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EVN AG Interim / Quarterly Report 2013

Feb 27, 2014

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Interim / Quarterly Report

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EVN Ganzheitsbericht 2012/13 1. Quartal 2013/14 1. Oktober – 31. Dezember 2013 Aktionärsbrief

Highlights

  • Operatives Ergebnis durch Preis- und Mengen effekte im Energiegeschäft und Rückgänge im Umweltgeschäft belastet
  • Verringerung des Konzernergebnisses um 9,5 %
  • Cash Flow aus dem operativen Bereich um 82,0 % über dem Vorjahr
  • Ausblick 2013/14: Konzernergebnis über dem Niveau des Geschäftsjahres 2012/13 erwartet, jedoch keine Rückkehr auf das Niveau der letzten Jahre

Kennzahlen

2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
+/–
in %
2012/13
30.09.2013
Verkaufsentwicklung
Stromerzeugung GWh 968 923 4,8 3.701
Stromverkauf an Endkunden GWh 5.279 5.403 –2,3 20.209
Gasverkauf an Endkunden GWh 2.053 2.185 –6,1 6.333
Wärmeverkauf an Endkunden GWh 654 644 1,5 2.062
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
Umsatzerlöse Mio. EUR 731,1 794,0 –7,9 2.755,0
EBITDA Mio. EUR 154,6 173,5 –10,9 457,6
EBITDA-Marge % 21,1 21,8 –0,7 16,6
Operatives Ergebnis (EBIT) Mio. EUR 96,0 116,2 –17,4 218,5
EBIT-Marge % 13,1 14,6 –1,5 7,9
Ergebnis vor Ertragsteuern Mio. EUR 89,6 104,5 –14,3 180,3
Konzernergebnis Mio. EUR 64,7 71,5 –9,5 114,7
Ergebnis je Aktie EUR 0,36 0,40 –9,2 0,64
Bilanz
Bilanzsumme Mio. EUR 7.276,7 7.204,7 1,0 7.102,1
Eigenkapital Mio. EUR 3.091,1 3.170,9 –2,5 3.066,5
Eigenkapitalquote % 42,5 44,0 –1,5 43,2
Nettoverschuldung Mio. EUR 1.503,4 1.739,4 –13,6 1.562,3
Gearing % 48,6 54,9 –6,2 50,9
Cash Flow und Investitionen
Cash Flow aus dem Ergebnis Mio. EUR 106,1 151,6 –30,0 553,6
Cash Flow aus dem operativen Bereich Mio. EUR 99,5 54,7 82,0 561,7
Investitionen1) Mio. EUR 65,5 74,3 –11,9 328,4
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ø 7.443 7.502 –0,8 7.497

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Inhalt

Vorwort des Vorstands 3 Konzern-Zwischenabschluss 18
Zwischenlagebericht 5 Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 18
Wirtschaftliches und energiewirtschaftliches Umfeld 5 Konzern-Gesamtergebnisrechnung 18
Geschäftsentwicklung 6 Konzern-Bilanz 19
Entwicklung der Segmente 9 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 20
Vorwort des Vorstands 3 Konzern-Zwischenabschluss 18
Zwischenlagebericht 5 Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 18
Wirtschaftliches und energiewirtschaftliches Umfeld 5 Konzern-Gesamtergebnisrechnung 18
Geschäftsentwicklung 6 Konzern-Bilanz 19
Entwicklung der Segmente 9 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals 20
Verkürzte Konzern-Geldflussrechnung 20
Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss 21
Die EVN Aktie 28

Vorwort

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre!

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 war durch ein besonders mildes Wetter geprägt. Die Heizgradsumme lag in Österreich deutlich unter dem Vorjahr und war auch im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt niedriger. In Bulgarien und Mazedonien lagen die Temperaturen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Marktverwerfungen an den Energiemärkten setzten sich in der Berichtsperiode fort und führten zu weiter sinkenden Großhandelspreisen für Strom. Durch die Einleitung einer Energieeffizienzoffensive, die die Bonifikation beim Kauf von energieeffizienten Geräten und Energiedienstleistungen vorsieht und mit der die Energiepreise für Strom und Gas für Haushalts- und Kleingewerbekunden per 1. Oktober 2013 um durchschnittlich 3,6 % gesenkt wurden, wurden die Preisvorteile an die Kunden der EVN weitergegeben. Für die Produktion bedeuteten die niedrigen Strompreise die Fortsetzung des schwierigen Umfelds der vergangenen Quartale.

Die Umsatzerlöse der EVN lagen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 mit 731,1 Mio. Euro um 7,9 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Der geringere Energieabsatz aufgrund der wärmeren Witterung in Österreich, die Reduktionen in den Endkundenpreisen für Gas und Strom und ein Rückgang der Umsätze im Umweltgeschäft waren ausschlaggebend für diese Entwicklung. Dadurch sanken auch das EBITDA und das operative Ergebnis (EBIT) um 10,9 % bzw. 17,4 % auf 154,6 Mio. Euro bzw. 96,0 Mio. Euro. Die Verbesserung im Finanzergebnis konnte diese Effekte nicht vollständig kompensieren, ein Rückgang des Konzernergebnisses um 9,5 % auf 64,7 Mio. Euro war die Folge.

Im Netzbereich in Österreich waren unterschiedliche Tarifentscheidungen des Regulators zu beobachten. Während die Gasnetztarife per 1. Jänner 2014 um 7,7 % erhöht wurden, nahm der Regulator eine Senkung der Stromnetztarife um 9,0 % vor. Ein Teil dieser Senkung ist durch geringere Kosten für vorgelagerte Netze und für den Ausgleich von Netzverlusten abgedeckt.

Der Anteil der erneuerbaren Energie an der Produktionskapazität der EVN wurde durch die Inbetriebnahme des Windparks Prellenkirchen im Februar 2014 weiter erhöht. Gemeinsam mit einem Partner wurden acht Windkraftanlagen errichtet. Die EVN verfügt derzeit über eine installierte Windkraftkapazität von 213 MW.

Das Kohlekraftwerk Duisburg-Walsum wurde Ende Dezember 2013 technisch abgenommen und begann damit den kommerziellen Betrieb. Die aufgrund der verspäteten Fertigstellung des Kraftwerks entstandenen Schäden für die Projektgesellschaft zur Errichtung des Kraftwerks, an der die EVN mit 49 % beteiligt ist, werden im Rahmen einer Schiedsklage gegen den Generalunternehmer und einer gerichtlichen Klage gegen einen Versicherer geltend gemacht.

In Bulgarien hat der Regulator nach den Strompreissenkungen des Vorjahres eine weitere Senkung per 1. Jänner 2014 verlautbart. Das im Vorjahr eingeleitete Schiedsgerichtsverfahren bei dem von der Weltbank eingerichteten International Center for the Settlement of Investment Disputes befindet sich in der Phase der Darstellung der wechselseitigen Standpunkte. Die Tarifkürzungen des Vorjahres, die sowohl in Bulgarien als auch in Mazedonien zu verzeichnen waren, haben zu einem Rückgang im Segmentergebnis geführt. In beiden Ländern wird dem mittels Effizienzsteigerungs- und Einsparungsmaßnahmen begegnet.

Im Umweltgeschäft erhielten wir den Auftrag zur Planung, Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage in Pruszkow, Warschau. Für die Projekte in Moskau liegt noch keine Lösung vor. Da die Stadt Moskau nicht bereit ist, die erteilte Genehmigung der Inbetriebsetzung der Natriumhypochloritanlage aufrechtzuerhalten und den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, hat sich die EVN entschieden, die im Rahmen der Umsetzung des Projekts von der Bundesrepublik Deutschland gewährte Bundesgarantie für Direktinvestitionen im Ausland in Anspruch zu nehmen.

Die langfristige Finanzierung der EVN konnte weiter verstärkt werden. Im November 2013 wurde ein Kreditvertrag über 150,0 Mio. Euro mit der Europäischen Investitionsbank abgeschlossen. Die lukrierten Mittel werden für den Ausbau der Netzinfrastruktur in Niederösterreich verwendet, womit ein wesentlicher Beitrag zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit geleistet wird.

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2013/14 wird in diesem herausfordernden Umfeld bestätigt. Durch den Wegfall der aperiodischen Effekte, die das Finanzergebnis 2012/13 reduzierten, sollte mit einem Konzernergebnis über dem Niveau des Geschäftsjahres 2012/13 zu rechnen sein. Aufgrund der weiterhin bestehenden Verwerfungen an den Energiemärkten kann jedoch von einer Rückkehr auf das Niveau der letzten Jahre nicht ausgegangen werden. Die Entwicklungen im eingeleiteten Schiedsgerichtsverfahren mit dem Staat Bulgarien und der Fortgang der Aktivitäten in Moskau könnten das Konzernergebnis wesentlich beeinflussen.

Maria Enzersdorf, im Februar 2014

Sprecher des Vorstands Mitglied des Vorstands

Dipl.-Ing. Dr. Peter Layr Mag. Stefan Szyszkowitz, MBA

Zwischenlagebericht

Wirtschaftliches und energiewirtschaftliches Umfeld

BIP-Wachstum % 2015f 2014f 2013e 2012 2011
EU-281) 1,8–1,9 1,3–1,4 0,0 –0,4 1,6
Österreich2)3) 1,7–2,0 1,7 0,3–0,4 0,9 2,8
Bulgarien1)2)4) 1,8–3,5 1,5–2,0 0,5–0,8 0,8 1,8
Kroatien1)2)4) 1,0–2,0 0,0–1,5 –0,2– (–1,0) –2,0 0,0
Mazedonien5)6) 3,6 3,1 2,0 –0,3 2,8
Albanien4)5)6) 2,5–3,0 2,0–2,5 1,7–1,8 1,6 3,0

1) Quelle: "European Economic Forecast, Spring 2013", EU-Kommission, November 2013

2) Quelle: "Prognose der Österreichischen Wirtschaft 2013–15", IHS, Dezember 2013

3) Quelle: "Prognose für 2014 und 2015: Aufschwung bleibt wegen Konsumschwäche flach", WIFO, Dezember 2013

4) Quelle: "Strategie Österreich und CEE 1. Quartal 2014", Raiffeisen Research, Dezember 2013

5) Quelle: "ECA Economic Outlook", Weltbank, Jänner 2014

6) Quelle: "World Economic Outlook", International Monetary Fund, April 2013

Wirtschaftliches Umfeld

Im Euroraum stellte sich in der Berichtsperiode eine Verbesserung der Konjunktur ein. Die restriktive Budgetpolitik vieler Mitgliedsländer und die geringe Inflation erschweren allerdings den Abbau der Verschuldung von privaten Haushalten und Unternehmen, die in einigen Ländern bereits sehr hoch ist und teilweise noch weiter steigt. Das belastet den privaten Konsum ebenso wie die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Vom Leistungsbilanzdefizit der europäischen Peripherieländer geht weiterhin ein nennenswertes Risiko aus. Für 2014 wird dennoch mit einem Aufschwung der Konjunktur und einem BIP-Wachstum von 1,3 % bis 1,4 % gerechnet. Für 2015 soll sich diese Entwicklung nachhaltig fortsetzen.

In Österreich wird aufgrund der deutlichen Verbesserung der internationalen Rahmenbedingungen in den kommenden Quartalen mit einer weiteren Belebung der Konjunkturdynamik gerechnet. Die Realisierung bislang aufgeschobener Investitionen und eine höhere Nachfrage in wichtigen Zielländern wie Deutschland und den USA sollten diese Dynamik unterstützen. Für den privaten Konsum wird aufgrund der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt und der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte mit keiner deutlichen Erholung gerechnet. In Summe wird für 2014 ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,7 % erwartet. Dieser positive Trend soll sich laut Prognosen nachhaltig fortsetzen und 2015 zu einem Anstieg der Konjunktur um bis zu 2,0 % führen.

Kennzahlen zum energiewirtschaftlichen Umfeld 2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
+/–
in %
Temperaturbedingter Energiebedarf1)
%
Österreich 89,8 99,8 –10,0
Bulgarien 92,1 92,9 –0,8
Mazedonien 96,3 93,1 3,3
Primärenergie und CO2-Emissionszertifikate
Rohöl – Brent
EUR/Barrel
80,3 84,8 –5,3
Gas – NCG2)
EUR/MWh
27,2 27,3 –0,3
Kohle – API#23)
EUR/Tonne
61,7 68,6 –10,0
CO2-Emissionszertifikate (2./3. Periode)
EUR/Tonne
4,7 7,6 –37,9
Strom – EEX Forwardmarkt4)
Grundlaststrom
EUR/MWh
43,8 53,8 –18,6
Spitzenlaststrom
EUR/MWh
56,7 67,3 –15,7
Strom – EPEX Spotmarkt5)
Grundlaststrom
EUR/MWh
37,6 41,4 –9,3
Spitzenlaststrom
EUR/MWh
50,8 55,3 –8,3

1) Berechnet nach Heizgradsummen; die Basis (100 %) entspricht in Österreich dem Durchschnittswert von 1996 bis 2010, in Bulgarien jenem von 2004 bis 2011 und in Mazedonien jenem ab 2001; ausgewiesene Veränderung in Prozentpunkten.

