Annual / Quarterly Financial Statement • May 17, 2017
Annual / Quarterly Financial Statement
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AKTIVSEITE
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| EUR | 31.12.2015 EUR |
|
|---|---|---|
| A. A. Anlagevermögen | ||
| I. I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| - entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 11.919,00 | 17.128,00 |
| II. II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 6.127.778,84 | 6.727.938,84 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 216.004,00 | 229.028,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.543,00 | 2.954,00 |
| 6.348.325,84 | 6.959.920,84 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.584.118,77 | 16.584.118,77 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 4.005.000,00 | 2.905.000,00 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 2,00 | 2,00 |
| 20.589.120,77 | 19.489.120,77 | |
| ( 26.949.365,61 ) | ( 26.466.169,61 ) | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 7.152.022,29 | 20.473.090,86 |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände | 811.594,68 | 91.264,44 |
| 7.963.616,97 | 20.564.355,30 | |
| II. Guthaben bei Kreditinstituten | 3.153.319,31 | 69,47 |
| ( 11.116.936,28 ) | ( 20.564.424,77 ) | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 352,94 | 0,00 |
| 38.066.654,83 | 47.030.594,38 | |
| PASSIVSEITE | ||
| EUR | 31.12.2015 EUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 7.987.200,00 | 7.987.200,00 |
| rechnerischer Wert eigener Anteile | -262.594,56 | -262.594,56 |
| Ausgegebenes Kapital | 7.724.605,44 | 7.724.605,44 |
| II. Kapitalrücklage | 3.253.965,40 | 3.253.965,40 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. gesetzliche Rücklage | 100.782,79 | 100.782,79 |
| 2. andere Gewinnrücklagen | 17.468.253,23 | 14.433.142,62 |
| 17.569.036,02 | 14.533.925,41 | |
| IV. Bilanzgewinn | 1.237.143,84 | 1.803.393,95 |
| ( 29.784.750,70 ) | ( 27.315.890,20 ) | |
| B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen | 158.185,00 | 164.064,00 |
| C. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 2.193.414,00 | 993.241,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 37.900,00 | 226.900,00 |
| 3. sonstige Rückstellungen | 404.360,00 | 306.860,00 |
| 2.635.674,00 | 1.527.001,00 | |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.913.027,22 | 10.098.310,60 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 38.791,07 | 45.782,47 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 8.119,55 | 3.451.337,88 |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 2.435.107,29 | 2.815.608,23 |
| 5.395.045,13 | 16.411.039,18 | |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 0,00 | 600,00 |
| F. Passive latente Steuern | 93.000,00 | 1.612.000,00 |
| 38.066.654,83 | 47.030.594,38 |
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| EUR | EUR | 2015 EUR |
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|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 1.218.886,24 | 1.231.974,03 | |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 10.287,89 | 64.928,54 | |
| 3. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 0,00 | -1.647,67 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 612,41 | 612,41 | 2.739,44 |
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 388.109,96 | 215.142,92 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 1.268.606,64 | 80.611,18 | |
| davon für Altersversorgung: EUR 1.268.433,60 (Vorjahr: EUR 77.335,87) | 1.656.716,60 | ||
| 5. Abschreibungen | |||
| - auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 621.464,59 | 620.984,00 | |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | 631.946,65 | 740.700,18 | |
| 7. Erträge aus Beteiligungen | 2.389.892,60 | 0,00 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 2.389.892,60 (Vorjahr: EUR 0,00) | |||
| 8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 0,00 | 2.478.897,73 | |
| 9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 90.084,15 | 186.725,89 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 90.084,15 (Vorjahr: EUR 186.725,89) | |||
| 10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 406.177,55 | 1.398.739,55 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 399.091,25 (Vorjahr: EUR 1.398.639,31) | |||
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 375.656,78 | 1.023.586,48 | |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 112.148,81 (Vorjahr: EUR 343.670,32) | |||
| 12. Steuern von Einkommen und vom Ertrag | -1.650.156,12 | 505.042,07 | |
| davon latenter Steuerertrag/-aufwand: EUR -1.519.000,00 (Vorjahr: EUR 70.000,00) | |||
| 13. Ergebnis nach Steuern | 2.479.087,52 | 2.174.107,14 | |
| 14. sonstige Steuern | 10.227,02 | 268,00 | |
| 15. Jahresüberschuss | 2.468.860,50 | 2.173.839,14 | |
| 16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.803.393,95 | 716.474,38 | |
| 17. Einstellung in Gewinnrücklagen | 3.035.110,61 | 1.086.919,57 | |
| 18. Bilanzgewinn | 1.237.143,84 | 1.803.393,95 |
Die Eifelhöhen-Klinik AG hat ihren Sitz in Bonn und wird im Amtsgericht Bonn unter der Nr. HRB 8060 geführt.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gemäß §§ 264 ff., 284 ff. HGB und des Aktiengesetzes für große Kapitalgesellschaften aufgestellt, da die Aktien der Gesellschaft im regulierten Markt der Börsen Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart (Segment General Standard) gehandelt werden.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Wesentlichen beibehalten worden.
Auf Grundlage des notariell beurkundeten Verschmelzungsvertrages vom 6. Juli 2016 mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wurde die Tochtergesellschaft GlobalMed GmbH auf die Tochtergesellschaft Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH durch Aufnahme verschmolzen. Aufgrund der Verschmelzung ist der Gewinnabführungsvertrag zwischen der Eifelhöhen-Klinik AG und der GlobalMed GmbH zum 1. Januar 2016 erloschen. Zusätzlich erfolgte mit der am 17. August 2016 vorgenommenen Eintragung im Handelsregister die Umfirmierung der Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH in GlobalMed Immobilien GmbH.
Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung angesetzt, bewertet und ausgewiesen.
Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt.
Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Abschreibungen planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Bei Zugängen des Sachanlagevermögens erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter werden nach den steuerrechtlichen Vorschriften abgeschrieben.
Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über die Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben.
Die Abschreibungen bei Gebäuden werden über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren vorgenommen.
Nachträgliche Anschaffungs-/Herstellungskosten aus Gebäudeum- und -anbauten werden in Übereinstimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Gebäudes einheitlich abgeschrieben.
Die Nutzungsdauer der anderen Anlagen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 13 Jahre.
Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Notwendige Wertberichtigungen wurden vorgenommen.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungen enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Teilwert angesetzt, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Abzinsungssatzes von 4,01 % ermittelt ist; sie decken alle vertraglich zugesicherten Versorgungsleistungen ab.
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von 51 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.
Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30 %, der die Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) und die Gewerbesteuer umfasst. Soweit latente Steuern auf unterschiedlichen Wertansätzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz bei einer Organschaft beruhen, deren Einkünfte von der Gewerbesteuer befreit sind, wird ein Steuersatz von 15,825 % angesetzt.
Wir verweisen auf den nachfolgenden Bruttoanlagenspiegel.
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| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2016 Euro |
Zugang Euro |
Abgang Euro |
Stand 31.12.2016 Euro |
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| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| - Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte | 69.113,09 | 595,00 | 0,00 | 69.708,09 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 24.496.537,10 | 0,00 | 0,00 | 24.496.537,10 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 260.480,14 | 0,00 | 0,00 | 260.480,14 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.084,36 | 4.065,59 | 1.505,21 | 6.644,74 |
| Summe Sachanlagen | 24.761.101,60 | 4.065,59 | 1.505,21 | 24.763.661,98 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 17.184.118,77 | 4.406.696,90 | 4.406.696,90 | 17.184.118,77 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 2.905.000,00 | 1.100.000,00 | 0,00 | 4.005.000,00 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 232.848,56 | 0,00 | 0,00 | 232.848,56 |
| Summe Finanzanlagen | 20.321.967,33 | 5.506.696,90 | 4.406.696,90 | 21.421.967,33 |
| Summe Anlagevermögen Gesamt | 45.152.182,02 | 5.511.357,49 | 4.408.202,11 | 46.255.337,40 |
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| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2016 Euro |
Zugang Euro |
Abgang Euro |
Stand 31.12.2016 Euro |
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| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| - Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte | 51.985,09 | 5.804,00 | 0,00 | 57.789,09 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten | 17.768.598,26 | 600.160,00 | 0,00 | 18.368.758,26 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 31.452,14 | 13.024,00 | 0,00 | 44.476,14 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.130,36 | 2.476,59 | 1.505,21 | 2.101,74 |
| Summe Sachanlagen | 17.801.180,76 | 615.660,59 | 1.505,21 | 18.415.336,14 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 600.000,00 | 0,00 | 0,00 | 600.000,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 232.846,56 | 0,00 | 0,00 | 232.846,56 |
| Summe Finanzanlagen | 832.846,56 | 0,00 | 0,00 | 832.846,56 |
| Summe Anlagevermögen Gesamt | 18.686.012,41 | 621.464,59 | 1.505,21 | 19.305.971,79 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand 31.12.2016 Euro |
Stand 31.12.2015 Euro |
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| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| - Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte | 11.919,00 | 17.128,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten | 6.127.778,84 | 6.727.938,84 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 216.004,00 | 229.028,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.543,00 | 2.954,00 |
| Summe Sachanlagen | 6.348.325,84 | 6.959.920,84 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.584.118,77 | 16.584.118,77 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 4.005.000,00 | 2.905.000,00 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 2,00 | 2,00 |
| Summe Finanzanlagen | 20.589.120,77 | 19.489.120,77 |
| Summe Anlagevermögen Gesamt | 26.949.365,61 | 26.466.169,61 |
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.322 TEUR (Vorjahr: 1.491 TEUR) haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr alle innerhalb eines Jahres fällig.
Das Grundkapital beträgt 7.987.200,00 EUR und ist eingeteilt in 3.120.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Das Grundkapital entspricht dem Nominalkapital je Stückaktie von 2,56 EUR.
