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EVN AG Interim / Quarterly Report 2015

Feb 26, 2016

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Interim / Quarterly Report

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Aktionärsbrief 1. Quartal 2015 /16

  1. Oktober – 31. Dezember 2015

EVN Zukunftslabor @ EVN_Zukunftslabor

Die Welt von morgen? # Wir_haben_Antworten

Highlights

  • Steigerung der Stromerzeugung durch verstärkten Einsatz der thermischen Kraftwerke zur Netzstabilisierung
  • Rückgang der Umsatzerlöse, energiewirtschaftliches Ergebnis stabil; Konzernergebnis über Vorjahresniveau
  • Erhalt der Baugenehmigung und Grundsteinlegung für die Kläranlage in Prag

Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss 23 Die EVN Aktie 30

• Ausblick 2015/16: Konzernergebnis weitgehend stabil erwartet

Kennzahlen

2015/16 2014/15 +/– 2013/14 2014/15
1. Quartal 1. Quartal in % 1. Quartal
Verkaufsentwicklung
Stromerzeugung GWh 1.636 1.364 19,9 972 4.882
davon erneuerbare Energie GWh 438 507 –13,7 479 2.106
Stromverkauf an Endkunden GWh 4.982 5.071 –1,7 5.279 19.263
Gasverkauf an Endkunden GWh 1.788 1.786 0,1 2.053 5.241
Wärmeverkauf an Endkunden GWh 632 637 –0,9 654 2.038
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Umsatzerlöse Mio. EUR 573,3 599,9 –4,4 554,2 2.135,8
EBITDA Mio. EUR 185,0 184,8 0,1 139,6 583,2
EBITDA-Marge % 32,3 30,8 4,8 25,2 27,3
Operatives Ergebnis (EBIT) Mio. EUR 119,4 121,2 –1,4 79,0 268,2
EBIT-Marge % 20,8 20,2 0,6 14,3 12,6
Ergebnis vor Ertragsteuern Mio. EUR 102,7 96,8 6,1 60,7 207,9
Konzernergebnis Mio. EUR 78,8 73,1 7,9 44,0 148,1
Ergebnis je Aktie EUR 0,44 0,41 8,0 0,25 0,83
Bilanz
Bilanzsumme Mio. EUR 6.481,9 6.670,9 –2,8 7.508,5 6.501,2
Eigenkapital Mio. EUR 2.668,9 2.669,8 0,0 3.083,1 2.590,1
Eigenkapitalquote % 41,2 40,0 1,2 41,1 39,8
Nettoverschuldung Mio. EUR 1.181,6 1.352,5 –12,6 1.702,2 1.230,9
Gearing % 44,3 50,7 –6,4 55,2 47,5
Cash Flow und Investitionen
Cash Flow aus dem Ergebnis Mio. EUR 182,1 166,6 9,3 136,9 438,1
Cash Flow aus dem operativen Bereich Mio. EUR 93,2 92,4 0,8 186,4 478,3
Investitionen1) Mio. EUR 57,5 65,5 –12,3 105,5 322,7
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ø 6.861 7.126 –3,7 7.389 6.973

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Inhalt

Vorwort des Vorstands 3 Konzern-Zwischenabschluss 19
Zwischenlagebericht 5 Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 19
Wirtschaftliches und energiewirtschaftliches Umfeld 5 Konzern-Gesamtergebnisrechnung 20
Geschäftsentwicklung 6 Konzern-Bilanz 21
Entwicklung der Segmente 10 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 22
Verkürzte Konzern-Geldflussrechnung 22

Vorwort

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 lagen die Temperaturen in Österreich leicht unter den Werten für das erste Quartal des Vorjahres, jedoch erneut deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. In Südosteuropa stellte sich der Temperaturverlauf unterschiedlich dar: Während es in Bulgarien deutlich milder war als im Vorjahr und auch im langjährigen Vergleich, lagen die Temperaturen in Mazedonien signifikant unter dem Vorjahresniveau und sogar leicht unter dem langjährigen Durchschnitt.

Die Umsatzerlöse der EVN sanken im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 vor allem wegen geringerer Umsätze in Bulgarien um 4,4 % auf 573,3 Mio. Euro. Das EBITDA blieb mit 185,0 Mio. Euro gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres jedoch nahezu stabil. Aufgrund leicht höherer planmäßiger Abschreibungen zeigte das EBIT einen leichten Rückgang um 1,4 % auf 119,4 Mio. Euro. Das Konzernergebnis hingegen stieg dank einer deutlichen Verbesserung im Finanzergebnis, die sich aus dem Entfall von im Vorjahr aufgetretenen Einmaleffekten ergab, im ersten Quartal 2015/16 um 7,9 % auf 78,8 Mio. Euro an.

Die Abrufe der EVN-Kraftwerke zur Netzstabilisierung und Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Österreich und Deutschland nahmen im Berichtszeitraum zu und übertrafen bereits im ersten Quartal den Umfang des gesamten Geschäftsjahres 2014/15. Hintergrund ist die steigende Einspeisung volatiler Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen in das Netz.

Mit 1. Oktober 2015 gab die Vertriebsgesellschaft der EVN die Vorteile bei der Energiebeschaffung durch eine Preissenkung im Rahmen der EnergieAllianz Austria an ihre Privatkunden weiter. Die Energiepreise für Strom und Erdgas sanken damit jeweils um durchschnittlich 5 %. Zum 1. Mai 2016 werden im Rahmen der EnergieAllianz Austria die Arbeitspreise für Erdgas für Haushalte neuerlich um rund 7 % gesenkt.

Im Zusammenhang mit dem Kraftwerk Duisburg-Walsum hat die Projektgesellschaft neben der bereits seit 2013 anhängigen Schiedsklage eine weitere Klage gegen den Generalunternehmer Hitachi eingereicht, nachdem Kontrollmessungen und Auswertungen über den bisherigen Betrieb des Kraftwerks ergeben hatten, dass Werte zur Verfügbarkeit und zum Wirkungsgrad nicht den zugesagten Parametern entsprechen.

Das Ergebnis unserer Aktivitäten in Südosteuropa war durch die im Juli bzw. August 2015 getroffenen Preisentscheidungen der Regulierungsbehörden beeinflusst: In Bulgarien wurden die Endkundenpreise um 0,4 % gesenkt, in Mazedonien erfolgte eine Reduktion um 0,3 %. In Mazedonien wirkte zudem die im Verhältnis zum außergewöhnlich niederschlagsreichen Vorjahr geringere Wasserführung dämpfend auf das Ergebnis aus der Stromproduktion. In beiden Ländern ist die Fortsetzung der Liberalisierung des Energievertriebs für die kommenden Monate zu erwarten.

Im Umweltbereich arbeitete die EVN in der Berichtsperiode an der Umsetzung und Finalisierung von acht internationalen Projekten. Für eine Kläranlage in Prag, die die EVN gemeinsam mit ihren Projektpartnern für 1,2 Mio. Einwohner errichten wird, wurde im November 2015 nach Erhalt der Baugenehmigung der Grundstein gelegt. Die von uns errichtete Kläranlage in Krakau wurde im Dezember 2015 fristgerecht an die Stadt übergeben, in Warschau konnte die Erweiterung der Kläranlage Pruszkow erfolgreich beendet werden. Das anhaltende Interesse an der Umsetzung wassertechnischer Projekte in der Zielregion der EVN ergibt sich aus der Vorgabe von EU-Standards sowie der Forderung der Bevölkerung nach adäquaten Umweltschutzeinrichtungen.

In der Wasserversorgung in Niederösterreich konnten wir mit 1. Jänner 2016 die Betriebsführung des Wasserleitungsnetzes der Gemeinde Litschau übernehmen. Damit werden weitere 3.700 Einwohner als Endkunden direkt von der EVN mit Trinkwasser versorgt. Darüber hinaus haben wir die Umsetzung von Infrastrukturverbesserungsmaßnahmen fortgesetzt, um die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten bzw. weiter zu steigern. So schreitet etwa der Bau der Naturfilteranlage in Zwentendorf an der Zaya voran, ebenso soll die Leistungsfähigkeit der Pumpwerke zur Versorgung der Wasserversorgungsanlage Waldviertel erhöht werden, um die immer höheren und häufigeren Verbrauchsspitzen abdecken zu können.

Unter der Annahme von durchschnittlichen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird das Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2015/16 weitgehend stabil erwartet. Die regulatorischen Rahmenbedingungen, die Entwicklung in den eingeleiteten Verfahren im Zusammenhang mit den Forderungen aus den Tarifentscheidungen in Bulgarien und im Zusammenhang mit dem Kraftwerk Duisburg-Walsum sowie der Fortgang der Aktivitäten in Moskau könnten das Konzernergebnis jedoch wesentlich beeinflussen.

Maria Enzersdorf, im Februar 2016

Sprecher des Vorstands Mitglied des Vorstands

Dipl.-Ing. Dr. Peter Layr Mag. Stefan Szyszkowitz, MBA

Zwischenlagebericht

Wirtschaftliches und energiewirtschaftliches Umfeld

BIP-Wachstum % 2017f 2016f 2015e 2014 2013
EU-281)2) 1,9–2,0 1,8–1,9 1,7–1,9 1,4 0,2
Österreich2)3) 1,6–1,7 1,6–1,7 0,8 0,4 0,3
Bulgarien1)2)4) 2,0–3,0 1,5–2,3 2,2–2,9 1,6 1,3
Kroatien1)2)4)6) 1,5–2,1 1,0–2,1 0,8–1,8 –0,4 –1,0
Mazedonien5)6) 3,3–3,7 3,2–3,4 3,2 3,5–3,8 2,7

1) Quelle: European Economic Forecast, Winter 2016, EU-Kommission, Februar 2016

2) Quelle: Prognose der österreichischen Wirtschaft 2015–2017, IHS, Dezember 2015

3) Quelle: Prognose für 2016 bis 2017: Konsumausgaben erhöhen Wirtschaftswachstum in Österreich, WIFO, Dezember 2015

4) Quelle: Strategie Österreich & CEE 1. Quartal 2016, Raiffeisen Research, Jänner 2016

5) Quelle: Global Economic Prospects, World Bank, Jänner 2016

6) Quelle: World Economic Outlook, International Monetary Fund, Oktober 2015

Wirtschaftliches Umfeld

Die Weltkonjunktur entwickelte sich zuletzt uneinheitlich. Während die entwickelten Volkswirtschaften einen moderaten Wachstumskurs verzeichneten, beeinträchtigten wirtschaftliche Probleme die Entwicklung der Schwellenländer. Brasilien und Russland befanden sich in einer Rezession, und in China verlangsamte sich das Wachstumstempo im Zuge der Transformation zu einer stärker konsumorientierten Volkswirtschaft spürbar. In den USA hingegen blieb die konjunkturelle Entwicklung robust, während sich die Wirtschaft im Euroraum zögerlich erholte. Positive Einflussfaktoren für die europäische Wirtschaft waren dabei die niedrigen Ölpreise, der schwächere Euro und die anhaltend expansive Geldpolitik der EZB. Für das Jahr 2016 geht man in der Europäischen Union von einem BIP-Wachstum in der Bandbreite von 1,8 % bis 1,9 % aus; die Erwartungen für 2017 liegen zwischen 1,9 % und 2,0 %.

Für die Wirtschaft in Österreich wird in den kommenden Jahren ein deutlich kräftigeres Wachstum erwartet als noch in den Vorjahren. Die Steuerreform, die Anfang 2016 in Kraft getreten ist, entlastet die Einkommen der privaten Haushalte und sollte einen positiven Effekt auf die Konsumausgaben haben. Weniger positiv wird die Entwicklung des Arbeitsmarktes eingeschätzt: In den nächsten beiden Jahren erwarten die Experten einen Anstieg der Arbeitslosenrate auf bis zu 10 %. In diesem Umfeld wird für die Jahre 2016 und 2017 ein Wirtschaftswachstum zwischen 1,6 % und 1,7 % prognostiziert.

Energiewirtschaftliches Umfeld – Kennzahlen 2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
+/–
in %
2013/14
1. Quartal
Temperaturbedingter Energiebedarf1) %
Österreich 82,3 78,3 4,0 89,8
Bulgarien 70,6 94,6 –24,0 92,1
Mazedonien 101,3 89,5 11,7 96,3
Primärenergie und CO2-Emissionszertifikate
Rohöl – Brent EUR/Barrel 39,9 61,0 –34,6 80,3
Gas – NCG2) EUR/MWh 17,4 22,6 –22,9 27,2
Kohle – API#23) EUR/Tonne 47,0 58,5 –19,6 61,7
CO2-Emissionszertifikate (2./3. Periode) EUR/Tonne 8,4 6,6 26,2 4,7
Strom – EEX Forwardmarkt4)
Grundlaststrom EUR/MWh 34,7 37,3 –6,9 43,8
Spitzenlaststrom EUR/MWh 44,9 48,1 –6,6 56,7
Strom – EPEX Spotmarkt5)
Grundlaststrom EUR/MWh 33,2 34,8 –4,7 37,5
Spitzenlaststrom EUR/MWh 43,0 45,9 –6,4 50,8

1) Berechnet nach Heizgradsummen; die Basis (100 %) entspricht in Österreich dem Durchschnittswert von 1996 bis 2010,

in Bulgarien jenem von 2004 bis 2012 und in Mazedonien jenem von 2001 bis 2015; ausgewiesene Veränderung in Prozentpunkten.

