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EnviTec Biogas AG

Management Reports Jul 25, 2014

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Management Reports

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EnviTec Biogas AG

Lohne

Einzelabschluss zum 31.12.2013

Lagebericht

Gemäß § 298 Abs. 3 i.V.m. § 315 Abs. 3 HGB wurde der Lagebericht für den Einzelabschluss der EnviTec Biogas AG zum 31. Dezember 2013 mit dem Lagebericht für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 zusammengefasst.

Allgemeine Informationen zum Unternehmen

Der EnviTec Biogas Konzern mit Sitz in Lohne ist einer der führenden Anbieter und Betreiber von Biogas- und Biomethananlagen. Wir decken die gesamte Wertschöpfungskette für die Herstellung von Biogas und Biomethan ab - von der Planung und Projektierung über den schlüsselfertigen Bau bis zur Betriebsführung und dem biologischen Service. Mit unserer kundenorientierten Bauweise setzen wir Maßstäbe bei der Zuverlässigkeit und Profitabilität. EnviTec-Anlagen können aus sämtlichen Inputstoffen, von organischen Abfällen bis zu nachwachsenden Rohstoffen, saubere Energie erzeugen. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und ist inzwischen in 22 Ländern aktiv.

Daneben betreibt EnviTec auch eigene Biogasanlagen. 2011 hat EnviTec Biogas mit der EnviTec Energy GmbH& Co. KG und deren hundertprozentigen Tochter EnviTec Stromkontor GmbH & Co. KG das Geschäftsfeld um die direkte Vermarktung von aufbereitetem Biomethan sowie die Grünstrom- und Regelenergievermarktung erweitert.

Unsere hohen Qualitätsstandards sind nicht nur durch zufriedene Kunden und die beachtliche Effizienz der von uns betreuten Anlagen belegt, sondern auch durch international anerkannte Zertifizierungen. Unser Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001:2008 setzen wir in der EnviTec Biogas AG und der EnviTec Service GmbH & Co. KG um.

Konzernstruktur und Geschäftsbereiche

Die Konzernstruktur ist entsprechend der vier Geschäftsfelder aufgebaut: Anlagenbau, Eigenbetrieb, Service und Energy. Alle Bereiche sind strategisch, technisch und wirtschaftlich eng miteinander verknüpft. Der Geschäftsbereich Anlagenbau entfällt im Wesentlichen auf die Muttergesellschaft EnviTec Biogas AG. Weiterer Gesellschaftszweck der Muttergesellschaft ist darüber hinaus das Halten von Beteiligungen im Eigenbetrieb sowie die Anlauffinanzierung der jeweiligen Projektgesellschaften. Sofern im Folgenden daher Aussagen zur Entwicklung und Geschäftstätigkeit des Geschäftsbereichs Anlagenbau getroffen werden, sind diese entsprechend auf den Einzelabschluss der EnviTec Biogas AG anzuwenden.

Der Konsolidierungskreis für den Konzernabschluss 2013 umfasst 131 vollkonsolidierte Gesellschaften und damit 12 weniger als im Vorjahr.

Anlagenbau (AG)

Im Geschäftsbereich Anlagenbau errichten wir Biogas- und Biomethananlagen für Kunden wie beispielsweise Landwirte, Industrieunternehmen und Investoren. Wir planen die Anlage, errichten sie und beginnen mit der Biogas-Produktion. Unser Produktportfolio umfasst die komplette Wertschöpfungskette der Biogasanlagentechnik für Anlagen ab 75 kWel . Wir setzen auf eine modulare Bauweise aus standardisierten Elementen, die je nach den Erfordernissen projektbezogen vor Ort zusammengestellt werden. Damit bieten wir maßgeschneiderte Lösungen und gleichzeitig erprobte Technik. Die Vorteile: schnellere Inbetriebnahme, hohe Betriebssicherheit und geringere Betriebskosten. Ende 2013 waren von EnviTec errichtete Biogasanlagen mit einer Gesamtleistung von 354 MW am Netz.

Eigenbetrieb

Im Geschäftsbereich Eigenbetrieb ist die Erzeugung von Strom, Wärme und Gas in eigenen Biogasanlagen im In- und Ausland gebündelt. Dies geschieht in der Regel in Kooperation mit lokalen Partnern aus der Landwirtschaft oder der Energiewirtschaft. Diese Partnerschaften zeichnen sich durch eine klare Aufgabenverteilung aus: Jeder konzentriert sich auf seine Stärken. Der Partner vor Ort stellt beispielsweise den Standort zur Verfügung, kümmert sich um die Beschaffung der Inputstoffe und übernimmt den laufenden Betrieb. EnviTec kümmert sich um die Projektplanung und schlüsselfertige Errichtung der Anlage. Während des Betriebs führen wir alle notwendigen Wartungsarbeiten durch, kümmern uns um den biologischen Service und übernehmen die kaufmännische Leitung. Üblicherweise sind unsere Partner Landwirte, die die Anlagen auf ihren Höfen betreiben. Darüber hinaus arbeiten wir auch mit Kommunen, Fondsgesellschaften, Industrieunternehmen und Energieversorgern zusammen. Im Ausland sind eigene Projekte auch ein wichtiger Türöffner, um potentielle Kunden vor Ort von dem ökonomischen und ökologischen Nutzen der Biogasproduktion und unserem Know-how zu überzeugen.

Die Verknüpfung unseres technischen Wissens mit der Kompetenz unserer Partner auf regionaler Ebene ermöglicht hohe Effizienz und attraktive Renditen für EnviTec und ihre Partner. Für uns ist der Eigenbetrieb mit seinen regelmäßigen Cashflows eine ideale Ergänzung zum Anlagenbau.

Energy

Mit der EnviTec Energy GmbH & Co. KG bieten wir im Geschäftsbereich Energy Wärmekunden sogenannte Contracting-Modelle an. Dabei verkaufen wir in effizienten Blockheizkraftwerken (BHKW) dezentral erzeugte Wärme aus selbst produziertem Biomethan über langfristige Lieferverträge. Die Käufer wie beispielsweise Industrie- und Gewerbeunternehmen oder Kommunenerhalten langfristig planbare Wärme zu einem attraktiven Preis und setzen die grüne Wärme zur Verbesserung ihrer CO2 -Bilanz ein. Unter dem Dach der EnviTec Energy befindet sich auch die Tochterfirma EnviTec Stromkontor GmbH & Co. KG. Sie bündelt die Leistung einer Vielzahl von Biogasanlagen zu einem virtuellen Kraftwerk, vermarktet den EEG-Strom bedarfsgerecht und bietet ferner Regelenergie bei den Übertragungsnetzbetreibern an. Bei der Vermarktung kooperieren wir mit der AXPO Deutschland GmbH, einer Tochtergesellschaft des Schweizer Stromkonzerns AXPO Holding AG.

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EnviTec Biogas AG
ANLAGENBAU SERVICE EIGENBETRIEB ENERGY
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INLAND UND BELGIEN AUSLAND PROJEKT- ENTWICKLUNG BESTANDS- HALTUNG
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EnviTec Biogas AG EnviTec Nederland BV EnviTec France SARL EnviTec Biogas Italia S.r.l. EnviTec UK Ltd. EnviTec Iberica S.L. EnviTec Central Europe s.r.o EnviTec Biogas SEE Kft (Ungarn) und weitere Auslandsvertriebsgesellschaften EnviTec Service GmbH & Co. KG EnviTec Projektentwicklung GmbH Second Biogas Operating Holding, S.r.l. EnviTec Biogas Betriebs GmbH & Co. KG* EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG* Zweite EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG* eeMaxx Anlagen- und Betriebs GmbH & Co. KG* EnviTec Energy GmbH & Co. KG EnviTec Stromkontor GmbH & Co. KG

* verschiedene Projektgesellschaften von Biogasanlagen, Details zu den Beteiligungen und Beteiligungshöhen siehe Anhang Pkt. 5.2. Aufstellung des Anteilsbesitzes

Service

Im Geschäftsbereich Service bietet EnviTec alle Dienstleistungen rund um den Betrieb von Biogasanlagen an. Neben Deutschland haben wir unter anderem auch starke Service-Teams in Italien und Tschechien. Unsere Fachleute kümmern sich um das Anfahren der Anlage und kontrollieren fortlaufend die biologischen Prozesse. Im Labor werden Inputmaterial und Gärreste auf optimale Qualität hin untersucht, um Empfehlungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit zu geben. Darüberhinaus umfasst unser Angebot die regelmäßige Begehung der Anlage und die Schulung von Betreibern und deren Mitarbeitern. EnviTec Biogas bietet neben der Teilwartung nach Aufwand auch eine Vollwartung mit Übernahme des Reparaturrisikos an. Die regelmäßige Wartung reduziert die Stand- und Ausfallzeiten und ist damit wesentlicher Faktor für den langfristig profitablen Betrieb einer Biogasanlage. Unsere Kunden profitieren vom Know-how unserer hochqualifizierten Fachleute, die 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zur Verfügung stehen.

Strategie & Wettbewerb

Wir haben uns in den vergangenen Jahren eine führende Position im Biogasmarkt erarbeitet und bereits Anlagen in zwölf Ländern errichtet. Unser strategisches Ziel ist es, nachhaltig zu wachsen und unsere Marktstellung als integrierter Anbieter und Betreiber von Biogasanlagen auszubauen. Oberste Prämisse hat dabei die Zufriedenheit unserer Kunden und deren Einbindung in die Weiterentwicklung unserer Anlagen entsprechend ihrer Wünsche. Die kurz- bis mittelfristige strategische Ausrichtung wird durch die anhaltenden Diskussionen über die gesetzlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen Märkten stark beeinflusst. Insgesamt sind die einzelnen Märkte sehr heterogen, was überwiegend an den sehr unterschiedlich ausgestalteten Förderrahmen liegt. Für EnviTec sind derzeit die Märkte in Frankreich, China und Großbritannien am attraktivsten. Wir verfolgen die Entwicklungen in den einzelnen Ländern sehr genau, um zeitnah auf Änderungen der Rahmenbedingungen reagieren zu können.

Für unser nachhaltiges Wachstum haben wir folgende Eckpfeiler definiert:

Marktopportunitäten im Anlagenbau schnell nutzen

In den vergangenen Jahren haben sich die Rahmenbedingungen in den einzelnen Biogasmärkten immer wieder schnell verändert. Auch in Zukunft wird es voraussichtlich keine nachhaltig verlässlichen Rahmenbedingungen geben. Darauf haben wir im Jahr 2013 reagiert und unsere Unternehmensstrukturen angepasst. Ziel ist es, auch in einem schwierigen Marktumfeld profitabel zu sein und gleichzeitig die nötigen Kapazitäten vorzuhalten, um Marktopportunitäten schnell nutzen zu können.

Internationale Expansion als Wachstumstreiber

Wir beobachten weltweit die Entwicklungen der Rahmenbedingungen für Biogas. Sobald in einem Land belastbare Strukturen entstehen, prüfen wir diese sehr genau und entscheiden dann über einen Markteintritt. Bei der Erschließung neuer Märkte setzen wir auf Partner aus der jeweiligen Region und verbinden auf diese Weise unsere langjährige Erfahrung im Anlagenbau und-betrieb mit den Kenntnissen über die regionalen Besonderheiten. EnviTec hat frühzeitig die Internationalisierung vorangetrieben und ist heute neben Deutschland in 13 Ländern mit eigenen Gesellschaften, Vertriebsbüros und Joint Ventures vertreten. Neben den etablierten Märkten wie Frankreich, Großbritannien und Italien sehen wir mittelfristig Chancen in den USA und China. In beiden Ländern baut EnviTec derzeit die ersten Anlagen.

Gezielter Ausbau des Eigenbetriebs

Mit seinem regelmäßigen Cashflow ist das Segment eine ideale Ergänzung zum Anlagenbau für Dritte. Zielsetzung ist es, mit diesem Geschäftsbereich eine Verstetigung der Erlösbeiträge für den Konzern zu erzielen. EnviTec Biogas hat den Eigenbetrieb in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Ende 2013 waren Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 52 MW am Netz. Künftig ist ein weiterer kontinuierlicher Kapazitätsausbau geplant - sofern die gesetzlichen Rahmenbedingungen Investitionsentscheidungen wieder zulassen. Im Jahr 2014 sollen weitere fünf Megawatt errichtet werden.

Stärkung der Innovations- und Technologiekompetenz

Mit dem ständigen Ausbau unserer Technologiekompetenz soll die führende Stellung innerhalb der Branche gefestigt und Biogas ökologisch und ökonomisch noch attraktiver gemacht werden. Ziel ist es, die Handhabung unserer Anlagen kontinuierlich zu verbessern sowie die benötigte Substratmenge bei gleicher Leistung zu reduzieren. Wir sehen insbesondere in den Bereichen, die dem Gärprozess vor- und nachgelagert sind, noch große Entwicklungsmöglichkeiten, um die Wirtschaftlichkeit von Biogas weiter zu erhöhen. Zur Stärkung unserer Innovations- und Technologiekompetenz forschen wir auch im Bereich der Biobased Economy. Dabei geht es um mehr als die effiziente Nutzung von Pflanzen für die Biogasproduktion. Es wird vielmehr ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt: Die möglichst hohe Wertschöpfung von Einsatzstoffen beispielsweise einer Pflanze durch die intelligente Kombination verschiedener Verwendungszwecke (u.a. Nahrung, Biogas, Kraftstoff). Ein wichtiger Fokus liegt auf dem Test alternativer Einsatzstoffe wie organische Abfälle. Daneben arbeiten wir unter anderem an Verbesserungen im landwirtschaftlichen Bereich, beispielsweise an der Optimierung der Erntezeitpunkte und an der Saatgutentwicklung.

Unternehmenssteuerung

Ziel unseres unternehmerischen Handelns ist es, nachhaltig profitabel zu wachsen. Daraus leiten sich unsere wesentlichen Steuerungsgrößen ab: Umsatz, EBIT, Cashflow, Eigenkapitalrentabilität sowie Verschuldungsgrad.

Die operative und strategische Steuerung des Konzerns erfolgt über regelmäßige Sitzungen der Vorstandsmitglieder. Je nach Gesprächs- und Planungsbedarf nehmen an den wöchentlichen Vorstandssitzungen weitere Führungskräfte teil. In diesen Meetings wird die strategische Unternehmensführung besprochen und gegebenenfalls angepasst. Zusätzlich zu diesen Sitzungen finden Zweimonatstreffen der Bereichsleiter mit dem Vorstand statt, dort werden vorwiegend operative Themen diskutiert. Diesem Gremium werden verschiedene Auswertungen und Vorlagen zur Verfügung gestellt, um Entscheidungen zu ermöglichen und Projekte zu planen. Darüber hinaus erhält der Vorstand regelmäßig Auswertungen hinsichtlich der Entwicklung von Umsatz, Auftragsbestand, Liquidität und Kosten. Dabei werden Soll-Ist-Vergleiche gezogen.

Eine konzernweite ERP-Software (Enterprise Resources Planning) ermöglicht die schnelle und übersichtliche Darstellung aller Prozesse der Gruppe wie Materialwirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen, Projektcontrolling, Verkauf und Marketing.

Seit dem Jahr 2010 ist unser Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Die 2008 überarbeitete Norm DIN EN ISO 9001:2008 stellt hohe Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem.

Bei EnviTec umfasst es nicht nur den Bau und Betrieb von Biogasanlagen, sondern auch unseren biologischen und technischen Service.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die globale Wirtschaft wuchs im Jahr 2013 langsamer als ursprünglich erwartet. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das weltweite Wachstum im vergangenen Jahr bei 3,0% und damit 0,5 Prozentpunkte unter der ursprünglichen Jahresprognose von Januar 2013. Wichtige Gründe für das schwächere Wachstum waren die andauernde Staatsschuldenkrise vieler Industriestaaten, der Haushaltsstreit in den USA und die Unsicherheit über die weitere Geldpolitik der US-Zentralbank sowie gestiegene Wachstumsrisiken in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Hier lag das Wachstum im Jahr 2013 mit 4,7% deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 6,2%.

2013 war für die Landwirtschaft weltweit insgesamt ein gutes Erntejahr. Entsprechend sind die Preise für die als Einsatzstoff genutzten Agrarrohstoffe im Jahresverlauf gesunken.

