Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

ENGIE Annual Report 2014

Feb 23, 2016

1286_rns_2016-02-23_0c776b23-f348-47b6-aa22-b139d953dcc6.html

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

Publication

ENGIE Deutschland AG (vormals: GDF SUEZ Energie Deutschland AG)

Berlin

Jahresabschluss zum 31.12.2014

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014

AKTIVA

31.12.2014

EUR
31.12.2013

EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I Immaterielle Vermögensgegenstände
1 entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.794.398,11 3.090.281,49
2 geleistete Anzahlungen 364.205,20 512.831,55
3.158.603,31 3.603.113,04
II Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.632.306,56 13.082.945,96
2 technische Anlagen und Maschinen 77.686.337,96 74.418.123,78
3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.636.055,69 5.575.314,43
4 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.111.351,99 8.587.866,11
100.066.052,20 101.664.250,28
III Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 1.110.304.310,41 1.208.767.310,41
2 Beteiligungen 289.821.734,35 289.821.734,35
3 Wertpapiere des Anlagevermögens 97.891.915,70 92.383.295,10
4 sonstige Ausleihungen 87.222,55 124.295,52
1.498.105.183,01 1.591.096.635,38
1.601.329.838,52 1.696.363.998,70
B. UMLAUFVERMÖGEN
I Vorräte
1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 45.708.201,96 42.643.451,44
2 geleistete Anzahlungen 40.980,00 0,00
45.749.181,96 42.643.451,44
II Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.853.694,61 12.569.735,18
2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 765.341.627,92 821.025.428,23
3 Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 354.849,91 2.110.194,93
4 sonstige Vermögensgegenstände 26.261.364,15 24.497.172,37
804.811.536,59 860.202.530,71
III Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 638.190,68 714.984,60
851.198.909,23 903.560.966,75
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.643.695,05 1.978.864,33
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 1.001.222,00 0,00
2.455.173.664,80 2.601.903.829,78
Passiva
31.12.2014

EUR
31.12.2013

EUR
A. EIGENKAPITAL
I Gezeichnetes Kapital 5.435.500,00 5.435.500,00
II Kapitalrücklage 1.023.201.889,64 1.023.201.889,64
III Gewinnrücklage
Andere Gewinnrücklage 112.881.135,21 112.881.135,21
IV Gewinnvortrag 630.919.941,79 1.070.028.665,95
V Jahresfehlbetrag -22.283.738,18 -439.108.724,16
1.750.154.728,46 1.772.438.466,64
B. RÜCKSTELLUNGEN
1 Rückstellungen für Pensionen 9.817.915,13 1.992.661,65
2 Steuerrückstellungen 52.190.872,59 58.993.478,91
3 sonstige Rückstellungen 328.835.295,08 286.006.321,92
390.844.082,80 346.992.462,48
C. VERBINDLICHKEITEN
1 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.709.824,65 4.543.370,91
2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 239.683.553,64 387.649.116,84
3 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.114.059,06 25.445.777,76
4 Verpflichtung zur Leistungsbereitstellung 49.628.700,00 53.025.250,08
5 sonstige Verbindlichkeiten 6.862.019,23 11.809.385,07
- davon aus Steuern: EUR 883.700,85 (Vorjahr: EUR 1.372.041,09)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.218,76 (Vorjahr: EUR 93.262,39)
313.998.156,58 482.472.900,66
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 176.696,96 0,00
2.455.173.664,80 2.601.903.829,78

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2014

2014

EUR
2013

EUR
1. Umsatzerlöse 1.293.357.046,93 1.181.245.277,23
abzüglich Energie- und Stromsteueraufwand -242.903,71 -8.587.260,00
1.293.114.143,22 1.172.658.017,23
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 246.923,24 247.096,43
3. Sonstige betriebliche Erträge 72.043.833,37 45.984.907,70
- davon Erträge aus Währungsumrechnung EUR 7.789,73 (Vorjahr: EUR 0,00)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.290.586.486,83 -1.316.109.559,90
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -18.344.727,48 -12.637.667,45
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -38.395.999,65 -36.119.352,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -6.198.589,70 -7.244.612,22
- davon für Altersversorgung: EUR -875.077,09 (Vorjahr: EUR -1.406.058,58)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -8.612.613,37 -248.819.143,42
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -47.313.160,77 -60.016.964,27
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung EUR -72.837,86 (Vorjahr: EUR 0,00)
8. Erträge aus Beteiligungen 8.274.650,43 8.855.600,97
9. Erträge aus anderen Wertpapieren 9.236.258,60 3.732.138,00
10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 22.023.788,82 26.401.235,29
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.513.129,74 4.208.175,70
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 2.358.775,56 (Vorjahr: EUR 2.141.291,57)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 -11.949.474,90
13. Aufwendungen aus Verlustübernahme -24.498.181,59 -5.076,32
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.382.098,42 -14.047.917,13
- davon an verbundene Unternehmen: EUR -775.233,01 (Vorjahr: EUR -7.421.091,05)
- davon Aufwendungen aus Aufzinsung von Rückstellungen EUR -5.832.670,86 (Vorjahr: EUR -3.480.452,07)
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -31.879.130,39 -444.862.596,84
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.803.553,03 5.956.947,59
17. Sonstige Steuern -208.160,82 -203.074,91
18. Jahresfehlbetrag -22.283.738,18 -439.108.724,16

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014

(1) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der GDF SUEZ Energie Deutschland AG (im Folgenden "GSED" oder "Gesellschaft") wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie unter Beachtung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Der Abschluss ist in deutscher Sprache und in Euro aufgestellt.

Bei der GSED handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft, für die die entsprechenden Rechtsfolgen gemäß § 267 Abs. 4 i. V. m. Abs. 3 HGB zu beachten sind.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten und Davon-Vermerke im Anhang erfolgt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig wie folgt abgeschrieben:

Nutzungsdauer in Jahren
Rechte 1 - 17
Software 3 - 5

Außerplanmäßige Abschreibungen werden gegebenenfalls gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt und erfolgen linear. Für Zugänge beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens werden die Abschreibungen pro rata temporis ermittelt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden gegebenenfalls gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

Die Nutzungsdauern betragen im Wesentlichen:

Nutzungsdauer in Jahren
Grundstücksgleiche Rechte 25 - 75
Bauten auf eigenen Grundstücken 10 - 50
Technische Anlagen und Maschinen 4 - 33
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 33
EDV-Hardware 3 - 18

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungswert in Höhe von EUR 410 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Alle Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten mehr als EUR 410 betragen, wurden aktiviert und deren Anschaffungskosten über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Gegebenenfalls notwendige Abschreibungen werden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen, wobei von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht wird und Abschreibungen auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung berücksichtigt werden.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (§ 253 Abs. 4 Satz 1, 2 HGB). Emissionsrechte sind dem Vorratsvermögen zugeordnet. Dabei werden entgeltlich erworbene CO2 -Emissionszertifikate zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Unentgeltlich zugeteilte CO2 -Emissionszertifikate werden nicht angesetzt.

Der Bestand an Rohstoffen (Kohle, Heizöl) wurde im Rahmen der vorverlegten Stichtagsinventur gemäß § 241 Abs. 2 HGB ermittelt.

Der Bestand an Ersatz- und Reserveteilen wurde ebenfalls im Rahmen der vorverlegten Stichtagsinventur gemäß § 241 Abs. 2 HGB ermittelt. Diese wurde jedoch gemäß § 241 Abs. 1 HGB in Stichproben durchgeführt; dabei wurde die Stichprobe mit Hilfe anerkannter mathematisch-statistischer Methoden ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (§ 253 Abs. 4 Satz 1, 2 HGB). Bei Forderungen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalbetrag bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (§ 250 Abs. 1 HGB). Auf der Passivseite betrifft der Ausweis die Einnahmen vor dem Stichtag, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag betreffen.

Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken abzudecken. Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen, laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen einschließlich der Verpflichtungen aus Altersteilzeit und ähnlichen Verpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen jeweils unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck sowie jeweils unter Anwendung der Projected Unit Credit-Methode. Dabei wurde für die Pensionsrückstellungen sowie für die Jubiläums-, Sterbegeld- und Treueurlaubsverpflichtungen ein Rechnungszins von 4,54 % (Vorjahr: 4,90 %) zu Grunde gelegt. Der Zinssatz für die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen betrug 2,82 % (Vorjahr: 3,49 %).

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu Erfüllungsbeträgen.

Bei der Verpflichtung zur Leistungsbereitstellung handelt es sich um eine im Rahmen einer Sacheinlage in ein verbundenes Unternehmen übernommene Verpflichtung zur Leistungsvorhaltung aus zwei langfristigen Stromlieferverträgen. Die erstmalige Ermittlung erfolgte aus dem Barwert des prognostizierten Unterschiedsbetrages zwischen Produktions- und Verkaufspreis von Strom. Die Verträge haben Laufzeiten von 2009 bis 2028 bzw. 2016 bis 2035. Der Posten wird über die Laufzeiten der jeweiligen Verträge zeitanteilig ertragswirksam aufgelöst.

Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zur Absicherung finanzieller Risiken eingesetzt. Soweit möglich, werden Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet. Als Buchungsmethode wird die Einfrierungsmethode genutzt.

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB ermittelt. Vom Saldierungswahlrecht für aktive und passive latente Steuern wird Gebrauch gemacht; ein sich ergebender Aktivüberhang wird nicht angesetzt.

(3) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014 ist im Anlagenspiegel in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Die Zugänge des Berichtsjahres innerhalb der technischen Anlagen und Maschinen sind im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen im Zusammenhang mit der großen Revision im Kraftwerk Farge (5,7 Mio. €) zurückzuführen. Darüber hinaus ergaben sich Zugänge in den Anlagen in Bau im Zusammenhang mit den Vorbereitungen der großen Revisionen in den Kraftwerken Pfreimd (1,9 Mio. €) und Zolling (0,6 Mio. €) im Folgejahr. Die Investitionen in den Kraftwerken zielen auf die Steigerung der Effizienz und Leistungsfähigkeit der Kraftwerksanlagen ab. Weiterhin sind in den Zugängen bei den Anlagen in Bau Investitionen in die Erneuerung der IT-Hardware an allen Standorten der Gesellschaft in Höhe von 1,4 Mio. € enthalten. Die Inbetriebnahme erfolgte im Januar 2015.

Die Abgänge innerhalb der Anlagen in Bau resultieren im Wesentlichen aus der Beendigung eines Projektes zur Entwicklung und zum Bau eines Gaskraftwerkes in Deutschland (4,6 Mio. €). Dieser aufwandswirksam erfasste Vorgang wurde nahezu vollständig durch die Inanspruchnahme einer entsprechend in den Vorjahren gebildeten Risikorückstellung kompensiert.

Im Vorjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Kraftwerke an den Standorten Farge und Zolling in Höhe von 225,6 Mio. € vorgenommen.

Finanzanlagen

Die Entwicklung der Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2014 ist ebenfalls im Anlagenspiegel in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Die Zugänge betreffen mit 52,5 Mio. € im Wesentlichen weitere Einlagen in die GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, im Zusammenhang mit der Realisierung des Kohlekraftwerkes in Wilhelmshaven.

