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Evotec SE — Interim / Quarterly Report 2021
May 11, 2021
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Interim / Quarterly Report
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QUARTALSMITTEILUNG Q1 2021


HIGHLIGHTS
- ERFOLGREICHER START INS JAHR 2021 MIT STARKER STRATEGISCHER POSITIONIERUNG UND LANGFRISTIGER STRATEGIE: AKTIONSPLAN 2025 "THE DATA-DRIVEN R&D AUTOBAHN TO CURES"
- GUTE FORTSCHRITTE IN PRODUKTENTWICKLUNGSPARTNERSCHAFTEN UND CO-OWNED PORTFOLIO
- ANHALTEND POSITIVE FINANZIELLE PERFORMANCE; KEINE WESENTLICHEN AUSWIRKUNGEN DURCH COVID-19-PANDEMIE
REKORDWACHSTUM DES BEREINIGTEN BASISGESCHÄFTS, STARKE BILANZ STÜTZT BESCHLEUNIGTES WACHSTUM
- Die Konzernerlöse aus Verträgen mit Kunden steigen um 11 % auf 133,1 Mio. € (Q1 2020: 119,4 Mio. €); Wachstum des Basisgeschäfts um 28 %, bereinigt um das Ende der Sanofi-Zahlung (seit April 2020) und ungünstige Währungseffekte
- Umsatzwachstum von 16 % (bereinigt um Materialweiterbelastungen: 11 %) auf 136,9 Mio. € (Q1 2020: 118,2 Mio. €) im Segment EVT Execute und von 21 % (bereinigt um Materialweiterbelastungen: 20 %) auf 28,2 Mio. € (Q1 2020: 23,3 Mio. €) im Segment EVT Innovate
- Just Evotec Biologics wuchs um mehr als 60 % auf 9,7 Mio. € (Q1 2020: 5,9 Mio. €)
- Bereinigtes Wachstum des bereinigten Konzern-EBITDA um 16 %, trotz höherer F&E-Aufwendungen; bereinigtes Konzern-EBITDA von 21,1 Mio. € (Q1 2020: 30,0 Mio. €) beeinflusst durch das planmäßige Ende der Sanofi-Zahlung (seit April 2020) und ungünstige Währungseffekte
- Erhöhte Aufwendungen für unverpartnerte F&E von 14,9 Mio. € (Q1 2020: 11,4 Mio. €) gemäß Strategie
- Starke Bilanz mit komfortabler Nettoverschuldung von 56 Mio. € (entspricht 0,6x EBITDA) bietet erheblichen Spielraum zur Finanzierung weiteren Wachstums; nicht-operatives Ergebnis begünstigt durch Anpassung des beizulegenden Zeitwerts der Beteiligung an der Exscientia Ltd.
POSITIVE ENTWICKLUNG MIT ZAHLREICHEN NEUEN UND ERWEITERTEN PARTNERSCHAFTEN; JUST – EVOTEC BIOLOGICS GEWINNT WEITER AN FAHRT
- Zahlreiche Abschlüsse neuer und Erweiterung bestehender Partnerschaften und Allianzen (z. B. mit Annexon, Chinook Therapeutics, Related Sciences, Takeda, The Mark Foundation,…)
- Abschluss neuer Verträge im Bereich Entwicklungspartnerschaften und INDiGO ( z.B. mit Riboscience, Step Pharma, …)
- Neue mehrjährige iPSC-Partnerschaft mit dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf ("UKE")
- Ausweitung der Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb im Bereich des gezielten Proteinabbaus
- Just Evotec Biologics weiter auf Erfolgskurs: Bau des ersten J.POD® in Redmond verläuft nach Plan; voraussichtlicher Baubeginn für die erste europäische Anlage "J.POD® 2 EU" in der zweiten Jahreshälfte 2021
- Projektpartnerschaft mit Kazia Therapeutics im Bereich Onkologie (EVT801) (nach Ende des Berichtszeitraums)
- Neue BRIDGEs ("beLAB2122" und "beLAB1407" (nach Ende des Berichtszeitraums))
QUARTALSMITTEILUNG Q1 2021

Projekte starten in die klinische Phase (EVT894 (Chik-V); Immunonkologie-Projekt A2a-Rezeptor-Antagonist (Exscientia))
CORPORATE HIGHLIGHTS
- Umsetzung des nächsten langfristigen strategischen Aktionsplans 2025 "The data-driven R&D Autobahn to Cures"
- Aufsichtsratsvorsitzender legt mit Wirkung zum Ende der Hauptversammlung am 15. Juni 2021 sein Amt nieder (nach Ende des Berichtszeitraums)
PROGNOSE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021 BESTÄTIGT
- Bestätigung des Ausblicks für das Geschäftsjahr 2021, erstmalige Einschätzung der mittelfristigen Perspektiven
- Erwarteter Konzernumsatz in Höhe von 550 570 Mio. € (565 585 Mio. € bei konstanten Wechselkursen) (2020: 500,9 Mio. €)
- Erwartetes bereinigtes Konzern-EBITDA in Höhe von 105 120 Mio. € (115 130 Mio. € bei konstanten Wechselkursen) (2020: 106,6 Mio. €)
- Erwartete Aufwendungen für die unverpartnerte Forschung und Entwicklung in Höhe von 50 60 Mio. € (2020: 46,4 Mio. €)
EINFÜHRUNG VON MITTELFRISTIGEN ZIELEN IN ÜBEREINSTIMMUNG MIT DEM AKTIONSPLAN 2025
Einführung von mittelfristigen Zielen bis 2025 auf dem Capital Markets Day am 20. April 2021, die ein Umsatzwachstum auf > 1.000 Mio. €, ein bereinigtes EBITDA von ≥ 300 Mio. € und unverpartnerte Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von > 100 Mio. € vorsehen
Angesichts der anhaltenden Unsicherheit in Zusammenhang mit der COVID-19- Pandemie wurden potenzielle negative Auswirkungen der Krise in den oben genannten Prognosen für Umsatz und bereinigtes EBITDA bereits berücksichtigt. Diese dürften weniger stark ausfallen als in 2020.

