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EVN AG — Interim / Quarterly Report 2015
Aug 27, 2015
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Interim / Quarterly Report
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Vernetzt denken
Erneuerbare Energie und Versorgungssicherheit
Aktionärsbrief 1.–3. Quartal 2014/15 1. Oktober 2014 – 30. Juni 2015
Highlights
- Stromerzeugung gestiegen
- Vollbetrieb des Kraftwerks Duisburg-Walsum
- Ausbau der erneuerbaren Energieproduktion: Vollinbetriebnahme des 37-MW-Windparks
- Prottes-Ollersdorf im Mai 2015 - Häufigere Abrufe der Gaskraftwerke zur
- Netzstabilisierung in Österreich und Deutschland
Kennzahlen
- Veräußerung der Natriumhypochloritanlage an das Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsunternehmen der Stadt Moskau
- Operatives Ergebnis sowie Konzernergebnis über Vorjahresniveau
- Ausblick 2014/15: Konzernergebnis über dem Niveau des Geschäftsjahres 2012/13
| 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/141) 1.– 3. Quartal |
+/– in % |
2014/15 3. Quartal |
2013/141) 3. Quartal |
+/– in % |
2013/141) 30.09.2014 |
||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verkaufsentwicklung | ||||||||
| Stromerzeugung | GWh | 3.902 | 3.073 | 27,0 | 967 | 865 | 11,9 | 3.701 |
| Stromverkauf an Endkunden | GWh | 14.802 | 14.977 | –1,2 | 4.233 | 4.325 | –2,1 | 20.209 |
| Gasverkauf an Endkunden | GWh | 4.937 | 5.038 | –2,0 | 702 | 661 | 6,2 | 6.333 |
| Wärmeverkauf an Endkunden | GWh | 1.752 | 1.717 | 2,0 | 349 | 324 | 7,7 | 2.062 |
| Gewinn-und-Verlust-Rechnung | ||||||||
| Umsatzerlöse | Mio. EUR | 1.664,1 | 1.495,5 | 11,3 | 439,4 | 345,0 | 27,3 | 1.974,8 |
| EBITDA | Mio. EUR | 497,2 | 358,2 | 38,8 | 113,2 | 32,9 | – | 184,1 |
| EBITDA-Marge | % | 29,9 | 24,0 | 5,9 | 25,8 | 9,5 | 16,2 | 9,3 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | Mio. EUR | 286,5 | –41,8 | – | 49,0 | –240,6 | – | –341,4 |
| EBIT-Marge | % | 17,2 | –2,8 | 20,0 | 11,2 | –69,7 | 80,9 | –17,3 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | Mio. EUR | 245,4 | –51,8 | – | 29,9 | –260,0 | – | –373,3 |
| Konzernergebnis | Mio. EUR | 187,1 | –59,0 | – | 21,7 | –225,3 | – | –299,0 |
| Ergebnis je Aktie | EUR | 1,05 | –0,33 | – | 0,12 | –1,25 | – | –1,68 |
| Bilanz | ||||||||
| Bilanzsumme | Mio. EUR | 6.521,1 | 7.015,5 | –7,0 | 6.521,1 | 7.015,5 | –7,0 | 6.841,8 |
| Eigenkapital | Mio. EUR | 2.635,3 | 2.828,5 | –6,8 | 2.635,3 | 2.828,5 | –6,8 | 2.632,7 |
| Eigenkapitalquote | % | 40,4 | 40,3 | 0,1 | 40,4 | 40,3 | 0,1 | 38,5 |
| Nettoverschuldung | Mio. EUR | 1.293,6 | 1.642,6 | –21,2 | 1.293,6 | 1.642,6 | –21,2 | 1.622,4 |
| Gearing | % | 49,1 | 58,1 | –9,0 | 49,1 | 58,1 | –9,0 | 61,6 |
| Cash Flow und Investitionen | ||||||||
| Cash Flow aus dem Ergebnis | Mio. EUR | 387,6 | 330,2 | 17,4 | 81,9 | 29,9 | – | 337,4 |
| Cash Flow aus dem operativen Bereich | Mio. EUR | 316,1 | 367,2 | –13,9 | 106,6 | 16,8 | – | 546,0 |
| Investitionen2) | Mio. EUR | 198,4 | 249,0 | –20,3 | 61,6 | 77,3 | –20,3 | 396,3 |
| Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter | Ø | 7.004 | 7.336 | –4,5 | 6.915 | 7.371 | –6,2 | 7.314 |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
2) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Inhalt
| 3 | 21 | ||
|---|---|---|---|
| 5 | Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 21 | |
| 5 | Konzern-Gesamtergebnisrechnung | 22 | |
| 6 | Konzern-Bilanz | 23 | |
| 10 | Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | 24 | |
| Konzern-Zwischenabschluss |
| Vorwort des Vorstands | 3 | Konzern-Zwischenabschluss | 21 |
|---|---|---|---|
| Zwischenlagebericht | 5 | Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 21 |
| Wirtschaftliches und energiewirtschaftliches Umfeld | 5 | Konzern-Gesamtergebnisrechnung | 22 |
| Geschäftsentwicklung | 6 | Konzern-Bilanz | 23 |
| Entwicklung der Segmente | 10 | Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals | 24 |
| Verkürzte Konzern-Geldflussrechnung | 24 | ||
| Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss | 25 | ||
| Die EVN Aktie | 32 | ||
Vorwort
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre!
Während der ersten drei Quartale des aktuellen Geschäftsjahres lagen die Temperaturen in Österreich auf dem Niveau des Vorjahres, womit die – für unseren Geschäftsverlauf bedeutende – Heizgradsumme deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt blieb. Bulgarien und Mazedonien verzeichneten während der Winterperiode hingegen kühlere Temperaturen: In Mazedonien pendelte sich die Heizgradsumme auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts ein, in Bulgarien nur knapp darunter.
Ungeachtet des nur teilweise positiven Temperatureinflusses stieg der Konzernumsatz der EVN in den ersten drei Quartalen 2014/15 um 11,3 % auf 1.664,1 Mio. Euro. Das EBITDA lag bei 497,2 Mio. Euro und das EBIT bei 286,5 Mio. Euro. Beide Kennzahlen lagen damit über den Vergleichswerten des Vorjahres, die allerdings vor allem durch Wertminderungen in Südosteuropa geprägt gewesen waren. Das Konzernergebnis konnte durch die im laufenden Jahr positive operative Entwicklung und den Wegfall der Einmaleffekte des Vorjahres auf 187,1 Mio. Euro gesteigert werden. In der Segmentbetrachtung verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere die Bereiche Erzeugung sowie Energieversorgung Südosteuropa.
Der positive operative Cash Flow ermöglicht es der EVN, ihre Investitionstätigkeit in Niederösterreich zu forcieren. Innerhalb der derzeit laufenden vierjährigen Investitionsperiode investiert die EVN rund 1 Mrd. Euro in die Bereiche Netze, erneuerbare Energie sowie Wasserversorgung. Damit stärkt sie die Versorgungssicherheit und die Servicequalität für ihre Kunden im Heimmarkt weiter.
Zudem wird die EVN Vertriebsgesellschaft die Vorteile bei der Energiebeschaffung im Zuge einer Preissenkung im Rahmen der EnergieAllianz Austria an ihre Privatkunden weitergeben. Per 1. Oktober 2015 werden die Energiepreise für Strom und Erdgas um durchschnittlich 5 % gesenkt.
In Bulgarien und Mazedonien haben die Regulierungsbehörden die Preisentscheidungen für die kommenden zwölf Monate getroffen: In Mazedonien wurden die Endkundenpreise per 1. Juli 2015 um 0,3 % gesenkt. In Bulgarien, wo die Entscheidung zunächst um einen Monat auf 1. August 2015 verschoben worden war, sehen die neuen Tarife eine Senkung der Endkundenpreise um 0,4 % vor.
Im internationalen Projektgeschäft setzt die EVN Gruppe derzeit acht Vorhaben um. Aktuell sind Projekte in Österreich, Deutschland, Zypern, Kroatien, Russland und in der Türkei in der Betriebsführungsphase. Weitere Aufträge befinden sich aktuell in der Akquisitionsphase.
In der Wasserversorgung in Niederösterreich legt die EVN den Fokus auf die kontinuierliche Verbesserung der gelieferten Wasserqualität. Mit dem Bau von Naturfilteranlagen, die mit entsprechender Membrantechnik und ohne Chemikalien den Härtegrad des Wassers reduzieren, trägt die EVN dem Wunsch der Bevölkerung nach weicherem Wasser Rechnung. Nach der Eröffnung einer solchen Anlage im Dezember 2014 in der Gemeinde Drösing wurde im dritten Quartal 2014/15 eine Anlage in Obersiebenbrunn fertiggestellt, eine weitere befindet sich derzeit in Zwentendorf an der Zaya in Bau. Mit diesen drei Anlagen wird die Wasserqualität für insgesamt rund 200.000 Einwohner in der Region Weinviertel und Marchfeld wesentlich verbessert. Bereits mit 1. Jänner 2015 wurde zudem das Wasserleitungsnetz der Gemeinde Paudorf übernommen.
Mit einer Eigenkapitalquote von 40,4 % per 30. Juni 2015 und einem Gearing von 49,1 % ist die EVN auch auf dem Kapitalmarkt solide aufgestellt. Die Rating-Agentur Standard & Poor's bestätigte im April 2015 das Rating mit BBB+ und stabilem Ausblick.
Für das Geschäftsjahr 2014/15 gehen wir nach den positiven ersten drei Quartalen weiterhin davon aus, dass das Konzernergebnis über dem Niveau des Jahres 2012/13 liegen wird. Die energiewirtschaftlichen Annahmen für das Geschäftsjahr basieren dabei auf langjährigen Durchschnitten, wobei kurzfristige Entwicklungen nicht vorhersehbar sind. Die regulatorischen Rahmenbedingungen, die Entwicklungen in den eingeleiteten Verfahren im Zusammenhang mit den Forderungen aus den Tarifentscheidungen in Bulgarien und im Zusammenhang mit dem Kraftwerk Duisburg-Walsum sowie der Fortgang der Aktivitäten in Moskau sind geeignet, das Konzernergebnis wesentlich zu beeinflussen.
Maria Enzersdorf, im August 2015
Sprecher des Vorstands Mitglied des Vorstands
Dipl.-Ing. Dr. Peter Layr Mag. Stefan Szyszkowitz, MBA
Zwischenlagebericht
Wirtschaftliches und energiewirtschaftliches Umfeld
| BIP-Wachstum | % | 2016f | 2015e | 2014 | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EU-281)2) | 2,0–2,1 | 1,7–1,8 | 1,3 | 0,0 | –0,4 | |
| Österreich2)3) | 1,3–1,8 | 0,5– 0,7 | 0,3 | 0,3 | 0,9 | |
| Bulgarien1)2)4)5) | 1,3–2,1 | 1,0–2,0 | 1,7 | 1,1 | 0,6 | |
| Kroatien1)2)4)6) | 0,8 –1,2 | 0,3– 0,5 | –0,4 | –0,9 | –2,2 | |
| Mazedonien5)6) | 3,8–3,9 | 3,5–3,8 | 3,4–3,5 | 2,9 | –0,4 |
1) Quelle: European Economic Forecast, Spring 2015, EU-Kommission, Mai 2015
2) Quelle: Prognose der österreichischen Wirtschaft 2015–2016, IHS, Juni 2015
3) Quelle: Prognose für 2015 und 2016: Steuerentlastung stärkt, Gegenfinanzierung dämpft die Konjunktur, WIFO, Juni 2015
4) Quelle: Strategie Österreich & CEE 3. Quartal 2015, Raiffeisen Research, Juni 2015
5) Quelle: ECA Economic Outlook, Weltbank, Dezember 2014
6) Quelle: World Economic Outlook, Internationaler Währungsfonds, April 2015
Wirtschaftliches Umfeld
Das Wachstum der Weltwirtschaft wird derzeit von den Industrieländern getragen. Positiv entwickelte sich etwa die Wirtschaft in Deutschland und Frankreich sowie in den südeuropäischen Staaten Spanien und Italien. Auch die USA befinden sich auf einem soliden Wachstumskurs. Das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern hat sich hingegen merklich verlangsamt, und Russland befindet sich in der Rezession. Große Risiken gehen weiterhin von den geopolitischen Spannungen (Ukraine, Syrien, Irak) aus.
Die expansive Geldpolitik der EZB hat die Deflationsgefahr im Euroraum abgewendet, könnte aber mittelfristig zu Blasen auf den Aktien- und Immobilienmärkten führen. Das in den nächsten sechs bis zwölf Monaten erwartete Abgehen der US-Notenbank Fed von ihrer Niedrigzinspolitik könnte Korrekturen auf den internationalen Devisen- und Finanzmärkten auslösen. Für das laufende Jahr 2015 wird in der Europäischen Union ein BIP-Wachstum von 1,7 % bis 1,8 % erwartet; die Erwartungen für das Jahr 2016 liegen zwischen 2,0 % und 2,1 %.
Die österreichische Wirtschaft ist seit 2012 langsam gewachsen. Die Inlandsnachfrage fiel zuletzt verhalten aus, die Investitionstätigkeit blieb rückläufig. Beim Außenhandel zeigte sich hingegen eine leichte Beschleunigung. Damit könnte die positive Entwicklung im Euroraum die Stimmung in Österreich verbessern und dadurch die Nachfrage stärken. Für das laufende Jahr wird ein Wirtschafts-
| Kennzahlen zum energiewirtschaftlichen Umfeld |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.– 3. Quartal |
+/– in % |
2014/15 3. Quartal |
2013/14 3. Quartal |
+/– in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Temperaturbedingter Energiebedarf 1) | % | ||||||
| Österreich | 87,7 | 87,5 | 0,3 | 95,5 | 92,6 | 2,8 | |
| Bulgarien | 94,6 | 79,8 | 14,8 | 121,1 | 55,7 | 65,4 | |
| Mazedonien | 99,9 | 89,1 | 10,8 | 166,0 | 119,7 | 46,3 | |
| Primärenergie und CO2-Emissionszertifikate | |||||||
| Rohöl – Brent | EUR/Barrel | 55,0 | 79,9 | –31,1 | 56,0 | 79,8 | –29,8 |
| Gas – NCG2) | EUR/MWh | 21,8 | 23,7 | –8,0 | 21,2 | 19,3 | 9,8 |
| Kohle – API#23) | EUR/Tonne | 55,1 | 59,9 | –8,1 | 53,0 | 58,6 | –9,6 |
| CO2-Emissionszertifikate (2./3. Periode) | EUR/Tonne | 7,0 | 5,1 | 36,5 | 7,3 | 5,3 | 37,7 |
| Strom – EEX Forwardmarkt4) | |||||||
| Grundlaststrom | EUR/MWh | 35,7 | 40,0 | –4,3 | 31,3 | 33,7 | –7,1 |
| Spitzenlaststrom | EUR/MWh | 45,3 | 51,2 | –5,8 | 37,8 | 42,0 | –10,0 |
| Strom – EPEX Spotmarkt5) | |||||||
| Grundlaststrom | EUR/MWh | 31,8 | 34,1 | –6,7 | 28,4 | 31,2 | –9,0 |
| Spitzenlaststrom | EUR/MWh | 40,1 | 43,7 | –8,3 | 33,1 | 37,2 | –11,0 |
1) Berechnet nach Heizgradsummen; die Basis (100 %) entspricht in Österreich dem Durchschnittswert von 1996 bis 2010,
in Bulgarien jenem von 2004 bis 2012 und in Mazedonien jenem von 2001 bis 2010; ausgewiesene Veränderung in Prozentpunkten.
2) Net Connect Germany (NCG) – EEX (European Energy Exchange)-Börsenpreis für Erdgas
3) Notierung in ARA (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen)
4) Durchschnittspreise der jeweiligen Quartals-Forward-Preise, beginnend ein Jahr vor dem jeweiligen Zeitraum an der EEX
5) EPEX Spot – European Power Exchange
wachstum zwischen 0,5 % und 0,7 % erwartet. Die Steuerreform 2015/16 wird ab 2016 die private Nachfrage begünstigen und sollte damit zu Wachstumsraten von bis zu 1,8 % führen.
Die Wirtschaft in Bulgarien ist im vergangenen Jahr trotz des schwierigen politischen Umfelds und den Entwicklungen im Nachbarland Griechenland etwas schneller gewachsen als in den Vorjahren. Für 2015 wird jedoch wieder eine Abschwächung des Aufwärtstrends erwartet, da die Binnennachfrage vom geringen Wachstum der Realeinkommen, der schrumpfenden Erwerbsbevölkerung und den fiskalischen Konsolidierungsbemühungen gebremst wird. Positive Impulse dürften allerdings von einer Belebung der Auslandsnachfrage und den öffentlichen Investitionen vor allem im Infrastrukturbereich kommen. Die Schätzungen für das Wirtschaftswachstum für das Jahr 2016 liegen zwischen 1,3 % und 2,1 %.