Die Abgänge resultieren mit 149,8 Mio. € hauptsächlich aus der Kapitalrückzahlung der GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin.

Aufgrund der positiven Marktpreisentwicklung erfolgten im Berichtsjahr Zuschreibungen auf sonstige Wertpapiere in Höhe von 5,5 Mio. €, welche unter den Erträgen aus anderen Wertpapieren ausgewiesen werden (Vorjahr: Abschreibungen von -4,9 Mio. €)

In 2014 wurde das Darlehen an die Biomasse Heizkraftwerk Zolling GmbH in Höhe von 7,0 Mio. € von den Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Ausleihungen an verbundene Unternehmen umgegliedert. Das Darlehen ist zu 100 % wertberichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit 246,5 Mio. € (Vorjahr: 182,0 Mio. €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen in Höhe von 518,8 Mio. € (Vorjahr: 639,0 Mio. €).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren in Höhe von 1,0 Mio. € (Vorjahr: 1,7 Mio. €) und von mehr als fünf Jahren in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €) enthalten. Die verbleibenden sonstigen Vermögensgegenstände und sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

In dem aktiven Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung wurden Rückdeckungsansprüche in Höhe von 3,1 Mio. € mit Pensionsverpflichtungen in Höhe von 2,1 Mio. € saldiert. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich eine Verrechnungspflicht der Pensionsrückstellung mit Anteilen an einem Pensionsfonds, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen. Aus der Vermögensverrechnung ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 1,0 Mio. €. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsansprüche betragen 3,1 Mio. €, der beizulegende Zeitwert 3,1 Mio. €. Der Zeitwert wurde anhand des Kurswertes der Pensionsfonds zum Bilanzstichtag ermittelt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr 5,4 Mio. € und besteht vollständig aus 5.435.500 Inhaberaktien.

Unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages in Höhe von 22,3 Mio. € (Vorjahr: Jahresfehlbetrag 439,1 Mio. €) und des Gewinnvortrags (630,9 Mio. €; Vorjahr: 1.070,0 Mio. €) ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 608,6 Mio. € (Vorjahr: 630,9 Mio. €).

Rückstellungen

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten unter vollständiger Anwendung der Sterbetafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Bewertung erfolgt nach der Projected Unit Credit Methode i. S. v. IAS 19 unter Annahme eines Rechnungszinses von 4,54 % (Vorjahr: 4,90 %), einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Einkommensdynamik von 2,5 % sowie einer ebenfalls unveränderten Rentendynamik von 2,0 %.

Es besteht eine Betriebsvereinbarung "Zusatzsicherung der betrieblichen Altersversorgung", in der Rentenanpassungen ab Rentenbeginn in Höhe von 1 % vereinbart wurden. Um die Ansprüche aus dieser Vereinbarung abzubilden, wurde eine zusätzliche Rückstellung gebildet.

Im laufenden Geschäftsjahr ergibt sich wie im Vorjahr per Saldo eine Verpflichtung, die unter den Rückstellungen für Pensionen ausgewiesen ist (9,8 Mio. €; Vorjahr 2,0 Mio. €). Der Vorjahreswert der Pensionsrückstellungen ist nicht mit dem Wert 2014 vergleichbar, da im Vorjahr die Risikorückstellung für die "Zusatzsicherung der betrieblichen Altersversorgung" in den sonstigen Personalrückstellungen gezeigt wurde (3,3 Mio. €, Vorjahr: 2,8 Mio. €). Darin sind Rückdeckungsansprüche für Pensionen in Höhe von 24,6 Mio. € (Vorjahr: 26,9 Mio. €) und Pensionsverpflichtungen in Höhe von 34,4 Mio. € (Vorjahr: 31,7 Mio. €) enthalten. Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich eine Verrechnungspflicht der Pensionsrückstellung mit Anteilen an einem Pensionsfonds, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen. Die Anschaffungskosten dieser Rückdeckungsansprüche betragen 24,4 Mio. € (Vorjahr: 26,7 Mio. €), der beizulegende Zeitwert 24,1 Mio. € (Vorjahr: 24,6 Mio. €). Der Zeitwert wurde anhand des Kurswertes der Anteile an dem Pensionsfonds zum Bilanzstichtag ermittelt.

Zinserträge aus dem Rückdeckungsvermögen für Pensionen und Altersteilzeitverpflichtungen 0,7 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €) wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen in Höhe von 3,8 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €) verrechnet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für Ertragsteuern (49,2 Mio. €; Vorjahr: 55,6 Mio. €), Rückstellungen für Energiesteuern (0,5 Mio. €; Vorjahr: 0,9 Mio. €) sowie Rückstellungen für Grunderwerbsteuer (2,5 Mio. €; Vorjahr: 2,5 Mio. €).

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 328,8 Mio. € (Vorjahr: 286,0 Mio. €) betreffen im Wesentlichen Drohverlustrückstellungen im Zusammenhang mit langfristigen Beschaffungsverträgen in Höhe von 235,1 Mio. € (Vorjahr: 192,2 Mio. €). Darüber hinaus enthält diese Position Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (33,5 Mio. €; Vorjahr: 39,5 Mio. €), Rückstellungen für die Rückgabeverpflichtung für CO2 -Emissionsrechte (22,4 Mio. €; Vorjahr: 18,2 Mio. €) sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen (14,0 Mio. €; Vorjahr: 17,5 Mio. €).

Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit und ähnliche langfristige Verpflichtungen sind ebenfalls unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen (2,1 Mio. €; Vorjahr: 2,4 Mio. €). Darin sind Rückdeckungsansprüche in Höhe von 1,9 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €) und Verpflichtungen (im Wesentlichen Altersteilzeit und Jubiläum betreffend) in Höhe von 4,0 Mio. € (Vorjahr: 5,6 Mio. €) enthalten. Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich eine Verrechnungspflicht der Rückstellung mit Anteilen an einem Rentenfonds, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen. Die Anschaffungskosten dieser Rückdeckungsansprüche betragen 1,9 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €), der beizulegende Zeitwert beträgt 1,9 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €). Der Zeitwert wurde anhand des Kurswertes der Rentenfonds zum Bilanzstichtag ermittelt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 239,7 Mio. € (Vorjahr: 387,6 Mio. €) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt 189,7 Mio. € (Vorjahr: 212,6 Mio. €) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 50,0 Mio. € (Vorjahr: 175,0 Mio. €). Die Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus der Teilrückzahlung eines Darlehens sowie dem Ausgleich der Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung an eine Tochtergesellschaft.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen eine Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 11,7 Mio. € (Vorjahr: 23,5 Mio. €).

Es bestehen folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeiten
alle Angaben

in Mio. € (Vorjahresangaben)
Gesamtbetrag bis ein Jahr mehr als ein bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5,7 5,4 0,3 0,0
(4,5) (4,2) (0,3) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 239,7 230,8 2,8 6,1
(387,7) (378,2) (2,7) (6,8)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12,1 12,1 0,0 0,0
(25,5) (25,5) (0,0) (0,0)
Verpflichtung zur Leistungsbereitstellung 49,6 3,4 14,0 32,2
(53,0) (3,4) (14,0) (35,6)
Sonstige Verbindlichkeiten 6,9 4,1 2,4 0,4
(11,8) (8,4) (2,4) (1,0)
Verbindlichkeiten Gesamt 314,0 255,8 19,5 38,7
(482,5) (419,7) (19,4) (43,4)

Latente Steuern

Abweichungen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen bestehen bei dem Posten "Rückstellungen" und betreffen im Wesentlichen die Drohverlustrückstellung, Rückstellungen für Pensionen und Altersteilzeitverpflichtungen sowie die Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen. Darüber hinaus entfallen aktive latente Steuern auf Unterschiede zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Ansatz des Geschäfts- oder Firmenwertes sowie bei den Sach- und Finanzanlagen. Darüber hinaus besteht ein steuerlicher Verlustvortrag, auf den ebenfalls aktive latente Steuern aktiviert werden können, so dass sich insgesamt ein aktiver latenter Steuerüberhang ergibt. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung der latenten Steuer nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird jedoch kein Gebrauch gemacht. Der für die Bewertung genutzte Steuersatz beträgt 30 %.

(4) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2014

Mio. €
2013

Mio. €
Strom 1.135,3 1.061,6
Gas 89,9 80,9
Swaps 7,1 9,0
Kohle 34,8 5,4
Wärme 5,1 6,1
Sonstige 20,9 9,6
1.293,1 1.172,6

In 2014 erfolgte erstmalig die offene Saldierung der Umsatzerlöse mit den entsprechenden Aufwendungen aus Strom- und Energiesteuer. Dazu wurden die Umsatzerlöse um die Aufwendungen für Strom- und Erdgassteuer in Höhe von 0,2 Mio. € reduziert. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, wurde der Vorjahreswert für Strom- und Energiesteuer in Höhe von 8,6 Mio. € ebenfalls von den sonstigen Steuern in die Umsatzerlöse umgegliedert.

Weiterhin wurden in 2014 die Erträge aus den effektiven Sicherungsgeschäften (Swaps) im Materialaufwand berücksichtigt. Dies führte zur Minderung des Materialaufwandes um 36,6 Mio. €. Um auch in diesem Punkt die Vergleichbarkeit herzustellen, wurden die Vorjahreszahlen im Anhang und in der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend angepasst. Dies führt zu einer Verringerung der Umsatzerlöse 2013 um 19,5 Mio. € und der Anpassung des Materialaufwandes in gleicher Höhe. Die verbleibenden Umsatzerlöse aus Swaps stehen vollständig im Zusammenhang mit dem Stromgeschäft.

Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung

Im Rahmen eines Währungsswaps sind im Geschäftsjahr 2014 Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 72,8 T€ entstanden, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 7,8 T€ ausgewiesen.

Zinsergebnis

Im Zinsergebnis werden Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen sowie der Pensionsrückstellungen in Höhe von 5,8 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €) ausgewiesen, welche mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 0,7 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) saldiert wurden. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen den im Geschäftsjahr weiter gefallenen Zinssätzen geschuldet.

Sonstige Steuern

Die Aufwendungen für Strom- und Energiesteuern werden seit 2014 nicht mehr unter den sonstigen Steuern ausgewiesen, sondern offen von den Umsatzerlösen abgesetzt; wir verweisen hierzu auf unsere Erläuterungen zu der Position Umsatzerlöse.

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Aus der Anpassung von Steuerrückstellungen und Steuernachzahlungen für Vorjahre ergaben sich im Berichtsjahr Aufwendungen von insgesamt 0,7 Mio. € (Vorjahr 7,2 Mio. €) sowie Erträge aus Steuererstattungen und Auflösung von Steuerrückstellungen in Höhe von 10,5 Mio. € (Vorjahr 13,1 Mio. €). Diese periodenfremden Ertragssteuererträge und -aufwendungen von insgesamt 9,8 Mio. € werden unter der Position "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.

