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EUWAX AG Interim / Quarterly Report 2017

Aug 4, 2017

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Interim / Quarterly Report

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EUWAX AG

Stuttgart

Halbjahresfinanzbericht 2017 der EUWAX AG

Halbjahresfinanzbericht 2017 der EUWAX Aktiengesellschaft gemäß § 37w WpHG per 30. Juni 2017

Zwischenlagebericht zum 30.06.2017 der EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart

Organisatorische und rechtliche Struktur der Gesellschaft

Die organisatorische und rechtliche Struktur der EUWAX Aktiengesellschaft (EUWAX AG), die im Lagebericht zum 31.12.2016 ausführlich beschrieben wurde, besitzt weiterhin Gültigkeit.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Europäische Zentralbank (EZB) behält ihren Kurs weiter bei. Sie belässt den Leitzins der Eurozone unverändert auf dem Rekordtief von 0 %. Auch in Europa scheint die ultralockere Geldpolitik ihren Zenit überschritten zu haben. Dies deutete der Präsident der EZB, Mario Draghi, Ende Juni 2017 an. Er geht davon aus, dass die Inflation weiter anziehen und man sich so immer mehr dem angestrebten Ziel von jährlich 2 % Geldentwertung annähern werde. Die US-amerikanische Notenbank Fed hielt ebenfalls an ihrem divergierenden Kurs fest und erhöhte im März 2017 langsam das Zielband der Leitzinsen. Für das verbleibende Jahr 2017 und die folgenden Jahre werden weitere Zinsanhebungen erwartet, sofern sich eine Festigung des Aufschwungs abzeichnet.

In Deutschland entwickelten sich nahezu alle gesamtwirtschaftlichen Indikatoren positiv, beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitslosenzahlen und der ifo Geschäftsklimaindex. Die Hausse an den weltweiten Aktienmärkten, die sich vor allem aus den Erwartungen der Marktteilnehmer an die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Trump speiste, setzte sich im ersten Halbjahr 2017 weiter fort. Im Verlauf des Frühjahrs stützten positive Konjunkturprognosen für Deutschland und die gesamte Eurozone sowie die französische Präsidentenwahl mit dem Sieg Emmanuel Macrons sowie seine absolute Parlamentsmehrheit den Aufwärtstrend. Der DAX konnte das im Jahr 2015 gesetzte Allzeithoch von 12.374 Punkten übertreffen und verbuchte Mitte Juni 2017 einen neuen Höchststand bei einem Schlusskurs von 12.888 Punkten. Damit einher ging allerdings eine historisch niedrige Volatilität, die noch geringer ausfiel als im Vorjahreszeitraum. Der Volatilitätsindex VDAX-New verlief im ersten Halbjahr 2017 in einer niedrigen Bandbreite zwischen 11 und 22 Punkten. Mitte April 2017, im Vorfeld der französischen Präsidentschaftswahlen, kam es zu einem kurzzeitigen Anstieg der Volatilität, die jedoch im Anschluss wieder zurückging.

Im Markt für verbriefte Derivate in Deutschland erhöhte sich das Volumen börslich ausgeführter Kundenorders im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 marginal um 1 % auf 21,3 Mrd. €. Die Anzahl ausgeführter Kundenorders verringerte sich leicht auf 2,6 Mio. Orders (-2 %).

Der geplante Zusammenschluss zwischen der Deutsche Börse AG und der London Stock Exchange Group plc (LSEG) wurde Ende März 2017 durch die EU-Wettbewerbshüter untersagt. Als Hauptgrund wurde eine zu starke Einschränkung des Wettbewerbs im Clearingbereich genannt. Nach der gescheiterten Fusion will sich das Unternehmen stärker auf ihre bisherige Wachstumsstrategie konzentrieren, in deren Fokus die Stärkung der Innovationskraft und Kundenzentrierung steht.

Geschäftsverlauf

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Börslicher Handelsverlauf 01.01. -30.06.2017 01.01. -30.06.2016
Betreute Wertpapiere zum 30.06. (Stück) 1.477.455 1.246.451
Ausgeführte Orders (Tsd. Stück) *1 2.611 2.874
Verbriefte Derivate 1.441 1.629
Aktien 478 566
Anleihen 278 322
Fonds 414 357
Handelsvolumen (Mio. €) *1 36.507 34.934
Verbriefte Derivate 13.612 13.549
Aktien 6.724 6.493
Anleihen 9.004 8.442
Fonds 7.167 6.450
Marktanteile % *2
Verbriefte Derivate 63,9% 64,1%
Aktien (Inland) insgesamt 19,7% 19,8%
Anleihen 44,0% 45,0%
Aktiv gemanagte Fonds 26,3% 23,3%
Passiv gemanagte Fonds 59,3% 62,1%

*1 Der Ausweis des Derivatehandels erfolgt auf Basis Anzahl bzw. Volumen börslich ausgeführter Kundenorders (Statistik des Deutschen Derivate Verbands (DDV)). Der Ausweis der sonstigen QLP-Bereiche erfolgt nach Orderbuchstatistik.

*2 Marktanteil der verbrieften Derivate auf Basis des Volumens börslich ausgeführter Kundenorders (DDV-Statistik). Marktanteile der sonstigen QLP-Bereiche auf Basis des Orderbuchumsatzes an deutschen Börsen (inkl. Tradegate).

Der Geschäftsverlauf der EUWAX AG wird aufgrund ihrer Funktion als Quality-Liquidity-Provider (QLP) im Wesentlichen von der Anzahl und dem Volumen ausgeführter Orders in den einzelnen Assetklassen bestimmt. Dabei hat die Schwankungsbreite der Aktienmärkte -die Volatilität - Einfluss auf die Order- und Umsatzentwicklung. Während sich die Anzahl ausgeführter Orders um 9 % auf 2,6 Mio. Stück reduzierte, lag das Volumen ausgeführter Orders mit 36,5 Mrd. € aufgrund erhöhter durchschnittlicher Ordergrößen leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (+5 %). Die moderat positive Entwicklung der Handelsvolumina bezieht sich auf nahezu alle Assetklassen und war bei den Fonds und derivativen Anlageprodukten besonders ausgeprägt. Lediglich der Handel mit Hebelprodukten musste wegen der geringen Volatilität am Markt deutliche Rückgänge hinnehmen. Aufgrund anhaltend niedriger Zins- und Risikoprämien sieht sich allerdings auch der Anleihenhandel einem weiteren schwierigen Jahr gegenüber.

Ertragslage

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 erzielte die EUWAX AG ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 3,3 Mio. € (Vj. 5,9 Mio. €). Die Ertrags- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Die Erträge der EUWAX AG reduzierten sich in der ersten Jahreshälfte 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um insgesamt 1,8 Mio. € auf 10,2 Mio. €. Der Ertragsrückgang (-15 %) spiegelt sich insbesondere im Nettoergebnis des Handelsbestands wider, das sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Mio. € auf 5,7 Mio. € reduzierte. Hauptverantwortlich hierfür war die im Berichtszeitraum historisch niedrige Volatilität am Aktienmarkt. Das Provisionsergebnis erhöhte sich aufgrund des erhöhten Handelsvolumens im Berichtszeitraum leicht auf 4,3 Mio. € (+5 %).

Die Gesamtaufwendungen der Gesellschaft erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,8 Mio. € auf 6,9 Mio. € und wurden durch die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen dominiert. Die in dieser Position enthaltenen Personalaufwendungen reduzierten sich um insgesamt 14 % auf 2,8 Mio. €, was primär dem organisatorisch bedingten Übergang von Mitarbeitern auf die Muttergesellschaft, die Boerse Stuttgart GmbH, geschuldet ist. Im 1. Halbjahr 2017 waren durchschnittlich 57 Arbeitnehmer (Vj. 67) bei der EUWAX AG beschäftigt (durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i. S. d. § 285 Nr. 7 HGB).

