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Fabasoft AG — Interim / Quarterly Report 2015
Nov 30, 2015
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Interim / Quarterly Report
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Fabasoft AG 2015/2016
| 6 Monats-Bericht | 1. April – 30. Sep. 2015 | |
|---|---|---|
| 6 Months Report | 1 April – 30 Sep | 2015 |
DAS UNTERNEHMEN IN ZAHLEN
| in TEUR | 30.09.2015 | 30.09.2014 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 14.036 | 12.364 | 13,5% |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 893 | 800 | 11,6% |
| EBIT (Betriebsergebnis) | 885 | 770 | 14,9% |
| EBITDA | 1.724 | 1.527 | 12,9% |
| Periodenergebnis | 714 | 485 | 47,2% |
| Eigenkapital | 12.231 | 11.933 | 2,5% |
| Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit | 2.707 | 1.484 | 82,4% |
| Endbestand der liquiden Mittel | 13.247 | 12.032 | 10,1% |
| Mitarbeiter, jeweils zum Stichtag | 202 | 206 | -1,9% |
| unverwässertes Ergebnis pro Aktie (in EUR) | 0,15 | 0,10 | 52,2% |
KEY DATA
| in kEUR | 30/09/2015 | 30/09/2014 | Change |
|---|---|---|---|
| Sales revenue | 14,036 | 12,364 | 13.5% |
| Result before income taxes | 893 | 800 | 11.6% |
| EBIT (operating result) | 885 | 770 | 14.9% |
| EBITDA | 1,724 | 1,527 | 12.9% |
| Result for the period | 714 | 485 | 47.2% |
| Equity | 12,231 | 11,933 | 2.5% |
| Cash flows from operating activities | 2,707 | 1,484 | 82.4% |
| Cash and cash equivalents at end of period | 13,247 | 12,032 | 10.1% |
| Employees, as at 30/9 | 202 | 206 | -1.9% |
| Basic earnings per share (in EUR) | 0.15 | 0.10 | 52.2% |
INHALTSVERZEICHNIS
| Unternehmen in Zahlen . | 3 |
|---|---|
| Leistungsprofil | 6 |
| Über den Fabasoft Konzern | 6 |
| Geschäftsmodell | 8 |
| Produktportfolio | 10 |
| Halbjahreskonzernlagebericht | 16 |
| Bericht über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage . | 16 |
| Bericht und Prognosen und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung . | 18 |
| Chancen- und Risikobericht | 28 |
| Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen . | 42 |
| Konzernzwischenabschluss | 44 |
| Konzerngesamtergebnisrechnung . | 44 |
| Konzernzwischenbilanz . | 48 |
| Konzerngeldflussrechnung | 50 |
| Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung . | 52 |
| Anhang zum Konzernzwischenabschluss . | 54 |
| Bilanzeid . | 66 |
| Bericht über die prüferische Durchsicht 68 | |
| Impressum | 70 |
TABLE OF CONTENTS
| Key Data | 3 |
|---|---|
| Performance Profile | 7 |
| About the Fabasoft Group | 7 |
| Business Model | 9 |
| Product Portfolio | 11 |
| Six-month management report . | 17 |
| Report on the earnings, finances and assets situation | 17 |
| Report, forecasts and other statements regarding future developments | 19 |
| Opportunities and risks . | 29 |
| Significant transactions with related companies and persons . | 43 |
| Consolidated Interim Financial Statement . | 45 |
| Consolidated Statement of Comprehensive Income | 45 |
| Consolidated Interim Balance Sheet 49 | |
| Consolidated Cash Flow Statement | 51 |
| Consolidated Statement of Changes in Equity . | 53 |
| Notes to the Consolidated Interim Financial Statements . | 55 |
| Responsibility Statement . | 67 |
| Report on the auditors' review . | 69 |
| Imprint | 71 |
LEISTUNGSPROFIL
Über den Fabasoft Konzern
Fabasoft ist ein europäischer Softwarehersteller und Cloud-Anbieter mit über 25 Jahren Erfahrung im elektronischen Dokumenten- und Prozessmanagement.
Die Softwareprodukte und Cloud-Produkte von Fabasoft sorgen für das einheitliche Erfassen, Ordnen, prozessorientierte Bearbeiten, sichere Aufbewahren und kontextsensitive Finden aller digitalen Geschäftsunterlagen. Diese Funktionalitäten werden sowohl im Rahmen von On-Premises-Installationen in den Rechenzentren der Kunden als auch als SaaS- und Cloud-Services genutzt. Darüber hinaus bietet Fabasoft mit dem Appliance-Konzept eine bequeme und zeitsparende Möglichkeit, den Kunden standardisierte Gesamtsysteme (Hardware und Software) für die Nutzung in ihren Rechenzentren zur Verfügung zu stellen. Die Fabasoft Private Cloud, Mindbreeze InSpire sowie Secomo (Verschlüsselungssystem für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) stehen als solche Appliances zur Verfügung.
Fabasoft digitalisiert und beschleunigt Geschäftsprozesse, sowohl im Wege informeller Zusammenarbeit (Collaboration) als auch durch strukturierte Workflows – unternehmensintern und über Organisations- und Ländergrenzen hinweg. Kunden profitieren durch orts- und geräteunabhängigen Zugriff, schnellere und wirtschaftlichere Arbeitserledigung sowie durch verbesserte Nachvollziehbarkeit (Compliance).
Über eine leistungsfähige, agile Entwicklungsumgebung werden, basierend auf den Fabasoft Produkten, kundenspezifische Anpassungen, Fachanwendungen und Branchenlösungen umgesetzt. Die so entwickelte Fabasoft eGov-Suite ist die führende Anwendung für elektronische Aktenführung im öffentlichen Sektor im deutschsprachigen Raum.
Der Konzern ist mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien und den USA vertreten. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen Vertriebs- und Projektpartnerschaften in diesen und weiteren Ländern. Die Fabasoft AG mit Sitz in Linz, Österreich, agiert in der Unternehmensgruppe als Konzernverwaltung.
PERFORMANCE PROFILE
About the Fabasoft Group
Fabasoft is a European software manufacturer and cloud provider with over 25 years of experience in document and process management.
The software products and cloud services from Fabasoft ensure the consistent capture, sorting, process-oriented handling, secure storage and context-sensitive finding of all digital business documents. These functions are used in both on-premises installations in customer data processing centres, as well as SaaS and cloud services. Beyond that, the Fabasoft Appliance Concept offers a convenient and time-saving way to provide customers with standardised complete systems (hardware and software) for use in their own data processing centres. The Fabasoft Private Cloud, Mindbreeze InSpire and Secomo (system for end-to-end encryption) are available as appliances.
Fabasoft digitalises and accelerates business processes in the course of informal collaborations and structured workflows both within companies and beyond organisational limits and national frontiers. Customers benefit from access that is independent of both location and equipment, faster and more cost-efficient work completion, and improved compliance.
Via an efficient and flexible development environment, special customer modifications, specialist applications and branch solutions are implemented on the basis of Fabasoft products. The Fabasoft eGov-Suite, which was developed in this manner, is the leading application for electronic records management in the public sector within the Germanspeaking region.
The Fabasoft Group is represented by subsidiaries in Germany, Austria, Switzerland, Great Britain and the USA. Furthermore, it maintains sales and project partnerships in these and other countries. Fabasoft AG, with its headquarters in Linz, Austria, acts as the Group's administrative body.
Geschäftsmodell
Das Geschäftsmodell des Fabasoft Konzerns umfasst die Entwicklung und den Vertrieb eigener Softwareprodukte sowie die Erbringung damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen. Die Fabasoft Softwareprodukte können auf Basis von Kaufmodellen gegen einmalige Software-Lizenzgebühren und optionale wiederkehrende Aktualisierungsgebühren oder auf Basis von wiederkehrenden Nutzungsgebühren für Cloud-Services, Software-as-a-Service (SaaS) oder als vorkonfektionierte Appliances genutzt werden.
Thematisch adressieren die Produkte schwerpunktmäßig folgende Bereiche:
- Digitale Geschäftsprozesse (Enterprise-Content-Management, E-Akte, Personalakte, Dokumentenmanagement)
- Enterprise Search und Wissensmanagement (semantische Suchlösungen, Big Data-Lösungen, Recherchetool beispielsweise für das Gesundheitswesen)
- Sichere, unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und Geschäftsprozesse in der Cloud (Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud)
Die Produkte, Online-Services und Dienstleistungen werden sowohl an private Auftraggeber als auch an Kunden der öffentlichen Hand verkauft. Geografisch betrachtet stammt ein Großteil der Kunden aus dem europäischen Raum. Nur eine geringe Zahl der Fabasoft Kunden hat außerhalb Europas ihren Unternehmenssitz.
Im Bereich der öffentlichen Auftraggeber bildet die erfolgreiche Teilnahme an Vergabeverfahren einen wesentlichen Bestandteil der Vertriebstätigkeit, speziell im Neukundengeschäft. Thematisch geht es dabei meist um elektronisches Akten- und Vorgangsmanagement sowie E-Government-Lösungen. Im privaten Sektor werden vor allem die Themen Zusammenarbeit (Business-to-Business-Collaboration), digitale Geschäftsprozesse und elektronische Akten (beispielsweise Personalakten) adressiert. Die Unternehmensgrößen variieren dabei von Klein- und Mittelbetrieben bis hin zu internationalen Großkonzernen. Die Fabasoft Produkte kommen insbesondere in Branchen mit hohen Compliance-Anforderungen wie zum Beispiel dem Gesundheitswesen, der Finanzindustrie oder bei Telekommunikations- und Energiedienstleistern zum Einsatz.
Der Marktzugang erfolgt sowohl direkt mit eigenen Vertriebs- und Dienstleistungsorganisationen als auch gemeinsam mit Vertriebs- und Umsetzungspartnern. Das Direktgeschäft wird vorwiegend über die eigenen Ländergesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz abgewickelt. Diese Gesellschaften verfügen auch über eigene Projektorganisationen. Diese übernehmen bei Bedarf die Generalunternehmerschaft bei der Projektumsetzung und realisieren Zusatz- und Folgeprojekte. Darüber hinaus ist das Unternehmen bestrebt, in neuen Geografien Vertriebs- und Umsetzungspartnerschaften mit lokalen Anbietern auf- und auszubauen.
Ausgehend vom Anforderungsprofil der Kunden kommen entweder Enterprise Produkte, Cloud Produkte oder auch hybride Modelle zum Einsatz. Ein neu etabliertes Vermarktungsmodell stellen dabei die "Appliances" dar: Hier werden standardisierte Gesamtsysteme (Hardware und Software) in unterschiedlichen Leistungskategorien vorkonfektioniert und den Kunden für die Nutzung in ihren Rechenzentren gegen eine Jahresgebühr und für eine definierte Laufzeit zur Verfügung gestellt. Angebote in dieser Kategorie stellen Mindbreeze InSpire, die Fabasoft Private Cloud und Secomo dar.
Business Model
The Fabasoft Group's business model includes developing and distributing its own software products, as well as providing related services. The Fabasoft software products can be used on the basis of purchasing models with one-time license fees and optional recurring update fees or on the basis of recurring usage fees for cloud services, Softwareas-a-Service (SaaS) or as preconfigured appliances.
Thematically, the products focus primarily on:
- Digital business processes (enterprise content management, electronic records management, personnel files, document management),
- Enterprise Search and knowledge management (semantic search solutions, big data solutions, research tool for the health sector)
- Secure cross-business collaboration and secure business processes in the cloud (Public Cloud, Private Cloud, hybrid cloud)
The products, online services and other services are sold to both private customers and public sector customers. Geographically, a large part of the customers are based on European countries. Only a small number of Fabasoft's customers have their headquarters outside Europe.
In the public sector, successful participation in bidding procedures is an essential part of distribution activities, especially for acquiring new customers. The bidding proposals are typically for electronic file and workflow management, as well as e-government solutions. In the private sector, the focus is on business-to-business collaboration, digital business processes and electronic records (e.g. personnel files). Our customer's companies vary in size from small and medium-sized companies to major international corporations. The Fabasoft products are used primarily in fields with high compliance requirements, such as the health sector, the financial industry, or by providers of telecommunications and energy services.
Fabasoft addresses the market both directly, through its own sales and service organisations, and in collaboration with sales and implementation partners. Its direct business is done predominantly by its own subsidiaries in Germany, Austria and Switzerland. These companies also have their own project organisations. Where required, these organisations assume the role as general contractor for project implementation and implement additional and subsequent projects. In addition, the company seeks to establish and develop sales and implementation partnerships with local providers in new geographic regions.
Based on the customers' requirements either enterprise products, cloud products or hybrid models are selected. "Appliances" are a newly established marketing model: Standardised and pre-assembled turnkey systems (hardware and software) of various performance categories are made available to customers for use in their data centres for an annual fee and a defined period of time. Offerings in this category are Mindbreeze InSpire, the Fabasoft Private Cloud and Secomo.
Fabasoft Produkt Portfolio
Digitalisierung von Geschäftsprozessen
Die Wirtschaft steht aktuell vor der Herausforderung, interne und externe Geschäftsprozesse digital abzubilden – Schlagwort "Digitalisierung". Fabasoft Folio und die Fabasoft eGov-Suite bilden den Kern dieses Anwendungsbereiches auf On-Premises-Basis. Die Einsatzgebiete reichen dabei vom klassischen Enterprise Content Managementsystem mit Workflow (E-Akte) bis hin zu Fachanwendungen (Personalakte). Ergänzend dazu unterstützt die Fabasoft app.telemetry die Betriebsführung bei der Analyse von Ablauf- und Antwortzeitverhalten.
Fabasoft Folio
Fabasoft Folio ist ein europäisches Business-Softwareprodukt für die sichere Erfassung, Ordnung und Aufbewahrung aller digitalen Dokumente, Geschäftsunterlagen und Geschäftsakten im Unternehmen (Electronic Content Management, Records Management und Case Management) sowie für die informelle Zusammenarbeit (Collaboration) und für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen (Workflow).
Kunden haben die Wahlfreiheit, Fabasoft Folio auf einer Microsoft-Windows-Plattform zu installieren und zu betreiben, oder auf einer Open-Source-Software-Plattform (Linux). Fabasoft Folio überzeugt besonders durch die effiziente Modellierung und Umsetzung von individuellen, contentzentrierten Fachanwendungen und Geschäftsprozessen basierend auf dem breiten Leistungsspektrum der Standardproduktfunktionalität mit größtmöglicher Flexibilität, Geschwindigkeit und Lösungsqualität.
Fabasoft eGov-Suite
Die Fabasoft eGov-Suite ist das in zahlreichen europäischen Ländern bewährte und im deutschsprachigen Raum führende Produkt für elektronische Aktenführung (E-Akte) in der öffentlichen Verwaltung. Dokumente werden in der Fabasoft eGov-Suite erfasst, bearbeitet, lückenlos dokumentiert, revisionssicher gespeichert und mittels Workflow weitergeleitet. Das Produkt gelangt auf Ebene von Zentralverwaltungen, Landes- und Kantonalverwaltungen sowie Kommunalverwaltungen für die Beschleunigung, Effizienz- und Transparenzsteigerung von Verwaltungsvorgängen zum Einsatz. Die Fabasoft eGov-Suite bildet somit auch das Rückgrat von bürgernahen E-Government-Verfahren. Das Produkt basiert auf internationalen Standards und Normen und wurde von den Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz für den Einsatz im öffentlichen Bereich evaluiert und zertifiziert. Die Fabasoft eGov-Suite basiert auf Fabasoft Folio.
Fabasoft app.telemetry
Fabasoft app.telemetry misst das Ablauf- und Antwortzeitverhalten von Transaktionen in verteilten Softwareanwendungen und ermöglicht die Analyse dieser Daten im Kontext der jeweiligen Ausführungsschritte. Fabasoft app.telemetry gibt den Verlauf einer Benutzeranfrage durch Server wieder und zeichnet detaillierte Informationen über die Ausführung der Fabasoft Produkte als auch instrumentierter Drittprodukte auf. Solche Informationen sind beispielsweise die Ausführungszeit, die Verweilzeit innerhalb eines Services oder Gegenstand und Dauer einer Datenbankabfrage (Query). Dabei beschreibt Fabasoft app.telemetry den entsprechenden Pfad durch das System, wodurch das Anwendungsmanagement, der User Support oder der Helpdesk die zeitkritischen Punkte schnell und zielgenau ausfindig machen und entsprechende Maßnahmen setzen können.
Fabasoft Product Portfolio
Digitisation of business processes
Businesses are currently facing the challenge of digitising their internal and external processes. Fabasoft Folio and the Fabasoft eGov-Suite form the core of this field of application on an on-premises basis. The fields of use range from traditional enterprise content management systems with a workflow (electronic records management) to specialised applications (personnel files). In addition, the Fabasoft app.telemetry supports operations management in the analysis of process behaviour and response times.
Fabasoft Folio
Fabasoft Folio is a European business software product for secure electronic content management, records management and case management for all digital data, and also for informal collaboration and the digitisation of workflow. Fabasoft Folio ensures greater transparency and traceability in fulfilling compliance requirements in digital business processes.
Clients can choose between installing and running Fabasoft Folio on a Microsoft Windows platform or on an open source platform (Linux). Fabasoft Folio is particularly convincing thanks to the efficient modelling and implementation of individual, content-centric specialist applications and business processes on the broad performance spectrum of the standard product functionality with the greatest possible flexibility, speed and solution quality.
Fabasoft eGov-Suite
Fabasoft eGov-Suite is a proven product in a wide range of European countries and a leading product in the Germanspeaking world for electronic records management in the public sector. Documents are collated, processed, comprehensively documented and stored so that they are audit-proof, and forwarded using workflows. The product is used to increase the speed, efficiency and transparency of administrative processes in central administrations, and regional and local authorities. Fabasoft eGov-Suite is the backbone of citizen-oriented e-government processes. The product is based on international standards and has been evaluated and certified by administrative authorities in Germany, Austria and Switzerland. Fabasoft eGov-Suite is based on Fabasoft Folio.
Fabasoft app.telemetry
Fabasoft app.telemetry measures the process behaviour and response times for transactions in distributed software applications and allows the analysis of this data in the context of the respective use cases. Fabasoft app.telemetry forwards user queries to servers and records detailed information about the execution of Fabasoft products as well as involved third-party products. Such information includes, for example, execution time, the time spent within a service or query and the duration of a database query. In this process, Fabasoft app.telemetry describes the respective path through the system, allowing application management, user support or the help desk to quickly and precisely locate the time-critical points and take appropriate action.
Enterprise Search und Wissensmanagement
"Big Data" dominiert neben dem Begriff "Digitalisierung" die Medien. Organisationen haben erkannt, dass die über Jahre gespeicherten Daten und Dokumente, richtig analysiert und kombiniert, einen enormen Mehrwert bringen. Mindbreeze beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit der Informationsbereitstellung im Unternehmenskontext. Eigens entwickelte Fachlösungen wie für das Gesundheitswesen, für die Klassifizierung (Verteilung) von digitalisierter Eingangspost oder für die Informationsaggregation in Portalen, ermöglichen eine rasche Informationsanalyse und -bereitstellung.
Mindbreeze InSpire
Mindbreeze InSpire wird als Appliance (Hardware mit vorinstallierter Software) geliefert und in die vorhandene IT-Infrastruktur eingebunden. Nach Konfiguration der Konnektoren für alle relevanten Unternehmensquellen, wie beispielsweise E-Mail-Systeme, Dokumentenmanagementsysteme, Archive oder auch branchenspezifische Fachanwendungen analysiert Mindbreeze InSpire die vorhandenen Daten (strukturiert und unstrukturiert) semantisch, verknüpft diese und erstellt daraus einen Suchindex um Abfragen effizient zu beantworten. Mit nur einer Abfrage erhalten die Benutzerin und der Benutzer eine 360-Grad-Sicht auf die Informationen. Mindbreeze InSpire wird heute bereits in mehreren Branchen eingesetzt, beispielweise im Gesundheitswesen als Recherchetool oder im Versicherungsbereich, um digitalisierte Eingangspost automatisch an die Fachabteilungen weiterzuleiten. Hier extrahiert Mindbreeze alle relevanten Informationen, wie Personen- und Ortsnamen, Kfz-Kennzeichen, Schadenstyp aus den eingegangenen Unterlagen. Auf Basis dieser Informationen klassifiziert Mindbreeze automatisch die Schadensmeldungen und beschleunigt dadurch die Bearbeitung. Mindbreeze lernt und passt sich an die kundenspezifischen Anforderungen an, je länger das System im Einsatz ist.
Neben der Anwendung als Suche ermöglicht Mindbreeze eigene Anwendungen zu gestalten und Informationen aus unterschiedlichen Bereichen zu verknüpfen und anzuzeigen. Die Informationen zu einem Thema werden dabei direkt z.B. als Dashboard angezeigt. Damit können die unterschiedlichen Anforderungen der Fachabteilungen schnell durch individuelle Suchanwendungen erfüllt werden.
Darüber hinaus bietet Mindbreeze InSpire umfangreiche Schnittstellen, damit Softwarehersteller, Softwareintegratoren und -entwickler die bewährte Mindbreeze Technologie für die eigenen Produkte und Lösungen verwenden können. Die umfassenden Möglichkeiten von Mindbreeze InSpire besonders bei semantischer Suche und Suchanwendungen verbunden mit den – durch den Appliance-Charakter gegebenen – herausragend kurzen Implementierungszeiten qualifizieren das Produkt auch besonders gut als wesentlichen Baustein unternehmensinterner Privateund Hybrid-Cloud-Infrastrukturen.
Fabasoft Mindbreeze Enterprise
Fabasoft Mindbreeze Enterprise ist die On-Premises-Volltextsuche für Fabasoft Folio und die Fabasoft eGov-Suite. Durch Fabasoft Mindbreeze Enterprise können strukturiert erfasste Inhalte ebenso wie Dokumenteninhalte einfach durchsucht und übersichtlich als Treffer dargestellt werden. Die bestehenden Benutzerrechte werden ausgewertet und der Applikationskontext bleibt erhalten.
Enterprise Search and Knowledge Management
Besides the topic of "digitisation", media coverage is currently dominated by the term "Big Data". Organisations have recognised that the data they have amassed over the years can be an enormous source of added value if it is analysed and linked appropriately. Mindbreeze has been dealing with information management in a corporate context for more than ten years. Individually developed specialty solutions, such as for the health sector, for the classification (distribution) of digitised incoming mail, or for the aggregation of content in portals, make it possible to quickly analyse and supply data.
