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Eifelhöhen-Klinik AG

Annual / Quarterly Financial Statement Jun 30, 2014

133_rns_2014-06-30_168ea76e-9e28-45e1-84a7-6a1d4a64c484.html

Annual / Quarterly Financial Statement

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Eifelhöhen-Klinik AG

Bonn

Jahresfinanzbericht zum 31.12.2013

Bilanz zum 31. Dezember 2013

der Eifelhöhen-Klinik Aktiengesellschaft, Bonn

AKTIVSEITE

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EUR 31.12.2012

EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 25.419,00 27.654,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.886.522,84 7.640.837,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 253.946,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.374,00 39.887,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 154.030,36
8.155.842,84 7.834.755,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.784.118,77 11.984.118,77
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2,00 2,00
11.784.120,77 11.984.120,77
( 19.965.382,61 ) ( 19.846.529,97 )
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.308.166,41 11.841.703,08
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.382,25 11.916,64
16.310.548,66 11.853.619,72
II. Guthaben bei Kreditinstituten 2.001,10 1.812,94
( 16.312.549,76 ) ( 11.855.432,66 )
36.277.932,37 31.701.962,63
Passivseite
EUR 31.12.2012

EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.987.200,00 7.987.200,00
rechnerischer Wert eigener Anteile -238.484,48 -238.484,48
Ausgegebenes Kapital 7.748.715,52 7.748.715,52
II. Kapitalrücklage 3.239.765,40 3.239.765,40
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 100.782,79 100.782,79
2. andere Gewinnrücklagen 12.103.415,09 10.751.534,29
12.204.197,88 10.852.317,08
IV. Bilanzgewinn 786.765,62 716.457,28
( 23.979.444,42 ) ( 22.557.255,28 )
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 175.822,00 181.701,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.003.269,00 1.028.603,00
2. Steuerrückstellungen 76.000,00 176.900,00
3. sonstige Rückstellungen 376.460,00 347.060,00
1.455.729,00 1.552.563,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.668.367,41 3.363.243,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 104.669,38 252.828,89
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.468.009,21 1.335.193,53
4. sonstige Verbindlichkeiten 958.290,95 1.062.577,38
9.199.336,95 6.013.843,35
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.600,00 3.600,00
F. Passive latente Steuern 1.465.000,00 1.393.000,00
36.277.932,37 31.701.962,63

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

der Eifelhöhen Klinik AG, Bonn

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EUR EUR 2012

EUR
1. Umsatzerlöse 1.760.796,11 1.727.212,93
2. sonstige betriebliche Erträge 48.469,04 99.231,27
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.676,17 -1.364,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.226,40 4.550,23 6.416,53
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 435.842,88 463.616,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 119.268,83 110.253,17
davon für Altersversorgung: EUR 55.478,59 (Vorjahr: EUR 41.757,47) 555.111,71
5. Abschreibungen
-auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 627.898,75 591.400,23
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 879.707,22 1.120.141,97
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 2.378.225,26 2.417.777,68
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.163.053,67 940.562,15
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.162.921,48 (Vorjahr: EUR 940.456,50)
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 333.257,16 730.870,80
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 200.000,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 815.808,45 428.708,54
davon an verbundene Unternehmen: EUR 422.712,40 (Vorjahr: EUR 253.532,25)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.934.210,56 1.734.741,33
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 360.679,32 301.544,78
davon latenter Steueraufwand EUR 72.000,00 (Vorjahr: EUR 74.000,00)
14. sonstige Steuern 0,00 282,00
15. Jahresüberschuss 1.573.531,24 1.432.914,55
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 716.457,28 832.268,82
17. Ausschüttung -151.342,10 -461.459,40
18. Einstellung in Gewinnrücklagen 1.351.880,80 1.087.266,69
19. Bilanzgewinn 786.765,62 716.457,28

Anhang zum 31. Dezember 2013

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gemäß §§ 264 ff., 284 ff. HGB und des Aktiengesetzes für große Kapitalgesellschaften aufgestellt, da die Aktien der Gesellschaft im regulierten Markt der Börsen Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart (Segment General Standard) gehandelt werden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt.

II. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung angesetzt, bewertet und ausgewiesen.

Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt.

Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Abschreibungen planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Bei Zugängen des Sachanlagevermögens erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter werden nach den steuerrechtlichen Vorschriften abgeschrieben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über die Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben.

Die Abschreibungen bei Gebäuden werden über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren vorgenommen.

Nachträgliche Anschaffungs-/Herstellungskosten aus Gebäudeum- und -anbauten werden in Übereinstimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Gebäudes einheitlich abgeschrieben.

Die Nutzungsdauer der anderen Anlagen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 13 Jahre.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Notwendige Wertberichtigungen wurden vorgenommen.

3. Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Teilwert angesetzt, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis eines Abzinsungssatzes von 4,88 % ermittelt ist; sie decken alle vertraglich zugesicherten Versorgungsleistungen ab.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

5. Passive Rechnungsabgrenzung

Die passiven Rechnungsabgrenzungen enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

6. Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30 %, der die Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) und die Gewerbesteuer umfasst. Soweit latente Steuern auf unterschiedlichen Wertansätzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz bei einer Organschaft beruhen, deren Einkünfte von der Gewerbesteuer befreit sind, wird ein Steuersatz von 15,825 % angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Wir verweisen auf den nachfolgenden Bruttoanlagenspiegel.

Bruttoanlagenspiegel Eifelhöhen-Klinik AG 31.12.2013

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2013

Euro
Zugang

Euro
Umb.

Euro
Abgang

Euro
Stand 31.12.2013

Euro
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte 100.262,78 6.073,51 0,00 0,00 106.336,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 23.623.854,46 21.888,91 812.387,66 554,46 24.457.576,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 259.349,64 0,00 259.349,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.133,14 2.559,03 0,00 1.817,60 185.874,57
4. Geleistete Anzahlungen 154.030,36 917.706,94 -1.071.737,30 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 23.963.017,96 942.154,88 0,00 2.372,06 24.902.800,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.984.118,77 0,00 0,00 0,00 11.984.118,77
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 232.848,56 0,00 0,00 0,00 232.848,56
Summe Finanzanlagen 12.216.967,33 0,00 0,00 0,00 12.216.967,33
Summe Anlagevermögen Gesamt 36.280.248,07 948.228,39 0,00 2.372,06 37.226.104,40

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Abschreibungen
Stand 01.01.2013

Euro
Zugang

Euro
Abgang

Euro
Stand 31.12.2013

Euro
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte 72.608,78 8.308,51 0,00 80.917,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 15.983.016,62 588.065,57 28,46 16.571.053,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.403,64 0,00 5.403,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.246,14 26.121,03 866,60 170.500,57
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 16.128.262,76 619.590,24 895,06 16.746.957,94
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 200.000,00 0,00 200.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 232.846,56 0,00 0,00 232.846,56
Summe Finanzanlagen 232.846,56 200.000,00 0,00 432.846,56
Summe Anlagevermögen Gesamt 16.433.718,10 827.898,75 895,06 17.260.721,79

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Buchwerte
Stand 31.12.2013

Euro
Stand 31.12.2012

Euro
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte u. ähnliche Rechte 25.419,00 27.654,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.886.522,84 7.640.837,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 253.946,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.374,00 39.887,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 154.030,36
Summe Sachanlagen 8.155.842,84 7.834.755,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.784.118,77 11.984.118,77
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2,00 2,00
Summe Finanzanlagen 11.784.120,77 11.984.120,77
Summe Anlagevermögen Gesamt 19.965.382,61 19.846.529,97

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 2 TEUR haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt 7.987.200,00 EUR und ist eingeteilt in 3.120.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Das Grundkapital entspricht dem Nominalkapital je Stückaktie von 2,56 EUR.

Der Vorstand ist gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 25.08.2009 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 01.08.2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um einen Nennbetrag von bis zu 3.993.600 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.560.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen.

b) Eigene Anteile

Entsprechend der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Juli 2010 gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG eigene Anteile bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu erwerben, hält die Gesellschaft insgesamt 93.158 Stück eigene Aktien, das entspricht einem Anteil von 2,99 % des Grundkapitals.

