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Fabasoft AG Interim / Quarterly Report 2011

Nov 30, 2011

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Interim / Quarterly Report

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6 Monats-Bericht 1. April – 30. Sep. 2011 6 Months Report 1 April – 30 Sep 2011

FABASOFT 6 MONTHS REPORT 11/12 1

Das Unternehmen in Zahlen

in TEUR 30.09.2011 30.09.2010 Veränderung
Umsatzerlöse 10.939 10.233 6,9%
Ergebnis vor Ertragsteuern 422 -248 > 200,0%
EBIT (Betriebsergebnis) 198 -244 181,1%
EBITDA 857 477 79,7%
Periodenergebnis 229 -207 > 200,0%
Eigenkapital 13.954 13.978 -0,2%
Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit 1.328 -1.532 186,7%
Endbestand der liquiden Mittel 12.707 13.822 -8,1%
Mitarbeiter, jeweils zum Stichtag 198 192 3,1%
Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (in EUR) 0,05 -0,01 > 200,0%

Key Data

in EUR tsd 30/09/2011 30/09/2010 Change
Sales revenue 10,939 10,233 6.9%
Result before income taxes 422 -248 > 200.0%
EBIT (operating result) 198 -244 181.1%
EBITDA 857 477 79.7%
Result for the period 229 -207 > 200.0%
Equity 13,954 13,978 -0.2%
Cash flows from operating activities 1,328 -1,532 186.7%
Cash and cash equivalents at end of period 12,707 13,822 -8.1%
Employees, as at 30/9 198 192 3.1%
Basic earnings per share (in EUR) 0.05 -0.01 > 200.0%

Inhaltsverzeichnis

Unternehmen in Zahlen . 3
Leistungsprofil 6
Über den Fabasoft Konzern 6
Geschäftsmodell 8
Produktportfolio 8
Halbjahreskonzernlagebericht 14
Bericht über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage . 14
Bericht und Prognosen und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung . 16
Chancen- und Risikobericht 26
Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen . 36
Konzernzwischenabschluss 38
Konzerngesamtergebnisrechnung . 38
Konzernzwischenbilanz . 42
Konzerngeldflussrechnung 44
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung . 46
Anhang zum Konzernzwischenabschluss . 48
Bilanzeid . 60
Bericht über die prüferische Durchsicht 62
Impressum 64

Table of Contents

Key Data 3
Performance Profile 7
About the Fabasoft Group 7
Business Model 9
Product Portfolio 9
Six-month management report . 15
Report on the earnings, finances and assets situation 15
Report, forecasts and other statements regarding future developments 17
Opportunities and risks . 27
Significant transactions with related companies and persons . 37
Consolidated Interim Financial Statement . 39
Consolidated Statement of Comprehensive Income 39
Consolidated Interim Balance Sheet 43
Consolidated Cash Flow Statement 45
Consolidated Statement of Changes in Equity . 47
Notes to the Consolidated Interim Financial Statements . 49
Responsibility Statement . 61
Report on the auditors' review . 63
Imprint 65

Leistungsprofil

Über den Fabasoft Konzern

Fabasoft ist ein führender europäischer Hersteller von Softwareprodukten für den konsistenten, effizienten und sicheren Umgang mit elektronischen Dokumenten und Geschäftsunterlagen.

Diese Standardprodukte umfassen Funktionskategorien wie Enterprise Content Management, Business Process Management, Enterprise Search und Information Access sowie Information Governance, Service Level Management, Compliance und revisionssichere Archivierung.

Durch den Einsatz der Fabasoft Produkte kann eine flexible organisationsinterne und organisationsübergreifende elektronische Zusammenarbeit mit den Anforderungen an eine wirksame Unternehmensaufsicht und Nachvollziehbarkeit in Einklang gebracht werden.

Über eine moderne Entwicklungs- und Testumgebung werden diese Softwareprodukte von Kunden, Partnern und von Fabasoft selbst schnell und kostengünstig an kundenspezifische Anforderungen und vertikale Marktsegmente angepasst. Der aktuell umsatzstärkste vertikale Markt ist jener der öffentlichen Auftraggeber.

Der Fabasoft Konzern ist mit Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und den USA vertreten. Darüber hinaus bestehen Vertriebs- und Projektpartnerschaften in diesen und weiteren Ländern. Eigene Tochtergesellschaften im Konzern nehmen Aufgaben in den Feldern Forschung und Entwicklung, Vermarktung und Distribution sowie Erbringung konzerninterner Dienstleistungen wahr. Die Fabasoft AG agiert in der Unternehmensgruppe als Konzernverwaltung.

Performance Profile

About the Fabasoft Group

Fabasoft is a leading European manufacturer of software products for the consistent, efficient and secure handling of electronic documents and business records.

These standard products include function categories such as enterprise content management, business process management, enterprise search and information access plus information governance, service level management, compliance and revision-safe archiving.

The use of Fabasoft products can harmonise flexible internal and cross-organisation electronic collaboration with the requirements of effective company supervision and traceability.

These software products are adapted to customer-specific requirements and vertical market segments through a modern development and testing environment by clients, partners and Fabasoft itself both quickly and cost-effectively. The strongest market in terms of sales is currently the public sector.

The Fabasoft Group is represented by subsidiaries in Germany, Austria, Switzerland, Italy and the USA. There are also sales and project partnerships in these and other countries. Further subsidiaries carry out activities in the fields of research and development, marketing and distribution and also provide services within the Group. Fabasoft AG acts as the administrative body within the Group.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell des Fabasoft Konzerns beruht auf dem Vertrieb eigener Softwareprodukte unter der Dachmarke Fabasoft und der Erbringung damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen. Produkte und Dienstleistungen werden sowohl an private Auftraggeber als auch an Kunden der öffentlichen Hand verkauft.

Im privaten Sektor erfolgt der Marktzugang über eine eigene Vertriebsorganisation, welche sich gemeinsam mit Vertriebs- und Umsetzungspartnern bei potenziellen Neukunden positioniert. Im Zentrum der Vertriebsanstrengungen stehen Unternehmen, welche einerseits um Wettbewerbsvorteile zu erreichen, andererseits um den ständig steigenden Compliance-Anforderungen gerecht zu werden, elektronisches Dokumentenmanagement, Records Management und unternehmensweites Finden von Informationen schnell und kostengünstig umsetzen möchten. Den Kern dieses Geschäfts bilden die Produktfamilien Fabasoft Folio, Fabasoft Mindbreeze und Fabasoft app.telemetry.

Eine besondere Alleinstellung der Fabasoft Produktfamilie wird in der integrierten Entwicklungsumgebung für die agile und kostengünstige Erstellung, Qualitätssicherung und Betriebsführung dokumentenzentrierter Fachanwendungen (Composite Content Applications) gesehen.

Kunden des öffentlichen Bereiches werden vorwiegend über eigene Vertriebsgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreut. Der Marktzugang in diesen Ländern erfolgt hauptsächlich über Direktvertrieb. Die erfolgreiche Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen ist dabei ein wesentlicher Bestandteil, speziell des Neukundengeschäftes. Thematisch geht es dabei meist um elektronisches Akten- und Vorgangsmanagement und E-Government. Die Vertriebsgesellschaften, welche über eigene Projektorganisationen verfügen, übernehmen bei der Projektumsetzung oftmals auch die Generalunternehmerschaft sowie die Realisierung von Zusatz- und Folgeprojekten. Des Weiteren etablieren sich neben diesem Direktgeschäft vor allem in neuen Geographien auch erfolgreich Partnerschaften mit lokalen Anbietern.

Die Leistungsmerkmale der Fabasoft Produkte werden sowohl für die klassische Nutzungsform in den Rechenzentren der Kunden (On-Premises) als auch als Cloud-Service angeboten. Einen besonderen Stellenwert besitzt dabei die Möglichkeit der mobilen Nutzung beispielsweise über Smartphones (z.B. Apple iPhone) oder Tablets (z.B. Apple iPad). Über einen Online-Store im Rahmen von Fabasoft Folio Cloud können auch Entwicklungspartner ihre dokumentenzentrierten Fachanwendungen vorstellen und vermarkten. Verstärktes Online-Marketing soll das Produktangebot breiter bekannt machen. Gratis-Einstiegsangebote ermöglichen dabei Interessenten die risikolose und umfassende Erprobung.

Produkt Portfolio

Folio Cloud ist die europäische Business Cloud für die sichere Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern über das Internet. Geschäftspartner arbeiten in Folio Cloud über Teamrooms sicher und effizient zusammen. Ein Teamroom ist ein

geschützter Bereich, zu dem nur Geschäftskontakte, die explizit berechtigt, eingeladen und sicher authentifiziert sind, Zutritt haben. Die relevanten Daten stehen in den Teamrooms zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung. Damit entfällt ein Datenaustausch über E-Mail, FTP-Dienste oder Memory Stick. Ein Zugriff auf Teamrooms ist auch über mobile Endgeräte unterschiedlicher Hersteller mit Apps, welche die Standards WebDAV, CalDAV und CMIS unterstützen, möglich. Mittels Funktionalitäten wie Versionierung, Auditing und Workflow für strukturierte, übergreifende Geschäftsprozesse, wird die von Unternehmen geforderte Nachvollziehbarkeit und Transparenz gewährleistet.

Folio Cloud unterstützt die sichere Authentifizierung mit einem Client-Zertifikat, das für den Anwender persönlich ausgestellt wird, die Zwei-Faktor-Authentifizierung mit mobiler PIN und die Anmeldung mit "Digital-ID". Dabei erfolgt der Zugang in Österreich über die Bürgerkarte mit Handy-Signatur und in Deutschland über den neuen digitalen Personalausweis. Diese geprüften Identitäten gewährleisten die derzeit höchstmögliche Sicherheit im Internet. Folio Cloud wird in unterschiedlichen Editionen angeboten, die sich durch die darin enthaltenen Funktionalitäten, verfügbaren Cloud Apps und Online-Speicher unterscheiden. Die Editionen sind durch Cloud Apps erweiterbar. Die Daten werden in den Fabasoft Rechenzentren in Zentraleuropa gespeichert. Damit gelten europäische Maßstäbe für Datensicherheit und Datenschutz.

www.foliocloud.com

Business Model

The Fabasoft Group's business model is based on the sale of its own software products under the umbrella brand name Fabasoft and the provision of services related to these products. Products and services are sold to both private customers and clients in the public sector.

In the private sector market access is via Fabasoft's own sales organisation which positions itself together with sales and implementation partners for potential new customers. Sales activities focus on companies that would like to implement electronic document management, records management and company-wide information searches quickly and inexpensively, on the one hand to gain a competitive edge and, on the other hand, to fulfil the ever increasing compliance requirements. The product families Fabasoft Folio, Fabasoft Mindbreeze and Fabasoft app.telemetry form the core of this business.

Fabasoft sees a particularly unique advantage of its product family in the integrated development environment for agile and cost-efficient development, quality assurance and operations management of document-centred composite content applications.

Public sector customers are served primarily by Fabasoft's own sales companies in Germany, Austria and Switzerland. These markets are accessed primarily using a direct sales approach. Participating in national and international public tenders is a key feature of this, especially in the case of business with new clients. Tenders concern mostly electronic file and workflow management and eGovernment. The sales companies, which have their own project organisations, also often act as general contractors in the realisation of the project and realise additional and followon projects. Besides this direct business successful partnerships with local suppliers are also evolving, especially in new geographies.

The performance features of Fabasoft's products are offered both as a classic "on-premises" service in the data centre of the customer and as a Cloud service. The most important factor in this case is the possibility of mobile use, for example via smartphones (e.g. Apple iPhone) or tablets (e.g. Apple iPad). Via an online store within the framework of Fabasoft Folio Cloud, development partners can present and market their document-centred composite content applications. The intention is to make the product range more widely publicised through intensified online marketing. Free of charge starter packages allow interested persons to extensively trial the products without risk.

Product Portfolio

Folio Cloud is the European business cloud for secure collaboration with business partners over the internet. Business partners work securely and efficiently in Folio Cloud via team rooms. A team room is a secure area to which

only business contacts who are explicitly authorised, invited and reliably authenticated have access. The relevant data is available at all times and in all places in the team rooms. This means that data exchange via e-mail, FTP services or memory sticks is no longer required. Team rooms can also be accessed using mobile end devices from a variety of manufacturers with apps that support the standards WebDAV, CalDAV and CMIS. Functionalities such as versioning, auditing and workflow for structured, comprehensive business processes, ensure the traceability and transparency demanded by companies.

Folio Cloud supports safe authentication with a client certificate that is issued personally for the user, two-factor authentication with mobile PIN and registration with "Digital ID". Access in Austria is via the Citizen Card with mobile phone signature and in Germany with the new digital ID Card. These tested identities ensure what is currently the highest possible degree of security on the internet. Folio Cloud is offered in various editions that differ from each other in terms of the functionalities they contain, cloud apps available and online storage. The editions can be extended through cloud apps. Data is stored in the Fabasoft data centres in Central Europe. European standards for data security and data protection thus apply.

www.foliocloud.com

Fabasoft Folio sorgt für das einheitliche Erfassen, Ordnen, Aufbewahren und Archivieren aller digitalen Geschäftsunterlagen und Geschäftsakten im Unternehmen (Enterprise Content Management, Records Management, Case

Management) sowie für die informelle und strukturierte Zusammenarbeit (Collaboration, Workflow). Fabasoft Folio ist das erste zertifizierte Softwareprodukt nach MoReq2, dem europäischen Records Management Standard.

Für die sichere und zuverlässige mobile Nutzung von Geschäftsdaten auf Smartphones und Tablets unterstützt Fabasoft Folio Technologie-Standards wie HTTPS, WebDAV, CalDAV und CMIS.

Auf dem breiten Produktfundament bietet Fabasoft Folio die Modellierung und Umsetzung von Content-zentrierten Business-Anwendungen (Composite Content Applications) mit größtmöglicher Flexibilität, Geschwindigkeit und Lösungsqualität.

www.fabasoftfolio.com

Die Fabasoft eGov-Suite ist das in den deutschsprachigen Ländern führende Produkt für elektronisches Akten- und Vorgangsmanagement. Das Produkt gelangt auf Ebene von Zentralverwaltungen (Bundesministerien und Bundesbe-

hörden), Landes- und Kantonalverwaltungen sowie Kommunalverwaltungen für die Beschleunigung, Effizienz- und Transparenzsteigerung von Verwaltungsvorgängen zum Einsatz. Die Fabasoft eGov-Suite bildet somit auch das Rückgrat von bürgernahen E-Government-Verfahren. Das Produkt basiert auf internationalen Standards und Normen und wurde von den Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz für den Einsatz im öffentlichen Bereich evaluiert und zertifiziert.

Durch die hohe Skalierbarkeit des Produktes können Nutzungsszenarien beginnend mit kleinen Installationen beispielsweise im kommunalen Bereich bis hin zu zentralen Installationen mit zehntausenden Nutzern im Mandantenbetrieb schnell und kosteneffizient realisiert werden. Die Fabasoft eGov-Suite basiert auf Fabasoft Folio. www.egov-suite.com

Fabasoft Mindbreeze Enterprise ermöglicht das rasche Finden von gesuchten relevanten Informationen. Es werden dabei Datenbestände wie beispielsweise E-Mail-Systeme, Datei-Systeme, Datenbanken, Dokumentenmanagement-Sys-

teme, Intranet und Internet aufbereitet und durchsucht. Fabasoft Mindbreeze Enterprise ermöglicht auch externe Datenquellen in den übergreifenden Informationszugriff mit einzubeziehen. Durch den einheitlichen unternehmensweiten Informationszugriff werden Zusammenhänge übersichtlich dargestellt und einfach erkennbar. Die bestehenden Benutzerrechte und der Applikationskontext bleiben dabei stets erhalten. Auf Suchresultate können Aktionen ausgeführt werden, sodass unmittelbar mit einem Treffer weitergearbeitet werden kann.

Die Fabasoft Mindbreeze Appliance bietet als abgestimmte Komplett-Lösung (Hardware und Software) eine in kürzester Zeit verfügbare Enterprise Search Lösung für Unternehmen.

Fabasoft Mindbreeze Mobile ermöglicht die Suche in unternehmensweiten Informationen auf mobilen Endgeräten, wie Tablets und Smartphones. Unternehmensdaten stehen durch diese mobile Suchlösung orts- und zeitunabhängig zur Verfügung. Alle benötigten Informationen sind damit immer zugreifbar und aktuell.

Fabasoft Mindbreeze InApp bietet Softwareherstellern, -integratoren und -entwicklern die Gelegenheit, die bewährte Mindbreeze Technologie für oder in ihren Produkten und Lösungen zu verwenden.

Fabasoft Mindbreeze InSite ist die professionelle Suchlösung für Webseiten und kann rasch und unkompliziert auch als Cloud Service genutzt werden. www.mindbreeze.com

Fabasoft Folio ensures the uniform creation, filing, storage and archiving of all digital business documents and files within a company (enterprise content management, records management, case management) as well as managing

informal and structured collaboration and workflow. Fabasoft Folio is the first software product to be certified in accordance with MoReq2, the European records management standard.

Fabasoft Folio supports technology standards such as HTTPS, WebDAV, CalDAV and CMIS so that business data can be used securely and reliably on smartphones and tablets.

Backed by a broad product base, Fabasoft Folio offers the modelling and implementation of composite content applications with the highest possible degree of flexibility, speed and solution quality. www.fabasoftfolio.com

Fabasoft eGov-Suite is the leading product for electronic file and workflow management in German-speaking countries. The product is used to increase the speed, efficiency and transparency of administrational processes in central

administrations (federal ministries and federal administrations), regional and local authorities. Fabasoft eGov-Suite is thus the backbone of citizen-oriented eGovernment processes. The product is based on international standards and has been evaluated and certified by administrative authorities in Germany, Austria and Switzerland.

Thanks to the high scalability of the product, use cases ranging from small installations at municipal level to central installations with tens of thousands of users in a client system can be realised quickly and cost-efficiently. Fabasoft eGov-Suite is based on Fabasoft Folio.

www.egov-suite.com

Fabasoft Mindbreeze Enterprise enables users to quickly find the relevant information that they are looking for. Data containers such as e-mail systems, file systems, databases, document management systems, intranets and the

internet are processed and searched. Fabasoft Mindbreeze Enterprise also makes it possible to include external data sources in the comprehensive information access. Thanks to the uniform company-wide information access contexts are shown in a clear and easy-to-recognise way. Existing user rights and the application, connections are always maintained in the process. Actions can be executed based on search results so that a hit can be immediately processed further.

Fabasoft Mindbreeze Appliance as a tuned overall solution (hardware and software) offers an enterprise search solution for companies that is available very quickly.

Fabasoft Mindbreeze Mobile enables searches for company-wide information on mobile devices such as tablets and smartphones. Thanks to this mobile search solution company data is available at any time and in any place. All the required information is thus accessible and up-to-date at all times.