Biogasmarkt

Wie erwartet war das Jahr 2013 für den deutschen Biogasmarkt schwierig. Die anhaltende Diskussion um die künftigen gesetzlichen Rahmenbedingungen und mögliche rückwirkende Eingriffe in die Vergütung für Strom aus erneuerbaren Quellen sorgt für große Verunsicherung bei allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette von der Projektentwicklung über die Finanzierung bis hin zum Bau und dem Anlagenbetrieb. Das Ergebnis: Der Zubau neuer Biogasanlagen ist in Deutschland gemäß einer Schätzung des Fachverbandes Biogas (FVB) selbst im Vergleich zu dem schwachen Jahr 2012 weiterzurückgegangen. Laut Prognose des FVB aus November2013 waren Ende 2013 rund 7.720 Biogasanlagen mit einer installierten Leistung (inkl. Stromeinspeisung durch Biomethan) von 3.547 MW am Netz. Das entspricht einem Anstieg um 205 Anlagen und 195 MW. Im Jahr 2012 lag der Zubau noch bei 340 Anlagen und 255 MW. Die drastische Veränderung des deutschen Marktes zeigt sich bei einem Blick auf das Jahr 2011. Damals wurden 1.270 neue Anlagen mit 806 MW errichtet. Insgesamt wurden laut Prognose im Jahr 2013 in Deutschland rund 23,9 Milliarden kWh klimafreundliche Energie aus Biogas produziert - genug um 6,8 Mio. Haushalte zu versorgen. 2012 lag die Stromproduktion bei rund 22,8 Milliarden kWh. Damit liegt der Anteil von Biogas am gesamten deutschen Stromverbrauch inzwischen bei 4,02 Prozent (Vorjahr 3,85 Prozent).

Für Biogasanlagenhersteller und -betreiber sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen von großer Bedeutung. In Deutschland ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die wesentliche Gesetzesgrundlage für die Branche. Daneben regelt die Gasnetzzugangsverordnung die Einleitung von aufbereitetem Biogas in das Erdgasnetz.

Im Laufe des Jahres 2014 wird ein neues EEG in Kraft treten. Während der Erstellung des Geschäftsberichts wurde die neue gesetzliche Grundlage noch nicht verabschiedet. Jedoch deuten die Gesetzentwürfe darauf hin, dass sich die Rahmenbedingungen für Biogas in Deutschland nicht verbessern werden. Daher werden für EnviTec die internationalen Märkte noch weiter an Bedeutung gewinnen.

Der italienische Biogasmarkt wurde im Jahr 2013 von einer neuen gesetzlichen Förderung geprägt. Diese sieht nur noch eine attraktive Förderung von Biogasanlagen unter 300 kW vor. Daher ging die Nachfrage in Italien im vergangenen Jahr deutlich zurück. In den noch jungen Märkten Frankreich und Großbritannien sieht EnviTec eine Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen für Biogasanlagen. In Frankreich waren Anfang 2013 weniger als 100 Biogasanlagen mit einer Leistung zwischen 150 und 500 Kilowatt am Netz. Die französische Regierung hat das Ziel, deren Anzahl bis 2020 auf 500 zu erhöhen. Damit soll nicht nur die Energiewende in Frankreich vorangetrieben werden, sondern Landwirte sollen mit dem Gärrest der Biogasproduktion einen Teil ihres Düngemittelbedarfs decken. Sowohl in Frankreich als auch Großbritannien werden vermehrt die positiven Aspekte der Biomethaneinspeisung gewürdigt und durch neue Anreizsysteme die Marktdurchdringung unterstützt. EnviTec ist in diesen Märkten bereits seit Jahren aktiv und hat sich auch dort eine sehr gute Marktstellung erarbeitet.

Mitarbeiter

Bei allen Herausforderungen ist dem Vorstand weiterhin bewusst: Unsere Mitarbeiter sind der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung unserer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Aufgrund der beschriebenen schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland, dem bisher größten Biogasmarkt der Welt, mussten wir im Jahr 2013 unsere Unternehmensstruktur und Kapazitäten anpassen. Ziel war es, eine Unternehmens- und Kostenstruktur zu etablieren, mit der EnviTec Biogas nachhaltig erfolgreich bestehen kann. Der überwiegende Teil der Personalanpassungen erfolgte im Bereich der Abwicklung. Kürzungen mussten jedoch auch in der Verwaltung und anderen Bereichen vorgenommen werden. Insbesondere aufgrund der Umstrukturierungsmaßnahmen reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiter zum Stichtag 31. Dezember 2013 um 24,2% auf 350 (Vorjahr 462). Der wesentliche Teil der Beschäftigten war mit 270 weiterhin in Deutschland aktiv (Vorjahr 380). 80 Mitarbeiter (Vorjahr 82) waren zum Stichtag in den Auslandsstandorten für EnviTec Biogas im Einsatz.

Die nachhaltige Personalentwicklung hat weiterhin höchste Priorität. Wir wollen auch künftig jungen Absolventen die Chance bieten, in einer internationalen Zukunftsbranche Fuß zu fassen. Aufgrund der sich schnell ändernden Rahmenbedingungen brauchen wir mehr denn je flexible Mitarbeiter, die bereit sind, im Ausland zu arbeiten und sich offen gegenüber anderen Kulturen zu präsentieren sowie das Unternehmen adäquat zu vertreten. Die Beschäftigungspolitik der EnviTec ist darauf ausgelegt, nicht nur den Bedürfnissen des Unternehmens zu entsprechen, sondern ebenfalls auf die individuellen Interessen und Leistungen der Beschäftigten einzugehen. Hierzu zählen in einigen Bereichen monetäre Anreizsysteme wie beispielsweise eine erfolgsabhängige Zusatzvergütung. Mit internen Weiter und Ausbildungsmaßnahmen geben wir Mitarbeitern die Chance zur Weiterentwicklung und wollen sie langfristig für unser Unternehmen begeistern. Die auf den Beruf ausgerichteten Maßnahmen werden durch soziale Aktivitäten, die dem Gemeinschaftssinn und der Vermittlung unserer durch Verlässlichkeit und Fairness geprägten Unternehmenskultur dienen, ergänzt.

Forschung und Entwicklung

Kontinuierliche Weiterentwicklung ist ein essentieller Faktor für nachhaltigen Erfolg. Dies nehmen wir sehr ernst und arbeiten ständig an der Verbesserung unserer Anlagentechnik, dem Qualitätsmanagement und neuen Inputstoffen.

Forschung nicht im Labor, sondern in der Praxis

Zum Stichtag 31. Dezember 2013 betrieb EnviTec Biogas 65 eigene Biogasanlagen mit einer elektrischen Leistung von 52 MW in Deutschland, Belgien, Frankreich und Italien. Sie sind ein wichtiger Wissenspool für Weiterentwicklung, Verbesserung und Anwendung neuer Anlagentechnik. So stellen wir auch sicher, dass Innovationen Kunden erst angeboten werden, wenn sie ihren Nutzen im laufenden Betrieb bereits bewiesen haben.

EnviTec ist auf eine praxisorientierte F&E-Arbeit fokussiert. Neben dem Vorstand Jürgen Tenbrink arbeiten zwei festangestellte Mitarbeiter in der F&E Abteilung. Um möglichst frühzeitig den Bezug zur Praxis herzustellen, werden sie bei Bedarf von Kollegen aus anderen Abteilungen unterstützt. Darüber hinaus werden für unsere Entwicklungsprojekte auch Master- oder Bachelorarbeiten genutzt.

Neue Entwicklungen und Weiterentwicklungen in 2013:

Es wurde eine containerbasierte Anlagentechnik (Anmischcontainer, BHKW-Container, Hygienisierungscontainer) entwickelt. Sie spart Kosten und Zeit. Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen (F&E, Fertigung, Einkauf und Projektplanung) haben hieran gemeinsam gearbeitet.

Zusammen mit dem Systempartner Evonik ist EnviThan weiterentwickelt worden. Dieses Gasaufbereitungsverfahren von EnviTec hat 2012 den Biogas-Innovationspreis der deutschen Landwirtschaft erhalten. Die neue Generation hat eine liegende Anordnung der Module im Container. Dadurch hat sich die Modulanzahl pro Container mehr als verdoppelt. Die Entwicklungsdauer lag bei vier Monaten. Nachdem in 2013 zwei EnviThan-Anlagen in Betrieb genommen wurde, ist mit der Errichtung der ersten Anlage der neuen Generation auf Basis des neuen Kartuschensystems von Evonik begonnen worden. Die Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2014 geplant. Hieran sieht man, dass wir sehr kurze Zeiträume von der Idee, über Entwicklung zur Umsetzung haben. Darüber hinaus haben wir in 2013 innerhalb mehrerer Monate eine EnviThan-Hochdruckvariante für die ausländischen Märkte entwickelt

Entwicklung des Auftragsbestands

EnviTec Biogas verfügte zum Ende des Geschäftsjahres 2013 über einen Auftragsbestand in Höhe von 67,6 Mio. Euro (Vorjahr: 93,0 Mio. Euro). Der Rückgang verdeutlicht zum einen die schwierige Situation im ehemaligen Hauptmarkt Deutschland. Dort nahmen die Orders im Stichtagsvergleich von 61,4 Mio. Euro auf 45,7 Mio. Euro ab. Zum anderen haben wir unseren Auftragsbestand hinsichtlich der Umsetzungswahrscheinlichkeiten der einzelnen Positionen regelmäßig überprüft und im Jahresverlauf um insgesamt 34,1 Mio. Euro bereinigt. Allein im letzten Quartal wurden - insbesondere im Hinblick auf das neue EEG - Projekte mit einem Volumen von 28,1 Mio. Euro ausgebucht.

Bei den Aufträgen aus dem Ausland entfallen auf Frankreich 11,3 Mio. Euro (Vorjahr: 11,3 Mio. Euro). Aus Italien lagen zum Bilanzstichtag Orders im Wert von 6,4 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro) vor. Dort hat sich der Markt den neuen Rahmenbedingungen angepasst und die Nachfrage nach Biogasanlagen hat sich auf einem vernünftigen Niveau stabilisiert. Weitere wichtige Märkte sind China mit einem Auftragsbestand von 2,8Mio. Euro und die USA mit 1,4 Mio. Euro.

EnviTec Biogas verfügt über eine sehr breite Kundenbasis, eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden besteht nicht. 63,7 Prozent der Aufträge stammen aus dem landwirtschaftlichen Bereich (Vorjahr: 58,4 Prozent). 5,7Prozent der Aufträge haben wir von Projektentwicklern erhalten (Vorjahr: 13,0 Prozent). Von industriell geprägten Kunden stammen 11,7 Prozent (Vorjahr: 8,5 Prozent)und auf den Eigenbetrieb entfielen zum Bilanzstichtag18,9 Prozent nach 20,1 Prozent zum Vorjahresstichtag.

Entwicklung in den Segmenten

EnviTec Biogas ist in den vier Segmenten Anlagenbau, Eigenbetrieb, Service und Energy tätig. Die Verschiebung der Umsatzanteile im Vorjahr hat sich auch 2013 fortgesetzt. So hat der Anteil des Geschäftsbereichs Anlagenbau von 65,4 Prozent auf 31,8 Prozent weiter abgenommen und liegt damit erstmals unter 50 Prozent. Im Eigenbetrieb und im Service ist EnviTec gewachsen -entsprechend nahmen die Umsatzanteile im Konzern zu. Mit 41,9 Prozent hat der Eigenbetrieb erstmals den größten Anteil am Konzernumsatz von EnviTec. Der Bereich Energy hat mit 13,3 Prozent zum Konzernumsatz beigetragen. Die in diesem Abschnitt dargestellten Werte und Entwicklungen sind um konzerninterne Transaktionen bereinigt.

Die Entwicklung in den Segmenten entsprach im Wesentlichen den im Vorjahr prognostizierten Erwartungen.

Anlagenbau

Die schwierigen Rahmenbedingungen in den beiden wichtigen Märkten Deutschland und Italien hatten erheblichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung im Anlagenbau im Jahr 2013.

In Deutschland sank der Erlös aus dem Bau von Biogasanlagen von 41,4 Mio. Euro auf 21,7 Mio. Euro und in Italien von 47,0 Mio. Euro auf 12,7 Mio. Euro. Mit dem Bau von Biogasanlagen in aufstrebenden Märkten wie Frankreich und Großbritannien konnte EnviTec den Einbruch in den beiden bisherigen Hauptmärkten bei weitem noch nicht kompensieren. So ist der internationale Segmentumsatz insgesamt von 83,2 Mio. Euro auf 25,6 Mio. Euro gesunken. Somit haben wir im Jahr 2013 im Segment Anlagenbau 47,3 Mio. Euro erlöst nach 124,6 Mio. Euro im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang um 62,0 Prozent.

Auch wenn EnviTec auf den Nachfragerückgang mit Anpassungen der Unternehmensstruktur reagiert hat, hat sich der Umsatzrückgang deutlich auf das Segmentergebnis ausgewirkt. So lag das operative Segmentergebnis (EBIT) im Anlagenbau in 2013 bei minus 12,1 Mio. Euro. Im Vorjahr wurde ein EBIT von minus 4,2 Mio. Euro erzielt. Dabei sind folgende negative Einmaleffekte zu berücksichtigen: Aufträge die aufgrund der EEG-Novelle nicht mehr realisierbar sind, wurden ausgebucht. Für diese entstanden jedoch bereits Aufwendungen in Höhe von 1,7 Mio. Euro. Des Weiteren haben die umgesetzten Strukturanpassungen zu Aufwendungen für Abfindungen und Lohnfortzahlungen etc. in Höhe von 1,3 Mio. Euro geführt. Des Weiteren wurden Ausleihungen an ausländische Tochtergesellschaften sowie entsprechende Beteiligungsansätze im Wert berichtigt. Diese Wertberichtigungen hatten einen Umfang von 1,7 Mio. Euro. Davon unabhängig wurden Abschreibungen auf langfristige Darlehen gegen einen ehemaligen Kunden in Höhe von 2,0 Mio. Euro vorgenommen.

Eigenbetrieb

Im Geschäftsbereich Eigenbetrieb erzeugen wir - häufig gemeinsam mit Partnern - Strom, Wärme und Gas in eigenen Biogasanlagen im In- und Ausland. Dieses Segment ist mit seinem regelmäßigen Cashflow eine ideale Ergänzung zum Anlagenbau. Im Jahr 2013 haben wir 1 Anlage in Betrieb genommen und eine weitere Anlage in Belgien erworben. Damit stieg die Anzahl der eigenen Anlagen zwischenzeitlich auf 72. Die elektrische Leistung nahm so von 52 MW auf 56 MW zu. Zum Jahresende wurden 7 Anlagen mit einer elektrischen Leistung von rund 4 MW zu einem Kaufpreis von 7,1 Mio. Euro verkauft. Der Gewinn aus dieser Transaktion beläuft sich auf 4,5 Mio. Euro.

Neben dem Bau neuer Anlagen bietet die Bestandsoptimierung bestehender Standorte Umsatz- und Gewinnpotenzial. Diese nutzen wir seit dem Jahr 2012 verstärkt, indem beispielsweise Wärmekonzepte realisiert oder Blockheizkraftwerke ausgetauscht werden. Daher haben auch bestehende Anlagen zur deutlichen Umsatzsteigerung in 2013 beigetragen. Zudem haben die in 2012 errichteten Anlagen einen wichtigen Beitrag zur dynamischen Entwicklung geleistet. Insgesamt hat EnviTec den Umsatz im Eigenbetrieb im Jahr 2013 von 40,8 Mio. Euro um 53,1 Prozent auf 62,5 Mio. Euro gesteigert. Das EBIT des Segments legte von 5,9 Mio. Euro um 161,0 Prozent auf 15,4 Mio. Euro zu. Damit haben wir im Eigenbetrieb eine EBIT-Marge bezogen auf dem Umsatz von 24,6 Prozent (Vorjahr: 14,5 Prozent) erzielt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass neben dem Verkauf von sieben Biogasanlagen auch der Verkauf von Maissilage in Höhe von 2,7 Mio. Euro deutlich zum Ergebnis beigetragen hat.