2) Net Connect Germany (NCG) – EEX-(European Energy Exchange)-Börsenpreis für Erdgas

3) Notierung in ARA (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen)

4) Durchschnittspreise der jeweiligen Quartals-Forward-Preise, beginnend ein Jahr vor dem jeweiligen Zeitraum an der EEX

5) EPEX Spot – European Power Exchange

Seit dem Herbst 2013 zeichnet sich in mehreren südosteuropäischen Volkswirtschaften eine Konjunkturerholung ab. So auch in Bulgarien, wo die Exporte in den ersten neun Monaten 2013 deutlich zulegen konnten. Dieser Trend sollte sich im Zuge des EU-weiten Aufschwungs fortsetzen. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt dürfte sich nicht entschärfen; für 2014 wird nur ein geringfügiger Rückgang der Arbeitslosenquote auf 12,5 % erwartet. Für das Jahr 2014 wird mit einem BIP-Wachstum von bis zu 2,0 % gerechnet. Erst im Jahr 2015 entspricht die Wachstumsrate mit einem Anstieg um bis zu 3,5 % dem erwarteten Potenzial.

Die wirtschaftliche Lage Kroatiens zeigt sich auch im Jahr 2014 angespannt. Aufgrund höherer Zinsausgaben infolge der gestiegenen Risikoprämie bei der Bedienung der Staatsschulden wird das Haushaltsdefizit im Jahr 2014 steigen. Die signifikant verbesserte Steuereinhebung und die Maßnahmen zur Festigung der Steuerdisziplin sowie zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft werden dieser Entwicklung zumindest teilweise entgegenwirken. Nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Jahr 2013 ist für 2014 mit einem Anstieg um bis zu 1,5 % zu rechnen. Die Prognosen für 2015 liegen in einer Bandbreite von 1,0 % bis 2,0 %.

In Mazedonien wird für 2014 aufgrund der stärkeren Wirtschaftsdynamik in den benachbarten Volkswirtschaften ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 3,1 % prognostiziert. 2015 soll sich dieser Trend fortsetzen und zu einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 3,6 % führen.

In Albanien hat sich das Budgetdefizit 2013 ausgeweitet, und auch die Staatsschulden sind zuletzt angestiegen. Der verstärkte Kampf gegen die Korruption sollte hingegen positive Effekte auslösen. Für das laufende Jahr 2014 wird ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um bis zu 2,5 % und für 2015 um bis zu 3,0 % prognostiziert.

Energiewirtschaftliches Umfeld

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 war von einer wärmeren Witterung geprägt. Während die Heizgradsummen in Bulgarien und Mazedonien in etwa auf dem milden Temperaturniveau des Vorjahres lagen, wurde in Österreich ein Rückgang um 10,0 Prozentpunkte verzeichnet.

In der Berichtsperiode lag der Durchschnittspreis für Rohöl der Sorte Brent auf USD-Basis in etwa auf Vorjahresniveau. Auf Eurobasis hingegen lag der Vergleichswert aufgrund des stärkeren Euros mit 80,3 Euro pro Barrel um 5,3 % unter dem Vorjahr. Der durchschnittliche EEX-Börsenpreis für Erdgas notierte im ersten Quartal 2013/14 mit 27,2 Euro pro MWh nahezu auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Der Preis für Kohle sank um 10,0 % auf 61,7 Euro je Tonne. Ausschlaggebend dafür waren hohe Lagerbestände, eine robuste Angebotsseite sowie die gedämpften konjunkturellen Entwicklungen, vor allem in China. Der Rückgang bei den Preisen für CO2-Emissionszertifikate setzte sich fort; diese lagen mit 4,7 Euro je Tonne um 37,9 % unter jenen der Vergleichsperiode.

Sowohl die Termin- als auch die Spotmarktpreise für Grundbzw. Spitzenlaststrom sind in der Berichtsperiode weiter gesunken. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf den fortgesetzten Ausbau der Erzeugungskapazitäten der erneuerbaren Energien in Österreich und Deutschland sowie auf die geringeren Preise für Kohle und CO2-Emissionszertifikate zurückzuführen. Die für die Berichtsperiode geltenden Terminpreise für Grundlaststrom sanken um 18,6 % auf 43,8 Euro und jene für Spitzenlaststrom um 15,7 % auf 56,7 Euro pro MWh. Im Vergleich zur Vorjahresperiode gingen die Spotmarktpreise für Grundlaststrom um 9,3 % auf 37,6 Euro pro MWh und jene für Spitzenlaststrom um 8,3 % auf 50,8 Euro pro MWh zurück.

Geschäftsentwicklung

Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Kennzahlen

  • Umsatz: –7,9 % auf 731,1 Mio. Euro
  • EBITDA: –10,9 % auf 154,6 Mio. Euro
  • EBIT: –17,4 % auf 96,0 Mio. Euro
  • Finanzergebnis: +44,6 % auf –6,5 Mio. Euro
  • Konzernergebnis: –9,5 % auf 64,7 Mio. Euro

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 erwirtschaftete die EVN Umsatzerlöse in Höhe von 731,1 Mio. Euro, die um 62,9 Mio. Euro bzw. 7,9 % unter dem Wert der Vergleichsperiode lagen. Hauptverantwortlich dafür war zum einen vor allem das geringere Volumen an Endabrechnungen im internationalen Umweltprojektgeschäft; zum anderen sanken die Energieerlöse infolge des temperaturbedingten Absatzrückgangs und der Senkung der Energiepreise in Österreich für Strom und Gas für Haushalts- und Kleingewerbekunden. Der im Ausland erzielte Umsatz in Höhe von 285,5 Mio. Euro (Vorjahr: 325,5 Mio. Euro) entspricht einem Anteil am Gesamtumsatz von 39,0 % (Vorjahr: 41,0 %).

Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen in der Berichtsperiode um 9,4 Mio. Euro bzw. 30,3 % auf 21,7 Mio. Euro zurück. Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus positiven Einmaleffekten im Vorjahr und niedrigeren Bestandsveränderungen.

Der Aufwand für Fremdstrombezug und Energieträger reduzierte sich vor allem aufgrund geringerer Strom- und Gasbeschaffungskosten um 18,9 Mio. Euro bzw. 4,3 % auf 424,8 Mio. Euro.

Die Position Fremdleistungen und sonstiger Materialaufwand sank infolge der Entwicklungen im internationalen Umweltgeschäft um 38,3 Mio. Euro bzw. 42,4 % auf 52,1 Mio. Euro.

Der durchschnittliche Personalstand ging um 59 Mitarbeiter bzw. 0,8 % auf 7.443 Mitarbeiter zurück. In Österreich blieb die Anzahl der Mitarbeiter nahezu konstant. Im Ausland wurde der Personalstand durch Prozess- und Organisationsoptimierungen um 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr reduziert. In Summe stieg der Personalaufwand unter anderem durch kollektivvertragliche Lohn- und Gehaltsanpassungen um 4,0 Mio. Euro bzw. 5,4 % auf 78,0 Mio. Euro.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit 43,4 Mio. Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

In Summe führten diese Entwicklungen zu einem Rückgang des EBITDA um 18,9 Mio. Euro bzw. 10,9 % auf 154,6 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge lag mit 21,1 % um 0,7 Prozentpunkte unter dem Vorjahr.

Der Abschreibungsaufwand stieg in der Berichtsperiode um 1,3 Mio. Euro bzw. 2,2 % auf 58,5 Mio. Euro.

Per Saldo lag das operative Ergebnis (EBIT) mit 96,0 Mio. Euro um 20,2 Mio. Euro bzw. 17,4 % unter der Vergleichsperiode.

Das Finanzergebnis wurde im ersten Quartal 2013/14 von –11,7 Mio. Euro auf –6,5 Mio. Euro verbessert, wobei die Vergleichsperiode von einem negativen Ergebnisbeitrag der EconGas in Höhe von 20,4 Mio. Euro geprägt war. Ergebnisreduzierend wirkte ein Rückgang des Beteiligungsergebnisses der Rohöl-Aufsuchungs AG.

In Summe führten diese Entwicklungen zu einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 89,6 Mio. Euro, das damit

um 15,0 Mio. Euro bzw. 14,3 % unter dem Vorjahr lag. Unter Berücksichtigung eines geringeren Ertragsteueraufwands wurde ein Ergebnis nach Ertragsteuern von 69,0 Mio. Euro verzeichnet. Dies entspricht einem Rückgang um 13,1 Mio. Euro bzw. 15,9 %.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 lag das Konzernergebnis mit 64,7 Mio. Euro um 6,8 Mio. Euro bzw. 9,5 % unter dem Wert der Vergleichsperiode.

Geldflussrechnung

Der Cash Flow aus dem Ergebnis sank aufgrund des niedrigeren Ergebnisses vor Ertragsteuern, geringerer unbarer Ergebniskomponenten aus den At-Equity-Beteiligungen und den langfristigen Rückstellungen um 45,5 Mio. Euro bzw. 30,0 % auf 106,1 Mio. Euro.

Der Cash Flow aus dem operativen Bereich wurde um 44,8 Mio. Euro bzw. 82,0 % auf 99,5 Mio. Euro verbessert. Dafür hauptverantwortlich waren ein gegenüber dem Vorjahr geringerer Anstieg des Working Capitals und die Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen für die Vermarktung der eigenen Stromproduktion.

Der Cash Flow aus dem Investitionsbereich, der durch Sachanlageinvestitionen, Kapitaleinzahlungen in At-Equity-Beteiligungen und Investitionen in kurzfristige Wertpapiere geprägt ist, stieg um 13,6 Mio. Euro bzw. 10,0 % auf 148,9 Mio. Euro.

Der Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich belief sich auf 69,5 Mio. Euro nach 111,6 Mio. Euro im Vorjahr. Der Zahlungszufluss ergibt sich aus der Ziehung des Kredits bei der Europäischen Investitionsbank abzüglich der planmäßigen Tilgungen aus den bestehenden Finanzierungen.

In Summe resultiert darauf für das erste Quartal 2013/14 ein positiver Cash Flow von 20,0 Mio. Euro. Der Stand des Fonds der liquiden Mittel erhöhte sich von 224,8 Mio. Euro auf 244,8 Mio. Euro. Darüber hinaus standen nicht gezogene Kreditlinien in Summe von 675,0 Mio. Euro zur Verfügung.

Bilanz

Die Bilanzsumme der EVN lag per 31. Dezember 2013 mit 7.276,7 Mio. Euro um 174,6 Mio. Euro bzw. 2,5 % über dem Wert vom 30. September 2013.

Die langfristigen Vermögenswerte blieben im ersten Quartal 2013/14 annähernd gleich bei 6.127,1 Mio. Euro (30. September 2013: 6.125,1 Mio. Euro), was einen Anteil am Gesamtvermögen von 84,2 % (30. September 2013: 86,2 %) darstellt. Während der Wertansatz der in den sonstigen Beteiligungen ausgewiesenen direkt gehaltenen Verbund-Beteiligung aufgrund des gesunkenen Aktienkurses der Verbund-Aktie zurückging, stiegen die At-Equity-Beteiligungen aufgrund von Kapitalzuschüssen und das übrige langfristige Vermögen vor allem aufgrund eines höheren Anstiegs des Wertpapieranteils im Fonds zur Deckung der Pensionsrückstellungen.

Der Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte um 172,6 Mio. Euro bzw. 17,7 % auf 1.149,6 Mio. Euro stammt aus saisonal höheren Forderungen aus dem Energiegeschäft, gestiegenen kurzfristigen Wertpapieren und den aufgrund des positiven Cash Flows vermehrten liquiden Mitteln.

Das Eigenkapital wurde um 24,6 Mio. Euro bzw. 0,8 % auf 3.091,1 Mio. Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 31. Dezember 2013 auf 42,5 % (30. September 2013: 43,2%). Die von der 85. Hauptversammlung am 16. Jänner 2014 genehmigte Dividende von 0,42 Euro pro Aktie wurde am 24. Jänner 2014 ausgeschüttet.

Die langfristigen Schulden stiegen um 119,5 Mio. Euro bzw. 4,2 % auf 2.948,4 Mio. Euro. Der Hauptgrund dafür war die Aufnahme eines langfristigen Darlehens über 150,0 Mio. Euro bei der Europäischen Investitionsbank zur Finanzierung zukünftiger Netzinvestitionen. Dem standen laufende, planmäßige Tilgungen gegenüber.

Die kurzfristigen Schulden betrugen zum Quartalsstichtag 1.237,2 Mio. Euro, was einen Anstieg um 30,5 Mio. Euro bzw. 2,5 % bedeutet. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten gingen aufgrund planmäßiger Tilgungen von Darlehen zurück. Dem standen Anstiege in den kurzfristigen Steuerverbindlichkeiten, in den kurzfristigen Rückstellungen für die Vermarktung der eigenen Stromproduktion, in den Lieferantenverbindlichkeiten aufgrund von saisonalen Effekten und in den übrigen kurzfristigen Schulden gegenüber.