In Kroatien zeichnete sich im laufenden Jahr ein Ende der schon seit sechs Jahren anhaltenden Rezession ab. Die erwartete Rückkehr auf den Wachstumspfad ist zum einen auf die ausländische Nachfrage zurückzuführen. Zum anderen wächst der private Konsum weiterhin kontinuierlich, angetrieben durch höhere Nettoeinkommen infolge neuer Lohn- und Einkommenssteuerregeln, fehlenden Inflationsdrucks sowie der erwarteten guten Tourismussaison. Ein Risiko für die Entwicklung der Binnennachfrage bedeutet allerdings der Arbeitsmarkt, der von einem niedrigen Beschäftigungsgrad und strukturellen Schwächen geprägt ist. Für das Jahr 2015 wird ein Wirtschaftswachstum von bis zu 0,5 % erwartet. Dieser positive Trend soll sich auch 2016 weiter fortsetzen und zu Wachstumsraten zwischen 0,8 % und 1,2 % führen.
Mazedonien war 2014 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 3,5 % regionaler Spitzenreiter, und auch für 2015 wird eine Wachstumsrate in ähnlicher Größenordnung erwartet. Dafür ist vor allem die Investitionsnachfrage verantwortlich, die von öffentlichen Infrastrukturprojekten getragen wird; hinzu kommt ein kräftiger Anstieg der Exporte. Zunehmende Wachstumsimpulse sollten vor dem Hintergrund steigender Löhne und Transferleistungen zudem von der Konsumnachfrage kommen. Ungeachtet der vergleichsweise robusten Wirtschaftsentwicklung besteht in der Bewältigung der hohen Arbeitslosigkeit im Land weiterhin eine große Herausforderung. Für das Jahr 2015 wird von einem Wachstum des BIP um bis zu 3,8 % ausgegangen, für 2016 liegt die Prognose bei 3,8 % bis 3,9 %.
Energiewirtschaftliches Umfeld
Die Durchschnittstemperaturen in Österreich zeigten in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2014/15 kaum eine Veränderung gegenüber dem Vorjahr und lagen damit erneut über dem langjährigen Durchschnitt. Damit blieb die Heizgradsumme unverändert auf niedrigem Niveau. In Südosteuropa hingegen führten niedrigere Temperaturen zu einem Anstieg der Heizgradsummen um 14,8 % in Bulgarien sowie um 10,8 % in Mazedonien. Diese lagen damit nur noch leicht unter dem langjährigen Durchschnitt.
Der Preis für Rohöl der Sorte Brent auf Eurobasis gab im dritten Quartal 2014/15 vor allem aufgrund des aktuellen weltweiten Überangebots weiter nach. Mit 55,0 Euro pro Barrel lag der Durchschnittspreis für die ersten drei Quartale insgesamt um 31,1 % unter dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Auch der durchschnittliche EEX-Börsepreis für Erdgas war in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 mit 21,8 Euro pro MWh um 8,0 % niedriger als im Vorjahr. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die milde Witterung im Winter 2014/15 und die daraus resultierende geringere Nachfrage auf den Spotmärkten. Die ebenfalls schwächere Nachfrage nach Kohle löste auch hier einen Preisrückgang um 8,1 % auf 55,1 Euro je Tonne aus. Gegenläufig gestaltete sich jedoch die Entwicklung der Preise für CO2-Emissionszertifikate: Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erhöhte sich der Preis je Tonne um 36,5 % auf 7,0 Euro. Dieser Trend beruhte – wie schon in den vorangegangenen Quartalen – vorrangig auf der durch die EU-Kommission im Jänner 2014 beschlossenen Verringerung der Auktionsmenge um 900 Mio. CO2-Emissionszertifikate für die Jahre 2014, 2015 und 2016 und der Verschiebung der Auktionen in die Jahre 2019 und 2020 ("Backloading").
Der fortgesetzte Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energieträgern in Deutschland und Österreich sowie die niedrigen Preise für Kohle und – trotz des leichten Anstiegs – nach wie vor auch für CO2-Emissionszertifikate führten in der Berichtsperiode zu einem weiteren Rückgang der Termin- und Spotmarktpreise für Grund- bzw. Spitzenlaststrom. Konkret sanken die für die Berichtsperiode geltenden Terminpreise für Grundlaststrom um 4,3 % auf 35,7 Euro pro MWh und jene für Spitzenlaststrom um 5,8 % auf 45,3 Euro pro MWh. Die Spotmarktpreise für Grundlaststrom gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,7 % auf 31,8 Euro pro MWh und jene für Spitzenlaststrom um 8,3 % auf 40,1 Euro pro MWh zurück.
Geschäftsentwicklung
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Highlights
- Umsatz: +11,3 % auf 1.664,1 Mio. Euro
- EBITDA: +38,8 % auf 497,2 Mio. Euro
- EBIT: +328,4 Mio. Euro auf 286,5 Mio. Euro
- Finanzergebnis: –31,2 Mio. Euro auf –41,2 Mio. Euro
- Konzernergebnis: +246,1 Mio. Euro auf 187,1 Mio. Euro
In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2014/15 erhöhten sich die Umsatzerlöse der EVN gegenüber dem Vergleichszeitraum um 168,6 Mio. Euro bzw. 11,3 % auf 1.664,1 Mio. Euro.
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
Zu diesem Anstieg wesentlich beigetragen haben der erstmalige Vollbetrieb des Kraftwerks Duisburg-Walsum über den gesamten Berichtszeitraum und die damit verbundene Vermarktung der erzeugten Strommengen, die Erdgasvermarktungsaktivitäten im Konzern, die letzten Preisentscheide in Bulgarien und Mazedonien sowie der Wegfall der negativen Einmaleffekte im Zusammenhang mit regulatorischen Entscheidungen in Südosteuropa aus dem Vorjahr. Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum die Gaskraftwerke Theiß und Korneuburg deutlich häufiger durch den österreichischen und den deutschen Übertragungsnetzbetreiber zur Netzstabilisierung abgerufen. Die beiden Anlagen werden als Reservekapazität bzw. für das Engpassmanagement und zur Erzeugung von Regelenergie vorgehalten. Die mit 1. Jänner 2015 verordneten Netztarifsenkungen bei Strom und Erdgas führten zu einem Rückgang der Umsatzerlöse im Netzgeschäft.
Die sonstigen betrieblichen Erträge des Konzerns erhöhten sich um 21,6 Mio. Euro auf 90,3 Mio. Euro. Maßgeblich für diese Entwicklung war der positive Abschluss der Verhandlungen mit der Stadt Moskau im Zusammenhang mit der Natriumhypochloritanlage, der im Oktober 2014 zum Verkauf der Anteile an der Projektgesellschaft führte.
Der Aufwand für Fremdstrombezug und Energieträger belief sich im Berichtszeitraum auf 841,2 Mio. Euro und lag damit um 51,7 Mio. Euro bzw. 6,5 % über dem Vorjahresniveau. Ausschlaggebend dafür waren höhere Einsatzkosten für Energieträger bedingt durch den Vollbetrieb des Kraftwerks Duisburg-Walsum, der Einsatz von Erdgasmengen zu Handelszwecken sowie erhöhte Energiebezugspreise in Bulgarien. Im Vorjahr waren zudem Dotierungen für Rückstellungen für drohende Verluste aus belastenden Verträgen über die Vermarktung der eigenen Stromproduktion enthalten.
Der Aufwand für Fremdleistungen und der sonstige Materialaufwand erhöhte sich um 16,7 Mio. Euro bzw. 9,8 % auf 186,3 Mio. Euro. Darin enthalten ist die im zweiten Quartal berichtete Wertberichtigung auf die in den Vorräten abgebildeten verbliebenen Anlagenkomponenten aus dem Projekt Müllverbrennungsanlage Nr. 1 in Moskau in Höhe von 11,0 Mio. Euro. Dane-
ben kam es zu Kostensteigerungen durch den bereits erwähnten durchgehenden Betrieb des Kraftwerks Duisburg-Walsum, einen Turbinenschaden bei der Cogneration-Anlage in Bulgarien sowie witterungsbedingte Schäden am Verteilnetz in Bulgarien und Mazedonien im Winter 2014/15.
Der durchschnittliche Personalstand der EVN Gruppe sank infolge kontinuierlicher Reorganisations- und Optimierungsmaßnahmen um 331 Personen auf 7.004 Mitarbeiter. Der Personalaufwand stieg aufgrund kollektivvertraglicher Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie durch Aufwände im Zusammenhang mit Restrukturierungsund Reorganisationsmaßnahmen um 5,0 % auf 241,0 Mio. Euro.
Mit 120,6 Mio. Euro lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 5,7 Mio. Euro bzw. 4,5 % unter dem Vorjahreswert.
Der Ergebnisanteil der At-Equity-Beteiligungen mit operativem Charakter erhöhte sich um 23,0 Mio. Euro bzw. 21,1 % auf 131,9 Mio. Euro. Diese Entwicklung wurde unter anderem von gesteigerten Ergebnissen der Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG) sowie der EVN KG getragen.
Per Saldo führten diese Entwicklungen zu einer Steigerung des EBITDA um 139,0 Mio. Euro bzw. 38,8 % auf 497,2 Mio. Euro.
Die Abschreibungen des Konzerns verringerten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 189,3 Mio. Euro bzw. 47,3 % auf 210,7 Mio. Euro. Während die planmäßigen Abschreibungen im Wesentlichen durch den Vollbetrieb des Kraftwerks Duisburg-Walsum sowie der laufenden Investitionstätigkeit anstiegen, verringerten sich die Wertminderungen deutlich, wobei diese im Vorjahr durch negative Bewertungseffekte aus Bulgarien und Mazedonien beeinflusst waren. Wie bereits im ersten Halbjahr 2014/15 berichtet, mussten im aktuellen Berichtszeitraum Wertminderungen in Höhe von 19,0 Mio. Euro vorgenommen werden. Diese ergaben sich überwiegend aus künftig erwarteten erhöhten Instandhaltungsund Betriebskosten infolge der Schließung eines Kraftwerksblocks von Verbund am Standort des Gemeinschaftskraftwerks Dürnrohr mit April 2015. Auf Basis dieser Entwicklungen betrug das operative Ergebnis (EBIT) 286,5 Mio. Euro. Es lag damit um 328,4 Mio. Euro über dem Ergebnis der Vergleichsperiode des Vorjahres.
Mit –41,2 Mio. Euro lag das Finanzergebnis des Konzerns um 31,2 Mio. Euro unter jenem des Vorjahreszeitraums. Diese Veränderung ist zum einen auf die reduzierte Ausschüttung der Verbund AG für das Geschäftsjahr 2014 zurückzuführen, zum anderen auf die Auflösung des Sicherungsgeschäfts für die Finanzierung der mittlerweile veräußerten Natriumhypochloritanlage in Moskau sowie die Kosten für die diesbezügliche Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland.
Per Saldo ergab sich ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 245,4 Mio. Euro. Es lag um 297,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Nach Berücksichtigung des Ertragsteueraufwands von 29,3 Mio. Euro und des Ergebnisanteils nicht beherrschender Anteile, der sich vor allem auf das Ergebnis der RAG bezieht, belief sich das Konzernergebnis auf 187,1 Mio. Euro und lag damit um 246,1 Mio. Euro höher als im Vorjahr.
Geldflussrechnung
Der Cash Flow aus dem Ergebnis ist aufgrund der positiven operativen Entwicklung innerhalb des Berichtszeitraums um 57,4 Mio. Euro auf 387,6 Mio. Euro gestiegen. Der Rückgang des Cash Flow aus dem operativen Bereich um 51,2 Mio. Euro auf 316,1 Mio. Euro ergab sich aus Veränderungen im Working Capital, welche von Einmaleffekten im Vorjahr geprägt waren.
Mit 45,4 Mio. Euro war der Cash Flow aus dem Investitionsbereich positiv. Dem laufenden Investitionsprogramm stand ein Mittelzufluss aus dem Verkauf der Natriumhypochloritanlage gegenüber. Ein Teil der liquiden Mittel wurde in kurzfristigen Wertpapieren veranlagt, was trotz jederzeitiger Verfügbarkeit eine Mittelbindung im Cash Flow aus dem Investitionsbereich darstellt.
Der Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich von –340,6 Mio. Euro ist auf die Rückführung der Finanzierung im Zusammenhang mit der Natriumhypochloritanlage sowie auf die laufende Tilgung von Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Zudem ist darin die im Jänner 2015 ausbezahlte Dividende für das Geschäftsjahr 2013/14 enthalten.
In Summe ergab sich für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2014/15 ein Cash Flow von 20,9 Mio. Euro. Per 30. Juni 2015 belief sich der Fonds liquider Mittel damit auf 218,1 Mio. Euro. Zusätzlich standen der EVN nicht gezogene Kreditlinien in Höhe von 575,0 Mio. Euro zur Absicherung eines etwaigen kurzfristigen Finanzierungsbedarfs zur Verfügung.
Bilanz
Die Bilanzsumme der EVN lag per 30. Juni 2015 mit 6.521,1 Mio. Euro um 320,7 Mio. Euro bzw. 4,7 % unter dem Vergleichswert vom 30. September 2014.
Insbesondere aufgrund von Bewertungseffekten infolge des zum Stichtag niedrigeren Aktienkurses der Verbund AG sanken die langfristigen Vermögenswerte um 169,1 Mio. Euro bzw. 2,9 % auf 5.608,6 Mio. Euro. Auch die Umgliederung der kurzfristigen Komponenten der Leasingforderungen in das kurzfristige Vermögen reduzierte das langfristige Vermögen. Dennoch erhöhte sich mit dem Rückgang der Bilanzsumme auf 86,0 % (30. September 2014: 84,4 %) der Anteil langfristiger Vermögenswerte am Gesamtvermögen des Konzerns.
Der Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte um 72,1 Mio. Euro bzw. 8,6 % auf 912,5 Mio. Euro ergab sich insbesondere aus der erwähnten Umgliederung der kurzfristigen Komponenten aus den langfristigen Leasingforderungen. Das Vorratsvermögen per 30. September 2014 wurde im Berichtszeitraum reduziert und schwächte den Anstieg leicht ab. Die kurzfristigen Wertpapiere verzeichneten einen Zuwachs aus der Veranlagung der verfügbaren Liquidität in Cashfonds.
Grund für den Rückgang der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte war der Verkauf der Natriumhypochloritanlage in Moskau Ende Oktober 2014. Der Konzern nutzte die daraus generierte Liquidität zur Rückzahlung von Finanzierungen im Zusammenhang mit diesem Projekt bzw. veranlagte sie in Cashfonds.
Das Eigenkapital der EVN lag mit 2.635,3 Mio. Euro um 0,1 % bzw. 2,6 Mio. Euro geringfügig über dem Wert des Vergleichszeitraums. Das positive Ergebnis der ersten drei Quartale wog die direkt im Eigenkapital erfassten erfolgsneutralen Ergebnisse sowie die Dividendenzahlung an die Aktionäre der EVN AG und an nicht beherrschende Anteile auf. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 30. Juni 2015 auf 40,4 % (30. September 2014: 38,5 %).
Bei den langfristigen Schulden verzeichnete die Gruppe einen Rückgang um 246,5 Mio. Euro bzw. 8,5 % auf 2.656,1 Mio. Euro. Wesentliche Gründe dafür bildeten die Umgliederung kurzfristiger Anteile aus den langfristigen Finanzierungen sowie geringere latente Steuerverbindlichkeiten.
Die kurzfristigen Schulden des Konzerns gingen um 76,8 Mio. Euro bzw. 5,9 % auf 1.229,7 Mio. Euro zurück. Dafür verantwortlich waren die Rückführung der Finanzierungen für die Natriumhypochloritanlage und rückläufige Lieferantenverbindlichkeiten, wobei die Umgliederung der kurzfristigen Komponenten der Finanzverbindlichkeiten sowie höhere Umsatzsteuer- und Körperschaftsteuerverbindlichkeiten dem Rückgang entgegenwirkten.
Die Nettoverschuldung der EVN verringerte sich gegenüber dem 30. September 2014 um 328,8 Mio. Euro auf 1.293,6 Mio. Euro. Das Gearing ging auf 49,1 % zurück (30. September 2014: 61,6 %).
Entwicklung der Segmente
Überblick
Die Konzernstruktur der EVN umfasst das Energiegeschäft, das Umweltgeschäft sowie Strategische Beteiligungen und Sonstiges. Funktional betrachtet wird im Energiegeschäft bei Strom und Wärme die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung über den Transport bis hin zur Verteilung und Versorgung abgedeckt, bei Erdgas sind es die Wertschöpfungsstufen Transport und Verteilung. Das Produktportfolio wird ergänzt durch Aktivitäten der Tochtergesellschaften in verwandten Geschäftsfeldern sowie durch regionale Kabel-TV- und Telekommunikationsdienstleistungen. Das Umweltgeschäft umfasst die Aktivitäten der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie der thermischen Abfallverwertung.