Service

Auch im Jahr 2013 waren unsere Dienstleistungen rund um den Betrieb von Biogasanlagen gefragt. Unsere Fachleute kümmern sich um das Anfahren der Anlage und kontrollieren fortlaufend den Betrieb und die biologischen Prozesse. Im Labor werden Inputstoffe und Gärreste auf optimale Qualität hin untersucht, um Empfehlungen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit einer Anlage zu geben. Darüber hinaus umfasst unser Angebot die regelmäßige Begehung der Anlage und die Schulung von Betreibern und deren Mitarbeitern. Wir bieten neben der Teilwartung nach Aufwand auch die Vollwartung mit der Übernahme des Reparaturrisikos an. Der Service wird auch vermehrt im Ausland angeboten und folgt damit dem Anlagenbau insbesondere in etablierten Märkten wie Italien und Tschechien, wo es bereits eine Vielzahl von Biogasanlagen gibt.

Ende 2013 haben wir im biologischen Service Anlagen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 79 MW (Vorjahr: 63 MW) und im technischen Service mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 211 MW (Vorjahr:202 MW) betreut. Im Ausland betreuen wir Anlagen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 73 MW im Service (Vorjahr: 68 MW), davon 41 MW (Vorjahr: 38 MW) im technischen und 32 MW (Vorjahr: 30 MW) im biologischen Bereich. Im Jahr 2013 haben wir im Segment Service 19,3 Mio. Euro umgesetzt was im Vergleich zu den 17,4 Mio. Euro im Vorjahr ein Plus von11,0 Prozent bedeutet. Nach einem ausgeglichenen EBIT in 2012 lag das operative Ergebnis in 2013 bei minus 0,9 Mio. Euro. Der überproportionale Anstieg der Personalkosten ist darauf zurückzuführen, dass wir uns auf den nächsten Wachstumsschritt in diesem Segment- insbesondere im Ausland - vorbereiten und daher zusätzliche Mitarbeiter eingestellt haben.

Energy

Das Segment Energy ist das jüngste Geschäftsfeld im EnviTec Konzern und hat den Umsatz im zweiten Jahr der operativen Tätigkeit deutlich gesteigert. So stieg der Erlös von 7,6 Mio. Euro um 159,2 Prozent auf 19,7Mio. Euro. Das operative Ergebnis war mit -27 Tsd. Euro annähend ausgeglichen (Vorjahr: -0,4 Mio. Euro). Die Umsätze kommen im Wesentlichen aus dem margenengen Handelsgeschäft, so dass sich die deutlichen Umsatzzuwächse noch nicht im Ergebnis niederschlagen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Umsatzentwicklung

Konzern

Wie erwartet war das Jahr 2013 für die Biogasbranche schwierig und insbesondere von einem anhaltenden Nachfragerückgang in Deutschland geprägt. Im Jahr 2013 hat EnviTec 148,8 Mio. Euro umgesetzt, nach 190,5 Mio. Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang um 21,9 Prozent. Damit hat das Unternehmen die im Mai reduzierte Umsatzprognose erreicht.

Der wesentliche Grund für den Rückgang war die anhaltende Verunsicherung über die künftigen Rahmenbedingungen für Biogas in Deutschland. Trotzdem stieg der im Inland generierte Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf 103,7 Mio. Euro (Vorjahr:101,8 Mio. Euro). Der italienische - und damit der bisher zweitwichtigste - Markt für EnviTec war aufgrund neuer gesetzlicher Vorschriften schwächer als in 2012. So hat das Unternehmen im Jahr 2013 im Ausland 45,1 Mio. Euro umgesetzt, nach 88,7 Mio. Euro im Vorjahr. In den internationalen Märkten hatte der Anlagenbau in Tschechien den größten Anteil. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von 8,7 Mio. Euro auf 15,7 Mio. Euro. Dieser deutliche Anstieg ist ganz überwiegend auf den Verkauf von Biogasanlagen, Maissilage sowie Erlösen aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen zurückzuführen.

Einzelabschluss

Die EnviTec Biogas AG stellt ihren Einzelabschluss nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechtesauf. Der Umsatz betrug im Jahr 2013 145,7 Mio. Euro und liegt damit um 30,4 Mio. Euro (-17,3%) unter dem Vorjahresumsatz von 176,1 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vorjahresvergleich um 1,9 Mio. Euro (-55,8%) von 3,4 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro gesunken. Dabei fehlen insbesondere die im Vorjahr um 1,0 Mio. Euro höheren Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen und die, bedingt durch den deutlich geringeren Materialverbrauch, um 0,6 Mio. Euro geringen Rückvergütungen von Lieferanten. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen hat sich wie erwartet deutlich um 87,5 Mio. Euro vermindert. Die Bestandsveränderung bei den unfertigen Erzeugnissen betrug im Vorjahr minus 63,5 Mio. Euro. Damit ist die Gesamtleistung der AG im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr von 112,6 Mio. Euro auf 58,2 Mio. Euro gesunken.

Aufwandsentwicklung

Konzern

Der Materialaufwand ist die wesentliche Aufwandsposition von EnviTec Biogas. Mit dem Umsatzrückgang ist dieser im Jahr 2013 von 132,6 Mio. Euro um 24,0 Prozent auf 100,7 Mio. Euro gesunken. Aufgrund des höheren Anteils des margenstärkeren Eigenbetriebs am Konzernumsatz sowie dem beschriebenen deutlichen Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge legte die Rohertragsmarge bezogen auf den Umsatz von 35,0 Prozent auf 42,9 Prozent zu. Der Personalaufwand lag mit 19,0 Mio. Euro um 14,4 Prozent unter den 22,2 Mio. Euro des Vorjahres. In den 19,0 Mio. Euro sind auch einmalige Kosten für die Personalanpassungen enthalten. Daher lag die Personalkostenquote bezogen auf den Umsatz mit 12,8 Prozent noch über dem Vorjahreswert von 11,7 Prozent.

Der Anstieg der Abschreibungen von 13,2 Mio. Euro auf 16,0 Mio. Euro ist im Wesentlichen auf den Ausbau des Eigenbetriebs zurückzuführen. Darin sind auch Abschreibungen auf langfristige Darlehen gegen einen ehemaligen Kunden in Höhe von 2,0 Mio. Euro enthalten. Der sonstige betriebliche Aufwand, zu dem Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten gehören, sank im Berichtszeitraum von 29,8 Mio. Euro auf 26,4 Mio. Euro. Dies ist im Wesentlichen auf Kostenanpassungsmaßnahmen zurückzuführen.

Einzelabschluss

Auf Ebene des Einzelabschlusses ist der Materialaufwand der EnviTec Biogas AG um 50,5 Mio. Euro (-61,3%) von 82,4 Mio. Euro auf 31,9 Mio. Euro gesunken. Die Personalaufwendungen haben sich durch die, bereits im letzten Geschäftsbericht angekündigten, Struktur- und Personalanpassungen deutlich um 5,1Mio. Euro (-43,3%) von 11,8 Mio. Euro auf 6,7 Mio. Euro vermindert. Die aus diesen Anpassungen resultierenden Sondereffekte in Höhe von 1,07 Mio. Euro werden auf Einzelabschlussebene im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Hier werden ebenfalls notwendige Abschreibungen auf die unfertigen Erzeugnisse in Höhe von 0,97 Mio. Euro, bedingt durch die Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen ausgewiesen. Insgesamt weist die AG in ihrem handelsrechtlichen Jahresabschluss somit ein außerordentliches Ergebnis von - 2,05 Mio. Euro aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahr von 17,2 Mio. Euro um 6,3 Mio. Euro (-36,5%) auf 10,9 Mio. Euro vermindert werden. Neben den deutlich geringeren Vertriebskosten, die mit 3,5 Mio. Euro um 3,9 Mio. Euro geringer als im Vorjahr sind, sind die Betriebskosten um 3,5 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro gesunken. Die Verwaltungskosten sind gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Mio. Euro gestiegen.

Ergebnisentwicklung

Konzern

Im Jahr 2013 hat die starke Ertragsentwicklung von EnviTec im Eigenbetrieb - inklusive den Verkäufen von Anlagen und Maissilage - die Entwicklung auf Konzernebene geprägt und den Gewinneinbruch im Anlagenbau kompensiert. Das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 14,5 Mio. Euro um 26,9 Prozent auf 18,4 Mio. Euro. Auch nach Abschreibungen legte der Ertrag zu. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat EnviTec im Jahr 2013 auf 2,4 Mio. Euro annähernd verdoppelt.

Da EnviTec aufgrund der Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren weniger in den Ausbau des Eigenbetriebs in Deutschland investieren wird als bisher geplant, wurde mit Zustimmung der Hauptversammlung durch die Ausschüttung einer Sonderdividende das Eigenkapital und die flüssigen Mittel bewusst reduziert. Daher sanken die Finanzerträge und das Finanzergebnis lag im Jahr bei minus 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) sank von 3,0 Mio. Euro auf 1,0 Mio. Euro. Das Konzernergebnis lag 2013 bei 0,3 Mio. Euro nach 1,2 Mio. Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,02 Euro für das Jahr 2013 (Vorjahr: 0,08 Euro).

Inflations- und Wechselkurseinflüsse mit Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung des EnviTec Konzerns sind relativ gering, da die wesentlichen Geschäfte sowohl im Ein- als auch im Verkauf in Euro abgewickelt werden und man nicht in hochinflationären Ländern tätig ist. Zur Absicherung von Risiken im Zusammenhang mit Aufträgen in Tschechien und USA wurden Devisentermingeschäfte in Höhe von 0,6 Mio. Euro abgeschlossen.

Einzelabschluss

Das Rohergebnis ist von 33,6 Mio. Euro um 5,8 Mio. Euro (-17,3%) auf 27,8 Mio. Euro gesunken. Die EnviTec Biogas AG hat nach handelsrechtlichen Vorschriften auf Ebene des Einzelabschlusses ein operatives Ergebnis (EBIT) von 8,2 Mio. Euro erzielt. Dies liegt mit 6,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Der Jahresüberschuss konnte von 5,2 Mio. Euro um 4,6 Mio. Euro auf 9,8 Mio. Euro gesteigert werden. Zum Jahresüberschuss hat das Finanzergebnis mit 8,6 Mio. Euro beigetragen. Darin enthalten sind Beteiligungserträge in Höhe von 7,3 Mio. Euro sowie gegenläufige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 4,6 Mio. Euro.

Außerdem haben außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 2,0 Mio. Euro aus der Wertminderung von unfertigen Erzeugnissen und Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen das Ergebnis belastet.

Finanzlage

Konzern

Zum Ende des Geschäftsjahres 2013 verfügen wir weiterhin über eine solide Finanzlage. Mit den Anpassungen der Unternehmens- und Personalstruktur haben wir die Voraussetzungen geschaffen, diese auch in Zukunft beizubehalten und Chancen zu nutzen. Auf der Passivseite lag das Eigenkapital Ende 2013 bei 169,4 Mio. Euro und damit um 15,1 Mio. Euro niedriger als im Vorjahr. Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf die Ausschüttung der Sonderdividende in Höhe von 14,85 Mio. Euro zurückzuführen. Trotz dieser Ausschüttung lag die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag bei 57,4 Prozent (Vorjahr: 52,3 Prozent) und dokumentiert die solide Kapitalstruktur von EnviTec.

Mit dem Verkauf der bisher zum Eigenbetrieb gehörenden Biogasanlagen wurde das Fremdkapital im Jahr 2013 deutlich reduziert. Insgesamt bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten in Höhe von 125,9 Mio. Euro - davon 94,7 Mio. Euro Finanzverbindlichkeiten - und damit 19,4 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. Die kurzfristigen Schulden nahmen um 36,5 Mio. Euro auf 44,5 Mio. Euro ab. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die um 15,0 Mio. Euro reduzierten kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Darüber hinaus haben wir die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 12,9 Mio. Euro und die sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten um 3,4 Mio. Euro reduziert.

Die Reduzierung der langfristigen Schulden um 6,0 Mio. Euro auf 81,3 Mio. Euro beruht ebenfalls überwiegend auf gesenkten Finanzverbindlichkeiten. Diesen nahmen um 4,4 Mio. Euro auf 77,6 Mio. Euro ab. Darüber hinaus wurden die passiven latenten Steuern in Höhe von 3,8Mio. Euro auf 1,6 Mio. Euro reduziert.

Im Geschäftsjahr 2013 weist der EnviTec Konzern kurzfristige Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 17,2 Mio. Euro (Vorjahr: 32,2 Mio. Euro) aus. An langfristigen Darlehen werden zum Jahresende 77,6 Mio. Euro (Vorjahr: 81,9 Mio. Euro) ausgewiesen. Davon waren Darlehen in Höhe von 12,0 Mio. Euro variabel verzinslich. Diese Darlehen werden mit einem variablen Zins auf Basis 6M-EURIBOR zuzüglich einer Marge verzinst. Die fest vereinbarten Zinssätze liegen zwischen 2,4 Prozent und 5,65 Prozent. Langfristige variable Darlehen bestehen bis auf das oben genannte Darlehen nicht.

Einzelabschluss

Das Eigenkapital der EnviTec Biogas AG ist durch die Ausschüttung in Höhe von 14,85 Mio. Euro in diesem Jahr gesunken. Bedingt durch das gute Jahresergebnis auf Einzelabschlussebene ist der Rückgang mit 5,0 Mio. Euro von 179,2 Mio. Euro auf 174,2 Mio. Euro insgesamt aber gering ausgefallen. Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 43,2 Mio. Euro. Davon bestehen 35,9 Mio. Euro gegenüber Kreditinstituten. Von den Verbindlichkeiten sind 9,1 Mio. Euro innerhalb des nächsten Jahres fällig, 27,9 Mio. Euro haben eine Restlaufzeit von ein bis vier Jahren.

Investitionen

Konzern

Die Investitionen des Konzerns beliefen sich in 2013 auf 18,6 Mio. Euro nach 53,6 Mio. Euro im Vorjahr.

Im Wesentlichen entfielen die Investitionen mit 15,7 Mio. Euro (Vorjahr: 51,6 Mio. Euro) auf das Segment Eigenbetrieb. Im Jahresverlauf haben wir neue Anlagenmit einer elektrischen Leistung von vier MW in den Bestand aufgenommen, gleichwohl zum Jahresende sieben Anlagen mit einer Leistung von rd. 4 MW veräußert. Für die kommenden Jahre planen wir den Bau weiterer Anlagen mit dem Fokus auf Deutschland und Großbritannien. Vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen wird das Investitionsvolumen auf dem Niveau von 2013 bleiben.

Die sonstigen Investitionen betreffen im Umfang von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1,5 Mio. Euro) den Anlagenbau und im Umfang von 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) auf den Service und den Bereich Energy.

Einzelabschluss

Investitionen wurden bei der EnviTec Biogas AG in 2013 vornehmlich in das Finanzanlagevermögen in Form von Ausleihungen an verbundene und Unternehmen mit Beteiligungsverhältnissen getätigt. In das Finanzanlagevermögen sind so 7,4 Mio. Euro (Vorjahr: 57,4 Mio. Euro) mehr investiert worden als zurück geflossen sind. Darüber hinaus hat es eine Umgliederung von Darlehen aus dem Umlaufvermögen in das langfristige Finanzanlagevermögen in Höhe von 27,4 Mio. Euro gegeben.

In das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen sind 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) investiert worden.

Vermögenslage

Konzern

Die Bilanzsumme hat EnviTec zum 31. Dezember 2013 gegenüber dem Vorjahr um 57,6 Mio. Euro auf 295,2 Mio. Euro reduziert. Auf der Aktivseite lagen die langfristigen Vermögenswerte mit 175,7 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 159,2 Mio. Euro. Während die Sachanlagen aufgrund der gewöhnlichen Abschreibungen auf die Biogasanlagen im Eigenbetrieb um 8,4 Mio. Euro auf 117,6 Mio. Euro sanken, legten die Anteile an at-equity bewerteten Beteiligungen um 2,9 Mio. Euro, die sonstigen langfristigen Forderungen um 20,7 Mio. Euro und die latenten Steuern um 1,3 Mio. Euro zu.

Die kurzfristigen Vermögenswerte hat EnviTec im Berichtszeitraum deutlich reduziert: insbesondere die Fertigungsaufträge mit aktivischem Saldo um 38,5 Mio. Euro auf 9,9 Mio. Euro und die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte um 29,8 Mio. Euro auf 26,8 Mio. Euro; Auch die Vorräte trugen mit 4,4 Mio. Euro zu dem deutlichen Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte bei.

Demgegenüber legten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 4,1 Mio. Euro zu.