Die Nettoverschuldung sank gegenüber dem 30. September 2013 um 58,9 Mio. Euro auf 1.503,4 Mio. Euro und das Gearing von 50,9 % auf 48,6 %.

Entwicklung der Segmente

Überblick

Die Konzernstruktur der EVN umfasst das Energiegeschäft, das Umweltgeschäft sowie Strategische Beteiligungen und Sonstiges. Funktional betrachtet wird im Energiegeschäft bei Strom und Wärme die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung, über den Transport bis hin zur Verteilung und Versorgung abgedeckt, bei Gas die Wertschöpfungsstufen Transport und Verteilung. Das Produktportfolio wird ergänzt durch Aktivitäten der Tochtergesellschaften in verwandten Geschäftsfeldern sowie in regionalen Kabel-TV- und Telekommunikationsdienstleistungen. Das Umweltgeschäft umfasst die Aktivitäten der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie der thermischen Abfallverwertung.

Die Definition der operativen Segmente erfolgt gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" ausschließlich basierend auf der internen Organisations- und Berichtsstruktur. Nachstehend werden die operative Entwicklung der sechs Segmente und die Auswirkungen der energiewirtschaftlichen Kennzahlen auf deren Geschäftsverlauf beschrieben.

Geschäftsbereiche Segmente Aktivitäten
Energiegeschäft Erzeugung Stromerzeugung aus thermischen Quellen und erneuerbaren Energien an
österreichischen und internationalen Standorten
Energiehandel und -vertrieb Beschaffung von Strom und Primärenergieträgern, Handel und Verkauf
von Strom und Gas an Endkunden und auf Großhandelsmärkten sowie
Wärmeproduktion und -verkauf
Netzinfrastruktur Inland Betrieb der regionalen Strom- und Gasnetze sowie der Netze für
Kabel-TV und Telekommunikation
Energieversorgung
Südosteuropa
Betrieb von Stromnetzen und Stromverkauf an Endkunden in Bulgarien
und Mazedonien, Wärmeerzeugung und -verkauf in Bulgarien, Stromerzeu
gung in Mazedonien, Errichtung und Betrieb von Gasnetzen in Kroatien,
Energiehandel für die gesamte Region
Umweltgeschäft Umwelt Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, thermische Abfallverwertung
in Österreich, der Betrieb von Blockheizkraftwerken in Moskau sowie
internationales Projektgeschäft
Sonstige
Geschäftsaktivitäten
Strategische Beteiligungen
und Sonstiges
Strategische und sonstige Beteiligungen, Konzernfunktionen
2013/14 2012/13 +/–
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh 1. Quartal 1. Quartal absolut in %
Stromerzeugung 968 923 44 4,8
Erneuerbare Energie1) 479 374 105 28,1
Wärmekraftwerke2) 488 549 –61 –11,1
Netzabsatz
Strom 5.532 5.465 68 1,2
Gas3) 4.772 4.936 –164 –3,3
Energieverkauf an Endkunden
Strom 5.279 5.403 –124 –2,3
Mittel- und Westeuropa4) 1.877 2.007 –129 –6,4
Südosteuropa 3.401 3.396 6 0,2
Gas 2.053 2.185 –132 –6,1
Wärme 654 644 10 1,5
Mittel- und Westeuropa4) 589 573 16 2,8
Südosteuropa 65 71 –6 –8,9

1) Umfasst auch die Bio-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Österreich im Segment Energiehandel und -vertrieb, Kleinwasserkraftwerke in Mazedonien im Segment Energieversorgung Südosteuropa sowie Blockheizkraftwerke in Moskau im Segment Umwelt. Die Erlöse aus der Vermarktung sind im jeweiligen Segment enthalten.

2) Beinhaltet auch die Cogeneration-Anlage in Bulgarien im Segment Energieversorgung Südosteuropa und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in Österreich im Segment Energiehandel und -vertrieb. Die Erlöse aus der Vermarktung sind im jeweiligen Segment enthalten.

3) Inkl. Netzabsatz an Kraftwerke der EVN sowie Gasnetzabsatz in Kroatien

4) Mittel- und Westeuropa beinhaltet Österreich und Deutschland.

Erzeugung

Das Segment Erzeugung umfasst die Stromerzeugung aus thermischen Produktionskapazitäten und erneuerbarer Energie in Österreich, Deutschland, Bulgarien und Albanien sowie Projekte für zukünftige Erzeugungsanlagen in Österreich und Bulgarien.

Die Außenumsätze des Segments resultieren vorwiegend aus dem Verkauf erneuerbarer Energie aus Windkraft. Für den konzerninternen Umsatz wird für die Stromerzeugung (im Wesentlichen für Wasserkraftwerke sowie nicht mehr im Förderregime stehende Windkraftanlagen) der Strommarktpreis abgebildet. Für die thermische Erzeugung der EVN AG sowie für die Speicherkraftwerke wird der Optionswert dargestellt. Der Optionswert spiegelt im Wesentlichen die ermittelte Differenz zwischen den Forward-Preisen für Strom und den Brennstoffkosten wider. Darüber hinaus sind die Bereitstellung sowie der Abruf von Reservekapazitäten zur Stützung der Netzsicherheit im süddeutschen Raum im Optionswert enthalten. Die Vermarktung des erzeugten Stroms sowie die Primärenergiebeschaffung werden im Segment Energiehandel und -vertrieb ausgewiesen.

Das Beteiligungsergebnis umfasst vor allem die Ergebnisbeiträge aus den Beteiligungen der Kraftwerke sowie den Kraftwerksprojekten Duisburg-Walsum, Verbund-Innkraftwerke und Ashta. Bis inklusive erstes Halbjahr 2012/13 war im Beteiligungsergebnis der 50 %-Anteil am Wasserkraftwerksprojekt am Fluss Devoll, Albanien, inkludiert, der im Jahr 2013 an den Projektpartner Statkraft A.S. verkauft wurde.

Highlights

  • Anstieg der Erzeugung aus erneuerbarer Energie
  • Gutes Wasser- und Winddargebot
  • Kapazitätserweiterung: z.B. Inbetriebnahme des Windparks Deutsch-Wagram
  • Umsatzrückgang um 3,5 %
  • Rückläufige Strommarktpreise
  • Geringerer Optionswert durch Wegfall der Gratis-CO2-Emissionszertifikate
  • Einleitung rechtlicher Schritte im Zusammenhang mit Duisburg-Walsum

Im ersten Quartal 2013/14 konnte die Stromerzeugung der EVN um 31 GWh bzw. 4,1 % auf 800 GWh erhöht werden. Die Erzeugung aus erneuerbarer Energie lag mit 408 GWh um 82 GWh bzw. 25,1 % über dem Vorjahr. Ausschlaggebend für diesen Anstieg waren das im Vergleich zum Vorjahr bessere Wasserdargebot, die Vollinbetriebnahme des Wasserkraftwerks Ashta, Albanien, im zweiten Quartal 2012/13 sowie die höheren Mengen aus den Innkraftwerken. Der Erzeugungskoeffizient der Wasserkraftwerke lag in der Berichtsperiode bei 116,0 % (Vorjahr: 109,0 %). Des Weiteren wurde im September 2013 der Windpark Deutsch-Wagram in Betrieb genommen, und das Winddargebot lag über den Vergleichswerten des Vorjahres. Die Produktion aus den eigenen Wärmekraftwerken wurde hingegen um 51 GWh bzw. 11,4 % auf 392 GWh gesenkt. Dies ist auf einen reduzierten Einsatz des Kraftwerks Dürnrohr zurückzuführen.

Auf Konzernebene konnten in der Berichtsperiode 18,3 % (Vorjahr: 17,1 %) des abgesetzten Stroms durch eigene Produktion abgedeckt werden. Ohne Berücksichtigung des Energieverkaufs im Segment Energieversorgung Südosteuropa lag der Deckungsgrad bei 51,6 % (Vorjahr: 46,0 %). Der Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromproduktion auf Konzernebene lag bei 49,5 % (Vorjahr: 40,5 %).

Die Umsatzerlöse des Segments lagen trotz der gestiegenen Erzeugungsmengen aus erneuerbarer Energie mit 32,3 Mio. Euro um 1,2 Mio. Euro bzw. 3,5 % unter dem Vorjahr. Neben den rückläufigen Strommarktpreisen ist diese Entwicklung auf die Verringerung des Optionswerts der thermischen Kraftwerke infolge des Wegfalls der Gratis-CO2-Emissionszertifikate zurückzuführen. Dem standen wie auch schon im Vorjahr die Erlöse aus der Bereitstellung von Reservekapazitäten zur Stützung der Netzsicherheit im süddeutschen Raum gegenüber.

Der operative Aufwand lag in der Berichtsperiode mit 16,6 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Per Saldo sank das EBITDA um 1,2 Mio. Euro bzw. 7,4% auf 15,7 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung eines nahezu gleichbleibenden Abschreibungsaufwands lag das operative Ergebnis (EBIT) mit 8,7 Mio. Euro um 1,3 Mio. Euro bzw. 13,4 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Das Finanzergebnis ging im ersten Quartal 2013/14 um 2,8 Mio. Euro bzw. 84,0 % auf –6,2 Mio. Euro zurück. Dies ist vor allem auf ein geringeres Beteiligungsergebnis infolge von Rückstellungen für Rechts- und Beratungsaufwendungen für die eingeleiteten rechtlichen Schritte im Zusammenhang mit dem Kohlekraftwerk Duisburg-Walsum zurückzuführen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit 2,5 Mio. Euro um 4,2 Mio. Euro bzw. 62,6 % unter dem Vorjahreswert.

Das Investitionsvolumen wurde im ersten Quartal 2013/14 um 3,8 Mio. Euro bzw. 66,1 % auf 9,6 Mio. Euro erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den Bauarbeiten für den Windpark im Gemeindegebiet Prellenkirchen, dessen Inbetriebnahme im Februar 2014 erfolgte. Gemeinsam mit einem Partner wurden acht Windräder mit einer Gesamtkapazität von 24 MW errichtet, die rund 16.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen.

Energiehandel und -vertrieb

Das Segment Energiehandel und -vertrieb erfasst den Handel und Verkauf von Strom und Erdgas an Endkunden vorwiegend am österreichischen Heimmarkt und auf Großhandelsmärkten, die Beschaffung von Strom, Erdgas und anderen Primärenergieträgern sowie Wärmeproduktion und -verkauf.

Die konzerninternen Umsätze umfassen im Wesentlichen den Verkauf von Strom an das Segment Netzinfrastruktur Inland zur Abdeckung der Netzverluste.

2013/14 2012/13 +/–
Kennzahlen – Erzeugung 1. Quartal 1. Quartal absolut in %
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Stromerzeugung 800 768 31 4,1
Erneuerbare Energie 408 326 82 25,1
Wärmekraftwerke 392 442 –51 –11,4
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 9,6 9,1 0,6 6,1
Innenumsatz 22,7 24,4 –1,7 –7,1
Gesamtumsatz 32,3 33,5 –1,2 –3,5
Operativer Aufwand –16,6 –16,6 –0,1 –0,4
EBITDA 15,7 16,9 –1,2 –7,4
Abschreibungen –7,0 –6,9 –0,1 –1,3
Operatives Ergebnis (EBIT) 8,7 10,0 –1,3 –13,4
Finanzergebnis –6,2 –3,4 –2,8 –84,0
Ergebnis vor Ertragsteuern 2,5 6,7 –4,2 –62,6
Gesamtvermögen 868,4 848,0 20,4 2,4
Investitionen1) 9,6 5,8 3,8 66,1

Das Beteiligungsergebnis errechnet sich im Wesentlichen aus den Ergebnisbeiträgen der EconGas, der e&t und der Fernwärmegesellschaften in St. Pölten und in Steyr.

Highlights

Energieverkauf an Endkunden:

  • Rückgang beim Strom- und Gasabsatz
  • Höherer Wärmeabsatz durch die neue Fernwärmeanlage in Steyr

Energieeffizienzoffensive

  • Senkung der Energiepreise für Strom und Gas per 1. Oktober 2013
  • Bonifikation bei Anschaffung energieeffizienter Geräte und Energiedienstleistungen

Im ersten Quartal 2013/14 sank der Stromverkauf an Endkunden aufgrund geringerer Absatzmengen der EnergieAllianz Austria außerhalb des Versorgungsgebiets der EVN um 129 GWh bzw. 6,4 % auf 1.877 GWh. Die milde Witterung in der Berichtsperiode führte darüber hinaus zu einem Rückgang des Gasabsatzes an Endkunden um 132 GWh bzw. 6,1 % auf 2.053 GWh. Der Wärmeverkauf an Endkunden hingegen lag aufgrund eines höheren Absatzes durch die Fernwärmegesellschaft Steyr mit 589 GWh um 16 GWh bzw. 2,8 % über dem Vergleichswert der Vorjahresperiode.

