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Fabasoft AG Interim / Quarterly Report 2009

Nov 30, 2009

9319_ir_2009-11-30_d8e443c0-b35f-45fc-bb46-06559d664507.pdf

Interim / Quarterly Report

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FABASOFT AG 09|10

6 Monats-Bericht 6 Months Report

  1. April – 30. Sep. 2009 1 April – 30 Sep 2009

Das Unternehmen in Zahlen

in TEUR 30.09.2009 30.09.2008 Veränderung
Umsatzerlöse 10.290 9.647 6,7%
Ergebnis vor Ertragsteuern 844 -937 190,1%
EBIT (Betriebsergebnis) 617 -1.399 144,1%
EBITDA 1.340 -371 461,2%
Periodenergebnis 652 -633 203,0%
Eigenkapital 15.533 17.175 -9,6%
Cash-flow aus betrieblicher Tätigkeit -2.213 -1.919 -15,3%
Endbestand der liquiden Mittel 14.738 15.314 -3,8%
Mitarbeiter, jeweils zum Stichtag 176 195 -9,7%
Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (in EUR) 0,08 -0,07 219,3%

Key Data

in EUR tsd 30/09/2009 30/09/2008 Change
Sales revenue 10,290 9,647 6.7%
Result before income taxes 844 -937 190.1%
EBIT (operating result) 617 -1,399 144.1%
EBITDA 1,340 -371 461.2%
Result for the period 652 -633 203.0%
Equity 15,533 17,175 -9.6%
Cash flow from operating activities -2,213 -1,919 -15.3%
Cash and cash equivalents at end of period 14,738 15,314 -3.8%
Employees, as at 30/9 176 195 -9.7%
Basic earnings per share (in EUR) 0.08 -0.07 219.3%

Inhaltsverzeichnis

Unternehmen in Zahlen . 3
Leistungsprofil .
Über den Fabasoft Konzern .
Produkt Portfolio .
6
6
8
Zwischenlagebericht .
Bericht über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage .
Bericht und Prognosen und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung
Chancen- und Risikobericht .
12
12
14
20
Bericht zu wesentlichen Geschäften über nahestehende Personen . 28
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung . 30
Konzernzwischenbilanz 34
Konzern-Geldflussrechnung . 36
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 38
Anhang zum Konzernzwischenabschluss 40
Bilanzeid 48
Bericht über die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses 50
Impressum . 52

Table of Contents

Key Data 3
Performance Profile .
About the Fabasoft Group
Product Portfolio .
7
7
9
Interim Management Report .
Report on the Earnings, Financial and Assets Situation .
Report, outlook and other statements regarding expected developments .
Chances and Risks Report .
Report of significant businesses of affiliated Persons
13
13
15
21
29
Consolidated Income Statement . 31
Consolidated Interim Balance Sheet 35
Consolidated Cash Flow Statement 37
Consolidated Statement of Changes in Equity 39
Notes to the Consolidated Interim Financial Statements . 41
Responsibility statement 49
Report on the auditors' review of the Consolidated Interim Financial Statements 51
Imprint . 53

LEISTUNGSPROFIL

Über den Fabasoft Konzern

Fabasoft ist ein führender europäischer Hersteller von Standardsoftware für Enterprise Content Management (ECM), Electronic-Government, Compliance und Information Governance. Die Produkte von Fabasoft (Fabasoft Folio, Fabasoft eGov-Suite) sorgen für die wirksame Unternehmensaufsicht auf Basis von unternehmensweit einheitlich, konsistent und revisionssicher geführten Geschäftsunterlagen und steigern damit nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit.

Seit über 20 Jahren nutzen Großkunden im öffentlichen und privaten Sektor erfolgreich die Produkte des Unternehmens um Effizienz- und Transparenzsteigerungen sowie Kosteneinsparungen durch den Einsatz Digitaler Geschäftsprozesse zu erreichen. In einzelnen Installationen dieser Produkte greifen tausende Anwenderinnen und Anwender täglich auf viele Millionen geschäftsrelevanter elektronischer Dokumente und Akten zu. Die Software aus dem Fabasoft Konzern bildet dabei den gesamten Lebenszyklus dieser elektronischen Geschäftsobjekte – von der Erfassung über die Recherche und Bearbeitung bis hin zu Archivierung und Aussonderung – ab.

Im Fabasoft Konzern werden hinsichtlich dieser Produkte sowohl die Forschung und Entwicklung als auch Marketing und Vertrieb sowie Umsetzungs- und Unterstützungsdienstleistungen erbracht.

Daneben entwickeln eigene Tochterunternehmen im Fabasoft Konzern Softwareprodukte für Enterprise Search (Mindbreeze Enterprise Search) und für das Applikations- und Service-Level-Management (app.strudl Software-Telemetry®).

Die Produkte und Dienstleistungen werden jeweils durch eigene Organisationen an Kunden der öffentlichen Hand und des privaten Sektors verkauft. Kunden des öffentlichen Bereichs werden über eigene Vertriebsgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreut. Der Marktzugang erfolgt überwiegend in Form eines Direktvertriebs. Die erfolgreiche Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen ist dabei ein wesentlicher Bestandteil, speziell des Neukundengeschäftes. Thematisch geht es dabei meist um elektronisches Akten- und Vorgangsmanagement und E-Government. Bei der Angebotserstellung wird der Vertrieb vom Bid Management, einer auf öffentliche Vergabeverfahren spezialisierten internen Organisation, unterstützt. Die Vertriebsgesellschaften, welche über eigene Projektorganisationen verfügen, übernehmen bei der Projektumsetzung oftmals auch die Generalunternehmerschaft sowie die Realisierung von Zusatz- und Folgeprojekten. Den Kern dieses Geschäftes bilden die Produkte Fabasoft eGov-Suite, Mindbreeze Enterprise Search und app.strudl Software-Telemetry®.

PERFORMANCE PROFILE

About the Fabasoft Group

Fabasoft is a leading European manufacturer of standard software for enterprise content management (ECM), electronic government, compliance and information governance. The products of Fabasoft (Fabasoft Folio, Fabasoft eGov-Suite) facilitates effective corporate compliance and governance based on the systematic and consistent control of enterprise content and business records, thereby significantly enhancing the competitive advantage.

Large-scale clients in both the public and private sectors have been using the company's products successfully for over 20 years to achieve increases in efficiency and transparency and save costs by using digital business processes. In some installations of these products, thousands of users access many millions of business-relevant electronic documents and files every day. The software of the Fabasoft Group shows the entire lifecycle of these electronic business objects – from their creation, research and processing to archiving and deletion.

Research and development, marketing and sales and also realisation and support services for these products are provided by the Fabasoft Group.

Besides this, the Fabasoft Group's own subsidiaries develop software products for enterprise search (Mindbreeze Enterprise Search) and for application and service level management (app.strudl Software-Telemetry®).

Products and services are sold to customers in the public and private sector respectively through separate organisations. Public sector customers are served by Fabasoft's own sales companies in Germany, Austria and Switzerland. The market is accessed primarily using a direct sales approach. Participating and being successful in national and international public tenders is a key feature of this, especially in the case of business with new clients. Tenders mostly concern electronic file and workflow management and eGovernment. Bid management, a department of its own in the Group, offers advice and support to assist sales in compiling quotations. The sales companies, which have their own project organisations, also often act as general contractors in the realisation of the project and realise additional and followon projects. The products Fabasoft eGov-Suite, Mindbreeze Enterprise Search and app.strudl Software-Telemetry® represent the core of this business.

Im privaten Sektor erfolgt der Marktzugang über eine eigene Vertriebsorganisation, welche sich gemeinsam mit Umsetzungspartnern bei potenziellen Neukunden positioniert. Im Zentrum der Vertriebsanstrengungen stehen Unternehmen, welche einerseits um Wettbewerbsvorteile zu erreichen, andererseits um den ständig steigenden Compliance-Anforderungen gerecht zu werden, elektronisches Dokumentenmanagement, Records Management und unternehmensweites Finden von Informationen schnell und kostengünstig umsetzen möchten. Den Kern dieses Geschäftes bilden die Produkte Fabasoft Folio, Mindbreeze Enterprise Search und app.strudl Software-Telemetry®.

Produkt Portfolio

Fabasoft Folio

Fabasoft Folio ist das Standardprodukt für Enterprise Content Management (ECM), Compliance und Information Governance. Die mehrsprachige Benutzeroberfläche basiert auf Web 2.0 Technologien und sorgt für hohen Bedienungskomfort im Web-Browser. Beispielsweise werden Dokumente am elektronischen Schreibtisch nicht nur in sortier- und gruppierbaren Listen mit frei einstellbaren Spalten angezeigt, sondern können auch über bildschirmfüllende Vorschaubilder durchgeblättert werden.

Das "Single Instance Content Store" Prinzip von Fabasoft Folio stellt sicher, dass jeder Inhalt (Content) im Produkt physisch nur einmal gespeichert wird, und zwar auch dann, wenn der gleiche Inhalt mehrmals im Produkt abgelegt wird. Falls beispielsweise eine E-Mail an zwanzig Anwender als Kopie verschickt und in der Folge von allen Adressaten im Produkt abgelegt wird, so ist die E-Mail physisch tatsächlich nur genau einmal im Produkt gespeichert. Dies sorgt für erhebliche Einsparungen beim Speicherbedarf.

Die Abbildung der konkreten Aufbauorganisation, die Benutzerrollen mit Stellvertretungsregelung sowie ein ausgereiftes ACL-Konzept sorgen für die präzise, flexible und einfach pflegbare Regelung von Zugriffsrechten. Fabasoft Folio unterstützt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Rahmen von Business Process Management (BPM) mit einem leistungsfähigen Workflow, der die Modellierung und Umsetzung von ad hoc Prozessen und strukturierten Geschäftsprozessen ermöglicht.

Das Produkt definiert eine Referenzarchitektur für den Betrieb mit hoher Skalierbarkeit und Verfügbarkeit auf einer Microsoft Windows Systemplattform oder auf einer Open Source Software Plattform. Dies stellt den zuverlässigen Produktiveinsatz in Klein- und Mittelbetrieben ebenso sicher wie den Rechenzentrumsbetrieb mit hohen Service Levels im Enterprise-Umfeld.

Fabasoft DUCXdev

Fabasoft DUCXdev ist eine agile Use-Case-orientierte Entwicklungsumgebung für auf Fabasoft Folio und die Fabasoft eGov-Suite basierende Fachanwendungen (Composite Content Applications). Mit leistungsstarken domänenspezifischen Sprachen bietet Fabasoft DUCXdev die optimalen Voraussetzungen zur schnellen und kosteneffizienten Entwicklung von dokumentenzentrierten Fachanwendungen. Dabei kann der gesamte Entwicklungszyklus, von der Implementierung bis zur Erstellung und Durchführung von automatisierten Tests, in der Entwicklungsumgebung (Eclipse) umgesetzt werden. Fabasoft DUCXdev ermöglicht, zusammen mit Fabasoft DUCXtest, Partnern und Kunden vertikale Fachanwendungen auf hohem Qualitätsniveau zu entwickeln, die optimal digitale Geschäftsprozesse abbilden und unterstützen.

Fabasoft DUCXtest

Fabasoft DUCXtest ist eine durchgängig Use-Case-orientierte Testumgebung für auf Fabasoft Folio und die Fabasoft eGov-Suite basierende Fachanwendungen (Composite Content Applications). Einmal aufgezeichnete Tests können auf unterschiedlichen Betriebssystemen und Infrastrukturen automatisiert abgespielt werden. Somit wird in wenigen Schritten sichergestellt, dass Anwendungen auf allen unterstützten Plattformen zuverlässig funktionieren.

In the private sector the market access for software products of the Fabasoft Group is via its own sales organisation which positions itself together with implementation partners at potential new customers. Sales activities focus on companies that would like to implement electronic document management, records management and company-wide information searches quickly and inexpensively, on the one hand to gain a competitive edge and, on the other hand, to fulfil the ever increasing compliance requirements. The products Fabasoft Folio, Mindbreeze Enterprise Search and app.strudl Software-Telemetry® represent the core of this business.

Product Portfolio

Fabasoft Folio

Fabasoft Folio is the standard software product for enterprise content management (ECM), compliance, and information governance. The multilingual user-interface is based on Web 2.0 technologies and provides greater user comfort in the web browser. Documents are not only displayed in sortable and groupable lists with freely adjustable columns on the electronic desk, for example, they can also be browsed through using full-screen thumbnails.

The single-instance content store concept of Fabasoft Folio ensures that content is saved only once physically in cases where more than one copy with the same content exists. If one email is sent as a copy to 20 users, for example, and all the recipients store it in the product, only one email is effectively stored. This means you can save considerable costs for storage systems.

The representation of the concrete structural organisation, the user roles with substitute regulation and a sophisticated ACL concept ensure that access right control can be handled in a precise, flexible and simple manner. Fabasoft Folio supports the digitalisation of business processes within the framework of business process management (BPM) with a high-performance workflow that enables the modelling and realisation of ad-hoc processes and structured business processes.

The product defines a reference architecture for the work with high scalability and availability on a Microsoft Windows system platform or on an open source platform. This represents a reliable application for small and medium sized organisations as well as in data centres with high service levels.

Fabasoft DUCXdev

Fabasoft DUCXdev is an agile use case based development environment for Composite Content Applications based on Fabasoft Folio and the Fabasoft eGov-Suite. With high-performance, domain-specific languages, Fabasoft DUCXdev is ideal for the fast and cost-efficient development of document-centred specific applications. The entire development cycle, from its implementation to the generation and realisation of automated tests in the development environment (Eclipse), can be handled in the process. Together with Fabasoft DUCXtest Fabasoft DUCXdev makes it possible for partners and customers to develop vertical specialist applications with a high level of quality which optimally support and show digital business processes.

Fabasoft DUCXtest

Fabasoft DUCXtest is a non-stop use case based test environment for Composite Content Applications based on Fabasoft Folio and the Fabasoft eGov-Suite. Tests that have been recorded can be run automacially on different operating systems and infrastructures. Consequently, it can be confirmed in just a few steps that CEVAs are working reliably on all supported platforms.

app.strudl Software-Telemetry®

Die app.strudl Software-Telemetry® erhebt detaillierte Messdaten zu Ablaufverhalten und Antwortzeitverhalten (Performance) von verteilten Softwareanwendungen und ermöglicht die Analyse dieser Daten im Kontext der jeweiligen Bedienschritte (Use-Cases). Sie gibt eine Benutzeranfrage durch Server und Standorte wieder und sammelt detaillierte Informationen über jede involvierte Anwendung (Service). Solche Informationen sind beispielsweise die Ausführungszeit, die Verweilzeit innerhalb eines Services oder Gegenstand (Query) und Dauer einer Datenbankabfrage. Dabei beschreibt die app.strudl Software-Telemetry® den entsprechenden Pfad durch das System, wodurch das Anwendungs-Management, der User Support oder der Help Desk die zeitkritischen Punkte schnell und zielgenau ausfindig machen und entsprechende Maßnahmen setzen können. Mit der neu entwickelten End-2-End-Unterstützung kann das Antwortzeitverhalten an jedem einzelnen Arbeitsplatz festgestellt werden, detaillierte Auswertungen sind damit nicht mehr auf dedizierte Messsysteme oder Messpunkte im Rechenzentrum beschränkt.

