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ENGIE Management Reports 2013

Mar 19, 2015

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Management Reports

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Publication

GDF SUEZ Energie Deutschland AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die GDF SUEZ Energie Deutschland AG (im Folgenden "GSED" oder "Gesellschaft") hat sich seit 1998 zu einem starken Wettbewerber in der deutschen Energielandschaft entwickelt. Die Gesellschaft deckt die gesamte Bandbreite des Energiebereichs ab und bietet Kunden einen erlebbaren Mehrwert, indem globale Stärke mit Präsenz vor Ort verbunden wird. Mit modernen Technologien, Flexibilität und ausgeprägtem Fachwissen tragen wir zur Versorgungssicherheit für die Menschen in Deutschland bei und machen GDF SUEZ zu einem verlässlichen Partner.

Unser Ziel ist eine nachhaltige und profitable Position auf dem deutschen Markt. Dabei konzentrieren wir uns auf die Stromerzeugung mit konventionellen, thermischen Kraftwerken und mit erneuerbaren Energien, insbesondere On-Shore-Windkraft. Daneben entwickeln wir unsere Kooperationen mit Stadtwerke-Partnern und den Vertrieb an Großkunden weiter.

Die GSED ist ein 100%iges Tochterunternehmen der zur GDF SUEZ-Gruppe, Paris, gehörenden GDF SUEZ International S.A.S., Paris (Frankreich). Die Unternehmensstruktur zum 31. Dezember 2013 ist in der Anlage zum Lagebericht dargestellt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Nachdem sich bereits im Jahr 2012 das Wirtschaftswachstum auf 0,7 % abschwächte und damit deutlich unter den beiden Jahren zuvor lag, verlangsamte sich die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2013 weiter. Die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts betrug im Jahr 2013 nur 0,4 %. Damit ist Deutschland in Bezug auf die Eurozone zwar überdurchschnittlich gewachsen (durchschnittliche Wachstumsrate der Eurozone betrug -0,4 %), aber unter dem Potenzialwachstum von 0,6 % geblieben. Das schwache deutsche Wachstum ist vorrangig auf die schwache Außenwirtschaft, verursacht durch die rückgängige Nachfrage der stagnierenden Euro-Staaten und der nicht mehr so stark wachsenden Schwellenländer, zurückzuführen. Die Exporte sanken als Folge im Jahr 2013 um 0,2 %. Im Inland wurde das Wachstum durch den Rückgang in der Bauwirtschaft gedrosselt, welche durch die schlechten Witterungsbedingungen im ersten Halbjahr stark beeinträchtigt wurde. Außerdem fielen die Anlageninvestition trotz günstiger Finanzierungsbedingungen gering aus (- 2,6 %). Diese schwierige gesamtwirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich auch in der Entwicklung des deutschen Energiemarkts wider.

Trotz der sich abkühlenden Konjunktur lag der Energieverbrauch in Deutschland 2013 über dem Niveau des Vorjahres. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) lag der Verbrauch um ca. 2,5 % über dem Wert des Vorjahres. Die Entwicklung basiert vornehmlich auf dem gestiegenen Erdgasverbrauch (+ 6,6 % im Jahr 2013). Erdgas festigte damit seine Position als zweitwichtigster Energieträger mit einem Anteil am gesamten Energieverbrauch von 22 % (Vorjahr: 21,5 %). Der Brutto-Inlandsstromverbrauch 2013 hingegen nahm um 1,0 % auf 599,8 Mrd. KWh ab (2012: 606,7 Mrd. kWh). Den stärksten Einfluss auf die Entwicklung hatte dabei die kühle Witterung im ersten Halbjahr 2013. Von der nachlassenden Konjunktur gingen dagegen kaum verbrauchssteigernde Effekte aus.

Entgegen dem sinkenden Inlandsstromverbrauch nahm die Bruttostromerzeugung in Deutschland 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % zu und stieg auf 633,6 Mrd. kWh. Die Zuwächse verteilten sich in unterschiedlicher Höhe auf fast alle Energieträger. Lediglich die Stromerzeugung aus Mineralölprodukten, Erdgas und Wasserkraft hatten Rückgänge zu verzeichnen.

Der steigenden Bruttostromerzeugung in Deutschland 2013 folgte auch die Entwicklung der installierten Kraftwerksleistung. Die elektrische Netto-Nennleistung betrug 2013 187.552 MW (Vorjahr: 178.859 MW) und verzeichnete einen Zuwachs von 4,8 %. Der Zuwachs 2013 wurde durch einen starken Ausbau der erneuerbaren Energien von 8,7 % auf 82.432 MW getragen (Vorjahr: 75.862 MW). Die Zuwachsrate konventioneller Erzeugungskapazitäten betrug lediglich 2,1 %, was einer installierten Leistung von 105.119 MW im Jahr 2013 entspricht (2012: 102.998 MW).

Wie bereits im Vorjahr stieg der Preis für Erdgas im Jahr 2013 weiter an, während der Einfuhrpreis für Rohöl im Gegensatz zu den vier vorherigen Jahren leicht sank. Die Preise für Steinkohle gaben wie schon im Vorjahr weiter nach. Bei der Betrachtung der Entwicklung der Strompreise muss zwischen den Großhandelspreisen für Industriekunden und den Haushaltspreisen differenziert werden. Zwar stiegen beide an, der Preis für Industriekunden im Jahresdurchschnitt 2013 aber lediglich um 4,8 % im Vergleich zu dem Niveau von 2012. Die Strompreise für Haushalte im Jahr 2013 verzeichneten mit 11,9 % einen deutlichen Zuwachs. Dabei wirkten sich die Erhöhung der § 19 StromNEV- und der EEG-Umlage auf die Preise aus. Insgesamt nahm der Anteil der staatlich verursachten Steuern und Abgaben (Umsatzsteuer, Konzessionsabgabe, Erneuerbare-Energien-Gesetz, Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, Stromsteuer, § 19 StromNEV-Umlage) für Haushalte weiter zu und macht 2013 etwa 50 % des Strompreises aus. Somit hat sich der Anteil von Steuern und Abgaben absolut gesehen seit dem Jahr 1998 mehr als verdreifacht.

Die Preise für CO2 -Emissionsberechtigungen blieben im Laufe des Jahres 2013 weitestgehend konstant nahe dem historischen Tiefstwert, auf dem sie seit Dezember 2012 notierten.

Zusammenfassend war das Jahr 2013 wieder ein schwieriges Jahr für die Energiewirtschaft. Unsere Branche durchlebt einen tiefgreifenden Umbruch mit widersprüchlichen Entwicklungen und große Unsicherheiten. In dem unstrukturierten Nebeneinander von erneuerbaren und konventionellen Energien haben letztere immer mehr Mühe, wenigstens ihre Fixkosten zu decken. So erleben wir in ganz Europa die Stilllegungen konventioneller Kraftwerke, welche dennoch unverzichtbar für eine sichere Energieversorgung bleiben. Die Steuerungsmechanismen zur Reduzierung von CO2 -Emissionen, die die effizientesten Anlagen fördern sollen, erzielen nicht die gewünschte Wirkung. Die Kosten für die Verbraucher steigen weiter, obwohl die Großhandelspreise für Strom seit Jahren fallen. Deutschland ist also immer noch weit davon entfernt, die richtige Balance zwischen den zentralen Zielen Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu finden.

2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft sowie wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Bei der GSED können wir trotz des erwartungsgemäß schwierigen Umfelds für Energieversorger auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken. Erfreulich ist, dass wir über unsere 100%ige Vertriebstochtergesellschaft, die GDF SUEZ Energy Sales GmbH (im Folgenden "GSES") beim Stromvertrieb unsere Margen- und Volumenziele für 2013 erreicht haben. Im Gas dagegen haben wir es weiter mit einem schwierigen und wettbewerbsintensiven Umfeld zu tun, obwohl auch hier Erfolge bei der Neukundenakquise vermeldet werden konnten.

Auch in der Zusammenarbeit mit unseren strategischen Kooperationen haben wir vielfältige Themen erfolgreich umgesetzt. Das Potenzial in der Zusammenarbeit mit der GASAG Berliner Gaswerke AG, Berlin, und der WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal, haben wir auf die erneuerbaren Energien ausgeweitet und mit der Tevaro GmbH eine Plattform für eine gemeinsame Weiterentwicklung von On-Shore-Windprojekten geschaffen. Jetzt gilt es, die Synergien geschickt zu nutzen und die gemeinsame Gesellschaft weiter mit Leben zu füllen.

Im Zuge der Rekommunalisierung der Wasseraktivitäten in Wuppertal haben wir unsere Anteile am Wassergeschäft der WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal, an die Stadt Wuppertal verkauft.

Für unsere Erzeugungsaktivitäten war 2013 ebenfalls ein entscheidendes Jahr: langfristig vorbereitet, hat das im Bau befindliche Kraftwerk in Wilhelmshaven am 17. Dezember 2013 erstmals Strom ins Netz eingespeist und damit nach dem ersten Ölfeuer eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg zur Inbetriebnahme im Jahr 2014 genommen. Am Kraftwerksstandort Farge wurde trotz weiter sehr angespannter wirtschaftlicher Bedingungen die für 2014 geplante große Revision bestätigt. Die Planungen hierfür laufen bereits auf Hochtouren. Im Kraftwerk Zolling wurde die Revision des Biomasseheizkraftwerkes erfolgreich abgeschlossen; eine große Revision ist für 2015 in Planung. Das Kraftwerk wurde inzwischen von der Bundesnetzagentur als systemrelevant, also notwendig für die sichere Stromversorgung in Süddeutschland, eingestuft.