Der Vorstand ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 08. Juli 2014 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 01. Juli 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um einen Nennbetrag von bis zu 3.993.600,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.560.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen.
Entsprechend der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Juli 2010 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG eigene Anteile bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals bis zum 13. Juli 2015 zu erwerben, hält die Gesellschaft insgesamt 102.576 Stück eigene Aktien, das entspricht einem Anteil von 3,29 % des Grundkapitals.
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| Zeitpunkt des Erwerbs/ der Veräußerung | Anzahl Aktien Stück | Anschaffungskosten/ Veräußerungspreis EUR |
Rechnerischer Anteil am Grundkapital EUR |
Anteil am Grundkapital % |
|---|---|---|---|---|
| März 2011 | 25.000 | 69.500,00 | 64.000,00 | 0,80 |
| Mai 2012 | 18.604 | 51.797,26 | 47.626,24 | 0,60 |
| Oktober 2012 | 23.829 | 72.678,45 | 61.002,24 | 0,76 |
| November 2012 | 25.725 | 78.417,75 | 65.856,00 | 0,82 |
| Januar 2014 | 1.131 | 4.343,25 | 2.895,36 | 0,04 |
| Februar 2014 | 550 | 2.117,50 | 1.408,00 | 0,02 |
| März 2014 | 14.097 | 54.273,45 | 36.088,32 | 0,45 |
| April 2014 | 3.640 | 14.014,00 | 9.318,40 | 0,12 |
| August 2015 | -10.000 | -45.000,00 | -25.600,00 | -0,32 |
| 102.576 | 302.141,66 | 262.594,56 | 3,29 |
Für den Erwerb der eigenen Aktien entstanden Anschaffungsnebenkosten in Höhe von 3.667,36 EUR. Für die Veräußerung entstanden Gebühren in Höhe von 482,13 EUR.
Die eigenen Aktien wurden erworben, um in geeigneten Einzelfällen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder anderen mit solchen Akquisitionsvorhaben in Zusammenhang stehenden einlagefähigen Wirtschaftsgütern diese wirtschaftlich sinnvoll einsetzen zu können.
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| Gezeichnetes Kapital | EUR 7.987.200,00 |
| Rechnerischer Wert eigener Anteile | EUR 262.594,56 |
| Ausgegebenes Kapital | EUR 7.724.605,44 |
Die Gewinnrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
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| Vortrag zum 01.01.2016 | EUR 14.533.925,41 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | |
| -aus dem Bilanzgewinn 2015 lt. HV-Beschluss vom 05.07.2016 | EUR 1.803.393,95 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen | |
| -aus dem Jahresüberschuss 2016 | EUR 1.231.716,66 |
| Stand 31.12.2016 | EUR 17.569.036,02 |
Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
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| Vortrag zum 01.01.2016 | EUR 1.803.393,95 |
| Einstellung in andere Gewinnrücklagen / Hauptversammlung | EUR -1.803.393,95 |
| Jahresüberschuss 2016 | EUR 2.468.860,50 |
| -Einstellung in andere Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. 2 AktG | EUR -1.231.716,66 |
| Stand 31.12.2016 | EUR 1.237.143,84 |
Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse zur Herstellung eines Gebäudes angesetzt. Es wurde ein gesonderter Passivposten nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB als Gegenposten zu den aktivierten vollen Anschaffungskosten erfolgsneutral gebildet, um eine bessere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage i. S. von § 264 Abs. 2 HGB zu vermitteln. Er wird auf die maßgebliche Nutzungsdauer des betreffenden Gebäudes 50 Jahre erfolgswirksam aufgelöst.
Die unmittelbaren Pensionsrückstellungen betreffen vier Einzelvereinbarungen der Eifelhöhen-Klinik AG gegenüber ehemaligen Angestellten. Die Berechnung erfolgte auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten, basierend auf den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck nach der PUC-Methode mit einem Zinsfuß von 4,01 %. Es wurde ein zukünftiger Rententrend von 0,5 % p. a. berücksichtigt. Für mittelbare Pensionsrückstellungen sind 1.250 TEUR zurückgestellt.
Die Steuerrückstellungen resultieren aus Rückstellungen für Gewerbesteuern.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Aufsichtsratsvergütungen, Tantiemen und sonstige Personalaufwendungen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
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| Gesamtbetrag | Restlaufzeit von | Sicherheiten | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | bis zu einem Jahr TEUR |
mehr als einem bis zu fünf Jahren TEUR |
mehr als fünf Jahre TEUR |
Betrag TEUR |
Art der Sicherheit TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.913 | 405 | 1.738 | 770 | 2.913 | 1) |
| ( 10.098 ) | ( 7.185 ) | ( 1.690 ) | ( 1.223 ) | ( 8.458 ) | 1) | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 39 | 37 | 2 | 0 | 0 | branchenüblicher Eigentumsvorbehalt |
| ( 46 ) | ( 43 ) | ( 3 ) | ( 0 ) | ( 0 ) | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 8 | 8 | 0 | 0 | 0 | -- |
| ( 3.451 ) | ( 3.451 ) | ( 0 ) | ( 0 ) | ( 0 ) | -- | |
| sonstige Verbindlichkeiten | 2.435 | 418 | 1.420 | 597 | 0 | 2) |
| ( 2.816 ) | ( 431 ) | ( 1.595 ) | ( 790 ) | ( 0 ) | 2) | |
| 5.395 | 868 | 3.160 | 1.367 | 2.913 | ||
| ( 16.411 ) | ( 11.110 ) | ( 3.288 ) | ( 2.013 ) | ( 8.458 ) |
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| 31.12.2016 | 31.12.2015 | |
|---|---|---|
| 1) durch Grundpfandrechte gesichert: | 2.913 | 8.458 |
| 2) davon aus Steuern: | 17 | 42 |
Zum 31. Dezember 2016 wird der Saldo aus passiven latenten Steuern von 133 TEUR und aktiven latenten Steuern von 40 TEUR ausgewiesen. Latente Steuern resultieren aus zeitlichen Unterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen für Pensionsrückstellungen und für Grundstücke und Gebäude. Bei der Ermittlung der latenten Steuern im Vorjahr wurde auch die temporäre Differenz zwischen dem handelsrechtlichen Buchwert des bei einer Organgesellschaft bilanzierten Gebäudes und dessen korrespondierendem steuerlichen Wertansatz berücksichtigt.
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| 01.01.2016 TEUR |
Veränderung TEUR |
31.12.2016 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Aktive latente Steuern | 46 | -6 | 40 |
| Passive latente Steuern | 1.658 | -1.525 | 133 |
| 1.612 | -1.519 | 93 |
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Leistungsgarantien der Eifelhöhen-Klinik AG bestehen in Höhe von 545 TEUR zugunsten der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH zur Absicherung deren Versorgungsverpflichtungen basierend auf dem Interessenausgleich vom 28.09.2010.
Für Darlehen der GlobalMed Immobilien GmbH bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von 14.000 TEUR und eine gesetzlich vorgeschriebene Zahlungsbürgschaft zur Besicherung der Zahlungen an den Generalunternehmer für den Erweiterungsbau der Klinik in Mönchengladbach auf Grundlage des Generalunternehmervertrages vom 27.09.2016 in Höhe von 920 TEUR.
Zusätzlich besteht gegenüber dem Vermieter der Klinikimmobilie der Kaiser-Karl-Klinik GmbH eine Bürgschaft in Höhe von 1.205 TEUR. Die Eifelhöhen-Klinik AG ist Garant für die Pachtzahlungen der Kaiser-Karl-Klinik GmbH auf der Grundlage des langjährig vereinbarten Pachtvertrages mit der neuen Gebäudeeigentümerin im Rahmen des 2016 umgesetzten "Sale-and-Lease-Back"-Transfers des Gebäudes und des Grundstückes der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn in Höhe von 58.242 TEUR.
Die Berichtsgesellschaft haftet stichtagsbezogen mit einer Gesamtsumme von TEUR 3.696 ferner als Gesamtschuldner für den gemeinsamen Kontokorrentkreditrahmen folgender Gesellschaften:
| ― | Eifelhöhen-Klinik AG |
| ― | Kaiser-Karl-Klinik GmbH |
| ― | Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH |
| ― | GlobalMANAGEMENT GmbH |
| ― | GlobalMed Immobilien GmbH |
| ― | Herzpark Mönchengladbach GmbH |
| ― | Aatalklinik Wünnenberg GmbH |
Die Risiken der Inanspruchnahme werden als gering eingestuft. Bei eventueller Inanspruchnahme als Gesamtschuldner bestehen Rückgriffsrechte. Alle Gesellschaften konnten ihre Verpflichtungen bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt erfüllen.
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. nachfolgender Aufstellung:
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| 2016 TEUR |
2015 TEUR |
|
|---|---|---|
| Mehrjährige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen | 150 | 150 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 134) | ||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 142 ) |
Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Holdingtätigkeiten, insbesondere durch die Verpachtung einer Klinikimmobilie an eine Konzerngesellschaft und die Erbringung von Dienstleistungen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit 6 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR) die Auflösung des gebildeten Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen.
In den Zinsaufwendungen sind 38 TEUR (Vorjahr: 39 TEUR) Zinsanteile aus Rückstellungen enthalten.
Die Steuern entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Die Bezüge des Gesamtvorstandes der Eifelhöhen-Klinik AG für das Geschäftsjahr 2016 betrugen 469 TEUR (Vorjahr: 388 TEUR). Davon entfielen auf:
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| - Herrn Dr. Markus-Michael Küthmann | 267 TEUR (Vorjahr: 273 TEUR) |
| - Herrn Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat | 202 TEUR (Vorjahr: 115 TEUR) |
Auf das Vorstandsgehalt von Herrn Dr. Küthmann werden die Bezüge, die er in der Aatalklinik Wünnenberg GmbH als Geschäftsführer erhält, angerechnet.
