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elexxion AG Annual Report 2015

Sep 29, 2016

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Annual Report

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elexxion AG

Singen

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3 Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

der folgende Bericht des Aufsichtsrats informiert Sie über dessen Tätigkeit im Geschäftsjahr 2015 und das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses 2015 der elexxion AG.

Der Aufsichtsrat der elexxion AG hat sich im Geschäftsjahr 2015 intensiv mit der Lage und Entwicklung der Gesellschaft befasst. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand im Berichtsjahr umfassend beraten und sämtliche Aufgaben wahrgenommen, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegen. Ferner hat der Aufsichtsrat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Maßnahmen der Geschäftsführung- und Entwicklung eng begleitet und überwacht. In alle Entscheidungen, die für die elexxion AG von grundlegender und strategischer Bedeutung waren oder in welche der Aufsichtsrat kraft Gesetzes oder Satzung einzubeziehen war, wurden wir unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Grundlage hierfür waren schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands an den Aufsichtsrat. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle wichtigen Fragen zur laufenden Geschäftsentwicklung, zur Ertrags- und Finanzlage, zur Unternehmensplanung, zur strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens sowie über veränderte Risikolagen. Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Lage und Entwicklung der elexxion AG wurden stets zeitgerecht besprochen. Alle Maßnahmen des Vorstands, welche der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen, wurden geprüft, beraten und entschieden. Die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat war von großem Vertrauen geprägt.

Grundlagen der Arbeit im Geschäftsjahr 2015 waren die Sitzungen des Aufsichtsrats sowie mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands. Nach eingehender Prüfung und Beratung hat der Aufsichtsrat zu den Berichten und den Beschlussvorschlägen des Vorstands, soweit dies nach Gesetz und Satzung erforderlich war, sein Votum abgegeben. In einzelnen Fällen hat der Aufsichtsrat außerhalb von Sitzungen Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst.

Der Aufsichtsratsvorsitzende pflegte über die ordentlichen Sitzungen hinaus regelmäßig Kontakt mit dem Vorstand und informierte sich über die aktuelle Geschäftslage sowie wichtige Ereignisse.

Besetzung des Aufsichtsrats

Satzungsgemäß gehören dem Aufsichtsrat der elexxion AG drei Mitglieder an. Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2015 aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Dr. Oswald Gasser, Vorsitzender
Dr. Jürgen Eberlein, stellvertretender Vorsitzender
Philip Hjelmer

Aufsichtsratssitzungen und Themenschwerpunkte

Im Geschäftsjahr 2015 hielt das Aufsichtsratsgremium insgesamt 4 Sitzungen ab, die am 15. April, am 25. Juni, am 20. August und am 17. Dezember 2015 stattfanden. Es nahmen jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder an den Sitzungen teil.

Der Aufsichtsrat beriet umfassend über alle Gegenstände der strategischen Ausrichtung der elexxion AG. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuelle Geschäftssituation der Gesellschaft im In- und Ausland sowie die operative und strategische Unternehmensplanung. Des Weiteren wurden im Berichtsjahr der Entwicklungsstand der neuen Produkte, insbesondere des delos® 3.0 sowie die Einführung der Anti-Schnarch-Therapie Snore3 erörtert. Zudem gab der Vorstand dem Aufsichtsrat einen detaillierten Rückblick zur erfolgreichen Teilnahme der elexxion AG an der 36. Internationalen Dental-Schau 2015 (IDS) in Köln. Ein wichtiges Thema im Berichtsjahr war auch der Umzug der Gesellschaft in die neue Betriebsstätte nach Singen. Weitere Schwerpunkte der Arbeit des Aufsichtsrats waren die Planungen für die Jahre 2015 bis 2016, die ordentliche Hauptversammlung sowie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat während der Dauer des gesamten Berichtsjahres regelmäßig über die Umsatz- und Ertragslage sowie über das Risikomanagement der elexxion AG. Sofern Abweichungen zu früheren Planungen und Prognosen auftraten, wurden diese dem Aufsichtsrat ausführlich erläutert.

Prüfung des Jahresabschlusses

Die Wirtschaftsrevision Süd GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2015 nebst Lagebericht geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat die Abschlussunterlagen und Prüfungsberichte der Abschlussprüfer rechtzeitig erhalten und in der Bilanzaufsichtsratssitzung am 23. Juni 2016 ausführlich erörtert. Die Abschlussprüfer haben dem Aufsichtsrat über wesentliche Ergebnisse detailliert und persönlich berichtet und standen dem Gremium persönlich für Fragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2015 der Gesellschaft im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen selbst geprüft. Der Aufsichtsrat hat den Ergebnissen der Abschlussprüfung zugestimmt und nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat dementsprechend am 23. Juni 2016 den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 gebilligt. Der Jahresabschluss der elexxion AG ist damit gemäß § 172 Satz 1 AktG festgestellt.

Schlusswort

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der elexxion AG seinen Dank für ihren erneut hohen Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr aus. Den Aktionärinnen und Aktionären dankt der Aufsichtsrat für das Interesse an unserer Gesellschaft und für das entgegengebrachte Vertrauen.

Dr. Oswald Gasser

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Singen, im Juni 2016

5 Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens Allgemein

elexxion als fortschrittliches deutsches Medizintechnikunternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, in Zukunft mit dem kombinierten Leistungsangebot von Lasertechnik, Verbrauchsmaterial und speziellen Behandlungsformen, wie z. B. die Anti-Schnarch-Therapie und Depigmentierung, der präferierte Partner für unsere Kunden zu sein. Kunden zeigen grundsätzlich mehr Bereitschaft, in Dental-Laser-Systeme zu investieren, wenn das Portfolio der Lasergeräte um innovative Behandlungstherapien ergänzt wird. Daher ist es eine wesentliche Aufgabe der elexxion, kontinuierlich neue Behandlungstherapien unter Anwendung der Lasergeräte zu entwickeln.

Dentale Laser-Systeme

elexxion verfügt über ein leistungsstarkes Sortiment an Laser-Systemen:

• claros pico mit kostenlosem eLearning-Tool

Ein Dental-Laser mit 5 Watt Pulsleistung, der Mobilität und Professionalität vereinigt (netzunabhängig einsetzbar, 25 Softlaserindikationen)

• claros nano mit kostenlosem eLearning-Tool

Ein praxisgerechter Diodenlaser der Kompaktklasse -Hohe 15 Watt Pulsleistung, dadurch effektive Ergebnisse in den einzelnen chirurgischen Anwendungen und eine schmerzarme, beschleunigte Heilung

• claros pico lite mit perio green®

Ein Soft-Therapie-Laser (300 mW), zusammen mit perio green®, einem photothermischen Wirkstoff (PTT) zur Behandlung von Parodontitis, ein ideales Duo zur PA und PI Therapie

• claros® 50 mit Touchscreen- Monitor

Therapie-Vielfalt trifft Leistung - Durch Applikationsleistungen von bis zu 50W Erreichen von hohen Schnittgeschwindigkeiten, Variable Pulsrate bis zu 20.000 Hz Geringe Eindringtiefe, gewebeschonend - Eignung für spezifische Indikation, z.B. Depigmentierung (Aufhellung) von dunklem Zahnfleisch -Neu: Einsatz in der Anti-Schnarch-Therapie (Snore3) in Verbindung mit Einsatz von Green Cards

• delos® mit Floating Arm-Technology

Er:YAG- und Diodenlaser in zeitgemäßer Symbiose, schnell und plausibel in der Bedienung - Stressfreies und ergonomisches Arbeiten - Mehr als 40 vorgespeicherte Indikationen - Unterstützung bei der Abrechnung durch integrierten Honorarrechner

Markt National

Etwa 40.000 bis 45.000 Zahnärzte in Deutschland haben noch keinen Laser in ihren Praxen. elexxion stützt sich inzwischen nicht mehr allein auf den Handel, sondern verkauft direkt an die Endkunden und bietet dem Anwender zudem eine umfassende Beratungs- und Servicekompetenz an. Die Margen konnten durch diese strategische Ausrichtung deutlich verbessert werden. Mit Start der Einführung des Snore3-Verfahrens (Anti-Schnarch-Therapie) im letzten Quartal 2015 und der Umrüstung von claros Kundengeräten für den Einsatz von Snore3 zeichnet sich ein positiver Trend im Umsatzanteil national ab.