Mindbreeze Enterprise Search

Mindbreeze Enterprise Search erschließt unternehmensweit heterogene Dokumentenbestände und Datenquellen wie E-Mail-Systeme, Datei-Systeme, Dokumentenmanagement-Systeme, Intranet und Internet. Unternehmensinterne Anwendungen können ebenso wie externe Datenquellen innerhalb kürzester Zeit an Mindbreeze Enterprise Search angebunden werden und sind damit zentral durchsuchbar. Die bestehenden Benutzerrechte und der Applikationskontext bleiben dabei erhalten. Damit ist ein Suchresultat nicht nur eine Ansammlung von Verweisen, sondern es ermöglicht genau jene Aktionen auf die Ergebnisse auszuführen, die auch in der Applikation selbst auf das jeweilige Objekt möglich sind.

Das Mindbreeze Enterprise Search Software Development Kit (SDK) ermöglicht die flexible und einfache Integration von Mindbreeze Enterprise Search in bestehende unternehmenseigene Fachanwendungen.

Fabasoft eGov-Suite

Die Fabasoft eGov-Suite ist das in den deutschsprachigen Ländern führende Produkt für elektronisches Akten- und Vorgangsmanagement. Das Produkt gelangt auf Ebene von Zentralverwaltungen (Bundesministerien und Bundesbehörden), Landes-und Kantonalverwaltungen sowie Kommunalverwaltungen für die Beschleunigung, Effizienzsteigerung und Transparenzsteigerung von Verwaltungsvorgängen zum Einsatz und bildet somit das Rückgrat von bürgernahen E-Government-Verfahren. Das Produkt basiert auf internationalen Standards und Normen und wurde von den Verwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz für den Einsatz im öffentlichen Bereich evaluiert und zertifiziert. Durch die hohe Skalierbarkeit des Produktes können Nutzungsszenarien beginnend mit kleinen Installationen beispielsweise im kommunalen Bereich bis hin zu zentralen Installationen mit zehntausenden Nutzerinnen und Nutzern im Mandantenbetrieb schnell und kosteneffizient realisiert werden.

Die Fabasoft eGov-Suite basiert auf der Fabasoft Folio Technologie und wird sowohl auf Basis der Microsoft Windows Plattform als auch auf Open Source Plattformen ausgeliefert.

app.strudl Software-Telemetry®

app.strudl Software Telemetry® collates detailed performance data relating to the execution sequences and response time performance of distributed software applications and allows data analysis in the context of the respective use case. app.strudl Software-Telemetry® forwards user queries to servers and locations and collates detailed information via every application involved. Such information includes implementation time, dwell time within a service or query and the duration of a database inquiry. In this process app.strudl Software-Telemetry® describes the appropriate path through the system, whereby the application management, user support or help desk locate the time-critical points quickly and precisely and take the appropriate measures. With the newly developed end-2-end support, response time behaviour can be determined at each individual workstation and detailed evaluations are thus no longer restricted to dedicated measuring systems or measuring points in the computer center.

Mindbreeze Enterprise Search

Mindbreeze Enterprise Search covers company-wide heterogeneous document stores and data sources such as e-mail systems, file systems, DMS, intranets and the internet. Internal company applications and also external data sources can be linked to Mindbreeze Enterprise Search within a very short space of time, making them centrally searchable as a result. Existing user rights and the application context are maintained in the process. It makes a search result more than just a collection of references: it enables users to execute precisely those actions that are also possible with the respective object in the application itself.

The Mindbreeze Enterprise Search Software Development Kit (SDK) enables the integration of Mindbreeze Enterprise Search in the company's own existing specialists applications in a flexible and simple manner.

Fabasoft eGov-Suite

Fabasoft eGov-Suite is the leading product for electronic file and workflow management in the German-speaking countries. The product is used to increase the speed, efficiency and transparency of administrational processes in central administrations (federal ministries and federal administrations), regional and local authorities, and represents the backbone of citizen-oriented eGovernment processes. The product is based on international standards and has been evaluated and certified by administrative authorities in Germany, Austria and Switzerland. Thanks to the high scalability of the product, use cases ranging from small installations at municipal level, for example, to central installations with tens of thousands of users in a client system can be realised quickly and cost-efficiently.

The Fabasoft eGov-Suite is based on the Fabasoft Folio technology and supplied on the basis of both the Microsoft Windows platform and also open source platforms.

Zwischenlagebericht

Zwischenlagebericht des Fabasoft Konzerns zum 30. September 2009

1. Bericht über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1.1. Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 verzeichnete der Fabasoft Konzern einen Anstieg bei den Umsatzerlösen von 6,7% auf TEUR 10.290 bezogen auf den Berichtszeitraum des Vorjahres mit TEUR 9.647.

Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 144,1% auf TEUR 617 in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 gegenüber TEUR -1.399 in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2008/2009. Das EBITDA änderte sich von TEUR -371 im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf TEUR 1.340.

Die Eigenkapitalquote des Fabasoft Konzerns betrug zum Zwischenbilanzstichtag (30. September 2009) 63,7% (69,0% zum 30. September 2008). Der Bestand an liquiden Mittel verringerte sich von TEUR 15.314 zum 30. September 2008 auf TEUR 14.738 zum 30. September 2009.

Der Personalstand änderte sich von 195 (30. September 2008) auf 176 zum 30. September 2009.

1.2. Zweites Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 (1. Juli – 30. September 2009)

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 (1. Juli 2009 – 30. September 2009) verzeichnete der Fabasoft Konzern Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 5.246. (TEUR 4.573 im Vergleichszeitraum des Geschäftsjahres 2008/2009).

Das EBIT im zweiten Geschäftsjahresquartal 2009/2010 belief sich auf TEUR 533 (TEUR -1.201 im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2008/2009).

Interim Management Report

Interim Management Report of the Fabasoft-Group as at 30 September 2009

1. Report on the Earnings, Financial and Assets Situation

1.1. Business status in the first six months of the fiscal year 2009/2010

In the first six month of the 2009/2010 fiscal year sales revenues of Fabasoft Group increased Fabasoft by 6.7% to EUR 10,290 tsd compared to EUR 9,647 tsd in the corresponding period of the previous year.

The operating result (EBIT) improved by 144.1% to EUR 617 tsd in the first six months of the fiscal year 2009/2010 compared to EUR -1,399 tsd in the first six months of the fiscal year 2008/2009. EBITDA changed from EUR -371 tsd in the corresponding period of the previous year to EUR 1,340 tsd.

The equity ratio of the Fabasoft Group on the interim balance sheet date (30 September 2009) was 63.7% (69.0% on 30 September 2008). The balance of cash and cash equivalents decreased from EUR 15,314 tsd on 30 September 2008 to EUR 14,738 tsd on 30 September 2009.

The number of staff changed from 195 (as at 30 September 2008) to 176 as at 30 September 2009.

1.2. Second quarter of the fiscal year 2009/2010 (1 July – 30 September 2009)

In the second quarter of the 2009/2010 fiscal year (1 July 2009 – 30 September 2009) the sales revenues of the Fabasoft Group amounted to EUR 5,246.tsd (EUR 4,573 tsd in the corresponding period of the previous year 2008/2009).

EBIT in the second quarter of the 2009/2010 fiscal year amounted to EUR 533 tsd (EUR -1,201 tsd in the corresponding period of the previous year 2008/2009).

2. Bericht und Prognosen und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung

2.1. Ereignisse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010

Hauptversammlung Fabasoft AG

Am 30. Juni 2009 fand die ordentliche Hauptversammlung der Fabasoft AG in den Räumlichkeiten des "Courtyard by Marriott Hotel" in Linz statt.

Die Mitglieder des Vorstandes gaben einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/2009. Alle Tagesordnungspunkte wurden anschließend diskutiert. Alle Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit angenommen.

Auslieferung der 2009 Spring Release der Produkte app.strudl Software-Telemetry®, Mindbreeze Enterprise Search und Fabasoft Folio

Im Mai 2009 erfolgte die Auslieferung der 2009 Spring Release von app.strudl Software-Telemetry®, Mindbreeze Enterprise Search und Fabasoft Folio an Kunden und Partner.

Wesentliche Neuerung in der app.strudl Software-Telemetry® war die Integration des ARM-Standards (Application Response Measurement). Damit steht den Kunden eine weitere Schnittstelle neben dem Software Development Kit (SDK) der app.strudl Software-Telemetry® zur Integration in bestehende Softwareanwendungen zur Verfügung.

Die Mindbreeze Enterprise Search 2009 Spring Release bietet Anwendern verbesserte Benutzerführung sowie optimierte Geschwindigkeit bei der Suche insbesondere in strukturierten Daten. Das Authentifizierungsprotokoll SAML 2.0 wurde für alle Integrationen durchgängig zur Verfügung gestellt.

Mit der Fabasoft Folio 2009 Spring Release werden nunmehr drei Produkt-Editionen (Fabasoft Folio Enterprise, Fabasoft Folio Compliance und Fabasoft Folio Governance) mit einem zielgruppenspezifisch differenzierten Leistungspspektrum angeboten.

Schweizerische Bundeskanzlei entscheidet sich für Fabasoft

Im Juni 2009 entschied die Geschäftsleitung der schweizerischen Bundeskanzlei bis Ende 2010 die elektronische Geschäftsverwaltung (GEVER) flächendeckend einzuführen. Der gefasste Beschluss umfasste auch die Produktentscheidung. Die Schweizerische Bundeskanzlei wird für Ihr Vorhaben die bewährte GEVER-Standardlösung Fabasoft eGov-Suite einsetzen.

Die schweizerische Bundeskanzlei erbringt als Stabsstelle des Bundesrates Dienstleistungen für den Bundesrat und die Bundesverwaltung sowie für die Bevölkerung. In der Bundeskanzlei sind rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Elektronische Abwicklung von Regierungssitzungen im Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Österreich

Die Anzahl der Anwender für die elektronische Abwicklung von Regierungssitzungen im Amt der Steiermärkischen Landesregierung wurde im ersten Geschäftsjahresquartal 2009/2010 durch die Anschaffung weiterer Lizenzen erhöht.

Mit Einführung der elektronischen Regierungssitzung (ERS) Anfang 2009 hat das Amt der Steiermärkischen Landesregierung die Papierdokumente durch elektronische Dokumente ersetzt.

Fabasoft erhält Zuschlag zur Einführung eines Dokumentenmanagement-Systems in den Vorarlberger Gemeinden

Im Juli 2009 erhielt Fabasoft den Zuschlag für die richtungsweisende Ausschreibung zur Einführung eines Dokumentenmanagement-Systems (DMS) in den Vorarlberger Gemeinden und dem Land Vorarlberg. Mit Einführung der Fabasoft eGov-Suite als Dokumentenmanagement-System sollen in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden optimiert und Synergie-Effekte genutzt werden. Das Projekt wird als Pionierprojekt im Bereich der Vernetzung im kommunalen Bereich in Österreich gesehen. Der Start des Pilotbetriebs ist in sieben Gemeinden für Anfang 2010 geplant. Im Endausbau soll das Dokumentenmanagement-System in allen 96 Gemeinden Vorarlbergs zum Einsatz kommen.

2. Report, outlook and other statements regarding expected developments

2.1. Events in the first half year of the fiscal year 2009/2010

Annual General Meeting Fabasoft AG

The Annual General Meeting of Fabasoft AG was held on 30 June 2009 at the Courtyard by Marriott Hotel in Linz.

The members of the Managing Board provided an overview of the key events in the fiscal year 2008/2009 under review. All items on the agenda were then discussed in detail. All resolutions were accepted with a large majority.

Shipment of 2009 Spring Release of the products app.strudl Software-Telemetry®, Mindbreeze Enterprise Search and Fabasoft Folio

The 2009 Spring Release of app.strudl Software-Telemetry®, Mindbreeze Enterprise Search and Fabasoft Folio was shipped to customers and partners in May 2009.

The integration of the ARM (Application Response Measurement) Standard is a significant development in app.strudl Software-Telemetry®. Besides the Software Development Kit (SDK) of app.strudl Software-Telemetry®, this gives customers an additional interface for integration in existing software applications.

The Mindbreeze Enterprise Search 2009 Spring Release offers users an improved user interface and optimised speed especially when searching in structured data. The SAML 2.0 authentication protocol was made available throughout for all integrations.

With the Fabasoft Folio 2009 Spring Release, three product editions (Fabasoft Folio Enterprise, Fabasoft Folio Compliance and Fabasoft Folio Governance) are now available with a target group specific range of services.

Swiss Federal Chancellery decides in favour of Fabasoft

In June 2009 management at the Swiss Federal Chancellery decided to introduce electronic business administration (GEVER) throughout Switzerland by the end of 2010. The resolution drawn up also covers the product decision. The Swiss Federal Chancellery will use the proven GEVER standard solution Fabasoft eGov-Suite for their intentions.

As the administrative department of the Swiss Federal Council, the Swiss Federal Chancellery provides services for the Federal Council, the Federal Administration and the general public. The Federal Chancellery employs around 250people.

Electronic processing of government sessions at the Provincial Government of Styria, Austria

The number of users for the electronic processing of government meetings at the Styrian Provincial Government was increased in the first quarter of the 2009/2010 fiscal year through the acquisition of further licences.

With the introduction of electronic government meetings (ERS) at the beginning of 2009, the Provincial Government of Styria has replaced paper documents with electronic documents.

Fabasoft awarded contract to introduce a document management system in Vorarlberg's local councils

In July 2009 Fabasoft won the groundbreaking tender for the introduction of a document management system (DMS) in local councils and throughout the province of Vorarlberg. Once the Fabasoft eGov-Suite has been implemented as a document management system the intention is to optimise collaboration between the local councils and make use of synergy effects. The project has pioneer status in the field of networking at municipal level in Austria. The pilot operation phase is planned in seven local councils for the beginning of 2010. In the final phase the document management system is intended for use in all 96 local councils in Vorarlberg.

Kapitalherabsetzung der Fabasoft AG im Firmenbuch eingetragen

Die Eintragung des Herabsetzungsbeschlusses in das Firmenbuch erfolgte mit Rechtswirksamkeit zum 28. August 2009. Im Wege der ordentlichen Kapitalherabsetzung wurde das Grundkapital von EUR 8.518.140,00 um EUR 1.518.140,00 auf EUR 7.000.000,00 zum Zweck der Rückzahlung eines Teiles des Grundkapitals durch Zusammenlegung von Aktien herabgesetzt.

