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EUWAX AG Interim / Quarterly Report 2016

Aug 12, 2016

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Interim / Quarterly Report

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EUWAX AG

Stuttgart

Halbjahresfinanzbericht der EUWAX Aktiengesellschaft zum 30.06.2016

Halbjahresfinanzbericht 2016

der EUWAX Aktiengesellschaft

gemäß § 37w WpHG per 30. Juni 2016

Zwischenlagebericht

zum 30.06.2016

der EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart

Organisatorische und rechtliche Struktur der Gesellschaft

Die organisatorische und rechtliche Struktur der EUWAX Aktiengesellschaft (EUWAX AG), die im Lagebericht zum 31.12.2015 ausführlich beschrieben wurde, besitzt weiterhin Gültigkeit.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Während die Zinsspanne der US-amerikanischen Notenbank Fed seit Dezember 2015 weiterhin zwischen 0,25 % und 0,5 % lag, hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Hauptrefinanzierungssatz im März 2016 auf 0,0 % gesenkt. Laut EZB-Präsident Mario Draghi soll der Zinssatz auch auf längere Sicht nicht angehoben werden. Darüber hinaus wurde das im letzten Jahr gestartete Anleihenkaufprogramm deutlich ausgeweitet. Als Begründung nannte die EZB die ihrer Meinung nach zu geringe Inflationsrate. Der Anleihenhandel, insbesondere von Privatanlegern, hat bereits unter dieser Entwicklung und der daraus resultierenden geringen Attraktivität von Anleihen als Investitionsmöglichkeit gelitten. Der Umsatz in Anleihen an der Börse Stuttgart ist seit Jahren rückläufig.

Alternative Anlageformen waren daher im ersten Halbjahr 2016 von Privatanlegern weiterhin stärker gefragt. Es zeigten sich jedoch vermehrt Unsicherheiten. Zwar entwickelten sich in Deutschland beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitslosenzahlen und der ifo Geschäftsklimaindex weiter positiv, allerdings wurde der weitere positive Ausblick beispielsweise durch geringere Wachstumserwartungen in China als wichtiger Exportpartner getrübt. So kam es zu Beginn des Jahres zu einem starken Rückgang des DAX von einer Basis von fast 10.300 Punkten Anfang Januar bis unter 8.800 Punkten Mitte Februar. Trotz der anschließend ansetzenden Erholung kam der DAX nicht über 10.500 Punkte geschweige denn an die Höchststände des letzten Jahres heran und schloss Ende Juni bei etwas unter 9.700 Punkten. Der Volatilitätsindex VDAX-New verlief im ersten Halbjahr 2016 in einer Bandbreite zwischen 19 und 37 Punkten. Nach einem Rückgang zu Beginn des zweiten Quartals 2016 kam es Ende Juni 2016 im Zuge des Brexit-Votums zu einem deutlichen Anstieg der Volatilität.

Die Handelsaktivitäten am Gesamtmarkt für verbriefte Derivate gingen nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2015 in den ersten sechs Monaten 2016 insgesamt deutlich zurück. Das Volumen ausgeführter Kundenorders reduzierte sich deutschlandweit um 27 % auf 21,1 Mrd. €, die Anzahl ausgeführter Kundenorders betrug 2,7 Mio. Stück (-15 %).

Am 23. Februar 2016 wurde bekannt gegeben, dass die Deutsche Börse AG und die London Stock Exchange Group plc (LSEG) einen Zusammenschluss unter Gleichen planen. Für die geplante Fusion sind die Zustimmungen von ca. 20 Behörden nötig, zusätzlich zum Einverständnis der Eigentümer/Aktionäre. Im Falle des Zusammenschlusses wird diese voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein. Durch das Brexit-Referendum im Vereinigten Königreich am 23. Juni 2016 gibt es derzeit verstärkte Unsicherheiten bezüglich des Hauptsitzes des fusionierten Unternehmens beziehungsweise einzelner Gesellschaften. Die Fusion dürfte insgesamt nur limitierte Auswirkungen auf die Börse Stuttgart haben, dies ist jedoch von der genauen weiteren Ausgestaltung sowie möglicher Auflagen abhängig. Die Entwicklung wird entsprechend weiterhin beobachtet.

Geschäftsverlauf

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Börslicher Handelsverlauf 01.01.-30.06.2016 01.01.-30.06.2015
Betreute Wertpapiere zum 30.06. (Stück) 1.246.451 1.320.862
Ausgeführte Orders (Tsd. Stück)*1 2.874 3.413
Verbriefte Derivate 1.629 2.004
Aktien 566 554
Anleihen 322 369
Fonds 357 486
Handelsvolumen (Mio. €)*1 34.934 43.183
Verbriefte Derivate 13.549 18.623
Aktien 6.493 6.891
Anleihen 8.442 10.453
Fonds 6.450 7.217
Marktanteile %*2
Verbriefte Derivate 64,1% 64,2%
Aktien (Inland) insgesamt 19,8% 18,2%
Anleihen 45,0% 51,7%
23,3% 23,7%
Passiv gemanagte Fonds 62,1% 62,3%

*1 Der Ausweis des Derivatehandels erfolgt auf Basis Anzahl bzw. Volumen ausgeführter Kundenorders (Statistik des Deutschen Derivate Verbands (DDV)). Der Ausweis der sonstigen QLP-Bereiche erfolgt weiterhin nach Orderbuchstatistik.

*2 Marktanteil der verbrieften Derivate auf Basis des Volumens ausgeführter Kundenorders (DDV-Statistik). Marktanteile der sonstigen QLP-Bereiche auf Basis des Orderbuchumsatzes an deutschen Börsen (inkl. Tradegate).

Tabelle 1: Börslicher Handelsverlauf der EUWAX Aktiengesellschaft

Der Geschäftsverlauf der EUWAX AG wird aufgrund ihrer Funktion als Quality-Liquidity-Provider (QLP) im Wesentlichen von der Anzahl und dem Volumen ausgeführter Orders in den einzelnen Assetklassen bestimmt. Dabei hat die Schwankungsbreite der Aktienmärkte - die Volatilität - Einfluss auf die Order- und Umsatzentwicklung.

Entsprechend der Gesamtmarktentwicklung verzeichneten auch die Transaktionstätigkeiten am Börsenplatz Stuttgart in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 einen Rückgang. Die Anzahl ausgeführter Orders reduzierte sich entsprechend der abgegebenen Prognose um 16% auf 2,9 Mio. Stück sowie das Volumen ausgeführter Orders um 19 % auf 34,9 Mrd. €. Der Rückgang gegenüber dem 1. Halbjahr 2015 verteilt sich auf nahezu alle Assetklassen und ist neben der bestehenden Zurückhaltung der Anleger unter anderem auf die besonders positive Entwicklung im Vorjahr zurückzuführen. Insbesondere der Derivatehandel verzeichnete deutliche Rückgänge, die dem aktuellen Marktumfeld geschuldet sind. Mit einem Marktanteil von 64,1 % bezogen auf das Volumen ausgeführter Kundenorders konnte die Börse Stuttgart ihre europäische Marktführerschaft im Handel mit verbrieften Derivaten erfolgreich verteidigen. Aufgrund des niedrigen Zins- und Risikoprämienumfelds sieht sich der Anleihenhandel einem weiteren schwierigen Jahr gegenüber.