FINANZIELLE HIGHLIGHTS
Unten stehende Tabelle bietet einen ersten Überblick über die finanzielle Performance im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Weitere
Informationen dazu finden Sie auf Seite 6 dieser Quartalsmitteilung.
Konzernabschluss: Eckdaten im Überblick & Segmentkennzahlen
Evotec SE & Tochtergesellschaften – Erstes Quartal 2021
| in T€ | EVT Execute4) |
EVT Innovate 5) |
Eliminierungen aus konzerninternen Geschäften |
Evotec Konzern Q1 2021 |
Evotec Konzern Q1 2020 |
|---|---|---|---|---|---|
| Externe Umsatzerlöse1), | 104.880 | 28.205 | – | 133.085 | 119.402 |
| Umsatzerlöse aus konzerninternen Geschäften |
32.033 | – | -32.033 | – | – |
| Umsatzkosten | -107.654 | -25.149 | 30.397 | -102.406 | -86.130 |
| Rohertrag | 29.259 | 3.056 | -1.636 | 30.679 | 33.272 |
| Bruttomarge in % | 21,4 | 10,8 | – | 23,1 | 27,9 |
| F&E-Aufwendungen2) | -2.001 | -18.095 | 1.636 | -18.460 | -15.056 |
| Vertriebs- und Verwaltungskosten |
-17.033 | -4.161 | – | -21.194 | -17.254 |
| Sonstiges operatives Ergebnis, saldiert |
4.587 | 11.166 | – | 15.753 | 15.133 |
| Betriebsergebnis | 14.812 | -8.034 | – | 6.778 | 16.095 |
| Bereinigtes EBITDA3) | 28.320 | -7.215 | – | 21.105 | 30.002 |
1) Bereinigt um negative Wechselkurseffekte von 6,0 Mio. € beträgt der Konzernumsatz 139,1 Mio. €
2) Davon unverpartnerte F&E-Aufwendungen i. H. v. 14,9 Mio. € in Q1 2021 (Q1 2020: 11,4 Mio. €)
3) Bereinigt um Änderungen der bedingten Gegenleistung, Erträge aus negativem Unterschiedsbeitrag und exklusive Wertberichtigungen auf Firmenwerte, sonstige immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und auf Sachanlagen sowie des nicht-operativen Ergebnisses
4) Erlöse aus Materialweiterbelastungen in Höhe von 5,6 Mio. € werden ab Q1 2021 EVT Execute zugeordnet
5) Erlöse aus Materialweiterbelastungen in Höhe von 0,3 Mio. € sind ab Q1 2021 EVT Innovate zugeordnet
OPERATIVE HIGHLIGHTS
Verschiedene neue und erweiterte Partnerschaften in der Wirkstoffforschung und -entwicklung
Im ersten Quartal 2021 hat Evotec ihre starke operative Entwicklung fortgesetzt sowie verschiedene neue Wirkstoffforschungs- und -entwicklungsallianzen geschlossen und ausgeweitet. Dies führte zu einem außergewöhnlichen bereinigten Wachstum des Basisgeschäfts von 28 %:
- Beginn der Zusammenarbeit mit Chinook Therapeutics zur Erforschung und Entwicklung neuartiger Ansätze der Präzisionsmedizin zur Behandlung von chronischen Nierenerkrankungen
- Strategische Multi-RNA-Target-Allianz mit Takeda im Bereich niedermolekularer Therapeutika
- Neue, mehrjährige Multi-Target-Partnerschaft mit dem Biotech-Venture-Unternehmen Related Sciences zur Entwicklung multipler Wirkstoffkandidaten und Biomarker bis zur Anmeldung neuer Prüfpräparate (IND)
- Erweiterung der Zusammenarbeit mit The Mark Foundation zur Erforschung und Entwicklung von First-in-Class-Therapeutika im Bereich Onkologie
- Vorzeitige Erweiterung der strategischen Allianz mit Bristol Myers Squibb im Bereich des gezielten Proteinabbaus
Neue iPSC-Partnerschaft zur Entwicklung neuartiger Therapien bei Herzversagen
Im Februar 2021 unterzeichnete Evotec eine mehrjährige Partnerschaft mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ("UKE"). Gemeinsam soll ein vollkommen neuartiger Ansatz zur Behandlung von Herzinsuffizienz entwickelt werden, indem aus iPS-Zellen Herzmuskelgewebe erzeugt wird.