Teilnahme an der "Agile 2009"-Konferenz in Chicago

Vom 24. bis 28. August 2009 präsentierte Fabasoft im Rahmen der viertägigen Entwicklerkonferenz dem internationalen Fachpublikum die innovative Entwicklungs- und Testplattform Fabasoft DUCX. Dokumentenzentrierte Fachanwendungen auf Basis von Fabasoft Folio und der Fabasoft eGov-Suite können mit Fabasoft DUCX kosteneffizient und zeitsparend entwickelt und getestet werden. Rund 2.000 Besucher nahmen an der Konferenz teil und zeigten großes Interesse an den Produkten von Fabasoft.

Auslieferung der 2009 Summer Release der app.strudl Software-Telemetry®, Mindbreeze Enterprise Search, Fabasoft Folio und Fabasoft DUCX

Im August 2009 erfolgte die Auslieferung der app.strudl Software-Telemetry® 2009 Summer Release. Mit der neu entwickelten End-2-End-Unterstützung kann das Antwortzeitverhalten an jedem einzelnen Arbeitsplatz festgestellt werden, detaillierte Auswertungen sind damit nicht mehr auf dedizierte Messsysteme oder Messpunkte im Rechenzentrum beschränkt. Bei Fabasoft Folio in den Editionen Enterprise, Compliance und Governance lag der Fokus im konsequenten Ausbau des Bedienungskomforts für die Anwender. Die Mindbreeze Enterprise Search 2009 Summer Release basiert auf der neuen Mindbreeze Technologieplattform, welche sowohl im Microsoft Umfeld als auch im Linux Umfeld eingesetzt werden kann. Mit dem neuen Mindbreeze Enterprise Search Web-Client wurde begonnen, die Möglichkeiten dieser neuen Technologieplattform für die Anwender verfügbar zu machen.

SPAR Österreichische Warenhandels-AG führt Fabasoft Folio als konzernales DMS ein

Nach einem intensiven Auswahlverfahren und einer mehrmonatigen Testphase bei der SPAR European Shopping Centers (SES) hat sich die SPAR Österreichische Warenhandels-AG im September 2009 für die Einführung von Fabasoft Folio und Mindbreeze Enterprise Search entschieden.

Siemens AG Energy Sector entscheidet sich für Fabasoft Folio

Die Siemens AG Energy Sector entschied sich im September 2009 zur Einführung eines Projektmanagement-Systems auf Basis von Fabasoft Folio. Das Projektmanagement-System dient zur Konzepterstellung und Planung der organisatorischen Voraussetzung, die bei der Angebotserstellung von Kraftwerken als Grundlage dienen. Die Entwicklung der benötigten Fachanwendung wird mit der agilen Entwicklungsumgebung Fabasoft DUCX vorgenommen.

Weltweit erstes MoReq2-Zertifikat für Fabasoft Folio

Im Rahmen einer Pressekonferenz während der DMS-Expo in Köln erhielt Fabasoft am 15. September 2009 das weltweit erste MoReq2-Zertifikat für Fabasoft Folio. Die Übergabe erfolgte durch den Vorsitzenden des europäischen DLM-Forums, Toivo Jullinen, im Auftrag der Europäischen Kommission. MoReq steht für Model Requirements for the Management of Electronic Records. Der europäische Standard spezifiziert die Anforderungen für Schriftgutverwaltung, Dokumenten- und Records-Management sowie die elektronische Archivierung. Die aktuelle Version des MoReq2- Standards wurde am 13. Februar 2008 veröffentlicht.

Fabasoft Folio ist derzeit das weltweit einzige Softwareprodukt, das die Anforderungen des neuen EU-Standards für Records Management und Information Governance nachgewiesen hat. Das Zertifizierungsverfahren wurde von der imbus AG, als erste offizielle Zulassungsstelle für MoReq2, durchgeführt.

Mindbreeze Search Appliance als "Trend-Setting Product 2009" ausgezeichnet

Mindbreeze Search Appliance wurde im September 2009 vom renommierten US-Magazin KMWorld als "Trend-Setting Product 2009" ausgezeichnet. Das kundenfreundliche Konzept der Mindbreeze Search Appliance mit dem dazugehörigen Mietmodell überzeugten das US-Magazin KMWorld. Die Mindbreeze Search Appliance vereint die für Mindbreeze Enterprise Search optimierte Hardware mit der vorinstallierten Software, ist dadurch schneller beim Kunden konfiguriert und bringt früher den erwarteten ROI (Return on Investment).

Des Weiteren reihten führende Analysten Mindbreeze erneut in die weltweite Spitzengruppe der Anbieter von Information Access Technologien ein.

Capital reduction of Fabasoft AG entered in commercial register

The entry of the reduction resolution in the commercial register took place and became legally effective on 28 August 2009. Through orderly capital reduction the capital stock has been reduced from EUR 8,518,140.00 by EUR 1,518,140.00 to EUR 7,000,000.00 for the purpose of repaying part of the capital stock by grouping shares.

Participation in the "Agile 2009" conference in Chicago

Fabasoft attended the four-day developers' conference from 24 to 28 August 2009 to present the innovative development and test platform Fabasoft DUCX to international specialists. Document-centred specialist applications based on Fabasoft Folio and the Fabasoft eGov-Suite can be developed and tested cost-efficiently and in a time-saving manner with Fabasoft DUCX. Around 2,000 visitors attended the conference and showed great interest in Fabasoft's products.

Shipment of 2009 Summer Release of app.strudl Software-Telemetry®, Mindbreeze Enterprise Search, Fabasoft Folio and Fabasoft DUCX

The app.strudl Software-Telemetry® Summer Release 2009 was shipped in August 2009. With the newly developed end-2-end support, response time behaviour can be determined at each individual workstation and detailed evaluations are thus no longer restricted to dedicated measuring systems or measuring points in the computer centre. With the Enterprise, Compliance and Governance editions of Fabasoft Folio the focus was on the consistent enhancement of user convenience. The Mindbreeze Enterprise Search 2009 Summer Release is based on the new Mindbreeze Technology platform which is suitable for both the Microsoft and Linux environments. The new Mindbreeze Enterprise Search web client marks the beginning of making the possibilities of this new technology platform available to the users.

SPAR Österreichische Warenhandels-AG introduces Fabasoft Folio as Group-wide DMS

Following an intensive selection procedure and several months of testing at the SPAR European Shopping Center (SES), SPAR Österreichische Warenhandels-AG decided to implement Fabasoft Folio and Mindbreeze Enterprise Search in September 2009.

Siemens AG Energy Sector decides in favour of Fabasoft Folio

Siemens AG Energy Sector decided to implement a project management system based on Fabasoft Folio in September 2009. The project management system is for creating concepts and planning organisational requirements that act as a basis when compiling proposals for power stations. The required

First MoReq2 Certificate worldwide for Fabasoft Folio

Fabasoft was awarded the world's first MoReq2 Certificate for Fabasoft Folio at a press conference at the DMS-Expo in Cologne. The certificate was presented by the Chairman of the European DLM Forum, Toivo Jullinen, on behalf of the European Commission. MoReq stands for Model Requirements for the Management of Electronic Records. The European standard specifies the requirements for correspondence administration, document and records management and electronic archiving. The current version of the MoReq2 standard was published on 13 February 2008.

Fabasoft Folio is currently the only software product in the world that fulfils the requirements of the new EU standard for Records Management and Information Governance. The certification procedure was carried out by imbus AG as the first official certification body for MoReq2.

Mindbreeze Enterprise Search named "Trend-Setting Product 2009"

Mindbreeze Search Appliance was named "Trend-Setting Product 2009" by the famous US magazine KMWorld in September 2009. KMWorld found the client-friendly concept of the Mindbreeze Search Appliance with the associated rental model convincing. The Mindbreeze Search Appliance unites the hardware optimised for Mindbreeze Enterprise Search with the pre-installed software, can thus be configured more quickly at the customer's location and means a faster ROI (return on investment).

Furthermore, leading analysts have once again ranked Mindbreeze among the top group of providers of information access technologies.

2.2. Produkte, Forschung und Entwicklung

Im abgelaufenen ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 konzentrierte sich die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit des Fabasoft-Konzerns auf die konsequente Weiterentwicklung der Standardprodukte Fabasoft Folio als Software für Enterprise Content Management und Business Process Management für Unternehmen, Fabasoft eGov-Suite als Lösung für Digitale Geschäftsprozesse in der öffentlichen Verwaltung sowie Fabasoft DUCX in den Ausprägungen Fabasoft DUCXdev als Use-Case-basierte Entwicklungsumgebung und Fabasoft DUCXtest als umfassendes Werkzeug zur Erstellung und Ausführung von Benutzerakzeptanztests.

Bei Fabasoft Folio in den Editionen Enterprise, Compliance und Governance lag der Schwerpunkt im Berichtszeitraum auf dem konsequenten Ausbau des Bedienungskomforts für die Anwender. So wurde die direkte Bearbeitung von Objekten in der Listendarstellung ausgebaut. Das Öffnen eines Dialogs ist damit nicht mehr notwendig. Des Weiteren unterstützt Fabasoft Folio ab der 2009 Summer Release die Serienbrieffunktion von Microsoft Office Word und Open-Office.org. Dies ermöglicht ein bequemes Arbeiten mit den in diesen Office-Tools direkt verfügbaren Funktionen.

Funktionale Innovationen aus der Arbeit mit Anwendergremien und Großkunden wurden bei der Software-Entwicklung in die Fabasoft eGov-Suite Version 8.0 SP1 umgesetzt und weiterentwickelt. Der Schwerpunkt lag dabei in der Konzeptionierung, Realisierung und Finalisierung der vereinfachten Sicht ("Espresso" Sicht) für bestimmte Zielgruppen und in der weiteren Optimierung von Arbeitsabläufen für die Endanwender, beispielsweise im Bereich der informellen Zusammenarbeit. Als Informationsplattform für E-Government-Kunden wurde im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 das Fabasoft eGov-Portal geschaffen. Kunden nutzen diese Plattform zum Erfahrungsaustausch und zum Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand der Software.

Mit Fabasoft DUCXdev 2009 Summer Release konnten neben Usability-Verbesserungen der Spring Release neue Funktionalitäten, wie das interaktive Bearbeiten von erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten mittels der grafischen Benutzeroberfläche des Fabasoft Webbrowser Clients, umgesetzt werden. So werden Beschreibungen für Migrationen oder Datensynchronisierungen ebenso, wie umfangreiche Berichtsdefinitionen aus Eclipse heraus im Fabasoft Webbrowser Client geöffnet und bearbeitet. Im Anschluss werden die Änderungen als Source Code wieder in das Fabasoft DUCXdev-Projekt eingefügt. Für noch mehr Entwicklungskomfort sorgt die Möglichkeit, Softwareprodukte, Editions und Solutions bereits im DUCXdev Projekt zu definieren.

Fabasoft DUCXtest beinhaltet ab der 2009 Spring Release den neu entwickelten Fabasoft DUCXtest Stand-Alone-Player. Der Stand-Alone Player eignet sich besonders für Performance- und Stress-Tests in Systemen, in welchen Fabasoft DUCXtest nicht installiert ist. Eine weitere Funktionalität, der Fabasoft DUCXtest Console Player, erlaubt mit der 2009 Summer Release die Verwendung von Threads. Es können mehrere Fenster in einen Test integriert werden. Dies bedeutet, dass in allen geöffneten Fenstern parallel gearbeitet und aufgezeichnet werden kann. Weitere Verbesserungen bringen der Fabasoft DUCXtest Apache Ant Task zur parallelen oder sequenziellen Ausführung von Tests, die Verwendung von Platzhaltern und eine erweiterte Fehlerbehandlung.

Im Berichtszeitraum wurde neben der app.strudl Software-Telemetry® 2009 Spring Release die app.strudl Software-Telemetry® 2009 Summer Release finalisiert und an die Kunden ausgeliefert. Mit der neu entwickelten End-2-End-Unterstützung kann das Antwortzeitverhalten an jedem einzelnen Arbeitsplatz festgestellt werden, detaillierte Auswertungen sind damit nicht mehr auf dedizierte Messsysteme oder Messpunkte im Rechenzentrum beschränkt. Parallel dazu startete die Produktentwicklung für die nächste Version.

In die Entwicklung von Mindbreeze Enterprise Search 2009 Summer Release sind Erfahrungen und Rückmeldungen von vielen Kunden konsolidiert eingeflossen. Mindbreeze hat im ersten Halbjahr dieses Geschäftsjahres den Umstieg auf die neue Mindbreeze Technologieplattform vollzogen. Das Resultat ist ein höherer Funktionsumfang und eine gesteigerte Verarbeitungskapazität von großen Datenmengen bei hoher Performance und Stabilität. In der neuen Anwendungsoberfläche stehen erste neue Funktionen der Mindbreeze Technologieplattform zur Verfügung, welche einfach und elegant die Navigation durch den Informationsdschungel ermöglichen. Beispielsweise können Gemeinsamkeiten über die angebundenen Datenquellen hinweg aggregiert werden (gleiche Autoren, Formate …) und dem Anwender als sogenannte Navigatoren angeboten werden.

2.2. Products, research and development

In the first six months of the fiscal year 2009/2010 research and development activities of the Fabasoft Group concentrated on the consistent further development of the standard products Fabasoft Folio as software for enterprise content management and business process management for companies, Fabasoft eGov-Suite as a solution for digital business processes in public administration Fabasoft DUCX with the Fabasoft DUCXdev features as a use-case-based development environment and Fabasoft DUCXtest as an extensive tool to create and implement user acceptance tests.

With the Enterprise, Compliance and Governance editions of Fabasoft Folio the focus in the period under review was on the consistent enhancement of user convenience. The direct editing of objects in the list presentation was expanded as part of this. As a result, the opening of a dialogue is no longer necessary. Additionally, as of the 2009 Summer Release Fabasoft Folio supports the mail merge function of Microsoft Office Word and OpenOffice.org. This enables greater convenience when working with the directly available functions in these office tools.

Functional innovations from work with user boards and large-scale clients were implemented and developed in the Fabasoft eGov-Suite Version 8.0 SP1. The focus here was on concepting, realising and finalising the simplified view ("Espresso" view) for certain target groups and on the further optimisation of workflows for end users, for example in the field of informal collaboration. The Fabasoft eGov-Portal was created in the first half of the fiscal year 2009/2010 as in information platform for eGovernment clients. Customers use this platform to exchange experience and gain an insight into the current development status of the software.

Besides usability improvements to the Spring Release, Fabasoft DUCXdev 2009 Summer Release sees the implementation of new functionalities such as the interactive editing of extended configuration possibilities using the graphical user interface of the Fabasoft web browser client. This means that both descriptions for migrations or data synchronisations and also extensive report definitions from Eclipse can be opened and edited in the Fabasoft web browser client. The changes are then added to the Fabasoft DUCXdev project again as source code. The possibility of defining software products, editions and solutions in the DUCXdev project makes designing even more convenient.