2) Net Connect Germany (NCG) – EEX-(European Energy Exchange)-Börsepreis für Erdgas

3) Notierung in ARA (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen)

4) Durchschnittspreise der jeweiligen Quartals-Forward-Preise, beginnend ein Jahr vor dem jeweiligen Zeitraum an der EEX

5) EPEX Spot – European Power Exchange

Die wirtschaftliche Entwicklung in Bulgarien folgt ebenfalls einem positiven Trend. Dank der besseren Wirtschaftsbedingungen infolge des niedrigeren Ölpreises und günstigerer Kredite wuchs das reale BIP in einem Niedriginflationsumfeld schneller als prognostiziert. Als wichtige Wachstumstreiber erwiesen sich auch die gestiegenen Nettoexporte und ein moderater Anstieg des Haushaltskonsums. Die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum liegen für 2016 zwischen 1,5 % und 2,3 % und für 2017 zwischen 2,0 % und 3,0 %.

Angetrieben durch Exporte zog auch das Wachstum in Kroatien an. Änderungen bei der Einkommensteuer, der fehlende Inflationsdruck und positive Auswirkungen der Tourismussaison trugen hier zur Belebung des privaten Konsums bei. Der Aufschwung reicht allerdings noch nicht aus, um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren bzw. die Beschäftigungsquote zu steigern, die zu den niedrigsten in der gesamten EU zählt. Für das Jahr 2016 wird ein BIP-Wachstum von 1,0 % bis 2,1 % erwartet; die Prognosen für 2017 bewegen sich zwischen 1,5 % und 2,1 %.

Mazedonien verzeichnet weiterhin ein starkes Wirtschaftswachstum. Verantwortlich dafür sind neben einer anhaltend guten Auslandsnachfrage, die vor allem vom deutschen Markt ausgeht, Impulse aus dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Zusätzlich unterstützt wird die positive Entwicklung durch die – dank steigender Einkommen – verbesserte Verbraucherstimmung. Für das Jahr 2016 wird ein Wirtschaftswachstum zwischen 3,2 % und 3,4 % erwartet. Im Jahr 2017 soll die Dynamik weiter zunehmen und zu einer Wachstumsrate zwischen 3,3 % und 3,7 % führen.

Energiewirtschaftliches Umfeld

Die Temperaturen in den für die EVN relevanten Märkten entwickelten sich im ersten Quartal 2015/16 sehr unterschiedlich. In Österreich war eine Steigerung der Heizgradsumme um 4,0 % zu verzeichnen; diese lag jedoch nach wie vor unter dem langjährigen Durchschnitt. Der Winter in Bulgarien war von milden Temperaturen geprägt; die Heizgradsumme lag deshalb im Berichtszeitraum um 24,0 % unter dem Vorjahreswert und damit deutlich unter dem Mehrjahresdurchschnitt. In Mazedonien hingegen waren die Temperaturen niedriger. Die Heizgradsumme erhöhte sich dadurch um 11,7 % und entsprach damit nach einem milden Vorjahreswinter wieder dem langjährigen Durchschnitt.

Der Durchschnittspreis für Rohöl der Sorte Brent auf Eurobasis lag im Berichtszeitraum vor allem aufgrund des aktuellen weltweiten Überangebots mit 39,9 Euro pro Barrel um 34,6 % unter dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Auch der durchschnittliche EEX-Börsepreis für Erdgas war in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 mit 17,4 Euro pro MWh um 22,9 % niedriger als im Vorjahr. Zurückzuführen war dies unter anderem auf die unterdurchschnittlichen Temperaturen im Berichtszeitraum, die sich dämpfend auf die Nachfrage auf den Spotmärkten auswirkten. Bei Kohle wiederum löste die insbesondere in China konjunkturbedingt schwächere Nachfrage einen Preisrückgang um 19,6 % auf 47,0 Euro je Tonne aus. Gegenläufig verlief die Entwicklung der Preise für CO2-Emissionszertifikate. Hier erhöhte sich der Preis je Tonne gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 26,2 % auf 8,4 Euro. Dieser Trend beruhte vorrangig auf der durch die EU-Kommission im Jänner 2014 beschlossenen Verschiebung der Auktion von 900 Mio. CO2-Emissionszertifikaten in die Jahre 2019 und 2020 ("Backloading").

Der fortgesetzte Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energieträgern in Österreich und Deutschland sowie die niedrigen Preise für Primärenergieträger und – ungeachtet des leichten Anstiegs – nach wie vor auch für CO2-Emissionszertifikate führten in der Berichtsperiode zu einem weiteren Rückgang der Termin- und Spotmarktpreise für Grund- bzw. Spitzenlaststrom. Die für die Berichtsperiode geltenden Terminpreise für Grundlaststrom sanken um 6,9 % auf 34,7 Euro pro MWh, jene für Spitzenlaststrom um 6,6 % auf 44,9 Euro pro MWh. Die Spotmarktpreise für Grundlaststrom gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,7 % auf 33,2 Euro pro MWh zurück, jene für Spitzenlaststrom reduzierten sich um 6,4 % auf 43,0 Euro pro MWh.

Geschäftsentwicklung

Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Highlights 2015/16

  • Umsatz: –4,4 % auf 573,3 Mio. Euro
  • EBITDA: +0,1 % auf 185,0 Mio. Euro
  • EBIT: –1,4 % auf 119,4 Mio. Euro
  • Finanzergebnis: +31,5 % auf –16,7 Mio. Euro
  • Konzernergebnis: +7,9 % auf 78,8 Mio. Euro

Die Umsatzerlöse verringerten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 26,6 Mio. Euro bzw. 4,4 % auf 573,3 Mio. Euro. Gesteigerte Erlöse aus der Vermarktung des in den Kraftwerken der EVN erzeugten Stroms konnten dabei geringere Erlöse aus den reduzierten Erdgashandelsaktivitäten des Konzerns sowie einen mengen- und preisbedingten Umsatzrückgang in Bulgarien nicht ausgleichen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 26,2 Mio. Euro bzw. 54,8 % auf 21,6 Mio. Euro. Maßgeblich dafür war der im Vorjahr in dieser Position abgebildete Verkauf der Anteile an der Objektgesellschaft für die Natriumhypochloritanlage in Moskau.

Der Aufwand für Fremdstrombezug und Energieträger betrug im Berichtszeitraum 282,9 Mio. Euro und lag damit um 28,5 Mio. Euro bzw. 9,1 % unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung korrelierte mit den rückläufigen Umsatzerlösen, sodass das energiewirtschaftliche Gesamtergebnis für das erste Quartal 2015/16 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres per Saldo nahezu unverändert blieb.

Die Fremdleistungen und der sonstige Materialaufwand lagen mit 60,0 Mio. Euro um 6,1 Mio. Euro bzw. 9,3 % unter dem Vorjahresniveau. Dies lag insbesondere an einem Rückgang der projektbezogenen Fremdleistungen und Materialaufwendungen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der durchschnittliche Personalstand sank aufgrund kontinuierlicher Reorganisations- und Optimierungsmaßnahmen im Jahresvergleich um 264 Personen auf 6.861 Mitarbeiter. Durch diesen Rückgang wurden Aufwandssteigerungen infolge kollektivvertraglicher Lohnund Gehaltsanpassungen sowie Einmaleffekte im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen in Mazedonien ausgeglichen. Per Saldo verringerte sich der Personalaufwand um 3,0 Mio. Euro bzw. 3,7 % auf 78,7 Mio. Euro.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 30,6 Mio. Euro um 10,9 Mio. Euro bzw. 26,3 % unter dem Vorjahreswert. Dieser signifikante Rückgang stammte aus weiteren Verbesserungen im Inkassobereich und einer gleichzeitigen Kostenreduktion in Südosteuropa.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter erhöhte sich um 4,5 Mio. Euro bzw. 11,8 % auf 42,3 Mio. Euro. Einer Ergebnisverbesserung bei der EVN KG – der Vertriebsgesellschaft der EVN im Strom- und Gasbereich – stand hier eine Wertminderung bei der Shkodra Region Beteiligungsholding GmbH im Zusammenhang mit dem Wasserkraftwerk Ashta entgegen.

Per Saldo führten diese Entwicklungen zu einer geringfügigen Steigerung des EBITDA um 0,2 Mio. Euro bzw. 0,1 % auf 185,0 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 30,8 % auf 32,3 %.

Die Abschreibungen erhöhten sich bedingt durch die Investitionstätigkeit des Konzerns um 2,0 Mio. Euro bzw. 3,1 % auf 65,5 Mio. Euro. Per Saldo ergab sich damit ein EBIT von 119,4 Mio Euro, das um 1,8 Mio. Euro bzw. 1,4 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres lag.

Struktur der Investitionen 1. Quartal

Das Finanzergebnis lag mit –16,7 Mio. Euro um 7,7 Mio. Euro bzw. 31,5 % über jenem des Vorjahreszeitraums. Diese Veränderung steht großteils im Zusammenhang mit dem im Vorjahr erfolgten Verkauf der Objektgesellschaft für die Natriumhypochloritanlage in Moskau und den Kosten für die Auflösung der für dieses Projekt gewährten Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland und des ebenfalls in diesem Zusammenhang bestehenden Zinssicherungsgeschäfts.

Per Saldo ergab sich ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 102,7 Mio. Euro, das sich damit um 5,9 Mio. Euro bzw. 6,1 % erhöhte. Nach Berücksichtigung eines nahezu unveränderten Ertragsteueraufwands von 16,9 Mio. Euro und des Ergebnisanteils nicht beherrschender Anteile belief sich das Konzernergebnis auf 78,8 Mio. Euro. Es lag um 5,8 Mio. Euro bzw. 7,9 % über dem Vorjahresergebnis.

Geldflussrechnung

Der Cash Flow aus dem Ergebnis erhöhte sich im Berichtszeitraum – in erster Linie bedingt durch das gesteigerte Ergebnis vor Ertragsteuern und höhere unbare Ergebniskomponenten aus den at Equity einbezogenen Beteiligungen – um 15,5 Mio. Euro auf 182,1 Mio. Euro. Trotz dieses Zuwachses lag der Cash Flow aus dem operativen Bereich mit 93,2 Mio. Euro nahezu unverändert auf Vorjahresniveau; diese Entwicklung resultierte aus Veränderungen im Working Capital.

Der Cash Flow aus dem Investitionsbereich lag mit –58,5 Mio. Euro um 119,4 Mio. Euro unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Wesentlicher Grund dafür war der im Vorjahr erfolgte und in dieser Position abgebildete Verkauf der Objektgesellschaft für die Natriumhypochloritanlage in Moskau. Die Entwicklung im ersten Quartal 2015/16 war hingegen primär vom laufenden Investitionsprogramm geprägt.

Der Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich belief sich nach –192,8 Mio. Euro im ersten Quartal des Vorjahres im Berichtszeitraum auf –26,8 Mio. Euro. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf die Rückführung der Finanzierungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Objektgesellschaft für die Natriumhypochloritanlage im vergangenen Jahr zurückzuführen.

In Summe ergab sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 ein Cash Flow von 7,9 Mio. Euro. Die liquiden Mittel beliefen sich damit per 31. Dezember 2015 auf 252,2 Mio. Euro. Zusätzlich standen der EVN weiterhin nicht gezogene Kreditlinien in Höhe von 575,0 Mio. Euro zur Absicherung eines etwaigen kurzfristigen Finanzierungsbedarfs zur Verfügung.

Bilanz

Die Bilanzsumme der EVN lag per 31. Dezember 2015 mit 6.481,9 Mio. Euro um 19,3 Mio. Euro bzw. 0,3 % unter dem Wert zum 30. September 2015.

Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich dabei im ersten Quartal 2015/16 um 27,9 Mio. Euro bzw. 0,5 % auf 5.501,3 Mio. Euro. Auch ihr Anteil am Gesamtvermögen verringerte sich geringfügig auf 84,9 % (30. September 2015: 85,0 %). Während sich die Veränderungen bei den immateriellen Vermögenswerten und den Sachanlagen nahezu ausglichen, kam es zu einer ausschüttungsbedingten Verringerung des Wertansatzes der at Equity einbezogenen Beteiligungen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 8,6 Mio. Euro bzw. 0,9 % auf 980,7 Mio. Euro. Dabei kam es zu keinen nennenswerten Abweichungen gegenüber dem letzten Bilanzstichtag.

Das Eigenkapital nahm bedingt durch das positive Ergebnis des ersten Quartals 2015/16 um 3,0 % bzw. 78,7 Mio. Euro auf 2.668,9 Mio. Euro zu. Damit belief sich die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2015 auf 41,2 % (30. September 2015: 39,8 %). Die durch die 87. Hauptversammlung am 21. Jänner 2016 genehmigte Ausschüttung einer Dividende von 0,42 Euro pro Aktie erfolgte am 29. Jänner 2016 und ist im Eigenkapital noch nicht abgebildet.