(5) Angaben zu Geschäften größeren Umfangs nach § 6b Abs. 2 EnWG

Aus dem Gas- und Stromgeschäft bestehen Verträge mit Electrabel S.A., die sich insbesondere auf den Einkauf und Verkauf von Gas und Strom beziehen. 2014 hat die GSED Strom im Wert von 776,1 Mio. € (Vorjahr: 642,4 Mio. €) von Electrabel S.A. gekauft und in Höhe von 599,8 Mio. € (Vorjahr: 442,7 Mio. €) an diese verkauft. Der Gasverkauf an Electrabel S.A betrug 7,9 Mio. € (Vorjahr: 9,8 Mio. €) und der Gaseinkauf belief sich auf 70,1 Mio. € (Vorjahr: 57,0 Mio. €). Die Erhöhung ist jeweils mengenbedingt.

Des Weiteren erzielte die GSED 1,4 Mio. € aus dem Verkauf von CO2 Zertifikaten an die EBL S.A. Dem stehen Käufe in Höhe von 30,8 Mio. € gegenüber. Darüber hinaus hat die GSED zur Absicherung von finanziellen Risiken aus Preisindizierungen bei Einsatzstoffen verschiedene Hedge-Vereinbarungen (Swaps) ebenfalls mit der Electrabel S.A. abgeschlossen. Dabei ist für Geschäfte, die das Berichtsjahr betreffen, insgesamt ein Ergebnis in Höhe von -73,1 Mio. € (Vorjahr: -53,3 Mio. €) erzielt worden. Die GSED wird ab Februar 2013 von der GDF SUEZ E.M.T. SCRL, Brüssel (Belgien), mit Kohle beliefert. In 2014 belief sich der Kohleeinkauf von dieser Gesellschaft auf 130,1 Mio. € (Vorjahr: 106,0 Mio. €).

Mit der GDF SUEZ Treasury Management S.C.R.L., Luxemburg, besteht ein Cash-Pooling-Vertrag, aus dem sich zum Stichtag Forderungen in Höhe von 81,0 Mio. € (Vorjahr: 187,0 Mio. €) ergeben. Darüber hinaus bestand zum Stichtag eine kurzfristige Festgeldanlage in Höhe von 401,7 Mio. € (Vorjahr: 400,7 Mio. €).

Weiterhin bestehen Verträge mit der 100 %igen Tochtergesellschaft GDF SUEZ Energy Sales GmbH, Berlin, (im Folgenden: GSES), die sich insbesondere auf den Einkauf und Verkauf von Gas und Strom beziehen. 2014 hat die GSED Strom im Wert von 436,9 Mio. € (Vorjahr: 437,7 Mio. €) an die GSES verkauft und in Höhe von 35,1 Mio. € (Vorjahr: 46,3 Mio. €) von dieser gekauft. Der Gasverkauf an die GSES belief sich auf 59,1 Mio. € (Vorjahr: 42,0 Mio. €). Von der GSES wurde Gas in Höhe von 1,3 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €) gekauft. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen mengenbedingt.

Die GSED beliefert die Energie SaarLorLux AG (im Folgenden: "ESLL AG") mit Strom, Gas und Kohle. Der Umsatz aus diesen Lieferverträgen belief sich in 2014 auf einen Wert von 61,1 Mio. € (Vorjahr: 94,8 Mio. €) für Strom, von 22,7 Mio. € (Vorjahr: 29,0 Mio. €) für Gas und von 3,8 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €) für Kohle. Demgegenüber steht ein Stromeinkauf in Höhe von 10,9 Mio. € (Vorjahr: 24,6 Mio. €).

Zur Absicherung von finanziellen Risiken aus Preisindizierungen bei Einsatzstoffen hat die ESLL AG verschiedene Hedge-Vereinbarungen (Swaps) mit der GSED abgeschlossen. Dabei ist für Geschäfte, die das Berichtsjahr betreffen, insgesamt ein Ergebnis in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 3,6 Mio. €) erzielt worden.

Die GSED hat mit der ESLL AG einen Rahmenvertrag über die Erbringung verschiedener Dienstleistungen abgeschlossen. Dafür hat die GSED in 2014 eine Vergütung von insgesamt 2,6 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €) erhalten.

Zwischen der GSED und der WSW 3/4/5 Energie GmbH besteht ein Rahmenvertrag für Stromlieferungen und ein Stromliefervertrag. Entsprechend dieser Verträge hat die GSED an die WSW 3/4/5 GmbH Strom im Wert von 12,6 Mio. € (Vorjahr: 13,6 Mio. €) verkauft in Höhe von 15,4 Mio. € (Vorjahr: 16,8 Mio. €) eingekauft.

Die Biomasseheizkraftwerk Zolling GmbH hat mit der GSED einen Stromliefervertrag abgeschlossen. Der Stromeinkauf belief sich auf 4,3 Mio. €. Für die Betriebsführung des Biomasseheizkraftwerkes hat die GSED einen Vertrag abgeschlossen. Die Erträge daraus betrugen 2,3 Mio. €.

Aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, resultierte für das Jahr 2014 ein Aufwand in Höhe von 23,5 Mio. € (Vorjahr: 5 T€). Der Jahresfehlbetrag dieser Tochtergesellschaft ist auf den Abschluss eines Vertrages zur Schuldübernahme mit der GSED im Zusammenhang mit der Errichtung des Kohlekraftwerkes in Wilhelmshaven zurückzuführen. Korrespondierend hierzu ergab sich daraus in der GSED ein Ertrag von 23,5 Mio. €, welcher innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen wird.

Weiterhin entstand im Zusammenhang mit dem Gewinnabführungsvertrag mit der GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin, für das Jahr 2014 ein Ertrag in Höhe von 17,7 Mio. € (Vorjahr: 16,8 Mio. €).

(6) Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte

Im Rahmen der Beschaffungsverträge für den Einkauf von Strom, Gas, Kohle und CO2 -Zertifikaten bestehen zum Stichtag finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 1.197,8 Mio. €. Davon entfallen auf die verbundenen Unternehmen insgesamt 1.173,3 Mio. €.

Weiterhin besteht für die GSED für aus bis zum Bilanzstichtag geschlossenen Verträgen ein Bestellobligo von insgesamt 42 Mio. €.

Mit den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften und der GSED bestehen Gewinnabführungsverträge:

GDF SUEZ Beteiligungs GmbH,
GDF SUEZ Energy Sales GmbH,
GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH,
GDF SUEZ Kraftwerke Nord Betriebs GmbH.

Wir verweisen hierzu auch auf unsere Angaben unter Punkt (5).

Die übrigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Haftungsverhältnisse

Gegenüber folgenden verbundenen Unternehmen hat die GSED eine Patronatserklärung und zur Vermeidung einer Überschuldung eine Rangrücktrittsvereinbarung abgegeben:

EGG Windpark Großaga GmbH, Gera, (bis 50 T€),
EGG Windpark Wernsdorf GmbH, Gera, (bis 50 T€),
GDF SUEZ Grundstück Wilhelmshaven Verwaltungs GmbH, Wilhelmshaven (bis 50 T€),
GDF SUEZ Kraftwerk Wilhelmshaven Verwaltungs GmbH, Wilhelmshaven (bis 50 T€),
GDF SUEZ Windpark Betriebsführungs GmbH & Co. KG, Berlin, (bis 70 T€),
GDF SUEZ Windpark Verwaltungs GmbH, Berlin (bis 50 T€).

Des Weiteren bestehen Patronatserklärungen im Zusammenhang mit der Errichtung eines Kohlekraftwerkes durch die GDF SUEZ Kraftwerk Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven, gegenüber dem Konsortium Fabricom GTI S.A. - ABB AG (5,3 Mio. €) sowie der Bosch Sicherheitssysteme GmbH (0,1 Mio. €).

Im Zusammenhang mit dem Untererbbaurechtsvertrag mit der GDF SUEZ Grundstück Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven, haben die GSED und die Electrabel S.A. eine gesamtschuldnerische Patronatserklärung gegenüber der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG abgegeben (Vertragswert: 23,6 Mio. €).

Des Weiteren besteht eine Patronatserklärung gegenüber der WSW Energie und Wasser AG, Wuppertal im Zusammenhang mit den Energielieferungen durch die GSES.

Eine Inanspruchnahme der GSED aus den Patronatserklärungen ist unwahrscheinlich, weil die GSED die betroffenen Tochtergesellschaften, wie bereits in der Vergangenheit erfolgt, mit entsprechendem Eigenkapital ausstatten würde.

Ferner hat die GSED eine Garantie für ein langfristiges Darlehen der GDF SUEZ CC s.c.r.l., Brüssel (Belgien), an die Energie SaarLorLux AG, Saarbrücken, abgegeben (anteiliger Vertragswert zum 31. Dezember 2014: 33,2 Mio. €). Wir schätzen das Risiko einer Inanspruchnahme aus dieser Garantie als gering ein, insbesondere vor dem Hintergrund einer erwarteten stabilen kurzfristigen Geschäftsentwicklung der ESLL AG, Saarbrücken, und positiven langfristigen Perspektiven im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Kraftwerkslandschaft in Deutschland.

Darüber hinaus liegen keine Risiken und Vorteile aus den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften vor.

Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Zur Absicherung finanzieller Risiken setzt die GSED derivative Finanzinstrumente ein. Dabei werden mit Hilfe von Rohstoffderivaten zukünftige variable Cashflows abgesichert, insbesondere im Zusammenhang mit Bezugsverträgen für Kohle und CO2 -Zertifikate. Weiterhin wurde ein Währungsswap in Schweizer Franken für die Absicherung von zukünftigen Währungsrisiken abgeschlossen.

Bewertungseinheiten Rohstoffe:

davon mit einer Restlaufzeit
in Mio. € einbezogener Betrag beizulegender Zeitwert bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre
--- --- --- --- ---
Kohle 302,1 -64,9 -40,4 -24,5
Emissionen 71,2 7,9 1,2 6,7
Summe 373,3 -57,0 -39,2 -17,8

Die Bewertungseinheiten für Rohstoffe enthalten als Grundgeschäft die Bezugsverträge mit indizierten Preisen für Kohle bzw. unter Berücksichtigung der Prognosen für zukünftige CO2 -Emissionen. Die entsprechenden Sicherungsgeschäfte sichern dabei das Preisänderungsrisiko ab. Da es sich hierbei um die Zusammenfassung mehrerer Grund- bzw. Sicherungsgeschäfte handelt, erfolgt die Absicherung im Rahmen von einem Portfolio Hedge. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Marktwert zum Stichtag.

Durch die Wahl gleichartiger Merkmale der Grund- und Sicherungsgeschäfte gleichen sich die Schwankungen der Cashflows aus Bezugsverträgen und Sicherungsgeschäften zu jedem Zeitpunkt der Laufzeit der Verträge aus und weisen damit eine hohe Wirksamkeit aus. Diese wird durch ein ordnungsgemäßes Risikomanagement gewährleistet.

Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.