Projekte starten in die klinische Phase
Im ersten Quartal 2021 konnten zwei co-owned Projekte in die klinische Phase überführt werden: Der Chikungunya-Virus-Antikörper EVT894, den Evotec gemeinsam mit ihren Partnern NIAID und dem Duke
Clinical Research Institute entwickelt, startete in die klinische Phase I.
Exscientia hat klinische Studien am Menschen mit einem neuartigen, co-owned immunonkologischen Wirkstoff gegen fortgeschrittene solide Tumore begonnen. Der A2a-Rezeptor-Antagonist wurde von Exscientia und Evotec gemeinsam entwickelt.
Darüber hinaus gab Evotec nach Ende des Berichtszeitraums eine neue Kooperation im Bereich Onkologie bekannt. Eine Lizenz- und Rahmenvereinbarung mit dem australischen Biotech-Unternehmen Kazia Therapeutics soll die klinische Entwicklung von EVT801 vorantreiben. Dabei wird Evotec die vollständig von Kazia finanzierte klinische Phase I leiten und hat bei Erreichen klinischer und kommerzieller Meilensteine Anspruch auf Zahlungen in Höhe von mehr als 300 Mio. € sowie gestaffelte Beteiligungen am Nettoumsatz mit EVT801 im hohen einstelligen Bereich.
Just – Evotec Biologics und J.POD® gewinnen weiter an Schwung
Just – Evotec Biologics befand sich im ersten Quartal 2021 unverändert auf Erfolgskurs. Im Januar wurde der Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium über die Herstellung von monoklonalen Antikörpern für die Behandlung und/oder Prophylaxe von COVID-19 erweitert.
Auch der Bau der ersten J.POD®-Anlage in Redmond, USA, verläuft nach Plan. Im März teilte Just – Evotec Biologics mit, der Einbau der sogenannten Cleanroom PODs® sei abgeschlossen. Aller Voraussicht nach wird der J.POD® 1 US also plangemäß im zweiten Halbjahr 2021 in Betrieb genommen.
Nach Ende des Berichtszeitraums gab Evotec zudem bekannt, dass der Bau eines zweiten J.POD® (J.POD® 2 EU) auf Evotecs Campus Curie im französischen Toulouse in Angriff genommen wurde. Voraussichtlicher Baubeginn ist im Laufe des zweiten Halbjahrs 2021. In Anbetracht des Bedarfs an therapeutischen Antikörpern, unter anderem auch in Zusammenhang mit Infektionskrankheiten wie COVID-19, wird der J.POD® 2 EU eine Schlüsselrolle
spielen. Darüber hinaus wird auch die Herstellung von Zelltherapien in Betracht gezogen. Evotec erhält Finanzierungshilfen in Höhe von bis zu 50 Mio. € von der französischen Regierung, Bpifrance, der Präfektur Haute-Garonne sowie der Stadt Toulouse.
Neue BRIDGEs und weitere Investitionen
Evotec investiert weiterhin in vielversprechende Projekte und Unternehmen. In Zusammenarbeit mit Bristol Myers Squibb brachte Evotec kurz nach Ende des Berichtszeitraums das 20-Millionen-Dollar-Projekt "beLAB2122" an den Start, ein BRIDGE-Programm mit führenden akademischen Einrichtungen aus der Region Rhein-Main-Neckar. Ziel der Kooperation ist es, First-in-Class-Therapieansätze über alle Bereiche und Formate hinweg in investitionsfähige Projekte der Wirkstoffforschung und der frühen Entwicklung zu überführen.
BERICHT ÜBER DIE FINANZLAGE UND ERGEBNISSE
Evotec GT nahm mit Wirkung vom 01. April 2020 die Geschäftstätigkeit auf. Darüber hinaus wurden der Erwerb der Vermögenswerte (hauptsächlich Grundstücke und Gebäude) sowie die Übernahme von Mitarbeitern des "Biopark by Sanofi SAS" in Toulouse am 01. Juli 2020 rechtswirksam. Die beiden Einheiten wurden ab dem jeweils genannten Datum vollständig im Konzernabschluss konsolidiert.