Die langfristigen Schulden erhöhten sich um 14,6 Mio. Euro bzw. 0,6 % auf 2.625,6 Mio. Euro. Während sich die langfristigen Finanzverbindlichkeiten und die übrigen langfristigen Schulden rückläufig entwickelten, kam es zu einem Anstieg der vereinnahmten Baukosten- bzw. Investitionszuschüsse.

Die kurzfristigen Schulden sanken um 112,6 Mio. Euro bzw. 8,7 % auf 1.187,4 Mio. Euro. Zurückzuführen war dies hauptsächlich auf eine Verringerung der Lieferantenverbindlichkeiten, der kurzfristigen Rückstellungen und der übrigen kurzfristigen Schulden.

Die Nettoverschuldung reduzierte sich gegenüber dem 30. September 2015 um 49,3 Mio. Euro auf 1.181,6 Mio. Euro. Dadurch bedingt ging das Gearing auf 44,3 % zurück (30. September 2015: 47,5 %).

Energiewirtschaftliche Kennzahlen 2015/16 2014/15 +/– 2013/14
Konzern GWh 1. Quartal 1. Quartal absolut in % 1. Quartal
Stromerzeugung 1.636 1.364 271 19,9 972
Erneuerbare Energie 438 507 –69 –13,7 479
Wärmekraftwerke 1.197 857 341 39,8 492
Netzabsatz
Strom 5.592 5.610 –18 –0,3 5.532
Erdgas1) 5.403 4.469 933 20,9 4.772
Energieverkauf an Endkunden
Strom 4.982 5.071 –88 –1,7 5.279
davon Mittel- und Westeuropa2) 1.794 1.805 –10 –0,6 1.877
davon Südosteuropa 3.188 3.266 –78 –2,4 3.401
Erdgas 1.788 1.786 2 0,1 2.053
Wärme 632 637 –5 –0,9 654
davon Mittel- und Westeuropa2) 574 565 8 1,5 589
davon Südosteuropa 58 72 –14 –19,2 65

1) Inkl. Netzabsatz an Kraftwerke der EVN

2) Mittel- und Westeuropa beinhaltet Österreich und Deutschland.

Entwicklung der Segmente

Überblick

Die Konzernstruktur der EVN umfasst das Energiegeschäft, das Umweltgeschäft sowie Strategische Beteiligungen und Sonstiges. Funktional betrachtet wird im Energiegeschäft bei Strom und Wärme die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung über den Transport bis hin zur Verteilung und Versorgung abgedeckt, bei Erdgas sind es die Wertschöpfungsstufen Transport und Verteilung. Das Produktportfolio wird ergänzt durch Aktivitäten der Tochtergesellschaften in verwandten Geschäftsfeldern sowie durch regionale Kabel-TV- und Telekommunikationsdienstleistungen. Das Umweltgeschäft umfasst die Aktivitäten der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie der thermischen Abfallverwertung.

Die Definition der operativen Segmente erfolgt gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" ausschließlich basierend auf der internen Organisations- und Berichtsstruktur. Nachstehend werden die operative Entwicklung der sechs Segmente und die Auswirkungen der energiewirtschaftlichen Kennzahlen auf deren Geschäftsverlauf beschrieben.

Geschäftsbereiche Segmente Aktivitäten
Energiegeschäft Erzeugung Stromerzeugung aus thermischen Quellen und erneuerbarer Energie
an österreichischen und internationalen Standorten
Energiehandel und -vertrieb Beschaffung von Strom und Primärenergieträgern, Handel mit und
Verkauf von Strom und Erdgas an Endkunden und auf Großhandels
märkten sowie Wärmeproduktion und -verkauf
Netzinfrastruktur Inland Betrieb der regionalen Strom- und Gasnetze sowie der Netze für
Kabel-TV und Telekommunikation
Energieversorgung
Südosteuropa
Betrieb von Stromnetzen und Stromverkauf an Endkunden in Bulgarien
und Mazedonien, Wärmeerzeugung und -verkauf in Bulgarien,
Stromerzeugung in Mazedonien, Errichtung und Betrieb von Gasnetzen
in Kroatien, Energiehandel für die gesamte Region
Umweltgeschäft Umwelt Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, thermische Abfallverwertung
in Österreich, Betrieb von Blockheizkraftwerken in Moskau sowie
internationales Projektgeschäft
Sonstige
Geschäftsaktivitäten
Strategische Beteiligungen
und Sonstiges
Strategische und sonstige Beteiligungen, Konzernfunktionen

Erzeugung

Das Segment "Erzeugung" umfasst die Stromerzeugung aus thermischen Produktionsanlagen und aus erneuerbaren Energiequellen in Österreich, Deutschland, Bulgarien und Albanien sowie Projekte für zukünftige Erzeugungsanlagen in Österreich und Bulgarien.

Die Außenumsätze des Segments resultieren vorwiegend aus dem Verkauf von Strom aus Windkraft. Für den konzerninternen Umsatz wird für die Stromerzeugung (im Wesentlichen jene in Wasserkraftwerken sowie nicht mehr im Förderregime stehenden Windkraftanlagen) der Strommarktpreis abgebildet. Für Kraftwerke mit flexibel steuerbarer Erzeugung wird der Optionswert dargestellt. Dieser spiegelt die Deckungsbeiträge aus mittel- und kurzfristig realisierten Optionalitäten wider. Die Verrechnung der Energielieferungen der Steag-EVN Walsum 10 Kraftwerksgesellschaft mbH beinhaltet im Wesentlichen die Betriebs-, Finanzierungs- und Primärenergiekosten. Die Vermarktung des im Segment erzeugten Stroms sowie die Primärenergiebeschaffung werden im Segment Energiehandel und -vertrieb abgebildet.

Die Erträge aus den Beteiligungen der EVN an den Kraftwerken der Verbund-Innkraftwerke sowie der EVN-WIEN ENERGIE Windparkentwicklungs- und Betriebs GmbH &Co KG werden als Ergebnisanteile at Equity einbezogener Unternehmen mit operativem Charakter im EBIT erfasst. Die Beteiligung an der STEAG-EVN Walsum 10 Kraftwerksgesellschaft wird als anteilig konsolidiertes Unternehmen abgebildet.

Highlights

  • Steigerung der Energieproduktion durch deutlich stärkeren Einsatz der thermischen Kraftwerke zur Netzstabilisierung
  • Bereitstellung von Regelenergie und Reservekapazitäten für den österreichischen und süddeutschen Raum
  • Rückgang der Stromproduktion aus erneuerbarer Energie aufgrund geringeren Wind- und Wasserdargebots
  • EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern leicht unter Vorjahresniveau

Im ersten Quartal 2015/16 erhöhte sich die Stromerzeugung um 293 GWh bzw. 25,2 % auf 1.458 GWh. Während die Erzeugung aus erneuerbarer Energie mit 350 GWh um 12,9 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres lag, erhöhte sich die Erzeugung in den Wärmekraftwerken der EVN um 345 GWh bzw. 45,2 % auf 1.108 GWh. Da das Wind- und Wasserdargebot im Berichtszeitraum signifikant unter dem Niveau des Vorjahres lag, verringerte sich die erneuerbare Produktion trotz erhöhter Windkraftkapazitäten. Die thermischen Kraftwerke Theiß und Korneuburg stehen auch im Winter 2015/16 wieder für den süddeutschen Raum als Reservekapazität zur Verfügung; zusätzlich wurde auch das Kraftwerk Dürnrohr für das Engpassmanagement eingesetzt. Die Abrufe

Kennzahlen – Erzeugung 2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
+/–
absolut
in %
2013/14
1. Quartal
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Stromerzeugung 1.458 1.165 293 25,2 804
davon erneuerbare Energie 350 401 –52 –12,9 408
davon Wärmekraftwerke 1.108 764 345 45,2 396
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 9,7 14,4 –4,7 –32,7 13,3
Innenumsatz 48,4 44,8 3,6 8,0 21,8
Gesamtumsatz 58,0 59,1 –1,1 –1,9 35,1
Operativer Aufwand –25,1 –29,1 4,1 13,9 –20,7
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter –4,2 0,2 –4,4 0,3
EBITDA 28,8 30,2 –1,5 –4,9 14,6
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen –13,6 –13,4 –0,2 –1,4 –9,2
Operatives Ergebnis (EBIT) 15,1 16,8 –1,7 –9,9 5,5
Finanzergebnis –6,0 –6,2 0,3 4,0 –4,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 9,2 10,6 –1,4 –13,4 1,2
Gesamtvermögen 1.131,3 1.248,0 –116,7 –9,4 1.245,9
Gesamtschulden 923,4 1.035,3 –111,8 –10,8 993,4
Investitionen1) 5,4 14,0 –8,6 –61,1 49,7

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

der thermischen Kraftwerke zur Netzstabilisierung in Österreich und Deutschland nahmen im Berichtszeitraum zu und übertrafen bereits im ersten Quartal das gesamte Geschäftsjahr 2014/15.

Auf Konzernebene konnten in der Berichtsperiode 32,8 % (Vorjahr: 26,9 %) des abgesetzten Stroms durch eigene Produktion abgedeckt werden. Der Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromproduktion reduzierte sich auf Konzernebene aufgrund des ungünstigeren Dargebots und eines Anstiegs der Abrufe der thermischen Kraftwerke von 37,2 % im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 26,8 %.

Die Umsatzerlöse im Segment lagen mit 58,0 Mio. Euro um 1,1 Mio. Euro bzw. 1,9 % unter jenen des Vorjahres. Damit konnte der Anstieg der Erlöse aus der Bereitstellung von Regelenergie bzw. Reservekapazitäten zur Stützung der Netzsicherheit im österreichischen und süddeutschen Raum die mengenbedingt verringerten Umsatzerlöse aus der erneuerbaren Erzeugung nicht vollständig ausgleichen.

Der operative Aufwand verringerte sich um 4,1 Mio. Euro bzw. 13,9 % auf 25,1 Mio. Euro, hauptsächlich bedingt durch den Rückgang der Einsatzkosten für Primärenergieträger.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter verringerte sich um 4,4 Mio. Euro auf –4,2 Mio. Euro. Neben einem witterungs- und marktpreisbedingten leichten Rückgang des Ergebnisbeitrags aus der Verbund Innkraftwerke GmbH war dies hauptsächlich auf eine Wertminderung bei der Shkodra Region Beteiligungsholding GmbH im Zusammenhang mit dem Wasserkraftwerk Ashta zurückzuführen.

In Summe ergab sich ein EBITDA in Höhe von 28,8 Mio. Euro, das um 1,5 Mio. Euro bzw. 4,9 % unter jenem des Vergleichszeitraums lag. Die Abschreibungen inkl. der Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen erhöhten sich um 0,2 Mio. Euro bzw. 1,4 % auf 13,6 Mio. Euro. Dabei sind weder im Berichtszeitraum noch im Vergleichszeitraum Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen enthalten. Das EBIT sank um 1,7 Mio. Euro bzw. 9,9 % auf 15,1 Mio. Euro.

Das Finanzergebnis verbesserte sich dank rückläufiger Finanzverbindlichkeiten aufgrund planmäßiger Tilgungen um 0,3 Mio. Euro bzw. 4,0 % auf –6,0 Mio. Euro. Per Saldo lag das Ergebnis vor Ertragsteuern mit 9,2 Mio. Euro um 1,4 Mio. Euro bzw. 13,4 % unter dem Vorjahresergebnis.

Das Investitionsvolumen verringerte sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 um 8,6 Mio. Euro bzw. 61,1 % auf 5,4 Mio. Euro. Wesentlicher Auslöser dafür war das höhere Investitionsvolumen im Vorjahr durch den Bau des Windparks Prottes-Ollersdorf.

Energiehandel und -vertrieb

Das Segment "Energiehandel und -vertrieb" umfasst den Handel mit und den Verkauf von Strom und Erdgas an Endkunden vorwiegend auf dem österreichischen Heimmarkt und auf Großhandelsmärkten, die Beschaffung von Strom, Erdgas und anderen Primärenergieträgern sowie die Produktion und den Verkauf von Wärme.

Highlights

  • Energieabsatz in Österreich temperaturbedingt leicht steigend; Rückgang beim Stromabsatz in Deutschland
  • Operative Aufwendungen gesunken
  • EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern über Vorjahresniveau

Der Strom-, Erdgas- und Wärmeabsatz an Endkunden in Österreich erhöhte sich in der Berichtsperiode aufgrund der kühleren Temperaturen im Winter 2015/16 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Deutschland hingegen führte der anhaltend starke Wettbewerb der Energieversorger zu einem Rückgang der Stromabsatzmengen. Damit war der Stromabsatz im Segment in Summe rückläufig.

Die Umsatzerlöse verringerten sich um 3,5 Mio. Euro bzw. 2,3 % auf 152,2 Mio. Euro, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Erdgashandelsaktivitäten zurückzuführen war.