Fabasoft DUCXtest has featured the newly developed Fabasoft DUCXtest stand-alone player since the 2009 Spring Release. The stand-alone player is particularly suitable for performance and stress tests on systems on which Fabasoft DUCXtest is not installed. A further functionality – the Fabasoft DUCXtest Console Player – enables the use of threads as of the 2009 Summer Release. Several windows can be integrated in one test. This means that users can work and make records parallel in all open windows. The Fabasoft DUCXtest Apache Ant Task for the parallel or sequential implementation of tests, the use of placeholders and extended troubleshooting also adds to the improvements.

Besides the app.strudl Software-Telemetry® 2009 Spring Release the app.strudl Software-Telemetry® 2009 Summer Release was also finalised and shipped to customers in the reporting period. With the newly developed end-2-end support, response time behaviour can be determined at each individual workstation and detailed evaluations are thus no longer restricted to dedicated measuring systems or measuring points in the computer centre. Product development work for the next version also started parallel to this.

The experience and feedback from many clients have been consolidated and included in the development of Mindbreeze Enterprise Search 2009 Summer Release. In the first six months of this fiscal year Mindbreeze concluded the changeover to the new Mindbreeze technology platform. The result is a greater functional scope and increased processing capacity for larger quantities of data with high performance and stability. The new application interface features the first new functions of the Mindbreeze technology platform which enable navigation through the information jungle. Common points (same authors, formats etc.), for example, can be aggregated via the connected data sources and offered to the user as so-called navigators.

Für projektspezifische Erweiterungen werden neue Schnittstellen angeboten. So wird die Einbindung von bereits bestehenden Suchmechanismen via "Query Federation" unterstützt. Mindbreeze Enterprise Search 2009 Summer Release ist darüber hinaus für die app.strudl Software-Telemetry® instrumentiert. Durch die bereitgestellten Daten lässt sich das Suchverhalten der Anwender nachvollziehen und ermöglicht, nach einer detaillierten Query- bzw. Performanceanalyse, zielgerichtete Optimierungen zu einer höheren Anwenderzufriedenheit.

2.3. Ereignisse nach dem Zwischenbilanzstichtag

Nach dem Zwischenbilanzstichtag sind beim Fabasoft Konzern keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten.

2.4. Ausblick

Im Geschäft mit den öffentlichen Auftraggebern im deutschsprachigen Raum stellte sich das Geschäftsvolumen mit Neulizenzen von Produkten aus dem Fabasoft Konzern, wie auch in der Vergangenheit volatil dar und unterliegt deutlichen Schwankungen auch zwischen den Geschäftsjahres-Quartalen.

Die aktuelle Ausschreibungslage und potenzielle Geschäftsmöglichkeiten stellen sich im Segment der öffentlichen Auftraggeber aktuell interessant dar. Ob und in welchem Umfang daraus in der Folge konkrete Aufträge generiert werden können, ist derzeit nicht bestimmbar. Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor liegt in der unklaren zukünftigen budgetären Situation angesichts der durch die aktuelle gesamtwirtschaftliche Entwicklung veränderte Einnahmen- und Ausgabensituation öffentlicher Haushalte. Unverändert ist bei Ausschreibungen ein verschärfter Mitbewerbsdruck zu spüren, der mit harten Preiskämpfen einhergeht. Dieser anhaltende Preiskampf könnte sich in Folge negativ auf die erzielbaren Margen auswirken.

Im Bereich der privaten Unternehmen konnten sehr erfreuliche Erfolge bei renommierten Kunden mit den Produkten Fabasoft Folio und Mindbreeze Enterprise Search erzielt werden. Diese Erfolge sollen als Anknüpfungspunkt für weitere Geschäfte genutzt werden. Chancen für die Produkte des Fabasoft Konzerns könnten sich aus Themen, wie Compliance im Sinne der rechtssicheren Ablage und Speicherung von geschäftsrelevanten Dokumenten ergeben. Diese Thematik rückt verstärkt in den Fokus der Unternehmen. Ob, wie und zu welchen Konditionen dieses Potenzial in Geschäft umgesetzt werden kann, ist im Hinblick auf die derzeitige gesamtwirtschaftliche Lage schwer abzuschätzen. Eine weitere Zurückhaltung bei Investitionsprojekten im privaten Sektor ist auch in den folgenden Geschäftsjahres-Quartalen nicht ausgeschlossen.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1. Voraussichtliche Entwicklung des Fabasoft Konzerns

Chancen für den Fabasoft Konzern werden insbesondere in folgenden Bereichen gesehen:

Neue Produkte und Produktversionen

Resultierend aus einer intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im abgelaufenen ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 wurden neue Versionen bestehender Produkte verfügbar gemacht und die Entwicklungsarbeiten für neue Produkte weiter vorangetrieben. Daraus ergeben sich Chancen für Neugeschäft auch außerhalb des bisherigen Fabasoft Hauptumsatzträgers, der Öffentlichen Verwaltungen. Der Vertrieb erfolgt dabei sowohl über Partner als auch über den Fabasoft Enterprise Sales. Des Weiteren ergeben sich Chancen für Zusatzgeschäft im Stammkundensegment, rund um das Standard-Produkt Fabasoft eGov-Suite, durch Updates bestehender Softwareinstallationen oder den Einsatz von Mindbreeze oder app.strudl Softwareprodukten.

Strategie 100 und Bekenntnis zu Standards

Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Produktpalette aus dem Fabasoft Konzern ist die zugrunde liegende "Strategie 100". Diese sieht vor, die Produkte sowohl auf der Microsoft-Windows-Plattform als auch auf Basis von Open-Source-Plattformen anzubieten. Besonders im Markt der öffentlichen Auftraggeber im deutschsprachigen Raum ergeben New interfaces are offered for project-specific extensions. The integration of existing search mechanisms, for example, is supported via "Query Federation". Moreover, the Mindbreeze Enterprise Search 2009 Summer Release is also instrumented for the app.strudl Software-Telemetry®. The data provided can be used to trace the search behaviour of the users and, following a detailed query or performance analysis, enables target-oriented optimisations for greater user satisfaction.

2.3. Events after the interim balance sheet date

No events of special significance which might have led to a different representation of the Fabasoft Group's assets, financial and earnings situation, occurred after the interim balance sheet date.

2.4. Outlook

In respect of public clients in the German-speaking countries the business volume with new licences for Fabasoft Group products remained volatile, as in the past, and is subject to significant fluctuations even between the respective quarters of the fiscal year.

The current tendering situation and potential business opportunities in the public sector can be regarded as interesting. Whether and to what extent concrete orders will be generated cannot be said at the current time. A significant uncertainty factor lies in the unclear future budgetary situation in respect of the new receipts and expenditures situation of government budgets as a result of the current overall economic development. The increased pressure from competitors together with intense price wars in tendering procedures remains the same. The continuing price war could in turn have a negative impact on attainable margins.

In the private company sector there have been very pleasing successes for the products Fabasoft Folio and Mindbreeze Enterprise Search with well-known clients. The intention is to use these successes as a starting point for additional business. Opportunities for the products of the Fabasoft Group may arise from topics such as compliance in the sense of the legally compliant filing and storage of business-relevant documents. Companies are attaching more and more importance to this issue. Whether and under which conditions this potential can be turned into business is difficult to say, particularly in light of the current overall economic situation. Continued signs of hesitancy with regard to investment projects in the private sector cannot be ruled out in the following quarters.

3. Chances and Risks Report

3.1. Expected development of the Fabasoft Group

Opportunities for the Fabasoft Group are seen in the following areas in particular:

New products and product versions

As a result of further intensive research and development activities over the first half year in the fiscal year 2009/2010 fiscal year, new versions of existing products have been made available and development work on new products has been driven even further. This means opportunities for new business beyond the scope of Fabasoft's main turnover partner in the past – public administrations. Sales are handled by partners and also via Fabasoft Enterprise Sales. Furthermore, this will create opportunities for additional business in the regular customer segment, centred on the standard product Fabasoft eGov-Suite, through updates of existing software installations and the integration of Mindbreeze or app.strudl software products.

Strategy 100 and commitment to standards

A key unique selling proposition of the product range offered by the Fabasoft Group is the "Strategy 100" upon which it is based. This strategy provides the products for both the Microsoft Windows platform and on the basis of open source platforms. This openness leads to interesting business opportunities, particularly in the market of public clients in the German-speaking region. Further opportunities for Fabasoft may arise as a result of increasing cost awareness - particularly among private companies.

sich aus dieser Offenheit interessante Anknüpfungspunkte für Geschäfte. Durch das steigende Kostenbewusstsein besonders bei privaten Unternehmen könnten sich weitere Chancen für Fabasoft ergeben.

Grundlage dieser offenen Plattformstrategie im Konzern ist das Bekenntnis zu und die Umsetzung von marktrelevanten Standards und Normen in der Software-Produktentwicklung. Dadurch sollen sowohl für Kunden als auch für Vertriebs- und Entwicklungspartner ein Beitrag zu Wahlfreiheit, Transparenz, Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit bei IT-Investitionen geleistet werden.

Vertriebswege und Partnerschaften

In jenen Ländern, wo Fabasoft mit eigenen Gesellschaften vertreten ist, und in ausgewählten weiteren Ländern sollen Entwicklungs-, Vertriebs- und Projektpartner auch über den öffentlichen Sektor hinaus gewonnen werden. Das Segment Fabasoft Enterprise Sales ist neben den Partnern im Fabasoft Konzern mit der Kundenakquise und dem Vertrieb betraut. Chancen könnten sich auch aus der Erschließung der Zielgruppe Mittelstand im deutschsprachigen Raum ergeben. Fabasoft bietet für diese Gruppe seine Produkte auf Subskriptionsbasis (Software as a Service) an, die durch zusätzliche Leistungen ergänzt werden können. Der diversifizierte Vertrieb könnte mittelfristig auch die starke Abhängigkeit von Großprojekten der öffentlichen Hand reduzieren.

Des Weiteren bildet die weltweit erste Zertifizierung gemäß dem neuen Standard MoReq2 für Fabasoft Folio die Basis für mögliche Geschäftschancen in Regionen und Marktsegmenten, wo dieser Standard zunehmende Bedeutung erlangt.

Markterschließung in den USA

Der Erschließung dieses hochkompetitiven Markts gestaltet sich einerseits sehr schwierig, zeitaufwändig und teuer, andererseits kann die USA-Präsenz neues Geschäftspotenzial eröffnen und als Ausgangspunkt für strategische Kooperationen und Vertriebspartnerschaften dienen. Des Weiteren ist die USA-Präsenz des Fabasoft Konzerns in vielen Fällen Voraussetzung für die Wahrnehmung der Produkte durch maßgebliche Medien und Industrie-Analysten. Erste Erfolge in der Positionierung der Produkte am Markt konnten bereits verzeichnet werden. So reihten führende Analysten die Produkte von Fabasoft/Mindbreeze in die Spitzengruppe der am Markt befindlichen Information-Access-Produkte ein.

Ausschreibungslage des öffentlichen Sektors in den deutschsprachigen Ländern

Erfahrungsgemäß stellt sich das Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern im deutschsprachigen Raum als schwer planbar dar. Bedingt durch Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Budgetsituation öffentlicher Haushalte im Umfeld der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation ist die zu erwartende zukünftige Ausschreibungssituation unsicher. Aktuell ist nicht einzuschätzen, wie weitgehend sich die aktuellen und potenziellen Sonderinvestitionsbedarfe sowie aktuellen und prognostizierten Einnahmenausfällen der öffentlichen Haushalte kurz- und mittelfristig auf Projektvorhaben, Projektbudgets und Zeitpläne für Verwaltungsmodernisierung und E-Government auswirken werden. Chancen für den Fabasoft Konzern könnten sich aber möglicherweise aus neuen Projekten im Zusammenhang mit Verwaltungsmodernisierung und E-Government ergeben, sofern ein diesbezügliches politisches Wollen auch in konkrete Projekte und Investitionen mündet. Über den deutschsprachigen Raum hinaus werden hier Chancen insbesondere auch in Vertriebspartnerschaften mit lokal tätigen Key-Playern gesehen.

3.2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten des Fabasoft Konzerns

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten für den Fabasoft Konzern werden insbesondere in folgenden Bereichen gesehen:

Starke Abhängigkeit vom Geschäft im deutschsprachigen Raum

Die Mehrheit der Umsätze im Fabasoft Konzern wurde im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 mit Government Kunden im deutschsprachigen Raum erwirtschaftet. Wesentliche Veränderungen in diesem Zielsegment wie zum Beispiel Änderungen der Budgetierungs- oder Vergabepraxis sowie das Aufkommen neuer oder bestehender Mitbewerber können einen wesentlichen Einfluss auf das Geschäft der betroffenen Fabasoft Gesellschaften und damit für den Konzern besitzen. Es wird versucht, diesen Risiken durch eine intensive und qualitätsvolle Betreuung der Bestandskunden, durch nutzenstiftende Produktinnovationen und durch eine möglichst kompetitive Angebotslegung bei Neuprojekten zu begegnen. Des Weiteren sollen insbesondere durch neue Vertriebswege mit den Produktschienen Fabasoft Folio, Mindbreeze Enterprise Search und app.strudl Software-Telemetry® neue Kundengruppen außerhalb der Öffentlichen Verwaltung und über den deutschsprachigen Raum hinaus erschlossen werden.

This open platform strategy is based on the commitment to and implementation of market-relevant standards in software product development to ensure a contribution is made to freedom of choice, transparency, cost-efficiency and future-safe applications when both customers and sales and development partners invest in IT.

Sales channels and partnerships

Development, sales and project partners – also outside the public sector – are to be sourced in the countries in which Fabasoft is represented with its own companies and in other selected countries. Besides existing partners, the Fabasoft Enterprise Sales has been entrusted with the acquisition of customers and sales. Opportunities may also arise from the development of mid-sized companies in German-speaking countries. For this particular group, Fabasoft offers its products on a subscription basis (software as a service) which can be expanded through additional services. The diversified sales may also reduce the strong dependency on large-scale projects in the public sector in the medium term.

Furthermore, the world's first certification in accordance with the new standard MoReq2 for Fabasoft Folio forms the basis for possible business opportunities in regions and market segments where increasing importance is being attached to this standard.

Opening up the USA market

Opening up this highly competitive market is, on the one hand, very difficult, time-consuming and expensive. On the other hand, however, the presence in the USA can open up new business potential and serve as a starting-point for strategic cooperations and sales partnerships. Moreover, the USA presence of the Fabasoft Group is, in many cases, essential for bringing the products to the attention of influential media and industry analysts. Initial successes in positioning the products in the market have already been achieved. Leading analysts, for example, ranked Fabasoft/ Mindbreeze products in the top group of information access products available on the market.

Tendering status in the public sector in the German-speaking countries

Experience shows that business with public sector clients in the German-speaking countries is difficult to plan. Due to the uncertainty with regard to the future budgetary situation of government budgets amidst the current overall economic situation, future tendering activities are uncertain. At the present time it cannot be said to what extent the current and potential special investment requirements, plus the current and forecasted loss of income for government budgets, will affect project planning, project budgets and schedules for the modernisation of administration and eGovernment in the short and medium term. Opportunities for the Fabasoft Group may possibly arise from new projects in connection with public administration modernisation and eGovernment, providing the respective political will is transformed into concrete projects and investments. Opportunities of this kind beyond the borders of the German-speaking countries can also be seen especially in sales partnerships with locally active key players.