Die Umsatzerlöse gingen in der Berichtsperiode um 28,4 Mio. Euro bzw. 8,7 % auf 296,8 Mio. Euro zurück. Ausschlaggebend hierfür waren im Wesentlichen die Senkung der Energiepreise für Strom und Gas für Haushalts- und Kleingewerbekunden per 1. Oktober 2013 sowie der temperaturbedingte Absatzrückgang. Die Umsatzerlöse im Wärmebereich lagen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Aufgrund geringerer Strom- und Gasbezugskosten konnte der operative Aufwand um 28,8 Mio. Euro bzw. 10,1 % auf 257,2 Mio. Euro gesenkt werden. Per Saldo lag das EBITDA mit 39,6 Mio. Euro um 0,4 Mio. Euro bzw. 0,9 % über dem Vorjahr.

Unter Berücksichtigung eines nahezu gleichbleibenden Abschreibungsaufwands erhöhte sich das operative Ergebnis (EBIT) um 0,2 Mio. Euro bzw. 0,6 % auf 35,8 Mio. Euro. Das Finanzergebnis stieg um 18,5 Mio. Euro bzw. 87,8 % auf –2,6 Mio. Euro, wobei in der Vergleichsperiode ein negativer Ergebnisbeitrag der EconGas in Höhe von 20,4 Mio. Euro zu verzeichnen war. In Summe führten diese Entwicklungen zu einer Verbesserung des Ergebnisses vor Ertragsteuern um 18,7 % auf 33,2 Mio. Euro.

In der Berichtsperiode wurde das Investitionsvolumen um 2,2 Mio. Euro bzw. 90,3 % auf 4,6 Mio. Euro erhöht. Die Investitionsschwerpunkte des Segments bildeten weiterhin der Anlagen- und der Netzausbau im Wärmebereich.

2013/14 2012/13 +/–
Kennzahlen – Energiehandel und -vertrieb 1. Quartal 1. Quartal absolut in %
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Energieverkauf an Endkunden
Strom 1.877 2.007 –129 –6,4
Gas 2.053 2.185 –132 –6,1
Wärme 589 573 16 2,8
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 286,1 313,7 –27,7 –8,8
Innenumsatz 10,7 11,4 –0,7 –6,5
Gesamtumsatz 296,8 325,2 –28,4 –8,7
Operativer Aufwand –257,2 –285,9 28,8 10,1
EBITDA 39,6 39,2 0,4 0,9
Abschreibungen –3,8 –3,7 –0,1 –4,1
Operatives Ergebnis (EBIT) 35,8 35,6 0,2 0,6
Finanzergebnis –2,6 –21,0 18,5 87,8
Ergebnis vor Ertragsteuern 33,2 14,5 18,7
Gesamtvermögen 600,6 631,9 –31,3 –4,9
Investitionen1) 4,6 2,4 2,2 90,3

Netzinfrastruktur Inland

Neben dem Betrieb der regionalen Strom- und Gasnetze sowie der Netze für Kabel-TV und Telekommunikation in Niederösterreich und im Burgenland, werden im Segment Netzinfrastruktur Inland auch Konzerndienstleistungen erbracht. Diese Leistungen, die vor allem im Zusammenhang mit Bautätigkeiten anfallen, werden als konzerninterne Umsätze abgebildet.

Das Beteiligungsergebnis des Segments umfasst zum einen die Ausschüttung des R 138-Fonds an die Netz Niederösterreich GmbH und zum anderen die Anteile der Netz Niederösterreich GmbH an der AGGM Austrian Gas Grid Management AG.

Highlights

  • Gestiegener Stromnetzabsatz aufgrund höherer Nachfrage im Kundensegment Industrie
  • Rückläufiger Gasnetzabsatz aufgrund milderer Temperaturen
  • Netzausbau zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit

Die Netztarife im Strom- und Gasbereich werden im Zuge der Anreizregulierung jeweils per 1. Jänner durch einen Beschluss der E-Control-Kommission angepasst: Per 1. Jänner 2013 wurden die Gasnetztarife um durchschnittlich 2,5 % (1. Jänner 2012: Senkung um 1,9 %) und die Stromnetztarife um durchschnittlich 0,4 % (1. Jänner 2012: stabil) gesenkt.

Bei den Netzabsatzmengen zeigt sich für die Berichtsperiode ein differenziertes Bild: Einerseits konnte ein Anstieg des Stromnetzabsatzes um 22 GWh bzw. 1,1 % auf 2.101 GWh verzeichnet werden, andererseits waren die Gasnetzabsätze mit 4.770 GWh um 166 GWh bzw. 3,4 % niedriger als in der Vergleichsperiode. Die Steigerung des Stromnetzabsatzes ist vor allem auf eine höhere Nachfrage im Kundensegment Industrie zurückzuführen. Der Gasnetzabsatz ging hingegen aufgrund der vergleichsweise milderen Temperaturen im ersten Quartal 2013/14, die sich vor allem auf die Nachfrage der Haushaltskunden auswirkte, zurück.

Die Umsatzerlöse lagen in der Berichtsperiode mit 143,7 Mio. Euro um 2,5 Mio. Euro bzw. 1,8 % über denen des Vergleichszeitraums. Die Strom- und Gasnetzerlöse konnten um 3,1 Mio. Euro bzw. 2,7 % auf 117,9 Mio. Euro gesteigert werden. Hierin inkludiert ist eine Veränderung des Aktivpostens zur Berücksichtigung des Regulierungskontos in Höhe von 6,3 Mio. Euro. Im Kabel-TV- und Telekommunikationsbereich konnten leicht höhere Umsätze als im Vorjahr erwirtschaftet werden. Zurückzuführen ist dies auf steigende Kundenzahlen und Preisanpassungen.

Kennzahlen – Netzinfrastruktur Inland 2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
+/–
absolut
in %
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Netzabsatz
Strom 2.101 2.079 21,9 1,1
Gas 4.770 4.935 –165,7 –3,4
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 132,4 127,3 5,1 4,0
Innenumsatz 11,3 13,9 –2,5 –18,4
Gesamtumsatz 143,7 141,2 2,5 1,8
Operativer Aufwand –64,8 –63,0 –1,8 –2,9
EBITDA 78,9 78,2 0,7 0,9
Abschreibungen –25,2 –24,4 –0,8 –3,1
Operatives Ergebnis (EBIT) 53,8 53,8 0,0 –0,1
Finanzergebnis –4,6 –5,2 0,5 10,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 49,1 48,6 0,5 1,0
Gesamtvermögen 1.782,2 1.719,1 63,1 3,7
Investitionen1) 27,3 25,2 2,1 8,2

Bei um 1,8 Mio. Euro bzw. 2,9 % höheren operativen Aufwendungen von 64,8 Mio. Euro konnte in der Berichtsperiode ein EBITDA von 78,9 Mio. Euro im Vergleich zu 78,2 Mio. Euro in der Vergleichsperiode erzielt werden. Die Abschreibungen erhöhten sich um 0,8 Mio. Euro bzw. 3,1 % auf 25,2 Mio. Euro. In Summe resultierten diese Entwicklungen in einem operativen Ergebnis (EBIT) von 53,8 Mio. Euro, welches damit nahezu auf Vorjahresniveau lag. Das Finanzergebnis lag mit –4,6 Mio. Euro um 0,5 Mio. Euro bzw. 10,3 % über dem Vorjahresergebnis. Per Saldo konnte ein um 0,5 Mio. Euro bzw. 1,0 % verbessertes Ergebnis vor Ertragsteuern von 49,1 Mio. Euro erzielt werden.

Im ersten Quartal 2013/14 wurde das Investitionsvolumen um 2,1 Mio. Euro bzw. 8,2 % auf 27,3 Mio. Euro erhöht. Die Schwerpunkte lagen im Netzausbau zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Anbetracht der gestiegenen Einspeiseleistung aus dem intensiven Ausbau erneuerbarer Energie und im Ausbau der Gastransportleitung Westschiene. In der Berichtsperiode wurden insgesamt sechs Umspannwerke und zwei 110 kV-Leitungen fertiggestellt. Von der Gastransportleitung Westschiene konnten bereits 127 km fertiggestellt und mit Gas befüllt werden. Die Inbetriebnahme der noch fertigzustellenden 20 km ist für Mitte 2014 geplant.

Energieversorgung Südosteuropa

Im Segment Energieversorgung Südosteuropa werden der Betrieb von Stromnetzen sowie der Stromverkauf an Endkunden in Bulgarien und Mazedonien, Wärmeproduktion und -verkauf in Bulgarien, die Stromerzeugung in Mazedonien, der Gasverkauf an Endkunden in Kroatien sowie der Energiehandel für die gesamte Region zusammengefasst.

Highlights

  • Anstieg der Stromerzeugung aufgrund der Übernahme des Betriebs zusätzlicher Kleinwasserkraftwerke in Mazedonien im Vorjahr
  • Anstieg des Stromnetzabsatzes, jedoch temperaturbedingter Rückgang des Wärmeabsatzes
  • Senkungen der Endkundenpreise für Strom in Bulgarien und Mazedonien

In Bulgarien hat der Regulator im Vorjahr in mehreren Schritten Tarifänderungen durchgeführt: Nach einer Senkung der Endkundenpreise für Strom per 5. März 2013 um 7,3 % infolge der Kürzung der regulatorisch anerkannten Netzverluste der Verteilnetzbetreiber wurden die Preise für Haushaltskunden am 1. August 2013 erneut um 4,2 % reduziert. Darüber hinaus hat der Regulator die Änderungen an der Methodologie zur

Kennzahlen – Energieversorgung Südosteuropa 2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
+/–
absolut
in %
Energiewirtschaftliche Kennzahlen GWh
Stromerzeugung 102 90 12 13,1
Erneuerbare Energie 20 2 18
Wärmekraftwerke 82 88 –6 –6,8
Netzabsatz Strom1) 3.432 3.386 46 1,4
Wärmeverkauf an Endkunden 65 71 –6 –8,9
Finanzkennzahlen Mio. EUR
Außenumsatz 263,9 266,7 –2,9 –1,1
Innenumsatz 0,0*) 0,0*)
Gesamtumsatz 263,9 266,7 –2,8 –1,1
Operativer Aufwand –251,4 –242,1 –9,2 –3,8
EBITDA 12,5 24,6 –12,1 –49,1
Abschreibungen –15,6 –15,7 0,1 0,8
Operatives Ergebnis (EBIT) –3,1 8,9 –12,0
Finanzergebnis –7,5 –8,2 0,7 8,5
Ergebnis vor Ertragsteuern –10,6 0,7 –11,3
Gesamtvermögen 1.446,8 1.292,9 154,0 11,9
Investitionen2) 24,5 37,1 –12,7 –34,2

*) Kleinbetrag

1) In Bulgarien und Mazedonien entspricht der Energieverkauf an Endkunden im Wesentlichen dem derzeitigen Netzabsatz.

Kompensation der Mehrkosten für Ökostrom und für Strom aus hocheffizienten Cogeneration-Anlagen (vom 1. Juli 2012 bis 1. August 2013 Zwischenfinanzierung der Mehrkosten durch die EVN) zurückgenommen. Am 30. Dezember 2013 wurden vom Regulator mit Wirksamkeit 1. Jänner 2014 nochmals sowohl die Tag- als auch Nachttarife für Strom für Haushaltskunden um rund 1,0 % bzw. 10,0 % gesenkt. Dieser Preisentscheid resultiert primär aus einer neuerlichen Senkung der anerkannten Netzverluste auf 8,0 %.

Die Endkundenpreise für Wärme in Bulgarien wurden per 1. Jänner 2013 infolge einer Preissenkung für Gas (Reduktion um 9,8 %) um 5,9 % reduziert.

In Mazedonien gab der Regulator per 1. Juli 2013 eine Senkung der Strompreise für Endkunden um durchschnittlich 3,0 % bekannt, wobei gleichzeitig die Beschaffungspreise und die Tarife für die staatlichen Unternehmen AD ELEM als Stromproduzent und AD MEPSO als Übertragungsnetzbetreiber erhöht wurden.

Die Stromerzeugung der EVN in Südosteuropa konnte im ersten Quartal 2013/14 um 12 GWh bzw. 13,1 % auf 102 GWh erhöht werden. Zurückzuführen ist der Anstieg auf den Beitrag der sieben Kleinwasserkraftwerke in Mazedonien, welche bis Jänner 2013 verpachtet waren.

Der Stromnetzabsatz lag mit 3.432 GWh um 46 GWh bzw. 1,4 % über dem Vorjahr. Der Wärmeverkauf an Endkunden in Bulgarien ging vor allem aufgrund der relativ milden Temperaturen um 6 GWh bzw. 8,9 % auf 65 GWh zurück.

