Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| Neubewertung IAS 19 | 40 | -711 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -1.117 | 10 |
| Gesamtergebnis | 140.909 | 129.730 |
| davon anderen Gesellschaftern zuzurechnen | 4.000 | 3.355 |
| davon Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 136.909 | 126.375 |
Entwicklung des Konzerneigenkapitals Textziffer (40)
scroll
| Stand am 1.1.2013 Tsd. € |
Dividenden/ Ergebnisanteile1 Tsd. € |
Gesamtergebnis der Periode Tsd. € |
übrige Veränderungen Tsd. € |
31.12.2013 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 54.600 | 54.600 | |||
| Kapitalrücklage | 92.652 | 92.652 | |||
| erwirtschaftetes Konzerneigenkapital | 408.702 | -113.298 | 138.026 | -698 | 432.732 |
| Währungsausgleichsposten | 15.423 | -1.157 | 14.266 | ||
| eigene Anteile | -91 | -7 | -98 | ||
| anteilsbasierte Vergütung | 1.173 | 351 | 1.524 | ||
| Bewertungsrücklage IAS 19 | -1.410 | 40 | -1.370 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 105 | -3.975 | 4.000 | 49 | 179 |
| Konzerneigenkapital | 571.154 | -117.273 | 140.909 | -305 | 594.485 |
scroll
| Stand am 1.1.2012 Tsd. € |
Dividenden/ Ergebnisanteile1 Tsd. € |
Gesamtergebnis der Periode Tsd. € |
übrige Veränderungen Tsd. € |
Stand am 31.12.2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 54.600 | 54.600 | |||
| Kapitalrücklage | 92.652 | 92.652 | |||
| erwirtschaftetes Konzerneigenkapital | 388.860 | -104.969 | 126.365 | -1.554 | 408.702 |
| Währungsausgleichsposten | 14.702 | 721 | 15.423 | ||
| eigene Anteile | 0 | -91 | -91 | ||
| anteilsbasierte Vergütung | 1.282 | -109 | 1.173 | ||
| Bewertungsrücklage IAS 19 | -699 | -711 | -1.410 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 129 | -3.330 | 3.355 | -49 | 105 |
| Konzerneigenkapital | 551.526 | -108.299 | 129.730 | -1.803 | 571.154 |
1 Ausgeschüttete Dividenden und anderen Gesellschaftern zugeordnete Ergebnisanteile
Kapitalflussrechnung Textziffer (41)
Fielmann-Konzern
scroll
| Kapitalflussrechnung nach IAS 7 für die Zeit vom 1.1. bis zum 31.12. | 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
Veränderung Tsd. € |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 198.410 | 180.116 | 18.294 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens1 | 34.937 | 34.647 | 290 |
| - Gezahlte Ertragsteuern | -47.803 | -46.438 | -1.365 |
| +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 3.606 | 1.168 | 2.438 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen ohne Rückstellungen für Ertragsteuern | 7.192 | 4.046 | 3.146 |
| -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 413 | 925 | -512 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -14.634 | 9.748 | -24.382 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 12.452 | -2.658 | 15.110 |
| - Gezahlte Zinsen | -956 | -981 | 25 |
| + Vereinnahmte Zinsen | 2.474 | 2.350 | 124 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis Endfälligkeit gehalten werden | -172.582 | 112.852 | -285.434 |
| \= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 23.509 | 295.775 | -272.266 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 618 | 670 | -52 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -44.043 | -29.342 | -14.701 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | 273 | 14 | 259 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -2.653 | -2.702 | 49 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 291 | 250 | 41 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | 0 | -4 | 4 |
| + Einzahlungen aus dem Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 33 | 0 | 33 |
| - Auszahlungen für Investitionen in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | -17 | -74 | 57 |
| - Auszahlungen durch den Abgang von Beteiligungen | -730 | 0 | -730 |
| - Auszahlungen für Investitionen in Beteiligungen | -1.104 | 0 | -1.104 |
| \= Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -47.332 | -31.188 | -16.144 |
| - Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner | -117.273 | -108.299 | -8.974 |
| + Einzahlungen aus der Aufnahme von Anleihen und (Finanz-) Krediten | 0 | 400 | -400 |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten | -363 | -2.700 | 2.337 |
| \= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -117.636 | -110.599 | -7.037 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -141.459 | 153.988 | -295.447 |
| +/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -48 | 135 | -183 |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 277.995 | 123.872 | 154.123 |
| \= Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 136.488 | 277.995 | -141.507 |
1 Enthalten: Tsd. € 0 Zuschreibung (Vorjahr: Tsd. € 220)
Segmentberichterstattung Textziffer (42), Vorjahreszahlen in Klammern.
Fielmann-Konzern
scroll
| Segmente nach Regionen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Deutschland | Schweiz | Österreich | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segments | 962,0 | (914,0) | 136,2 | (137,2) | 68,8 | (62,2) |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 38,4 | (34,8) | ||||
| Umsatzerlöse extern | 923,6 | (879,2) | 136,2 | (137,2) | 68,8 | (62,2) |
| Materialaufwand | 218,7 | (216,4) | 39,1 | (39,5) | 21,6 | (20,2) |
| Personalaufwand | 375,0 | (353,9) | 50,4 | (50,1) | 24,1 | (22,3) |
| Planmäßige Abschreibungen | 29,2 | (28,7) | 3,0 | (3,3) | 1,5 | (1,5) |
| Aufwendungen im Finanzergebnis | 1,8 | (2,6) | ||||
| Erträge im Finanzergebnis | 2,0 | (2,3) | 0,4 | (0,5) | 0,1 | (0,1) |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge | 155,6 | (140,3) | 30,2 | (30,3) | 13,3 | (10,6) |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 47,9 | (41,9) | 6,2 | (6,3) | 2,8 | (2,3) |
| Jahresüberschuss | 107,7 | (98,4) | 24,0 | (24,0) | 10,5 | (8,3) |
| Segmentvermögen ohne Steuern | 687,1 | (647,4) | 59,2 | (45,1) | 14,9 | (16,0) |
| Investitionen | 43,5 | (28,4) | 2,2 | (1,5) | 1,1 | (1,3) |
| Aktive latente Steuern | 7,5 | (11,3) | 0,3 | (0,3) |
scroll
| Segmente nach Regionen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Übrige | Konsolidierung | Konzernwert | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse des Segments | 28,7 | (28,8) | -38,6 | (-35,1) | 1.157,1 | (1.107,1) |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 0,2 | (0,3) | ||||
| Umsatzerlöse extern | 28,5 | (28,5) | 1.157,1 | (1.107,1) | ||
| Materialaufwand | 10,6 | (10,6) | -37,5 | (-33,9) | 252,5 | (252,8) |
| Personalaufwand | 9,2 | (9,4) | 458,7 | (435,7) | ||
| Planmäßige Abschreibungen | 1,2 | (1,4) | 34,9 | (34,9) | ||
| Aufwendungen im Finanzergebnis | 0,2 | (0,1) | -0,5 | (-0,6) | 1,5 | (2,1) |
| Erträge im Finanzergebnis | 0,2 | (0,2) | -0,5 | (-0,5) | 2,2 | (2,6) |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - in den Segmenten ohne Beteiligungserträge | 0,0 | (-0,9) | 0,0 | (0,3) | 199,1 | (180,6) |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -0,1 | (0,1) | 0,3 | (0,3) | 57,1 | (50,9) |
| Jahresüberschuss | 0,1 | (-1,0) | -0,3 | (0,0) | 142,0 | (129,7) |
| Segmentvermögen ohne Steuern | 21,8 | (17,6) | 783,0 | (726,1) | ||
| Investitionen | 0,7 | (0,9) | 47,5 | (32,1) | ||
| Aktive latente Steuern | 0,6 | (0,3) | 8,4 | (11,9) |
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2013
I. Allgemeine Angaben
Die Fielmann Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Weidestraße 118a, ist die Muttergesellschaft des Konzerns. Die Geschäftstätigkeit der Fielmann Aktiengesellschaft besteht im Betrieb von und in der Beteiligung an Augenoptik-Unternehmen, Hörgeräteakustik-Unternehmen sowie der Herstellung von und dem Handel mit Sehhilfen und anderen augenoptischen Produkten, insbesondere Brillen, Brillenfassungen und Gläsern, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Zubehör und Accessoires, erlaubnisfreien Handelswaren aller Art sowie Hörgeräten und deren Zubehör. Die Produktion von Gläsern ist in der Rathenower Optik GmbH angesiedelt.
Der Vorstand der Fielmann Aktiengesellschaft hat den Konzernabschluss zum 31.12.2013 am 14.3.2014 aufgestellt und wird diesen am 21.3.2014 dem Aufsichtsrat zur Beschlussfassung vorlegen. Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgt voraussichtlich auf der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 10.4.2014, insoweit besteht bis zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Änderung des Konzernabschlusses.
Der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den im Berichtszeitraum gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS einschließlich International Accounting Standards) unter Berücksichtigung der Verlautbarungen des IFRS Interpretations Commitee IFRS IC (ehemals International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC)) und des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC) erstellt, soweit sie in der EU gelten und im Geschäftsjahr verpflichtend bzw. freiwillig vorzeitig anzuwenden waren. Ergänzend sind die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet worden. Gemäß IAS 1.11 wurde die Bilanz streng nach Fristigkeit gegliedert.
II. Anwendung von neuen und geänderten Standards
Neue und geänderte Standards und Interpretationen, deren Anwendung Auswirkung auf den Konzernabschluss hat:
Änderungen an IAS 1 "Darstellung des Abschlusses"
Durch die Änderungen an IAS 1 wird eine neue Terminologie für die vormals als Gesamtergebnisrechnung bezeichnete Ergebnisrechnung eingeführt. Demnach wurde der Begriff der Gesamtergebnisrechnung durch "Gewinn- und Verlustrechnung und sonstiges Ergebnis" ersetzt. Diese ist jedoch nicht verpflichtend.
Der geänderte IAS 1 behält die Möglichkeit zum Ausweis der Gewinn- und Verlustrechnung und des sonstigen Ergebnisses in einer Ergebnisrechnung oder in zwei direkt aufeinander folgenden Ergebnisrechnungen bei. Gleichwohl verlangen die Änderungen an IAS 1 die Gruppierung der Posten des sonstigen Ergebnisses in zwei Kategorien: Posten, die unter bestimmten Bedingungen in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden, und Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden. Die Fielmann Aktiengesellschaft hat die bisherige Terminologie im Konzernabschluss angepasst und durch entsprechende Zwischenüberschriften ergänzt.
Den Positionen des sonstigen Ergebnisses sind die auf diese entfallenden Ertragsteuern zuzuordnen. Die Änderungen wurden von der Fielmann Aktiengesellschaft rückwirkend angewendet und entsprechende Anpassungen vorgenommen. Abgesehen von den o.g. Darstellungsänderungen ergeben sich aus der Anwendung des geänderten IAS 1 keine weiteren Konsequenzen für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung und des sonstigen Ergebnisses.
IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts"
In IFRS 13 werden einheitliche Leitlinien hinsichtlich der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert sowie zu den damit verbundenen Angaben geregelt. Diese Vorschrift gelangt immer dann zur Anwendung, wenn ein anderer IFRS eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorschreibt oder gestattet bzw. Angaben über die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verlangt werden. Der Anwendungsbereich von IFRS 13 umfasst sowohl finanzielle als auch nicht finanzielle Posten. Außer wenigen zusätzlichen Angaben hat die Anwendung von IFRS 13 keine Auswirkungen auf die im Konzernabschluss erfassten Beträge.
Neue und geänderte Standards und Interpretationen, deren Anwendung keine Auswirkung auf den Konzernabschluss hat:
Änderungen an IAS 12 "Ertragsteuern"
Mit den Änderungen an IAS 12 wird die widerlegbare Vermutung eingeführt, dass die Realisierung des Buchwerts eines Vermögenswertes durch Veräußerung und nicht durch Nutzung realisiert wird.
Die Änderungen sehen daher vor, dass sich temporäre steuerliche Differenzen in Zusammenhang mit der Anwendung des Zeitwertmodells bei als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien grundsätzlich durch Veräußerung und nicht durch fortgeführte Nutzung umkehren.
Änderungen an IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards"
Die Änderungen beziehen sich auf Leitlinien für Erstanwender bei Vorliegen ausgeprägter Hochinflation sowie der Streichung der festen Umsetzungszeitpunkte.
Weitere Änderungen betreffen die Bilanzierung von unter Marktzinsniveau vergebenen Darlehen der öffentlichen Hand im Erstanwendungszeitpunkt.
Änderungen an IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben"
Es müssen zu allen bilanzierten Finanzinstrumenten Angaben gemacht werden, die nach den Regelungen des IAS 32 saldiert werden. Darüber hinaus werden auch Angaben zu allen bilanzierten Finanzinstrumenten gefordert, die einer durchsetzbaren Globalverrechnungs- oder ähnlichen Vereinbarungen unterliegen, auch wenn sie nach IAS 32 nicht saldiert werden.
IFRIC 20 "Abraumkosten in der Produktionsphase eines Tagebaubergwerks"
In IFRIC 20 wird erörtert, wann und wie unterschiedliche Nutzen aus der Abraumaktivität zu bilanzieren sind.
Im Rahmen des Annual Improvement Projekts 2011 werden kleinere Änderungen an den Standards und Interpretationen IAS 1, IAS 16, IAS 32, IAS 34 und IFRS 1 vorgenommen.
Neue und geänderte Standards und Interpretationen, die verabschiedet, aber noch nicht verpflichtend anzuwenden sind und vom Fielmann-Konzern nicht vorzeitig angewendet werden:
Änderungen an IAS 27 "Einzelabschlüsse"1
Dieser Standard enthält jetzt ausschließlich die unveränderten Vorschriften zu IFRS-Einzelabschlüssen. Die Vorschriften zu IFRS-Konzernabschlüssen sind in IFRS 10 "Konzernabschlüsse" enthalten.
Änderungen an IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures"1
Die Neuregelungen betreffen Folgeänderungen zu IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12.
Änderungen an IAS 32 "Finanzinstrumente: Darstellung"1
Mit den Änderungen an IAS 32 werden lediglich die bisherigen Saldierungsregeln klar gestellt.
1 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen
2 Voraussichtlich anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen
Änderungen an IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten"1
Die Änderungen betreffen die Angabe von Informationen zur Ermittlung des erzielbaren Betrags von wertgeminderten Vermögenswerten oder zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, falls dieser Betrag auf dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten basiert.
Änderungen an IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung"1
Durch die Änderung bleiben Derivate trotz einer Novation weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert, wenn die Novation zur Einschaltung einer zentralen Gegenpartei bzw. eines Zentralkontrahenten infolge rechtlicher oder regulatorischer Anforderungen führt.
IFRS 9 "Finanzinstrumente"2
Dieser Standard befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht.
IFRS 10 "Konzernabschlüsse"1
Dieser Standard ersetzt IAS 27 und SIC-12 "Konsolidierung - Zweckgesellschaften" und enthält jetzt ausschließlich Vorschriften zu IFRS-Konzernabschlüssen. Die Vorschriften zu IFRS-Einzelabschlüssen sind in IAS 27 "Einzelabschlüsse" enthalten. IFRS 10 schafft eine einheitliche Definition für den Begriff der Beherrschung und damit eine einheitliche Grundlage für das Vorliegen einer Mutter-Tochter-Beziehung und die hiermit verbundene Abgrenzung des Konsolidierungskreises.
IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen"1
Dieser Standard ersetzt IAS 31 "Anteile an Gemeinschaftsunternehmen" und SIC-13 "Gemeinschaftlich geführte Unternehmen - Nicht monetäre Einlagen durch Partnerunternehmen" IFRS 11 regelt die Bilanzierung von Sachverhalten, in denen ein Unternehmen gemeinschaftliche Führung (joint control) über ein Gemeinschaftsunternehmen (joint venture) oder eine gemeinschaftliche Tätigkeit (joint operation) ausübt.
IFRS 12 "Angaben Beteiligungen an anderen Unternehmen"1
Dieser Standard beschreibt die Anhangangaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen, gemeinsamen Vereinbarungen, assoziierten Unternehmen und nicht konsolidierten strukturierten Einheiten.
Änderungen an IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12
Übergangsvorschriften1
Die Änderungen beinhalten eine Klarstellung der Übergangsvorschriften in IFRS 10 und zusätzliche Erleichterungen beim Übergang auf alle drei Standards. Dazu gehört insbesondere, dass die Angabe angepasster Vergleichszahlen auf die bei Erstanwendung unmittelbar vorangegangene Vergleichsperiode beschränkt wird.
Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27
Investmentgesellschaften1
Die Änderungen enthalten eine Begriffsdefinition für Investmentgesellschaften und nehmen derartige Investmentgesellschaften aus dem Anwendungsbereich des IFRS 10 "Konzernabschlüsse" aus. Bestimmte Tochtergesellschaften werden dann erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert nach IFRS 9 bzw. IAS 39 bewertet.
Bisher wurden folgende Standards und Interpretationen oder ihre Änderungen noch nicht von der Europäischen Kommission anerkannt und werden im Fielmann-Konzern auch nicht angewendet:
Änderungen an IAS 19 Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge3
Durch die Änderungen wird klargestellt, dass der Nominalbetrag der Arbeitnehmerbeiträge oder Beiträge Dritter in der Periode vom Dienstzeitaufwand abgezogen werden können, in der die entsprechende Dienstzeit erbracht wurde. Voraussetzung ist, dass der Betrag der Beiträge unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre ist.
IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten"4
Die Zielsetzung von IFRS 14 ist es, die Finanzberichterstattungsvorschriften für regulatorische Abgrenzungsposten zu definieren, die entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen zu Preisen liefert oder erbringt, die einer Preisregulierung unterliegen. Mit dem Standard wird einem Unternehmen, das ein IFRS-Erstanwender ist, gestattet, mit einigen begrenzten Einschränkungen, regulatorische Abgrenzungsposten weiter zu bilanzieren, die es nach seinen vorher angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen in seinem Abschluss erfasst hat. Dies gilt sowohl im ersten IFRS-Abschluss als auch in den Folgeabschlüssen. Regulatorische Abgrenzungsposten und Veränderungen in ihnen müssen in der Darstellung der Finanzlage und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im sonstigen Gesamtergebnis separat ausgewiesen werden. Außerdem sind bestimmte Angaben vorgeschrieben.
1 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen
3 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen
4 Anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen
IFRIC 21 "Abgaben"1
Die Interpretation stellt für Abgaben, die durch eine Regierungsinstanz erhoben werden und die nicht in den Anwendungsbereich eines anderen IFRS fallen, klar, wie und insbesondere wann solche Verpflichtungen nach IAS 37 "Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen" zu passivieren sind.