Die kritische Lage in der konventionellen Stromerzeugung hat uns dennoch 2013 dazu veranlasst, unsere Kraftwerke an den Standorten Farge und Zolling außerplanmäßig abzuschreiben. Hintergrund ist das stark verringerte Preisniveau am Stromgroßhandelsmarkt. Darüber hinaus haben wir im Berichtsjahr eine Drohverlustrückstellung für einen langfristigen Stromliefervertrag gebildet.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsätze des Geschäftsjahres sind von 1.552,3 Mio. € im Vorjahr auf 1.200,7 Mio. € im Geschäftsjahr insgesamt um 351,6 Mio. € gesunken. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der bereits 2011 erfolgten Änderung der Abwicklung von bestimmten Geschäftsvorfällen im Strombereich innerhalb der GDF SUEZ-Gruppe, die dazu geführt hat, dass die in diesem Zusammenhang in den Vorjahren erzielten Umsatzerlöse nunmehr auf der Ebene der GDF SUEZ Trading S.A.S. getätigt werden (Rückgang um insgesamt 376,5 Mio. €). Dieser Rückgang geht jedoch auch mit einem proportional sinkenden Materialaufwand einher, da aus diesen Geschäftsvorfällen keine nennenswerte Rohmarge erzielt wurde.

Die um diesen Sondereffekt bereinigten Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 25,0 Mio. € leicht gestiegen (2 %). Dabei haben sich insbesondere die Vertriebserfolge unserer Tochtergesellschaft GSES positiv ausgewirkt, da der Strombezug im Wesentlichen über die GSED erfolgt. Insgesamt konnten wir im Stromvertrieb 13,0 TWh Strom verkaufen, was einem Anstieg von 29 % im Vergleich zum Vorjahr (10,1 TWh) entspricht. Dabei stiegen die erwirtschafteten Umsatzerlöse auf dem Stromvertriebsmarkt von 627,8 Mio. € im Vorjahr um 112,7 Mio. € auf 740,5 Mio. € im Berichtsjahr. Demgegenüber sind die Umsatzerlöse im Zusammenhang mit unseren Erzeugungskapazitäten im Vergleich zum Vorjahr um 69,0 Mio. € zurückgegangen. Dieser Rückgang ist überwiegend auf preisbedingte Effekte zurückzuführen.

Darüber hinaus konnte die GSED 2,9 TWh Erdgas verkaufen, was gegenüber dem Vorjahr (2,6 TWh) einen Anstieg um 13 % bedeutet. Im gleichen Zug stiegen die erwirtschafteten Umsatzerlöse auf dem Gasmarkt von 72,4 Mio. € im Vorjahr auf 81,0 Mio. € im Berichtsjahr.

Der Rückgang der Umsatzerlöse insgesamt wurde von uns bereits im Vorjahr prognostiziert, fiel aber etwas stärker aus, als erwartet.

4. Produktion/Beschaffung

Die GSED nutzt und optimiert zur Versorgung ihrer Kunden die gesamte Bandbreite der Beschaffungsmöglichkeiten. Zum einen wird die Möglichkeit der Stromproduktion in den eigenen Kraftwerksanlagen genutzt. Zum anderen werden kurz- und langfristige Bezugsverträge von Strom und Gas im Wesentlichen über konzerninterne Beschaffungskanäle abgeschlossen. Dabei stellt die Electrabel S.A., Belgien, den zentralen Marktzugang für den OTC Markt und für Börsengeschäfte dar.

Aufgrund des starken Preisniveauverfalls am Stromgroßhandelsmarkt haben wir im Berichtsjahr eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 192,2 Mio. € für einen langfristigen Stromliefervertrag gebildet.

Die Beschaffung für den Vertrieb erfolgt risikominimierend kongruent zu dem Abschluss der Kundenverträge (back-to-back), so dass sich hier keine offenen Positionen für die Folgejahre ergeben.

5. Ertragslage

2013 2012 +/-
T€ % T€ % T€
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.200.735 96 1.552.279 92 -351.544
Andere aktivierte Eigenleistungen 247 0 1.575 0 -1.328
Übrige betriebliche Erträge 45.930 4 138.436 8 -92.506
Betriebsleistung 1.246.912 100 1.692.290 100 -445.378
Materialaufwand -1.348.237 109 -1.504.021 89 155.784
Personalaufwand -43.364 4 -48.473 3 5.109
Abschreibungen -23.285 2 -36.241 2 12.956
Sonstige betriebliche Aufwendungen -59.993 4 -120.066 7 60.073
Sonstige Steuern -8.790 1 -13.595 1 4.805
Betriebsaufwand -1.483.669 120 -1.722.396 102 238.727
Betriebsergebnis -236.757 19 -30.106 2 -206.651
Finanzergebnis -21.789 -21.517 -272
Beteiligungsergebnis/ Ergebnisübernahme 38.984 -76.037 115.021
Neutrales Ergebnis -225.504 42.797 -268.301
Außerordentl. Ergebnis 0 -398 398
Ertragsteuern 5.957 -44.490 50.447
Jahresergebnis -439.109 -129.751 -309.358

Das Betriebsergebnis hat sich im Vorjahresvergleich um 206,6 Mio. € verschlechtert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der im Berichtsjahr gebildeten Drohverlustrückstellung für einen langfristigen Stromliefervertrag in Höhe von 192,2 Mio. €. Darüber hinaus hat sich der Wegfall der unentgeltlichen Zuteilung von CO2 -Zertifikaten mit insgesamt 53,9 Mio. € negativ ausgewirkt. Dabei konnte der Wegfall der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erträge aus dem Verkauf der unentgeltlich zugeteilten CO2 -Zertifikate in Höhe von 72,9 Mio. € nur teilweise durch den im Vergleich zum Vorjahr leicht gefallenen Preis für die CO2 -Emissionsberechtigungen (Rückgang der Materialaufwendungen um 19,0 Mio. €) kompensiert werden. Des Weiteren war der Betriebsaufwand im Vorjahr durch einmalige Effekte in Höhe von insgesamt 40,3 Mio. € belastet. Diese betrafen Abgangsverluste im Sachanlagevermögen (7,8 Mio. €) und Zuführungen von Rückstellungen für Risiken im Zusammenhang mit dem Bau des Kraftwerkes in Wilhelmshaven (28,5 Mio. €) sowie bezüglich eines Projektes zum Bau von Erzeugungskapazitäten (4,5 Mio. €).

Die Rohmarge hat sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 195,8 Mio. € verschlechtert. Ohne Berücksichtigung des Sondereffektes aus der Bildung der Drohverlustrückstellung liegt diese leicht unter dem Niveau des Vorjahres (3,6 Mio. €). Unsere Erwartungen bezüglich der Entwicklung der Rohmarge konnten somit nahezu erreicht werden.

Das Beteiligungsergebnis einschließlich der Erträge und Aufwendungen aus den Ergebnisübernahmeverträgen hat sich im Berichtsjahr positiv entwickelt. Dies ist insbesondere auf die Ergebnisabführung der GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin, zurückzuführen die im laufenden Jahr einen Gewinn in Höhe von 16,8 Mio. € erwirtschaftet hat, während im Vorjahr ein Verlust in Höhe von Mio. € 137,7 angefallen war. Die Erträge aus der Ergebnisabführung der WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal (7,0 Mio. €; Vorjahr: 7,9 Mio. €), der GSES (5,0 Mio. €; Vorjahr: 5,9 Mio. €) sowie der GDF SUEZ Kraftwerke Nord Betriebs GmbH, Berlin (4,6 Mio. €; Vorjahr: 5,3 Mio. €), blieben in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Durch den Verkauf der Beteiligung an der Storengy Deutschland GmbH, Berlin, im Jahr 2012 ergibt sich für das Berichtsjahr kein Ergebnisbeitrag mehr aus dieser Beteiligung (Vorjahr: 36,1 Mio. €). Die positive Gesamtentwicklung lag hier leicht unterhalb der Erwartungen aus dem Vorjahr. Insbesondere die Entwicklung des Ergebnisses der GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin, hatten wir noch positiver prognostiziert.

Im neutralen Ergebnis wird im Wesentlichen der in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen ausgewiesene Aufwand für außerplanmäßige Abschreibungen auf die Erzeugungskapazitäten in Höhe von 225,6 Mio. € ausgewiesen.

6. Vermögenslage

2013 2012 +/-
T€ % T€ % T€
--- --- --- --- --- ---
Im materielle Vermögensgegenstände 3.603 0 5.972 0 -2.369
Sachanlagen 101.664 4 346.317 12 -244.653
Finanzanlagen 1.591.097 61 1.566.828 55 24.269
Langfristig gebundenes Vermögen 1.696.364 65 1.919.117 67 -222.753
Vorräte 42.643 2 41.123 2 1.520
Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 823.136 32 859.573 30 -36.437
Forderungen und sonstige 0
Vermögensgegenstände 37.067 1 28.498 1 8.569
Rechnungsabgrenzungsposten 1.979 1.317 662
Kurzfristig gebundenes Vermögen 904.825 35 930.511 33 -25.686
Liquide Mittel 715 0 731 0 -16
2.601.904 100 2.850.359 100 -248.455

Das langfristig gebundene Vermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 222,8 Mio. € verringert. Den Investitionen des Berichtsjahres in Höhe von 98,7 Mio. €, die mit 7,2 Mio. € das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sowie mit 91,5 Mio. € das Finanzanlagevermögen betreffen, stehen im Wesentlichen Abschreibungen in Höhe von insgesamt 260,8 Mio. € gegenüber. Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 225,6 Mio. € im Zusammenhang mit der Abwertung der Kraftwerkskapazitäten einschließlich der Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte (2,8 Mio. €) enthalten. Bei den Finanzanlagen sind darüber hinaus Abgänge in Höhe von 54,8 Mio. € im Zusammenhang mit dem Verkauf der wirtschaftlichen Beteiligung am Ergebnis und Vermögen der Unternehmenssparte Wasser der WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal, im Rahmen der Rekommunalisierung berücksichtigt. Des Weiteren erfolgte eine Wertberichtigung aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von 7,0 Mio. € für ein Darlehen.