Mindbreeze InSpire
Mindbreeze InSpire is delivered as an appliance (hardware with pre-installed software) and integrated into the existing IT infrastructure. After configuring the connectors for all relevant business data sources, such as email systems, document management systems, archives, or also industry-specific applications, Mindbreeze InSpire semantically analyses the existing data (whether structured or unstructured), generates links, and creates a search index to efficiently handle queries. One single query provides users with a 360-degree view of the information. Mindbreeze InSpire is already used in numerous business areas, for example as a research tool in the health sector, or in the insurance industry to automatically distribute digitised incoming mail to the respective specialist departments. To achieve this, Mindbreeze extracts all relevant information from the incoming records, such as the names of people or places, vehicle registration numbers, or type of damage. Based on this information, Mindbreeze automatically classifies the damage claims, thus speeding up their processing. The longer the system is in use, the more Mindbreeze learns and adapts itself to the specific customer needs.
In addition to the search feature Mindbreeze allows users to create their own applications and call up and link information from different areas. Information on a specific topic is displayed directly, e.g. as a dashboard. This means that varying requirements in specialist departments can be met quickly by individual search applications.
Mindbreeze InSpire offers a wide range of interfaces, thus giving software manufacturers, software integrators and developers the ability to use proven Mindbreeze technology in their own products and solutions. The comprehensive possibilities offered by Mindbreeze InSpire – particularly for semantic search applications in connection with the amazingly short time needed for implementation due to its appliance character – make the product especially wellsuited as an essential part of an enterprise's private and hybrid cloud infrastructure.
Fabasoft Mindbreeze Enterprise
Fabasoft Mindbreeze Enterprise is the on-premises full-text search application for Fabasoft Folio and the Fabasoft eGov-Suite. With the help of Fabasoft Mindbreeze Enterprise, data that has already been structured and the contents of documents can easily be searched and displayed as clearly arranged hits. Existing user rights are enforced and the application context is maintained.
Cloud-Services
Die zunehmende Digitalisierung in allen Branchen erfordert auch neue Modelle in der Zusammenarbeit. Fabasoft engagiert sich bereits seit über vier Jahren im Bereich Cloud Computing mit der Intention, europäische Cloud-Services basierend auf höchsten Sicherheitsstandards (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung), Transparenz und Nachvollziehbarkeit für die Zusammenarbeit von Unternehmen bereitzustellen.
Fabasoft Cloud
In der Fabasoft Cloud (Public Cloud) tauschen Unternehmen Geschäftsdaten aus und arbeiten mobil zusammen. Die Kernkompetenzen liegen in drei Bereichen: Sicherheit, Suche und Service.
SICHERHEIT: Für die Datenspeicherung kann eine Cloud-Lokation (Deutschland, Österreich, Schweiz) ausgewählt werden. Dabei werden die Daten an dieser Lokation synchron in zwei geographisch getrennten Rechenzentren gespeichert. Die Zusammenarbeit in der Fabasoft Cloud erfolgt mittels "Teamrooms". Ein Teamroom ist ein Online-Arbeitsbereich, zu dem nur explizit berechtigte Personen Zugang haben, die in den Teamroom eingeladen wurden und sich sicher authentifizieren. Dafür stehen unter anderem die Zwei-Faktor-Authentifizierung oder die Anmeldung mit digitaler Identität zur Auswahl. Die Fabasoft Cloud bietet zusätzlich zur Online-Zusammenarbeit Business-Features wie Auditing, dynamische Wasserzeichen für Dokumente oder die Modellierung von Geschäftsprozessen gemäß dem Standard BPMN 2.0. Durch die Zeitreise-Funktion haben Benutzerinnen und Benutzer die Möglichkeit, Dokumente und Metadaten zu bestimmten Zeitpunkten in der Vergangenheit zu betrachten. Unternehmen agieren als Organisationen in der Fabasoft Cloud. Dies erlaubt die unternehmensweite Administration von Cloud-Ressourcen und Sicherheitseinstellungen, inklusive Abbildung der firmenspezifischen Organisationsstruktur in der Cloud.
SUCHE: Die inkludierte Mindbreeze Suchfunktion durchsucht die vorhandenen Dokumenteninhalte. Damit finden die Benutzerin und der Benutzer unter Berücksichtigung der Zugriffsrechte über ein einfaches Suchfeld sofort die relevanten Informationen. Über kontextbezogene, dynamische Informationselemente (Filter) navigiert die Benutzerin oder der Benutzer effizient und rasch in den Informationen (geführte Navigation).
SERVICE: Für Fabasoft Cloud Benutzerinnen und Benutzer steht der Support im Rahmen definierter Support Service Levels via Support-Button, Telefon und E-Mail zur Verfügung.
Fabasoft Private Cloud
Die Fabasoft Private Cloud ist eine Appliance und besteht aus vorkonfektionierten und perfekt aufeinander abgestimmten Hard- und Software-Komponenten. Bei der Fabasoft Private Cloud wird die Appliance im Rechenzentrum des Kunden integriert, das Unternehmen selbst bestimmt über das Berechtigungsmanagement. Auch bei der physischen Datenlagerung im eigenen Rechenzentrum stehen alle Funktionalitäten der Fabasoft (Public) Cloud wie Datensynchronisierung, Zeitreise und Datenzugriff über sämtliche Endgeräte zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Teamrooms in der Unternehmens-Corporate-Identity zu branden.
Secomo Cryptography Appliance
Fabasoft entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie (IAIK) der Technischen Universität Graz die "Secomo Cryptography Appliance" kurz: "Secomo". Die Appliance wird im Rechenzentrum des Kunden integriert und bietet erstmals durchgängigen Schutz für wichtige Unternehmensdaten. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für auszutauschende Dokumente erfolgt bei dieser Kryptografie-Lösung am Arbeitsplatz und nicht erst am Server. Die Schlüssel verbleiben ausschließlich im Unternehmen und nur das Unternehmen hat Zugriff. Die integrierten Hardware-Security-Module (HSM) löschen bei einem Sabotageakt mittels "Zeroisation" automatisch die attackierten Schlüssel.
Cloud services
The increasing digitisation in all areas of business creates a need for new models of collaboration. Fabasoft has already been actively involved in the field of cloud computing for more than four years with the goal of providing European cloud services for enterprise collaboration based on the highest security (end-to-end encryption), transparency, and traceability standards.
Fabasoft Cloud
In the Fabasoft Cloud (Public Cloud), companies exchange business data and manage mobile collaboration. The core competence lies in the three areas of security, search functions, and service.
SECURITY: Users can choose the cloud location (Germany, Austria, or Switzerland) at which their data is stored. In this location, the data is secured synchronously at two geographically separate computing centres. Collaboration in the Fabasoft Cloud is done in "team rooms". A team room is an online workplace to which only users with explicit permission are allowed to enter upon invitation and after secure authentication. A two-factor authentication or login per digital identity are among the available options for authentication. Beyond that, the Fabasoft Cloud also offers auditing, dynamic watermarks for documents, and the modelling of business processes according to the BPMN 2.0 standard for online collaboration. With the help of the time-travel function, users have the ability to view the documents and metadata from a specific point in time in the past. Companies operate in the Fabasoft cloud as organisations. This allows for business-wide administration of cloud resources and security configurations including reproduction of the specific organisational structure of the company in the cloud.
SEARCH FUNCTIONS: The Mindbreeze search function included in the service package sifts through the contents of the existing documents. Therefore, users can immediately find the relevant information using a simple search field, provided they possess the respective access permissions. By way of contextual, dynamic information elements (filters), the user navigates quickly and efficiently through the information (guided navigation).
SERVICE: For Fabasoft Cloud users, support is available via a support button, telephone, and e-mail within the framework of specified support service levels.
Fabasoft Private Cloud
The Fabasoft Private Cloud is available as an appliance and comprises perfectly matching hardware and software. For the Fabasoft Private Cloud, the appliance is integrated into the customer's own data centre and the company itself is responsible for permissions management. All the functionality of the Fabasoft (Public) Cloud, such as data synchronisation, the time-travel feature, or data access on any terminal device, are also available when the data are physically stored at a customer's own data centre. An additional feature is the ability to brand the team rooms with a company's corporate identity.
Secomo Cryptography Appliance
Fabasoft developed the "Secomo Cryptography Appliance", or "Secomo" for short, in collaboration with the Institute of Applied Information Processing and Communications (IAIK) at the University of Technology in Graz. The appliance is integrated into the customer's data centre and is the first to offer complete protection for critical enterprise data. This cryptography solution handles the end-to-end encryption of the documents to be exchanged directly at the workplace and not at some later stage on the server. The encryption keys remain exclusively in the company, and the company alone has access to them. In case of sabotage attempts, the integrated hardware security modules (HSM) use a process known as "zeroisation" to delete the keys under attack automatically.
HALBJAHRESKONZERNLAGEBERICHT DES FABASOFT KONZERNS ZUM 30. SEPTEMBER 2015
1) Bericht über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
1.1. Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016 verzeichnete der Fabasoft Konzern Umsatzerlöse in der Höhe von 14,0 Mio. Euro (12,4 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres).
Bei einem EBITDA von TEUR 1.724 (TEUR 1.527 im Vergleichszeitraum des Vorjahres) lag das EBIT bei TEUR 885 (TEUR 770 im Vergleichszeitraum des Vorjahres).
Die Eigenkapitalquote des Fabasoft Konzerns betrug zum Zwischenbilanzstichtag (30. September 2015) 49,7% (52,5% zum 30. September 2014).
Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich auf TEUR 13.247 (TEUR 12.032 im Vergleichszeitraum des Vorjahres).
Der Fabasoft Konzern beschäftigte zum 30. September 2015 202 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (206 zum 30. September 2014).
1.2. Zweites Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016 (1. Juli 2015 – 30. September 2015)
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016 (1. Juli 2015 – 30. September 2015) verzeichnete der Fabasoft Konzern Umsatzerlöse in der Höhe von 6.808 TEUR (TEUR 6.368 im Vergleichszeitraum des Vorjahres).
Bei einem EBITDA von TEUR 893 im zweiten Geschäftsjahresquartal 2015/2016 (TEUR 1.155 im Vergleichszeitraum des Vorjahres) lag das Betriebsergebnis (EBIT) bei TEUR 448 (TEUR 768 im Vergleichszeitraum des Vorjahres).
SIX-MONTH MANAGEMENT REPORT OF FABASOFT GROUP AS AT 30 SEPTEMBER 2015
1) Report on the earnings, finances and assets situation
1.1. Business report in the first six months of the fiscal year 2015/2016
In the first six months of the fiscal year 2015/2016 the Fabasoft Group recorded sales revenues of EUR 14.0 million (EUR 12.4 million in the corresponding period of the previous year).
With EBITDA at kEUR 1,724 (kEUR 1,527 in the corresponding period of the previous year) EBIT was kEUR 885 (kEUR 770 in the corresponding period of the previous year).
The equity ratio of the Fabasoft Group on the interim balance sheet as at 30 September 2015 was 49.7% (52.5% as at 30 September 2014).
The balance of cash and cash equivalents increased to kEUR 13,247 (kEUR 12.032 in the corresponding period of the previous year).
The Fabasoft Group employed a workforce of 202 as at 30 September 2015 (206 as at 30 September 2014).
1.2. Second quarter of the fiscal year 2015/2016 (1 July 2015 – 30 September 2016)
In the second quarter of the fiscal year 2015/2016 (1 July 2015 – 30 September 2015) the sales revenues of the Fabasoft Group amounted to kEUR 6,808 (kEUR 6,368 in the corresponding period of the previous year).
With EBITDA at kEUR 893 in the second quarter of the fiscal year 2015/2016 (kEUR 1,155 in the corresponding period of the previous year) EBIT was kEUR 448 (kEUR 768 in the corresponding period of the previous year).
2) Bericht und Prognosen und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung
2.1. Ereignisse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016
Oberbank findet mit Mindbreeze
Die Oberbank AG hat sich nach einer umfassenden Evaluierung für die Enterprise Search Lösung "Mindbreeze InSpire" als Wissensmanagementplattform entschieden. Die Suche fungiert bei der Oberbank AG als zentrale Wissensmanagementplattform und ist im Intranet integriert. Dadurch haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugriff auf Informationen zu Kunden, Aktionen oder Filialen direkt im Intranet, auch wenn diese in unterschiedlichen Datenquellen gespeichert sind. Die Zugriffsrechte werden bei jeder Abfrage berücksichtigt und nur die autorisierten Ergebnisse entsprechend angezeigt.
Die Oberbank AG mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine Regionalbank mit Sitz in Linz. Sie ist Teil der österreichischen 3 Banken Gruppe und besitzt Filialen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn und der Slowakei.
Mindbreeze InSpire bei der Bundesbeschaffung GmbH gelistet
Mindbreeze ist nun Partner der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) in Österreich. Auf Basis einer Rahmenvereinbarung kann die Mindbreeze InSpire Search Appliance von BBG-Kunden bezogen werden. Alle Dienststellen und Organisationen, die den Bestimmungen des Bundesvergabegesetzes unterliegen, können die Angebote des Einkaufsdienstleisters nutzen.
Die Bundesbeschaffung GmbH ist der Einkaufsdienstleister der öffentlichen Hand in Österreich. Über ihre Verträge stellt die BBG der Verwaltung rund 270.000 Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung.
Fabasoft TechSalon: "Wie leistungsfähig ist der IT-Standort Österreich wirklich?"
Der Fabasoft TechSalon am 18. Juni 2015 in Wien nahm das alarmierende Abschneiden Österreichs im aktuellen DESI (Digital Economy and Society Index) zum Anlass, um den Wirtschafts- und IT-Standort Österreich unter die Lupe zu nehmen. Am Podium diskutierten Roland Ledinger, Leiter IKT-Strategie des Bundes, Bundeskanzleramt, Hannes Leo, Geschäftsführer, cbased, Willy Kempel, Leiter der Abteilung für AStV I Koordination, Binnenmarkt und Wirtschaftsbeziehungen zu den EU-Mitgliedstaaten, Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, Sascha Zabransky, Group Director Service Network & IT Telekom Austria Group, Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG. Der Konsens der Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung: Nur wenn wir die Digitalisierung vorantreiben, können wir die Leistungsfähigkeit Österreichs als IT-Standort ausbauen.
Devoteam und Mindbreeze starten startegische Partnerschaft
Die strategische Partnerschaft von Devoteam und Mindbreeze ermöglicht es, interessante Synergiepotenziale bei den Kunden durch die Kombination des Know-hows von Devoteam im Kundenservice und von Mindbreeze bei Enterprise Search zu realisieren. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Integration der SaaS-Plattform "ServiceNow" mit Mindbreeze gelegt. Durch das schnellere und einfachere Auffinden von Informationen, wie Geschäftsvorfälle, Mitarbeiter-, Kunden- und Geschäftspartnerdaten können die Geschäftsprozesse der Kunden weiter optimiert werden.
Devoteam ist ein im Jahr 1995 gegründetes IT-Beratungsunternehmen und ein bevorzugter Partner seiner Kunden für IT-Transformation. Durch die Kombination von Beratungs-Know-how und technischer Expertise kann Devoteam seine Kunden unabhängig beraten und effektive Lösungen realisieren. Der Konzern beschäftigt 3.653 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 20 Ländern in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten. In Deutschland ist Devoteam mit 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten Weiterstadt, Hamburg, Köln, Bruchsal, Stuttgart und München vertreten.
Hauptversammlung Fabasoft AG
Am 6. Juli 2015 fand die ordentliche Hauptversammlung der Fabasoft AG in den Räumlichkeiten des "Courtyard by Marriott Hotel" in Linz statt. Im Rahmen der Präsentation gaben die Mitglieder des Vorstandes einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015. Die Tagesordnungspunkte wurden im Anschluss ausführlich diskutiert. Alle Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit angenommen.
2) Report, forecast and other statements regarding future developments
2.1. Events in the first six months of the fiscal year 2015/2016
Oberbank now uses the Mindbreeze search solution
After extensive evaluation the Oberbank AG decided on the enterprise search solution Mindbreeze InSpire for its knowledge management platform. The search functions as a central knowledge management platform at Oberbank AG and is integrated in the Intranet. This means that employees have access to information about customers, promotions or branches directly from the Intranet, even if this information is stored in different data sources. The access rights are taken into account for each query, and only the respective authorised results are displayed.
The Oberbank AG, with its staff of around 2,000, is a regional bank based in Linz. It is a part of the Austrian 3 Banks Group (3 Banken Gruppe) and has branches in Austria, Germany, the Czech Republic, Hungary and Slovakia.
Mindbreeze InSpire is listed at the Federal Procurement Agency (Bundesbeschaffung GmbH)
Mindbreeze is now a partner of the Federal Procurement Agency (FPA) (Bundesbeschaffung GmbH), in Austria. The Mindbreeze InSpire Search Appliance is available on the basis of a framework for FPA customers. All federal agencies and institutions subject to the Federal Procurement Agency Act (Bundesvergabegesetz) can make use of the offers of the purchasing service provider.
The Federal Procurement Agency is the Government's purchasing service provider in Austria. The FPA makes around 270,000 products and services available to the administration via its contracts.
Fabasoft TechSalon: "How efficient is Austria really as an IT location?"
On 18 June 2015 in Vienna the Fabasoft TechSalon took the alarming ranking of Austria in the latest DESI (Digital Economy and Society Index) as the reason to look more closely at Austria as an economic and IT location. Those who took part in the podium discussion included Roland Ledinger, Director of the Federal ICT Strategy (Information and Communication Technology), Federal Chancery, Hannes Leo, CEO, cbased, Willy Kempel, Director of the Department for Coreper I Coordination, Internal Market and Economic relations to the EU Member States, Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs, Sascha Zabransky, Group Director Service Network & IT Telekom Austria Group, Helmut Fallmann, member of the Fabasoft AG Management Board. The experts from economics, politics and administration all agreed: advancing digitisation is the only way to enhance the efficiency of Austria as an IT location.
Devoteam and Mindbreeze launch strategic partnership
The strategic partnership between Devoteam and Mindbreeze enables customers to realise interesting synergy potential through the combination of the expertise of Devoteam in customer service and that of Mindbreeze in enterprise search systems. A particular focus here is the integration of the SaaS platform "ServiceNow" with Mindbreeze. Finding information, such as business transactions, employee, customer and business partner data, faster and more easily enables further optimisation of the business processes of the customer.
Devoteam, created in the year 1995, is an IT consulting company and a preferred partner for guiding the IT transformation of its clients. Combining consulting know-how and technical expertise enables Devoteam to provide its customers with independent advice and effective solutions. The company employs 3,653 people in 20 countries in Europe, North Africa and the Middle East. Devoteam is present in Germany with 300 employees in Weiterstadt, Hamburg, Cologne, Bruchsal, Stuttgart und Munich.
Fabasoft Annual General Meeting
On 6 July 2015, the Fabasoft AG Annual General Meeting was held at the "Courtyard by Marriott Hotel" in Linz. In the scope of the presentation, the members of the Managing Board gave an overview of the most significant events and developments in the fiscal year 2014/2015. The items on the agenda were then discussed in detail. All resolutions were accepted with a large majority.
In der ordentlichen Hauptversammlung der Fabasoft AG am 6. Juli 2015 wurde unter anderem beschlossen:
Das Grundkapital der Gesellschaft wird aus Gesellschaftsmitteln von derzeit EUR 5.000.000,00 um EUR 5.000.000,00 auf EUR 10.000.000,00 ohne Ausgabe neuer Aktien gemäß den Bestimmungen des Kapitalberichtigungsgesetzes durch Umwandlung des hierfür erforderlichen Teilbetrages der im Jahresabschluss der Fabasoft AG zum 31. März 2015 ausgewiesenen gebundenen Kapitalrücklage erhöht. Gemäß §3 Abs. 4 KapBG kommen die neuen Anteilsrechte den Aktionären im Verhältnis ihrer Anteile am bisherigen Nennkapital der Gesellschaft zu. Die Erhöhung des in Stückaktien zerlegten Grundkapitals aus Gesellschaftsmitteln erfolgt gemäß §4 Abs. 1 KapBG ohne Ausgaben neuer Aktien. Der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln wird der festgestellte, vom Abschlussprüfer mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. März 2015 zugrunde gelegt.
Für das Geschäftsjahr 2014/2015 ist eine Dividende von EUR 0,45 je dividendenberechtigter Stückaktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte – abzüglich 25% Kapitalertragssteuer, soweit hiefür keine steuerliche Ausnahme von der Einhebung der Steuer vorgesehen ist – am 16. Juli 2015 durch Gutschrift bei den depotführenden Kreditinstituten. Als Zahlstelle fungierte die Österreichische Kontrollbank AG. Die Stückaktien der Fabasoft AG wurden ab 9. Juli 2015 ex Dividende gehandelt.
TÜV Austria zertifiziert Fabasoft nach ISO/IEC 27018
Fabasoft absolvierte im August 2015 die Zertifizierung gemäß ISO/IEC 27018 erfolgreich. Der internationale Standard wurde im August 2014 eingeführt und formuliert datenschutzrechtliche Anforderungen an Cloud-Anbieter. Diese müssen umfangreiche Benachrichtigungs-, Informations-, Transparenz- und Nachweispflichten erbringen, um bei Kunden und Behörden Vertrauen hinsichtlich der Verarbeitung von personenbezogenen Daten in der Cloud zu schaffen.
Mindbreeze im Gartner Magic Quadrant für Enterprise Search vertreten
Mindbreeze wurde im Gartner "Magic Quadrant for Enterprise Search" im Quadranten "Challengers" mit der höchsten Positionierung im Bereich "Ability to Execute" positioniert. Im Rahmen einer weltweiten Marktanalyse bewertete das Analystenhaus 15 führende Enterprise Search Anbieter. Die amerikanische Analystengruppe Gartner Inc. bewertet darin marktrelevante Anbieter anhand von Kriterien wie Marktdurchdringung, Innovations- und Umsetzungsstärke. Diese Evaluierung zählt zu den weltweit einflussreichsten Marktanalysen im Feld von Enterprise Search Software.
Mindbreeze und Namiki starten strategische Partnerschaft
Namiki und Mindbreeze starteten im Juli 2015 ihre strategische Partnerschaft und vertreiben gemeinsam eine Enterprise Search Appliance für mexikanische Kunden mit hohen Ansprüchen. Durch die unterschiedlichen Ansätze und Lösungswege sowie die Spezialisierung auf das Thema semantische Suche ergeben sich interessante Synergieeffekte.