Im Rahmen des Annual Improvement Projekts 2012 werden kleinere Änderungen an den Standards und Interpretationen IAS 16, IAS 24, IAS 38, IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8 und IFRS 13 vorgenommen.3
Im Rahmen des Annual Improvement Projekts 2013 werden kleinere Änderungen an den Standards und Interpretationen IAS 40, IFRS 1, IFRS 3 und IFRS 13 vorgenommen.3
Die noch nicht verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen und ihre Änderungen werden voraussichtlich keine oder nur in geringem Umfang Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Fielmann-Konzerns haben.
III. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Konzernabschluss wurde mit Ausnahme der Neubewertung von bestimmten Finanzinstrumenten, wie nachfolgend beschrieben, auf Grundlage der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt.
Alle monetären Angaben erfolgen in der Konzernwährung Euro in Tausend €, die Segmentberichterstattung in Millionen €.
Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nachfolgend erläutert.
Konsolidierungskreis und Veränderungen des Konsolidierungskreises
In den Konzernabschluss sind alle inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen ein beherrschender Einfluss ausgeübt wird. Auch an 31 (Vorjahr: 31) deutschen Franchisegesellschaften übt die Fielmann Aktiengesellschaft Control im Sinne von IAS 27 aus. Diese Beherrschung ergibt sich aus dem zusammenwirken der gesellschaftsrechtlichen, franchisevertraglichen und wirtschaftlichen Einflüsse. Die Vorgaben des Franchise-Vertrags zu Ladenlokal, Sortiment, Beständen, Werbung u. a. definieren den Rahmen der Geschäftspolitik im Sinne der Fielmann Aktiengesellschaft.
Hinsichtlich der einbezogenen Unternehmen wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes verwiesen. Dieser Anteilsbesitz enthält eine Aufstellung der Gesellschaften, die von der Befreiung nach § 264 Absatz 3 sowie § 264b HGB Gebrauch machen.
Zum 31.12.2013 werden 8 Gesellschaften erstmals konsolidiert. Hierbei handelt es sich um 7 in Deutschland neu gegründete Vertriebsgesellschaften. Entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung der im Berichtszeitraum eröffneten Niederlassungen als Teil der normalen Expansion werden bezüglich der hieraus resultierenden Änderung des Konsolidierungskreises keine weiteren Angaben gemacht.
Weiterhin wurde im Zuge der Expansion zur langfristigen Standortsicherung zum 1.10.2013 der Geschäftsbetrieb eines traditionellen Optikers erworben. Nach Kaufpreisallokation des Erwerbs wurde gemäß IFRS 3 ein Unterschiedsbetrag als Firmenwert aus Synergieeffekten in Höhe von Tsd. € 1.000 bilanziert. Gesondert anzusetzende immaterielle Vermögenswerte mit wesentlichem Wert lagen nicht vor. Für den Firmenwert wird eine vollständige steuerliche Abzugsfähigkeit erwartet. Die Anschaffungskosten in Höhe von Tsd. € 1.324 wurden bzw. werden mit Zahlungsmitteln beglichen. Neben dem Firmenwert wurden Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Vorräte in geringem Umfang erworben.
Die Werthaltigkeit des Firmenwerts wurde durch Impairment-Test gemäß den weiter unten dargestellten Grundsätzen nachgewiesen. Wesentliche Auswirkungen auf Umsatz, Ergebnis und Bilanzsumme dieser in der normalen Pflege und Weiterentwicklung des Niederlassungsbestandes stattfindenden Transaktion ergaben sich im Geschäftsjahr nicht.
Zum 31.05.2013 wurden die Anteile in Höhe von 98,01 Prozent an der französischen Gesellschaft René Mandrillon S.A.R.L. an das Management und den Minderheitsgesellschafter für einen Kaufpreis von € 2 veräußert. In die Entkonsolidierung der Gesellschaft einbezogen wurden Vermögenswerte in Höhe von Tsd. € 276 (davon Tsd. € 87 langfristig) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von Tsd. € 778 (sämtlich kurzfristig). Die langfristigen Vermögenswerte enthielten einen voll wertberichtigten Firmenwert in Höhe von Tsd. € 392. Zahlungsmittel in Höhe von Tsd. € 32 wurden im Rahmen der Veräußerung an den Erwerber übertragen. Zusätzlich erfolgten Zahlungen an die Erwerber in Höhe von Tsd. € 730. Der Verlust aus der Entkonsolidierung der Gesellschaft in Höhe von Tsd. € 63 wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Wesentliche Auswirkungen auf Umsatz, Ergebnis und Bilanzsumme ergaben sich im Geschäftsjahr durch diese Transaktion nicht.
Konsolidierungsgrundsätze
Grundlage des Konzernabschlusses sind die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften. Die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse der prüfungspflichtigen Gesellschaften wurden zum 31.12.2013 geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Hinsichtlich der übrigen Einzelgesellschaften wurde geprüft, ob die Jahresabschlüsse zum 31.12.2013 den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen und ob die für die Übernahme in die Konzernbilanz maßgeblichen Vorschriften beachtet sind.
Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzern zur Anwendung kommenden anzugleichen.
Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge der Konzerngesellschaften untereinander werden miteinander verrechnet, soweit nicht in Einzelfällen wegen Geringfügigkeit davon abgesehen wird. Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen. Gemäß IAS 12 werden die für die jeweiligen Gesellschaften relevanten durchschnittlichen Landes-Ertragsteuersätze angewendet.
Zwischengewinne werden im Vorrats- und Anlagevermögen eliminiert.
Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter an Tochterunternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom Eigenkapital des Konzerns ausgewiesen.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zu Zeitwerten. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Nettovermögen von in den Konzern einbezogenen Unternehmen werden bei Zugang mit dem entsprechenden Anteil an den bilanzierten Beträgen bewertet. Nicht beherrschende Anteile an Personengesellschaften des Konzerns, die in Einzelabschlüssen nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften Eigenkapitalcharakter haben, werden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Kapitalunterdeckungen im Einzelabschluss, die als negative Werte unter den nicht beherrschenden Anteilen im Eigenkapital bilanziert werden.
Geschäfts- oder Firmenwert und Impairment Test
Der aus einem Unternehmenszusammenschluss resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen, sofern erforderlich, bilanziert und ist gesondert in der Bilanz ausgewiesen.
Für Zwecke der Prüfung auf Wertminderung ist der Geschäfts- oder Firmenwert auf jede der Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) des Konzerns aufzuteilen, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können.
Der Impairment-Test für Firmenwerte erfolgt regelmäßig zum 31. Dezember eines Geschäftsjahres. Die CGU sind entsprechend dem internen Management-Reporting festgelegt. Da für diese CGU kein Börsen- oder Marktpreis vorhanden ist, wird der Test ausschließlich durch Vergleich des Buchwertes mit dem Nutzungswert durchgeführt. Die dem Nutzungswert zugrunde liegenden Cashflows resultieren aus einer einjährigen Detailplanung, einer darauf folgenden zweijährigen Planung, welche aus der kumulierten Konzernplanung abgeleitet wird, und darüber hinausgehend auf der ewigen Rente auf Basis des dritten Planungsjahres. Die sich aus dieser Planung ergebenden Wachstumsraten betragen für das erste Jahr 2,6 Prozent bzw. für das zweite Jahr 4,3 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent bzw. 4,6 Prozent). Der Kapitalisierungszinssatz vor steuern beträgt 7,3 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent). Planungen im Konzern basieren in der Regel auf den Erfahrungswerten des bisherigen Geschäftsverlaufs. Aktuelle externe Daten fließen aufgrund dieser Erfahrungen standortbezogen zusätzlich in den Planungsprozess ein.
Fremdwährungsumrechnung
Für die in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Die ausländischen Gesellschaften betreiben ihr Geschäft selbstständig, daher ist die funktionale Währung die jeweilige Landeswährung. Einzelne Geschäftsvorfälle werden zum Stichtagskurs erfasst. Währungsdifferenzen beim Ausgleich offener Posten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht. Ausländische Jahresabschlüsse werden an die Gliederung und Bewertung im Fielmann-Konzern angepasst. Die Bilanzwerte werden IAS 21 folgend zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet, die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Periodendurchschnittskurs. Währungsdifferenzen werden in einem Währungsausgleichsposten innerhalb der Gewinnrücklagen ausgewiesen. Die für die Umrechnung der Abschlüsse von Tochtergesellschaften und das Einkaufsgeschäft relevanten Fremdwährungen entwickelten sich wie folgt:
scroll
| Stichtagskurs 31.12.2013 1€ = | Stichtagskurs 31.12.2012 1€ = | Durchschnittskurs 31.12.2013 1€ = | Durchschnittskurs 31.12.2012 1€ = | |
|---|---|---|---|---|
| Schweizer Franken (CHF) | 1,23 | 1,21 | 1,23 | 1,21 |
| Polnische Zloty (PLN) | 4,15 | 4,09 | 4,20 | 4,18 |
| Ukrainische Hrywnja (UAH) | 11,04 | 10,59 | 10,62 | 10,27 |
| Weißrussischer Rubel (BYR) | 13.080,00 | 11.340,00 | 11.839,58 | 10.734,17 |
| US-Dollar (USD) | 1,38 | 1,32 | 1,33 | 1,28 |
| Japanischer Yen (JPY) | 144,72 | 113,61 | 129,66 | 102,49 |
Die Entwicklung des US-Dollars und des Japanischen Yen ist für den Fielmann-Konzern relevant für wiederkehrende Einkaufskontrakte bei Fassungen. Der Einkauf von Waren in USD im Geschäftsjahr betrug Mio. € 26,5 (Vorjahr: Mio. € 28,3). Die Entwicklung des US-Dollars beeinflusst den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 1,0 positiv (Vorjahr: Mio. € 2,2 negativ), wenn bei diesen Einkäufen zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird. Im Geschäftsjahr wurden Waren in JPY in Höhe von Mio. € 3,2 (Vorjahr: Mio. € 4,5) eingekauft. Wird bei diesen Einkäufen zum Vergleich der Vorjahresdurchschnittskurs herangezogen, beeinflusst die Entwicklung des Yen den Wareneinkauf in Höhe von ca. Mio. € 0,9 positiv (Vorjahr: Mio. € 0,3 negativ).
Der Umsatz des Konzerns in Schweizer Franken beträgt Mio. CHF 167,9 (Vorjahr: Mio. CHF 165,4). Der negative Einfluss der Entwicklung der Schweizer Währung auf den Umsatz beträgt Mio. € 2,3 (Vorjahr: Mio. € 2,2 positiv), wenn als Vergleichswert der Vorjahresdurchschnittskurs zugrunde gelegt wird.
Einzelne Bilanzpositionen
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfordert es, bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögenswerte und schulden nach IFRS Schätzungen vorzunehmen. Diese werden kontinuierlich überprüft. Annahmen und Schätzungen erfolgen insbesondere im Zusammenhang mit der Bewertung von Firmenwerten (Tz. 2), Rückstellungen (Tz. 18) und steuerlichen Sachverhalten (Tz. 5 , Tz. 20). Die wesentlichen Annahmen und Parameter für die vorgenommenen Schätzungen sind in den folgenden Erläuterungen zu den Bilanzpositionen dargelegt.
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (A. I., III.)
Die Bewertung und Fortschreibung der immateriellen Vermögenswerte sowie des Sachanlagevermögens erfolgen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Software-Eigenentwicklungen, bei denen Konzernunternehmen als Hersteller anzusehen sind, werden als selbsterstellte Software gemäß IAS 38 zu Herstellungskosten aktiviert.
Bei Produktionsgebäuden wird in der Regel eine Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren zu Grunde gelegt. Das schloss in Plön wird über 55 Jahre, andere Geschäftsgebäude werden über maximal 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der Mietereinbauten erfolgt linear (in der Regel sieben bis zehn Jahre) unter Berücksichtigung der Mietvertragsdauer. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zwischen zwei und zehn Jahren abgeschrieben (Maschinen und Geräte in der Regel fünf Jahre, IT drei bis sieben Jahre). Die Nutzungsdauer wird regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an den erwarteten Verlauf angepasst. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 vorgenommen, die bei späterem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht werden. Aktivierungspflichtige Fremdkapitalkosten gemäß IAS 23 liegen nicht vor.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Erfassung erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs.
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien (A. IV.)
Auch Immobilien, die nicht im Kerngeschäft des Konzerns genutzt werden (als Finanzinvestition gehaltene Immobilien gemäß IAS 40), werden zu fortgeführten Anschaffungskosten nach den oben benannten Grundsätzen bewertet. Sie werden außerplanmäßig abgeschrieben, wenn der etwaige erzielbare Betrag den Buchwert unterschreitet. Wie in den Vorjahren wird für diese Bewertung ein Ertragswertverfahren (Hierarchiestufe 3 nach IFRS 13) unter Nutzung eines aus Marktbeobachtungen abgeleiteten Mietertragsfaktors von 15 Jahresnettomieten angewandt. Der Zeitwert dieser Immobilien wird im Anhang angegeben. Wertaufholungen werden vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag, der sich aus einer nachhaltigen Verbesserung der Vermietungssituation ergibt, den fortgeführten Buchwert übersteigt. Diese Wertaufholungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.
Gemischt genutzte Immobilien werden nach IAS 40.10 aufgeteilt. Ein Teil wird unter als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, ein anderer Teil unter Sachanlagen ausgewiesen. Wenn eine entsprechende Aufgliederung aufgrund wirtschaftlicher oder juristischer Rahmenbedingungen nicht möglich ist, erfolgt der Ausweis ausschließlich unter Sachanlagen, da regelmäßig die Nutzung im Geschäftsbetrieb deutlich überwiegt.
Finanzinstrumente (A. V., VIII. und B. II., III., VI., VII.)
Die Erläuterung der Finanzinstrumente gemäß IFRS erfolgt in Textziffer (25) und im Lagebericht. Weitere Ausführungen zu Bilanzpositionen im Anhang, die den Finanzinstrumenten zuzuordnen sind, werden dort mit (25) gekennzeichnet.
Wertpapiere, Beteiligungen und sonstige Finanzanlagen werden in Übereinstimmung mit IAS 39 bilanziert. Kurzfristige Wertpapiere und langfristige Finanzanlagen der Kategorie "Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten" werden generell zum Marktwert bilanziert. Soweit keine Börsenkurse vorliegen, wird auf Marktbewertungen durch Banken zurückgegriffen. Ein finanzieller Vermögenswert der nicht als zu Handelszwecken gehalten eingestuft ist, wird dann beim erstmaligen Ansatz "Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" designiert, wenn eine solche Designation Bewertungsinkonsistenzen wesentlich reduziert. Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen werden nach der erstmaligen Erfassung mit den fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen bilanziert. Zu- und Abgänge werden mit dem jeweiligen Wert des Erfüllungstages angesetzt.
Aufgrund des risikoarmen und klaren Finanzmanagements mussten für keine Kategorie von Finanzinstrumenten gesonderte Kriterien zu Ansatz, Wertberichtigung oder Ausbuchung entwickelt werden. Aus der Marktbewertung resultierende unrealisierte Gewinne und Verluste werden nach Abzug latenter steuern erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit für ein Wertpapier oder eine Finanzanlage der Marktwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Wertberichtigungen.
Soweit der Marktwert nicht den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, wird die folgende Hierarchie verwendet, um den Marktwert von Finanzinstrumenten zu bestimmen:
Stufe 1: Notierte Preise auf aktiven Märkten
Stufe 2: Vergleichspreise oder aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitete Preise
Stufe 3: Nicht aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitete Bewertungen
Die im Konzern zum Marktwert bewerteten Finanzinstrumente der Klasse "Vermögensverwaltungs-Depots" und "sonstige Forderungen" fallen unter die Hierarchiestufe 1.
Vorräte (B. I.)
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten, erforderlichenfalls vermindert um Wertberichtigungen auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert. Die Fortschreibung erfolgt mit der Methode des gleitenden Durchschnitts. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß IAS 2. Fertigungsbezogene Gemeinkosten sind enthalten. Zinsen werden aufgrund des kurzen Herstellungsprozesses nicht angesetzt.
Forderungen (A. VII., VIII. und B. II., III., IV., V.)
Langfristige unverzinsliche Forderungen und Steueransprüche werden zum Barwert bilanziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen (finanziell und nicht finanziell) und Steueransprüche sind zum Nominalwert unter Abzug erkennbar gebotener Wertberichtigungen angesetzt. In Einzelfällen werden sonstige finanzielle Forderungen zum Marktpreis bewertet, um eine bessere Darstellung der Vermögenslage des Konzerns zu gewährleisten. Für Risiken bei Forderungen ist das Kriterium für die Entscheidung zu Wertberichtigung oder Ausbuchung der Grad der Gewissheit des Ausfallrisikos. Die Ausbuchung von Forderungen erfolgt bei endgültigem Verlust sowie bei aussichtsloser und wirtschaftlich nicht sinnvoller Verfolgung der Ansprüche (z. B. bei Kleinbeträgen).
Die Ermittlung von Wertberichtigungen basiert in wesentlichen Fällen auf Einzelfallbetrachtungen, ansonsten anhand der Gruppierung gleichartiger Ausfallrisikoeigenschaften, z. B. durch zeitliche Kriterien.
Latente Steuern (Aktiva A. VI. und Passiva B. III.)
Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in den IFRS- und Steuerbilanzen der Konzernunternehmen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen, soweit sich diese Unterschiede im Zeitablauf wieder ausgleichen. Dies beinhaltet gemäß IAS 12 auch sogenannte Outside Basis Differences, die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft ergeben. Eine latente Steuerabgrenzung wird für Outside Basis Differences insoweit vorgenommen, wie mit einer Realisierung innerhalb von 12 Monaten gerechnet wird. Darüber hinaus werden latente Steuerabgrenzungen für Verlustvorträge in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Nach der "Liability Method" finden die am Bilanzstichtag geltenden bzw. für die Zukunft bereits beschlossenen und bekannten Steuersätze Anwendung.
Latente Steuern werden gemäß IAS 1.70 unter den langfristigen Vermögenswerten (Textziffer (5)) bzw. Schulden (Textziffer (20)) ausgewiesen.
Aktive und passive latente Steuern werden, soweit sie ertragsteuerliche Organkreise oder einzelne Gesellschaften betreffen, gemäß IAS 12.71 ff. saldiert.
Rückstellungen (B. I. und C. I.)
Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 und IAS 19 (revised 2011). Demnach werden für rechtliche oder faktische Verpflichtungen aus Ereignissen der Vergangenheit Rückstellungen in der Bilanz angesetzt, wenn der Mittelabfluss zur Begleichung der Verpflichtungen wahrscheinlich und zuverlässig schätzbar ist. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt diejenigen Beträge, die erforderlich sind, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen, erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen des Konzerns abzudecken. Langfristige Rückstellungen werden bei wesentlichen Effekten abgezinst und zum Barwert bilanziert. Der verwendete Zinssatz ist fristadäquat zur Laufzeit von Anleihen für alle Rückstellungen.
Rückstellungen für Pensionen werden für die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungszusagen nach der Methode der laufenden Einmalprämien bewertet. Diese Methode ermittelt unter Berücksichtigung dynamischer Aspekte die zu erwartenden Leistungen nach Eintritt des Versorgungsfalls und verteilt diese über die gesamte Beschäftigungsdauer der begünstigten Mitarbeiter. Dazu werden jährlich versicherungsmathematische Gutachten erstellt. Die Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, die sich aus Änderungen der Rechnungsannahmen und aus Abweichungen zwischen den Rechnungsannahmen von den tatsächlichen Ausprägungen ergeben, erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2012 aufgrund der vorzeitigen Anwendung des überarbeiteten IAS 19 im sonstigen Ergebnis (Other Comprehensive Income).
Für weitere Angaben siehe Textziffer (18).
Verbindlichkeiten (B. II. und C. II., III., IV., V.)
Die Bewertung der finanziellen Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich gemäß IAS 39 zum Erfüllungsbetrag. Ein etwaiger Unterschiedsbetrag zwischen ausbezahltem und bei Endfälligkeit rückzahlbarem Betrag wird amortisiert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zu Stichtagskursen umgerechnet. Nicht finanzielle Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.
Eventualverbindlichkeiten
Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder gegenwärtige Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist bzw. nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualverbindlichkeiten werden in der Bilanz grundsätzlich nicht erfasst. Zum Bilanzstichtag bestehen Eventualverbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen, die nach dem stand der jeweiligen Hauptschuld bewertet und im Anhang angegeben werden.
Leasing
Die Fielmann Aktiengesellschaft tritt als Eigentümerin von Immobilien als Leasinggeberin in Operating-Leasingverhältnissen auf. Diese sind nicht dem Kerngeschäft des Konzerns zuzuordnen. Leasingnehmer ist der Konzern ausschließlich in Operating-Leasingverhältnissen. Neben Verträgen im Bereich der Anmietung von Geschäftsräumen bestehen auch für Fahrzeuge und in wenigen Fällen für technische Geräte Leasingvereinbarungen.
Erlösrealisation
Erlöse werden in erster Linie aus dem Einzelhandelsgeschäft erzielt. Die Realisierung der Erlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Abgabe der bestellten und fertigen Produkte an den Kunden. Daneben werden in den Segmenten Deutschland und Übrige in geringem Umfang Umsatzerlöse im Großhandel getätigt.
Mieterträge werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses erfolgswirksam verteilt. Wesentliche einmalige Erträge und Kosten, die Leasingverhältnissen direkt zuzuordnen sind, werden ebenfalls über deren Laufzeit verteilt.
Anteilsbasierte Vergütung
Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Arbeitnehmer werden zum beizulegenden Zeitwert des Instruments am Tag der Gewährung bewertet. Diese Vergütungen beinhalten nur am Markt befindliche Aktien des Fielmann-Konzerns. Daher ergeben sich hinsichtlich des Wertes keine Schätzungsunsicherheiten. Zu den Formen der Vergütung siehe auch Textziffer (30).
Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem der Quotient aus dem Ergebnis, das den Eigenkapitalgebern zusteht, und der durchschnittlichen Anzahl von ausgegebenen Aktien während des Geschäftsjahres - mit Ausnahme der eigenen Anteile, die die Gesellschaft selbst hält - gebildet wird. Sofern verwässernde Effekte vorliegen, werden diese in die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie mit einbezogen. Im laufenden und im Vorjahr lagen derartige Effekte nicht vor.
IV. Erläuterungen zum Konzernabschluss
Aktiva
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. 12. 2013
scroll
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2013 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Stand am 31.12.2013 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 14.122 | -59 | 138 | 14.201 | ||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 24.535 | -2 | 1.978 | 2.680 | 994 | 24.825 |
| 3. Unfertige Softwareprojekte | 1.219 | 367 | 244 | -985 | 357 | |
| 39.876 | -61 | 2.483 | 2.924 | 9 | 39.383 | |
| II. Firmenwerte | 135.735 | -873 | 1.000 | 913 | 0 | 134.949 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 115.247 | -116 | 7.485 | 2 | 765 | 123.379 |
| 2. Mietereinbauten | 168.800 | -349 | 12.515 | 6.116 | -274 | 174.576 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 271.922 | -670 | 19.659 | 20.597 | 1.205 | 271.519 |
| 4. Anlagen im Bau | 1.794 | -6 | 4.384 | 11 | -1.705 | 4.456 |
| 557.763 | -1.141 | 44.043 | 26.726 | -9 | 573.930 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 32.627 | 0 | 17 | 1.270 | 0 | 31.374 |
| V. Finanzanlagen | ||||||
| Ausleihungen | 613 | 0 | 0 | 291 | 0 | 322 |
| Summe Anlagevermögen | 766.614 | -2.075 | 47.543 | 32.124 | 0 | 779.958 |
scroll
| Kumulierte Abschreibungen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2013 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Zuschreibung Tsd. € |
Stand am 31.12.2013 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||||
| 1. Nutzungsrechte | 9.302 | -51 | 850 | 10.101 | |||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 20.168 | -2 | 1.897 | 2.486 | 19.577 | ||
| 3. Unfertige Softwareprojekte | 166 | 166 | 0 | ||||
| 29.636 | -53 | 2.747 | 2.652 | 0 | 0 | 29.678 | |
| II. Firmenwerte | 91.254 | -775 | 0 | 913 | 0 | 0 | 89.566 |
| III. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 28.194 | -48 | 3.256 | 1 | 31.401 | ||
| 2. Mietereinbauten | 120.449 | -245 | 9.539 | 5.790 | -14 | 123.939 | |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 208.983 | -452 | 18.962 | 20.004 | 14 | 207.503 | |
| 4. Anlagen im Bau | 0 | 0 | |||||
| 357.626 | -745 | 31.757 | 25.795 | 0 | 0 | 362.843 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 16.743 | 0 | 433 | 1.237 | 0 | 0 | 15.939 |
| V. Finanzanlagen | |||||||
| Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 101 | 0 | 101 |
| Summe Anlagevermögen | 495.259 | -1.573 | 34.937 | 30.597 | 101 | 0 | 498.127 |
scroll
| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2013 Tsd. € |
Stand am 31.12.2012 T d. |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||
| 1. Nutzungsrechte | 4.100 | 4.820 |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 5.248 | 4.367 |
| 3. Unfertige Softwareprojekte | 357 | 1.053 |
| 9.705 | 10.240 | |
| II. Firmenwerte | 45.383 | 44.481 |
| III. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 91.978 | 87.053 |
| 2. Mietereinbauten | 50.637 | 48.351 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 64.016 | 62.939 |
| 4. Anlagen im Bau | 4.456 | 1.794 |
| 211.087 | 200.137 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 15.435 | 15.884 |
| V. Finanzanlagen | ||
| Ausleihungen | 221 | 613 |
| Summe Anlagevermögen | 281.831 | 271.355 |
Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31.12.2012
scroll
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2012 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Stand am 31.12.2012 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Nutzungsrechte | 14.003 | 28 | 91 | 14.122 | ||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 22.074 | 1 | 2.012 | 106 | 554 | 24.535 |
| 3. Unfertige Softwareprojekte | 1.017 | 690 | -488 | 1.219 | ||
| 37.094 | 29 | 2.702 | 106 | 157 | 39.876 | |
| II. Firmenwerte | 135.334 | 401 | 0 | 0 | 0 | 135.735 |
| III. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 116.073 | 53 | 896 | 1.581 | -194 | 115.247 |
| 2. Mietereinbauten | 161.119 | 444 | 11.128 | 3.553 | -338 | 168.800 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 266.141 | 380 | 15.726 | 10.741 | 416 | 271.922 |
| 4. Anlagen im Bau | 637 | 1.592 | 128 | -307 | 1.794 | |
| 543.970 | 877 | 29.342 | 16.003 | -423 | 557.763 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 32.429 | 0 | 74 | 142 | 266 | 32.627 |
| V. Finanzanlagen | ||||||
| Ausleihungen | 859 | 0 | 4 | 250 | 0 | 613 |
| Summe Anlagevermögen | 749.686 | 1.307 | 32.122 | 16.501 | 0 | 766.614 |
scroll
| Kumulierte Abschreibungen | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2012 Tsd. € |
Währungsumrechnung Tsd. € |
Zugänge Tsd. € |
Abgänge Tsd. € |
Umbuchung Tsd. € |
Zuschreibung Tsd. € |
Stand am 31.12.2012 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||||
| 1. Nutzungsrechte | 8.404 | 22 | 876 | 9.302 | |||
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 18.153 | 1 | 2.096 | 91 | 9 | 20.168 | |
| 3. Unfertige Softwareprojekte | 0 | 166 | 166 | ||||
| 26.557 | 23 | 3.138 | 91 | 9 | 0 | 29.636 | |
| II. Firmenwerte | 90.868 | 356 | 30 | 0 | 0 | 0 | 91.254 |
| III. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 26.759 | 21 | 2.318 | 586 | -155 | 163 | 28.194 |
| 2. Mietereinbauten | 114.008 | 261 | 9.641 | 3.469 | 8 | 120.449 | |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 199.733 | 315 | 19.305 | 10.353 | -17 | 208.983 | |
| 4. Anlagen im Bau | 0 | 0 | |||||
| 340.500 | 597 | 31.264 | 14.408 | -164 | 163 | 357.626 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 16.262 | 0 | 435 | 52 | 155 | 57 | 16.743 |
| V. Finanzanlagen | |||||||
| Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Anlagevermögen | 474.187 | 976 | 34.867 | 14.551 | 0 | 220 | 495.259 |
scroll
| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.201 Tsd. € |
Stand am 31.12.2011 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||
| 1. Nutzungsrechte | 4.820 | 5.599 |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 4.367 | 3.921 |
| 3. Unfertige Softwareprojekte | 1.053 | 1.017 |
| 10.240 | 10.537 | |
| II. Firmenwerte | 44.481 | 44.466 |
| III. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 87.053 | 89.314 |
| 2. Mietereinbauten | 48.351 | 47.111 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 62.939 | 66.408 |
| 4. Anlagen im Bau | 1.794 | 637 |
| 200.137 | 203.470 | |
| IV. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 15.884 | 16.167 |
| V. Finanzanlagen | ||
| Ausleihungen | 613 | 859 |
| Summe Anlagevermögen | 271.355 | 275.499 |
Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte, Firmenwerte, Sach- und Finanzanlagen sowie der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien ist im Einzelnen im vorstehenden Anlagenspiegel dargestellt. Technische Anlagen und Maschinen werden ebenfalls in der Position Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen.
Die im Anlagespiegel gezeigten Zugänge und Netto-Abgänge (Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der Abgänge kumulierter Abschreibungen) stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar. Zu den Abschreibungen vergleiche Textziffer (31).
scroll
| Zugänge | Abgänge | |||
|---|---|---|---|---|
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | ||||
| Nutzungsrechte | 138 | |||
| Konzessionen und ähnliche Rechte | 1.978 | 2.012 | 194 | 15 |
| Unfertige Softwareprojekte | 367 | 690 | 78 | |
| 2.483 | 2.702 | 272 | 15 | |
| Firmenwerte | 1.000 | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | ||||
| Grundstücke und Bauten | 7.485 | 896 | 1 | 995 |
| Mietereinbauten | 12.515 | 11.128 | 326 | 84 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 19.659 | 15.726 | 593 | 388 |
| Anlagen im Bau | 4.384 | 1.592 | 11 | 128 |
| 44.043 | 29.342 | 931 | 1.595 | |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 17 | 74 | 33 | 90 |
| Finanzanlagen | 0 | 4 | 291 | 250 |
(1) Immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte enthalten insbesondere IT-Software, die über drei bis sieben Jahre linear abgeschrieben wird. In den Zugängen auf immaterielle Vermögenswerte ist selbst erstellte Software in Höhe von Tsd. € 291 (Vorjahr: Tsd. € 274 unter unfertige Softwareprojekte bilanziert) enthalten.
Weiterhin wurden im Vorjahr als unfertige Softwareprojekte bilanzierte immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von Tsd. € 244 ausgebucht, da eine Fertigstellung nicht mehr sinnvoll war. Dem gegenüber stehen mit den Lieferanten fest vereinbarte Ausgleichszahlungen, die in 2014 größtenteils schon eingegangen sind.
Darüber hinaus beinhaltet diese Position Mietrechte, die über maximal 15 Jahre abgeschrieben werden.
(2) Firmenwerte
Enthalten sind Firmenwerte aus Kapitalkonsolidierung. Diese Firmenwerte werden für den Impairment-Test einzelnen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (CGU) zugeordnet. In den etablierten Märkten sind dies im Wesentlichen die einzelnen Verkaufsniederlassungen. In den Ländern, in denen noch keine hinreichende Flächendeckung mit Fielmann-Niederlassungen erreicht wurde, erfolgt der Impairment-Test auf der Ebene des gesamten Gebietes. Signifikante Firmenwerte wurden dem Segment Deutschland in Höhe von Tsd. € 36.405 (Vorjahr: Tsd. € 35.405) zugeordnet, darunter die jeweils als einzelne CGU geführten Niederlassungen in Höhe von Tsd. € 27.188 (Vorjahr: Tsd. € 26.188) und die Rathenower Optische Werke GmbH in Höhe von Tsd. € 8.740 (Vorjahr: Tsd. € 8.740). Auf das Segment Niederlande entfallen Firmenwerte in Höhe von Tsd. € 3.546 (Vorjahr: Tsd. € 3.546) und auf das Segment Schweiz Tsd. € 5.432 (Vorjahr: Tsd. € 5.530). Die Änderungen des Buchwertes im Segment Schweiz resultieren aus der währungsbedingten Umrechnung.
Die Buchwerte der Sachanlagen einschließlich der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien verteilen sich zum 31.12.2013 auf die Segmente wie folgt:
(3) Sachanlagen/ Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
scroll
| 31.12.2013 Tsd. € |
31.12.2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Deutschland | 202.789 | 190.287 |
| Schweiz | 12.322 | 13.539 |
| Österreich | 5.551 | 5.640 |
| Übrige | 5.860 | 6.555 |
| 226.522 | 216.021 |
Die Zugänge (auch durch Umgliederungen aus den Anlagen im Bau) in den Sachanlagen resultieren unter anderem aus Ersatzinvestitionen in Höhe von Tsd. € 22.008 (Vorjahr: Tsd. € 19.392). Weitere Zugänge ergeben sich aus der Expansion des Konzerns (Tsd. € 3.442, Vorjahr: Tsd. € 3.523). Beschränkungen der Verfügungsrechte ergeben sich bezüglich Immobilien und anderen Sachanlagen der Fielmann Akademie in Höhe von Tsd. € 23.529 (Vorjahr: Tsd. € 17.669) aufgrund der Gemeinnützigkeit und des Denkmalschutzes. Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr einen Antrag auf Entlassung aus der Zweckbindung von in den Vorjahren erhaltenen immobilienbezogenen Zuwendungen der öffentlichen Hand bei der hierfür zuständigen öffentlichen Stelle gestellt. Aufgrund des Antrages ist mit einer Verpflichtung zur Rückzahlung eines Anteils der gewährten Zuwendungen in Höhe von Tsd. € 6.516 im Geschäftsjahr 2014 zu rechnen. Der zum Bilanzstichtag zu erwartende Rückzahlungsbetrag wurde als Schätzungsänderung nach IAS 20.32 behandelt und ergebnisneutral durch Zuschreibung zu den Buchwerten der geförderten Immobilien in die sonstigen Rückstellungen eingestellt. Die kumulative zusätzliche Abschreibung, die bei einem Fehlen des Zuwendungsanteils bis zum Bilanzstichtag zu erfassen gewesen wäre, wurde im Berichtsjahr mit Tsd. € 933 ergebniswirksam erfasst. In künftigen Berichtsperioden ist ein zusätzlicher Abschreibungsaufwand von rund Tsd. € 151 pro Jahr zu erwarten.
Auf Immobilien wurde wie im Vorjahr keine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.
Die Zurechnung zu der Gruppe der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfolgt für Flächen, die von keiner Gesellschaft des Konzerns genutzt werden. Diese Immobilien werden nach IAS 40 als Finanzinvestitionen eingestuft und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der mit einem Ertragswertverfahren ohne Gutachter ermittelte beizulegende Zeitwert beläuft sich auf Tsd. € 19.977 (Vorjahr: Tsd. € 20.821). Die entsprechenden Mieteinnahmen im Berichtszeitraum betragen Tsd. € 1.332 (Vorjahr: Tsd. € 1.388). Dem gegenüber stehen direkt zurechenbare Aufwendungen in Höhe von Tsd. € 896 (Vorjahr: Tsd. € 913). Außerplanmäßige Abschreibungen und Wertaufholungen wurden für diese Immobilien im Berichtszeitraum (im Vorjahr eine Wertaufholung nach einer außerplanmäßigen Abschreibung in Vorjahren: Tsd. € 220) nicht vorgenommen.
Im Geschäftsjahr wurden öffentliche Zuschüsse für Investitionen in zusätzliche Lagerflächen für das Produktions- und Logistikzentrum in Rathenow in Höhe von Tsd. € 132 (Vorjahr: Tsd. € 28) bezogen und von den Anschaffungskosten abgesetzt. Auf öffentliche Zuschüsse bestehen mit Ausnahme des oben genannten Falls keine Rückforderungen (Vorjahr: Tsd. € 0).
(4) Langfristige Finanzanlagen(25)
Die langfristigen Finanzanlagen enthalten im Wesentlichen Ausleihungen an nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von Tsd. € 216 (Vorjahr: Tsd. € 605).
(5) Aktive latente Steuern/ Langfristige Ertragsteueransprüche
Latente Steueransprüche sind in Höhe von Tsd. € 8.381 (Vorjahr: Tsd. € 11.946) aktiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.
Aus dem bis zum Jahr 2001 gültigen Körperschaftsteuer-Anrechnungsverfahren bestand zum 31.12.2006 ein endgültig festgesetztes, noch nicht genutztes Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von Tsd. € 4.133. Der abgezinste verbleibende Anspruch wird in Höhe von Tsd. € 1.623 (Vorjahr: Tsd. € 1.989) zum 31.12.2013 aktiviert. Der abgezinste Auszahlungsanspruch für das Jahr 2014 in Höhe von Tsd. € 431 wird unter den kurzfristigen Ertragsteueransprüchen ausgewiesen. Eine Aufzinsung ist nach Übergang in die ratierliche Auszahlung durch das Finanzamt nicht mehr durchzuführen. Die ratierliche Auszahlung für 2013 in Höhe von Tsd. € 448 (Vorjahr: Tsd. € 448) wurde vorgenommen.