Die Anlagenintensität (das Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen) ist 2013 mit 65 % gegenüber dem Vorjahr (67 %) leicht gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die außerplanmäßigen Abschreibungen auf die Kraftwerkskapazitäten zurückzuführen. Diese Entwicklung wird größtenteils durch die Erhöhung der Finanzanlagenintensität kompensiert, welche sich aus der Erhöhung der Einlagen in die GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, im Zusammenhang mit der Realisierung des Kohlekraftwerkes in Wilhelmshaven ergibt.

7. Kapitalstruktur und Finanzlage

2013 2012
T€ % T€ % T€
--- --- --- --- --- ---
Gezeichnetes Kapital 5.436 0 5.436 0 0
Rücklagen 1.136.083 44 1.136.083 40 0
Gewinnvortrag 1.070.028 41 1.199.779 42 -129.751
Jahresergebnis -439.109 -4 -129.751 -5 -309.358
Eigenkapital 1.772.438 68 2.211.547 78 -439.109
Langfristige Rückstellungen 200.035 8 17.737 1 182.298
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.508 0 10.122 0 -614
Leistungsbereitstellung (WSW) 49.629 2 53.026 2 -3.397
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 3.726 0 3.991 0 -265
Lang-/Mittelfristiges Fremdkapital 262.898 10 84.876 3 178.022
Kurzfristige Rückstellungen 146.957 6 121.013 4 25.944
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 403.587 16 359.568 13 44.019
Leistungsbereitstellung (WSW) 3.396 0 3.396 0 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten 12.628 0 69.959 3 -57.331
Kurzfristiges Fremdkapital 566.568 22 553.936 19 12.632
2.601.904 100 2.850.359 100 -248.455

Die Veränderung des lang- und mittelfristigen Fremdkapitals ist im Wesentlichen auf den langfristigen Anteil der im Berichtsjahr gebildeten Drohverlustrückstellung für einen Stromliefervertrag in Höhe von 175,4 Mio. € zurückzuführen.

Das kurzfristige Fremdkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um rd. 12,6 Mio. € verringert. Dabei wird der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 44,0 Mio. € sowie der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen um 25,9 Mio. € teilweise durch den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 57,3 Mio. € kompensiert.

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Kreditlinien. Wir gehen davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft über die Einbindung in den GDF SUEZ-Konzern auch zukünftig jederzeit gewährleistet ist.

8. Kapitalflussrechnung

Die Veränderung der Finanzmittel erklärt sich wie folgt:

2013

TEUR
2012

TEUR
Periodenergebnis -439.109 -129.751
Abschreibungen Anlagevermögen 260.769 217.903
Zunahme/Abnahme (-) der Rückstellungen 208.242 -36.213
Sonst. zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -2.350 -2.977
Verlust/Gewinn (-) aus Abgängen des Anlagevermögens 4.986 -183.979
Zunahme (-)/Abnahme der Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugehörig sind -39.602 106.347
Abnahme (-)/Zunahme der Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugehörig sind -2.199 104.825
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -9.263 76.155
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 408 569
Auszahlung für Investitionen des Sachanlagevermögens -5.891 -9.164
Auszahlung für Investitionen in das immaterielle AV -1.330 -1.178
Einzahlung aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 55.302 264.218
Auszahlung für Investitionen in das Finanzanlagevermögens -91.490 -159.530
Einzahlung aufgrund von Cashpoolingvereinbarungen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 38.009 928.722
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.992 1.023.637
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten und Darlehen 14.830 11.000
Auszahlungen zur Tilgung von Krediten und Darlehen -591 -1.110.955
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 14.239 -1.099.955
Anfangsbestand Zahlungsmittel 731 860
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -9.263 76.155
Cashflow aus Investitionstätigkeit -4.992 1.023.637
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 14.239 -1.099.955
Zuführung Zahlungsmittelbestand aus Verschmelzung 0 34
Endbestand der Zahlungsmittel 715 731

9. Investitionen/Finanzierung

Die GSED hat im Berichtsjahr insgesamt 98,7 Mio. € investiert. Davon entfallen 7,2 Mio. € auf Zugänge im Immateriellen und Sachanlagevermögen, die hauptsächlich im Zusammenhang mit kleineren Revisionen in den Kraftwerken Farge und Zolling stehen.

Die Zugänge bei den Finanzanlagen in Höhe von 91,5 Mio. € beinhalten im Wesentlichen die Zugänge bei der GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, die weitere Einlagen zur Realisierung des Kohlekraftwerkes in Wilhelmshaven betreffen.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte überwiegend aus Mitteln, welche der Gesellschaft im Rahmen der Veräußerung von Anteilen an verbundenen Unternehmen im Vorjahr sowie aus dem Teilverkauf einer Beteiligung im Berichtsjahr zugeflossen sind. Durch die Einbindung der GSED in die GDF SUEZ-Gruppe ist die Finanzierung auch zukünftig gewährleistet.

10. Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter (Angestellte und Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt 522 (Vorjahr: 542).

Der Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt eine große Bedeutung zu. Schulungsmaßnahmen werden fortlaufend systematisch und individuell geplant und durchgeführt und durch Inhouse-Lehrgänge begleitet.

Die Sicherheit von Mensch und Umwelt steht bei uns im Mittelpunkt. Als Teil der GDF SUEZ-Gruppe engagieren wir uns aktiv in der Gesellschaft im Rahmen der Corporate Social Responsibity, übernehmen soziale Verantwortung und handeln auf Grundlage formulierter Ethikrichtlinien, bei denen die Werte Anspruch, Engagement, Mut und Zusammenhalt im Zentrum stehen.

11. Angaben nach § 6b Abs. 7 EnWG

Die GSED erfüllt die Bedingungen eines vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmens gemäß § 3 Nr. 38 EnWG. Zur Vermeidung von Diskriminierung und Quersubventionierung bestehen deshalb gemäß § 6b Abs. 3 EnWG besondere Anforderungen an die Zuordnung der buchhalterischen Sachverhalte auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche.

Bei der GSED werden für das Geschäftsjahr 2013 die folgenden Tätigkeitsbereiche unterschieden:

Umsatzerlöse

in Mio. €
EBITDA

in Mio. €
Bilanzsumme

in Mio. €
2013 2012 2013 2012 2013 2012
--- --- --- --- --- --- ---
Strom-sonstige 1.113,7 1.466,1 -193,5 43,2 1.956,5 2.218,6
Gas-sonstige 81,0 72,4 18,3 94,2 545,8 526,7
Sonstige 6,0 13,8 9,5 10,0 99,6 105,1

C. Nachtragsbericht

Die GASAG Berliner Gaswerke AG (GASAG), an der die GSED mittelbar zu 31,58 % beteiligt ist, hat - ebenso wie der landeseigene Betrieb Berlin Energie - ein Angebot für den ausgelaufenen Konzessionsvertrag für das Gasversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung auf dem Gebiet des Landes Berlin abgegeben. Der Berliner Finanzsenator hat dem Senat einen Beschlussentwurf unterbreitet mit der Empfehlung, die Gaskonzession ab 2015 an den Landesbetrieb Berlin Energie zu vergeben. Die Empfehlung wurde vom Berliner Senat am 24. Juni 2014 zustimmend zur Kenntnis genommen, das Abgeordnetenhaus wird voraussichtlich im Herbst 2014 über die Vergabe der Konzession entscheiden. Die GASAG hat eine Klage gegen die geplante Vergabe beim Berliner Landgericht und eine Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht. Letzteres hat daraufhin ein Verfahren zur Überprüfung der Gasnetz-Konzessionsvergabe in Berlin eingeleitet. Wir gehen davon aus, dass sich keine Auswirkungen auf die Bewertung der Beteiligung an der GASAG zum 31. Dezember 2013 ergeben.

Am 27. Juni 2014 hat die Stadtwerke Gera GmbH (SWG), unser Partner und Mehrheitsgesellschafter unserer Gera-Beteiligungen Energieversorgung Gera GmbH (EGG) und Kraftwerksgesellschaft Gera GmbH (KWG) vorläufige Insolvenz angemeldet. Dies hat jedoch keine Auswirkung auf die laufende Geschäftstätigkeit der EGG und KWG. Die die EGG finanzierenden Banken haben nach Anmeldung der vorläufigen Insolvenz der SWG grundsätzlich das Recht zur Kündigung der Kredite und Kreditlinien eingeräumt, nach ersten Gesprächen und einer durchgeführten Bankenrunde mit allen beteiligten Banken kamen aber positive Signale zur weiteren Fortsetzung des Engagements bei Vorlage eines Sanierungsgutachtens seitens der EGG. Wir gehen daher für den Jahresabschluss 2013 von einer positiven Fortführungsprognose der EGG aus und sehen keinen Bedarf für eine Abwertung unserer Gera-Beteiligungen.

Weitere berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres i.S.d. § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB sind nicht eingetreten.

D. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Risikomanagement ist für die GSED als Unternehmen der GDF SUEZ-Gruppe verpflichtend integraler Bestandteil der Unternehmensführung.

Zur Messung, Überwachung und Steuerung von Risiken nutzen wir eine Vielzahl von Steuerungs- und Kontrollsystemen, die laufend weiterentwickelt werden. Dazu gehört ein konzernweit einheitlicher Planungs-, Budgetierungs-, Berichts- und Controllingprozess zur Information unserer Gesellschafter. Über diese wird die GSED von der Konzernrevision erfasst, die in regelmäßigen Abständen in Deutschland tätig wird.