Namiki ist ein führender Servicedienstleister im Bereich Enterprise Search in Mexiko und verfügt über jahrelange Erfahrung im Bereich der Einführung von Suchlösungen bei großen Kunden. Das Unternehmen hat sich auf die Implementierung und das Management von Enterprise Search-Lösungen spezialisiert und betreibt zahlreiche Installationen in Mexiko und Lateinamerika.
Mindbreeze InSpire ist Trend-Setting Product 2015
Mindbreeze wurde für die Appliance Mindbreeze InSpire mit dem "Trend-Setting Product"-Award des US-Magazins KMWorld ausgezeichnet. Mindbreeze InSpire beeindruckte die Jury mit dem klaren Fokus auf den Kundennutzen sowie einer hohen Anwenderfreundlichkeit für die Benutzerinnen und Benutzer, kombiniert mit einer einfachen Handhabung für die Unternehmens-IT. Die Jury wählte aus über 1.000 unterschiedlichen Lösungen von mehr als 200 Anbietern die "Trend-Setting Products 2015".
Fabasoft beim Europäischen Forum Alpbach 2015
Bereits zum 70. Mal fand das Europäische Forum Alpbach vom 19. August bis 4. September 2015 statt. Fabasoft war in diesem Jahr Generalpartner des Europäischen Forums Alpbach und beteiligte sich auch aktiv an den Alpbacher Wirtschaftsgesprächen, die vom 2. bis 4. September 2015 stattfanden.
Among other things the following resolution was passed at the Annual General Meeting of Fabasoft AG on 6 July 2015:
The capital stock of the company will be increased from retained earnings of currently EUR 5,000,000.00 by EUR 5,000,000.00 to EUR 10,000,000.00 without the issuing of new shares and pursuant to the requirements of the capital adjustment act by changing the partial amount required for this of the respective capital reserve as reported in the annual statement of Fabasoft AG on 31 March 2015. Pursuant to §3 section 4 of the capital adjustment act the new share rights shall be allocated to the shareholders as a ratio of their previous share of the nominal capital of the company. The increase from retained earnings of the nominal capital, which is divided into individual shares, is pursuant to §4 section 1 of the capital adjustment act, without the issuing of new shares. The capital increase from retained earnings is based on the annual financial statements of the company with the unqualified audit certificate of the official auditor on 31 March 2015.
It was agreed to pay out a dividend of EUR 0.45 per share entitled to dividend for the fiscal year 2014/2015. The dividend was paid – less 25% capital gains tax, unless there is a provision for tax exemption – on 16 July 2015 in the form of a credit entry at the depositary bank. The Österreichische Kontrollbank AG acted as the paying office. The individual Fabasoft AG shares have been traded ex dividend from 9 July 2015.
TÜV Austria certifies Fabasoft in compliance with ISO/IEC 27018
Fabasoft successfully underwent certification in compliance with ISO/IEC 27018 in August 2015.
The international standard was introduced in August 2014 and lays down statutory data protection requirements for cloud service providers. Such providers must fulfil extensive obligations with respect to notification, information, transparency and verification in order to promote confidence in customers and authorities with regard to the processing of personal data in the cloud.
Mindbreeze represented in the Gartner Magic Quadrant for Enterprise Search
Mindbreeze is positioned highest in the category "Ability to Execute" in the "Challengers" quadrant in the Gartner "Magic Quadrant for Enterprise Search". The analyst firm assessed 15 leading enterprise search providers in a worldwide market analysis. In this analysis the American analyst group Gartner Inc. assesses market-relevant providers based on criteria such as market penetration, innovation and execution strengths. This assessment ranks worldwide among the most influential market analyses in the field of enterprise search software.
Mindbreeze and Namiki begin strategic partnership
Namiki and Mindbreeze began their strategic partnership in July 2015 and together market an enterprise search appliance for demanding Mexican customers. Their different approaches and solution methods combined with specialisation in the topic of semantic search generate interesting synergy effects.
Namiki is a leading service provider in the field of enterprise search in Mexico and benefits from many years of experience in the introduction of search solutions at key customers. The company has specialised in the implementation and management of enterprise search solutions and operates many installations in Mexico and Latin America.
Mindbreeze InSpire designated Trend-Setting Product 2015
Mindbreeze received the "Trend-Setting Product" award from the US magazine KMWorld for its Mindbreeze InSpire appliance. Mindbreeze InSpire impressed the jury with its clear focus on customer benefit and high level of user friendliness combined with simple operation for corporate IT. The jury selected the "Trend-Setting Products 2015" from over 1,000 different solutions from more than 200 providers.
Fabasoft at the European Forum Alpbach 2015
The European Forum Alpbach took place for the 70th time from 19 August to 4 September 2015. This year Fabasoft acted as the general partner of the European Forum Alpbach and took active part in the economic discussions that were held from 2 to 4 September 2015.
In der von Fabasoft organisierten Breakout Session "Wie kann Europa die Ungleichheit als Folge der digitalen Revolution überwinden?" diskutieren Robert Madelin, Senior Innovationsberater bei der Europäischen Kommission, Yvonne Hofstetter, IT-Unternehmerin und Buchautorin, Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG, Viviane Reding, Europa-Parlamentarierin, Harald Schöning, Sprecher des deutschen Software-Clusters und Forschungschef der Software AG sowie Gerald Reischl, Chefredakteur der futurezone.at (Moderator) wie Europa als IT-Standort gegenüber den USA und Asien ins Hintertreffen geraten konnte und was getan werden muss, um die wirtschaftsfeindliche Situation in Europa überwinden zu können.
Fraunhofer FOKUS und Fabasoft starten Partnerschaft
Fraunhofer FOKUS für Offene Kommunikationssysteme und Fabasoft starteten ihre Zusammenarbeit im Bereich E-Government in Deutschland mit August 2015. Die Kooperation beinhaltet unter anderem die Einbindung von Fabasoft in die FOKUS lnteroperabilitäts-Labore (z.B. eGovernment). Fabasoft stellt hier ihre Lösungsszenarien basierend auf der Fabasoft eGov-Suite für E-Zusammenarbeit und die E-Akte auf Basis der Fabasoft Standardsoftwareprodukte für Interessierte bereit.
FOKUS gehört mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Fraunhofer-Instituten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in 11 Kompetenzzentren decken die komplette Entwicklungskette städtischer Infrastrukturen ab.
Deutsche Telekom AG entscheidet sich für Mindbreeze InSpire
Der Telekommunikations- und Informationstechnologie-Konzern Deutsche Telekom AG entscheidet sich nach einer ausführlichen Evaluation für Mindbreeze InSpire als Enterprise Search Plattform. Gegenwärtig gibt es in der Deutschen Telekom AG eine Vielzahl von Systemen mit eigenständigen Suchen. Die Ergebnisse liefern nur Informationen aus der eigenen Anwendung. Mit Mindbreeze InSpire sucht die Deutsche Telekom AG nun gezielt über sämtliche Informationen im Unternehmen, unabhängig davon, ob diese in strukturierten oder in unstrukturierten Formaten und Quellen abgelegt sind. Suchanwendungen finden so für die jeweiligen Fachabteilungen rasch alle relevanten Informationen und verknüpfen sie intelligent.
Die Deutsche Telekom ist mit rund 151 Millionen Mobilfunkkunden sowie 30 Millionen Festnetz- und mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2014).
2.2. Produkte Forschung und Entwicklung
Digitalisierung von Geschäftsprozessen
Fabasoft Folio
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016 wurde für Fabasoft Folio der Entwicklungsfokus auf die Unterstützung von mobilen Geschäftsprozessen gelegt. Die neue App "Fabasoft Folio Worklist" für Apple iOS und Android bildeten dabei die Grundlage, um digitale Geschäftsprozesse direkt mit einem Smartphone abwickeln zu können.
Darüber hinaus wurde die Anbindung von Fabasoft Folio an die Fabasoft Cloud dahingehend erweitert, dass es nun möglich ist, ganze Teamrooms aus einer On-Premises-Installation in die Fabasoft Cloud zu publizieren. Im Unterschied zu übertragenen Teamrooms können publizierte Teamrooms in Fabasoft Folio weiterhin bearbeitet und zu einem späteren Zeitpunkt erneut publiziert werden. Übertragene Teamrooms sind in der Fabasoft Cloud bearbeitbar und können zu einem späteren Zeitpunkt zurückgeholt werden.
Fabasoft eGov-Suite
Im aktuellen Berichtszeitraum lag der Fokus auf der Entwicklung der Fabasoft eGov-Suite 2016, die mit Ende des Geschäftsjahres zur Verfügung stehen wird.
Die Weiterentwicklungen konzentrierten sich darauf, die Bedienung der Fabasoft eGov-Suite effizienter zu gestalten. Vor allem bei zentralen Use-Cases konnte nun die Bearbeitungszeit verringert werden. Erreicht wurde diese Effizienzsteigerung durch Erweiterungen in Menüs, durch Verwendung der Intellihelp und durch Optimierung der betroffenen Dialoge.
The participants Robert Madelin, Senior Innovation Consultant at the European Commission, Yvonne Hofstetter, IT entrepreneur and author, Helmut Fallmann, Member of the Board of Fabasoft AG, Viviane Reding, European Member of Parliament, Harald Schöning, Speaker of the German Software-Cluster and Head of Research at Software AG as well as Gerald Reischl, Editor-in-Chief of futurezone.at (moderator) took part in the breakout session "How can Europe overcome the inequality that has arisen as a result of the digital revolution?" which was organised by Fabasoft and where they discussed the reasons why Europe has fallen behind the USA and Asia as an IT-location and what must be done to overcome the economically hostile situation in Europe.
Fraunhofer FOKUS and Fabasoft begin partnership
Fraunhofer FOKUS for Open Communication Systems and Fabasoft began their collaboration in the field of E-Government in Germany in August 2015. Among other things the cooperation includes the integration of Fabasoft in the FOKUS interoperability-labs (e.g. eGovernment). Fabasoft uses this platform to make its solution scenarios based on the Fabasoft eGov-Suite for E-Cooperation and the E-File based on Fabasoft standard software products available for all interested parties.
With its around 500 employees FOKUS is one of the largest Fraunhofer institutes. Scientists from 11 competence centres cover the complete development chain of urban infrastructures.
Deutsche Telekom AG relies on Mindbreeze InSpire
After a thorough evaluation, Deutsche Telekom AG, one of the leading providers of the telecommunication and information technology, has decided to rely on the enterprise search platform Mindbreeze InSpire. There are currently a number of independent search systems used by Deutsche Telekom AG. These only supply information from their own application. Deutsche Telekom AG is now using Mindbreeze InSpire to search for all information within the company in a targeted manner, regardless of whether these are stored in structured or unstructured formats or sources. This means that the search applications quickly find all relevant information for the respective departments and link these intelligently.
Some 151 million mobile customers, 30 million fixed-network lines and more than 17 million broadband lines make Deutsche Telekom one of the leading telecommunication companies worldwide (last updated 31 December 2014).
2.2. Products, research and development
Digitisation of business processes
Fabasoft Folio
In the first six months of the fiscal year 2015/2016 the development focus for Fabasoft Folio was on the support of mobile business processes. The new App "Fabasoft Folio Worklist" for Apple iOS and android devices constituted the basis here for handling digital business processes directly from a smartphone.
In addition the connection of Fabasoft Folio to the Fabasoft Cloud was extended in such a way that it is now possible to publish whole teamrooms from an on-premises installation. In contrast to transferred teamrooms, published teamrooms can still be edited in Fabasoft Folio and published again at a later date. Transferred teamrooms can be edited in the Fabasoft Cloud and can be restored at a later date.
Fabasoft eGov-Suite
In the period under review the focus was on the development of the Fabasoft eGov-Suite 2016, which will be available at the end of the fiscal year.
Further developments of the Fabasoft eGov-Suite concentrated in particular on making the work of users easier and more intuitive. Users can now carry out the use cases far more efficiently, faster and more logically. New basic technologies, e.g. Intellihelp for objects, were used more intensively to achieve this.
Ein weiterer Schwerpunkt für die Fabasoft eGov-Suite 2016 lag auch darin, direktes Kundenfeedback umzusetzen. Somit wurden auch fachliche Anforderungen an eine moderne elektronische Verwaltung bereits umfassend umgesetzt.
Zusätzlich zu diesen Tätigkeiten wurden vom Entwicklungsteam aktuelle Rolloutprojekte bei Kunden begleitet, um Produktfeedback möglichst kundennah aufzunehmen.
Fabasoft app.telemetry
Das app.telemetry-Entwicklungsteam beschäftigte sich im Berichtszeitraum mit der Erweiterung und Optimierung der Anwendungsmöglichkeiten von Fabasoft app.telemetry basierend auf Kundenrückmeldungen und Erkenntnissen aus dem Fabasoft SaaS-Cloud Betrieb. Der Fokus lag dabei auf der Verschlüsselung des Datentransfers zwischen Fabasoft app.telemetry Server und Agent, dem Auslesen und Verarbeiten von Microsoft Windows Event Logs, der Unterstützung für den Webserver Nginx und der automatischen Kategorisierung von Requests basierend auf einem errechneten "kritischen Pfad".
Enterprise Search und Wissensmanagement
Mindbreeze InSpire
Bei Mindbreeze InSpire stellte die Weiterentwicklung der Maschine Learning Algorithmen, für unter anderem die selbstlernende Dokumentenklassifizierung, einen wichtigen Schwerpunkt dar. Mindbreeze InSpire erlaubt es, dadurch mit sehr hoher Akkuranz thematische Zusammenhänge in Informationen zu erkennen.
Im Berichtszeitraum wurde darüber hinaus das Relevanzmodell erweitert. Die Intention der Anwenderin/des Anwenders bei einer Abfrage wird noch besser erkannt, um in weiterer Folge die relevanten Informationen zuerst zu liefern. Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorbereitung der BITV-Prüfung (BITV: Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung) und zusätzlich auch die Optimierung der Ergonomie der Anwendung.
Mindbreeze InSpire wurde um eine lückenlose Audit-Funktionalität ergänzt. So können durch Query Audit Trails alle Aktionen für die lückenlose Auditierung aufgezeichnet werden. Audit Trails sind insbesondere im Bereich des Gesundheitswesens eine oft nachgefragte Funktionalität, die nun auch bereits im Standardproduktumfang von Mindbreeze InSpire zur Verfügung steht. Der Designer für Suchanwendungen wurde ebenfalls um weitere Möglichkeiten der Informationsvisualisierung erweitert.
Fabasoft Mindbreeze Enterprise
Im Berichtszeitraum wurde die Unterstützung von diakritischen Zeichen ebenso wie Optimierungen bei Sortierverfahren betreffend Metadaten im Standardprodukt umgesetzt.
Cloud-Services
Fabasoft Cloud
Ein Schwerpunkt im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016 war die Neugestaltung der Registrierung für Neukunden. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Bedürfnissen von Benutzerinnen und Benutzern, die sich für einen Trial-Zugang registriert haben. Darüber hinaus wurde der Shop für die Fabasoft Cloud Editionen optimiert.
Ein anderer Schwerpunkt lag in der Verbesserung der Usability bei der Administration von Organisationen. Mit dem Konzept der "externen Mitglieder" wurde eine Möglichkeit geschaffen, die Mitgliederverwaltung bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern strukturierter und übersichtlicher zu gestalten. Eine wesentliche Neuerung in diesem Bereich sind auch die neuen Organisationsdashboards, die eine übersichtliche und einfache Administration der Organisation ermöglichen.
In einem dritten Schwerpunkt wurde die Scrum-App für das neue User-Interface der Fabasoft Cloud mit einem klaren Fokus auf Usability neu konzipiert und als ein neuer Scenario-Based-Teamroom implementiert. Die Grundlage für das neue Design war eine Designstudie in der Anwenderinnen und Anwender der Scrum-App mitgewirkt haben. Ein Highlight ist das neue persönliche Scrum-Dashboard, in dem ein Anwender stets den Überblick über alle Scrum-Projekte hat und von diesem zentralen Punkt aus, alle Aufgaben im Zusammenhang mit Scrum-Projekten erledigen kann.
Another focus of the development team for the Fabasoft eGov-Suite 2016 is the implementation of direct customer feedback. Necessary specialist requirements on a modern electronic administration have, for example, already been extensively implemented.
In addition to these activities, the development team accompanied current rollout projects at customers' premises in order to collect product feedback from as close as possible to the customers.
Fabasoft app.telemetry
The app.telemetry development team concentrated their efforts in the period under review on extending and optimising the application options of Fabasoft app.telemetry based on customer feedback and lessons learned from Fabasoft SaaS-Cloud operation. The focus here was on the encryption of the data transfer between Fabasoft app.telemetry server and agent, the capturing and processing of Microsoft Windows event logs, support for the web server Nginx and automatic categorisation of requests based on a computed "critical path".
Enterprise Search and Knowledge Management
Mindbreeze InSpire
Key focus for Mindbreeze InSpire was further development of the machine learning algorithms, for self-learning document classification. As a result Mindbreeze InSpire enables recognition of thematic correlations in information with an extremely high level of accuracy.
The Relevance module was also expanded in the period under review. The intention of a user in an enquiry is now even better recognised, so that the relevant information is delivered first during subsequent processing. Other priorities included preparation of the BITV (Barrier-free Information Technology Ordinance) compliance assessment as well as optimisation of the ergonomics of the application.
Mindbreeze InSpire was expanded to include a full and complete audit functionality. This means that all actions for full and complete auditing can be recorded via query audit trails. Audit trails, a frequently requested functionality, especially in the health service sector, are now available as part of the standard scope of the Mindbreeze InSpire product. The Designer for search applications was also expanded to include a further possibility for information visualisation.
Fabasoft Mindbreeze Enterprise
Support of diacritic characters and the optimisation of sorting methods according to any metadata were implemented in the standard product during the period under review.
Cloud-Services
Fabasoft Cloud
One focus in the first six months of the fiscal year 2015/2016 was the redesign of registration for new customers. Particular attention was paid here to the needs of users who have registered for a trial access. In addition the shop for Fabasoft Cloud editions was optimised.
Priority was also given to enhancing usability in the administration of organisations. The concept "external members" creates the possibility of a more structured and more clearly arranged design of member administration in the case of cooperation with external partners. Another key innovation in this sector are the new organisation dashboards, which allow clear and simple administration of the organisation.
A third key area encompassed the redesign of the Scrum app for the latest Fabasoft Cloud user interface with a clear focus on usability and its implementation in a new scenario-based teamroom. The basis for the new design was a design study in which users of the Scrum app participated. One highlight here is the new personal Scrum dashboard, with which users can always maintain an overview of all Scrum projects and are able to carry out all tasks connected with the Scrum projects from this central point.
Fabasoft Private Cloud
Für die Fabasoft Private Cloud bildete das Design, die Umsetzung und Qualitätssicherung rund um das Management-User-Interface den Entwicklungsschwerpunkt. Diese einfache und geführte Inbetriebnahme einer Fabasoft Private Cloud Appliance bringt den neuen Kunden sehr rasch vom System-Setup bis zum Laden der Benutzerdaten zu seiner produktiven Fabasoft Private Cloud.
Ein zweiter Schwerpunkt bildete die Neugestaltung der App "Service Desk". Diese App bietet dem Kunden eine out-of-the-box Lösung für den 1st-Level-Support und nutzt dafür den in der Fabasoft Private Cloud integrierten Support-Button. Endanwender haben damit die Möglichkeit, direkt aus dem Produkt heraus Support-Anfragen mit Screenshots zu erstellen.
Secomo
In Kombination mit der Fabasoft Public Cloud oder der Fabasoft Private Cloud bietet Secomo die Möglichkeit, Teamrooms zu verschlüsseln und verschlüsselte Dokumente zu lesen und zu bearbeiten. Erweitert wurde diese Funktionalität, um das verschlüsselte Hochladen von Dateien und die Synchronisierung auf verschlüsselte Dateisysteme. Auch in den mobilen Apps für iOS und Android ist Secomo nun nahtlos integriert. Darüber hinaus wurde das Container-Format eines verschlüsselten Dokuments um zusätzliche Informationen zur Quelle (Teamroom, URL) erweitert.
Den Schwerpunkt der Arbeiten bildete die effiziente und einfache Integration der HSM-Funktionalität in das Cryptographic-API und das Management-User-Interface der Secomo Appliance. Das Konzept zum Einrichten des zweiten Knoten wurde finalisiert und im Management-User-Interface umgesetzt. Die Implementierung des Konzepts für die Integration mit der Fabasoft Cloud wurde gemeinsam mit der TU Graz einem Review unterzogen. Betrachtet wurden neben den Client-Implementierungen für Apple iOS, Android, Microsoft Windows und Apple OS-X auch die Secomo-Implementierung selbst.
In Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland wurde der Code des Management-User-Interface einer umfassenden Review unterzogen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden umgesetzt.
2.3. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Zwischenbilanzstichtag
Die unter Punkt 3.2. des Anhangs beschriebene Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und Teilung der Aktien wurde mit Wirkung zum 20. Oktober 2015 im Firmenbuch eingetragen. Die Umstellung der Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte am 27. Oktober 2015 nach Börsenschluss. Der Handel zu entsprechend angepassten Kursen begann am 28. Oktober 2015.
Darüber hinaus traten nach dem 30. September 2015 keine weiteren wesentlichen Ereignisse für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss ein.
2.4. Ausblick
Für die Nutzung von Zukunftschancen und die Weiterentwicklung des Fabasoft Konzerns werden die Schwerpunkte für den Mitteleinsatz in den folgenden Geschäftsjahresquartalen weiterhin in den Feldern Produktinnovation, Stärkung von Vertrieb und Marketing und – mit diesen beiden Themen untrennbar verbunden – in der Gewinnung neuer Talente für Fabasoft und in der Entwicklung der Stärken des bestehenden Teams gesehen.
Im Bereich der öffentlichen Auftraggeber ist Fabasoft für eine Reihe von großen Kunden aus Bund, Ländern/Kantonen und Kommunen in Österreich, Deutschland und in der Schweiz tätig. Über den deutschsprachigen Raum hinaus betreuen ausgewählte Partner dieses Kundensegment. Das Geschäft mit diesen Bestandskunden bildet traditionell einen stabilen Umsatzkern, wobei sich auch hier die teilweise drastischen Sparvorgaben der öffentlichen Hand zunehmend auswirken.