(6) Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)
Es handelt sich bei den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten im Wesentlichen um langfristige Anleihen der Fielmann Aktiengesellschaft. Des Weiteren werden insbesondere Kautionen, Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sowie Mitarbeiterdarlehen ausgewiesen. Von den langfristigen Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Darlehen wird innerhalb der nächsten 12 Monate eine Tilgung in Höhe von Tsd. € 127 (Vorjahr: Tsd. € 63) erwartet.
(7) Vorräte
scroll
| 31.12.2013 Tsd. € |
31.12.2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 1.476 | 1.307 |
| Unfertige Erzeugnisse | 8.564 | 7.784 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 98.808 | 89.108 |
| 108.848 | 98.199 |
(25) Weitere Angaben siehe Textziffer (25)
Die Vorräte betreffen überwiegend Produkte für Brillenoptik, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen, Akustik sowie sonstige Handelswaren. Unfertige Erzeugnisse betreffen hauptsächlich für Kunden bearbeitete Aufträge für Brillen und Akustikprodukte.
Der Gesamtbetrag aller Wertberichtigungen auf Vorräte beträgt Tsd. € 6.918 (Vorjahr: Tsd. € 6.786) und wurde vollständig im Materialaufwand erfasst. Der Verbrauch von Vorräten ist in Höhe von Tsd. € 250.938 (Vorjahr: Tsd. € 251.121) als Aufwand im Geschäftsjahr erfasst.
(8) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte(25)
Vertragliche Pfand-, Sicherungs- und Aufrechnungsrechte für Forderungen bestehen nicht. Abweichende Zeitwerte ergeben sich nicht. Die aufgeführten Vermögenswerte werden überwiegend nicht verzinst und unterliegen somit keinem Zinsrisiko.
Wertberichtigungen auf Kundenforderungen in den Niederlassungen sind in Höhe von Tsd. € 1.850 (Vorjahr: Tsd. € 1.665) gebildet. Das Kreditausfallrisiko hinsichtlich der sonstigen Forderungen wird als gering eingeschätzt. Es werden Wertberichtigungen in Höhe Tsd. € 233 (Vorjahr: Tsd. € 232) ausgewiesen.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen Lieferanten in Höhe von Tsd. € 15.406 (Vorjahr: Tsd. € 16.036), Forderungen gegen nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von Tsd. € 1.594 (Vorjahr: Tsd. € 2.201) sowie Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von Tsd. € 18.585 (Vorjahr: Tsd. € 17.092). Von diesen Forderungen wurden Tsd. € 17.285 (Vorjahr: Tsd. € 15.731) zum Marktwert bewertet. Weitere Angaben siehe Textziffer (25).
(9) Nicht finanzielle Vermögenswerte
In dieser Position sind im Wesentlichen Abgrenzungsposten für Miete und Mietnebenkosten sowie vorausgezahlte Sozialabgaben in der Schweiz enthalten. Darüber hinaus werden unter den nicht finanziellen Vermögenswerten Forderungen aus Investitionszuschüssen ausgewiesen.
(10) Kurzfristige Ertragsteueransprüche
Die Steueransprüche in Höhe von Tsd. € 6.858 (Vorjahr: Tsd. € 13.667) resultieren einerseits aus anrechenbaren Steuerbeträgen (Kapitalertragsteuern auf bezogene Ausschüttungen) und andererseits aus Gewerbe- und Körperschaftsteuervorauszahlungen von 269 (Vorjahr: 288) Gesellschaften. Der Rückgang zum Vorjahr resultiert insbesondere aus einer Verrechnung von Ertragsteueransprüchen mit Ertragsteuerschulden in der Fielmann Aktiengesellschaft.
(11) Kurzfristige Finanzanlagen(25)
In den kurzfristigen Finanzanlagen werden Unternehmensanleihen, Schuldscheindarlehen und Festgelder der Fielmann Aktiengesellschaft sowie ein Depot in der Schweiz ausgewiesen, in dem sich überwiegend Aktien und Anleihen befinden. Der Vorjahresausweis umfasste lediglich das Depot in der Schweiz.
(12) Zahlungsmittel und Äquivalente(25)
enthalten sind liquide Mittel und Kapitalanlagen mit einer Restlaufzeit zum Anschaffungszeitpunkt von bis zu drei Monaten. Aufgrund der geltenden Anlagerichtlinie und der Markteinschätzung wird das Ausfallrisiko als gering eingeschätzt.
(13) Gezeichnetes Kapital / Genehmigtes Kapital
Passiva
Das gezeichnete Kapital der Fielmann Aktiengesellschaft beträgt zum 31.12.2013 Tsd. € 54.600. Dieses ist seit dem von der Hauptversammlung am 6.7.2006 beschlossenen und am 9.8.2006 vorgenommenen Aktiensplit im Verhältnis 1:2 eingeteilt in 42 Millionen Stammaktien, jeweils ohne Nennwert. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Alle Aktien gewähren gleiche Stimmrechte sowie Rechte am Gewinn und Vermögen der Fielmann Aktiengesellschaft.
Nach § 5 Abs. 3 der Satzung ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, bis zum 6.7.2016 das Grundkapital durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Aktien, gegen Bareinlage und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um Tsd. € 5.000 zu erhöhen. Im Berichtszeitraum hat der Vorstand von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Die Gewährleistung der finanziellen Stabilität und Flexibilität des Fielmann-Konzerns durch eine nachhaltige Sicherung der bilanziellen Eigenkapitalbasis ist das grundsätzliche Ziel unseres Kapitalmanagements. Darüber hinaus steuert der Konzern sein Kapital mit dem Ziel, eine angemessene Eigenkapitalrendite zu erzielen und die Aktionäre regelmäßig am Erfolg der Gruppe teilhaben zu lassen.
Die Fielmann Aktiengesellschaft sowie die in den Konzernabschluss einbezogenen Kapitalgesellschaften unterliegen den Mindestkapitalanforderungen des deutschen Aktien- und GmbH-Rechts sowie den entsprechenden Bestimmungen nach Landesrecht und Gesellschaftsform. Weitere branchenspezifische Mindestkapitalanforderungen bestehen nicht.
Die im Konzern vorhandene Liquidität wird täglich zentral gepoolt, überwacht und gesteuert. Hierzu ist sowohl ein tägliches als auch monatliches Berichtswesen installiert. Dieses gewährleistet die Einhaltung sämtlicher Mindestkapitalanforderungen.
Zum 31.12.2013 hielt die Fielmann Aktiengesellschaft 1.251 (Vorjahr: 1.234) eigene Aktien im Bestand, mit einem Buchwert von Tsd. € 98 (Vorjahr: Tsd. € 91). Die Fielmann-Aktien wurden i. S. d. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG erworben, um sie den Mitarbeitern der Fielmann Aktiengesellschaft oder mit ihr verbundenen Unternehmen als Belegschaftsaktien anbieten oder im Rahmen von aktienbasierten Vergütungen verwenden zu können.
(14) Kapitalrücklage
Ausgewiesen wird ausschließlich das Agio aus der Kapitalerhöhung der Fielmann Aktiengesellschaft in 1994 nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.
(15) Gewinnrücklagen
In den Gewinnrücklagen sind die nicht ausgeschütteten Gewinne aus Vorjahren und dem Geschäftsjahr, der Währungsausgleichsposten, die Gewinne und Kursvorteile bei der Abgabe eigener Aktien an Mitarbeiter gemäß IFRS 2 sowie die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus den Pensionsrückstellungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung der Änderungen des IAS 19 enthalten.
scroll
| Stand am 1.1.2013 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Umgliederungen Tsd. € |
Einstellungen Tsd. € |
Stand am 31.12.2013 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Ausschüttungsfähige Rücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft | 174.908 | 2.536 | 14.927 | 192.371 | |
| Sonstige Rücklagen | 120.394 | -3.234 | 1.401 | 118.561 | |
| Währungsausgleichsposten | 15.423 | -1.157 | 14.266 | ||
| Rücklagen aus direkter Verrechnung | -328 | 384 | 56 | ||
| 310.397 | -1.157 | -314 | 16.328 | 325.254 |
(16) Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn in einer Höhe von Tsd. € 121.800 (Vorjahr: Tsd. € 113.400) berechnet sich aus dem Jahresüberschuss (Tsd. € 142.026, Vorjahr: Tsd. € 129.720) zuzüglich des Konzernergebnisvortrags (Tsd. € 102, Vorjahr: Tsd. € 31) abzüglich Anteile Dritter (Tsd. € 4.000, Vorjahr: Tsd. € 3.355) und abzüglich Veränderung der Gewinnrücklagen (Tsd. € 16.328, Vorjahr: Tsd. € 12.996).
(17) Nicht beherrschende Anteile
In den nicht beherrschenden Anteilen werden die Anteile anderer Gesellschafter an Kapitalgesellschaften des Konzerns ausgewiesen. Die Anteile anderer Gesellschafter an Personengesellschaften werden nur insoweit ausgewiesen, als Anteile an Verlusten vorhanden sind. Die Anteile Dritter an positivem Eigenkapital von Personengesellschaften wurden gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen (siehe auch Textziffer (22), (25) und (40)).
(18) Langfristige Rückstellungen
Die Entwicklung der langfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
scroll
| Stand am 1.1.2013 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Verbrauch Tsd. € |
Auflösung Tsd. € |
Zuführung Tsd. € |
31.12.2013 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Pensionsrückstellungen | 5.068 | -28 | -84 | 380 | 5.336 | |
| Jubiläumsrückstellungen | 4.535 | -11 | -360 | -285 | 845 | 4.724 |
| Rückbauverpflichtungen | 2.223 | -2 | -7 | 89 | 2.303 | |
| Rückstellungen im Warenbereich | 5.317 | -3.955 | 3.731 | 5.093 | ||
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 642 | -181 | -8 | 330 | 783 | |
| 17.785 | -11 | -4.526 | -384 | 5.375 | 18.239 |
Pensionsrückstellungen resultieren überwiegend aus unverfallbaren Pensionszusagen der Fielmann Aktiengesellschaft (Tsd. € 4.797, Vorjahr: Tsd. € 4.532) und betreffen ausschließlich das Segment Deutschland.
Den Rückstellungen stehen Rückdeckungsguthaben in Höhe von Tsd. € 655 (Vorjahr: Tsd. € 621) gegenüber, die in Höhe von Tsd. € 448 (Vorjahr: Tsd. € 424) mit den Pensionsrückstellungen saldiert sind. In der Veränderung der Rückstellung ist ein Aufzinsungseffekt von Tsd. € 186 (Vorjahr: Tsd. € 182) enthalten. Die Pensionsrückstellungen der Fielmann Aktiengesellschaft werden voraussichtlich ab 2016 gemäß den statistischen Sterbetafeln über die nächsten 14 Jahre realisiert werden.
Die wichtigsten Annahmen, welche der versicherungsmathematischen Bewertung zugrunde gelegt wurden, sind:
scroll
| 2013 in % |
2012 in % |
|
|---|---|---|
| Abzinsungssatz | 3,50 | 3,40 |
| erwartete Einkommenssteigerung | 2,00 | 2,00 |
| erwartete Rentensteigerung | 2,00 | 2,00 |
Hinsichtlich des Abzinsungssatzes wurde eine Sensitivitätsbetrachtung vorgenommen. Eine Senkung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde zu einer Erhöhung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung in Höhe von Tsd. € 1.026 führen, eine Erhöhung des Abzinsungssatzes um einen Prozentpunkt würde den Barwert um Tsd. € 821 mindern. Aus den gezeigten Werten resultiert für den Konzern lediglich ein untergeordnetes Risiko aus den Pensionszusagen und den Rückdeckungsguthaben.
Die Veränderung im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung stellt sich wie folgt dar:
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Anfangsbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 5.492 | 3.794 |
| laufender und nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (Personalaufwand) | 191 | 517 |
| Zinsaufwand (Finanzergebnis) | 186 | 182 |
| versicherungsmathematische Gewinne und Verluste (OCI) | -57 | 1.026 |
| gezahlte Leistungen | -28 | -27 |
| Endbestand der leistungsorientierten Verpflichtung | 5.784 | 5.492 |
Auf die im sonstigen Ergebnis gebuchten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste entfallen latente Steuern in Höhe von Tsd. € -18 (Vorjahr: Tsd. € 315).
Aufgliederung der Pläne:
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Leistungsorientierte Verpflichtungen | ||
| - aus Plänen, die ganz oder teilweise über einen Fonds (Rückdeckungsversicherung) finanziert wurden | 4.797 | 4.532 |
| - aus Plänen, die nicht über einen Fonds finanziert wurden | 987 | 960 |
| Summe | 5.784 | 5.492 |
Als Rückdeckung der leistungsorientierten Verpflichtung dient eine Kapitallebensversicherung.
Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag aufgrund der Verpflichtung des Unternehmens aus leistungsorientierten Plänen ergibt sich wie folgt:
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung | 5.784 | 5.492 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | -448 | -424 |
| in der Bilanz angesetzte Rückstellung | 5.336 | 5.068 |
Jubiläumsrückstellungen werden für 10- bis 35-jährige Jubiläen unter Berücksichtigung von tatsächlichen Fluktuationswerten der Vergangenheit gebildet. Die Abzinsung erfolgt mit einem Zinssatz für festverzinsliche Wertpapiere für den Zeitraum der durchschnittlichen Restlaufzeit bis zur Erreichung des jeweiligen Jubiläums. Eine Realisierung dieser Rückstellungen in den nächsten 12 Monaten wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 287 (Vorjahr: Tsd. € 332) erfolgen. Durch die kapitalmarktbedingte Änderung des Abzinsungssatzes im Berichtsjahr ergibt sich insgesamt eine Minderung der Rückstellung um Tsd. € 99 (Vorjahr: Erhöhung von Tsd. € 318). Die durch Zeitablauf sich ergebende Erhöhung des abgezinsten Betrages beträgt Tsd. € 108 (Vorjahr: Tsd. € 158).
Es werden folgende Zinssätze gemäß der aktuellen Marktlage zugrunde gelegt:
scroll
| 10-jährige Jubiläen: | 1,54 Prozent | (Vorjahr: 1,56 Prozent) |
| 25-jährige Jubiläen: | 3,17 Prozent | (Vorjahr: 3,43 Prozent) |
| 35-jährige Jubiläen: | 3,80 Prozent | (Vorjahr: 3,62 Prozent) |
Die Rückbauverpflichtungen aus Mietverträgen sind als langfristig anzusehen. Eintretende Risiken innerhalb der nächsten 12 Monate sind nicht zu erkennen. In der weit überwiegenden Zahl der Mietverträge stehen den Gesellschaften des Fielmann-Konzerns eine oder mehrere Verlängerungsoptionen zur Verfügung. Für die Berechnung der für die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge wurden die Zinssätze des Industrieanleihen-Index "iboxx € Corporate AA Bond" zugrunde gelegt und über Interpolation ein Zinssatz von 2,88 Prozent berechnet. Es wurde eine Inflationsrate von 1,1 Prozent (Vorjahr: 1,2 Prozent) berücksichtigt. Die abgezinsten Erfüllungsbeträge werden in die Anschaffungskosten der Mietereinbauten des Anlagevermögens einbezogen und planmäßig über die Restlaufzeit des Mietvertrages abgeschrieben. Die Änderung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 80 resultiert vorwiegend aus Zinssatzänderungen.
Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen hauptsächlich Garantierisiken. Darin enthalten sind neben den Material- auch Personalaufwendungen für Abwicklungsleistungen. Die Risiken realisieren sich überwiegend innerhalb von 12 Monaten, maximal innerhalb von drei Jahren. Der kurzfristige Anteil der Garantierisiken wird unter den kurzfristigen Rückstellungen in Textziffer (21) ausgewiesen. Die Annahmen zur Bewertung der Risiken werden durch ein Berichtswesen zu den Garantiefällen ständig verifiziert. Für die Ermittlung der Erfüllungsbeträge wurde eine Inflationsrate von 1,1 Prozent (Vorjahr: 1,2 Prozent) berücksichtigt. Die Abzinsung der auf den Stichtag ermittelten Erfüllungsbeträge erfolgte ebenfalls auf Basis der Zinssätze des Industrieanleihen-Index "iboxx € Corporate AA Bond" und betrugen für 2 Jahre 0,86 Prozent (Vorjahr: 0,84 Prozent) sowie für 3 Jahre 1,05 Prozent (Vorjahr: 0,96 Prozent).
Zinssatzbedingte Änderungen bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen ergeben sich in Höhe von Tsd. € 32 (Vorjahr: Tsd. € 28).
Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
(19) Langfristige Finanzverbindlichkeiten(25)
scroll
| 31.12.2013 Tsd. € |
31.12.2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 457 | 568 |
| - davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 141 (Vorjahr: Tsd. € 233) | ||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 1.646 | 1.876 |
| - davon mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre Tsd. € 102 (Vorjahr: Tsd. € 201) | ||
| 2.103 | 2.444 |
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausschließlich festverzinslich mit fester Laufzeit. In den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen mit einer Restlaufzeit von über 12 Monaten enthalten (Tsd. € 994; Vorjahr: Tsd. € 1.087). Ein wesentliches Zinsrisiko ist aufgrund der geringen Verschuldung nicht erkennbar.
(20) Passive latente Steuern
Latente Steuerverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 3.967 (Vorjahr: Tsd. € 4.027) passiviert. Für nähere Angaben wird auf Textziffer (39) des Anhangs verwiesen.
(21) Kurzfristige Rückstellungen
Die Entwicklung der kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
scroll
| Stand am 1.1.2013 Tsd. € |
Währungsänderung Tsd. € |
Verbrauch Tsd. € |
Auflösung Tsd. € |
Zuführung Tsd. € |
31.12.2013 Tsd. € |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Personalrückstellungen | 22.654 | -21.877 | -777 | 23.440 | 23.440 | |
| Rückstellungen im Warenbereich | 7.406 | -22 | -4.013 | 3.775 | 7.146 | |
| Übrige Rückstellungen | 3.985 | -3.280 | -705 | 10.190 | 10.190 | |
| 34.045 | -22 | -29.170 | -1.482 | 37.405 | 40.776 |
Die Personalrückstellungen werden insbesondere für Verpflichtungen aus Sonderzahlungen und Tantiemen gebildet, der Zahlungsmittelabfluss erfolgt im ersten Halbjahr des folgenden Geschäftsjahres.