Zur Risikofrüherkennung erfolgt eine individualisierte Beobachtung der Risikofaktoren durch die Risikoverantwortlichen. Gemäß der vom Vorstand verabschiedeten und für alle Risikoverantwortlichen verbindlichen "Richtlinie für das Risikomanagement" besteht eine Meldepflicht an die Geschäftsführung bei allen Faktoren mit wesentlichen Auswirkungen auf den Shareholder Value.

Zusammenfassend bestehen die folgenden Risiken, die eine wesentliche Auswirkung auf die GSED haben:

Wesentliche Risikofaktoren im operativen Bereich sind aus unserer Sicht ungeplante Ausfälle unserer Kraftwerksanlagen sowie das Preisniveau für Brennstoffe. Das Risiko ungeplanter Ausfälle unserer Kraftwerksanlagen können wir zwar nicht gänzlich ausschließen, wir versuchen jedoch, dieses Risiko durch planmäßige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen und Schulung der Mitarbeiter zu minimieren. Darüber hinaus existieren in wirtschaftlich angemessenem Umfang Versicherungen zur Begrenzung negativer wirtschaftlicher Auswirkungen.

Das Risiko steigender Brennstoff- bzw. sinkender Stromgroßhandelspreise sichert die GSED - gemäß einem GDF SUEZ gruppenweit festgelegten rollierenden Hedgingfahrplan - durch Hedge-Geschäfte mit der Electrabel S.A., Brüssel (Belgien), konzernintern ab. Daher rechnen wir insofern mit keiner unerwarteten wesentlichen negativen oder positiven Beeinflussung des Unternehmenswertes für die kommenden Jahre.

Aufgrund der kongruenten Beschaffung von Strom und Gas für die Versorgung unserer Kunden sehen wir kein Risiko von Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite. Auch das Mengenrisiko wird als gering eingestuft, da die GSED auf das Portfolio des GDF SUEZ-Konzerns zurückgreift.

Im Rahmen unserer Beteiligungen halten wir das Risiko von Preissteigerungen ebenfalls für gering, da auch hier eine Absicherung durch Hedge-Geschäfte vorgenommen wird. Weiterhin verfolgt unsere Vertriebsgesellschaft GSES den kongruenten Beschaffungsansatz, so dass auch hier kein wesentliches Risiko von zukünftigen Preissteigerungen besteht.

Ausfall- und Kreditrisiken im Rahmen des bestehenden Vertriebsportfolios werden als gering eingeschätzt und durch Prozesse und Tools zur Bewertung neuer Kunden (bereits vor Vertragsabschluss) und ständiger Überwachung des Portfolios hinsichtlich möglicher Risiken kontrolliert.

Im Zusammenhang mit der Errichtung neuer Kraftwerkskapazitäten bestehen sowohl Risiken im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch standortspezifische Risiken sowie Risiken, die die zukünftige Entwicklung maßgeblicher wirtschaftlicher Parameter betreffen.

Zur Reduzierung der standortspezifischen Risiken führen wir unter Einbeziehung von Experten der GDF SUEZ-Gruppe sowie von externen Beratern im Vorfeld Standortbewertungen durch. Darüber hinaus werden im Rahmen der Planung die wirtschaftlichen Parameter, die der Investition zugrunde liegen, identifiziert und bewertet. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine exakte Prognose der maßgeblichen Parameter (wie zum Beispiel die Entwicklung von Preisen für die Einsatzstoffe, CO2 und den Stromabsatz) über die lange Nutzungsdauer eines Kraftwerks nicht möglich ist, die Entwicklung der langfristigen Rentabilität beinhaltet somit Risiken und in gleichem Maße auch Chancen.

Dies, in Verbindung mit dem Umstand, dass auch im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen (u.a. Netzanschlussverordnung, Ausstattung von Neuanlagen mit CO2 -Zertifikaten) und der Entwicklung des Marktdesigns (insb. die Gestaltung möglicher Kapazitätsmärkte) erhebliche Unsicherheit besteht, führt dazu, dass die künftige Wirtschaftlichkeit und langfristige Rentabilität von Kraftwerksinvestitionen risikobehaftet bleibt. Gleichzeitig bieten neue rechtliche Rahmenbedingungen auch Chancen für die zusätzliche bzw. erweiterte Vermarktung der Kraftwerkskapazitäten.

Hinsichtlich des Projektgeschäfts besteht die Gefahr von Fehlinformationen durch den Verkäufer sowie die natürliche Unsicherheit bei der Bestimmung von Unternehmenswerten. Wir versuchen die hieraus erwachsenden Risiken durch die Einbeziehung von Experten der Gruppe sowie von externen Beratern im Vorfeld zu minimieren.

Risiken der Datenverarbeitung werden durch technische und organisatorische Maßnahmen begrenzt. Dazu gehören zum Beispiel die redundante Auslegung von Hardware, Spiegelung von Systemen und Datenbanken sowie die regelmäßige organisierte Datensicherung für die Aufrechterhaltung des IT-Betriebes nach einem eventuellen Notfall.

Die genannten Risiken sind aufgrund des implementierten Risikomanagementsystems unter Kontrolle bzw. beherrschbar und haben keinen den Bestand der GSED gefährdenden Einfluss auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage.

E. Prognosebericht

Für das Jahr 2014 verfolgen wir insbesondere die folgenden Ziele:

Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks in Wilhelmshaven;
Genehmigung des On-Shore-Windprojekts in Nonnweiler sowie Prüfung und Entwicklung weiterer On-Shore-Windprojekte in Kooperation mit den Stadtwerkepartnern;
Planung der für 2015 vorgesehenen Revision und Kapazitätserweiterung des Kraftwerks Pfreimd;
Planung der für 2015 vorgesehenen Revision des Kohle-Blocks des Kraftwerks Zolling;
weitere Entwicklung und organisches Wachstum der "Business Sales" Vertriebsaktivitäten;
Optimierung der Kostenstruktur und weitere Vereinheitlichung der Organisationsstruktur und -prozesse im Rahmen des "Performance plan 2015" der GDF SUEZ-Gruppe, sowie Optimierung der strategischen Kooperationen (insb. Gesellschafterstruktur GASAG);
Entwicklung und Implementierung von Pilot-Projekten für neue potentielle Aktivitäten: bundesweiter Vertrieb von Energie an private Kunden ("Emil Energie") und "Demand Side Management"-Angebote für Industrie-Kunden.

Analog zu der schwierigen allgemeinen Wirtschaftslage bleiben die Zukunftsaussichten unsicher und wir gehen weiterhin von einer differenzierten Entwicklung aus. Wachstumsperspektiven in den Bereichen konventionelle Erzeugung und Großkundenvertrieb sind als eher schwierig einzuschätzen, während die Perspektiven im Bereich der Stadtwerke-Kooperationen und erneuerbare Energien als eher günstig einzuschätzen sind. Vor diesem Hintergrund werden wir unser Geschäft in Deutschland weiter ausbauen, kurz- und mittelfristig mit Fokus auf On-Shore-Windenergie und Stadtwerke-Kooperationen.

Aufgrund des weiterhin schwierigen Marktumfeldes im Energiesektor rechnen wir für 2014 zunächst mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse um bis zu 6 %. Dieser Rückgang geht jedoch auch mit einem sinkenden Materialaufwand einher. Die Rohmarge sollte 2014 im Vergleich zum Berichtsjahr weitestgehend stabil bleiben, bereinigt um den Einmaleffekt aus der Drohverlustrückstellung. Bedingt durch den Wegfall der kostenlosen Zuteilung von CO2 -Zertifikaten seit 2013 erwarten wir auch für das Jahr 2014 ein negatives EBIT auf dem Niveau des Berichtsjahres, bereinigt um den einmaligen Effekt aus der Drohverlustrückstellung.

Für das Beteiligungsergebnis erwarten wir auch 2014 einen positiven Beitrag, der allerdings erwartungsgemäß bis zu 20 % unter dem des Berichtsjahres liegt.

F. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Die GSED hat gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Abhängigkeitsbericht aufzustellen. Der Vorstand hat die folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Die GDF SUEZ Energie Deutschland AG hat nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und dadurch, dass eine Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, keinen Nachteil erlitten bzw. einen angemessenen Ausgleich erhalten."

Berlin, 30. Juli 2014

GDF SUEZ Energie Deutschland AG

Vorstand

AKTIVA

31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I Immaterielle Vermögensgegenstände
1 entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.090.281,49 1.905.690,09
2 Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.015.586,05
3 geleistete Anzahlungen 512.831,55 1.050.788,75
3.603.113,04 5.972.064,89
II Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.082.945,96 66.281.198,47
2 technische Anlagen und Maschinen 74.418.123,78 265.297.722,23
3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.575.314,43 5.989.772,38
4 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.587.866,11 8.748.782,71
101.664.250,28 346.317.475,79
III Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 1.208.767.310,41 1.117.452.093,35
2 Beteiligungen 289.821.734,35 344.538.973,35
3 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 7.250.000,00
4 Wertpapiere des Anlagevermögens 92.383.295,10 97.450.270,00
5 sonstige Ausleihungen 124.295,52 136.417,66
1.591.096.635,38 1.566.827.754,36
1.696.363.998,70 1.919.117.295,04
B. UMLAUFVERMÖGEN
I Vorräte
1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 42.643.451,44 41.088.852,23
2 geleistete Anzahlungen 0,00 33.997,24
42.643.451,44 41.122.849,47
II Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.569.735,18 18.302.073,30
2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 821.025.428,23 857.572.113,88
3 Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.110.194,93 2.000.849,97
4 sonstige Vermögensgegenstände 24.497.172,37 10.196.014,46
860.202.530,71 888.071.051,61
III Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 714.984,60 730.541,85
903.560.966,75 929.924.442,93
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.978.864,33 1.317.640,25
2.601.903.829,78 2.850.359.378,22
Passiva
31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
A. EIGENKAPITAL
I Gezeichnetes Kapital 5.435.500,00 5.435.500,00
II Kapitalrücklage 1.023.201.889,64 1.023.201.889,64
III Gewinnrücklage
Andere Gewinnrücklage 112.881.135,21 112.881.135,21
IV Gewinnvortrag 1.070.028.665,95 1.199.779.223,39
V Jahresfehlbetrag -439.108.724,16 -129.750.557,44
1.772.438.466,64 2.211.547.190,80
B. RÜCKSTELLUNGEN
1 Rückstellungen für Pensionen 1.992.661,65 413.583,20
2 Steuerrückstellungen 58.993.478,91 53.368.398,29
3 sonstige Rückstellungen 286.006.321,92 84.968.462,47
346.992.462,48 138.750.443,96
C. VERBINDLICHKEITEN
1 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.543.370,91 8.412.216,54
2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 387.649.116,84 366.901.258,23
3 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 25.445.777,76 2.788.591,30
4 Verpflichtung zur Leistungsbereitstellung 53.025.250,08 56.421.800,04
5 sonstige Verbindlichkeiten 11.809.385,07 65.537.877,35
- davon aus Steuern: EUR 1.372.041,09 (Vorjahr: EUR 22.875.337,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 93.262,39 (Vorjahr: EUR 104.486,10)
482.472.900,66 500.061.743,46
2.601.903.829,78 2.850.359.378,22