Fabasoft Mindbreeze InApp gives software manufacturers, integrators and developers the opportunity to use the proven Mindbreeze technology for or in their products and solutions.

Fabasoft Mindbreeze InSite is the professional search solution for websites which can also be used quickly and without complication as a cloud service. www.mindbreeze.com

Fabasoft app.ducx ist die agile, Use-Case-orientierte Entwicklungsumgebung für Fachanwendungen (Composite Content Applications), die auf den Produkten Fabasoft Folio, Fabasoft Folio Cloud und Fabasoft eGov-Suite basieren. Mit

domänenspezifischen Sprachen bietet Fabasoft app.ducx eine leistungsfähige Basis und Werkzeugunterstützung zur schnellen und kosteneffizienten Entwicklung von dokumentenzentrierten Fachanwendungen.

Dabei kann der gesamte Entwicklungszyklus, von der Implementierung bis zur Erstellung und Durchführung von automatisierten Tests, in der Entwicklungsumgebung (Eclipse) umgesetzt werden. Fabasoft app.ducx ermöglicht zusammen mit Fabasoft app.test vertikale Fachanwendungen auf hohem Qualitätsniveau zu entwickeln. Partner und Kunden können so digitale Geschäftsprozesse abbilden und unterstützen. www.appducx.com

Fabasoft app.test ist die durchgängig Use-Case-orientierte Testumgebung für automatisierte Acceptance-Tests von Fachanwendungen für Fabasoft Folio, Fabasoft Folio Cloud und die Fabasoft eGov-Suite. Darüber hinaus können

Webanwendungen und Webseiten mit Fabasoft app.test getestet werden. Als das zentrale Instrument der automatisierten Qualitätssicherung unterstützt Fabasoft app.test den gesamten Lebenszyklus von Applikationen. Dies umfasst die Aufzeichnung von Tests direkt im Webbrowser, die Erweiterung der Tests um Validierungen sowie die vollständig automatisierte Testausführung und das Reporting. Die automatisierten Acceptance-Tests mit Fabasoft app.test können direkt in den Continuous Integration Buildprozess integriert werden, sodass diese ohne manuelles Eingreifen regelmäßig ausgeführt werden. Die aufgezeichneten Tests können unmittelbar auf unterschiedlichen Betriebssystemen und Infrastrukturen abgespielt werden. Dadurch kann nachhaltig sichergestellt werden, dass die Funktionsmerkmale der Composite Content Applications auf allen unterstützten Plattformen zuverlässig zur Verfügung stehen. www.apptest.com

Fabasoft app.telemetry erhebt detaillierte Messdaten zu Ablauf- und Antwortzeitverhalten (Performance) von verteilten Softwareanwendungen und ermöglicht die Analyse dieser Daten im Kontext der jeweiligen Bedienschritte (Use-

Cases). Fabasoft app.telemetry gibt den Verlauf einer Benutzeranfrage durch Server und Standorte wieder und zeichnet detaillierte Informationen über jede instrumentierte Anwendung (Service) auf. Solche Informationen sind beispielsweise die Ausführungszeit, die Verweilzeit innerhalb eines Services oder Gegenstand und Dauer einer Datenbankabfrage. Dabei beschreibt Fabasoft app.telemetry den entsprechenden Pfad durch das System, wodurch das Anwendungs-Management, der User Support oder der Helpdesk die zeitkritischen Punkte schnell und zielgenau ausfindig machen und entsprechende Maßnahmen setzen können. www.apptelemetry.com

Fabasoft app.ducx is a flexible use case based development environment for composite content applications based on the products Fabasoft Folio, Fabasoft Folio Cloud and Fabasoft eGov-Suite. With domain-specific languages, Fabasoft

app.ducx is a high-performance basis and tool support for the fast and cost-efficient development of documentcentred specific applications.

The entire development cycle, from the implementation to the creation and realisation of automated tests, can be conducted in the development environment (Eclipse). Together with Fabasoft app.test, Fabasoft app.ducx makes it possible to develop vertical specialist applications of the highest quality. Partners and clients can then model and support business processes.

www.appducx.com

Fabasoft app.test is the non-stop use case oriented development environment for automated acceptance tests for specialist applications for Fabasoft Folio, Fabasoft Folio Cloud and Fabasoft eGov-Suite. Web applications and websites

can be tested with Fabasoft app.test. As the central instrument in automated quality assurance, Fabasoft app.test supports the entire lifecycle of applications. This includes the direct recording of tests in the web browser, the addition of validations to the tests, as well as fully automated test execution and reporting. The automated acceptance tests with Fabasoft app.test can be integrated directly in the continuous integration build process so it can be run at regular intervals without any manual intervention. Recorded tests can be run instantly on different operating systems and infrastructures. This means that the functional characteristics of the composite content applications are available reliably on all supported platforms.

www.apptest.com

Fabasoft app.telemetry collates detailed monitoring data relating to the execution sequences and performance of distributed software applications and allows data analysis in the context of the respective use cases. Fabasoft app.telemetry

forwards user queries to servers and locations and records detailed information of every service instrumented. Such information includes implementation time, dwell time within a service or query and the duration of a database inquiry. In this process Fabasoft app.telemetry describes the appropriate path through the system, whereby the application management, user support or help desk can locate the time-critical points quickly and precisely and take the appropriate measures.

www.apptelemetry.com

Halbjahreskonzernlagebericht des Fabasoft Konzerns zum 30. September 2011

1) Bericht über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1.1. Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 verzeichnete der Fabasoft Konzern Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 10.939. Dies stellte einen Anstieg von 6,9% verglichen mit dem Umsatz im Vergleichszeitraum des Vorjahres (TEUR 10.233) dar.

Das Betriebsergebnis (EBIT) der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2011/2012 belief sich auf TEUR 198. Damit konnte der Fabasoft Konzern einen Anstieg von 181,1% bezogen auf den Wert im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/2011 (TEUR -244) verzeichnen. Beim EBITDA konnte ein Anstieg um 79,7% auf TEUR 857 im ersten Halbjahr 2011/2012 von TEUR 477 im ersten Halbjahr 2010/2011 erreicht werden.

Die Eigenkapitalquote des Fabasoft Konzerns betrug zum Zwischenbilanzstichtag 30. September 2011 63,3% (58,2% zum 30. September 2010). Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum 30. September 2011 TEUR 12.707 (TEUR 13.822 zum 30. September 2010).

Der Fabasoft Konzern beschäftigte 198 Mitarbeiter zum 30. September 2011 (192 Mitarbeiter zum 30. September 2010).

1.2. Zweites Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 (1. Juli 2011 – 30. September 2011)

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 (1. Juli 2011 – 30. September 2011) verzeichnete der Fabasoft Konzern Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 5.442 (TEUR 4.960 im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2010/2011).

Das EBIT im zweiten Geschäftsjahresquartal 2011/2012 belief sich auf TEUR 350 (TEUR -268 im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2010/2011). Das EBITDA verbesserte sich von TEUR 112 im zweiten Geschäftsjahresquartal 2010/2011 auf TEUR 672 im zweiten Geschäftsjahresquartal 2011/2012.

Six-month management report of the Fabasoft Group as at 30 September 2011

1) Report on the earnings, finances and assets situation

1.1. Business status in the first six months of the fiscal year 2011/2012

In the first six months of the 2011/2012 fiscal year the sales revenues of the Fabasoft Group registered EUR 10,939 tsd. This represented an increase by 6.9% compared to the sales revenues in the corresponding period of the previous year (EUR 10,233 tsd).

The operating result (EBIT) in the first six months of the fiscal year 2011/2012 was EUR 198 tsd. This represented growth by 181.1% compared to EUR -244 tsd in the corresponding period of the previous year. EBITDA increased by 79.7% from EUR 477 tsd in the first half of the fiscal year 2010/2011 to EUR 857 tsd in the first half of the fiscal year 2011/2012.

The equity ratio of Fabasoft Group on the interim balance sheet date 30 September 2011 was 63.3% (58.2% as at 30 September 2010). The balance of cash and cash equivalents decreased from EUR 13,822 tsd as at 30 September 2010 to EUR 12,707 tsd as at 30 September 2011.

The Fabasoft Group employed a workforce of 198 people on 30 September 2011 (192 on 30 September 2010).

1.2. Second quarter of fiscal year 2011/2012 (1 July 2011 – 30 September 2011)

In the second quarter of the fiscal year 2011/2012 (1 July 2011 – 30 September 2011) the sales revenues of the Fabasoft Group amounted to EUR 5,442 tsd (EUR 4,960 tsd in the corresponding period of the fiscal year 2010/2011).

EBIT in the second quarter of the 2011/2012 fiscal year amounted to EUR 350 tsd (EUR -268 tsd in the corresponding period of the fiscal year 2010/2011). EBITDA improved from EUR 112 tsd in the second quarter of the 2010/2011 fiscal year to EUR 672 tsd in the second quarter of the 2011/2012 fiscal year.

2) Bericht und Prognosen und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung

2.1. Ereignisse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012

Fabasoft Folio Cloud Plattform in chinesischer Sprache

Seit April 2011 steht Folio Cloud in chinesischer Sprache zur Verfügung. Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen nach Fernost wird damit eine sichere und zuverlässige Plattform geboten, sich mit Geschäftspartnern auszutauschen.

ELAK im österreichischen Verfassungsgerichtshof

Der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat im Jahr 2010 beschlossen, die elektronische Aktenführung einzuführen. Nach Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ersten Quartal 2011 wurde die elektronische Aktenverwaltung im präsidialen Bereich mit April 2011 produktiv gesetzt. Für den richterlichen Bereich wird mit ELAK-Gericht eine angepasste Vorkonfiguration erstellt, mit der die Richter des VfGH zukünftig ihre Akten und Dokumente bearbeiten können.

Erwerb von Geschäftsanteilen der Devstrom GmbH

Mit Gesellschaftsvertrag vom 8. April 2011 erwarb die Fabasoft AG 25% der Geschäftsanteile der Devstrom GmbH, Linz. Die verbleibenden 75% der Geschäftsanteile hält der Geschäftsführer Sebastian Gierlinger. Devstrom entwickelt Lösungen im Bereich Mobilität, Identifikation und Kommunikation.

Gründung Fabasoft Medical GmbH

Am 26. April 2011 erfolgte die Gründung der Fabasoft Medical GmbH mit Sitz in Linz. Die Fabasoft AG hält 80% des Stammkapitals und der Stimmrechte. Jeweils 10% der Geschäftsanteile halten Thomas Hauser und Dieter Scharnagl. Als Geschäftsführer wurde Herr Ing. Michael Hadrian bestellt.

ISO 20000 Zertifikat für Fabasoft

Fabasoft erhielt im Mai 2011 das ISO 20000-Zertifikat für den Betrieb von Folio Cloud. Die ISO Norm 20000 ist ein international anerkannter Standard für IT-Service-Management. Fabasoft ist bereits gemäß ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert.

Teilnahme am Enterprise Search Summit

Kernthemen des diesjährigen Enterprise Search Summit am 10. und 11. Mai 2011 in New York waren der Einsatz einer unternehmensweiten Suche in verschiedenen fokussierten Anwendungsfällen sowie das Verstehen von Inhalten und Zusammenhängen.

Im Vortrag "A Conversational Interface Helps You Understand Your Enterprise" zeigte Mindbreeze, wie durch Kombination von Informationen aus unterschiedlichen Datenquellen eine 360-Grad-Ansicht auf den gesuchten Begriff möglich ist. Damit können komplizierte Sachverhalte übersichtlich dargestellt und Entscheidungen rascher getroffen werden.

ECM Award für Fabasoft Folio Cloud

Am 17. Mai 2011 fand der ECM-TAG (Enterprise Content Management-Tag) in Wien statt. Der ECM-TAG wird jährlich von der PENTADOC Gesellschaft m.b.H organisiert. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgte die Verleihung des ECM-Awards an österreichische Unternehmen. Fabasoft Folio Cloud wurde von der Jury zur ECM-Lösung des Jahres 2011 gekürt.

Online-Services in der Wirtschaftskammer Oberösterreich und im WIFI Oberösterreich ausgebaut

Im Rahmen eines Upgrades der Fabasoft eGov-Suite bei der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) und dem Wirtschaftsförderungsinstitut Oberösterreich (WIFI OÖ) wurden die bereits bestehenden Online-Services ausgebaut. Ein Outputmanagement einschließlich elektronischer Zustellung und erweiterte Services im Teilnehmerportal für Veranstaltungen und Kurse wurden freigeschalten. Das Trainerportal zur Abwicklung der Planung und elektronischen Abrechnung wurde funktional erweitert und den Bedürfnissen der Trainer angepasst. Darüber hinaus wurde die Möglichkeit des elektronischen Bezahlens (ePayment) umgesetzt.

2) Report, forecasts and other statements regarding future developments

2.1. Events in the first six months of the fiscal year 2011/2012

Fabasoft Folio Cloud Platform in Chinese

Since April 2011 Folio Cloud has been available in Chinese. Companies with business connections in the Far East now have a secure and reliable platform at their disposal for communication with their business associates.

ELAK in the Austrian Constitutional Court

In 2010 the Austrian Constitutional Court decided to introduce electronic file management. Once the staff had received training on the new system in the first quarter of 2011, the electronic file processing went live in the offices of the president in April 2011. For the judges' offices Fabasoft has developed a customised solution (ELAK-Gericht) which the judges at the Constitutional Court will be able to process their files and documents in future.

Acquisition of business shares in Devstrom GmbH

Fabasoft AG acquired a 25% interest in Devstrom GmbH, Linz, in a shareholder agreement of 8 April 2011. Managing Director Sebastian Gierlinger holds the remaining 75% of the shares. Devstrom GmbH develops solutions in the scope of mobility, identification and communication.

Founding of Fabasoft Medical GmbH

Fabasoft Medical GmbH located in Linz was founded on 26 April 2011. Fabasoft AG holds 80% of the capital stock and the voting rights. Thomas Hauser and Dieter Scharnagl each hold 10% of the shares. Ing. Michael Hadrian was appointed as a Managing Director.

Fabasoft awarded ISO 20000 certificate

In May 2011 Fabasoft received the ISO 20000 certificate for Folio Cloud. The ISO standard 20000 is an internationally recognised standard for IT service management. Fabasoft is already certified according to ISO 9001 and ISO 27001.

Participation in the Enterprise Search Summit

The Enterprise Search Summit was held on 10 and 11 May 2011 in New York. This year's main topics were companywide searching in focused use cases and the understanding of correlations.

In the talk "A Conversational Interface Helps You Understand Your Enterprise", Mindbreeze demonstrated how, by combining information from a variety of different data sources, Mindbreeze supplies a 360° view of the search item. Complicated content is shown clearly and decisions can be taken more quickly.

ECM Award for Fabasoft Folio Cloud

Enterprise Content Management Day (ECM-Day) was held on 17 May 2011 in Vienna. PENTADOC Gesellschaft m.b.H. organises this event on an annual basis. During the event the ECM Awards were presented to Austrian companies. The jury chose Fabasoft Folio Cloud as the ECM Solution of the Year 2011.

Extension of online services at the Upper Austrian Chamber of Commerce and WIFI Upper Austria

As part of an upgrade of the Fabasoft eGov-Suite at the Upper Austrian Chamber of Commerce and the Upper Austrian WIFI (business promotion institute) the existing online services were extended. An output management system including electronic delivery and the extended services in the participants' portal for events and courses were activated. The functions of the trainer portal for carrying out planning and electronic payment were extended and adapted to the requirements of the trainers. In addition, ePayment services have been provided, which enables online payment by credit card for courses and events.

Umbenennung Fabalabs Software GmbH in Faba5 GmbH

Mit Gesellschaftsbeschluss vom 15. Juni 2011 wurde die Fabalabs Software GmbH in Faba5 GmbH umbenannt. Die Fabasoft AG hält 90% der Stimmrechte. Die verbleibenden 10% der Stimmrechte hält Markus Tripp.

Fabasoft Cloud Developer Conference Summer 2011

Vom 20. bis 22. Juni 2011 fand die Fabasoft Cloud Developer Conference Summer 2011 in Linz statt. Im Mittelpunkt der Konferenz standen Cloud Apps, die für organisationsinterne und -übergreifende Zusammenarbeit Vorteile bringen. Fabasoft-Experten zeigten in Workshops während der Konferenz, wie Cloud Apps für die Umsetzung von Geschäftsprozessen entwickelt werden können. Mithilfe von bereits erfolgreich umgesetzten Geschäftsprozessen wurde den internationalen Teilnehmern das technische Know-how für die Umsetzung eigener Ideen vermittelt. Ein Beispiel dafür ist der "ITIL Desk", eine Business-Cloud App in Folio Cloud, die den Standard ITIL V3 (IT Infrastructure Library) für den Betrieb von IT-Infrastrukturen umsetzt.

Roll-out in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe abgeschlossen

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) startete im März 2010 den Pilotbetrieb mit 350 Benutzern in der zentralen Verwaltung und einer ausgewählten Fachabteilung. Nach Abschluss der Pilotphase im März 2011 erfolgte der weitere Roll-out sowie die Aktualisierung der Fabasoft eGov-Suite. Seit Ende Juni 2011 arbeiten alle 720 Beschäftigten im BGR mit der Fabasoft eGov-Suite.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe ist Teil des Geozentrums Hannover, zu dem auch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) zählen.

Hauptversammlung Fabasoft AG

Am 5. Juli 2011 fand die ordentliche Hauptversammlung der Fabasoft AG in den Räumlichkeiten des "Courtyard by Marriott Hotel" in Linz statt. Im Rahmen der Präsentation gaben die Mitglieder des Vorstandes einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011. Die Tagesordnungspunkte wurden im Anschluss ausführlich diskutiert. Alle Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit gefasst.

Elektronischer Aufenthaltstitel beim Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München

Im Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München erfolgt die Umsetzung einer Fachanwendung zur elektronischen Abwicklung von elektronischen Aufenthaltstiteln (eAT) auf Basis der Fabasoft eGov-Suite. Dabei wird die Beantragung direkt in der Fabasoft eGov-Suite erfasst und nach Prüfung elektronisch an die Bundesdruckerei übermittelt, welche die Ausweise erstellt und an das KVR übermittelt. Seit 1. September 2011 ist die Ausstellung eines elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) in Deutschland gesetzlich verpflichtend.

Im Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München wird die Fabasoft eGov-Suite seit November 2008 für das Dokumenten-Management mit Vorgangsbearbeitung und als Basis für andere Fachanwendungen eingesetzt. Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) ist die Sicherheits- und Ordnungsbehörde der Landeshauptstadt München.