3.2. Significant risks and uncertainties for the Fabasoft Group

Significant risks and uncertainties for the Fabasoft Group are seen in the following areas in particular:

Heavy dependency on business in the German-speaking countries

Business from government customers in the German-speaking countries accounted for a large majority of the sales of the Fabasoft Group in the first half year of the fiscal year 2009/2010. Major changes in this target segment, such as changes in budgetary or contracting processes or the presence of new or existing competitors, may have a significant effect on the business of the Fabasoft companies. Attempts to address these risks include offering existing customers intensive and high quality service, benefit-generating product innovations and submitting offers that are as competitive as possible in the case of new projects. In addition to this, the intention is to use new sales channels with the product lines Fabasoft Folio, Mindbreeze Enterprise Search and app.strudl Software-Telemetry® to acquire new client groups outside public administration and beyond the German-speaking countries.

Diversifikationsrisiken

Im Bestreben, durch eine verstärkte Diversifikation hinsichtlich Produkten, Marktsegmenten und Vertriebswegen die Risiken einer zu starken Spezialisierung und damit Abhängigkeit von einem schmalen und volatilen Zielsegment zu mildern, ergeben sich im Gegenzug auch neue Risikopotenziale. Hier sind besonders zu nennen: erhöhte Marketingaufwendungen, erhöhte Aufwendungen aus Forschung und Entwicklung, multiple Investitionsprojekte zur Marktaufbereitung, Risiken der strategischen Planung und erhöhte Planungsunsicherheit, heterogene Vertriebs- und Organisationsstrukturen, Positionierungsrisiken sowie Risiken, die sich aus einer diversifizierteren und dislozierteren Organisations- und Geschäftsstruktur ergeben. Um diesen Risiken zu begegnen, soll besonderes Augenmerk auf Personalauswahl sowie innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung gelegt werden. Darüber hinaus werden interne Reporting- und Controlling-Maßnahmen schrittweise ergänzt und weiter entwickelt.

Internationalisierung

Der Eintritt in neue Märkte bringt auch neue Risiken mit sich. Geringere Marktkenntnis und Bekanntheit als im angestammten Markt, Schwierigkeiten bei der Besetzung von Schlüsselpositionen, Internationalisierungs- und Lokalisierungsaufwände bei den Produkten sowie mögliche Kommunikations- und Kontrolldefizite sind hier besonders anzuführen. Es ist beabsichtigt, diese und ähnliche Risikofaktoren zu begrenzen, indem durch die Konzentration auf ein partnerorientiertes Modell die unmittelbaren Projektrisiken, wie sie aus eigener Angebotslegung in komplexen Projektsituationen und eigener Projektumsetzungstätigkeit entstehen können, abgemildert werden sollen. Allgemeine politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern, Widerspruch oder Überlappung in regulatorischen oder steuerlichen Bestimmungen können des Weiteren Risikofaktoren für eine stärker internationalisierte Geschäftstätigkeit darstellen.

Markteintritt mit neuen Produkten

Trotz erster positiver Reaktionen bei Pilot-Kunden können die endgültige Resonanz und die Marktchancen aktuell noch nicht exakt prognostiziert werden. Insbesondere können die Akzeptanz des neuen Geschäftsmodells (Software as a Service) und die dafür entwickelten Produkte noch nicht abgeschätzt werden. Eine besondere Herausforderung stellen auch die dafür erforderlichen Marketing- und Support-Investitionen dar.

Allgemeine Risiken des Partnergeschäftes

Risiken des Partner-Vertriebsmodells liegen insbesondere bei dem fehlenden direkten Kundenzugang – und damit auch dem fehlenden direkten Kundenfeedback – für Fabasoft, der potenziell geringeren Produktloyalität von Partnern und der Gefahr, dass bei Projektproblemen, sollten sie auch in der Sphäre eines Vertriebspartners liegen, Reputationsschäden auch den Produkthersteller treffen können. Des Weiteren bestehen im Partner-Geschäft häufig Einschränkungen für die Möglichkeiten der Fabasoft, eigene Marken wirksam zu positionieren, Geschäftsgeheimnisse zu schützen oder Zusatzgeschäft zu akquirieren. Allgemein kann Partnergeschäft auch die Gefahr von heftigem Mitbewerb zwischen Partnern – beispielsweise in der Akquisitionsphase um denselben Endkunden – und das Risiko von Konflikten zwischen Vertriebskanälen mit sich bringen. Fabasoft hat intern organisatorische Vorkehrungen ergriffen, um die Direktvertriebs- und die Partnerorganisation voneinander personell weitgehend zu trennen. Ein eigenes Partnermarketing sowie eine dedizierte technische Betreuung der Partner sollen zu deren Erfolg in den einzelnen Geschäftsfeldern beitragen. Ein weiteres Risiko wird darin gesehen, dass wenn Fabasoft nicht genügend Partner findet, die hochqualitative Softwarelösungen basierend auf Produkten und Technologien des Fabasoft-Konzerns entwickeln, die erwünschte bzw. für den nachhaltigen Markterfolg erforderliche Marktdurchdringung hinsichtlich der Produkttechnologie möglicherweise in den dafür vorgesehenen Märkten nicht erreicht werden kann.

Risiken hinsichtlich vertraulicher Informationen und geistigen Eigentums

Fabasoft misst dem Schutz vertraulicher Information und geistigen Eigentums höchsten Stellenwert bei. Es ist jedoch die Gefahr nicht völlig auszuschließen, dass jemand unberechtigten Zugriff auf dieses sensible Material erhält und dieses Material zum Nachteil des Unternehmens verwendet. Es wurden verschiedene organisatorische, systemtechnische und physische Barrieren eingerichtet, um solchen unberechtigten Zugriff zu verhindern. So ist Fabasoft am Standort Linz nach der ISO-Norm 27001 zertifiziert. Die ISO-Norm 27001 ist ein weltweit anerkannter Standard für die Bewertung der Sicherheit von IT-Umgebungen. Ein vollständiger Ausschluss solcher Risiken, insbesondere auch gegenüber einem gezielten Einsatz krimineller Energie, ist jedoch nicht möglich. Des Weiteren ist auch nicht völlig auszuschließen, dass im Zuge von Entwicklungstätigkeit oder Projektumsetzungstätigkeiten geschützte Rechtspositionen Dritter verletzt werden. Da solche Situationen neben dem Imageschaden auch weitreichende negative finanzielle Konsequenzen für das Unternehmen haben können, wird auch diesem Risikofeld große Bedeutung eingeräumt.

Diversification risks

Efforts to reduce the risks of excessive specialisation and thus dependency on a narrow and volatile target segment by increasing diversification in terms of products, market segments and sales channels, in turn create new risk potential. This includes primarily: increased marketing expenses, increased expenses in research and development, multiple investment projects for preparing the market, risks from strategic planning and increased planning uncertainty, heterogeneous sales and organisational structures, positioning risks and risks arising from a diversified and dislocated organisational and business structure. To address these risks, particular importance is to be attached to recruitment and internal education and training. Furthermore, internal reporting and controlling measures are to be extended and developed further.

Internationalisation

Entering new markets also bears certain risks. Unfamiliarity with the new market, lower awareness of the company than in the home market, difficulties in finding staff for key positions, internationalisation and localisation expenses for the products and possible deficits in communication and control are of particular note here. The aim is to limit these and similar risk factors by concentrating on a partner-oriented model intended to reduce immediate project risks which may arise from the company's own tendering in complex project situations and project implementation activities. General political and economic conditions in the individual countries and contradiction or overlapping in regulatory or tax provisions may also represent risk factors in more internationalised business.

Market entry with new products

Despite initial positive feedback from pilot customers it is still not possible at this stage to predict the actual response and the market opportunities. It is still too early to judge the acceptance in particular of both the new business model (software as a service) and the products developed for it. The required marketing and support investments also represent a major challenge.

General risks of the partner business

Risks in the partner business for Fabasoft lie in particular in the complete lack of direct customer contact (and thus also in the lack of direct customer feedback), the possibility of reduced product loyalty of partners and the danger of the product manufacturer's reputation also being damaged in the event of problems with the project that also lie within the scope of responsibility of a sales partner. Furthermore, the partner business frequently restricts Fabasoft's possibilities of positioning its own brands effectively, safeguarding company secrets and acquiring new business. With partner business in general there may also be the danger of tough competition between partners – for example in the acquisition phase for the same end client – and also the risk of conflicts between sales channels. Fabasoft has taken internal organisational measures to ensure that the direct sales and partner organisation share as few employees as possible. Independent partner marketing and dedicated technical support for the partners are intended to contribute to their success in the individual business field. A further risk could arise if Fabasoft cannot find enough partners to develop the high-quality software solutions based on the products and technologies of the Fabasoft Group. This would mean that it may not be possible to achieve the desired market penetration (or to the extent required for sustainable market success) with regard to product technology in the markets in question.

Risks concerning confidential information and intellectual property

Fabasoft attaches great importance to the protection of confidential information and intellectual property. However, the risk of an unauthorised person gaining access to this sensitive material and then using it to the detriment of the company can never be ruled out completely. Various organisational, technical system and physical barriers have been set up to prevent unauthorised access. The Fabasoft location in Linz is certified according to ISO 27001.The ISO 27001 standard is recognised throughout the world for the evaluation of the security of IT environments. It is not possible, however, to rule out such risks completely, especially if criminal energy is used specifically for this purpose. Nor can the infringement of protected legal positions of third parties in the course of development work or project implementation activities be completely ruled out. Since such situations may not only harm the company's reputation but also have farreaching negative financial consequences for the company, this area of risk is also given high priority.

Produktrisiken

Die Entwicklung von Softwareprodukten unterliegt immer dem Risiko von Software-Fehlern, welche auch durch die Anwendung umfangreicher Qualitätsmanagement- und insbesondere Testverfahren nicht völlig ausgeschlossen werden können. Solche Fehler können sich nicht zuletzt negativ auf Kundenzufriedenheit, Partnerzufriedenheit, Chancen bei Neugeschäft und den Erfolg von Umsetzungsprojekten auswirken. Um diese Risiken zu reduzieren, setzt Fabasoft neben manuellen Prüfverfahren automatisierte Tests in der Produktentwicklung und in der Projektumsetzung ein. Das zugrunde liegende innovative, eigenentwickelte Produkt – Fabasoft DUCXtest – wird auch Kunden und Partnern für ihre Qualitätssicherung angeboten.

Ein weiteres Risiko betreffend Softwareprodukte wird in der potenziellen Verschiebung von Auslieferungsterminen gesehen – sowohl betreffend die Fabasoft Produkte als auch hinsichtlich Produkten oder Technologien Dritter, auf die die Produkte aus dem Fabasoft Konzern aufbauen. Solche Verzögerungen könnten zu Umsatzverschiebungen und Umsatzausfällen bis hin zu Vertragsstrafen im Projektgeschäft führen. Des Weiteren würden sich bei längeren Entwicklungszeiten auch die Entwicklungskosten entsprechend erhöhen.

Allgemein ist zu sagen, dass Rückgänge bei dem Verkauf von Neulizenzen der Produkte aus dem Fabasoft Konzern auch die Entwicklung der Umsätze aus Dienstleistungen, Supportleistungen und Softwareaktualisierungen negativ beeinflussen können.

Risiken im direkten Projektgeschäft

Dort, wo Fabasoft Gesellschaften selbst Projektleistungen erbringen, zum Beispiel basierend auf Fixpreisangeboten, bestehen insbesondere die Risiken von missverständlichen oder missverstandenen Spezifikationen, Fehlkalkulationen, Terminüberschreitungen, Pönalen, technischen Umsetzungs- oder Betriebsproblemen, Softwarefehlern, Projektmanagementproblemen, Gewährleistungs- und Haftungsfällen (Schadenersatz) sowie Personalrisiken (beispielsweise wenn Schlüsselpersonal in kritischen Projektphasen ausfällt). Diese Risiken können sowohl die Fabasoft Gesellschaften direkt als auch indirekt im Wege über deren Subauftragnehmer oder Lieferanten treffen. Fabasoft setzt für die Projektarbeit ein praxiserprobtes Vorgehensmodell ein, welches weiterentwickelt wird.

Die Implementierung umfangreicher Software-Projekte ist ein Prozess, welcher häufig signifikante Beistell- und Mitwirkungsleistungen auf Kundenseite bedingt. Daraus ergeben sich auch eine Reihe von Risiken, die sich dem direkten Einflussbereich des Unternehmens entziehen, jedoch den Gesamterfolg der Projekte maßgeblich beeinflussen kann.

Risiken im Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern

Projekte im öffentlichen Sektor sind von langen Vorlauf- und Entscheidungszeiten, komplexen, sehr formalen und umfangreichen Angebotserfordernissen, juristisch, technisch und personell anspruchsvollen Vergabeverfahren sowie umfangreichen, teuren und langwierigen Teststellungen geprägt. Dazu kommen knappe Budgets bei den Auftraggebern und starker Wettbewerbsdruck, gefördert durch die öffentliche, meist europaweite Natur der Ausschreibungsverfahren. In den Projektverträgen geben diese Auftraggeber häufig harte Vertragskonditionen (Haftung, Schadenersatz etc.) oft ohne Verhandlungsmöglichkeiten vor. Das Geschäft im öffentlichen Sektor unterliegt des Weiteren auch starken saisonalen und budgetären Schwankungen. Solche Unsicherheiten im Geschäft können sowohl die Vergabe von Neuprojekten als auch die Verlängerungen bestehender Vertragsverhältnisse betreffen, und damit die zukünftige Erlösentwicklung wesentlich negativ beeinflussen. Politische Entwicklungen wie beispielsweise Neuwahlen oder Kompetenzverlagerungen können darüber hinaus bereits weit vorangeschrittene Vergabeprojekte wieder "zurück an den Start" befördern. Aufgrund der Größe vieler Projekte im öffentlichen Sektor und der engen Zusammenarbeit der einzelnen Stellen des öffentlichen Sektors besteht auch das erhöhte Potenzial von Klumpenrisiken. Als erhebliches Risiko im wichtigen Geschäftsbereich der öffentlichen Auftraggeber werden drohende drastische Budgeteinschränkungen in den öffentlichen Haushalten insbesondere im Zusammenhang mit der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation gesehen.

Mitbewerbsdruck

Der Softwaresektor, insbesondere im Segment des Enterprise Content Managements, unterliegt einer intensiven Konsolidierungswelle, welche im Wege von Akquisitionen und Zusammenschlüssen fortlaufend größere und internationalere Mitbewerber mit immer deutlicheren Skaleneffekten entstehen lässt. Des Weiteren ist ein verstärkter Markteintritt marktdominierender Software-Hersteller, teilweise mit neuen Produkten, in diesem Segment zu beobachten, was weiterhin zu einem intensivierten Preis- und Margendruck sowie einer erschwerten Partnerakquisition führen kann. Der hohe Sättigungsgrad im Softwaresektor erschwert darüber hinaus die Akzeptanz und Etablierung neuer Softwareprodukte.