Bewertungseinheiten Fremdwährungsverbindlichkeit:

davon mit einer Restlaufzeit
in Mio. € einbezogener Betrag beizulegender Zeitwert bis 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre
--- --- --- --- ---
Fremdwährung 17,7 -0,2 -0,1 -0,1
Summe 17,7 -0,2 -0,1 -0,1

Die GSED hat in den Jahren 2012 und 2014 einen Währungsswap abgeschlossen, um das Währungsrisiko aus einer Fremdwährungsverpflichtung im Rahmen eines Bezugsvertrages abzusichern. Da hierbei eine eindeutige Zuordnung zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft besteht, handelt es sich um einen Mikro-Hedge. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Marktwert zum Stichtag.

Auch diese Bewertungseinheit weist eine hohe Wirksamkeit aus, da Betrags-, Risiko- und Fristengleichheit besteht (Critical Terms Match-Methode).

Analog zu den Bewertungseinheiten für Rohstoffe erfolgt auch hier die Bilanzierung über die Einfrierungsmethode.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Im Berichtsjahr lagen keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vor, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

Anteilsbesitz

Die GSED war zum Stichtag an Unternehmen i. S. d. § 285 Nr. 11 HGB beteiligt. Zudem war sie unbeschränkt haftender Gesellschafter von Unternehmen i. S. d. § 285 Nr. 11a HGB. Eine Darstellung der Beteiligungen ist in der Anlage 2 zum Anhang angefügt.

Konzernabschluss

Alleinige Gesellschafterin der GSED ist die GDF International S.A.S., Courbevoie (Frankreich).

GDF SUEZ S.A., Courbevoie (Frankreich), stellt im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Die Jahresabschlüsse der GSED und ihrer Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der GDF SUEZ S.A., Courbevoie (Frankreich), einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Handelsregister von Paris unter der Registernummer 542 107 651 offengelegt.

Von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes für den Teilkonzern der GSED wird aufgrund der Befreiung nach § 291 HGB abgesehen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der GDF SUEZ S.A., Courbevoie (Frankreich), geprüft und gemäß § 325 HGB in deutscher Sprache offen gelegt werden. Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden des befreienden Konzernabschlusses folgen den Internationalen Financial Reporting Standards.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss der GDF SUEZ S.A., Courbevoie (Frankreich), in den die GSED einbezogen wird, angegeben.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrates waren im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Alfred Hofman (bis zum 6. Juni 2014) (Vorsitzender bis zum 6. Juni 2014) ausgeübter Beruf: pensionierter General Manager der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Alain Janssens (Vorsitzender seit dem 7. Juni 2014) ausgeübter Beruf: Deputy General Manager Electrabel Marketing & Sales and Regulatory Affairs sowie Mitglied des Executive Committee der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Gerhard Jochum ausgeübter Beruf: Unternehmensberater
Dr. Eberhard Meller ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt
Sabine Murphy ausgeübter Beruf: Angestellte der GSED, Berlin
Thomas Walter Leopold ausgeübter Beruf: Gesamtbetriebsratsvorsitzender der GSED
Uwe Borck ausgeübter Beruf: Landesbezirksfachbereichsleiter Ver- und Entsorgung bei ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Philippe Van Troeye (bis zum 31. August 2014) ausgeübter Beruf: Executive Vice President Erzeugung der Sparte GDF SUEZ Energy Europe; Director/General Manager Electrabel S.A.
Philippe Vedrenne (seit dem 21. Mai 2014) ausgeübter Beruf: Director Origination & Sales Support des Geschäftsbereiches Energy Management Trading der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Pierre Chatain (seit dem 7. Juni 2014) ausgeübter Beruf: Executive Vice President Marketing & Sales der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Bart Boesmans (seit dem 1. September 2014) ausgeübter Beruf: Senior Vice President Operations sowie Senior Vice President Belgien, Niederlande, Deutschland, Osteuropa für erneuerbare Energien der Sparte GDF SUEZ Energy Europe

Vorstand

Erik von Scholz (Vorsitzender) ausgeübter Beruf: CEO der GSED, Berlin
Michael Stephan ausgeübter Beruf: CFO der GSED, Berlin
Anke Langner ausgeübter Beruf: Ressortleiterin Unternehmensentwicklung, Vertrieb und strategische Kooperationen bei der GSED, Berlin
Marian Goetz (seit dem 6. Juni 2014) ausgeübter Beruf: Ressortleiter Energy Management Trading bei der GSED, Berlin sowie Deputy Director Origination & Sales Support des Geschäftsbereiches Energy Management Trading der Sparte GDF SUEZ Energy Europe
Gerrit Boon (vom 6. Juni 2014 bis zum 23. Februar 2015) ausgeübter Beruf: Country President der GDF SUEZ Energie Nederland
Wim Broos (seit dem 12. März 2015) ausgeübter Beruf: Ressortleiter Generation bei der GSED, Berlin sowie Senior Vice President Kohlekraftwerke der Sparte GDF SUEZ Energy Europe

Gesamtbezüge des Vorstands

Die Gesamtbezüge (inkl. Gewinnbeteiligungen und Zuführungsaufwand zu den Pensionsrückstellungen) des Vorstands im Geschäftsjahr 2014 belaufen sich auf 1,0 Mio. €. An ehemalige Vorstandsmitglieder wurden im Berichtsjahr insgesamt 10 T€ gezahlt. Für laufende Pensionen dieses Personenkreises bestehen Rückstellungen in Höhe von 257 T€.

Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder belaufen sich auf insgesamt 16 T€.

Anzahl der Arbeitnehmer

Die GSED hat im Geschäftsjahr 2014 durchschnittlich 303 Arbeiter, 161 Angestellte und 30 Auszubildende beschäftigt.

Berlin, den 3. September 2015

GDF SUEZ Energie Deutschland AG

Der Vorstand

von Scholz

Stephan

Langner

Goetz

Broos

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2014

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1.1.2014

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
31.12.2014

EUR
--- --- --- --- --- ---
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.517.046,87 388.767,56 113.477,10 282.500,28 7.074.837,61
2. Geschäfts- oder Firmenwert 112.144.827,24 0,00 0,00 0,00 112.144.827,24
3. Geleistete Anzahlungen 512.831,55 334.859,20 68.439,92 -415.045.63 364.205,20
119.174.705,66 723.626,76 181.917,02 -132.545,35 119.583.870,05
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 81.512.114,84 106.751,31 53.139,54 0,00 81.565.726,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 402.802.018,23 5.831.210,32 2.935.062,12 3.051.729,79 408.749.896,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.547.351,22 609.868,26 1.611.061,10 203.999,43 14.750.157,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.587.866,11 4.247.191,73 4.600.521,98 -3.123.183,87 5.111.351,99
508.449.350,40 10.795.021,62 9.199.784,74 132.545,35 510.177.132,63
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.217.628.763,53 52.510.000,00 150.973.000,00 0,00 1.119.165.763,53
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 7.000.000,00 7.000.000,00
3. Beteiligungen 306.890.498,29 0,00 0,00 0,00 306.890.498,29
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.000.000,00 0,00 0,00 -7.000.000,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 142.163.630,40 0,00 0,00 0,00 142.163.630,40
6. sonstige Ausleihungen 290.295,52 10.567,28 47.640,25 0,00 253.222,55
1.673.973.187,74 52.520.567,28 151.020.640,25 0,00 1.575.473.114,77
2.301.597.243,80 64.039.215,66 160.402.342,01 0,00 2.205.234.117,45
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1.1.2014

EUR
Zuführungen

EUR
Zuschreibungen

EUR
Abgänge

EUR
Umbuchungen

EUR
31.12.2014

EUR
--- --- --- --- --- --- ---
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.426.765,38 957.847,06 0,00 104.172,94 0,00 4.280.439,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 112.144.827,24 0,00 0,00 0,00 0,00 112.144.827,24
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
115.571.592,62 957.847,06 0,00 104.172,94 0,00 116.425.266,74
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 68.429.168,88 504.251,17 0,00 0,00 0,00 68.933.420,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 328.383.894,45 5.525.588,04 22.183,03 2.823.741,20 0,00 331.063.558,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.972.036,79 1.647.110,13 0,00 1.505.044,80 0,00 10.114.102,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
406.785.100,12 7.676.949,34 22.183,03 4.328.786,00 0,00 410.111.080,43
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.861.453,12 0,00 0,00 0,00 0,00 8.861.453,12
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 7.000.000,00 7.000.000,00
3. Beteiligungen 17.068.763,94 0,00 0,00 0,00 0,00 17.068.763,94
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.000.000,00 0,00 0,00 0,00 -7.000.000,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 49.780.335,30 0,00 5.508.620,60 0,00 0,00 44.271.714,70
6. sonstige Ausleihungen 166.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 166.000,00
82.876.552,36 0,00 5.508.620,60 0,00 0,00 77.367.931,76
605.233.245,10 8.634.796,40 5.530.803,63 4.432.958,94 0,00 603.904.278,93
NETTOBUCHWERTE
31.12.2014

EUR
31.12.2013

EUR
--- --- ---
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.794.398,1 1 3.090.281,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 364.205,20 512.831,55
3.158.603,31 3.603.113,04
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.632.306,56 13.082.945,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 77.686.337,96 74.418.123,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.636.055,69 5.575.314,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.111.351,99 8.587.866,11
100.066.052,20 101.664.250,28
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.110.304.310,41 1.208.767.310,41
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 289.821.734,35 289.821.734,35
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 97.891.915,70 92.383.295,10
6. sonstige Ausleihungen 87.222,55 124.295,52
1.498.105.183,01 1.591.096.635,38
1.601.329.838,52 1.696.363.998,70

Beteiligungen per 31.12.2014

Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital

TEUR
Ergebnis vor Abführung

TEUR
Verbundene Unternehmen
GDF SUEZ Energy Sales GmbH, Berlin (1) 100,00% 7.166 -990
GDF SUEZ Kraftwerke Nord Betriebs GmbH, Berlin (1) 100,00% 25 4.318
GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin (1) 100,00% 298.225 17.706
GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin (1) 100,00% 787.797 -23.508
Energie SaarLorLux GbR, Saarbrücken 51,00% 6.828 3.091
GDF SUEZ WSW Windpark Helmstadt GmbH & Co. KG, Berlin 51,00% 20.008 266
GDF SUEZ WSW Windpark Helmstadt Beteiligungs GmbH, Berlin 51,00% 26 1
GDF SUEZ Grundstück Wilhelmshaven GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven 94,90% 17 0
GDF SUEZ Grundstück Wilhelmshaven Verwaltungs GmbH, Wilhelmshaven 100,00% 29 1
GDF SUEZ Windpark Betriebsführungs GmbH & Co. KG, Berlin (2) 100,00% 1.348 1.198
GDF SUEZ Windpark Verwaltungs GmbH, Berlin (2) 100,00% 32 5
EGG Windpark Wernsdorf GmbH, Gera (2) 100,00% 47 -6
EGG Windpark Großaga GmbH, Gera (2) 100,00% 47 -6
N-Allo Deutschland GmbH, Wuppertal 25,10% 0 -17
Biomasseheizkraftwerk Zolling GmbH, Zolling 50,00% 6.254 26
Emil Energie GmbH, Berlin (4) 100,00% 25 -146
Energie SaarLorLux AG, Saarbrücken (4) 100,00% 9.681 3.366
Beteiligungen
Kraftwerke Gera GmbH, Gera 49,90% 7.790 152
Energieversorgung Gera GmbH, Gera 49,90% 19.641 -22.307
WSW Energie & Wasser AG, Wuppertal 33,10% 352.926 35.646
WSW 3/4/5 Energie GmbH, Wuppertal 25,10% 994 1.027
Tevaro GmbH, Berlin 33,33% 4 -213
Soltecture GmbH i.L., Berlin (3) 6,48% 37.975 -22.323
GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft, Berlin (4) 31,58% 549.218 38.562