Einzelabschluss

Zum 31.12.2013 hat die EnviTec Biogas AG eine Bilanzsumme von 225,7 Mio. Euro. Die Bilanzsumme hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 10,9 Mio. Euro verringert. Auf der Aktivseite steht dabei ein Anstieg des Finanzanlagevermögens um 30,7 Mio. Euro von 111,4 Mio. Euro auf 142,1 Mio. Euro einer Verminderung des Umlaufvermögens um 39,2 Mio. Euro von 113,9 Mio. Euro auf 74,7 Mio. Euro entgegen. In den Veränderungen sind Umgliederungen von Darlehen aus dem kurzfristigen in den langfristigen Bereich in Höhe von rund 27,0 Mio. Euro enthalten. Das Anlagevermögen setzt sich aus dem immateriellen und Sachanlagevermögen, dass in Summe 8,8 Mio. Euro ausmacht, sowie dem Finanzanlagevermögen in Höhe von 142,1 Mio. Euro zusammen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 41,7 Mio. Euro sind der größte Posten des Umlaufvermögens.

Liquiditätslage

Konzern

EnviTec Biogas verfügt zum Bilanzstichtag über eine sehr solide Liquiditätssituation. Es standen flüssige Mittel in Höhe von 19,0 Mio. Euro (Vorjahr: 20,7 Mio. Euro) und sonstige kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 26,7 Mio. Euro (Vorjahr: 56,6 Mio. Euro) zur Verfügung. Die Summe von 45,7 Mio. Euro übersteigt die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 17,2 Mio. Euro (Vorjahr: 32,2 Mio. Euro) deutlich. Das Zinsniveau ist als marktüblich zu bezeichnen. Die Tilgungen erfolgen durch die Zahlungsmittelrückflüsse aus dem Umlaufvermögen. Darüber hinaus standen EnviTec Biogas zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzte Kontokorrentlinien in Höhe von 21,3 Mio. Euro zur Verfügung.

Einzelabschluss

Die EnviTec Biogas AG verfügt mit 4,0 Mio. Euro finanziellen Mitteln über ausreichend Liquidität und konnte diese im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 0,9 Mio. Euro steigern. Darüber hinaus bestehen durch nicht aus genutzte Kreditlinien in Höhe von 21,3 Mio. Euro weitere kurzfristig verfügbare finanzielle Reserven.

Aussage zum Cashflow

Konzern

Die EnviTec konnte ihren Netto Cash-Flow gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Mio. Euro erhöhen. Er beläuft sich auf 37,8 Mio. Euro gegenüber 32,5 Mio. Euro Vorjahr. Der hohe Netto-Cashflow resultiert insbesondere aus dem Mittelzufluss aus der Abnahme der Fertigungsaufträge und der kurzfristigen Vermögenswerte. Dagegen stehen im Wesentlichen Mittelabflüsse aufgrund der Abnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Abfluss aus investiver Tätigkeit beträgt 20,4 Mio. Euro gegenüber 54,2 Mio. Euro im Vorjahr. Aufgrund der Entkonsolidierung von 7 Biogasanlagen sind liquide Mittel in Höhe von 7,1 Mio. Euro zugeflossen.

Bei der Finanzierungstätigkeit ist es im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem Abfluss in Höhe von 26,2 Mio. Euro gekommen. Neben den Tilgungen von Darlehen führte die Ausschüttung von 14,9 Mio. Euro zu diesem Abfluss. Im Vorjahr konnte ein Zufluss in Höhe von 28,5 Mio. Euro, insbesondere aufgrund der Aufnahme des Schuldscheindarlehens, verzeichnet werden.

Einzelabschluss

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit sind der EnviTec Biogas AG im Geschäftsjahr 24,3 Mio. Euro zugeflossen. Besonders das gute Ergebnis vor nicht liquiditätswirksamen Abschreibungen in Höhe von 6,2 Mio. Euro und der Abbau des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen mit 13,5 Mio. Euro haben zu diesem positiven Ergebnis geführt. Aus Investitionstätigkeit sind liquide Mittel in Höhe von rd. 7,0 Mio. Euro abgeflossen. Aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ein negativer Cashflow in Höhe von 16,4 Mio. Euro. Dieser umfasst die Ausschüttung der Dividende in Höhe von 14,9 Mio. Euro und den Abbau von kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 3,6 Mio. Euro denen Neuaufnahmen von 2,0 Mio. Euro entgegenstehen. Insgesamt haben sich die liquiden Mittel der EnviTec Biogas AG im Geschäftsjahr noch einmal um 0,9 Mio. Euro erhöht.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Chancen- und Risikobericht

Der bewusste und kontrollierte Umgang mit Chancen und Risiken ist die Grundlage für eine langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung. In einem sich verändernden globalen Energiemarkt ergeben sich für EnviTec Biogas Chancen, die wir erfolgreich nutzen wollen. Den Chancen stehen naturgemäß Risiken gegenüber. Sie müssen angemessen gesteuert und minimiert werden, um eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung zu gewährleisten. EnviTec Biogas hat daher ein Managementsystem eingeführt, das potenzielle Risiken systematisch erfasst und Maßnahmen zur Risikominimierung aufzeigt. Alle leitenden Mitarbeiter sind darin geschult, Risiken zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie halten ihre Mitarbeiter an, unternehmerisch zu denken und Risiken zu vermeiden. Das Risikomanagement ist Basis der Unternehmenssteuerung und dient dem Erreichen der Unternehmensziele. Es ist fest in allen Geschäftsprozessen und Unternehmensbereichen verankert.

Chancen

Branchenspezifische Chancen

Die weltweit steigende Energienachfrage und die Herausforderungen des Klimawandels bieten der Branche Wachstumsperspektiven. Biogas als grund- und spitzenlastfähige erneuerbare Energie, die dezentral produziert werden kann, wird auch in Zukunft weltweit an Bedeutung gewinnen. Zudem können mit der Produktion von Biogas biologische Reststoffe intelligent genutzt werden. Daraus ergeben sich weltweit Chancen für EnviTec. Neben den etablierten Märkten wie Frankreich, Großbritannien und Italien sehen wir mittelfristig Chancen in den USA und China.

Unternehmensstrategische Chancen

Unternehmensstrategische Chancen bieten sich für EnviTec Biogas durch die Weiterentwicklung des Produktportfolios - bezogen auf den Umfang und die Qualität - und den Ausbau der technologisch führenden Marktposition. Dazu stehen Investitionen in Forschung und Entwicklung, die Qualitätssicherung sowie die Qualifikation der Mitarbeiter in unserem Fokus.

Leistungswirtschaftliche Chancen

Leistungswirtschaftliche Potenziale ergeben sich für EnviTec Biogas entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Einkauf über die Produktion, den Vertrieb bis hin zu Marketing. Durch die Analyse und Optimierung ergeben sich Chancen bei der Erhöhung der Rentabilität.

Risiken

Risikomanagement

In einem Risiko-Management-Handbuch hat EnviTec Biogas die Aufgaben, Berichts- und Organisationsstrukturen verbindlich festgehalten. In diesem Handbuch werden Risiken definiert und der gesamte Risikomanagementprozess beschrieben. Aufgabe der Risikoverantwortlichen ist es, Risiken unter Berücksichtigung definierter Kategorien zu bewerten und zu überwachen und entsprechend gegenzusteuern. Anhand einer regelmäßig aktualisierten Risikoinventurliste werden diese vierteljährlich überprüft.

Plötzlich auftretende Risiken, die hinsichtlich ihrer Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit nennenswerte Auswirkungen auf die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung und auf den Unternehmenswert haben, werden dem Vorstand unverzüglich mitgeteilt. Dieser trifft daraufhin die notwendigen Entscheidungen.

Im Rahmen der Berichterstattung an den Aufsichtsrat informiert der Vorstand fortlaufend über die wesentlichen Risiken und erörtert die ergriffenen Maßnahmen zur Steuerung dieser Risiken.

Wir sind ein wachsendes und international tätiges Unternehmen. Daraus ergeben sich Risiken, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln in Verbindungstehen. Grundsätzlich lassen sich Risiken durch Änderungen der Rahmenbedingungen oder technologische Weiterentwicklungen nicht völlig vermeiden. Wir passen daher unser Risikomanagement kontinuierlich den neuen Entwicklungen an. Risiken, die nichts mit den Kernzielen der Unternehmensentwicklung zu tun haben, werden im Konzern nicht eingegangen.

Zu den Kernzielen im Zusammenhang mit der Unternehmensentwicklung zählt folgendes:

das Entwickeln und Umsetzen des Geschäftsmodells und eine nachhaltige Unternehmenswertsteigerung,
das Behaupten der Technologieführerschaft,
die Sicherstellung der Liquidität.

Bestandsgefährdende Risiken sind dem Vorstand nicht bekannt. Im Folgenden werden Einzelrisiken, die die Geschäftsentwicklung und den Unternehmenswert gefährden könnten, beschrieben.

Umfeld- und Branchenrisiken

Der wirtschaftliche Erfolg der von EnviTec Biogas angebotenen Produkte und Serviceleistungen ist von der Förderung erneuerbarer Energien durch rahmenpolitische Vorgaben abhängig. Hierzu zählt in Deutschland beispielsweise das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare Energien Gesetz, ,,EEG''). Mit dem EEG vergleichbare Regelungen bestehen auch in den meisten anderen Mitgliedsländern der EU und in einigen Ländern außerhalb der EU. Diese Regelungen sind für den dortigen Erfolg des Biogassektors ebenfalls von maßgeblicher Bedeutung.

Sowohl beim Errichten als auch beim Erweitern und beim Betrieb der Biogasanlagen sind baurechtliche und immissionsschutzrechtliche Vorschriften zu beachten. Diese sehen zum Teil eine Privilegierung von Biogasanlagen im Vergleich zu anderen Anlagen, insbesondere größenabhängige Erleichterungen des Genehmigungsverfahrens bei ihrer Errichtung im baurechtlichen Außenbereich, vor. Eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Errichten, das Erweitern und den Betrieb von Biogasanlagen in Deutschland oder in anderen Staaten kann sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von EnviTec Biogas auswirken. Aufgrund der anhaltenden politischen Diskussion in Deutschland sind die Risiken daraus zum Zeitpunkt dieser Abschlusserstellung nicht im Detail einschätzbar, jedoch kann derzeit nicht mit einem Marktwachstum in Deutschland gerechnet werden. Details zu den Rahmenbedingungen sind im Prognosebericht dargestellt.

Darüber hinaus gibt es zum Teil Vorbehalte von Bürgern und Interessengruppen gegenüber Biogasanlagen und deren Bau. EnviTec Biogas hat daher zusammen mit anderen Unternehmen in Deutschland im Juni 2009 den Biogasrat gegründet, um der Politik, der Wirtschaft und anderen Interessengruppen als Ratgeber und Ansprechpartner zur Seite zu stehen und Vorurteile auszuräumen. Zielsetzung ist es, die landwirtschaftliche und industrielle Ausrichtung der Biogastechnologie zu fördern und im Hinblick auf die Gesetzgebung und Produkte die gemeinsamen Anliegen zu vertreten.

EnviTec Biogas beabsichtigt, die internationalen Aktivitäten weiter auszubauen und damit Wachstumschancen zu nutzen. Hieraus resultieren eine Reihe von Risikofaktoren. Dazu zählen zum Beispiel mögliche Veränderungen der in den einzelnen Ländern herrschenden politischen, volkswirtschaftlichen, sozialen, rechtlichen, kulturellen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Hinzu kommt die Möglichkeit einer unerwarteten Änderung der ausländischen Gesetze und Vorschriften, die sich negativ auf die Geschäftstätigkeit von EnviTec Biogas auswirken können. In einem Teil der Länder, in denen das Unternehmen bereits tätig ist oder in denen es plant, tätig zu werden, herrschen im Vergleich zu den Mitgliedsstaaten der EU deutlich instabilere volkswirtschaftliche, politische und rechtliche Bedingungen. Unzureichend entwickelte Rechts- und Verwaltungssysteme können behördliche Genehmigungen erschweren oder gar verhindern, Kundenaufträge beeinträchtigen oder es erschweren, Forderungen und andere Ansprüche durchzusetzen. Das Unternehmen hat in den Ländervertretungen und im Konzernmanagement intensiv Know-how aufgebaut und versucht, die Veränderungen zu antizipieren und sich und die Kunden darauf vorzubereiten. Ferner werden die Prozesse und Dokumente in Vorbereitung der Genehmigungsverfahren länderspezifisch optimiert. Länder, in denen EnviTec Biogas nach einem umfangreichen Monitoring keine Chancen sieht, zieht das Management nicht in Erwägung oder zieht sich aus diesen wieder zurück

Auftrags- und Absatzrisiko

Die Auswirkungen der volkswirtschaftlichen Entwicklungen auf die Kunden und die Auftrags- und Absatzsituation sind schwer abzuschätzen. Ein Rückgang des Auftragsbestandes durch Stornierungen oder fehlende neue Auftragseingänge hätte Einfluss auf die weitere Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Zum frühzeitigen Erkennen von sich verschiebenden Aufträgen intensiviert EnviTec Biogas die Kommunikation mit den Kunden und unterstützt diese bei den Genehmigungsverfahren.

Im Bereich Energy geht das Unternehmen langfristige Kauf- und Verkaufspositionen ein. Dies könnte bei einem Angebotsüberhang (long) oder einer Angebotsunterdeckung (short) verbunden mit einer negativen Marktentwicklung zu erheblichen Verlusten führen. Derzeit sind alle etwaigen Positionen innerhalb des eigenen Konzerns oder mit erstklassigen Bonitäten gedeckt.

Um Forderungsausfall vorzubeugen, hat das Unternehmen das Forderungsmanagement sowie die Bonitätsprüfung nachhaltig verbessert. Hierbei wird der Vorstand in einem wöchentlichen Reporting über den Stand der offenen Posten informiert. Zusätzlich wird jeder verantwortliche Projektleiter 14-tägig über die ausstehenden Forderungen in Kenntnis gesetzt. Anschließend wird ein entsprechender Mahnlauf gestartet. Mit einem ehemaligen Kunden hat sich EnviTec auf die Beendigung umfangreicher Rechtsstreitigkeiten sowie auf die plangemäße Rückführung offener Forderungen geeinigt. Der ehemalige Kunde hat EnviTec umfassende Besicherungen gewährt. Gleichwohl haben wir, um etwaige Restrisiken abzudecken, höchstvorsorglich eine Einzelwertberichtigung von 2,0 Mio. Euro vorgenommen.

Währungsrisiken

Umsätze und Einkäufe werden grundsätzlich in der Konzernwährung Euro ausgeführt. Wesentliche Währungsrisiken resultieren hieraus nicht. Währungsrisiken können im Zusammenhang mit der tschechischen Tochtergesellschaft entstehen, da wesentliche Zahlungsströme sowohl in Euro als auch in tschechischen Kronen anfallen. Gleiches gilt für die Tochter in UK und in den USA. Währungsrelationen werden von uns deshalb laufend beobachtet, um gegebenenfalls rechtzeitig Kurssicherungsmaßnahmen durchführen zu können.

Zur Absicherung von Risiken im Zusammenhang mit Aufträgen in Tschechien und USA wurden Devisentermingeschäfte in Höhe von 0,6 Mio. Euro abgeschlossen. Hierdurch werden zukünftig erwartete Zahlungseingänge bei dem tschechischen bzw. dem US-amerikanischen Tochterunternehmen abgesichert.

Wettbewerbsrisiken

Bestehende oder auch zukünftige Wettbewerber können versuchen, über eine aggressive Preis- und Akquisitionspolitik Marktanteile hinzuzugewinnen. Durch das kontinuierliche Absenken der Mindestvergütungen für Strom aus netzgekoppelten Biogasanlagen nach dem EEG in Deutschland und dem damit verbundenen Zwang zu einer permanenten Kostenreduzierung und ähnlichen Entwicklungen im Ausland wird dieser Wettbewerb noch verstärkt.

Technologische Risiken

Biogasanlagen unterliegen einem raschen technologischen Wandel. Der Markt für Biogasanlagen wird durch stetig verbesserte neue Produkte und Serviceleistungen vorangetrieben. Kurze Produktlebenszyklen und sich häufig ändernde Kundenanforderungen prägen ihn. Wir gehen davon aus, dass dies auch zukünftig der Fall sein wird. Unsere Wettbewerber könnten dadurch, dass sie neue Produkte oder Serviceleistungen zeitlich früher oder günstiger einführen, einen Vorsprung erzielen oder sich exklusive Rechte an neuen Technologien sichern.