Der im operativen Aufwand verzeichnete Rückgang um 4,4 Mio. Euro bzw. 3,1 % auf 139,8 Mio. Euro betraf größtenteils den Fremdenergiebezug und korrelierte mit den rückläufigen Umsatzerlösen aufgrund der geringeren Erdgashandelsaktivitäten.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter erhöhte sich um 8,4 Mio. Euro bzw. 45,1 % auf 27,0 Mio. Euro. Per Saldo führten diese Entwicklungen zu einem um 9,3 Mio. Euro bzw. 30,9 % höheren EBITDA von 39,4 Mio. Euro.

Unter Einbeziehung der um 0,2 Mio. Euro bzw. 4,8 % auf 4,4 Mio. Euro gestiegenen Abschreibungen ergab sich ein EBIT von 35,0 Mio. Euro, das um 9,1 Mio. Euro bzw. 35,1 % über jenem des Vorjahres lag.

Das Finanzergebnis verringerte sich etwas und betrug für den Berichtszeitraum –0,9 Mio. Euro nach –0,6 Mio. Euro im Vorjahr. Per Saldo ergibt sich damit für das erste Quartal 2015/16 ein um 8,7 Mio. Euro bzw. 34,4 % auf 34,1 Mio. Euro erhöhtes Ergebnis vor Ertragsteuern.

2015/16 2014/15 +/– 2013/14
Kennzahlen – Energiehandel und -vertrieb 1. Quartal 1. Quartal absolut in % 1. Quartal
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Energieverkauf an Endkunden
Strom 1.794 1.805 –10 –0,6 1.877
Erdgas 1.788 1.786 2 0,1 2.053
Wärme 574 565 8 1,5 589
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 149,6 151,7 –2,1 –1,4 109,7
Innenumsatz 2,5 4,0 –1,5 –36,7 3,9
Gesamtumsatz 152,2 155,7 –3,5 –2,3 113,6
Operativer Aufwand –139,8 –144,3 4,4 3,1 –96,9
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter 27,0 18,6 8,4 45,1 21,1
EBITDA 39,4 30,1 9,3 30,9 37,8
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen –4,4 –4,2 –0,2 –4,8 –3,8
Operatives Ergebnis (EBIT) 35,0 25,9 9,1 35,1 34,0
Finanzergebnis –0,9 –0,6 –0,4 –63,7 –0,8
Ergebnis vor Ertragsteuern 34,1 25,4 8,7 34,4 33,2
Gesamtvermögen 603,7 498,3 105,5 21,2 446,3
Gesamtschulden 510,9 388,6 122,3 31,5 342,6
Investitionen1) 3,2 1,5 1,7 4,5

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Das Investitionsvolumen erhöhte sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 ebenfalls um 1,7 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro. Es entfiel ausschließlich auf den Anlagen- und Netzausbau im Wärmebereich.

Netzinfrastruktur Inland

Neben dem Betrieb der regionalen Strom- und Gasnetze sowie der Netze für Kabel-TV und Telekommunikation in Niederösterreich und im Burgenland werden im Segment "Netzinfrastruktur Inland" auch Konzerndienstleistungen erbracht. Diese Leistungen, die vor allem im Zusammenhang mit Bautätigkeiten anfallen, werden als konzerninterne Umsätze abgebildet. Das Beteiligungsergebnis des Segments umfasst auch die Ausschüttungen des R-138-Fonds sowie der AGGM Austrian Gas Grid Management AG an die Netz Niederösterreich GmbH.

Highlights

  • Anstieg der Strom- und Gasnetzabsatzmengen
  • Stabile Umsatzentwicklung
  • Verbessertes EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern
  • Investitionsfokus Versorgungssicherheit

Im ersten Quartal 2015/16 zeigten die Netzabsatzmengen für Strom einen leichten Anstieg um 43 GWh bzw. 2,0 % auf 2.147 GWh. Zuwächse verzeichnete dabei vor allem der Bereich Industriekunden. Der Gasnetzabsatz erhöhte sich um 931 GWh bzw. 20,9 %, primär verursacht durch den häufigen Einsatz der EVN Gaskraftwerke zur Stabilisierung der österreichischen und deutschen Stromnetze. Witterungsbedingte Zuwächse waren beim Gasnetzabsatz aber auch im Endkundensegment zu verzeichnen.

Die Umsatzerlöse entwickelten sich trotz der höheren Netzabsatzmengen stabil und erreichten 127,9 Mio. Euro (+ 0,1 % im Vorjahresvergleich). Der Kabel-TV- und Telekommunikationsbereich verzeichnete Kundenzuwächse und damit auch Umsatzsteigerungen.

Der operative Aufwand sank um 5,6 Mio. Euro bzw. 9,4 % auf 54,5 Mio. Euro. Dieser Rückgang war im Wesentlichen auf geringere Aufwendungen für Material und bezogene Fremdleistungen zurückzuführen. Per Saldo resultierte die Umsatz- und Aufwandsentwicklung in einem EBITDA von 73,5 Mio. Euro und einem EBIT von 46,2 Mio. Euro. Dies entspricht einer Verbesserung des EBITDA um 5,7 Mio. Euro (+ 8,4 %) bzw. des EBIT um 3,8 Mio. Euro (+ 9,0 %). Der vergleichsweise geringere Anstieg des EBIT resultiert aus einer investitionsbedingten Erhöhung der Abschreibungen, die um 1,9 Mio. Euro auf 27,3 Mio. Euro zunahmen.

Kennzahlen – Netzinfrastruktur Inland 2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
+/–
absolut
in % 2013/14
1. Quartal
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Netzabsatz
Strom 2.147 2.104 43 2,0 2.101
Erdgas 5.395 4.464 931 20,9 4.770
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 116,3 116,3 0,0 0,0 126,0
Innenumsatz 11,7 11,6 0,1 0,8 11,3
Gesamtumsatz 127,9 127,9 0,1 0,1 137,3
Operativer Aufwand –54,5 –60,1 5,6 9,4 –64,6
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter 0,0 0,0 0,0 0,0
EBITDA 73,5 67,8 5,7 8,4 72,6
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen –27,3 –25,4 –1,9 –7,4 –25,2
Operatives Ergebnis (EBIT) 46,2 42,4 3,8 9,0 47,5
Finanzergebnis –4,3 –4,5 0,2 3,6 –4,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 41,9 37,9 4,0 10,5 42,8
Gesamtvermögen 1.796,7 1.812,2 –15,5 –0,9 1.766,4
Gesamtschulden 1.291,1 1.324,5 –33,4 –2,5 1.278,0
Investitionen1) 23,0 28,3 –5,3 –18,9 27,3

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Das Finanzergebnis verbesserte sich geringfügig um 0,2 Mio. Euro auf –4,3 Mio. Euro. Per Saldo erzielte das Segment Netzinfrastruktur Inland damit ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 41,9 Mio. Euro; dies entspricht einem Anstieg von 4,0 Mio. Euro bzw. 10,5 %.

Der im Geschäftsjahr 2013/14 vorgestellte Investitionsschwerpunkt der EVN, der Investitionen in Höhe von 1 Mrd. Euro innerhalb von vier Jahren in Niederösterreich vorsieht, wurde im ersten Quartal 2015/16 plangemäß im nunmehr dritten Jahr fortgesetzt. Rund 70 % des gesamten Investitionsprogramms sind für den Ausbau der niederösterreichischen Netzinfrastruktur vorgesehen, die aufgrund des intensiven Ausbaus der erneuerbaren Erzeugungskapazitäten vor besonderen Herausforderungen steht. In diesem Sinn wurden die Investitionen in die Erweiterung bzw. den Neubau von Umspannwerken sowie in die Verstärkung des 110-kV-Netzes zum Transport der laufend steigenden Einspeisemengen von Windenergie im Berichtszeitraum fortgeführt. In Summe erreichten die Investitionen im Segment ein Volumen von 23,0 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies einen Rückgang von 5,3 Mio. Euro bzw. 18,9 %, der aus der Verschiebung einzelner Bauvorhaben resultiert. Mit der in der Berichtsperiode erfolgten Fertigstellung des Umspannwerks Spannberg wurde ein wichtiger Anschlusspunkt für die Windparks im Weinviertel in Betrieb genommen und damit ein weiterer zentraler Eckpfeiler für die Versorgungssicherheit gesetzt.

Die österreichischen Strom- und Gasnetztarife werden im Rahmen der Anreizregulierung jeweils mit Beginn des Kalenderjahres durch einen Beschluss der E-Control-Kommission angepasst. Per 1. Jänner 2016 wurden die Netznutzungsentgelte für Strom und Erdgas für Haushaltskunden um durchschnittlich jeweils 11,0 % erhöht. Im Jahr davor waren der entsprechende Netztarif für Strom um 1,0 % und jener für Erdgas um 3,0 % gesenkt worden.

Energieversorgung Südosteuropa

Im Segment "Energieversorgung Südosteuropa" werden der Betrieb von Stromnetzen sowie der Stromverkauf an Endkunden in Bulgarien und Mazedonien, Wärmeproduktion und -verkauf in Bulgarien, die Stromerzeugung in Mazedonien, der Gasverkauf an Endkunden in Kroatien sowie der Energiehandel für die gesamte Region zusammengefasst.

Highlights

  • Milder Winter in Bulgarien beeinflusste Energienachfrage
  • Umsatzerlöse und Energiebeschaffungskosten unter Vorjahresniveau
  • EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern leicht rückläufig
Kennzahlen – 2015/16 2014/15 +/– 2013/14
Energieversorgung Südosteuropa 1. Quartal 1. Quartal absolut in % 1. Quartal
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Stromerzeugung 94 120 –26 –21,4 102
davon erneuerbare Energie 26 48 –21 –44,6 20
davon Wärmekraftwerke 68 72 –4 –6,0 82
Netzabsatz Strom1) 3.445 3.507 –61 –1,7 3.432
Wärmeverkauf an Endkunden 58 72 –14 –19,2 65
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 252,4 274,0 –21,7 –7,9 263,9
Innenumsatz 0,1 0,1 0,0 13,5 0,0
Gesamtumsatz 252,4 274,1 –21,7 –7,9 263,9
Operativer Aufwand –237,7 –258,5 20,7 8,0 –251,4
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter 0,0 0,0 0,0 0,0
EBITDA 14,7 15,6 –0,9 –6,0 12,5
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen –15,5 –15,2 –0,3 –1,8 –15,6
Operatives Ergebnis (EBIT) –0,8 0,4 –1,2 –3,1
Finanzergebnis –5,8 –6,1 0,3 5,0 –7,5
Ergebnis vor Ertragsteuern –6,6 –5,7 –0,9 –16,0 –10,6
Gesamtvermögen 1.256,2 1.245,3 10,9 0,9 1.441,3
Gesamtschulden 1.101,8 1.135,0 –33,1 –2,9 1.118,5
Investitionen2) 24,4 27,0 –2,6 –9,7 24,5

1) In Bulgarien und Mazedonien entspricht der Energieverkauf an Endkunden in etwa dem derzeitigen Netzabsatz.

2) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Mit 1. August 2015 senkte die zuständige Regulierungskommission in Bulgarien die Strom-Endkundenpreise im Versorgungsgebiet der EVN um durchschnittlich 0,4 %. Zusätzlich wurden die Endkundenpreise für Wärme schrittweise mit 1. Juli 2015 um 7,0 % und mit 1. Oktober 2015 um weitere 0,7 % gesenkt. Das im Juni 2013 eingeleitete Schiedsgerichtsverfahren bei dem von der Weltbank eingerichteten "International Centre for the Settlement of Investment Disputes" (ICSID) wird von der EVN weiterhin aktiv verfolgt.

In Mazedonien kam es mit Tarifentscheid vom 1. Juli 2015 zu einer Senkung der Strom-Endkundenpreise um durchschnittlich 0,3 %. Die Kostenelemente im Zusammenhang mit den geplanten nächsten Liberalisierungsstufen wurden dabei weiterhin nicht berücksichtigt.

In Kroatien werden bereits in allen drei Regionen (Zadar, Šibenik und Split), für die die EVN Croatia über Konzessionsverträge zur Errichtung und zum Betrieb von Gasverteilnetzen verfügt, Kunden versorgt. Aktuell liegt der Fokus auf dem Anschluss neuer Kunden durch Netzverdichtungsmaßnahmen sowie auf dem weiteren Ortsnetzausbau.

Die Stromerzeugung der EVN in Südosteuropa verringerte sich im ersten Quartal 2015/16 um 26 GWh bzw. 21,4 % auf 94 GWh. Zwar lag das Wasserdargebot in Mazedonien über dem langjährigen Durchschnitt, der Rekordwert des Vorjahres konnte jedoch nicht erreicht werden. Dies bedingte einen Rückgang der erneuerbaren Produktion um 21 GWh auf 26 GWh. In Bulgarien wiederum waren die Durchschnittstemperaturen nach dem milden Winter des Vorjahres nochmals deutlich höher. Dadurch reduzierten sich auch die Einsatzzeiten der Cogeneration-Anlage in Plovdiv, sodass die thermische Erzeugung um 4 GWh auf 68 GWh zurückging.

In Summe lag der Stromnetzabsatz mit 3.445 GWh um 61 GWh bzw. 1,7 % unter dem Niveau des Vorjahres. Der Wärmeverkauf an Endkunden in Bulgarien nahm ebenfalls um 14 GWh bzw. 19,2 % auf 58 GWh ab.