1. Ertragslage
Trotz der Marktbedingungen aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie, des planmäßigen Endes der Sanofi-Zahlung nach dem ersten Quartal 2020 und negativer Währungseffekte im ersten Quartal 2021 erzielte Evotec eine weitere Umsatzverbesserung. Die Konzernerlöse stiegen um 11 % auf 133,1 Mio. € (Q1 2020: 119,4 Mio. €). Der Anstieg ist in erster Linie auf eine starke Performance im Basisgeschäft zurückzuführen sowie auf die zunehmenden Umsätze durch Just – Evotec Biologics (3,8 Mio. €). Basierend auf konstanten Wechselkursen und bereinigt um die Auswirkungen des planmäßigen Endes der Sanofi-Zahlung seit April 2020, hätte sich ein Anstieg des Konzernumsatzes aus Verträgen mit Kunden um 26 % auf 139,1 Mio. € ergeben. Zusätzlich bereinigt um Meilensteine, Abschlagszahlungen und Lizenzen hätte das Wachstum von Evotecs Basisgeschäft 28 % erreicht. Evotecs Basisumsätze für das erste Quartal 2021 beliefen sich auf 128,3 Mio. €. Dies entspricht einem Anstieg um 13 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1 2020: 114,0 Mio. €). Die Umsätze aus Meilensteinen, Abschlagszahlungen und Lizenzen beliefen sich auf 4,7 Mio. € (Q1 2021: 5,4 Mio. €). Aufgrund der COVID-19-Pandemie kam es zu einer teilweisen Verzögerung der erwarteten Meilensteinzahlungen. Verluste waren hier jedoch nicht zu verzeichnen. Allgemein gilt zu beachten, dass Erlöse aus Meilensteinzahlungen von Quartal zu Quartal starken Schwankungen unterliegen können.
Die Umsatzkosten stiegen im ersten Quartal 2021 auf 102,4 Mio. € (Q1 2020: 86,1 Mio. €). Daraus ergibt sich
eine Bruttomarge von 23,1 % (Q1 2020: 27,9 %). Die Vorjahresmarge war im Vergleich zum ersten Quartal 2021 positiv beeinflusst durch höhere Erlöse aus Meilensteinen, Abschlagszahlungen und Lizenzen (5,4 Mio. €) und insbesondere durch die Zahlung von Sanofi (8,6 Mio. €). Auf der Basis konstanter Wechselkurse hätte sich die Bruttomarge auf 24,7 % verbessert (23,2 % exkl. Sanofi-Zahlung).
Infolge der strategischen Entscheidung, verstärkt in Forschung und Entwicklung zu investieren, stiegen die Gesamtaufwendungen für F&E im ersten Quartal 2021 plangemäß um 23 % auf 18,5 Mio. € (Q1 2020: 15,1 Mio. €). Davon entfielen 14,9 Mio. € auf unverpartnerte F&E-Aufwendungen (Q1 2020: 11,4 Mio. €). Der Anstieg ist in erster Linie auf Investitionen in QRbeta und Plattformprojekte zurückzuführen (insbesondere Plattformen für "Omik-Technologien", künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Datenanalyse).
Die verpartnerten F&E-Aufwendungen blieben stabil bei 3,6 Mio. € (Q1 2020: 3,7 Mio. €). Erstattungen für Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen verbucht. Die Saldierung von verpartnerten F&E-Aufwendungen mit den entsprechenden Erstattungen hat keinen negativen Einfluss auf das operative Ergebnis des EBITDA.
Die Vertriebs- und Verwaltungskosten stiegen im ersten Quartal 2021 um 23 % auf 21,2 Mio. € (Q1 2020: 17,3 Mio. €). Dies ist vor allem auf Personalausgaben in Zusammenhang mit der insgesamt gestiegenen Mitarbeiterzahl zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge, netto, beliefen sich im ersten Quartal 2021 auf 15,8 Mio. € (Q1 2020: 15,1 Mio. €). Dazu zählen vor allem sonstige betriebliche Erträge aus Weiterbelastungen an Sanofi für ID Lyon (9,9 Mio. €) sowie F&E-Steuergutschriften in Frankreich und Großbritannien.
Aufgrund des Anstiegs der F&E- und Vertriebs- und Verwaltungskosten, ungünstiger Währungseffekte sowie insbesondere des planmäßigen Endes der SanofiZahlung, sank das operative Ergebnis auf 6,8 Mio. € (Q1 2020: 16,1 Mio. €).
Das nichtbetriebliche Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich auf 47,7 Mio € (Q1 2020: 2,8 Mio €). Dies ist hauptsächlich auf eine Fair-Value-Anpassung der Beteiligung an Exscientia Ltd. zurückzuführen. Im ersten Quartal 2021 sanken Evotecs Stimmrechte an der Exscientia Ltd. aufgrund einer Finanzierungsrunde unter 20 %. Da langfristige Beteiligungen zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind, mussten die Beteiligungen an Exscientia neu bewertet werden, was diesen nicht zahlungswirksamen positiven Effekt auslöste. Ein gegenläufiger Effekt ergab sich aus dem Anteil an Verlusten aus Beteiligungen (Q1 2020: 0,0 Mio. €, einschließlich einer Zeitwertanpassung für Nephtera in Höhe von 3,8 Mio. €).