Zeitpunkt des Erwerbs

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Anzahl Aktien Stück Anschaffungskosten

EUR
Rechnerische Anteil am Grundkapital

EUR
Anteil am Grundkapital

%
März 2011 25.000 69.500,00 64.000,00 0,80
Mai 2012 18.604 51.797,26 47.626,24 0,60
Oktober 2012 23.829 72.678,45 61.002,24 0,76
November 2012 25.725 78.417,75 65.856,00 0,82
93.158 272.393,46 238.484,48 2,99

Für den Erwerb der eigenen Aktien entstanden Anschaffungsnebenkosten in Höhe von 2.837,30 EUR.

Die eigenen Aktien wurden erworben, um in geeigneten Einzelfällen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen, Unternehmensbeteiligungen oder anderen mit solchen Akquisitionsvorhaben in Zusammenhang stehenden einlagefähigen Wirtschaftsgütern diese wirtschaftlich sinnvoll einsetzen zu können.

c) Ausgegebenes Kapital

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Gezeichnetes Kapital EUR 7.987.200,00
Rechnerischer Wert eigener Anteile EUR 238.484,48
Ausgegebenes Kapital EUR 7.748.715,52

d) Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

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Vortrag zum 01.01.2013 EUR 10.852.317,08
Einstellung in andere Gewinnrücklagen
-aus dem Bilanzgewinn 2012 lt. HV-Beschluss vom 09.07.2013 " 565.115,18
-aus dem Jahresüberschuss 2013 " 786.765,62
Stand 31.12.2013 EUR 12.204.197,88

e) Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

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Vortrag zum 01.01.2013 EUR 716.457,28
- Ausschüttung gem. HV-Beschluss vom 09.07.2013 " -151.342,10
- Einstellung in andere Gewinnrücklagen gem. HV-Beschluss vom 09.07.2013 " -565.115,18
Jahresüberschuss 2013 " 1.573.531,24
- Einstellung in andere Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. 2 AktG " -786.765,62
Stand 31.12.2013 EUR 786.765,62

4. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse zur Herstellung eines Gebäudes angesetzt. Es wurde ein gesonderter Passivposten nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB als Gegenposten zu den aktivierten vollen Anschaffungskosten erfolgsneutral gebildet, um eine bessere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage i. S. von § 264 Abs. 2 HGB zu vermitteln. Er wird auf die maßgebliche Nutzungsdauer des betreffenden Gebäudes 50 Jahre erfolgswirksam aufgelöst.

5. Rückstellungen

Die unmittelbaren Pensionsrückstellungen betreffen vier Einzelvereinbarungen der Eifelhöhen-Klinik AG gegenüber ehemaligen Angestellten. Die Berechnung erfolgte auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten, basierend auf den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck nach der PUC-Methode mit einem Zinsfuß von 4,88 %. Es wurde ein zukünftiger Rententrend von 0,5 % p. a. berücksichtigt.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen gliedern sich in Rückstellungen für Gewerbesteuer und Rückstellungen für Körperschaftsteuer auf.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Aufsichtsratsvergütungen, Tantiemen und sonstige Personalaufwendungen.

6. Verbindlichkeitenspiegel

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Gesamtbetrag Restlaufzeit von Sicherheiten
TEUR bis zu einem Jahr

TEUR
mehr als einem bis zu fünf Jahren

TEUR
mehr als fünf Jahre

TEUR
Betrag Art der Sicherheit
--- --- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.668 3.168 1.409 2.091 5.034 1)
( 3.363 ) ( 2.068 ) ( 933 ) ( 362 ) ( 3.363 ) 1)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 105 102 3 0 0 branchenüblicher Eigentumsvorbehalt
( 253 ) ( 253 ) ( 0 ) ( 0 ) ( 0 )
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.468 1.468 0 0 0 --
( 1.335 ) ( 1.335 ) ( 0 ) ( 0 ) ( 0 ) --
sonstige Verbindlichkeiten 958 200 149 609 0 2)
( 1.063 ) ( 256 ) ( 797 ) ( 10 ) ( 0 ) 2)
9.199 4.938 1.561 2.700 5.034
( 6.014) ( 3.912 ) ( 1.730 ) ( 372 ) ( 3.363 )

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TEUR TEUR
1) durch Grundpfandrechte gesichert: 5.034 ( 3.363 )
2) davon aus Steuern: 35 ( 31 )
2) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 2 ( 2 )

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Leistungen.

7. Passive latente Steuern

Zum 31. Dezember 2013 wird der Saldo aus passiven latenten Steuern von 1.495 TEUR und aktiven latenten Steuern von 30 TEUR ausgewiesen. Latente Steuern resultieren aus zeitlichen Unterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen für Pensionsrückstellungen und Grundstücke und Gebäude. Bei der Ermittlung wurde auch die temporäre Differenz zwischen dem handelsrechtlichen Buchwert des bei einer Organgesellschaft bilanzierten Gebäudes und dessen korrespondierendem steuerlichen Wertansatz berücksichtigt.

8. Verbindlichkeiten aus Bürgschaften/Leistungsgarantien und sonstige finanzielle Verpflichtungen

a) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Leistungsgarantien

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Leistungsgarantien bestehen gegenüber einer Bank in Höhe von 6.888 TEUR zugunsten der GlobalMed GmbH und in Höhe von 1.106 TEUR zugunsten der EifelhöhenKlinik Marmagen GmbH. Die Eifelhöhen-Klinik AG haftet ferner als Gesamtschuldner für den gemeinsamen Kreditrahmen folgender Gesellschaften:

Eifelhöhen-Klinik AG
Kaiser-Karl-Klinik GmbH
GlobalMed GmbH
Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH
GlobalMANAGEMENT GmbH
Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH
Herzpark Mönchengladbach GmbH

Die Konten weisen zum 31.12.2013 einen negativen Saldo von insgesamt 1.998.480,59 EUR aus. Abzüglich des bilanzierten Kontokorrents in Höhe von 1.633.535,47 EUR verbleibt eine Haftungssumme von 364.945,12 EUR.

Die Risiken der Inanspruchnahme werden als gering eingestuft. Alle Gesellschaften konnten ihre Verpflichtungen bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt erfüllen.

b) Sonstige finanzielle, nicht bilanzierte Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. nachfolgender Aufstellung:

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2013

TEUR
2012

TEUR
- Mehrjährige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 63 154
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: TEUR 114) (Vorjahr:TEUR 59)

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Holdingtätigkeiten, insbesondere durch die Verpachtung einer Klinikimmobilie an eine Konzerngesellschaft und die Erbringung von Dienstleistungen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit 6 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR) die Auflösung des gebildeten Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen.

3. Zinsaufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind 49 TEUR Zinsanteile aus Rückstellungen enthalten.

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Die Eifelhöhen-Klinik AG beschäftigte in 2013 durchschnittlich 5 Mitarbeiter.

2. Organbezüge

Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013 betrugen 276 TEUR (Vorjahr: 272 TEUR) einschließlich eines variablen Anteils bezogen auf das Konzernergebnis 2012 von 17 TEUR.

Der Vorstand erhielt eine Grundvergütung und eine Tantieme in Höhe von 3 % des Konzernjahresüberschusses 2012.

Auf das Vorstandsgehalt von Herrn Dr. Küthmann werden die Bezüge, die er in der Aatalklinik Wünnenberg GmbH als Geschäftsführer erhält, angerechnet.

Darüber hinaus werden keine Leistungen, insbesondere Pensionszusagen, Aktienoptionen, Kreditgewährungen, durch die Gesellschaft an den Vorstand erbracht.

Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder beliefen sich auf 50 TEUR (Vorjahr: 50 TEUR).

Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen wurden 576 TEUR (Vorjahr: 585 TEUR) zurückgestellt.

Im Geschäftsjahr 2013 betrug die Gesamtvergütung an den Aufsichtsrat 112 TEUR (Vorjahr: 92 TEUR).

3. Gesellschaftsorgane

Vorstand

Dr. med. Markus-Michael Küthmann

Der Beruf des alleinigen Vorstands entspricht seiner Organstellung. Herr Dr. Küthmann ist auch Geschäftsführer bei mehreren Tochtergesellschaften der Eifelhöhen-Klinik AG.

