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Eifelhöhen-Klinik AG

Quarterly Report Nov 19, 2009

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Quarterly Report

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News Details

Ireland | 19 November 2009 08:00

Eifelhöhen-Klinik AG:

Eifelhöhen-Klinik AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

19.11.2009

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Zwischenmitteilung gemäß § 37x WpHG

Juli bis einschließlich Oktober 2009

Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn

Wertpapier-Kenn-Nummer 565 360

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

nachstehend erhalten Sie den zweiten Zwischenbericht für das Jahr 2009.

Die Unternehmensentwicklung im Überblick

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Auch im weiteren Verlauf des Jahres 2009 hat sich die Finanz- und
Wirtschaftskrise noch nicht negativ auf die Nachfrage nach
Rehabilitationsleistungen in den Kliniken des Konzerns ausgewirkt, so dass
von einer stabilen Belegungsnachfrage bis zum Ende des laufenden
Geschäftsjahres ausgegangen werden kann. Langfristige Einschätzungen sind
jedoch schwierig, da die politischen Vorgaben für das Gesundheitssystem
erst in den nächsten Monaten hinreichend transparent werden.

Ertragslage

Insgesamt konnte die Belegung der drei Kliniken im Konzern der
Eifelhöhen-Klinik AG im Jahresverlauf auf einem stabilen Niveau gehalten
werden. Insbesondere durch weitere Effizienzsteigerung an den einzelnen
Klinikstandorten ist eine Erlös- und Ergebnisentwicklung auf nahezu
identischem Vorjahresniveau für den Konzern zu verzeichnen. Die
systembedingt auch weiterhin nicht adäquate Vergütung der Kostenträger für
die erbrachten Leistungen konnte damit weitgehend kompensiert werden.

Die Entwicklung der Kliniken im Einzelnen:

Eifelhöhen-Klinik Marmagen

                            Belegung (Pflegetage)          Fallzahl

Juli - Oktober 2009 30.967 1.271
Juli - Oktober 2008 31.620 1.322
Januar - Oktober 2009 77.155 3.104
Januar - Oktober 2008 78.528 3.250
Januar - Dezember 2008 93.988 3.862

Die Belegung entwickelte sich im Jahr 2009 leicht unter Plan- und
Vorjahresvergleich. Die geringe Abweichung ist auf die üblichen
Fluktuationen durch statistische Schwankungen und eine zunehmend stärkere
Steuerung der Kostenträger bei ambulanten und stationären
Rehabilitationsmaßnahmen zurückzuführen.

Herr Prof. Dr. med. Claus Weiss (Internist und Kardiologe) hat ab dem
01.11.2009 als ärztlicher Direktor und Chefarzt der Inneren Abteilung seine
Arbeit in der Eifelhöhen-Klinik aufgenommen. Durch das erweitere
Qualifikationsprofil des neuen Stelleninhabers ist damit die internistische
Abteilung neben der orthopädischen Abteilung langfristig und
zukunftsorientiert neu besetzt.

Kaiser-Karl-Klinik Bonn

                            Belegung (Pflegetage)          Fallzahl

Juli - Oktober 2009 13.877 652
Juli - Oktober 2008 14.406 676
Januar - Oktober 2009 35.025 1.617
Januar - Oktober 2008 35.392 1.663
Januar - Dezember 2008 42.532 2.002

Die Belegungsentwicklung der ersten drei Quartale des Jahres 2009 liegt mit
93,8 % auf Vorjahresniveau (93,6 %) und bestätigt damit die nachhaltige
Etablierung der Klinik auf diesem hohen Standard.

Durch notwendige Instandhaltungsmaßnahmen kann die Belegung im letzten
Quartal 2009 jedoch nicht auf diesem hohen Niveau gehalten werden. Mit
einer Reduzierung der Belegung auf 90 % wird es jedoch gelingen, diese
Maßnahmen erlösschonend durchzuführen. Daraus ergibt sich für die
Kaiser-Karl-Klinik ein leichter Rückgang des operativen Jahresergebnisses
gegenüber dem Vorjahr.