Von Pluradent, einem der führenden Dentalfachhändler, wurden nach Abverkauf der Lagerbestände erstmals im Jahr 2015 wieder Lasergeräte (claros nano) bestellt.

Durch die Teilnahme an der Messe IDS 2015 (Internationale Dentalschau) ergaben sich zusätzlich Kontakte zu potenziellen Neukunden, die nachhaltig bearbeitet werden.

Märkte International

Im Fokus der Vertriebsaktivitäten bleiben unverändert die internationalen Märkte mit Schwerpunkten auf dem Nahen und Mittleren Osten und vor allem auf Asien. elexxion arbeitet mit zuverlässigen und vertrauenswürdigen Handelspartnern zusammen. Die eingerichteten EASC (elexxion akkreditiertes Service Center) in Hongkong, USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten bieten den Kunden direkt vor Ort eine schnelle Auftragsabwicklung von Serviceaufträgen. Für das Geschäftsjahr 2016 ist geplant, das Serviceangebot durch den Aufbau eines weiteren EASC in Japan auszubauen.

Fehlende Registrierungen und Zulassungen bremsen die Verkaufsaktivitäten auf dem asiatischen Markt. Bedauerlicherweise kann elexxion den Registrierungsprozess nicht weiter beschleunigen, da die Erteilung der Zulassungen von den jeweiligen Behörden der einzelnen Länder abhängig ist.

Den US-Markt hat elexxion seit Ende 2013 reaktiviert, nachdem der Vertrag mit dem dortigen Großhändler beendet war. Unterstützung bieten das in 2014 eingerichtete EASC und neue namhafte Referenten. Der US-Markt ist durch die starke Präsenz des Mitbewerbers Biolase von Deutschland aus schwer zu durchdringen. Umsätze werden sich aufgrund dessen nur langsam entwickeln.

Die auf der IDS 2015 gewonnenen Neukontakte führten bereits zu Aufträgen, wie beispielsweise mit Händlern in Ägypten und Südafrika. Insbesondere in Ägypten hat elexxion die Erfahrung gemacht, dass es zusätzlicher Dokumentationen bedarf, zum Beispiel durch erforderliche Registrierungen. Daher kommt es gegenwärtig nur zu schleppenden Auftragseingängen.

Standort

Zum 1. Juni 2015 ist die elexxion AG von Radolfzell an ihren neuen Standort nach Singen am Hohentwiel gezogen. Der bisherige Mietvertrag wurde nicht verlängert. elexxion musste einen neuen Standort suchen und hat ein gutes und passendes Angebot in Singen gefunden.

2. Forschung und Entwicklung

Das Ziel der elexxion bleibt unverändert, die Behandlungsqualität für Patienten weiter zu erhöhen und gleichzeitig die Kosteneffizienz des Arztes zu verbessern.

Im Mittelpunkt steht nicht nur die Weiterentwicklung der elexxion-Lasertechnologie, sondern auch die Entwicklung von neuen Therapieformen. Im Fokus ist hier insbesondere, die neu entwickelte Anti-Schnarch-Therapie Snore3 zur Marktreife zu führen. Das Angebot an die Kunden umfasst die Aufrüstung bereits bestehender Geräte oder den Erwerb eines Neugeräts claros® bzw. delos® mit einer integrierten Snore3-Software sowie einer dazugehörigen Karte, die für die Behandlung von vier Patienten geeignet ist und nachbestellt werden kann.

Mit unserem claros® 50 hat elexxion bereits ein Gerät im Sortiment, mit dessen hoher Leistung und Pulsierung einzigartige Behandlungen vorgenommen werden können, zum Beispiel die Depigmentierung (Aufhellung des Zahnfleisches) und die Anti-Schnarch-Therapie. Dieses Gerät wird technisch und medizinisch optimiert. Das Gerät soll zu einem "schmerzfreien Laser" weiterentwickelt und zur nächsten IDS im Frühjahr 2017 präsentiert werden.

Die Weiterentwicklung des delos® zu einem leistungsstarken und zuverlässigen Gerät mit mehr Sicherheit in der Anwendung hat sich enorm verzögert. Es kam zu mehreren Entwicklungsschleifen insbesondere für den Laserkopf und das Handstück. Ein erster Prototyp steht zum Ende des 1. Halbjahres 2016 zur Verfügung.

Weitere Produktanpassungen konzentrieren sich auf marktspezifische Einsatzbedingungen, z.B. neue Handstücke, neue Therapiearten, sicherheitsrelevante Änderungen, zeitgemäße Bedienoptionen für unsere Lasergeräte (Touchpanel) aber auch verbesserte Materialien zur Vermeidung von Beanstandungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Weltwirtschaft

Die Entwicklung der globalen Konjunktur verlief auch 2015 gedämpft. Während sich die Erholung in den Industrienationen auf moderatem Niveau fortsetzte, verzeichneten die Schwellen- und Entwicklungsländer im fünften Jahr in Folge einen Rückgang der Wirtschaftsleistung. In der Eurozone stabilisierten sich die Zuwachsraten. Besonders robust zeigte sich die Erholung in den USA. Der erwartete Rückgang der wirtschaftlichen Entwicklung in China fand hingegen schneller statt als angenommen. So griffen Sorgen über das zukünftige Wirtschaftswachstum der chinesischen Volkswirtschaft durch schwächeren Handel, niedrigere Rohstoffpreise und die gestiegene Volatilität an den Finanzmärkten auf andere Länder über. Die Volatilität war zudem von den Verhandlungen um den Schuldenstand Griechenlands und dem starken Rückgang an den chinesischen Aktienmärkten geprägt. Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2015 mit 3,1 Prozent langsamer gewachsen als der Internationale Währungsfonds (IWF) zu Jahresbeginn mit 3,5 Prozent erwartet hatte. Nicht nur aufgrund der Entwicklungen in China zeigten sich Produktion und Handel weltweit schwach, sondern auch aufgrund global geringerer Nachfrage und Investitionstätigkeit insbesondere in der Rohstoffindustrie. Darüber hinaus belastete der deutliche Rückgang der Einfuhren in einer Vielzahl von Schwellen- und Entwicklungsländern den Welthandel. Die gesunkenen Rohstoffpreise, wie für Öl und Metall, wirkten sich negativ auf die Konjunktur Rohstoff exportierender Nationen aus. So verzeichneten u. a. Russland und Brasilien ein negatives Wirtschaftswachstum. Auch für das laufende Jahr korrigierte der IWF seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft nach unten. Damit soll das Wachstum nur noch 3,2 Prozent betragen, statt der zu Jahresbeginn prognostizierten 3,4 Prozent.