Aufsichtsrat

Dipl.-Oec. Jörg Karsten Leue

Geschäftsführer der AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, Graal-Müritz und der SPG Senioren- und Pflegeheim-Betriebsgesellschaft mbH & Co. Strandperle KG, Graal-Müritz

Vorsitzender

Birgit Wöstemeyer

Betriebsratsvorsitzende

Arbeitnehmervertreterin

stellv. Vorsitzende

Dipl.-Oec. Ing. Sigurd Roch

Freier Berater im Gesundheitswesen

Herr Leue ist Mitglied des Aufsichtsrats der Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH, vormals Evangelische Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH, Neubrandenburg.

Alle Mitglieder des Aufsichtsrats sind gleichzeitig Mitglieder des Beirats der GlobalMed GmbH. Der jeweilige Aufsichtsratsvorsitzende der Eifelhöhen-Klinik AG ist darüber hinaus noch Beiratsmitglied der Geriatrisches Zentrum Zülpich GmbH.

4. Mittelbare Pensionen oder Anwartschaften

Die Gesellschaft ist neben der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH Trägerunternehmen der Unterstützungskasse Eifelhöhen-Klinik e.V., deren gesamtes Kassenvermögen bei der Gesellschaft als Darlehen angelegt ist. Zum Bilanzstichtag ergibt sich für die Eifelhöhen-Klinik AG ein Fehlbetrag von 2.547 TEUR, der gemäß Art. 28 EGHGB zulässigerweise nicht bilanziert wurde.

5. Verbundene Unternehmen

Anteilsbesitz der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn - Stand 31.12.2013

In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen

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Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital

%
Eigenkapital

TEUR
Jahresergebnis1)TEUR
Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH, Nettersheim-Marmagen 100 2.135 0
GlobalMed GmbH, Bonn 100 4.321 2.3782)
Kaiser-Karl-Klinik GmbH, Bonn 100 1.559 -3333)
GlobalMANAGEMENT GmbH, Bonn 100 19 -2
Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH, Bonn 100 1.872 -547
Herzpark Mönchengladbach GmbH, Bonn 100 -1.940 -1.312
Herznetz Rheinland gemeinnützige GmbH, Bonn mittelbar 100 17 -3
Aatalklinik Wünnenberg GmbH, Bad Wünnenberg 70 1.258 -1004)
Aatalklinik Wünnenberg Pflege GmbH, Pflegestation "St. Antonius", Bad Wünnenberg mittelbar 70 19 385)
Gesellschaft für Schlaganfall- und Gesundheitsforschung mbH, Bad Wünnenberg mittelbar 70 65 -56)
Medizinisches Versorgungszentrum Bad Wünnenberg/Südkreis Paderborn GmbH, Bad Wünnenberg mittelbar 70 -274 8

1) Ermittlung nach HGB

2) Ergebnis vor Gewinnabführung an die Eifelhöhen-Klinik AG

3) Ergebnis vor Verlustübernahme durch die Eifelhöhen-Klinik AG

4) Ergebnis nach Gewinnabführung Aatalklinik Wünnenberg Pflege GmbH und nach Verlustübernahme Gesellschaft für Schlaganfall- und Gesundheitsforschung mbH

5) Ergebnis vor Gewinnabführung an die Aatalklinik Wünnenberg GmbH

6) Ergebnis vor Verlustübernahme durch die Aatalklinik Wünnenberg GmbH

6. Mitteilungen nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Die Gesellschaft hat bestehende Beteiligungen gem. § 21 Abs. 1 WpHG wie folgt veröffentlicht:

a) am 12. März 2007

Die AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, 18181 Graal-Müritz, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 07.03.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 06.03.2007 durch Aktien die Schwelle von 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 10,28 % (das entspricht 320.597 Stimmrechten) beträgt.

b) am 04. April 2007

Die Graaler Care GmbH, Graal-Müritz, Deutschland, hat uns gemäß § 21 WpHG Abs. 1 am 22.03.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 19.03.2007 durch Aktien die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 14,72 % (das entspricht 459.364 Stimmrechten) beträgt.

14,72 % der Stimmrechte (das entspricht 459.364 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der SPG Senioren- und Pflegeheim Betriebs-GmbH & Co. Strandperle KG zuzurechnen.

Die SPG Senioren- und Pflegeheim Betriebs-GmbH & Co. Strandperle KG, Graal-Müritz, Deutschland, hat uns gemäß § 21 WpHG Abs. 1 am 22.03.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 19.03.2007 durch Aktien die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 14,72 % (das entspricht 459.364 Stimmrechten) beträgt.

c) am 18. Juni 2007

Die Graaler Management GmbH, Graal-Müritz, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13.06.2007 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, ISIN: DE0005653604, WKN: 565360 am 09.05.2007 durch Aktien die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 10,37 % (das entspricht 323.597 Stimmrechten) beträgt.

10,37 % der Stimmrechte (das entspricht 323.597 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG zuzurechnen.

d) am 10. Oktober 2013

Herr Bruno Fortmeier, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.10.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, am 10.10.2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 7,87 % (das entspricht 245.430 Stimmrechten) betragen hat.

7,87 % der Stimmrechte (das entspricht 245.430 Stimmrechten) sind Herrn Fortmeier gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der ARF Holding GmbH zuzurechnen.

Die ARF Holding GmbH, Schloß Holte, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.10.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Eifelhöhen-Klinik AG, Bonn, Deutschland, am 10.10.2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 7,87 % (das entspricht 245.430 Stimmrechten) betragen hat.

7. Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat am 10.12.2013 abgegeben und den Aktionären unter www.eifelhoehen-klinik.ag im Bereich Aktiengesellschaft, Investor Relations unter der Rubrik Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht.

8. Konzernabschluss

Der durch die Berichtsgesellschaft als Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wurde am 23. Mai 2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht.

9. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 786.765,62 EUR wie folgt zu verwenden:

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a) Zahlung einer Dividende von 0,08 EUR je Stückaktie (3.011.064 Stückaktien a 0,08 EUR) 240.885,12 EUR
b) Einstellung in Gewinnrücklagen 545.880,50 EUR

Zum Zeitpunkt der Berichterstellung werden 108.936 Stück eigene Aktien gehalten, die nicht dividendenberechtigt sind.

Bonn, 25.03.2014

Der Vorstand

Dr. med. Markus-Michael Küthmann

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Bonn, 25.03.2014

Der Vorstand

Dr. med. Markus-Michael Küthmann

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

der Eifelhöhen-Klinik AG

A. Wirtschaftsbericht

Die Eifelhöhen-Klinik AG mit Sitz in Bonn betreibt Einrichtungen der Rehabilitation, Altenpflege und ambulanten medizinischen Versorgung. Die börsennotierte Eifelhöhen-Klinik AG stellt dabei die hochwertige Qualität der erbrachten Dienstleistungen für Patienten und Kostenträger in den Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Zur Eifelhöhen-Klinik AG gehören im Rheinland

die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH in Nettersheim-Marmagen (Eifel) Fachklinik für Rehabilitative Medizin mit den Abteilungen Innere Medizin, Orthopädie/Traumatologie, Neurologie
die Kaiser-Karl-Klinik GmbH in Bonn Fachklinik für Rehabilitative Medizin mit den Abteilungen Orthopädie, Geriatrie, Innere Medizin und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
die Herzpark Mönchengladbach GmbH in Mönchengladbach Fachklinik für ambulante kardiologische Rehabilitation
eine 6%ige Beteiligung am Geriatrischen Zentrum Zülpich GmbH

Seit 2002 ist die Eifelhöhen-Klinik AG mit 70 % an der Aatalklinik Wünnenberg GmbH in Bad Wünnenberg beteiligt. In unternehmerischer Kooperation mit der Kurverwaltung Wünnenberg GmbH (Gesellschafter: Kreis Paderborn und Stadt Bad Wünnenberg) betreibt die Gesellschaft eine moderne Fachklinik mit den Indikationen Neurologie und Orthopädie sowie am gleichen Standort eine Pflegeeinrichtung mit 39 Betten und ein Medizinisches Versorgungszentrum.

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auf der Grundlage einer positiven Wirtschaftsentwicklung Deutschlands im Jahr 2013 zeigt auch der Ausblick für 2014 weiterhin eine positive Entwicklung. In 2013 wurde ein Gesamtwachstum von 0,5 % erreicht.

Auf der Grundlage eines stabilen Arbeitsmarktes mit einer Zunahme der Löhne um ca. 3 % entwickelte sich dabei eine zunehmende Binnennachfrage, während -vorwiegend bedingt durch die Rezession in den südeuropäischen Ländern und Frankreich -die deutschen EU-Exporte abnahmen.