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2013

2013

EUR
2012

EUR
1. Umsatzerlöse 1.200.735.482,73 1.552.278.577,38
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 247.096,43 1.575.537,09
3. Sonstige betriebliche Erträge 45.984.907,70 334.124.004,43
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -1.335.599.765,40 -1.493.194.849,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.637.667,45 -10.826.578,69
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -36.119.352,55 -40.441.886,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -7.244.612,22 -8.030.873,71
- davon für Altersversorgung: EUR 1.406.058,58 (Vorjahr: EUR 2.228.623,66)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens -248.819.143,42 -189.132.387,38
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -60.016.964,27 -120.064.860,49
8. Erträge aus Beteiligungen 8.855.600,97 10.576.184,67
9. Erträge aus anderen Wertpapieren 3.732.138,00 3.732.138,00
10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 26.401.235,29 47.356.508,93
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.208.175,70 10.315.947,34
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 2.141.291,57 (Vorjahr: EUR 10.099.837,02)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -11.949.474,90 -1.112.640,60
13. Aufwendungen aus Verlustübernahme -5.076,32 -137.702.208,54
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -14.047.917,13 -30.719.826,48
- davon an verbundene Unternehmen: EUR -7.421.091,05 (Vorjahr: EUR -22.953.317,56)
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -436.275.336,84 -71.267.214,49
16. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 -397.929,03
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.956.947,59 -44.489.998,67
18. Sonstige Steuern -8.790.334,91 -13.595.415,25
19. Jahresfehlbetrag -439.108.724,16 -129.750.557,44

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

(1) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der GDF SUEZ Energie Deutschland AG (im Folgenden "GSED" oder "Gesellschaft") wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie unter Beachtung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Der Abschluss ist in deutscher Sprache und in Euro aufgestellt.

Bei der GSED handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft, für die die entsprechenden Rechtsfolgen gemäß § 267 Abs. 4 i.V.m. Abs. 3 HGB zu beachten sind.

In den Steuerrückstellungen ist im laufenden Geschäftsjahr ein Wert in Höhe von 2,5 Mio. € die Grunderwerbsteuer betreffend enthalten. Dieser wurde im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 3,2 Mio. € ausgewiesen. Aufgrund dieser Ausweisänderung ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten in den beiden Positionen eingeschränkt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig wie folgt abgeschrieben:

Nutzungsdauer in Jahren
Rechte 1 - 17
Software 3 - 6
Firmenwert 15

Außerplanmäßige Abschreibungen werden gegebenenfalls gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt und erfolgen linear. Für Zugänge an beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens werden die Abschreibungen pro rata temporis ermittelt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden gegebenenfalls gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

Die Nutzungsdauern betragen im Wesentlichen:

Nutzungsdauer in Jahren
grundstücksgleiche Rechte 25 - 75
Bauten auf eigenen Grundstücken 10 - 50
technische Anlagen und Maschinen 4 - 33
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 33
EDV-Hardware 3 - 18

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungswert in Höhe von EUR 150 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150 und nicht mehr als EUR 410 werden ebenfalls im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Alle Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten höher als EUR 410, aber geringer als EUR 1.000 betragen, wurden aktiviert und deren Anschaffungskosten über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Gegebenenfalls notwendige Abschreibungen werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen, wobei von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht wird und Abschreibungen auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung berücksichtigt werden.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (§ 253 Abs. 4 Satz 1, 2 HGB). Emissionsrechte sind dem Vorratsvermögen zugeordnet. Dabei werden entgeltlich erworbene CO2 -Emissions-zertifikate zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Unentgeltlich zugeteilte CO2 -Emissionszertifikate werden nicht angesetzt.

Der Bestand an Rohstoffen (Kohle, Heizöl) wurde im Rahmen der vorverlegten Stichtagsinventur gemäß § 241 Abs. 2 HGB ermittelt.

Der Bestand an Ersatz- und Reserveteilen wurde im Rahmen der vorverlegten Stichtagsinventur gemäß § 241 Abs. 2 HGB ermittelt. Diese wurde gemäß § 241 Abs. 1 HGB in Stichproben durchgeführt, dabei wurde die Stichprobe mit Hilfe anerkannter mathematisch-statistischer Methoden ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (§ 253 Abs. 4 Satz 1, 2 HGB). Bei Forderungen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Risikos wird eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalbetrag bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (§ 250 Abs. 1 HGB).

Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken abzudecken. Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen, laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen einschließlich der Verpflichtungen aus Altersteilzeit und ähnlichen Verpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen jeweils unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck sowie jeweils unter Anwendung der Projected Unit Credit-Methode. Dabei wurde für die Pensionsrückstellungen sowie für die Jubiläums-, Sterbegeld- und Treueurlaubsverpflichtungen ein Rechnungszins von 4,90 % zu Grunde gelegt. Der Zinssatz für die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen betrug 3,49 %.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu Erfüllungsbeträgen.

Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zur Absicherung finanzieller Risiken eingesetzt. Soweit möglich, werden Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet. Als Buchungsmethode wird die Einfrierungsmethode (oder Durchbuchungsmethode) genutzt.

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB ermittelt. Vom Saldierungswahlrecht für aktive und passive latente Steuern wird Gebrauch gemacht; ein sich ergebender Aktivüberhang wird nicht angesetzt.

(3) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 ist im Anlagenspiegel in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Die Zugänge innerhalb der technischen Anlagen und Maschinen betreffen überwiegend in den Kraftwerken Farge und Zolling durchgeführte Maßnahmen, welche auf die Steigerung der Effizienz und Leistungsfähigkeit der Kraftwerksanlagen zielten. In der Position Anlagen im Bau sind darüber hinaus bereits vorbereitende Maßnahmen im Zusammenhang mit einer großen Revision am Kraftwerksstandort Farge im Jahr 2014 enthalten.

Die Abgänge innerhalb der technischen Anlagen und Maschinen resultieren im Wesentlichen aus dem Ersatz von Kraftwerksbauteilen, die im Geschäftsjahr mit ihrem Restbuchwert ausgebucht wurden (5,4 Mio. €).

Darüber hinaus wurden im Berichtjahr für die Kraftwerke an den Standorten Farge und Zolling aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt 225,6 Mio. € vorgenommen. Diese betreffen mit 2,8 Mio. € vollständig den Geschäfts- oder Firmenwert sowie mit 222,8 Mio. € die Erzeugungsanlagen (bauliche Anlagen sowie technische Anlagen und Maschinen). Im Vorjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 83,5 Mio. € und auf bauliche Anlagen und technische Anlagen und Maschinen über 69,4 Mio. € vorgenommen.

Finanzanlagen

Die Entwicklung der Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2013 ist ebenfalls im Anlagenspiegel in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Die Zugänge betreffen mit 91,2 Mio. € im Wesentlichen weitere Einlagen in die GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, im Zusammenhang mit der Realisierung des Kohlekraftwerkes in Wilhelmshaven.

Die Abgänge resultieren mit 54,8 Mio. € hauptsächlich aus dem Verkauf der Unternehmenssparte Wasser der WSW Energie und Wasser AG, Wuppertal, im Zusammenhang mit der Umsetzung der Rekommunalisierung.

Die Ausleihung an die Biomasseheizkraftwerk Zolling GmbH, Zolling, wurde im Berichtsjahr in Höhe von 7,0 Mio. € außerplanmäßig abgeschrieben.

Aufgrund der negativen Kursentwicklung erfolgten im Berichtsjahr Abschreibungen auf sonstige Wertpapiere in Höhe von 4,9 Mio. € (Vorjahr: 32,9 Mio. €).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 12,6 Mio. € und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Mio. € verringert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit 182,0 Mio. € (Vorjahr: 180,4 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen in Höhe von 639,0 Mio. € (Vorjahr: 677,2 Mio. €).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,1 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 1,7 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) enthalten. Die verbleibenden sonstigen Vermögensgegenstände und sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr 5,4 Mio. € und besteht vollständig in Inhaberaktien.

Unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrags (439,1 Mio. €; Vorjahr: 129,8 Mio. €) und des Gewinnvortrags (1.070,0 Mio. €; Vorjahr: 1.199,8 Mio. €) ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 630,9 Mio. € (Vorjahr: 1.070,0 Mio. €).

Rückstellungen

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten unter vollständiger Anwendung der Sterbetafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Bewertung erfolgt nach der Projected Unit Credit Methode i.S.v. IAS 19 unter Annahme eines Rechnungszinses von 4,90 %, einer Einkommensdynamik von 2,5 % sowie einer Rentendynamik von 2,0 %.

