Board/Management Information • Jun 12, 2020
Board/Management Information
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| ### Eifelhöhen-Klinik Aktiengesellschaft #### Bonn ### Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 ### Bericht des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2019 wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung der Unternehmensgruppe beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Dazu hat der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2019 fünf Sitzungen (24.04.; 12.06.; 01.07.; 30.09. sowie 16./17.12.) abgehalten. Der Vorstand hat uns auch im Rahmen von periodischen Informationen schriftlich und mündlich über die aktuelle Geschäftslage, wesentliche Fragen der Unternehmensführung und über die Ausrichtung der Unternehmensgruppe sowie die kurz- und langfristige Planung verbunden mit den beabsichtigen Investitionen unterrichtet. Die Liquiditätslage und die Finanzierungsstruktur des Konzerns sind, wie im Vorjahr, geordnet. In 2019 konnte nun endlich der neue Standort in Mönchengladbach mit der Klinik Herzpark nach Beseitigung der Baumängel mit der vollen geplanten Bettenanzahl in Betrieb gehen. Die durch die bauseitigen Verzögerungen eingetretenen Verluste sind für den Konzern nicht unerheblich und prägen den Verlustvortrag an diesem Klinikstandort. Wie bereits in den Vorjahren wurden die notwendigen fortlaufenden Investitionsmaßnahmen in der Klinik in Marmagen, die erforderlich waren, um die Klinik langfristig wettbewerbsfähig am Markt positionieren zu können, in den Sitzungen thematisiert. Im Oktober informierte uns der Vorstand über bestehende Probleme in der Klinik in Marmagen, die zur Folge hatten, dass der Klinikbetrieb amtsseitig eingestellt werden sollte. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen des Vorstandes im Lagebericht unter Punkt D Risikobericht. Der Geschäftsführer der Klinik hat dann am 4. November einen Insolvenzantrag gestellt. Der Aufsichtsrat ließ sich zeitnah über die hierdurch möglichen Auswirkungen auf die AG und den Konzern informieren. Der Aufsichtsrat hatte das Thema Wechsel des Abschlussprüfers bereits im Vorjahr erörtert und beschlossen eine Ausschreibung vorzunehmen. Bedingt durch die erheblichen Probleme am Standort Mönchengladbach in 2018 wurde vereinbart, die Ausschreibung um ein Jahr zu verschieben. Der Vorstand hatte Mitte 2019 beschlossen für die Tochtergesellschaften Kaiser-Karl-Klinik GmbH, GlobalMed Immobilien GmbH, Herzpark Mönchengladbach GmbH sowie Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH den Abschlussprüfer zu wechseln. Dieser Abschlussprüfer sollte nicht gleichzeitig der Konzernabschlussprüfer sein. Die Auswahl eines neuen Konzernabschlussprüfers wurde sodann im 2. Halbjahr im Aufsichtsrat erörtert und die Auswahlkriterien festgelegt. Die konkreten Anschreiben und das Informationsgespräch zwischen interessierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, dem Vorstand und dem Aufsichtsratsvorsitzenden fand dann am 31. Januar 2020 statt. In der Sitzung am 3. März 2020 beschloß der Aufsichtsrat den Vorschlag für die Hauptversammlung. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand zudem in engem Kontakt mit dem Vorstandsvorsitzenden und bekam zeitnahe Informationen über wesentliche Geschäftsvorgänge. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von der Unternehmensplanung wurden eingehend hinterfragt und diskutiert. Der Aufsichtsrat war in alle für die Gesellschaft grundlegenden Entscheidungen eingebunden und fasste die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse. Der Aufsichtsrat ließ sich regelmäßig über den Stand der Umsetzung des Tax Compliance Konzeptes unterrichten. Ende 2019 lag das Handbuch, überprüft von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vor. Der Aufsichtsrat hatte in 2017 die Effizienz seiner Tätigkeit unter Berücksichtigung des Zusammenwirkens mit dem Vorstand und der Informationsversorgung des Aufsichtsrates erörtert. Wesentlicher Handlungsbedarf wurde nicht gesehen und die Tätigkeit als effizient eingestuft. In 2019 wurde eine diesbezügliche Erörterung als nicht notwendig angesehen. Mit der Weiterentwicklung des Deutschen Corporate Governance Kodex haben wir uns auch im Berichtsjahr befasst und die erforderliche Entsprechenserklärung am 18.12.2019 abgegeben. Auf