Auf der Grundlage dieser Entwicklung wird auch in 2014 weiterhin der private Konsum als wichtige Stütze des Wachstums erwartet. Der in 2013 tendenziell zu verzeichnende leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit wird voraussichtlich durch ein gesteigertes Wachstum in 2014 überkompensiert werden. Abzuwarten bleibt jedoch, ob und in welchem Umfang die zurzeit von der Regierung geplanten Eingriffe in die Regulierung des Arbeitsmarktes negative Impulse auslösen werden.

Ebenfalls bleibt offen, ob die insbesondere mit der Energiewende verbundenen steigenden Kosten die Wirtschaft in Deutschland weiter belasten bzw. einschränken werden.

Trotz der positiven Entwicklung der öffentlichen Finanzen in den letzten Jahren durch hohe Steuereinnahmen sind weiterhin strukturelle Risiken zu verzeichnen, die in den überschuldeten Haushalten der Euroländer und durch die absehbaren demographischen Entwicklungen in den wirtschaftlich wichtigen Kernstaaten Europas begründet sind.

Diese Faktoren sind weiterhin als struktureller Risikofaktor für die gesamtwirtschaftliche Stabilität Deutschlands zu bewerten.

Branchenentwicklung

Auf der Grundlage der vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten Zahlen und Kommentierungen zur Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) erzielten die gesetzlichen Krankenversicherungen in 2013 insgesamt einen Überschuss von 1,2 Mrd. €. Der Gesundheitsfonds weist zum Ende des Jahres 2013 einen Überschuss von 510 Mio. € aus. Damit steigen die Finanzreserven der Krankenkassen in der Betrachtung der Finanzergebnisse und der Einnahmen des Gesundheitsfonds insgesamt auf rund 30,3 Mrd. € an.

Die Ausgaben in 2013 zeigen einen Zuwachs von 4,9 % je Versichertem. Festzustellen ist auch, dass die Leistungsausgaben um 5,1 % und die Verwaltungskosten um rund 2,6 % je Versichertem im Vergleichszeitraum gestiegen sind.

Insbesondere bei den Arzneimittelausgaben ist -vorwiegend bedingt durch Mengen- und Struktureffekte -wieder ein dynamischer Anstieg zu verzeichnen. Dieser konnte jedoch zum Teil durch Rabattvereinbarungen von Krankenkassen mit pharmazeutischen Unternehmen auf 2,4 % reduziert werden.

Ebenfalls ist zu vermerken, dass durch die Abschaffung der Praxisgebühr für Ärzte und Zahnärzte sowie Honoraranpassungen ein Zuwachs von rd. 10,6 % je Versichertem bei den Ausgaben der Krankenkassen für die ambulante ärztliche Behandlung erfolgt ist. Bei den Ausgaben für Krankenhausbehandlungen ist ein Anstieg von rund 3,7 % pro Versichertem zu verzeichnen.

Die Ausgaben der Krankenkassen für Präventionsleistungen mit einem Zuwachs von ca. 8,2 % und einem Gesamtausgabenvolumen von insgesamt ca. 260 Mio. € liegen erheblich hinter den tatsächlich benötigten Finanzierungsbedingungen zurück. Aufgeschlüsselt nach den einzelnen Bereichen erfolgt für die primäre Prävention durch die Krankenkassen eine Förderung je Versichertem von 2,53 €, für die betriebliche Gesundheitsförderung 80 Cent je Versichertem und für die allgemeine Prävention 40 Cent je Versichertem.

In 2013 wurden für Rehabilitationsleistungen -dem für die Eifelhöhen-Klinik AG wichtigen Segment -insgesamt 2,56 Mrd. € ausgegeben. Das entspricht einer Steigerung von 0,08 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr.

Auf der Grundlage der im Jahre 2013 insgesamt zu verzeichnenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Prognosen für 2014 ist davon auszugehen, dass auch im Jahre 2014 -unter Berücksichtigung der Zuschüsse aus dem Gesundheitsfonds -die Ausgaben der GKV und die Leistungen der Rentenversicherung für Rehabilitationsmaßnahmen auf dem Vorjahresniveau weitgehend erhalten bleiben.

Somit kann auf der Grundlage der zurzeit bekannten Daten im Jahr 2014 weiterhin von stabilen Verhältnissen bei der Finanzierung der Sozialversicherungssysteme mit Bezug auf die Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen ausgegangen werden.

Finanzielle Entwicklung in der Gesetzlichen Krankenversicherung einschl. der landwirtschaftlichen Krankenversicherung1) im 1. bis 4. Quartal 2013

Veränderungsrate je Versichertem im Vergleich zum 1. bis 4. Quartal 2012 in v.H.

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GKV AOK BKK IKK KBS EK LKK
Ärztliche Behandlung2) 10,6 9,6 10,2 15,3 9,7 11,1 10,2
Behandlung durch Zahnärzte ohne Zahnersatz 8,5 12,4 9,0 13,6 12,5 4,1 10,2
Zahnersatz insgesamt -0,6 0,1 -1,5 3,6 -4,9 -1,3 -0,8
Arznei- und Verbandmittel insgesamt 2,4 1,8 2,4 4,9 1,1 2,6 5,2
Summe Hilfsmittel 5,5 4,4 6,1 9,9 5,6 5,9 0,9
Summe Heilmittel 4,8 3,2 4,6 8,7 6,7 5,4 6,8
Krankenhausbehandlung insgesamt mit stationärer Entbindung 3,7 3,1 4,1 5,6 1,7 4,1 5,6
Krankengeld 6,1 9,2 5,0 7,8 -1,2 4,3 8,2
Fahrkosten 7,8 7,1 8,6 8,7 5,5 8,9 8,1
Vorsorge- u. Rehabilitationsmaßnahmen 3,0 2,7 3,7 7,5 7,8 1,9 2,0
Soziale Dienste/Prävention/Selbsthilfe/Schutzimpf. -3,6 -3,2 -3,4 -6,1 -6,0 -2,9 -23,7
Früherkennungsmaßnahmen 2,1 1,7 2,3 6,9 2,6 1,2 6,3
Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft ohne stationäre Entbindung 8,6 10,8 4,3 3,7 16,6 10,2 7,9
Behandlungspflege/Häusliche Krankenpflege 10,5 9,7 8,9 14,4 7,6 12,5 10,1
Ausgaben für Leistungen insgesamt 5,1 4,6 5,1 7,8 4,6 5,1 5,8
Netto-Verwaltungskosten 2,6 4,7 4,3 3,1 7,8 -0,9 13,5
Ausgaben insgesamt 4,9 4,6 5,1 7,5 4,7 4,8 6,2

Überschuss der Einnahmen bzw. der Ausgaben absolut in Mio. EUR

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GKV AOK BKK IKK KBS EK LKK
Ausgaben insgesamt 194.446 73.115 28.669 13.117 6.593 70.507 2.446
Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds3) 191.614 73.493 28.610 13.083 6.568 69.859
Beitragseinnahmen4) 1.019 57 11 8 0 38 904
Sonstige Einnahmen5) 2.993 541 241 88 53 558 1.512
Einnahmen insgesamt 195.625 74.092 28.862 13.180 6.621 70.455 2.416
Überschuss/Defizit (-) 1.179 977 193 63 28 -52 -30

GESUNDHEITSFONDS - Überschuss der Einnahmen bzw. der Ausgaben und Veränderung zum 1. bis 4. Quartal 2012

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in Mio. EUR Veränderung zum 1. bis 4. Qu. 2012 in v. H.
Ausgaben für das 1.bis 4. Quartal 2013 insgesamt 192.001 3,5
davon :
Zuweisungen an die Krankenkassen6) 191.954 3,5
Vergütungen an andere für Verwaltungszwecke (Minijob-Zentrale) 36
Verwaltungskosten des Gesundheitsfonds gem. 271 Abs. 6 SGB V 11
Einnahmen für das 1. bis 4. Quartal 2013 insgesamt 192.511 1,8
davon :
Beitragseinnahmen incl. Forderungen 181.133 3,4
Bundeszuschüsse 11.374 -17,8
Sonstige Einnahmen 4
Überschuss/Defizit (-) 510

1) Die landwirtschaftlichen Krankenkassen (LKK) nehmen nicht an dem zum 91.91.2999 eingeführten Gesundheitsfonds teil.