Eurozone

Für die Eurozone errechneten die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds einen Zuwachs von 1,6 Prozent im vergangenen Jahr. Die moderaten Zuwachsraten im Euroraum stabilisieren sich damit weiter. Aufgrund getroffener Vereinbarungen eines Finanzierungsprogramms für Griechenland reduzierten sich die systemischen Risiken weiter und der Einfluss auf die Volatilität an den Finanzmärkten blieb begrenzt. Für 2016 wird ein Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent erwartet. Die Inflation im gemeinsamen Währungsraum belief sich 2015 durchschnittlich auf 0 Prozent. Für 2016 rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem Anstieg der Inflation auf 0,4 Prozent unterstützt durch das Währungsprogramm der Europäischen Zentralbank.

Deutschland

In Deutschland stieg die Wirtschaftsleistung 2015 um 1,5 Prozent nach zuvor erwarteten 1,7 Prozent und war damit dennoch durch ein solides und stetiges Wachstum gekennzeichnet. Vor allem der hohe private Konsum und staatliche Ausgaben haben die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr angeschoben. Die Exporte deutscher Unternehmen ins Ausland entwickelten sich ebenfalls positiv. Entscheidend für die Kauflust der Verbraucher waren neben der Situation auf dem Arbeitsmarkt, die Entlastung durch die Energiepreise und die niedrigen Zinsen. Die Inflationsrate verringerte sich 2015 auf nur noch 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

2. Branchenentwicklung

Nach dem Wachstumskurs der deutschen Dentalindustrie im Jahr 2014 mit einem Gesamtumsatz von mehr als 4,6 Milliarden Euro im In- und Ausland erwartete der Verband der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) auch im abgelaufenen Jahr eine positive Entwicklung. 53 Prozent der Unternehmen der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) rechneten im Inlandsgeschäft mit steigenden Umsätzen. 45 Prozent der Unternehmen rechneten mit Umsätzen auf dem Vorjahresniveau und nur zwei Prozent sahen Rückgänge auf sich zukommen. Erfreulich war, dass die Erwartungen für das Exportgeschäft 2015 nach wie vor sehr positiv waren. 67 Prozent der Mitglieder des VDDI erwarteten anziehende Auslandsverkäufe, knapp ein Drittel ging immerhin von einem stabilen Geschäftsverlauf aus. Ergebnisse für das Gesamtjahr 2015 sowie zum Ausblick für das Jahr 2016 lagen elexxion zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts nicht vor. Die Veröffentlichung ist zur Mitgliederversammlung des Verbands der Deutschen Dental-Industrie vorgesehen, die zeitgleich mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts der elexxion AG stattfindet. Die Darstellung der Branchenentwicklung für 2015 und der Ausblick für das Jahr 2016 erfolgt mit Veröffentlichung des Berichts zum ersten Halbjahr 2016.

Auf eine stabile Entwicklung der Branche deutete auch die Internationale Dental-Schau (IDS) im März 2015 hin. Laut der Köln Messe GmbH verzeichnet die weltgrößte Messe für Zahnmedizin und Zahntechnik ein überdurchschnittliches Wachstum. Die Zahl der teilnehmenden Unternehmen legte um rund 7 Prozent im Vergleich zur IDS 2013 zu. Die IDS glänzte somit im Jahr 2015 erneut durch starkes Wachstum und erreichte neue Bestmarken in allen Messekennzahlen. Nach dem Rekordjahr erwarten die Organisatoren ein vergleichbares Interesse an der Internationalen Dental-Schau 2017.

Auf eine robuste Entwicklung weisen auch die demografischen Entwicklungen alternder Bevölkerungen in den Industrienationen sowie wachsender Bevölkerungen in den Schwellen- und Entwicklungsländern hin, die zu einer steigenden Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen wie Zahnbehandlungen und Zahnersatzleistungen führen. Die Wohlstandsmehrung in zahlreichen Wachstumsregionen führen nach der Unternehmensberatung Deloitte zu weiterem Marktpotenzial im Bereich der Medizintechnologie, zu der auch die Dentalindustrie gehört. Investitionen in die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen sowie des technologischen Fortschritts werden den Markt für Dentalprodukte auch in den kommenden Jahren wesentlich vorantreiben.

3. Geschäftsverlauf

Umsatzentwicklung insgesamt

Die elexxion erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.817. Die Umsätze liegen damit rund 6,0 Prozent über dem Vorjahresniveau (2014: TEUR 1.715). Die geplanten Umsatzziele für das Berichtsjahr 2015 konnten auf Grund diverser Einflüsse nicht erreicht werden.

In einer Pressemitteilung vom 18. September 2015 haben wir bereits darauf hingewiesen, dass der geplante Umsatz 2015 nicht realisiert werden kann, da ein erwarteter Großauftrag aus dem arabischen Raum in Höhe von ca. TEUR 400 nicht erteilt wurde. Zudem kam es zu deutlichen Umsatzrückgängen im Bereich der Verbrauchsmaterialien und Reparaturen.

Umsatzentwicklung National

Der Umsatz im Inland erhöhte sich im Berichtszeitraum um 22,7 Prozent auf TEUR 718 und liegt damit um TEUR 133 über dem Vorjahresniveau (2014: TEUR 585). Begünstigt ist die positive Entwicklung neben dem Messeauftritt auf der IDS auf wieder generierbare Umsatzerlöse durch Pluradent, einem unserer Vertriebspartner in Deutschland, und der Markteinführung von Snore3 im 4. Quartal 2015.

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr durch Direktverkäufe und durch die erfolgte Markteinführung von Snore3 einen Zuwachs der Inlandsumsätze.

Umsatzentwicklung International

Der Umsatz im Ausland reduzierte sich im Geschäftsjahr 2015 um 2,7 Prozent auf TEUR 1.099 und liegt damit um TEUR 31 unter dem Vorjahresniveau (2014: TEUR 1.130).

Im ersten Halbjahr 2015 konnten wir Im Nahen und Mittleren Osten noch an die deutlichen Umsatzzuwächse des Jahres 2014 anknüpfen. Der Trend ließ sich im 2. Halbjahr nicht fortsetzen, da die Regierung Saudi-Arabiens aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Situation das Budget für das Ministry of Health gekürzt hat. Verstärkte Vertriebsaktivitäten in anderen Emiraten und arabischen Staaten konnten den fehlenden Umsatz nicht kompensieren. Bis zum 31. Dezember 2015 war es nicht möglich, die Umsatzpotenziale auf dem asiatischen Markt auszuschöpfen, da uns für die wesentlichen Märkte im asiatischen Raum noch immer keine Registrierungen vorliegen.

Die Reaktivierung des US-Marktes wird aufgrund des starken Wettbewerbs und unserer fehlenden Manpower noch Zeit in Anspruch nehmen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden nur unwesentliche Umsätze in den USA erzielt.

In 2015 wurden Neukunden in Südafrika und Serbien gewonnen. Erste Umsätze bestätigen den Plan, den Vertrieb in beiden Ländern weiter auszubauen.