Es bleibt jedoch festzustellen, dass es sich lediglich um eine
vorübergehende Instandhaltungsmaßnahme handelt, so dass sich im Jahr 2010
voraussichtlich wieder eine stabile Entwicklung auf dem gewohnten
Belegungsniveau einstellt.

Aatalklinik Wünnenberg

                            Belegung (Pflegetage)          Fallzahl

Juli - Oktober 2009 20.462 511
Juli - Oktober 2008 20.465 504
Januar - Oktober 2009 49.766 1.187
Januar - Oktober 2008 50.963 1.210
Januar - Dezember 2008 60.445 1.441

Zunehmend ist festzustellen, dass bei leichter betroffenen Patienten eine
restriktivere Fallsteuerung der Kostenträger in vermeintlich
kostengünstigere Rehabilitationskliniken der Region eingesetzt hat.
Kurzfristig kann dies zu einer entsprechenden Erlösminderung bei der
Aatalklinik Wünnenberg führen. Erfahrungsgemäß hat die veränderte Steuerung
der Kostenträger jedoch mittelfristig zur Folge, dass eine Steigerung der
Fallzahlen in der Aatalklinik Wünnenberg bei schwerer betroffenen Patienten
zu verzeichnen ist, da die Wettbewerber in der Region diese Patienten dann
in ihren Aufnahmeverfahren verstärkt ablehnen.

Bei den Tochtergesellschaften der Aatalklinik Wünnenberg (Aatalklinik
Wünnenberg Pflege GmbH, Gesellschaft für Schlaganfall- und
Gesundheitsforschung mbH) sind weitgehend konstante Geschäftsentwicklungen
zu verzeichnen.

Bei dem Medizinisches Versorgungszentrum Bad Wünnenberg / Südkreis
Paderborn GmbH bleibt abzuwarten, inwieweit durch die Umstellung der
Abrechnung auf Regelleistungsvolumina durch die Kassenärztliche Vereinigung
(KV) die Honorierung der neurochirurgisch erbrachten Leistungen zukünftig
erfolgen soll. Die Entscheidung über die von neurochirurgischen Praxen
'flächendeckend' eingebrachten Widersprüche gegen die zukünftige
Abrechnungspolitik der Kassenärztlichen Vereinigung wird zum Ende des 4.
Quartals erwartet, so dass damit dann erst die zukünftige
Wirtschaftlichkeit der neurochirurgischen Praxis hinreichend belastbar
beurteilt werden kann.

Weitere Entwicklungen im Geschäftsjahr 2009

Bei Betrachtung der Gesamtergebnisentwicklung in 2009 ist zu beachten, dass
das Ergebnis im Vergleich zu 2008 keine wesentlichen zusätzlichen
Einmaleffekte, wie z. B. Zahlung von Versicherungsentschädigungen,
aufweisen wird. Nach Ablauf letzter Gewährleistungsfristen und
entsprechender Nutzungsdauern der Kliniken in Bonn und Bad Wünnenberg ist
mit einem Anstieg der Instandhaltungskosten zu rechnen. Aufgrund der
vorliegenden Daten ist von einem weiterhin deutlich positiven
Konzernergebnis auszugehen.

Über das Jahr 2009 hinaus sind als Risikofaktoren der weiteren
wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens neben den allgemeinen
Problemstellungen des Gesundheitsmarktes (u. a. Finanzgrundlagen der
Sozialversicherungssysteme) auch die Auswirkungen der allgemeinen Finanz-
und Wirtschaftskrise zu nennen, die sich dämpfend auf die Beitragseinnahmen
der Krankenkassen auswirken und die Finanzierungslücke zwischen Bedarf und
Angebot vergrößern. Das Defizit des Gesundheitsfonds wird für 2010 mit ca.
7,5 Mrd. EUR beziffert, was eine Maximierung des Preisdrucks zur Folge
haben könnte.

Bonn/Nettersheim, den 19.11.2009

Dr. med. Markus-M. Küthmann

Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG

19.11.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Eifelhöhen-Klinik AG
Graurheindorfer Str. 137
53117 Bonn
Deutschland
Internet: www.eifelhoehen-klinik.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service


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