Die Definition der operativen Segmente erfolgt gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" ausschließlich basierend auf der internen Organisations- und Berichtsstruktur. Nachstehend werden die operative Entwicklung der sechs Segmente und die Auswirkungen der energiewirtschaftlichen Kennzahlen auf deren Geschäftsverlauf beschrieben.
| Geschäftsbereiche | Segmente | Aktivitäten |
|---|---|---|
| Energiegeschäft | Erzeugung | Stromerzeugung aus thermischen Quellen und erneuerbarer Energie an österreichischen und internationalen Standorten |
| Energiehandel und -vertrieb | Beschaffung von Strom und Primärenergieträgern, Handel und Verkauf von Strom und Erdgas an Endkunden und auf Großhandelsmärkten sowie Wärmeproduktion und -verkauf |
|
| Netzinfrastruktur Inland | Betrieb der regionalen Strom- und Gasnetze sowie der Netze für Kabel-TV und Telekommunikation |
|
| Energieversorgung Südosteuropa |
Betrieb von Stromnetzen und Stromverkauf an Endkunden in Bulgarien und Mazedonien, Wärmeerzeugung und -verkauf in Bulgarien, Stromerzeugung in Mazedonien, Errichtung und Betrieb von Gasnetzen in Kroatien, Energiehandel für die gesamte Region |
|
| Umweltgeschäft | Umwelt | Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, thermische Abfallverwertung in Österreich, Betrieb von Blockheizkraftwerken in Moskau sowie internationales Projektgeschäft |
| Sonstige Geschäftsaktivitäten |
Strategische Beteiligungen und Sonstiges |
Strategische und sonstige Beteiligungen, Konzernfunktionen |
| Energiewirtschaftliche Kennzahlen | GWh | 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.– 3. Quartal |
+/– absolut |
in % | 2014/15 3. Quartal |
2013/14 3. Quartal |
+/– in % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stromerzeugung | 3.902 | 3.073 | 829 | 27,0 | 967 | 865 | 11,9 | |
| Erneuerbare Energie1) | 1.668 | 1.373 | 294 | 21,4 | 586 | 489 | 19,8 | |
| Wärmekraftwerke2) | 2.234 | 1.699 | 535 | 31,5 | 382 | 376 | 1,6 | |
| Netzabsatz | ||||||||
| Strom | 16.582 | 16.013 | 569 | 3,6 | 4.838 | 4.752 | 1,8 | |
| Erdgas3) | 12.874 | 12.073 | 801 | 6,6 | 2.498 | 2.427 | 2,9 | |
| Energieverkauf an Endkunden | ||||||||
| Strom | 14.802 | 14.977 | –175 | –1,2 | 4.233 | 4.325 | –2,1 | |
| davon Mittel- und Westeuropa4) | 5.181 | 5.207 | –26 | –0,5 | 1.553 | 1.554 | –0,1 | |
| davon Südosteuropa | 9.621 | 9.770 | –149 | –1,5 | 2.680 | 2.771 | –3,3 | |
| Erdgas | 4.937 | 5.038 | –101 | –2,0 | 702 | 661 | 6,2 | |
| Wärme | 1.752 | 1.717 | 35 | 2,0 | 349 | 324 | 7,7 | |
| davon Mittel- und Westeuropa4) | 1.554 | 1.545 | 9 | 0,6 | 325 | 305 | 6,4 | |
| davon Südosteuropa | 198 | 172 | 26 | 15,2 | 24 | 19 | 28,2 |
1) Umfasst auch die Bio-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Österreich im Segment Energiehandel und -vertrieb, Kleinwasserkraftwerke in Mazedonien im
Segment Energieversorgung Südosteuropa sowie ein Blockheizkraftwerk am Standort Kurjanovo, Moskau, im Segment Umwelt. Die Erlöse aus der Vermarktung sind im jeweiligen Segment enthalten.
2) Beinhaltet auch die Cogeneration-Anlage in Bulgarien im Segment Energieversorgung Südosteuropa und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Österreich
im Segment Energiehandel und -vertrieb. Die Erlöse aus der Vermarktung sind im jeweiligen Segment enthalten.
3) Inkl. Netzabsatz an Kraftwerke der EVN
4) Mittel- und Westeuropa beinhaltet Österreich und Deutschland.
Erzeugung
Das Segment Erzeugung umfasst die Stromerzeugung aus thermischen Produktionskapazitäten und erneuerbarer Energie in Österreich, Deutschland, Bulgarien und Albanien sowie Projekte für zukünftige Erzeugungsanlagen in Österreich und Bulgarien.
Die Außenumsätze des Segments resultieren vorwiegend aus dem Verkauf erneuerbarer Energie aus Windkraft. Für den konzerninternen Umsatz wird für die Stromerzeugung (im Wesentlichen für Wasserkraftwerke sowie nicht mehr im Förderregime stehende Windkraftanlagen) der Strommarktpreis abgebildet. Für die thermische Erzeugung der Kraftwerke Dürnrohr, Korneuburg und Theiß sowie für die Speicherkraftwerke wird der Optionswert dargestellt. Der Optionswert spiegelt im Wesentlichen die ermittelte Differenz zwischen den Forwardpreisen für Strom und den Brennstoffkosten wider. Darüber hinaus sind die Bereitstellung sowie der Abruf von Reservekapazitäten zur Stützung der Netzsicherheit im süddeutschen Raum und Erträge aus Engpassmanagement und Regelenergie für die Austrian Power Grid AG (APG) im Optionswert enthalten. Die Verrechnung der Energielieferung der Steag-EVN Walsum 10 Kraftwerksgesellschaft mbH beinhaltet im Wesentlichen die Betriebs-, Finanzierungs- und Primärenergiekosten. Die Vermarktung des im Segment erzeugten Stroms sowie die Primärenergiebeschaffung werden im Segment Energiehandel und -vertrieb abgebildet.
Highlights
- Steigerung der erneuerbaren und der thermischen Produktion
- Vollinbetriebnahme des 37-MW-Windparks Prottes-Ollersdorf im Mai 2015
- Häufigere Abrufe der Gaskraftwerke Theiß und Korneuburg zur Netzstabilisierung in Österreich und Deutschland
- EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern über Vorjahresniveau
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 erhöhte sich die Stromerzeugung um 699 GWh bzw. 27,3 % auf 3.260 GWh. Dabei stieg sowohl die Erzeugung aus erneuerbarer Energie sowie auch jene aus Wärmekraftwerken. Bei der Produktion aus erneuerbarer Energie trugen neben einem im Jahresvergleich verbesserten Wasser- und Winddargebot insbesondere der Vollbetrieb des Windparks Prellenkirchen sowie die mit Mai 2015 abgeschlossene schrittweise Inbetriebnahme des Windparks Prottes-Ollersdorf zu einer Steigerung um 17,1 % bei. Die Produktion in den thermischen Kraftwerken erhöhte sich um 35,3 %.
| Kennzahlen – Erzeugung | 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/141) 1.– 3. Quartal |
+/– absolut |
in % | 2014/15 3. Quartal |
2013/141) 3. Quartal |
+/– in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Energiewirtschaftliche Kennzahlen | GWh | |||||||
| Stromerzeugung | 3.260 | 2.561 | 699 | 27,3 | 775 | 706 | 9,7 | |
| davon erneuerbare Energie | 1.318 | 1.126 | 192 | 17,1 | 467 | 387 | 20,9 | |
| davon Wärmekraftwerke | 1.942 | 1.435 | 506 | 35,3 | 307 | 319 | –3,8 | |
| Finanzkennzahlen | Mio. EUR | |||||||
| Außenumsatz | 43,8 | 27,4 | 16,3 | 59,7 | 13,5 | 6,6 | – | |
| Innenumsatz | 127,5 | 111,9 | 15,6 | 13,9 | 34,4 | 40,9 | –15,9 | |
| Gesamtumsatz | 171,2 | 139,3 | 31,9 | 22,9 | 47,9 | 47,5 | 0,7 | |
| Operativer Aufwand | –87,7 | –82,1 | –5,6 | –6,8 | –29,5 | –31,7 | 6,9 | |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter |
1,3 | 1,4 | –0,1 | –2,5 | 0,6 | 0,5 | 9,4 | |
| EBITDA | 84,9 | 58,6 | 26,3 | 45,0 | 19,0 | 16,4 | 15,7 | |
| Abschreibungen inkl. Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen |
–58,0 | –50,3 | –7,6 | –15,1 | –13,6 | –27,0 | 49,5 | |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 27,0 | 8,2 | 18,7 | – | 5,3 | –10,6 | – | |
| Finanzergebnis | –18,3 | –18,1 | –0,2 | –1,3 | –5,9 | –6,8 | 13,5 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 8,6 | –9,9 | 18,5 | – | –0,6 | –17,4 | 96,8 | |
| Gesamtvermögen | 1.195,6 | 1.227,4 | –31,7 | –2,6 | 1.195,6 | 1.227,4 | –2,6 | |
| Gesamtschulden | 968,7 | 989,6 | –20,8 | –2,1 | 968,7 | 833,3 | 16,3 | |
| Investitionen2) | 41,1 | 60,1 | –19,0 | –31,6 | 2,7 | 5,3 | –48,3 |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
2) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Zusätzlich zum ganzjährigen Betrieb des im Dezember 2013 in Dienst gestellten Kraftwerks Duisburg-Walsum, an dessen technischer Optimierung laufend gearbeitet wird, trug auch eine steigende Zahl von Abrufen der Gaskraftwerke Theiß und Korneuburg zur Netzstabilisierung durch den österreichischen und den deutschen Übertragungsnetzbetreiber zu diesem Produktionsanstieg bei.
Auf Konzernebene konnten in der Berichtsperiode 26,4 % (Vorjahr: 20,5 %) des abgesetzten Stroms durch eigene Produktion abgedeckt werden. Der Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromproduktion reduzierte sich auf Konzernebene insbesondere aufgrund der Produktion des Kraftwerks Duisburg-Walsum sowie durch die Abrufe der Gaskraftwerke der EVN durch die Übertragungsnetzbetreiber von 44,7 % im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf nunmehr 42,8 %. Die Umsatzerlöse im Segment lagen mit 171,2 Mio. Euro um 31,9 Mio. Euro bzw. 22,9 % über jenen des Vorjahres. Neben den positiven Effekten aus dem Vollbetrieb des Kraftwerks Duisburg-Walsum wirkten sich Erlöse im Zusammenhang mit der Lieferung von Regelenergie und dem Engpassmanagement durch Abrufe des österreichischen Übertragungsnetzbetreibers sowie Erlöse aus der Bereitstellung von Reservekapazitäten zur Stützung der Netzsicherheit im süddeutschen Raum positiv aus.
Der operative Aufwand der Gruppe erhöhte sich in der Berichtsperiode um 5,6 Mio. Euro bzw. 6,8 % auf 87,7 Mio. Euro. Dieser Anstieg stand hauptsächlich im Zusammenhang mit den für den Vollbetrieb des Kraftwerks Duisburg-Walsum angefallenen Einsatzkosten für Energieträger, denen allerdings durch die aktuelle Marktsituation bedingte weitere Optimierungsmaßnahmen bei den thermischen Kraftwerken gegenüberstanden.
Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter verringerte sich aufgrund eines geringfügig reduzierten Ergebnisbeitrags der Verbund Innkraftwerke GmbH um 0,1 Mio. Euro auf 1,3 Mio. Euro.
In Summe ergab sich ein EBITDA in Höhe von 84,9 Mio. Euro, das um 26,3 Mio. Euro bzw. 45,0 % über jenem des Vergleichszeitraums lag. Die Abschreibungen inkl. der Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen erhöhten sich um 7,6 Mio. Euro bzw. 15,1 % auf 58,0 Mio. Euro. Die laufende Abschreibung erhöhte sich aufgrund des Vollbetriebs des Kraftwerks Duisburg-Walsum sowie für die in Betrieb genommenen Windparks Prellenkirchen und Prottes-Ollersdorf. Bereits im ersten Halbjahr 2014/15 kam es aufgrund der Schließung eines Kraftwerksblocks von Verbund am Standort des Gemeinschaftskraftwerks Dürnrohr mit April 2015 zu Wertminderungen in Höhe von 17,0 Mio. Euro, denen Wertminderungen im Zusammenhang mit den bulgarischen Tarifentscheidungen und deren negativen Auswirkungen auf bulgarische Produktionskapazitäten aus dem Vorjahr gegenüberstanden. Per Saldo ergab sich ein EBIT von 27,0 Mio. Euro, das um 18,7 Mio. Euro über jenem des Vorjahres lag.
Das Finanzergebnis verschlechterte sich um 0,2 Mio. Euro bzw. 1,3 % auf –18,3 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit 8,6 Mio. Euro um 18,5 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau.
Das Investitionsvolumen des Segments verringerte sich während der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2014/15 um 19,0 Mio. Euro bzw. 31,6 % auf 41,1 Mio. Euro. Der Vergleichswert des Vorjahres hatte noch die Investitionen für die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Kraftwerks Duisburg-Walsum enthalten. Die im Berichtszeitraum vorgenommenen Investitionen entfielen nahezu ausschließlich auf Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Der Fokus lag hier auf der Fertigstellung des im Mai 2015 in Vollbetrieb genommenen Windparks Prottes-Ollersdorf.
| Kennzahlen – Energiehandel und -vertrieb |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/141) 1.– 3. Quartal |
+/– absolut |
in % | 2014/15 3. Quartal |
2013/141) 3. Quartal |
+/– in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Energiewirtschaftliche Kennzahlen | GWh | |||||||
| Energieverkauf an Endkunden | ||||||||
| Strom | 5.181 | 5.207 | –26 | –0,5 | 1.553 | 1.554 | –0,1 | |
| Erdgas | 4.937 | 5.038 | –101 | –2,0 | 702 | 661 | 6,2 | |
| Wärme | 1.554 | 1.545 | 9 | 0,6 | 325 | 305 | 6,4 | |
| Finanzkennzahlen | Mio. EUR | |||||||
| Außenumsatz | 370,4 | 344,1 | 26,3 | 7,6 | 77,6 | 87,7 | –11,5 | |
| Innenumsatz | 11,2 | 11,2 | 0,0 | –0,1 | 3,9 | 3,9 | –0,3 | |
| Gesamtumsatz | 381,6 | 355,3 | 26,3 | 7,4 | 81,5 | 91,6 | –11,1 | |
| Operativer Aufwand | –367,2 | –325,4 | –41,8 | –12,8 | –87,2 | –84,9 | –2,7 | |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter |
60,5 | 51,1 | 9,4 | 18,3 | 14,0 | 5,2 | – | |
| EBITDA | 74,9 | 81,1 | –6,2 | –7,6 | 8,2 | 11,9 | –30,6 | |
| Abschreibungen inkl. Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen |
–12,5 | –11,7 | –0,8 | –6,8 | –4,2 | –3,9 | –7,6 | |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 62,4 | 69,4 | –6,9 | –10,0 | 4,1 | 8,0 | –49,0 | |
| Finanzergebnis | –3,6 | –2,2 | –1,4 | –63,8 | –2,2 | –0,6 | – | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 58,9 | 67,2 | –8,3 | –12,4 | 1,9 | 7,4 | –74,5 | |
| Gesamtvermögen | 473,6 | 444,0 | 29,6 | 6,7 | 473,6 | 444,0 | 6,7 | |
| Gesamtschulden | 368,8 | 289,2 | 79,6 | 27,5 | 368,8 | 127,8 | – | |
| Investitionen2) | 6,5 | 14,6 | –8,1 | –55,3 | 2,2 | 3,8 | –43,5 | |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
2) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Energiehandel und -vertrieb
Das Segment Energiehandel und -vertrieb erfasst den Handel und den Verkauf von Strom und Erdgas an Endkunden vorwiegend im österreichischen Heimmarkt und auf Großhandelsmärkten, die Beschaffung von Strom, Erdgas und anderen Primärenergieträgern sowie Wärmeproduktion und -verkauf.
Highlights
- Rückgang der Erdgasabsatzmenge
- EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Steuern geringfügig unter Vorjahresniveau
Während sich die Strom- und die Wärmenachfrage im Berichtszeitraum nahezu unverändert entwickelten, verzeichnete der Erdgasabsatz einen Rückgang von 2,0 %. Einem starken Gasabsatz an Gewerbekunden stand dabei ein reduziertes Verkaufsvolumen an Haushaltskunden gegenüber.
Die Umsatzerlöse des Segments erhöhten sich um 26,3 Mio. Euro bzw. 7,4 % auf 381,6 Mio. Euro. Insbesondere die Vermarktung der Erzeugungsmengen des Kraftwerks Duisburg-Walsum sowie verstärkte Erdgashandelsaktivitäten trugen zu dieser Steigerung bei.
Der operative Aufwand stieg um 41,8 Mio. Euro bzw. 12,8 % auf 367,2 Mio. Euro. Vor allem der Bezug des im Kraftwerk Duisburg-Walsum erzeugten Stroms sowie die für die gesteigerten Handelsaktivitäten eingesetzten höheren Erdgasmengen zeichneten dafür verantwortlich.