In der Berichtsperiode gingen die Umsatzerlöse des Segments um 2,8 Mio. Euro bzw. 1,1 % auf 263,9 Mio. Euro zurück. Dies ist vor allem auf die Preisentscheide in der Region und einen geringeren Wärmeabsatz in Bulgarien zurückzuführen.

Der operative Aufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Mio. Euro bzw. 3,8 % auf 251,4 Mio. Euro, wobei in der Vorjahresperiode Einmaleffekte den operativen Aufwand reduzierten. In Summe führten diese Entwicklungen zu einem um 12,1 Mio. Euro bzw. 49,1 % niedrigeren EBITDA von 12,5 Mio. Euro. Der Abschreibungsaufwand blieb in der Berichtsperiode nahezu auf Vorjahresniveau. Per Saldo lag das EBIT mit –3,1 Mio. Euro um 12,0 Mio. Euro unter dem Wert der Vergleichsperiode.

Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund eines niedrigeren Zinsaufwands um 0,7 Mio. Euro bzw. 8,5 % auf 7,5 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern reduzierte sich um 11,3 Mio. Euro auf –10,6 Mio. Euro.

Im ersten Quartal 2013/14 wurde das Investitionsvolumen um 12,7 Mio. Euro bzw. 34,2 % auf 24,5 Mio. Euro gesenkt. Der Rückgang resultiert aus dem hohen Investitionsniveau der Vergleichsperiode.

Umwelt

Das Segment Umwelt setzt sich aus den Bereichen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, thermische Abfallverwertung im Inland, dem Betrieb von Blockheizkraftwerken in Moskau sowie dem internationalen Projektgeschäft in 18 Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas zusammen.

Im Beteiligungsergebnis des Segments werden im Wesentlichen die Ergebnisbeiträge der kroatischen ZOV (Planung, Finanzierung und Bau der zentralen Kläranlage in Zagreb) und ZOV UIP (Betriebsführung der zentralen Kläranlage in Zagreb) abgebildet.

Highlights

  • Umsatzrückgang durch geringere Abrechnungen im internationalen Projektgeschäft
  • Beauftragung für die Planung, Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage Pruszkow in Warschau
  • Weiterhin schwieriger Verlauf der Umsetzung von Umweltprojekten in Moskau
  • Baubeginn einer Naturfilteranlage zur Sicherung und Verbesserung der Trinkwasserversorgung in Niederösterreich

Im ersten Quartal 2013/14 lagen die Umsatzerlöse des Segments bei 44,5 Mio. Euro und waren damit um 36,5 Mio. Euro bzw. 45,0 % geringer als in der Vergleichsperiode. Höhere Umsatzerlöse aus der thermischen Abfallverwertung in Niederösterreich konnten den Rückgang im internationalen Projektgeschäft nicht kompensieren. Die evn wasser lieferte im ersten Quartal 2013/14 einen stabilen Umsatzbeitrag.

Einhergehend mit dem Umsatzrückgang im internationalen Projektgeschäft fiel der operative Aufwand um 32,4 Mio. Euro bzw. 47,4 % auf 36,0 Mio. Euro. Per Saldo lag das EBITDA mit 8,5 Mio. Euro um 4,1 Mio. Euro bzw. 32,5 % unter dem Vorjahr. Der Abschreibungsaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der teilweisen Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerks Ljuberzy Ende des ersten Quartals 2012/13 um 0,4 Mio. Euro bzw. 5,9 % auf 7,1 Mio. Euro an. In Summe führten diese Entwicklungen zu einem operativen Ergebnis (EBIT) von 1,5 Mio. Euro, welches damit um 4,5 Mio. Euro bzw. 75,3 % unter dem Vorjahresergebnis lag.

Das um 0,4 Mio. Euro bzw. 15,4 % geringere Finanzergebnis von 2,4 Mio. Euro setzt sich aus einem im Vorjahresvergleich höheren Beteiligungsergebnis und einem rückläufigen Zins

Finanzkennzahlen – Umwelt Mio. EUR 2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
+/–
absolut
in %
Außenumsatz 38,9 76,6 –37,7 –49,2
Innenumsatz 5,6 4,4 1,2 27,3
Gesamtumsatz 44,5 81,0 –36,5 –45,0
Operativer Aufwand –36,0 –68,4 32,4 47,4
EBITDA 8,5 12,7 –4,1 –32,5
Abschreibungen –7,1 –6,7 –0,4 –5,9
Operatives Ergebnis (EBIT) 1,5 6,0 –4,5 –75,3
Finanzergebnis 2,4 2,8 –0,4 –15,4
Ergebnis vor Ertragsteuern 3,9 8,8 –5,0 –56,1
Gesamtvermögen 1.436,4 1.479,3 –42,9 –2,9
Investitionen1) 2,9 3,0 –0,2 –5,6

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

ergebnis und sonstigen Finanzergebnis zusammen. Per Saldo führte dies zu einem Rückgang des Ergebnisses vor Ertragsteuern um 5,0 Mio. Euro bzw. 56,1 % auf 3,9 Mio. Euro.

Das Investitionsvolumen im Segment Umwelt belief sich in der Berichtsperiode auf 2,9 Mio. Euro im Vergleich zu 3,0 Mio. Euro im ersten Quartal 2012/13. Bei einem Auftragsbestand von 549,7 Mio. Euro per 31. Dezember 2013 realisiert die EVN aktuell zehn internationale Projekte. Am 27. Dezember 2013 erhielt die EVN gemeinsam mit ihrer polnischen Tochter den Auftrag für die Planung, Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage Pruszkow in Warschau, Polen, welche nach dem Umbau über eine Kapazität von 256.000 Einwohnerwerten verfügen wird.

Zudem wurden im ersten Quartal 2013/14 die Arbeiten zur Inbetriebnahme der Kläranlage Mia Milia/Haspolat in Zyperns Hauptstadt Nikosia sowie der Probebetrieb der Schlammbehandlungsanlage in Vilnius, Litauen, fortgeführt. Auch die Abwicklung des Kläranlagenprojekts in Budva, Montenegro, erfolgte in der Berichtsperiode planmäßig.

Für die Projekte in Moskau liegt noch keine Lösung vor. Da die Stadt Moskau nicht bereit ist, die erteilte Genehmigung der Inbetriebsetzung der Natriumhypochloritanlage aufrechtzuerhalten und den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, hat sich die EVN entschieden, die im Rahmen der Umsetzung des Projekts von der Bundesrepublik Deutschland gewährte Bundesgarantie für Direktinvestitionen im Ausland in Anspruch zu nehmen. Die Ausstellung der Baugenehmigung für die Müllverbrennungsanlage durch die Stadt Moskau ist weiterhin ausständig.

Die evn wasser begann im Berichtszeitraum mit der Errichtung der Naturfilteranlage in Drösing, Niederösterreich, die zukünftig auf natürliche Weise den Härtegrad des Wassers reduzieren wird. Der Baubeginn einer ebensolchen Anlage in Obersiebenbrunn, Niederösterreich, ist für das Frühjahr 2014 geplant. Mit Fertigstellung beider Anlagen wird die Wasserqualität für rund 60.000 Einwohner der Regionen Weinviertel und Marchfeld, die von der evn wasser versorgt werden, verbessert.

Strategische Beteiligungen und Sonstiges

Im Segment Strategische Beteiligungen und Sonstiges sind im Wesentlichen die Beteiligungen an der Rohöl-Aufsuchungs AG (RAG), der Burgenland Holding AG und der Verbund AG abgebildet. Zudem werden in diesem Segment zentrale Konzernfunktionen sowie Gesellschaften außerhalb des Kerngeschäfts, die hauptsächlich interne Konzerndienstleistungen erbringen, erfasst.

Highlights

  • Niedrigerer Ergebnisbeitrag der RAG
  • Höherer Ergebnisbeitrag der Burgenland Holding

Im ersten Quartal 2013/14 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 17,8 Mio. Euro erwirtschaftet, was einen Anstieg von 1,0 Mio. Euro bzw. 5,8 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Demgegenüber standen höhere operative Aufwendungen. In Summe resultierte dies in einem Rückgang des EBITDA um 2,5 Mio. Euro auf –0,2 Mio. Euro. Bei gleichbleibenden Abschreibungen lag das EBIT mit –0,6 Mio. Euro um –2,5 Mio. Euro unter dem Vorjahr.

Das Finanzergebnis, welches für dieses Segment maßgeblich ist, wies einen Rückgang von 1,0 Mio. Euro bzw. 3,9 % auf 24,4 Mio. Euro auf. Diese Entwicklung resultierte vor allem aus einem um 11,4 Mio. Euro bzw. 57,0 % niedrigeren Ergebnisbeitrag der RAG von 8,6 Mio. Euro, dem ein vermehrter Beitrag

Finanzkennzahlen – 2013/14 2012/13 +/–
Strategische Beteiligungen und Sonstiges Mio. EUR 1. Quartal 1. Quartal absolut in %
Außenumsatz 0,2 0,5 –0,3 –53,0
Innenumsatz 17,6 16,3 1,3 7,7
Gesamtumsatz 17,8 16,9 1,0 5,8
Operativer Aufwand –18,0 –14,5 –3,5 –24,1
EBITDA –0,2 2,3 –2,5
Abschreibungen –0,4 –0,4 0,0 –2,6
Operatives Ergebnis (EBIT) –0,6 1,9 –2,5
Finanzergebnis1) 24,4 25,4 –1,0 –3,9
Ergebnis vor Ertragsteuern 23,8 27,4 –3,5 –12,9
Gesamtvermögen 2.997,1 2.935,6 61,5 2,1
Investitionen2) 0,1 0,7 –0,6 –82,8

1) Beteiligungsergebnis siehe im Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss, Seite 22.

2) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

der Burgenland Holding in Höhe von 3,6 Mio. Euro und ein höheres Ergebnis aus anderen Beteiligungen gegenüberstand.

In Summe resultierten diese Entwicklungen in einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 23,8 Mio. Euro, welches damit um 3,5 Mio. Euro bzw. 12,9 % unter dem Vorjahresergebnis lag.

Konzern-Zwischenabschluss

nach IAS 34

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

2013/14 2012/13 +/– 2012/13
Mio. EUR 1. Quartal 1. Quartal absolut in %
Umsatzerlöse 731,1 794,0 –62,9 –7,9 2.755,0
Sonstige betriebliche Erträge 21,7 31,1 –9,4 –30,3 95,5
Fremdstrombezug und Energieträger –424,8 –443,7 18,9 4,3 –1.612,6
Fremdleistungen und sonstiger Materialaufwand –52,1 –90,4 38,3 42,4 –295,8
Personalaufwand –78,0 –73,9 –4,0 –5,4 –307,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen –43,4 –43,6 0,2 0,5 –177,4
EBITDA 154,6 173,5 –18,9 –10,9 457,6
Abschreibungen –58,5 –57,2 –1,3 –2,2 –239,1
Operatives Ergebnis (EBIT) 96,0 116,2 –20,2 –17,4 218,5
Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen 14,0 5,7 8,3 10,0
Ergebnis aus anderen Beteiligungen 26,8
Zinserträge 6,0 8,3 –2,3 –27,7 28,4
Zinsaufwendungen –25,9 –24,8 –1,1 –4,6 –100,1
Sonstiges Finanzergebnis –0,6 –0,8 0,3 32,9 –3,2
Finanzergebnis –6,5 –11,7 5,2 44,6 –38,1
Ergebnis vor Ertragsteuern 89,6 104,5 –15,0 –14,3 180,3
Ertragsteuern –20,5 –22,4 1,9 8,4 –22,1
Ergebnis nach Ertragsteuern 69,0 82,1 –13,1 –15,9 158,2
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG (Konzernergebnis) 64,7 71,5 –6,8 –9,5 114,7
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 4,4 10,6 –6,3 –58,8 43,5
Ergebnis je Aktie in EUR1) 0,36 0,40 –0,04 –9,2 0,64

1) Verwässert ist gleich unverwässert.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Mio. EUR 2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
+/–
absolut
in % 2012/13
Ergebnis nach Ertragsteuern 69,0 82,1 –13,1 –15,9 158,2
Sonstiges Ergebnis aus
Posten, die in künftigen Perioden nicht in die
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
–0,3 –2,0 1,7 84,7 –31,0
Neubewertung IAS 19 –4,8 –2,6 –2,3 –89,4 –23,7
At Equity einbezogene Unternehmen 4,1 –13,3
darauf entfallende Ertragsteuern 0,5 0,6 –0,1 –19,7 5,9
Posten, die in künftigen Perioden gegebenenfalls in die
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
–43,6 80,9 –124,5 47,7
Währungsdifferenzen –2,3 –0,3 –2,0 –8,7
Available-for-Sale-Finanzinstrumente –48,8 106,7 –155,5 24,9
Cash Flow Hedges –1,5 –6,1 4,6 76,1 –0,4
At Equity einbezogene Unternehmen –3,6 5,7 –9,4 38,2
darauf entfallende Ertragsteuern 12,6 –25,2 37,8 –6,2
Summe sonstiges Ergebnis nach Ertragsteuern –43,9 78,9 –122,8 16,7
Gesamtergebnis der Periode 25,1 161,0 –135,9 –84,4 174,9
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG 20,8 150,4 –129,6 –86,2 141,9
davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile 4,4 10,6 –6,3 –58,8 33,0