2) einschl. Behandlung durch Belegärzte in Krankenhäusern, ärztliche Beratung und Behandlung bei Empfängnisverhütung, Sterilisation, Schwangerschaftsabbruch sowie ohne Dialysesachkosten und ohne von den Versicherten geleistete Zuzahlungen

3) Von den Krankenkassen ausgewiesene Zuweisungen für den Berichtszeitraum einschließlich Forderungen und Verpflichtungen

4) Der Wert der landwirtschaftlichen Krankenversicherungen bezieht sich auf die Beitragseinnahmen des Berichtszeitraums. Bei den Beitragseinnahmen der anderen Krankenkassenarten (am Gesundheitsfonds teilnehmende Krankenkassen) handelt es sich insbesondere um Beiträge bis zum 31.12.2998 (GKV-weit rd. 199 Mio. Euro), die erst jetzt den Krankenkassen bekannt wurden.

5) bei den LKK'n insbesondere Zuschüsse des Bundes für die landwirtschaftlichen Altenteiler sowie bei allen Kassen insbesondere Erstattungen von Dritten und Vermögenserträge

6) ausgezahlte Zuweisungen des Bundesversicherungsamtes für den Berichtszeitraum

Quelle: GKV Statistik BMG, Vordruck KV 45

Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung

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in Mrd. EUR absolute Differenz

in Mrd. EUR
1. bis 4. Quartal 2012 1. bis 4. Quartal 2013 1. bis 4. Quartal 2012 zu 1. bis 4. Quartal 2013
--- --- --- ---
Ausgaben insgesamt 184,52 194,45 9,92
mit Zuzahlungen der Versicherten 189,96 198,03 8,06
Leistungen insgesamt 173,64 182,84 9,20
mit Zuzahlungen der Versicherten 179,08 186,42 7,34
darunter -jeweils mit Zuzahlungen -:
Ausgaben, die der vertragsärztlichen Versorgung zugute kommen1) 34,49 35,96 1,46
Zahnärztliche Behandlung ohne Zahnersatz 9,10 9,46 0,36
Zahnersatz 3,12 3,11 -0,01
Zahnärztliche Behandlung insgesamt 12,22 12,57 0,35
Arzneimittel aus Apotheken und von Sonstigen 31,33 32,21 0,89
Hilfsmittel 6,80 7,20 0,41
Heilmittel 5,27 5,54 0,28
Krankenhausbehandlung 62,47 64,91 2,44
Krankengeld 9,17 9,75 0,58
Leistungen im Ausland 0,86 0,72 -0,14
Fahrkosten 4,06 4,38 0,33
Vorsorge- und Reha-Maßnahmen 2,48 2,56 0,08
Soziale Dienste / Prävention / Impfungen 1,49 1,43 -0,06
Schwangerschaft / Mutterschaft2) 1,05 1,15 0,09
Behandlungspflege/Häusliche Krankenpflege 3,91 4,33 0,42
Sonstige Leistungsausgaben 3,49 3,71 0,22
Sonstige Aufwendungen 1,27 1,72 0,45
Netto-Verwaltungskosten 9,61 9,88 0,27

Anteile an den Ausgaben insgesamt

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Ausgaben, die der vertragsärztlichen Versorgung zugute kommen1) 18%
Zahnärztliche Behandlung (ohne Zahnersatz) 5%
Zahnersatz 2%
Arzneimittel aus Apotheken und von Sonstigen 16%
Hilfsmittel 4%
Heilmittel 3%
Krankenhausbehandlung 33%
Krankengeld 5%
Fahrkosten 2%
Vorsorge- und Reha-Maßnahmen 1%
Behandlungs-/Häusliche Krankenpflege 2%
Netto-Verwaltungskosten 5%
Sonstige Ausgaben 4%
Ausgaben insgesamt 100,00%

Ausgabenanteile 1. bis 4. Quartal 2013

Fußnoten:

1) In dieser Ausgabenposition sind enthalten: ärztliche Behandlung (incl. ärztl. Behandlung im Rahmen der integrierten Versorgung), Behandlung durch Belegärzte in Krankenhäusern, ärztliche Beratung und Behandlung bei Empfängnisverhütung, Sterilisation, Schwangerschaftsabbruch, Früherkennung, Mutterschaftsvorsorge sowie Dialyse-Sachkosten. Die Praxisgebühr ist mit Wirkung vom 1.1.2013 weggefallen.

2) ohne stationäre Entbindung und ärztliche Leistungen

Die Eifelhöhen-Klinik-Aktie

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Höchstkurs 2013 4,83 € (22.02.2013)
Tiefstkurs 2013 3,33 € (11.06.2013)
Schlusskurs zum 31.12.2013 3,75 €
Börsenumsatz Frankfurt 550.165 Stück (Vorjahr: 746.441 Stück)

Unseren aktuellen Börsenkurs finden Sie z. B. unter

http://www.boerse.de/boersenkurse/EIFELHOEHEN-KLINIK-ON/DE0005653604

Entwicklungen im Jahr 2013

Quellen: comdirect bank AG

b) Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse der Eifelhöhen-Klinik AG konnten im Berichtsjahr 2013 von 1.727 TEUR auf 1.761 TEUR gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten -aufgrund geringerer Instandhaltungsaufwendungen -im Vergleich zum Vorjahr um 229 TEUR gesenkt werden.

Es wird ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1.934 TEUR ausgewiesen. Nach Abzug aller Steuern konnte im Geschäftsjahr 2013 ein Jahresüberschuss von 1.574 TEUR erzielt werden.

Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31.12.2013 eine Bilanzsumme in Höhe von 36.278 TEUR, gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 14,4 %. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt mit 23.979 TEUR 66,1 %.

c) Ertragslage

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2013

TEUR
2012

TEUR
Veränderung

TEUR
Veränderung

%
Gesamtleistung (I) 1.761 1.727 34 2,0
Betriebliche Aufwendungen (II) 2.019 2.250 -231 -10,3
Betriebsergebnis (IN = I ./. II) -258 -523 265 50,7
Beteiligungsergebnis 1.845 1.687 158 9,4
Zinsertrag (Saldo) 347 512 -165 -32,2
Ordentliches Unternehmensergebnis 1.934 1.676 258 15,4
Neutrales Ergebnis 1 59 -58 -98,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.935 1.735 200 11,5
Steuern vom Einkommen und Ertrag 361 302 59 19,5
Jahresüberschuss 1.574 1.433 141 9,8

Bei einer Steigerung der Gesamtleistung um 2 % konnten die betrieblichen Aufwendungen um 231 TEUR auf 2.019 TEUR gesenkt werden. Wesentliche Ursache hierfür waren verminderte Instandhaltungsaufwendungen in der Eifelhöhen-Klinik in Marmagen. Somit konnte eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um 265 TEUR erzielt werden.

Das Beteiligungsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

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Gewinnabführung GlobalMed GmbH 2.378 TEUR
Verlustübernahme Kaiser-Karl-Klinik GmbH -333 TEUR
Abschreibung auf Beteiligung Aatalklinik Wünnenberg GmbH -200 TEUR
1.845 TEUR

Es erfolgte eine Teilwertabschreibung auf die Beteiligung der Aatalklinik Wünnenberg GmbH, weil eine voraussichtlich dauerhafte Minderung der für Frührehabilitationspatienten zu erzielenden Erlöse gegeben ist.

Nach Abzug des Steueraufwands in Höhe von 361 TEUR konnte der Jahresüberschuss um 141 TEUR auf 1.574 TEUR gesteigert werden.

d) Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich von 1.000 TEUR in 2012 auf -2.206 TEUR im Berichtsjahr 2013.

Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme und Anlaufphase des Standortes in Mönchengladbach.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt nach Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -948 TEUR. Unter Hinzurechnung des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von 1.722 TEUR ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds von -1.432 TEUR.

Die Fähigkeit des Unternehmens, jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, war im Geschäftsjahr 2013 uneingeschränkt gegeben.