Der Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter stieg um 9,4 Mio. Euro bzw. 18,3 % auf 60,5 Mio. Euro. Per Saldo führten diese Entwicklungen zu einem im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Mio. Euro bzw. 7,6 % niedrigeren EBITDA in Höhe von 74,9 Mio. Euro.
Unter Einbeziehung der um 6,8 % auf 12,5 Mio. Euro gestiegenen Abschreibungen errechnete sich ein EBIT von 62,4 Mio. Euro, das um 6,9 Mio. Euro bzw. 10,0 % unter jenem des Vorjahres lag.
Das Finanzergebnis betrug –3,6 Mio. Euro und ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. Euro zurück. Damit ergab sich für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2014/15 ein um 8,3 Mio. Euro bzw. 12,4 % auf 58,9 Mio. Euro reduziertes Ergebnis vor Ertragsteuern.
Das Investitionsvolumen des Segments, das sich auf den Anlagenund Netzausbau im Wärmebereich bezieht, verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,1 Mio. Euro bzw. 55,3 % auf 6,5 Mio. Euro.
| Kennzahlen – Netzinfrastruktur Inland |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/141) 1.– 3. Quartal |
+/– absolut |
in % | 2014/15 3. Quartal |
2013/141) 3. Quartal |
+/– in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Energiewirtschaftliche Kennzahlen | GWh | |||||||
| Netzabsatz | ||||||||
| Strom | 6.152 | 6.011 | 141 | 2,3 | 1.891 | 1.850 | 2,2 | |
| Erdgas | 12.855 | 12.063 | 792 | 6,6 | 2.498 | 2.427 | 2,9 | |
| Finanzkennzahlen | Mio. EUR | |||||||
| Außenumsatz | 331,1 | 337,9 | –6,8 | –2,0 | 89,1 | 86,0 | 3,6 | |
| Innenumsatz | 34,9 | 33,7 | 1,3 | 3,7 | 11,5 | 9,1 | 26,3 | |
| Gesamtumsatz | 366,0 | 371,6 | –5,5 | –1,5 | 100,5 | 95,1 | 5,8 | |
| Operativer Aufwand | –195,7 | –198,6 | 2,9 | 1,4 | –62,4 | –59,5 | –4,9 | |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter |
0,0 | 0,0 | 0,0 | – | 0,0 | 0,0 | – | |
| EBITDA | 170,3 | 173,0 | –2,6 | –1,5 | 38,1 | 35,6 | 7,2 | |
| Abschreibungen inkl. Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen |
–77,4 | –75,6 | –1,8 | –2,4 | –25,7 | –25,0 | –3,0 | |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 92,9 | 97,4 | –4,5 | –4,6 | 12,4 | 10,6 | 17,0 | |
| Finanzergebnis | –13,0 | –13,7 | 0,7 | 5,3 | –4,3 | –5,4 | 20,6 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 79,9 | 83,7 | –3,7 | –4,4 | 8,2 | 5,2 | 55,6 | |
| Gesamtvermögen | 1.822,9 | 1.753,8 | 69,1 | 3,9 | 1.822,9 | 1.753,8 | 3,9 | |
| Gesamtschulden | 1.303,2 | 1.234,0 | 69,2 | 5,6 | 1.303,2 | 1.234,0 | 69,2 | |
| Investitionen2) | 89,6 | 104,1 | –14,5 | –13,9 | 37,5 | 43,0 | –12,9 |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
2) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Netzinfrastruktur Inland
Neben dem Betrieb der regionalen Strom- und Gasnetze sowie der Netze für Kabel-TV und Telekommunikation in Niederösterreich und im Burgenland werden im Segment Netzinfrastruktur Inland auch Konzerndienstleistungen erbracht. Diese Leistungen, die vor allem im Zusammenhang mit Bautätigkeiten anfallen, werden als konzerninterne Umsätze abgebildet. Das Beteiligungsergebnis des Segments umfasst auch die Ausschüttungen des R-138-Fonds sowie der AGGM Austrian Gas Grid Management AG an die Netz Niederösterreich GmbH.
Highlights
- Anstieg der Strom- und Gasnetzabsatzvolumina
- Anpassung der Netztarife per 1. Jänner 2015
- Strom: –1,0 %
- Erdgas: –3,0 %
- Investitionsfokus Versorgungssicherheit
- Rückgänge in EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Ertragsteuern
Die österreichischen Strom- und Gasnetztarife werden im Zuge der Anreizregulierung jeweils mit Beginn des Kalenderjahres durch einen Beschluss der E-Control-Kommission angepasst. Per 1. Jänner 2015 wurden die Stromnetztarife um durchschnittlich 1,0 % (1. Jänner 2014: Senkung um 9,0 %) und die Gasnetztarife um durchschnittlich 3,0 % (1. Jänner 2014: Erhöhung um 7,7 %) gesenkt.
Die Netzabsatzmengen im Strombereich stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 141 GWh bzw. 2,3 % auf 6.152 GWh. Maßgeblich dafür war vor allem die gestiegene Nachfrage seitens der Industriekunden, wobei bei den Haushalts- und Gewerbekunden ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen war. Auch im Bereich Erdgas legten die Netzabsatzmengen bei allen Kundengruppen zu; zusätzlich ließ der gesteigerte Einsatz der EVN Gaskraftwerke zur Netzstabilisierung in Österreich und Deutschland das Netzabsatzvolumen steigen. Insgesamt erhöhten sich die Gasnetzabsätze um 792 GWh bzw. 6,6 % auf 12.855 GWh.
Dennoch sanken die Umsatzerlöse des Segments im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Mio. Euro bzw. 1,5 % auf 366,0 Mio. Euro. Der Rückgang ist insbesondere auf die geringeren Stromnetzerlöse infolge der Senkung der Netztarife zurückzuführen. Höhere Gasnetzerlöse sowie ein Anstieg der Umsatzerlöse aus dem Kabel-TVund Telekommunikationsbereich konnten den Rückgang der Stromnetzerlöse nicht ausgleichen.
Die operativen Aufwendungen des Segments verringerten sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 in Summe um 2,9 Mio. Euro bzw. 1,4 % auf 195,7 Mio. Euro. Der Grund für diese Entwicklung bestand vor allem in einem Rückgang des Material- und Fremdleistungsaufwands, der zum Teil vom kollektivvertraglichen Anstieg der Personalaufwendungen kompensiert wurde. Wegen des Umsatzrückgangs kam es in Summe zu einer Verringerung des EBITDA um 2,6 Mio. Euro bzw. 1,5 % auf 170,3 Mio. Euro. Bei einem Anstieg der Abschreibungen um 1,8 Mio. Euro bzw. 2,4 % auf 77,4 Mio. Euro errechnete sich ein operatives Ergebnis (EBIT) von 92,9 Mio. Euro, was einem Rückgang von 4,5 Mio. Euro bzw. 4,6 % entspricht.
Das Finanzergebnis verbesserte sich um 0,7 Mio. Euro bzw. 5,3 % auf –13,0 Mio. Euro. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die geringeren Zinsaufwendungen für Personalrückstellungen. Per Saldo wurde mit 79,9 Mio. Euro ein im Vorjahresvergleich um 3,7 Mio. Euro bzw. 4,4 % geringeres Ergebnis vor Ertragsteuern erzielt.
Im Segment Netzinfrastruktur Inland liegt der Schwerpunkt der Investitionen auf der Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Niederösterreich. Dabei investiert die EVN insbesondere in den Netzausbau zur Anbindung der im Versorgungsgebiet intensiv ausgebauten Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie sowie in die Ertüchtigung ihrer Verteilnetze. In der Berichtsperiode wurden die Arbeiten an der Verstärkung des 110-kV-Netzes zum Transport der laufend steigenden Einspeisemengen von Strom aus Windenergie fortgesetzt und Umspannwerke erweitert bzw. neu errichtet. So wurden im dritten Quartal 2014/15 zwei 110-kV-Leitungen mit einer Gesamtlänge von 20 Kilometern fertiggestellt. In Summe hat die EVN in den ersten Quartalen des Geschäftsjahres 89,6 Mio. Euro in die Netzinfrastruktur investiert. Das entspricht einem Rückgang von 14,5 Mio. Euro bzw. 13,9 % gegenüber dem Vorjahreswert, der allerdings die Investitionen für die Fertigstellung der Gastransportleitung Westschiene enthielt. Wesentliche Investitionstätigkeiten werden noch in den Sommermonaten vorgenommen. Mit dem Verkauf des Tochterunternehmens V&C Kathodischer Korrosionsschutz GmbH an den TÜV AUSTRIA im Juni 2015 wurde ein weiterer strategischer Schritt in Richtung Konsolidierung sowie Konzentration auf das Kerngeschäft gesetzt.
Energieversorgung Südosteuropa
Im Segment Energieversorgung Südosteuropa werden der Betrieb von Stromnetzen sowie der Stromverkauf an Endkunden in Bulgarien und Mazedonien, Wärmeproduktion und -verkauf in Bulgarien, die Stromerzeugung in Mazedonien, der Gasverkauf an Endkunden in Kroatien sowie der Energiehandel für die gesamte Region zusammengefasst.
Highlights
- Regulatorische Entscheide Bulgarien
-
- August 2015: Reduktion der Endkundenpreise um 0,4 %
-
- Oktober 2014: Erhöhung der Endkundenpreise um
- 9,7 % bei gleichzeitiger Anhebung der Strombezugskosten • Regulatorische Entscheide Mazedonien
-
- Juli 2015: Reduktion der Endkundenpreise um 0,3 %
-
- Oktober 2014: schrittweise Marktöffnung eingeleitet
- Verbessertes EBITDA, EBIT und Ergebnis vor Steuern
Nach mehreren vorangegangenen Tarifsenkungen kam es in Bulgarien per 1. Juli 2014 zu einer geringfügigen Erhöhung der Endkundenpreise um 0,6 %. Gleichzeitig wurden aber auch die Strombezugskosten erneut angehoben und die zugestandene Marge für die Vertriebsgesellschaft der EVN von 3,0 % auf 2,0 % reduziert. Per 1. Oktober 2014 hob der Regulator die Tarife um 9,7 % und die zugestandene Vertriebsmarge auf 2,3 % an. Abermals wurden auch die Strombezugskosten für die EVN erhöht. Mit der Entscheidung vom 1. August 2015 senkten die Behörden die Endkundenpreise im Versorgungsgebiet der EVN geringfügig um 0,4 %.
Die Endkundenpreise für Wärme in Bulgarien wurden per 1. Juli 2015 um durchschnittlich 7,0 % gesenkt. Die EVN verfolgt weiterhin aktiv das im Juni 2013 eingeleitete Schiedsgerichtsverfahren bei dem von der Weltbank eingerichteten "International Centre for the Settlement of Investment Disputes" (ICSID).
In Mazedonien hob der Regulator die durchschnittlichen Endkundenpreise per 1. Juli 2014 um 3,5 % an. Der darin enthaltene und für die EVN relevante Netztarif wurde dabei nur geringfügig erhöht und blieb unter dem erwarteten Niveau. Des Weiteren wurden Kostenelemente im Zusammenhang mit den geplanten nächsten Liberalisierungsstufen nicht berücksichtigt. Per 1. Juli 2015 wurden die Endkundenpreise um durchschnittlich 0,3 % gesenkt.
In Kroatien erfolgte im Jänner 2015 die Inbetriebnahme der Gasverteilung in der Stadt Biograd. Damit sind nun alle drei großen Städte der Gespanschaft Zadar (Zadar, Benkovac, Biograd) an das Gasverteilnetz angebunden. Im Mai 2015 ging das Gasverteilnetz in Dugopolje in Betrieb. Unterdessen konnten weitere Kunden gewonnen und an das Verteilnetz angeschlossen werden. Zudem
| Kennzahlen – | 2014/15 | 2013/141) | +/– | 2014/15 | 2013/141) | +/– | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Energieversorgung Südosteuropa | 1.– 3. Quartal | 1.– 3. Quartal | absolut | in % | 3. Quartal | 3. Quartal | in % | |
| Energiewirtschaftliche Kennzahlen | GWh | |||||||
| Stromerzeugung | 414 | 310 | 105 | 33,8 | 126 | 96 | 31,0 | |
| davon erneuerbare Energie | 179 | 94 | 85 | 90,7 | 66 | 51 | 27,4 | |
| davon Wärmekraftwerke | 235 | 216 | 19 | 9,0 | 61 | 45 | 35,0 | |
| Netzabsatz Strom2) | 10.430 | 10.002 | 428 | 4,3 | 2.947 | 2.903 | 1,5 | |
| Wärmeverkauf an Endkunden | 198 | 172 | 26 | 15,2 | 24 | 19 | 28,2 | |
| Finanzkennzahlen | Mio. EUR | |||||||
| Außenumsatz | 799,8 | 660,8 | 139,0 | 21,0 | 218,6 | 120,0 | 82,2 | |
| Innenumsatz | 0,2 | 0,3 | –0,1 | –47,9 | 0,0 | 0,1 | –49,5 | |
| Gesamtumsatz | 800,0 | 661,1 | 138,9 | 21,0 | 218,6 | 120,1 | 82,1 | |
| Operativer Aufwand | –720,4 | –652,3 | –68,1 | –10,4 | –190,1 | –147,6 | –28,8 | |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen | ||||||||
| Unternehmen mit operativem Charakter | 0,0 | 0,0 | 0,0 | – | 0,0 | 0,0 | – | |
| EBITDA | 79,6 | 8,8 | 70,8 | – | 28,5 | –27,5 | – | |
| Abschreibungen inkl. Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen |
–46,0 | –239,6 | 193,5 | 80,8 | –15,4 | –208,6 | 92,6 | |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 33,6 | –230,8 | 264,3 | – | 13,1 | –236,1 | – | |
| Finanzergebnis | –19,9 | –22,2 | 2,3 | 10,4 | –6,4 | –6,9 | 7,2 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 13,7 | –253,0 | 266,6 | – | 6,7 | –243,0 | – | |
| Gesamtvermögen | 1.279,4 | 1.284,1 | –4,7 | –0,4 | 1.279,4 | 1.284,1 | –0,4 | |
| Gesamtschulden | 1.138,9 | 1.165,3 | –26,4 | –2,3 | 415,8 | 341,2 | 21,9 | |
| Investitionen3) | 59,3 | 63,3 | –4,0 | –6,4 | 16,6 | 23,4 | –28,9 |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
2) In Bulgarien und Mazedonien entspricht der Energieverkauf an Endkunden im Wesentlichen dem derzeitigen Netzabsatz.
3) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
wurden erste Teilabschnitte der Erdgas-Hochdruckleitung für die Versorgung der Stadt Split fertiggestellt.
Die Stromerzeugung der EVN in Südosteuropa erhöhte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 um 105 GWh bzw. 33,8 % auf 414 GWh. Während die thermische Produktion in der Cogeneration-Anlage in Plovdiv mit 235 GWh um 19 GWh bzw. 9,0 % leicht über dem Vorjahresniveau lag, führte insbesondere das erhöhte Wasserdargebot in Mazedonien zu einem deutlichen Anstieg der Stromproduktion aus erneuerbarer Energie um 85 GWh auf 179 GWh.
Mit 10.430 GWh lag der Stromnetzabsatz um 428 GWh bzw. 4,3 % über dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg ist insbesondere auf die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Temperaturen im Winter zurückzuführen. Aus demselben Grund nahm auch der Wärmeverkauf an Endkunden in Bulgarien um 26 GWh bzw. 15,2 % auf 198 GWh zu.
Die Umsatzerlöse erhöhten sich in der Berichtsperiode um 138,9 Mio. Euro bzw. 21,0 % auf 800,0 Mio. Euro. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren die erwähnten Erhöhungen der Endkundenpreise in Bulgarien und Mazedonien, ein witterungsbedingt erhöhtes Absatzvolumen sowie der Wegfall des negativen Einmaleffekts aus der im Vorjahr gebildeten Verbindlichkeit aufgrund der verpflichtenden Rückführung von Erlösen aus vorangegangenen Perioden in Bulgarien.
Im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhten sich die operativen Aufwendungen um 68,1 Mio. Euro bzw. 10,4 % auf 720,4 Mio. Euro. Der Anstieg resultierte hauptsächlich aus den regulatorischen Tarifentscheidungen und den damit verbundenen erhöhten Energiebeschaffungskosten. Leicht gegenläufig wirkte die im Berichtszeitraum weiter vorangetriebene Verringerung der Netzverluste. In Summe ergab sich ein EBITDA in Höhe von 79,6 Mio. Euro, das um 70,8 Mio. Euro über der Vergleichsperiode des Vorjahres lag.
Die Abschreibungen verringerten sich um 193,5 Mio. Euro auf 46,0 Mio. Euro, was am Wegfall der Effekte aus den Wertminderungen von Firmenwerten und Kundenstöcken in Bulgarien und Mazedonien im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag. Das EBIT erhöhte sich um 264,3 Mio. Euro auf 33,6 Mio. Euro.