Darüber hinaus werden keine Leistungen, insbesondere Pensionszusagen, Aktienoptionen, Kreditgewährungen, durch die Gesellschaft an den Vorstand erbracht.
Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder beliefen sich auf 50 TEUR (Vorjahr: 50 TEUR).
Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen wurden 555 TEUR (Vorjahr: 581 TEUR) zurückgestellt.
Im Geschäftsjahr 2016 betrug die Gesamtvergütung an den Aufsichtsrat 112 TEUR (Vorjahr: 112 TEUR).
Der Beruf des Vorstands entspricht seiner Organstellung. Herr Dr. Küthmann ist auch Geschäftsführer bei mehreren Tochtergesellschaften der Eifelhöhen-Klinik AG.
Der Beruf des Vorstands entspricht seiner Organstellung. Herr Lotzkat ist auch Geschäftsführer bei mehreren Tochtergesellschaften der Eifelhöhen-Klinik AG.
Geschäftsführer der AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, Hamburg und der Seniorenpflege Strandperle GmbH & Co. KG, Hamburg
Vorsitzender
Betriebsratsvorsitzende
Arbeitnehmervertreterin
stellvertretende Vorsitzende
Rechtsanwältin für Medizin- und Versicherungsrecht in eigener Kanzlei
stellvertretende Vorsitzende
Freier Berater im Gesundheitswesen
Der jeweilige Aufsichtsratsvorsitzende der Eifelhöhen-Klinik AG ist Beiratsmitglied der Geriatrisches Zentrum Zülpich GmbH.
Die Gesellschaft ist neben der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH Trägerunternehmen der Unterstützungskasse Eifelhöhen-Klinik e.V., deren Kassenvermögen überwiegend bei der Gesellschaft als Darlehen angelegt ist. Zum Bilanzstichtag ergibt sich für die Eifelhöhen-Klinik AG ein Fehlbetrag von 1.036 TEUR, der gemäß Art. 28 EGHGB zulässigerweise nicht bilanziert wurde.
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Anteil am Kapital % |
Eigenkapital1) TEUR |
Jahresergebnis1) TEUR |
|---|---|---|---|
| Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH, Nettersheim-Marmagen | 100 | 1.916 | 416 |
| GlobalMed Immobilien GmbH, Bonn | 100 | 10.054 | 2.809 |
| Kaiser-Karl-Klinik GmbH, Bonn | 100 | 2.145 | 1.059 |
| GlobalMANAGEMENT GmbH, Bonn | 100 | 96 | 30 |
| Herzpark Mönchengladbach GmbH, Bonn | 100 | -5.811 | -1.604 |
| Herznetz Rheinland gemeinnützige GmbH, Bonn | mittelbar 100 | 56 | 32 |
| Aatalklinik Wünnenberg GmbH, Bad Wünnenberg | 70 | 1.071 | 1422) |
| Aatalklinik Wünnenberg Pflege GmbH, Pflegestation "St. Antonius", Bad Wünnenberg | mittelbar 70 | 19 | 1023) |
| Gesellschaft für Schlaganfall- und Gesundheitsforschung mbH, Bad Wünnenberg | mittelbar 70 | 65 | 23) |
| Medizinisches Versorgungszentrum Bad Wünnenberg/Südkreis Paderborn GmbH, Bad Wünnenberg | mittelbar 70 | -239 | 56 |
1) Ermittlung nach HGB.
2) Ergebnis nach Gewinnabführung Aatalklinik Wünnenberg Pflege GmbH und Gesellschaft für Schlaganfall- und Gesundheitsforschung mbH.
3) Ergebnis vor Gewinnabführung an die Aatalklinik Wünnenberg GmbH.
Die Gesellschaft hat bestehende Beteiligungen gem. § 21 Abs. 1 WpHG wie folgt veröffentlicht:
a) am 12. März 2007
Die AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, 18181 Graal-Müritz, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.03.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 06.03.2007 durch Aktien die Schwelle von 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 10,28 % (das entspricht 320.597 Stimmrechten) beträgt.
b) am 04. April 2007
Die Graaler Care GmbH, Graal-Müritz, Deutschland, hat uns gemäß § 21 WpHG Abs. 1 am 22.03.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 19.03.2007 durch Aktien die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 14,72 % (das entspricht 459.364 Stimmrechten) beträgt. 14,72 % der Stimmrechte (das entspricht 459.364 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der SPG Senioren- und Pflegeheim Betriebs-GmbH & Co. Strandperle KG zuzurechnen.
Die SPG Senioren- und Pflegeheim Betriebs-GmbH & Co. Strandperle KG, Graal-Müritz, Deutschland, hat uns gemäß § 21 WpHG Abs. 1 am 22.03.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 19.03.2007 durch Aktien die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 14,72 % (das entspricht 459.364 Stimmrechten) beträgt.
c) am 18. Juni 2007
Die Graaler Management GmbH, Graal-Müritz, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13.06.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 09.05.2007 durch Aktien die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 10,37 % (das entspricht 323.597 Stimmrechten) beträgt.
10,37 % der Stimmrechte (das entspricht 323.597 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG zuzurechnen.
d) am 30. Januar 2014
Die Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, teilt gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG mit, dass ihr Anteil an eigenen Aktien am 29.01.2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,022 % (das entspricht 94.289 Stimmrechten) betragen hat.
e) am 14. Februar 2017
Herr Bruno Fortmeier, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13.02.2017 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, am 10.02.2017 die Schwelle von 20 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 20,03 % (das entspricht 625.000 Stimmrechten) betragen hat.
20,03 % der Stimmrechte (das entspricht 625.000 Stimmrechten) sind Herrn Fortmeier gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: ARF Holding GmbH.
Die ARF Holding GmbH, Schloß Holte, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13.02.2017 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, am 10.02.2017 die Schwelle von 20 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 20,03 % (das entspricht 625.000 Stimmrechten) betragen hat.
Angegeben ist der Inhalt der Mitteilungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat am 22.04.2016 sowie aktualisiert am 22.02.2017 abgegeben und den Aktionären unter www.eifelhoehen-klinik.ag im Bereich Aktiengesellschaft, Investor Relations, unter der Rubrik Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht.
Der durch die Berichtsgesellschaft als Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 wurde am 30. Juni 2016 im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 1.237.143,84 EUR wie folgt zu verwenden:
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| Zahlung einer Dividende von 0,41 EUR je Stückaktie | |
| (3.017.424 Stückaktien á 0,41 EUR) | 1.237.143,84 EUR |
Das Landgericht Köln hat in einem Statusverfahren nach §§ 98, 99 AktG über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats mit Beschluss vom 7. August 2015 (AZ: 82 O 23/15) entschieden, dass sich der Aufsichtsrat der Gesellschaft nach den §§ 96 Abs. 1 6. Fall, 101 Abs. 1 AktG und § 12 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft ausschließlich aus drei Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre zusammensetzt, die von der Hauptversammlung gewählt werden. Dieser Beschluss des Landgerichts Köln ist seit dem 21. Juli 2016 rechtskräftig.
Die bisherige Zusammensetzung des Aufsichtsrats entsprach nicht der vorgenannten gerichtlichen Entscheidung, da ein Mitglied des Aufsichtsrats von den Arbeitnehmern gemäß den Bestimmungen des Drittelbeteiligungsgesetzes gewählt worden ist. Mit Beendigung der Hauptversammlung vom 9. Januar 2017 ist aus diesem Grund das Amt aller amtierenden Aufsichtsratsmitglieder erloschen (§§ 99, 98 Abs. 4 i.V.m. 97 Abs. 2 Satz 3 AktG). Vor diesem Hintergrund war ein neuer Aufsichtsrat zu wählen, der sich gemäß §§ 96 Abs. 1 6. Fall, 101 Abs. 1 AktG und § 12 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft ausschließlich aus drei Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre zusammensetzt, die von der Hauptversammlung gewählt werden.
In der außerordentlichen Hauptversammlung der Eifelhöhen-Klinik AG am 9. Januar 2017 wurden Herr Dipl.-Oec. Jörg Karsten Leue, Frau Doris Mücke und Herr Dipl.-Oec. Ing. Sigurd Roch in den Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG gewählt.
Der in Mönchengladbach begonnene Ausbau der stationären Behandlungskapazität auf insgesamt 180 kardiologische Betten durch die Tochtergesellschaft GlobalMed Immobilien GmbH wird voraussichtlich wie geplant im IV. Quartal 2017 abgeschlossen werden können.
Bonn, 31.03.2017
Der Vorstand
Dr. med. Markus-Michael Küthmann, Vorsitzender
Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Bonn, 31.03.2017
Der Vorstand
Dr. med. Markus-Michael Küthmann, Vorsitzender
Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat
Die Eifelhöhen-Klinik AG mit Sitz in Bonn betreibt Einrichtungen der ambulanten und stationären Rehabilitation, Altenpflege und ambulanten medizinischen Versorgung. Die börsennotierte Eifelhöhen-Klinik AG stellt dabei die hochwertige Qualität der erbrachten Dienstleistungen für Patienten und Kostenträger in den Mittelpunkt ihrer Arbeit.