Das bereinigte Konzern-EBITDA für das erste Quartal 2021 betrug 21,1 Mio. € (Q1 2020: 30,0 Mio. €). Der Rückgang des EBITDA wurde hauptsächlich durch das planmäßige Ende der Sanofi-Zahlung, ungünstige Wechselkurseffekte und höhere F&E- und Vertriebsund Verwaltungskosten verursacht, während Meilensteine, Abschlagszahlungen und Lizenzen mit 0,7 Mio. € geringer ausfielen als im ersten Quartal 2020. Ohne Währungseffekte und die Auswirkungen durch das planmäßige Ende der Sanofi-Zahlung für Toulouse hätte sich das bereinigte EBITDA um 16 % verbessert.
Das Periodenergebnis lag im ersten Quartal 2021 bei 52,7 Mio. € (Q1 2020: 17,1 Mio. €), im Wesentlichen bedingt durch die Fair-Value Bewertung der Beteiligung an Exscientia Ltd. Das planmäßige Ende der Sanofi-Zahlung für den Standort Toulouse ab dem zweiten Quartal 2020 hatte negative Auswirkungen sowohl auf das bereinigte EBITDA als auch auf das Periodenergebnis des ersten Quartals 2021.
2. Geschäftssegmente EVT Execute und EVT Innovate
Hinweis: Ab Q1 2021 sind die Materialweiterbelastungen (insgesamt 5,9 Mio. €) auf beide Segmente aufgeteilt worden. Da diese Aufteilung für Q1 2020
nicht vorliegt, sind die genannten Vergleiche nur bedingt aussagekräftig.
Im ersten Quartal 2021 beliefen sich die Umsätze des Segments EVT Execute auf 136,9 Mio. € (einschl. Intersegmenterlöse). Dies entspricht einem Anstieg um 16 % (11 % bereinigt um Materialweiterbelastungen) gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1 2020: 118,2 Mio. €), trotz ungünstiger Währungseffekte und des planmäßigen Endes der Sanofi-Zahlung bezüglich Toulouse, die noch in Q1 2020 bestanden. Die Verbesserung ist in erster Linie auf das starke Basisgeschäft zurückzuführen, einschließlich eines gestiegenen Anteils an integrierten Wirkstoffforschungsdienstleistungen in Zusammenarbeit mit EVT Innovate und die neu zugeordneten Materialweiterbelastungen in Höhe von 5,6 Mio € im ersten Quartal 2021. Daher beliefen sich die Intersegmenterlöse auf 32,0 Mio. € (Q1 2020: 26,3 Mio. €). EVT Execute verzeichnete im ersten Quartal 2021 Umsatzkosten in Höhe von 107,7 Mio. € (einschließlich € 5,6 Mio. aus Materialweiterbelastungen) (Q1 2020: 83,6 Mio. €). Infolgedessen fiel die Bruttomarge mit 21,4 % im ersten Quartal 2021 niedriger aus als im Vorjahreszeitraum (Q1 2020: 29,3 %), hauptsächlich aufgrund des planmäßigen Endes der Sanofi-Zahlung, der Erfassung von Materialweiterbelastungen sowie ungünstiger Währungseffekte. Die F&E Aufwendungen des Segments beliefen sich auf 2,0 Mio. € (Q1 2020: 1,3 Mio. €). Die Vertriebs- und Verwaltungskosten lagen bei 17,0 Mio. € (Q1 2020: 14,1 Mio. €). EVT Execute verzeichnete im ersten Quartal 2021 ein bereinigtes EBITDA von 28,3 Mio. €. Dies entspricht einem Rückgang um 20 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1 2020: 35,4 Mio. €).
Das Segment EVT Innovate erwirtschaftete Umsätze in Höhe von 28,2 Mio. € (Q1 2020: 23,3 Mio. €) – und zwar ausschließlich aus Erlösen mit Dritten. Diese Verbesserung um 21 % (bereinigt um Materialweiterbelastungen: 20 %) ist in erster Linie auf höhere Basisumsätze zurückzuführen sowie einer Meilensteinzahlung aus einer der Partnerschaften und die neu zugeordneten Materialweiterbelastungen im ersten Quartal 2021 (0,3 Mio. €).
Die Bruttomarge von 10,8 % verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (4,6 %). Die F&E-Aufwendungen des Segments EVT Innovate stiegen in den ersten drei Monaten 2021 plangemäß auf 18,1 Mio. € (Q1 2020: 16,2 Mio. €), die Vertriebs- und Verwaltungskosten beliefen sich auf 4,2 Mio. € (Q1 2020: 3,2 Mio. €).
Das Segment EVT Innovate erwirtschaftete ein bereinigtes EBITDA in Höhe von -7,2 Mio. € (Q1 2020: -5,4 Mio. €), entsprechend den Erwartungen.