Die Umsatzerlöse verringerten sich in der Berichtsperiode um 21,7 Mio. Euro bzw. 7,9 % auf 252,4 Mio. Euro. Neben den Tarifentscheiden des Sommers 2015 in Bulgarien und Mazedonien sowie den in beiden Ländern umgesetzten Liberalisierungsschritten wirkte sich hier insbesondere der milde Winter in Bulgarien dämpfend aus. Gleichzeitig reduzierten sich jedoch auch die operativen Aufwendungen, die mit 237,7 Mio. Euro um 20,7 Mio. Euro bzw. 8,0 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres lagen. Neben absatzbedingt rückläufigen Energiebeschaffungskosten führte hier nicht zuletzt die weitere Reduktion der Netzverluste zu einem Rückgang im Fremdenergiebezug. Positiv auf die Aufwendungen für Forderungswertberichtigungen wirkte sich wiederum die kontinuierliche Verbesserung beim Inkasso der Kundenrechnungen aus. In Summe wurde ein um 0,9 Mio. Euro bzw. 6,0 % auf 14,7 Mio. Euro verringertes EBITDA erzielt.

Die Abschreibungen erhöhten sich um 0,3 Mio. Euro bzw. 1,8 % auf 15,5 Mio. Euro. Per Saldo ergab sich damit ein EBIT von –0,8 Mio. Euro, das um 1,2 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau blieb.

Das Finanzergebnis verbesserte sich um 0,3 Mio. Euro bzw. 5,0 % auf –5,8 Mio. Euro, zum einen hervorgerufen durch die planmäßige Rückführung von Kreditfinanzierungen, zum anderen durch das niedrigere Zinsniveau. Insgesamt ergab sich daraus für das erste Quartal 2015/16 ein Ergebnis vor Ertragsteuern von –6,6 Mio. Euro, das um 0,9 Mio. Euro bzw. 16,0 % unter jenem des Vorjahreszeitraums lag.

Die Investitionen verringerten sich im Berichtszeitraum um 2,6 Mio. Euro bzw. 9,7 % auf 24,4 Mio. Euro.

Umwelt

Das Segment "Umwelt" umfasst die Bereiche Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, thermische Abfallverwertung im Inland, das internationale Projektgeschäft in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie den Betrieb von zwei Blockheizkraftwerken in Moskau.

Highlights

  • Abschluss der Bauarbeiten für je zwei Abwasserprojekte in Polen und Rumänien
  • Grundsteinlegung für eine Kläranlage in Prag
  • Geringeres EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern

Im ersten Quartal 2015/16 stiegen die Umsätze im Segment Umwelt um 2,0 Mio. Euro bzw. 4,2 % auf 48,2 Mio. Euro. Hauptgründe dafür waren höhere Umsätze im internationalen Projektgeschäft sowie witterungsbedingte Umsatzzuwächse in der Wasserversorgung in Niederösterreich. Gegenläufig wirkte die Umsatzentwicklung aus der thermischen Abfallverwertung in Niederösterreich.

Der operative Aufwand betrug in der Berichtsperiode 39,0 Mio. Euro (Vorjahr: 19,9 Mio. Euro). Der hier verzeichnete Anstieg ist im Wesentlichen auf den Entfall des positiven Einmaleffekts zurückzuführen, der sich im Vorjahr aus dem Verkauf der Anteile an der Objektgesellschaft für das Projekt Natriumhypochloritanlage in Moskau ergeben hatte.

Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter lag mit 2,8 Mio. Euro stabil auf Vorjahresniveau. Per Saldo führten diese Entwicklungen zu einem EBITDA in Höhe von 11,9 Mio. Euro; dies entspricht einem Rückgang von 17,2 Mio. Euro bzw. 59,0 %. Bei nahezu konstanten Abschreibungen von 6,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,7 Mio. Euro) erwirtschaftete das Segment ein EBIT von 5,5 Mio. Euro, das um 17,0 Mio. Euro bzw. 75,6 % unter jenem des Vorjahres lag.

2015/16 2014/15 +/– 2013/14
Finanzkennzahlen – Umwelt Mio. EUR 1. Quartal 1. Quartal absolut in % 1. Quartal
Außenumsatz 43,6 40,9 2,7 6,5 38,9
Innenumsatz 4,5 5,3 –0,7 –13,7 5,6
Gesamtumsatz 48,2 46,2 2,0 4,2 44,5
Operativer Aufwand –39,0 –19,9 –19,1 –96,2 –36,0
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter
2,8 2,8 0,0 –1,7 2,9
EBITDA 11,9 29,2 –17,2 –59,0 11,4
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen
–6,5 –6,7 0,2 3,3 –7,1
Operatives Ergebnis (EBIT) 5,5 22,5 –17,0 –75,6 4,4
Finanzergebnis 0,4 –9,7 10,1 –0,5
Ergebnis vor Ertragsteuern 5,9 12,7 –6,9 –53,8 3,9
Gesamtvermögen 914,7 980,1 –65,4 –6,7 1.436,4
Gesamtschulden 723,1 783,8 –60,7 –7,7 1.053,1
Investitionen1) 1,4 1,3 0,2 11,9 2,9

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Das Finanzergebnis belief sich auf 0,4 Mio. Euro und verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 10,1 Mio. Euro. Maßgeblich dafür war der Entfall der Belastungen für das Finanzergebnis, die im Vorjahr durch die Auflösung des Sicherungsgeschäfts und der Bundesanlagengarantie im Zusammenhang mit dem Projekt Natriumhypochloritanlage verursacht worden waren. Per Saldo ergab sich damit im ersten Quartal 2015/16 ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 5,9 Mio. Euro, das um 6,9 Mio. Euro bzw. 53,8 % unter dem Vorjahreswert blieb.

Im Segment Umwelt investierte die EVN im ersten Quartal 2015/16 in Summe 1,4 Mio. Euro und damit um 0,2 Mio. Euro mehr als in der Vergleichsperiode. Die Investitionen im Segment Umwelt dienen vorwiegend der Versorgung neuer Gemeinden mit Trinkwasser, der Verbesserung der Trinkwasserqualität und der Steigerung der Versorgungssicherheit der Kunden. Per 1. Jänner 2016 übernahm die EVN die Betriebsführung des Wasserleitungsnetzes für die rund 3.700 Einwohner der Gemeinde Litschau. Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit umfassen etwa Investitionen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Pumpwerke im Waldviertel sowie die Errichtung einer Naturfilteranlage in Zwentendorf an der Zaya.

Im internationalen Projektgeschäft arbeitete die EVN an der Umsetzung und Finalisierung von acht Projekten in Tschechien, Polen, Montenegro, Rumänien und Zypern. Dabei handelt es sich primär um Vorhaben, bei denen die EVN als Generalunternehmer für die Planung und Errichtung der Anlagen verantwortlich ist und der Auftraggeber die Finanzierung selbst bereitstellt.

In Tschechien konnte mit Vorliegen der Baugenehmigung mit den Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung einer Kläranlage in Prag begonnen werden. Die EVN realisiert dieses Projekt als Partner in einem Konsortium. Die Kläranlage wird eine Kapazität für 1,2 Mio. Einwohner haben.

Die Bauarbeiten an zwei Projekten in Polen (Modernisierung und Erweiterung der Kläranlagen in Kujawy/Krakau und in Pruszkow) sowie an zwei weiteren in Rumänien (Errichtung von drei Abwasserbehandlungsanlagen in Silvaniei und Erweiterung der Kläranlage in Zalau) wurden im Lauf des ersten Quartals 2015/16 erfolgreich abgeschlossen. Mit Übergabe dieser Projekte an die Auftraggeber erfolgt nun noch die Endabrechnung dieser Generalunternehmeraufträge.

In Montenegro betreibt die EVN die von ihr errichtete Kläranlage in Budva und setzte in der Berichtsperiode die Arbeiten an der Errichtung der Kläranlage in Kotor-Tivat fort. Beide Abwasserprojekte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität an der Adriaküste und damit zur Entwicklung des Tourismus in Montenegro. In Zypern erfolgten Arbeiten zur Inbetriebsetzung und Optimierung einer Kläranlage in Larnaca.

Strategische Beteiligungen und Sonstiges

Im Segment "Strategische Beteiligungen und Sonstiges" sind im Wesentlichen die Beteiligungen der EVN an der Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG), der Energie Burgenland (gehalten über die Burgenland Holding AG) und der Verbund AG abgebildet. Zudem werden in diesem Segment zentrale Konzernfunktionen sowie Gesellschaften außerhalb des Kerngeschäfts, die hauptsächlich interne Konzerndienstleistungen erbringen, erfasst.

Highlights

  • Gegenläufige Entwicklung der Ergebnisbeiträge der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter:
  • Leichter Zuwachs bei der Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG)
  • Rückgang bei der Energie Burgenland
  • Verbessertes EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern

Das Segment Strategische Beteiligungen verzeichnete in der Berichtsperiode einen Anstieg der Umsatzerlöse um 1,5 Mio. Euro bzw. 10,0 % auf 16,9 Mio. Euro. Der operative Aufwand reduzierte sich um 2,8 Mio. Euro bzw. 14,9 % auf 16,2 Mio. Euro. Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter lag mit 16,6 Mio. Euro geringfügig über dem Vorjahresniveau von 16,1 Mio. Euro. Diese Position enthält die Ergebnisanteile der RAG und der Energie Burgenland, die sich im ersten Quartal 2015/16 gegenläufig entwickelten. Einem leichten Anstieg im Ergebnisbeitrag der RAG stand ein geringfügiger Rückgang des Ergebnisbeitrags der Energie Burgenland gegenüber.

In Summe ergaben diese Entwicklungen ein EBITDA von 17,3 Mio. Euro, das damit um 4,9 Mio. Euro bzw. 39,5 % über jenem der Vergleichsperiode lag. Bei konstanten Abschreibungen von 0,4 Mio. Euro ergab sich ein operatives Ergebnis (EBIT) von 16,9 Mio. Euro (Vorjahr: 12,0 Mio. Euro).

Das Finanzergebnis ging um 1,9 Mio. Euro bzw. 12,6 % auf 13,2 Mio. Euro zurück. Per Saldo erzielte das Segment ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 30,1 Mio. Euro (Vorjahr: 27,1 Mio. Euro).

Finanzkennzahlen –
Strategische Beteiligungen und Sonstiges
Mio. EUR 2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
+/–
absolut
in % 2013/14
1. Quartal
Außenumsatz 1,7 2,6 –0,9 –35,1 2,4
Innenumsatz 15,2 12,7 2,5 19,4 15,4
Gesamtumsatz 16,9 15,3 1,5 10,0 17,8
Operativer Aufwand –16,2 –19,0 2,8 14,9 –18,0
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen
Unternehmen mit operativem Charakter
16,6 16,1 0,5 3,3 12,6
EBITDA 17,3 12,4 4,9 39,5 12,4
Abschreibungen inkl. Effekte aus
Werthaltigkeitsprüfungen
–0,4 –0,4 0,0 –2,3 –0,4
Operatives Ergebnis (EBIT) 16,9 12,0 4,9 40,7 12,0
Finanzergebnis 13,2 15,1 –1,9 –12,6 11,9
Ergebnis vor Ertragsteuern 30,1 27,1 3,0 11,0 23,8
Gesamtvermögen 2.634,0 2.834,0 –200,0 –7,1 2.997,1
Gesamtschulden 1.073,0 1.199,7 –126,6 –10,6 1.382,2
Investitionen1) 0,0 0,0 0,0 0,1

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Konzern-Zwischenabschluss

nach IAS 34

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

2015/16 2014/15 +/– 2014/15
Mio. EUR 1. Quartal 1. Quartal absolut in %
Umsatzerlöse 573,3 599,9 –26,6 –4,4 2.135,8
Sonstige betriebliche Erträge 21,6 47,8 –26,2 –54,8 108,4
Fremdstrombezug und Energieträger –282,9 –311,3 28,5 9,1 –1.066,5
Fremdleistungen und sonstiger Materialaufwand –60,0 –66,1 6,1 9,3 –254,0
Personalaufwand –78,7 –81,7 3,0 3,7 –313,5
Sonstige betriebliche Aufwendungen –30,6 –41,6 10,9 26,3 –168,1
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen
mit operativem Charakter
42,3 37,8 4,5 11,8 141,1
EBITDA 185,0 184,8 0,2 0,1 583,2
Abschreibungen –65,5 –63,6 –2,0 –3,1 –260,3
Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen –54,7
Operatives Ergebnis (EBIT) 119,4 121,2 –1,8 –1,4 268,2
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen
mit finanziellem Charakter
0,0*) –0,2 0,2 0,4
Ergebnis aus anderen Beteiligungen 0,2 0,2 11,6
Zinserträge 4,0 6,4 –2,4 –37,2 21,7
Zinsaufwendungen –19,6 –30,7 11,2 36,3 –91,1
Sonstiges Finanzergebnis –1,4 0,1 –1,5 –2,9
Finanzergebnis –16,7 –24,4 7,7 31,5 –60,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 102,7 96,8 5,9 6,1 207,9
Ertragsteuern –16,9 –17,5 0,6 3,4 –17,3
Ergebnis nach Ertragsteuern 85,8 79,3 6,5 8,2 190,7
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG (Konzernergebnis) 78,8 73,1 5,8 7,9 148,1
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 6,9 6,2 0,7 11,8 42,6
Ergebnis je Aktie in EUR1) 0,44 0,41 0,03 8,0 0,83

1) Verwässert ist gleich unverwässert.