Entwicklung der Kosten

Die Materialaufwandsquote gemessen an der Gesamtleistung reduzierte sich im Geschäftsjahr 2015 auf 37,4 Prozent (2014: 38,7 Prozent). Der Rückgang der Materialeinsatzquote bei reduzierten Beschaffungsmengen ist im Wesentlichen auf geringfügig bessere Einkaufspreise und auf wertanalytische Maßnahmen im Bereich der Rohteile zurückzuführen. Auf Grund der geringen Umsatzerlöse haben sich die Beschaffungs-Losgrößen reduziert. Diese Mengenreduzierung erschwerte die Preisverhandlungen mit bestehenden Lieferanten, und Preissenkungen ließen sich teilweise nur durch Lieferantenwechsel erzielen. Allerdings erfordert der Übergang auf neue Lieferanten für kritische Bauteile pro Komponente eine Neuzertifizierung. Dieser Prozess ist mit hohen Kosten verbunden, die sich mittelfristig auch über einen günstigeren Einkaufspreis nicht amortisieren lassen. Auf Grund des geringen Beschaffungsvolumens waren potenzielle neue Lieferanten nicht von einer Beteiligung an den Kosten für Neuzertifizierungen zu überzeugen.

Der Personalaufwand reduzierte sich im Berichtszeitraum um 3,2 Prozent auf TEUR 521 (2014: TEUR 538). Dies ist im Wesentlichen auf Personalfluktuation (eine Person) zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Berichtszeitraum bei TEUR 1.135 (2014: 1.119). Ergebnisbelastend wirkte sich vor allem der nicht geplante Umzug an den neuen Standort Singen mit ca. TEUR 36 aus.

Der Jahresfehlbetrag reduzierte sich im Berichtsjahr um TEUR 73 auf TEUR 666 (2014: 739).

4. Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Die elexxion erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.817 und liegt damit TEUR 102 über dem Vorjahresniveau (2014: TEUR 1.715). Die Umsätze des Geschäftsjahres wurden zu 39 Prozent (2014: 34 Prozent) im Inland und zu 61 Prozent (2014: 66 Prozent) im Ausland generiert.

Zum 31. Dezember 2015 deckten wir etwa 26 Prozent unseres Umsatzes mit dem Verkauf von Verbrauchsmaterialien sowie Reparaturen ab (2014: 23 Prozent).

Die aktivierten Eigenleistungen haben sich im Vergleich zur Vorjahresperiode auf TEUR 9 verringert (2014: TEUR 56). Bei den aktivierten Eigenleistungen handelt es sich um Leihgeräte für unsere Kunden bzw. Leihgeräte für unsere Zulassungen oder Registrierungen im Ausland. Der Bestandsabbau der unfertigen und fertigen Erzeugnisse über TEUR 43 (2014: TEUR 49) sorgte für eine Abnahme der Gesamtleistung. Die Gesamtleistung lag im Berichtszeitraum mit TEUR 1.783 aber dennoch über dem des Geschäftsjahres 2014 mit TEUR 1.722.

Der Schwerpunkt unseres Kostenmanagements lag auf der Verbesserung unserer Einkaufspreise für die Rohteile unserer Dental-Laser durch Verhandlungen und ggf. Lieferantenwechsel für nicht kritische Bauteile. Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf TEUR 667 (2014: TEUR 666). Die Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung reduzierte sich von 38,7 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 37,4 Prozent im Berichtszeitraum.

Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte elexxion 9 Mitarbeiter inklusive Vorstand (2014: 10 Mitarbeiter inklusive Vorstand). Der Personalaufwand lag im Geschäftsjahr 2015 bei TEUR 521 gegenüber TEUR 538 im Geschäftsjahr 2014. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung betrug in der Berichtsperiode 29,2 Prozent (2014: 31,2 Prozent).

Die Abschreibungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf TEUR 31 (2014: TEUR 40).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen in der Berichtsperiode TEUR 1.135 im Vergleich zu TEUR 1.119 im Geschäftsjahr 2014.

Der Jahresfehlbetrag konnte im Berichtszeitraum von TEUR 739 um TEUR 73 auf TEUR 666 gesenkt werden.

b) Finanzlage

Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Bilanzstichtag zwar um TEUR 59 auf TEUR 131 (2014: TEUR 72), jedoch ist die Finanzlage der elexxion nach wie vor unbefriedigend.

Die im Geschäftsjahr 2015 anhaltende Verlustsituation erforderte einen zusätzlichen Liquiditätsbedarf. Zur Deckung dieses zusätzlichen Liquiditätsbedarfs wurden der elexxion seitens des Hauptinvestors weitere Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 493 gewährt. Zum 31. Dezember 2015 beläuft sich die Summe der durch den Hauptinvestor gewährten Darlehen auf insgesamt TEUR 2.543. Sämtliche Darlehen und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 315 für die Darlehen des Hauptinvestors sind mit einem Rangrücktritt versehen.

Ohne diese weiteren Darlehen wäre die elexxion gezwungen gewesen, Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit zu stellen.

Bankkredite konnten im vergangenen Geschäftsjahr und können im laufenden Geschäftsjahr aufgrund der derzeitigen Ertragssituation nicht in Anspruch genommen werden.

Die Liquidität der elexxion wird mit Hilfe eines Finanzstatus, in welchem die verfügbaren liquiden Finanzmittel sowie die fälligen Verbindlichkeiten fortlaufend gegenübergestellt werden, überwacht. Hohe Priorität hat die Vereinnahmung der Kundenforderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele.

c) Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2015 betrug das Eigenkapital der elexxion AG minus TEUR 1.816 (2014: minus TEUR 1.150). Aufgrund erklärter Rangrücktritte für die Darlehen des Hauptinvestors in Höhe von TEUR 2.543 und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 315 liegt derzeit keine Überschuldung der elexxion vor. Durch den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 1.816 ergibt sich eine negative Eigenkapitalquote.

Die letzte Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital erfolgte im Juli 2013. Mit Beschluss vom 9. Juli 2013 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital beschlossen. Im Zuge dieser Kapitalerhöhung wurde das Grundkapital der elexxion AG um EUR 817.920,00 auf EUR 8.997.123,00 erhöht. Die Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister erfolgte am 23. Juli 2013.

Die Ermächtigung des Vorstandes durch Beschluss der Hauptversammlung vom 17. Juni 2010, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 3.000.000,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010), betrug nach teilweiser Ausschöpfung in den Jahren 2011, 2012 und 2013 noch EUR 8.522,00. Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 20. August 2015 wurde diese Ermächtigung aufgrund des zeitlichen Ablaufs gestrichen.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Juni 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der elexxion AG in der Zeit bis zum 28. Juni 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmalig um bis zu weitere EUR 900.000,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlage, durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden, Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2011).

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 23. August 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der elexxion AG in der Zeit bis zum 22. August 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 2.360.000,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlage, durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden, Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2012).

Zum 31. Dezember 2015 weist die elexxion AG eine Bilanzsumme von TEUR 3.143 aus (2014: TEUR 2.594).

Im Bereich der Vorräte erhöhten sich die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf TEUR 409 (2014: TEUR 376). Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden um TEUR 43 auf TEUR 417 verringert (2014: TEUR 460).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich stichtagbezogen auf TEUR 141 (2014: TEUR 265). Der hohe Stand des Vorjahres war einem verspäteten Zahlungseingang eines Großkunden im Mittleren Osten in Höhe von TEUR 113 geschuldet. Der Zahlungseingang erfolgte im Januar 2015.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 131 gegenüber TEUR 72 zum 31. Dezember 2014. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf ein weiteres Darlehen des Hauptinvestors über TEUR 250 im 4. Quartal 2015 zurückzuführen.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag erhöhte sich in der Berichtsperiode auf TEUR 1.816 (2014: TEUR 1.150).

Die sonstigen Rückstellungen beliefen sich zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 118 (2014: TEUR 104). Diese wurden im Wesentlichen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 25, für Handelsvertreterprovisionen in Höhe von TEUR 19, für Garantie- und Gewährleistungen in Höhe von TEUR 18 sowie für Verpflichtungen aus Altkontrakten in Höhe von TEUR 11 gebildet.