weitere Ausführungen im Lagebericht der Gesellschaft wird verwiesen. Der Aufsichtsratsvorsitzende erteilte den Prüfungsauftrag für das Geschäftsjahr 2019 an den von der Hauptversammlung am 02.07.2019 gewählten Abschlussprüfer Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft, Köln, Gegenstand. Gemeinsam mit dem Abschlussprüfer wurden die Schwerpunkte der Abschlussprüfung erörtert und festgelegt. Leistungsbeziehungen zwischen Abschlussprüfer und Gesellschaften des Eifelhöhen-Klinik Konzerns außerhalb der Abschlussprüfung dürfen nur mit Zustimmung des Aufsichtsrates erbracht werden. Für bestimmte prüfungsnahe Leistungen (Non-Audit Services), die über die Abschlussprüfung hinausgehen, hat der Aufsichtsrat den Vorstand ermächtigt, die Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft, Köln, mit solchen Leistungen zu beauftragen. Die Ermächtigung ist betragsmäßig begrenzt. Der Vorstand hat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2019 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie den Konzernabschluss zum 31.12.2019 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019 nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer bestellte Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft, Köln, hat den vom Vorstand zum 31.12.2019 aufgestellten Jahresabschluss der Eifelhöhen-Klinik AG sowie den Konzernabschluss einschließlich der dazugehörigen Berichte über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns geprüft. Die Unterlagen für den Jahresabschluss lagen jedem Mitglied des Aufsichtsrates rechtzeitig vor. Diese wurden in der Aufsichtsratssitzung vom 29.04.2020 gemeinsam mit dem Vorstand und Abschlussprüfer umfassend erörtert. Bedingt durch die Insolvenz der Eifelhöhen-Klinik-Marmagen GmbH verbunden mit den zeitlichen Beeinträchtigungen durch Covid-19 wurde der Konzernabschluss erst danach fertiggestellt und geprüft. Nach Vorlage der Unterlagen wurden diese in der Aufsichtsratssitzung vom 25.05.2020 gemeinsam mit dem Vorstand und Abschlussprüfer umfassend erörtert. Der Wirtschaftsprüfer berichtete in den beiden Sitzungen über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Abschlussprüfer informierte ferner über seine Feststellungen zum internen Kontroll- und Risikomanagement bezogen auf den Rechnungslegungsprozess. Das Ergebnis der Prüfungen des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie der Ablauf und die wesentlichen Feststellungen der Abschlussprüfungen sind jeweils in dem Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers dargestellt. Der Abschlussprüfer erteilte jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Abschlussprüfer hat festgestellt, dass der Vorstand ein angemessenes Informations- und Überwachungssystem eingerichtet hat, das in seiner Konzeption und Handhabung geeignet ist, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Unsere Prüfung umfasste auch die nichtfinanziellen Erklärungen des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns, die Bestandteil des Konzernlageberichtes sind. Zur Vorbereitung der Prüfung hatte der Aufsichtsrat den Abschlussprüfer zusätzlich beauftragt, die nichtfinanziellen Erklärungen inhaltlich mit begrenzter Sicherheit zu prüfen und hierüber eine Prüfungsbescheinigung zu erstellen. Der Abschlussprüfer hat über den Gegenstand, den Ablauf und die wesentlichen Feststellungen auch dieser Prüfung für 2019 ausführlich berichtet. Der Aufsichtsrat hat sich auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses und der Lageberichte dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Einwendungen waren nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über die die Hauptversammlung zu informieren ist, sind auch im Geschäftsjahr 2019 nicht aufgetreten. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat zeitnah über die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Hinblick auf die wirtschaftlichen Risiken und die notwendigen rechtlichen und organisatorischen Maßnahmen. Allen Konzernmitarbeiterinnen und Konzernmitarbeitern sowie den Klinikleitungen und dem Vorstand möchten wir an dieser Stelle unseren Dank für Ihre geleistete Arbeit und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2019 aussprechen. 25. Mai 2020 Der Aufsichtsrat Dipl.-Oec. Karsten Leue - Vorsitzender - |
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