3. Finanzlage
Der Mittelzufluss aus operativer
Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,5 Mio. € im ersten Quartal 2021 (Q1 2020: 27,1 Mio. €) sank aufgrund höherer Vorauszahlungen im ersten Quartal 2020 in Zusammenhang mit der PCOS-Kooperation mit Bayer und der J.POD®-Vorauszahlung von MSD.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit belief sich im ersten Quartal 2021 auf -46,5 Mio. € (Q1 2020: - 13,5 Mio. €). Auf den Erwerb von assoziierten Unternehmen sowie sonstige langfristige Investitionen entfielen 8,8 Mio. € (Q1 2020: 4,9 Mio. €), einschließlich der Beteiligungen an leon-nanodrugs, Facio Therapeutics, Aeovian and CureXsys. Insbesondere aufgrund von Investitionen in den J.POD® 1 US in Redmond und in Just – Evotec Biologics in Seattle stiegen die Investitionen in Sachanlagen auf 36,3 Mio. € (Q1 2020: 16,3 Mio. €).
Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit betrug im ersten Quartal 2021 17,9 Mio. €
(Q1 2020: -3,6 Mio. €). Die Einnahmen aus Darlehen beliefen sich auf 22,1 Mio. €, einschließlich der letzten Tranchen aus den F&E-Darlehen der KfW/IKB und eines neuen langfristigen Innovationskredits.
Die Liquidität einschließlich Barvermögen (401,6 Mio. €) und kurzfristige Wertpapiere (59,0 Mio. €) lag Ende März 2021 bei 460,6 Mio. €. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber der Gesamtliquidität zum Ende des Geschäftsjahres 2020 (31. Dezember 2020: 481,9 Mio. €). Der Nettomittelabfluss ist in erster
Linie auf Anlageinvestitionen zurückzuführen, einschließlich der Expansion des J.POD® 1 US in Redmond sowie Kapitalbeteiligungen.
4. Vermögenslage
Aktiva
Die Summe der Aktiva überstieg erstmals die 1,5-Milliardengrenze und belief sich auf 1.580,7 Mio. € (31. Dezember 2020: 1.462,9 Mio. €).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen deutlich auf 119,4 Mio. € (31. Dezember 2020: 87,9 Mio. €), was insbesondere auf die Entscheidung von Bristol Myers Squibb (BMS), ihre Option zur Verlängerung der Partnerschaft mit Evotec im Bereich des gezielten Proteinabbaus auszuüben, verursacht wurde. Der nicht genannte Betrag wurde am letzten Tag des Berichtszeitraums in Rechnung gestellt. Der Zahlungseingang erfolgte kurz darauf in der ersten Aprilhälfte. Bereinigt um dieses Ereignis wären die Forderungslaufzeiten (Days Sales Outstanding) gegenüber dem 31. Dezember 2020 stabil geblieben.
Die nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen und langfristigen Beteiligungen erhöhten sich um 49,3 Mio. € auf 108.252 Mio. €. Der Anstieg ist im wesentlichen bedingt durch die Fair-Value-Bewertung der Beteiligung an der Exscientia Ltd.
Das Sachanlagevermögen stieg zum 31. März 2021 auf 374,9 Mio. € (31. Dezember 2020: 337,3 Mio. €). Ursache dafür sind vor allem die Investitionen in den J.POD® 1 US in Redmond.
Der Rückgang der kurzfristigen Steuerforderungen auf 14,3 Mio. € (31. Dezember 2020: 21,7 Mio. €) steht hauptsächlich im Zusammenhang mit den im ersten Quartal erhaltenen Zahlungen für F&E-Steuergutschriften.
Passiva
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen auf 54,9 Mio. € (31. Dezember 2020: 42,5 Mio. €), was in erster Linie auf Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit der J.POD® 1 US-Anlage zurückzuführen ist. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen auf € 119,4 Mio. (31. Dezember 2020: € 94,1 Mio.) aufgrund höherer vertraglich vereinbarter Verbindlichkeiten.
Die langfristigen Darlehen und Leasingverbindlichkeiten stiegen auf 486,9 Mio. € (31. Dezember 2020: 462,0 Mio. €), hauptsächlich aufgrund des neuen Innovationskredits der KfW/IKB (20,4 Mio. €).
Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich aufgrund eines Rückgangs der vertraglichen Verbindlichkeiten, hauptsächlich in Zusammenhang mit der Umsatzrealisierung aus BMS-Kooperationen, auf 17,7 Mio. € (31. Dezember 2020: 26,3 Mio. €).
Eigenkapital
Evotecs Kapitalausstattung blieb zum 31. März 2021 nahezu unverändert gegenüber Ende 2020. Aufgrund der Ausübung von Aktienoptionen und Share Performance Awards lag die Gesamtzahl der ausgegebenen und ausstehenden Aktien zum 31. März 2021 bei 164,560,878 Aktien mit einem Nominalwert von 1,00 € je Aktie.
Die Eigenkapitalquote stieg zum 31. März 2021 geringfügig auf 50,2 % (31. Dezember 2020: 49,4 %).
5. Ereignisse nach dem Berichtszeitraum
Im April 2021 gab Exscientia bekannt, dass das Unternehmen eine Finanzierungsrunde der Serie D in Höhe von 225 Mio. \$ abgeschlossen hat. Diese Finanzierungsrunde wird eine weitere Fair-Value-Anpassung im mittleren zweistelligen Millionenbereich im zweiten Quartal 2021 auslösen.