Um dem entgegenzuwirken, soll im Wege von Zusatzprojekten und Erweiterungen des Kreises der Anwenderinnen und Anwender die Kundenbasis von Fabasoft in diesem Markt gefestigt und nach Möglichkeit ausgebaut werden. Diesbezüglich wurde die Marktbearbeitung weiter intensiviert. Neukundengewinnung erfolgt im öffentlichen Sektor nahezu ausschließlich im Wege hochkompetitiver Vergabeverfahren mit den damit verbundenen Vorlaufzeiten.
Fabasoft Private Cloud
All elements of the design, implementation and quality assurance of the management-user-interface were the focus of development for the Fabasoft Private Cloud. This simple and guided startup of a Fabasoft Private Cloud appliance helps new customers achieve a productive Fabasoft Private Cloud quickly – from setting up the system through to loading user data.
A second focus was on the redesigning of the "Service Desk" app. This app provides the customer with an out-ofthe-box solution for 1st level support using the Support button integrated in the Fabasoft Private Cloud. End users are able to create support queries with screenshots directly from the product.
Secomo
Secomo offers the possibility of encrypting teamrooms as well as reading and processing encrypted documents in combination with the Fabasoft Public Cloud or the Fabasoft Private Cloud. This feature was extended to include the encrypted uploading of files and synchronisation on encrypted file systems. Secomo is now also seamlessly integrated in the mobile apps for iOS und Android. In addition the container format of an encrypted document was expanded to include additional source information (teamroom, URL).
The focus of the work carried out here was on the efficient and simple integration of the HSM functionality in the cryptographic API and the management-user-interface of the Secomo appliance. The concept for setting up the second node was finalised and implemented in the management-user-interface. Implementation of the concept for the integration with the Fabasoft Cloud was reviewed together with the Graz University of Technology. In addition to the client implementations for Apple iOS, Android, Microsoft Windows and Apple OS-X, the Secomo implementation itself was also reviewed.
The code of the management-user-interface underwent an extensive review in collaboration with the TÜV Rheinland. The knowledge gained here was implemented.
2.3. Significant events after the interim balance sheet date
The capital increase from retained earnings and division of the shares described in section 3.2 of the notes was entered into the company register and effective as at 20 October 2015. The changeover of the listing at the Frankfurt Stock Exchange took place on 27.10.2015 after the close of trading. Trading with the accordingly adjusted prices began on 28 October 2015.
Otherwise there were no further significant events in respect of this interim financial statement after 30 September 2015.
2.4. Outlook
In order to leverage future opportunities and promote the development of the Fabasoft Group, priorities for the use of funds in the forthcoming quarters of the fiscal year will continue to be focused on the fields of product innovation, boosting of sales and marketing, and – inextricably linked with these two topics – in recruiting new talent for Fabasoft and developing the strengths of existing teams.
In the area of public sector contracting, Fabasoft works for a number of federal, state/canton and municipality key accounts in Austria, Germany and Switzerland. Beyond the German speaking part of Europe, selected partners support this customer segment. Business with these existing customers traditionally forms a stable revenue core, although what have in part been drastic austerity requirements in the public sector are becoming increasingly apparent.
To counteract this, Fabasoft intends to strengthen and, where possible, expand its customer base in this market through additional projects and extending the user community. With a view to this, market development activities have been further intensified. Acquisition of new business in the public sector is almost exclusively by way of highlycompetitive public tenders with the associated lead times.
Das Ausschreibungsumfeld ist aktuell lebhaft und konkrete Projekte befinden sich in der Akquisephase. Es ist aber nicht vorhersehbar, ob beziehungsweise in welchem Umfang oder auf welcher Zeitschiene daraus konkretes Geschäft generiert werden kann.
Bei den privaten Auftraggebern bildet, analog zu den öffentlichen Auftraggebern, die konsequente Arbeit am Bestandskundengeschäft eine wichtige Säule der Umsatzplanung. Da diese Kunden teilweise auch international tätig sind, besteht bisweilen auch die Möglichkeit beziehungsweise der Kundenwunsch, Einführungs- und Erweiterungsprojekte auch international mitzubegleiten.
Für die Neukundengewinnung soll die Vertriebsorganisation weiter gestärkt und durch die Umsetzung eines entsprechenden Marketing- und PR-Plans unterstützt werden. Einen wichtigen Bestandteil der geplanten Markterschließung bildet die Konzentration auf fachliche Lösungsbereiche – wie beispielsweise die "Elektronische Personalakte" – innerhalb des ECM-Marktes.
Aus bisherigen Erfahrungen kann festgestellt werden, dass Interessenten zunehmend flexibel in der Frage sind, ob die angestrebte Lösung als Cloud-Anwendung, über eine Appliance oder in Form eines klassischen On-Premises-Projektes umgesetzt werden soll. Dies kristallisiert sich oft erst im Zuge des Bieterdialogs unter Abwägung von funktionalen, ökonomischen und zeitlichen Gesichtspunkten heraus. Fabasoft sieht sich in solchen Konstellationen gut positioniert, da das verfügbare Produktportfolio diese Flexibilität unterstützt und auch hybride Modelle erlaubt. Die Umsatzplanung wird dadurch aber erschwert, da abhängig vom gewählten Modell, ein und dasselbe Projekt eine deutlich unterschiedliche Umsatzstruktur auf der Zeitachse aufweist.
Ein erfreuliches Interesse prominenter, teilweise international tätiger Unternehmen an der Mindbreeze InSpire Appliance ist weiterhin zu verzeichnen. Erste prominente Abschlüsse konnten erreicht werden, weitere potenzielle Kunden führen Evaluationen durch.
Aufgrund der reduzierten Planungssicherheit speziell im Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern ist mit starken umsatz- und erlösseitigen Schwankungen in den folgenden Geschäftsjahresquartalen zu rechnen. Des Weiteren muss damit gerechnet werden, dass sich das "klassische" Geschäft basierend auf dem Verkauf von Neulizenzen rückläufig entwickeln kann. Dem gegenüber sollen wiederkehrende Umsatzströme, insbesondere basierend auf Nutzungsgebühren für Cloud-Services, Software-as-a-Service und Appliances sowie basierend auf Softwareaktualisierungsgebühren weiter ausgebaut werden. Weiterhin wird – nicht zuletzt unter Berücksichtigung der soliden Cash-Position des Unternehmens – der Verfolgung von als zukunftsorientiert und nachhaltig eingeschätzten Themen gegebenenfalls Priorität vor kurzfristigen Profitabilitätsüberlegungen eingeräumt werden.
3) Chancen und Risikobericht
3.1. Voraussichtliche Entwicklung des Fabasoft Konzerns
Chancen für den Fabasoft Konzern werden insbesondere in folgenden Bereichen gesehen:
Neue Produkte und Produktversionen
Im Zuge der intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016 wurden sowohl neue Versionen bestehender Produkte verfügbar gemacht als auch neue Produktangebote vorbereitet. Daraus ergeben sich sowohl Chancen für Neugeschäft als auch für Zusatzgeschäft bei Bestandskunden. Speziell im Bereich des Neukundengeschäfts sollen Geschäftsmöglichkeiten in neuen vertikalen Märkten, in neuen Geografien und basierend auf neuen Vermarktungs- und Nutzungsmodellen geschaffen und ausgebaut werden.
Leistungsstarke Cloud-Services
Die steigende Vernetzung von Organisationen und Arbeitsprozessen über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg erfordert neue flexible und mobile Formen der Zusammenarbeit in einem zuverlässigen Rahmen. Die Fabasoft Cloud, als Public Cloud, positioniert sich in diesem Kontext als elegante, intuitive Standardlösung für Business-to-Business Collaboration "Made in Europe".
The tender environment is currently vibrant and tangible projects are already in the acquisition phase. However, it is impossible to predict whether, or to what extent, or in what time scale, concrete business can be generated.
Similar to our business in the public sector, consistent development of existing private sector customers is an important pillar of our sales planning. Since some of these customers also have international business activities, opportunities occasionally arise to accompany roll-out and expansion projects internationally, or this is requested by the customer.
We seek to further strengthen and support our sales organisation in its drive to acquire new customers by implementing an appropriate marketing and PR plan. An important part of the planned market development is our focus on technical solution areas – such as the "Electronic Personnel File" – within the ECM market.
Previous experience shows that prospective customers are becoming increasingly flexible regarding whether the proposed solution should be implemented as a cloud application, as an appliance, or as a legacy on-premises project. This is often clarified only in the course of the bidder dialogue, taking functional, financial, as well as the temporal aspects into consideration. Fabasoft believes it is well positioned in this respect because the available product portfolio provides this flexibility and also supports hybrid models. This does make sales forecasts more difficult, however. Depending on the selected model, the same project can exhibit a substantially different revenue structure on a given timeline.
There has been still pleasing interest in the Mindbreeze InSpire appliance shown by prominent, sometimes internationally active companies. First contracts with prominent companies have been concluded, other potential customers are carrying out evaluations.
Due to reduced predictability, especially in our public sector business, substantial fluctuations in terms of turnover and revenues are anticipated in the forthcoming quarters. Additionally, it should be considered that the "classic" area of business based on sales of new licenses could decline. On the other hand, recurring revenues, particularly based on fees for cloud services, software as a service, and appliances, as well as fees for software updates, should be further expanded. Furthermore – and not least considering the solid cash position of the enterprise – development of what we consider to be forward-looking and sustainable issues will be given priority over short-term profitability considerations.
3) Opportunities and risks
3.1. Prospective development of the Fabasoft Group
Significant opportunities for the Fabasoft Group are seen in the following areas in particular:
New products and product versions
As a result of intensive research and development activities in the first six months of the fiscal year 2015/2016, the latest versions of existing products have been made available and new products had been prepared. This opens up opportunities for additional business with both new and existing customers. Especially with regard to fresh business, the intention is to create opportunities in new vertical markets and geographies based on innovative marketing and deployment models.
Powerful cloud services
Organisations and working processes are becoming increasingly interconnected beyond company and national boundaries making it necessary to develop new, more flexible and mobile forms to collaborate within a reliable framework. Against this background, Fabasoft, with its public Fabasoft Cloud, offers an elegant and intuitive standard solution for business-to-business collaboration "made in Europe".
Das bedeutet Software, die Europäer für Europa entwickeln und in europäischen Rechenzentren betreiben – auf dem Fundament eines europäischen Wertesystems für Datensicherheit, Zugriffssicherheit, Rechtssicherheit und zertifizierte Qualitätsstandards. Das besondere Markenzeichen der Fabasoft Cloud ist die elegante und intuitive Benutzeroberfläche, mit der es Anwenderinnen und Anwendern mühelos gelingt Unternehmens- und Ländergrenzen zu überwinden und sicher zusammenzuarbeiten. Das Konstrukt der Fabasoft Cloud-Lokationen (aktuell verfügbar für Deutschland, Österreich und die Schweiz) schafft die Basis für die weltweite Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und gibt den Kunden gleichzeitig die Gewissheit und die Wahlfreiheit, wo die Speicherung der Cloud-Daten erfolgt. In der Fabasoft Cloud agieren Unternehmen als Cloud-Organisationen. Daraus entsteht ein Business-Netzwerk, mit dem Firmen Vertrauensbeziehungen für die unternehmens- und länderübergreifende Zusammenarbeit in der Cloud aufbauen.
Die konsequente und klare Positionierung der Fabasoft Cloud als europäische Standardlösung eröffnet dem Fabasoft Konzern Chancen, sich im Cloud Computing Markt in Europa zu etablieren – insbesondere im Lichte der europäischen Bestrebungen für mehr Eigenständigkeit und Unabhängigkeit im Bereich von Informations- und Kommunikations-Technologien.
Cloud Computing entwickelt sich global mit großer Geschwindigkeit zu einem bestimmenden Modell, wie Informationstechnologie-Ressourcen einfach, kosteneffizient und bedarfsorientiert genutzt werden können. Insbesondere in Europa wird dieser Mega-Trend aber konterkariert durch große Sorge von Unternehmen und Organisationen hinsichtlich der Bestimmung über und die Vertraulichkeit von Unternehmensdaten bei Cloud-Nutzung. Fabasoft adressiert in ihrer Produktentwicklung dieses Transparenz- und Sicherheitsbedürfnis durch die Vorstellung zweier neuer Appliances (Kombination von Hard- und Software): Die "Fabasoft Private Cloud" für eine Datenspeicherung am Kundenstandort und "Secomo" für eine durchgehende Ende-zu-Ende-Ver- und Entschlüsselung von Daten. Die Schlüssel verbleiben im Unternehmen und nur der Secomo-Kunde hat darauf Zugriff.
Die Wahlfreiheit zwischen der Public Cloud-Lösung und der Private Cloud-Lösung könnte dem Fabasoft Konzern neue Chancen eröffnen, Kundengruppen anzusprechen, die dem Thema Cloud Computing bis jetzt eher zurückhaltend gegenüberstanden. Besonders das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs, der das wichtige Datenschutzabkommen zwischen Europa und den USA (Safe Harbour) für ungültig erklärt hat, könnte dazu beitragen, dass mehr Unternehmen sich bei der Auswahl ihrer Lieferanten auf europäische Werte stützen.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Neben der Entwicklung einer Private Cloud-Lösung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 hat Fabasoft auch bei der Datenverschlüsselung innovative Wege beschritten. In intensiver Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie (IAIK) der Technischen Universität Graz konnte Fabasoft die Secomo-Appliance zur Marktreife bringen.
Chancen könnten sich für den Fabasoft Konzern dadurch eröffnen, da die Themen "Digitaler Binnenmarkt" und "Europäische Cloud" immer mehr an Bedeutung gewinnen, und dazu bereits EU-Initiativen gestartet wurden. Europäische Unternehmen werden zunehmend sensibilisiert den Speicherort ihrer Daten und die damit verbundene Rechtsgrundlage zu hinterfragen und sich mit dem Thema "Verschlüsselung" eingehender zu befassen.
Mindbreeze InSpire – Ready to Use Appliance für Enterprise Search und Big Data
Mit der zunehmenden Wahrnehmung von Big Data in Unternehmen steigt auch das Bewusstsein, dass diese Daten besser genutzt werden müssen. Die Entwicklungen zeigen, dass Unternehmen dafür sukzessive Wissensmanagement einführen, um Informationsprozesse effizienter zu gestalten. Enterprise Search Lösungen bilden dabei die Basis und ermöglichen dieses Wissensmanagement. Eine Herausforderung stellt dabei die richtige Analyse, Verknüpfung und Konsolidierung der vorhandenen Unternehmensdaten aus Fileshares, E-Mail-Systemen, Cloud-Diensten oder CRM-Systemen dar.
Mindbreeze beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit dem Thema Suchen und Finden von Informationen im richtigen Kontext (semantische Suche). Das Unternehmen erschließt sukzessive neue Einsatzfelder für diese Technologien. Um für Kunden den Einstieg so einfach wie möglich zu machen bietet Mindbreeze mit Mindbreeze InSpire eine sofort einsetzbare Lösung an. Die vorkonfigurierte Appliance wird in die Unternehmens-IT integriert, die Datenquellen angebunden und danach werden die Inhalte der Quellen analysiert und richtig verknüpft. Mindbreeze InSpire befindet sich bei einer Reihe von namhaften Kunden im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus bereits im Produktiveinsatz oder in einer fortgeschrittenen, bezahlten Evaluationsphase.
It is software developed for Europe by Europeans and operated in European data centres – all on the foundation of a European system of values for data protection, secure access, legal certainty and certified quality standards. The particular trademark of the Fabasoft Cloud is the elegant and intuitive user interface which allows users to effortlessly overcome company and country borders and work together in secure collaboration. The infrastructure of the Fabasoft Cloud locations (currently available in Germany, Austria and Switzerland) builds the foundation for worldwide collaboration with business partners and at the same time provides customers with certainty concerning, and the freedom to choose the location, where the cloud data is stored. In the Fabasoft Cloud, businesses operate as cloud organisations. This results in a business network which companies use to build trusted relationships for collaboration in the cloud across company and country boundaries.
Clearly and consequently positioning the Fabasoft Cloud as a European standard solution opens up possibilities for the Fabasoft Group to establish itself in the European cloud computing market – especially in light of European efforts to achieve more autonomy and independence in the area of information and communication technologies.
Cloud computing is quickly becoming a globally leading model for the easy, cost-efficient and needs-oriented utilization of IT resources. However, this megatrend is often being thwarted, particularly in Europe, by great concerns that enterprises and organisations have about maintaining the control over and privacy of business data when using cloud computing. In its product development, Fabasoft is addressing this need for transparency and security by introducing two new appliances (a combination of hardware and software): the "Fabasoft Private Cloud" for data storage on site at customer premises, and "Secomo" for the complete end-to-end encryption of data. The keys remain in the company and only the Secomo customer has access.
The choice between the Public Cloud solution and the Private Cloud solution could open up new opportunities for the Fabasoft Group to address such customer groups who have to date proved reluctant where the topic of cloud computing is concerned. In particular the latest ruling of the European Court of Justice in which it declared the important data protection agreement between Europe and the USA (safe harbour) to be invalid, could contribute to more enterprises embracing European values when choosing their suppliers.
End-to-end encryption
In addition to developing a private cloud solution, Fabasoft has also gone innovative ways concerning the encryption of data in the previous fiscal year 2014/2015. In intensive collaboration with the Institute of Applied Information Processing and Communications (IAIK) at the University of Technology in Graz, Fabasoft was able to bring the Secomo appliance to market maturity.
This could open up more possibilities for the Fabasoft Group, since the issues of a "European Digital Single Market" and a "European Cloud" are growing in significance and respective EU initiatives have already been started. European companies are becoming increasingly sensitive with regard to questioning where their data are stored and the corresponding legal basis as well as concerning themselves more closely with the question of "encryption".
Mindbreeze InSpire – Ready-to-Use Appliance for Enterprise Search and Big Data
As enterprises become increasingly aware of big data, awareness of the need to utilise this data more effectively is also increasing. Developments are showing that enterprises are gradually introducing knowledge management strategies in order to deal with information processes more efficiently. Enterprise search solutions form the foundation that makes this knowledge management possible. The correct analysis, linkage and consolidation of the existing enterprise data from file shares, e-mail systems, cloud services or CRM systems all pose a challenge in this process.
Mindbreeze has more than 10 years of experience in searching for and finding information in the right context (semantic searching). The company is successively opening up new fields where this technology can be applied. In order to make it as easy as possible for customers to get started, Mindbreeze created Mindbreeze InSpire, a solution that can be utilised immediately. The preconfigured appliance is integrated into the company's IT system and the data sources are connected. Subsequently, the content of the sources is analysed and linked appropriately. Mindbreeze InSpire is already in productive use or an advanced, paid evaluation phase with a number of brand-name customers in German-speaking countries and beyond.
Wahlfreiheit bei der Plattform und Bekenntnis zu Standards
Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der On-Premises-Produktpalette aus dem Fabasoft Konzern ist die Möglichkeit, diese Produkte sowohl auf der Microsoft-Windows-Plattform als auch auf Basis von Open-Source-Plattformen zu nutzen. Durch das steigende Kostenbewusstsein sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor kann diese wirtschaftliche Option zu einer positiven Bewertung des Fabasoft-Angebotes beitragen.
Grundlage dieser offenen Plattformstrategie im Konzern ist das Bekenntnis zu und die Umsetzung von marktrelevanten Standards und Normen in der Softwareprodukt-Entwicklung. Besonderes Augenmerk wurde in diesem Zusammenhang auf das Thema Barrierefreiheit (Accessibility) gelegt. Dadurch soll sowohl für Kunden als auch für Vertriebsund Entwicklungspartner ein Beitrag zu Wahlfreiheit, Zugänglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit bei IT-Investitionen geleistet werden.
Weiterhin wirken sich die Kostenvorteile der Open-Source-Plattform-Variante auch positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Cloud-Betriebsmodells aus, dem diese Plattformen ebenfalls zugrunde liegen.
Vertriebswege und Partnerschaften
In jenen Ländern, wo Fabasoft mit eigenen Gesellschaften vertreten ist, sowie in ausgewählten weiteren Ländern sollen Entwicklungs-, Vertriebs- und Projektpartner auch über den öffentlichen Sektor hinaus gewonnen und betreut werden. Darüber hinaus soll die bestehende Direkt-Vertriebsorganisation für Großkunden ausgebaut werden.
Chancen für den Fabasoft Konzern könnten sich auch aus der Erschließung neuer Kundengruppen, beispielsweise in bestimmten vertikalen Märkten, ergeben. Ein stärker diversifizierter Vertrieb könnte mittelfristig die Abhängigkeit von Großprojekten der öffentlichen Hand reduzieren.
Ausschreibungslage des öffentlichen Sektors in den deutschsprachigen Ländern
Das Geschäft mit den öffentlichen Auftraggebern ist stark abhängig von der Budgetsituation der jeweiligen Organisationen. Aus der derzeitigen Wirtschafts- und Budgetlage und dem Bedarf der Effizienzsteigerung in den Verwaltungen kann ein Geschäftspotenzial für Fabasoft abgeleitet werden – wie weit dies jedoch umgesetzt werden kann, ist aktuell nicht abschätzbar. Chancen für den Fabasoft Konzern könnten sich auch aus neuen Projekten im Zusammenhang mit der in den europäischen Ländern und darüber hinaus angestrebten Verwaltungsmodernisierung und E-Government ergeben, sofern diesbezüglich politisches Wollen auch in konkrete Projekte und Investitionen mündet. Aus sehr erfolgreichen bestehenden Referenzen des Fabasoft Konzerns resultieren diesbezüglich immer wieder auch konkrete Kundenanfragen.
Zertifizierungen
Fabasoft legt größten Wert auf den Schutz der Unternehmensdaten sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in den Cloud-Lokationen. Die umfangreichen Zertifizierungen heben Fabasoft deutlich von anderen Anbietern in diesem Feld ab. So hat der TÜV Rheinland die Fabasoft Cloud mit dem "Certified Cloud Service" zertifiziert. Fabasoft hat damit eines der anspruchsvollsten Audits bestanden, die es zurzeit rund um Cloud-Qualität, Sicherheit und Compliance gibt. Basis der Zertifizierung ist ein Prüfkatalog von TÜV Rheinland, der sich sowohl an den hohen Anforderungen des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes als auch unter anderem an internationalen Normen wie der ISO 27001 und dem IT-Grundschutz orientiert. Dadurch könnten sich weitere Chancen ergeben, Fabasoft im Bereich Cloud-Services am europäischen Markt zu etablieren.