Ertragslage

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 erzielte die EUWAX AG ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 5,9 Mio. € (Vj. 11,4 Mio. €). Die Ertrags- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Die Erträge der EUWAX AG reduzierten sich in der ersten Jahreshälfte 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,1 Mio. € auf 12,0 Mio. €. Der Ertragsrückgang (-34 %) spiegelt sich insbesondere im Nettoergebnis des Handelsbestands wider, das sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,0 Mio. € auf 7,3 Mio. € reduzierte. Das Provisionsergebnis reduzierte sich im Berichtszeitraum um 1,1 Mio. € auf 4,1 Mio. €. Hauptverantwortlich hierfür waren die im Berichtszeitraum rückläufigen Orderzahlen und Handelsvolumina. Die Gesamtaufwendungen der Gesellschaft reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,6 Mio. € auf 6,1 Mio. € und werden durch die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen dominiert. Die in dieser Position enthaltenen Personalaufwendungen reduzierten sich um insgesamt 7 % auf 3,3 Mio. €, hauptsächlich aufgrund der hohen Bonusansprüche der Mitarbeiter im Vorjahr. Im 1. Halbjahr 2016 waren durchschnittlich 67 Arbeitnehmer (Vj. 63) bei der EUWAX AG beschäftigt (durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i. S. d. § 285 Nr. 7 HGB). In den anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 2,8 Mio. € (Vj. 2,8 Mio. €) sind hauptsächlich Aufwendungen für von der Muttergesellschaft erbrachte Dienstleistungen im Verwaltungs- und Finanzbereich enthalten.

Nach Berücksichtigung der Steuern liegt das Ergebnis der EUWAX AG für das 1. Halbjahr 2016 bei 4,0 Mio. € (Vj. 7,9 Mio. €), was einem Ergebnis je Aktie von 0,78 € (Vj. 1,53 €) entspricht.

Die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft ist auch in der reduzierten Eigenkapitalrentabilität vor Steuern1 von 7 % (Vj. 13 %) ersichtlich. Unter Berücksichtigung des Fremdkapitals erreichte die Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern2 ein Niveau von 6% (Vj. 11 %). Die Cost-Income-Ratio3 liegt bei 51 % (Vj. 37 %).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft liegt zum 30.06.2016 bei 98,4 Mio. € (31.12.2015: 106,1 Mio. €). Die Forderungen an Kreditinstitute reduzierten sich im Vergleich zum Jahresende 2015 um insgesamt 20,1 Mio. € auf 50,0 Mio. €, was neben der Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2015 an die Muttergesellschaft (10,1 Mio. €) außerdem den Investitionen in Wertpapiere in Höhe von insgesamt (10,4 Mio. €) geschuldet ist. Aus der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen resultiert der Handelsbestand, der sowohl auf der Aktiv- wie auch auf der Passivseite der Bilanz Posten enthält. Aus der kurzfristigen Haltedauer der Positionen ergibt sich eine hohe Depotumschlagshäufigkeit, die wiederum den schwankenden Handelsbestand begründet. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 16,0 Mio. € werden von dem der Muttergesellschaft gewährten Darlehen in Höhe von 15,0 Mio. € dominiert.

Die im 1. Halbjahr 2016 erfolgte Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2015 an die Muttergesellschaft wirkte sich auf die sonstigen Verbindlichkeiten aus. Diese betrugen zum 30.06.2016 noch 0,5 Mio. €, nach 10,2 Mio. € zum Jahresende 2015. Der Rückgang der Rückstellungen um 66 % auf 1,2 Mio. € zum 30.06.2016 resultiert aus der im Berichtszeitraum erfolgten Auszahlung der Boni an die Mitarbeiter für das Geschäftsjahr 2015. Die Passivseite der Gesellschaft wird weiterhin mit einem Anteil von 88 % vom Eigenkapital dominiert, das sich gegenüber dem Jahresende 2015 um den im bisherigen Geschäftsjahr 2016 erwirtschafteten Bilanzgewinn (4,0 Mio. €) auf 86,9 Mio. € erhöhte.

Finanzlage

Der Finanzmittelfonds4 zum 30.06.2016 in Höhe von insgesamt 31,0 Mio. € (31.12.2015: 59,3 Mio. €) unterstreicht die hohe und solide Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft, die im Berichtszeitraum jederzeit gegeben war. Die regulatorischen Liquiditätsvorgaben wurden ebenfalls stets eingehalten. Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds des 1. Halbjahres 2016 werden unter Berücksichtigung der einzelnen Cashflows nachfolgend erläutert.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von -2,8 Mio. € enthält das bisher erwirtschaftetet Jahresergebnis in Höhe von 4,0 Mio. € (Vj. 7,9 Mio. €), das im Wesentlichen um die Zunahme der Forderungen an Kreditinstitute (-3,2 Mio. €), die Veränderung der Rückstellungen (-2,9 Mio. €) sowie die Zunahme der Wertpapierbestände der Handelsaktiva (-1,9 Mio. €) bereinigt wurde. Die Veränderung der bei den Depotbanken unterhaltenen Bankkonten, die ausschließlich der Abwicklung der Handelstätigkeiten dienen, spiegelt sich in der Zunahme der Forderungen an Kreditinstituten wider.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -15,4 Mio. € (Vj. -5,0 Mio. €) und resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in Wertpapiere des Anlagevermögens (-5,4 Mio. €) und der Liquiditätsreserve (-5,0 Mio. €) sowie einer Festgeldanlage (-5,0 Mio. €). Die Finanzierung der Investitionsvorhaben erfolgte aus den liquiden Mitteln der Gesellschaft. Im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit spiegelt sich die vollzogene Gewinnabführung für das Geschäftsjahr 2015 an die Muttergesellschaft in Höhe von -10,1 Mio. € (Vj. -7,4 Mio. €) wider.

1 Eigenkapitalrentabilität vor Steuern: Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in % zum Eigenkapital.

2 Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern: Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in % zum Gesamtkapital.

3 Cost-Income-Ratio: Aufwendungen in % zu den Erträgen.

4 Finanzmittelfonds: Zahlungsmittel (täglich fällige Sichteinlagen) und Zahlungsmitteläquivalente (Wertpapiere die zur Refinanzierung bei der Bundesbank zugelassen sind).

Die Kapitalstruktur der EUWAX AG wird weiterhin vom Eigenkapital in Höhe von insgesamt 86,9 Mio. € dominiert.

Resümee Geschäftslage 1. Halbjahr 2016

Die starke Abhängigkeit der Gesellschaft von den allgemeinen Bewegungen der Aktienmärkte und den damit verbundenen Transaktionstätigkeiten führte dazu, dass die Geschäftsentwicklung der EUWAX AG in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 nicht an die positiven Vorjahreszahlen anschließen konnte. Sowohl bei den Orderzahlen als auch dem Ordervolumen und somit innerhalb der Gesamterträge der Gesellschaft sind spürbare Rückgänge zu verzeichnen. Diese Entwicklung war jedoch bereits zum Jahresende 2015 prognostiziert worden. Die große Zurückhaltung der Anleger verbunden mit den wirtschaftlichen Unsicherheiten sowie die weiterhin intensive Wettbewerbssituation stellt für die EUWAX AG eine Herausforderung dar.

Die Geschäftsleitung der EUWAX AG schätzt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage dennoch als zufriedenstellend ein.

Risikobericht

Die Gesellschaft hat im Rahmen des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2015 ausführlich über die Risikolage berichtet und das Risikomanagementsystem der EUWAX AG beschrieben. Die im Lagebericht gemachten Aussagen besitzen grundsätzlich weiterhin Gültigkeit.

Im Bereich der operationellen und strategischen Risiken beobachtet die Geschäftsleitung der EUWAX AG weiterhin intensiv die Entwicklung der Märkte und des Wettbewerbs sowie die Initiativen im regulatorischen Bereich, speziell die weiteren Entscheidungen bezüglich der Einführung und Ausgestaltung einer Finanztransaktionssteuer sowie der Regulierungsinitiative MiFiD II / MiFIR. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und weitere regulatorische Vorhaben sind neben negativen Marktentwicklungen und intensiviertem Wettbewerb dazu geeignet, die Umsatz- und Ertragsentwicklung der EUWAX AG negativ zu beeinflussen.

Als Tochtergesellschaft der Boerse Stuttgart GmbH mit starker Konzernbindung ist die EUWAX AG weiterhin eng in die Geschäftsstrategie der Gruppe eingebunden. Dadurch strahlen Entwicklungen bei Konzern- und Schwestergesellschaften auf die EUWAX AG aus und können bei Einzelbetrachtung zu zusätzlichen Risiken für die EUWAX AG führen.