Zur Eifelhöhen-Klinik AG gehören im Rheinland und in Westfalen
| ― | die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH in Nettersheim-Marmagen (Eifel) Fachklinik für ambulante und stationäre Innere Medizin, Orthopädie/Traumatologie, Neurologie |
| ― | die Kaiser-Karl-Klinik GmbH in Bonn Fachklinik für ambulante und stationäre Orthopädie, Geriatrie und Innere Medizin |
| ― | die Herzpark Mönchengladbach GmbH in Mönchengladbach Fachklinik für ambulante und stationäre kardiologische Rehabilitation |
| ― | eine 6%ige Beteiligung am Geriatrischen Zentrum Zülpich GmbH |
| ― | eine 70%ige Beteiligung an der Aatalklinik Wünnenberg GmbH in Bad Wünnenberg. In Kooperation mit der Kurverwaltung Wünnenberg GmbH (Gesellschafter: Kreis Paderborn und Stadt Bad Wünnenberg) betreibt die Gesellschaft eine moderne Fachklinik mit den Indikationen Neurologie und Orthopädie sowie am gleichen Standort eine Pflegeeinrichtung mit 39 Betten und ein Medizinisches Versorgungszentrum. |
Im Wirtschaftsjahr 2016 war in Deutschland weiterhin eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr 2015 gestiegen.
Treiber des Wirtschaftswachstums in 2016 sind der private und staatliche Konsum. So stiegen die Staatsausgaben mit 4,2 % erheblich stärker als im Vorjahr. Der private Konsum trug im Berichtsjahr mit 2,0 % ebenso zum Wachstum bei.
Bemerkenswert ist, dass beim Export nur noch ein Plus von 2,5 % (2015 +5,2 %) erreicht werden konnte, während der Importanteil um 3,4 % anstieg. In Kombination mit der geringeren Steigerung der Investitionsrate der Unternehmen von 1,7 % reflektiert das Exportergebnis die zunehmenden globalen Unsicherheiten und krisenhaften Entwicklungen mit ihren negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum einer Exportnation.
Nach der Prognose der Bundesregierung wird für 2017 ein Wachstum von 1,4 % erwartet.
Trotz der positiven Entwicklung der öffentlichen Finanzen in den letzten Jahren durch hohe Steuereinnahmen und eine den Staatshaushalt begünstigende Zinspolitik der EZB sind weiterhin strukturelle Risiken zu verzeichnen, die in den überschuldeten Haushalten der Euro-Länder und durch die absehbar demographischen Entwicklungen in den wirtschaftlich wichtigen Kernstaaten Europas begründet sind.
Auf der Grundlage der vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten Zahlen und Kommentierungen zur Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) weist die Statistik zum Ende des 4. Quartals 2016 einen Überschuss von rund 1,38 Mrd. Euro aus. Die Finanzreserven der Krankenkassen betrugen zum 31.12.2016 mehr als 15,9 Mrd. Euro.
Die Ausgaben zeigen 2016 einen Zuwachs von 3,3 % je Versicherten. Bei den Arzneimittelausgaben ist ein Anstieg von 3,1 % zu verzeichnen. Die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen erhöhten sich ebenfalls um 2,8 % pro Versicherten.
Im Bereich der Präventionsleistungen stiegen die Ausgaben in 2016 um 55 %. Diese erfreuliche Entwicklung ist auf das neue Präventionsgesetz zurückzuführen, mit dem die Krankenkassen verpflichtet wurden, ihr bisher sehr geringes Engagement deutlich auszubauen.
Im für unsere Kliniken wichtigen Segment der Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen wurden in 2016 insgesamt 3,435 Mrd. Euro ausgegeben, eine Steigerung von 131 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Auf der Grundlage der in 2016 zu verzeichnenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Prognosen für 2017 ist davon auszugehen, dass im kommenden Wirtschaftsjahr - unter anderem unter Berücksichtigung der Zuschüsse aus den Gesundheitsfonds - die Ausgaben der GKV und die Leistungen der Rentenversicherung für Rehabilitationsmaßnahmen auf dem Vorjahresniveau weitestgehend erhalten bleiben.
Generell kann auf der Grundlage der zurzeit bekannten Daten in 2017 weiterhin von stabilen Verhältnissen bei der Finanzierung der Sozialversicherungssysteme in Bezug auf die Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen ausgegangen werden.
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| Ausgaben, die der vertragsärztlichen Versorgung zugute kommen1) | 18% |
| Zahnärztliche Behandlung (ohne Zahnersatz) | 5% |
| Zahnersatz | 1% |
| Arzneimittel aus Apotheken und von Sonstigen | 17% |
| Hilfsmittel | 4% |
| Heilmittel | 3% |
| Krankenhausbehandlung | 33% |
| Krankengeld | 5% |
| Fahrkosten | 2% |
| Vorsorge- und Reha-Maßnahmen | 2% |
| Behandlungs-/Häusliche Krankenpflege | 3% |
| Netto-Verwaltungskosten | 5% |
| Sonstige Ausgaben | 3% |
| Ausgaben insgesamt | 100,00% |

Fußnoten:
1) In dieser Ausgabenposition sind enthalten: ärztliche Behandlung, Behandlung durch Belegärzte in Krankenhäusern, ärztliche Beratung und Behandlung bei Empfängnisverhütung, Sterilisation, Schwangerschaftsabbruch, Früherkennung, Mutterschaftsvorsorge sowie Dialyse-Sachkosten. Die Praxisgebühr ist ebenso wie bei zahnärztlicher Behandlung mit Wirkung vom 1.1.2013 weggefallen.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesministerium für Gesundheit vom 6. März 2017
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| Höchstkurs 2016 | 5,96 € (19.12.2016) |
| Tiefstkurs 2016 | 3,64 € (03.02.2016) |
| Schlusskurs zum 31.12.2016 | 5,80 € |
| Börsenumsatz Frankfurt | 275.972 Stück (Vorjahr: 448.244 Stück) |
Unseren aktuellen Börsenkurs finden Sie z. B. unter
http://www.boerse.de/boersenkurse/EIFELHOEHEN-KLINIK-ON/DE0005653604

Quellen: comdirect bank AG
Die Umsatzerlöse der Eifelhöhen-Klinik AG gingen aufgrund betrieblicher Umstrukturierungen geringfügig von 1.232 TEUR auf 1.219 TEUR zurück. Gleichzeitig stiegen die Personalaufwendungen - insbesondere aufgrund der Zuführung von Pensionsrückstellungen - um 1.361 TEUR.
Das Beteiligungergebnis verringerte sich um 89 TEUR auf 2.390 TEUR.
Der Steueraufwand reduzierte sich - im Wesentlichen durch Auflösung latenter Steuern aufgrund des Erlöschens des Gewinnabführungsvertrages mit der GlobalMed GmbH als Folge der Verschmelzung auf die Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH (Umfirmierung in GlobalMed Immobilien GmbH am 17.08.2016) - um insgesamt 2.155 TEUR.
Der Jahresüberschuss konnte von 2.174 TEUR um 295 TEUR auf 2.469 TEUR im Geschäftsjahr 2016 gesteigert werden.
Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31.12.2016 eine Bilanzsumme in Höhe von 38.067 TEUR. Das Eigenkapital beträgt mit 29.785 TEUR 78,2 %.
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| 2016 TEUR |
2015 TEUR |
Veränderung TEUR |
Veränderung % |
|
|---|---|---|---|---|
| Gesamtleistung (I) | 1.219 | 1.232 | -13 | -1,1 |
| Betriebliche Aufwendungen (II) | 1.642 | 1.585 | 57 | 3,6 |
| Betriebsergebnis (III = I ./. II) | -423 | -353 | -70 | 19,8 |
| Beteiligungsergebnis | 2.390 | 2.479 | -89 | -3,6 |
| Zinsertrag (Saldo) | 120 | 562 | -442 | -78,6 |
| Ordentliches Unternehmensergebnis | 2.087 | 2.688 | -601 | -22,4 |
| Neutrales Ergebnis | -1.268 | -9 | -1.259 | >100,0 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 819 | 2.679 | -1.860 | -69,4 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 1.650 | -505 | 2.155 | >100,0 |
| Jahresüberschuss | 2.469 | 2.174 | 295 | 13,6 |
Insgesamt verschlechterte sich das Betriebsergebnis um 70 TEUR. Bei einer leichten Verminderung der Gesamtleistung erhöhten sich die betrieblichen Aufwendungen um 57 TEUR. Hier stand einer Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen eine Erhöhung des Personalaufwands entgegen.
Das Beteiligungsergebnis reduzierte sich um 89 TEUR auf 2.390 TEUR.
Das neutrale Ergebnis von insgesamt -1.268 TEUR ist wesentlich durch die Aufwendungen für mittelbare Versorgungsverpflichtungen beeinflusst. Im Berichtsjahr wurde beschlossen, dem Kassenvermögen der Eifelhöhen-Klinik Unterstützungskasse e. V. 1.250 TEUR zuzuwenden. Der Beschluss erfolgte, um die mittelfristigen Zahlungsverpflichtungen an Renten zu erfüllen. Der im Anhang anzugebende Verpflichtungsüberschuss aus den mittelbaren Versorgungsverpflichtungen reduzierte sich entsprechend.
Der Steueraufwand verringerte sich - im Wesentlichen durch die Auflösung latenter Steuern - um 2.155 TEUR.
Der Jahresüberschuss konnte um 295 TEUR auf 2.469 TEUR im Geschäftsjahr 2016 gesteigert werden.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich im Berichtsjahr 2016 deutlich von 1.842 TEUR auf 11.443 TEUR.
Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Abbau von konzerninternen Forderungen zwischen verbundenen Unternehmen. Als Folge der Verschmelzung der GlobalMed GmbH auf die Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH wurde der Gewinnabführungsvertrag zwischen der Eifelhöhen-Klinik AG und der GlobalMed GmbH zum 1. Januar 2016 beendet.
Ursächlich für den Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit sind die Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen. In das Sachanlagevermögen wurden nur geringe Investitionen getätigt. Unter Hinzurechnung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit von -394 TEUR ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds von 9.944 TEUR.
Die Fähigkeit des Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, war im Geschäftsjahr 2016 uneingeschränkt gegeben.