3.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten des Fabasoft Konzerns
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten für den Fabasoft Konzern werden insbesondere in folgenden Bereichen gesehen:
Starke Abhängigkeit vom Government-Geschäft im deutschsprachigen Raum
Die große Mehrheit der Umsätze im Fabasoft Konzern wurde im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016 mit Government-Kunden im deutschsprachigen Raum erwirtschaftet. Veränderungen in dieser Kundengruppe wie beispielsweise Auswirkungen von Budgetkürzungen und Einsparungsvorgaben, Änderungen in den Produkt- oder Technologieentscheidungen, den Projektprioritäten oder den Vergabekriterien sowie das Aufkommen von neuen Mitbewerbern können das Geschäft der betroffenen Fabasoft Vertriebsgesellschaften und in Folge den Fabasoft Konzern wesentlich beeinflussen.
Freedom of choice with the platform and commitment to standards
A significant and unique selling proposition of the Fabasoft Group's on-premises product portfolio is provided by the possibility of using these products on both Microsoft Windows Platform and open source platforms. As a result of the increasing cost awareness in both the public and private sectors this cost-efficient option contributes to a positive evaluation of the Fabasoft portfolio.
This open platform strategy is based on a commitment to and the implementation of market-relevant standards in software product development. In this connection, particular attention is paid to barrier-free accessibility. The aim is to contribute to freedom of choice, accessibility, cost-efficiency and future safety for both customers and sales and development partners during IT investments.
The cost benefits of open-source platform versions also continue to have a positive effect on the efficiency of the cloud operating model, which is similarly based on these platforms.
Sales channels and partnerships
In those countries in which Fabasoft is represented by its own companies and in other selected national markets, development, sales and project partners, including those from outside the public sector, are to be acquired and supported.
Furthermore, the intention is to expand the existing direct sales organisation for large-scale customers. Opportunities for the Fabasoft Group may also emanate from new client groups, for example in certain vertical market segments. In the medium-term increasing sales diversification may also reduce the dependency upon large-scale public sector projects.
Tendering situation within the public sector in the German-speaking countries
Business with public sector clients depends greatly upon the budgets of the respective organisations. The current economic and budgetary situation and the need to increase public administration efficiency may lead to business potential for Fabasoft, but at this juncture it is impossible to estimate the extent to which this will be realised. Opportunities for the Fabasoft Group may also derive from new projects in connection with public administration modernization and e-government targets in European countries and beyond, providing that the respective political will is translated into concrete projects and investments. Highly successful references for the Fabasoft Group also repeatedly result in concrete enquiries from customers.
Certifications
Fabasoft attaches great value to the safeguarding of business data both within its own computing centres and the cloud locations. Accordingly, the company's numerous certifications differentiate it clearly from other suppliers in this field. For example, the TÜV Rheinland has designated the Fabasoft Cloud as a "Certified Cloud Service". Fabasoft has thus passed what is currently one of the world's most stringent audits with regard to cloud quality, security and compliance. An inspection catalogue from TÜV Rheinland, which is aligned with both the strict requirements of the German Data Protection Act and other international standards such as ISO 27001 and IT-Grundschutz (IT-Baseline Protection), formed the basis for certification. This could open up additional opportunities for the company to establish itself in the cloud services segment of the European market.
3.2. Significant risks and uncertainties for the Fabasoft Group
Significant risks and uncertainties for the Fabasoft Group are seen in the following areas in particular:
Heavy dependency on government business in the German-speaking countries
Business from government customers in the German-speaking countries accounted for the bulk of Fabasoft Group sales in the first six months of the fiscal year 2015/2016. Changes in this customer segment such as those relating to the impact of budget cuts, planned savings, alterations to technological specifications, project priorities and contracting processes, plus the emergence of new competitors, can have a considerable effect on the business of the Fabasoft sales companies concerned and consequently the Fabasoft Group.
Es wird versucht, diesen Risiken durch eine intensive und qualitätsvolle Betreuung der Bestandskunden, durch nutzenstiftende Produktinnovationen und durch eine möglichst kompetitive Angebotslegung bei Neuprojekten zu begegnen. Darüber hinaus eignen sich besonders die neuen Cloud-Angebote (Public und Private Cloud) und Mindbreeze InSpire für die Erweiterung des Zielkundenfeldes und der Vertriebsanstrengungen über den öffentlichen Sektor hinaus.
Fabasoft Schweiz AG
Die Fabasoft Schweiz AG erwirtschaftete in den letzten Jahren einen Großteil ihrer Umsätze (softwarebezogen und Dienstleistungen) aus dem Geschäft mit dem Schweizerischen Bund im Bereich der elektronischen Geschäftsverwaltung (GEVER). Dieser Bereich wurde Ende 2014 von der Schweizerischen Bundeskanzlei für den Bund umfassend neu ausgeschrieben. Fabasoft Schweiz hat an dieser Ausschreibung teilgenommen, wurde aber mit 27.05.2015 von der vergebenden Stelle informiert, dass Fabasoft Schweiz AG – bei ausgezeichneter inhaltlicher Bewertung – aus Gründen des Preises den Zuschlag nicht erhalten werde. Fabasoft Schweiz AG hat gegen diesen Entscheid Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingebracht. Eine Entscheidung dazu liegt zum Berichtsstichtag (30.09.2015) nicht vor. Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes besteht für beide Parteien die Möglichkeit gegebenenfalls das Bundesgericht noch anzurufen.
Mögliche Auswirkungen: Dringt Fabasoft Schweiz AG mit ihrer Beschwerde inhaltlich durch, und wird ein solcher Entscheid rechtskräftig, so müssten von der Vergabestelle die festgestellten Vergabemängel behoben werden. Nach eigener Analyse des Auftraggebers wäre es in einem solchen Fall wahrscheinlich, dass die Ausschreibung zu wiederholen wäre.
Dringt Fabasoft Schweiz AG mit Ihrer Beschwerde nicht durch, und der Zuschlag für ein anderes Produkt wird rechtskräftig, so ist laut Ausschreibung vorgesehen, dass, sofern die Finanzierung dieses Projektes freigegeben wird und der zugeschlagene Anbieter die geforderten Leistungen erbringen kann, eine Ablöse der bestehenden GEVER-Produkte im Bund (darunter auch die Fabasoft eGov-Suite) bis 2018 erfolgen soll. Ob oder wie weit Fabasoft Schweiz AG die aus diesem Szenario allenfalls resultierenden Umsatzrückgänge aus anderem Geschäft in der Schweiz kompensieren kann, kann derzeit nicht prognostiziert werden.
Diversifikationsrisiken
Im Bestreben, durch eine verstärkte Diversifikation hinsichtlich Produkten, Zielmärkten und Vertriebswegen, die Risiken einer zu starken Spezialisierung und damit Abhängigkeit von einer schmalen und volatilen Kundengruppe zu mildern, ergeben sich im Gegenzug auch neue und verstärkte Risikopotenziale. Hier sind besonders zu nennen: erhöhte Marketingaufwendungen, erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, multiple Investitionsprojekte zur Marktaufbereitung, Risiken der strategischen Planung und erhöhte Planungsunsicherheit, heterogene Vertriebs- und Organisationsstrukturen, Positionierungsrisiken sowie Risiken, die sich aus einer diversifizierteren und dislozierteren Organisations- und Geschäftsstruktur ergeben. Um diesen Risiken zu begegnen soll besonderes Augenmerk auf die Personalauswahl sowie innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung gelegt werden. Darüber hinaus werden interne Reporting- und Controllingmaßnahmen laufend ergänzt und weiterentwickelt.
Internationalisierung
Der Eintritt in neue Märkte bringt auch neue Risiken mit sich. Geringere Kenntnis des Zielmarktes und geringere Bekanntheit als im angestammten Markt, starker lokaler Mitbewerb, lange Vorlaufzeiten, hohe Einstiegskosten, Schwierigkeiten bei der Besetzung von Schlüsselpositionen, Internationalisierungs- und Lokalisierungsaufwände bei den Produkten sowie mögliche Kommunikations- und Kontrolldefizite sind hier besonders anzuführen. Es ist beabsichtigt diese und ähnliche Risikofaktoren zu begrenzen, indem durch die Ergänzung um ein partnerorientiertes Modell die unmittelbaren Projektrisiken, wie sie aus eigener Angebotslegung in komplexen Projektsituationen und eigener Projektumsetzungstätigkeit entstehen können, abgemildert werden sollen. Allgemeine politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern sowie Widersprüche oder Überlappungen in regulatorischen oder steuerlichen Bestimmungen können des Weiteren Risikofaktoren für eine stärker internationalisierte Geschäftstätigkeit darstellen.
The countermeasures adopted in response to these risks include the offer to existing customers of intensive and high-quality services, benefit-generating product innovations, and the submission of tenders for new projects that are as competitive as possible. In addition, the new cloud offers (Public and Private Cloud) and Mindbreeze InSpire are especially suited to the enlargement of customer target groups and sales efforts beyond the public sector.
Fabasoft Schweiz AG
In recent years Fabasoft Schweiz AG has generated a large part of its revenues (software-related and services) from its business with the Swiss Confederation in the sector of electronic business management (GEVER). The Swiss Federal Chancery put out an extensive new tender for this sector for the Confederation at the end of the year 2014. Fabasoft Schweiz participated in this tender, but was informed by the principal on 27.05.2015 that – despite excellent assessment of content – Fabasoft Schweiz AG would not be awarded the bid for price reasons. Fabasoft Schweiz AG appealed to the Federal Administrative Court against this decision. The court had not yet ruled on the appeal by the reporting date (30.09.2015). After a ruling of the Federal Administrative Court both parties are still entitled to appeal to the Supreme Court should they wish to.
Possible consequences: Should the Court rule in favour of Fabasoft Schweiz AG and should such a ruling become final and legally binding, the awarding office must rectify the deficiencies determined in the awarding procedure. According to an analysis undertaken by the principal the tender would probably have to be repeated if this were the case.
In the event the court rules against Fabasoft Schweiz AG and the awarding of the bid to a different product becomes final and legally binding, the tender conditions prescribe, subject to the financing of the product being obtained and the provider who was granted the award being in a position to perform the required services, that the existing GEVER products in the Confederation (also including the Fabasoft eGov-Suite) shall be removed by 2018. It is not possible at this moment in time to predict under such conditions whether and to what extent Fabasoft Schweiz AG would be able to compensate any resulting declines in revenue from other business in Switzerland
Diversification risks
The efforts aimed at reducing the risks of excessive specialisation and thus the dependency upon a narrow and volatile target segment through greater product, market segment and sales channel diversification also create new and increased risk potential. In particular, this derives from higher marketing and R&D expenses, multiple investment projects for market preparation, risks from strategic planning and increased planning uncertainty, heterogeneous sales and organisational structures, positioning risks and risks arising from a diversified and dislocated organizational and business structure. Special importance is attached to recruitment and internal basic and further training as a defence against these risks. Moreover, internal reporting and controlling measures are continually supplemented and further developed.
Internationalisation
Entering new markets also entails certain risks. A lack of target market knowledge and lower company recognition levels than those in the home market, strong local competition, long lead times, high start-up costs, difficulties in finding staff for key positions, internationalisation and localisation expenses for the products, and possible deficits in communication and control are of special note in this regard. The aim is to limit these and similar risk factors by concentrating on a partner-oriented model that is intended to reduce the immediate project risks that may arise from the company's own tendering in complex project situations and during project implementation. General political and economic conditions in the individual countries and contradictory or overlapping, regulatory or tax provisions may also represent risk factors in more internationalised business.
Cloud-Angebote
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016 konnten weitere Erfolge erzielt, bedeutende Kunden gewonnen und strategische Partnerschaften initiiert werden. Wie sich diese Angebote dauerhaft am Markt behaupten werden, kann aktuell nicht prognostiziert werden. Generell ist der Markt von Cloud-Angeboten von einer überaus kompetitiven Wettbewerbssituation mit starken nationalen und internationalen Anbietern unterschiedlichster Größen und Angebotskonfigurationen geprägt. Eine besondere Herausforderung stellen auch die mit diesem Geschäftsmodell im Zusammenhang stehenden erforderlichen (Online-)Marketing, Betriebs- und Support-Investitionen dar. Ein Risiko hinsichtlich des Cloud-Angebotes könnte darin bestehen, dass trotz hoher Nutzungsintensität während der kostenfreien Testphase eine Konvertierung in die kostenpflichtigen Nutzungsmodelle in ausreichender Anzahl zum Erreichen der Wirtschaftlichkeitsschwelle nicht, sehr spät oder nur mit sehr großem Aufwand erreicht werden kann. Des Weiteren bergen die erforderlichen, erheblichen Aufwände im Bereich des Marketings (Printkampagnen, Veranstaltungen, Online-Aktivitäten, etc.) das Risiko hoher Streuverluste.
Allgemeine Risiken des Partnergeschäfts
Risiken des Partner-Vertriebsmodells liegen insbesondere in dem eingeschränkten oder fehlenden direkten Kundenzugang und damit auch dem fehlenden direkten Kundenfeedback für Fabasoft und der allgemeinen Abhängigkeit von Produkt- und Vertriebsstrategien der Partner in der jeweiligen Region, der potenziell geringeren Produktloyalität von Partnern und der Gefahr, dass bei Projektproblemen, sollten sie auch in der Sphäre eines Vertriebspartners liegen, Reputationsschäden auch den Produkthersteller treffen können. Des Weiteren bestehen im Partnergeschäft häufig Einschränkungen für die Möglichkeiten der Fabasoft, die eigene Marke wirksam zu positionieren, Geschäftsgeheimnisse zu schützen oder Zusatzgeschäft zu akquirieren.
Allgemein kann das Partnergeschäft auch die Gefahr von heftigem Mitbewerb zwischen Partnern, beispielsweise in der Akquisitionsphase um denselben Endkunden, und das Risiko von Konflikten zwischen Vertriebskanälen mit sich bringen. Ein weiteres Risiko wird darin gesehen, dass, wenn Fabasoft nicht genügend oder nicht die richtigen Partner findet, die hochqualitative Softwarelösungen basierend auf Produkten und Technologien des Fabasoft Konzerns entwickeln und vermarkten, die erwünschte bzw. für den nachhaltigen Markterfolg erforderliche Marktdurchdringung hinsichtlich der Produkttechnologie in den dafür vorgesehenen Märkten möglicherweise nicht erreicht werden kann.
Risiken hinsichtlich vertraulicher Informationen und geistigen Eigentums
Fabasoft misst dem Schutz vertraulicher Information und geistigen Eigentums höchsten Stellenwert bei. Es ist jedoch die Gefahr nicht völlig auszuschließen, dass jemand unberechtigten Zugriff auf dieses sensible Material erhält. Es wurden verschiedene organisatorische, systemtechnische und physische Barrieren eingerichtet, um solchen unberechtigten Zugriff zu verhindern.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 wurde die ISAE 3402 Type 2 Prüfung erneut durchgeführt und der entsprechende Prüfbericht erstellt. Im Rahmen des Prüfverfahrens wurden das Design und die Effektivität ausgewählter Kontrollen in Bezug auf die Fabasoft Cloud geprüft. Der unabhängige Auditor PwC hat für die Fabasoft Cloud einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk ohne Ausnahmen ausgestellt. Darüber hinaus ist die Fabasoft Cloud mit dem "Certified Cloud Service" Zertifikat ausgezeichnet. In einem mehrstufigen Zertifizierungsprozess wurde der Cloud-Service umfassend auf quantitative und qualitative Anforderungen aus dem TÜV Rheinland Prüfkatalog hin getestet. Neben den bestehenden Zertifizierungen hat Fabasoft im August 2015 auch das Audit für die ISO-Zertifizierung 27018 erfolgreich absolviert. Bei der Auswahl der Rechenzentren für die Cloud-Lokationen wurde besonders auf Sicherheit bzw. auf vorhandene Zertifizierungen oder Prüfungen geachtet.
Es ist auch nicht völlig auszuschließen, dass im Zuge von Entwicklungstätigkeiten oder Projektumsetzungstätigkeiten geschützte Rechtspositionen Dritter verletzt werden. Da solche Situationen neben dem Imageschaden auch weitreichende negative finanzielle Konsequenzen für das Unternehmen haben können, wird auch diesem Risikofeld große Bedeutung eingeräumt.
Produktrisiken
Die Entwicklung von Softwareprodukten unterliegt immer dem Risiko von Softwarefehlern und funktionalen Einschränkungen, welche auch durch die Anwendung umfangreicher Qualitätsmanagement- und Testverfahren nicht völlig ausgeschlossen werden können. Dies gilt sowohl für Fabasoft Produkte als auch für Drittprodukte und Technologien, auf die Fabasoft Produkte aufbauen oder mit welchen diese interagieren.
Cloud offer
In the first six months of the fiscal year 2015/2016 saw further successes and the acquisition of important clients and initiation of strategic partnerships. However, at present no forecasts can be made with regard to the long-term performance of these products. The market for cloud services is generally characterised by keen competition with strong national and international providers of various sizes and with different portfolio configurations. The necessary investments for (online) marketing, operations and support in connection with this business model also represent a major challenge. One risk concerning the cloud offers could be that despite high-intensity use during the free test phase, converting this into a fee-based usage model cannot be achieved often enough to reach the economic viability threshold, or can only be achieved very late or at great expense. Moreover, the considerable effort entailed in the marketing field (print campaigns, events, online activities) is fraught with the risk of coverage waste.
General partner business risks
Risks in the partner business lie in particular in the complete lack of direct customer contact and thus also in the lack of direct customer feedback for Fabasoft and the general dependency on product and sales strategies of the partners in the respective region, the possibility of reduced product loyalty of partners and the danger of the product manufacturer's reputation also being damaged in the event of problems with the project that also lie within the scope of responsibility of a sales partner. Furthermore, partner business frequently restricts Fabasoft's opportunities for positioning its own brand effectively, safeguarding company secrets and acquiring new business.
With partner business in general there may also be the danger of tough competition between partners, for example in the acquisition phase for the same end client, as well as the risk of conflicts between sales channels. A further risk could arise if Fabasoft cannot find sufficient or the right partners to develop and market high-quality software solutions based on the products and technologies of the Fabasoft Group. In the markets in question, this could either render impossible the achievement of the desired breakthrough for the product technology, or the attainment of the penetration level required for sustainable market success.
Risks concerning confidential information and intellectual property
Fabasoft attaches great importance to the protection of confidential information and intellectual property. However, the risk of an unauthorised person gaining access to this sensitive material can never be ruled out entirely. Various organisational, technical system and physical barriers have nonetheless been erected to prevent unauthorised access.
In the previous fiscal year 2014/2015, the ISAE 3402 Type 2 audit was again performed and the respective audit report was finalised. The audit assessed the design and effectiveness of selected controls with regard to the Fabasoft Cloud. The independent auditor, PwC, has issued an unqualified certificate for the Fabasoft Cloud without exception. In addition, the Fabasoft Cloud has been awarded the "Certified Cloud Service" certificate. This followed the comprehensive, multi-phase testing of the Cloud Service in line with the quantitative and qualitative requirements of the TÜV Rheinland test catalogue In addition to its existing certifications, Fabasoft also successfully underwent auditing for ISO 27018 certification. When selecting the data centres for cloud locations, particular importance is attached to safety and existing certifications or audits.
Moreover, the infringement of protected legal positions of third parties in the course of development work or project implementation activities cannot be ruled out completely. Since such situations may not only harm the company's reputation, but also have far-reaching, negative financial consequences for the company, this area of risk is also allocated high priority.
Product risks
The development of software products is always subject to the risk of errors and functional restrictions, which even the use of extensive quality management and test procedures can never exclude entirely. This applies to both Fabasoft and third-party products and technologies on which Fabasoft products are based or with which they interact.
Solche Fehler oder Einschränkungen können sich nicht zuletzt negativ auf Kundenzufriedenheit, Partnerzufriedenheit, Reputation im Markt, Chancen bei Neugeschäft und den Erfolg von Umsetzungsprojekten, Betriebsprojekten oder Online-Angeboten auswirken. Um diese Risiken zu reduzieren setzt Fabasoft neben manuellen Prüfverfahren automatisierte Tests in der Produktentwicklung und in der Projektumsetzung ein.
Ein weiteres Risiko betreffend Softwareprodukte wird in der potenziellen Verschiebung von Auslieferungsterminen gesehen, sowohl betreffend die Fabasoft Produkte als auch hinsichtlich Produkten oder Technologien Dritter, auf die die Produkte aus dem Fabasoft Konzern aufbauen, oder mit welchen sie interagieren. Solche Verzögerungen könnten zu Umsatzverschiebungen und Umsatzausfällen bis hin zu Vertragsstrafen im Projektgeschäft führen. Darüber hinaus würden sich bei längeren Entwicklungszeiten auch die Entwicklungskosten entsprechend erhöhen. Selbiges gilt auch für Fehler, funktionale Abweichungen oder Einschränkungen im Zuge neuer Produktversionen oder Fehlerbehebungen.
Allgemein ist zu sagen, dass Rückgänge beim Verkauf von Neulizenzen der Produkte aus dem Fabasoft Konzern auch die Entwicklung der Umsätze aus Dienstleistungen, Supportleistungen und Softwareaktualisierungen negativ beeinflussen können.
Risiken im direkten Projektgeschäft
Dort, wo Fabasoft Gesellschaften selbst Projektleistungen erbringen, zum Beispiel basierend auf Fixpreisangeboten, bestehen insbesondere die Risiken von missverständlichen oder missverstandenen Spezifikationen, Fehlkalkulationen, Terminüberschreitungen, Pönalen, technischen Umsetzungs- oder Betriebsproblemen, Softwarefehlern, Projektmanagementproblemen, Gewährleistungs- und Haftungsfällen (Schadenersatz) sowie Personalrisiken (beispielsweise wenn Schlüsselpersonal in kritischen Projektphasen ausfällt). Diese Risiken können sowohl die Fabasoft Gesellschaften direkt als auch indirekt über deren Partner, Subauftragnehmer oder Lieferanten treffen. Fabasoft setzt für die Projektarbeit ein praxiserprobtes Vorgehensmodell ein, welches laufend weiterentwickelt wird.
Die Implementierung umfangreicher Softwareprojekte ist ein Prozess, welcher häufig signifikante Beistell- und Mitwirkungsleistungen auf Kundenseite bedingt. Daraus ergibt sich auch eine Reihe von Risiken, die sich dem direkten Einflussbereich des Unternehmens ganz oder teilweise entziehen, jedoch den Gesamterfolg der Projekte maßgeblich beeinflussen können.