Prognosebericht

Die im Lagebericht zum Geschäftsjahr 2015 abgegebenen Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft besitzen für das verbleibende Geschäftsjahr grundsätzlich weiterhin Gültigkeit.

Erwartete Entwicklung der wirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland dürfte in einem vergleichbaren Rahmen wie in den letzten Jahren wachsen. Bekannte Unsicherheitsfaktoren wie z. B. die wirtschaftliche Entwicklung in China oder der Ölpreis bleiben jedoch weiterhin bestehen. Darüber hinaus ist vollkommen offen, welche Auswirkungen die Entscheidung des Referendums vom 23. Juni 2016 über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union oder die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten am 8. November 2016 entfalten werden.

Aufgrund der Verschiebung um ein Jahr findet die europäische Finanzmarktrichtlinie MiFID II / MiFIR erst ab Jahresbeginn 2018 Anwendung. Hinsichtlich einer geplanten Finanztransaktionssteuer in Europa besteht weiterhin der politische Wille diese einzuführen, wenngleich der Kreis der unterstützenden EU-Mitgliedsstaaten kleiner geworden ist. Der Zeitpunkt einer Umsetzung und die genaue Ausgestaltung sind noch offen. Gleiches gilt für mögliche Änderungen bei der Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge.

Erwartete Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage

Die im 1. Halbjahr 2016 zu verzeichnende stärkere Zurückhaltung der Anleger sowie das aktuelle Marktumfeld legitimieren die Erwartungshaltung einer schwächeren Ertragsentwicklung für das Geschäftsjahr 2016 als im Vorjahr prognostiziert.

Nach einem Ausnahmejahr 2015 mit überdurchschnittlich guten Umsätzen, in Kombination mit den verhaltenen Handelsaktivitäten im 1. Halbjahr 2016 erwartet die Geschäftsleitung der EUWAX AG insgesamt für das Geschäftsjahr 2016 leicht rückläufige Zahlen sowohl bei der Orderanzahl wie auch beim Ordervolumen. Aufgrund des aktuellen Marktumfeldes prognostiziert die Geschäftsleitung für das Nettoergebnis des Handelsbestands im Geschäftsjahr 2016 deutliche Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr. Folglich wird auch das Jahresergebnis der EUWAX AG spürbar unter dem Vorjahresniveau erwartet. Im Prognosebericht innerhalb des Lageberichts zum Geschäftsjahr 2015 wurden diese Entwicklungen grundsätzlich bereits aufgezeigt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen geht die Geschäftsleitung für das Gesamtjahr 2016 allerdings von einer verstärkten Intensität der beschriebenen Entwicklungen aus.

Die weiterhin umfangreich vorgehaltene Liquidität ermöglicht der EUWAX AG nach wie vor die Erbringung ihrer Zahlungsverpflichtungen, die Erfüllung ihrer Aufgaben als Quality-Liquidity-Provider sowie die Einhaltung regulatorischer Liquiditätsanforderungen.

Wesentliche Chancen für die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Zusätzlich zu den in diesem Prognosebericht beschriebenen Einschätzungen, gibt es weitere Chancen, die die Ergebnisperspektiven im verbleibenden Geschäftsjahr 2016 in positiver Hinsicht beeinflussen könnten.

Ein exogener, unerwarteter Schock korreliert regelmäßig mit hohen Kursbewegungen der Aktienmärkte und bedingt zudem ein erhöhtes Handelsaufkommen. Die weitere Entwicklung der Europäischen Union, Verwerfungen bei Währungsrelationen, Schwankungen an den Rohstoffmärkten, konjunkturelle Entwicklungen sowie die Unsicherheiten über die wirtschaftliche Situation Chinas und Russlands sind auch weiterhin dazu geeignet, Marktkorrekturen auszulösen und durch die damit einhergehende erhöhte Volatilität das Handelsaufkommen zu erhöhen.

Aus solchen Szenarien, die die spürbare Belebung der Handelsaktivitäten voraussetzen, würden sich Perspektiven für eine erheblich günstigere Geschäftsentwicklung der EUWAX AG in der 2. Jahreshälfte 2016 eröffnen.

Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft

Durch die bestehenden Unsicherheiten bezüglich der politischen und konjunkturellen Entwicklung wird die Prognose über die Entwicklung der Gesellschaft in der 2. Jahreshälfte 2016 erschwert. In der zweiten Jahreshälfte 2016 wird keine deutliche Belebung der Handelsaktivitäten erwartet, daher prognostiziert die Geschäftsleitung insgesamt eine spürbar rückläufige Geschäftsentwicklung. Die EUWAX AG ist aus Sicht der Geschäftsleitung solide aufgestellt, um ihre Ziele weiter erfolgreich verfolgen zu können.

Die EUWAX AG wird auch weiterhin daran arbeiten, ihre starke Rolle als Partner der Börse Stuttgart im Kerngeschäft zu festigen, um auch in Zukunft erfolgreich in einem intensiven Wettbewerbsumfeld bestehen zu können.

Sonstige Angaben

Der Zwischenabschluss der EUWAX AG, Stuttgart, zum 30.06.2016 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes sowie der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die EUWAX AG unterhält keine Zweigniederlassungen. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgen im Anhang der Gesellschaft.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Stuttgart, 25. Juli 2016

Der Vorstand der EUWAX AG

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Ralph Danielski Dr. Christoph Boschan von dem Bussche
(Sprecher des Vorstands)

Bilanz

Bilanz zum 30. Juni 2016

AKTIVA

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30.06.2016 31.12.2015
T€
--- --- --- --- ---
1. Barreserve
-) Guthaben bei Zentralnotenbanken 4.838,72 5
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank € 4.838,72 Vj. T€ 5)
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 29.918.110,59 55.014
b) andere Forderungen 20.042.652,73 15.026
49.960.763,32 70.040
3. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
-) Anleihen und Schuldverschreibungen
a) von öffentlichen Emittenten 14.570.800,00 14.571
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank € 14.570.800,00 (Vj. T€ 14.571)
b) von anderen Emittenten 5.456.065,57 -
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank € 0,00 Vj. T€ 0)
20.026.865,57 14.571
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 9.948.670,70 4.929
4a. Handelsbestand 2.329.723,28 387
5. Sachanlagen 113.636,00 138
6. Sonstige Vermögensgegenstände 16.007.846,39 16.047
7. Rechnungsabgrenzungsposten 49.808,93 10
Summe Aktiva 98.442.152,91 106.127

PASSIVA

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30.06.2016 31.12.2015
T€
--- --- --- --- ---
1a. Handelsbestand 357.931,63 4
2. Sonstige Verbindlichkeiten 485.019,03 10.213
3. Rechnungsabgrenzungsposten 40,48 -
4. Rückstellungen
-) andere Rückstellungen 1.197.582,64 3.551
5. Fonds für allgemeine Bankrisiken 9.478.666,77 9.479
davon Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB € 8.638.666,77 (Vj. T€ 8.639)
6. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 5.150.000,00 5.150
b) Kapitalrücklage 21.067.750,00 21.068
c) Gewinnrücklagen 56.662.933,59 56.663
-) andere Gewinnrücklagen 56.662.933,59 56.663
d) Bilanzgewinn 4.042.228,77 -
86.922.912,36 82.881
Summe Passiva 98.442.152,91 106.127

Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 30. Juni 2016

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01.01. - 30.06.2016 01.01. - 30.06.2015
T€
--- --- --- --- --- ---
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 36.205,55 47
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 13.903,74 284
50.109,29 331
2. Zinsaufwendungen 16.905,18 17
33.204,11 314
3. Laufende Erträge aus
-) Aktien und anderen nicht festverzinlichen Wertpapieren 36.899,10 -
4. Provisionserträge 4.138.164,12 5.283
5. Provisionsaufwendungen 4.784,24 9
4.133.379,88 5.274
6a. Ertrag des Handelsbestands 28.197.210,99 33.513
6b. Aufwand des Handelsbestands 20.930.573,60 21.278
7.266.637,39 12.235
7. Sonstige betriebliche Erträge 481.954,55 180
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 2.900.120,57 3.181
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 385.623,86 367
darunter für Altersversorgung € 38.546,17 (Vj. T€ 32)
3.285.744,43 3.549
b) andere Verwaltungsaufwendungen 2.753.602,88 2.791
6.039.347,31 6.340
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 24.366,00 26
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10,99 13
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 28.186,50 22
12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 6.000,00 253
13. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0,00 5
6.000,00 248
14. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 5.854.164,23 11.354
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.811.935,46 3.475
davon Steuerumlage € 1.563.081,00 (Vj. T€ 3.226)
16. Sonstige Steuern 0,00 -1
1.811.935,46 3.475
17. Jahresüberschuss 4.042.228,77 7.879
18. Bilanzgewinn 4.042.228,77 7.879

Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung vom 01. Januar - 30. Juni 2016

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T€ 01.01. - 30.06.2016 01.01. - 30.06.2015
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 4.042 7.879
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 30 26
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen -2.941 -344
Andere zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 587 259
Gewinne (-) / Verluste (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 10
Sonstige Anpassungen (+/-) -17
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen an Kreditinstitute -3.245 -1.118
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Wertpapiere (soweit nicht Finanzanlagen) -1.939 -631
Zunahme (-) / Abnahme (+) anderer Aktiva aus laufender Geschäftstätigkeit 158 65
Zunahme (+) / Abnahme (-) anderer Passiva aus der laufenden Geschäftstätigkeit 381 -47
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) -144 -307
Ertragsteueraufwand (+) / Ertragsteuerertrag (-) 1.812 3.475
Erhaltene (+) Zinszahlungen und Dividendenzahlungen 116 290
Gezahlte (-) Zinsen -17 -25
Ertragsteuerzahlungen (+/-) -1.661 -3.243
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -2.837 6.290
Investitionen (-) in Finanzanlagen -5.376 -
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Sachanlagen - 38
Mittelveränderung (+/-) aus sonstiger Investitionstätigkeit -10.048 -5.000
Auszahlungen (-) aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der Finanzdisposition -10.048 -5.000
Erhaltene Zinsen (+) -16 -
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -15.440 -4.962
Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner und Minderheitengesellschafter -10.065 -7.431
Gewinnabführung aufgrund eines bestehenden Gewinnabführungsvertrags -10.065 -7.431
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -10.065 -7.431
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -28.342 -6.102
Finanzmittelfonds
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 59.302 51.518
Zahlungsmittel 44.730 14.325
Zahlungsmitteläquivalente 14.571 37.193
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 30.959 45.416
Zahlungsmittel 16.389 14.374
Zahlungsmitteläquivalente 14.571 31.042

Eigenkapitalspiegel

Eigenkapitalspiegel vom 01. Januar - 30. Juni 2016

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Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Eigenkapital Eigenkapital
Stückaktien
--- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2015 5.150.000,00 21.067.750,00 56.662.933,59 82.880.683,59
Ergebnis 0,00 0,00 7.879.164,47 7.879.164,47
Aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 30.06.2015 5.150.000,00 21.067.750,00 64.542.098,06 90.759.848,06
Stand am 01.01.2016 5.150.000,00 21.067.750,00 56.662.933,59 82.880.683,59
Ergebnis 0,00 0,00 4.042.228,77 4.042.228,77
Aufgrund eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 30.06.2016 5.150.000,00 21.067.750,00 60.705.162,36 86.922.912,36

Anhang für das 1. Halbjahr 2016 der

EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart

A. Allgemeine Erläuterungen zum Halbjahresfinanzbericht

1. Allgemeine Hinweise

Die EUWAX Aktiengesellschaft, Stuttgart, (EUWAX AG) ist eine kapitalmarktorientierte Gesellschaft im Sinne des § 264d HGB. Als Inlandsemittentin ist sie nach § 37w WpHG zur Aufstellung eines Halbjahresfinanzberichts verpflichtet. Als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a KWG finden entsprechend § 340a Abs. 1 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften Anwendung. Die EUWAX AG ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 19972 eingetragen.

Der vorliegende Halbjahresfinanzbericht wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes sowie der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gem. § 265 Abs. 8 HGB grundsätzlich nicht angegeben.

Bei der tabellarischen Aufstellung von Zahlen in T€ (insbesondere Vorjahreswerte) können Rundungsdifferenzen auftreten.

Saisonale Einflüsse auf die Erträge und Aufwendungen der EUWAX AG können aus der historischen Geschäftsentwicklung nicht abgeleitet werden. Die in diesem Bericht veröffentlichten Ergebnisse und ergänzenden Informationen können nicht notwendigerweise als Indikatoren für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2016 gewertet werden.

2. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Die Barreserve und die Forderungen an Kreditinstitute werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Wertpapiere, die im Anschaffungszeitpunkt eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen und die mit der Absicht erworben wurden, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen, werden nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet und gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bilanziert, da diese Wertpapiere grundsätzlich bis zur Endfälligkeit gehalten werden sollen.

Wertpapiere mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr im Zugangszeitpunkt und Wertpapiere ohne feste Restlaufzeit werden gem. § 340e Abs. 1 Satz 2 HGB i. V. m. § 253 Abs. 4 Satz 1 HGB mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet (strenges Niederstwertprinzip). Diese Wertpapiere sind der Liquiditätsreserve zugeordnet.

Finanzinstrumente des Handelsbestands werden mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags (Handelsaktiva) bzw. eines Risikozuschlags (Handelspassiva) angesetzt.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen im Bedarfsfall.

Den linearen Abschreibungen werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

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Nutzungsdauer des Anlagevermögens
Immaterielle Anlagewerte 3-5 Jahre
Sachanlagen 3-13 Jahre

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Gegenwert von 150,00 € ("geringwertige Wirtschaftsgüter") werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter ab 150,00 € bis 1.000,00 € Anschaffungskosten werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und im Rahmen der "Poolbewertung" über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt. Langfristige unverzinsliche Forderungen werden zum Barwert bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert und vor Ablauf eines Jahres fällig.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

3. Forderungen an Kreditinstitute

Für die anderen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 20.043 T€ (31.12.2015: 15.026 T€) ergibt sich die folgende Fristengliederung:

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T€ bis 3 Monate mehr als drei Monate bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015
--- --- --- --- --- --- ---
Andere Forderungen an Kreditinstitute 10.040 - 5.002 10.026 5.000 5.000

4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

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T€ Buchwert* Marktwert* Stille Reserven
30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015
--- --- --- --- --- --- ---
Anlagevermögen - Anleihen 20.027 14.571 20.236 14.660 210 89
davon börsennotiert

T€ 14.571 (31.12.2015: T€ 14.571)

* inklusive Stückzinsforderungen

Zum Bilanzstichtag beinhaltet diese Position zwei Landesschatzanweisungen sowie eine Unternehmensanleihe. Der Marktwert dieser Wertpapiere inklusive Stückzinsforderungen beträgt zum 30.06.2016 insgesamt 20.236 T€ (31.12.2015: 14.660 T€). Darin enthalten sind Kurswertreserven in Höhe von 210 T€ (31.12.2015: 89 T€). Stille Lasten bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Im Berichtszeitraum erfolgten Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 6 T€ (Vj. 230 T€).

Zum 30.06.2016 bestehen Stückzinsforderungen in Höhe von 86 T€ (31.12.2015: 1 T€).

5. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

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T€ Buchwert Marktwert Stille Reserven
30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015
--- --- --- --- --- --- ---
Fonds 9.949 4.929 9.961 4.929 12 -
davon börsennotiert T€ 5.048 (31.12.2015: T€ 0)
davon nich börsenfähig T€ 4.901 (31.12.2015: T€ 4.929)

Der Posten beinhaltet zum Bilanzstichtag einen Geldmarktfonds sowie einen Indexfonds. Im Posten sind stille Reserven in Höhe von 12 T€ (31.12.2015: 0 T€) enthalten. Stille Lasten bestehen nicht.