Product risks

The development of software products is always subject to the risk of software errors which even the use of extensive quality management and especially test procedures can never rule out completely. Such errors may have a negative impact on customer satisfaction, partner satisfaction, chances for new business and the success of implementation projects. In order to reduce these risks, Fabasoft uses not only manual test procedures but also automated tests in product development and project implementation. The innovative product developed by Fabasoft in-house as the basis for such tests – Fabasoft DUCXtest – is also offered to customers and partners for their quality assurance.

A further risk with software products is seen in the potential postponement of software product deliveries – with regard to both Fabasoft's own products and also third-party products or technologies on which the products of the Fabasoft Group are based. Such delays may lead to the postponement or loss of sales revenues and even result in contractual penalties in the case of project business. Furthermore, longer development times would also increase development costs accordingly.

Generally it must be said that downturns in the sales of new licences for products of the Fabasoft Group can also have a negative effect on the development of sales from services, support services and software updates.

Risks in the direct project business

Where Fabasoft companies provide project services themselves, for example based on fixed price quotations, there is a particular risk of unclear or misunderstood specifications, miscalculations, deadline overshoots, penalties, problems in the technical implementation or operational problems, software errors, problems with project management, warranty and liability claims (compensation) and issues concerning human resources (for example if key members of staff are not available in critical project phases). These risks may affect the Fabasoft companies directly and also indirectly via their subcontractors or suppliers. Fabasoft uses a tried-and-tested procedures model for project work which is developed further.

The implementation of extensive software projects is a process which frequently necessitates significant contributions and involvement on the part of the customer. This also gives rise to certain risks that are beyond the company's direct scope of influence but which may have a significant impact on the overall success of the project.

Risks in business with clients in the public sector

Projects in the public sector are known for lengthy lead times and decision-making processes, complex, very formal and extensive tendering requirements, allocation procedures that present a challenge at a legal, technical and human level, elaborate, expensive and long-drawn-out tests, plus tight budgets on the part of the clients and strong pressure from competitors which is intensified by the public, mostly Europe-wide nature of the tendering process. These clients frequently specify stringent contractual requirements (liability, compensation etc.) in the project agreements which are often non-negotiable. Dealings in the public sector are also affected by strong seasonal and budgetary fluctuations. Such uncertainties in the business can jeopardise both the awarding of new projects and also the extension of existing contractual conditions and thus have a markedly negative impact on the development of revenues. Political developments such as reelections and responsibility transfer may also result in having to go "back to the drawing board" with projects that have already been awarded and reached their final stages. Due to the size of many projects in the public sector and the close collaboration between the individual offices of the public sector there is also a greater danger of cluster risks. The threat of drastic cuts in government budgets, particularly in connection with the current overall economic climate, represents a considerable risk in the important public sector client business.

Competition

The software sector, in the Enterprise Content Management segment in particular, is undergoing an intensive wave of consolidation which is giving rise to larger and more international competitors with increasingly clear economies of scale through mergers and acquisitions. In addition to this there are signs that software manufacturers who already dominate markets are beginning to enter this market segment, which will in turn result in even greater pressure on prices and margins and make the task of acquiring new partners more difficult. Moreover, the high degree of satiation in the software sector makes the acceptance and establishment of new software products more difficult.

Personalrisiken

Es werden Risiken darin gesehen, hochqualifizierte Management Fachkräfte im IT-Bereich für die eigenverantwortliche Führung und den Ausbau neuer oder neu strukturierter Geschäftsbereiche im ausreichenden Umfang zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden. Des Weiteren ergeben sich Risiken, wenn eine größere Anzahl von Mitarbeitern – insbesondere auch Schlüsselkräfte – das Unternehmen in kurzer Abfolge verlassen, und diese nicht kurzfristig ersetzt werden können. Dies hätte eine negative Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung und auf die Fähigkeit des Unternehmens, bereits eingegangene Verpflichtungen zu erfüllen und würde voraussichtlich zu einer negativen Entwicklung der Kundenzufriedenheit und der Erlöse bis hin zu möglichen Vertragsstrafen führen.

IT-Risiken

Störungen beispielsweise in der Hardware-, Datenspeicherungs- oder Netzwerk-Infrastruktur, in der Software, bei Datenübertragungsleitungen oder seitens der Internet-Betreiber, Bedienungsfehler, Viren, Hacker oder Naturkatastrophen können den Betrieb der Systeme des Unternehmens sowie von wichtigen Systemen, mit welchen diese vernetzt sind, sowie die Möglichkeit der lückenlosen Datensicherung negativ beeinflussen. Eine Folge davon können Einschränkungen oder Ausfälle insbesondere von Online-Service-Leistungen, Vertriebstätigkeiten, Entwicklungstätigkeiten, Verwaltungstätigkeiten sowie der Online-Präsenz des Unternehmens – einschließlich der gesetzlich oder regulatorisch vorgeschriebenen Veröffentlichungen auf der Homepage – sein.

Das Unternehmen hat organisatorische und technische Vorkehrungen für die Erbringung definierter Service Levels bei seinen internen Systemen nach Abwägung von Kosten und Risiken getroffen, eine vollständige Eliminierung aller Risikofaktoren ist aber nicht möglich.

Finanzrisiken

Das Risiko von Forderungsausfällen ist im Geschäft mit den öffentlichen Auftraggebern verhältnismäßig gering, im Partnergeschäft sowie im Umfeld der privaten Auftraggeber könnte die aktuelle Situation am Finanz- und Wirtschaftsmarkt zu einem höheren Finanzrisiko führen, als die marktübliche Entwicklung der vergangenen Jahre. Das Zinsänderungsrisiko besteht nur bei den zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerten. Da diese Wertpapiere über Fonds gehalten werden und kurzfristig liquidierbar sind, kann das Zinsänderungsrisiko als nicht wesentlich bezeichnet werden. Währungsrisiken bestehen insbesondere dort, wo Forderungen oder Verbindlichkeiten bzw. Guthaben bei Finanz- und Versicherungsinstitutionen in einer anderen als der lokalen Währung der Gesellschaft bestehen.

Im Zusammenhang mit den aktuellen Turbulenzen speziell im Finanzsektor sind Risiken betreffend die Sicherheit und Werthaltigkeit von Guthaben bei Finanz- und Versicherungsinstitutionen sowie von Ansprüchen gegenüber diesen Institutionen derzeit nicht ausschließbar.

4. Bericht zu wesentlichen Geschäften über nahestehende Personen

Im Berichtszeitraum wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

Linz, am 3. November 2009

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Der Vorstand der Fabasoft AG

Human resources

Risks can be seen in finding an appropriate number of highly qualified management specialists in the IT sector for independently responsible leadership and the expansion of new or restructured business areas and also in encouraging their long-term loyalty to the company. Furthermore, there are risks if a larger number of employees – particularly key members of staff – leave the company within a short space of time and cannot be replaced in the short term. This would have a negative effect on business development and the ability of the company to fulfil obligations already agreed to and it is likely that it would have a negative impact on customer satisfaction and revenues – even going as far as contractual penalties.

IT risks

Errors, for example in the hardware, data storage or network infrastructure, in software, data transfer lines or on the part of the internet provider, operational errors, viruses, hackers and natural disasters can have a negative effect on the operation of the company's systems and also important systems they are linked to and can also jeopardise the ability to guarantee perfect data storage. One possible consequence of this is the reduction or failure especially of online services, sales activities, development activities, administration activities and the online presence of the company – including announcements that legislation or the company regulations require publication on the website.

After taking costs and risks into consideration, the company has taken organisational and technical precautions to provide defined service levels for its internal systems. However, it is not possible to eliminate all risk factors.

Financial risks

The receivables risk in business with public clients is relatively low, whereas the current situation in financial and economic markets could lead to a higher financial risk than the usual market development in recent years in the partner business and in the private client sector. Interest rate risk occurs only in the case of available-for-sale financial assets. As these securities are held in funds and can be called at short notice, the interest rate risk can be regarded as insignificant. Exchange rate risks occur mostly when receivables or payables/assets at financial and insurance institutions exist in a currency other than the local currency of the company.

Further to the current turbulences, particularly in the financial sector, risks concerning the safety and value retention of assets at financial and insurance institutions and claims against these institutions cannot be ruled out at the present time.

4. Report of significant businesses of affiliated Persons

In the period unter review no businesses of affiliated persons were effected.

Linz, 3 November 2009

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Managing Board Fabasoft AG

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010

in TEUR
AZ
April - Sep. 2009 April - Sep. 2008
Umsatzerlöse
5.
10.290 9.647
Sonstige betriebliche Erträge 57 108
Aufwendungen für bezogene Herstellungsleistungen -222 -313
Personalaufwand -6.146 -6.334
Aufwand für planmäßige Abschreibungen -723 -1.028
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.639 -3.479
Betriebsergebnis 617 -1.399
Finanzerträge 227 462
Ergebnis vor Ertragsteuern 844 -937
Ertragsteuern -192 304
Periodenergebnis 652 -633
Veränderung Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung 15 -42
Sonstiges Ergebnis 15 -42
Gesamtergebnis 667 -675
Periodenergebnis
davon entfallen auf:
Anteilsinhaber des Mutterunternehmens 654 -633
Minderheiten -2 0
Gesamtergebnis
davon entfallen auf:
Anteilsinhaber des Mutterunternehmens 669 -675
Minderheiten -2 0
Ergebnis je Aktie bezogen auf das Gesamtergebnis,
das den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft im
Geschäftsjahr zusteht (in EUR je Aktie)
unverwässert 0,08 -0,07
verwässert 0,08 -0,07

Consolidated Income Statement for the First Half of the Fiscal Year 2009/2010

in EUR tsd
Note
April - Sep 2009 April - Sep 2008
Sales revenue
5.
10,290 9,647
Other operating income 57 108
Expenses for purchased services -222 -313
Employee benefits expenses -6,146 -6,334
Depreciation and amortisation expense -723 -1,028
Other operating expenses -2,639 -3,479
Operating result 617 -1,399
Finance income 227 462
Result before income taxes 844 -937
Income taxes -192 304
Result for the period 652 -633
Change in adjustment item for currency conversion 15 -42
Other result 15 -42
Total result 667 -675
Result for the period
Attributable to:
Equity holders of the Parent Company 654 -633
Minority -2 0
Total result
Attributable to:
Equity holders of the Parent Company 669 -675
Minority -2 0
Earnings per share in terms of total result
for result attributable to the equity holders of the
Parent Company during the year (expressed in EUR per share)
basic 0.08 -0.07
diluted 0.08 -0.07

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das 2. Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010

in TEUR
AZ
Juli - Sep. 2009 Juli - Sep. 2008
Umsatzerlöse 5.246 4.573
Sonstige betriebliche Erträge 0 96
Aufwendungen für bezogene Herstellungsleistungen -80 -202
Personalaufwand -2.914 -3.082
Aufwand für planmäßige Abschreibungen -342 -541
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.377 -2.045
Betriebsergebnis 533 -1.201
Finanzerträge 31 290
Ergebnis vor Ertragsteuern 564 -911
Ertragsteuern -125 297
Periodenergebnis 439 -614
Veränderung Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung 46 -14
Sonstiges Ergebnis 46 -14
Gesamtergebnis 485 -628
Periodenergebnis
davon entfallen auf:
Anteilsinhaber des Mutterunternehmens 443 -614
Minderheiten -4 0
Gesamtergebnis
davon entfallen auf:
Anteilsinhaber des Mutterunternehmens 489 -628
Minderheiten -4 0
Ergebnis je Aktie bezogen auf das Gesamtergebnis,
das den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft im
Geschäftsjahr zusteht (in EUR je Aktie)
unverwässert 0,07 -0,07
verwässert 0,07 -0,07

Consolidated Income Statement for the Second Quarter of the Fiscal Year 2009/2010

in EUR tsd
Note
Juli - Sep 2009 Juli - Sep 2008
Sales revenue 5,246 4,573
Other operating income 0 96
Expenses for purchased services -80 -202
Employee benefits expenses -2,914 -3,082
Depreciation and amortisation expense -342 -541
Other operating expenses -1,377 -2,045
Operating result 533 -1,201
Finance income 31 290
Result before income taxes 564 -911
Income taxes -125 297
Result for the period 439 -614
Change in adjustment item for currency conversion 46 -14
Other result 46 -14
Total result 485 -628
Result for the period
Attributable to:
Equity holders of the Parent Company 443 -614
Minority -4 0
Total result
Attributable to:
Equity holders of the Parent Company 489 -628
Minority -4 0
Earnings per share in terms of total result
for result attributable to the equity holders of the
Parent Company during the year (expressed in EUR per share)
basic 0.07 -0.07
diluted 0.07 -0.07

Konzernzwischenbilanz zum 30. September 2009

Aktiva in TEUR
AZ
30.09.2009 31.03.2009
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 1.820 2.274
Immaterielle Vermögenswerte 53 72
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 148 148
Aktive latente Steuern 866 1.030
2.887 3.524
Kurzfristige Vermögenswerte
Liefer- und sonstige Forderungen 6.780 6.474
Liquide Mittel 14.738 17.067
21.518 23.541
SUMME AKTIVA 24.405 27.065
Passiva in TEUR
AZ
30.09.2009 31.03.2009
Eigenkapital
Den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital
Grundkapital 7.000 8.518
Kapitalrücklagen 9.894 9.894
Marktbewertungsrücklage -5 -5
Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung 246 231
Ergebnisvortrag -1.611 -2.265
15.524 16.373
Minderheitenanteil 9 11
15.533 16.384
Langfristige Schulden
Rückstellungen für Abfertigungen 964 910
Passive latente Steuern 19 20
983 930
Kurzfristige Schulden
Liefer- und sonstige Verbindlichkeiten 4.389 3.395
Ertragsteuerverbindlichkeiten 25 0
Erlösabgrenzungen 3.475 6.356
7.889 9.751
SUMME PASSIVA 24.405 27.065

Consolidated Interim Balance Sheet as at 30 September 2009

Assets in EUR tsd Note 30/09/2009 31/03/2009
Non-current assets
Property, plant and equipment 1,820 2,274
Intangible assets 53 72
Available-for-sale financial assets 148 148
Deferred income tax assets 866 1,030
2,887 3,524
Current assets
Trade and other receivables 6,780 6,474
Cash and cash equivalents 14,738 17,067
21,518 23,541
TOTAL ASSETS 24,405 27,065
Equity and liabilities in EUR tsd Note 30/09/2009 31/03/2009
Equity
Capital and reserves attributable to the Parent Company's equity holders
Share capital 7,000 8,518
Capital reserves 9,894 9,894
Market revaluation reserve -5 -5
Adjustment item for currency conversions 246 231
Retained earnings -1,611 -2,265
15,524 16,373
Minority interest 9 11
15,533 16,384
Non-current liabilities
Provisions for severance payments 964 910
Deferred income tax liabilities 19 20
983 930
Current liabilities
Total
Equity
and liabilities
24,405 27,065
7,889 9,751
Revenue accruals 3,475 6,356
Liabilities for income taxes 25 0
Trade and other payables 4,389 3,395