In den anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 3,9 Mio. € (Vj. 2,8 Mio. €) sind im Wesentlichen Aufwendungen für von der Boerse Stuttgart GmbH für die EUWAX AG erbrachte Dienstleistungen im Verwaltungs- und Finanzbereich enthalten. Die Zunahme resultiert hauptsächlich aus dem organisatorischen Übergang von Mitarbeitern zur Muttergesellschaft und dem dadurch gestiegenen Dienstleistungsbezug der EUWAX AG. Ferner wurde die Gesellschaft an der Umsetzung regulatorischer Vorgaben für den Wertpapierhandel, welche organisatorisch der Boerse Stuttgart GmbH obliegt, stärker beteiligt.

Nach Berücksichtigung der Steuern liegt das Ergebnis der EUWAX AG für das 1. Halbjahr 2017 bei 2,2 Mio. € (Vj. 4,0 Mio. €), was einem Ergebnis je Aktie von 0,44 € (Vj. 0,78 €) entspricht.

Die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft ist auch in der reduzierten Eigenkapitalrentabilität vor Steuern1 von 4 % (Vj. 7 %) ersichtlich. Unter Berücksichtigung des Fremdkapitals erreichte die Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern2 ein Niveau von 3 % (Vj. 6 %). Die Cost-Income-Ratio3 liegt bei 67 % (Vj. 51 %).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt zum 30.06.2017 bei 95,8 Mio. € (31.12.2016: 100,7 Mio. €). Die Forderungen an Kreditinstitute reduzierten sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um insgesamt 4,7 Mio. € auf 30,3 Mio. €, was hauptsächlich der Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2016 an die Muttergesellschaft (7,7 Mio. €) geschuldet ist. Aus der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen resultiert der Handelsbestand, der sowohl auf der Aktiv-wie auch auf der Passivseite der Bilanz Posten enthält. Aus der kurzfristigen Haltedauer der Positionen ergibt sich eine hohe Depotumschlagshäufigkeit, die wiederum den schwankenden Handelsbestand begründet. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 15,8 Mio. € werden von dem der Muttergesellschaft gewährten Darlehen in Höhe von 15,0 Mio. € dominiert.

Die im 1. Halbjahr 2017 erfolgte Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2016 an die Muttergesellschaft wirkte sich auf die sonstigen Verbindlichkeiten aus. Diese betrugen zum 30.06.2017 noch 0,7 Mio. €, nach 8,1 Mio. € zum Jahresende 2016. Die Rückstellungen erhöhten sich im Berichtszeitraum um 16 % auf 1,1 Mio. €, maßgeblich aufgrund erhöhter Vorsorgen für ausstehende Rechnungen. Die Passivseite der Gesellschaft wird weiterhin mit einem Anteil von 89 % vom Eigenkapital dominiert, das sich gegenüber dem Jahresende 2016 um den im bisherigen Geschäftsjahr 2017 erwirtschafteten Bilanzgewinn (2,2 Mio. €) auf 85,1 Mio. € erhöhte.

Finanzlage

Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds4 im 1. Halbjahres 2017 um +1,0 Mio. € auf 42,4 Mio. € wird nachfolgend erläutert.

1 Eigenkapitalrentabilität vor Steuern: Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in % zum Eigenkapital.

2 Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern: Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in % zum Gesamtkapital.

3 Cost-Income-Ratio: Aufwendungen in % zu den Erträgen.

4 Finanzmittelfonds: Zahlungsmittel (täglich fällige Sichteinlagen) und Zahlungsmitteläquivalente (Wertpapiere die zur Refinanzierung bei der Bundesbank zugelassen sind).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 3,6 Mio. € enthält das bisher erwirtschaftetet Jahresergebnis in Höhe von 2,2 Mio. € (Vj. 4,0 Mio. €), das im Wesentlichen um die Abnahme der Forderungen an Kreditinstitute (0,7 Mio. €) und die Zunahme der sonstigen Passiva (0,6 Mio. €) bereinigt wurde. Die Veränderung der bei den Depotbanken unterhaltenen Bankkonten, die ausschließlich der Abwicklung der Handelstätigkeiten dienen, spiegelt sich in der Abnahme der Forderungen an Kreditinstituten wider.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt 5,1 Mio. € (Vj. -15,4 Mio. €) und resultiert im Wesentlichen aus einer fälligen Termingeldanlage in Höhe von 5,0 Mio. €. Die Finanzierung der Investitionsvorhaben erfolgte aus den liquiden Mitteln der Gesellschaft. Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit spiegelt sich die vollzogene Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2016 an die Muttergesellschaft in Höhe von -7,7 Mio. € (Vj. -10,1 Mio. €) wider.

Der Finanzmittelfonds unterstreicht die hohe und solide Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft, die im Berichtszeitraum jederzeit gegeben war. Die regulatorischen Liquiditätsvorgaben wurden ebenfalls stets eingehalten. Die Kapitalstruktur der EUWAX AG wird weiterhin vom Eigenkapital in Höhe von insgesamt 85,1 Mio. € dominiert.

Resümee Geschäftslage 1. Halbjahr 201 7

Neben der starken Abhängigkeit der Gesellschaft von den allgemeinen Bewegungen der Aktienmärkte und den damit verbundenen Transaktionstätigkeiten, muss sich die EUWAX AG als Finanzdienstleister den zunehmenden regulatorischen Anforderungen stellen sowie sich im dynamischen und intensivem Wettbewerbsumfeld weiter behaupten. In der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich rückläufigen Geschäftsentwicklung spiegelt sich die Beteiligung der EUWAX AG an den bei der Muttergesellschaft anfallenden Aufwendungen für die Aufarbeitung und Umsetzung der regulatorischen Anforderungen wider. Mit der Hausse an den weltweiten Aktienmärkten zum Jahresbeginn 2017 ging eine historisch niedrige Volatilität einher, die zusätzlich zu deutlichen Ertragsrückgängen bei der Gesellschaft führte. Die Geschäftsleitung der EUWAX AG schätzt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage in dem skizzierten Umfeld als angemessen ein.

Risikobericht

Die Gesellschaft hat im Rahmen des Lageberichts für das Geschäftsjahr 201 6 ausführlich über die Risikolage berichtet und das Risikomanagementsystem der EUWAX AG beschrieben. Die im Lagebericht gemachten Aussagen besitzen grundsätzlich weiterhin Gültigkeit.

Im Bereich der operationellen und strategischen Risiken beobachtet die Geschäftsleitung der EUWAX AG weiterhin intensiv die Entwicklung der Märkte und des Wettbewerbs sowie die Initiativen im regulatorischen Bereich, speziell die weiteren Entscheidungen bezüglich der Einführung und Ausgestaltung einer Finanztransaktionssteuer sowie der Regulierungsinitiative MiFiD II/ MiFIR. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und weitere regulatorische Vorhaben sind neben negativen Marktentwicklungen und intensiviertem Wettbewerb dazu geeignet, die Umsatz- und Ertragsentwicklung der EUWAX AG negativ zu beeinflussen.

Als Tochtergesellschaft der Boerse Stuttgart GmbH mit starker Konzernbindung ist die EUWAX AG weiterhin eng in die Geschäftsstrategie der Gruppe eingebunden. Dadurch strahlen Entwicklungen bei Konzern- und Schwestergesellschaften auf die EUWAX AG aus und können bei Einzelbetrachtung zu zusätzlichen Risiken für die EUWAX AG führen.

Prognosebericht

Die im Lagebericht zum Geschäftsjahr 2016 abgegebenen Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft besitzen für das verbleibende Geschäftsjahr grundsätzlich weiterhin Gültigkeit.