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt Abschreibungen in Höhe von 28 T€ (Vj. 14 T€) vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.

Die ausgewiesenen Wertpapiere sind Teil der Liquiditätsreserve und werden nach den für Umlaufvermögen geltenden Bilanzierungsvorschriften bewertet.

Zum Bilanzstichtag sind keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.

6. Handelsbestand (Handelsaktiva)

Die Kriterien für die Einbeziehung in den Handelsbestand wurden im Geschäftsjahr nicht geändert.

Der beizulegende Zeitwert, als Bewertungsgrundlage für die Handelsaktiva, basiert auf Börsenpreisen (Marktwert).

Zur Ermittlung des etwaigen Risikoabschlages werden die Bestände zu Gattungsgruppen zusammengefasst. Bei Wertpapieren, bei welchen durch die Fair-Value-Bewertung stille Reserven aufgedeckt wurden, werden die Kurswerte je Gattungsgruppe mit einem Faktor multipliziert, um die mögliche negative Schwankungsbreite der einzelnen Wertpapierarten pauschal (auf Grundlage von Expertenschätzungen) zu ermitteln. Die pauschalierten negativen Schwankungsbreiten sind so bemessen, dass i.d.R. selbst außergewöhnlich hohe Over-Night-Verluste abgedeckt werden können.

Der Risikoabschlag wird anhand einer pauschalen Berechnungsmethode quantifiziert. Er soll mindestens 99 % der beobachteten Kursschwankungen für einen Handelstag (Konfidenzniveau) abdecken. Die kurze Haltedauer spiegelt den sehr kurzfristig angelegten Risikomanagementprozess wider. Die im Bestand befindlichen Wertpapiere sind mit seltenen Ausnahmen als sehr liquide einzustufen, sodass Positionen bei Bedarf sofort geschlossen werden können.

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T€ Buchwert* Marktwert Risikoabschlag
30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015
--- --- --- --- --- --- ---
Anleihen 442 0 442 0 0 -
Stückzinsforderungen 3 0 3 0 - -
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands 445 0 446 0 0 -
Optionsscheine 1 2 1 2 0
Zertifikate 2 10 2 10 0 0
Derivative Finanzinstrumente des Handelsbestands 2 12 3 13 0 0
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands 1.882 374 1.883 375 1 1
Gesamtbestand Handelsaktiva 2.330 387 2.331 388 1 1

* Buchwert= Marktwert abzgl. Risikoabschlag

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (Handelsaktiva)

Im Posten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind Rentenpapiere des Handelsbestandes inklusive anteiliger Zinsen enthalten.

Der Nominalbetrag für in Euro notierte Wertpapiere beträgt zum 30.06.2016 insgesamt 384 T€ (31.12.2015: 5 T€). Ferner sind drei Fremdwährungsanleihen in Höhe von insgesamt 19 T€ (31.12.2015: 0 T€) enthalten. Die Nominalbeträge der Anleihen in Fremdwährung belaufen sich auf 10.000 Indische Rupien (INR), 6.000 US-Dollar (USD) sowie 75.000 Mexikanische Peso (MXN).

Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen auf Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere des Handelsbestands in Höhe von 6 T€ (Vj. 9 T€) vorgenommen. Zuschreibungen erfolgten in Höhe von 0 T€ (Vj. 1 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.

Derivative Finanzinstrumente (Handelsaktiva)

Zum Bilanzstichtag hat die EUWAX AG verbriefte derivative Finanzinstrumente im Handelsbestand. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um indexbezogene Partizipationszertifikate und originäre Optionsscheine. Diese Papiere sind Marktpreis- sowie Emittentenausfallrisiken ausgesetzt, die sich auf zukünftige Zahlungsströme und Verkaufserlöse der Papiere auswirken können.

Der Bestand setzt sich gemäß § 285 Nr. 20 HGB aus nominal 2.800 Stück (31.12.2015: 1.912.800 Stück) Optionsscheinen und nominal 28.352 Stück (31.12.2015: 51.985 Stück) Zertifikaten zusammen.

Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen in Höhe von 0 T€ (Vj. 1 T€) vorgenommen. Zuschreibungen erfolgten in Höhe von 0 T€ (Vj. 0 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (Handelsaktiva)

Der Bilanzposten enthält Aktien und Fonds des Handelsbestands. Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen in Höhe von 20 T€ (Vj. 29 T€) vorgenommen. Zuschreibungen erfolgten in Höhe von 3 T€ (Vj. 1 T€). Abschreibungen sowie Zuschreibungen erfolgten aufgrund der Veränderung des Marktwertes.

7. Sachanlagen

Die Sachanlagen betreffen mit 114 T€ (31.12.2015: 138 T€) die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

8. Sonstige Vermögensgegenstände

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T€ 30.06.2016 31.12.2015
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.759 15.836
Steuererstattungsansprüche 249 211
davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr: T€ 113 (31.12.2015: T€ 113)
Sonstige Vermögensgegenstände 16.008 16.047

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegenüber de r Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart, (BSG/Muttergesellschaft) und resultieren aus einem gewährten Darlehen (15.000 T€; 31.12.2015: 15.000 T€) sowie erbrachten QLP-Dienstleistungen (742 T€; 31.12.2015: 677 T€).

Das in den Steuererstattungsansprüchen enthaltene Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG wurde zum Barwert angesetzt.

9. Handelsbestand (Handelspassiva)

Die Kriterien für die Einbeziehung in den Handelsbestand wurden im Geschäftsjahr nicht geändert.

Der beizulegende Zeitwert, als Bewertungsgrundlage für die Handelspassiva, basiert auf Börsenpreisen (Marktwert).

Die Ermittlung des Risikozuschlags erfolgt unter Anwendung der gleichen Parameter analog zur Berechnung des Risikoabschlags bei der Handelsaktiva (siehe 6. Handelsbestand - Handelsaktiva).

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T€ Buchwert* Marktwert Risikozuschlag
30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016 31.12.2015
--- --- --- --- --- --- ---
Derivative Finanzinstrumente 7 - 7 - 0 -
Verbindlichkeiten aus Verpflichtungsgeschäften 350 4 349 4 1 -
Stückzinsverbindlichkeiten 0 - 0 - - -
Gesamtbestand Handelspassiva 358 4 357 4 1 -

* Buchwert= Marktwert zzgl. Risikozuschlag

Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten in Höhe von 350 T€ (31.12.2015: 4 T€) aus Verpflichtungsgeschäften mit einem Marktwert von 349 T€ (31.12.2015: 4 T€) enthalten.

In den Verbindlichkeiten aus Verpflichtungsgeschäften sind zwei Fremdwährungsanleihen in Höhe von insgesamt 7 T€ (31.12.2015: 0 T€) enthalten. Die Nominalbeträge der Anleihen in Fremdwährung belaufen sich auf 30.000 Südafrikanische Rand (ZAR) sowie 50.000 Norwegische Kronen (NOK).

Die derivativen Finanzinstrumente beinhalten im Wesentlichen indexbezogene Partizipationszertifikate und Optionsscheine. Diese Papiere sind Marktpreis- sowie Emittentenausfallrisiken ausgesetzt, die sich auf zukünftige Zahlungsströme und Verkaufserlöse der Papiere auswirken können.

Der Bestand setzt sich gemäß § 285 Nr. 20 HGB aus nominal 69.679 Stück (31.12.2015: 0 Stück) Optionsscheinen und nominal 3.941 Stück (31.12.2015: 0 Stück) Zertifikaten zusammen.