Risiken im Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern
Projekte im öffentlichen Sektor sind von langen Vorlauf- und Entscheidungszeiten, komplexen, sehr formalen und umfangreichen Angebotserfordernissen, juristisch, technisch und personell anspruchsvollen Vergabeverfahren sowie umfangreichen, teuren und langwierigen Teststellungen geprägt. Dazu kommen knappe Budgets bei den Auftraggebern und starker Wettbewerbsdruck, gefördert durch die öffentliche, meist internationale Natur der Ausschreibungsverfahren. In den Projektverträgen geben diese Auftraggeber häufig zunehmend härtere Vertragskonditionen (Haftung, Schadenersatz etc.), oft ohne Verhandlungsmöglichkeiten, vor. Das Geschäft im öffentlichen Sektor unterliegt auch starken saisonalen und budgetären Schwankungen. Solche Unsicherheiten im Geschäft können sowohl die Vergabe von Neuprojekten als auch die Verlängerungen bestehender Vertragsverhältnisse betreffen und somit die zukünftige Erlösentwicklung wesentlich negativ beeinflussen. Politische Entwicklungen wie beispielsweise Neuwahlen oder Kompetenzverlagerungen können darüber hinaus bereits weit vorangeschrittene Vergabeprojekte wieder "zurück an den Start" befördern. Aufgrund der Größe vieler Projekte im öffentlichen Sektor und der engen Zusammenarbeit der einzelnen Stellen besteht auch das erhöhte Potenzial von Klumpenrisiken.
Als erhebliches Risiko im wichtigen Geschäftsbereich der öffentlichen Auftraggeber werden drohende und bereits umgesetzte drastische Budgeteinschränkungen in den öffentlichen Haushalten, insbesondere im Zusammenhang mit der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation, gesehen.
Mitbewerbsdruck
Der Softwaresektor, insbesondere in den Leistungskategorien Enterprise Content Management und Cloud Computing, unterliegt weiterhin einer intensiven Konsolidierungswelle, welche im Wege von Akquisitionen und Zusammenschlüssen fortlaufend größere und internationalere Mitbewerber mit immer deutlicheren Skaleneffekten entstehen lässt. Der Trend, dass sich auch kleinere Hersteller auf nationaler Ebene zusammenschließen, um so eine größere Schlagkraft am Markt zu erreichen, hält weiter an. Darüber hinaus ist ein verstärkter Markteintritt marktdominierender Softwarehersteller in neue Marktsegmente mit neuen Produkten zu beobachten, was weiterhin zu einem intensivierten Preis- und Margendruck sowie einer erschwerten Partnerakquisition führen kann. Der hohe Sättigungsgrad im Softwaresektor erschwert darüber hinaus die Akzeptanz und Etablierung neuer Softwareprodukte.
Such errors or restrictions may have a negative impact on customer and partner satisfaction, chances for new business and the success of implementation and operational projects, or online products. In order to reduce these risks, during product development and project implementation, Fabasoft not only employs manual test procedures, but also automated checks.
A further risk with regard to software products is apparent in the possible deferral of software product deliveries in relation to both Fabasoft's own products and also third-party products or technologies on which the products of the Fabasoft Group are based or with which they interact. Such delays may lead to the postponement or loss of sales revenues and in the case of project business, even result in contractual penalties. Furthermore, prolonged development times also cause a corresponding increase in development costs. This applies equally to errors, functional deviations or limitations in the course of new product versions or troubleshooting.
In general, it must be said that downturns in the sales of new licences for products of the Fabasoft Group can also have a negative effect on the development of sales revenues from services, support services and software updates.
Risks in direct project business
Where Fabasoft companies provide project services themselves, for example on the basis of fixed price quotations, there is a particular risk of unclear or misunderstood specifications, miscalculations, deadline overshoots, penalties, problems regarding technical implementation or operation, software errors, difficulties with project management, warranty and liability claims (compensation), and issues concerning human resources (for example if key members of staff are unavailable in critical project phases). These risks may affect the Fabasoft companies directly and also indirectly via their subcontractors or suppliers. Fabasoft uses a tried-and-tested procedures model for project work that is subject to continuous further development.
The implementation of extensive software projects is a process which frequently necessitates significant contributions and involvement on the part of the customer. This also gives rise to certain risks that are partially or entirely beyond the company's direct scope of influence, but may have a significant impact on the overall success of the project.
Risks in business with public sector clients
Projects in the public sector are characterised by lengthy lead times and decision-making processes, complex, highly formal and extensive tendering requirements, allocation procedures that present a challenge on a legal, technical and human level, elaborate, expensive and long-drawn-out tests, tight budgets on the part of the clients and strong competitor pressure that is intensified by the public and mostly international nature of the tendering process. In project agreements, such clients frequently specify increasingly stringent contractual requirements (liability, compensation etc.) that are often non-negotiable. Dealings in the public sector are also affected by strong seasonal and budgetary fluctuations. Such business uncertainties can jeopardise both the awarding of new projects and the extension of existing contractual conditions and thus have a markedly negative impact on future revenue development. Political events such as elections and shifts of responsibility may also result in a "return to the drawing board" with projects that have already been awarded and reached their final stages. Due to the size of many projects in the public sector and the close collaboration between the individual offices of the public sector there is also an increased danger of cluster risks.
Drastic cuts in government budgets that have either been threatened or have already taken place represent a considerable risk in the important public sector business, particularly in connection with the current general economic situation.
Competition
The software sector in general and the enterprise content management and cloud computing segments in particular, are undergoing an intensive wave of consolidation that is giving rise to larger and more international competitors with increasingly apparent economies of scale through mergers and acquisitions. Furthermore, the trend towards smaller manufacturers forming alliances at national level in order to gain a stronger presence in the marketplace is also continuing. In addition there are signs that software manufacturers who already dominate markets are beginning to enter other market segments with new products, which in turn will result in even greater pressure on prices and margins and make the task of acquiring new partners more difficult. The acceptance and establishment of new software products is also being complicated by the high degree of satiation in the software sector.
Personalrisiken
Es werden Risiken darin gesehen, insbesondere hochqualifizierte Management-Fachkräfte im IT-Bereich für die eigenverantwortliche Führung und den Ausbau bestehender, neuer oder neu strukturierter Geschäftsbereiche in ausreichendem Umfang zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden. Bei Fachkräften im IT-Sektor überwiegt aktuell die Nachfrage in weiten Bereichen das Angebot auf dem Arbeitsmarkt. Es besteht daher ein Risiko, dass Personalbedarfe nicht, nicht rechtzeitig oder nicht zu wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen erfüllt werden können.
Des Weiteren besteht ein Risiko darin, dass eine größere Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – insbesondere auch Schlüsselkräfte – das Unternehmen in kurzem zeitlichen Abstand verlassen könnten und kurzfristig kein adäquater Ersatz gefunden werden könnte. Dies hätte negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung und auf die Fähigkeit des Unternehmens bereits eingegangene Verpflichtungen zu erfüllen und würde voraussichtlich zu einer negativen Entwicklung der Kundenzufriedenheit und der Erlöse bis hin zu möglichen Vertragsstrafen oder anderen für das Unternehmen nachteiligen Konsequenzen, wie beispielsweise Reputationsschäden, führen. Darüber hinaus trifft Fabasoft Vorsorgemaßnahmen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und dadurch die Produktivität zu verbessern und Kosten zu reduzieren.
IT-Risiken
Störungen, beispielsweise in der Hardware-, Datenspeicherungs- oder Netzwerk-Infrastruktur, in der Software, bei Datenübertragungsleitungen oder seitens der Internet-Betreiber, Bedienungsfehler, Viren, Hacker oder Naturkatastrophen, können den Betrieb der Systeme des Unternehmens sowie von wichtigen Systemen, mit welchen diese vernetzt sind, sowie die Möglichkeit der lückenlosen Datensicherung und Wiederherstellung negativ beeinflussen. Eine Folge davon können beispielsweise Einschränkungen oder Ausfälle, insbesondere von Online-Service-Leistungen, Vertriebs-, Entwicklungs-, Verwaltungstätigkeiten und der Online-Präsenz des Unternehmens – einschließlich der gesetzlich oder regulatorisch vorgeschriebenen Veröffentlichungen auf der Homepage – sowie Datenfehler, unberechtigte Datenzugriffe oder Datenverluste sein. Dies könnte in der Folge auch vergleichbare Auswirkungen auf andere Unternehmen oder Organisationen bewirken, welche entgeltliche oder unentgeltliche (Online-)Dienstleistungen des Unternehmens nutzen. Das Unternehmen hat organisatorische und technische Vorkehrungen für die Erbringung definierter Service-Levels bei seinen internen Systemen nach Abwägung von Kosten und Risiken getroffen. Ein vollständiger Ausschluss solcher Risiken, vor allem auch gegenüber einem gezielten Einsatz krimineller Energie, nachrichtendienstlicher Ressourcen oder von in eingesetzten Komponenten von Dritten vorhandenen Schwachstellen oder Backdoors, ist jedoch nicht möglich.
Risiken betreffend die Abhängigkeit von Lieferanten
Insbesondere in dem für das Unternehmen verhältnismäßig neuen Geschäftsfeld der Appliances sind die Qualität, die Leistungsfähigkeit, die Sicherheit und im Ergebnis der Erfolg des Produktes, welches der Kunde nutzt, nicht ausschließlich durch die Leistungsmerkmale der im Fabasoft Konzern entwickelten Software bestimmt sondern auch wesentlich abhängig von eingesetzten Drittprodukten. Diese umfassen sowohl Hardware- (Server, Speicher, Netzwerkkomponenten, Sicherheitskomponenten, etc.) als auch Software-Komponenten (Betriebssystem, etc.). Diese Komponenten unterliegen – einzeln oder in ihrem Zusammenspiel - insbesondere den unter "IT-Risiken" zuvor dargestellten Risiken. Zusätzlich bestehen Risiken speziell von Verspätungen, Beschädigungen oder Verlust bei der Transport- und Lagerlogistik sowohl zwischen Zulieferanten und der jeweiligen Fabasoft Gesellschaft als auch bei dem Transport an den Kunden. Es besteht auch das Risiko eines Lieferantenausfalls, beispielsweise infolge der Beendigung der betroffenen Produktlinie durch den Lieferanten oder infolge der Einstellung des betroffenen Geschäftsbetriebs beim Lieferanten. Um gegenüber dem Kunden kurzfristig lieferfähig zu sein, ist gegebenenfalls aufgrund der Lieferzeiten einzelner Lieferanten eine dem prognostizierten Geschäftsverlauf angepasste Sicherheitsspanne im Bestand von Drittprodukten vorzusehen. Da speziell in einem neuen, sich dynamisch entwickelnden Geschäftsfeld eine genaue Prognose des Geschäftsverlaufes nicht möglich ist, bestehen sowohl die Risiken von zu niedrigerer Beständen und damit eingeschränkter Lieferfähigkeit als auch die Risiken von zu hohen Beständen und damit hoher Kapitalbindung, hohen Kosten für die Haltung von Überbeständen und Problemen, die mit Modellwechseln beim Hersteller und zeitlich befristeten Wartungsverträgen der Dritthersteller im Zusammenhang stehen.
Personnel risks
Risks are evident with regard to the finding of an appropriate number of highly qualified managerial specialists in the IT sector for independently responsible leadership and the expansion of new or restructured business areas, as well as the promotion of their long-term loyalty to the company. In many areas the demand for IT professionals currently exceeds the labour market supply. There is therefore a risk that personnel requirements cannot be met on time or subject to economically acceptable conditions.
Furthermore, a risk entails should a larger number of employees, particularly key members of staff, leave the company within a brief period and no replacements can be found in the short-term. This would be detrimental to business development and the ability of the company to fulfil previously agreed obligations. Moreover, it would probably have a negative impact on customer satisfaction and revenues, and could even extend to contractual penalties or other unpleasant consequences for the company such as damage to its reputation. Beyond that, Fabasoft takes preventive measures to improve the health and well-being of its staff, to increase productivity and reduce costs.
IT risks
Errors in hardware, data storage or network infrastructure, software, data transfer lines or on the part of the internet provider, operational errors, viruses, hackers and natural disasters can have a negative impact on both the operation of the company's systems and any other important systems to which they are linked. They can also jeopardise the ability to guarantee perfect data storage and recovery. One possible consequence of such problems can be the limitation or failure of online services, sales, development and administration activities and the online presence of the company, including statutory or regulatory prescribed announcements on the website, data error, unauthorised data access or loss. This can lead subsequently to comparable effects on other companies or organisations, which use the company's (online) services for a fee or free of charge. After taking costs and risks into consideration, the company has introduced organisational and technical precautions to provide defined service levels for its internal systems. Nevertheless, the complete exclusion of such risks, especially with regard to the targeted use of criminal energy, espionage resources or weaknesses and backdoors contained in third party components, is not possible.
Risks concerning dependence on suppliers
The quality, performance, security, and as a result the overall success of a product a customer uses is not determined solely by the performance characteristics of the software developed by the Fabasoft Group. Instead, it also depends significantly on the third-party products that are involved. This is especially true in the field of appliances, which is relatively new for the company. These third-party products include both components of hardware (servers, storage, network components, security components, etc.) and of software (operating systems, etc.). These components – individually or as they interact together – are particularly susceptible to the IT risks portrayed above. Additional risks that exist are in particular those of delays, damages or losses that occur during transportation and warehousing between suppliers and the respective Fabasoft company, as well as during transport to the customer. There is also the risk of losing a supplier, for instance because a product line is discontinued or a supplier withdraws from the respective market. In order to be able to deliver to customers on short-term notice, an appropriate stocking (safety margin) of third-party products should be kept based on the lead times for delivery from individual suppliers and on projected business developments. Particularly in a new and dynamically developing field of business, it is not possible to make an exact prognosis of business developments. As a result, there is the risk of limited delivery capacity due to keeping stocking too conservatively, as well as the risk of keeping too much. The latter could lead to high capital lockup, high costs for warehousing of overstock, and problems that pertain to supplier model changes and the limited duration of maintenance contracts by the third-party manufacturers.
Tritt beim Kunden eine Störung auf, so ist nicht nur in Abstimmung mit dem Kunden zu substantiieren, ob und in welcher Form die Störung von einem Fabasoft Produkt ausgeht, sondern auch gegebenenfalls im Zusammenspiel mit den Support-Organisationen der Lieferanten von Drittprodukten die Störungsbehebung abzustimmen. Ist dafür beispielsweise der Austausch von Hardware-Komponenten erforderlich, so unterliegt dieser Vorgang insbesondere den oben beschriebenen Logistik-Risiken und dem Risiko, dass bei dem Kundendienst des jeweiligen Herstellers Verzögerungen oder Fehler entstehen. Insgesamt unterliegt der gesamte Störungsbehandlungsprozess insbesondere Risiken von Kommunikationsproblemen, Zeitverzögerungen und Fehlern sowie dem Risiko unterschiedlicher Service-Levels im Innen- und Außenverhältnis. Diese Risiken würden sich – ungeachtet des tatsächlichen Verursachers –nachteilig auf Fabasoft auswirken.
Der Fabasoft Konzern versucht den dargestellten Risiken intern durch definierte, dokumentierte und zertifizierte Geschäftsprozesse sowie kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begegnen. Im Zusammenspiel mit Lieferanten stehen eine professionelle Lieferantenauswahl sowie geeignete Qualitätsmanagementmaßnahmen im Vordergrund.
Finanzrisiken
Das Risiko von Forderungsausfällen wird im direkten Geschäft mit den öffentlichen Auftraggebern aktuell als verhältnismäßig gering eingeschätzt, im Partnergeschäft sowie im Umfeld der privaten Auftraggeber könnte die weiterhin angespannte Situation am Finanz- und Wirtschaftsmarkt zu einem höheren Finanzrisiko führen. Das Zinsänderungsrisiko besteht nur bei den zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerten. Da diese Wertpapiere über Fonds gehalten werden und kurzfristig liquidierbar sind, kann das Zinsänderungsrisiko als nicht wesentlich bezeichnet werden. Währungsrisiken bestehen insbesondere dort, wo Forderungen oder Verbindlichkeiten bzw. Guthaben bei Finanz- und Versicherungsinstitutionen in einer anderen als der lokalen Währung der Gesellschaft bestehen.
Im Zusammenhang mit der unsicheren Wirtschaftsentwicklung speziell im Finanzsektor sind Risiken betreffend die Sicherheit und Werthaltigkeit von Guthaben bei Finanz- und Versicherungsinstitutionen sowie von Ansprüchen gegenüber diesen Institutionen derzeit nicht ausschließbar.
4) Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt.
Linz, am 6. November 2015
Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind
Der Vorstand der Fabasoft AG
If a customer experiences a malfunction, then it not only becomes necessary to substantiate if and in what form the malfunction may stem from a Fabasoft product, but also to coordinate the troubleshooting together with the support organisations of the suppliers of the third-party products that may be involved. If, for example, it becomes necessary to replace hardware components, then the process is particularly susceptible to the logistical risks described above and the risk that delays or mistakes may occur on the side of the respective suppliers and their customer service. Altogether, the whole process for handling problems is particularly susceptible to the risks of communication problems, delays and mistakes as well as the risk of different service levels inside and outside the company. These risks would have a negative effect on Fabasoft, regardless of who actually may be responsible for the problem.
The Fabasoft Group seeks to counter the described risks with the help of clearly defined, documented and certified business processes, as well as through the continuing education and further qualification of staff. Concerning interactions with suppliers, the main focus is placed on the careful selection of professional suppliers as well as on appropriate quality management measures.
Financial risks
The risk of defaults on receivables in direct transactions with public clients is currently considered to be relatively low, whereas the prolongation of the tense situation in the financial and economic markets could lead to a higher financial risk in partner business and the private client sector. Interest rate risk occurs only in the case of available-for-sale financial assets. As these securities are held in funds and can be called up at short notice, the interest rate risk can be regarded as insignificant. Exchange rate risks occur mostly when receivables or payables/assets at financial and insurance institutions exist in a currency other than the local currency of the company.
In view of the uncertain economic situation, particularly in the financial sector, neither risks concerning the safety and value retention of assets at financial and insurance institutions, nor claims against these institutions can be ruled out at present.
4) Significant transactions with related companies and persons
In the period under review no significant businesses of affiliated companies and persons were affected.