Das Finanzergebnis verbesserte sich um 2,3 Mio. Euro bzw. 10,4 % auf –19,9 Mio. Euro. Die Verbesserung ist einerseits auf die planmäßige Rückführung von Kreditfinanzierungen zurückzuführen, andererseits
| Finanzkennzahlen – Umwelt | Mio. EUR | 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/141) 1.– 3. Quartal |
+/– absolut |
in % | 2014/15 3. Quartal |
2013/141) 3. Quartal |
+/– in % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatz | 113,0 | 119,1 | –6,0 | –5,1 | 39,0 | 42,7 | –8,7 | |
| Innenumsatz | 14,5 | 15,7 | –1,2 | –7,7 | 4,9 | 5,4 | –10,4 | |
| Gesamtumsatz | 127,6 | 134,8 | –7,2 | –5,4 | 43,8 | 48,1 | –8,9 | |
| Operativer Aufwand | –100,0 | –106,4 | 6,4 | 6,0 | –34,7 | –35,8 | 3,1 | |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter |
9,4 | 8,9 | 0,5 | 5,9 | 3,4 | 3,2 | 6,2 | |
| EBITDA | 36,9 | 37,3 | –0,4 | –1,0 | 12,5 | 15,5 | –19,3 | |
| Abschreibungen inkl. Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen |
–19,9 | –23,3 | 3,4 | 14,7 | –6,7 | –9,2 | 27,8 | |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 17,1 | 14,0 | 3,0 | 21,7 | 5,8 | 6,3 | –6,8 | |
| Finanzergebnis | –6,4 | –2,1 | –4,4 | – | 1,4 | –1,3 | – | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 10,6 | 12,0 | –1,3 | –11,1 | 7,3 | 4,9 | 47,7 | |
| Gesamtvermögen | 957,5 | 1.434,2 | –476,7 | –33,2 | 957,5 | 1.434,2 | –33,2 | |
| Gesamtschulden | 765,8 | 1.020,6 | –254,8 | –25,0 | 765,8 | 1.020,6 | –25,0 | |
| Investitionen2) | 6,8 | 11,3 | –4,4 | –39,4 | 2,0 | 3,1 | –34,7 |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
2) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
auf das aktuelle Zinsniveau. Per Saldo lag das Ergebnis vor Ertragsteuern für die ersten drei Quartale 2014/15 mit 13,7 Mio. Euro um 266,6 Mio. Euro über jenem des Vorjahreszeitraums.
Die Investitionen verringerten sich im Berichtszeitraum um 4,0 Mio. Euro bzw. 6,4 % auf 59,3 Mio. Euro.
Umwelt
Das Segment Umwelt umfasst die Bereiche Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, thermische Abfallverwertung im Inland, das internationale Projektgeschäft in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie den Betrieb von zwei Blockheizkraftwerken in Moskau.
Highlights
- Inbetriebnahmen von Anlagen in Polen, Rumänien und Zypern
- Inbetriebnahme und Übernahme der Natriumhypochloritanlage durch die Stadt Moskau
- Positive Umsatzentwicklung in der Wasserversorgung und thermischen Abfallverwertung in Niederösterreich
- Verbessertes operatives Ergebnis (EBIT); geringeres Ergebnis vor Ertragsteuern
Im Segment Umwelt wurde in den ersten drei Quartalen 2014/15 ein Rückgang der Umsatzerlöse um 7,2 Mio. Euro bzw. 5,4 % auf 127,6 Mio. Euro verzeichnet. Zurückführen ist diese Entwicklung vor allem auf geringere Umsätze im internationalen Projektgeschäft. Die positive Umsatzentwicklung der Wasserversorgung sowie der thermischen Abfallverwertung in Niederösterreich konnten diese Rückgänge zum Teil kompensieren.
In Summe beliefen sich die operativen Aufwendungen der EVN im Segment Umwelt auf 100,0 Mio. Euro und lagen damit um 6,4 Mio. Euro bzw. 6,0 % unter dem Vorjahresniveau. Hauptverantwortlich dafür war der im ersten Quartal 2014/15 erzielte positive Abschluss der Verhandlungen mit der Stadt Moskau über das Projekt Natriumhypochloritanlage, der zum Verkauf der Anteile an der Objektgesellschaft um 250,0 Mio. Euro führte. Den dadurch gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträgen standen im Vorjahresvergleich höhere Materialaufwendungen gegenüber, die von einer zusätzlichen Wertberichtigung in Höhe von 11,0 Mio. Euro beeinflusst waren. Diese musste im zweiten Quartal auf die – in den Vorräten abgebildeten – verbliebenen Anlagenkomponenten aus dem ehemaligen Projekt Müllverbrennungsanlage Nr. 1 in Moskau vorgenommen werden. In Summe verringerte sich das EBITDA um 0,4 Mio. Euro bzw. 1,0 % auf 36,9 Mio. Euro. Nach Berücksichtigung der um 3,4 Mio. Euro bzw. 14,7 % geringeren Abschreibungen in Höhe von 19,9 Mio. Euro wurde ein um 3,0 Mio. Euro bzw. 21,7 % höheres operatives Ergebnis (EBIT) von 17,1 Mio. Euro erzielt.
Maßgeblich für die Verringerung des Finanzergebnisses um 4,4 Mio. Euro auf –6,4 Mio. Euro waren zum einen geringere Zinserträge aus auslaufenden Projekten und zum anderen die Auflösung des Sicherungsgeschäfts und der Bundesanlagengarantie im Zusammenhang mit der Natriumhypochloritanlage in Moskau. Per Saldo wurde mit 10,6 Mio. Euro ein um 1,3 Mio. Euro bzw. 11,1 % niedrigeres Ergebnis vor Ertragsteuern erzielt.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 investierte die EVN im Segment Umwelt 6,8 Mio. Euro und damit um 4,4 Mio. Euro bzw. 39,4 % weniger als in der Vergleichsperiode.
Im internationalen Projektgeschäft arbeitet die EVN derzeit an der Umsetzung von acht Projekten. Nach der Vertragsunterzeichnung im Februar 2014 wurde im Jänner 2015 an der Küste Montenegros in Kotor-Tivat mit dem Bau einer Kläranlage für die Reinigung der Abwässer von bis zu 72.500 Einwohnern begonnen. Ebenfalls in Montenegro starteten im März 2015 die Bauarbeiten für die zweite von der EVN geplante und errichtete Kläranlage in der Stadt Budva, Buljarica.
Im polnischen Krakau wurden in den ersten drei Quartalen 2014/15 bereits drei von vier Abwasserlinien der für 370.000 Einwohner ausgelegten Kläranlage Kujawy erfolgreich in Betrieb genommen, für die vierte Linie wurde die Inbetriebnahmephase eingeleitet.
In Rumänien arbeitet die EVN aktuell an der Umsetzung von zwei Projekten. In Zalau starteten im Februar 2015 der Ausbau einer bestehenden Abwasserbehandlungsanlage sowie die Errichtung einer Schlammbehandlungsanlage mit Biogasnutzung für 85.000 Einwohner. Die von der EVN errichtete Abwasserbehandlungsanlage für rund 30.000 Einwohner in der Stadt Silvaniei wurde im April 2015 in die Inbetriebnahmephase übergeleitet.
In der zypriotischen Stadt Larnaca wurde in der Berichtsperiode die Inbetriebnahme der Kläranlage, die im vergangenen Geschäftsjahr baulich fertiggestellt worden war, nahezu abgeschlossen. In Moskau ging im März 2015 die per Oktober 2014 an die Stadt Moskau verkaufte Natriumhypochloritanlage erfolgreich in Betrieb und wurde nach einem 72-Stunden-Test an die Stadt Moskau übergeben.
Im Bereich der Trinkwasserversorgung in Niederösterreich arbeitete die EVN – sie ist der Trinkwasserlieferant für mehr als 500.000 Einwohner in Niederösterreich – auch im Berichtszeitraum an mehreren Projekten zur Versorgung neuer Gemeinden mit Trinkwasser sowie an der weiteren Verbesserung der Trinkwasserqualität für ihre bestehenden Kunden. Mit 1. Jänner 2015 hat die EVN das Wasserleitungsnetz der Marktgemeinde Paudorf und damit die Trinkwasserversorgung für die rund 2.500 Einwohner dieses Ortes übernommen. Zudem arbeitete die EVN in der Berichtsperiode weiterhin am Bau von Naturfilteranlagen zur natürlichen Reduzierung des Härtegrads des Wassers. Nach der Inbetriebnahme einer derartigen Anlage in Drösing im Dezember 2014 wurde im dritten Quartal 2014/15 die Naturfilteranlage in Obersiebenbrunn in Betrieb genommen sowie in Zwentendorf an der Zaya mit dem Bau einer weiteren Anlage begonnen. Mit Fertigstellung aller drei Anlagen wird zukünftig die Wasserqualität für die rund 200.000 Einwohner der betreffenden Regionen verbessert.
Strategische Beteiligungen und Sonstiges
Im Segment Strategische Beteiligungen und Sonstiges sind im Wesentlichen die Beteiligungen der EVN an der Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG), der Energie Burgenland (gehalten über die Burgenland Holding AG) und der Verbund AG abgebildet. Zudem werden in diesem Segment zentrale Konzernfunktionen sowie Gesellschaften außerhalb des Kerngeschäfts, die hauptsächlich interne Konzerndienstleistungen erbringen, erfasst.
Highlights
- Gestiegener Ergebnisbeitrag der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter
- Höherer Ergebnisbeitrag der Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG)
- Höherer Ergebnisbeitrag der Energie Burgenland
- Rückgang der Dividende der Verbund AG
- Anstieg des EBITDA und des EBIT; Rückgang des Ergebnisses vor Ertragsteuern
In den ersten drei Quartalen 2014/15 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 48,5 Mio. Euro und damit um 4,1 Mio. Euro bzw. 7,8 % weniger als im Vorjahr erzielt. Die operativen Aufwendungen blieben dabei mit 56,7 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Dem stand ein Anstieg des Ergebnisses aus at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter um 13,1 Mio. Euro bzw. 27,6 % auf 60,7 Mio. Euro gegenüber. Zurückzuführen ist dieser Anstieg vor allem auf die höheren Ergebnisbeiträge der RAG und der Energie Burgenland.
In Summe führten diese Entwicklungen zu einem Anstieg des EBITDA um 9,0 Mio. Euro bzw. 20,7 % auf 52,4 Mio. Euro. Bei Abschreibungen von 2,3 Mio. Euro im Vergleich zu 1,2 Mio. Euro im Vorjahr errechnete sich mit 50,0 Mio. Euro ein operatives Ergebnis (EBIT), das um 7,9 Mio. Euro bzw. 18,6 % über jenem der Vergleichsperiode lag.
Das maßgeblich vom Beteiligungsergebnis beeinflusste Finanzergebnis sank insgesamt um 28,2 Mio. Euro bzw. 46,4 % auf 32,5 Mio. Euro. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf die im Vorjahresvergleich geringere Dividendenzahlung der Verbund AG in Höhe von 0,29 Euro je Aktie im Vergleich zu 1,00 Euro je Aktie im Vorjahr. In Summe errechnete sich daraus für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2014/15 ein um 20,3 Mio. Euro bzw. 19,7 % niedrigeres Ergebnis vor Ertragsteuern von 82,5 Mio. Euro.
| Finanzkennzahlen – Strategische | 2014/15 | 2013/141) | +/– | 2014/15 | 2013/141) | +/– | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beteiligungen und Sonstiges | Mio. EUR | 1.– 3. Quartal | 1.– 3. Quartal | absolut | in % | 3. Quartal | 3. Quartal | in % |
| Außenumsatz | 6,0 | 6,3 | –0,3 | –4,2 | 1,7 | 2,1 | –18,3 | |
| Innenumsatz | 42,5 | 46,3 | –3,8 | –8,3 | 14,8 | 15,6 | –5,2 | |
| Gesamtumsatz | 48,5 | 52,6 | –4,1 | –7,8 | 16,5 | 17,7 | –6,8 | |
| Operativer Aufwand | –56,7 | –56,7 | –0,1 | –0,1 | –17,9 | –18,6 | 3,7 | |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter |
60,7 | 47,5 | 13,1 | 27,6 | 8,8 | 10,3 | –14,3 | |
| EBITDA | 52,4 | 43,4 | 9,0 | 20,7 | 7,4 | 9,4 | –21,1 | |
| Abschreibungen inkl. Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen |
–2,3 | –1,2 | –1,1 | –92,9 | –0,4 | –0,4 | 7,1 | |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 50,0 | 42,2 | 7,9 | 18,6 | 7,1 | 9,0 | –21,7 | |
| Finanzergebnis2) | 32,5 | 60,7 | –28,2 | –46,4 | –1,8 | 1,7 | – | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 82,5 | 102,8 | –20,3 | –19,7 | 5,3 | 10,7 | –50,8 | |
| Gesamtvermögen | 2.654,9 | 2.686,2 | –31,4 | –1,17 | 2.654,9 | 2.686,2 | –1,2 | |
| Gesamtschulden | 1.124,7 | 1.205,3 | –80,6 | –6,7 | 1.124,7 | 1.205,3 | –6,7 | |
| Investitionen3) | 1,5 | 0,6 | 0,9 | – | 0,7 | 0,2 | – |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
2) Beteiligungsergebnis siehe im Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss, Seite 27
3) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Konzern-Zwischenabschluss
nach IAS 34
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
| Mio. EUR | 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/141) 1.– 3. Quartal |
+/– in % |
2014/15 3. Quartal |
2013/141) 3. Quartal |
+/– in % |
2013/14 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.664,1 | 1.495,5 | 11,3 | 439,4 | 345,0 | 27,3 | 1.974,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 90,3 | 68,7 | 31,4 | 23,8 | 27,3 | –12,9 | 71,1 |
| Fremdstrombezug und Energieträger | –841,2 | –789,5 | –6,5 | –203,0 | –187,0 | –8,5 | –1.032,2 |
| Fremdleistungen und sonstiger Materialaufwand | –186,3 | –169,6 | –9,8 | –59,7 | –59,3 | –0,6 | –251,9 |
| Personalaufwand | –241,0 | –229,6 | –5,0 | –81,9 | –76,0 | –7,8 | –313,0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –120,6 | –126,3 | 4,5 | –32,1 | –36,3 | 11,5 | –359,0 |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter |
131,9 | 108,9 | 21,1 | 26,7 | 19,1 | 39,6 | 94,0 |
| EBITDA | 497,2 | 358,2 | 38,8 | 113,2 | 32,9 | – | 184,1 |
| Abschreibungen | –191,7 | –190,8 | –0,4 | –64,2 | –64,6 | 0,7 | –256,0 |
| Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | –19,0 | –209,2 | 90,9 | – | –208,9 | 100,0 | –269,5 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 286,5 | –41,8 | – | 49,0 | –240,6 | – | –341,4 |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit finanziellem Charakter |
0,6 | 3,0 | –80,6 | –0,1 | –0,2 | 34,6 | 2,8 |
| Ergebnis aus anderen Beteiligungen | 11,9 | 42,5 | –71,9 | –1,5 | 0,2 | – | 42,4 |
| Zinserträge | 17,6 | 17,8 | –1,0 | 6,1 | 5,3 | 14,4 | 23,5 |
| Zinsaufwendungen | –71,7 | –71,8 | 0,2 | –20,0 | –24,5 | 18,5 | –96,7 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 0,4 | –1,4 | – | –3,6 | –0,1 | – | –4,0 |
| Finanzergebnis | –41,2 | –10,0 | – | –19,1 | –19,4 | 1,2 | –31,9 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 245,4 | –51,8 | – | 29,9 | –260,0 | – | –373,3 |
| Ertragsteuern | –29,3 | 11,5 | – | –2,5 | 38,3 | – | 102,8 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 216,1 | –40,3 | – | 27,4 | –221,7 | – | –270,5 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG (Konzernergebnis) |
187,1 | –59,0 | – | 21,7 | –225,3 | – | –299,0 |
| davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile |
29,0 | 18,6 | 55,4 | 5,7 | 3,6 | 57,8 | 28,5 |
| Ergebnis je Aktie in EUR2) | 1,05 | –0,33 | – | 0,12 | –1,25 | – | –1,68 |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
2) Verwässert ist gleich unverwässert.