Die Rückstellungen im Warenbereich betreffen die Garantierisiken, die voraussichtlich innerhalb der nächsten 12 Monaten realisiert werden. Der langfristige Anteil der Garantierisiken wird in Textziffer (18) ausgewiesen. Im ersten Jahr werden über 50 Prozent der insgesamt erwarteten Garantiefälle abgewickelt.
In den übrigen Rückstellungen ist eine zu erwartende freiwillige Teilrückzahlung von in den Vorjahren erhaltenen immobilienbezogenen Zuwendungen der öffentlichen Hand enthalten. Die zu erwartende Rückzahlungsverpflichtung steht im Zusammenhang mit der Einreichung eines Antrages auf Entlassung aus der Zweckbindung der erhaltenen Zuwendungen durch die Geschäftsführung bei der hierfür zuständigen öffentlichen Stelle vor Ablauf der Bindungsfrist. Die Bildung der Rückstellung in Höhe von Tsd. € 6.516 erfolgte ergebnisneutral durch Zuschreibung zu den Buchwerten der geförderten Immobilien. Insoweit wird auf Textziffer (3) des Anhangs verwiesen. Die anderen übrigen Rückstellungen betreffen insbesondere Kosten der rechtlichen und wirtschaftlichen Beratung sowie Prüfung.
(22) Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten(25)
Aufgrund der geringen Verschuldung sind keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzern durch Zinsschwankungen in Bezug auf den Zinsaufwand zu erwarten. Die Laufzeit dieser Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr.
In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen gegenüber nicht beherrschenden Gesellschaftern, die in den Einzelabschlüssen nach lokalem Recht Eigenkapitalcharakter haben und nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind, in Höhe von Tsd. € 2.531 (Vorjahr: Tsd. € 2.561) enthalten (siehe auch Textziffern (17), (25) und (40)).
(23) Nicht finanzielle Verbindlichkeiten
In den nicht finanziellen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungen und Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungen sowie aus Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer enthalten.
(24) Ertragsteuerschulden
Die Ertragsteuerschulden betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuern (insbesondere Fielmann Aktiengesellschaft, Vertriebsgesellschaften in Österreich und der Schweiz) sowie Gewerbesteuern.
(25) Finanzinstrumente
Der Ansatz der Finanzinstrumente erfolgt in allen Kategorien zum Wert am Erfüllungstag. Die Einteilung in Bewertungsklassen nach IFRS 7 wurde anhand der wirtschaftlichen Beschaffenheit und der Risikostruktur der jeweiligen Finanzinstrumente vorgenommen. Die Zeitwerte werden in jeder Klasse zu Börsenkursen bzw. über andere am Finanzmarkt verfügbare Daten ermittelt. Eigene Bewertungsverfahren bzw. Verfahren, die sich nicht auf beobachtbare Marktdaten stützen, wurden nicht angewendet. Damit ergaben sich bei keinem Finanzinstrument wesentliche Unsicherheiten bei der Zeitwertermittlung. Das Ausfallrisiko bei den finanziellen Vermögenswerten besteht maximal in Höhe der Buchwerte. Aus der Sicht des Unternehmens beinhalten die finanziellen Vermögenswerte, die weder überfällig noch wertgemindert sind, in sämtlichen Klassen keine Risiken.
Die Sensitivitätsanalysen zu den Finanzinstrumenten sind im Lagebericht dargestellt. Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte wurden in die entsprechende Kategorie eingestuft.
Legende für die Abkürzungen der Bewertungskategorien
scroll
| Abkürzung | englisch | deutsche Bedeutung | Bewertung |
|---|---|---|---|
| LaR | Loans and Receivables | Kredite und Forderungen | zu fortgeführten Anschaffungskosten |
| HtM | Held to Maturity | Bis zur Endfälligkeit gehalten | zu fortgeführten Anschaffungskosten |
| FAHfT | Financial Assets Held for Trading | Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten | Marktwert erfolgswirksam |
| FVtPL | Fair Value through Profit or Loss | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | Marktwert erfolgswirksam |
| FLAC | Financial Liabilities Measured at Amortised Cost | Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | zu fortgeführten Anschaffungskosten |
Bewertungsklassen nach IFRS 7
AKTIVA
scroll
| in Tsd. € | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert am 31.12.2013 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Marktwert erfolgswirksam | Marktwert erfolgsneutral | Zeitwert am 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzanlagen (langfristig) | ||||||
| Ausleihungen | LaR | 221 | 221 | 221 | ||
| 221 | ||||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | ||||||
| Ausleihungen | LaR | 1.132 | 1.132 | |||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 15.487 | 15.487 | |||
| Rückdeckungsversicherung | LaR | 207 | 207 | |||
| 16.826 | 16.826 | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 18.370 | 18.370 | 18.370 | ||
| 18.370 | ||||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | ||||||
| Sonstige Forderungen | LaR | 23.972 | 23.972 | |||
| Sonstige Forderungen | FVtPL | 17.285 | 17.285 | |||
| 41.257 | 41.257 | |||||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | ||||||
| Vermögensverwaltungs-Depots | FAHfT | 7.430 | 7.430 | |||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 156.817 | 156.817 | |||
| 164.247 | 164.247 | |||||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | ||||||
| Anleihen und Festgelder | LaR | 54.473 | 54.473 | |||
| Liquide Mittel | LaR | 82.015 | 82.015 | |||
| Summe Aktiva | 136.488 | 136.488 | ||||
| LaR | 352.694 | 352.694 | ||||
| FAHfT | 7.430 | 7.430 | ||||
| FVtPL | 17.285 | 17.285 | ||||
| 377.409 | 377.409 |
scroll
| in Tsd. € | Buchwert am 31.12.2012 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Marktwert erfolgswirksam | Marktwert erfolgsneutral | Zeitwert am 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzanlagen (langfristig) | |||||
| Ausleihungen | 613 | 613 | |||
| 613 | 613 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | |||||
| Ausleihungen | 1.239 | 1.239 | |||
| Anleihen und Festgelder | |||||
| Rückdeckungsversicherung | 200 | 200 | |||
| 1.439 | 1.439 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19.037 | 19.037 | |||
| 19.037 | 19.037 | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | |||||
| Sonstige Forderungen | 23.345 | 23.345 | |||
| Sonstige Forderungen | 15.731 | 15.731 | |||
| 39.076 | 39.076 | ||||
| Finanzanlagen (kurzfristig) | |||||
| Vermögensverwaltungs-Depots | 7.052 | 7.052 | |||
| Anleihen und Festgelder | 7.052 | 7.052 | |||
| 112.037 | 112.037 | ||||
| Zahlungsmittel und Äquivalente | |||||
| Anleihen und Festgelder | 165.958 | 165.958 | |||
| Liquide Mittel | 277.995 | 277.995 | |||
| 322.429 | 322.429 | ||||
| Summe Aktiva | |||||
| 7.052 | 7.052 | ||||
| 15.731 | 15.731 | ||||
| 345.212 | 345.212 |
PASSIVA
scroll
| in Tsd. € | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert am 31.12.2013 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Marktwert erfolgswirksam | Marktwert erfolgsneutral | Zeitwert am 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzverbindlichkeiten (langfristig) | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 457 | 457 | |||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 1.121 | 1.121 | |||
| erhaltene Darlehen | FLAC | 525 | 525 | |||
| Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) | 2.103 | 2.103 | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 127 | 127 | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 127 | 127 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 60.075 | 60.075 | |||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 60.075 | 60.075 | ||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 14.610 | 14.610 | |||
| Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter | FLAC | 2.531 | 2.531 | |||
| Summe Passiva | 17.141 | 17.141 | ||||
| FLAC | 79.446 | 79.446 | ||||
| 79.446 | 79.446 |
scroll
| in Tsd. € | Buchwert am 31.12.2012 | Fortgeführte Anschaffungskosten | Marktwert erfolgswirksam | Marktwert erfolgsneutral | Zeitwert am 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzverbindlichkeiten (langfristig) | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 568 | 568 | |||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.215 | 1.215 | |||
| Erhaltene Darlehen | 661 | 661 | |||
| 2.444 | 2.444 | ||||
| Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig) | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 151 | 151 | |||
| 151 | 151 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 54.719 | 54.719 | |||
| 54.719 | 54.719 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | |||||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 14.866 | 14.866 | |||
| Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter | 2.561 | 2.561 | |||
| 17.427 | 17.427 | ||||
| Summe Passiva | |||||
| 74.741 | 74.741 | ||||
| 74.741 | 74.741 |
Ergebnisse nach Bewertungskategorien
scroll
| 2013 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorien nach IAS 39 | Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1 Tsd. € |
Wertminderungen Tsd. € |
Zinserträge Tsd. € |
Zinsaufwendungen Tsd. € |
Summe Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Financial Assets Held for Trading | FAHfT | 189 | 327 | ||||
| Fair Value through Profit or Loss | FVtPL | 603 | |||||
| Held to Maturity | HtM | ||||||
| Loans and Receivables | LaR | 185 | 1.283 | ||||
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost | FLAC | 1.121 | |||||
| Überleitung Finanzergebnis: | |||||||
| Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind | 361 | ||||||
| Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind | -189 | -185 | |||||
| Summe | 0 | 0 | 0 | 2.213 | 1.482 | 731 |
1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen
2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar
scroll
| 2012 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorien nach IAS 39 | Gewinne aus der Folgebewertung zum Fair Value Tsd. € |
Verluste aus der Folgebewertung zum Fair Value1 Tsd. € |
Wertminderungen Tsd. € |
Zinserträge Tsd. € |
Zinsaufwendungen Tsd. € |
Summe Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Financial Assets Held for Trading | FAHfT | 216 | 402 | ||||
| Fair Value through Profit or Loss | FVtPL | 582 | |||||
| Held to Maturity | HtM | 211 | |||||
| Loans and Receivables | LaR | 226 | 1.365 | ||||
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost | FLAC | 1.200 | |||||
| Überleitung Finanzergebnis: | |||||||
| Finanzerträge und Aufwendungen für Bilanzposten, die keine Finanzinstrumente sind | 33 | 872 | |||||
| Erträge und Aufwendungen bei Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind | -216 | -226 | |||||
| Summe | 0 | 0 | 0 | 2.593 | 2.072 | 521 |
1 IFRS 7.20. (a), vorübergehende Wertminderungen
2 IFRS 7.20. (e), dauerhafte Wertminderungen, negative Beträge stellen Wertaufholungen dar
Gewinne und Verluste aus der Folgebewertung ergeben sich als Differenz zwischen Börsenkurs und Buchwert. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden nach Maßgabe des Börsenkurses oder bei Forderungen bei drohenden Zahlungsausfällen berücksichtigt. Zinsen werden gemäß den entsprechenden Zahlungen unter Berücksichtigung von Periodenabgrenzungen erfasst.
Wertminderungen von Finanzinstrumenten, die nicht im Zinsergebnis enthalten sind, werden in der GuV-Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", entsprechende Erträge in der Position "Sonstige betriebliche Erträge" gezeigt.
Die Zinserträge für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum Marktwert bewertet wurden, belaufen sich auf Tsd. € 1.283 (Vorjahr: Tsd. € 1.576). Die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen Tsd. € 1.121 (Vorjahr: Tsd. € 1.200).
Die Wertberichtigungen für Finanzinstrumente werden bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen durch gesonderte Konten offen abgesetzt. Die wertberichtigten Forderungen betreffen im Wesentlichen Forderungen an Einzelkunden, die drei Monate nach Fälligkeit vollständig abgeschrieben werden, um der Gefahr der Uneinbringlichkeit Rechnung zu tragen. Überfällige, aber noch nicht wertgeminderte Kundenforderungen existieren in Höhe von Tsd. € 938 (Vorjahr: Tsd. € 1.391). Bei den nicht wertberichtigten Forderungen besteht aufgrund der Einzelhandelsaktivität kein Ausfallrisiko durch Bündelung auf einzelne Schuldner. Die Wertberichtigungen entwickelten sich wie folgt:
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Bestand am 1.1. | 1.897 | 1.671 |
| Zuführungen | 1.851 | 1.682 |
| Verbrauch | -986 | -883 |
| Auflösung | -679 | -573 |
| Bestand am 31.12. | 2.083 | 1.897 |
Ausleihungen
Bei den Ausleihungen im Bereich der langfristigen Finanzanlagen in Höhe von Tsd. € 221 (Vorjahr: Tsd. € 613) handelt es sich im Wesentlichen um Darlehen an Gesellschafter von konsolidierten Unternehmen zur Finanzierung von deren Einlagen oder Ladeneinrichtung. Der Zeitwert entspricht dem Rückzahlungsbetrag. Für diese Darlehen wurden Zinserträge in Höhe von Tsd. € 26 (Vorjahr: Tsd. € 19) vereinnahmt.
Weiterhin werden in den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten insbesondere in Höhe von Tsd. € 836 (Vorjahr: Tsd. € 850) langfristige Kautionen sowie in Höhe von Tsd. € 292 (Vorjahr: Tsd. € 387) langfristige Forderungen gegen Mitarbeiter in Form von Darlehen ausgewiesen. Hierauf entfielen Zinsen in Höhe von Tsd. € 21 (Vorjahr: Tsd. € 24). Der Zeitwert entspricht jeweils dem Rückzahlungsbetrag.
Anleihen und Festgelder
Aufgrund der Unsicherheit an den Märkten wurde im Vorjahr eine Rückführung der bisherigen Anlageformen und eine Reduktion auf risikoarme Tages- und Festgelder mit kurzer Laufzeit umgesetzt. Infolgedessen wurde ein nicht unerheblicher Teil der Kapitalanlagen der Kategorie HtM im Vorjahr vor der Endfälligkeit veräußert. Im aktuellen Jahr sind keine Kapitalanlagen, die der Kategorie HtM zuzuordnen und gemäß der sogenannten Tainting Rule umzugliedern wären, vorhanden.
Die Bilanzposition der langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhaltet in Höhe von Tsd. € 15.487 zwei Anleihen (Vorjahr: keine Anleihen), für die Zinsen in Höhe von Tsd. € 386 (Vorjahr: Tsd. € 0) vereinnahmt wurden und die zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen werden. Der Zeitwert entspricht dem Rückzahlungsbetrag.
Die Kapitalanlagen in der Bilanzposition der kurzfristigen Finanzanlagen umfassen Anleihen in Höhe von Tsd. € 110.083, Schuldscheindarlehen in Höhe von Tsd. € 36.721 sowie Festgelder in Höhe von Tsd. € 10.013. Im Vorjahr wurden keine Kapitalanlagen in dieser Bilanzposition ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten und der Zeitwert entspricht jeweils dem Rückzahlungsbetrag. Im Zinsergebnis sind für diese Position Erträge in Höhe von Tsd. € 444 (Vorjahr: Tsd. € 0) enthalten.
Im Bereich der Zahlungsmittel und Äquivalente werden Tages- und Festgelder in Höhe von Tsd. € 29.087 (Vorjahr: Tsd. € 112.037) ausgewiesen. Des Weiteren beinhaltet die Bilanzposition in Höhe von Tsd. € 25.386 Anleihen (Vorjahr: keine Anleihen). Der Ausweis erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der Zeitwert entspricht dem Rückzahlungsbetrag. Zinsen wurden für diese Position in Höhe von Tsd. € 327 (Vorjahr: Tsd. € 1.233) vereinnahmt.
Rückdeckungsversicherung
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionen und Altersteilzeit sind in Höhe von Tsd. € 207 (Vorjahr: Tsd. € 200) in den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten bilanziert.
Vermögensverwaltungs-Depots
In den kurzfristigen Finanzanlagen der Fielmann Schweiz AG ist ein durch einen externen Verwalter betreutes Depot in der Schweiz in Höhe von Tsd. € 7.430 (Vorjahr: Tsd. € 7.052) bilanziert, in dem sich überwiegend Aktien und Anleihen befinden. Die Anlagenpolitik basiert auf einer schriftlich mit dem Depotverwalter fixierten Strategie. Die Bilanzierung der Wertpapiere erfolgt zum Zeitwert (Börsenkurs). Erträge in Höhe von Tsd. € 327 (Vorjahr: Tsd. € 273) sind für diese Position im Zinsergebnis enthalten. Bewertungsgewinne im Berichtszeitraum in Höhe von Tsd. € 189 (Vorjahr: Tsd. € 216) wurden ergebniswirksam gebucht.
Fonds
Auf im Vorjahr unterjährig in den kurzfristigen Finanzanlagen enthaltene Fonds entfielen Gewinne in Höhe von Tsd. € 129. Im aktuellen Jahr befanden sich keine Fonds im Bestand.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden in Höhe von Tsd. € 18.370 (Vorjahr: Tsd. € 19.037) bilanziert. Aus dieser Position ergaben sich keine Zinserträge.
Sonstige Forderungen
Auf sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 23.972 (Vorjahr: Tsd. € 23.345) entfallen Zinserträge in Höhe von Tsd. € 30 (Vorjahr: Tsd. € 35).
Des Weiteren werden sonstige Forderungen in Höhe von Tsd. € 17.285 (Vorjahr: Tsd. € 15.731) zum Zeitwert ausgewiesen. Der positive Wertunterschied zwischen fortgeführten Anschaffungskosten und Marktwert beträgt Tsd. € 475 (Vorjahr: Tsd. € 608). Das Ausfallrisiko bei dieser Forderung besteht maximal in Höhe des Buchwertes. Im Zinsergebnis sind Zinserträge in Höhe von Tsd. € 603 (Vorjahr: Tsd. € 582) enthalten.
Liquide Mittel
Liquide Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 82.015 (Vorjahr: Tsd. € 165.958), davon Tsd. € 80.570 (Vorjahr: Tsd. € 164.406) Bankguthaben, deren Zeitwert dem Einlagebetrag entspricht. Es wurden Zinsen in Höhe von Tsd. € 49 (Vorjahr: Tsd. € 55) vereinnahmt.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Es bestehen langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Tsd. € 457 (Vorjahr: Tsd. € 568), die wie im Vorjahr durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden in Höhe von Tsd. € 127 (Vorjahr: Tsd. € 151) ausgewiesen. Die Zeitwerte entsprechen den Rückzahlungsbeträgen.
Erhaltene Darlehen
In Höhe von Tsd. € 525 (Vorjahr: Tsd. € 661) wurden überwiegend Gesellschafterdarlehen an Konzerngesellschaften bilanziert. Die Zeitwerte entsprechen den Rückzahlungsbeträgen.
Verbindlichkeiten aus Kapitalanteilen Dritter
In den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sind Kapitalanteile Dritter in Höhe von Tsd. € 2.531 (Vorjahr: Tsd. € 2.561) enthalten, die nach IAS 32 als Verbindlichkeiten auszuweisen sind (siehe auch Textziffer (17), (22) und (40)).