*) Kleinbetrag

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Mio. EUR 2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
+/–
absolut
in % 2014/15
Ergebnis nach Ertragsteuern 85,8 79,3 6,5 8,2 190,7
Sonstiges Ergebnis aus
Posten, die in künftigen Perioden nicht in die
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
–14,2 –13,5 –0,7 –5,0 1,6
Neubewertung IAS 19 –0,9 –2,5 1,6 63,8 21,2
At Equity einbezogene Unternehmen –13,9 –11,6 –2,3 –19,7 –13,9
darauf entfallende Ertragsteuern 0,6 0,6 0,0*) 7,4 –5,6
Posten, die in künftigen Perioden gegebenenfalls in die
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
7,3 –28,4 35,7 –139,4
Währungsdifferenzen –6,4 –11,8 5,4 45,5 –10,7
Available-for-Sale-Finanzinstrumente –0,4 –26,1 25,7 98,5 –163,5
Cash Flow Hedges 2,0 1,3 0,7 50,3 5,4
At Equity einbezogene Unternehmen 11,7 1,7 10,0 –12,9
darauf entfallende Ertragsteuern 0,4 6,4 –6,0 –93,1 42,2
Summe sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern –6,9 –41,9 35,1 83,6 –137,9
Gesamtergebnis der Periode 78,9 37,3 41,6 52,9
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG 72,0 31,1 40,9 15,4
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 6,9 6,2 0,7 11,8 37,5

*) Kleinbetrag

Konzern-Bilanz

+/–
31.12.2015
30.09.2015
Mio. EUR
absolut
in %
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte
230,0
220,2
9,8
4,4
Sachanlagen
3.505,5
3.516,3
–10,8
–0,3
At Equity einbezogene Unternehmen
879,2
898,1
–18,9
–2,1
Sonstige Beteiligungen
498,7
499,7
–0,9
–0,2
Aktive latente Steuern
80,8
86,4
–5,6
–6,5
Übrige Vermögenswerte
307,0
308,4
–1,4
–0,5
5.501,3
5.529,2
–27,9
–0,5
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte
131,1
132,5
–1,4
–1,1
Forderungen
502,6
503,2
–0,7
–0,1
Wertpapiere
84,8
81,3
3,5
4,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
262,2
255,1
7,2
2,8
980,7
972,0
8,6
0,9
6.481,9
6.501,2
–19,3
–0,3
Summe Aktiva
Passiva
Eigenkapital
Grundkapital
330,0
330,0


Kapitalrücklagen
253,0
253,0


Gewinnrücklagen
1.947,0
1.868,2
78,8
4,2
Bewertungsrücklage
–70,3
–69,9
–0,4
–0,6
Währungsumrechnungsrücklage
–30,4
–24,0
–6,4
–26,8
Eigene Aktien
–22,7
–22,5
–0,2
–0,9
Gezeichnetes Kapital und Rücklagen der Aktionäre der EVN AG
2.406,6
2.334,8
71,8
3,1
Nicht beherrschende Anteile
262,3
255,4
6,9
2,7
2.668,9
2.590,1
78,7
3,0
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
1.527,3
1.535,7
–8,4
–0,5
Latente Steuerverbindlichkeiten
31,0
31,2
–0,2
–0,5
Langfristige Rückstellungen
461,3
461,1
0,2
0,0
Vereinnahmte Baukosten- und Investitionszuschüsse
539,7
507,4
32,3
6,4
Übrige langfristige Schulden
66,2
75,6
–9,4
–12,4
2.625,6
2.611,0
14,6
0,6
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
125,2
140,1
–14,9
–10,6
Verbindlichkeiten aus Abgaben und Steuern
94,4
63,6
30,8
48,3
Lieferantenverbindlichkeiten
421,9
472,3
–50,4
–10,7
Kurzfristige Rückstellungen
117,9
146,1
–28,2
–19,3
Übrige kurzfristige Schulden
428,1
477,9
–49,8
–10,4
1.187,4
1.300,0
–112,6
–8,7
6.481,9
6.501,2
–19,3
–0,3
Summe Passiva

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Mio. EUR Gezeichnetes Kapital und
Rücklagen der
Aktionäre der EVN AG
Nicht beherrschende
Anteile
Summe
Stand 30.09.2014 2.395,2 237,5 2.632,7
Gesamtergebnis der Periode 31,1 6,2 37,3
Veränderung eigene Anteile –0,2 –0,2
Stand 31.12.2014 2.426,1 243,7 2.669,8
Stand 30.09.2015 2.334,8 255,4 2.590,1
Gesamtergebnis der Periode 72,0 6,9 78,9
Veränderung eigene Anteile –0,2 –0,2
Stand 31.12.2015 2.406,6 262,3 2.668,9

Verkürzte Konzern-Geldflussrechnung

Mio. EUR 2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
+/–
absolut
in % 2014/15
Ergebnis vor Ertragsteuern 102,7 96,8 5,9 6,1 207,9
+
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
65,5 63,6 2,0 3,1 315,0

Nicht zahlungswirksames Ergebnis von at Equity einbezogenen
Unternehmen und sonstigen Beteiligungen
–42,5 –37,6 –4,9 –13,0 –153,1
+
Dividenden von at Equity einbezogenen Unternehmen und
sonstigen Beteiligungen
64,9 54,4 10,5 19,4 120,7
+
Zinsaufwendungen
19,6 30,7 –11,2 –36,3 91,1

Zinsauszahlungen
–14,3 –25,7 11,4 44,4 –76,6

Zinserträge
–4,0 –6,4 2,4 37,2 –21,7
+
Zinseinzahlungen
3,2 6,0 –2,8 –46,7 20,3
–/+ Übriges nicht zahlungswirksames Finanzergebnis –0,3 –0,8 0,5 66,2 2,2

Auflösung von Baukosten- und Investitionszuschüssen
–10,4 –9,9 –0,6 –5,7 –38,7
–/+ Abnahme/Zunahme von langfristigen Rückstellungen –2,1 –4,5 2,5 54,1 –30,1
+/– Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge –0,3 0,0*) –0,3 0,9
Cash Flow aus dem Ergebnis 182,1 166,6 15,5 9,3 438,1

Veränderung der Vermögenswerte und Schulden aus
operativer Geschäftstätigkeit
–92,7 –83,9 –8,7 –10,4 35,6

Zahlungen für Ertragsteuern
3,7 9,8 –6,1 –62,1 4,6
Cash Flow aus dem operativen Bereich 93,2 92,4 0,7 0,8 478,3

Veränderung bei immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
–44,2 –55,0 10,8 19,6 –242,5

Veränderung bei Finanzanlagen und übrigen langfristigen
Vermögenswerten
–10,8 210,2 –221,0 250,3

Veränderung bei kurzfristigen Finanzinvestitionen
–3,5 –94,3 90,8 96,3 –80,5
Cash Flow aus dem Investitionsbereich –58,5 60,9 –119,4 –72,7

Gewinnausschüttung an die Aktionäre der EVN AG
–74,7

Gewinnausschüttung nicht beherrschende Anteile
–19,6

Erwerb eigener Anteile
–0,2 –0,2 0,0*) –4,0 –1,1
+/– Veränderung von Finanzverbindlichkeiten –26,6 –192,5 166,0 86,2 –261,9
Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich –26,8 –192,8 166,0 86,1 –357,3
Cash Flow gesamt 7,9 –39,4 47,3 48,3
Fonds der liquiden Mittel am Anfang der Periode1) 244,9 197,2 47,7 24,2 197,2
Fonds der liquiden Mittel am Ende der Periode1) 252,2 157,8 94,4 59,8 244,9

1) Durch Addition der Kontokorrentverbindlichkeiten ergibt sich der Stand der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente laut Konzern-Bilanz.

*) Kleinbetrag

Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2015 der EVN AG wurde in Anwendung von § 245a UGB nach den Vorschriften aller am Bilanzstichtag vom International Accounting Standards Board (IASB) verlautbarten und anzuwendenden Richtlinien der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.

Vom Wahlrecht nach IAS 34, einen verkürzten Anhang zu erstellen, wurde Gebrauch gemacht. Somit enthält dieser Konzern--Zwischenabschluss im Einklang mit IAS 34 einen gegenüber dem Jahresabschluss verkürzten Berichtsumfang sowie ausgewählte Informationen und Angaben zum Berichtszeitraum und sollte daher gemeinsam mit dem Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2014/15 (Bilanzstichtag: 30. September 2015) gelesen werden.

Die bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 30. September 2015 angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert angewendet. Die Erstellung eines Konzern-Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, welche die berichteten Werte beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Alle Beträge in Kommentaren und tabellarischen Übersichten werden, soweit nicht anders vermerkt, zum Zweck der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit in Millionen Euro (Mio. Euro bzw. Mio. EUR) ausgewiesen. Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen. Die Abschlüsse der in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Berichterstattung nach IFRS

Folgende Standards und Interpretationen sind ab dem Geschäftsjahr 2015/16 verpflichtend anzuwenden:

Erstmals anwendbare Standards
und Interpretationen
Inkrafttreten1)
Neue Standards und Interpretationen
Geänderte Standards und Interpretationen
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer – Leistungs
orientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge
01.02.2015
Diverse Annual Improvements 2010–2012 01.02.2015
Diverse Annual Improvements 2011–2013 01.01.2015

1) Die Standards sind gemäß dem Amtsblatt der EU für jene Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem Datum des Inkrafttretens beginnen.

Die geänderten Standards und Interpretationen wurden im Geschäftsjahr 2014/15 vorzeitig angewendet und hatten keine Auswirkungen auf den Konzern-Zwischenabschluss.

Saisonale Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit

Witterungsbedingte Schwankungen in Produktion und Absatz sind besonders im Energiegeschäft zu verzeichnen, weshalb im zweiten Halbjahr eines Geschäftsjahres grundsätzlich geringere Ergebnisse erzielt werden. Das Umweltgeschäft ist ebenfalls durch saisonale Effekte geprägt. Der Baubeginn vieler Großprojekte findet witterungsbedingt im Frühjahr statt. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres ist somit im Segment Umwelt in der Regel umsatzschwächer als das zweite Halbjahr. Dadurch wird der Saisonalität des Energiegeschäfts zwar grundsätzlich entgegengewirkt, trotzdem kann es bei Großprojekten zu Schwankungen in der Umsatz- und Ergebnisrealisierung kommen, die vom jeweiligen Baufortschritt abhängen.

Prüferische Durchsicht

Der Konzern-Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Konsolidierungskreis

Die Festlegung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen des IFRS 10. Dementsprechend sind zum 31. Dezember 2015 einschließlich der EVN AG als Muttergesellschaft 31 inländische und 37 ausländische Tochterunternehmen als vollkonsolidierte Unternehmen einbezogen (30. September 2015: 31 inländische und 37 ausländische Tochterunternehmen). Zum 31. Dezember 2015 wurden 35 Tochterunternehmen (30. September 2015: 36) aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Einzelnen und insgesamt nicht in den Konzernabschluss der EVN einbezogen.

Veränderungen des
Konsolidierungskreises
Voll Anteilig (Joint
Operation)
Equity Summe
30.09.2014 69 1 19 89
Erstkonsolidierungen 1 1
Entkonsolidierungen –2 –2
30.09.2015 68 1 19 88
Erstkonsolidierungen
Entkonsolidierungen
31.12.2015 68 1 19 88
davon ausländische
Unternehmen
37 1 6 44

Die in den Konzernabschluss der EVN aufgrund von Unwesentlichkeit nicht einbezogene Anlagenbetriebsgesellschaft Waidhofen/ Ybbs GmbH, Maria Enzersdorf, wurde mit Verschmelzungsvertrag vom 11. November 2015 rückwirkend auf den 30. September 2015 mit der EVN Wärme GmbH, Maria Enzersdorf, verschmolzen.

In der Berichtsperiode fanden keine Unternehmenserwerbe gemäß IFRS 3 statt.

Ausgewählte Anhangangaben zur

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Das Ergebnis der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter entwickelte sich wie folgt:

Zusammensetzung des Ergebnis
anteils der at Equity einbezogenen
Unternehmen operativ 2015/16 2014/15
Mio. EUR 1. Quartal 1. Quartal
EVN KG 25,0 16,2
RAG 11,8 10,7
Energie Burgenland 4,8 5,4
ZOV; ZOV UIP 2,8 2,8
Shkodra –4,0
Verbund Innkraftwerke –0,2 0,1
Andere Gesellschaften 2,1 2,6
Summe Ergebnis der at Equity
einbezogenen Unternehmen operativ 42,3 37,8

Im Ergebnis der at Equity einbezogenen Beteiligung Shkodra, im Zusammenhang mit dem Wasserkraftwerk Ashta, ist eine Wertminderung des Beteiligungsansatzes in Höhe von 4,1 Mio. Euro enthalten. Eine im Oktober 2015 erfolgte Kapitalerhöhung gab Anlass für die Überprüfung der Werthaltigkeit des Beteiligungsansatzes. Der erzielbare Betrag für den EVN-Anteil an Shkodra wurde auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten (Stufe 3 gemäß IFRS 13) ermittelt und betrug 2,8 Mio. Euro. Als Diskontierungszinssatz wurde ein WACC nach Steuern von 8,16 % für die regulierte Phase und von 10,29 % nach Steuern für die Phase der freien Vermarktung verwendet. Das der Bewertung zugrunde liegende Barwertmodell umfasst einen Planungszeitraum bis 2043, im Anschluss wird das Kraftwerk dem Eigentum des Staates Albanien zugeführt.