Erwartete Entwicklung der wirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Das moderate Wirtschaftswachstum dürfte sich auch in naher Zukunft fortsetzen. Bekannte Unsicherheitsfaktoren wie z. B. mögliche Ermittlungen gegen den Präsidenten der USA sowie dessen wirtschaftspolitische Maßnahmen, die Ausgestaltung des Brexits und die Bundestagswahl im September 2017 bleiben jedoch weiterhin bestehen.

Aus regulatorischer Sicht sind in der zweiten Jahreshälfte 2017 insbesondere die durch MiFID II/ MiFIR sowie das nationale Umsetzungsgesetz ausgelösten Umsetzungsmaßnahmen fortzuführen und abzuschließen, wodurch vor allem Wertpapierfirmen stark beansprucht werden. Sowohl die Implementierung als auch die Anwendung neuer Vorschriften könnte mitunter starke Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und Profitabilität etablierter Marktteilnehmer haben. Andererseits ergeben sich gegebenenfalls Opportunitäten, die teilweise von neuen Dienstleistern, wie beispielsweise den FinTechs, ausgenutzt werden könnten.

Erwartete Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage

Die Volatilität der Aktienmärkte und somit auch das Nettoergebnis des Handelsbestands werden sich im weiteren Jahresverlauf voraussichtlich an der moderaten Entwicklung der ersten sechs Monate des Jahres 2017 orientieren. Die EUWAX AG wird in der zweiten Jahreshälfte 2017 weiterhin stark mit erheblichen Aufwendungen und Investitionen in handelsunterstützende Systeme und Infrastruktur, die unter anderem der Erfüllung regulatorischer Anforderungen geschuldet sind, belastet werden. Infolgedessen wird für das Provisionsergebnis für das verbleibende Geschäftsjahr 2017 ein merklicher Rückgang prognostiziert. Die beschriebenen Gegebenheiten legitimieren die im Vergleich zum Jahresende 2016 veränderte Erwartungshaltung einer erheblich schwächeren Entwicklung des Provisions- und Nettoergebnisses des Handelsbestands für das gesamte Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Gesamtaufwendungen werden sich aufgrund der beschriebenen Sachverhalte in den verbleibenden Monaten des Jahres 2017 voraussichtlich auf dem hohen Niveau der ersten Jahreshälfte 2017 bewegen. Die Geschäftsleitung der EUWAX AG geht für das Gesamtjahr 2017 infolgedessen von einem Jahresergebnis aus, das deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

Die weiterhin umfangreich vorgehaltene Liquidität ermöglicht der EUWAX AG nach wie vor die Erbringung ihrer Zahlungsverpflichtungen, die Erfüllung ihrer Aufgaben als Quality-Liquidity-Provider sowie die Einhaltung regulatorischer Liquiditätsanforderungen.

Wesentliche Chancen für die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Zusätzlich zu den in diesem Prognosebericht beschriebenen Einschätzungen, gibt es weitere Chancen, die die Ergebnisperspektiven im verbleibenden Geschäftsjahr 2017 in positiver Hinsicht beeinflussen könnten.

Ein exogener, unerwarteter Schock korreliert regelmäßig mit hohen Kursbewegungen der Aktienmärkte und bedingt zudem ein erhöhtes Handelsaufkommen. Die Ausgestaltung des Brexits und die weitere Wirtschaftspolitik von US-Präsident Trump sind auch weiterhin dazu geeignet, Marktkorrekturen auszulösen und durch die damit einhergehende erhöhte Volatilität das Handelsaufkommen und folglich das Nettoergebnis des Handelsbestands zu erhöhen.

Aus solchen Szenarien, die insbesondere die spürbare Belebung der Volatilität und der Handelsaktivitäten voraussetzen, würden sich Perspektiven für eine leicht günstigere Geschäftsentwicklung der EUWAX AG in der zweiten Jahreshälfte 2017 eröffnen.

Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft

Die Geschäftsleitung erwartet für die zweite Jahreshälfte 2017 eine erheblich spürbare rückläufige Geschäftsentwicklung im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Die erhöhten Aufwendungen für die von der Muttergesellschaft erbrachten Leistungen sowie die stärkere Beteiligung der EUWAX AG an den Aufwendungen und Investitionen der Muttergesellschaft in handelsunterstützende Systeme und Infrastruktur begründen diese Erwartungshaltung. Die EUWAX AG ist aus Sicht der Geschäftsleitung solide aufgestellt, um ihre Ziele weiter erfolgreich verfolgen zu können.

Die Geschäftsleitung der EUWAX AG wird weiterhin daran arbeiten, die starke Rolle der Gesellschaft als Partner der Börse Stuttgart im Kerngeschäft zu festigen. Nur so kann die EUWAX AG gemeinsam mit der Börse Stuttgart auch in Zukunft erfolgreich in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit zunehmender Regulierung bestehen.

Sonstige Angaben

Als Inlandsemittentin ist die EUWAX AG nach § 37w WpHG zur Aufstellung eines Halbjahresfinanzberichts verpflichtet. Der Halbjahresfinanzbericht der EUWAX AG zum 30.06.2017 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes und des Wertpapierhandelsgesetzes sowie der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute aufgestellt.

Die EUWAX AG unterhält keine Zweigniederlassungen. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen im Anhang der Gesellschaft.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Stuttgart, 24. Juli 2017

Der Vorstand der EUWAX AG

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Ralph Danielski (Sprecher) Stefan Bolle

Bilanz

Bilanz zum 30. Juni 2017

AKTIVA

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30.06.2017 31.12.2016
T€
--- --- --- ---
1. Barreserve
-) Guthaben bei Zentralnotenbanken 18.131.227,48 18.168
darunter: bei der Deutschen Bundesbank

€ 18.131.227,48 (Vj. T€ 18.168)
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 20.311.153,52 19.996
b) andere Forderungen 10.003.616,66 15.021
30.314.770,18 35.017
3. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere
-) Anleihen und Schuldverschreibungen
a) von öffentlichen Emittenten 14.570.800,00 14.571
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank

€ 14.570.800,00 (Vj. T€ 14.571)
b) von anderen Emittenten 5.403.993,15 5.406
19.974.793,15 19.976
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere
9.923.945,70 9.971
4a. Handelsbestand 1.427.231,21 1.545
5. Sachanlagen 108.773,00 91
6. Sonstige Vermögensgegenstände 15.822.724,59 15.879
7. Rechnungsabgrenzungsposten 49.800,00 9
Summe Aktiva 95.753.265,31 100.656

PASSIVA

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30.06.2017 31.12.2016
T€
--- --- --- ---
1a. Handelsbestand 38.655,33 0
2. Sonstige Verbindlichkeiten 712.935,18 8.057
3. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0
4. Rückstellungen
-) andere Rückstellungen 1.143.605,49 989
5. Fonds für allgemeine Bankrisiken 8.728.879,16 8.729
davon Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB€ 7.888.879,16 (Vj. T€ 7.889)
6. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 5.150.000,00 5.150
b) Kapitalrücklage 21.067.750,00 21.068
c) Gewinnrücklagen 56.662.933,59 56.663
-) andere Gewinnrücklagen 56.662.933,59 56.663
d) Bilanzgewinn 2.248.506,56 -
85.129.190,15 82.881
Summe Passiva 95.753.265,31 100.656

Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 30. Juni 2017

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01.01. -30.06.201 7 01.01. -30.06.201 6
T€
--- --- --- --- ---
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 17.537,64 36
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 56.404,11 14
73.941,75 50
2. Negative Zinsen aus Geldanlagen
-) aus Geldmarktgeschäften 62.857,18 0
3. Zinsaufwendungen 11.480,70 17
-396,13 33
4. Laufende Erträge aus
-) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 70.517,79 37
5. Provisionserträge 4.335.901,24 4.138
6. Provisionsaufwendungen 2.321,19 5
4.333.580,05 4.133
7a. Ertrag des Handelsbestands 18.809.819,36 28.197
7b. Aufwand des Handelsbestands 13.119.656,00 20.931
5.690.163,36 7.267
8. Sonstige betriebliche Erträge 88.573,15 482
9. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 2.476.210,43 2.900
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 356.696,85 386
darunter für Altersversorgung € 36.888,51 (Vj. T€ 39)
2.832.907,28 3.286
b) andere Verwaltungsaufwendungen 3.913.901,32 2.754
6.746.808,60 6.039
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Sachanlagen 20.066,59 24
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,00 0
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 46.977,50 28
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 58.000,00 6
14. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3.310.585,53 5.854
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.061.908,97 1.812
davon Steuerumlage € 812.994,39 (Vj. T€ 1.563)
16. Sonstige Steuern 170,00 -
1.062.078,97 1.812
17. Jahresüberschuss 2.248.506,56 4.042
18. Bilanzgewinn 2.248.506,56 4.042

Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung vom 01. Januar - 30. Juni 2017

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T€ 01.01. -30.06.2017 01.01. -30.06.2016
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 2.249 4.042
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 78 30
Zahlungswirksame Veränderung der Rückstellungen (+/-) -702 -2.941
Andere zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 857 587
Gewinne (-) / Verluste (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1 -
Sonstige Anpassungen (+/-) -551 -17
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen an Kreditinstitute 681 -3.245
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Wertpapiere (soweit nicht Finanzanlagen) 115 -1.939
Zunahme (-) / Abnahme (+) anderer Aktiva aus laufender Geschäftstätigkeit 53 158
Zunahme (+) / Abnahme (-) anderer Passiva aus laufender Geschäftstätigkeit 626 381
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) -7 -144
Ertragsteueraufwand (+) / Ertragsteuerertrag (-) 1.062 1.812
Erhaltene (+) Zinszahlungen und Dividendenzahlungen 538 116
Gezahlte (-) Zinsen -74 -17
Ertragsteuerzahlungen (+/-) -1.290 -1.661
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 3.633 -2.837
Investitionen (-) in Finanzanlagen - -5.376
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Sachanlagen 21 -
Investitionen (-) in Sachanlagen -58 -
Mittelveränderung (+/-) aus sonstiger Investitionstätigkeit 5.000 -10.048
Einzahlungen (+) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der Finanzdisposition 5.000 -
Auszahlungen (-) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der Finanzdisposition - -10.048
Erhaltene Zinsen / Dividenden auf Finanzmittelanlagen (+) 105 -16
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 5.068 -15.440
Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner und Minderheitengesellschafter -7.742 -10.065
Gewinnabführung aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrags -7.742 -10.065
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -7.742 -10.065
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 959 -28.342
Finanzmittelfonds
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 41.399 59.302
Zahlungsmittel 26.828 44.730
Zahlungsmitteläquivalente 14.571 14.571
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 42.358 30.959
Zahlungsmittel 27.787 16.389
Zahlungsmitteläquivalente 14.571 14.571

Eigenkapitalspiegel

Eigenkapitalspiegel vom 01. Januar - 30. Juni 2017

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Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Stückaktien Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB andere Gewinnrücklagen Jahresüberschuss Eigenkapital
--- --- --- --- --- ---
Stand am 31.12.2015 5.150.000,00 21.067.750,00 56.662.933,59 0,00 82.880.683,59
Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 7.741.564,95 7.741.564,95
Aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags abzuführender Gewinn 0,00 0,00 0,00 -7.741.564,95 -7.741.564,95
Stand am 31.12.2016 5.150.000,00 21.067.750,00 56.662.933,59 0,00 82.880.683,59
Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 2.248.506,56 2.248.506,56
Aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags abzuführender Gewinn 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 30.06.2017 5.150.000,00 21.067.750,00 56.662.933,59 2.248.506,56 85.129.190,15

Anhang für das 1. Halbjahr 2017 der EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart

Anlagen zum Anhang

Anlagespiegel der EUWAX Aktiengesellschaft

A. Allgemeine Erläuterungen zum Halbjahresfinanzbericht

1. Allgemeine Hinweise

Die EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart, (EUWAX AG) ist eine kapitalmarktorientierte Gesellschaft im Sinne des § 264d HGB. Als Inlandsemittentin ist sie nach § 37w WpHG zur Aufstellung eines Halbjahresfinanzberichts verpflichtet. Als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a KWG finden entsprechend § 340a Abs. 1 HGB i. V. m. § 340 Abs. 4 Satz 1 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften Anwendung. Die EUWAX AG wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 19972 geführt.

Der vorliegende Halbjahresfinanzbericht wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) sowie der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gem. § 265 Abs. 8 HGB grundsätzlich nicht angegeben.

Bei der tabellarischen Aufstellung von Zahlen in T€ (insbesondere Vorjahreswerte) können Rundungsdifferenzen auftreten.

Saisonale Einflüsse auf die Erträge und Aufwendungen der EUWAX AG können aus der historischen Geschäftsentwicklung nicht abgeleitet werden. Die in diesem Bericht veröffentlichten Ergebnisse und ergänzenden Informationen können nicht notwendigerweise als Indikatoren für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2017 gewertet werden.

2. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Wertpapiere, die im Anschaffungszeitpunkt eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen und mit der Absicht erworben wurden, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen, werden nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet und gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bilanziert, da diese Wertpapiere grundsätzlich bis zur Endfälligkeit gehalten werden sollen.

Wertpapiere mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr im Zugangszeitpunkt und Wertpapiere ohne feste Restlaufzeit werden gem. § 340e Abs. 1 Satz 2 HGB i. V. m. § 253 Abs. 4 Satz 1 HGB mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet (strenges Niederstwertprinzip). Diese Wertpapiere sind der Liquiditätsreserve zugeordnet.

Finanzinstrumente des Handelsbestands werden mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags (Handelsaktiva) bzw. eines Risikozuschlags (Handelspassiva) angesetzt.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen im Bedarfsfall.

Den linearen Abschreibungen werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

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Nutzungsdauer des Anlagevermögens Jahre
Immaterielle Anlagewerte 4
Sachanlagen 3-13

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Gegenwert von 150,00 € ("geringwertige Wirtschaftsgüter") werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter ab 150,00 € bis 1.000,00 € Anschaffungskosten werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und im Rahmen der "Poolbewertung" über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert und vor Ablauf eines Jahres fällig.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

3. Forderungen an Kreditinstitute

Die anderen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 10.004 T€ (31.12.2016: 15.021 T€) sind in nachfolgende Restlaufzeiten untergliedert:

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T€ bis 3 Monate mehr als drei Monate bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Andere Forderungen an Kreditinstitute 5.001 - 5.002 10.021 - 5.000

4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

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T€ Buchwert* Marktwert* Stille Reserven
30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Anlagevermögen - Anleihen 19.975 19.976 20.202 20.231 227 254
davon börsenfähig /börsennotiert T€ 19.975 (31.12.2016: 19.976 T€)

* inklusive Stückzinsforderungen

Zum Bilanzstichtag beinhalten die festverzinslichen Wertpapiere zwei Landesschatzanweisungen sowie eine Unternehmensanleihe. Der Marktwert dieser Wertpapiere inklusive Stückzinsforderungen beträgt zum 30.06.2017 insgesamt 20.202 T€ (31.12.2016: 20.231 T€). Darin enthalten sind Kurswertreserven in Höhe von 227 T€ (31.12.2016: 254 T€). Stille Lasten bestehen zum Abschlussstichtag nicht.