10. Sonstige Verbindlichkeiten

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T€ 30.06.2016 31.12.2015
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 50 -
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 50 (31.12.2015: T€ 0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 342 10.073
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 342 (31.12.2015: T€ 10.073)
Sonstige Verbindlichkeiten 93 140
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 0 (31.12.2015: T€ 140)
Sonstige Verbindlichkeiten 485 10.213

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten die Ertragsteuerumlage (342 T€; 31.12.2015: 0 T€) an die Muttergesellschaft.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich in Höhe von 93 T€ (31.12.2015: 140 T€).

11. Rückstellungen

Die anderen Rückstellungen in Höhe von 1.198 T€ (31.12.2015: 3.551 T€) betreffen im Wesentlichen Leistungsbonifikationen für Mitarbeiter in Höhe von 594 T€ (31.12.2015: 2.859 T€), Abschluss- und Prüfungskosten (203 T€; 31.12.2015: 187 T€), Vorsorgen für ausstehende Rechnungen (89 T€; 31.12.2015: 81 T€) sowie Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen (56 T€; 31.12.2015: 113 T€).

Die Restlaufzeiten der anderen Rückstellungen, mit Ausnahme der Aufbewahrungsrückstellung (17 T€) und der Rückstellung für zukünftige Betriebsprüfungen (10 T€), sind voraussichtlich kürzer als ein Jahr. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB besteht eine Abzinsungspflicht für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Höhe der Abzinsung beträgt zum 30.06.2016 0 T€ (31.12.2015: 3 T€).

12. Fonds für allgemeine Bankrisiken

Im Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB sind zum Bilanzstichtag insgesamt 9.479 T€ (31.12.2015: 9.479 T€) eingestellt.

13. Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel ausführlich dargestellt.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital zum 30.06.2016 ist in 5.150.000 nennwertlose Inhaber-Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 € eingeteilt. Es ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Beteiligung am Kapital

Die BSG ist zum 30.06.2016 mit 84,07 % direkt am Kapital der EUWAX AG beteiligt.

Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen über 10 % bestehen nicht.

Gewinnrücklagen

Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag werden alle ausschüttungsfähigen Gewinne an die Muttergesellschaft abgeführt.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

14. Zinserträge

Die Zinserträge in Höhe von insgesamt 50 T€ (Vj. 331 T€) resultieren aus Termingeldanlagen (36 T€, Vj. 47 T€) sowie aus festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen (14 T€; Vj. 284 T€).

15. Provisionserträge

Die Provisionserträge beinhalten zum Großteil die von der Muttergesellschaft an die EUWAX AG bezahlten QLP-Vergütungen. Die EUWAX AG erhält für ihre Tätigkeit als Quality-Liquidity-Provider (QLP) einen prozentualen Anteil an dem von der BSG vereinnahmten Transaktionsentgelt.

16. Ertrag und Aufwand des Handelsbestands

Die Erträge und Aufwendungen des Handelsbestands enthalten im Wesentlichen Kursdifferenzen aus Aufgabegeschäften, Zu- und Abschreibungen auf Wertpapiere des Handelsbestands sowie vereinnahmte Stückzinsen und Dividenden von Finanzinstrumenten des Handelsbestands.

17. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von insgesamt 482 T€ (Vj. 180 T€) sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 375 T€ (Vj. 12 T€) enthalten. Ferner sind Erträge aus Vorperioden die QLP-Tätigkeit betreffend in Höhe von 50 T€ enthalten.

18. Andere Verwaltungsaufwendungen

In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für von der Muttergesellschaft für die EUWAX AG erbrachte Dienstleistungen im Verwaltungs- und Finanzbereich (1.493 T€; Vj. 1.335 T€) enthalten. Darüber hinaus beinhaltet der Posten Aufwendungen im Zusammenhang mit der Handelstätigkeit in Höhe von 827 T€ (Vj. 1.107 T€).

Ferner sind Gebühren- und Beitragsnachzahlungen für Vorperioden in Höhe von 19 T€ enthalten.

19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund der steuerlichen Organschaft der EUWAX AG (Organgesellschaft) mit der BSG (Organträgerin) ist die EUWAX AG selbst nicht mehr Steuersubjekt.

Über eine Steuerumlagevereinbarung mit der Muttergesellschaft wird die EUWAX AG mit einem fiktiven Steueraufwand belastet. Dieser betrug im Berichtszeitraum 2016 insgesamt 1.563 T€ (Vj. 3.226 T€).

Daneben ist im Steueraufwand die Körperschaftsteuer (236 T€; Vj. 236 T€) nebst Solidaritätszuschlag (13 T€, Vj. 13 T€) bezüglich der Ausgleichszahlung an Minderheitsaktionäre enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit, da kein außerordentliches Ergebnis ausgewiesen wird.

D. Sonstige Angaben

20. Arbeitnehmer und Organe

Arbeitnehmer

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30.06.

2016
30.06.

2015
Angestellte 67 63
davon Verwaltung 11 12
davon Handel 56 51
Praktikanten 6 10
Summe der Beschäftigten 73 73

Angaben gerundet und im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer i.S.d. § 285 Nr. 7 HGB betrug im Berichtzeitaum 67 (Vj. 63).

Mitglieder des Vorstands

Die Herren Ralph Danielski und Dr. Christoph Boschan von dem Bussche sind zum 30.06.2016 bei der BSG als Geschäftsführer und darüber hinaus als Mitglieder des Vorstands bei der EUWAX AG bestellt.

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Mitglieder des Vorstands Zuständigkeitsbereiche / Weitere Mandate
Ralph Danielski
Sprecher des Vorstands

Bankkaufmann
Märkte & Services (Markt)



Weitere Mandate:

- Mitglied der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart GmbH

- Board of Directors der Nordic Growth Market NGM AB (Member)

- Mitglied des Börsenrates der Baden-Württembergischen

Wertpapierbörse
Dr. Christoph Boschan von dem Bussche
Volljurist Börsenbetrieb (Marktfolge)



Weitere Mandate

- Mitglied der Geschäftsführung der Boerse Stuttgart GmbH

- Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbands der Wertpapierfirmen an den deutschen Börsen e. V.

Dr. Christoph Boschan von dem Bussche legt seine Ämter als Geschäftsführer der BSG und als Vorstand der EUWAX AG zum 31.08.2016 nieder.

Vorstandsvergütung

Die Vergütungen der Vorstände werden von der herrschenden Muttergesellschaft übernommen.

Mitglieder des Aufsichtsrats / Prüfungsausschusses

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Mitglieder des Aufsichtsrats Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten, in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien sowie in sonstigen fakultativen Gremien
Dr. Michael Völter
Vorsitzender des Aufsichtsrats





Vorsitzender des Vorstands der Vereinigung

Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V.
Boerse Stuttgart GmbH

Vorsitzender des Beirats der Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH

Board of Directors der Nordic Growth Market NGM AB (Chairman)
Ingo Mandt
Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats





Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg, Dezernat Financial Markets/ International Business
Baden-Württembergische Wertpapierbörse, teilrechtsfähige Anstalt öffentlichen Rechts

Boerse Stuttgart GmbH

BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft

LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH (Vorsitzender)
Dr. Christian Holzherr
Geschäftsführer Finanzen und Portfoliomanagement der Ferdinand Piech Holding GmbH

Vorstand der Frank plastic AG
Boerse Stuttgart GmbH

Herrenknecht AG
Thomas Kölbl
Mitglied des Vorstands der Südzucker AG

Ressort Finanzen und Rechnungswesen
Baden-Württembergische Wertpapierbörse, teilrechtsfähige Anstalt öffentlichen Rechts

Boerse Stuttgart GmbH

AGRANA Internationale Verwaltungs- und Asset-Management GmbH

AUSTRIA Juice GmbH

AGRANA Stärke GmbH

AGRANA Zucker GmbH

BENEO GmbH (bis 13.06.2016)

CropEnergies AG (Stv. Vorsitzender)

Freiberger Holding GmbH

PortionPack Europe Holding B.V. (Vorsitzender)

Raffinerie Tirlemontoise S.A.

Saint Louis Sucre S.A.S.