Das Beteiligungsergebnis, welches das Ergebnis der at Equity einbezogenen Unternehmen mit finanziellem Charakter sowie das Ergebnis aus anderen Beteiligungen enthält, entwickelte sich wie folgt:

Zusammensetzung des
Beteiligungsergebnisses
Mio. EUR
2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
WEEV Beteiligungs GmbH –0,2
Andere Gesellschaften 0,0*) 0,0*)
Ergebnis der at Equity einbezogenen
Unternehmen finanziell
0,0*) –0,2
Verbund AG
Andere Gesellschaften 0,2
Ergebnis aus anderen Beteiligungen 0,2
Summe Beteiligungsergebnis 0,2 –0,2

*) Kleinbetrag

Das Ergebnis je Aktie wird durch Division des Konzernergebnisses (= Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN am Ergebnis nach Ertragsteuern) durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der am 31. Dezember 2015 im Umlauf befindlichen Aktien von 177.800.283 Stück (31. Dezember 2014: 177.932.397 Stück) ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie. Auf Basis des Konzernergebnisses von 78,8 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 73,1 Mio. Euro) errechnet sich zum Quartalsstichtag 31. Dezember 2015 ein Ergebnis je Aktie von 0,44 Euro (31. Dezember 2014: 0,41 Euro je Aktie).

Ausgewählte Anhangangaben zur Konzern-Bilanz

Im ersten Quartal 2015/16 wurden von der EVN immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 57,5 Mio. Euro (Vorjahr: 65,5 Mio. Euro) erworben. Sachanlagen mit einem Nettobuchwert in Höhe von 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro) wurden mit einem Veräußerungsgewinn in Höhe von 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: Veräußerungsgewinn in Höhe von 0,4 Mio. Euro) verkauft.

Die Position der at Equity einbezogenen Unternehmen reduzierte sich um 18,9 Mio. Euro bzw. 2,1 % auf 879,2 Mio. Euro. Diese Reduktion resultierte vorwiegend aus den Ausschüttungen der at Equity einbezogenen Gesellschaften, welche insgesamt 64,9 Mio. Euro betrugen, sowie aus erfolgsneutralen Wertänderungen in Höhe von 2,2 Mio. Euro. Dieser Reduktion standen laufende Ergebnisanteile in Höhe von 42,3 Mio. Euro gegenüber.

Die sonstigen Beteiligungen in Höhe von 498,7 Mio. Euro, die der Kategorie "Available for Sale" zugeordnet sind, beinhalten Aktien börsenotierter Unternehmen mit einem Kurswert von 475,7 Mio. Euro, deren Wert sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um 0,4 Mio. Euro reduzierte. Die Anpassungen an geänderte Marktwerte wurden nach Berücksichtigung des Abzugs latenter Steuern gemäß IAS 39 gegen die Bewertungsrücklage verrechnet.

Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien entwickelte sich wie folgt:

Entwicklung der Anzahl der in Umlauf
befindlichen Aktien
Stück
2015/16
1. Quartal
Stand 30.09.2015 177.820.083
Erwerb eigener Aktien –20.800
Stand 31.12.2015 177.799.283

Mit Beschluss der 85. Hauptversammlung vom 16. Jänner 2014 wurde der Vorstand der EVN ermächtigt, während einer Geltungsdauer von 30 Monaten auf Inhaber lautende eigene Stückaktien zum Zweck (i) der Ausgabe an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens sowie (ii) gemäß § 65 Abs. 1 Z. 8 AktG (zweckfreier Erwerb) im Ausmaß von höchstens 10 % des Grundkapitals der EVN zu erwerben. Auf Basis der Beschlüsse des Vorstands der EVN vom 16. Jänner 2014, 30. September 2014 und 30. Juni 2015, jeweils bis zu 1.000.000 eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben, wurden zwischen 22. Jänner 2014 und 31. Dezember 2015 324.871 Aktien erworben; dies entspricht 0,2 % des Grundkapitals.

Zum Stichtag 31. Dezember 2015 wurden 2.079.119 Stück eigene Aktien (das sind 1,16 % des Grundkapitals) mit einem Anschaffungswert von 22,7 Mio. Euro und einem Kurswert von 20,5 Mio. Euro (30. September 2015: 20,3 Mio. Euro) gehalten. Aus den eigenen Aktien stehen der EVN keine Rechte zu; sie sind insbesondere nicht dividendenberechtigt.

Die 87. Hauptversammlung der EVN hat am 21. Jänner 2016 dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt, für das Geschäftsjahr 2014/15 eine Dividende in Höhe von 0,42 Euro je Aktie auszuschütten, was eine Gesamtdividendenzahlung von 74,4 Mio. Euro ergab. Ex-Dividendentag war der 27. Jänner 2016, Dividendenzahltag war der 29. Jänner 2016.

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzten sich wie folgt zusammen:

Zusammensetzung
langfristiger
Finanzverbindlichkeiten
Mio. EUR 31.12.2015 30.09.2015
Anleihen 681,5 679,4
Bankdarlehen 845,8 856,2
Summe langfristiger
Finanzverbindlichkeiten
1.527,3 1.535,7

Der Anstieg der Anleihen um 2,1 Mio. Euro resultierte im Wesentlichen aus der Wertveränderung des abgesicherten Fremdwährungsrisikos. Diesem stand eine gegenläufige Bewegung der Marktwerte der Absicherungsgeschäfte gegenüber.

In den Bankdarlehen sind die Schuldscheindarlehen in Höhe von 121,5 Mio. Euro, die im Oktober 2012 emittiert wurden, enthalten.

Segmentberichterstattung

Mio. EUR Erzeugung Energiehandel und
Netzinfrastruktur
-vertrieb
Inland
Energieversorgung
Südosteuropa
2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
Außenumsatz 9,7 14,4 149,6 151,7 116,3 116,3 252,4 274,0
Innenumsatz (zwischen Segmenten) 48,4 44,8 2,5 4,0 11,7 11,6 0,1 0,1
Gesamtumsatz 58,0 59,1 152,2 155,7 127,9 127,9 252,4 274,1
Operativer Aufwand –25,1 –29,1 –139,8 –144,3 –54,5 –60,1 –237,7 –258,5
Ergebnisanteil der at Equity einbe
zogenen Unternehmen operativ
–4,2 0,2 27,0 18,6
EBITDA 28,8 30,2 39,4 30,1 73,5 67,8 14,7 15,6
Abschreibungen –13,6 –13,4 –4,4 –4,2 –27,3 –25,4 –15,5 –15,2
Operatives Ergebnis (EBIT) 15,1 16,8 35,0 25,9 46,2 42,4 –0,8 0,4
Finanzergebnis –6,0 –6,2 –0,9 –0,6 –4,3 –4,5 –5,8 –6,1
Ergebnis vor Ertragsteuern 9,2 10,6 34,1 25,4 41,9 37,9 –6,6 –5,7
Gesamtvermögen 1.131,3 1.248,0 603,7 498,3 1.796,7 1.812,2 1.256,2 1.245,3
Investitionen1) 5,4 14,0 3,2 1,5 23,0 28,3 24,4 27,0
Umwelt Strategische Beteiligungen
und Sonstiges
Konsolidierung Summe
2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
Außenumsatz 43,6 40,9 1,7 2,6 –0,0*) –0,1 573,3 599,9
Innenumsatz (zwischen Segmenten) 4,5 5,3 15,2 12,7 –82,3 –78,4
Gesamtumsatz 48,2 46,2 16,9 15,3 –82,4 –78,5 573,3 599,9
Operativer Aufwand –39,0 –19,9 –16,2 –19,0 81,8 78,0 –430,6 –452,9
Ergebnisanteil der at Equity einbe
zogenen Unternehmen operativ
2,8 2,8 16,6 16,1 42,3 37,8
EBITDA 11,9 29,2 17,3 12,4 –0,6 –0,6 185,0 184,8
Abschreibungen –6,5 –6,7 –0,4 –0,4 2,1 1,8 –65,5 –63,6
Operatives Ergebnis (EBIT) 5,5 22,5 16,9 12,0 1,5 1,2 119,4 121,2
Finanzergebnis 0,4 –9,7 13,2 15,1 –13,4 –12,5 –16,7 –24,4
Ergebnis vor Ertragsteuern 5,9 12,7 30,1 27,1 –11,9 –11,3 102,7 96,8
Gesamtvermögen 914,7 980,1 2.634,0 2.834,0 –1.854,6 –1.946,9 6.481,9 6.670,9
Investitionen1) 1,4 1,3 0,0*) –6,5 57,5 65,5

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

*) Kleinbetrag

Das Ergebnis der Summenspalte entspricht jenem in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung. In der Konsolidierungsspalte werden Leistungsbeziehungen zwischen den Segmenten eliminiert. Darüber hinaus ergeben sich Überleitungsbeträge, welche aus dem Unterschied zwischen der separaten Betrachtung der Segmente Erzeugung sowie Energiehandel und -vertrieb und der Konzernebene in Hinblick auf den Einbezug der Steag-EVN Walsum als Joint Operation resultieren. Während im Segment Erzeugung das dort anteilig enthaltene Kraftwerk aus dem Einbezug der Steag-EVN Walsum als Joint Operation werthaltig ist und im Segment Energiehandel und -vertrieb hinsichtlich Vermarktung der eigenen Stromproduktion Rückstellungen für belastende Verträge bestehen, liegt aus Konzernbetrachtung eine Wertminderung des Kraftwerks Walsum vor.

Ausgewählte Angaben zu Finanzinstrumenten

Informationen zu Klassen und Kategorien von Finanzinstrumenten

Mio. EUR
Bewertungs Fair-Value
Hierarchie
(gem.
31.12.2015 30.09.2015
Klassen kategorie IFRS 13) Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value
Langfristige Vermögenswerte
Sonstige Beteiligungen
Nicht finanzielle Vermögenswerte 13,2 13,8
Andere Beteiligungen AFS 9,8 9,8
Andere Beteiligungen AFS Stufe 1 475,7 475,7 476,1 476,1
Übrige langfristige Vermögenswerte 498,7 499,7
Wertpapiere @FVTPL Stufe 1 88,5 88,5 73,3 73,3
Ausleihungen LAR Stufe 2 31,8 40,6 33,1 40,4
Forderungen und Abgrenzungen aus Leasinggeschäften LAR Stufe 2 120,1 136,1 128,1 146,1
Forderungen aus derivativen Geschäften @FVTPL Stufe 2 5,7 5,7 5,7 5,7
Sonstige übrige langfristige Vermögenswerte LAR 48,6 48,6 53,8 53,8
Nicht finanzielle Vermögenswerte (Primärenergiereserven) 12,4 14,4
307,0 308,4
Kurzfristige Vermögenswerte
Kurzfristige Forderungen und übrige kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen LAR 471,9 471,9 472,6 472,6
Forderungen aus derivativen Geschäften @FVTPL Stufe 2 9,8 9,8 7,3 7,3
Nicht finanzielle Vermögenswerte 9,2 23,4
490,9 503,2
Wertpapiere AFS Stufe 1 84,8 84,8 81,3 81,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten LAR 262,2 262,2 255,1 255,1
Langfristige Schulden 262,2 255,1
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
Anleihen FLAC Stufe 2 681,5 805,6 679,4 805,3
Bankdarlehen FLAC Stufe 2 845,8 898,5 856,2 916,7
1.527,3 1.535,7
Übrige langfristige Schulden
Pachtverbindlichkeiten FLAC Stufe 2 15,2 15,4 16,0 16,4
Abgrenzungen aus Finanztransaktionen FLAC –40,1 –40,1 2,0 2,0
Sonstige übrige Schulden FLAC 7,2 7,2 8,9 8,9
Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften Hedging,
@FVTPL
Stufe 2 41,9 41,9 48,7 48,7
24,3 75,6
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten FLAC 125,2 125,2 140,1 140,1
Lieferantenverbindlichkeiten FLAC 421,9 421,9 472,3 472,3
Übrige kurzfristige Schulden
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 297,3 297,3 327,7 327,7
Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften Hedging,
@FVTPL
Stufe 2 19,9 19,9 17,7 17,7
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 110,9 132,5
428,1 477,9
davon aggregiert nach Bewertungskategorie
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AFS 570,2 567,2
Kredite und Forderungen LAR 934,6 942,6
Finanzielle Vermögenswerte, die als erfolgswirksam zum
beizulegenden Wert bewertet eingestuft wurden
@FVTPL 103,9 86,3
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete finanzielle Schulden
FLAC 2.354,1 2.502,7

In der vorhergehenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente sowie deren Einstufung in die Fair-Value-Hierarchie gemäß IFRS 13 ersichtlich.