Konzern-Geldflussrechnung für das 1. Halbjahr des Geschäftsjahrs 2009/2010

in TEUR
AZ
April - Sep. 2009 April - Sep. 2008
Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit
Betriebsergebnis 617 -1.399
Bereinigung um nicht zahlungswirksame Posten:
Aufwand für planmäßige Abschreibungen 723 1.028
Veränderung von langfristigen Rückstellungen 54 69
Gewinne (Verluste) aus dem Abgang von Sachanlagen 1 0
1.395 -302
Veränderungen im Nettoumlaufvermögen:
Veränderung von Vorräten, Liefer- und sonstigen Forderungen -459 1.169
(ohne Forderungen aus Ertragsteuerverrechnung)
Veränderung von Liefer- und sonstigen Verbindlichkeiten -524 68
Veränderung von Erlösabgrenzungen -2.881 -3.062
-3.864 -1.825
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit generierte Zahlungsmittel -2.469 -2.127
Vereinnahmte Zinsen 104 320
Erhaltene / gezahlte Ertragsteuern 152 -112
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit -2.213 -1.919
Cash Flow aus Investitionstätigkeit
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
3.1.
-252 -941
Nettozahlungsmittel aus Investitionstätigkeit -252 -941
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit
Kauf von eigenen Aktien 0 -2.787
Dividendenausschüttung 0 -468
Nettozahlungsmittel aus Finanzierungstätigkeit 0 -3.255
Veränderung der liquiden Mittel -2.465 -6.115
Entwicklung der liquiden Mittel
Anfangsbestand der liquiden Mittel 17.067 21.315
Effekte aus Wechselkursänderungen 136 114
Abnahme / Zunahme -2.465 -6.115
Endbestand der liquiden Mittel
4.
14.738 15.314

Consolidated Cash Flow Statement for the First Half of the Fiscal Year 2009/2010

in EUR tsd Note April - Sep 2009 April - Sep 2008
Cash flows from operating activities
Operating result 617 -1,399
Adjustments in non-cash items
Depreciation and amortisation expense 723 1,028
Changes in non-current provisions 54 69
Profit (Losses) from disposal of property, plant and equipment 1 0
1,395 -302
Adjustments in net current assets
Changes in inventories, trade and other receivables -459 1,169
(without income tax receivables)
Changes in trade and other payables -524 68
Changes in revenue accruals -2,881 -3,062
-3,864 -1,825
Cash generated from operations -2,469 -2,127
Interest received 104 320
Income taxes received/paid 152 -112
Net cash generated from operating activities -2,213 -1,919
Cash flows from investing activities
Purchases of property, plant and equipment and intangible assets 3.1. -252 -941
Net cash used in investing activities -252 -941
Cash flows from financing activities
Purchase of own shares 0 -2,787
Dividend distribution 0 -468
Net cash used in financing activities 0 -3,255
Changes in cash and cash equivalents -2,465 -6,115
Changes in cash and cash equivalents
Cash and cash equivalents at beginning of period 17,067 21,315
Effect of exchange rates changes
Increase / Decrease
136
-2,465
114
-6,115
Cash and cash equivalents at end of period 4. 14,738 15,314

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010

Den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital
Ausgleichs-
Marktbe- posten aus Minder- Eigen-
Grund- Kapital- Eigene wertungs- W ährungs- Ergebnis- heiten- kapital
in TEUR AZ kapital rücklagen Aktien rücklage umrechnung vortrag Gesamt anteil gesamt
Stand am 31. März 2008 9.465 11.835 -87 -5 223 -327 21.104 2 21.106
Gesamtergebnis 0 0 0 0 -42 -633 -675 0 -675
Dividende 0 0 0 0 0 -468 -468 0 -468
Änderung aufgrund des
Aktienrückkaufprogramms/
-angebotes 0 0 -2.788 0 0 0 -2.788 0 -2.788
Stand am 30. Sep. 2008 3.2. 9.465 11.835 -2.875 -5 181 -1.428 17.173 2 17.175
Den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital
Ausgleichs-
Marktbe- posten aus Minder- Eigen-
Grund- Kapital- Eigene wertungs- W ährungs- Ergebnis- heiten- kapital
in TEUR AZ kapital rücklagen Aktien rücklage umrechnung vortrag Gesamt anteil gesamt
Stand am 31. März 2009 8.518 9.894 0 -5 231 -2.265 16.373 11 16.384
Gesamtergebnis 0 0 0 0 15 654 669 -2 667
Änderung aufgrund
Kapitalherabsetzung -1.518 0 0 0 0 0 -1.518 0 -1.518
Stand am 30. Sep. 2009 3.2. 7.000 9.894 0 -5 246 -1.611 15.524 9 15.533

Consolidated Statement of Changes in Equity for the First Half of the Fiscal Year 2009/2010

in EUR tsd Note Share
capital
Capital
reserves
Own
shares
Revalu-
ation
reserve
Attributable to equity holders of the Parent Company
Adjustment
item for
currency
conversions
Retained
earnings
Total Minority
interest
Total
equity
Balance at 31 March 2008 9,465 11,835 -87 -5 223 -327 21,104 2 21,106
Total result 0 0 0 0 -42 -633 -675 0 -675
Dividend 0 0 0 0 0 -468 -468 0 -468
Changes due to share
repurchase programme/
public repurchase tender offer
0 0 -2,788 0 0 0 -2,788 0 -2,788
Balance at 30 Sep 2008 3.2. 9,465 11,835 -2,875 -5 181 -1,428 17,173 2 17,175
Share Capital Own Revalu-
ation
Attributable to equity holders of the Parent Company
Adjustment
item for
currency
Retained Minority Total
in EUR tsd Note capital reserves shares reserve conversions earnings Total interest equity
Balance at 31 March 2009 8,518 9,894 0 -5 231 -2,265 16,373 11 16,384
Total result 0 0 0 0 15 654 669 -2 667
Changes due to
capital reduction -1,518 0 0 0 0 0 -1,518 0 -1,518
Balance at 30 Sep 2009 3.2. 7,000 9,894 0 -5 246 -1,611 15,524 9 15,533

Anhang zum Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2009

1. Grundlegende Informationen

Fabasoft ist ein europäischer Hersteller von Standardsoftware für Electronic Government, Enterprise Content Management (ECM), Compliance und Information Governance.

Die Muttergesellschaft ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in der Honauerstraße 4, 4020 Linz, Österreich. Die Aktien der Gesellschaft notieren im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (WKN (D) 922985). Der Berichtszeitraum des Konzernzwischenabschlusses umfasst den Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2009.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1. Grundlagen der Abschlusserstellung

Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2009 wurde in Übereinstimmung mit dem International Accounting Standard 34 (IAS 34) aufgestellt.

Der Konzernzwischenabschluss wurde nach dem historischen Anschaffungskostenprinzip aufgestellt, mit der Ausnahme von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, die mit dem Zeitwert zum Zwischenbilanzstichtag bewertet werden.

Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden verlangt die Anwendung von Schätzungen und Annahmen, die die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie die offengelegten Eventualvermögenswerte und -verbindlichkeiten am Zwischenbilanzstichtag sowie die bilanzierten Erträge und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen auf den laufenden Transaktionen basieren, können die tatsächlichen Werte letztendlich von diesen Schätzungen abweichen.

Bei der Erstellung des Zwischenabschlusses wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet wie für den letzten vorliegenden Konzernabschluss zum 31. März 2009. Hinsichtlich der Darstellung ergaben sich Änderungen aus der erstmaligen Anwendung von IAS 1 (revised 2007) und IFRS 8.

Der Konzernzwischenabschluss ist in tausend Euro (TEUR) aufgestellt, die Angaben im Anhang erfolgen ebenfalls in TEUR.

2.2. Konsolidierung

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Zwischenabschlüsse der Tochterunternehmen wurden auf den einheitlichen Konzernzwischenabschlussstichtag 30. September 2009 sowie nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt.

Notes to the Consolidated Interim Financial Statements as at 30 September 2009

1. Company details

Fabasoft is a European manufacturer of standard software for electronic government, enterprise content management (ECM), compliance and information governance.

The parent company is a stock corporation located in Honauerstrasse 4, 4020 Linz, Austria. Company shares have been quoted in Prime Standard at the Frankfurt Stock Exchange (WKN (D) 922985). The reported period for the consolidated interim financial statements is from 1 April to 30 September 2009.

2. Accounting policies

2.1. Basis of preparation

The consolidated interim financial statements dated 30 September 2009 were drawn up in compliance with the International Financial Reporting Standard 34 (IAS 34).

The consolidated interim financial statements were drawn up according to the historical cost principle, with the exception of available-for-sale financial assets which have been evaluated according to their market value on the interim balance sheet date.

The consolidated interim financial statements were drawn up in agreement with generally recognised accounting policies which require the use of estimates and assumptions. These estimates and assumptions influence the amount and return on assets and liabilities shown in the balance sheet, the disclosed contingent assets and liabilities on the interim balance sheet date as well as the income and expenditures shown on the balance sheet for the period under consideration. Although these estimates are calculated to the best knowledge based on current transactions, actual values may deviate from these estimates.

In the process of drawing up these interim financial statements, we have consistently applied the same accounting and valuation methods as for the previous consolidated accounts for 31 March 2009. There were changes from the initial application of IAS 1 (revised 2007) and IFRS 8 in respect of presentation.

The consolidated interim financial statements are prepared in thousands of Euros (EUR tsd), as are entries in the notes.

2.2. Consolidation

The annual financial statements of subsidiaries included in the consolidated financial statements were drawn up Group-wide on 30 September 2009 and in accordance with IFRS, as applicable in the EU.

2.2.1. Konsolidierungskreis

Zum Zwischenbilanzstichtag 30. September 2009 sind neben der Fabasoft AG als Mutterunternehmen folgende Gesellschaften in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:

Unternehmen Sitz Unmittelbarer Anteil der Fabasoft AG in%
Fabasoft R&D GmbH Linz/Österreich 100,00
Fabasoft Austria GmbH Linz/Österreich 100,00
Fabalabs Software GmbH Linz/Österreich 100,00
Mindbreeze Software GmbH Linz/Österreich 55,00
Fabasoft Institute of Technology GmbH Linz/Österreich 100,00
Fabasoft International Services GmbH Linz/Österreich 100,00
Fabasoft Distribution GmbH Linz/Österreich 100,00
app.strudl Software GmbH Linz/Österreich 90,00
Fabasoft D Software GmbH Frankfurt am Main/Deutschland 100,00
Fabasoft CH Software AG Bern/Schweiz 100,00
Fabasoft Limited London/Großbritannien 100,00
Fabasoft Italia S.r.l. Rom/Italien 100,00
Fabasoft Romania S.R.L. – in Liquidation Bukarest/Rumänien 80,00
Unternehmen Sitz Mittelbarer Anteil der Fabasoft AG in%
Fabasoft Corporation Beverly/USA 100,00

2.2.2. Änderungen im Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis hat sich im Berichtszeitraum nicht geändert.

2.2.3. Währungsumrechnung

Die Zwischenabschlüsse in fremder Währung wurden zu den jeweiligen Mittelkursen umgerechnet. Dabei kamen bei den Posten der Bilanz die Kurse zum Zwischenbilanzstichtag, bei den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung die Durchschnittskurse des Berichtszeitraumes zur Anwendung. Differenzen dieser Währungsumrechnungen werden im sonstigen Ergebnis ausgewiesen. Kursdifferenzen aus der Umrechnung von Transaktionen und Bilanzposten in fremden Währungen werden zu den im Transaktionszeitpunkt bzw. Bewertungszeitpunkt gültigen Kursen erfolgswirksam erfasst.

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1. Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen EDV-Hardware und sonstige Büroeinrichtung.

3.2. Eigenkapital

Zum Stichtag 30. September 2009 beträgt das Grundkapital der Gesellschaft TEUR 7.000. Es setzt sich aus 7.000.000 Stückaktien (Vorjahr 9.464.600) zum Nennbetrag von EUR 1,00 je Aktie zusammen.

Die Kapitalrücklage iHv TEUR 9.894 setzt sich im Wesentlichen aus Agio zusammen.

2.2.1. Consolidation scope

As at the interim balance sheet date, 30 September 2009, the following companies in addition to Fabasoft AG, as the parent company, have been fully consolidated and are included in the consolidated financial statements.

Entities Location of head offices Direct share of Fabasoft AG in%
Fabasoft R&D GmbH Linz/Austria 100.00
Fabasoft Austria GmbH Linz/Austria 100.00
Fabalabs Software GmbH Linz/Austria 100.00
Mindbreeze Software GmbH Linz/Austria 55.00
Fabasoft Institute of Technology GmbH Linz/Austria 100.00
Fabasoft International Services GmbH Linz/Austria 100.00
Fabasoft Distribution GmbH Linz/Austria 100.00
app.strudl Software GmbH Linz/Austria 90.00
Fabasoft D Software GmbH Frankfurt am Main/Germany 100.00
Fabasoft CH Software AG Bern/Switzerland 100.00
Fabasoft Limited London/Great Britain 100.00
Fabasoft Italia S.r.l. Rome/Italy 100.00
Fabasoft Romania S.R.L. – in liquidation Bucharest/Romania 80.00
Entities Location of head offices Indirect share of Fabasoft AG in%
Fabasoft Corporation Beverly/USA 100.00

2.2.2. Changes to the scope of consolidation

The scope of consolidation was not been changed during the reported period.

2.2.3. Foreign currency translation

Interim financial statements in foreign currencies have been translated at the average relevant exchange rate. According to this method, the items on the interim balance sheet were translated at the exchange rates valid on the interim balance sheet date, whereas the items on the income statement were translated at the average exchange rate for the reported period. Differences in these currency conversions are recorded in the other result. Exchange difference which may occur when converting transactions and accounting items into foreign currencies are calculated using the valid exchange rate at the time of the transaction or valuation.

3. Notes to the balance sheet and the income statement

3.1. Investments

The purchases of property, plant and equipment and intangible assets mainly concern hardware and other office equipment.

3.2. Equity

As at 30 September 2009, the company's share capital was EUR 7,000 tsd. It is comprised of 7,000,000 individual shares (previous year: 9,464,600) at a nominal value of EUR 1.00 per share.

Capital reserves in the order of EUR 9,894 tsd consist primarily of premiums.

In der ordentlichen Hauptversammlung der Fabasoft AG am 30. Juni 2009 wurden unter anderen folgende Beschlüsse gefasst:

Das Grundkapital wird im Wege der ordentlichen Kapitalherabsetzung von EUR 8.518.140 auf EUR 7.000.000 zum Zweck der Rückzahlung eines Teils des Grundkapitals durch Zusammenlegung von Aktien herabgesetzt. Der Vorstand wird ermächtigt, weitere Einzelheiten der Kapitalherabsetzung zu entscheiden.