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Verbindlichkeiten
In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind in Höhe von Tsd. € 994 (Vorjahr: Tsd. € 1.087) Verpflichtungen aus Verträgen über vermögenswirksame Leistungen (festverzinsliche Mitarbeiterbeteiligungen) mit einer Restlaufzeit über 12 Monaten enthalten.
Eine Analyse der Fälligkeitstermine wesentlicher finanzieller Verbindlichkeiten steht nicht im Fokus des Konzerns, da ausreichende liquide Mittel ständig vorhanden sind.
Weitere Informationen zum Management sowie den Risiken und Chancen der Finanzinstrumente sind im Kapitel "Finanzwirtschaftliche Risiken" des Lageberichts aufgeführt.
(26) Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Leasingverhältnisse
Im Fielmann-Konzern wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Garantien für Bankverbindlichkeiten Dritter übernommen.
Der Fielmann-Konzern tritt im Rahmen von Operating Leasingverhältnissen als Leasingnehmer von Fahrzeugen, Geräten und Immobilien auf. Dabei werden die Leasingraten als Aufwand erfasst.
Zum Stichtag besteht aus Leasinggeschäften für Kfz und Geräte im Fielmann-Konzern ein Restobligo von Tsd. € 1.699 (Vorjahr: Tsd. € 2.032), davon Tsd. € 209 (Vorjahr: Tsd. € 447) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Tsd. € 1.490 (Vorjahr: Tsd. € 1.585) von über ein bis zu fünf Jahren. Die Leasingzahlungen im Berichtszeitraum betrugen für diesen Bereich Tsd. € 474 (Vorjahr: Tsd. € 539).
Die Leasingzahlungen für Mieten (im Wesentlichen für Geschäftsräume) stellen sich wie folgt dar:
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Mindestleasingzahlungen | 63.582 | 60.387 |
| Eventualzahlungen | 847 | 1.149 |
| Zahlungen aus Untermietverhältnissen | 1.220 | 1.663 |
| 65.649 | 63.199 |
Die Angaben zu den Mindestleasingzahlungen betreffen Kaltmieten ohne vertraglich vereinbarte Nebenkosten. Eventualzahlungen sind zusätzliche Zahlungen aus Umsatzmietverträgen.
Im Konzern werden Anmietverträge über eine feste Laufzeit von in der Regel zehn Jahren mit überwiegend zwei Verlängerungsoptionen (je fünf Jahre) abgeschlossen. Zusätzlich zu festen Mindestleasingzahlungen werden gegebenenfalls Vereinbarungen zu Index-, Umsatz- oder Staffelmieten getroffen. Die Anzahl der Verträge mit solchen Vereinbarungen stellt sich 2013 wie folgt dar:
scroll
| Anzahl | ||
|---|---|---|
| Mietverträge mit Regelungen zu | Anmietung | Vermietung |
| --- | --- | --- |
| Indexmieten | 588 | 129 |
| Umsatzmieten | 123 | 2 |
| Staffelmieten | 24 | 8 |
| Feste Mieten | 440 | 96 |
Während die Anmietungsverträge ausschließlich geschäftliche Mieten beinhalten, sind in der Darstellung der Vermietungen gleichermaßen gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Flächen enthalten. Eventualzahlungen aus Mietverträgen wurden im Geschäftsjahr 2013 nicht vereinnahmt.
Überwiegend finden standardisierte Gewerbevermietungsverträge (fünf bis zehn Jahre Laufzeit) und unbefristete Wohnungsvermietverträge Verwendung. Die Mieterträge des Geschäftsjahres betrugen Tsd. € 3.499 (Vorjahr: Tsd. € 3.760).
Die Verpflichtungen aus den Mietverträgen stellen sich wie folgt dar:
scroll
| 31.12.2013 Tsd. € |
31.12.2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| bis 1 Jahr | 62.800 | 62.034 |
| 1 bis 5 Jahre | 195.687 | 189.191 |
| über 5 Jahre | 49.000 | 62.566 |
| 307.487 | 313.791 |
Die zukünftig erwarteten Erträge stellen sich wie folgt dar:
scroll
| 31.12.2013 Tsd. € |
31.12.2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| bis 1 Jahr | 2.775 | 2.765 |
| 1 bis 5 Jahre | 6.563 | 6.607 |
| über 5 Jahre | 2.415 | 2.736 |
| 11.753 | 12.108 | |
| davon Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 6.054 | 6.018 |
Die Angaben zu den zukünftigen Verpflichtungen berücksichtigen ausschließlich die vertraglich unkündbare Zeitperiode des Mietverhältnisses.
Der Fielmann-Konzern plant für das Geschäftsjahr 2014 Investitionen in Höhe von Tsd. € 53.000, davon für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 3.000, für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 26.500, Tsd. € 6.300 für die Produktion in Rathenow sowie Tsd. € 11.900 für IT. Die Bestellobligos zum 31.12.2013 betragen für Niederlassungseröffnungen Tsd. € 100, für Ersatzinvestitionen in bestehenden Niederlassungen Tsd. € 1.700, für die Produktion in Rathenow Tsd. € 1.500 sowie für IT Tsd. € 300.
Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Fielmann-Konzerns ist nach der Gliederung für das Gesamtkostenverfahren erstellt.
(27) Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen
Die Umsatzerlöse des Fielmann-Konzerns (Brutto inklusive Umsatzsteuer) verteilen sich wie folgt:
scroll
| 2013 | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Brutto Tsd. € |
Netto Tsd. € |
Brutto Tsd. € |
Netto Tsd. € |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Niederlassungen, Deutschland | 1.076.306 | 916.104 | 1.024.233 | 871.177 |
| Fielmann AG, Deutschland | 4.878 | 4.114 | 4.337 | 3.833 |
| Niederlassungen, Schweiz | 147.112 | 136.215 | 148.137 | 137.164 |
| Niederlassungen, Österreich | 82.176 | 68.800 | 74.381 | 62.206 |
| Niederlassungen, Niederlande | 8.444 | 6.978 | 8.952 | 7.491 |
| Niederlassungen, Polen | 11.802 | 10.857 | 11.327 | 10.419 |
| Niederlassungen, Luxemburg | 5.632 | 4.897 | 5.150 | 4.479 |
| Übrige | 10.933 | 9.140 | 12.326 | 10.311 |
| Konzernumsatz | 1.347.283 | 1.157.105 | 1.288.843 | 1.107.080 |
| Bestandsveränderung | 2.792 | 2.792 | 319 | 319 |
| Gesamtleistung Konzern | 1.350.075 | 1.159.897 | 1.289.162 | 1.107.399 |
In den Umsatzerlösen sind Dienstleistungsumsätze und Mieterträge aus eigenen Immobilien in Höhe von Tsd. € 3.571 (Vorjahr: Tsd. € 3.537) enthalten. Der Einzelhandel erzielte Umsatzerlöse aus Augenoptik in Höhe von netto Tsd. € 1.113.903 (Vorjahr: Tsd. € 1.066.197).
(28) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge weisen im Wesentlichen Erträge aus Untervermietung von angemieteten Flächen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen aus. Die Erträge aus Währungsdifferenzen betragen Tsd. € 845 (Vorjahr: Tsd. € 300).
(29) Materialaufwand
Die Aufwendungen für bezogene Waren betreffen in erster Linie Brillenfassungen, Gläser, Kontaktlinsen und Pflegemittel sowie Hörgeräte und Hörgerätezubehör nach Abzug von Skonti, Rabatten und anderen vergleichbaren Beträgen.
(30) Personalaufwand
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 387.363 | 367.695 |
| Soziale Abgaben und Altersversorgung | 71.373 | 67.988 |
| 458.736 | 435.683 | |
| davon Rentenversicherungsbeiträge | 33.771 | 32.874 |
Im Rahmen der in Deutschland gesetzlichen Leistungen zur Vermögensbildung (VWL) wird den Mitarbeitern regelmäßig einmal im Jahr das Angebot unterbreitet, diese Leistungen in Fielmann-Aktien anzulegen. Am 7.10.2013 wurden jedem Mitarbeiter sieben Aktien zum Preis von 78,00 € mit einer Ausübungsfrist bis zum 6.11.2013 angeboten. Diese Offerte wurde von 5.023 Mitarbeitern wahrgenommen. Somit wurden 35.161 (Vorjahr: 31.647) Aktien an die Mitarbeiter ausgegeben. Zum Bilanzstichtag bestehen damit wie im Vorjahr keine offenen Positionen zum Bezug von Aktien. Am letzten Tag der Ausübungsfrist des Angebots betrug der Börsenschlusskurs 83,37 € (Vorjahr: 74,23 €).
Im Konzern wurden gemäß IFRS 2 Tsd. € 2.931 (Vorjahr: Tsd. € 2.338) als Aufwand für die vermögenswirksamen Leistungen in Aktien erfasst. Kursgewinne sowie Buchverluste aus dem Abgang eigener Aktien wurden direkt mit dem Eigenkapital verrechnet (vgl. auch Textziffer (40)).
Darüber hinaus erhielten im Geschäftsjahr Mitarbeiter in den Niederlassungen insgesamt 42.017 Aktien (Vorjahr: 39.752 Aktien) aus einem leistungsorientierten Prämienprogramm im sinne von IFRS 2. Der Gesamtaufwand belief sich auf Tsd. € 6.856 (Vorjahr: Tsd. € 5.767). Mit diesem Programm werden insbesondere Elemente der Fielmann-Philosophie wie die Kundenzufriedenheit belohnt.
Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Bezüge des Vorstandes unterteilen sich in fixe und variable, ergebnisabhängige Bestandteile sowie für einen Vorstand zusätzlich eine Pensionszusage. Den fixen Bezügen wurde die auf die Vorstände entfallende Prämie einer Gruppenunfallversicherung sowie der geldwerte Vorteil für die Nutzung von Firmenfahrzeugen zugerechnet. Die variablen Bestandteile orientieren sich an dem Jahresüberschuss des Fielmann-Konzerns. Aktienoptionsprogramme sind nicht eingerichtet.
Die Bezüge des Vorstandes betragen in der Berichtsperiode Tsd. € 8.785 (Vorjahr: Tsd. € 8.404). Die fixen Bezüge belaufen sich in 2013 auf Tsd. € 3.340 (Vorjahr: Tsd. € 3.339). Davon erhielten Herr Fielmann Tsd. € 1.643 (Vorjahr: Tsd. € 1.643), Herr Schmid Tsd. € 624 (Vorjahr: Tsd. € 624), Herr Dr. Thies Tsd. € 533 (Vorjahr: Tsd. € 533) und Herr Zeiss Tsd. € 540 (Vorjahr: Tsd. € 539). Die variablen Bezüge betragen Tsd. € 5.445 (Vorjahr: Tsd. € 5.065). Davon erhielten Herr Fielmann Tsd. € 2.943 (Vorjahr: Tsd. € 2.738), Herr Schmid Tsd. € 1.030 (Vorjahr: Tsd. € 959), Herr Dr. Thies Tsd. € 736 (Vorjahr: Tsd. € 684) und Herr Zeiss Tsd. € 736 (Vorjahr: Tsd. € 684). Bei den Vorständen entfällt von der erfolgsbezogenen Komponente auf die Förderung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung ein Betrag von Tsd. € 1.629 (Vorjahr: Tsd. € 1.520). Davon entfallen auf Herrn Fielmann Tsd. € 881 (Vorjahr: Tsd. € 822), Herrn Schmid Tsd. € 308 (Vorjahr: Tsd. € 288), Herrn Dr. Thies Tsd. € 220 (Vorjahr: Tsd. € 205) sowie Herrn Zeiss Tsd. € 220 (Vorjahr: Tsd. € 205). Darüber hinaus ist Herrn Schmid eine Pensionszusage erteilt worden, die ihm ab Erreichen der Altersgrenze einen Anspruch in Höhe von 40 Prozent des letzten Bruttomonatsgehaltes garantiert. Die Zuführung zu der Pensionsrückstellung betrug Tsd. € 291 (Vorjahr: Tsd. € 590). Für den Zeitraum vor der Vollendung des 63. Lebensjahres ist Herrn Schmid für den Fall der Nichtverlängerung seines Dienstvertrages aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen eine an der Dauer seiner Tätigkeit bemessene Einmalzahlung zugesagt, dieses begrenzt auf zwei Bruttojahresvergütungen.
Die Unternehmensphilosophie, die strikte Kundenorientierung, spiegelt sich bei den Verträgen in der variablen Vorstandsvergütung wider. Grundsätzlich ist die Tantieme in zwei Teilbereiche gegliedert. Die Tantieme I richtet sich weiterhin ausschließlich nach dem Jahresergebnis und schreibt die bisherige Regelung mit einer Gewichtung von 70 Prozent fort. Die Tantieme II dient der Förderung einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Tantieme berechnet sich nach der Kundenzufriedenheit in Verbindung mit dem Jahresüberschuss, die über ein Zielsystem innerhalb von drei Jahren bewertet wird. Bei den Verträgen der Herren Fielmann und Schmid beträgt die Höchstgrenze der gesamten variablen Vergütung jeweils 200 Prozent der festen Vergütung, bei den Herren Dr. Thies und Zeiss beträgt die Höchstgrenze jeweils 150 Prozent der festen Vergütung.
(31) Abschreibungen
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.747 | 3.138 |
| Firmenwerte | 30 | |
| Sachanlagen inkl. als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 32.190 | 31.699 |
| 34.937 | 34.867 |
In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sind im Berichtszeitraum wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Wertberichtigungen enthalten.
(32) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kosten der Verwaltung und Organisation, Werbeaufwendungen, Raumkosten sowie Aufwendungen für Weiterbildung und freiwillige soziale Leistungen. Der Aufwand aus Währungsdifferenzen beträgt Tsd. € 1.330 (Vorjahr: Tsd. € 441). Dem stehen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Tsd. € 845 (Vorjahr: Tsd. € 300) gegenüber (siehe auch Textziffer (28)).
Das Finanzergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
(33) Finanzergebnis
scroll
| Aufwendungen | Erträge | Saldo | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnis aus Geld- und Kapitalanlagen | -368 | -436 | 2.142 | 2.491 | 1.774 | 2.055 |
| Ergebnis aus bilanziellen und sonstigen nicht mit Finanzanlagen im Zusammenhang stehenden Vorgängen | -1.114 | -1.636 | 71 | 102 | -1.043 | -1.534 |
| Zinsergebnis | -1.482 | -2.072 | 2.213 | 2.593 | 731 | 521 |
| Zu- und Abschreibungen auf Finanzanlagen und ähnliches | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzergebnis | -1.482 | -2.072 | 2.213 | 2.593 | 731 | 521 |
Die Zinsaufwendungen setzen sich unter anderem aus Zinsen für Darlehen an Minderheitsgesellschafter sowie Zinseffekten aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen zusammen.
(34) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Ausgewiesen werden Gewerbe- und Körperschaftsteuern sowie äquivalente Landessteuern der einbezogenen Gesellschaften in Höhe von Tsd. € 53.628 (Vorjahr: Tsd. € 46.842), davon ein Steuerertrag in Höhe von Tsd. € 90 (Vorjahr: Tsd. € 2.176) für periodenfremde Steuern. Der ertragsteuerliche Aufwand der Einzelgesellschaften des Konzerns minderte sich durch Nutzung von Verlustvorträgen um Tsd. € 3.383 (Vorjahr: Tsd. € 2.545). Latenter Steueraufwand im Konzern ist in Höhe von Tsd. € 3.487 (Vorjahr: Tsd. € 4.075) in dieser Position enthalten. Nähere Angaben finden sich in Textziffer (39) des Anhangs.
(35) Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie entwickelte sich folgendermaßen:
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 142.026 | 129.720 |
| Anderen Gesellschaftern zustehende Ergebnisse | -4.000 | -3.355 |
| Periodenergebnis | 138.026 | 126.365 |
| Anzahl Aktien in Tsd. Stück | 41.999 | 41.999 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert/ unverwässert) | 3,29 | 3,01 |
Verwässernde Effekte liegen nicht vor.
(36) Nicht beherrschenden Gesellschaftern zustehende Ergebnisse
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Gewinn betragen Tsd. € 4.057 (Vorjahr: Tsd. € 3.774) und am Verlust Tsd. € 57 (Vorjahr: Tsd. € 419). Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch in der Entwicklung des Konzerneigenkapitals offen ausgewiesen.
(37) Entnahmen aus den Gewinnrücklagen
Im Geschäftsjahr wie im Vorjahr wurden keine Gewinnrücklagen entnommen.
(38) Einstellungen in die Gewinnrücklagen
Es handelt sich um die Einstellung in die Gewinnrücklagen des Konzerns (Tsd. € 16.328, Vorjahr: Tsd. € 12.996).
(39) Latente Steuern
Die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge minderten sich im Berichtszeitraum durch entsprechende Jahresergebnisse um Tsd. € 2.885 (Vorjahr: Minderung um Tsd. € 2.587).
Von den aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge entfallen Beträge in Höhe von Tsd. € 320 (Vorjahr: Tsd. € 513) auf Gesellschaften, die sich aktuell in einer Verlustsituation befinden. Der Ansatz erfolgte aufgrund positiver Ertragsprognosen, die auch durch den Impairment-Test dieser Einheiten belegt sind.
Auf Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 6.283 (Vorjahr: Tsd. € 8.470) wurden keine aktiven latenten Steuerposten angesetzt, da eine Nutzung nicht absehbar ist.
Hierin enthalten sind Verlustvorträge in Höhe von Tsd. € 0 (Vorjahr: Tsd. € 1.136), die innerhalb der nächsten 12 Monate voraussichtlich wegen Zeitablaufs verfallen werden.
Des Weiteren sind aktive latente Steuern auf temporäre Differenzen aus Einzelbilanzen, Einbringungsvorgängen im Konzern und der Zwischengewinneliminierung enthalten. Eine Realisierung von aktiven latenten Steuern im Verlauf der kommenden 12 Monate wird voraussichtlich in Höhe von Tsd. € 2.171 (Vorjahr: Tsd. € 3.500) erfolgen, bei passiven latenten Steuern ist eine Realisierung in Höhe von Tsd. € 554 (Vorjahr: Tsd. € 150) zu erwarten.