Im Berichtszeitraum erfolgten Abschreibungen auf die Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 58 T€ (Vj. 6 T€).

Zum 30.06.2017 bestehen Stückzinsforderungen in Höhe von 86 T€ (31.12.2016: 30 T€).

Im Buchwert sind Anleihen von insgesamt 7.585 T€ mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr enthalten.

5. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

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T€ Buchwert Marktwert Stille Reserven
30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Fonds
davon börsennotiert T€ 5.048 (31.12.2016: T€ 5.048) 9.924 9.971 9.924 9.993 0 22
davon nicht börsenfähig T€ 4.876 (31.12.2016: T€ 4.923)

Der Posten beinhaltet zum Stichtag einen Geldmarktfonds sowie einen Indexfonds.

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt Abschreibungen in Höhe von 47 T€ (Vj. 28 T€) vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.

Die ausgewiesenen Wertpapiere sind Teil der Liquiditätsreserve und werden nach den für Umlaufvermögen geltenden Bilanzierungsvorschriften bewertet.

Zum Bilanzstichtag sind keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.

6. Handelsbestand (Handelsaktiva)

Die Kriterien für die Einbeziehung in den Handelsbestand wurden im Geschäftsjahr nicht geändert.

Der beizulegende Zeitwert, als Bewertungsgrundlage für die Handelsaktiva, basiert auf Börsenpreisen (Marktwert).

Zur Ermittlung des etwaigen Risikoabschlages werden die Bestände zu Gattungsgruppen zusammengefasst. Bei Wertpapieren, bei welchen durch die Fair-Value-Bewertung stille Reserven aufgedeckt wurden, werden die Kurswerte je Gattungsgruppe mit einem Faktor multipliziert, um die mögliche negative Schwankungsbreite der einzelnen Wertpapierarten pauschal (auf Grundlage von Expertenschätzungen) zu ermitteln. Die pauschalierten negativen Schwankungsbreiten sind so bemessen, dass i.d.R. selbst außergewöhnlich hohe Over-Night-Verluste abgedeckt werden können.

Der Risikoabschlag wird anhand einer pauschalen Berechnungsmethode quantifiziert. Er soll mindestens 99 % der beobachteten Kursschwankungen für einen Handelstag (Konfidenzniveau) abdecken. Die kurze Haltedauer spiegelt den sehr kurzfristig angelegten Risikomanagementprozess wider. Die im Bestand befindlichen Wertpapiere sind mit seltenen Ausnahmen als sehr liquide einzustufen, sodass Positionen bei Bedarf sofort geschlossen werden können.

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T€ Buchwert* Marktwert Risikoabschlag
30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Anleihen 446 248 446 249 0 1
Stückzinsforderungen - 3 - 3 - -
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands 446 251 446 252 0 1
Optionsscheine 1 0 1 0 - -
Zertifikate 47 0 48 0 1 -
Derivative Finanzinstrumente des Handelsbestands 49 0 50 0 1 -
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands 933 1.294 935 1.305 3 11
Gesamtbestand Handelsaktiva 1.427 1.545 1.431 1.557 4 12

* Buchwert= Marktwert abzgl. Risikoabschlag

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (Handelsaktiva)

Im Posten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind Rentenpapiere des Handelsbestandes enthalten.

Die Position beinhaltet auf fremde Währung lautende Wertpapiere mit einem Buchwert in Höhe von 30 T€ (31.12.2016: 14 T€). Die Nominalwerte der Fremdwährungsanleihen betragen 42 TSEK, 27 TUSD sowie 8 TPLN.

Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands in Höhe von 9 T€ (Vj. 6 T€) vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.

Derivative Finanzinstrumente (Handelsaktiva)

Zum Bilanzstichtag hat die EUWAX AG verbriefte derivative Finanzinstrumente im Handelsbestand. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um indexbezogene Partizipationszertifikate und Optionsscheine sowie ein Knockout-Zertifikat. Diese Papiere sind Marktpreis- sowie Emittentenausfallrisiken ausgesetzt, die sich auf zukünftige Zahlungsströme und Verkaufserlöse der Papiere auswirken können.

Der Bestand setzt sich gemäß § 285 Nr. 20 HGB aus nominal 31.290 Stück (31.12.2016: 34.683 Stück) Zertifikaten und nominal 360.500 Stück (31.1 2.2016: 4.400 Stück) Optionsscheinen zusammen.

Im Berichtszeitraum wurden auf derivative Finanzinstrumente des Handelsbestands Abschreibungen in Höhe von 3 T€ (Vj. 0 T€) vorgenommen. Zuschreibungen erfolgten in Höhe von 6 T€ (Vj. 0 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (Handelsaktiva)

Der Bilanzposten enthält die Aktien des Handelsbestands. Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen in Höhe von 9 T€ (Vj. 20 T€) vorgenommen. Zuschreibungen erfolgten in Höhe von 3 T€ (Vj. 3 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.

7. Sachanlagen

Die Sachanlagen betreffen mit 109 T€ (31.12.2016: 91 T€) die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

8. Sonstige Vermögensgegenstände

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T€ 30.06.2017 31.12.2016
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.713 15.749
Steuererstattungsansprüche 109 130
Übrige sonstige Vermögensgegenstände 1 -
Sonstige Vermögensgegenstände 15.823 15.879

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber de r Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart, (BSG/Muttergesellschaft) und resultieren hauptsächlich aus einem gewährten Darlehen (15.000 T€; 31.12.2016: 15.000 T€) sowie erbrachten QLP-Dienstleistungen (668 T€; 31.12.2016: 706 T€).

Die EUWAX AG erhält für ihre Tätigkeit als Quality-Liquidity-Provider (QLP) einen prozentualen Anteil an dem von der BSG vereinnahmten Transaktionsentgelt.

9. Handelsbestand (Handelspassiva]

Die Kriterien für die Einbeziehung in den Handelsbestand wurden im Geschäftsjahr nicht geändert.

Der beizulegende Zeitwert, als Bewertungsgrundlage für die Handelspassiva, basiert auf Börsenpreisen (Marktwert).

Die Ermittlung des Risikozuschlags erfolgt unter Anwendung der gleichen Parameter analog zur Berechnung des Risikoabschlags bei der Handelsaktiva (siehe 6. Handelsbestand - Handelsaktiva).

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T€ Buchwert* Marktwert Risikozuschlag
30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017 31.12.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Derivative Finanzinstrumente 9 - 8 - 1 -
Verbindlichkeiten aus Verpflichtungsgeschäften 30 0 30 0 0 0
Gesamtbestand Handelspassiva 39 0 38 0 1 0

* Buchwert= Marktwert zzgl. Risikozuschlag

Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten in Höhe von 39 T€ (31.12.2016: 0 T€) aus Verpflichtungsgeschäften mit einem Marktwert von 38 T€ (31.12.2016: 0 T€) enthalten.

In den Verbindlichkeiten aus Verpflichtungsgeschäften sind Verpflichtungen aus Fremdwährungsanleihen mit einem Buchwert in Höhe von insgesamt 17 T€ (31.12.2016: 0 T€) enthalten. Der Nominalbetrag der Anleihen in Fremdwährung beläuft sich auf 16 TUSD.

Die Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten beinhalten indexbezogene Partizipationszertifikate. Diese Papiere sind Marktpreis- sowie Emittentenausfallrisiken ausgesetzt, die sich auf zukünftige Zahlungsströme und Verkaufserlöse der Papiere auswirken können.

Der Bestand setzt sich gemäß § 285 Nr. 20 HGB aus nominal 101.637 Stück (31.12.2016: 0 Stück) Zertifikaten zusammen.