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
| Mio. EUR | 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/141) 1.– 3. Quartal |
+/– in % |
2014/15 3. Quartal |
2013/141) 3. Quartal |
+/– in % |
2013/14 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 216,1 | –40,3 | – | 27,4 | –221,7 | – | –270,5 |
| Sonstiges Ergebnis aus | |||||||
| Posten, die in künftigen Perioden nicht in die Konzern-Gewinn-und-Verlust- |
–25,8 | 1,2 | – | 9,2 | 2,1 | – | –22,1 |
| Rechnung umgegliedert werden | |||||||
| Neubewertung IAS 19 | –16,8 | 0,4 | – | 13,8 | 5,4 | – | –31,0 |
| at Equity einbezogene Unternehmen | –13,1 | 1,1 | – | –1,2 | –2,0 | – | 1,3 |
| darauf entfallende Ertragsteuern | 4,2 | –0,2 | – | –3,4 | –1,4 | – | 7,5 |
| Posten, die in künftigen Perioden gegebenen- falls in die Konzern-Gewinn-und-Verlust- |
|||||||
| Rechnung umgegliedert werden | –92,6 | –103,3 | 10,4 | –72,1 | –19,7 | – | –46,5 |
| Währungsdifferenzen | –7,4 | –3,9 | –89,1 | 0,3 | 4,7 | –94,3 | –7,9 |
| Available-for-Sale-Finanzinstrumente | –116,5 | –103,8 | –12,3 | –101,9 | –31,5 | – | –31,6 |
| Cash Flow Hedges | 9,1 | –8,3 | – | 9,4 | –5,7 | – | –10,6 |
| at Equity einbezogene Unternehmen | –4,4 | –16,1 | 72,7 | –2,3 | 2,9 | – | –7,8 |
| darauf entfallende Ertragsteuern | 26,5 | 28,7 | –7,7 | 22,4 | 9,9 | – | 11,5 |
| Summe sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern | –118,4 | –102,1 | –16,0 | –62,9 | –17,6 | – | –68,6 |
| Gesamtergebnis der Periode | 97,7 | –142,5 | – | –35,6 | –239,3 | 85,1 | –339,0 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG | 74,0 | –161,1 | – | –41,2 | –242,9 | 83,0 | –367,0 |
| davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | 23,7 | 18,6 | 27,2 | 5,7 | 3,6 | 57,8 | 27,9 |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
Konzern-Bilanz
| +/– | ||||
|---|---|---|---|---|
| Mio. EUR | 30.06.2015 | 30.09.2014 | absolut | in % |
| Aktiva | ||||
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 221,1 | 196,5 | 24,6 | 12,5 |
| Sachanlagen | 3.499,4 | 3.542,2 | –42,8 | –1,2 |
| At Equity einbezogene Unternehmen | 901,7 | 889,1 | 12,5 | 1,4 |
| Sonstige Beteiligungen | 546,4 | 664,7 | –118,2 | –17,8 |
| Aktive latente Steuern | 105,6 | 87,1 | 18,5 | 21,3 |
| Übrige Vermögenswerte | 334,4 | 398,1 | –63,7 | –16,0 |
| 5.608,6 | 5.777,7 | –169,1 | –2,9 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Vorräte | 133,0 | 178,1 | –45,1 | –25,3 |
| Forderungen | 489,8 | 443,9 | 45,9 | 10,4 |
| Wertpapiere | 41,2 | 0,8 | 40,5 | – |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 248,4 | 217,6 | 30,7 | 14,1 |
| 912,5 | 840,4 | 72,1 | 8,6 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 0,0 | 223,7 | –223,7 | –100,0 |
| 912,5 | 1.064,1 | –151,7 | –14,3 | |
| Summe Aktiva | 6.521,1 | 6.841,8 | –320,7 | –4,7 |
| Passiva | ||||
| Eigenkapital | ||||
| Grundkapital | 330,0 | 330,0 | – | – |
| Kapitalrücklagen | 253,1 | 253,1 | – | – |
| Gewinnrücklagen | 1.907,3 | 1.794,9 | 112,4 | 6,3 |
| Bewertungsrücklage | –53,7 | 52,1 | –105,8 | – |
| Währungsumrechnungsrücklage | –20,6 | –13,2 | –7,4 | –55,6 |
| Eigene Aktien | –22,3 | –21,6 | –0,8 | –3,5 |
| Gezeichnetes Kapital und Rücklagen der Aktionäre der EVN AG | 2.393,7 | 2.395,2 | –1,5 | –0,1 |
| Nicht beherrschende Anteile | 241,6 | 237,5 | 4,1 | 1,7 |
| 2.635,3 | 2.632,7 | 2,6 | 0,1 | |
| Langfristige Schulden | ||||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 1.549,3 | 1.747,7 | –198,4 | –11,4 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 22,2 | 48,1 | –25,9 | –53,9 |
| Langfristige Rückstellungen | 507,4 | 497,4 | 10,0 | 2,0 |
| Vereinnahmte Baukosten- und Investitionszuschüsse | 503,9 | 521,6 | –17,7 | –3,4 |
| Übrige langfristige Schulden | 73,2 | 87,8 | –14,5 | –16,6 |
| 2.656,1 | 2.902,6 | –246,5 | –8,5 | |
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 156,4 | 194,2 | –37,8 | –19,5 |
| Steuerverbindlichkeiten | 91,3 | 61,1 | 30,2 | 49,4 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 410,6 | 505,1 | –94,5 | –18,7 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 135,4 | 137,2 | –1,8 | –1,3 |
| Übrige kurzfristige Schulden | 436,0 | 408,9 | 27,1 | 6,6 |
| 1.229,7 | 1.306,5 | –76,8 | –5,9 | |
| Summe Passiva | 6.521,1 | 6.841,8 | –320,7 | –4,7 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
| Mio. EUR | Gezeichnetes Kapital und Rücklagen der Aktionäre der EVN AG |
Nicht beherrschende Anteile |
Summe |
|---|---|---|---|
| Stand 30.09.20131) | 2.837,5 | 241,7 | 3.079,2 |
| Gesamtergebnis der Periode1) | –161,1 | 18,6 | –142,5 |
| Dividende 2012/13 | –74,8 | –32,1 | –106,9 |
| Veränderung eigene Anteile | –1,6 | – | –1,6 |
| Stand 30.06.20141) | 2.600,0 | 228,2 | 2.828,2 |
| Stand 30.09.2014 | 2.395,2 | 237,5 | 2.632,7 |
| Gesamtergebnis der Periode | 74,0 | 23,7 | 97,7 |
| Dividende 2013/14 | –74,7 | –19,6 | –94,4 |
| Veränderung eigene Anteile | –0,8 | – | –0,8 |
| Stand 30.06.2015 | 2.393,7 | 241,6 | 2.635,3 |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
Verkürzte Konzern-Geldflussrechnung
| Mio. EUR | 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/141) 1.– 3. Quartal |
+/– absolut |
in % | 2013/141) |
|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 245,4 | –51,8 | 297,2 | – | –373,3 |
| + Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen |
210,7 | 400,0 | –189,3 | –47,3 | 716,9 |
| –/+ Nicht zahlungswirksames Ergebnis von at Equity einbezogenen Unternehmen |
–29,6 | 22,8 | –52,4 | – | 48,8 |
| –/+ Übriges nicht zahlungswirksames Finanzergebnis | –1,0 | –1,8 | 0,8 | 44,8 | –2,7 |
| – Auflösung von Baukosten- und Investitionszuschüssen |
–28,4 | –32,6 | 4,2 | 13,0 | –45,4 |
| –/+ Abnahme/Zunahme von langfristigen Rückstellungen | –9,7 | –8,5 | –1,2 | –14,5 | –10,7 |
| +/– Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 0,3 | 2,2 | –1,9 | –87,1 | 3,9 |
| Cash Flow aus dem Ergebnis | 387,6 | 330,2 | 57,4 | 17,4 | 337,4 |
| – Veränderung der Vermögenswerte und Schulden aus operativer Geschäftstätigkeit |
–80,5 | 44,9 | –125,4 | – | 228,3 |
| – Zahlungen für Ertragsteuern |
9,0 | –7,9 | 16,9 | – | –19,6 |
| Cash Flow aus dem operativen Bereich | 316,1 | 367,2 | –51,2 | –13,9 | 546,0 |
| – Veränderung bei immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen |
–143,5 | –168,6 | 25,1 | 14,9 | –300,5 |
| – Veränderung bei Finanzanlagen und übrigen langfristigen Vermögenswerten |
229,4 | –21,0 | 250,4 | – | 14,1 |
| – Veränderung bei kurzfristigen Finanzinvestitionen |
–40,5 | 33,1 | –73,6 | – | 43,1 |
| Cash Flow aus dem Investitionsbereich | 45,4 | –156,5 | 201,9 | – | –243,3 |
| – Gewinnausschüttung an die Aktionäre der EVN AG |
–74,7 | –74,8 | – | – | –74,8 |
| – Gewinnausschüttung nicht beherrschender Anteile |
–19,6 | –2,1 | –17,5 | – | –32,1 |
| – Erwerb eigener Anteile |
–0,8 | –1,6 | 0,9 | 53,9 | –0,8 |
| +/– Veränderung von Finanzverbindlichkeiten | –245,4 | –160,0 | –85,4 | –53,4 | –227,3 |
| Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich | –340,6 | –238,6 | –102,0 | –42,8 | –335,0 |
| Cash Flow gesamt | 20,9 | –27,8 | 48,7 | – | –32,3 |
| Fonds der liquiden Mittel am Anfang der Periode2) | 197,2 | 229,5 | –32,3 | –14,1 | 229,5 |
| Fonds der liquiden Mittel am Ende der Periode2) | 218,1 | 201,7 | 16,4 | 8,1 | 197,2 |
1) Die Vorjahreszahlen wurden gem. IAS 8 retrospektiv angepasst (siehe Anhang, Erläuterung Berichterstattung nach IFRS, Seite 25).
2) Durch Addition der Kontokorrentverbindlichkeiten ergibt sich der Stand der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente laut Konzern-Bilanz.
Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2015 der EVN AG wurde in Anwendung von § 245a UGB nach den Vorschriften aller am Bilanzstichtag vom International Accounting Standards Board (IASB) verlautbarten und anzuwendenden Richtlinien der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.
Vom Wahlrecht nach IAS 34, einen verkürzten Anhang zu erstellen, wurde Gebrauch gemacht. Somit enthält dieser Konzern-Zwischenabschluss im Einklang mit IAS 34 einen gegenüber dem Jahresabschluss verkürzten Berichtsumfang sowie ausgewählte Informationen und Angaben zum Berichtszeitraum und sollte daher gemeinsam mit dem Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2013/14 (Bilanzstichtag: 30. September 2014) gelesen werden.
Die bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 30. September 2014 angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden – abgesehen von den im Abschnitt "Berichterstattung nach IFRS" beschriebenen Änderungen – unverändert angewendet. Die Erstellung eines Konzern-Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, welche die berichteten Werte beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.
Alle Beträge in Kommentaren und tabellarischen Übersichten werden, soweit nicht anders vermerkt, zum Zweck der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit in Millionen Euro (Mio. Euro bzw. Mio. EUR) ausgewiesen. Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen. Die Abschlüsse der in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.
Berichterstattung nach IFRS
Folgende Standards und Interpretationen wurden erstmals im Geschäftsjahr 2014/15 angewendet:
| Erstmals anwendbare Standards und Interpretationen |
Inkrafttreten1) | |
|---|---|---|
| Neue Standards und Interpretationen | ||
| IFRIC 21 | Abgaben | 01.01.2014 |
| Geänderte Standards und Interpretationen | ||
| IAS 19 | Leistungen an Arbeitnehmer – Leistungs orientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge |
01.07.2014 |
| IAS 32 | Finanzinstrumente: Darstellung – Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten |
01.01.2014 |
| Diverse | Annual Improvements 2010 –2012 | 01.07.2014 |
| Diverse | Annual Improvements 2011–2013 | 01.07.2014 |
1) Die Standards sind gemäß dem Amtsblatt der EU für jene Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem Datum des Inkrafttretens beginnen.
Die erstmalige verpflichtende Anwendung der neuen und geänderten Standards und Interpretationen hatte keine Auswirkungen auf den Konzern-Zwischenabschluss.
Aufgrund aktueller Entwicklungen im Bereich der Bilanzierung von regulatorischen Abgrenzungsposten und aufgrund der nicht möglichen Anwendbarkeit des IFRS 14 für die EVN wurde beginnend mit dem 4. Quartal 2013/14 von einem Ansatz regulatorischer Vermögenswerte und regulatorischer Verbindlichkeiten abgesehen und damit die Bilanzierungs- und Bewertungsmethode im Zusammenhang mit dem Regulierungskonto geändert.
Die geänderte Bilanzierungsmethode im Zusammenhang mit dem Regulierungskonto erfolgte retrospektiv gemäß IAS 8 mit Wirkung vom 1. Oktober 2012. Dadurch kam es zu Anpassungen der in den Vorperioden berichteten Zahlen.
Die Änderungen wurden im Konzernabschluss 2013/14, der Teil des EVN Ganzheitsberichts 2013/14 ist, umfangreich beschrieben. Der EVN Ganzheitsbericht 2013/14 steht auf der Website der EVN unter folgendem Link zur Verfügung:
https://www.evn.at/EVN-Group/Investor-Relations/Publikationen/2013-14.aspx
| Anpassungen auf Posten der Konzern Gewinn-und-Verlust-Rechnung |
2013/14 1.– 3. Quartal |
2012/13 30.09.2013 |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio. EUR | bisher | Veränderung | angepasst | bisher1) | Veränderung | angepasst |
| Umsatzerlöse | 1.514,4 | –18,9 | 1.495,5 | 2.113,9 | –8,0 | 2.105,9 |
| Operativer Aufwand | –1.246,3 | 0,1 | –1.246,2 | –1.660,4 | –0,4 | –1.660,8 |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter |
108,9 | – | 108,9 | 95,0 | – | 95,0 |
| EBITDA | 377,0 | –18,8 | 358,2 | 548,5 | –8,5 | 540,0 |
| Abschreibungen inkl. Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen | –400,0 | – | –400,0 | –297,8 | – | –297,8 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | –23,0 | –18,8 | –41,8 | 250,6 | –8,4 | 242,2 |
| Finanzergebnis | –9,8 | –0,2 | –10,0 | –71,4 | –0,1 | –71,5 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | –32,8 | –19,0 | –51,8 | 179,2 | –8,5 | 170,7 |
| Ertragsteuern | 6,7 | 4,8 | 11,5 | –20,0 | 2,1 | –17,9 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | –26,1 | –14,2 | –40,3 | 159,2 | –6,4 | 152,8 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG (Konzernergebnis) |
–44,7 | 103,7 | 59,0 | 115,7 | –6,4 | 109,3 |
| davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | 18,6 | – | 18,6 | 43,5 | – | 43,5 |
| Ergebnis je Aktie in EUR2) | –0,25 | –0,08 | –0,33 | 0,65 | –0,04 | 0,61 |
1) Diese Zahlen entsprechen bereits den zum 30.06.2014 aufgrund der erstmaligen Anwendung der neuen Konsolidierungsstandards IFRS 10 –12 angepassten
Werten (siehe EVN Aktionärsbrief 1.– 3. Quartalsbericht 2013/14).
2) Verwässert ist gleich unverwässert.
| Anpassungen auf Posten der | 2013/14 | 2012/13 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzern-Bilanz | 30.06.2014 | 30.09.2013 | ||||
| Mio. EUR | bisher | Veränderung | angepasst | bisher1) | Veränderung | angepasst |
| Langfristige Vermögenswerte | 6.242,6 | –22,7 | 6.219,9 | 6.404,0 | 3,2 | 6.407,2 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 803,8 | –8,2 | 795,6 | 896,2 | –19,7 | 876,5 |
| Summe Aktiva | 7.046,4 | –30,9 | 7.015,5 | 7.300,2 | –16,5 | 7.283,7 |
| Eigenkapital | 2.852,9 | –24,4 | 2.828,5 | 3.089,4 | –10,2 | 3.079,2 |
| Langfristige Schulden | 3.080,3 | –6,3 | 3.074,0 | 2.977,9 | –6,4 | 2.971,5 |
| Kurzfristige Schulden | 1.113,1 | – | 1.113,1 | 1.232,9 | – | 1.232,9 |
| Summe Passiva | 7.046,4 | –30,9 | 7.015,5 | 7.300,2 | –16,5 | 7.283,7 |
1) Diese Zahlen entsprechen bereits den zum 30.06.2014 aufgrund der erstmaligen Anwendung der neuen Konsolidierungsstandards IFRS 10 –12 angepassten Werten (siehe EVN Aktionärsbrief 1.– 3. Quartalsbericht 2013/14).
| Anpassungen auf Posten der Konzern-Geldflussrechnung |
2013/14 1.– 3. Quartal |
2012/13 30.09.2013 |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio. EUR | bisher | Veränderung | angepasst | bisher1) | Veränderung | angepasst | |
| Cash Flow aus dem operativen Ergebnis | 367,2 | – | 367,2 | 570,3 | –0,3 | 570,0 | |
| Cash Flow aus dem Investitionsbereich | –156,5 | – | –156,5 | –359,4 | 0,3 | –359,1 | |
| Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich | –238,6 | – | –238,6 | –108,2 | –5,6 | –113,8 |
1) Diese Zahlen entsprechen bereits den zum 30.06.2014 aufgrund der erstmaligen Anwendung der neuen Konsolidierungsstandards IFRS 10 –12 angepassten Werten (siehe EVN Aktionärsbrief 1.– 3. Quartalsbericht 2013/14).