Inputfaktoren der Stufe 1 sind beobachtbare Parameter wie notierte Preise für identische Vermögenswerte oder Schulden. Zur Bewertung werden diese Preise ohne Modifikationen zugrunde gelegt.

Inputfaktoren der Stufe 2 sind sonstige beobachtbare Faktoren, welche an die spezifischen Ausprägungen des Bewertungsobjekts angepasst werden. Beispiele für in die Bewertung von Finanzinstrumenten der Stufe 2 einfließende Parameter sind von Börsepreisen abgeleitete Forwardpreiskurven, Wechselkurse, Zinsstrukturkurven und das Kreditrisiko der Vertragspartner.

Inputfaktoren der Stufe 3 sind nicht beobachtbare Faktoren, welche die Annahmen widerspiegeln, auf die sich ein Marktteilnehmer bei der Ermittlung eines angemessenen Preises stützen würde.

Klassifizierungsänderungen zwischen den verschiedenen Stufen fanden nicht statt.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Gegenüber dem letzten Konzernabschluss ergaben sich keine Veränderungen beim Kreis der nahestehenden Personen.

Die Transaktionen mit wesentlichen at Equity einbezogenen Unternehmen setzten sich wie folgt zusammen:

2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
87,5 76,6
44,9 54,0
52,2 75,1
35,6 30,5

Sonstige Verpflichtungen und Risiken

Die sonstigen Verpflichtungen und Risiken erhöhten sich gegenüber dem 30. September 2015 um 32,0 Mio. Euro auf 411,4 Mio. Euro. Diese Veränderung resultierte überwiegend aus einer Erhöhung der Garantien für Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit Energiegeschäften, der Garantien für Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Betrieb von Projekten im Umweltbereich sowie einer Erhöhung der planmäßigen Bestellungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Die Eventualverbindlichkeiten betreffend die Garantien für Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit Energiegeschäften werden für jene Garantien, die von der EAA abgegeben wurden, in Höhe des tatsächlichen Risikos für die EVN angesetzt. Dieses Risiko bemisst sich an Veränderungen zwischen vereinbartem Preis und aktuellem Marktpreis, wobei sich bei Beschaffungsgeschäften ein Risiko nur bei gesunkenen Marktpreisen und bei Absatzgeschäften ein Risiko nur bei gestiegenen Marktpreisen ergibt. Dementsprechend kann sich das Risiko aufgrund von Marktpreisänderungen nach dem Stichtag entsprechend verändern. Aus dieser Risikobewertung resultierte per 31. Dezember 2015 eine Eventualverbindlichkeit in Höhe von 53,0 Mio. Euro. Das dieser Bewertung zugrunde liegende Nominalvolumen der Garantien betrug 272,0 Mio. Euro.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zwischen dem Quartalsstichtag 31. Dezember 2015 und dem Redaktionsschluss des Konzern-Zwischenabschlusses am 19. Februar 2016 traten folgende Ereignisse auf:

Durch Beschluss der E-Control-Kommission wurden die Netznutzungsentgelte für Strom und Erdgas für Haushaltskunden per 1. Jänner 2016 um durchschnittlich jeweils 11,0 % erhöht.

Im Jänner 2016 wurde ein Projektleiter der deutschen Tochtergesellschaft WTE von den montenegrinischen Behörden im Zusammenhang mit dem Kläranlagenprojekt Budva einvernommen. Die EVN hat Projektunterlagen zur Verfügung gestellt und kooperiert eng mit den Behörden. Gegen die EVN und ihre Tochtergesellschaften ist weder ein Strafverfahren eingeleitet worden noch ist ihr aus diesem Sachverhalt ein finanzieller Schaden entstanden.

Die 87. Hauptversammlung am 21. Jänner 2016 beschloss die Ausschüttung der vom Vorstand vorgeschlagenen Dividende in Höhe von 74,4 Mio. Euro bzw. 0,42 Euro pro Aktie. Der Ex-Dividendentag war der 27. Jänner 2016; die Ausschüttung an die Aktionäre erfolgte am 29. Jänner 2016.

Von der 87. Hauptversammlung wurde die vorzeitige Beendigung des am 16. Jänner 2014 begonnenen Aktienrückkaufprogramms beschlossen und dem Vorstand die Ermächtigung für ein neues Aktienrückkaufprogramm über höchstens 10 % des Grundkapitals der EVN während einer Geltungsdauer von 30 Monaten erteilt. Der Vorstand hat von dieser Ermächtigung Gebrauch gemacht und den Rückkauf von bis zu 1.000.000 Stück Aktien bis 31. Oktober 2016 beschlossen. Dies entspricht bis zu 0,556 % des derzeitigen Grundkapitals. Im Zuge des neuen Aktienrückkaufprogramms wurden seit 28. Jänner 2016 43.500 Stück über die Wiener Börse erworben. Zum Redaktionsschluss besitzt die EVN 2.122.619 Stück eigene Aktien; das entspricht 1,18 % des Grundkapitals.

Darüber hinaus fanden in der 87. Hauptversammlung Wahlen in den Aufsichtsrat statt. Dabei wurden Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Mag. Philip Gruber, Mag. Susanne Scharnhorst und Dipl.-Ing. Dr. Friedrich Zibuschka neu in den Aufsichtsrat gewählt, nachdem Dr. Burkhard Hofer, Dipl.-Ing. Stefan Schenker, Bernhard Müller, BA, MPA, und Dkfm. Ewin Rambossek nicht mehr zur Wahl angetreten waren. Die folgenden Mitglieder des Aufsichtsrats wurden wiedergewählt: Dr. Norbert Griesmayr, Mag. Willi Stiowicek, Dkfm. Thomas Kusterer, Komm.-Rat Dieter Lutz, Dr. Reinhard Meißl und Dipl.-Ing. Angela Stransky. In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats wurde Mag. Bettina Glatz-Kremsner zur neuen Präsidentin des Aufsichtsrats der EVN gewählt.

Die Ratingagentur Moody's bestätigte im Februar 2016 das Rating der EVN mit A3 und stabilem Ausblick.

Die EVN Aktie

Marktumfeld und Performance

Die internationalen Aktienmärkte zeigten im Berichtszeitraum eine insgesamt positive Performance. Der deutsche Leitindex DAX stieg von Oktober bis Dezember 2015 um 11 %, während der amerikanische Leitindex Dow Jones im selben Zeitraum um 7 % zulegen konnte.

Die internationalen Entwicklungen beeinflussten auch den Wiener Leitindex ATX positiv, der damit einen Anstieg um 7,5 % verzeichnete. Ähnlich dynamisch entwickelte sich der für die EVN relevante Branchenindex DJ Euro Stoxx Utilities mit einem Plus von 6,6 % im selben Zeitraum. Exakt die gleiche Steigerung konnte auch die EVN Aktie vorweisen und notierte zum 31. Dezember 2015 bei 10,50 Euro. Dies entspricht einer Marktkapitalisierung von 1,89 Mrd. Euro. Das täglich gehandelte Umsatzvolumen belief sich im Schnitt auf 31.973 Stück (Einmalzählung). Daraus ergibt sich ein Umsatzvolumen an der Wiener Börse von 19,58 Mio. Euro (Einmalzählung), das einem Anteil von 0,28 % am Gesamtumsatz der Wiener Börse entspricht.

Aktienrückkaufprogramm

Mit Beschluss der 85. Hauptversammlung vom 16. Jänner 2014 wurde der Vorstand der EVN ermächtigt, während einer Geltungsdauer von 30 Monaten auf Inhaber lautende eigene Stückaktien zum Zweck (i) der Ausgabe an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens sowie (ii) gemäß § 65 Abs. 1 Z. 8 AktG (zweckfreier Erwerb) im Ausmaß von höchs

tens 10 % des Grundkapitals der EVN zu erwerben. Auf Basis der Beschlüsse des Vorstands der EVN vom 16. Jänner 2014, 30. September 2014 und 30. Juni 2015, jeweils bis zu 1.000.000 eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben, wurden zwischen 22. Jänner 2014 und 31. Dezember 2015 324.871 Aktien erworben; dies entspricht 0,2 % des Grundkapitals. Einschließlich der bereits in früheren Jahren rückgekauften Aktien hält die EVN AG per 31. Dezember 2015 2.079.119 eigene Aktien, die einem Anteil von rund 1,2 % am Grundkapital entsprechen.

Die 87. ordentliche Hauptversammlung hat am 21. Jänner 2016 die vorzeitige Beendigung des am 16. Jänner 2014 begonnenen Aktienrückkaufprogramms beschlossen und dem Vorstand die Ermächtigung für ein neues Aktienrückkaufprogramm erteilt.

Mittelverwendungsstrategie und Dividende

Die EVN strebt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ihren bereits initiierten Investitionsprojekten und einer attraktiven Vergütung für ihre Aktionäre an. Langfristig wird in diesem Sinn eine Ausschüttungsquote von rund 40 % des Konzernergebnisses angestrebt.

Für das Geschäftsjahr 2014/15 wurde in der 87. Hauptversammlung am 21. Jänner 2016 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 74,4 Mio. Euro bzw. 0,42 Euro je dividendenberechtige Aktie an die Aktionäre der EVN AG beschlossen. Ex-Dividendentag war der 27. Jänner 2016; die Ausschüttung an die Aktionäre erfolgte am 29. Jänner 2016.

EVN Aktie – Performance 2015/16
1. Quartal
2014/15
1. Quartal
Kurs per Ultimo Dezember EUR 10,50 10,00
Höchstkurs EUR 10,50 10,45
Tiefstkurs EUR 9,87 9,50
Aktienumsatz1) Mio. EUR 19,58 21,30
Durchschnittlicher Tagesumsatz1) Stück 31.973 35.333
Anteil am Gesamtumsatz1) % 0,28 0,37
Börsekapitalisierung per Ultimo Dezember Mio. EUR 1.889 1.799
ATX Gewichtung per Ultimo Dezember % 0,94 0,97
WBI (Wiener Börse Index) Gewichtung per Ultimo Dezember % 2,19 2,31

1) Wiener Börse, Einmalzählung

Aktionärsstruktur

Die EVN ist eine börsenotierte Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht. Ihre Aktien werden im Segment Prime Market der Wiener Börse gehandelt. Aufgrund bundes- und landesverfassungsrechtlicher Bestimmungen ist das Land Niederösterreich, das seine Anteile über die NÖ Landes-Beteiligungsholding GmbH, St. Pölten, hält, mit 51,0 % Mehrheitsaktionär der EVN AG. Zweitgrößter Aktionär der EVN AG ist der EnBW Trust e.V., ein im Vereinsregister des Amtsgerichts Mannheim unter VR 3737 eingetragener Verein mit Sitz in Karlsruhe (EnBW Trust). Er hält EVN Aktien im Ausmaß von 32,2 % des Grundkapitals treuhändig für die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Sitz in Karlsruhe, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 107956 (EnBW). Der Anteil der von der EVN gehaltenen eigenen Aktien betrug zum 31. Dezember 2015 1,2 %; der Streubesitz belief sich somit auf 15,6 %.

Kontakt

Investor Relations

Mag. Gerald Reidinger Telefon: +43 2236 200-12698

Mag. Alexander Sipek, MBA Telefon: +43 2236 200-12360

Mag. Matthias Neumüller Telefon: +43 2236 200-12128

E-Mail: [email protected]

Service-Telefon für Anleger/innen: 0800 800 200 Service-Telefon für Kunden/innen: 0800 800 100

Online-Aktionärsbrief www.finanzbericht.evn.at/?report=DE2016-Q1

Informationen im Internet

www.evn.at www.investor.evn.at www.verantwortung.evn.at

Finanzkalender1)
Ergebnis 1. Halbjahr 2015/16 25.05.2016
Ergebnis 1.–3. Quartal 2015/16 25.08.2016
Jahresergebnis 2015/16 13.12.2016

1) Vorläufig

EVN Aktie – Basisinformation1)
Grundkapital 330.000.000,00 EUR
Stückelung 179.878.402 Stückaktien
ISIN-Wertpapierkennnummer AT0000741053
Ticker-Symbole EVNV.VI (Reuters); EVN AV (Bloomberg); EVN (Dow Jones); EVNVY (ADR)
Börsenotierung Wien
ADR-Programm; Depositary Sponsored Level I ADR programme (5 ADR = 1 Aktie); The Bank of New York Mellon
Nachhaltigkeitsindizes VÖNIX, FTSE4Good, Ethibel, ECPI
Ratings A3, stabil (Moody's); BBB+, stabil (Standard & Poor's)

1) Per 31. Dezember 2015

Impressum

Herausgeber: EVN AG EVN Platz, 2344 Maria Enzersdorf, Österreich Telefon: +43 2236 200-0 Telefax: +43 2236 200-2030

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: www.evn.at/offenlegung

Redaktionsschluss: 19. Februar 2016