Der Vorstand wird für die Dauer von 30 Monaten ermächtigt, für die Gesellschaft eigene Aktien gemäß den Bestimmungen des § 65 Abs 1 Z 4 und 8 AktG bis zu einem maximalen Anteil von 10% des Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Der beim Rückerwerb zulässige Gegenwert darf höchstens 10% über und geringstenfalls 20% unter dem durchschnittlichen Börseschlusskurs im Xetrahandel der Deutschen Börse AG der letzten 5 Börsehandelstage vor der Festlegung des Kaufpreises liegen.

3.3. Liefer- und sonstige Verbindlichkeiten

In den Liefer- und sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Stichtag 30. September 2009 TEUR 1.518 (Vorjahr 0) als Verbindlichkeiten aus Kapitalherabsetzung enthalten.

4. Geldflussrechnung

Die Geldflussrechnung wurde nach der indirekten Methode erstellt. Aus ihr ist die Veränderung der liquiden Mittel im Konzern im Laufe des Berichtszeitraumes durch Mittelzu- und -abflüsse ersichtlich.

Innerhalb der Geldflussrechnung wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

5. Segmentberichterstattung

Das Berichtsformat des Konzerns ist nach Regionen basierend auf dem Standort der Vermögenswerte aufgebaut.

Umsatz mit externen Kunden Intersegmentäre Umsätze
in TEUR April – Sep. 2009
April – Sep. 2008
April – Sep. 2009 April – Sep. 2008
Österreich 5.968 5.200 2.471 2.044
Deutschland 2.700 2.761 1 41
Schweiz 1.517 1.561 11 13
Sonstige Länder 105 125 0 27
10.290 9.647 2.483 2.125
Betriebsergebnis
in TEUR April – Sep. 2009
April – Sep. 2008
Österreich 384 -1.649
Deutschland 376 121
Schweiz 21 180
Sonstige Länder -164 -51
617 -1.399

The following resolutions, among others, were made at the Fabasoft AG annual general meeting on 30 June 2009:

The capital stock will be reduced by way of orderly capital reduction from EUR 8,518,140 to EUR 7,000,000 for the purpose of repaying part of the capital stock by grouping shares. The Managing Board is authorised to take decisions regarding further details of the capital reduction.

The Managing Board is authorised to acquire own shares for the company pursuant to Para. 65 Section 1 Z 4 and 8 of the Austrian Stock Corporation Act for the period of 30 months and up to a maximum holding of 10% of the total share capital of the company. The equivalent value permissible at repurchase must not exceed 10% and must not be under 20% of the average price at the close of Xetra trading on the Deutsche Börse AG of the last 5 stock exchange trading days prior to the fixing of the purchase price.

3.3. Trade and other payables

As at 30 September 2009, Trade and other payables amounts to EUR 1,518 tsd. (previous year 0) as liabilities due to capital reduction.

4. Cash flow statement

The cash flow statement has been drawn up according to the indirect method. It shows the change in cash and cash equivalents for the Group during the reporting period through the inflow and outflow of funds.

On the cash flow statement, a differentiation is made between payment flows from current business, investment and financing activities.

5. Segment reporting

The Group's reporting format is structured according to geographical segments in terms of the location of the assets.

Sales with external customers Intersegmental sales
in EUR tsd April – Sep 2009
April – Sep 2008
April – Sep 2009 April – Sep 2008
Austria 5,968 5,200 2,471 2,044
Germany 2,700 2,761 1 41
Switzerland 1,517 1,561 11 13
Other Countries 105 125 0 27
10,290 9,647 2,483 2,125
Operating result
in EUR tsd April – Sep 2009
April – Sep 2008
Austria 384 -1,649
Germany 376 121
Switzerland 21 180
Other Countries -164 -51
617 -1,399

6. Sonstige Angaben

6.1. Angaben über nahe stehende Personen und Arbeitnehmer/-innen

6.1.1 Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer/-innen

April – Sep. 2009 April – Sep. 2008
Angestellte 181 196

6.1.2 Vorstände der Fabasoft AG

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann, Linz Leopold Bauernfeind, St. Peter in der Au

6.1.3 Aufsichtsräte der Fabasoft AG

Univ.-Prof. Dr. Friedrich Roithmayr, Linz (Aufsichtsratsvorsitzender) Dr. Helmut Schützeneder, Linz Dr. Max Kühner, München Dipl.-VW. Hans Spitzner, München

6.1.4. Aktienbesitz der Organe

Anzahl der Aktien oder Rechte auf den Bezug solcher Aktien, die von einzelnen Organmitgliedern zum Zwischenbilanzstichtag selbst gehalten werden:

Anzahl
der Aktien
Anzahl
der Bezugsrechte
Anzahl
der Aktien
Anzahl
der Bezugsrechte
per 30. September 2009 per 30. September 2008
Dr. Max Kühner 8.217 0 0 0

Die übrigen Organmitglieder besitzen keine Aktien und Bezugsrechte.

6.2. Ereignisse nach dem Zwischenbilanzstichtag

Nach dem 30. September 2009 traten keine für den vorliegenden Konzernzwischenabschluss wesentlichen Ereignisse ein.

Linz, am 3. November 2009

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Der Vorstand der Fabasoft AG

6. Other statements

6.1. Details of affilated persons and employees

6.1.1 Average number of employees

April – Sep 2009 April – Sep 2008
Fixed employees 181 196

6.1.2 Managing board of Fabasoft AG

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann, Linz Leopold Bauernfeind, St. Peter in der Au

6.1.3 The supervisory board of Fabasoft AG

Univ.-Prof. Dr. Friedrich Roithmayr, Linz (Chairman of the Supervisory Board) Dr. Helmut Schützeneder, Linz Dr. Max Kühner, Munich Dipl.-VW. Hans Spitzner, Munich

6.1.4. Shareholders in the executive body

The number of shares or rights to purchase such shares held by individual executive members on the interim balance sheet date was:

Number of N
shares
umber of rights N
to purchase
umber of N
shares
umber of rights
to purchase
as at 30 June 2009 as at 30 June 2008
Dr. Max Kühner 8,217 0 0 0

The remaining executive members have no shares or share purchase rights.

6.2. Events after the interim balance sheet date

No significant events for these consolidated interim financial statements occurred after 30 September 2009.

Linz, 3 November 2009

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Managing Board Fabasoft AG

BILANZEID

Als gesetzliche Vertreter der Fabasoft AG bestätigen wir auf Grundlage des § 84 öAktG, dass der in Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards für die Zwischenberichterstattung aufgestellte verkürzte Konzern-Zwischenabschluss nach bestem Wissen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Finanz- und der Ertragslage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen gemäß Absatz 3 der Richtlinie 2004/109/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 2004 des Konzerns vermittelt und dass der Konzern-Zwischenlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einschließlich den nach § 87 Abs. 4 öBörseG geforderten Informationen vermittelt wird.

Linz, am 3. November 2009 Der Vorstand der Fabasoft AG

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind Mitglied des Vorstandes Mitglied des Vorstandes

RESPONSIBILITY STATEMENT

As statutory representatives of Fabasoft AG we hereby confirm on the basis of § 84 of the Austrian Stock Corporation Act that, to the best of our knowledge, the condensed interim statements drawn up in accordance with the applicable accounting principles present a true and fair view of the assets and liabilities, and the position as regards assets, liabilities, finances and earnings of all the companies included in the consolidation in accordance with section 3 of directive 2004/109/EG of the European Parliament and the Council of 15 December 2004, that the interim management report presents the information required under section 4 of this directive in a true and fair way and that the information stipulated in § 87 section 4 of the Austrian Stock Exchange Act is provided in a true and fair way.

Linz, 3 November 2009 Managing Board Fabasoft AG

Dipl.-Ing. Helmut Fallmann Leopold Bauernfeind

Member of the Managing Board Member of the Managing Board

Bericht über die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses

Einleitung

Wir haben den beigefügten verkürzten Konzernzwischenabschluss der Fabasoft AG, Linz, für den Zeitraum vom 1. April 2009 bis 30. September 2009 prüferisch durchgesehen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 30. September 2009, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzern-Geldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. April 2009 bis 30. September 2009 sowie erläuternde Anhangangaben.

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.

Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzernzwischenabschluss abzugeben. Unsere Verantwortlichkeit und Haftung für nachgewiesene Vermögensschäden auf Grund einer fahrlässigen Pflichtverletzung bei der Durchführung unserer Arbeiten wird analog § 275 Abs. 2 UGB (Haftungsregelung bei der Prüfung einer kleinen oder mittelgroßen Gesellschaft) mit EUR 2 Mio. begrenzt. Die mit dem Auftraggeber vereinbarte und hier offengelegte Beschränkung unserer Haftung gilt auch gegenüber jedem Dritten, der im Vertrauen auf unseren Bericht Handlungen setzt oder unterlässt.

Umfang der prüferischen Durchsicht

Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze sowie des International Standard on Review Engagements 2410 "Prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses durch den unabhängigen Abschlussprüfer der Gesellschaft" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.

Ergebnis der prüferischen Durchsicht

Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzernzwischenabschluss in allen wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.

Stellungnahme zum Halbjahreskonzernlagebericht und zur Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 87 BörseG

Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.

Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von § 87 Abs. 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter.

Wien, am 3. November 2009

Mag. Karl Hofbauer Wirtschaftsprüfer

PwC PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Report on the auditors' review of the Consolidated Interim Financial Statements

Introduction

We have reviewed the accompanying condensed consolidated interim financial statements of Fabasoft AG, Linz, for the six months ended 30 September 2009. The condensed consolidated interim financial statements comprise the consolidated balance sheet as at 30 September 2009, the consolidated income statement, the consolidated cash flow statement and the consolidated statement of changes in equity for the period from 1 April 2009 to 30 September 2009 and other explanatory notes.

The preparation of these condensed consolidated financial statements in accordance with the IFRS for interim reporting, as adopted in the EU, is the responsibility of the statutory representatives of the company.

Our responsibility is to issue a summarised evaluation of these condensed consolidated interim financial statements on the basis of our review. Analogous to § 275 Para. 2 (Regulation of Liability during the Auditing of Small and Medium-Sized Enterprises) of the Austrian Commercial Code, our responsibility and liability for proven damages derived from the gross negligence of our obligations during the completion of our assignment is limited to EUR 2 million. The limitation of our liability agreed with the client and published here also applies to third parties who undertake or refrain from activities on the basis of trust in our report.

Scope of review

We conducted our review in accordance with the applicable Austrian laws and professional principles, plus the International Standard on Review Engagements 2410, "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity". A review of interim financial information comprises interrogations, primarily of persons responsible for financial and accounting matters, and applying analytical and other investigative review procedures. A review is substantially less in scope and also provides less evidence than an audit and consequently does not enable us to obtain assurance that we would become aware of all significant matters that might be identified in an audit. Accordingly, we do not express an audit opinion.

Conclusion

Our review did not reveal any facts that would lead us to assume that the accompanying condensed consolidated interim financial statements are not in compliance in all material respects with the IFRS for interim reporting, as adopted in the European Union.

Statement concerning the interim management report and the statutory representatives pursuant to § 87 of the Austrian Stock Exchange Act

We have read the six-month consolidated management report and reviewed it for obvious contradictions to the condensed consolidated interim financial statements. In our opinion, the six-month management report does not contain any obvious contradictions to the condensed consolidated interim financial statements.

The six-month financial report contains the statement of the statutory representatives required under § 87 (1) line 3 of the Austrian Stock Exchange Act.

Vienna, 3 November 2009

Mag. Karl Hofbauer h.c. Auditor

PwC PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Impressum:

Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Fabasoft AG, FN 98699x, Honauerstraße 4, A-4020 Linz, Tel.: +43 732 606162-0. Copyright © Fabasoft, 2009. Alle Rechte vorbehalten. Alle verwendeten Hard- und Softwarenamen sind Handelsnamen und/oder Marken der jeweiligen Hersteller. Microsoft, Windows und das Windows Logo sind registrierte Handelsmarken der Microsoft Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

Zukunftsbezogene Aussagen:

Dieser Bericht enthält Angaben, die sich auf die erwartete zukünftige Entwicklung beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der derzeit zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise – jedoch nicht ausschließlich – mit Begriffen wie "erwarten", "schätzen", "planen", "rechnen mit", usw. umschrieben. Sollten die den Aussagen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie beispielsweise auch im Emissionsprospekt bzw. Risikobericht angesprochen – verwirklichen, oder sich die tatsächlichen Gegebenheiten in der Zukunft ändern, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Dieser Bericht wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und die angegebenen Daten überprüft. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können aber dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch die Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Der Bericht ist auch in englischer Sprache verfügbar. In Zweifelsfällen ist die deutschsprachige Version maßgebend.

Dort wo es der besseren Lesbarkeit diente, wurde auf eine geschlechtsspezifische Schreibweise verzichtet. Alle Bezeichnungen im Bericht gelten sinngemäß für beide Geschlechter.

AUSTRIA

Fabasoft Austria GmbH

Honauerstraße 4 A-4020 Linz Tel.: +43 732 606162-0 Fax: +43 732 606162-609

Fabasoft Distribution GmbH

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app.strudl Software GmbH

Honauerstraße 4 A-4020 Linz Tel.: +43 732 606162-0 Fax: +43 732 606162-609

Mindbreeze Software GmbH

Honauerstraße 4 A-4020 Linz Tel.: +43 732 606162-0 Fax: +43 732 606162-609 GERMANY

Fabasoft D Software GmbH

Hanauer Landstraße 135-137 D-60314 Frankfurt/Main Tel.: +49 69 48000360-0 Fax: +49 69 48000360-9

ITALY

Fabasoft Italia S.r.l.

Viale Luca Gaurico 9/11 I-00143 Rome Tel.: +39 06 5483 2275 Fax: +39 06 5483 4026

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Future-related statements:

This report contains data which relate to expected future developments. These forward-looking statements are normally but not exclusively paraphrased with words as "expect", "assume", "plans", "count on". If these assumptions on which the statements have been based on do not prove true or risks materialise – such as those mentioned for example in the issuing prospectus or in the risk report, or the current situation changes in the future, the actual results may deviate form the result expected at present. This report has been complied with highest degree of diligence and all data published have been checked. Rounding, typesetting and printing errors can not be excluded, however. The addition of rounded amounts and percentage may results in differences in figures calculated due to use of automatic calculation aids. The translation of the original German version of the report has been included for the convenience of our English-speaking shareholders. The German version is authoritative.

Gender-free spelling has been used in the German version of the report to improve readability. All notations in the report apply equally for both sexes.

SWITZERLAND

Fabasoft CH Software AG Spitalgasse 36

CH-3011 Bern Tel.: +41 31 3100630 Fax: +41 31 3100649 UNITED KINGDOM

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5 Old Bailey London EC4M 7BA, United Kingdom Tel.: +43 732 606162-0 Fax: +43 732 606162-609

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