Linz, 6 November 2015
Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind
Managing Board Fabasoft AG
KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DAS 1. HALBJAHR DES GESCHÄFTSJAHRES 2015/2016
| in TEUR | AZ | April – Sep. 2015 | April – Sep 2014 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 5. | 14.036 | 12.364 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 166 | 111 | |
| Aufwendungen für bezogene Herstellungsleistungen | -852 | -301 | |
| Personalaufwand | -7.894 | -7.306 | |
| Aufwand für planmäßige Abschreibungen | 5. | -839 | -757 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.3. | -3.732 | -3.341 |
| Betriebsergebnis | 5. | 885 | 770 |
| Finanzerträge | 18 | 33 | |
| Finanzaufwendungen | -10 | -3 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 893 | 800 | |
| Ertragsteuern | -179 | -315 | |
| Periodenergebnis | 714 | 485 | |
| Sonstiges Ergebnis (mögliche Reklassifizierung ins Periodenergebnis): | |||
| Veränderung Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung | -43 | -92 | |
| Sonstiges Ergebnis | -43 | -92 | |
| Gesamtergebnis | 671 | 393 | |
| Periodenergebnis davon entfallen auf: |
|||
| Anteilsinhaber des Mutterunternehmens | 761 | 494 | |
| Nicht beherrschende Anteilseigner | -47 | -9 | |
| Gesamtergebnis davon entfallen auf: |
|||
| Anteilsinhaber des Mutterunternehmens | 718 | 402 | |
| Nicht beherrschende Anteilseigner | -47 | -9 | |
| Ergebnis je Aktie, bezogen auf das Periodenergebnis, das den Anteilsinhabern des Mutterunternehmens im Geschäftsjahr zusteht (in EUR je Aktie) |
|||
| unverwässert | 0,15 | 0,10 | |
| verwässert | 0,15 | 0,10 |
CONSOLIDATED STATEMENT OF COMPREHENSIVE INCOME FOR THE FIRST HALF OF THE FISCAL YEAR 2015/2016
| in kEUR | Note | April – Sep 2015 | April – Sep 2014 |
|---|---|---|---|
| Sales revenue | 5. | 14,036 | 12,364 |
| Other operating income | 166 | 111 | |
| Expenses for purchased services | -852 | -301 | |
| Employee benefits expenses | -7,894 | -7,306 | |
| Depreciation and amortisation expenses | 5. | -839 | -757 |
| Other operating expenses | 3.3. | -3,732 | -3,341 |
| Operating result | 5. | 885 | 770 |
| Finance income | 18 | 33 | |
| Finance expenses | -10 | -3 | |
| Result before income taxes | 893 | 800 | |
| Income taxes | -179 | -315 | |
| Result for the period | 714 | 485 | |
| Other result (possible reclassification in period result): | |||
| Change in adjustment item for currency conversion | -43 | -92 | |
| Other result | -43 | -92 | |
| Total result | 671 | 393 | |
| Result for the period attributable to: |
|||
| Equity holders of the Parent Company | 761 | 494 | |
| Non-controlling interest | -47 | -9 | |
| Total result attributable to: |
|||
| Equity holders of the Parent Company | 718 | 402 | |
| Non-controlling interest | -47 | -9 | |
| Earnings per share in terms of the result for the period for result attributable to the equity holders of the Parent Company during the year (expressed in EUR per share) |
|||
| basic | 0.15 | 0.10 | |
| diluted | 0.15 | 0.10 |
KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DAS 2. QUARTAL DES GESCHÄFTSJAHRES 2015/2016
| in TEUR AZ |
Juli – Sep. 2015 | Juli – Sep. 2014 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 6.808 | 6.368 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 152 | 87 |
| Aufwendungen für bezogene Herstellungsleistungen | -378 | -146 |
| Personalaufwand | -3.901 | -3.531 |
| Aufwand für planmäßige Abschreibungen | -445 | -387 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.788 | -1.623 |
| Betriebsergebnis | 448 | 768 |
| Finanzerträge | 9 | 22 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 457 | 790 |
| Ertragsteuern | -92 | -311 |
| Periodenergebnis | 365 | 479 |
| Sonstiges Ergebnis (mögliche Reklassifizierung ins Periodenergebnis): | ||
| Veränderung Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung | -48 | -80 |
| Sonstiges Ergebnis | -48 | -80 |
| Gesamtergebnis | 317 | 399 |
| Periodenergebnis davon entfallen auf: |
||
| Anteilsinhaber des Mutterunternehmens | 363 | 469 |
| Nicht beherrschende Anteilseigner | 2 | 10 |
| Gesamtergebnis davon entfallen auf: |
||
| Anteilsinhaber des Mutterunternehmens | 315 | 389 |
| Nicht beherrschende Anteilseigner | 2 | 10 |
| Ergebnis je Aktie, bezogen auf das Periodenergebnis, das den Anteilsinhabern des Mutterunternehmens im Geschäftsjahr zusteht (in EUR je Aktie) |
||
| unverwässert | 0,07 | 0,09 |
| verwässert | 0,07 | 0,09 |
CONSOLIDATED STATEMENT OF COMPREHENSIVE INCOME FOR THE SECOND QUARTER OF THE FISCAL YEAR 2015/2016
| in kEUR | Note | July – Sep 2015 | July – Sep 2014 |
|---|---|---|---|
| Sales revenue | 6,808 | 6,368 | |
| Other operating income | 152 | 87 | |
| Expenses for purchased services | -378 | -146 | |
| Employee benefits expenses | -3,901 | -3,531 | |
| Depreciation and amortisation expenses | -445 | -387 | |
| Other operating expenses | -1,788 | -1,623 | |
| Operating result | 448 | 768 | |
| Finance income | 9 | 22 | |
| Result before income taxes | 457 | 790 | |
| Income taxes | -92 | -311 | |
| Result for the period | 365 | 479 | |
| Other result (possible reclassification in period result): | |||
| Change in adjustment item for currency conversion | -48 | -80 | |
| Other result | -48 | -80 | |
| Total result | 317 | 399 | |
| Result for the period attributable to: |
|||
| Equity holders of the Parent Company | 363 | 469 | |
| Non-controlling interest | 2 | 10 | |
| Total result attributable to: |
|||
| Equity holders of the Parent Company | 315 | 389 | |
| Non-controlling interest | 2 | 10 | |
| Earnings per share in terms of the result for the period for result attributable to the equity holders of the Parent Company during the year (expressed in EUR per share) |
|||
| basic | 0.07 | 0.09 | |
| diluted | 0.07 | 0.09 |
KONZERNZWISCHENBILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2015
| Aktiva in TEUR | AZ | 30.09.2015 | 31.03.2015 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Sachanlagen | 3.1. | 3.327 | 2.482 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 3.1. | 26 | 45 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 177 | 177 | |
| Aktive latente Steuern | 481 | 493 | |
| 4.011 | 3.197 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Liefer- und sonstige Forderungen | 7.340 | 10.181 | |
| Ertragsteuerforderungen | 31 | 215 | |
| Liquide Mittel | 13.247 | 14.554 | |
| 20.618 | 24.950 | ||
| Summe Aktiva | 24.629 | 28.147 |
| Passiva in TEUR | AZ | 30.09.2015 | 31.03.2015 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 3.2. | ||
| Den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital |
|||
| Grundkapital | 5.000 | 5.000 | |
| Kapitalrücklagen | 9.377 | 9.361 | |
| Sonstige Rücklagen | -545 | -545 | |
| Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung | 510 | 553 | |
| Ergebnisvortrag | -1.991 | -502 | |
| 12.351 | 13.867 | ||
| Anteil der nicht beherrschenden Anteilseigner | -120 | -73 | |
| 12.231 | 13.794 | ||
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen für Abfertigungen | 2.335 | 2.256 | |
| Passive latente Steuern | 211 | 323 | |
| 2.546 | 2.579 | ||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Liefer- und sonstige Verbindlichkeiten | 4.428 | 4.567 | |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 333 | 221 | |
| Erlösabgrenzungen | 5.091 | 6.986 | |
| 9.852 | 11.774 | ||
| Summe Passiva | 24.629 | 28.147 |
CONSOLIDATED INTERIM BALANCE SHEET AS AT 30 SEPTEMBER 2015
| Assets in kEUR | Note | 30/09/2015 | 31/03/2015 |
|---|---|---|---|
| Non-current assets | |||
| Property, plant and equipment | 3.1. | 3,327 | 2,482 |
| Intangible assets | 3.1. | 26 | 45 |
| Available-for-sale financial assets | 177 | 177 | |
| Deferred income tax assets | 481 | 493 | |
| 4,011 | 3,197 | ||
| Current assets | |||
| Trade and other receivables | 7,340 | 10,181 | |
| Income tax receivables | 31 | 215 | |
| Cash and cash equivalents | 13,247 | 14,554 | |
| 20,618 | 24,950 | ||
| Total assets | 24,629 | 28,147 |
| Equity and liabilities in kEUR | Note | 30/09/2015 | 31/03/2015 |
|---|---|---|---|
| Equity | 3.2. | ||
| Capital and reserves attributable to the Parent Company's equity holders |
|||
| Share capital | 5,000 | 5,000 | |
| Capital reserves | 9,377 | 9,361 | |
| Other reserves | -545 | -545 | |
| Adjustment item for currency conversions | 510 | 553 | |
| Retained earnings | -1,991 | -502 | |
| 12,351 | 13,867 | ||
| Non-controlling interest | -120 | -73 | |
| 12,231 | 13,794 | ||
| Non-current liabilities | |||
| Provisions for severance payments | 2,335 | 2,256 | |
| Deferred income tax liabilities | 211 | 323 | |
| 2,546 | 2,579 | ||
| Current liabilities | |||
| Trade and other payables | 4,428 | 4,567 | |
| Liabilities for income taxes | 333 | 221 | |
| Revenue accruals | 5,091 | 6,986 | |
| 9,852 | 11,774 | ||
| Total equity and liabilities | 24,629 | 28,147 |
KONZERNGELDFLUSSRECHNUNG FÜR DAS 1. HALBJAHR DES GESCHÄFTSJAHRES 2015/2016
| in TEUR | AZ | April – Sep. 2015 | April – Sep. 2014 |
|---|---|---|---|
| Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit | |||
| Betriebsergebnis | 885 | 770 | |
| Bereinigung um nicht zahlungswirksame Posten | |||
| Aufwand für planmäßige Abschreibungen | 839 | 757 | |
| Aufwendungen für Optionsprogramme | 16 | 17 | |
| Effekte aus Währungsumrechnung | 45 | 0 | |
| Veränderung von langfristigen Rückstellungen | 79 | -89 | |
| Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagen | -2 | -1 | |
| 1.862 | 1.454 | ||
| Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | |||
| Veränderung von Liefer- und sonstigen Forderungen | 2.841 | 3.286 | |
| (ohne Forderungen aus Ertragsteuerverrechnung) | |||
| Veränderung von Liefer- und sonstigen Verbindlichkeiten | -139 | -255 | |
| (ohne Verbindlichkeiten aus Ertragsteuerverrechnung) | |||
| Veränderung von Erlösabgrenzungen | -1.895 | -2.822 | |
| 807 | 209 | ||
| Aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Zahlungsmittel | 2.669 | 1.663 | |
| Vereinnahmte Zinsen | 16 | 20 | |
| Erhaltene/gezahlte Ertragsteuern | 22 | -199 | |
| Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit | 2.707 | 1.484 | |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | |||
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 3.1. | -1.669 | -584 |
| Erlöse aus Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
1 | 0 | |
| Nettozahlungsmittel aus Investitionstätigkeit | -1.668 | -584 | |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | |||
| Dividendenausschüttung | -2.250 | -2.100 | |
| Nettozahlungsmittel aus Finanzierungstätigkeit | -2.250 | -2.100 | |
| Veränderung der liquiden Mittel | -1.211 | -1.200 | |
| Entwicklung der liquiden Mittel | |||
| Anfangsbestand der liquiden Mittel | 14.554 | 13.311 | |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | -96 | -79 | |
| Abnahme | -1.211 | -1.200 | |
| Endbestand der liquiden Mittel | 4. | 13.247 | 12.032 |
CONSOLIDATED CASH FLOW STATEMENT FOR THE FIRST HALF OF THE FISCAL YEAR 2015/2016
| in kEUR | Note | April – Sep 2015 | April – Sep 2014 |
|---|---|---|---|
| Cash flows from operating activities | |||
| Operating result | 885 | 770 | |
| Adjustments in non-cash items | |||
| Depreciation and amortisation expenses | 839 | 757 | |
| Expenses for options models | 16 | 17 | |
| Effects from currency conversions | 45 | 0 | |
| Changes in non-current provisions | 79 | -89 | |
| Profit from disposal of property, plant and equipment | -2 | -1 | |
| 1,862 | 1,454 | ||
| Adjustments in net current assets | |||
| Changes in trade and other receivables | 2,841 | 3,286 | |
| (without income tax receivables) | |||
| Changes in trade and other payables | -139 | -255 | |
| (without income tax liabilities) | |||
| Changes in revenue accruals | -1,895 | -2,822 | |
| 807 | 209 | ||
| Cash generated from operations | 2,669 | 1,663 | |
| Interest received | 16 | 20 | |
| Income taxes received/paid | 22 | -199 | |
| Net cash generated from operating activities | 2,707 | 1,484 | |
| Cash flows from investing activities | |||
| Purchases of property, plant and equipment and intangible assets | 3.1. | -1,669 | -584 |
| Proceeds from sale of property, plant and equipment and intangible assets |
1 | 0 | |
| Net cash used in investing activities | -1,668 | -584 | |
| Cash flows from financing activities | |||
| Dividend distribution | -2,250 | -2,100 | |
| Net cash used in financing activities | -2,250 | -2,100 | |
| Changes in cash and cash equivalents | -1,211 | -1,200 | |
| Changes in cash and cash equivalents | |||
| Cash and cash equivalents at beginning of period | 14,554 | 13,311 | |
| Effect of exchange rates changes | -96 | -79 | |
| Decrease | -1,211 | -1,200 | |
| Cash and cash equivalents at end of period | 4. | 13,247 | 12,032 |
KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DAS 1. HALBJAHR DES GESCHÄFTSJAHRES 2015/2016
| Den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | AZ | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Rücklagen |
Ausgleichs posten aus Währungs umrechnung |
Ergebnis vortrag |
Gesamt | Anteil der nicht beherr schenden Anteils eigner |
Eigen kapital gesamt |
| Stand am 31. März 2014 |
5.000 | 9.327 | -387 | 387 | -519 | 13.808 | -185 | 13.623 | |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | -92 | 0 | -92 | 0 | -92 | |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 494 | 494 | -9 | 485 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -92 | 494 | 402 | -9 | 393 | |
| Dividende, Ausschüttungen |
0 | 0 | 0 | 0 | -2.100 | -2.100 | 0 | -2.100 | |
| Änderung auf Grund von Optionsprogrammen |
0 | 17 | 0 | 0 | 0 | 17 | 0 | 17 | |
| Stand am am 30. Sep. 2014 |
3.2. | 5.000 | 9.344 | -387 | 295 | -2.125 | 12.127 | -194 | 11.933 |
| Den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | AZ | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Rücklagen |
Ausgleichs posten aus Währungs umrechnung |
Ergebnis vortrag |
Gesamt | Anteil der nicht beherr schenden Anteils eigner |
Eigen kapital gesamt |
| Stand am 31. März 2015 |
5.000 | 9.361 | -545 | 553 | -502 | 13.867 | -73 | 13.794 | |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | -43 | 0 | -43 | 0 | -43 | |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 761 | 761 | -47 | 714 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -43 | 761 | 718 | -47 | 671 | |
| Dividende, Ausschüttungen |
0 | 0 | 0 | 0 | -2.250 | -2.250 | 0 | -2.250 | |
| Änderung auf Grund von Optionsprogrammen |
0 | 16 | 0 | 0 | 0 | 16 | 0 | 16 | |
| Stand am am 30. Sep. 2015 |
3.2. | 5.000 | 9.377 | -545 | 510 | -1.991 | 12.351 | -120 | 12.231 |
CONSOLIDATED STATEMENT OF CHANGES IN EQUITY FOR THE FIRST HALF OF THE FISCAL YEAR 2015/2016
| Attributable to equity holders of the Parent Company | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in kEUR | Note | Share capital |
Capital reserves |
Other reserves |
Adjustment item for currency con versions |
Retained earnings |
Total | Non-con trolling interest |
Total equity |
| Balance at 31 March 2014 |
5,000 | 9,327 | -387 | 387 | -519 | 13,808 | -185 | 13,623 | |
| Other result | 0 | 0 | 0 | -92 | 0 | -92 | 0 | -92 | |
| Result for the period | 0 | 0 | 0 | 0 | 494 | 494 | -9 | 485 | |
| Total result | 0 | 0 | 0 | -92 | 494 | 402 | -9 | 393 | |
| Dividend | 0 | 0 | 0 | 0 | -2,100 | -2,100 | 0 | -2,100 | |
| Changes due to options models |
0 | 17 | 0 | 0 | 0 | 17 | 0 | 17 | |
| Balance at 30 Sep 2014 |
3.2. | 5,000 | 9,344 | -387 | 295 | -2,125 | 12,127 | -194 | 11,933 |
| Attributable to equity holders of the Parent Company | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in kEUR | Note | Share capital |
Capital reserves |
Other reserves |
Adjustment item for currency con versions |
Retained earnings |
Total | Non-con trolling interest |
Total equity |
| Balance at 31 March 2015 |
5,000 | 9,361 | -545 | 553 | -502 | 13,867 | -73 | 13,794 | |
| Other result | 0 | 0 | 0 | -43 | 0 | -43 | 0 | -43 | |
| Result for the period | 0 | 0 | 0 | 0 | 761 | 761 | -47 | 714 | |
| Total result | 0 | 0 | 0 | -43 | 761 | 718 | -47 | 671 | |
| Dividend | 0 | 0 | 0 | 0 | -2,250 | -2,250 | 0 | -2,250 | |
| Changes due to options models |
0 | 16 | 0 | 0 | 0 | 16 | 0 | 16 | |
| Balance at at 30 Sep 2015 |
3.2. | 5,000 | 9,377 | -545 | 510 | -1,991 | 12,351 | -120 | 12,231 |
ANHANG ZUM KONZERNZWISCHENABSCHLUSS ZUM 30. SEPTEMBER 2015
1) Grundlegende Informationen
Fabasoft ist ein europäischer Softwarehersteller und Cloud-Anbieter. Die Softwareprodukte und Cloud-Dienste von Fabasoft sorgen für das einheitliche Erfassen, Ordnen, sichere Aufbewahren und kontextsensitive Finden aller digitalen Geschäftsunterlagen in Unternehmen.
Die Muttergesellschaft des Konzerns ist die Fabasoft AG mit Sitz in der Honauerstraße 4, 4020 Linz, Österreich. Die Aktien der Gesellschaft notieren im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (WKN (D) 922985). Der Berichtszeitraum des Konzernzwischenabschlusses umfasst den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2015.
2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
2.1. Grundlagen der Abschlusserstellung
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2015 wurde in Übereinstimmung mit dem International Accounting Standard 34 (IAS 34) aufgestellt.
Der Konzernzwischenabschluss wurde nach dem historischen Anschaffungskostenprinzip aufgestellt, mit der Ausnahme von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, die mit dem Zeitwert zum Zwischenbilanzstichtag bewertet werden.
Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden verlangt die Anwendung von Schätzungen und Annahmen, die die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie die offengelegten Eventualvermögenswerte und -verbindlichkeiten am Zwischenbilanzstichtag als auch die bilanzierten Erträge und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen auf den laufenden Transaktionen basieren, können die tatsächlichen Werte letztendlich von diesen Schätzungen abweichen.
Bei der Erstellung des Zwischenabschlusses wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet wie für den letzten vorliegenden Konzernabschluss zum 31. März 2015.
Der Konzernzwischenabschluss ist in tausend Euro (TEUR) aufgestellt, die Angaben im Anhang erfolgen ebenfalls in TEUR.
2.2. Konsolidierung
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Zwischenabschlüsse der Tochterunternehmen wurden zum einheitlichen Konzernzwischenabschlussstichtag 30. September 2015 sowie nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.
NOTES TO THE CONSOLIDATED INTERIM FINANCIAL STATEMENTS AS AT 30 SEPTEMBER 2015
1) Company details
Fabasoft is a European software manufacturer and cloud provider. Fabasoft's software products and cloud services ensure the consistent capture, organisation, secure storage and context-sensitive finding of all digital business documents.
Fabasoft AG with offices at Honauerstrasse 4, 4020 Linz, Austria is the Group parent company. Company shares have been quoted in Prime Standard at the Frankfurt Stock Exchange (WKN (D) 922985). The reported period for the consolidated interim financial statements is from 1 April to 30 September 2015.
2) Accounting policies
2.1. Basis of preparation
The consolidated interim financial statements dated 30 September 2015 were drawn up in compliance with the International Financial Reporting Standard 34 (IAS 34).
The consolidated interim financial statements were drawn up according to the historical cost principle, with the exception of available-for-sale financial assets which have been evaluated according to their market value on the interim balance sheet date.
The consolidated interim financial statements were drawn up in agreement with generally recognised accounting policies which require the use of estimates and assumptions. These estimates and assumptions influence the amount and return on assets and liabilities shown in the balance sheet, the disclosed contingent assets and liabilities on the interim balance sheet date as well as the income and expenditures shown on the balance sheet for the period under consideration. Although these estimates are calculated to the best knowledge based on current transactions, actual values may deviate from these estimates.
In the process of drawing up these interim financial statements, we have consistently applied the same accounting and valuation methods as for the previous consolidated accounts for 31 March 2015.
The consolidated interim financial statements are prepared in thousands of Euros (kEUR), as are entries in the notes.
2.2. Consolidation
The annual financial statements of subsidiaries included in the consolidated financial statements were drawn up Group-wide on 30 September 2015 and in accordance with IFRS, as applicable in the EU.
2.2.1. Konsolidierungskreis
Zum Zwischenbilanzstichtag 30. September 2015 sind neben der Fabasoft AG als Mutterunternehmen folgende Gesellschaften in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
| Unternehmen | Sitz | Unmittelbarer Anteil der Fabasoft AG in% |
|---|---|---|
| Fabasoft International Services GmbH | Linz/Österreich | 100 |
| Fabasoft Cloud GmbH | Linz/Österreich | 100 |
| Fabasoft R&D GmbH | Linz/Österreich | 100 |
| Fabasoft Austria GmbH | Linz/Österreich | 100 |
| Mindbreeze GmbH | Linz/Österreich | 65 |
| Fabasoft Deutschland GmbH | Frankfurt am Main/Deutschland | 100 |
| Fabasoft Schweiz AG | Bern/Schweiz | 100 |
| Fabasoft Limited | London/Großbritannien | 100 |
| Unternehmen | Sitz | Mittelbarer Anteil der Fabasoft AG in% |
|---|---|---|
| Fabasoft Corporation | Boston/USA | 100 |
| Fabasoft AT Software GmbH | Linz/Österreich | 100 |
2.2.2. Änderungen im Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis hat sich im Berichtszeitraum nicht geändert.
2.2.3. Währungsumrechnung
Die Zwischenabschlüsse in fremder Währung wurden zu den jeweiligen Mittelkursen umgerechnet. Dabei kamen bei den Posten der Bilanz die Kurse zum Zwischenbilanzstichtag, bei den Posten der Gesamtergebnisrechnung die Durchschnittskurse des Berichtszeitraumes zur Anwendung. Differenzen dieser Währungsumrechnungen werden im sonstigen Ergebnis ausgewiesen. Kursdifferenzen aus der Umrechnung von Transaktionen und Bilanzposten in fremden Währungen werden zu den im Transaktionszeitpunkt bzw. Bewertungszeitpunkt gültigen Kursen erfolgswirksam erfasst. Umrechnungsdifferenzen aus zu erhaltenden bzw. zu zahlenden monetären Posten von/an einen ausländischen Geschäftsbetrieb, deren Erfüllung weder geplant noch wahrscheinlich ist und die deswegen Teil der Nettoinvestitionen in diesen ausländischen Geschäftsbetrieb sind, werden anfänglich im sonstigen Ergebnis erfasst und bei Veräußerung vom Eigenkapital in den Gewinn und Verlust umgegliedert.
3) Erläuterungen zur Bilanz und zur Gesamtergebnisrechnung
3.1. Investitionen
Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen Hardware und sonstige Büroeinrichtung.
2.2.1. Consolidation scope
As at the interim balance sheet date, 30 September 2015, the following companies in addition to Fabasoft AG, as the parent company, have been fully consolidated and are included in the consolidated financial statements:
| Entities | Location of Headquarters | Direct share of Fabasoft AG in% |
|---|---|---|
| Fabasoft International Services GmbH | Linz/Austria | 100 |
| Fabasoft Cloud GmbH | Linz/Austria | 100 |
| Fabasoft R&D GmbH | Linz/Austria | 100 |
| Fabasoft Austria GmbH | Linz/Austria | 100 |
| Mindbreeze GmbH | Linz/Austria | 65 |
| Fabasoft Deutschland GmbH | Frankfurt am Main/Germany | 100 |
| Fabasoft Schweiz AG | Bern/Switzerland | 100 |
| Fabasoft Limited | London/Great Britain | 100 |
| Entities | Location of Headquarters | Indirect share of Fabasoft AG in% |
|---|---|---|
| Fabasoft Corporation | Boston/USA | 100 |
| Fabasoft AT Software GmbH | Linz/Austria | 100 |
2.2.2. Changes to the scope of consolidation
The scope of consolidation has not been changed during the reported period.
2.2.3. Foreign currency translation
Interim financial statements in foreign currencies have been translated at the average relevant exchange rate. According to this method, the items on the interim balance sheet were translated at the exchange rates valid on the interim balance sheet date, whereas the items on the statement of comprehensive income were translated at the average exchange rate for the reported period. Differences in these currency conversions are recorded in the other result. Exchange difference which may occur when converting transactions and accounting items into foreign currencies are calculated using the valid exchange rate at the time of the transaction or valuation. Conversion differences in receivable and payable monetary amounts from/to a foreign business that are neither planned nor likely to be fulfilled and are therefore part of the net investments in the foreign businesses are initially recorded under other result and then transferred from equity to profit and loss in the event of a sale.
3) Notes to the balance sheet and the consolidated statement of comprehensive income
3.1. Investments
The purchases of property, plant and equipment and intangible assets mainly concern hardware and other office equipment.
3.2. Eigenkapital
Zum Stichtag 30. September 2015 beträgt das Grundkapital der Gesellschaft TEUR 5.000. Es setzt sich aus 5.000.000 Stückaktien (Vorjahr: 5.000.000) zum Nennbetrag von EUR 1,00 je Aktie zusammen.
Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 9.377 betrifft Agio in Höhe von TEUR 6.955. Der Rest resultiert in Höhe von TEUR 2.027 aus Umgründungen und in Höhe von TEUR 395 aus Optionsprogrammen.