Wesentliche Bilanzzahlen der Eifelhöhen-Klinik AG
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| 2016 TEUR |
2015 TEUR |
|
|---|---|---|
| Sachanlagen | 6.349 | 6.960 |
| Finanzanlagen | 20.589 | 19.489 |
| Eigenkapital | 29.785 | 27.316 |
| mittel- u. langfristiges Fremdkapital | 6.969 | 8.067 |
| kurzfristiges Fremdkapital | 1.313 | 11.648 |
| Bilanzsumme | 38.067 | 47.031 |
Das Sachanlagevermögen sank durch planmäßig vorgenommene Abschreibungen von 6.960 TEUR auf 6.349 TEUR während sich das Finanzanlagevermögen durch Investitionen in den neuen Standort Mönchengladbach um 1.100 TEUR erhöhte.
Das Eigenkapital stieg um 2.469 TEUR auf 29.785 TEUR. Die Eigenkapitalquote veränderte sich im Geschäftsjahr 2016 von 58,1 % auf 78.2 %. Damit ist das Anlagevermögen vollständig durch Eigenkapital gedeckt.
Das mittel- und langfristige Fremdkapital sank durch planmäßige Tilgungen und der Auflösung der passiven latenten Steuern. Das kurzfristige Fremdkapital verringerte sich um 10.335 TEUR aufgrund der Rückführung von Kontokorrentverbindlichkeiten und den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.
Für das Jahr 2017 zeigt sich bei den Kostenträgern weiterhin keine vollständige Berücksichtigung der tatsächlichen Kostensteigerungen der Kliniken. Eventuelle unterjährige nominelle Pflegesatzerhöhungen werden sich voraussichtlich - wie auch in den vergangenen Jahren - lediglich im Rahmen oder unter der Grundlohnsummenentwicklung bewegen. Gleichzeitig ist durch die regionale Wettbewerbssituation ggf. eine Anpassung an die tatsächlich bezahlten Pflegesätze bzw. Fallpauschalen weiterhin notwendig.
Bei der mittelfristigen Finanzierung der Sozialversicherungssysteme ist aufgrund konjunktureller und struktureller Veränderungen und Risiken in den Staatshaushalten in den nächsten Jahren bei den Vergütungen mit weiteren restriktiven und qualitätsorientierten Veränderungen durch den Gesetzgeber und die Kostenträger zu rechnen.
Der Vorstand beabsichtigt daher, die bewährte Geschäftspolitik mit dem Schwerpunkt des Unternehmens im Rehamarkt durch weiteren Ausbau des anerkannten sehr hohen Qualitätsniveaus der Kliniken und ihrer Spezialisierung im Kerngeschäft zur kontinuierlichen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit fortzuführen. Ergänzend wird das klinische Angebot auf die zukünftigen demografischen und medizinischen Herausforderungen im Rehabilitationsmarkt verstärkt ausgerichtet, u. a. durch das Angebot von wohnortnahen ambulanten und stationären Therapieangeboten für unsere Patienten in Bonn und am neuen Klinikstandort in Mönchengladbach.
Ergänzend erfolgt die weiterhin kontinuierliche Prüfung von Wachstumschancen im Markt, z. B. durch Akquisition weiterer Klinikstandorte und einen Ausbau von telemedizinischen Angeboten.
Aufgrund der allgemeinen finanziellen Rahmenbedingungen im Euroraum kann zum heutigen Zeitpunkt, trotz der mittelfristig erwarteten positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens, langfristig eine Verschlechterung der Vermögens- und Ertragslage des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns bei Änderungen in den Eckpunkten der Staats- und Sozialhaushalte jedoch nicht sicher ausgeschlossen werden.
Sofern sich die mittelfristigen Rahmenbedingungen der Zuweisung von Patienten in die Unternehmen der Eifelhöhen-Klinik AG durch die Kostenträger nicht wesentlich ändern, wird auch mit der jetzigen Ausbaustufe am Standort Mönchengladbach im Konzern ein positives operatives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2017 erwartet.
Zum 01.01.2016 ist die GlobalMed GmbH auf die Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH verschmolzen worden. Der Immobilienbesitz der AG ist damit - mit Ausnahme des Gebäudes und des Grundstückes in Marmagen - in der als GlobalMed Immobilien GmbH firmierenden Gesellschaft zusammengefasst worden.
Das Risikomanagementsystem im Eifelhöhen-Klinik-Konzern basiert auf einem EDV-gestützten Analyseprogramm, in dem die Risikobeschreibung - aufgeteilt nach den einzelnen Unternehmensgesellschaften - erfolgt, um eine verbesserte spezifische Risikoeinschätzung für die einzelnen Unternehmensteile vornehmen zu können. In diesem System werden die betrieblichen Risiken nach Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit auf der Grundlage von vorgegebenen Versicherungsalgorithmen skaliert. Die inhaltliche Prüfung aller bekannten Risiken erfolgt gemäß der festgesetzten individuellen Überwachungsintervalle mindestens einmal jährlich; ggf. werden notwendige Steuerungsmaßnahmen eingeleitet. Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements ist der Versicherungsstatus, durch den bedeutende Risiken wie Brand, Betriebsunterbrechung, Haftung und Schadensersatzansprüche beschrieben, überwacht und zentral abgesichert werden.
Die Überwachungs- und allgemeinen Zuständigkeiten sowie die inhaltliche Beschreibung und Bewertung der Risiken sind den juristischen Vertretern der einzelnen Unternehmen zugeordnet; bei mehreren Vertretern ist der verantwortliche Vertreter für die Erstellung namentlich festgelegt.
Die allgemeinen Risiken für den Betrieb von Rehabilitationskliniken, Pflegeheimen und ambulanten Einrichtungen des Unternehmens sind durch die große Abhängigkeit von gesundheitspolitischen Entscheidungen und die Möglichkeiten der kurzfristigen Umsteuerung von Finanzmitteln durch die Kostenträger in andere Sektoren des Gesundheitsmarktes weiterhin gegeben.
Ergänzend liegt ein wesentliches Risiko des Betriebes insbesondere bei Rehabilitationskliniken in der Tatsache, dass - im Gegensatz zu den Akutkliniken - auch der Kapitalkostenanteil für Gebäudeinvestitionen zu finanzieren ist und somit unter Einbeziehung auch der Personalkosten ein erhebliches Fixkostenrisiko bei den Gesamtkosten besteht.
Bei rückläufigen Belegungen durch Veränderungen in der Finanzierung von Gesundheitsdienstleistungen durch die Kostenträger können daher kurzfristig erhebliche Erlösminderungen und Verluste entstehen, da die Reduzierung bei Personal- und Sachkosten aufgrund allgemeiner vertraglicher, gesetzlicher und tariflicher Bestimmungen in den betroffenen Unternehmen ggf. nur zeitverzögert und eingeschränkt erfolgen kann.
Die Wahrscheinlichkeit extern veranlasster Belegungsschwankungen und das Preisänderungsrisiko bei den Vergütungen - u. a. durch die laufenden Fusionsprozesse der GKV - ist im Vergleich zu den Vorjahren weitgehend gleich geblieben.
Festzustellen bleibt weiterhin ein deutlicher Kostendruck durch die Vorgaben der GKV und Rentenversicherungen als Folge der generell finanziellen Rahmenbedingungen der Sozialversicherungssysteme. Aufgrund der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und der persistierenden Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa bestehen absehbar auch für das Sozialversicherungssystem in Deutschland erhebliche Risiken. Eine detaillierte Quantifizierung dieser Risiken ist jedoch aufgrund der vielfältigen einflussnehmenden Faktoren und der Komplexität des Finanz- und Gesundheitssystems auf Unternehmensebene nicht möglich.
Generell ist das Ausfallrisiko von extern bestehenden Forderungen der Unternehmen im Eifelhöhen-Klinik-Konzern eher gering, da die wesentlichen Forderungen aus klinischen Leistungen hauptsächlich gegenüber gesetzlichen und privaten Kranken- sowie Rentenversicherungen bestehen.
Bei Darlehensverpflichtungen besteht generell ein Risiko, dass finanzierende Banken ihre Darlehensbestände an Dritte abtreten.
Zum 01.10.2010 ist der Klinikbetrieb in Marmagen durch Übertragung der dem Klinikbetrieb zuzuordnenden Aktiva und Passiva an eine Konzerntochter, die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH, übertragen worden. Grund und Boden sowie die Klinikimmobilie wurden nicht mit übertragen.
Die Bürgschaftshöhe der Eifelhöhen-Klinik AG zum 31.12.2016 für die in diesem Zusammenhang vorgenommene Umwandlung der bisherigen Unterstützungskasse der Eifelhöhen-Klinik AG in eine Gruppenunterstützungskasse zusammen mit der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH beträgt 545 TEUR.
Die jährlichen Leistungen der Unterstützungskasse müssen bis auf Weiteres für die Rentner der AG von der Eifelhöhen-Klinik AG aus dem laufenden Geschäft erbracht werden.
Bei der Eifelhöhen-Klinik AG wird der Verpflichtungsüberschuss, bezogen auf das vorhandene Unterstützungskassenvermögen, zulässigerweise nur im Anhang vermerkt und nicht als Schuldposten in der Bilanz ausgewiesen. Zum 31.12.2016 liegt dieser Verpflichtungsüberschuss, berechnet nach der PUC-Methode, mit einem Zinssatz von 4,01 % (Vorjahr: 3,89 %) bei 1.036 TEUR.
Im Falle einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland mit ggf. steigendem Insolvenzrisiko besteht das Risiko, erhöhte Beiträge an den Pensionssicherungsverein zahlen zu müssen.
Die Eifelhöhen-Klinik AG ist Garant für die Pachtzahlungen der Kaiser-Karl-Klinik GmbH auf der Grundlage des langjährig vereinbarten Pachtvertrages mit der neuen Gebäudeeigentümerin im Rahmen des 2016 umgesetzten "Sale-and-Lease-Back"-Transfers des Gebäudes der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn.