Der künftige Erfolg von EnviTec Biogas hängt daher von der Fähigkeit ab, rechtzeitig und kontinuierlich Produkte und Serviceleistungen zu entwickeln und Technologie Partnerschaften einzugehen.

Beschaffungsrisiken

Die Gesellschaft bezieht die für den Bau der Biogasanlagen erforderlichen Komponenten zu einem großen Teil von Lieferanten. Insbesondere die eingesetzten Blockheizkraftwerke werden weltweit nur von wenigen Herstellern angeboten und geliefert. So können für Komponenten Lieferengpässe entstehen oder die Preise steigen. Wir beugen dieser Entwicklung durch enge Geschäftsbeziehungen und fest vereinbarte Konditionen vor.

Lieferengpässe sind auch möglich durch Umweltkatastrophen oder flächendeckend schlechte Witterungsbedingungen und damit verbundene Ernteausfälle bei den für den Betrieb von Biogasanlagen eingesetzten Substraten, also nachwachsenden oder organischen Roh- bzw. Reststoffen. Aufgrund großer Nachfrage könnten die Preise für benötigte Einsatzstoffe steigen. Dadurch könnte die Wirtschaftlichkeit der Biogasanlagen im Eigenbetrieb gefährdet werden. Dieses Risiko wird unter anderem durch langfristige Lieferverträge mit regionalen landwirtschaftlichen Betrieben reduziert. Insbesondere im Ausland verfolgt EnviTec Biogas die Strategie, regionale Landwirte als Partner direkt an dem Betrieb der Anlagen zu beteiligen und so die Rohstoffversorgung zu gewährleisten.

Unternehmenswachstum und interne Risiken

EnviTec Biogas hat interne Organisationsstrukturen und Managementprozesse aufgebaut, die mit den volatilen Rahmenbedingungen Schritt halten müssen. Hierzu zählt die Organisation zur Rechnungslegung nach IFRS, der notwendigen IT und eines strikten Forderungsmanagements. Der EnviTec Konzern verfügt über ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess, in dem geeignete Strukturen definiert wurden und in der Organisation umgesetzt sind. Es ist so konzipiert, dass eine zeitnahe, einheitliche und korrekte buchhalterische Erfassung allergeschäftlichen Prozesse beziehungsweise Transaktionengewährleistet sind. Es stellt die Einhaltung der gesetzlichen Normen, der Rechnungslegungsvorschriften und der internen Anweisungen sicher.

Auf Basis der Daten der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Tochtergesellschaften werden die konsolidierten Rechenwerke zentral erstellt. Die Konsolidierungsmaßnahmen erfolgen dabei durch geschulte Mitarbeiter.

Das Management in den Gesellschaften des Konzerns trägt die Verantwortung für die Umsetzung und Überwachung der lokalen Internen Kontroll Systeme (IKS).

Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass ein internes Kontrollsystem, unabhängig von der Größe und Ausgestaltung, keine absolute Sicherheit liefert, dass wesentliche Fehlaussagen in der Rechnungslegung vermieden oder aufgedeckt werden. Es dient jedoch dazu, mit ausreichender Sicherheit zu verhindern, dass sich Unternehmensrisiken wesentlich auswirken.

Die weiteren Prozesse stellen hohe Anforderungen an unsere Organisation und binden erhebliche Managementressourcen. Es besteht das Risiko, dass der Aufbau nicht mit den Anforderungen des Unternehmens Schritt halten kann. Das Unternehmen entwickelt daher die Organisations-, Informations- und Führungsstrukturen kontinuierlich und mit einer hohen Priorität weiter.

Personalrisiken

Die Unternehmensentwicklung von EnviTec Biogas ist von qualifizierten Mitarbeitern abhängig. Gelingt es nicht, fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter zeitnah einzustellen oder Schlüsselqualifikationen im Unternehmen zu halten, wird auch die Unternehmensentwicklung gebremst. Die Gesellschaft setzt kontinuierlich und intensiv Personalmarketinginstrumente ein und stimmt den Bedarf eng mit den Fachabteilungen ab. Gleichzeitig bildet das Unternehmen die Mitarbeiter gezielt weiter und steigert das Know-how durch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Fakultäten der Hochschulen.

Risiken aus Finanzierungsinstrumenten

Die EnviTec Biogas AG hat im September 2012 ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 30 Mio. Euro begeben. In diesem Zusammenhang hat sich die EnviTec zur Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen, sog. Financial Covenants, verpflichtet. Hierbei handelt es sich um eine Mindest- Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) und einen maximalen Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung / EBITDA). Die zugesagten Covenants werden von der EnviTec eingehalten. Eine Verletzung der Verpflichtung würde ein Kündigungsrecht der Banken auslösen. Aufgrund von lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 12,0 Mio. Euro ist die EnviTec Biogas AG grundsätzlich einem Zinsrisiko ausgesetzt. Dieses Risiko wird durch derivate Finanzinstrumente abgesichert. Die übrigen langfristigen Verbindlichkeiten sind festverzinslich und unterliegen somit einem fair-value Risiko, so dass mögliche Zinssteigerungen kein Risiko für das Unternehmen darstellen.

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Bilanzstichtages 31. Dezember 2013 sind nicht aufgetreten.

Abhängigkeitsbericht

Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde gemäß § 312 AktG ein Abhängigkeitsberichterstellt und dort abschließend erklärt: "Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, an dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens lagen nicht vor". Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner GmbH hat als Abschlussprüfer der EnviTec Biogas AG diesen Abhängigkeitsbericht geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen stabil

Die Weltwirtschaft hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2013 schneller erholt als in den Prognosen von Herbstletzten Jahres erwartet. Diverse Faktoren, die die Weltkonjunktur in den vergangenen Jahren belasteten, verloren in den letzten Monaten an Bedeutung. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet daher gemäß aktueller Prognose einen Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung von 3,7 Prozent für 2014 und 3,9 Prozent für 2015. In den USA ist der Konsolidierungsprozess so weit vorangeschritten, dass die davon ausgehende dämpfende Wirkung auf die Weltwirtschaft spürbar nachlässt. Hier rechnet der IWF mit einem erhöhten Wachstumstempo von 2,8 Prozent im laufenden Jahr.

Im Euroraum hat sich das Vertrauen in den Bestand des Währungsgebietes gefestigt, die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hat den vorhergesehenen Turnaro und gebracht, was einen voraussichtlichen Zuwachs von 1,0 Prozent in 2014 sowie 1,4 Prozent in 2015 generiert. Für Deutschland prognostizieren die Experten ein Wachstum von 1,6 Prozent und 1,4 Prozent.

Das verlangsamte Wachstumstempo der Schwellen- und Entwicklungsländer zieht laut der Prognose in 2014 des IWF mit 5,1 Prozent erneut an und wächst in 2015 voraussichtlich um 5,4 Prozent. China wird in 2014 und 2015 mit einem Wirtschaftswachstum von 7,5 Prozent und 7,3 Prozent der globale Wachstumsmotor bleiben, auch wenn sich das Tempo leicht reduziert.

Branchenentwicklung

Die große Unsicherheit über die künftigen Rahmenbedingungen für Biogas in Deutschland wird auch das Jahr 2014 prägen. Bis Ende Juli 2014 soll laut heutigem Stand das EEG 2012 gelten. Biogasanlagen, die bis dahin nicht am Netz sind, werden nach einem neuen Gesetz vergütet - wie dieses im Detail aussehen wird, ist weiterhin umstritten. Entsprechend verunsichert sind alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette von der Projektentwicklung, über die Finanzierung, bis hin zum Bau und dem Betrieb von Anlagen. Auch ein möglicher rückwirkender Eingriff in die Vergütung für Strom aus erneuerbaren Quellen kann noch nicht ausgeschlossen werden. Der jetzt von der Bundesregierung in den parlamentarischen Prozess eingebrachte Gesetzentwurf sieht eine deutliche Absenkung der Einspeisevergütungen und eine stärkere Förderung für die Nutzung von Abfällen vor. Zudem wird ein Deckel des Neub aus bei 100 MW diskutiert, der allerdings aufgrund der niedrigen Vergütungssätze nach Einschätzung von EnviTech irrelevant wäre, da der Ausbau deutlich unter dieser Grenze liegen würde. Die Prognose des Fachverbands für Biogas von neuen Anlagen mit insgesamt 180 MW wäre auf jeden Fall nicht zu erreichen.

Unabhängig davon wie das neue EEG aussehen wird, werden die ausländischen Märkte für EnviTec weiter an Bedeutung gewinnen. In Italien besteht weiterhin die zum 1. Januar 2013 novellierte gesetzliche Förderung. Diese bietet insbesondere Chancen für Biogasanlagen bis zu 300 kW und teilweise auch für größere Anlagen. EnviTec hat sich darauf frühzeitig eingestellt und bietet seitdem entsprechende Anlagenkonzepte an. Nachdem sich der italienische Markt im Jahr 2013 auf die neuen Rahmenbedingungen erst einstellen musste, sollte sich die Nachfrage im Jahr 2014 stabilisieren. In Märkten wie Frankreich und Großbritannien sind die Rahmenbedingungen für die Produktion von Biogas weiterhin attraktiv. Insbesondere die positiven Aspekte der Biomethaneinspeisung werden hier erkannt und entsprechend gefördert. In den noch jungen Märkten USA und China bietet die Nutzung von Reststoffen zur Produktion von Energie für den Eigenverbrauch Chancen.

Entwicklung von EnviTec Biogas

Das finanzielle Fundament von EnviTec Biogas wird auch in den Jahren 2014 und 2015 solide sein. Es ermöglicht, die schwierige Situation in Deutschland zu überstehen und den Konzern gleichzeitig noch internationaler auszurichten, um die Chancen in ausländischen Märkten zu nutzen. EnviTec Biogas verfügte Ende 2013 über flüssige Mittel und sonstige kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 45,7 Mio. Euro.

Diese übersteigen die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten deutlich. Darüber hinaus standen EnviTec Biogas zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzte Kontokorrentlinien in Höhe von mehr als 20 Mio. Euro zur Verfügung.

Eine dauerhafte Nutzung dieser Linien ist derzeit nicht geplant. Auch sind derzeit keine Fälligkeiten von Verbindlichkeiten bekannt, die die Liquiditätssituation von EnviTec spürbar belasten würden. Darüber hinaus ist es unser Ziel, den Forderungsbestand im Jahr 2014 weiter zu verringern und damit die Liquiditätssituation nochmals zu verbessern.

Entwicklung in den Segmenten

In den kommenden Jahren muss EnviTec zwei wesentliche Herausforderungen im Anlagenbau begegnen: Internationalisierung und Flexibilität. Der deutsche Markt wird weiter an Bedeutung für unser Neugeschäft verlieren. Wir erwarten nicht, dass der inländische Markt auch nur an nähend zum alten Volumen zurückkehren wird. Dies bietet für EnviTec die Chance, dass Wettbewerber ohne ein solides finanzielles Fundament und starkes Auslandsgeschäft den Markt verlassen. Allerdings bleibt die Situation in Deutschland schwierig: Auch wenn es noch kein neues EEG gibt, Biogas als erneuerbare, verlässliche und dezentrale Alternative zu Erdgasimporten und Kohle scheint politisch nicht gewollt zu sein.

EnviTec wird in den kommenden Jahren noch internationaler werden. Es gibt mehrere attraktive Märkte für Biogas und Biomethan. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass sich die Rahmenbedingungen auch im Ausland schnell ändern können. Wir müssen vorhandene Chancen also schnell und konsequent nutzen und die mit dem Auslandsgeschäft verbundenen Risiken - wie etwa unterschiedliche Rechtssysteme, Bauvorschriften und Sprachbarrieren - effizient managen. Dafür haben wir uns im Jahr 2013 fit gemacht und die Unternehmens und Personalstruktur aber auch die Produktpalette angepasst. Neben Italien sind Frankreich und Großbritannien derzeit die wichtigsten Auslandsmärkte für EnviTec. Darüber hinaus haben wir in den USA und China die ersten Aufträge erhalten und teilweise auch schon realisiert.

EnviTec Biogas verfügte zum Ende des Geschäftsjahres 2013 über einen Auftragsbestand in Höhe von 67,6 Mio. Euro. Dieser ist eine gute Grundlage für ein stabiles Geschäft in 2014. Aufgrund der Unsicherheit in Deutschland und den sich insgesamt schnell verändernden Rahmenbedingungen ist insbesondere im Anlagenbau eine verlässliche quantifizierte Prognose schwierig - dies gilt insbesondere für den Auftragsbestand, gleichwohl gehen wir von einem Auftragsbestand auf gleichbleibendem Niveau Ende 2014 aus.

Im Jahr 2014 soll der Umsatz im Segment Anlagenbau auf Vorjahresniveau liegen. Dabei ist eine deutliche Verbesserung des Segment-EBIT geplant. Für das Jahr 2015 wird mit dem Halbjahresabschluss 2014 eine Prognose veröffentlicht.

Im Segment Eigenbetrieb sollte sich die stabile Situation von Umsatz, Kosten und Ergebnis im Jahr 2014 und darüber hinaus auch im Jahr 2015 fortsetzen. Derzeit erwarten wir keine signifikanten Preisänderungen für Inputstoffe. In 2014 sollte bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau das EBIT deutlich positiv sein. Wir werden unsere Produktionskapazität von 52 MW Ende 2013 weiter optimieren und gezielt neue Anlagen bauen. Sofern es die Rahmenbedingungen zulassen, soll die Produktionskapazität im Eigenbetrieb in 2014 und in 2015 um jeweils vier MW ausgebaut werden. Im Fokus stehen dabei Deutschland und Großbritannien. Jedoch ist auch der Bau in anderen Ländern nicht ausgeschlossen.

Im Segment Service plant EnviTec im Jahr 2014 weiteres Wachstum. Zur Intensivierung des Vertriebs im In- und Ausland sowie der Verbesserung der Servicequalität haben wir 2013 unsere Mitarbeiterzahl in diesem Segment erhöht. Daher erwarten wir eine leichte Umsatzsteigerung und ein leicht verbessertes EBIT im Jahr 2014. In 2015 sollte sich die positive Entwicklung fortsetzen. In Deutschland ist Wachstum aufgrund der zukünftig - voraussichtlich - deutlich abnehmenden Neuanlagenzahl sehr begrenzt. Im Ausland sehen wir aufgrund des jeweiligen Ausbaus der Anlagenzahl hingegen Chancen.

Die zukünftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Segment Energy ist abhängig von der zukünftigen Ausgestaltung des EEG in Deutschland. Das Geschäft im Segment Energy ist derzeit noch auf Deutschland ausgerichtet. Es ist von einer deutlichen Verschlechterung der Rahmenbedingungen für den Handel mit Biomethan aber auch für das Contracting auf Basis von Biomethan-BHKW's auszugehen. Chancen liegen hingegen im Bereich Direktvermarktung. Vor diesem Hintergrund gehen wir in 2014 von einer Umsatz- und Ertragsentwicklung auf Vorjahresniveau aus.

Auf Konzernebene erwartet EnviTec aufgrund der beschriebenen Entwicklung in den Segmenten im Jahr 2014 einen stabilen Geschäftsverlauf. Der Konzernumsatz sollte 2014 zwischen 145 Mio. Euro und 165 Mio. Euro liegen. Das EBIT sollte weiterhin positiv sein. Der Eigenbetrieb wird erneut den wesentlichen Teil zum Konzernumsatz und -gewinn beitragen. Die Entwicklung im Jahr 2015 wird maßgeblich von der Entwicklung der internationalen Märkte abhängen. Entsprechend werden wir mit dem Halbjahresbericht 2014 einen Ausblick auf 2015 geben. Derzeit gehen wir für das Geschäftsjahr 2015 von einer weiteren Verbesserung des operativen Ergebnisses aus.

Prognose Einzelabschluss

Im Einzelabschluss wird sich die Verlagerung des Anlagenbaus in die internationalen Märkte bemerkbar machen und nach Einschätzung des Vorstandes zu einem negativen operativen Ergebnis führen, das allerdings durch positive Effekte der Beteiligungen im Finanzergebnis kompensiert wird. Es wird daher in 2014 von einem positiven EBT unter Vorjahresniveau ausgegangen.

Insoweit spiegelt sich die Einschätzung des Vorstandes hinsichtlich der Entwicklung des Gesamtkonzerns auch im Einzelabschluss für 2014 und 2015 wider.