10. Sonstige Verbindlichkeiten

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T€ 30.06.2017 31.12.2016
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8 9
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 8 (31.12.2016: T€ 9)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 624 7.952
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 624 (31.12.2016: T€ 7.952)
Sonstige Verbindlichkeiten 82 96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 82 (31.12 2016: T€ 96)
Sonstige Verbindlichkeiten 713 8.057

Die Reduktion der sonstigen Verbindlichkeiten ist hauptsächlich auf die Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 7.742 T€ an die Muttergesellschaft zurückzuführen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen Ansprüche der Muttergesellschaft für erbrachte Dienstleitungen im Verwaltungs- und Finanzbereich (615 T€; 31.12.2016: 0 T€) enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich (82 T€; 31.12.2016: 96 T€).

11. Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen in Höhe von 1.144 T€ (31.12.2016: 989 T€) umfassen im Wesentlichen Leistungsgratifikationen für Mitarbeiter in Höhe von 417 T€ (31.12.2016: 463 T€), Abschluss- und Prüfungskosten (297 T€; 31.12.2016: 199 T€), Vorsorgen für ausstehende Rechnungen (256 T€; 31.12.2016: 50 T€) sowie Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen (60 T€; 31.12.2016: 117 T€).

Die Restlaufzeiten der anderen Rückstellungen, mit Ausnahme der Aufbewahrungsrückstellung (26 T€) und der Rückstellung für zukünftige Betriebsprüfungen (11 T€), sind voraussichtlich kürzer als ein Jahr. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB besteht eine Abzinsungspflicht für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Höhe der Abzinsung beträgt im Berichtszeitraum 0 T€ (Vj. 0 T€).

12. Fonds für allgemeine Bankrisiken

Im Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB sind zum Bilanzstichtag insgesamt 8.729 T€ (31.12.2016: 8.729 T€) eingestellt.

13. Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel ausführlich dargestellt.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital zum 30.06.2017 ist in 5.150.000 nennwertlose Inhaber-Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 € eingeteilt. Es ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Beteiligung am Kapital

Die BSG ist zum 30.06.2017 mit 84,07 % direkt am Kapital der EUWAX AG beteiligt. Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen über 10 % bestehen nicht.

Gewinnrücklagen

Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags werden alle ausschüttungsfähigen Gewinne an die Muttergesellschaft abgeführt.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

14. Negative Zinsen aus Geldanlagen

Auf freie liquide Mittel bei Zentralnotenbanken und Kreditinstituten wurden im Berichtszeitraum negative Zinsen in Höhe von 63 T€ aufgewendet (Vj. 0 T€).

15. Provisionserträge

Die Provisionserträge beinhalten zum Großteil die von der Muttergesellschaft an die EUWAX AG bezahlten QLP-Vergütungen.

16. Ertrag und Aufwand des Handelsbestands

Die Erträge und Aufwendungen des Handelsbestands enthalten im Wesentlichen Kursdifferenzen aus Aufgabegeschäften, Zu- und Abschreibungen auf Wertpapiere des Handelsbestands sowie vereinnahmte Stückzinsen und Dividenden von Finanzinstrumenten des Handelsbestands.

17. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von insgesamt 89 T€ (Vj. 482 T€) sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 56 T€ (Vj. 375 T€) enthalten.

Aus Fremdwährungsumrechnung wurden Kursgewinne in Höhe 2 T€ (Vj. 0 T€) realisiert.

18. Andere Verwaltungsaufwendungen

In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für von der BSG für die EUWAX AG erbrachte Dienstleistungen im Verwaltungs- und Finanzbereich (2.360 T€; Vj. 1.493 T€) enthalten. Die Zunahme resultiert hauptsächlich aus dem organisatorischen Übergang von Mitarbeitern zur Muttergesellschaft und dem dadurch gestiegenen Dienstleistungsbezug der EUWAX AG. Ferner wurde die Gesellschaft an der Umsetzung regulatorischer Vorgaben für den Wertpapierhandel, welche organisatorisch der BSG obliegt, stärker beteiligt.

Darüber hinaus umfasst die Position Aufwendungen in Zusammenhang mit der Handelstätigkeit in Höhe von 1.007 T€ (Vj. 827 T€).

Des Weiteren wurden für Gebührennachzahlungen 10 T€ (Vj. 19 T€) aufgewendet. Aus der Fremdwährungsumrechnung wurden Kursverluste in Höhe von 6 T€ (Vj. 0 T€) realisiert.

19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund der steuerlichen Organschaft der EUWAX AG (Organgesellschaft) mit der BSG (Organträgerin) ist die EUWAX AG selbst nicht mehr Steuersubjekt.

Über eine Steuerumlagevereinbarung mit der Muttergesellschaft wird die EUWAX AG mit einem fiktiven Steueraufwand belastet. Dieser betrug im Berichtszeitraum insgesamt 813 T€ (Vj. 1.563 T€).

Daneben ist im Steueraufwand die Körperschaftsteuer (236 T€; Vj. 236 T€) nebst Solidaritätszuschlag (13 T€; Vj. 13 T€) auf die Ausgleichszahlung an Minderheitsaktionäre enthalten.

D. Sonstige Angaben

20. Arbeitnehmer und Organe

Arbeitnehmer

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30.06.2017 30.06.2016
Angestellte 57 67
davon Verwaltung 2 11
davon Handel 55 56
Praktikanten 5 6
Summe der Beschäftigten 62 73

Angaben gerundet und im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i.S.d. § 285 Nr. 7 HGB betrug im Berichtszeitaum 57 (Vj. 67). Der Rückgang ist primär dem organisatorisch bedingten Übergang von Mitarbeitern auf die Muttergesellschaft geschuldet.

Mitglieder des Vorstands

Die Herren Ralph Danielski und Stefan Bolle sind zum 30.06.2017 bei der BSG als Geschäftsführer und darüber hinaus als Mitglieder des Vorstands bei der EUWAX AG bestellt.

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Mitglieder des Vorstands Zuständigkeitsbereiche / Weitere Mandate
Ralph Danielski Märkte & Services
Sprecher
Mandate:
- Board of Directors der Nordic Growth Market NGM AB (Member)
- Mitglied des Börsenrates der Baden- Württembergischen Wertpapierbörse, teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts
Stefan Bolle Finanzen / Compliance

Vorstandsvergütung

Die Mitglieder des Vorstands der EUWAX AG erhalten für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben gemäß den vertraglich vereinbarten Bedingungen eine jährliche fixe Vergütung.

Insgesamt wurden im Berichtszeitraum (erfolgsunabhängige) Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 HGB in Höhe von 165 T€ gewährt. Hiervon entfallen 90 T€ auf Herrn Ralph Danielski und 75 T€ auf Herrn Stefan Bolle.

Bezüge oder Leistungen im Sinne des § 285 Nr. 9 Satz 5-8 HGB wurden im Geschäftsjahr 2017 nicht zugesagt oder gewährt.