Die gesamten Verbindlichkeiten der elexxion AG betragen zum 31. Dezember 2015 TEUR 3.025 (2014: TEUR 2.490). Die wesentliche Verbindlichkeit besteht gegenüber dem Hauptinvestor. Diese erhöhte sich aufgrund weiterer gewährter Darlehen in Höhe von TEUR 493 sowie Zinsen zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 2.858 (2014: TEUR 2.226).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten stichtagbezogen hingegen auf TEUR 140 (2014: TEUR 237) gesenkt werden. Fällige Verbindlichkeiten waren zum Stichtag im Wesentlichen beglichen.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und die Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen heran.

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter einschließlich des Vorstands belief sich im Geschäftsjahr auf 9 (2014: 10). Bei einem Gesamtumsatz von TEUR 1.817 betrug der Umsatz pro Mitarbeiter im Berichtszeitraum TEUR 202 (2014: TEUR 172) und ist damit um TEUR 30 pro Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

Sowohl das Mahnwesen als auch die Einhaltung von gewährten Zahlungszielen werden permanent überwacht. Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich per Ende Dezember 2015. Im Berichtszeitraum wurden die Forderungen rund 9,5 mal umgeschlagen (2014: rund 9,0 mal). Die Umschlagshäufigkeit ermitteln wir durch Division der Umsatzerlöse durch den durchschnittlichen Forderungsbestand des jeweiligen Geschäftsjahres.

6. Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2015 erhöhten sich zwar die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,0 Prozent, sie entsprachen jedoch weder unseren Erwartungen noch unserer Planung.

Geplant waren wesentlich höhere Auslandsumsätze. Der Umsatzrückgang und die Nichterreichung des Umsatzziels sind zurückzuführen auf fehlende bzw. verzögerte Registrierungen im asiatischen Raum, auf das Ausbleiben eines Großauftrages aus Saudi-Arabien sowie der Tatsache, dass die Weiterentwicklung des delos® 3.0 2015 nicht zur Marktreife gebracht werden konnte.

Die Aufwendungen der elexxion lassen sich derzeit kaum weiter reduzieren.

Der Break-Even liegt daher bei ca. TEUR 2.500. Somit konnte die Gewinnschwelle im abgelaufenen Berichtsjahr 2015 wieder nicht erreicht werden. Es musste erneut ein Jahresfehlbetrag, wenn auch um TEUR 73 verringert, von TEUR 666 (2014: TEUR 739) ausgewiesen werden.

Die anhaltende Verlustsituation erforderte einen zusätzlichen Liquiditätsbedarf, welcher seitens des Hauptinvestors zur Verfügung gestellt wurde. Ohne diese weiteren Darlehen wäre die elexxion gezwungen gewesen, Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit zu stellen.

III. Nachtragsbericht

Nach dem 31. Dezember 2015 sind keine Ereignisse eingetreten, welche für die elexxion von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens führen könnten.

IV. Prognosebericht

Unser Schwerpunkt liegt auf der Vermarktung unserer Großgeräte claros® 50 und delos® 3.0. Das Anwendungsspektrum dieser Großgeräte wird durch Applikationen wie Depigmentierung und Anwendung der Snore3-Therapie erweitert.

Zudem sollen Technik und Zuverlässigkeit des delos® 3.0 durch den Einsatz eines neuen Laserkopfes und eines neuen Handstücks verbessert werden. Der Prototyp wird voraussichtlich bis Ende Juni 2016 produziert sein. Wann das Gerät in die Serienproduktion gehen kann, ist im Wesentlichen abhängig von der CE-Zertifizierung und der klinischen Bewertung. Wir rechnen ab September 2016 mit ersten Verkäufen. Insbesondere der asiatische Markt aber auch der Nahe und Mittlere Osten haben bereits starkes Interesse am Kauf des delos® 3.0 gezeigt.

In unserer ursprünglichen Planung waren bereits im ersten Halbjahr Verkäufe von delos® 3.0 Geräten geplant, die wir auf Grund von Entwicklungsverzögerungen des anspruchsvollen Handstücks und der Überarbeitung der Applikationsparameter nicht realisieren konnten.

Auch unsere anfänglichen Erwartungen an die Einführung der Snore3-Therapie haben sich in den ersten Monaten des Jahres 2016 nicht erfüllt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bisher keine Aussagen von den behandelnden Zahnärzten zu den Erfolgsaussichten bei der Behandlung des einzelnen Patienten getroffen werden können. Wir haben mittlerweile eine kostenfreie klinische Studie mit mehreren Snore3-Anwendern gestartet. Das Ergebnis daraus soll sein, dass wir einen speziell hierfür geeigneten Anamnese-Bogen entwickeln, der den Zahnärzten Sicherheit gegenüber ihren Patienten verschaffen soll. Parallel haben wir eine universitäre Studie in Auftrag gegeben, die ebenfalls kostenlos ist. An der Universität in Genua wird daran geforscht, wie die tatsächlichen Wirkungsweisen dieser Therapie ohne Berührung und ohne thermische Effekte sind.

Diese Maßnahmen stimmen uns für die nationale Marktakzeptanz und die Einführung unserer Anti-Schnarch-Therapie Snore3 auf dem internationalen Markt optimistisch.

Um möglichst schnell eine flächendeckende Akzeptanz zu erreichen, fehlen uns allerdings die finanziellen Mittel für ein entsprechendes Marketing, so dass die Markteinführung eine längere Zeit in Anspruch nehmen wird, als wir ursprünglich unterstellt haben.

Da die Umsätze mit unseren Partnern in Saudi-Arabien und den Arabischen Emiraten aktuell stagnieren, liegt unser Fokus der Vertriebsaktivitäten in der Erschließung neuer Märkte, wie z. B. Serbien und Südafrika, insbesondere aber im asiatischen Raum. Es ist uns gelungen, einen ehemaligen Händler in Taiwan, der bereits über Zulassungen unserer Lasergeräte verfügt, zu reaktivieren. Weiteres Potenzial bieten die Philippinen, da hier keine Zulassungen erforderlich sind. Wann wir über die Zulassungen der übrigen asiatischen Länder verfügen, können wir nicht weiter beeinflussen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen des Jahres 2016 haben wir unsere Planung revidiert und an die geänderten Verhältnisse angepasst. Diese revidierte Planung berücksichtigt einen Absatz des neu entwickelten delos® 3.0 ab September 2016.

Gemäß unserer Planung für das Geschäftsjahr 2016 rechnen wir mit einem Umsatz von ca. TEUR 2.160. Bei der bestehenden Kostenstruktur ergibt sich daher voraussichtlich ein Jahresfehlbetrag von ca. TEUR 320.

Sollte die elexxion nicht in der Lage sein, höhere als die geplanten Umsätze zu generieren, ergibt sich nach der revidierten Planung in der zweiten Jahreshälfte ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf von TEUR 260. Eine Finanzierungszusage seitens des Hauptinvestors liegt der elexxion bis zum heutigen Zeitpunkt nicht vor. In der Vergangenheit stellte der Hauptinvestor entsprechende finanzielle Mittel bereit. Sollte dies nicht der Fall sein und es der elexxion auch nicht gelingen, anderweitig finanzielle Mittel zu generieren, müsste die elexxion Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit stellen.

V. Chancen- und Risikobericht

Die elexxion unterliegt als international agierendes Unternehmen einer Vielzahl von Chancen und Risiken. Die Chancen und Risiken werden laufend beurteilt. Für die Geschäftstätigkeit bestehen bestimmte Risiken, deren Eintreten sich nachteilig auf die künftige Entwicklung der Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage auswirken kann.