Die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 948 TEUR betreffen fast ausschließlich die Umbaumaßnahmen der Klinik in Marmagen.

e) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzzahlen der Eifelhöhen-Klinik AG

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2013

TEUR
2012

TEUR
Sachanlagen 8.156 7.835
Finanzanlagen 11.784 11.984
Eigenkapital 23.979 22.557
mittel- u. langfristiges Fremdkapital 6.902 4.706
kurzfristiges Fremdkapital 5.397 4.439
Bilanzsumme 36.278 31.702

Das Eigenkapital erhöhte sich um 1.422 TEUR auf 23.979 TEUR. Bei einer gestiegenen Bilanzsumme -bedingt durch höhere Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und höheren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der Etablierung eines neuen Standortes -verringerte sich die Eigenkapitalquote von 71,2 auf 66,1 %.

B. Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine besonderen Ereignisse eingetreten.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Wie in den vergangenen Jahren zeichnet sich auch für das Jahr 2014 eine restriktive Haltung der Kostenträger bei der Berücksichtigung der tatsächlichen Kostensteigerungen der Kliniken ab. Eventuelle unterjährige nominelle Pflegesatzerhöhungen werden sich voraussichtlich -wie auch in den vergangenen Jahren -lediglich im Rahmen oder unter der Grundlohnsummenentwicklung bewegen. Gleichzeitig ist durch die regionale Wettbewerbssituation ggf. eine Anpassung an die tatsächlich bezahlten Pflegesätze bzw. Fallpauschalen weiterhin notwendig.

Bei der mittelfristigen Finanzierung der Sozialversicherungssysteme ist aufgrund konjunktureller und struktureller Veränderungen und Risiken in den Staatshaushalten in den nächsten Jahren bei den Vergütungen mit weiteren restriktiven und qualitätsorientierten Veränderungen durch den Gesetzgeber und die Kostenträger zu rechnen.

Der Vorstand beabsichtigt daher, die bewährte Geschäftspolitik mit dem Schwerpunkt des Unternehmens im Rehamarkt durch weitere Stärkung des anerkannten sehr hohen Qualitätsniveaus der Kliniken und ihrer Spezialisierung im Kerngeschäft fortzuführen. Ergänzend wird das klinische Angebot auf die zukünftigen demografischen und medizinischen Herausforderungen im Rehabilitationsmarkt ausgerichtet, u. a. durch das Angebot von ambulanten und stationären Therapieangeboten in Bonn und am neuen Klinikstandort in Mönchengladbach.

Ergänzend erfolgt die kontinuierliche Prüfung von Wachstumschancen, z.B. durch Akquisition weiterer Klinikstandorte.

Aufgrund der allgemeinen Rahmenbedingungen der Finanzierung des Gesundheitssystems kann zum heutigen Zeitpunkt trotz der mittelfristig erwarteten, positiven wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens eine Verschlechterung der Vermögens- und Ertragslage des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns langfristig jedoch nicht sicher ausgeschlossen werden.

Bei dem operativen Ergebnis 2014 wird eine ähnliche Entwicklung wie in 2013 erwartet, sofern sich die mittelfristigen Rahmenbedingungen der Zuweisung von Patienten in die Unternehmen der EifelhöhenKlinik AG durch die Kostenträger nicht wesentlich ändern.

Risikobericht

Allgemein

Das Risikomanagementsystem des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns basiert auf einem EDV-gestützten Analyseprogramm, in dem die Risikobeschreibung -aufgeteilt nach den einzelnen Unternehmensgesellschaften -erfolgt, um eine verbesserte spezifische Risikoeinschätzung für die einzelnen Unternehmensteile vornehmen zu können. In diesem System werden die betrieblichen Risiken nach Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit auf der Grundlage von vorgegebenen Versicherungsalgorithmen skaliert. Die inhaltliche Prüfung aller bekannten Risiken erfolgt gemäß der festgesetzten individuellen Überwachungsintervalle mindestens einmal jährlich; ggf. werden notwendige Steuerungsmaßnahmen eingeleitet. Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements ist der Versicherungsbereich, durch den bedeutende Risiken wie Brand, Betriebsunterbrechung, Haftung und Schadensersatzansprüche beschrieben, überwacht und zentral abgesichert werden.

Die Überwachungs- und allgemeinen Zuständigkeiten sowie die inhaltliche Beschreibung und Bewertung der Risiken sind den juristischen Vertretern der einzelnen Unternehmen zugeordnet; bei mehreren Vertretern ist der verantwortliche Vertreter für die Erstellung namentlich festgelegt.

Die allgemeinen Risiken für den Betrieb von Rehabilitationskliniken, Pflegeheimen und ambulanten Einrichtungen des Unternehmens sind durch die große Abhängigkeit von gesundheitspolitischen Entscheidungen und die Möglichkeiten der kurzfristigen Umsteuerung von Finanzmitteln durch die Kostenträger in andere Sektoren des Gesundheitsmarktes weiterhin gegeben.

Ergänzend liegt ein wesentliches Risiko des Betriebes insbesondere bei Rehabilitationskliniken in der Tatsache, dass -im Gegensatz zu den Akutkliniken -auch der Kapitalkostenanteil für Gebäudeinvestitionen zu finanzieren ist und somit unter Einbeziehung der Personalkosten ein erhebliches Fixkostenrisiko bei den Gesamtkosten besteht.

Bei rückläufigen Belegungen durch Veränderungen in der Organisation von Gesundheitsdienstleistungen können daher kurzfristig erhebliche Erlösminderungen und Verluste entstehen, da die Reduzierung bei Personal- und Sachkosten aufgrund allgemeiner vertraglicher, gesetzlicher und tariflicher Bestimmungen in den betroffenen Unternehmen nur zeitverzögert und eingeschränkt erfolgen kann.

Die Wahrscheinlichkeit extern veranlasster Belegungsschwankungen und das Preisänderungsrisiko sind u. a. durch die laufenden Fusionsprozesse der GKV im Vergleich zu den Vorjahren weitgehend gleich geblieben.

Festzustellen bleibt weiterhin ein deutlicher Kostendruck durch die Vorgaben der GKV und Rentenversicherungen und die strukturellen Finanzierungsprobleme der Sozialversicherungssysteme. Aufgrund der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise bestehen absehbar auch für das Sozialversicherungssystem erhebliche Risiken. Eine detaillierte Quantifizierung dieser Risiken ist jedoch aufgrund der vielfältigen einflussnehmenden Faktoren und der Komplexität des Finanz- und Gesundheitssystems auf Unternehmensebene nicht möglich.

Generell ist das Ausfallrisiko von Forderungen der Unternehmen des Eifelhöhen-Klinik-Konzerns eher gering, da die wesentlichen Forderungen der Unternehmen aus klinischen Leistungen hauptsächlich gegenüber gesetzlichen und privaten Kranken- sowie Rentenversicherungen bestehen.

Bei den nationalen und internationalen Banken besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko, dass die finanzierenden Banken ihre Darlehensbestände an Dritte abtreten.

Unternehmen und Beteiligungen

Eifelhöhen-Klinik AG

Zum 01.10.2010 ist der Klinikbetrieb in Marmagen durch Übertragung der dem Klinikbetrieb zuzuordnenden Aktiva und Passiva an eine Konzerntochter, die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH, übertragen worden. Grund und Boden sowie die Klinikimmobilie wurden nicht mit übertragen.

Die Bürgschaftshöhe der Eifelhöhen-Klinik AG zum 31.12.2013 für die in diesem Zusammenhang vorgenommene Umwandlung der bisherigen Unterstützungskasse der Eifelhöhen-Klinik AG in eine Gruppenunterstützungskasse zusammen mit der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH beträgt 1.106 TEUR.

Die wesentlichen Leistungen der Unterstützungskasse müssen ab 2014 aus dem wirtschaftlichen Ergebnis der Eifelhöhen-Klinik AG erbracht werden.

Bei der Eifelhöhen-Klinik AG wird der Verpflichtungsüberschuss, bezogen auf das vorhandene Unterstützungskassenvermögen, zulässigerweise nur im Anhang vermerkt und nicht als Schuldposten in der Bilanz ausgewiesen.

Zum 31.12.2013 liegt dieser Verpflichtungsüberschuss, berechnet nach der PUC-Methode, mit einem Zinssatz von 4,88 % (Vorjahr: 5,04 %) bei 2.547 TEUR.

Im Falle einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland mit ggf. steigendem Insolvenzrisiko besteht das Risiko, erhöhte Beiträge an den Pensionssicherungsverein zahlen zu müssen.