Saisonale Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit
Witterungsbedingte Schwankungen in Produktion und Absatz sind besonders im Energiegeschäft zu verzeichnen, weshalb im zweiten Halbjahr eines Geschäftsjahres grundsätzlich geringere Ergebnisse erzielt werden. Das Umweltgeschäft ist ebenfalls durch saisonale Effekte geprägt. Der Baubeginn vieler Großprojekte findet witterungsbedingt im Frühjahr statt. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres ist somit im Segment Umwelt in der Regel umsatzschwächer als das zweite Halbjahr. Dadurch wird der Saisonalität des Energiegeschäfts zwar grundsätzlich entgegengewirkt, trotzdem kann es bei Großprojekten zu Schwankungen in der Umsatz- und Ergebnisrealisierung kommen, die vom jeweiligen Baufortschritt abhängen.
Prüferische Durchsicht
Der Konzern-Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Konsolidierungskreis
Die Festlegung des Konsolidierungskreises erfolgt nach Grundsätzen des IFRS 10. Dementsprechend sind zum 30. Juni 2015 einschließlich der EVN AG als Muttergesellschaft 26 inländische und 37 ausländische Tochterunternehmen als vollkonsolidierte Unternehmen einbezogen (30. September 2014: 26 inländische und 38 ausländische Tochterunternehmen). Zum 30. Juni 2015 wurden 29 Tochterunternehmen (30. September 2014: 30) aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Einzelnen und insgesamt nicht in den Konzernabschluss der EVN einbezogen.
| Veränderungen des Konsolidierungskreises |
Voll | Anteilig (Joint Operation) |
Equity | Summe |
|---|---|---|---|---|
| 30.09.2013 | 63 | 1 | 19 | 83 |
| Erstkonsolidierungen | 1 | – | 1 | 2 |
| Entkonsolidierungen | – | – | –1 | –1 |
| 30.09.2014 | 64 | 1 | 19 | 84 |
| Erstkonsolidierungen | 1 | – | – | 1 |
| Entkonsolidierungen | –2 | – | – | –2 |
| 30.06.2015 | 63 | 1 | 19 | 83 |
| davon ausländische Unternehmen |
37 | 1 | 6 | 44 |
Wie in der Ad-hoc-Mitteilung vom 29. Oktober 2014 bekanntgegeben, erzielte die EVN mit der Regierung der Stadt Moskau eine Einigung über den Verkauf der Natriumhypochloritanlage: Mosvodokanal, das Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsunternehmen der Stadt Moskau, übernahm die von der Projektgesellschaft gehaltenen Anteile an der Objektgesellschaft in Russland, in der die Natriumhypochloritanlage bilanziert war. Die Veräußerung erfolgte am 30. Oktober 2014. Die bisher vollkonsolidierte Objektgesellschaft in Russland, die OAO "WTE Süd-Ost", wurde daher im 1. Quartal 2014/15 entkonsolidiert.
Die in den Konzernabschluss der EVN AG aufgrund von Unwesentlichkeit nicht einbezogene EVN MVA Nr. 1 Finanzierungs- und Servicegesellschaft mbH, Maria Enzersdorf, wurde im 1. Halbjahr 2014/15 in EVN Bulgaria RES Holding GmbH umbenannt und unter der EVN Naturkraft Erzeugungsgesellschaft m.b.H., Maria Enzersdorf, angeordnet. Die Gesellschaft hält nun 100 % der Anteile der beiden in Bulgarien im Bereich der erneuerbaren Energieproduktion tätigen Gesellschaften EVN Kavarna EOOD, Plovdiv, und Naturkraft EOOD, Plovdiv. Beide Gesellschaften wurden zuvor direkt durch die EVN Naturkraft gehalten. Die EVN Bulgaria RES Holding GmbH, Maria Enzersdorf, wurde im 1. Halbjahr 2014/15 erstmals vollkonsolidiert.
Im 3. Quartal 2014/15 erfolgte der Verkauf der Tochtergesellschaft V&C Kathodischer Korrosionsschutz Gesellschaft m.b.H., womit die Gesellschaft entkonsolidiert wurde.
In der Berichtsperiode fanden keine Unternehmenserwerbe gemäß IFRS 3 statt.
Ausgewählte Anhangangaben zur Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Im Materialaufwand ist eine Wertberichtigung in Höhe von 11,0 Mio. Euro enthalten, welche im ersten Halbjahr 2014/15 auf die in den Vorräten abgebildeten verbliebenen Anlagenkomponenten aus dem ehemaligen Projekt Müllverbrennungsanlage Nr. 1 in Moskau vorgenommen wurde. Diese Maßnahme betrifft die auf die besonderen Anforderungen der Stadt Moskau hin adaptierte Rauchgasreinigungsanlage, für die nach einer Marktsondierung aus heutiger Sicht keine Folgeverwendung gefunden werden kann.
Die im Berichtszeitraum durchgeführten Wertminderungen, die in der Position Effekte aus Werthaltigkeitsprüfungen ausgewiesen werden, betreffen im Wesentlichen das Kraftwerk Dürnrohr aufgrund erwarteter erhöhter Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen infolge der Schließung eines Kraftwerksblocks von Verbund am Standort des Gemeinschaftskraftwerks Dürnrohr mit April 2015.
Das Ergebnis der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter entwickelte sich wie folgt:
Zusammensetzung des Ergebnisanteils der at Equity einbezogenen
| Unternehmen operativ Mio. EUR |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.– 3. Quartal |
|---|---|---|
| EVN KG | 54,6 | 49,2 |
| RAG | 49,9 | 37,7 |
| Energie Burgenland | 10,8 | 9,5 |
| ZOV; ZOV UIP | 9,4 | 8,9 |
| Andere Gesellschaften | 7,2 | 3,7 |
| Summe Ergebnis der at Equity einbezogenen Unternehmen operativ |
131,9 | 108,9 |
Das Beteiligungsergebnis, welches das Ergebnis der at Equity einbezogenen Unternehmen mit finanziellem Charakter sowie das Ergebnis aus anderen Beteiligungen enthält, entwickelte sich wie folgt:
| Zusammensetzung des Beteiligungsergebnisses Mio. EUR |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.– 3. Quartal |
|---|---|---|
| WEEV Beteiligungs GmbH | 0,6 | 3,0 |
| Andere Gesellschaften | 0,0*) | 0,0*) |
| Ergebnis der at Equity einbezogenen Unternehmen finanziell |
0,6 | 3,0 |
| Verbund AG | 11,6 | 40,1 |
| Andere Gesellschaften | 0,3 | 2,4 |
| Ergebnis aus anderen Beteiligungen | 11,9 | 42,5 |
| Summe Beteiligungsergebnis | 12,5 | 45,5 |
*) Kleinbetrag
Das Ergebnis je Aktie wird durch Division des Konzernergebnisses (= Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG am Ergebnis nach Ertragsteuern) durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der am 30. Juni 2015 im Umlauf befindlichen Aktien von 177.916.067 Stück (30. Juni 2014: 177.941.679 Stück) ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie. Auf Basis des Konzernergebnisses von 187,1 Mio. Euro (30. Juni 2014: –40,3 Mio. Euro) errechnet sich zum Quartalsstichtag 30. Juni 2015 ein Ergebnis je Aktie von 1,05 Euro (30. Juni 2014: –0,33 Euro je Aktie).
Ausgewählte Anhangangaben zur Konzern-Bilanz
In den ersten drei Quartalen 2014/15 wurden von der EVN immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 198,4 Mio. Euro (Vorjahr: 249,0 Mio. Euro) erworben. Sachanlagen mit einem Nettobuchwert in Höhe von 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2,9 Mio. Euro) wurden mit einem Veräußerungsgewinn in Höhe von 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: Veräußerungsverlust in Höhe von 1,2 Mio. Euro) verkauft.
Die Position der at Equity einbezogenen Unternehmen erhöhte sich um 12,5 Mio. Euro bzw. 1,4 % auf 901,7 Mio. Euro. Diese Erhöhung resultierte vorwiegend aus den laufenden Ergebnisanteilen in Höhe von 132,5 Mio. Euro. Dieser Erhöhung standen Reduktionen resultierend aus den Ausschüttungen der at Equity einbezogenen Gesellschaften, welche insgesamt 102,9 Mio. Euro betrugen, sowie aus erfolgsneutralen Wertänderungen in Höhe von 18,4 Mio. Euro gegenüber.
Die sonstigen Beteiligungen in Höhe von 546,4 Mio. Euro, die der Kategorie "Available for Sale" zugeordnet sind, beinhalten Aktien börsenotierter Unternehmen mit einem Kurswert von 523,1 Mio. Euro, deren Wert sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um 116,5 Mio. Euro reduzierte. Die Anpassungen an geänderte Marktwerte wurden nach Berücksichtigung des Abzugs latenter Steuern gemäß IAS 39 gegen die Bewertungsrücklage verrechnet.
Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien entwickelte sich wie folgt:
| Entwicklung der Anzahl der in Umlauf befindlichen Aktien Stück |
2014/15 1.– 3. Quartal |
|---|---|
| Stand 30.09.2014 | 177.938.410 |
| Erwerb eigener Aktien | –91.500 |
| Stand 30.06.2015 | 177.846.910 |
Der Vorstand der EVN AG hat am 30. Juni 2015, auf Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der 85. ordentlichen Hauptversammlung der EVN AG vom 16. Jänner 2014, beschlossen, im Rahmen des seit 22. Jänner 2014 laufenden Aktienrückkaufprogramms weitere bis zu 1.000.000 Stück eigene Aktien der Gesellschaft – dies entspricht bis zu 0,556 % des derzeitigen Grundkapitals der EVN AG – zu erwerben. Gleichzeitig wurde beschlossen, das bestehende Aktienrückkaufprogramm bis voraussichtlich 29. Jänner 2016 zu verlängern.
Zum Stichtag 30. Juni 2015 wurden 2.031.492 Stück eigene Aktien (das sind 1,13 % des Grundkapitals) mit einem Anschaffungswert von 22,3 Mio. Euro und einem Kurswert von 19,9 Mio. Euro (30. September 2014: 19,6 Mio. Euro) gehalten. Aus den eigenen Aktien stehen der EVN AG keine Rechte zu; sie sind insbesondere nicht dividendenberechtigt.
Die 86. Hauptversammlung der EVN AG hat am 15. Jänner 2015 dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt, für das Geschäftsjahr 2013/14 eine Dividende in Höhe von 0,42 Euro je Aktie auszuschütten, was eine Gesamtdividendenzahlung von 74,7 Mio. Euro ergab. Ex-Dividendentag war der 22. Jänner 2015 und Dividendenzahltag war der 28. Jänner 2015.
Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzten sich wie folgt zusammen:
| Zusammensetzung langfristiger Finanzverbindlichkeiten |
||
|---|---|---|
| Mio. EUR | 30.06.2015 | 30.09.2014 |
| Anleihen | 675,6 | 705,7 |
| Bankdarlehen | 873,7 | 1.041,9 |
| Summe langfristiger Finanzverbindlichkeiten |
1.549,3 | 1.747,7 |
Der Rückgang der Anleihen in Höhe von 30,1 Mio. Euro resultierte im Wesentlichen aus der Umgliederung einer Euro-Anleihe in die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 28,5 Mio. Euro sowie aus dem teilweisen Rückkauf einer Euro-Anleihe in Höhe von 5,0 Mio. Euro. Dem Anleihenrückgang stand eine Erhöhung aus der Wertveränderung des abgesicherten Fremdwährungsrisikos gegenüber.
In den Bankdarlehen sind die Schuldscheindarlehen in Höhe von 121,5 Mio. Euro, die im Oktober 2012 emittiert wurden, enthalten.
Segmentberichterstattung
| Mio. EUR | Erzeugung | Energiehandel und -vertrieb |
Netzinfrastruktur Inland |
Energieversorgung Südosteuropa |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.–3. Quartal |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.–3. Quartal |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.–3. Quartal |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.–3. Quartal |
|
| Außenumsatz | 43,8 | 27,4 | 370,4 | 344,1 | 331,1 | 337,9 | 799,8 | 660,8 |
| Innenumsatz (zwischen Segmenten) |
127,5 | 111,9 | 11,2 | 11,2 | 34,9 | 33,7 | 0,2 | 0,3 |
| Gesamtumsatz | 171,2 | 139,3 | 381,6 | 355,3 | 366,0 | 371,6 | 800,0 | 661,1 |
| Operativer Aufwand | –87,7 | –82,1 | –367,2 | –325,4 | –195,7 | –198,6 | –720,4 | –652,3 |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen operativ |
1,3 | 1,4 | 60,5 | 51,1 | – | – | – | – |
| EBITDA | 84,9 | 58,6 | 74,9 | 81,1 | 170,3 | 173,0 | 79,6 | 8,8 |
| Abschreibungen | –58,0 | –50,3 | –12,5 | –11,7 | –77,4 | –75,6 | –46,0 | –239,6 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 27,0 | 8,2 | 62,4 | 69,4 | 92,9 | 97,4 | 33,6 | –230,8 |
| Finanzergebnis | –18,3 | –18,1 | –3,6 | –2,2 | –13,0 | –13,7 | –19,9 | –22,2 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 8,6 | –9,9 | 58,9 | 67,2 | 79,9 | 83,7 | 13,7 | –253,0 |
| Gesamtvermögen | 1.195,6 | 1.227,4 | 473,6 | 444,0 | 1.822,9 | 1.753,8 | 1.279,4 | 1.284,1 |
| Investitionen1) | 41,1 | 60,1 | 6,5 | 14,6 | 89,6 | 104,1 | 59,3 | 63,3 |
| Umwelt | Strategische Beteiligungen und Sonstiges |
Konsolidierung | Summe | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.–3. Quartal |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.–3. Quartal |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.–3. Quartal |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.–3. Quartal |
|
| Außenumsatz | 113,0 | 119,1 | 6,0 | 6,3 | – | – | 1.664,1 | 1.495,5 |
| Innenumsatz (zwischen Segmenten) |
14,5 | 15,7 | 42,5 | 46,3 | –230,7 | –219,1 | – | – |
| Gesamtumsatz | 127,6 | 134,8 | 48,5 | 52,6 | –230,8 | –219,1 | 1.664,1 | 1.495,5 |
| Operativer Aufwand | –100,0 | –106,4 | –56,7 | –56,7 | 229,0 | 175,2 | –1.298,8 | –1.246,2 |
| Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen operativ |
9,4 | 8,9 | 60,7 | 47,5 | – | – | 131,9 | 108,9 |
| EBITDA | 36,9 | 37,3 | 52,4 | 43,4 | –1,8 | –43,9 | 497,2 | 358,2 |
| Abschreibungen | –19,9 | –23,3 | –2,3 | –1,2 | 5,4 | 1,6 | –210,7 | –400,0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 17,1 | 14,0 | 50,0 | 42,2 | 3,6 | –42,2 | 286,5 | –41,8 |
| Finanzergebnis | –6,4 | –2,1 | 32,5 | 60,7 | –12,5 | –12,4 | –41,2 | –10,0 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 10,6 | 12,0 | 82,5 | 102,8 | –8,9 | –54,6 | 245,4 | –51,8 |
| Gesamtvermögen | 957,5 | 1.434,2 | 2.654,9 | 2.686,2 | –1.862,8 | –1.814,1 | 6.521,1 | 7.015,5 |
| Investitionen1) | 6,8 | 11,3 | 1,5 | 0,6 | –6,5 | –4,9 | 198,4 | 249,0 |
1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Das Ergebnis der Summenspalte entspricht jenem in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung. In der Konsolidierungsspalte werden Leistungsbeziehungen zwischen den Segmenten eliminiert. Darüber hinaus ergeben sich Überleitungsbeträge, welche aus dem Unterschied zwischen der separaten Betrachtung der Segmente Erzeugung sowie Energiehandel und -vertrieb und der Konzernebene in Hinblick auf den Einbezug der Steag-EVN Walsum als Joint Operation resultieren. Während im Segment Erzeugung das dort anteilig enthaltene Kraftwerk aus dem Einbezug der Steag-EVN Walsum als Joint Operation werthaltig ist und im Segment Energiehandel und -vertrieb hinsichtlich Vermarktung der eigenen Stromproduktion Rückstellungen für belastende Verträge bestehen, liegt aus Konzernbetrachtung eine Wertminderung des Kraftwerks Walsum vor.