Die latenten Steuern teilen sich wie folgt auf:
scroll
| 31. 12. 2013 | 31.12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Latente Steuern | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| a) auf abzugsfähige Differenzen | ||||
| - aus Einzelabschluss | 2.321 | 2.573 | ||
| - aus Handelsbilanz II | 9.546 | 10.766 | 8.701 | 10.185 |
| - aus Konsolidierung | 2.361 | 913 | 3.014 | 930 |
| b) auf Verlustvorträge | 1.865 | 4.746 | ||
| 16.093 | 11.679 | 19.034 | 11.115 | |
| Überleitung auf den Bilanzausweis | ||||
| Saldierungseffekt gemäß IAS 12.71 ff. | -7.712 | -7.712 | -7.088 | -7.088 |
| Latente Steueransprüche und Verbindlichkeiten gemäß Bilanz | 8.381 | 3.967 | 11.946 | 4.027 |
Die latenten Steuern sind den einzelnen Bilanzpositionen zuzurechnen:
AKTIVA
scroll
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Firmenwerte | 2.314 | 4.269 | 2.938 | 4.016 |
| Sachanlagen | 2.250 | 316 | 2.122 | 333 |
| Finanzanlagen | 19 | 181 | 19 | 222 |
| Vorräte | 7.045 | 2.021 | 6.560 | 1.643 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte | 97 | 1.933 | 71 | 2.020 |
| Zahlungsmittel und Äquivalente | 32 | 18 |
PASSIVA
scroll
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | Tsd. € Aktiv | Tsd. € Passiv | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Eigenkapital | 2.122 | 598 | 5.434 | 571 |
| Sonderposten mit Rücklageanteil | 0 | 1.198 | 1.238 | |
| Rückstellungen | 2.246 | 1.131 | 1.890 | 1.054 |
| 16.093 | 11.679 | 19.034 | 11.115 | |
| Überleitung auf den Bilanzausweis | ||||
| Effekt aus der Saldierung gemäß IAS 12.71 ff. | -7.712 | -7.712 | -7.088 | -7.088 |
| Latente Steueransprüche und Steuerverbindlichkeiten gemäß Bilanz | 8.381 | 3.967 | 11.946 | 4.027 |
Steuerlich zulässige Vorauszahlungen auf die Beiträge zur gesetzlichen Altersversorgung der Schweizer Vertriebsgesellschaft werden im Konzern einem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zugeführt. Hierauf werden passive latente Steuern gebildet.
Die dem Eigenkapital zugeordneten latenten Steuern entfallen im Wesentlichen auf Verlustvorträge (aktive latente Steuern) sowie auf Outside Basis Differences (passive latente Steuern). Darüber hinaus sind latente Steuern enthalten, die auf einen bei der Fielmann Aktiengesellschaft gebildeten steuerlichen Ausgleichsposten entfallen. Dieser steuerliche Ausgleichsposten löst sich in den Folgejahren auf, was zur Realisierung der hierauf entfallenden aktiven latenten Steuern führt.
Die auf den Sonderposten mit Rücklageanteil entfallenden latenten Steuern ergeben sich aus einem entsprechenden Posten mit steuerlicher Wirkung in den Einzelabschlüssen.
scroll
| Steuerliche Überleitungsrechnung gemäß IAS 12 | 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 199.141 | 180.637 |
| Anzuwendender Steuersatz in % | 30,7 | 30,7 |
| Erwarteter Steueraufwand | 61.136 | 55.456 |
| Steuersatzabweichungen | ||
| Effekt aus Steuersatzdifferenzen Ausland | -3.405 | -3.445 |
| Effekte aus Abweichungen in der steuerlichen Bemessungsgrundlage | ||
| Körperschaftsteuerfreie Ergebnisanteile Dritter | -671 | -565 |
| Nichtabziehbare Aufwendungen | 977 | 682 |
| Sonstige steuerfreie Erträge | -882 | -60 |
| Gewerbesteuerliche Freibeträge und andere Korrekturen | -257 | 234 |
| Aperiodische Effekte | 211 | -1.380 |
| Sonstige | 6 | -5 |
| Gesamtsteueraufwand Konzern | 57.115 | 50.917 |
Die Parameter für die Berechnung des für 2013 zu erwartenden Steuersatzes von 30,7 Prozent sind eine durchschnittliche Gewerbesteuer (14,9 Prozent aus durchschnittlichem Hebesatz von 425 Prozent), die Körperschaftsteuer (15,0 Prozent) und der Solidaritätszuschlag (5,5 Prozent). Der durchschnittliche Hebesatz hat sich gegenüber 2012 nur unwesentlich verändert. Die übrigen Parameter sind gegenüber 2012 unverändert.
Gemäß IAS 12 sind latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Nettovermögen einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert dieser Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (sogenannte Outside Basis Differences), wenn mit einer Realisierung innerhalb von 12 Monaten zu rechnen ist. Für geplante Ausschüttungen von Tochtergesellschaften in Höhe von Tsd. € 37.399 (Vorjahr: Tsd. € 35.661) besteht bei einer Bemessungsgrundlage von 5 Prozent (§ 8b KStG) eine passive Steuerlatenz in Höhe von Tsd. € 598 (Vorjahr: Tsd. € 571).
Im Übrigen bestehen zum Bilanzstichtag weitere Outside Basis Differences in Höhe von Tsd. € 2.168 (Vorjahr: Tsd. € 1.030). Mit einer Realisierung ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen, sodass insoweit der Ansatz einer passiven Steuerlatenz gemäß IAS 12.39 nicht in Frage kommt.
(40) Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Vom Eigenkapital werden eigene Anteile in Höhe von Tsd. € 98 (Vorjahr: Tsd. € 91) abgesetzt. Aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen für Ausschüttungen an die Gesellschafter Gewinnrücklagen der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 192.371 (Vorjahr: Tsd. € 174.908) und der Bilanzgewinn (Tsd. € 121.800, Vorjahr: Tsd. € 113.400) der Fielmann Aktiengesellschaft zur Verfügung. Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt zum Bilanzstichtag in Höhe von Tsd. € 58 (Vorjahr: Tsd. € 2.648) einer Ausschüttungssperre. Diese entfällt ausschließlich auf die im Einzelabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft ausgewiesenen aktiven latenten Steuern. Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen diesen Betrag.
Die Ausschüttungen im Geschäftsjahr in Höhe von Tsd. € 113.298 (Vorjahr: Tsd. € 104.969) (ohne Dividende für eigene Aktien) basierten auf einer Dividende von € 2,70 je Aktie (Vorjahr: € 2,50).
Die übrigen Veränderungen des Konzerneigenkapitals resultieren in erster Linie aus Währungsdifferenzen.
Die Anteile Dritter am Eigenkapital werden, soweit sie positive Anteile Dritter an Personengesellschaften betreffen, gemäß IAS 32 als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Anteil Dritter am Jahresüberschuss und entsprechende Ausschüttungen unterliegen einem faktischen Gesellschaftervorbehalt. Deshalb werden sie sowohl in der Gewinn- und Verlustrechnung als auch im Eigenkapitalspiegel offen ausgewiesen (siehe auch Textziffern (17), (22), (25)).
(41) Kapitalflussrechnung Fielmann-Konzern
Der Finanzmittelfonds in Höhe von Tsd. € 136.488 (Vorjahr: Tsd. € 277.995) umfasst die liquiden Mittel (Tsd. € 82.015; Vorjahr: Tsd. € 165.958) und Kapitalanlagen (Tsd. € 54.473; Vorjahr: Tsd. € 112.037). Diese werden im Finanzmittelfonds berücksichtigt, sofern sie bei Erwerb eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten haben.
Bedeutende zahlungsunwirksame Investitionen oder Finanztransaktionen fanden im Berichtszeitraum nicht statt. Verfügungsbeschränkungen hinsichtlich der liquiden Mittel bestehen in Höhe von Tsd. € 36 (Vorjahr: Tsd. € 36) bezüglich der gemeinnützigen Fielmann Akademie GmbH aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Beschränkungen.
Um für den Kapitalmarkt und das Management die Transparenz zu erhöhen, in welcher Größenordnung der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit durch Umschichtungen von finanziellen Vermögenswerten zwischen Finanzmittelfonds und anderen Positionen beeinflusst wird, erfolgt die folgende Überleitung:
scroll
| 2013 Tsd. € |
2012 Tsd. € |
Veränderung | |
|---|---|---|---|
| \= Cashflow vor Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden | 196.091 | 182.923 | 13.168 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der finanziellen Vermögenswerte, die zu Handelszwecken oder bis zur Endfälligkeit gehalten werden | -172.582 | 112.852 | -285.434 |
| \= Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 23.509 | 295.775 | -272.266 |
Die Zusammensetzung des Finanzvermögens stellt sich wie folgt dar:
scroll
| 31.12.2013 Tsd. € |
31.12.2012 Tsd. € |
Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Liquide Mittel | 82.015 | 165.958 | -83.943 |
| Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit bis drei Monate | 54.473 | 112.037 | -57.564 |
| Finanzmittelfonds | 136.488 | 277.995 | -141.507 |
| Langfristige Finanzanlagen | 221 | 613 | -392 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 16.826 | 1.439 | 15.387 |
| Kapitalanlagen mit fester Endfälligkeit über drei Monate | 164.247 | 7.052 | 157.195 |
| Finanzvermögen | 317.782 | 287.099 | 30.683 |
Bezüglich der näheren Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Finanzvermögens wird auf Textziffer (25) verwiesen.
(42) Segmentberichterstattung
Entsprechend der regional gegliederten internen Berichtsstruktur wurde die Segmentierung nach geografischen Regionen vorgenommen, in denen die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns angeboten und erbracht werden. Neben den Segmenten Deutschland, Schweiz und Österreich sind die Regionen Luxemburg, Frankreich, Niederlande und Osteuropa im Segment Übrige zusammengefasst. Die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns unterscheiden sich zwischen den Segmenten nicht.
Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten unterliegen keiner gesonderten Bewertung, da es sich um handelsrechtliche Vorgänge zu marktgerechten Konditionen handelt.
Dem Segment Österreich wurden im Rahmen der Nulltarif-Versicherung der Anzahl der aktiven Versicherungen entsprechende Umsätze und Ergebnisse zugerechnet. Handelsrechtlich werden diese im Segment Deutschland erfasst.
Segmentergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind die Vorsteuerergebnisse, bereinigt um die Beteiligungsergebnisse, die im Konzern von untergeordneter Bedeutung sind. Wegen der intensiven konzerninternen Verflechtungen durch die Großhandelsfunktion der Fielmann Aktiengesellschaft und das Cash-Pooling wird das Segmentvermögen mit seinem Anteil an dem konsolidierten Konzernwert angegeben. Ein Überleitungswert entsteht somit nicht.
Durch die Deckung der Segmente mit den gesellschaftsrechtlichen Strukturen des Konzerns und der Verwendung der Ergebnisgrößen nach IFRS stellen die Überleitungswerte lediglich die konzerninterne Verrechnung dar.
Eine Aufteilung der Konzernumsätze in Produktgruppen erfolgte nicht, da die Augenoptik mit deutlich über 95 Prozent zum Umsatz beiträgt.
V. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen (IAS 24)
Herr Günther Fielmann als Vorstandsvorsitzender der Fielmann Aktiengesellschaft gilt als nahestehende Person, da er die Mehrheit der Aktien der Fielmann Aktiengesellschaft mittelbar über die Fielmann Familienstiftung oder unmittelbar hält bzw. kontrolliert. Neben den Bezügen für seine Tätigkeit als Vorstand (vgl. Textziffer (30)) und der Zahlung der Dividende für die von ihm gehaltenen Aktien sind außer den im Folgenden dargestellten keine weiteren Zahlungen an Herrn Günther Fielmann direkt geleistet worden.
Darüber hinaus ist Herr Günther Fielmann an den folgenden Gesellschaften, die aus Sicht der Fielmann Aktiengesellschaft als nahestehende Unternehmen einzustufen sind, mittelbar oder unmittelbar beteiligt bzw. übt über diese Kontrolle aus:
KORVA SE (Tochtergesellschaft der Fielmann Familienstiftung)
Fielmann INTER-OPTIK GmbH & Co. KG
MPA Pharma GmbH
Hof Lütjensee-Hofladen GmbH & Co. oHG
diverse Immobilienverwaltungsgesellschaften
Sonstige
Die Fielmann Aktiengesellschaft und ihre Konzerngesellschaften haben im Geschäftsjahr 2013 und dem Vorjahr Lieferungen und Dienstleistungen bezogen und erbracht sowie Räumlichkeiten angemietet und vermietet. Bei der Nutzung von Flächen durch Konzerngesellschaften handelt es sich im Wesentlichen um 24 Niederlassungen (Vorjahr: 24 Niederlassungen). Die entsprechenden Kauf- oder Mietverträge wurden zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen. Sämtliche Leistungsbeziehungen wurden im Rahmen der üblichen Zahlungsziele (in der Regel 30 Tage) beglichen.
Die nachstehend aufgeführten Geschäftsvorfälle entfallen im Wesentlichen auf Waren- und Leistungsaustausch mit der Fielmann Aktiengesellschaft.
Geschäftsvorfälle von Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften mit der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen
scroll
| 2013 | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstleistungen | 12 | 9 | ||
| Lieferungen | 1.110 | 1.114 | ||
| Mieten | 138 | 2.772 | 190 | 2.640 |
| 138 | 3.894 | 190 | 3.763 |
Geschäftsvorfälle der Fielmann Aktiengesellschaft und Konzernunternehmen mit Herrn Günther Fielmann und nahestehenden Gesellschaften
scroll
| 2013 | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. € | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahe stehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Dienstleistungen | 612 | 161 | 575 | 356 |
| Lieferungen | 18 | 13 | ||
| Mieten | 31 | 80 | 31 | 65 |
| 643 | 259 | 606 | 434 |
scroll
| 2013 | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Salden per 31.12. in Tsd. € |
Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen | Günther Fielmann | Nahestehende Unternehmen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen | 44 | 278 | ||
| Verbindlichkeiten | 312 | 63 | ||
| Sonstige Abgrenzungen | 0 | 174 |
Weiterhin gelten die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat als nahestehende Personen. Die im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis erhaltenen Gesamtbezüge betrugen Tsd. € 397 (Vorjahr: Tsd. € 408).
VI. Sonstige Angaben
scroll
| Mitarbeiter | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mitarbeiter zum Stichtag | Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Mitarbeiter (ohne Auszubildende) | 13.284 | 12.715 | 13.051 | 12.473 |
| davon | ||||
| - Mitarbeiter Deutschland | 10.974 | 10.495 | 10.779 | 10.275 |
| - Mitarbeiter Schweiz | 1.011 | 932 | 970 | 917 |
| - Mitarbeiter Österreich | 577 | 550 | 574 | 541 |
| - Mitarbeiter Übrige | 722 | 738 | 728 | 740 |
| Auszubildende | 2.874 | 2.779 | 2.757 | 2.669 |
| Mitarbeiter gesamt | 16.158 | 15.494 | 15.808 | 15.142 |
| Mitarbeiter umgerechnet als Vollzeitkräfte | 11.923 | 11.395 | 11.633 | 11.133 |
Honoraraufwand für den Abschlussprüfer
Der Honoraraufwand für den Konzernabschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2013 beträgt Tsd. € 199 (Vorjahr: Tsd. € 199). Zusätzlich sind Aufwendungen für sonstige Leistungen in Höhe von Tsd. € 9 (Vorjahr: Tsd. € 0) entstanden. Steuerberatungsleistungen und andere Bestätigungsleistungen wurden vom Konzernabschlussprüfer nicht erbracht.
Deutscher Corporate Governance Kodex
Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Sie ist im Internet unter www.fielmann.com abzurufen. Der Vergütungsbericht ist mit der Entsprechenserklärung veröffentlicht worden und darüber hinaus im Lagebericht abgedruckt.
Angaben zu den Organen der Gesellschaft
Vorstand
scroll
| Günther Fielmann | Vorstandsvorsitzender (Vertrieb/Marketing/Personal), Lütjensee |
| Günter Schmid | (Materialwirtschaft/Produktion), Kummerfeld |
| Dr. Stefan Thies | (IT/Controlling), Hamburg |
| Georg Alexander Zeiss | (Finanzen/Immobilien), Ahrensburg |
Aufsichtsrat
Vertreter der Anteilseigner
scroll
| Prof. Dr. Mark K. Binz | Rechtsanwalt, Stuttgart, Aufsichtsratsvorsitzender |
| Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell | Vorstandsvorsitzender der Faber-Castell AG, Wendelstein |
| Hans-Georg Frey | Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG, Hamburg |
| Hans Joachim Oltersdorf | Geschäftsführer der MPA Pharma GmbH, Rellingen |
| Marie-Christine Ostermann | Geschäftsführende Gesellschafterin der Rullko Großeinkauf GmbH & Co. KG, Hamm |
| Prof. Dr. Hans-Joachim Priester | Notar a. D., Hamburg |
| Pier Paolo Righi | CEO &President Karl Lagerfeld International B.V., Amsterdam, Niederlande |
| Dr. Stefan Wolf | Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG, Leinfelden-Echterdingen |
Aufsichtsrat
Vertreter der Arbeitnehmer
scroll
| Eva Schleifenbaum | Gewerkschaftssekretärin der ver.di, Kiel, stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende |
| Sören Dannmeier | Augenoptikergeselle in der Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG, Hamburg |
| Jana Furcht | Augenoptikermeisterin in der Fielmann AG & Co. OHG, München |
| Ralf Greve | Referent Führungskräfteentwicklung in der Fielmann Aus- und Weiterbildungs-GmbH, Hamburg |
| Fred Haselbach | Augenoptikermeister in der Fielmann AG & Co. OHG, Lübeck |
| Hans Christopher Meier | kaufmänischer Angestellter in der Fielmann AG, Hamburg |
| Petra Oettle | Augenoptikergesellin in der Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG, Ulm |
| Josef Peitz | Gewerkschaftssekretär der ver.di, Berlin |
Der Aufwand für Aufsichtsratsvergütungen für 2013 betrug Tsd. € 470 (Vorjahr: Tsd. € 449).