Durch den kontinuierlich bestehenden Preisdruck der Kostenträger auf die Pflegesätze und Fallpauschalen besteht für die Klinikstandorte der Tochtergesellschaften grundsätzlich das Risiko des schleichenden Substanzverzehrs.

Die wesentlichen Risiken der Eifelhöhen-Klinik AG aus Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind wie folgt:

Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH

Bei der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH besteht weiterhin ein Standortrisiko. Die Klinik liegt zwar im Einzugsgebiet von drei Universitätskliniken, jedoch ist der Mikrostandort ohne Anbindung an die Infrastruktur eines traditionellen Kurortes wenig attraktiv. Zusätzliche Rehabilitationsangebote entstehen in den umliegenden Ballungszentren. Durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen (z. B. wohnortnahe und ambulante Rehabilitation) und durch neue Versorgungsangebote (z. B. Geriatrie), die sich zum Teil mit den bisherigen Rehabilitationsangeboten der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH überlappen, erhöht sich am regionalen Markt der Wettbewerb.

Aufgrund einer weitgehend gedeckelten bzw. teilweise sinkenden Vergütung bei den Pflegesätzen und allgemein steigenden Kosten besteht die latente Gefahr, dass die Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH die u. a. wettbewerbsmäßigen notwendigen Investitionen baulicher und allgemeiner Art mittelfristig nicht mehr ausreichend aus dem vorhandenen Cashflow oder durch Darlehen bedienen kann. Ebenso müssen ggf. bestehende Vergütungsvereinbarungen mit den Kostenträgern mit der Gefahr der Erlösminderung an die regionale Wettbewerbssituation angepasst werden.

Ein weiteres Betriebsrisiko der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH liegt bei den mittelbaren Verpflichtungen aus der betrieblichen Unterstützungskasse. Ergänzend wird in den nächsten Jahren die Zahl der Rentenbezieher in der Unterstützungskasse durch altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter des Unternehmens sukzessive anwachsen.

Bei der Eifelhöhen-Klinik Marmagen GmbH wird diese Verpflichtung abzgl. des vorhandenen Unterstützungskassenvermögens zulässigerweise nur im Anhang vermerkt und nicht als Schuldposten in der Bilanz ausgewiesen.

Zum 31.12.2013 liegt dieser Verpflichtungsüberschuss, berechnet nach der PUC-Methode, mit einem Zinssatz von 4,88 % (Vorjahr: 5,04 %) bei 1.618 TEUR.

Aatalklinik Wünnenberg GmbH und Tochtergesellschaften

Bei der 70 %igen Beteiligung an der Aatalklinik Wünnenberg GmbH ist zu beachten, dass der Anteil der von der Klinik zu erwirtschaftenden Pacht bezogen auf den Gesamtumsatz relativ hoch ist. Die Wettbewerbsvorteile einer modernen und guten Gebäudestruktur werden dadurch bei weitgehend gedeckelter bzw. sinkender Vergütung der Kostenträger bei den zu erzielenden Erlösen pro Fall und dem möglichen wirtschaftlichen Gesamtergebnis überwiegend aufgewogen. Ferner ist zu beachten, dass in den nächsten Jahren verstärkt Investitions- und Instandhaltungskosten entstehen werden.

Die mittelbar bestehenden Darlehensverpflichtungen aus dem Pachtvertrag der Aatalklinik Wünnenberg GmbH (Kapitaldienstgarantie) sind zum wesentlichen Teil für die nächsten Jahre durch entsprechende Zinsbindungsfristen festgeschrieben.

Bei der Aatalklinik besteht ergänzend ein in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegenes Risiko bei der bislang kontinuierlich erreichten durchschnittlichen Belegung und den damit verbundenen Erlöspotentialen. Durch die zwischenzeitlich entstandene regionale Konkurrenzsituation mit anderen Anbietern -auch im Segment der neurologischen Frührehabilitation -besteht weiterhin ein erheblicher Druck auf die zu erzielenden Pflegesätze und die Belegung. Ebenso bewirken die steigenden Transport- und Behandlungskosten von schwer erkrankten Patienten eine zunehmende wirtschaftliche Belastung für das Unternehmen.

Weiterhin bestehen Erlösrisiken durch erfolgte Änderung bei der Beihilfeverordnung für Privatpatienten auf Landes- bzw. Bundesebene.

Im Medizinischen Versorgungszentrum Bad Wünnenberg/Südkreis Paderborn GmbH (MVZ) und der Gesellschaft für Schlaganfall- und Gesundheitsforschung mbH mit dem Schwerpunkt der ambulanten ärztlichen Versorgung bestehen deutlich gestiegene Risiken bei der Wirtschaftlichkeit durch die Rahmenbedingungen des geltenden Vergütungssystems und die zu erreichenden Fallzahlen. Ebenso wurden sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten mit externen Ärzten/Praxen durch die dafür geltenden Regularien eingeschränkt. Dadurch werden wirtschaftlich ggf. sinnvolle Kooperationen und u. a. die kontinuierliche Besetzung von Facharztsitzen deutlich erschwert und möglicherweise eine neue gesellschaftsrechtliche Organisation der o. g. Gesellschaften benötigt.

Bei der Aatalklinik Pflege GmbH bestehen die üblichen Risiken aus dem Betrieb von Pflegeeinrichtungen bei ansonsten stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen.

Kaiser-Karl-Klinik GmbH

Bei der Kaiser-Karl-Klinik GmbH ist der Anteil der betrieblichen Pachtaufwendungen an den laufenden Betriebskosten sehr hoch. Die Vorteile einer modernen und attraktiven Gebäudesubstanz werden bei weitgehend gedeckelter Vergütung der Kostenträger bei den zu erzielenden Erlösen pro Fall durch die zu zahlende Pacht partiell aufgewogen.

Weiterhin bestehen bei der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn auch zukünftig erhebliche Erlösrisiken durch den überproportionalen Anteil von Privat- und Beihilfepatienten aufgrund der bestehenden Beihilfebestimmungen sowie durch saisonale oder wettbewerbsbedingte Belegungsveränderungen bei den Zuweisungen durch vorbehandelnde Akutkliniken.

GlobalMed GmbH

Die GlobalMed GmbH ist wirtschaftlich vollständig von den Pachtzahlungen der Kaiser-Karl-Klinik GmbH abhängig. Ferner ist zu beachten, dass durch ausgelaufene Gewährleistungsverpflichtungen der Bauunternehmen in Zukunft verstärkt Investitions- und Instandhaltungskosten entstehen. Ergänzend sind weitere notwendige Investitionen aufgrund zukünftiger Auflagen aus Gründen einer verbesserten und gesetzlich ggf. vorgeschriebenen Energieeffizienz nicht auszuschließen.

Herzpark Mönchengladbach GmbH

Bei dieser Gesellschaft bestehen die üblichen Risiken bei der Planung und Inbetriebnahme einer Klinik mit ambulanten und stationären Behandlungsplätzen an einem neuen Standort. Hierbei sind insbesondere die üblichen Risiken bei der Personalgewinnung und der Akzeptanz der neuen Klinik durch Kostenträger bzw. einweisende Institutionen zu nennen.

Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH

Bei dieser Gesellschaft besteht das Risiko, dass dieses Unternehmen im Wesentlichen von den zu erwartenden Pachtzahlungen der Herzpark Mönchengladbach GmbH abhängt. Ferner sind über den Investitionsplanungen liegende Kostensteigerungen während der Sanierungs- und Bauphase aufgrund zurzeit nicht vorhersehbarer Gegebenheiten nicht auszuschließen. Diese entsprechen den üblichen Risiken solcher Projektentwicklungen und Bauvorhaben.

Geriatrisches Zentrum Zülpich GmbH (GZZ)

Bei der 6%-Beteiligung am GZZ besteht seit 2007 ein erhöhtes Risiko durch die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums und der damit verbundenen mittelbaren Bürgschaftsverpflichtung der Gesellschaft.

D. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem mit Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Ziel des Internen Kontrollsystems (IKS) für den Rechnungslegungsprozess ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichend Sicherheit zu gewährleisten, dass Jahresabschlüsse erstellt werden, die den satzungsmäßigen und gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Die Eifelhöhen-Klinik AG stellt den Konzernabschluss für die einzelnen Beteiligungen und Tochtergesellschaften auf.