Die Liquidität wird sich aufgrund eines verbesserten Working Capital Managements, geringerer Investitionstätigkeit sowie der Refinanzierung von bisher aus Eigenmitteln finanzierten Biogasprojekten verbessern. Die erste planmäßige Rückführung des 2012 aufgenommenen Schuldscheindarlehens wird 2015 aus dem laufenden Cash Flow erfolgen.

Gesamtaussage zur zukünftigen Entwicklung

Insgesamt überwiegen für EnviTec nach dem schwierigen Jahr 2013 die Chancen im Vergleich zu den Risiken. Zahlreiche Länder in Europa - wie auch die jungen Märkte USA und China - bieten der Biogasbranche Chancen. Jedoch wird die mittelfristige Planbarkeit immer schwieriger. Der deutsche Markt wird weiter an Bedeutung verlieren und EnviTec wird noch internationaler werden. Die attraktiven Märkte müssen schnell und effizient bedient werden. Darauf hat sich EnviTec Biogas eingestellt: Wir verfügen über ein starkes technologisches sowie finanzielles Fundament und haben unsere Unternehmensstruktur den volatilen Marktbedingungen angepasst. Ziel ist es, die Chancen in attraktiven Märkten konsequent zu nutzen, neue Märkte zu entwickeln und dabei eine solide Umsatz- und Ergebnisentwicklung zu erzielen.

EINZELABSCHLUSS

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

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31.12.2013

in EUR
31.12.2012

in TEUR
A. Anlagevermögen
I. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.009,00 233
83.009,00 233
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.495.932,93 6.804
2. Technische Anlagen und Maschinen 48.739,00 66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.107.838,22 4.046
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.079,14 20
8.680.589,29 10.936
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 30.755.255,30 33.974
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 72.405.937,67 52.453
3. Beteiligungen 529.270,27 1.090
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 16.101.762,00 6.458
5. Sonstige Ausleihungen 22.273.753,74 17.424
142.065.978,98 111.399
B. Umlaufvermögen
I. 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.613.395,42 5.913
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 18.359.254,65 106.816
abzüglich erhaltene Anzahlungen -14.287.845,07 - 91.580
7.684.805,00 21.149
3. Geleistete Anzahlungen 64.351,93 59
7.749.156,93 21.208
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.920.607,34 5.522
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 41.712.847,06 45.440
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.276.378,68 14.507
4. Sonstige Vermögensgegenstände 7.044.218,00 24.225
62.954.051,08 89.694
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.970.764,59 3.028
C. Rechnungsabgrenzungsposten 170.972,41 81
225.674.522,28 236.578
Passiva
31.12.2013

in EUR
31.12.2012

in TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 15.000.000,00 15.000
Abzüglich Nennebetrag eigener Anteile -150.000,00 - 150
Ausgegebenes Kapital 14.850.000,00 14.850
II. Kapitalrücklage 139.328.633,67 139.329
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 10.150.000,00 10.150
IV. Bilanzgewinn 9.879.084,19 14.886
174.207.717,86 179.214
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.554.767,00 0
2. Sonstige Rückstellungen 6.034.648,74 9.399
7.589.415,74 9.399
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 35.916.217,43 37.508
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.760.048,90 6.583
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.169.685,00 1.305
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. 492.782,82 89
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 660
6. Sonstige Verbindlichkeiten 854.154,53 1.120
davon aus Steuern 752.536,61 EUR (Vorjahr: 909.061,40 EUR)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 43,20 EUR (Vorjahr: 5.566,28 EUR)
43.192.888,68 47.265
D. Passive latente Steuern 684.500,00 699
225.674.522,28 236.578

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

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2013

in EUR
2012

in TEUR
1. Umsatzerlöse 145.671.557,32 176.086
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -87.481.705,87 - 63.484
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.484.332,57 3.354
Gesamtleistung 59.674.184,02 115.956
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 31.835.089,45 82.059
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 21.600,00 309
31.856.689,45 82.368
Rohergebnis 27.817.494,57 33.587
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.530.016,93 9.705
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.148.267,19 2.072
davon für Altersversorgung 39.636,19 42
6.678.284,12 11.777
6. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.591.186,83 1.959
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 447.030,86 1.015
2.038.217,69 2.974
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.949.897,57 17.233
8. Erträge aus Beteiligungen 7.325.743,85 164
davon aus verbundenen Unternehmen 7.325.743,85 45
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.112.080,32 7.566
davon aus Abzinsung 0,00 15
davon aus verbundenen Unternehmen 5.202.514,43 3.419
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 4.579.519,69 937
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.301.798,23 861
davon an verbundenen Unternehmen 31.603,60 79
davon aus Auf- und Abzinsung 11.000,00 0
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 16.707.601,44 7.535
13. Außerordentliche Aufwendungen 2.045.049,77 0
14. Außerordentliches Ergebnis -2.045.049,77 0
15 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.770.926,25 2.221
davon latente Steuern -14.700,00 83
16 Sonstige Steuern 48.193,88 91
15. Jahresüberschuss 9.843.431,54 5.223
16. Gewinnvortrag 35.652,65 9.662
17. Bilanzgewinn 9.879.084,19 14.886

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der EnviTec Biogas AG zum 31. Dezember 2013 ist nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt worden. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, ist gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden.

Die EnviTec Biogas AG ist zum Bilanzstichtag 31.Dezember 2013 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

2.1. Allgemeine Angaben

Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

2.2. Bilanzierung und Bewertung

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und - soweit nach steuerrechtlichen Vorgaben zulässig -nach der degressiven Methode.

Die Abschreibung der Zugänge im immateriellen Anlagevermögen und im Sachanlagevermögen erfolgte im Anschaffungsjahr pro rata temporis. Zugänge mit Anschaffungskosten von EUR 150,01 bis EUR 410,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Zugänge des Geschäftsjahres 2013 wurden nach der linearen Methode abgeschrieben.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Verzinsliche und unverzinsliche Ausleihungen wurden zum Nennwert bilanziert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

Unfertige Erzeugnisse wurden entsprechend ihres Fertigstellungsgrades unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch produktionsbezogene Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nominalwert ausgewiesen.

Erhaltene Anzahlungen von Kunden werden, soweit diese durch unfertige Erzeugnisse abgedeckt werden, von diesen offen aktivisch abgesetzt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert ausgewiesen. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf nicht einzelwertberichtigte Nettoforderungen gebildet.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 Abs. 1 HGB bei Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen, zum Nominalwert.

Die Positionen des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert worden.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Aus der Währungsumrechnung ergaben sich sonstige betriebliche Erträge mit TEUR 14 (Vorjahr TEUR 40) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen mit TEUR 49 (Vorjahr TEUR 69). Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden § 253 Abs. 1 Satz1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet (§ 256 a HGB).

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte unter Anwendung der Verbindlichkeitsmethode auf zum Bilanzstichtag bestehende temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögensgegenstandes bzw. einer Verbindlichkeit in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern während dem Geschäftsjahr wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

Die in der Position Finanzanlagen enthaltenen Gesellschaften sowie die entsprechenden Angaben über Sitz, Anteil, Eigenkapital und Ergebnis per 31. Dezember2013 sind in einer gesonderten Übersicht im Anhang aufgeführt.

Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung gem. § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB in Höhe von TEUR 4.580 auf die Finanzanlagen vorgenommen. Weitere außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden nicht vorgenommen.

3. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagenspiegel:

Die in der Position Finanzanlagen enthaltenen Gesellschaften sowie die entsprechenden Angaben über Sitz, Anteil, Eigenkapital und Ergebnis per 31. Dezember 2013 sind in einer gesonderten Übersicht im Anhang aufgeführt.

Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung gem. § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB in Höhe von TEUR 4.580 auf die Finanzanlagen vorgenommen. Weitere außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden nicht vorgenommen.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2013

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Stand 01.01.2013 Zugänge 2013 Abgänge/Tilgung 2013 Umbuchungen 2013 Stand 31.12.2013
Anschaffungs- und Herstellungskosten
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A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenwerte
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.950.882,22 13.200,00 1.100,00 0,00 1.962.982,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.414.548,82 0,00 0,00 0,00 8.414.548,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 217.764,08 0,00 0,00 0,00 217.764,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.898.329,35 307.803,84 3.286.517,12 0,00 8.919.616,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.359,00 7.720,14 0,00 0,00 28.079,14
20.551.001,25 315.523,98 3.286.517,12 0,00 17.580.008,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 34.230.823,09 708.748,20 3.927.981,00 0,00 31.011.590,29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen* 52.453.097,70 22.258.674,09 9.785.352,17 8.274.153,47 73.200.573,09
3. Beteiligungen 1.144.568,72 164.000,00 0,00 0,00 1.308.568,72
4. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis* 6.458.000,00 19.490.500,00 16.987.130,73 8.134.277,00 17.095.646,27
5. Sonstige Ausleihungen* 18.115.359,74 513.448,37 5.038.296,62 10.990.980,00 24.581.491,49
112.401.849,25 43.135.370,66 35.738.760,52 27.399.410,47 147.197.869,86
134.903.732,72 43.464.094,64 39.026.377,64 27.399.410,47 166.740.860,19

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Stand 01.01.2013 Zugänge 2013 Abgänge 2013 Umbuchungen 2013 Stand 31.12.2013
Abschreibungen
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A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenwerte
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.718.209,14 162.863,08 1.099,00 0,00 1.879.973,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.610.791,19 307.824,70 0,00 0,00 1.918.615,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 151.916,08 17.109,00 0,00 0,00 169.025,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.852.303,92 1.103.390,05 2.143.916,12 0,00 6.811.777,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.615.011,19 1.428.323,75 2.143.916,12 0,00 8.899.418,82
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 256.334,99 0,00 0,00 0,00 256.334,99
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen* 0,00 794.635,42 0,00 0,00 794.635,42
3. Beteiligungen 54.298,45 725.000,00 0,00 0,00 779.298,45
4. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis* 0,00 993.884,27 0,00 0,00 993.884,27
5. Sonstige Ausleihungen* 691.737,75 2.066.000,00 500.000,00 50.000,00 2.307.737,75
1.002.371,19 4.579.519,69 500.000,00 50.000,00 5.131.890,88
12.335.591,52 6.170.706,52 2.645.015,12 50.000,00 15.911.282,92

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Stand 31.12.2013 Stand 31.12.2013
Buchwerte
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A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenwerte
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.009,00 232.673,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.495.932,93 6.803.757,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 48.739,00 65.848,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.107.838,22 4.046.025,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.079,14 20.359,00
8.680.589,29 10.935.990,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.755.255,30 33.974.488,10
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen* 72.405.937,67 52.453.097,70
3. Beteiligungen 529.270,27 1.090.270,27
4. Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis* 16.101.762,00 6.458.000,00
5. Sonstige Ausleihungen* 22.273.753,74 17.423.621,99
142.065.978,98 111.399.478,06
150.829.577,27 122.568.141,20

* Die in der Spalte Umbuchungen erfassten Werte geben Umbuchungen aus dem Umlaufvermögen in das Anlagevermögen und umgekehrt an.

3.2. Vorräte

Im Geschäftsjahr wurde auf die Unfertigen Erzeugnisse eine über das gewöhnliche Maß hinausgehende Abschreibung in Höhe von TEUR 975 vorgenommen. Die Abschreibung wird unter dem außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen und ist auf nicht abschließbare Projekte durch die voraussichtlichen Änderungen des "Erneuerbaren Energien Gesetzes" (EEG) zurückzuführen.

3.3. Forderungenspiegel

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Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit zum 31.12.13 unter einem Jahr

in EUR
über einem Jahr

in EUR
Gesamt

in EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.920.607,34 0,00 10.920.607,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 41.712.847,06 0,00 41.712.847,06
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.276.378,68 0,00 3.276.378,68
4. Sonstige Vermögensgegenstände 7.044.218,00 0,00 7.044.218,00
Gesamt 62.954.051,08 0,00 62.954.051,08

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Forderungen und sonstige vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit zum 31.12.12 unter einem Jahr

in EUR
über einem Jahr

in EUR
Gesamt

in EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.522.280,14 0,00 5.522.280,14
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 45.440.169,85 0,00 45.440.169,85
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14.506.731,47 0,00 14.506.731,47
4. Sonstige Vermögensgegenstände 24.112.895,09 111.702,48 24.224.597,57
Gesamt 89.582.076,55 111.702,48 89.693.779,03

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:

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31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
Lieferungs- und Leistungsverkehr 14.830 9.896
Beteiligungserträge 4.294 0
Darlehensforderungen 22.589 35.544
Gesamt 41.713 45.440

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus:

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31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
Lieferungs- und Leistungsverkehr 2.013 2.564
Darlehensforderungen 1.264 11.943
Gesamt 3.277 14.507

3.4. Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt insgesamt EUR 15.000.000,00. Mit einem Nennbetrag in Höhe von EUR 150.000,00 sind eigene Aktien vom Eigenkapital offen in der Bilanz abgesetzt und abgezogen. Der den Nennbetrag übersteigende Teil des Kaufpreises der eigenen Aktien in Höhe von 1.752.000 EUR ist mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Das Grundkapital ist eingeteilt in 15.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 je Stück.

Gemäß Nr. 4.3 der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 6. Juli 2016 einmalig oder mehrmals gegen Bar- oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 7.500.000,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien, zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011). Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht zu gewähren. Gemäß§ 186 Abs. 5 AktG können die neuen Aktien auch von einem Kreditinstitut oder einem Konsortium von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.

Ein Bezugsrecht ist in den folgenden Fällen ausgeschlossen:

bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, insbesondere zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen,
zum Ausgleich von Spitzenbeträgen,
zur Gewährung von Bezugsrechten an Inhaber von zu begebenden Wandlungs- und Optionsrechten aus Schuldverschreibungen,
um Aktien als Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder verbundener Unternehmen auszugeben.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital festzulegen.

Entwicklung des Bilanzgewinns

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TEUR
Jahresüberschuss 9.843
Gewinnvortrag zum 1. Januar 2013 14.886
Ausschüttung -14.850
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2013 9.879

3.5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 2.962 (Vorjahr: TEUR 5.788), Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR1.327 (Vorjahr: TEUR 1.331), sonstige Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 813) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.426 (Vorjahr: TEUR 1.467).

3.6. Verbindlichkeitenspiegel

Die Verbindlichkeiten gliedern sich hinsichtlich ihrer Restlaufzeit und Besicherung wie folgt:

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Restlaufzeit zum 31.12.2013
unter einem Jahr

in EUR
ein bis fünf Jahre

in EUR
über fünf Jahre

in EUR
Gesamt

in EUR
--- --- --- --- ---
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.869.580,77 26.846.636,66 6.200.000,00 35.916.217,43
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.760.048,90 0,00 0,00 3.760.048,90
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.103.685,00 1.066.000,00 0,00 2.169.685,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen 492.782,82 0,00 0,00 492.782,82
5. Sonstige Verbindlichkeiten 854.154,53 0,00 0,00 854.154,53
Gesamt 9.080.252,02 27.912.636,66 6.200.000,00 43.192.888,68

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Restlaufzeit zum 31.12.2012
unter einem Jahr

in EUR
ein bis fünf Jahre

in EUR
über fünf Jahre

in EUR
Gesamt

in EUR
--- --- --- --- ---
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.834.370,44 27.073.866,66 6.600.000,00 37.508.237,10
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.582.883,99 0,00 0,00 6.582.883,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.304.840,78 0,00 0,00 1.304.840,78
4. Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen 88.864,48 0,00 0,00 88.864,48
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 659.975,56 0,00 0,00 659.975,56
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.120.468,07 0,00 0,00 1.120.468,07
Gesamt 13.591.403,32 27.073.866,66 6.600.000,00 47.265.269,98

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 3.673.866,66 durch Grundschulden auf den Grundstücken der Gesellschaft abgesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:

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31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
Lieferungs- und Leistungsverkehr 1.104 1.095
Darlehensverbindlichkeiten 1.066 210
Gesamt 2.170 1.305

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus:

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31.12.2013

TEUR
31.12.2012

TEUR
Lieferungs- und Leistungsverkehr 493 54
Darlehensverbindlichkeiten 0 35
Gesamt 493 89

3.7. Latente Steuern

Der gesondert ausgewiesene Posten "Passive latente Steuern" in Höhe von EUR 684.500,00 (Vorjahr: EUR699.200,00) ergibt sich überwiegend aus temporär unterschiedlichen Beteiligungsansätzen von Personengesellschaften bei der Bewertung in Handels- und Steuerbilanz.