6. Personal
Mitarbeiter
Ende März 2021 waren im Evotec-Konzern 3.735 Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2020: 3.572 Mitarbeiter).
FINANZAUSBLICK
Prognose für das Geschäftsjahr 2021 bestätigt
Das globale Geschäftsumfeld steht unverändert unter dem Eindruck der COVID-19-Pandemie. Auch bei Evotec sind die Auswirkungen der Krise spürbar, wenn auch weniger deutlich als in anderen Branchen. Im Berichtszeitraum waren keine signifikanten Beeinträchtigungen in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu verzeichnen.
Gleiches gilt für mögliche Auswirkungen des Brexit, wo bisher nur geringe Auswirkungen im Zusammenhang mit Logistik und Zoll zu beobachten waren.
Aufgrund der von Evotec nicht zu vertretenden Risiken und Ungewissheiten sind die eventuellen Auswirkungen der COVID-19-Krise in den kommenden Monaten jedoch schwer vorherzusagen. Zum jetzigen Zeitpunkt bestätigt Evotecs Management die am 25. März 2021 im Geschäftsbericht veröffentlichte Finanzprognose.
| Prognose 2021 | Prognose 20211) bei konstanten Wechselkursen |
Berichtet 31. Dez. 2020 |
|
|---|---|---|---|
| Konzernerlöse aus Verträgen mit Kunden | 550 - 570 Mio. € | 565 - 585 Mio. € | 500,9 Mio. € |
| Unverpartnerte F&E-Aufwendungen | 50-60 Mio. € | - | 46,4 Mio. € |
| Bereinigtes Konzern-EBITDA2) | 105 - 120 Mio. € | 115 - 130 Mio. € | 106,6 Mio. € |
1) Wechselkurse 2020: \$/€ 1,15; €/GBP 1,13
2) EBITDA ist die Abkürzung für "Earnings before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation", d. h. das "Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Bedingte Gegenleistungen, Erträge aus negativem Unterschiedsbeitrag und Wertberichtigungen der Firmenwerte, sonstige materielle und immaterielle Vermögenswerte sowie das nicht-operative Ergebnis sind im bereinigten EBITDA nicht enthalten.
Ehrgeizige mittelfristige Ziele
Im Rahmen von Evotecs Kapitalmarkttag am 20. April 2021 hat das Unternehmen zum ersten Mal in seiner Geschichte seine mittelfristigen Finanzziele für 2025 bekannt gegeben. Gemäß den ehrgeizigen Entwicklungszielen strebt Evotecs Management bis 2025 ein Umsatzwachstum auf mehr als 1.000 Mio. € und ein bereinigtes EBITDA von mindestens 300 Mio. € an. Darüber hinaus unterstreicht Evotec einmal mehr ihr Engagement für Innovationen und plant daher, die Investitionen in Forschung und Entwicklung bis 2025 auf mehr als 100 Mio. € zu erhöhen.

Evotec SE und Tochtergesellschaften Konzernzwischenbilanz zum 31. März 2021
| 31. März 2021 | 31. Dezember 2020 | |
|---|---|---|
| in T€ außer Angaben zu Aktien | ||
| AKTIVA | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte: | ||
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 401.597 | 422.580 |
| Wertpapiere | 58.959 | 59.350 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 115.533 | 79.005 |
| Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und Beteiligungen | 3.899 | 8.891 |
| — Vorräte | 15.237 | 13.585 |
| — Kurzfristige Steuerforderungen | 14.277 | 21.718 |
| — Vertragsvermögenswerte | 20.961 | 12.607 |
| — Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 10.020 | 10.704 |
| — Rechnungsabgrenzungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 39.918 | 30.404 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 680.401 | 658.844 |
| Langfristige Vermögenswerte: — Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen und Beteiligungen |
108.252 | 58.999 |
| — Sachanlagevermögen | 374.930 | 337.297 |
| — Immaterielle Vermögenswerte ohne Firmenwerte | 95.693 | 98.036 |
| — Firmenwerte | 254.041 | 247.370 |
| — Latente Steuerforderung | 25.673 | 24.950 |
| — Langfristige Steuerforderungen | 40.836 | 36.485 |
| — Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 22 | 22 |
| — Sonstige langfristige Vermögenswerte | 859 | 892 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 900.306 | 804.051 |
| Bilanzsumme | 1.580.707 | 1.462.895 |
| PASSIVA | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten: | ||
| — Kurzfristige Kreditverbindlichkeiten | 15.264 | 15.392 |
| — Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Leasing von Anlagen | 14.881 | 14.616 |
| — Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 54.880 | 42.549 |
| — Rückstellungen | 35.151 | 41.848 |
| — Vertragsverbindlichkeiten | 90.645 | 66.477 |
| — Rechnungsabgrenzungen | 6.136 | 4.172 |
| — Kurzfristige Ertragsteuerverbindlichkeiten | 5.722 | 3.362 |
| — Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 16.927 | 20.043 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 239.606 | 208.459 |
| Langfristige Verbindlichkeiten: | ||
| — Langfristige Kreditverbindlichkeiten | 353.201 | 331.019 |
| — Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasing von Anlagen | 133.732 | 130.938 |
| — Latente Steuerverbindlichkeit | 20.654 | 20.399 |
| — Rückstellungen | 22.792 | 22.899 |
| — Vertragsverbindlichkeiten | 14.855 | 22.437 |
| — Rechnungsabgrenzungen | 2.616 | 3.693 |
| — Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 205 | 205 |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 548.055 | 531.590 |
| Eigenkapital: | ||
| — Gezeichnetes Kapital | 164.561 | 163.915 |
| — Kapitalrücklage | 1.032.129 | 1.030.702 |
| — Im sonstigen Ergebnis ausgewiesene Erträge und Aufwendungen | -22.395 | -37.522 |
| — Bilanzverlust | -381.249 | -434.249 |
| Eigenkapital, zurechenbar den Aktionären der Evotec SE | 793.046 | 722.846 |
| Eigenkapital, gesamt | 793.046 | 722.846 |
| Bilanzsumme | 1.580.707 | 1.462.895 |

Evotec SE und Tochtergesellschaften Konzern-Zwischen-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. März 2021
in T€ außer Angaben zu Aktien und Angaben pro Aktie Drei Monate bis 31. März 2021 Drei Monate bis 31. März 2020 Erlöse aus Verträgen mit Kunden 133.085 119.402 Herstellkosten der Umsätze -102.406 -86.130 Rohertrag 30.679 33.272 Betriebliche Erträge und Aufwendungen — Forschung und Entwicklung -18.460 -15.056 — Vertriebs- und Verwaltungskosten -21.194 -17.254 — Sonstige betriebliche Erträge 16.319 16.943 — Sonstige betriebliche Aufwendungen -566 -1.810 — Betriebliche Aufwendungen, gesamt -23.901 -17.177 Betriebsergebnis 6.778 16.095 Nichtbetriebliche Erträge und Aufwendungen — Zinserträge 502 1.085 — Zinsaufwendungen -2.314 -2.750 — Ergebnisanteil von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity- Methode bilanziert werden und sonstige Erträge aus Beteiligungen, netto 44.528 17 — Sonstige Erträge aus Finanzanlagen - 18 — Fremdwährungsgewinne (-verluste), netto 4.976 4.413 — Sonstige nichtbetriebliche Erträge 10 263 — Sonstige nichtbetriebliche Aufwendungen -40 -271 Nichtbetriebliches Ergebnis 47.662 2.775 Gewinn/Verlust vor Steuern 54.440 18.870 — Steueraufwand -2.393 -2.266 — Latenter Steuerertrag (-aufwand) 655 472 Steuern, gesamt -1.738 -1.794 Jahresüberschuss 52.702 17.076 davon: Aktionäre der Evotec SE 52.702 17.076 Durchschnittlich ausstehende Anzahl Aktien 164.088.077 150.951.064 Periodenergebnis pro Aktie (unverwässert) 0,32 0,11 Periodenergebnis pro Aktie (verwässert) 0,32 0,11

Evotec SE und Tochtergesellschaften Konzernzwischenkapitalflussrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. März 2021
| in T€ | Drei Monate bis 31. März 2021 |
Drei Monate bis 31. März 2020 |
|---|---|---|
| Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit: | ||
| — Jahresüberschuss | 52.702 | 17.076 |
| — Anpassung des Periodenergebnisses an die Mittelverwendung für die laufende Geschäftstätigkeit |
-28.275 | 15.041 |
| — Veränderung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten | -21.968 | -4.985 |
| Nettomittelzufluss (-abfluss) aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2.459 | 27.132 |
| Cashflow der Investitionstätigkeit: | ||
| — Erwerb von Wertpapieren und sonstigen Geldanlagen | -9.495 | -3.042 |
| — Erwerb von nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen und Beteiligungen |
-8.755 | -4.904 |
| — Erwerb von Sachanlagevermögen | -36.297 | -16.341 |
| — Erwerb von Wandelanleihen | -2.551 | - |
| — Erlös aus Veräußerung von Wertpapieren | 10.594 | 10.779 |
| Nettomittelabfluss aus der Investitionstätigkeit | -46.504 | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit: | ||
| — Einzahlungen aus Optionsausübungen | 646 | 326 |
| — Einzahlungen aus Bankkrediten | 22.141 | 41 |
| — Zahlung von Leasingverpflichtungen | -4.728 | -3.564 |
| — Tilgung von Bankkrediten | -128 | -405 |
| Nettomittelabfluss (-zufluss) aus der Finanzierungstätigkeit | 17.931 | -3.602 |
| Nettominderung Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | -26.114 | 10.022 |
| — Fremdwährungsdifferenz | 5.131 | -1.646 |
| — Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten am Anfang des Geschäftsjahres | 422.580 | 277.034 |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten am Ende der Periode | 401.597 | 285.410 |