Ausgewählte Angaben zu Finanzinstrumenten
Informationen zu Klassen und Kategorien von Finanzinstrumenten
| Mio. EUR | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fair-Value Hierarchie |
30.06.2015 | 30.09.2014 | ||||
| Klassen | Bewertungs kategorie |
(gem. IFRS 13) |
Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value |
| Langfristige Vermögenswerte Sonstige Beteiligungen |
||||||
| Nicht finanzielle Vermögenswerte | – | – | 23,3 | – | 25,1 | – |
| Andere Beteiligungen | AFS | Stufe 1 | 523,1 | 523,1 | 639,6 | 639,6 |
| 546,4 | 664,7 | |||||
| Übrige langfristige Vermögenswerte | ||||||
| Wertpapiere | @FVTPL | Stufe 1 | 86,9 | 86,9 | 62,1 | 62,1 |
| Ausleihungen | LAR | Stufe 2 | 33,7 | 40,6 | 38,9 | 44,0 |
| Forderungen und Abgrenzungen aus Leasinggeschäften | LAR | Stufe 2 | 139,9 | 159,4 | 207,0 | 236,1 |
| Hedge | ||||||
| Forderungen aus derivativen Geschäften | Accounting | Stufe 2 | 0,5 | 0,5 | – | – |
| Sonstige übrige langfristige Vermögenswerte | LAR | – | 58,8 | 58,8 | 75,5 | 75,5 |
| Nicht finanzielle Vermögenswerte (Primärenergiereserven) | – | – | 14,6 | – | 14,6 | – |
| 334,4 | 398,1 | |||||
| Kurzfristige Vermögenswerte Kurzfristige Forderungen und übrige kurzfristige Vermögenswerte |
||||||
| Forderungen | LAR | – | 470,8 | 470,8 | 406,6 | 406,6 |
| Hedge | ||||||
| Forderungen aus derivativen Geschäften | Accounting | Stufe 2 | 1,1 | 1,1 | 0,2 | 0,2 |
| Nicht finanzielle Vermögenswerte | – | – | 17,9 | – | 37,1 | – |
| 489,8 | 443,9 | |||||
| Wertpapiere | AFS | Stufe 1 | 41,2 | 41,2 | 0,8 | 0,8 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | ||||||
| Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten | LAR | – | 248,4 | 248,4 | 217,6 | 217,6 |
| 248,4 | 217,6 | |||||
| Langfristige Schulden | ||||||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | ||||||
| Anleihen | FLAC | Stufe 1 | 675,6 | 804,7 | 705,7 | 836,2 |
| Bankdarlehen | FLAC | Stufe 2 | 873,7 | 934,2 | 1.041,9 | 1.165,1 |
| 1.549,3 | 1.747,7 | |||||
| Übrige langfristige Schulden | ||||||
| Pachtverbindlichkeiten | FLAC | – | 16,2 | 16,2 | 19,8 | 19,8 |
| Abgrenzungen aus Finanztransaktionen | FLAC | – | 2,1 | 2,1 | 2,9 | 2,9 |
| Sonstige übrige Schulden | FLAC | – | 6,7 | 6,7 | 8,1 | 8,1 |
| Hedge | ||||||
| Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften | Accounting | Stufe 2 | 48,2 | 48,2 | 56,9 | 56,9 |
| Kurzfristige Schulden | 73,2 | 87,8 | ||||
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | – | 156,4 | 156,4 | 194,2 | 194,2 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | FLAC | – | 410,6 | 410,6 | 505,1 | 505,1 |
| Übrige kurzfristige Schulden | ||||||
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | FLAC | – | 310,2 | 310,2 | 320,3 | 320,3 |
| Hedge | ||||||
| Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften | Accounting | Stufe 2 | 6,7 | 6,7 | 11,6 | 11,6 |
| Nicht finanzielle Verbindlichkeiten | – | – | 119,1 | – | 77,0 | – |
| 436,0 | 408,9 | |||||
| davon aggregiert nach Bewertungskategorie | ||||||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AFS | – | 564,3 | – | 640,4 | – |
| Kredite und Forderungen | LAR | – | 951,6 | – | 945,6 | – |
| Finanzielle Vermögenswerte, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Wert bewertet eingestuft wurden |
@FVTPL | – | 86,9 | – | 62,1 | – |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Schulden |
FLAC | – | 2.451,5 | – | 2.798,2 | – |
In der vorhergehenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente sowie deren Einstufung in die Fair-Value-Hierarchie gemäß IFRS 13 ersichtlich.
Inputfaktoren der Stufe 1 sind beobachtbare Parameter wie notierte Preise für identische Vermögenswerte oder Schulden. Zur Bewertung werden diese Preise ohne Modifikationen zugrunde gelegt.
Inputfaktoren der Stufe 2 sind sonstige beobachtbare Faktoren, welche an die spezifischen Ausprägungen des Bewertungsobjekts angepasst werden. Beispiele für in die Bewertung von Finanzinstrumenten der Stufe 2 einfließende Parameter sind von Börsenpreisen abgeleitete Forwardpreiskurven, Wechselkurse, Zinsstrukturkurven und das Kreditrisiko der Vertragspartner.
Inputfaktoren der Stufe 3 sind nicht beobachtbare Faktoren, welche die Annahmen widerspiegeln, auf die sich ein Marktteilnehmer bei der Ermittlung eines angemessenen Preises stützen würde.
Klassifizierungsänderungen zwischen den verschiedenen Stufen fanden nicht statt.
Ausgewählte Anhangangaben zur Geldflussrechnung
Die Zinsein- und -auszahlungen werden der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet. Die Zinseinzahlungen beliefen sich auf 16,8 Mio. Euro (Vorjahr: 14,0 Mio. Euro); Zinsauszahlungen wurden in Höhe von 69,6 Mio. Euro (Vorjahr: 75,6 Mio. Euro) geleistet. Weiters sind Einzahlungen aus Dividenden in Höhe von 112,7 Mio. Euro (Vorjahr: 177,1 Mio. Euro) im operativen Cash Flow enthalten.
Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Gegenüber dem letzten Konzernabschluss ergaben sich keine Veränderungen im Kreis der nahestehenden Personen.
Die Transaktionen mit wesentlichen at Equity einbezogenen Unternehmen setzten sich wie folgt zusammen:
| Transaktionen mit at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. EUR |
2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.– 3. Quartal |
|
|---|---|---|---|
| Umsätze | 219,5 | 212,1 | |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 115,6 | 123,1 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
34,6 | 43,31) | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
19,4 | 14,01) |
1) Wert zum 30. September 2014
Sonstige Verpflichtungen und Risiken
Die sonstigen Verpflichtungen und Risiken reduzierten sich gegenüber dem 30. September 2014 um 137,6 Mio. Euro auf 375,5 Mio. Euro. Diese Veränderung resultierte überwiegend aus einer Reduktion der planmäßigen Bestellungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, einer Verringerung der Garantien für Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Betrieb von Projekten im Umweltbereich sowie einer Verringerung der Garantien für Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit Energiegeschäften. Dieser Reduktion stand eine Erhöhung der Garantien im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Betrieb von Kraftwerken gegenüber.
Die Eventualverbindlichkeiten betreffend die Garantien für Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit Energiegeschäften werden für jene Garantien, die von der e&t Energie Handelsgesellschaft mbH sowie von der EconGas GmbH abgegeben wurden, in Höhe des tatsächlichen Risikos für die EVN AG angesetzt. Dieses Risiko bemisst sich an Veränderungen zwischen vereinbartem Preis und aktuellem Marktpreis, wobei sich bei Beschaffungsgeschäften ein Risiko nur bei gesunkenen Marktpreisen und bei Absatzgeschäften ein Risiko nur bei gestiegenen Marktpreisen ergibt. Dementsprechend kann sich das Risiko aufgrund von Marktpreisänderungen nach dem Stichtag entsprechend verändern. Aus dieser Risikobewertung resultierte per 30. Juni 2015 eine Eventualverbindlichkeit in Höhe von 43,1 Mio. Euro. Das dieser Bewertung zugrunde liegende Nominalvolumen der Garantien betrug 340,5 Mio. Euro.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Zwischen dem Quartalsstichtag 30. Juni 2015 und dem Redaktionsschluss des Konzern-Zwischenabschlusses am 25. August 2015 traten folgende Ereignisse ein:
Am 4. August 2015 wurden insgesamt 68.244 Stückaktien, das entspricht 0,04 % des derzeitigen Grundkapitals der EVN AG, an Arbeitnehmer außerbörslich übertragen. Diese Übertragung wurde am selben Tag beendet.
Die EVN Aktie
Highlights
- Expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank
- Griechenlandkrise belastet internationale Aktienmärkte
- Negative Entwicklung des Branchenindex DJ Euro Stoxx Utilities
Marktumfeld und Performance
Das wirtschaftliche Umfeld in den USA und Europa ist trotz der Diskussionen rund um die Krise in Griechenland von positiven Wachstumsraten geprägt. Für die US-Wirtschaft ist für Herbst 2015 nun mit der ersten Zinsanhebung durch die US-Notenbank Fed zu rechnen. Ein Ende der expansiven Geldpolitik der EZB ist aktuell hingegen noch nicht absehbar.
Die internationalen Aktienmärkte haben vor dem Hintergrund der sich wieder zuspitzenden Krise in Griechenland, der ungelösten militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine und der allgemeinen geopolitischen Situation die zuvor erreichten Höchststände gegen Ende des aktuellen Berichtszeitraums nicht halten können. Dies gilt im Besonderen für den deutschen Leitindex DAX, der zuletzt einen Teil seiner Zuwächse wieder abgeben musste. Dennoch ist er zwischen Oktober 2014 und Juni 2015 per Saldo um 15,5 % angestiegen. Der amerikanische Leitindex Dow Jones konnte im selben Zeitraum um 3,4 % zulegen.
Der Wiener Leitindex ATX verzeichnete in den vergangenen neun Monaten mit einem Anstieg von 9,4 % eine durchaus positive Entwicklung. Die EVN Aktie konnte sich jedoch von der negativen Entwicklung des für sie relevanten Branchenindex DJ Euro Stoxx Utilities – er gab im selben Zeitraum um 7,5 % nach – nicht zur Gänze abgrenzen. Per 30. Juni 2015 lag der Kurs der EVN Aktie bei 9,82 Euro; dies entspricht einem Kursverlust von 3,0 % und einer Marktkapitalisierung von 1,77 Mrd. Euro. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen mit EVN Aktien reduzierte sich auf 34.672 Stück (Einmalzählung). Daraus ergibt sich ein Umsatzvolumen an der Wiener Börse von 64,0 Mio. Euro (Einmalzählung), das einem Anteil von 0,31 % am Gesamtumsatz der Wiener Börse entspricht.
Aktienrückkaufprogramm
Mit Beschluss der 85. Hauptversammlung vom 16. Jänner 2014 wurde der Vorstand der EVN AG ermächtigt, auf Inhaber lautende eigene Stückaktien zum Zweck der Ausgabe an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines ihr verbundenen Unternehmens im Ausmaß von höchstens 10 % des Grundkapitals der EVN AG während einer Geltungsdauer von 30 Monaten zu erwerben. Zeitgleich wurde damit der Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Jänner 2012 zur Genehmigung des Aktienrückkaufs durch die EVN AG vorzeitig beendet. Auf seiner Basis waren zwischen 6. Juni 2012 und 15. Jänner 2014 insgesamt 1.640.030 Stückaktien der EVN AG über die Wiener Börse zurückgekauft worden; dies entspricht 0,91 % des Grundkapitals. Auf Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der 85. Hauptversammlung hat der Vorstand am 16. Jän-
| EVN Aktie – Performance | 2014/15 1.– 3. Quartal |
2013/14 1.– 3. Quartal |
|
|---|---|---|---|
| Kurs per Ultimo Juni | EUR | 9,82 | 10,68 |
| Höchstkurs | EUR | 10,56 | 12,50 |
| Tiefstkurs | EUR | 9,50 | 9,76 |
| Aktienumsatz1) | Mio. EUR | 64 | 103,07 |
| Durchschnittlicher Tagesumsatz1) | Stück | 34.672 | 52.018 |
| Anteil am Gesamtumsatz1) | % | 0,31 | 0,60 |
| Börsekapitalisierung per Ultimo Juni | Mio. EUR | 1.766,00 | 1.921,00 |
| ATX Gewichtung per Ultimo Juni | % | 0,87 | 0,80 |
| WBI (Wiener Börse Index) Gewichtung per Ultimo Juni | % | 2,05 | 2,17 |
1) Wiener Börse, Einmalzählung
ner 2014 ein Aktienrückkaufprogramm mit Laufzeit bis 30. September 2014 beschlossen; dieses wurde per Vorstandsbeschluss vom 30. September 2014 bzw. 30. Juni 2015 bis zum 29. Jänner 2016 verlängert. Zwischen 16. Jänner 2014 und 30. Juni 2015 wurden 209.000 Stückaktien erworben; dies entspricht 0,1 % des Grundkapitals. Somit hält die EVN AG per 30. Juni 2015 einschließlich der in früheren Jahren rückgekauften Aktien 2.031.492 eigene Aktien, die einem Anteil von rund 1,1 % am Grundkapital entsprechen.
Mittelverwendungsstrategie und Dividende
Die EVN strebt im Rahmen ihrer Mittelverwendungsstrategie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den bereits initiierten Investitionsprojekten und einer attraktiven Aktionärsvergütung an. Der 86. Hauptversammlung wurde am 15. Jänner 2015 die Zahlung einer Dividende von 0,42 Euro bzw. 74,7 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2013/14 an die Aktionäre der EVN AG vorgeschlagen. Die Hauptversammlung hat diesen Vorschlag angenommen und eine Dividendenausschüttung in der genannten Höhe beschlossen. Ex-Dividendentag war der 22. Jänner 2015; die Ausschüttung an die Aktionäre erfolgte am 28. Jänner 2015.
Aktionärsstruktur
Die EVN ist eine börsenotierte Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht. Ihre Aktien werden im Segment Prime Market der Wiener Börse gehandelt. Aufgrund verfassungsrechtlicher Bestimmungen werden unverändert 51,0 % der EVN Aktien von der NÖ Landes-Beteiligungsholding GmbH, St. Pölten, gehalten. Am 20. Dezember 2013 hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, Deutschland, ihren 32,5%-Anteil an der EVN an den EnBW Trust e.V., einen eingetragenen Verein mit Sitz in Karlsruhe, Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe, eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Mannheim unter VR 3737 (EnBW Trust), übertragen. Über einen Treuhandvertrag im Rahmen eines sogenannten CTA-Modells (Contractual Trust Arrangement) werden diese Aktien vom EnBW Trust treuhändig für die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Sitz in Karlsruhe, Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 107956 (EnBW), gehalten. Der Anteil der von der EVN AG gehaltenen eigenen Aktien betrug zum 30. Juni 2015 wie erwähnt 1,1 %; der Streubesitz beläuft sich somit auf 15,4 %.
Kontakt
Investor Relations
Mag. Gerald Reidinger Telefon: +43 2236 200-12698
Mag. Alexander Sipek, MBA Telefon: +43 2236 200-12360
Katrin Stehrer, MSc Telefon: +43 2236 200-13140
E-Mail: [email protected]
Service-Telefon für Anleger/innen: 0800 800 200 Service-Telefon für Kunden/innen: 0800 800 100
Online-Aktionärsbrief www.finanzbericht.evn.at/?report=DE2015-Q3
Informationen im Internet
www.evn.at www.investor.evn.at www.verantwortung.evn.at
| Finanzkalender1) | |
|---|---|
| Jahresergebnis 2014/15 | 10.12.2015 |
| 87. ordentliche Hauptversammlung | 21.01.2016 |
| Ex-Dividendentag | 27.01.2016 |
| Record-Date2) | 28.01.2016 |
| Dividendenzahltag | 29.01.2016 |
| Ergebnis 1. Quartal 2015/16 | 26.02.2016 |
| Ergebnis 1. Halbjahr 2015/16 | 25.05.2016 |
| Ergebnis 1.– 3. Quartal 2015/16 | 25.08.2016 |
| Jahresergebnis 2015/16 | 15.12.2016 |
1) Vorläufig
2) Die Definition des "Record-Date" folgt der EU-Definition; der Rechtsanspruch auf die Dividende entsteht am Ex-Dividendentag.
| EVN Aktie – Basisinformation | |
|---|---|
| Grundkapital | 330.000.000,00 EUR |
| Stückelung | 179.878.402 Stückaktien |
| ISIN-Wertpapierkennnummer | AT0000741053 |
| Ticker-Symbole | EVNV.VI (Reuters); EVN AV (Bloomberg); EVN (Dow Jones); EVNVY (ADR) |
| Börsenotierung | Wien |
| ADR-Programm; Depositary | Sponsored Level I ADR programme (5 ADR = 1 Aktie); The Bank of New York Mellon |
| Nachhaltigkeitsindizes | VÖNIX, FTSE4Good, Ethibel, ECPI |
| Ratings | A3, negativ (Moody's); BBB+, stabil (Standard & Poor's) |
Impressum
Herausgeber: EVN AG EVN Platz, 2344 Maria Enzersdorf, Österreich Telefon: +43 2236 200-0 Telefax: +43 2236 200-2030
Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: www.evn.at/offenlegung
Redaktionsschluss: 25. August 2015