Neuer deutscher Personalausweis und österreichische Bürgerkarte zur Authentifizierung in Folio Cloud

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 wurde die "Digitale ID" als weitere Anmeldemöglichkeit in Folio Cloud umgesetzt. Damit können der neue deutsche Personalausweis (nPA) und die österreichische Bürgerkarte mit Handy-Signatur neben der Zwei-Faktor-Authentifizierung zur Anmeldung in Folio Cloud genutzt werden. Bei Anmeldung mittels "Digitaler ID" wird die persönliche Identität im Internet sichergestellt. Damit wird die derzeit höchstmögliche Sicherheit im Internet gewährleistet.

Fabasoft Mindbreeze Appliance ist "Trend-Setting Product 2011"

Zum vierten Mal in Folge wurde ein Produkt der Mindbreeze Software GmbH als "Trend-Setting Product" ausgezeichnet. Die Fabasoft Mindbreeze Appliance ist eine Komplettlösung bestehend aus Hard- und Software und dient zur unternehmensweiten Suche nach Informationen. Durch die Kombination ist das Produkt rasch einsatzbereit und der Installationsaufwand minimal. KMWorld ist das führende Magazin für Knowledge-Management-Systeme sowie Content- und Dokumenten-Management in den USA.

Fabalabs Software GmbH renamed Faba5 GmbH

In a management resolution on 15 June 2011, Fabalabs Software GmbH was renamed Faba5 GmbH. Fabasoft AG holds 90% of the voting rights. The remaining 10% of the voting rights is held by Markus Tripp.

Fabasoft Cloud Developer Conference Summer 2011

From 20 to 22 June 2011 the Fabasoft Cloud Developer Conference Summer 2011 was held in Linz. The conference focused particularly on cloud apps, which benefit work within an organisation and between organisations. In workshops during the conference, Fabasoft experts showed how cloud apps can be developed to carry out business processes. Using business processes that have already been successfully implemented, the participants, who came from several different countries, were given the technical know-how needed to develop their own ideas. One example of this is the "ITIL Desk", a business cloud app in Folio Cloud which runs Standard ITIL V3 (IT Infrastructure Library) for IT infrastructure operation.

Rollout completed at the Federal Institute for Geosciences and Natural Resources

In March 2010 the Federal Institute for Geosciences and Natural Resources (BGR) launched the pilot phase with 350 users in the main administrative offices and one selected department. After completion of the pilot phase in March 2011 the rest of the Fabasoft eGov-Suite was rolled out and updated. Since the end of June 2011 all 720 staff members of the BGR have been working with the Fabasoft eGov-Suite.

The Federal Institute for Geosciences and Natural Resources is part of the Geozentrum Hannover which also includes the State Office for Mining, Energy and Geology (LBEG) and the Leibniz Institute for Applied Geophysics (LIAG).

Annual General Meeting Fabasoft AG

The Ordinary Annual General Meeting of Fabasoft AG was held on 5 July 2011 at the Courtyard by Marriott Hotel in Linz. In the course of the proceedings the members of the Managing Board gave an overview of the most significant events in the 2010/2011 fiscal year. All items on the agenda were then discussed in detail. All resolutions were accepted with a large majority.

Electronic residence permit at Munich District Administration Authority

A specialist application for the electronic processing of electronic residence permits (eAT) based on Fabasoft eGov-Suite is being implemented at the Munich District Administration Authority. In this process the application is generated directly in Fabasoft eGov-Suite, reviewed and then forwarded electronically to the Federal Printing Office which creates the identity cards and sends them to the DAA. The issuing of electronic residence permits in German has been law since 1 September 2011.

Fabasoft eGov-Suite has been used by the Munich District Administration Authority since November 2008 for document management with workflow processing and as a basis for other specialist applications. The District Administration Authority is the security and police agency for Munich.

New German Identity Card and Austrian Citizen Card for authentication in Folio Cloud

"Digital ID" was implemented as a further registration possibility in Folio Cloud in the second quarter of the 2011/2012 fiscal year. This means that the new German ID Card and the Austrian Citizen Card with mobile phone signature can be used besides two-factor authentication for registration in Folio Cloud. The personal identity on the internet is secure when registering with "Digital ID". This ensures what is currently the highest possible degree of safety when using the internet.

Fabasoft Mindbreeze Appliance is "Trend-Setting Product 2011"

A product of Mindbreeze Software GmbH has been named "Trend-Setting Product" for the fourth time in succession. Fabasoft Mindbreeze Appliance is a complete solution consisting of hardware and software to enable users to search for information throughout the company. With this combination the product is ready for use quickly and only a minimum of installation is necessary. KMWorld is the leading magazine for knowledge management systems and content and document management in the USA.

Gartner Portals, Content and Collaboration Summit 2011

Am 21. und 22. September 2011 war Fabasoft Premier Sponsor des Gartner Portals, Content and Collaboration Summit 2011 "Business Gets Social" in London. Fabasoft zeigte im Rahmen der Veranstaltung die Vorteile von cloudbasierten Collaboration-Lösungen auf Basis von Fabasoft Folio Cloud.

Integration der bos-Produkte Governikus LZA und Governikus Signer in die Fabasoft eGov-Suite

Die Integration von Governikus LZA in die Fabasoft eGov-Suite gewährleistet die Integrität, Authentizität, Beweiswerterhaltung von Signaturen und Zeitstempeln, Datensicherheit und Vertraulichkeit sowie die Verfügbarkeit und Lesbarkeit von Dokumenten. Governikus Signer verbindet die gesetzeskonforme und die vertrauliche Verarbeitung und Übertragung von Dokumenten und Dateien im Internet. Dabei werden die Dokumente signiert (in allen Signaturniveaus), verifiziert, verschlüsselt und entschlüsselt. Die Integration der Produkte erfolgte im September 2011. Fabasoft hat durch die intensive und umfangreiche Zusammenarbeit den höchsten Level im Governikus Partnerprogramm erreicht und ist Governikus Gold Partner.

Generalsekretariat des Eidgenössischen Departements des Innern und Bundesamt für Statistik entscheiden sich für Fabasoft

Im zweiten Geschäftsjahresquartal 2011/2012 haben das Generalsekretariat des Eidgenössischen Departement des Innern und das Bundesamt für Statistik (BfS) beschlossen, die Fabasoft eGov-Suite einzuführen. Beide Organisationen rufen die benötigten Lizenzen aus dem bestehenden Rahmenvertrag ab.

ISCeco ist Querschnittsleistungserbringer für den Betrieb von Fabasoft GEVER

Der Informatikrat Bund bewilligt dem Information Service Center EVD (ISCeco) seinen Antrag als Querschnittsleistungserbringer für den Betrieb der Fabasoft-GEVER-Lösung. Damit wird der Betrieb der departementalen Fabasoft-Umgebungen der Schweizerischen Eidgenossenschaft künftig vom Leistungserbringer des Volkswirtschaftdepartementes, dem ISCeco, erbracht.

Zur Betriebsunterstützung der Fabasoft eGov-Suite setzt ISCeco auf Fabasoft app.telemetry. Mittels Management Dashboard werden die Service Levels überwacht. Application-Performance-Monitoring ermöglicht die Sicherstellung besserer Antwortzeiten und durch die Helpdesk-Unterstützung von Fabasoft app.telemetry werden die Anwender optimal und effizient unterstützt.

Das ISCeco ist der Informatik-Leistungserbringer des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes (EVD) und ist fokussiert auf Integration, Betrieb und Support der Informatik-Fachanwendungen der Ämter des Departementes.

2.2. Produkte, Forschung und Entwicklung

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 lag der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Fabasoft Konzern in der Weiterentwicklung des bestehenden Produkt-Portfolios für private Unternehmen und die öffentliche Verwaltung.

Fabasoft Folio Cloud

Durch die Möglichkeit der Ablage von PST-Dateien (E-Mail-Archive von Microsoft Outlook) und die Integration von Fabasoft Mindbreeze in Fabasoft Folio Cloud haben Nutzer nun immer und überall Zugriff auf diese Mail-Archive. Mit dem Folio Cloud Ordner können Anwender Daten in Fabasoft Folio Cloud mit ihrem Arbeitsplatz synchronisieren, wodurch diese auch dann zur Verfügung stehen, wenn kein Internet-Zugang vorhanden ist.

Ein Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit lag weiterhin im Bereich der Sicherheit. So konnte mit der Einführung der iPhone App "Motoky" den Nutzern von Fabasoft Folio Cloud (neben SMS-PIN) eine weitere komfortable Möglichkeit angeboten werden, ihren Zugang durch eine Zwei-Faktor-Authentisierung abzusichern. Die höchste Sicherheitsstufe erreicht ein Nutzer durch die Verwendung des "neuen deutschen Personalausweises" und der "österreichischen Bürgerkarte (Handy-Signatur)", die ebenfalls in diesem Berichtszeitraum integriert wurden.

Über den Folio Cloud App Store können Nutzer nun auch zusätzliche Speicherpakete erwerben oder ihre Folio Cloud Editionen auf eine höherwertige Edition aktualisieren. Darüber hinaus ist Fabasoft Folio Cloud nun auch in den Sprachen Holländisch und Norwegisch verfügbar.

Gartner Portals, Content and Collaboration Summit 2011

Fabasoft was Premier Sponsor of the Gartner Portals, Content and Collaboration Summit 2011 "Business Gets Social" in London on 21 and 22 September 2011. In the course of this event Fabasoft presented the benefits of cloud-based collaboration solutions based on Fabasoft Folio Cloud.

Integration of bos products Governikus LZA and Governikus Signer in Fabasoft eGov-Suite

The integration of Governikus LZA in Fabasoft eGov-Suite ensures the integrity, authenticity, validity retention of signatures and time stamps, data security and confidentiality plus the accessibility and readability of documents. Governikus Signer unites the legally compliant and confidential processing and transfer of documents and data on the internet. Here the documents are signed (at all signing levels), verified, encoded and decoded. The integration of the products took place in September 2011. As a result of the intensive and extensive collaboration Fabasoft has reached the highest level in the Governikus programme and is a Governikus Gold Partner.

General Secretariat of Swiss Federal Department of Home Affairs and Federal Statistical Office choose Fabasoft

In the second quarter of the fiscal year 2011/2012 the General Secretariat of the Swiss Federal Department of Home Affairs and the Federal Statistical Office (FSA) decided to introduce Fabasoft eGov-Suite. Both organisations call up the required licences from the existing framework contract.

ISCeco is interdepartmental service provider for the operation of Fabasoft GEVER

The Federal IT Council has approved the application of the Information Service Center EVD (ISCeco) as horizontal service provider for the operation of the Fabasoft GEVER solution. This means that the departmental environments of the Swiss Confederation will in future be run by ISCeco, the service provider of the Federal Department of Economic Affairs.

ISCeco uses Fabasoft app.telemetry to support the operation of Fabasoft eGov-Suite. Service levels are monitored using a management dashboard. Application performance monitoring ensures better response times and, thanks to the helpdesk support of Fabasoft app.telemetry, users receive optimum and efficient support.

ISCeco is the Information Service Centre for the Swiss Confederation's Federal department of Economic Affairs (FDEA) and focuses on integration, operation and support for the specialist IT applications used by FDEA offices. It provides services to over 2,000 users at the FDEA in the field of support and operational performance.

2.2. Products, research and development

In the first six months of the fiscal year 2011/2012 research and development activities of the Fabasoft Group focused on continuing development of the existing product portfolio for private businesses and public administration.

Fabasoft Folio Cloud

Thanks to the capability of saving PST files (Microsoft Outlook e-mail archives) and the integration of Fabasoft Mindbreeze in Fabasoft Folio Cloud, users now have access to this email archive at all times no matter where they are. With the Folio Cloud folder users can synchronise data in Fabasoft Folio Cloud with their workstation so this data is available even if no internet access is available.

Development continued to focus on security. With the introduction of the iPhone app "Motoky" users of Fabasoft Folio Cloud now have a comfortable way to secure their access using two-factor authentication (in addition to text message PIN). A user reaches the highest level of security by using the "new German ID Card" and the "Austrian Citizen Card" (mobile phone signature) which were likewise integrated in this period of reporting.

With the Folio Cloud App Store users can now also acquire additional storage packages or upgrade their editions of Folio Cloud to a higher quality edition. Fabasoft Folio Cloud is now also available in Dutch and Norwegian.

Im Bereich der Cloud Apps lag der Fokus auf der Bereitstellung einer Workflow-Funktionalität in Fabasoft Folio Cloud. Im Rahmen der Edition "Fabasoft Folio Cloud medio" können Nutzer nun Ad-hoc-Prozesse direkt initiieren oder an Prozessen, die mittels Cloud Apps realisiert wurden, partizipieren. Mittlerweile sind bereits mehr als 25 Cloud Apps von unabhängigen Cloud App-Entwicklern verfügbar, die über den Cloud App Store gekauft oder zum Teil gratis aktiviert werden können. Damit Nutzer die Möglichkeit haben, eine Cloud App vorab kennenzulernen, können kostenpflichtige Cloud Apps über den Cloud App Store für drei Monate kostenlos aktiviert werden. Zu diesem erfolgreichen Wachstum tragen maßgeblich die regelmäßig stattfindenden Cloud Developer Konferenzen bei. Die zweite Cloud Developer Conference fand vom 20. bis 22. Juni 2011 in Linz statt.

Fabasoft Folio

Das Arbeiten mit Fabasoft Folio wurde flüssiger gestaltet. In der Benutzerschnittstelle werden Detailinformationen jetzt typischerweise in einem Browser-Overlay dargestellt. Durch diese Änderung entstehen weniger Betriebssystem-Fenster.

Das Arbeiten mit Dokumenten, bei denen eine bestimmte Version freigegeben ist, wurde überarbeitet. Ein Benutzer, der Dokumente freigeben darf, kann jetzt auch per Default mit der für die anderen sichtbaren Dokumentversion arbeiten. Gleichzeitig erfolgte die Umsetzung, dass bestimmte anwendungsbezogene Eigenschaften immer vom aktuellen Stand genommen werden (z.B. der Workflow des Objekts) und dass diese Eigenschaften auch von Benutzern, die nur den Freigabestand sehen dürfen, geändert werden können, beispielsweise bei Genehmigungen im Rahmen eines Workflows.

In der Listen-Darstellung können jetzt neben den bereits bestehenden Funktionen zum freien Einblenden von Spalten auch berechnete Werte angezeigt werden. Das wurde als generisches Modell umgesetzt, per Default einstellbar sind Summe, Durchschnitt und Anzahl. Dieses Feature funktioniert auch zusammen mit Gruppierung, Filtern und Blättern in langen Listen. Das bestehende Feature zum Auswählen vordefinierter Filter wurde durch die Möglichkeit zur Eingabe eines Filter-Wertes in einem Spaltenkopf ergänzt. Diese Ad-hoc-Filter können in mehreren Spalten kombiniert werden.

Es erfolgt die Umsetzung einer gleichzeitigen Archivierung zusammengehöriger Objekte. Ein Objektverbund (z.B. ein Workflow-Prozess, der aus mehreren Objekten besteht) wird jetzt in eine Datei am File-System-Archiv geschrieben. Optimierungen für den Betrieb der Software erfolgten durch die Instrumentierung des Fabasoft Folio Plug-in mit dem API der Fabasoft app.telemetry. Damit ist es jetzt möglich, die dokumentenzentrierten Tätigkeiten eines Benutzers in Bezug auf Fehler und Netzwerkdurchsatz aus dem Rechenzentrum zu verfolgen.

Fabasoft eGov-Suite

In Berichtszeitraum lag der Fokus auf der Weiterentwicklung der Basis-Funktionalitäten der Fabasoft eGov-Suite Länder-Editionen im Bereich Usability, Performance und der formal/administrativen Funktionalitäten. Im Bereich Usability wurde das Thema Navigation und Tastaturbedienbarkeit behandelt. Damit können Anwenderinnen und Anwender sehr einfach ihre gewünschten Geschäftsobjekte sowohl per Maus als auch über die Tastatur erreichen.

Die Erweiterungen innerhalb der administrativen/formalen Funktionen enthalten Erleichterungen in der Benutzerverwaltung für Administratoren und auch nachhaltige Verbesserungen innerhalb der Prozesse während der Finalisierung und des Versandes von Geschäftsobjekten. Die Gesamt-Performance beim Versand von vielen bzw. großen Inhalten konnte erheblich gesteigert werden.

Für die Fabasoft eGov-Suite CHE wurde die Implementierung des eCH0039-Standard optimiert und um den SEDEX-Transport erweitert, um Pakete über den SEDEX-Adapter austauschen zu können. Des Weiteren wurde die Funktionalität zur Kommunikation mit dem ÜDP-System bis zur Version 7.0 SP3 zurückgeführt.

Fabasoft Mindbreeze

Mindbreeze konzentrierte sich im Berichtszeitraum darauf, semantische Zusammenhänge optimal nutzbar zu machen. Einerseits extrahieren erweiterte Filter strukturierte Inhalte von Dokumenten und Objekten. Andererseits zeigen semantische Suchabfragen Beziehungen zwischen gefundenen Objekten und dem gesuchten Begriff auf. Komplexe Sachverhalte mit vielen unterschiedlichen Dokumenten werden damit einfach dargestellt. Ergänzend dazu können auch Synonyme und Taxonomien von der Suche genutzt werden, um Suchabfragen und Ergebnisse weiter zu verfeinern.

In the cloud apps sector the focus was on making workflow functionality available in Fabasoft Folio Cloud. Within the "Fabasoft Folio Cloud medio" edition users can now initiate ad-hoc processes directly and participate in processes that have been realised using cloud apps. More the 25 cloud apps from independent cloud app developers are now already available which can either be bought via the Cloud App Store or activated free of charge. In order to enable users to get to know a cloud app before making payment, paid apps can be activated free of charge for three months using the Cloud App Store. A considerable contribution to this successful growth has been the Cloud Developer Conferences that are held on a regular basis. The second Cloud Developer Conference took place from 20 to 22 June 2011 in Linz.

Fabasoft Folio

Working with Fabasoft Folio now has improved flow. Detailed information in the user interface is now displayed as standard in a browser overlay. This change reduces occurrences of operating system windows.

Working with documents where a specific version has been released has been revised: a user who is permitted to release documents can now by default also work with the document versions visible to the others. At the same time a change has been made so that specific application-related properties are always taken from the latest status (e.g. the workflow of the object) and that these properties can also be changed by users who are permitted to only view the release status - for approvals within a workflow, for example.

In the list view, calculated values can now be displayed in addition to the existing functions for freely displaying columns. This has been implemented as a generic model where default settings are total, average and quantity. This feature also works together with grouping, filtering and paging in long lists. The existing feature for selecting predefined filters has been extended so that a filter value can now be entered in a column header. These ad-hoc filters can be combined in several columns.

Associated objects are archived simultaneously. An object compound (e.g. a workflow process that consists of several objects) is now written to a file in the file system archive. Optimisations for the operation of the software have taken place by instrumenting the Fabasoft Folio plug-in with the Fabasoft app.telemetry API. As a result it is now possible to track from the data centre the document-centred activities of a user in terms of errors and network usage.