Durch den kontinuierlich bestehenden Preisdruck der Kostenträger auf die Pflegesätze und Fallpauschalen besteht für die Tochtergesellschaften (Klinikbetriebe, Pflegeheim und MVZ) grundsätzlich das Risiko des schleichenden Substanzverzehrs.
Die wesentlichen Risiken der Eifelhöhen-Klinik AG aus Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind wie folgt:
Bei der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH besteht weiterhin ein Standortrisiko. Die Klinik liegt zwar im Einzugsgebiet von drei Universitätskliniken, jedoch ist der Mikrostandort ohne Anbindung an die Infrastruktur eines traditionellen Kurortes wenig attraktiv. Zusätzliche Rehabilitationsangebote entstehen in den regionalen Ballungszentren. Durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen (z. B. wohnortnahe und ambulante Rehabilitation) und durch neue Versorgungsangebote von Mitbewerbern, die sich zum Teil mit den bisherigen Rehabilitationsangeboten der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH überlappen, erhöht sich am regionalen Markt der Wettbewerb.
Aufgrund einer weitgehend gedeckelten bzw. teilweise sinkenden Vergütung bei den Pflegesätzen und allgemein steigenden Kosten besteht die latente Gefahr, dass die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH die u. a. wettbewerbsmäßig notwendigen Investitionen baulicher und allgemeiner Art mittelfristig nicht mehr ausreichend aus dem vorhandenen Cashflow oder durch Darlehen bedienen kann. Ebenso müssen ggf. bestehende Vergütungsvereinbarungen mit den Kostenträgern mit der Gefahr der Erlösminderung an die regionale Wettbewerbssituation angepasst werden.
Ein weiteres Betriebsrisiko der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH liegt bei den mittelbaren Verpflichtungen aus der betrieblichen Unterstützungskasse. In den nächsten Jahren wird die Zahl der Rentenbezieher in der Unterstützungskasse durch altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter des Unternehmens sukzessive anwachsen.
Bei der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH wird diese Verpflichtung abzgl. des vorhandenen Unterstützungskassenvermögens zulässigerweise nur im Anhang vermerkt und nicht als Schuldposten in der Bilanz ausgewiesen.
Zum 31.12.2016 liegt dieser Verpflichtungsüberschuss, berechnet nach der PUC-Methode, mit einem Zinssatz von 4,01 % (Vorjahr: 3,89 %) bei 2.032 TEUR.
Bei der 70 %igen Beteiligung an der Aatalklinik Wünnenberg GmbH ist zu beachten, dass der Anteil der von der Klinik zu erwirtschaftenden Pacht bezogen auf den Gesamtumsatz weiterhin relativ hoch ist. Ferner ist wahrscheinlich, dass in den nächsten Jahren - bedingt durch das Alter des Gebäudes (Baujahr 1996) - verstärkt Investitions- und Instandhaltungskosten u. a. durch Brandschutzmaßnahmen entstehen werden.
Die mittelbar bestehenden Darlehensverpflichtungen aus dem Pachtvertrag der Aatalklinik Wünnenberg GmbH mit einer nachgelagerten Kapitaldienstgarantie für das Gebäudedarlehen sind bis 2021 durch entsprechende Zinsbindungsfristen festgeschrieben.
Bei der Aatalklinik besteht auch im Segment der neurologischen Frührehabilitation weiterhin ein erheblicher Druck auf die zu erzielenden Pflegesätze, Fallpauschalen und die Belegung. Ebenso bewirken die Transport- und Behandlungskosten von schwer erkrankten Patienten eine zusätzliche wirtschaftliche Belastung für das Unternehmen.
Weiterhin bestehen potentiell Erlösrisiken durch eventuelle Änderungen bei den Kostenbeteiligungen am Klinikaufenthalt für Privatpatienten (z. B. aufgrund Änderungen in der Beihilfeverordnung).
Im Medizinischen Versorgungszentrum Bad Wünnenberg/Südkreis Paderborn GmbH (MVZ) mit dem Schwerpunkt der ambulanten ärztlichen Versorgung - der Tochtergesellschaft der Aatalklinik Wünnenberg GmbH - bestehen weiterhin Risiken bei der Wirtschaftlichkeit durch die Rahmenbedingungen des geltenden Vergütungssystems bei den dafür zu erreichenden Fallzahlen. Auch ist die kontinuierliche Besetzung von Facharztsitzen durch die allgemeine Arbeitsmarktlage auf dem ärztlichen Arbeitsmarkt und die Zulassungsbestimmung für Facharztsitze weiterhin generell deutlich erschwert.
Bei der Aatalklinik Pflege GmbH bestehen die üblichen Risiken aus der Belegung und dem Betrieb von Pflegeeinrichtungen bei ansonsten stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen.
Das Klinikgebäude sowie das Grundstück der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn wurden auf Grundlage eines "Sale-and-Lease-Back"-Vertrages im Dezember 2015 an eine Tochtergesellschaft der Cofinimmo S.A./N.V., Brüssel, verkauft. Der Besitzübergang erfolgte am 01.03.2016. Das 1996 erbaute und 2013 erweiterte Gebäude umfasst ca. 15.500 m2 mit 150 Betten und verfügt über eine Tiefgarage. Die belgische Cofinimmo Gruppe hat das Klinikgebäude von der GlobalMed GmbH - einer 100%-igen Tochtergesellschaft der Eifelhöhen-Klinik AG - zu einem Kaufpreis von 27,5 Mio. Euro erworben und vermietet dieses für 25 Jahre an die langjährige Betreiberin, die Kaiser-Karl-Klinik GmbH, ebenfalls eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Eifelhöhen-Klinik AG.
Es bestehen bei der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn auch zukünftig Erlösrisiken durch den überproportionalen Anteil von Privat- und Beihilfepatienten z. B. aufgrund sich ändernder Beihilfebestimmungen sowie durch wettbewerbsbedingte externe Änderung der Belegungssteuerung, z. B. verminderte Zuweisungen von Patienten aus vorbehandelnden Akutkliniken.
Bei dieser Gesellschaft bestehen die üblichen Risiken der Anlaufphase einer Klinik mit ambulanten und stationären Behandlungsplätzen an einem neuen Standort. Hierbei sind insbesondere die üblichen Risiken bei der Personalgewinnung und der Akzeptanz der neuen Klinik durch Kostenträger bzw. einweisende Institutionen und Patienten zu nennen. Ebenso müssen die dem Geschäftsbericht zu entnehmenden Verluste aus den Anlaufjahren in den nächsten Jahren erwirtschaftet werden. Die Klinikkapazität wird in 2017 im Rahmen der geplanten stufenweisen Inbetriebnahme auf 180 Betten erweitert.
Die Gesellschaft ist im Wesentlichen von den zu erwartenden Pachtzahlungen der Herzpark Mönchengladbach GmbH abhängig. Die Risiken des Grundstücks, der Immobilien und des Baues entsprechen den üblichen Rahmenbedingungen bei der Entwicklung neuer Standorte (vertragliche Vereinbarungen, Gewährleistung, Mängelbeseitigung) entsprechend den getätigten Investitionen am Standort.
Bei der 6%-Beteiligung am GZZ besteht seit 2007 ein erhöhtes Risiko durch die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums und der damit verbundenen mittelbaren Bürgschaftsverpflichtung der Gesellschaft.
Ziel des Internen Kontrollsystems (IKS) für den Rechnungslegungsprozess ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichend Sicherheit zu gewährleisten, dass Jahresabschlüsse erstellt werden, die den satzungsmäßigen und gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Die Eifelhöhen-Klinik AG stellt den Konzernabschluss für die einzelnen Beteiligungen und Tochtergesellschaften auf.
Diesem Prozess vorgelagert ist die Finanzberichterstattung der in den Konzernabschluss einbezogenen Konzerngesellschaften. Beide Prozesse werden durch ein Kontrollsystem überwacht, welches sowohl die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung als auch die Einhaltung der relevanten gesetzlichen Bestimmungen sichert.
Wesentliche Regelungen und Instrumentarien sind die
| ― | Anwendung der gesetzlichen Bilanzierungsrichtlinien sowohl auf Konzernebene als auch in den einzelnen Konzerngesellschaften, |
| ― | klar definierte Aufgabentrennung und Zuordnung von Verantwortlichkeiten zwischen den am Rechnungslegungsprozess beteiligten Bereichen bzw. Mitarbeitern, |
| ― | Einbeziehung externer Sachverständiger, soweit erforderlich, z. B. zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen, |
| ― | Verwendung geeigneter IT-Systeme, |
| ― | Berücksichtigung von im Risikomanagement erfassten und bewerteten Risiken in den Jahresabschlüssen, soweit dies nach bestehenden Bilanzierungsregelungen erforderlich ist. |
Alle jahresabschlussrelevanten Strukturen und Prozesse unterliegen im Rahmen der gesetzlichen Abschlussprüfung der jährlichen Überprüfung durch die jeweiligen beauftragten Wirtschaftsprüfer.
Der Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG besteht aus
Dr. med. Markus-Michael Küthmann (Vors.)
Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat
Die Vergütung des Vorstands setzt sich aus einem Grundgehalt und aus einer Tantieme zusammen. Auf das Vorstandsgehalt von Herrn Dr. Küthmann werden die Bezüge, die er in der Aatalklinik Wünnenberg GmbH als Geschäftsführer erhält, in Anrechnung gebracht.
Darüber hinaus werden keine Leistungen, insbesondere Pensionszusagen, Aktienoptionen oder Kreditgewährungen durch die Gesellschaft an die Vorstandsmitglieder erbracht.