Das Wahrnehmen der Chancen bei gleichzeitiger Steuerung der damit verbundenen Risiken unterliegt dem Risikomanagement des Unternehmens. Es identifiziert, bewertet und verfolgt systematisch die Entwicklung relevanter Risiken.

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

elexxion steht im Rahmen ihrer globalen Tätigkeit im intensiven Wettbewerb mit überregionalen und internationalen Mitbewerbern. Die eigene Marktposition wird laufend beobachtet, sodass notwendige korrigierende Maßnahmen schnell eingeleitet werden können. Entsprechend der Nachfrage und aufgrund anderer Einflussfaktoren werden die Kapazitäten und die Kostenstrukturen zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit stetig angepasst. In diesem Zusammenhang stehen auch Neuentwicklungen und Produktionsprozesse am Markt unter Beobachtung.
Änderungen und Entscheidungen öffentlicher und privater Gesundheitsträger national und international können den Abschluss von Geschäftsprozessen und damit den Absatz erschweren.
Die Dauer von Zulassungsverfahren in diversen Ländern und notwendige Registrierungen einzelner Geräte können erfahrungsgemäß schwer prognostiziert werden. Es kommt immer wieder zu unerwarteten Verzögerungen.
Eine Ausweitung der politischen Unruhen in Nahost kann sich negativ auf das Marktumfeld auswirken und die Investitionsbereitschaft bremsen.

Ertragsorientierte Risiken

Durch die hohe Komplexität und Spezialisierung der Produkte ist die elexxion generell einem erhöhten Fertigungs- und Zulieferrisiko ausgesetzt. Auch unerwartete Qualitätsverluste innerhalb der Produktpalette können die Geschäftstätigkeit negativ beeinflussen. Durch ein umfangreiches kunden-, lieferanten- und prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem, den Abschluss von mittelfristigen Lieferverträgen, sowie einer ständigen Marktbeobachtung begegnen wir diesen Risiken aktiv. Die Einhaltung der Qualitätsstandards wird regelmäßig durch interne und externe Audits verifiziert.
Ferner können auf Grund unserer Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sowie durch bereits bestehende Schutzrechte Kollisionen mit Schutzrechten Dritter entstehen. Teilweise lassen sich diese Risiken nur bedingt steuern. Durch eine hochwertige Rechtsberatung mit Rechercheaufträgen versuchen wir, mögliche Negativeffekte zu minimieren. Aktuell sind weder Rechtsstreitigkeiten anhängig, noch sind uns Tatsachen bekannt, welche auf Schutzrechtskollisionen hinweisen.
Da uns momentan noch keine abschließenden Ergebnisse aus den laufenden Studien für unsere Snore3-Therapie vorliegen, können wir mögliche Szenarien und ihre Auswirkungen aktuell nicht abschließend analysieren und bewerten. Zudem stehen nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, um durch ein gezieltes Marketing die flächendeckende Akzeptanz von Snore3 möglichst schnell zu erreichen. Ob sich bereits eingeplante Umsatzerlöse gemäß Planung realisieren lassen, ist im Wesentlichen von den Ergebnissen der Studien und der zeitlichen Umsetzung in den Markt abhängig.
Bevor wir mit dem delos® 3.0 in die Serienproduktion gehen, muss das Gerät die CE-Zertifizierung bestehen. Hier kann es eventuell zu weiteren zeitlichen Verzögerungen kommen. Sollte sich der Relaunch des delos® 3.0 wider Erwarten weiter verschieben, müsste die Planung für das laufende Geschäftsjahr erneut angepasst und nach unten korrigiert werden. Falls der geplante Umsatz mit dem Großgerät delos® 3.0 nicht realisiert werden kann, wäre der Fortbestand der elexxion tatsächlich ernsthaft gefährdet.
Ein großes Risiko besteht dann, wenn mehrere branchenspezifische Risiken parallel eintreffen und sich der Absatzmarkt entsprechend verkleinert.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Auf Basis der Planung für das laufende Geschäftsjahr kommt es zu Liquiditätsengpässen. Sollte die Planung nicht übertroffen werden können oder keine externen finanziellen Mittel bereitgestellt werden, würde die elexxion im weiteren Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres 2016 zahlungsunfähig sein. Bis zum heutigen Zeitpunkt liegen der elexxion noch keine konkreten Finanzierungszusagen vor.
elexxion ist mehr und mehr Liquiditätsrisiken ausgesetzt, da unsere internationalen Partner Änderungen der Zahlungsmodalitäten zu unserem Nachteil durchsetzen konnten. Die daraus resultierende Vorfinanzierung kann immer wieder zu Liquiditätsengpässen führen. Entsprechend sind Beschaffungsaufträge zu steuern. Im Einzelfall resultieren daraus Lieferverzögerungen bei Rohware und in Folge bei Fertigware.
Ständige Prüfungen unserer Kundenforderungen aus Lieferungen und Leistungen sollen bestmöglich sicherstellen, das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren. Durch Kreditlimits, Überprüfung der Kundenbonität, letter of credits und ein rollierendes Mahnsystem wird das verbleibende Risiko in angemessener Höhe abgedeckt.
Im Beschaffungsbereich können sich durch Absatzverschiebungen Risiken durch nicht erfüllte Einkaufskontrakte ergeben. Informationen aus dem Vertriebsbereich und notwendige Anpassungen werden zeitnah mit den Zulieferern verhandelt, um auf eine Anpassung der Abnahmeverpflichtungen hinzuwirken.

Bestandsgefährdendes Risiko

Wir verweisen an dieser Stelle auch auf unsere Ausführungen zum Prognosebericht sowie den finanzwirtschaftlichen Risiken.

Sollte elexxion nicht in der Lage sein, die geplanten Umsatzerlöse zu übertreffen, ergibt sich in der zweiten Jahreshälfte ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf von TEUR 260. Eine Finanzierungszusage seitens des Hauptinvestors liegt der elexxion bis zum heutigen Zeitpunkt nicht vor. In der Vergangenheit stellte der Hauptinvestor entsprechende finanzielle Mittel bereit. Sollte dies nicht der Fall sein und es der elexxion auch nicht gelingen, anderweitig finanzielle Mittel zu generieren, müsste die elexxion Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit stellen.

Der elexxion sind darüber hinaus derzeit keine weiteren wesentlichen Risiken bekannt, welche einen negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben könnten.