Im laufenden Geschäftsjahr ergibt sich wie im Vorjahr per Saldo eine Verpflichtung, die unter den Rückstellungen für Pensionen ausgewiesen ist (2,0 Mio. €; Vorjahr: 0,4 Mio. €). Darin sind Rückdeckungsansprüche für Pensionen in Höhe von 26,9 Mio. € (Vorjahr: 26,2 Mio. €) und Pensionsverpflichtungen in Höhe von 28,9 Mio. € (Vorjahr: 26,6 Mio. €) enthalten. Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich eine Verrechnungspflicht der Pensionsrückstellung mit Anteilen an einem Pensionsfonds, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen. Die Anschaffungskosten dieser Rückdeckungsansprüche betragen 26,7 Mio. € (Vorjahr: 26,2 Mio. €), der beizulegende Zeitwert 26,9 Mio. € (Vorjahr: 26,2 Mio. €). Der Zeitwert wurde anhand des Kurswertes der Anteile an dem Pensionsfonds zum Bilanzstichtag ermittelt. In Höhe des Betrages, den der beizulegende Zeitwert die Anschaffungskosten übersteigt (0,2 Mio. €), besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB.

Zinserträge aus dem Rückdeckungsvermögen für Pensionen und Altersteilzeitverpflichtungen (98 T€) wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen (2,5 Mio. €) verrechnet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für Ertragsteuern (55,6 Mio. €; Vorjahr: 52,7 Mio. €), Rückstellungen für Energiesteuern (0,9 Mio. €; Vorjahr: 0,7 Mio. €) sowie Rückstellungen für Grunderwerbsteuer (2,5 Mio. €). Letztere wurden im Vorjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen (3,2 Mio. €); wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen zur eingeschränkten Vergleichbarkeit in Abschnitt (1) des Anhangs.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 286,0 Mio. € (Vorjahr: 85,0 Mio. €) betreffen im Wesentlichen die im Berichtsjahr zugeführte Drohverlustrückstellung im Zusammenhang mit einem langfristigen Beschaffungsvertrag in Höhe von 192,2 Mio. €. Darüber hinaus enthält diese Position Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (39,5 Mio. €; Vorjahr: 42,2 Mio. €), Rückstellungen für die Rückgabeverpflichtung für CO2 -Emissionsrechte (18,2 Mio. €; Vorjahr: 10,1 Mio. €) sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen (17,5 Mio. €; Vorjahr: 11,5 Mio. €).

Die Abzinsung mittel- und langfristiger Rückstellungen erfolgte anhand der durchschnittlichen Marktzinssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB.

Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit und ähnliche langfristige Verpflichtungen sind ebenfalls unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen (2,4 Mio. €; Vorjahr: 2,4 Mio. €). Darin sind Rückdeckungsansprüche in Höhe von 3,2 Mio. € (Vorjahr: 3,9 Mio. €) und Verpflichtungen (im Wesentlichen Altersteilzeit betreffend) in Höhe von 5,6 Mio. € (Vorjahr: 6,3 Mio. €) enthalten. Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich eine Verrechnungspflicht der Rückstellung mit Anteilen an einem Rentenfonds, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen. Die Anschaffungskosten dieser Rückdeckungsansprüche betragen 3,2 Mio. € (Vorjahr: 3,9 Mio. €), der beizulegende Zeitwert beträgt 3,2 Mio. € (Vorjahr: 3,9 Mio. €). Der Zeitwert wurde anhand des Kurswertes der Rentenfonds zum Bilanzstichtag ermittelt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 4,5 Mio. € (Vorjahr: 8,4 Mio. €). Davon weisen 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €) eine Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren auf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 387,6 Mio. € (Vorjahr: 366,9 Mio. €) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt 212,6 Mio. € (Vorjahr: 215,7 Mio. €) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 175,0 Mio. € (Vorjahr: 151,2 Mio. €). Der Anstieg dieser sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme eines Darlehens von der GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin.

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren in Höhe von 2,7 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €) sowie mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von 6,8 Mio. € (Vorjahr: 7,5 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,9 Mio. € sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 23,5 Mio. €.

Bei der Verpflichtung zur Leistungsbereitstellung handelt es sich um eine im Rahmen einer Sacheinlage in ein verbundenes Unternehmen übernommene Verpflichtung zur Leistungsvorhaltung aus zwei langfristigen Stromlieferverträgen. Die Verträge haben Laufzeiten von 2009 bis 2028 bzw. 2015 bis 2034. Der Posten wird bei entsprechender Erfüllung der Verpflichtung über die Laufzeiten der jeweiligen Verträge zeitanteilig verbraucht. Zum Bilanzstichtag haben Verpflichtungen zur Leistungsbereitstellung über 3,4 Mio. € eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr: 3,4 Mio. €), 14,0 Mio. € (Vorjahr: 14,0 Mio. €) eine Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren sowie 35,6 Mio. € (Vorjahr: 39,0 Mio. €) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren in Höhe von 2,4 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €) sowie mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von 1,0 Mio. € (Vorjahr: 1,6 Mio. €).

Insgesamt haben die Verbindlichkeiten folgende Restlaufzeiten:

alle Angaben in Mio. € (Vorjahresangaben) Restlaufzeiten
gesamt bis ein Jahr mehr als ein bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4,5 4,2 0,3 0,0
(8,4) (8,4) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 387,6 378,1 2,7 6,8
(366,9) (356,8) (2,6) (7,5)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 25,5 25,5 0,0 0,0
(2,8) (2,8) (0,0) (0,0)
Verpflichtung zur Leistungsbereitstellung 53,0 3,4 14,0 35,6
(56,4) (3,4) (14,0) (39,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 11,8 8,4 2,4 1,0
(65,5) (61,5) (2,4) (1,6)
Verbindlichkeiten gesamt 482,4 419,6 19,4 43,4
(500,0) (432,9) (19,0) (48,1)

Latente Steuern

Abweichungen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen bestehen bei dem Posten "Rückstellungen" und betreffen im Wesentlichen die im Berichtsjahr zugeführte Drohverlustrückstellung, Rückstellungen für Pensionen und Altersteilzeitverpflichtungen sowie die Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen. Darüber hinaus entfallen aktive latente Steuern auf Unterschiede zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Ansatz des Geschäfts- oder Firmenwertes sowie bei den Sach- und Finanzanlagen. Insgesamt ergibt sich ein aktiver latenter Steuerüberhang. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung der latenten Steuer nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Der für die Bewertung genutzte Steuersatz beträgt 30 %.

(4) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2013

Mio. €
2012

Mio. €
Strom 1.070,1 1.402,9
Gas 81,0 72,4
Swaps 28,5 38,0
Wärme 6,1 13,8
Sonstige 15,0 25,2
1.200,7 1.552,3

Materialaufwendungen

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen für den Stromeinkauf in Höhe von 961,1 Mio. € (Vorjahr: 1.093,0 Mio. €), Kohleverbrauch (129,9 Mio. €; Vorjahr: 152,2 Mio. €), Swaps (122,9 Mio. €; Vorjahr: 113,5 Mio. €), Gaseinkauf und -verbrauch (80,7 Mio. €; Vorjahr: 72,8 Mio. €) sowie für CO2 -Emissionen (23,4 Mio. €; Vorjahr: 42,4 Mio. €).

Zinsergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Zinserträge aus dem Cash-Pooling (1,7 Mio. €; Vorjahr: 1,0 Mio. €). Des Weiteren enthält diese Position Zinserträge im Zusammenhang mit Zahlungen aus Gewinnabführungen in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €), Zinserträge aus Steuererstattungen sowie Zinsen im Zusammenhang mit der Veräußerung der Beteiligung an der Wassersparte der WSW Energie und Wasser AG, Wuppertal.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren hauptsächlich aus dem Zinsaufwand gegenüber Tochtergesellschaften im Rahmen von Zahlungen gemäß Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von 6,9 Mio. € (Vorjahr: 3 T€) aus Steuernachzahlungen an das Finanzamt in Höhe von 4,1 Mio. € (Vorjahr: 6,2 Mio. €) sowie aus den Darlehensverbindlichkeiten von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 22,3 Mio. €).

Ferner werden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen sowie der Pensionsrückstellungen in Höhe von 2,5 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €) ausgewiesen.

Periodenfremde Aufwendungen

Aus der Anpassung von Steuerrückstellungen und Steuernachzahlungen für Vorjahre ergaben sich im Berichtsjahr Aufwendungen von insgesamt 7,2 Mio. € (Vorjahr: 44,6 Mio. €) sowie Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen in Höhe von 13,1 Mio. € (Vorjahr: 65 T€). Diese periodenfremden Ertragsteuererträge und -aufwendungen von insgesamt 5,9 Mio. € werden unter der Position "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.

Außerordentliche Aufwendungen

Die im Vorjahr ausgewiesenen außerordentlichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen aus der Umstrukturierung von Beteiligungen.

(5) Angaben zu Geschäften größeren Umfangs nach § 6b Abs. 2 EnWG

Aus dem Gas- und Stromgeschäft bestehen Verträge mit Electrabel S.A., die sich insbesondere auf den Einkauf und Verkauf von Gas und Strom und den Einkauf von Kohle beziehen. 2013 hat die GSED Strom im Wert von 642,4 Mio. € (Vorjahr: 921,5 Mio. €) von Electrabel S.A. gekauft und in Höhe von 442,7 Mio. € (Vorjahr: 874,4 Mio. €) an diese verkauft. Der Gasverkauf an Electrabel S.A betrug 9,8 Mio. € (Vorjahr: 10,9 Mio. €) und der Gaseinkauf belief sich auf 57,0 Mio. € (Vorjahr: 50,5 Mio. €). Weiterhin lieferte Electrabel S.A. Kohle in Höhe von 12,6 Mio. € (Vorjahr: 151,2 Mio. €) an die GSED. Nach einer Umstrukturierung innerhalb des GDF SUEZ-Konzerns übernahm im Februar 2013 die GDF SUEZ E.M.T. SCRL, Brüssel (Belgien), die Kohlelieferung an die GSED; diese belief sich im Jahr 2013 auf 106,0 Mio. €.