Diesem Prozess vorgelagert ist die Finanzberichterstattung der in den Konzernabschluss einbezogenen Konzerngesellschaften. Beide Prozesse werden durch ein Kontrollsystem überwacht, welches sowohl die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung als auch die Einhaltung der relevanten gesetzlichen Bestimmungen sichert.

Wesentliche Regelungen und Instrumentarien sind die

Anwendung der gesetzlichen Bilanzierungsrichtlinien sowohl auf Konzernebene als auch in den einzelnen Konzerngesellschaften
klar definierte Aufgabentrennung und Zuordnung von Verantwortlichkeiten zwischen den am Rechnungslegungsprozess beteiligten Bereichen bzw. Mitarbeitern
Einbeziehung externer Sachverständiger, soweit erforderlich, z. B. zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen
Verwendung geeigneter IT-Systeme
Berücksichtigung von im Risikomanagement erfassten und bewerteten Risiken in den Jahresabschlüssen, soweit dies nach bestehenden Bilanzierungsregelungen erforderlich ist.

Alle jahresabschlussrelevanten Strukturen und Prozesse unterliegen im Rahmen der gesetzlichen Abschlussprüfung der jährlichen Überprüfung durch die jeweiligen beauftragten Wirtschaftsprüfer.

E. Grundzüge des Vergütungssystems für den Personenkreis gemäß § 285, S. 1, Nr. 9 HGB

Herr Dr. med. Markus-Michael Küthmann war in 2013 Alleinvorstand der Eifelhöhen-Klinik AG.

Die Vergütung des Vorstands setzt sich aus einem Grundgehalt und aus einer Tantieme in Höhe von 3% des Konzernjahresüberschusses zusammen. Bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage für das Geschäftsjahr 2013 werden die Ergebnisse der Herzpark Mönchengladbach GmbH sowie der Gesundheitspark Hardterwald Immobilien GmbH nicht berücksichtigt.

Auf das Vorstandsgehalt von Herrn Dr. Küthmann werden die Bezüge, die er in der Aatalklinik Wünnenberg GmbH als Geschäftsführer erhält, in Anrechnung gebracht.

Darüber hinaus werden keine Leistungen, insbesondere Pensionszusagen, Aktienoptionen oder Kreditgewährungen durch die Gesellschaft an das Vorstandsmitglied erbracht.

F. Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB

1) Das gezeichnete Kapital von 7.987.200,00 EUR ist eingeteilt in 3.120.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Das Nominalkapital je Stückaktie beträgt 2,56 EUR. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme.

2) Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 93.158 eigene Stückaktien, die nicht dividenden- und stimmberechtigt sind.

3) Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital von mehr als 10 % sind der Gesellschaft bis zum Ende der Aufstellungsphase des Lageberichts wie folgt bekannt:

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Name / Firma Direkter Anteil der Stimmrechte

in %
Indirekter Anteil der Stimmrechte

in %
SPG Senioren- und Pflegeheim Betriebs-GmbH & Co. Strandperle KG, Graal Müritz 14,70
Graaler Care GmbH, Graal-Müritz 14,70
AKG Reha-Zentrum GmbH & Co. KG, Graal-Müritz 13,90
Graaler Management GmbH, Graal-Müritz 13,90

4) Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten.

5) Die am Kapital beteiligten Arbeitnehmer üben ihre Kontrollrechte unmittelbar aus.

6) Es gelten die gesetzlichen Vorschriften für die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands (§§ 84, 85 AktG) sowie für die Änderung der Satzung (§§ 133, 179 AktG).

7) Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 01.08.2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um einen Nennbetrag von bis zu 3.993.600 EUR durch Ausgabe von bis zu 1.560.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats in folgenden Fällen ganz oder teilweise auszuschließen:

a) zum Ausgleich von Spitzenbeträgen

b) bei einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage, soweit die neuen Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder anderen Wirtschaftsgütern ausgegeben werden

c) bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft zum Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung des Ausgabebetrages nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausnutzung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegebenen Aktien insgesamt 10% des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen der Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien und deren Verwendung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden.

In der Hauptversammlung vom 14. Juli 2010 wurde der Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 13. Juli 2015 eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals von 7.987.200 EUR zu erwerben.

8) Es gibt bei der Gesellschaft keine wesentliche Vereinbarung, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots steht.

9) Die Gesellschaft hat für den Fall eines Übernahmeangebots keine Entschädigungsvereinbarung mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen.

G. Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289a HGB

1. Die Erklärung gemäß § 161 des Aktiengesetzes ist auf der Internet-Homepage des Unternehmens veröffentlicht (www.eifelhoehen-klinik.ag).

2. Die Unternehmensführungspraktiken entsprechen den gesetzlichen Anforderungen.

3. Die Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Vorhandensein, Zusammensetzung und Arbeitsweise gegebenenfalls von Ausschüssen sind auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich.

4. Der Vorstand unterrichtet den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements. Der Aufsichtsrat prüft hierbei insbesondere die Sorgfalt der Entscheidungsfindung des Vorstands.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Eifelhöhen-Klinik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschlusses und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Lagebericht der Eifelhöhen-Klinik AG vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht der Eifelhöhen-Klinik AG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Köln, den 9. April 2014

**Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Marcus Heller, Wirtschaftsprüfer

Hermann Faßbender, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2013 wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung der Unternehmensgruppe beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Im Geschäftsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat insgesamt fünf Sitzungen abgehalten. Der Aufsichtsrat war in alle für die Gesellschaft grundlegenden Entscheidungen eingebunden.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat auch im Rahmen von periodischen Informationen über die laufende Entwicklung, wesentliche Fragen der Unternehmensführung und über die Ausrichtung der Unternehmensgruppe informiert sowie bei der Auswahl von Leitungskräften einbezogen.

Die Hauptversammlung 2013 war neben der Diskussion über die Dividendenhöhe bzw. Dividendenpolitik besonders durch die aufgezeigte Expansion am Standort Mönchengladbach geprägt. Hierzu bezog sich das Informationsinteresse auf das Projekt im Allgemeinen sowie die zu erwartenden Auswirkungen auf die zukünftige Fremdkapitalstruktur sowie das EBITDA.

Im Mittelpunkt der Aufsichtsratssitzungen stand wie im Vorjahr weiterhin die Entwicklung des neuen Standortes in Mönchengladbach. Auf dem stadtnahen Gelände entsteht nach Sanierung und Erweiterung des bestehenden Klinikgebäudes, ein modernes kardiologisches Zentrum für ambulante und stationäre Rehabilitation, wobei im Berichtsjahr der ambulante Bereich bereits erfolgreich in Betrieb genommen worden ist.

Weiterer Schwerpunkt war die wirtschaftliche Entwicklung der Aatalklinik und die Auswirkungen auf das bestehende Pachtverhältnis.

Die Investitionsmaßnahmen in den Kliniken Marmagen (Sanierung des Bestandsgebäudes) sowie Bonn (Erweiterungsbau) wurden in jeder Sitzung eingehend erörtert.

Die Liquiditätslage und die Finanzierungsstruktur des Konzerns sind, wie im Vorjahr, geordnet.

Dem Vorschlag des Vorstands, den Bilanzgewinn 2013 zur Zahlung einer Dividende von 0,08 EUR je Stückaktie zu verwenden und 545.880,50 EUR in andere Gewinnrücklagen einzustellen, stimmt der Aufsichtsrat zu.

Der Aufsichtsrat befasste sich auch in 2013 mit der Weiterentwicklung des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die erforderliche Entsprechenserklärung wurde im Dezember 2013 veröffentlicht. Auf weitere Ausführungen im Lagebericht der Gesellschaft wird verwiesen.

Der Vorstand hat den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2013 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie den Konzernabschluss zum 31.12.2013 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013 nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 sowie der Konzernabschluss und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013 sind von der Kölner Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Kurt Heller GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft, Köln geprüft worden. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht sowie die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats zusammen mit dem Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung zugeleitet. Die Unterlagen wurden vom Aufsichtrat geprüft und mit den Abschlussprüfern erörtert. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 23.04.2014 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss der Gesellschaft gebilligt. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der Gesellschaft sind somit festgestellt.

Allen Beteiligten und Beschäftigten sowie dem Vorstand möchten wir an dieser Stelle unseren Dank aussprechen.

24. April 2014

Der Aufsichtsrat

Karsten Leue, Vorsitzender

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