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Erste Group Bank AG — Earnings Release 1999
Mar 23, 2000
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Earnings Release
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News Details
Ad-hoc | 23 March 2000 09:21
Ad hoc-Service: Erste Bank Öst. Spark. Vorl.
Ad-hoc Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. —————————————————————————— Erste Bank ist mit abgelaufenem Jahr 1999 “mehr als zufrieden” -Vorlaeufiger IAS-Jahresueberschuss +23,4% -Wichtige Fortschritte bei den drei strategischen Zielen -Umfassende e-Business Strategie -Kundenanzahl in den letzten 3 Jahren auf 6 Millionen erhoeht Im abgelaufenen Jahr 1999 hat der Erste Bank Konzern entscheidende Fortschritte im Hinblick auf die drei strategischen Ziele – Konzentration auf das Kernge- schaeft, Ausbau der Position als Leadbank der Spar- kassengruppe und Etablierung eines neuen Kernmarktes in Zentraleuropa – erzielt. Auch bei den Ertragskenn- zahlen hat die Bank einen Durchbruch erzielt. Das Ge- schaeftsergebnis der Erste Bank ist das beste in der Geschichte der Bank und auch der Vorgaengerinstitute: Die Bilanzsumme erhoehte sich trotz der Abspaltung von rund EUR 1 Mrd. Filialgeschaeft an Landeshauptstadt- Sparkassen um 0,9% auf EUR 52,4 Mrd., der dem Betriebs- ergebnis entsprechende IAS-Wert (Saldo aus Betriebser- traegen und Verwaltungsaufwendungen) konnte um 6,1% ge- steigert werden und der Konzernueberschuss liegt um 23,4% ueber dem gemaess IAS adaptierten Vorjahreswert. Wie erfolgreich das Jahr 1999 fuer die Erste Bank ver- laufen ist, zeigt sich daran, dass das fuer das Jahr 2000 angepeilte Ertragsziel von mindestens 12% RoE be- reits heuer erzielt wurde. Dem zweiten gesetzten Ziel fuer 2000, eine Cost-Income-Ratio von 67% ohne Einbe- ziehung des Kaufes der Ceska Sporitelna, ist die Bank mit einem von knapp 72 % auf rund 70 % gesenkten Wert bereits sehr nahe gekommen. Highlights 1999:(in allen angefuehrten Zahlen ist die Filialabspaltung bereits beruecksichtigt) -Verwaltungsaufwand -2,4 % auf EUR 821,7 Mio. -Provisionsergebnis + 5,2 % auf EUR 322,4 Mio. -“Betriebsergebnis” + 6,1 % auf EUR 350,7 Mio. -Konzernjahresuebersch. + 23,4% auf EUR 164,6 Mio. -Cost Income Ratio 70,1 % nach 71,8 % im Jahr 1998 -ROE 12,1% nach 10,5 % im Jahr 1998 -Bilanzsumme + 0,9 % auf EUR 52,4 Mrd -Kernkapitalquote lt. BWG 6,3 % Ceska Sporitelna: Quantensprung und Finanzierung Ein Quantensprung in der Umsetzung der Zentraleuropa- strategie wurde mit dem Erwerb der Ceska Sporitelna (CS), dem zweitgroessten Bankinstitut der Tschechischen Republik getaetigt. Die kuenftig in den Erste Bank- Konzern integrierte Ceska Sporitelna hat in der Tschechischen Republik einen Marktanteil von ueber 30% und ist im Privatkundengeschaeft mit Anteilen von meist ueber 35% eindeutig Marktfuehrer. Durch die erfolgreiche Umsetzung sowohl der Sparkassen- als auch der Zentraleuropastrategie hat die Erste Bank Gruppe nun in der Region Zentraleuropa einen Kundenstock von 6 Millionen Menschen. Es oeffnet sich dadurch fuer alle Produktgesellschaften der Sparkassengruppe ein enormes Potential fuer Cross-Selling Aktivitaeten sowie eine erhebliche Kostendegression bei den Investitionen in neue Technologien. Finanzierung des Kaufpreises Fuer die Finanzierung der CS-Transaktion wird keine Kapitalerhoehung noetig sein. Es sind jedoch Massnahmen mit einer Gesamtauswirkung auf die Kernkapitalsituation der Erste Bank Gruppe im Ausmass von rd EUR 300 Mio vor- gesehen. 1/3 davon werden internationale Finanzpartner uebernehmen. Die entsprechenden Verhandlungen befinden sich in der Endphase. Wie bereits im Februar angekuendigt werden sich diese Partner mit max 10% am Grundkapital der Ceska Sporitelna beteiligen. Ein weiteres Drittel wird ueber Emission von hybridem Tier 1 Kapital realisiert, die noch in der 1 Jahreshaelfte erfolgen wird. Das verblei- bende Drittel wird durch Securisation von ausgewaehlten Teilen des Kreditportefeuilles erfolgen, die eine Re- duktion der Unterlegungsbasis ermoeglicht. Durch diese Massnahmen wird garantiert, dass die Tier 1 Ratio der Erste Bank weiterhin ueber 6 % bleibt. Neue Ziele der Erste Bank Mit dem Erwerb der Ceska Sporitelna und dem dadurch verbundenen Anstieg der Kundenanzahl auf rund 6 Millionen hat sich die Erste Bank Gruppe auch neue Ziele im Bereich der Finanzkennzahlen gesetzt. Die Cost-Income Ratio soll mit der Bilanz des Jahres 2002 auf 66% gesenkt und der Return on Equity (RoE) auf zumindest 14% gesteigert werden. Gleichzeitig rechnet die Bank – nach dem Restrukturierungs- jahr fuer die Ceska Sporitelna in 2000 – ab der Bilanz fuer das Jahr 2001 mit einer jaehrlichen Steigerung des Jahres- ueberschusses von 15-20%. “new.com” als Teil der 4 Kernstrategie der Erste Bank Den bisher sehr erfolgreich umgesetzten 3 Strategien fuegt die Erste Bank ab sofort eine weitere hinzu. Um neu ent- stehende Geschaeftsmoeglichkeiten im Heimmarkt auszu- schoepfen, wird die Erste Bank in allen Geschaeftsfeldern die Moeglichkeiten des Internets ausschoepfen und eine klare Ausrichtung auf e-Business-Produkte als vierte Kernstrategie verfolgen. Ein wesentliches Standbein dabei wird die derzeit in Gruendung befindliche “new.com” (vorlaeufiger Projektname) bilden. Die neue Tochter der Erste Bank wird noch in diesem Jahr ein Online-Brokerage fuer den zentraleuropaeischen Markt einfuehren. Der virtuelle Treffpunkt “new.com” wird sich vorerst auf das Geschehen der Maerkte der Heimmarktstrategie der Erste Bank Gruppe (Oesterreich, Tschechiche Republik, Ungarn und darueber hinaus Polen) konzentrieren und dort eine mehrsprachige Internet-Plattform anbieten. ___________________________________________________________ Rueckfragen: Erste Bank, Presse- und Oeffentlichkeitsarbeit 1010 Wien, Graben 21 Fax: +43 (1) 531 00 / 9849 MICHAEL MAURITZ, Tel. +43 (1) 531 00 / 9603 e-mail: [email protected] KARIN HACKER, Tel. +43 (1) 531 00 / 7629 e-mail: [email protected] Die detaillierteren vorläufigen Zahlen werden um 11.00 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz veroeffentlicht bzw. koennen im Internet unter www.erstebank.at/ir abgerufen werden. Ende der Mitteilung