Konzern-Bilanz

+/–
Mio. EUR 31.12.2013 30.09.2013 absolut in %
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 392,2 397,6 –5,3 –1,3
Sachanlagen 3.102,1 3.094,3 7,8 0,3
At Equity einbezogene Unternehmen 1.078,8 1.047,9 30,9 2,9
Sonstige Beteiligungen 646,4 694,8 –48,4 –7,0
Aktive latente Steuern 30,9 29,4 1,5 5,0
Übrige Vermögenswerte 876,7 861,1 15,6 1,8
6.127,1 6.125,1 2,0 0,0
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 115,0 108,4 6,6 6,1
Forderungen 621,5 565,5 55,9 9,9
Wertpapiere 134,4 43,9 90,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 278,8 259,2 19,6 7,6
1.149,6 977,0 172,6 17,7
Summe Aktiva 7.276,7 7.102,1 174,6 2,5
Passiva
Eigenkapital
Grundkapital 330,0 330,0
Kapitalrücklagen 253,1 253,1
Gewinnrücklagen 2.220,3 2.155,7 64,7 3,0
Bewertungsrücklage 70,5 112,1 –41,6 –37,1
Währungsumrechnungsrücklage –7,6 –5,3 –2,3 –43,1
Eigene Aktien –21,4 –20,8 –0,5 –2,5
Gezeichnetes Kapital und Rücklagen der Aktionäre der EVN AG 2.845,0 2.824,8 20,2 0,7
Nicht beherrschende Anteile 246,1 241,7 4,4 1,8
3.091,1 3.066,5 24,6 0,8
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 1.703,0 1.571,4 131,6 8,4
Latente Steuerverbindlichkeiten 102,7 111,5 –8,8 –7,9
Langfristige Rückstellungen 576,9 591,0 –14,1 –2,4
Vereinnahmte Baukosten- und Investitionszuschüsse 510,7 503,5 7,1 1,4
Übrige langfristige Schulden 55,2 51,5 3,7 7,2
2.948,4 2.829,0 119,5 4,2
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 322,9 390,3 –67,4 –17,3
Kurzfristige Steuerverbindlichkeiten 102,5 76,8 25,7 33,4
Lieferantenverbindlichkeiten 467,8 461,9 5,9 1,3
Kurzfristige Rückstellungen 118,8 92,7 26,0 28,1
Übrige kurzfristige Schulden 225,2 184,9 40,2 21,8
1.237,2 1.206,7 30,5 2,5
Summe Passiva 7.276,7 7.102,1 174,6 2,5

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

Mio. EUR Gezeichnetes Kapital
und Rücklagen der
Aktionäre der EVN AG
Nicht beherrschende
Anteile
Summe
Stand 30.09.2012 2.768,3 245,4 3.013,7
Gesamtergebnis der Periode 150,4 10,6 161,0
Veränderung eigene Anteile –3,9 –3,9
Stand 31.12.2012 2.914,9 256,0 3.170,9
Stand 30.09.2013 2.824,8 241,7 3.066,5
Gesamtergebnis der Periode 20,8 4,4 25,1
Veränderung eigene Anteile –0,5 –0,5
Stand 31.12.2013 2.845,0 246,1 3.091,1

Verkürzte Konzern-Geldflussrechnung

Mio. EUR 2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
+/–
absolut
in % 2012/13
Ergebnis vor Ertragsteuern 89,6 104,5 –15,0 –14,3 180,3
+
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
58,5 57,2 1,3 2,2 239,1
–/+ Nicht zahlungswirksames Ergebnis von at Equity einbezogenen
Unternehmen
–13,2 –3,4 –9,8 93,9
–/+ Übriges nicht zahlungswirksames Finanzergebnis –0,6 0,4 –1,0 3,3

Auflösung von Baukosten- und Investitionszuschüssen
–10,9 –9,3 –1,5 –16,5 –39,8
–/+ Abnahme/Zunahme von langfristigen Rückstellungen –18,9 2,7 –21,6 76,6
+/– Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 1,6 –0,6 2,1 0,1
Cash Flow aus dem Ergebnis 106,1 151,6 –45,5 –30,0 553,6

Veränderung der Vermögenswerte und Schulden aus operativer
Geschäftstätigkeit
–1,4 –91,2 89,8 98,5 36,5

Zahlungen für Ertragsteuern
–5,2 –5,7 0,5 8,3 –28,3
Cash Flow aus dem operativen Bereich 99,5 54,7 44,8 82,0 561,7

Veränderung bei immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
–44,1 –58,9 14,8 25,1 –245,0

Veränderung bei Finanzanlagen und übrigen langfristigen
Vermögenswerten
–14,4 –61,2 46,9 76,5 –95,3

Veränderung bei kurzfristigen Finanzinvestitionen
–90,5 –15,2 –75,2 –40,3
Cash Flow aus dem Investitionsbereich –148,9 –135,3 –13,6 –10,0 –380,5

Gewinnausschüttung an die Aktionäre der EVN AG
–75,0

Gewinnausschüttung nicht beherrschende Anteile
–36,7

Erwerb eigener Anteile
–0,5 –3,9 3,3 86,3 –10,2
+/– Veränderung von Finanzverbindlichkeiten 70,0 115,4 –45,4 –39,4 31,4
Cash Flow aus dem Finanzierungsbereich 69,5 111,6 –42,1 –37,7 –90,5
Cash Flow gesamt 20,0 30,9 –10,9 –35,3 90,7
Fonds der liquiden Mittel am Anfang der Periode1) 224,8 134,1 90,7 67,6 134,1
Fonds der liquiden Mittel am Ende der Periode1) 244,8 165,0 79,8 48,4 224,8

1) Durch Addition der Kontokorrentverbindlichkeiten ergibt sich der Stand der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente laut Konzern-Bilanz.

Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2013 der EVN AG wurde in Anwendung von § 245a UGB nach den Vorschriften aller am Bilanzstichtag vom International Accounting Standards Board (IASB) verlautbarten und anzuwendenden Richtlinien der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt.

Vom Wahlrecht nach IAS 34, einen verkürzten Anhang zu erstellen, wurde Gebrauch gemacht. Somit enthält dieser Konzern-Zwischenabschluss im Einklang mit IAS 34 einen gegenüber dem Jahresabschluss verkürzten Berichtsumfang sowie ausgewählte Informationen und Angaben zum Berichtszeitraum und sollte daher gemeinsam mit dem Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2012/13 (Bilanzstichtag: 30. September 2013) gelesen werden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom 30. September 2013 wurden – abgesehen von den im Abschnitt "Berichterstattung nach IFRS" beschriebenen Änderungen – unverändert angewendet. Die Erstellung eines Konzern-Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, welche die berichteten Werte beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Alle Beträge in Kommentaren und tabellarischen Übersichten werden, soweit nicht anders vermerkt, zum Zweck der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit in Millionen Euro (Mio. Euro bzw. Mio. EUR) ausgewiesen. Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen. Die Abschlüsse der in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Berichterstattung nach IFRS

Folgende Standards und Interpretationen wurden erstmals im Geschäftsjahr 2013/14 angewendet:

Erstmals anwendbare Standards
und Interpretationen
Inkrafttreten1)
Neue Standards und Interpretationen
IFRS 13 Bemessung des beizulegenden Zeitwerts 01.01.2013
IFRIC 20 Abraumbeseitigungskosten während der
Produktionsphase im Tagebau
01.01.2013
Geänderte Standards und Interpretationen
IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS –
Darlehen der öffentlichen Hand
01.01.2013
Finanzinstrumente: Angaben – Saldierung von
IFRS 7
finanziellen Vermögenswerten und finanziellen
Verbindlichkeiten 01.01.2013
Diverse Annual Improvements 2009–2011 01.01.2013

1) Die Standards sind gemäß dem Amtsblatt der EU für jene Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem Datum des Inkrafttretens beginnen.

IFRS 13 wurde vom IASB im Mai 2011 veröffentlicht. IFRS 13 ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts von IASB und FASB hinsichtlich eines standardübergreifenden Konzepts für die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts. Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert basiert auf einer hypothetischen Transaktion. Dabei wird der Verkauf eines Vermögenswerts bzw. die Übertragung einer Schuld im Hauptmarkt für diesen Vermögenswert bzw. diese Schuld vorausgesetzt. Falls ein solcher nicht identifiziert werden kann, hat die Bewertung am vorteilhaftesten Markt zu erfolgen. IFRS 13 beinhaltet eine dreistufige "Fair-Value-Hierarchie", wobei den Inputfaktoren auf Stufe 1 die höchste Priorität für die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts eingeräumt wird. Beim Übergang auf IFRS 13 ist das eigene Kreditrisiko konsequent bei der Fair-Value-Bewertung von Derivaten zu berücksichtigen. Ferner kommt es zu einer Vereinheitlichung sowie Erweiterung der Anhangangaben. Die Auswirkungen aus der prospektiven Erstanwendung des IFRS 13 zum ersten Quartal 2013/14 spiegeln sich im Wesentlichen in der Erweiterung der Angaben zum Konzern-Zwischenabschluss im Bereich Finanzinstrumente wider.

Die erstmalige verpflichtende Anwendung der anderen geänderten Standards hatte keine Auswirkungen auf den Konzern--Zwischenabschluss.

Saisonale Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit

Witterungsbedingte Schwankungen in Produktion und Absatz sind besonders im Energiegeschäft zu verzeichnen, weshalb im zweiten Halbjahr eines Geschäftsjahres grundsätzlich geringere Ergebnisse erzielt werden. Das Umweltgeschäft ist ebenfalls durch saisonale Effekte geprägt. Der Baubeginn vieler Großprojekte findet witterungsbedingt im Frühjahr statt. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres ist somit im Segment Umwelt in der Regel umsatzschwächer als das zweite Halbjahr. Dadurch wird der Saisonalität des Energiegeschäfts zwar grundsätzlich entgegengewirkt, trotzdem kann es bei Großprojekten zu Schwankungen in der Umsatz- und Ergebnisrealisierung kommen, die vom jeweiligen Baufortschritt abhängen.

Prüferische Durchsicht

Der Konzern-Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Konsolidierungskreis

Die Festlegung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen des IAS 27. Dementsprechend sind zum 31. Dezember 2013 einschließlich der EVN AG als Muttergesellschaft 26 inländische und 37 ausländische Tochterunternehmen als vollkonsolidierte Unternehmen einbezogen (30. September 2013: 26 inländische und 37 ausländische Tochterunternehmen). Zum 31. Dezember 2013 wurden 31 verbundene Unternehmen (30. September 2013: 31) aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Einzelnen und insgesamt nicht einbezogen.

Veränderungen des
Konsolidierungskreises
Voll Quoten Equity Summe
30.09.2013 63 5 18 86
Erstkonsolidierungen 1 1
31.12.2013 63 5 19 87
davon ausländische Unternehmen 37 6 43

Am 12. Oktober 2011 wurde der Vertrag für den Auftrag zum Umbau und zur Erweiterung der Kläranlage Prag abgeschlossen. Aus diesem Anlass wurde die Degremont WTE Wassertechnik Praha v.o.s. gegründet, welche im ersten Quartal 2013/14 erstmals at Equity einbezogen wurde.

In der Berichtsperiode fanden keine Unternehmenserwerbe gemäß IFRS 3 statt.

Ausgewählte Anhangsangaben zur Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Im ersten Quartal 2013/14 kam es zu keiner Wertminderung.

Der Aufwand für Abschreibungen entwickelte sich wie folgt:

Zusammensetzung
der Abschreibungen
Mio. EUR
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
Planmäßige Abschreibungen –58,5 –57,2
Wertminderungen
Summe Abschreibungen –58,5 –57,2

Das Beteiligungsergebnis entwickelte sich wie folgt:

Zusammensetzung des
Beteiligungsergebnisses
Mio. EUR
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
RAG 8,6 20,0
EconGas –20,4
Energie Burgenland 3,6 3,1
ZOV; ZOV UIP 2,9 2,5
STEAG-EVN Walsum –2,7 –0,5
Andere Gesellschaften 1,6 0,9
Ergebnis der at Equity
einbezogenen Unternehmen
14,0 5,7
Ergebnis aus anderen Beteiligungen –0,0*)
Summe Beteiligungsergebnis 14,0 5,6

*) Kleinbetrag

Das Beteiligungsergebnis im Vergleichszeitraum des Vorjahres war geprägt durch den negativen Ergebnisbeitrag der EconGas aufgrund der signifikant negativen Spanne zwischen dem langfristigen ölpreisgebundenen Gasbezug und den hubpreisgebundenen Verkäufen sowie einer Vorsorge für belastende Verträge der EconGas im Zusammenhang mit vertraglich vereinbarten, langfristigen Transport- und LNG-Kapazitätsbuchungen.