Mitglieder des Aufsichtsrats / Prüfungsausschusses

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Mitglieder des Aufsichtsrats Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten, in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien sowie in sonstigen fakultativen Gremien
Dr. Michael Völter
Vorsitzender des Aufsichtsrats Boerse Stuttgart GmbH (Vorsitzender)
Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH (Vorsitzender)
Vorsitzender des Vorstands der Vereinigung Nordic Growth Market NGM AB (Chairman)
Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V
Dr. Christian Ricken (seit 22.05.2017)
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Baden-Württembergische Wertpapierbörse, teilrechtsfähige Anstalt öffentlichen Rechts (seit 08.03.2017; Vorsitzender seit 27.04.2017 )
Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-

Württemberg;
Boerse Stuttgart GmbH (Stv. Vorsitzender; seit 03.05.2017)
Financial Markets / Internationales

Geschäft/ Asset Management
BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft
LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH
Dr. Christian Holzherr
Geschäftsführer Finanzen und Portfoliomanagement

der Ferdinand Piëch Holding GmbH
Boerse Stuttgart GmbH
Vorstand der Frank plastic AG Herrenknecht AG
Thomas Kölbl
Mitglied des Vorstands der Südzucker AG Baden-Württembergische Wertpapierbörse, teilrechtsfähige
Ressort Finanzen und Rechnungswesen Anstalt öffentlichen Rechts (bis 01.03.2017)
Boerse Stuttgart GmbH
AGRANA Internationale Verwaltungs- und Asset-Management GmbH
AGRANA Stärke GmbH
AGRANA Zucker GmbH
CropEnergies AG (Stv. Vorsitzender)
ED&F MAN Holdings Limited
Freiberger Holding GmbH
K+S Aktiengesellschaft (seit 10.05.201 7)
PortionPack Europe Holding B.V. (Vorsitzender)
Raffinerie Tirlemontoise S.A.
Saint Louis Sucre S.A.S.
Südzucker Polska S.A.
Südzucker Versicherungs-Vermittlungs-GmbH (Vorsitzender)
Thomas Munz
Selbständiger Unternehmensberater Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH
Boerse Stuttgart GmbH
Dr. Manfred Pumbo
Leiter Controlling / Risikomanagement Boerse Stuttgart GmbH
Württembergische Versicherung AG ABACUS Financial Services AG (Stv. Vorsitzender)
Leiter Konzernkostencontrolling Bau- und Wohnungsverein Stuttgart
Wüstenrot & Württembergische AG BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft
Mitglied des Vorstands der Allgemeine
Rentenanstalt Pensionskasse AG
Ingo Mandt (bis 22.05.2017)
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Baden-Württembergische Wertpapierbörse, teilrechtsfähige Anstalt öffentlichen Rechts (bis 31.01.2017)
Ehem. Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden- Boerse Stuttgart GmbH (bis 03.05.2017)
Württemberg, Dezernat Financial Markets/ international Business FMS Wertemanagement (seit 06.01.2017)

Im Geschäftsjahr 2017 waren die folgenden Mitglieder des Aufsichtsrats ebenfalls Mitglied im Prüfungsausschuss:

Dr. Manfred Pumbo (Vorsitzender des Prüfungsausschusses)
Dr. Christian Holzherr
Dr. Michael Völter (seit 22.05.2017)
Thomas Kölbl (bis 22.05.2017)

Aufsichtsratsvergütung / Vergütung Prüfungsausschuss

Die Vergütung für die Aufsichtsratsmitglieder betrug im Berichtszeitraum insgesamt 60 T€ (Vj. 56 T€). Davon entfallen 38 T€ (Vj. 38 T€) auf die Grundvergütung und 23 T€ (Vj. 18 T€) auf die Sitzungsgelder.

Im Berichtszeitraum wurde keine Vergütung für die Tätigkeit im Prüfungsausschuss von der EUWAX AG gewährt. Die Vergütung wird von der herrschenden Muttergesellschaft übernommen.

21. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die EUWAX AG ist aus Mietverträgen mit verbundenen Unternehmen bis ins Jahr 2020 in Höhe von 116 T€ jährlich verpflichtet. Zudem bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Avalprovisionen in Höhe von jährlich 11 T€ mit unbestimmter Laufzeit und jederzeitigem Kündigungsrecht ohne Einhaltung einer Frist.

Die EUWAX AG ist Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen, Berlin (EdW). Neben den jährlichen Regelbeiträgen können aufgrund von Entschädigungsfällen auch Sonderbeiträge von der EdW erhoben werden. Die Erhebung solcher Sonderbeiträge führt in der Zukunft zu finanziellen Belastungen bei der EUWAX AG.

Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist die EUWAX AG verpflichtet, ihren erwirtschafteten und ausschüttungsfähigen Gewinn an die Muttergesellschaft BSG abzuführen.

Der Verwaltungsbereich der EUWAX AG ist auf die Muttergesellschaft ausgelagert. Für diese Dienstleistungen entrichtet die EUWAX AG ein jährlich anzupassendes Entgelt. Im Berichtszeitraum betrug die Vergütung insgesamt 2.360 T€ (Vj. 1.493 T€).

22. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach den Vorschriften des DRS 21 erstellt.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode dargestellt.

Der Finanzmittelfonds beträgt zum 30.06.2017 42.358 T€ (Vj. 30.959 T€). Er beinhaltet Zahlungsmittel in Form von täglich fälligen Sichteinlagen (27.787 T€; Vj. 16.389 T€) und Zahlungsmitteläquivalente in Form von Wertpapieren die zur Refinanzierung bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind (14.571 T€; Vj. 14.571 T€).

Abweichend zu den Vorschriften des DRS 21 werden die täglich fälligen Sichteinlagen in den Finanzmittelfonds miteinbezogen, da gerade sie die Basis der kurzfristigen Finanzdisposition der EUWAX AG bilden.

Bei Depotbanken unterhaltene Bankkonten, die ausschließlich der Abwicklung der Handelstätigkeit dienen sowie sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute sind Teil des operativen Geschäfts der EUWAX AG. Liquiditätsänderungen werden im Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

Für weitere Ausführungen zur Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Zwischenlagebericht der Gesellschaft für den Berichtszeitraum 2017.

23. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Für die Leistungsbeziehungen der Unternehmen der Gruppe Börse Stuttgart bestehen vertragliche Regelungen. Im Berichtszeitraum 2017 bestanden folgende Leistungsbeziehungen zwischen der EUWAX AG und anderen verbundenen Unternehmen:

Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V., Stuttgart (Vereinigung)

An die Vereinigung, dem Mutterunternehmen der BSG, wurden im Berichtszeitraum Mitgliedsbeiträge in Höhe von 5 T€ (Vj. 5 T€) entrichtet.

Verbindlichkeiten bestanden zum Abschlussstichtag nicht (31.12.2016: 0 T€).

Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH, Stuttgart (BWWB)

Die von der BWWB, einem Tochterunternehmen der Vereinigung, in Rechnung gestellten Aufwendungen in Höhe von insgesamt 158 T€ (Vj. 108 T€) beinhalten hauptsächlich Aufwendungen für Einbeziehungen (151 T€; Vj. 105 T€) gemäß dem Entgeltverzeichnis bzw. der Gebührenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber der BWWB (31.12.2016: 15 T€).

Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart (BSG)

Von der BSG wurden im Berichtszeitraum Provisionserträge aus der QLP-Tätigkeit in Höhe von 4.330 T€ (Vj. 4.121 T€) vereinnahmt.

Die Aufwendungen in Höhe von insgesamt 3.433 T€ (Vj. 3.174 T€) resultieren aus der Verwaltungsumlage in Höhe von 2.360 T€, der Konzernsteuerumlage (813 T€), der Weiterbelastung von Projektkosten für die Umsetzung regulatorischer Anforderungen (187 T€), den Handels- und Abwicklungsgebühren (55 T€) sowie den Mietkosten für die Büroräume der Gesellschaft (18 T€).

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 15.707 T€ (31.12.2016: 15.706 T€). Diese beinhalten im Wesentlichen das gewährte Darlehen (15.000 T€) sowie noch nicht beglichene QLP-Vergütungen (668 T€).

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 624 T€ (31.12.2016: 7.937 T€) resultieren hauptsächlich aus der Verwaltungsumlage (615 T€).

Boerse Stuttgart Securities GmbH, Stuttgart (BSSG)

Von der BSSG, einem Tochterunternehmen der BSG, wurden im Berichtszeitraum Erträge aus Handelstätigkeiten in Höhe von 6 T€ (Vj. 17 T€) vereinnahmt.