Südzucker Polska S.A.

Südzucker Versicherungs-Vermittlungs-GmbH (Vorsitzender)
Thomas Munz
ehem. Mitglied des Vorstands der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e. V. Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH Boerse Stuttgart GmbH
Dr. Manfred Pumbo
Leiter Controlling / Risikomanagement Württembergische Versicherung AG

Leiter Konzernkostencontrolling Wüstenrot & Württembergische AG

Mitglied des Vorstands der Allgemeine Rentenanstalt Pensionskasse AG
Boerse Stuttgart GmbH

Bau- und Wohnungsverein Stuttgart

BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft

ABACUS Financial Services AG

Im Geschäftsjahr 2016 waren die folgenden Mitglieder des Aufsichtsrats ebenfalls Mitglied im Prüfungsausschuss:

Dr. Manfred Pumbo (Vorsitzender des Prüfungsausschusses)
Dr. Christian Holzherr
Thomas Kölbl

Aufsichtsratsvergütung / Vergütung Prüfungsausschuss

Die Vergütung für die Aufsichtsratsmitglieder betrug für den Berichtszeitraum insgesamt 56 T€ (Vj. 55 T€). Davon entfallen 38 T€ (Vj. 35 T€) auf die Grundvergütung und 18 T€ (Vj. 20 T€) auf die Sitzungsgelder.

Im Berichtszeitraum wurde keine Vergütung für die Tätigkeit im Prüfungsausschuss von der EUWAX AG gewährt. Die Vergütung wird von der herrschenden Muttergesellschaft übernommen.

21. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die EUWAX AG ist aus Mietverträgen mit verbundenen Unternehmen bis ins Jahr 2020 in Höhe von 180 T€ jährlich verpflichtet. Zudem bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Avalprovisionen in Höhe von jährlich 11 T€ mit unbestimmter Laufzeit und jederzeitigem Kündigungsrecht ohne Einhaltung einer Frist.

Die EUWAX AG ist Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandels-unternehmen, Berlin (EdW). Neben den jährlichen Regelbeiträgen können aufgrund des Entschädigungsfalls "Phoenix Kapitaldienst GmbH" auch Sonderbeiträge von der EdW erhoben werden. Die Erhebung solcher Sonderbeiträge führt in der Zukunft zu finanziellen Belastungen bei der EUWAX AG.

Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist die EUWAX AG verpflichtet, ihren erwirtschafteten und ausschüttungsfähigen Gewinn an die Muttergesellschaft BSG abzuführen.

Der Verwaltungsbereich der EUWAX AG ist auf die Muttergesellschaft ausgelagert. Für diese Dienstleistungen entrichtet die EUWAX AG ein jährliches anzupassendes Entgelt. Im Berichtszeitraum betrug die Vergütung insgesamt 1.493 T€ (Vj. 1.335 T€).

22. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach den Vorschriften des DRS 21 erstellt.

Der Cahsflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode dargestellt.

Der Finanzmittelfonds beträgt zum 30.06.2016 30.959 T€ (Vj. 45.416 T€). Er beinhaltet Zahlungsmittel in Form von täglich fälligen Sichteinlagen (16.389 T€; Vj. 14.374 T€) und Zahlungsmitteläquivalente in Form von Wertpapieren die zur Refinanzierung bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind (14.571 T€; Vj. 31.042 T€).

Abweichend zu den Vorschriften des DRS 21 werden die täglich fälligen Sichteinlagen in den Finanzmittelfonds miteinbezogen, da gerade sie die Basis der kurzfristigen Finanzdisposition der EUWAX AG bilden. Bei Depotbanken unterhaltene Bankkonten, die ausschließlich der Abwicklung der Handelstätigkeit dienen sowie sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute sind Teil des operativen Geschäfts und werden bei Liquiditätsänderungen im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

Für weitere Ausführungen zur Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Zwischenlagebericht der Gesellschaft für den Berichtszeitraum 2016.

23. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Für die Leistungsbeziehungen der Unternehmen der Gruppe Börse Stuttgart bestehen vertragliche Regelungen. Im Berichtszeitraum 2016 bestanden folgende Leistungsbeziehungen zwischen der EUWAX AG und anderen verbundenen Unternehmen.

Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V., Stuttgart (Vereinigung)

An die Vereinigung, dem Mutterunternehmen der BSG, wurden im Berichtsjahr Mitgliedsbeiträge in Höhe von 5 T€ (Vj. 5 T€) entrichtet.

Forderungen oder Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht (31.12.2015: 0 T€).

Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH, Stuttgart (BWWB)

Für die BWWB, einem Tochterunternehmen der Vereinigung, wurden Aufwendungen in Höhe von insgesamt 108 T€ (Vj. 80 T€) hauptsächlich für Einbeziehungen (105 T€; Vj. 80 T€) gemäß dem Entgeltverzeichnis bzw. der Gebührenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse verbucht.

Zum Bilanzstichtag bestanden Rückstellungen für oben genannte Sachverhalte in Höhe von insgesamt 15 T€ (31.12.2015: 0 T€).

Boerse Stuttgart GmbH, Stuttgart (BSG)

Von der BSG wurden im Berichtszeitraum insgesamt Erträge in Höhe von 4.184 T€ (Vj. 5.279 T€) vereinnahmt, welche im Wesentlichen aus der QLP-Tätigkeit resultieren (4.121 T€).

Die Aufwendungen in Höhe von insgesamt 3.174 T€ (Vj. 4.613 T€) resultieren aus der Konzernsteuerumlage in Höhe von 1.563 T€, der Verwaltungsumlage (1.493 T€), den Miet- und Nebenkosten für die Büroräume der Gesellschaft (87 T€) sowie aus sonstigen Handelsgebühren in Höhe von 31 T€.

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 15.742 T€ (31.12.2015: 15.836 T€). Diese beinhalten das gewährte Darlehen (15.000 T€) sowie noch nicht beglichene QLP-Vergütungen (742 T€).

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 342 T€ (31.12.2015: 10.065 T€) resultieren aus der Ertragsteuerumlage. Für Miet- und Mietnebenkosten bestanden Rückstellungen in Höhe von 172 T€ (31.12.2015: 85 T€).

Boerse Stuttgart Securities GmbH, Stuttgart (BSSG)

Von der BSSG, einem Tochterunternehmen der BSG, wurden im Berichtszeitraum Erträge aus Handelstätigkeiten in Höhe von 17 T€ (Vj. 0 T€) vereinnahmt.

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 17 T€ (31.12.2015: 0 T€).

Nahe stehende Unternehmen und Personen

Geschäfte mit weiteren nahe stehenden Unternehmen und nahe stehenden Personen fanden im Berichtszeitraum nicht statt (Vj. 0 T€).

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der EUWAX AG und der Boerse Stuttgart Holding GmbH bzw. nach Verschmelzung und Formwechsel Boerse Stuttgart GmbH

Am 16.05.2007 hat die EUWAX AG mit der Boerse Stuttgart Holding GmbH (BSH) einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen, der am 12.02.2008 mit Eintragung im Handelsregister wirksam geworden ist. Er verlängert sich jeweils um ein Jahr, falls er nicht spätestens einen Monat vor seinem jeweiligen Ablauf von einem Vertragspartner schriftlich gekündigt wird. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist mit Wirksamwerden von Verschmelzung und Formwechsel im vergangenen Geschäftsjahr inhaltlich unverändert auf die Boerse Stuttgart GmbH (BSG) übergegangen.

Die BSH gewährte den außenstehenden Aktionären der EUWAX AG für jedes volle Geschäftsjahr seit Inkrafttreten des Vertrags als angemessenen Ausgleich im Sinne des § 304 AktG die Zahlung einer sog. Garantiedividende in Höhe von brutto 3,85 € je Inhaber-Stückaktie. Diese Verpflichtung wird nunmehr von der BSG übernommen.