Das Ergebnis je Aktie wird durch Division des Konzernergebnisses (= Ergebnisanteil der Aktionäre der EVN AG am Ergebnis nach Ertragsteuern) durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der am 31. Dezember 2013 im Umlauf befindlichen Aktien von 178.284.330 Stück (31. Dezember 2012: 178.726.780 Stück) ermittelt. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie. Auf Basis des Konzernergebnisses von 64,7 Mio. Euro (31. Dezember 2012: 71,5 Mio. Euro) errechnet sich zum Quartalsstichtag 31. Dezember 2013 ein Ergebnis je Aktie von 0,36 Euro (31. Dezember 2012: 0,40 Euro je Aktie).

Ausgewählte Anhangsangaben zur Konzern-Bilanz

Im ersten Quartal 2013/14 wurden von der EVN immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 65,5 Mio. Euro (Vorjahr: 74,3 Mio. Euro) erworben. Sachanlagen mit einem Nettobuchwert in Höhe von 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) wurden mit einem Veräußerungsverlust in Höhe von 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: Veräußerungsgewinn in Höhe von 0,5 Mio. Euro) verkauft.

Die Position der at Equity einbezogenen Unternehmen erhöhte sich um 30,9 Mio. Euro bzw. 2,9 % auf 1.078,8 Mio. Euro. Diese Erhöhung resultierte aus Zugängen im Zusammenhang mit der Einzahlung der Eigenmittelanteile für das Kraftwerksprojekt Duisburg-Walsum in Deutschland in Höhe von 16,8 Mio. Euro und den laufenden Ergebnisanteilen in Höhe von 13,6 Mio. Euro. Weitere Änderungen resultierten aus erfolgsneutralen Wertänderungen, Währungsdifferenzen sowie Ausschüttungen.

Die sonstigen Beteiligungen in Höhe von 646,4 Mio. Euro, die der Kategorie "Available for Sale" zugeordnet sind, beinhalten Aktien börsenotierter Unternehmen mit einem Kurswert von 622,3 Mio. Euro, deren Wert sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um 48,8 Mio. Euro reduzierte. Die Anpassungen an geänderte Marktwerte wurden, nach Berücksichtigung des Abzugs latenter Steuern, gemäß IAS 39 gegen die Bewertungsrücklage verrechnet.

Die Anzahl der in Umlauf befindlichen Aktien entwickelte sich wie folgt:

Entwicklung der Anzahl der in Umlauf
befindlichen Aktien
Stück
2013/14
1. Quartal
Stand 30.09.2013 178.034.790
Erwerb eigener Aktien –46.500
Stand 31.12.2013 177.988.290

Der Vorstand der EVN AG hat am 30. Mai 2012, am 28. Dezember 2012 und in weiterer Folge am 29. August 2013, gestützt auf eine Ermächtigung der 83. ordentlichen Hauptversammlung der EVN AG vom 19. Jänner 2012, beschlossen, im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms bis zu jeweils 1.000.000 Stück eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Im Maximalfall entspricht dies jeweils bis zu 0,556 % des derzeitigen Grundkapitals der EVN AG. Dieses Programm wurde mit der neuen Ermächtigung zum Aktienrückkauf durch die 85. ordentliche Hauptversammlung am 16. Jänner 2014 beendet bzw. durch diese ersetzt.

Zum Stichtag 31. Dezember 2013 wurden 1.890.112 Stück eigene Aktien (das sind 1,05 % des Grundkapitals) mit einem Anschaffungswert von 21,4 Mio. Euro und einem Kurswert von 20,3 Mio. Euro (30. September 2013: 20,8 Mio. Euro) gehalten. Aus den eigenen Aktien stehen der EVN AG keine Rechte zu; sie sind insbesondere nicht dividendenberechtigt.

Die 85. Hauptversammlung der EVN AG hat am 16. Jänner 2014 dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt, für das Geschäftsjahr 2012/13 eine Dividende in Höhe von 0,42 Euro je Aktie auszuschütten, was eine Gesamtdividendenzahlung von 74,8 Mio. Euro ergab. Ex-Dividendentag war der 21. Jänner 2014, und Dividendenzahltag war der 24. Jänner 2014.

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten setzten sich wie folgt zusammen:

Mio. EUR
Anleihen
31.12.2013
698,5
30.09.2013
707,0
Bankdarlehen 1.004,5 864,4
Summe
langfristiger Finanzverbindlichkeiten
1.703,0 1.571,4

Der Rückgang der Anleihen in Höhe von 8,5 Mio. Euro resultierte im Wesentlichen aus der Wertveränderung des abgesicherten Fremdwährungsrisikos. Diesem stand eine gegenläufige Bewegung der Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte gegenüber.

In den Bankdarlehen spiegeln sich Kreditziehungen für die Finanzierung des laufenden Investitionsprogramms, insbesondere für Investitionen im Netzbereich in Niederösterreich, sowie die laufenden, planmäßigen Tilgungen wider. Es sind weiters die Schuldscheindarlehen in Höhe von 121,5 Mio. Euro, die im Oktober 2012 emittiert wurden, enthalten.

Segmentberichterstattung

Mio. EUR Erzeugung Energiehandel und
-vertrieb
Netzinfrastruktur
Inland
Energieversorgung
Südosteuropa
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
Außenumsatz 9,6 9,1 286,1 313,7 132,4 127,3 263,9 266,7
Innenumsatz 22,7 24,4 10,7 11,4 11,3 13,9 0,0*) 0,0*)
Gesamtumsatz 32,3 33,5 296,8 325,2 143,7 141,2 263,9 266,7
Operativer Aufwand –16,6 –16,6 –257,2 –285,9 –64,8 –63,0 –251,4 –242,1
EBITDA 15,7 16,9 39,6 39,2 78,9 78,2 12,5 24,6
Abschreibungen –7,0 –6,9 –3,8 –3,7 –25,2 –24,4 –15,6 –15,7
Operatives Ergebnis (EBIT) 8,7 10,0 35,8 35,6 53,8 53,8 –3,1 8,9
Finanzergebnis –6,2 –3,4 –2,6 –21,0 –4,6 –5,2 –7,5 –8,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 2,5 6,7 33,2 14,5 49,1 48,6 –10,6 0,7
Gesamtvermögen 868,4 848,0 600,6 631,9 1.782,2 1.719,1 1.446,8 1.292,9
Investitionen1) 9,6 5,8 4,6 2,4 27,3 25,2 24,5 37,1
Umwelt Strategische Beteiligungen
und Sonstiges
Konsolidierung2) Summe
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
Außenumsatz 38,9 76,6 0,2 0,5 731,1 794,0
Innenumsatz 5,6 4,4 17,6 16,3 –68,0 –70,5
Gesamtumsatz 44,5 81,0 17,8 16,9 –68,0 –70,5 731,1 794,0
Operativer Aufwand –36,0 –68,4 –18,0 –14,5 67,4 70,0 –576,6 –620,5
EBITDA 8,5 12,7 –0,2 2,3 –0,5 –0,5 154,6 173,5
Abschreibungen –7,1 –6,7 –0,4 –0,4 0,5 0,5 –58,5 –57,2
Operatives Ergebnis (EBIT) 1,5 6,0 –0,6 1,9 96,0 116,2
Finanzergebnis 2,4 2,8 24,4 25,4 –12,4 –2,2 –6,5 –11,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 3,9 8,8 23,8 27,4 –12,4 –2,2 89,6 104,5
Gesamtvermögen 1.436,4 1.479,3 2.997,1 2.935,6 –1.854,9 –1.702,1 7.276,7 7.204,7
Investitionen1) 2,9 3,0 0,1 0,7 –3,5 65,5 74,3

*) Kleinbetrag

1) In immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

2) In der Konsolidierungsspalte werden Leistungsbeziehungen zwischen den Segmenten eliminiert. Das Ergebnis der Summenspalte entspricht jenem in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung.

Ausgewählte Angaben zu Finanzinstrumenten

Informationen zu Klassen und Kategorien von Finanzinstrumenten

Mio. EUR
Bewertungs Fair-Value
Hierarchie
31.12.2013 30.09.2013
Klassen kategorie (gem. IFRS 13) Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value
Langfristige Vermögenswerte
Sonstige Beteiligungen
Nicht finanzielle Vermögenswerte 8,5 8,1
Andere Beteiligungen1) AFS Stufe 1 637,9 637,9 686,7 686,7
646,4 694,8
Übrige langfristige Vermögenswerte
Wertpapiere @FVTPL Stufe 1 70,0 70,0 57,1 57,1
Ausleihungen LAR 39,3 39,3 39,2 39,2
Forderungen und Abgrenzungen aus Leasinggeschäften LAR 701,1 701,1 703,6 703,6
Forderungen aus derivativen Geschäften Hedge
Accounting
Stufe 2
Nicht finanzielle Vermögenswerte 66,3 61,1
876,7 861,1
Kurzfristige Vermögenswerte
Kurzfristige Forderungen und übrige kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen LAR 562,2 562,2 507,5 507,5
Hedge
Forderungen aus derivativen Geschäften Accounting Stufe 2 34,0 34,0 35,1 35,1
Nicht finanzielle Vermögenswerte 25,2 22,9
621,5 565,5
Wertpapiere AFS Stufe 1 134,4 134,4 43,9 43,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten LAR 278,8 278,8 259,2 259,2
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
278,8 259,2
Anleihen FLAC 698,5 782,1 707,0 792,2
Bankdarlehen FLAC 1.004,5 1.004,5 864,4 864,4
1.703,0 1.571,4
Übrige langfristige Schulden
Pachtverbindlichkeiten FLAC 20,6 20,6 21,5 21,5
Abgrenzungen aus Finanztransaktionen FLAC 3,8 3,8 3,9 3,9
Sonstige übrige Verbindlichkeiten FLAC 5,2 5,2 9,5 9,5
Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften Hedge
Accounting
Stufe 2 25,6 25,6 16,6 16,6
55,2 51,5
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten FLAC 322,9 322,9 390,3 390,3
Lieferantenverbindlichkeiten FLAC 467,8 467,8 461,9 461,9
Übrige kurzfristige Schulden
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 149,2 149,2 101,1 101,1
Verbindlichkeiten aus derivativen Geschäften Hedge
Accounting
Stufe 2 10,9 10,9 6,0 6,0
Nicht finanzielle Verbindlichkeiten 65,0 77,8
davon aggregiert nach Bewertungskategorie 225,2 184,9
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AFS 772,4 730,6
Kredite und Forderungen LAR 1.581,4 1.509,5
Finanzielle Vermögenswerte, die als erfolgswirksam zum
beizulegenden Wert bewertet eingestuft wurden
@FVTPL 70,0 57,1
Zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete finanzielle Schulden
FLAC 2.672,6 2.559,7

1) Umfasst im Wesentlichen börsenotierte Beteiligungen, die als Available for Sale eingestuft wurden.

In der vorhergehenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente sowie deren Einstufung in die Fair Value Hierarchie gemäß IFRS 13 ersichtlich.

Inputfaktoren der Stufe 1 sind beobachtbare Parameter wie notierte Preise für identische Vermögenswerte oder Schulden. Zur Bewertung werden diese Preise ohne Modifikationen zu Grunde gelegt.

Inputfaktoren der Stufe 2 sind sonstige beobachtbare Faktoren, welche an die spezifischen Ausprägungen des Bewertungsobjekts angepasst werden. Beispiele für in die Bewertung von Finanzinstrumenten der Stufe 2 einfließende Parameter sind von Börsenpreisen abgeleitete Forwardpreiskurven, Wechselkurse, Zinsstrukturkurven und das Kreditrisiko der Vertragspartner.

Inputfaktoren der Stufe 3 sind nicht beobachtbare Faktoren, welche so modifiziert werden müssen, dass sie Annahmen von anderen Marktteilnehmern insoweit abbilden, wie diese solche bei der Ermittlung eines angemessenen Preises verwenden würden. Die EVN verfügt derzeit über keine Finanzinstrumente, die gemäß Stufe 3 zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.

Klassifizierungsänderungen zwischen den verschiedenen Stufen fanden nicht statt.

Ausgewählte Anhangsangaben zur Geldflussrechnung

Die Zinsein- und -auszahlungen werden der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet. Die Zinseinzahlungen beliefen sich auf 5,2 Mio. Euro (Vorjahr: 7,5 Mio. Euro), Zinsauszahlungen wurden in Höhe von 12,1 Mio. Euro (Vorjahr: 8,7 Mio. Euro) geleistet. Weiters sind Einzahlungen aus Dividenden in Höhe von 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2,3 Mio. Euro) im operativen Cash Flow enthalten.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Gegenüber dem letzten Konzernabschluss ergaben sich keine Veränderungen beim Kreis der nahestehenden Personen.