Die Aufsichtsratsmitglieder sind in folgenden weiteren Kontrollgremien tätig
Prof. Dr. Mark K. Binz:
Vorsitzender des Aufsichtsrates der Wormland Unternehmensverwaltung GmbH Hannover
Vorsitzender des Aufsichtsrates der Sick AG, Waldkirch
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Faber-Castell AG, Stein
Mitglied des Aufsichtsrates der Festo AG, Esslingen
Mitglied des Aufsichtsrates der Festo Management AG, Wien, Österreich
Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell
Mitglied des Aufsichtsrates des Bayern Design Forum e.V., Nürnberg
Mitglied des Beirates der DZ Bank AG, Frankfurt am Main
Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Versicherungs-Gruppe, Nürnberg
Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Beteiligungs AG, Nürnberg
Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger allgemeine Versicherungs AG, Nürnberg
Mitglied des Aufsichtsrates der Nürnberger Lebensversicherung AG, Nürnberg
Mitglied des Aufsichtsrates der GARANTA Versicherungs AG, Nürnberg
Mitglied des Aufsichtsrates der UFB/UMU AG, Nürnberg
Hans Joachim Oltersdorf
Vorsitzender des Beirates der Parte GmbH, Köln
Marie-Christine Ostermann
Mitglied des Aufsichtsrates der Kaiser's Tengelmann GmbH, Mühlheim an der Ruhr
Pier Paolo Righi
Mitglied des Aufsichtsrates der Wormland Unternehmensverwaltung GmbH, Hannover
Dr. Stefan Wolf
Vorsitzender des Aufsichtsrates der NORMA Group AG, Maintal
Mitglied des Verwaltungsrats der Micronas Semiconductor Holding AG, Zürich, Schweiz
Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg Anteilsbesitz und Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2013 sowie Darstellung der Gesellschaften, welche die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch nehmen
Aufstellung sämtlicher Beteiligungen der Fielmann AG gem. § 313 Abs. 2 HGB
Konzernanteile am Kapital in Prozent
scroll
| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. am Kugelbrunnen KG | Aachen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Aalen | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Achim | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. oHG | Ahaus | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Ahlen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ahrensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Albstadt-Ebingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Alsfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Altenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Alzey | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Amberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Andernach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Annaberg-Buchholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ansbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Arnsberg-Neheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Arnstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. City Galerie oHG | Aschaffenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Aschaffenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Aschersleben | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Aue | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Auerbach/Vogtland | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum oHG | Augsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie | Augsburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Aurich | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Backnang | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Hersfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Homburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Kissingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Kreuznach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Mergentheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Neuenahr-Ahrweiler | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Oeynhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Oldesloe | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Reichenhall | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Salzuflen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bad Saulgau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Segeberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bad Tölz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Baden-Baden | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Balingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bamberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Barsinghausen | 100 |
| Fielmann AG | Basel, Schweiz | 100 |
| Pro-optik AG | Basel, Schweiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bautzen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bayreuth | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Beckum | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bensheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bergheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bergisch Gladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. Alexanderplatz KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Berlin-Hellersdorf oHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Berlin-Zehlendorf oHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichshagen oHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichshain oHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Gesundbrunnen-Center KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Gropius Passagen oHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Alexa KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Kreuzberg KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Linden-Center KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Märkisches Zentrum KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Marzahn OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Moabit KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Neukölln KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Tegel | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pankow OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Prenzlauer Berg OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schöneweide OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Spandau OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Steglitz OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Tempelhof OHG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Treptow KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Weißensee KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Westend KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wilmersdorf KG | Berlin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bernburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Biberach an der Riß | 100 |
Der angegebene Konzernanteil am Kapital bezieht sich auf unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Fielmann Aktiengesellschaft. Sämtliche in der nachfolgenden Tabelle dargestellten inländischen Tochtergesellschaften haben die gemäß § 264 Abs. 3 HGB für Kapitalgesellschaften bzw. gemäß § 264b HGB für Personenhandelsgesellschaften geltenden Bedingungen für die Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift erfüllt und verzichten deshalb auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts.
Aufstellung sämtlicher Beteiligungen der Fielmann AG gem. § 313 Abs. 2 HGB
Konzernanteile am Kapital in Prozent
scroll
| Name | Sitz1 | Anteil |
|---|---|---|
| Fielmann AG & Co. Jahnplatz KG | Bielefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bielefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. Brackwede KG | Bielefeld-Brackwede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bietigheim-Bissingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bingen am Rhein | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Bitburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bitterfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Böblingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bocholt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bochum | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wattenscheid KG | Bochum | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bonn-Bad Godesberg OHG | Bonn | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Bonn | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Bonn | 50,98 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Borken | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bottrop | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Brake | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Brandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schloss-Arkaden KG | Braunschweig | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH | Braunschweig | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bremen | 68 |
| Fielmann AG & Co. oHG Bremen-Neustadt | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Roland-Center KG | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Vegesack OHG | Bremen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Weserpark OHG | Bremen | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH &Ise OHG | Bremerhaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bretten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Bruchsal | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Brühl | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Brunsbüttel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Buchholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Bünde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Burg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Buxtehude | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Calw | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Castrop-Rauxel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Celle | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Chemnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Vita-Center KG | Chemnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Cloppenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Coburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Coesfeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Cottbus | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Crailsheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Cuxhaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dachau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dallgow-Döberitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Darmstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Ludwigsplatz | Darmstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Datteln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Deggendorf | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Delmenhorst | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dessau-Roßlau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Kavalierstraße | Dessau-Roßlau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Detmold | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. OHG | Diepholz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dillingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dingolfing | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dinslaken | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Döbeln | 100 |
| Baur Optik AG & Co. KG | Donauwörth | 100 |
| Baur Optik Geschäftsführungs-AG | Donauwörth | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Dormagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dorsten | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Dortmund | 100 |
| Fielmann AG & Co. Dresden Altstadt OHG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Dresden Neustadt OHG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Kaufpark KG | Dresden | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hamborn KG | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Meiderich KG | Duisburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Dülmen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Düren | 100 |
| Fielmann AG & Co. Derendorf OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Friedrichstraße OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Oberkassel OHG | Düsseldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rethelstraße OHG | Düsseldorf | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Düsseldorf | 60 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eberswalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eckernförde | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ehingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eisenach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eisenhüttenstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Elmshorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Emden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Emmendingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Emsdetten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erding | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. Thüringen-Park OHG | Erfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Erlangen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erlangen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Erkelenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Eschwege | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Eschweiler | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Limbecker Platz KG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Essen-Rüttenscheid OHG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Zentrum KG | Essen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Essen-Steele OHG | Essen-Steele | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Esslingen | 100 |
| Brillen-Bunzel GmbH | Ettlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ettlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Euskirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Eutin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Finsterwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Flensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Forchheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Frankenthal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Frankfurt (Oder) | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bornheim KG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hessen-Center OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Höchst OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Leipziger Straße OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. Roßmarkt OHG | Frankfurt am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Frechen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Freiberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Freiburg im Breisgau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Freising | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Freital | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Freudenstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Friedrichshafen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fulda | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fürstenfeldbruck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Fürstenwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Fürth | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Garmisch-Partenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Geesthacht | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Geislingen an der Steige | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Geldern | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gelnhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Gelsenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Buer OHG (vormals fielmann-optik Fielmann GmbH & Co. KG) | Gelsenkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Gera | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Gießen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gifhorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Gladbeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Glinde | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Goch | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Göppingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Görlitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Centrum KG | Görlitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Goslar | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gotha | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Göttingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greifswald | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Greven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Grevenbroich | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Grimma | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gronau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gummersbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Günzburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pferdemarkt OHG | Güstrow | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Gütersloh | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Halberstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Halle | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. Halle-Neustadt OHG | Halle-Neustadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Haltern am See | 100 |
| CM Stadtentwicklung GmbH & Co. KG | Hamburg | 51 |
| CM Stadtentwicklung Verwaltungs GmbH | Hamburg | 51 |
| Fielmann AG & Co. Altona KG (bis 04.12.2013) | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Billstedt KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bramfeld KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Eimsbüttel OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Hamburger Straße KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Eppendorf KG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Harburg Sand OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Alstertal-Einkaufszentrum OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Elbe-Einkaufszentrum OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bergedorf OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ochsenzoll OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Barmbek | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Niendorf | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Schnelsen | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Othmarschen OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ottensen OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rahlstedt OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rathaus OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Volksdorf OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Wandsbek OHG | Hamburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik Aktiengesellschaft | Hamburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. Luxemburg KG | Hamburg | 51 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG Harburg-City | Hamburg | 100 |
| Fielmann Aus- und Weiterbildungs-GmbH2 | Hamburg | 100 |
| Fielmann Beteiligungsgesellschaft mbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Dekorations- und Verkaufsförderungsgesellschaft mbH | Hamburg | 100 |
| fielmann Farmsen Fielmann GmbH & Co. KG | Hamburg | 50 |
| Fielmann Finanzservice GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann Ventures GmbH | Hamburg | 100 |
| HID Hamburger Immobiliendienste GmbH | Hamburg | 100 |
| Optiker Carl GmbH | Hamburg | 100 |
| opt-invest GmbH & Co. OHG2 ,3 | Hamburg | 100 |
| opt-Invest Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH | Hamburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Hameln | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Hamm | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hanau | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ernst-August-Galerie KG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Lister Meile OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nordstadt OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schwarzer Bär OHG | Hannover | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Haßloch | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hattingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Heide | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Heidelberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Heidenheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Heilbronn | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Heinsberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Helmstedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Herborn | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herford | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herne | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG im Centrum | Herne | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Herrenberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Herten | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Hilden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hildesheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hof | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Homburg/Saar | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Höxter | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Hoyerswerda | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Husum | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ibbenbüren | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Idar-Oberstein | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ilmenau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ingolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. EKZ Westpark OHG | Ingolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Iserlohn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Itzehoe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Jena | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kaiserslautern | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kamen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Kamp-Lintfort | 100 |
| Fielmann AG & Co. Westliche Kaiserstraße KG | Karlsruhe | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kassel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kaufbeuren | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kempen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Kempten | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kiel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Wellingdorf | Kiel | 100 |
| Fielmann GmbH | Kiew, Ukraine | 100 |
| RA Optika AG | Kiew, Ukraine | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Kirchheim unter Teck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Kleve | 100 |
| Fielmann AG & Co. Forum Mittelrhein OHG | Koblenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Koblenz | 100 |
| Fielmann AG & Co. Barbarossaplatz OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Ebertplatz KG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Mülheim OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Kalk | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Rhein-Center | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schildergasse OHG | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Venloer Straße OHG | Köln | 100 |
| Optik Simon GmbH | Köln | 100 |
| Fielmann AG & Co. Chorweiler KG | Köln-Chorweiler | 100 |
| Optik Hess GmbH | Köln-Dellbrück | 100 |
| Optik Hess GmbH & Co. KG | Köln-Dellbrück | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Konstanz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Korbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Köthen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Neumarkt KG | Krefeld | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Kulmbach | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG | Laatzen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lahr | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH | Landau | 65 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Landshut | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Langenfeld | 100 |
| FFN Holding AG | Langenthal, Schweiz | 100 |
| Stadt Optik Fielmann Langenthal AG | Langenthal, Schweiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Langenhagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lauf an der Pegnitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Leer | 100 |
| Fielmann AG & Co. am Markt OHG | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Allee Center | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. Paunsdorf-Center OHG | Leipzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lemgo | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lengerich | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Leverkusen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Limburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lippstadt | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Lohne | 61,54 |
| Fielmann Ltd. | London, Großbritannien | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lörrach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Lübbecke | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lübeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Luckenwalde | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lüdenscheid | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Center KG | Ludwigsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Ludwigsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ludwigshafen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rhein-Galerie KG | Ludwigshafen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lüneburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lünen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Lutherstadt Eisleben | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Lutherstadt Wittenberg | 100 |
| Fielmann GmbH | Luxembourg, Luxemburg | 55,9 |
| Grupo Empresarial Fielmann Espana S.A. | Madrid, Spanien | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Magdeburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Sudenburg OHG | Magdeburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mainz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mannheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Marburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Marktredwitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Marl | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Mayen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Meiningen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meißen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG | Memmingen | 50,1 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Menden | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meppen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Merseburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Merzig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Meschede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Minden | 100 |
| IB Fielmann GmbH | Minsk, Weißrussland | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Moers | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mölln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Hindenburgstraße | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. Rheydt oHG | Mönchengladbach | 100 |
| Optik Klüttermann Verwaltungs GmbH | Mönchengladbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Mosbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mühldorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Mühlhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG) | Mülheim an der Ruhr | 100 |
| Fielmann AG & Co. RheinRuhrZentrum OHG | Mülheim an der Ruhr | 100 |
| Fielmann AG & Co. Haidhausen OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Leopoldstraße OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG München OEZ | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG München PEP | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Sendling | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Pasing OHG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Riem Arcaden KG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Tal KG | München | 100 |
| Fielmann AG & Co. Hiltrup OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. Klosterstraße OHG | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG An der Rothenburg | Münster | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Nagold | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Naumburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Neubrandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Marktplatz-Center | Neubrandenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuburg an der Donau | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neu-Isenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neumarkt i. d. OPf. | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neumünster | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neunkirchen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuruppin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neuss | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neustadt a.d. Weinstraße | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Neustrelitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Neuwied | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nienburg | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Norden | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG | Nordenham | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Norderstedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nordhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Nordhorn | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Northeim | 100 |
| Fielmann AG & Co. am Hauptmarkt OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg Lorenz OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg-Süd KG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Nürnberg-Langwasser OHG | Nürnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Oberhausen OHG | Oberhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG Sterkrade | Oberhausen Sterkrade | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Oberursel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Oer-Erkenschwick | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Offenbach am Main | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Offenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Oldenburg/Holstein | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum KG | Oldenburg/ Oldenburg | 100 |
| Fielmann B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Fielmann Holding B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Hofland Optiek B.V. | Oldenzaal, Niederlande | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Olsberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Oranienburg | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. KG | Osnabrück | 50,12 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Osterholz Scharmbeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Paderborn | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Papenburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Parchim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Passau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Peine | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pforzheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Pinneberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pirmasens | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Pirna | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Plauen | 100 |
| Betriebsgesellschaft Pförtnerhaus mbH | Plön | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Plön | 100 |
| Fielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH | Plön | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Potsdam | 100 |
| Fielmann sp. z o.o. | Poznan, Polen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Quedlinburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Radebeul | 100 |
| Baur Optik GmbH Rain | Rain am Lech | 60 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rastatt | 100 |
| Beteiligungsgesellschaft fielmann Modebrillen Rathenow GmbH | Rathenow | 100 |
| Fielmann AG & Co. an den Flugzeughallen OHG | Rathenow | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. KG | Rathenow | 96 |
| fielmann Modebrillen Rathenow AG & Co. KG (vormals fielmann Modebrillen Rathenow GmbH & Co. OHG) | Rathenow | 100 |
| OTR Oberflächentechnik GmbH | Rathenow | 100 |
| Rathenower Optik GmbH3 | Rathenow | 100 |
| Rathenower Optische Werke GmbH | Rathenow | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Ratingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Ravensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Recklinghausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Donau-Einkaufszentrum KG | Regensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Regensburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Reichenbach im Vogtland | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Remscheid | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rendsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Reutlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rheinbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rheine | 100 |
| Löchte-Optik GmbH | Rheine | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Riesa | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Rinteln | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rosenheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rostock | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG Lütten Klein | Rostock | 100 |
| fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG | Rotenburg/Wümme | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Rottenburg | 100 |
| Groeneveld Brillen en Contactlenzen B.V. | Rotterdam, Niederlande | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Rottweil | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rudolstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Rüsselsheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Saalfeld/Saale | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Saarbrücken | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Saarlouis | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Salzgitter | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Salzwedel | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Sangerhausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schleswig | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schönebeck | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwabach | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwäbisch Gmünd | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwandorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwedt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schweinfurt | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Schwerin | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Schwerin | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Schwetzingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Seevetal | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Senftenberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Siegburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Siegen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG City-Galerie | Siegen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Stern Center OHG | Sindelfingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Singen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Soltau | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Soest | 100 |
| Fielmann AG & Co. im Centrum OHG | Solingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Sonneberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sonthofen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Speyer | 100 |
| Fielmann Schweiz AG | St. Gallen, Schweiz | 100 |
| Louvre AG | St. Gallen, Schweiz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | St. Ingbert | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stade | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Stadthagen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Starnberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stendal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Stralsund | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Straubing | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Strausberg | 100 |
| Fielmann AG & Co. Bad Cannstatt OHG | Stuttgart | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Stuttgart | 52 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Suhl | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sulzbach | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Sylt / OT Westerland | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Traunstein | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Trier | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Troisdorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Tübingen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Tuttlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Überlingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Uelzen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Ulm | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Unna | 100 |
| fielmann-optic Fielmann GmbH & Co. oHG | Varel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Vechta | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Velbert | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Verden | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Viersen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Villingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. Schwenningen KG | Villingen- Schwenningen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Völklingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Waiblingen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Waldshut-Tiengen | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Walsrode | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Waltrop | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Warburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Warendorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wedel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weiden i. d. Oberpfalz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weilheim i.OB. | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weimar | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Weinheim | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weißenburg in Bayern | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weißenfels | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Weißwasser | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Weiterstadt | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wernigerode | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wesel | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Westerstede | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Wetzlar | 100 |
| Fielmann GmbH | Wien, Österreich | 100 |
| Optik Käpernick GmbH & Co. KG | Wiesbaden | 90 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wiesbaden | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wiesloch | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wildau | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wildeshausen | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Wilhelmshaven | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Winsen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wismar | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. KG | Witten | 50,5 |
| Fielmann Augenoptik im Centrum AG & Co. oHG | Witten | 100 |
| Fielmann AG & Co. oHG | Wittenberge | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. oHG | Wittlich | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG (vormals fielmann Fielmann GmbH & Co. OHG) | Wittmund | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wolfenbüttel | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Wolfsburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Worms | 100 |
| Fielmann Augenoptik AG & Co. OHG | Wunstorf | 100 |
| Fielmann AG & Co. Barmen OHG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. City-Arkaden KG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. Elberfeld OHG | Wuppertal | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Würselen | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Würzburg | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Zeitz | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Zittau | 100 |
| Fielmann AG & Co. OHG | Zweibrücken | 100 |
| Fielmann AG & Co. KG | Zwickau | 100 |
1 Soweit nach der Ortsangabe kein Land genannt ist, handelt es sich um eine Gesellschaft mit Sitz in Deutschland.
2 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Erstellung eines Lageberichts befreit.
3 Diese Gesellschaft ist zudem gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. §§ 264a, 264b HGB von der Prüfung ihres Jahresabschlusses befreit.
Gewinnverwendungsvorschlag
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der Fielmann Aktiengesellschaft in Höhe von Tsd. € 121.800 wie folgt zu verwenden:
scroll
| Ausschüttung einer Dividende von | Tsd. € |
|---|---|
| € 2,90 je Stammaktie (42.000.000 Stück) | 121.800 |
Hamburg, den 14. März 2014
Fielmann Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Günther Fielmann
Günter Schmid
Dr. Stefan Thies
Georg Alexander Zeiss
Versicherung des Vorstandes
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht des Konzerns der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Hamburg, den 14. März 2014
Fielmann Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Reiher, Wirtschaftsprüfer
ppa. Deutsch, Wirtschaftsprüferin
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den von der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung, Segmentberichterstattung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Fielmann Aktiengesellschaft, Hamburg, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 19. März 2014
**Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**