Fabasoft eGov-Suite

The focus in the reporting period was on the further development of the basic functionalities of the national Fabasoft eGov-Suite editions in terms of usability, performance and the formal/administrative functionalities. Navigation and keyboard operability were worked on in the field of usability. As a result users can access their desired business objects very easily using both the mouse and the keyboard.

Developments within the administrative/formal functions include making user administration easier for administrators and also sustainable improvements within the processes during completion and the sending of business objects. The all-round performance when sending many/large contents has been increased by a factor of three at the least.

With regard to Fabasoft eGov-Suite CHE Edition, the implementation of the eCH0039 standard has been optimised and SEDEX Transport added so that packages can be exchanged via the SEDEX adapter. Furthermore the communication functionality with the ÜDP system between Departments has been implemented up to version 7.0 SP3.

Fabasoft Mindbreeze

In the period under review Mindbreeze concentrated on making semantic contexts optimally usable. On the one hand, extended filters extract structured contents from documents and contents. On the other hand, semantic search queries show relationships between objects found and the term being searched. Complex data with many different documents can thus be shown easily. Additionally synonyms and taxonomies from the search can also be used to refine search queries and results.

Auf Basis des offenen CMIS-Standards wurde eine Schnittstelle für Suchabfragen umgesetzt. Damit können gängige Dokumenten-Managementsysteme den einheitlichen Informationszugriff nahtlos nutzen. Darüber hinaus können in Fabasoft Folio/der Fabasoft eGov-Suite gespeicherte PST-Dateien (Microsoft Outlook) in die Unternehmenssuche miteinbezogen werden. Damit ist der Zugriff auf E-Mails, Attachments oder Notizen noch einfacher und umfassender. Die Benutzerrechte bleiben gewahrt. Mit dem neuen Microsoft SharePoint 2010 Connector können nun auch Informationen aus Microsoft SharePoint 2010 einfach und sicher in die unternehmensweite Suche miteinbezogen werden. Die Integration von Fabasoft app.telemetry wurde im Berichtszeitraum weiter optimiert, um alle wesentlichen Informationen zu einer Suchabfrage im Analysefall rasch auswerten zu können.

Die Suche in föderierten Quellen (z.B. Wikipedia, Fabasoft Folio Cloud oder unternehmensinternen dezentralen/ zentralen Quellen) wurde im Berichtszeitraum auch für Fabasoft Mindbreeze Mobile umgesetzt. Mittels An- und Abmeldung integriert der Anwender bestimmte Datenquellen in die Suche über sein mobiles Endgerät. Um eine übersichtlichere Darstellung von Suchergebnissen zu erlangen, erfolgte im Berichtszeitraum die Einführung von Such-Registerkarten. Diese strukturieren und klassifizieren Suchergebnisse, beispielsweise finden sich alle Folio-Cloud-Rooms mit dem gesuchten Begriff in der Registerkarte "Rooms". Anwender können sie damit noch rascher orientieren und die Suche nach Informationen weiter verkürzen.

Fabasoft Mindbreeze InSite, die sichere semantische Suche für Websites in der Cloud, wurde weiterentwickelt und insbesondere auf die Vereinfachung der Darstellung von Suchergebnissen Wert gelegt. Vorschaubilder (Thumbnails) von Webseiten und Bilder können nun einfach direkt in der Ergebnisliste angezeigt werden.

Fabasoft app.ducx

Der Schwerpunkt der Entwicklung von Fabasoft app.ducx lag auf dem Thema Usability und Steigerung Code-Qualität und Code-Effizienz von mit Fabasoft app.ducx erstellten Anwendungen. Ein wesentlicher Meilenstein wurde durch die Auslieferung des in Eclipse integrierten Expression Testers erreicht, der es einem Entwickler nun erlaubt, interaktiv Code-Teile z.B. für Unit Tests oder Use Cases auszuprobieren. Dazu ist kein direkter Zugriff auf den Web Server notwendig, da die Kommunikation ausschließlich über die Web-Standards http bzw. https erfolgt. Daher ist diese Funktionalität insbesondere für die Cloud App Entwicklung wertvoll, da die Installation, gegen die entwickelt wird, in den Fabasoft-Rechenzentren läuft. Ein weiterer Einsatz für den neuen Expression-Editor ergibt sich durch Pre- und Post-Load-Expressions, die eine Anpassung an den Build-Prozess von Anwendungen erlauben. So kann man nun auf einfache Art und Weise Prüfroutinen direkt nach dem Build-Vorgang integrieren, um unmittelbar Feedback über Änderungen am Source Code einer Anwendung zu erhalten.

Fabasoft app.test

Der Fokus von Fabasoft app.test lag im Berichtszeitraum auf der Unterstützung von aktuellen Webbrowser-Versionen sowie der erweiterten Unterstützung für das Aufzeichnen und Abspielen von mehrsprachigen Tests. Darüber hinaus wurde eine Möglichkeit geschaffen, Tests, die mit einer vorherigen Version von Fabasoft app.test und/oder gegen eine ältere Fabasoft Folio- oder Fabasoft eGov-Suite-Installation aufgezeichnet wurden, semi-automatisch zu migrieren. Dazu werden über Muster, die auch lösungsbezogen erweitert werden können, automatisch verschiedene Alternativen bei der Testausführung evaluiert, die am besten passende Möglichkeit wird dann in den überführten neuen Test gespeichert. Durch diese Vorgehensweise kann der Aufwand für die Wartung von User Acceptance Tests bei einem Versionswechsel des zu testenden Produkts erheblich reduziert werden.

Fabasoft app.telemetry

Der Schwerpunkt in der Entwicklungstätigkeit des Fabasoft app.telemetry-Teams lag in der Unterstützung der "Navigation Timing"- und "Resource Timing"-Spezifikationen. Damit kann das Anwortzeitverhalten von Webanwendungen am Arbeitsplatz über eine standardisierte Schnittstelle erhoben werden. Für die Integration dieser Messung ist nur eine minimale Erweiterung der Website notwendig.

2.3. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Zwischenbilanzstichtag

Nach dem Zwischenbilanzstichtag sind beim Fabasoft Konzern keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten.

An interface for search queries based on the open CMIS standard has been implemented. This means that current document management systems can use the standardised information access seamlessly. Besides this, PST files (Microsoft Outlook) stored in Fabasoft Folio/Fabasoft eGov-Suite can be included in the company search. Access to e-mails, attachments and notes is now even easier and comprehensive as a result. User access rights remain unaffected. With the new Microsoft SharePoint 2010 Connector information from Microsoft SharePoint 2010 can now also be included easily and securely in the companywide search. The integration of Fabasoft app.telemetry has been further optimised during the period under review so that all key information relating to a search query can be evaluated quickly during analysis.

Searching federated sources (e.g. Wikipedia, Fabasoft Folio Cloud or internal de-central/centralised sources) has also been implemented for Fabasoft Mindbreeze Mobile during the period under review. By logging on and logging off, users can integrate specific data sources into searches from their mobile device. To obtain a clearer view of search results, search tabs were introduced in the reporting period. These structure and classify search results; all Folio cloud rooms for example with the term searched can be found in the tab 'Rooms'. Users can find their way even faster as a result and speed up the search for information even further.

Fabasoft Mindbreeze InSite – the secure semantic search for websites in the cloud – has been further developed with special emphasis on displaying search results more clearly. Previews (thumbnails) of websites and images can now easily be displayed directly in the results list.

Fabasoft app.ducx

The focus in the development of Fabasoft app.ducx was on usability and increasing the code quality and code efficiency of applications created with Fabasoft app.ducx. A significant milestone was reached with the shipping of the expression tester integrated in Eclipse which now enables a developer to try out code parts e.g. for unit tests or use cases interactively. No direct access to the web server is necessary as communication takes place exclusively via the web standards http and https. As a result, this feature is particularly valuable for cloud app development where the installation the app is being developed on runs in the Fabasoft data centres. Another use for the new expression editor comes from the pre- and post-load expressions which allow adaptation to the build process of applications. This means it is now easy to integrate test routines directly after the build procedure to immediately obtain feedback on changes to the source code of an application.

Fabasoft app.test

The focus of Fabasoft app.test in the period under review was on the support of current web browser versions and extended support for the recording and running of multilingual tests. In addition to this a possibility was made to semiautomatically migrate tests recorded with a previous version of Fabasoft app.test and/or on an older Fabasoft Folio or Fabasoft eGov-Suite installation. Here, different alternatives in the test implementation are evaluated automatically via samples which can also be extended in line with solutions; the possibility that is best suited is then stored in the new test transferred. With this approach the work involved in the maintenance of user acceptance tests when the version of the product to be tested changes is reduced considerably.

Fabasoft app.telemetry

The main area of development in the Fabasoft app.telemetry team has been in supporting navigation timing and resource timing. This makes it possible to establish the response time behaviour of web applications on the desktop via a standardised interface. Only a minimum expansion of the website is required for the integration of this feature.

2.3. Significant events after the interim balance sheet date

No events of special significance which might have led to a different representation of the Fabasoft Group's assets, financial and earning situation occurred after the interim balance sheet date.

2.4. Ausblick

Im Bereich der öffentlichen Auftraggeber betreut der Fabasoft Konzern eine über die Jahre gewachsene, prominente Basis von Bestandskunden. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und insbesondere deren Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte klagen viele dieser Kunden und prospektive Neukunden über bereits wirksame oder absehbare, erhebliche Einschränkungen ihrer Budgets. Diese Einschränkungen wirken sich sowohl auf laufende Projekte und bestehende Installationen als auch auf geplante Vorhaben negativ aus.

Im Wettbewerb um Projekte öffentlicher Auftraggeber ist weiterhin ein verschärfter Mitbewerbsdruck zu spüren, der mit harten Preiskämpfen verbunden ist, und welcher sich in Folge negativ auf die erzielbaren Margen auswirkt. In diesem Zusammenhang ist auch festzustellen, dass in Zeiten sich eintrübender Konjunkturaussichten vermehrt auch Anbieter, die bislang keine oder wenig Geschäftsaktivitäten im öffentlichen Sektor unternommen haben, diesen vermeintlich sicheren Hafen ansteuern und somit zusätzlichen Wettbewerbsdruck bewirken. Darüber hinaus unterliegt das Geschäft, wie auch in der Vergangenheit, deutlichen Schwankungen zwischen den Geschäftsjahresquartalen.

Im Bereich der privaten Auftraggeber ist die Investitionsbereitschaft stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und den Prognosen dieser Zielkunden zu der Entwicklung in ihren jeweiligen Zielmärkten abhängig. Eine weitere Zurückhaltung bei Investitionsprojekten kann nicht ausgeschlossen werden. Ebenso wie im öffentlichen Sektor stellt sich das Marktumfeld auch im privaten Sektor sehr kompetitiv dar.

Daher werden weiterhin verstärkt Anstrengungen unternommen, zusätzliche Nutzungsmodelle in der Cloud für Softwareprodukte aus dem Fabasoft Konzern anzubieten. Eine zusätzliche Nachfrage, sowohl für das klassische Nutzungsmodell ("On Premises", Lizenzgebühr) als auch für die neuen Modelle, soll über verstärkte Marketing- und Vertriebsanstrengungen und Investitionen, auch in neuen Marktsegmenten und geographischen Regionen, generiert werden. Aus diesen Aktivitäten des Unternehmens haben sich auch potentielle Geschäftschancen ergeben, die mit dem Ziel, daraus Umsatz zu generieren, engagiert weiterverfolgt werden.

3) Chancen- und Risikobericht

3.1. Voraussichtliche Entwicklung des Fabasoft Konzerns

Wesentliche Chancen des Fabasoft Konzerns werden insbesondere in folgenden Bereichen gesehen:

Neue Produkte und Produktversionen

Im Zuge der intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 wurden sowohl neue Versionen bestehender Produkte verfügbar gemacht als auch neue Produktangebote vorbereitet. Daraus ergeben sich sowohl Chancen für Neugeschäft als auch für Zusatzgeschäft bei Bestandskunden. Speziell im Bereich des Neukundengeschäfts sollen Geschäftsmöglichkeiten in neuen vertikalen Märkten, in neuen Geographien und basierend auf neuen Vermarktungs- und Nutzungsmodellen geschaffen werden.

Strategie 100 und Bekenntnis zu Standards

Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Produktpalette aus dem Fabasoft Konzern ist die zugrundeliegende "Strategie 100". Diese sieht vor, die Produkte sowohl auf der Microsoft Windows-Plattform als auch auf Basis von Open-Source-Plattformen anzubieten. Durch das steigende Kostenbewusstsein sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor könnten sich im Hinblick darauf Chancen für Fabasoft ergeben.

Grundlage dieser offenen Plattformstrategie im Konzern ist das Bekenntnis zu und die Umsetzung von marktrelevanten Standards und Normen in der Softwareprodukt-Entwicklung. Dadurch soll sowohl für Kunden als auch für Vertriebs- und Entwicklungspartner ein Beitrag zu Wahlfreiheit, Transparenz, Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit bei IT-Investitionen geleistet werden.

Vertriebswege und Partnerschaften

In jenen Ländern, wo Fabasoft mit eigenen Gesellschaften vertreten ist sowie in ausgewählten weiteren Ländern sollen Entwicklungs-, Vertriebs- und Projektpartner auch über den öffentlichen Sektor hinaus gewonnen werden.

2.4. Outlook

In the public client sector, the Fabasoft Group has placed its know-how at the disposal of a prominent customer base that has grown over a period of years. Due to overall economic developments and, in particular, their effects on government budgets, many of these clients and prospective new clients are bemoaning significant, already effective or foreseeable cuts in their budgets. These cutbacks have a negative impact not only on current projects and existing installations but also on planned activities.

In competition for projects from public sector clients increased pressure from competitors together with intense price wars as a result remains the same, which in turn has a negative effect on the margins attainable. In this context it can also be seen that in times of bleak economic prospects, an increasing number of suppliers who have previously had no or very few business activities in the public sector is targeting this supposedly safe harbour and thus creating added pressure among competitors. In addition to this the business is also subject to considerable fluctuations from quarter to quarter.

In the private client sector the willingness to invest depends to a large extent on overall economic developments and the forecasts of these target clients with regard to developments in their own respective target markets. Further reluctance in investment projects cannot be ruled out. The market environment in the private sector is also as competitive as in the public sector.

For this reason increased efforts will continue to be made to offer additional use models in the cloud for software products from the Fabasoft Group. Additional demand both for the classic use model ("on premises", licence fee) and the new use models is to be generated by increased marketing and sales efforts and investments, also in new market segments and geographical regions. These activities of the company have also resulted in potential business opportunities that will be pursued with commitment with the aim of generating turnover from them.

3) Opportunities and risks

3.1. Prospective development of the Fabasoft Group

Significant opportunities for the Fabasoft Group are seen in the following areas in particular:

New products and product versions

As a result of further intensive research and development activities in the first six months of the 2011/2012 fiscal year, new versions of existing products have been made available and also now products have been prepared. This opens up both opportunities for new business and also additional business from existing customers. The intention, particularly with regard to new business, is to create business opportunities in new vertical markets, in new geographies and based on new marketing and use models.

Strategy 100 and commitment to standards

A key unique selling proposition of the product range offered by the Fabasoft Group is the "Strategy 100" upon which it is based. This strategy aims to offer the products on the Microsoft Windows platform as well as on the basis of open source platforms. Further opportunities for Fabasoft may arise as a result of the increasing cost awareness seen in both the public and private sectors.

This open platform strategy in the Group is based on the commitment to and implementation of market-relevant standards in software product development to ensure a contribution is made to freedom of choice, transparency, cost-efficiency and future-safe applications when both customers and sales and development partners invest in IT.

Sales channels and partnerships

Development, sales and project partners – also outside the public sector – are to be sourced in the countries in which Fabasoft is represented with its own companies and in other selected countries. There are also sales organisations for Darüber hinaus bestehen Vertriebsorganisationen für den privaten und den öffentlichen Sektor. Das Angebot umfasst unterschiedliche Nutzungsmodelle der Fabasoft Produkte und reicht vom "klassischen" (On-Premises)-Modell (Installation der Software in den Rechenzentren der Kunden) bis hin zu Cloud-Angeboten.

Chancen für den Fabasoft Konzern könnten sich auch aus der Erschließung neuer Kundengruppen, beispielsweise in bestimmten vertikalen Marktsegmenten des privaten Sektors ergeben. Ein stärker diversifizierter Vertrieb könnte mittelfristig die Abhängigkeit von Großprojekten der öffentlichen Hand reduzieren.

Ausschreibungslage des öffentlichen Sektors in den deutschsprachigen Ländern

Das Geschäft mit den öffentlichen Auftraggebern ist stark abhängig von der Budgetsituation der jeweiligen Organisationen. Aus der derzeitigen Wirtschafts- und Budgetlage und dem Bedarf der Effizienzsteigerung in den Verwaltungen kann ein Geschäftspotenzial abgeleitet werden – wie weit dies jedoch von der Entscheidungsebene in Politik und Verwaltung tatsächlich umgesetzt wird, ist aktuell nicht abschätzbar. Chancen für den Fabasoft Konzern könnten sich auch aus neuen Projekten im Zusammenhang mit der in den europäischen Ländern und darüber hinaus angestrebten Verwaltungsmodernisierung und E-Government ergeben, sofern diesbezüglich politisches Wollen auch in konkrete Projekte und Investitionen mündet. Aus sehr erfolgreichen bestehenden Referenzen des Fabasoft Konzerns resultieren diesbezüglich immer wieder auch konkrete Kundenanfragen.

Cloud Computing

Die steigende Vernetzung von Unternehmen auch über Landesgrenzen hinweg erfordert neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit in einem zuverlässigen Rahmen. Fabasoft entwickelte dafür das Produkt Fabasoft Folio Cloud. Die Basisversion Fabasoft Folio Cloud primo wird aktuell kostenlos angeboten und bietet damit eine attraktive Einstiegsmöglichkeit. Chancen für den Fabasoft Konzern können sich in der Folge aus der Vermarktung der umfangreicheren, kostenpflichtigen Fabasoft Folio Cloud Editionen ergeben, die im Online-Shop erhältlich sind. Darüber hinaus bietet Fabasoft eine Vielzahl an Cloud Apps für spezielle Businessanwendungen in einem eigenen Shop als Ergänzung zum Basisumfang in den Folio Cloud Editionen an.