3.8. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestehen Bürgschaften in Höhe von EUR 4.079.200,00 (Vorjahr: EUR 4.875.200,00).

Die Bürgschaften gliedern sich im Einzelnen wie folgt auf:

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Bürgschaftsnehmer Sicherungszweck Sicherungsbetrag

in EUR
RePro Beber GmbH & Co. KG und / oder Biogas Nieheim GmbH & Co. KG und / oder Biogas Löschenrod GmbH & Co. KG und / oder Biogas Schönthal GmbH & Co. KG und / oder Biogas Hirl GmbH & Co. KG Sicherung aller bestehenden und künftigen, auch bedingten oder befristeten Forderungen der Bremer Landesbank 1.000.000,00
Biogas Nordholz GmbH Auszahlungsvoraussetzungen zu Darlehensverträgen der Deutschen Kreditbank 129.200,00
Biogas Elm GmbH & Co. KG Sicherung aller Forderungen der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde 200.000,00
Biogas Talge GmbH & Co. KG Sicherung aller Forderungen der VR BANK Dinklage-Steinfeld eG 250.000,00
Bioenergie Köckte GmbH & Co. KG Sicherung aller Forderungen der Bremer Landesbank 2.500.000,00

Bei den oben genannten Bürgschaften ist aufgrund der mittelfristigen Planungen der Gesellschaften von einer selbständigen Erfüllung auszugehen. Das Risiko einer Inanspruchnahme schätzen wir als gering ein. Es liegt deutlich unterhalb von 50%.

3.9. Derivative Finanzinstrumente

Devisentermingeschäfte

Zum 31. Dezember 2013 bestehen bei der Bremer Landesbank Devisentermingeschäfte zur Absicherung des Fremdwährungsrisikos in Höhe von CZK 10.623.994,34 und USD 255.411,00. Abgesichert werden zukünftige Forderungen, die in der ausländischen Währung lauten. Die Devisentermingeschäfte in CZK haben insgesamt einen positiven beizulegende Zeitwert zum 31. Dezember 2013 von EUR 24.953,68. Das Devisentermingeschäft in USD hat einen positiven Marktwert von EUR 8.875,73. Der Marktwert der Derivate wird im Falle von Termingeschäften durch die Abzinsung der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme über die Restlaufzeit der Kontrakte auf Basis der aktuellen Zinsstrukturkurve berechnet.

Zinsswaps

Gegenüber der Bremer Landesbank besteht ein Darlehen in Höhe von TEUR 6.500 mit einer Laufzeit bis zum 28. September 2015. Es wird variabel verzinst (Euribor-6M) und wird am Ende der Laufzeit in voller Höhe getilgt. Die Risiken des variablen Zinssatzes aus dem Darlehen werden durch einen Zinsswap eliminiert. Der Zinsswap mit einem Bezugsbetrag von anfänglichen TEUR 6.500 ist als Cashflow Hedge im Rahmen einer Bewertungseinheit anzusehen und als zu 100 Prozent, ermittelt nach der "critical term match-Methode", wirksam in der Absicherung gegen das Zinsänderungsrisiko anzusehen. EnviTec zahlt einen fixen Zinssatz von 0,82 Prozent und erhält als variablen Zinssatz den Euribor-6M. Das Laufzeitende ist auf den 28. September 2015 festgelegt. Der Marktwert des Zinsswaps am 31. Dezember 2013 betrug EUR -47.697,81. Die bilanzielle Abbildung der wirksamen Teile erfolgt nach der Einfrierungsmethode.

Gegenüber der Bremer Landesbank besteht ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 5.500 mit einer Laufzeit bis zum 26. September 2017. Es wird variabel verzinst (Euribor-6M) und wird am Ende der Laufzeit in voller Höhe getilgt. Die Risiken des variablen Zinssatzes aus dem Darlehen werden durch einen Zinsswap eliminiert. Der Zinsswap mit einem Bezugsbetrag von anfänglichen TEUR 5.500 ist als Cashflow Hedge im Rahmen einer Bewertungseinheit anzusehen und als zu 100 Prozent, ermittelt nach der "critical term match - Methode", wirksam in der Absicherung gegen das Zinsänderungsrisiko anzusehen. EnviTec zahlt einen fixen Zinssatz von 1,21 Prozent und erhält als variablen Zinssatz den Euribor-6M. Das Laufzeitende ist auf den 26. September 2017 festgelegt. Der Marktwert des Zinsswaps am 31.Dezember 2013 betrug EUR -71.129,34. Die bilanzielle Abbildung der wirksamen Teile erfolgt nach der Einfrierungsmethode.

3.10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

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Restlaufzeit
Gesamt

in EUR
bis zu 1 Jahr

in EUR
1 bis 5 Jahre

in EUR
mehr als 5 Jahre

in EUR
--- --- --- --- ---
aus Mietverträgen 26.837,50 12.350,00 3.800,00 10.687,50
aus Lizenzverträgen 135.312,20 67.656,10 67.656,10 0,00
aus Bestellobligo 320.450,18 320.450,18 0,00 0,00
Gesamt 482.599,88 400.456,28 71.456,10 10.687,50

3.11. Geschäfte mit nahe stehenden Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten. Solche Geschäftsvorfälle werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.

4. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Umsatzerlöse

Die Umsätze im Geschäftsjahr 2013 entfallen in Höhe von TEUR 77.131 (Vorjahr: TEUR 134.787) auf das Inland, in Höhe von TEUR 66.787 (Vorjahr: TEUR 41.148) auf Lieferungen in das EU-Gemeinschaftsgebiet sowie in Höhe von TEUR 1.754 (Vorjahr: TEUR 150) auf Lieferungen in das Drittlandsgebiet.

4.2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2013 entfallen im Wesentlichen auf Bonuszahlungen von unseren Lieferanten in Höhe von TEUR 177 sowie auf periodenfremde Erträge aufgrund der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 592 und der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 197. Der verbleibende Betrag teilt sich auf Erlöse aus Vermietung und Verpachtung in Höhe von TEUR 239, Sachbezüge in Höhe von TEUR 216 sowie in sonstige Positionen in Höhe von TEUR 47 auf.

4.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2013 entfallen in Höhe von TEUR 3.934 auf Verwaltungskosten, in Höhe von TEUR 3.485 auf Vertriebskosten und in Höhe von TEUR 3.530 auf Betriebskosten.

4.4. Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen entfallen in Höhe von TEUR 975 auf die Abschreibungen von unfertigen Erzeugnissen und in Höhe von TEUR 1.070 auf die Restrukturierungsmaßnahmen im Rahmen der Anpassung des Geschäftsmodells an die veränderten wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

4.5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit einem Betrag von TEUR 4.771 (Vorjahr: TEUR 2.221) belastet. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von TEUR 628 (Vorjahr: TEUR 12) enthalten.

5. Sonstige Pflichtangaben

5.1. Organe der Gesellschaft

Zum Vorstand sind bestellt:

Olaf von Lehmden (Vorsitzender),

Chief Executive Officer, Lohne

Jörg Fischer,

Chief Financial Officer, Weyhe-Erichshof

Roel Slotman,

Chief Customer Officer International, Enter

Jürgen Tenbrink,

Chief Technical Officer, Steinfurt,

Weitere Mandate werden durch den Vorstand nicht wahrgenommen.

Die Bezüge des Vorstands setzen sich wie folgt zusammen:

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erfolgsunabhängig

in EUR
erfolgsabhängig

in EUR
Olaf von Lehmden 162.208,52 0,00
Jörg Fischer 145.916,64 0,00
Roel Slotman 135.636,00 0,00
Jürgen Tenbrink 137.119,80 0,00
580.880,96 0,00

Die Mitglieder des Vorstands erhalten als Ausgleich für ein Ihnen auferlegtes Wettbewerbsverbot während der Dauer von bis zu einem Jahr nach regulärer Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied eine monatliche Karenzentschädigung in Höhe von 50 % der zuletzt bezogenen Festvergütung. Bei vorzeitiger Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied hängt die Zahlung der Karenzentschädigung entsprechend § 75 HGB von den Umständen der Beendigung ab.

Zum Aufsichtsrat sind bestellt:

Bernard Ellmann (Vorsitzender),

ehemaliger Group Vice President der Unilever Gruppe

Mitglied des Aufsichtsrats der Unilever Deutschland Holding GmbH, Hamburg

Mitglied des Aufsichtsrats der Nordsee GmbH, Bremerhaven (bis Ende April 2013)

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Finco Signature BV, Losser/Niederlande
Hans-Joachim Jung (stellvertretender Vorsitzender),

ehemaliges Mitglied des Vorstands der KELAG Kärntner-Elektrizität Aktiengesellschaft
Michael Böging,

Geschäftführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Weiße Köpfe GmbH

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich im Geschäftsjahr auf EUR 64.000,00.