(1) für diese Gesellschaften liegt ein Ergebnisabführungsvertrag vor

(2) für diese Gesellschaften liegen nur Werte für 2013 vor

(3) für diese Gesellschaften liegen nur Werte für 2010 vor

(4) Vorliegen einer mittelbaren Beteiligung

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die GDF SUEZ Energie Deutschland AG (im Folgenden "GSED" oder "Gesellschaft") hat sich seit 1998 zu einem starken Wettbewerber in der deutschen Energielandschaft entwickelt. Die Gesellschaft deckt die gesamte Bandbreite des Energiebereichs ab und bietet Kunden einen erlebbaren Mehrwert, indem globale Stärke mit Präsenz vor Ort verbunden wird. Mit modernen Technologien, Flexibilität und ausgeprägtem Fachwissen trägt GSED zur Versorgungssicherheit für die Menschen in Deutschland bei und macht GDF SUEZ zu einem verlässlichen Partner.

Ziel der Gesellschaft ist die Erlangung einer nachhaltigen und profitablen Position auf dem deutschen Markt. Dabei konzentriert sich die GSED auf die Stromerzeugung mit konventionellen, thermischen Kraftwerken und mit erneuerbaren Energien, insbesondere Onshore-Windkraft. Die Entwicklung der Kooperationen mit Stadtwerke-Partnern und der Vertrieb an Großkunden sind weitere wichtige Geschäftsfelder der Gesellschaft.

Die GSED ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der zur GDF SUEZ-Gruppe, Courbevoie, gehörenden GDF SUEZ International S.A.S., Courbevoie (Frankreich). Die Unternehmensstruktur zum 31. Dezember 2014 ist in der Anlage zum Lagebericht dargestellt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Nachdem sich in 2012 und 2013 das Wirtschaftswachstum laut Statistischem Bundesamt auf 0,4 % und 0,1 % abschwächte und damit deutlich unter den beiden Jahren zuvor lag, verbesserte sich die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2014 deutlich. Der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts betrug in 2014 +1,5 % und lag somit wieder über dem Jahresdurchschnitt der letzten zehn Jahre (+1,2 %). Positiv zu bemerken ist dabei, dass das stärkere Wachstum auf die inländische Nachfrage zurückzuführen ist. Sowohl die Konsumausgaben der privaten Haushalte als auch die des Staates stiegen (jeweils +1,1 % und +1,0 %) und auch die Anlageinvestitionen verzeichneten eine positive Entwicklung, insbesondere die Ausrüstungs- und Bauinvestitionen. Die ausländische Nachfrage erhöhte sich deutlich (das Wachstum der Exporte betrug +3,7 %), die Importe entwickelten sich ebenfalls positiv (3,3 %), so dass der Außenbeitrag am Wachstum des BIP nur 0,4 % betrug.

Trotz der anziehenden Konjunktur lag der Energieverbrauch in Deutschland 2014 vor allem wegen der milden Witterung unter dem Niveau des Vorjahres. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) lag der Verbrauch etwa 4,7 % unter dem Wert des Vorjahres. Diese Entwicklung traf alle Energieträger mit Ausnahme der erneuerbaren Energien. Von den fossilen Energieträgern am stärksten betroffen war das Erdgas. Der Erdgasverbrauch ging um 13 % zurück, gefolgt von Steinkohle (-8 %) und Braunkohle (-4 %). Der Bruttostromverbrauch sank in 2014 deutlich im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 % auf 580 TWh.

Die Bruttostromerzeugung reduzierte sich in 2014, wenn auch nicht in gleichem Maße wie der Bruttostromverbrauch (-3 % im Vergleich zum Vorjahr), auf 614 TWh. Dies führte zu höherem Stromaustausch mit dem Ausland (der Exportüberschuss lag bei 35,5 TWh). Der Rückgang der Stromerzeugung betraf die verschiedenen Energieträger in unterschiedlichem Maße. Während die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen nicht betroffen war und einen Anteil in der Bruttostromerzeugung von 26,2 % in 2014 (vs. 24,1 % in 2013) verzeichnete, sank die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern. Am stärksten betroffen waren die Brennstoffe Steinkohle und Erdgas, während die Braunkohle ihren Marktanteil stabilisieren konnte.

Die installierte Kraftwerksleistung stieg im Gegensatz zur sinkenden Bruttoerzeugung weiter an. Die elektrische Netto-Engpassleistung betrug in 2014 195.244 MW (im Vorjahr: 186.601 MW). Dies entspricht einem Zuwachs von 4,6 %.

Wie schon in den vergangenen Jahren wurde dieser Zuwachs durch einen starken Ausbau der erneuerbaren Energien um 8,6 % auf 89.924 MW getragen (im Vorjahr: 82.762 MW). Bemerkenswert ist dabei die starke Entwicklung der Wind-Kapazität. Mit einen Zuwachs von 14 % auf 39.153 MW (im Vorjahr: 34.265) MW liegt dieser Bereich weit über dem Ziel-Korridor der Bundesregierung von 2,5 GW. Der Zubau der Photovoltaik-Kapazität ist im Gegensatz dazu mit 1.899 MW in 2014 unter den Erwartungen geblieben. Bei den konventionellen Erzeugungskapazitäten war nur bei Steinkohle (+4,4 % auf 27.448 MW) und Erdgas (+1,6 % auf 28.697 MW) eine leichte Erhöhung der installierte Leistung zu verzeichnen.

Wie bereits im Vorjahr sanken die Importpreise für Erdgas und Rohöl im Jahr 2014 weiter. Auch die Preise für Steinkohle gaben weiter nach. Bei der Betrachtung der Entwicklung der Strompreise muss zwischen den Großhandelspreisen für Industriekunden und den Haushaltspreisen unterschieden werden: Während die Großhandelspreise auf einem niedrigen Niveau blieben, stiegen die Preise für Industriekunden und für Haushalte im Jahr 2014 leicht an (im Durchschnitt um ca. 1 %). Insgesamt nahm der Anteil der staatlich verursachten Steuern und Abgaben (Umsatzsteuer, Konzessionsabgabe, Erneuerbare-Energien-Gesetz, Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, Stromsteuer, § 19 StromNEV-Umlage) für Haushalte weiter zu und macht in 2014 etwa 52 % des Strompreises aus. Folglich hat sich der Anteil von Steuern und Abgaben absolut gesehen seit dem Jahr 1998 fast vervierfacht.

Der volumengewichtete Durchschnittserlös für CO2 -Emissionsberechtigungen in Deutschland stieg 2014 leicht auf 5,90 €/t im Vergleich zu 2013 (4,33 €/t) an. Bei einer Auktion im November 2014 wurde ein Höchstpreis für 2014 von 6,80 €/t erreicht.

Zusammenfassend war das Jahr 2014 wieder ein schwieriges Jahr für die Energiewirtschaft. Die Branche durchlebt einen tiefgreifenden Umbruch mit widersprüchlichen Entwicklungen und großen Unsicherheiten. In dem weiterhin unstrukturierten Nebeneinander von erneuerbaren und konventionellen Energien haben letztere immer mehr Mühe, wenigstens ihre Fixkosten zu decken. In ganz Europa werden konventionelle Kraftwerke eingemottet oder stillgelegt. Daneben stehen eine starke Entwicklung der erneuerbaren Energien, insbesondere aus Wind- und Solarenergie und eine zunehmende Bedeutung der dezentralen Erzeugung.

Die Steuerungsmechanismen zur Reduzierung von CO2 -Emissionen, welche die effizientesten Anlagen fördern sollen, erzielen zurzeit nicht die gewünschte Wirkung. Ob das "Backloading" dabei ausreichende Wirkung haben wird, ist auch unsicher. Die Großhandelspreise für Strom fallen seit Jahren, aber die Kosten für die Verbraucher steigen weiter. Es sind allerdings Anzeichen auszumachen (u. a. die Senkung der EEG-Umlage zwischen 2014 und 2015), dass der rasante Anstieg der letzte Jahre sich möglichweise verlangsamen wird. Deutschland ist also immer noch weit davon entfernt, die richtige Balance zwischen den zentralen Zielen Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu finden.

2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft sowie wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Bei der GSED können wir trotz des erwartungsgemäß schwierigen Umfelds für Energieversorger auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken. Erfreulich ist, dass wir über unsere 100 %ige Vertriebstochtergesellschaft, die GDF SUEZ Energy Sales GmbH (im Folgenden "GSES") beim Stromvertrieb deutliche Volumenzuwächse in 2014 erreicht haben, die insbesondere aus Neuverträgen resultieren. Im Gas dagegen haben wir es weiterhin mit einem schwierigen und wettbewerbsintensiven Umfeld zu tun. So konnten die Rückgänge durch nicht verlängerte Verträge im Segment der Größtkunden (Giants) nur teilweise durch Zuwächse in anderen Segmenten kompensiert werden.

Auch in der Zusammenarbeit mit unseren strategischen Kooperationen haben wir vielfältige Themen erfolgreich umgesetzt. So konnte im Dezember 2014 eine Restrukturierungsvereinbarung für die Energieversorgung Gera GmbH, Gera, mit den Gesellschaftern, beteiligten Banken, dem Insolvenzverwalter der Stadtwerke Gera GmbH, Gera, und den Sanierungsgutachtern unterzeichnet werden. Durch diesen komplexen Sanierungsplan ist die Finanzierung der EGG bis zum Jahr 2018 sichergestellt und eine solide Grundlage für eine finanzwirtschaftliche Stärkung und den nachhaltigen Weiterbetrieb geschaffen worden.