3.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten des Fabasoft Konzerns

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten für den Fabasoft Konzern werden insbesondere in folgenden Bereichen gesehen:

Starke Abhängigkeit vom Geschäft im deutschsprachigen Raum

Die große Mehrheit der Umsätze im Fabasoft Konzern wurde im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 mit Government-Kunden im deutschsprachigen Raum erwirtschaftet. Veränderungen in diesem Zielsegment wie beispielsweise durch Änderungen in den Technologievorgaben, den Projektprioritäten oder den Vergabekriterien sowie das Aufkommen von neuen Mitbewerbern können das Geschäft der betroffenen Fabasoft-Vertriebsgesellschaften und in Folge den Fabasoft Konzern wesentlich beeinflussen. Es wird versucht, diesen Risiken durch eine intensive und qualitätsvolle Betreuung der Bestandskunden, durch nutzenstiftende Produktinnovationen und durch eine möglichst kompetitive Angebotslegung bei Neuprojekten zu begegnen. Des Weiteren sollen die neugeschaffenen Vertriebswege, wie beispielsweise direkt über das Internet (Fabasoft Folio Cloud) und neue Betriebsmodelle für das Produkt Fabasoft Folio eingesetzt werden, um weitere Kundengruppen außerhalb der öffentlichen Verwaltung und über den deutschsprachigen Raum hinaus zu erreichen. Durch einschlägige Vertriebs- und Marketingaktivitäten soll auch das Geschäft mit den Produkten Fabasoft app.telemetry und Fabasoft Mindbreeze gefördert werden.

Diversifikationsrisiken

Im Bestreben, durch eine verstärkte Diversifikation hinsichtlich Produkten, Marktsegmenten und Vertriebswegen die Risiken einer zu starken Spezialisierung und damit Abhängigkeit von einem schmalen und volatilen Zielsegment zu mildern, ergeben sich im Gegenzug auch neue Risikopotenziale. Hier sind besonders zu nennen: erhöhte Marketingaufwendungen, erhöhte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, multiple Investitionsprojekte zur Marktaufbereitung, Risiken der strategischen Planung und erhöhte Planungsunsicherheit, heterogene Vertriebs- und Organisationsstrukturen, Positionierungsrisiken sowie Risiken, die sich aus einer diversifizierteren und dislozierteren Organisations- und Geschäftsstruktur ergeben. Um diesen Risiken zu begegnen, soll besonderes Augenmerk auf Personalauswahl sowie innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung gelegt werden. Darüber hinaus werden interne Reporting- und Controlling-Maßnahmen ergänzt und weiter entwickelt.

the private and public sectors. The portfolio includes various use models of the Fabasoft products and ranges from "classic" such as the installation of software at the clients (on-premises) to cloud offers.

Opportunities for the Fabasoft Group may also arise from the development into new customer groups, in specific vertical market segments in the private sector, for example. Strongly diversified sales may also reduce the strong dependency on large-scale projects in the public sector in the medium term.

Tendering status in the public sector in the German-speaking countries

Business with the public sector clients depends strongly on the budgetary situation of the respective organisations. Although the current economic and budgetary situation and the need to increase efficiency in public administration indicate a degree of potential business it is not possible to say at this juncture to what extent this will be implemented by decision makers in politics and administration. Opportunities for the Fabasoft Group may also possibly arise from new projects in connection with public administration modernisation and eGovernment targets in European countries and beyond, providing the respective political will is also transformed into concrete projects and investments. Very successful existing references for the Fabasoft Group also repeatedly result in concrete inquires from customers.

Cloud Computing

The growing networking of companies also across national borders calls for new possibilities of collaboration in a reliable framework. Fabasoft developed the product Fabasoft Folio Cloud for this purpose. Currently, the basic version, Fabasoft Folio Cloud primo, is available free of charge and therefore offers users an attractive introductory package. Chances for the Fabasoft Group can also result from the marketing of the comprehensive Fabasoft Folio Cloud editions that have been available for purchase from the online shop. In addition, Fabasoft offers a wide range of cloud apps for special business cases in Fabasoft's own online shop (Cloud App Store). These apps extend the functionality of the Folio Cloud edition packages.

3.2. Significant risks and uncertainties for the Fabasoft Group

Significant risks and uncertainties for the Fabasoft Group are seen in the following areas in particular:

Heavy dependency on business in the German-speaking countries

Business from government customers in the German-speaking countries accounted for a large majority of the sales of the Fabasoft Group in the first six months of the 2011/2012 fiscal year. Changes in this target segment, such as those due to changes in technological specifications, project priorities and contracting processes, plus the emergence of new competitors can have a considerable effect on the business of the Fabasoft sales companies concerned and consequently the Fabasoft Group. Attempts to address these risks include offering existing customers intensive and high-quality service, benefit-generating product innovations and submitting offers that are as competitive as possible in the case of new projects. In addition to this, the intention is to use the newly created sales channels such as direct channels via the internet (Fabasoft Folio Cloud) and new sales models for the product Fabasoft Folio to acquire new client groups outside public administration and beyond the German-speaking countries. Furthermore, the intention is to increase business with the products Fabasoft app.telemetry and Fabasoft Mindbreeze through appropriate sales and marketing activities.

Diversification risks

Efforts to reduce the risks of excessive specialisation and thus dependency on a narrow and volatile target segment by increasing diversification in terms of products, market segments and sales channels in turn create new risk potential. This includes primarily: increased marketing expenses, increased expenses in research and development, multiple investment projects to prepare the market, risks from strategic planning and increased planning uncertainty, heterogeneous sales and organisational structures, positioning risks and risks arising from a diversified and dislocated organisational and business structure. To address these risks, particular importance is to be attached to recruitment and internal education and training. Moreover, internal reporting and controlling measures will be extended and developed.

Internationalisierung

Der Eintritt in neue Märkte bringt auch neue Risiken mit sich. Geringere Kenntnis des Zielmarktes und geringere Bekanntheit als im angestammten Markt, starker lokaler Mitbewerb, lange Vorlaufzeiten, hohe Einstiegskosten, Schwierigkeiten bei der Besetzung von Schlüsselpositionen, Internationalisierungs- und Lokalisierungsaufwände bei den Produkten sowie mögliche Kommunikations- und Kontrolldefizite sind hier besonders anzuführen. Es ist beabsichtigt, diese und ähnliche Risikofaktoren zu begrenzen, indem durch die Konzentration auf ein partnerorientiertes Modell die unmittelbaren Projektrisiken, wie sie aus eigener Angebotslegung in komplexen Projektsituationen und eigener Projektumsetzungstätigkeit entstehen können, abgemildert werden sollen. Allgemeine politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern, Widerspruch oder Überlappung in regulatorischen oder steuerlichen Bestimmungen können des Weiteren Risikofaktoren für eine stärker internationalisierte Geschäftstätigkeit darstellen.

Markteintritt mit neuen Produkten

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 konnten bereits Erfolge mit neuen Produktangeboten erzielt werden. Wie sich diese Produktangebote dauerhaft am Markt etablieren werden, kann aktuell nicht prognostiziert werden. Eine besondere Herausforderung stellen auch die mit diesem Geschäftsmodell im Zusammenhang stehenden erforderlichen (Online-)Marketing, Betriebs- und Support-Investitionen dar. Ein Risiko hinsichtlich des Cloud-Angebotes könnte darin bestehen, dass trotz hoher Nutzungsintensität der kostenfreien Einstiegsangebote eine Konvertierung in die kostenpflichtigen Nutzungsmodelle in ausreichender Anzahl zum Erreichen der Wirtschaftlichkeitsschwelle nicht, sehr spät oder nur mit sehr großem Aufwand erreicht werden kann. Des Weiteren bergen die erforderlichen erheblichen Aufwände im Bereich des Online-Marketings das Risiko hoher Streuverluste.

Allgemeine Risiken des Partnergeschäftes

Risiken des Partner-Vertriebsmodells liegen insbesondere in dem eingeschränkten oder fehlenden direkten Kundenzugang und damit auch dem fehlenden direkten Kundenfeedback für Fabasoft, der potenziell geringeren Produktloyalität von Partnern und der Gefahr, dass bei Projektproblemen, sollten sie auch in der Sphäre eines Vertriebspartners liegen, Reputationsschäden auch den Produkthersteller treffen können. Des Weiteren bestehen im Partnergeschäft häufig Einschränkungen für die Möglichkeiten der Fabasoft, die eigene Marke wirksam zu positionieren, Geschäftsgeheimnisse zu schützen oder Zusatzgeschäft zu akquirieren. Allgemein kann das Partnergeschäft auch die Gefahr von heftigem Mitbewerb zwischen Partnern, beispielsweise in der Akquisitionsphase um denselben Endkunden, und das Risiko von Konflikten zwischen Vertriebskanälen mit sich bringen. Ein weiteres Risiko wird darin gesehen, dass, wenn Fabasoft nicht genügend oder nicht die richtigen Partner findet, die hochqualitative Softwarelösungen basierend auf Produkten und Technologien des Fabasoft Konzerns entwickeln, die erwünschte bzw. für den nachhaltigen Markterfolg erforderliche Marktdurchdringung hinsichtlich der Produkttechnologie möglicherweise in den dafür vorgesehenen Märkten nicht erreicht werden kann.

Risiken hinsichtlich vertraulicher Informationen und geistigen Eigentums

Fabasoft misst dem Schutz vertraulicher Information und geistigen Eigentums höchsten Stellenwert bei. Es ist jedoch die Gefahr nicht völlig auszuschließen, dass jemand unberechtigten Zugriff auf dieses sensible Material erhält. Es wurden verschiedene organisatorische, systemtechnische und physische Barrieren eingerichtet, um solchen unberechtigten Zugriff zu verhindern. So hält Fabasoft das ISO-27001-Zertifikat für den Standort Linz. Die ISO-Norm 27001 ist ein weltweit anerkannter Standard für die Bewertung der Sicherheit von IT-Umgebungen. Im Mai 2010 wurde die SAS 70 Type II Prüfung abgeschlossen. Im Rahmen des SAS 70 Type II Prüfverfahrens wurden das Design und die Effektivität ausgewählter Kontrollen in Bezug auf Folio Cloud geprüft. Der unabhängige Auditor PricewaterhouseCoopers hat für Folio Cloud einen uneingeschränkten SAS 70 Type II Bestätigungsvermerk ohne Ausnahmen ausgestellt.

Ein vollständiger Ausschluss solcher Risiken, vor allem auch gegenüber einem gezielten Einsatz krimineller Energie, ist jedoch nicht möglich. Es ist auch nicht völlig auszuschließen, dass im Zuge von Entwicklungstätigkeiten oder Projektumsetzungstätigkeiten geschützte Rechtspositionen Dritter verletzt werden. Da solche Situationen neben dem Imageschaden auch weitreichende negative finanzielle Konsequenzen für das Unternehmen haben können, wird auch diesem Risikofeld große Bedeutung eingeräumt.

Internationalisation

Entering new markets also entails certain risks. Unfamiliarity with the target market, lower awareness of the company than in the home market, strong local competition, long lead times, high start-up costs, difficulties in finding staff for key positions, internationalisation and localisation expenses for the products and possible deficits in communication and control are of particular note here. The aim is to limit these and similar risk factors by concentrating on a partneroriented model intended to reduce immediate project risks which may arise from the company's own tendering in complex project situations and project implementation activities. General political and economic conditions in the individual countries and contradiction or overlapping in regulatory or tax provisions may also represent risk factors in more internationalised business.

Market entry with new products

In the first six months of the 2011/2012 fiscal year successes could be achieved with the introduction of new product offerings. How these product offers gain a permanent foothold in the market is still not possible to predict. The required (online) marketing, operational and support investments in connection with this business model also represent a major challenge. One risk concerning the Cloud offer may lie in the fact that despite highly intensive use of the free starter offers, the conversion of the number of fee-based models required to reach the breakeven point may either not be possible to achieve or only much later or only with considerable expenses. Furthermore the necessary and considerable expenditure in the field of online marketing bears the risk of high scatter loss.

General risks of the partner business

Risks in the partner business for Fabasoft lie in particular in the restricted and complete lack of direct customer contact (and thus also in the lack of direct customer feedback), the possibility of reduced product loyalty of partners and the danger of the product manufacturer's reputation also being damaged in the event of problems with the project that also lie within the scope of responsibility of a sales partner. Furthermore the partner business frequently restricts Fabasoft's possibilities of positioning its own brand effectively, safeguarding company secrets and acquiring new business. With partner business in general there may also be the danger of tough competition between partners, for example in the acquisition phase for the same end client, and also the risk of conflicts between sales channels. A further risk could arise if Fabasoft cannot find enough or the right partners to develop the high-quality software solutions based on the products and technologies of the Fabasoft Group. This would mean that it may not be possible to achieve the desired market penetration (or to the extent required for sustainable market success) with regard to product technology in the markets in question.

Risks concerning confidential information and intellectual property

Fabasoft attaches great importance to the protection of confidential information and intellectual property. However, the risk of an unauthorised person gaining access to this sensitive material and then using it to the detriment of the company can never be ruled out completely. Various organisational, technical system and physical barriers have been set up to prevent unauthorised access. To this end Fabasoft has ISO 27001 certification for the Linz location. The ISO 27001 standard is recognised throughout the world for the evaluation of the security of IT environments. SAS 70 Type II certification was completed in May 2010. The SAS 70 Type II audit assessed the design and effectiveness of selected control with regard to Folio Cloud. The independent auditor PricewaterhouseCoopers issued an unqualified SAS 70 Type II certificate for Folio Cloud without exceptions.

It is not possible, however, to rule out such risks completely, especially if criminal energy is used specifically for this purpose. Nor can the infringement of protected legal positions of third parties in the course of development work or project implementation activities be completely ruled out. Since such situations may not only harm the company's reputation but also have far-reaching negative financial consequences for the company, this area of risk is also given high priority.

Produktrisiken

Die Entwicklung von Softwareprodukten unterliegt immer dem Risiko von Softwarefehlern und funktionalen Einschränkungen, welche auch durch die Anwendung umfangreicher Qualitätsmanagement- und Testverfahren nicht völlig ausgeschlossen werden können. Dies gilt sowohl für Fabasoft Produkte als auch für Drittprodukte und Technologien, auf die Fabasoft Produkte aufbauen, oder mit welchen diese interagieren. Solche Fehler oder Einschränkungen können sich nicht zuletzt negativ auf Kundenzufriedenheit, Partnerzufriedenheit, Chancen bei Neugeschäft und den Erfolg von Umsetzungsprojekten, Betriebsprojekten oder Online-Angeboten auswirken. Um diese Risiken zu reduzieren, setzt Fabasoft neben manuellen Prüfverfahren automatisierte Tests in der Produktentwicklung und in der Projektumsetzung ein. Das zugrundeliegende innovative, eigenentwickelte Produkt – Fabasoft app.test – wird laufend optimiert und auch Kunden und Partnern für ihre Qualitätssicherung angeboten.

Ein weiteres Risiko betreffend Softwareprodukte wird in der potenziellen Verschiebung von Auslieferungsterminen gesehen sowohl betreffend die Fabasoft Produkte als auch hinsichtlich Produkten oder Technologien Dritter, auf die die Produkte aus dem Fabasoft Konzern aufbauen, oder mit welchen sie interagieren. Solche Verzögerungen könnten zu Umsatzverschiebungen und Umsatzausfällen bis hin zu Vertragsstrafen im Projektgeschäft führen. Darüber hinaus würden sich bei längeren Entwicklungszeiten auch die Entwicklungskosten entsprechend erhöhen. Selbiges gilt auch für Fehler, funktionale Abweichungen oder Einschränkungen im Zuge neuer Produktversionen oder Fehlerbehebungen. Allgemein ist zu sagen, dass Rückgänge beim Verkauf von Neulizenzen der Produkte aus dem Fabasoft Konzern auch die Entwicklung der Umsätze aus Dienstleistungen, Supportleistungen und Softwareaktualisierungen negativ beeinflussen können.

Risiken im direkten Projektgeschäft

Dort, wo Fabasoft Gesellschaften selbst Projektleistungen erbringen, zum Beispiel basierend auf Fixpreisangeboten, bestehen insbesondere die Risiken von missverständlichen oder missverstandenen Spezifikationen, Fehlkalkulationen, Terminüberschreitungen, Pönalen, technischen Umsetzungs- oder Betriebsproblemen, Softwarefehlern, Projektmanagementproblemen, Gewährleistungs- und Haftungsfällen (Schadenersatz) sowie Personalrisiken (beispielsweise wenn Schlüsselpersonal in kritischen Projektphasen ausfällt). Diese Risiken können sowohl die Fabasoft Gesellschaften direkt als auch indirekt im Wege über deren Subauftragnehmer oder Lieferanten treffen. Fabasoft setzt für die Projektarbeit ein praxiserprobtes Vorgehensmodell ein, welches laufend weiterentwickelt wird.

Die Implementierung umfangreicher Softwareprojekte ist ein Prozess, welcher häufig signifikante Beistell- und Mitwirkungsleistungen auf Kundenseite bedingt. Daraus ergibt sich auch eine Reihe von Risiken, die sich dem direkten Einflussbereich des Unternehmens ganz oder teilweise entziehen, jedoch den Gesamterfolg der Projekte maßgeblich beeinflussen können.

Risiken im Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern

Projekte im öffentlichen Sektor sind von langen Vorlauf- und Entscheidungszeiten, komplexen, sehr formalen und umfangreichen Angebotserfordernissen, juristisch, technisch und personell anspruchsvollen Vergabeverfahren sowie umfangreichen, teuren und langwierigen Teststellungen geprägt. Dazu kommen knappe Budgets bei den Auftraggebern und starker Wettbewerbsdruck, gefördert durch die öffentliche, meist internationale Natur der Ausschreibungsverfahren. In den Projektverträgen geben diese Auftraggeber häufig zunehmend härtere Vertragskonditionen (Haftung, Schadenersatz etc.), oft ohne Verhandlungsmöglichkeiten, vor. Das Geschäft im öffentlichen Sektor unterliegt auch starken saisonalen und budgetären Schwankungen. Solche Unsicherheiten im Geschäft können sowohl die Vergabe von Neuprojekten als auch die Verlängerungen bestehender Vertragsverhältnisse betreffen und somit die zukünftige Erlösentwicklung wesentlich negativ beeinflussen. Politische Entwicklungen wie beispielsweise Neuwahlen oder Kompetenzverlagerungen können darüber hinaus bereits weit vorangeschrittene Vergabeprojekte wieder "zurück an den Start" befördern. Auf Grund der Größe vieler Projekte im öffentlichen Sektor und der engen Zusammenarbeit der einzelnen Stellen besteht auch das erhöhte Potenzial von Klumpenrisiken. Als erhebliches Risiko im wichtigen Geschäftsbereich der öffentlichen Auftraggeber werden drohende drastische Budgeteinschränkungen in den öffentlichen Haushalten insbesondere im Zusammenhang mit der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation gesehen.

Product risks

The development of software products is always subject to the risk of software errors and functional restrictions which even the use of extensive quality management and test procedures can never rule out completely. This applies both to Fabasoft products and also third-party products and technologies on which Fabasoft products are based or which interact with these. Such errors or restrictions may have a negative impact on customer satisfaction, partner satisfaction, chances for new business and the success of implementation projects, operation projects or online products. In order to reduce these risks, Fabasoft uses not only manual test procedures but also automated tests in product development and project implementation. The innovative product developed by Fabasoft in-house as the basis for such tests – Fabasoft app.test – is continuously optimised and also offered to customers and partners for their quality assurance.