5.2. Aufstellung des Anteilsbesitzes

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Konzernanteil Eigenkapital Ergebnis
I. Tochterunternehmen (vollkonsolidiert) in % in EUR in EUR
--- --- --- --- --- --- ---
2013 2012 2013 2012 2013 2012
--- --- --- --- --- --- ---
EnviTec Service GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 6.176.805 4.926.736 1.250.070 1.168.217
EnviTec Service Verwaltung GmbH, Lohne 100 100 -89.971 -89.029 -942 -102.368
Zweite EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 11.258.598 10.258.812 3.809.787 1.358.186
Zweite EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne 100 100 37.635 35.290 2.345 2.576
ET Agro Trade GmbH i.L., Lohne 100 100 37.399 38.218 -819 98.449
EnviTec Biogas Nederland B.V., Enter/Niederlande 100 100 -406.245 -418.554 12.310 -63.879
EnviTec Baltic SIA, Riga/Lettland 100 100 -56.533 -33.766 -8.496 535.812
EnviTec Iberica S.L., Bilbao/Spanien 100 100 -592.792 -592.792 0 0
EnviTec Italia GmbH, Lohne 100 100 -440.691 -839.591 398.900 6.168
EnviTec Biogas Italia s.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 1.599.631 2.281.774 -679.573 1.588.247
EnviTec Energy GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 334.894 436.868 -146.118 -426.074
EnviTec Energy Verwaltungs GmbH, Lohne 100 100 30.889 28.841 2.048 1.561
EWS Biogas Projektentwicklungs- GmbH & Co. KG i.L., Lohne 100 100 6.853 8.367 -1.515 -2.101
EWS Biogas Projektentwicklung Verwaltungs GmbH i.L., Lohne 100 100 35.685 34.312 1.373 1.108
Biogas Anklam Verwaltungs GmbH, Lohne 100 100 1.329.238 1.030.549 298.689 209.226
Erste Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam 93,85 93,85 1.042.153 755.959 286.194 235.953
Zweite Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam 100 100 635.767 840.008 295.759 254.914
Dritte Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam 100 100 691.712 798.371 293.340 248.239
Vierte Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam 100 100 677.938 744.476 283.462 182.601
Fünfte Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam 100 100 712.198 956.548 155.650 200.166
Sechste Biogas Anklam Betriebs GmbH & Co. KG, Anklam 100 100 37.830 56.312 -18.482 -39.892
Biogas Topfstedt GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 1.434 5.791 -4.357 -32.247
Pieve G'Olmi Biogas Soc. Agricola a.r.l., Bozen/Italien 100 100 -154.312 -330.005 -165.432 -340.518
Stagno Lombardo Biogas Soc. Agricola a.r.l., Bozen/Italien 100 100 65.666 -174.900 55.566 -187.397
EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG, Lohne 94,92 94,92 2.691.117 2.354.263 3.411.854 915.438
EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne 95,12 95,12 39.189 37.615 1.573 1.638
Biogas Falkenberg GmbH & Co. KG, Falkenberg 100 100 385.314 427.551 -42.237 -32.532
Biogas Falkenberg Verwaltungs GmbH, Falkenberg 100 100 31.229 29.413 1.815 2.001
Biogas Groß Warnow GmbH & Co. KG, Karstädt 91,5 91,5 149.697 264.837 -115.140 -135.467
Biogas Groß Warnow Verwaltungs GmbH, Karstädt 91,5 91,5 30.884 29.455 1.429 1.496
EnviTec Biogas Betriebs GmbH & Co. KG, Lohne 91,5 91,5 11.934.540 11.755.492 120.048 155.494
Biogas Straußfurt GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 110.860 109.968 891 3.077
Biogas Herzberg GmbH & Co. KG, Lohne 91,5 91,5 37.161 31.086 -43.924 -10.783
Biogas Kalefeld GmbH & Co. KG, Kalefeld 91,5 91,5 74.102 74.202 -100 -23.056
Biogas Lüchow GmbH & Co. KG, Lohne 91,5 91,5 809.825 716.723 93.102 152.525
Biogas Quakenbrück GmbH & Co. Kg, Lohne 91,5 91,5 -706.690 -657.831 -48.859 -653.689
EnviTec Projektentwicklung GmbH , Lohne 87,5 87,5 441.685 451.526 -9.840 -816.298
Biogas Friedland GmbH & Co. KG, Lohne 87,5 87,5 2.217.246 1.356.833 860.413 631.921
Biogas Greifswald GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 18.294 21.687 -3.392 -6.520
Biogas Böddenstedt GmbH & Co. KG, Salzwedel 100 100 513.706 512.847 860 40.301
Biogas Böddenstedt Verwaltung GmbH, Salzwedel 100 100 29.615 28.122 1.493 1.535
Biogas Stegelitz GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 117.700 115.776 1.924 3.806
Biogas Friedland Verwaltungs GmbH, Lohne 87,4 87,4 116.289 96.644 19.645 20.222
EnviTec Biogas d.o.o., Zagreb/Kroatien 85 85 -43.162 -41.675 0 0
Biogas Schönthal GmbH & Co. KG, Willebadessen 79 79 144.956 189.450 -44.494 57.727
Biogas Schönthal Verwaltungs GmbH, Willebadessen 79 79 35.285 33.639 1.646 1.714
Baura Biogas Soc. Agricola a.r.l., Bozen/Italien 75 75 37.892 -195.293 -36.815 -271.262
Fabrico Biogas Soc. Agricola a.r.l., Bozen/Italien 75 75 1.466 73.314 -71.848 -40.008
Rolo Biogas Soc. Agricola a.r.l., Bozen/Italien 80 80 -6.430 52.502 -15.932 -39.534
Malombra Biogas Soc. Agricola a.r.l., Bozen/Italien 75 75 -10.630 72.841 -16.676 -40.259
Latina Biogas Soc. Agricola a.r.l., Bozen/Italien 100 100 -420 -420 0 0
Formignana Biogas Soc. Agricola a.r.l., Bozen/Italien 100 100 -584.403 -257.060 -567.966 -269.064
Brazzolo Biogas Soc. Agricola a.r.l., Bozen/Italien 100 100 -14.656 4.999 -19.655 -285.782
Biogas Operating Holding s.r.l., Sommacampagna/Italien 85 85 243.550 -321.829 -70.102 -375.423
Pressanna Biogas Soc. a.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 -6.539 -27.453 -13.625 -38.919
Urbana Biogas Soc. a.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 16.334 -81.117 6.322 -94.401
Schio Biogas Soc. a.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 -49.450 -215.148 -59.303 -225.639
Cona Biogas Soc. a.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 -8.100 -19.357 -13.483 -32.153
Foresti Biogas Soc. a.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 -7.871 -24.334 -13.520 -34.503
Caldogno Biogas Soc. a.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 -198.258 -307.954 -210.304 -320.307
Merlara Biogas Soc. a.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 -189.070 -253.804 -200.267 -267.914
Massa Fiscaglia Biogas Soc. a.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 -12.659 -4.339 -13.205 -14.388
A3 Water Solutions GmbH, Gelsenkirchen 70 70 903.290 986.699 -83.409 -345.963
MMF Maxflow Membran Filtration GmbH, Gelsenkirchen 70 70 -510.426 -140.304 -370.122 -67.782
Biogas Heilemann GmbH & Co. KG, Rotenburg/Wümme 70 70 501.247 407.809 93.438 312.931
Biogas Heilemann Verwaltungs GmbH, Rotenburg/Wümme 70 70 40.172 37.316 2.856 3.042
Biogas Heilemann-Holsten GmbH & Co. KG, Rotenburg/Wümme 100 100 42.253 129.235 -86.982 38.793
Second Biogas Operating Holding s.r.l., Sommacampagna/Italien 70 70 647.307 -929.239 -229.119 -1.012.766
Envitec France sarl, Tregueux/Frankreich 65 65 79.057 75.327 3.730 54.251
Envitec Biogas UK Ltd., Rugeley/Großbritannien 60 60 -64.820 240.492 -298.405 379.414
Biogas Nordholz GmbH, Minden 60 60 429.599 368.101 141.498 209.473
EnviTec Biogas SK s.r.o., Levice/Slowakei 100 100 446.456 -104.926 101.493 -109.668
EnviTec Biogas Central Europe s.r.o., Velke Mezirici/Tschechien 55 55 622.170 128.976 364.105 562.396
ETBKN GmbH & Co. KG, Lohne 75 75 1.015.149 975.684 39.465 -10.461
ETBKN Verwaltungs GmbH, Lohne 75 75 28.611 27.148 1.463 1.711
Biogas Gramzow GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 96.459 97.163 -703 -369
Biogas Wesenberg GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 354.728 356.397 -1.669 -125.208
Biogas Ringleben GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 -195.157 35.140 -280.296 -46.264
Biogas Klein Mühlingen GmbH & Co. KG, Vogelsang 100 100 200.755 211.633 -10.878 -140.231
Biogas Schönwalde GmbH & Co. KG, Schönwalde 100 100 373.285 490.194 -116.909 21.219
Biogas Schönwalde Verwaltung GmbH, Schönwalde 100 100 30.848 29.365 1.482 2.022
Biogas Sachsendorf GmbH & Co. KG, Schwarz Sachsendorf 100 100 195.036 661.362 -466.826 -466.628
eeMaxx Anlagen- und Betriebs GmbH & Co. KG, Garrel 73 73 5.436.389 6.716.809 215.658 -40.958
eeMaxx Verwaltungs GmbH, Garrel 73 73 25.291 24.880 610 871
Biogas Schenkenhorst GmbH & Co. KG, Garrel 85 85 -80.904 -13.633 -67.271 -15.466
Biogas Schenkenhorst Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 31.113 29.737 1.376 1.412
Biogas Brehna GmbH & Co. KG, Garrel 90 90 399.725 421.730 -22.005 -29.624
Biogas Brehna Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 29.415 28.035 1.381 1.600
Biogas Kuck Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 30.230 28.879 1.351 956
Biogas Düben GmbH & Co. KG, Garrel 90 90 -17.153 -10.408 -6.744 -21.429
Biogas Düben Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 29.555 27.779 1.775 1.697
Biogas Dambeck GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 619.179 606.874 12.306 37.483
Biogas Dambeck Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 31.814 30.390 1.425 1.515
Biogas Kruse Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 25.818 25.446 373 404
Biogas Schönhausen GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 -24.883 -11.190 -13.693 -17.214
Biogas Schönhausen Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 30.257 28.471 1.785 1.966
Biogas Kalbe GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 687.740 576.400 111.340 47.190
Biogas Kalbe Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 31.383 30.049 1.334 1.370
Biogas Glauzig GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 -27.501 -3.442 -24.060 -11.783
Biogas Glauzig Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 28.890 27.076 1.814 1.696
Vierte EnviTec Beteiligungs GmbH & Co. KG (vormals Biogas Pinnow GmbH & Co. KG) 100 100 45.656 -1.366 -27.978 -4.923
Vierte EnviTec Verwaltungs GmbH (vormals Biogas Pinnow Verwaltungs- GmbH) 100 100 27.731 26.721 1.011 1.594
Biogas Dingelstedt GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 -60.275 -24.799 -35.476 -20.025
Biogas Dingelstedt Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 29.203 27.403 1.800 1.866
Biogas Oderaue GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 3.161 13.715 -10.554 -5.176
Biogas Oderaue Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 27.389 25.775 1.614 1.422
Biogas Trüstedt GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 947.902 -5.072 -66.435 -23.409
Biogas Trüstedt Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 27.177 25.748 1.428 1.670
Biogas Neutrebbin GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 2.054.495 856.336 74.125 -412.646
Biogas Neutrebbin Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 28.445 27.210 1.235 1.753
Biogas Mühlengeez GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 7.509 13.073 -5.564 -5.032
Biogas Mühlengeez Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 28.334 26.618 1.716 1.709
Biogas Weyhausen GmbH & Co. KG, Garrel 100 100 -8.131 13.418 -21.549 -5.312
Biogas Weyhausen Verwaltungs- GmbH, Garrel 100 100 27.383 25.592 1.791 1.764
EnviTec Biogas USA, Inc., Rochester/USA 100 100 -221.928 -47.799 -178.690 14.554
EnviTec Stromkontor GmbH & Co. KG 100 100 50.000 50.000 343.813 53.127
EnviTec Biogas Service Italy s.r.l., Sommacampagna/Italien 100 100 1.153.504 457.394 696.110 389.272
EnviTec Biogas Service UK Ltd., Rugeley/Großbritannien 60 60 152.491 62.377 93.935 22.967
Zweite Biogas Nesse Betriebs GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 -958.677 67.020 -1.025.697 -63.539
Dritte EnviTec Verwaltungs GmbH, Lohne 100 100 129.354 104.077 25.278 92.872
Erste Biogas Bützow GmbH & Co. KG, Bützow 100 100 -190.057 -254.888 64.831 2.330
Dritte Biogas Bützow GmbH & Co. KG, Bützow 54,4 54,4 -297.666 -442.893 145.581 42.632
Vierte Biogas Bützow GmbH & Co. KG, Bützow 60,5 60,5 -239.012 -414.169 168.044 114.548
Fünfte Biogas Bützow GmbH & Co. KG, Bützow 100 100 98.982 -7.406 106.387 -87.390
EnviTec Biogas Service s.r.o., Velke Mezirici/Tschechien 85 85 511.500 209.725 338.208 171.986
Biogas Lampertheim GmbH & Co. KG, Lohne 70 70 65.369 27.891 -2.522 -2.109
Biogas Lampertheim Verwaltungs GmbH, Lohne 70 70 25.998 24.374 1.624 -626
Biogas Elsteraue GmbH & Co. KG, Lohne 100 100 97.599 93.979 3.620 -1.645
EnviTec Assekuranzmakler GmbH, Lohne 75 50 93.198 67.196 26.002 2.074
II. Gemeinschaftsunternehmen (at-equity bewertet)
EnviTec Biogas kft., Ungarn 51,14 51,14 -223.704 -233.460 9.756 -233.043
EnviTec Biogas (India) Private Limited, Indien 50 50 1.015.513 1.015.513 0 -249.378
ETFT EnviTec Filtration Technik GmbH, Lohne 50 50 -79.874 -65.423 -14.450 -5.885
Envitec van de Velde Service B.V.B.A., Belgien 50 50 59.316 59.316 0 0
EnviTec-Greten Behälterbau GmbH & Co. KG, Lohne 50 0 266.940 0 66.940 0
EnviTec-Greten Behälterbau Verwaltungs-GmbH, Lohne 50 0 24.910 0 -90 0
III. Assoziierte Unternehmen (at-equity bewertet)
Biogas Neu Sterley GmbH & Co. KG, Lohne 50 50 716.213 602.683 473.531 305.758
Biogas Neu Sterley Verwaltungs GmbH, Lohne 50 50 35.167 33.481 1.686 1.778
Biogas Spekendorf GmbH & Co. KG, Lohne 50 50 347.361 262.120 -14.759 57.480
Biogas Spekendorf Verwaltung GmbH, Lohne 50 50 37.665 35.856 1.809 1.915
Biogas Golzow GmbH & Co. KG, Golzow 48 48 1.059.880 942.237 66.043 -270.525
Biogas Golzow Verwaltungs GmbH, Golzow 48 48 32.601 30.667 1.934 2.101
Biogas Gut Rigterink GmbH & Co. KG, Bad Bentheim 46 46 10.833 81.037 -70.205 -187.354
Biogas Gut Rigterink Verwaltungs GmbH, Bad Bentheim 46 46 32.708 31.056 1.652 1.849
Biogas Putzar GmbH & Co. KG, Putzar 50 50 583.994 563.650 100.388 116.039
Biogas Putzar Verwaltungs GmbH, Putzar 50 50 32.515 30.861 1.654 2.042
Knipgas GmbH & Co. KG, Kleve 50 50 606.375 654.212 48.090 164.222
Knipgas Verwaltungs GmbH, Kleve 50 50 30.867 29.203 1.664 1.901
Biogas Löschenrod GmbH & Co. KG, Lohne 44 44 3.878 57.319 -53.441 14.970
Biogas Löschenrod Verwaltungs GmbH, Lohne 44 44 35.442 33.723 1.718 1.739
Biogas Dishley GmbH & Co. KG, Lohne 50 50 986.698 788.472 198.226 248.714
Biogas Dishley Verwaltungs GmbH, Lohne 50 50 30.217 28.598 1.619 2.023
Biogas Exter GmbH & Co. KG, Vlotho-Exter 49 49 400.311 434.552 -34.241 -198.095
Biogas Exter Verwaltungs GmbH, Vlotho-Exter 49 49 31.183 29.639 1.544 1.717
Biowatt Sarl, Frankreich 50 50 818.818 870.074 7.379 14.742
Biogas Reinsfeld GmbH & Co. KG, Lohne 50 50 134.186 307.220 -173.034 -365.267
Biogas Reinsfeld Verwaltung GmbH, Lohne 50 50 30.593 29.408 1.185 1.427
Biogas Ihorst GmbH & Co. KG, Holdorf 27,5 27,5 574.370 379.011 195.360 65.709
Biogas Ihorst Verwaltungs GmbH, Holdorf 27,5 27,5 31.286 29.646 1.641 1.939
Rentech Bioenergas S.A., Athen/Griechenland 21 21 0 0 0 0
Helianthus srl, San Dona di Piave/Italien 50 50 0 0 0 0
Biogas Potthast GmbH & Co. KG, Beverungen 50 50 788.599 591.723 216.876 106.962
Biogas Potthast Verwaltungs GmbH, Beverungen 50 50 31.468 29.725 1.743 2.045
Biogas Kleve GmbH & Co. KG, kleve 50 50 12.365 58.115 -45.750 -51.379
Biogas Kleve Verwaltungs GmbH, Kleve 50 50 30.038 28.343 1.694 1.822
Biogas Medebach GmbH & Co. KG, Medebach 50 50 10.871 74.294 -63.423 -9.368
Biogas Medebach Verwaltungs GmbH, Medebach 50 50 30.561 28.805 1.755 1.974
Biogas Altentreptow GmbH & Co. KG, Altentreptow 50 50 1.523.803 1.221.427 302.376 215.431
Biogas Altentreptow Verwaltungs GmbH, Altentreptow 50 50 30.579 28.843 1.736 2.077
Biogas Roga GmbH & Co. KG, Datzetal 50 50 1.261.784 486.183 230.363 -26.713
Biogas Roga Verwaltungs GmbH, Datzetal 50 50 28.540 27.338 1.202 1.437
Biogas Elm GmbH & Co. KG, Bremervörde 49 49 314.327 322.913 -8.586 32.378
Biogas Elm Verwaltungs GmbH, Bremervörde 49 49 33.302 31.363 1.939 2.096
Biogas Brakel GmbH & Co. KG, Brakel 50 50 744.080 661.842 82.238 160.976
Biogas Brakel Verwaltungs GmbH, Brakel 50 50 30.689 28.880 1.809 2.011
Biogas Penzlin GmbH & Co. KG, Lohne 50 50 416.776 298.892 117.884 -34.031
Biogas Penzlin Verwaltungs GmbH, Lohne 50 50 28.485 26.933 1.552 1.215
Biogas Dirkes GmbH & Co. KG, Südmerzen 50 50 697.999 764.512 113.486 113.556
Biogas Dirkes Verwaltungs GmbH, Südmerzen 50 50 30.570 28.856 1.714 2.015
Biogas Grieben GmbH & Co. KG, Grieben 49 49 460.633 289.763 170.869 49.645
Biogas Grieben Verwaltungs GmbH, Grieben 49 49 29.643 28.009 1.634 1.678
Biogas Rönnau GmbH & Co. KG, Ahlhorn 50 50 -275.010 108.426 -383.436 -237.440
Biogas Rönnau Verwaltungs GmbH, Ahlhorn 50 50 30.438 28.958 1.480 1.992
Biogas Kruse GmbH & Co. KG, Garrel 50 50 727.614 777.738 -50.124 -16.959
Biogas Meetzen GmbH & Co. KG, Holdorf 49 49 -6.666 3.161 -9.827 -4.334
Biogas Meetzen Verwaltungs GmbH, Holdorf 49 49 28.030 26.607 1.422 1.601
Biogas Talge Verwaltungs- GmbH, Garrel 49 49 29.052 27.633 1.418 1.593
Biogas Talge GmbH & Co. KG, Garrel 49 49 475.611 560.505 20.823 43.078
Biogas Barby GmbH & Co. KG, Lohne 50 50 90.566 92.889 -2.323 -2.666
Biogas Barby Verwaltungs GmbH, Lohne 50 50 29.445 27.756 1.689 1.864
Biogas Kuck GmbH & Co. KG, Garrel 49 49 148.080 224.184 -82.223 -112.176
Saergas GmbH & Co. KG, Saerbeck 33,33 33,33 974.470 814.929 159.541 55.233
Zweite Biogas Bützow GmbH & Co. KG, Bützow 46,5 46,5 268.766 -410.418 136.099 103.456
Biogas Gallin I GmbH & Co. KG, Gallin-Kuppentin, Gallin 50 50 62.388 -416.873 354.485 -152.830
Biogas Gallin I Verwaltungs GmbH, Gallin-Kuppentin, Gallin 50 50 26.388 24.997 1.391 -3
Biogas Gallin II GmbH & Co. KG, Gallin-Kuppentin, Gallin 50 50 653.732 377.521 275.941 -109.078
Biogas Gallin II Verwaltungs GmbH, Gallin-Kuppentin, Gallin 50 50 26.481 24.997 1.484 -3
Biogas Woltersdorf GmbH & Co. KG, Lohne 50 50 52.915 -1.764 -45.319 -1.764
Biogas Woltersdorf Verwaltungs GmbH, Lohne 50 50 26.344 25.106 1.239 106
Biogas Eikeloh GmbH & Co. KG, Erwitte 50 0 93.796 0 -1.802 0
Biogas Eikeloh Verwaltungs GmbH, Erwitte 50 0 25.000 0 0 0
Biogas Forst GmbH & Co. KG, Forst 40 0 4.605.051 0 -18.575 0
Biogas Forst Verwaltungs GmbH, Forst 40 0 12.500 0 0 0
Libramont Energie Vertes, Libramont-chevigny 50 0 -246.192 0 -346.192 0

Die EnviTec Biogas AG ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB und zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sind über den elektronischen Bundesanzeiger und das Unternehmensregister zugänglich.

Grundlage der Angaben zu Eigenkapital und Ergebnis sind die nach HGB bzw. lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellten Abschlüsse.

Bis auf die EnviTec Biogas (India) Private Limited haben alle Gesellschaften ihren Abschluss auf den 31.12. des Jahres aufgestellt. Der Abschlussstichtag der EnviTec Biogas (India) Private Limited ist aufgrund nationaler Vorschriften der 31.03.

5.3. Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer zum 31.12.2013 betrug 161 Personen und teilt sich wie folgt auf:

scroll

2013
gewerbliche Mitarbeiter 36
Angestellte 125
Gesamt 161

5.4. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Auf die Angaben zu den Honoraren des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurde gemäß § 285 Nr. 17 Halbsatz 2 HGB verzichtet.

5.5. Konzernverhältnis

Die EnviTec Biogas AG mit Sitz in Lohne ist Mutterunternehmen gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der EnviTec Biogas AG mit Sitz in Lohne, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss sind über den elektronischen Bundesanzeiger und das Unternehmensregister zugänglich.

5.6. Gewinnverwendung

Es wird der Hauptversammlung am 31. Juli 2014 vorgeschlagen, den in der Bilanz der EnviTec Biogas AG zum 31. Dezember 2013 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 9.879.084,19 vollständig auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen.

Lohne, 28. April 2014

Olaf von Lehmden

Jürgen Tenbrink

Jörg Fischer

Roel Slotman

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der EnviTec Biogas AG, Lohne, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 28. April 2014

**Rödl & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

gez. Hager, Wirtschaftsprüfer

gez. Pantze, Wirtschaftsprüfer

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