Die Vorstandsmitglieder erhalten eine Tantieme. Für den Vorsitzenden wurde die Tantieme für das Geschäftsjahr 2016 gesondert festgestellt und beträgt 54 TEUR. Herr Lotzkat erhält eine Tantieme in Höhe von 2 % des Konzernjahresüberschusses der Eifelhöhen-Klinik AG, vermindert um einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr und maximal in Höhe von 36 TEUR.
1) Das gezeichnete Kapital von 7.987.200,00 EUR ist eingeteilt in 3.120.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Das Nominalkapital je Stückaktie beträgt 2,56 EUR. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme.
2) Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 102.576 eigene Stückaktien, die nicht dividenden- und stimmberechtigt sind.
3) Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital von mehr als 10 % sind der Gesellschaft bis zum Ende der Aufstellungsphase des Lageberichts wie folgt bekannt:
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| Name / Firma | Direkter Anteil der Stimmrechte in % |
Indirekter Anteil der Stimmrechte in % |
|---|---|---|
| Seniorenpflege Strandperle GmbH & Co. KG, Hamburg (vormals: SPG Senioren- u. Pflegeheim Betriebs-GmbH & Co. Strandperle KG, Graal-Müritz) | 14,70 | |
| Graaler Care GmbH, Hamburg | 14,70 | |
| AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, Hamburg | 13,90 | |
| Graaler Management GmbH, Hamburg | 13,90 | |
| ARF Holding GmbH, Schloß Holte | 20,03 | |
| Bruno Fortmeier, Schloß Holte | 20,03 |
4) Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten.
5) Die am Kapital beteiligten Arbeitnehmer üben ihre Kontrollrechte unmittelbar aus.
6) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften für die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands (§§ 84, 85 AktG) sowie für die Änderung der Satzung (§§ 133, 179 AktG).
7) Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 01.07.2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um einen Nennbetrag von bis zu 3.993.600 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.560.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats in folgenden Fällen ganz oder teilweise auszuschließen:
a) zum Ausgleich von Spitzenbeträgen
b) bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage, soweit die neuen Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder anderen Wirtschaftsgütern ausgegeben werden
c) bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausnutzung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10% des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen der Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien und deren Verwendung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden.
8) Es gibt bei der Gesellschaft keine wesentliche Vereinbarung, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots steht.
9) Die Gesellschaft hat für den Fall eines Übernahmeangebots keine Entschädigungsvereinbarung mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen.
Effiziente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, Achtung der Aktionärsinteressen, Offenheit und Transparenz der Unternehmenskommunikation sind wesentliche Aspekte guter Corporate Governance.
Über die Corporate Governance der Eifelhöhen-Klinik AG berichten Vorstand und Aufsichtsrat gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 sowie gemäß § 289a HGB über die Unternehmensführung der Eifelhöhen-Klinik AG.
Die Aktionäre nehmen ihre Rechte in der jährlichen Hauptversammlung wahr. Jeder Aktionär ist berechtigt, an der Hauptversammlung teilzunehmen. Die Hauptversammlung entscheidet über alle ihr durch das Gesetz zugewiesenen Aufgaben. Aktionäre, die nicht persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen möchten, können ihr Stimmrecht auch durch Bevollmächtigte ausüben lassen. Hierfür stehen von der Eifelhöhen-Klinik AG benannte Stimmrechtsvertreter sowie Kreditinstitute und Aktionärsvereinigungen zur Verfügung. Alle relevanten Berichte und Unterlagen stellt die Eifelhöhen-Klinik AG in ihrem Internetauftritt unter www.eifelhoehen-klinik.ag bereit. Auf Wunsch werden die Unterlagen auch zugesandt.
Als deutsche Aktiengesellschaft unterliegt die Eifelhöhen-Klinik AG dem deutschen Aktienrecht und verfügt somit über ein duales Führungs- und Kontrollsystem. Der Vorstand übernimmt die Unternehmensleitung, dem Aufsichtsrat obliegt die Überwachungs- und Beratungsfunktion.
Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten zum Wohl der Gesellschaft eng zusammen.
Für Geschäfte von grundlegender Bedeutung legt die Satzung der Eifelhöhen-Klinik AG Zustimmungsvorbehalte zugunsten des Aufsichtsrats fest.
Der Vorstand unterrichtet den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements. Der Aufsichtsrat prüft hierbei insbesondere die Sorgfalt der Entscheidungsfindung des Vorstands.
Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Er ist dabei an das Unternehmensinteresse gebunden und der Steigerung des nachhaltigen Unternehmenswertes verpflichtet.
Der Vorstand hat für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmerischen Richtlinien zu sorgen. Er ist für ein angemessenes Risikomanagement und -controlling im Unternehmen verantwortlich.
Der Vorstand der Eifelhöhen-Klinik AG besteht aus zwei Mitgliedern. Eine Geschäftsordnung regelt die Ressortzuständigkeiten.
Beide Vorstandsmitglieder sind männlich. Der Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG strebt an, den Anteil von Frauen im Vorstand bis zum 30.06.2017 auf 30 % zu erhöhen.
Altersbeschränkungen für den Vorstand bestehen nicht.
Aufgabe des Aufsichtsrats ist es, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig zu beraten und zu überwachen. Der Aufsichtsratsvorsitzende hält mit dem Vorstand regelmäßig Kontakt, um mit ihm die Strategie, die Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement des Unternehmens zu beraten. Für seine Arbeit hat sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung gegeben. Der Aufsichtsrat bestellt und entlässt die Mitglieder des Vorstands.
Der Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG besteht aus drei Mitgliedern. Zum Stichtag 31.12.2016 ist ein Mitglied als unabhängig einstufbar.
Für den Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG besteht eine Zielgröße von 30 % für den Frauenanteil. Derzeit setzt sich der Aufsichtsrat aus zwei männlichen und einem weiblichen Mitglied zusammen.
Die Wahlperiode aller Mitglieder des Aufsichtsrats beträgt 3 Jahre. Die Wahl erfolgt in Form der Einzelwahl.
Altersbegrenzungen für den Aufsichtsrat bestehen nicht.
Aufgrund der Größe der Gesellschaft und der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder und deren Zusammensetzung ist eine zusätzliche Bildung von Ausschüssen nicht möglich.
Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird durch Beschluss der Hauptversammlung festgelegt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste Vergütung.
Die Eifelhöhen-Klinik AG hat für alle Mitglieder des Aufsichtsrats eine VermögensschadenHaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) ohne Selbstbehalt abgeschlossen.
Die Eifelhöhen-Klinik AG legt die Vergütungen für den Vorstand und den Aufsichtsrat individualisiert offen. Die Grundzüge der Vergütungssysteme und die Vergütungen sind im Vergütungsbericht, der Teil des Lageberichts ist, dargestellt.
Der verantwortungsvolle Umgang mit geschäftlichen Risiken gehört zu den Grundsätzen guter Corporate Governance. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig über bestehende Risiken und deren Entwicklung. Einzelheiten zum Risikomanagement im Eifelhöhen-Klinik-Konzern sind im Risikobericht dargestellt. Das Risikomanagementsystem wird im Rahmen der jährlichen Abschlussprüfung von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft.
Über das Internet können sich alle Interessenten, Aktionäre, Finanzanalysten oder vergleichbare Adressaten zeitnah über aktuelle Entwicklungen im Konzern informieren. Sämtliche Meldungen werden auf der Internetseite der Gesellschaft publiziert.
Die geplanten Termine der wesentlich wiederkehrenden Ereignisse und Veröffentlichungen sind in einem Finanzkalender zusammengestellt, der mit ausreichendem Zeitvorlauf auf der Internetseite der Eifelhöhen-Klinik AG veröffentlicht wird.
Nach § 15a WpHG müssen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Eifelhöhen-Klinik AG sowie bestimmte Mitarbeiter mit Führungsaufgaben und die mit ihnen in enger Beziehung stehenden Personen den Erwerb und die Veräußerung von Eifelhöhen-Klinik-Aktien offenlegen. Bis zum 31.12.2016 sind der Eifelhöhen-Klinik AG keine Meldungen zugegangen.
Der Vorstandsvorsitzende hält indirekt 2,85 % der Aktien der Gesellschaft, auf den Aufsichtsrat entfallen direkt 0,06 % und indirekt 1,23 %.
Der Konzernabschluss der Eifelhöhen-Klinik AG wurde auf der Grundlage des § 315a HGB in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB), wie von der Europäischen Union (EU) übernommen, aufgestellt.
Während des Geschäftsjahres werden Anteilseigner und Dritte zusätzlich durch den Halbjahresfinanzbericht unterrichtet.
Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnlich wertpapierorientierte Anreizsysteme.
Zu dem Bestand an eigenen Aktien verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.
Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes erfolgt im Konzernabschluss.
Für das Geschäftsjahr 2016 hat der Aufsichtsrat die Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft, Köln, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer bestellt.
Mit dem Abschlussprüfer hat die Eifelhöhen-Klinik AG die nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex erforderlichen Vereinbarungen zur Durchführung der Abschlussprüfung getroffen.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 22.04.2016 sowie aktualisiert am 22.02.2017 eine Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben. Die Erklärungen wurden der Öffentlichkeit auf der Internetseite der Eifelhöhen-Klinik AG dauerhaft zugänglich gemacht:
Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 5. Mai 2015.
Vorstand und Aufsichtsrat der Eifelhöhen-Klinik AG erklären, dass sie die Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" gemäß § 161 AktG angewendet haben.
Nicht angewendet wurden und werden die folgenden Empfehlungen:
"In einer D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat soll ein entsprechender Selbstbehalt vereinbart werden."
Im Kodex in der Fassung 2015 wird die Vereinbarung eines Selbstbehalts für die D&O-Versicherung von Aufsichtsratsmitgliedern empfohlen, während der Selbstbehalt bei Abschluss einer D&O-Versicherung für Vorstandsmitglieder gesetzlich vorgeschrieben ist.