2. Chancenbericht

Neben den Risiken birgt die Geschäftstätigkeit der elexxion AG auch substanzielle Chancen:

Die Etablierung des weiterentwickelten elexxion delos® 3.0 im arabischen und asiatischen Markt schafft auf Grund der bestehenden Nachfrage Umsatzpotenzial im zweiten Halbjahr 2016.
Der elexxion claros® 50 hat mit der spezifischen Indikation Depigmentierung von Zahnfleisch (Non-Surgical-Depigmentation) ein Alleinstellungsmerkmal, was Absatzsteigerungen in den arabischen und afrikanischen Ländern eröffnet. Des Weiteren bestehen mit Einführung der Anti-Schnarch-Therapie Snore3 Chancen sowohl für die Nachrüstung von bestehenden Geräten im Markt als auch für den Vertrieb von Neugeräten.
Allein in Deutschland gibt es 18 Mio. Schnarcher. Diese Zahl birgt ein hohes Potenzial der Etablierung von Snore3 auf dem nationalen Markt, wenn die Ergebnisse aus der laufenden klinischen Studie und universitären Studie vorliegen. Kunden, die mit Beginn des Geschäftsjahres bereits die Snore3 Therapie anwenden, unterstützen wir für die Patientenakquise mit Anzeigen in den jeweiligen regionalen Zeitschriften und Wochenblättern. Parallel ist geplant, dieses Produkt auch auf bestehenden und neuen Märkten international zu platzieren.
Die Anzahl der Dental Academy's (Veranstaltungen mit Anwendern und potentiellen Anwendern von Lasersystemen) wurde in 2015 aufgestockt. Die Umsatzergebnisse aus vergleichbaren Anwenderschulungen im 1. Halbjahr 2015 waren sehr positiv. Im Geschäftsjahr 2016 werden die Dental-Academy's gezielt mit Snore3-workshops bereichert.
Die elexxion arbeitet weiter am Ausbau weltweiter Vertriebspartnerschaften mit führenden Distributoren auf allen Kontinenten. Unterstützt wird dieser Prozess durch international erfahrene, freie Handelsvertreter.
Durch ein im 1. Halbjahr 2015 integriertes CRM-System sind wir in der Lage, Direktkunden in Deutschland schnell und gezielt über neue Produkte und Produktänderungen zu informieren.

3. Gesamtaussage

Dem zunehmenden Wettbewerb begegnen wir durch Neuentwicklungen mit einem Alleinstellungsmerkmal, die Weiterentwicklung unserer Produkte und einem hohen Maß an Qualität. Die Kundenbindung erfordert eine starke und enge Betreuung unserer Vertriebspartner und der Endkunden sowie eine intensive Marktbeobachtung.

Durch Entwicklungsverzögerungen des delos® 3.0 und weiteren Verzögerungen von Zulassungen unserer Laser-Systeme sowie der teilweise daraus resultierenden Umsatzverfehlung im 1. Halbjahr 2016 haben sich die Risiken der elexxion deutlich erhöht. Die revidierte Planung für das laufende Geschäftsjahr erfordert einen zusätzlichen Liquiditätsbedarf im 2. Halbjahr 2016. Da der elexxion zum heutigen Zeitpunkt keine Finanzierungszusage dieser Liquiditätslücke vorliegt, sehen wir in unserer angespannten Finanzlage weiterhin ein bestandsgefährdendes Risiko. Wir verweisen hierzu auf unsere Darstellung im Risikobericht unter dem Punkt bestandsgefährdendes Risiko.

Obwohl das Geschäft mit der neu entwickelten Anti-Schnarch-Therapie Snore3 gute erste Ergebnisse zeigt, ist nicht sicher gestellt, dass sich dieses Produkt bereits in 2016 flächendeckend im Markt etabliert und zu rollierenden Nachkäufen führt. Fehlende Studien erschweren derzeit eine erfolgreiche Marktpräsenz und eine abschließende Bewertung.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben. Verbindlichkeiten bestehen hauptsächlich gegenüber dem Hauptinvestor, nicht gegenüber Banken oder sonstigen Kreditinstituten.

Durch eine regelmäßige Planungsprüfung in Form von Abweichungsanalysen und permanenter Liquiditätsüberwachung erkennen wir einen eventuellen Liquiditätsbedarf und können daher rechtzeitig gegensteuernde Maßnahmen ergreifen.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Die elexxion AG hält 100 Prozent der Anteile der im Jahre 2007 in den USA gegründeten elexxion USA Inc.. Die Gesellschaft ist derzeit nicht aktiv.

Singen, 16. Juni 2016

elexxion AG

Vorstand

Martin Klarenaar

Vorstand, CEO

6 Bilanz

→ Aktiva

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in EUR 31.12.2015 31.12.2014
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.255,00 41.252,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 89.000,00
121.255,00 130.252,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und

Maschinen
51.421,00 78.924,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.645,00 34.568,00
80.066,00 113.492,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 409.000,00 376.100,00
2. Unfertige Erzeugnisse,

unfertige Leistungen
66.700,00 72.000,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 350.300,00 387.700,00
4. geleistete Anzahlungen 1.936,48 0,00
827.936,48 835.800,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 120.944,88 260.935,96
2. Sonstige Vermögensgegenstände 120.944,88 4.418,15
140.899,51 265.354,11
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 131.481,38 72.349,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.015,45 26.552,41
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.816.081,20 1.149.765,73
3.142.736,02 2.593.566,84

→ Passiva

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in EUR 31.12.2015 31.12.2014
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 8.997.123,00 8.997.123,00
II. Kapitalrücklage 4.891.328,00 4.891.328,00
III. Bilanzverlust -15.704.532,20 -15.038.216,73
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.816.081,20 1.149.765,73
0,00 0,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 117.700,00 103.800,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.245,61 18.029,82
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 139.618,58 237.397,94
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.879.171,83 2.234.339,08
3.025.036,02 2.489.766,84
3.142.736,02 2.593.566,84

7 Anlagespiegel

→ Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
in EUR Stand 01.01.2015 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2015 Stand 01.01.2015
--- --- --- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 113.150,00 0,00 89.000,00 0,00 202.150,00 71.898,00
2. Geleistete Anzahlungen 89.000,00 0,00 89.000,00- 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 202.150,00 0,00 0,00 0,00 202.150,00 71.898,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 280.449,55 11.761,75 0,00 36.882,16 255.329,14 201.525,55
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.110,94 3.633,51 0,00 0,00 140.744,45 102.542,94
Summe Sachanlagen 417.560,49 15.395,26 0,00 36.882,16 396.073,59 304.068,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 45.098,32 0,00 0,00 0,00 45.098,32 45.097,32
Summe Finanzanlagen 45.098,32 0,00 0,00 0,00 45.098,32 45.097,32
Summe Anlagevermögen 664.808,81 15.395,26 0,00 36.882,16 643.321,91 421.063,81

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Abschreibungen Buchwerte
in EUR Zugänge Abgänge Stand 31.12.2015 Stand 31.12.2015 Stand 31.12.2014
--- --- --- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.997,00 0,00 80.895,00 121.255,00 41.252,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 89.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 8.997,00 0,00 80.895,00 121.255,00 130.252,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 12.442,75 10.060,16 203.908,14 51.421,00 78.924,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.556,51 0,00 112.099,45 28.645,00 34.568,00
Summe Sachanlagen 21.999,26 10.060,16 316.007,59 80.066,00 113.492,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 45.097,32 1,00 1,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 45.097,32 1,00 1,00
Summe Anlagevermögen 30.996,26 10.060,16 441.999,91 201.322,00 243.745,00

8 Gewinn- und Verlustrechnung

→ Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

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in EUR 2015 2014
1. Umsatzerlöse 1.817.486,62 1.714.860,03
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -42.700,00 -48.600,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 8.681,11 55.513,92
4. Sonstige betriebliche Erträge 43.329,02 16.675,07
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -652.352,48 -640.429,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.204,83 -25.363,88
-666.557,31 -665.793,63
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -438.496,64 -452.308,07
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -82.471,40 -85.932,60
-520.968,04 -538.240,67
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -30.996,26 -39.924,54
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.135.271,12 -1.119.002,27
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 667,83 87,47
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -139.383,32 -113.957,31
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -665.711,47 -738.381,93
12. Sonstige Steuern -604,00 -1.023,25
13. Jahresfehlbetrag -666.315,47 -739.405,18
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -15.038.216,73 -14.298.811,55
15. Bilanzverlust -15.704.532,20 -15.038.216,73

10 Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

§ 267 Abs. 3 S. 2 HGB, der vorschreibt, dass Kapitalgesellschaften stets als große Gesellschaft gelten, wenn sie börsennotiert sind, gilt für die elexxion AG nicht. § 267 Abs. 3 verweist auf § 264 d HGB. Hiernach gilt nur als kapitalmarktorientiert, wer an einem organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) durch von sich ausgegebene Wertpapiere im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 1 WpHG in Anspruch nimmt oder die Zulassung solcher Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt beantragt hat. Der Open Market (Entry Standard), an dem die elexxion AG notiert ist, ist kein solcher Markt. Die Gesellschaft hat darüber hinaus keine Wertpapiere emittiert, die an einem organisierten Markt gehandelt werden.