Darüber hinaus hat die GSED zur Absicherung von finanziellen Risiken aus Preisindizierungen bei Einsatzstoffen verschiedene Hedge-Vereinbarungen (Swaps) ebenfalls mit der Electrabel S.A. abgeschlossen. Dabei ist für Geschäfte, die das Berichtsjahr betreffen, insgesamt ein Ergebnis in Höhe von -53,3 Mio. € (Vorjahr: -77,4 Mio. €) erzielt worden.

Weiterhin bestehen Verträge mit der 100%igen Tochtergesellschaft GSES, die sich insbesondere auf den Einkauf und Verkauf von Gas und Strom beziehen. 2013 hat die GSED Strom im Wert von 437,7 Mio. € (Vorjahr: 251,2 Mio. €) an die GSES verkauft und in Höhe von 46,3 Mio. € (Vorjahr: 27,4 Mio. €) von dieser gekauft. Der Gasverkauf an die GSES belief sich auf 42,0 Mio. € (Vorjahr: 22,6 Mio. €). Von der GSES wurde Gas in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €) gekauft. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus Neuverträgen im Zusammenhang mit dem in die GSES im Jahr 2010 eingelegten Kundenstamm.

Mit der GSES besteht weiterhin ein Gewinnabführungsvertrag, aus dem sich für das Jahr 2013 ein Ertrag in Höhe von 5,0 Mio. € (Vorjahr: 5,9 Mio. €) ergab.

Darüber hinaus ergab sich aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der GDF SUEZ Kraftwerke Nord Betriebs GmbH, Berlin, für das Jahr 2013 ein Ertrag von 4,6 Mio. € (Vorjahr: 5,3 Mio. €).

Weiterhin entstand im Zusammenhang mit dem Gewinnabführungsvertrag mit der GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin, für das Jahr 2013 ein Ertrag in Höhe von 16,8 Mio. €. Dem stand im Vorjahr ein Aufwand aus der Verlustübernahme von 137,7 Mio. € gegenüber.

(6) Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Für die GSED besteht aus bis zum Bilanzstichtag geschlossenen Verträgen ein Bestellobligo von insgesamt 19 Mio. € (Vorjahr: 13 Mio. €).

Mit den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften und der GSED bestehen Gewinnabführungsverträge:

GDF SUEZ Beteiligungs GmbH,
GDF SUEZ Energy Sales GmbH,
GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligung GmbH,
GDF SUEZ Kraftwerke Nord Betriebs GmbH.

Wir verweisen hierzu auch auf unsere Angaben unter Punkt (5).

Haftungsverhältnisse

Gegenüber folgenden verbundenen Unternehmen hat die GSED eine Patronatserklärung und zur Vermeidung einer Überschuldung eine Rangrücktrittsvereinbarung abgegeben:

EGG Windpark Großaga GmbH, Gera, vormals: GDF SUEZ Gaskraftwerke Mitteldeutschland Verwaltungs GmbH, Berlin (bis 50 T€),
EGG Windpark Wernsdorf GmbH, Gera, vormals: GDF SUEZ Kraftwerksgrundstück Worms Verwaltungs GmbH, Berlin (bis 50 T€),
GDF SUEZ Grundstück Wilhelmshaven Verwaltungs GmbH, Wilhelmshaven (bis 50 T€),
GDF SUEZ Kraftwerk Wilhelmshaven Verwaltungs GmbH, Wilhelmshaven (bis 50 T€),
GDF SUEZ Windpark Betriebsführungs GmbH & Co. KG, Berlin (bis 70 T€),
GDF SUEZ Windpark Verwaltungs GmbH, Berlin (bis 50 T€).

Des Weiteren bestehen Patronatserklärungen im Zusammenhang mit der Errichtung eines Kohlekraftwerkes durch die GDF SUEZ Kraftwerk Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven, gegenüber der Donges SteelTec GmbH (0,3 Mio. €), dem Konsortium Fabricom GTI S.A. - ABB AG (3,1 Mio. €) sowie der Bosch Sicherheitssysteme GmbH (0,1 Mio. €).

Im Zusammenhang mit dem Untererbbaurechtsvertrag mit der GDF SUEZ Grundstück Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven, haben die GSED und die Electrabel S.A. eine gesamtschuldnerische Patronatserklärung gegenüber der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG abgegeben (Vertragswert: 23,9 Mio. €).

Des Weiteren besteht eine Patronatserklärung gegenüber der WSW Energie und Wasser AG, Wuppertal, im Zusammenhang mit den Energielieferungen durch die GSES.

Eine Inanspruchnahme der GSED aus den Patronatserklärungen ist unwahrscheinlich, weil die GSED die betroffenen Tochtergesellschaften, wie bereits in der Vergangenheit erfolgt, mit entsprechendem Eigenkapital ausstatten würde.

Darüber hinaus hat die GSED eine Garantie für ein langfristiges Darlehen der GDF SUEZ CC s.c.r.l., Brüssel (Belgien), an die Energie SaarLorLux AG, Saarbrücken, abgegeben (anteiliger Vertragswert zum 31. Dezember 2013: 35,3 Mio. €; Vorjahr: 37,3 Mio. €). Wir schätzen das Risiko einer Inanspruchnahme aus dieser Garantie als gering ein, insbesondere vor dem Hintergrund einer erwarteten stabilen kurzfristigen Geschäftsentwicklung der Energie SaarLorLux AG, Saarbrücken, und positiven langfristigen Perspektiven im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Kraftwerkslandschaft in Deutschland.

Die übrigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Darüber hinaus liegen keine Risiken und Vorteile aus den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften vor.

Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Zur Absicherung finanzieller Risiken setzt die GSED derivative Finanzinstrumente ein. Dabei werden mit Hilfe von Rohstoffderivaten zukünftige variable Cashflows abgesichert, insbesondere im Zusammenhang mit Bezugsverträgen für Kohle und CO2 -Zertifikate. Weiterhin wurde ein Währungsswap für die Absicherung von zukünftigen Währungsrisiken abgeschlossen.

Bewertungseinheiten Rohstoffe:

davon mit einer Restlaufzeit
in Mio € einbezogener Betrag beizulegender Zeitwert bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre
--- --- --- --- ---
Kohle 272,3 193,9 69,4 124,5
Emissionen 103,1 70,3 24,3 46,0
Summe 375,4 264,2 93,7 170,5

Die Bewertungseinheiten für Rohstoffe enthalten als Grundgeschäft die Bezugsverträge mit indizierten Preisen für Kohle bzw. unter Berücksichtigung der Prognosen für zukünftige CO2 -Emissionen. Die entsprechenden Sicherungsgeschäfte sichern dabei das Preisänderungsrisiko ab. Da es sich hierbei um die Zusammenfassung mehrerer Grund- bzw. Sicherungsgeschäfte handelt, erfolgt die Absicherung im Rahmen von einem Portfolio Hedge. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Börsenwert zum Stichtag.

Durch die Wahl gleichartiger Merkmale der Grund- und Sicherungsgeschäfte gleichen sich die Schwankungen der Cashflows aus Bezugsverträgen und Sicherungsgeschäften zu jedem Zeitpunkt der Laufzeit der Verträge aus und weisen damit eine hohe Wirksamkeit aus (Critical Terms Match-Methode). Diese wird durch ein ordnungsgemäßes Risikomanagement gewährleistet.

Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.

Bewertungseinheiten Fremdwährungsverbindlichkeit:

davon mit einer Restlaufzeit
in Mio € einbezogener Betrag beizulegender Zeitwert bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre
--- --- --- --- ---
Fremdwährungsverbindlichkeit 19,2 18,7 6,1 12,6
Summe 19,2 18,7 6,1 12,6

Die GSED hat 2013 einen Währungsswap abgeschlossen, um das Währungsrisiko aus einer Fremdwährungsverpflichtung im Rahmen eines Bezugsvertrages abzusichern. Da hierbei eine eindeutige Zuordnung zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft besteht, handelt es sich um einen Mikro-Hedge. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Börsenwert zum Stichtag.

Auch diese Bewertungseinheit weist eine hohe Wirksamkeit aus, da Betrags-, Risiko- und Fristengleichheit besteht (Critical Terms Match-Methode).

Analog zu den Bewertungseinheiten Rohstoffe erfolgt auch hier die Bilanzierung über die Einfrierungsmethode.

Geschäfte mit nahe stehenden Personen

Im Berichtsjahr lagen keine Geschäfte mit nahe stehenden Personen vor, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

Anteilsbesitz

Die GSED war zum Stichtag an Unternehmen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB beteiligt. Eine Darstellung der Beteiligungen ist in der Anlage 2 zum Anhang angefügt.

Konzernabschluss

Alleinige Gesellschafterin der GSED ist die GDF International S.A.S., Paris (Frankreich).

GDF SUEZ S.A., Paris (Frankreich), stellt im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Die Jahresabschlüsse der GSED und ihrer Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der GDF SUEZ S.A., Paris (Frankreich), einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Handelsregister von Paris unter der Registernummer 542 107 651 offengelegt.