Die BSH hatte sich ferner verpflichtet, auf Verlangen eines außenstehenden Aktionärs der EUWAX AG dessen Aktien gegen eine Barabfindung in Höhe von 40,82 € zzgl. Zinsen je Inhaber-Stückaktie zu erwerben. Auch diese Verpflichtung wird mittlerweile von der BSG übernommen. Die Verpflichtung zum Erwerb der Aktien ist befristet. Wegen des noch rechtshängigen Gerichtsverfahrens zur Überprüfung der Barabfindung (sog. Spruchverfahren) endet die Frist aufgrund gesetzlicher Vorgaben zwei Monate nach dem Tag, an dem die endgültige Entscheidung in diesem Verfahren (z.B. Beschluss des Gerichts oder Vergleich) im Bundesanzeiger bekannt gemacht worden ist. Die voraussichtliche Dauer des Verfahrens ist der Gesellschaft nicht bekannt.

Das aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag resultierende Gewinnbezugsrecht ging rückwirkend zum 01.01.2015 (Verschmelzungsstichtag) auf die BSG über.

24. Honorar für den Abschlussprüfer

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T€ 2016 2015
Honorar für Abschlussprüfungsleistungen 81 66
Honorar für andere Bestätigungsleistungen 15 31
Gesamtes Honorar des Abschlussprüfers 96 97

25. Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats gemäß § 161 AktG zur Beachtung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex bei der EUWAX AG

Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung ist abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft (www.euwax-ag.de) innerhalb der Rubrik "Investor Relations" im Detailbereich "Corporate Governance" zugänglich gemacht worden.

26. Mitteilung nach § 21 WpHG

Am 26.05.2015 veröffentlichte die EUWAX AG gemäß § 26 Abs. 1 WpHG die folgende, ihr zugegangene Stimmrechtsmitteilung:

Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung:

"Die Boerse Stuttgart AG, Stuttgart, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 22.05.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der EUWAX AG, Stuttgart, Deutschland am 22.05.2015 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 50% und 75% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 84,07% (das entspricht 4329759 Stimmrechten) betragen hat."

27. Konzernverhältnisse/ -abschluss

Der Jahresabschluss der EUWAX AG für das Geschäftsjahr 2016 wird in den Konzernabschluss der BSG einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger und im Unternehmensregister veröffentlicht.

28. Risikobericht

Die im Geschäftsbericht gemachten Aussagen besitzen grundsätzlich weiterhin Gültigkeit. Darüber hinaus verweisen wir auf den Risikobericht als Bestandteil des Zwischenlageberichts zum 30.06.2016.

Stuttgart, 25. Juli 2016

Der Vorstand der EUWAX AG

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Ralph Danielski Dr. Christoph Boschan von dem Bussche
(Sprecher des Vorstands)

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar - 30. Juni 2016

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Anschaffungs-/Herstellkosten Abschreibungen
31.12.2015 Zugänge Abgänge 30.06.2016 31.12.2015 Zugänge
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I. Immaterielle Anlagewerte
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 915.787,09 0,00 915.787,09 0,00 915.787,09 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 95.772,92 0,00 0,00 95.772,92 95.772,92 0,00
1.011.560,01 0,00 915.787,09 95.772,92 1.011.560,01 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 264.204,12 0,00 0,00 264.204,12 126.202,12 24.366,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 14.570.800,00 5.376.000,00 0,00 19.946.800,00 0,00 6.000,00
Gesamt 15.846.564,13 5.376.000,00 915.787,09 20.306.777,04 1.137.762,13 30.366,00

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Abschreibungen Buchwerte
Abgänge 30.06.2016 31.12.2015 30.06.2016
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I. Immaterielle Anlagewerte
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 915.787,09 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 95.772,92 0,00 0,00
915.787,09 95.772,92 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 150.568,12 138.002,00 113.636,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 6.000,00 14.570.800,00 19.940.800,00
Gesamt 915.787,09 252.341,04 14.708.802,00 20.054.436,00

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Erklärung des Vorstands gem. § 37w Abs. 2 Nr. 3 WpHG i.V.m. § § 264 Abs. 2 Satz 3 und 289 Abs. 1 Satz 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Zwischenabschluss zum 30.06.2016 unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.

Stuttgart, 25. Juli 2016

Der Vorstand der EUWAX AG

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Ralph Danielski Dr. Christoph Boschan von dem Bussche
(Sprecher des Vorstands)

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die EUWAX AG

Wir haben den Zwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung sowie Anhang - und den Zwischenlagebericht der EUWAX AG, Stuttgart, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Zwischenabschlusses nach dementsprechend angewendeten Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) und des Zwischenlageberichts nach den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Zwischenabschluss und dem Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit dementsprechend angewendeten Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) und der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem Deutschen Rechnungslegungsstandard für Zwischenabschlüsse (DRS 16) oder dass der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Stuttgart, den 26. Juli 2016

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Kocholl Hommel
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Finanzkalender 2016/ 2017

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April 2017 Geschäftsbericht 2016
22. Mai 2017 Hauptversammlung 2017
August 2017 Halbjahresfinanzbericht 2017

Impressum und Kontakt

Externe Daten und Texte, die wir in unserem Bericht verarbeitet haben, wurden mit größtmöglicher Sorgfalt recherchiert. Unsere Informationen stammen aus Quellen, die wir als vertrauenswürdig und zuverlässig einstufen. Die EUWAX AG kann dennoch nicht die Verantwortung für die Richtigkeit dieser Angaben übernehmen.

Die gemachten Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Sie dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information und können eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers abgestimmte Beratung, Information oder Aufklärung nicht ersetzen.

Werden in Berichten und sonstigen Veröffentlichungen der EUWAX AG Begriffe wie Aktionäre, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Kunden u. ä. verwendet, sind immer Aktionäre und Aktionärinnen, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Kunden und Kundinnen usw. gemeint. Die Formulierung soll keine Diskriminierung beinhalten, sondern dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit.

Sofern die Berechnungen in diesem Bericht ohne Nachkommastelle dargestellt sind, kann die Addition oder Subtraktion zu Abweichungen bei den Zwischen - oder Gesamtsummen führen.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Abweichungen aus technischen Gründen

Aus technischen Gründen (z.B. Umwandlung von elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Bericht enthaltenen und den zum Unternehmensregister eingereichten Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die zum Unternehmensregister eingereichte Fassung als die verbindliche Fassung.

Marken und Warenzeichen

Alle genannten und gezeigten Marken oder Warenzeichen sind eingetragene Marken oder eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Eigentümer. Marken oder Warenzeichen wurden in der Regel nicht als solche kenntlich gemacht. Das Fehlen einer solchen Kennzeichnung bedeutet nicht, dass es sich um einen freien Namen im Sinne des Marken- und Warenzeichenrechts handelt.

Impressum

EUWAX Aktiengesellschaft

Börsenstraße 4

70174 Stuttgart

Vorstand:

Ralph Danielski (Sprecher des Vorstands)

Dr. Christoph Boschan von dem Bussche

Aufsichtsratsvorsitzender:

Dr. Michael Völter

Rechtsform, Sitz:

Aktiengesellschaft, Stuttgart

Registergericht:

Amtsgericht Stuttgart HRB Nr. 19972

USt-ID: DE 175042226

Aufsichtsbehörde:

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Graurheindorfer Straße 108, D-53117 Bonn

Marie-Curie-Straße 24-28, D-60439 Frankfurt am Main

Ansprechpartner:

Birgit Pfeffer | Investor Relations | Fon (0711) 222 985 376 | Fax (0711) 222 985 91 376 | e-mail: [email protected]

Stefan Bolle | Investor Relations | Fon (0711) 222 985 378 | Fax (0711) 222 985 91 376 | e-mail: [email protected]

EUWAX Aktiengesellschaft

Börsenstraße 4

D-70174 Stuttgart

Fon +49 711 222 985 - 0

Fax +49 711 222 985 - 91 376

Mail investor.relationsBboerse-stuttgart.de

www.euwax-ag.de