Die Vereinbarung eines Selbstbehalts ist nach Auffassung der Gesellschaft nicht geeignet, die Motivation und Verantwortung zu verbessern, mit denen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats die ihnen übertragenen Aufgaben und Funktionen wahrnehmen. Die bestehende D&O-Versicherung für die Mitglieder des Aufsichtsrats sieht daher in Abweichung von Ziffer 3.8 des Kodex keinen Selbstbehalt vor. Die Gesellschaft wird aus vorgenannten Gründen auch künftig keinen Selbstbehalt für die D&O-Versicherung von Aufsichtsräten vereinbaren.
Ein Höchstalter für die Mitgliedschaft im Vorstand ist nicht vorgesehen. Die kompetente Arbeit von erfahrenen Vorstandsmitgliedern soll auch zukünftig, unabhängig von ihrem Alter, die Entwicklung der Gesellschaft positiv beeinflussen können. Eine Altersbegrenzung wird derzeit unter Berücksichtigung des Diskriminierungsverbotes als nicht opportun angesehen.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat fachlich qualifizierte Ausschüsse sowie einen Prüfungs- und einen Nominierungsausschuss bilden soll.
Aufgrund der Größe der Gesellschaft und der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder und deren Zusammensetzung (drei Mitglieder) ist eine zusätzliche Bildung von Ausschüssen nicht möglich.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennt und für Aufsichtsratsmitglieder eine Altersgrenze und eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer im Aufsichtsrat festlegt.
Aufgrund der Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder und deren Zusammensetzung (drei Mitglieder) ist zurzeit eine konkrete Zielsetzung für die Zusammensetzung nicht erforderlich.
Ein Höchstalter für die Mitgliedschaft und eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer im Aufsichtsrat ist nicht vorgesehen. Der kompetente Rat unserer erfahrenen Aufsichtsräte soll auch zukünftig, unabhängig von ihrem Alter, die Entwicklung der Gesellschaft positiv beeinflussen. Eine Altersbegrenzung wird derzeit unter Berücksichtigung des Diskriminierungsverbotes als nicht opportun angesehen.
"Während des Geschäftsjahres werden sie zusätzlich durch den Halbjahresfinanzbericht sowie im ersten und zweiten Halbjahr durch Zwischenmitteilungen oder Quartalsfinanzberichte unterrichtet."
Mit Änderung des § 37x WpHG im November 2015 entfällt die gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung von Zwischenmitteilungen. Die Eifelhöhen-Klinik AG folgt den gesetzlichen Vorschriften und verzichtet auf eine Erstellung der Zwischenmitteilungen.
"Der Konzernabschluss soll binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende, die Zwischenberichte sollen binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich sein."
Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses für die Gesellschaft und den Konzern erfolgt innerhalb von vier Monaten nach Ende des Geschäftsjahres. Der Halbjahresfinanzbericht wird spätestens drei Monate nach Ablauf des Berichtszeitraums veröffentlicht. Die Eifelhöhen-Klinik AG folgt damit den gesetzlichen Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes.
Bonn, 22.02.2017
Eifelhöhen-Klinik AG
Der Vorstand
Dr. med. Markus-Michael Küthmann, Vors.
Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat
Der Aufsichtsrat
Dipl.-Oec. Karsten Leue, Vors.
RA Doris Mücke
Dipl.-Oec., Ing. Sigurd Roch
Bonn, 31.03.2017
Der Vorstand
Dr. med. Markus-Michael Küthmann, Vorsitzender
Dipl.-Oec. Lothar Lotzkat
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 13.04.2017
**Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung
Kurt Heller GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
Marcus Heller, Wirtschaftsprüfer
Das Landgericht Köln hat in einem Statusverfahren nach §§ 98, 99 AktG über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats mit Beschluss vom 7. August 2015 (AZ: 82 O 23/15) entschieden, dass sich der Aufsichtsrat der Gesellschaft nach den §§ 96 Abs. 1 6. Fall, 101 Abs. 1 AktG und § 12 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft ausschließlich aus drei Aufsichtsratsmitgliedern der Aktionäre zusammensetzt, die von der Hauptversammlung gewählt werden. Dieser Beschluss des Landgerichts Köln ist seit dem 21. Juli 2016 rechtskräftig. Die Bestimmungen der Satzung über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats, über die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder sowie über die Wahl, Abberufung und Entsendung von Aufsichtsratsmitgliedern treten spätestens sechs Monate nach Eintritt der Rechtskraft des vorgenannten Beschlusses des Landgerichts Köln insoweit außer Kraft, als sie den nunmehr anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften widersprechen (§§ 99, 98 Abs. 4 i.V.m. 97 Abs. 2 Satz 2 AktG). Somit ergab sich die Notwendigkeit, innerhalb einer Frist von 6 Monaten einen neuen Aufsichtsrat zu wählen. In gemeinsamer Abstimmung wurde hierfür der 9. Januar 2017 als Termin für eine außerordentliche Hauptversammlung gewählt. Die gemeinsame Arbeit des Aufsichtsrates konnte unabhängig von diesem Verfahren konstruktiv erfolgen.
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2016 wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung der Unternehmensgruppe beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Dazu hat der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2016 fünf Sitzungen abgehalten.
Der Vorstand hat uns auch im Rahmen von periodischen Informationen schriftlich und mündlich über die aktuelle Geschäftslage, wesentliche Fragen der Unternehmensführung und über die Ausrichtung der Unternehmensgruppe sowie die kurz- und langfristige Planung verbunden mit den beabsichtigen Investitionen unterrichtet. Zudem stand der Aufsichtsratsvorsitzende in engem Kontakt mit dem Vorstandsvorsitzenden und bekam zeitnahe Informationen über wesentliche Geschäftsvorgänge. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von der Unternehmensplanung wurden eingehend hinterfragt und diskutiert. Der Aufsichtsrat war in alle für die Gesellschaft grundlegenden Entscheidungen eingebunden und fasste die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse.
Der Aufsichtsrat befasste sich auch in 2016 weiterhin mit der Anlaufphase des neuen Standortes in Mönchengladbach. Im Oktober 2014 wurde neben dem ambulanten auch der stationäre kardiologische Teil eröffnet. Die geplante Erweiterung der Bettenkapazität befindet sich zwischenzeitlich in Realisierung. Es wird erwartet, dass die zusätzliche Bettenkapazität im 4. Quartal 2017 zur Verfügung steht.
Weiteres Schwerpunktthema waren Anfang des Jahres die Auswirkungen der zum Jahresende 2015 erfolgten "Sale-and-Lease-Back"-Transaktion des Klinikgebäudes der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn nebst Grundbesitz. Der Aufsichtsrat ließ sich regelmäßig über den Stand der fortzuführenden Investitionsmaßnahmen in der Klinik in Marmagen informieren und fasste nach eingehenden Beratungen auch notwendige Beschlüsse.
Die Hauptversammlung 2016 war wieder geprägt durch die Erörterungen der erfolgten Investitionen in den neuen Standort Mönchengladbach sowie die erfolgte "Sale-and-Lease-Back"-Transaktion hinsichtlich der Kaiser-Karl-Klinik. Der Vorschlag der Verwaltung, in 2016 keine Dividende auszuschütten, wurde intensiv diskutiert und vom Vorstand die Beweggründe erläutert.
Die derzeitigen Projekte am Standort Bad Wünnenberg und Mönchengladbach werden voraussichtlich bis zum Abschluss in 2020 erhebliche Einsätze durch den Vorstand erfordern. Die ursprüngliche Bestellung von Herrn Dr. Küthmann als Vorstand endete jedoch zum 30. April 2018. Im Hinblick auf die Bedeutung der vorgenannten Projekte für den Gesamtkonzern hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit Herrn Dr. Küthmann die Möglichkeit erörtert, die derzeitige Bestellung als Vorstandsmitglied schon in 2016 einvernehmlich aufzuheben und nach erfolgter Aufhebung Herrn Dr. Küthmann bis zum 31.12.2020 erneut als Vorstand zu bestellen. Im Ergebnis dieser Gespräche haben die Beteiligten Einverständnis erzielt, die derzeitige Bestellung als Vorstandsmitglied und den geschlossenen Anstellungsvertrag einvernehmlich aufzuheben und Herrn Dr. Küthmann bis Ende 2020 erneut als Vorstand zu bestellen und einen entsprechenden Anstellungsvertrag zu schließen. Bei der Neufassung dieses Vertrages wurde die Empfehlung, die Tantieme betragsmäßig zu begrenzen, nun mit aufgenommen.
Mit der Weiterentwicklung des Deutschen Corporate Governance Kodex haben wir uns auch im Berichtsjahr und in 2017 befasst und die erforderlichen Entsprechenserklärungen abgegeben. Auf weitere Ausführungen im Lagebericht der Gesellschaft wird verwiesen.
Die Liquiditätslage und die Finanzierungsstruktur des Konzerns sind, wie im Vorjahr, geordnet.
Der Vorstand hat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2016 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie den Konzernabschluss zum 31.12.2016 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 sowie der Konzernabschluss und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 sind von der Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft, Köln geprüft worden. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.
Die Unterlagen wurden vom Aufsichtrat geprüft und mit den Abschlussprüfern erörtert. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 25.04.2017 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss der Gesellschaft gebilligt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Gesellschaft sind somit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands bezüglich der Verwendung des Bilanzgewinns schlossen wir uns an.
Für die von allen Konzernmitarbeiterinnen und Konzernmitarbeitern sowie dem Vorstand geleistete Arbeit und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2016 möchten wir uns bedanken.
25. April 2017
Der Aufsichtsrat
Dipl.-Oec. Karsten Leue, Vorsitzender
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