A further risk with software products is seen in the possible postponement of software product deliveries – both Fabasoft's own products and also third-party products or technologies on which the products of the Fabasoft Group are based or with which they interact. Such delays may lead to the postponement or loss of sales revenues and even result in contractual penalties in the case of project business. Furthermore, longer development times would also increase development costs accordingly. The same applies also to errors, functional deviations or limitations in the course of new product versions or troubleshooting. Generally it must be said that downturns in the sales of new licences for products of the Fabasoft Group can also have a negative effect on the development of sales from services, support services and software updates.

Risks in direct project business

Where Fabasoft companies provide project services themselves, for example based on fixed price quotations, there is a particular risk of unclear or misunderstood specifications, miscalculations, deadline overshoots, penalties, problems in the technical implementation or operation, software errors, problems with project management, warranty and liability claims (compensation) and issues concerning human resources (for example if key members of staff are not available in critical project phases). These risks may affect the Fabasoft companies directly and also indirectly via their subcontractors or suppliers. Fabasoft uses a tried-and-tested procedures model for project work which is subject to continuous further development.

The implementation of extensive software projects is a process which frequently necessitates significant contributions and involvement on the part of the customer. This also gives rise to certain risks that are partially or entirely beyond the company's direct scope of influence but which may have a significant impact on the overall success of the project.

Risks in business with clients in the public sector

Projects in the public sector are known for lengthy lead times and decision-making processes, complex, very formal and extensive tendering requirements, allocation procedures that present a challenge at a legal, technical and human level, elaborate, expensive and long-drawn-out tests, plus tight budgets on the part of the clients and strong pressure from competitors which is intensified by the public, mostly international nature of the tendering process. These clients frequently specify increasingly stringent contractual requirements (liability, compensation etc.) in the project agreements which are often non-negotiable. Dealings in the public sector are also affected by strong seasonal and budgetary fluctuations. Such uncertainties in the business can jeopardise both the awarding of new projects and also the extension of existing contractual conditions and thus have a markedly negative impact on the development of revenues. Political developments such as re-elections and responsibility transfer may also result in having to go "back to the drawing board" with projects that have already been awarded and reached their final stages. Due to the size of many projects in the public sector and the close collaboration between the individual offices of the public sector there is also a greater danger of cluster risks. The threat of drastic cuts in government budgets, particularly in connection with the current overall economic climate, represents a considerable risk in the important public sector client business.

Mitbewerbsdruck

Der Softwaresektor, insbesondere in den Segmenten Enterprise Content Management und Cloud Computing, unterliegt einer intensiven Konsolidierungswelle, welche im Wege von Akquisitionen und Zusammenschlüssen fortlaufend größere und internationalere Mitbewerber mit immer deutlicheren Skaleneffekten entstehen lässt. Der Trend, dass sich auch kleinere Hersteller auf nationaler Ebene zusammenschließen, um so eine größere Schlagkraft am Markt zu erreichen, hält weiter an. Darüber hinaus ist ein verstärkter Markteintritt marktdominierender Softwarehersteller in neue Marktsegmente mit neuen Produkten zu beobachten, was weiterhin zu einem intensivierten Preis- und Margendruck sowie einer erschwerten Partnerakquisition führen kann. Der hohe Sättigungsgrad im Softwaresektor erschwert darüber hinaus die Akzeptanz und Etablierung neuer Softwareprodukte.

Personalrisiken

Es werden Risiken darin gesehen, hochqualifizierte Management-Fachkräfte im IT-Bereich für die eigenverantwortliche Führung und den Ausbau neuer oder neu strukturierter Geschäftsbereiche in ausreichendem Umfang zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Des Weiteren besteht ein Risiko darin, dass eine größere Anzahl von Mitarbeitern – insbesondere auch Schlüsselkräfte – das Unternehmen in kurzem zeitlichen Abstand verlassen und kurzfristig kein adäquater Ersatz gefunden werden könnte. Dies hätte negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung und auf die Fähigkeit des Unternehmens, bereits eingegangene Verpflichtungen zu erfüllen und würde voraussichtlich zu einer negativen Entwicklung der Kundenzufriedenheit und der Erlöse bis hin zu möglichen Vertragsstrafen oder anderen für das Unternehmen nachteiligen Konsequenzen, wie beispielsweise Reputationsschäden, führen.

IT-Risiken

Störungen beispielsweise in der Hardware-, Datenspeicherungs- oder Netzwerk-Infrastruktur, in der Software, bei Datenübertragungsleitungen oder seitens der Internet-Betreiber, Bedienungsfehler, Viren, Hacker oder Naturkatastrophen können den Betrieb der Systeme des Unternehmens sowie von wichtigen Systemen, mit welchen diese vernetzt sind, sowie die Möglichkeit der lückenlosen Datensicherung und Wiederherstellung negativ beeinflussen. Eine Folge davon können beispielsweise Einschränkungen oder Ausfälle, insbesondere von Online-Service-Leistungen, Vertriebs-, Entwicklungs-, Verwaltungstätigkeiten sowie der Online-Präsenz des Unternehmens – einschließlich der gesetzlich oder regulatorisch vorgeschriebenen Veröffentlichungen auf der Homepage – sowie Datenfehler, unberechtigter Datenzugriff oder Datenverluste sein. Dies könnte in der Folge auch vergleichbare Auswirkungen auf andere Unternehmen oder Organisationen bewirken, welche entgeltliche oder unentgeltliche (Online-) Dienstleistungen des Unternehmens nutzen. Das Unternehmen hat organisatorische und technische Vorkehrungen für die Erbringung definierter Service-Levels bei seinen internen Systemen nach Abwägung von Kosten und Risiken getroffen.

So wurde im Mai 2010 die SAS 70 Type II Prüfung abgeschlossen. Im Rahmen des SAS 70 Type II Prüfverfahrens wurden das Design und die Effektivität ausgewählter Kontrollen in Bezug auf Folio Cloud geprüft. Der unabhängige Auditor PricewaterhouseCoopers hat für Folio Cloud einen uneingeschränkten SAS 70 Type II Bestätigungsvermerk ohne Ausnahmen ausgestellt.

Finanzrisiken

Das Risiko von Forderungsausfällen wird im direkten Geschäft mit den öffentlichen Auftraggebern aktuell als verhältnismäßig gering eingeschätzt, im Partnergeschäft sowie im Umfeld der privaten Auftraggeber könnte die weiterhin angespannte Situation am Finanz- und Wirtschaftsmarkt zu einem höheren Finanzrisiko führen. Das Zinsänderungsrisiko besteht nur bei den zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerten. Da diese Wertpapiere über Fonds gehalten werden und kurzfristig liquidierbar sind, kann das Zinsänderungsrisiko als nicht wesentlich bezeichnet werden. Währungsrisiken bestehen insbesondere dort, wo Forderungen oder Verbindlichkeiten bzw. Guthaben bei Finanz- und Versicherungsinstitutionen in einer anderen als der lokalen Währung der Gesellschaft bestehen.

Im Zusammenhang mit der unsicheren Wirtschaftsentwicklung speziell im Finanzsektor sind Risiken betreffend die Sicherheit und Werthaltigkeit von Guthaben bei Finanz- und Versicherungsinstitutionen sowie von Ansprüchen gegenüber diesen Institutionen derzeit nicht ausschließbar.

Competition

The software sector, in the enterprise content management and cloud computing segments in particular, is undergoing an intensive wave of consolidation which is giving rise to larger and more international competitors with increasingly apparent economies of scale through mergers and acquisitions. Furthermore the trend that smaller manufacturers are also forming alliances at national level to have a stronger presence in the marketplace continues. In addition to this there are signs that software manufacturers who already dominate markets are beginning to enter new market segments with new products which will in turn result in even greater pressure on prices and margins and make the task of acquiring new partners more difficult. Moreover, the high degree of satiation in the software sector makes the acceptance and establishment of new software products more difficult.

Human resources

Risks can be seen in finding an appropriate number of highly qualified management specialists in the IT sector for independently responsible leadership and the expansion of new or restructured business areas and also in encouraging their long-term loyalty to the company.

Furthermore, there is a risk if a larger number of employees – particularly key members of staff – leave the company within a short space of time and no replacements can be found in the short term. This would have a negative effect on business development and the ability of the company to fulfil obligations already agreed to and it is likely that it would have a negative impact on customer satisfaction and revenues – even going as far as contractual penalties or other unpleasant consequences for the company such as a damaged reputation.

IT risks

Errors, for example in the hardware, data storage or network infrastructure, in software, data transfer lines or on the part of the internet provider, operational errors, viruses, hackers and natural disasters can have a negative effect on the operation of the company's systems and any important systems they are linked to and can also jeopardise the ability to guarantee perfect data storage and recovery. One possible consequence of this can be the reduction or failure especially of online services, sales, development and administration activities and the online presence of the company – including announcements that legislation or the company regulations require to be published on the website – plus data error or loss. This could lead to comparable effects on other companies or organisations which use (online) services of the company for a fee or free of charge. After taking costs and risks into consideration, the company has taken organisational and technical precautions to provide defined service levels for its internal systems.

SAS 70 Type II certification, for example, was completed successfully in May 2010. The SAS 70 Type II audit assessed the design and effectiveness of selected control with regard to Folio Cloud. The independent auditor PricewaterhouseCoopers issued an unqualified SAS 70 Type II certificate for Folio Cloud without exceptions.

Financial risks

The receivables risk in direct business with public clients is currently considered to be relatively low, whereas the current and continuingly tense situation in financial and economic markets could lead to a higher financial risk in the partner business and in the private client sector. Interest rate risk occurs only in the case of available-for-sale financial assets. As these securities are held in funds and can be called at short notice, the interest rate risk can be regarded as insignificant. Exchange rate risks occur mostly when receivables or payables/assets at financial and insurance institutions exist in a currency other than the local currency of the company.

Further to uncertain economic developments, particularly in the financial sector, risks concerning the safety and value retention of assets at financial and insurance institutions and claims against these institutions cannot be ruled out at the present time.

4) Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Zur Bedienung von Optionsprogrammen, die in der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft vom 5. Juli 2010 festgelegt worden waren, hat sich die Fabasoft Distribution GmbH 117.140 Fabasoft-Aktien zu einem Buchwert von TEUR 505 von der FB Beteiligungen GmbH geliehen. Für die Fabasoft Distribution GmbH hat nun die Möglichkeit bestanden, sich von der Rückgabeverpflichtung dadurch zu befreien, indem der dem Verkehrswert der geliehenen Aktien (EUR 3,00 pro Stückaktie) entsprechende Geldbetrag (TEUR 352) im zweiten Quartal dieses Geschäftsjahres an die FB Beteiligungen GmbH bezahlt wurde. Die zugrundeliegende Verpflichtung wurde damit zur Gänze erfüllt. Aus dem Ausgleich der Verpflichtung resultiert ein Gewinn in Höhe von TEUR 153, der im Finanzergebnis ausgewiesen wird.

Linz, am 4. November 2011

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Der Vorstand der Fabasoft AG

4) Significant transactions with related companies and persons

To satisfy options programs defined at the company's Annual General Meeting on 5 July 2010, Fabasoft Distribution GmbH borrowed 117,140 Fabasoft shares at a value of EUR 505 tsd from FB Beteiligungen GmbH. Fabasoft Distribution had the opportunity to free itself from the obligation to return these shares by paying the sum (EUR 352 tsd) corresponding to the market value of the borrowed shares (EUR 3.00 per share) to FB Beteiligungen GmbH in the second quarter of this business year. The underlying obligation was therefore fulfilled in its entirety. The offset of the liability resulted in a profit of EUR 153 tsd, which is taken into account in the financial result.

Linz, 4 November 2011

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Managing Board Fabasoft AG

Konzerngesamtergebnisrechnung für das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012

in TEUR AZ April – Sep. 2011 April – Sep. 2010
Umsatzerlöse 5. 10.939 10.233
Sonstige betriebliche Erträge 259 119
Aufwendungen für bezogene Herstellungsleistungen -248 -166
Personalaufwand -6.907 -6.442
Aufwand für planmäßige Abschreibungen 5. -659 -721
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.186 -3.267
Betriebsergebnis 5. 198 -244
Finanzerträge 239 71
Finanzaufwendungen -11 -75
Gewinn-/Verlustanteile an assoziierten Unternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden
-4 0
Ergebnis vor Ertragsteuern 422 -248
Ertragsteuern -193 41
Periodenergebnis 229 -207
Veränderung Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung 8 38
Sonstiges Ergebnis 8 38
Gesamtergebnis 237 -169
Periodenergebnis
davon entfallen auf:
Anteilsinhaber des Mutterunternehmens 248 -89
Minderheiten -19 -118
Gesamtergebnis
davon entfallen auf:
Anteilsinhaber des Mutterunternehmens 256 -51
Minderheiten -19 -118
Ergebnis je Aktie, bezogen auf das Gesamtergebnis,
das den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft im
Geschäftsjahr zusteht (in EUR je Aktie)
unverwässert 0,05 -0,01
verwässert 0,05 -0,01

Consolidated Statement of Comprehensive Income for the First Half of the Fiscal Year 2011/2012

in EUR tsd Note April – Sep 2011 April – Sep 2010
Sales revenue 5. 10,939 10,233
Other operating income 259 119
Expenses for purchased services -248 -166
Employee benefits expenses -6,907 -6,442
Depreciation and amortisation expense 5. -659 -721
Other operating expenses -3,186 -3,267
Operating result 5. 198 -244
Finance income 239 71
Finance costs -11 -75
Profit/loss shares
in affiliated companies accounted for using the equity method
-4 0
Result before income taxes 422 -248
Income taxes -193 41
Result for the period 229 -207
Change in adjustment item for currency conversion 8 38
Other result 8 38
Total result 237 -169
Result for the period
attributable to:
Equity holders of the Parent Company 248 -89
Minority -19 -118
Total result
attributable to:
Equity holders of the Parent Company 256 -51
Minority -19 -118
Earnings per share in terms of total result
for result attributable to the equity holders of the
Parent Company during the year (expressed in EUR per share)
basic 0.05 -0.01
diluted 0.05 -0.01

Konzerngesamtergebnisrechnung für das 2. Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012

in TEUR
AZ
Juli – Sep. 2011 Juli – Sep. 2010
Umsatzerlöse 5.442 4.960
Sonstige betriebliche Erträge 100 0
Aufwendungen für bezogene Herstellungsleistungen -115 -86
Personalaufwand -3.315 -3.085
Aufwand für planmäßige Abschreibungen -322 -380
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.440 -1.677
Betriebsergebnis 350 -268
Finanzerträge 204 34
Finanzaufwendungen 0 -15
Gewinn-/Verlustanteile an assoziierten Unternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden
5 0
Ergebnis vor Ertragsteuern 559 -249
Ertragsteuern -138 6
Periodenergebnis 421 -243
Veränderung Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung -81 120
Sonstiges Ergebnis -81 120
Gesamtergebnis 340 -123
Periodenergebnis
davon entfallen auf:
Anteilsinhaber des Mutterunternehmens 415 -180
Minderheiten 6 -63
Gesamtergebnis
davon entfallen auf:
Anteilsinhaber des Mutterunternehmens 334 -60
Minderheiten 6 -63
Ergebnis je Aktie, bezogen auf das Gesamtergebnis,
das den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft im
Geschäftsjahr zusteht (in EUR je Aktie)
unverwässert 0,07 -0,01
verwässert 0,07 -0,01

Consolidated Statement of Comprehensive Income for the Second Quarter of the Fiscal Year 2011/2012

in EUR tsd
Note
July – Sep 2011 July – Sep 2010
Sales revenue 5,442 4,960
Other operating income 100 0
Expenses for purchased services -115 -86
Employee benefits expenses -3,315 -3,085
Depreciation and amortisation expense -322 -380
Other operating expenses -1,440 -1,677
Operating result 350 -268
Finance income 204 34
Finance costs 0 -15
Profit/loss shares
in affiliated companies accounted for using the equity method
5 0
Result before income taxes 559 -249
Income taxes -138 6
Result for the period 421 -243
Change in adjustment item for currency conversion -81 120
Other result -81 120
Total result 340 -123
Result for the period
attributable to:
Equity holders of the Parent Company 415 -180
Minority 6 -63
Total result
attributable to:
Equity holders of the Parent Company 334 -60
Minority 6 -63
Earnings per share in terms of total result
for result attributable to the equity holders of the
Parent Company during the year (expressed in EUR per share)
basic 0.07 -0.01
diluted 0.07 -0.01

Konzernzwischenbilanz zum 30. September 2011

Aktiva in TEUR AZ 30.09.2011 31.03.2011
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 3.1. 2.531 2.594
Immaterielle Vermögenswerte 3.1. 69 34
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 46 0
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 153 153
Aktive latente Steuern 612 664
3.411 3.445
Kurzfristige Vermögenswerte
Liefer- und sonstige Forderungen 3.3. 5.750 9.984
Ertragsteuerforderungen 195 104
Liquide Mittel 12.707 12.452
18.652 22.540
Summe Aktiva 22.063 25.985
Passiva in TEUR AZ 30.09.2011 31.03.2011
Eigenkapital 3.2.
Den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital
Grundkapital 5.000 5.000
Kapitalrücklagen 9.296 9.296
Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung 385 377
Ergebnisvortrag -628 -876
14.053 13.797
Minderheitenanteil -99 -91
13.954 13.706
Langfristige Schulden
Rückstellungen für Abfertigungen 1.335 1.270
Passive latente Steuern 259 119
1.594 1.389
Kurzfristige Schulden
Liefer- und sonstige Verbindlichkeiten 3.035 3.974
Ertragsteuerverbindlichkeiten 166 180
Erlösabgrenzungen 3.314 6.736
6.515 10.890
Summe Passiva 22.063 25.985

Consolidated Interim Balance Sheet as at 30 September 2011

Assets in EUR tsd Note 30/09/2011 31/03/2011
Non-current assets
Property, plant and equipment 3.1. 2,531 2,594
Intangible assets 3.1. 69 34
Financial assets accounted for using the equity method 46 0
Available-for-sale financial assets 153 153
Deferred income tax assets 612 664
3,411 3,445
Current assets
Trade and other receivables 3.3. 5,750 9,984
Income tax receivables 195 104
Cash and cash equivalents 12,707 12,452
18,652 22,540
Total Assets 22,063 25,985
Equity and liabilities in EUR tsd Note 30/09/2011 31/03/2011
Equity 3.2.
Capital and reserves attributable to the Parent Company's equity holders
Share capital 5,000 5,000
Capital reserves 9,296 9,296
Adjustment item for currency conversions 385 377
Retained earnings -628 -876
14,053 13,797
Minority interest -99 -91
13,954 13,706
Non-current liabilities
Provisions for severance payments 1,335 1,270
Deferred income tax liabilities 259 119
1,594 1,389
Current liabilities
Trade and other payables 3,035 3,974
Liabilities for income taxes 166 180
Revenue accruals 3,314 6,736
6,515 10,890
Total equity and liabilities 22,063 25,985