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 6 T€ (31.12.2016: 43 T€).

Nahe stehende Unternehmen und Personen

Geschäfte mit weiteren nahe stehenden Unternehmen und nahe stehenden Personen fanden im Berichtszeitraum nicht statt (Vj. 0 T€).

24. Honorar für den Abschlussprüfer

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T€ 01.01. -30.06.2017 01.01. -30.06.2016
Honorar für Abschlussprüfungsleistungen 80 81
Honorar für andere Bestätigungsleistungen 26 15
Gesamtes Honorar des Abschlussprüfers 106 96

25. Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats ist abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft (www.euwax-ag.de) innerhalb der Rubrik "Investor Relations" im Detailbereich "Corporate Governance" zugänglich gemacht worden.

26. Mitteilung nach § 21 WpHG

Am 26.05.2015 veröffentlichte die EUWAX AG gemäß § 26 Abs. 1 WpHG die folgende, ihr zugegangene Stimmrechtsmitteilung:

Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung:

"Die Boerse Stuttgart AG, Stuttgart, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.05.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der EUWAX AG, Stuttgart, Deutschland am 22.05.2015 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 50% und 75% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 84,07% (das entspricht 4329759 Stimmrechten) betragen hat."

27. Konzernverhältnisse/ -abschluss

Der Jahresabschluss der EUWAX AG für das Geschäftsjahr 2017 wird zum Jahresende in den Konzernabschluss der BSG einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger und im Unternehmensregister veröffentlicht.

Zwischen der EUWAX AG und dem Mutterunternehmen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Der Vertrag wurde am 12.02.2008 mit Eintragung ins Handelsregister wirksam. Er wurde für die Dauer von fünf Jahren fest geschlossen und verlängert sich unverändert jeweils um ein weiteres Jahr, falls er nicht spätestens einen Monat vor seinem jeweiligen Ablauf von einem Vertragspartner schriftlich gekündigt wird.

28. Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden aufgrund der Inanspruchnahme des Bilanzierungswahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in der Bilanz nicht aktiviert. Die temporären Differenzen, auf die keine latenten Steuern gebildet wurden, betreffen im Wesentlichen Bewertungsunterschiede zwischen der Handels- und Steuerbilanz beim Ansatz von Wertpapieren des Anlage- und des Umlaufvermögens und bei der Bildung von Rückstellungen. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz in Höhe von 30,53 % zugrunde gelegt.

29. Risikobericht

Die im Geschäftsbericht gemachten Aussagen besitzen grundsätzlich weiterhin Gültigkeit. Darüber hinaus verweisen wir auf den Risikobericht als Bestandteil des Zwischenlageberichts zum 30.06.2017.

Stuttgart, 24. Juli 2017

Der Vorstand der EUWAX AG

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Ralph Danielski (Sprecher) Stefan Bolle

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar - 30. Juni 2017

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Anschaffungs-/Herstellkosten Abschreibungen
31.12.2016 Zugänge Abgänge 30.06.2017 31.12.2016 Zugänge
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I. Immaterielle Anlagewerte
Geschäfts- oder Firmenwert 95.772,92 0,00 0,00 95.772,92 95.772,92 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.234,97 57.807,59 44.658,46 228.384,10 124.358,97 20.066,59
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 19.946.800,00 0,00 0,00 19.946.800,00 0,00 58.000,00
Gesamt 20.257.807,89 57.807,59 44.658,46 20.270.957,02 220.131,89 78.066,59

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Abschreibungen Buchwerte
Abgänge 30.06.2017 31.12.2016 30.06.2017
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I. Immaterielle Anlagewerte
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 95.772,92 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.814,46 119.611,10 90.876,00 108.773,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 58.000,00 19.946.800,00 19.888.800,00
Gesamt 24.814,46 273.384,02 20.037.676,00 19.997.573,00

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Erklärung des Vorstands gem. § 37w Abs. 2 Nr. 3 WpHG i.V.m. §§ 264 Abs. 2 Satz 3 und 289 Abs. 1 Satz 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Halbjahresabschluss zum 30.06.2017 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Stuttgart, 24. Juli 2017

Der Vorstand der EUWAX AG

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Ralph Danielski (Sprecher) Stefan Bolle

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart

Wir haben den Zwischenabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung sowie Anhang - und den Zwischenlagebericht der EUWAX AG, Stuttgart, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Zwischenabschlusses nach dem entsprechend angewendeten Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) und des Zwischenlageberichts nach den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Zwischenabschluss und dem Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem entsprechend angewendeten Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) und der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) oder dass der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Stuttgart, den 24. Juli 2017

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Eisele Hommel
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Finanzkalender 2017/ 2018

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April 2018 Geschäftsbericht 2017
27. Juni 2018 Hauptversammlung 2018
August 2018 Halbjahresfinanzbericht 2018

Impressum und Kontakt

Externe Daten und Texte, die wir in unserem Bericht verarbeitet haben, wurden mit größtmöglicher Sorgfalt recherchiert. Unsere Informationen stammen aus Quellen, die wir als vertrauenswürdig und zuverlässig einstufen. Die EUWAX AG kann dennoch nicht die Verantwortung für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen.

Die gemachten Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Sie dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information und können eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers abgestimmte Beratung, Information oder Aufklärung nicht ersetzen.

Werden in Berichten und sonstigen Veröffentlichungen der EUWAX AG Begriffe wie Aktionäre, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Kunden u. ä. verwendet, sind immer Aktionäre und Aktionärinnen, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Kunden und Kundinnen usw. gemeint. Die Formulierung soll keine Diskriminierung beinhalten, sondern dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit.

Sofern die Berechnungen in diesem Bericht ohne Nachkommastelle dargestellt sind, kann die Addition oder Subtraktion zu Abweichungen bei den Zwischen - oder Gesamtsummen führen.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Abweichungen aus technischen Gründen

Aus technischen Gründen (z.B. Umwandlung von elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Bericht enthaltenen und den zum Unternehmensregister eingereichten Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die zum Unternehmensregister eingereichte Fassung als die verbindliche Fassung.

Marken und Warenzeichen

Alle genannten und gezeigten Marken oder Warenzeichen sind eingetragene Marken oder eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer. Marken oder Warenzeichen wurden in der Regel nicht als solche kenntlich gemacht. Das Fehlen einer solchen Kennzeichnung bedeutet nicht, dass es sich um einen freien Namen im Sinne des Marken- und Warenzeichenrechts handelt.

Impressum

EUWAX Aktiengesellschaft

Börsenstraße 4

70174 Stuttgart

Vorstand:

Ralph Danielski (Sprecher)

Stefan Bolle

Aufsichtsratsvorsitzender:

Dr. Michael Völter

Rechtsform, Sitz:

Aktiengesellschaft, Stuttgart

Registergericht:

Amtsgericht Stuttgart HRB Nr. 19972

USt-ID: DE 175042226

Aufsichtsbehörde:

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Graurheindorfer Straße 108, D-53117 Bonn

Marie-Curie-Straße 24-28, D-60439 Frankfurt am Main

Ansprechpartner:

Birgit Pfeffer | Investor Relations | Fon (0711) 222 985 376 | Fax (0711) 222 985 91 376 |

e-mail: [email protected]

Bettina Maar | Investor Relations | Fon (071 1) 222 985 374 | Fax (071 1) 222 985 91 376 |

e-mail: [email protected]

EUWAX Aktiengesellschaft

Börsenstraße 4

D-70174 Stuttgart

Fon +49 711 222 985 - 0

Fax +49 711 222 985 - 91 376

Mail [email protected]

www.euwax-ag.de