Von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes für den Teilkonzern der GSED wird aufgrund der Befreiung nach § 291 HGB abgesehen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der GDF SUEZ S.A., Paris (Frankreich), geprüft und gemäß § 325 HGB in deutscher Sprache offen gelegt werden. Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden des befreienden Konzernabschlusses folgen den Internationalen Financial Reporting Standards.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers ist im Konzernabschluss der GDF SUEZ S.A., Paris (Frankreich), in den die GSED einbezogen ist, enthalten.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrates waren im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Alfred Hofman (Vorsitzender bis zum 6. Juni 2014) (bis zum 6. Juni 2014) ausgeübter Beruf: pensionierter General Manager der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Alain Janssens (Vorsitzender seit dem 7. Juni 2014)

ausgeübter Beruf: CEO des Geschäftsbereiches BeLux der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Gerhard Jochum

ausgeübter Beruf: Unternehmensberater
Sophie Dutordoir (bis zum 31. Dezember 2013)

ausgeübter Beruf: vormals CEO des Geschäftsbereiches Benelux & Germany der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Dr. Eberhard Meller

ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt
Sabine Murphy

ausgeübter Beruf: Angestellte der GSED in Berlin
Thomas Walter Leopold

ausgeübter Beruf: Gesamtbetriebsratsvorsitzender der GSED
Uwe Borck

ausgeübter Beruf: Landesbezirksfachbereichsleiter Ver- und Entsorgung bei ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Philippe Van Troeye

ausgeübter Beruf: Executive Vice President Erzeugung der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Philippe Vedrenne (seit dem 21. Mai 2014)

ausgeübter Beruf: Director Origination & Sales Support des Geschäftsbereiches Energy Management Trading der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Pierre Chatain (seit dem 7. Juni 2014)

ausgeübter Beruf: Executive Vice President Marketing & Sales der Sparte GDF SUEZ Energy Europe

Vorstand/Geschäftsführung

Erik von Scholz (Vorsitzender)

ausgeübter Beruf: CEO der GSED
Hans Hartmann (bis zum 25. September 2013)

ausgeübter Beruf: vormals Projektleiter der Strukturierung der Europäischen Instandhaltungsorganisation der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Anke Langner

ausgeübter Beruf: Ressortleiterin Unternehmensentwicklung, Vertrieb und strategische Kooperationen bei der GSED
Michael Stephan

ausgeübter Beruf: CFO der GSED
Gerrit Boon (seit dem 6. Juni 2014)

ausgeübter Beruf: Director Kohlekraftwerke des Geschäftsbereiches Erzeugung der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Marian Goetz (seit dem 6. Juni 2014)

ausgeübter Beruf: Deputy Director Origination & Sales Support des Geschäftsbereiches Energy Management Trading der Sparte GDF SUEZ Energy Europe

Gesamtbezüge des Vorstands

Die Gesamtbezüge des Vorstands im Geschäftsjahr 2013 belaufen sich auf 2,3 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €) (inkl. Gewinnbeteiligungen und Zuführungsaufwand zu den Pensionsrückstellungen).

Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder belaufen sich auf insgesamt 16 T€ (Vorjahr: 16 T€).

Anzahl der Arbeitnehmer

Die GSED hat im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 522 (Vorjahr: 542) Arbeiter und Angestellte beschäftigt.

Berlin, den 30. Juli 2014

GDF SUEZ Energie Deutschland AG

Vorstand

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2013

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1.1.2013

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
31.12.2013

EUR
--- --- --- --- --- ---
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENS- GEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.695.827,84 1.030.210,15 46.313,60 837.322,48 6.517.046,87
2. Geschäfts- oder Firmenwert 112.144.827,24 0,00 0,00 0,00 112.144.827,24
3. geleistete Anzahlungen 1.050.788,75 300.122,78 15.920,00 -822.159,98 512.831,55
117.891.443,83 1.330.332,93 62.233,60 15.162,50 119.174.705,66
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
80.135.396,75 628.457,98 0,62 748.260,73 81.512.114,84
2. technische Anlagen und Maschinen 406.572.432,90 1.390.971,53 7.175.183,43 2.013.797,23 402.802.018,23
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.154.312,53 1.251.333,53 113.769,05 255.474,21 15.547.351,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.000.457,08 2.620.103,70 0,00 -3.032.694,67 8.587.866,11
509.862.599,26 5.890.866,74 7.288.953,10 -15.162,50 508.449.350,40
III. FINANZ- ANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.126.313.546,47 91.377.057,32 61.840,26 0,00 1.217.628.763,53
2. Beteiligungen 361.607.737,29 110.000,00 54.827.239,00 0,00 306.890.498,29
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.250.000,00 0,00 250.000,00 0,00 7.000.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 142.335.250,16 0,00 171.619,76 0,00 142.163.630,40
5. sonstige Ausleihungen 302.417,66 2.525,97 14.648,11 0,00 290.295,52
1.637.808.951,58 91.489.583,29 55.325.347,13 0,00 1.673.973.187,74
2.265.562.994,67 98.710.782,96 62.676.533,83 0,00 2.301.597.243,80
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1.1.2013

EUR
Zuführungen

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
31.12.2013

EUR
--- --- --- --- --- ---
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENS- GEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.790.137,75 681.930,12 45.302,49 0,00 3.426.765,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 109.129.241,19 3.015.586,05 0,00 0,00 112.144.827,24
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
111.919.378,94 3.697.516,17 45.302,49 0,00 115.571.592,62
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
13.854.198,28 54.574.970,66 0,06 0,00 68.429.168,88
2. technische Anlagen und Maschinen 141.274.710,67 188.714.119,92 1.856.610,51 251.674,37 328.383.894,45
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.164.540,15 1.832.536,67 25.040,03 0,00 9.972.036,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 251.674,37 0,00 0,00 -251.674,37 0,00
163.545.123,47 245.121.627,25 1.881.650,60 0,00 406.785.100,12
III. FINANZ- ANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.861.453,12 0,00 0,00 0,00 8.861.453,12
2. Beteiligungen 17.068.763,94 0,00 0,00 0,00 17.068.763,94
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 7.000.000,00 0,00 0,00 7.000.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 44.884.980,16 4.949.474,90 54.119,76 0,00 49.780.335,30
5. sonstige Ausleihungen 166.000,00 0,00 0,00 0,00 166.000,00
70.981.197,22 11.949.474,90 54.119,76 0,00 82.876.552,36
346.445.699,63 260.768.618,32 1.981.072,85 0,00 605.233.245,10
NETTOBUCHWERTE
31.12.2013

EUR
31.12.2012

EUR
--- --- ---
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENS- GEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.090.281,49 1.905.690,09
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.015.586,05
3. geleistete Anzahlungen 512.831,55 1.050.788,75
3.603.113,04 5.972.064,89
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
13.082.945,96 66.281.198,47
2. technische Anlagen und Maschinen 74.418.123,78 265.297.722,23
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.575.314,43 5.989.772,38
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.587.866,11 8.748.782,71
101.664.250,28 346.317.475,79
III. FINANZ- ANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.208.767.310,41 1.117.452.093,35
2. Beteiligungen 289.821.734,35 344.538.973,35
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 7.250.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 92.383.295,10 97.450.270,00
5. sonstige Ausleihungen 124.295,52 136.417,66
1.591.096.635,38 1.566.827.754,36
1.696.363.998,70 1.919.117.295,04

Beteiligungen per 31.12.2013

Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital

T€
Ergebnis vor Abführung

T€
Verbundene Unternehmen
GDF SUEZ Energy Sales GmbH, Berlin(1) 100,00% 7.166 4.992
GDF SUEZ Kraftwerke Nord Betriebs GmbH, Berlin(1) 100,00% 25 4.597
GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin(1) 100,00% 448.025 16.813
GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin(1) 100,00% 735.287 -5
Energie SaarLorLux GbR, Saarbrücken 51,00% 6.828 -2.710
GDF SUEZ WSW Windpark Helmstadt GmbH & Co. KG, Berlin 51,00% 22.560 523
GDF SUEZ WSW Windpark Helmstadt Beteiligungs GmbH, Berlin 51,00% 25 1
GDF SUEZ Grundstück Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven 94,90% 16 1
GDF SUEZ Grundstück Wilhelmshaven Verwaltungs GmbH, Wilhelmshaven 100,00% 28 0
GDF SUEZ Windpark Betriebsführungs GmbH & Co. KG, Berlin(2) 100,00% 150 -271
GDF SUEZ Windpark Verwaltungs GmbH, Berlin(2) 100,00% 2 -5
EGG Windpark Wernsdorf GmbH, Gera (vormals: GDF SUEZ Kraftwerksgrundstück Worms Verwaltungs GmbH, Berlin)(2) 100,00% 3 -5
EGG Windpark Großaga GmbH, Gera (vormals: GDF SUEZ Gaskraftwerke 100,00% 4 -4
Mitteldeutschland Verwaltungs GmbH, Berlin)(2)
N-Allo Deutschland GmbH, Wuppertal(2) 25,10% 31 -32
Beteiligungen
Biomasseheizkraftwerk Zolling GmbH, Zolling 50,00% 6.227 -5.783
Kraftwerke Gera GmbH, Gera 49,90% 7.760 296
Energieversorgung Gera GmbH, Gera 49,90% 38.171 -18.321
WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal (Tracking Stock) 33,10% 214.116 18.659
WSW 3/4/5 Energie GmbH, Wuppertal 25,10% 994 1.342
Tevaro GmbH, Berlin 33,33% 217 -113
Soltecture GmbH i.L., Berlin(3) 6,48% 37.975 -22.323

(1) für diese Gesellschaften liegt ein Ergebnisabführungsvertrag vor

(2) für diese Gesellschaften liegen nur Werte für 2012 vor

(3) für diese Gesellschaften liegen nur Werte für 2010 vor

Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GDF SUEZ Energie Deutschland AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der GDF SUEZ Energie Deutschland AG, Berlin, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

Berlin, den 31. Juli 2014

**Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Scharpenberg, Wirtschaftsprüfer

Mertin, Wirtschaftsprüfer