Für unsere Erzeugungsaktivitäten war 2014 ebenfalls ein entscheidendes Jahr: langfristig vorbereitet, hat das im Bau befindliche Kraftwerk in Wilhelmshaven im August 2014 erstmals unter Volllast ins Netz eingespeist und damit einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme genommen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird unter Berücksichtigung der gewonnenen technischen Erkenntnisse und des Standes der Verhandlungen mit dem Hersteller von einer kommerziellen Betriebsaufnahme im Herbst 2015 ausgegangen. Am Kraftwerksstandort Farge wurde in 2014 die geplante große Revision termingerecht und innerhalb des Budgets erfolgreich abgeschlossen. Im Kraftwerk Zolling wurde trotz weiter sehr angespannter wirtschaftlicher Bedingungen die für 2015 geplante große Revision bestätigt. Das Kraftwerk wurde von der Bundesnetzagentur als systemrelevant, also notwendig für die sichere Stromversorgung in Süddeutschland, eingestuft. Die Planungen für die große Revision und Kapazitätserweiterung für das Wasserkraftwerk Pfreimd in 2015 laufen bereits auf Hochtouren.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsätze des Geschäftsjahres sind von 1.172,6 Mio. € im Vorjahr auf 1.293,1 Mio. € im Geschäftsjahr insgesamt um 120,5 Mio. € gestiegen. Das entspricht einer relativen Steigerung um 10,3 %. Dieser Anstieg ergibt sich aus unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Geschäftsbereichen. So sind insbesondere die Umsatzerlöse Strom aus unseren Erzeugungskapazitäten im Vergleich zum Vorjahr stark um 205,8 Mio. € gestiegen (+62,6 %). Der Zuwachs ist im Wesentlichen auf mengenbedingte Effekte zurückzuführen und resultiert u.a. aus der Vermarktung des erzeugten Stroms in der Testphase im Kraftwerk Wilhelmshaven. Dieser Anstieg geht auch mit einem Anstieg der Materialaufwendungen einher.

Die Umsatzerlöse aus dem reinen Stromvertrieb sind sowohl mengen- als auch preisbedingt gesunken. Insgesamt konnten wir im Stromvertrieb 12,3 TWh Strom verkaufen, was einem Rückgang von 5 % im Vergleich zum Vorjahr (13,0 TWh) entspricht. Dabei verringerten sich die erwirtschafteten Umsatzerlöse von 732,7 Mio. € im Vorjahr um 132,1 Mio. € auf 600,6 Mio. € im Berichtsjahr. Diese Entwicklung ist dem schwierigen Marktumfeld und dem starken Wettbewerb und gleichzeitig weiter gefallenen Preisen beim Stromabsatz geschuldet.

Darüber hinaus konnte die GSED 3,4 TWh Erdgas verkaufen, was gegenüber dem Vorjahr (2,9 TWh) einen Anstieg um 17 % bedeutet. Trotz sinkender Absatzpreise stiegen dadurch die erwirtschafteten Umsatzerlöse im Gasgeschäft von 80,9 Mio. € im Vorjahr auf 89,9 Mio. € im Berichtsjahr.

Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Kohle sind bedingt durch die intensive Testphase des Kraftwerkes in Wilhelmshaven deutlich um 29,4 Mio. € auf 34,8 Mio. € angestiegen. Dieser Anstieg geht jedoch auch mit einem steigenden Materialaufwand einher, da aus diesen Geschäftsvorfällen keine nennenswerte Rohmarge erzielt wurde.

Im Vorjahr hatten wir insgesamt einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse prognostiziert, welcher so aufgrund der beschriebenen Entwicklungen nicht eingetreten ist.

4. Produktion/Beschaffung

Die GSED nutzt und optimiert zur Versorgung ihrer Kunden die gesamte Bandbreite der Beschaffungsmöglichkeiten. Zum einen wird die Möglichkeit der Stromproduktion in den eigenen Kraftwerksanlagen genutzt. Zum anderen werden kurz- und langfristige Bezugsverträge von Strom und Gas im Wesentlichen über konzerninterne Beschaffungskanäle abgeschlossen. Dabei stellt die Electrabel S.A., Belgien, den zentralen Marktzugang für den OTC Markt und für Börsengeschäfte dar.

Wir haben im Berichtsjahr die bereits im Vorjahr gebildete Drohverlustrückstellung für einen langfristigen Stromliefervertrag um 8,8 Mio. € auf 201,0 Mio. € erhöht. Ferner wurde eine neue Drohverlustrückstellung für einen anderen langfristigen Stromliefervertrag in Höhe von 34,1 Mio. € gebildet.

Die Beschaffung für den Vertrieb erfolgt risikominimierend kongruent zu dem Abschluss der Kundenverträge (back-to-back), so dass sich hier keine offenen Positionen für die Folgejahre ergeben.

5. Ertragslage

2014 2013 +/-
T€ % T€ % T€
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.293.114 95 1.172.658 96 120.456
Andere aktivierte Eigenleistungen 247 0 247 0 0
Übrige betriebliche Erträge 72.044 5 45.930 4 26.114
Betriebsleistung 1.365.405 100 1.218.835 100 146.570
Materialaufwand -1.308.931 96 -1.328.747 109 19.816
Personalaufwand -44.595 3 -43.364 3 -1.231
Abschreibungen -8.613 1 -23.285 2 14.672
Sonstige betriebliche Aufwendungen -47.313 3 -59.993 5 12.680
Sonstige Steuern -208 0 -203 0 -5
Betriebsaufwand -1.409.660 103 -1.455.592 119 45.932
Betriebsergebnis -44.255 3 -236.757 19 192.502
Finanzergebnis 6.367 -18.057 24.424
Beteiligungsergebnis/ Ergebnisübernahme 5.800 35.252 -29.452
Neutrales Ergebnis 0 -225.504 225.504
Ertragsteuern 9.804 5.957 3.847
Jahresergebnis -22.284 -439.109 416.825

Das Betriebsergebnis hat sich im Vorjahresvergleich deutlich um 192,5 Mio. € verbessert. Dies ist im Wesentlichen auf die im Berichtsjahr angepasste Drohverlustrückstellung für zwei langfristige Stromlieferverträge zurückzuführen. Daraus ergaben sich im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von insgesamt 42,9 Mio. €, während im Vorjahr ein Aufwand von 192,2 Mio. € berücksichtigt wurde. Darüber hinaus wurde das Betriebsergebnis durch den Abschluss eines Vertrages zur Schuldübernahme mit der GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, im Zusammenhang mit der Errichtung des Kohlekraftwerkes in Wilhelmshaven in Höhe von 23,5 Mio. € positiv beeinflusst. Korrespondierend dazu reduzierte sich das Beteiligungsergebnis der GSED durch Übernahme des Verlustes dieser Gesellschaft. Weiterhin sind die Abschreibungen im Berichtsjahr, aufgrund der im Vorjahr vorgenommen außerordentlichen Abschreibungen auf unsere Erzeugungskapazitäten, um 14,7 Mio. € gesunken.

Die Rohmarge hat sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 140,3 Mio. € verbessert. Ohne Berücksichtig der Sondereffekte aus der Bildung von Drohverlustrückstellungen liegt diese allerdings deutlich unter dem Niveau des Vorjahres bei 27,0 Mio. € (-25 %). Für das Geschäftsjahr 2014 hatten wir jedoch im Vergleich zum Vorjahr eine gleichbleibende Rohmarge erwartet. Unsere Prognose haben wir somit nicht erreichen können.

Der sonstige betriebliche Aufwand hat sich deutlich um 12,7 Mio. € verringert. Dies ist insbesondere auf einmalige Effekte im Vorjahr zurückzuführen. So wurden 2013 Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 6,0 Mio. € zugeführt und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen im Zusammenhang mit Ersatzinvestitionen in den Kraftwerken von 5,4 Mio. € realisiert.

Insgesamt ist die Entwicklung vor Berücksichtigung der Sondereffekte positiv zu bewerten, da sowohl das EBITDA als auch das EBIT sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt haben, auch wenn beide Ergebnisgrößen negativ sind.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 24,4 Mio. € verbessert. Dies ist im Wesentlichen auf positive Kursentwicklungen bei Wertpapieren (+ 5,5 Mio. €, Vorjahr: -4,9 Mio. €), auf Abschreibungen von Darlehen in 2013 von 7,0 Mio. € zurückzuführen sowie auf um 6,6 Mio. € geringere Zinsen für Zahlungen aus Ergebnisabführungsverträgen.

Das Beteiligungsergebnis einschließlich der Erträge und Aufwendungen aus den Ergebnisübernahmeverträgen hat sich im Berichtsjahr negativ entwickelt. Dies ist insbesondere auf die Verlustübernahme der GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, zurückzuführen, die im laufenden Jahr einen Verlust in Höhe von 23,5 Mio. € erwirtschaftet hat, während im Vorjahr ein Verlust von nur 5 T€ angefallen war. Der Verlust dieser Tochtergesellschaft im Berichtsjahr ist mit dem Abschluss des bereits erwähnten Vertrages zur Schuldübernahme zu erklären. Korrespondierend hierzu ergab sich daraus in der GSED ein Ertrag von 23,5 Mio. €, welcher innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen wird. Vor diesem Sondereffekt lag die Gesamtentwicklung des Beteiligungsergebnisses im Rahmen der prognostizierten Erwartungen etwa 19 % unter dem Vorjahreswert. Für die GSES wurde im Berichtsjahr ein Verlust übernommen (1,0 Mio. €), im Vorjahr wurde hingegen ein Gewinn erwirtschaftet (5,0 Mio. €). Die Ergebnisbeiträge der sonstigen Beteiligungen lagen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Im neutralen Ergebnis wurde im Vorjahr im Wesentlichen der in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Abschreibungen ausgewiesene Aufwand für außerplanmäßige Abschreibungen auf die Erzeugungskapazitäten in Höhe von 225,5 Mio. € ausgewiesen.

Die Ertragsteuern resultieren hauptsächlich aus Auflösungen von Steuerrückstellungen.

6. Vermögenslage

31.12.2014 31.12.2013 +/-
T€ % T€ % T€
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.159 0 3.603 0 -444
Sachanlagen 100.066 4 101.664 4 -1.598
Finanzanlagen 1.498.105 61 1.591.097 61 -92.992
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.001 0 0 0 1.001
Langfristig gebundenes Vermögen 1.602.331 65 1.696.364 65 -94.033
Vorräte 45.749 2 42.643 2 3.106
Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 765.696 31 823.136 32 -57.440
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 39.116 2 37.067 0 1 2.049
Rechnungsabgrenzungsposten 1.644 0 1.979 0 -335
Kurzfristig gebundenes Vermögen 852.205 35 904.825 35 -52.620
Liquide Mittel 638 0 715 0 -77
2.455.174 100 2.601.904 100 -146.730

Das langfristig gebundene Vermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 94,0 Mio. € verringert. Den Investitionen des Berichtsjahres in Höhe von 64,0 Mio. €, die mit 11,5 Mio. € das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sowie mit 52,5 Mio. € das Finanzanlagevermögen betreffen, stehen im Wesentlichen laufende Abschreibungen in Höhe von insgesamt 8,6 Mio. € sowie Abgänge im Bereich der Sachanlagen von 4,9 Mio. € gegenüber. Letztere entstanden hauptsächlich im Zusammenhang mit der Beendigung eines Projektes zur Entwicklung und zum Bau eines Gaskraftwerkes in Deutschland (4,6 Mio. €). Bei den Finanzanlagen sind darüber hinaus Abgänge in Höhe von 151,0 Mio. € berücksichtigt, die größtenteils aus der Kapitalrückzahlung der GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin, resultieren (149,8 Mio. €). Des Weiteren haben Zuschreibungen bei den sonstigen Wertpapieren aufgrund der positiven Marktentwicklung das langfristig gebundene Vermögen erhöht (5,5 Mio. €). Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr erstmalig ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen (1,0 Mio. €), welcher sich aus der Überdeckung von Pensionsverpflichtungen ergab.