In der ordentlichen Hauptversammlung der Fabasoft AG am 6. Juli 2015 wurden unter anderem folgende Beschlüsse gefasst:
Für das Geschäftsjahr 2014/2015 wird eine Dividende in Höhe von EUR 0,45 pro Aktie ausgeschüttet.
Das Grundkapital der Gesellschaft wird aus Gesellschaftsmitteln von derzeit EUR 5.000.000,00 um EUR 5.000.000,00 auf EUR 10.000.000,00 ohne Ausgabe neuer Aktien gemäß den Bestimmungen des Kapitalberichtigungsgesetzes durch Umwandlung des hierfür erforderlichen Teilbetrages der im Jahresabschluss der Fabasoft AG zum 31. März 2015 ausgewiesenen gebundenen Kapitalrücklage erhöht. Gemäß §3 Abs. 4 KapBG kommen die neuen Anteilsrechte den Aktionären im Verhältnis ihrer Anteile am bisherigen Nennkapital der Gesellschaft zu. Die Erhöhung des in Stückaktien zerlegten Grundkapitals aus Gesellschaftsmitteln erfolgt gemäß §4 Abs. 1 KapBG ohne Ausgaben neuer Aktien. Der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln wird der festgestellte, vom Abschlussprüfer mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. März 2015 zugrunde gelegt. Die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln erfolgt mit Rückwirkung zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres, sohin zum 1. April 2015. Sämtliche Abgaben, Gebühren und Kosten der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln werden von der Gesellschaft getragen. Es erfolgt die Teilung der Aktien der Fabasoft AG im Verhältnis 1:2, womit die Anzahl der Stückaktien von derzeit 5.000.000 Stückaktien um 5.000.000 Stückaktien auf 10.000.000 Stückaktien erhöht wird, sodass unter Berücksichtigung der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln auf jede Stückaktie auch weiterhin ein anteiliger Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 entfällt.
Der Vorstand wird für die Dauer von 30 Monaten ermächtigt, eigene Aktien gemäß den Bestimmungen des §65 Abs. 1 Z 4 AktG für Zwecke der Ausgabe an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens bis zu einem maximalen Anteil von 10% des Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Der beim Rückerwerb zulässige Gegenwert darf höchstens 10% über und geringstenfalls 20% unter dem durchschnittlichen Börseschlusskurs im Xetrahandel der Deutschen Börse AG der letzten 5 Börsehandelstage vor der Festlegung des Kaufpreises liegen.
Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung dieser Satzungsänderung in das Firmenbuch – allenfalls in mehreren Tranchen – um bis zu Nominale EUR 5.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 5.000.000 Stückaktien sowohl gegen Bareinlage als auch gemäß §172 AktG gegen Sacheinlage auf bis zu EUR 15.000.000,00 zu erhöhen, sowie die Ausgabebedingungen im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen (genehmigtes Kapital im Sinn der §§169 ff AktG), wobei der Vorstand auch dazu ermächtigt wird, die neuen Aktien allenfalls unter Ausschluss des den Aktionären ansonsten zustehenden Bezugsrechtes auszugeben (§170 Abs. 2 AktG).
3.3. Sonstiger betrieblicher Aufwand
Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEUR 274 (Vorjahr TEUR 0) aus der einvernehmlichen Beendigung einer steuerlichen Außenprüfung im Zusammenhang mit dem Projekt "Horizontal Monitoring" enthalten.
3.2. Equity
As at 30 September 2015, the company's share capital was kEUR 5,000. It is comprised of 5,000,000 individual shares (previous year: 5,000,000) at a nominal value of EUR 1.00 per share.
The capital reserve of kEUR 9,377 affects premiums to the amount of kEUR 6,955. The remainder results in an amount of kEUR 2,027 from reorganisations and an amount of kEUR 395 from options programmes.
The following resolutions, among others, were made at the Fabasoft AG annual general meeting on 6 July 2015:
A dividend of EUR 0.45 per share shall be paid out for the fiscal year 2014/2015.
The capital stock of the company will be increased from retained earnings of currently EUR 5,000,000.00 by EUR 5,000,000.00 to EUR 10,000,000.00 without the issuing of new shares and pursuant to the requirements of the capital adjustment act by changing the partial amount required for this of the respective capital reserve as reported in the annual statement of Fabasoft AG on 31 March 2015. Pursuant to §3 section 4 of the capital adjustment act the new share rights shall be allocated to the shareholders as a ratio of their previous share of the nominal capital of the company. The increase from retained earnings of the nominal capital, which is divided into individual shares, is pursuant to §4 section 1 of the capital adjustment act, without the issuing of new shares. The capital increase from retained earnings is based on the annual financial statements of the company with the unqualified audit certificate of the official auditor on 31 March 2015. The capital increase from retained earnings will be effective retrospectively at the beginning of the current financial year, i.e. 1 April 2015. All dues, fees and costs for the capital increase from retained earnings shall be borne by the company. The shares of Fabasoft AG shall be divided in a ratio of 1:2, whereby the number of individual shares shall be increased from what is currently 5,000,000 individual shares by 5,000,000 to 10,000,000 individual shares, so that taking into consideration the capital increase from retained earnings a prorata amount of the capital stock of EUR 1.00 shall continue to apply to each individual share.
The Managing Board is authorised for the period of 30 months to acquire its own shares pursuant to §65 Section 1 No. 4 of the Austrian Stock Corporation Act for the purpose of issuing them to employees, company executives and members of the Managing Board of the company or an affiliated company and up to a maximum holding of 10% of the total share capital of the company. The equivalent value permissible at repurchase must not exceed 10% above and must not be 20% at the least below the average price at the close of Xetra trading on the Deutsche Börse AG of the last 5 stock exchange trading days prior to the fixing of the purchase price.
The Managing Board is authorised with the approval of the Supervisory Board to increase the capital stock of the company within five years of this amendment to the articles being entered in the company register – possibly in several tranches – by up to EUR 5,000,000.00 through the issue of up to 5,000,000 individual shares both against cash deposit and also pursuant to §172 of the Austrian Stock Corporation Act against non-cash contribution to up to EUR 15,000,000.00, and stipulate the conditions of issuance in agreement with the Supervisory Board (authorised capital in the sense of §§169 ff Austrian Stock Corporation Act), whereby the Managing Board shall also be authorised to issue the new shares possibly with the exclusion of the subscription rights that the shareholders are otherwise entitled to (§170 Section 2 Austrian Stock Corporation Act).
3.3. Other operating expenses
Other operating expenses include non-periodic expenses amounting to kEUR 274 (previous year kEUR 0) from the mutual termination of a tax audit in connection with the project "Horizontal Monitoring".
4) Geldflussrechnung
Die Geldflussrechnung wurde nach der indirekten Methode erstellt. Aus ihr ist die Veränderung der liquiden Mittel im Konzern im Laufe des Berichtszeitraumes durch Mittelzuflüsse und -abflüsse ersichtlich.
Innerhalb der Geldflussrechnung wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden.
5) Segmentberichterstattung
Das Berichtsformat des Konzerns ist nach Regionen basierend auf dem Standort der Vermögenswerte aufgebaut.
| April – September 2015 in TEUR |
Österreich | Deutschland | Schweiz | Sonstige Länder | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Bruttoumsätze | 10.757 | 4.177 | 4.474 | 8 | 19.416 |
| abzüglich intersegmentäre Umsätze |
-5.336 | 0 | -44 | 0 | -5.380 |
| Umsatz mit externen Kunden |
5.421 | 4.177 | 4.430 | 8 | 14.036 |
| Betriebsergebnis | 119 | 429 | 347 | -10 | 885 |
| Aufwand für planmäßige Abschreibungen |
817 | 11 | 11 | 0 | 839 |
| Überleitungsrechnung in TEUR | ||||
|---|---|---|---|---|
| Betriebsergebnis Segmente | 885 | |||
| Finanzergebnis Konzern | 8 | |||
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 893 |
| April – September 2014 in TEUR |
Österreich | Deutschland | Schweiz | Sonstige Länder | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Bruttoumsätze | 10.432 | 3.572 | 3.003 | 73 | 17.080 |
| abzüglich intersegmentäre Umsätze |
-4.678 | 0 | -38 | 0 | -4.716 |
| Umsatz mit externen Kunden |
5.754 | 3.572 | 2.965 | 73 | 12.364 |
| Betriebsergebnis | 266 | 387 | 125 | -8 | 770 |
| Aufwand für planmäßige Abschreibungen |
724 | 11 | 22 | 0 | 757 |
Überleitungsrechnung in TEUR
| Betriebsergebnis Segmente | 770 |
|---|---|
| Finanzergebnis Konzern | 30 |
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 800 |
4) Cash flow statement
The cash flow statement has been drawn up according to the indirect method. It shows the change in cash and cash equivalents for the Group during the reporting period through the inflow and outflow of funds.
On the cash flow statement, a differentiation is made between payment flows from current business, investment and financing activities.
5) Segment reporting
The Group's reporting format is structured according to geographical segments in terms of the location of the assets.
| April – September 2015 in kEUR |
Austria | Germany | Switzerland | Other Countries | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| Gross sales | 10,757 | 4,177 | 4,474 | 8 | 19,416 |
| Minus intersegmental sales |
-5,336 | 0 | -44 | 0 | -5,380 |
| Sales with external customers |
5,421 | 4,177 | 4,430 | 8 | 14,036 |
| Operating result | 119 | 429 | 347 | -10 | 885 |
| Depreciation and amortisation expenses |
817 | 11 | 11 | 0 | 839 |
Reconciliation in kEUR
| Operating result segments | 885 |
|---|---|
| Financial result Group | 8 |
| Result before income taxes | 893 |
| April – September 2014 in kEUR |
Austria | Germany | Switzerland | Other Countries | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| Gross sales | 10,432 | 3,572 | 3,003 | 73 | 17,080 |
| Minus intersegmental sales |
-4,678 | 0 | -38 | 0 | -4,716 |
| Sales with external customers |
5,754 | 3,572 | 2,965 | 73 | 12,364 |
| Operating result | 266 | 387 | 125 | -8 | 770 |
| Depreciation and amortisation expenses |
724 | 11 | 22 | 0 | 757 |
Reconciliation in kEUR
| Operating result segments | 770 |
|---|---|
| Financial result Group | 30 |
| Result before income taxes | 800 |
6) Sonstige Angaben
6.1. Mitarbeiteroptionen
| Optionenmodell | Zuteilungs zeitpunkt |
Ausübungskurs | Anzahl der Optionen |
Laufzeit | Erster möglicher Ausübungszeit punkt |
|---|---|---|---|---|---|
| VII | 24.04.2013 | EUR 3,50 | 300.000 | 01.07.2012 bis 30.06.2016 |
15.06.2016 |
Veränderungen im Bestand der ausstehenden Optionsrechte:
| Optionenmodell VII | April – September 2015 | April – September 2014 |
|---|---|---|
| Zum 1. April | 300.000 | 300.000 |
| Ausgegeben | 0 | 0 |
| Verfallen | 0 | 0 |
| Ausgeübt | 0 | 0 |
| Zum 30. September (ausstehend und ausübbar) | 300.000 | 300.000 |
Der beizulegende Zeitwert der Optionen wurde mittels des Black-Scholes-Bewertungsmodells bestimmt. Die wesentlichen Parameter für das Bewertungsmodell sind der Aktienpreis am Tag der Gewährung, der Ausübungspreis, die Optionslaufzeit und der risikofreie Zinssatz für die jeweilige Laufzeit zum Zeitpunkt der Optionsgewährung.
Im Berichtszeitraum ist ein Personalaufwand für Mitarbeiteroptionen für den Vorstand sowie einen Geschäftsführer in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 17) berücksichtigt. Die Buchung erfolgte gegen die Kapitalrücklage.
6.2. Angaben über nahestehende Personen und Arbeitnehmer
6.2.1. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer
| April – September 2015 | April – September 2014 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 203 | 201 |
6.2.2. Vorstände der Fabasoft AG
Dipl.-Ing. Helmut Fallmann, Linz Leopold Bauernfeind, St. Peter in der Au
6.2.3. Aufsichtsräte der Fabasoft AG
o.Univ.Prof. Dr. Friedrich Roithmayr, Linz (Aufsichtsratsvorsitzender) Dr. Peter Posch, Wels FH-Prof.in Univ.Doz.in DIin Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl, Linz Prof. Dr. Andreas Altmann, Innsbruck
6) Other statements
6.1. Employee options
| Options model | Allocation point | Executive price | Number of options |
Duration | First possible exercise date |
|---|---|---|---|---|---|
| VII | 24/04/2013 | EUR 3.50 | 300,000 | 01/07/2012 to 30/06/2016 |
15/06/2016 |
Changes in stock of subscribed share options:
| Options model VII | April – September 2015 | April – September 2014 |
|---|---|---|
| As at 1 April | 300,000 | 300,000 |
| Granted | 0 | 0 |
| Lapsed | 0 | 0 |
| Exercised | 0 | 0 |
| As at 30 September (outstanding and exercisable) | 300,000 | 300,000 |
The fair value of the options was calculated using the Black-Scholes valuation model. The key parameters for the valuation model are the share price on the grant date, the exercise price, the option period and the risk-free interest rate for the respective term at the time of the option grant.
Employee benefits expenses for employee options for the Managing Board and a Managing Director amounting to kEUR 16 (previous year kEUR 17) have been taken into account in the period under review. These were booked against the capital reserve.
6.2. Details of affiliated persons and employees
6.2.1. Average number of employees
| April – September 2015 | April – September 2014 | |
|---|---|---|
| Fixed employees | 203 | 201 |
6.2.2. Managing Board of Fabasoft AG
Dipl.-Ing. Helmut Fallmann, Linz Leopold Bauernfeind, St. Peter in der Au
6.2.3. The Supervisory Board of Fabasoft AG
o.Univ.Prof. Dr. Friedrich Roithmayr, Linz (Chairman of the Supervisory Board) Dr. Peter Posch, Wels FH-Prof.in Univ.Doz.in DIin Dr.in Ingrid Schaumüller-Bichl, Linz Prof. Dr. Andreas Altmann, Innsbruck
6.3. Ereignisse nach dem Zwischenbilanzstichtag
Die unter Punkt 3.2. des Anhangs beschriebene Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und Teilung der Aktien wurde mit Wirkung zum 20. Oktober 2015 im Firmenbuch eingetragen. Die Umstellung der Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte am 27.10.2015 nach Börsenschluss. Der Handel zu entsprechend angepassten Kursen begann am 28.10.2015.
Darüber hinaus traten nach dem 30. September 2015 keine weiteren wesentlichen Ereignisse für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss ein.
Linz, am 6. November 2015
Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind
Der Vorstand der Fabasoft AG
6.3. Events after the interim balance sheet date
The capital increase from retained earnings and division of the shares described in section 3.2 of the notes was entered into the company register and effective as at 20 October 2015. The changeover of the listing at the Frankfurt Stock Exchange took place on 27.10.2015 after the close of trading. Trading with the accordingly adjusted prices began on 28 October 2015.
Otherwise there were no further significant events in respect of this interim financial statement after 30 September 2015.
Linz, 6 November 2015
Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind
Managing Board Fabasoft AG
BILANZEID
Als gesetzliche Vertreter der Fabasoft AG bestätigen wir auf Grundlage des §84 öAktG, dass der in Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards für die Zwischenberichterstattung aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss nach bestem Wissen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Finanz- und der Ertragslage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen gemäß der Richtlinie 2004/109/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 2004 des Konzerns vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage einschließlich den nach §87 Abs. 4 öBörseG geforderten Informationen vermittelt wird.
Linz, am 6. November 2015 Der Vorstand der Fabasoft AG
Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes
RESPONSIBILITY STATEMENT
As statutory representatives of Fabasoft AG we hereby confirm on the basis of §84 of the Austrian Stock Corporation Act that, to the best of our knowledge, the condensed interim statements drawn up in accordance with the applicable accounting principles present a true and fair view of the assets and liabilities, and the position as regards assets, liabilities, finances and earnings of all the companies included in the consolidation in accordance with of directive 2004/109/EG of the European Parliament and the Council of 15 December 2004, that the interim management report presents the information required under section 4 of this directive in a true and fair way and that the information stipulated in §87 section 4 of the Austrian Stock Exchange Act is provided in a true and fair way.
Linz, 6 November 2015 Managing Board Fabasoft AG
Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind
Member of the Managing Board Member of the Managing Board
BERICHT ÜBER DIE PRÜFERISCHE DURCHSICHT DES VERKÜRZTEN KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSES ZUM 30. SEPTEMBER 2015
Einleitung
Wir haben den beigefügten verkürzten Konzernzwischenabschluss der Fabasoft AG, Linz, für den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2015 prüferisch durchgesehen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss umfasst die Konzernzwischenbilanz zum 30. September 2015, die Konzerngesamtergebnisrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2015 sowie erläuternde Anhangsangaben sowie den Halbjahreskonzernlagebericht zum 30. September 2015.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.
Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzernzwischenabschluss abzugeben. Unsere Verantwortlichkeit und Haftung für nachgewiesene Vermögensschäden auf Grund einer fahrlässigen Pflichtverletzung bei der Durchführung unserer Arbeiten wird analog §275 Abs. 2 UGB (Haftungsregelung bei der Prüfung einer kleinen oder mittelgroßen Gesellschaft) mit EUR 2 Mio. begrenzt. Die mit dem Auftraggeber vereinbarte und hier offengelegte Beschränkung unserer Haftung gilt auch gegenüber jedem Dritten, der im Vertrauen auf unseren Bericht Handlungen setzt oder unterlässt.
Umfang der prüferischen Durchsicht
Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze sowie des International Standard on Review Engagements 2410 "Prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses durch den unabhängigen Abschlussprüfer der Gesellschaft" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.
Zusammenfassende Beurteilung
Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzernzwischenabschluss in allen wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.
Stellungnahme zum Halbjahreskonzernlagebericht und zur Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß §87 BörseG Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von §87 Abs. 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter.
Linz, am 6. November 2015
PwC Oberösterreich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH
Mag. Friedrich Baumgartner Wirtschaftsprüfer
REPORT ON THE AUDITORS' REVIEW OF THE CONSOLIDATED INTERIM FINANCIAL STATEMENTS AS AT 30 SEPTEMBER 2015
Introduction
We have reviewed the accompanying condensed consolidated interim financial statements of Fabasoft AG, Linz, for the three months ended 30 September 2015. The condensed consolidated interim financial statements comprise the consolidated interim balance sheet as at 30 September 2015, the consolidated statement of comprehensive income, the consolidated cash flow statement and the consolidated statement of changes in equity for the period from 1 April to 30 September 2015 and explanatory notes and the interim management report as at 30 September 2015.
The preparation of these condensed consolidated financial statements in accordance with the IFRS for interim reporting, as adopted in the EU, is the responsibility of the statutory representatives of the company.
Our responsibility is to issue a summarised evaluation of these condensed consolidated interim financial statements on the basis of our review. Analogous to §275 Para. 2 (Regulation of Liability during the Auditing of Small and Medium-Sized Enterprises) of the Austrian Commercial Code, our responsibility and liability for proven damages derived from the gross negligence of our obligations during the completion of our assignment is limited to EUR 2 million. The limitation of our liability agreed with the client and published here also applies to third parties who undertake or refrain from activities on the basis of trust in our report.
Scope of review
We conducted our review in accordance with the applicable Austrian laws and professional principles, plus the International Standard on Review Engagements 2410, "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity". A review of interim financial information comprises interrogations, primarily of persons responsible for financial and accounting matters, and applying analytical and other investigative review procedures. A review is substantially less in scope and also provides less evidence than an audit and consequently does not enable us to obtain assurance that we would become aware of all significant matters that might be identified in an audit. Accordingly, we do not express an audit opinion.
Overall conclusion
Our review did not reveal any facts that would lead us to assume that the accompanying condensed consolidated interim financial statements are not in compliance in all material respects with the IFRS for interim reporting, as adopted in the European Union.
Statement concerning the interim management report and the statutory representatives pursuant to §87 of the Austrian Stock Exchange Act
We have read the six-month consolidated management report and reviewed it for obvious contradictions to the condensed consolidated interim financial statements. In our opinion, the six-month management report does not contain any obvious contradictions to the condensed consolidated interim financial statements.
The six-month financial report contains the statement of the statutory representatives required under §87 (1) line 3 of the Austrian Stock Exchange Act.
Linz, 6 November 2015
PwC Oberösterreich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH
Mag. Friedrich Baumgartner Auditor
Impressum:
Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Fabasoft AG, FN 98699x, Honauerstraße 4, A-4020 Linz, Tel.: +43 732 606162-0. Copyright © Fabasoft, 2015. Alle Rechte vorbehalten. Alle verwendeten Hard- und Softwarenamen sind Handelsnamen und/oder Marken der jeweiligen Hersteller. Microsoft, Windows und das Windows Logo sind registrierte Handelsmarken der Microsoft Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.
Zukunftsbezogene Aussagen:
Dieser Bericht enthält Angaben, die sich auf die erwartete zukünftige Entwicklung beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der derzeit zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise – jedoch nicht ausschließlich – mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen mit", usw. umschrieben. Sollten die den Aussagen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie beispielsweise auch im Emissionsprospekt bzw. Risikobericht angesprochen – verwirklichen, oder sich die tatsächlichen Gegebenheiten in der Zukunft ändern, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Dieser Bericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und die angegebenen Daten überprüft. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können aber dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch die Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Der Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. In Zweifelsfällen ist die deutschsprachige Version maßgebend.
Dort wo es der besseren Lesbarkeit diente, wurde auf eine geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Alle Bezeichnungen im Bericht gelten sinngemäß für beide Geschlechter.
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Future-related statements:
This report contains data which relate to expected future developments. These forward-looking statements are normally but not exclusively paraphrased with words such as "expect", "assume", "plan" etc. If these assumptions on which the statements have been based on do not prove true or risks materialise – such as those mentioned for example in the issuing prospectus or in the risk report, or the current situation changes in the future, the actual results may deviate from the result expected at present. This report has been complied with highest degree of diligence and all data published have been checked. Rounding, typesetting and printing errors can not be excluded, however. The addition of rounded amounts and percentage may results in differences in figures calculated due to use of automatic calculation aids. The translation of the original German version of the report has been included for the convenience of our English-speaking shareholders. The German version is authoritative.
Gender-free spelling has been used in the German version of the report at times to improve readability. All notations in the report apply equally to both sexes.
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