Konzerngeldflussrechnung für das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012

in TEUR AZ April – Sep. 2011 April – Sep. 2010
Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit
Betriebsergebnis 198 -244
Bereinigung um nicht zahlungswirksame Posten:
Aufwand für planmäßige Abschreibungen 659 721
Aufwendungen für Optionsprogramme 0 79
Veränderung von langfristigen Rückstellungen 65 55
Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen 27 3
949 614
Veränderungen im Nettoumlaufvermögen:
Veränderung von Vorräten, Liefer- und sonstigen Forderungen 4.234 2.029
(ohne Forderungen aus Ertragsteuerverrechnung)
Veränderung von Liefer- und sonstigen Verbindlichkeiten -434 -1.690
Veränderung von Erlösabgrenzungen -3.422 -2.589
378 -2.250
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Zahlungsmittel 1.327 -1.636
Vereinnahmte Zinsen 89 61
Erhaltene Prämienzahlungen Finanzamt 0 145
Gezahlte Ertragsteuern -88 -102
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit 1.328 -1.532
Cash Flow aus Investitionstätigkeit
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 3.1. -648 -1.194
Erwerb/Gründung von Tochterunternehmen bzw. assoziierten
Unternehmen abzüglich übertragener Nettozahlungsmittel
-38 0
Nettozahlungsmittel aus Investitionstätigkeit -686 -1.194
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus der Ausübung von Optionsprogrammen 0 200
Dividendenausschüttung 0 -1.050
Ausgleich Finanzierungsverbindlichkeiten Aktienleihe -352 0
Auszahlungen an Minderheitengesellschafter 0 -30
Einzahlungen von Minderheitengesellschaftern 4 0
Nettozahlungsmittel aus Finanzierungstätigkeit -348 -880
Veränderung der liquiden Mittel 294 -3.606
Entwicklung der liquiden Mittel
Anfangsbestand der liquiden Mittel 12.452 17.387
Effekte aus Wechselkursänderungen -39 41
Zunahme / Abnahme 294 -3.606
Endbestand der liquiden Mittel 4. 12.707 13.822

Consolidated Cash Flow Statement for the First Half of the Fiscal Year 2011/2012

in EUR tsd
Note
April – Sep 2011 April – Sep 2010
Cash flows from operating activities
Operating result 198 -244
Adjustments in non-cash items
Depreciation and amortisation expense 659 721
Expenses for options models 0 79
Changes in non-current provisions 65 55
Losses from disposal of property, plant and equipment 27 3
949 614
Adjustments in net current assets
Changes in inventories, trade and other receivables 4,234 2,029
(without income tax receivables)
Changes in trade and other payables -434 -1,690
Changes in revenue accruals -3,422 -2,589
378 -2,250
Cash generated from operations 1,327 -1,636
Interest received 89 61
Premium payments from Inland Revenue 0 145
Income taxes paid -88 -102
Net cash generated from operating activities 1,328 -1,532
Cash flows from investing activities
Purchases of property, plant and equipment and intangible assets
3.1.
-648 -1,194
Acquisition/foundation of subsidiaries/affiliated companies
minus net means of payment transferred
-38 0
Net cash used in investing activities -686 -1,194
Cash flows from financing activities
Payments from exercised options models 0 200
Dividend distribution 0 -1,050
Settlement of financial obligations – share borrowing -352 0
Payments to minority holders 0 -30
Payments of minority holders 4 0
Net cash used in financing activities -348 -880
Changes in cash and cash equivalents 294 -3,606
Changes in cash and cash equivalents
Cash and cash equivalents at beginning of period 12,452 17,387
Effect of exchange rates changes -39 41
Increase / Decrease 294 -3,606
Cash and cash equivalents at end of period
4.
12,707 13,822

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012

Den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft
zurechenbares Eigenkapital
in TEUR AZ Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Marktbe
wertungs
rücklage
Ausgleichs
posten aus
Währungs
umrechnung
Ergebnis
vortrag
Gesamt Minder
heiten
anteil
Eigen
kapital
gesamt
Stand am
31. März 2010
7.000 9.922 -5 275 68 17.260 42 17.302
Anpassung
Ergebnisvortrag Vorjahr
0 0 0 0 30 30 0 30
Gesamtergebnis 0 0 0 38 -89 -51 -118 -169
Dividende, Ausschüttungen 0 0 0 0 -1.050 -1.050 -30 -1.080
Änderung auf Grund von
Optionsprogrammen
0 -105 0 0 0 -105 0 -105
Änderung auf Grund
Kapitalherabsetzung
-2.000 0 0 0 0 -2.000 0 -2.000
Stand am
30. September 2010
3.2. 5.000 9.817 -5 313 -1.041 14.084 -106 13.978
Den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft
zurechenbares Eigenkapital
in TEUR AZ Grund
kapital
Ausgleichs
Marktbe
Minder
Kapital
posten aus
Ergebnis
wertungs
Gesamt
heiten
rücklagen
Währungs
vortrag
rücklage
umrechnung
Eigen
kapital
gesamt
Stand am
31. März 2011
5.000 9.296 0 377 -876 13.797 -91 13.706
Gesamtergebnis 0 0 0 8 248 256 -19 237
Änderung
Minderheitsbeteiligung
0 0 0 0 0 0 11 11
Stand am
30. September 2011
3.2. 5.000 9.296 0 385 -628 14.053 -99 13.954

Consolidated Statement of Changes in Equity for the First Half of the Fiscal Year 2011/2012

Attributable to equity holders
of the Parent Company
in EUR tsd Note Share
capital
Capital
reserves
Re
valuation
reserve
Adjustment
item for
currency
conversions
Retained
earnings
Total Minority
interest
Total
equity
Balance at
31 March 2010
7,000 9,922 -5 275 68 17,260 42 17,302
Adjustment retained
earnings previous year
0 0 0 0 30 30 0 30
Total result 0 0 0 38 -89 -51 -118 -169
Dividend 0 0 0 0 -1,050 -1,050 -30 -1,080
Changes due to
options models
0 -105 0 0 0 -105 0 -105
Changes due to
capital reduction
-2,000 0 0 0 0 -2,000 0 -2,000
Balance at
30 September 2010
3.2. 5,000 9,817 -5 313 -1,041 14,084 -106 13,978
Attributable to equity holders
of the Parent Company
in EUR tsd Note Share
capital
Capital
reserves
Re
valuation
reserve
Adjustment
item for
currency
conversions
Retained
earnings
Total Minority
interest
Total
equity
Balance at
31 March 2011
5,000 9,296 0 377 -876 13,797 -91 13,706
Total result 0 0 0 8 248 256 -19 237
Changes
minority interest
0 0 0 0 0 0 11 11
Balance at
30 September 2011
3.2. 5,000 9,296 0 385 -628 14,053 -99 13,954

Anhang zum Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2011

1) Grundlegende Informationen

Fabasoft ist ein europäischer Softwarehersteller für Enterprise Content Management (ECM), Compliance, Electronic Government und MoReq2-zertifizierter Information Governance sowie ein Anbieter von Cloud Services für die sichere und zuverlässige Zusammenarbeit von Unternehmen, Partnern und Kunden über das Internet. Die Muttergesellschaft ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in der Honauerstraße 4, 4020 Linz, Österreich. Die Aktien der Gesellschaft notieren im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (WKN (D) 922985). Der Berichtszeitraum des Konzernzwischenabschlusses umfasst den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2011.

2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1. Grundlagen der Abschlusserstellung

Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2011 wurde in Übereinstimmung mit dem International Accounting Standard 34 (IAS 34) aufgestellt.

Der Konzernzwischenabschluss wurde nach dem historischen Anschaffungskostenprinzip aufgestellt, mit der Ausnahme von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, die mit dem Zeitwert zum Zwischenbilanzstichtag bewertet werden.

Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden verlangt die Anwendung von Schätzungen und Annahmen, die die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie die offengelegten Eventualvermögenswerte und -verbindlichkeiten am Zwischenbilanzstichtag sowie die bilanzierten Erträge und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen auf den laufenden Transaktionen basieren, können die tatsächlichen Werte letztendlich von diesen Schätzungen abweichen.

Bei der Erstellung des Zwischenabschlusses wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet wie für den letzten vorliegenden Konzernabschluss zum 31. März 2011.

Der Konzernzwischenabschluss ist in tausend Euro (TEUR) aufgestellt, die Angaben im Anhang erfolgen ebenfalls in TEUR.

2.2. Konsolidierung

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Zwischenabschlüsse der Tochterunternehmen wurden auf den einheitlichen Konzernzwischenabschlussstichtag 30. September 2011 sowie nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.

2.2.1. Konsolidierungskreis

Zum Zwischenbilanzstichtag 30. September 2011 sind neben der Fabasoft AG als Mutterunternehmen folgende Gesellschaften in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Notes to the Consolidated Interim Financial Statements as at 30 September 2011

1) Company details

Fabasoft is a European manufacturer of software for enterprise content management (ECM), compliance, electronic government, MoReq2-certified information governance and a provider of cloud services for safe and reliable collaboration between companies, partners and customers over the internet.

The parent company is a stock corporation located in Honauerstrasse 4, 4020 Linz, Austria.

Company shares have been quoted in Prime Standard at the Frankfurt Stock Exchange (WKN (D) 922985). The reported period for the consolidated interim financial statements is from 1 April to 30 September 2011.

2) Accounting policies

2.1. Basis of preparation

The consolidated interim financial statements dated 30 September 2011 were drawn up in compliance with the International Financial Reporting Standard 34 (IAS 34).

The consolidated interim financial statements were drawn up according to the historical cost principle, with the exception of available-for-sale financial assets which have been evaluated according to their market value on the interim balance sheet date.

The consolidated interim financial statements were drawn up in agreement with generally recognised accounting policies which require the use of estimates and assumptions. These estimates and assumptions influence the amount and return on assets and liabilities shown in the balance sheet, the disclosed contingent assets and liabilities on the interim balance sheet date as well as the income and expenditures shown on the balance sheet for the period under consideration. Although these estimates are calculated to the best knowledge based on current transactions, actual values may deviate from these estimates.

In the process of drawing up these interim financial statements, we have consistently applied the same accounting and valuation methods as for the previous consolidated accounts for 31 March 2011.

The consolidated interim financial statements are prepared in thousands of Euros (EUR tsd), as are entries in the notes.

2.2. Consolidation

The annual financial statements of subsidiaries included in the consolidated financial statements were drawn up Group-wide on 30 September 2011 and in accordance with IFRS, as applicable in the EU.

2.2.1. Consolidation scope

As at the interim balance sheet date, 30 September 2011, the following companies in addition to Fabasoft AG, as the parent company, have been fully consolidated and are included in the consolidated financial statements:

Unternehmen Sitz Unmittelbarer Anteil der Fabasoft AG in%
Fabasoft R&D GmbH Linz/Österreich 100,00
Fabasoft Austria GmbH Linz/Österreich 100,00
Faba5 GmbH
(vormals Fabalabs Software GmbH)
Linz/Österreich 90,00
Mindbreeze Software GmbH Linz/Österreich 55,00
Fabasoft Institute of Technology GmbH Linz/Österreich 100,00
Fabasoft International Services GmbH Linz/Österreich 100,00
Fabasoft Distribution GmbH Linz/Österreich 100,00
app.telemetry GmbH Linz/Österreich 90,00
Fabasoft Medical GmbH Linz/Österreich 80,00
Fabasoft D Software GmbH Frankfurt am Main/Deutschland 100,00
Fabasoft CH Software AG Bern/Schweiz 100,00
Fabasoft Limited London/Großbritannien 100,00
Fabasoft Italia S.r.l. Rom/Italien 100,00
Unternehmen Sitz Mittelbarer Anteil der Fabasoft AG in%
Fabasoft Corporation Boston/USA 100,00
Fabasoft AT Software GmbH Linz/Österreich 100,00

Zum Zwischenbilanzstichtag 30. September 2011 ist folgendes assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss im Rahmen der Equity-Konsolidierung einbezogen:

Unternehmen Sitz Unmittelbarer Anteil der Fabasoft AG in%
Devstrom GmbH Linz/Österreich 25,00

2.2.2. Änderungen im Konsolidierungskreis

Am 26. April 2011 erfolgte die Gründung der Fabasoft Medical GmbH mit Sitz in Linz. Die Fabasoft AG hält 80% des Stammkapitals und der Stimmrechte. Jeweils 10% der Geschäftsanteile halten Thomas Hauser und Dieter Scharnagl. Als Geschäftsführer wurde Herr Ing. Michael Hadrian bestellt.

Mit Gesellschaftsvertrag vom 8. April 2011 erwarb die Fabasoft AG 25% Geschäftsanteile an der Devstrom GmbH, Linz. Die verbleibenden 75% der Geschäftsanteile hält der Geschäftsführer Sebastian Gierlinger.

Mit Gesellschaftsbeschluss vom 15. Juni 2011 wurde die Fabalabs Software GmbH in Faba5 GmbH umbenannt. Die Fabasoft AG hält 90% der Stimmrechte. Die verbleibenden 10% der Stimmrechte hält Markus Tripp.

2.2.3. Währungsumrechnung

Die Zwischenabschlüsse in fremder Währung wurden zu den jeweiligen Mittelkursen umgerechnet. Dabei kamen bei den Posten der Bilanz die Kurse zum Zwischenbilanzstichtag, bei den Posten der Gesamtergebnisrechnung die Durchschnittskurse des Berichtszeitraumes zur Anwendung. Differenzen dieser Währungsumrechnungen werden im sonstigen Ergebnis ausgewiesen. Kursdifferenzen aus der Umrechnung von Transaktionen und Bilanzposten in fremden Währungen werden zu den im Transaktionszeitpunkt bzw. Bewertungszeitpunkt gültigen Kursen erfolgswirksam erfasst.

Entities Location of Headquarters Direct share of Fabasoft AG in%
Fabasoft R&D GmbH Linz/Austria 100.00
Fabasoft Austria GmbH Linz/Austria 100.00
Faba5 GmbH
(formerly Fabalabs Software GmbH)
Linz/Austria 90.00
Mindbreeze Software GmbH Linz/Austria 55.00
Fabasoft Institute of Technology GmbH Linz/Austria 100.00
Fabasoft International Services GmbH Linz/Austria 100.00
Fabasoft Distribution GmbH Linz/Austria 100.00
app.telemetry GmbH Linz/Austria 90.00
Fabasoft Medical GmbH Linz/Austria 80.00
Fabasoft D Software GmbH Frankfurt am Main/Germany 100.00
Fabasoft CH Software AG Bern/Switzerland 100.00
Fabasoft Limited London/Great Britain 100.00
Fabasoft Italia S.r.l. Rome/Italy 100.00
Entities Location of Headquarters Indirect share of Fabasoft AG in%
Fabasoft Corporation Boston/USA 100.00
Fabasoft AT Software GmbH Linz/Austria 100.00

On the interim balance sheet date of 30 September 2011 the following affiliated company was included in the consolidated financial statements as part of the equity consolidation:

Entity Location of Headquarters Direct share of Fabasoft AG in%
Devstrom GmbH Linz/Austria 25.00

2.2.2. Changes to the scope of consolidation

Fabasoft Medical GmbH located in Linz was founded on 26 April 2011. Fabasoft AG holds 80% of the capital stock and the voting rights. Thomas Hauser and Dieter Scharnagl each hold 10% of the shares. Ing. Michael Hadrian was appointed as a Managing Director.

Fabasoft AG acquired a 25% interest in Devstrom GmbH, Linz, in a shareholder agreement of 8 April 2011. Managing Director Sebastian Gierlinger holds the remaining 75% of the shares.

Fabalabs Software GmbH was renamed Faba5 GmbH in a management resolution of 15 June 2011. Fabasoft AG holds 90% of the voting rights. The remaining 10% of the voting rights is held by Markus Tripp.

2.2.3. Foreign currency translation

Interim financial statements in foreign currencies have been translated at the average relevant exchange rate. According to this method, the items on the interim balance sheet were translated at the exchange rates valid on the interim balance sheet date, whereas the items on the statement of comprehensive income were translated at the average exchange rate for the reported period. Differences in these currency conversions are recorded in the other result. Exchange difference which may occur when converting transactions and accounting items into foreign currencies are calculated using the valid exchange rate at the time of the transaction or valuation.

3) Erläuterungen zur Bilanz und zur Gesamtergebnisrechnung

3.1. Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Hardware und sonstige Büroeinrichtung.

3.2. Eigenkapital

Zum Stichtag 30. September 2011 beträgt das Grundkapital der Gesellschaft TEUR 5.000. Es setzt sich aus 5.000.000 Stückaktien (Vorjahr: 5.000.000) zum Nennbetrag von EUR 1,00 je Aktie zusammen.

Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 9.296 setzt sich im Wesentlichen aus Agio zusammen.

In der ordentlichen Hauptversammlung der Fabasoft AG am 5. Juli 2011 wurde unter anderem folgender Beschluss gefasst:

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung dieser Satzungsänderung in das Firmenbuch – allenfalls in mehreren Tranchen – um Nominale EUR 2.500.000,00 durch Ausgabe von bis zu 2.500.000 Stückaktien sowohl gegen Bareinlage als auch gemäß § 172 AktG gegen Sacheinlage auf bis zu EUR 7.500.000,00 zu erhöhen, sowie die Ausgabebedingungen im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen (genehmigtes Kapital im Sinn der §§ 169 ff AktG), wobei der Vorstand auch dazu ermächtigt wird, die neuen Aktien allenfalls unter Ausschluss des den Aktionären ansonsten zustehenden Bezugsrechtes auszugeben (§ 170 Abs 2 AktG).

3.3. Liefer- und sonstige Forderungen

Durch eine Projektverzögerung beim Endkunden eines ausländischen Abnehmers wurde für eine Forderung in Höhe von TEUR 1.743, welche am 31. Dezember 2010 fällig gewesen wäre, eine Teilzahlungsvereinbarung abgeschlossen. Die Forderung wurde zur Gänze im 1. Quartal dieses Geschäftsjahres beglichen.

4) Geldflussrechnung

Die Geldflussrechnung wurde nach der indirekten Methode erstellt. Aus ihr ist die Veränderung der liquiden Mittel im Konzern im Laufe des Berichtszeitraumes durch Mittelzuflüsse und -abflüsse ersichtlich.

Innerhalb der Geldflussrechnung wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

3) Notes to the balance sheet and the consolidated statement of comprehensive income

3.1. Investments

The purchases of property, plant and equipment and intangible assets mainly concern hardware and other office equipment.