Die Anlagenintensität (das Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen) hat sich 2014 mit 65 % gegenüber dem Vorjahr (65 %) nicht verändert.

Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 52,6 Mio. € verringert, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist. Insbesondere sind die Forderungen gegen die GDF SUEZ Treasury Management S.C.R.L., Luxemburg, aus dem Cash-Pooling-Vertrag inklusive Festgeldanlagen um -105,0 Mio. € auf 483,6 Mio. € gesunken. Gleichzeitig sind die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die GSES im Zusammenhang mit dem Strom- und Gasverkauf deutlich gestiegen (+ 45,7 Mio. €); während im Vorjahr lediglich die Zahlung für die Liefermonate November und Dezember offen waren, erfolgte im Berichtsjahr die Rechnungslegung für den Monat Oktober erst Mitte Dezember, so dass zum Bilanzstichtag Forderungen für drei Liefermonate bestanden. Darüber hinaus ergab sich aus dem Abschluss eines Vertrages zur Schuldübernahme mit der GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, im Zusammenhang mit der Errichtung des Kohlekraftwerkes in Wilhelmshaven ein Anstieg der kurzfristigen Forderungen im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Mio. €.

Der Anstieg bei den Vorräten betrifft im Wesentlichen preisbedingte Veränderungen bei den CO2 -Zertifikaten.

7. Kapitalstruktur und Finanzlage

31.12.2014 31.12.2013 +/-
T€ % T€ % T€
--- --- --- --- --- ---
Gezeichnetes Kapital 5.436 0 5.436 0 0
Rücklagen 1.136.083 46 1.136.083 44 0
Gewinnvortrag 630.920 26 1.070.028 41 -439.108
Jahresergebnis -22.284 1 -439.109 -17 416.825
Eigenkapital 1.750.155 71 1.772.438 68 -22.283
Langfristige Rückstellungen 231.608 10 200.035 8 31.573
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.870 0 9.508 0 -638
Leistungsbereitstellung (WSW) 46.233 2 49.629 2 -3.396
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 3.077 0 3.726 0 -649
Lang-/Mittelfristiges Fremdkapital 289.788 12 262.898 10 26.890
Kurzfristige Rückstellungen 159.236 7 146.957 6 12.279
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 242.927 10 403.587 16 -160.660
Leistungsbereitstellung (WSW) 3.396 0 3.396 0 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten 9.495 0 12.628 0 -3.133
Rechnungsabgrenzungsposten 177 0 0 0 177
Kurzfristiges Fremdkapital 415.231 17 566.568 22 -151.337
2.455.174 100 2.601.904 100 -146.730

Hinsichtlich der Angaben zur Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals und zu wesentlichen Beteiligungen von Aktionären verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang.

Die Veränderung des lang- und mittelfristigen Fremdkapitals ist im Wesentlichen auf den langfristigen Anteil der im Berichtsjahr angepassten bzw. neu gebildeten Drohverlustrückstellung für zwei Stromlieferverträge in Höhe von 42,9 Mio. € zurückzuführen.

Das kurzfristige Fremdkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um rund 151,3 Mio. € verringert. Dieser Rückgang ist nahezu ausschließlich auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 160,7 Mio. € zurückzuführen und betrifft im Wesentlichen die Zahlung der Verlustübernahme aus dem Jahr 2012 (-137,7 Mio. €) sowie die Rückzahlung eines Darlehens (-9,3 Mio. €) jeweils an die GDF SUEZ Beteiligungs GmbH, Berlin. Darüber hinaus haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Electrabel S.A., Brüssel, Belgien, im Zusammenhang mit einem Optionsgeschäft im Strombereich um 18,3 Mio. € reduziert. Die kurzfristigen Rückstellungen sind dagegen um 12,3 Mio. € gestiegen, was auch hier im Wesentlichen an dem kurzfristigen Anteil der im Berichtsjahr angepassten bzw. neu gebildeten Drohverlustrückstellung für zwei Stromlieferverträge zurückzuführen ist.

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Kreditlinien. Wir gehen davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft über die Einbindung in den GDF SUEZ-Konzern auch zukünftig jederzeit gewährleistet ist.

8. Kapitalflussrechnung

Die Veränderung der Finanzmittel erklärt sich wie folgt:

2014

TEUR
2013

TEUR
Periodenergebnis -22.284 -439.109
Abschreibungen / Zuschreibungen Anlagevermögen 3.104 260.769
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 48.352 208.242
sonst. zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -26.025 -2.350
Gewinn/Verlust aus Abgängen des Anlagevermögens -46 4.986
Zunahme/Abnahme der Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugehörig sind -42.303 -39.881
Zunahme/Abnahme der Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugehörig sind -143.231 -2.199
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -182.433 -9.542
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 495 408
Auszahlung für Investitionen des Sachanlagevermögens -10.928 -5.891
Auszahlung für Investitionen in das immaterielle AV -591 -1.330
Einzahlung aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 151.021 55.302
Auszahlung für Investitionen in das Finanzanlagevermögens -52.510 -91.490
Einzahlung aufgrund von Cashpoolingvereinbarungen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -200
Auszahlung aufgrund von Cashpoolingvereinbarungen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -297 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 87.190 -43.201
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten und Darlehen 0 14.830
Auszahlungen zur Tilgung von Krediten und Darlehen -9.914 -591
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -9.914 14.239
Anfangsbestand Zahlungsmittel 588.420 626.924
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -182.433 -9.542
Cashflow aus Investitionstätigkeit 87.190 -43.201
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -9.914 14.239
Endbestand der Zahlungsmittel 483.263 588.420

Die Ermittlung basiert auf den Vorschriften des DRS 2. Zinsen, Dividenden und Steuern sind in dieser Kapitalflussrechnung dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zugeordnet; in 2014 ist hier insbesondere die Zahlung im Zusammenhang mit der Verlustübernahme einer Tochtergesellschaft in Höhe von 137,7 Mio. € enthalten.

In den Finanzmitteln sind auch kurzfristige Geldanlagen mit einer Laufzeit von weniger als 3 Monaten sowie Forderungen aus dem Cash-Pooling enthalten, welche in der Bilanz unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten sind. An dieser Stelle wurden die Vorjahreswerte angepasst, um die Vergleichbarkeit zum Vorjahr sicherzustellen. Im Jahresabschluss des Vorjahres wurden die Veränderungen aus den kurzfristigen Geldanlagen und dem Cash-Pooling dem CashfFlow aus Investitionstätigkeit zugerechnet.

9. Investitionen/Finanzierung

Die GSED hat im Berichtsjahr insgesamt 64,0 Mio. € investiert. Davon entfallen auf Zugänge im Sachanlagevermögen 10,9 Mio. €, die hauptsächlich im Zusammenhang mit einer größeren Revision im Berichtsjahr im Kraftwerk Farge stehen. Des Weiteren sind in den Zugängen beim Sachanlagevermögen auch Investitionen für die Vorbereitungen der großen Revision im Kraftwerk Zolling sowie einer großen Revision und Kapazitätserweiterung im Kraftwerk Pfreimd in 2015 enthalten.

Die Zugänge bei den Finanzanlagen in Höhe von 52,5 Mio. € beinhalten im Wesentlichen die Zugänge bei der GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, die weitere Einlagen zur Realisierung des Kohlekraftwerkes in Wilhelmshaven betreffen.

Durch die Einbindung der GSED in die GDF SUEZ-Gruppe ist die Finanzierung auch zukünftig gewährleistet.

Wesentliche Investitionsvorhaben für das Jahr 2015 betreffen die Revisionen in den Kraftwerken Pfreimd und Zolling (10,7 Mio. €) sowie weitere Einlagen in die GDF SUEZ Kraftwerke Nord Beteiligungs GmbH, Berlin, im Zusammenhang mit der Realisierung des Kohlekraftwerkes in Wilhelmshaven (11,6 Mio. €). Diese Investitionen werden aus Eigenmitteln finanziert.

10. Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter (Angestellte, Arbeiter und Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt 494 (Vorjahr: 522).

Der Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt eine große Bedeutung zu. Schulungsmaßnahmen werden fortlaufend systematisch und individuell geplant und durchgeführt und durch Inhouse-Lehrgänge begleitet.

Die Sicherheit von Mensch und Umwelt steht bei uns im Mittelpunkt. Als Teil der GDF SUEZ-Gruppe engagieren wir uns aktiv in der Gesellschaft im Rahmen der Corporate Social Ressponsibity, übernehmen soziale Verantwortung und handeln auf Grundlage formulierter Ethikrichtlinien, bei denen die Werte Anspruch, Engagement, Mut und Zusammenhalt im Zentrum stehen.

11. Angaben nach § 6b Abs. 7 EnWG

Die GSED erfüllt die Bedingungen eines vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmens gemäß § 3 Nr. 38 EnWG. Zur Vermeidung von Diskriminierung und Quersubventionierung bestehen deshalb gemäß § 6b Abs. 3 EnWG besondere Anforderungen an die Zuordnung der buchhalterischen Sachverhalte auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche. Da die Gesellschaft lediglich in den Bereichen "Strom", "Gas" und "Sonstige", nicht jedoch in den in § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 6 EnWG genannten Tätigkeitsbereichen tätig ist, sind zwar getrennte Konten zu führen, sie muss jedoch keinen Tätigkeitsabschluss aufstellen und veröffentlichen

C. Nachtragsbericht

Im Juni 2015 haben GSED und Vattenfall als Aktionäre der GASAG Berliner Gaswerke AG (im Folgenden: "GASAG") eine Konsortialvereinbarung unterzeichnet. Darin vereinbaren beide Unternehmen, ihren Einfluss auf die GASAG künftig abgestimmt auszuüben. Auf dieser Basis wollen beide Anteilseigner eine zukunftsorientierte Partnerschaft entwickeln und die Position der GASAG als wesentlichen Akteur auf dem Berliner Energiemarkt nachhaltig stärken. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren und wird mit der Freigabe durch die Europäische Kommission wirksam.

Darüber hinaus wurde in 2015 die Betriebsprüfung für die Jahre 2007-2009 abgeschlossen und eine Einigung mit der Finanzverwaltung erzielt. In diesem Zusammenhang können in 2015 Rückstellungen für Steuerrisiken in Höhe von rund 30,0 Mio. € aufgelöst werden.

Weitere berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres i. S. d. § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB sind nicht eingetreten.

D. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Das Risikomanagement ist für die GSED als Unternehmen der GDF SUEZ-Gruppe verpflichtend integraler Bestandteil der Unternehmensführung.

Zur Messung, Überwachung und Steuerung von Risiken und Chancen nutzen wir eine Vielzahl von Steuerungs- und Kontrollsystemen, die laufend weiterentwickelt werden. Dazu gehört ein konzernweit einheitlicher Planungs-, Budgetierungs-, Berichts- und Controllingprozess zur Information unserer Gesellschafter. Über diese wird die GSED von der Konzernrevision erfasst, die in regelmäßigen Abständen in Deutschland tätig wird.