Die Bilanz entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema (§ 266 Abs. 2 und 3 HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Zum 31. Dezember 2015 betrug das Eigenkapital der elexxion AG minus TEUR 1.816 (Vj.: minus TEUR 1.150). Aufgrund erklärter Rangrücktritte für die Darlehen des Hauptinvestors in Höhe von TEUR 2.543 und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 315 liegt derzeit keine Überschuldung der elexxion vor.

Die Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 274a, 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

I. Anlagevermögen

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen (bemessen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer), bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und sechs Jahren.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden zwischen drei und dreizehn Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist.

II. Vorräte

Die Vorräte betreffen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige und unfertige Erzeugnisse, die zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. den niedrigeren Werten am Abschlussstichtag bewertet werden. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

IV. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

V. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

VI. Währungsumrechnung

Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten).

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.

C. Erläuterungen zur Bilanz

I. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile der im Jahre 2007 in den USA gegründeten elexxion USA Inc. Das gezeichnete Kapital einschließlich sonstiger Zuzahlungen der Gesellschaft beträgt USD 50.000,00. Die Beteiligung ist gemäß § 253 Abs. 3 S. 3 HGB auf einen Erinnerungswert von EUR 1,00 abgeschrieben. Die Gesellschaft geht keiner aktiven Geschäftstätigkeit mehr nach. Der kumulierte Kapitalfehlbetrag für das Geschäftsjahr bis zum 31. Dezember 2015 beträgt USD 50.000,00. Das Jahresergebnis 2015 betrug USD minus 1.250.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

III. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:

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in EUR 31.12.2014 Veränderung 31.12.2015
Gezeichnetes Kapital, Stückaktien im rechnerischen Anteil von je EUR 1,00 am Grundkapital 8.997.123,00 0,00 8.997.123,00
Kapitalrücklage 4.891.328,00 0,00 4.891.328,00
Verlustvortrag -14.298.811,55 -739.405,18 -15.038.216,73
Jahresergebnis 2014 -739.405,18 -739.405,18
Jahresergebnis 2015 -666.315,47 -666.315,47
Summe Eigenkapital -1.149.765,73 -666.315,47 -1.816.081,20

Zum 31. Dezember 2015 betrug das Eigenkapital der elexxion AG minus TEUR 1.816 (Vj.: minus TEUR 1.150). Aufgrund erklärter Rangrücktritte für die Darlehen des Hauptinvestors in Höhe von TEUR 2.543 und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 315 liegt derzeit keine Überschuldung der elexxion vor.

Mit Beschluss vom 9. Juli 2013 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung um EUR 817.920,00 auf EUR 8.997.123,00 beschlossen. Die Eintragung dieser Kapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 23. Juli 2013.

Das Grundkapital ergibt sich damit aus 8.997.123,00 auf den Inhaber lautenden Stamm- Stückaktien im rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00.

Mit Beschluss vom 28. Februar 2011 hat der Aufsichtsrat der Gesellschaft die Neufassung der Satzung beschlossen. Nach der Neufassung der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 16. Juni 2015 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu EUR 3.000.000,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlage durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden, Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2010).

Die Ermächtigung des Vorstandes durch Beschluss der Hauptversammlung vom 17. Juni 2010 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 3.000.000,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2010), betrug nach teilweiser Ausschöpfung noch EUR 8.522,00. Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 20. August 2015 wurde diese Ermächtigung aufgrund des zeitlichen Ablaufs gestrichen.

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Juni 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 28. Juni 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrmalig um bis zu weitere EUR 900.000,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlage, durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden, Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2011).

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 23. August 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 22. August 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 2.360.000,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlage, durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden, Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2012).

IV. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

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31.12.2015 31.12.2014
Restlaufzeit gesamt gesichert mit Restlaufzeit bis 1 Jahr gesamt
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Art der Verbindlichkeiten bis 1 Jahr über 5 Jahre
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1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6 0 6 0 18 18
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 139 0 139 0 238 238
6. Sonstige Verbindlichkeiten 2.879 0 2.879 0 184 2.234
- davon gegenüber Gesellschaftern 2.858 0 2.858 0 176 2.226
- davon aus Steuern 21 0 21 0 7 7
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0 1 1
3.024 0 3.024 0 440 2.490

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten. Über sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden seitens der Gesellschafter Rangrücktrittserklärungen abgegeben.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 127 pro Jahr.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus

Jährlichen Raummieten: TEUR 60
Leasing: TEUR 23
Finanzdienstleistungen: TEUR 20
IT-Dienstleistungen: TEUR 13
Sonstige Dienstleistungen: TEUR 11

Die Verpflichtungen laufen zwischen den Jahren 2016 und 2017 aus.

Zum Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 620. Dieses Bestellobligo umfasst zum Bilanzstichtag offene Bestellungen sowie Abnahmeverpflichtungen aus langfristigen Einkaufskontrakten. Die Abnahmeverpflichtungen für das Jahr 2015 belaufen sich auf TEUR 396.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Umsatzerlöse

Die Umsätze des Geschäftsjahres wurden zu 39 % (Vj. 34 %) im Inland und zu 61 % (Vj. 66 %) im Ausland erzielt.

II. Sonstige betriebliche Erträge

Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Auflösungen von Rückstellungen (TEUR 10; Vj. TEUR 11) und Herabsetzungen von Wertberichtigungen (TEUR 26; Vj. TEUR 0).

III. Personalaufwand

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in EUR 2015 2014
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 82.471,40 85.932,60
Davon für Altersversorgung 805,03 510,00

E. Sonstige Angaben

I. Vorstand

Herr Martin Klarenaar

II. Aufsichtsrat

Dr. Oswald Gasser, Unternehmensberater (Vorsitzender)
Dr. Jürgen Friedrich Nikolaus Eberlein, Unternehmensberater (stellvertretender Vorsitzender)
Philip Hjelmer, Vermögensverwalter

III. Vertretung

Einzelprokura wurde am 15. Dezember 2011 an Frau Erika Weltin erteilt (Eintragung am 16. Januar 2012).

IV. Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat haben sich bisher nicht den Verpflichtungen des deutschen Corporate Governance Kodex entsprechend § 161 AktG unterworfen, da dies rechtlich nicht erforderlich ist. Die Einbeziehung der Aktie der Gesellschaft in den Open Market (Freiverkehr) gilt nicht als Börsennotierung im Sinne des § 161 AktG.

V. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 9 (Vj. 10), davon 1 Vorstand.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres bis 31. Dezember 2015 in Höhe von EUR 666.315,47 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 15.038.216,73 also insgesamt einen Bilanzverlust in Höhe von EUR 15.704.532,20 auf neue Rechnung vorzutragen.

Singen, 16. Juni 2016

elexxion AG

Martin Klarenaar

Vorstand, CEO