3.2. Equity

As at 30 September 2011, the company's share capital was EUR 5,000 tsd. It is comprised of 5,000,000 individual shares (previous year: 5,000,000) at a nominal value of EUR 1.00 per share.

Capital reserves in the order of EUR 9,296 tsd consist primarily of premiums.

The following resolutions, among others, were passed at the Fabasoft AG Annual General Meeting on 5 July 2011:

The Managing Board is authorised with the approval of the Supervisory Board to increase the capital stock of the company within five years of this authorisation and the associated amendment of the Articles of Association being entered in the company register – possibly in several tranches – by EUR 2,500,000.00 through the issuing of 2,500,000 individual shares both against cash deposit and also pursuant to § 172 of the Austrian Stock Corporation Act against non-cash contribution to up to EUR 7,500,000.00 and stipulate the conditions of issuance in agreement with the Supervisory Board (authorised capital in the sense of §§ 169 ff Austrian Stock Corporation Act), whereby the Managing Board shall also be authorised to issue the new shares possibly with the exclusion of the subscription rights that the shareholders are otherwise entitled to (§ 170 Section 2 Austrian Stock Corporation Act).

3.3. Trade and other receivables

As a result of a delay of a foreign client's end user's project a partial payment agreement was reached for a receivable amounting to EUR 1,743 tsd which would have been due on 31 December 2010. The receivable was settled in its entirety in the first quarter of this fiscal year.

4) Cash flow statement

The cash flow statement has been drawn up according to the indirect method. It shows the change in cash and cash equivalents for the Group during the reporting period through the inflow and outflow of funds.

On the cash flow statement, a differentiation is made between payment flows from current business, investment and financing activities.

5) Segmentberichterstattung

Das Berichtsformat des Konzerns ist nach Regionen basierend auf dem Standort der Vermögenswerte aufgebaut.

April – Sep. 2011 in TEUR Österreich Deutschland Schweiz Sonstige Länder Konzern
Bruttoumsätze 8.994 2.571 2.200 167 13.932
abzügl.
intersegmentäre Umsätze
-2.986 -6 -1 0 -2.993
Umsatz mit
externen Kunden
6.008 2.565 2.199 167 10.939
Betriebsergebnis -518 353 354 9 198
Aufwand für planmäßige
Abschreibungen
624 16 19 0 659

Überleitungsrechnung in TEUR

Betriebsergebnis Segmente 198
Finanzergebnis Konzern 224
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 422
April – Sep. 2010 in TEUR Österreich Deutschland Schweiz Sonstige Länder Konzern
Bruttoumsätze 8.621 2.609 1.502 168 12.900
abzügl.
intersegmentäre Umsätze
-2.649 -18 0 0 -2.667
Umsatz mit
externen Kunden
5.972 2.591 1.502 168 10.233
Betriebsergebnis -660 419 -18 15 -244
Aufwand für planmäßige
Abschreibungen
696 17 8 0 721
Überleitungsrechnung in TEUR
Betriebsergebnis Segmente -244
Finanzergebnis Konzern -4
Konzernergebnis vor Ertragsteuern -248

6) Sonstige Angaben

6.1. Aktienoptionen

Optionenmodell Zuteilungs
zeitpunkt
Ausübungskurs Anzahl der
Optionen
Laufzeit Erster möglicher
Ausübungszeit
punkt
Sonstige 01.01.2010 EUR 2,00 140.000 01.01.2010 bis
31.03.2011
31.07.2010

5) Segment reporting

The Group's reporting format is structured according to geographical segments in terms of the location of the assets.

April – Sep 2011 in EUR tsd Austria Germany Switzerland Other Countries Group
Gross sales 8,994 2,571 2,200 167 13,932
Minus
intersegmental sales
-2,986 -6 -1 0 -2,993
Sales with
external customers
6,008 2,565 2,199 167 10,939
Operating result -518 353 354 9 198
Depreciation and
amortisation expenses
624 16 19 0 659
Reconciliation in EUR tsd
Operating result segments 198
Financial result Group 224
Result before income taxes 422
April – Sep 2010 in EUR tsd Austria Germany Switzerland Other Countries Group
Gross sales 8,621 2,609 1,502 168 12,900
Minus
intersegmental sales
-2,649 -18 0 0 -2,667
Sales with
external customers
5,972 2,591 1,502 168 10,233
Operating result -660 419 -18 15 -244
Depreciation and
amortisation expenses
696 17 8 0 721
Reconciliation in EUR tsd
Operating result segments -244
Financial result Group -4
Result before income taxes -248

6) Other statements

6.1. Share options

Options model Allocation point Executive price Number of
options
Duration First possible
exercise date
Others 01/01/2010 EUR 2.00 140,000 01/01/2010 to
31/03/2011
31/07/2010

Veränderungen im Bestand der ausstehenden Optionsrechte:

Sonstige Optionenmodelle April – Sep. 2011 April – Sep. 2010
Zum 1. April 0 140.000
Nach Kapitalherabsetzung 0 100.000
Ausgegeben 0 0
Verfallen 0 2
Ausgeübt 0 99.998
Zum 30. September 0 0

Der beizulegende Zeitwert der ausstehenden Optionsrechte wird auf Grund der kurzen Laufzeit aus dem Unterschiedsbetrag des Aktienkurses zum Zuteilungszeitpunkt und des Ausübungskurses errechnet und über den Erbringungszeitraum der Gegenleistung verteilt.

Für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Vertriebsaktivitäten sind im Berichtszeitraum Aufwendungen für Optionen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 56) berücksichtigt.

6.2. Mitarbeiteroptionen

Optionenmodell Zuteilungs
zeitpunkt
Ausübungskurs Anzahl der
Optionen
Laufzeit Erster möglicher
Ausübungszeit
punkt
VI 23.04.2010 EUR 2,00 160.000 01.07.2009 bis
30.09.2013
15.11.2010

Veränderungen im Bestand der ausstehenden Optionsrechte:

Optionenmodell VI April – Sep. 2011 April – Sep. 2010
Zum 1. April 5.714 0
Ausgegeben 0 160.000
Nach Kapitalherabsetzung 0 114.285
Verfallen 0 0
Ausgeübt 0 0
Zum 30. September (ausstehend und ausübbar) 5.714 114.285

Der beizulegende Zeitwert der Optionen wurde mittels des Black-Scholes-Bewertungsmodells bestimmt. Die wesentlichen Parameter für das Bewertungsmodell sind der Aktienpreis am Tag der Gewährung, der Ausübungspreis, die Optionslaufzeit und der risikofreie Zinssatz für die jeweilige Laufzeit zum Zeitpunkt der Optionsgewährung.

Im Berichtszeitraum ist ein Personalaufwand für Mitarbeiteroptionen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 79) berücksichtigt. Die Buchung erfolgte gegen die Kapitalrücklage.

Changes in stock of subscribed share options:

Other options models April – Sep 2011 April – Sep 2010
As at 1 April 0 140,000
Following capital reduction 0 100,000
Granted 0 0
Lapsed 0 2
Exercised 0 99,998
As at 30 September 0 0

The fair value of the outstanding share options is calculated due to the short period from the difference of the share price at the time of allocation and the exercise price and is distributed throughout the period of the service in return.

Expenses for options amounting to EUR 0 tsd (previous year: EUR 56 tsd) were taken into account for consulting services in connection with sales activities in the period under review.

6.2. Employee options

Options model Allocation point Executive price Number of
options
Duration First possible
exercise date
VI 23/04/2010 EUR 2.00 160,000 01/07/2009 to
30/09/2013
15/11/2010

Changes in stock of subscribed share options:

Options model VI April – Sep 2011 April – Sep 2010
As at 1 April 5,714 0
Granted 0 160,000
Following capital reduction 0 114,285
Lapsed 0 0
Exercised 0 0
As at 30 September (outstanding and exercisable) 5,714 114,285

The fair value of the options was calculated using the Black-Scholes valuation model. The key parameters for the valuation model are the share price on the grant date, the exercise price, the option period and the risk-free interest rate for the respective term at the time of the option grant.

Employee benefits expenses for employee options amounting to EUR 0 tsd (previous year: EUR 79 tsd) have been taken into account in the period under review. These were booked against the capital reserve.

6.3. Angaben über nahestehende Personen und Arbeitnehmer

6.3.1. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer

April – Sep. 2011 April – Sep. 2010
Angestellte 200 194

6.3.2. Vorstände der Fabasoft AG

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann, Linz Leopold Bauernfeind, St. Peter in der Au

6.3.3. Aufsichtsräte der Fabasoft AG

Univ.-Prof. Dr. Friedrich Roithmayr, Linz (Aufsichtsratsvorsitzender) Dr. Helmut Schützeneder, Linz Dipl.-Vw. Hans Spitzner, München Dr. Peter Posch, Wels

6.3.4. Aktienbesitz der Organe

Die Organmitglieder besitzen keine Aktien und Bezugsrechte.

6.3.5. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Zur Bedienung von Optionsprogrammen hat sich die Fabasoft Distribution GmbH 117.140 Fabasoft-Aktien von der FB Beteiligungen GmbH geliehen. Die Fabasoft Distribution GmbH hat sich von der Rückgabeverpflichtung befreit, indem der dem Verkehrswert der geliehenen Aktien entsprechende Geldbetrag im 2. Quartal dieses Geschäftsjahres an die FB Beteiligungen GmbH bezahlt wurde. Die zugrunde liegende Verpflichtung wurde somit zur Gänze erfüllt. Aus dem Ausgleich der Verpflichtung resultiert ein Gewinn in Höhe von TEUR 153, der im Finanzergebnis ausgewiesen wird.

6.4. Ereignisse nach dem Zwischenbilanzstichtag

Nach dem 30. September 2011 traten keine für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss wesentlichen Ereignisse ein.

Linz, am 4. November 2011

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Der Vorstand der Fabasoft AG

6.3. Details of affiliated persons and employees

6.3.1. Average number of employees

April – Sep 2011 April – Sep 2010
Fixed employees 200 194

6.3.2. Managing Board of Fabasoft AG

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann, Linz Leopold Bauernfeind, St. Peter in der Au

6.3.3. The Supervisory Board of Fabasoft AG

Univ.-Prof. Dr. Friedrich Roithmayr, Linz (Chairman of the Supervisory Board) Dr. Helmut Schützeneder, Linz Dipl.-Vw. Hans Spitzner, Munich Dr. Peter Posch, Wels

6.3.4. Shareholders in the executive body

The executive members have no shares or share purchase rights.

6.3.5. Significant transactions with related companies and persons

A total of 117,140 Fabasoft shares were borrowed by Fabasoft Distribution GmbH from FB Beteiligungen GmbH for the operation of options programmes. Fabasoft Distribution GmbH has freed itself from the obligation to return through the payment of the amount corresponding to the market value of the borrowed shares in the second quarter of this fiscal year to FB Beteiligungen GmbH. The obligation has thus been fulfilled in its entirety. The settlement of the obligation results in a profit amounting to EUR 153 tsd which is included in the financial result.

6.4. Events after the interim balance sheet date

No significant events for these consolidated interim financial statements occurred after 30 September 2011.

Linz, 4 November 2011

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Managing Board Fabasoft AG

Bilanzeid

Als gesetzliche Vertreter der Fabasoft AG bestätigen wir auf Grundlage des § 84 öAktG, dass der in Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards für die Zwischenberichterstattung aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss nach bestem Wissen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Finanz- und der Ertragslage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen gemäß Absatz 3 der Richtlinie 2004/109/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 2004 des Konzerns vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einschließlich den nach § 87 Abs. 4 öBörseG geforderten Informationen vermittelt wird.

Linz, 4. November 2011 Der Vorstand der Fabasoft AG

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes

Responsibility Statement

As statutory representatives of Fabasoft AG we hereby confirm on the basis of § 84 of the Austrian Stock Corporation Act that, to the best of our knowledge, the condensed interim statements drawn up in accordance with the applicable accounting principles present a true and fair view of the assets and liabilities, and the position as regards assets, liabilities, finances and earnings of all the companies included in the consolidation in accordance with section 3 of directive 2004/109/EG of the European Parliament and the Council of 15 December 2004, that the interim management report presents the information required under section 4 of this directive in a true and fair way and that the information stipulated in § 87 section 4 of the Austrian Stock Exchange Act is provided in a true and fair way.

Linz, 4 November 2011 Managing Board Fabasoft AG

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Member of the Managing Board Member of the Managing Board

Bericht über die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses zum 30. September 2011

Einleitung

Wir haben den beigefügten verkürzten Konzernzwischenabschluss der Fabasoft AG, Linz, für den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2011 prüferisch durchgesehen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss umfasst die Konzernzwischenbilanz zum 30. September 2011, die Konzerngesamtergebnisrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2011 sowie erläuternde Anhangangaben.

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.

Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzernzwischenabschluss abzugeben. Unsere Verantwortlichkeit und Haftung für nachgewiesene Vermögensschäden auf Grund einer fahrlässigen Pflichtverletzung bei der Durchführung unserer Arbeiten wird analog § 275 Abs. 2 UGB (Haftungsregelung bei der Prüfung einer kleinen oder mittelgroßen Gesellschaft) mit EUR 2 Mio. begrenzt. Die mit dem Auftraggeber vereinbarte und hier offengelegte Beschränkung unserer Haftung gilt auch gegenüber jedem Dritten, der im Vertrauen auf unseren Bericht Handlungen setzt oder unterlässt.

Umfang der prüferischen Durchsicht

Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze sowie des International Standard on Review Engagements 2410 "Prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses durch den unabhängigen Abschlussprüfer der Gesellschaft" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.

Zusammenfassende Beurteilung

Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzernzwischenabschluss in allen wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.

Stellungnahme zum Halbjahreskonzernlagebericht und zur Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 87 BörseG

Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.

Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von § 87 Abs. 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter.

Linz, 4. November 2011

PwC Oberösterreich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH

Mag. Friedrich Baumgartner Wirtschaftsprüfer

Report on the auditors' review of the Consolidated Interim Financial Statements as at 30 September 2011

Introduction

We have reviewed the accompanying condensed consolidated interim financial statements of Fabasoft AG, Linz, for the six months ended 30 September 2011. The condensed consolidated interim financial statements comprise the consolidated interim balance sheet as at 30 September 2011, the consolidated statement of comprehensive income, the consolidated cash flow statement and the consolidated statement of changes in equity for the period from 1 April to 30 September 2011 and explanatory notes.

The preparation of these condensed consolidated financial statements in accordance with the IFRS for interim reporting, as adopted in the EU, is the responsibility of the statutory representatives of the company.

Our responsibility is to issue a summarised evaluation of these condensed consolidated interim financial statements on the basis of our review. Analogous to § 275 Para. 2 (Regulation of Liability during the Auditing of Small and Medium-Sized Enterprises) of the Austrian Commercial Code, our responsibility and liability for proven damages derived from the gross negligence of our obligations during the completion of our assignment is limited to EUR 2 million. The limitation of our liability agreed with the client and published here also applies to third parties who undertake or refrain from activities on the basis of trust in our report.

Scope of review

We conducted our review in accordance with the applicable Austrian laws and professional principles, plus the International Standard on Review Engagements 2410, "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity". A review of interim financial information comprises interrogations, primarily of persons responsible for financial and accounting matters, and applying analytical and other investigative review procedures. A review is substantially less in scope and also provides less evidence than an audit and consequently does not enable us to obtain assurance that we would become aware of all significant matters that might be identified in an audit. Accordingly, we do not express an audit opinion.

Overall Conclusion

Our review did not reveal any facts that would lead us to assume that the accompanying condensed consolidated interim financial statements are not in compliance in all material respects with the IFRS for interim reporting, as adopted in the European Union.

Statement concerning the interim management report and the statutory representatives pursuant to § 87 of the Austrian Stock Exchange Act

We have read the six-month consolidated management report and reviewed it for obvious contradictions to the condensed consolidated interim financial statements. In our opinion, the six-month management report does not contain any obvious contradictions to the condensed consolidated interim financial statements.

The six-month financial report contains the statement of the statutory representatives required under § 87 (1) line 3 of the Austrian Stock Exchange Act.

Linz, 4 November 2011

PwC Oberösterreich Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH

Mag. Friedrich Baumgartner Auditor

Impressum:

Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Fabasoft AG, FN 98699x, Honauerstraße 4, A-4020 Linz, Tel.: +43 732 606162-0. Copyright © Fabasoft, 2011. Alle Rechte vorbehalten. Alle verwendeten Hard- und Softwarenamen sind Handelsnamen und/oder Marken der jeweiligen Hersteller. Microsoft, Windows und das Windows Logo sind registrierte Handelsmarken der Microsoft Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

Zukunftsbezogene Aussagen:

Dieser Bericht enthält Angaben, die sich auf die erwartete zukünftige Entwicklung beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der derzeit zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise – jedoch nicht ausschließlich – mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen mit", usw. umschrieben. Sollten die den Aussagen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie beispielsweise auch im Emissionsprospekt bzw. Risikobericht angesprochen – verwirklichen, oder sich die tatsächlichen Gegebenheiten in der Zukunft ändern, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Dieser Geschäftsbericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und die angegebenen Daten überprüft. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können aber dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch die Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Der Geschäftsbericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. In Zweifelsfällen ist die deutschsprachige Version maßgebend.

Dort wo es der besseren Lesbarkeit diente, wurde auf eine geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Alle Bezeichnungen im Geschäftsbericht gelten sinngemäß für beide Geschlechter.

AUSTRIA

Fabasoft Austria GmbH

Honauerstraße 4 A-4020 Linz Tel.: +43 732 606162-0 Fax: +43 732 606162-609

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app.telemetry GmbH

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Mindbreeze Software GmbH

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Faba5 GmbH

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Fabasoft D Software GmbH

THE SQUAIRE 14, Am Flughafen D-60549 Frankfurt/Main Tel.: +49 69 6435515-0 Fax: +49 69 6435515-99

ITALY

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Future-related statements:

This report contains data which relate to expected future developments. These forward-looking statements are normally but not exclusively paraphrased with words as "expect", "assume", "plans", "count on". If these assumptions on which the statements have been based on do not prove true or risks materialise – such as those mentioned for example in the issuing prospectus or in the risk report, or the current situation changes in the future, the actual results may deviate form the result expected at present. This annual report has been complied with highest degree of diligence and all data published have been checked. Rounding, typesetting and printing errors can not be excluded, however. The addition of rounded amounts and percentage may results in differences in figures calculated due to use of automatic calculation aids. The translation of the original German version of the report has been included for the convenience of our Englishspeaking shareholders. The German version is authoritative.

Gender-free spelling has been used in the German version of the report to improve readability. All notations in the report apply equally for both sexes.

SWITZERLAND

UNITED KINGDOM

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Fax: +43 732 606162-609

UNITED STATES

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