Zur Risikofrüherkennung erfolgt eine individualisierte Beobachtung der Risikofaktoren durch die Risikoverantwortlichen. Gemäß der vom Vorstand verabschiedeten und für alle Risikoverantwortlichen verbindliche "Richtlinie für das Risikomanagement" besteht eine Meldepflicht an die Geschäftsführung bei allen Faktoren mit wesentlichen Auswirkungen auf den Shareholder Value.

Zusammenfassend bestehen die folgenden Risiken bzw. Chancen, die eine wesentliche Auswirkung auf die GSED haben:

Wesentliche Risikofaktoren im operativen Bereich sind aus unserer Sicht ungeplante Ausfälle unserer Kraftwerksanlagen sowie das Preisniveau für Brennstoffe. Das Risiko ungeplanter Ausfälle unserer Kraftwerksanlagen können wir zwar nicht gänzlich ausschließen, wir versuchen jedoch dieses durch planmäßige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen und Schulung der Mitarbeiter zu minimieren. Darüber hinaus existieren in wirtschaftlich angemessenem Umfang Versicherungen zur Begrenzung negativer wirtschaftlicher Auswirkungen.

Das Risiko steigender Brennstoff- bzw. sinkender Stromgroßhandelspreise sichert die GSED - gemäß einem GDF SUEZ gruppenweit festgelegten rollierenden Hedgingfahrplan - durch Portfolio-Hedge-Geschäfte mit der Electrabel S.A., Brüssel (Belgien), konzernintern ab. Risiken werden kontinuierlich beobachtet, sodass der Sicherungsumfang wesentlichen Änderungen angepasst werden kann. Daher rechnen wir insofern mit keiner unerwarteten wesentlichen negativen oder positiven Beeinflussung des Unternehmenswertes für die kommenden Jahre. Die Werthaltigkeit unseres Erzeugungsportfolios wird regelmäßig getestet, so dass wir die Risiken aus Preisentwicklungen auf die Werthaltigkeit frühzeitig erkennen können.

Aufgrund der kongruenten Beschaffung von Strom und Gas für die Versorgung unserer Kunden sehen wir kein Risiko von Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite. Auch das Mengenrisiko wird als gering eingestuft, da die GSED auf das Portfolio des GDF SUEZ-Konzerns zurückgreift. Neue Produkte für unsere Kunden durchlaufen einen unternehmensweiten Produktentwicklungsprozess, der alle potentiellen Risiken für die GSED identifiziert und entsprechende Maßnahmen zur Begrenzung ergreift.

Im Rahmen unserer Beteiligungen halten wir das Risiko von Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite ebenfalls für gering, da auch hier eine Absicherung durch Hedge-Geschäfte vorgenommen wird. Weiterhin verfolgt unsere Vertriebsgesellschaft GSES den kongruenten Beschaffungsansatz, so dass auch hier kein wesentliches Risiko von zukünftigen Preissteigerungen besteht.

Ausfall- und Kreditrisiken im Rahmen des bestehenden Vertriebsportfolios werden als relevant eingeschätzt und durch Prozesse und Tools zur Bewertung neuer Kunden (bereits vor Vertragsabschluss) und ständiger Überwachung des Portfolios hinsichtlich möglicher Risiken kontrolliert.

Im Zusammenhang mit einem langfristigen Stromliefervertrag in Schweizer Franken bestehen Währungsrisiken; die wir jedoch aufgrund der weitgehenden Absicherung für gering halten.

Im Zusammenhang mit der Errichtung neuer und dem Betrieb der bestehenden Kraftwerkskapazitäten bestehen sowohl Risiken im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch standortspezifische Risiken sowie Risiken, die die zukünftige Entwicklung maßgeblicher wirtschaftlicher Parameter betreffen.

Zur Reduzierung der standortspezifischen Risiken führen wir unter Einbeziehung von Experten der GDF SUEZ-Gruppe sowie von externen Beratern im Vorfeld Standortbewertungen durch. Darüber hinaus werden im Rahmen der Planung die wirtschaftlichen Parameter, die der Investition zugrunde liegen, identifiziert und bewertet. Dabei ist jedoch zu beachten, dass eine exakte Prognose der maßgeblichen Parameter (wie zum Beispiel die Entwicklung von Preisen für die Einsatzstoffe, CO2 und den Stromabsatz) über die lange Nutzungsdauer eines Kraftwerks nicht möglich ist, die Entwicklung der langfristigen Rentabilität beinhaltet somit Risiken und in gleichem Maße auch Chancen.

Dies, in Verbindung mit dem Umstand, dass auch im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen (u. a. Netzanschlussverordnung, Ausstattung von Neuanlagen mit CO2 -Zertifikaten) und der Entwicklung des Markdesigns (insb. die Gestaltung möglicher Kapazitätsmärkte) erhebliche Unsicherheit besteht, führt dazu, dass die künftige Wirtschaftlichkeit und langfristige Rentabilität von Kraftwerksinvestitionen risikobehaftet bleibt, gleiches gilt für den Betrieb der bestehenden Kraftwerke. Gleichzeitig bieten neue rechtliche Rahmenbedingungen auch Chancen für die zusätzliche bzw. erweiterte Vermarktung der Kraftwerkskapazitäten.

Hinsichtlich des Projektgeschäfts besteht die Gefahr von Fehlinformationen durch den Verkäufer sowie die natürliche Unsicherheit bei der Bestimmung von Unternehmenswerten. Wir versuchen, die hieraus erwachsenden Risiken durch die Einbeziehung von Experten der Gruppe sowie von externen Beratern im Vorfeld zu minimieren.

Risiken der Datenverarbeitung werden durch technische und organisatorische Maßnahmen begrenzt. Dazu gehören zum Beispiel die redundante Auslegung von Hardware, Spiegelung von Systemen und Datenbanken sowie die regelmäßige organisierte Datensicherung für die Aufrechterhaltung des IT-Betriebes nach einem eventuellen Notfall.

Die genannten Risiken sind aufgrund des implementierten Risikomanagementsystems unter Kontrolle bzw. beherrschbar und haben keinen den Bestand der GSED gefährdenden Einfluss auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage.

Chancen bestehen insbesondere im Bereich der Stadtwerke-Kooperationen und erneuerbare Energien.

E. Prognosebericht

Für das Jahr 2015 verfolgen wir insbesondere die folgenden Ziele:

Endgültige Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks in Wilhelmshaven;
Verstärkung der Kapazitäten zur Entwicklung von On-Shore Windprojekten sowie Prüfung und Entwicklung weiterer On-Shore-Windprojekte in Kooperation mit den Stadtwerkepartnern;
Durchführung der Revision und Kapazitätserweiterung des Kraftwerks Pfreimd;
Durchführung Revision des Kohle-Blocks des Kraftwerks Zolling;
Weitere Entwicklung und organisches Wachstum der "Business Sales" Vertriebsaktivitäten;
Optimierung der Kostenstruktur und weitere Vereinheitlichung der Organisationsstruktur und -prozesse im Rahmen des "FIT GSED 2016" Projekts, sowie Optimierung der strategischen Kooperationen (insb. Gesellschafterstruktur GASAG);
Entwicklung und Implementierung von Pilot-Projekten für neue potentielle Aktivitäten: bundesweiter Vertrieb von Energie an private Kunden ("Emil Energie"), "Demand Side Management" und andere Energiedienstleistungs-Angebote für Industrie-Kunden, und Photovoltaik Angebote an Großkunden.

Analog zu der schwierigen allgemeinen Wirtschaftslage bleiben die Zukunftsaussichten unsicher und wir gehen weiterhin von einer differenzierten Entwicklung aus. Wachstumsperspektiven in den Bereichen konventionelle Erzeugung und Großkundenvertrieb sind als eher schwierig einzuschätzen, während die Perspektiven im Bereich der Stadtwerke-Kooperationen und erneuerbare Energien als eher günstig einzuschätzen sind. Vor diesem Hintergrund werden wir unser Geschäft in Deutschland weiter ausbauen, kurz- und mittelfristig mit Fokus auf On-Shore-Windenergie und Stadtwerke-Kooperationen.

Aufgrund des weiterhin schwierigen Marktumfeldes im Energiesektor und der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Gestaltung der Energiewende in Deutschland und Europa rechnen wir für 2015 mit Umsatzerlösen auf dem Niveau des Jahres 2014. Die Rohmarge sollte in 2015 im Vergleich zum Berichtsjahr weitestgehend stabil bleiben. Darüber hinaus erwarten wir in 2015 wieder ein negatives EBIT, einmalig belastet durch die Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstruktur im Rahmen des "FIT GSED 2016" Projekts.

Für das Beteiligungsergebnis erwarten wir auch in 2015 einen positiven Beitrag, der erwartungsgemäß wieder das Niveau des Jahres 2013 erreichen sollte (ca. 37 Mio. €).

F. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Die GSED hat gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Abhängigkeitsbericht aufzustellen. Der Vorstand hat die folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Die GDF SUEZ Energie Deutschland AG hat nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und dadurch, dass eine Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, keinen Nachteil erlitten bzw. einen angemessenen Ausgleich erhalten."

Berlin, 3. September 2015

GDF SUEZ Energie Deutschland AG

Der Vorstand

von Scholz

Stephan

Langner

Goetz

Broos

Die ordentliche Hauptversammlung der GDF SUEZ Energie Deutschland AG, Berlin, vom 10. Dezember 2015 hat beschlossen, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 608.636.203,61 EUR in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Berlin, 10. Dezember 2015

GDF SUEZ Energie Deutschland AG

Bericht des Aufsichtsrates vom 10. Dezember 2015

Der Aufsichtsrat hat sich während des Berichtszeitraums 2014 in vier Sitzungen am 21. Februar 2014, 6. Juni 2014, 25. September 2014 und 18. Dezember 2014 sowie durch weitere schriftliche und mündliche Berichte des Vorstandes und Beschlussfassungen im schriftlichen Umlaufverfahren von der Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt und wurde über Maßnahmen von wesentlicher und grundsätzlicher Bedeutung unterrichtet.

Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen hat der Vorstand in regelmäßigen Kontakten und im Bedarfsfall mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden wichtige unternehmenspolitische Entscheidungen eingehend beraten.

Maßnahmen des Vorstands, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften, wurden zugestimmt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berlin, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Aufsichtsrat hat von dem Ergebnis der Prüfung zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat selbst vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes sind Einwendungen nicht zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat mit Beschluss vom 24. September 2015 den Jahresabschluss 2014 gebilligt; er ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit.

Berlin, den 10. Dezember 2015

Der Aufsichtsrat

Alain Janssens, Aufsichtsratsvorsitzender

G. Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss, dem Lagebericht und zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GDF SUEZ Energie Deutschland AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung des Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt."

Berlin, 9. September 2015

**Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Diederichs, Wirtschaftsprüfer

Bährens, Wirtschaftsprüfer