Die Transaktionen mit wesentlichen at Equity einbezogenen Unternehmen setzten sich wie folgt zusammen:

Transaktionen mit at Equity
einbezogenen Unternehmen
2013/14 2012/13
Mio. EUR 1. Quartal 1. Quartal
Umsätze 38,7 44,4
Aufwendungen für bezogene Leistungen 172,6 199,7
Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen 77,8 106,11)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen 50,1 22,41)

1) Wert zum 30. September 2013

Sonstige Verpflichtungen und Risiken

Die sonstigen Verpflichtungen und Risiken erhöhten sich gegenüber dem 30. September 2013 um 33,9 Mio. Euro auf 927,0 Mio. Euro. Diese Veränderung resultiert überwiegend aus einer Erhöhung der planmäßigen Bestellungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie einer stichtagsbezogenen Erhöhung der Garantien für Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit Energiegeschäften. Dieser Erhöhung standen eine Verringerung der Garantien im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Betrieb von Kraftwerken sowie eine Verringerung der Garantien im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Betrieb von Projekten im Umweltbereich gegenüber.

Die Eventualverbindlichkeiten betreffend die Garantien für Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit Energiegeschäften werden für jene Garantien, die von e&t Energie Handelsgesellschaft mbH sowie von EconGas GmbH abgegeben wurden, in Höhe des tatsächlichen Risikos für die EVN AG angesetzt. Dieses Risiko bemisst sich an Veränderungen zwischen vereinbartem Preis und aktuellem Marktpreis, wobei sich bei Beschaffungsgeschäften ein Risiko nur bei gesunkenen Marktpreisen und bei Absatzgeschäften ein Risiko nur bei gestiegenen Marktpreisen ergibt. Dementsprechend kann sich das Risiko aufgrund von Marktpreisänderungen nach dem Stichtag entsprechend verändern. Aus dieser Risikobewertung resultierte per 31. Dezember 2013 eine Eventualverbindlichkeit in Höhe von 96,1 Mio. Euro. Das dieser Bewertung zugrundeliegende Nominalvolumen der Garantien betrug 480,5 Mio. Euro.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zwischen dem Quartalsstichtag 31. Dezember 2013 und dem Redaktionsschluss des Konzern-Zwischenabschlusses am 20. Februar 2014 traten folgende Ereignisse auf:

Der österreichische Regulator senkte mit Wirkung per 1. Jänner 2014 die Netznutzungsentgelte für Strom um insgesamt 9,0 %; für Gas wurden die Netznutzungsentgelte um 7,7 % erhöht.

Am 30. Dezember 2013 wurden vom Regulator in Bulgarien mit Wirksamkeit 1. Jänner 2014 sowohl die Tag- als auch Nachttarife für Strom für Haushaltskunden um rund 1 % bzw. 10 % gesenkt. Dieser Preisentscheid resultiert primär aus einer neuerlichen Senkung der anerkannten Netzverluste auf 8,0 %.

Die 85. Hauptversammlung am 16. Jänner 2014 beschloss die Ausschüttung der vom Vorstand vorgeschlagenen Dividende in Höhe von 74,8 Mio. Euro bzw. 0,42 Euro pro Aktie. Der Ex-Dividendentag war der 21. Jänner 2014; die Ausschüttung an die Aktionäre erfolgte am 24. Jänner 2014.

Von der 85. Hauptversammlung wurden die vorzeitige Beendigung des am 30. Mai 2012 begonnenen Aktienrückkaufprogramms beschlossen und dem Vorstand die Ermächtigung für ein neues Aktienrückkaufprogramm erteilt. Der Vorstand hat von dieser Ermächtigung Gebrauch gemacht und den Rückkauf von bis zu 1.000.000 Stück Aktien bis 30. September 2014 beschlossen. Dies entspricht bis zu 0,556 % des derzeitigen Grundkapitals. Im Zuge des neuen Aktienrückkaufprogramms wurden seit 22. Jänner 2014 48.500 Stück über die Wiener Börse erworben. Zum Redaktionsschluss besitzt die EVN 1.938.612 Stück eigene Aktien; das entspricht 1,08 % des Grundkapitals.

Mit Closing am 3. Februar 2014 hat die EVN Wärme GmbH die restlichen 50 % Anteile der B3 ENERGIE GmbH von der BIOWÄRME B3 GmbH übernommen. Die B3 ENERGIE GmbH ist ein oberösterreichisches Wärmeversorgungsunternehmen mit Sitz in Linz.

Die EVN entschied sich am 7. Februar 2014 dazu, eine im Rahmen der Umsetzung des Projekts Natriumhypochloritanlage von der Bundesrepublik Deutschland gewährte Bundesgarantie für Direktinvestitionen im Ausland in Anspruch zu nehmen, da die Stadt Moskau nicht bereit ist, die erteilte Genehmigung zur Inbetriebsetzung aufrechtzuerhalten und den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die EVN Aktie

Highlights

  • EZB-Leitzinssenkung auf 0,25 % Mitte November 2013
  • Positive Entwicklung der Aktienmärkte

Im Berichtzeitraum Oktober bis Dezember 2013 konnten nahezu alle bedeutenden Aktienindizes eine Erholung verzeichnen. Nach einem Anstieg von jeweils rund 10 % erreichten der deutsche Leitindex DAX und auch der US-amerikanische Leitindex Dow Jones historische Höchstkurse. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung auf robuste Unternehmensdaten sowie auf den anhaltenden Zufluss von Liquidität in den Aktienmarkt.

Im Einklang mit einem anhaltenden globalen Wirtschaftswachstum rechnen die Euroländer mit einem weiteren Ansteigen ihrer Exporte. Am Arbeitsmarkt verdichten sich die Anzeichen für eine Stabilisierung der Arbeitslosenzahlen. Die Ankündigung der US-Notenbank FED, mit dem "Tapering" (Reduzierung der monatlichen Anleihekäufe) zu beginnen, hat die Kapitalmärkte nach einer anfänglichen Unsicherheit nicht weiter belastet.

Negativen Nachrichten aus Griechenland stehen positive Meldungen aus Irland gegenüber, das per Jahresende 2013 das EU-Hilfsprogramm verlassen hat und sich mittlerweile erfolgreich am Kapitalmarkt refinanzieren konnte. Nicht zuletzt aufgrund einer weiterhin niedrigen Inflation senkte die Europäische Zentralbank Mitte November 2013 die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 0,25 % und bekräftigte neuerlich ihr längerfristiges Festhalten an einer lockeren Geldpolitik.

Die EVN Aktie hat in einem für Energieunternehmen unverändert schwierigen Marktumfeld im ersten Quartal 2013/14 um 2,2 % an Wert gewinnen können und notierte per 31. Dezember 2013 bei 11,54 Euro. Der für die EVN relevante Branchenindex Dow Jones Euro Stoxx Utilities ist im selben Zeitraum um 4,3 % gestiegen. Der Wiener Leitindex ATX verzeichnete in der Berichtsperiode einen Anstieg um 0,7 %.

Die Marktkapitalisierung der EVN AG belief sich per 31. Dezember 2013 auf 2,07 Mrd. Euro. Das tägliche Handelsvolumen der EVN Aktie fiel mit 44.351 Stück (Einmalzählung) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht geringer aus. Daraus errechnet sich ein Umsatzvolumen mit EVN Aktien an der Wiener Börse in Höhe von 30 Mio. Euro (Einmalzählung), was einem Anteil von 0,62 % am Gesamtumsatz der Wiener Börse entspricht. Die Gewichtung der EVN Aktie im ATX belief sich per Jahresende 2013 auf 1,0 %.

Der Vorstand der EVN AG hat am 30. Mai 2012, am 28. Dezember 2012 und in weiterer Folge am 29. August 2013, gestützt auf eine Ermächtigung der 83. ordentlichen Hauptversammlung der EVN AG vom 19. Jänner 2012, beschlossen, im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms bis zu jeweils 1.000.000 Stück eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Im Maximalfall entspricht dies jeweils bis zu 0,556 % des derzeitigen Grundkapitals der EVN AG. Seit Beginn des Aktienrückkauf

EVN Aktie – Performance 2013/14
1. Quartal
2012/13
1. Quartal
Kurs per Ultimo Dezember EUR 11,54 11,82
Höchstkurs EUR 11,81 11,88
Tiefstkurs EUR 11,08 10,83
Aktienumsatz1) Mio. EUR 30 32
Durchschnittlicher Tagesumsatz1) Stück 44.351 48.064
Anteil am Gesamtumsatz1) % 0,62 0,81
Börsekapitalisierung per Ultimo Dezember Mio. EUR 2.075 2.125
ATX Gewichtung per Ultimo Dezember % 1,04 1,12
WBI (Wiener Börse Index) Gewichtung per Ultimo Dezember % 2,47 2,68

1) Wiener Börse, Einmalzählung

programms am 6. Juni 2012 wurden bis Ende Dezember 2013 in Summe 1.640.030 Stück eigene Aktien erworben. Per 31. Dezember 2013 hält die EVN damit inklusive der im Jahr 2008 gekauften Aktien 1.890.112 Stück eigene Aktien, die einem Anteil von 1,05 % am Grundkapital entsprechen.

Dieses Programm wurde mit der neuen Ermächtigung zum Aktienrückkauf durch die 85. ordentliche Hauptversammlung am 16. Jänner 2014 beendet bzw. durch diese ersetzt.

Die EVN strebt bei ihrer Mittelverwendungsstrategie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den bereits initiierten Investitionsprojekten und einer attraktiven Aktionärsvergütung an. Durch die 85. Hauptversammlung am 16. Jänner 2014 wurde die Zahlung einer Dividende an die Aktionäre der EVN AG für das Geschäftsjahr 2012/13 in Höhe von rund 74,8 Mio. Euro bzw. 0,42 Euro je Aktie beschlossen. Ex-Dividendentag war der 21. Jänner 2014, und die Ausschüttung an die Aktionäre erfolgte

am 24. Jänner 2014. Trotz der nicht zahlungswirksamen Einmaleffekte im Finanzergebnis 2012/13, die sich negativ auf das Konzernergebnis auswirkten, konnte eine Dividende in Höhe von 0,42 Euro pro Aktie ausgeschüttet werden. Daraus errechnet sich eine Ausschüttungsquote von 65,3 %.

Aufgrund verfassungsrechtlicher Bestimmungen werden unverändert 51,0 % der Aktien von der NÖ Landes-Beteiligungsholding GmbH, St. Pölten, gehalten. Am 20. Dezember 2013 hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, Deutschland, mit der EnBW Trust einen Treuhandvertrag im Rahmen eines sogenannten Contractual-Trust-Arrangement-Modells abgeschlossen. In dessen Folge übertrug die EnBW ihren 32,5 %-Anteil an der EVN treuhänderisch an die EnBW Trust. Die zweitgrößte Aktionärin ist somit die EnBW Trust e.V., Karlsruhe, Deutschland, mit einem Anteil von 32,5 %. Der Anteil der von der EVN AG gehaltenen eigenen Aktien beträgt rund 1,0 %. Der Streubesitz beläuft sich auf 15,5 %.

Kontakt

Investor Relations

Mag. Gerald Reidinger Telefon: +43 2236 200-12698

Dipl.-Ing. (FH) Doris Lohwasser Telefon: +43 2236 200-12473

Katrin Stehrer, BSc Telefon: +43 2236 200-13140

E-Mail: [email protected]

Service-Telefon für Anleger/innen: 0800 800 200 Service-Telefon für Kunden/innen: 0800 800 100

Online-Aktionärsbrief www.finanzbericht.evn.at/?report=DE2014-Q1

Informationen im Internet www.evn.at www.investor.evn.at www.verantwortung.evn.at

Finanzkalender1)
Ergebnis 1. Halbjahr 2013/14 28.05.2014
Ergebnis 1.–3. Quartal 2013/14 28.08.2014
Jahresergebnis 2013/14 11.12.2014

1) Vorläufig

EVN Aktie – Basisinformation
Grundkapital 330.000.000,00 EUR
Stückelung 179.878.402 Stückaktien
ISIN-Wertpapierkennnummer AT0000741053
Ticker-Symbole EVNV.VI (Reuters); EVN AV (Bloomberg); EVN (Dow Jones); EVNVY (ADR)
Börsenotierung Wien
ADR-Programm; Depositary Sponsored Level I ADR programme (5 ADR = 1 Aktie); The Bank of New York Mellon
Nachhaltigkeitsindizes VÖNIX, FTSE4Good, Ethibel, ECPI
Ratings A3, stabil (Moody's); BBB+, stabil (Standard & Poor's)

Impressum

Herausgeber: EVN AG EVN Platz, A-2344 Maria Enzersdorf Telefon: +43 2236 200-0 Telefax: +43 2236 200-2030

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz: www.evn.at/offenlegung

Redaktionsschluss: 20. Februar 2014